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Full text: Berliner Leben Issue 17.1914

Frühlingskuren in Badgastein. 
Der lachende Frühling ist wieder im Lande. Das Leben erwacht. In den glänzenden 
Augen der Menschen widerspiegelt sich die innere Befreiung, liain, Feld u d Au 
schmücken sich mit Hottaungsgrün und Blumenrot. Auch in die Krankenstuben dringt 
das belebende Licht. Der erste weiche Sonnenstrahl küsst das Antlitz der Leidenden. 
Die Hoffnung regt leise ihre Schwingen. Die welken Züge erheitert ein sonniges, 
seliges Lächeln. 
Laut verkündet es jede Kreatur: „Das Leben ist so schön!“ 
Mancher Kranke und Erholungsbedürftige denkt nun daran, seinen aus dem Geleise 
gebrachten Organismus dun.h eine Badekur zu reparieren. Und mancher von ihnen hat 
seine Hoffnung auf Badgaslein gesetzt. 
Die modernen Verkehrs Verhältnisse kommen seiner Sehnsucht entgegen. Durch die 
lauernbahn ist Badgastein dem internationalen Reiseverkehr erschlossen. Die Entfernung 
und die Reisebeschwerden sind dadurch auf ein Minimum reduziert. 
„Heute ist Badgastein von Salzburg bequem in 2 Stunden 20 Minuten und von Spittal a. D. 
in 70 Minuten zu erreichen. Dazu fällt noch der Umstand ins Gewicht, dass man auf 
dieser Fahrt eine Melt der Schönheit und Erhabenheit an sich vorüberziehen sieht, wie 
aut keiner andern Alpenbahn Die einzigartigen Eindrücke dieser Fahrt, die von Station 
zu Station eine Stiigerung er'ähren, heben den Menschen über sich selbst hinaus. Sein 
.,anzes Sein erfährt eine glückliche Wandlung. Eine nicht unwesentliche Vorbereitung 
für eine erfolgreiche Kur. 
Infolge der günstigen \ erkehrsverhältnisse hat sich Badgastein in den letzten Jahren 
zu einem Weltkurort ersten Range- emporgeschwungen. I cd zählte es schon in den 
trüberen Jahren viele der gekrönten Häupter Europas zu seinen ständigen Gästen, so ist 
dies jetzt umsomehr der Fall. 
Es wird nun vielfach die Frage aktuell: Ist eine Frühjahrskur in Badgastein empfehlenswert? 
Die Urteile der Aerzte und die Erfahrung stimmen darin überein, dass für gewisse 
Leiden eine solche Frühiahrskur geradezu geboten erscheint. 
Schon Dr, Josef Kiene sagt; „Hei Darstellung der klimatischen Einflüsse unseres 
Hochlandes wurde nac hgewieser, dass es durchaus ein Vorurteil sei, Kranke könnten das 
Alpenbad Gastein wegen seiner hohem Lage und deshalb niedrigen Temperatur der Luft, 
nur im Monat Juli besuchen. Das Frühjahr gewährt, öfters schon im April, besonders 
aber im Maimonat, durch heiteres und verhältnismässig warmes W etter sich auszeichnend, 
für Badekuren viele Vorzüge.“ 
Dr. Kiene und ander«- hervorragende Aerzte nennen auch die Krankheiten, für die 
sich eine Frühjahrskur empfiehlt; 
„Zu beherzigen ist die Wahl dieser Jahreszeit besonders von jenen, welche üb«-r- 
standener, chronischer, schwerer Krankheiten wegen, während des Winters noch an deren 
Ueberresten. allgemeiner oder örtlicher Schwäche, gichtischen Zufällen, äusseren Schäden, 
Lähmungen leiden, welch letztere um so hartnäckiger werden, je länger di-! Badekur auf- 
ge.-choben wird. Noch gehören hierher, das hier neue Kraft und neues Leben suchende 
hohe und zu früh erworbene Alter, die Bleichsucht, Skropheln, Störungen in der monat 
lichen Periode, Hysterie, Hypochonderie, Krämpfe, Blasenkalarrh und jene Zustände, in 
denen wegen zu grosser Empfindlichkeit der Nerven oder krankhafter Erregbarkeit der 
Haut, allgemeine Abspannung des Körpers oder schwächende Schweisse während der 
schwülen Sommertage zu besorgen sind.“ 
Vor allem ist es nötig, da-s der Kranke frohen Hoffnungsmut. rückhaltloses Vertrauen 
und ein warmes Herz für die Wunder «1er Natur nach Badgaslein mitbringt. Diese im Bunde 
mit der Heilkraft der Quellen, werden ihm Gesundheit und Lebensfreude zurückgeben. 
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