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Full text: Berliner Leben Issue 16.1913

Victor Stoeffler auf Aviatik-Doppeldecker. P hot - R - Sennecke . Bcrlin - 
E. Schlegel auf Gothaer Mercedes-Taube. 
phot. R. Sennecke, Berlin. 
Das Championat der Herrenreiter errang in der eben beendeten Renn-Saison Leutnant von Mossner vom 23. Dragoner-Regiment. — Zum letzten Renntag auf der Rennbahn Karlshorst fand sich der Kronprinz ein, um dem Rennen seines 
Steeplers Moose im „Parforce-Jagdrennen“ beizuwohnen. Der vom Leutnant Graf Hohenau gesteuerte Moose brach aber leider am Oslwall aus und musste erfolglos nachgeritten werden. Sieger in dem im roten Rock zu reitenden Rennen, mit dem 
7500 Meter langen, durch den See führenden Kurs, blieb Leutnant Braune auf Dr. Rieses Coram populo. — Unter den zahlreichen Piloten, welche sich um die insgesamt 300 000 Mark betragenden Preise der Nalionalflugspende für den längsten 
Dauerflug bewarben, legten Victor Stoeffler und E. Schlegel die weitesten Fernflüge zurück. Stoeffler durchflog auf seinem Aviatik-Doppeldecker die Strecke von 2150 Kilometer innerhalb 24 Stunden und stellte damit einen neuen Weltrekord 
auf; ihm wird auf der für Ende dieses Monats festgesetzten Sitzung des Verwallungsausschusses der National-Flugspende voraussichtlich ein Preis von 100 000 Mark zuerkannt werden. E. Schlegel, der zweite Preisträger, flog auf seiner Gothaer 
Mercedes-Taube in 24 Stunden 1480 Kilometer.
        
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