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Full text: Berliner Leben Issue 16.1913

Virtuola 
Kunstspiel=Pianos und Flügel 
In den letzten Jahren haben die berühmtesten Vertreter 
der Tonkunst immer mehr Gelegenheit genommen, 
unsere Kunstspielklaviere und Flügel in ihrem wahren 
Wert zu würdigen. Eugen d’Albert, Xaver Scharwenka 
und andere grosse Meister haben der „Virtuola“ 
Worte von höchster Anerkennung gewidmet. 
Die „Virtuola“ ist ein Kunstspiel-Instrument im 
wahrsten Sinne des Wortes, kann aber wie jedes 
andere Instrument auch jederzeit mit der Hand gespielt 
werden. 
Die „Virtuola“ spielt jedes Musikstück ohne irgend 
welches manuelles Eingreifen selbsttätig mit allen 
Nüancen und Tempoverschiedenheiten in grösster 
künstlerischer Vollkommenheit. Es kann jeder Besitzer 
dieses Instrumentes, und sei er ganz unmusikalisch, 
die Musikstücke tadellos zum Vortrag bringen; es ist 
jedoch volle Freiheit gelassen, durch Benutzung der 
zu diesem Zwecke vor den Tasten angebrachten 
Nüancierungsvorrichtung nach eigenem Empfinden zu 
spielen. 
Die „Virtuola“ hat durch ihr aus Künstler-Noten 
rollen bestehendes grosses Repertoire einen besonderen 
Wert und Vorzug, kann doch der Uebende an den 
Stücken lernen, wie bedeutende Künstler die Musik 
unserer berühmtesten Komponisten zur Ausführung 
brachten. Das ist eine Errungenschaft, die von weit- 
tragender Bedeutung ist. 
Jeder der die Absicht hat ein Piano oder einen Flügel sich anzuschaffen 
besichtige unsere 
KunstspieFKlaviere 
--—=- : Virtuola = 
die selbsttätig die Werke unserer grössten Meister in künstlerischer Voll 
kommenheit zu Gehör bringen, zugleich aber als erstklassige Handspiel- 
Instrumente dienen. — Vorspiel und Auskunft bereitwilligst. 
E iie Werke unserer grossen Meister der Musik, wie Beethoven, 
ß : Mozart, Schumann, Chopin, Liszt, Rubinstein, Brahms u. a. m. 
: sind zum grössten Teile schwer spielbar, sodass sie nur von 
: Pianisten, die mit hervorragender technischer Fertigkeit ausgerüstet sind, 
:,,M : zum genussreichen Vortrag gebracht werden können. Der beste Durch 
schnittspianist selbst wird nicht in der Lage sein, die Erhabenheit jener Musik 
voll auszuschöpfen. Nur selten aber bekommt der Liebhaber feiner Klavier- 
Musik, der vielleicht das Piano nicht beherrscht, solche Werke, so wie sie 
gedacht sind, zu Gehör. Diesen musikalischen Kunstgenuss verschafft das 
Kunstspielklavier „Virtuola“, indem eine durchlochte Notenrolle die gesamte 
technische Tätigkeit und die feine Nüancierung übernimmt. 
„Virtuola“-Piano offen 
Das Kunstspielklavier „Virtuola“ ist das Instrument 
des Künstlers, des musikalisch Gebildeten sowie aller 
Musikliebenden. 
Es gibt folgende drei Arten der „Virtuola“: 
1. „Virtuola“ mit Pedalbetrieb. 
2. „Virtuola“ mit selbsttätigem Betrieb durch Anschluss 
an vorhandene elektrische Leitung. 
3. „Virtuola“ mit selbsttätigem und Pedalbetrieb. 
Die „Virtuola“ ist durch mannigfache Patente im 
ln- und Auslande vor Nachahmung geschützt. 
Die für die „Virtuola“ zur Verwendung kommenden 
Pianos und Flügel, hauptsächlich Römhildt-Fabrikate, 
sind erstklassig; was u. a. schon Liszt in einem Hand 
schreiben bezeugte. 
Das vorhandene Notenrepertoire, von ersten Künstlern 
mittelst unseres Aufnahmeflügels aufgenommen, enthält 
die besten und wirkungsvollsten Stücke aus der gesamten 
klassischen und modernen Musikliteratur. Das Repertoire 
wird ständig erweitert. 
Aus allem Gesagten geht hervor, dass die Kunstspiel- 
Instrumente „Virtuola“ in der Tat eine epochemachende 
und künstlerisch vollendete Erfindung sind. 
Kein Musikfreund sollte versäumen, sich von den er 
wähnten Vorzügen unserer Instrumente selbst zu über 
zeugen; Auskunft über alle Details wird gerne und 
bereitwilligst erteilt. Für den Bezug der Notenrollen 
steht eine Leihbibliothek zur Verfügung. 
Römhildt-Heilbrunn Söhne 
Aktiengesellschaft, Berlin Leipzigerstr. 119-120 
Hamburg :o: Weimar :o: Erfurt :o: Brüssel :o: Paris.
        
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