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Full text: Berliner Leben Issue 16.1913

Rose-Theater: Szene aus „Die Sünden der oberen Zehntausend.“ P hot - w - wminger Berlin. 
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X Grete Freund in „Das Fürstenkind“ (Theater Gross-Berlin). phot Zander & Labisch, Berlin. 
Kitty Aschenbach phot. Atelier Reinbrandt, Charlottenbur". 
als Gobette in „Die Frau Präsidentin“ (Residenz-Theater). 
In Kitty Aschenbach ist dem Residenz-Theater ein neuer Stern aufgegangen. Die junge Künstlerin giebt in dem neuen erfolgreichen Repertoirestück „Die Frau Präsidentin“ die Rolle der Gobette, eine „Dame“ vom Schlage der Dame 
von Maxime, mit graziöser Keckheit, voller Temperament und Laune. — „Das Fürslenkind“, Franz Lehars neueste Operette, erlebte im „Theater Gross-Berlin“ durch das Ensemble der „Kurfürsten-Oper“ unter der umsichtigen musikalischen 
Leitung von Kapellmeister Wanda seine Erstaufführung und erzielte einen starken Erfolg. Das neue Werk zeigt wieder alle Vorzüge Lehars und dürfte das musikalisch Wertvollste sein, was der Komponist bisher geschrieben. Die Wiedergabe des 
Werkes unter Direktor Palfis Regie ist eine ganz vorzügliche, den meisten Erfolg erzielt Grete Freund, eine slimmbegable humorvolle Soubrette, in der Partie der Mary Ann. — Das Rose-Theater hat mit dem Ausslaltungsdrama „Die Sünden 
der oberen Zehntausend“ von Siegfried V. Lutz einen sensationellen Erfolg erstritten. Das Drama giebt eine getreue Schilderung dessen, womit im modernen Leben gesündigt wird, und hat eine spannende Handlung, die nach allerlei Abenteuern 
einen versöhnenden Abschluss, in dem in einer Dorfkirche spielenden Schlussakt, findet, in der das Liebespaar zur endlichen glücklichen Vereinigung gelangt. An dem grossen Erfolg haben nicht zuletzt die glanzvolle Ausstattung und die gute 
Darstellung ihren vollen Anteil.
        
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