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Full text: Berliner Leben Issue 16.1913

Der Kaiser-Pavillon während des „Armce-Jagd-Rennen“. 
Hoppegarten: Finish im „Union-Rennen“. 
phot. lllustr. Photoverlag, A. Menzendorf, R. Sennecke. 
Moment aus dem „Atmee-Jagd-Rennen“. 
Freiherrn S. A. von Oppenheims „Majestic“ (Jockey Archibald). 
Zum 50. Male seit seiner Begründung wurde in diesem Jubiläumsjahr das „Grosse Armee-Jagd-Rennen“, das Derby der deutschen Reiteroffiziere, gelaufen und wieder entwickelte sich auf der 
Orunewald-Rennbahn in Gegenwart des Kaiserpaares das glänzende gesellschaftliche Bild, das den Tagen der „Armee“ stets eigen ist. Leutnant Graf Strachwitz vom II. Qarde-Ulanen-Regiment 
blieb auf South leichter Sieger vor Rittmeister von Bachmayr auf Heiotoho und Leutnant Krüger auf Jago, und durfte aus den Händen der Kaiserin den kostbaren Ehrenpreis des Kaisers entgegen 
nehmen. — Einen überaus fesselndeu Verlauf nahm in Hoppegarten das Union-Rennen, ln diesem wertvollsten in Berlin zur Entscheidung kommenden Flachrennen für Dreijährige stellten sich 
sieben der besten Vertreter des Derbyjahrganges dem Starter, von denen nach einem unerhört heissen Finish Freiherrn S. A. von Oppenheims Majestic, der im letzten Moment noch von seinem 
Reiter Archibald mit ganzer Kraft und grosser Reitkunst vorgeworfen wurde, mit einem Hals Sieger blieb. Archibald, der am Tage vorher für denselben Stall auf Csardas in Wien das 
„Oesterreichische Derby“ gewonnen hatte, wurde nach seinem Siege mit Beifall überschüttet.
        
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