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Full text: Berliner Leben Issue 15.1912

Margarete Ober. 
phot. Atelier Rembrandt, Charlottenburg. 
Claire Dux. 
phot. Atelier Rembrandt, Charlottenburg. 
Robert Philipp. Julius Lieban. 
Adelaide Andrejewa-Skilondz. Elisabeth Boehm van Endert. 
Das Königliche Opernhaus veranstaltet jetzt einen Zyklus heiterer Opern als deren erste „'Die Maienkönigin“ von Gluck und Dittersdorfs „Doktor und Apotheker“ neueinstudiert in Szene gingen. 
Das Qluck’sche Werk, ein entzückendes Schäferspiel welches bereits anderthalb Jahrhunderte alt ist, wurde in der Hofoper zum allerersten Mal aufgeführt. In der wohlabgerundeten unter Kapellmeister Leo 
Blechs Leitung stehenden Vorstellung zeichneten sich namentlich Fräulein Ober als Hirt Philint und Fräulein Dux als die schöne und begehrte, von der Dorfjugend zur Maienkönigin gewählte Schäferin Helene 
durch schönen Gesang und flottes Spiel aus. „Doktor und Apotheker“ ist fast ebenso alt, wurde aber von Zeit zu Zeit immer wieder auf den Spielplan gesetzt und hatte stets dank der wirklich komischen 
Handlung und der feinen, melodiösen Musik eine starke Wirkung. Die Neueinstudierung wurde von Kapellmeister von Strauss geleitet und fand lebhaften Beifall. Die Darstellung ist durchweg vorzüglich und 
namentlich die Damen v. Scheele-Müller, Andrejewa-Skilondz und Boehm van Endert und die Herren Lieban und Philipp sorgten für eine animierte Stimmung und für die Erheiterung des Publikums.
        
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