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Full text: Berliner Leben Issue 14.1911

phot. Oebr. Haeckel und Franz Kiiliiu 
Der Kaiser mit der Prinzessin Viktoria Luise auf der „Alexandria.“ Kaiser-Vierer. 
Verbands-Achter. Piez. Minthe. Eismayer. Cordes. Kalkhof. 
die Kaiser-Mannschaft des „Mainzer Ruder-Verein.“ 
Die „Orünauer-Ruder-Regatta“ übte auch in diesem Jahre, trotz der am gleichen Tage stattgefundenen anderen grossen sportlichen Ereignisse, ihre alte Anziehungskraft aus. Tausende 
belagerten die Ufer des Langen See um den Kämpfen beizuwohnen, die infolge ausserordentlich zahlreicher Meldungen ganz besonders interessant zu werden versprachen. Aber die 
grossen Ueberraschungen blieben aus. Der „Kaiser-Vierer“ wurde eine sichere Beute der wunderbar zusammenarbeitenden Mannschaft des „Mainzer Ruder-Verein“, den „Verbands-Achter“ 
gewann der „Spindlerfelder Ruder-Verein“ in glänzendem Stile. Am zweiten Tage wurde der „Deutsche Vierer“ vom „Leipziger Ruder-Verein,“ der „grosse Einer“ von „B. von Gaza“ 
(Wiking) gewonnen; den „grossen Preis von Berlin“ holte sich der Breslauer Ruder-Verein „Wratislavia“. Von den Berliner Vereinen schnitt am besten der Ruder-Klub Sport-Borussia ab, 
der fünf Rennen gewann. Den beiden wichtigsten Rennen des ersten Tages wohnte wiederum der Kaiser auf seiner Yacht „Alexandria“ bei, in seiner Begleitung befanden sich die Prinzessin 
Viktoria Luise, die Prinzen Georg und Alexander und Griechenland und die drei Söhne des Prinzen Friedrich Karl von Hessen.
        
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