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Full text: Berliner Leben Issue 14.1911

phot. Zander & Labisch, Berlin. 
In der Friedrichstrasse, gegenüber dem Bahnhof Friedrichstrasse, ist an der Stelle des alten Admiralsgarlenbades mit einem Kostenaufwande von 12 1 / 2 Million Mark der neue „Admirals 
palast“ errichtet worden. Der von dem Architekten Fleinrich Schweitzer, einem Schüler Messels, in pompejanischem Stil geschaffene Prachtbau enthält an der Friedrichstrassen-Front 
das sich durch zwei Geschosse hinziehende Römische Cafe, darüber im Flauptobergeschoss das luxuriös und doch behaglich ausgestattete Lichtbild-Theater. Auf dem nach der Prinz- 
Louis-Ferdinand-Strasse zu belegenen Teile des Grundstückes befindet sich die Eisarena. Die dreischiffige Anlage enthält zwei Ränge, schlanke Pfeiler begrenzen die eigentliche Bahn, 
welche die Form eines langgezogenen Ovals hat. lieber der Eisarena liegen die Thermen, Luxusbäder im vornehmsten Stil, jedes Einzelbad enthält nicht weniger als fünf Räume. Die 
Eisarena die auch in technischer Beziehung einen Gipfelpunkt modernen Schaffens darstellt, wurde mit einem prächtigen Eislaufballet „Montreal auf Schlittschuhen“ eröffnet, das den zahl 
reichen Eislaufkünstlern und Künstlerinnen, die das Institut engagiert hat, reiche Gelegenheit zur Entfaltung ihrer Künste gab.
        
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