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Full text: Berliner Leben Issue 13.1910

Ein Ausflug des Berliner Rollschuh-Club. 
pliot. Gebrüder Haeckel, Berlin. 
Fechtabend in der Berliner Fecht-Akademie. P hot - R siegert, Chariottcnburg. 
Die asphaltierten Strassen Berlin’s stehen seit einigen Monaten im Zeichen des „Roll-Schuh-Sports“, der namentlich von der grossstädtischen Jugend mit einem wahren Feuereifer und zum 
Teil mit grösster Kunstfertigkeit betrieben wird. Wenn die Rollschuh-Läufer und Läuferinnen auch mit Vorliebe nur die stilleren Strassenziige zur Ausübung ihres Sports aufsuchen, so ist die 
Betätigung dieses Sportzweiges auch auf den grossen Verkehrsstrassen bereits so stark, dass sich der Polizei-Präsident veranlasst gesehen hat eine Warnung zu erlassen. — Die Fechlkunst 
hat jetzt auch in Deutschland viele Anhänger gefunden, welche die bedeutenden Vorzüge dieser gesunden und eleganten Leibesübung zu schätzen wissen. Der Vorteil dieses Körper und Geist 
gleichzeitig beschäftigenden Waffenspiels ist hinreichend bekannt. Während früher das Fechten nur vom männlichen Geschlecht betrieben wurde, lassen nunmehr auch die Damen ihr Vorurteil 
fallen und huldigen diesem modernen Sport um ihren Körper zu kräftigen und zu stählen und ihn geschickt und widerstandsfähig zu machen. Selbst bei der Erziehung der Kinder hat sich das 
Fechten bereits seinen Platz erworben. Unser Bild zeigt einen Fechtabend der Sportakademie Joachimsthalerstr. 1, in welcher u. a. auch Frau Universitäts-Fechtmeister Teege Unterricht erteilt.
        
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