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Full text: Berliner Leben Issue 13.1910

der 
Eisenach. Bertrich. phot. Oebrüder Haeckel, Berlin. 
Baden-Baden. Innsbruck: Maria Theresienstrasse. 
Von den weit über eine halbe Million Berlinern, die zurZeit der grossen Ferien Berlin verlassen, verbringt ein sehr grosser Teil die Tage des Urlaubs im Gebirge. Besonders bevorzugt werden der Thüringer ^ a Q r ’ 0 sS' 
Schwarzwald, das Eifelgebirge und Tirol. Die vorstehenden Bilder werden daher sicherlich bei allen denen das regste Interesse finden, die dort Erholung fanden. Eisenach, die zweite Residenzstadt des e ti 
herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, liegt, überragt von der sagenumwobenen Wartburg, am nordwestlichen Rande des Thüringer Waldes, der hier durch die Vereinigung von steilen, bürg- und felsgekrönten 
mit lieblichen Tälern und romantischen Felsschluchten alle anderen deutschen Mittelgebirge an Schönheit übertrifft. Mit Recht wird daher Eisenach als der Glanzpunkt des Thüringer Waldes bezeichnet, b e iifl 
das milde Karlsbad genannt, erfreut sich eines von Jahr zu Jahr wachsenden Verkehrs, den es sowohl seiner vortrefflichen, schon von den Römern benutzten Heilquelle verdankt, als auch seiner wunderbaren » v jel- 
Tale des Uesbaches am Fusse des Eifelgebirges. Baden-Baden, im Tale der Oos im nördlichen Schwarzwald gelegen, von einem Kranz vornehmer Villen und schöner Landhäuser umgeben, ist einer Ren» 6 " 
besuchtesten Kurorte und einer der schönsten und angenehmsten Aufenthaltsorte für Gesunde und Erholungsbedürftige. Die dort alljährlich in der letzten Augustwoche stattfindenden grossen internationalen | e geH> 
locken regelmässig einen grossen Strom internationalen Publikums herbei. Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, bildet den Brennpunkt des Tiroler Lebens; an einer der breitesten Stellen des Inntales herrlich g jef 
wird Innsbruck von einem fruchtbaren, mit Villen, Schlössern, Kirchen und Kapellen dichtbesetzten Mittelgebirge umzogen. Darüber thront im Norden die mächtig ansteigende Mauer der nördlichen Kalkalpe 11 
besonders die 2234 Meter hohe „Frau Hitt“, das Wahrzeichen Innsbrucks, hervorragt.
        
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