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Full text: Berliner Leben Issue 12.1909

phot. Gebrüder Haeckel, Berlin. 
Gross-Berlin verbraucht alljährlich Hunderttausende von Weihnachtsbäumen und ein umfangreicher Handelszweig hat sich im Laufe der Jahre entwickelt, um diesen Bedarf zu decken. Haupt 
sächlich im Harz und den Wäldern Thüringens werden grosse Baum-Kulturen nur zu dem Zwecke der einstigen Verwendung als „Weihnachtsbäume“ angelegt. Auf unseren Aufnahmen 
begleiten wir den Weihnachtsbaum von seinem Standort im schneebedeckten Walde zum Engros-Markt in den Berliner Vororten und zu dem typischen Kleinhändler, der die Bäumchen 
erst zurechtstutzt, an leeren Stellen kunstgerecht Aeste einsetzt und die unvermeidliche „Hutsche“ herstellt; das nächste Bild zeigt „Weihnachten in der Kaserne“ und zwar nach der „offiziellen 
Feier“ die Gardisten unter sich. Aber alles Irdische ist vergänglich, so auch der Glanz des Weihnachtsbaumes; seines Schmuckes entkleidet findet er sein Ende auf dem Herdfeuer.
        
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