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Full text: Berliner Leben Issue 5.1902

Zwei Preisausschreiben! 
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ßcrlllicr das Tn * t se * nen Blättern aller künstlerischen und natürlichen Schönheit 
——:rrr-c dient, bringt hierdurch zwei CHcttbewerbe zur Husschrcibung: 
1. Für das beste photographische Frauenbildnis. 2. Für die vollkommenste Frauenschönheit. 
Diese Konkurrenz bezweckt die Förderung der Cicbtbildkunst. Unter den 
Pbotograpbeu des ln-- und Auslandes, den Amateuren sowohl wie denen von 
Beruf, soll damit zu einem Wetteifer angeregt werden, die Anmut einer Srauen-- 
ersebeinuug nicht nur in der charakteristischsten und geschmackvollsten, sondern 
auch in der technisch vollkommensten Meise darzustellen. 
hierfür werden drei Preise ausgesetzt: 
Hls erster preis eine Bronze- 
Statuette im äderte von ... 400 JVIk., 
300 Mk. 
als zweiter preis eine JYIar- 
morbÜSte (copierte Antike), Wert 
als dritter preis das äderk 
BÖckUllS, zwei TDappen, im Werte von «00 )VIk, 
Die Entscheidung wird durch eine 3ury, die sich aus berufenen Künstlern 
und Kennern zusammensetzt, herbeigeführt werden. Zur Übernahme des Preis= 
riebteramtes haben sich die Rerren 
Professor franz Skarblna, die JMaler H. v. Kossak, 
ernst ßeüeniann und Paul ßömger, sowie ßofpboto- 
grapb Professor Berlin ln flrma G. Bieber 
auf das Eiebenswürdigste bereit erklärt. 
Damit dem gesamten Eeserkreise eine Einsicht in die Beurteilung offen 
stehe, werden alle diejenigen Bilder, die für die engere Mahl in Betracht 
kommen, serienweise in den Monatsheften des „Berliner neben“ in vollendeter 
Reproduktionstechnik und ornamentaler Umrahmung veröffentlicht werden. Ricr= 
durch wird zugleich die Austragung der nebenstehenden 2. Konkurrenz ermöglicht. 
hierbei soll darüber, welche auf all den verschiedenen Bildern die Schönste 
der Schönen sei, durch eine allgemeine Abstimmung entschieden werden. 
]eder, der Befallen findet, soll mitsprechen dürfen, seinen Geschmack bezeugen, 
sein Urteil in die (JUagschale werfen dürfen. Jiir diejenigen Schönheiten, 
auf welche sich die meisten Stimmen vereinigen, sind folgende Preise ausgesetzt: 
Hls erster preis eine vier 
teilige moderne Schmuck- %g\g\g\ 
öfarnitur im äderte von ... IOUU )VIk,, 
X 
450 jvn?. 
<*> 
garnitur 
als zweiter preis Ohr und 
Brosche im äderte von ... 
als dritter preis ein Hrmband - 
im äderte von 300 JVIk, 
Die drei Preise sind beim fjerru hofjttwelier Eugen Schröder, Eeipziger-- 
strasse 35, ausgestellt. 
3edem fjeft des „Berliner heben“, das eine der Scbönbeitsserieu enthält, 
werden Stimmcoupons beigegeben sein. Und damit auch diese Entscheidung 
in ordnungsmässiger, verantwortlicher Meise sich vollziehe, sollen die Stimm* 
zettel ausschliesslich an die Adresse des Dotars, Dr. Cd. Loewenfeld, 
Berlin, Rathenowerstr. 78, eingesandt werden. 
Die Damen der Preisgekrönten werden nur mit ausdrücklicher persönlicher 
Genehmigung der betreffenden Damen bekannt gegeben. 
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BcrllUCr lieben U * a< *et zu rc S cr Beteiligung an diesem Ulettbewcrb ein. Die Photographien mit beigefügtem verschlossenen 
— —— Briefumschlag, der das gleiche Kennwort wie das Bild tragen muss, sind an die Redaktion „Berliner Leben“ 
Berlin JSUl. 23, Fjolsteiner Ufer 4, franko etnzusenden. Hls Schlusstermin ist der 1. 'jf'uU 1902. festgesetzt. Hlsdann erfolgt tm 'jfuliheft und den 
anschliessenden JVummern die Veröffentlichung der in die engere Ulahl gelangten Bilder, sodass die Gntscheidung im Oktoberheft bekannt gegeben 
werden kann. Hlles wettere, das sich auf dte Hngelegenbett dieser beiden Preisausschreiben bezieht, wird an dieser Stelle mitgeteilt werden. 
Berlin, im März 1902. 
freier Verlag 6* m, b, F),
        
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