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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 15.2008

Nr. 15

Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 4/2008

Inhalt:
Kolumne: Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Wir Kellerkinder vom Fehrbelliner Pl.	 Seite 2 Die „Olsenbande“ war unterwegs	 Seite 3 Neue Fahrzeuge: Kurz notiert 	 Neue Stiege für Köpenick	 ModellNews 	 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Wir müssen Abschied nehmen von Heinz Gläser jun. 	 Die Feuerwache in der Oderberger Straße	 Seite 9 Seite 10

81 Opfer bei Brandkatastrophe 1947	 Seite 11 Während des Dienstes fanden den Tod 	 Die letzte Seite	 Seite 14 Seite 16

Modellbau: Endlich ist er da - Neuer Nasschiebebogen	 Ist er wieder zurück? 	 Seite 8

Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten
Liebe Brennpunktnews -Leser Wie immer überrennt eine Meldung die andere. Ob Börsencrash oder Bankenkrise, es geht nun einmal trotzdem auf die besinnlichen Tage zu. Da ist es schon beruhigend, dass die Bundesregierung mal eben 80 Milliarden!! locker macht, fragt man sich blos, wo plötzlich das viele Geld herkommt. Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Ebenfalls beruhigt es mich, dass ein Bankenvorstand auf seine jährliche Bonuszahlung von 32 Millionen Euro verzichtet, das ist so, als ob man ein Weihnachtsgeld von 32 Millionen bekommt und wir reden hier von einer einzelnen Person, die eine Millionen Euro im Monat verdient oder vielmehr bekommt. Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Schön finde ich auch, dass ein Manager der aufgrund seiner hohen Fehlerquote zurücktritt und zur Strafe bis zum Lebensende 40000 Euro monatliche Sofortrente bekommt. Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Der Bürger soll steuerlich entlastet werden, fragt man sich nur, ob es noch in diesem Leben geschehen soll. Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten

Die Rohölpreise sinken, aber die Gasunternehmen erhöhen deutlich ihre Preise Ebenfalls nett, ein Bundesfinanzminister und Benzin ist auch nur geringfügig bilsitzt im Vorstand einer Bank die Pleite liger geworden. Ich wünsch Euch trotzdem geht und rettet sich dann selber. Frohe Weihnachten Ich wünsch Euch trotzdem Frohe Weihnachten Bleibt eigentlich nur noch zu sagen Der öffentliche Dienst wird weiter verpö- Ich wünsch Euch trotzdem Frohe nt, weil er es wagt einmal an den Einkom- Weihnachten und im nächsten Jahr menserhöhungen anderer teilnehmen zu wird bestimmt alles besser. wollen. Schierz

Wir Kellerkinder vom Fehrbelliner Platz
Was viele nicht wissen, die Berliner Feuerwehr besitzt nicht nur die Leitstelle im Nikolaus-Groß Weg, sondern es gibt noch ein Pendant im Fehrbelliner Platz, weit Betroffenen nicht gerade Anlass zu Freude bereitete. Nachdem der Umzug vollzogen war, ging es an einen doch unangenehmen Dienst auch diese Durststrecke durch. Der Rückzug in die Hauptleitstelle erfolgte dann am 17. September.
Schierz

unter Tage. Diese Leitstelle, auch Ausweichleitstelle genannt, wurde ab 30. Juli 2008 gewaltig mit Leben erfüllt. Der Grund bestand in umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Hauptleitstelle. Hier wurden alle Vorbereitungen für den Digitalfunk getroffen. Dazu wurden neue Anlagen für die Funk-Draht Vermittlung eingebaut. Diese Maßnahme dauerte ganze sechs Wochen, was bei den 4/08- Seite 2

im Keller. Zwar wurde durch zahlreiche Umbaumaßnahmen versucht den Dienstbetrieb so angenehm wie möglich zu gestalten, aber schon nach wenigen Tagen merkte man schnell, wie wichtig einem das Tageslicht ist. Auch die Temperaturund Schallverhältnisse im Keller sind nicht so optimal. Aber was soll es, Feuerwehrleute sind ja Der Kellerkoller hatte Folgen: belastbar und so standen wir gemeinsam Die Kollegen bauten aus Klopapier Skulpturen

Die „Olsenbande“ war unterwegs
Es ist fast schon eine kleine Tradition geworden. Sechs Feuerwehrleute haben sich seit 15 Jahren zusammengeschlossen. Nur ein geringer „Personalwechsel“ war zu verzeichnen, so dass ein gewisser Stamm immer die Fahne hoch gehalten hat. Seit 1993 begannen wir in Form von Informationsfahrten verschiedene Feuerwehren, Aufbaufirmen und alles was noch mit Technik zu tun hat (Flugzeuge, Bahn, Schiffe) in recht regelmäßigen Abständen zu besuchen. Jedes Jahr folgte dann eine neue Fahrt bis 2001, dann gab es, bedingt durch Umsetzungen, eine größere Pause. Leider verliert man sich etwas aus den Augen, wenn man nicht mehr auf einer Dienststelle ist. 2008 hatte dieser Umstand aber endlich ein Ende. Die Tradition Bahnfahrt von Berlin kam natürlich der Spaß nicht zu kurz und ein echtes bayerisches Helles erfrischte uns maßgeblich. Am 9.September ging es dann zur Firma Rosenbauer nach Linz. Im Bahnhof angekommen, wurden wir sehr freundlich von Herrn Charko von Firma Rosenbauer in Empfang genommen, die Fahrt ging vertretendes Unternehmen, das immer weiter expandiert. Qualitätsarbeit und Innovation stehen hier im Vordergrund, der Kunde dagegen dankt es mit vollen Auftragsbüchern. Da sind Großaufträge keine Seltenheit, so dass die Produktionshallen aus allen Nähten platzen. Aus diesen Gründen wird auch immer weiter ange-

lebte wieder auf und wir buchten unsere zehnte Jubiläumsfahrt. Unsere anvisierten Ziele waren diesmal die Firma Rosenbauer in Linz und MAN in München. Unser Quartier lag in Freilassing. Nach der

dann direkt zur Produktionsstätte. Zunächst wurden wir hervorragend beköstigt, nach dieser Stärkung ging es in die Hallen der Firma. Rosenbauer ist mittlerweile ein weltweit

baut. In den letzten Jahren war es ein Logistikzentrum für Ersatz- und Einbauteile, in diesem Jahr wird eine neue Abnahmehalle gebaut. Herr Charko erklärte auf interessante Weise, wie ein Feuerwehrfahrzeug von A bis Z entsteht. Alle Varianten waren hier zu sehen, Sonderfahrzeuge aller Art, mächtige Flugfeldfahrzeuge und natürlich Löschfahrzeuge. Nicht nur der Hof stand voll mit Fahrzeugen, auch die Hallen und sogar beheizte Notzelte wurden genutzt. In der einen Halle war gerade ein neues TLF 24/50 für die Berliner Feuerwehr im Bau. Auf dem Testgelände waren eine Verschränkungsanlage sowie eine Rampenteststrecke zu sehen. Zum Austesten des Kippwinkels eines Fahrzeuges nutzt man eine hydraulische Anlage. Alles in allem war es eine sehr interessante Veranstaltung. Zufällig fuhr an der Firma ein neues gewaltiges Rüstfahrzeug der Feuerwehr Linz vorbei. Herr Charko sah unsere glänzenden Augen und erklärte sich prompt bereit, auf der Rückfahrt

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zum Bahnhof, bei der Feuerwehr Linz vorbei zu fahren, wo wir tolle Bilder schießen konnten. Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an Firma Rosenbauer und Herren Charko, der im übrigen auch die Berliner Feuerwehr betreut. Am nächsten Tag ging es zur Firma MAN (Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg) nach München und dort zur LKW Fertigung. Auch hier wurden wir wieder sehr freundlich empfangen. MAN fertig an diesem Standort die LKW der schweren Klasse. Das neueste Modell MAN TGX und TGS werden hier in allen Variationen gebaut. Die kleineren Fahrgestelle (TGL wie unsere LHF) werden dagegen in Steyr gebaut. Beachtlich war wirklich, wie hier im „Just in Time“ Verfahren gearbeitet wird. Am Eingang werden die Rahmenteile angeliefert, dann geht es Schlag auf Schlag zum Verschrauben und Anbringen aller Aggregate. Vom Rahmen bis zum fertigen LKW dauert es im Schnitt sieben Stunden. Am Tag verlassen das Werk 160! neue Fahrzeuge. Der Auslieferungshof

stand voll, für den LKW Fan ein reinstes Eldorado. Prachtstück von MAN ist der neue V 8, der es auf eine satte Leistung von 680 PS bei günstigem Kraftstoffverbrauch bringt. Auch dieser Besuch bei MAN war sehr interessant, zum Schluss gab es auch hier eine schöne Brotzeit. Danach besuchten wir München und landeten in einem zünftigen Hax`n Lokal. Am Donnerstag ging es wieder nach Haus. Eines bleibt aber sicher, bisher sind wir immer von

allen Firmen oder anderen Institutionen sehr freundlich behandelt worden. So beschlossen wir auch im nächsten Jahr wieder eine Tour zu unternehmen, diesmal wahrscheinlich Richtung Feuerwehr Düsseldorf.
Schierz

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Kurz notiert
In diesem Jahr gab es für Fahrzeugfans mehr als genug Futter zum Fotografieren. Damit Neuerscheinungen, obwohl sie oft baugleich mit Vorgängern sind, nicht ganz vergessen werden, erwähnen wir sie hiermit in telegrammstil. So sind 2008 insgesamt 22 neue RTW (MB Sprinter /Fahrtec Aufbau) in Dienst gestellt worden. Im Februar zehn, im August zwei, im September fünf und im Oktober nochmals fünf RTW. Die letzte Baureihe (12 Stück) hat dabei wieder einige Neuerungen zu verzeichnen. Wichtigstes Detail dürfte dabei die Klimaanlage sein. Relativ aufwendig konstruiert steht hier nun, sowohl für den Patientenraum als auch für die Fahrerkabine, eine Klimatisierung zur Verfügung. Bei erfolgreicher Alltagstauglichkeit könnte dies auch in künftige Beschaffungen mit einfließen. Sicherlich ein sehr positives Ausstattungsmerkmal. Neu sind ebenfalls einige Halterungen für Infusionspumpen, hier ist jetzt noch mehr Vielfalt möglich. Weiterhin sind die RTW im Innenraum mit 230 V Steckdosen ausgestattet. Äußerlich hat sich die Heckkonsole des Daches ein wenig verändert. Hier hat nun auch die LED Technik ihren unaufhaltbaren Einzug genommen. Seitens Fahrtec lassen sich hier alle möglichen Varianten und Kundenwünsche realisieren. Zwei neue LHF 20/12 wurden ebenfalls beschafft. Hier ist fast alles beim alten geblieben. Lediglich die Straßenräumer sind jetzt in LED Ausführung vorhanden. Beide neuen LHF gehen an die Feuerwachen Marzahn (B-2054) und Steglitz (B-2055). Bei der Steglitzer Variante wird ein neuer hydraulischer Rettungssatz von Holmatro erprobt. Konsequent setzt man die Indienststellung von ELW in der Bauform eines MB Sprinters fort. So wurden sowohl für den ELW C 1517 als auch für den ELW B 3618 zwei neue MB 313 CDI beschafft. Der Ausbau stammt von Binz. Im Innenraum befindet sich das sogenannte Wechselmodul, welches auch jederzeit mit einem NEF– Modul tauschbar wäre. Insgesamt haben vier Personen in den Fahrzeugen Platz. Auch diese Fahrzeuge sind klimatisiert.
Schierz

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29.09.2006 Seite 5 4/08- 11:25:51

Neue Stiege für Köpenick
sich in den Details zum Vorteil verändert. Insgesamt eine gelungene Form. Die Krankentragenauflage befindet sich nun wieder äußerlich am Aufbau. Sie musste nach außen weichen, weil im Geräteraum erstmals bei einer Drehleiter in Berlin Atemschutzgeräte installiert worden sind. Da die Drehleiterbesatzung bei einem Feuer den Sicherheitstrupp bildet, ist dies eine willkommene Zusatzausstattung. Die Drehleiter wurde mit dem Kennzeichen B-2300 auf Köpenick in Dienst gestellt.
Schierz

Die Feuerwache ist „schon wieder“ um ein Neufahrzeug reicher. Nach TLF 24/50 und Allrad LHF folgt nun noch die neue passende Drehleiter. Aufgebaut auf einem MAN 15.284 Fahrgestell, besitzt das selbige einen Metz Aufbau mit neuester CAN Bus Technologie. Grundsätzlich ähnelt das Fahrzeug der letzten Beschaffung einer DLK der Feuerwache Ranke. Neu dagegen sind folgende Punkte: Der Stoßfänger vorn ist grau statt weiß wie in der letzten Bauweise. Vollkommen neu ist das Design des Drehturms. Ohnehin ist diese Bauweise etwas ungewöhnlich,

denn der Aufbau ist in der alten Variante von Metz gebaut, der Drehturm dagegen gehört zum neuesten Modell. Hier sind die Formen etwas runder geworden, für den Maschinisten treten „Warmduschzeiten“ an, denn sein Arbeitsplatz besitzt jetzt sogar eine klappbare Überdachung. Die Bedienelemente haben

Ein Film über die Geschichte des Lösch - Trabi “Spirit of Berlin” der Berliner Feuerwehr

DVD
ca. 38 min.

Durch die Euphorie der Maueröffnung hatten Feuerwehrleute aus Ost-und West-Berlin bei einem Treffen im März 1990 auf der Feuerwache Berlin-Mitte die Idee und den Wunsch ein Symbol zu schaffen, das an die Wiedervereinigung der Berliner Feuerwehr erinnern sollte.

Im Trabi - Auto des Jahres 1990 sahen die Feuerwehrleute das Symbol für Ihre Idee einen LöschTrabi zu bauen, der aus einem PKW Trabant P 601 L, Bauj. 1977 entstand. Kauf des PKW durch die Gewerkschaft ÖTV-Abt. Berliner Feuerwehr für 1000,- DM. Der Umbau erfolgte von Anfang April bis Ende Mai 1990 durch Feuerwehrmänner aus beiden Teilen Berlins mit Unterstützung der Zentralwerkstatt Berlin-Weißensee.

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Bisherige Stationen
12.06.90 14.-19.06.90 25.08.90 20.07.91 01.08.92 11.-17.06.93 03.-08.06.94 08.07.95 06.-12.07.97 27.08.97 Erste öffentliche Vorstellung - Alexanderplatz- Berlin 26. Deutscher Feuerwehrtag Friedrichshafen Frankfurt/Oder -ÖTV Veranstaltung150 Jahre Meißen, Festumzug ÖTV schenkt den Lösch-Trabi der Berliner Feuerwehr CTIF (Feuerwehrolympiade) in Berlin Interschutz/Hannover 100 Jahre Berufsfeuerwehr Darmstadt CTIF Herning/Dänemark Getauft auf den Namen “Spirit of Berlin 1990” + 1,50 vom Gesandten der US-Botschaft in Berlin.

15,-€
€ Versand

18.-30.09.97 Teilnahme an der Steubenparade in New York und Philadelphia.

Zu bestellen bei Hartmut Lichy

0179/29 09 181 ladav@email.de
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llNews ode M
von Ingo Papenfuß
„Der kleine Autoladen“ brachte im August von Busch eine Mercedes CKlasse Limousine als „ELW Landesbereichsführer Feuerwehr Hamburg“ heraus. Das Modell ist rot, hat Kennnzeichendrucke und die Fliegerkennung auf dem Blaulichtbalken. Wieder in Kooperation von Preiser/ Rietze entstand ein Mercedes 1222 LF 16/12-2 der Feuerwehr Bremen Neustadt in RAL 3000 mit vielen, vorbildgerechten Detaildrucken. Nach längerer Zeit gibt es wieder Modelle der Flughafenfeuerwehr Frankfurt/Main, heute Fraport: Im September erschienen 3 Versionen des VW T5, kurzer Radstand von Rietze als MTW 61/19, MTW 61/17 und MTW 63/19, alle 3 Modelle sind weiß mit leuchtrotem Streifendesign, haben Detaildrucke und je 2 blaue RKL. In der Oktober-Info gab es 2 Versionen von NEF´s der BF Braunschweig auf VW T5 kurzer Radstand von Rietze, einmal das NEF mit dem Kennzeichen BS-2231 und einmal BS-3232, beide Modelle sind weiß mit leuchtroten Streifen/Flächen, Detaildrucken, Blaulichtbalken und einem Soloblaulicht hinten links. Desweiteren kündigt „Der kleine Autoladen“ 7 Varianten des Rietze MAN L 2000 DEKON-P der Feuerwehr Hamburg an: MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Eißendorf, 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Alsterdorf, 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Fünfhausen, 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Harburg 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Lokstedt 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Warwisch 27,95 Euro MAN L 2000, DEKON-P FF Hamburg Wohldorf 27,95 Euro MAN L 2000, alle 7 Varianten DEKON-P FF Hamburg als Setpreis zu 180,- Euro Alle Modelle werden nach dem Vorbild der jeweiligen FF bedruckt (Wachkennung usw.) Bestellschluß ist der 31.12.2008. Die Auflage ergibt sich aus dem Bestelleingang. Auslieferung wird im 1. Quartal 2009 sein. Von Bürger Miniaturmodelle erschienen Ende Oktober 4 Rietze Sondermodelle nach Vorbild der FF Stuttgart, es handelt sich um MTW auf Basis VW T5 langer Radstand von 4 verschiedenen Feuerwehrabteilungen: Abt. Hedelfingen, GW-Mess 4, 15-94-1, MTW 26, rot mit gelbem Design, viele Detaildrucke. Abt. Uhlbach & Rotenberg, 28/19-1, MTW 27, rot mit gelbem Design, viele Detaildrucke. Abt. Wangen, 31-19-1, MTW 28, rot mit gelbem Design, viele Detaildrucke. Abt. Weilimdorf, 32/19-1, MTW 29, rot mit gelbem Design, viele Detaildrucke. Die Modelle sind einzeln zu je 18.90 Euro oder alle 4 zusammen zum Sonderpreis von 73.- Euro erhältlich. Bezugsquellen: Der kleine Autoladen,
Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de Busch Mercedes C-Klasse BF Hamburg ELW 500 Stück 15.50 Euro Der kleine Autoladen Preiser / Rietze MB 1017 LF 16/12-2 FW Bremen-Neustadt 350 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 LR Frankfurt Airport 61/17 150 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 LR Frankfurt Airport 61/19 150 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 LR Frankfurt Airport 63/19 150 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 KR NEF BS-3231 BF Braunschweig 200 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 KR NEF BS-3232 Frankfurt Airport 63/19 200 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Eißendorf nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Alsterdorf nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Fünfhausen nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Harburg nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Lokstedt nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Warwisch nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN L 2000 Dekon-P FF Hamburg Wohldorf nach Bestelleingang 27.95 Euro Der kleine Autoladen Oder alle 7 MAN L 2000 Dekon-P zusammen für 180.- Euro Rietze VW T5 LR MTW 26 FF Stuttgart Hedelfingen 150 Stück 18.90 Euro Bürger Rietze VW T5 LR MTW 27 FF Stuttgart Uhlbach/Rotenberg 150 Stück 18.90 Euro Bürger Rietze VW T5 LR MTW 28 FF Stuttgart Wangen 150 Stück 18.90 Euro Bürger Rietze VW T5 LR MTW 29 FF Stuttgart Weilimdorf 150 Stück 18.90 Euro Bürger

Bürger Miniaturmodelle,
Tel. 07161/72050, www.buerger-ohg.de

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Endlich ist er da
Nun sind die Grenzen zum Perfektionismus wieder etwas kleiner geworden. Für die Modellbauer, speziell die Berliner Modellbauer, gibt es jetzt im Maßstab 1:87 einen neuen Nassschiebebogen der Berliner Feuerwehr. Unter der Nummer 1202 sind nun die aktuellsten Beschriftungen bei der Firma Truckline-Decals zu bestellen. Zu den Highlights gehören u.a. das Spreizersymbol des Rüstwagen, der Taucher des GW Wasser mit allen dazu gehörenden Schriftzügen in den richtigen Farben. Auch die Höhenrettung, der GW Messtechnik, die mobile Tankstelle, der Bettentransportwagen, sowie NEF und ELW Beschriftungen sind mit von der Partie. Besonders vorteilhaft sind nun auch die Wachbeschriftungen. In weiß gehalten und immer doppelt vorhanden, findet man nun alle aktuellen Wachbezeichnungen. Nicht vergessen wurden diesmal der Technische Dienst, alle neuen Feuerwachen (z.B. Tiergarten) und sogar der Schulzug. Um auch Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr zu gestalten, sind FF Symbole auch vorhanden. Alle freiwilligen Feuerwehren ließen sich aufgrund der Masse allerdings nicht darstellen. Die weißen Beschriftungen müssen nun noch auf leuchtrote oder feuerrote Wachschilder aufgebracht werden und kommen dann gut zur Geltung. Da sie im Maßstab 1:87 gedruckt sind, kann man sie auf Anhieb auf dem Bogen nicht erkennen. Mit einer Lupe wird es dann aber auch Lupenrein. Ein toller Bogen der viele Modellbauer erfreuen wird. Entworfen wurde er von mir selber, denn auch ich bin natürlich Nutzer dieser Sache. Mittlerweile ist dies schon der vierte Decalsatz der Berliner Feuerwehr, der von Truckline verwirklicht wurde. Zu bestellen unter: www.tl-decals.com
Schierz

Ist er wieder zurück?
Als Berliner Modellbauer ist es momentan so, dass ich neue Fahrzeuge meistens vor der Indienststellung im Modell nachgebaut habe, weil der Reiz des Neuen doch relativ hoch ist. Das heißt aber nicht, dass ich alle Fahrzeuge von früher nachgebaut habe, weil die Auswahl und Anzahl einfach viel zu hoch ist. So wird hin und wieder von mir auch mal ein Oldie nachgestaltet, der in meiner Sammlung einfach fehlt. Unseren Tankzug nachzubauen hatte ich mir zwar schon länger vorgenommen, aber immer wieder verschoben. Auf seinen letzten Dienstschichten gelang es mir dann noch die Maße abzunehmen. Nun ging es frisch ans Werk. Wie immer kam hier nichts aus der Dose, selber bauen war angesagt. Das Fahrerhaus, welches in mittellanger Version ausgeführt ist, lässt sich relativ einfach gestalten, wenn man noch ein altes Roskopf Modell besitzt. Dieses gab es als Tankwagen oder Pritschen LKW, ist heute auf Börsen immer noch zu bekommen und man spart sich viel Arbeit. Der Kotflügel dagegen gefiel mir nicht und ich opferte einen Kotflügel Marke Preiser. Als Bonbon gab es noch einen Lenkungssatz (sieht einfach besser aus). Nach vielen Anbauten von Aggregaten und Kabelträgern ging es an das Lackieren des Fahrgestells in Schwarz, das Fahrerhaus in Feuerrot (RAL 3000). War die Konstruktion der Zugmaschine noch im einfachen Bereich, so komplizierter 4/08- Seite 8 Form von Details. Schläuche, Leitungen, Kästen, Warnschilder, Leitern usw., das alles dauert ganz schön lange. Zufällig besaß ich von Firma Müller noch einen alten Beschriftungssatz, in dem genau die passenden Warntafeln (30/1203 Diesel) vorhanden waren. Richtig fummelig wurde es bei den Verbindungsschläuchen zwischen Auflieger und Zugmaschine, vier sind es

wurde das beim Auflieger. Das Fahrgestell wurde aus Profilen selbst gestaltet, lediglich die Doppelachse kam aus der Bastelkiste. Schwierig war es, die richtigen Räder zu finden, weil diese nur in Single Bereifung ausgeführt sind. Nun wurde es richtig kompliziert, denn der Tank musste vollkommen selbst gestaltet werden. Dazu nahm ich mir große Rohre, oben zwei und unten zwei, und verband diese mittels Platten. Während die obere Seite gerade verläuft, gibt es unterhalb den markanten Knick, hier werden die Rohre unten getrennt und wieder schräg verbunden. Alles klar? Wichtig ist, dass ein Grundgerüst entsteht, dieses wird mittels Platten verbunden und dann plangeschliffen und dieses mehrfach. Dann kommt der Dachaufsatz dazu. Nach der Lackierung gibt es viel Kleinarbeit in

an der Zahl. Dazu nimmt man sehr dünnen Draht, wickelt ihn um einen kleinen Drahtstift auch Nagel genannt und zieht ihn dann vorsichtig herunter. So entsteht die typische Spiralform. Die hauchdünnen Drähte dann in die Löcher (0,3mm) einzuführen, wird dann allerdings zur Geduldsprobe. Unter dem Strich aber, steht vor uns wieder ein Unikat. Das Original war sogar noch im guten Zustand und wurde an eine Firma verkauft, die gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge wieder fit für weitere Jahre macht.
Schierz

Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Wir müssen Abschied nehmen
Unser Gründungsmitglied Heinz Gläser ist am 15. November 2008 nach längerer schwerer Krankheitszeit im Alter von 65 Jahren für immer von uns gegangen. Heinz war für viele in unserem Verein ein besonderer Mensch. Er hatte, von uns im Westen zunächst unbemerkt, im Ostteil den „Ehrenamtlichen Beirat für die Erforschung der Geschichte der Berliner Feuerwehr“ gegründet, dort einen sehr verbreiteten Katalog alter Feuerwehrtechnik geschaffen und damit die Interessierten gesammelt. Anschließend gab er die kleine Fachzeitschrift „Der Feuerwehr-Historiker“ heraus. Durch einen Zufall lernten wir Westler ihn bereits 1987 kennen und deshalb liefen im Herbst 1989 über sein Telefon alle Kontaktaufnahmen unter den Feuerwehrchefs zwischen Ost und West. Als er an der Gründung unseres Vereins am 4. Oktober 1991 als einziger aus dem Ostteil der am Vortag wiedervereinigten Stadt teilnahm, wurde er doch von dem einen oder anderen vorsichtig beäugt. Man kannte sich noch nicht so recht und er gab doch den Ost-„Feuerwehr-Historiker“ heraus. Doch schon bald hatte Heinz eine Sonderstellung. Er vertrat die im Osten gemachten Erfahrungen, und das mit ansprechendem Berliner Mutterwitz. Sämtliche Debatten über die Verschiedenheiten der westlichen und östlichen Feuerwehrarbeit hielt gerade er immer im Sachlichen, aber gleichzeitig machte er sie auch immer wieder fröhlich. Sein Wort und seine Meinung hatten Gewicht. Gerade anfangs hielt er so manches Mal vor allem die aus dem Ostteil stammenden Mitglieder beim Verein. Aber ziemlich schnell stellte sich für alle heraus, dass Heinz unglaublich flott arbeitete. Vor allem beim Schreiben verschaffte er sich ganz schnell Respekt. Obwohl wir alle aufgefordert waren, über unsere Arbeit Artikel in unseren „Informationen“ zu veröffentlichen, blieb die Last ganz schnell an ihm alleine hängen. Und er hat dann das Ganze eben alleine gemacht, eigentlich auch ziemlich klaglos. Für ihn war es eben keine Last. Aber vor allem war Heinz ein begeisterter FeuerwehrHistoriker. Er forschte mit Leidenschaft und suchte in den

verschiedensten, uns anderen teilweise unbekannten Archiven und Sammlungen. Er besuchte etliche Leute, von denen er Informationen erhoffte, nahm an allen möglichen Treffen teil und veröffentlichte deren Ergebnisse. Es erstaunte die viele Zeit, die er aufwandte, und nach und nach stellten wir fest, dass das alles deshalb ging, weil seine Frau in einer Weise teilnahm, die sich nur jeder selbst wünschen konnte. So waren von Heinz beinahe jeden Monat Veröffentlichungen in irgendeiner Fachzeitschrift zu finden. Trotzdem schaffte er es noch, sein Lebenswerk mit der Herausgabe seines Buches „Wasser marsch in der DDR“ zu krönen. Heinz war nicht ein Mitglied unter vielen, sondern eine Ausnahmeerscheinung! Er hinterlässt eine Lücke, die wir bestenfalls teilweise schließen können.

Der Vorstand des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Für die Brennpunktnews hat er in den letzten Jahren zahlreiche Artikel geschrieben. Die Arbeit mit Ihm machte Spaß, sie war komplikationslos und effektiv. Er hat die Brennpunktnews mit seinem geschrieben Wort bereichert und lesenswerter gemacht. Er wird uns fehlen. Der Vorstand des Förderkreis Feuerwehr e.V. und die Redaktion „Brennpunktnews“

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Foto: FF 6310

Die Feuerwache in der Oderberger Straße
Beim Besuch der 125-Jahrfeier der heutigen Feuerwache Prenzlauer Berg am 5. Juni 2008 wurde über das Alter des hinteren Fahrzeughallenteils (mit der Terrasse darauf) gerätselt. Das Hauptgebäude soll aus dem Jahre 1883, also der Zeit Kaiser Wilhelms I. stammen. Weshalb befindet sich dann aber das Emblem Kaiser Wilhelms II. auf der rückwärtigen Hallenwand? Diese Frage wurde zum Anlass, die entsprechenden Jahresberichte der Berserwagen, Omnibus gemeinsam mit dem Druckpersonal für die Handdruckspritze untergebracht waren (das erste in der Linienstraße), aber auch diese Gebäude besaßen keine Pferdeställe. 1875 übernahm der bisherige Telegrafenbau- und Eisenbahnpionierhauptmann Witte die Leitung der Behörde, stellte aber der Stadt zuvor die Bedingung, dass die Straßenreinigung aus der Feuerwehr herausgelöst werden und die Feuerwehr eigene Pferdegespanne erhalten müswerden sollte. Daraus wurde ein Bauprogramm für Wachgebäude mit Pferdeställen und Dienstwohnung, also ein damals neuer Gebäudetyp wegen der neuartigen Löschzüge. Steigetürme hatten diese Gebäude wiederum nicht, weil die Übungen nur auf der Hauptwache stattfanden. Insgesamt forderte Branddirektor Witte sieben solcher neuen Wachgebäude, von denen in der Oderberger Straße das zweite gebaut wurde (das erste An der Apostelkirche ist verschwunden). Das Gelände an der Oderberger Straße wurde gleich für alle Verwaltungszweige erworben: Feuerwehr, Gemeindeschule und Straßenreinigungsdepot grenzten aneinander. Bei Inbetriebnahme des neu errichteten Dienstgebäudes am 26. November 1883 hatte die Wache also Pferdeställe auf dem Hof. Die Stellplätze für die drei Löschzugfahrzeuge (Handdruckspritze, Mannschaftswagen für das Druckpersonal und Wasserwagen) mit je einem Tor befanden sich nebeneinander, das vierte Tor lag vor der Durchfahrt zum Hof. Auf der anderen Die Feuerwache in der Oderberger Straße um 1890 und 1980 liner Feuerwehr auf die Bauangaben hin einmal durchzusehen. Als die neu gegründete Feuerwehr unter Branddirektor Scabell ihre Arbeit aufnahm, wurde die schon vorhandene Straßenreinigung den Aufgaben des Branddirektors zugeschlagen. So suchte der sich die Grundstücke für die neue Aufgabe häufig neben denen der Straßenreinigung. Zwar wurden beide Einrichtungen mit Pferden betrieben, doch besaßen die Feuerwehrgebäude anfangs keine Pferdeställe. Die Ställe für die Pferdegespanne befanden sich entweder auf den benachbarten Straßenreinigungsgrundstücken oder aber auf dem nahe gelegenen Betriebsgelände von Fuhrunternehmen, bei denen die Pferde gemietet worden waren und von denen sie erst im Alarmfall herangebracht wurden. Das ging deshalb während der Ausrückezeit, weil die Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge im Alarmfall zunächst auf die Straße zu schieben hatten, wo sie die Deichsel einhängen mussten. Erst jetzt konnten sie die Fahrzeuge besteigen. Dieser Alarmablauf ließ Zeit für das Heranbringen der Pferde durch den Fuhrunternehmer bzw. dessen Kutscher. Zwar hatte Scabell als Weiterentwicklung einige wenige Gebäude errichten lassen, in denen die drei Fahrzeuge Spritze, Was4/08- Seite 10

se. Dies wurde schließlich von der Stadt auch so beschlossen. Doch nun fehlten den Gebäuden die Pferdeställe, so musste improvisiert werden. Muster wurde dabei die Hauptfeuerwache in der Lindenstraße, wo seit 1864 Fahrzeuge, Personal, Pferde und Führung in einem (so gekauften) Gebäude untergebracht waren und deshalb gemeinsam ausrückten und gemeinsam auf der Einsatzstelle erschienen. Witte fasste nun die drei Fahrzeuge Handdruckspritze, Mannschaftswagen für das Druckpersonal samt Wasserwagen und Zugführer zu einem Löschzug zusammen, der gemeinsam untergebracht

Seite neben der Durchfahrt zum Hof lagen die Schlafräume der Mannschaften. Bei Alarm kamen die Pferde über den Hof, die Fahrzeuge wurden von den Feuerwehrleuten auf die Straße geschoben und die Pferde dort vor dem Gebäude auf der Straße angeschirrt. Bei der Dienstaufnahme 1883 wurden Gebäude und Einsatzkräfte unterschiedlich bezeichnet: Das Gebäude Oderberger Straße führte die Bezeichnung „Nebendepot Nr. 1“, der Löschzug führte die Bezeichnung „Zug 3“. Als 1897 wegen der Ausweitung des Stadtgebiets auch die Feuerwehr vergrößert und umgeglie-

dert werden musste (Hinzukommen der Wache Urban, später noch Fischerbrücke), erhielt die Wache am 16. Februar vom neuen Branddirektor Giersberg die Bezeichnung „Zugwache 3“. Es gab eigentlich alle Jahre kleinere Baumaßnahmen, die jedoch nicht weiter erwähnenswert sind. Doch 1895 ließ Giersberg eine große Baumaßnahme folgen, weil der Alarmablauf endlich von der Straße genommen werden sollte. Das ging aber nur, wenn die Tore deutlich erhöht werden würden, denn sie waren nicht für aufgesessenes Personal gebaut worden. Deshalb wurden die so genannten Oberlichter über den Fahrzeugtoren heraus gebrochen, erst jetzt konnten die Feuerwehrleute die Fahrzeuge in der Halle besteigen und nach der Rückkehr dort verlassen. 1898 wurde die Umwehrungsmauer des Wachgeländes nach der benachbarten Gemeindeschule hin durchbrochen und eine Tür eingesetzt, so dass die mit einem Alarmwecker versehene Turnhalle der Schule von der Wachbesetzung mit genutzt werden konnte. Gleichzeitig wurde auf dem benachbarten Stadtreinigungsgrundstück ein Schuppen für zwei Feuerwehrfahrzeuge errichtet. Etwa 1895 setzte sich die neue Torfstreu gegen die bisherige Strohstreu durch, die endlich die Pferdeausdünstungen am Platz absorbierte. Dadurch wurde es möglich, den Alarmablauf durch Unterbringen der Pferde in der Fahrzeughalle deutlich zu beschleunigen. Das führte 1904 zur nächsten, noch größeren Umbaumaßnahme: Die Pferde sollten in Deichselhöhe, aber neben ihrem Fahrzeugplatz untergebracht werden. Damit wurde praktisch die Hälfte der nebeneinander liegenden Stellplätze der Fahrzeuge für die Standplätze der Pferde aufgebraucht. Um nun aber die Zahl der Stellplätze gleich zu halten, wurde die Fahrzeugremise nach hinten verlängert, wodurch die Fahrzeuge (mit den Pferden neben sich) hintereinander zu stehen kamen. Wegen der Verbreiterung der Stellplätze musste die Durchfahrt mit verwendet werden, weshalb ein neuer Personeneingang neben dem Hallenbereich angelegt werden musste. Dafür wiederum mussten die Aufenthaltsräume der Feuerwehrleute in den ersten Stock verlegt werden, während die Schlafräu-

me im Erdgeschoss verblieben. Die bisherigen Stallräume auf dem Hof wurden zu je einer Schmiede-, einer Schlosser- und einer Stellmacherwerkstatt umgebaut. Ein Stallraum wurde Reserveremise, auf dem ein Steigeturm „mit drei Fenstern Front“ errichtet wurde. Damit konnte der Übungsbetrieb auf der Wache stattfinden und es musste nicht mehr ständig zur Hauptfeuerwache gefahren werden. Da 1904 Kaiser Wilhelm II. regierte, erhielt der Anbau ein stilisiertes Emblem mit einem auf ihn hinweisendes Zeichen. Die nächste bedeutende Umbauaktion kam 1909 mit Branddirektor Reichel: Auf der Wache wurde der Elektromobilbetrieb eingeführt. Dazu wurden im Wagenhaus die Pferdestände entfernt, der Fußboden mit Zementestrich versehen und zwei neue Ausfahrten nach der Straße ausgebrochen sowie eine Ladestation eingebaut. Damit waren jetzt fünf nebeneinander liegende Fahrzeugstellplätze entstanden. Außerdem erhielten sämtliche Torwege mechanische Toröffnungsvorrichtungen. Der zum Hof hin gelegene Teil des Wagenhauses wurde durch eine Wand abgetrennt, in die fünf große Glastore eingefügt wurden. Damit war ein Unterrichtsraum entstanden. Da-

Die Feuerwache in der Oderberger Straße 1988

rüber hinaus wurde auf dem Hof eine Revisionsgrube mit einer Glasüberdachung eingebaut. Die Reserveremise wurde zum Akkumulatorenreparaturraum mit einer Reserveladestation hergerichtet. Schließlich erhielten alle Räume eine elektrische Alarmbeleuchtung. Nach einem Bericht von 1910 über einen Besuch des (damals vorgesetzten) Polizeipräsidenten waren offenbar zunächst nur zwei Pferdefahrzeuge durch Automobile ersetzt worden. „Dort wurde der Zug, der aus zwei Automobilen und zwei mit Pferden bespannten Fahrzeugen besteht, G. Strumpf, FVFM

alarmiert. Dabei konnte die schnellere Alarmbereitschaft der Automobile beobachtet werden. Die Pferde konnten den Autos trotz der kleinen Distanz nicht folgen.“ Das kann aber nicht lange gewährt haben, denn schon im nächsten Bericht hat die Wache vier Elektrofahrzeuge. Wieder war die Kaiserstadt gewachsen und mit ihr die Feuerwehr, die eine weitere Kompanie errichtete: Am 1. Juni 1910 wurde die Wache In der Oderberger Straße der V. Kompanie zugeschlagen und erhielt die Bezeichnung „Zugwache 19“. Nach der Bildung Groß-Berlins 1920 wechselte die Bezeichnung (ohne dass wir von weitren Baumaßnahmen wissen) unter dem nunmehrigen Oberbranddirektor Gempp am 30. 11. 1924 für das Gebäude in „Feuerwache Oderberg“ und für die Fahrzeuge in „Löschzug 33“. Da seit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 keine gesonderten Verwaltungsberichte der Feuerwehr mehr erschienen, wissen wir über Baumaßnahmen in den folgenden Zeiten nichts. Dabei sind sie in der Hitlerzeit wegen der Vorbereitungen auf den Bombenkrieg anzunehmen. Jedenfalls bekam die Wache 1937/1838 wie die gesamte Berliner Feuerwehr neue geschlossene Dieselfahrzeuge. Gerade bei den alten Wachgebäuden waren wegen der Ausmaße der modernen Fahrzeuge mit ihrer erheblich vermehrten feuerwehrtechnischen Beladung Torumbauten erforderlich. Wir wissen, dass für einige wenige Wachen sogar besondere kleinere Fahrzeuge beschafft werden mussten, wir wissen aber nicht, für welche. Immerhin könnte Oderberg dabei gewesen sein. Im Zweiten Weltkrieg führte die Wache übrigens die Bezeichnung Feuerschutzpolizeiwache Oderberg mit den beiden Zügen 211 und 212 und gehörte zum Feuerschutzpolizei-abschnitt Prenzlauer Berg. Aus der DDR-Zeit, seit der Wache und Löschzug die Bezeichnung Prenzlauer Berg führen, sind keine Feuerwehrberichte bekannt, aus denen Baumaßnahmen hervor gehen würden, obwohl auch hier wegen der zeitweisen Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlauer Berg von solchen auszugehen ist.

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81 Opfer bei einer Brandkatastrophe 1947
Julius Loebels Restaurant „Karlslust“ war in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts eine Institution. Dieses größte Spandauer Vergnügungslokal im Ortsteil Hakenfelde war für seine vielfältigsten Aktivitäten berühmt. Die Anlage des Etablissementes bestand aus einem zweistöckigen Hauptgebäude, einem erdgeschossigen Saal mit Seitenschiff (kleiner Saal), Bühne und Seitengebäuden. Der große und kleine Saal waren mit einer Zwischendecke aus Sperrholz versehen. Beheizt wurden diese Räume mit eisernen Öfen. Vor 61 Jahren, am 8. Februar 1947 brach dort ein Brand aus. Es war die bisher größte Brandkatastrophe der Nachkriegszeit in Berlin. Dabei verloren 81 Menschen das Leben. 75 Leichname wurden damals identifiziert, sechs blieben unbekannt. Vier der Toten waren britische Soldaten. Bei der Mehrzahl der Opfer handelte es sich um junge Menschen. Mehr als die Hälfte der Gäste war erst zwischen 17 und 19 Jahre alt. Die meisten Gäste also hatten noch keine eigene Familie gegründet. Heute leben folglich nur noch wenige Angehörige der Toten. entzündet.“ Panik brach aus. Die meisten der etwa 1 000 Gäste stürmten zur Garderobe, um ihren wahrscheinlich einzigen Wintermantel zu retten. Dazu später mehr. In der Hast stürzten viele von ihnen, wurden unter nachdrängenden Frauen und Männern begraben. Das Hauptportal zum Saal war zeitweise nur einflügelig offen, eine Seitentür war angefroren. Vor einigen Fenstern befanden sich Eisengitter - Überbleibsel der letzten Kriegsmonate, als dort Gefangene interniert waren. Im Dezember 1944 erfolgte die Beschlagnahme der Säle durch die Militärverwaltung. Ausgänge wurden zugemauert und Fenster vergittert. Im Dezember 1945 und im März 1946 wurde das Lokal wieder, von den zuständigen Behörden als solches abgenommen. Die letzte Kontrolle des Lokals erfolgte anlässlich einer Tanzveranstaltung am 25. und 26. Januar 1947. Hierbei wurden keine Mängel und bauliche Veränderungen festgestellt. Aus einem Schreiben des zuständigen Polizeireviers vom 11.Februar 1947 an die Abteilung 3 im Polizeipräsidium ergibt sich folgendes: Entgegen anderslautenden Behauptungen steht fest, dass sich 2 Hauptausgänge und 4 Notausgänge im Lokal befanden. Schilder wiesen auf diese hin. Der Reviervorsteher des Polizeireviers 143, Gast dieser Veranstaltung, verließ mit seiner Familie über einen dieser Notausgänge unbehindert das Lokal. Ein Mitglied der Tanzkapelle verließ auf gleicher Weise mit seiner Pauke das gefährdete Objekt. Nach Aussage des Zeugen Entress verließ dieser das Lokal durch einen Notausgang des kleinen Saales und wunderte sich, dass nicht mehr Gäste diesen Notausgang, sondern Fenster als Notausstieg nutzten. Zu diesen 4 Notausgängen ist zu sagen, dass diese nicht direkt in das Freie führten. Diese angeblichen Notausgänge führten durch Wirtschaftsräume erst in das Freie. Solche Wege werden von der Feuerwehr nicht als Notausgänge gewertet. Dieses Schreiben sagt auch aus, dass die Veranstaltung für 700 Teilnehmer polizeilich genehmigt war. Der Bestuhlungsplan wies 700 Plätze aus. Erfahrungsgemäß werden nie alle verkauften Karten genutzt. Über den Kartenvorverkauf wurden 750 Karten verkauft. Es gab keine Abendkasse. So, nun genug von Meinungen jener, die nicht ausreichende Qualifikationen im Brandschutz besaßen. Genug von den „zuständigen Behörden“, welche das Etablissementes des Herrn Julius Loebels als Restaurant für Tanzveranstaltungen mit 700 Sitzplätzen abnahmen. Genug von den „Auchfachleuten“, die gravierende Mängel im Brandschutz nicht erkannten. Vertreter der Feuerwehr stellten später fest: Das Objekt wies nachstehende Mängel im Brandschutz auf: 1.) Die Notausgänge waren nicht ausreichend. Die Gesamtbreite beider Ausgänge betrug nur 3 Meter. 6 Meter waren erforderlich. Außerdem befanden sie sich nur an einer Seite, so dass sie von den am weitesten gelegenen Punkten des Saales viel weiter als 30 Meter entfernt waren. Vorhandene andere Ausgänge, die durch Wirtschaftsräume ins Freie führten, waren schlecht erkennbar und teilweise verschlossen. Die ins Freie führenden Türen, der im südlichen Teil des Saales gelegenen Toiletten, waren verschlossen oder vermauert. Ein früher wichtiger Notausgang im Seitenschiff war ebenfalls vermauert. 2.) Es fehlten die Notbeleuchtung und die Hinweise zu den Ausgängen. 3.) Die Fenster, die als Notausgänge hätten benutzt werden können, waren vergittert. 4.) Im Saal sowie im Seitenschiff war eine Zwischendecke aus Sperrholz gezogen worden, die, da sie von beiden Seiten freilag, bei einem Brande das Feuer sehr schnell weiter verbreiten musste. 5.) Die im Saal vorhandenen Öfen reichten zu dicht an die Zwischendecke heran. Außerdem hatten die Öfen keine Umwehrungen (Ofenschirme), 6.) Durch den Schornstein des Ofens im Seitenschiff war ein Balken gezogen, was deutlich erkennbar durch die Öffnungen in den Schornsteinwangen war. Der Feuerwehr war von der Wiederinbetriebnahme des Lokals nach Kriegsende nichts bekannt! Wer ohne Rücksicht auf seine Kleidung um sein Leben rannte, gelangte in den benachbarten kleinen Saal und war fast gerettet. Das Dach des großen Saales stürzte ein und begrub viele Opfer unter sich. Ein Mitglied der Nikolai-Gemeinde schilderte später, wie ihm damals - erst sechsjährig - Trauer und Ratlosigkeit schon bewusst wurden: Mütter seiner Kindergartenfreunde und -freundinnen wurden in jener Nacht schwer verletzt. Ein in der Jugendarbeit der Gemeinde aktives 16jähriges Mädchen wurde Opfer der Katastrophe. Es gab aber nicht nur Tote. 150 Menschen wurden schwer verletzt, von denen später

Erwin Rostek sagte 1997 bei der Gedenkfeier: „Ich hatte gehofft, jemanden von damals wiederzutreffen, aber ich kenne hier niemanden.“ Erwin Rostek wurde bei dem Feuer, damals 34jährig, schwer verletzt. Heute dürfte er wohl, falls noch am Leben, einer der letzten Augenzeugen sein, die jene Brandkatastrophe überlebt haben. Gegen 19 Uhr - eine Stunde vor Einlass zum ersten Nachkriegs-Kostümball - war der Große Saal im „Karlslust“ noch kühl. Aber Julius Loebel meinte, er bringe die Kanonenöfen noch zum Glühen. Er hatte Recht. Da der eine der drei Öfen enorme Hitze abgab, stellte er eine Barriere aus Stühlen darum, damit sich niemand verletzt. Genau jener Ofen löste das Feuer aus. „Die Hitze hat eindeutig das Deckenholz 4/08- Seite 12

auch noch welche an den Verletzungen verstarben. Hier nun ist es Zeit, Gedanken über die hohe Zahl von Todesopfern zu äußern. Zeugen bestätigten, die Mehrzahl der Gäste nutzten Notausgänge nicht. Sie drängten zur Garderobe, die sich neben dem Haupteingang befand. Ja, selbst durch einen Notausgang in das Freie gelangte Gäste versuchten über den Haupteingang wieder nach Innen an die Garderobe zu gelangen. Dieses Verhalten, heute kaum zu verstehen, war aber damals durchaus verständlich. Abgesehen von der geringen Bekleidung, die die Menschen nach reichlichen 5 Kriegsjahren besaßen, waren die Gäste im warmen Saal maskiert und leicht bekleidet. Sie wollten ihre in der Garderobe hinterlegte Bekleidung wieder haben. Draußen herrschte strenger Frost. Dass es sich so zutrug, wird dadurch erhärtet, dass fast alle aufgefundenen Leichen in der Garderobe und am Haupteingang in mehreren Schichten übereinander liegend gefunden wurden. Zum Zeitpunkt der Katastrophe, nicht einmal zwei Jahre nach Kriegsende, herrschte große Not, Hunger und Mangel an fast allem. Es gab Stromsperren. Gas und Elektroenergie waren rationiert. Es war jene Zeit, in welcher schlecht ernährte Menschen in ihren unbeheizten Wohnungen erfroren. Viele Menschen hatten Angehörige im Krieg verloren. Besitz- und/oder Heimatlosigkeit waren keine Seltenheit. Umso größer war der Wunsch nach einer Sorgenpause, nach Wärme, nach Vergnügen und Vergessen. Es war Karnevalszeit, Zeit der Maskenbälle und es sollte die erste gemeinsame Feier der Sieger und Besiegten des Zweiten Weltkrieges in Spandau werden. Es herrschte zu der Zeit Dauerfrost. Die Thermometer zeigten oft minus 25 bis 28 Grad Celsius an. Der nach dem Krieg verbliebene Rest von Feuerwehrfahrzeugen stand in kalten Fahrzeughallen. Startschwierigkeiten gehörten zum Alltag der Maschinisten und Kraftfahrer. Es gab kaum Batterien und Motorenöl. Altes Öl wurde regeneriert und wieder benutzt. Dieses Öl hatte schlechte Kaltlaufeigenschaften. Also, die Motore mussten erst warm laufen. Danach konnte man diesen dann Leistung abverlangen. Es sei denn, man nahm den Totalschaden des Motors in Kauf. Übrigens, auch an den Feuerwehrmännern und deren Familie zog die Not nicht spurlos vorbei. Auch die Männer der Berliner Feuerwehr litten unter Kälte und Hunger. Trotzdem, die Feuerwehrmänner waren auch unter diesen widrigen Verhältnissen immer für die

anderen Menschen da und erfüllten ihre Aufgaben. Die vorhandene Behauptung, dass die Feuerwehr erst eine Stunde nach Anruf, der um 22 Uhr 50 erfolgte, tätigt wurde ist widerlegt. Löschzug 17 unter Brandinspektor Rosanski rückte aus. Bereits um 23 Uhr fordert R. einen weiteren Löschzug an. Geht man davon aus, dass dieses 2 Minuten dauerte, so war Löschzug 17 bereits 8 Minuten nach Alarmierung an der Brandstelle. Auf den 2. Alarm rückte Löschzug 18 aus. Dies geschah durch Startschwierigkeiten mit Verzögerung. Mannschaft und Gerät wurde von der Kraftleiter übernommen. Das Feuer hatte sich sehr schnell ausgebreitet und war lange Zeit unbemerkt geblieben. Bei Eintreffen von Zug 17 stand der gesamte Gebäudekomplex in Flammen. Die Hydranten waren, durch Überprüfungen, den Feuerwehrmännern bekannt. Es musste eine 300 Meter lange Leitung gelegt werden. Ein Oberflurhydrant, der sich näher an der Brandstelle befand, war den Feuerwehrmännern nicht bekannt. Dieser lag auf einem Privatgrundstück, wurde also nie von der Feuerwehr geprüft und konnte folglich den Feuerwehrmännern nicht bekannt sein. Die Umstände, die zur Verzögerung des Löschangriffes führten - Auslegen der 300 Meter langen Schlauchleitung, Dunkelheit, Frost, Glätte und Schlauchplatzer - sind nicht durch die Feuerwehr verschuldet worden. Das sind Vorgänge, die sich auch bei guter Ausbildung des Personals, sorgsamster Pflege und Prüfung von Gerät und Material wiederholen können. Der Beauftragte für das Feuerlöschwesen der Britischen Militärregierung hat die Angelegenheit untersucht und festgestellt, dass die Feuerwehr verhältnismäßig schnell auf der Bdst. eintraf und dass ihr auch sonst keine Schuld traf. Berlin war von vier Besatzungsmächten besetzt. Diese nahmen das absolute Vorfahrtsrecht für sich in Anspruch. Die Feuerwehr durfte höchsten eine Geschwindigkeit von 40 km/h fahren. Es gab keinen einheitlichen Notruf. Viele Brücken waren zerstört. Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge mussten oft große Umwege fahren. Bei den herrschenden Temperaturen gab es auch Probleme mit der Löschwasserversorgung. Das alles führte zu Verzögerungen bei den Lösch-,

Rettungs- und Bergungsarbeiten, an denen sich Angehörige der britischen Besatzungsmacht beteiligten. Briten und Deutsche trauerten dann auch gemeinsam um ihre Toten. Schon sehr bald - ab 13. März 1947 - gaben die Besatzungsmächte ihr absolutes Vorfahrtsrecht auf. Die Geschwindigkeitsbegrenzung für Feuerwehrfahrzeuge wurde aufgehoben. Ein Schelm, wer jetzt Böses denkt. Auch die Sonderbemalung der Berliner Feuerwehrfahrzeuge (Motorhaube, Kotflügel gelb und ein gelber Kreis am Fahrzeugheck) wurde nicht mehr gefordert. Das bis heute übliche Blaulicht und die rote Fahrzeugfarbe blieb erhalten. Ab Oktober 1947 gab es für ganz Berlin einen einheitlichen Telefonnotruf- 02. Auch Julius Loebel kam ums Leben, als er aus einem Versteck im Schornstein seiner Wohnung über der Kneipe die Geldkassette retten wollte. Trotzdem, er gehörte in Spandau zu den Lokalinhabern, die sich eines guten Rufes erfreuten. Loebel war der Polizei bekannt. Dort wurde seine Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit bei der Führung seines Betriebes gelobt. Die Witwe Loebels führte das Restlokal weiter. Anfang der 50er Jahre nahm sie sich das Leben. Das Lokal steht nicht mehr. Dieses mehrgeschossige Wohnhaus steht heute an seiner Stelle.

Es sage bitte niemand, eine Katastrophe wie jene vom 8. Februar 1947 könne sich in unserer heutigen Zeit nicht wiederholen. Die Brandkatastrophe im Karlslust war nicht nur den damaligen Verhältnissen geschuldet. Wahrlich, ich möchte keine Angst verbreiten. Auch möchte ich nicht das gastronomische Gewerbe diskriminieren. Brände wie hier beschrieben gab es danach - bis heute - immer wieder. So mancher Brand forderte noch viel mehr Opfer.
H.Sack, FVFM

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Während des Dienstes fanden den Tod
Im Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. gibt es Überlegungen, die durch den feuerwehrtechnischen Dienst tödlich verunglückten Angehörigen der Berliner Feuerwehr in irgend einer Form (Ehrenbuch wie bei der Polizei, Namenstafeln wie früher auf dem Feuerwehrehrenmal oder anderes) aufzuzeigen, um die Verunglückten aus der heutigen Anonymität zu holen. Wir wollen zu diesem Zweck alle, die während des Dienstes ihr Leben verloren haben, mit den zeitgenössischen Angaben zum Hergang bekannt machen. Die Angaben hat unser Mitglied Günter Strumpf über fast dreißig Jahre zusammengetragen. Dabei hat er nun für jeden Todesfall einen Vorschlag gemacht, der sich nach den Vorgaben für das frühere Feuerwehrehrenmal richtet. Das hat früher die Todesfälle, die auf „werkthätiger Nächstenliebe“ beruhten, also ausschließlich durch Einsätze im feuerwehrtechnischen Dienst bedingt waren, namentlich genannt. Diesmal sollen alle bekannten Fälle, also einschließlich der Kriegstoten, genannt werden (aber nicht die als Soldaten gefallenen). Wegen des Umfangs wird die Zusammenstellung nach den Platzmöglichkeiten nach und nach erscheinen. Günter Strumpf

Hauptwachtmeister d. FSchP. Rudolf Wischnewski, Fw Reichenberg 29 Jahre alt • verstorben 10.9.1943 ... in Berlin, hinter dem Hause Köpenicker Str. 16-18, verstorben. Dienstunfall ist anerkannt. (9.12.1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Fritz Boer, Fw Lichtenberg 54 Jahre alt • verstorben 22.11.1943 Boer war während des Fliegerangriffs am 22.11.1943 der Hausfeuerwehr der Feuerwache Lichtenberg zugeteilt. Um 20 Uhr explodierte eine Fliegerbombe ca. 30-40 m von der Wache entfernt. B., der sich im Durchgang von der Treppe zur Wagenhalle befand, wurde durch einen Bombensplitter am Kopf schwer verletzt. Nach Anlegen eines Notverbandes wurde er nach dem Oskar-Ziethen-Krankenhaus gebracht, wo nur noch festgestellt werden konnte, daß inzwischen der Tod eingetreten war. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Bezirks-Leutnant d. FSchP. Otto Köhn, Fw Moabit 57 Jahre alt • verstorben 22.11.1943 Beim Fliegerangriff am 22.11.1943 gegen 20.10 Uhr wurde die Feuerwache Moabit, Turmstr. 22, durch Bombeneinschlag zerstört. Köhn, der sich im Telegrafenraum befand, wurde verschüttet und verunglückte tödlich.(1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Hauptwachtmeister d. FSchP. Bruno Linke, Fw Moabit 38 Jahre alt • verstorben 22.11.1943 Linke, der in der Ausweichzentrale Telegrafendienst zu versehen hatte, wurde unter den Trümmern verschüttet und konnte nur noch als Leiche geborgen werden. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Hauptwachtmeister d. FSchP. August Lubosch, Fw Moabit 44 Jahre alt • verstorben 22.11.1943 verunglückt wie Bruno Linke. Lubosch wurde unter den Trümmern begraben und konnte nur als Leiche geborgen werden. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner

Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Bezirks-Leutnant d. FSchP. Erich Bartikowski, Fw Wedding 49 Jahre alt • verstorben 23.11.1943 Beim Fliegerangriff am 22.11.1943 schlug eine feindliche Sprengbombe gegen 20.00 Uhr in der Nähe der Feuerwache Lichtenberg ein. Bartikowski, der hier als Zugführer eingeteilt war, befand sich in der Wagenhalle. Durch den starken Luftdruck wurde er gegen eine Wand geschleudert, wodurch er schwere Kopf- und innere Verletzungen erlitt. An den Folgen verstarb er am 23.11.1943 gegen 1.00 Uhr im Oskar-ZiethenKrankenhaus. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Hauptwachtmeister d. FSchP. Friedrich Lindau, Fw Moabit 37 Jahre alt • verstorben 24.11.1943 Beim Fliegerangriff am 22.11.1943 gegen 20.10 Uhr wurde die Feuerwache Moabit, Turmstr. 22, durch Bombeneinschlag zerstört. Lindau, der in der Ausweichzentrale Telegraphendienst hatte, wurde unter den Trümmern verschüttet. Am 23.11.1943 um 23,00 Uhr wurde er noch lebend geborgen, starb jedoch am 24.11.1943 an den Folgen innerer Verblutungen im Robert-Koch-Krankenhaus. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Bezirks-Oberwachtmeister d. FSchP. Richard Hinkelmann, Fw Suarez 36 Jahre alt • verstorben 24.11.1943 Am 24.11.43 war Bezirks-Oberwachtmeister Hinkelmann zur Brandbekämpfung durch Feindeinwirkung in Brand geratenen Hauses Berlin-Charlottenburg, Sophie-Charlotte-Straße 47/48 eingesetzt. Durch herabfallende größere Mauerteile wurde er verschüttet und verunglückte tödlich. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Martin Juhr, Fw Wedding 62 Jahre alt • verstorben 24.11.1943 Kommando-Befehl Nr. 31 vom 14.3.1944:“gefallen“ (verstorben im Krankenhaus

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Pankow). Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil von einem Luftangriff auszugehen ist und Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. Meister d. FSchP. Reinhold Mutschall, Fw Oderberg 67 Jahre alt • verstorben 24.11.1943 In Berlin, Elbinger Str. 70, war Mutschall, der Zugführer eines Löschzuges, am 24.11.1943 gegen 7.45 Uhr mit seiner Einheit zur Bekämpfung eines durch feindlichen Luftangriff entstandenen Großfeuers eingesetzt worden. Eine Löschgruppe seines Zuges bekämpfte den Brand in dem Wohnhaus, an dem der Dachstuhl, das 4. Obergeschoß und Teile des 3. Obergeschosses brannten. Mutschall befand sich während der Brandbekämpfung im 1. Obergeschoß, als gegen 11.30 Uhr plötzlich mehrere Zwischendecken einstürzten. Hierbei wurde er von den herabstürzenden Balken und Schuttmassen verschüttet und nach sofort einsetzenden Befreiungsarbeiten tot geborgen. (1944) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Hauptwachtmeister d. FSchP. Franz Thiele, Fw Wedding 49 Jahre alt • verstorben 28.11.1943 Am 27. November 1943 um 5.00 Uhr stürzte die Giebelwand des durch Fliegerbrandbomben ausgebrannten Hauses Bad-/ Ecke Koloniestraße ein. Hwm Thiele wurde durch herabfallende Mauerteile schwer verletzt. An den Folgen verstarb er am 28. November 1943 im Reserve-Lazarett 122 in BerlinTempelhof. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Hauptwachtmeister d. FSchP. Fritz Nickel, Fw Reichenberg 42 Jahre alt • verstorben 29.1.1944 Am 29. Januar 1944 wurde Herr Nickel beim Löschen eines durch Fliegerbomben in Brand geratenen Hauses durch eine einstürzende Decke verschüttet und so schwer verletzt, daß er noch am gleichen Tage im Urban-Krankenhaus verstarb. (2.8.1961) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Hauptwachtmeister d. FSchP. Jakob Jensen, Fw Friedenau 43 Jahre alt • verstorben 30.1.1944 Der Hauptwachtmeister d.FschP. Jakob Jensen wurde am 30.1.1944 nach einem Fliegerangriff gegen 21.30 Uhr bei Löscharbeiten an den Häusern Friedenau, Lauterstr. 24/26, von einem Sprengstück einer mit Zeitzündung versehenen Sprengbombe in die Brust und in das Herz getroffen und sofort getötet. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Fritz Möbius, Fw Wedding 39 Jahre alt • verstorben 17.2.1944 Der Meister der Feuerschutzpolizei Fritz Möbius war am 15.2.1944 mit seinem Löschzug auf der Brandstelle des beim Luftangriff durch Fliegerbomben in Brand geratenen Munitionsschuppens auf dem Schießplatz Tegeler Weg eingesetzt. Durch eine Explosion wurde Möbius durch Bauchschuß schwer verletzt und starb am 17. Februar 1944 im Paul-Gerhardt-Stift. (20.1.1953) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen.

Hauptwachtmeister d. FSchP. Willi Schünke, Fw Lichtenberg geboren ? • verstorben 17.5.1944 ...daß der Fm Schünke etwa im Mai 1944 (vermutlich 10.5.44) bei einem Einsatz der Feuerwache Lichtenberg auf der Einsatzstelle in Berlin-Lichtenberg, Margaretenstr. 24, durch herabstürzende Glutmassen und Gase so starke Verbrennungen am Körper erlitten hat, daß ich ihn sofort ins Krankenhaus bringen mußte. Er ist dann einige Tage später an den Folgen im Krankenhaus verstorben. (8.4.1952) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Willi Stammfuss, Fw Reichenberg 49 Jahre alt • verstorben 19.5.1944 Sein Tod erfolgte am 19.5.1944 bei einem Bombenangriff in der Libauer Straße. (8.7.1952) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Bruno Ziebarth, Fw Richard 44 Jahre alt • verstorben 23.6.1944 ...soll in Ausübung seines Dienstes bei einem Fliegerangriff gefallen sein. (17.11.1958) Liste: Thomas-Friedhof, Neukölln, Hermannstraße (1951) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Hauptwachtmeister d. FSchP. Otto Wichert, Fw Friedrichshain 42 Jahre alt • verstorben 11.7.1944 Kollege Wichert wohnte im Wachbezirk der Wache Friedrichshain. Bei einem Fliegerangriff war W. in seinem Wohnhause und im Nachbarhaus mit Löscharbeiten beschäftigt. Durch einstürzende Bauteile wurde W. verletzt und kam mit Knochenbrüchen in das Krankenhaus Friedrichshain (damals HorstWessel-Krkh.). Dort wurde bei einem anderen Fliegerangriff der Pavillon, in dem W. lag, durch einen Volltreffer zerstört, bei dem der größte Teil der bettlägerigen Kranken, zu denen auch W. gehörte, getötet wurde. Ich bekam den Auftrag, unter den Leichen W. zu identifizieren, was mir auch gelang. (1.5.1963) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen nicht für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil er sich bei dem tödlichen Fliegerangriff nicht im Dienst befand. Oberwachtmeister d. FSchP. Franz Sabottka, Fw ? 36 Jahre alt • verstorben 13.7.1944 ...ist im Einsatzdienst der Feuerwehr bei einem Luftangriff in München durch einstürzendes Mauerwerk schwer verletzt worden. An diesen Verletzungen ist S. dort in einem Lazarett verstorben. (9.7.1957) Anmerkung: S. war offenbar zum Zeitpunkt seines Todes nach München lediglich abgeordnet, denn München nennt ihn unter den dortigen Opfern nicht. Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Theodor Niemeier, Fw Köpenick 51 Jahre alt • verstorben 25.7.1944 ...gegen 2.00 Uhr in Berlin-Köpenick, Achenbachstr. 2/8 (Krankenhaus), verstorben. Todesursache: gefallen durch Fliegerangriff. (11.10.1946) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen nicht für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil er sich bei dem tödlichen Fliegerangriff nicht im Dienst befand.

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Die Gewinner sind...
...Mesut Yilmaz und Tahsin Özkan. Mit ihrem Video „Wie blind muss man sein !?“ erhielten sie den ersten Platz bei der Preisverleihung am 8.12. im UCI-Collosseum in der Schönhauser Allee. Zum Film machten sie auch den Soundtrack selbst, eine Rap-Nummer mit dem Titel “Böller bringen nichts Gutes“, den sie auch live sangen. Zu den Juroren des Filmwettbewerbs, in dem es um den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern geht, gehörten u.a. Vertreter der AOK, BSR, TV-B, UCI-Kinowelt und der Berliner Feuerwehr. Von den insgsamt 33 Einsendungen wurden die zehn besten gezeigt, wobei es zwei achte und zwei vierte Plätze gab. Neben einer Urkunde und einem Pokal konnten die Sieger zwischen einer HDD Handycam von Sony und 500 Euro Preisgeld wählen. Sie entschieden sich für das

Mesut Yilmaz (re) und Tahsin Özkan (mitte) mit Team Foto: Hirte Geld: „...eine Kamera kann man nicht teilen,“ sagte Mesut Yilmaz. Dazu gab es noch ein Meet & Greet mit dem Berliner Ex-Cop-Comedian Murat Topal. Mehr als 500 Menschen verletzen sich jedes Jahr in Berlin durch den falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Die gezeigten Filme machten dies auf teils lustige, teils ernste Weise deutlich und mahnten auch vor illegalen und selbstgebauten Sprengkörpern. Ausschnitte werden bei TV-B zusehen sein, sowie die Top 10 im Internet unter www.verknallt-an-silvester. de in voller Länge. Hier gibt es auch noch mehr Informationen zum Thema, u.a. den Info-Flyer zum herunterladen. Seit ein paar Wochen besitzt die Werkfeuerwehr Bayer-Schering AG ein „neues“ LHF. Es handelt sich beim LHF 10-6 um ein Vorführfahrzeug, das als Ersatz für das in die Jahre gekommende Trocken-SchaumTanklöschfahrzeug 2000, Baujahr 1981 beschafft wurde. Es ist ein Alpas C - Variante C - Aufbau auf einem MAN 8.180 4x2 BB Fahrgestell. Weitere Daten: Baujahr 2008 / 170 kw / 6-Gang-Getr. / Höchstgeschwindigkeit 90 km/h / Besatzung 1:5 / Schnellangriff S25-50m / Pumpe FPN 10-2000 / Lichtmast 2 x 500 W / LED-Blitzbalkenleuchte / Hänsch-Signalanlage / Rückfahr-Videosystem

Neues Fahrzeug der WF Bayer-Schering Pharma

Foto: Machmüller

Preisfrage: ____
Was bauten die Kellerkinder vom Fehrbelliner Platz?
Wenn Ihr die Brennpunkt news aufmerksam gelesen habt, sollte Euch die Antwort nicht schwer fallen! Sendet Eure Antwort bis 1. Februar 2009 per Email an: th.hirte-foto@t-online.de per Fax an: 01805-060 34 00 31 81(14ct/min)

Impressum:
Herausgeber & Redaktion:
Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF e.V.) in redaktioneller Zusammenarbeit mit dem Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Gestaltung, Satz:

Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de

Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin Auflage: 1300 Stk.
Beiträge Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. sind mit FVFM Bln e.V. gekennzeichnet. Verteilung in den Dienststellen der Berliner Feuerwehr sowie an die Mitglieder des FKF e.V. und des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können Sie die Brennpunkt news auch kostenlos per Email beziehen. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkt news durch ein Inserat unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte mit dem Betreff „Brennpunkt news Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an folgende Email: kontakt@fotographie-layout.de oder rufen Sie unter folgender Telefon-Nr. an: 030/811 87 57

(Anschrift für den Versand und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen nicht vergessen)

Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Als Gewinn gibt es diesmal die überarbeitete Foto-CD „Berliner Feuerwehr“ von Detlef Machmüller mit mehr als 800 Fotos. Wer sie nicht gewinnt kann sie aber bestellen. Für 10,Euro, zzgl 1.50 Euro für den Versand, ist sie erhältlich unter:  49 99 72 86 oder machmueller@t-online.de. 4/08- Seite 16
        
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