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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 13/14.2008

Nr. 13/14

Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 2-3/2008

Vor 100 Jahren: Hochbahnunglück am Gleisdreieck

Inhalt:
Kolumne: iiiiii Berlin Peking 2008	 Neue Fahrzeuge: Neue RTWs 	 Offroad LHF	 Modellbau: Offroad LHF im Model	 NEF-Modell - Nicht zur Nachahmung empfohlen	 Seite 2 Seite 3 Seite 4

ModellNews 	 Das ENT - eine gute Sache	 125 Jahre FW Prenzlauer Berg	

Seite 7 Seite 10 Seite 11

Vor 100 Jahren: Das Hochbahnunglück am Gleisdreieck	 Seite 12 Während des Dienstes fanden den Tod 	 Die letzte Seite	 Seite 14 Seite 16

Seite 5

iiiiii Berlin
Die ganze Stadt steht schon lange auf dem Kopf. Die Berliner werden immer unzufriedener, das Umfeld immer kriminellerund einige sogenannte Bürger teilweise unerträglich. Der Pflegezustand der Stadt geht gen Null, die Straßen sind kaputt. Dem Vandalismus ist hier anscheinend Tür und Tor geöffnet; bestraft wird hier sowieso nichts mehr. Polizei, Feuerwehr und auch andere Behörden kriechen auf dem Zahnfleisch. Der öffentliche Dienst wird von den Verantwortlichen eher als ein lästiges Übel angesehen, als würdevoll gepriesen. Längst überfällige Gehaltsanpassungen, von Erhöhungen kann man eh nicht mehr sprechen, werden arrogant abgewiesen. Der Umgangston uns gegenüber hat ein beleidigendes Ausmaß angenommen, das es so vorher von noch keinem anderen Senat gab. Neueste Variante scheint das Spiel auf Zeit zu sein, nach dem Motto „wenn ich immer nein sage, sind wieder ein paar Monate ohne Erhöhung vergangen“. Wünsche der Bürger werden mehr ins Lächerliche gezogen und ignoriert, als dass sich hier die Verantwortlichen ernsthafte Gedanken machen. Flughafen Tempelhof ist hier ein gutes Beispiel. Was kommt von der anderen Seite? Na klar, eine Imagekampagne muss her, weil wir ja nicht genug Besucher in der Stadt haben. Und da macht es auch mal nichts aus, eben zehn Millionen Euro locker zu machen. Zehn hier, 15 dort, was stört mich das Geschwätz von gestern. Sie, liebe Leser, werden sicherlich sagen, dass das alles nichts neues ist. Richtig, aber man kann es wohl nicht oft genug erwähnen. Man erwartet bspw. von den Beschäftigten dieser Stadt immer mehr Leistung und Engagement. Als Belohnung gibt es immer weniger Geld und ein gehöriges Maß an Respektlosigkeit. Wer sich als Chef darüber beschwert, dass die Polizei ausgerechnet zum 1. Mai streikt, wo man sie doch dringend braucht, hat wohl überhaupt nicht begriffen, worum es geht. Auch bei der Berliner Feuerwehr wird der Ton härter. Einer Aussage folgt in der Regel eine Gegendarstellung, oder eben anders herum. Die Medien spielen mit und der Bürger weiß langsam gar nicht mehr, was hier stimmt, oder eben nicht. Ich denke die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Statt sich mit den wichtigen Problemen auseinander zusetzen, hagelt es lieber Schuldzuweisungen. Man muss sich langsam wirklich fragen, wo das alles enden soll. Geschimpft wurde schon früher über Leute, die Verantwortung tragen. Ich würde mir Entscheidungsträger wünschen, die das Format haben, die Wahrheit zu sagen, die noch Pioniere ihrer Arbeit sind und für die eigentliche Sache kämpfen. Eine Einsparung mit einer Verbesserung zu erklären, ist da wohl nicht das, was ich meinte. Als gebürtiger Berliner würde ich fragen „Wat lernt uns det?“. Ich habe mein eigenes Konzept entwickelt, um den täglichen Frust los zu werden. Tagesschau und Abendschau werden von mir rigoros abgeschaltet, wenn ich falsch grinsende Verantwortliche, egal woher, sehe. Hiobsbotschaften wie unsägliche Preiserhöhungen ertrage ich auch nur noch bis zu einer gewissen Schmerzgrenze. Eine Tiersendung ist mir mittlerweile wesentlich lieber als eine Talkshow, in der ein angeblich „Wichtiger“ den anderen nicht zu Wort kommen lässt; Will sagen, lieber ein weniger egoistisch werden und sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren. Musik ist hier im Übrigen ein sehr gutes Heilmittel. Man sollte auch für sich eine gewisse Gradlinigkeit pflegen, lieber dem anderen mal ehrlich die Meinung sagen, dafür aber auch einmal zugeben „sorry, hab ich falsch gemacht“. Ehrlich gesagt, fühle ich mich manchmal wie ein kleiner Moralapostel. Ich denke, dass ich hier vielen aus der Seele spreche. Na dann, bis zum nächsten Frust.
H.J.Schierz

Peking 2008
Am 08.08.2008 begannen in Peking die Olympischen Sommerspiele. Wie bereitete sich eigentlich die Pekinger Feuerwehr darauf vor? Mit dieser Frage beschäftigte ich mich während meiner dritten China-Reise vom 02.04.2008 bis 08.05.2008. Schon im Hotel fiel auf, dass Rauchmelder und Sprinkleranlagen installiert wurden. Alle Sportstätten, Restaurants und Krankenhäuser die als spezielle Olympiaeinrichtungen gelten, wurden laut Feuerwehrangaben mit Rauchmeldern und Sprinkleranlagen ausgerüstet. Im Fernsehen lief ab und zu eine Imagekampagne der Feuerwehr unter dem Motto: Wir sind bereit für Olympia 2008. Während der Olympischen Spiele werden rund zwei Millionen zusätzliche freiwillige Feuerwehrleute im Einsatz sein, sowie 2-3/08- Seite 2 allein in Peking zusätzlich 16 FeuerwehrSuchhunde („zur Unterstützung der Feuerwehrmänner bei der Rettung und Bergung von Menschen nach Brandkatastrophen“). Zum Vergleich: Während der WM 2006 unterstützten in Berlin 1000 ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr die Berufsfeuerwehr. Besonders an Spieltagen besetzten sie die Wachen. Der 9. November ist in China traditionell Tag der Feuerwehr. Am 09.11.2007 hatten alle Feuerwachen in Peking „Tag der offenen Tür“. Der Tag stand unter dem Motto: „Brandbekämpfung und die Sicherheit der Olympischen Spiele 2008“. Im März 2008 wurden Überwachungsroboter von Berlin nach Peking geflogen, die während der Fußball-WM 2006 unter anderem die Tiefgarage des Olympiastadions bewachten, und nun bei den Olympischen Sommerspielen in Peking zum Einsatz kommen sollen (Berlin und Peking sind seit 1994 Partnerstädte). Seit Anfang Februar 2008 gibt es in Peking ein Olympia-Feuerwehrzentrum und seit März 2008 ein 11 Hektar großes „FireTraining-Center“, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist und unter anderem der Brandschutzerziehung dienen soll. Bleibt zu wünschen, dass während der Olympischen Spiele in Peking, ähnlich wie bei der Fußball-WM in Berlin, eine unerwartet tolle Stimmung herrscht. Übrigens, Chinas Feuerwehr-Notrufnummer ist die 119, einfach die US-amerikanische Notrufnummer 911 von hinten gelesen.
Steffen Freyberg

Sag zum Abschied leise „Servus“
Auch wenn es nicht so üblich ist über ausgesonderte Fahrzeuge zu sprechen, möchten wir doch zwei dieser Gattung verabschieden. Zu einem ist es der Rüstwagen (RW 3) auf einem MAN 19.281 mit einem Aufbau der Firma Bachert. Beschafft im Jahr 1984 galt dieses Fahrzeug als Einzelstück in dieser Bauform. Ohnehin gibt es nicht so viele Rüstwagen mit Staffelkabinen bei den Feuerwehren. Unser Modell war nun über 20 Jahre im Dienste der Berliner Feuerwehr und galt als sehr zuverlässig. Nun muss er gehen, abgelöst durch den neuen RW 3 (wir berichteten darüber) hat er doch sein Soll mehr als erfüllt. Wir hoffen, dass er noch viele Jahre vielleicht bei einer anderen Feuerwehr seinen Dienst versehen kann. Das andere Fahrzeug ist das ausgemusterte MTF 3 auf Neoplan/Auwärter N 416 ML. 1986 beschafft, legte auch er eine große Menge an Kilometern für unsere Feuerwehr zurück. Beide Fahrzeuge stehen nun zum Verkauf an. Also, weiterhin allzeit gute Fahrt. Schierz

Kurz notiert
Zehn neue RTW beschaffte die Berliner Feuerwehr bisher in diesem Jahr. Vermutlich werden noch zwölf weitere folgen. Dabei handelt es sich um MB Sprinter (515 CDI) mit einem Aufbau von Fahrtec. Im Großen und Ganzen gleichen sich die Fahrzeuge mit der letzten Beschaffung aus dem Vorjahr. Lediglich kleine Detailänderungen wie, eine 230 Volt Steckdose im Innern des Fahrzeuges, sind hier zu verzeichnen. Auch am Außengesicht ändert sich wenig. Neu sind die LED Frontblitzer, die zwar im ausgeschalteten Zustand fast unscheinbar sind, im Betrieb dagegen enorme

Leuchtkraft besitzen. Die ersten RTW sind u.a. ausgeliefert an Wedding, Moabit, Prenzlauer Berg und Treptow. Schierz

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Offroad-LHF
Die Berliner Feuerwehr ist stets bestrebt, ihren Fahrzeugpark auch den örtlichen Begebenheiten anzupassen. Speziell im Randgebiet von Berlin kommt es vor, dass Einsatzfahrzeuge in Waldgebiete, Felder etc. fahren müssen. Aus diesem Grunde ist man gehalten, einen gewissen Anteil an Löschfahrzeugen mit Allradantrieb vorzuhalten. Passend zur neuesten Fahrzeuggeneration der LHF 20/12 gibt es nun eine Allradvariante. Grundsätzlich entspricht das Fahrzeug den Merkmalen der Version mit Straßenantrieb. Beim Fahrgestell dagegen gibt es leichte Änderungen im Radstand und natürlich in der Fahrzeughöhe in Verbindung mit der Bodenfreiheit. Der Allradantrieb ist zuschaltbar; zu Verfügung stehen dabei Längs- und Quersperren. Ein Allradantrieb verlangt in der Regel auch ein größeres Fahrgestell. So kam beim LHF

hinteren Kotflügel abzuklappen um auch diesen zu begehen. Eine weitere Neuheit ist der elektrisch angetriebene Wasserwerfer auf dem Dach

ein hydraulischer Rettungssatz, ein pneumatischer Rettungssatz, eine zusätzlich Tauchpumpe (für Flachwasser), ein CO2Löscher, ein tragbarer Wasserwerfer, sechs Pressluftatmer (zwei davon als Zweiflaschengerät), Schlauchbrücken aus Vollgummi, Unterbaumaterial für verunfallte PKW, ein Arbeitsboot (aufblasbar), eine Türramme sowie eine Rettungsdienstausrüstung (Rucksack, Defi). Das LHF wird voraussichtlich auf der Feuerwache Köpenick in Dienst gestellt, da diese Wache bereits Erfahrungen mit einem LHF 16/12 in Allradversion gemacht hat. Äußerlich ist das LHF im modernen Design der Berliner Feuerwehr gestaltet. Features wie Straßenräumer (Frontblitzer), Suchscheinwerfer oder der Buzzer für die Fanfare gehören mittlerweile zum Standard.
Schierz

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Foto: Machmüller

Allrad ein MAN TGM 13.240 Fahrgestell zur Anwendung. Beim Straßenantrieb ist es ein MAN TGL (TGL= leichte Baureihe TGM = mittlere Baureihe). Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 6-Zylinder Reihenmotor mit 240 Pferdestärken. Die Kraft wirkt dabei auf ein automatisiertes Schaltgetriebe. Als Bereifung wurde bewusst eine Straßenvariante gewählt, weil das LHF natürlich den Hauptanteil seiner Einsätze auf festem Boden verbringt. Die Hinterachse ist serienmäßig luftgefedert. Die Mannschaftskabine ist so gestaltet, dass beim Öffnen der hinteren Türen ein Drehstufeneinstieg das Einsteigen für die Besatzung deutlich erleichtert. Zur Geräteentnahme lassen sich die Trittklappen begehen. Des weiteren besteht die Möglichkeit, den

der Kabine. Über eine Fernbedienung lässt sich der Werfer an zwei Einspeisepunkten am Fahrzeug steuern. Die Leistung des Werfers ist auf 1200l/ min eingestellt. Als Löschmedien stehen 1200 Liter Wasser, 100 Liter Schaummittelkonzentrat zur Verfügung. Bei der Feuerlöschkreiselpumpe handelt es um eine Rosenbauer N 25 mit einer Leistung von 2000l/min bei 10 bar. Zusätzlich ist eine CAFS Anlage eingebaut. Zur feuerwehrtechnischen Beladung gehören u.a. Moderne Einsatzkoffer,

Das Offroad-LHF im Modell
Wie sich jeder denken kann, war es schnell mein Ziel, das neue Allrad-LHF auch im Maßstab 1:87 nachzubauen. Benötigt wird dazu zunächst ein MAN TGL von Herpa, da das Fahrerhaus dem des MAN TGM gleicht. Problematisch wird es dann beim vorderen Einstieg. Hier muss eine komplette Eigenkonstruktion her. Die richtige Bogenherstellung des Radlaufs ist dabei nicht ganz einfach. Nach viel Anpassungs- und Schleifarbeit geht es dann weiter. Die Seitenteile werden hergestellt und parallel für beide Seiten angefertigt. An die vordere MAN Kabine angeflanscht darf der überstehende Übergangskragen nicht vergessen werden. Gegenüber der Straßenantriebsversion besitzt die Allradvariante eine Umlaufkante an den unteren Geräteräumen. Diese stellt man mit einem 1 mm Vierkantprofil her, das an den Außenkanten rund gefeilt wird. Die nun folgenden Tätigkeiten gehören zum Standard. Die Inneneinrichtung der Kabine (Suchscheinwerfer, Buzzer nicht vergessen) gehört genauso dazu, wie die folgende Folienbeklebung. Die Umlaufkonturen werden wie im Original mit silbernen Reflexstreifen beklebt, die Seitenstreifen dagegen mit gelben Reflexstreifen. Am Heck befindet sich ein Haspel. Hierzu verwende ich Rietze-Haspeln, die zwar teuer sind, aber gut aussehen. Farblich behandelt müssen die Haspeln allerdings auch werden. Das Allrad LHF besitzt einen Wasserwerfer auf dem Kabinendach, der im Eigenbau hergestellt wurde. Die Rohrleitung endet im übrigen unter der Schiebleiterablage und wird in S-Form zum Fahrerhausdach geführt.

Viele Details komplettieren das Modell. Bleibt festzustellen, dass bedingt durch die aufwendige Folienbeklebung die Anfertigung eines Modells dieser Bauart im zeitintensiver wird. Dennoch ein schönes Modell, dass vielleicht auch Ihre Vitrine beansprucht.
Schierz

Nicht zur Nachahmung empfohlen
Normalerweise habe ich keine Angst mehr, auch komplizierte Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr nachzubauen. Nur sehr selten treibt mich ein Modell auch mal zur Verzweifelung. Ich gebe gerne zu, dass ich bei diesem kleinen unscheinbaren Fahrzeug, welches hier vorgestellt wird, kurz davor war es in die Tonne zu werfen. Zunächst zum Vorbild: Von diesem Fahrzeug laufen zurzeit sechs NEF und ein ELW-C bei der Berliner Feuerwehr. Äußerlich sind sie baugleich, Ausnahme ist die Beschriftung und die Leichtmetallfelgen beim ELW. Ich entschied mich für den ELW, da ich hier die richtigen Felgen besaß. Als Grundmodell benutzte ich einen Herpa Sprinter mit Hochdach und mittellangem Radstand. Hauptproblem beim Nachbau ist das Nichtvorhandensein eines Sprinters mit kurzem Radstand. Nach dem Zerlegen des Modells folgte der erste Arbeitsschritt. Dieser war das Abtrennen des Hochdaches oberhalb der Regenrinne (war ja noch relativ einfach). Nun kürzte ich zunächst das Mittelteil zwischen Vorderrad und Hinterrad auf den erforderlichen Radstand 3250 mm. Sorgfalt muss man hier walten lassen, weil das Material recht dünn ist und die Seitenscheiben auch noch schräg verlaufen. Hier muss man einen sauberen Übergang schaffen (schon gar nicht mehr so einfach). Das Martyrium ging weiter, weil der Teil hinter dem Hinterrad auch gekürzt werden musste. Auch 2-3/08- Seite 5

dieser verläuft schräg, was das Unterfangen wirklich kompliziert macht. Hat man das geschafft, wird ein neues Flachdach aufgesetzt. Dieses muss später noch mit dünnen Streifen und natürlich Dachaufbauten versehen werden. Nachdem alles verspachtelt und mehrfach geschliffen war, ging es an das Außendesign. Die Beklebung mit Originalfolie fällt hier schon mal weg, weil die Beklebung bei diesen Fahrzeugen so dicht ist, dass man die Nähte kaum sieht. Also ist der einfachste Weg die Lackierung in Tagesleuchtrot RAL 3024, die des Daches in Reinweiß. Die hauchdünnen Nähte erstellt man durch das Aufbringen von weißen Decalstreifen von Truckline Decals (0,25 mm Stärke). Diese Arbeit zieht sich hin, weil es doch eine ganze Menge Streifen sind. Will man das Modell wieder zusammenbauen, kommt die tiefe Ernüchterung. Logischerweise passt nun gar nichts mehr. Die Seitenscheiben müssen komplett zerlegt und einzeln eingeklebt werden. Die Inneneinrichtung, das Fahrgestell, der Rahmenverstärker und die

Achsteile müssen alle mühsam angepasst werden. Die breite Schutzleiste die zum hinteren Stoßfänger führt, unterzog ich einer kompletten Änderung. Nachdem ich endlich soweit war, wäre das Modell, bedingt durch eine gewisse Labilität, bei-

nahe zerbrochen.Hier war der Moment, Tonne oder Weitermachen, endgültig erreicht. Nun gut, ich entschied mich für das Weitermachen. Nach der Komplettierung von Zurüstteilen galt es nur noch die Antenne auf dem Dach anzubringen. Dazu bohrte H.J.Schierz

ich ein kleines Loch und rutschte als Kompott auch noch über die Frontscheibe ab. Ergebnis ist ein kleiner Kratzer. Hier war der Punkt erreicht an dem ich das Modell als Montagsauto bezeichnete. Endlich fertig (immerhin 14 Tage Bauzeit), steht das Ding nun in der Vitrine. Eigentlich wollte ich auch noch ein NEF bauen. Das lass ich aber lieber erst einmal. Man sieht, auch einen alten Bastelhasen wie mir, gelingt nicht immer alles. So klein und unscheinbar das Modell auch jetzt erscheint, für Anfänger ist dies garantiert nichts. Ein Kompromiss wäre die mittelange Variante zu benutzen, oder darauf zu hoffen, dass die kurze Variante doch einmal von einem Hersteller erscheint. Ich befürchte aber, da es im Original eher wenige „Kurze“ gibt, muss man sich gegebenenfalls mal bei Kleinserienherstellern danach umsehen. Wer es trotzdem wagt ein richtiges Modell zu bauen, dem wünsche ich schon jetzt viel, viel Geduld.

Ein Film über die Geschichte des Lösch - Trabi “Spirit of Berlin” der Berliner Feuerwehr

DVD
ca. 38 min.

Durch die Euphorie der Maueröffnung hatten Feuerwehrleute aus Ost-und West-Berlin bei einem Treffen im März 1990 auf der Feuerwache Berlin-Mitte die Idee und den Wunsch ein Symbol zu schaffen, das an die Wiedervereinigung der Berliner Feuerwehr erinnern sollte.

Im Trabi - Auto des Jahres 1990 sahen die Feuerwehrleute das Symbol für Ihre Idee einen LöschTrabi zu bauen, der aus einem PKW Trabant P 601 L, Bauj. 1977 entstand. Kauf des PKW durch die Gewerkschaft ÖTV-Abt. Berliner Feuerwehr für 1000,- DM. Der Umbau erfolgte von Anfang April bis Ende Mai 1990 durch Feuerwehrmänner aus beiden Teilen Berlins mit Unterstützung der Zentralwerkstatt Berlin-Weißensee.

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Bisherige Stationen
12.06.90 14.-19.06.90 25.08.90 20.07.91 01.08.92 11.-17.06.93 03.-08.06.94 08.07.95 06.-12.07.97 27.08.97 Erste öffentliche Vorstellung - Alexanderplatz- Berlin 26. Deutscher Feuerwehrtag Friedrichshafen Frankfurt/Oder -ÖTV Veranstaltung150 Jahre Meißen, Festumzug ÖTV schenkt den Lösch-Trabi der Berliner Feuerwehr CTIF (Feuerwehrolympiade) in Berlin Interschutz/Hannover Bestellung per E-Mail 100 Jahre Berufsfeuerwehr Darmstadt CTIF Herning/Dänemark Hartmut Lichy Getauft auf den Namen “Spirit of Berlin 1990” ladav@email.de vom Gesandten der US-Botschaft in Berlin. oder

18.-30.09.97 Teilnahme an der Steubenparade in New York und Philadelphia.

mobil: 0179/2909181 Lieferbar ab Oktober 2008

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llNews ode M
von Ingo Papenfuß
Seit März erschienen eine ganze Menge 2.	 ELW BF Essen, Modell in RAL 3000 mit weißer Beschriftung, KFZ-Kennzeichen, Sondermodelle aus dem Blaulichtsektor, Logo usw. ich beginne mit den Modellen vom „Klei3.	 ELW BF Braunschweig. Modell ist in RAL nen Autoladen“: 3024 bedruckt mit weißem Streifen, In Koproduktion von Preiser (Grundblauer Schrift, KFZ-Kennzeichen usw. modell) und Rietze (Bedruckung) gab es drei Varianten des Preiser Mercedes 4.	 MTW der Feuerwehr Hannover Wülfel mit dem Kfz.-Kennzeichen H-2293. 1017/1222, einmal als LF 16 HANSA FF Funkrufname 85-61 in der WindschutzHamburg Sasel mit vielen Detaildrucken scheibe und auf der Heckklappe. wie Kfz-Kennzeichen, Wachkennung in be im Foliendesign mit aufwändiger Bedruckung. Innerhalb von 24 Stunden war das Modell übrigens ausverkauft! Ein sehr interessantes Modell ist auch das folgende: Herpa MB SK 94 WLF Hängerzug BF Hamburg (F 32). Fahrerhaus in RAL 3024, Mulde und Generatoranhänger in RAL 3000. Es dürfte das erste MB SK 94 Fahrerhaus in langer Version sein, welches Herpa im Feuerwehrbereich gefertigt hat. Das Modell ist sehr aufwändig bedruckt: Frontblitzer, KFZ-Kennzeichen, Stoßfänger vorne hinten, Unterfahrschutz, Anhänger allseitig mit zwei aufgesetzten Blaulichtern usw.. Das folgende Modell gab es schon mal von Herpa und wird heute auf Börsen teuer gehandelt, dieses mal handelt es sich um ein Grundmodell von Rietze: Iveco Sattelzug MOBAS Feuerwehr Hamburg (LFS/Feuerwehrakademie). Beschriftungsänderungen zur 1. MOBAS von der Firma Herpa: Wachlogo und Text auf dem Auflieger, silbernes Kofferdach und Windschutzscheibendruck LFS und diverse weitere Detaildrucke. Für Menzels Lokschuppen fertigte Rietze einen VW T5 LR Bus als MTF der BF Düsseldorf mit dem Kennzeichen D-2078, zwei Blaulichtbalken, weiß mit leuchtroter Folie, passend dazu gesellt sich noch ein Opel Astra Caravan in RAL 3000, Wagennummer D-2246. Von AWM gab es einen VW T4 Bus als MTF der FW Düsseldorf (Wagen 2770), 50 Stück wurden sogar in einer Mini-Vitrine ausgeliefert. Für den Feuerwehr Versand Friesenheim

der Frontscheibe, Wachlogo usw., einmal als TLF 16/25 der Feuerwehr Hannover und einmal als LF 16-TS der BF Osnabrück, natürlich auch mit allen Detaildrucken. Die BF Hamm hat zwei NEFs auf Mercedes M-Klasse facelift mit den KFZ-Kennzeichen HAM-6204 und HAM-6205 im Dienst, beide Fahrzeuge gibt es jetzt als Modelle auf Basis von Busch-Modellen, leuchtrot und weiß mit diversen Drucken. Ein wunderschönes Modell ist der GRTW der BF Bremen auf MAN Lions Regio geworden, der Bus ist aufwändig lackiert und vorbildgerecht bedruckt. Dann erschienen die ersten Varianten auf Basis Rietze VW T5 langer Radstand: 1.	 ELW der BF Hannover, leuchtrot, das aufwändig bedruckte Modell hat 2 unterschiedlich bedruckte Hella QS Blaulichtbalken, KFZ-Kennzeichen, Scheibendrucke usw.

5.	 MTW der Feuerwehr Hannover Limmer mit Kfz.-Kennzeichen H-2238 und Funkrufnamen 74-61 in der Windschutzscheibe und an der Heckklappe. Ende Juli gab es dann auch das erste Sondermodell auf VW T5 Bus mit kurzem Radstand: NEF der BF Hamburg-Süderel-

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erschien der MAN Lion-s City GRTW der BF Augsburg mit vorbildgerechter Bedruckung. Für die Fa. Bürger gab es einen Rietze VW T5 Bus LR als MTF der BF Stuttgart mit dem Kennzeichen S-244, RAL 3000 mit weissen Flächendrucken. Zur Intermodellbau in Dortmund erschien, wie jedes Jahr, ein Busch-Feuerwehrmodell in PC-Box, dieses Jahr ein Mercedes C-Klasse T-Modell Avantgarde in rot. Von Herpa gab es zur Messe einen Mercedes Sprinter Pritsche/Plane als LKW drei der BF Dortmund mit aufwändiger Bedruckung.

den des Hauses. Gegen eine Spende von 10.- Euro gab es bei OPEL einen Opel Vivaro Bus ( Modelljahr 2006 ) als Feuerwehr-MTW. Von Rietze gab es ein tolles Messemodell, einen „NOTLIZEI“ VW T5 Bus LR in PC-Box mit bedrucktem Umkarton, das Fahrzeug ist halbseitig auf der linken Seite ein Polizeifahrzeug in silber mit blauem Streifen und auf der rechten Seite ein NEF in weiss mit roten und gelben Streifen, auf der Fronthaube kann man den Schriftzug „NOTLIZEI“ lesen. Eine nette Idee, die auch sehr schön ins Modell umgesetzt wurde. Am Stand von MERCEDES gab es leider

Zur Fachmesse RETTmobil 2008 in Fulda gab es auch wieder diverse Sondermodelle, erstmalig war mit der Firma RIETZE ein Modellfahrzeughersteller mit einem Messestand nebst Messemodell vertreten. Im Einzelnen waren mehr oder weniger die folgenden Modelle erhältlich: VW gab gegen eine Spende von 15.- Euro ein Wiking-Modell, den VW Tiguan als NEF in PC-Box verpackt, ab. Das gleiche Modell gab es auch in einer kleinen Faltschachtel mit Sondereinleger als Geschenk für Kun-

nur für Fachbesucher, gute Kunden und Presseleute ein Mercedes C-Klasse T-Modell als NEF in PC-Box von Busch. Das Original zum Modell war auf dem Messestand ausgestellt. Leider sind von diesen Modellen nach Messeende keine mehr verfügbar, nur eventuelle Reste des Rietze-Modells kann der eine oder andere Fachhändler „ergattert“ haben, sonst bleibt nur ein Modellbörsenbesuch oder Ebay. Zum Abschluß dann noch ein neues Son-

dermodell nach Vorbild der BF Berlin, einen Mercedes Sprinter WAS-Koffer-RTW von Rietze im leuchtroten Foliendesign mit dem Kennzeichen B-2431 und dem Wachschild „TEGEL“ als Gegenstück zum „Wannsee-RTW“ in RAL 3000 aus dem Jahre 2006. Das Modell ist mit allen Detaildrucken versehen wie Kennzeichen, Dachkennung, Türwappen, Wachschild in der Hecktür und sogar die Koffernummer an der Frontseite, leider ist es die falsche, 05/17 anstatt der richtigen Nummer 05/07 aber „nobody is perfect“. Der RTW erschien in einer Auflage von 300 Stück und war innerhalb von 24 Stunden ausverkauft!!! Da sage noch mal irgendwer, der Feuerwehrmodell-Sektor würde schwächeln! Nun die gute Nachricht, der FKF e.V. hat exclusiv wieder 50 Stück dieser Modelle bekommen und wer bis zum 15.9.2008 verbindlich bei uns Modelle bestellt, zahlt statt 25.95 Euro nur 22.- Euro pro Modell (Bitte beachten: Maximal zwei Modelle pro Besteller, Versand nur innerhalb Deutschlands). Das Geld muss bis einschließlich Dienstag, den 16.9.08 auf das folgende Konto überwiesen werden: FÖRDERKREIS FEUERWEHR e.V. Berliner Volksbank • BLZ 10090000 • Kontonummer 1851202001. Die Bestellung muss per Email an FKF@ ingo-papenfuss.de oder schriftlich an Ingo Papenfuss, Amendestrasse 107, 13409 Berlin erfolgen. Zu dem Preis der Modelle addieren Sie bitte noch 4.- Euro Portokosten für den Versand als versichertes Hermes-Paket. Bei der Bestellung bitte unbedingt Ihren vollen Namen, die Lieferadresse, Ihre Telefonnummer für evtl. Rückfragen und die gewünschte Anzahl der Modelle (1 oder 2) angeben. Bei der Überweisung im Verwendungszweck bitte Ihren Namen und entweder „1 x RTW“

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oder „2 x RTW“ angeben. Ohne diese vollständigen Angaben kann Ihre Bestellung nicht bearbeitet werden. Bedingt durch die Limitierung der Modelle werden die Bestellungen in der Reihenfolge der Bestelleingänge bearbeitet, wer zuerst bestellt, hat mehr Chancen, daß noch Modelle vorhanden sind. WICHTIG: Bitte warten Sie erst meine Bestellbestätigung per Email oder Telefon ab (je nach Art Ihrer Bestellung per Email oder schriftlich) ehe Sie das Geld überweisen, so sparen wir uns Rücküberweisungen, falls keine Modelle mehr vorrätig sind. Bezugsquellen: Der kleine Autoladen,
Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de

Bürger Miniaturmodelle,
Tel. 07161/72050, www.buerger-ohg.de

Menzels Lokschuppen,
Tel.0211/373328, www.menzels-lokschuppen.de

Feuerwehr Versand Friesenheim,
Tel. 07821/997844, www.feuer1.de

Spiel & Hobby Diener,
Tel. 02261/63500, www.spiel-hobby-diener.de Preiser / Rietze MB 1017 LF 16 FF Hamburg-Sasel 500 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Preiser / Rietze MB 1222 TLF 16/25 FW Hannover 300 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen

Preiser / Rietze MB 1017 LF 16 BF Osnabrück 400 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Busch Mercedes M NEF BF Hamm je 250 Stück je 19.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN Lions Regio BF Bremen 500 Stück 34.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus LR ELW BF Hannover 500 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus LR ELW BF Essen 500 Stück 19.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus LR ELW BF Braunschweig 400 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus LR MTF FW Hannover Wülfel 250 Stück 19.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus KR NEF BF Hamburg-Süderelbe 500 Stück 22.95 Euro Der kleine Autoladen

Rietze MB Atego 04 LF 20 KatS FW Hannover Limmer 250 Stück 19.95 Euro Der kleine Autoladen Herpa MB SK WLF mit Hänger BF Hamburg 750 Stück 39.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze Iveco SZ MOBAS BF Hamburg 500 Stück 37.50 Euro Der kleine Autoladen Rietze VW T5 Bus LR MTF BF Düsseldorf 300 Stück 22.50 Euro Menzels Lokschuppen Rietze Opel Astra Caravan BF Düsseldorf 300 Stück 17.50 Euro Menzels Lokschuppen AWM VW T4 Bus MTF BF Düsseldorf 250 Stück 13.50 Euro Menzels Lokschuppen AWM VW T4 Bus MTF BF Düsseldorf 50 Stück in PC 16.- Euro Menzels Lokschuppen Rietze MAN Lion´s City GRTW BF Augsburg 500 Stück 32.50 Euro FW-Versand Friesenheim

Rietze VW T5 Bus LR MTF BF Stuttgart 500 Stück 18.90 Euro Bürger Busch MB C-T-Modell Feuerwehr 500 Stück 12.50 Euro DIENER Herpa MB Sprinter Pr/Pl BF Dortmund LKW 3 ??? 12.50 Euro Herpa Wiking VW Tiguan NEF Notarzt ca. 300 Stück 15.- Euro Volkswagen Rietze Opel Vivaro Bus MTW Feuerwehr 300 Stück 10.- Euro OPEL Rietze VW T5 Bus LR MTF Polizei / Notarzt 300 Stück 15.- Euro RIETZE Busch MB C-T Modell NEF Notarzt ??? Werbegeschenk Mercedes-Benz Rietze Mercedes Sprinter RTW BF Berlin Tegel 300 Stück 25.95 Euro Der kleine Autoladen

Presseinformation

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Das ENT – eine gute Sache
Vor 10 Jahren, am 3. Juni 1998, kam es in Eschede zum größten Zugunglück seit Kriegsende; 101 Tote waren zu beklagen. Für alle Beteiligten war das eine schwere Belastung; für die Verletzten, für die Angehörigen, aber auch für die Einsatzkräfte. Die Bilder hinterließen Spuren bei den Helfern: die Zerstückelung von Metall und Menschen, die Verletztensammelstelle, die Kinder oder Partner, die neben ihrer toten Familie gefunden wurden. Das Gesehene, Gerochene und Gehörte kam den Einsatzkräften als sich aufdrängende Erinnerungen immer wieder hoch. Die Notwendigkeit der ‚Hilfe für Helfer’ wurde erkannt. Auch das ENT, das Einsatznachsorgeteam der Berliner Feuerwehr, bot erstmals überregional Hilfe und Beratung an. Zusammen mit Einsatznachsorgekollegen aus anderen Landesteilen waren sie an 23 Gruppengesprächen beteiligt. Für die geleistete Unterstützung brachten die Helfer dem Team der Berliner Feuerwehr viel Dank entgegen. Seit dem Ereignis wurden bei Berufsfeuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland umfassende Konzepte der Einsatznachsorge und Krisenintervention erarbeitet und umgesetzt, sogar 3 Bundesforschungsvorhaben gab es zu dem Thema. Daran erinnerte die Leiterin des Einsatznachsorgeteams, Gabriele Heise, jetzt nach 12 Jahren erfolgreicher Arbeit des ENT. Sie konnte in ihrer Bilanz über eine ganze Reihe von Fällen psychosozialer Unterstützung berichten. Im Rahmen der Amtshilfe aber vor allem für die Berliner Feuerwehrleute. So betreuten die ENT- Mitarbeiter Kollegen und Kameraden der Berliner Feuerwehr in jährlich  zwischen 70 und 90 Einzel- und Gruppengesprächen nach psychisch hoch belastenden Einsätzen oder anderen Ereignissen, wie Todesfällen von Kollegen. Frau Heise betonte außerdem, dass mit dem Thema „psychische Belastungen durch Einsätze“ inzwischen selbstverständlicher und professioneller umgegangen werde. Die Verarbeitung von Problemen in Gesprächen sei für viele Kollegen und Kameraden eine echte Alternative zum „Ertränken von Problemen“ geworden. Dies auch, weil sie zusammen mit anderen ENT-Mitarbeitern nun bereits seit 10 Jahren Schulungen zum Umgang mit Einsätzen unter hoher psychischer Belastung durchführt. und sich bei vielen, zum Teil auch für das ENT schwierigen, Einsätzen bewährt hat. Dazu muss man allerdings sagen, dass gerade sie es war, die die Truppe nun schon seit12 Jahren zusammengehalten und motiviert hat. Mehr Informationen zum Einsatznachsorgeteam gibt es unter: www.berliner-feuerwehr.de/einsatznachsorge.html
Steffen Freyberg, ENT- Mitglied

Frau Heise bedankte sich bei allen ENTMitarbeitern für die hervorragende Arbeit in den zurückliegenden Jahren, in denen das ENT rund um die Uhr abrufbar war

† Peter Karo
Nach fast zweijähriger schwerer Krankheit verstarb am 24. Mai 2008 im Alter von 58 Jahren der Koll. Peter Karo. Er wurde am 3.2.1950 geboren und begann, nachdem er den Beruf des Maschinenschlossers erlernt hatte, seinen Dienst als Feuerwehrmann am 1.6.1970 auf der Feuerwache Mariendorf. Weitere Stationen auf seinem beruflichen Werdegang waren die Feuerwachen Wedding, Wittenau und Schillerpark. Seit dem Februar 1994 war er wieder auf der Feuerwache Wedding als Brandoberinspektor tätig. Wir werden Ihn und seine teilweise unkonventionelle Art vermissen. Die Kollegen der Feuerwache Wedding 2-3/08- Seite 10

125 Jahre Feuerwache Prenzlauer Berg
Deutschlands älteste in Dienst befindliche Berufsfeuerwache
Zwölf Jahre nach der deutschen Reichsgründung, wurde 1883 in der Oderberger Straße 24 ein Feuerwehrdepot errichtet. Seit der Indienstnahme, am 28.11.1883, wurde dies Gebäude fortan ununterbrochen als Feuerwache, unter den unterschiedlichsten äußeren Bedingungen der wechselhaften jüngeren deutschen Geschichte, genutzt. Nur ein einziges Mal war der Standort in der Oderberger litischen Umbruch in der DDR, der Prenzlauer Berg wurde eines der größten zusammenhängenden Sanierungsgebiete Europas, hat sich der Ruf der Prenzelberger, als „Feuerfresser“ etabliert. Hier gingen, nicht immer ohne kriminelle Nachhilfe, in einer Nacht schon mal mehrere Dachstühle in Flammen auf. Die sehr umfangreiche Sanierung der Bausubstanz im Bezirk, ein massiver Zuzug einkommensmonatlich deutlich über 1.000 Alarmen. Dies sind nun in erster Linie Rettungsdiensteinsätze. Den Dienst auf der Wache 1300, in einem ganz besonderem Stadtbezirk und einer besonderen Feuerwache erfüllt die Kollegen mit Stolz und Selbstbewusstsein. Das nun zu begehende Jubiläum soll Ausdruck und Impuls für die weitere Identifikation der Feuerwehrleute mit Ihrer Wache, auch und gerade wegen der sich verschlechternden dienstlichen Bedingungen, sein. Im Selbstverständnis als Wache im und für den Kietz haben wir dies mit verschiedenartigen Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht. Am 28. Juni spielte Kesselhaus in der Kulturbrauerei Deutschlands beste Rammstein-Cover Band „Feuerengel“ für 1300. Am 05.Juli fand ein Tag der offenen Tür statt. Am 24. August ab 13:00 Uhr findet ein Aktionstag Brandschutzerziehung mit Kinderfilm im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte statt.
R. Riesenberg Wachabteilungsleiter 1, FW 1300

Straße in Frage gestellt, als Anfang der 1990er Jahre ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Rettungsamtes, in der Marienburger Straße, diskutiert wurde. Der damalige Wachleiter, Dieter Kastorf, war es der sich für eine Sanierung der altehrwürdigen Wache vehement ein- und durchsetzte. Eine Leistung die von den Kollegen noch heute gewürdigt wird. Stets in aller erster Linie den Hilfesuchenden verpflichtet, leisteten Generationen von Feuerwehrleuten ihren aufopfernden Dienst vom Wilhelminischen Zeitalter über zwei Weltkriege, deren mittelbare und unmittelbare Wirkungen bis in die heutige Zeit. So wechselhaft die Geschichte, so wechselhaft auch die Technik und Ausstattung der Wache. Immer auch im Takt der Entwicklung des Feuerwehrwesens in Deutschland, und natürlich speziell Berlins. Waren es anfangs noch Pferdegespanne die Mensch und Technik zum Einsatzort brachten, stehen heute in der Halle der Wache zwei moderne City-LHFs 16/12, eine DLK 23/12 und drei RTWs. In den turbulenten Tagen nach dem po-

starker „Neubürger“ und eine zunehmende Verdrängung subkultureller Strukturen hat auch hier zu einer signifikanten Änderung im Einsatzaufkommen geführt. Doch schon die einschneidenden Strukturänderungen in der Berliner Feuerwehr seit Februar diesen Jahres beanspruchen die Einsatzkräfte der Wache wieder mit

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Vor 100 Jahren - Hochbahnunglück am Gleisdreieck Am 26. September 1908 ereignete sich bei der Gesellschaft für elektrische Hochund Untergrundbahnen in Berlin ein folgenschweres Hochbahnunglück. Man spricht heute in Berlin von der UBahn, auch wenn diese ab und an auch mal oberirdisch verläuft. Heute verlaufen drei Viertel des Berliner U-Bahn-Netzes unter der Erde, ein Viertel aber darüber. 1908 sprach man von der Hochbahn. Rund um das Gelände des heutigen Bahnhofs Gleisdreieck bündelten sich einst die Schienenstränge vom Anhalter und Potsdamer Personen- und Güterbahnhof zu einer „Eisernen Landschaft“. Auf Erdniveau war für eine weitere Bahnanlage kein Platz mehr. Das, die Bodenbeschaffenheit und Kostengründe verhinderten anfänglich einen U-Bahnbau. So wurden 1908 zwei Hochbahnlinien betrieben. Linie Stadt - Osten. - Leipziger Platz - Warschauer Brücke und zurück. Linie Osten - Westen. - Zoologischer Garten - Warschauer Brücke und zurück. Dort, wo beide Linien sich trafen, hatte man ein Gleisdreieck ohne Bahnhof geschaffen. Es lag auf 5 bis 10 Meter hohen Viadukten. Hier fuhr am 26. September 1908 ein Zug, vom Leipziger Platz zur Warschauer Brücke fahrend, einem anderen, vom Zoologischen Garten zur Warschauer Brücke verkehrenden, Zug in die Flanke. Ein besetzter Hochbahnwagen stürzte ab. Er fiel hierbei etwa 10 m vom Viadukt hinunter. Beim Sturz drehte sich der Wagen so, dass er mit dem schwachen Oberbau zuerst aufschlug. Dieser Oberbau wurde vom fast 18 Tonnen wiegenden Fahrgestell zermalmt. Das schwere Fahrgestell des Wagens lag danach auf den Trümmern des Oberbaus und auf den darin befindlichen Fahrgästen. Der zweite Wagen wurde ebenfalls über die Brüstung hinausgedrängt. Er wäre mit hinabgezogen worden, wenn die Kupplung nicht gerissen wäre. Aus diesem Wagen wurden mehrere Personen herausgeschleudert. Diese blieben fast unversehrt. Auch in anderen Wagen flogen die Fahrgäste durch- und gegeneinander, ohne dass erhebliche Verletzungen vorkamen. Das Personal und die Fahrgäste des Zuges, der vom Leipziger Platz kommend die „Halt“ fordernden Signale überfuhr, kamen glimpflich davon. Nicht so das Personal des Zuges vom Zoologischen Garten. Zugführer Klemm wurde auf der 2-3/08- Seite 12 Stelle getötet. Seinem Begleiter Fink wurden beide Beine abgefahren. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten der Feuerwehr waren nicht ungefährlich. Verletzten wurde schnellstens ärztliche Hilfe gegeben. Nur so konnten diese vor weiteren Schäden bewahrt werden. Während die unter den Trümmern liegenden Verletzten schnellstens befreit werden mussten, um sie medizinisch versorgen zu könber 1908 schrieb über die Leistung der Berliner Feuerwehr:“Mit furchtloser Umsicht und geschickt dirigierter Energie wurden die Rettungsarbeiten in Angriff genommen, sodass um drei Uhr der letzte Verwundete aus den Trümmern befreit war.“ Das Unglück forderte 18 Tote und 20 Verletzte. Um 13 Uhr 46 Minuten erhielt die Feuerwehr die erste Meldung über das Un-

nen, drohte der zweite fast unversehrte Wagen ebenfalls in die Tiefe zu stürzen. Dieser stand nur noch zum Teil auf brüchigem Mauerwerk. Teilweise ragte er über dieses Mauerwerk hinaus. Bei einem Absturz wäre es auch zu Opfern bei der Feuerwehr gekommen. Hätte man aber erst nach zeitraubender Sicherung des vom Absturz bedrohten zweiten Wagens mit der Menschenrettung unter dem abgestürzten Triebwagen begonnen, wäre manch Verletzter mehr - mangels zeitiger medizinischer Hilfe - unter den Trümmern verstorben. Branddirektor Reichel hegte gleiche Befürchtungen. Man entschied sich für die sofortige Menschenrettung. Später gelang es nachrückenden Kräften, die Gefahr zu bannen. Da diese Kräfte im absturzbedrohten Wagen arbeiten mussten, waren sie zeitweilig auch davon bedroht, dasselbe Schicksal zu erleiden wie die Verunglückten. Mittels Ketten und Seilen konnte ein Absturz des in der Schwebe hängenden Wagens verhindert werden. Die „Illustrierten Zeitung“ vom 1. Okto-

glück. Nach Nachalarmierungen „Mittelfeuer“, „Menschenleben in Gefahr“ und „Hochbahn abgestürzt“ war also nach 74 Minuten der letzte Verwundete aus den Trümmern unter dem schweren Fahrgestell befreit. Das war damals eine großartige Leistung unserer Altvorderen. Kranwagen hatten die damals noch nicht. Aus Schaden wird man klug, so sagt man. Nach geschehenen Katastrophen gibt es immer Schlussfolgerungen, um Gleiches und festgestellte Mängel künftig zu verhindern. So auch bei der Berliner Feuerwehr. Die Berliner Feuerwehr führte damals kaum Krankentransporte selber durch. Bei Unfällen rief stets die Feuerwehrzentrale den „Verband für Erste Hilfe“ zur jeweiligen Unfallstelle. 1909 gab es ein Abkommen, wonach - je nach Stichwort - ein oder mehrere Krankentransportwagen bei bestimmten Stichwörtern gleichzeitig zur Einsatzstelle fuhren. Die Wagen blieben solange an der Einsatzstelle, bis sie der dort anwesende Offizier entließ. Trotzdem, das Rettungswesen unserer

Stadt war nicht mehr zeitgemäß. Es genügte nicht mehr den Ansprüchen einer großen Stadt. Zu dieser Erkenntnis hatte auch das Unglück am Gleisdreieck beigetragen. Ähnliche archaische Zustände bei der Brandbekämpfung führten 1851 zur Gründung der Berliner Feuerwehr. Nun kam es auch im Rettungswesen Berlins zur Gründung einer neuen Behörde. 1913 wurde in Berlin das Rettungsamt ins Leben gerufen. Dieses Rettungsamt hat uns in Berlin über einige Jahrzehnte gut und zuverlässig gedient. Die bewährten, aber noch bespannten

130jähriges Gründungsjubiläum der Feuerwehrgerätefabrik Hermann Koebe, Luckenwalde, gegr. 1878
„Am 11. Juni 2008 wird es 130 Jahre her sein, dass der Gelbgießermeister und Feuerwehrtechnik-Pionier Hermann Koebe I. die traditionsreiche Feuerwehrgerätefabrik Hermann Koebe, Luckenwalde bei Berlin, 1878 gründete. Neben Magirus und Metz entwickelte sich die Firma Koebe zu einer der größten Hersteller für Feuerwehrfahrzeuge und -geräte. Zunächst stellte Hermann Koebe einfache Pumpen her. Den Praxisbezug erhielt er höchste Auszeichnungen. 1932 starb „Vater Koebe“, als Unternehmer und Fachmann hoch geachtet, im 80. Lebensjahr. Seine Söhne, Ingenieure Hermann Koebe II. und Willy Koebe, führten das Unternehmen weiter. Unvergessen die Koebe-Feuerwehrfahrzeuge und -pumpen der 40Jahre. Vor allem Mercedes-Benz, Opel und Büssing waren die Partner. Heute existieren europaweit bei Feuerwehren und in Museen noch ca. 650 Koebe-Fahrzeuge und -geräte, liebevoll gepflegt. Die Familie Koebe wurde 1948 durch die deutschen Kommunisten ihres Eigentums entschädigungslos beraubt. Es wurde zum so genannten „Volkseigentum“. Hermann Koebe II. und Hermann Koebe III erlitten grundlose Verschleppung in das sowjetische Speziallager Nr. 5 in Ketschendorf/Fürstenwalde-Süd, wo Hermann Koebe II. 62jährig sein Leben lassen musste. Sein Sohn kam erst nach langjähriger Zwangsarbeit im sibirischen Bergbau nach Deutschland zurück. In Düsseldorf begann er, wieder Koebe-Feuerwehrgeräte herzustellen. Nach der Wende bemühten sich Hermann Koebe IV. und sein Vater erfolglos um die Rückgabe des Luckenwalder Familienbetriebes. Heute produziert der österreichische Rosenbauer-Konzern Feuerwehrfahrzeuge im ehemaligen Koebe Werk II. Als Urenkel des Firmengründers widmete sich Hermann Koebe IV. der Geschichte des traditionsreichen Unternehmens Koebe und verfasste das Buch „Leben für die Feuerwehr“, das zwischenzeitlich in der 5. Auflage vorliegt. Es ist eine Hommage an seine im Feuerwehrwesen erfolgreichen Vorfahren und ihre technischen Leistungen. Die Erinnerung an diese Firma ist somit auch noch nach 130 Jahren lebendig“

Hermann Koebe I schnell, als er bereits 3 Jahre nach Eröffnung seines Geschäftes in die Feuerwehr Luckenwalde als Spritzenmeister eintrat. Schon bald fanden die streng nach norddeutschem Muster hergestellten „Luckenwalder Fahrspritzenzüge“ Eingang bei den Feuerwehren. Sie bestanden aus bespannbarer Saug- und Druckspritze, Gerätewagen und Wasserwagen, sowie der Koebe-Abprotzspritze Triumph. Dann folgte der Bau von Dampfspritzen bis zu einer Größe von 2000 Liter/Min., sowie von Elektro-Motorspritzen. Ab 1910 wurden die ersten Aufbauten auf automobilen Fahrgestellen Hansa-Lloyd geliefert. Koebe fand nun auch bei den Berufsfeuerwehren Eingang. Die Erzeugnisse erhielten außer preußischen und anderen Staatsmedaillen auf allen Ausstellungen des In- und Auslandes

Rettungswagen für technische Hilfeleistungen wurden ab 1910 durch Rettungswagen für technische Hilfeleistungen mit Explosionsmotor ersetzt. Es wurde auch ein Wiederbelebungsgerät, der Pulmotor der Firma Dräger, eingeführt. Sicherlich darf man dies alles noch als Schlussfolgerungen betrachten. Die Motorisierung der Feuerwehrfahrzeuge war bald nicht mehr aufzuhalten. Auch bei der Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen gab es nach dem Unfall am Gleisdreieck einige Schlussfolgerungen. Nach einem weiteren ähnlichen jedoch weniger folgenschweren Unglück wurde ab Sommer 1912 die Dreiecksverbindung aufgegeben. Das alte Gleisdreieck verschwand völlig. An seiner Stelle wurde der noch heute existierende Bahnhof Gleisdreieck angelegt. Hier kreuzen sich in zwei Ebenen die Linien U1 und U2 Mehr ist unter http://www.gedenken-site. eu zu erfahren.
Horst Sack, FV FM Fotos: Archiv Feuerwehrmuseum Berlin

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Während des Dienstes fanden den Tod
Im Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. gibt es Überlegungen, die durch den feuerwehrtechnischen Dienst tödlich verunglückten Angehörigen der Berliner Feuerwehr in irgend einer Form (Ehrenbuch wie bei der Polizei, Namenstafeln wie früher auf dem Feuerwehrehrenmal oder anderes) aufzuzeigen, um die Verunglückten aus der heutigen Anonymität zu holen. Wir wollen zu diesem Zweck alle, die während des Dienstes ihr Leben verloren haben, mit den zeitgenössischen Angaben zum Hergang bekannt machen. Die Angaben hat unser Mitglied Günter Strumpf über fast dreißig Jahre zusammengetragen. Dabei hat er nun für jeden Todesfall einen Vorschlag gemacht, der sich nach den Vorgaben für das frühere Feuerwehrehrenmal richtet. Das hat früher die Todesfälle, die auf „werkthätiger Nächstenliebe“ beruhten, also ausschließlich durch Einsätze im feuerwehrtechnischen Dienst bedingt waren, namentlich genannt. Diesmal sollen alle bekannten Fälle, also einschließlich der Kriegstoten, genannt werden (aber nicht die als Soldaten gefallenen). Wegen des Umfangs wird die Zusammenstellung nach den Platzmöglichkeiten nach und nach erscheinen. Günter Strumpf

Feuerwehrmann Albert Mettke geboren ? • verstorben 6.7.1934 In der Gedenktafel zum Vierjahresbericht der Feuerlöschpolizei Berlin 1932-1936 angegeben. Nach Berichten von Kollegen beim Prüfen von Feuermeldern ohne äußere Einwirkung verstorben. (1985) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; offenbar, weil der Tod nicht durch Einwirken eines feuerwehrtechnischen Einsatzes bedingt war. Löschmeister der FF Paul Becker, FF Schmargendorf geboren ? • verstorben 17.2.1935 Am 17.2.1935 um 13.17 Uhr wurde der F-Zug Schmargendorf nach der Friedrichsruher Straße 33 gerufen, wo durch den Sturm ein Schornstein eines Wohnhauses umgestürzt war. Die Feuerwehr begab sich auf den Dachboden und auf das Dach, um die Schornsteintrümmer zu beseitigen bzw. die Teile, die noch herabzustürzen drohten, zu sichern. Auf dem Dach waren Posten damit beauftragt, die benachbarten Schornsteine zu beobachten, um bei etwaiger Gefahr sofort zu warnen. Nachdem die Aufräumungsarbeiten fast eine Stunde gedauert hatten, wurde plötzlich ein dicht neben der Arbeitsstelle stehender Schornstein, der 3 russische Rohre enthielt, von einer heftigen Windbö um seine Längsachse gedreht und stürzte, die Dachhaut durchschlagend, in den Dachboden. Auf die Warnrufe der Posten hin sprangen einige Feuerwehrleute zur Seite, der Durchschlag des Schornsteins erfolgte jedoch so schnell, daß mehrere Feuerwehrleute Schaden erlitten. Der Löschmeister Becker wurde von den herabstürzenden Trümmern verschüttet und erlitt schwere Verletzungen am ganzen Körper, besonders am Kopf. Er verstarb auf dem Wege zum Krankenhaus. (Febr. 1935) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Feuerwehrmann Erich Pavlick, Hauptwache geboren ? • verstorben 26.1.1937 Verunglückt am 26.1.1937 beim Brand Friedrichstraße 152, durch Rauchvergiftung. Dienstag morgen um ¾ 6 Uhr brach in der Berliner Innenstadt in einem Hause der Friedrichstraße ein Großfeuer aus... Die grimmige Kälte behinderte die Löscharbeiten empfindlich, denn das aus zwölf Rohren gleichzeitig gegebene Wasser war im Nu gefroren. Nachdem fünf mechanische Leitern angelegt waren, drangen Feuerwehrmänner, größtenteils mit Rauchschutzgeräten, in das Hausinnere ein. Ein Feuerwehrmann, der ohne Gerät hineingestürmt war und sich zu weit vorgewagt hatte, sank plötzlich leblos zusammen. Kameraden schafften den Verunglückten sofort ins Freie, 2-3/08- Seite 14

wo man feststellen mußte, daß er inzwischen einer schweren Rauchvergiftung erlegen war. (26.1.1937) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Brandmeister Albert Büdke, Fw Lichterfelde geboren ? • verstorben 23.3.1937 Am 23.3.37 ist bei einem Kellerbrand in Lichterfelde, AugustaStr. 18, der Brandmeister Albert Büdke von der Feuerwache Lichterfelde tödlich verunglückt. Der Brandmeister Büdke brach bei Durchführung der Löscharbeiten auf dem Bürgersteig plötzlich zusammen, wobei er sich eine Verletzung am Hinterkopf zuzog. Er schien sofort bewußtlos zu sein, er röchelte stark und lief langsam blau an. Als er sofort auf die fertiggemachte Krankentrage gelegt wurde, hörte bereits sein Röcheln auf. Wahrscheinlich ist zu diesem Zeitpunkt, etwa 10,15 Uhr- der Tod eingetreten. Er wurde mit der L. 15 in das Stubenrauch-Kreiskrankenhaus... gebracht, wo der aufnehmende Arzt... den... Vermerk eintrug: “Tot eingeliefert, Gasvergiftung?“ (25.3.1937) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Brandmeister Rochus Wybranietz, Fw Reichenberg geboren ? • verstorben 15.1.1938 Verunglückt am 15.1.1938 beim Brand der Tischlerei in Treptow, Graetzstr. 59. Verstorben am 15.1.1938. Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Feuerwehrmann Wilhelm Schulze, Fw Schöneberg geboren ? • verstorben 2.8.1939 Bei einem Dachstuhlbrand in Berlin-Schöneberg kam Feuerwehrmann Wilhelm Schulze am 2. August, morgens in der sechsten Stunde, ums Leben. Zur Ablöschung des Brandes, der durch ein nicht abgeschaltetes Bügeleisen entstanden war, waren fünf Züge eingesetzt. Ein Angriffstrupp des Zuges 12 ... wurde beim Vorgehen in den noch brennenden Teil des Dachstuhls durch starke Rauchentwicklung und plötzlich auftretende Stichflammen überrascht und geriet dadurch in Gefahr ... Feuerwehrmann Schulze, der am weitesten vorgedrungen war, konnte trotz umfangreichen Rettungsversuchen, die unter größten Anstrengungen durchgeführt wurden, nicht mehr lebend geborgen werden. Seine Leiche wurde mit starken Verbrennungen in einem mit Gerümpel angefüllten Bodenverschlag aufgefunden. (Aug.1939) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen.

Feuerwehrmann Walter Driest, Fw Weißensee geboren ? • verstorben 1.10.1939 Am 1. Oktober 1939 brannten im zweiten Stock des Wohnhauses Großbeerenstraße 7 Einrichtungsgegenstände der Fernsprechzentrale eines Büros. Der Raum war außerordentlich stark verqualmt. Während der Löscharbeiten erkrankten ... Driest an Rauchvergiftung. Sie wurden ins Urban-Krankenhaus gebracht. Dort ist Feuerwehrmann Driest bald nach der Einlieferung verschieden... (Oktober 1939) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen.

Bekämpfung des Schadenfeuers im Hause Bln.-Schöneberg, Nymphenburger Str. 2, in den Lichtschacht gestürzt. Die genaue Uhrzeit des Unfalles konnte nicht mehr ermittelt werden. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen.

Meister d. FSchP. Paul Röhricht, Fw Steglitz 56 Jahre alt • verstorben 2.3.1943 Bei dem Brande am 2. März 1943 in Berlin-Steglitz, Eschenstraße 9 um 14.35 Uhr nach Luftangriff, hatte R. den Auftrag, mit einem Trupp das Feuer im Keller von außen abzulöschen. Nach Erledigung dieses Auftrags begab sich R. durch den Hauptwachtmeister d. FSchP. Franz L., Fw Wittenau Biereinwurfschacht in den Keller, vermutlich um die Brandstelle 56 Jahre alt • verstorben etwa Juni 1942 Hauptwachtmeister der Feuerschutzpolizei L., der am 1.3.1937 noch einmal nachzusehen. Ohne Vorzeichen erfolgte plötzlich ein Zusammensturz der Decke des Erdgeschosses sowie der aus Krankheitsgründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt Kappen des Kellergewölbes, wodurch R. verschüttet wurde. worden war, war nach Einsetzen der Bombenangriffe reaktiviert worden. Er hatte mit einer gleichaltrigen Gruppe von acht Ein T-Träger und größere Stücke der Kellerkappe, vermischt mit Schutt und brennenden Holzteilen, waren auf den VerFeuerwehrleuten den Fernlöschhilfeeinsatz mitgemacht, den unglückten herabgefallen. (1943) Wäre nach den bisherigen der erste auf vollständige Zerstörung einer deutschen Stadt Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. gerichtete mehrtägige Luftangriff auf Rostock vom 24. bis 27. April 1942 auslöste. Untergebracht in einem teilausgebombten Gebäude, einer Villa, die die Gruppe selbst gelöscht hatte, Hauptwachtmeister d. FSchP. Alfred Rieger, Fw Spandau blieben sie ohne Verpflegung, weil das Transportfahrzeug der Berliner Feuerschutzpolizei nicht durch die Trümmer kam, aber 42 Jahre alt • verstorben 26.8.1943 Hauptwachtmeister d. FSchP. Rieger war auf einer durch unterwegs auch Verpflegung an die ausgebombte und notleiFeindeinwirkung entstandenen Brandstelle als Truppführer im dende Bevölkerung abgeben hatte. In dieser Lage verzehrte Innenangriff eingesetzt. Bei den Löscharbeiten in dem brendie Gruppe in der Villa vorgefundene Lebensmittel. Allerdings schickten alle später auch Spielzeug und ähnliches nach Hause, nenden Hause stürzte plötzlich eine Decke ein. Rieger wurde teilweise verschüttet, konnte sich aber noch aus eigener Kraft darunter einer auch ein Kleid. befreien. Mit Brandwunden an beiden Händen, im Gesicht Angezeigt von den zurück gekehrten Bewohnern werden und auf dem Rücken wurde er in ein Krankenhaus gebracht. wenige Wochen nach dem Einsatz alle acht wegen Plünderns Hier ist er zwei Tage darauf seinen schweren Verletzungen verhaftet und verurteilt, sechs zu mehrjährigen Zuchthauserlegen. (1944) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein strafen. Wegen Beteiligung wird der zu vorbildlicher Haltung Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. verpflichtete Gruppenführer L. zum Tode verurteilt und kurz darauf hingerichtet, ebenso der Übersender des Kleides. Die Namen der Betroffenen außer L. sind nicht mehr bekannt. Meister d. FSchP. Gustav Bothfeld, Fw Moabit 40 Jahre alt • verstorben 4.9.1943 (1981)Wäre nach den bisherigen Grundsätzen nicht für ein Der ehemalige Ofm. Gustav Bothfeld, früher Feuerwache Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil der Tod nicht Moabit, war s.Zt. als Löschbootmaschinist dem Feuerlöschboot durch feuerwehrtechnisches Handeln bedingt war. II im Westhafen zugeteilt. Ein Angehöriger vom Löschboot wurde jeweils bei Fliegeralarm in den Luftschutzkeller im VerBezirks-Leutnant d. FSchP. Emil Jütersonke, waltungsgebäude des Westhafens beordert, um dort gegebeFw Reichenberg nenfalls vom Werkluftschutzleiter Befehle für den Einsatz des 49 Jahre alt • verstorben 2.3.1943 Löschbootes entgegenzunehmen. Bei einem Fliegerangriff, In Berlin, Oranienstraße 189, wurde Jütersonke am 2.März Anfang September 1943, bei welchem Bothfeld dort Dienst 1943, 0,28 Uhr bei der Bekämpfung eines durch Brandbomhatte, durchschlug eine Sprengbombe einen Teil des Gebäuben entstandenen Feuers in einem Fabrikgebäude, Dachdes und verschüttete den Luftschutzkeller, wobei u.a. der Ofm. geschoß und 4. Stockwerk, durch herabfallende Mauerteile Bothfeld tödlich verletzt wurde. (29.9.1955) Wäre nach den auf dem 2. Hof tödlich getroffen. (1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen, weil Fliegeralarm Einsatzdienst auslöste. vorzusehen. Hauptwachtmeister d. FSchP. Richard Kittlaus Fw Reichenberg 41 Jahre alt • verstorben 2.3.1943 Verunglückt wie Jütersonke, jedoch schwer verletzt und nach 11 Stunden im Krankenhaus Bethanien verstorben.(1943) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen. Meister d. FSchP. Otto Mende, Fw Stockholm 51 Jahre alt • verstorben 2.3.1943 In der Nacht vom 1.zum 2. März 1943 ist Mende bei der Meister d. FSchP. Otto Lück, Fw Steglitz 54 Jahre alt • verstorben 9.9.1943 Im Monat September 1943 (vermutl. 4.9.1943) hatte Lück beim Ablöschen eines brennenden Kokskellers in Lankwitz durch den Einsturz einer Kellerdecke Verbrühungen an den Händen und im Gesicht erlitten, an deren Folgen er etliche Tage später am 9.9.1943 verstorben ist. (28.6.1955) Wäre nach den bisherigen Grundsätzen für ein Berliner Feuerwehrehrenmal vorzusehen.

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2. Berlin Firefighter Challenge am Potsdamer Platz
Am 13.09.2008 findet die 2. Berlin Firefighter Challenge am Potsdamer Platz statt. Zum diesjährigen Wettkampf werden rund 150 Teilnehmer aus der ganzen Welt an ihre körperlichen Grenzen stoßen: Mann gegen Mann kämpfen sich einen Tag lang alle fünf Minuten zwei Feuerwehrleute durch einen Parcours mit fünf anstrengenden Aufgaben. Denn es gilt den Weltrekord von 1 Minute und 24 Sekunden zu knacken. Und dafür müssen in kürzester Zeit und ohne Pause beispielsweise ein 25 kg schweres Schlauchpaket auf einen 12 Meter hohen Turm getragen, eine 40 Meter lange Slalomstrecke überwunden und ein 90 kg schwerer Menschen-Dummy transportiert werden. Erstmals kann man sich mit einer entspre-

Kontaktfeuer Berlin und Folgen...
Die Feuerwehren tun bekanntlich viel Gutes, gerade durften wir das in Berlin wieder sehr intensiv an vielen Stellen spüren. Darüber hinaus gelingt es auch noch im Rahmen von geselligen Stunden mit Gleichgesinnten einige Spenden zu sammeln. So gab es beim letzten Kontaktfeuer über den Mitveranstalter, die Arbeitsgemeinschaft Betrieblicher Brandschutz Berlin (AGBB-Berlin e.V.) eine ansehnliche Spende für die Deutsche Kinder- und Jugendhilfe. Frau Köhler,

Mike Weikamm

3. Internationales Symposium „FEUERWEHRTRAINING“
Die „ALLIANCE FOR FIRE SERVICE“ MSA AUER GmbH, DMT GmbH & Co. KG und Kidde Fire Trainers GmbH organisieren in Kooperation mit dem Werkfeuerwehrverband Deutschland und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. in diesem Jahr das 3. Internationale Symposium „FEUERWEHRTRAINING“. Vom 18. bis 19. November 2008 findet im Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen ein erneuter Erfahrungsaustausch von Experten statt. Ziel ist es, Feuerwehrtrainings zukünftig noch realistischer, sicherer und effektiver zu gestalten. Denn nur durch wirklichkeitsnahe Trainingsszenarien, praxistaugliche Ausrüstung sowie die Entwicklung und wiederkehrende Erprobung von innovativen Schutzkonzepten und -strategien zur Brandbekämpfung kann die Sicherheit und Effektivität für den realen Einsatz weiter erhöht werden. Dies kann im Ernstfall Leben retten. Unter dem Motto „Experten im Dialog“ schaffen Führungskräfte aus Berufs-, Werkund Freiwilligen Feuerwehren sowie Ausbilder von Feuerwehrschulen und Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Industrie ein Forum, um sich auszutauschen und einander neue Perspektiven zu eröffnen. Mit internationalen Experten können weltweite Erfahrungen und Best-Practice Lösungen ausgetauscht und diskutiert werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter: www.alliance-for-fire-service.com

die Gattin des Bundespräsidenten und gleichzeitig Schirmherrin dieser Stiftung, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich bei Wilfried Gräfling, Landesbranddirektor in Berlin und Bernhard Tschöpe, langjähriger Vorsitzender der AGBB Berlin und Sicherheitschef bei Bayer Schering Pharma für diese Unterstützung (im Rahmen einer.......Veranstaltung) ganz herzlich zu bedanken. Freundliche Grüße / Best Regards Bernhard Tschoepe

Impressum:
Herausgeber & Redaktion:
Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF e.V.) in redaktioneller Zusammenarbeit mit dem Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Preisfrage: ____
Wie heißt Deutschlands älteste im dienstbefindliche Feuerwache?
Wenn Ihr die Brennpunkt news aufmerksam gelesen habt, sollte Euch die Antwort nicht schwer fallen! Sendet Eure Antwort bis 1. Oktober 2008 per Email an: th.hirte-foto@t-online.de per Fax an: 01805-060 34 00 31 81(14ct/min)

Gestaltung, Satz:

Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de

Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin Auflage: 1300 Stk.
Beiträge Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. sind mit FVFM Bln e.V. gekennzeichnet. Verteilung in den Dienststellen der Berliner Feuerwehr sowie an die Mitglieder des FKF e.V. und des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können Sie die Brennpunkt news auch kostenlos per Email beziehen. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkt news durch ein Inserat unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte mit dem Betreff „Brennpunkt news Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an folgende Email: kontakt@fotographie-layout.de oder rufen Sie unter folgender Telefon-Nr. an: 030/811 87 57

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Als Gewinn gibt es diesmal die überarbeitete Foto-CD „Berliner Feuerwehr“ von Detlef Machmüller mit mehr als 800 Fotos. Wer sie nicht gewinnt kann sie aber bestellen. Für 10,-Euro, zzgl 1.50 Euro für den Versand, ist sie erhältlich unter:  49 99 72 86 oder machmueller@t-online.de. 2-3/08- Seite 16

Foto: Machmüller

chenden Wettkampfzeit für die Weltmeisterschaft in Las Vegas qualifizieren! Mehr Infos gibt’s unter www.tfa-berlin.de oder bei Mike Weikamm FW Marzahn I. Tour.
        
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