Path:
Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 11.2007

Nr. 11

Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 4/2007

Gut gerüsttet ins Jahr 2008

Inhalt:
Kolumne: Auf ein Neues	 Rückfallebene: Ein ungeliebtes Kind	 Neue Fahrzeuge: Neuer Tanker - TLF 20/24 Tr Gut gerüstet ins Jahr 2008	 ModellNews 	 Seite 2 Seite 3 Erster!!! - Der neue RW 3 als Modell Unsere Feuerwehr-Modellbauer	 Seite 7

Neues aus dem Feuerwehrmuseum Berlin Scabell oder v. Hinckeldey?	 Seite 9 Während des Dienstes fanden den Tod	 eite 11	 S Angemessene Dienstkleidung - die „Erste Garnitur“	 Seite 12

Seite 4 Seite 6

Foto: Machmüller

Auf ein Neues
Liebe FKF Mitglieder und Brennpunkt che wegen Sparmaßnahmen abgeschafft wurde. Gespannt darf man auch sein was news Leser, passiert, wenn größere Einsatzgeschehen wir starten durch ins Jahr 2008. Ich glau- in der Stadt - und Großbrände gab es in be, wir alle können sehr gespannt sein, letzter Zeit viele - ganze Bezirke entblöwas uns erwartet. Hatte man damals ge- ßen. Wir werden es sehen, denn schließdacht, dass das Einsatzkonzept 99 ein- lich soll es laut Landesbranddirektor nun schneidenste Veränderungen der Berliner auch wirklich losgehen. Zur Zeit herrscht Feuerwehr zur Folge hat, wird das, was ein gewisses Chaos auf den Feuerwachen. nun kommt, alles andere in den Schatten Denkt man an die vielen Personalumsetstellen. Nicht nur auf die Feuerwehrkol- zungen, andere Dienstpläne, Unruhe legen, sondern auch auf die Bevölkerung noch und nöcher, bleibt zu hoffen, dass kommen Veränderungen zu. Während sich alles irgendwann einpendelt. Der die Feuerwehrleute aufgrund eines Urteils Spruch „Ihr macht das schon“ dürfte al- was nach meinem Empfinden bei der lerdings ausgeblutet sein, denn die wirkFeuerwehr bis heute keinen Sinn macht - lich ewige Geduld und Leidensfähigkeit einen sehr viel stärker belastenden Dienst des Personals ist mittlerweile ausgereizt. versehen müssen, muss die Bevölkerung Dazu kommt noch ein Berliner Senat, der mit erheblichen Qualitätseinbußen in gerne seine Spielchen mit dem öffentPunkto Sicherheit rechnen. Ich hätte lichen Dienst treibt. Wenn es nach ihm zumindest keine Lust auf meinen zwei- ginge, müssten wir am liebsten jeden ten Rettungsweg zu verzichten, weil die Monat Geld einzahlen. Polemik? Nein bitDrehleiter meiner zuständigen Feuerwa- tere Wahrheit. Was gibt es noch Neues? Die Berliner Feuerwehr hat einen neuen Vize Chef. Der neue stellvertretende LandesbranddirekHerausgeber & Redaktion: tor heißt Karsten Göwecke und kommt Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF e.V.) aus Braunschweig. Wir wünschen Ihm in redaktioneller Zusammenarbeit mit dem Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. auf diesem Wege ein gutes Gelingen Gestaltung, Satz: und viel Kraft. Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de Positives gibt es auch von den BrennDruck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin punktnews: Der FKF hat nun auch Auflage: 1300 Stk. im feuerwehrinternen Intranet Beiträge Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. sind mit FVFM Bln e.V. gekennzeichnet. (Floris) ein Forum bekommen, Verteilung in den Dienststellen der Berliner Feuerwehr sowo wir uns und vor allen Dingen wie an die Mitglieder des FKF e.V. und des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. auch unsere „BrennDa die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl punkt news“ präsenvorhanden ist, können Sie die Brennpunkt news auch tieren können. Der kostenlos per Email beziehen. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: Vorteil: Hier können th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkt news durch nun wirkliche alle ein Inserat unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte Mitarbeiter die Brennmit dem Betreff „Brennpunkt news Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an folgende Email: punkt news lesen, und das kontakt@fotographie-layout.de oder rufen Sie unter folgender Telefon-Nr. an: 030/811 87 57 sogar in Farbe. Desweiteren werden auch ältere Ausgaben hier eingestellt. Vielen Dank an alle, die uns diesen Zugang ermöglicht haben. Positiv hat sich auch die Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Feuerwehrmuseum entwickelt. Thematisch sind die Brennpunktnews gewachsen. Wir freuen uns auf das Jahr 2008. Bleibt uns nur noch, Ihnen liebe Leser, ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und erfolgreiches Jahr 2008 zu wünschen.
H.J.Schierz und der übrige Vorstand des FKF

Impressum:

57 81 11 87 030 . 8 60 34 00 31 OUT.DE FON: Y 5.0 HIE-LA RAP 0180 OTOG FAX: KT@F KONTA -MAIL:
E

• Kon nung bis zum Produkt Pla
von e der Ide

talt • Ges zeption
is zu

ung
alDruc k auf

arte b Visitenk on der v ier rbung ff • Pap Printwe e • Sto Foli Plane •

-Digit m XXL

F+L_Inserat BP 180x66.indd Seite 4/07- 1

2

29.09.2006 11:25:51

Rückfallebene, ein ungeliebtes aber notwendiges Kind
„Heute findet die Einsatzbearbeitung mit der Rückfallebene statt“, diese Durchsage der Feuerwehrleitstelle, im übrigen dreimal im Monat, dürfte nur zu gut bekannt sein. Ein Zustand der nicht viel Sympathie erntet, aber dennoch notwendig ist. Da es immer wieder zu Unstimmigkeiten und vermeidbaren Dingen kommt, sollen hier einmal grundsätzliche Sachen erklärt werden. Die Rückschaltung findet in erster Linie nicht statt, damit die Leitstelle (LTS) üben kann, sondern sie dient den Systempflegern zur Einspielung neuer Updates oder Bereinigung der Datenträger. Dass die LTS den Handbetrieb übt, ist also nur ein Nebenprodukt, das allerdings auch wichtig ist. Der Vorgang beginnt nach einer Checkliste immer mit dem rechtzeitigen Fax und Sonderfax an die Dienststellen. Hier gehen die Probleme schon los: Scheinbar wird das Sonderfax nie richtig gelesen, denn hier stehen die Dinge die zu tun sind und welche nicht. Dies findet aber später leider oftmals keine Beachtung, was nur für zusätzliche Arbeit sorgt. Gegen 09:30 werden von den Mitarbeitern der Leitstelle (hier in Kurzform) folgende Arbeiten verrichtet: Die Funkverkehrskreise werden in Süd, West und Nord aufgeteilt. Die aktuellen Statusmeldungen der Fahrzeuge müssen nun auf die einzelnen Stecktafeln übertragen werden. Dazu gehören auch aktuelle Außerdienststellungen etc.. Nachdem nun das Ursprungssystem abgeschaltet wurde, werden 112 Notrufabfrageplätze mit einem speziellen Abfrageprogramm von den Mitarbeitern besetzt. Wenn der Notruf entgegen genommen wurde, kommt ein Alarmausdruck der von den sogenannten Läufern zum Dispositionsplatz gebracht wird. Die dortigen Mitarbeiter disponieren je nach Abmarschfolge die entsprechenden Einsatzkräfte und schreiben dies per Hand auf den Zettel, der dann zur Alarmierungsanlage (DAKS) wandert. Die Feuerwachen werden wie früher von dort aus mit Gong alarmiert, der Fernmelder, der von jeder Wache zu stellen ist, gibt dann die entsprechende Quittung. Fahrzeuge (NAW, NEF, RTH, FF) die über Digitalempfänger alarmiert werden müssen, bekommen ihren Alarm von der zweiten Aufsicht, auch hier muss der Text mühselig per Hand eingegeben werden. Danach marschiert der Zettel wieder zum zugehörigen Funkplatz. Hier arbeiten jeweils zwei Funker pro Direktion. Diese haben allerhand zu tun und müssen einen guten Überblick behalten. Die „Stecktafeldisponenten“ schieben den Status analog der Funkmeldungen in Form von Kärtchen. Der Einsatzzettel hingegen muss auch mit besonderen Merkmalen ausgefüllt werden, die der späteren Nacherfassung dienen. Wenn alles gut geht und die Systempfleger ihr OK geben, wird gegen 12:00 Uhr wieder zurückgeschaltet. Unter dem Stichwort „BA - Ignis Rückschaltung“ müssen jetzt alle im Einsatz befindlichen Fahrzeuge von den Funkplätzen manuell ins System eingeschrieben werden. Dies ist sehr zeitaufwendig und wird durch neu zukommende Einsätze erschwert. Erst wenn alle Fahrzeuge erfasst sind, kann wieder auf Ignis übergegangen werden. Das System disponiert und alarmiert ab diesen Zeitpunkt wieder selbständig. Nun zu den Problemen, die immer wieder auftauchen: Der Fernmelder muss solange im Fernmelderaum sitzen, bis die LTS dies ausdrücklich per Durchsage aufhebt. Die Durchsage erfolgt immer dann, wenn alle Komponenten in den Urzustand versetzt sind. Es ist also keine Schikane wenn dies in der Ruhezeit passiert. Bei der Alarmierungsquittung wird nur das Fahrzeug und die Einsatzadresse vom Fernmelder genannt, alles andere entfällt und kostet nur unnötige Zeit und blockiert Folgealarmierungen. Die Fahrzeuge müssen sich nicht zusätzlich am Funk zum Einsatz abmelden, denn dies hat ja der Fernmelder getan. Ausnahme sind hier die digital alarmierten Fahrzeuge (NAW, NEF, RTH, FF) Diese müssen sich über Funk abmelden, da die LTS sonst keine Kontrollmöglichkeit des Ausrückens hat. Auch hier gilt, nur Fahrzeug und Adresse. Fahrzeuge die sich auf dem Weg in das Krankenhaus befinden, müssen nur das Krankenhaus ansagen nicht aber die dortige Eintreffzeit (entspricht Status 8) . Sollte nach dem abgesetzten Tonruf nicht sofort jemand an den Funk gehen, hat dies nichts mit einer Kaffeepause zu tun, sondern mit organisatorischen Aufgaben am Arbeitsplatz. Ich weiß jedoch aus eigener Erfahrung, dass das Warten manchmal nervig ist. Blitzmeldungen sollten deshalb auch nicht missbraucht werden. Ohnehin sollte Funkdisziplin herrschen. Der Fernmelder sollte sich schon bewusst sein, welche Fahrzeuge er auf der Wache hat und welche nicht. Spätere Umdisponierungen sorgen meistens für Verwirrung und Verwechselungen. Schon ein paar falsch geschobene Kärtchen, bringen an der Tafel das ganze System durcheinander. Spätere Nachfragen zum Einsatz sind immer schwierig, da erst alle Zettel durchforstet werden müssen. Die Einsätze werden erst zu einem späteren Zeitpunkt manuell in das System eingegeben, deswegen kann man auch noch keine Berichte schreiben. Wenn alle (Leitstelle und Feuerwachen) gut mitarbeiten, sollte auch die Rückfallebene eigentlich kein Problem sein. Im übrigen ist es jedem Kollegen einmal anzuraten, ein od. zwei Schichten auf der LTS Dienst zu versehen, dies würde ein beidseitiges Verständnis sicherlich fördern.
Schierz

Feuerwehrgürtel mit Axt für den Feuerwehr-Teddy. 12,00 €

Feuerwehr-Teddy komplett ca. 35 cm, Fw Helm originalgetreu, aus Polystone, mit Axt u. Gürtel, Jacke u. Hose Auf Wunsch mit Ihrem Namen u. Wachnummer. 39,95 €

Spardose original Berliner Fw Helm, aus Polystone, sehr robust und abschließbar. 7,95 €

www.feuerwehr-geschenkideen.de
4/07- Seite 3

Neuer Tanker
leuchten, was eine gewisse Einzigartigkeit darstellt. Auch der Aufbau ist gegenüber seinen Vorgängern jetzt in dreigeteilter Form konstruiert. Das Allradfahrgestell besitzt Traktionsreifen, die ein griffiges Fahrvermögen bieten. Besaßen die Vorgänger noch Singlebereifung mit Ballonreifen, entschied man sich nun für die etwas straßentauglichere Variante, da ein Feuerwehrfahrzeug nun mal nachweislich zu 99% auf der Straße fährt. Nachteilig an den Ballonreifen war stets die schwammige Straßenlage. Das TLF macht auch sonst einen gefälligen Eindruck. Ausgestattet ist es mit einem 9-Gang Schaltgetriebe, welches eine Gruppenschaltung besitzt. Zur Unterstützung des Maschinisten ist ein Pilzschalter zum Betätigen der Fanfare vorhanden, eine Rückfahrkamera bietet größere Sicherheit beim Rangieren. Auf dem Aufbaudach befindet sich ein klappbarer Werfer. Zur Sicherheit der dort Bedienenden, lässt sich ein Klappgeländer aufstellen. Auch Technische Hilfeleistungen können mit dem TLF durchgeführt werden. Mit an Bord sind die modernen Einsatzkoffer, eine Kettensäge, ein Gullyei und sonstiges Handwerkzeug. Im Inneren befindet sich weiterhin ein tragbarer Wasserwerfer. Schaum kann mittels Turbozumischer erzeugt werden, dazu sind 6o l Schaummit-

Die Berliner Feuerwehr besitzt seit kurzer Zeit ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF), welches im Feuerwehrjargon auch „Tanker“ genannt wird. Es handelt sich bei diesem Fahrzeug um ein so genanntes TLF 20/ 24 Tr., also ein Tanklöschfahrzeug mit einer Feuerlöschkreiselpumpe deren Leistung 2000 l pro/min beträgt, einen Löschwasserbehälter mit 2400 l Inhalt besitzt und mit einer Truppkabine (Besatzung 1:2) ausgestattet ist. Betrachtet man das Fahrzeug etwas genauer wird man zunächst einmal feststellen, dass es sich noch um einen MAN LE handelt, der ja eigentlich nicht mehr produziert wird. Das liegt daran, dass die Beschaffung immer über einen längeren Zeitraum geht und das Fahrgestell so noch aus dem Vorgängerbestand kommt, weil nur dieser zur Beschaffungszeit ein Allradfahrgestell bot. Trotzdem spendierte Firma Rosenbauer dem Fahrerhaus eine moderne Dachverblendung mit integrierten Kenn-

tel in Kanistern vorhanden. Für die Besatzung stehen drei Atemschutzgeräte zur Verfügung und ein Notfallrucksack sichert künftige Rettungsdiensteinsätze ab. Zum Redaktionsschluss stand der kommende Standort des TLF leider noch nicht fest.
Schierz

Gut gerüstet ins Jahr 2008
Lang und sehnlichst von den Fans erwartet, steht er nun der Berliner Feuerwehr zur Verfügung. Die Rede ist vom neuen Rüstwagen 3 (RW 3) des Technischen Dienstes 1 in Charlottenburg-Nord. Blickt man in die Historie, wird man feststellen, dass es nahezu schon immer Fahrzeuge bei der Berliner Feuerwehr gab, die diesem Einsatzzweck entsprachen. So existierten 1960 zwei Rüstwagen, die allerdings schon ein Dienstalter von 30 Jahren auf dem Buckel hatten. Moderne Nachfolger gab es dann erstmalig wieder im Jahr 1968 in Form von Magirus Eckhaubern vom Typ 200 D 16 A. Im Zeitraum der Jahre 1971 bis 1976 wurden dann weitere vier RW 3 beschafft. Hier handelte es sich um die Frontlenkergeneration Magirus 232 D 16 FA, alle Magirus RW hatten 4/07- Seite 4

auch einen Aufbau selbiger Firma . 1985 erschien im neuen Gewand ein RW 3 auf MAN 19.281 Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma Bachert. Dieses gute Stück ist heute noch als Reserve im Dienst. Im Jahr 1993 und 1995 wurden zwei nahezu

baugleiche Rüstwagen auf MAN 19.322 FA/ Rosenbauer in Dienst gestellt. Das Aufgabengebiet des Rüstwagen umfasst sehr unterschiedliche Bereiche. In erster Linie wird er für schwere technische Hilfeleistungen vorgehalten. Nach dem

der Mitarbeiter des Technischen Dienstes wurde das Werkzeug und die Geräte auf den erforderlichen Stand gebracht. Dazu kommen neueste Rettungs-

Motto, wo die technische Ausstattung eines Löschfahrzeuges nicht mehr weiterkommt, beginnt die Arbeit des Rüstwagen. Er rückt aus bei Kraneinsätzen, zu schwierigen technischen Einsätzen (bspw. Person unter Zug, Person eingeklemmt), und als Unterstützungseinheit zu den vorgehaltenen Abrollbehältern der Berliner Feuerwehr. Weiterhin ist er für das Einschleppen verunfallter oder liegengebliebener Feuerwehrfahrzeuge zuständig. So ist er für alle erdenklichen Zwecke bestens gerüstet. Die Ausstattung ist sehr umfangreich und aufgrund von Erfahrungswerten

Foto-CD Berliner Feuerwehr
Jetzt NEU
mit über

Zu bestellen unter:

800 Fotos 10,-€
+1.50 € Versand

 49 99 72 86

machmueller@t-online.de

methoden wie die patientengerechte Rettung von Personen aus LKW und PKW, die wiederum besondere Einsatzmittel erfordern. Hier sind es in erster Linie hydraulische und pneumatische Rettungsgeräte sowie eine Rettungsplattform die zum Einsatz kommen. Auch sonst, sind alle Gerätschaften in übersichtlichen Koffern und Einschüben untergebracht. Aufgebaut ist der RW 3 auf einem MAN TGA 18.350 Fahrgestell - übrigens der erste TGA bei der Berliner Feuerwehr. Der Aufbau hingegen stammt von Rosenbauer. Im Unterschied zu seinen Vorgängern, besitzt der Neuling eine angeflanschte Modulkabine, die bessere Platzverhältnisse für die Besatzung schafft. Beim Öffnen der Mannschaftsraumtür klappen automatische Trittstufen aus und bieten so einen ergonomischen Einstieg. Damit der Maschinist sich auf den Verkehr konzentrieren kann, besitzt das Fahrzeug ein automatisiertes Schaltgetriebe und ein Navigationssystem. Zum sicheren Rangieren steht als Hans-Jörg Schierz Unterstützung eine Rückfahrkamera zur Verfügung. Für hohen Fahrkomfort sorgt

die luftgefederte Hinterachse. Der dreigeteilte Aufbau ähnelt dem der Vorgänger. Vermisst man den sonst üblichen Lichtmast am Heck des Fahrzeuges, wird man erst fündig, wenn man dem guten Stück aufs Dach steigt. Hier verbirgt sich der Flutlichtmast mit vier Scheinwerfern a 1000 Watt in einem Metallschutzkasten in der Mitte des Fahrzeugdaches , der Lichtmast lässt sich pneumatisch und drehbar ausfahren. Den notwendigen Strom erhält der Lichtmast aus dem im Aufbau fest installierten Stromerzeuger mit einer Leistung von 20 kVA, der natürlich auch für alle anderen Elektroverbraucher genutzt wird. Eine weitere Neuheit ist die maschinelle Zugeinrichtung, die entgegen der Vorgänger sowohl nach vorne mit einer Zugkraft von 80kN und nach hinten mit einer Zugkraft von 160kN genutzt werden kann. Bedient wird sie über Einrichtungen vom Fahrerhaus oder Aufbau, aber auch der Einsatz einer kabellosen Fernbedienung ist möglich. Um die Arbeit des Nächtens zu unterstützen, steht eine Umfeldbeleuchtung zur Verfügung. Der bullig wirkende allradangetriebene Rüstwagen ist im modernen Foliendesign der Berliner Feuerwehr beklebt. Ein Piktogramm eines Spreizers ziert den Aufbau und deutet den Einsatzzweck des RW 3 symbolisch an. Wenn das Neufahrzeug sicher im Dienst ist, ist mit dem Abschied des RW 3 mit Bachert Aufbau zu rechnen.

4/07- Seite 5

llNews ode M
von Ingo Papenfuß
Für den kleinen Modellautoladen hat Rietze mal wieder ein Sondermodell nach Hamburger Vorbild gefertigt, es handelt sich um ein Mercedes Atego facelift LF 20 KatS der FF Hamburg-Stellingen mit diversen Bedruckungen, u.a. Wachschild in der Frontscheibe, Wachlogo auf den Türen, Kennzeichendrucken usw.. Leider war dieses Modell kein reales Vorbild! Im größeren Maßstab 1:43 kam endlich das lange angekündigte Minichamps-Modell der KS 25 auf Mercedes LoD 3750 „Feuerwehr Berlin“ in den Handel. Das Warten hat sich gelohnt, es ist ein wunderschönes Modell geworden, tadellose Lackierung, schöne Details, eine filigrane Schlauchhaspel und vieles mehr. Wiking lieferte im Maßstab 1:43 den Rosenbauer Panther 6x6 CA5 „Berliner Flughäfen“ nun auch an den Fachhandel aus, das Modell unterscheidet sich nicht vom Werbemodell für Rosenbauer, welches ich bereits im Brennpunkt 2/2007 beschrieben habe.
Rietze MB Atego 04 LF 20 KatS FF Hamburg-Stellingen 250 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Busch Mercedes C-Klassse T-Modell BF Bremen HB-2096 250 Stück 14.50 Euro Der kleine Autoladen Busch Mercedes C-Klassse T-Modell BF Bremen HB-2099 250 Stück 14.50 Euro Der kleine Autoladen Rietze MB Sprinter Koffer-RTW BF Düsseldorf D-2603 300 Stück 25.50 Euro Menzels Lokschuppen Rietze MB Sprinter Koffer-RTW BF Düsseldorf D-2876 300 Stück 25.50 Euro Menzels Lokschuppen Rietze MB Sprinter Koffer-RTW BF Aachen 300 Stück 26.95 Euro Modellcenter Hünerbein Brekina MB Unimog 421 Berliner Feuerwehr Serienmodell # 39080 8.20 bis 9.- Euro Fachhandel Wiking Panther 6x6 CA 5 FLF Berliner Flughäfen Serienmodell 1/43 # 43001 60.- bis 70.- Euro Fachhandel Minichamps Mercedes LoD 3750 KS 25 Feuerwehr Berlin Serienmodell 1/43 439035270 75.- bis 85.- Euro Fachhandel

das Modell innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und wird jetzt mit teils heftigen Aufschlägen in einschlägigen Internetauktionen gehandelt! Von Busch gibt es 2 Varianten des ELW 1 der Feuerwehr Bremen auf Basis Mercedes-Benz C-T-Modell, die beiden Modelle unterscheiden sich im Kennzeichen- und Dachdruck, einmal HB-2096 und einmal HB-2099, beide Modelle in rot mit weißen Drucken. Für Menzels Lokschuppen erschienen von Rietze 2 vorbildgerecht bedruckte Versionen des Mercedes Sprinter Koffer-RTW nach Vorbild der BF Düsseldorf, Aufbau Wiethmarscher, WagenNr. D-2603 und D-2876. Für das Modellcenter Hünerbein gibt es exclusiv einen Mercedes Sprinter Koffer-RTW, Aufbau Wiethmarscher der BF Aachen mit vielen Detaildrucken. Bei den Brekina-Herbstneuheiten erschien ein Mercedes Unimog 421 „Feuerwehr Berlin“ mit einer gelben RKL und Frontanbau zur Geräteaufnahme, leider hat 4/07- Seite 6

Bezugsquellen: Der kleine Autoladen Tel. 0541/2599820 www.derkleineautoladen.de Menzels Lokschuppen Tel. 0211/373328 www.menzels-lokschuppen.de Modellcenter Hünerbein Tel. 0241/33921 www.huenerbein.de

Ätsch wieder einmal geschafft: Das Modell ist fertig und das Original demnächst im Dienst. Es war schon ein besonderer Anreiz den neuen Rüstwagen im Maßstab 1:87 nach zu konstruieren. Ausgangsmodell ist ein MAN von Herpa, der dort unter der Bezeichnung TGA M läuft. Tja, was bleibt übrig von ihm: Eine aufgeschnittene Kabine und bestenfalls das Fahrgestell. Der teure Rest fliegt leider in die Kramkiste. Den gesamten Vorgang aufzuzeichnen würden den Rahmen deutlich sprengen, deswegen hier in Kurzform. Fahrgestell auf Radstand bringen, Radlauf auf richtige Höhe bringen. Kabinendach absenken und begradigen. Herstellen der Modulkabine und des Aufbaues. Alle drei gefertigten Teile (Fahrer- und Mannschaftskabine, Aufbau) sollten so gebaut

Erster !!!!

sein, dass sie immer wieder in gleicher Form zusammengesteckt werden können. Dazu habe ich kleine Kunststoffdorne verwendet, hier ist besonderes genaues Arbeiten gefordert. Vor dem endgültigen Zusammensetzen erfolgt die Folienbeklebung mittels Originalfolie. Viel Kleinarbeit erfordert das zusätzliche Bekleben mit Reflexstreifen etc. Die Dachkonstruktion kommt ziemlich zum Schluss dran. Besonders fummelig wird es bei der Heckpartie, hier zieren unendlich viele Kleinteile den hinteren Abschluss des Fahrzeuges. Den markanten Spreizer habe ich mit dem

Computer bearbeitet und mit chirurgischen Werkzeug aus der Selbstklebefolie herausgetrennt. Nach einigen Wochen könnte dann auch Euer Modell fertig sein.
Schierz

Unsere Feuerwehr-Modellbauer
Die Übergabe des Ganswindt`schen Tretmobils zur Nacht der Museen Ende August 2007 von unserem Vereinsmitglied Horst Leske in die Sammlung des Berliner Feuerwehrmuseums („Brennpunkt News“ berichtete in seiner letzten Ausgabe darüber) veranlasst mich, zwei der Modellbauer näher vorzustellen. Wohlwissend, dass es nur eine zufällige Auswahl an Modellen und ihrer Erbauer ist. Hintergrund ist die Tatsache, dass Horst Leske und Fritz Johl – meine Auserwählten – über ihre Aktivitäten im Rahmen unseres Novembertreffens in den Räumen der FF Mitte in der Linienstraße 128/129 in der Nähe des U-Bahnhofes Oranienburger Tores (jeden zweiten Dienstag im Monat ab 18 Uhr ) ausführlich berichteten. (siehe Foto Leske und Johl) Horst Leske benötigte für sein im Maßstab 1:10 hergestelltes Modell aus Metall in drei Arbeitsjahren runde 950 Arbeitsstunden. Ausschließlich an Hand von Fotos und aus der Literatur-Beschreibung über die „technische Beladung“ dieses von Ganswindt erfundenen historischen „Vorausfahrzeuges“ aus der Zeit um 1895 modellierte Leske sein Modell. Die Grundidee dieses Fahrzeuges bestand in einer durch die Fahrzeugbesatzung aufzuziehenden Feder, die ihre Kraft an das Fahrzeug übertrug und es so fortbewegte. Jedoch war die Fahrzeugbesatzung beim Erreichen der Einsatzstelle nahezu völlig entkräftet durch die „Fahrradfahrt“ zur Einsatzstelle, so dass dieses Fahrzeug ein Versuchs-Unikat blieb und den folgenden Motorisierungsversuchen der Jahrhundertwende um 1900 zurecht geopfert wurde. Bis ins Detail millimetergenau berechnet und in entsprechende Dimension zur Körpergröße der das Fahrzeug bedienenden Feuerwehrmänner gebracht (Leske ging von einer durchschnittlichen Körperhöhe von 1,70 Metern aus) schneiderte seine Frau (als ehemalige Modellschneiderin) die Uniformen. Die technische Beladung passte er maßstabsgetreu den Originalen im Verhältnis 1:8 an. Die Farbgebung gestaltete er nach Auswertung vorhandener Literatur und Vorschriften zur Uniformierung und zur technischen Beschreibung der Löschgeräte aus damaliger Zeit. Diese Unterlagen fand er im Archiv des Feuerwehrmuseums, im Berliner Technikmuseum und in München. (Foto Modell Ganswindt) Es ist ein Schmuckstück geworden, wie alle Modelle, die Horst Leske bisher der Sammlung des Feuerwehrmuseums zur

4/07- Seite 7

Foto: Machmüller

Verfügung stellte. Sogar im Patentamt wurde Horst Leske zum Ganswindt-Modell fündig. Seiner persönlichen beruflichen Entwicklung und Neigung entsprechend fertigte Horst Leske Modelle aus den Anfangsjahren der Berliner Feuerwehr und aus westdeutschen und –berliner Zeiten. Das sind u.a. ein Fahrradmodell aus der Zeit um 1870 (gefertigt 2005), die (WestBerliner DL 30 h (aus dem Jahre 1970), und das Amphibische Löschfahrzeug (ALF 1 aus dem Jahre 1970) der Feuerwehr Mainz. HBM i.R. Horst Leske beteiligte sich mit seinen Modellen an verschiedenen Ausstellungen und erhielt hier entsprechende Ehrungen. Sein „Pendant“ ist der ehemalige Hauptmann der Feuerwehr Fritz Johl. Bereits zu DDR-Zeiten frönte der gelernte Modellbauer seinem Modellbau-Hobby. Aber erst mit seiner Berentung im Jahre 1986 widmete er sich intensiv der Feuerwehr-Fahrzeug-Modellbauerei. Mit der Vereinigung der Feuerwehr in Berlin stöberte Fritz Johl als Mitglied unseres Fördervereines das Archiv in Tegel durch und fertigte als „Auftragsmodelle“ des Fördervereines u.a. die „Bachmannschen Feuerwehrfahrzeuge“ aus der Scabell-Zeit um 1860 oder die in Berlin gebräuchlichen unterschiedlichen Oberflurhydranten und Feuermelder. Sein Werkstoff ist das Holz bzw. besondere Modelliermasse. Mit gleicher Präzision wie Horst Leske berechnet und misst Fritz Johl die erforderlichen Maße an Hand von Originalzeichnungen und teilweise auch Fotos aus. Seine mit viel Liebe zum Detail hergestellten Feuermelder, unter anderem auch die speziell nur in Berlin eingesetzten „Wasserunfallmelder“ aus der Zeit von 1976 (bis zur Wende 1990 im Gebrauch) wurden in limitierter Auflage mit Zertifikat für den Museumsshop hergestellt. Eine Rarität für Sammler. Als letztes, noch unvollständiges Modell übergab Fritz Johl dem Förderverein das 1:10 - Modell eines Tanklöschfahrzeuges vom Typ W 50. (Foto Modell W 50) Beide hier vorgestellten Modellbauer haben zu ihren Fahrzeugmodellen auch die entsprechende Dokumentation erar-

beitet, die sie für den Unkostenpreis der Vervielfältigung (in Farbe) über den Förderverein an Interessierte abgeben. Zu erwähnen sind unbedingt noch die hervorragenden Modelle von Jörg Schierz (Mitglied unseres Fördervereins und zugleich Vorsitzender des FKF; hier z.B. die DL K 30 aus dem Ersteinsatzjahr 1977), die zahlreichen hervorragenden Modelle von Bernd Noack im Maßstab 1:87, die Drehleiter DLK 23/12 Magirus auf MAN 450 von Henry Poritz, die im Maßstab 1:10 in Metall ausgeführt wurde und voll funktionstüchtig (wie auch die übrigen 1:10-Modelle) in mehrjähriger Arbeit entstand. (siehe „Brennpunkt news“ Nr. 6) Ekkehard Daum widmete sich seiner beruflichen Vorbildung und Herkunft als Fernmeldetechniker entsprechend der historischen Nachrichtentechnik im Feuerwehrmuseum Berlin. Ihm haben wir die Funktionstüchtigkeit der verschiedenen Leitstellenexponate im Feuerwehrmuseum zu verdanken. Seine Spezialität ist, die verschiedensten Modell „elektrisch“ zu ertüchtigen. So funktionieren nicht nur die Fahrzeugbeleuchtung der verschiedenen Modelle, auch die akustischen Signale sind nicht zu überhören. Verschiedene Einsatzmodelle und –varianten „leben“ durch die Beleuchtung von Ekkehard Daum. Durch die Arbeit der hier genannten Vereinsmitglieder und weiterer Modellbauer aus der Berliner Feuerwehr und durch die Übernahme zahlreicher guter Modelle aus der Feuerwehr von ehemals Ost-Berlin ist das Feuerwehrmuseum Berlin in der Lage, von nahezu allen in Berlin eingesetzten Löschfahrzeugen und Löschbooten ein Modell zu besitzen. Insider wissen, dass das Feuerwehrmuseum Berlin damit über die größte Modellsammlung jener Fahrzeuge besitzt, die auch in der Stadt im Einsatz waren. Also wurde auf dieser zielgerichteten Weise der unmittelbare Bezug zur Feuerwehrgeschichte Berlins gewahrt. Der Förderverein hat es sich auf seine Fahnen geschrieben, das noch fehlende Modell des LF 15 der Firma Koebe (Luckenwalde) aus dem Jahre 1923 für die umfangreiche Sammlung bauen zu lassen oder zu beschaffen. Als historisches Löschfahrzeug ist es im Museumsbestand vorhanden.
Heinz Gläser, FV FM Berlin Fotos Gläser, Machmüller(1)

Modelle von Michael Boller

Leitstelle

Feuerwache Wilmersdorf

Bachmannscher Löschzug - Mannschafts- und Wasserwagen von Fritz Johl

W 50 Modell von Fritz Johl DLK 30 von H.-J. Schierz 4/07- Seite 8

Neues aus dem Feuerwehrmuseum Berlin
Das Berliner Feuerwehrmuseum hat eine kleine Ausstellung mit dem Thema „Notgeld“ mit Feuerwehrmotiven gestaltet. Mit Exponaten unseres Vereinsmitgliedes Detlef Peters wurde dieses interessante Thema ansprechend präsentiert. Detlef Peters kam vor einigen Jahren u.a. auch durch Vermittlung unseres Fördervereines auf die Idee, sich dieser SammelSpezifika zu widmen. Inzwischen hat er das deutschsprachige Sammelgebiet mit viel Aufwand (und sicher auch mit nicht geringem Kostenaufwand) fast komplett. Notgeld – wie der Name sagt, wurde Die ersten Notgeldscheine von privaten Leihgebern, die einen bestimmten geringen Nominalwert erhielten und zumeist befristet als Notgeld gültig waren, wurden vom Staat zwangsläufig als Notwährung anerkannt. Mit der Zeit wurde ihre Gestaltung professioneller, die Motive ansehnlicher. Dabei waren Feuerwehrmotive oder Motive mit geschichtlichen Darstellungen von Städten, die oft durch Brände heimgesucht wurden, sehr oft zu finden. Die Motivwahl war eng mit dem eigentlichen Anlass der (Not-)Geldausgabe verbunden. Die „Geldmacher“ wollten das Miteinander in der Not ansprechen. Etwa ab 1920 erkannten geschäfts- und geldtüchtige Privatleute, aber auch offizielle Behörden, dass man mit Notgeld „richtig Geld machen konnte“. Neben ihrem eigentlichen Zweck als Notoder Ersatzgeld wurden ganze Notgeldserien in verschiedenen Nominierungen sogar an Sammler verschickt, wobei der Nominalwert in den seltesten Fällen die 10-Mark-Nominale überstieg. Mit der Inflation 1922/1923 verschwanden die Notgeldscheine mangels Kauf-

(Peters mit Gräfling – eine Aufnahme aus dem Jahre 2000) aus der Not geboren. Als mit Beginn des 1. Weltkrieges Kleingeld aus Gold-, Silber-, Nickel- und Kupferlegierungen eingeschmolzen wurde, beschleunigte das Fehlen der Münzen die Geldentwertung.

kraft. Sammler wissen zu berichten, dass es in der „Blütezeit“ der Notgeldscheine um 1920 bis zu 3000 öffentliche und private Ausgabestellen in Deutschland gab. Die Notgeldscheine und –arten hatten die gleiche Höhe erreicht. In einer anschaulichen Übersicht, die ergänzt wird durch die Präsentation von Kalender mit Feuerwehrmotiven, berichtet unser Vereinsmitglied Detlef Peters über dieses interessante Hobby.
Heinz Gläser, FV FM Berlin

Scabell oder v. Hinckeldey ?
Obwohl im Feuerwehrwesen meist Ludwig Scabell als Gründer der Berliner Feuerwehr angesehen wird, ist diese Frage doch nicht ohne weiteres zu beantworten. So gibt es – neben Hinweisen in der dem früheren Polizeipräsidenten von Hinckeldey gewidmeten Literatur als Gründer – auch in Feuerwehrveröffentlichungen – Hinweise auf von Hinckeldey als Gründer. Woran lässt sich diese Frage nun prüfen ? Seit 1846 war Scabell als technischer Beamter – Bauinspektor – beim Polizeipräsidium der Stadt tätig, unter anderem als Oberspritzenkommissarius für die 28 Nachtwachenspritzen in der Stadt. 1847 legte das Polizeipräsidium dem Magistrat der Stadt einen Organisationsplan für das ganze Feuerlöschwesen zur Zustimmung und Übernahme der Kosten vor. Der OrCarl Ludwig Friedrich v. Hinckeldey (aus der Polizeihistorischen Sammlung Berlin) ganisationsplan stellte im Wesentlichen auf die Umstellung der vorhandenen Einrichtung auf Berufskräfte und das Setzen aller Geräte auf Fuhrwerke ab. Allerdings sollte auch eine eigenständige feuerwehrtechnische Führung geschaffen werden. Es gibt zwar bisher keinen direkten Nachweis, dass dieser Organisationsplan vom Oberspritzenkommissarius Scabell stammt, doch spricht dafür, dass Scabell in der Feuerwehrliteratur als Verfasser genannt wird, allerdings ohne Angabe von Quellen. Dabei sah der Organisationsplan 24 Feuerwachen und 8 Depots vor, er war jedoch auf die Nachtzeit beschränkt. Die Einführung des Plans scheiterte schließlich am Magistrat, der zwar nachdem Studium des Plans diesem nicht abgeneigt war, sich aber nicht bereit finden konnte, die Kosten für eine Einrichtung zu übernehmen, die beim staatlichen Polizeipräsidium verbleiben sollte. Am 14. November 1848 wurde Carl v. Hinckeldey zum Polizeipräsidenten in Berlin berufen. Er hat den Organisationsplan offenbar zunächst nicht angerührt; er hat4/07- Seite 9

te wohl im damaligen nachrevolutionären Berlin genug anderes zu tun. So ist 1849 wieder Scabell in diesen Angelegenheiten tätig: Prinz Wilhelm stellte als Befehlshaber der preußischen Truppen in Baden bei der Beschießung Rastatts entgegen allen damaligen Erfahrungen fest, dass die Stadt nicht brennen wollte. Bei der späteren Einnahme der Stadt stieß der Prinz auf die dortige Freiwillige Feuerwehr, eine ihm gänzlich unbekannte Einrichtung. Als er mit Schreiben vom 3. September 1849 entsprechende Unterlagen zur Prüfung nach Berlin schicken ließ, wurden diese zwar v. Hinckeldey vorgelegt, aber die kundige Antwort mit Datum vom 5. Oktober 1849 verfasste Bauinspektor Scabell. In dieser Antwort lehnte Scabell die süddeutsche Lösung rundweg ab, weil er das Freiwilligenprinzip für völlig ungeeignet in einer Großstadt hielt und die dortige Technik unter Hinweis auf die Berliner Spritzen und Leitern für überholt oder bestenfalls gleichwertig erklärte, während die straffe Ausbildung und Disziplin auch ohne das süddeutsche Muster bereits im Organisationsplan war. Aber er wollte die Bezeichnung „Feuerwehr“ und die hier nicht bekannte Feuerwehraxt übernehmen. Doch gab es auch jetzt in den Verhandlungen mit dem Magistrat noch keinen erfolg. Inzwischen hatte sich v. Hinckeldey des Organisationsplanes angenommen. Wir wissen zwar nicht, wessen Überlegungen es waren, aber 1850 ließ v. Hinckeldey einen Etatentwurf für die künftige Feuerwehr aufstellen, der einige Abweichungen vom ursprünglichen Organisationsplan enthielt. Auf Grund der neu beabsichtigten Einführung eines Feuertelegrafen wurde die Zahl der Feuerwachen auf 18 und die Zahl der Depots auf 5vermindert. Offenbar mit Hilfe dieser Kosteneinsparung wurde gleichzeitig die künftige Tätigkeit auf die Tageszeit ausgeweitet. V. Hinckeldey war der geeignete Mann, etwas Neues durchzusetzen. Auf ihn ist jedenfalls das Vorlegen des Etatsentwurf beim preußischen Innenminister v. Westphalen zurückzuführen, der am 16. Januar 1851 am Magistrat vorbei entschied, dass die Reorganisation nach dem vorgelegten Etatentwurf zu geschehen hab, aber die Verwaltung des Feuerlöschwesens beim Polizeipräsidenten verbleiben sollte. Der Innenminister hatte damit für seinen Polizeipräsidenten entschieden, aber dadurch gleichzeitig dem Magistrat die Kosten (bis auf einen kleinen, dauerhaft gleich bleibenden Zuschuss) auferlegt; dieser musste sich fügen. Die Kostenrege4/07- Seite 10

Carl-Ludwig Scabell lung v. Hinckeldeys blieb denn auch in ganz Deutschland einmalig, aus gutem Grund. Binnen kurzem brachte der vom Polizeipräsidenten v. Hinckeldey am 1. Februar 1851 zum Branddirektor ernannte Scabell die neue Einrichtung zum Erfolg. Auffällig ist dabei, dass Scabell an der Gründungsform selbst in Einzelheiten festhielt, auch als v. Hinckeldey längst verstorben war; so als handele es sich um sein eigenes Werk. Beispielsweise gelang es erst, die Straßenreinigung aus der Feuerwehr zu lösen, als Scabell aus dem Amte schied. So darf umgekehrt der große Blick auf den Organisationsplan von 1847 mit der Ausweitung auf die Tageszeit und das Einbeziehen der Telegrafie bei v. Hinckeldey vermutet werden. Wer hat nun die Berliner Feuerwehr gegründet? In der älteren Feuerwehrliteratur wird

Scabell vorwiegend als Organisator der Berliner Feuerwehr bezeichnet; dies sollte unstrittig sein; denn die Grundgedanken waren formuliert, noch bevor v. Hinckeldey in Berlin erschien. Scabell hat sie später auch ausgeführt und bezüglich der Unterbringung auch geringfügig weiter entwickelt, denn er war der Fachmann. Aber erst v. Hinckeldey hat dem seit Jahren im Polizeipräsidium schmorenden Organisationsplan politisch zum Durchbruch verholfen; also v. Hinckeldey der Gründer und Scabell der Organisator? So sah es offenbar auch Scabell selbst, der v. Hinckeldey als Gründer bezeichnete (allerdings nur zu dessen Lebzeiten) . Damit könnte man dem damaligen Ablauf durchaus gerecht werden. Bei den Feuerwehren wird dennoch Scabell als der Schöpfer des Feuerwehrmannberufs in Erinnerung bleiben, denn er hat beispielhaft ein Arbeitsleben lang den Beruf ausgeübt, geformt und in Deutschland bekannt gemacht; v. Hinckeldeys Tat an der Feuerwehr aber bleib eine einmalige Handlung. Scabell muss bei den Feuerwehrmännern einen guten Ruf gehabt haben. Davon zeugt u.a. eine Schmuckvase im Feuerwehrmuseum Berlin, die Scabell 1872 anlässlich seines 61. Geburtstages zum Geschenk bekam. Übrigens haben v. Hinckeldey und Scabell auch weitere Neuerungen gemeinsam eingeführt: So sorgte v. Hinckeldey für den Bau eines Wasserrohnetzes in Berlin mit dem dazu gehörigen Wasserwerk. Scabell aber überwachte als technischer Beamter des Polizeipräsidenten den Bau; anschließend hatte er als Branddirektor den Nutzen.
Günter Strumpf

Schmuckvase (aus dem FM Berlin)

Während des Dienstes fanden den Tod
Im Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. gibt es Überlegungen, die durch den feuerwehrtechnischen Dienst tödlich verunglückten Angehörigen der Berliner Feuerwehr in irgend einer Form (Ehrenbuch wie bei der Polizei, Namenstafeln wie früher auf dem Feuerwehrehrenmal oder anderes) aufzuzeigen, um die Verunglückten aus der heutigen Anonymität zu holen. Wir wollen zu diesem Zweck alle, die während des Dienstes ihr Leben verloren haben, mit den zeitgenössischen Angaben zum Hergang bekannt machen. Die Angaben hat unser Mitglied Günter Strumpf über fast dreißig Jahre zusammengetragen. Dabei hat er nun für jeden Todesfall einen Vorschlag gemacht, der sich nach den Vorgaben für das frühere Feuerwehrehrenmal richtet. Das hat früher die Todesfälle, die auf „werkthätiger Nächstenliebe“ beruhten, also ausschließlich durch Einsätze im feuerwehrtechnischen Dienst bedingt waren, namentlich genannt. Diesmal sollen alle bekannten Fälle, also einschließlich der Kriegstoten, genannt werden (aber nicht die als Soldaten gefallenen). Wegen des Umfangs wird die Zusammenstellung nach den Platzmöglichkeiten nach und nach erscheinen. Günter Strumpf

Feuerwehrmann Josef Meier, Kompanie (Luisenstadt) geboren ? • verstorben 8.3.1919 Die letzten Märzunruhen, die etwa am 4. einsetzten, haben die Berliner Feuerwehr vor schwierige Aufgaben gestellt... In der Blumenstraße, beim Bergen von Verschütteten, krepierte in unmittelbarer Nähe eines Fahrzeugs eine Granate. Ein Splitter durchbohrte dem Feuerwehrmann Meier den Kopf, so daß er auf der Stelle tot war. (5.4.1919) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Feuerwehrmann Hardenberg geboren? • verstorben 11.10.1921 In der Gedenktafel zu „75 Jahre Berliner Feuerwehr“ angegeben; jedoch nicht Berliner Feuerwehr. Weitere Angaben waren bisher nicht zu ermitteln. Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; anscheinend, weil die Feuerwehr des Verstorbenen zum Zeitpunkt seines Todes nicht zu Berlin gehörte. Feuerwehrmann Paul Haupt, BF Mariendorf 38 Jahre • verstorben Aug.1922 Der 38jährige Feuerwehrmann Paul Haupt stürzte im Feuerwehrdepot bei Ausbesserung der Fahrzeughalle plötzlich vom Gerüst und verschied an den Folgen im Britzer Krankenhause. (15.9.1922) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; offenbar, weil der Tod nicht durch einen feuerwehrtechnischen Einsatz eintrat. Feuerwehrmann Theodor Weigt, WF Siemens geboren ? • verstorben 12.11.1922 Am 12.11.1922 brannte die große Spinnerei des Kabelwerkes der Siemens-Schuckert Werke... Leider haben mehrere Feuerwehrleute unter der starken Rauchentwicklung stark gelitten; ein Feuerwehrmann der Siemens-Fabrikwehr, Theodor Weigt, starb auf dem Transport ins Krankenhaus... (15.12.1922) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt, offenbar, weil die Feuerwehr des Verstorbenen nicht zur Berliner Feuerwehr gehörte.

Feuerwehrmann Willi Nennhaus, Fw Neukölln 23 Jahre alt • verstorben 21.11.1922 Bei der Vorführung einer neuen Rettungsvorrichtung ist der 23jährige Feuerwehrmann Willi Nennhaus von der Neuköllner Berufsfeuerwehr tödlich verunglückt. Er hatte sich freiwillig erboten, mit einem neu erfundenen Rettungsapparat aus dem zweiten Stockwerk der Neuköllner Feuerwache in der Kirchhofstraße auf die Straße hinabzuspringen. Dabei riß der Sack des Apparates und der junge wackere Kamerad stürzte aus beträchtlicher Höhe in die Tiefe. Er erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er bald darauf im Krankenhaus Buckow verstarb. (1923) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; offenbar, weil der Tod nicht durch einen feuerwehrtechnischen Einsatz bedingt war. Feuerwehrmann Richard Kraft, Fw Spandau geboren ? • verstorben 30.8.1925 Verunglückt am 28.8.1925 beim Brand der Pechwarenfabrik Spandau, Rauchstraße 51/56, durch den Sturz eines eisernen Schornsteinaufsatzes, als er mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt beim Ausweichen stürzte. Verstorben am 30.8.1925 im Krankenhaus. (1982) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Feuerwehrmann Gustav Kurzentis, Fw Lichtenberg geboren ? • verstorben 28.1.1929 Der Zugang zu den oberen Geschossen wie zu der im Erdgeschoß befindlichen Wohnung war an dem Ostgiebel des Gebäudes gelegen. Hier mühten sich bereits die Inhaber dieser Wohnung, unterstützt von mehreren Werkangestellten, ihre Habe aus der Wohnung zu retten. Hilfsbereit wie stets sprangen schnell drei Feuerwehrbeamte hinzu, die soeben auftragsgemäß die erste Leitung gegen die brennenden Stockwerke vorstreckten, als unter Donnern und Krachen schon die obere Hälfte der Ostgiebelmauer zusammenstürzte, die Feuerwehrbeamten und die hilfeleistenden Werkangestellten unter ihren Trümmern begrabend... Unter den Trümmern wurde der Feuerwehrmann Kurzentis der Feuerwache Lichtenberg tot... hervorgezogen. (Febr. 1929) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt.

4/07- Seite 11

Zeitgenössische Zeichnung des ehemalige Berliner FeuerwehrEhrenmals auf dem Mariannenplatz

Angemessene Dienstkleidung - die „Erste Garnitur“
auf ihre Rettungsdienstjacken abgespeist. Diese Rettungsdienstjacken mögen ihren Zweck im Rettungsdienst erfüllen, zu Anlässen, bei denen auch das Bild der Berliner Feuerwehr nach außen repräsentiert wird, tun sie dies mit Sicherheit nicht. Sicherlich gibt es, gerade was die Dienstkleidung angeht, Wichtigeres. Doch jeder, der bei der Beerdigung eines Kollegen im Winter frierend eine zeitlang auf dem Friedhof gestanden hat, wird eine warme Jacke vermisst haben, wenn er nicht das Glück hatte, noch eine zugeteilt bekommen zu haben oder sich von Kollegen eine borgen konnte. Natürlich ist eine Rettungsdienstjacke einem solchen Anlass nicht angemessen. Was sollte geschehen? Es muss geklärt werden, ob ein ausreichender Bestand an Lederjacken in der BK vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, dann müssen diese an alle bedürftigen Kollegen verteilt werden. Wenigstens ein gewisser Pool sollte auf jeder Wache gespeist werden, damit bei Bedarf auf diese besonderen Kleidungsstücke zugegriffen Wer baute das Modell des Ganswindt‘schen Tretmobils? werden kann. Wenn die BK nicht Wenn Ihr die Brennpunkt news aufmerksam gelesen habt, sollte Euch die Antwort nicht schwer fallen! in der Lage ist, Kollegen mit komSendet Eure Antwort bis 1.Februar 2008 pletter Erster Garper Email an: th.hirte-foto@t-online.de nitur auszustatten, per Fax an: 01805-060 34 00 31 81(14ct/min) (Anschrift für den Versand und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen nicht vergessen) muss der Sinn dieBei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. ser Kleidung, nämKleider machen Leute. Sagt man so. Wenn das stimmen würde, dann stünde so mancher, vor allem jüngere Kollegen schlecht da. Kollegen mit 10 und mehr Dienstjahren auf dem Buckel werden es noch erlebt haben, dass zur Ersten Garnitur Mütze, Ledermantel oder Lederjacke und schwarze Halbschuhe gehörten. Ich selbst gehöre seit 1999 zur Feuerwehr und bin noch in den Genuss einer Lederjacke (Pariser Chick) gekommen. Die nachfolgend eingestellten Kollegen bekamen zwar eine Erste Garnitur, auf eine warme Jacke und Schuhe, die dem Anspruch einer Ersten Garnitur gerecht werden, mussten sie jedoch verzichten. Wann trägt der gemeine Feuerwehrmann seine erste Garnitur? Selten, das ist wahr. Doch wenn er sie trägt, dann zu seiner Vereidigung, zu Hochzeiten oder Beerdigungen. Anlässe, bei denen ein entsprechendes Äußeres vorausgesetzt wird. In der Kleiderkammerkammer werden diese jungen Kollegen mit dem Hinweis lich sie zu besonderen, repräsentativen Anlässen zu tragen, ja tragen zu müssen, in Frage gestellt werden. Die Berliner Feuerwehr ist eine Institution mit Tradition. Noch ist dieses Bewusstsein bei (fast) allen Feuerwehrmännern vorhanden und wichtig. Wie ist es sonst zu erklären, dass vor der Beerdigung eines jungen Kollegen vor einigen Tagen, hier auf Suarez ein reger Kleidungsverleih und Austausch stattgefunden hat zwischen denen, die dem Kollegen die letzte Ehre erweisen wollten und denen, die Dienst auf der Wache machen mussten. Allen war wichtig als Kollegen, als Feuerwehrmänner wahrgenommen zu werden. In einheitlicher Erster Garnitur. Es war ein beeindruckender Anblick, diese 60 Kollegen Spalier stehend in UNIFORM, sicherlich auch für die Angehörigen des Toten. Wie hätte es ausgesehen, wenn einige in den von der BK zu solchen Anlässen vorgeschlagenen Rettungsdienstjacken erschienen wären. Ich mag es mir nicht vorstellen. Aber sicherlich ist es so Manchem eines Tages egal, wie er nach außen als Feuerwehrmann wahrgenommen wird: als bunt angezogener Kasper, ohne Stil und Traditionsbewusstsein. Denn denen, die darüber zu entscheiden haben, scheint es ja auch gleichgültig zu sein, wie ihr Personal ihre Behörde repräsentiert.
Mathias Reif FW Suarez 1.WA

Preisfrage: ____

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Als Gewinn gibt es diesmal die überarbeitete Foto-CD „Berliner Feuerwehr“ von Detlef Machmüller mit mehr als 800 Fotos. Wer sie nicht gewinnt kann sie aber bestellen. Für 10,-Euro, zzgl 1.50 Euro für den Versand, ist sie erhältlich unter:  49 99 72 86 oder machmueller@t-online.de.

Noch einmal: Margot Ehrlicher
In der letzten Ausgabe Nr. 10 des „Brennpunkt News“ berichteten wir auf Seite 7 unter der Überschrift „Neuzugänge im Feuerwehrmuseum Berlin“, dass wir dem Feuerwehrmuseum die Uniform der „langjährigen Stellvertreterin des Leiters Feuerwehr für Vorbeugenden Brandschutz im Ost-Berliner Polizeipräsidium der Volkspolizei Berlin (PdVP), Major der F Margot Ehrlicher“ übergeben konnten. Aufmerksame Leser, allen voran Kollege Lutz Orlik von der Direktion Nord, machten uns auf eine Unkorrektheit aufmerksam, die zu Fehlinterpretationen führen konnten. Richtig ist, dass Margot Ehrlicher keine hauptamtliche Stellvertreterin des Leiters F im PdVP war. Das waren – wie Lutz Orlik richtig schreibt – u.a. – in der Reihenfolge – OSL der F Wiesner („Papa Wiesner“), Major der F Hartmut Preiß und Major der F Herbert Becker. Margot Ehrlicher, aber auch die übrigen Referatsleiter, wie z.B. Major der F Gerhard Weß, übten diese Stellvertreterfunktion nur dann aus, wenn der Leiter F und die „hauptamtlichen“ Stellvertreter nicht anwesend waren. Wir danken für diese Hinweise, zeigen sie uns doch, wie aufmerksam unsere Beiträge im „Brennpunkt News“ gelesen werden.

Die richtige Antwort auf die letzte Preisfrage lautete: Die Berliner Feuerwehr stellte dieses Jahr 11 neue RTW in Dienst.
Der Gewinner ist benachrichtigt worden und der Gewinn wurde zugesandt. Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner und an alle Teilnehmer ein Danke für die Teilnahme.

4/07- Seite 12
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.