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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 10.2007

Nr. 10

Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 3/2007

Generationsvertrag

Inhalt:
Kolumne: Wenn wir Lokführer wären Neue Wohnungskontrollkarten	 Seite 2 Neue Fahrzeuge: Hitec im neuen Gewand	 Der letzte Mohikaner	 Modellbau: Sechs Wochen Maßarbeit 	 Seite 3 Seite 4 Seite 5

ModellNews 	

Seite 6

Eine Drehleiter für das Feuerwehrmuseum Neuzugänge im Feuerwehrmusuem	 Seite 7 In den Archiven geblättert ...	 Lange Nacht - Nachlese	 Seite 8 Seite 10

Während des Dienstes fanden den Tod	 eite 11	 S Die letzte Seite	 Seite 12

Foto: Schierz

Wenn wir Lokführer wären
Wenn man in letzter Zeit Fernsehen sieht, ist man doch mehr als verwundert. Plötzlich viele gute Nachrichten, der Wirtschaft geht’s mehr als gut, Milliardengewinne bei den Unternehmen, Arbeitsplätze werden geschaffen, die Arbeitslosen werden weniger. Eigentlich tolle Nachrichten, die den einen oder anderen leicht euphorisch machen. Sogar der Berliner Senat verzeichnet viele Zugewinne durch Steuermehreinnahmen und auch ansonsten ist man hier auf einmal sehr zuversichtlich. Wen wundert es, wenn nun auch mal der steuerzahlende Bürger langsam etwas vom Aufschwung erleben möchte. Nach vielen Jahren draufzahlen und ewigen Nullrunden dürfte es nicht verwunderlich sein, wenn nun auch der ein Stück vom Kuchen abhaben will, der am meisten dafür geleistet hat. Weder vom Bundestag noch vom Senat hat man bisher ein einziges Mal ein Zugehen auf den Bürger erlebt. So könnte z.B. der längst überfällige Solidaritätszuschlag abgeschafft werden. Aber nein, der vorgeschobene Schuldenabbau ist wichtiger und der Bürger wird weiter bis zum Erbrechen berafft. Da brauchen die Herrschaften sich wohl nicht wundern, wenn die Gewerkschaften mit erheblichen Lohnforderungen auf dem Plan stehen. Wenn sich Bahnchef Mehdorn bspw. über eine 30 % prozentige Lohnforderung der Lokführer aufregt, selber aber eine 60% !!!! Gehaltserhöhung einstreicht, braucht man keinen Kommentar mehr von sich lassen. Auch die Managergehälter sind in diesem Jahr so stark gestiegen wie noch nie; na klar Leistung muss bezahlt werden, dieser Spruch stammt im übrigen von unserem eigenen Finanzsenator. Auch hier trifft der Spruch „Wasser predigen, Wein saufen“ wieder einmal voll ins Schwarze. Nun kommen wir zum öffentlichen Dienst in Berlin: Auch hier haben die Gewerkschaften die Zeichen der Zeit erkannt und fordern zu Recht nach vielen Jahren Enthaltsamkeit und erheblichen Einbußen eine Gehaltserhöhung für die dort Beschäftigten. Zumindest die anderen Bundesländer haben erkannt, dass sie ihre öffentlichen Diener nicht länger von allen Lohnerhöhungen abtrennen können. In gewohnter Weise hat unser Senat nichts besseres zu tun, als darauf zu erwidern, dass er eine 1% tige Erhöhung für das Jahr 2014 !!! in Aussicht stellt. Das Wort „Bösartigkeit“ dürfte da noch ein Kompliment sein. Körtings übliche Beschwichtigungsworte von Verständnis und Wohlwollen erscheinen wie der blanke Hohn. Nachdem nun auch in Berlin einige Warnstreiks zu verzeichnen waren, kam von Körting und Co. der Spruch „Er hätte vom öffentlichen Dienst etwas mehr erwartet“. Da bleibt wohl nur ein müdes Lächeln übrig, wir hätten seit vielen Jahren auch etwas mehr vom Innensenator erwartet. Ich denke vom öffentlichen Dienst wäre keiner so dreist und würde 30% fordern, was aber nicht heißt, dass wir angesichts der Preissteigerungen auf einen Ausgleich verzichten. Nach wie vor werden die Beamten und der gesamte öffentliche Dienst von diesem Senat als internes Sparschwein missbraucht. Speziell die Beamten lassen sich am leichtesten abstrafen. Wenn es noch niemanden aufgefallen ist: Alles wird mit den fadenscheinigsten Argumenten teurer. Wir haben unseren Teil mehr als erfüllt - jetzt „lieber Senat“ seit Ihr dran. Schierz

Neue Wohnungskontrollkarten zur Erprobung
Wer hat es nicht schon einmal erlebt, eine unübersichtliche Einsatzstelle. Bspw. ein Wohnungsbrand in einem Gebäude: Nicht nur die vom Brand betroffene Wohnung, sondern auch die umliegenden und angrenzenden Wohnungen müssen zwingend kontrolliert werden. Die Berliner Feuerwehr hat bisher zur Kennzeichnung von kontrollierten Wohnungen unterschiedlichste Mittel probiert, die aber allesamt nicht zufriedenstellend waren. So ist es fast unmöglich, mit Ölkreide eine verrußte oder dunkle Tür zu kennzeichnen. Leider haben diese Formen der Zeichensetzung oft zu Fehlinterpretationen und Unstimmigkeiten geführt. Oder im schlimmsten Fall wurde eine bereits gekennzeichnete Tür doch gewaltsam geöffnet, was in manchen Fällen zu großen und vor allen Dingen vermeidbaren Schäden geführt hat. Hinzu kommt, dass eine kontrollierte Wohnung sowohl leer als auch weiterhin mit Personen besetzt sein kann. Ein weiteres Manko: Speziell bei größeren Einsatzstellen (Hochhäusern etc.) war oft unklar, welche Feuerwache nun auch wirklich welchen Bereich kontrolliert hat. -2 Um diese Arbeit zu erleichtern und eine einheitliche Kontrollweise einzuführen, werden demnächst sogenannte Wohnungskontrollkarten getestet. Die auf einem Verbesserungsvorschlag beruhenden Karten haben das Ziel, die Kontrolle der Wohnungen eindeutig zu kennzeichnen. Zwei Begriffe lassen sich mit Hilfe eines Drehrades einstellen, „Wohnung kontrolliert - Keine Person in Wohnung“ und „Wohnung kontrolliert Person noch in der Wohnung“. Ähnlich einer Parkscheibe wird der Begriff in ein Sichtfenster gedreht. Die Scheibe ist extra so beschaffen, dass sie sich nur von hinten drehen lässt, um ein unbeabsichtigtes Verdrehen zu verhindern. Im unteren Bereich hat die Karte ein weißes Leerfeld, hier soll die Feuerwache schon im Vorfeld ihre Wachnummer eintragen, oder dies für besondere Bemerkungen benutzen. Die Karte selber soll mit Hilfe einer vorinstallierten Schnur am Türknauf aufgehangen werden. Ist diese Möglichkeit aus irgend einem Grunde nicht gegeben, befinden sich auf der Rückseite als Notlösung Klebepads. Nach Beendigung des Einsatzes können die Karten, je nach Zustand, auch wieder verwendet werden. Mit den Wohnungskontrollkarten erhofft man sich ein eindeutiges Kennzeichnen auf den Einsatzstellen und der Einsatzleiter weiß auch sofort, welche Feuerwache in dieser Wohnung war. Die ersten Karten werden vom Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF) gespendet. Schierz

Hightec im neuen Gewand
Elf wie eine Fußballmannschaft, würde Verona sagen, Elf sagen auch wir, denn elf neue Rettungswagen stellt die Berliner Feuerwehr in diesem Jahr neu in Dienst. Zehn Regelbeschaffungen sowie eine Ersatzbeschaffung für einen verunfallten RTW werden es sein. Der Laie würde sagen „Die sehen genauso aus wie die letzten“, der Fachmann hingegen erkennt sofort den Unterschied. Unter dem Modulkoffer von der Firma Fahrtec schlummert nämlich die neueste Bauart vom Mercedes Sprinter. Das Fahrerhaus ist dabei deutlich größer und geräumiger geworden. Auch in der Tonnage ist man etwas aufwärts gegangen, so wurde ein 515 CDI Fahrgestell verwendet, was widerum Gewichtsreserven bringt. Besonders die Verwendung eines „echten“ Automatikgetriebes wird die Maschinisten freuen, war doch die Vorgängervariante eines automatisierten Getriebes immer etwas gewöhnungsbedürftig. Um den Bremsenverschleiß zu minimieren, erhielten die neuen RTW einen Retarder, quasi eine Ergonomisch angebracht wurden die Anelektromagnetische Wirbelstrombremse. schlusssteckdosen für Sauerstoff und andeDieser löst automatisch beim Betätigen re Verbraucher. Damit niemand im Dunkeln tappt, ist eine angenehme Raumbeleuchtung vorhanden. Auch ein neuer Defibrillator Typ Firma Zoll AED Pro wird im RTW verwendet. Im übrigen können alle neuen RTW auch als Ersatz-NAW genutzt werden. Technisch gesehen wurden leichte Änderungen gegenüber den Vorgängern vorgenommen. So sind die Zusatzbatterie und der Fanfaren-

Impressum:
Herausgeber & Redaktion:
Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF e.V.) in redaktioneller Zusammenarbeit mit dem Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Gestaltung, Satz:

Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de

Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin Auflage: 1300 Stk.
Beiträge Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. sind mit FVFM Bln e.V. gekennzeichnet. Verteilung in den Dienststellen der Berliner Feuerwehr sowie an die Mitglieder des FKF e.V. und des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können Sie die Brennpunkt news auch kostenlos per Email beziehen. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkt news durch ein Inserat unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte mit dem Betreff „Brennpunkt news Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an folgende Email: kontakt@fotographie-layout.de oder rufen Sie unter folgender Telefon-Nr. an: 030/811 87 57

des Bremspedals mit aus. Im Innenraum des Fahrerhauses ist alles sehr übersichtlich angebracht. Übersichtlich sind auch die großen Außenspiegel, die noch einen integrierten Blinker im Gehäuse haben, wehe wenn die abgefahren werden. Insgesamt sieht der neue RTW Typ sehr bullig aus. Im Außengewand ist der RTW mit dem momentan verwendeten Foliendesign der Berliner Feuerwehr beklebt. Schaut man sich den Modulkoffer von innen an, findet man einen gut durchdachten Patientenraum vor. So wie bei der Vorgängerreihe, ist auch hier der Krankentragestuhl über das Heck entnehmbar. Dazu wird das Fahrgestell, welches luftgefedert ist, abgelassen und ein zusätzlicher Tritt lässt sich herausfahren. Wie auf einer Empore ist nun ein problemloses Entladen des Patienten möglich. Auch die Krankentrage lässt sich auf diesem Wege gut entladen.

kompressor jetzt im Motorraum zu finden. Heute schon als Serie üblich, stehen dem Personal elektrische Fensterheber zur Verfügung. Wichtigste Neuheit aber dürfte der Unfalldatenschreiber sein. Hier werden alle wichtigsten Daten aufgezeichnet und im Falle eines Unfalls ausgelesen. Also Maschinisten, fahrt vernünftig.
Schierz

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Der letzte Mohikaner
Einst der Rettungsdienststolz der Berliner Feuerwehr, nun das Ende eines bewerten Systems. Schließlich waren es die Ärzte selbst, die 1974 darauf drängten ein „Klinik kommt zum Patienten System“ bei der Berliner Feuerwehr einzuführen. Zwar wollte schon der damalige Senat nicht so richtig an die Sache heran, jedoch kam es bedingt durch einen Verkehrsunfall zu einem Totalausfall des einzigen Berliner NAW. Die BZ rief daraufhin zu einer medienwirksamen Spendenaktion auf, nun musste auch der Senat sich beugen und entschloss sich zur Einführung des Notarztwagensystems. In den kommenden Jahren bekam der Rettungsdienst einen immer höheren Stellenwert. Sowohl an das Personal als auch an das Gerät wurden immer höhere Anforderungen gestellt. Reichte früher eine 1.Hilfe Ausbildung, muss man heute fast ein Arzt sein um auf einem Rettungswagen zu fahren. Das NAW System wurde flächendeckend in Berlin eingeführt, an Bord befanden sich zwei Feuerwehrleute und ein Notarzt. Ein spezieller Stichwortkatalog beinhaltete die Indikation für die Alarmierung des NAW. Waren es anfänglich nur vier Stichworte, so sind es heute zehn. Diese sind: Atemnot, Heftiger Brustschmerz, Person erhängt, Plötzliche Bewusstlosigkeit, Reanimation, Risikogeburt, Schwere Blutung, Schmerztherapie, Schock, Schwere Verletzung. Dazu kommen noch einige Zusatz-Stichworte wie Person unter Zug, Person eingeklemmt, Menschenrettung, MANV und andere. Man sieht, dass sich das Betätigungsfeld stets erweitert hat. Spätestens nach der Wende musste natürlich auch die Anzahl der NAW erhöht werden. Hinzu kam noch ein anfänglich belächelter, allerdings heute sehr bewährter Rettungshubschrauber. Heute sind es 15 an der Zahl plus Christoph 31. Bedingt durch Sparmaßnahmen wurde Ende der 90er Jahre der erste NAW in ein NEF System umgewandelt. Zwar wurde das neue System als das „Non plus Ultra“ angepriesen, jedoch versteckte sich immer eine Personalreduzierung dahinter, das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist ja nur noch mit einem Rettungsassistenten und einem Arzt besetzt. Die Entscheidung fiel, dass es ein Mischsystem geben sollte, bestehend aus sechs NAW und acht NEF. Mit der Auch mit Notverlegungen könnte es arge Probleme geben. Und ein entscheidender Mann fehlt auch noch auf der Einsatzstelle. Aber wie schon so oft, es geht hier nur noch um Personaleinsparungen, denn immerhin bringt die Umstellung von NAW auf NEF ein paar Stellen. In Zukunft sollen zusätzliche NEF in Dienst gestellt werden und auch die Standorte werden vollkommen überdacht, sind doch speziell die Außenbezirke unterversorgt. Man darf hier sehr gespannt sein. Im September wird nun der letzte neue

Einführung des neuen Einsatzkonzeptes (wann auch immer) werden auch die letzten NAW zur Schlachtbank gebracht. Man geht davon aus, dass die neuen RTW so gut ausgestattet sind, dass alle erdenklichen Maßnahmen in diesen Fahrzeugen ausgeführt werden können. Ohnehin ist das Erreichen der Einsatzstelle mit einem NEF günstiger, weil es in der Regel ein kleineres Fahrzeug ist. Was man aber nicht sagt ist, dass die bewährte rollende Intensivstation damit endgültig gestorben ist.

NAW der Berliner Feuerwehr in Dienst gestellt. Eigentlich ist das Fahrzeug fast nutzlos geworden, allerdings stammt es aus einer Beschaffungsphase, wo vom Abschaffen aller NAW noch keine Rede war. Der neue NAW vom Typ.8.16 D mit einem WAS Aufbau wird zum NAW 3105, also Spandau, ernannt. Damit schließt sich wieder eine erfolgreiche Ära der Berliner Feuerwehr. Schierz

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29.09.2006 11:25:51

Sechs Wochen Maßarbeit
So schick wie sie auch aussehen, so reizvoll wie sie auch sind, im Modellbau wird es immer aufwendiger die Drehleitern der Berliner Feuerwehr nachzukonstruieren. Jedoch schon aus Vollständigkeitsgründen darf selbstverständlich auf das neueste Modell einer DLA (K) 23/12 nicht verzichtet werden, zumal es sich auch noch um ein neues Fahrgestell handelt. Und genau da gehen die Schwierigkeiten schon los. Wer denkt, jetzt kaufe ich mir als Grundmodell erst einmal einen MAN TGM von Herpa, muss leider feststellen, dass es selbigen so nicht gibt. Hier öffnet man zunächst die Trickkiste, man nehme ein Herpa TGL Fahrgestell, das Fahrerhaus entspricht hier dem Original. Der Radlauf samt Kotflügel dagegen ist eine komplette Eigenfertigung. Aufwendig muss der Radlauf des TGL erweitert werden, besitzt er doch als TGM doppelte Trittstufen. Mühsam geht es weiter mit der Vergrößerung der Stoßstange. Dazu muss die TGL Stoßstange nach oben hin erweitert werden, das geschieht durch Aufsetzen entsprechender Profile, die dann verspachtelt und geschliffen werden. Der Lufteinlass dagegen wird etwas verkleinert. Zum Schluss muss ein, im Neudeutsch fischmaulartiges Aussehen, des gesamten Stoßfängers entstehen. Als Bonbon ist nun auch noch das Fahrerhausdach, genau wie im Original, abzusenken. Dazu schleift man mittels Schleifmaterial das Dach ein wenig herunter bis es eine glatte Linie ergibt, später kommen die seitlichen Blaulichtträger auf das Dach. Hat man das ganze nach einiger Zeit geschafft, passt man das Fahrgestell, welches natürlich jetzt den richtigen Radstand besitzt, dem vorderen Radlaufteil an. Nun steht unser Grundmodell erst einmal auf dem Tisch. Auch der Aufbau ist wieder ein kompletter Eigenbau. Bauherren die es sich vereinfachen wollen, können zwar die Original Herpa Drehleiter verlen. Mikroskopisch klein wird es bei den Bedienteilen der Abstützung. Ein Joystick kann man z. B. fertigen, in dem man ein Besenhaar am Ende erwärmt und ablängt. Umge-

wenden, ich sage aber gleich, die haut maßlich gesehen nicht hin und es fehlen viele Details. Da ich nun mal ein Nietenzähler bin, mache ich mir auch hier die Mühe des Eigenbaus mittels einer Riffelblechgrundplatte und Polystyrolplatten. Knifflig wird es beim Heck, hier müssen die Aussparungen für die Bedienungselemente der Abstützung wohl durchdacht sein. Mit dem Konstruieren sollte man jetzt erst einmal pausieren und Fahrerhaus und Aufbau in weiß lackieren. Danach folgt die Beklebung mit Originalfolie in RAL 3026.

Die Beschriftungen erfolgen mit Hilfe der Truckline Decal Serie. Der erhabene Radlauf der Hinterachse wird aus Rundprofilen gefertigt, die auf Gehrung geschnitten und erst nach der Folienbeklebung angebaut werden. Nun folgt eine Menge Kleinund Feinarbeit. Blaulichter, Fanfaren, Antennen und Spiegel, dazu gehört auch der neuartige Radfahrerspiegel, kommen an das Fahrerhaus. Die klappbaren Seitenteile mit den Flammensymbolen muss man selber mit einem haarfeinem Pinsel bema-

dreht aufgeklebt sieht das Ganze dann sehr realitätsgetreu aus. Kontrolllampen imitiert man mit feinen Farbpunkten. Sie sehen, hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Nun sollte ein komplettes Fahrgestell, bestehend aus Fahrerhaus und Aufbau, vor Ihnen stehen. Weiter geht es mit dem Drehturm. Leider hat Herpa hier wohl nicht richtig aufgepasst, den diese Maße stimmen überhaupt nicht mehr. Der Turm ist viel zu klein, also wie immer, SELBERBAUEN !!. Besonders der Bedienplatz hat es wieder in sich. So kann man bspw. den Bediensitz durchbrechen und mit feinem Gittermaterial ersetzen. Die Armlehnen werden aus Quadratprofilen gefertigt, auch hier gehören wieder Joysticks dazu. Positiv wird es beim Leitersatz, hier hat Herpa gut gearbeitet. Die Maße stimmen und auch der neue 3-Mann Korb kann so verwendet werden. Das Unterleiterteil muss seitlich wie im Original verblendet werden. Hier kommen wieder zahlreiche Details, wie Gradbogen, Scheinwerfer, Lautsprecher, Aufkleber u.a. Dinge hinzu. Der Korb wird durch Details ergänzt. Wer es ganz genau machen will, muss im Korbboden eine Aussparung sägen, allerdings ist damit die Klappfunktion beendet. Da ich keine Funktionsmodelle baue, sind mir die richtigen Details allerdings wichtiger. So, wenn wir nichts vergessen haben müsste unser neuestes Vehicle so gut wie fertig sein und auch wenn es sich schnell anhört, hier vergehen wirklich viele viele Stunden. Das Endprodukt hingegen entschädigt dann wieder. Auf alle Details kann man hier zwar nicht eingehen, der Grundstock sollte aber klar sein. Wie gesagt, als Grundmodell benötigen sie einen Herpa MAN TGL, z.B. den Koffer LKW der Feuerwehr und eine DLK neuester Bauart. Viel Spaß beim Schindern.
Hans-Jörg Schierz

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lNews odel M
von Ingo Papenfuß
Ende Juni erschien von der Firma Modelltec/S.E.S. ein IFA W50 LF 16 im Outfit der Berliner Feuerwehr aus der Nachwendezeit mit weißer Bauchbinde, Türwappen, Kennzeichendruck „B-20014“ und Haspel neuerer Bauart. Ende August kam ein IFA W 50 RTGW (Rettungsgerätewagen) nach Vorbild der Ost-Berliner Berufsfeuerwehr dazu. Die Besonderheit sind die weißen Felgen, die das Vorbild im Jahre 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins bekam. Das Modell hat vorbildgerecht an der Front und am Heck das Kfz-Kennzeichen VP 00-4010, ist ansonsten gibt es von Herpa einen Mercedes Actros MP2 Wechsellader-Hängerzug in RAL 3000 nach Vorbild der BF Hamburg. Das Modell ist mit einer U-Box und einer flachen Mulde beladen, mit div. Aufdrucken versehen und der Unterfahrschutz auf der rechten Seite wurde als Gerätekasten bedruckt. Bei Modellbahn-Klee erschien der Mercedes Citaro GRTW 1 der Feuerwehr Rheinland-Pfalz / BF Ludwigshafen in vorbildgerechter Ausführung mit Kfz-Kennzeichen, Rufnummern, Dachkennung, verchromter Hornanlage und bedruckten Spiegeln. Für die FF terfelde stationiert und die Wache Suarez hat überhaupt noch keinen neuen RTW erhalten. Die anderen beiden Modelle sind leider noch viel weniger eine Nachbildung Ihrer Originale, aber was soll man machen, wenn es die korrekten Fahrzeuge leider nicht als Modelle gibt. Manche werden sagen, besser als nichts, aber ich kenne auch Sammler, die dieses Modellset wegen fehlender Originalität komplett ablehnen. Dies muss aber jeder mit sich selbst ausmachen. Von dem Herpa-Koffer-RTW werden uns wohl noch sehr viele Bedruckungsvarianten „blühen“,auf jeden Fall ist dieses Modell aber wesentlich gelungener als der erste Herpa-Koffer-RTW. Das „LHF“ ist in der Grundfarbe weiss mit leuchtroter Bedruckung und hat über den vorderen Geräteraumjalousien den Aufdruck „Suarez“ und entspricht ansonsten dem seit längerem erhältlichen Serienmodell. Die DLK ist ebenfalls weiss mit dunkelroten Flächen und vorbildgerechten Detaildrucken. Leider ist das Fahrerhaus nicht korrekt, aber das ist wie schon gesagt durch die Modellform bedingt. Eine Augenweide ist die Klappbox, in der die Modelle verpackt sind, wirklich gelungen.

detailreich bedruckt und als sehr gelungen zu betrachten. Das Original war zuletzt auf der Wache Marzahn stationiert. Im Juli/August erschienen im Kleinen Autoladen aus Osnabrück weitere Varianten der Rietze KofferRTW und Rietze-Löschfahrzeuge. Nach Vorbild der BF HamburgHarburg erschien das HLF 16/16 auf MAN LE 2000 mit einem Lichtmast am Heck und vorbildgerechter, umfangreicher Bedruckung. Von der BF Braunschweig gibt es ein MAN LE 2000 LF 16/12 in RAL 3024 mit umfangreicher Detailbedruckung. Von der BF Wuppertal erschien ein Koffer-RTW in RAL 3024 mit weißer Beschriftung, Kennzeichen W-6541, Logo usw. und ein zweiter RTW mit dem Kfz-Kennzeichen W-6542 und anderem Druck auf der Heckkonsole, ansonsten sind die Drucke mit dem ersten Modell identisch. Seit Mitte September -6

Bickenbach/Hessen gibt es ein Mercedes Actros ´02 HLF von Herpa in rot mit weißer Bedruckung. Auch von Herpa ist der Mercedes Atego RW 2/Ziegler von der FF Ansbach in rot mit weißen Drucken und Türwappen. Unter der Artikelnummer 50955 erschien von Rietze der Audi A6 als ELW (B-200) der BF Berlin. Pünktlich zum Tag der offenen Tür der Feuerwache Suarez am 8.9.07 traf die angekündigte Herpa-Sonderpackung ein. Eine völlige Formneuheit ist der FahrtecKoffer-RTW auf Mercedes Sprinter NCV 3. Leider entspricht das Modell nicht dem aktuellen Berliner Vorbild. Der Alkoven ist anders geformt und das Modell hat eine seitliche Schiebetür anstelle der Drehtür, also leider wieder nix mit einem originalgetreuen Modell der BF Berlin! Das Modell hat die Dachkennung B-2402, leider ist das Vorbild auf der Wache Lich-

Bezugsquellen:
Der kleine Autoladen, Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de Modellbahn Klee, Tel. 06781/3486, www.exclusive-blaulichtmodelle.de Fa. Modelltec, www.modelltec.de Feuerwache Suarez, www.fw-suarez.de

Modelltec / S.E.S. IFA W 50 LF 16 Berliner Feuerwehr 500 Stück 27.50 Euro www.modelltec.de Modelltec / S.E.S. IFA W 50 RTGW Ost-Berliner Feuerwehr 1000 Stück 26.50 Euro www.modelltec.de Rietze MAN LE 2000 HLF 16/16 BF Hamburg-Harburg 500 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MAN LE 2000 LF 16/12 BF Braunschweig 300 Stück 27.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MB Sprinter Koffer-RTW BF Wuppertal W-6541 250 Stück 25.50 Euro Der kleine Autoladen Rietze MB Sprinter Koffer-RTW BF Wuppertal W-6542 250 Stück 25.50 Euro Der kleine Autoladen Rietze Mercedes Citaro GRTW 1 BF Ludwigshafen 300 Stück 28.50 Euro Modellbahn Klee Herpa Mercedes Actros HLF FF Bickenbach 1000 Stück 24.50 Euro www.herpa.de Herpa Mercedes Atego RW 2 FF Ansbach ?? Stück 17.50 Euro Div. Modellhändler Herpa Mercedes Sprinter RTW BF Berlin B-2402 1000 Stück 72.- Euro im Set Feuerwache Suarez Herpa MAN LE LHF BF Berlin 1000 Stück 72.- Euro im Set Feuerwache Suarez Herpa MAN DLK 23-12 BF Berlin 1000 Stück 72.- Euro im Set Feuerwache Suarez Rietze Audi A6 Limousine ELW BF Berlin Serienmodell ca. 8.50 Euro Fachhandel Herpa MB Actros WLF mit Hänger BF Hamburg 750 Stück 39.95 Euro Der kleine Autoladen

Drehleiter DLK 23-12 CIM Vario CC B-2300
Im Juni 2007 erhielt das Feuerwehr-Museum die ausgesonderte Drehleiter DLK 23-12 CIM mit dem ehemaligen Kennzeichen B-2300 als Exponat. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um die erste computergesteuerte Drehleiter der Berliner Feuerwehr. Auf der Interschutz 1988 in Hannover stellte Iveco Magirus dieses Fahrzeug als einen weiteren Drehleiter-Typ niedriger Bauart vor. Diese Drehleiter DLK 23-12 CC Vario war, im Gegensatz zu der legendären „Münchener Leiter,“ auf dem IVECO-Fahrgestell 140-25 A aufgebaut. Das Fahrzeug war mit einem serienmäßig nach vorn und tiefer gelegten Fahrerhaus aus der MKRLastwagen Baureihe ausgestattet. Das Podium der neuen Leiter mit den integrierten Geräteräumen war mit aufgeklebten Aluminiumblechen verkleidet. Der achteckige Rettungskorb für drei Personen war fest an der Leiter-Spitze befestigt. Weitere Neuheiten waren die Vario-Abstützung und eine neue rechner-unterstützte Steuerung für die Drehleiterbewegungen (CC Computer Controlled). Dieses Vorführ-Fahrzeug wurde im Sommer 1989 von der Berliner Feuerwehr erworben. Im Herbst 1989 wurde die „modernste und sicherste Drehleiter Berlins“ auf der Feuerwache Wilmersdorf in Dienst gestellt. Leider meinte es das „Schicksal“ mit diesem Fahrzeug nicht gut. Wie allgemein bekannt, wurde sie am 18. März 1991 beim Einsturz eines brennendes Hochre-

gallagers in der Britzer Gradestr. schwer beschädigt. Aufgrund des Mangels an Drehleitern, bedingt durch die Wiedervereinigung der beiden Berliner Feuerwehren, wurde das Fahrzeug wieder aufgebaut. Als Rettungskorb wurde jetzt der modernere Stülpkorb RK 270 an der Leiterspitze montiert. Die reparierte Drehleiter versah anschließend ihren Dienst an der FeuerwehrSchule. 1996 wurde sie auf der Feuerwache Spandau Süd stationiert. Im März 2003 wurde das Fahrzeug zur Feuerwache Lichterfelde umgesetzt. Zweieinhalb Jahre später „wanderte“ sie in den Reserve-Pool.
Sebastian Lübke

Fahrgestell:	 IVECO 140-25 A, 	 Bj. 1988 Motor:	 KHD F8L 413 F 8-Zyl. V 	 Dieselmotor mit 	 12.675 cm³ u. 256 PS Getriebe:	 ZF Sechsgang 	 -Synchroma mit 	 Nebenantrieb Länge:	 10.500 mm Breite:	 2500 mm Höhe:	 3100 mm Radstand:	 4600 mm Zul. Gesamtgew.:	 13.360 kg Drehleiteraufbau:	 Magirus Stahlprofil, 	 Länge 30 m Lackierung:	 RAL 3024 3 Sitzplätze in der Mannschaftskabine

Neuzugänge im Feuerwehrmuseum Berlin
Durch Vermittlung unseres Fördervereines ist es uns gelungen, in diesem Jahr u.a. die Uniformen von zwei leitenden Offizieren der ehemaligen Feuerwehr Ost-Berlins für das Feuerwehrmuseum kostenlos zu erwerben. Bereits im Frühjahr d.J. übergab die langjährige Stellvertreterin des Leiters Feuerwehr für Vorbeugenden Brandschutz im Ost-Berliner Präsidium der Feuerwehr (PdVP), Major der F Margot Ehrlicher, ihre Uniform. Bekanntlich waren bei der Feuerwehr in der DDR die Stellvertreter des Leiters Feuerwehr in Personalunion zugleich Leiter eines bestimmten Fachbereiches. Margot Ehrlicher war zuständig für den Vorbeugenden Brandschutz. Ihr unterstand bei der Feuerwehr in OstBerlin damit auch der wichtige Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Margot Ehrlicher tat nach der Wende noch eine zeitlang 31. Juli 1990 Leiter F im PdVP Berlin. Er Dienst im Bereich des VB der Berliner löste 1971 in dieser Funktion den damaFeuerwehr unter der Obhut von Dr. Schubert. Heute leitet sie sehr erfolgreich ein eigenständiges Brandschutz-Ingenieurbüro in Berlin. Mit dieser Uniform besitzt das Feuerwehrmuseum Berlin auch die (hellgraue) „Gesellschaftsjacke“, die eine Berufsfeuerwehrfrau der DDR seit 1984 getragen hatte. Die Witwe des vorletzten Leiters F im PdVP, Frau Meier, stellte die Uniform ihres Mannes dem Feuerwehrmuseum zur Verfügung. Oberst der F Horst Meier (21.11.1929 – 15.02.1994) war von 1971 bis zum Major der F Margot Ehrlicher in einer Aufnahme der DDR-Frauenzeitschrift „Für Dich“ aus dem Jahre 1988 -7

ligen Oberst Mösch ab, der an der Verwirklichung des „Berliner Modells“ – ein Versuch zu einer gewissen Eigenständigkeit der Feuerwehr gegenüber der Volkspolizei – gescheitert war. Gemeinsam mit seinem Nachfolger im Amt, Oberbrandrat Manfred Schäfer, bereitete Oberst der F Horst Meier den Übergang der Feuerwehr Ost-Berlins in die Berliner Feuerwehr vor. Horst Meier war das letzte Mal am 16. Januar 1994 (kurz vor seinem Tode) im Berliner Feuerwehrmuseum, als die Bilder der Ost-Berliner Feuerwehr-Chefs dem Feuerwehrmuseum übergeben wurden. Diese Bilder wurden seinerzeit noch vom gleichen Zeichner gemalt, der auch die übrigen FeuerwehrChefporträts gezeichnet hatte. Zum Jahresbeginn wurde dem Archiv des Feuerwehrmuseums Berlin auch die zweite erweiterte und überarbeitete Auflage des Buches „Wasser marsch in der DDR“ kostenlos übergeben. Der Autor Heinz Gläser arbeitet zur Zeit an der gleichen Thematik unter dem Titel „Wasser marsch in Ost-Berlin“, das im nächsten

wehrmuseum Berlin bestellt werden. Über dieses Buch veröffentlichte die Zeitschrift „Feuerwehr“ die folgende Buchbeschreibung:

Titelblatt der Neuauflage „Wasser marsch in OstBerlin“ Jahr in den Handel kommen wird. Klaus Dietz hat im Eigenverlag ein Buch mit dem Titel „Helme & Uniformen der Berliner Feuerwehr“ veröffentlicht. Das Buch kann über den Förderverein Feuer-

Oberstleutnant der F Horst Meier empfing am 5. Januar 1990 eine Delegation der Berliner Feuerwehr in OstBerlin (Ausschnitt aus der Zeitschrift „Unser Brandschutz“ vom Februar 1990 Feuerwehrgürtel mit Axt für den Feuerwehr-Teddy. 12,00 €

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In den Archiven geblättert ....
Archivarbeit ist sehr zeitaufwändig und nicht unbedingt jedermanns Sache. Vielleicht auch deshalb, weil diese Art der Geschichtsaufarbeitung relativ trocken ist. Meistens geht man in ein Archiv, weil es einen konkreten zeitlich- oder kausalbegründeten Anlass gibt. In Angelegenheit der Feuerwehr in Berlin verfügt das Landesarchiv Berlin am Eichborndamm über einen großen Bestand an Unterlagen. Mit der Zusammenführung der zwischen 1948 und 1992 getrennten Stadt- und Landesarchive in ehemals Ostund ehemals West-Berlin kamen alle Unterlagen aus den Archiven der „Volkspolizei Berlin“ und der „Abteilung Feuerwehr im Präsidium der Volkspolizei (Ost-)Berlin“ 1996 in das nunmehr für das ganze Berlin zuständige Landesarchiv Berlin. Spezielle Unterlagen (besonders) zur Feuerwehr in Ost-Berlin (aber nicht nur) sind auch in den Archiven der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“ (BstU) am Alexanderplatz zu finden. Bei diesen Unterlagen handelt es sich u.a. um „für die Sicherheit der DDR wichtigen Vorgänge, die das MfS der DDR im Verlaufe seiner Ermittlungen anderen Untersuchungsorganen der DDR entzog.“ Das Archiv der Berliner Feuerwehr selbst, dass in den Räumen der Feuerwache Berlin-Tegel im Feuerwehrmuseum Berlin angesiedelt ist, verfügt über ein mit den Jahren gut geordnetes Archiv. Ein Besuch hier ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Archive der Berliner Verwaltungsbezirke, der Heimatmuseen und der Stiftung Stadtmuseum beherbergen (mitunter) weitere Archivalien zur Entwicklung der Feuerwehr in Berlin, sofern sie (oft zufällig) in diese Einrichtungen gelangten. Auch die zahlreichen Presseorgane und Fachzeitschriften sind mitunter eine Fundgrube, wenn es um die Feuerwehrund Brandschutzgeschichte Berlins geht. Darüber hinaus bemüht sich der Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin auch um die historisch interessierten Kameraden und Kollegen der einzelnen Berliner Feuerwachen, um deren Archive für die Geschichte der Berliner Feuerwehr aufzuarbeiten. Aus dieser Zusammenarbeit sind bereits einige interessante Veröffentlichungen entstanden. Wir erinnern z.B. an die Ergänzung der „Totenliste ...“ der Berliner Feuerwehr (siehe Beitrag in diesem Heft), oder an Festschriften, die auf diese Art entstanden sind (z.B. für die FF Kaulsdorf und Hohenschönhausen). Mitglieder des Fördervereines Feuerwehrmuseum Berlin haben es sich auf ihre Fahnen geschrieben, in freiwilliger ehrenamtlicher Arbeit Schritt für Schritt diese Archive aufzuarbeiten und aus dieser Archivarbeit zu berichten. Deshalb soll in loser Folge unter der Rubrik „In den Archiven geblättert ....“ über diese Archivarbeit berichtet werden. Für die erste Veröffentlichung haben wir uns das Jahr 1952 ausgesucht. Die Stadt war geteilt, die Zugänge zwischen beiden Stadthälften noch nicht „pioniertechnisch“ durch eine Mauer gesichert. Beide Stadthälften besaßen seit dem 11. November 1948 eine jeweils eigenständige Feuerwehr. In Ost-Berlin gehörte die Berufsfeuerwehr – wie in der gesamten DDR – zur „Deutschen Volkspolizei“. In West-Berlin blieb sie eine kommunale Einrichtung. Aber eines war zu diesem Zeitpunkt (1952) beiden Berliner Feuerwehren gleich: Die Zunahme der böswilligen Alarmierungen. Im Jahre 1952 – so geht aus dem Jahresbericht der (West-)Berliner Feuerwehr hervor – erfolgten in 401 Fällen böswillige Alarmierungen, bei denen 519 Löschzüge ausrückten. Abbildung 1 Diese Zahl war im flächenmäßig kleineren

Ost-Berlin nicht so hoch (genaue Zahlen liegen bisher nicht vor), jedoch veranlasste das starke Ansteigen der Fehlalarmierungen die „Abteilung Feuerwehr im Präsidium der Volkspolizei Berlin“ bereits am 3. März 1952 zur Herausgabe der „Dienstanweisung 11/52“.

Abbildung 1

Dabei wurden unterschiedliche Verfahrensweisen bei der Bestrafung ermittelter Täter aus „der Deutschen Demokratischen Republik ...“ und „... aus den Westsektoren...“ sowie „bei böswilliger Alarmierung durch Kinder oder Jugendliche ...“ angewandt. Abbildung 2 In beiden Stadthälften nahmen in den Folgejahren die „böswilligen Alarmierungen“ der Feuerwehr auch weiterhin zu. Aus den Archiven zur Feuerwehr in WestBerlin kann darüber hinaus vom 4. Dezember 1952 über die Verleihung des Zu den Abbildungen 1 und 3: Verdienstordens der Bundesrepublik Repro Gläser aus „Brandverhütung – BrandbeDeutschland an Oberfeuerwehrmann Max kämpfung“; Zeitschrift der Feuersozietät Berlin, 3. Jahrgang, Nummer 1 vom Januar 1953; Prusseit berichtet werden. Abbildung 3
Abbildung 2: Landesarchiv Berlin; Rep. 26 Nr. 163

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Abbildung 3

Abbildung 2

Berlin im Mai 1900 - Was eine ebay-Ersteigerung dete Kräfte sowie Angestellte aus der Ver- Gleise sperrend, quer über die Schienen waltung als Streikbrecher ein. »Daß mit zu stehen kam«. bewirkte diesem Personal nicht alles klappte«, so Am Montagabend - so das „Berliner TageBei ebay habe ich die abgebildete historische Ansichtskarte ersteigert. Unter der Hauptüberschrift „Berlin ohne Straßenbahn! Denkwürdige Tage im Mai 1900“ werden Straßenszenen auf einer belebten Berliner Hauptverkehrsstraße dargestellt, die durch einen Feuerwehreinsatz geprägt werden. Auf diesen Feuerwehreinsatz macht auf der Postkarte oben rechts der Hinweis „Die Feuerwehr kommt!“ aufmerksam. Diese Postkarte weckte mein Interesse nach dem Hintergrund für die Darstellung dieser Straßenszene. Fündig wurde ich im „Berliner Tageblatt“ vom 20.Mai 1900 und in der „Berlinische Monatsschrift“ im Heft 5/2000 (Mai 2000): Was war geschehen in jenen Maitagen des Jahres 1900? Ein Generalstreik der Angestellten der Großen Berliner Straßenbahn legte am 19. Mai 1900 den Straßenbahnverkehr in Berlin lahm. »So wäre denn mit dem heutigen Tage die pferdebahnlose, die schreckliche Zeit für die Reichshauptstadt hereingebrochen«, begann das »Berliner Tageblatt« noch in der Sonnabend- Morgenausgabe seinen besorgten Bericht, beruhigte dann aber; daß »trotz der Ausstandszeit ...einige Linien von West nach Ost und von Südwest nach Nordost, wenn auch in beschränktem Maße, in Betrieb« seien. Anlaß für den Streik war u.a. die Forderung der Straßenbahner nach einem zehn (statt zwölf-) stündigen Arbeitstag und Gehältern zwischen 100 und 150 Mark. Die Straßenbahngesellschaft setzte neueingestellte, also nicht ausgebildas »Berliner Tageblatt« am SonnabendAbend, »bedarf keiner Erklärung« . Und es folgten im „Berliner Tageblatt kurze Berichte über „Betriebsstörungen“ durch unzureichend ausgebildetes Streikbrecher-Personal der Straßenbahn. So blatt“ - schließlich kam es durch Vermittlung des Oberbürgermeisters zu einem streikbeendenden Kompromiss zwischen der Straßenbahngesellschaft und den „Ausständischen“. Herannahende Feuerwehr

kam es u.a. in der Invalidenstraße zum Zusammenstoß zweier Pferdebahnwagen, bei dem die hintere Plattform des einen Pferdebahnwagens zertrümmert wurde. In der Köpenicker Straße rammte ein Fahrneuling einen Müllwagen. Zwischen Dönhoffplatz und Spittelmarkt wurden einem Straßenbahnkutscher von zornigen jungen Burschen die Pferde ausgespannt und in der Kronenstraße hoben die »Tumultanten« sogar »einen elektrischen Wagen aus den Schienen, so dass er, beide ter einer Industriehallenwand, die eigens für diese Übung errichtet wurde, befand sich die Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura, die eine Verletzte mimte. Mit der Multicut Säge wurde kurzerhand neben der blockierten Tür ein neuer Zugang in die Wand geschnitten. Die letztlich erfolgreiche Rettungsaktion war dann unser Auftakt zum 10. Geburtstag der „Langen Nacht der Museen“ in Berlin. Die Freiwilligen Feuerwehren Lichterfelde, Tegel, Staaken und Wittenau (hier vertreten durch die Jugendfeuerwehr), sorgten für die weiteren Highlights an diesem Nachmittag.
Foto: Machmüller

Kommentierung der einzelnen Szenen, die von J. v. Kulas hervorragend dargestellt wurden und durch das Klingelgeläut der herannahenden Feuerwehr (in der Bildmitte unter dem Überschriftenkasten) entstanden sind, überlasse ich dem Betrachter. Ähnliche zeitgenössische Straßenszenen-Darstellungen mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln und Feuerwehrfahrzeugen auf Postkarten gab es mehrfach.
Heinz Gläser, FV FM Berlin

Lange Nacht 007 Nachlese
Herrliches Wetter lockte am 25. August diesen Jahres rund 1700 Besucher zum Museumsfest auf den Hof der Feuerwache Tegel. Viele fleißige Helfer, Museumsmitarbeiter und Mitglieder des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. ließen es wieder einmal so richtig krachen. Bei schönem Wetter und Lifemusik der Soundshaker Band konnte man Feuerwehr erleben. Um 14.00 Uhr führte die DaimlerChrysler Betriebsfeuerwehr eine gewaltige Einsatzübung durch. Hier detonierten über Funk gezündete Sprengsätze, die zuvor durch Feuerwerker in einem Schmelzofen und an anderen Stellen installiert wurden. Hin- 10

So wurden Fahrzeuge zerschnitten und „abgefackelt“, Kinder über den Brandschutz informiert und bei der Show „Magic of Fire“ konnte man „hitzige“ Gefahren im Alltag sehen und auch bei mancher Böllerzündung schwerlich überhören. Die DRK Rettungshundestaffel Havelland aus dem benachbarten Bundesland Brandenburg faszinierten unsere Zuschauer mit den Darbietungen ihrer geschulten Rettungshunde. Die vierbeinigen Helfer bestiegen Leitern und durchquerten Tunnel. Gegen 17.00 Uhr wurde eine ca. 4m hohe hölzerne 10 in Brand gesteckt und unter Zuschauerbeteiligung Fortsetzung Seite 12

Während des Dienstes fanden den Tod
Im Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. gibt es Überlegungen, die durch den feuerwehrtechnischen Dienst tödlich verunglückten Angehörigen der Berliner Feuerwehr in irgend einer Form (Ehrenbuch wie bei der Polizei, Namenstafeln wie früher auf dem Feuerwehrehrenmal oder anderes) aufzuzeigen, um die Verunglückten aus der heutigen Anonymität zu holen. Wir wollen zu diesem Zweck alle, die während des Dienstes ihr Leben verloren haben, mit den zeitgenössischen Angaben zum Hergang bekannt machen. Die Angaben hat unser Mitglied Günter Strumpf über fast dreißig Jahre zusammengetragen. Dabei hat er nun für jeden Todesfall einen Vorschlag gemacht, der sich nach den Vorgaben für das frühere Feuerwehrehrenmal richtet. Das hat früher die Todesfälle, die auf „werkthätiger Nächstenliebe“ beruhten, also ausschließlich durch Einsätze im feuerwehrtechnischen Dienst bedingt waren, namentlich genannt. Diesmal sollen alle bekannten Fälle, also einschließlich der Kriegstoten, genannt werden (aber nicht die als Soldaten gefallenen). Wegen des Umfangs wird die Zusammenstellung nach den Platzmöglichkeiten nach und nach erscheinen. Günter Strumpf

Feuermann Eitner, Kompanie (Fw Memel) geboren ? • verstorben 20.1.1910 Am 20. Januar 1910 auf der Fahrt zum Feuer Palisadenstraße 58 vom Vordersitz des Tenders gestürzt und über den Kopf gefahren. Der Tod trat auf der Stelle ein. (1910). Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt.

arbeiteten 11 Mann mehrere Stunden lang, einige, die Hustenanfälle bekamen, arbeiteten mit Rauchhelmen weiter... Gegen 2 Uhr wachte die Mehrzahl auf, hatte starke Kopfschmerzen, Brechreiz und Durchfälle, bald darauf auch reichlich Erbrechen. Dazu kamen Atemnot, Brust- und Halsbeklemmen, starkes Durstgefühl und Auswurf. Keiner verlor das Bewußtsein. Von den 11 unmittelbar beim Ablöschen des Brandes beteiligten Arbeitern erkrankten sechs ungefähr zu derselben Zeit, die übFeuermann Pleschke rigen eine Stunde später, alle unter denselben Erscheinungen. geboren ? • verstorben 13.1.1911 Die Temperatur war fast bei allen erhöht, der Puls stark beIn der Gedenktafel zu „75 Jahre Berliner Feuerwehr“ angegeben; jedoch nicht Berliner Feuerwehr. Weitere Angaben waren schleunigt. Drei der am schwersten Betroffenen schwebten 4 bisher nicht zu ermitteln. Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal bis 6 Tage in ernster Lebensgefahr. Sie waren 72 Stunden lang schwer bewußtlos, mit aschgrauer Verfärbung des Gesichts nicht genannt, offenbar, weil die Feuerwehr des Verstorbenen und schweren Atemstörungen. Während es bei zweien gelang, zum Zeitpunkt seines Todes nicht zu Berlin gehörte. sie am Leben zu erhalten, ging der dritte an Atemlähmung ein. (1917). Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; Brandmeister Martin Grabow, Hauptwache offenbar, weil die Feuerwehr des Verstorbenen zum Zeitpunkt geboren ? • verstorben 20.1.1914 seines Todes nicht zu Berlin gehörte. Brand der Eisendreherei, Lehrter Güterbahnhof, am 18.Januar 1914. Plötzlich bemerkten... Brandmeister Grabow... , daß sich Feuerwehrmann Heinrich Dannenbring, II. Kompanie der... Dachüberstand... in der Mitte senkte und herabzustürzen (Fw Luisenstadt) drohte. Sie warnten die Leute durch lauten Zuruf. Die auf dem geboren ? • verstorben 13.4.1917 Dache des Schuppens... befindlichen Mannschaften sprangen herab, wobei einige hinfielen... Während sich die Leute so noch Bei einem Fabrikbrande an der Köpenickerstraße 7a sind sierechtzeitig retteten, stürzte der größte Teil des Dachüberstandes ben Feuerwehrleute verunglückt. Als das Feuer, das den Dachstuhl und einen Teil des Obergeschosses einäscherte, schon ab. Brandmeister Grabow glaubte, es lägen Mannschaften, die nahezu gelöscht war, rückten die meisten Löschzüge wieder von dem Dache des Schuppens... abgesprungen waren, unter ab, während die zurückliegenden beiden Züge an die Aufräuden Trümmern, weshalb er von seinem... Standorte... nach der mungsarbeiten gingen. Hierbei stürzte kurz nach Mitternacht Stelle lief, um den Kameraden zu helfen... Angelangt, traf ihn plötzlich ein Stück Giebelwand ein und begrub sieben Mann. ein etwa 2 Zentner schweres Stück der Dachkonstruktion, das, an den Holmen einer eisernern Notleiter kurze Zeit festgehalten, Drei Feuerwehrleute sind schwer, die übrigen leicht verletzt. nachträglich abstürzte. Grabow wurde zu Boden geworfen und (1917). Der bei dem Brande am 24. Januar d.J. in der Köpenicker Straße verunglückte Feuerwehrmann Heinrich Dannenunter den Trümmern begraben. Im nahen Augusta-Hospital bring ist an den Folgen des Unfalles gestorben. (1917) stellten die Ärzte einen komplizierten Bruch des linken OberAuf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. schenkels und eine Gehirnerschütterung fest. Am Morgen des 20.Januar erlag Grabow seinen schweren Verletzungen. (1914). Hilfsfeuerwehrmann Froschauer, BF Wilmersdorf Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. geboren ? • verstorben 2.5.1917 Bei Dachstuhlbrand in Wilmersdorf tödlich abHilfsfeuerwehrmann Theodor Paetzold, BF gestürzt... Als Schüler zum Hilfsfeuerwehrmann Neukölln gemacht... (1915). Auf dem Berliner Feuerwehrgeboren ? • verstorben 25.6.1915 ehrenmal nicht genannt; offenbar, weil die Es platzten drei Gasballons, die mit unreiner SalpeFeuerwehr des Verstorbenen tersäure gefüllt waren und entwizum Zeitpunkt seines Todes ckelten dichte, grünliche Dämpfe. nicht zu Berlin Unter dauernder gehörte. Rauchentwicklung Zeitgenössische Zeichnung des ehemalige Berliner FeuerwehrEhrenmals auf dem Mariannenplatz - 11

mittels Eimerkette gelöscht. Dies funktionierte erwartungsgemäß nur mäßig, führte den Mitwirkenden und Schaulustigen jedoch eindringlich die Gefahren des Feuers vor Augen. Die „Johanniter“ retteten eine eingeklemmte Person aus einem Autowrack und zeigten, was heutzutage „rettungstechnisch“ so alles möglich ist. Zur Abrundung des Programms wurden Besichtigungsfahrten mit Kutschen und historischen Fahrzeugen zu Polizei- und Feuerlöschboot am nahegelegenen Tegeler See angeboten, man konnte Ponyreiten oder mit dem Überschlagsimulator der Berliner Polizei einen Autounfall erleben, sich mittels Fluchthauben von Einsatzkräften durch ein verqualmtes Treppenhaus

führen lassen oder den Schornsteinfegern Allen Beteiligten zolle ich hiermit Dank und Anerkennung.	 die Hand drücken. Das Hoffest, das gegen 20.00 Uhr mit Stefan Sträubig / Museumsleitung einem schönen Lagerfeuer enden sollte, zog sich so lange hin, dass wir gegen 23.00 Uhr den letzten Feierlustigen die Sitzbänke entwenden mussten. Die um 18.00 Uhr im Übergang zum Museumsfest beginnende Lange Nacht der Museen endete um 2.00 Uhr und bescherte uns nochmals ca. 200 Besucher aus den Bussen, die extra in dieser Nacht durch die Hauptstadt rollten. Im Feuerwehrmuseum Berlin kann man Beim traditionellen Tag der offenen Tür bei der ab sofort eine in vielen Bereichen neu ge- Polizei in Ruhleben, am Sonntag den 9. September staltete Ausstellung betrachten. Besonders 2007, hat sich unser Verein mit einem Museumsinteressant für alle Modellbaufreunde sind fahrzeug präsentiert. Gezeigt wurde das MAN/ die Neuzugänge des Ganswindtsch’en Glasenapp TLF 16 Bj. 1965, welches an der Tretmotors von Horst Leske und das 1:87 Internationalen Feuerwehr-Sternfahrt im Zillertal kleine Modell des TM 50 Teleskopmastes teilgenommen hatte. Auf einer Schautafel wurden von Eckehard Daum, das durch Miniatur- Bilder von der Sternfahrt gezeigt. Stefan Berger, dioden beleuchtet ist. Rainer Kalisch, Jörg Ligau., Sebastian Lübke und Während der ganzen Zeit war die Si- Bernd Noack „beaufsichtigten“ das Museumsfahrcherheit im Ausrückbereich der FW 2400 zeug und verkauften Aufkleber, Helpis und W 50 gewährleistet, da die Tegeler Feuerwehr Modelle. weiterhin im Einsatzdienst war.

Preisfrage: ____
Wieviel neue RTWs stellt die Berliner Feuerwehr dieses Jahr in Dienst
Wenn Ihr die Brennpunkt news aufmerksam gelesen habt, sollte Euch die Antwort nicht schwer fallen! Sendet Eure Antwort bis 1.Dezember 2007 per Email an: th.hirte-foto@t-online.de per Fax an: 01805-060 34 00 31 81(14ct/min)

Foto: Machmüller

Ein LF-8 im Garten
Manche sammeln Bierdeckel oder Briefmarken. Wieder andere Bierkrüge oder Münzen. Das scheint auch nichts ungewöhnliches zu sein. Doch der Gordian Scholz hat eine andere großkalibrigere Sammelleidenschaft: Nicht nur beruflich, sondern auch privat dreht sich bei dem 26-Jährigen alles rund um dieFeuerwehr. Von Beruf Brandmeister, in seiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr - und wenn auch dort Feierabend ist, widmet sich der Reinickendorfer seiner Sammlung von Feuerwehrutensilien. Ob Helme oder Uniformen, Wasserspritzen oder Löschkutschen - nichts, was mit demThema Feuerwehr weltweit

(Anschrift für den Versand und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen nicht vergessen)

Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Als Gewinn gibt es diesmal den nebenstehende Kalender 2008 von der Berliner Feuerwehr. Wer ihn nicht gewinnt kann ihn bestellen. Der Kalender ist im Format DIN A3, kostet 11,50 Euro und ist erhältlich im Kopierzentrum Spandau, Sedanstr. 8, 13581 Berlin und im Kopierzentrum Aschersleben, Vorderbreite 26, 06449 Aschersleben. Er kann per eMail bestellt werden unter kalender@kopierzentrum-spandau.de. Versand innerhalb Deutschlands per Hermes-Versand zu 4,85 Euro. Der Kunde erhält eine Vorkasse-Rechnung. Versand erfolgt dann nach Geldeingang. Der Kalender kommt nicht in den Buchhandel!

zu tun hat, ist vor dem Sammler sicher. So stehen schon zwei Löschtrabis und eine Pferdespritze im Garten der Eltern. Doch das war ihm nicht genug: Bei ebay ersteigerte er vor kurzem ein Löschgruppenfahrzeug von 1942. “Bei dem Angebot musste ich einfach mitbieten“, sagt Scholz, “und dann erhielt ich auch noch den Zuschlag und konnte den Wagen abholen. “Nun Die richtige Antwort auf die letzte Preisfrage lautete: Das Trage- macht der große Rote den Gartenzwergen und Wildschweinfiguren den Platz im Garten der Eltern streitig. tuch des BTW hat 12 Griffe.
Der Gewinner ist benachrichtigt worden und der Gewinn wurde zuge- fle sandt. Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner und an alle Teilneh-

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Fotos: Machmüller
        
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