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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 9.2007

Nr. 9

Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 2/2007

Neues Schmuckstück
DLA (K) 23/12

Inhalt:
Nicht autorisierter Atemschutzträger bitte kommen	 Seite 2 Neues Schmuckstück DLA (K) 23/12	 Neue Fahrzeuge: Neuer Bettentransportwagen	 Drei Neue bei Bayer Schering Das neue LHF in klein - 	 Seite 3 Seite 4 Seite 5

ModellNews 	 50 Jahre LvFF Berlin 	 Interessante Aktivitäten des Fördervereines Feuerwehrmuseum	 Leserbrief Nachruf - Frank Brose verstorben	

Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 10

Während des Dienstes fanden den Tod	 eite 11	 S Die letzte Seite	 Seite 12

Foto: Machmüller

Nicht autorisierter Atemschutzträger bitte kommen !!!
Tja, wer von uns hat ihn nicht gesehen. Ein bisschen gespannt waren wir wohl alle, sowohl Feuerwehrler und Nichtfeuerwehrler. Der Brand des Berliner Fernsehturms ging zumindest ohne viel Dahingeschnörkeltes gleich in die Vollen. Nach ein paar „Schweißperlen“ folgten heftigste Durchzündungen die mal eben ein paar kuchenschmatzende Besucher mitnahmen. Auch den gerade frisch Vermählten hat es voll erwischt als er das passende Weinchen zur Hochzeit aussuchen wollte. Nach dem dann auf der zuständigen Feuerwache die Witze über eine Frisur abrissen, schellte der Alarm. Scheinbar war kein gehobener Dienst an Bord des LHF-A, denn der Landesbranddirektor (LBD) wurde gleich mitalarmiert. (Vielleicht im EK 06 so vorgesehen). Zugegeben, die Aufnahmen waren schon beeindruckend als der Turm in Flammen stand, die Rauchwolke sah sehr echt aus. Die ersten Kräfte trafen, nachdem sie fast auf der Alarmfahrt mit dem LBD Fahrzeug kollidiert waren, am Turm ein. Gemäß Regelkreis sah der LBD sofort, dass „seine“ Einsatzkräfte nicht ausreichen und alarmierte folgerichtig vier weitere Staffeln nach und erhöhte zusätzlich noch auf MANV 3 (Massenanfall von Verletzten Stufe 3 10 bis 30 Verletzte). Bis auf das Schnelleinsatzzelt trafen diese leider nie ein (vielleicht auch EK 06), also mussten die Floriansjünger sehen wie sie alleine zurecht kommen. Wäre da nicht noch der Taxizivilist der den Löschzug verfolgte und sich durch die Absperrung drängelte. Haha, dieser war aber kein Unbekannter, hatte er doch angeblich den Sohn vom Chef auf dem Gewissen. Schon beim ersten Angriff in dem die Atemschutzträger die Treppe geradezu hinauf rannten, (wahrscheinlich Spinningfans) passierte es, der Albtraum eines jeden Einsatzleiters, Feuerwehrleute kommen ums Leben. Letztendlich musste der Chef nun mit zwei Trupps arbeiten, wovon ein Trupp aus einem Versehrten und einem nicht autorisierten Atemschutzträger bestand. Der zweite Trupp arbeitete sich derweil im Treppenhaus mit einem Trennschleifer vor und bräuchte dafür eigentlich fünf Stunden, der Chef ordnete aber nur drei an. Der unautorisierte Atemschutzträger war dagegen weiter renitent und aufsässig und arbeitete trotz Nein vom Chef einfach weiter und rettete den Turm und dessen Angehörige. Der Statiker rechnete ähnlich wie beim Flammenden Inferno aus, was geht (alter) oder was nicht. Die Sprengung der CO² Behälter war die einzige Rettung. Nur der Chef und der Vertreter bleiben hierfür übrig, leider schmierte der LBD-V gleich beim Landeanflug ab, das zeigt, jeder sollte sich gut überlegen ob er sich auf die ausgeschriebene LBD-V Stelle wirklich bewirbt. Auch der Außenaufzug geriet natürlich aus den Schienen, (Flammendes Inferno lies auch hier grüßen) . Zum Schluss war aber wieder alles gut, wie man sieht steht der Turm heute noch. Einen großen Vorteil hatte der Film, er bereitete die Bevölkerung langsam auf das EK 06 vor, frei nach dem Motto „Hier löscht der Chef persönlich“ . Dazu weiß nun auch jeder Bürger, dass auch er jederzeit ein nicht autorisierter Atemschutzträger werden kann. Resümee, natürlich war der Film auf Action ausgelegt und zumindest hat die Berliner Feuerwehr dabei nicht schlecht abgeschnitten. Nach dem Film folgte noch eine interessante Reportage. Leider hatte man nach dieser den Eindruck, alles was über 22m wohnt, hat in Zukunft bei einem Feuer keine Überlebenschance mehr. Der bauliche Brandschutz wurde hier wohl ganz vergessen, die Leute vom VB müssen mit hängenden Mundwinkeln vorm Fernseher gesessen haben. Gut dagegen war die Darstellung der einzelnen und enormen Rauchentwicklungphasen, dies schon bei einem kleinen Kinderwagenbrand. Kurzum, ein unterhaltsamer Abend über die Feuerwehr, auch die Darsteller des Films waren wenigstens keine durchgeknallten Helden und schlussendlich durfte sogar der LBD Darsteller, Klaus Peter Behrend, mit dem Original Ex- Broemme Auto fahren. H.J. Schierz

Impressum:
Herausgeber & Redaktion:
Förderkreis Feuerwehr e.V. (FKF e.V.) in redaktioneller Zusammenarbeit mit dem Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V.

Gestaltung, Satz:

Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de

Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin Auflage: 1300 Stk.
Beiträge Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. sind mit FVFM Bln e.V. gekennzeichnet. Verteilung in den Dienststellen der Berliner Feuerwehr sowie an die Mitglieder des FKF e.V. und des Fördervereins Feuerwehrmuseum Berlin e.V. Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können Sie die Brennpunkt news auch kostenlos per Email beziehen. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkt news durch ein Inserat unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte mit dem Betreff „Brennpunkt news Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an folgende Email: kontakt@fotographie-layout.de oder rufen Sie unter folgender Telefon-Nr. an: 030/811 87 57

Am 05.06.2007 fand in den Räumen der Feuerwache Mitte die alljährliche Hauptversammlung des Förderkreises Feuerwehr e.V. statt. Auch wenn die erscheinenden Mitglieder in der Anzahl immer noch eher dürftig waren, so konnte zumindest die doppelte Kopfzahl gegenüber vom letzten Mal verbucht werden. Das Hauptthema der diesjährigen Versammlung war dann die Neuwahl des Vorstandes für weitere drei Jahre. Wir hatten eigentlich große Sorge, dass speziell das Amt des Schatzmeisters nicht neu besetzt werden konnte, weil sich fast noch nie jemand dafür bereit erklärt hat. Diesmal kam es aber anders als gedacht, denn mit etwas Überredungskunst und bereitwilligen Mitgliedern passte auf einmal alles haargenau. So steht der neue Vorstand fest, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Auf dem Bild von links gesehen: Schriftführer Mike Heinßmann Schatzmeister		 Ingo Papenfuß 1.Vorsitzender		 Hans-Jörg Schierz	 Beisitzer			 Thomas Hirte 2.Vorsitzender		 Michael Janasik

In eigener Sache

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Neues Schmuckstück
Die Berliner Feuerwehr ist wieder um eine neue Drehleiter reicher. Auffallend ist zunächst das perfekte Erscheinungsbild und Proportionsverhalten. So bilden sowohl das neue MAN TGM Fahrgestell und der Metz Aufbau eine elegante Linie. Ohnehin zählt das Fahrzeug zu einem der ersten TGM in der Version einer Drehleiter. Aufgebaut auf einem TGM 15.280 Fahrgestell ist auch die Drehleiterversion einer Metz L32 CAN-Automotiv zukunftsweisend. Die Drehleiter ist nach EU-Norm 14 043 gefertigt. Und weil es wieder einmal ohne ein wenig Irrsinn nicht geht, heißt die Leiter jetzt nicht mehr DLK 23/12, sondern nach EU DLA (K) 23/12 , das A bezieht sich dabei auf die automatischen kombinierten Drehleiterbewegungen. Zunächst die Abstützung, gegenüber den Vorgängern ist diese breiter geworden und beträgt nun 4,85 m, laut Metz bringt dies rund 1,50 m an Ausladung. Die Waagerecht-Senkrecht-Abstützung wird dabei durch eine Bodendrucküberwachung kontrolliert. Die Stützen können einzeln oder paarweise auf die Bedarfsbreite ausgefahren werden. Die Joysticks dazu sind im Heck integriert. Der meist aus Alu gefertigte Aufbau ist mit trittfestem Riffelblech versehen, die Konturumrandung besteht aus Reflexstreifen. Versenkte Griffmulden ermöglichen einen unfallfreien Aufstieg auf das Podium. Der Hauptbedienstand ist übersichtlich angeordnet und ist mit allen erforderlichen Bedieneinheiten ausgestattet. Der Leitersatz ist vierteilig und aus Stahl Hohlprofilen gefertigt. Die Gesamtleiterlänge beträgt 30m. Ausgefahren wird der Leitersatz über ein kom-

biniertes Hydraulik-Seilsystem. An der Unterleiter befindet sich eine Lastöse, die sage und schreibe mit 4 t belastet werden kann. Das Aufrichten der Leiter ist bis zu einem Winkel von 75º möglich, unter Ni-

veau geht es bis 15°. Über drei Lastbolzen wird mittels Metz-Wiegesystem (MWS) die Belastung des Leitersatzes gemessen. Als zusätzliches Sicherheitssystem erfolgt

eine weitere Belastungsmessung über die Stützen, und zwar mittels Sensoren. An der Spitze der Leiter befindet sich ein klappbarer Rettungskorb (erstmals in dieser neuen Ausführung bei der Berliner Feuerwehr) der für eine maximale Belastung von 270 kg konstruiert ist. Der Korbeinstieg ist durch mehrere Seitenöffnungen möglich und ist ergonomisch gestaltet. Die Bediensteuerung ist so gestaltet, dass ein einwandfreies Arbeiten auch bei Sonderfunktionen (Krankentragehalterung, Wenderohr) möglich ist. Damit sich das Personal von oben nach unten bzw. andersherum verständigen kann, ist eine Gegensprechanlage vorhanden. Zur Sonderausstattung gehören u.a. ein Wenderohr , das am Korb befestigt wird, eine Krankentragenlagerung, eine teilbare Schleifkorbtrage, ein Atemschutznotfallset, eine festverlegte Stromleitung vom Korb bis zur Fahrzeugeinspeisung, sowie Beleuchtungsmaterial. In gewohnter Weise kann auch eine Wasserversorgung mit der Beladung der Drehleiter aufgebaut werden. Äußerlich ist das Fahrzeug im Design der Berliner Feuerwehr beklebt. Dazu gehören leuchtrote Folie (RAL 3026), gelbe Seiten- und silberne Konturmarkierungen. Der Fahrzeugmotor des MAN erfüllt die Abgasnorm nach Euro 4 und besitzt ein automatisiertes Schaltgetriebe. Die neue Drehleiter mit der Behördennummer B-2306 wird auf der Feuerwache Ranke stationiert.
Fotos und Text: Schierz

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Neuer Bettentransportwagen
Andere Zeiten, neue Probleme, so oder ähnlich könnte man den Aufgabenbereich des Bettentransportwagen (BTW) auch umschreiben. Zu seinen ureigensten Aufgaben gehört in erster Linie der Notverlegungstransport von Patienten in Krankenhausbetten. Sein größerer Wirkungskreis wird sich allerdings auf den Transport von überschweren Personen erstrecken. Hier erfährt man in letzter Zeit eine stetige Zunahme der Einsatzzahlen. So wiegen die Patienten nicht selten über 200 kg, sind diese dann Krankenhauspflichtig, steht der Rettungsdienst vor großen Problemen. Mit einer Besatzung von 1:1 ist dann sowieso nichts mehr auszurichten, So kommt es nicht selten vor, dass ein Löschfahrzeug zur Tragehilfe mitalarmiert wird, um die kranke Person überhaupt erst einmal in den Rettungswagen zu verbringen. Die Hilfsmittel waren bis dato sehr spärlich, was sich mit der Indienstnahme des neuen BTW zumindest verbessern wird. Zum Transport der übergewichtigen Person stehen eine Krankentrage mit einer zulässigen Traglast von 735

kg zur Verfügung. Um die Person besser manövrieren zu können, bietet die Beladung des BTW noch eine Schwerlastkorbtrage an, deren Traglast sogar 1.100 kg verträgt. Die Korbtrage lässt sich auch an eine Schwerlasttragspinne hängen, was den Transport per Kran ermöglichen würde. Um die Person auch aus unmöglichen Räumen oder bspw. Treppenhäusern retten zu können, verfügt der BTW über ein Tragetuch (800kg) mit 12 Griffen. Hat man es dann geschafft, den Patienten auf ebene Erde zu verbringen, wird dieser mit der Trage auf eine Ladebordwand gerollt. Diese ermöglicht das höhengleiche Verladen in den Bettentransportwagen. Ebenfalls steht für den Transport von Rollstuhlfahrern eine besondere Aufnahme im Fahrzeug zur Verfügung. Im Innenbereich ist der BTW ähnlich wie ein Ret-

tungswagen ausgestattet. So gehören ein Defibrillator, eine Absaugung oder Beatmungsgerät zum Standard. Vergleicht man den BTW mit seinem Vorgänger, tun sich schon verschiedene Welten auf. Fairerweise muss man allerdings dem alten Fahrzeug zu Gute rechnen, dass es für heutige Aufgaben nicht beschafft worden ist. Aufgebaut wurde der BTW von der Firma Fahrtec, das alles auf einem Daimler Chrysler Fahrgestell vom Typ Vario 816 D mit schadstoffarmen Motor (Bluetec) und Automatikgetriebe. Um es den Besatzungsmitgliedern etwas leichter zumachen, besitzt der BTW ein Navigationssystem, da er stadtweit eingesetzt wird. Äußerlich sieht der BTW auf den ersten Blick wie ein NAW mit Ladebordwand aus und ist im üblichen Foliendesign beklebt. Neuerdings ist auch der Heimtransport von überschweren Personen aus Krankenhäusern nach Hause in den Aufgabenbereich des BTW gefallen. Da auch hier eine zunehmende Tendenz zu bemerken ist, wäre die Beschaffung eines zweiten BTW durchaus sinnvoll. Ohnehin kann man sich streiten, ob das nun wirklich in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr fällt. Hier soll jedoch auf höherer Ebene bald eine Entscheidung fallen.
Fotos und Text: Hans-Jörg Schierz

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Drei Neue bei Bayer Schering
Die WF Bayer Schering Pharma nimmt drei neue Fahrzeuge in Dienst. Die Fahrzeuge sind eine Erweiterung des Fahrzeugbestandes. Neu ist auch das Abzeichen der WF, durch die Zusammenlegung von Bayer und Schering wurde die Beschriftung an den Uniformen und Fahrzeugen geändert.

ELW-1: Das Fahrzeug wird für Wirtschaftsund Alarmfahrten eingesetzt. Bei Einsatzfahrten wird ein Blaulicht auf das Dach gesetzt und zwei Magnettafeln an den Türen befestigt. ELW-1 VW Passat TDI 2,0 L Diesel Höchstgeschwindigkeit:	 217 km/h Besatzung: Einsatzleiter der WF Baujahr 2006 in Dienst gestellt 2007

ELW-2: Schering Bergkamen (Dortmund) hatte das Fahrzeug als Umweltwagen im Einsatz. Der Wagen wurde an ScheringBerlin abgegeben. In Berlin wurde das Fahrzeug als ELW-2 (2006) umgebaut. Der ELW kommt bei besonderen Einsätzen auf dem Werksgelände zum Einsatz, kann aber auch in Amtshilfe von der Berliner Feuerwehr alarmiert werden.

GW-Analytik: GW-Analytik ist ein Einsatzfahrzeug zum aufspüren von Schadstoffen in der Luft zu Wasser und im Boden. Dieses Fahrzeug hat die ähnlichen Funktionen wie bei der Berliner Feuerwehr der GW-Mess. GW-Analytik Mercedes-Benz Sprinter 315 CDI 3.0 L Diesel Höchstgeschwindigkeit	 158 km/h Besatzung: 2 Mann Aufbau:	 Mercedes-Benz Ausbauhersteller: 	H.Liesegang/Bott Baujahr 2006 in Dienst gestellt Juni 2007			 Ausstattung: Multiwarn MX 7000, Probenahmeset, PID, IMS, CMS, Fernthermometer, Wärmebildkamera
Fotos: Machmüler

ELW-2 Mercedes-Benz MB 814 L 6,0 L Diesel Höchstgeschwindigkeit:	 110 km/h Besatzung: 2 Einsatzkräfte Aufbau:	 Fa. Spermann/ Werne Baujahr 1987 Umbau 2006 in Dienst gestellt 2007 Ausstattung: EMW-Dabendorf, H.Liesegang / Bott Wie es nicht anders zu erwarten war, wagte Im Aufbau sind 3 Funkplätze, ein Bespreich mich modellbaumäßig schnell an die chungsraum für 8 Personen mit EDV neue LHF Generation heran. Das hieß auch für mich eine völlig neue Modellkonstruktion, ist doch das Fahrzeug in seinen Grundzügen sehr unterschiedlich zu den Vorgängern. Um das Fahrzeug nachzubauen, benötigt man zunächst ein Modell des Herpa MAN TGL und wird schnell feststellen, dass die Stoßstange seitens MAN schon wieder etwas modifiziert wurde. Sprich, die Herpa Version ist eine frühere, kann aber mit wenigen Veränderungen auf den neuesten Stand gebracht werden. Dazu muss der Mittelaufstieg etwas Seite mit Hilfe des ersten Teils als Schaverändert werden. Der Radstand wird auf blone. Etwas fummelig wird es bei den 44,8 mm abgeändert. Der vordere Radlauf kann original benutzt werden. Nun erfolgt die Konstruktion eines Seitenteiles. Mannschaftskabine und Geräteraum sind ja hier integriert, darauf zu achten ist, dass der Übergang zwischen MAN Kabine und Rosenbaueraufbau etwas hervorsteht. Bei der Herpa MAN Kabine muss im übrigen die Rückwand herausgetrennt werden. Ist ein Seitenteil fertig, baut man die zweite

Der Neue in klein

runden Dachabschlüssen. Dazu verwende ich beim Aufbau Viertelstabprofil von Evergreen, die Abrundung des Fahrerhausdaches hingegen erfolgt in mühsamer Klein- und Schleifarbeit. Da es so gut wie nicht möglich ist, die vorderen Blaulichter aus Glas zu fertigen, deute ich diese mittels blauer Farbe an, was recht akzeptabel aussieht. Die Beklebung des Modells erfolgt mit Originalfolie in RAL 3026, sowie Nassschiebern von Truck line. Für die Konturund Seitenmarkierungen wurde ebenfalls originale Reflexfolie verwendet. Nach ca. 40- 50 Arbeitstunden stand dann das neue LHF 20/12 auf dem Tisch und kurze Zeit später in der Vitrine. Dies war nur ein Schnellabriss für den Bau des Modells, ich wünsche dennoch viel Spaß. In der nächsten Ausgabe der Brennpunkt news stelle ich die neue DLA (K) 23/12 im Maßstab 1:87 vor.
Hans-Jörg Schierz

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lNews odel M
von Ingo Papenfuß
Im April gab es Nachschub an Rietze-Sondermodellen für den Kleinen Autoladen. Nach Vorbild der Feuerwehr Dortmund erschien ein MB Sprinter Koffer-I-RTW in weiß mit leuchtroten Streifen, Kennzeichendrucken usw. Als Ergänzung zu bisher schon von anderen Herstellern erschienenen Modellen der BF Bremen ergänzt jetzt ein MB Sprinter Koffer-RTW die Modellreihen, Farbgebung RAL 3000 mit weißen Streifen und vielen Detaildrucken. Nach dem LF 16/12 der BF Dortmund folgt ein TLF 16/25 der FF Dortmund (TLF 16-4) mit Singlebereifung und vorbildgerechter Bedruckung auf Basis des Rietze MB Atego-Modells - wie immer mit allen Detaildrucken, Farbe: RAL 3000 mit gelbem Streifen. Nach dem HTLF 1 der BF Osnabrück gibt es jetzt das HTLF 2 in geringer Auflage auf MB Atego/Schlingmann mit den folgenden Veränderungen gegenüber dem ersten Modell: Keine Sonnenblende, silbernes Fahrerhausdach, durchgehender Astabweiser, Beschriftung HTLF2, anderes Kfz-Kennzeichen, weiß/ rot schraffierter Heckunterfahrschutz und zwei Rückfahrscheinwerfer. In Kleinstauflage gab eine Variante des Rietze Serienmodells #61526 MB Sprinter Koffer BabyNAW der BF Frankfurt mit zusätzlichem Kennzeichendruck vorne und hinten. Ein schönes Modell ist auch der GRTW der BF Hannover auf Mercedes Citaro. Der Großraumrettungswagen ist vorbildgerecht RAL 3024 mit gelbem Streifendesign, gelber Beschriftung und vielen Detaildrucken. Am Heck befindet sich noch ein bedruckter, abnehmbarer Skikoffer. Von WIKING erschien vor kurzem mit der Artikelnummer 62602 im Fachhandel die erste Variante des Rosenbauer Panther 6x6 CA5 Flughafenlöschfahrzeuges mit Internet im Rosenbauer-Shop, über den Preis kann man sich streiten. Zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwache Suarez erscheint ca. ab September

der Beschriftung „BERLINER FLUGHÄFEN“. Leider ist keine Fahrzeugnummer aufgedruckt. Im direkten Vergleich zum ersten Modell unterscheidet sich das Berliner Fahrzeug durch eine veränderte Detailbedruckung und eine andere Platzierung der „Rosenbauer“-Schriftzüge. Als Werbemodell erhielt die Firma Rosenbauer das Modell des Panther 6x6 CA5 im Maßstab 1/43 ebenfalls mit der Bedruckung „Berliner Flughäfen“, es fehlt auch hier eine Fahrzeugnummer. Das Modell besteht aus Zinkdruckguss mit Kunststoffteilen. Leider stimmt die große Variante nicht mit dem HO-Modell und auch nicht mit den Originalen überein, da das Modell fälschlicherweise zwei Frontwerfer hat, es müsste aber nur einer sein. Interessanterweise fehlt bei dem 1/43er Modell auch die Heckleiter völlig. Bis zur Auslieferung an den Fachhandel im Herbst bekommt man das Modell ausschließlich bei Rosenbauer, z.B. über das

ein Set mit drei Herpa-Modellen in einer Auflage von 1000 Stück, darin befinden sich ein Mercedes Sprinter Koffer-RTW mit einem Fahrtec-Aufbau (Es handelt sich dabei um eine neue Modellform!!), ein MAN LHF und eine MAN DLK. Da für das LHF keine neue Form entsteht, wird es nur in der Bedruckung an das auf Suarez vorhandene Fahrzeug angepasst sein, die DLK soll ebenfalls vorbildgerecht bedruckt werden.Verpackt werden die Modelle in einem speziellen Umkarton, welcher nach den bisherigen Fotos eine Augenweide ist.Bestellbar ist das Set seit Anfang Juni ausschließlich über die Homepage der Feuerwache unter www.fw-suarez.de, dort gibt es auch Bilder.

Bezugsquellen: Der kleine Autoladen, Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de Fa. Rosenbauer, www.rosenbauer.com

Und hier nochmal alle Modelle in der Übersicht: Rietze Rietze MB Sprinter Koffer I-RTW MB Sprinter Koffer RTW BF Dortmund BF Bremen 500 Stück 500 Stück 25.50 Euro 25.50 Euro Der kleine Autoladen Der kleine Autoladen Rietze MB Sprinter Koffer Baby-NAW BF Frankfurt/Main 150 Stück 20.- Euro Der kleine Autoladen -6 Rietze MB Atego TLF 16/25 FF Dortmund 300 Stück 27.50 Euro Der kleine Autoladen Rietze MB Citaro E4 GRTW BF Hannover 500 Stück 35.95 Euro Der kleine Autoladen Rietze MB Atego HTLF 2 BF Osnabrück 300 Stück 27.50 Euro Der kleine Autoladen Wiking Panther 6x6 CA5 Berliner Flughäfen Serienmodell 25.- Euro Fachhandel Wiking Panther 6x6 CA5 Berliner Flughäfen 1/43 Werbemodell 69.- Euro Rosenbauer

Landesverband Berlin der FF e.V. 50 Jahre alt
Mit einer Festveranstaltung in der Feuerwache Mitte beging der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Berlins e.V. am 6. Juli 2007 seinen fünfzigjährigen Geburtstag. Der Einladung des Vorstandes waren gut einhundert Gäste gefolgt. Der 1. Musikzug der Berliner Feuerwehr e.V. umrahmte die Veranstaltung mit zünftigen Berliner Melodien. Der Musikzug ist wie auch die Berliner Landesjugendfeuerwehr Mitglied im Berliner Landesverband. Brigitte Schiffel, Vorsitzende des Berliner Landesverbandes, folge für die Verbandsmitglieder zu beurteilen. Gläser war der Meinung, dass die letzten 17 Jahre nach der Berliner Feuerwehreinheit die arbeitsintensivsten und erfolgreichsten Jahre des Verbandes waren. Es galt vor 17 Jahren zunächst, zwei unterschiedlich ausgerichtete Verbände zusammen zu führen, sie zu vereinen und dabei die aktuellen und neuen Aufgaben als Interessensvertreter der FF gegenüber der Aufsichtsbehörde und der Berliner Feuerwehr zu meistern und zu vertreten. Aus Anlass des Jubiläums ist eine Festschrift erschienen, in der die fünfzigjährige Geschichte in Wort und Bild ausführlich festgehalten wurde. Brigitte Schiffel, die einzige Frau in dieser Funktion in der Bundesrepublik Deutschland, legte die gegenwärtigen Schwerpunkte in der Berliner Verbandsarbeit dar. Sie verwies darauf, dass trotz der demografischen Bevölkerungsentwicklung in der Stadt in den 59 Berliner FF 1350 Feuerwehrfrauen und –männer die Verbandsarbeit aktiv unterstützen. Als einen Schwerpunkt nannte Frau Schiffel die aktive Unterstützung des DFV bei der Neuordnung und Finanzierung des Zivil- und Katastrophenschutzes und der Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in den bisherigen Dimensionen. Dass sich der Bund in dieser Frage erheblich auf die Länder zubewegt hat und das Ehrenamt steuerlich besser als bisher anerkennen will, war auch für den Berliner Landesverband ein Erfolg. Frau Schiffel bedankte sich in ihren Ausgegeneinander an, sondern sie hat bei allen Gegensätzlichkeiten immer das Gefühl des gegenseitigen Verstehens. In dieser Atmosphäre lassen sich bessere Ergebnisse zum Wohle der Berliner Feuerwehr insgesamt erzielen. Doch das ist der Vorsitzenden nicht genug, zumal nicht alle Angehörigen der FF Berlins Mitglied im Landesverband sind. Ihren Traum, dass in kürzester Frist alle Angehörigen der FF Mitglied im Verband aktiv sein werden, teilte Kameradin Schiffel auf der Festveranstaltung allen mit und

konnte neben dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) Hans-Peter Kröger, den Landesbranddierntete dafür viel Beifall. Und der Beifall rektor Wilfried Gräfling, den Präsidenten steigerte sich, als Brigitte weiter träumte: des benachbarten Landesfeuerwehrvervon einem gemeinsamen Landesverband bandes Brandenburg, Manfred Gerdes, mit Brandenburg. Hier konnte man die den Landesbeauftragten der FF Berlins, Augen des Brandenburger VerbandsKameraden Detlef Klemke, die Leiter der präsidenten aber funkeln sehen! Ob er drei Berliner Branddirektionen Kircher, hier schon die Verbandshochzeitsfotos im Mönnich und Ross sowie den LandesjuKopf hatte? gendwart Reinhard Wolf beDFV-Präsident Kröger ging in grüßen. Aus dem benachbarDie Amtszeiten der Vorsitzenden seinem Grußwort besonders ten Polen war der Vorsitzende des LV Berlin der FF auf die Hartnäckigkeit des Berdes Kreisfeuerwehrverbandes seit der Bildung im Jahre 1957 liner Verbandes während der Debrow, Tadeusz Nowak, zählAmtszeit von Peter Krienelke, te zu den Gästen. Eduard Schäfer 	 März 1957 – Dezember 1971 dem Amtsvorgänger von BriDen Festvortrag hielt HBM Günter Kalläne 	 Januar 1972 – Dezember 1983 gitte Schiffel, ein, den Sitz des Heinz Gläser von der FF Ho- Hans-Jochen Reinicke 	Januar 1984 – Herbst 1986 DFV nach Berlin zu verlegen. henschönhausen. Er ging in Frank Brose 	 Herbst 1986 – Ende 1997 Er wünschte dem Verband imseinen Ausführungen zunächst Prof. Urs Malkomes 	 März 1998 – Februar 2001 mer den „richtigen Kapitän“ auf die Wurzeln des Berliner Peter Krienelke	 März 2001 – März 2006 an seiner Spitze, der oder die Landesverbandes vor nunmehr Brigitte Schiffel 	 kommissarisch ab März 2006 es versteht, seine Mitglieder 87 Jahren ein, als sich im Zuge bis Oktober 2006; voll zu mobilisieren. Ein der Bildung der Stadtgemein- 	 Seit Oktober 2006 gewählt freundlicher Blick bei diesem de Berlin (1920) der Berliner ausgesprochenen Wunsch auf Verband aus dem Brandenburgischen Provinzial-Feuerwehrverband führungen sowohl beim Landesbranddi- Brigitte Schiffel ließ dem aufmerksamen verselbständigte. Kamerad Gläser ver- rektor als auch beim Landesbeauftragten Zuhörer sofort klar werden, dass er gesuchte eine Wertung der Aktivitäten der für die gute Zusammenarbeit. Sie sieht die genwärtig mit dieser Personalfrage keibisherigen sieben Verbandsvorsitzenden gemeinsame Arbeit mit den genannten ne Probleme sieht. und versuchte diese im Spiegel der Er- Funktionsträgern nicht als einen Kampf Das originellste Geburtstagsgeschenk -7

brachte der Berliner Landesbranddirektor Wilfried Gräfling mit: Er legte dem Traum von Frau Schiffel noch eins drauf und sprach sich für einen „Landesverband der Feuerwehren Berlins“, also der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehrfrauen und –männer aus, die dann mit dem Brandenburger Kameraden eine Einheit bilden. Und das noch vor der offiziellen politischen Zusammenschluss beider Länder. LBD Gräfling brachte aber auch etwas „Handfestes“ zum Geburtstag mit: Er erklärte ab sofort seine fördernde Mit-

gliedschaft im Berliner Landesverband der FF und nahm dieses Geschenk auch nicht zurück, als er über die Mindesthöhe des Mitgliedbeitrages informiert wurde. Auf der Festveranstaltung wurden für ihre Verdienste besonders für die FF der Stadt Berlin der Ltd. BD Frieder Kircher, Direktionsleiter Nord, mit dem „Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold“, der Oberbrandmeister der FF Hellersdorf, Rainer Kalisch, mit dem „Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber“ und mit der „Medaille für Internationale Zusammen-

arbeit“ Tadeusz-Zygmont Nowak ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Berlin in Silber erhielten HBM Bernd Bredlau von der FF Hellersdorf, HBM Horst Kahm von der FF Wittenau, BOI Detlef Klemke, Landesbeauftragter der FF Berlins, HBM Prof. Urs Malkomes, Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied der FF Kladow und HBM Heinz Gläser von der FF Hohenschönhausen.
Heinz Gläser, FV FM Berlin

Interessante Aktivitäten des Fördervereines Feuerwehrmuseum
Der Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. (FV FM Berlin) kann über einige interessante Aktivitäten im abgelaufenen Quartal berichten: So kamen trotz tropischer Temperaturen am 1. Juni 2007 26 interessierte Zuhörer in die Technische Fachhochschule Wildau (TFH Wildau), um im Rahmen der alljährlichen Vorlesungsreihe „Seniorenseminare“ vom Vorsitzenden des Fördervereines Feuerwehrmuseum Berlin e.V. Günter Strumpf über die Feuerwehrgeschichte vom „Stroheimer bis zum Löschfahrzeug“ informiert zu werden. Die Vorlesungsreihe „Seniorenseminare“ an der TFH Wildau gibt es seit mehreren Jahren. Bei freiem Eintritt können Zuhörer aus allen Bevölkerungsschichten interessante Informationen aus historischem und aktuellem Zeitgeschehen erfahren. Wer mehr über diese Vorlesungsreihe wissen möchte, kann im Internet unter www. carlt@igw.thf-wildau.de erfahren. Günter Strumpf spannte in seinem Vortrag den geschichtlichen Bogen von der Entwicklung der Brandgefahren um 1100 / 1200, als man Anfänge einer organisierten Brandbekämpfung in den Städten und Gemeinden durch organisierte Nachbarschaftshilfe beobachten konnte, bis zur Gegenwart und schilderte anschaulich vorgetragen die jeweiligen Ereignisse zum Thema nach Zeitepochen für diesen Vortrag viel Beifall. Am Wochenende des 16./17. Juni 2007 beging die FF Kaulsdorf ihren 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass gab die Ortschronistin von Kaulsdorf Karin Satke innerhalb der Schriftenreihe „Kaulsdorfer Heimathefte“ ein Sonderheft mit dem Titel „Feuer und Flamme – Brände und Brandbekämpfung in Kaulsdorf 1675 – 1945“ heraus. In dieser Chronik (72 Seiten im Format DIN A 4; im Eigenverlag gedruckt und für 7,00 Euro über die FF Kaulsdorf erhältlich). Zu dieser Veröffentlichung wurden durch den FV FM Berlin zahlreiche Zuarbeiten geliefert (wie berichteten im „Brennpunkt News“ Nr. 8) Frau Satke schuf mit ihrer Veröffentlichung den Grundstein dafür, Abbildung des Titelblattes dass der noch fehlende Teil 1945 bis zur Gegenwart durch engagierte Angehörige der Kaulsdorfer FF, u.a. durch den geschichtsinteressierten jungen Christian Sonnenburg, der bereits umfangreiche Recherchen zum Thema angestellt und

Günter Strumpf bei seinem Vortrag gegliedert, verbunden mit der Organisationsform der Brandbekämpfung und der Entwicklung der entsprechenden Technik in den einzelnen Zeitabschnitten. Es war erfrischend, diesem gut strukturiertem Ankündigung der 10. Veranstaltung der TFH Wildau Vortrag zu folgen. Günter Strumpf erhielt

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29.09.2006 11:25:51

eine Ausstellung zum Ehrentag in der Fahrzeughalle gestaltet hatte, weiter geschrieben werden kann. Mit der Chronik 1675 – 1945 liegt erstmals für die Feuerwehr des Ortsteiles Kaulsdorf eine schriftliche Veröffentlichung vor, womit sie ihren besonderen Stellenwert in der Brandschutzgeschichte von Kaulsdorf erhält. Am Tage der Jubiläumsveranstaltung kam

anschließende Aufgabe des Flughafens als „Zentralflughafen Berlin“ unter amerikanischer Verwaltung und der Aufgabe und Ungewissheit des Flughafens in der Gegenwart. 46 interessierte Besucher waren der Einladung zu diesem Event gefolgt, das durch unsere Vereinsmitglieder Angela und Lutz Balfanz in hervorragender Qualität vorbereitet wurde. Dem interessier-

von links: Frau Satke, und die ehemaligen Kameraden Herr Siebert und Herr Kriebs u.a. der Urenkel des einstigen Wehrgründers Wilhelm Graß, Detlef Siebert, der selbst ab 1957 fast 25 Jahre in der Wehr aktiv war, vorbei und interessierte sich für die Entwicklung seiner ehemaligen Wehr. Unser Förderverein konnte gemeinsam mit Frau Satke anlässlich des Jubiläumstages den Kontakt von Herrn Siebert zur FF Kaulsdorf wiederherstellen. Dem „Flughafen Tempelhof und die Reichshauptstadt Germania“ war Thema einer Führung besonderer Art am 16. Juni 2007, zu der der FV FM Berlin eingeladen hatte. Die interessante Führung durch das längste europäische Gebäude spannte den Bogen von 1923, den Anfängen der Flugaktivitäten auf dem „Tempelhofer Feld“, über die (vorgesehene) Bedeutung des Flughafens während des „Tausendjährigen Reiches“ und seine (nie vollendete) Baugeschichte bis hin zu seiner besonderen Rolle während der Zeit der Blockade West-Berlins durch die Sowjets 1948/1949, die sich Auf der Dachterrasse des Flughafen Tempelhof ten Leser wird ein Buch von Elke Dittrich empfohlen, in dem alles Wichtige über das eigentliche Vorhaben „Flughafen Tempelhof“ in Entwurfszeichnungen des Architekten Ernst Sagebiel beschrieben wird. Das Buch ist in der „Berlin-Story“ Unter den Linden zum Preis von 9,80 Euro erhältlich. Die Besichtigung des Flughafens Tempelhof endete mit dem Besuch der Flughafenfeuerwehr. Hohen Besuch hatte unser Förderverein zu seiner monatlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 12. Juni 2007. Der Vorsitzende der Kommission Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte der CTIF (Comiteé Technique International de Prevention et D ´ Extinction du Feu) und in Personalunion Leiter der gleichnamigen Internationalen Arbeitsgemeinschaft des CTIF, der Österreichische Brandrat aus Feuerwehrgürtel mit Axt für den Feuerwehr-Teddy. 12,00 €

Adnet (bei Salzburg) Adolf Schinnerl, besuchte eine Woche Berlin und war Gast unseres Vereinsmitgliedes Heinz Gläser, der selbst in der genannten Internationalen Arbeitsgemeinschaft aktiv ist. Dem speziellen Interessensgebiet von Adolf Schinnerl wurde das Informationstreffen am genannten 12. Juni 2007 unter das Thema „Holocoust“ gestellt und hier speziell die Problematik „Der Reichstagsbrand und die Berliner Feuerwehr“ behandelt. Günter Strumpf gab einen Einführungsvortrag zum Thema. Dabei stellte er u.a. das Buch „Der Reichstagsbrand und der Prozess vor dem Reichsgericht“ von Dieter Deiseroth vor. Auch dieses Buch aus dem Jahre 2006 ist in der „Berlin-Story“ erhältlich. Adolf Schinnerl, der am Sonntag, dem 10. Juni 2007 durch das Feuerwehrmuseum Berlin geführt wurde, übergab als Dank für die Betreuung dem Förderverein zwei Bücher, u.a. den „Jubiläumsband

Buch-Übergabe durch Adolf Schinnerl (rechts im Bild) an Günter Strumpf 100 Jahre CTIF“. Adolf Schinnerl und seine Begleitung waren während ihres Berlin-Aufenthaltes u.a. Gast des Direktionsleiters Nord der Berliner Feuerwehr auf der Feuerwache Marzahn. Der Leiter der Direktion Nord, Ltd. BD Frieder Kircher, gab einen Überblick über die Struktur der Berliner Feuerwehrund führte selbst durch die Feuerwache.
Heinz Gläser, FV FM Berlin Alle Fotos und Abbildungen: Heinz Gläser

Feuerwehr-Teddy komplett ca. 35 cm, Fw Helm originalgetreu, aus Polystone, mit Axt u. Gürtel, Jacke u. Hose Auf Wunsch mit Ihrem Namen u. Wachnummer. 39,95 €

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Leserbrief_______
Wir erhielten Post auf die Veröffentlichung der zweiten Serie der „Totenliste“ im Brennpunkt News, Nr. 8: Klaus- D. Schläfke, HBMz der Feuerwache Spandau-Nord, schrieb uns zweimal. Hier der erste Brief: „Hallo Kollege Hirte, in Brennpunkt news Nr.8, Ausgabe 1/2007, Seite 11 sind im Dienst verstorbene Feuerwehrkollegen aufgeführt, unter anderem der Feuerwehrmann Merten. Nach meinen Unterlagen aus dem Stadtgeschichtlichen Archiv Spandau, Zitadelle, gehörte ein Feuerwehrmann dieses Namens der freiwilligen Feuerwehr Spandau an.

Auszug aus: Berichte über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Spandau für die vom 1.04.1896 bis 31.03.1901 „Am 13. Oktober 1897 ist der Feuerwehrmann Merten, anlässlich des Scheunenbrandes auf dem Korber´schen Hof in der Bergstr. (Spandau) beim Einreißen einer einstrutzgefährdeten Giebelwand, durch einen herabstürzenden Balken schwer verletzt worden. Nach 13 Tagen verstarb er. Aufgrund des Ortsstatutes von 1888 erhält die Witwe eine Witwenpension, sowie eine Unterstützung für ihre 3 minderjährigen Kinder, in Höhe von 972 Mark aus der Stadtkasse.“ MfG Klaus-D. Schläfke, HBMz Feuerwache Spandau-Nord“ Und wenige Tage später erhielten wir auf Nachfrage einen weiteren Hinweis vom Kollegen Schläfke:

„Hallo, Kollege Gläser und Kollege Strumpf, ich freue mich, dass ich eine Lücke in der „Totenliste“ im „Brennpunkt News“ Nr. 8 schließen konnte. Vielleicht noch kann ich noch weitere Lücken schließen. Mit der Spandauer Feuerwehr- Historie beschäftige ich mich seit dem Jahr 1998 anlässlich der Erstellung der Festschrift „75 Jahre Feuerwache Spandau- Nord im Dezember 2001. Leider wurde diese Festschrift in der JVA Tegel miserabel und mit fehlenden Seiten hergestellt und gedruckt. Seitdem bin ich interessiert und recherchiere im Stadtgeschichtlichen Archiv Spandau, Zitadelle. Interessant dürfte Nachstehendes sein:. Aus der Quelle: Brandenburgische Feuerwehrzeitung Nr. 21, 24. Jahrgang, Organ des Brandenburgischen Provinzial- Feuerwehr- Verbandes, Cottbus, 1. November 1914:

der auf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden aus der Provinz Brandenburg.
Den Heldentod für Kaiser und Vaterland erlitten. Otto Marzillger (Kraftwagenkolonne Nr. 23 (oder 21). Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Spandau, fiel in Noyon. Franz Rinnowitzki, Otto Wenzel II, Berufsfeuerwehr Charlottenburg. August Wenzig, fiel in Belgien, Franz Wolff, fiel in Rußland. Mitglieder der freiw. Fabrik- Feuerwehr  Siemensstadt. Max Barthel, Hans Lange, Mitglieder der Berufsfeuerwehr Berlin- Schöneberg.

Ehrentafel

Klaus- Dieter Schläfke, HBMz der Feuerwache Spandau-Nord (erklärte beim Info-Treff des Fördervereines seinen Eintritt in den Förderverein. Er wird eine willkommene Bereicherung in unserer Vereinsarbeit sein.

Brandinspektor Frank Brose am 24.07.2007 im Alter von 63 Jahre nach schwerer Krankheit verstorben
Er war im Dezember 1963 in die Freiwillige Feuerwehr Staaken eingetreten. Im Jahr 1974 wurde er Jugendwart der Jugendgruppe des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Staaken, die 1978 als erste Jugendfeuerwehr in Berlin übernommen wurde. Im Jahr 1976 wurde er zum Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Staaken gewählt, diese Funktion übte er bis zu seinem Tod aus. Durch seine Initiative wurde für die Freiwillige Feuerwehr Staaken in den Jahren 1974 bis 1975 der erste Neubau einer Feuerwache für eine Freiwilligen Feuerwehr in Berlin nach dem 2. Weltkrieg erbaut sowie im Jahre 1979 die ersten Frauen in den Einsatzdienst in die Freiwillige Feuerwehr Staaken bei der Berliner Feuerwehr (Berlin-West) eingestellt. Im Jahr 1991 vereinigte er die Freiwillige Feuerwehr Staaken (Berlin-West) und Freiwillige Feuerwehr Staaken (ehem. DDR, Kreis Nauen) zu einer gemeinsamen Freiwilligen Feuerwehr in Staaken. Im Herbst 1986 wurde Frank Brose zum Vorsitzenden des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Berlins e.V. gewählt und vertrat dadurch die Freiwilligen Feuerwehren in Berlin im Präsidialrat des DFV. Dieses Amt übte er bis Ende 1997 aus. Gleichzeitig war er in Doppelfunktion von 1986 bis Juli 2001 der Landesbeauftragte der Freiwilligen Feuerwehren Berlins bei der Berliner Feuerwehr. Während dieser Amtszeit erfolgten u. a. die Zusammenführung der Freiwilligen Feuerwehren in Berlin-Ost und Berlin-West in die Berliner Feuerwehr sowie deren Feuerwehrverbände, die Studie FF, Einführung der Brandschutzbereitschaften bei der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin und die Erweiterung der Dienstgrade für Führungskräfte sowie die Einführung der Zugführerausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr. Frank Brose wurde neben vielen Auszeichnungen u. a. mit den Deutschen FeuerwehrEhrenkreuz in Gold, dem Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Berlin in Gold und mit der Sonderstufe sowie mit der Ehrennadel in Gold der Deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Auch beruflich hat sich der Maschinenmeister immer für andere Menschen eingesetzt. So übte er über 30 Jahre in einem großen deutschen Baukonzern die Funktion des Betriebsratsvorsitzenden aus und war viele Jahre Mitglied des Aufsichtsrates des Unternehmens. Weiterhin war er als Ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Landessozial- und am Landesarbeitsgericht viele Jahre tätig. Frank Brose war ein ganz besonderer Mensch, der immer auf der Suche war, Dinge zu tun und zu organisieren die anderen Menschen halfen und Freude machten, wobei er seine eigenen Interessen immer in den Hintergrund stellte.

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Foto: Machmüller

Während des Dienstes fanden den Tod
Im Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin e.V. gibt es Überlegungen, die durch den feuerwehrtechnischen Dienst tödlich verunglückten Angehörigen der Berliner Feuerwehr in irgend einer Form (Ehrenbuch wie bei der Polizei, Namenstafeln wie früher auf dem Feuerwehrehrenmal oder anderes) aufzuzeigen, um die Verunglückten aus der heutigen Anonymität zu holen. Wir wollen zu diesem Zweck alle, die während des Dienstes ihr Leben verloren haben, mit den zeitgenössischen Angaben zum Hergang bekannt machen. Die Angaben hat unser Mitglied Günter Strumpf über fast dreißig Jahre zusammengetragen. Dabei hat er nun für jeden Todesfall einen Vorschlag gemacht, der sich nach den Vorgaben für das frühere Feuerwehrehrenmal richtet. Das hat früher die Todesfälle, die auf „werkthätiger Nächstenliebe“ beruhten, also ausschließlich durch Einsätze im feuerwehrtechnischen Dienst bedingt waren, namentlich genannt. Diesmal sollen alle bekannten Fälle, also einschließlich der Kriegstoten, genannt werden (aber nicht die als Soldaten gefallenen). Wegen des Umfangs wird die Zusammenstellung nach den Platzmöglichkeiten nach und nach erscheinen. Günter Strumpf

Feuermann Heinrich Beier, I. Kompanie (Fw Keibel) geboren ? • verstorben 25.2.1899 Brand Metzer Straße 29 am 25.2.1899. Das Dach (Holzzement) brannte zuerst ... durch und Baumann glaubte eine bessere Löschwirkung erzielen zu können, wenn er näher an das Feuer heranging. Er überstieg die Brandmauer, Feuermann Beier folgte ihm mit dem Schlauch. Baumann war einige Meter vorgedrungen, als das Dach unter ihm nachgab; Beier eilte hinzu, soll auch Baumann noch gefaßt haben, das Dach gab aber weiter nach und beide stürzten in den Bodenraum, der ... von den Flammen ergriffen war... Ein sofortiges Eindringen in den brennenden Raum war nicht möglich, erst nach 10 Minuten gelang es, den Feuermann Beier zu erreichen, der jedoch bereits tot war. Das Brandunglück in der Metzerstraße wurde auch von dem Kaiserpaare bedauernd erwähnt. (21.3.1899) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Oberführer Otto Völker, FF Lichtenberg geboren ? • verstorben 20. 3. 1903 ... betrifft den Oberführer der Freiwilligen Feuerwehr in Lichtenberg, Kameraden Webermeister Völker, der sich bei einem Brande am 7. März d.J. eine Rauchvergiftung zuzog, an deren Folgen er ... am 20. März gestorben ist... Die Unfallkasse zahlt an die Hinterbliebenen eine jährliche Rente von 456 Mark. Anmerkung: Die FF Lichtenberg hat OF Völker nicht in die Aufstellung ihrer im Dienst Verunglückten aufgenommen, ebenso wenig die Berliner Feuerwehr in die Totenliste von 1926. Feuermann Gustav Püschel, FF Britz geboren ? • verstorben 8.6.1903 Am 8.6.1903 kam Feuerwehrmann Püschel bei einem Kellerbrand in der damaligen Drogerie Boeker, Werder-/ Ecke Rudower Straße, Britz, ums Leben, den der Drogist durch Vergießen von Petroleum verursacht hatte. Püschel wollte sich vor einer plötzlich aufzuckenden Stichflamme schützen, als er an die blanke Stelle einer elektrischen Leitung geriet. Er fiel um und war sofort tot. (9.6.1953). Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; offenbar, weil die Feuerwehr des Verstorbenen zum Zeitpunkt seines Todes nicht zu Berlin gehörte. Feuermann Huke, II. Kompanie (Fw Reichenberg) geboren ? • verstorben 25.10.1903

Am 10. Oktober 1903 auf Brandstelle Schlesische Str. 25a, durch Dampfspritze überfahren und schwer verletzt. Verstarb an den erlittenen Verletzungen im Krankenhaus Bethanien am 25.10.1903. (1903). Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt. Oberfeuermann Kühne, BF Schöneberg (Fw Nord) geboren ? • verstorben 28.8.1906 Auf einer Übungsfahrt des geschlossenen Zuges am 28.8.1906 schlug die mechanische Leiter auf dem Nollendorfplatz um. Der Führer des Fahrzeugs, Oberfeuermann Kühne, bemerkte einen Inselperron erst kurz bevor der Wagen vor der Bordschwelle der Insel angelangt war. Es gelang Kühne durch kräftiges Einschlagen des Steuers den Vorderwagen noch an der Bordschwelle vorbeizusteuern; er bewirkte jedoch hierdurch eine Schleuderbewegung des Hinterwagens... Das Hinterrad prallte mit voller Kraft gegen die Spitze des sich länglich hinstreckenden Inselperrons, und das Fahrzeug schlug um, da ihm durch die fast in der Längsrichtung stehende Vorderachse vorn die genügende Unterstützung genommen war. Bedauerlicherweise geriet bei diesem Sturz der Führer mit Hals und Kopf unter den Leiterholm, der ihn erdrückte. (1906) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal nicht genannt; offenbar, weil die Feuerwehr des Verstorbenen zum Zeitpunkt seines Todes nicht zu Berlin gehörte, aberauch, weil es sich um eine Übungsfahrt handelte. Feuermann Lewerenz, III. Kompanie (Fw Mauerstraße) geboren ? • verstorben 9.4.1908 Brand im Elite-Hotel, Neustädtische Kirchstraße 9 und Reichstagufer 16, am 9. April 1908. Das mit Malergerüsten angefüllte Haupttreppenhaus war in Brand geraten... Der erste Trupp des 19. Zuges, bestehend aus... den Feuermännern... Lewerenz..., ging(en) vom Erdgeschoß aus mit einer Schlauchleitung in dem Treppenhaus A über die Treppenläufe vor..., als sich die herabfallenden, brennenden Gerüstteile vermehrten und unmittelbar darauf ein Einsturz der oberen Treppenläufe erfolgte... Den vereinten Bemühungen gelang es nach längerer angestrengter Arbeit, den Verschütteten... zu befreien... Der Verunglückte... hatte schwere Brandwunden im Gesicht, an den Händen und an einzelnen Körperteilen erlitten. In der Königlichen Klinik in der Ziegelstraße, wohin Lewerenz geschafft worden war, erlag er leider schon nach 6 Stunden seinen schweren Verletzungen. (1909) Auf dem Berliner Feuerwehrehrenmal genannt.

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Vormerken
Beginnen Sie Ihre Lange Nacht der Museen doch einfach im Feuerwehrmuseum Berlin. Hier steigt am 25.8.2007 schon ab 14 Uhr eine Party, die es in sich hat. Gleich am Anfang der Veranstaltung befreien wir unsere Bezirksbürgermeisterin, Frau Wanjura, aus einer wahren Notsituation. Weiter geht‘s mit Einsatzübungen rund um das Feuer und um die Personenrettung. Kinderbrandschutzinfos, Rettungshunde im Einsatz, mit Fluchthauben durch einen verqualmten Treppenraum, Ritterkämpfe und Eimerkette sowie Live-Musik der Soundshaker und Fahrten mit Kutschen und historischen Fahrzeugen bieten wie Ihnen neben einer top überarbeiteten Museumsausstellung. Highlight dieses Jahr ein Modell des Ganswind`schen Tretmotors unseres Künstlers und Bastlers Horst Leske.

Foto: Machmüller

Feuerwehrmuseum Berlin • Berliner Str. 16 • 13507 Berlin
Die 6. Antikmeile 2007 findet am 8. September 2007 von 12 bis 22 Uhr in der Suarezstraße statt. Sie steht ganz im Zeichen zweier Jubilaen. Gefeiert werden 110 Jahre Suarezstraße und 100 Jahre Feuerwache Suarez.

Am 9. und 10. November 2007 findet im Audimax der Charité das 8. Berliner Rettungsdienstsymposium statt. Die Teilnahme ist Gebührenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. An beiden Tagen finden von 9-16.30 Uhr Vorlesungen zu vielfältigen Themen des Rettungsdienstes statt. Weitere Informationen im Internet unter www.berliner-feuerwehr.de Charité, Campus Virchow-Klinikum, Audimax Augustenburger Str. 1 • 13353 Berlin

„Technische Rettung aus Kraftfahrzeugen- Retten wir noch zeitgemäß?“ Vorträge – Fachausstellung – Crashversuche – Vorführungen Die Veranstaltung am 25. und 26. Oktober 2007, zu der die TU Berlin und die Berliner Feuerwehr einladen, wird aus Vorträgen mit besonderer Beachtung der aktuellen Probleme mit den neuen automobilen Sicherheitstechnologien bestehen. Weiterhin werden Vorträge zur Unfallforschung und Verletztenversorgung stattfinden. Im Rahmen der Fachausstellung werden Hersteller von Geräten für die technische Rettung ihre Produkte präsentieren. Als Highlight findet jeweils an den Nachmittagen ein live durchgeführter Crashversuch statt. Im Anschluss daran wird die Berliner Feuerwehr eine Rettungsübung an den verunfallten Fahrzeugen vorführen. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt! Wir bitten um verbindliche Anmeldung. Die Kosten betragen für Freitag oder Samstag 75 Euro, für beide Tage zusammen 150 Euro.Inbegriffen sind Tagungsunterlagen, Mittagessen, Getränke und Nachmittagssnack. Auf Anfrage geben wir gern Hinweise zu Unterkünften. Anmeldung und weitere Infos: Rolf Erbe Tel.: 030 38728 822, E-Mail: rolf-dieter.erbe@berliner-feuerwehr.de Donnerstag 25.10.07 10:00-17:30 Uhr, Freitag 26.10.07 09:00-17:00 Uhr

Technische Universität Berlin ILS-Kraftfahrzeuge • Gutav-Meyer-Allee 25 • Gebäude 13, 13355 Berlin

Preisfrage:___________
Wieviel Griffe hat das Tragetuch des BTW?
Wenn Ihr die Brennpunkt news aufmerksam gelesen habt, sollte Euch die Antwort nicht schwer fallen! Sendet Eure Antwort bis 30. September 2007 per Email an: th.hirte-foto@t-online.de per Fax an: 01805-060 34 00 31 81 (14ct/min)
(Anschrift für den Versand und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen nicht vergessen)

zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür. Das zweite Exemplar war auch der Überraschungsgewinn der letzten Ausgabe.
Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die richtige Antwort auf die letzte Preisfrage lautete: Drei Disziplinen aus Löschangriff (nass), Hakenleitersteigen, 100m Hindernislauf, Gruppenstafette od. 4x100m Fehrwehrstaffel
Der Gewinner ist benachrichtigt worden und die Überraschung wurde zugesand. Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner und an alle Teilnehmer ein Danke für die Teilnahme.

Als Gewinn gibt es diesmal das nebenstehende Buch „Leben für die Feuerwehr - Feuerwehrtechnik damals“ aus dem Koebe-Fachbuchverlag. Zwei Exemplare wurden uns freundlicher Weise - 12
        
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