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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 4.2005

Brennpunkts4 new
Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 3/2005

Inhalt:
Der Förderkreis Feuerwehr e.V. Besuch bei FGL In eigner Sache Seite 2 Neue Fahrzeuge ModellNews Sport bei der Feuerwehr Seite 3 Seite 5 Seite 7

Na

dann, Frohe Weihnachten und Prosit Mahlzeit

EUGH - Nein Danke Seite 8

Impressum:
Herausgeber & Redaktion: Förderkreis Feuerwehr e.V. Gestaltung, Satz: Fotographie + Layout, Berlin kontakt@fotographie-layout.de

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, sang einmal Jürgen Marcus. Jetzt steht es fest, eine neue Regierung ist Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können die Brennpunkt wie ein neues ?????. Man darf genews auch per Email bezogen werden. Bitte spannt sein, denn die neue Koalition senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennunter der Leitung einer Bundeskanzpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkts lerin lässt zumindest bei den Ankünnews durch eine Anzeige unterstützen digungen nichts Gutes erwarten. Wie möchten, wenden Sie sich bitte mit den Betreff „Brennpunkt Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten immer wird der kleine Normalbürger an o.g. Email oder an folgende Telefon-Nr.: am meisten geschröpft, während 030 / 811 87 57 sich die Fetten noch fetter machen. Liest man heutige Schlagzeilen über Politikersonderpauschalen die dann auch noch steuerfrei sind, kommt einen spätestens hier der Weihnachtskaffee wieder hoch. Kennen AT Sie die Werbung aus dem Fernsehen, RM ROSSFO IGITALDRUCK „Du bist Deutschland“, gerne würde sich der eine oder andere Bürger bestimmt einmal wieder mit seinem ANNER ab Land identifizieren, allerdings frage ich mich „Na wie denn ?“ OLIEN Während unser Land in unzähligen TOFFE sinnlosen schriftlichen Genehmigungen für was auch immer erstickt, APIER neue Wege der Finanzierungen von ������ � vornherein durch ebensolche Vor������������� � schriften gestoppt werden und wenn � ����� nicht haben wir ja noch die EU, da (030)811 87 57 fragt man sich schon wie wir jemals kontakt@fotographie-layout.de aus der Misere kommen können.
Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin

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35,-

Euro m²

Selbst der Intelligenzminderbehafteste sollte wissen, dass eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nur kontraproduktiv sein kann. Wenn dann alles nichts mehr hilft, dann verbieten wir eben die Aus- und Umwege, siehe Zigaretten, wo ab nächstem Jahr die kostengünstigen „Bausätze“ mindestens genauso teuer sein sollen wie ihre Fertigmodelle. Damit nicht genug, denn auch auf die Feuerwehr kommen schlechte Zeiten zu. Siehe Bericht „EUGH - Nein Danke“ auch hier versetzen sinnlose Vorschriften die Feuerwehren in einen dauerhaften Ausnahmezustand. Tja, gerne würde ich in meiner Weihnachtskolumne einmal über etwas Positives berichten, vielleicht halten mich auch einige für einen Miesepeter, aber richtig Spaß macht die letzte Zeit wohl niemanden von uns. Trotz allem, wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachtstage und einen guten unfallfreien Rutsch in das neue Jahr 2006. Für alle Kollegen die arbeiten müssen, ebenfalls ein frohes ruhiges Weihnachtsfest. Und im nächsten Jahr wird bestimmt alles viel besser, SIIIIICHER SIIIIICHER! Der Vorstand des FKF Schierz

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Förderkreis Feuerwehr e.V.
Besuch bei FGL Rosenbauer
Für die, die nicht bei waren kann man nur sagen, schade schade, den anderen dagegen hat es gefallen. Gemeint ist der Besuch bei Firma FGL Rosenbauer in Luckenwalde am 29. Oktober, veranstaltet durch den Förderkreis Feuerwehr e.V. Mit einem Frühstück etwas über die sehr belebte Geschichte der Firmen Koebe, Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde, Metz und schließlich Rosenbauer erfuhren. So musste die Firma FGL viele Übernahmen miterleben, was ihr aber letztlich den heutigen Standort genauester Reihenfolge beliefern Zurüster die Firma mit Teilen, wo sie von eingespielten Arbeitsgruppen zu einem Feuerwehrfahrzeug heranwachsen. Mit hohem Qualitätsstandard und großem Wissenstand bekommt der Kunde am Ende ein ausgereiftes Feuerwehrfahrzeug, denn auch hier werden stets neueste Technologien eingesetzt. So ist die Konstruktion einer sogenannten Modulkabinenverlängerung ein modernes platzbringendes System. Diese Modulkabine kann an Vorderkabinen unterschiedlicher Fahrgestellhersteller angedockt werden, die Übergänge zwischen Original- und Andockkabine verziert man mit einem Kragen, damit sieht die Sache wieder ergonomisch und schöner aus. Nach einem informativen Rundgang durch die Werkhallen gab es noch ein kleines Geschenk für jeden. Auch Herrn Worm von Rosenbauer wurde vom Vorstand ein kleines Dankeschön übergeben. Hiermit wollen wir uns noch einmal rechtherzlich für die Gastfreundlichkeit und Führung durch Herrn Worm bei Firma Rosenbauer bedanken. Schierz

gemieteten Komfortbus und einem kollegialen Fahrer der FW 3700 wurden wir bequem und sicher an Ort und Stelle gebracht. Dort angekommen und sehr freundlich von Herrn Worm empfangen, ging es zunächst in einen Aufenthaltsraum, wo die Teilnehmer bei einem reichhaltigen

sicherte. Unter der Leitung des Rosenbauer- Konzerns lebt es sich auch ziemlich sicher, denn Rosenbauer gehört eindeutig zu den Marktspitzen. In Luckenwalde fertigt man heute Normfahrzeuge. Hier kommen Löschfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge und Rüstwagen zur Fertigung. In

In eigener Sache - Große Nachfrage, großes Angebot, kleine Resonanz
Kritische Worte sind in der Brennpunkt News noch nie eine Seltenheit gewesen. Während man sich in anderen Blättern nicht einmal traut seinen Verfassernamen darunter zu setzen, wird es bei uns klar ausgesprochen. So auch unser heutiger Vorwurf an die Leute, die gerne vom FKF profitieren oder profitieren wollen. Der Förderkreis Feuerwehr e.V. hatte in diesem Jahr zwei Veranstaltungen angeboten. Besuch der Feuerwache Tiergarten inklusive Besuch des Reichstages mit fachkundiger Führung, sowie Besuch der Firma FGL Rosenbauer. Nach beiden Veranstaltungen wurde anfänglich viel nachgefragt, die Resonanz der späteren Teilnahme war dagegen wirklich lächerlich. Man muss sich durchaus manchmal nach den Gründen fragen und findet aber keine Antwort. Ist es Vergesslichkeit, Desinteresse oder was auch immer. Eines steht für uns jedenfalls fest, im nächsten Jahr fallen solche Sachen definitiv aus. Keine Mühe und Kosten lohnen sich, wenn hinterher kein Mensch erscheint. Obwohl die wenigen Teilnehmer beider Veranstaltungen begeistert waren, sah man auch hier wieder die meist bekannten Gesichter, die eigentlich immer bei sind. Ähnlich ergeht es der Zeitschrift Brennpunkt. Alle wollen dieses Informationsblatt weil es im allgemeinen recht beliebt ist, aber nur sehr sehr wenige sind bereit auch nur einen kleinen Beitrag zu schreiben. Dabei lebt die Brennpunkt von Vielseitigkeit. Hier kann auch jeder seine Meinung unverblümt, allerdings im richtigen Tonfall, sagen bzw. schreiben. Sollte sich der Beitragsmangel auch im nächsten Jahr nicht ändern, wird es spätestens ab 2007 keine Brennpunkt News mehr geben. Leider sind wir dann wieder nur ein Verein der vor sich hin existiert und wieder wird die Frage der Auflösung auf einer der Hauptversammlungen gestellt werden. Also Leute , überlegt Euch was Ihr wollt ! Schierz

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Einmal Volltanken bitte
Im Oktober wurde bei der Service Einheit Fahrzeug u. Geräte (SEFG) ein fast neuer Abrollbehälter „Mobile Tankstelle“ in Dienst gestellt. Fast neu, weil der eigentliche Unterbau aus einem älteren Abrollbehälter mit Zapfpistole, die dazu gehörende Elektropumpe, sowie Durchfluss – und Inhaltsmessgeräte. Des weiteren stehen 20 handelsübliche Vorratskanister zur Verfügung. Um deren Transport zu erleichtern, bietet die Beladung zwei Sackkarren an. Notwendig wurde diese Beschaffung, weil letzte größere Einsatzstellen wie das Reifenlager Schmöckwitz gezeigt haben, dass es hier schell zu Engpässen in der Spritversorgung kommt. Hinzu kommt, dass der momentan im Dienst befindliche Tankwagen kurz vor der Aussonderung steht und dessen Vorrichtungen auch nicht für eine Betankung von Kleinkanistern oder ähnlichen Dingen bedacht ist. Da es keine neue Beschaffung eines Tankwagens mehr geben wird und die gesetzlichen Auflagen bei einer Füllmenge von unter 1000 l weitaus entschärfter sind, entschied man sich nun für die Lösung der mobilen Tankstelle. Hiermit ist es möglich, sowohl Kanister als auch Fahrzeuge direkt zu betanken. Die eingebaute Elektropumpe arbeitet sowohl mit

Pritsche besteht, der eigens für diese Zwecke umgerüstet wurde und sich einer Aufarbeitung unterzog. Zusätzlich erhielt er einen neuen Spriegelaufbau mit Plane. Im Inneren des Abrollbehälters befindet sich als Hauptbestandteil ein Dieselvorratstank mit weniger als 1000l Inhalt. Oberhalb des Tanks findet man eine Betankungsvorrichtung

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12 als auch mit 220 Volt. Gespeist wird sie entweder mit der Fahrzeugbatterie über eine Natosteckdose, oder mit einem angeschlossenen Stromaggregat eines LHF. Damit man nicht im Dunkeln steht, befinden sich im Abrollbehälter mehrere Leuchtröhren. Schierz das Fahrzeug sicher steht, besitzt es eine 6-fache Abstützung. Zwei seitlich ausfahrbare Stützen, sowie unter dem Fahrerhaus und Heckbereich des Aufbaus befindliche Stützpressen. Wie erwähnt verbindet der Multistar Löschfahrzeug mit Hubrettungsgerät und ist so speziell bei kleinen unterbesetzten Feuerwehren oder Wachen bei denen es am Stellplatz mangelt eine gute Lösung. Allerdings gibt es auch Nachteile, das Gewicht (ca. 18t) lässt den Multistar an den meisten Feuerwehrzufahrten (für ca. 15t ausgelegt) scheitern, es sei denn, man übernimmt das Risiko. Auch die Taktik könnte Probleme bereiten, denn ist das Fahrzeug erst einmal löschtechnisch eingebunden, dürfte es beim Stellungswechsel zu Komplikationen kommen, hinzu kommt die längere Rüstzeit. Es gilt Vor- und Nachteile abzuwiegen, dafür wird er ja schließlich auch erprobt. In Deutschland haben bereits einige kleine Feuerwehren solch einen Multistar beschafft. Ob es so etwas in Berlin geben wird, bleibt fraglich. Schierz

MUFUTI oder was
Wer den Film „Sonnenallee“ gesehen hat kennt ihn, den Multifunktionstisch genannt, Mufuti. So etwas ähnliches gibt es auch als Feuerwehrfahrzeug. Hier heißt das gute Stück allerdings Multistar und hat natürlich anspruchsvollere Funktion als eben der Mufuti. So wurde auf der Feuerwache Hellersdorf für einen Zeitraum von ungefähr 2 Wochen ein Multistar der Firma Magirus getestet. Das auf einem MAN LE Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug vereint Löschfahrzeug und Hubrettungsgerät in einem Kompaktgerät. So besitzt der Multistar selbstverständlich eine Feuerlöschkreiselpumpe nebst Löschwasserbehälter und Gerätschaften zur Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung. Die Bestückung

( 49 99 72 86

machmuellerd@aol.com
ist individuell veränderbar. Der Clou ist der aufricht- und teleskopierbare Rettungsarm, der ungefähr die Solldaten einer DLK 23/12 erfüllt.

Der Arm ist variable einsetzbar, als Rettungsgerät mittels eines an der Spitze hängenden 3-Mann Rettungskorbes, als Kran zum Anheben kleinerer Lasten, als Löscharm mittels einer verlegten Wasserleitung. Bedienbar ist der Arm von einem tragbaren Hauptsteuerstand. Damit

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Herr der Ringe Teil ?
Bei der Berliner Feuerwehr wurden kürzlich drei neue Einsatzleitwagen (ELW) Erkunder in Dienst gestellt. Es handelt sich dabei um den neuen Audi A4 Avant Facelift. „Hut ab“ kann man schon sagen, denn äußerlich sind die Fahrzeuge mehr als gelungen. Bedingt durch die neue „Fischmaul“ Variante, sehen die ELW bissig und kraftvoll aus. Jede Direktion (Nord Süd West) erhielt ein Exemplar. Eingesetzt werden sie künftig als Erkunder ELW bei AusnahmezustänErsatzfahrzeug für ausgefallene ELW des C- und B-Dienstes. Lackiert sind sie in einem Audi-Rot, das dem RAL 3000 (Feuerrot) sehr nahe kommt. Auf dem Fahrzeugdach befindet sich ein Aufsetzteil mit integrierter elektroakustischer Warnanlage sowie ein Satz Pressluftfanfaren. Mit der Warnanlage besteht auch die Möglichkeit, Außendurchsagen auf der Einsatzstelle zu tätigen. Schierz

den etc. und dienen gleichzeitig als

Sonderling im Anmarsch
Zur weiteren Ausstattung des TLF gehören: ein tragbarer Werfer (Typ Partner), ein Arbeitsboot, ein Notfallrucksack sowie die aktuellen und modernen Werkzeugkoffer. Auf dem Dach befinden sich tragbare Steckleitern, ein Streuwagen für Ölbindemittel. Für die Brandbekämpfung stehen wasserführende Armaturen zur Verfügung, drei Atemschutzgeräte dienen des Eigenschutzes der Fahrzeugbesatzung. Auch äußerlich wird die Sicherheit durch eine Rückfahrkamera, eine Umfeldbeleuchtung und einem Suchscheinwerfer gewährleistet. Das Tanklöschfahrzeug ist auf einem Daimler Chrysler Ategeo (DC 18/28 AK) Fahrgestell aufgebaut, der Aufbau selber kommt von Rosenbauer. Stationiert wird das TLF 24/50 mit der Behördennummer, B-2200, auf der Feuerwache Köpenick (FW 5400) . Schierz

Die Berliner Feuerwehr stellt nach langer enthaltsamer Zeit ein neues TLF 24/50 in Dienst. Besonderheit an diesem Fahrzeug wird u. a. eine Cafs 3000 (Foam pro)Anlage sein, mit der es möglich ist, Schaum in unterschiedlichen Konsistenzen durch eine eigenständige Druckluftanlage zu erzeugen. Die Anlage ist soweit autark, dass es trotzdem möglich ist über die eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe parallel Wasser zu geben. Insgesamt stehen sechs Druckabgänge (4x Wasser 2 x Schaum) zur Verfügung. Da die Cafs- Anlage sparsam mit dem Schaummittelkonzentrat umgeht, bietet der 360l Vorratsbehälter genügend Reserve. Der Wasservorrat des TLF 24/50 beträgt 5000- oder um es genau zu sagen 5008 Liter. Auf dem Dach des Aufbaus steht ein Dachmonitor RM25 E zur Verfügung. Dieser lässt sich pneumatisch auf eine ungefähre Höhe von 60 cm ausfahren

und auch vom Fahrerhausinneren steuern. Der Dachmonitor fährt in der normalen Fahrstellung des Fahrzeuges in eine untere Ruhestellung und ist deshalb auf den ersten Blick von außen nicht zu erkennen.

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l News del Mo
von Ingo Papenfuß Nach dem heissen Interschutz-Sommer ist der Herbst zum Thema Feuerwehr-Sondermodelle doch merklich ruhiger geworden, viele Sammler und die Geldbörsen werden es danken!! Die Zahl in Klammern nach den Modellbeschreibungen steht für die Bezugsquelle, Adressen finden sich am Ende des Artikels. Als Modell Nummer 5 der Serie „Feuerwehren aus den Bundesländern“ erschien eine Herpa Mercedes Atego DLK 23-12 / Metz in leuchtrot mit sehr vielen Detaildrucken nach Vorbild der FF Bad Hersfeld. Preis: 30.95 Euro (3/4). Eine weitere Herpa DLK 23-12 / Metz jedoch mit MAN L 2000 Fahrerhaus erschien nach dem Vorbild der FF Bad Rothenfelde, RAL 3000 mit gelbem, umlaufenden Streifen und reichhaltiger Detailbedruckung (Metz-Schriftzug auf dem Korbboden, Heckblitzer usw.). Auflage: 500 Stück Preis: 30.65 Euro (2). Dann erschien ein Modell nach Berbarem Heckkasten. Die eine Variante ist der ELW 3 mit „normalem“ Aussehen, die zweite Variante hat zusätzliche, grosse gelbe Drucke über je 3 Seitenfenster mit dem Hinweis auf die VFDB Tagung 2005 in Münster. Das Original trägt diese Drucke ebenfalls, Ende des Jahres werden die Drucke aber wieder entfernt werden und der Bus erhält dann sein normales Aussehen. Je Variante gibt es 250 Stück. Preis je 49.95 Euro (2). Es erschienen auch wieder weitere Varianten der Rietze LF/TLF-Modelle: Nach Vorbildern der BF Wuppertal gibt es die folgenden 3 Modelle: 1. Mercedes Atego HLF 16/12 / Schlingmann 2. Mercedes Atego LF 16/12 / Schlingmann 3. Mercedes Atego TLF 16/25 / Schlingmann Alle 3 Modelle sind RAL 3000 mit gelben Streifen und aufwendig bedruckt wie z.B. verschiedene Euro-KFZ-Kennzeichen, Wach- und Dachkennungen usw.. Es handelt sich hierbei auch um eine Formneuheit. Der Aufbau wurde am GR 1 und GR 2 geändert. Es ist eine Rolladen / Klappenversion entstanden, womit weitere Versionen gefertigt werden können. Auflage je 250 Stück Preis je 26.95 Euro (2). Als Ergänzung zum Rietze Serienmodell ( Art.nr. 60711 ) gibt es das HLF 20/16 der FF Schenefeld auf Mercedes Atego facelift, die Unterschiede zum Serienmodell sind außer dem Facelift-Fahrerhaus Kennzeichendrucke und Chromfelgen. Preis: 26.95 Euro (2). In 500er-Auflage erschien ein Modell der BF Köln, der MAN NL „M-Bus Betreuung“ mit vorbildgerechter Bedruckung (Logos, Dachkennung, Kennzeichen usw.), Hersteller Rietze, Preis: 35.95 Euro (2).

liner Vorbild, der ELW Audi A4 Avant des Stellvertreters des Landesbranddirektors, Basis ist ein Busch-Modell mit CMD-Bedruckung, silbermetallic mit leuchtroten Flächen, Bügelblaulicht, Türwappen, Kennzeichen und Dachkennung. Auflage: 500 Stück Preis: 17.50 Euro (2). Auf der diesjährigen Interschutz stand das Original, jetzt erschien dazu das passende Modell, sogar in 2 Varianten, es handelt sich um den neuen ELW 3 auf MAN NL 313 (Basis Rietze) der Feuerwehr Münster, leuchtrot mit weissen Streifen, vorbildgerecht bedruckt, incl. aufsetz-

Nach Vorbildern der BF Stuttgart gibt es 2 Herpa Mercedes Sprinter Sondermodelle, einmal einen Servicewagen (Kastenwagen) in weiss mit roten Zacken/Streifen und einen RTW in weiß mit roten Streifen, beide vorbildgerecht bedruckt. Preis je 17.50 Euro (1). Unter der Artikelnummer 046589 erschien von HERPA im Serienprogramm ein MAN LE 2000 „HLF 20/16 Berliner Feuerwehr“. Wie man schon an der Bezeichnung erkennt, ist das Modell nur eine Annäherung eines Berliner LHF´s aus bei Herpa vorhandenen Formen, schon durch das Allradfahrgestell sieht das Modell sehr eigenartig aus. Preis: 16.- Euro im Modellfachgeschäft. (1) Hobbyhaus Hetterich Tel. 06051/3848 www.hobby-haus-hetterich (2) Der kleine Autoladen Tel. 0541/2599820 www.derkleineautoladen.de (3) Feuerwehr Versand Friesenheim Tel. 07821/997844 www.feuer1.de (4) Modellbahnladen Klee Tel. 06781/3486 www.exclusiveblaulichtmodelle.de

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Versuchen sie es mal mit Original
Das in den letzten Jahren wuchernde Lackierungs- und Beklebungschaos bei allen Feuerwehren, stellt nicht nur die Originalhersteller vor immer neue Herausforderungen, sondern bereitet natürlich auch dem ModellLackierung des Modells in reinem Weiß. Beim Tagesleuchtrot hingegen befriedigten mich anfängliche Tests überhaupt nicht. Zwar konnte man verschiedene Folien – meist auf Nassschiebebasis- beziehen, wirklich leuchtkräftig warn diese allerdings nicht. So kam es, dass ich bei ConradElektronik ein leuchtrotes Klebeband kaufte. Was anfänglich vielleicht etwas dick erschien, machte sich auf dem Modell aber ganz gut. Zumal nach Beklebung des kompletten Fahrzeuges wieder eine einheitliche Außenlinie zustande kam. Ein weiterer Vorteil lag in der Ergiebigkeit und Verarbeitung. Verschneidet man sich, wird die Folie entfernt und erneuert. Die Leuchtkraft des Modells hingegen war ausgezeichnet. Bei einem Besuch auf der Interschutz in Hannover konnte man bei einer Beklebung an einer neuen Drehleiter der BF Hannover zusehen. Im Gespräch mit dem Hersteller erhaschte ich ein gutes Stück der Originalfolie in Tagesleuchtrot. Natürlich muss man erst ein richtiges Schneidegefühl dafür bekommen. Beachtlich ist auch die Zugfähigkeit der Folie, sie wird mit einem Heißluftfön vorsichtig erhitzt und kann erstaunlich weit um Kurven und Wölbungen gezogen werden. Spontan kam mir der Gedanke diese Folien nun auch einmal an einem Modell zu testen. Gesagt getan, ein RTW der neuesten Serie galt als Testfahrzeug

bauer so manches Kopfzerbrechen. Will man Berliner Feuerwehrfahrzeuge im Original nachbauen, war das wohl früher am einfachsten. Denn die Lackierung in Feuerrot RAL 3000 lies sich mit relativ einfachen Mitteln realisieren. Schwieriger dagegen wurde es mit dem Tagesleuchtrot RAL 3024. Bis man hier die beste Wahl gefunden hat, vergingen schon einige Lehrstücke sowohl als Modell wie auch an Farbdosen. Nicht selten landete das gute Stück in der Abfalltonne. Und dann kam sie: die Entscheidung auch in Berlin auf die Folienbeklebung umzusteigen. Zunächst im retroreflektierenden Dunkelrot und jetzt - Gott sei dank - wieder im Tagesleuchtrot. Will man nun ein Berliner Fahrzeug realisieren, wird die Aufgabe sehr knifflig und zeitaufwendig. Auch hier testete ich mehrere Varianten. Für die dunkelroten Beklebungen verwendete ich Nassschiebefolien der Firma Truckline Decals. Der Erfolg lies sich sehen. Auch wenn das Zuschneiden und Bekleben viel Zeit und Muße in Anspruch nahm, kommen auch die Modelle wie ihre Vorbilder gut zur Geltung. Grundvoraussetzung ist allerdings immer, wie auch im Original, eine

Auch die Beklebetechnik war hochinteressant. Vollkommen falsch lag ich in der Annahme, was die Materialstärke angeht. Die Folie ist wirklich hauchdünn. Geschnitten wird sie im übrigen im angeklebten Zustand. Das heißt, sie wird mit einem Cutter eingeritzt und abgezogen. Dabei dringt der Cutter beschädigungslos nicht in den Untergrundlack ein.

und ich muss wirklich sagen, dass ich sofort davon sehr begeistert war. Leuchtkraft, Verarbeitung und Zugfähigkeit lassen keinen Wunsch offen. Dazu kommt die ab Werk gefertigte Schutzlackierung, die dem Modell noch weiteren Glanz verleitet. Nach diesem Test steht für mich fest (reim) , dass ich in Zukunft für alle Modelle die Originalfolie verwende. Die Herstellerfirma sprach auch über Preise, so kostet eine Rolle 100m x 1,20m ungefähr 1000.- Euronen. Nun wird der Modellbauer keine 120 m² benötigen, ich denke, mit einem Quadratmeter hat man lange Materialvorhaltung, zumal die Folie sehr ergiebig ist. Nach telefonischer Rücksprache mit der Lieferfirma sind diese bereit auch kleinere Mengen, ich denke mal mindestens ein Quadratmeter, zu liefern. Deshalb für alle Interessierten hier die Adresse. CKT Folientechnik GmbH 31303 Burgdorf Ostlandring 5 Tel. 05136/ 8899-0 Schierz

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Warum ich Sport bei der Berliner Feuerwehr unterstütze

Sport in der Feuerwehr
Was zeichnet einen Feuerwehrmann aus? Mut und Besonnenheit, Wissen und Reaktionsschnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Ich glaube, keiner wird bezweifeln, dass dies Eigenschaften sind, die ein guter Feuerwehrmann bringt. Sicher – nicht in jeder dieser Eigenschaften kann jeder Spitzenwerte erreichen – aber über dem Bevölkerungsdurchschnitt sollte man(n) bei der Feuerwehr schon liegen. Schließlich kommen wir, wenn die anderen nicht mehr weiter wissen – und da kann man sich in den Kerneigenschaften nicht an dem Durchschnitt zwischen Computer-Kid und Laubenpieper orientieren. Dies scheinen auch offensichtlich immer mehr Kollegen der Berufsfeuerwehr und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr diese Einstellung sich zueigen zu machen! Erfreulicherweise steigen wieder die Zahlen bei der Beteiligung an Laufveranstaltungen und beim Sportabzeichen wieder an. Aber - Sport gab es bei der Berliner Feuerwehr doch schon immer – also warum müssen doch etwas tun? Stimmt – wir hatten immer schon gute Sportler, aber hauptsächlich im Spitzenbereich – nicht in der Breite. Aber wie sieht es mit der „großen Masse“ aus? Eine der wenigen Breitenveranstaltungen der Berliner Feuerwehr ist der Waldlauf der Feuerwache Wannsee – fand übrigens dieses Jahr zum 25. Mal statt: Hierzu erst einmal ein herzliches Dankeschön an die Kollegen der Feuerwache Wannsee. Mit 235 Teilnehmern in einem erfreulichen Aufwärtstrend. Eine weitere, sehr schöne Veranstaltung ist der Schillerparklauf, der seit 2 Jahren von der Feuerwache Schillerpark veranstaltet wird. Ein Lauf für 3 Läufer, der erste startet die 2,2 km lange Runde, nach der ersten Runde kommt ein zweiter dazu, nach der Duathlon (5000m Laufen und 20km Fahrrad fahren) in Bruchsal, der fast 4000 Freiwillige Feuerwehrleute auf die Beine gebracht hat. Auch ich beteilige mich, nach über 20 Jahren unregelmäßigem Laufen, seit 2 Jahren aktiv an derartigen Veranstaltungen mit Hilfe regelmäßigen Ausdauertrainings . Hauptgrund: Man kommt langsam in die Jahre und ehe man sich versieht, schnauft man nur noch wie ein Walross die Treppe zum LBD hinauf. Als Führungskraft will ich, selbstverständlich entsprechend meines Alters, auch hier ein Vorbild sein. Nur wenn die Führung auch das lebt, was sie von ihren Männern verlangt, kann man glaubhaft auch Anforderungen stellen. Aber viel wichtiger ist, dass man sich selber bei Sport und Ausdauertraining wohl fühlt – was nicht heißt, dass das Training nicht „weh tut“. Aber am Besten ist immer noch nach jedem erfolgreichen Lauf, dass die Belohnung am Schluss kommt – und wenn es nur das ist, dass meine Frau anerkennswert meint: „Für Dein Alter hast Du Dich ganz gut gehalten“. Also – rechtzeitig anfangen mit vernünftigem Ausdauertraining, oder am besten, nach der Grundausbildung gar nicht erst den „Schlappsack“ auf der Wache raushängen lassen, sondern immer etwas für die Fitness tun. Wer noch Hinweise braucht, dem empfehle ich die Literatur auf der Homepage „Fit-for-firefighting“ Frieder Kircher Direktionsleiter Nord

gemeinsamen 2. Runde kommt der dritte Läufer und sie laufen dann noch gemeinsam eine dritte Runde – maximal 6,6 km, minimal 2,2 km. Ideal für Teams wie die Feuerwehr. Das sind nur zwei Beispiele der vielfältigen Möglichkeiten Sport in und mit der Berliner Feuerwehr zu treiben. Aber: Es müssen mehr werden! Nicht erst seit der STATT-Studie in BadenWürttemberg ist bekannt, dass die körperliche Leistungsfähigkeit eines Feuerwehrmannes der beste Gesundheitsschutz ist. Insbesondere im Bereich des regelmäßigen Ausdauertrainings werden die Grundlagen dafür gelegt, dass das körperliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit langfristig erhalten bleiben. Allen die mehr darüber erfahren wollen sei die Homepage „fit-forfire-figthing.de“ empfohlen, die übrigens auch bei uns im Intranet einsehbar ist. Glanzpunkt war im letzten Jahr der 1. baden-württembergische

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EUGH - Nein danke
EUGH-Urteil, wo steuert die Feuerwehr hin?
Eines schönen Abends auf der Feuerwache, ein Hauptbrandmeister druckt die neueste LBD- Information am Wach- PC aus. Die dort vermittelte Nachricht schlägt wie ein Blitz ein, so dass sofort eine Sitzung der Wachmannschaft einberufen wird. Es kommt wie es kommen musste, alle Befürchtungen treffen ein. Hatte man immer noch gehofft, dass es für die Feuerwehren Ausnahmen gibt, so schlägt das Urteil, nämlich eine max. Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche, mit voller Wucht auf die Feuerwehr ein. Jahrelang wurde spekuliert und, zumindest aus meiner Sicht, von einigen Feuerwehrkollegen vollkommen unüberlegt geklagt. Nun haben wir den Schlamassel, man kann davon ausgehen, dass nicht nur die Berliner Feuerwehr in die Handlungsunfähigkeit getrieben wird. Denn um den heutigen Einsatzstandard zu halten, müssten über 270 neue Stellen geschaffen werden. Hier kam vom Berliner Senat schon ein klares „NEIN“. Wie will man also ein vernünftiges Sicherheitspaket für die Stadt erarbeiten, muss man dies wohl wieder einmal auf den Rücken der Kollegen austragen. Zuerst ist es, so zumindest das Schreiben vom LBD, nicht mehr möglich den 24h Dienst zu erhalten. Dadurch wird eine gesunde Grundstruktur aller Feuerwehren zerschlagen. Der jahrzehntelang bewährte Dienst soll einem 12h Dienst weichen, der sich in einer 48- Stundenwoche widerspiegelt. Um die Einsatzfahrzeuge noch halbwegs zu besetzen, sollen bzw. müssen tägliche und vor allen Dingen nächtliche Funktionen gestrichen werden. Dies ist mehr als bedrohlich, denkt man daran, dass wir uns seit einigen Jahren am untersten Level bewegen. Letztlich noch im Fernsehen als Minimalkonzept bezeichnet, sollen nun noch weniger Funktionen besetzt werden. Da stellt sich zunächst die Frage, wer dieses politisch und menschlich verantworten will. Hinterher wird sich jeder hinter irgend welchen Gesetzestexten verstecken, getrost nach dem Motto „Was sollen wir denn machen“? Ich denke, hier wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Darunter zu leiden haben nicht nur die Kollegen der Feuerwehr sondern in erster Linie die Bevölkerung. Sicherheit wird immer teuer sein, gerade weil sie nicht planbar ist. Das Großfeuer hält sich nicht an sinnlose EU Regeln, sondern bricht nachts genauso aus wie am Tage. Das harte Wort „sinnlos“ deswegen, weil dieses Urteil nichts und niemanden irgend etwas bringt. Der Schaden wird so immens groß sein, denn es trifft ja alle Feuerwehren, dass das Chaos vorprogrammiert ist. Die Kassen sind überall leer, das weiß wohl mittlerweile jeder, Neueinstellungen wird es deswegen auch woanders nicht geben. Aus diesem Grunde wird die Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten sein. Denkt man noch an den Ursprung des Urteiles, die Ärzte klagten darauf, dass die Bereitschaftszeit als Arbeitszeit anerkannt wird, stellt man fest, dass über die Ärzte fast keiner mehr redet und nun als Belohnung alles Negative an der Feuerwehr hängen bleibt. Im Gegenteil, wie neulich im Fernsehen zu sehen war, wird die ganze Sache einfach wieder aufgeschoben, von der Feuerwehr hat immer noch keiner geredet. Dabei haben die Praktiker von Anfang an gesagt, dass die Umsetzung von Niemanden finanzierbar ist, hat natürlich wieder keinen interessiert. Das großspurige Gerede, zumindest einiger, Gewerkschaftler und die wahrscheinlich auf ganz andere Interessen abgezielte Klagerei einiger Kollegen dürfte der Sache noch den Rest gegeben haben. Das klingt für den einen oder anderen wohl ziemlich hart, aber bis jetzt hat sich leider mein persönlicher Pessimismus immer wieder als Wahrheit entpuppt. Zur Weltmeisterschaft wird der Sicherheitsstandard der Stadt auf ein deutliches Maß angehoben. Hier ist es auch vollkommen egal, wer wie lange und wo arbeitet, weil es ja angeblich ein Ausnahmezustand ist. Irgendwann nach der WM ist dann alles anscheinend egal. Strikte Regeln, unterbesetzte oder vielleicht sogar nicht besetzte Feuerwachen, für mich beginnt hier erst der Ausnahmezustand. Natürlich kann auch der Landesbranddirektor an einer EU-Regel so schnell nichts verändern, die Chefs aller Feuerwehren gemeinsam sollten dagegen schon andere Einflussmöglichkeiten haben. Ich bin mir tief bewusst, dass entscheidende Richter in diesen Fällen von der Feuerwehrstruktur nicht sehr viel wissen. Die Frage stellt sich immer, wer informiert wen an welcher Stelle richtig. Anscheinend müssen wir uns in letzter Zeit immer und immer irgendwelchen Sinnlosigkeiten unterwerfen, koste es was es wolle. Die Leidtragenden sind wir und vor allem die Bevölkerung, denn ein effektiver Schutz kann auf dieser Basis nicht mehr gewährleistet werden. Wer etwas anderes behauptet, muss sich dem Vorwurf der Lüge aussetzen. Als langjähriger KED Mitarbeiter dachte ich damals, den Untergang der Feuerwehr zu verhindern, mit dem EUGH-Urteil ist das Absaufen meines Erachtens garantiert. Auch wenn noch nichts feststeht, wer halbwegs geradeaus denkt, weiß was auf uns zukommt. Schierz

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