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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 1.2004

Brennpunkts1 new
Informationen über die Berliner Feuerwehr Herausgeber: FKF Förderkreis Feuerwehr e.V. e.V.

Ausgabe 12/2004

Jaaaa Ihr lebt noch, Ihr lebt noch, Ihr lebt noch
Inhalt:
Atemschutznotfalltraining bei der Berliner Feuerwehr Seite 2 Neue Fahrzeuge ModellNews Seite 3 Seite 5 Frei nach dem Motto eines nicht unbekannten Erfolgsschlagers möchte sich der Förderkreis Feuerwehr (FKF) mit diesem Infoblatt wieder zu Wort melden. Nachdem nun seit langer Zeit kein Brennpunkt mehr erschienen ist und wir immer wieder gefragt werden, wann es weiter geht, haben wir uns dazu entschlossen, die „Brennpunkt News“ in unregelmäßiger Abfolge in Form eines Informationsblattes zu drucken. Dabei ist uns wichtig, dass der Inhalt aus Informationen rund um die Berliner Feuerwehr besteht. Das heißt, Neuheiten, Technik, Sport, Kritisches und natürlich das Einsatzgeschehen sollen hier zu Wort kommen. Voraussetzung ist, dass Beiträge fließen. Hier sind nicht nur Mitglieder des FKF angesprochen, sondern alle Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr. Sachverstand und Sachlichkeit sind in erster Linie gefragt. Änderungen der Artikel sowie eine gewisse „Anstandskontrolle“ bleiben selbstverständlich der Brennpunkt Redaktion vorbehalten. Sollten Sie Anregungen, Wünsche oder Beiträge liefern wollen, senden Sie diese einfach an den Förderkreis Feuerwehr oder an Hans-Jörg Schierz, FW Marzahn 2. Wachabteilung oder an Michael Janasik FF Lichterfelde. Ob unser Informationsblatt die gleichen Erfolgschancen hat wie der Brennpunkt, wird die Zeit mit sich bringen. Wir wünschen Ihnen liebe Leser viel Spaß beim „Schmöckern“. Im Übrigen sollen die „Brennpunkt News“ keine Konkurrenz zur LBD Information werden, zumal diese ohnehin nur für den Dienstgebrauch bestimmt ist. Zeitbedingt wollen wir auf diesem Wege allen Mitarbeitern und Mitgliedern des FKF ein frohes, gesundes und sorgenfreies Weihnachtsfest wünschen sowie einen guten Rutsch in das Jahr 2005. Der Vorstand des FKF

Der Bereich „Grundsatz und Steuerung“ - ein unbekanntes Wesen - Teil 1 Seite 7

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Atemschutznotfalltraining bei der Berliner Feuerwehr
Das kann uns nicht passieren, haben sicherlich viele Feuerwehrleute noch vor einigen Jahren gedacht. Gemeint sind Einsätze, wo eigene Kollegen die unter Atemschutz arbeiten, in Not geraten, schlimmstenfalls sogar aus Lebensgefahr gerettet werden müssen. Eigentlicher Auslöser des Ganzen war ein Dienstunfall in Köln, bei dem ein Feuerwehrmann einen Einsatz unter Atemschutz mit seinem Leben bezahlt hat. Widrige Umstände, Kommunikationsprobleme, mangelnde Erfahrung, kein Rettungskonzept und Missverständnisse bildeten die gefährliche und für den Kameraden tödliche Mischung. Hand aufs Herz, das gleiche hätte bei jeder anderen Feuerwehr- also auch bei uns- genauso passieren können. Ohnehin mehren sich Unfälle unter Atemschutz in letzter Zeit mit rasantem Tempo. Mit der (SB) unverzüglich einzuleiten. Fleißige Kollegen der Berliner Feuerwehr haben dafür ein neues Konzept erarbeitet. „Atemschutznotfalltraining“ lautet die Geheimwaffe, mit der jeder Feuerwehrmann der Berliner Feuerwehr der unter Atemschutz arbeitet und natürlich auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Zukunft ausgebildet wird. Hierzu war es zunächst erforderlich, sogenannte Atemschutznotfalltrainer auszubilden, die ihr erlerntes Wissen dann an die anderen Kollegen weitergeben. Ziel der gesamten Ausbildung ist es für alle, Rettungstechniken zu erlernen und dabei auch relativ schnell zu erkennen, wo die eigenen Grenzen sind. In systematischer Reihenfolge wird den Teilnehmern eines Lehrganges (12 Personen) Theorie und vor allen Dingen viel Praxis vermittelt. Drei Tage sind für jeden Atemschutzträger der Berliner Feuerwehr vorgesehen. Erste Erfahrungen zeigen deutlich, dass bis jetzt fast alle Teilnehmerauch die Skeptiker- vom Training

Beusselstr. Moabit hat es auch die Berliner Feuerwehr erwischt. Die Gründe der Unfallvermehrung sind vielschichtig. Auch hier kommen unterschiedliche Bestandteile zusammen. Neue Bauweisen, dicht verschlossene Räume, neue Baustoffe und letztendlich feuerwehrbezogene Probleme wie, mangelnde Erfahrung, unpassende Taktiken, Unterschätzung der Gefahr, falsches Sicherheitsdenken durch gute Schutzkleidung und vermehrtes Auftreten von Durchzündungen, haben in letzter Zeit auch uns zu einem Umdenken bewogen. Dazu gehört auch ein Sicherheitskonzept, nämlich wenn es zu einem Unfall kommt, sofort ohne Zeitverlust die richtigen und effektivsten Maßnahmen zur Rettung des verunfallten Feuerwehrmanns

begeistert waren und dies für äußerst sinnvoll hielten. Am ersten Tag wird Theorie vermittelt und dann geht es an die erste Übung, nämlich einen verunfallten Atemschutzträger zu retten. Die Übung wird extra ohne Vorkenntnisse durchgeführt um den Teilnehmern zu zeigen, wie schnell Grenzbereiche erreicht werden und vor allen Dingen wie einem die Zeit davon läuft. Spätestens danach dürfte auch dem letzten Zweifler bewusst werden, hier muss etwas getan werden. Der zweite Tag besteht fast ausschließlich aus Praxis. Vermittelt werden Suchtechniken, das gegenseitige Kuppeln der Atemschutzversorgung unter null Sicht und verschiedene Großübungen mit unterschiedlichen

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Rettungsmitteln. Am letzten Tag ist es vor allen Dingen das Ziel, das Erlernte in einer erneuten Notfallübung in die Tat umzusetzen. Hier kommen dann meistens wesentlich bessere Ergebnisse zu Stande. Angemerkt sei noch, dass bei den Übungen niemand vorgeführt wird, Fehler passieren hier fast jedem Teilnehmer. Vielmehr ist es wichtig, für alle Probanten ein Gefühl zu vermitteln, wie schwer es wirklich ist, einen verunglückten Feuerwehrkollegen unter Atemschutzbedingungen mit

den dazu aufkommenden Stressgefühlen aus so einer Situation zu retten. Am Schluss der Übungen und der Ausbildung steht ein für alle wichtiges Feedbackgespräch. Die Ausbildung findet zur Zeit in allen drei Direktionen statt und wird sich vermutlich über längere Zeit erstrecken. Für die künftigen Teilnehmer ein kleiner Tipp am Rande, nehmt Euch die ältesten Stiefel mit die Ihr habt, gestattet sind auch die alten „Knobelbecher“, da diese durch das

Herumrobben auf dem Boden doch sehr in Mitleidenschaft geraten. Nomexkleidung wird im Regelfall vorgehalten, Probleme entstehen hier allenfalls für die etwas „Unförmigen“ unter uns. Getränke in Form von Mineralwasser werden ebenfalls angeboten und müssen sogar zu sich genommen werden. Für alle sei jedoch gesagt, nach den Übungen werdet auch Ihr eingesehen haben, wie wichtig diese Übungen waren. Text u. Fotos: H.-J. Schierz

Neue Fahrzeuge bei der Berliner Feuerwehr
Im September 2004 wurden wieder zwei neue Drehleitern (DLK) in Dienst gestellt. So ließ sich die Berliner Feuerwehr von der Firma Metz zwei L 32 (PLC III) bauen, die eher Metz untypisch sind. Sie bestehen als Besonderheit aus einem fünfteiligen pulverbeschichteten Leistersatz. Mit dieser Konstruktion konnte man bei dem Fahrzeug eine Gesamtlänge von 8.800 mm erreichen. Aus diesem Grund beträgt auch der Radstand nur 3.950mm was der Drehleiter eine gute Wendigkeit verschafft. Der vordere Überhang von nur 750 mm

Die Kurzen kommen
chen, bedingt durch ihr hohes Alter, nur geringe Einstellmöglichkeiten bieten. Die beiden Neulinge die ein sehr ausgewogenes und gefälliges Gesamtbild besitzen, werden auf den Feuerwachen Prenzlauer Berg und Tempelhof stationiert. Dies sind die beiden ersten Drehleitern die mit leuchtroter Folie beklebt sind. Als optische Aufwertung besitzen sie geringe Anteile mit blauer reflektierender Folie zwischen Fahrerhaus und Aufbau sowie am Drehturm. Um trotz

(gemessen ab Stoßstange) lässt das Fahrzeug unfallfrei in enge Straßen einbiegen. Der Grund dieser besonderen Drehleiterbeschaffung ist mit der teilweise engen Stadtbebauung in Berlin zu erklären. Hinzu kommen die vielen Falschparker, die den Berliner Feuerwehrleuten oft große Probleme bescheren. Zu guter letzt ist es unumgänglich, dass einige Feuerwa-

fünfteiligen Leitersatz ebenfalls eine geringe Gesamthöhe zu erreichen, unterzog sich das Fahrerhausdach einer Absenkung. Dadurch konnte man auf eine Tiefersetzung des gesamten Fahrerhauses verzichten was zum einen enorme Kosten spart und zum anderen das Fahrverhalten nicht negativ beeinträchtigt. Als Abstützung verwendet man die

stufenlos in der Breite ausfahrbare Waagerecht-Senkrecht Abstützung. Motorisiert ist das Fahrzeug mit einen 280 PS starkem Motor der wie das 14 t Fahrgestell von der Maschinenfabrik Augsburg- Nürnberg (MAN) stammt. Dem Maschinisten stehen insgesamt 9 Gänge plus Rückwärtsgang zur Verfügung. Besonderheit hierbei ist der Kriechgang, der ein sehr feinfühliges Fortbewegen zulässt. Ausgestattet ist die DLK mit Features wie: - ein Wenderohr am Stülpkorb in Verbindung mit einem 32 m B-Schlauch - eine neuartige teilbare Schleifkorbtrage - einem aufblasbarem Schlauchboot - einer festinstallierten Stromversorgung 380 V - einer Krankentragenauflage - Flutlichtscheinwerfer am Korb die automatisch so ausgerichtet werden, dass sie die Einsatzstelle von oben ausleuchten - einer Korbumfeldbeleuchtung - Überklappkorb für 270kg bzw. 3 Personen Ansonsten ist die DLK mit den üblichen Geräten für die Wasserversorgung etc. ausgerüstet. Im Fahrerhaus befindet sich als Neuheit für den Maschinisten ein großer Druckknopf (Buzzer) der das Auslösen der Signaleinrichtung veranlasst. Dies war ein langjähriger Wunsch der Fahrer, weil ihnen die anderen Schalter oft zu klein waren. Die zweite Septemberwoche war der Zeitpunkt der Indienststellung beider Drehleitern. Text u. Fotos: H.-J. Schierz

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Neues LHF 16/12
In diesem Jahr wurden insgesamt neun neue LHF in Dienst gestellt. Die meisten davon sind mit der bekannten und bewährten Standardausrüstung bewaffnet. Bei den zuletzt beschafften beiden Fahrzeugen gibt es jedoch etwas neues zu verzeichnen. Für den Fahrzeugführerplatz (Beifahrerseite) ist nun erstmalig auch ein Atemschutzgerät vorgesehen worden. Die Meinungen gehen in der Behörde allerdings sehr auseinander, was diese Maßnahme betrifft. Was viele Zugführer für eine sinnvolle Einrichtung halten, löst bei Skeptikern auch einige Befürchtungen aus. Zum einen hat man Angst, der Zugführer könnte sich „alleine“ in Bereiche wagen wo man wirklich nur truppweise arbeiten sollte, oder er könnte eigenständige Rettungsversuche starten, weil der Angriffstrupp noch nicht vor Ort ist. Andererseits gehen die Befürworter davon aus, dass jeder so viel Verstand haben sollte und das Gerät sinnvoll und bedacht einsetzt. Wirkungsvoll kann das Behältergerät zum Beispiel bei Vor- oder Nacherkundungen eingesetzt werden, denn wie oft kommt es vor, dass doch eine Menge Restrauch vom Einsatzleiter unweigerlich eingeatmet wird. Man sollte das Atemschutzgerät also in erster Linie als Eigenschutz betrachten. Man darf hier auch sehr gespannt über die ersten Erfahrungsberichte sein. Zur weiteren Neuheit gehört ein im Innenraum installierter Suchschein-

werfer, der ein Auffinden der Einsatzstelle des nächtens erleichtern soll. Ein Wunsch der Maschinisten war es, einen größeren Knopf zum Auslösen der Fanfare zu bekommen, was nun in Form eines Pilzknopfes (Buzzer) auch verwirklicht wird. Auf dem Dach befindet sich neben der Fanfare ein großer Lautsprecher. Ab jetzt werden Außendurchsagen mit Hilfe eines Innenmikrofons möglich sein. Die beiden neuen LHF werden den Feuerwachen Marzahn und Urban zugeteilt, die damit ihre Erfahrungen machen sollen. Auch am Outfit gibt es eine leichte

Änderung zu verzeichnen. Aufgrund der verwendeten leuchtroten Folienbeklebung kommen die gelben 112 Aufschriften nicht mehr richtig zur Geltung. Diesem Umstand begegnete man nun mit der Verwendung von blauen retroreflektierenden Aufschriften. Wie man deutlich sieht geht die Entwicklung der Löschfahrzeuge kontinuierlich weiter, was nicht zuletzt auch den Wünschen der Feuerwachen entgegen kommt.

Text u. Fotos: H.-J. Schierz

Sie fristen meistens ein Schattendasein bei der Feuerwehr. Gemeint sind die sogenannten Mannschaftstransport-fahrzeuge (MTF), die wie der Name schon aussagt, zum Transport von mehreren Personen geeignet sind. Lange Zeit sind hier keine Neufahrzeuge mehr beschafft worden, was sich noch in diesem Jahr ändert. Insgesamt werden es sechs Stück werden. Fünf davon werden das Volkswagen Markenzeichen tragen und in Form von VW T 5 Modellen beschafft. Das sechste Fahrzeug wird ein Daimler Chrysler Viano sein, der der Serviceeinheit „Fahrzeuge und Geräte“ als Reisefahrzeug zugeteilt wird. Alle Fahrzeuge sind RAL 3000 (Feuerrot) lackiert und besitzen bis auf das Reise- MTF keine optische und akustische Warneinrichtung.

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News dell Mo
von Ingo Papenfuß

Havel, Folienbeklebung, Auflage: 1000 St., Preis: 26.95 € (1) und ein Mercedes Atego LF 8/6 Ziegler der FF Mertesdorf / Rheinland-Pfalz, sehr viele Detaildrucke, Auflage: 750 St., Preis: 24.95 € (1). Diese 5 Modelle sind Herpa-Modelle. Für kurz vor Weihnachten ist ein Taucher-Fahrzeug mit Schlauchbootanhänger aus Bayern in einer 500er Auflage angekündigt. Hersteller: Busch. Ein weiteres brandneues Modell ist ein Herpa-Mercedes Actros S HLF 24/20-2/Ziegler der BF Bremerhaven mit zahlreichen Drucken und Details, Auflage: 1000 Stück, Preis: 29.95 € (2).
VRW der FF Bruchsal

Da manche von uns auch Feuerwehrmodellautos sammeln, möchte ich hier einige Sammlerinformationen über HO-Modelle weitergeben. Über Serienmodelle, d.h. Modellautos, die man regulär im Modellfachhandel kaufen kann, werde ich nur am Rande berichten. Die Informationen über diese Modelle sind für jedermann recht einfach zu bekommen, daher möchte ich hier speziell Sondermodelle vorstellen. Diese sind z.B. im Auftrag eines Modell-Autoladens gemacht worden und werden auch nur von diesem verkauft. Die Zahl in Klammern nach den Modellbeschreibungen steht für die Bezugsquelle, Adressen am Ende desTextes. Aus der Serie „Feuerwehren in Rheinland-Pfalz“ erschien das Modell Nr. 5 Mercedes Sprinter als ELW der BF Mainz, Folienbeklebung, als Formneuheit hat das Modell geschlossene Heckfenster, Auflage: 750 St., Preis: 20.50 € (1). Das Modell Nr. 6 der Edition ist ein Mercedes E-Klasse T-Modell als NEF der BF Trier. Vorbildgerecht be-

druckt, Auflage: 500 St., Preis: 17.95 €. (1). Als Modell Nr. 7 erschien ein Mercedes Actros Mopf WLF mit AB Umweltschutz der BF Trier, viele Drucke, Auflage: 500 St., Preis: 29.95 € (1). In der Serie „Feuerwehren der Bundesländer“ erschien ein MAN LE LF 16/12 Ziegler der FF Brandenburg/

Weitere Modelle: - Mercedes Sprinter (Herpa) als VRW der FF Bruchsal (BW), Folienbeklebung, Auflage: 1000 Stück, Preis: 18.95 € (2) (Foto links) - MAN M 2000 Evo LF 16/12 der BF Kassel (Herpa), Folienbeklebung, viele Drucke, Auflage: 1000 Stück, 29.95 € (2) - MAN LE 2000 als TLF 16 (Herpa)

Mercedes ML NEF BF Osnabrück

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der BF Augsburg mit vorbildgerechter Bedruckung, da Herpa keinen TLF-Aufbau hat, muss/kann man die Haspelhalterungen entfernen, damit der optische Eindruck stimmt, Auflage: 1000 Stück, Preis: 28.50 € (2) - Mercedes Actros TroTLF 24/50-5 250 (Herpa) der FF Frechen, rot mit gelben Streifen, 24 Drucke, Auflage: 1000 St., Preis: 27.95 € (2) - Renault Kangoo (NOREV-Modell) als KEF der FF Speyer, viele Drucke, Auflage: 580 St., Preis: 12.95 € (2) - Mercedes 615 D Vario Koffer Lkw (AWM-Modell) als GW-U der FF Dietzenbach, weiss mit RAL 3024Foliendruck, Auflage: 490 St., Preis:17.90 € (2) - Fiat Ducato MTF (Busch) der FF Kippenheim, weiß mit roten Drucken, Auflage: 500 St., Preis: 14.90 € (2) - Mercedes Actros WLF ( Herpa ) mit AB KFZ-Versorgung der BF Hamburg, Fahrerhaus leuchtrot, Abrollbehälter in RAL 3000, viele Drucke, Auflage: 500 St., Preis: 30.65 € (3) - Mercedes ML (Busch) als NEF des Rettungsdienstes Goslar, weiß mit rot, Auflage: 500 St., Preis: 15.95 € (3) - Mercedes ML (Busch) als NEF der BF Osnabrück, tolles Design, rot mit gelb, Auflage: 500 Stück, Preis: 20.95 € (3). (Foto Seite 5 unten) Ein tolles Serienmodell von Herpa ist seit ein paar Wochen erhältlich, der Mercedes Vito als B-Dienst ELW (Art.-Nr. 046251) der BF Berlin. Das Modell ist schablonen-lackiert und nicht bedruckt und wirkt dadurch noch hochwertiger. Preis: 11.- €. (Foto oben) Tolle Modelle hat auch RIETZE mit den Mercedes Atego/MAN L 2000 LF 16/12 bzw. TLF 16/25 mit Schlingmann-Aufbauten herausgebracht. Diverse Details wie detailierte Schlauchhaspeln, filigrane Astabweiser für die Blaulichter, einsteckbarer Lichtmast usw. zeigen, was heute im Großserienmodellbau zu annehmbaren Preisen machbar ist! Die Modelle sind erstmal unbedruckt erhältlich, diverse vorbildbezogene Varianten und bestimmt auch Sondermodelle werden nach und nach erscheinen. Alle angegebenen Preise sind die Original-Preise, zur Verfügbarkeit der Modelle, weitere Infos und Bilder bitte beim Händler nachfragen! Bei der Betrachtung der Modellpreise muss man feststellen, dass die Preise innerhalb weniger Jahre 1 zu 1 von DM in Euro umgewandelt wurden. Bezahlte man z.B. für ein Sondermodell auf Mercedes Sprinter von Herpa ca. 20.- DM so sind es heute 18.- bis 20 .- Euro!! Sicherlich sind die Qualität der Bedruckung und die Details gestiegen, ob dies aber solch einen Preissprung rechtfertigt, muss jeder Sammler für sich selbst entscheiden!

Mercedes Vito ELW-B BF-Berlin

Bezugsquellen:
(1): Modellbahnladen Klee, Tel. 06781/3486, www-exklusive-blaulichtmodelle.de (2): Feuerwehr Versand Friesenheim, Tel. 07821/997844, www.feuer1.de (3): Der kleine Autoladen, Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de Internetshop noch im Aufbau.

Buchhinweis:
„Wasser marsch in der DDR“ Feuerwehr und Brandschutz in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR Autorenkollektiv ISBN: 3-9809313-2-3, Preis : 54,60 Erscheinen etwa Frühjahr 2005 Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH

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Der Bereich „Grundsatz und Steuerung“ – ein unbekanntes Wesen? - Teil 1
Wie es begann... Im Zuge der Berliner Verwaltungsreform wurde auch die Berliner Feuerwehr neu strukturiert. Im Jahr 1998 beschloss die Führung, die bisherigen sechs Abschnitte in drei Direktionen mit erweiterten Kompetenzen und Verantwortung sowie die Abteilungen in Serviceeinheiten zu überführen. Im Frühjahr des folgenden Jahres begann die Umsetzung der Verwaltungsreform, indem die spezielle Arbeitsgruppen, z.B. ARTUR und PULSE, ihre Arbeit aufnahmen. Mitte des gleichen Jahres begannen sogenannte Kernteams mit der Bildung der drei neuen Direktionen. Neben dem Landesbranddirektor koordinierte der Bereich Lenkung und Steuerung (LuSt) den Umorganisationsprozess der Berliner Feuerwehr. Hauptergebnis war die grundsätzliche Festlegung der neuen Organisationsstruktur; ein zentraler Bestandteil stellte der Bereich Planung und Steuerung (PluS) dar, der sich zum 1. Januar 2000 strukturierte und in dem die Abteilungen I, Einsatzdienst, und II, Vorbeugender Brandschutz aufgingen. Der Vorläufer von Grundsatz und Steuerung (GS) war in seine Realisierungsphase eingetreten. Wie es heute aussieht... Der Bereich „Grundsatz und Steuerung (GS)“ gliedert sich in die Fachbereiche: • Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung, • Katastrophenschutz • Psychosozialen Dienst, • Recht und Widersprüche • Rettungsdienst • Steuerungsdienst (StD) • Vorbeugenden Brand- und Umweltschutz Aufgabe von GS ist es, den Landesbranddirektor bei der Gestaltung eines einheitlichen, leistungsfähigen, bürgerorientierten und wirtschaftlich ausgerichteten Hilfeleistungssystems im gesamten Stadtgebiet zu unterstützen. Zu diesen Aufgaben gehören u.a. (hier kurzgefasst): • Kosten- und Leistungsrechnung, • Vorgaben für ein einheitliches Berichtswesen und dessen Auswertung, • Vorgaben zum Personal-, Finanz- und Qualitätsmanagement, • Finanz- und Qualitätscontrolling und • Strategische Planungen sowie die Erarbeitung einheitlicher Regelungen (einschließlich der Qualitätsstandards) für: o den Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren, o den Vorbeugenden Brandund Umweltschutz sowie o den Psychosozialen Dienst Bei diesen Aufgaben, die oft mit neuen Ideen und Visionen einhergehen, muss GS natürlich die rechtlichen Rahmenbedingungen und kostenmäßigen Auswirkungen berücksichtigen. Was wird nun konkret gemacht... Der Fachbereich „Brandbekämpfung / Technische Hilfeleistung (BT)“ erarbeitet grundsätzliche Vorgaben für die Einsatzabläufe der Brandbekämpfung und der Technische Hilfeleistung. Er nimmt Stellung zu Rechtsgrundlagen, technischen Regelwerken und Richtlinien und wertet besondere Einsätze aus. Dabei sollen einheitliche Arbeitweisen und Handhabungen des Einsatzdienstes in den drei Direktionen kontrolliert und gesichert werden – dies gilt auch für die Freiwilligen Feuerwehren. Die Mitarbeiter kümmern sich um die grundsätzlichen Fragen der Führungsorganisation des Einsatzdienstes, sie erarbeiten die Ausrückeordnung und nehmen die Belange des Einsatzdienstes bei der Gestaltung von Dienstplanmodellen wahr. Ferner findet die Erarbeitung, Aktualisierung und Herausgabe der einsatzdienstbezogenen Teile der Mappe „Führung u. Einsatz“, sowie anderer Arbeitsunterlagen des Einsatzdienstes statt. Dazu werden grundsätzliche und direktionsübergreifende Festlegung des Funktionsbedarfs auf der Grundlage definierter Qualitätsstandards festgeschrieben. Die Liste weiterer Aufgaben ließe sich mühelos weiterführen. Damit jedoch die anderen Bereich noch zum Zuge kommen, sei heute abschließend noch erwähnt, dass gerade aktuell an Standard-Einsatz-Regeln (SER) gearbeitet wird, um ein einheitlicheres Vorgehen mehrerer Staffeln sicherzustellen. Der Fachbereich „Rettungsdienst (RD)“ ist zuständig für direktionsübergreifende Grundlagen der Einsatzorganisation des Notfallrettungsdienstes und hat die Fachaufsicht über die medizinischen Belange des Einsatzdienstes einschließlich der Feuerwehrleitstelle. Er bearbeitet Angelegenheiten der Seuchenhygiene, Desinfektion und Entwesung in Abstimmung mit der für die Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung und erstellt medizinische Vorgaben für die Durchführung von Desinfektionen und Entwesungen in der Desinfektionsstelle der Berliner Feuerwehr, über die der Bereich die Fachaufsicht führt. Die Mitarbeiter erstellen Geschäftsund Dienstanweisungen für die Durchführung des Notfallrettungsdienstes und nehmen Stellung zu Rechtsgrundlagen, medizinischen Richtlinien und Regelwerken und deren Umsetzung bei der Feuerwehr. Ferner bereiten sie Verwaltungsvereinbarungen des länderübergreifenden Notfallrettungsdienstes vor; diese Vereinbarungen ermöglichen die reibungslose Zusammenarbeit mit den angrenzenden Brandenburger

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Landkreisen und der Stadt Potsdam im bodengebundenen Notfallrettungsdienst. Mit der zuständigen Serviceeinheit werden Planungen für die Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und –geräten abgestimmt und Fahrzeug- und Geräteerprobungen des Rettungsdienstes betreut. Andere Aufgaben bleiben an dieser Stelle unerwähnt, doch sei abschlie-

ßend noch auf die Organisation und Koordinierung der Führungsgruppen „Leitender Notarzt“ und „Organisatorischer Leiter Rettungsdienst“ sowie die Mitarbeit in Gremien und Kommissionen, wie z. B. „AG Notarzt Berlin e.V.“, „Arbeitskreis Ärztlicher Leiter Rettungsdienst in Deutschland“ und „Leitender Notarzt“ hingewiesen. Die anderen Bereiche sollen in einem weiteren Artikel behandelt werden.

Mit Sicherheit wäre es für die Leser der FKF brennpunkt news auch sehr interessant, wenn die einzelnen Fachbereiche mit eigenen Beiträgen und konkreten Beispielen ihre Arbeit selbst vorstellten. Andreas Ohlwein, GS RD 11

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