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Periodical volume

Full text: Brennpunkt news Issue 2.2005

Brennpunkts2 new
Informationen über die Berliner Feuerwehr

Ausgabe 1/2005

Herzlichen Glückwunsch
Inhalt:
Neues vom Atemschutznotfalltraining Der fliegende Holländer Neue Fahrzeuge BSG TFA Team Berlin ModellNews Seite 4 Seite 5 Seite 2 „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind jetzt 25 Jahre in unserer „Firma“, aber wissen Sie was, es interessiert uns eigentlich gar nicht.“ So oder ähnlich liebe Kolleginnen und Kollegen werden wir uns ab jetzt fühlen. Zu den Gehaltseinbußen der letzten Jahre gesellt sich nämlich wieder eine neue Überraschung von unserem obersten Dienstherren. Denn in einem lapidaren und typisch paragraphendeutsch gehaltenen Rundschreiben teilte man den Mitarbeitern der Stadt mit, quasi als letzte Weihnachtsüberraschung, dass ab sofort die Sonderzuwendungen für die 25- und 40- jährigen Dienstjubiläen gestrichen sind. Ach ja, nicht zu vergessen ist, dass es natürlich auch die entsprechende Urkunde für das Dienstjubiläum – frei nach dem Motto, mach Dir doch selber eine - ebenfalls der Sparwut zum Opfer gefallen ist. Da darf man doch gespannt sein, wie viel der Staat mit diesen „lästigen“ Papierausgaben sparen wird. Zu guter letzt ist es dann wohl auch noch einem fleißigen Mitarbeiter aufgefallen, dass es für die Jubilare bisher einen freien Tag gab. Na klar, weg damit! Auch wenn diese Maßnahme erst einmal wieder storniert wurde, (eigentlich wohl mehr wegen eines formalen Fehlers) dürfte auch der gewährte Tag bald wegfallen. Ich glaube, nicht einmal in der kleinsten Firma der es schlecht geht, würde man so seine langjährigen Mitarbeiter behandeln. Ich dürfte für viele sprechen wenn ich sage, dass es hier bestimmt nicht um den lächerlichen Geldbetrag geht, der sowieso von der Lohnsteuer aufgefressen wurde, sondern vielmehr die Missachtung des Staates insbesondere des amtierenden Senats gegenüber seinen Mitarbeitern. Unwürdiger kann man nun wirklich nicht behandelt werden. Es ist wunderschön, wenn der Innensenator zu Weihnachten unsere Arbeit und unser unermüdliches Engagement lobt, aber abnehmen dürfte ihm dies wohl keiner mehr. Zumal er lieber durch Taten beweisen sollte, dass er zur Abwechslung auch mal etwas für uns tut. Aber was rede ich eigentlich, dafür dürfen wir ja jetzt noch länger arbeiten, weil wir ja viel gesünder sind als vorher, zumindest soll das eine Studie aussagen, auf die man sich stützt. Die vielen Todesnachrichten verstorbener Kollegen sprechen hier allerdings in der letzten Zeit eine deutlich andere Sprache. Vielleicht erreicht ja auch ein Feuerwehrmann einmal sein 50-jähriges Dienstjubiläum. Genau dann, wenn man uns die Lebensarbeitszeit auf 75 angehoben hat. Natürlich bekommt er dann auch nichts, weil .........................? Auch wenn wir in schlechten Zeiten leben - liebe Regierenden der Stadt - auch die öffentlich Bediensteten haben so etwas wie Würde. Stattdessen macht Ihr den Scherbenhaufen immer größer und geht dabei über Leichen. Anerkennung für „treue“ Dienste ist Motivation, aber wofür eigentlich noch??? Hans-Jörg Schierz

Der Bereich „Grundsatz und Steuerung“ - ein unbekanntes Wesen - Teil 2 Seite 7

Impressum:
Herausgeber & Redaktion: Förderkreis Feuerwehr e.V. Gestaltung, Satz: Fotographie + Layout, Berlin Druck: Kahmann Druck & Verlag, Berlin
Da die gedruckte Ausgabe nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, können die Brennpunkt news auch per Email bezogen werden. Bitte senden Sie eine Email mit dem Betreff „Brennpunkt news Abo“ an: th.hirte-foto@t-online.de Wenn Sie das Erscheinen der Brennpunkts news durch eine Anzeige unterstützen möchten wenden Sie sich bitte mit den Betreff „Brennpunkt Anzeige“ und Ihren Kontaktdaten an o.g. Email oder an folgende Telefon-Nr.: 030 / 811 87 57

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Neues vom Atemschutznotfalltraining
Viele Unterrichtsstunden wurden im Bezug auf das Atemschutznotfalltraining bereits geleistet. Nun zeigt auch die Praxis erste Früchte, denn die ersten Drehleitern sind bereits mit einem Atemschutznotfallset ausgestattet worden. Dieses Set besteht aus mehreren Komponenten. 1) Eine stabile Tragetasche mit Schleifboden 2) Eine Innentasche mit dem Rettungstuch und 2 Karabinern 3) Einem Atemschutzgerät ohne Bebänderung 4) Eine verlängerte Mitteldruckleitung mit Anschlagkarabiner und Knickschutz 5) Ein T-Stück für Atemschutzleitung 6) Eine zusätzliche Atemschutzmaske mit Nomex- Kopfspinne 7) Ein Reserve Lungenautomat 8) 2 Bandschlingen Dies ist der erste Schritt den Atemschutzeinsatz in Zukunft etwas sicherer zu gestalten. Zusammen mit der Ausbildung muss sich natürlich ein gewisses Bewusstsein der Mitarbeiter ausprägen, dass die Bereitstellung eines Sicherheitstrupps kein Spaß ist, sondern wichtiger Bestandteil einer Einsatzstelle. Hier wird noch einige Überzeugungsarbeit zu leisten sein, die zumindest allen Absolventen des Trainings etwas näher gekommen sein dürfte. Zum Training des Atemschutznotfalls gesellt sich seit einiger Zeit noch das Brandhaustraining in Schönefeld. Hier lernen die Teilnehmer einsatztaktische Maßnahmen dagegen ist der Umgang mit drohenden Durchzündungen, die wir in letzter Zeit doch öfter verzeichnen konnten. Das taktische Verhalten von

bei mehreren Arten von Brandsimulationen. Auch wenn es für Berlin längst Zeit wäre ein eigenes Brandhaus zu besitzen, ist dies wenigstens ein Anfang. Unter anderem gehört auch ein Strahlrohrtraining zum Unterricht, das anfangs etwas belächelt jedoch später als wichtig angesehen wird. Auch der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr muss nämlich gelernt sein, wer hat sonst schon einmal etwas vom Impulslöschverfahren oder „Doorcheck“ gehört. Hat man alles richtig kapiert, gelingt unter Umständen sogar eine Brandbekämpfung mit wenig Wasserschaden. Wichtiger

Atemschutztrupps kann mit dem korrekten Einsatz von Hohlstrahlrohren deutlich verbessert werden. Auf ein eigenes Brandhaus zu hoffen bleibt wohl eher ein Wunschtraum, wenn sogar schon unsere Atemschutzstrecke in einem erbärmlichen Zustand ist. Ergometer die nicht funktionieren, Endlosleitern die stillstehen usw. passen allerdings nicht in eine Zeit, wo man peinlichst genau auf Atemschutztermine achtet und dafür eigentlich auch ein gewisses Equipment benötigt. Text und Foto: H.-J. Schierz

Der fliegende Holländer
Bedingt durch den Wegfall der Löschboote fehlen mittlerweile leistungsstarke Feuerlöschkreiselpumpen, die zum Aufbau einer stabilen Wasserversorgung aus offenen Gewässern und teilweise langer Wegstrecke nötig sind. So kam es in Berlin nicht selten vor, dass bei größeren Einsatzstellen eine Löschwasser versorgung aus Kanälen, Seen oder anderen Gewässerarten mit der Hilfe eines Löschboote aufgebaut wurde. Um hier eine adäquate Ersatzlösung zu finden, wurde einigen auserwählten Mitarbeitern am 12. Januar 2005 eine solide Variante einer Löschwasserversorgung in Form eines Abrollbehälters vorgestellt. Die technischen Möglichkeiten waren sehr beeindruckend. So sind in Absatteln des Abrollbehälters

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Einlassen der turbinenpumpe dem Abrollbehälter (AB) alle notwenigen technischen Voraussetzungen vereint. Der Grundrahmen des AB besteht aus einem vorderen Geräteraum, im Anschluss teilt sich der hintere Bereich in zwei kleinere Abrollbehälter auf. Beide sind im einzelnen absattelbar. Zunächst wird der rechte AB abgesetzt, in diesem befindet sich ein Dieselaggregat und eine hydraulisch angetriebene Pumpe die mittels Rollenkonstruktion zum Wasser gebracht wird und buchstäblich in das flüssige Medium hinein geworfen wird. Die Pumpe schwimmt dabei an der Oberfläche und versorgt nun die Wasserleitung in Form von Spezial-Druckschläuchen (150mm Durchmesser)

Verlegen der Schläuche Das Wechselladerfahrzeug verfährt derweil mit dem linken separaten Abrollbehälter und verlegt in relativ kurzer Zeit die Schläuche zum Endverbraucher. Dieser kann sich in Form eines Wenderohres, Monitors oder natürlich auch eine weitere Feuerlöschkreiselpumpe gestalten. Damit man wieder auf die normalen Durchflussbreiten kommt, steht ein spezieller Ringverteiler zur Verfügung. Bis zu diesem Verteiler sind alle Armaturen auf die Größe F (150mm) ausgelegt. Eine geübte Crew könnte die ganze Aktion in 5- 10min schaffen. Nicht nur der Aufbau, sondern auch der Abbau dieser Wasserversorgung geht zügig und komfortable vonstatten. So ermöglicht eine Aufrollvorrichtung am Vorderteil des AB das Aufnehmen der vorher ausgelegten Schläuche. Ledig das Führen der Schläuche in Buchten muss von ein bis zwei Mitarbeitern unterstützt werden. Um die hydraulische Pumpe wieder aus dem Wasser zu ziehen steht eine kleine Spilleinrichtung zur Verfügung. Das gesamte System kommt aus Holland. Sogar das mitgebrachte Wechselladerfahrzeug stammte aus dem Tulpenland. Ob so ein System für Berlin beschafft wird ist natürlich noch nicht klar, überzeugend war es allerdings schon.

Text u. Fotos: H.-J. Schierz

Verteiler von F auf 5x B

Aufrollvorrichtung für F-Schläuche

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Was darf´s denn sein?
Im Januar 2005 wurde ein neuer Abrollbehälter- Sonderlöschmittel bei der Berliner Feuerwehr in Dienst gestellt. Dieser ersetzt nun ein doch sehr in die Jahre gekommenes TrockenTanklöschfahrzeug aus dem Baujahr 1981. In moderner Bauart bietet der neue Abrollbehälter folgende Löschmittel an: 1) Pulverlöschanlage mit 750 kg BC-Pulver (schaumverträglich) 2) Pulverlöschanlage mit 250 kg Metallbrandpulver 3) CO2- Löschanlage mit 720 kg CO2 (24 Flaschen a 30 kg) Um die Löscheinheiten zu bedienen, stehen auf beiden Längsseiten je eine Schnellangriffseinrichtung mit 50 m Schlauch für das BC-Pulver mit einer Pulverpistole bereit. Deren Ausstoßrate beträgt 5kg/s bei einer Wurfweite von 25m. Im Heck befindet sich eine Haspel mit 50 m Schlauch für das Pulver- Metallbrand. Um die CO2 Löschanlage zu benutzen, bedient man sich ebenfalls einer Schnellangriffshaspel mit einem 99m langen Schlauch für das CO2 Teleskopschneerohr. Gemeinsam mit einem TroLF 2000 ist der neue Abrollbehälter mit seinen Sonderlöschmitteln nun für das gesamte Stadtgebiet zuständig. So erscheint auch dessen Standort , nämlich die Feuerwache Spandau-Süd, nicht gerade als der günstigste.

Text u. Fotos: H.-J. Schierz

Seit Januar 2005 gibt es eine neue Abteilung in der Betriebssportgemeinschaft der Berliner Feuerwehr. Der Name lautet BSG TFA. Die Abkürzung TFA steht für einen der härtesten Feuerwehrwettkämpfe weltweit, den Toughest Firefighter Alive, was soviel wie härtester Feuerwehrmann der Welt bedeutet. Der Wettkampf besteht aus 4 Stationen, diese müssen nacheinander absolviert werden. Die Wettkampfkleidung besteht aus Einsatzjacke, Einsatzhelm, Sporthose und Sportschuhen. Bei Station 1, 3 und 4 muss ein Preßluftatmer (nicht angeschlossen) getragen werden. Zwischen den Stationen ist jeweils eine Pause von 10 Minuten. Es gewinnt der Teilnehmer mit der schnellsten Gesamtzeit. Die einzelnen Stationen sind wie folgt aufgebaut: 1. Station: Es müssen 2 x 4 B-Schläuche (zu je 80 m verkuppelt) an eine Kreiselpumpe angeschlossen werden und vollständig ausgezogen werden. Anschließend müssen 2

BSG TFA

einzelne B-Schläuche aufgerollt werden und an einem markierten Punkt abgelegt werden. 2. Station: Bei dieser Station müssen 100 Anschläge mit einem Vorschlaghammer in einer Hammerbox geleistet werden. Anschließend geht es mit einem Gewicht von 15 kg durch eine Röhre. Nachdem dann noch ein Schultergewicht von 90 kg über eine Strecke von 100 m getragen

wurde, muss zum Abschluss eine 2,50 m hohe Eskaladierwand überwunden werden. 3. Station: Nach dem Anleitern von 2 x 2 Steckleiterteilen müssen zwei 15 kg schwere Kanister in das 2. Obergeschoß getragen werden. Hier müssen zwei an einer Feuerwehrleine eingebundene B-Schläuche nach oben gezogen werden. Anschließend müssen die beiden Kanister wieder nach unten getragen werden und zum Schluss das Mundstück eines Wasserwerfers aufgeschraubt werden. 4. Station: Die letzte Station besteht darin, 15 Stockwerke mit Preßluftatmer (nicht angeschlossen) hochzulaufen. Weitere Infos gibt es demnächst im Intranet auf der Seite BSG Berliner Feuerwehr e.V. Abteilung TFA, beim Kollegen Weikamm, FW Marzahn, I Tour und im Internet unter www.tfainfo.de. M.Weikamm

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News dell Mo
von Ingo Papenfuß In den letzten Monaten sind wieder eine Menge Feuerwehr-Sondermodelle im Maßstab HO/1:87 erschienen. Die Zahl in Klammern nach den Modellbeschreibungen steht für die Bezugsquelle, Adressen finden sich am Ende des Artikels. Der in der letzten Ausgabe angekündigte GW-Wasserrettung ist ausgeliefert, Basis ist der Mercedes T2 Kastenwagen von BUSCH, das Modell ist dem GW-Wasserrettung der FF Aschaffenburg (Bayern) nachempfunden und hat eine vorbildgerechte Bedruckung in leuchtrot auf der weissen Karosserie mit Tauchermotiv. Angehängt ist ein Schlauchboot auf passendem Hänger. Auflage 500 Stück, Preis: 21.95€ (1). Auf der Basis des AWM-VW T4 Bus mit langem Radstand entstand der ELW der Werkfeuerwehr Münster-Osnabrück in 500er Auflage. Das Modell ist rot mit gelber Bedruckung, Blaulichtbalken vorn, 1 gelbe RKL mittig am Heck, die hinteren Scheiben sind schwarz bedruckt. Preis: 10.20 € (2). Die „angedrohte“ Variantenflut auf Basis der neuen Rietze Mercedes/MAN LF/TLF 16Schlingmann-Fahrzeuge hat Ihren Anfang genommen. Nach Vorbild des LF 16/12 der FF Bad Oldesloe erschien das passende Modell in RAL 3024 auf Mercedes Atego mit originalgetreuer Bedruckung incl. KFZ-Kennzeichen in einer 500er Auflage. Preis: 26.95 € (2). Von der Feuerwehr Leonberg erschien ein Mercedes Atego LF 16/12 in RAL 3000 mit aufwändiger, gelber Bedruckung.

Auflage: 500 St., Preis: 26.95 € (2). Nach Vorbild der BF Dortmund erschienen 2 Mercedes Atego LF 16/ 12 in jeweils 250er Auflage, einmal das Modell mit der Kennung 16-1 und einmal 16-9, die Fahrzeuge sind originalgetreu bedruckt. Preis: Jeweils 26.95 € (2). (Foto oben) Ein sehr schönes Modell ist auch das Mercedes Atego HTLF 16/25 der BF Osnabrück incl. aller Originaldrucke, KFZ-Kennzeichen und roter Felgen. Auflagenhöhe ist nicht angegeben, wahrscheinlich aber auch maximal 500 St.. Preis: 26.95 € (2). Das TOP-Modell ist jedoch das HTLF 16/25 der FW Fulda auf Mercedes Atego in weiss mit leuchtroten und gelben Drucken, als weitere Besonderheit hat das Modell 2 Einmannhaspeln am

Heck. Ein Glanzstück für jede Vitrine!! Preis: 28.95 € , Auflage: 500 St.. (2). (Foto unten) Dann gibt es noch 3 Modelle nach Vorbildern von Schlingmann-Vorführfahrzeugen: MAN LE 2000 TLF 16/25 im Schlingmann-Werksdesign, RAL 3000 mit gelber Beschriftung, Auflage: 250 St., Preis: 26.95 € (2). Mercedes Atego HLF 20/16 im Schlingmann-Werksdesign, RAL 3000 mit gelber Beschriftung, Auflage: 250 St., Preis: 26.95 € (2). Mercedes Atego HLF 20/16 im Schlingmann-Werksdesign mit aufgedruckten,roten KFZ-Kennzeichen und schwarz abgesetzten Auftritten unter den Mannschaftsraumtüren. RAL 3000 mit gelber Beschriftung, Auflage: 250 St., Preis: 26.95 € (2).

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In einer 1000er Auflage erschien ein Mercedes W 210 KTW/Binz hoch/lang nach Vorbild der BF Düsseldorf. Das Modell ist vorbildgerecht aufwändig bedruckt, Karosserie weiss mit leuchtroten Flächen, Dachkennung, seitliche Fenster im Aufbau und Heckfenster bedruckt. Preis: 19.95 €, leider scheinbar überall ausverkauft, da hilft nur noch EBAY!! In einer 500er Auflage wurde das Smart City Coupe (Busch ) nach Vorbild der BF Hamburg in rot mit gelben Beschriftungen und einem kleinen Blaulicht aufgelegt. Preis: 12.50 € (2). Als 1000er Auflage gibt es einen MAN TGA als TLF 24/60 der BF Hannover in RAL 3024 mit gelber Bedruckung und Sonderverpackung, Basis ist das Herpa-Modell. Preis: 27.95 € (2) . Das gleiche Grundmodell ist die Basis für das TroTLF der BF Köln, RAL 3024 mit gelben Aufdrucken, Auflage: ??, Preis: 29.50 € (1&3). (Foto oben)

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Ein weiteres Highlight ist der Mercedes 0404 GEKW der BF Bochum, Basis Rietze, mit 41 aufwändigen Drucken!! Ein Superlativ auch der Preis: 48.50 €, Auflage: ??. (3). Dann erschien Ende 2004 noch ein Serienmodell von AWM, welches einem Vorbild der BF Berlin nachgebildet wurde. Bei der Artikelnummer 72301, Preis 7.- €, handelt es sich um einen VW T4 Kastenwagen mit Hochdach in RAL 3000 mit einem Blaulichtbalken und Türwappen der BF Berlin, das Original fährt für die Bauabteilung mit dem Kennzeichen B20001.

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weisse Felgen, niedrige Hecktüren mit Fenstern und das Hochdach geht nur bis zu den vorderen Türen und hat dann eine Aussparung für einen Blaulichtbalken. Aber man muss halt Rücksicht auf vorhandene (oder eben nicht vorhandene) Modellformen der Hersteller nehmen, lieber ein ähnliches Modell als gar keines!! Den Rest muss/ kann der Sammler oder Modellbauer selbst verfeinern oder umbauen. Abschließend muss ich feststellen, dass der Sammler mit seinem immer knapper werdenden Budget es sehr schwer hat, mit der SondermodellFlut Schritt zu halten! Allein die Modelle aus diesem Artikel kosten zusammen 415.10 € !! Da bleibt einem nur die Qual der Wahl! Alle angegebenen Preise sind die Originalpreise, zur Verfügbarkeit der Modelle, weitere Infos und Bilder bitte beim jeweiligen Händler nachfragen! Bezugsquellen: (1): Modellbahnladen Klee, Tel. 06781/3486, www.exclusive-blaulichtmodelle.de (2): Der kleine Autoladen, Tel. 0541/2599820, www.derkleineautoladen.de (3): Feuerwehr Versand Friesenheim, Tel. 07821/997844, www.feuer1.de

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Leider ist bei dem Modell so mancher Kompromiss eingegangen worden, das Original hat schwarze Felgen, geschlossene, verblechte Hecktüren bis ins Hochdach hinein und ein durchgehendes Hochdach mit vorne 2 aufgesetzten Blitz-RKL und dazwischen Fanfaren, das Modell hingegen hat

Alles was das Herz begehrt
Der Modellbauer wird darüber sehr erfreut sein. Die Firma Truckline Decals hat nun zum zweiten mal Nassschiebebilder im Maßstab 1:87 im Bezug auf die Berliner Feuerwehr auf den Markt gebracht. Zwei verschiedene Bögen sind hier erhältlich und dienen beide dem originalgetreuem Beschriften von Berliner Feuerwehrmodellen. Augenmerk wurde hier in erster Linie auf die modernen Beschriftungen gelegt, aber auch ältere Klassiker sind dabei. So findet man auf dem Bogen 1 (Bestellnummer 1200) sämtliche Beschriftungen für Abrollbehälter, DLK, ELW 3, Teleskopmast, LHF und RTW. Bogen 2 (Bestellnummer 1201) hingegen enthält das aktuelle Berliner Feuerwehr Emblem, Kennzeichen und Wachbezeichnungen für RTW, sowie alle ELW-C Beschriftungen. Zu bestellen sind die Bögen bei TL-Decals ( w w w. t l decals.com) oder beim Händler. Die Kosten belaufen sich auf ca. 8 Euro pro Stück (ohne Gewähr). Entworfen wurden die Bögen von H.J.Schierz. Viel Spaß also beim Beschriften der Modelle.

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Der Bereich „Grundsatz und Steuerung“ – ein unbekanntes Wesen? - Teil 2
Wie es nun weitergeht... Wie angekündigt, wird in dieser Ausgabe des „Brennpunkt“ die Berichterstattung über den Bereich Grundsatz und Steuerung fortgesetzt. Um den Lesern die Arbeit dieses Bereiches näher zu bringen, sollen konkrete Projekte geschildert werden. Das Projekt:

Länder übergreifender Rettungsdienst für Berlin und Brandenburg
stellt Ihnen BA Manfred Mischke vor. Hier nun sein Bereicht... Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und der Errichtung föderaler Strukturen in den neuen Bundesländern, ereilte Berlin als dritter Stadtstadt der Republik das gleiche Schicksal, wie Hamburg und Bremen – die Umstände kommunaler Selbstbestimmung für bodengebundene Rettungsmittel offenbarte ihr Tücken. Immer wieder kam es dazu, dass Menschen, die in „rettungsdienstlichen Grenzzonen“ zwischen Berlin und Brandenburg verunglückten oder lebensbedrohlich erkrankt waren, zu lange auf die Notfallrettung warten mussten – mitunter hatte das dramatische Folgen. Verantwortlich dafür waren und sind bis heute die „Zuständigkeiten“, d.h. an der jeweiligen Landesgrenze endet(e) das Hoheitsgebiet des kommunalen Trägers des Rettungsdienstes und/ oder Feuerwehr. Für den alarmierenden Bürger eine undurchschaubare Tücke, zumal dann, wenn er mit seinem Notruf über 112 erst bei der Feuerwehrleitstelle in Berlin landete und sein Hilfeersuchen an die zuständige Leitstelle des angrenzenden Landkreises in Brandenburg abgegeben wurde. Paradebeispiele für derartige Verwicklungen gab es 1994 u.a. beim Kaufhaus Kaufland an der Landsberger Chaussee in Eiche – die Presse berichtete ausführlich darüber. Da alle verantwortlich Beteiligten diesen Missstand nicht länger hinnehmen konnten, begannen nach Vorgaben der Senatsverwaltung für Inneres und des Brandenburger Gesundheitsministeriums Verhandlungen zwischen Vertretern der Berliner Feuerwehr auf der einen und den Vertretern von acht Landkreisen und der kreisfreien Stadt Potsdam auf der anderen Seite. Leider führten die Verhandlungen nicht überall zum greifbaren Erfolg – in einem Fall wurden die Juristen bemüht. Diese erklärten dann, dass für den Prozess eines Länder übergreifenden Rettungsdienstes eigentlich ein Staatsvertrag von Nöten sei. Von da gingen die Jahre ins Land – vermutlich wurde eifrig verhandelt, diskutiert und beschlossen und verworfen – na und so fort. Währenddessen spielte sich das Procedere der gegenseitigen rettungsdienstlichen Hilfe immer besser ein. Ein Umstand, der darauf zurück zu führen war, dass die ersten Verhandlungsergebnisse und Vereinbarungen sich in der Praxis bewährten, indem alle Beteiligten gut die Spielregeln einhielten. Dazu gehörten auch vernünftige Einzellösungen, wie z.B. die, mit dem Landkreis Dahme-Spreewald für den Bereich des damals im Bau befindlichen Klärwerks Waßmannsdorf. Am Ende kam es dann im Frühjahr 2004 zu einem Staatsvertrag zwischen Berlin und Brandenburg, in dem nun die gesetzliche Grundlagen und Regularien geschaffen worden waren; seit dem laufen wieder konBA Manfred Mischke, examinierter Krankenpfleger, seit 1975 bei der Berliner Feuerwehr, nach 15 Jahren Feuerwache Moabit zur Wache Tegel, von dort nach Pankow und Weißensee und dann 1993 zur damaligen Abteilung I, Referat I C in die Marienburger Str. Im Jahr 2000/01 Aufstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst nach §16 und anschließend Fortsetzung seines Wirkens für die Belange des Rettungsdienstes als GS RD 2. Als „Passmann und Erbe“ von Norbert Kleinfeldt führt er u.a. das heute vorgestellte Projekt organisatorisch weiter, indem er sich um alle administrativen Aufgaben dafür kümmert. krete Verhandlungen zwischen der Berliner Feuerwehr, vertreten durch Dr. Krause-Dietering und den einzelnen Landkreisen. Zwar sind mit dem Staatsvertrag noch nicht alle „Nickligkeiten kommunaler Selbstbestimmung“ beseitigt, doch ist es deutlich zu verspüren – die Einsicht ob des Handlungsbedarfes im berechtigten Interesse der Hilfe ersuchenden Menschen ist erheblich gewachsen.

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