Path:
Volume

Full text: Adlershofer Zeitung (Rights reserved) Ausgabe 335.2022 (Rights reserved)

Nr. 335 März 2022 1,– € Foto: © Prochnow Monatszeitung Auf dem nördlichen Teil des 310 Meter langen Teilstücks der Dörpfeldstraße parken die Anrainer und müssen sich immer wieder vor heran sausenden Radlern in Acht nehmen. Seite 8/9 1.3. Fastnacht • 20.3. Frühlingsanfang 27.3. Sommerzeitbeginn – die Uhren werden von 2 Uhr auf 3 Uhr gestellt Unvergleichlich vielfältig ist das Kulturleben in und um Adlershof. Im Monat März gibt es an den angesagten Orten und wichtigen Stätten jede Menge kulturelle Angebote, die wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengetragen haben. Foto: Roland Marske Abbildung: Theater OST Alles Gute zum Internationalen Frauentag am 8. März. Seite 2 Nr. 335 Mit dem Frühling keimen Hoffnungen Öffentliche Sprechstunden Auch wenn die Hoffnung auf die Rückkehr zu unserem abwechslungsreichen Leben steigt, bleiben weiterhin einige Fragezeichen. Zum Glück lassen sich einige Organisatoren nicht bange machen und planen wieder öffentliche Ereignisse. Neben bereits mitgeteilten Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort Adlershof (s. AZ Nr. 333) bereitet sich eine Arbeitsgruppe auf die 20. „Lange Nacht der Wissenschaften“ in Adlershof vor. Aktuell uns mitgeteilte Ereignisse im März findet man auf mehreren Seiten dieser Ausgabe. Einige Informationen aus dem Kulturamt konnten wir bereits in der Februar-Ausgabe übermitteln. Trotzdem sollte zur Sicherheit zuvor erkundet werden, ob die Termine der geplanten Veranstaltungen eingehalten werden können. Unbeirrt verlieren wir die Hoffnung auf mehr Gemeinsamkeiten nicht und wiederholen unsere Bitte: Sollten Organisatoren öffentliche Veranstaltungen beabsichtigen anregende und frohe Ereignisse anzubieten, wird unsere „Adlershofer Zeitung“ auf der Höhe der Zeit bleiben und über alle in und um Adlershof geplanten öffentlichen Veranstaltungen im Voraus informieren. Als zum 1. des Monats erscheinende Zeitung sollten uns die Termine bis spätestens zum 15. des Vormonats erreichen, notwendige Änderungen können bis zum 20. erfolgen. „Was haben Sie bzw. die Sie vertretende Institution in den nächsten Monaten geplant? Bitte übermitteln Sie uns alle vorgesehenen Begebenheiten für die Vervollständigung einer Zusammenstellung, die sowohl der gegenseitigen Abstimmung als auch der Bevölkerungsinformation dient.“ Wolfhard Staneczek, Tel./Fax: 677 24 58 Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi ist am 14. 3. von 12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) vorgesehen (Anmeldung ist unter Tel.: 63 22 43 57 erbeten). Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist am 15.3. von 15 – 16.30 Uhr und am 23.3. von 14.30 – 16.00 Uhr telefonisch zu individuellen Gesprächen bereit. Baumfällung in Adlershof Das Straßen- und Grünflächenamt musste am 19.1. aus Gründen der Verkehrssicherheit in der Vogelbeerstraße eine Pappel (BaumNr.: 2/3, Umfang: 282 cm, Höhe: 30 m) fällen – Fällgrund: Stammfußmorschung, Pilzbefall, Umsturzgefahr. Am 2.2. wurde eine Weide (Baum Nr. 102 Umfang: 82 cm, Höhe: 17 m) auf dem Gelände der Anna-Seghers-Schule in der Radickestraße ebenfalls wegen Stammfußmorschung gefällt. Am 4.2. mussten auf dem Adlergestell eine Linde (Baum Nr. 199/2, Umfang: 95 cm, Höhe: 9 m), Fällgrund: Pilzbefall, Baum abgängig, ein Ahorn (Baum Nr. A/19 Umfang: 85 cm, Höhe: 5 m), Fällgrund: starke Neigung, Umsturzgefahr und eine Pappel (Baum Nr. A/21 Umfang: 83 cm, Höhe: 5 m) wegen gravierender Habitusmängel gefällt werden. W.W. Nähere Informationen oder gegebenenfalls einen zusätzlichen Termin bitte ebenfalls unter 902972300 erfragen! Für telefonische Rücksprachen hat die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit und Teilhabe Carolin Weingart den 17.3. von 10 – 11.30 Uhr reserviert (vorherige Anmeldung unter 90297-5988 erwünscht). W.S. Bei einem Rundgang in Adlershof ist sicher nicht nur mir aufgefallen, dass in letzter Zeit in verschiedenen Straßen Baumpflanzungen erfolgen. Um neben den regelmäßigen Informationen zu Baumfällungen über diese erfreuliche Nachricht genauer berichten zu können, baten wir die zuständige Stadträtin Dr. Claudia Leistner um Details. Sie antwortete: „Ich habe mit dem Straßenund Grünflächenamt Rücksprache gehalten und mir wurde mitgeteilt, dass im Ortsteil Adlershof 78 neue Bäume aus der Kampagne „Stadtbäume für Berlin“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Klima- und Verbraucherschutz gepflanzt werden. Mit der Auswahl der Standorte sollen Baumverluste im alten Teil von Adlershof ausgeglichen werden. Die gepflanzten Baumarten sind vielfältig und klimaresilient, darunter sind blühende Sorten wie der „Dreilappige Apfel“, der „Spitzahorn Cleveland“ oder der „Bienenbaum“ sowie Bäume, die im Herbst mit farbenfrohem Laub das Straßenbild verschönern, wie etwa der „Amberbaum‚ Indian Summer“ und Foto: Staneczek Baumpflanzungen in Adlershof die „Kleinkronige Winter-Linde“. In diesen Straßen werden neue Bäume gepflanzt: Adlergestell, Anna-Seghers-Straße, Arndtstraße, Hackenbergstraße, Hoffmannstraße, Moissistraße, Silberberger Straße, Stienitzseestraße, Thelenstraße, ThomasMüntzer-Straße, Selchow- und Waldstraße. Nach den Anpflanzungen werden die Bäume vier Jahre lang von Fachfirmen gepflegt. Die Neupflanzungen in Adlershof haben im Herbst 2021 begonnen und sind fast abgeschlossen.“ Herzlichen Dank für die kurzfrisW.S. tigen Informationen. AUTODIENST VOSSBERG TYPENOFFEN Wir wünschen unseren Kunden und Geschäftspartnern Landjuwel-Markenfleisch auch im neuen viel Glück, Gesundheit aus Jahr kontrollierter Aufzucht!und Erfolg! Inh.Inh. Detlef Ritthaler 13• •12489 12489Berlin Berlin • Tel. 45 38 Detlef Ritthaler •• Dörpfeldstr. Dörpfeldstr. 13 • Tel. 677677 45 38 • • • • Autodienst Vossberg Inh: Christian Vossberg Handjerystraße 6 12489 Berlin  677 54 94 Wurst und Salate in eigener Produktion • Kalteund undFrische warmeaus Buffets Qualität Meisterhand • Aufschnittund Käseplatten fachliche Beratung Partyservice für Suppen Ihre Feierlichkeiten • Salate und Anzeigenschluss für die April-Ausgabe ist der 15. März 2022. Neutral mit Partyservice.indd 1 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Autodienst Vossberg Team auto-dienst-vossberg-berlin@gmx.de 22.04.2020 14:25:29 März 2022 Seite 3 Jetzt soll passiver Lärmschutz nachgerüstet werden Der 30. Oktober 2021 war für das Berliner Verkehrswesen ein guter Tag. Nach über einem Jahrzehnt Planung und rund zwei Jahren Bauzeit ging am Groß-Berliner Damm die neue Straßenbahntrasse von Adlershof nach Johannisthal in Betrieb. „Bereits ein paar Tage später gab es die ersten Beschwerden von Anwohnern über zu große Lärmbelästigungen. Inzwischen haben sich auch Anwohner bei einem Vororttermin der Berliner Abendschau über fehlenden Lärmschutz beschwert“, so Stefan Förster, FDP-Abgeordnetenhausmitglied aus Treptow-Köpenick. Förster und der CDU-Abgeordnete Stefan Evers haben sich bereits in Sachen Lärmschutz an die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucherund Klimaschutz gewandt. Durch die Antworten an die Abgeordneten kam heraus, dass es nach Inbetriebnahme der Strecke keine Schallmessungen im Bereich der Wohnbebauung gegeben hat. Allerdings stellt die Senatsverwaltung in Aussicht, dass betroffene Anwohner passiven Lärmschutz wie Lärmschutzfenster und -lüfter (ähnlich wie in Flughafennähe) bekommen könnten. Die Beschwerden über zu viel Lärm von der Straßenbahn sind vor allem aus dem Bereich zwischen den Haltestellen Karl-Ziegler-Straße und Landschaftspark Johannisthal eingegangen. „Da gibt es bald sicher weitere Beschwerden, denn die 600 Wohnungen in der neuen Wohnanlage der Howoge sind noch nicht bezogen“, befürchtet der FDP-Bezirksverordnete Jeanot Franke. Er wohnt ein paar Straßen weiter, nutzt gelegentlich die neue Strecke und ärgert sich ebenfalls über den Lärmpegel. „Deshalb werde ich als Anwohner und Mitglied des Bezirksparlaments die Lärmentwicklung im Blick behalten. Vom Bezirksamt TreptowKöpenick fordere ich, dass die Anwohner in Sachen Lärmschutz unterstützt werden, damit alle ihnen zustehenden Lärmschutzmaßnahmen möglichst schnell baulich umgesetzt werden. Unsere Fraktion wird den Bezirk mit einem entsprechenden Antrag zum Handeln im Interesse der Anwohner auffordern“, so Franke. Der Bezirksverordnete Jeanot Franke (links) und Abgeordnetenhausmitglied Stefan Förster (beide FDP) setzen sich für mehr Lärmschutz an der neuen Straßenbahntrasse ein. Fotocredit: FDP-Fraktion TK Besuchszeiten bei Anna Seghers Die neue Tramtrasse führt direkt durch ein Adlershofer Wohngebiet. Am 11. Februar hatte das Bezirksamt zum Richtfest für den Neubau der Musikschule in der Mörikestraße eingeladen. Das Gelände hinter dem Schulgebäude mit Kirche zum Vaterhaus an der Baumschulenstraße ist mir aus meiner Schüler- und Lehrerzeit wohl bekannt. Das neue Gebäude befindet sich in Flucht des Seitenflügels mit Turnhalle und Aula des 1910 errichteten, jetzt von der Volkshochschule genutzten Hauses (Foto). Beim Richtfest betonte Bezirksbürgermeister Oliver Igel, dass hier erstmals ein eigens für eine Musikschule gebautes Gebäude im Bezirk entsteht. Stadtrat Brauchmann freute sich, dass dieser Bau seine bisherige (kurze) Amtszeit begleitete und lud schon für August zur Eröffnung des Hauses ein. Wir baten Frau Annette Indetzki, Amtsleiterin für Wei- Foto: Staneczek Richtfest am Musikschulneubau terbildung und Kultur und zuvor Leiterin der Musikschule, um einige Details zum Bau: „Mit der Errichtung des neuen Musikschulgebäudes setzt der Bezirk Treptow-Köpenick einen weiteren Meilenstein für die Musikschulentwicklung im Bezirk. Als Teil der „wachsenden Stadt Berlin“ wächst die Nachfrage nach Musikschulangeboten – eigenes Musizie- ren steht hoch im Kurs. Die JosephSchmidt-Musikschule wird das neue Haus ... im August übernehmen können und verfügt dann über ein weiteres musikschulgerechtes Haus. ... Auf einer Fläche von rund 1.300 m2 wird es 20 Unterrichtsräume unterschiedlicher Größe geben, dazu ein Tonstudio, einen Konzertraum, Instrumentenlagerräume, einen Tanzfundus Im Anna-Seghers-Museum (AnnaSeghers-Straße 81) ist es unter den geltenden Pandemie-Bedingungen wieder möglich, die original erhaltenen Wohnräume von Anna Seghers zu den regulären Öffnungszeiten dienstags und donnerstags von 10 – 16 Uhr zu besuchen. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, sich zuvor wegen einer entsprechenden Möglichkeit telefonisch unter 677 47 25 anzumelden. W.W. u.a.m. Alle Räume werden schallgedämmt und die Raumakustik wird optimiert. Das bedeutet ideale Bedingungen für Musikunterricht (einzeln, in Gruppen oder in Kursen) und für das gemeinsame Musizieren in Chören, Bands und Orchestern. Gleichzeitig wird in der Nachbarschaft zur Volkshochschule ein neuer Bildungscampus kreiert, der später durch einen Mehrgenerationenpark ergänzt werden soll. Auch mit anderen Künsten geht die Musikschule hier Verbindungen ein: So wird die ... Büste Johann Sebastian Bachs, die seit langem ihren Platz vor dem Musikschulgebäude in Adlershof hat, künftig hier A.I./W.S. Platz finden.“ Seite 4 Nr. 335 Wirre Sitzung der BVV Treptow-Köpenick im Januar Um meinen 250. Bericht über die Plenarsitzung der BVV Treptow-Köpenick am 27. Januar schreiben zu können, reichte es wieder nicht aus dreimal gegen „Corona“ geimpft zu sein. Man musste noch einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen und auch bei Einhaltung von Abstandsregeln eine Gesichtsmaske tragen. BVV-Vorsteher Peter Groos begrüßte im Saal vom Bezirksamt nur Bürgermeister Igel, etwa 15 Bezirksverordnete, zwei Beamte der Polizei, den Pressevertreter der Adlershofer Zeitung sowie die über Videoverbindung zugeschalteten Mitglieder des Bezirksamtes und Verordneten. Die drei FDP-Verordneten bildeten die einzige komplette Fraktion. Die Teilnahme von nur etwa 40 Verordneten an den Abstimmungen war nicht nur längeren technischen Problemen geschuldet, einige Verordnete nahmen an gleichzeitigen Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus teil. Da die Fraktionsvorsitzende der SPD Ana-Maria Trasnea zur Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement des Landes Berlin berufen wurde, begrüßte der Vorsteher als Nachrücker Steffen Czirnia in der SPD-Fraktion. Nach der Bestätigung der Konsensliste folgten die regelmäßigen Informationen von Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Erneut begann er mit den ungewöhnlichen personellen und technischen Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie im Bezirk zu bewältigen sind und dankte den Mitarbeiter(inne)n des Gesundheitsamtes für ihr Engagement. Zudem informierte u.a. darüber, dass • an diesem historischen Tag im Bezirk mehrere Gedenkveranstaltungen stattfinden und Trauerbeflaggung erfolgte, • vom 14. – 27. März in der Internationalen Woche gegen Rassismus im Bezirk zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, • derzeit Bewerbungen zur Auszeichnung mit dem 16. Mädchenpreis 2022 erfolgen können (s. S. 16), • unser Jobcenter die höchste Integrationsquote in Berlin verzeichnet, • man um einen Kompromiss zum Umbau der Dörpfeldstraße bemüht ist (s. S. 6), • in der Altstadt Köpenick die Polleranlagen verändert werden, • bei der Sanierung des Treptower Parks die Gehölzerneuerung vorrangig ist. Anschließend würdigte er einige Ereignisse und Veranstaltungen der letzten Zeit. Mehrfache technische Probleme bei der Übertragung von Bild, Ton und Abstimmungsmöglichkeit führten zu mehreren mit einer fast halbstündigen Unterbrechung der Sitzung. Die einzige Anfrage der Bürgerfragestunde betraf die Umbaumaßnahme am Bahnhof Schöneweide und die Gefahren für „Menschen zu Fuß oder auf dem Fahrrad“. Bei der schriftlichen Wahl des von der AfD zu benennenden Bezirksstadtrates erhielt Bernd Geschanowski erneut nicht die erforderliche Zustimmung, es erfolgt ein 5. Wahlgang in Schriftform. Die auch per Briefwahl der von den Parteien vorgeschlagenen Bürgerdeputierten wurden bestätigt bzw. folgt demnächst. In offener Abstimmung wurden die 277 Mitglieder des Ehrenamtlichen Dienstes im sozialen Bereich mehrheitlich bestätigt. Den Antworten auf 18 mündliche Anfragen der Bezirksverordneten entnehmen wir u.a., dass • die Schuleingangsuntersuchungen 2022 des Gesundheitsam- tes im Gegensatz zum Vorjahr „im Plan“ liegen, es allerdings Raumprobleme gibt. • mindestens 8.000 Menschen durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes geimpft wurden. Damit dürfte unser Bezirk jeden anderen um ein Vielfaches überholt haben. • man hofft, durch spezielle Werbemaßnahmen den Personalnotstand im Stadtentwicklungsamt begegnen zu können. • die Umsetzung des Radverkehrplans im Bezirk als „vordringlich“ betrachtet wird. Den bestätigten Anträgen und Beschlussempfehlungen entnehmen wir u.a. die Ersuchen an das Bezirksamt, sich dafür einzusetzen, dass • Interesse der Schulen im Bezirk zur Ausrüstung mit schnellem Internet abzufragen. Ziel soll ein Rahmenvertrag für die Installation und Wartung zu Sonderkonditionen sein. • Die Bauordnung für Berlin dahingehend geändert wird, dass das Anlegen von Schotter-, Kies- oder Splitgärten nicht zulässig ist. • zum 100. Todestag des Industriellen, Schriftstellers und Politikers Dr. Walther Rathenau (1867 – 1922) sein Lebenswerk und seine Arbeit im Bezirk geeignet gewürdigt wird. • die Bibliothekslandschaft des Bezirkes durch verschiedenste Maßnahmen gestärkt wird. • von den Postdienstleistern die Versorgung in allen Ortsteilen wieder sichergestellt wird. Briefzustellungen sollten mindestens einmal werktäglich erfolgen. • schnellstmöglich Mittel zur Ermöglichung zusätzlicher Öffnungszeiten in den Bürgerämtern ausgereicht werden, um der angespannten Situation in den Bürgerämtern entgegenzuwirken. Abschließend folgte die Beantwortung der dringlichen „Großen Anfrage“ der FDP-Fraktion zu Schülerimpfungen, Boosterimpfungen und der Pandemielage in Treptow-Köpenick. Den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. IX-03“ entnehmen wir u.a., dass • die Aufforderung der BVV an das Bezirksamt „Zweckentfremdung von Wohnraum wirksam und schnell zu verfolgen – Spekulationen mit Wohnraum darf sich nicht lohnen“ oft auch mit großem Aufwand nicht schnell umzusetzen ist. Dazu wird ein Beispiel aus der Zinsgutstraße angeführt. Prüfung und Bestätigung des augenscheinlichen Leerstandes, schwierige Ermittlung des Eigentümers der Wohnung, keine Reaktion des Eigentümers trotz Zwangsgeldfestsetzung von 5.000 Euro. Eine erneute Prüfung vor Ort ergab, dass die Wohnung inzwischen bewohnt wird. Ferien auf der Sonneninsel Usedom in Lütow im Ferienhaus „Luca“ Tel. 035241 82 73 88 / 0178 333 45 40 www.ferienhausmiete.de (Objektnummer: 38829) • für Kinder, die keine öffentlich finanzierte Kindertagesförderung besuchen, die Erziehungsberechtigten von der Schulbehörde zu einer Sprachstandsfeststellung aufgefordert werden. Von den untersuchten Kindern bestand bei etwa 75 % Sprachförderbedarf. Umfangreiche Fördermöglichkeiten werden dann zur Verfügung gestellt, um anschließend einen erfolgreichen Schulbesuch zu ermöglichen. Es war erneut eine kurze Sitzung. Abschließend wurde zu den nächsten Sitzungen der BVV am 17. Februar und 17. März ins Rathaus Treptow eingeladen. W.S. März 2022 Seite 5 Der Reichtum des Verzichts Im Frühjahr begehen die Christen eine besondere Zeit – eine Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Christi. Es sind die vierzig Tage der Fastenzeit, deren Beginn der Aschermittwoch ist. Interessanterweise, nach langer Zeit einer gewissen Krise dieses religiösen Aspektes, findet Fasten wieder eine Aufwertung in der modernen Welt. Man erkennt, dass Wohlstand und Überfluss durchaus Gefahren in sich bergen. Der Mensch ist wieder bereit zu fasten, um abzunehmen, um fit zu bleiben, um den Körper zu entgiften. Das Fasten erlebt eine Renaissance – das ist bereichernd und gut für die Gesellschaft des Westens. Es gibt Kirchliche Termine im März Juli jedoch eine viel tiefere Ebene des Fastens: Es ist ein bewusster Verzicht, der den Menschen daran erinnert, dass diese Welt mit all ihren Gütern den tiefsten Hunger nicht sättigen kann, dass der Mensch viel mehr bedeutet als die kurze Lebensspanne des irdischen Seins. Durch den Verzicht lernt der Mensch, sich auf das Wesentliche, Essentielle zu konzentrieren. Egal, was ich in diesem Leben finden, erreichen, einsammeln kann – es wird vergehen. Der Verzicht ist somit eine Suche nach dem, was das Diesseits nicht geben kann – es ist der wahre Reichtum. Pfarrvikar Leszek Bartuzi Gemeinde Christus König Familienfreundliche Unternehmen 2022 Das Bezirksamt sucht wieder familienfreundliche Unternehmen im Bezirk! Seit 2005 werden im Bezirk Unternehmen ausgezeichnet, die aufgrund ihrer familiären Unternehmenskultur ein gutes Beispiel für eine moderne und flexible Arbeitswelt darstellen. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, als Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten einzugehen. Seit Beginn der Corona-Pandemie steht die Berufswelt vor großen Herausforderungen. Anpassungen und Veränderungen des Büroalltages, Home-Office, Kurzarbeit oder andere existentielle Belastungen stellen für einige Unternehmen nach wie vor eine große Hürde dar. Viele Unternehmen zeigen seit Jahren, dass angepasste Arbeitszeitmodelle, verschiedene Wiedereinstiegsmöglichkeiten oder eine organisierte Kinderbetreuung ein zusätzlicher Erfolgsfaktor sein können. Dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf funktioniert, beweisen 14 Unternehmen eindrucksvoll in der Broschüre „Familie-Karriere-Balance“. Wie im vergangenen Jahr werden pandemiebedingte Anstrengungen bei der Bewertung daher besonders gewürdigt und in den Fokus genommen. Eine Jury wählt die familienfreundlichsten Unternehmen aus. Ausgezeichnet werden jeweils zwei Unternehmen. Eines mit bis zu 20 Beschäftigten und ein Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten. Die Bewerbung ist unbürokratisch und erfordert nicht viel Zeit. Sofern es Fragen und Unsicherheiten bei der Bewerbung gibt, ist die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust gern behilflich. Die Bewerbungsunterlagen können bei der Gleichstellungsbeauftragten des BESTATTUNGEN seit 1882 Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09 Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39 Weiterhin können in den christlichen Gemeinden eingeschränkt Gottesdienste stattfinden. Es gelten Abstandsregeln, so dass nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern Platz finden kann. Die evangelische Gemeinde trifft sich sonntags um 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) zum Gottesdienst. Zum diesjährigen Weltgebetstag kommen die Gläubigen am 4. März zu einem ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr in der Verklärungskirche zusammen (s. unten). Zu Chorproben und weiteren Gemeindeaktivitäten informieren Sie sich bitte bei den jeweils Verantwortlichen. Auch im Gemeindebüro (Tel.: 677 52 68) kann zu den Öffnungszeiten Di 15-17 Uhr und Do 9 – 11 Uhr Kontakt aufgenommen werden. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die katholische Gemeinde sonntags um 11 Uhr (20.3. Familiengottesdienst) sowie donnerstags um 9 Uhr (mit anschließender Seniorenrunde) zur Hl. Messe und samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (am 12.3. Start des Filmkurses) zusammen. Zudem finden am Aschermittwoch (2.3.) und zum Hochfest der VerkündiBezirksamtes Treptow-Köpenick angefordert oder im Internet unter https://www.berlin.de/batreptow-koepenick/ueber-denbezirk/auszeichnungen/familienfreundliche-unternehmen/ heruntergeladen werden. Die Frist für den diesjährigen Wettbewerb endet am 30. Juni. Unternehmen können auch nach dem Ende der Bewerbungsfrist ihre Bewerbungen einreichen. Diese werden dann für den Wettbewerb im Folgejahr berücksichtigt. gung des Herrn (25.3.) um 18 Uhr Messen statt. Mittwochs besteht ab 18 Uhr die Möglichkeit der Anbetung mit Beichtgelegenheit und freitags (nicht am 25.3.) ab 18 Uhr beginnen Kreuzwegandachten. Weitere Informationen kann man dem Aushang entnehmen oder im Gemeindebüro (Tel.: 677 47 63; Di, Do, Fr ab 10 Uhr) erfragen. Die Freie evangelische Gemeinde lädt in ihre „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) sonntags um 10.30 Uhr zu Online-Gottesdiensten auf ihrem Youtube-Kanal (FeG Adlershof) ein. Wer die persönliche Gemeinschaft sucht, hat ebenfalls ab 10.30 Uhr in der Kirche die Gelegenheit dazu. Wegen möglicher Teilnahmebegrenzung wird um eine Anmeldung unter www.feg-adlershof.de oder telefonisch unter 015111443894 gebeten. Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) kommt zum Gottesdienst sonntags um 10 Uhr sowie mittwochs um 19.30 Uhr zusammen. Weiterhin wird zuvor um eine Anmeldung unter 551 56 706 gebeten. Weitere Informationen sind ebenfalls unter dieser Nummer erhältlich. W.W. „Zukunftsplan: Hoffnung“ „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden.“ (Jeremia, 29,14) ist der Bibeltext zum Weltgebetstag. Frauen aus England, Wales und Nordirland laden ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Gemeinsam sollen Samen der Hoffnung in unserem Land und der Welt ausgesät werden. In Adlershof treffen sich die Christen am 4. 3. um 18 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.), um die vorbereiteten Texte zu hören und W.W. gemeinsam zu beten. Seite 6 Nr. 335 Neues aus der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende Die Koordinierungsstelle für Alleinerziehende in TreptowKöpenick informiert über aktuelle Themen und Veranstaltungen: Alleinerziehenden-Treff in Treptow-Köpenick Ein Angebot für Alleinerziehende des Familienprojekts Sonnenkinder, des Familienzentrums Rumba und der Frauenprojekte TreptowKöpenick. Nähere Informationen und eine Anmeldung erfolgt bitte bei den jeweiligen Projektverantwortlichen. • Familienprojekt Sonnenkinder Telefon: 23 93 98 09, E-Mail: sonnenkinder@deineinhorn.de • Familienzentrum Rumba Telefon: 0176/10 07 29 34, E-Mail: Familienzentrum@ gefa-berlin.de • Frauenprojekte TreptowKöpenick Telefon: 0152/07 54 23 26, E-Mail: Frauenprojekte-tk@ stiftung-spi.de Frühstück für Alleinerziehende Neues Angebot im Familienzentrum Kiezfüchse Im Januar startete ein Angebot für Alleinerziehende im Familienzentrum Kiezfüchse des Campus Kiezspindel in Spindlersfeld. Im Rahmen der Veranstaltungen wird es gemeinsame Ausflüge, Infoveranstaltungen, anlass- bezogene Bastelangebote, gemeinsames Kochen/Backen und Feste geben. Teil des Angebots wird eine flexible Kinderbetreuung sein. Die „Zeit für Erledigungen” soll es Alleinerziehenden ermöglichen, wichtige Gänge ohne ihr/e Kind/er zu tätigen. Die Betreuung wird zeitgleich mit der Veranstaltung angeboten. Termine: 2. Samstag im Monat von 9 – 12 Uhr. Informationen und Anmeldung unter: Familienzentrum Kiezfüchse Rudower Straße 37/39 (auf dem Campus Kiezspindel) Telefon: 67 48 94 93, E-Mail: familienzentrum@tjfbg.de Wild unterwegs! Ein Workshop für Väter und ihre Kinder Das Väterzentrum und die naturbegleiter* laden Väter und ihre Kinder (5 – 10 Jahre) zum gemeinsamen Erkunden der Stadtnatur ein. Anmeldung unter: info@vaeterzentrum-berlin.de oder Telefon: 28 38 98 61 Bitte bequeme und wetterfeste Kleidung mitbringen. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Das Angebot ist kostenfrei. Ferien auf der Sonneninsel Usedom in Lütowim Ferienhaus „Luca“ Tel. 035241 82 73 88 / 0178 333 45 40 www.ferienhausmiete.de (Objektnummer: 38829) Aus den Mitteilungen des Bürgermeister in der BVV am 27. Januar Zum Umbau der Dörpfeldstraße führte der Bezirksbürgermeister Oliver Igel aus: „Seit langer Zeit ringen Verwaltung und Adlershofer(innen) um eine tragfähige Lösung zum Umbau der Dörpfeldstraße zur attraktiven Geschäftsstraße mit Aufenthaltsqualität. Die Dörpfeldstraße ist unbestritten eine wichtige Verkehrsachse, insbesondere auch durch die Straßenbahnführung – jedoch in gleichem Maße auch Identifikationsraum der Adlershofer(innen) für das gesellschaftliche Miteinander. Die Vielzahl der Möglichkeiten, die Dörpfeldstraße als Geschäftsstraße mit einer lebendigen und vielfältigen Mischung von Warenangeboten wieder zu beleben, sollten unbedingt genutzt werden.“ Mit der Aufnahme der Dörpfeldstraße in das Programm „Lebendige Zentren und Quartiere im Jahr 2015“ stehen nun Städtebaumittel zur Verfügung, neue Pläne zur Umgestaltung der Dörpfeldstraße und ihres Umfeldes zu entwickeln und diese Maßnahmen für einen attraktiven und lebenswerten Stadtteil umzusetzen. Trotz Partizipation der Adlershofer(innen) in Workshop-Gesprächen, später auch in einem Werkstattgespräch sowie einer Vielzahl regelmäßiger JourFixe mit dem Kiezbeirat Adlershof verhärteten sich Diskussionen um die best- mögliche Aufteilung des sehr engen Straßenraums für alle Verkehrsteilnehmenden. Ein durch das Straßen- und Grünflächenamt vorgelegter Kompromissentwurf wurde nicht akzeptiert. Nach weiteren intensiven Gesprächen einigten sich Verwaltung und Kiezbeirat darauf, einen externen Sachverständigen in den weiteren Findungsprozess einzubinden. Prof. Jürgen Gerlach von der Universität Wuppertal als renomierter Experte der Verkehrsplanung hat in einem transparenten Prozess neue Überlegungen für die Gestaltung des Verkehrsraumes der Dörpfeldstraße erarbeitet und so die Planungen für einen neuen Planungsansatz bereitet. Am 22. Januar 2022 stellte er in einer Videokonferenz mit rund 100 Teilnehmenden seine Ergebnisse vor und stellte sich einem umfangreichen Erläuterungsprozess. Mit den Empfehlungen, die das Bezirksamt zur Breite der Fahrbahn von 8,5 m aufnimmt und bestätigt, werden die Ziele des Planungsprozesses unter Berücksichtigung der städtebaulichen und aller verkehrlichen Belange auch vor dem Hintergrund der Gewährleistung der Verkehrssicherheit erreicht. 1. Die für den Kfz-Verkehr und die Straßenbahn gemeinsam zur Verfügung stehende Fahrbahn re- duziert sich auf 5,5 m Breite, welche die Kernfahrbahn darstellt. Dies gewährleistet den sicheren Begegnungsverkehr sowohl Tram/Tram als auf Kfz/Kfz als auch deren Kombination. 2. Für die Radfahrenden wird je Richtung ein Schutzstreifen in einer Breite von 1,5 m angelegt, d.h. es wird ein deutlich sichereres und sichtbares Angebot für die Radverkehrsführung auf der Dörpfeldstraße geschaffen. 3. Die Begegnung breiterer Fahrzeuge im Begegnungsfall LKW/ LKW sowie Bus/Bus ist möglich und bei einem gebotenen umsichtigen Überfahren des Schutzstreifens der Radverkehrsanlage auch sicher. 4. Durch die vorgeschlagene Aufteilung und im Zusammenhang mit verkehrsregelnden Maßnahmen an den Pförtnerknotenpunkten Adlergestell und OttomarGeschke-Straße kann auch der Durchgangsverkehr in der Dörpfeldstraße weiter reduziert werden. 5. Die Gehwege verbreitern sich gegenüber der derzeitigen Situation und es können überall die Mindestbreiten von 2,5 m ermöglicht werden. Dadurch und durch eine bessere Gestaltung der Materialwahl wird sich die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern 6. Die Empfehlung für eine durchgängige Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h dient der Ver- besserung der Verkehrssicherheit im gesamten Straßenquerschnitt und wird seitens des Straßenbauträger begrüßt. Im gutachterlichen Prozess wurden auch die Empfehlungen für die Haltestellenbereiche der Tram erarbeitet. Sowohl im Bereich der Wassermannstraße als auch im Bereich des Marktplatzes soll künftig eine jeweils paarige Anordnung der Haltestellen erfolgen. Für die Haltestellenbereiche werden sogenannte Kaps eingerichtet, in diese wird die Radverkehrsführung integriert. Im Bereich des Marktplatzes soll vor und hinter dem Haltestellenbereich durch die Anordnung von Bedarfs-LSA-gesicherten Übergängen Marktplatz – Süßer Grund sowie Markplatz – Nipkowstraße für die zu Fuß gehenden der Querverkehr sicherer gestaltet werden. Das Bezirksamt begrüßt die erarbeiteten Empfehlungen und wird diese im weiteren Planungsprozess, in den auch zukünftig die Adlershofer(innen) einbezogen werden, berücksichtigen. Ein Baubeginn kann voraussichtlich 2025 erfolgen. Dieser Bauprozess erfolgt in enger Abstimmung mit der Baumaßnahme der BVG für den geplanten zweigleisigen Ausbau der Tram in der Dörpfeldstraße sowie den Leitungsbaumaßnahmen, die vorlaufend zu erfolgen haben. März 2022 Seite 7 Am 28. Januar wurde zur traditionellen Jahresauftakt-Pressekonferenz des Bezirksamts Treptow-Köpenick diesmal ins Rathaus Treptow eingeladen. In Anpassung an die aktuelle Infektionslage wurde das Pressegespräch als Webkonferenz via Webex durchgeführt. (Wegen mangelnder technischer Möglichkeiten wurde mir die persönliche Anwesenheit gestattet.) Auf 83 Seiten hatten die Ressortleiter die Pläne für das zukünftige Handeln zusammengestellt, von denen sie jene vortrugen, die ihnen besonders wichtig erscheinen. Bezirksbürgermeister Oliver Igel priorisiert gleich nach der Beschaffung von notwendigen Finanzmitteln, die notwendige Besetzung von 300 Mitarbeiterstellen im Bezirksamt. Zu den wichtigsten Baumaßnahmen gehört u.a. der Schulaus- und -neubau, die denkmalgerechte Sanierung des Strandbades Müggelsee und der Regattatribüne Grünau, die Sanierung des Kulturzentrums Alte Schule und nicht zuletzt des Rathauses Köpenick. Beachtenswert ist auch der Bau von Photovoltaik-Anlagen u.a. in Adlershof auf der Heide-Grundschule und auf Bürogebäuden in der Hans-Schmidt-Straße und dem Groß-Berliner-Damm. Besonders erwähnenswert erschien dem Bürgermeister die durch die Pandemie verstärkten Probleme der Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Stadträtin Weingart beschränkte sich in ihren Darlegungen auf Probleme, die infolge unbesetzter Mitarbeiterstellen auftreten, Hinweise zur Seniorenvertretungswahl und die Hoffnung auf die Möglichkeit am 1. Oktober die 4. Bezirksolympiade der Senior(inn)en auf dem Sportplatz in Grünau durchführen zu können. Stadträtin Dr. Leistner begann ihre Ausführungen mit den Baumaßnahmen in Adlershof. Neben der Neugestaltung der Dörpfeldstraße (s. S. 6), zu der auch die Umgestaltung des Marktplatzes in der 2. Jahreshälfte und der Abschluss des 1. Bauabschnitts am Kulturzentrum Alte Schule zum Jahresende gehören, waren auch die Pläne zur Erweiterung und Modernisierung der Anna-Seghers-Schule mit dabei. Aus dem Grünflächen- Foto: BA Pressekonferenz des Bezirksamtes Treptow-Köpenick Im BVV-Saal im Rathaus Treptow hatten mit gebührendem Abstand Stadtrat Alexander Freier-Winterwerb (Jugend und Gesundheit), Stadträtin Dr. Claudia Leistner (Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt), Bürgermeister Oliver Igel (Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft), Stadtrat Marco Brauchmann (Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport) und Stellv. Bürgermeisterin und Stadträtin Carolin Weingart (Soziales, Arbeit und Teilhabe) Platz genommen (von links). amt konnte über verschiedene Maßnahmen berichtet werden, die nicht nur in Parkanlagen und auf Kinderspielplätzen erfolgen sollen. Das Umwelt- und Naturschutzamt soll durch entsprechende Vorhaben weiter die biologische Vielfalt im Bezirk stärken. Stadtrat Freier-Winterwerb sucht Möglichkeiten, um Kindern und Jugendlichen Erholungsangebote von den Folgen der CoronaKrise anzubieten. Dazu gehört z. B. eine Umfrage, ob dazu die Öffnung von Freizeiteinrichtungen auch am Wochenende gehören könnte. Die Arbeit des Gesundheitsamtes wird auch 2022 von der Pandemie geprägt sein. Ziel der Arbeit muss aber die Rückführung der Mitarbeiter zu ihren originären Aufgaben sein. Dazu gehören verbesserte Präventionsangebote, Intensivierung der gesundheitlichen Aufklärung und Ideen zur Neuansiedlung von Fachärzt(inn)en. Stadtrat Brauchmann widmete sich in seinen Ausführungen zuerst den mit der Pandemie entstandenen Problemen in den städtischen Bibliotheken des Bezirks. In Adlershof ist die langjährige Leiterin in den Ruhestand gegangen und die Stelle wurde neu ausgeschrieben. Hinzu kommt, dass mit dem Umbau des Kulturzentrums und durch die Sanierung und Aufstockung des Bibliothekgebäudes ein Umzug notwendig wird. Er soll in die derzeit vom Kiezklub genutzten Räume Dörpfeldstraße 52 erfolgen. Da diese viel zu klein sind, haben wir vorgeschlagen, den Rückzug der Galerie aus dem Rathaus Johannisthal zu verschieben und die Räume vorübergehend von der Bibliothek nutzen zu lassen. Weitere Themen waren der Neubau der Musikschule, die Orgel als Instrument des Jahres, der Wettbewerb „Jugend musiziert“ und die Probleme mit der Schulplatzvergabe der 7. Klassen. Einer Videokonferenz fehlen nicht nur die persönlichen Kontakte, sondern vermutlich auch mehrere Interessenten. Da nur wenige Fragen (keine zu Adlershof) gestellt wurden, konnte die Versammlung nach gut einer Stunde beendet werden. W.S. Umzug wegen anstehender Sanierung Die Dienststellen des Rathauses Köpenick haben ihre neuen Bürogebäude bezogen. Im Zuge der anstehenden Sanierungsarbeiten des Rathauses werden alle dort tätigen Mitarbeiter(innen) temporär umziehen. Das Bezirksamt nutzt künftig Haus 4 und Haus 6 auf dem Allianz-Campus Berlin (Rudower Chaussee 4 und 6). Der neue Standort befindet sich in verkehrsgünstiger Lage fußläufig vom S-Bahnhof Adlershof und der Bus- und Tramstation „Walther-Nernst-Straße“ direkt vor dem Gebäude. Im Foyer beider Häuser erteilt ein Wachschutz Auskünfte und zeigt Bürger(inne)n den Weg. Die Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) bleiben unverändert. Die Sozialraumorientierte Planungskommission (SPK) befindet sich seit Mitte Dezember im Technologie- und Gründerzentrum in der Ostendstraße 25. Die Einbürgerungsbehörde zieht in die Rinkartstraße 13 und das Standesamt befindet sich seit dem 12. Januar im Rathaus Treptow, Haus 8 in der Neuen Krugallee 2 – 8. Geplant ist die erforderliche denkmalgerechte Sanierung des Rathauses Köpenick im Zeitraum von 2022 – 2024. Seite 8 Nr. 335 Eine 310 Meter lange Geschichte (Teil 2) Ehemals verlief unsere „Prachtstraße“ auf Köpenicker Gebiet schnurgerade bis zur Oberspreestraße. Das alte Zollhaus markierte die Köpenicker Ortsgrenze. Auf dem Foto von 1937 ist die asphaltierte Straße aus Adlershof besonders eindrucksvoll sichtbar. es auf dem Weg nach Cöpenick inmitten dichtem Wald bei dem verbindenden Sandweg. Dieser Zustand änderte sich auch nach dem 1.5.1903 nicht, als sich durch die Eingemeindung von Forstländereien unsere östliche Ortsgrenze bis zur Spree verschob. Der Weg der verlängerten Bismarckstraße verlief weiter schnurgerade bis zum die Cöpenicker Grenze markierenden ehemaligen Zollhaus und mündete geradeaus durch die noch nicht vorhandene Westendstraße in die Berliner-(Oberspree-) Straße bzw. rechts in die Köllnische Vorstadt mit der bereits ausgebauten Rudower Straße. Da hatte wenige Monate später die elektrifizierte Straßenbahnlinie 5 der „Städtischen Straßenbahn Cöpenick“ Alle Abbildungen Archiv: © Prochnow Noch lange nach der mit „Allerhöchster Cabinetsordre“ des preußischen Königs vom 24.9.1879 entschiedenen Auflösung des Gutbezirks und Gründung der nun zum Kreis Teltow gehörenden Gemeinde war die Adlershofer Welt an der Ortsgrenze hinter dem stillgelegten Gutshof bzw. der ehemaligen Maulbeerbaumplantage zu Ende. Durch beiderseits dichten Wald des Königlichen Forstes führte in Weiterführung der historischen Dorfstraße ein bescheidener Sandweg zur Stadt Cöpenick. So blieb es viele Jahre. Wir lesen aber im Kunststraßenverzeichnis des Bezirks Potsdam des Jahres 1887, dass sich unter den genannten 178 Straßen auch eine Straße „Cöpenick – Rudow“ befand. Eine „Kunststraße“ war seinerzeit ein Verkehrsweg mit leicht gewölbter, entwässerter Oberfläche, die selbst starkem Regen widerstand. Zwei Wege führten damals von Adlershof nach Köpenick. Davon konnte der Glienicker Weg keine „Kunststraße“ gewesen sein, beschrieb doch die Zeitung „Cöpenicker Dampfboot“ vom 22.7.1897 den Weg wie folgt: „Seit dem Beginn der Regenperiode ist die Glienicker Straße in ihrem oberen Teil wieder unpassierbar. Erst heute morgen blieb wieder ein Milchwagen in dem Morast stecken. Selbst die erhöhten Bürgersteige wurden überschwemmt.“ Erst 1909 wurde der Glienicker Weg reguliert und gepflastert. Bliebe also nur unsere Dorfstraße, die 1884 als „Cöpenicker Straße“ und zwei Jahre später „Bismarckstraße“ benannt wurde. Über die immer strittige Einhaltung der Vorschriften wachte bekanntlich der Chaussee-Aufseher Johannes Krüger. Nachdem die Bismarckstraße 1891 in den Besitz der Gemeinde überging, beschloss am 6.6.1891 die Gemeindevertretung sie für 2.200 Mark pflastern zu lassen. Wir können daraus folgern, dass sie im Jahre 1892 erstmals gepflastert wurde, zumal die Gemeindevertretung im August 1892 alle Anlieger zur Pflasterung ihrer Bürgersteige anwies. Selbstverständlich galt das nur bis zur Ortsgrenze, die ja seinerzeit an der (noch nicht vorhandenen) Waldstraße verlief. Dahinter blieb Bitte nicht lachen! Für einen Mannschaftswagen der Polizei in der Breite völlig ausreichend, ist den „Experten“ der ehemalige Radweg für Radler zu schmal. am 11.8.1903 schon den Bahnhof Spindlersfeld erreicht. Ein Jahr später verhandelte unsere Gemeindevertretung mit den Cöpenicker Stadtvätern über ihren Wunsch zur Weiterführung der Linie bis zum Bahnhof Adlershof. Die langjährig schwierigen Verhandlungen mündeten letztlich in einen Konzessionsantrag für den erwünschten Lückenschluss. Die erwartete staatliche Konzession für den Bau und Betrieb der weiterführenden Straßenbahnlinie lag dann endlich am 23.11.1911 vor. Einzelheiten waren da bereits zwischen dem Cöpenicker Magistrat und unserem Gemeindevorstand vertraglich festgelegt. Danach sicherten die Köpenicker auf eigene Rechnung die Bauausführung und den Betrieb der Bahn, wobei auch die damals schon zu schmale Fahrbahn der Bismarckstraße erweitert werden musste. Unter Rückbau der Bürgersteige wurden wenigstens die heutigen Maße erreicht. Die Adlershofer Gemeinde musste vertraglich den durch den Wald führenden Weg zwischen der heutigen Waldstraße und Köpenick als „Prachtstraße“ ausbauen, erhielt dafür ab 1915 eine geringe Gewinnbeteiligung. Die Adlershofer Baumeister waren es also, die unter dem Aspekt beidseitig der Straße „unendlich“ viel Platz zu haben, die übliche Linienführung der Straßenbahn änderten und sie beidseitig bis zur Straßenbahnkurve am damaligen Konstadter Platz neben die nur 6,2 m breite Fahrbahn legten. Mit beidseitigen Gehwegen entstand so auf dem Weg nach Köpenick nach damaligem Maßstab tatsächlich eine gepflasterte, von Straßenbäumen gesäumte „Prachtstraße“. Die neue Linie 5 bis zu unserem Bahnhof wurde übrigens vor 110 Jahren am 29.9.1912 feierlich eingeweiht. Auch wenn sich in der schweren Nachkriegszeit ab 1919 die Umgebung durch die im Rahmen von Notstandsarbeiten erfolgten Waldrodungen für die Anlage von Siedlungs- und Selbstversorgungsgärten völlig veränderte, blieb der Straßenzustand jahrelang gleich. Hinter der Waldstraße entstand 1924 je Straßenseite ein Sportplatz bzw. die Siedlung Wendenheide. Auch März 2022 als am 1.4.1927 die Ortsgrenze zu Cöpenick neu festgelegt wurde, änderte sich am Straßenverlauf nichts. Die Ortsgrenze verlief nun hinter der seit 1912 geplanten, aber erst ab 1934 begonnenen Bahndammaufschüttung für die „Südliche Umgehungsbahn“. Eingleisig eingeweiht wurde der neu benannte „Güter-Außenring“ mit einem dampfenden Güterzug am 16.12.1940 (offiziell am 1.1.1941). Parallel dazu hatten die Verkehrsplaner damals auch ein Herz für Fahrradfahrer. Kurz entschlossen beseitigten sie an dem Straßenstück die südlich stehenden Straßenbäume und legten den erwähnten 1,8 – 2,6 m breiten Radweg für beide Richtungen an, der den heutigen Verkehrsexperten selbst für eine Fahrtrichtung viel zu schmal ist. Dabei halten Seite 9 sie einen Meter schmale „Aufmerksamkeitsstreifen“ für Radfahrer als völlig ausreichend. Hinter dem Bahndamm führte unsere „Hauptstraße“ auf nun Köpenicker Gebiet als Rudower Straße schon asphaltiert noch viele Jahre schnurgerade bis zur Oberspreestraße. Das änderte sich auch nicht in den 1950er Jahren nach dem Bau eines zweiten Bahngleises auf eigenem Bahndamm. Die Älteren werden sich bestimmt noch gern an die beliebte Rodelbahn zwischen den Bahndämmen erinnern. Erst ab 1958 änderte sich vieles. Die säumenden Kleingartenanlagen „Ruhwald“ und „Freiheit“ wurden beräumt, es entstand ab 1960 die beachtliche Q3A-Wohnsiedlung der damaligen AWG „Nord“. Deren Wohnhäuser reichten je- doch über die Straßenführung hinaus, so dass eine völlig neue Verbindungsstraße gebaut werden musste, die dieses Gebiet entlang des damaligen Konstadter Wegs kurvig umgeht, benannt am 4.5.1962 nach dem Widerstandskämpfer Ottomar Geschke. Heute verbinden nur noch schmale Gehwege die Ottomar-Geschke-Straße mit der Rudower Straße. Übrigens, der letzte Straßenbaum unserer nun nur noch 310 m kurzen „Prachtstraße“, ein krank gewordener Silberahorn, musste am 14.2.2011 gefällt werden. Eigentlich erstaunlich, wie lange der 100-jährige Riese auf dem wirklich schmalen Randstreifen zwischen Fahrbahn und Straßenbahn den Stress ertragen hatte. Helmut Prochnow Hauptmann-Ausstellung in der Musikschule Die beliebte Ausstellung „Vom Sträfling zur Legende“ über den Hauptmann von Köpenick zieht aufgrund notwendiger Sanierungsarbeiten im Rathaus vorübergehend ins Erdgeschoss der Joseph-Schmidt-Musikschule (Freiheit 15). Dort findet zur Wiedereröffnung am 3. März um 19 Uhr der Vortrag „Mit Wilhelm Voigt gegen den Nationalsozialismus – Zu Carl Zuckmayers Hauptmann von Köpenick“ statt. Der Referent Dr. Tilman Venzl (Universität Bielefeld) ist Autor zahlreicher Monografien und Aufsätze wie „Was ist antimilitaristische Literatur? Das Beispiel: Der Hauptmann von Köpenick, mit einem unbekannten Kommentar Carl Zuckmayers.“ In dem Vortrag untersucht Dr. Venzl das Bühnenstück „Der Hauptmann von Köpenick“ in Hinblick auf Zuckmayers Haltung dem Preu- Marko Lenke Rechtsanwalt Fachanwalt für Verkehrsrecht Fachanwalt für Familienrecht ßischen Militarismus gegenüber und kommt zu teils überraschenden Ergebnissen. Mit der Veranstaltung wird auch an den 100. Todestag von Wilhelm Voigt am 3. Januar erinnert. Pandemiebedingt findet der Vortrag als Hybridveranstaltung statt. Es stehen wenige Sitzplätze in der Aula der Musikschule, dem Manfred-Schmitz-Saal, zur Verfügung. Um Anmeldung wird unter museum@ba-tk.berlin.de gebeten. Gleichzeitig sind alle Interessierten herzlich eingeladen, über einen Videokonferenz-Link (Web Ex) teilzunehmen. Zugangsdaten zur Videokonferenz: https://museum-ba-tk-berlin. webex.com/museum-ba-tkberlin/j.php?MTID=m3492705c053fcd0ad6e1ac395ade50de, Kennnummer: 2744 988 5131 Lenke & Lenke Anwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. jur. Dietrich Lenke · Arbeitsrecht · Sozialrecht · Versicherungsrecht Marko Lenke Dörpfeldstraße 11 · 12489 Berlin Nähe S-Bahnhof Adlershof, über der Deutschen Bank Telefon (030) 67 11 697 Fax (030) 67 19 89 23 e-mail: info@ra-lenke-berlin.de www.ra-lenke-berlin.de Fachanwalt für Verkehrsrecht Fachanwalt für Familienrecht · Verkehrszivilrecht · Verkehrsstrafrecht · Familienrecht Jan Grote · Zivil- und Vertragsrecht · Mietrecht · Strafrecht Öffnungszeiten der HauptmannAusstellung in der Musikschule: Mo bis Fr von 9 – 21 Uhr. Bitte beachten Sie die Schließzeiten der Musikschule während der Schulferien sowie an unterrichtsfreien Tagen. Für den Besuch der Ausstellung gilt weiterhin die erweiterte 2-G-Regel (d.h. vollständig geimpft oder genesen, sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske). Anleitungen zur Selbsthilfe In der Selbsthilfekontaktstelle Eigeninitiative (Genossenschaftsstraße 70) widmet man sich am 14.3. ab 18 Uhr dem Thema „Der Darm als wichtige Schaltzentrale unseres Körpers“. Der Großteil des Immunsystems befindet sich im Darm. Gerät das Gleichgewicht aus der Balance, kann es zu unterschiedlichen Symptomen und Erkrankungen kommen. Bianca Peters informiert über Zusammenhänge und diagnostische Verfahren. Interessierte können sich gern unter der Telefonnummer 631 09 85 oder per Mail an eigeninitiative@ ajb-berlin.de an das Team der Selbsthilfekontaktstelle wenden. W.W. Neue Bezirksbroschüre In der neuen Ausgabe der Bezirksbroschüre wird der Bezirk Treptow-Köpenick farbenprächtig als Touristenmagnet, Lebens- und Arbeitsort, Sportplatz sowie Präsentationsort mit grünen Ausflugszielen vorgestellt. Die Broschüre gibt Auskunft über Ansprechpersonen der Abteilungen im Bezirksamt, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Familienzentren werden aufgelistet und integrative Angebote im Bezirk. Sie bietet eine Übersicht über Pflege-, Betreuungs- sowie Wohnmöglichkeiten im Alter. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich in öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes. Sie kann bei der aperçu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, von 8 – 16 Uhr abgeholt werden oder gegen eine kleine Servicegebühr bestellt werden unter: www.verlag-apercu.de/ publikationen/bezirksbroschurentreptow-kopenick. Seite 10 Nr. 335 Gemeinsam Blutkrebs besiegen Dörpfeldstraße 23, Tel. 030 677 00 14 hidde-mietke-augenoptik@t-online.de www.augenoptik-hidde-mietke.de 30 JAHRE Augenoptische Kompetenz NEUERÖFFNUNG Physiotherapie Finilius Inhaber: Moritz Boczianowski Dörpfeldstraße 52, 2OG rechts 12489 Berlin Telefon: 030 350 517 37 Mail: info@physiotherapie-finilius.de www.physiotherapie-finilius.de Das DKMS hat gemeinsam mit dem Bezirksamt TreptowKöpenick eine Registrierungsaktion gestartet. Machen Sie mit und registrieren Sie sich als Stammzellenspender(in) unter dem Link: www.dkms.de/ba-tk. Sie sind schon registriert? Umso besser! Jede Unterstützung ist willkommen. Deshalb nutzen Sie Ihre ganz persönliche Reichweite und erzählen Sie in Ihrer Familie, bei Freunden und in den Vereinen, in denen Sie aktiv sind, von der Aktion. Gemeinsam besiegen wir den Blutkrebs! In die DKMS können alle Menschen aufgenommen werden, die zwischen 17 und 55 Jahre alt sind, die medizinischen Voraussetzungen erfüllen und derzeit in Deutschland leben. Mit der Online-Registrierung schenken Sie zahlreichen Blutkrebspatient(inn)en weltweit neue Hoffnung! Wenn Sie Spender(in) werden wollen, fordern Sie online ein Registrierungsset an. Dafür müssen Sie nur ein paar Fragen beantworten. Wenn alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, schickt die DKMS innerhalb von 10 Tagen ein Registrierungsset mit drei Wattestäbchen und genauer Anleitung zu. Und dann: Mund auf, Stäbchen rein, Spender(in) sein! Hier geht’s direkt zur Registrierungsaktion: www.dkms.de/ ba-tk Im Labor werden Ihre Gewebemerkmale geprüft. Wenn diese eine genetische Übereinstimmung mit einer Patientin oder einem Patienten aufweisen, schickt Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt zunächst Ihre Blutproben ans Labor. Wenn alle Werte stimmen, geht es in die Entnahmeklinik. Hier wird ein Gesundheitsscheck durchgeführt, der Sie auf Herz und Nieren prüft, damit Sie sicher sein können, dass alles in Ordnung ist. Nur wenn keinerlei medizinische Ausschlusskriterien vorliegen, werden Sie als Stammzellspender(in) zugelassen – denn Ihre Gesundheit hat höchste Priorität! Sie haben Fragen? Dann schauen Sie unter https://www.dkms. de/faq. Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen äußerte der Beauftragte für Menschen mit Behinderung Stefan Schaul: 2021 mussten wir erneut mit einer bedrohlichen Pandemie umgehen. Trotz vieler Schwierigkeiten, konnte erreicht werden, dass es barrierefreie Impfangebote gab und sich alle, die das wollten, impfen lassen konnten. Aber es kam und kommt auch zu Zumutungen bei Wartezeiten, Er- reichbarkeit und Verständlichkeit der Impfangebote für Menschen mit Einschränkungen. Ich danke allen, die durch Ihre Geduld bei der Wahrnehmung der Angebote dazu beitragen, dass sich das Infektionsgeschehen, besonders auch in Wohneinrichtungen, mehr beherrschen lässt. Auch künftig werden wir weiter solidarisch sein müssen, um diese Zeit so schnell wie möglich hinter uns lassen zu können. Wir kön- lle fünf Jahre wird die bezirkliche Seniorenvertretung gewählt. Dazu sind in diesem Jahr knapp 78.000 Bürger(innen) im Alter über 60, die ihren Hauptwohnsitz in Treptow-Köpenick haben, wahlberechtigt. Die Wahl ist per Briefwahl möglich, konnte bis 28.2. beantragt werden und bis 11.3. erfolgen. Darüber hinaus ist die Wahl in der Wahlwoche vom 14. – 18.3. an Orten möglich, die der Benachrichtigung entnommen werden können. Pandemiebedingt wird zur Vermeidung von Kontakten die Briefwahl empfohlen. Die Seniorenvertretung ist ein wichtiges Instrument der Interessenvertretung der Senior(inn)en im Bezirk, das die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen in allen Lebensbereichen sichert. Vielfältiges und mehrsprachiges Infomaterial wurde öffentlichen Stellen, Vereinen und Verbänden im Bezirk zur Verfügung gestellt. Seniorenvertretungswahl 2022 A In diesem Jahr stellen sich mehr Kandidierende aus allen Ortsteilen zur Wahl. Es wurden Videoclips erstellt, in denen sich die Kandidat(inn)en vorstellen und die online sowie zum Anschauen in KIEZKLUBS und Nachbarschaftseinrichtungen verfügbar sind. Die 17 Kandidat(inn)en mit den meisten Stimmen werden von der Stadträtin für Soziales Carolin Weingart im Anschluss der Wahl in die Seniorenvertretung berufen. Bei Fragen wenden Sie sich per Mail an seniorenvertretungswahl@ba-tk.berlin.de oder an die Nummer 90229-990, wo Fragen rund um diese Wahl beantwortet werden. Aus Adlershof kandidiert Herr Michael Rother (Jg. 1951, Foto). Er erläutert u.a. dazu: „Mit dieser Kandidatur möchte ich einen Beitrag zur Umsetzung der Interessen nen uns weiterhin nicht so treffen wie gewohnt und es wird vieles neu zu verbinden sein, wenn wir uns wieder begegnen können. Wir wollen im Bezirk die Kompetenz- und Koordinierungsstelle einrichten, die Maßnahmen zur Umsetzung des „Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen” (UN-BRK) koordiniert und die Menschen mit Behinderungen in die Maßnahmendefinition und nach dem 60. Geburtstag der Bürger(innen) unseres Bezirkes leisten. In der Zusammenarbeit der Mitglieder der Seniorenvertretung werden die Bürger(innen) aktiv im Leben des Bezirkes vertreten. Dabei soll die Einbeziehung und die Vertretung gegenüber der Bezirksverordnetenversammlung, dem Bezirksteilhabebeirat, der Steuerungsrunde „Sozialraumorientierte Koordinierung“, aber auch vor Ort im Bewohnerbeirat der Sozialstiftung Köpenick -planung einbezieht. Wir wollen eine halbe Stelle für einen Bausachverständigen für Barrierefreiheit einrichten. Diese hilft, dass Barrierefreiheit im Bezirk fachgerecht hergestellt wird. Auch wollen wir in die Arbeit des Beirates für Menschen mit Behinderungen in Treptow-Köpenick intensivieren. Der Beirat wurde neu gewählt und im Februar berufen, um die Arbeit fortzuführen. und beim Sozialgericht Berlin Grundlage meiner Arbeit sein. Die Wahrnehmung meiner verschiedenen Ehrenämter hilft auch mir, mein Leben mit einer Behinderung besser zu meistern. Unsere Altersgruppe ist laut dem Demographie-Konzept eine relevante Kraft im Leben unseres Bezirks und bedarf einer wirksamen Vertretung. Ich möchte mein Wissen und die Lebenserfahrung einbringen. Nach meiner Überzeugung müssen Empathie und Inklusion gelebt und dürfen nicht zerredet werden. Ich bin seit 1974 gerne verheiratet. Meine Frau und ich haben eine Tochter, zwei Enkelinnen und eine Urenkelin. Seit meiner Geburt bin ich Adlershofer und hänge an meinem Kiez. Mein Motto ist: Tue etwas Gutes und rede möglichst nicht darüber. Ich versuche eine Aufgabenlösung zu finden, nicht die Unlösbarkeit zu suchen und zu betonen.“ März 2022 Seite 11 Im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) ist vom 1. – 6. März zu sehen wie „Der kleine Angsthase“ lernt, seine Angst zu überwinden. In der Woche vom 8. – 13.3. ist unter „Lirum Larum Löffelstiel“ zu erfahren, wo das tägliche Essen für Kinder herkommt. Am 15.+16.3. wird unter „Wasser und Seife für Hündchen und Kätzchen“ gezeigt, wie die beiden sich und ihr Häus- chen reinigen. Unter „Hosen, Hasen, freche Mäuse“ ist vom 17. – 20.3. zu beobachten, wie Hündchen und Kätzchen mit denen umgehen, die sie verlachen. Werden vom 22. – 27.3. es die anderen Waldbewohner schaffen, die kleine „Heule Eule“ zu beruhigen? In „Das Rübchen und andere Geschichten“ geht es vom 29. – 31.3. ums Größerwerden. Zu einem „Märchenabend zum Frauentag“ wird am 8.3. eingeladen und am 25.3. findet ein „Märchenabend zum Frühlingsanfang“ statt (jeweils ab 18 Uhr). Weitere Informationen und Kartenbestellung unter 53 69 51 50. Vor einem Besuch wird weiterhin empfohlen, aktuelle Informationen und Änderungen auf der Website www.theater-grashuepfer.de zu ermitteln. W.W. Holzschnitt von Sabine Hinderland „spiritus animalis“ – Galerie Grünstraße Auf ein Neues im Grimau Club! Die Uhren präsentieren demnächst die Sommerzeit. Wir lassen den Winter hinter uns und hoffentlich auch die hohen Coronazahlen. Passend dazu starten wieder unsere wöchentlichen Angebote: Gitarre, Schlagzeug und Streetdance unter professioneller Anleitung. Auch unsere sportlichen Wettkämpfe nehmen deutlich mehr Fahrt auf. Kommt vorbei und trainiert Billard, Tischtennis, Darts, Kicker, Airhockey oder stählt Eure Muskeln Foto: Seltmann Im März ins Puppentheater „Grashüpfer“ In der Galerie Grünstraße 22 in Alt-Köpenick (Eingang Böttcherstraße, Tel.: 43 209 292) ist bis 24. 3. die Ausstellung „spiritus animalis“ mit Zeichnungen und Malerei von Kerstin Seltmann zu sehen. Die auch aus dem Kiezklub Alte Schule bekannte Malerin Kerstin Seltmann lebt und arbeitet in Kemlitz bei Baruth, wo das Urstromtal in die flachen Hügel des Fläming übergeht. Sie widmet sich dem dörflichen Naturraum mit seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern als einer im Fitnessbereich. Traut Euch einen Schritt in den Grimau Club zu setzen, dann könnt Ihr das gesamte Angebot kostenfrei nutzen! Informiert Euch regelmäßig über unsere Angebote per Telefon unter 677 45 27, Instagram: grimau_ club oder Google: Grimau Club. Ihr findet uns in der Waldstraße 7/ Eingang Friedlander Straße. Leiterin Simone Witt Wieder mitten im Leben... ambivalenten Daseinsform, ein Sein zwischen den Welten, ein Biotop auf der Suche nach sich selbst. Die Skizzen, Zeichnungen, Übermalungen und „fertigen“ Bilder sind eine Hommage an das Dorfleben mit seinem Getier und den Gewächsen, den weiten Horizonten, dunklen Gehölzen und alten Gehöften, denn die tieferen kulturkritische Schichten werden nicht ausgespart....(aus der Laudatio von Karla Bilang). Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 13 – 19, Do 13 – 17, Sa 11 – 15 Uhr. Hörakustik KorneliaLehmann Mit unseren Hörsystemen • in jeder Situation • mit modernster Technik • und persönlichem Service IHR GUTSCHEIN ik el Ko r n i a L e hm Hö r ak st a nn u Ich möchte einen kostenlosen HörgeräteCheck machen lassen. Jahre S ES HÖ RE N Ich möchte einen kostenlosen Hörtest durchführen lassen. Gutschein ausfüllen und vorbeikommen oder unter www.hoerakustik-lehmann.de anmelden! Vereinbaren Sie einen Termin! Albert-Einstein-Str. 4 | 12489 Berlin/Adlershof Dörpfeldstr. 36 | 12489 Berlin/Adlershof Brückenstr. 2 | 12439 Berlin/Schöneweide Machen Sie den ersten Schritt in Richtung mehr Lebensqualität! Dörpfeldstr. 36 12489 Berlin / Adlershof Tel. 030 - 209 53 833 Brückenstr. 2 12439 Berlin / Schöneweide Tel. 030 - 636 4646 Albert-Einstein-Str. 4 | Parkplätze im Parkhaus direkt gegenüber 12489 Berlin / Adlershof Tel. 030 - 639 22 437 www.hoerakustik-lehmann.de ✁ BE R SE Ich möchte neueste Hörgeräte ausprobieren und probetragen. Seite 12 Nr. 335 Das Frühlingserwachen im Britzer Garten genießen Nach den jahreszeitlichen und pandemiebedingten Einschränkungen (Mund-Nasenschutz, Abstand) lassen sich die Menschen nicht davon abhalten, die Naturschönheiten im Britzer Garten zu genießen. Sicher kann man bei einem Spaziergang den ersten Frühlingsboten in der Tier- und Pflanzenwelt begegnen. Nach wie vor wird geraten, sich vorher über die aktuellen Hygienevorgaben auf der Webseite www. freilandlabor-britz.de oder unter der Telefonnummer 703 30 20 zu informieren. Zur Beobachtung der durchziehenden Wasservögel wird am 6.3. eingeladen (Treff 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Unter „Natur nur für Kinder“ besteht für 7-11jährige am 12.3. die Möglichkeit die „Wunderwelt Wasser“ zu erforschen (Treff: 12 Uhr, F/U*, Anmeldung unter 703 30 20). Am 19.3. werden bei einem Kontrollgang an den Krötenzäunen die Berliner Amphibien-Arten und ihre Lebensweise vorgestellt (Treff: 9.30 Uhr, F/U*, Anmeldung: VHS Tempelhof-Schöneberg, Tel.: 90277-3000). In der Reihe „Natur für Familien“ begibt man sich am 19.3. auf die Suche nach Frühlingsboten in der Natur- und Pflanzenwelt (Treff: 14 Uhr, F/U*, Anmeldung unter 703 30 20). Am 20.3. hofft man verschiedene durchziehende Vogelarten erspähen zu können (Treff 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Am 26.3. gibt es nochmals die Möglichkeit Amphibien bei ihrer Wanderung zu sehen (Treff: 9 Uhr, F/U*). Auf die Suche nach verschiedenen Frühlingsboten begibt man sich am 27.3. (Treff: 11 Uhr, F/U*). Am gleichen Tag ab 14 Uhr sind Informationen zu Freilandlabor Britz e.V. Waschbären, den tierischen Neubürgern, mit anschließender Spurensuche zu erhalten (Treff: F/U*, Anmeldung: Tel.: 703 30 20). Auf dem Tempelhofer Feld will man am 13.3. ab 9 Uhr den nahenden Frühling begrüßen. Am 27.3. kann ab 9 Uhr die Meisterleistung in Singflug (Steilflug und Gesang) der Feldlerchen gewürdigt werden und ab 14 Uhr hofft man das Kräutererwachen entdecken zu können (jeweils Treff: Haupteingang Columbiadamm an der roten Verkaufssäule). Informationen zum erfolgreichen Ziergehölzschnitt kann man nach vorheriger Anmeldung am 11. und 13.3. bei der VHS Neukölln (Tel.: 90239-2433) oder am 19./20.3. bei der VHS Pankow (Tel.: 90295-1700) erhalten. Im Außen-Ausstellungsbereich ist bis 27.3. die Ausstellung „Nachbar Fuchs“ zu sehen, die einen Einblick gibt, wie Füchse in der Stadt leben. Die Öffnungszeiten, die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer W.W. 703 30 20. F/U* bedeutet: Umweltzentrum beim Freilandlabor, das Di – Fr von 13 – 16 Uhr, Sa und So von 11 – 16 Uhr geöffnet ist. Neues aus dem Frauenzentrum Treptow-Köpenick Das Frauenzentrum in der Radickestraße 55 wünscht allen Interessierten ein gutes Jahr 2022. Leider fängt das Jahr wieder nicht ganz unbeschwert an und es ist nach wie vor schwierig einen konkreten Veranstaltungsplan umzusetzen, daher kann es gegebenenfalls zu Verschiebungen kommen. Das Frauenzentrum ist und bleibt ein Ort der Begegnung und deshalb ist es wichtig, dass wir uns an die Vorgaben halten. Um weiterhin den pandemiebedingtene Hygiene- und Abstandsregelungen zu entsprechen, wird bei allen Angeboten um eine telefonische Anmeldung oder eine Anmeldung per E-Mail gebeten. Die Erstanlaufstelle bietet Beratung zu Themen wie Gesundheit, häusliche Gewalt, psychosoziale Probleme, (Cyber)-Stalking, schulische und berufliche (Neu-) Orientierung, Gestaltung von beruflichen Übergängen, Erwerbslosigkeit, Frauen in Arbeit (Überforderung, Stress, Mobbing). Die Beratungen finden sowohl telefonisch als auch im Frauenzentrum statt, um eine kurze Terminabsprache vorab per Mail, SMS oder Anruf wird gebeten. Die Beratung ist vertraulich, auf Wunsch anonym und für alle kostenfrei. PC- und Smartphone-Kurs für Einsteiger(innen): Vom Einlegen der SIM-Karte beim Smartphone, bis zum Herunterladen von Apps wird mit viel Geduld alles genau erklärt. Zur Bedienung des PC werden den Teilnehmenden die Einstellungen, Programme und Internetrecherchen und viele weitere wichtige Details donnerstags von 10 – 12 Uhr erklärt. Krabbelgruppe: Mittwochs von 10 – 12 Uhr können sich Mütter mit ihren Kindern nach dem 3. Lebensmonat bis zur Aufnahme in die Kita im Frauenzentrum treffen. Es gibt die Möglichkeit, andere Mütter aus dem Kiez kennen zu lernen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Die Kinder können erste Bekanntschaften mit Gleichaltrigen schließen. Gern werden Fragen rund um die Elternschaft beantwortet. Während der Coronapandemie wird die Gruppengröße zunächst auf acht Frauen (und ihre Kinder) beschränkt. Meisterwerkstatt für Pkw, Motorräder und Roller, Benzinrasenmäher und -traktoren, DEKRA im Haus. Geprüfte Gebrauchtwagen, EU-Fahrzeuge Ihr Spezialist für koreanische Automobile in Altglienicke! Repaircafé: Gemeinsam kann gebrauchten Textilien und anderen Materialien jeden 2. Mittwoch von 15 – 18 Uhr ein neues Outfit verliehen werden. Wir unterstützen uns gegenseitig mit unserem Wissen und unserer Kreativität. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Material und Nähmaschinen sind vorhanden. Lesben*Salon Treptow-Köpenick: Jeden 1. Montag 14 – 16 Uhr gibt es das offene Treffen für lesbisch-queere Frauen aller Generationen und die Möglichkeit zur Beratung. Das Frauenzentrum TreptowKöpenick ist auch offizielle Anlauf- und Meldestelle des Registers Treptow-Köpenick, zur Dokumentation von Vorfällen, bei denen Menschen gesellschaftlich diskriminiert und ausgegrenzt werden. Anmeldungen, Anregungen, Kritik, Wünsche und Ideen für das Frauenzentrum TreptowKöpenick richten Sie bitte per E-Mail unter frauenzentrum-tk@ stephanus.org und telefonisch unter 0151 40 66 47 99. März 2022 Seite 13 Herzliche Glückwünsche Unsere Rätselecke | Auszählrätsel Zuerst übermitteln wir im März gleich zwei Adlershofer Ehepaaren herzliche Gratulationen zum Fest der Diamantenen Hochzeit. Am 24. März können nach 60 Ehejahren sowohl Rosemarie und Uwe Ahl als auch Hannelore und Werner Moschel diesen Festtag begehen. Beide Paare erhalten auch von uns beste Wünsche für den weiteren gemeinsamen Lebensweg. Ebenso herzlich beglückwünschen wir am 16.3. Leonore Stein und am 21.3. Helga Gassner zum 94. Erdenjubiläum. Zum 93. Wiegenfest erhalten am 20.3. Herta Pries, Hans Fitzner und Siegfried Müller sowie am 21.3. Horst Händler viele gute Wünsche. Zur Vollendung ihres 92. Lebensjahres übermitteln wir am 2.3. Gerhard Muggelberg, am 17.3. Christel Hempel und Ruth Kleiner, am 28.3. Inge Glowacz, am 30.3. Dr. Inge Waniek sowie am 31.3. Gisela Trapp die besten Wünsche. Viel Gratulationen zum 91. Geburtstag erreichen am 3.3. Helga Berndt und am 13.3. Wolfgang Kohlhaase. In den Kreis der 90jährigen tritt am 21.3. Irmgard Böttcher. Allen Jubilaren weiterhin bestmögliche Gesundheit und viel Freude! Ihren 85. Feiertag der Geburt begehen am 5.3. Dagmar Hempel, am 6.3. Jürgen Hein, am 8.3. Manfred Condereit, am 11.3. Gislinde Hein und Doris Loosch, am 12.3. Hans-Joachim Goitsch, am 13.3. Helmut Müller, am 14.3. Michael Biegholdt, am 19.3. Erhard Fräßdorf, am 26.3. Renate Wegener sowie am 27.3. Ilse Beneke. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Ihr 8. Lebensjahrzehnt vollenden am 9.3. Dr. Barbara Wider, am 11.3. Monika Radtke, am 14.3. Liane Freiberg, am 23.3. Roswitha Kroll sowie am 28.3. Renate Wels. Wir gratulieren! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit. elin ri Leite Auflösung des Rätsels aus der Februar-Ausgabe: Fahrt, Apfel, Schuss, Clown, Hafen, Imbiss, Nase, Glanz, Spiel, Topf, Regen, Eltern, Ideal, Busen, Esel, Nagel: Auf ein Faschingstreiben mussten wir in diesem Februar weitgehend verzichten. Für Ihre Anzeigenwünsche in der wählen Sie bitte: Telefon: 56 59 02 67 Mail: redaktion@adlershofer-zeitung.de Wäscherei Dirk Szubiak • Haushaltswäsche – schrankfertig Z K LU BS • Wolldecken, Steppdecken • Haustourendienst • Gardinenexpress morgens ab, mittags ran ohne Aufpreis • Unser neuer Service: Tel. 030 / 671 72 47 Fenster putzen Angebote auch für Hotels, Wohnanlagen und Großkunden ▲ Jacqu de, e M il kling – ei – ge – das – lei – hin – ne – läu – haus – se – aus – ro – te – wo – zieht – ins – se – klin – die – durch – wei – schaust – ge – blu – mein – te – sag – klei – men – ge – kling – ich – nes – sprie – müt – hin – lass – früh – ßen – lieb – aus – sie – lings – wenn – li – bis – grü – lied – du – ches – an – grü. Rätselautor: Wolf Will Wir wünschen unseren Kunden alles Gute für 2021! tolle Angebote, „Tolle Menschen, – tolles Ambiente f wir freuen uns au hule“! die neue „Alte Sc KIE n des Werden die nachstehenden Silben richtig geordnet, so ergeben sie die Zeilen eines hoffnungsvollen Frühlingsgedichts von Heinrich Heine (1797 – 1856), zu dem es auch eine Melodie gibt. Am besten werden sie mit einer zu suchenden einstelligen Zahl ausgezählt, wobei benutzte Silben nicht übersprungen werden. Hackenbergstr. 5 Montag bis Donnerstag 9 – 17 Uhr Freitag 9 – 16 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 – 15 Uhr Seite 14 Nr. 335 Angebote des Kulturbund e.V. 30 JAHRE Augenoptische Kompetenz Informationen des „KIEZKLUB Alte Schule“ Die Mitarbeiterinnen im „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstraße 52, Tel.: 902975767) wollen auch im März gerne Gäste empfangen. Es wird darum gebeten, sich zu den Veranstaltungen wegen der begrenzten Platzzahl anzumelden. Am 9. März findet ab 14.15 Uhr eine Frauentagsfeier bei Kaffee und Kuchen mit anschließender Lesung des Autors Stephan Hähnel „Gefallen auf dem Feld der Ehe“ statt. Männer sind herzlich eingeladen. Menschen heiraten aus Liebe – zumindest glauben sie das. Schade, dass dieser Zustand nicht immer von Dauer ist. Scheidung wäre zwar eine Option, doch sind die Protagonisten in den Kurzgeschichten von Krimiautor Stephan Hähnel weitaus kreativer. So entledigen sie sich ihrer Ehepartner lieber auf unkonventionelle Weise, manchmal blutig, auch mal unbeabsichtigt, aber stets endgültig. Traurig möchte man meinen, wenn es dabei nicht so unterhaltsam wäre. Über unser Kursangebot wurde bereits mehrfach hier informiert, es kann aber auch im Klub nachgefragt werden. Aktuell sind bei uns auch Unterlagen für die Wahl der Seniorenvertretung erhältlich. Weiterhin ist die Ausstellung „Fernöstliche Tuschemalerei“ im KIEZKLUB zu sehen. Die Künstlerin Martina Lehmann hatte Interesse am Land Korea, dessen Kunst und Kultur und fand so zur Tuschemalerei. Der Förderverein „KIEZKLUB Alte Schule e.V.“ würde sich über neue Mitglieder freuen, die ihn unterstützen. Der monatliche Beitrag beträgt 3 €. Ziel ist, die Zahl der Angebote und Veranstaltungen für Adlershof zu erweitern. Mehr Informationen dazu gibt es im KIEZKLUB. Leiterin Jacqueline Milde Noch bis 17.3. / Ausstellung (Mo – Do, 12 – 18 Uhr), BuntzelKinderKunst 2021 – Arbeiten der 1. – 6. Klassen der Grundschule am Buntzelberg (Eintritt frei) Foto: Christiane Klatt Dörpfeldstraße 23, Tel. 677 00 14 www.augenoptik-hidde-mietke.de Hausbesuche nach Voranmeldung möglich! 2.3., 9.30 Uhr, Hans im Glück, Figurentheaterstück nach Grimm Für Kinder ab 4 Jahren, Eintritt: 4,00 € (mit JKS für Kitas) (um Anmeldung wird gebeten) 11.3. 19 Uhr / Filmvortrag Jurek Becker zum 25. Todestag, mit Filmwissenschaftlerin Irina Vogt Wir erinnern an den 1997 verstorbenen Drehbuchautor und Schriftsteller Jurek Becker. („Jakob, der Lügner“. Film: „Meine Stunde Null“ DEFA 1970, Regie: Joachim Hasler) Eintritt: 6 € / 5 € (um Anmeldung wird gebeten) 18.3., 19 Uhr / Reise-Multivisions-Show Das Grüne Band: Eine Deutschlandwanderung an der Grenze, die das Land teilte mit Roland Marske / Agentur Jules Verne Aus dem ehemaligen Todesstreifen ist ein Grünes Band geworden, das heute Deutschlands größtes Naturschutzgebiet ist. Die Deutschlandwanderung geht über die Berge von Vogtland, Schiefergebirge, Rhön und Harz, durch die Täler der Saale, Werra und Elbe, durchstreift Altmark und Lüneburger Heide und führt zu Burgen, Klöstern und mittelalterlichen Fachwerkstädtchen bis ans Meer. Meisterhaft fotografiert, mit Witz und Geschichtskenntnis erzählt, teilt Roland Marske die Gedanken von seinem „Grenzgang“ und lässt Sie teilhaben am Abenteuer im eigenen Land! Eintritt: 8 € / 7 € (um Anmeldung wird gebeten) 25.3., 19 Uhr / Ausstellungseröffnung! „Klang der Stadt“ Fotografie – Zuzana Richter (CSSR) & Lutz Liebe Colorclubs Berlin-Treptow (CCB) Einführung: Brigitte Silna, Thomas Schmidt (Mitglied des CCB) Musik: Joe Kucera / sax & Carlos Mieres / git Ausstellungsdauer bis 10.6. Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten) Öffnungszeiten: Mo – Do 12 – 18 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen Regelmäßige Veranstaltungen Montag Tanzunterricht: Standard & Latein (19.15 – 20.45 Uhr) für Paare, Singles und Hochzeitspaare mit Manuela Dienstag Tischtennis für Jung und Alt, 14 – 17.30 Uhr, Kinder ab 6 J., Jugendliche: 0,50 €/h; Erwachsene: 2,50 €/h (Schläger-Pfandleihe) Bildhauer Harry T. Böckmann (für Erwachsene) Paar-Linedance – Leitung Marlies Lubrich, 18.45 – 20.45 Uhr Donnerstag AEROBIC für Senioren, mit Uschi Weiss, 15 – 16 Uhr Yoga & Kung Fu für Kinder (516 Jahre) bei Christian Seiffert, 16.15 – 17.45 Uhr Malen, Zeichnen und Gestalten 15 – 18 Uhr mit Grafiker KarlHeinz Beck (für Erwachsene) Malen, Zeichnen und Gestalten 17.30 – 20.00 Uhr mit Grafiker Karl-Heinz Beck (für Erwachsene) Linedance für Anfänger & Fortgeschrittene (18 – 21Uhr) mit Elke und Andrea Mit Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Amt für Weiterbildung u. Kultur / Fachbereich Kultur u. Museum Kulturring in Berlin e.V. Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33, 12526 Berlin Tel: 67896191 www.kulturring.berlin Mittwoch Tribal–Style-Dance von 17 – 18.30 Uhr bei Haik-Dörte Janke Malkurs Von Real bis Abstrakt 17.30 – 19.30 Uhr mit Maler und 2021 – Beliebteste Vornamen im Bezirk Unter den 1.426 Geburten, die 2021 vom Standesamt TreptowKöpenick beurkundet wurden, sind zahlreiche bekannte aber auch neue Vornamen zu finden. Bis an die Spitze der beliebtesten Vornamen in Treptow-Köpenick schaffte es bei den Mädchen „Lina” und bei den Jungen „Noah”. Das überrascht insofern, dass beide Namen im Vorjahr nicht einmal unter den Top 3 zu finden waren. Auf Platz zwei und drei bei den Mädchennamen liegen Hanna und Mathilda. Bei den Jungennamen sind es Emil und Paul. Diese Namen haben es ebenfalls in die „Top Ten“ geschafft: Leni (8 Ein- träge ins Geburtenregister), Maja (8), Luna, Merle (7), Charlotte, Clara, Emilia (6), Elias (9), Finn, Henry, Levi, Theodor (8), Arthur, Jakob (6). Auch bundesweit sind Lina und Noah offensichtlich sehr beliebt. Im Ranking des Namens-Experten Knud Bielefeld, das kürzlich veröffentlicht wurde, sind beide Vornamen ebenfalls für 2021 unter den „Top 10“ zu finden. Interessant ist auch, dass mit 732 Kindern circa die Hälfte aller Geburten im Bezirk nur einen Vornamen erhielten. Weitere 598 Kinder erhielten einen zweiten, 91 Kinder einen dritten und fünf Kinder sogar einen vierten Vornamen. März 2022 Seite 15 Wandertermine – März (Auszug) 5. März Strausberger Seen und das NSG Lange Dammwiesen Treffpunkt: 9.10 Uhr, S-Bhf. Strausberg Nord Wanderleiter: Bernd Neuschulz Wanderstrecke: S-Bhf. Strausberg Nord – Straussee – Herrensee – Bhf. Herrensee – NSG Lange Dammwiesen – Kl. Stienitzsee – Gr. Stienitzsee – S-Bhf. Strausberg (22 km | 4 km/h) An- und Abfahrt bis Strausberg ist auch mit der Regionalbahn möglich. Gern auch telefonisch erfragen, ob es noch Möglichkeiten zur Teilnahme gibt. 9. März Rund um Berlin IX Seddin – Thyrow Treffpunkt: 7.59 Uhr, Bhf. Berlin-Ostkreuz (Abfahrt Zug RE 7) Wanderleiter: Egon Poppe Wanderstrecke: Bhf. Seddin – Gr. Seddiner See – Wildenbruch – Mietgendorf – Thyrow – Bhf. Thyrow (26 km|4,5 km/h) Bitte per E-Mail oder telefonisch bis 7.3. anmelden. (max. 10 Personen) Infos über die Wanderung auf http://epoppe.info. 12. März Erkundungen an der Ostsee 1. Frühling am Schmollensee Treffpunkt: 6.32 Uhr, Berlin Hauptbahnhof (tief) (Abfahrtzeit Zug RE 3) Wanderleiter: Michael Rumpf Wanderstrecke: Ückeritz – Achterwasser über diese Wanderung – Stagnieß – Gesteinsgarten Usedom – Pudagla – Schmollensee – Benz – Großer Krebssee – Bhf. Bansin Seebad (24 km | 4,7 km/h) Bitte per E-Mail oder telefonisch bis 10.3. anmelden. Kinder oder Enkelkinder bis 14 Jahre wandern in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern gratis mit. Wanderverein Fontane ‘91 e.V., Die Telefonnummern sowie die Möglichkeit, eine Mail zur Anmeldung zu senden, finden Sie unter: www.fontane91.de Nawi-Wettbewerb Freilandlabor Kaniswall Alle 5. und 6. Klassen aus TreptowKöpenick sind aufgerufen beim „Nawi-Wettbewerb Freilandlabor Kaniswall 2022“ teilzunehmen. Um zum bestmöglichen Klassenergebnis zu gelangen, gibt jede Schülerin und jeder Schüler bei der Lösung der Aufgaben rund um die Naturwissenschaften und den Kaniswall sein Bestes. Das Team vom Kaniswall hat sich auch in diesem Jahr wieder knifflige Aufgaben überlegt, die durch den Nawi-Unterricht, Besuche im Freilandlabor, Recherche auf der Kaniswall-Homepage bzw. weiterer Seiten im Internet und natürlich mit Nawi-Spezialwissen gelöst werden können. Auch kleine Experimente sind enthalten. Die Fragen des Wettbewerbs findet man unter: https://kaniswall.de/wettbewerb Infos zur Anmeldung und Teilnahme sind auf der Homepage https://kaniswall.de zu finden. Bis 25. März können die Lösungen online eingegeben werden. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Förderverein des Freilandlabors, der attraktive Preise zur Verfügung stellt. Zu gewinnen gibt es Zuschüsse für einen Wandertag in Höhe von 50 € (1. Platz), 40 € (2. Platz) und 30 € (3. Platz). Jede teilnehmende Klasse erhält eine Urkunde. Als Sonderpreis für die beste 5. Klasse wird ein spannendes Spezialprojekt im Freilandlabor Kaniswall vergeben (Gestaltung in Absprache mit der Gewinnerklasse), welches zu Beginn des nächsten Schuljahres stattfindet. Fragen richten Sie bitte an: wettbewerb@kaniswall.de. Übungsleiter(in) gesucht Unser Verein SG Treptow 93 e.V. sucht dringend eine neue Übungsleiterin (m/w/d) für unser ElternKind-Turnen (2 – 6jährige) mittwochs von 15.30 – 17.30 Uhr in der Kottmeierstraße 2 – 4 (Oberschöneweide). Details und Modalitäten können telefonisch und per Email geklärt werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter 746 95 445 oder per E-Mail an verein@ sgtreptow93.de. Konrad Koehn SG Treptow 93 e.V. Veranstaltungen des Ratz-Fatz Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstraße 81) wird unter den geltenden Pandemie-Bedingungen ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Sonntags um 10 Uhr wird zum Kindertheater eingeladen (6.3.: Hans im Glück; 13.3.: Lewins Ziegenkauf; 20.3.: Gans, der Bär; 27.3.: Die kleine Meerjungfrau). Bei Filmvorträgen mit Filmsequenzen wird am 4.3. ab 18 Uhr an die Ikone des französischen Films Catherine Deneuve unter „In meinem eigenen Schatten“ erinnert, die in über 100 Spielfilmen auftrat. Am 18.3. ab 18 Uhr werden die Erinnerungen an den Schauspieler Kurt Böwe erweitert, die am 21.1. (s. AZ Nr. 333) nicht mehr vorgetragen werden konnten. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) wird am 5.3. zu einer Lesung mit Prof. Brigitte Sandig unter „Rousseau als autobiographischer Autor“ eingeladen. Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778), einer der wichtigsten und umstrittensten Repräsentanten der französischen Aufklärung, hat in seinem philosophischen Denken Fundamentales für die moderne Zivilisationskritik und für das Demokratieverständnis geleistet. Doch gelten Vortrag und Lesung Adlershofer Zeitung PF 82 02 37, 12504 Berlin, E-Mail: redaktion@adlershofer-zeitung.de Herausgeber: Media-Agentur André Schwabe Redaktion & Layout: Designstudio AGD, Telefon 56 59 02 67 redaktionelle Mitarbeit: Wolfhard Staneczek, Telefon & Fax 677 24 58 Druck: vierC print + mediafabrik GmbH & Co. KG Erscheinungsweise: monatlich Vertrieb: über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer www.adlershofer-zeitung.de dem umfangreichen autobiographischen Schaffen Rousseaus: Hat er doch mit seinen „Bekenntnissen“, einer Gründungsschrift der modernen Autobiographie, eine einmalige Leistung der Selbstreflexion und Selbstanalyse geliefert. Am 12.3. folgt ein Dia-Vortrag von und mit Hans Neumann „Mit dem Fahrrad durch Sumatra“ über seine in mehreren Jahren gesammelten Eindrücke und Erlebnisse. Bei einem Konzert am 19.3. ab 18 Uhr mit Amalia Chikh (Gesang, Klavier) in Begleitung von Armado Carillo Zanny (Trompete) singt die französische Liedermacherin ihre Lieder in deutschen Sprache, da sie möchte, dass ihre Texte verstanden werden. Ihre Leidenschaft gilt den Widersprüchen der Konsumgesellschaft zwischen Freiheit und Unterwerfung im Internet, Lust und Verbot unter dem Schleier der Religion, Angst und Hass der Rechtsextremisten etc. Ihre Musik ist wie sie selbst, ein Produkt der Vielfalt. Am 26.3. tragen ab 18 Uhr Ute Beckert (Gesang) und Maxim Shagaev (Bajan) unter „Mein Herz das ist ein Grammophon“ Chansons und Schlager aus den 30er und 40er Jahren, sowie Barock und altitalienische Arien vor. In der Galerie werden nach der Vernissage am 5.3. um 15 Uhr unter dem Thema „Wandlungen“ figurative Kunst, Portraits und Landschaften“ von Wolfgang Arnold gezeigt. Zu den Veranstaltungen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 67 77 50 25 oder per Mail: kontakt@ratzfatzberlin.de gebeten. Seite 16 Nr. 335 14. März, 19 Uhr Gregor Gysi – Was Politiker nicht sagen Erste öffentliche Vorstellung des brandneuen Buches (Buchpremiere am 27.2.22) Weil es um Mehrheiten und nicht um Wahrheiten geht | Ein anekdotenreicher Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs in einer Talk-/Leserunde mit Gregor Gysi und Hans-Dieter Schütt In einer neuen Talk-/Leserunde im 18. März, 19 Uhr 7. März, 10 Uhr Bärenstarke Abenteuer der kleinen Tigerlilly Die tollkühne Tigerlilly ist stets auf der Suche nach neuen Abenteuern. Eines Tages stellt sich Tigerlilly gegen das Verbot ihres Vaters, dem Häuptling Silberfuchs und schleicht sich heimlich in den Wald und trifft auf den vermeintlich „gefährlichen“ Bären. Eine große Freundschaft beginnt. Der Wald birgt auch Gefahren, Johannes Kirchberg – TESTSIEGER Überraschend, frisch, nachdenklich und nicht zuletzt politisch – die neue Platte von Johannes Kirchberg trifft die Fragen sowie den Ton der Zeit und ist eine humoristische Hommage an den Menschen im Jahr 2022. Johannes Kirchberg gelingt es, aktuelle und politische Themen musikalisch einzufangen und weiterzudenken. Eintritt: 26,- € Filmhighlights im Kino Casablanca In unserer Filmhighlightreihe zeigen wir jeden Mittwoch einen Film für 4,50 €. (Angebote unter Vorbehalt) 02.3. 09.3. 16.3. 23.3. Foto: Gesine Born 4. März, 19 Uhr PREMIERE – Zum Guten Menschen Gastspiel des Ensembles „Die Zerstreuten“ In dem Theaterstück zeigen wir Ihnen eine Abrechnung mit dem eigenen versteckten Rassismus, der sich als politisch korrektes Selbstverständnis tarnt. Wir zeigen Ihnen ein Reinigungsritual! Eintritt: 15,- € Theater Ost wird er sich den Fragen des Publizisten und Autoren Hans-Dieter Schütt stellen, über den 2013 gesagt wurde: Immer die Suche nach dem ungewohnten Blick, dem Widerhaken im Bild oder im Satz. Eintritt: 23,- € welche die mutigeTigerlilly nicht gleich erkennt. Ein witzig, lehrreiches Stück für Kinder ab 3 Jahren, welches auch die Erwachsenen zum Lachen bringt.(ca. 45min.) Eintritt: Kinder 7,- €, Erwachsene 10,- € Abbildung: Theaterrebellen Abbildung: Anneke Frank Angebote des Theaters OST Theater OST, Moriz-Seeler-Str. 1, Telefon: 23 93 45 79, kontakt@ theater-adlershof.de, www. theater-adlershof.de Contra Wanda, mein Wunder Spencer Niemand ist bei den Kälbern Der OmU-Film der Woche In unserer OmU-Filmreihe zeigen wir jede Woche am Mittwoch um 20.30 Uhr einen Film in seiner jeweiligen Original-Sprachfassung mit deutschen Untertiteln. 02.3. Nightmare Alley (engl.) 09.3. Der Pate I (engl.) 16.3. Der Pate II (engl.) Kino Casablanca Friedenstr. 12/13, Tel. 677 57 52 www.casablanca-berlin.de Treptow-Köpenick sucht engagierte Mädchen und junge Frauen Das Bezirksamt TreptowKöpenick sucht zum 16. Mal engagierte Mädchen und junge Frauen aus dem Bezirk! Mit dem Mädchenpreis werden Mädchen und junge Frauen mit besonderem Engagement in unserem Bezirk durch den Bürgermeister ausgezeichnet. Junge Mädchen und Frauen aus dem Bezirk im Alter zwischen 12 und 18 Jahren kön- nen sich selbst oder von anderen Personen vorschlagen lassen. Gesucht werden Mädchen und Mädchengruppen, welche sich in folgenden Bereichen besonders engagieren: • besonderes soziales Engagement, • Einsatz für die Integration von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, • Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen, • Menschen in schwierigen Situationen helfen, • Ungerechtigkeit im eigenen Umfeld thematisieren und bekämpfen, Zivilcourage zeigen, • Ökologisches und/oder politisches Engagement. Die Broschüre „Engagierte Mädchen in Treptow-Köpenick“ stellt einige Preisträgerinnen eindrucksvoll vor. Die Broschüre ist bei der Gleichstellungsbeauftragten, Anke Armbrust, Rudower Chaussee 4 erhältlich. Bewerbt Euch selbst oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor! Engagement wird wertgeschätzt und belohnt! Es lockt ein Preisgeld von 300 € für den 1. Platz, 200 € für den 2. Platz und 100 € für den 3. Platz. Die Bewerbung darf kreativ und individuell sein. Sie sollten maximal zwei DIN A4-Seiten umfassen. Es dürfen Fotos und Videos (maximal 10 Minuten) beigefügt werden. Die Bewerbung kann formlos von Euch selbst, Mädchengruppen, Familienmitgliedern, Freunden, Lehrer(inne)n oder Sozialarbeiter(inne)n eingereicht werden. Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Oliver Igel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Seit zwei Jahren wird der Mädchenpreis zusammen mit der Bürgermedaille verliehen und erhält auch damit eine besondere Wertschätzung. Bewerbungen sind bis zum 2. Mai einzusenden an: Die Gleichstellungsbeauftragte, PF: 910 240, 12414 Berlin oder per E-Mail: anke.armbrust@ba-tk.berlin.de
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.