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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 247.2014

Monatszeitung

Nr. 247 November 2014

1,– €

Foto: Staneczek

Foto: Designstudio Lange, ©Filmpark Babelsberg

Szene aus dem Film „Casablanca“ als Wandmalerei im Eingangsbereich des gleichnamigen Kinos – ein kulturelles Kleinod für Filmliebhaber Seite 16

Seit 55 Jahren zeigt dieses Sandmännchen großen und kleinen Kindern im Fernsehen eine Gute-NachtGeschichte vor dem Schlafengehen. Seiten 8/9
Foto: Staneczek

Am 11.11. ist Martinstag! Auch die Adlershofer Restaurants haben sicher Angebote dazu.
Foto: Werbebroschüre WOLFF & MÜLLER

Originelle Einweihung an dem neuen Firmenstandort von der „BAUER GmbH“ Seite 3

So sollen die Gebäude des 3. Bauabschnitts des EUROPA-CENTERs an der Ecke Rudower Chaussee / Am Studio aussehen. Lesen Sie mehr zum Baufortschritt und Richtfest des Centers auf Seite 3

Foto: Designstudio Lange

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Nr. 247

Rückkehr zu den Zielen notwendig!
Bei der Zusammenkunft am 14.10. von nur wenigen Mitwirkenden im „Adlershofer Festkomitee“ konnten die Anwesenden erneut auf ein gelungenes Herbstfest zurückblicken. Andererseits wurde festgestellt, dass die einzige vielseitige Veranstaltung sowohl für die kleinen als auch die großen Adlershofer nicht von immer weniger Aktiven organisiert und durchgeführt werden kann. Es wird an die Zeit vor 20 Jahren erinnert, als eine „Initiative von Adlershofer Bürgern, Kirchen, Klubs, und Vereinen“ entstand. Auch wenn dabei Schulen, Geschäftsleute und Parteien nicht ausdrücklich genannt wurden, wurde ihre Beteiligung erwartet und war bei der 250-Jahr-Feier auch noch vorhanden. Es ging nicht darum, Geld zu sammeln um Schausteller zu entlohnen, sondern unter Nachbarn sich und seine Möglichkeiten vorzustellen. Dazu sollten wir zurückkehren. Alle in Adlershof Lebenden und Wirkenden werden aufgerufen, sich und ihre Ideen im Festkomitee für ein gutes Miteinander einzubringen! Wer am Treffen des Komitees am 25. November ab 19 Uhr im „Kulturzentrum Alte Schule“ nicht selbst anwesend sein kann, wird gebeten zuvor mitzuteilen, welche Möglichkeiten der Mitwirkung er/sie im Festkomitee sieht. Von den Reaktionen wird abhängen, ob es 2015 ein 19. Adlershofer Herbstfest geben wird. Nebenstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im November und im Dezember. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen von Kiezklub und Nelte 26 finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek, Tel./Fax: 677 24 58

Termin Ort 6.11. 19.00 Stadtkirche

Kosten für Bürgerentscheid sind nicht vom Bezirk zu tragen
Beim ersten Bürgerentscheid im Bezirk hatte sich eine Mehrheit gegen die Pläne ausgesprochen, in der Altstadt Köpenick eine gebührenpflichtige Parkraumbewirtschaftung einzuführen. Befürworter und Gegner warfen sich dabei gegenseitig die hohen Kosten für den Bürgerentscheid vor, die vom Bezirksamt mit 243.000 Euro angegeben werden. Unklar war bis zuletzt, wer diese zu tragen hat. Auf Anfrage der Abgeordneten Uwe Doering und Carsten Schatz (beide DIE LINKE) teilte die Senatsinnenverwaltung mit: „Den Bezirken werden die im Zusammenhang mit der Durchführung von Bürgerentscheiden entstandenen Kosten nach Beschlusslage im Senat im Rahmen der Basiskorrektur ausgeglichen“.

8.11. 18.00 Verklärungskirche 11.11. 16.30 Christus Martinsfest König Kirche 25.11. 17.00 Bürgersaal Rudi Hinte: „Adlershof 1914“ – Vortrag mit Lichtbildern 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 27.11. 18.00 SeghersLesung: Anatol Regnier „Wir NachgeboGedenkst. renen. Kinder berühmter Eltern“ 28.11. 20.00 Alte Schule Vernissage: „Salute! Goltzsche zu Ehren!“ 29.11. Müggelheimer Weihnachtsmarkt 30.11. 17.00 Verklärungs- Adventskonzert: Vivaldi „Gloria“, kirche Brunckhorst „Die Weihnachtsgeschichte“ 7.12. 15.00 Verklärungs- Weihnachtskonzert der kirche Familienmusikschule Rehberg 11.12. 19.30 Arndtstr. 12 Gemeindeabend: „Weihnachten und Chanukka“ 29. – 14.12. Köpenicker Weihnachtsmarkt 13.12. 15.00 Verklärungs- Weihnachtskonzert der Joseph-Schmidtkirche Musikschule 14.12. 16.00 Verklärungs- Weihnachtskonzert des Berolina-Chorenkirche sembles 16.00 Neuapost. Advents- und Weihnachtsliedersingen Kirche 16.12. 15.00 Heimatstube Plauderei mit dem Ortschronisten bei Kaffee und Stolle 18.00 SeghersLesung: Sigrid Bock: „Rückkehr in die Gedenkst. verlorene Heimat“ 24.12. 16.00 Christus Heiligabend für Alleinstehende König Kirche

Veranstaltung Erinnerungen an die „Wende“ vor 25 Jahren Gospelkonzert

Öffentliche Sprechstunden
Am 18.11. findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi von 12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Den Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt kann man am 1.11. von 10 – 12 Uhr in seinem Büro Ekkehardstr. 1 am Bahnhof Baumschulenweg zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist am 5.11. von 15.30 – 17.30 Uhr sowie am 20.11. von 11 – 12 Uhr im Rathaus Köpenick sowie am 2.12. von 15.30 – 17.30 Uhr im Bürgeramt II (Michael-BrücknerStr. 1) zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Für persönliche Rücksprachen steht die stellvertretende Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend am 9.12. von 15 – 17 Uhr (Anmeldung unter 90297-6100) in der HansSchmidt-Straße 18, Raum 212 bereit.

Weiterhin unabhängige Schallschutzberatung
Vom Fluglärm des Flughafens Schönefeld Betroffene haben die Möglichkeit, ab 16.10. im Rathaus Köpenick (Alt Köpenick 21) einmal im Monat donnerstags von 14 – 19 Uhr zu Schallschutzmaßnahmen beraten zu werden. Das Angebot steht den Bürger(inne)n weiterhin kostenfrei zur Verfügung. Ab sofort können Terminierungen über das Bürgertelefon 115 vorgenommen werden. Wir bitten um freundliche Beachtung.
Amt für Bürgerdienste

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Grundsteinlegung mit Senator Müller
Die Charlottenburger Baugenossenschaft EG hatte am 13.10. zur symbolischen Grundsteinlegung auf ihre Baustelle am Eckgrundstück Groß-Berliner Damm / Abram-Joffe-Straße eingeladen. Michael Müller, Berlins Bausenator unkte zu Beginn seiner Rede in der Baugrube, dass später wohl mitgeteilt werde: „Müller in der Versenkung!“ Er lobte, dass Adlershof trotz anfänglicher Skepsis sich zu einem „tollen Technologie- und Wissenschaftsstandort“ entwickelt hat und die Zweifel, dass es ein ebenso attraktives Stadtquartier werden könne, sicher bald widerlegt werden. Ungewöhnlich war dann die „Grundsteinlegung“. In einer Vertiefung im Boden der späteren Tiefgarage wurde zwar traditionell eine Kapsel mit aktuellen Münzen und Dokumenten (auch eine OktoberAusgabe unserer Adlershofer Zeitung) gelegt, aber anschließend von einem Kran aus mit einer Betonmischung ohne Hammerschläge und Segenssprüche verschlossen. Möge der mehrgeschossige Bau von 121 Wohnungen, einer Gewerbeeinheit, einem Gemeinschaftsraum sowie 246 ober- und unterirdischen Fahrrad- wie auch 74 Pkw- und Motorradstellplätzen in der Tiefgarage trotzdem problemlos gelingen! Im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Rohbau und Ende 2015 das Bauwerk fertig sein, sodass Anfang 2016 die ersten Mieter einziehen können. W. S.
Foto: Staneczek Fotos: Staneczek

Oktoberfest in Adlershof

Richtfest am EUROPA-CENTER Adlershof

Mit einem zünftigen Oktoberfest eröffnete der bayerische Familienbetrieb BAUER an der Karl-Ziegler-Straße seine neue Betriebsstätte.

Aufzug der Richtkrone für den 3. Bauabschnitt des EUROPA-CENTER in Adlershof unmittelbar neben dem „Wissenschaftsbusen“

Am 26.9. eröffnete der bayerische Familienbetrieb „BAUER Elektroanlagen GmbH“ mit einem zünftigen Oktoberfest an der KarlZiegler-Straße nahe der Straßenbahn-Endhaltestelle, seine neue Betriebsstätte. Über 400 Gäste konnten im Festzelt „bayerische Brotzeit“ und „Festschmankeln“ genießen und bei original bayerischer Blasmusik dem geliebtem Brauchtum fröhnen. Die Firma mit über 100-jähriger Tradition ist in Adlershof seit 2009 ansässig (s. AZ Nr. 187) und wies von Anfang an ein kontinuierliches umsatz- und personalstarkes Wachstum auf. Im April 2011 wurde ein Grundstück erworben, auf dem seit dem 7.3.2013 (s. AZ Nr. 228) ein Betriebsneubau mit 3.600 m² Nutzfläche entstand. Trotz eines Brandanschlags im Oktober 2013 konnte nun das im-

posante Gebäude mit nur vier Monaten Verzögerung vollendet werden. Der Neubau ermöglicht es, dass bis zum Jahr 2016 insgesamt 150 Arbeits- und 25 Ausbildungsplätze geschaffen werden. Derzeit wird darüber nachgedacht, das erworbene Nachbargrundstück für einen weiteren Firmenneubau zu nutzen. W. S.

Am 22.9. standen für einen Tag die Arbeiten am 3. Bauabschnitt der Baustelle EUROPA-CENTER an der Ecke Rudower Chaussee / Am Studio still. Es wurde Richtfest gefeiert. Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup würdigte die Erfolgsgeschichte der EUROPA-CENTER AG sowie die aussichtsreiche Ent-

Ladyʼs Stammtisch e.V. präsentiert
Mit einer Kunstausstellung im Foyer des Zentrums für Umwelt-, Bio- und Energietechnologie (UTZ), Volmerstr. 9 erfüllt sich der „Ladyʼs Stammtisch e.V.“ gleich zwei große Wünsche. Zum einen möchte der Verein, der seit 15 Jahren unternehmerisch tätige Frauen in ihrem Wirken unterstützt, die wunderbaren Werke dreier Künstlerinnen der Öffentlichkeit präsentieren. Zum anderen feierte Ladyʼs Stammtisch mit der Vernissage am 9.10. auch seinen Umzug der Geschäftsstelle vom Rathaus Treptow in die WISTA Adlershof (Volmerstr. 5 im EG). Die Ausstellung, welche sicherlich viel frische Farbe in das Foyer vor dem Restaurant „Steinkauz“ bringt, wird bis zum Dezember zu sehen sein.

wicklung am Standort Adlershof, Hardy R. Schmitz von der WISTA MANAGEMENT GMBH freute sich besonders darüber, dass es mit dem Neubau gelingt, den Adlershofer „Wissenschaftsbusen“ hochwertig zu umschlingen und Jörg Overbeck (Vorstand der EUROPA-CENTER AG) erinnerte an die 14-jährige Baugeschichte und gab einen Ausblick auf weitere Bauten am Standort. Die Fertigstellung dieses Baus mit Café und Bank im Erdgeschoss ist für das Frühjahr 2015 geplant. In der hauseigenen Tiefgarage sind ca. 96, im künftigen Parkhaus zusätzlich ca. 580 Stellplätze vorgesehen. Nach dem Richtspruch des Poliers der Baufirma „Wolff & Müller“ und dem Aufzug der Richtkrone unmittelbar neben dem „Wissenschaftsbusen“ wurde zum Richtschmaus geladen. W. S.

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Nr. 247

Problemfall Hortanträge?
Vor Beginn der BVV-Sitzung am 16.10. eröffnete Vorsteher Peter Groos im Foyer des Rathauses Treptow die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme – Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ (s. links unten). Nach Eröffnung der Sitzung und den üblichen Regularien bat in der Bürgerfragestunde ein Bürger um Auskünfte zum Thema Musikschule. Anschließend berichtete Bürgermeister Oliver Igel über die Ortsteilkonferenzen in Spindlersfeld, Adlershof und Niederschöneweide. Die Eingaben und Anregungen werden derzeit auf ihre Durchführbarkeit „durchleuchtet“, eine Kurzdokumentation ist auf der Internetseite des Bezirksamtes einzusehen. Dort findet man auch ein Verzeichnis des aktuellen Aktenstandes (als 1. Berliner Bezirk). Weiter informierte er u. a., dass • das Generalmanagement für Schöneweide um weitere drei Jahre verlängert wurde, • der Imbiss am Frauentog noch in diesem Jahr wieder eröffnet werden soll, • am 4.11. in einer Bürgerversammlung über die geplante Umgestaltung des Treptower Parks (für die 2015 + 2016 Fördermittel bereitgestellt werden) informiert wird, • am 23.11. eine Jugendkunstschule im „Gérard Philipe“ (Karl-Kunger-Str. 30) eröffnet wird. • in der Aktionswoche für Menschen mit Behinderung vom 1. – 5.12. im Bezirk mehrere Veranstaltungen u. a. mit dem Jobcenter geplant sind. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten an das Bezirksamt wurde u. a. mitgeteilt, dass zum 25. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR und des Mauerfalls eine gemeinsame Veranstaltung vom Bezirksamt und dem Evangelischen Kirchenkreis am 6.11. in der Stadtkirche St. Laurentius stattfindet (s. AZ Nr. 246), die VHS (Baumschulenstr. 79/81) am 6.11. ab 18 Uhr zu einer szenischen Lesung mit Spielfilmausschnitten einlädt und am 9.11. zwei Gedenkstelen an der ehemaligen Grenze eingeweiht werden.

Aus der 31. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Nach der Wahl von zwei Bürgerdeputierten für den Schulausschuss beschloss die BVV den Sitzungsplan für 2015 und einige Sondermittelanträge wie für das Projekt „Anthologie des Köpenicker Lyrikseminars / Lesebühne der Kulturen Adlershof“ dem Bezirksamt u. a. zu empfehlen, • Maßnahmen baulicher und organisatorischer Art zu prüfen und zu ergreifen, um in den bezirklichen Liegenschaften die Wassernutzung zu reduzieren. • sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass das Verkehrsschild „Vorfahrt gewähren“ an der Kreuzung Oberspree-/Friedlander Str., das nur für Radfahrer(innen) gilt, entfernt wird. • „Schmetterlingshorst“ weiterhin an den Bezirkssportbund zu vermieten. • sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Fertigstellung der Fortschreibung des Lärmaktionsplans 2008 – 2012 zeitnah erfolgt. • zu prüfen, wie verwaiste Fahrräder („Fundräder“) an soziale Institutionen zur Wiederaufarbeitung abgegeben werden können. • bei der Verlegung von Fahrbahnschwellen zur Verkehrsberuhigung darauf zu achten, dass diese durch Lücken für Radfahrer(innen) weniger störend sind. • sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass auch im Berliner Südosten ein Feuerlöschboot stationiert wird. • auf dem ehemaligen Gelände von Rewatex in Spindlersfeld eine Straße nach der Gründerin des Wäschereigewerbes Henriette Lustig („Mutter Lustig“) zu benennen. Da im Ältestenrat zuvor zu vielen Tagesordnungspunkten entschieden wurde und die Sitzung recht zügig verlief, stand nur noch eine „Große Anfrage“ zum Thema „Hortanträge“ an. Stadtrat Klemm beantwortete die 15 Fragen sehr ausführlich, aber dann folgten zahllose Nachfragen und Meinungsäußerungen von Bezirksverordneten. Offenbar ist das Ausfüllen vom „Antrag auf ergänzende Förderung und Betreuung“ nicht ganz einfach und erfolgt von den Eltern oft mangelhaft und/ oder wird verspätet eingereicht. Die im Jugendamt für die Bearbeitung eingesetzten Mitarbeiter können die Bearbeitungsfrist von zwei Monaten dadurch nicht einhalten. Deshalb ist allen Eltern nur zu empfehlen, baldmöglichst bereits für das kommende Schuljahr 2015/16 die entsprechenden Unterlagen einzureichen. Den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. VII-35“ entnehmen wir u. a., dass • die Straßenverkehrsbehörde dem BVV-Beschluss folgt (s. AZ Nr. 240) und den Umbau (Ergänzung eines Radsignalgebers) der Ampelanlage Ernst-Ruska-Ufer/ Köpenicker Straße veranlassen wird. • das Grünflächenamt für die Pflege der bezirklichen Rasensportplätze zuständig ist (außer vom 1. FC Union genutzte Plätze). • falls sich die Eigentümerin der „Riviera“ in Grünau weiterhin gegen die angeordneten Sicherungsanordnungen mit rechtsstaatlichen Mitteln wehrt, werden durch den Bezirk Ersatzmaßnahmen vor Winterbeginn 2014 in Auftrag gegeben. • sich der alte Schutzbunker am Waldrand bei der Friedlander Straße („Bunkerberg“) im Eigentum des Landes Berlin befindet und dem Fachvermögen der Berliner Forsten zugeordnet ist. Die nächste BVV-Sitzung (einschl. Bürgerfragestunde) nach der Sitzung am 27.11. findet am 18.12. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W. S.

Auseinandersetzung von Demokratien und Diktaturen
Noch bis Januar 2015 ist im Foyer des Rathauses Treptow die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme – Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ zu sehen. Die Ausstellung wurde vom Institut für Zeitgeschichte in München, vom Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet. Sie erzählt anhand von nahezu 200 Fotografien über die das gesamte 20. Jahrhundert andauernde, Europa prägende Auseinandersetzung von Demokratien und Diktaturen. Anlass der Ausstellung ist die Häufung bedeutender Jahrestage der europäischen Geschichte im Jahr 2014, der Beginn des Ersten Weltkrieges vor einhundert Jahren und die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges vor fünfundsiebzig Jahren sowie die friedlichen Revolutionen gegen die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa mit dem zentralen Ereignis des Falls der Berliner Mauer vor fünfundzwanzig Jahren. Längst ist die euphorische Vorstellung vom Ende der Geschichte verflogen, ist die Erkenntnis gewachsen, dass das Ringen von Demokratie und Diktatur, dass Krieg und Frieden auch unsere Gegenwart und Zukunft im 21. Jahrhundert bestimmen werden.

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Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Papst Franziskus – ein Brückenbauer
Ein anderen Wind weht. Was ist eigentlich das Neue dieses Papstes? Was einzieht ist die Freiheit des Wortes. Er weist die Mozetta (Schultermäntelchen) und die roten Schuhe mit den Hinweis ab: „Der Karneval ist vorbei“. Der Papst erschien in schlichtem Weiß und als erstes stellte er sich als Bischof von Rom vor. Papst Franziskus geht an die Ränder und bittet die Gläubigen um ihr Gebet. Sein Stil ist ein offener, menschennaher Dialog. Seine Programmschrift „Evangelii gaudium“ spricht vom „Geist der zärtlichen Liebe“. Kardinal Kaspers Vorschlag für die Wiederverheirateten läuft auf die barmherzige Liebe hinaus. Wir müssen den aufrechten Gang erlernen. Die Kirche darf nicht als Gefängnis empfunden und das Evangelium muss zur Freude des Herzens werden. Die große Gefahr der Welt von heute mit ihrem vielfältigen, erdrückenden Konsumangebot ist eine individuelle Traurigkeit, die aus einem bequemen, begehrlichen Herzen, aus der krankhaften Suche nach oberflächlichen Vergnügungen und einer abgeschotteten Geisteshaltung hervorgeht. Wenn das innere Leben sich in den eigenen Interessen verschließt, gibt es keinen Raum für die anderen, finden die Armen keinen Einlass, hört man nicht mehr die Stimme Gottes und genießt nicht mehr die innige Freude über seine Liebe. Das ist nicht die Wahl eines würdigen und erfüllten Lebens, das ist nicht Gottes Wille für uns. Ebenso wie das Gebot „Du sollst nicht töten“ eine deutliche Grenze setzt, um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern, müssen wir heute ein Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der Ungleichheit der Einkommen sagen. Diese Wirtschaft tötet, hinter dieser Haltung verbergen sich die Ablehnung der Ethik und die Ablehnung Gottes. Die Ethik wird gewöhnlich mit einer gewissen spöttischen Verachtung betrachtet. Der Papst weist die Finanzexperten und die Regierenden der Länder darauf hin, „die eigenen Güter nicht mit den Armen zu teilen bedeutet, diese zu bestehlen und ihnen das Leben zu entziehen. Das Geld muss nicht dienen und nicht regieren.“ Die größte Freude am Leben erfahren jene, die sich nicht um jeden Preis absichern, sondern sich vielmehr leidenschaftlich dazu gesandt wissen, anderen Leben zu geben. Beim neuen kirchlichen Nachdenken im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen heißt es: „Ich glaube, dass das die Zeit der Barmherzigkeit ist!“ Viele Probleme der Kirche wie das schlechte Zeugnis einiger Priester, Korruption und Klerikalismus haben viele Wunden geschlagen. Die Kirche ist Mutter und muss hinausgehen und die Verletzten mit Barmherzigkeit heilen. Dieser neue Stil hat der katholischen Kirche neue Sympathien eingebracht. Dieser Papst, der nicht ausweicht und sich offen der Diskussion stellt, ist ein Hoffnungsträger, beseelt vom Wehen des Heiligen Geistes. Pfarrer i.R. Herbert Glugla

Kirchliche Termine im November
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst, in dem am 2.11. der früher hier tätige Dr. Knoch predigen wird. Am 8.11. wird um 18 Uhr zu einem Gospelkonzert und am 30.11. zu einem Konzert am 1. Advent eingeladen (s. S. 6). Die Feier der „Komplet“, das Gebet zur Nacht in der Tradition christlicher Klöster, beginnt mittwochs um 21 Uhr. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 4.11. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 7.11. und 21.11. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Elternkreises am 7.11. kann man sich bei Familie Hildebrandt (41 72 19 91), zum Konfirmanden- und zum Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich donnerstags um 19.30 Uhr in der Remise. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 11 Uhr zur Hl. Messe und samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (mit vorheriger Beichtgelegenheit) zusammen. Am 2.11. findet die Allerseelenmesse, am 16.11. ein Kindersonntag (bis ca. 15 Uhr) und am 23.11. das Patronatsfest Christus König statt. Am 1.11. beginnt um 18 Uhr das Hochfest Allerheiligen, das St. Martinsfest am 11.11. um 16.30 Uhr (s. unten). Zur Gräbersegnung auf dem Adlershofer Friedhof trifft man sich am 2.11. um 14.30 Uhr an der Kapelle. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu ihren Gottesdiensten ein. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder altersgemäß in Gruppen betreut. Senioren sind herzlich eingeladen zum Seniorenkreis am 19.11. ab 14.30 Uhr zu kommen. Die Teenager treffen sich freitags um 18.15 Uhr. Informationen zu weiteren Angeboten unter www.lebewertvoll.de, per Mail über gemeindeleitung@ lebewertvoll.de oder telefonisch unter 677 56 65.

Einladung zum Kindergottesdienst
Die evangelische Gemeinde bietet während des Gottesdienstes die Betreuung der Kinder im für sie gestalteten Kindergottesdienst in der Remise gegenüber der Verklärungskirche an. Dabei ist Zeit und Raum, das jeweilige Thema mit allen Sinnen zu erleben, es wird gebetet, gesungen, gelesen und kreativ gestaltet. Die nächsten Themen sind: 9.11.: Wir lesen eine moderne Martinsgeschichte und bemalen Laternen 23.11.: Ewigkeitssonntag: Ein Licht für die Toten. Die Kinder hören und sehen die Geschichte „Opas Engel“ und gestalten ein Licht. 30.11.: 1. Advent: Wir läuten die Adventszeit ein und singen Lieder. 7.12.: 2. Advent: Familiengottesdienst und Adventsfeier, Aufführung eines Kindermusicals. Alle Kinder sind herzlich eingeladen und treffen sich in der Kirche.
W. W.

Martinsfest
Am 11.11. um 16.30 Uhr treffen sich Kinder mit oder ohne Eltern zum traditionellen Erinnern an St. Martin wieder in der Christus König Kirche (Nipkowstr.). Anschließend ziehen sie dann mit ihren Laternen in den Park der Verklärungskirche, um am Lagerfeuer gemeinsam zu singen und Martinshörnchen zu teilen. W. W.

BESTATTUNGEN
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Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 247

Gedanken Hüllen
In der Galerie Grünstraße 22 sind noch bis 20.11. Skulpturen und Installationen von Anne Ochmann unter „Gedanken Hüllen“ zu sehen. Die Bildhauerin arbeitet mit unterschiedlichen Materialien: Holz, Papier, Terrakotta, Bronze und Fundstücken. „Ihr ist das Verhältnis der Figur zum Raum besonders wichtig. Ihre großen Objekte entfalten eine eigentümliche Wirkungsmacht, besonders in weiten Räumen und auf öffentlichen Plätzen. Es sind Plastiken, die den Raum mit integrieren sollen. Die kleineren Arbeiten sind geprägt von spielerisch anmutenden Figuren, wie z. B. Hexen, Reiterschiffen, Blumenknospen und Architekturphantasien, die auf schmalen, hohen Sockeln oder in Kisten stehen...“ (Zitat aus „AN SICH“, Katalog Galerie Caspers, 2014) Galerie Grünstraße / „collegium artis e.V.“, Grünstr. 22, Zugang Böttcherstraße; geöffnet Di – Fr 13 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr; Tel. 43 20 92 92; Mail: galerie.gruenstrasse@googlemail.com
R. Raeder

„Wir Nachgeborenen. Kinder berühmter Eltern“
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) liest am 27.11. um 18 Uhr Anatol Regnier (München) aus seinem neu erschienenen Buch „Wir Nachgeborenen. Kinder berühmter Eltern“. Anatol Regnier, Konzertgitarrist, Sänger und Autor, Enkelsohn des Dramatikers Frank Wedekind, Sohn der Schauspieler Pamela Wedekind und Charles Regnier, erzählt in dem Buch die heiteren und tragischen Geschichten der Kinder und Enkel von Thomas Mann, Hans Fallada, Marianne Hoppe, Dietrich Fischer-Diskau, Heinz Erhard – und nicht zuletzt seine eigene. Um telefonische Voranmeldung unter 677 47 25 wird gebeten. Auch wer an einem Besuch der früheren Wohnräume von Anna Seghers außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10 – 16 Uhr) interessiert ist, kann gern wegen einer entsprechenden Möglichkeit nachfragen. W. S.

Einladungen des Ortschronisten
Ortschronist Rudi Hinte lädt am 25.11. um 17 Uhr in den Bürgersaal des Kulturzentrums „Alte Schule“ zu einem Vortrag mit Lichtbildern zum Thema „Adlershof 1914“ ein. Zudem bietet er Interessenten an der Adlershofer Heimatgeschichte am 11.11. und 25.11. von 14 – 17 Uhr Gespräche in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) an. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden. W. S.

Menschen links und rechts der Strasse
Im Industriesalon Schöneweide (Reinbeckstr. 9) sind bis 16.11. Fotografien von Georg Krause zu sehen. Seine Protagonist(inn)en entstammen nicht der Welt der Reichen und Schönen: Es sind die Menschen, die links und rechts der Straße anzutreffen sind, die er Ende der 70er Jahre in der DDR porträtierte. Krause befragte sie, welchen Stellenwert ihr Beruf, ihre Tätigkeit für sie in ihrem Leben einnimmt. Die Aussagen fasst er in drei kurzen Sätzen zusammen und druckt sie anschließend direkt auf die Baryfotografien. Nun kehrt Krause mit dieser Ausstellung an den Ort zurück, an dem Mitte der 80er Jahre seine inzwischen legendären Sozialdokumentationen der Betriebsalltage der Rohlingsdreherei, der Schmelzer und der Kupferhütte entstanden: Berlin Schöneweide, wo vor der Wende 25.000 Industriearbeiter(innen) ihr Auskommen hatten, und von denen heute nur noch 400 geblieben sind. Öffnungszeiten: Mi, Fr, So 14 – 18 Uhr

Konzerte in der Verklärungskirche
Der Adlershofer Gospelchor unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel lädt am 8.11. herzlich um 18 Uhr zu einem Gospelkonzert in die Verklärungskirche (Arndtstr.) ein. Auf dem Programm stehen Gospels aus alter und neuer Zeit. Mit dem „Konzert zum 1. Advent“ am 30.11. ab 17 Uhr beginnt in der Verklärungskirche traditionell die Vorweihnachtszeit. In diesem Jahr erklingt von Antonio Vivaldi das „Gloria D-Dur“. Vivaldi (1678 – 1741) schrieb sein bekanntestes geistliches Werk für eine Aufführung im Ospedale della Pietá, einem Waisenhaus in Venedig. Er unterrichtete dort Mädchen in Chorgesang und Violinspiel und gestaltete mit ihnen Konzerte. Zudem wird die „Weihnachtsgeschichte“ des norddeutschen Barockkomponisten Arnold Melchior Brunckhorst (ca. 1640 – 1725) aufgeführt. Er vertonte die Weihnachtsgeschichte in ähnlicher Weise wie später Johann Sebastian Bach. Zum Streichorchester treten Trompeten, die den festlichen Charakter der Musik unterstreichen. Die Mitwirkenden sind Andrea Chudak (Sopran), Antonia Glugla (Mezzosopran), Dirk Klawuhn (Alt), Christoph Leonhardt (Tenor), Andreas Jocksch (Bass) sowie ein Orchester und die Kantorei unter der Führung von Beate Schlegel. Der Eintritt ist jeweils frei, um Spenden zum Begleichen der Unkosten wird gebeten. W. W.

Ein Jahr- und Lesebuch
Am 2.10. präsentierte die Kunstfabrik Köpenick mit dem 14. Band ihres seit 2001 herausgegebenen Almanachs über den Stadtbezirk das neueste Werk. Treptow-Köpenick ist berlinweit der einzige Bezirk, und auch eine der wenigen Städte Deutschlands, die über ein eigenes Jahrbuch verfügen. 2014 jähren sich zum 25. Male friedliche Revolution und Mauerfall. Hier wird das Geschehen in den Stadtbezirken Treptow und Köpenick beleuchtet. Insgesamt 53 Beiträge, sortiert nach Ortsteilen, erzählen von Wissenschaft, Kunst, Bauwerken, Persönlichkeiten, Malerei und Tanz. Beiträge widmen sich u.a. längst verschwundenen Gebäuden, stellen eine 145-jährige Kaffeehaustradition vor, zeigen Berlins letzte Dampflok und ein Köpenicker Urgestein Bernhard Buley, Leiter und Darsteller im Schauspielensemble des Ratz Fatz e.V. Erhältlich ist es in Buchläden des Bezirkes (9,95 €) oder in der Kunstfabrik, Friedrichshagener Straße 9; 12555 Berlin.

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November 2014

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Im November mal wieder ins Puppentheater im Treptower Park
Mit der Premiere von „Ei-Pad, Affe und Giraffe“ beginnt am 1.11. das Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) sein November-Programm. Noch bis 13.11. geht es dabei um Theater mit Live-Zeichnen, Rätseln und Tiermasken. Ab 15.11. kann man bis 28.11. im Marionettenspiel mit viel Musik „Hänsel und Gretel“ begleiten. Am 29./30.11. ist dann „Frau Holle“ beim Bettenschütteln zu beobachten. Für die Kleinsten wird am 1.12. die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet. Schulkinder und Erwachsene sind am 7./8., 14./15. und 21./22.11. zum Märchenabend am Feuer in der Jurte willkommen. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es am 7., 8. und 14.11. visuelle Poesie über Menschen und Tiere unter „Drawing in motion“ und am 19. und 28.11. im Café Extra „Backstage – Songs und ihre Geschichten“. Erwachsene können zudem am 21.11. „Erotische Märchen“ mit Diana Krüger erleben. Weitere Informationen und Kartenbestellung unter Tel. 53 69 51 50.
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Informationen des Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater ein (2.11.: Hündchen und Kätzchen; 16.11.: Judy und Punch; 23.11.: Der Weihnachtsstern; 30.11.: Die Prinzessin erzählt von der tapferen Katja). In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) wird am 1.11. zu einer Lesung mit dem Dichter und Schriftsteller Rajvinder Singh mit „bemerkenswerten Versen eines Weltenwandlers, der die deutsche Sprache zu seinem Medium machte“ eingeladen. Am 8.11. wird Nachdenkliches und Komisches unter „Geschichten vom Mauerfall“ dargeboten. „Glückliche Reise“ heißt es bei einer Schauspieler-Lesung am 15.11. und am 29.11. offeriert Günter Schöffler „Vielleicht Eintagsfliegen“ aus seinem neu erschienenen Buch. Freitag ab 19 Uhr wird am 14.11. in einem Vortrag mit Filmsequenzen an den Stummfilmstar Asta Nielsen erinnert, die dem Publikum als schweigende Muse in Erinnerung bleibt. Am 21.11. heißt es beim ChansonART „Jeden Tag Neu!“. Zu einem Konzert von Klassik bis Folklore wird mit Urmas Pevgonen, dem estnischen Bariton, am 28.11. bereits um 18 Uhr eingeladen. Er wird von dem Knopfakkordeon-Virtuosen Oleg Nehls begleitet. Dienstags ab 14.30 Uhr kommen Senioren im Kulturcafé zusammen. Am 18.11. gibt es dabei einen Vortrag von Dr. Zhen Zhang zu Techniken der traditionellen chinesischen Medizin. Programm, Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W. W.

Ausstellungen in der Alten Schule
Noch bis 15.11. ist in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56) die Ausstellung „Eis und Feuer – Landschaften und andere Spiegeleien“ zu sehen (s. AZ Nr. 246). Am 28.11. wird um 20 Uhr zur Eröffnung der letzten Ausstellung in diesem Jahr „Salute! Goltzsche zu Ehren“ eingeladen, mit der mehr als ein Dutzend Künstler(innen) dem in unserem Bezirk agierenden Künstler anläßlich seines 80. Geburtstages die Ehre erweisen. Der Grafiker und Maler Prof. Dieter Goltzsche (geb. 28.12.34 in Dresden), Mitglied der Akademie der Künste, lebt und arbeitet in Friedrichshagen. Er prägte mehrere Generationen von Künstlern in Berlin und darüber hinaus. Das Ausstellungsprojekt zeigt neben seinen Arbeiten, die von Weggefährten, Freunden und auch jüngeren Künstlern. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf Papier. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12 – 19 Uhr, Fr 12 – 17 Uhr und Sa 15 – 19 Uhr geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Die Ausstellung der Werke von Ortrud Maria Mentzel-Grün im „Bürgersaal“ unter dem Titel „Atmosphärische Bilder in Pastell“ wurde verlängert und ist auch noch im November zu sehen. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zu besichtigen. Im „Kiezklub“ zeigt der Adlershofer Künstler Hans-Joachim Tschiersnitz (s. AZ Nr. 188) Arbeiten unter dem Titel „Blütenzauber“. Die Räume des Kiezklub sind in der Regel werktags von 9 – 17 Uhr zugänglich. W. S.

Adventsbasteln
Bald leuchten die ersten Lichterketten in den Fenstern, es duftet nach Plätzchen, Lebkuchen und Weihnachtspunsch. Die Vorfreude auf Weihnachten mit kleinen Kindern ist besonders schön. Ab 17.11. eröffnen in der Stillerzeile 100 die Lern- und Erfinderwerkstätten vom Technischen Jugendbildungsverein (TjP) die Vorweihnachtssaison und werden kleinen und großen Wichteln dabei helfen, kleinere Basteleien für Mamis, Opis, Tanten und anderen Lieben zu verwirklichen.
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Zeichensetzung
In den Räumlichkeiten des Bürgerbüros von Gregor Gysi (Brückenstraße 28) ist bis zum 20.2.2015 die Ausstellung „Zeichensetzung“ des Schöneweider Künstlers Siegfried Schütze zu sehen. (Tel.: 63 22 43 57)
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Unser Sandmännchen wird 55 Jahre alt
Die Kinder hatten unter dem Krieg am meisten zu leiden. Ihnen wurde die Kindheit geraubt und damit die kostbarste, ihr Leben prägende Zeit. Nachdem die Waffen endlich schwiegen, hatten Rotarmisten für die Kinder im besetzten Land ein Lächeln, Brot oder einen Becher Suppe. Gemeinsam mit den neuen deutschen Parteien und Verwaltungen organisierte die sowjetische Besatzungsmacht während des kalten Hungerwinter 1946/47 die Aktionen „Rettet die Kinder!“ Diese kinderfreundliche Haltung setzte sich auf vielen Gebieten fort. Als im Dezember 1952 das erste deutsche Versuchsprogramm des Deutschen Fernsehfunks (DFF) an der Rudower Chaussee in Adlershof startete, gab es von Anfang an Sendungen für Kinder. Im DDR-Hörfunk begann 1954 unter dem Motto: „Der Sandmann ist da!“ eine Sendung mit GuteNacht-Geschichten und seit Oktober 1958 im DFF einen Abendgruß ohne Sandmann. Am 23.11.1955 erschien einer der beliebtesten Kinderfreunde auf dem Bildschirm „Meister Nadelöhr“, der an „Das tapfere Schneiderlein“ erinnerte und in Eckart Friedrichsohn den dafür geborenen Darsteller fand. Wer von uns Älteren erinnert sich nicht an die Zeile „Schnippel – die Schnappel – die Scher“? Ihn besuchten „Meister Briefmarke“, „Schnatterinchen“ wie auch „Pittiplatsch – der Liebe“. Eine interessante Kindersendung wurde die im September 1959 begonnene Reihe „Bei Professor Flimmrich“. Hier stellte Walter E. Fuß Kinderfilme vor, auch Spielfilme wurden gezeigt und dann und wann mit Kindern und Jugendlichen über Filme diskutierte. Dann wurde die bedeutendste Figur des Kinderfernsehens „Unser Sandmännchen“ geboren. Wie auf anderen Gebieten, gab es auch im Fernsehen einen Wettbewerb zwischen DDR und BRD. Es ist überliefert, dass der DFF-Programmchef Walter Heynowski Anfang November 1959 erfuhr, dass der Sender Freies Berlin täglich „Das Sandmännchen“ als Gute-NachtGruß plante. „Die gegnerische Absicht, uns Zuschauer abzunehmen, dürfe nicht unterschätzt werden. Der erklärte Krieg ums Kinderzimmer zeige, dass wir auch bei den Westberliner Kindern und deschichtenerzähler bringen den Sand ins Spiel. Es gab auch ein Lied „Der Sandmann ist da.“ Am 1.12. übertrug dann auch der Sender Freies Berlin erstmals eine Gute-Nacht-Sendung „Das Sandmännchen“. Beide Gestalten unterschieden sich äußerlich vor allem durch den Spitzbart unseres Sandmännchens und dem Rundbart. Im Sommer 1960 gab es noch Veränderungen. Unsere Puppe mit der Zipfelmütze bekam seine wachen Knopfaugen, blieb ohne Mund und behielt vier Finger, mit denen er den Traumsand verstreute. Es war ein kompliziertes Wesen aus Stoff, Aluminiumdrähten, Wolle, Schaumgummi, Filz, Farbe, Fensterleder und zu seiner Beweglichkeit 25 Bronzekugeln als Gelenke. „Vater“ Gerhard Behrendt wollte dem Sandmännchen sowohl „Kindliches, als auch das Merkmal der Weisheit und der Würde des Alters“ verleihen, wie er zu seiner Schöpfung sagte. „Charaktermerkmale: duldsam, gutmütig, ehrgeizig, wagemutig, sehr lieb zu Mensch und Tier“. Das ist ihm in eindrucksvoller Weise gelungen. Generationen von Kindern und zahlreichen Älteren wurde das Männchen bis heute ein unverzichtbarer Abendgast. Pünktlich um 19.50 Uhr, ohne in den 30 Jahren ein einziges Mal auszufallen, erschien es auf dem Schirm. Es fand bald viele Fans in Schweden, Dänemark, Finnland, in arabischen Ländern und in Vietnam, in Israel und Polen, beim Erzbischof und späteren Papst Johannes Paul II. und natürlich bei den Kindern. Diese sorgten in Polen vielstimmig dafür, dass Behrendt 1977 vom „Kurier Polski“ mit einer Rose zum Ritter des „Orden des Lächelns“ geschlagen wurde, die wohl originellste Ehrung für Erwachsene, die Kindern Gutes tun. Selbst das Erkennungslied fand bald die Ohren der Zuschauer. Wer kennt nicht den Text der ersten Strophe: „Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit!“ und nachdem es sich mit den Kindern den Abendgruß angesehen hatte, verabschiedet sich das Männchen: „Kinder, liebe Kinder, es hat mir Spaß gemacht! Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön, dann will auch ich zur Ruhe gehʼn, ich wünschʼ euch gute Nacht“. Er verstreute eine Pri-

Fotos: Archiv Hinte

Gerhard Behrendt mit Sandmännchenpuppe, 1959

ren Eltern gut ankommen“ wird Heynowski aus einem Brief an den Intendanten zitiert. Es kam zu einem nachhaltigen „Präventivschlag“ des Fernsehfunks der DDR. Innerhalb von 14 Tagen gelang es, die bis heute Zuschauer in ihren Bann ziehende Figur des Sandmännchens zu gestalten. „Vater“ des Männchen mit der Zipfelmütze und weißem Spitzbart war der erfahrene Regisseur, Puppenbildner und Autor Gerhard Behrendt (3.4.1929 – 26.9.2006), der 1956 von der DEFA zum DFF kam und 1958 das Puppenstudio gründete. Ihm gelang es, kurzfristig die Figur des Sandmännchens (eine 25 cm große plastische Gelenkpuppe) herauszubilden. Er war dabei gleichzeitig Autor, Regisseur, Szenenbildner und Animator für die Sendungen. Komponist Wolfgang Richter schuf in einer Nacht das Sandmännchen-Lied nach einem Text von Walter Krumbach. Experten meinten, der Text sei für Kinder zu unverständlich und nur eine Übergangslösung. Die Fi-

gur des Sandmännchens war vorbildlos. Inspiriert wurde Behrendt vom sowjetischen Puppenspieler Sergej Orbraszow (Moskau) sowie dem tschechischen Trickfilmmeister Jiri Trnka (Prag), der auch als Begründer des animierten Puppenspiels gilt. Am Vorabend des 22.11.1959 verkündete die Ansagerin Käthe Zilles eine Neuigkeit für das Programm des nächsten Tages: „Um 18.55 Uhr kommt unser Sandmännchen und wird den kleinen Zuschauern gute Nacht sagen.“ Und erstmals erschien der von nun an ständige Begleiter vieler Kinder vor dem Schlafengehen. Woher kam die Figur des Sandmannes? Es gab bereits im 18. Jahrhundert die Sagengestalt, die Kinder ins Bett schickte. E.T.A. Hoffmann erzählte von einer „finsteren Nachtgestalt“. Bei Hans Christian Andersen tauchte „Ole der Augenschließer“ auf, der Kindern süße Milch in die Augen spritzte, um sie zum Einschlafen zu bringen. Erst deutsche Ge-

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se Traumsand und verließ die Kinder. Es soll Kinder gegeben haben, die schnell die Augen zukniffen, um noch wach bleiben zu können. Unser Sandmann kam als Figur, mit seinem Lied und der Gestaltung der Sendungen bei Jung und Alt so gut an, wie wohl kaum eine andere Sendung. Kinder haben einen Sinn für Wahrhaftigkeit. Sie spüren, ob man es ehrlich meint oder mit erhobenem Zeigefinger belehren will. So wurde „unser Sandmännchen“ zu einem von ihnen. Es gehört zur Familie, kommt in die Wohnung, sieht sich mit ihnen auf dem Fernsehgerät den Abendgruß an und verabschiedet sich mit dem Traumsand. Er besuchte Kinder in anderen Ländern, kam mit einem Trabbi oder Traktor, kam auf dem fliegenden Teppich oder dem Hundeschlitten der Eskimos, fuhr mit einem Landrover durch die afrikanische Wüste, stakte auf einem Spreewaldkahn oder flog mit dem Hubschrauber. Er war Polizist, Schornsteinfeger oder U-Boot-Kapitän. Unser Sandmännchen stand mit seinen kleinen bestiefelten Beinen fest im Leben der Zeit, besuchte Erwachsene bei ihrer Arbeit, schaute ihnen über die Schulter und befand sich immer auf dem modernsten technischen Stand. Zum Beispiel bei der Getreideernte auf einem Groß-Mähdrescher aus dem Kombinat „Fortschritt“ in Görlitz, sorgte mit den Straßenarbeitern auf seinem „Multicar-Schneeflug 24“ für befahrbare Straßen im kalten Winter, half den Forstarbeitern das Langholz durch den Wald zu transportieren oder war mit einem Zementauto bei den Bauarbeitern auf einer Großbaustelle. Höhepunkt aber war die Begleitung des ersten deutschen Kosmonauten Siegmund Jähn 1978 auf dessen aufsehenerregenden Flug ins Weltall. Beim Sandmännchen traf man „Taddeus Punkt“ im weißen Kittel mit Baskenmütze und Hund „Struppi“ im Arm. Er zeichnete mit schwarzem Kohlestift auf seiner Staffelei, erzählte Geschichte und lies als Bauchredner Hund Struppi sprechen. Als Zeichner und Geschichtenerzähler im Künstlergewand zählte Heinz Fülfe zu den Identifikationsfiguren des Kinderfernsehens. Er führte seine kleinen Zuschauer an die verschiedensten Orte der DDR. Zudem war er der Puppenvater der Geschwister „Flax“ und „Krü-

Herr Fuchs und Frau Elster bei der Ernte

mel“, die seit 1955 im Fernsehen zu sehen waren. „Frau Elster“ und „Herr Fuchs“ waren von Beginn an dabei und wurden nicht nur vertraute Partner der Kinder, ihre Gestalten gingen auch in die Erinnerungen der Erwachsenen ein oder wurden fester Bestandteil unseres Wortschatzes. Der ständig tüftelnde „Herr Fuchs“ hatte immer neue „Erfindungen“ auf Lager und erregt damit die unbändige Neugier von „Frau Elster“, aber auch von „Onkel Uhu“ und dem „Meister Schwarzrock“. Von 1963 – 1988 erfreute „Frau Doktor Pille, mit der klugen runden Brille“, zuletzt von Urte Blankenstein dargestellt, die Kinder mit guten Ratschlägen zur Behandlung ihrer Puppen und für ihre Gesundheit. Wie vieles in der DDR fingen auch die Produktionsstätten für „Unser Sandmännchen“ sehr bescheiden an, sie leisteten dafür aber Vorbildliches. Das Kollektiv arbeite-

te in einer ehemaligen Tanzschule am Michael-Kirch-Platz, im „Alten Eierhäuschen“ im Plänterwald oder in den Räumen des ehemaligen Kinos Rahnsdorf bis die Sendungen aus dem PuppentrickStudio am Hultschiner Damm in Mahlsdorf, dem ehemaligen Restaurant „Kiekemal“, kamen. Mit der Abwicklung der DDR kam auch das Ende des DFF, trotz selbst herbeigeführter Wandlungen und vieler Hoffnungen auf einen eigenen Neuanfang (wie u. a. Jugendfernsehen „Elf99“). Durch die nach § 36 des Einigungsvertrages eingesetzte Kommission für die „Abwicklung“ des Adlershofer Fernsehens unter Leitung des pensionierten, bayerischen Rundfunkbeauftragten Rudolf Mühlfenzel wurde auch das Schicksal für „Unser Sandmännchen“ besiegelt und die Sendung 1990 auf Vorschlag des SFB eingestellt. Nur der massenhafte Protest von Kin-

dern und Eltern, an der Spitze ein Elternpaar aus Westberlin, retteten die Kultgestalt des DDR-Fernsehens. Seit Februar 1992 erschien das Sandmännchen wieder im RBB und MDR und ab 1999 auch im KIKA. Allerdings musste die zweite Strophe des Liedchens verschwinden, denn „...dem Abendgruß vom Fernsehfunk – lauscht jeden Abend Alt und Jung...“, den Fernsehfunk gab es ja nicht mehr! Dafür beendete die Nachahmung des Westfernsehens ihre Sendungen. Die neue „Sandmann Studio Trickfilm GmbH“ arbeitete weiter in Mahlsdorf, zog dann nach Adlershof in den „Schafstall“ (das langgestreckte Gebäude neben dem Turmbau) und hat nun auf dem Film-Parkgelände in Babelsberg im „Gläsernen Sandmannstudio“ seinen Produktionsstandort. „Die eigentlichen Dreharbeiten einer Puppentrickproduktion sind zeitintensiv, denn für eine Sekunde Film werden die Figuren 25 Mal bewegt und fotografiert. Bei einer Filmlänge von fünf Minuten sind das 7.500 Bilder! Der abgedrehte Film wird anschließend im Kopierwerk entwickelt und dann vom Cutter geschnitten.“ Der „Vater“ unseres Sandmännchens Gerhard Behrendt, blieb über sein Berufsleben hinaus seinen Schöpfungen treu, zuletzt bis zu seinem Tod als Berater des Sandmann-Studios. Für seine Arbeit, die so vielen kleinen und großen Menschen in Deutschland und anderen Ländern Freude gibt, wurde er mit dem Nationalpreis der DDR und dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
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Veranstaltungen im KIEZKLUB
Für den Treffpunkt „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 17 Uhr) teilten wir im Februar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden sowie zu den Veranstaltungen selbst etwas beitragen. Weitere Informationen unter www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ organisationseinheiten.htmlet und Telefon 90297-5767 (auch für Anmeldungen). Außerdem bietet das November-Programm: 5.11., 14.30 Uhr: Tanz mit Hartmut Hacker (Eintritt: 2,50 €) 12.11., 15.00 Uhr: Informationen des Pflegestützpunktes zum Thema: „Vorsorgevollmacht“ (Eintritt frei) 19.11., 14.30 Uhr: „Ein herzlicher Strauß von Melodien aus Operette und mehr“ (Eintritt: 2,50 €) 25.11., 14.00 Uhr: Adventsbasteln (Materialkosten) 26.11., 12.00 Uhr: Weihnachtsbasar und anschließend Tanz mit Janev Kiry (Eintritt: 2,50 €) 27.11., 9.30 Uhr: „Gut gestimmt durch den Tag“ mit Marlies Carbonaro (Kosten: 3,50 € inkl. Frühstück)

Angebote des Selbsthilfezentrums
Das Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70, Tel. 631 09 85) lädt zur Teilnahme an verschiedenen Angeboten ein. Betroffene von Osteoporose treffen sich donnerstags zu Bewegung und gezieltem Training unter fachkundiger Leitung. Kosten: 30 € für 10 Termine, Schnupperstunde jederzeit, Information und Anmeldung unter Tel. 631 09 85. Eine Gruppe, die durch Theaterspiel Lebensfreude entdecken möchte, sucht noch interessierte Mitstreiter(innen). Sie trifft sich samstags ab 11 Uhr. Anmeldung und Vorgespräch bei Spielleiterin Weidner (Tel. 89 37 34 04) oder im Selbsthilfezentrum. Zum Vortrag mit Übungen unter „Noch Stimmungstief oder schon Depression“ werden Frauen am 24.11. um 17 Uhr eingeladen. Am 25.11. um 17 Uhr wird ein Vortrag über Auslöser, Ursachen und Prophylaxe von Migräne angeboten. Informationen und Anmeldung im Selbsthilfezentrum. A. Tatarevic

Dreister Trickbetrüger unterwegs
Seit einigen Wochen treibt nach Mitteilung der Polizei ein schauspielerisch begabter Trickbetrüger in den Bezirken Treptow, Marzahn und Lichtenberg sowie Prenzlauer Berg sein Unwesen. Dabei bedient er sich eines Tricks, indem er sich den Betroffenen, meist Senioren, als vermeintlicher Mitarbeiter eines Strom- beziehungsweise Mobilfunkanbieters vorstellt und ihnen eine Erstattung ihrer Strom- oder Mobilfunkkosten verspricht. Für eine mögliche Überweisung benötigt er dann die EC-Karte oder zumindest die Kontodaten und ist auch bereit, diese unbemerkt zu stehlen. Der nächste Weg führt den Täter unmittelbar zur Bank. Mögliche Hinweise zu vergangenen Taten oder zum Täter können Sie unter der Telefonnummer 4664 - 93 33 00 zu Bürodienstzeiten geben! Lassen Sie sich nicht täuschen! Auch nicht, wenn vermeintliche Ausweise vorgezeigt oder Visitenkarten ausgehändigt werden. Öffnen Sie die Wohnungstür nur mit vorgelegter Türsperre und lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung. Wählen Sie den Notruf 110 der Polizei Berlin, wenn Ihnen etwas Verdächtiges auffällt.

Spielwütige junge Menschen gesucht
Den Spielplan des Schlossplatztheater prägen professionelle Inszenierungen, Gastspiele und Konzerte. Daneben stehen junge Menschen im Alter von 10 – 27 Jahren auf der Bühne und zeigen eigene Theaterprojekte. Bevor man in eine Rolle schlüpft, müssen Bewegungen, Stimme, Körper, Mimik und Gestik trainiert werden. Ab November bietet das Junge Schlossplatztheater in der Alten Möbelfabrik (Karlstr. 12) zwei neue Kurse an: Kurs 1: ab 4.11. für junge Menschen von 9 – 13 Jahren, dienstags 16 – 18 Uhr, Leitung: Angelika Ludwig (Bildende Künstlerin und Spielleiterin mit Erfahrung in theater- und kunstpädagogischen Projekten) Kurs 2: ab 6.11. für junge Menschen von 14 – 17 Jahren, donnerstags von 17 – 20 Uhr, Leitung: Eva-Maria Reimers (Theaterpädagogin und Mitglied bei der Berliner Theater- und Performancegruppe „lunatiks produktion“) Anmeldung Tel. 651 65 16, Mail: info@schlossplatztheater.de Aus dem aktuellen Programm: 9.11.,18 Uhr: Literarisch-musikalisches Programm; Karsten Troyke singt Chansons von Georg Kreisler, jiddische Volkslieder, Tangos und Evergreens. Walfriede Schmitt erzählt jiddische Geschichten, Anekdoten und Witze. Karten ab 13,10 € (inkl. VVK-Gebühren) Der geheimnisvolle Dr. Ox Im November führt die JUNGE OPER BERLIN das Musiktheater von Jacques Offenbach nach einer Erzählung von Jules Verne auf. Karten ab 8,70 € Schlossplatztheater Alt-Köpenick 31/33 www.schlossplatztheater.de

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Bitte nicht vergessen! Ihre Bestellung nehmen wir gern bis zum 29. November entgegen. Die Ware kommt frisch geschlachtet ab 22. Dezember zum Verkauf.

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1. Schöneweider Herbstlese
Die Espressobar Lalü, der Industriesalon Schöneweide und die Buchhandlung PEAK präsentieren bis Anfang Dezember die 1. Schöneweider Herbstlese. Mit einem breiten Spektrum von Literaturgenres möchten sie Leselust initiieren und die Begegnung des Publikums mit den Autor(inn)en ermöglichen. Nach der Eröffnung am 2.10. folgen acht weitere Lesungen an den drei Standorten und dem neuen Kulturprojekt „Novilla“. Die 1. Schöneweider Herbstlese wird aus Mitteln des Berliner Autorenlesefonds mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur, gefördert. Lesungen: 6.11., 19 Uhr, Industriesalon: Ulrike Herrmann „Der Sieg des Kapitals: Wie der Reichtum in die Welt kam. Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“ 8.11., 15 Uhr, PEAK – Die Buchhandlung: Peggy Villwock „Ämi – Abenteuer aus dem Müggelwald“, für Kinder 12.11., 19 Uhr, Industriesalon: Stefan Schridde „Murks? Nein danke! Was wir tun können, damit die Dinge besser werden“ 13.11., 19 Uhr, Espressobar Lalü: Anja Baier „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter“ 23.11., 16 Uhr, Novilla: Stefan Berg zu Stefan Berg / Günter de Bruyn „Landgang. Ein Briefwechsel“ 4.12., 19 Uhr, Espressobar Lalü: Peter Wawerzinek „Der Schluckspecht“ Veranstaltungsorte: Industriesalon Schöneweide e.V. Reinbeckstr. 9, PEAK – Die Buchhandlung, Wilhelminenhofstr. 88, Espressobar Lalü, Wilhelminenhofstr. 53 , NOVILLA / Moving Poets Berlin, Hasselwerder Str. 22
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Veranstaltungen bei „Nelte 26“
Das Begegnungszentrum „Nelte 26“ der WG Treptow Süd eG. in der Neltestraße 26 lädt alle ein, Freizeit und Kultur an der Köllnischen Heide zu erleben. Da wir nicht alle Veranstaltungen veröffentlichen können, erhalten Sie weitere Informationen unter Tel. 20 38 32 28. Unter dieser Nummer werden auch die erwünschten Anmeldungen entgegengenommen. Dem November-Programm entnehmen wir: 8.11., 9.30 Uhr: Korbflechten und eigene Ideen unter fachmännischer Anleitung umsetzen. 14.11., 17 Uhr: Unter „Holde Blumʼ – der Männer treu“ erklingen Moritaten und Küchenlieder 25.11., 18 Uhr: Informationen zu Patientenverfügung und Vollmachten 5.12., 15 Uhr: Lieder, Geschichten und Konzertmusik zur Weihnachtszeit unter „Beim ersten Stern der Nacht...“.

Adler-Allee, -Stall oder -Stell
In der letzten Ausgabe (AZ 246) stand auf Seite 3 eine nicht ganz korrekte Formulierung bezüglich der Feiertage. Das Adlergestell feiert kein Jubiläum. Richtig ist, dass es um die erste Erwähnung seines jetzigen Namens geht. Niemand kennt das genaue Datum. Wir danken dem aufmerksamen Leser Helmut Prochnow für seinen Hinweis. Darüber hinaus regte es ihn zu folgenden lesenswerten Zeilen an. „Ich muss gestehen, dass ich nach dem Studium des Beitrags in der Ausgabe vom Oktober verblüfft war. Wie konnte mir ein solch wichtiges Jubiläum „230 Jahre Adlergestell“ entgehen? Bei der daraus resultierenden Jahreszahl 1784 kam ich dann doch dahinter. 1784 – da war doch was! Im Kartenwerk des königlich preußischen Kartographen Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau tauchte im Blatt 78 erstmals für den armseligen Waldweg der Name „Adler-Gestell“ auf. Vorher und je nach Verfasser auch später wurden die Namen Adler-Allee, Adler-Stall, AdlerStell verwendet. Die Namenszusätze Stall, Stell, Gestell sind alte Bezeichnungen für in den Forst gehauene Schneisen zur Kennzeichnung von Jagen oder Schläge. Je nach zeitlichem Sprachgeschmack bezeichnen sie alle das Gleiche. Was hatte wohl den Kriegs- und Domänenrat Johann Friedrich von Pfeiffer veranlasst dem „Alten Fritz“ im Jahre 1753 vorzuschlagen, die Gutsgründung „Adlershoff“ zu benennen? Wenn Sie auf das alte Adler-Stell tippen, liegen Sie absolut richtig, zumal das geplante Vorwerk direkt an diesem Weg liegen sollte. Da existierte dieser Waldweg schon seit ungefähr 1720. Niemand kennt das genaue Entstehungsdatum, nur die Legende, das der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. diesen Reit- und Fahrweg anlegen ließ, um schneller sein Schloss Königs Wusterhausen erreichen zu können. Freundlichste heimatgeschichtliche Grüße:
Helmut Prochnow

Kinder helfen Kindern
Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ lädt der Förderkreis „Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder“ am 16.11. um 15 Uhr zu einem Konzert in die Hofkirche Köpenick (Bahnhofstr. 9) ein. Es spielen Schüler(innen) von Tamara Prishepenko, Mutter der bekannten Violinistin Natalia Prishepenko (Mitglied und Primargeigerin im Artemis Quartett). Die Kinder (3 – 14 Jahre) lassen Werke von Mozart, Schumann, Masne, Tschaikowski, Saint-Saens, Kreisler, Beriot und Sarasate erklingen. Der Eintritt ist frei, zur Unterstützung der Arbeit erbittet der Förderkreis eine Spende. Infos: www.belarus-projekt.org

Erinnerungen an die „Wende“ vor 25 Jahren
Am 6.11. ab 19 Uhr erinnern der Kirchenkreis und der Bezirk in der Stadtkirche St. Laurentius (Alt Köpenick) gemeinsam an die „Wende“ vor 25 Jahren. Zeitzeugen berichten und wir erfahren, was aus den damaligen Hoffnungen wurde. Der Superintendent des Kirchenkreises LichtenbergOberspree Hans-Georg Furian und Bezirksbürgermeister Oliver Igel laden herzlich zu der Veranstaltung ein. W. W.

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Nr. 247

Herbstputz im Regen
Für den 11.10. hatten wir nach einjähriger Pause wieder zum Herbstputz aufgerufen, um in der Köllnischen Heide nach dem Rechten zu sehen. In der Hoffnung, dass die fleißigen Sammler echte Naturmenschen und damit wasserfest sind, machten sich Mitglieder des Vorstandes unseres Vereins zum Treffpunkt am Beginn der Genossenschaftsstraße auf. Leider kamen insgesamt nur sieben Personen, sogar die sonst fleißigen Helfer der Jugendfeuerwehr ließen sich nicht blicken. Dafür hatte der Wettergott, sonst immer auf unserer Seite, diesmal kein Einsehen und schickte kräftige Schauer. So kam nach zwei Stunden nur ein bescheidener Müllhaufen zusammen. Der Förster wurde informiert, dass er zur Abholung bereitliegt. Mit ihm werden wir auch vereinbaren, dass die zwei Bänke baldigst repariert werden, deren Lehnen nach kurzer Zeit abgebrochen wurden oder sind. Wir sehen unsere Aktion aber gar nicht pessimistisch, denn unser Wald ist ja nicht total vermüllt. Zudem können wir feststellen, dass viele Mitbürger auf ihren Spaziergängen auch immer Müll aufsammeln. Als Fazit ist festzustellen, dass wir doch wieder zweimal im Jahr den Waldputz organisieren werden, damit sich die Termine im Gedächtnis fest verankern. Den Frühjahrstermin im April werden wir rechtzeitig bekannt geben. Allen diesmal Beteiligten sei nochmals herzlich gedankt.
Jürgen Bresler, „Cöllnische Heide e.V.“ Printmedienwerbung? designstudio-lange.de

Bunsensaal nach Sanierung wiedereröffnet
Foto: WISTA-MANAGEMENT GMBH

Ordnungsgemäße Entsorgung von Herbstlaub
Der für Ordnungsangelegenheiten zuständige Stadtrat Gernot Klemm möchte den „Herbstputz“ auf und vor den Grundstücken zum Anlass nehmen, um auf die Regelungen des Straßenreinigungsgesetzes (StrReinG) hinzuweisen: In § 4 Abs. 1 Satz 2 StrReinG ist geregelt, dass die ordnungsgemäße Reinigung der im Straßenreinigungsverzeichnis C aufgeführten Straßen den Anliegern jeweils vor ihren Grundstücken bis zur Straßenmitte obliegt. Zu einer ordnungsgemäßen Reinigung gehört auch die Beseitigung des Laubs von den Straßenbäumen. Es erfolgt keine Entsorgung durch die BSR oder das Umwelt- und Naturschutzamt. Die Lagerung von Laub und Schnittgut auf öffentlichem Straßenland stellt eine Ordnungswidrigkeit nach § 9 StrReinG dar und kann mit einem Verwarnungsgeld oder einer Geldbuße geahndet werden. An den Stämmen der Straßenbäume abgelagertes Pflanzenmaterial schadet den Bäumen auf längere Sicht, da die in diesem „Komposthaufen“ stattfindenden Fäulnisprozesse deren Rinde angreifen. Auch der Rasen im Straßenbegleitgrün ist solchen Bedingungen nicht gewachsen und stirbt ab. Sollte eine Kompostierung des Laubs auf dem eigenen Grundstück nicht möglich sein, können bei der BSR Laubsäcke zum Preis von 4 € pro Stück erworben werden. Die Säcke fassen 90 l, max. 25 kg. Entsorgungsgebühren sind im Kaufpreis enthalten. Bei Selbstanlieferung der Laubsäcke wird 1 € zurückerstattet. Es werden insgesamt höchstens fünf Säcke angenommen. Bei kleineren Mengen ist auch die Entsorgung über die Biogut-Tonne möglich.

Neun Monate dauerte die Sanierung, die die WISTA-MANAGEMENT GMBH durchführen ließ, um die Räumlichkeit in ein „Kleinod“ zu verwandeln. Einst als Thomsensaal im Bauhaus-Stil erbaut – wurde der Raum in den 1960er Jahren verdunkelt: Fenster wurden zugemauert, gläserne Türen durch hölzerne ersetzt und die Decke abgehängt. Diese Umbauten wurden rückgängig gemacht. Zur Eröffnung am 14.10. haben rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Poltik und der Eventbranche die Wiedereröffnung des Bunsensaals

gefeiert. Im wunderschön illuminierten Saal wurden Stummfilme zur Berliner Geschichte gezeigt, die von Stefan Graf von Bothmer am Flügel begleitet wurden. Neben kulinarischen Köstlichkeiten endete der Abend mit einem imposanten Feuerwerk. Der Bunsensaal bietet Platz für 500 Personen und ist mit modernster Technik ausgestattet. Mit den angrenzenden Tagungsräumen sowie der Terrasse ergeben sich 1.700 m² zusammenhängende Veranstaltungsfläche in bester Lage und Verkehrsanbindung.

Baumfällungen in Adlershof
Das Straßen- und Grünflächenamt musste aus Gründen der Verkehrssicherheit in Adlershof folgende Bäume fällen: • Handjerystraße, Baum: 25/3, Ahorn, U: 140 cm; Höhe 20 m, Grund: Fäulnishöhlen am Kronenansatz, Bruchgefahr, Baum: 23/1, Ahorn, U: 122 cm, Höhe 18 m, Grund: Stammfußmorschung • Hoffmannstraße, Baum: 1/2, Ahorn, U: 97 cm, Höhe 10 m, Grund: Risse und Höhlungen am Kronenansatz, Bruchgefahr, Baum: 12/2, Ahorn, U: 109 cm, Höhe 16 m, Grund: Faulstelle und Höhlung am Kronenansatz, Bruchgefahr • Otto-Franke-Str., Baum: 54/1, Ahorn, U: 134 cm, Höhe 22 m, Grund: Morschungen am Stammfuß und Kronenansatz

Der schöne Schein – Die ganz alltägliche DDR
Aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls und der friedlichen Revolution in der DDR widmet sich das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) mit einem Podiumsgespräch und einem Filmabend dem Alltag in der DDR. Unter „Der schöne Schein – Die ganz alltägliche DDR“ wird am 5.11. um 19 Uhr im Industriesalon Schöneweide (Reinbeckstr. 9) zum DEFA-Film-Abend mit „Das Kaninchen bin ich“ und am 19.11. um 18 und 20 Uhr im Kino UNION (Bölschestr. 69) zu „Solo Sunny“ eingeladen. Informationen: Tel. 65 48 72 93, www.zentrum-für-demokratie.de

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November 2014

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Herzliche
Am Beginn ihres 100. Lebensjahres übermitteln wir am 5.11. Ilse Ortel besonders herzlich beste Wünsche zum 99. Geburtstag. Ebenso aufrichtig beglückwünschen wir am 30.11. Heinz Lüneberger zur Vollendung seines 95. Lebensjahres. Zu ihrem 93. Erdenjubiläum erhalten am 15.11. Luise Hahn und am 28.11. Anna Thom einen Strauß guter Wünsche. Zum 92. Wiegenfest gratulieren wir am 6.11. Kurt Unfried. Alles Gute für das 91. Lebensjahr überbringen wir am 17.11. Ilse Neufeldt, am 18.11. Helmut Michel, am 21.11. Gerda Kirchner und am 26.11. Ursula Fellenberg. In den Kreis der 90-jährigen treten am 3.11. Ingetraud Lampe, am 11.11. Hildegard Sitz und am 19.11. Anna Richter. Allen Jubilaren wünschen wir auch künftig bestmögliche Gesundheit und viel Freude! Zum 85. Geburtstag erhalten am 2.11. Gerda König, am 3.11. Rudolf Sonnwald und Eduard

Glückwünsche
Spranger, am 7.11. Anita Grimmer, am 8.11. Hildegard Soucek, am 16.11. Theodor Voß, am 17.11. Gertraud Gierasch, am 20.11. Irmgard Laube, am 22.11. Hildegard Land, am 24.11. Ilse Boldt, am 27.11. Helga Labsch und Eduard Winkel sowie am 29.11. Brigitte Kolb die besten Wünsche für die kommendem zwölf Monate. Auf 80 erfüllte Lebensjahre blicken am 9.11. Helga Hagen und Ingelore Wohlgemuth, am 12.11. Dr. Rainer Hoffmann, am 13.11. Edith Repkow, am 14.11. Ilse Breitner und Günter Hobus, am 15.11. Dieter Ohlsen, am 16.11. Rolf Liebmann, am 17.11. Christa Weber, am 22.11. Martha Glugla und Ingeborg Röder, am 24.11. Herbert Haneke, am 25.11. Fred Haaser sowie am 29.11. Gerhard Martin zurück. Allen alles erdenklich Gute! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren weiterhin beste Gesundheit, Glück, Freude und Zufriedenheit.

Unserem Enkelkind Jonas-Kilian die herzlichsten Glück- und Segenswünsche zur Heiligen Taufe. Alles Liebe von Oma, Opa und Tante Tina

„Wir kommen all’ und gratulieren...“
am 22. November

Martha Glugla
zu ihrem 80. Geburtstag. Vier Kinder mit Schwiegerkindern, elf Enkel und eine Urenkelin

„... und trinken alles aus!“

Unsere Rätselecke | Silbenrätsel
Aus den Silben ab – ab – an – aus – bä – be – be – be – be – ben – ber – ber – brand – bre – chen – cher – chung – da – de – de – der – dieb – du – dung – ei – en – frag – frau – frei – ga – gast – ge – ge – ge – ge – ge – ge – ge – gei – gend – ger – gung – gung – hand – haus – he – her – in – ju – ju – ka – klei – kri – lan – le – lei – len – len – li – lin – lung – ma – ma – ment – ment – min – mit – na – rein – ren – ri – rung – rung – rung – sen – star – ste – stern – strie – stun – su – tä – tei – tei – ter – ter – ter – um – un – wald – walt – walt – wan – we – winn – zei sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Schmuckräuber Bruchstück, Überrest Raststätte, Restaurant Auszehrung, Schwindsucht Notstandsorganisation Provision, Engagement Enthusiasmus, Faszination Ausgrabung, Enthüllung Auszug, Weggang prominenter Rechtsbeistand Verzeichnis von Gedenktagen Information, Nachricht Höhepunkt, Glanzleistung Gast der Hauptstadt Teil der weiblichen Geschlechtsorgane 16 Erholungsort in Thüringen 17 eingesparte Finanzmittel 18 preiswerte Unterkunft für Heranwachsende 19 Pause, Störung 20 Verbrecher, Gangster 21 Dividende, Profitanteil 22 Unterkunft für Berliner Wappentier 23 Großtechnologie, Massenproduktion 24 Textilien 25 Markierung in der Tierhaut 26 Hilfskraft, Komplize Die jeweils dritten und siebenten Buchstaben von oben nach unten gelesen, ergeben einen Ausspruch von Mahatma Gandhi.
Rätselautor: Wolf Will

Lutz Hoff: In der Weihnachtsneckerei
Alle Jahre wieder… Ende August lauern die ersten Schokoladenweihnachtsmänner in den Supermarktregalen auf Kundenopfer und Ende Januar bestücken die Manager die Einkaufstempel mit goldigen Osterhasen. Dazwischen ist Weihnachten. Einkaufstress, Bescherungsstress Feiertagsstress, Umtauschstress: Dauerstress! Kein Wunder, das nach dem Familienfest nicht nur Glasengel, sondern auch Ehen, Freundschaften und Träume zerbrechen. Weihnachten ist nur einmal im Jahr – das reicht auch! All diese Auswüchse zum heiligen Fest beleuchtet Lutz Hoff als humoriger und kritischer Zeitgeist. Lachen und Spaß haben – das garantiert Hoffʼs Programm auch in diesem Jahr und macht damit die Vorweihnachtsfeier zum entspannenden Erlebnis in der sonst so stressigen Vorweihnachtszeit! 15.11., 15 Uhr, Eintritt 15 € Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Str. 9 Informationen, Karten und Reservierung unter Tel.: 65 01 62 34

Auflösung des Brückenrätsels aus der Oktober-Ausgabe:

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1. Frost; 2. Acker; 3. Motor; 4. Stoff; 5. Leber; 6. Stern; 7. Waren; 8. Eifer; 9. Stein; 10. Leser; 11. Peter; Lösung: Das „Oktoberfest“ ist ein jährlich besonders in München im Herbst stattfindendes Geschehen. Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen. Herbert Schulz Prof. Dr. Hans-Joachim Schulz Jürgen Schulz Prof. Dr. Günter Schulz

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geb. Roesler * 6.5.1915 † 3.10.2014

Ilse Schulz

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Treffpunkt Britzer Garten
Auch wenn die Natur nun eine Ruhephase einlegt, kann sich ein Besuch im Britzer Garten lohnen. Am 2.11. wird gezeigt, wie man Kerzen gießen oder auch ziehen kann (Treff 11.30 Uhr, Verwaltungsgebäude Sangerhauser Weg 1; Anmeldung unter 703 30 20). Eine der wichtigsten Gartenarbeiten in den Wintermonaten ist ein naturgemäßer Schnitt der Obstbäume und -sträucher. Wie er fachgerecht durchgeführt wird, erfährt man am 7./9.11. in der VHS Tempelhof-Schöneberg (Anmeldung unter 90277-3000) oder am 15./16.11. in der VHS Pankow (Anmeldung unter 90295-1700). In der Reihe „Naturforschen für Senioren“ erfahren diese am 12.11. wie Pflanzen, die z. T. recht strengen Bedingungen des Winters überdauern (Treff: 11 Uhr; Parkeingang Mohriner Allee). Am 16.11. wird zu einem Rundgang eingeladen, um sich einmal den Laub- und Nadelgehölzen im Winter zu widmen (Treff: 14 Uhr; Freilandlabor). Vogelarten, die den Park als Winterquartier nutzen und im Sommer dort kaum zu beobachten sind, gilt das Interesse bei einem Parkbesuch am

Veranstaltungen im FEZ
Hexen, Geister, Mutmachmonster – Halloween Wer wird den Preis für das originellste Kostüm bekommen? Und wer wird die gruseligste Kürbisfratze ausschnitzen? 1./2.11. | Sa 13 – 19 Uhr | So 12 – 18 Uhr Ticket: 2 € / Familien 6,50 € FEZIRAPTERUS – Von Dinos und anderen Giganten Wie haben die Giganten der Urzeit gelebt? Dieser und ähnlichen Fragen wird nachgegangen, mit kreativen Mitmachangeboten. 8./9.11. Ticket: 3 € / Familien 10 € Märchenfamilienfest – in Kooperation mit Märchenland e. V. im Rahmen der 25. Berliner Märchentage Die freche Magierin Morgana stellt euch knifflige Aufgaben. 15./16.11. | Ticket: 3 € / Familienticket 10 € 18. Puppentheaterfest 14 Stunden Nonstop-Programm auf 24 Bühnen, viele Kreativangebote und Mitspielbühnen, mit Schirmherr Christian Bahrmann, bekannt aus KiKaninchen und dem Puppentheater Prenzlkasper. Programm unter www.fez-berlin.de 22./23.11. | Sa 13 – 19 Uhr, So 10 – 18 Uhr Tagesticket Erwachsene 9 € / Kinder ab 2 Jahren 8 € Weitere Informationen im Internet unter: www.fez-berlin.de FEZ, Straße zum FEZ 2, Telefon: 53 07 10

23.11. (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). Erwachsene mit Kindern sind am 1. Advent (30.11.) eingeladen, mit Zapfen, Früchten und anderen Materialien individuelle Gestecke und Kränze zu gestalten (Treff 11 Uhr, Verwaltungsgebäude Sangerhauser Weg 1). Ab 1.11. informiert die Ausstellung „Zwischen Baum und Borke“ umfassend über Aufwuchs und Leben von Bäumen, aber auch als Lebensraum für Tiere und Heilpflanzen. Der Ausstellungspavillon ist über den Parkeingang Buckower Damm erreichbar und die Ausstellung jederzeit von außen einsehbar. Die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen erhält man werktags von 9 – 16 Uhr unter Telefon 703 30 20. W. W.

„Green Day“ am 12. 11.
4.000 Jugendliche entdecken bundesweit grüne Jobs. Der TJP e.V. beteiligt sich mit verschiedenen Angeboten. Das METEUM in der Stillerzeile 100 bietet u.a. Einblicke in handwerklich-technische Berufsfelder der Holz- und Metallverarbeitung, inhaltliche Schwerpunkte sowie fachliche Anforderungen für Studienrichtungen der erneuerbaren Energien. Bionik, eine sich rasch entwickelnde interdisziplinäre Wissenschaft, ist ein weiteres Thema, es wird auf damit verbundene Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten eingegangen. Mit praktischen Übungen zum Thema Konstruktion und Stabilität wird den Geheimnissen der Natur auf den Grund gegangen. Informationen und Anmeldungen: www.greendaydeutschland.de

Festkomitee sucht neue Mitstreiter!
Informationen siehe Seite 2

Kein Interesse an der Bundeswehr
Die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Treptow-Köpenick haben nicht am letzten Preisausschreiben der Bundeswehr teilgenommen, berichtet das Bezirksamt. Jährlich bietet die Truppe ein „Gewinnspiel“ für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren an und richtet sich dabei an Einzelpersonen, ganze Klassen und Kurse. Die Aktion soll Nachwuchs für die Bundeswehr werben. Zu den Gewinnen zählte auch der fünftägige Besuch von Schüler(inne)n in einem Ausbildungslager der Bundeswehr. Geworben hatte die Bundeswehr für ihr Preisausschreiben unter anderem in Jugendmagazinen. Ein Mix aus Abenteuer und Ferienlager sollte den Besuch bei der Armee ausmachen. Auf Anfrage, ob derartige Anwerbeaktionen mit der UN-Kinderrechtskonvention in Einklang stünden, konnte der zuständige Stadtrat Michael Vogel kein Problem erkennen. Anwerbeaktionen seien keine Rekrutierungen und daher auch für Minderjährige zulässig. Grundrechtlich schutzwürdige Belange seien nicht betroffen.

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Jan Grote

November 2014

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Aufruf zum 4. Zukunftspreis
Bürgermeister Oliver Igel und Stadtrat Michael Vogel rufen die Sportvereine des Bezirkes zum 4. Zukunftspreis 2014 mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 € auf. Zur Sportlerehrung soll er im Dezember zum 4. Mal vergeben werden. Der Bezirk möchte mit dem Preis wieder Sportvereine unterstützen, die innovativ das wichtige gesellschaftspolitische Anliegen der Gleichstellung von Frauen und Männern in ihre Arbeit einbeziehen. Damit möchte der Bezirk als herausragender Sportstandort mit seinen Sportvereinen eine Vorreiterrolle in Berlin einnehmen und mit gutem Beispiel die Förderung des Sports, die Förderung des Ehrenamtes, die Zukunftsfähigkeit und Vielfalt der Vereine und die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen. Weitere Infos bei Siegfried Abé, Tel.: 90297-4406

„Tauchclub fez e.V.“ belegt 4. Platz beim Wettbewerb „Sterne des Sports“
die Idee zu TEAMWORK entwickelt: Vorstandsmitglieder suchen sich Partner, um als Tandem, Trio oder Team die mit der Funktion verbundenen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen und Ressourcen zu bündeln. Die Jury sagt dazu: „Eine der raren Bewerbungen in der Kategorie »Vereinsmanagement« – sehr lobenswert, weil insbesondere für das ehrenamtliche Engagement eine Lanze gebrochen wird, ohne das im Vereinsleben nichts geht.“ Bezirksstadtrat Michael Vogel freute sich über die Auszeichnung des Vereins mit einem Silbernen Stern und würdigte das hervorragende Engagement. Die Berliner Volksbank führt den Wettbewerb seit neun Jahren durch und hat seither 253 Sterne des Sports an Berliner und Brandenburger Vereine mit einem Preisgeld von insgesamt 241.600 € vergeben. Nancy Mönch

In Anwesenheit des Senators für Inneres und Sport, Frank Henkel, des Vorstandes der Berliner Volksbank, Andreas Mertke, sowie weiteren Gästen aus den Bezirksämtern und Sport wurde am 14. Oktober die feierliche Preisverleihung „Sterne des Sports“ 2014 im Bärensaal des Alten Stadthauses durchgeführt. Der „Tauchclub fez e.V.“ hatte sich mit dem Projekt: TEAM-

WORK beworben und teilt sich mit zwei anderen Sportvereinen den vierten Platz. „Wie viele andere Vereine steht auch der Tauchclub vor der Herausforderung, für das Vereinsmanagement Nachwuchs zu gewinnen. Um die Belastung durch die ehrenamtliche Arbeit für die einzelnen Vorstandsmitglieder auf ein gesundes Maß einzugrenzen, hat der Verein vor gut einem Jahr

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Kleines aber feines Kino im Süden von Berlin feiert Geburtstag
Fotos: Designstudio Lange

Filmliebhaber kennen es schon lange und die Besucher, die es noch nicht kennen, staunen, wenn sie es betreten. Weit über die Grenzen von Adlershof hinaus ist es bekannt als ein Kino, das ein anspruchsvolles Programm verspricht – sozusagen ein Geheimtipp. Das Kino „Casablanca“ feiert 20 Jahre Geburtstag. Es hat eine wechselhafte Geschichte. Schon 1914 fanden in dem 1903 erbauten Haus in der Adlershofer Friedenstraße Filmvorführungen statt. Das damals noch „Central“ genannte Filmtheater (auch „Flur-Kiste“ genannt, da der Zugang zum Kino zeitweilig über den nebenan liegenden Hauseingang und durch den Hinterhof möglich war) hat-

te eine Kapazität von 200 Plätzen. Der Schließung (1958) folgten der Umbau und die Nutzung des Kinos als Kostümfundus des „Deutschen Fernsehfunks“. Die „Kinoversorgung“ der Adlershofer übernahm allein das an der Dörpfeldstraße gelegene „Capitol“, welches 1990 geschlossen wurde und von dem heute lediglich die denkmalgeschützte Fassade erhalten ist. Am 9.11.1994 wurde das Kino in der Friedenstraße 12 unter dem Namen „Casablanca“ schließlich wiedereröffnet. Dem war eine umfangreiche Renovierung vorausgegangen. Ein in den Babelsberger Filmstudios angefertigter Nachbau der Originaltheke aus „Rick’s Café Américain“ im Eingangsbe-

reich ist bis heute ein ebenso wichtiger Bestandteil der authentischen und gemütlichen Atmosphäre, wie die Wandillustrationen im Foyer, wo Szenenbilder aus dem Film „Casablanca“ zu sehen sind. Im Kinosaal selbst findet man Straßenszenen aus dem Marokko der 40er Jahre. Heute können 91 Gäste diese Atmosphäre genießen. Neben den optischen Verschönerungen wurde auch die Technik modernisiert. Nach der digitalen Umrüstung im Dezember letzten Jahres bietet das Kino seinen Gästen nunmehr einen Bild- und Tongenuss auf dem neuesten Stand der Technik. Dabei werden die Gäste weiterhin vom roten Leuchtschriftzug „Casablanca“ über dem

Eingang begrüßt. Vier Mitarbeiter engagieren sich seit 14 Jahren, um das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Programm anzubieten. Die Filmfreunde finden Angebote, wie z. B. Gutscheine, Bonuskarten und nach Absprache Sondervorstellungen für Schulklassen und Vereine. Außerdem kann man sich montags immer mit dem neuen Programm vertraut machen. Wer den angebotenen Mailservice nutzt, ist immer informiert. Auch auf Facebook kann man fündig werden: Trailer, Interviews und weitere interessante Beiträge zum Programm können dort eingesehen werden. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiter viel Erfolg.
M. Kuminek

„Weihnachten im Schuhkarton“ – eine Mauer aus Geschenken
zu einer von vielen Abgabestellen in Berlin bringen. Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilen die Geschenke dann in Osteuropa im Rahmen eines Weihnachtsprogramms an die Kinder. „Wir laden alle ein, einen gefüllten Schuhkarton zum Gottesdienst mitzubringen – oder Sachspenden in größeren Mengen wie Vollmilchschokolade (MHD 03/15), Zahnbürste/-pasta, Schulmaterialien, neues Spielzeug und Bekleidung wie Mütze, Schal, Handschuhe bereitzustellen, mit denen wir die Päckchen befüllen können“, sagt Initiator Tobias-B. Ottmar. Nach dem Gottesdienst, folgt eine gemeinsame Packparty. Man hofft, viele Päckchen für eine hohe Geschenkemauer sammeln zu können. „Diese Mauer bringt kein Leid, sondern Freude für Kinder in Not.“ Im Rahmen der weltweiten Aktion wurden seit 1993 bereits über 110 Millionen Kinder beschenkt. Vom deutschsprachigen Raum aus
Foto: Geschenke der Hoffnung/David Vogt

gingen im vergangenen Jahr etwa eine halbe Million Päckchen auf die Reise. Alle Infos zur Aktion und Packtipps gibt es unter www. weihnachten-im-schuhkarton.org oder der Hotline 030 76 883 883.

Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12504 Berlin E-Mail: redaktion@adlershofer-zeitung.de Herausgeber Media-Agentur André Schwabe Redaktion & Layout Designstudio Lange Tel.: 56 59 02 67 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax.: 677 24 58 Druck Das Druckteam Berlin

Regina aus Stos (Slowakei) freute sich 2013 über einen prall gefüllten Schuhkarton

Bedürftigen Kindern in Osteuropa und anderen Ländern soll ein schönes Weihnachtsfest beschert werden. Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ soll nach dem Sonntagsgottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde (Handjerystr. 29 – 31 / „Schwedenkirche“) am 9.11. um 10 Uhr eine Mauer aus Geschenkpaketen errichtet werden. Bis 15.11. kann dafür jeder ein mit neuen Geschenken gefülltes Päckchen

Audio Video Team

Jörg Benicke Dörpfeldstr. 38, 12489 Berlin Tel. (030) 6 51 94 61 Mail svline@gmx.de Mo ‒ Fr 10 ‒ 19 Uhr Sa 10 ‒ 14 Uhr

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