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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 245.2014

Monatszeitung

Nr. 245 September 2014

1,– €

Seit 100 Jahren gibt es in Adlershof die Freie evangelische Gemeinde, seit 65 Jahren trifft sie sich in der „Schwedenkirche“ in der Handjerystraße Seiten 8 / 9

Der BERLIN TRIATHLON XL war ein sportliches Highlight. Bei 34°C sorgten die Wettkämpfe für Euphorie und Erschöpfungstränen der Teilnehmer. Andere Sportinformationen aun Seite 15
Foto: Designstudio Lange

Am 13. September findet nach vielen Vorbereitungen das bekannte und beliebte Adlershofer Herbstfest statt. Die Besucher erwartet ein Tag für die ganze Familie mit einem vielfältigen Programm. Seite 3

Foto: © Lothar Schulz

Foto: Archiv FEG

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Nr. 245

Engagierte Vorbereitungen des Herbstfestes
In Vorbereitung des Herbstfestes am 13. September, kam das Festkomitee am 20.8. im Plenum zu letzten Absprachen und Festlegungen zusammen. Zuversichtlich konnte man davon ausgehen, dass auch die 18. Ausgabe des Festes den Adlershofern wie den anderen Gästen aller Generationen, abwechslungsreiche und Termin Ort 3.9. 18.00 Heide-Schule 9.9. 18.00 SeghersGedenkstätte

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi findet am 16.9. von 12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Den Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt kann man am 1. Samstag im Monat (6.9.) von 10 – 12 Uhr in seinem Büro Ekkehardstr. 1 am Bahnhof Baumschulenweg und am 30.9. ab 17 Uhr im Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54) zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist am 8.9. von 10.30 – 11.30 Uhr sowie am 23.9. von 15 – 17 Uhr im Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Für persönliche Rücksprachen steht die stellvertretende Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend am 24.9. von 15 – 17 Uhr (Anmeldung unter 90297-6100) in der HansSchmidt-Straße 18, Raum 212 bereit.

frohe Stunden bescheren wird. Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im September und im Oktober 2014. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen von Kiezklub und Nelte 26 finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe.
Wolfhard Staneczek

12. – 13.9. 13.9. 11.00 Alte Schule 14.00 Verklärungskirche

Veranstaltung Ortsteilkonferenz Adlershof Anne Richter liest aus ihrem Roman „Fremde Zeichen“ Freiwilligentag mit „Sternenfischer“ 18. Adlershofer Herbstfest „Offene Kirche“

17.00 Schwedenkirche Feier zum 100-jährigen Bestehen 14.9. Altglienicker Spätsommerfest 18.9. 19.30 Stefan-HeymLesung: Volker Weidemann Bibliothek „Ostende“ mit musikalischer Begleitung Otto Kaplan (Klarinette) 20.9. 13.00 6. Flugkistenrennen (Segelfliegerdamm 47a) 23.9. 18.00 SeghersDr. Jens Ebert stellt „Vom AugustGedenkstätte erlebnis zur Novemberrevolution – Briefe aus dem 1. Weltkrieg...“ vor Vernissage: "EIS und FEUER – 10.10. 20.00 Alte Schule Landschaften u. andere Spielereien" 11.10. 10.00 Zugang Genos- Herbstputz der Köllnischen Heide
senschaftsstr.

Ein Zeichen gegen die Plastiktüte
Mit der Aktion „Berlin tüt was!“ möchte die Stiftung Naturschutz Berlin ein Zeichen gegen die Verschwendung von Ressourcen, gegen die Umweltverschmutzung durch Plastiktüten setzen sowie eine gesellschaftliche Debatte anstoßen. Das Mitglied des Deutschen Bundestages Matthias Schmidt beteiligt sich an dieser Aktion und stellt sein Wahlkreisbüro in Baumschulenweg als Sammelstelle zur Verfügung. „In Berlin werden pro Stunde 30.000 Plastiktüten ausgegeben. Das sind rund 710.000 Tüten am Tag. Eine unvorstellbar große Anzahl. Wenn man ehrlich ist, benötigt man die Tüten oftmals gar nicht und ist einfach nur zu faul von zu Hause eine alte mitzunehmen. Ich setze gern ein Zeichen gegen diese Verschwendung und beteilige mich daher an der Aktion »Berlin tüt was!«,“ so der Bundestagsabgeordnete für Treptow-Köpenick. Für zehn gebrauchte Plastiktüten kann man in Schmidts Ekke (Ekkehardstr. 1) am S-Bahnhof Baumschulenweg, eine Mehrwegtragetasche gratis erhalten. Das Wahlkreisbüro Schmidts Ekke ist Mo 11 – 17 Uhr, Di 9 – 15 Uhr, Mi 9 – 17 Uhr, Do 9 – 15 Uhr, Fr 9 – 15 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr geöffnet.
Büroleiter Lars Düsterhöft

14.10

18.00 WISTA

19.00 Alte Schule

Eröffnung des rekonstruierten Bunsensaales mit Vorführung von Stummfilmen der 20er Jahre Sitzung des Adlershofer Festkomitees

Ausweitung des Terminservices in Bürgerämtern
Im Rahmen eines sechsmonatigen Erprobungslaufes in den Bürgerämtern wird die Bearbeitung der Anliegen montags bis freitags nur noch nach Terminereinbarung erfolgen. Kunden mit Termin können direkt im Wartebereich Platz nehmen und dort auf den Aufruf ihrer Vorgangsnummer warten. Sollte ggf. ein gebuchter Termin nicht wahrgenommen werden können, dann bitten wir diesen unbedingt abzusagen, um eine Neuvergabe zu ermöglichen. Die Abholung von Dokumenten erfolgt ohne Termin. Nachweisliche Notfälle werden ebenfalls ohne vorherige Terminabsprache bearbeitet.
Amt für Bürgerdienste

Seniorenbus pausiert
Der Sozialverband VdK Berlin – Brandenburg e.V. informiert, dass ab September bis auf unbestimmte Zeit keine Busfahrten mehr angeboten werden können, da momentan keine Busfahrer zur Verfügung stehen. Sofern wieder Busreisen angeboten werden, wird Ihnen dies unter der bekannten Rubrik „Mit dem Seniorenbus unterwegs“ bekannt gegeben.

Neue Mitteilungen des Vorstehers sind online
Sie werden unter folgendem Link veröffentlicht: http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/ Da gibt es den Unterpunkt „Die aktuellen Mitteilungen des Vorstehers“ (mittig zu finden).

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BVV-Vorsteher der nächsten Generation
In lockerer Reihenfolge stellen wir die „regierenden“ Repräsentanten unseres Bezirks vor. Nach Ines Feierabend, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und -stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit (AZ Nr. 157); Rainer Hölmer, Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt (AZ Nr. 166); Oliver Igel, Bezirksbürgermeister und -stadtrat für Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Wirtschaft und Immobilienwirtschaft (AZ Nr. 221) und Gernot Klemm, Bezirksstadtrat für Jugend und Ordnungsangelegenheiten (AZ Nr. 226) folgt nun der neue BVV-Vorsteher Peter Groos. Wie nach der Wahl im September 2011 in Treptow-Köpenick von der Zählgemeinschaft zur Bezirksverordnetenversammlung vereinbart, übergab BVV-Vorsteher Siegfried Stock (SPD) mit Vollendung seines 65. Lebensjahres die Amtsgeschäfte zum 1.8.2014 an Peter Groos (Bündnis 90 / Die Grünen). Damit ging dieses Amt in unserem Bezirk nach Ulrich Stahr (Jg. 32), Wolfgang Grasenick (Jg. 36), Winfried Blohm (Jg. 40) und Siegfried Stock (Jg. 49) an einen Vertreter der nächsten Generation über. Peter Groos (Jg. 64) wuchs mit Schwester Karin (Jg. 68) in Dillenburg (Hessen) in der Familie eines Verwaltungsbeamten auf. Nach Schulzeit und Abitur absolvierte er in Heidelberg seinen Zivildienst in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung. Erarbeitetes und gespartes Geld verwandte er für eine mehrmonatige Reise durch Süd- und Mittelamerika. 1988 nahm er dann in Heidelberg ein Studium der Geschichte, Romanistik und Soziologie auf. Eigentlich hatte er geplant es in Hamburg fortzusetzen, aber nach dem Mauerfall erschien ihm Berlin viel interessanter und er kam 1990 als Student an die Freie Universität. Nach dem Magisterexamen in Fach Geschichte arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationsgeschichte der FU und später am privaten Institut für Kulturanalyse in Berlin und der Universität Bayreuth. Seit 2006 ist er als freiberuflicher Historiker für verschiedene Projekte aktiv. Da er nun vor allem am heimischen Schreibtisch tätig war, haben er und Frau Isabel, mit der er seit 1993 in Oberschöneweide wohnte, sich 2007 entschlossen nach Spandau umzuziehen, damit die OP-Schwester am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe nicht täglich lange Wege zum Dienst auf sich nehmen muss. Peter Groos wuchs als Schüler in Dillenburg mit der grün-alternativen Szene auf. Wie sich die Themen ähneln: Auch damals waren es ein Flughafenausbau (Frankfurt), die Umweltzerstörung (Waldsterben), der Rechtsextremismus und Überwachungstendenzen (Volkszählung), die die Gemüter erhitzten. 1985 bewarb er sich bei den hessischen Kommunalwahlen erstmals (erfolglos) um ein Mandat. In Berlin veranlasste ihn das Bündnis der ersten rot-grünen Bundesregierung, parteipolitisch in Köpenick tätig zu werden. Diese Aktivitäten führten dazu, dass er bei der Wahl 2006 von seiner Partei nominiert und anschließend Bezirksverordneter für Bündnis 90 / Die Grünen in TreptowKöpenick wurde, seit 2007 war er Fraktionsvorsitzender. Mit der Übernahme des Amtes als höchster Repräsentant unseres Bezirkes sieht Peter Groos bisher keine Notwendigkeit von der Amtsführung seines Vorgängers abzuweichen, dessen Amtsverständnis von ihm immer ge-

Für Frieden und Toleranz
Unter dem Motto „Die religiöse Vielfalt Berlins sichtbar machen“ laden fast 100 Religionsgemeinschaften am 6.9. nach der Auftaktveranstaltung um 12 Uhr auf dem Gendarmenmarkt von 16 – 24 Uhr zum dritten Mal zur Langen Nacht der Religionen ein. Synagogen, Kirchen, Moscheen, Tempel und Gemeindehäuser öffnen an diesem Abend ihre Türen. Mit Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen oder Hausführungen wollen sie informieren und mit Menschen anderer Weltanschauungen ins Gespräch kommen. In den letzten Monaten wird in der Gesellschaft wieder verstärkt die Rolle der Religionen diskutiert. Nicht zuletzt antisemitische Parolen bei Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt haben ein Bild der Intoleranz und der Unversöhnlichkeit der Religionen gezeichnet. Die Lange Nacht der Religionen zeigt ein anderes Bild: Für alle Religionen sind der Frieden und die Liebe zwischen den Menschen und ihr Weg zum Glück das Kernthema. Die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in Berlin leisten durch ihre Arbeit einen konstruktiven Beitrag zur friedlichen Entwicklung unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. In der Moschee kann man mit Muslimen über die Bedeutung des Gebetes im Islam sprechen, in der Synagoge erfährt man, warum Juden eine Kippa tragen. In der Neuapostolischen Kirche kann man Chorkonzerten lauschen, bei den Sufis kann man erleben, wie die Derwische durch ihren Drehtanz Verbindung zu Gott aufnehmen oder bei den Buddhisten den Weg zum inneren Frieden erlernen. Hindus, Sikhs, Protestanten und Katholiken, Quäker und interreligiöse Initiativen öffnen ihre Räume, die für Fremde oftmals verschlossen scheinen. Das Programm, das die Religionen für diesen Abend auf die Beine gestellt haben, ist so vielfältig wie die religiöse Landschaft in Berlin. Die Lange Nacht der Religionen will diese Vielfältigkeit und die dazugehörende Toleranz zeigen und lädt darum sehr herzlich zur Teilnahme ein! Das Programm für die Lange Nacht findet man im Internet unter http://www.lndr.de oder kann unter 0176 875 300 74 (AB) bzw. info@langenachtderreligionen.de bestellt werden.

schätzt wurde. Er will aber auch nicht ausschließen, dass mit dem Generationswechsel eine gewisse Zäsur eintreten kann. Seine Möglichkeiten der Freizeitgestaltung werden nun wohl eingeschränkt sein. Für die schöngeistige Literatur wird sich immer etwas Zeit finden lassen und die Lust am Fahrradfahren sich hoffentlich nicht auf Radfahrten von Spandau ins Rathaus Treptow (21,4 km) dezimieren. Erst in diesem Jahr hat er nach langer Pause das Tischtennisspielen wieder aufgenommen und spielt bei der BSG des Bezirksamtes. Seiner Liebe zur Natur, die er vom Vater übernommen hat, wird er hoffentlich bei Wanderungen und in seinem Kleingarten mit Frau Isabel ausleben können. Übrigens – an Adlershof fasziniert ihn besonders die Weite des Landschaftsparks und die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes . . . und in der Dörpfeldstraße kaufte er sein erstes Berliner Fahrrad. Sicher auch im Namen unserer Leser wünschen wir dem neuen Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick Peter Groos Gesundheit, Kraft, Freude und Erfolg bei seiner Arbeit zum Wohle des Bezirks und seiner Einwohner(innen).
W.S.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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DORT wird unser MUND voll Lachens sein
Alle vier Jahre treffen sich Mitarbeitende der Kindergottesdienste aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, zur Kindergottesdienstgesamttagung der Evangelischen Kirche in Deutschland, um sich fortzubilden und miteinander zu feiern. In diesem Jahr war vom 29.5. – 1.6. Dortmund der Tagungsort, mit Kirchen, Gemeindehäusern und sogar den Westfalenhallen, um alle gemeinsam unterzubringen. Unsere Evangelische St. Mariengemeinde beherbergte die Pfadfinder, war Verpflegungsstation – und natürlich mit der schönen Kirche ein Raum für festliche Gottesdienste. Über die Gesamttagung schreibt meine Kollegin Pfarrerin Kerstin Othmer-Haake aus Schwerte gemeinsam mit ihrem Team: „Tooor!“ schallt es durch die vollbesetzte Dortmunder Nicolaikirche. Denn bei der Bibelarbeit „Einmal Jerusalem – Emmaus und zurück“ ist Mitmachen gefragt. Doch es geht in der Ruhrgebietsmetropole hier nicht um Fußball, sondern um ein „Stadt-Tooor“ aus einer biblischen Geschichte. Das „Lachmuskelaufbautraining“ mit norddeutschem Humor und reformiertem Tiefgang kommt bei den Hauptund Ehrenamtlichen der Kirche mit Kindern gut an. „So erzählen wir bei uns auch mal aus der Bibel“, sind sich die Jugendlichen aus dem Erzgebirge einig. Denn sie haben die weite Reise unternommen „damit wir Anregungen für unsere Kindergottesdienste mit nach Hause nehmen können.“ 2.500 meist ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) waren nach Dortmund gekommen. Bei der Eröffnungsrevue in den Westfalenhallen berichtete Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD, von seinen Erfahrungen als junger Kindergottesdienstmitarbeiter. Wie Schneider ist auch der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau überzeugt: „Wenn man im Kindergottesdienst Glauben lernt, kann einen das durchs Leben führen.“ „Am Kindergottesdienst begeistert mich, dass hier generationenübergreifendes Zusammenwirken gelingt“, sagt eine Bottroper Pfarrerin. Sie ist mit einem Team von Jung bis Alt angereist. Alle Teilnehmenden ließen sich von neuen Ideen inspirieren, genossen ein reichhaltiges Kulturprogramm und lernten in über 120 Arbeitsgruppen. In einer davon konnte ein „Kindergottesdienstliturgieweg“ erlebt und diskutiert werden. Etwa 20 Menschen feierten die mit Gegenständen sichtbar gemachte Liturgie und tauschten sich darüber aus. „Ich wusste gar nicht, dass auf so viel verschiedene Arten Kinderkirche geschieht“ wunderten sich Katharina (21) und Janine (20) aus Möglingen bei Stuttgart „und, dass es Orte gibt, wo das Abendmahl nicht mit Kindern gefeiert wird.“ Dieses Thema ist eines der großen der Tagung. So standen in einem Workshop die Erfahrungen einer Gemeinde aus Rahden dazu im Mittelpunkt: Für Familien mit kleineren Kindern ist es wichtig und stärkend geworden, im Gottesdienst gemeinsam das Abendmahl zu feiern. Im Schlussgottesdienst „Lachend heimkommen, die Arme voller Segen“ stand die Geschichte von der Speisung der 4.000 im Zentrum. Mit Spielszenen und Pantomime wurde sie zu den eigenen Tagungserlebnissen der Gemeinde in Beziehung gesetzt. Auch hier war die Abendmahlsfeier ein Höhepunkt. Darin bot der westfälische Gehörlosenseelsorger Christian Schröder die Einsetzungsworte in Gebärdensprache dar. In diesem Moment herrschte absolute Stille unter den vielen hundert Feiernden, die eben noch gesungen und geklatscht hatten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Tagung, DORT wird unser MUND voll Lachens sein – unser Motto aus dem 126. Psalm hat sich bewahrheitet,“ freut sich die Vorsitzende des Gesamtverbandes für Kindergottesdienst in der EKD, Brigitte Messerschmidt.
Pfarrer Ingo Maxeiner, Dortmund Pfarrerin Kerstin Othmer-Haake, Schwerte

Pfarrer Maxeiner ist an der ev. St. Marienkirchengemeinde in Dortmund aktiv, die seit Jahrzehnten mit der ev. Gemeinde Adlershof partnerschaftlich verbunden ist. Wer ihn treffen möchte, kann ihn am 21.9. ab 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) predigen hören und anschließend vielleicht sprechen.

Kirchliche Termine im September
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Der Gottesdienst am 7.9. ist der Aussendung der Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste gewidmet. Nach dem Gottesdienst zum Schulanfang am 14.9. ist die Kirche zum Tag des offenen Denkmals bis 14 Uhr geöffnet. Die Gottesdienste am 21.9. mit Pfarrer Maxeiner aus Dortmund wird vom Gospelchor und am 28.9. zur Goldenen bzw. Diamantenen Konfirmation von Kantorei und Instrumentalisten begleitet. Die Feier der „Komplet“, das Gebet zur Nacht in der Tradition christlicher Klöster, beginnt mittwochs um 21 Uhr. Donnerstags ist die Kirche von 14 – 17 Uhr zur Besichtigung und stillen Einkehr geöffnet. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 2.9. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 5.9. und 19.9. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Elternkreises kann man sich bei Familie Hildebrandt (Telefon 41 72 19 91), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (Tel: 67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (Tel.: 677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich donnerstags um 18.30 Uhr (die jüngeren) bzw. um 19.30 Uhr in der Remise. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 11 Uhr zur Hl. Messe und samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (mit anschließender Beichtgelegenheit) zusammen. Der Gottesdienst am 21.9. findet als Familiengottesdienst statt. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu ihren Gottesdiensten ein. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder altersgemäß in Gruppen betreut. Senioren sind herzlich eingeladen zum Seniorenkreis am 17.9. ab 14.30 Uhr zu kommen. Die Teenager treffen sich jeden Freitag um 18.15 Uhr. Am 13. und 14.9. wollen wir unser Jubiläum mit allen Mitbürger(innen) aus Adlershof und Umgebung feiern. Sie sind am 13.9. ab 17 Uhr im Anschluss an das Adlershofer Herbstfest zum Sommerausklang mit anschließendem Konzert herzlich willkommen. Für Sonntag, den 14.9. wird ab 14.30 Uhr herzlich zum Festgottesdienst eingeladen. Informationen zu weiteren Angeboten im Internet unter www.lebewertvoll.de, per Mail: gemeindeleitung@lebewertvoll.de oder telefonisch unter 677 56 65.

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Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

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Galerie Alte Schule beteiligt sich an der KGB KUNSTWOCHE
Foto: Dorit Bearach

Freie Plätze im Instrumentenkarussell
Der Fachbereich Musikschule bietet noch freie Plätze an: Ab 1.9. montags 16.30 – 17.15 Uhr in der Hans-Schmidt-Str. 6/8 in Adlershof mit den Instrumenten: Violine, Violoncello, Kontrabass, Keyboard, Akkordeon, Singen, Gitarre, Mandoline, Blockflöte, Fagott und Percussion. In Köpenick in der Friedrichshagener Straße 8P mittwochs 16.45 – 17.30 Uhr für ein Schulhalbjahr mit den Instrumenten: Violine, Violoncello, Percussion, Mandoline und Blockflöte. Das Unterrichtsentgelt beträgt monatlich 23,25 € pro Schüler(in). Bei Vertragsabschluss wird einmalig eine Verwaltungsgebühr von 6 € fällig.

Künstlervielfalt in der Alten Schule
Noch bis 27.9. wird in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56) die Ausstellung „Leipziger AllerArt“ gezeigt. Die eingeladenen Künstler(innen) leben und arbeiten alle in Leipzig, sind aber außer im Geschlecht und Alter auch in ihren Arbeiten sehr unterschiedlich. So werden Werke aus den Bereichen Grafik, Malerei und Zeichnung, aber auch Fotografie, Video und Skulptur gezeigt. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12 – 19 Uhr, Fr 12 – 17 Uhr und Sa 15 – 19 Uhr geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Im „Bürgersaal“ sind auch im September Werke von Ortrud Maria Mentzel-Grün unter dem Titel „Atmosphärische Bilder in Pastell“ zu sehen. Die Bilder sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zu besichtigen. Im „Kiezklub“ zeigt bis Anfang September Gabriele Kretschmar „Mediterrane Träume“. Zum Herbstfest werden sie von Arbeiten aus dem Malkurs mit Jörg Nickel unter dem Titel „Motivsuche“ abgelöst. Die Räume des Kiezklub sind in der Regel werktags von 9 – 17 Uhr zugänglich. W. S.
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Foto: Galerie Alte Schule; Werke von Frank Degelow und Elisabeth Howe

Die Kommunalen Galerien in Berlin präsentieren zur Berlin Art Week vom 12. – 21.9. gemeinsam die KGB KUNSTWOCHE mit Ausstellungen, Rundgängen, Vorträgen, Workshops und Konzerten von rund 150 Künstler(inne)n in allen Berliner Stadtteilen. Ob Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Installation, Video oder Performance – Berlin weist eine enorme künstlerische und kulturelle Vielfalt auf. Eine lebendige Kreativität jenseits großer Ausstellungshäuser und unabhängig vom Kunstmarkt, die es in jedem einzelnen Stadtteil täglich neu zu entdecken gibt. Die Essenz und das Fundament dieses künstlerischen Schaffens liegt oft im Lokalen und Dezentralen. Und genau darauf richten die Kommunalen Galerien in Berlin mit der KGB KUNSTWOCHE ihren Fokus. Erstmals schließen sich die 30 Kunsträume zusammen und bieten während der Berlin Art Week eine umfassende Übersicht ihres vielfältigen Programms. In der Galerie Alte Schule wird im Rahmen der Kunstwoche wäh-

rend der Ausstellung „Leipziger Aller ART“ zum Herbstfest am 13.9. um 14 Uhr und um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung von der Kuratorin Dorit Bearach angeboten. Vom 15. – 20.9. ist eine Lichtinstallation im Außenbereich des Berliner LichtKünstlers Moritz Wermelskirch zu sehen und am 19.9. wird um 19 Uhr zu einem Künstlergespräch mit Leipziger und Berliner Künstler(inne)n eingeladen, das vom Berliner Kunstwissenschaftler Ulrich Kavka moderiert wird. Die öffentliche Abschlussveranstaltung der KGB KUNSTWOCHE findet am 20.9. ab 19 Uhr im Studio 1 des Kunstquartiers Bethanien statt. Diese 1. KGB KUNSTNACHT startet mit einer Ausstellung von Matthias Beckmann, der alle 30 Berliner kommunalen Galerien besucht und gezeichnet hat. Das detaillierte Programm der KGB KUNSTWOCHE sowie der einzelnen Kommunalen Galerien findet man im Internet unter www.kgberlin.net.

"Heimatstube" zum Herbstfest geöffnet
Ortschronist Rudi Hinte hofft Interessenten an der Adlershofer Heimatgeschichte zum Herbstfest am 13. September wieder selbst in der "Heimatstube" in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) empfangen zu können. Andere Termine können möglicherweise mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@ web.de vereinbart werden. Darüber hinaus können bis Ende Oktober wieder einmal große Teile der zum 250. Jahrestag der Gründung unseres Ortes gestalteten Ausstellung zur Heimatgeschichte auf dem Flur neben dem KIEZKLUB dank tatkräftiger Unterstützung durch Mitarbeiter der Galerie besichtigt werden. W.S.

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CementImage – cultivated surface
Als eine attraktive Grünanlage zieht der Treptower Park tagtäglich tausende Erholungssuchende an. Er ist nicht nur ein herausragendes Gartendenkmal, sondern bietet auch inmitten der hektischen Großstadt Berlin ein Refugium der Natur. Im Zuge der denkmalpflegerischen Sanierung und Wiederherstellung des Rosengartens erinnert das Bezirksamt Treptow-Köpenick an die Tradition der Präsentation von zeitgenössischer Kunst im Treptower Park. Für eine erste künstlerische Intervention entwickelte die Berliner Künstlerin Anne Amelang eine Art Erinnerungsstück in Form einer Objektgruppe aus Beton. Am Ende eines Weges, der unvermittelt in der Rasenfläche endet, türmen sich die Überreste einer bereits abgerissenen Ära auf. Erst durch eine gewisse Nähe erschließt sich das Kunstwerk jedoch vollständig. Auf ihm bilden sich in sanfter Zeichnung die hyperrealen Licht- und Schattenformationen einer anderen Zeit ab. Der Baum, der einst den Schatten geworfen hat, ist nicht mehr dort, sondern nur noch sein Abdruck. Die Darstellung ist so real, dass sie uns sowohl das Schöne vor Augen führt – als auch das Absurde. Denn ein Schatten ohne das Objekt existiert nur durch die Projektion auf eine Projektionsfläche – im Wiederaufleben eines bereits vergangenen Momentes. Die Einweihung des Kunstwerkes CementImage – cultivated surface fand am 17.7. in Anwesenheit der Künstlerin im Rosengarten des Treptower Park´s unweit der Puschkinallee 15 statt. Die Präsentation der Skulptur dauert bis zum 15. Oktober 2014. Das Kunstwerk CementImage – cultivated surface eröffnet eine Reihe der Präsentation zeitgenössischer Kunst im Treptower Park, die in den kommenden Jahren weiter fortgesetzt werden soll. Weitere Informationen unter: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur, Jana Slawinski, Tel. 902 97 57 24, jana.slawinski@ba-tk.berlin.de und bei Anne Amelang www.cementimage.de

Besucht mal das Puppentheater im Treptower Park!
Im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) steht im September zuerst vom 1. – 14.9. die Geschichte „Lillebi und Lillebo“ um eine kleine Trollfamilie auf dem Programm. Anschließend vom 16. – 21.9. kann man dort wieder „Pippi Langstrumpf“ begegnen. Für die Kleinsten wird am 22.9. die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet und es werden am 23.9. zwei Geschichten „Von Küken und Rübchen“ erzählt. Ab 24.9. – 1.10. gibt es drei Puppenspiele zum Großwerden unter „Das Rübchen und anderen Geschichten“. Schulkinder und Erwachsene sind am 5., 19. und 26.9. zum Märchenabend am Feuer in der Jurte bzw. am 28.9. zur Märchenwanderung mit Ana Rhukiz willkommen. Jugendliche und Erwachsene sind am 17.9. im Café Extra unter „Kinder der Ewigkeit“ zu einem szenischen Vortrag über berühmte Liebespaare und am 26.9. zur der Komödie mit Masken und Großfiguren „Moliére oder die Suppe des Mannes“ eingeladen. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 53 69 51 50. W. W.

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Einladung in die AnnaSeghers-Gedenkstätte
In die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) wird wieder zu Lesungen um 18 Uhr eingeladen. Am 9.9. liest Anne Richter aus ihrem Buch „Fremde Zeichen“, einem berührenden Familienroman über drei Generationen in der DDR. Am 23.9. stellt Jens Ebert zur Erinerung an den Beginn des ersten Weltkrieges, das von ihm herausgegebene Buch „Vom Augusterlebnis zur Novemberrevolution / Briefe aus dem Weltkrieg 1914 – 1918“ vor. Um telefonische Voranmeldung unter 677 47 25 wird gebeten. Wer am Besuch der Wohnräume der Schriftstellerin außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10 – 16 Uhr) interessiert ist, kann gern nachfragen. W. S.

Kleinkunst im wahrsten Sinne
Foto: Staneczek

Filmhighlights im Kino Casablanca
3.9.: 10.9.: 17.9.: 24.9.:

Während der Festwoche "Endlich 30" zum Jubiläum des Figurentheaters "Grashüpfer", stellte sich das neu gegründete Netzwerk für professionelle Puppenspielkunst "PuppenPool" vor. Zu den acht Künstlerinnen gehört Dorothee Metz, die ein Stück für

einen Engel allein unterwegs mit einem Kinderwagen präsentiert. An der Minibühne, auf der "... von den Dingen der Natur" gezeigt wird, bildete sich naturgemäß immer eine Schlange von anschließend sehr amüsierten Zuschauern.

No Turning Back Die Karte meiner Träume Wir sind die Neuen Monsieur Claude und seine Töchter 1.10.: Die geliebten Schwestern Der Eintritt beträgt 4 €. Filmstart ist zwischen 17.00 und 18.30 Uhr. Kino Casablanca Friedenstraße 12 – 13, Tel: 677 57 52 www.casablanca-berlin.de
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100 Jahre Freie evangelische Gemeinde Berlin-Adlershof
Foto: Archiv FEG Foto: Archiv Ortmann

Biblische Texte werden durch Darstellungen viel anschaulicher.

Die Besucher lauschen gerne den künstlerischen Darbietungen

Wir freuen uns, als Freie evangelische Gemeinde Adlershof in diesem Monat unser 100-jähriges Jubiläum feiern zu dürfen. Das ist ein Grund zur Freude, aber auch Anstoß zum Nachdenken über vergangene Zeiten. Die Anfänge der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) in Deutschland wurden durch den Kaufmann Hermann Heinrich Grafe (1818 – 1869) gelegt, der 1854 in Wuppertal/Elberfeld die erste Gemeinde gründete. Die erste Gemeinde in Berlin entstand 1899 in Moabit. Keimzelle unserer Gemeinde in Adlershof war eine Gruppe von Gläubigen, die sich zuerst in der Zinsgutstraße und danach in der Friedenstraße trafen. 1914 wurde Paul Langeheinecke der erste Prediger der Gemeinde (s. AZ Nr. 44 und 124). Zu dieser Zeit gab es in Adlershof eine wachsende Industrie und somit viele Zuzüge. Sehr bald mussten neue Räume für die schnell wachsende Gemeinde gefunden werden. Von Anfang an hat sich die Gemeinde besonders für Kinder und Jugendliche engagiert. Nach dem Krieg waren es ca. 70 Kinder die in der Gemeinde von der Liebe Jesu hörten und u. a. in Handarbeit unterrichtet wurden.

80-jähriges Jubiläum der Gemeinde (9. – 11.9.1994): Gesprächsrunde mit den ehemaligen Pastoren. Von rechts: Roland Will, Johannes Schmidt (der Jüngere), Diakonisse Maria Röger, Johannes Schmidt (der Ältere), Theodor Röger und Klaus-P. Ortmann.

Es dauerte nicht lange, bis auch die kurz zuvor noch neuen Räume in der Feldherrn-(Stienitzsee-) straße 27 für die weiter wachsende Gemeinde zu eng wurden und man sich zum dritten Mal auf die Suche nach geeigneten Räumen machen musste. Diese fand man 1928 in einem Gebäude der chemischen Reinigung Rottnick in der Radickestraße. Vielseitig als Seelsorger und Verkündiger begabt, prägte Walter Böhme ab 1939 für drei Jahrzehn-

te das Gemeindeleben. Nach dem Krieg 1945 entstand durch seine Initiative ein Hilfswerk in OstBerlin. Von 1946 – 1950 wurden an bedürftige Adlershofer und auch an notleidende Gemeinden Lebensmittel und Kleiderspenden verteilt. 1941 hatte die Gemeinde in der Handjerystraße 29/31 ein Grundstück erwerben können. Durch Kontakte zu den schwedischen Freikirchen bekam unsere Gemeinde eine schwedische Holzkirche geschenkt, die in der

Handjerystraße aufgebaut wurde („Schwedenkirche“). Bedingt durch die deutsche Teilung 1949 hatte Walter Böhme die auf dem Gebiet der DDR gelegenen Gemeinden zu einem Bund zusammengefügt. Aufgrund der Reglementierungen und staatlicher Eingriffe zu DDR-Zeiten konnte die Gemeinde nur in den eigenen Räumen zu Veranstaltungen und Gottesdiensten zusammenkommen. Öffentliche Veranstaltungen wurden kaum gestattet. Johannes Schmidt, von 1971 unser Prediger und ab 1975 zum Bundesvorsteher gewählt, hatte sein Büro bzw. die Bundesgeschäftsstelle des Bundes Freier evangelischer Gemeinden DDR auf unserem Gemeindegrundstück. Das brachte den Vorteil mit sich, dass hin und wieder Besuche zwischen Ost- und Westdeutschland möglich wurden. Ein Jahr nach dem Mauerfall konnten der ost- und der westdeutsche Gemeindebund wieder zusammengeschlossen werden. In dieser Zeit der Umbrüche und Neuorientierungen war es der Gemeinde wieder möglich, sich intensiver für die Gemeinde und die Öffentlichkeit zu engagieren. Rolf Cyrus,

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von 1994 unser Pastor, hatte gute Kontakte zu Künstlern. So konnten wir die Adlershofer ab 1995 beispielsweise jährlich zu „Sommerabenden“ einladen. In dieser Zeit wurde außerdem als Treffpunkt für Jugendliche ein Ladenlokal in der Radickestraße 23 gemietet und eingerichtet. Bis heute haben wir viele Angebote für die verschiedensten Altersgruppen, von Kindern bis Senioren. Wer mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen einfach einmal vorbei zu kommen, sich auf unserer Homepage (www.lebewertvoll. de) zu informieren oder anzurufen (Telefon: 677 56 65). In allem was wir tun, ist es unser Wunsch, dass Menschen durch unsere Arbeit ein Stück von der Liebe Gottes erfahren. Das größte und zugleich unfassbarste ist sicher die unbedingte, voraussetzungslose Liebe Gottes, die er durch Jesus Christus unter Beweis gestellt hat. Eine Liebe, wie es sie unter uns Menschen nicht gibt. Als Gemeinde verstehen wir uns als eine offene Gruppe von Menschen, die zusammen auf dem Lebensweg sind, sich in schwie-

250 Jahre Berlin-Adlershof (4.9.2004): Am Festumzug beteiligten sich die Kirchen von Adlershof gemeinsam. Von links: Bruno Sexauer (Freie evangelische Gemeinde), Dorothea Quien (ev. Kirche) und Horst Herrfurth (kath. Kirche).

Von 1928 – 1949 hatte die Gemeinde Räumlichkeiten in der Radickestraße 30a (jetzt 26).

rigen Zeiten unterstützen, sich gemeinsam freuen, den großen Fragen des Lebens nachgehen und versuchen, Antworten zu finden. Dabei verbindet uns unsere Abhängigkeit von Jesus, dem wir gemeinsam nachfolgen wollen. Wir sind keine fertigen Menschen mit Antworten und Lösungen für alle Lebensfragen. Uns eint das Eingeständnis unserer eigenen Unzulänglichkeiten und das Vertrauen auf Jesus. Die Gemeinde verstehen wir als wichtigen Teil unseres Lebens, weil wir hier Fröhli-

ches und Trauriges, Vertrauen und Zweifel teilen und miteinander des Weges gehen können. Jeder ist herzlich willkommen, ein Stück seines Weges mit uns zu gehen, Fragen, Zweifel, Freuden mit uns zu teilen und sich gegenseitig zu bereichern. Staunend blicken wir als Gemeinde auf unsere 100-jährige Geschichte zurück. Im Verhältnis zur Kirchengeschichte ist unsere Gemeinde wohl noch ein Kleinkind. Jedoch ein Kleinkind, das bereits viel erlebt hat und von ihrem Herrn Jesus durch das auf

und ab der Geschichte getragen und bewahrt wurde. Besonders die Kriegsjahre und die DDR-Zeit brachten große Herausforderungen mit sich, die wir dank der Hilfe und Leitung Jesu durchleben konnten. Am 13. und 14.9. sind Sie herzlich eingeladen unser Jubiläum mit uns zu feiern (s. S. 5) und mehr von dem zu hören, was Jesus in den vergangenen Jahrzehnten bei und für uns getan hat.
Klaus Ortmann Friedrich Graf

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Nr. 245

Veranstaltungen im KIEZKLUB
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 17 Uhr) teilten wir im Februar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Es wäre wünschenswert, wenn immer mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden, sowie zu den Veranstaltungen selbst etwas beitragen. Beim Herbstfest am 13.9. lädt der KIEZKLUB ab 11 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Es präsentieren sich kreative Gruppen mit Mitmachaktionen. Weitere Informationen unter www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ organisationseinheiten.htmlet und Tel.: 90297-5767 (auch für Anmeldungen). Außerdem bietet das September-Programm: 3.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Kiry (Eintritt: 2,50 €) 16.9., 11.15 Uhr: „Sanftes“ Yoga – Schnupperstunde 17.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €)

Treptow-Köpenicker Freiwilligentage 2014
In zahlreichen Mitmachaktionen kann man am 12.9. und 13.9. ganztägig im Bezirk Gutes tun und in ein Engagement schnuppern. Wir freuen uns auf zwei bunte Tage mit vielen Akteuren und Aktionen, die Gutes bewirken. Seien auch Sie dabei! Nähere Informationen findet man auf www.sternenfischer.org/freiwilligentag. Bei Fragen stehen wir auch gern zur Verfügung unter Tel.: 24 35 85 76 oder E-Mail manja.harm@sternenfischer.org. Ich freue mich auf ein Wiedersehen bzw. Kennenlernen.
Manja Harm Freiwilligenkoordinatorin

2. Aktionstag Bewegung in Treptow-Köpenick
Am 1.10. findet der 2. Aktionstag Bewegung in Treptow-Köpenick statt. Die Planungs- und Koordinierungsstelle des Bezirksamtes bereitet mit vier Sportvereinen diesen Aktionstag vor. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr treffen wir uns um 10 Uhr auf dem Sportplatz "Zur Uferbahn 10" in Grünau. Dort werden zehn verschiedene Bewegungsstationen angeboten, wo jedermann seine körperliche Fitness testen kann. Es wird wieder drei verschiedene geführte Wanderrouten geben, die unterschiedlich lang und z. T. auch gut geeignet für Menschen mit Behinderungen sind. Rollator oder Rollstuhl sind kein Hinderungsgrund an diesem Tag teilzunehmen. Inhaltliche Bereicherungen werden die Informationen durch den Leiter des Wassersportmuseums und die Försterin sein, die die Wandertouren begleiten. Mitglieder des Bezirksamtes haben ihre Teilnahme auch zugesagt. Für musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Veranstalter(innen) freuen sich auf Ihre Teilnahme. S. Schliemann

Angebote des Selbsthilfezentrums
Das Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70, Tel: 631 09 85) lädt zur Teilnahme an verschiedenen Angeboten ein. Frauen, die einen Herzinfarkt erleiden, sind durchschnittlich 10 – 15 Jahre älter als Männer und sterben häufiger während eines Infarktes. Unter dem Motto „Frauenherzen schlagen anders“ wird am 22.9. um 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Dort erfährt man Wissenswertes zu diesen Unterschieden, den Risikofaktoren und wie auf vielfältige Art einer Herz-Kreislauf-Erkrankung vorgebeugt werden kann. (Anmeldung erbeten!) Ab 2.10. um 17 Uhr startet eine neue Gruppe für Frauen und Männer, die gerne tanzen. Weiterhin immer donnerstags kommen die Interessenten zusammen, die sich rhythmisch und sportlich beim Linedance bewegen wollen. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
Azra Tatarevic

Buntes Volkstanztreffen in Köpenick
Vom 19.-21. September laden die Folkloretanzgruppe BerlinKöpenick, die Deutsche Gesellschaft für Volkstanz, die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Berlin und Berliner Tanzgruppen mit Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick wieder begeisterte Volkstänzer aus nah und fern zum 39. Volkstanztreffen ein. Es werden mehr als 300 Volkstänzer(innen) erwartet, die gemeinsam tanzen, singen und fröhlich feiern werden. Besonders freuen wir uns, dass neben den Volkstanzgruppen aus der Region und ganz Deutschland auch Gäste aus Österreich, Finnland und Schweden dabei sein werden. Hier das Programm: • 19.9., 18.30 – 21 Uhr: Begrüßungsveranstaltung im Großen Saal des FEZ • 20.9., 12 – 14 Uhr: Tanzvorführungen der Gruppen in der Köpenicker Altstadt (Luisenhain und Schlossplatz) • 20.9., 17 – 21.30 Uhr: Großes Volkstanzfest in der Sporthalle in Großbeeren, Teltower Straße 1 • 21.9., 10 – 12 Uhr: Offenes Tanzen im Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142c

Einladung zum Kindergottesdienst
Die evangelische Gemeinde bietet während des Gottesdienstes die Betreuung der Kinder im für sie gestalteten Kindergottesdienst in der Remise gegenüber der Verklärungskirche an. Dort ist Zeit und Raum, das jeweilige Thema mit allen Sinnen zu erleben. Die nächsten Themen sind: • 7.9.: . . . vom Unkraut; Geduld und Ungeduld spielen eine Rolle. Die Kinder erproben, wofür sie Geduld aufbringen müssen und was sie ungeduldig macht. In der Geschichte hilft Jesus mit einem Gleichnis Antworten zu finden. • 28.9.: . . . vom Sauerteig; Jesus vergleicht das Himmelreich mit einem Sauerteig. Die Kinder erleben in einer Mitmachgeschichte das Brotbacken. • 22.10.: Familiengottesdienst zum Erntedank Alle Kinder sind herzlich eingeladen und treffen sich in der Kirche.

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Mädchenpreis – ein Zeichen der Wertschätzung
Soziales Engagement von Mädchen wird in Treptow-Köpenick besonders geschätzt und gefördert. Dies erfolgt seit mehreren Jahren mit dem bezirklichen Mädchenpreis. Mädchen sind in allen gesellschaftlichen Bereichen in unserem Bezirk mit hohem Engagement vertreten. Beispielhaft können die Volleyballerinnen der 2. Mannschaft des Köpenicker SC Abt. Volleyball genannt werden und Mädchen als Vorsitzende des Bezirksschülerausschusses, die sich mit viel Herzblut für die Belange der Schüler(innen) im Bezirk einsetzen. Mädchen, die sich in der Arbeitsgruppe "Queer" für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft gegenüber Lesben und Schwulen einsetzen oder auch Mädchen aus Naturwissenschaft und Technik, die sich dort in Forschungsprojekten engagieren. Die bisherigen Siegerinnen sind im Internet auf der Seite des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zu finden unter Mädchenpreis. Deshalb setzt der Bezirksbürgermeister Oliver Igel in diesem Jahr erneut mit dem 8. Mädchenpreis in Treptow-Köpenick ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Es werden wieder Mädchen im Alter von 14 – 20 Jahren mit besonderem Engagement im sozialen, naturwissenschaftlichen, kulturellen und sportlichen Bereich gesucht. Ebenso können sich engagierte Mädchenmannschaften und -gruppen aus TreptowKöpenick bewerben. Mutige Einzeltaten oder anderes engagiertes Handeln werden Wert geschätzt!

Veranstaltungen bei „Nelte 26“
Das Begegnungszentrum „Nelte 26“ der WG Treptow Süd eG. in der Neltestraße 26 lädt alle ein, Freizeit und Kultur an der Köllnischen Heide zu erleben. Da wir nicht alle Veranstaltungen veröffentlichen können, erhalten Sie weitere Informationen unter 20 38 32 28. Unter dieser Nummer werden auch die erwünschten Anmeldungen entgegengenommen. Dem September-Programm entnehmen wir, dass am 25.9. ab 17 Uhr ein „kriminalistischer Abend der besonderen Art“ stattfindet. Berndt Marmulla, einer der erfolgreichsten Kriminal-Ermittler Ostberlins, erzählt von seinem Wirken. Etliche der Verbrechen, die er aufklärte, wurden im POLIZEIRUF 110 verfilmt. Bewerbt Euch oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor! Es lockt ein Preisgeld in Höhe von 300 € für den ersten, 200 € für den zweiten und 100 € für den dritten Platz. Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters. Die Bewerbung sollte maximal 2 DIN A4-Seiten umfassen und es können Fotos und Videos (bis 10 Minuten) beigefügt werden. Bewerbungen bis zum 15.9. an: Gleichstellungsbeauftrage, Büro BzBm, PF: 910 240, 12414 Berlin oder per E-Mail: anke.armbrust@ ba-tk.berlin.de einsenden!

Veranstaltung „Mehr Mädchen in MINT-Berufen“
Am 25. 9. findet ab 15 Uhr im Rathaus Köpenick die Fachveranstaltung „Mehr Mädchen in MINT-Berufen – Entwicklung einer bezirklichen Strategie für Treptow-Köpenick“ statt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters und wird in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsbündnis „Mehr Mädchen in MINT in Treptow-Köpenick“ durchgeführt. Neben dem Erfahrungsaustausch über bewährte Praxisangebote zur Berufsorientierung und Ausbildung von Mädchen in MINT werden Elemente zur Entwicklung einer bezirklichen Strategie zur optimalen Berufsorientierung von Mädchen und Gewinnung von Nachwuchskräften in MINT-Berufsbereichen identifiziert. Lernen Sie Betriebe kennen, die erfolgreich junge Frauen in technikorientierten Berufen ausbilden und erfahren Sie von weiblichen Auszubildenden, wie sie die Ausbildung und den Berufsalltag erleben. Diskutieren Sie mit, wenn es um die Entwicklung einer bezirklichen Strategie zur optimalen Berufsorientierung von Mädchen in MINT-Berufsbereichen und die Gewinnung von mehr weiblichen Nachwuchskräften geht. Weitere Informationen bei: kollatz@life-online.de oder gleichstellung@ba-tk.berlin.de und auf der Website http://www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/ artikel.30841.phpt

Bitte eintreten! - in Ausbildung und Beruf
Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt aus der Agentur für Arbeit Berlin Süd und dem Jobcenter Treptow-Köpenick bieten in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten seit August ein neues Beratungsformat an. Das Beratungsangebot richtet sich an Alleinerziehende, Arbeitsuchende, Wiedereinsteiger(innen) und Rückkehrer(innen). Das Besondere ist, dass die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt persönlich vor Ort sind. Professionelle Unterstützung also aus 1. Hand. Grund dieser Beratungsinitiative ist die nach wie vor schwierige Situation insbesondere von Alleinerziehenden mit ihren Bemühungen Familie und Beruf oder Ausbildung zu vereinbaren. Das Ziel der eigenständigen Lebensführung soll die vorhandenen Angebote zusätzlich unterstützen. Das Beratungsangebot findet an jedem 3. Donnerstag im Monat, von 8.30 – 10.30 Uhr in folgenden Einrichtungen statt: • 18. September: Villa Offensiv, Hasselwerderstr. 38/40, • 16. Oktober: Schutzhülle e.V., Hans-Schmidt-Str. 6/8, • 20. November: Campus Kiezspindel, Rudower Str. 37, • 18. Dezember: Villa Offensiv, Hasselwerderstr. 38/40. Für Nachfragen und Informationen steht die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust zur Verfügung. (Mail: gleichstellung@ ba-tk.berlin.de)

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Nr. 245

Nokia erfasst Straßenansichten – Widerspruch möglich
Nach Google (Google Streetview) und Microsoft (Bing Maps Streetside) fährt auch Nokia mit Kamerafahrzeugen durch Berlin und nimmt Straßenansichten auf. Die Kamerafahrten erfolgen mit Autos der niederländischen Tochtergesellschaft, auf denen das Logo HERE zu sehen ist. Die Kameras, die die Bilder aufnehmen, sind auf den Autos installiert. Nokia hat den Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Dr. Alexander Dix über das Vorhaben informiert und Folgendes mitgeteilt: Durch die Aufnahmen sollen bestehende digitale Straßenkarten, die auch in Navigationsgeräten Verwendung finden, qualitativ verbessert werden. Vor der geplanten Veröffentlichung der Bilder im Internet sollen sie so bearbeitet werden, dass zufällig aufgenommene Personen und Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht werden. Das bearbeitete Bildmaterial soll frühestens sechs Monate nach der Erhebung der Daten veröffentlicht werden. Für die Datenverarbeitung ist das finnische Datenschutzrecht maßgeblich und die finnische Datenschutzaufsichtsbehörde zuständig. Allerdings haben Betroffene nach dem finnischen Datenschutzrecht ähnliche Rechte wie nach dem Bundesdatenschutzgesetz. Das Unternehmen bietet Betroffenen die Möglichkeit, der Veröffentlichung ihrer Hausfassade im Internet zu widersprechen, die dann unkennt-

lich gemacht wird. Dazu kann man sich in deutscher Sprache an Nokia wenden, per Mail an privacy@here.com oder per Brief an Nokia Corporation c/o Privacy Karakaari 7 02610, Espoo Finnland. Weitere Informationen können abgerufen werden unter http://here.com/help/privacy Dix empfiehlt allen, die nicht mit der Veröffentlichung ihrer Hausfassade im Internet einverstanden sind, sich an das Unternehmen zu wenden und der Veröffentlichung zu widersprechen.“

Abschied in den Ruhestand
Der Schuhmacher, die offizielle Bezeichnung des Handwerks heißt althochdeutsch „skuohbuozo“. Der „Schuhbosser“ auch Schuhmacher – ist Handwerker, der Schuhe in Handarbeit herstellt und repariert. In Deutschland ist das ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Leider findet diese Art der Ausbildung meist nur noch Anwendung im Orthopädiebereich. Um so bedauerlicher ist es, das Franz Eichler sein Schuhmachereisen nun zum 30.9. aus Altersgründen beiseite legt und in den Ruhestand geht. Hat er sich seit dem 1.1.1982 dem Wohl und Wehe der Fußbekleidung der Adlershofer angenommen (s. AZ Nr. 48). Er hat es sich nach 32 Jahren verdient und will sich auf diesem Wege bei seiner treuen Kundschaft bedanken. Auch wir danken für die jahrelange Unterstützung beim Verkauf der Zeitung und wünschen Franz Eichler und seiner Frau, dass sie ihren Ruhestand richtig genießen und gemeinsam mit der Familie viele schöne Tage erleben können. M. Kuminek

„Ostende – 1936, Sommer der Freundschaft“
Am 18.9. um 19.30 Uhr liest in der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) Volker Weidermann (Jg. 69) aus seinem Spiegel-Bestseller „Ostende – 1936, Sommer der Freundschaft“. Zu dem Buch schrieb Florian Illies: „Was für eine Überraschung. Wie mit einer Lupe schaut Volker Weidermann auf den kleinen Ort Ostende und die wundersame Beziehung zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig – und plötzlich wird in seinem Blick das Kleine ganz groß und einige der schrecklichsten und schönsten Geschichten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden lebendig.“ Die Lesung wird musikalisch umrahmt von der Roten Klarinette (Otto Kaplan) und Piano. Karten für die Veranstaltung zu 6 € (erm. 5 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! W. W.

Fantag bei der Parkeisenbahn Wuhlheide
Berlins Kindereisenbahn, die Parkeisenbahn Wuhlheide, lädt am 13.9. zum Fantag ein. Auf verschiedenen Dienstposten kann an diesem Tag den jungen Eisenbahnern bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. So manch einer hat dabei sein Hobby fürs Leben entdeckt! Die Züge sind an diesem Tag von 11 – 13 Uhr und 14-18 Uhr auf verschiedenen Strecken in der Wuhlheide unterwegs. Im Bahnbetriebswerk wird ein buntes Programm bei freiem Eintritt geboten. Stündlich gibt es Führungen durch die Werkstatt und das historische mechanische Stellwerk. Eine Handhebeldraisine steht für kurze Fahrten bereit. Eine Gartenbahn zum Mitspielen und das Parkbahncafé laden alle Besucher zum Verweilen ein. Die Parkeisenbahn bietet an diesem Tag eine Tagesfahrkarte zum Preis von 8 € pro Erwachsenem und 4 € pro Kind an. Aber auch normale Fahrkarten zu 3,50 € für Erwachsene und 2 € je Kind für eine Rundfahrt sind erhältlich. Am Abend findet zudem die Lichterfahrt der Parkeisenbahn Wuhlheide statt. Für die Lichterfahrt ist eine Reservierung erforderlich. Weitere Informationen zur Parkeisenbahn und dem Tag der offenen Tür erhält man im Internet unter www.parkeisenbahn.de

Aufruf zur Mitmachaktion

Herbstputz
in der Köllnischen Heide!
Der Adlershofer Bürgerverein – unterstützt vom Revierförster und der Freiwilligen Feuerwehr – ruft zur aktiven Verschönerung unseres Waldes auf.

Wer macht mit beim traditionellen Waldputz in der Köllnischen Heide?
TREFF:Genossenschaftsstraße (Eingang zum Wald)

Willkommen im Büchner Eck
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Büchnerweg 30
deutsche Küche Feierlichkeiten Cateringservice warmes & kaltes Büffett
Mo – Di Ruhetag Mi – Fr 16 – 23 Uhr Sa 12 – 23 Uhr So 12 – 22 Uhr

Wann? 11. Oktober 2014 / Beginn? 10.00 Uhr
Handschuhe und Mülltüten werden gestellt. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Besser reservieren: 030 677 23 20

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Herzliche
Erneut erhält Herta Fischer im September die ersten Geburtstagsglückwünsche. Sie vollendet am 11.9. ihr nunmehr 98. Lebensjahr. Zum 95. Wiegenfest gratulieren wir am 18.9. Herbert Seele ebenso herzlich. Zum 94. Erdenjubiläum übermitteln wir am 2.9. Anneliese Klemp warmherzige Geburtstagsgrüße. Am 25.9. können wir Adolf Dombrowski zum 93. Geburtstag gratulieren. Auf 92 Lebensjahre können am 6.9. Otto Mesletzky und am 7.9. Helga Nehls zurückblicken. Ihren 91. Feiertag der Geburt begehen am 15.9. Renate Fitting und Kurt Ewert. In den Kreis der 90-jährigen treten am 7.9. Charlotte Mleczak, am 16.9. Ursula Kappel, am 22.9. Elvira Haase und am 24.9. Lisbet Stulpe. Herzliche Glückwünsche Ihnen allen!

Glückwünsche
Glückwünsche zum 85. Erdenjubiläum erhalten am 4.9. Ruth Käding, am 8.9. Ruth Schötzau und am 28.9. Ingeborg Schmidt. Alles Gute auch weiterhin! Ihr achtes Lebensjahrzehnt vollenden am 3.9. Claus Weisel, am 8.9. Ingeborg Paul, am 10.9. Erika Ose, am 12.9. Sigrid Kulka, am 17.9. Ernst Schulz, am 19.9. Ursula Danziger, Ingrid Wuttig und Erwin Janneck, am 22.9. Inge Trautmann, am 25.9. Doris Schmidt sowie am 29.9. Brigitte Taubenheim. Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen, auch den ungenannten Jubilaren im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Unsere Rätselecke | Zahlenfeldrätsel
Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Bei richtiger Lösung ergibt sich – fortlaufend gelesen – einen Ausspruch des Dichters Rainer Rätselautor: Wolf Will Maria Rilke (1875 – 1926) a) b) c) d) e) f) g) h) i) 41 | 20 | 11 | 33 | 6 13 | 37 | 3 | 22 | 32 | 45 25 | 5 | 16 | 40 | 17 | 14 30 | 8 | 31 | 39 9 | 43 | 28 | 15 | 19 35 | 2 | 12 | 29 | 36 7 | 42 | 38 | 1 | 23 | 34 26 | 44 | 4 | 21 10 | 18 | 24 | 32 | 27
1 2 3

Disziplin, Ordnung Kenntnisse, Bildung deutscher Grenzfluss Schachfigur Unwetter Schmant Mysterium, Kuriosum Platzregen, Wolkenbruch Tierkreiszeichen
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Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12504 Berlin E-Mail: redaktion@adlershofer-zeitung.de Herausgeber Media-Agentur André Schwabe Redaktion & Layout Designstudio Lange Tel.: 56 59 02 67 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax.: 677 24 58 Druck Das Druckteam Berlin Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

Auflösung des KombiRätsels aus der AugustAusgabe:
1) LIGA; 2) BAST; 3) LORI; 4) KUBA; 5) STAR; 6) HOSE; 7) FLOR; 8) LIMA; 9) BREI; 10) ELFE; 11) KEIL; 12) DEUT; 13) ERBE; 14)MADE; 15) SENF; 16) ONYX; 17) RIGA; 18) ERLE Nach Hinzufügen eines Buchstabens auf der Mittelsenkrechten ergibt sich das Bandonion, eine Sonderform der Ziehharmonika.

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Wir gratulieren herzlich

Wolfhard Staneczek
zum Geburtstag. Alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen für die Zukunft wünscht das Team der Adlershofer Zeitung.

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Kenntnisgewinn in der freien Natur
Nicht nur in der Schule kann man vieles lernen, auch im Britzer Garten werden interessante Erkenntnisse vermittelt. Am 5.9. können Kinder mit ihren Eltern Fledermäuse in der Dämmerung verfolgen (Treff: 19 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Am 6.9. wird zur Beobachtung von Grashüpfern und anderen Heuschrecken auf den Wiesen der Tempelhofer Freiheit eingeladen (Treff: 11 Uhr; Haupteingang Oder-/Ecke Herrfurthstr.; Anmeldung unter 90277-3000). Auf der Tempelhofer Freiheit trifft man sich außerdem am 20.9. ab 14 Uhr zum „Umweltfest der Trenntstadt“. Spinnen und ihren Netzen gilt am 20.9. das gemeinsame Interesse (Treff: 11 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Am 21.9. wird ab 12 Uhr im Britzer Garten zu vielfältigen Aktionen beim „Kürbisfest“ eingeladen. Unter „Herbstzeit – Reifezeit“ widmet man sich am 7.9. verschiedenen Ausbreitungsmechanismen der Früchte (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Auch mitten in der Stadt lassen sich Fledermäuse gut beobachten (Treff: 12.9., 20 Uhr; Ausgang U-Bhf. Rathaus Schöneberg; Anmeldung unter 90277-3000). Am 14.9. hofft man im Britzer Garten schon die ersten Durchzügler wie Rotschwanz und Mönchsgrasmücke bei ihrer Rast auf dem Weg in den Süden anzutreffen (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). In der Reihe „Naturforschen für Senioren“ beschäftigt man sich am 17.9. mit den Fischen und Krebsen in den Teichen des Britzer Gartens (Treff: 11 Uhr; ; Parkeingang Mohriner Allee). Unter „Totholz – ganz schön lebendig“ erfährt man am 27.9., dass dabei

Veranstaltungen im FEZ
6. / 7.9.: Fit, Fun, Family – Trendsport und mehr Bei Sport, Spiel, Spaß, Wettbewerben und Informationen rund um den Sport können sich Kinder und Familien aktiv betätigen und Trendsportarten wie Parcours, Slacklining, Bouncen und Crossboccia ausprobieren. Eintritt: 2 € / Familien 6,50 € 13. / 14.9.: Müllzauberatelier Aus-alt-mach-neu-Wochenende Viele nennen es Ramsch oder Schrott. Wir nennen es Material für Kreativität und viele tolle Ideen für eine bessere Welt. Spielen, staunen, selber bauen. Kreativangebote und Aktionen rund um die Themen Up- und Recycling, Müllkunst, Abfallvermeidungsstrategien und al-

nur das Holz nicht mehr lebt, aber Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen bietet (Treff: 14 Uhr, Ökolaube, entgeltfrei). Vögel auf dem Weg in ihre Winterquartiere hofft man am 28.9. am Rudower Dörferblick anzutreffen (Treff: 9 Uhr, U-Bhf. Rudow, Bushaltestelle). Ab 11 Uhr kann man sich im Freilandlabor über verschiedene Apfelsorten informieren und eigene bestimmen lassen. Die Ausstellung „Recyclingpapier macht Schule“ informiert über unseren Papierverbrauch und seine Folgen im Ausstellungspavillon, der Di – Fr 12 – 17 Uhr, Sa 11 – 18 Uhr und So 10 – 17 Uhr geöffnet und über den Parkeingang Buckower Damm erreichbar ist. Die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen erhält man werktags von 9 – 16 Uhr unter Tel. 703 30 20. W. W.

Foto: © FEZ_FitPressebild

les, was kleine und große Müllmonster und Weltverbesserer interessiert. Eintritt: 3 € / Familien 10 € FEZ, Straße zum FEZ 2, Telefon: 53 07 10

Meisterschaft in Adlershof
Deutschland ist Fußballweltmeister und die Fanmeilen waren voll von fröhlichen, feiernden Menschen. Dieser Faszination konnte und wollte man sich nur schwer entziehen. Dass in dieser aufregenden Zeit andere Sportarten nicht so im Fokus stehen, liegt auf der Hand. Oder hätten Sie gewusst, dass zur Zeit in Norwegen die Schacholympiade stattfindet? Aber auch Adlershof hat seine kleine Schacholympiade. Spieler aus den umliegenden Vereinen treffen sich freitags ab 18 Uhr in der Alten Schule in der Dörpfeldstraße 54, um den Titel Adlershofer Schnell- oder Blitzschachmeister zu erringen. Der Sportverein „SV Turbine Berlin e.V.“ hat eingeladen und freut sich über Resonanz. Alle Freunde dieses spielerischen Gehirnjoggings sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen unter www.schach-turbine-berlin.de oder Tel. 631 99 15.
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Fahrbahninstandsetzung / Neubau der Thomas-Müntzer-Straße
Die Berliner Wasserbetriebe führen in der Thomas-Müntzer-Straße umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Trinkwasser-, Regen- und Schmutzwasserkanälen durch. In diesem Zusammenhang beabsichtigt das Straßenund Grünflächenamt, Fachbereich Tiefbau, die Thomas-MüntzerStraße grundhaft zu erneuern. Zur Verkürzung der Bauzeit wird hierfür die Thomas-Müntzer-Straße in der Zeit bis zum 31.10.2014 voll gesperrt.

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September 2014

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Fördermittel an Sportvereine des Bezirkes Treptow-Köpenick übergeben
13 Sportvereine wurden mit 500 € Fördermittel durch das Bezirksamt in Anwesenheit von Katrin Vogel, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, und Anke Armbrust, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes, geehrt. Auch in diesem Jahr beteiligte sich das europaweite Pilotprojekt „Frauen im SPORT“ des Bezirksamtes Treptow-Köpenick am Wettbewerb "Gender Budgeting" des Senats von Berlin unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat. Im Ergebnis des Wettbewerbes Herzlichen Glückwunsch den Siegerprojekten und Sportvereinen: • Köpenicker SC e.V. – Abteilung Volleyball und Kanu/OL • 1. FC Union Berline e.V. • SV Luftfahrt Ringen e.V. • SV Empor Köpenick e.V. • BBC 90 Köpenick e.V. • SV Stahl Schöneweide e.V. • Tauchclub fez e.V. • Rudergemeinschaft Rotation Berlin e.V. • Triathlon Verein Berlin 09 e.V. • PSV Olympia e.V. –Abt. Judo • Köpenicker Hockey-Union e.V. • Aikido am Müggelsee e.V.
Siegfried Abé, Projektleiter
Foto: BA Treptow-Köpenick

erhielt das Projekt 20.000 € Förder- und Preisgeld, was nun den Sportvereinen und Projekten des Bezirkes, sowie für den Zukunftspreis 2014 anlässlich der Sportlerehrung im Dezember zur Verfü-

gung gestellt wird. Somit können 13 Sportvereine in den nächsten Wochen und Monaten sehr spannende und tolle Nachwuchs- und Frauenprojekte wieder auf den Weg bringen.

4. ELLY BEINHORN LAUF
Der Start des Laufes über 10 km erfolgt am 26.10. am Rathaus Schönefeld. Über den Mauerweg geht es zum Landschaftspark Johannisthal-Adlershof, der einmal umrundet wird. Neu ist das Ziel. Es befindet sich am Forum Adlershof in der Rudower Chaussee. Dieser repräsentative Platz mit den beiden großen Köpfen ist zu einem Blickfang und Wahrzeichen für die WISTA, den größten Technologie- und Wissenschaftspark Deutschlands, geworden. Die Veranstalter des ELLY BEINHORN LAUFs (AUDIO e.V. und PSV Olympia Berlin e.V.) haben bei der WISTA Management GmbH und der Adlershof Projekt GmbH Unterstützung für ihre Idee gefunden, das Ziel hier einzurichten. Der Platz bietet beste Voraussetzungen für einen reibungslosen sportlichen Verlauf und alle Bestandteile des abwechslungsreichen und bunten Familienprogramms im Ziel. Hier wird auch der Bambinilauf für Kinder bis acht Jahre beginnen und enden. Erstmals wird ein JedermannLauf ausgetragen, der über rund zwei Kilometer führt und sportlichen Einsteigern ebenso eine Möglichkeit bietet wie Kindern, die älter als acht Jahre sind, aber noch nicht am Hauptlauf teilnehmen dürfen. Neu ist auch eine Teamwertung, bei der die Mannschaft ausgezeichnet wird, welche die meisten Teilnehmer an den Start bringt. Selbstverständlich werden wieder die weiblichen und männlichen Sieger sowie die besten Teilnehmer in allen Altersklassen geehrt. Zu den vielen Unternehmen und Organisationen, die den ELLY BEINHORN LAUF 2014 unterstützen, zählt erstmals der „Rotary Club Berlin Brandenburg Airport“, auf dessen Initiative wird von jeder Startgebühr ein Euro für die Arbeit des Kinderzirkus CABUWAZI in Altglienicke gespendet. Im Gegenzug beteiligen sich die jungen Artisten am Programm beim Familienfest im Ziel. Bereits vor dem Startschuss wird im Schönefelder Elly-Beinhorn-Ring ein Gedenkstein für die Fliegerin enthüllt. Zu dieser Zeremonie werden viele Ehrengäste erwartet, so der Sohn von Elly Beinhorn und Schirmherr des Laufs Prof. Dr. Bernd Rosemeyer und die Darstellerin der Pilotin aus dem kürzlich erfolgreich im ZDF ausgestrahlten Film „Alleinflug“ Vicky Krieps. Weitere Informationen werden unter www.johannisthal.net veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert.

EM-Auftakt
Am 13.8. starteten die Wettbewerbe im Freiwasserschwimmen bei den Europameisterschaften in Berlin. Auf der Regattastrecke in Grünau kämpften die Frauen über die olympische 10 km-Distanz um das erste EM-Gold, danach waren die Männer über 5 km an der Reihe. Die Hoffnungen ruhten dabei auf der zweimaligen Weltmeisterin über 25 km und WM-Dritten über 10 km von 2013 Angela Maurer. Aber es siegte Sharon von Rouwendaal (Holland) und wurde Europameisterin 2014, vor Eva Risztov (Ungarn) und Aurora Ponselé (Italien). Erfreulicher war dann das Endergebnis der Männer: hier gab es Silber durch den jungen Deutschen Rob Muffels (19 Jahre) und Bronze für Thomas Lurz. Europameister über 5 km wurde Daniel Fogg aus Großbritannien.

R E C H T S A N W A LT S K A N Z L E I

§
w w w. w i r t s ch a f t s r e ch t - a d l e rs h o f. d e
Fon: 63924567

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Sammeln ist eine Leidenschaft
Sammler sind Leute, die Seltenes zusammentragen in der Hoffnung, dass es noch seltener wird, heißt es. Dass Frank Hoffmann (47) aus Adlershof die Ruhlaer Uhren sammelt ist bereits bekannt. Nun ist uns zu Ohren gekommen, dass er auch eine stattliche Sammlung von Bad- und Hygieneartikeln aus DDR-Zeiten in seiner Wohnung beherbergt. Immerhin rund 200 Artikel, angefangen bei den Seifen aus Riesa bis hin zu Cremes von Florena und nicht zu vergessen den Waschmitteln wie Spee, Milwok und Ata. Viele altbekannte Namen tauchen da auf und mit ihnen, die Erinnerung an vergangene Zeiten. Für die Jüngeren sind es Erinnerungen an die längst vergangenen Kindertage und für ihn eben einfach eine Zeitreise. Artikel mit den Begriffen wie Interhotel, Mitropa, Wundpflaster aus
Foto: Designstudio Lange

Gotha, das Haarspray „Along“ oder auch die Bummiseife und auch die lustige Serie mit Tieren der Riesaer Kinderseife kann man bei ihm finden. Nicht zu vergessen sind Baby Zartcreme und die schön dekorierte Meissen-Seife und vieles andere konnten wir

bestaunen. Natürlich taucht auch bei diesem Besuch die Geschichte über den Ruhlaer Wecker auf. Da wurde ein Wecker produziert, der in Ost und West verkauft wurde. Unterschied war lediglich der Schriftzug, der eine Aussage darüber macht, wo der Wecker ver-

kauft wurde und die Musik. Den Titel „straingers in the night“ gab es im Westen zu hören, dafür hörte man im Osten den „Schneewalzer„. Wir wünschen Frank Hoffmann weiterhin viel Freude und Erfolg beim Sammeln seiner Lieblinge. M. Kuminek Übrigens: In einer ehemaligen Konsum-Verkaufsstelle in der Danneckerstr. 8 (Friedrichshain) kann man DDR-Produkte anschauen, kaufen und tauschen.

Informationen des Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt wieder sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater ein (14.9.: Das Schloss im Teufelssee; 21.9.: Sonne, Mond und Dreierlei; 28.9.: Rumpelstilzchen). In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) findet am 20.9. eine Lesung zu „Hermann Hesse – das Museum in Calw“ statt. Ab 14 Uhr schließt sich ein farbenfrohes südamerikanisches Fest für Auge, Ohr und Gaumen an. Am 26.9. sind Gäste beim Kartoffelfest mit dem Seniorenchor „Otto Dunkel“ willkommen. Am 27.9. bietet Katelijne PhilipsLebon unter „recontes“ französische Chansons dar. Dienstags kommen ab 14.30 Uhr Senioren im Kulturcafé zusammen. Am 16.9. spricht Kerstin Homilius über „Deutsche Sprichwörter – ihre Herkunft und Bedeutung“. In der Galerie wird am 27.9. um 15 Uhr zur Vernissage mit musikalischer Einstimmung von „Erntezeit. Werner Laube zum 70. Geburtstag“ eingeladen. Das aktuelle Programm sowie weitere Informationen und Kartenbestellung unter Tel. 67 77 50 25. W. W.

Adlershofer Gedenktage im September 2014

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Dem vom Kulturamt unseres Bezirkes herausgegebenen Kulturkalender entnehmen wir im September 2014 für Adlershof folgende Gedenktage: • 1.9.: 40. Jahrestag: Eröffnung 25. POS in der Waldstraße 7 • 18.9.: 45. Todestag Komponist Rudolf Wagner-Régeny • 26.9.: 105. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Motorflugplatzes Wahrscheinlich ohne Kenntnis des zuerst aufgeführten Termins aber irgendwie passend erhielten wir von unserem Leser Dr. Heine das obenstehende Foto mit der Bemerkung „ohne Kommentar“. Wir haben dem nichts hinzuzufügen. W. S.

Franz Eichler
SCHUHMACHERMEISTER
Thomas-Müntzer-Str. 6 12489 Berlin Tel. 677 42 04

Ruta Zimmermann Staatlich anerkannte Kosmetikerin Arndtstrasse 6 12489 Berlin | Adlershof Telefon: +49 30 4000 65 75 Mobil: +49 179 6 98 74 98 E-Mail: rz@wunderbar-kosmetik.de Montag bis Freitag: 9.30 - 19.30 Uhr Samstags auf Nachfrage Weitere Termine nach Vereinbarung. www.wunderbar-kosmetik.de

Ab 30. September 2014 gehen wir in den Ruhestand!
        
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