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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 242.2014

Monatszeitung

Nr. 242 Juni 2014

1,– €

Foto: Peter Hennig

Zu den Deutsch-Russischen-Festtagen erwartet Sie ein buntes Programm: von Kultur über Kunst bis Sport. Seite 16

Das alte „Forsthaus“ an der Ecke Dörpfeld-/ Hackenbergstraße Seite 8/9

Wir wünschen all’ unseren Lesern, Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Pfingstfest!
©2014 WISTA-MANAGEMENT GMBH – www.adlershof.de Foto: Jörg Holler

Die „Lange Nacht der Wissenschaften“ lockte auch in diesem Jahr wieder viele Besucher nach Adlershof. Für Groß und Klein gab es spannende Vorträge und viele Mitmach-Projekte. Seite 3

Mit einem Benefizlauf zeigten die Läufer(innen) der Anna-Seghers-Schule großes soziales Engagement für Aniridie-Erkrankte und den Tierschutz. Dabei erliefen sie wirklich eine stolze Summe. Seite 7

Foto: Peter Dietzsch

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Informationen des Adlershofer Festkomitees
Beim Treffen des Adlershofer Festkomitees am 19. Mai berichteten die Mitglieder, die einzelne Aufgaben übernommen haben, über den Stand der Vorbereitungen für das Herbstfest am 13. September. Da einige Fragen offen blieben wurde beschlossen, sich im kleinen Kreis („Aktiv“) am 3. Juni und 30. Juli zu treffen, bevor das Plenum am 20. August zur abschließenden Beratung zusammenkommt. Hier folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im Juni 2014. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen vom Kiezklub finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

„Brückenschlag“ über das Adlergestell
Am 14.4. wurde die Machbarkeitsstudie einer Brücke für Fußgänger und Radfahrer über das Adlergestell präsentiert. Die Vorzugsvariante nimmt keine Kleingartenflächen in Anspruch und wird dem beabsichtigten Wegeverbund zwischen beiden Teilen Adlershofs für Fußgänger und Radfahrer bestmöglich gerecht. Es ist vorgesehen für die Gestaltung der Brücke einen begrenzten städtebaulichen Wettbewerb zu führen. Ein Rahmenvertrag zwischen dem Land Berlin und der Deutschen Bahn AG, der auch die Finanzierung der Brücke regelt, wurde am 26.3. unterzeichnet. Der Bau der Brücke wird nach erfolgter Verlegung der Fernbahngleise 2015 und dem anschließenden Straßenbau in der „Gleislinse“ (s. AZ Nr. 241) voraussichtlich 2018/19 erfolgen. W. W.

Termin Ort Veranstaltung 8.6. 18.30 Verklärungs- Nacht der offenen Kirchen 18.00 & ChristusKönig-Kirche 13.6. 20.00 Alte Schule Gespräch mit den Künstlern zu „Die Basis von Babel – Abstraktionen in Malerei und Raum“ 13.–15.6. Köpenicker Sommer 17.6. 11.00 Friedhof Gedenken an Liselotte Welskopf-Henrich (35. Todestag) 18.00 SeghersUrsula Krechel liest aus ihrem Roman Gedenkstätte „Landgericht“ 20.–22.6. Schloßinsel Theatertage des Ratz-Fatz 21.6. 10.00 Marktplatz Historischer Rundgang zum Sommeranfang 15.00 Verklärungs- Schuljahresabschlusskonzert der kirche Familienmusikschule Rehberg 27.6. 20.00 Alte Schule Vernissage: „KÜNSTLERsein“ 29.6. 15.00 Verklärungs- Gemeindefest mit Kindermusical kirche „Hanna im Glück“

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi findet am 17.6. von 12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöne­ weide) statt (Anmeldung unter Tel. 63 22 43 57 erbeten). Den Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt kann man am 1.6. von 10  12 Uhr in seinem –  Büro Ekkehardstr. 1 am Bahnhof Baumschulenweg und am 17.6. von 17 – 18 Uhr im Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54) zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist wieder im August zu individuellen Gesprächen im Rathaus anzutreffen (Elternzeit). Für persönliche Rücksprachen steht die stellvertretende Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend im Juni nach Terminabsprachen (Anmeldung unter 90297-6100) in der HansSchmidt-Str. 18, Raum 212 bereit.

Ihre Zeit ist uns kostbar!
Ab 2.6. wird in beiden Bürgerämtern des Bezirks ein verändertes Bedienmodell eingeführt. Die Öffnungszeiten: Mo 8 – 15 Uhr & Di 11 – 18 Uhr: durchgehend ohne Termin, Mi/Fr 8 – 13 Uhr & Do 11 – 19 Uhr: nur für Terminkunden geöffnet. Für die Sprechtage Mittwoch, Donnerstag und Freitag ist somit eine Terminvereinbarung unbedingt erforderlich. Die Abholung von Personaldokumenten ist weiterhin montags bis freitags während der Sprechzeiten ohne Terminvereinbarung möglich. Durch Terminabsagen am gleichen Tag können wir in begrenzter Anzahl spontanen Anliegen auch taggenau bearbeitet werden. Wir bitten um freundliche Beachtung. Amt für Bürgerdienste

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Der Tennisclub BTC Gropiusstadt lädt ein!
Besucher erhalten einen Einblick in das Vereinsleben sowie die verschiedenen Facetten des Tennissports und können das vielseitige Angebot des BTC Gropiusstadt kostenlos kennenlernen. Neumitglieder erhalten an diesem Tag 50 % Rabatt auf den Jahresbeitrag 2014. Besuchen Sie uns ohne Anmeldung im Matthäusweg 8, 12355 Berlin. Tennisschläger werden bei Bedarf gestellt. Bei Regen finden die Angebote in der Halle und im Clubhaus statt. Ansprechpartner: Patrick Schlappa, 0178 516 47 14 schriftwart@btc-gropiusstadt.de

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Telefon: (030) 677 98 73 - 40 Telefax: (030) 677 59 66 Mail: autohaus-adlershof@gmx.de

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Programm:

„Sternenfischer“ umgezogen
Das Freiwilligenzentrum „Sternenfischer“, das im Auftrag des Bezirks Menschen zu ehrenamtlicher Tätigkeit berät und vermittelt, hat seine Räume in der Müggelheimer Str. aufgegeben und ist künftig in der Oberspreestr. 182 (Nähe Köllnischer Platz) Do + Do 10  16 Uhr und Mi 12  16 Uhr –  –  anzutreffen (Tel: 23 36 29 98).

www.btc-gropiusstadt.de

Geschäftszeiten: Montag – Freitag 6.30 – 19.00 Uhr Samstag 9.00 – 12.00 Uhr

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Pfingstbestellung
Ein Pfingstgedichtchen will heraus ins Freie, ins Kühne. So treibt es mich aus meinem Haus ins Neue, ins Grüne. Wenn sich der Himmel grau bezieht, mich stört‘s nicht im geringsten. Wer meine weiße Hose sieht, der merkt doch: Es ist Pfingsten. Nun hab ich ein Gedicht gedrückt, wie Hühner Eier legen, und gehe festlich und geschmückt – Pfingstochse meinetwegen – dem Honorar entgegen.
Joachim Ringelnatz (1883 – 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler

„Schau rein, schlau raus.“ – 14. Lange Nacht der Wissenschaften
Wissenschaft ist wesentlicher Teil der Kultur und nicht zuletzt entscheidende Basis wirtschaftlicher Entwicklung. Der Blick auf die teilnehmenden Einrichtungen zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ und die über zweitausend vorgestellten Projekte zeigten auch in diesem Jahr, wie breit und hochkarätig die Forschungs- und Wissenschaftslandschaft Berlins ist. Eine bessere Gelegenheit gibt es wohl kaum für Kinder und Erwachsene diese Vielfalt an Hochschulen, Universitäten, Schulen und Forschungsinstituten kennenzulernen [1], in Archive, Bibliotheken und Labore zu schauen und mit den Wissenschaftler(innen) ins Gespräch zu kommen oder sich sogar selbst an Experimenten zu versuchen. Unter dem Motto „Schau rein, schlau raus“ luden über 70 Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Potsdam am 10. Mai ein. Die 20 Unternehmen des Standortes Adlershof hatten sich gut vorbereitet und boten den über 35000 Besuchern spannende Einund Aussichten. Die Bandbreite der präsentierten Themen reichte von Geschichte, Naturwis1

Foto: Designstudio Lange

senschaften, Nanotechnologie, Sportwissenschaft, oder Musik bis zur Medizin, so konnte jeder Besucher etwas für sich entdecken und vielleicht erhellende Momente erleben. Im Institut für Physik der Humboldt-Universität interessierten sich besonders jüngere Besucher, was alles passieren kann, wenn die Luft fehlt. Im Unilab-Schülerlabor [2] mussten Groß und Klein mit Wartezeiten vorlieb nehmen, da der Besucherandrang sehr hoch war. Hier gab es naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Alltag als Mitmachexperiment oder Selbstbauen und mit nach Hause nehmen [3]. Das Interesse der Besucher an ei-

ner Führung durch den Großen Windkanal war wieder ungebrochen. Auch hier gab es Wartezeiten, obwohl es halbstündlich Führungen für 50 Personen gab. Wie komplex die Steuerung einer vielbefahrenen Kreuzung sein kann, war beim Institut für Verkehrstechnik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt [4] anhand einer Computersimulation zu sehen. Welche biochemischen Vorgänge in der Küche eingesetzt werden zeigte das Kochatelier [5] Rudower Chaussee 14, das in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei war. Neben Laborbesichtigungen, Führungen und Mitmachexperimenten war auch die Bühne frei

für wissenschaftlichen Humor, wo erfahrene Slamer beim Redewettstreit aufeinandertrafen. Für das junge Publikum gab es einen Kinder-Science-Slam. Spaß an und mit Wissenschaft für Groß und Klein vermittelten auch die „Physikanten“ mit ihrer Physikshow. „Science at Mork“, „Adler ho.“ oder „freies Ackerland“: Wortspiel-Fans hatten die Buchstaben von „Adlershof. Science at Work.“ – dem neuen Slogan des Wissenschafts-, Wirtschaftsund Medienstandorts im Südosten Berlins bereits mehrfach ungefragt kräftig durcheinander geschüttelt. Grund genug, daraus einen Wettbewerb zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ zu machen. Welche lustigen, interessanten oder inspirierenden Sätze oder Wortgruppen lassen sich aus den 22 Lettern noch basteln? Anhänger des legendären Spiele-Klassikers hatten am 10. Mai Gelegenheit, mit den ein Meter großen Kunststoff-Buchstaben zu spielen. Auf die besten Vorschläge warteten tolle Preise. Im nächsten Jahr findet die „Lange Nacht der Wissenschaften“ am 13. Juni statt.

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Fotos 2 – 5: W. Staneczek

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Foto: Designstudio Lange

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Traditionelle Gedenkfeier in Albinea
Foto: BA-Treptow-Köpenick

Treptow-Köpenick verleiht Bürgermedaillen
Bürger(innen), die sich mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit um den Bezirk verdient gemacht haben, werden seit 2004 in Treptow-Köpenick mit der Bürgermedaille geehrt. Vorschläge zur Verleihung kann jede natürliche und juristische Person beim Bezirksamt einreichen. Nach dem diesjährigen Aufruf (s. AZ Nr. 238) waren 22 Vorschläge eingegangen. Eine Jury aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens entschied sich am 11.4. in diesem Jahr zu ehren: Rolf Appenfelder (Jg. 34) ist trotz eigener Behinderung Leiter der Selbsthilfegruppe für Menschen, die an Morbus Parkinson leiden. Gleichzeitig ist er stellv. Vorsitzender der Berliner Regionalgruppe der Deutschen Parkinson Vereinigung. Durch die Zunahme an Betroffener betreut er im Bezirk nun zwei Gruppen. Er hält sachkundige Vorträge zum Thema auf unterschiedlichen Veranstaltungen und in verschiedenen Einrichtungen. Besonders geschätzt ist sein Mutzuspruch und der Trost für Erkrankte und Angehörige durch Briefe, Telefonate und Hausbesuche. Dr. Ida Beier (Jg. 37) engagiert sich auch im Ruhestand für „Ärzte für die Dritte Welt“ in Indien, China und Cajamarca. Sie unterstützt nicht nur Kranke, Gebrechliche und Hilfsbedürftige mit Beratungen, Behandlungen und Präventivmaßnahmen, sondern wirbt auch ständig für den Gedanken der Völkerverständigung und unterstützt den Aufbau eines Begegnungszentrums für Straßenkinder durch die Organisation von Geldspenden. Dr. Beier ist seit über zehn Jahren engagiertes Mitglied der AG Städtepartnerschaft, Mitglied des Seniorenbeirates und sehr aktiv in Kiezklubs. Minka Dott (Jg. 45) engagiert sich seit den 60er Jahren für die Bürger(innen) Grünaus durch Mitarbeit im Elternaktiv von Kindergärten und Schulen. Von ihrem politischen Engagement zeugt ihr Einsatz als Mitglied der BVV und im Abgeordnetenhaus. Seit 2005 ist sie in der Grünauer Initiative für Demokratie und Toleranz aktiv und setzt sich seit 2012 für die Belange der Asylbewerber(innen) ein. Als Vorsitzende des Ortsvereins Grünau bemüht sie sich um die Unterstützung des Programms, den Aufbau sozialer Angebote und den Erhalt des Grünauer Bürgerhauses. Davon hält sie auch nicht eine 2013 diagnostizierte schwere Erkrankung ab.

Bürgermeister Oliver Igel und der Bürgermeister von Albinea Luca Polttti bei der traditionellen Gedenkfeier

Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Siegfried Stock, der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins von Treptow-Köpenick Volker Thiel und Bezirksbürgermeister Oliver Igel hatten am letzten Aprilwochenende den traditionellen Gedenkfeierlichkeiten, zum Ende des Zweiten Weltkrieges in der italienischen Partnerstadt Albinea, beigewohnt. Zum 69. Mal jährten sich die Ereignisse um die Villa Rossi/Villa Calvi am 26./27.3. 1945, als die deutsche Kommandostelle von Partisanen und englischen Fallschirmjägern gestürmt wurde. „In diesem Gedenkjahr 2014 gibt das Gelegenheit, an die Geschehnisse im 20. Jahrhundert zu erinnern: an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges, an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren, an die Teilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und an die friedliche Revolution vor 25 Jahren. Die Gedenkfeier war eine gute Gelegenheit sich vor Augen zu führen, dass Europa seine Lehren aus dem unvorstellbaren Blutvergießen im 20. Jahrhundert gezogen hat und mit der Europäischen Union ein Zusammenschluss europäischer Staaten gegründet wurde, der sich die Wahrung des Friedens, die Stabilisierung der Demokratie und das Streben nach Wohlstand für ihre Bürger(innen) zum obersten Ziel gesetzt hat – auch wenn dieser Kontinent heute noch immer nicht frei von Konflikten ist, sagte Oliver Igel in seiner Gedenkrede. Die Delegation hat während des Besuches dreier Persönlichkeiten gedacht. Dem deutschen Soldaten Hans Schmidt, der Ehrenbürger Albineas ist und sich 1944 auf die

Seite der italienischen Partisanen schlug. Er wollte den Krieg beenden – wofür er mit dem Leben bezahlen musste. Dem ehemaligen Bezirksbürgermeister Treptows Michael Brückner, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag hätte feiern können. Er hatte maßgeblich Anteil am Aufbau der Partnerschaft mit Albinea. Dem Italiener Mario Crotti, dessen Grab die Delegation besuchte und der ebenfalls als einer der Väter der Partnerschaft gilt und sich als Fotograf der Berliner Mauer große Verdienste erwarb. Mit mehreren Projekten soll die Städtepartnerschaft fortgeführt werden: im Mai kamen Jugendliche aus Albinea zu den „United Games of Nations“, im September besuchen Schüler des Leistungskurses Geschichte der Merian-Oberschule Albinea. Der Tourismusverein Treptow-Köpenick möchte eine Reise nach Albinea zu Anfang Oktober organisieren (s. S. 16). Über Jugendstadtrat Klemm wird ein Austausch von Kita-Erzieherinnen vorbereitet. Radsportler aus unserem Bezirk wurden für ein großes Radrennen im Juni in Albinea eingeladen. Die dortige Bibliothek bereitet ein virtuelles Museum im Internet vor, in dem die gemeinsame Geschichte der Partnerschaft und der historischen Ereignisse dokumentiert wird.

Goldene und Diamantene Konfirmation
Am 28. September wird in der Verklärungskirche ab 10 Uhr das Fest der Goldenen und Diamantenen Konfirmation gefeiert. Eingeladen sind alle, die in den Jahren 1953/54 oder 1963/64 konfirmiert wurden, auch wenn die Konfirmation in einer anderen Gemeinde stattfand. Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro Arndtstr. 12 (Tel: 677 52 68; Fax: 30 60 82 76; mail: post@evangelische-kircheadlershof.de). Wer Kontakte zu ehemaligen Mitkonfirmanden hat, gebe die Einladung bitte an sie weiter. Nach dem festlichen Gottesdienst besteht die Möglichkeit gemeinsam essen zu gehen. Nachmittags lädt die Gemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in den Gemeinderaum ein. D. Q.

PRIEPKE
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

030 / 670 20 20

TAG & NACHT

Juni 2014

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Anpfiff
Am 12.6. um 17 Uhr (22 Uhr MESZ) geht es los: Im Stadion von São Paulo eröffnen die Spieler von Gastgeber Brasilien und Kroatien die Fußball-WM 2014. Hunderte Millionen Fernsehzuschauer in aller Welt verfolgen dann den friedlichen Wettkampf der Nationen. Bis zum Finale am 13.7. in Rio de Janeiro regiert König Fußball die Welt. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Hautfarbe, Kultur, politischer, weltanschaulicher oder religiöser Überzeugung fiebern mit den Sportlern ihrer Länder – friedlich und fair, überall auf der Welt, sogar im Weltraum auf der Internationalen Raumstation ISS. Auch in Adlershof werden viele gemeinsam die Spiele verfolgen – in Kneipen beim „Public Viewing“, im heimischen Wohnzimmer – und ebenso im Haus Radickestraße 76. Ab 1.6. wird das ehemalige Berolina Airport Hotel das neue Zuhause für Menschen sein, die ihre Heimat verlassen mussten, weil ihnen dort Gefahr an Leib und Leben drohte – aufgrund von ethnischer, politischer oder religiöser Verfolgung oder kriegerischen Auseinandersetzungen. Frauen, Männer, Familien mit Kindern – sie alle hoffen, dass Deutschland, dass Berlin, dass Adlershof ihnen eine sichere Zufluchtsstätte bietet. Hört man allerdings die Parolen, die NPD-Anhänger im April bei ihrer Demonstration vor der Kirche skandierten, und wer deren Wahlplakate sah, kann Zweifel hegen. „Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken.“ So steht es in einem sehr alten Buch überlieferter ethischer Grundsätze geschrieben – im 3. Buch Mose des Alten Testamentes der Bibel. „Der Fremde, der sich

bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ Das war und ist eine sicher nicht leichte Herausforderung an uns alle. Bei den beiden Bürgerversammlungen in der Verklärungskirche war davon wenig zu spüren. Zu oft hörte ich von steigender Kriminalität, von Ruhestörung, von sinkenden Immobilienpreisen und davon, dass man die Flüchtlinge doch besser woanders unterbringen sollte. Zu wenig hörte ich davon, dass sie schutzbedürftig seien, weil sie aus für uns heute unvorstellbar elenden Verhältnissen kommen, zu wenig davon, wie man ihnen helfen könne – auch „wie ein Einheimischer“ zu gelten. Haben wir vergessen, wo wir her kommen? Es gibt hierzulande kaum eine Familie, die nicht von Flucht und Vertreibung betroffen und die auf die Hilfe und Großherzigkeit der Einheimischen als Fremde in der Fremde angewiesen war. Hugenotten (protestantische Franzosen) flüchteten vor dem Terror in ihrer Heimat, wurden von Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten, im Brandenburgischen mit dem Edikt von Potsdam willkommen geheißen: „Chur-Brandenburgisches Edikt, Betreffend Diejenige Rechte, Privilegia und andere Wohlthaten, welche Se. Churf. Durchl. zu Brandenburg denen Evangelisch-Reformirten Frantzösischer Nation, so sich in Ihren Landen niederlassen werden daselbst zu verstatten gnädigst entschlossen seyn.“ Russen, Polen, Juden, Chilenen, Kurden, Araber, Griechen – die Zahl der Flüchtlinge aus aller Welt ist groß, die in Berlin eine Zuflucht suchten und fanden. Und wie viel Hilfe erfuhren die Fremden aus Schlesien, als sie nach dem 2. Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.

Kirchliche Termine im Juni
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Am Pfingstsonntag (8.6.) beginnt um 18.30 Uhr die „Nacht der offenen Kirchen“ (s. 7). Am 21.6. lädt die Familien-Musikschule Rehberg um 15 Uhr zum Schuljahresabschlusskonzert ein (s. 7). Am 29.6. beginnt ein Familiengottesdienst erst um 15 Uhr als Auftakt zum Gemeindefest (s. 7). Die Feier der „Komplet“, das Gebet zur Nacht in der Tradition christlicher Klöster, beginnt mittwochs um 21 Uhr. Donnerstags ist die Kirche von 14 – 17  Uhr zur Besichtigung und stillen Einkehr geöffnet. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 3.6. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 27.6. um 15 Uhr zusammen. Beim Hausgesprächskreis am 13.6. steht die Jahreslosung auf dem Programm. Zum Elternkreis kann man sich bei Familie Hildebrandt ( 41 72 19 91), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde kommt donnerstags um 18.30  Uhr (die jüngeren) bzw. um 19.30 Uhr in der Remise zusammen. In der Christus-König-Kirche In ihrer Mehrheit haben die Berliner die Fremden in ihrer Mitte aufgenommen, vieles sprachlich, kulinarisch oder kulturell integriert, sie willkommen geheißen. Haben wir dies vergessen? Im Neuen Testament der Bibel fordert Jesus eindringlich, Fremden, Kranken, Schwachen zu helfen. „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40). Man muss nicht Christ sein, um diese Auffor(Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (mit anschließender Beichtgelegenheit) und sonntags (auch am Pfingstmontag) um 11  Uhr zur Hl. Messe. Am Pfingstsonntag (8.6.) beginnt um 18 Uhr die „Nacht der offenen Kirchen“ und am 15.6. um 11 Uhr ein Kindersonntag (bis 15  Uhr). Am 19.6. (Fronleichnam) kommt man um 9 Uhr zu einer Hl. Messe zusammen. Zur Fronleichnamsprozession trifft man sich am 22.6. um 10 Uhr in Altglienicke in Maria Hilf (Lianenweg 20) mit anschließendem Gemeindefest. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu ihren Gottesdiensten ein. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder altersgemäß betreut. Senioren sind herzlich eingeladen zum Seniorenkreis am 18.6. um 14.30 Uhr zu kommen. Die Teenager treffen sich freitags um 18.15 Uhr. Darüber hinaus sind Fußballbegeisterte herzlich eingeladen beim „Public viewing“ an den Übertragungen der Spiele der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in der „Schwedenkirche“ teilzunehmen. Weitere Informationen bei Pastor Friedrich Graf (Büro im Nebenhaus), im Internet unter www.lebewertvoll.de oder Tel. 677 56 65. derung zu verstehen. Adlershof hat gut 15.000 Einwohner und demnächst (nur) 200 Menschen im Flüchtlingsheim in der Radickestraße – Frauen, Männer, Kinder, die sich fremd fühlen. „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten.“ Vielleicht ist gemeinsames Fußballgucken in den nächsten Wochen ein Anfang...
Thomas Prinzler, Beiratsmitglied der evangelischen Gemeinde

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Kiek mal wer das ist!
Im Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21) sind in der 1. Etage noch bis 13.7. satirische Zeichnungen von Andreas Mücke zu sehen. An ihnen kann man sich Mo  Fr –  –  –  8  20 Uhr, Sa 8  17 Uhr und So 9 – 17 Uhr kostenfrei erfreuen.

Ausstellungen in der Alten Schule
Noch bis 14.6. ist in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56) die Ausstellung „Die Basis von Babel“ mit Abstraktionen in Malerei und Raum zu sehen. Am 13.6. wird um 20 Uhr zu einem Gespräch mit den beteiligten sieben Berliner Künstler(innen) eingeladen. Zur Eröffnung der folgenden Ausstellung „KünstlerSEIN“ erwartet man am 27.6. um 20 Uhr erneut viele Gäste. In dem Ausstellungsprojekt des Fotografen Wolfgang Korall nähert sich dieser auf seine Weise einem Kreis von zwölf befreundeten Künstlern. „Dabei geht es nicht um die kunstwissenschaftliche Einordnung, sondern um eine intensive Erfahrung des Künstlerseins. Nach Ateliergesprächen entstehen fotografische Portraits, welche die Persönlichkeit des Einzelnen als Mensch und Künstler sichtbar machen. Diese Fotografien, Texte aus Gesprächen sowie künstlerische Arbeiten der jeweiligen Künstler werden in der Ausstellung eine Annäherung an das Thema ermöglichen.“ Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12 – 19 Uhr, Fr 12 – 17 Uhr und Sa 15  19 Uhr geöffnet, So/Mo und –  an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Im „Bürgersaal“ sind auch im Juni Aquarelle und Acrylbilder von Arno Hennig unter dem Motto „Von konkret zu abstrakt“ zu sehen. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 902975717) zu besichtigen. Im „Kiezklub“ stellt weiterhin Gottfried Schröter Fotografien aus, diesmal mit dem freundlichen Gruß „Bonjour Paris“. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 9 – 17 Uhr zugänglich. W. S.

Vielfalt im Puppentheater

Einladung in die AnnaSeghers-Gedenkstätte
Am 17.6. wird um 18 Uhr zu einer Lesung in die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) eingeladen. Ursula Krechel liest aus ihrem Roman „Landgericht“, der 2012 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Es ist eine ergreifende Geschichte über die Rückkehr aus dem Exil und den schwierigen Neubeginn in der fremden Heimat nach 1945. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung (677 47 25) wird gebeten. Wer an einem Besuch der früheren Wohnräume der Schriftstellerin außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10 – 16 Uhr) interessiert ist, kann gern wegen einer entsprechenden Möglichkeit nachfragen. W. S.
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Einladungen ins Ratz-Fatz

Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt erst wieder ab 14.9. sonntags zum Kindertheater ein. Am 14.6. findet ab 16 Uhr ein Konzert des „Köpenicker Zupforchesters“ statt, zu dessen Repertoire neben konzertanter Musik vom Barock bis zur Gegenwart auch folkloristische, lateinamerikanische sowie unterhaltsame Werke gehören. Vom 20.  22.6. sind die Aktiven des –  Ratz-Fatz auf der Schlossinsel Köpenick anzutreffen, die zu Kulisse und Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen wird. Dazu gehören die Theateraufführung „Das Vermächtnis der Norne“ (20.6., 19 Uhr), am 21.6. ein Konzert des Gitarrenorchesters „Saitenspiele“ (14 Uhr), Theaterszenen aus dem Repertoire (17.30  Uhr) und eine FlamencoRevue (20 Uhr). Am 22.6. ab 11 Uhr erfreut der Seniorenchor „Otto Dunkel“ die Besucher. Dienstags wird ab 14.30 Uhr ins Kulturcafé für Senioren eingeladen. Am 3.6. wird aus dem Leben des Malers Willi Sitte berichtet und am 24.6. findet ein Grillnachmittag im Garten oder im Gartenhaus statt. Das aktuelle Programm sowie weitere Informationen und Kartenbestellung unter Telefon 67 77 50 25. W. W.

„Die Geschichte vom kleinen Onkel“ kann im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) außer zu Pfingsten noch bis 12.6. erlebt werden. Am 14. + 15.6. wird ab 14 Uhr zum Familiennachmittag mit Puppenbau und -spiel eingeladen. Zudem ist vom 14.6. bis 18.6. „Katze Minki findet Freunde“ zu sehen. Bei Sondergastspielen ist am 19. + 20.6. ein „Engel mit nur einem Flügel“, am 21.6. „Rumpelstilzchen“ und am 22.6. „Märchen mit Hand und Fuß“ zu erleben. Vom 24. – 26.6. folgt „Das Apfelmännchen“ und am 28. + 29.6. folgen „Hosen, Hasen, freche Mäuse“. Schulkinder und Erwachsene sind am 13.6., 20.6. und 27.6. beim Märchenabend am Feuer in der Jurte sowie am 15.6. bei einer Märchenwanderung im Treptower Park willkommen. Für Jugendliche und Erwachsene wird am 19.6. in einer Abendvorstellung das Sondergastspiel „Engel mit nur einem Flügel“ gezeigt. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W. W.

Gaby Rückert und Ingo Koster in Concert
19.6., 19 Uhr Balladensängerin und Gitarrist geben sich die Ehre – sicher auch mit Rückerts erfolgreicher „Berührung“ und Kosters Kultsong „Mocca-Milch-Eis-Bar“! „Erinnerungen in Dur und Moll“ von 1968 bis 2014 – Songs, mitten aus dem Leben und voller Geschichten! Die beiden Künstler sind ein Stück DDR-Musikgeschichte! Erlebbar für ein breites Publikum. Auch die sympathische Moderation schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz. Wir begrüßen den Sommer auch mit einer guten erfrischenden Bowle. Eintritt: 8 / 7 € Wir bitten um Voranmeldung unter Tel. 90297-5570 in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33.

Filmhighlights im Kino Casablanca
4.6.:	 Alles inklusive 11.6.:	 Der Hundertjährige, 	 der aus dem Fenster stieg 	 und verschwand 18.6.:	 Her 25.6.:	 Super-Hypochonder Der Eintritt beträgt 4 Euro. Filmstart ist zwischen 18.00 und 18.30 Uhr. Kino Casablanca Friedenstr. 12 – 13, Telefon: 677 57 52 www.casablanca-berlin.de

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Konzert zum Schuljahresabschluss
Am 21.6. kommen Schüler und Eltern der Familien-Musikschule Rehberg um 15 Uhr in die Verklärungskirche (Arndtstr.) zu ihrem Schuljahresabschlusskonzert zusammen. Diese Musikschule bietet in Adlershof seit zehn Jahren Unterricht auf Geige, Flöte und Klavier nach der Suzuki-Methode an. Die Kinder lernen zusammen mit ihren Eltern ein Instrument durch Hören, Beobachten und Nachmachen. Meist sind die Schüler(innen) erst drei oder vier Jahre alt, wenn sie beginnen. Einige der Eleven entscheiden sich später für ein anderes Hobby, viele sind aber über Jahre ihrem Instrument und dem Lehrer treu geblieben. So werden auch diesmal im Konzert kleine Anfänger zusammen mit „alten Hasen“, die z.T. schon Studenten sind, ihr Können unter Beweis stellen. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Beethoven, Vivaldi, Pepusch und Holborne. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. S. B.

5. Benefizlauf des Fördervereins der Anna-Seghers-Schule
Foto: Jörg Holler

BARANKAUF

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Mo, Di, Mi, Fr 10:00 - 18:00 Sa 09:00 - 14:00 Uhr

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0172 - 38 08 139 Zu Pfingsten: Nacht der offenen Kirchen
Die jungen Läufer(innen) der Anna-Seghers-Schule haben beim fünften Benefizlauf des Schulfördervereins (s. AZ Nr. 240) am 30.4. eine stolze Summe erlaufen. Der übergroße Teil der fast 900 Teilnehmer(innen) war an diesem Tag sportlich-sozial engagiert. Einerseits, um die von der seltenen Augenkrankheit Aniridie Betroffenen finanziell zu unterstützen, andererseits, um ein Zeichen für den Tierschutz zu setzen. Motivierend war die Anwesenheit von Martin Dausch, Profifußballer beim 1. FC Union Berlin und Vater von einem kleinen an Aniridie erkrankten, Jungen. Er war gemeinsam mit Sven Köhler, Begründer der Aktion „Gemeinsam Sehen – Union leben“ und dem Pressesprecher des Köpenicker Fußballvereins Christian Arbeit beim Start der 2. Laufstaffel auf dem Schulhof vor Ort. Ebenso repräsentativ vertreten war das Tierheim Berlin mit der Tierschutzlehrerin Frau Dr. Pollack und Frau Halbig. Im ersten Starterfeld standen die Kleinen aus den 1. Klassen ganz vorn und vor lauter Aufregung liefen die Ersten nach wenigen Metern in die falsche Richtung, was aber der super Stimmung keinen Abbruch tat. Wer es physisch leisten konnte – und das waren mehr als man glaubt – hatte jeweils die Möglichkeit 90 Minuten zu laufen. Da kam es nicht selten vor, dass die Grundstufenschüler einen fitteren Eindruck hinterließen als ihre größeren Mitschüler. Insgesamt, mit der gelaufenen Strecke aktiver Lehrer, kamen 7313 km zusammen. Eine Entfernung, die der Luftlinie von Berlin bis deutlich über die chinesische Hauptstadt Peking hinaus entspricht. Unterstützt wurden die Benefizlaufteilnehmer von vielen Helfern, ob an der Strecke oder ganz besonders beim Reichen der Energieschübe, die unsere Schulessenfirma „Sodexo“ gesponsert hatte. Apropos Sponsoren: Nicht möglich wäre diese Benefizaktion ohne die großen und die vielen kleinen Sponsoren (auf www.anna-seghers-os.de), denen an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei. Über das Ergebnis der symbolischen Spendenübergabe berichten wir in der Juli-Ausgabe. Fazit: Es hat sich wieder gelohnt für einen guten Zweck unterwegs gewesen zu sein. Selbst wenn mitunter nicht alle Angesprochenen dem Anliegen gegenüber aufgeschlossen waren, überwiegt zurecht bei den meisten Schüler(innen) der Stolz darauf, etwas Besonderes geleistet zu haben. Jörg Holler Zum 14. Mal laden am Pfingstsonntag (8.6.) viele christliche Gemeinden zur „Nacht der offenen Kirchen“ ein. So auch die evangelische Verklärungskirche (Arndtstr.) von 18.30 – 22.00  Uhr und die katholische Christus König-Kirche (Nipkowstr.) ab 18 Uhr. Man kann sich diese interessanten Kirchen unter fachkundiger Führung ansehen oder einfach nur still sitzen und die Atmosphäre erspüren! Die Verklärungskirche ist seit ihrem Erbauungsjahr 1900 von Zerstörungen und baulichen Änderungen weitestgehend bewahrt worden; eine Führung gibt es um 19 Uhr. Um 20 Uhr erklingt Musik für Orgel und Trompete; spannende Geschichten werden ab 21 Uhr im Turmstübchen erzählt und um 22 Uhr gibt es eine Taizé-Andacht. Ein Faltblatt und ein Kunstführer mit farbenfrohen Details der Kirche sind erhältlich. Eintritt wird nicht erhoben, aber für Spenden sind die Gemeinden dankbar. Man kann sich das Programm bereits vorher unter www.offenekirchen.de ansehen; es gibt auch ein gedrucktes Programmheft. Informationen über die Verklärungskirche finden Sie auch unter www.evangelischekirche-adlershof.de. F. Fröhlich
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Gedenken am Ehrengrab
Die Wissenschaftlerin und Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich (1901 – 1979) ist vielen vor allem durch ihre Jugendbücher wie „Die Söhne der großen Bärin“ bekannt. Sie wurde auf dem Adlershofer Waldfriedhof beigesetzt und erhielt ein Ehrengrab. Aus Anlass ihres 35. Todestages findet am 17.6. in Anwesenheit ihres Sohnes ein Gedenken durch den Adlershofer Bürgerverein, das Adlershofer Festkomitee und das Kulturamt statt. Treffpunkt ist 11 Uhr am Eingang Wassermannstraße. W. S.

„Auf der Suche nach Glück“
Die ev. Kirchengemeinde lädt am 29.6. zum Gemeindefest rund um die Verklärungskirche in der Arndtstr. ein. Es beginnt um 15 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen und es wird zum Basteln und Spielen angeregt. Um 16.45 Uhr kann man sich an dem Kindermusical „Hanna im Glück“ erfreuen.

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Nr. 242

Erinnern Sie sich noch an das Adlershofer „Forsthaus“?
Ein Spruch voller Weisheit kennzeichnet das Dilemma: „Die Erinnerung malt meist mit goldenem Pinsel!“. So ist es auch mit den Erinnerungen an unser Adlershofer „Forsthaus“. Womöglich mit preußisch-königlichen Jägern, Forstbeamten usw.? So etwas hatten wir in Adlershof leider nie. Die Geschichte des „Forsthauses“ ist letztlich die Geschichte des Grundstücks Bismarck(Dörpfeld-)straße 46, heute „KAISER's-Frischemarkt“. Auch der Autor ist seinerzeit wohl 1000 Mal am „Forsthaus“ vorbeigegangen. Trotzdem hat er nur vage Erinnerungen daran. Dabei liegt der Abbruch erst 39 Jahre zurück. Glücklicherweise halfen die ehemaligen Anwohner Peter Dietzsch, Lothar Rettig und Ingrid Eichhorn sowie die Damen des bezirklichen Museums und Bauarchivs die Geschichte dieses zentral gelegenen Grundstücks in Erinnerung zu rufen. Die Geschichte begann mit dem Verkauf der Ländereien des letzten Gutsbesitzers Hans von Oppen. Bei dieser Gelegenheit erwarb auch der gewiss nicht arme Zimmermeister Louis Helbig (1832 – 1899) umfangreichen Adlershofer Grundbesitz. Allein im Bereich der heutigen Genossenschafts- und Helbigstraße besaß er sieben große Geländestreifen. Anders als andere Erwerber verband er sein Gewinnstreben mit sozialen Erwartungen, besonders für Arbeiterfamilien. Seine sozialen Initiativen, die ihrer Zeit weit voraus waren, krönte er 1886 als Mitbegründer der Berliner Baugenossenschaft (s. AZ Nr. 6+161). Sein Aufruf „Baut Arbeiterhäuser!“ war legendär. Anfangs errichtete Helbig an der parzellierten östlichen Seite der am 16.1.1889 ihm erzeugte. Durch Grundstückskauf und Ladenbau finanziell stark beansprucht, war er auf schnelle Einnahmen angewiesen. Er verpachtete die errichteten Läden an verschiedenste Unternehmen, so eine Wett-Annahmestelle mit Buchmacher, eine Lebensmittelfiliale der Meierei Bolle, Kaffee-, Wild- und Geflügelverkauf. Ehe er 1936 seinen eigenen Gemüseund Blumenladen mit Front zur Helbigstraße erbaute, nutzte er die Fläche zum Gemüseverkauf mit Marktständen. Grundstück und Bauten überstanden unbeschadet Krieg und Nachkriegszeit. 1950 zog in den etwas vorgebauten Laden an der Dörpfeldstraße Friseurmeister Hans Kluges „Salon der Dame“ ein. Kurz danach übernahm die 1948 gegründete HO den Lebensmittelladen an der Ecke, 1956 eröffnete sie daneben einen Backwarenladen. Lange entbehrtes Einkaufen ohne Lebensmittelmarken! Im Sommer 1974 beschloss das Politbüro der SED und danach natürlich der Rat des Stadtbezirks Treptow auch in Adlershof die moderne Einkaufskultur einziehen zu lassen. Eine HO-Kaufhalle vom Typ ESK 1000 sollte mitten im Ortskern entstehen. Das ging zu DDR-Zeiten ganz flink ohne Einspruch oder Bürgerprotest. Die „Westgrundstücke“ hatte sich der Staat schon nach dem Mauerbau einverleibt, Entschädigungen gab es nicht. Ab Mai 1975 wurden alle Bauwerke des Forsthausgrundstücks, des weiteren die Häuser Helbigstraße 1 und 2 sowie das große Eckwohnhaus Hackenbergstraße 30, in dem einst Otto Nelte (s. AZ Nr. 56) wohnte, geschleift. Zudem beendete die Rats-Abteilung Handel und Versorgung das Markttreiben auf dem „Kleinen Markt“ als nicht mehr zeitgemäß und errichtete dort und auf einem Teil des Marktplatzes die Baustelleneinrichtung für den Bau der neuen Kaufhalle (siehe AZ Nr. 230+232). Ausführender war das WBK Schwerin, Betriebsteil Wittenberge. Ab Januar 1976 begann der Bau der wohl noch jedem bekannten HO-Kaufhalle mit der erhöhten Verkaufsfläche. Sogar ein richtiger kleiner Parkplatz war auf dem „Wirtschaftshof“ vorgesehen. Durch Vortreppen und Hochbeete wurde jedoch die
Foto: Archiv Helmut Prochnow

Im Hintergrund die Laden-Flachbauten an der Ecke Dörpfeld- /Helbigstraße 1952

zu Ehren benannten Straße auf einigen Grundstücken kleine Einfamilienhäuser mit Garten, die er recht billig gegen Abzahlung Arbeitern anbot. Seine restlichen Grundstücke verwendete er für das Bauprogramm der Genossenschaft. Ein einziges Grundstück blieb in seinem Besitz. Es war an der Bismarckstraße  42 (später 44 – 48; ab 1951: Dörpfeldstraße 46) zwischen Helbig- und Hackenbergstraße, nördlich begrenzt durch eine Gasse, die das Grundstück Helbigstraße 1 mit der Wäscherei und Rolle der Familie Henke erschloss. Hier ließ Helbig ein dunkel wirkendes, zweietagiges Wohnhaus mit vorgebautem Zwerchhaus errichten. Durch das Mauerwerk nicht gerade ortstypisch weit überragenden Dächer (mit Verzierungen wie in Bayern) sowie ein über dem Eingang angebrachtes Hirschgeweih nannten es die Adlershofer „Forsthaus“. Obwohl zur Hauptstraße gehörend, befand sich der Hauseingang an der Stirnseite zur Hackenbergstraße. Das gesamte Grundstück war mit einem Holzzaun umgeben. –  Als Baudatum kann 1885  1890

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nur geschätzt werden, Unterlagen existieren nicht mehr. Louis Helbig wohnte nie selbst hier. Erste Mieter waren mit ihren Familien Gärtner Friedrich Freitag, der auch als Verwalter fungierte, Händler Ernst Heide sowie Schuhmacher Karl Lother. 1902 übernahm nach der Gründung des „Haus- und Grundbesitzervereins Adlershof“ deren Geschäftsstelle in der Hackenbergstraße 11 (später Hoffmannstraße  2) mit Familie Suppas die Verwaltung des Grundstücks, zu DDR-Zeiten die KWV als „Westgrundstück“. Bis 1929 blieb die Situation mit der gärtnerischen Nutzung des großen Grundstücks und dem „Forsthaus“ an der Hackenbergstraße erhalten. Dann verkaufte die Erbenfamilie Helbig (Waffenhandel in Freiburg/Baden) die an der Marktplatzseite liegenden Teile des Grundstücks. Das vordere 862 m² große Querstück mit der Hausnummer 44 erwarb Gärtner und Architekt Heinrich Knüfermann aus Rudow, das nachfolgende Querstück mit der Hausnummer 46 Gastwirt Wladi Zenker bzw. E. Zickermann. Sofort errichtete Herr Zenker ca. fünf  Meter von der Bauflucht der Bismarckstraße zurückgesetzt eine Verkaufshütte in kompakter Holzbauweise. Durch ein großes Frontfenster bot er Tabak, Zigaretten und Zigarren an. Bei Herrn Knüfermann ging es nicht ganz so schnell. Er errichtete ab 1931 in drei Etappen die den Älteren noch bekannten unterkellerten massiven Laden-Flachbauten Ecke Bismarck-/Helbigstraße. Sein besonderes Interesse bestand vor allem im Verkauf des Gemüses, das er auf seinem zehn Morgen großen Rudower Grundstück

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Foto: Archiv

KAISER‘s Verbrauchermarkt im Jahre 1995

Das neue Geschäftsgebäude in der aktuellen Ansicht

Hackenbergstraße zu schmal. Die Zuwegung zur Dörpfeldstraße musste geschlossen werden. Nachdem sich der Bau durch verspätete Lieferungen der Kühl- und Lüftungsanlagen etwas verzögerte, wurde die 61. Kaufhalle am 2.11.1976 in Ostberlin eröffnet. 3.600 Artikel auf 1.000 m² erfreuten die Adlershofer. Anfangs waren 96 Mitarbeiter bemüht, den Kunden ein gutes Angebot zu gewährleisten. 14 Jahre später blieben die Kunden weg. Nach der „Wende“ wollten auch die Adlershofer nur noch lange ersehnte Westartikel kaufen.

Das ging nicht lange gut. Die Treuhand zerschlug die HO-Handelsorganisation und verschaffte der Handelskette KAISER'S die Pacht aller HO-Märkte. Über Nacht mit roter Werbung am immer noch zentralen Standort eröffnet, stellte nun KAISER'S die Bürger zufrieden – bis die Discounter nachzogen. Ab 2006 war weder KAISER'S noch unser Bezirksamt mit dem Zustand rund um die „Kaufhalle“ zufrieden. Die Schmierereien mit wilden Takes machte KAISER'S mit Graffittis attraktiver. Durch die Bauart des Objektes, siedelten sich an allen Ecken, Händler mit ihren

Verkaufsständen an. Ab 1.9.2006 begann die Wiederöffnung der Hackenbergstraße zur Dörpfeldstraße. Das erfreute nicht nur die Autofahrer. Sicher war schon die Beplanung durch Fachfirmen aus Berlin und Magdeburg für ein neues Nahversorgungszentrum in Arbeit. Am 23.2.2009 war es dann so weit, die Kaufhalle schloss ihre Türen, der Abbruch begann. Im Anschluss errichtete die TLG Immobilien innerhalb eines Jahres das neue Geschäftsgebäude mit 1.400 m² ebenerdiger Verkaufsfläche für die Mieter „KAISER's Frische-

markt mit Bäcker“, Zeitungsladen und Apotheke. Im Obergeschoss fanden Arztpraxen und Büroräume Platz. Nachdem bereits am 9.9.2009 Richtfest gefeiert wurde, konnte die neue „Kaufhalle“ vorfristig am 4.11. eingeweiht werden. Wieder waren die Adlershofer mit dem Ergebnis zufrieden. Der neue Baukörper passt städtebaulich hervorragend mit seiner Blockrandbebauung in seine Umgebung, auch der Marktplatz wird damit aufgewertet. Wünschen wir dem Einzug der Moderne auf dem Grundstück des alten „Forsthauses“ alles Gute!
Helmut Prochnow

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Nr. 242

Veranstaltungen im KIEZKLUB
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 17 Uhr) teilten wir im Februar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Es wäre wünschenswert, wenn immer mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden sowie zu den Veranstaltungen selbst etwas beitragen. Weitere Informationen unter www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten.htmlet und Tel.: 90297-5767 (auch für Anmeldungen). Außerdem bietet das Juni-Programm: 11.6., 14.30 Uhr:	 Tanz mit Kiry (Eintritt: 2,50 €) 25.6., 14.30 Uhr:	 Sommerfest mit Gabis Miniband, Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill und viele Überraschungen (Eintritt frei) 26.6., 15.00 Uhr:	 Tanzspaß mit der Fachgruppe „Tanz“ der JosephSchmidt-Musikschule. Nach einer öffentlichen Probe der Vorschulkinder werden sich Mitglieder der Fachgruppe und die Tanzgruppen des Kiezklubs „tanzend begegnen“. (Eintritt frei)

Mit dem Seniorenbus im Juni unterwegs
2.6.: 7-Seen-Rundfahrt Abfahrt Wannsee, Mittagessen auf dem Schiff (nicht barrierefrei) möglich. (Schiffsfahrt: 11 €, Fahrkosten 15 €) 11.6.: Fürstlich Drehna Stadtspaziergang durch Drehna bei Luckau mit Besichtigung des Wasserschlosses und der Kirche. Anschließendes Mittagessen. (Fahrkosten 23 €) 17.6.: Bad Saarow / Dampferfahrt – 2-Stunden-Rundfahrt (nicht barrierefrei) über den Scharmützelsee mit anschließendem Mittag. (Schiffsfahrt: 13 €, bei Schwerbehinderten ab 70 %: Begleitperson frei, Fahrkosten 21 €)

23.6.: Springbachmühle Besuch der Mühle mit Verkauf von regionalen Fisch- und Wildprodukten. (Fahrkosten 22 €) Telefonisch anmelden können Sie sich (Mo-FR) von 9 – 13 Uhr unter 625 10 19. Außerhalb der Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Telefonnummer auf Band. Sagen Sie den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl/ Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9.00 und 10.30 Uhr abgeholt. Bei Polenfahrten zwischen 8.00 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Scheckübergabe an Kinder- und Jugendverein
Die Berliner Sparkassenstiftung und die Filiale der Berliner Sparkasse in Treptow-Köpenick sind von dem Konzept des „windworkers e.V.“ überzeugt. Der Kinder- und Jugendverein erhält 3.000 €. Der Scheck kommt dem windworkers-Feriencamp zugute. Von dem Geld werden Zelte, Taschenlampen, Sportgeräte und Verpflegung angeschafft. Das Feriencamp findet bereits zum zweiten Mal auf der Insel Großer Rohrwall in Grünau statt. Aufgrund des großen Interesses werden zwei Feriencamps für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren angeboten. Ehrenamtliche Betreuer(innen) planen ein vielfältiges Programm: neben Stockbrot-Essen am Lagerfeuer und Abenteuerspielen können die Kinder auf einer Banane fahren und segeln. Es gibt noch freie Plätze: 1. Camp: 28.7. – 1.8.2014 2. Camp: 4.8. – 8.8.2014 Anmeldungen sind per E-Mail an jb@windworkers.de oder unter Tel. 69 54 85 30 möglich. Kontakt: Lutz Berlin, lutz@windworkers.de, Tel. 0176 31 15 50 57

Finanzierung ehrenamtlicher Arbeit
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat der Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Treptow-Köpenick im Haushaltsjahr 2014 den Betrag in Höhe von 9.000 € zur Verfügung gestellt. Er soll für Sachmittel zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit von Bürger(inne)n zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur in Eigenleistung, hier konkret für Senioreneinrichtungen und Nachbarschaftsheime verausgabt werden. Die Mittel sind z. B. für Renovierungen von Senioreneinrichtungen und Nachbarschaftsheimen einzusetzen. Damit können ehrenamtlich Engagierte in den Einrichtungen entsprechend tätig werden. Für Räume, die die Bürger(innen) nutzen möchten, können auch Ausstattungsgegenstände (wie Bestuhlung etc.) angeschafft werden. Den Antrag können Bürger(innen) oder Initiativen stellen, die sich in ihrem Wohn- und Lebensumfeld engagieren und nicht gewinnorientiert arbeiten. Anträge sind schriftlich bis zum 15.6. an das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin; Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit; Amt für Soziales; SozL 21/SozL 27; Postfach 910240; 12414 Berlin unter Angabe von Zweck, Art, Umfang, Zeitrahmen und Kosten des Vorhabens zu richten. Bitte geben Sie unbedingt eine Telefonnummer für eventuelle Fragen und die Bankverbindung an. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte unter 90297-6078/-6086 an die zuständigen Mitarbeiter(innen). Die Förderhöchstgrenze beträgt 3.500  € je Einzelmaßnahme. Ein Rechtsanspruch auf Förderung oder auf eine bestimmte Höhe der Förderung besteht nicht. Die Entscheidung auf Förderung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Richtfest an der Wagner-Régeny-Straße
In Anwesenheit von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer wurde am 7.5. am Eckgrundstück WagnerRégeny-/Pfarrer-Goosmann-Str. Richtfest für den Neubau des Instituts für Produktqualität GmbH (ifp) gefeiert. Das derzeit noch in Steglitz beheimatete Speziallabor für die Auftragsanalytik von Lebensmitteln und Trinkwasser mit 150 Mitarbeitern hat sich deutschlandweit einen Namen gemacht – zuletzt 2013 als es nicht deklarierFoto: W. Staneczek

tes Pferdefleisch in Fertiggerichten nachwies. Das Potential eines Hochleistungsstandortes zu nutzen war für die Entscheidung ausschlaggebend, in Adlershof einen neuen Firmensitz zu gründen. W. S.

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Wohnungsneubau in Treptow-Köpenick
In den ersten drei Monaten wurden in unserem Bezirk bereits 1.002 Wohnungen neu genehmigt, darunter sind acht Stadtvillen mit 50 Wohneinheiten in der Wernsdorfer Str., eine Wohnanlage mit 51 Wohnungen am Cardinalplatz in Köpenick, drei Mehrfamilienhäuser der Degewo in der KarlFrank-Str. mit 41 Wohnungen. In Adlershof entsteht in der Dörpfeldstr. 3/5 ein sechsgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit 99 Wohnungen kombiniert mit einer Tagespflegeeinrichtung für ältere Menschen und einer Seniorenwohngemeinschaft. Im Erdgeschoss sind kleinteilige Gewerbeeinheiten und eine größere Ladeneinheit an der Ecke AnnaSeghers-Str. vorgesehen (s. auch AZ Nr. 239). Für den „Schandfleck am Bahnhof“ (Dörpfeldstr. 1/ Adlergestell 259) ist inzwischen ebenfalls die Errichtung eines sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit 53 Wohneinheiten und drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss geplant. Die Karreeschließung erfolgt mit direkter Anbindung an den geplanten Bau Dörpfeldstr. 3/5 und an die Bestandsbebauung Adlergestell 261. Im Adlershofer Entwicklungsgebiet entstehen in der Newtonstr./Wilhelm-Hoff-Str. 50 „Townhouses“ mit Garage sowie eine Tiefgarage und in der AbramJoffe-Str. 4 ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit Tiefgarage. Mit Berlins Einwohnerzahl wächst die Zahl der Bewohner Treptow-Köpenicks. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung um rund 13.000 Einwohner gestiegen. Bis 2030 wird dieser Trend anhalten. Die Bevölkerungsprognose des Senats sieht bis 2030 einen Zuwachs für den Bezirk Treptow-Köpenick auf rund 265.000 Einwohner. Dadurch nimmt auch die Nachfrage nach Wohnungen zu. Alle am Wohnungsbau Interessierten sowie Investoren und Bauherren erhalten im Stadtentwicklungsamt zügig und kompetent Auskunft und Beratung. Die räumliche Nähe der Fachbereiche Stadtplanung, Bau- und Wohnungsaufsicht, Vermessung sowie Denkmalschutz im Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21) ermöglicht kurze Wege während der Sprechzeiten (Di 9 – 12  Uhr und Do 14 – 18 Uhr). Ansprechpartnerin: Frau Petersen, Tel. 90297-2606; E-Mail: jessica. petersen@ba-tk.berlin.de W. W.

Besser Hören
Das Hörvermögen unterstützt uns darin Botschaften, Wissen, Erfahrungen, Ideen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen und uns auszutauschen. Ist dieser Kommunikationsfluss gestört, kann das fatale Folgen haben. Gehörverlust macht das tägliche Leben schwer. Betroffene ziehen sich im schlimmsten Falle ganz aus dem sozialen Leben zurück. Hier setzt der Leistungsgedanke des professionellen Hörakustik-Unternehmens Kornelia Lehmann an. Der höchste Anspruch ist es, Menschen zu gutem Hören zu verhelfen und durch das langjährige Know-how sowie technischer Möglichkeiten, können sie dem gerecht werden. Das persönliche Verhältnis zu den Kunden liegt ihnen dabei am Herzen und das Team ist erst zufrieden, wenn Sie glücklich sind und so individuell wie möglich beraten sind. Die neuesten Technologien: Ob kleinere Bauart, perfekte Verständlichkeit oder passgenauer Tragekomfort, die Hörgeräte brillieren durch nie dagewesene Eigenschaften. Diese Wunderwerke sind nur dann funktional, wenn sie exakt vom Fachmann angepasst werden. Das Hörvermögen wird nur verbessert, wenn das Hörsystem auf die individuellen Anforderungen des Trägers eingestellt wurde. Aus diesem Grund steht bei Hörakustik Kornelia Lehmann der professionelle und intensive Anpassungsprozess im Vordergrund. Erst, wenn die optimale Lösung gefunden ist, tritt ein erlebbarer Erfolg ein. Moderne Markenhörgeräte namhafter Hersteller, umfangreiche Angebote aus den Bereichen Hörakustik und Gehörschutz sowie ausgezeichnete Serviceleistungen tragen dazu bei, dass Sie Ihr Leben wieder „gehörig“ genießen können. M. Kuminek

Berliner Vorsorgevollmacht | Folge 3
In Folge 2 (s. Ausgabe Nr. 241) gab Dr. Zacharias Auskunft zur Erteilung der Vorsorgevollmacht. Im folgenden Text werden Informationen über die einzelnen Bereiche dieser gegeben. Fortsetzung von Folge 2 Hinweis: Nein ankreuzen, wenn dieser Teil von der Regelung ausgenommen werden soll 1. Vermögen: •	Sie dürfen mein Vermögen verwalten und hierzu Erklärungen aller Art abgeben und entgegennehmen, insbesondere (□ Nein) 	 -	 über mein Vermögen verfügen 	 			 (□ Nein) 	 -	 Zahlungen leisten und 				 annehmen (□ Nein) 	 -	 für mich Verpflichtungen und 	 			 Verbindlichkeiten eingehen 				 (□ Nein) 	 -	 mich im Geschäftsverkehr mit 	 			 Banken und Versicherungen 	 			 vertreten (□ Nein) 	 -	 Schenkungen im üblichen 		 			 Rahmen vornehmen (□ Nein) 2. Behörden und Gerichte, Post und Telekommunikation: •	Sie dürfen mich bei Behörden, Gerichten, Versicherungen, Renten- und Sozialversicherungsträgern vertreten und gegebenenfalls Rechtsanwälte mit meiner Vertretung beauftragen. (□ Nein) •	Sie dürfen für mich bestimmte Post (auch elektronische) entgegennehmen und öffnen. Sie entscheiden über alle Telekommunikationsvorgänge und dürfen die hiermit zusammenhängenden Erklärungen (z. B. Vertragsabschlüsse, Kündigungen) abgeben. (□ Nein) 3. Gesundheitssorge: •	Sie dürfen in allen Angelegenheiten der Gesundheitssorge entscheiden, ebenso über alle Einzelheiten einer ambulanten oder stationären Behandlung oder Pflege. (□ Nein) •	Sie dürfen Krankenunterlagen einsehen und deren Herausgabe an Dritte bewilligen. Ich entbinde alle mich behandelnden Ärzte und nichtärztliches Personal gegenüber meinen Bevollmächtigten von der Schweigepflicht. (□ Nein) •	Ich habe ein Patiententestament/ eine Patientenverfügung verfasst und dabei eine Vollmacht zur Durchsetzung meines Patientenwillens erteilt, welche dieser Vorsorgevollmacht vorgeht. (□ Nein)
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Nr. 242

Das Historische Kalenderblatt
15. Juni 1874 – Haltestelle Adlershof • 8. Januar 1894 – Bahnhof Adlershof
Mit dem Bau der Berlin-Görlitzer Eisenbahnlinie und ihrer feierlichen Eröffnung am 31.12.1867, die an der Colonistencolonie Sueszengrundt und Gut Adlershoff vorbei führte, wurde der Weg frei für einen neuen Abschnitt in der Geschichte unseres Ortes. In der nur zwanzig Kilometer entfernten königlichen Residenzstadt Berlin, die 1871 Kaiserstadt des neuen Deutschen Reiches wurde, erwachte das Interesse an dem bis dahin armen, verschlafenen kleinen Flecken inmitten der Cöllnischen Heide. Zunächst fuhren jedoch die Güter- und Personenzüge in ihrem damals gemächlichen Tempo bei uns nur vorbei. In Grünau war die erste Haltestelle der Fernzüge. Der Lokomotivführer hielt auch mal auf Wunsch „auf freier Strecke“, zum Beispiel nach Theaterbesuchen. Man sprach von „Theaterzügen“. Das änderte sich bald. Der Berliner Gründerzeitspekulant Heinrich Quistorp kaufte dem letzten Gutsbesitzerehepaar Hans und Agnes von Oppen (geborene Radicke) seine sandigen Äcker ab, um eine Villenkolonie für betuchte Berliner anzulegen. Er vereinbarte 1874 mit dem „Eisenbahnkönig“ Dr. Henry Strousberg, dem Erbauer der Eisenbahnlinie zur Lausitz, nachdem ab 1.6.1874 bis Grünau ein zweites Gleis verlegt worden war, eine Haltepunkt an den ebenerdigen Gleisen. Standort war direkt bei der Kreuzung des Adlergestells und der Landstraße nach Rudow, etwa dort, wo heute der Fahrstuhl zum – Glienicke“ geändert und hieß ab 1.7.1901 „Adlershof – Alt-Glienicke“. Seit 6.11.1928 fuhr die Vorortbahn als elektrisch betriebene S-Bahn. Den endgültigen Namen Berlin-Adlershof bekam der Bahnhof am 1.1.1935. 1964 schlug die Stunde des Abrisses des den Adlershofern so vertrauten Bahnhofs, um das Adlergestell auszubauen. Es entstand der am 7.10.1969 eingeweihte Bahnhof, eigentlich nur ein Zu- und Abgang zum übriggebliebenen Bahnsteig der S-Bahn. Schließlich erfolgte von Juli 2006 bis November 2011 der völlige Neubau der Brücken, Aufgänge und des Bahnsteigs. Rudi Hinte

Bahnsteig fährt. Nun konnten die „Forensen“, wie man die auswärtigen Grundstücksbesitzer nannte, leicht hierher und in die Stadt gelangen. Es fuhren laut Fahrplan von 1880 sechs Vorortzüge am Tag, sonntags vier. Die rd. 10 km Fahrt zum Görlitzer Bahnhof in 26 Minuten kosteten in der II. Klasse 70, in der III. 50 Pfennige. Ab 1878 befuhren doppelstöckige Omnibuszüge (Straßenbahnlok mit 2 – 4 Wagen) die Vorortstrecke Görlitzer Bahnhof – Grünau. Das war noch die Zeit, als man während der Fahrt Blumen pflücken konnte. Die Bahnstation Adlershof hatte sich als „Bierstation“ einen Namen gemacht. In einem Ausflugsführer von 1888 wurde beschrieben, dass der Besitzer des großen Re-

staurants und Hotels am Bahnhof ein Fass Bier auf dem Bahnsteig rollte, um den Durst der Fahrgäste zu stillen. Waren die Gläser ausgetrunken und zurückgereicht, fuhr der Zug weiter. Die Gemütlichkeit war jedoch bald vorbei. Nachdem der Traum von der Villenkolonie Adlershof wegen der großen Banken- und Wirtschaftskrise 1873 geplatzt war, wurde die Verwertung der „Immobilie“ Adlershof ab Mitte der 1880er Jahre mit der Niederlassung von Fabriken und dem Bau von Mietshäusern für Arbeiter und Angestellte der hiesigen wie auch auswärtigen Industrie fortgesetzt. Die Haltestelle genügte bald den rasch wachsenden Anforderungen nicht mehr. Es musste ein richtiger Bahnhof und Güterbahnhof her. Am 8.1.1894 wurde der neue Bahnhof mit einer Empfangshalle, mit Warteräumen und einem Güterbahnhof eingeweiht. Der Name „Adlershof“ wurde kurz darauf nach dem Protest unserer Nachbargemeinde in „Adlershof

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Juni 2014

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Herzliche
Mit besonderer Freude gratulieren wir am 10.6. Johanna Bleß (Foto) zu ihrem 100. Wiegenfest, das sie in einer Adlershofer Wohngemeinschaft begehen kann. Auch Gertrud Reis, die inzwischen ihre Adlershofer Wohnung aufgeben musste und in Johannisthal am 23.6. ihr 102. Lebensjahr vollendet (s. AZ Nr. 218), übermitteln wir beste Grüße und Wünsche zum Geburtstag. Möge für beide Jubilarinnen jeder weitere Tag lebenswert und freudvoll sein! Gratulationen zum 97. Geburtstag erhalten am 1.6. Margarete Witte und am 30.6. Hildegard Budoch. Auf 94 Lebensjahre kann am 2.6. Ingeburg Kruppe zurückblicken. Beste Wünsche zum 92. Tag der Geburt können wir am 6.6. Günter Spließ und am 25.6. Heinz Schmohl übermitteln. Beglückwünscht wird am 26.6. Irmgard Fritze zur Vollendung ihres 91. Lebensjahres. In den Kreis der 90jährigen werden am 7.6 Adelheid Wehren, am 24.6 Karl Flemming und am 29.6 Frieda Scheer aufgenommen. Allen Jubilaren weiterhin viele frohe Stunden! Herzliche Glückwünsche zum 85. Tag der Geburt übermitteln wir Jutta Hielscher und Erwin Schneider (3.6.), Inge Chares und Margot Langer (10.6.), Dieter
Es gibt viele Gründe, eine Immobilie zu verkaufen, aber keinen, es unter Wert zu tun.
Foto: W. Staneczek

Glückwünsche

Unsere Rätselecke
Bandrätsel
Aus den Buchstabengruppen: – AC – AG – BI – BO – EN – ER – ER – ER – ER – ES – FU – HE – HE – LE – LE – LE – LT – MA – MO – NI – RE – SP – TU – WE – sind 12 sechsbuchstabige Wörter zu bilden, von denen jeweils zwei ein gemeinsames Buchstabenpaar haben, das selbst zu finden ist. Die farbigen Felder ergeben einen öffentlichen Zeitgeber.
Rätselautor: Wolf Will

Die Redaktion entschuldigt sich bei allen Ratern für die fehlenden Zahlen in der Mai-Ausgabe.

1 – 2	 Grönlandbewohner; 3 – 4	 zweiteiliger Badeanzug; 5 – 6	 Singvogel; 7 – 8	 Runzel, Rinne; 9 – 10	 Ruderbootsklasse; 11 – 12	 oberdeutsch für Schmerz, Krankheit; 13 – 14	 Bauhandwerker; 15 – 16	 Abdrücke, Fußstapfen; 17 – 18	 Aufstand, Chaos; 19 – 20	 Halbaffe; 21 – 22	 Pädagoge; 23 – 24	 rotierendes Werkzeug
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Laux (15.6.), Anna Rietz (22.6.), Rolf Zänsler (26.6.), Silvia Elger (29.6.) und Erika Saifert (30.6.). Wir gratulieren! Zur Vollendung ihres 80. Lebensjahres empfangen Wolfgang Fink (1.6.), Klaus Fanselow (5.6.), Hans Starker (6.6.), Werner Schleupner (10.6.), Margarete Diesner (11.6.), Hans-Günther Esch, Jürgen Manzel, Harald Stange und Dieter Wohlfahrt (16.6.), Irmgard Müller (19.6.), Christel Lerwe (20.6.), Günter Hennig (22.6.), Edeltraud Eisner und Rolf Brabant (23.6.), Irmtraud Burmeister (24.6.), Hanna Kießling, Ingeburg Symank und Günter Blümel (27.6.) sowie Günter Schöhl (28.6.) beste Wünsche. Viel Freude weiterhin! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Liebe Lisa Friederike, Sei nicht zufrieden mit dem, was ist – Schau in die Zukunft, greif nach den Sternen, fühle, wie stark Du bist! Zur Jugendweihe grüßen Dich herzlich Deine Großeltern
Ilona und Ekkehard Neuhoff Käthe und Eckhard Brunzel
Berlin, 28. Juni 2014

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Nr. 242

Mitten im Reich der Mitte
Maximilians Kolumne – ein junger Adlershofer berichtet
Die strengste Schule der Welt Diesmal ein Gruß an alle Schulkinder, die meine Kolumne lesen: Ihr habt schon wieder einen langen Schultag bis 16 Uhr hinter euch, zu morgen zwei Hausaufgaben auf und wollt den Abend am liebsten vor dem Fernseher verbringen? Außerdem ärgert ihr euch, dass eure Eltern an der drei in der letzten Mathearbeit gar nichts Positives finden konnten? Mathe kann halt nicht jeder! Ok, haltet kurz die Luft an und stellt euch vor, dass ihr in China aufwachst. Hier geht euer Unterricht bis um 18 Uhr. Anschließend dürft ihr Abendessen, bevor es bis 22 Uhr zum Hausaufgaben machen zurück in die Schule geht. Am Wochenende seid ihr oft neidisch auf eure Eltern, da sie Fernsehen können, während ihr weiter eure Hausaufgaben macht. Besonders die Matheübungen scheinen kein Ende zu nehmen. Für Mathematik braucht man kein Talent. Wenn ihr nicht durchseht, übt ihr nicht fleißig genug! Einfacher wird es bestimmt nicht, da ihr erst in der siebenten Klasse seid. Euer Ziel ist es, nach der neunten Klasse auf die Oberschule zu kommen. Nur wenn ihr nach der zwölften Klasse auf der Oberschule euer chinesisches Abitur schafft und studieren dürft, habt ihr die Chance, später ein schönes Leben zu führen. Da nur die Besten auf die Oberschule kommen, dreht sich eure gesamte Kindheit allein ums Lernen und die wichtigen Klassenarbeiten. Nur wenn ihr gut genug seid, könnt ihr eure Noten auf den Bestenlisten im Foyer der Schule finden. Für bestimmte Fernsehsender
Foto: Maximilian Rutz

Im Frühsommer den Britzer Garten besuchen
Die Vielfalt der Vogelarten, die sich an den Teichen aufhalten, kann am 1.6. beobachtet werden (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). Welche Insekten in Gärten vorkommen können und dort wichtig sind, wird am 7.6. erläutert (Treff: 11 Uhr, Ökolaube; entgeltfrei). Den Gräserarten auf der Tempelhofer Freiheit gilt am 13.6. das Interesse (Treff: 18 Uhr, S-Bhf. Tempelhof). In der kostenfreien Reihe „Natur für Senioren“ kann man sich am 18.6. an der vielfältigen Frühsommerblüte erfreuen (Treff: 11 Uhr; Parkeingang Mohriner Allee). Zu einem botanischen Mittsommerspaziergang wird am 19.6. eingeladen (Treff: 18 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee). Zur „Langen Nacht“ des Freilandlabors im Britzer Garten wird am 14.6. ab 18.30 Uhr ein vielfältiges Programm geboten. Am 15.6. gibt es dort noch eine Führung zu Heilkräutern am Wegesrand (Treff: 14 Uhr; Freilandlabor) und ab 11 Uhr zudem mehrere Veranstaltungen auf dem Tempelhofer Feld (Treffpunkt: Forscherzelt). Erwachsene mit Kindern werden bei abendlichen Entdeckungstouren ab 21 Uhr zu zwei Fledermausbeobachtungen eingeladen, am 20.6. ab Ausgang U-Bhf. Rathaus Schöneberg und am 27.6. im Volkspark Mariendorf ab Eingang Alt-Mariendorf (Anmeldungen unter 90277-3000). Tipps zum ökologischen Gärtnern erhält man am 21.6. (Treff: 11  Uhr; Ökolaube; Anmeldungen unter 90277-3000). Jungvögeln, die ihre Eltern um Nahrung anbetteln, gilt das Interesse am 22.6. (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). Wer Heilkräuter vom Wegesrand kennen lernen möchte, ist am 22.6. um 14 Uhr im Freilandlabor willkommen. Am 28.6. gilt ab 11 Uhr den Krebsen und Fischen im Britzer Garten und ab 14 Uhr der Lebensweise der Libellen das ungeteilte Interesse (Treff: Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Am 29.6. wird ab 11 Uhr in Kooperation mit Imkern des Bienenhauses im Freilandlabor über das Leben der Bienen, Hummeln und Wespen informiert und es können Honigsorten probiert und kleine Insektenhotels gebaut werden. Zudem sind diese „(Un-) Geliebten Nachbarn“ wie Hornissen, Hummeln, Wespen & Co. im Ausstellungspavillon zu sehen, der Di – Fr 12 – 17  Uhr, Sa 11 – 18  Uhr –  und So 10  17 Uhr geöffnet und über den Parkeingang Buckower Damm erreichbar ist. Die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen erhält man werktags von 9 – 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

könnte das in Zukunft die idealen Voraussetzung für eine neue Doku-Soap sein. Lasst euch also lieber nicht von euren Lehrern für einen zweiwöchigen Partyurlaub in China überreden. Neben dieser monatlichen Kolumne führe ich einen regelmäßig aktualisierten Blog, der unter dem Namen „Mitten im Reich der Mitte“ oder www.maxinchina.blog.de zu finden ist! Euer Maximilian Rutz

In memoriam Kegelbahn
Foto: privat

Aus einer ehemaligen Lagerhalle des Heizwerkes am Glienicker Weg hatten sich 1987 Sportfreunde des SV Berlin-Chemie Adlershof mit fleißigen Händen und viel Herzblut eine Kegelsportanlage geschaffen. Von September 1987 bis Februar 2014 konnten sie dort im Kreise der Sportler und anderer gesellschaftlicher Gruppen sowohl sportlich aktiv sein als auch frohe Stunden erleben. Die zuletzt 58 Mitglieder der Kegelsportgruppe wollen auch alle ehemaligen Sportfreunde mit dem Foto an diese Zeiten erinnern.

Angebote des Ortschronisten
Ortschronist Rudi Hinte lädt Interessenten an der Adlershofer Heimatgeschichte am 21.6. um 10 Uhr ab dem Marktplatz zu einem historischen Spaziergang zum Sommeranfang ein. Zudem ist er am 11.6. und 25.6. von 14  17 Uhr –  in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zu individuellen Gesprächen anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden. W. S.

R e c h t s a n w a lt s k a n z l e i
Allgemeines Privatrecht • Arbeitsrecht • Baurecht • EDV-Recht • Erbrecht Familienrecht • Gesellschaftsrecht • Gewerberecht • Grundstücksrecht Haftpflichtrecht • Handelsrecht • Insolvenzrecht • Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht • Kaufrecht • Patent- und Markenrecht • Medienrecht Miet- und Pachtrecht • Öffentliches Abgabenrecht • Unternehmensrecht Urheberrecht • Verbraucherrecht • Vergaberecht • Versicherungsrecht Vertragsrecht • Verwaltungsrecht • Wettbewerbsrecht • Wirtschaftsstrafrecht

D R . Z AC H A RIA S

§
Fon: 63924567

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Seite 15

Wettbewerbsaufruf zum 4. Zukunftspreis
Der Zukunftspreis für Vereine – mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 € – wird 2014 zur Sportlerehrung im Dezember vergeben. Der Bezirk Treptow-Köpenick möchte mit dem Preis wieder Sportvereine unterstützen, die innovativ das wichtige gesellschaftspolitische Anliegen der Gleichstellung von Frauen und Männern in ihre Arbeit einbeziehen. Der Bezirk als herausragender Sportstandort möchte mit seinen Sportvereinen eine Vorreiterrolle in Berlin einnehmen und mit gutem Beispiel die Förderung des Sports, die Förderung des Ehrenamtes, die Zukunftsfähigkeit und Vielfalt der Vereine und die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen. Die großen Problemfelder der Mitgliedergewinnung, der Bindung von Mitgliedern, der Gewinnung von Ehrenamtlichen aber auch die ständige Aktualisierung des Angebotsspektrums und die Erreichung von Zielgruppen sind unter der besonderen Berücksichtigung der Zielgruppe der Mädchen und Frauen und jungen Männer neu zu betrachten. Darin liegt eine Herausforderung, aber auch eine große Chance! Der Zukunftspreis für Vereine ist eingebettet in die Kampagne „Frauen im Sport“ des Bezirksamtes, die weitere Maßnahmen und Aktionen zum Thema vorsieht. Ein Beirat wird das Projekt im Bezirk begleiten. Die Teilnahme erfordert eine regelmäßige Beteiligung an Veranstaltungen des Bezirksamtes, Abt. Weiterbildung, Schule, Kultur, und Sport und der Partner, die gleichzeitig der Fortbildung und Diskussion des Themas dienen. Veranstaltungen für die Sportvereine finden von Mai bis November 2014 statt. Dazu erhalten die Vereine gezielte Einladungen. Ziel der Veranstaltungen innerhalb des Projektes sind für die Vereine gute Praxisbeispiele und innovative Ideen zu gewinnen, die eine Förderung von Frauen und Mädchen im Sport, insbesondere in ehrenamtliche Führungspositionen konkret befördern. Eine unabhängige Jury wird den Zukunftspreis verleihen. Zur Teilnahme am Zukunftspreis reichen Sportvereine ihre Präsentation bis 31.10.2014 an das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abt. WeiSchuKuS, Herrn Abé, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin, oder per Mail an siegfried.abe@ ba-tk.berlin.de, Tel.: 90297-4406 ein.

Einladung zum offenen Vereinssportfest bei Lok Schöneweide
Am 21.6. findet das offene Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide auf der Sportanlage am Betriebsbahnhof Schöneweide statt. Eingeladen sind alle TreptowKöpenicker sowie deren Angehörige und Bekannte. Es gibt ab 13 Uhr bei jedem Wetter sportliche Angebote für alle Altersgruppen, vom Vorschulkind bis zu den Senior(innen). Kernstück des Sportfestes – das zum 23. Mal ausgetragen wird – sind das Fußball- und Volleyball-Turnier. Von 14 – 16 Uhr findet ein kostenfreier Tennis-Schnupperkurs statt. Die Sieger (Pokale) werden nur in den Kegel- und Luftgewehrschießen-Turnieren, ermittelt. Ansonsten geht es vor allem ums Mitmachen. Das wird mit der Teilnahme an einer Tombola belohnt. Jeder,
Foto: H. Weiss

der seine Startkarte mit der Bestätigung von sechs Aktivitäten eigener Wahl abgeben kann, ist an der Tombola beteiligt. Für Kinder steht u. a. Kinderschminken auf dem Programm. In einer Freiluftgaststätte kann man etwas gegen den Hunger tun. Nähere Auskünfte unter Telefon 297 27 324 (Mo 9 – 17 Uhr). www.esvlokschoeneweide.de
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Nr. 242

Von A – Z oder vom Amazonas bis nach Zypern
Der Vater fotografierte gerne und war bei den „Wandervögeln“. So war es selbstverständlich, dass auch die Vorliebe zum Wandern, Reisen und Fotografieren bei der Tochter Hella mit zum Leben gehörte. Das hat sie ausgiebig betrieben nach dem Motto „Was ich selbst gesehen habe, kann mir Keiner nehmen“. Sie ist in Adlershof geboren, zur Schule gegangen und lebt noch heute in ihrem Elternhaus, das im Jahr 1934 gekauft und in Raten von 50 Reichsmark monatlich abgezahlt wurde. Hella Simmrow ist 1935 geboren und in der Radickestraße zur Schule gegangen. Das Abitur legte sie 1949, in der ersten gemischten Mädchen- und Jungenklasse an der Oberschule Adlershof ab. Im Jahre 1953 begann ihr Studium an der Humboldt-Universität in Berlin zur Oberstufenlehrerin für Geschichte. Nach Abschluss des Studiums begann ihre Tätigkeit in der Blindenschule in Königs Wusterhausen. Ein Zusatzstudium für Blinde- und Sehbehinderte folgte und so wurde sie Sonderschulpädagogin. Die Wende brachte es mit sich, dass sie mit 55 Jahren in den Vorruhestand ging. 1985 lernte sie Heinz Schmidt kennen, der ihr Weggefährte werden sollte. Er arFoto: Designstudio Lange

beitete im Spezialfahrzeugbau in Adlershof und teilte die gleichen Leidenschaften des Fotografierens und des Reisens. Beide beteiligten sich an Fotoausstellungen, wie z. B. im Peter-Kast-Klub und der „Alten Schule“. Die Mitgliedschaft im Fotoklub war wichtig, um den Wissensaustausch mit anderen Gleichgesinnten zu haben und in der konstruktiven Atmosphäre zu wachsen. Von 1991 bis 2011 bereisten sie die Welt – es wurden 77 Länder. Besonders hatte es ihnen Schwarzafrika angetan. Immer wieder bereisten sie die Region und brachten viele Fotos mit. Die freundlichen und bescheidenen Menschen, die fremde Tierwelt und die Landschaften Schwarz-

afrikas haben sie fasziniert und das haben sie in den Bildern eingefangen. Die erste Auslandsreise hatten sie durch das Lösen eines Kreuzworträtsels gewonnen. Der Bezirk Neukölln stellte sich dem Nachbarn Treptow-Köpenick vor. Die Fahrt ging für eine Woche nach Mallorca. Es sollten Reisen nach Thailand, China, Japan, Südamerika, Skandinavien und vielen anderen Ländern folgen. Sie scheuten sich auch nicht davor per Bus 10.000 km durch Amerika zu reisen – danach eine Woche auf Hawaii. Bei dieser Reise verarbeiteten sie 125 Filme á 36 Bilder. Ein wahrer Schatz an Information und Wissen, der da vorhanden ist. Die Bilder, die auf den Reisen entstanden, haben künstle-

rischen Wert und waren auf vielen Ausstellungen. Sie zierten diverse Arztpraxen und Klubhäuser. Seit 2003 beschränkten sie bei den Reisen die Beschwerlichkeiten und reisten fortan mit dem Schiff. Das Bett war immer dabei, auch ein Arzt war in Reichweite – sie eroberten die Welt auf gemütlichere Art und Weise. Kreuzfahrten von Hong Kong nach Japan oder in Südamerika um das Kap Hoorn herum, von Chile nach Buenos Aires oder von Miami nach Montreal. Viele unvergessliche Momente konnten die Beiden gemeinsam bis zum Ableben von Heinz im letzten Jahr erleben. Sie haben eine sehr erfüllte Zeit miteinander verbracht. Vielleicht dürfen wir ja noch ein paar Bilder mehr aus diesem Repertoire sehen oder auch den Reiseschilderungen Hellas folgen, das wäre schön.

Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12527 Berlin E-Mail: redaktion@adlershoferzeitung.de

Herausgeber
Media-Agentur André Schwabe

Redaktion & Layout
Designstudio Lange Tel.: 56 59 02 67

redaktionelle Mitarbeit
Wolfhard Staneczek Tel. & Fax.: 677 24 58

„Integration durch SPORT für BERLIN“ auf dem Deutsch-Russischen Fest am 7./8. Juni
jugend Berlin unterstützt. Jeweils vier Mädchen oder vier Jungen oder auch gemischt bilden Teams in verschiedenen Altersklassen (6 bis 13 Jahre). Wer noch mitmachen möchte, kann sich ab 10 Uhr am 8.6. vor Ort noch anmelden. Spielbeginn: 11 Uhr. Das Festprogramm beinhaltet neben dem Sport wie Box- und Schachturnieren auch die Vorstellung des „Dankezu e.V.“ mit seiner Präsentation eines KarateTrainingprogramms und Tanzvorstellungen von Vereinstanzgruppen. Weiterhin gibt es Einblicke in die russische Kunst, Kultur und Literatur sowie einen Kreativwettbewerb und eine Fotoausstellung. Ausführliche Informationen: www.drf-berlin.de digibet Pferdesportpark BerlinKarlshorst, Treskowallee 129
Foto: Peter Hennig

Kultur- und Genussreise nach Albinea
Der Tourismusverein bietet Freunden der italienischen Kultur Gelegenheit, die Partnerstadt (s. S. 4) und seine reizvolle Umgebung vom 1. – 5.10. kennen zu lernen. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel: 655 75 50; Mail: touristinfo@tkt-berlin.de).

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monatlich

Vertrieb
über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer www.adlershofer-zeitung.de

Fußball verbindet Der gesamte Sportbereich steht unter dem Motto „beFAIR, beFIT – Integration durch Sport – Sport für Berlin“. Fußball spielt natürlich beim Deutsch-Russischen Fest eine große Rolle und ist gerade bei den Kid´s vor der Fußball-WM Brasilien ein wichtiges Ereignis. Das Fußball-Integrationsturnier „EIN BALL VERBINDET“ wird vom Berliner-Fußball-Verband, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Hertha BSC, 1. FC Union Berlin, Integration durch Sport des DFB, LSB Berlin und der Sport-

Späth‘sche Baumschulen
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