Path:
Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 241.2014

Monatszeitung

Nr. 241 Mai 2014

1,– €

Hermann Kopittke zeichnete uns individuelle Jubiläumsgrüße zum 20. Geburtstag Seite 3
: Muttertag 11.5. Nicht vergessen ch lieb, Mütterlein ich hab Di diesen Tag versüßen, will Dir herz, schenke Dir ein Schoko en, ckergrüß dekoriert mit Zu n Backen, ein Schmatzer auf de zu sagen: um‘s auch wortlos Dir ch lieb! liebe Mutter, hab Di

Zeichnung: Herrmann Kopittke

Das traditionsbewusste Unternehmen Rettig begeht in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Seite 7

Rückbau Sportanlage: „Birkenwäldchen“ wird zu frei zugänglichem Erholungswald Seite 12

Vatertag 29.5. Himmelfahrt / mangelt. uns, damit es an nichts Unser Vater sorgt für er lieber angelt. Barbie-Haus, obwohl Spielt Playmobil und denken. g, an dem wir an dich Heute ist der große Ta b! ben dich lie Wir freuen uns und ha

Der Adlershofer Bürgerverein gratulierte am 14. April auf seine Weise Adlershof zum 260. Ortsjubiläum – der Vereinsvorsitzende Dr. Hans Erxleben und Vorstandsmitglied Hajo Sigrist erinnerten mit ihrem originellem Brückenschlag am Gründungstag an die wechselvolle Geschichte Adlershofs. Seite 3

Foto: Hajo Sigrist

Foto: Helmut Prochnow

Foto: Archiv Rettig

Seite 2

Nr. 241

Informationen des Adlershofer Festkomitees
Beim Treffen des Adlershofer Festkomitees am 25.3. wurde über die Ereignisse der letzten Wochen gesprochen, zu denen neben der „Festsitzung“ und der Mittelverteilung der Kiezkasse auch die Vorbereitung einer Flüchtlingsunterkunft in Adlershof gehört. Mitglieder des Komitees werden beim dazu gebildeten „Runden Tisch“ mitwirken. Über den Stand der Vorbereitungen für das Herbstfest am 13.9. berichteten die Mitglieder, die einzelne AufTermin Ort 9.5. 20.00 Alte Schule 10.5. 17.00 14.5. 10.00 19.30 19.5. 19.00 24.5. 10.00 13.00 25.5. 19.30 gaben übernommen haben. Am 19.5. wird es dazu eine weitere Zusammenkunft geben. Am 14.4. fand zum fünften Mal die vom Komitee initiierte, gut besuchte Veranstaltung „Brückenschlag“ statt (s. S. 3). Hier folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im Mai. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen vom Kiezklub und Nelte 26 finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe.
Wolfhard Staneczek

Die klügste Nacht des Jahres
Für Wissensdurstige, Neugierige und Naseweise

Foto: Designstudio Lange

30.5.–1.6. 8.6. 18.30

13.–15.6. 17.6. 18.00

Veranstaltung Vernissage: „Die Basis von Babel – Abstraktionen in Malerei und Raum“ Rudower Ch. 14. Lange Nacht der Wissenschaften Stefan-Heym-	 Puppentheater: „Das Feuerzeug“ Bibliothek Alte Schule Buchpremiere vom APHAIA Verlag Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) FORUM Wo die „Alten Adler“ flogen – auf den Spuren der Luftfahrtgeschichte Fest für Demokratie und Toleranz Europa-Wahl Verklärungs- Konzert: Homilius „Gott der Herr ist kirche Sonn und Schild“, Haydn: „Missa brevis Sancti Johannis de Deo“ Müggelheimer Angerfest Verklärungs- Nacht der offenen Kirchen & ChristusKönig-Kirche Köpenicker Sommer SeghersUrsula Krechel liest aus ihrem Roman Gedenkstätte „Landgericht“

Am 10.5. von 17 – 24 Uhr findet links und rechts der Rudower Chaussee die 14. „Lange Nacht der Wissenschaften“ statt. Mehr als 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen laden ein, einen Blick in die Labore und Versuchsanlagen zu werfen, neue Produkte und Technologien zu bestaunen, mit Wissenschaftlern Antworten auf drängende Probleme zu diskutieren. Sie erwartet ein attraktives und unterhaltsames Begleitprogramm. Wollen Sie wissen, was Kochen mit Wissenschaft zu tun hat? Verpassen

Sie nicht die Show der bekannten „Physikanten“ Mit dem Physikprogramm vermitteln sie Spaß an und mit Wissenschaft für Groß und Klein. Ein besonderes Highlight ist ein „Kinder-Science-Slam“. Dabei werden gestandene Forscher um die Gunst der Kids wetteifern. Knobelund Scrabblefans sollen auch nicht zu kurz kommen in Adlershof. Lassen Sie sich von Jugend-forschtTeilnehmern zeigen, wie spannend Wissenschaft sein kann. Zum Abschluss erwartet Sie um 24 Uhr ein gewaltiges Feuerwerk.

Mittel der Kiezkasse verteilt
Wie im Vorjahr hatten die Adlershofer Kiezpaten Gabriele Schmitz und Heike Kappel die Bürgerversammlung zur Kiezkasse am 20. März gut vorbereitet. Nach grundsätzlichen Informationen wurden die eingegangenen Vorschläge zur Verwendung der für Adlershof zur Verfügung stehenden 3.100 € vorgetragen. Vorgeschlagen war der Einsatz der Mittel für • drei Funkmikrofone für den ev. Gospelchor • einen neuen Schaukasten für das Kulturzentrum „Alte Schule“ • das Kinderprogramm und die Unterstützung des Bühnenprogramms zum Herbstfest • eine Infotafel mit Wegeleitsystem am S-Bahnhof • eine Lichtillumination am Marktplatz • einen weiteren Hundekottütenspender • Tennisbälle für den Tennisclub und Mittagessen für Kinder beim Tenniscamp. Die Summe aller Anträge betrug ca. 8.200 €. Nach den Begründungen fanden mehrere Auswahlverfahren statt. Die 42 anwesenden Mitbürger(innen) einigten sich wie folgt für die Aufteilung: Es sollen für eine Lichtillumination für den Marktplatz 1.400 €, für Funkmikrofone für den ev. Gospelchor 500 €, zur Unterstützung des Bühnenprogramms zum Herbstfest 500 €, für einen neuen Schaukasten am Kulturzentrum 400 € und für das Kinderprogramm beim Herbstfest 300 € zur Verfügung gestellt werden. Nach der Zusammenkunft kamen die Kiezpaten und die anwesenden Mitarbeiter des Bezirksamtes mit Vertretern der Begünstigten zusammen, um die weiteren Modalitäten zu besprechen. 	 W. S.

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi findet am 13.5. von 12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung: 63 22 43 57 erbeten). Den Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt kann man am 4.5. von 10  12 Uhr in seinem –  Büro Ekkehardstraße 1 am Bahnhof Baumschulenweg und am 27.5. von 17  18 Uhr im Kultur–  zentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstraße 54) zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist wieder im August zu individuellen Gesprächen im Rathaus anzutreffen (Elternzeit). Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 21.5. von 15 – 17 Uhr in der Hans-Schmidt-Straße 18, Raum 212 statt (Anmeldung: 90297-6100 erbeten). W. S.

Informationsfahrt am 9. Mai
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi können interessierte Bürger(innen) am 9. Mai an einer Tagestour durch den Berliner Politbetrieb teilnehmen. Unter anderem steht der Besuch einer Plenarsitzung sowie eine Diskussion mit Gregor Gysi auf dem Programm. Anmeldungen bitte bei André Schubert unter Telefon 63 22 43 57.

Mai 2014

Seite 3

Adlershof.Science at work
5. Brückenschlag in Adlershof
Dieser Slogan gehört zur neuen Kampagne, um die Entwicklung des Technologieparks, der mittlerweile 1000 Firmen, 20.000 Beschäftigten und circa 10.000 Studenten beherbergt, voranzutreiben. Forschen, gründen, arbeiten und Zukunft neu erfinden, das soll Spaß machen. Um das mit Leben zu erfüllen, haben sich die Verantwortlichen eine Menge Gedanken gemacht, die sie auf dem fünften Treffen am 14.4. zum Thema „Brückenschlag“ vorstellten. Wolfhard Staneczek eröffnete die vom Adlershofer Festkomitee initiierte Veranstaltung, der 57 Anwesende folgten. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Baustadtrat Rainer Hölmer, Wolfgang Knack von der BVV und MdB Matthias Schmidt waren anwesend. Dr. Strunk (WISTA-MANAGEMENT GMBH) ist im Technologiepark Adlershof für Kommunikation, Marketing, Förderung von Technologiefeldern sowie die Akquisition von Unternehmen und Instituten verantwortlich. Von ihm erfuhren die Gäste sellschaft stellen muss: demografischer Wandel, Energiewende und verändertes Mobilitätsverhalten erfordern neue Formen des Wohnens, die durch die rasante technische Entwicklung der letzten Jahren greifbar geworden sind. Die Verknüpfung von praktischer Anwendung, Forschung, Information und Beratung wird erreicht durch die Errichtung von 70 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten als sogenannte „Living Labs“ in Verbindung mit einem „Innovations- und Besucherzentrum“. Dr. Strunk verwies in seinen Ausführungen darauf, dass es dringend notwendig ist dem Rechtsextremismus etwas entgegenzusetzen, um die bisher positiven Assoziationen, die mit Adlershof verbunden sind, zu erhalten. Der Standort ist bereits international und muss sich auch in diese Richtung weiter entwickeln. Ein Grund mehr – um Menschen in Not, wie die Flüchtlinge es sind – willkommen zu heißen. Bei einem kleinen Imbiss schloss sich ein reger Gedankenaustausch zu diversen Themen an.
Foto: Designstudio Lange Walter Leibl zeigte seine anschauliche Präsentation zum Thema „Urbanität“

das Wichtigste über den Stand der Entwicklung, die neue Kampagne, die Bauprojekte und auch wie man die Ankunft der Flüchtlinge in Adlershof unterstützen kann. Ihm folgten Ausführungen von Walter Leibl (Geschäftsführer Adlershof Projekt GmbH) zum Thema „Urbanität“, Wachstumspotential und Erschließungsmaßnahmen im Quartier. Im Jahr 2013 wurden 1,7 Mrd. Umsatz auf dem bereits erschlossenen Gelände generiert, hörte man. Weiterhin werden auf dem Gelände 1.300 Wohnungen für 2.500 Menschen entstehen sowie

380 Wohnungen für Studenten. Man rechnet damit, dass die Studenten zum Wintersemester einziehen können (s. AZ Nr. 240). Noch circa 100 ha Fläche stehen zur Verfügung, die erschlossen werden können. Allein die „Gleislinse“, wo man in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn steht, wird 40 ha Fläche haben. Ein Parkhaus für 330 Plätze ist in die Planung inbegriffen. Ein weiteres Projekt ist „Future living“. Es hat zum Ziel, aus architektonischer Sicht eine Antwort auf die Herausforderungen zu geben, denen sich die Ge-

Grüße zum 20-jährigen Jubiläum erreichten uns...
... aus Friedrichshagen Ich lese die Adlershofer Zeitung seit einigen Jahren. Als „alter Adlershofer“, der hier seine Kindheit und Jugend verbracht hat, habe ich mich dem Ort stets verbunden gefühlt und ihn als etwas empfunden, was einem in den äußeren Dingen des Lebens selten zuteil wird: als Heimat. Meinen Glückwunsch zum zwanzigjährigen Jubiläum. Möge es der Zeitung gelingen, sich weiter zu behaupten, die Aufmerksamkeit zu bewahren, die den kleinen und großen Dingen entgegengebracht wird. Sodass man jede Ausgabe mit Freude erwartet wie Nachrichten aus der Heimat, die neu entsteht und ihre Geschichten zeigt: als Zeugin, als Chronistin, als Anteil nehmende in einer unübersichtlichen Welt, die Konturen erhält durch das alltägliche Leben, das am letzten Ende alle kleinen und großen Dinge zusammensetzt.
Wolfgang Trampe, Schriftsteller

... aus dem KIEZKLUB Alte Schule Zum Jubiläum der „Adlershofer Zeitung“ gratulieren wir sehr herzlich und wünschen ihr und ihren fleißigen Redakteuren weiterhin viel Erfolg sowie stets zufriedene Leser(innen). Dieses Jubiläum ist uns Anlass ein Dankeschön anzufügen. Der wachsende Zuspruch des KIEZKLUBs von Jung und Alt wurde durch die Veröffentlichungen unserer Monats- und Jahresprogramme und Berichte unserer Besucher in der Zeitung wesentlich unterstützt. Gern würden wir dieses Zusammenwirken auch künftig beibehalten und versuchen, Informationen über unsere Aktivitäten und die damit verbundenen interessanten wie schönen Erlebnisse beizusteuern. Unsere Verbundenheit mit der aktuellen, stets interessanten Heimat-Zeitung demonstrieren wir auch dadurch, dass wir sie weiterhin unseren Besucher(inne)n gern zum Erwerb anbieten.
Ursel Gromoll für den Kiezbeirat

... aus Johannisthal Meine herzlichsten Glückwünsche auch im Namen aller Skatfans unserer Truppe (s. S. 15) zum Geburtstag der Zeitung, welche bei Alt und Jung in Adlershof beliebt ist. Weitere 20 Jahre erfolgreicher Arbeit! Mit dem von mir gemalten Blumenstrauß wollte ich dem Team eine kleine Freude machen. Hermann Kopittke ... aus dem Bürgerverein „Cöllnische Heide“ Als Teilnehmer der ersten Sitzung des „Vorbereitungskomitees 240 Jahre Adlershof“ vor 20 Jahren, aus dem das Adlershofer Festkomitee wurde, habe ich wenig später die Adlershofer Zeitung vom allerersten Moment entstehen sehen und begleitet. Ich freue mich, dass es sie gibt, dass sie den Wechsel der Herausgeberschaft gut gemeistert hat und uns in ihrer unverwechselbaren Erscheinung erhalten geblieben ist. Ich werde alles mit meinen Kräften und Ideen dafür tun, dass es so bleibt.
Hans Erxleben, Vorsitzender

... aus der Anna-Seghers-Gedenkstätte Wann immer es einen Jahrestag in der Biografie von Anna Seghers (die Schriftstellerin und Autorin des Weltbestsellers „Das Siebte Kreuz“ [1942] lebte von 1950 bis 1983 im Ort) zu feiern galt, ein Jubiläum anstand oder eine wichtige neue Publikation über diese berühmteste Schriftstellerin unseres Bezirks erschienen war, hat die Adlershofer Zeitung darauf aufmerksam gemacht. Von Anfang an hat die Redaktion die Öffentlichkeitsarbeit der Anna-Seghers-Gedenkstätte unterstützt. Das ist eine große Hilfe bei unserem Anliegen, viele Adlershofer Einwohner zu erreichen und sie für das Literarturmuseum und unserer monatlichen Veranstaltungen zu interessieren. Die Zeitung ist bürgernah und hat jederzeit einen Blick für die wirklich interessanten Ereignisse in unserer Region. Aus all diesen Gründen gratulieren wir der Adlershofer Zeitung herzlich zum 20. Jahrestag ihrer Existenz und wünschen uns ihr erfolgreiches Fortbestehen auf lange Frist.
Monika Melchert

Seite 4

Nr. 241

Möglichst trotz Schulerweiterung Kleingärten erhalten
Aus der 27. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Nach der Eröffnung der BVVSitzung am 3.4. durch Vorsteher Siegfried Stock und den üblichen Regularien standen in der Bürgerfragestunde zwei Themen an. Der Alternativen Liste für Deutschland (AfD) wurde mitgeteilt, dass beim „Fest für Demokratie“ nur Parteien mitwirken können, die Mitglied des Bündnisses für Demokratie sind. Zum Thema Riviera/ Gesellschaftshaus ist dem Bezirksamt nicht bekannt, was die Eigentümerin nach dem Gerichtsurteil (s. AZ Nr. 240) plant und vor einem Eingriff erst alle rechtlichen Maßnahmen ausgeschöpft werden müssen. Die Anregung zur Enteignung werde an den Senat weitergeleitet. Anschließend berichtete Bürgermeister Oliver Igel in seinen regelmäßigen Ausführungen zuerst über eine Dienstreise nach Albinea und informierte weiter u. a., dass •	der Bürgerentscheid zur Parkraumbewirtschaftung in der Altstadt Köpenick sicher kommt, da mit mehr als 9.700 Unterschriften im Rahmen eines Bürgerbegehrens dafür die erforderliche Stimmenzahl überschritten wurde. •	die Haushaltsabrechnung des Bezirks für 2013 positiv ausgefallen ist. •	für den weiterhin erkrankten Stadtrat Simdorn zwar Stadtrat Hölmer weiter für dessen Vertretung zuständig ist, aber jetzt auch das Schul- und Sportressort wie schon das Ordnungsamt von Stadtrat Klemm verwaltet wird. •	nach der vom Bezirk begrüßten Übernahme des Spreeparks im Plänterwald durch den Liegenschaftsfond, mit diesem und dem Senat in der nötigen Ruhe über die Zukunft des Geländes beraten wird. •	an der Volkshochschule des Bezirks ein zunehmendes Interesse an Fremdsprachen (z. B. auch für norwegisch) sowie auch von Nichtdeutschen bemerkt wird. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten an das Bezirksamt wurde u. a. mitgeteilt, dass •	auch in Treptow-Köpenick angestrebt wird, Arbeitsangebote für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung zu schaffen. •	das Bezirksamt den Zustand der Radwege im Bezirk für relativ gut einschätzt. Zu querendes Kopfsteinpflaster an Ausfahrten dürfte für aufmerksame Radler keine besondere Unfallgefahr darstellen. Eine Kontrolle der Radwege erfolgt einzig unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit. Umsetzung von sozialen, ökologischen und stadtentwicklungspolitischen Kriterien entscheidend zu verbessern. •	sich dafür einzusetzen, dass die Computer in der schulischen Verwaltung umgehend von Windows XP auf ein aktuelles Betriebssystem umgerüstet werden. •	im Rahmen der zu erstellenden Gesamtkonzeption für die Entwicklung der Schul- und Sportfläche der Anna-Seghers-Schule den Erhalt der derzeitigen Kleingartenflächen – z. B. durch die Errichtung einer mehrstöckigen Turnhalle und Nutzung alternativer Flächen – zu prüfen. Insbesondere die Kosten sind dabei im Blick zu behalten. Von der BVV zur Kenntnis genommen wurde die Verleihung der Bürgermedaille am 11.4. Beschlossen wurde u. a. ein Wahlaufruf an die ausländischen EUBürger(innen) in Treptow-Köpenick zum Europa-Parlament und eine Veröffentlichung der Modalitäten zur Teilnahme an der Wahl. Zudem unterstützt die BVV die Volksinitiative zum Nachtflugverbot, dieses bereits ab Eröffnung des Flughafens BER in der –  Zeit von 22  6 Uhr zu erreichen. Abschließend beantwortete Bürgermeister Igel die Große Anfrage zu rassistischen, antisemitischen und rechtsextrem motivierten Vorfällen in Treptow-Köpenick. Er konnte sich dabei auf die zusammengetragenen Angaben des im Bezirk angesiedelten Registers (aus dem wir auch ggf. berichten). Es ist festzustellen, dass 2013 insgesamt 214 Vorfälle registriert wurden und der Bezirk eine aktive rechtsextreme Szene hat. Den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. VII-28+29“ entnehmen wir u. a., dass •	im Bezirk derzeit Baurecht für ca. 8.000 Wohneinheiten (WE) geschaffen wurde und für ca. 2.200 WE besteht. Eine Einleitung weiterer Bebauungspläne ist im Bezirk derzeit nicht zwingend notwendig. •	für eine sichere E-Mail-Kommunikation zwischen Bezirksamt und Einwohner(innen) wird es eine berlinweite Lösung geben. •	die Sportanlagen Lohnauer Steig 1–17 und Dörpfeldstr. 89, die Sporthalle Merlitzstr. 16, der Tennisplatz Dörpfeldstr. 89 und der Hundeplatz Birkenwäldchen in der Verwaltung des Bezirksamtes liegen. Nutzungsverträge werden in der Regel für 10 – 15 Jahre abgeschlossen. •	die Joseph-Schmidt-Musikschule mit zehn Schulen (auch mit der Anna-Seghers-Schule) Kooperationsvereinbarungen zur frühzeitigen musikalischen Bildung geschlossen hat. •	zu den Gedenktagen 2014 (Ausbruch 1. Weltkrieg vor 100 Jahren, Beginn 2. Weltkrieg vor 75 Jahren, Mauerfall vor 25 Jahren) verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen geplant sind. •	die Gesamtsumme offener Forderungen des Bezirkes per 31.12.2013 von insgesamt 8.276.639,34 € sich aus 6.642 Einzelfällen zusammensetzt. Circa 80 % sind öffentlichrechtliche Forderungen wie Ersatzvornahmen, Gebühren und Bußgeld, ca. 20 % Entgelte für Musikschulunterricht, Mieten und Nutzungsentschädigungen. Die nächste BVV-Sitzung (einschliesslich Bürgerfragestunde) nach der Sitzung am 22.5. findet am 3.7. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt.	 W. S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

•	ein Termin für die endgültige Fertigstellung des Weltspielplatzes an der Abteibrücke zur Insel der Jugend nicht genannt werden kann, da diese von potentiellen Sponsoren abhängt. •	mit dem Abschluss der Neugestaltung des Müggelparks in Friedrichshagen erst 2015 gerechnet werden kann. Nach Zustimmungen zur Wahl eines Bürgerdeputierten für den Sportausschuss beantwortete Bürgermeister Igel ausführlich die vertagte große Anfrage zur Nutzungsvereinbarung des Geländes Freiheit 15/16. Von sieben bewilligten Anträgen auf Sondermittel gab es nur um den der Freien evangelischen Gemeinde Adlershof für eine „Teeniefreizeit“ eine längere Diskussion. Die Piraten-Fraktion widersprach unter dem Motto „Trennung von Staat und Kirche“. Außerdem beschloss die BVV u. a. dem Bezirksamt zu empfehlen, •	sich bei den zuständigen Stellen für verbindliche Regelungen einzusetzen, um eine

PRIEPKE
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

030 / 670 20 20

TAG & NACHT

Mai 2014

Seite 5

Ausflug
Endlich ist er da! Was haben wir doch auf diesen Frühling gewartet. Die Bäume zwitschern wieder, die Vögel schlagen aus – und uns allen wird endlich leichter ums Herz. Ich wundere mich wieder einmal, wie viele hübsche Mädchen und Frauen es in unserer Stadt gibt. Wo haben die sich bloß den ganzen Winter über versteckt?! Es zieht uns nach draußen, ins Freie, nach Möglichkeit sogar in die Freiheit. „Wie lieblich ist der Maien...“ Die Natur geht auf die Straße, um uns als Blumenkind mit Flower-Power zu überwältigen. Wäre jetzt nicht ein Ausflug angesagt? Eins meiner liebsten Ausflugsziele möchte ich Ihnen nicht nur empfehlen, sondern geradezu ans Herz legen: Die Gärten der Welt in Marzahn. Auf 0,21 km² sind dort wunderschöne Gärten angelegt, die Sie zu einer kleinen Weltreise an nur einem Tag einladen. Zum Beispiel der Orientalische Garten, der uns in die Welt der 1001 Nächte und der reizenden und klugen Scheherezade hineinlockt: Auf vielfältige Weise sind Ornamente dargestellt, die Pflanzenteile, Blüten und Blätter zeigen. In der Mitte ein Pavillon, und aus ihm entspringt eine Quelle, die sich in vier Arme teilt, in denen Wasserspiele plätschern. Ein erfrischender Ort, besonders im Sommer – eine Oase, vielleicht auch das Paradies. Ganz anders, wenn wir weitergehen, ist der Italienische Renaissancegarten. Geometrische Formen, Brunnen, weite Ausblicke und Anklänge an die Antike erzählen davon, wie der Mensch in der Geschichte sich selbst (wieder) entdeckte und dies auch in der Gestaltung der Natur zum Ausdruck brachte. Zwischen mediterranen Pflanzen können wir auf Stein-

bänken ein wenig ausruhen und die Lebensfreude dieser Epoche auf uns wirken lassen. Wenn Sie sich dann auch noch in den Irrgarten hinein trauen, mag es geschehen, dass Sie hinter mancher Heckenwand Getuschel und Kichern hören. Naja, auch in den guten, alten Zeiten ging nicht alles so moralisch zu, wie wir vielleicht denken... Wenn Sie aus dem Irrgarten herausgefunden haben, und wenn zufällig gerade die Zeit der Kirschblüte ist: Dann ist der Chinesische Garten ein unbedingtes Muss! Die Kirschbäume, die mit ihren weißen Blüten mit jeder Braut wetteifern können. Die Teiche im Zentrum des Gartens, von seltsam geformten Steinen umgeben, und in der Mitte des größten Teiches schaukelt friedlich eine Dschunke; am Rand des anderen Teiches schauen uns neugierig die Goldfische entgegen. Der Teepavillon lädt zu einer längeren Pause ein, bei der Sie Tee auf traditionelle Weise genießen können. Natürlich gibt es noch weitere Anlagen, etwa den Japanischen Garten, der nach Prinzipien des Zen-Buddhismus angelegt wurde, oder seit 2011 der Christliche Garten. Er erinnert an den Kreuzgang eines Klosters, die „Wände“ sind Buchstaben, die Sätze aus dem Alten und Neuen Testament wiedergeben. Wer sich in den Gärten der Welt nicht nur mit allen Sinnen, sondern auch mit dem Herzen bewegt, kann eine besondere spirituelle Erfahrung machen: Dass wir Menschen an den verschiedenen Orten dieser Welt die Natur und das Leben auf verschiedene Weise erfahren haben und darauf verschiedene Antworten fanden. Diese Antworten spiegeln sich in der Gestaltung der Gärten wieder, aber nicht zuletzt auch in der Vielfalt der Kulturen

Kirchliche Termine im Mai
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Am 25.5. um 18.30 Uhr wird zum festlichen Konzert eingeladen. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 6.5. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 23.5. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Hausgesprächskreises bei einer Fahrt nach Görlitz am 1.5. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zum Elternkreis bei Familie Hildebrandt (Tel.: 41 72 19 91), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (Tel. 67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich donnerstags um 18.30 Uhr (die jüngeren) bzw. um 19.30 Uhr in der Remise. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (mit anschließender Beichtgelegenheit) und sonntags um 11 Uhr zur Hl. Messe. Zu einer feierlichen Maiandacht wird am 4.5. um 17 Uhr eingeladen. Am 18.5. findet um 11 Uhr eine Familienmesse und auch an Christi Himmelfahrt (29.5.) kommt man um 11 Uhr zur Hl. Messe zusammen. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu ihren Gottesdiensten ein. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder altersgemäß betreut. Senioren sind herzlich eingeladen zum Seniorenkreis am 21.5. um 14.30 Uhr zu kommen. Die Teenager treffen sich freitags um 18.15 Uhr. Weitere Informationen bei Pastor Friedrich Graf (Büro im Nebenhaus), im Internet unter www.lebewertvoll.de oder Telefon 677 56 65.

und Religionen. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagt Jesus. Stimmt. Aber kann ich darüber urteilen, auf welche Weise dieser Weg, diese Wahrheit und dieses Leben sich den Menschen überall auf der Welt öffnet? Der junge Friedrich Schleiermacher (Theologe und Pfarrer, 1768–1834) schrieb in seinen Reden „Über die Religion“: „Die heiligen Schriften sind Bibel geworden aus eigener Kraft, aber sie verbieten keinem andern Buche, auch Bibel zu sein oder zu werden, und was mit gleicher Kraft geschrieben wäre, würden sie sich gern beigesellen lassen.“ Das heiligste aller Bücher hat allerdings Gott selbst geschrieben: Die Natur. Und die Menschen haben die Natur nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, einander zu verstehen.
Ihr Pfarrer Dirk Matthies

Kindergottesdienst
Die evangelische Gemeinde bietet während des Gottesdienstes die Betreuung der Kinder im für sie gestalteten Kindergottesdienst in der Remise gegenüber der Verklärungskirche an. Dabei ist Zeit und Raum, das jeweilige Thema mit allen Sinnen zu erleben, es wird gebetet, gesungen, gelesen und kreativ gestaltet. Die nächsten Themen sind: 11.5.: Jesus – Wer bist Du? – Ich bin das Licht der Welt. Die Kinder erleben eine Mitmachgeschichte, angelehnt an das Buch „Wie die Sonne in das Land kam“. 18.5.: Ich bin das Brot Die Kinder hören eine Ferienalltagsgeschichte, die so manche ungeplante Überraschung bereit hält. Alle Kinder sind herzlich eingeladen und treffen sich in der Kirche.
W. W.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

Seite 6

Nr. 241

Willkommen im Puppentheater
Auch im Frühling ist – in Verbindung mit einem Spaziergang im Treptower Park – ein Besuch im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) lohnenswert. Am 3.+4.5. heißt es noch einmal „Clown PatschMo spielt: Das Entchen“. Für die Kleinsten wird am 5.5. die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet. Vom 6.–18.5. sind „Der Wolf und die sieben Geißlein“ zu beobachten. Vom 20.–  25.5. und nochmals ab 31.5. folgt „Die Geschichte vom kleinen Onkel“. Dazwischen gibt es für die Kleinsten am 27.+  28.5. wieder die Geschichte „Das ist Anton Daumesdick“. Am 29.5. geht es beim Puppenspiel „Der Hase Hopsi Topsi“ um das Thema „Verantwortung“. Schulkinder und Erwachsene sind am 16.5. und 23.5. beim Märchenabend am Feuer in der Jurte, am 18.5. bei einer Märchenwanderung im Treptower Park sowie am 24.5. bei der langen Nacht der Familien mit Märchen willkommen. Für Jugendliche und Erwachsene wird am 9.5. unter „Meck Meck Meck – von Wölfen und anderen Ziegen“ eine Lesung mit bewegten Bildern und Puppenspiel dargeboten und am 21.5. können sie im CAFÉ EXTRA „Erotisches im Mai“ erleben. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W. W.

Lesung mit Musik
Der in Adlershof ansässige APHAIA-Verlag lädt am 14. Mai um 19.30 Uhr in der Bürgersaal des Kulturzentrums „Alte Schule„ (Dörpfeldstr. 54) zur Lesung mit Musik ein. Zur Buchpremiere vom „Mitlesebuch 123“ mit Gedichten von Ingo Cesaro und Grafiken von Klaus Raasch wird der Autor nicht nur Gedichte vortragen. An der mobilen Handpresse wird gezeigt wie der Druck erfolgt. Jessyca Flemming sorgt auf ihrer Harfe für eine musikalische Bereicherung. Unkostenbeitrag: 6 €/erm. 4 € W. W.

Saisoneröffnung Parkeisenbahn Wuhlheide
Bis Ende Oktober fahren die Züge der Berliner Kindereisenbahn beim FEZ durch die Wuhlheide: an Wochenenden und Feiertagen jeweils ab 11 Uhr und in den Ferien von Dienstag bis Donnerstag ab 9.40 Uhr. Zur großen Kindertagsfeier im FEZ am 31. Mai und 1. Juni fahren die Parkbahnzüge in besonders dichter Folge. Am 8. Juni ist der „Tag des Eisenbahners“. Am 30. August fahren Schulanfänger, die mit ihrer Zuckertüte kommen, kostenlos. Am 13. September ist „Tag der offenen Tür“ und abends eine „Lichterfahrt“. Die Nikolauszüge für Klein und Groß fahren am 6. und 7. Dezember. Zu zahlreichen Events werden Dampflokomotiven eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter www.parkeisenbahn.de.
Der Kontakt für Ihre Anzeigenwünsche in der Telefon: 56 59 02 67 redaktion@adlershofer-zeitung.de
Anzeigenschluss für die Juni-Ausgabe ist der 18. Mai 2014.

Angebote des Ortschronisten
Ortschronist Rudi Hinte lädt Interessenten an der Adlershofer Heimatgeschichte ein, am 24.5. unter dem Motto „Wo die alten Adler flogen“ mit ihm auf den Spuren der Luftfahrtgeschichte in Adlershof zu wandeln, Treffpunkt ist um 10 Uhr am „Forum“ Rudower Chaussee/Erich-Thilo-Straße. Zudem ist er am 13.5. (mit Führung durch die Ausstellung) und am 27.5. von 14–17 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zu individuellen Gesprächen anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden. W. S.

Einladungen ins Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater ein (11.5.: „Das Schloss im Teufelssee“; 18.5.: „Wusel und das freche Flämmchen“). Freitags wird am 2.5. um 19 Uhr zu einem Belarus-Abend mit Musik und Kostproben der belarussischen Küche, am 9.5. ist ab 18 Uhr das Kabarett „Dufte“ mit frechen, schnodderigen und amüsanten Liedern zu Gast und am 16.5. wird zur Theater-Uraufführung der Komödie „Das Vermächtnis der Norne“ eingeladen. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) lesen am 17.5. zu Ehren der Treptower Dichterin Elisabeth Hackel zu ihrem 90. Geburtstag verschiedenen Autoren veröffentlichte und unveröffentlichte Texte. Dienstags wird ab 14.30 Uhr ins Kulturcafé für Senioren eingeladen. Am 20.5. findet ein Grillnachmittag im Garten oder im Gartenhaus statt. Das aktuelle Programm sowie weitere Informationen und Kartenbestellung unter der Telefonnummer: 67 77 50 25. W. W.

Konzert in der Verklärungskirche
Zu einem festlichen Konzert wird am 25. Mai ab 18.30 Uhr im die Verklärungskirche (Arndtstr.) eingeladen. Zuerst gelangt die „Missa brevis Sancti Joannis de Deo“ von Joseph Haydn (17321809) zur Aufführung, die auch die „Kleine Orgelmesse“ genannt wird. Sie wurde schon zu Haydns Lebzeiten gern aufgeführt. Der Name verweist auf den portugiesischen Mönch Johannes Ciudad. Johannes von Gott nannte ihn der Bischof von Tuy, aus dessen Krankenfürsorge die Ordensgemeinschaft der „Barmherzigen Brüder“ hervorging. Gottfried August Homilius (17141785) war Schüler von Johann Sebastian Bach. Wegen seines 300. Geburtstages kommen in diesem Jahr in vielen Konzerten seine Werke zur Aufführung. In diesem Konzert ist es „Gott, der Herr ist Sonn und Schild“. Außerdem werden zwei kleine Instrumentalstücke von Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann und die Kantate „Die mit Tränen säen“ von Johann Ludwig Bach, einem Vetter von Joh. Seb. Bach erklingen. Die Mitwirkenden sind Andrea Chudak (Sopran), Dirk Klawuhn (Alt), Christoph Leonhardt (Tenor), Andreas Jocksch (Bass) sowie ein Orchester und die Kantorei unter der Führung von Beate Schlegel. Der Eintritt ist jeweils frei, um Spenden zum Begleichen der Unkosten wird gebeten. W.W.

Öffnungszeiten der Anna-SeghersGedenkstätte
Wer einmal an einem Besuch der Anna-Seghers-Gedenkstätte (AnnaSeghers-Str. 81) in den früheren Wohnräumen der weltbekannten Schriftstellerin außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10  – 16 Uhr) interessiert ist, kann gern wegen einer entsprechenden Möglichkeit nachfragen (Tel.: 677 47 25). W.S.

OEHMCKE-IMMOBILIEN
über 60 Jahre ein Begriff für Berlin und das Umland

12489 Berlin-Adlershof, Adlergestell 263 12557 Berlin-Köpenick, Grünauer Straße 6

¤ 6 77 99 80 * Fax 67 79 98 16 * ¤ 6 77 50 09

Suchen in

Adlershof Altglienicke Köpenick

Häuser und Grundstücke
www.Oehmcke-Immobilien.de

Beratung * Vermittlung * Vermietung & Übernahme auch Ihrer Hausverwaltung
Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit

Mai 2014

Seite 7

100 Jahre – Tradition hat Zukunft
Seit vier Generationen gibt es die Firma Rettig in Adlershof. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1914 in der Bismarck-/ Ecke Kronprinzenstraße durch Karl Rettig. Detlef Rettig übernahm in vierter Generation das Geschäft von seinem Vater Lothar. Heute besteht der Mitarbeiterstamm des Teams aus sieben Personen. Auch für den Nachwuchs von Fachpersonal wird gesorgt und so gehören Auszubildende mit dazu. Jetzt kann man fast alle Kundenwünsche erfüllen, das Angebot ist vielfältig so wie die Wünsche der Kunden. Da macht die Arbeit Freude. So reichen die Referenzen des Unternehmens von Neuanlagen, Rekonstruktionen und Komplettsanierungen mit Heizungsmodernisierung von historischen Wohn- und Geschäftshäusern, bis hin zu Umbauten für alters- und versehrtengerechte Nutzbarkeit für private Eigentümer und Mieter. Tradition hat Zukunft – diesem stück und beherbergt eine moderne und großzügige Badausstellung. Hier kann man sich informieren und die gewünschten Dinge begutachten, bevor geplant und gekauft wird. Die Einrichtung der Bäderkojen wurde in Absprache mit Designern und Behindertenorganisationen umgesetzt, um barrierefreie Bäder zu schaffen. Rollstuhlfahrer können sich hier problemlos bewegen und sich über die neuesten Entwicklungen informieren. Dafür gebührt Lob und vom Stadtbezirk gab es ein extra Zertifikat. Für die Rettig & Sohn GmbH ist eine ständige Weiterentwicklung und Aktualisierung dessen, was es auf dem Markt gerade aktuell gibt wichtig. Nur so kann die Kundennähe erfolgreich praktiziert werden, von der Beratung bis zur Planung und Umsetzung des Projektes. Wir wünschen dem Unternehmen für die weitere Arbeit viel Erfolg und Freude und gratulieren herzlich zum Jubiläum. M. Kuminek
Foto: Archiv Rettig

BARANKAUF

von Altpapier, Textilien, Folien, CDs & DVDs
Mo, Di, Mi, Fr 10:00 - 18:00 Sa 09:00 - 14:00 Uhr

Glienicker Straße 101 12557 Berlin

0172 - 38 08 139
Es gibt viele Gründe, eine Immobilie zu verkaufen, aber keinen, es unter Wert zu tun.

Kostenlose Marktwertanalyse info@denner-immobilien.de

030 - 224 34 884 Denner Immobilien
Designstudio Lange
www.ihr-design-auftritt.de Corporate Design • Print-Produkte (Bücher, Zeitschriften, Plakate) Außenwerbung •Werbefotografie Webdesign • Printmedienwerbung

Motto folgend ist man befleißigt den Service und die Nähe zum Kunden weiter auszubauen. Die Räumlichkeiten haben nicht mehr ausgereicht und man hat sich verändert, um die Beratung der Kunden vor Ort zu verbessern. Das sanierte Haus – eine alte Villa, die noch im Jahr 2006 eine Ruine war – ist inzwischen ein Schmuck-

Oper im Netz – 6. Tag der Stadtkunst am 31. Mai
KAiAK: Kunst + Architektur in Alt-Köpenick
2014 findet der Tag der Stadkunst zum sechsten Mal statt. Für einen Tag wird im öffentlichen Raum Platz geschafft für frei zugängliche Kunst. 15 – 18 Uhr: People Tour – „Wilde Pferde“ von Inges Idee & Grünstraße; Die „Wilde Pferde“ sind Treff- und Ausgangspunkt für die „People Tour“ durch die Grünstraße. In einer geführten Tour werden die Geschäftsleute mit ihren Angebote vorgestellt. Ein klassisches Trio schafft die musikalische Atmosphäre dazu. 16 17 Uhr: Konzertbühne – –  „Garten Duett“ vom atelier le balto / Licht-Garten; Zwischen den Beeten des Licht-Gartens wird es ein bewegtes Konzert geben. 17 – 18.30 Uhr: Spielplatz – „Marktplatz“ von Topotek I; Auf dem rot gestrichenen Platz, dessen Signalwirkung ein riesiger roter Schirm ausmacht, wird zu Mitmachaktionen und einem -konzert für die ganze Familie eingeladen. 19 – 20 Uhr: Lesebühne – „Garten Duett“ vom atelier le balto; Der Schatten-Garten wird zur Lesebühne. Eingerahmt von üppiger Vegetation nehmen sie fünf Tische, fünf Stühle, fünf Minuten auf – fünf Prominente lesen fünf Minuten vor. –  21  22 Uhr: Oper im Netz – „Netz“ von NL Architects; Ein riesiges Netz spannt zwischen den Brandwänden zweier Häuser, welches zur Opernbühne für eine szenisch-konzertante Aufführung von „Mozart und die Zauberflöte“ wird.

Ausstellungen in der Alten Schule
Am 9.5. wird um 20 Uhr in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56) eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Die Basis von Babel“ werden Abstraktionen in Malerei und Raum gezeigt. Es sind die Werke von sieben Berliner Künstler(innen), die in den letzten Jahren eine klare und radikale Bildsprache entwickelt haben. Zu sehen sind sieben unterschiedliche Strategien konkreter und reduktiver Bildsprache, welche dank ihrer Arbeits- und bildnerischen Verfahrensweise eine unbedingt sinnliche Umsetzung finden. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12–19 Uhr, Fr 12–17 Uhr und Sa 15–19 Uhr geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Im „Bürgersaal“ sind ab 12.5. Aquarelle und Acrylbilder von Arno Hennig unter dem Motto „Von konkret zu abstrakt“ zu sehen. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zu besichtigen. Im „Kiezklub“ stellt ab 6.5. wieder einmal Gottfried Schröter Fotografien aus, diesmal mit dem freundlichen Gruß „Bonjour Paris“. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 9–17 Uhr zugänglich. W. S.
Wernsdorferstraße 38 12527 Berlin 030 / 63 31 44 29

sonne

nterrasse mit blick auf de

o n kr

se ssin

e und

bootsanlegeste

lle

Seeterrasse am Krossinsee

Öffnungszeiten: täglich 12 – 24 Uhr Küche bis 22 Uhr

• Deutsche Küche • warme und kalte Speisen • 1. Samstag im Monat: Preisskat • alle Gerichte auch außer Haus • umfangreiches Cateringangebot • Familien- und Geburtstagsfeiern • Firmen- oder Vereinsjubiläen

www.gasthaus-krossinsee.de

Seite 8

Nr. 241

260 Jahre Adlershof – Teil I
1750 hatte Preußen die Folgen des 30-jährigen Krieges noch immer nicht überwunden. Der Große Kurfürst und sein Enkel König Friedrich Wilhelm I. gaben sich sehr viel Mühe, neue Einwohner anzusiedeln und das Gewerbe zu fördern. Das Land erlebte (außer der Teilnahme an den „Nordischen Kriegen“ mit der Vertreibung der Schweden von 1676–1679) eine lange Friedenszeit. Der 28-jährige Friedrich II. übernahm 1740 ein zurückgebliebenes Agrarland. Industrie (Manufakturen) gab es kaum und die Ausfuhren beschränkten sich vor allem auf Wollgewebe, Holz und Getreide. Die Einwohnerzahl erhöhte sich 1713 bis 1740 von 1,6 auf 2,4 Mio. Preußen war schuldenfrei. Die Staatskasse, die in Fässern im Keller des Berliner Stadtschlosses lagerte, war dank der strengen Sparpolitik seines Vaters Friedrich Wilhelm I. mit acht Millionen Taler reichlich gefüllt. Nur für das Heer und seine geliebten „Langen Kerls“ hatte dieser eine offene Hand und wurde deshalb auch „Soldatenkönig“ genannt. Im Heer standen 80.000 Mann unter Waffen. Preußen rückte damit zur viertstärksten Militärmacht Europas auf. Der schon als „Aufklärer“ in Europa gefeierte Kronprinz hatte jedoch kaum die Regierung übernommen, da nutzte er die Gunst der Stunde – den Tod des römischdeutschen Kaisers Karl VI. – und die starke preußische Armee für die beiden ersten Schlesischen Kriege 1740–1742 und 1744– 1745. Das gewaltsam erworbene Schlesien kostete vielen das Leben und verzehrte erneut viele Kräfte des Landes. Deshalb setzte der König seine 1740 begonnene Besiedlungs- und Wirtschaftspolitik verstärkt fort. Er hatte ein Ministezwischen Hessenwinkel, Mahlsdorf, Glienicke und Rudow neun Maulbeerbaum-Plantagen. Seit 1753 noch vor der Gründung Adlershofs rauschten auch im heutigen Adlershofer Viertel zwischen Dörpfeld-, Wald-, Friedlander- und Wassermannstraße auf einer vom Oberamtmann Puhlmann angelegten 75 Morgen großen Maulbeerbaum-Plantage in ihren besten Zeiten die Blätter von 3.000 Bäumen. Sie wurden im speziell dafür errichteten Seidenraupenhaus den aus winzigen Eiern schlüpfenden Räupchen zum Fraße vorgelegt, die dann vollgefressen 6  8 cm groß, die begehrten Ko–  kons spannen. Diese kamen in die Cöpenicker Manufaktur, wo der über 1.000 m lange Seidenfaden abgehaspelt und verarbeitet wurde. Mit diesem wirtschaftlichen Bemühen war die „Peuplierung“ (Bevölkerung) Preußens eng verbunden. „Menschen achte ich vor dem größten Reichtum“ sagte Friedrich Wilhelm I. und sein Sohn sah das genau so. Die Einwanderungspolitik jener Zeit war sowohl auf die Erhöhung der Zahl der Einwohner gerichtet, als auch auf die gezielte Anwerbung von „Fachkräften“, d. h. von Kolonisten, die Handwerke oder Gewerbe ausübten, die in Preußen zu wenig oder nicht vorhandenen waren. Am 17.1.1749 beauftragte der König den Kriegsund Domänen-Rat der kurmärkischen Kammer Johann Friedrich Pfeiffer, Standorte für neue Dörfer im bisher kaum besiedelten Spreetal zwischen Fürstenwalde und Cöpenick ausfindig zu machen, um dort Kolonisten „anzusetzen“. Der rührige Pfeiffer hatte bereits viele Orte gegründet und kannte das Amt Cöpenick sehr gut, hatte dort auch eigene Erwerbungen getätigt. So standen bald auf seiner Vorschlagsliste u.a. Gosen, Müggelheim, Friedrichshagen, Grünau, Johannisthal und auch Adlershof. Dort, wo unser Ort entstehen sollte, finden wir auf einem Plan von 1700 die „Cöllnische Heyde“ als eine der „8 Cöpenicker Heyden“. Sie erstreckte sich von der Wendischen Spree (Dahme) zwischen Köpenick und Grünau bis zum Bach Kanne (Rixdorfer Straße beim Friedhof Baumschulenweg), von Rudow und (Alt-)Glienicke bis zur oberen Spree. Sie war ein locker bewachsener Mischwald, „trägt Birken, Elsen, Kienen (Kiefern) und wenig Eichen“, wie es in einer zeitgenössischen Beschreibung hieß. In ihr flossen der Plumpen- und der Vollkropfgraben, breiteten sich einige Laken und Feuchtgebiete aus, fingen Störche Frösche, tummelten sich Rebhühner, Hasen, rotes Wild und Rehe. Hier sollte die Wiege unseres Ortes gezimmert werden. Pfeiffer wählte als Standort den „Süßen Grundt“, ein Gebiet, in dem das Gras nicht so sehr von den Überschwemmungen der Spree betroffen und deshalb weniger sauer war. Dort bewirtschaftete seit 1740 der Landjäger des Cöpenicker Amtes Friedrich Wilhelm Bock einen Acker mit Getreideanbau und befand sich die erwähnte Maulbeerbaumplantage. Der König stimmte dem Vorschlag von Pfeiffer zu, beim Adler-Stell und an der uralten Heer- und Handelsstraße von Sachsen nach Frankfurt/Oder, ein Vorwerk des Amtes Cöpenick einzurichten. Die kurmärkische Kammer im Berliner Stadtschloss setzte am 14.4.1754 für den erfolgreichen Bewerber – dem Königlichen Lampencommissarius Christian Siwicke – einen Erb-Eigentums und Zins Kontrakt für das „Erb-Zinsgut Adlershoff“ auf,

Plan der Plantage Etablissement Adlers Hoff

rium für Handel und Gewerbe unter der Regie des tüchtigen Samuel von Marschalls eingerichtet, dem er nun als V. Departement seine ganze Aufmerksamkeit widmete, um die Wirtschaftskraft Preußens zu erhöhen. Neben der Wolltuchfabrikation rückte der Seidenbau an erste Stelle und wurde zur Chefsache. Der König forderte den Anbau von Maulbeerbäumen in Plantagen, auf Kirch- und Schulhöfen oder an Straßen, ließ sich die Ergebnisberichte über die „geernteten“ Seide vorlegen, subventionierte neue Seidenmanufakturen, prämierte gute Leistungen. Erforderliche Fachleute ließ er z. B. in den Seidenbaumetropolen Lyon und Nimes anwerben. Einige wie der Werkmeister André Simond kamen aus Lyon nach Cöpenick, wo er in der heutigen Straße Freiheit eine Manufaktur übernahm (ein Gebäude davon ist noch vorhanden). Ziel des Königs war, die überwiegend aus Frankreich oder Italien eingeführte Rohseide für die sehr begehrten Seidenerzeugnisse (Strümpfe, Kleider, Fütterung, Tapeten, aber auch Pulversäckchen) selbst zu gewinnen und zu fertigen. So gab es im „Amt Cöpenick“, d. h. in dem zum königlichen Schloss gehörenden Gebiet

www.2radcenter-gruenau.de
Umweltfreundliche E-Bikes mit neuester Technik und großen Reichweiten im Verleih! (20 €/pro Tag) Vereinbaren Sie einen Termin, wir beraten Sie gern! Rudower Str. 61, Altglienicke Telefon: 98 32 68 98 Bruno-Taut-Str. 2, Grünau Telefon: 672 15 05

24 Jahre Opel-Partner

Otto-Franke-Str. 87 | 12489 Berlin
Telefon: (030) 677 98 73 - 40 Telefax: (030) 677 59 66 Mail: autohaus-adlershof@gmx.de

Geschäftszeiten: Montag – Freitag 6.30 – 19.00 Uhr Samstag 9.00 – 12.00 Uhr

Mai 2014

Seite 9

den der König am 29.5. schriftlich bestätigte. In dieser „Geburtsurkunde“ für Adlershof wurde festgelegt, dass der Besitzer acht Büdnerfamilien „ansetzen“ sollte. Im Vertrag wurde ausdrücklich vermerkt, dass es die Hauptintension des Königs sei, das Land zu peuplieren. Das Zinsgut maß 406 Morgen (1,05 km²), davon waren 320 Acker, 80 Wiesen und 6 „Koppeln zur Hüthung“. Nachdem eine Vermessungskommission unter Leitung von J. C. Loescher einen „Plan von dem Etablissement Adlers Hoff“ angefertigt hatte, schritten zur genauen Festlegung der Gemarkungsgrenzen am 1.8.1755 Oberamtmann Puhlmann, Landjäger Bock und Siwicke das Gelände ab. Sie markierten die Grenze mit Erdhäufchen und beschrieben in einem Protokoll genau den von ihnen abgelaufenen Weg. Das gleiche geschah auch mit der 75 Morgen (0,1875 km²) großen Plantage. Der Gutsbesitzer hatte nach sechs Freijahren für die Einrichtung des Gutes 82 Taler Zins jährlich an die Domänenkasse zu zahlen. Die Maulbeerbaum-Plantage,

Adlershof von 1763 (Zeichnung Hinte)

für die ein gesonderter Vertrag galt, musste von den Gutsbesitzern übernommen und dafür weitere 10 Taler Zins entrichtet werden. Zu den Siwicke zugesprochenen Rechten gehörten auch die Brau-, Branntwein- und Mahlgerechtigkeit. Gegen das Braurecht protestierten die Köpenicker erfolgreich. Sie wandten ein, dass sie bereits Bier brauen und so eine ungerechtfertigte Konkurrenz bekommen. Mit dem barocken Neubau

des Schlosses ab 1677 gab es auch eine Brauerei auf dem Schlosshof, die das „Köpenicker Moll“ braute. (In dieser Tradition steht heute die „Kleinste Brauerei Deutschlands“ auf dem Schlossplatz, die das „Moll“ wieder anbietet.) Gutsbesitzer Christian Siwicke begann mit viel Fleiß sein „Etablissement“ einzurichten. Es gab viel zu tun, in zwei Jahren sollte alles fertig sein. Er musste Gebäude für den Gutsbetrieb errichten, ein Wohnhaus (18,8 x 11,3 und 3,14 m hoch) mit zwei Flügeln, Ställen für Pferde und Ochsen, dem Kornboden (12,5 x 9,5 m) sowie zwei offenen Brunnen, ein Gehege mit Torwegen für die Gehöfte, den Vorwerksgarten und für die Colonistengärten. Für die Bauten bekam Siwicke vom Amt rd. 1.200 Stück Kiefernholz aus der Heide sowie 20.000 Dachsteine per Kahn geliefert, für die er keinen

Zoll an der Zugbrücke beim Cöpenicker Schloss („Lange Brücke“) bezahlen brauchte. Die DoppelWohnhäuser für die Büdnerfamilien (15  7,5 m) waren nach vorx  gegebenem Muster zu erbauen und wurden mit Stroh gedeckt. Schließlich sollte so bald wie möglich mit der Feldbestellung begonnen werden. Der König brauchte dringend Nahrungsmittel für die Bevölkerung und seine rd. 200.000 Mann starke Armee. Nach dem Verlust von rd. 500.000 Menschen (10 % der Einwohner) in den beiden schlesischen Kriegen, gelang es durch seine forcierte Einwanderungspolitik die Bevölkerung bis 1748 deutlich zu erhöhen. Sie musste aber auch ernährt werden, was verschiedene Missernten erschwerten. Der König sah in dem, was die Erde hervorbringt, den wahren Reichtum. Siwicke musste sich also sputen. Dazu war das Heideland urbar zu machen und die Büdner schnell „anzusetzen“. wird fortgesetzt
Rudi Hinte

150 Testpersonen
für Siemens Hörsysteme gesucht!
Als Testhörer suchen wir Personen:
• die noch kein Hörsystem tragen • die beim Sonntags-Tatort nicht alles verstehen • eine Lösung suchen, die für andere kaum sichtbar ist • die denken, dass Brille und Hörgerät zusammen schlecht zu tragen sind • die glauben, dass Hörsysteme heute immer noch beige, groß und unpraktisch sind

Gleich anmelden und Testgeräte sichern!

Ihr Teilnahme-Coupon
Ja, ich möchte teilnehmen:

Name

ilne Begrenzte Te

lden! Gleich anmehmerzahl

Albert-Einstein-Straße 4 In 12489 Berlin / Adlershof fü Kürze wie der r Sie da: Tel. 030 - 639 22 437 Flo Brückenstr. 2 12439 Berlin / Schöneweide Tel. 030 - 636 4646

rianBerlin Geyer-Str. /Adle rshof 109

Hörakustikermeisterin Kornelia Lehmann

www.hoerakustik-lehmann.de

Seite 10

Nr. 241

Veranstaltungen im KIEZKLUB
Im „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; geöffnet: Mo–Fr 9–17 Uhr) sind alle richtig, die gern in Gemeinschaft ihren Interessen nachgehen möchten. Dort treffen sich viele Gruppen, wie Chor, Malkurs, Textiles Gestalten, Wachsmalerei, Filzen, Schneidern, Tai Chi, Qigong, Tanzgruppen, Computerkurse. Weitere Informationen unter www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten.htmlet und Tel.: 90297-5767 (auch für Anmeldungen). Außerdem bietet das Mai-Programm: 5.5., 18.30 Uhr:	 Finissage zur Ausstellung Aquarelle 	 von Karin Raphael 7.5., 14.30 Uhr:	 Tanz mit Reimar Paschke (Eintritt: 2,50 €) 13.5., 10.00 Uhr:	 Rundgang bei der BERLIN CHEMIE AG 	 (nur nach Voranmeldung in KIEZKLUB) 28.5., 14.30 Uhr:	 Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €)

Mit dem Seniorenbus im Mai unterwegs
6.5.: Tulpenschau Tulipan Sparziergang durch den Britzer Garten mit anschließendem Restaurantbesuch (Eintritt: 3 €, erm. 1,50 €, Fahrkosten 15 €) 20.5.: Einkaufsbummel in Polen Es wird der Markt in Küstrin oder Slubice besucht, danach Mittagessen in einer Gaststätte. (Fahrkosten 24 €) 28.5.: Gut Hesterberg Auf dem Bauernhof können Bio-Lebensmittel (Fleisch- und Wurstwaren) eingekauft, sowie ein leckeres Essen zu sich genommen werden. (Fahrkosten 23 €)

Angebote des Selbsthilfezentrums
Das Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70, Tel. 631 09 85) lädt zur Teilnahme an verschiedenen Angeboten ein. Am 26.5. wird um 17 Uhr zur Veranstaltung „Osteoporose – Prävention und Behandlung“ eingeladen. Bei den Informationen über die wichtigsten Präventionsmaßnahmen stehen die Bedeutung von geschlechts- und altersangepasstem Muskeltraining zum Erhalt der Knochenmasse und eine entsprechende Ernährung, die den Knochenstoffwechsel unterstützt, im Vordergrund. Am 2.6. ab 17 Uhr gibt es beim Thema „Mehr Zeit für meinen pflegebedürftigen Angehörigen, trotz eigener Berufstätigkeit“ Hinweise wie sich Beruf, eigene Familie und Pflegeverantwortung sich miteinander vereinbaren lassen. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung des Familienzeitgesetzes. Interessenten werden um vorherige Anmeldung unter Tel. 226 848 02 gebeten.	 A. Tatarevic

Ratgeber neu erschienen
Der neue Ratgeber „Soziales und Gesundheit“ für den Bezirk Treptow-Köpenick ist erschienen. In bewährter Zusammenarbeit mit dem „Schock Verlag“ wurde auch für 2014 eine aktualisierte und überarbeitete Auflage des Ratgebers für Soziales und Gesundheit erstellt. In ihm sind alle wichtigen Informationen über die Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit enthalten. Ergänzend enthält er auch Informationen über Einrichtungen und Anbieter, die für das Bezirksamt als Träger der Sozialhilfe, eine Vielzahl von Leistungen erbringen. Beiträge aus den DRK Kliniken Köpenick und dem Krankenhaus Hedwigshöhe z. B. zu den monatlich stattfindenden Informationsveranstaltungen für Patienten runden das Bild ab. Der Ratgeber ist in Einrichtungen des Bezirksamtes Treptow-Köpenick kostenlos zu erhalten.
Printmedienwerbung? designstudio-lange.de

Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9 – 13 Uhr unter 625 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl/Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9.00 und 10.30 Uhr abgeholt. Bei Polenfahrten zwischen 8.00 und 9.30 Uhr. Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr VdK-Team!

Berliner Vorsorgevollmacht | Folge 2
In Folge 1 (s. Ausgabe Nr. 240) gab Dr. Zacharias Auskunft zum Thema Vorsorgevollmacht und erläuterte die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. die persönlichen Angaben und Festlegungen. Im folgenden Text erfahren Sie mehr über die Erteilung der Vorsorgevollmacht. Fortsetzung von Folge 1 Mir ist bewusst, dass diese Vorsorgevollmacht keine Patientenverfügung oder ein Patiententestament ersetzt oder überflüssig macht. Eine Vollmacht für medizinische Angelegenheiten ist in diesem Formular nur teilweise enthalten. Für Grundstücksgeschäfte wird eine notarielle Beurkundung von Vollmachten verlangt. Solche Geschäfte sollen die von mir Bevollmächtigten jedoch nicht vornehmen. Sie sollen für mich auch keine Verbraucherkredite vereinbaren. Ich erteile diese Vollmachten, weil ich die gerichtliche Bestellung eines Betreuers vermeiden will. Sollte trotz dieser Vorsorgevollmacht ein Gericht die Bestellung eines Betreuers für nötig halten, so soll diese Vorsorgevollmacht auch als Betreuungsverfügung verstanden werden. Die von mir ausgewählten Vertrauenspersonen sollen als Betreuer eingesetzt werden. Notfalls soll das Gericht einen Kontrollbetreuer bestellen. Es ist mein ausdrücklicher Wunsch, dass ein Betreuer oder Kontrollbetreuer nicht berechtigt sein soll, die von mir erteilten Vollmachten zu widerrufen. Sollte ein solcher Widerruf dennoch erfolgen, soll das zuständige Betreuungsgericht einen von der Rechtsanwaltskammer vorgeschlagenen Fachanwalt für Familienrecht als Zusatzbetreuer mit der Aufgabe bestellen, nach Prüfung der Sach- und Rechtslage die von mir erteilten Vollmachten wiederherzustellen. Die nachfolgende Vollmacht räumt den von mir Bevollmächtigten erhebliche Rechte ein. Soweit eine beispielhafte Aufzählung folgt, soll diese den Umfang der Berechtigung hervorheben, ohne eine Einschränkung zu bewirken. Hiermit bevollmächtige ich jeweils einzeln (Name, Anschrift, Telefon): eine oder mehrere Personen sind zu benennen Die von mir Bevollmächtigten vertreten mich insbesondere in folgenden Bereichen: 1.	Vermögen 2.	Behörden und Gerichte, Post und Telekommunikation 3.	Gesundheitssorge 4.	Aufenthalt, Wohnungsangelegenheiten, Heim und Hospitz •	 Zusatzvollmacht für einen Kontrollberechtigten www.wirtschaftsrecht-adlershof.de

POST-SHOP
Kerstin Teichert
Die Post öffnet ab 6.30 Uhr!
Dörpfeldstr. 53 12489 Berlin-Adlershof Tel.: (030) 67 82 48 22 Unsere Angebote: ▪ Postservice ▪ Schuhreparatur ▪ Tabak und Zigaretten ▪ Zeitschriften und Schreibwaren ▪ Fahrkarten (keine Monatskarten) ▪ kleiner Imbiss

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 6.30 – 17.00 Uhr Samstag von 9.00 – 12.00 Uhr

Mai 2014

Seite 11

Rundum Wohlfühlen
In Adlershof gibt es ein neues Kosmetikstudio für Frauen und Männer, die es mögen, etwas für ihr Wohlbefinden und auch das der Haut zu tun. Frau Zimmermann ist ausgebildete Kosmetikerin (HWK). Sie geht auf die Kundenwünsche und Probleme ein. Bei den Behandlungen wird großen Wert auf die Anwendung der richtigen Produkte gelegt. Ab vier Personen werden Seminare zu den Themen Celluite, Anti-Aging, Beauty-Abende mit Live-Präsentationen an Modellen sowie für Jugendliche Beratung und Pflege bei Hautproblemen angeboten. Ferner bietet sie Maniküre, Pediküre, Massagen für Gesicht, Dekolleté, Rücken, Hände und Füße an. Regelmäßige Weiterbildung ist für Frau Zimmermann selbstverständlich. Sie ist sehr naturverbunden und interessiert sich für gesundes Leben und für eine ausgewogene Ernährung. Sie können sich auf der Website www.wunderbar-kosmetik.de einen Überblick über das Angebot des neuen Kosmetikstudios verschaffen. M. Kuminek

Veranstaltungen bei „Nelte 26“
Das Begegnungszentrum „Nelte 26“ der WG Treptow Süd eG. in der Neltestraße 26 lädt alle ein, Freizeit und Kultur an der Köllnischen Heide zu erleben. Da wir nicht alle Veranstaltungen veröffentlichen können, erhalten Sie weitere Informationen unter Telefon 20 38 32 28. Unter dieser Nummer werden auch die erwünschten Anmeldungen entgegengenommen. Dem Mai-Programm entnehmen wir, dass am 26.5. ab 17 Uhr der Sänger Alf Weiss auf charmante Weise Schlager und Musik zum Tanzen präsentiert. W. W.

Lady’s Stammtisch e. V. mit neuem Vorstand
Im März fand die Wahl des neuen Vorstandes statt. Zukünftige Ansprechpartner sind nun Jana Denner (Präsidentin des Lady’s Stammtisch e. V. und Inhaberin der Firma Denner Immobilien & Standortanalysen), Heike Thiele (stellvertretende Präsidentin und Finanzdienstleiterin), Regina Rogge (Schatzmeisterin und Inhaberin einer Steuerberatungskanzlei) und Iris Bosse (Schriftführerin und Inhaberin eines Kosmetikstudios). Es wird auch in Zukunft sicher regen Austausch geben, wie es Frauen gelingt, Unternehmertum, Familie und Ehrenamt zu vereinbaren und kritische Situationen zu meistern. Der Ladys Stammtisch e. V. organisiert monatliche Veranstaltungen zu diversen Themen. Die „Lady’s“ sind stets daran interessiert, andere Frauen zu ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ihr Netzwerk um unternehmerisch tätige Frauen zu erweitern. Egal wie groß das Unternehmen ist, welcher Branche es angehört, wo es angesiedelt ist, welche Konfession die Unternehmerin hat oder welchen Beruf sie ausübt – als „Lady“ ist sie herzlich willkommen. Kontakt: Lady's Stammtisch e.V., Volmerstraße 5, 12489 Berlin, Tel.: 53 02 67 12 www.ladiesstammtisch.com

Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit, ohne den niemand wirklich schön sein kann. Sophia Loren Was wäre Schönheit ohne die „inneren Werte“?, abgeleitet aus dem Zitat von Sophia Loren. Trotzdem können wir was für die Schönheit und für das Wohlergehen der Haut tun. Sie ist unsere äußerste Hülle – und ebenso stark wie zart. Sie ist das größte Organ unseres Körpers (ca. 2 m2) und macht 14 kg unseres Körpergewichts aus. Unsere Haut ist Schutzschild, Stimmungsanzeiger, Sinnesorgan, Temperatur- und Feuchtigkeitsregler zugleich.

Installations- und Meisterbetrieb

100 Jahre – Tradition hat Zukunft
914 Seit 1 rlin in Be
Gas – Wasser – Heizung
Unsere Leistungen: • Barrierefreie Bäder, Umbau auf altersgerechte Nutzung • Heizungsbau und -modernisierung • Planung und Durchführung von Bädern • Beratung zu den Themen: Regenerative Energien, Wassernutzung, Solar und Gas Öffnungszeiten unserer Ausstellung: • Mo – Do 9.00 – 18.00 Uhr • Fr 9.00 – 16.00 Uhr • Das Büro ist ab 6.30 Uhr besetzt.

Dörpfeldstraße 14 Telefon 677 15 93

Besuchen Sie unsere Ausstellung und überzeugen Sie sich selbst von unserem kompetenten Service von der Planung bis zur Ausführung.

Im Juni findet unser 100jähriges Firmenjubiläum statt.

Seite 12

Nr. 241

Rückbau des „Birkenwäldchens“ hat begonnen
Schon oft haben wir über das Gezänk um die historische Sportanlage „Birkenwäldchen“ aus dem Jahre 1926 berichtet. Ehemals mühsam gebaut von den 270 „Turnbrüdern“ um Otto Kochrübe vom ältesten Adlershofer Sportverein „Männer-Turn-Verein Adlershof von 1888 e.V. (MTV)“. Noch vor fünf Jahren vom Landessportbund Berlin zur „Sportstätte des Monats“ gekürt, war das „Birkenwäldchen“ immer eine der schönsten Sportanlagen Berlins, sport- und umweltgerecht in die Natur eingebunden. Ein Jahr später störte sich das Berliner Abgeordnetenhaus nicht daran und entwidmete die Sportanlage gemäß Sportförderungsgesetz mit Ausnahme der Hundesportanlage und dem 1953 im NAW entstandenen Gebäudekomplex. Die Fläche sollte aufgeforstet wieder Bestandteil des geliebten Erholungswaldes „Cöllnische Heide“ werden. Die nicht geringen Kosten für den Rückbau durfte das „reiche“ Bezirksamt Treptow übernehmen. Die Zeit verging, auf dem ehemals gepflegten Naturra-

Alles neu macht der Mai – auch im Britzer Garten
Zu vielfältigen Erlebnissen sind im Mai Erwachsene mit Kindern in den Britzer Garten eingeladen. Das beginnt am 1.5. an den Teichen auf der Suche nach Kaulquappen, Fröschen und Kröten (Treff: 10 Uhr, Eingang Sangerhauser Weg; Anmeldung: 90277-3000). Am 9.5. sind dann alle zum nächtlichen Streifzug eingeladen, um Fledermaus, Fuchs und Nachtfalter zu beobachten (ab 20.15 Uhr, Eingang Mohriner Allee; Anmeldung: 90239-2433). Tausendfüßlern, Regenwürmern und Co. gilt am 10.5. ab 10.30 Uhr das Interesse. Ab 14 Uhr widmet man sich dem Tiernachwuchs am und im Wasser (jeweils Treff: Eingang Sangerhauser Weg; Anmeldung: 90277-3000). Wie spannend Kräuter sind und wie sie schmecken erfährt man am 17.5. (Treff: 11 Uhr, Ökolaube; Anmeldung: 90277-3000). Am 24.5. erfährt man einiges über „Erfindungen der Natur“ (Treff: 11 Uhr, Eingang Sangerhauser Weg; Anmeldung: 90277-3000). Bei der 4. Langen Nacht der Familie am 24.5. ist man nachtaktiven Tieren auf der Spur (Treff: 20 Uhr, Eingang Mohriner Allee; Anmeldung: 7033020). Zum Vogelkonzert wird am 1.5. eingeladen (Treff: 7 Uhr, Eingang Sangerhauser Weg; Anmeldung: 90277-3000). Am 4.5. will man sich am Gesang von Nachtigall und Mönchsgrasmücke erfreuen (Treff: 9 Uhr; Eingang Buckower Damm). Die Vielfalt der Blüten an Bäumen und Sträuchern wird am 4.5. präsentiert (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 9.5. gilt das Interesse den Brutvögeln in der Tempelhofer Freiheit (Treff: 18 Uhr, Haupteingang Columbiadamm). Tipps zum Beginn der Gartensaison und auch Pflanzen erhält man am 11.5. von 11–15 Uhr im Freilandlabor und der Ökolaube. Wie sich aus den jungen Blättern vieler Wildpflanzen ein schmackhafter Salat zubereiten lässt, erfährt man am 18.5. (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). In der kostenfreien Reihe „Natur für Senioren“ werden am 18.5. Wasservögel mit ihrem Nachwuchs beobachtet (Treff: 11 Uhr; Eingang Mohriner Allee). An der Vielfalt der Wiesengewächse im Britzer Garten kann man sich bei einer Führung am 25.5. erfreuen (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 1.6. wird die Vielfalt der Vogelarten, die sich an den Teichen aufhalten, beobachtet (Treff: 9 Uhr; Eingang Buckower Damm). Im Ausstellungspavillon sind „(Un-) Geliebte Nachbarn“ wie Hornissen, Hummeln, Wespen & Co. zu sehen. Der Ausstellungspavillon ist Di  –Fr 12–17 Uhr, Sa 11–18 Uhr und So –17 10  Uhr geöffnet und über den Eingang Buckower Damm erreichbar. Die Möglichkeit der Anmeldung und weitere Informationen –16 erhält man werktags von 9  Uhr unter Telefon: 703 30 20. W.W.

Foto: Helmut Prochnow

sen-Großspielfeld sprossen Wildkräuter einen halben Meter hoch und die Anlage verwahrloste. Inzwischen gaben die Sportfreunde des „SV Berlin-Chemie Adlershof e.V.“ den Kampf um die Sportanlage auf. In der ersten Märzwoche begann das letzte Kapitel der ehemaligen Sportanlage. Mitarbeiter des Grünflächenamtes entfernten mit Baumaschinen den Porphyrbelag der 400-Meterbahn, türmten riesige Berge zur Abfuhr auf. Nun warten wir gespannt auf den Fortgang der Arbeiten durch das Forstamt Köpenick und warten auch auf den freien Zugang der neuen Waldfläche ohne Zaun.
Helmut Prochnow

Kinder in die Bibliothek
Die Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) lädt Kindergruppen bis zur 3. Klasse mittwochs um 10 Uhr zu verschiedenen Veranstaltungen ein: 7.5.: Illustrator Karl-Heinz Appelmann („Schweineschule“) erläutert: „Wie kommt das Bild ins Buch?“; 14.5.: Andersens Koffertheater zeigt „Das Feuerzeug“ (Eintritt: 2 €); 21.5.: Gunnar Kunz („Schnatzelschnapf“) lässt wissen: „Wie kommt die Welt in meinen Kopf?“ Auf Nachfrage (Tel.: 90 297-5731) finden sicher einzelne Kinder mit Begleitung auch ein Plätzchen.

Wäscherei Dirk Szubiak
•	 •	 •	 •	 	 	 •	 	
▲

Haushaltswäsche	–	schrankfertig Wolldecken,	Steppdecken Haustourendienst Gardinenexpress morgens	ab,	mittags	ran ohne	Aufpreis Unser neuer Service: Fenster	putzen

Tel.	 030 / 671	72	47

Angebote auch für Hotels, Wohnanlagen und Großkunden Dörpfeldstraße	 74	 	 Montag	bis	Freitag	 9	-	18	Uhr		 Johanna-Tesch-Str.	42a	 Montag	bis	Donnerstag	 6	-	15	Uhr

Hier im Ortsteil Adlershof entsteht Ihr neues zu Hause.

RADICKE

• 10 Eigentumswohnungen mit 2 – 4 Zimmern • Wohnfläche zwischen 78 m² – 134 m² • Loggien oder Terrassen hof- und straßenseitig, EG-Wohnung mit Privatgarten • KfW-Effizienzhaus 70, BHKW + Bio-Gas • Aufzug und PKW-Stellplätze
Kontakt: Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH • www.radicke22.com • info@radicke22.com T. 030 810 310 830 oder 0173 20 20 358

Mai 2014

Seite 13

Herzliche
Ganz herzlich beglückwünschen wir im Mai am 6.5. zuerst Ilse Schulz, die nach dem 73. Hochzeitstag im Vormonat nun ihr 99. Wiegenfest begehen kann. Glückwünsche zum 96. Erdenjubiläum erhält am 12.5. Elsbeth Hanke. Gratulationen zum 94. Tag der Geburt übermitteln wir am 26.5. Elli Wurziger. Auf 93 erfüllte Lebensjahre blicken am 6.5. Kurt Schielke, am 20.5. Erika Schmidt, am 21.5. Helene Pastewski und am 23.5. Käte Heining zurück. Zu ihrem 91. Geburtstag gratulieren wir am 10.5. Bertha Koch und am 29.5. Waltraut Littmann. In den Kreis der 90-jährigen werden am 8.5. Elfriede Mauer, am 10.5. Gerda Wilke und am 26.5. Marie-Luise Itzel aufgenommen. Beste Wünsche für jeden neuen Tag! Ihr 85. Lebensjahr vollenden am 1.5. Helga Müller, am 6.5. Christel Löwenstein, am 8.5. Kurt Eisner, am 12.5. Dr. Manfred Nieber, am 17.5. Erika Fröhling und Gertrud Lehmann, am 22.5. Dr. Roland Gründel, am 23.5. Horst Mönnig, am 29.5. Hannelore Voß sowie am 30.5. Wolfgang Geisler. Beste Wünsche für viele weitere frohe Tage! Den 80. Tag der Geburt bege-

Glückwünsche
hen Inge Dietrich (1.5.), Horst Werner (3.5.), Christa Wegner und Heinz Dathe (6.5.), Irene Brünnler (10.5.), Heinz Otto (13.5.), Jutta Mühmel (16.5.), Christel Tappe (17.5.), Gisela Friese (22.5.), Helga Busse und Renate Schreck (23.5.), Ingeburg Rothe (24.5.) sowie Brigitte Gürcke (30.5.). Wir gratulieren allen herzlichst! Wir übermitteln allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr beste Wünsche für Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.
1 3 5 7

Unsere Rätselecke
Bandrätsel
Aus den Buchstabengruppen: – AC – AG – BI – BO – EN – ER – ER – ER – ER – ES – FU – HE – HE – LE – LE – LE – LT – MA – MO – NI – RE – SP – TU – WE – sind 12 sechsbuchstabige Wörter zu bilden, von denen jeweils zwei ein gemeinsames Buchstabenpaar haben, das selbst zu finden ist. Die farbigen Felder ergeben einen öffentlichen Zeitgeber. Rätselautor: Wolf Will
9 11 13 15

Anzeigengestaltung? 030 56 59 02 67

1 – 2	 Grönlandbewohner; 3 – 4	 zweiteiliger Badeanzug; 5 – 6	 Singvogel; 7 – 8	 Runzel, Rinne; 9 – 10	 Ruderbootsklasse; 11 – 12	 oberdeutsch für Schmerz, Krankheit; 13 – 14	 Bauhandwerker; 15 – 16	 Abdrücke, Fußstapfen; 17 – 18	 Aufstand, Chaos; 19 – 20	 Halbaffe; 21 – 22	 Pädagoge; 23 – 24	 rotierendes Werkzeug
17 19 21 23

2

4

6

8

10

12

14

16

18

20

22

24

Auflösung des Rätsels aus der April-Ausgabe: Nacht, Angst, Tennis, Ufer, Rand, Wirt, Innen, Saft, Stumpf, Eimer, Nebel, Schein, Creme, Hand, Abend, Feuer, Tank, Erbsen, Nagel. Die Naturwissenschaften kann man in den Instituten der Humboldt-Universität in Adlershof studieren.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Auf einmal bist Du nicht mehr da. Im Herzen bleibst Du uns immer ganz nah, denn was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht verlieren.

Ingeburg Lorenz
* 25.02.1934

† 21.04.2014

In tiefer Trauer Edgar Lorenz Kinder, Enkel und Urenkel
Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 15. Mai 2014, um 13.00 Uhr auf dem Friedhof Berlin-Adlershof, Friedlander Straße 156, statt.

Ruta Zimmermann Staatlich anerkannte Kosmetikerin Arndtstrasse 6 12489 Berlin | Adlershof Telefon: +49 30 4000 65 75 Mobil: +49 179 6 98 74 98 E-Mail: rz@wunderbar-kosmetik.de Montag bis Freitag: 9.30 - 19.30 Uhr Samstags auf Nachfrage Weitere Termine nach Vereinbarung. www.wunderbar-kosmetik.de

Neueröffnung Büchner Eck
17. Mai 2014 ab 17 Uhr
Mo, Di Mi, Do Sa So

Unsere Grillangebote
gewürzte Nackensteaks .................................................................................. kg 9,90 € marinierte Lammsteaks................................................................................. kg 39,90 € gewürzte Fleischspieße .................................................................................... kg 8,90 € Schaschlik ............................................................................................................................. kg 8,90 € Adlershofer Rostbratwurst ...................................................................... kg 8,90 € Bärlauch Bratwurst............................................................................................. kg 8,90 € Tomaten-Mozzarella Bratwurst ....................................................... kg 8,90 € marinierte Hähnchenbrustfilets ..................................................... kg 9,90 €
Inh. Detlef Ritthaler • Dörpfeldstr. 13 • 12489 Berlin • Tel. 677 45 38

• deutsche Küche • Feierlichkeiten • Cateringservice • warmes & kaltes Büffett

Ruhetag 16 – 23 Uhr 12 – 23 Uhr 12 – 22 Uhr

Besser reservieren: 030 677 23 20

Seite 14

Nr. 241

Mitten im Reich der Mitte
Maximilians Kolumne – ein junger Adlershofer berichtet
von Han-China bald aussichtslos. Ein weiteres Mittel ist die oberflächliche Akzeptanz und sogar Förderung der einheimischen Kultur, die allerdings nur in dem Rahmen erfolgt, den die Regierung im fernen Peking für angemessen hält. Einen natürlichen Platz in der Gesellschaft hat insbesondere die für die Einheimischen so wichtige Religion dadurch meiner Meinung nach nicht. Ich bin leider nicht gut genug mit dem Islam vertraut, um den Anblick auf dem Foto sicher einordnen zu können. Richtig glücklich wirkt die an dem chinesischen Wohnhaus klebende Moschee auf mich aber nicht.
Euer Maximilian Rutz
Foto: Maximilian Rutz

Veranstaltungen im FEZ
10./11.5. Mal den Wa(h)l! Eine kleine Länderreise durch Europa Familien und Kinder können in vielfältigen Spiel- und Erlebnisarealen, interessanten MitmachAngeboten, Bühnendarbietungen sowie kulinarischen Spezialitäten Europa in seiner Vielfalt der Kultur, Länder und Menschen näher kennenlernen. Highlight: Kunstaktion „Mal den Wa(h)l“ zum Mitmachen. Eintritt: 2 € | Familienticket 6,50 € FEZ, Straße zum FEZ 2, Telefon: 53 07 10

Die chinesische Krim China ist ein Vielvölkerstaat. Unter den rund 1,3 Milliarden Chinesen lassen sich 56 verschiedene ethnische Gruppen ausmachen. Die Han-Chinesen bilden mit über 90 % eine überwältigende Mehrheit. Nach Tibet war ich letzten Monat in Xinjiang, einer weiteren offiziell autonomen Provinz im Westen Chinas, in der die muslimische Minderheit der Uiguren für mehr Unabhängigkeit kämpft. Kämpfen ist leider das richtige Wort, denn im Gegensatz zu den Tibetern, die meist um mediale Aufmerksamkeit ringen und im schlimmsten Fall sich selbst anzünden, haben uigurische Terroristen vor kurzem wieder ein Blutbad mit 34 Toten angerichtet. Obwohl solche Taten aufs Schlimmste zu verurteilen sind, könnte man sich überlegen, woher die separatistischen Bestrebungen kommen. Das vielleicht subtilste und trotzdem mächtigste Werkzeug der chinesischen Regierung ist sowohl in Tibet als auch in Xinjiang die Umgestaltung der Bevölkerungsstruktur, wobei massenhaft Han-Chinesen in die umstrittenen Gebiete angesiedelt werden. In Xinjiang ist deren Anteil seit 1953 von unter 10 % auf über 40 % gestiegen. Dank dieser Entwicklung wäre selbst ein hypothetisches Volksreferendum über eine Abspaltung

Späth’er Frühling ˗ Frühlingsfest im Blütenmeer
„Fernöstlicher Zauber“ – so lautet der Titel der Sonderausstellung des Frühlingsfestes in den Späth’schen Baumschulen am 3./4.5 von 9 – 18 Uhr. Die Blütenvielfalt der heimischen Region lädt zur Entdeckungsreise ein. Blühende Raritäten aus Asien, neue japanische Ahornsorten, faszinierende Magnolien und vieles mehr gilt es zu erkunden. Gärtnereien, Handwerksbetriebe, das frühlingshafte Späth-Arboretum der Humboldt-Universität und rund 150 Aussteller bitten zum Spaziergang über das Gelände. 250 Tulpensorten aus aller Welt, zeigen noch ihre Pracht. Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg und Musiker Karsten Noack gehen mit der „Posaune im Garten“ und im Gespräch mit ihren Gästen auf musikalische und gärtnerische Erkundungstour. Eine Fotoausstellung „Kunst und Natur“ gibt Einblicke in faszinierende Welten. Der Berliner Modedesigner Stephan Griese stellt Hemden mit floralen Motiven vor, jedes ein Unikat! Floristin Sabine Strauch (Blumenwerkstatt „SonnenBlau“) zeigt in Workshops die Kunst des Blumenbindens. Pflanzenexperte Peter Bartos von radioBERLIN 88,8 ist mit Tipps zur richtigen Pflanzen- und Gartenpflege zur Stelle. Der Kräutergarten „Kräuter, Kunst und Krempel“ wird zum Garten der Sinne und Skulpturenkünstler Franz Christanell läutet mit neuen Kunstwerken den Frühling ein. Das Frühlingsfest ist auch Auftakt für den Späth’en Weingarten: Von Anfang Mai bis Ende September schenken Winzerfamilien aus den deutschen Weinanbauregionen im wöchentlichen Wechsel vor dem Hofladen ihre Weine aus. Eintritt: 5 € (bis 16 Jahre frei)

Sprechzeit im Straßen& Grünflächenamt
Seit 1.4. gibt es in den Fachbereichen Grün- und Tiefbau auf Grund der geringen Inanspruchnahme keine festgesetzten Sprechzeiten mehr. Bürger(innen), die während der regulären Dienstzeiten (Kernzeit 9  –15 Uhr) die Fachbereiche aufsuchen, werden selbstverständlich bedient. Wird ein spezieller Ansprechpartner gewünscht oder kann der Kontakt nicht in der Kernzeit aufgenommen werden, sollte vorab ein Termin vereinbart werden. Kontaktaufnahmen für Hinweise, Kritiken, Nachfragen sind weiterhin über Telefon und E-Mail möglich. Fachbereich Grün: Tel.: 90297-5823; gruenflaechenamt@ba-tk.berlin.de Fachbereich Tief: Tel.: 90297-5501; info-tiefbauamt@ba-tk.berlin.de

Rote Sonnenblumen für Treptow-Köpenick
Unter dem Motto initiiert Matthias Schmidt, die Aktion „Rote Sonnenblumen für Treptow-Köpenick“ und ruft die Bürger(innen) auf, die Samen zum Wachsen zu bringen. Jede(r) kann mitmachen, die Sonnenblumensamen können entweder kostenfrei bestellt oder im Wahlkreisbüro „Schmidts Ekke“ in der Ekkehardstraße 1 in Baumschulenweg abgeholt werden. Wer meint die schönste Sonnenblume zu haben, kann Preise gewinnen. Einfach ein Bild bis zum 31. August an matthias. schmidt@bundestag.de schicken.

R e c h t s a n w a lt s k a n z l e i
Allgemeines Privatrecht • Arbeitsrecht • Baurecht • EDV-Recht • Erbrecht Familienrecht • Gesellschaftsrecht • Gewerberecht • Grundstücksrecht Haftpflichtrecht • Handelsrecht • Insolvenzrecht • Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht • Kaufrecht • Patent- und Markenrecht • Medienrecht Miet- und Pachtrecht • Öffentliches Abgabenrecht • Unternehmensrecht Urheberrecht • Verbraucherrecht • Vergaberecht • Versicherungsrecht Vertragsrecht • Verwaltungsrecht • Wettbewerbsrecht • Wirtschaftsstrafrecht

D R . Z AC H A RIA S

§
Fon: 63924567

w w w. w i r t s ch a f t s r e ch t - a d l e rs h o f. d e

Mai 2014

Seite 15

Das Sporttaucher-Museum begrüßt seine Besucher

34. Skatspiel des Jahres
Im März kamen 29 Damen und Herren zum Traditionstreffen der Adlershofer Skatspielfans in die Kleingartengaststätte „Zur Linde“. Es entstand parallel zum „Fußballspiel des Jahres“ zwischen Lehrern und Schülern der 10. Oberschule in Adlershof. Bekannte Skatfreunde wie Ex-Torwart des 1. FC Union Wolfgang Matthies gehörten wieder zu den Aktiven. Vier Stunden wurde um jeden Punkt gekämpft. Dr. Tilo Rosenkranz, einst Sportlehrer an der 25. Oberschule in Adlershof, gelang als seltenes Meisterstück ein Grand ouvert (mit aufgedeckten Karten), das erste in unserer 17-jährigen Geschichte. Er erreichte trotzdem „nur“ den dritten Platz der Gesamtwertung. Gesamtsieger wurde zum zweiten Mal Gerd Wenzel. Das 35. Skatspiel findet am 22.11.2014 ab 15 Uhr wieder in der Gaststätte „Zur Linde“ statt. H. Kopittke

Drei Meistertitel für Ringermädchen
Insgesamt neun Berliner Mädels nahmen die Herausforderung einer Deutschen Meisterschaft an und wollten in Demmin Edelmetall erkämpfen. Sechs Mädchen von Luftfahrt und drei Mädchen vom VfL Tegel starteten als Berliner Ringer-Team. Ein historisches Ergebnis erkämpften die Ringermädchen aus Berlin und dem Leistungszentrum Ringen Frankfurt (Oder): Lisa Ersel (43 kg), Janny Sommermeyer (46 kg) und Debora Lawnitzak (56 kg) holten gleich drei Deutsche Meistertitel, nachdem sie souverän ihre Vorrundenbegegnungen gewannen. Ein herzlicher Glückwunsch den Ringermädchen von SV Luftfahrt Ringen und ihrem Trainer Marco Mütze, sowie der Eliteschule des Sport’s Frankfurt (Oder) und den Trainern um Maik Bitterling zu diesen Erfolgen.

Am 18.5. um 11 Uhr wird anlässlich des internationalen Museumstages im Klubhaus des Tauchsportklubs Adlershof im „ProSport 24 e.V.“ das Sporttaucher-Museum in der Wendenschlossstr. 420 festlich eröffnet. Zum Rahmenprogramm gehört die Vorführung alter Filme aus der Geschichte des Sporttauchens sowie die Möglichkeit zum Tauchen mit einer alten Helmtauchausrüstung. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Die

Vorübergehende Spielplatzschließung
Das Straßen- und Grünflächenamt informiert, dass der Adlershofer Spielplatz in der Wassermannstraße 72 (s. AZ 238) für wenige Wochen gesperrt werden muss, da die Rasenfläche anzulegen ist. Um den Zeitraum möglichst kurz zu halten, wird durch die Auszubildenden des Amtes Rollrasen ausgelegt.

Idee für ein Sporttauchermuseum entstand bei einem Treffen der „Alten Karpfen“, einer jährlichen Zusammenkunft von ehemaligen Tauchkameraden des Vereins, die mit Geräten der Marke Eigenbau tauchten. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder alte Erinnerungsstücke (selbstgebaute Masken, alte Tauchanzüge, selbstentwickelte Atemregler) mitgebracht und dem Verein zur Verfügung gestellt. In mühevoller Kleinarbeit wurden die alten Tauchgeräte von Otmar Richter und seinen Vereinskameraden zusammengetragen und restauriert. Sie wurden technisch wieder zum Leben erweckt und optisch wieder in den Originalzustand versetzt. Mittlerweile umfasst die Sammlung weit mehr als 100 Exponate aus über 60 Jahren Sporttauchergeschichte. Das Museum wird ehrenamtlich betrieben. Es ist daher für Besucher nur nach Terminvereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Roger Blum

Späth‘sche Baumschulen
Späth’er Weingarten
1. Mai bis 28. September Weinausschank direkt von Winzern aus den deutschen Anbaugebieten jeden Di bis So ab 12 Uhr wöchentlicher Wechsel Späthstraße 80/81 | 12437 Berlin-Treptow | www.spaethsche-baumschulen.de

Uhren & Schmuck
Neueröffnung nach Umzug am 5. Mai 2014 in der Marktpassage Adlershof
Uhren und Schmuck Reparaturen in eigener Werkstatt Batteriewechsel am Eröffnungstag 2,50 €

: geöffnet Fr Mo – Uhr 10 – 18

Florian-Geyer-Str. 109 A  12489 Berlin Tel.: 030 67 82 52 43  Fax.: 030 67 89 49 36 Mail: info@birgitt-schimmelpfennig.de

Seite 16

Nr. 241

Flüchtlingsunterkunft Radickestraße
Wie bereits berichtet (AZ Nr. 239), wird wegen der gestiegenen Anzahl geflüchteter und Asyl suchender Menschen die Eröffnung einer Gemeinschaftsunterkunft in der Radickestraße vorbereitet. Das Bezirksamt hat sich beim zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) dafür eingesetzt, von Anfang an in den Prozess der Einrichtung dieser Unterkunft eingebunden zu werden. Dazu gehört auch eine frühzeitige Information der Öffentlichkeit im Kiez. Ein im Februar gebildeter Runder Tisch (RuTi) sieht sich als ein Willkommensbündnis aus vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren, als Bindeglied zwischen Behörden und dem Träger des Heims (gemeinnütziger Verein Internationaler Bund) sowie den Bürger(inne)n aus Adlershof. Vertreten sind am RuTi u.  a. Bürgervereine, evangelische und katholische Gemeinden, BVV-Verordnete mehrerer Parteien, das Bezirksamt, die Polizei, Schulen und Elternvertreter, Wohnungsgenossenschaften, das LaGeSo, der SV Berlin-Chemie, die bezirkliche Anlaufstelle für Migrant(innen) „InteraXion“. Der RuTi wird nach Eröffnung der Einrichtungen als Ansprechpartner für die Bürger(innen) bestehen bleiben. Dabei sollen deren Ressentiments und Unsicherheiten ausgeräumt werden. Er wird engen Kontakt zu den Verantwortlichen im Bezirksamt und der Heimleitung halten, um Probleme des Zusammenlebens schnellstmöglich im Interesse der Flüchtlinge und der Anwohner(innen) zu klären. Am 4. und 7.4. wurden ca. 5.700 Anwohner(innen) zu Informationsveranstaltungen eingeladen. Rund 300 Interessierte erschienen, um sich zu informieren, Fragen zu stellen oder ihre Unterstützung anzubieten. Es wurde wieder nach einer möglichen Erhöhung der Kriminalität gefragt. Nach Auskunft der Verantwortlichen gibt es keine Erkenntnisse beim LaGeSo und der Polizei, die einen Anstieg der Kriminalität um Gemeinschaftsunterkünfte nachweist. Behauptungen in diese Richtung sind eindeutig rassistisch motiviert und sollen Vorurteile schüren. Mit der Veröffentlichung der Information, dass in Adlershof eine neue Unterkunft entstehen soll, erreicht die rassistische Hetze einen neuen Höhepunkt. Besonders der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke verspricht sich davon Stimmenzuwachs im Europawahlkampf. Bevor am 1.6. das Asylbewerberheim mit max. 210 Plätzen geöffnet wird, werden noch Freiwillige gesucht, die den Flüchtlingen bei Behördengängen helfen oder sich eine Patenschaft vorstellen können. Interessierte können sich an den Sprecher(innen)rat wenden. Er ist unter integration@ba-tk.berlin.de oder interaxion@offensiv91.de zu erreichen. W. W.

Halbzeitbilanz des Bezirksbürgermeisters
Am 16.4. hatte Bezirksbürgermeister Oliver Igel zur Halbzeitbilanz seiner Amtszeit eingeladen. Dabei beschränkte er sich auf die Bereiche, die seiner direkten Leitung unterstehen. Dazu legte er ein 40-seitiges Aktenstück vor, in dem diese ausführlich über ihre Aktivitäten berichten. Da diese Informationen demnächst im Internet nachzulesen sein sollen, wird hier auf diese Details verzichtet. Unter „Was mir wichtig ist“ führte Bürgermeister Igel aus, dass er mit den Entwicklungen und der zunehmenden Beliebtheit des Bezirks bei Jung und Alt sehr zufrieden ist. Er erwartet bis 2030 einen Bevölkerungszuwachs um 20.000 auf ca. 260.000 Einwohner. Zu den „Highlights“ seines bisherigen Wirkens zählt er •	die Rettung des Hauses der Begegnung in Wendenschloß vor einer Privatisierung, •	den Erhalt des ehemaligen Rathauses Friedrichshagen für die Öffentlichkeit durch Mitwirken der Bürger des Ortsteils, •	die Rückabwicklung des Kaufvertrages für den Müggelturm von einem uninteressierten Investor,
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner Blutspendeaktion am 20. Mai von 11.30 bis 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17 zu beteiligen. (Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!) Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

•	die Einrichtung einer Bürgerstiftung zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement, •	die Beteiligung der Bürger am Bezirkshaushalt durch Einrichtung von Kiezkassen, •	die Förderung der Tourismusbranche auch mit Mitteln von Land und Bund. Bei Fragen der Journalisten kam u. a. zur Sprache, dass für die bezirkslichen Feste neue Ideen gesucht werden, die derzeitigen Seniorenbegegnungzentren zumindest bis 2015 abgesichert sind, die Zahl der Mitarbeiter des Bezirksamtes weiterhin um 20 % reduziert werden muss (bei dann noch längeren Wartezeiten) und nach der Sanierung des Köpenicker Rathaushofes 2015 dort wahrscheinlich statt Jazzkonzerten Theaterspiel zu erleben ist. W. S.

Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12527 Berlin E-Mail: redaktion@adlershoferzeitung.de

Herausgeber
Media-Agentur André Schwabe

Redaktion & Layout
Designstudio Lange Tel.: 56 59 02 67

redaktionelle Mitarbeit
Wolfhard Staneczek Tel. & Fax.: 677 24 58

Druck
Das Druckteam Berlin

Erscheinungsweise
monatlich

Vertrieb
über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer www.adlershofer-zeitung.de

fAMILIENBETRIEB SEIT 1966
 direkter Kundenkontakt zu den Mechatronikern  fachlich versierte Arbeit  Renault-fachwerkstatt, 	 aber	auch	typenoffen  Tradition und Moderne zu fairen Preisen

AutohAus MArtin Köhler GMbh

Handjerystr. 6 12489 Berlin

... de

r dire

k

aht te Dr

Tel.: 677 54 94 fax: 677 75 666 r-a-f-f@gmx.de
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.