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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 240.2014

Monatszeitung

Nr. 240 April 2014

1,– €

Nach dem Adlershofer Festkomitee begeht auch die Adlershofer Zeitung ihr 20jähriges Jubiläum. 	

Wie hier auf dem alten Flugplatzfoto mit Lt. Krügers Harlan-Eindecker zu sehen, säumte noch 1912 hinter dem Flugplatzzaun dichter Kiefernwald bis zum Bahndamm das Areal. Lesen Sie dazu 	 Seite 10/11

Allen Lesern ein frohes Osterfest.
Foto: Staneczek

Das Titelbild der 1. Ausgabe der Adlershofer Zeitung. Wie die Idee zu unserer Zeitung entstand und weiteres Hintergrundwissen lesen Sie auf	 Seite 15

Lynn Beatrice, Julia und Jennifer mit Tochter Capryce begehen auch ihren 20. Geburtstag und berichten von Erlebtem und Plänen für die Zukunft auf 	 Seite 14

Foto: Archiv Helmut Prochnow

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Nr. 240

Informationen des Adlershofer Festkomitees
Über die „festliche“ Komiteesitzung zum 20jährigen Bestehen am 25.2. wird an anderer Stelle (s. S. 9) berichtet, das Treffen des Komitees am 25.3. fand nach Redaktionsschluss statt. So folgen hier nur die bisher bekannten VerTermin 6.4. 10.00 8.4. 18.00 12.4. 10.00 Ort Verklärungskirche SeghersGedenkstätte Wald-/Ecke Dörpfeldstr. Verklärungskirche Stefan-HeymBibliothek Alte Schule Alte Schule

Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag
Mein Interesse an der Adlershofer Zeitung ist nach wie vor ungebrochen. Ich freue mich auf jede Ausgabe und ganz besonders darüber, dass sie auch weiterhin erscheinen wird. Die „Adlershofer“ ist hochinteressant, gut gemacht und hat ein tolles Format. Die Wiedererkennungswert des Blattes ist sehr groß. Die wichtigsten Adlershofer Themen sind im Blatt zu finden: Die Geschichte Adlershofs im weitesten Sinne dank Rudi Hinte, die WISTA und Berlin Chemie Weiterentwicklung, die Aktivitäten des Bürgervereins, des Festkomitees, die kirchlichen Termine und die kulturellen Höhepunkte. Seit der ersten Ausgabe finden Adlershofer und Bezirksthemen einen breiten Raum. Höchste Anerkennung zolle ich der Berichterstattung Wolfhard Staneczeks über die
Foto: Staneczek

anstaltungstermine in Adlershof im April und Mai 2014. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen von Kiezklub und Nelte 26 finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe.
Wolfhard Staneczek

13.4. 10.00 14.4. 19.30

15.4. 18.00 25.–27.4. 29.4. 17.00

7.5. 16.00

WISTA/ Corner Alte Schule Rudower Ch. Alte Schule FORUM

9.5. 20.00 10.5. 17.00 14.5. 19.30 24.5. 10.00 13.00 25.5. 19.30

Verklärungskirche

30.5.–1.6.

Veranstaltung Gottesdienst mit dem Vokalensemble VOKENS T Sonja Hilzinger: „Christa und Gerhard Wolf. Gemeinsam gelebte Zeit“ Rundgang: Auf den Spuren der ersten Dorfstraße von Adlershoff und Sueszengrundt Gottesdienst mit Dirk Klawuhn: „Strabat Mater“ „Adlershofer Brückenschlag – Wo stehen wir?“ (Infoveranstaltung mit WISTA und Adlershof Projekt) Bürgerforum mit MdB Dr. Gregor Gysi Köpenicker Winzerfrühling „Das Zinsgut Adlershoff und die Colonie Sueszengrundt wurden geboren“ (Vortrag mit Lichtbildern) Adlershof ist 260! Ein Streifzug durch seine wechselvolle Geschichte mit Ortschronist Rudi Hinte Vernissage: „Die Basis von Babel – Abstraktionen in Malerei und Raum“ 14. Lange Nacht der Wissenschaften Buchpremiere vom APHAIA Verlag Wo die „Alten Adler“ flogen – auf den Spuren 	 er Luftfahrtgeschichte d Fest für Demokratie und Toleranz Europa-Wahl Konzert: Homilius „Gott der Herr ist Sonn und Schild“, Haydn: „Missa brevis Sancti Johannis de Deo“ Müggelheimer Angerfest

Sitzungen der BVV. Er ist bei allen Plenarsitzungen als Reporter für die „Adlershofer“ anwesend und berichtet im Blatt ausführlich über die Adlershofer und Bezirksthemen, die im „Bezirksparlament“ auf der Agenda standen. Für die nächsten 20 Jahre wünsche ich der Adlershofer Zeitung weiterhin viel Erfolg, alles Gute und viele Leserinnen und Leser.
Siegfried Stock , Vorsteher der BVV

Grußwort vom Fachbereich Museum Treptow-Köpenick
Als aufmerksame Leserin der Adlershofer Zeitung möchte ich besonders Lutz Ebner aus ehemaligem Herausgeber und verantwortlichem Redakteur und Wolfhard Staneczek zum 20. Jubiläum der Zeitung ganz herzlich gratulieren. Die Glückwünsche gehen natürlich an das ganze Team. Ich bin von der über viele Jahre gehaltenen, gleichbleibend hohen Qualität der Zeitung sehr angetan und weiß, wieviel Zeit und Mühe das die Verantwortlichen kostet. Nehmen Sie also meinen ganz persönlichen Glückwunsch entgegen, der kommt einer ehemaligen Adlershofer Bürgerin aus vollem Herzen. Barbara Zibler

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi findet am 15.4. von 12–18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Den Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt kann man am 5.4. von 10–12 Uhr in seinem Büro Ekkehardstr. 1 am Bahnhof Baumschulenweg und am 29.4. von 18–19 Uhr im Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54) zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist am 4.4. von 10–11 Uhr sowie am 23.4. von 15.30–17.30 Uhr im Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 9.4. von 15–17 Uhr in der Hans-Schmidt-Straße 18, Raum 212 statt (Anmeldung unter 90297-6100 erbeten).

Gratulation zum 20. Jubiläum
In zwei Jahrzehnten hat sich Adlershof verändert. Und ich denke, wir sind uns einig: zum Positiven. Viel ist geschehen, aber noch einiges zu tun. Die Adlershofer Zeitung hat immer darauf hingewiesen, hat über aktuelle Adlershofer Ereignisse berichtet, aber auch in die Vergangenheit zurückgeblickt. Legt man alle Ausgaben nebeneinander, kann man eine beeindruckende Chronik betrachten, ja eine stolze Geschichte Adlershofs. Ich gratuliere der gesamten Redaktion der Adlershofer Zeitung zum 20jährigen Jubiläum und beglückwünsche die Macher(innen) für die immer gleich gute Qualität der Zeitung. Seit 1994 gab es viele Neuigkeiten aus diesem sich so rasant entwickelnden Ortsteil zu berichten, der wie kein anderer in TreptowKöpenick sich verändert hat und gewachsen ist. Die Redaktion der Adlershofer Zeitung hat diesen Prozess immer aufmerksam begleitet. Hierfür gebührt ihr großer Dank. Weiter so! Auf die nächsten 20 Jahre.
Ellen Haußdörfer, MdA

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Foto: Designstudio Lange

Warum feiern wir Ostern?
Ostern ist im Christentum das Fest der Auferstehung von Jesu Christi. Sie geschah nach dem Neuen Testament am „dritten Tag“ nach seiner Kreuzigung. Daraus entstand die kirchliche Karwoche mit Karfreitag als Todestag, Karsamstag als Tag der Grabesruhe, auf die der Ostersonntag als Tag der Auferstehung von Jesu Christi folgt. Symbolisch wird die Auferstehung durch ein Licht dargestellt. Die Osterfeiertage werden am Ostersonntag und Ostermontag in der Familie gefeiert. Hier in Deutschland ist es ein alter Brauch, dass die Kinder am Ostersonntag Ostereier suchen, die der Osterhase ganz früh am Morgen, bevor die Sonne aufgegangen ist, im Garten oder im Haus versteckt hat...

Der erste Ostertag
Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht, es machte ein jeder ein traurig` Gesicht. Sie jammern und weinen: Die Sonn` will nicht scheinen! Bei so vielem Regen, wie kann man da legen den Kindern das Ei? O weih, o weih!
Heinrich Hoffmann, 1809–1894

Studentendorf Adlershof nimmt Gestalt an
Auch wenn wir bei der Enthüllung des Baustellenschildes für das Studentendorf dabei waren (s. AZ Nr. 227), erreichte uns der Termin für das Richtfest ein Jahr später leider erst nachträglich. Bei einem Besuch der Baustelle unmittelbar an der Endhaltestelle Karl-Ziegler-Straße unserer Tramlinien 60 und 61 konnten wir den Baufortschritt in Augenschein nehmen. Auffällig an den Gebäuden sind die „Denkererker“ für die einzelnen Wohneinheiten. Es hat tatsächlich den Anschein, dass schon zu Beginn des kommenden Wintersemesters die 380 WohnFoto: Staneczek

plätze verteilt auf zehn Gebäude bezogen werden können. Ein Gebäude soll für Wissenschaftler reserviert sein, die temporär in Berlin forschen und lehren. Daneben soll es Arbeitsräume, Fitnessstudio, Garten, Waschsalon und einen Kindergarten geben. Die kurzen Wege zu Laboren, Hörsälen, Bibliotheken, Mensa und Cafeterien sowie die Anbindung an die Innenstadt sind einzigartig in Berlin. Ab 1.4. soll es möglich sein, ein Quartier hier zu buchen. Mehr Informationen finden Sie auf www.studentendorf-adlershof.de
W.S.

Adlershofer Brückenschlag – Wo stehen wir?
Im vergangenen Jahr hat sich im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof wieder viel getan. Davon zeugen nicht nur die zahlreichen Bauvorhaben. Einer guten Tradition folgend wollen wir unsere Nachbarn auch in diesem Jahr wieder einladen, sich darüber zu informieren, was sich zu beiden Seiten der Rudower Chaussee getan hat und noch tun wird. Dazu laden wir allen interessierten Adlershofer(innen) ein,

Senatsausstellung zur Entwicklung Adlershofs
Noch bis 17.4. kann die Ausstellung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Zentrum für Photovoltaik und Erneuerbare Energien (Johann-Hittorf-Straße 8, nahe der Tram-Endhaltestelle) über die „Entwicklungsmaßnahme Johannisthal/Adlershof – ein Leuchtturmprojekt der Berliner Stadtentwicklung“ angeschaut werden. Dazu heißt es: „Auf 420 Hektar ist das Gebiet seit 1991 zu einem zukunftsfähigen, starken, lebendigen, und erfolgreichen Standort für Wissenschaft, Hochtechnologie und Medien gewachsen und entwickelte sich so zu Berlins größtem Technologiestandort und einem lebenswerten Stadtteil. Diese

am Montag, dem 14. April 2014, um 19.30 Uhr in die Stephan-Heym-Bibliothek am Kulturzentrums „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 56
zu kommen. Nach Vorträgen von: Walter Leibl, Geschäftsführer der Adlershof Projekt GmbH und Hardy Rudolf Schmitz, WISTA-MANAGEMENT GMBH über die wirtschaftliche Entwicklung des Technologieparks, über die urbane Gestaltung und das Projekt „Wohnen am Campus“ wird sich bei einer anschließenden Diskussion auch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bieten. Zu dieser Veranstaltung in Koorperation mit dem Adlershofer Festkomitee und dem Kulturzentrum Alte Schule ist eine Anmeldung bis 8. April in der Galerie Alte Schule persönlich oder unter Telefon: 90297-5717, Fax: 90297-5718 bzw. E-mail: info@galerie-alte-Schule-Adlershof.de erforderlich. Dr. Peter Strunk

Vielfalt ist der maßgebliche Grund dafür, dass sich Jahr für Jahr mehr Unternehmen für eine Ansiedlung in Adlershof entscheiden. Mehr Potenzial, mehr Synergieeffekte, mehr Kreativität und Know-how finden sich an kaum einem anderen Standort in Deutschland. Die Ausstellung zeigt interessante Einblicke über den Werdegang der neuen Stadt im Südosten Berlins sowie die Weichenstellung für die Zukunft.“ W.W.

Foto: Adlershof Projekt GmbH

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Nr. 240

Proteste und Anfragen zur Schließung von Bibliotheken
Aus der 26. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Schon vor Beginn der Sitzung am 6. März demonstrierten etliche Bürger(innen) vor dem Rathaus Treptow für den Erhalt der öffentlichen Bibliotheken. Vier von ihnen hatten Fragen zur „Bürgerfragestunde“ eingereicht, die Stadtrat Hölmer anstelle des erkrankten, zuständigen Stadtrates Simdorn zu beantworten suchte. Er musste mitteilen, dass noch immer kein Termin für den Bibliotheksentwicklungsplan vorliegt. Das bedeutet, dass bisher nur bekannt ist, dass mit Eröffnung der Mittelpunktsbibliothek in Niederschöneweide die Bibliotheken in Johannisthal und Baumschulenweg geschlossen werden. Ob auch andere wegen personeller und finanzieller Defizite dem Rotstift zum Opfer fallen, ist derzeit noch nicht klar. Die anwesenden Bürger(innen) brachten deutlich zum Ausdruck, dass sie sich weiter für den Erhalt aller Bibliotheksstandorte engagieren wollen. Anschließend informierte Bürgermeister Oliver Igel in seinen regelmäßigen Ausführungen zuerst, dass nach zähen Verhandlungen mit dem Senat der geforderte Personalabbau im Bezirksamt bis Ende 2020 „gesteckt“ wird (bis Ende 2016 „nur“ 50 %). Bei Übernahme weiterer Aufgaben ist neu zu verhandeln. Ab 2017 sollten nicht nur die neuen Bevölkerungszahlen, sondern auch die Altersstruktur und die Flächengröße des Bezirks als Bemessungsgrundlage dienen! Das Bezirksamt wird ab diesem Jahr erneut 24 Azubis ausbilden (auf 16 Stellen in der Verwaltung gab es 503 Bewerbungen!). Sie sollen später möglichst übernommen werden, um so der Überalterung der Mitarbeiter zu begegnen. Weiter berichtete er u.a., dass •	nach langen Verhandlungen nun in der Siriusstraße das Bauvorhaben „Momper-Ruine“ genehmigt werden kann. •	vom Gericht die Ansicht des Bezirksamtes zu notwendigen Sicherungsmaßnahmen an Gesellschaftshaus und „Riviera“ in Grünau bestätigt wurde. •	bis Ende Mai im Bezirk 150 Bäume neu gepflanzt werden. •	im bezirklichen Museum ein Schülerprojekt sich mit dem zwischen Groß-Berliner Damm und der verlängerten Newtonstr.), einen Bebauungsplan in Altglienicke und den Tätigkeitsbericht und Maßnahmeplan der Arbeitsgruppe Personalentwicklung des Bezirksamtes. Ungewöhnlich war das Einbringen eines Einwohnerantrages zum Erlass einer Satzung zur Erhaltung der Zusammensetzung der Bevölkerung in Alt-Treptow durch den dortigen Pfarrer Paulus Hecker, der zur Beratung in Ausschüsse überwiesen wurde. Zum Abschluss der Beratung beantwortete Bürgermeister Igel detailliert die große Anfrage „Ist Treptow-Köpenick auf die Bevölkerungsentwicklung vorbereitet?“ Den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. VII-27“ entnehmen wir u.a., dass •	im Rahmen der Kitawegesicherung an der Straße „Am Studio“ auf der Höhe der Bushaltestelle „Wilhelm-Ostwald-Straße“ der Einbau einer Querungshilfe eingehend geprüft wird. •	zu den 55 Kooperationen von Schulen und Sportvereinen die Heide-Grundschule mit dem PSV Olympia (Turnen und Judo) gehört. •	als Essenanbieter die Schuljury an der Anna-Seghers-Schule die Sodexo SCS GmbH und an der Heide-Grundschule die GVL GmbH ausgewählt hat. •	die nächste Sitzung der Spielplatzkommission für Mai 2014 im Rathaus Köpenick vorgesehen ist. Die Protokolle werden künftig im Internetauftritt des Straßen- und Grünflächenamtes abrufbar sein. Die nächste BVV-Sitzung (einschl. Bürgerfragestunde) nach der Sitzung am 3.4. findet am 22.5. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.
Foto: Wolfhard Staneczek

Proteste gegen Bibliotheksschließungen

„Mauerfall“ und einem Gedenkstättenprogramm (besonders mit der „Köpenicker Blutwoche“) befassen werden. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten an das Bezirksamt wurde u.a. mitgeteilt, dass •	man zur bevorstehenden Grillsaison im Landschaftspark genügend Abfallbehälter in der Hoffnung auf rege Benutzung aufstellen wird, im Treptower Park das Grillen aber wieder verhindern will. •	auf dem Grundstück Glienicker-/ Adlershofer Straße eine Baugenehmigung für 138 Wohnungen erteilt wurde. Eine Fällgenehmigung der dort vorhandenen Bäume wurde mit der Auflage von Ersatzmaßnahmen verbunden. Nach Zustimmungen zur Wahl einer Kiezpatin und von Bürgerdeputierten sowie der Bewilligung von zwei Sondermittelanträgen standen mehrere Beschlussempfehlungen zum Fahrradverkehr auf der Tagesordnung. Angenommen wurde die Empfehlung, an der Kreuzung Köpenicker Straße/ Ernst-Ruska-Ufer eine Lichtsignalanlage für Radfahrer(innen) einzurichten und im Rahmen des Verkehrskonzepts zur Verkehrs-

beruhigung untersuchen zu lassen, ob angesichts steigender Radfahrerzahlen in der Dörpfeldstraße Radfahrstreifen auch kurzfristig angeordnet werden können. Außerdem beschloss die BVV u.a. dem Bezirksamt zu empfehlen, •	sich gegenüber dem Landesdenkmalamt dafür einzusetzen, dass die historischen Gasleuchten als bauliche Anlagen unter Denkmalschutz gestellt werden. •	bei Wohnungsbauvorhaben die Vorhabenträger mittels städtebaulicher Verträge für den Bau und das Angebot von Mietwohnungen mit sozial verträglichen Mieten, besonders in Gebieten mit hoher Mietendynamik und einem angespannten Wohnungsmarkt stärker zu verpflichten. •	bei den Berliner Bäderbetrieben (BBB) und der Senatsverwaltung darauf hinzuwirken, dass die Bezirke in den Reformprozess der BBB aktiv eingebunden werden. Von der BVV zur Kenntnis genommen wurden die Beschlüsse des Bezirksamtes zur Benennung einer Straße im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof in der „Konrad-Zuse-Straße“ (nach dem Computerpionier [1910–1985]

PRIEPKE
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

030 / 670 20 20

TAG & NACHT

April 2014

Seite 5

Ostern – das Fest der Würde des Menschen
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Die Osterbotschaft kommt uns wie ein belebender Frühlingswind entgegen, der uns erreicht von den ersten Zeugen der Auferstehung und bis heute lebendig ist. Der Tod kann das Leben beenden, aber nicht besiegen. Im Kleinen nicht und nicht im Großen. Unwichtig ist so vieles in unserem Leben, wenn wir nur dranbleiben an dieser einen Wahrheit: Gott findet Wege aus allen Gräbern. Donna Elena gehörte zu den Menschen, die auf den Mülldeponien einer brasilianischen Großstadt leben. Gestank lag in der Luft als ich sie dort sah. Die Menschen waren durch ihre unappetitliche Arbeit verschmutzt – auch Donna Elena. Doch am Nachmittag sah ich sie in die Stadt gehen: elegant frisiert, sie trug ein schönes Kleid – ihr einziges Ausgehkleid, geschminkt ging sie mit aufrechtem Gang. Ich sah in ihr einen Menschen, der sich seiner Würde bewusst war. Auf dem Müll zu leben war menschenunwürdig. Die Armut auf dem Müll beraubte sie ihrer Würde in einer Gesellschaft, die ihr keine Chance gab. Aber sie hat sich ihre Würde nicht nehmen lassen, sie war sich ihrer Würde bewusst. Die Würde des Menschen – das ist in unserer Gesellschaft ein Thema, weil viele ihrer Würde beraubt sind. Sie leben gesellschaftlich auf dem Müll. Sie fühlen sich als Menschen zweiter Klasse: Ausländer, Asylsuchende, Arbeitsuchende, die auf den Arbeitsämtern oft herablassend behandelt werden und nichts mehr leisten können, Behinderte, um die Viele einen Bogen machen, Frauen, die bei gleicher Arbeit geringeren Lohn bekommen, Frauen, die gezwungen werden, ihren Körper zur „Benutzung“ freizugeben, missbrauchte Kinder und Jugendliche. Wer solche Schicksale erlebt, ist leicht versucht, den Glauben an die eigene Würde zu verlieren, weil seine Umgebung sie nicht respektiert. In die Reihe dieser Menschen setzt sich Jesus. Die Evangelien erzählen, wie er dasitzt, ein Tuch über dem Kopf, geschlagen und verlacht, dann seiner Kleider beraubt und schließlich am Kreuz als Verbrecher verspottet und ermordet. Jesus zeigt sich solidarisch mit denen in unserer Gesellschaft, deren Würde man mit Füßen tritt, deren Würde man den Respekt versagt. Jesus Seite an Seite mit Arbeitsuchenden, Behinderten, gedemütigten Frauen, missbrauchten Kindern und Jugendlichen, Seite an Seite mit Ausländern und Asylsuchenden. Der in seiner Würde mit Füßen getretene Jesus blieb nicht im Grab, er blieb nicht tot, er lebt. Unglaublich! Gott gibt ihm in der Ruferweckung seine Würde zurück – und mit ihm den Menschen. Gott steht zu dir. Mit Leib und Seele hat Gott dich geschaffen nach seinem Bild. Du hast deine Würde von Gott. Die darf und die kann dir niemand rauben! Ostern ist das Fest der Würde des Menschen. Ostern gibt mir die Zusage: Du stehst in der Liebe Gottes, Gott hat dich in sein Herz geschlossen, er gibt dich niemals auf, selbst nicht im Tod – und darum hast du eine Würde, die dir keiner nehmen kann. Ich möchte alle ermutigen, deren Würde in unserer Gesellschaft nicht respektiert wird: Geht erhobenen Hauptes durch die Welt – wie Donna Elena, die Frau auf dem Müll.
Pfarrer Dr. Sebastian Punayar

Kirchliche Termine im April
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst, am 6.4. mit dem Vokalensemble „VOKENS T“ und am 13.4. mit Altist Dirk Klawuhn (s. S. 7). Am 27.4. predigt Prof. Dr. Markschies von der Humboldt-Universität. Am 9.4. hofft man ab 9 Uhr auf fleißige Helfer beim Frühjahrsputz in und um die Kirche. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 1.4. und 6.5. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 25.4. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Hausgesprächskreises bei einer Fahrt nach Görlitz am 1.5. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zum Elternkreis bei Familie Hildebrandt (Tel.: 41 72 19 91), zum Konfirmanden- und Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben außer in den Ferien bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich außer in den Ferien donnerstags um 18.30 Uhr (die jüngeren) bzw. um 19.30 Uhr in der Remise. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde samstags um 18 Uhr zur Vorabendmesse (mit anschließender Beichtgelegenheit) und sonntags (auch am Ostermontag) um 11 Uhr zur Hl. Messe. Am Palmsonntag (13.4.) ist sie mit der Palmweihe verbunden. Am Gründonnerstag (17.4.) schließt sich der Abendmahlsmesse um 19 Uhr Agape und Anbetung an. Am Karfreitag (18.4.) beginnt um 10 Uhr der Kinderkreuzweg und um 15 Uhr die Karfreitagsliturgie. Karsamstag (19.4.) beginnt um 22 Uhr die Feier zur Osternacht. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu ihren Gottesdiensten ein. Nach dem gemeinsamen Beginn werden die Kinder altersgemäß betreut. Nach dem Gottesdienst am Gründonnerstag (17.4.) um 19 Uhr trifft sich die Gemeinde am Ostersonntag (20.4) wahlweise um 6 Uhr am Parkplatz vor der Rudower Höhe (um die Auferstehung Jesu beim Sonnenaufgang auf der Rudower Höhe zu feiern), um 8 Uhr zum gemeinsamen Frühstück in den Gemeinderäumen vor dem Familiengottesdienst um 10 Uhr. Die Teenager treffen sich außer in den Ferien freitags um 18.15 Uhr. Weitere Informationen bei Pastor Friedrich Graf (Büro im Nebenhaus), im Internet unter www.lebewertvoll.de oder Tel. 677 56 65.

Professor Markschies predigt in Adlershof
Zum Zeichen der Verbundenheit mit der auch in Adlershof ansässigen Humboldt-Universität predigt am 27.4. ab 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) wieder einmal der ehemalige Präsident der Universität Prof. Dr. Christoph Markschies. Dazu ließ er uns vorab wissen: „Am ersten Sonntag nach Ostern geht es um das Phänomen, das wir jetzt „Burn-Out“ nennen: Bei Jesaja steht zu lesen, dass Menschen müde und matt werden, Gott aber nicht. Hilft uns das? Antworten im Gottesdienst.“ Dieses aktuelle Thema ist sicher für viele interessant. Mal sehen, ob dazu mehr Mitbürger(innen) den Weg in die Kirche finden? W.W.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 240

Fest für Demokratie und Toleranz
Am 24. Mai von 13–20 Uhr soll wieder ein „Fest für Demokratie und Toleranz – gegen Angsträume“ am Bahnhof Schöneweide stattfinden. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz und Bürgermeister Oliver Igel als Schirmherr rufen alle engagierten Demokrat(inn)en auf, Ideen zu entwickeln und zu realisieren, die zeigen sollen, dass Treptow-Köpenick ein bunter, toleranter und attraktiver Bezirk ist. Auf zwei Bühnen werden Bands, Musiker(innen), Tanzgruppen und Vereine für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Eine Hüpfburg, mehrere Aktionen für Kinder und ein Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt sollen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie machen. Dabei sollen Pluralität und Interkultur eine wesentliche Rolle spielen. Dazu bitten wir Projektträger, Vereine, Initiativen, Interessengruppen, Gewerbetreibende, Vertreter der demokratischen Parteien, Kirchen, Schulen, Künstler(innen), Sportler(innen) und Einzelpersonen, das „Fest für Demokratie“ mitzugestalten und sich daran zu beteiligen. In Vorbereitung des Festes fragen wir: •	Haben Sie Vorschläge und Ideen zur Gestaltung des Festes? •	Mit welchem Angebot möchten Sie sich beteiligen? •	Was benötigen Sie dafür (Bühne, Stände etc.)? Wir bitten um Rückmeldung bis zum 5. Mai unter 65 48 72 93 oder E-Mail: sfranz_mail@t-online.de Vielen Dank!

Einladungen ins Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater ein (6.4.: Der Zauberer von Oz; 13.4.: Kaspers Ausflug mit den grünen Männchen; 27.4.: Die Glückssucher). In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) berichtet am 5.4. Hans Neumann in einem zweiten Teil über seine Reise mit dem Fahrrad durch den Oman. Am 26.4. ist die Veranstaltung dem Chronisten und Deuter widerspruchsvoller Zeiten – dem vielseitigen deutschen Dichter Hermann Hesse (1877–1962) in Texten von Karl Bongardt gewidmet. Am Samstag, dem 12. April, wird um 19 Uhr zu einem Vortrag mit Filmsequenzen unter „Mein schönes Leben – Manfred Krug, eine Biographie“ eingeladen, wobei auf einige Stationen seines Lebens näher eingegangen werden soll. In der Walpurgisnacht am 30.4. findet ab 19 Uhr ein vergnüglicher Abend mit vier Musikerseelen statt, die Nostalgie, Melancholie, Liebe und Heiterkeit beim Klezmer zu einem Lebensgefühl vereinen. Außerdem gibt es Feuer, Gegrilltes, Tanz und abergläubische Redensarten. Dienstags wird ab 14.30 Uhr ins Kulturcafé für Senioren eingeladen. Am 8.4. widmet man sich dabei deutschen Sprichwörtern und ihrer Bedeutung. Das aktuelle Programm sowie weitere Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

Christa-Wolf-Ehrung der Anna-Seghers-Gesellschaft
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) stellt am 8. April um 18 Uhr die Autorin Sonja Hilzinger ihr neues Buch vor, das zur Leipziger Buchmesse erschienen ist: „Christa und Gerhard Wolf: Gemeinsam gelebte Zeit“ (Verlag für Berlin und Brandenburg). Es ist das erste Doppelporträt des Schriftsteller- und Verlegerpaares Wolf und zeichnet ein eindrucksvolles Bild von ihrem Leben und Schreiben. Es entstand nach Jahren persönlicher Bekanntschaft und vielen Gesprächen miteinander. Sonja Hilzinger, eine exzellente Kennerin des Werkes beider Autoren, ist auch Herausgeberin der Christa-WolfWerkausgabe im LuchterhandVerlag. Mit dieser Veranstaltung ehrt die Anna-Seghers-Gesellschaft ihr Gründungsmitglied Christa Wolf anlässlich ihres 85. Geburtstags im März. Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung (Tel.: 677 47 25) wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di+Do 10–16 Uhr) interessiert ist, kann wegen einer entsprechenden Möglichkeit nachfragen. W.W.
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Angebote Willkommen des Ortschronisten im Puppentheater
Ortschronist Rudi Hinte lädt Interessenten an der Adlershofer Heimatgeschichte am 12. April zu einem Rundgang unter dem Motto „Auf den Spuren der ersten Dorfstraße von Adlershoff und Sueszengrundt“ ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr Dörpfeldstraße/Ecke Adlergestell. Mehr zu den Anfängen unserer 260jährigen Geschichte kann man am 29.4. um 17 Uhr im Bürgersaal der Alten Schule in einem Vortrag mit Lichtbildern unter dem Motto: „14. April 1754 – Das Zinsgut Adlershoff und die Colonie Sueszengrundt wurden geboren“ erfahren. Zudem ist er an diesem Tag sowie zuvor am 1.4. von 14–17 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zu individuellen Gesprächen anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden. W.S. Schon für die Kleinsten ist vom 1.–3.4. die Geschichte „Das ist Anton Daumesdick“ geeignet. Am 5.+6.4. ist das Schatten- und Flachfigurenspiel „Der glückliche Hans“ (nach Hans im Glück) zu sehen. Das Stück „Lillebi und Lillebo“ um eine kleine Trollfamilie steht vom 9.–24.4. auf dem Programm. Vom 26.–30.4. heißt es dann „Clown PatschMo spielt: Das Entchen“. Schulkinder und Erwachsene sind am 4.4., 11.4. und 19.4. beim Märchenabend am Feuer in der Jurte sowie am 25.4. bei einer Aufführung von „Das Goldenen Vlies – die Argonautensage“ willkommen. Für Jugendliche und Erwachsene wird am 4.4. „Die kleine Meerjungfrau“ dargeboten und am 30.4. können sie im CAFÉ EXTRA „Grusliges zur Walpurgisnacht“ erleben. Weitere Infos unter Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) , Tel. 53 69 51 50. W.W.

Hauptmanns Erwachen
Ab 15. März will sie wieder dröhnen und marschieren: die Hauptmannsgarde nimmt vor dem Ratskeller Köpenick ihre Aufführungen wieder auf – wie gewohnt jeden Sonnabend und Mittwoch ab 11 Uhr.

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April 2014

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Ausstellungen in der Alten Schule
In der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56) ist noch bis 26.4. die Ausstellung „BLUMERANT – Naturstudien und Allegorien“ zu sehen. „Die Blume als Thema in der bildenden Kunst, in Naturstudien und in Allegorien; oft der Katalysator eines kreativen Prozesses, ein immer wieder kehrendes Element in den künstlerischen Sprachen. Dieses Thema wird von zwölf zeitgenössischen Künstler(inne)n in verschiedenen Genres dargestellt.“ (D.B.) Die Galerie ist Di, Mi, Do 12–19 Uhr, Fr 12–17 Uhr und Sa 15–19 Uhr geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Im „Bürgersaal“ können auch im April unter dem Thema „Zeitspuren“ Arbeiten der Malerin Armgard Röhl angeschaut werden. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zu besichtigen. Im „Kiezklub“ zeigt weiterhin die Künstlerin Karin Raphael Aquarelle, die auf Reisen entstanden, unter dem Thema „Unterwegs“. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 9–17 Uhr zugänglich. W.S.

Musikalische Gottesdienste
Am 6.4. wird auch in der diesjährigen Passionszeit das Vokalensemble „VOKENS T“ der Joseph-Schmidt-Musikschule unter Leitung von Dirk Klawuhn einen Gottesdienst in der Verklärungskirche (Arndtstr.) mitgestalten. Es erklingen geistliche Kompositionen von John Dowland (1563–1626), Francesco Durante (1684–1755) und Hugo Diestler (1908–1942). John Dowland, englischer Lautenist und Komponist zur Zeit Elisabeth I., ist vor allem für seine Lautenkompositionen und lautenbegleitenden weltlichen Songs bekannt. Seine geistlichen Kompositionen sind weniger oft zu hören, aber nicht minder schön. Man kann sich also auf einen musikalisch gestalteten Gottesdienst mit Seltenheitswert freuen. Am Palmsonntag (13.4.) erklingt im Gottesdienst ab 10 Uhr in der Verklärungskirche das Stabat Mater von Antonio Vivaldi (1678– 1741). Es handelt sich um die komplette Aufführung nach dem Manuskript der Sammlung Renzo Giordano aus der Nationalbibliothek Turin. Es singt der Altist Dirk Klawuhn, begleitet von Kantorin Beate Schlegel an der Orgel. W.W.

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Kästner und der Film
17.4., 19 Uhr Filmvortrag am Abend Zum 115. Geburtstag und 40. Todestag (29.7.1974) des großartigen deutschen Dichters stellt Filmwissenschaftlerin Irina Vogt dessen vielseitiges Leben und Schaffen vor. Erich Kästners Bücher waren und sind im In- und Ausland beliebt und wurden auch vielfach verfilmt. Es werden Ausschnitte aus Verfilmungen verschiedener Jahrzehnte von „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“, „Drei Männer im Schnee“ und „Fabian“ gezeigt. Eintritt: 6/5 €. Wir bitten um Anmeldung in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33 unter Tel. 90297-5570.

Allen Patienten ein frohes Osterfest!
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Jugendbeteiligung stärken!
Ein Kinder- und Jugendparlament für Treptow-Köpenick
Um die Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirk zu fördern, wird das Kinder- und Jugendparlament Treptow-Köpenick gegründet, eine Einrichtung von Jugendlichen für Jugendliche. Jede(r) unter 24-Jährige soll die Möglichkeit bekommen, sich über Politik zu informieren, seine Meinung zu vertreten und einzubringen. Dafür wird das Parlament in die Ausschüsse der BVV einwirken. Die Gründungsveranstaltung findet am 4. April von 13.30–15.45 Uhr auf der Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ-Berlin (Straße zum FEZ 2) statt. Alle Kinder und Jugendlichen des Bezirkes sind herzlich eingeladen. Neben Bürgermeister Oliver Igel und dem FEZ-Berlin Geschäftsführer Lutz Mannkopf werden die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries sowie der Oppositionsführer und Fraktionschef der Linken Gregor Gysi ein Grußwort halten. Im Anschluss wird es eine Fish-Bowl Diskussion zum Thema Jugendbeteiligung geben. Hier habt Ihr die Möglichkeit mit den Politikern direkt ins Gespräch zu kommen und Eure Forderung für den jugendpolitischen Bereich zu stellen. Der zweite Teil der Veranstaltung findet ohne Erwachsene statt. In dem wird eine Geschäftsordnung und die Amtsbewerber gewählt. Wenn Ihr Zeit und Lust habt, ein Amt zu übernehmen, könnt Ihr euch per Mail (info@kjp-tk.de) an die Organisatoren wenden. Dem-

nächst wird es auch eine Homepage geben, auf der alles nachzulesen ist. Sei Du mit dabei! Bring Deine Erfahrungen mit ein! Karten bekommst Du entweder über Deinen Schulleiter, Deine Jugendeinrichtung oder über uns. Melde Dich einfach.
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Nr. 240

Grüße zum 20jährigen Jubiläum der Adlershofer Zeitung erreichten uns...
... aus der BERLIN-CHEMIE AG
Die Adlershofer Zeitung berichtet nicht nur über die Geschichte unseres Ortes, sie ist selbst ein Teil dieser Historie. Bereits von 1892 bis in die 1930er Jahre war sie ein beliebtes Heimatblatt. Als dann von 20 Jahren zum 240jährigen Bestehen von Adlershof ein junges Team die erste Ausgabe der neuen Adlershofer Zeitung herausgebracht hatte, so wurde dies in unserem Unternehmen mit viel Sympathie aufgenommen. BERLIN CHEMIE war zum Start auch unterstützend tätig. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen und wir wissen aus eigener
Foto: Berlin-Chemie AG

Erfahrung, wie viel Kraft, Beharrlichkeit und Engagement es kostet, ein mit Bravour gestartetes Projekt über einen so langen Zeitraum nicht nur am Leben zu erhalten, sondern immer wieder auch als Impulsgeber wahrgenommen zu werden. Die Adlershofer Zeitung hat dies geschafft. Wir gratulieren dem Redaktionsteam sehr herzlich zum 20. Geburtstag und wünschen ihm weiterhin ein gutes Gespür für interessante Geschichten, Ideenreichtum und Stehvermögen.
Dr. Reinhard Uppenkamp, Vorstandsvorsitzender

... aus Hamburg
Ich bin auf dem besten Wege, doch noch ein „Fischweib“ zu werden, wie meine Hamburger Freundin immer zu mir sagt. Aufgewachsen in Adlershof war Hamburg damals vergleichbar mit Utopia. Jetzt hier im Zentrum dieser aufregenden, weltoffenen und schönen Stadt zu leben, ist allerdings noch einmal ein „janz andret Ding“. Immerhin kann ich sagen, dass ich in zwei der tollsten Städte Deutschlands zu Hause bin. Besonders die Nähe zum Hafen mit den beeindruckenden „großen Pötten“ hat es mir angetan. Falls man einen windstillen Platz ergattert, kann man in der Sonne sitzen und vergnüglich die Adlershofer Zeitung lesen, die ich mir regelmäßig schicken lasse. Also „Ahoi“ bis zur nächsten Ausgabe. Martha Töwe

... aus den Kirchengemeinden
Nipkow-, Arndt-, Handjerystraße - drei Kirchen, vier christliche Gemeinden. Sie gehören zu Adlershof wie der Adler im Namen, vom Anfang an dabei, immer eingebunden in die wechselnden Zeitläufte der Ortsgemeinde. Nach 1989 begann für die Christen Adlershofs eine neue Zeit. Zwar ist die wirtschaftliche Situation komplizierter geworden, doch nicht nur wir Evangelischen sind nun gesellschaftlich anerkannt, akzeptiert, vielfältig engagiert und gefragt. Unter „Christen in Adlershof“ sind wir bei aller Unterschiedlichkeit gemeinsam beim Adlershofer Herbstfest und waren beim Festumzug zum 250. Ortsjubiläum dabei. Und selbstverständlich sind wir in den Medien präsent - auch und gerade in der „Adlershofer Zeitung“. Seit 20 Jahren gibt es Berichte aus dem Leben der verschiedenen Gemeinden und Betrachtungen aus christlicher Sicht. Die Reaktionen auch der konfessionslosen Leser sind positiv. Die Kirche gehört eben zu Adlershof und zur Adlershofer Zeitung – und das möge auch so bleiben.
Thomas Prinzler

... von der WISTA MANAGEMENT GMBH
Ich möchte der „Adlershofer Zeitung“ nicht nur dafür gratulieren, dass sie 20 Jahre als geworden ist, sondern auch dafür, dass es sie noch gibt. Und ich wünsche ihr, dass das so bleibt. Das ist heute nämlich nicht mehr selbstverständlich. Die jüngeren Generationen fassen Gedrucktes nicht mehr an. Sie lesen, wenn überhaupt, Texte in kleinen Häppchen auf dem Smartphone. Ich bedauere das, denn ich bin Öffentlichkeitsarbeiter. Ich brauche unabhängige Zeitungen. Wer sonst soll das, was ich an Verlautbarungen absondere, kritisch überprüfen? Ich nehme Zeitungen ernst, egal wie groß deren Auflage und Reichweite sind. Ich habe außerdem ein Interesse daran, dass wir zu unseren Nachbarn ein gutes Verhältnis haben. Die „Adlershofer Zeitung“ – und dort vor allem Wolfhard Staneczek – werfen immer ein kritisches Auge auf uns und achten darauf, dass Adlershof nicht nur als Marke für einen großen Technologiepark wahrgenommen wird, sondern auch als Heimat von fast 16.000 Menschen, als ein Ortsteil mit fast 260 Jahren Geschichte. Dr. Peter Strunk

Lesen Sie weitere Grußwörter, die wir in dieser Ausgabe nicht mehr unterbringen konnten, in der Mai-Ausgabe.

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Adlershofer Festkomitee feierte 20. Geburtstag
Dank und Anerkennung für erfolgreiche Arbeit
Zwei Jahrzehnte sind eine Zeit, die an die Geschichte erinnern und an die Zukunft denken lässt. Das betonte Bezirksbürgermeister Oliver Igel auf der Sitzung des Adlershofer Festkomitees am 25. Februar anlässlich dessen 20. Geburtstages. Er dankte für die langjährige Arbeit auf hohem Niveau und wünschte dem Festkomitee, auch künftig weitere engagierte Mitstreiter zu finden. Zu den rund 40 Gästen an diesem Abend im Bürgersaal der Alten Schule zählten immerhin neun, die schon an der Gründungsversammlung am 24. Februar 1994 teilgenommen hatten. 20 Jahre und einen Tag später bot sich nun Gelegenheit, Rückschau auf Vergangenes zu halten. Wolfhard Staneczek erinnerte als Sprecher des Komitees an die Höhepunkte, wie das Adlershofer Marktspektakel und den großen Festumzug zum 250. Ortsjubiläum, die traditionellen Herbstfeste oder die zahlreichen Diskussionsrunden mit Politikern, Wissenschaftlern sowie Experten verschiedener Fachgebiete. Auch zur nächsten Veranstaltung – dem „Adlershofer Brückenschlag“ – sind alle Interessierten am 14. April wieder herzlich eingeladen. Dr. Hans Erxleben, der als Vorsitzender des Adlershofer Bürgervereins 1994 die Gründungsversammlung geleitet hatte und anschließend dem Komitee einige Monate vorstand, dankte Wolfhard Staneczek für dessen jahrelangen unermüdlichen und zielstrebigen Einsatz. Zugleich stellte
Fotos: Designstudio Lange

Bürgermeister Oliver Igel (Bild oben links); Wolfhard Staneczek, Rudi Hinte und Lutz Ebner (Bild oben rechts, von rechts); Gabriele Schmitz, SPD-Fraktionsvorsitzende in der BVV Treptow-Köpenick und Kiezpatin, mit Gründungsmitgliedern des Festkomitees; (Bild unten links) sowie Dr. Hans Erxleben (Bild unten rechts) und noch andere Teilnehmer bei der „festlichen“ Sitzung des Komitees.

er das „Ehrenbuch von Adlershof“ vor, in dem die Festkomiteegründer verzeichnet sind und die prominenten Gäste der Adlershofer Veranstaltungen aufgenommen werden sollen. Zu ihnen zählten in den zurückliegenden Jahren u.a. die Tochter des ersten Adlerhofer Bürgermeisters nach dem Zweiten Weltkrieg, Livia Wittmann, der Drummer der Band „City“, Klaus Selmke, und die Schauspielerin Carmen-Maja Antoni. Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Siegfried Stock, der als Stadtrat für Bildung und Kultur bei der Gründung dabei war und sich in jenen Jahren auch dafür eingesetzt hatte, dass

aus der Alten Schule kein Schulmuseum sondern ein Kulturzentrum wurde, würdigte die Arbeit des Komitees und seines Sprechers, der sich um viele Belange Adlershofs intensiv kümmerte. Lutz Ebner verwies darauf, dass auf der Gründungsversammlung erstmals die Idee für eine Kiezzeitung geäußert wurde und noch am gleichen Abend in kleiner Runde Vorstellungen für die „Adlershofer Zeitung“ konkret verabredet wurden (s. S. 15). Helmut Prochnow dankte den zahlreichen Unterstützern des Festkomitees – von Adlershofer Bürgern über Geschäftsleuten bis zu bezirklichen Ämtern und Ein-

richtungen – ohne deren Hilfe viele der Veranstaltungen nicht so erfolgreich gewesen wären. Monika Becker erklärte, sie sei jederzeit gern im Festkomitee. Die schöne und produktive Atmosphäre wisse sie sehr zu schätzen. Bei einem leckeren Buffet, das wie schon zum 10. Gründungstag wieder von Knut Werner vom Adlershofer Betriebsrestaurant kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, verging die Zeit wie im Fluge. In fünf Jahren – zum 25. Geburtstag – ist sicher wieder Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Bis dahin heißt es aber für das Festkomitee weiter engagiert für Adlershof und seine Bürger zu arbeiten. L. Ebner

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Nr. 240

Das Ende der Cöllnischen Heide am Weg nach Rudow
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte die Industrialisierung auch das bisher „mitten im Wald“ gelegene Örtchen Adlershof längst fest im Griff. Fabriken, Mietshäuser und ein enormer Bevölkerungsanstieg hatten dem Ort ihren Stempel aufgedrückt. Allerdings war hinter dem Adlergestell und der noch ebenerdig fahrenden Berlin-Görlitzer Eisenbahn beiderseits des Weges nach Rudow die Welt noch in Ordnung. Wie in alten Zeiten dehnte sich unberührter Dauerwald – die vom Vollkropp- und Plumpengraben durchflosse Cöllnische Heide – bis an die Nachbarorte. Am 22.12.1900 veränderte mit dem ersten Spatenstich des Kronprinzen ein lange geplantes Vorhaben auch diese Gegend grundlegend: der Bau des Teltowkanals (s. AZ Nr. 25). Im Frühjahr 1901 begannen die Schachtarbeiten des 38,4 km langen Bauwerks an mehreren Stellen gleichzeitig. Dabei bereitete der Abschnitt zwischen der Grünauer Dahmemündung bis Britz die wenigsten Probleme. Während der Kanal erst am 17.12.1906 fertig gestellt wurde, fuhren in „unserem“ Teilstück bereits seit April 1904 Passagierdampfer. Die Kostenauswertung erinnert dabei an heutige Skandale. Den Planungskosten in Höhe von 25,3 Mio Mark stand ein Ist von 48,0 Mio Mark gegenüber. Dieses Vorhaben veränderte nicht nur die nähere Umgebung des Kanals. Mit dem Bodenaushub wurden die Bahndämme der Berlin-Görlitzer-Eisenbahnstrecke zwischen Treptow und Grünau errichtet – eine technologische Meisterleistung. Niveaustraßenkreuzungen wie z. B. an der Rudower Chaussee konnten damit beseitigt werden. Der ab 1.6.1905 in Betrieb genommene Bahndamm mit dem höher gelegten Bahnhof zementiert bis heute eine Trennung des Ortskerns von seiner westlichen Gemarkung. „Abgeschnitten“ von der übrigen Adlershofer Welt standen Louis Helbigs Wohnhaus und die Gebäude des Unternehmers Bruck einsam hinter dem Bahndamm. Ökologisch wesentlicher war die durch den Kanalbau verursachte Grundwasserabsenkung bis zu zwei Metern. Dabei war es für unsere Altvorderen ein Segen, „Zum Birkenwäldchen“. Mit Birkenstämmchen und gepflanzten Birken machte er auf sein „Etablissement“ aufmerksam und hatte tatsächlich Erfolg. Lange währte die Idylle südlich der Rudower Chaussee nicht. Das 1906 direkt am Kanal nahe der Altglienicker Brücke errichtete Tanklager von Fritz Wagner war der Anfang folgender Bebauung. Bereits 1914 mussten erste Kolonisten ihr Gärtchen für den Bau von Militäreinrichtungen räumen. Nach Kriegsende veränderte dann diese Gegend vollständig ihr Gesicht. Als Stichworte seien genannt: Kolonien Lindenhof 1 und 2, Industrie, DVL, HFTS, Fernsehen, AdW usw. ...und das Wäldchen wurde immer kleiner bis zum heutigen ausgedünnten parkähnlichen Rest. An der nördlichen Seite der Rudower Chaussee erstreckte sich auch 1908 noch der unberührte Dauerwald der Cöllnischen Heide bis über Johannisthal hinaus. Zu dieser Zeit gab es allerdings auch schon Visionäre, die sich mit dem Virus vom motorgetriebenen Fliegen angesteckt hatten. Die Suche nach einem geeigneten Flugplatz vom März 1909 liest sich in den Erinnerungen des späteren Flugplatzdirektors von Tschudi wie folgt: „Als ich mit Eduard von Pustau d. Ä. eines Tages in Berlin war, lud uns Herr Arthur Müller ein, mit ihm nach einem Gelände zu fahren, das er entdeckt hatte. Er verschwieg den Ort. Wir fuhren an Baumschulenweg vorFoto: Archiv Helmut Prochnow

Ein Zeitdokument aus dem Jahre 1907 von der Entstehung der Kolonie „Neu-Transvaal“ mit Blick auf die Rudower Chaussee und den noch dichten Kiefernwald.

dass dadurch die sumpfigen Geländeflächen vollständig entwässert wurden. Das Landschaftsbild veränderte sich wesentlich. Vollkropp- und Plumpengraben versiegten, für die Tier- und Pflanzenwelt ergaben sich völlig neue Lebensbedingungen. Zu allem Überfluss hatten die Kanalbauer zur Gewinnung von Bauholz die in Kanalnähe befindlichen, seit 1903 zu Adlershof gehörenden Jagen des Königlichen Forstes abgeholzt. Es entstanden die bekannten Kanalwiesen. Südlich der Rudower Chaussee blieb nur das in Bahndammnähe liegende Waldstück bis kurz vor der heutigen Straße am Studio erhalten. Das nun brachliegende Gelände verpachtete die Königliche Oberförsterei Grünau ab 1906 an „Pflanzer“, die gewillt waren, den Boden zur Ernährung ihrer Familie zu nutzen. Der luftFoto: Archiv Alexander Kauther

fahrtverrückte Major Georg von Tschudi sprach in seinen Erinnerungen von „Kleingemüsegärten“ südlich der Rudower Chaussee. Es entstand die heute unbekannte Kolonie „Neu Transvaal“. Warum die Kolonisten ihre Kolonie nach dem Industriegebiet Südafrikas benannten, erschließt sich heute nicht mehr. Wie ein DVLLuftbild aus dem Jahr 1913 zeigt, dehnte sich diese Kolonie bis zur heutigen Gottfried-Leibniz-Straße aus. Zeugnisse dieser Kolonie existieren nur noch von Familie Welsch und Friedrich Lawin, der 1910 für die Fußballer seines Arbeiter-Turn-Vereins zu Adlershof, ein grösseres Grundstück im am Kanal anliegenden Jagen 96 gepachtet hatte. Nahe des Bahnhofs errichtete der ehemalige Bahnhofswirt Rudolf Zahn um 1910 am Straßenrand des Restwaldstücks geschäftstüchtig sein Lokal

Am 23.6.1915 wurde der Bahnabzweig durch dichten Wald von Adlershof bis zu den Johannisthaler Flugzeugbaufirmen eingeweiht. Stolz stellte sich die Eisenbahnbaukompanie dem Fotografen.

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bei, durch Niederschöneweide, und bogen am Bahnhof Adlershof rechts ab. Da wusste und sagte ich: Aha, Sie meinen das Gelände zwischen Adlershof und Johannisthal. Das kannte ich schon lange gut, war ich dort oft im Kiefernwald und einem kleinen Eichenschälwald spazieren geritten, als ich in Treptow wohnte.“ Arthur Müller hatte bereits alles weitere vorbereitet, so dass mit den Beziehungen von Tschudis kurz nach diesem denkwürdigen Tag ein 150 Mann starkes Kommando der Schöneberger Eisenbahn-Pioniere die Waldfläche ab der heutigen Erich-Thilo-Straße bis nach Johannisthal rodete, planierte und einzäunte. Müllers Firmen errichteten die nötigen Bauwerke, sodass am 26.9.1909 noch vor der Frankfurter ILA hier der erste deutsche Motorflugplatz eingeweiht werden konnte. Während auf Johannisthaler Seite des Flugplatzes durch Umstrukturierungen, der Vielzahl von Flugzeugbau- und -schulfirmen sowie ab Mai 1913 infolge der Neuaufstellung kaiserlicher

Der kleine Park am Bahnhof ist der winzige Rest der einst großflächigen Cöllnischen Heide auch hinter der Bahnlinie.

Marine-Landflieger die Waldfläche schrumpfte, ging es auch an der Rudower Chaussee Schlag auf Schlag. Ab Juli 1912 errichtete die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) ihre ersten Bauten in der südöstlichen Ecke des Flugplatzes. Die beanspruchte Fläche dieser Forschungsstätte wurde immer größer. Zur gleichen Zeit rodete die Reichsbahn entlang des Bahndamms einen

ca. 50 m breiten Waldstreifen für ihren Rangier- und Betriebsbahnhof. Direkt an der Rudower Chaussee etablierte sie für ihre Mitarbeiter eine Kleingartenanlage. Ebenfalls 1912 entstanden die „Königlich-Preußischen Fliegertruppen“, deren Inspektion im Mai 1914 ein „Vorkommando der Versuchskompagnie Adlershof“ beauftragte, das Waldstück bis etwa zur heutigen

Wagner-Régeny-Straße zu roden und die Unterkünfte für die Flieger-Ersatz-Abteilung 1 bzw. 2 zu bauen. Es entstand daraus in den Jahren des Ersten Weltkrieges die großflächige Flugzeugmeisterei. Noch zuvor baute das Schöneberger Eisenbahnregiment Nr. 4 auf von Tschudis Vermittlung – quer durch den Restwald einen Bahnabzweig bis zu den Flugzeugbaufirmen – in Johannisthal. Wenige Jahre später war auch hier von der Cöllnischen Heide nichts mehr zu sehen. Einerseits durch die AMBI-Firmen des Arthur Müller ab 1919, andererseits durch die enorme Bautätigkeit für die DVL ab 1931. In Johannisthal beseitigte massiver Wohnungsbau das dort noch vorhandene Waldgebiet bis zum Bahnhof Schöneweide. Für uns ergibt sich aus alledem die Verpflichtung, mit dem letzten Rest der einst so umfangreichen Cöllnischen Heide, unserem wunderbaren Wald, außerordentlich pfleglich umzugehen.
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Nr. 240

Veranstaltungen im KIEZKLUB
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–17 Uhr) teilten wir im Februar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Es wäre wünschenswert, wenn immer mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden sowie zu den Veranstaltungen selbst etwas beitragen. Außerdem bietet das April-Programm: 2.4., 15.00 Uhr:	 „Ich bin dann man weg“ – Karin Mielke berichtet über Australien 9.4., 14.30 Uhr:	 Tanz mit Hartmut Hacker (Eintritt: 2,50 €) 16.4., 15.00 Uhr:	 Informationen aus dem Pflegestützpunkt „Wohnen im Alter“ 23.4., 14.30 Uhr:	 Tanz mit Janev Kiry (Eintritt: 2,50 €) 30.4., 15.00 Uhr:	„Geschichten rund um den Kiez“ Lesung mit der Kunstfabrik

Mit dem Seniorenbus im April unterwegs
7.4.: Neuendorfer See Mittagessen in der Ausflugsgaststätte „Seeblick“ am Neuendorfer See (Grenze: Naturpark Heidesee und Spreewald). (Fahrkosten 22 €) 14.4.: Tempelgarten Neuruppin Besuch des 1735 entstandenen Gartens mit barocken Figuren, Putten und Musentempel. In einem der Gasthäuser wird gespeist. (Fahrkosten 23 €) 29.4.: Spargelzeit Der Jakobshof in Schäpe ist Gastgeber. Im Hofladen können Produkte der Region erworben werden. (Fahrkosten 21 €)

Wahlhelfer(innen) für Europawahl gesucht
Das Bezirkswahlamt TreptowKöpenick sucht für die Europawahl am 25. Mai noch Wahlhelfer(innen), die in den Wahllokalen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Das Bezirkswahlamt ist bemüht, die Wahlhelfer wunschgemäß einzusetzen. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand erhalten Sie ein Erfrischungsgeld von 50 € bzw. 35 € für die Tätigkeit in einem Briefwahllokal. Für Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes beträgt das Erfrischungsgeld 30 € bzw. 25 € in einem Briefwahllokal, wenn Freizeitausgleich gewährt wird. Wird dieser nicht gewährt oder nicht in Anspruch genommen gelten die generellen Sätze. Für den Bezug von Leistungen nach dem SGB II und XII ist das Erfrischungsgeld unerheblich. Für die Bereitschaftsmeldung kann man das entsprechende OnlineFormular nutzen, welches unter www.treptow-köpenick.de erhältlich ist. Bei Fragen wenden Sie sich an das Bezirkswahlamt unter der Telefonnummer 90297-2397 oder per E-Mail bezirkswahlamt@ ba-tk.berlin.de.

Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9 – 13 Uhr unter 625 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl/Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9.00 und 10.30 Uhr abgeholt. Bei Polenfahrten zwischen 8.00 und 9.30 Uhr. Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr VdK-Team!

Berliner Vorsorgevollmacht | Folge 1
In den letzten drei Ausgaben informierte Dr. Zacharias über die Patientenverfügung. In den nun kommenden Ausgaben wird in vier Folgen Hilfestellung zur Vorsorgevollmacht gegeben. Bei der Berliner Vorsorgevollmacht handelt es sich um ein Formular, das in vielen Fällen passend ist. Aber die Umstände, in denen wir leben, sind nicht immer einheitlich. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, von Formularen abzusehen und sich einen individuellen Text zu überlegen. Hierzu braucht man erfahrungsgemäß juristische Beratung, denn falsche Formulierungen können zu unerwünschten Risiken und Nebenwirkungen führen. Mit einer Vorsorgevollmacht versetzt man andere in die Lage, wichtige Entscheidungen zu treffen. Von dieser Vollmacht soll vor allem dann Gebrauch gemacht werden, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr in der Lage ist, selbst zu entscheiden. Dann kann er aber auch die Bevollmächtigten nicht mehr kontrollieren. Deswegen sollte man unbedingt fachkundigen Rat einholen, beispielsweise von einem Rechtsanwalt oder Notar. Diese werden eine optimale Lösung finden. Persönliche Angaben: z. B.: Ich heiße Manfred Muster und bin 53 Jahre alt. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Ich wohne in Berlin, Häuslebauergasse 17. Für den Fall, dass mir etwas passiert, möchte ich meine Angelegenheiten hiermit regeln. Wenn ich einmal nicht mehr in der Lage bin, wichtige Angelegenheiten meines Lebens selbst zu regeln, möchte ich nicht von fremden Personen abhängig sein. Deshalb möchte ich mit dieser Vorsorgevollmacht Vertrauenspersonen benennen, die für mich tätig werden sollen, wenn ich hilfsbedürftig bin. Weil ich keine Zweifel an der Gültigkeit der Vollmachten lassen möchte, erteile ich sie ohne Bedingungen. Ich bin mir darüber im Klaren, dass eine Vollmacht auch missbraucht werden kann. Für diesen Fall sieht dieses Formular daher die Möglichkeit der Einsetzung eines Kontrollbevollmächtigten vor. www.wirtschaftsrecht-adlershof.de

Frauentreff bekommt längeren Mietvertrag
Über einen bis Jahresende verlängerten Mietvertrag kann sich das Frauenprojekt „Schutzhülle“ freuen, teilte das Bezirksamt auf eine Anfrage der Verordneten Heike Kappel (DIE LINKE) mit. Das seit 1990 bestehende Frauenprojekt in Adlershof des Vereins „Schutzhülle e.V.“, welcher Frauen mit Beeinträchtigungen oder Arbeitslosigkeit Hilfe und Geborgenheit bietet, war in seinem Bestand gefährdet. Das geförderte Frauenprojekt musste seit einiger Zeit mit Mietverträgen planen, deren Dauer nicht über ein Quartal hinausging. Eine langfristige Planung war den Mitarbeiter(inne)n so nicht möglich, der Verein in seiner Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt. Das Bezirksamt begründet die kurzfristigen Mietverträge mit ausstehenden Nutzungskonzepten für andere Amtsgebäude und Unklarheiten über die endgültige Belegung des Standortes in der Hans-Schmidt-Straße. Sollten die Räume nach Jahresende nicht mehr zur Verfügung stehen, würde das Bezirksamt bei der Suche nach ortsnahen Räumlichkeiten behilflich sein, heißt es. Das Bezirksamt versichert, der „Schutzhülle e.V.“ gehöre zum festen Bestandteil der bezirklichen Infrastruktur für Frauen.

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Dörpfeldstr. 53 12489 Berlin-Adlershof Tel.: (030) 67 82 48 22 Unsere Angebote: ▪ Postservice ▪ Schuhreparatur ▪ Tabak und Zigaretten ▪ Zeitschriften und Schreibwaren ▪ Fahrkarten (keine Monatskarten) ▪ kleiner Imbiss

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Fahrräder sind ihre Leidenschaft
25 Jahre 2RadCenter am S-Bahnhof Grünau
Der Anfang dieser Leidenschaft begann im Jahr 1989 in Grünau. An diesem strategisch günstigen Standort, am S-Bahnhof Grünau, eröffnete Hannelore Spieß das Fahrradcenter als Reparaturwerkstatt. Ein Jahr später begann auch der Verkauf von Fahrrädern mit den Hausmarken „Hercules“ und „Bergamont“ und natürlich mit dem notwendigen Zubehör, welches für Fahrradfreunde zwingend erforderlich ist. In diesem Jahr kam auch der Bruder Dirk Sidek mit ins Geschäft. Gemeinsam betrieben beide lange Zeit gemeinsam das Geschäft. Im Jahr 2009 übernimmt Dirk Sidek das Geschäft und expandiert. Er eröffnet eine Filiale in Altglienicke. In den beiden Ladengeschäften und den Werkstätten arbeiten ausschließlich Fachleute, die den Kunden einen kompetenten Service anbieten können. Die spezialisierten Mechaniker bringen die Zweiräder wieder auf „Vordermann“. Sie übernehmen die verschiedensten Reparaturen und unterstützen ihre Kunden bei anstehenden Problemen, denn die Beratung sollte schließlich nicht beim Kauf aufhören. Sie bringen ihr Wissen zu den neuesten Trends „rund um das Fahrrad“ mit in die fachkundige Beratung ein und erläutern auch die Vor- und Nachteile bestimmter Räder – ob Kinderrad, City- oder Trekkingrad bis hin zum Elektrorad. Die Wahl des richtigen „Gefährts“ ist schließlich nicht einfach. Die Kunden kommen zahlreich und schätzen die sachkundige Beratung des Teams. Ein weiterer Service für die Kundschaft ist der Abholservice sowie das Verleihen von Rädern. Seit 2012 verleiht er auch Elektrofahrräder. Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch“ zum Jubiläum.

Veranstaltungen bei „Nelte 26“
Das Begegnungszentrum „Nelte 26“ der WG Treptow Süd eG. in der Neltestraße 26 lädt alle ein, Freizeit und Kultur an der Köllnischen Heide zu erleben. Da wir nicht alle Veranstaltungen veröffentlichen können, erhalten Sie weitere Informationen unter 20 38 32 28, wo auch die erwünschten Anmeldungen entgegengenommen werden. Dem April-Programm entnehmen wir: 4.4., 17 Uhr:	 Augenzwinkerndes Programm für zwei Stimmen und eine Gitarre über Tierisches mit und um uns 9.4., 18 Uhr:	Informationsveranstaltung zum Umbau des Bahnhofs Schöneweide mit dem verantwortlichen Projektleiter 15.4., 13 Uhr:	 Osterbacken mit unbekannten Zutaten für größere und kleinere Hexenküchenlehrlinge 29.4., 15 Uhr:	Wie kann ich Schilddrüsenfehlfunktionen durch Essen beeinflussen? Vortrag und Tipps mit einer Ernährungsberaterin

Familienfreundliche Unternehmen 2014 gesucht
Bezirksbürgermeister Oliver Igel ruft erneut zur Beteiligung am bezirklichen Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2014 in Treptow-Köpenick“ auf. Der Wettbewerb wird zum 9. Mal ausgelobt, in dem die prämiierten Unternehmen beispielhaft zeigen, wie familienfreundliche Arbeitsstrukturen gestaltet werden können. Dazu gehören beispielsweise familienbewusste Arbeitszeiten, finanzielle und organisatorische Unterstützung des Betriebes bei der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen, Gestaltung des beruflichen Wiedereinstiegs nach familienbedingter Auszeit, gedeihliches Arbeitsklima, Unterstützung von Alleinerziehenden oder auch ein Konzept zur Familienförderung. Eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters wird die Prämierung vornehmen. Ausgezeichnet werden zwei Unternehmen. Eines mit bis zu 20 Beschäftigten und eines mit mehr als 20 Beschäftigten. Die Preise sind jeweils 500 € für die Gewinner und eine wertvolle Skulptur als Wanderpreis. Die Auszeichnung erfolgt im Juni anlässlich des Visitenkartentreffens der Wirtschaftsförderung. Seit 8. März können die Bewerbungsunterlagen bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes angefordert oder im Internet unter http://www.berlin. de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/ familienfreundlicher_betrieb.html heruntergeladen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 5.5.2014.

CDU-Bürgerbüro im Kiez Baumschulenweg
Am 8. März, passend zum Frauentag, eröffnete Katrin Vogel ihr Bürgerbüro in Baumschulenweg. Sie ist für den Bezirk Treptow-Köpenick Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Katrin Vogel ist frauenpolitische Sprecherin der CDU-Faktion und Mitglied in den Ausschüssen Stadtentwicklung/ Umwelt, Bauen / Wohnen / Verkehr sowie Arbeit / Integration / Frauen und sie ist eine engagierte Bürgerin. Zur Politik kam sie durch ihre Bürgerinitiative, die eine oberirdische Starkstromleitung mitten durch Altglienicke verhindert hat. Neun Jahre hat es gebraucht, bis die Deutsche Bahn einlenkte und Erdkabel verlegte. Mit dem Bürgerbüro im Kiez Baumschulenweg möchte sie eine zusätzliche Anlaufstelle für die Anliegen und Anregungen der Bürger(innen) schaffen. Die Resonanz in der Nachbarschaft zur Eröffnung und in den ersten Tagen war groß. Zustimmung fand auch die Baumscheibe vor dem CDU-Bürgerbüro, für welche Katrin Vogel die Patenschaft übernommen hat und die jetzt frühlingshaft bepflanzt wurde. Wenn Ihr Interesse geweckt ist, dann schauen Sie doch vorbei in der Kiefholzstr. 186 (Ecke Baumschulenstr.). Ab April ist das Büro regelmäßig von Dienstag bis Samstag geöffnet. Im März erreichen Sie das Team von Katrin Vogel vorerst jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die konkreten Öffnungszeiten finden Sie auf der Internetseite www.katrinvogel.de. Gerne können Sie sich auch telefonisch unter 643 18 141 oder per E-Mail: mitreden@katrinvogel.de melden.
Nicole Kirchner, Büroleiterin

Kein Frühjahrsputz
Da die Verschmutzung der Köllnischen Heide sich derzeit in Grenzen hält, hat der Vorstand des Bürgervereins beschlossen, den Frühjahrsputz in diesem Jahr probeweise ausfallen zu lassen. Wir werden bis zum Herbstputz beobachten, ob sich die Annahme erfüllt, dass im Adlershofer Waldgebiet weniger Unrat abgeladen wird. Wenn Sie anderer Meinung sind, sollten Sie es uns bitte wissen lassen.
Jürgen Bresler Adlershofer Bürgerverein „Cöllnische Heide e.V.“

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Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner Blutspendeaktion am 3. April von 9 bis 13 Uhr bei DB Mobility Logistics AG, Adlergestell 143 zu beteiligen. (Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!) Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

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Nr. 240

Aus kleinen Mädchen wurden 20jährige Frauen
Seit 1997 berichten wir in den April-Ausgaben über die Veränderungen im Leben von Lynn Beatrice, Julia und Jennifer, die wie unsere Zeitung in April 1994 ins Licht der Adlershofer Welt traten. Aus Mädchen sind junge Frauen geworden und obwohl sie nicht mehr in Adlershof wohnen, kamen sie wieder zu einem Treffen hier zusammen und berichteten aus ihrem Leben und von ihren Vorstellungen. Unsere guten Wünsche begleitensie auch künftig. W.S. Lynn Beatrice teilte mit: Seit meinem 19. Geburtstag gab es wieder eine Menge zu entdecken und erleben für mich. Da ich in Luxemburg gewohnt habe, hatte ich die Möglichkeit, viel in Frankreich und Belgien zu reisen. Als mein Internationaler Jugendfreiwilligendienst im August beendet war, holten meine Eltern mich ab und wir machten mit dem Wohnmobil eine Tour an der Mosel. Anschließend blieben mir noch ein paar Wochen zu Hause, bevor erneuter Tapetenwechsel anstand: Ich ging zum Studieren nach Jena. Das geschah eher unfreiwillig, da ich an der Uni Potsdam, wo ich eigentlich hingehen wollte, abgelehnt wurde. Die Unis in Berlin und Brandenburg sind viel zu überlaufen. Anfangs fiel mir das neue Leben in Jena nicht leicht, denn ich hatte mich während der 12 Monate in Luxemburg sehr darauf gefreut, wieder längerfristig in Berlin zu leben, vor allem wegen meinem Freund Jovi. Auch wenn wir inzwischen Profis in Fernbeziehung sind, hoffe ich, dass er im kommenden Jahr einen Studienplatz in Erfurt bekommt und wir näher beisammen sein können. In Jena habe ich mich eingelebt und bin froh, diesen Schritt gegangen zu haben. Ich studiere Soziologie und Politikwissenschaften und bin mit der Wahl zufrieden, ebenso mit meiner WG und der Stadt, die auf Studenten ausgerichtet ist. Das merkt man daran, dass sie mit Kneipen, Restaurants und vor allem Studenten gefüllt ist. Dank neu gewonnener Freunde und der Atmosphäre an der Universität fühle ich mich dort wohl. Mein Wunsch, Journalistin zu werden, besteht immer noch. Vielleicht entdecke ich ja noch etwas anderes für mich. Vom letzten Jahr habe ich vor allem mitgenommen, dass alles im Leben anders läuft, als man es plant. Dadurch wird es aber nie langweilig! Julia berichtete: Inzwischen habe ich die 12. Klasse erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn ich wegen Rückenproblemen mit dem Intensiv-Training im Rudern aufhören musste, kann ich die Schule in Potsdam bis zum Abschluss des Abiturs im Juni absolvieren. Zum Glück habe ich einen Platz in einer WG und inzwischen meine Freude an Volleyball und beim Schwimmen wieder gefunden. Im April sind die ersten Abschlussprüfungen im Leistungskurs Sportpraxis und -theorie (Basis für eine Trainerlaufbahn). Vor der mündlichen Geographieprüfung im Mai fürchte ich mich, bin aber trotzdem guter Hoffnung, voller Freude beim Abi-Ball im Berliner „Kosmos“ mit meinem Freund Christian tanzen zu können. Zuvor wollen wir eine Woche Urlaub im Vogtland machen. Eigentlich soll es ja eine Überraschung zu meinem 20. Geburtstag sein, aber es konnte nicht geheim bleiben, dass meine Eltern mir und der Oma im April eine AIDA-Nordmeer-Reise spendieren. Ich freue mich sehr darauf. Ab August gehe ich für ein Aupair-Jahr in die USA. Darauf habe ich mich in den letzten Monaten als Kinderbetreuerin vom 8–15jährigen in einem Ruderverein und beim DRK mit einer Schwimmgruppe 5–13jähriger vorbereitet. Ich bin sehr gespannt, was mich in Amerika erwartet. Was ich danach machen werde (Job, Ausbildung, Studium?) ist noch ungewiss, vielleicht ergibt sich in der Ferne ein klarer Blick in die Zukunft!? Jennifer mit Capryce informierten: Im Mai 2012 bin ich in meine Wohnung in Köpenick gezogen. Es war viel zu machen, da meine Tochter bald auf die Welt kommen sollte. Die Schwangerschaft verlief problemlos, aber die Kleine wollte nicht von allein kommen. Also mussten wir die Geburt einleiten. Am 24.7. sind wir ins Krankenhaus Neukölln gefahren und nach fast 20 Stunden Wehen und einem Notkaiserschnitt war sie endlich da. Die kleine Capryce war am 25.7. kerngesund und wog 3,580 kg bei 53 cm. Nach drei Tagen durften wir heim. Alle Familienmitglieder haben sich gefreut und waren stolz auf den Zuwachs. Mein Bruder Steven ist mit 7 Jahren Onkel geworden. Im September 2012 waren wir bei unserer Familie in Polen und alle wollten die Kleine sehen. Capryce war ein pflegeleichtes Baby, sehr kuschelbedürftig und wir haben die Zeit genossen. Langsam wird sie älter und neugieriger. Gemeinsam haben wir viel unternommen wie Park- und Tierparkbesuche, schwimmen gehen, Boot fahren, Krabbelgruppen besuchen. Capryce tobt gerne im Wasser. Sobald Musik ertönt, fängt sie an zu tanzen und versucht mitzusingen. Inzwischen läuft sie sicher und beginnt zu sprechen. Ihre Lieblingstiere sind Hunde, sie hat keine Berührungsängste bei anderen Tieren. Im November 2013 begann die Eingewöhnung in der Kita „Grüne Aue“. Nach einigen Tagen sollte sie ohne mich dort bleiben, anfangs wollte sie mich nicht gehen lassen. Von Tag zu Tag wurde es besser, da sie wusste, ich komme wieder. Nun hat Capryce einen Ganztagsplatz mit geregeltem Tagesablauf. Momentan erwerbe ich den Führerschein. Zudem mache ich mich gerade selbständig und arbeite nachts. Deshalb haben wir eine Babysitterin, die Capryce gern mag. Sie ist gern bei Oma und Opa und schläft gelegentlich am Wochenende bei ihnen. Dann kann ich mich sogar meinen Hobbies Kickboxen, Zumba und Fitness-Training widmen.

Zu Sprechzeiten des Gesundheitsamts
Die Sprechzeit des Gesundheitsamts wird am Donnerstag, dem 17. April statt von 14–18 Uhr auf den Vormittag von 9–12 Uhr vorverlegt. Alle sonstigen Sprechzeiten bleiben unverändert.

Baumpflanzungen

Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Osterfest!

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Durch unseren treuen Leser Friedel Fröhlich wurden wir Ende Februar aufmerksam gemacht, dass in der Arndtstraße Gärtner den Baumbestand vervollständigen. So können wir hier in Bild und Text berichten, dass durch die Firma Alpina aus Ludwigsfelde im Auftrag des Grünflächenamtes in der Arndtstraße sieben Linden und am Arndtplatz ein Ahornbaum gepflanzt wurden. Freuen wir uns darüber und wünschen ihnen gutes Gedeihen. W.S.

April 2014

Seite 15

Monat für Monat informativ, abwechslungsreich und engagiert
20 Jahre Adlershofer Zeitung – am 14. April 1994 erschien die erste Ausgabe
Foto: Lutz Ebner

„Wir wollen ausführlich über alles Interessante in unserem Ortsteil berichten…“ Das war unser Versprechen in der ersten Ausgabe der neugegründeten Adlershofer Zeitung, die am 14. April 1994 erschien. Näheres zu den Anfängen und den folgenden Jahren erfahren Sie im nachfolgenden Gespräch mit Lutz Ebner, Mitbegründer und bis zum Sommer letzten Jahres Herausgeber der Adlershofer Zeitung. Wie kam es zur Gründung der Adlershofer Zeitung? Der Adlershofer Bürgerverein „Cöllnische Heide e.V.“ hatte zum 24. Februar 1994 in den Klub „Peter Kast“ eingeladen, um für eine Feier zum 240. Geburtstag unseres Ortes im April zu werben. Während dieser Sitzung verkündete Marco Brunzel seine Absicht, eine Ortsteilzeitung zu gründen. Ohne dies zu ahnen, hatte ich mir schon Gedanken dazu gemacht und ein ungefähres Layout entworfen. Im Anschluss an dieses Treffen schmiedeten Marco und ich im „Leichenkeller“ erste Pläne. Noch in der Gaststätte bot uns Wolfhard Staneczek seine Mithilfe an. Seitdem hat er mit viel Fleiß und Engagement den Charakter der AZ mitgeprägt. War die Zeit bis zur ersten Ausgabe nicht extrem kurz? Zweifellos. Vor allem galt es in Adlershof Verbündete zu finden: Autoren, Gewerbetreibende als Anzeigenkunden und Vertriebsstellen. Zum 240. Geburtstag unseres Ortes am 14. April 1994 konnten wir auf dem „Adlershofer

begehrt waren die PostkartenKalender mit alten und neuen Ansichten Adlershofs. Um eine Brücke ins „neue Adlershof“ zu schlagen berichtet die Zeitung seit ihrem Gründungsjahr über Entwicklungen und Perspektiven jenseits des Bahndamms. Im Landschaftspark wurde im November 1998 die Baumpatenschaft über eine neugepflanzte Eiche übernommen. Da gibt’s doch noch eine weitere „Patenschaft“? Seit 1997 verfolgt die Zeitung den Lebensweg dreier Adlershofer Mädchen, die im gleichen Monat wie die AZ das Licht der Welt erblickten (s. S. 14). Jeweils zum Geburtstag berichten sie über ihr Heranwachsen. Zum 250. Ortsjubiläum waren sie unsere „Busbesatzung“ im großen Festumzug. Was wünscht man der Zeitung zum Jubiläum? Zum 20. Geburtstag wünsche ich der Adlershofer Zeitung weiterhin viele interessierte Leser(innen), wie bisher engagierte Autoren und Unterstützer – damit sie auch in den nächsten zwei Jahrzehnten informativ und lesenswert bleibt.

„Unsere“ Mädchen im AZ-Bus während des Festumzuges im Jahre 2004

Marktspektakel“ bereits einen Großteil der ersten Ausgabe verkaufen, die in der Hausdruckerei der Berlin-Chemie AG hergestellt und von der KROLL FahrzeugbauUmwelttechnik GmbH finanziell unterstützt wurde. Woher stammt eigentlich der Zeitungskopf mit der sehr alten Schrift? Bereits 1893 produzierte Druckereibesitzer Albert Galonska eine „Adlershofer Zeitung“. Gut 40 Jahre später wurde sie eingestellt. Uns gefiel der Schriftzug als Ausdruck von Tradition, verbunden mit unserem Anspruch, das vielseitige Leben in Adlershof widerzuspiegeln und ein Instrument der Demokratie zu sein. Blättert man die Jahrgänge durch, findet man viele Themenschwerpunkte, die bereits vor 20 Jahren eine Rolle spielten. Welche Absicht steckt dahinter? Was Adlershof und die Adlershofer betrifft soll sich in der AZ wiederfinden. Schon in der ersten Ausgabe waren die Mittelseiten der Ge-

schichte unseres Ortes vorbehalten. Über die Initiativen von Vereinen und Institutionen haben wir ebenso kontinuierlich berichtet wie über die Angebote der Sportvereine. Nicht zu vergessen die Termine kultureller Einrichtungen und der christlichen Gemeinden. Auch die Bezirksverordnetenversammlung fand schon in der Ausgabe Nr. 1 Berücksichtigung. Und selbstverständlich ist immer ein Platz für Leserzuschriften reserviert. Die Adlershofer Zeitung berichtet nicht nur über das Leben in unserem Ort, sie ist ja selbst ein Teil davon. Das ist zum Beispiel auf den traditionellen Herbstfesten zu spüren, wenn es am Stand der Zeitung vielfältige Gelegenheit zum direkten Gespräch mit den Lesern gibt. Oftmals erfahren wir dabei, wohin die AZ von Adlershof aus verschickt wird – in rund 50 Orte Deutschlands und selbst nach Argentinien oder Australien. Zudem fragen Leser auch nach älteren Ausgaben, um die Jahrgänge komplett zu haben. Ebenso

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Nr. 240

Dienstbetrieb der Bürgerämter
Nachdem am 17.3. der Dienstbetrieb im Bürgeramt II (MichaelBrückner-Str. 1) wieder aufgenommen wurde, kann man dort ab 1.4. wieder Termine buchen. Es wird darauf hingewiesen, dass man in den Bürgerämtern in TreptowKöpenick auch ohne gebuchten Termin vorsprechen kann. Es gilt zu bedenken, dass ein Termin nur max. vier Wochen im Voraus gebucht werden kann. Aufgrund der begonnenen Sanierungsarbeiten im Rathaus Köpenick bleibt ab 21.3. das Bürgeramt I im Rathaus Köpenick bis auf Weiteres jeden Freitag geschlossen. Aktuelle Hinweise sind den Aushängen in den Bürgerämtern zu entnehmen. Ab 22.3. wird die Samstagssprechstunde im Bürgeramt I statt im Bürgeramt II durchgeführt. Personaldokumente, die im Bürgeramt I beantragt wurden, können zur Samstagssprechstunde nicht abgeholt werden.

„Frühling in Familie“ im Freilandlabor Britz
dermaustour eingeladen und/oder können am 1.5. ab 10 Uhr an den Teichen des Britzer Gartens auf die Suche nach Kaulquappen, erwachsenen Fröschen und Kröten gehen (Treff: Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Wenn Zwiebelpflanzen wie Blausternchen, Traubenhyazinthe und Schneestolz und Gehölze wie Spitzahorn und Weide in Blüte stehen ist der Lenz wirklich da. Bei einem Rundgang am 6.4. können sich die Besucher davon überzeugen (Treff: 14 Uhr; Freilandlabor). In der kostenfreien Reihe „Natur für Senioren“ wird am 23.4. an den Teichen des Britzer Gartens gemeinsames Entdecken angeboten (Treff: 11 Uhr; Parkeingang Mohriner Allee). Die zurückgekehrten Vögel singen noch, während andere schon brüten. Zur Vogelbeobachtung wird am 27.4. eingeladen (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). Zu einem besonderen Vogelkonzert treffen sich Frühaufsteher am 1.5. um 7 Uhr am Parkeingang Sangerhauser Weg (Anmeldung unter 90277-3000). Im Ausstellungspavillon wird noch bis 13.4. die Vogelwelt im Frühling gezeigt. Ab 19.4. sind dann dort „(Un-) Geliebte Nachbarn“ wie Hornissen, Hummeln, Wanzen & Co. zu sehen. Der Ausstellungspavillon ist Di–Fr 12–16 Uhr, Sa 11–16 Uhr und So 10–16 Uhr geöffnet und über den Parkeingang Buckower Damm erreichbar. Die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen und weitere Informationen erhält man werktags von 9–16 Uhr unter Telefon 703 30 20. W.W.

Gästeinformation neu erschienen
Kurz vor der ITB ist die aktuelle Gästeinformation ausgeliefert worden. Die ca. 100seitige Broschüre im Pocketformat ist voller hilfreicher Informationen, Tipps und Kontakte sowohl für Tagesbesucher als auch für Urlauber. Sie ist kostenfrei erhältlich in der Touristinformation am Schlossplatz Köpenick, allen Info-Points und am Flughafen Schönefeld. Gegen eine Versandkostenpauschale von 3 € wird sie auf Wunsch auch zugeschickt (655 755 0).

Veranstaltungen im FEZ
12. – 27.4. Foto: © xplicit Frühling auf der Osterinsel – Osterferien im FEZ-Berlin Sei bei unserem Ausflug auf die Osterinseln dabei und entdecke die Kreativ-Insel, die Bewegungs-Insel oder eine unserer Spiel-Inseln. Wenn du genug vom Toben hast, kannst du dich auf der Faulenzer-Insel erholen, den Mini-Zoo besuchen oder einen Frühlingsspaziergang unternehmen. Probiere das Dreiohrhasenkatapult aus, male das RiesenEi an oder stelle ein Geschenk für das Osterfest her – aus Ton, Filz, Wachs, Papier, Rattan, Holz, Seife und anderen Naturmaterialien. Eintritt: 2 € | Familienticket 6,50 € Sa 13–19 Uhr, So+Feiertag 12–18 Uhr, Mo–Fr 10–18 Uhr FEZ, Straße zum FEZ 2, Tel.: 53 07 10

Zu vielen Veranstaltungen im April sind Erwachsene mit Kindern in den Britzer Garten eingeladen. Das beginnt am 6.4. damit, österliche Dekorationen und Geschenke zu basteln. Dazu bitte ausgeblasene Eier, Eierkartons aus Pappe und leere Joghurtbecher mitbringen (Treff: 11 Uhr; Verwaltungsgebäude Sangerhauser Weg). Nach Rückkehr vieler Zugvögel stimmen diese mit den heimischen Arten ihre Gesänge an. Erwachsenen und Kinder wird am 13.4. geholfen, die häufigsten Vögel an ihren Stimmen zu erkennen (Treff: 11 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). In den Osterferien sind am 15.4. Kinder ab 8 Jahren eingeladen, wie echte Experten die Vogelwelt des Britzer Gartens zu erforschen (11–16 Uhr; Gebühr 10 €). Am 25.4. können Familien mit Kindern ab 8 Jahren an einem Fledermausabend nicht nur viel über diese nächtlichen Jäger erfahren, sondern sie dabei auch beobachten (19.30–23.00 Uhr). (jeweils Treff: Verwaltungsgebäude Sangerhauser Weg 1 und Anmeldung unter 703 30 20). Am 20.4. gibt es im Freilandlabor für Eltern und Kinder von 11–14 Uhr wieder viel Osterspaß und -spiele. Familien werden nochmals am 30.4. ab 19.30 Uhr zu einer Fle-

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Bürgerforum Adlershof
Gregor Gysi lädt Sie zu einem Bürgerforum ein. Er möchte mit Ihnen über aktuelle bundespolitische Fragen und die Situation in seinem Wahlkreis Treptow-Köpenick ins Gespräch kommen. Dienstag, 15. April, 18 Uhr, Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54, Eintritt frei

Dörpfeldstraße 14 Telefon 677 15 93

Wir feiern im Juni 100jähriges Firmenjubiläum

Tradition hat Zukunft

I M

B U N D E S T A G

April 2014

Seite 17

Herzliche
Auch in diesem Jahr führt im April Karl Theiler die Liste der Jubilare an, dem wir am 1.4. zu seinem 98. Geburtstag herzlich gratulieren. Ebenso herzliche Glückwünsche erhält am 24.4. Herbert Schulz zu seinem 97. Erdenjubiläum. Zuvor kann er am 5.4. mit seiner Gattin Ilse Schulz ein in Adlershof wohl einmaliges Hochzeitsjubiläum nach 73 Ehejahren begehen. Herzliche Glückwünsche für beide auch dazu! Beste Wünsche zum 95. Wiegenfest übermitteln wir am 18.4. Georg Kulessa. Herzliche Gratulationen zum 93. Tag der Geburt empfängt am 10.4. Alfred Gohlke. Auf 92 Lebensjahre blicken am 14.4. Asta Koch sowie am 17.4. Edith Groschke und Johann Bajon zurück. In den Kreis der 90jährigen werden am 11.4. Heinz Wehren, am 23.4. Ruth Hildebrand und am 26.4. Elfriede

Glückwünsche
Baumgärtel aufgenommen. Beste Wünsche für jeden neuen Tag! Ihr 85. Lebensjahr vollenden am 3.4. Erika Seele, am 5.4. Heinz Haberland, am 12.4. Lotte Kuhle, am 23.4. Dieter Günter, am 24.4. Gisela Zydorowicz und am 28.4. Magdalene Böhme. Weiterhin alles erdenklich Gute! Ihren 80. Tag der Geburt erleben am 3.4. Christine Schleupner, am 4.4. Ilse Feyerabend, am 6.4. Anna Brandt, am 7.4. Sigrid Smolka, am 10.4. Claus Vierarn, am 19.4. Ursula Staub, am 22.4. Dr. Lothar Harnisch, am 25.4. Ursula Reinkendorff und am 30.4. Dr. Manfred Höhne. Wir gratulieren herzlich! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Zufriedenheit und glückliche Tage.

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In memoriam Hans-Dieter Krause
Anfang März erreichte uns die Nachricht, dass der „malende Hausmeister“ Hans-Dieter Krause aus Altglienicke im Alter von 65 Jahren verstorben ist. In Adlershof verbinden uns mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Kunstvereins Treptow e.V. dankbare Erinnerungen, hatte er doch in Vorbereitung des 250. Jahrestages von Adlershof das Logo zu diesem Jubiläum geschaffen und uns kostenfrei überlassen (s. AZ Nr. 111). Nach wie vor wird z. B. von unserem Festkomitee das nebenstehende Logo des lustigen Adlers mit Gelehrtenbrille über dem symbolischen Marktbrunnen als Adlershofer Erkennungszeichen gern verwendet. Wir werden dabei Hans-Dieter Krause in dankbarer Erinnerung behalten.
Wolfhard Staneczek für das Festkomitee

Unsere Rätselecke | Als Brücke

Zu finden ist jeweils das Wort, das für das zuerst angegebene als Schlussund für das zweite als Anfangswort gilt (ein Punkt = ein Buchstabe). Bei richtiger Lösung nennen die Anfangsbuchstaben dieser Brückenwörter was man in den Instituten der Humboldt-Universität in Adlershof studieren kann. Rätselautor: Wolf Will Mond.....hemd, Heft....zone, Baum......sinn, Haut.....speise, Wasser....stelle, Flug.....hase, Haus....schaft, Müll.....kette, Treu....ball, Knall......suppe, Tisch......arm, Früh.....kerze, Feier.....stern, Finger.....probe, Fluss....streifen, Geld......bar, Kamin.....wehr, Freund.....raum, Apfel....laden,

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.
Unter diesem Spruch aus Psalm 26 wurde

Hans-Jürgen Fredrich *14.11.35 23.2.2014
auf unserem Waldfriedhof zu Grabe getragen. Er hat über Jahrzehnte bei uns Christenlehre, Konfirmandenunterricht, Gottesdienste, Posaunenchor und Jugendkreise geleitet. Wir wollen ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Evangelische Kirchengemeinde Adlershof

Auflösung des Brückenrätsels aus der März-Ausgabe: 1) Krebs; 2) Blick; 3) Regen; 4) Abend; 5) Binde; 6) Trick; 7) Ernst; 8) Spiel; 9) Vater; 10) Brief; 11) Kraut; 12) Motor; 13) Reise; 14) Havel; 15) Fleck. Lösung: „Eigeninitiative“ nennt sich eine Adlershofer Einrichtung, die dazu beitragen will, Selbstheilungkräfte zu aktivieren.

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Seite 18

Nr. 240

Mitten im Reich der Mitte
Maximilian‘s Kolumne – ein junger Adlershofer berichtet
Foto: Maximilian Rutz

Erneut Sieger aus Adlershof
DNS statt DSDS – die Jugend forscht lieber

Das beste Verkehrsmittel Zugfahren ist einfach. Fahrkarte kaufen, einsteigen, Fahrkarte im Zug kontrollieren lassen, aussteigen. So habe ich das zumindest aus Deutschland in Erinnerung. In China ist es etwas komplizierter und das beginnt bereits beim Fahrkartenkauf. An den Bahnhofsschaltern kann man nur Tickets für Züge kaufen, die von diesem Bahnhof abfahren. In Peking könnte man am Schalter keine Fahrkarte für einen Zug aus Shanghai kaufen. Das geht nur im Internet, wofür man allerdings ein chinesisches Bankkonto benötigt. Selbst dann lassen sich Tickets nur 20 Tage im Voraus kaufen, was in Zeiten des chinesischen Neujahres dazu geführt hat, dass ich um ein Uhr morgens im Internet um begehrte Fahrkarten gekämpft habe. Hat man das Ticket in der Hand, sind die Kontrollen am Abfahrtsbahnhof die nächste Hürde. Hier werden Fahrkarte und Reisepass überprüft. Außerdem gibt es einen Sicherheitscheck wie am Flughafen: Metalldetektor, Abtasten und Gepäck durchleuchten inklusive. Als letztes wird jede Fahrkarte beim Einsteigen in den Zug vom Schaffner kontrolliert. Im Zug bekommt man von diesem eine kleine Plastikkarte für das Ticket, welches man erst beim Aus-

steigen zurückbekommt. Wegschmeißen sollte man den kleinen meist rosafarbenen Papierschnipsel trotzdem noch nicht, da am Bahnhofsausgang nochmal stichprobenartig das Vorzeigen gefordert wird. Trotz der komplizierten Organisation schaffen die chinesischen Züge eine Sache, die ich in Deutschland ab und zu mal vermisst habe: Sie sind pünktlich auf die Minute. Neben dieser monatlichen Kolumne führe ich einen regelmäßig aktualisierten Blog, der unter dem Namen „Mitten im Reich der Mitte“ oder www.maxinchina.blog.de zu finden ist!
Euer Maximilian Rutz

Fotos: Staneczek

Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12527 Berlin E-Mail: redaktion@adlershoferzeitung.de

Herausgeber
Media-Agentur André Schwabe

Redaktion & Layout
Designstudio Lange Tel.: 56 59 02 67

redaktionelle Mitarbeit
Wolfhard Staneczek Tel. & Fax.: 677 24 58

Druck
Das Druckteam Berlin

Erscheinungsweise
monatlich

Vertrieb
über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer www.adlershofer-zeitung.de

Zum 3. Mal richtete die WISTAMANAGEMENT GMBH als Patenunternehmen den Regionalwettbewerb Berlin Süd aus – in diesem Jahr in spezieller Umgebung: einer noch leeren Produktionshalle des neu eröffneten Zentrums für Photovoltaik und Erneuerbare Energien (ZPV) an der Johann-Hittorf-Str. (s. AZ Nr. 237). 62 Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wetteiferten beim „49. Jugend forscht Regionalwettbewerb“ miteinander. Zehn Projekte wurden als Regionalsieger gekürt und starten am 25./26. März beim Berliner Landeswettbewerb. Zusätzlich dürfen sechs Projekte ihre Arbeiten ausstellen. Zu ihnen gehört auch das von Jonas Wanke aus Adlershof, der sich als 13jähriger unter „Schüler experimentieren“ fragte: „Wie kann man einen Kühlschrank so programmieren, dass er das Verfallsdatum seines Inhaltes erkennt?“ Wie im Vorjahr (s. AZ Nr. 228) gewann er einen 1. Preis. Sein dama-

liger Partner Jonas Dube (14) aus Adlershof war diesmal mit seinem Schulkameraden Franz Kloth (13, rechts im Bild) aus Karolinenhof dabei. Sie errangen für ihren Vorschlag zur „Verbesserung des Inselstromprinzips und Übertragbarkeit auf Einfamilienhäuser“ einen 2. Preis. Wir gratulieren den Gewinnern, wünschen ihnen weiterhin vielfältige Erfolge und sind gespannt, womit wir von ihnen im kommenden Jahr rechnen können. W.S.

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Fon: 63924567

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April 2014

Seite 19

Uferbahnlauf 2014 – Jetzt anmelden
Am 7. Juni wird von 10–13 Uhr in Grünau zum Uferbahnlauf 2014 eingeladen. Start + Ziel ist am Sportdenkmalplatz Grünau (Sportpromenade 1). Streckenlänge: 5 + 10 km, für Bambinis 100 m bis 2 km. Es zählt der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“, weniger der Wettkampf. Disziplinen: Laufen, Wandern, Gehen, Walken, Nordic Walking, Fahrrad fahren. Für Umkleidemöglichkeiten sind gesorgt, Toiletten sowie ein Cateringzelt stehen bereit. Startgelder: bis 13 Jahre: 1,50 € (mit T-Shirt 8 €), 14 bis 18 Jahre: 7 € (mit TShirt 15 €), Erwachsene: 9 € (mit T-Shirt 17 €) Neben dem Lauf können am InfoPoint Fragen rund um die Region und zur Tram 68 beantwortet werden und aus allen vollständig richtig ausgefüllten Fragebogen werden unter Ausschluss des Rechtsweges tolle Preise verlost. Anmeldung: info@uferbahnlauf.de oder von 8.30–9.30 Uhr am Lauftag vor Ort. Folgende Daten sind bitte anzugeben: Name, Vorname, Distanz, Disziplin, Art der Bezahlung der Startgebühr (per Überweisung oder vor Ort) + T-ShirtGröße (falls gewünscht) Startgeld-Konto: Zukunft in Grünau e.V.
IBAN: DE25 1203 0000 1020 1232 69 BIC: BYLADEM1001.

Rennen um zu helfen
Der Förderverein der Anna-Seghers-Schule organisiert zum fünften Mal einen Benefizlauf. Der Erlös der Aktion soll nach Absprache mit den Schülersprechern folgende Projekte unterstützen: AWS Aniridie-Wagr e.V. Aniridie ist eine seltene Augenkrankheit, an der u.a. der Sohn von Union-Profifußballer Martin Dausch erkrankt ist. Der Verein bemüht sich seit 2011 darum, Kindern, die an dieser hochgradigen Sehbehinderung leiden, bessere Zukunftschancen zu schaffen und die tierversuchsfreie medizinische Forschung zu diesem genetischen Defekt voranzutreiben. Tierschutz-Verein Tierheim Berlin Das Tierheim Berlin im Norden unserer Stadt nimmt jedes Jahr bis zu 12.000 Tiere in seine Obhut. Dieses Asyl für mehr oder weniger geschundene Vierbeiner und Vögel erhält keine öffentlichen Fördermittel und finanziert sich überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Anna-Seghers-Schule Neben den genannten Vereinen soll die Projektarbeit an unserer Schule unterstützt werden. Die Schülersprechervollversammlung hat dazu bereits mehrere Vorschläge unterbreitet. Bis zum Benefizlauf versuchen die Läufer(innen) Sponsoren zu finden, die ihnen für eine bestimmte zurückgelegte Strecke eine vertraglich vereinbarte Summe spenden. Die Spenden werden dann zentral gesammelt und an die genannten Einrichtungen weitergeleitet.

Benefizlauf des Fördervereins der Anna-Seghers-Schule
Sehr geehrte Adlershofer(innen), unterstützen Sie bitte das Anliegen des Benefizlaufes und sponsern Sie die Schüler. Sie können sich unter Tel. 6774766 und Mail annasfreunde@gmx.de oder anseg@web.de auch direkt an die Schule wenden. Außerdem sind Sie natürlich gern eingeladen, am 30. April zwischen 8.15 und ca. 14.00 Uhr, die Läufer(innen) bei ihrer Benefizaktion rund um die Anna-Seghers-Schule anzufeuern.
Jörg Holler, Vorsitzender

Bitte „Uferbahnlauf 2014“, vollst. Namen + T-Shirt-Größe (S, M, L, XL) angeben. Der Uferbahnlauf ist eine Initiative des „Regattapark e.V.“ in Zusammenarbeit mit „Zukunft in Grünau e.V.“ und dem Mitveranstalter „Seesportclub Berlin-Grünau e.V.“.

1. – 4. Mai: 2. Berliner Wassersportfest
Drei Tage volles Programm, Show und Attraktionen am, auf und auch im Wasser sowie LiveMusik am Abend auf der Bühne an der Regattastrecke Grünau. Wir bieten auf über 125.000 m² großem Veranstaltungsgelände (inkl. Wasserflächen) ein besonderes Messekonzept mit Festcharakter, indem die Ausstellung von Neuheiten und die Produktvielfalt im und um den Wassersport mit positiven Erlebniswerten für die Besucher durch spannende Aktivitäten zu Wasser und an Land kombiniert werden. Neben den kommerziellen Anbietern präsentieren sich die Berliner Wassersportvereine, stellen ihre Sportarten und Angebote vor und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Dazu kommt der Festcharakter, bei dem mit Musik, Show und Unterhaltung sowie mit Verpflegung und Getränken.

Eröffnung IMPULS EMS Studio
Seit dem 1. März 2014 gibt es in Adlershof einen neuen Anlaufpunkt, Sport zu treiben und das auf eine ganz effiziente Art und Weise. Die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit wird mit der Elektro-Muskelstimulations-Methode (EMS) erreicht. Das EMS-Training kommt aus der physiotherapeutischen Anwendung. Was sonst nur mit langjährigem, konventionellem Training möglich wäre, ist mit EMS deutlich schneller zu erreichen. Die Erfolge sind in kürzester Zeit spürbar und die körperliche Leistungsfähigkeit wird in der Gesamtheit gestärkt.
Foto: Impuls

Nutzen Sie die Möglichkeit einer Probestunde. Mehr Informationen unter: www.impulsems.de

Auch 2014 Grünt wIeDer treptow-KöpenIcK.
Die Grüne Fraktion wü wunderschön nscht Ihnen einen en Frühlingsanfa ng.

24 Jahre Opel-Partner

Fraktionsbüro von Bündnis 90/Die Grünen Treptow-Köpenick
Telefon: 0 30 / 9 02 97 - 42 92 Fax: 0 30 / 6 57 00 255 E-Mail: fraktion.treptow-koepenick@gruene-berlin.de www.gruene-treptow-koepenick.de

Otto-Franke-Str. 87 | 12489 Berlin
Telefon: (030) 677 98 73 - 40 Telefax: (030) 677 59 66 Mail: autohaus-adlershof@gmx.de

Geschäftszeiten: Montag – Freitag 6.30 – 19.00 Uhr Samstag 9.00 – 12.00 Uhr

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