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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2013, Januar = Nr.225

Monatszeitung

Nr. 225 Januar 2013

1,- €

Foto: Ledrich

Archiv Prochnow

❒ In der Aula der Anna-Seghers-Schule

❒

„Wöllsteins Lustgarten“ war einst ein beliebtes
Ausflugsziel. Jetzt wurde das älteste Haus auf diesem Gelände abgerissen – Neues entsteht hier
Seiten 8/9 und 16

wurde in einer Veranstaltung der neue Band „Wir schreiben selbst“ vorgestellt
Seite 14

❒ Internationales Filmfestival

für Humor und Satire findet im Januar in Adlershof statt
Seite 6

❒ Ostdeutscher Projektcircus:

„Manege frei“ für Gruppen an der Heide-Grundschule
Seite 14

Foto: Staneczek

❒ Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Glienicker Weg Ende

November vorzeitig freigegeben – eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen im Bezirk Treptow-Köpenick
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Viel Glück, Gesundheit und Erfolg für 2013!

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Nr. 225

Festkomitee trifft sich am 15. Januar
Zu Beginn der Zusammenkunft des Adlershofer Festkomitees am 15. Januar ab 19 Uhr wollen die Verantwortlichen für die Durchführung des Kiezkassenverfahrens in Adlershof der BVV Gabriele Schmitz (SPD) und Heike Kappel (Die Linke) und vom Bezirksamt ausloten, ob unser Komitee als Repräsentant der Adlershofer Bevölkerung geeignet ist. Davon wird das weitere Vorgehen abhänTermin Ort

gen. Anschließend soll über mögliche weitere Aktivitäten des Komitees in diesem Jahr beraten werden. Nachstehend folgen die wenigen bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im Januar und Februar. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen von Kiezklub finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung
Ralf Schröder: „Unaufhörlicher Anfang“ Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Auftakt der 39. Eulenspiegeleien, Wettbewerbsprogramm am 19.1. Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler über Freundschaft, TV-Kommissare und das Leben Ausstellungs-Eröffnung: „ENSILUMI – Der erste Schnee“ Plauderei bei Kaffee und Pfannkuchen über Adlershof Regionalwettbewerb Berlin-Süd von „Jugend forscht“ (auch 27.2.)

Foto: BA

15.1., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 19.00 Alte Schule 18.1., 20.00 WISTA 31.1., 19.30 Stefan-HeymBibliothek 20.00 Alte Schule 12.2., 15.00 Heimatstube 26.2. WISTA

Maria Sophie Dott, Ana–Maria Trasnea, Beatrice Knörich (v.l.n.r. )

Engagierte Mädchen mit Preis ausgezeichnet
Treptow-Köpenick hat viele engagierte Mädchen – drei besonders engagierte wurden mit dem Mädchenpreis 2012 Treptow-Köpenick ausgezeichnet. Im Rahmen des Rockkonzertes „Keep on Rockin“ der Joseph-SchmidtMusikschule wurden am 30.11. die Preisträgerinnen geehrt. Den 1. Preis erhielt Ana-Maria Trasnea, den 2. Preis Beatrice Knörich und der 3. Preis ging an Maria Sophie Dott. Ana-Maria Trasnea ist Mitglied der Young Voices Berlin, eine ehrenamtliche Jugendpartizipationsgruppe, die das jährlich im FEZ Berlin stattfindende Jugendfestival „United Games of Nations“ organisiert. Ana ist seit 2011 Sprecherin der Young Voices. Für Treptow-Köpenick ist dieses Projekt besonders wichtig, weil es rassistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen etwas entgegensetzt. Beatrice Knörich ist Schülerin der 10. Klasse in der GebrüderMontgolfier-Schule und wurde als stellv. Vorsitzende des Bezirksschülerausschusses Treptow-Köpenick gewählt. Beatrice ist zudem seit vorigem Schuljahr Vorsitzende des Landesschülerausschusses Berlin. Sie ist eine sehr engagierte Schülerin, opfert für ihre Ämter viel Freizeit und arbeitet mit viel Kompetenz und Freude. Maria Sophie Dott ist 17 Jahre alt, besucht die 11. Klasse der Merian Schule in Köpenick und erhält für Ihr Engagement bei der Jugendfeuerwehr in Müggelheim die Auszeichnung. Mit 12 Jahren trat Maria in die Berliner Jugendfeuerwehr ein. 2010 wurde sie zur Jugendsprecherin gewählt. Auch an anderen Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wie dem Berlin Marathon ist Maria immer gern dabei.

Wenn mein Opa bei uns kocht...
Neue Runde im Wettbewerb „Jugend forscht“
Wenn mein Opa bei uns kocht, legt er keinen Deckel auf die Töpfe. Ich habe aber gelernt, dass das energiesparender ist. Ich frage mich nun: Wie viel länger muss ein Topf mit Wasser kochen, wenn kein Deckel darauf ist? Dieser Frage, der nach Lernerfolgen von Mäusen und Ratten, der menschlichen Schwarmsimulation oder wie man Ölkatastrophen durch Sperren mit Wellenschutz verhindern kann, gehen unter anderem die 51 angemeldeten „Jugend forscht“-Projekte des Regionalwettbewerbs Berlin Süd im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof nach. Am 17.12. konnten sich die 93 Nachwuchswissenschaftler(innen) erstmals bei einem Informationstreffen von den Vertretern der Jury beraten lassen. Der Regionalwettbewerb Berlin Süd findet am 26./27. Februar in der Wissenschaftsstadt statt. Patenunternehmen ist die WISTAMANAGEMENT GMBH, Betreiberin des Technologieparks Adlershof. Peggy Mory

MINT-Botschafterin des Jahres 2012
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen gefährdet. Der Engpass an qualifizierten naturwissenschaftlich-technischen Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ will zukunftsorientiert und wegweisend Zeichen für positive Veränderungen setzen. Die MINT Initiative hat einen bundesweiten MINT-Botschafterpreis 2012 ausgelobt. Frau Dr. Marta Gutsche von dem Projekt FiNCA „Frauen in den Naturwissenschaften am Campus Adlershof – Humboldt Universität zu Berlin“ erhielt am 12.11. die Auszeichnung mit dem MINT Botschafterpreis 2012. Bundesweit wurden 10 MINT Botschafter geehrt. Bezirksbürgermeister Oliver Igel und die Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust gratulieren Dr. Marta Gutsche herzlich zu diesem Preis. Das Projekt FiNCA in Adlershof wird vom Bezirksamt Treptow-Köpenick unterstützt und ist ein wichtiges Projekt und Angebot zur Förderung von Frauen in Naturwissenschaften. Nähere Informationen dazu findet man im Internet unter http://www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/verwaltung/abteilungen /frauenprojekte.html

Infotage für Existenzgründer und junge Unternehmen
Die Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick setzt ihre Veranstaltungsreihe der Kurzseminare an jedem 2. Dienstag im Monat von 15-18 Uhr fort. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt! Termine der nächsten Monate: Veranstaltungsort: 8.1.: Unternehmensgründung Bezirksamt Treptow-Köpenick, aus der Arbeitslosigkeit – Alt Köpenick 21, Leistungen der Rathaus Köpenick, Raum 306 Arbeitsagentur und Voranmeldung dringend erbeten, des JobCenters Tel.: 90297-2528, Fax: 9029712.2.: Unternehmensgründung 2525, Mail: joerg.steinhilb@ und Unternehmerpersönba-tk.berlin.de lichkeit – Chancen, Ebenso wird nach vorheriger Risiken und Motivation Terminabsprache dienstags von 12.3.: Umsatz planen, 10-15 Uhr die OrientierungsGewinn erwirtschaften, beratung zur Existenzgründung Steuern zahlen fortgeführt.

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Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Glienicker Weg vorzeitig freigegeben
Am 30. November wurde nach gut dreijähriger Bauzeit das Vorhaben Neubau des Glienicker Weges zwischen Glienicker Straße und Adlergestell abgeschlossen. Die veranschlagte Gesamtbauzeit bis Mai 2013 konnte durch Optimierung der fünf Bauabschnitte um rund sechs Monate verkürzt werden. Mit der Baufertigstellung des Glienicker Weges steht dem Verkehr eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen des Bezirkes mit überörtlicher Bedeutung wieder zur Verfügung. Die Finanzierung des Gesamtbauvorhabens des Glienicker Weges erfolgte aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ in Höhe von rd. 22 Mio. €. Im Zuge der Realisierung dieses Bauvorhabens wurde eine Bahnbrücke Glienicker Straße/Glienicker Weg neu gebaut und dem geänderten Querschnitt des Glienicker Weges mit je zwei getrennten Richtungsfahrbahnen (je 6,5 m breite Fahrbahnen, 1,6 m breite Radwege und 2,5 m breite Gehwege) angepasst. Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten wurden nahezu alle Versorgungstrassen (u.a. der BWB, GASAG (NBB), Vattenfall, Telekom) im unterirdischen Raum neu hergestellt bzw. umgebaut. Gleichfalls erfolgte der Neubau von zwei Lichtsignalanlagen (in Höhe Nipkowstraße und vor Netto bzw. Zufahrt Berlin Chemie AG). Für die Berlin Chemie AG wurde auf deren Kosten eine private Erschließungsstraße gegenüber Nipkowstraße durch das Tiefbauamt mit realisiert, welche die neue Haupterschließung für den Wirtschaftsverkehr und zu den Beschäftigtenparkplätzen ist. Rund 200 Bäume wurden neu gepflanzt. Zusätzlich wurde in dieser Gesamtbauzeit noch der Stauraumbereich des Glienicker Weges vor dem Adlergestell grundhaft instandgesetzt. Zudem erfolgte an vier aufeinander folgenden Wochenenden eine grundhafte Instandsetzung des Kreuzungsbereich Adlergestell/Glienicker Weg/Köpenicker Straße, um auch auf diesem die Verkehrssicherheit wieder herzustellen.

Dank für Engagement
Vier neue Wartehäuschen für die Buslinie 164 stehen wieder entlang der Neubaustrecke am Glienicker Weg in Adlershof. Herzlichen Dank an alle, die dafür gesorgt haben, dass die vom Planer übersehenen Wartehäuschen an den Bushaltestellen doch aufgestellt wurden! Das waren vor allem die Adlershofer Zeitung, das Bezirksamt Treptow-Köpenick,

Rückbau des Adlergestells mindestens aussetzen!
Senatspläne sehen Arbeitsbeginn im Frühjahr vor
Wenn die Berliner Industrieund Handelskammer (IHK) und der ADAC Berlin-Brandenburg im Dezember den Senat aufforderten, auf die Pläne zum Rückbau des Adlergestells vorerst zu verzichten, dann sollte das ernst genommen werden. Laut Senatsplanungen soll ja im Frühjahr mit dem schrittweisen Rückbau von derzeit drei auf zwei Fahrspuren pro Richtung begonnen werden. Zunächst ist der Rückbau auf dem Abschnitt zwischen Dörpfeldstraße und Glienicker Weg vorgesehen, zeitgleich mit Leitungsarbeiten der Wasserbetriebe in diesem Bereich. 2015 soll dann das Adlergestell endgültig nur noch zwei Spuren haben nach den derzeitigen Plänen. Dieses Vorhaben wurde mit der Entscheidung zur Verlängerung der A 100 bis Treptow beschlossen, weil man davon ausgeht, dass die Stadtautobahnen den Verkehr bündeln und das Verkehrsaufkommen auf dem Adlergestell verringern. Vor allem der Zeitplan stößt auf Kritik bei den genannten Verbänden – aber auch bei Anwohnern und unseren Vereinsmitgliedern. Warum muss man damit schon beginnen, wenn die Verlängerung der A 100 noch gar nicht angefangen hat und das Adlergestell nach wie vor eine viel befahrene Zubringerstraße für die östliche Innenstadt ist, wie der ADAC völlig zu Recht argumentiert. Auf einen weiteren Aspekt macht die IHK aufmerksam, wenn ihr Hauptgeschäftsführer darauf hinweist, dass die Verengung des Adlergestells erst nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Sinn macht, also bis dahin verschoben werden sollte. Vor der BER-Eröffnung weiß niemand, wie sich die Verkehrszahlen auf den Straßen dorthin tatsächlich entwickeln werden. Diesen Praxistest sollte man unbedingt abwarten und erst dann handeln, wenn feststeht, dass eine Entlastung wirklich stattgefunden hat. Hans Erxleben Vorsitzender Adlershofer Bürgerverein

die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung und die BVG. Freundliche Grüße Anwohner F. Fröhlich

Fotos: Staneczek

Seit November verkehren auch in Adlershof Niederflurbahnen. So gelangen Fahrgäste mit der Linie 60 nunmehr barrierefrei von der Wissenschaftsstadt über Köpenick nach Friedrichshagen

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Vorbereitungen zum Brückenbau über die Spree für SO-Verbindung können beginnen
Aus der 14. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Am Beginn der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 13.12. erinnerte BVV-Vorsteher Siegfried Stock an den verstorbenen ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der Grünen in der BVV Köpenick (90-92) und Bezirksstadtrat (92-95) Wolfgang Göricke (Jg. 49), zu dessen Ehrung sich die Anwesenden im stillen Gedenken erhoben. In der „Bürgerfragestunde“ gab es mehrere Anfragen zu verschiedenen Themen ohne Bezug zu Adlershof. In seinen regelmäßigen Ausführungen berichtete Bürgermeister Oliver Igel zuerst eingehend über seine umfangreichen Bemühungen in Wort und Schrift, Lösungen in der anstehenden Personalproblematik zu finden (s. AZ Nr. 223). Trotz geringen Erfolgs wird er weiter kämpfen. Zudem sprach er von Überlegungen im Haus Freiheit 15 oder dem Rathaus Johannisthal (Vorteil: behindertengerecht) eine Filiale der Musikschule als zentralen Unterrichtsort einzurichten. Zudem informierte u.a. darüber, dass - der Ausbau des Glienicker Weges am 30.11. abgeschlossen wurde (s. auch Seite 3), - zwischen der Parkeisenbahn und dem Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V. (TJP) ein Kooperationsvertrag abgeschlossen wurde, - nach Abschluss eines Kaufvertrages die Vorbereitungen zum Brückenbau über die Spree zum Ausbau der geplanten SO-Verbindung beginnen können, In zwei Fällen haben wir uns entschlossen, die Antworten aus dem Bezirksamt zu „Mündlichen Anfragen“ von Bezirksverordneten ausführlich wiederzugeben (s. rechts), darüber hinaus war u.a. zu erfahren, dass - wegen fehlender Richtlinien keine Aussage möglich ist, an welchen Schulen Voraussetzungen zur Durchführung der „inklusiven Schule“ bestehen. - sich der Bezirk in der Lage sieht, ein oder mehrere zum Wohnen geeignete Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. - der Verbleib der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ an der Schnellerstraße und die damit verbundenen Baumaßnahmen wohl die teuerste Variante wäre. - die Schülerclubs 2013 so zu finanzieren, dass sie auf der finanziellen Grundlage der letzten Jahre weiter wirken können. - bis 30.6. eine endgültige Lösung für den Musikschulstandort Friedrichshagener Straße gefunden und umgesetzt zu haben. Darüber hinaus hat die BVV einstimmig die vorgelegte Bezirkshaushaltsrechnung für das Haushaltsjahr 2010 genehmigt: (Einnahmen: 434.570.827,42 €; Ausgaben: 430.446.746,90 €; Überschuss: 4.124.080,52 €). Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VII-14“ entnehmen wir u.a., dass - museumspädagogische Angebote für Schulen auf Grund hohen personellen Aufwandes nicht ausschließlich von den wenigen Mitarbeiterinnen durchgeführt werden können. Dank freier Mitarbeiter(innen) auf Honorarbasis konnte aber die Zahl der Führungen deutlich gesteigert werden (2010 = 18; 2011 = 63; 2012 (bis Okt.) = 74). - im Bezirk in der Gemeinschaftsunterkunft Köpenicker Landstraße 260 Asylsuchende und in der Notunterkunft Wassersportallee 95 Flüchtlinge untergebracht sind (Stand: 13.11.). - im Jahr 2011 von den Jahreswochenstunden der Musikschule ca. 850 am Hauptstandort HansSchmidt-Straße, ca. 400 in der Zweigstelle Friedrichshagener Straße sowie ca. 250 in Kitas, Schulen und der Mittelpunktsbibliothek erteilt wurden. - an die Heide-Grundschule (mit Filiale) täglich ca. 142 Essenportionen zu 2,15 € und an die Anna-Seghers-Schule ca. 269 Essenportionen zu 1,85 € geliefert werden. An der Schulmilchversorgung nehmen an der Heide-Schule 90 und an der Anna-SeghersSchule ca. 100 Kinder teil. Die nächste BVV-Sitzung (einschließlich Bürgerfragestunde) nach der vom 31.1. findet am 28.2. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Antworten auf mündliche Anfragen
Welche Schlüsse hat das Bezirksamt aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 5.7.2012 hinsichtlich einiger maroder bezirklicher Gehwege auch an stark frequentierten Orten gezogen? Der Beschluss des BGH bezog sich auf einen Sachverhalt, der besonders zu rügen war, weil die Schadstelle, welche Unfall verursachend gewirkt hat, dem Straßenbaulastträger seit längerem bekannt war, ohne dass dieser tätig wurde. Das Tiefbauamt Treptow-Köpenick richtet sein Handeln bei der Begehung des öffentlichen Straßenlandes darauf, zeitnah eventuelle Schad- und Gefahrenstellen zu erkennen, um das Nötige umgehend zu veranlassen. Nach wie vor reichen die für die Instandhaltung des öffentlichen Straßenlandes zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem nicht aus, um in erforderlichem Umfang durch zielgerichtete Instandhaltung vorbeugend oder auch unter wirtschaftlichen Aspekten Instandhaltungsarbeiten an Gehwegen durchzuführen. Da für Fahrbahnen sich das Problem in gleicher Art und Weise stellt, ist immer wieder neu abzuwägen bzw. sind Schwerpunkte zu setzen. Dabei hat die Verkehrssicherung absolute Priorität. Soweit wie bei dieser Prämisse möglich, wurde in der Straßenunterhaltungsliste 2013 verstärkt die Instandsetzung von Gehwegen berücksichtigt. Wie bewertet das Bezirksamt die Tatsache, dass mit dem ehemaligen Jugendklub Grimau in der Dörpfeldstraße 75 das als Teil des früheren Zinsgutes letzte noch erhaltene Gebäude aus dem Gründungsjahr von Adlershof abgerissen wird? Bei dem Grundstück Dörpfeldstraße 75 handelt es sich nicht um ein landeseigenes Grundstück, sondern um Privateigentum. In der Denkmalliste Berlin war die Bestandsbebauung als ein erhaltenswertes, historisches Gebäude nicht erfasst. Insofern war ein Abriss aus denkmalrechtlichen Gründen nicht zu verhindern. Durch den jahrelangen Leerstand (nach unseren Informationen seit ca. 2002) war der Bauzustand sehr schlecht. Das Grundstück stellte sich in der Vergangenheit als ungepflegt und verwahrlost dar. Grundsätzlich handelt es sich hier um Bauland. Durch die Wohnungsbaugenossenschaft ist nunmehr die Errichtung einer Wohnanlage geplant. Das Bezirksamt begrüßt und unterstützt ausdrücklich diese Initiative der Wohnungsbaugenossenschaft zur Errichtung von bezahlbaren Wohnraum. (s. auch S. 8/9 und 16)

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Von der BVV beschlossen wurde dem Bezirksamt zu empfehlen, - sich dafür einzusetzen, dass die Fahrspur der Auffahrt auf die Spindlersfelder Brücke von der Oberspreestraße in Richtung Straße an der Wuhlheide weiter auf die Brücke gezogen und die zwei Fahrspuren aus Richtung Glienicker Straße auf Höhe der Auffahrt auf die linke Spur zusammengeführt werden. - die Spielplatzkommission nach dem Gesetz über öffentliche Kinderspielplätze wieder regelmäßig einzuberufen. - innerhalb der Erarbeitung des bezirklichen Konzepts zur Jugendarbeit und -sozialarbeit das Rahmenkonzept Schule-Jugendhilfe Treptow-Köpenick und seine Zielstellungen in die Überlegungen einzubeziehen. - eine Konzeption mit Angeboten für Kinder und Jugendliche vorzulegen, die bei der Bewältigung ihres schulischen Alltags eine individuelle und spezifische Unterstützung benötigen. Schulund Jugendamt arbeiten dabei eng zusammen. - zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1. eine würdige Gedenkveranstaltung in Zusammenarbeit mit BVV, Vereinen und Initiativen zu initiieren und durchzuführen.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Unterwegs
Ich war im vergangenen Jahr viel unterwegs, beruflich und privat. Ich habe die vielleicht letzten Eisbären vor Spitzbergen gesehen. Wenn das Eis weiter so schmilzt – und der fehlende politische (und oft auch persönliche) Wille, etwas gegen den Klimawandel zu tun, lässt Schlimmes befürchten – werden meine Kinder und Enkel in Spitzbergen keine Eisbären mehr finden. Aber ich habe auch das Gelände des ehemaligen Bombodroms in der Ruppiner Heide besuchen können. Das Areal wurde durch jahrzehntelanges zivilgesellschaftliches Engagement dem Militär abgetrotzt und wird jetzt durch die Heinz-Sielmann-Stiftung als Naturpark für alle Bürger entwickelt. Ich konnte erleben, wie sich Schwerelosigkeit anfühlt während eines Parabelfluges mit einem Spezialflugzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Diese Flüge finden regelmäßig statt, um wissenschaftliche Experimente durchzuführen, die unter anderem dazu dienen, wirksame Therapien gegen die Knochenschwundkrankheit Osteoporose entwickeln zu können. Und schließlich hatte ich die Gelegenheit, den brasilianischen Regenwald in Amazonien kennen zu lernen. Auch dort waren die Auswirkungen menschlichen Tuns sichtbar – Brände, Abholzung, extreme Überschwemmungen und Trockenheit aufgrund des Klimawandels. In Brasilien stimmt wie schon in der Antarktis die Realität mit der wissenschaftlichen Vorhersage überein. Unterwegs sein heißt, Unbekanntes zu entdecken, ungewöhnliche Begegnungen zu haben und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Überall, wo ich war, habe ich Menschen getroffen, die sich für die Bewahrung der Schöpfung engagiert haben – auch wenn sie es nicht immer so genannt haben: Der Polarforscher, dessen Ergebnisse den Eisrückgang verdeutlichen, der Naturschützer, der eine faszinierende Heidelandschaft in ihrer Schönheit erhalten hilft, der Weltraummediziner auf der Suche nach neuen Therapien und schließlich der Ökologe, dem die Bäume Amazoniens am Herzen liegen. Und ich habe die „Rettenden Flügel“, die Asas de Socorro, kennen lernen dürfen. Das ist eine christliche Hilfsorganisation, die seit Jahrzehnten medizinische Hilfe in den unwegsamen Regionen Amazoniens und anderer brasilianischer Regionen leistet. Die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter von Asas de Socorro sind Ärzte, Zahnärzte und Krankenschwestern die in die entfernten Regionen gebracht werden – von Missionsfliegern. Denn Asas de Socorro, die Rettenden Flügel, heißen so, weil diese Organisation eine kleine Flotte von Flugzeugen aber auch Schiffen unterhält, um im weitverzweigten Amazonasgebiet die Menschen in den Dörfern zu erreichen. Zum Beispiel San Francisco, eine knappe Flugstunde von der Millionenstadt Manaus, der Hauptstadt Amazoniens entfernt.
Fotos: Prinzler

Dorfbewohner. Die pensionierte Dorflehrerin Tereza betont immer wieder, wie glücklich sie seien, dass sie jemand besucht und dass die Mitarbeiter der Hilfsorganisation nicht nur wie viele Politiker vor der Wahl für schöne Reden vorbeikommen. Sie freuen sich, dass Asas de Socorro regelmäßig kommt und hilft. Und wir nehmen teil an einer Aufklärungsstunde für die Dorfkinder mit Puppenspiel und Demonstration richtigen Zähneputzens. Aber es ist auch eine eigenartige Situation, als die etwa 20 Kinder in Reih und Glied stehen und das richtige Zähneputzen üben und vor ihnen stehen und knien etwa genauso viele deutsche Journalisten und fotografieren sie

Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst, am 13.1. und 27.1. mit speziellem Kindergottesdienst (s. unten). Die Feier der „Komplet“, das Gebet zur Nacht in der Tradition christlicher Klöster findet mittwochs um 21 Uhr in der Kirche statt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 8.1. um 18 Uhr zu einem Filmbericht über Südamerika und der Frauenkreis am 18.1. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Hausgesprächskreises am 11.1. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich donnerstags um 19.30 Uhr in der Remise. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe, am 6.1. zur Feier „Heilige drei Könige“. Der Gottesdienst am 20.1. wird als Kindermesse gestaltet. Die Freie evangelische Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr zu Gottesdiensten ein. Am 13.1. wird um 10.30 Uhr ein gemeinsamer Allianzgottesdienst in Johannisthal (Springbornstr. 248a) gefeiert. Die Senioren treffen sich am 16.1. um 14.30 Uhr. Die Teenager kommen freitags (außer in den Ferien) ab 18.15 Uhr zusammen. Weitere Informationen bei Pastor Friedrich Graf (Büro im Nebenhaus), unter www.lebewertvoll.de oder Tel. 677 56 65.

dabei. Berührend am Ende unseres Besuches ist, wie Tereza mit einigen Dorfbewohnern in der Dorfkirche ein kurzes Gebet für uns spricht und uns für unsere Heimreise segnet. Unterwegs sein heißt, offen sein für Neues, und die Erkenntnis, überall Verbindendes finden zu können. So verstehe ich die christliche Jahreslosung für 2013: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,14) Thomas Prinzler

Wir fliegen mit Christoph, einem in Brasilien lebenden deutschen Missionsflieger und Marco, einem brasilianischen Zahnarzt mit seiner Assistentin in das kleine Fischerdorf am Amazonas. Wir, das ist eine Gruppe deutscher Journalisten. Und wir erleben einen herzlichen Empfang durch die

Einladung zum Kindergottesdienst
Die evangelische Gemeinde bietet während des Gottesdienstes die Betreuung der Kinder im für sie gestalteten Kindergottesdienst in der Remise gegenüber der Verklärungskirche an. Dabei ist Gelegenheit, das jeweilige Thema mit allen Sinnen zu erleben, es wird gebetet, gesungen, gelesen und gestaltet. Die Januar Themen sind: - 13.1.: Wer ist wirklich groß? Das hören und erleben die Kinder in einer Geschichte von Jesus, der dient. - 27.1.: Jesus lehrt. Die Kinder hören, wie Jesus in besonderer Weise lehrt. Wir malen dazu. Alle Kinder sind herzlich eingeladen und treffen sich in der Kirche.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Vergnügliches im Stadttheater Cöpenick
Konzert am Abend in der Kulturküche
Die Geschichte „Das Feuerzeug“ erzählt am 9.1. ab 10 Uhr Andersens Koffertheater für Kinder ab 3 Jahre in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33. Malerei und Collagen von Friederike Büchner werden in der Ausstellung „Licht ins Dunkle“ präsentiert, die am 17. Januar um 19 Uhr eröffnet wird. Mit der Komödie „Campiello“ gastiert das „Theater DIAMANT“ im Januar im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Mit rasantem Tempo, milder Ironie und viel Wortwitz führt diese Bearbeitung des Goldoni-Stückes durch den weltweit gespielten Autor Peter Turrini die Zuschauer nach Venedig, wo auf dem Campiello einige der ärmeren Menschen der Stadt leben, lieben und lachen, schimpfen, streiten und spielen. Die vergnüglichen Vorführungen sind am 11. und 12.1. zu erleben. In der Wohngemeinschaft der „Gülden Girls from Germany“ irgendwo in Berlin/Brandenburg kann man am 16.1. ab 15 Uhr sowie am 18., 19. und 31.1. ab 19.30 Uhr erfahren, wie vier ältere Damen – so wie die „Golden Girls“ der bekannten TV-Serie – ihr Leben meistern. Der beliebte Schwank „Charleys Tante“ wird vom Ensemble des FUGA-Theaters am 20. und 27.1. ab 18 Uhr aufgeführt. Obwohl die Rolle der Anstandsdame in unserer Zeit sicher überholt ist, macht es Spaß, den Verwicklungen und Verwirrungen zu folgen. „Die Himmelfahrt des Alten Fritz“steht am 24.1. ab 19.30 Uhr auf dem Spielplan und ist als Gratulation zum 301. Geburtstag Friedrich II. gedacht. Um telefonische Reservierung unter 65 01 62 34 oder 65 01 62 30 wird gebeten. Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de

39. Internationales Filmfestival für Humor und Satire „Eulenspiegeleien“
Am 18. und 19. Januar finden die 39. Eulenspiegeleien im Bunsensaal des Adlershof con.vent., Rudower Chaussee 17 statt. Das heißt für Sie • Ein internationales Filmfestival der besonderen Art erleben, • Einen Tag lang humorvolle und satirische Filme ansehen, • Eintrittfreies Kino für nichtkommerzielle Filme, • Die Sofortwertungen der Jury mittels Kellen verfolgen, • Über den Publikumspreis selbst mit entscheiden, • Diskussionen mit Filmern und Filmkritikern, • Ein Programmheft für 2 € zum Selbstkostenpreis, • Organisation durch den gemeinnützigen Verein der Film- und Videoamateure Berlin e.V. (FiViA) in ehrenamtlicher Tätigkeit der 22 Mitglieder. Lachen am Freitagabend um 20 Uhr zur Einstimmung mit Dagmar Gelbke und Distelurgestein Gert Kießling im WISTACorner (Eintritt 11 €) Filmprogramm am Samstag (Beginn 10 vor 10) im Bunsensaal (Eintritt frei) Buffet zum Faschings-Filmball am Samstagabend (nach der Preisverleihung ab ca. 19 Uhr im WISTA-Corner) Unterstützung bei der gesamten Veranstaltung hat der Verein durch den Schirmherrn des Festivals, Bezirksbürgermeister Oliver Igel, und den Fachbereich Kultur des Amtes für Weiterbildung und Kultur Treptow-Köpenick. Das Reglement und weitere Informationen zum Festival unter www.fivia.de. Für Rückfragen FiViA-Telefon 030-2012789 oder Mail: eulenspiegeleien@fivia.de.

Fördermittel für eine nachhaltige Entwicklung
Mit dem Beschluss zur Lokalen Agenda 21 in TreptowKöpenick im Jahr 2004 bekennt sich der Bezirk zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen sozial gerechten, ökonomisch tragfähigen und die Umwelt schützenden Entwicklung. Vor diesem Hintergrund stehen zivilgesellschaftlichen Akteuren auch im Jahr 2013 Fördermittel des Bezirkes zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung der Leitbilder der Lokalen Agenda 21 zur Verfügung. Gefördert werden zukunftsfähige Projekte in einer Höhe von maximal 1.500 € je Projekt. Interessierte Initiativen und Organisationen aus dem Bezirk sind aufgefordert, ihre Projektanträge bis zum 28.2. einzureichen. Vertreter aus Vereinen, Initiativen, christlichen Gemeinden oder Religionsgemeinschaften, die im Agenda 21-Prozess des Bezirkes engagiert sind, bewerten mit Vertretern des Bezirksamtes im Rahmen eines Konsultationskreises die eingereichten Vorschläge. Kontakt: Bezirksamt Treptow-Köpenick Beauftragter für die Lokale Agenda 21 Herr Rainer Knörr Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin Tel.: 90297-2302, Fax: 90297-2401, E-Mail: rainer.knoerr@ba-tk. berlin.de

Beim Konzert am Abend zaubert am 24. Januar ab 19 Uhr das Jaspar Libuda Trio (Foto) mit seinem Programm „cinematic bass music from berlin“ fantastische Filme in die Köpfe ihrer Zuhörer. Dieses Klangkino voller Leidenschaft und Poesie zwischen Kammermusik, JazzPop und Rock lädt ein zu einer Reise in märchenhafte Klangwelten. Weitere Informationen unter: Tel. 90297-5570 oder im Internet unter www.kulturring.org

„Inszenierungen auf Papier“
In der Galerie Grünstraße 16 in Köpenick wird am 17. Januar um 19.30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Inszenierungen auf Papier“ eingeladen. Es werden bis 28. Februar Arrangements, Szenenskizzen und Theaterfiguren von Anja Mikolajetz gezeigt. Anja Mikolajetz ist 1973 in Jena geboren und studierte Freie Kunst an der Bauhausuniversität in Weimar, sowie Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Abschluss mit Diplom). Von 2000 bis 2003 war sie am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Seit 2003 ist sie freischaffende Grafikerin und Bühnen- und Kostümbildnerin und lebt in Berlin.

Foto: FiViA

Der Verein der Film- und Videoamateure Berlin e.V. – hier bei Dreharbeiten – organisiert die „Eulenspiegeleien“ in ehrenamtlicher Tätigkeit

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Besuch beim Ortschronisten
Ortschronist Rudi Hinte ist im Januar für Interessenten an der Heimatgeschichte am 8.1. und am 22.1. von 14-17 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte @web.de vereinbart werden. W.S.

Ausstellungen in der Alten Schule
In der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) ist noch bis 5. Januar die Ausstellung „Pomme Fritz“ mit Werken von ca. 60 Künstlern aus Berlin und dem Umland zu sehen (s. AZ Nr. 223). Am 31.1. wird um 20 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „ENSILUMI – Der erste Schnee“ eingeladen. Das internationale Ausstellungsprojekt vereinigt Werke von sieben finnischen und deutschen Künstlerinnen aus Malerei, Grafik, Zeichnung, sowie Objekte und Video. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Vom 27.-29.12. ist die Galerie täglich von 12-16 Uhr geöffnet. Im „Bürgersaal“ können im Januar wieder einmal künstlerische Arbeiten aus dem Bestand des im gleichen Hause beheimateten Kunstverleihs TreptowKöpenick betrachtet werden. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zu besichtigen. Im „KIEZKLUB“ werden auch im Januar Bilder aus dem dort agierenden Kurs Wachsmalerei unter Leitung von Frau Weller unter dem Leitspruch „Leuchtende Vielfalt“ gezeigt. Die Räume des Kiezklubs sind werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Einladung zur Buchvorstellung
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) stellt am 15. Januar ab 18 Uhr Herausgeber Michael Leetz das Buch von Ralf Schröder „Unaufhörlicher Anfang. Vorboten eines Romans“ vor. Ralf Schröder war einer der wichtigsten Lektoren und Herausgeber der „anderen sowjetischen Literatur“ im Verlag Volk und Welt, u.a. der Werke von Michail Bulgakow. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung (Tel.: 677 47 25) wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di und Do von 10-16 Uhr) interessiert ist, kann wegen einer entsprechenden Möglichkeit gern nachfragen. W.S.

Lutz Nessing zum 60.

Von der Schwarzen Kunst zur Farbigen
Mehrfach haben wir über Lutz Nessing (geb.18.1.1953) und seine Leidenschaft als Buchdrucker und Künstler berichtet (AZ Nr. 19, 78, 108, 115). In Räumen des Hofgebäudes in der Friedenstraße 8 konnte er im September 2000 nicht nur sein 20jähriges Betriebsjubiläum feiern (Foto), sondern
Foto: Staneczek

„Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“ Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler zu Gast in der Stefan-Heym-Bibliothek
In der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstraße 56) spricht am 31. Januar ab 19.30 Uhr Andreas Kurtz mit Jaecki Schwarz & Wolfgang Winkler über Freundschaft, TV-Kommissare und das Leben. Die beiden gestandenen Schauspieler haben eine lange Liste schöner und wichtiger Rollen und ein Leben vor dem „Polizeiruf“. Seit 1996 bilden Schwarz und Winkler das Kommissar-Duo Schmücke & Schneider. Wer den Spaß am freundlich-frotzeligen Umgang der beiden schätzt, kommt voll und ganz auf seine Kosten, wenn jeweils der eine über den anderen „auspackt“. Karten für die Veranstaltung zu 10 € (erm. 8 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! W.W.

Kindertheater, Musik, Film und Lesung im Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) bietet sonntags um 10 Uhr Kindertheater (6.1.: Hündchen und Kätzchen; 13.1.: Wie man einen König heiratet; 20.1.: Der Fäustling und der Gugelhupf; 27.1.: Hans Huckebein). Freitags wird um 19 Uhr am 11.1. zur Theaterpremiere von „Carmenita, meine Romi“, dem 3. Flamenco-Theaterstück der hauseigenen Triologie (auch am 12.1. ab 16 Uhr), am 18.1. zum Filmvortrag „Mehr als ein Dichter – Heinrich Böll“ (mit Filmsequenzen) und am 25.1. zu einem Gitarrenkonzert eingeladen. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) liest am 5.1. zum Jahresauftakt Oliver Igel aus „Der Freiheit zu eigen“ von Clara Müller-Jahnke (s. AZ Nr. 165 und 167). Am 19.1. erinnert Annegret Herzberg an den Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizisten Heinrich von Kleist anlässlich seines 200. Todestages. Am 26.1. wird um 15 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Akte aus Licht und Farbe“ eingeladen, die einen spannenden Dialog zwischen Malerei (Elmar Langer aus Adlershof) und Fotografie (Karl Morkel) zeigt. Das aktuelle Programm sowie weitere Infos und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

beging auch das von Großvater Karl (120 Jahre) und Vater Rolf (70 Jahre). 2003 hatte er dann Räume im rekonstruierten Fabrikgebäude Anna-Seghers-Straße, Ecke Büchnerweg bezogen und dort begonnen seine Druckkünste mit einer eigenen Lesereihe und Autorenlesungen zu verbinden. Einer Laudatio im „Kulturmagazin Treptow-Köpenick“ (Heft 01/2013) entnehmen wir: „Die Auftragslage verschlechterte sich immer mehr, und auch seine ehemaligen ’Kunden‘ blieben aus... Und so kam es, dass er vor zwei Jahren Insolvenz anmelden musste ... Adlershof hat damit seine letzte legendäre Buchdruckerei verloren... Dennoch lässt ihn die Kunst nicht los, er hat in Finsterwalde eine neue Heimstatt gefunden, um sich selbst als Künstler auszuprobieren und seinen Erfahrungsschatz an Jüngere weiter zu geben... Sein Weg führt ihn nun von der schwarzen Kunst zur Farbigen. Alles Liebe zum Geburtstag!“ Auch von uns und wohl etlichen Adlershofer Mitbürger(inne)n eine herzliche Gratulation zur Vollendung des sechsten Dezenniums und die allerbesten Wünsche für das kommende. W.S.

„Biberpelzen“ – provokant, schrill und absurd im Schlossplatztheater

Foto: Schlossplatztheater

Mit „Biberpelzen“ (Foto) gastiert das Theater RATTEN 07 am 4. und 5. sowie am 11. und 12. Januar im Schlossplatztheater Köpenick, Alt-Köpenick 31/33. Diese ins Absurde übersteigerte Komödie frei nach Gerhart Hauptmann versteht sich mit ihrer schrillen Darbietung und der hohen Geschwindigkeit, die im Verlauf des Stückes aufgenommen wird, als Provokation. In 57 Rollen sind Ingo Volkmer und Torsten Wiligura am 18. und 20. Januar in dem amüsanten Theaterstück „fastFAUST“ zu

erleben, wenn sie Jugendlichen und Erwachsenen Goethes FaustGeschichte in dieser außergewöhnlichen Fassung nahe bringen. Auch Theaterdirektor Schikaneder und seine Sängerin verwandeln sich in der Oper „Mozart und die Zauberflöte“ in immer wieder neue Figuren. Vom 22. bis 31. Januar erzählt die Junge Oper Berlin mit diesem Stück ihre Geschichte über die Entstehung der „Zauberflöte“. Weitere Informationen unter Tel. 651 65 16 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de

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Nr. 225

So könnte das Stallgebäude 1760 ausgesehen haben. Ansicht der östlichen Bismarckstraße im Jahre 1902. Im Hintergrund führt die Straße durch dichtes Waldgebiet nach Köpenick. Das letzte Haus rechts macht mit seinem Laden einen guten Eindruck. Die linke Giebelfront reicht bis zum Rinnstein.
Illustrationen: Prochnow; Bezirksamt Treptow-Köpenick, Bauarchiv

Das älteste Adlershofer Haus – ein Gebäude mit bewegter Geschichte – musste nun Neuem weichen!
Das älteste Adlershofer Haus in der Dörpfeldstraße 75 ist weg! Abgerissen, einfach weg, als wenn es das letzte Zeugnis unserer Ortsgründung nie gegeben hätte! Es ist nur noch Erinnerung und Geschichte! Zugegeben, ein schönes Bauwerk war das im Lauf der Zeit vielfach umgebaute Häuschen wirklich nicht mehr und hatte mit dem ursprünglichen Gebäude nichts zu tun; langer Leerstand gaben ihm den Rest. Da sollten wir uns auf kommende zeitgemäße Wohnbauten freuen, die an diesen Ort wohl auch vorzüglich zur Geltung kommen werden.
Nachdem Lampen-Commissario Christian Siwecke am 14. April 1754 das „Etablissement Adlershoff“ erwarb, ließ er erst einmal die Gebäude des Gutes und des Vorwerks errichten. Der Gutshof an der Grenze zum Königlichen Coepenicker Forst und der seinerzeit sandigen „Alten Heerstraße von Leipzig nach FranckFurth“ gelegen, erhielt von der künftigen Dorfstraße etwas zurückgesetzt drei bescheidene Bauten im offenen Rechteck. Im Hintergrund platzierte Siwecke ein 4,20 m hohes Meierhaus mit Pferdestall und zwei Wohnungen (23,9 m x 6,43 m groß). Rechts abgesetzt wurde eine 5,5 m hohe, 23,9 m x 11,3 m große Scheune errichtet. Etwa 4 m von der linken Grundstücksgrenze sowie 13 m vom damaligen Sandweg entfernt, wurde das uns besonders interessierende 4,8 m hohe Bauwerk erbaut. Es war ein 27,6 m x 11,3 m großer Viehstall, in dem auch die Kutschen und Wagen des Gutes untergebracht waren. Erbaut wurden die Gebäude aus Holzfachwerk, dessen Gefache mit Lehmstaken gefüllt waren. Die Giebel waren mit Brettern beschlagen, Längsseiten mit Lehm verschmiert, Satteldächer wie üblich mit Rohrstroh gedeckt. Die Baugeschichte der nächsten 130 Jahre ist nicht überliefert und kann somit nur in bauhistorisch belegter Annahme nachvollzogen werden. Der Gutsherr wird sich sicher nicht lange seine bescheidenen Wohnverhältnisse angetan haben. Er ließ im Vorwerk ein Wohnhaus und im Gutshof das später berühmt gewordene Meiergebäude mit Ziegelmauerwerk erbauen. Das zweistöckige Meierhaus für den Gutsverwalter mit ausgebautem Krüppelwalmdach und Giebelgauben sah schon recht repräsentativ aus. 20.000 Dachziegel waren dafür bereits im Gründungsjahr geliefert worden. Die Zeit verging, viele Gutsherren kamen und gingen, ewig hielt auch der primitiv errichtete Viehstall nicht. Vermutlich um 1800 wurde dessen Lehmfachwerk („olles Lehmgefache“) durch Ziegelfachwerk ersetzt, der Stall dabei auf 29 m verlängert. Mit dem Geheimen Regierungsrat Maetzke begannen ab 1848 einige erfolgreiche Gutsjahre. Er versah um 1850 das Stalldach mit Dachziegeln. An den Stall ließ er ein massives, ziegelgedecktes Wohnhaus in Richtung Dorfstraße für die Familie Buckow anbauen. Durch dessen Länge von 12,4 m wuchs das Gesamtgebäude jetzt auf respektable 41,4 m. Die linke Ecke des Anbaus ragte dabei in die Dorfstraße hinein. Die Entwicklung der Straße ahnte ja noch niemand. Als dann 1891 die Bismarckstraße mit Bordsteinen und Großsteinpflaster versehen wurde, reichte die Hausecke über den Gehweg bis an den Bordstein. So blieb das Gebäude bis zur Auflösung des selbständigen Gutsbezirks und Gründung des Gemeindebezirks Adlershof im September 1879. Ein Jahr später erwarb der „kleine, dicke“ Restaurateur Rudolf Wöllstein aus Berlin den Gutshof. In den folgenden Jahren baute der Gastwirt den Gutshof zu dem beliebten Ausflugslokal „Wöllsteins Lustgarten“ um. Aus dem Meierhaus entstand ein Restaurant mit kleiner überdachter Terrasse hinter dem Haus. Es folgten Fest-, Neben- und Sommersaal für bis zu 700 Besucher, Sommerbühne, Kegelbahn und Pavillons. Der Clou waren aber die Gartenlokalitäten unter dichten Baumkronen hinter dem Restaurant sowie zur Zinsgutstraße hin. Geschäftstüchtig erkannte Wöllstein die Zeichen der Zeit. Das mündete 1888 in der Abwerbung einiger Turner, mit denen er den „Männer Turn Verein Adlershof“ gründete und als Vereinsvorsitzender Turngeräte im Saal zur Verfügung stellte. Sporttreiben machte natürlich durstig. Als Rentier bemühte er sich 1891 um die Vergrößerung des Hofes. Der hintere Fachwerksbau unseres Stallgebäudes wurde abgerissen und ein nur 13,3m langer, massiver Anbau an den vorhandenen Ziegelbau angepasst. Bei gleichbleibender Breite von 9,5 m war das Gebäude mit neuem ziegelgedeckten Satteldach nur noch 25,70 m lang. Wöllsteins Ziel waren aber höhere Erträge. So ließ er in den Straßengiebel des Hauses in der damaligen Bismarckstraße 24 ein Schaufenster und Türen für einen Laden und einen Barbier einbauen. Eine komplette Wohnung sowie zusätzlich eine Stube und Küche erreichte man über den Hof. Im hinteren Teil wurden Pferd und Wagen untergebracht. Ein Jahr später bekam ein Teil des Dachbodens vier zusätzliche Gesinde-Schlafkammern. Giebelgauben sorgten in den Kammern für Licht. Im September 1900 übernahm Oskar Wöllstein den Lustgarten, verpachtete mehrfach den Betrieb. Dabei blieb „Wöllsteins Lust-

Der älteste erhaltene Lageplan des Gutes vom 22. September 1881, hier die Dorfstraße als Rudower Chaussee (Straße nach Rudow) bezeichnet.

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„Café Sanssouci“ wies leichte Schäden durch Artilleriebeschuss auf und hatte keine Fensterscheiben mehr. Die Sowjets besetzten bis zum 31.8.1945 das Café und den Hof. Sie legten ein Kraftstofflager an, ringsum mit einem sowjettypischen Bretterzaun und höher stehendem bewaffnetem Posten geschützt. Die Freifläche neben dem Grundstück nutzten sie anfangs für die Sammlung von Kriegsschrott. Noch während der Besetzung des „Café Sanssouci“ durch Einheiten der Rote Armee schloss Fritz Ehlert, der bereits 1933 Mitglied der Nazipartei wurde, vor lauter Angst einen Scheinverkaufsvertrag mit einem Bekannten. Dieses Scheingeschäft, die „Duldung“ der Gattin sowie ein Briefchen des ehemaligen Möbelhändlers W., in dem er Ehlers „nazistische Tätigkeit“ vorwarf, reichte den Behörden und der Deutschen Treuhand Verwaltung letztlich, Grundstück und Cafébetrieb auf der Basis des weit auslegbaren SMAD-Befehls Nr. 124 zu beschlagnahmen. So wurde das Grundstück letztlich im September 1948 zum „Eigentum des Volkes“, verwaltet durch die „Volkseigene Grundstücksverwaltung Heimstätte Berlin“. Ehe Treuhänder Krämer das Objekt übernahm, setzten die von Ehlert beauftragten Herren Knabe und Reiser das „Café Sanssouci“ ab Mai 1946 mit geborgenem Material provisorisch instand. Mangels Glas wurden die großen Schaufenster an der Straße mit Brettern geschlossen, in die man mittig aus der Ruine ausgebaute kleine Fenster mit Fensterladen einsetzte. Das störte damals niemand. Viel wichtiger war es, dass es wieder Tanz und ein wenig Amüsement in dieser schweren Zeit gab. Im September 1947 sorgte dann auch auf der Freifläche neben dem Café sogar ein Rummel mit Riesenrad, Kettenkarussel und Kinderschaukel für ein wenig Freude. Helmut Prochnow Über die weitere Geschichte des Hauses informieren wir in einer nächsten Ausgabe.

Rudolf Wöllstein um 1899

1926 machte das Gebäude einen desolaten Eindruck. Ein Jahr später wurde der Giebel auf die Baufluchtlinie der Bismarckstr. zurück gebaut

garten“ nach wie vor beliebter Anziehungspunkt, aber auch Veranstaltungs- und Versammlungsort im „roten Adlershof“. Zwölf Jahre nach der Hausnummernumstellung 1915 auf die neue Nr. 75 wies die Baubehörde die Zurücknahme der Giebelfront auf die in der Adlershofer Hauptstraße vorgesehene Bauflucht an. Nach dem Umbau zeigte die Straßenfront zwei große Schaufenster, in der Mitte die Eingangstür. Den Laden übernahm Möbelhändler August W. Der bot den Adlershofern in dem eigentlich winzigen Laden alle möglichen Wohnungseinrichtungen an. Nach dem Tod Oskar Wöllsteins 1935 übernahm Minna Ehlert das Anwesen, wobei immer nur deren Gatte Fritz als Eigentümer auftrat. Mit dem kleinen Nebengebäude des „Lustgartens“ hatte Ehlert allerdings Besonderes vor. Kurzerhand kündigte er Wohnungen und Möbelladen, ließ an die Hofseite einen 8,2 x 18,3 m großen, mit Schleuse und Schutzräumen unterkellerten Saalanbau errichten und baute das Ganze als Gaststätte „Café Sanssouci“ aus. Im Frühjahr 1939 öffnete das Tanzcafé seinen, den Älteren noch bekannten, etwas zurückgesetzten, breiten Eingang. Vier große Fenster und eine markante Werbeschrift zierten die Straßenfront. Tägliche Konzerte, Tanz und Barbetrieb machten das Café schnell bekannt. „Friedrich der Große gastierte in

Das „Cafe Sanssouci“ war für Konzerte, Tanz und Barbetrieb bekannt

diesem ältesten Haus von Adlershof im Jahre 1756“ warb der umtriebige Fritz Ehlert für sein „Café Sanssouci“. Lautstark oft wiederholt, glaubten es ihm letztlich die Adlershofer. Natürlich war es Blödsinn, aber werbewirksam. In die seinerzeit armselige Hütte hätte der „Alte Fritz“ niemals auch nur einen Fuß gesetzt. Durch den Weltkrieg währte diese Idylle nicht lange. Auf der Basis der einschränkenden „Polizeiverordnung über Tanzlustbarkeiten im Kriege“ und dem Vergnügungsverbot nach dem Untergang der 6. Armee einerseits sowie der ab 1942 anstehenden Unterbringung von ausländischen Zwangsarbeitern für das AEGTransformatorenwerk Oberspree andererseits, wurde der gesamte „Lustgarten“ geschlossen. „Lager

V - Wöllstein“ hieß das Gelände nun. Von zusätzlichen Baracken, die u.a. DEMPS angab, konnte jedoch nach Luftbildstudien keine Spur entdeckt werden. Die angloamerikanischen Bombardierungen des daneben befindlichen „Gemeinschaftslagers 16 des GBI“ vom 23./24.12.1943 und 1.10.1944 schädigten auch die Gebäude des „Lustgartens“ zum Teil erheblich. Als die Soldaten der Roten Armee am 23.4.1945 daran gingen unseren Ort vom Faschismus zu befreien und als erstes die Straßensperre unter der Eisenbahnbrücke beseitigten, sah das Gelände hinter dem fast vollständig zerstörten Zwangsarbeiterlager 16 sicher nicht einladend aus. Das ehemalige Hauptgebäude des „Lustgartens“ war eine Ruine,

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Nr. 225

Übersicht zu den Veranstaltungen im „KIEZKLUB Alte Schule“
Am Jahresbeginn teilen wir abermals die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) mit. Mit 1) gekennzeichnete Zusammenkünfte finden im Jugendklub „Julian Grimau“ (Waldstr. 7), mit 2) in der Sporthalle Merlitzstr. 16 statt. Es wäre wünschenswert, wenn immer mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden sowie zu den Veranstaltungen selbst etwas beitragen. In der Reihe „Homöopathie kann helfen“, gibt es am 16.1. ab 17 Uhr Tipps zum Umgang mit Hals- und Ohrenschmerzen (Teilnahmebeitrag 1,50 €). Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. Montag: 9.00 Uhr: Computer-Treff mit der Seniorenakademie 12.00 Uhr: „Fit ab 50“ – Seniorensport 1) 14.00 Uhr: Filzwerkstatt für Jung und Alt 15.00 Uhr: „Adlershofer Lerchen“ (offene Proben) 15.30 Uhr: Contra Dance 2) 16.30 Uhr: Trommelgruppe 50+ (1.+3. Mo) Dienstag: 9.00 Uhr: Stuhlgymnastik (Bewegung im Sitzen) 10.00 Uhr: Seniorenbeirat (15.1.) 14.00 Uhr: Gesprächskreis des VdK 14.00 Uhr: Blinden- und Sehbehindertentreff (1. Di) 15.00 Uhr: Textilzirkel (14tägig ab 8.1.) 17.30 Uhr: Schachspiel für Kinder und Jugendliche Mittwoch: 10.00 Uhr: Jahresringe, Gruppe „Aslid“ (2. Mi) 11.00 Uhr: Englischclub (14tägig ab 16.1.) 14.00 Uhr: Quilling (Papierbasteln; 14tägig ab 16.1.) 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag Donnerstag: 10.00 Uhr: 3D-Bastelkurs (14tägig ab Februar) 10.00 Uhr: Wachsmalerei (2. Do ab 10.1.) 14.00 Uhr: Treff der Briefmarkenfreunde (1. Do) 14.00 Uhr: Zeichnen- und Malkurs (2.+4. Do) 14.00 Uhr: Spielenachmittag der WBG Berolina (3. Do) 14.00 Uhr: Spielenachmittag Ghost (4. Do) 16.00 Uhr: „Heikes Adlershofer Hobbytänzer“ 2) Freitag: 10.30 Uhr: Gedächtnistraining 13.00 Uhr: Spielenachmittag 13.30 Uhr: Kreistänze 2) Außerdem steht auf dem Januar-Programm: 9.1., 14.30 Uhr: Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €) 23.1., 14.30 Uhr: Tanz mit Manev Zdravko (Eintritt: 2,50 €) W.S.

In memoriam Dietmar Weller
Wir trauern um den ehrenamtlichen Vorsitzenden des Beirates vom „KIEZKLUB Alte Schule“ Dietmar Weller. Am 12. Dezember erlag er einer schweren Erkrankung. Seit Gründung unseres Kiezklubs (damals „Seniorentreff“) im Februar 2001 war er als Vorsitzender des Beirates für uns aktiv. Mit beeindruckendem Engagement und großer Umsicht setzte er sich für die Belange unserer Gäste ein – Senioren, Jugendliche und Kinder. Bei unseren regelmäßigen Sommerfesten war er gern der „Grillmeister“. Durch seine Bescheidenheit, seine frohe Laune und seine hohe persönliche Bereitschaft sich im Kiezklub ein-

zubringen, war er geliebt und geachtet. Wir trauern mit seiner Familie und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Mitarbeiter und Beirat des „KIEZKLUB Alte Schule“

Mit dem Seniorenbus im Januar unterwegs
8.1. Die erste Fahrt im neuen Jahr führt uns nach Potsdam in die Biosphäre, wo wir inmitten von über 20.000 tropischen Pflanzen den Zauber der Natur genießen. (Fahrkosten: 18 €; Eintritt: 11,50 €) 14.1. Im Berliner Aquarium machen farbenfrohe Meeresbewohner den Ausflug zu einem Erlebnis. (Fahrkosten: 15 €; Eintritt: 13 €) 21.1. Marktbummel im polnischen Slubice. (Fahrkosten: 24 €) 29.1. Unser Ziel „Kaiserpagode in Stahnsdorf“ erreichen wir auf der Fahrt durch den Düppeler und Potsdamer Forst, entlang des Wannsees, Lehnitzsees und Schwielowsees. (Fahrkosten: 19 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Vielfältige Angebote des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative
Im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70, Tel. 631 09 85) werden folgende Kurse angeboten: „Kindern Flügel wachsen lassen“: Fällt es dir auch schwer, deine Kinder loszulassen und übernimmst du zu oft zu viel Verantwortung für sie? Resultat: Deine Kinder lernen nicht, erwachsen zu werden, respektieren dich gerade aufgrund dessen immer weniger. Zunehmende Konflikte können zur Tagesordnung gehören. Die Spirale der Wut, der Hilflosigkeit – auf beiden Seiten – wird immer größer, die Beziehung zwischen dir und deinem Kind extrem belastet. Wir möchten uns zuhören und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Treffen: 2. und 4. Montag im Monat, 19 Uhr. Gegen Depressionen und Ängste: Es gibt Wege das Leben zufriedener zu leben und nicht nur zu überleben. Eine Form, die ich persönlich kennen gelernt habe, ist das „Darstellende Spiel“. Gern möchte ich mit Dir diese Erfahrungen teilen und unserem Leben einen authentischen Sinn geben. Treffen: Do 15-18 Uhr, um Anmeldung wird gebeten. Kundalini Yoga ist eine dynamische Yogaform, die alle ursprünglichen ganzheitlichen Aspekte des Yoga vereint. Körperübungen werden mit energetischen und geistigen Techniken kombiniert. Sie wirken aktivierend und reinigend. Atemtechniken und Mantren zur Konzentration des Geistes sowie abschließende Entspannung bringen uns in Verbindung mit der eigenen Kraftquelle und wir spüren mehr Energie und seelische Balance. Treffen: Di 8.30-10 Uhr, Do 19.30-21 Uhr; Info und Anmeldung: Tel. 508 38 06 oder 0178/7321387 Lungenemphysem und COPD: Sie haben von Ihrem Arzt erfahren, dass Sie an COPD, Lungenemphysem, Lungenfibrose oder Bronchiektasen erkrankt sind oder dass bei Ihnen ein Alpha-1-Antitrypsinmangel vorliegt. Sie möchten mehr über Ihre Erkrankung, den Umgang mit derselben und über die Behandlungsmöglichkeiten erfahren? Sie wollen sich umfassend informieren, Ihre Fragen stellen oder sich mit anderen Patienten austauschen? Treffen: 3. Montag 16.30-18 Uhr. Info und Anmeldung: Karl Heinz Peters, Tel. 42 55 677. Feldenkrais: Auf dem Motto „Bewusstheit durch Bewegung“ baut diese Körperarbeit nach Moshe Feldenkrais auf. Nicht mit Leistungsdruck, sondern mit Neugier und wacher Wahrnehmung schulen wir das Körpergefühl und erschließen neue Spielräume. Der Kurs bietet nach einer Einführung ausgewählte Übungen an. Treffen: Di 9.30-10.45 Uhr Trommeln für das innere Gleichgewicht ist für Menschen geeignet, die neue Energie brauchen, die sich entspannen und loslassen möchten, um neue Kraft für den oft so stressigen Alltag zu tanken und sich einfach wohl fühlen wollen! Das Trommeln gemeinsam in einer Gruppe wird uns auf diesem Weg energievoll unterstützen. Das Angebot findet in Kooperation mit dem „Kiezklub Alte Schule“ statt und ist kostenfrei. Trommeln stehen zur freien Verfügung. Wir freuen uns über eine Spende. Termin: Mittwoch 30.1.,17-18 Uhr, Info und Anmeldung: Ricarda Raabe, Tel.: 631 09 85 Azra Tatarevic

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ÄRZTEHAUS ADLERSHOF
MEDIZINISCHES UND THERAPEUTISCHES ZENTRUM

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ERGOTHERAPIE Juliane Eickhoff & Team
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PHYSIOTHERAPIE Heike Bach
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Montag – Freitag Termine nach Vereinbarung sowie Hausbesuche

LOGOPÄDIE Sabine Rudloff
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HÖRAKUSTIK Kornelia Lehmann
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Montag – Freitag nach telefonischer Absprache

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Telefon 677 03 15

Telefon 67 77 59 80

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„Medizinische Adressen“
Das Bezirksamt TreptowKöpenick hat eine Neuauflage der Broschüre „Medizinische Adressen“ herausgegeben. Man erhält sie im Bürgeramt in der Michael-Brückner-Straße 1 in Schöneweide, in den KIEZKLUBS und den Dienstgebäuden des Bezirksamtes. Leider haben wieder einige Ärzte davon Abstand genommen, ihren Eintrag in dieser Broschüre zu erneuern. Deshalb haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Wir werden weiterhin darum bemüht sein, den Inhalt zu verbessern und würden uns freuen, dazu von Ihnen Hinweise zu erhalten unter der Telefonnummer 90297-6170. Abt. Soziales und Gesundheit

Krebsstiftung Berlin mit wichtigen Zielen
Hilfe für die Betroffenen, damit auch ein Leben mit Krebs lebenswert bleibt. Information und Aufklärung, damit die Krebserkrankung ihren Schrecken verliert. Forschungsförderung, damit in Zukunft noch mehr Menschen geheilt werden können. Das sind die wesentlichen Ziele der „Krebsstiftung Berlin“, die am 18. Dezember gegründet wurde. „Von der Stiftung werden Impulse und Initiativen ausgehen, die den Kampf gegen Krebs unterstützen. Diese Unterstützung brauchen wir dringend, auch vor dem Hintergrund, dass die Zahlen von Neuerkrankungen aufgrund des demographischen Wandels weiter ansteigen werden“, betonte Gesundheitssenator Mario Czaja. Arbeit zu gewinnen. Stiftungen bieten abgesicherte Möglichkeiten, Gelder langfristig und zweckgebunden einzusetzen, zum Beispiel für bestimmte Forschungsvorhaben oder soziale Aufgaben. Der Vorstand der ‚Krebsstiftung Berlin’ besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands der Berliner Krebsgesellschaft, seinen beiden Stellvertretern sowie dem Schatzmeister. Das Stiftungskuratorium ist mit sechs namhaften Persönlichkeiten besetzt.

Die „Krebsstiftung Berlin“ hat insbesondere das Ziel, beständige Finanzmittel für diese wichtige

Schüleraustausch
Der Technische Jugendbildungsverein in Praxis e.V. plant in den Sommerferien 2013 ein englischsprachiges Ferienprogramm für 15 Gastschüler(innen) aus der ganzen Welt und 15 Jugendliche aus Deutschland. Nachhaltigkeit ist das übergreifende Thema der dreiwöchigen Green Summer School. Diskussionen, die Entwicklung von Visionen und Handlungsansätzen sind die Hauptthemen. Workshops zu fachlichen Aspekten des Klimaschutzes und interkulturellen Themen wie „Typisch Deutsch“, „Interkulturelle Konfliktstile“ und Exkursionen sowie einem Sprachkurs mit 10 Stunden pro Woche stehen auf dem Programm. Es ist geplant, dass die deutschen Teilnehmer die Gastschüler aufnehmen. Dazu genügen ein offenes Herz und ein zusätzliches Bett. Um einen Teil der Kosten zu decken, ist ein Teilnehmerbetrag nötig. Interessierte Schüler(innen) zwischen 15-18 Jahren melden sich bitte bei Yvonne Golz unter 311 70 38-114, presse@tjp-ev.de

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat eine neue Behördliche Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit: Kerstin Manthey. Sie hat ihren Sitz in Adlershof, Zum großen Windkanal 4, und ist unter Tel.: 90297-4994, Fax: -4995, Mail: behdsb@batk.berlin.de. erreichbar. Zu ihren Aufgaben gehört • Unterstützung des Bezirksamtes bei der Sicherstellung der Ausführungen des Berliner Datenschutzgesetzes sowie anderer Rechtsvorschriften über den Datenschutz,

Bezirksamt Treptow-Köpenick hat Schöffen und eine neue Behördliche Beauftragte für Richter gesucht Für die 2014 bis Datenschutz und Informationsfreiheit 2018 suchtAmtszeit von Treptowder Bezirk
• Erteilung von Auskünften bzw. Benachrichtigungen bei Eingaben sowie Beratung bei Fragen von Betroffenen zu datenschutzrechtlich relevanten Themen. • Die behördliche Datenschutzbeauftragte nimmt zugleich die Aufgaben als Beauftragte für das Recht auf Akteneinsicht nach § 18 Abs. 1 des Berliner Informationsfreiheitsgesetzes vom 15. Oktober 1999 (GVBL. S. 561) wahr Bei der Wahrnehmung der Aufgaben ist sie weisungsfrei aus Gründen einer unabhängigen und neutralen Stellung. Köpenick für das Amts- und Landgericht noch 400 Schöffen im Erwachsenenstrafrecht und 200 Schöffen im Jugendstrafrecht. Außerdem werden noch 26 ehrenamtliche Richter für das Verwaltungsgericht Berlin gesucht. Weitere Informationen und die Bewerbungsbögen erhalten Sie im Internet (Suchmaschine: Wahlamt Treptow-Köpenick) und unter der Telefonnummer 90297-2390.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Öffnungszeiten des Bürgeramtes
Im Zusammenhang mit der vorübergehenden Schließung des Bürgeramtes im Rathaus Köpenick aufgrund von Umbaumaßnahmen hat das Bürgeramt in Schöneweide erweiterte Öffnungszeiten. Im Januar und Februar können dort Anliegen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 - 20 Uhr erledigt werden. Selbstverständlich ist eine vorherige Terminvereinbarung per Internet und unter den bekannten Telefonnummern 90297-2741, -2742, -4000 möglich. Amt für Bürgerdienste

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

Praxisräume im Ärztehaus in Berlin-Adlershof
ca. 40 qm, 1. OG, 480 € netto kalt
bereits vorhanden:

Pädiatrie (2 Praxen), Neurologie und Psychiatrie (2 Praxen), Allgemeinmedizin (2 Praxen), HNO (1 Praxis), Zahnmedizin (1 Praxis), Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie (jeweils 1 Praxis)
Tel.: 030-2594070; 0173-6020040, Ärztehaus FGS (Frau Kück)

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Nr. 225

Das Ordnungsamt informiert:

„Sie füttern gerne Enten?“
fragt das Amt für Umwelt und Natur
Viele Spaziergänger und Eltern mit Kindern haben Spaß daran, Wasservögel mit Brot zu füttern. Dass sie den Tieren und der Umwelt damit mehr schaden als helfen, ist ihnen dabei nicht bewusst. Oder wussten Sie, dass Sie mit dieser eigentlich gut gemeinten Tat neben einer Schädigung des Gewässers auch für den Tod von Wasservögeln und Fischen verantwortlich sein können? - Das mitgebrachte teils schimmlige Brot ist durch die fehlenden Mineralien und Vitamine kein artgerechtes Futter für Enten und Schwäne, die sich in der Natur von Schnecken, Würmern, Samen, Gras und Uferbepflanzung ernähren. Die in Brot und anderweitigen Speiseresten enthaltenen Zusatzstoffe schaden den Tieren. - Enten, Schwäne und Blässhühner gewöhnen sich schnell an die unerschöpfliche Nahrungsquelle und werden abhängig vom Menschen. Diese bequeme Art der Futtersuche führt zur Verfettung der Tiere, die sie für natürliche Feinde leichter angreifbar macht. - Durch das Füttern werden immer mehr Wasservögel zu Futterplätzen gelockt, wodurch die Uferbereiche geschädigt werden und die vermehrten Ausscheidungen erheblich zu einer Verschlechterung der Wasserqualität beitragen. Schlechte Wasserqualität, einseitige Ernährung und großer Konkurrenzstress bei der Fütterung belasten die Tiere. - Neben dem Kot von Wasservögeln verschlechtert auch das nicht gefressene Brot im Wasser dessen Qualität beträchtlich. Es kommt zu einer sehr starken Vermehrung von Algen. Zwar können im Wasser lebende Mikroorganismen das übrig gebliebene Brot sowie abgestorbene Algen zersetzen, jedoch verbraucht dieser biologische Prozess den im Wasser gelösten Sauerstoff, der in kleineren Gewässern mit keiner oder geringer Wasserbewegung nur sehr begrenzt vorhanden ist. Dieser Sauerstoffmangel im Wasser kann zu einem Fischsterben führen. - Gewässerbereiche mit nährstoffreichem Schlamm führen zu einer erhöhten Entwicklung sogenannter Botulismus-Bakterien, die bei Abwesenheit von Sauerstoff ein starkes, auch für Menschen tödliches Toxin produzieren. Wird dieses Gift von Enten und anderen Tieren aufgenommen, führt es zu Lähmungen der Bewegungsmuskulatur. Ist Entenfüttern wirklich so toll, wie wir alle dachten? Das Umwelt- und Naturschutzamt (Rinkartstr. 13; Tel.: 90297-5932) stellt derzeit an verschiedenen Orten zum Thema Schilder auf.

„Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür!“
Im Winter stellt sich bei vielen die Frage: Welche Pflichten haben Anlieger eines Grundstückes oder Hauses in bezug auf die Räum- und Streupflicht? Dazu heißt es im Straßenreinigungsgesetz von Berlin: Schneeberäumung, Abstreuen von Winter- und Eisglätte sowie Beseitigung von Eisbildungen, denen nicht ausreichend durch Streuen entgegengewirkt werden kann, haben die Anlieger auf Gehwegbereichen einer öffentlichen Straße durchzuführen. Unter den Begriff Anlieger fallen Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigte, Nießbraucher sowie Inhaber eines im Grundbuch vermerkten dinglichen Nutzungsrechts (z.B. Geh-, Fahrund Leitungsrecht). Für den Fußgängerverkehr muss auf Gehwegen in einer erforderlichen Breite geräumt werden. In Straßen der Reinigungsklassen 1 und 2 beträgt die Mindestbreite 1,5 Meter und in allen anderen Straßen mindestens 1 Meter. Schnee ist unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls, bei länger anhaltendem Schneefall in angemessenen Zeitabständen, zu beseitigen. Bei Schnee- und Eisglätte muss unverzüglich mit abstumpfenden Mitteln gestreut werden. Dauert der Schneefall bis nach 20 Uhr an oder tritt nach dieser Zeit Schneefall oder Glättebildung ein, so ist der Winterdienst bis 7 Uhr des folgenden Tages – an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr – durchzuführen. Bei Glätte ist unverzüglich nach ihrem Entstehen mit abstumpfenden Mitteln ausreichend zu streuen (z.B. Sand, Splitt o.ä.). Die Verwendung von Auftaumitteln wie Salz und Harnstoff ist ausnahmslos verboten! Die schuldhafte Nichterfüllung der Räum- und Streupflicht sowie die unzulässige Verwendung von Auftaumitteln kann vom Ordnungsamt mit einer Geldbuße bis zu 10.000 € geahndet werden. Nähere Informationen unter 90297-4629 (Zentrale Anlaufund Beratungsstelle) oder im Internet auf der Seite: http:// www.berlin.de / ordnungsamt / aktuelles/index.html Ordnungsamt Treptow-Köpenick

Begegnungen mit der Natur im winterlichen Britzer Garten
Zu Begegnungen mit der winterlichen Natur laden Mitarbeiter vom Freilandlabor Britz im Januar ein. Wie trotz fehlenden auch am 20.1. eingeladen (Treff: 13 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg). Am 27.1. gilt das Interesse den verschiedenen Baumarten im Volkspark Mariendorf (Treff: 14 Uhr, U-Bhf. Alt-Mariendorf, Ausgang auf der Seite vom Volkspark). Im Ausstellungspavillon ist unter dem Motto „Die Natur im Winter“ eine Exposition zu Überwinterungsstrategien von Tieren und Pflanzen zu sehen. Der Ausstellungspavillon ist sonntags 13 bis 16 Uhr geöffnet und über den Parkeingang Buckower Damm erreichbar. Bis 5.1. ist das Freilandlabor geschlossen. Die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen wie auch für den Ferienworkshop am 6.2. „Wolle wird was Schönes“ für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren und weitere Informationen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Foto: Umwelt- und Naturschutzamt

Gegen unerlaubt aufgestellte Altkleidersammelcontainer
Um gegen die vielen unerlaubt aufgestellten Altkleidersammelcontainer im Bezirk vorzugehen, werden vom Tiefbauamt seit November an den auf öffentlichem Straßenland stehenden Sammelbehältern schriftliche Räumungsaufforderungen zur Beseitigung innerhalb einer Woche angebracht. Handeln die verantwortlichen Firmen nicht in der gesetzten Frist, erfolgt die Beräumung durch das Tiefbauamt. Die dabei entstehenden Kosten sind zu erstatten. Ferner werden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, die zur Verhängung eines Bußgeldes in Höhe von 250 € je Behältnis führen. Im Wiederholungsfall kann das Bußgeld erhöht werden. Für 2013 ist beabsichtigt, an ca. 50 Standorten, z.B. an Glassammelcontainer, das Aufstellen von Altkleidersammelcontainer zu erlauben. Das Tiefbauamt weist daraufhin, dass nicht alle in den öffentlichen Raum wirkenden Sammelbehälter auch auf öffentlichem Straßenland stehen und deshalb u.U. nicht entfernt werden dürfen. Das Bezirksamt kann hier nur eingreifen, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht.

Laubs Baumarten auch im Winter bestimmt werden können, erfährt man bei einem Rundgang am 13.1. (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 20.1. kann man beobachten, wie Vogeltrupps am Stadtrand nach Nahrung suchen (Treff: 9.10 Uhr, U-Bhf. Rudow, Bus 271). Zu Vortrag mit Führung unter dem Thema „Welches Gehölz passt in meinen Garten?“ wird

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Herzliche
Die älteste Berlinerin ist sie wohl noch immer nicht, obwohl Dora Laube, die am 4. Januar 1905 in Adlershof geboren wurde und weiterhin hier in ihrer Wohnung lebt (s. AZ Nr. 130, 190 und 202), nun bereits ihren 108. Geburtstag begehen kann. Im Bezirk ist sie die älteste, ein Köpenicker ist ein halbes Jahr „jünger“. Erneut übermitteln wir ihr unsere allerbesten Wünsche – sicher auch im Namen aller Adlershofer. Ebenso herzliche Gratulationen erhalten am 1.1. Gerda Müller und am 13.1. Elli Nagott zu ihrem 93. Wiegenfest. Zum 92. Erdenjubiläum beglückwünschen wir am 3.1. Reinhold Fritze, am 8.1. Heinz Möller, am 19.1. Heinrich Labsch und am 26.1. Walter Haße. In den Kreis der 90jährigen treten am 1.1. Irena Weber, am 3.1. Günter Hoffmann, und am 11.1. Rita Wand.

Glückwünsche
Auf 85 erfüllte Lebensjahre blicken am 1.1. Ursula Schmidt, am 3.1. Margarete Heyl, am 6.1. Margot Thiel, am 8.1. Waltraut Becker, am 16.1. Ruth Niedworek und Gerhard Hinz, am 17.1. Marta Trettin und Karl-Heinz Weigler, am 25.1. Martha Siebenhüner sowie am 31.1. Erika Rothenburg zurück. Ihr 80. Lebensjahr vollenden im Januar am 5.1. Inge Leidel, am 9.1. Alfred Sonnenberg, am 14.1. Maria Günter und Werner Dück, am 15.1. Ilse Wille, am 16.1. Helga Rudolf, am 19.1. Dr. Joachim Rex, am 24.1. Harry Zimathies, am 26.1. Dr. Doris Kruppa und am 31.1. Erika Gäbler. Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren zum Jahreswechsel und für ihr neues Lebensjahr Glück, Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Nach schwerer Krankheit, aber einem erfüllten Leben voller Liebe, Güte, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft verstarb am 12. Dezember mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opi und Uropi

Dietmar Weller
geb. 16. November 1933

In tiefer Trauer

Helga Weller und Familie

Unser aufrichtiger Dank gilt allen, die uns in schweren Stunden und am Beisetzungstag mit Blumen und liebevollen Worten zur Seite standen.

Unsere Rätselecke
Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Bei richtiger Lösung ergibt sich – fortlaufend gelesen – einen Ausspruch des irischen Schriftstellers George Bernard Shaw (1856-1950).

1 9

2 10 18 26 34 42 50 58

3 11 19 27 35 43 51 59

4 12 20 28 36 44 52 60

5 13 21 29 37 45 53 61

6 14 22 30 38 46 54 62

7 15 23 31 39 47 55

8 16 24 32 40 48 56

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Vertriebsstelle

Straße 49 57
a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) k)

HEM-Tankstelle......................................Adlergestell 305 Anna-Seghers-Gedenkstätte....................Anna-Seghers-Straße 81 Gemeindebüro der ev. Kirche ................Arndtstraße 12 Kiez-Laden..............................................Dörpfeldstraße 12 PostStelle ................................................Dörpfeldstraße 21 Zeitungskiosk am Markt ........................Dörpfeldstraße / Marktplatz POST & SHOP ......................................Dörpfeldstraße 53 „KIEZKLUB Alte Schule“ ....................Dörpfeldstraße 54 Friedhofsgärtnerei ..................................Hackenbergstraße 15 Lange Sicherheitstechnik........................Hackenbergstraße 29 Freie evangelische Gemeinde ................Handjerystraße 29/31 Praxis für Physiotherapie........................Handjerystraße 44 Sport-Gaststätte ABC 08 ........................Lohnauer Steig 1-8 Bahnagentur Schlegel ............................Marktpassagen Jutta’s Nähkästchen ................................Marktpassagen Gaststätte „Blattlaus“..............................Neltestraße 11d Gaststätte „Zum kühlen Grunde“ ..........Radickestraße 15 Betriebsrestaurant (WISTA-Gebäude) ......Rudower Chaussee 17 Schuhmacherei Eichler ..........................Thomas-Müntzer-Straße 6 TabaCCenter Thranow ..........................Wassermannstraße 105 Friseur-Team Schluricke ......................Wassermannstraße 123 Heimatmuseum Treptow ........................Sterndamm 102 (Joh.-thal) Wenn Sie eine Ausgabe der Adlershofer Zeitung verpasst haben, können Sie diese und alle bisherigen Ausgaben hier erwerben: Wolfhard Staneczek, Otto-Franke-Straße 4, Tel. 677 24 58 Anna-Seghers-Gedenkstätte, Öffnungszeiten: Anna-Seghers-Straße 81, Tel. 677 47 25 Di + Do 10-16 Uhr

36 3 4 25 20 13 Körperteil, Kreuz 14 51 43 39 König der Tiere 60 44 23 30 21 55 59 5 Staat in Nordeuropa 29 10 27 8 19 32 Ballsportart 38 34 26 40 52 22 16 47 größte Insel der Erde 17 46 53 49 41 Marmelade, Gelatine 12 7 42 11 54 48 62 beliebtes Fleischgericht 6 57 33 56 Kletterpflanze, Immergrün 50 15 28 24 61 2 Warenaustausch 31 35 37 1 58 Stockwerk 9 48 18 31 45 Ozeandampfer (engl.)
Rätselautor: Wolf Will

Auflösung des Rätsels in der Dezember-Ausgabe:
1-2 Schein; 3-4 Athene; 5-6 Stimme; 7-8 Reimer; 9-10 Reling; 11-12 Saline; 13-14 Sachse; 15-16 Fichte; 17-18 Umkehr; 19-20 Rakete; 21-22 Reiter; 23-24 Abitur. „So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit...“ wird sogar besungen.

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Nr. 225

Projektcircus: „Manege frei“ an der Heide-Grundschule
Mit Spannung hatten wir den 1. Ostdeutschen Projektcircus seit langem erwartet. Am 26. November war es endlich soweit. Als wir am Morgen das Schulgelände betraten, stand das Zirkuszelt bereits auf dem Sportplatz, aufgebaut am Sonntag von fleißigen Eltern und den Zirkusleuten. Am ersten Projekttag präsentierten uns die Artisten eine atemberaubende Show mit dem Versprechen, dass auch wir eine spektakuläre Vorstellung geben würden. Voraussetzung: hartes, diszipliniertes Training. Und dazu waren wir bereit! Wir trafen uns erstmals mit unseren Trainern in den Kleingruppen Trapez, Taubenrevue, Haustierrevue, Zauberer, Fakire, Piratenshow, Seiltanz, Clowns, Jongleure und natürlich Akrobatik. Beim Training in Gruppen bekamen wir eine Vorstellung davon, wie hart die Welt der Zirkusleute wirklich ist. Die Trainer sorgten dafür, dass sich jeder auf eine wichtige Rolle, für die er geeignet war, vorbereiten konnte und trainierten uns mit Strenge, sparten aber auch nicht mit Lob bei Fortschritten. Darauf waren wir dann mächtig stolz. Am zweiten Trainingstag fand eine der beiden Trainingseinheiten in der Manege statt, was sehr aufregend war, weil Schüler der anderen Trainingsgruppen zuschauten und vieles noch nicht klappte. Aber die Generalproben am Donnerstag und Freitag waren noch viel aufregender, denn während die eine Hälfte der Schüler probte, sah die andere mit kritischen Augen zu. Versüßt wurden die Vorstellungen mit leckerem Popcorn. Ein besonderer Höhepunkt war die Kostümanprobe. Bunt und schillernd, wie es sich für eine echte Zirkusvorstellung gehört, waren die Kostüme aller Gruppen. Da konnten wir die richtige Vorstellung gar nicht mehr erwarten, obwohl so manch einer von uns mächtiges Lampenfieber hatte. Eingeladen waren die Familie und Freunde. Jede der zwei Schulgruppen gab zwei öffentliche Vorstellungen, die so gut besucht waren, dass alle eng zusammenrücken mussten. Und jede Vorstellung war ein Riesenerfolg, worauf wir alle noch heute sehr stolz sind. Schade, dass der Sportplatz nun wieder leer und der Zirkus weitergezogen ist. Moritz (6c), Lena (6c) und Timea (5b)

Fotos: Ledrich

„Wir schreiben selbst“
Schüler der Anna-Seghers-Schule stellten neues Buch vor
Mehr als 100 Autoren – überwiegend Schüler(innen) der Klassen 2 bis 13 der Anna-SeghersSchule – haben im 3. Band des Buches „Wir schreiben selbst“ zumeist kurze Texte zu einer Vielfalt von Themen veröffentlicht. Am 28. November wurde in der Aula aus dem Werk gelesen, anschließend konnte man es erstmals käuflich erwerben. Wie gut das Buch ankommt zeigte der herzliche Beifall für die Leseproben. Die Auszeichnung der Besten in den Bereichen Grundstufe, Sekundarstufe I und II mit dem „Nachwuchsförderpreis“ rundete die gelungene Veranstaltung ab. L.E.

„Kick off“ – FEZ-Berlin stellt sein Jahresprogramm 2013 vor
Unter dem Motto „Kick off“ können sich am 5. und 6. Januar alle Interessierten im FEZ-Berlin über das Jahresprogramm 2013 informieren. Natürlich alles zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen! Am 12. und 13. Januar heißt es „Das kann ich schon alleine!“. An diesem Wochenende stehen die jüngsten FEZ-Besucher von 2 bis 5 Jahren im Mittelpunkt aller Angebote, die sie mit freundlicher Begleitung und Unterstützung ihrer Familie und durch pädagogische Anleitung ganz für sich entdecken und erleben können. Kindertheatergruppen und Tanztheatergruppen aus ganz Berlin und darüber hinaus präsentieren am 19. und 20. Januar ihre selbst gestalteten Theaterstücke und Tänze. Bei der großen Theaterrallye durchs FEZ in der Wuhlheide gibt es für Kinder tolle Preise zu gewinnen. Um Hexenbart und Räuberbesen dreht es sich am 26. und 27. Januar bei der märchenhaften Kostümparty. Im Märchenreich gibt es großen Jubel, denn Prinzessin Rosmarina und der Räuber HaudenKlotz laden zur Taufe ihres Nachwuchses ein. Viele Gäste aus nah und fern werden kommen, zumal wieder die Verleihung des „Königlichen Ordens“ für das interessanteste Kostüm erwartet wird. Öffnungszeiten: Sonnabend 13-19 Uhr; Sonntag 12-18 Uhr Weitere Informationen unter: 53 07 10 oder www.fez-berlin.de

Milch ist ein wichtiger Baustein!
Testlauf erfolgreich beendet! Schüler(innen) der Klassenstufe 5 bis 13 der Anna-Seghers-Schule trinken wöchentlich ca. 325 Liter Milch. Der erste Milchautomat an einer Berliner Schule wurde aufgrund einer Elterninitiative an der Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule in Adlershof getestet. Den Schülern stehen verschiedene, durch die EU geförderte Milchsorten zur Verfügung – vertrieben durch Friesland Campina Germany GmbH. Im Rahmen des Landesprogrammes „Gute gesunde Schule“ ist es ein Anliegen auch unseren Schülern in der Sekundarstufe I und II ein breites Sortiment an frischer und fettarmer Milch anzubieten. A.J.

Kreativer Treffpunkt
Die Werkstätten vom Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V. in der Keplerstraße 10, (Eingang über Gaußstraße) sollen ein kreativer Treffpunkt für Jung und Alt werden. Ab Januar können Bastler und Tüftler Neues bauen, Altes reparieren wie z.B. Fahrräder oder kleinere Möbelstücke. Schulklassen können sich anmelden um Projektwochen durchzuführen und Schüler Praktika in den Bereichen Holz- und Metallverarbeitung sowie im Elektro-Bereich. Auch die Tüftelwerkstatt und die Bastelstrolche finden in den Lern- und Erfinderwerkstätten in der Keplerstraße statt. Tüftelwerkstatt für Kinder ab 6 Jahre (in Begleitung Erwachsener) ab 7. Januar: Di und Mi 15-18 Uhr (außer in den Ferien); Kosten: 1-6 € (je nach Material) Bastelstrolche für Kinder ab 4 Jahre (in Begleitung Erwachsener) ab 7. Januar: jeden 1. und 3. So von 13-18 Uhr (außer in den Ferien); Kosten: 1-6 € (je nach Material) Auch Kindergeburtstage und Veranstaltungen können gebucht werden, um einen kreativen Nachmittag mit Freunden zu erleben. In der Cafeteria, die sich auf dem Gelände befindet, können Sie auch beim gemeinsamen Kochen und Essen feiern! Anmeldungen/Information: Tel.: 22 43 27 47; Mail: kepler@tjp-ev.de; www.lern-erfinderwerkstaetten.de

Besuch im warmen Puppentheater
Ein winterlicher Familienspaziergang im Treptower Park lässt sich gut mit einem wärmenden Besuch im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) verbinden. Am 1. + 3.1. ist dort „Der Fischer und seine Frau“ zu beobachten. Vom 5.-17.1. sind die Erlebnisse von „Hänsel und Gretel“ mitzuerleben. Ab 19.1. steht bis in den Februar das Puppenspiel „Der kleine Eisbär“ auf dem Programm. Für die Kleinsten wird zwischendurch am 28.1. die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet.

Schulkinder und Erwachsene sind am 18. und 25.1. um 18 Uhr beim Märchenabend am Feuer in der Jurte willkommen. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

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Traditionelle Sportlerehrung für erfolgreiche Athleten des Bezirks
Am 20. Dezember (nach Redaktionsschluss) fand die traditionelle Sportlerehrung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick statt. Mit einer Vielzahl von erfolgreichen Teilnehmern an Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften ist der Bezirk wieder eine der erfolgreichsten sportlichen Regionen Europas. Zurückzuführen ist das vor allem auf die ausgezeichnete Trainingsarbeit in den Sportvereinen und die Unterstützung durch den Bezirk. So stehen für 2012 u.a. bei Olympischen Spielen und den Paralympics eine Gold- und fünf Silbermedaillen in den Erfolgslisten. Dazu kommen drei Weltmeister- und fünf Vizeweltmeistertitel. Bei Europameisterschaften kamen sieben Erstplatzierte aus unserem Bezirk und bei Deutschen Meisterschaften wurden 88 erste Plätze erkämpft. Eine stolze Bilanz!

46. Adlershofer Streetball-Turnier
Mitte Dezember fand das bereits 46. Adlershofer StreetballTurnier der SG Treptow 93 e.V. gemeinsam mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, dem Streetball-Team, der Sportjugend Treptow-Köpenick u.a. statt. Die Jüngsten mussten an diesem Turniertag verschiedene Stationen absolvieren und danach ihr Können bei einem Turnierspiel vor ihren Eltern und Gästen zeigen. Die größeren Mädchen und Jungen spielten in einem Turnier ihre Sieger aus. Am Ende freuten sich alle über die Siegerpokale, Medaillen und Urkunden von Klein Olympia des Bezirkes Treptow-Köpenick! Die Sieger erhielten Freikarten von ALBA Berlin, CineStar am Treptower Park und Familien-Freikarten zum 102. Berliner Sechstagerennen von der Berliner Kindl-Schultheiss-Brauerei. Ein besonderer Höhepunkt wartet 2013 auf alle Freizeit-Streetballer Berlins und Brandenburgs. Dann wird mit einem JubiläumsTurnier im Mai 20 Jahre Streetball in Deutschland gefeiert. Siggi Abé

Gute Bilanz der Sportschützen
Die Sportschützen des PSV Olympia Berlin können mit ihren Wettkampfergebnissen im olympischen Jahr 2012 zufrieden sein. Bei den Deutschen Meisterschaften wurden vier Medaillen geholt. Ihren Vorjahressieg konnte Rita Petersohn in der Disziplin Luftpistole-Auflage wiederholen. Zusammen mit Reinhard Schröder und Peter Busse wurde noch Silber in der Mannschaftswertung erzielt. Norbert Klempert konnte sich die Bronze-Medaille umhängen lassen. Die Medaillensammlung der „Adlershofer Füchse“, so der Beiname der SportschützenAbteilung, komplettierte Michael Wischnewsky mit Bronze in der olympischen Disziplin Kleinkalibergewehr 60 Schuss liegend. Stichwort Olympia: auch wenn kein direktes Mitglied in London bei den Olympischen Spielen dabei war, über eine Zweitmitgliedschaft beim PSV Olympia Berlin sind immerhin drei Olympia-Teilnehmer beim größten Sport-Event des Jahres dabei gewesen. Michael Wischnewsky

Foto: Silke Richter

Adventsboxen bei Stahl Schöneweide
Zum Adventsboxen vom SV Stahl Schöneweide e.V. am 1. Dezember in der Vereinshalle in Baumschulenweg waren Boxvereine aus Berlin, wie Tennis Borussia Berlin, SV Lichtenberg 47 und IsiGym Boxsport Berlin eingeladen. Den weitesten Weg trat jedoch der PSV Stralsund an. Insgesamt fanden sieben Wertungsund drei Trainingskämpfe statt. In der Pause zeigten die Mädchen und Frauen des SV Stahl Schöneweide einen Ausschnitt aus dem Trainingsprogramm mit ihrer Trainerin Peggy Maelicke. Sportwart und Wettkampftrainer Thomas Gebhardt organisierte diese Veranstaltung und stand seinen Schützlingen am Ring zur Seite. Zu der Veranstaltung kamen rund 100 Gäste zum Anfeuern. Für das leibliche Wohl wurde neben einem Catering auch in Form eines Vereins-Kuchenbasars gesorgt. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht in die Jugendförderung des Vereins.

Nikolaus-Karate-Turnier 2012
Im Dezember fand in BerlinWeißensee das traditionelle, alljährliche Nikolaus-Karate-Turnier der SG Treptow 93 e.V. und des SC Berlin statt. Fast 70 Kinder zwischen 8 und 14 Jahre nahmen daran teil. Die Treptower errangen 9 Medaillenplätze (2 x Gold, 1 x Silber und 6 x Bronze). Wer Interesse an Karate hat – ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Wiedereinsteiger – kann freitags ab 16 Uhr im Jugendzentrum JuJo, Winckelmannstr. 56, trainieren. Einen Monat ist kostenloses Probetraining möglich. Weitere Informationen unter www.sgtreptow93.de

Redaktionsschluss für die Ankündigung sportlicher Termine im Februar ist am 15. Januar

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Nr. 225

Unter den Siegern: „Projekt Wohnanlage Dörpfeldstraße 75“
Als „Preisträger und Ideengeber im genossenschaftlichen Neubauwettbewerb 2012 des Landes Berlin“ wurden am 17. Dezember neun Berliner Wohnungsbaugenossenschaften durch Stadtentwicklungssenator Michael Müller geehrt. Zu den Siegern gehört die Wohnungsgenossenschaft „Treptow Süd“ e.G. mit ihrem Projekt Wohnanlage Dörpfeldstraße 75 mit 34 Wohnungen und Gewerbe. Sie werden an der Stelle entstehen, wo im November das älteste Adlershofer Haus abgerissen wurde. Es hat eine bewegte Geschichte (siehe auch Seiten 8/9), stand allerdings nach dem Auszug des Grimau-Clubs lange leer und verfiel zusehends. Ein weiterer Preisträger aus unserem Bezirk ist die Wohnungsbaugenossenschaft „Köpenick Nord“ e.G. mit dem Projekt Wuhlebogen – Anders Leben und Wohnen in Köpenick, Kaulsdorfer Straße, mit 46 Wohnungen, Kita, Arztpraxis, Café und Begegnungsstätte. Die Wettbewerbssieger können als Finanzierungsbeitrag zur Realisierung ihrer Bauvorhaben bei der Investitionsbank Förderprämien beantragen. An dem von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobten genossenschaftlichen Neubauwettbewerb haben sich insgesamt 18 Wohnungsbaugenossenschaften mit 19 Projekten beteiligt, durch die insgesamt über 1.600 neue Wohnungen geplant sind. Sämtliche Wettbewerbsbeiträge sind bis Ende Januar montags bis freitags von 9-17 Uhr im Ausstellungsraum der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Württembergische Straße 6, zu besichtigen.

10. Klasse – was kommt danach?
„Tag der offenen Tür“ am Oberstufenzentrum Wi &SO
Für viele Schüler der 10. Klassen beginnt jetzt das Nachdenken, welchen schulischen oder beruflichen Weg sie nach dem Erreichen des erweiterten Hauptschulabschlusses oder des Mittleren Abschlusses (MSA) gehen sollen. Schüler wie auch Eltern sind am Ende der allgemeinen Schulpflicht mit der Beantwortung dieser Frage oftmals überfordert: Wer kennt schließlich schon die vielfältigen Möglichkeiten der Berliner Oberstufenzentren (OSZ), um das gewünschte Berufsziel oder den gewünschten Bildungsabschluss (MSA, Fachhochschulreife, Abitur) zu erreichen. In dieser Phase der Karriereplanung hilft dann häufig nur eine gute und professionelle Beratung vor Ort. Das Oberstufenzentrum Wirtschaft und Sozialversicherung (OSZ WI& SO) in der Helmholtzstraße 37 in Oberschöneweide öffnet am Samstag, dem 26. Januar von 9.30-12.30 Uhr die Schule. Hier gibt es die Möglichkeit zur individuellen Beratung. Die Besucher können darüber hinaus mit Schülern und Lehrern sprechen, den modernen Schulkomplex mit allen Fachräumen besichtigen und sich so ein Bild von den vielfältigen Bildungsangeboten des Oberstufenzentrums machen. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ – unter diesem Motto bietet das OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung neben der Berufsschule folgende Bildungsgänge an: • Berufliches Gymnasium (Ziel: allgemeine Hochschulreife) • Fachoberschule (Ziel: allgemeine Fachhochschulreife) • Berufsfachschulen (Ziel: Mittlerer Schulabschluss oder Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten) • Berufsoberschule (Ziel: allgemeine Hochschulreife) OSZ WI& SO Helmholtzstr. 37, 12459 Berlin Tel.: 53 89 58-0 E-Mail: sekretariat@osz-wiso.de Website: www.osz-wiso.de

Öffentliche Sprechstunden
Am 21.1. von 11-17 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist am 14.1. von 15.30 - 17 Uhr im Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen. Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 30.1. von 15-17 Uhr in der Hans-Schmidt-Straße 18, Raum 212 statt (Anmeldung unter 90297-6100 erbeten). W.S.

„Otto-Wels-Preis für Demokratie“
Am 23. März 2013 jährt sich die Rede des SPD-Reichstagsabgeordneten Otto Wels gegen das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz zum 80. Mal. Mit dem Gesetz trat der Reichstag seine Rechte als Gesetzgeber an das NS-Regime ab. Wie die Verbreitung rechtsradikaler, rassistischer und antidemokratischer Einstellungen und nicht zuletzt die Mordserie der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU zeigen, „müssen wir unsere freiheitliche Demokratie stets aufs Neue verteidigen und bewahren,“ so Wolfgang Thierse. Dafür das Bewusstsein der jungen Generation zu schärfen, sei das Anliegen des „Otto-Wels-Preises für Demokratie“ der SPD-Bundestagsfraktion. Beteiligen können sich junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren. Sie können z.B. eine Rede verfassen oder eine DemokratieKampagne gestalten. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern. Die Gewinner(innen) werden im März zur Preisverleihung in den Bundestag eingeladen. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise. Ausschreibung und Teilnahmeformular findet man unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis. Einsendeschluss ist der 4. Februar.

Grüne Lesung mit Prof. Volker Quaschning
Am 22. Januar ist in der Reihe Grüne Lesung von Bündnis 90 / Die Grünen Treptow-Köpenick Volker Quaschning zu Gast. Der Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin wird aus seinen Büchern „Mülltrenner, Müsliesser und Klimaschützer“ und „Erneuerbare Energien und Klimaschutz“ vorlesen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Autor. Die Lesung beginnt um 19 Uhr in der Geschäftsstelle der Bündnisgrünen in der Schnellerstr. 23. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei Claudia Schlaak Sprecherin der Bezirksgruppe

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