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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2012, H.221/September

Monatszeitung

Nr. 221 September 2012

0,60 €

Foto: Staneczek

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15. September 2012:

❒ Erfreulich groß war die Schar der Gäste, die am 9.8. beim

literarischen Spaziergang am Haus von Berta Waterstradt zu deren 105. Geburtstag vorbeikamen
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Adlershofer Herbstfest rund um die „Alte Schule“
Programminformationen auf Seite 3

Foto: Staneczek

Foto: Schönfeldt

❒ Wegen des Ausbaus der Einmündung der

❒ Das 4. Flugkistenrennen in Johannisthal

Nipkowstraße in den Glienicker Weg hat der Bus 164 eine veränderte Linienführung
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erinnert am 22.9. an den ersten deutschen Motorflugplatz und an die Flugpioniere
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Nr. 221
Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Erst denken, dann handeln!
„Tage der Forschung“ am 21./22. September in Adlershof
Wie sichern wir nachhaltig die Zukunft unserer Erde? Eine Frage, die für nachfolgende Generationen immer drängender wird. Zum Denken und Handeln sollen die 19. „Tage der Forschung“ im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof anregen. Forschungsnahe Unternehmen, universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die täglich an zukunftsweisenden Verfahren, Materialien und Technologien arbeiten, laden am 20./21.9. von 9-14 Uhr Oberstufenschüler(innen) ein, ihnen dabei über die Schulter zu schauen. Wie man Strom aus beschichtetem Glas gewinnen kann, erklären z.B. Wissenschaftler(innen) im Leibniz-Institut für Kristallzüchtung. Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien berichtet über seine „Forschungen für die Energiewende“. Im SchoolLab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt können Schüler(innen) Experimente zu regenerativen Energien durchführen. Ergänzt wird das Angebot von rund 50 Veranstaltungen durch eine Beratung zu Studienmöglichkeiten an der Humboldt-Universität. Das komplette Programm ist unter www.adlershof.de/tdf abrufbar. Schülergruppen ab fünf Personen können sich im Wissenschaftsbüro Adlershof der IGAFA e.V., Tel. 6392-3587/83, E-Mail: heese@igafa.de anmelden.

Gut vorbereitet für das Herbstfest
Am 22. August kam unser Adlershofer Festkomitee noch einmal zu abschließenden Gesprächen in Vorbereitung auf das 16. Adlershofer Herbstfest am 15. September rund um das Kulturzentrum Alte Schule zusammen. Vertreter der Arbeitsgruppen konnten mit positiven Berichten erfreuen (s. auch S. 3).
Termin Ort

Nun sind vor allem noch Sponsoren gefragt, damit die auftretenden Unkosten beglichen werden können. Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im September und Oktober. Nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung

Neues vom Glienicker Weg

9.9., 10.00 Verklärungskirche Tag des offenen Denkmals (Besichtigung/Turmbesteigung nach dem Gottesdienst) 11.9., 18.00 Anna-SeghersLesung Michéle Minelli aus Gedenkstätte „Die Ruhelosen“ 15.9., 11.00 Alte Schule 16. Adlershofer Herbstfest 16.9., 16.00 Verklärungskirche Konzert des Bläseroktetts Kreuzberg 18.9., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: „1912 fuhr die Straßenbahn aus Cöpenick nach Adlershof“ 20.9., 19.30 Stefan-HeymPeter Sodann: „Lügenbarone und Bibliothek Ganoven“ 29.9., 19.00 „Blattlaus“ Rolling Stones Cover Band „Dirty Walk“ Ausstellungseröffnung „Fotographie und Fotomontage“ 16.10., 18.00 Anna-SeghersAnna Seghers: „Post ins gelobte Land“ Gedenkstätte gelesen von Schauspielerin Petra Hinze 18.10., 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 20.10., 10.00 Heide-Grundschule Tag der offenen Tür 5.10., 20.00 Alte Schule

Foto: Staneczek

Baustadtrat Rainer Hölmer hatte bei der Veranstaltung mit dem Bezirksamt im Kulturzentrum „Alte Schule“ am 12. April angekündigt, dass der Ausbau des Glienicker Weges zum Ende diesen Jahres abgeschlossen wird (s. AZ Nr. 217). Nachdem lange Zeit das Abbiegen oder Einmünden außer für die Buslinie nur am Adlergestell und der Anna-Seghers-Straße (hinter OBI) möglich war, gibt es seit Anfang August eine neue Situation. Um die Einmündung an der Nipkowstraße ausbauen zu können, muss der Bus 164 nun von der Radicke- über die zur Ein-

bahnstraße erklärte Wassermannstraße nach Köpenick fahren. Zurück kommt er über die ebenfalls als Einbahnstraße ausgewiesene Zinsgutstraße. Die Haltestelle in der Nipkowstraße kann „für ca. drei Monate“ nicht angefahren werden. Auch andere Fahrzeuge können diese Einmündungen wieder nutzen. Wie unschwer zu sehen ist, sind noch mehrere Streckenabschnitte des Glienicker Weges fertigzustellen. Da deshalb pro Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung steht, ist er wohl noch einige Zeit eine Langsamfahrstrecke. W.S.

Bezirksamt bleibt bei seiner grundsätzlichen Kritik
Das Bezirksamt bleibt bei seiner grundsätzlichen Kritik an der Forderung nach einem Personalabbau von mehr als 300 Stellen in Treptow-Köpenick. „Die Gründe dafür sind vielfältig“, erklärte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. „Einige davon sind: 1. Die Berechnung der Personalzielzahl auf die Einwohner bezogen ist völlig systemwidrig, da wir sonst eine Zuweisung auf Grundlage der Kosten-Leistungs-Rechnung erhalten. 2. Mit einer so deutlichen Personalreduzierung drohen dem Land Berlin Mehrausgaben und Mindereinnahmen in Millionenhöhe, da eine durch Personal unterstützte Steuerung von Transferkosten im Sozialbereich unmöglich gemacht wird und an anderer Stelle Personal zur Einbringung von finanziellen Forderungen fehlt. 3. Der Personalbestand im Bezirksamt Treptow-Köpenick wurde bereits in den letzten zehn Jahren um mehr als die Hälfte reduziert und aufgrund dessen werden Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über weniger oder qualitativ geringere Leistungen steigen und weiter steigen. Eines Tages wird vielleicht nicht mal mehr jemand da sein, bei dem man sich beschweren kann. 4. Die Leistungen des Bezirkes werden immer mehr auf Pflichtleistungen reduziert, und eine faktische Abschaffung eigenständiger Bezirke droht.“

Öffentliche Bürgersprechstunde
Uwe Doering, MdA,
Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus,
und

Ausbildungsplätze am Flughafen
Am 1.8. begannen 24 junge Frauen und Männer zwischen 16 bis 24 Jahren ihre Ausbildung bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH – drei Auszubildende mehr als im Vorjahr. Das Interesse an Ausbildungsplätzen am Flughafen ist fortwährend groß: Rund 1.000 Bewerbungen sind eingegangen. 16 Auszubildende in kaufmännischen oder technischen Berufen und acht Studenten in einem dualen Studiengang starteten nun ihre betriebliche Ausbildung. Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze 2013 ist der 31. Oktober 2012. Infos unter: http://preview.berlin-airport.de/ de/unternehmen/jobs-und-karriere /ausbildung/index.php

Dr. Hans Erxleben
von der Linksfraktion in der BVV Treptow-Köpenick, Vorsitzender des Integrationsausschusses der BVV,

laden ein zu einer öffentlichen Bürgersprechstunde am

26. September, 17.30 - 18.30 Uhr
im KIEZKLUB Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54

September 2012

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Sonnabend, 15. September 2012, 11 - 20 Uhr, Kulturzentrum „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 54/56

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t frei! Eintrit
Änderungen vorbehalten

Unterhaltung und Vergnügen für Jung und Alt!

Auf der Freilichtbühne
❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏

Puppentheater
„Der kleine König“ in der Stefan-Heym-Bibliothek

Chor und Tanzgruppe der Heide-Schule Darbietungen der Anna-Seghers-Schule Tanzgruppe „Drums Alive“ „Heikes Hobby-Tänzer“ Drum Circle Theatergruppe Lebensart Hobby-Stepper Gospelchor der ev. Gemeinde Adlershof Die Supertalente von Adlershof Seniorenchor „Adlershofer Lerchen“ Line-Dance „Tanzen ohne Filmriss“ „Keep on Rockin“ mit der Joseph-Schmidt-Musikschule

Spiel und Spaß
für Kinder auf dem Innenhof

Spektakuläre Aktion
der Freiwilligen Feuerwehr

Zum Schauen & Staunen
Adlershofer Riesenkaninchen

Info- und Verkaufsstände
von Adlershofer Einrichtungen

Offene Kirche
ab 14 Uhr – Arndtstraße

Im Gespräch
Klaus Selmke,
Drummer der Rockband CITY

Hans-Joachim Wolfram,
langjähriger Moderator von „Außenseiter-Spitzenreiter“

❏

Moderation:
Heike Kappel & Dr. Hans Erxleben

Für Speis’ und Trank ist bestens gesorgt! Ab 11 Uhr Brunch – gut & günstig!

Das Adlershofer Festkomitee und das Kulturzentrum „Alte Schule“ laden herzlich ein und wünschen viel Vergnügen!

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Nr. 221

Enge Kooperation mit den Einwohnern
In lockerer Reihenfolge stellen wir die „regierenden“ Repräsentanten unseres Bezirks vor. Nach BVV-Vorsteher Siegfried Stock (AZ Nr. 49 + 53), Ines Feierabend, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und -stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit (AZ Nr. 157), Svend Simdorn, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste,
Wohl jeder hier weiß inzwischen, dass wir mit Oliver Igel (Jg. 78) derzeit Berlins jüngsten Bezirksbürgermeister haben. Er ist im Köpenicker Kiez aufgewachsen und hat seine ersten Schuljahre in dem Schulhaus zugebracht, von dem ein Teil dem Ausbau der Müggelheimer Straße weichen musste und die wegen eines Bauarbeiterspaßes „Papageien-Schule“ genannt wurde. Seine Oberschulzeit an der jetzt als Leistungssportzentrum bekannten Flatow-Schule schloss er 1997 mit dem Abitur ab. Sein Interesse galt schon während der Schulzeit der Literatur und der Politik. 1996 wurde er Mitglied der SPD. Nach zehnmonatigem Dienst bei der Bundeswehr in Spandau nahm er von 1998 bis 2004 ein Studium der Politik- und der Literaturwissenschaften an der Freien Universität auf. Dabei galt sein Hauptinteresse der Neueren Geschichte sowie der Neueren Deutschen Literatur und Politik. Obwohl es für ihn finanziell nicht notwendig war, nahm er parallel zum Studium als praktischen Berufseinstieg zuerst bei der Berliner Zeitung und nach Studienabschluss bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Praktikantenstellen an, die anschließend zu Teilzeittätigkeiten führten. Ab 2009 bis zur Vereidigung als Bezirksbürgermeister war er Mitarbeiter des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker. Parallel zu allem war er für die Köpenicker SPD aktiv:

Weiterbildung, Kultur, Ordnungsangelegenheiten und Sport (AZ Nr. 161) sowie Rainer Hölmer, Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt (AZ Nr. 166) in Treptow-Köpenick folgt nun Oliver Igel, seit 27.10.2011 Bezirksbürgermeister und -stadtrat für Personal, Finanzen, Wirtschaft und Immobilienwirtschaft.
das Zusammenleben im Bezirk optimal zu gestalten. Das kann er sicher nicht allein und braucht dazu bestens motivierte, einsatzfreudige Mitarbeiter. Jeder der ihn unterstützt, dieses Bestreben zu realisieren, ist herzlich willkommen. Auch wenn Oliver Igel noch jung ist, Erholungs- und Ruhephasen braucht auch er. Gern ging er früher schwimmen (auch beim „Müggelsee-Schwimmen“), dazu kommt er kaum noch. Derzeit reduziert sich seine Freizeit gelegentlich auf ein gemeinsames Frühstück und ab und zu auf einen Kino-Besuch mit der Lebensgefährtin. Seine Beziehung zu Adlershof begann erst mit der Tätigkeit als Bezirksverordneter. Früher führten nicht einmal seine Wege zu Mutters Betrieb, die im DEFAKopierwerk Johannisthal als Lichtbestimmerin arbeitete, noch zu Studien- oder Arbeitsplatz hier vorbei. Den hiesigen Kultureinrichtungen fühlt er sich allerdings schon länger verbunden. So stellte er am 17.1.2008 in der Anna-Seghers-Gedenkstätte die von ihm herausgegebenen Gedichte von Clara Müller-Jahnke vor (s. AZ Nr. 165+167). Jetzt führen ihn die verschiedensten Ereignisse immer wieder einmal nach Adlershof. Sicher auch im Namen unserer Leser wünschen wir unserem jungen Bürgermeister Gesundheit und Kraft, Erfolg und Durchsetzungsvermögen bei seiner Arbeit zum Wohle des Bezirks und seiner Einwohner. W.S.

Öffentliche Sprechstunden
Am 17. 9. von 13-18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter 63 22 43 57). Bezirksbürgermeister Oliver Igel steht am 19.9. von 15.30-17.30 Uhr im Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 19.9. von 15-17 Uhr in der Hans-Schmidt-Straße 18, Raum 212 statt (Anmeldung unter 90297-6100 erbeten). W.S.

Foto: Staneczek

Fraktionsmitarbeiter, Bürgerdeputierter, Bezirksverordneter (ab 2001), Fraktionsvorsitzender (ab 2006) und Kreisvorsitzender (ab 2010). Als Oliver Igel am 27.10.2011 zum Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick gewählt wurde, ging er sehr optimistisch ans Werk. Nach mehr als 300 Tagen im Amt sind es nicht nur kleine Ärgernisse, die ihn beschäftigen. Neben dem „ererbten“ Problemkreis Flughafen BER und seine Folgen für die Anwohner scheint vor allem der weitere vom Senat geforderte Personalabbau unlösbar. Wenn man bedenkt, dass im Bezirksamt von 4.000 (2001) bereits auf jetzt 1.900 (= 1.600 Vollzeitstellen) Mitarbeiter reduziert wurde, können bei zunehmenden Aufgaben nicht nochmals 300 Stellen abgebaut werden. Schon jetzt häufen sich die Beschwerden unzufriedener Bürger(innen) über die Erledigung ihrer Probleme. Dabei ist es nach wie vor Oliver Igels Hauptanliegen, in enger Kooperation mit den Einwohnern

Zukunft der S-Bahn
Der Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen lädt am 4. September um 19 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema „Zukunft der S-Bahn“ in seine Geschäftsstelle (Schnellerstr. 23, nahe Bhf. Schöneweide) ein. Stefan Gelbhaar, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr) der Abgeordnetenhausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, informiert über den aktuellen Zustand und die Perspektiven des wichtigsten Berliner Verkehrsmittels. 17 Bahnhöfe der S-Bahn befinden sich auf Treptow-Köpenicker Gebiet. Viele Bewohner(innen) nutzen das Verkehrsmittel beispielsweise um zur Arbeit zu gelangen. Zudem ist die S-Bahn ein wichtiger Zubringer für Besucher der vielen Natur- und Kulturziele des Bezirks. Die Frage, wie ab 2017 der S-Bahnverkehr sichergestellt werden soll, ist von großer Bedeutung. Die vom Senat geplante gemeinsame Ausschreibung von Betrieb und Fuhrpark bevorzugt den jetzigen Betreiber, garantiert weder den reibungslosen S-Bahnverkehr noch ist es die kostengünstigere Variante. Benjamin Hanke
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

Bezirksamt veröffentlicht den Zuwendungsbericht 2011
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat den Zuwendungsbericht 2011 veröffentlicht. Darin ist aufgeführt, welche Geld- und Sachleistungen für welchen Verwendungszweck den verschiedenen Organisationseinheiten des Bezirksamts durch Private zugewendet wurden. Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Der Bericht dient der Herstellung von Transparenz bei Zuwendungen Privater an die Bezirksverwaltung sowie der wirksamen Korruptionsprävention und -bekämpfung.“ Der Zuwendungsbericht kann aus dem Internet heruntergeladen werden unter www.berlin.de/batreptow-koepenick/presse/archiv/ 20120820.1235.373843.html

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TAG & NACHT

Oktober-Ausgabe
ist der 20. September

September 2012

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Die Sonne – ein wunderbares Geschöpf Gottes
In diesem Sommer sind wir mit Sonnenschein nicht gerade verwöhnt worden. Umso mehr genieße ich jeden Sonnenstrahl, denn sonniges Wetter hebt meine Laune sofort. Wenn die Sonne scheint, fühle ich mich viel kraftvoller als an einem kalten, trüben Tag. Seit uralten Zeiten haben die Menschen gespürt, dass alles, was auf der Erde lebt, vom Sonnenlicht abhängig ist. Darum wurde die Sonne Jahrtausende lang kultisch verehrt. Man fürchtete manchmal, sie könne nicht genügend Kraft haben, um morgens wieder aufzugehen oder die kalte Winterzeit zu überstehen und bemühte sich darum, ihr mit Ritualen zu helfen. Hier liegen die Ursprünge für Feuerbräuche wie Sonnwendfeuer oder Feuerräder, die Berge hinabgerollt wurden. Bei den Azteken sollten schauerliche Menschenopfer dazu dienen, der Sonne durch das menschliche Blut Kraft zu geben. In vielen alten Religionen, z.B. in Babylon und Ägypten, wurde die Sonne als Gottheit verehrt und in Lobliedern besungen. Dagegen wirkt die Bewertung der Sonne in der Bibel geradezu ernüchternd, entmythologisierend, könnte man sagen. In Abgrenzung gegenüber allen Sonnenkulten wird die Sonne als ein seine Welt geschenkt, damit wir ihre Güte genießen können. Doch wir sollen auch verantwortlich mit ihr umgehen, um ihre Schönheit und Vielfalt für kommende Generationen zu erhalten. Auch da spielt ja die Sonne eine wichtige Rolle, als Energielieferantin. In unserem Bezirk Treptow-Köpenick und besonders in Adlershof hat die Forschung auf dem Gebiet der Sonnenenergie und ihrer Nutzung eine gute und lange Tradition. Umso bedauerlicher ist es, dass dieser zukunftsweisende Wirtschaftszweig nun in Deutschland am Zusammenbrechen ist. Gott wird seine Sonne weiter für uns scheinen lassen, und wir sind klug, wenn wir dieses Geschenk dankbar annehmen und gut nutzen. Ich wünsche Ihnen viele sonnige Spätsommerund Herbsttage, an denen Sie die Wärme und das Licht der Sonne genießen können. Vielleicht haben Sie auch Lust, sich ein paar Fotos anzuschauen, die derzeit in der Verklärungskirche hängen und von den Wirkungen der Sonne erzählen. Sie sind sonntags vor und nach dem Gottesdienst sowie donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr zu besichtigen. Pfarrerin Dorothea Quien

Foto: Quien

Geschöpf des einen Gottes angesehen, dem er bestimmte Aufgaben zugewiesen hat. Sie soll den Tag hell machen und zur Zeitbestimmung dienen. Mit ihrer Kraft und Schönheit, die auch die Bibel würdigt, gibt sie Zeugnis von der Schöpfermacht Gottes. „Gott hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, zu laufen ihre Bahn.“ heißt es im 19. Psalm. Der 113. Psalm lädt uns ein, in das Lob Gottes einzustimmen: „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn“. Die Sonne zeigt uns während ihres Laufes die überwältigende Schönheit der Schöpfung.

Ihr Licht lockt die Pflanzen aus der Erde und sie strecken sich ihr entgegen. Was für ein herrliches Schauspiel ist ein Sonnenaufgang am Meer, wenn der Himmel in zarte Farben getaucht ist und sich ganz allmählich der rote Sonnenball empor schiebt, um dann mit seinen Strahlen das Wasser zu vergolden! Wer sich solch einem Anblick hingibt, spürt Ehrfurcht und Freude im Herzen. Leben wir nicht in einer herrlichen Welt?! Wir haben sie nicht uns selbst zu verdanken, sondern der großen, schöpferischen Kraft, die hinter allem steht und von der wir Christen – sowie viele Menschen aus anderen Religionen – glauben, dass sie es gut mit uns meint. Gott hat uns

Kirchliche Termine im September
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Am 9.9. ist der Gottesdienst mit der Aussendung von Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen verbunden und danach ist die Kirche zum Tag des offenen Denkmals bis 14 Uhr geöffnet. Am 16.9. findet die Feier zur Goldenen Konfirmation statt und wird um 16 Uhr zu einem Konzert eingeladen (s. rechts). Am 23.9. wird zusammen mit dem Kindergarten das Erntedankfest gefeiert. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 4.9. um 18 Uhr und der Frauenkreis am 7.9. und 21.9. um 15 Uhr zusammen. Zum Treffen des Hausgesprächskreises am 14.9. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe. Am 9.9. fällt der Gottesdienst in Adlershof aus, da eine Wallfahrt nach Bernau stattfindet. Die Freie evangelische Gemeinde begeht sonntags um 10 Uhr in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) ihren Gottesdienst. Die Senioren kommen am 19.9. um 14.30 Uhr zusammen. Weitere Informationen unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Konzert eines Bläseroktetts am in der Verklärungskirche
Am 16. September wird in der Verklärungskirche (Arndtstraße) um 16 Uhr zu einem Konzert des vor über 20 Jahren in Kreuzberg gegründeten Bläseroktetts eingeladen. Die Musiker(innen) legen besonders viel Wert auf die Erarbeitung und Aufführung von für das Oktett bearbeiteten Werken der Renaissance- und Barockzeit als auch von zeitgenössischen Komponisten. Im Bläseroktett regelmäßig beteiligt ist das Kontrafagott, entsprechend der Aufführungspraxis in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als Bläserensembles an den europäischen Höfen ihre Blütezeit erlebten. Neben Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotte kommen auch seltener gespielte Instrumente wie Englischhorn und Es- oder Bassklarinette zum Einsatz. Der Eintritt ist frei, um Spenden zum Begleichen der Unkosten wird gebeten. W.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 221
Erster literarischer Spaziergang in Adlershof war ein voller Erfolg

Es wurde eine „unangemeldete Demonstration“
Erfreut konnten die Organisatoren des „1. literarischen Spazierganges in Adlershof“ am 9. August ein reges Interesse feststellen. Vor der Anna-Seghers-Gedenkstätte hatten sich ca. 80 Interessierte aus Nah und Fern eingefunden. Zum Glück wollten nicht alle „bei Anna“ einen Kurzbesuch absolvieren und einen Kaffee trinken. Nachdem Dr. Hans Erxleben einiges zu Leben und Wirken der weltbekannten Schriftstellerin gesagt hatte, ging es in die Altheider Straße zu ihrem ersten Wohnort (1950-55), an dem dann bis 1990 die Autorin Berta Waterstradt gelebt hatte. Mühsam war es einen Blumengruß an ihrem 105. Geburtstag an der Gedenktafel zu hinterlassen. Martha Glugla erinnerte an das herzliche Verhältnis mit der langjährigen Nachbarin. Dann zog „die unangemeldete Demonstration“ in die Genossenschaftsstraße. Vor dem Haus Nr. 43, in dem Wolfgang Kohlhaase aufgewachsen ist, verwies Dr. Erxleben auf die diversen Filme des Drehbuchautors, die vielen

Michéle Minelli liest aus „Die Ruhelosen“
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) liest am 11. September ab 18 Uhr die Schriftstellerin Michéle Minelli (Zürich) aus ihrem Buch „Die Ruhelosen“. Es ist ein Roman voller praller Geschichten, eine Familiensaga über acht Generationen, die den kleinsten Verästelungen nachgeht und alles miteinander zu einem Geflecht aufregender und anrührender Schicksale verwebt. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie um Voranmeldung (Tel. 677 47 25) wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di + Do 10-16 Uhr) interessiert ist, kann wegen einer entsprechenden Möglichkeit gern nachfragen. W.S.

Foto: Staneczek

noch in guter Erinnerung sind. Vor dem Adlershofer Wohnhaus der Schauspielerin Steffie Spira in der Hoffmannstraße (Foto) erinnerte Dr. Monika Melchert an deren Rede am 4. November 1990 auf dem Alexanderplatz (s. auch AZ Nr. 7). Nochmals kam das Bedauern zum Ausdruck, dass die Hauseigentümer die Anbringung einer Gedenktafel verweigern. Zum Abschluss wurde auf dem Waldfriedhof des Schriftstellers
Foto: Stadttheater Cöpenick

Boris Djacenko gedacht, zu dessen 95. Geburtstag im September vorfristig Blumen niedergelegt wurden. Etliche der Teilnehmer interessierten sich anschließend noch für die Ehrengräber des Schauspielers Wolfgang Heinz und der Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich und besuchten auch die Gedenkstätten für die Toten des Kapp-Putsches und für die Verfolgten des Nationalsozialismus. W.S.

Im Stadttheater Cöpenick feiern „Gülden Girls“ ihre Premiere
Die „Gülden Girls“ feiern am 21. September im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, ihre Premiere. Angelehnt an die bekannte TV-Serie „Golden Girls“ verbringen vier entzückende, ältere Damen gemeinsam ihren Lebensabend irgendwo in Berlin/Brandenburg und stoßen dabei auf allerlei Alltagsprobleme. Die gutmütige aber naive Witwe Rose, die männerbesessene Blanche, die sarkastische Dorothy und die etwas rabiate Mutter Sophia zeigen, wie sie den Themen Alter, gesellschaftliche Nutzlosigkeit, Geldverlust durch Bankenkrise und Hartz IV entgegentreten … immer wie die Originale aus dem Fernsehen, nur eben in Berlin/Brandenburg. Regisseur André Nicke hat die Fassung speziell für das Berliner Publikum angepasst und hofft, nahtlos an die Publikumsrenner „Ladies Night“ und „Ganze Kerle“ anknüpfen zu können. Auch am 22. September wird ab 20 Uhr diese Komödie gespielt. Ihr Küchenlieder- und Moritatenprogramm „Ein Topf und ein Frauenzimmer“ stellen am 7. September Urte Blankenstein (bekannt als Puppendoktor Pille) und Carola Krautz ab 20 Uhr vor.

Vor 100 Jahren kam die Straßenbahn von Cöpenick nach Adlershof
Ortschronist Rudi Hinte lädt am 18. September ab 18.30 Uhr in den Bürgersaal der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) zu einem Vortrag mit Lichtbildern über „Vor 100 Jahren kam die Straßenbahn von Cöpenick nach Adlershof“ ein. Zudem ist er für Interessenten an der Heimatgeschichte am 4. und am 18. September von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) zum individuellen Gespräch anzutreffen. Auch zum Adlershofer Herbstfest am 15. September sind Gäste von 14-16 Uhr in der „Heimatstube“ willkommen. Weitere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@ web.de vereinbart werden. W.S.

Neue Ausstellung in der Grünstraße
In der Köpenicker galerie grünstraße (Grünstr. 16) wird am 20.9. um 19.30 Uhr eine Ausstellung mit Werken des Malers Michael Augustinski eröffnet. Dazu heißt es in einem Text von Axel Brumma: „...die Straßen der großen Städte: Überall und nirgends. Nächtlich grell, manchmal dunkel, gefährlich künstlich, unwegsam, mit unbehausten getriebenen Figuren, die auf immer währender Suche zu sein scheinen. Da gibt es Spielsalons, Cafés und andere Orte mit literarisch entlehnten Namen. Und immer wieder Zirkus. Der Zirkus des Lebens?...Die Figuration, auf das Elementare zurückgeführt, ist von großer zeichnerischer Beherrschung und Meisterschaft.“ Die Ausstellung kann bis 31.10. Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr besichtigt werden.

„Das kunstseidene Mädchen“ nach dem Roman von Irmgard Keun steht am 14. und 15.9. auf dem Spielplan. Was Doris, dargestellt von Birgit Pelz, erlebt, konnte das Publikum bereits an vielen Bühnen verfolgen. Die wenigen Requisiten nutzt Pelz intensiv und die Berlinerin spielt mit dem Publikum. Die Stimmungsschwankungen der Hauptperson kommen unerwartet. Am 16. September ist Dr. Gregor Gysi Gastgeber zur Sonntagsmatinee. Er ist ab 11 Uhr im Gespräch mit Hans-Peter Urban, ehemaliger Geschäftsführer des Studio Berlin (Adlershof). Um telefonische Reservierung unter 65 01 62 34 oder 65 01 62 30 wird gebeten! Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Blutspendeaktion
am 20. September von 16 - 20 Uhr beim DRK Pflege-Service, Dörpfeldstraße 80, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

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Peter Sodann über „Lügenbarone und Ganoven“
In der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) präsentiert am 20. September ab 19.30 Uhr der Schauspieler, Regisseur und Intendant Peter Sodann (Jg. 36) „Lügenbarone und Ganoven von Atomminister bis Zentralbanker“, eine Fortsetzung der 2010 unter dem Titel „Schlitzohren und Halunken von Ackermann bis Zumwinkel“ erschienenen satirischen Textsammlung. Dazu heißt es „das Auftreten von Politikern, Wirtschaftsbossen und Meinungsmachern liefert unerschöpflichen Stoff, wenn es um Anmaßung, Fehleinschätzung, Manipulation, zweifelhaftes Kalkül, verwischte Grenzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit und vor allem um die Zuversicht geht, dass das Fußvolk alles schnell vergessen wird.“ Karten für die Veranstaltung zu 10 € (erm. 8 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! W.W.

Ausstellungen in der Alten Schule
In der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) ist noch bis 6. Oktober die Ausstellung „Blicke übers Land“ zu sehen. Deren Anliegen ist, sowohl die mannigfaltigen Arbeitsmethoden und künstlerischen Ansichten der im Land Brandenburg und in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen Marion Angulanza (Berlin), Sabine Heller (Sieversdorf), Marion Sander (Hartmannsdorf) und Annette Tucholke-Bonnet (Altkünkendorf) zu zeigen, als auch eventuelle Gemeinsamkeiten zu finden. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ sind auch im September Impressionen von Schülerwerkstätten für Bildhauerei in Kalksandstein aus den Jahren 1998 bis 2011 unter dem Titel „Bildnern in Stein“ zu sehen. Sie können zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) angeschaut werden. Bildhauer Frank Hüller hat die Werkstätten betreut und wird mit Kunstaktionen auch beim 16. Adlershofer Herbstfest dabei sein. Im „KIEZKLUB“ ist es schon Tradition, im September Arbeiten von Hans-Joachim Tschiersnitz aus Adlershof (s. AZ Nr. 188) auszustellen. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Aus dem Land der Pharaonen“. Die Räume des Kiezklub sind werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

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ErLesenes, Musik, Theater und mehr
Sonntags um 10 Uhr wird das junge Publikum im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) zum Kindertheater eingeladen (2.9.: Es war dreimal – aus 1001 Nacht; 9.9.: Zaubermärchen; 16.9.: Das Tapfere Schneiderlein; 23.9.: Der Froschkönig; 30.9.: Kaspers Ausflug mit den grünen Männchen). Im Rahmen der Freitag-Veranstaltungen (um 19 Uhr) wird am 7.9. zu einem andalusischen Fest mit Flamenco, Gitarrenmusik und Gesang sowie Kostproben der spanischen Küche eingeladen. Am 14.9. lautet das Thema „HeavyClassic – konzertante Musik, die rockt“. Am 28.9. soll bei einem Kartoffelfest mit dem Seniorenchor „Otto Dunkel“ der Sommer verabschiedet und der Herbst willkommen geheißen werden. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ ab 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) wird am 8.9. in einer szenischen Lesung der Widerstandskämpferin Sophie Scholl gedacht. Am 15.9. geht es in einem Filmvortrag über „Die DEFA und ihre verbotenen Filme“ um den 1966 verbotenen und 2009 rekonstruierten Film „Hände hoch oder ich schieße“ von HansJoachim Kasprzik (mit Filmsequenzen). Am 22.9. wird unter „Nur eine Sternschnuppe – doch von welchem Glanz“ mit Texten von Karl Bongardt der Dichterin der Romantik Karoline von Günderrode (1780-1806) erinnert. Am 29.9. um 19 Uhr wird das Stück „Der Schauspieler“, frei nach Anton Tschechows Erzählung „Der erste Liebhaber“ gezeigt. Zum Kulturcafé für Senioren wird dienstags ab 14.30 Uhr eingeladen. In der Galerie werden am 8.9. um 15 Uhr in einer Vernissage französische Künstler mit „Malersgrüße aus Méréville“ vorgestellt. Die Fotoausstellung „De Fiesta – fünf Länder, fünf Einblicke“ wird am 21.9. um 18 Uhr eröffnet. Dabei gibt es kulturelle Beiträge der Länder Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua und Venezuela, eine kubanische Band sorgt für Stimmung. Infos und Kartenbestellung unter 67 775025. W.W.

Hoffest: „Sehnsucht nach Irland“

Open-Air-Spektakel im Lichtgarten
„Die Reise zum Mond“ beginnt am 1. und 2. sowie am 6. und 7. September im Licht-Garten der Köpenicker Altstadt, Alter Markt 6. Diese phantastische Oper von Jacques Offenbach wird als OpenAir-Spektakel vom Ensemble des Schlossplatztheaters aufgeführt. Dabei wird der gesamte Garten zur Spielfläche, auf der Erd- und Mondmenschen aufeinandertreffen. Beginn ist am 1., 6. und 7.9. um 20.30 Uhr, am 2.9. um 16 Uhr. Dieser Spielort ist auch für das sonntägliche Konzert am 8. September vorgesehen. Die Formation Rasgueo spielt ab 18 Uhr Flamencojazz. Bei schlechtem Wetter werden „Die Reise zum Mond“ und das Konzert im Schlossplatztheater stattfinden. Das Junge Schlossplatztheater feiert auf der Bühne in Alt-Köpenick 31/33 am 14. September um 20 Uhr Premiere mit „Die internationale Liste der Krankheiten“. Ob sich diese I.L.D.K., mit der die Unterschiede zwischen den beiden feindlichen Lagern Mann und Frau endlich von der sozialen Landkarte entfernt werden sollen, tatsächlich Tag für Tag in unserem Leben manifestiert, kann auch am 15. und 16. sowie am 27., 28. und 29.9. nachvollzogen werden. Weitere Infos unter 6516516 sowie www.schlossplatztheater.de

Unter dem Motto „Sehnsucht nach Irland“ lädt die Kulturküche Bohnsdorf am 22. September zum Hoffest in die Dahmestraße 33 ein. Ab 19 Uhr spielt die IrishFolk-Band „Clover“ (Foto) und in den Pausen tanzen die Mitglieder der Formation „Donegals – Irish Dance Berlin“. Neben dem berühmten Guinnes-Schwarzbier wird den Besuchern weiteres kulinarisch Typisches gereicht.

Beim Krimi-Abend liest am 14. September ab 19 Uhr der Meister des schwarzen Humors Stephan Hähnel aus seinen neuesten Geschichten „Von gestressten Killern und genervten Opfern“. Begleitet wird er dabei einfühlsam von dem profilierten Berliner Jazz-Gitarristen Malibu Gordes. Weitere Informationen unter Tel. 90297-5570 und im Internet unter www.kulturring.org

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Einladung zur

Herbst- / WinterModenschau
am Mittwoch, 12. September, um 15.30 und 18 Uhr
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Foto: Kulturküche Bohnsdorf

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Nr. 221

Das ehemalige Werkstattgebäude an der heutigen Schwarzschildstraße und das Labor- und Sozialgebäude an der heutigen Carl-Scheele-Straße
Fotos: Archiv Hinte; „Splitter“ Nr. 7; Ebner

Das Zentrum für Wissenschaftlichen Gerätebau
Zur Geschichte des Forschungszentrums Adlershof der Akademie der Wissenschaften (Teil IX)
Ereignis- und umfangreich ist die Geschichte der naturwissenschaftlichen Institute der Akademie der Wissenschaften in Adlershof. Wir berichteten darüber in AZ Nr. 77, 80, 82, 84, 203, 208, 214 und 217. Dieser Beitrag setzt die Artikelserie fort.
Mit der schnell wachsenden Zahl von naturwissenschaftlichen, medizinischen und technischen Instituten der Deutschen Akademie der Wissenschaften (DAW), darunter seit Frühjahr 1950 der Institute des Forschungszentrums Adlershof, wurde der Ruf nach Forschungsgeräten und -anlagen immer hörbarer. Die wissenschaftlich-technische Revolution der 50er Jahre brachte neuartige Systeme wie die elektronische Datenverarbeitung (EDV) ins Spiel und revolutionierte auch die Forschungstechnik. Die Ressourcen der DDR waren begrenzt, die Mittel für den Kauf, vor allem aus den westlichen Ländern, sehr knapp bemessen. Dazu kam das auf Initiative der USA ab 1. Januar 1950 verhängte Verbot der Ausfuhr hochtechnologischer Erzeugnisse des Westens in die Länder des RGW, also auch in die DDR. Der „Koordinationsausschuß für mehrseitige Ausfuhrkontrollen“, auch „Co Com“ genannt, führte Listen mit den betreffenden Erzeugnissen, sowohl Kriegswaffentechnologien aber auch leistungsstarke Produktionsanlagen für die Mikroelektronik-Industrie, Computertechnik, kerntechnische Anlagen u.a. Der Ministerrat der DDR empfahl deshalb am 18. Mai 1955 im Interesse der „weiteren Entwicklung und Verbesserung der Arbeit der DAW“ Werkstätten für die Einzelanfertigung von wissenschaftlichen Geräten und Anlagen einzurichten. Als Starthilfe hierfür diente die Ausgliederung des „VEB Entwicklung und Fabrikation Elektrischer Messinstrumente“ (EFEM) aus dem Ministerium für Allgemeinen Maschinenbau (Hauptverwaltung RFT) in der Wilhelminenhofstraße und dessen Überführung in die DAW. Mit der Eingliederung am 1. Januar 1956 entstand im Rahmen des Forschungszentrums Adlershof an der Rudower Chaussee auf dem Südgelände der früheren DVL das „Institut für Gerätebau“ (IfG). Es sollte „aufgrund eigener Konstruktionen und unter Verwendung von industriellen Bauteilen für die Akademie, die Hochschulen und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen wissenschaftliche Geräte und Anlagen herstellen oder ihre Herstellung durch die Erfahrungen in der OSRAM GmbH KG und in Leuna erworben, war von 1946 bis 1952 Leiter wissenschaftlicher Arbeiten über Raketentreibstoffe und Triebwerke in der UdSSR und nach Rückkehr stellvertretender Direktor des Instituts für Strahlungsquellen der DAW. Sein Stellvertreter war Dipl.-Ing. H. Beetz. Damit begann ein wichtiges und bei allen Schwierigkeiten erfolgreiches Kapitel der Akademiegeschichte. Zudem wurde ein Kuratorium des IfG gegründet, dem namhafte Akademiemitglieder und Wissenschaftler wie die Professoren Paul Görlich, Erich Correns, Robert Rompe oder Peter-Adolf Thiessen angehörten. In den bewegten Folgejahren bis 1973 gab es lebhafte und auch konträre Diskussionen und etliche strukturelle UmwandStellvertreter war ab September 1962 Ing. Gerhard Beyer, Technischer Direktor ab 1959 Oberingenieur G. Pietsch. Nachdem zunächst Bauten der DVL genutzt wurden, begann 1961 auf dem Nordgelände eine umfangreiche Bautätigkeit, vorwiegend für das „Neue IfG“, u.a. Laborgebäude (dreigliedrig mit Verbindungsgang, heute Carl-Scheele-Straße) und ein großes Werkstattgebäude (heute Schwarzschildstraße). Nächster Schritt bei der Formierung des zentralen Gerätebaus der Akademie war die Umbenennung des IfG in „Akademie Werkstätten für Forschungsbedarf“ (AWF) am 1. Januar 1963. 1967 übernahm der Physiker Dr. (Prof.) Rudolf Winkler die Leitung. Ihm folgte 1970 Dr. (Prof.) Norbert Langhoff, der seit 1966 als wissenschaftlicher Mitarbeiter erfolgreich in den AWF arbeitete und bis zur Abwicklung 1991 Direktor blieb. (Bereits in den 60er Jahren entwickelte Langhoff in Zusammenarbeit mit einem Physiker die ersten Röntgenfluoreszenz-Spektrometer in der DDR, die dann seit Anfang der 70er Jahre bei Carl Zeiss Jena in die Produktion überführt wurden.) Die Zahl der Mitarbeiter hatte sich inzwischen von anfänglich etwa 100 auf 579 im Jahre 1972 erhöht. Schließlich erfolgte zum 15. Oktober 1973 die Umwandlung der AWF in das „Zentrum für Wissenschaftlichen Gerätebau“ (ZWG). Damit fand der lange Prozess der Formierung des zentralen Wissenschaftlichen Gerätebaus der Akademie seinen Abschluss. Der Ministerrat der DDR beschloss, in mehreren Etappen dem ZWG einige Kleinbetriebe zuzuführen, um das Spektrum der Aufgaben zu erweitern und erfahrene Spezialisten zuzuführen. Hierzu gehörten: der VEB Meteorolo-

Prof. Hans Jancke

Prof. Norbert Langhoff

Industrie veranlassen“. Dazu kam der Auftrag, gewonnene Erfahrungen der Industrie zu vermitteln und Fachministerien in wissenschaftlich-technischen Fragen zu beraten. Angesichts der Devisenund Embargoprobleme waren Nachentwicklungen und -fertigungen vorprogrammiert. Zum Direktor des IfG wurde Dr. (ab 59 Prof.) Hans Jancke berufen. Er hatte praktische wissenschaftliche

lungen, bei denen sich besonders Prof. Rompe sehr engagierte. Anfang 1957 wurde auf Beschluss des Akademiepräsidiums die Abteilung Feinmechanik des Instituts für Optik und Feinmechanik (später IOS) in das IfG überführt. Am 1. Juli 1962 erfolgte der Zusammenschluss des IfG und des Instituts für Mess- und Prüftechnik (IMP) zum „Neuen IfG“, das bis 1964 von H. Beetz geleitet wurde.

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gische Messgeräte Berlin mit 85 Mitarbeitern, ein Betriebsteil Liebenwalde mit 24 Mitarbeitern, der VEB Mytron Heiligenstadt (1.1.1978), VEB Feinmechanik Teltow (1.1.1977) und VEB Chromatron Berlin. Das ZWG wurde zur „größten zentralisierten wissenschaftlich-technischen Einrichtung der AdW für den wissenschaftlichen Gerätebau, in engen Wechselbeziehungen mit nationalen und internationalen Einrichtungen der Grundlagen- und angewandten Forschung“. Bereits zu jenem Zeitpunkt wies das ZWG ein hohes Leistungsniveau auf. Mit einem Stamm hochqualifizierter Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und Konstruktion sowie von Forschungsfacharbeitern wurden 60 verschiedene Themen unterschiedlicher Fachgebiete bearbeitet. Dazu gehörten Anlagen und Verfahren zur Kristallzüchtung sowie Mechanischen Präzessionstechnik u.a. für die Lasertechnik oder InterkosmosAufgaben, Analysengeräte der NUR-, Elektronenresonanz-, Infrarot-, Fourier- und Laserspektroskopie, Sondertechnologien und Sondermaterialien (z.B. Kristalle) einschließlich dazu gehöriger Messtechnik, Bausteine und Baugruppen nach ADW-Standards, Ultrahochvakuum-Bausteine und Baugruppen (z.B. für Halbleiterfertigung). Dazu kamen verstärkt Forderungen nach Geräteaustausch und Zusammenarbeit mit Akademien sozialistischer Länder. Rationalisierung und Arbeitskräftezufuhr in den Jahren 1971 bis 1975 ermöglichten es, das Geräteaufkommen (Warenproduktion) von 7,5 auf 13,5 Mio. Mark zu verdoppeln. Im Akademieaustausch erhöhten sich die Exporte von 1,248 auf 3,504 Mio. Mark, die Importe von 2,136 auf 6,046 Mio. Mark. Die Erfolge lassen nicht die Probleme übersehen, z.B. der Mangel an modernen Werkzeugmaschinen, durch den Rückstände bei vereinbarten Fertigungen für Institute auftraten. Das ZWG legte großen Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses von Forschungsfacharbeitern, auf die es bei der Fertigung der anspruchsvollen Bausteine und Geräte ankam. Bereits seit den

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dung für das Investitionsvorhaben „Technikum für Kristallzüchtung – Gemeinschaftsinvestition“ beim ZWG in Adlershof. Sie wurde am 1. September 1990 in Betrieb genommen. Das war die Keimzelle des 1992 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründeten „Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung“ (IKZ, Max-Born-Straße 2). Als „Führende Wissenschaftler“ im ZWG wurden in den Evaluierungsunterlagen von 1991 genannt: Prof. Gehlhoff (Halbleiter Diagnostik), Dr. Haberkorn (SOUID-Messtechnik, Supraleitende- heute empfindlichste Detektoren), Dr. Haschke, Dipl.Phys. Eggert (Röntgenanalytik), Dr. Krüger/Dr. Schröder (Kristallzüchtungsverfahren), Prof. Langhoff (Gerätebau), Prof. Lauckner (Biotechnologische Gerätetechnik), Dr. Puder (Präzessionsmechanik), Dr. W. Schneider/ Dr. Ewert (ESR Spektroskopie). Zum 31. Dezember 1991 wurde das Zentrum für Wissenschaftlichen Gerätebau (ZWG), die größte Akademieeinrichtung, abgewickelt. Rudi Hinte

Plasma-Ätzanlage aus dem Zentrum für Wissenschftlichen Gerätebau.

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung an der Max-Born-Straße

60er Jahren gab es eine betriebliche Lehrwerkstatt, die auch den Institutswerkstätten zu Gute kam. Mit Schulungen und Beratungen zu speziellen Themen des Gerätebaus unterstützte das ZWG die wissenschaftlich-technische Arbeit der Institute. Das ZWG verfügte 1991 nach 20 Jahren Tätigkeit über 1.734 leistungsfähige Wissenschaftler, Ingenieure, Forschungsfacharbeiter und Angestellte, die in zwölf Gerätebaulinien des Wissenschaftlichen Gerätebaus Erzeugnisse im Werte von 500 Millionen Mark produzierten. Darunter befanden sich 90 Spektrometer (NMR, EPR, IRF u.a. in der Gütekontrolle, der Aufklärung von Molekülstrukturen beispielweise bei Metallkristallen unabdingbar), 430 Lasersysteme

(CO2-, N2-Farbstofflaser, Laserimpulsfloureszenz -Meßgeräte), 360 Laborfermentoren und Inkubatoren), 4.500 meteorologische Geräte und Ozonsonden. Industriepartner waren vor allem das EAW Berlin, Robotron Dresden, Mikroelektronik Dresden, CarlZeiss Jena, Narva Berlin, Kombinate des Werkzeugmaschinenbaus, z.B. „7. Oktober“ in Berlin. Zu den Spitzentechnologien, die im ZWG zielstrebig verfolgt wurden, gehörte bereits seit den 60er Jahren die Kristallzüchtung. Kristalle wurden erforscht und gezüchtet, so z.B. das Indium-Phosphid-Einkristall, wofür eine Hochdruck - Kristallzüchtungsanlage entwickelt wurde und in Betrieb ging (nach N. Langhoff, 1989). 1987 fiel die Grundsatzentschei-

Teil II ab 1920

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Band I ist leider ausverkauft. Teil II kann im „Boulevardbuch“ am Marktplatz und in der „Heimatstube“ in der Alten Schule, Dörpfeldstr. 56, sowie im Heimatmuseum, Sterndamm 102, für 13,90 € erworben werden.

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Nr. 221

Veranstaltungen im „KIEZKLUB“
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) teilten wir im Januar und April die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Außerdem bietet das September-Programm: 12.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Hartmut Hacker (Eintritt: 2,50 €) 15.9., 11.00 Uhr: Tag der offenen Tür zum 16. Adlershofer Herbstfest 19.9., 17.00 Uhr: Trommeln für die seelische Gesundheit 26.9., 14.30 Uhr: Tanz mit Gabis MINI BAND (Eintritt: 2,50 €) Anmeldungen zu Veranstaltungen sind erwünscht und auch weitere Auskünfte unter 90297-5767 zu erhalten. W.W.

Mit dem Seniorenbus im September unterwegs
4.9. Im Tier- und Freizeitpark Germendorf (bei Oranienburg) erleben wir Natur zum Entspannen und Erholen. In den Freigehegen können wir über 1.000 Tiere beobachten – vom Alpaka bis zum Zebu. Für das leibliche Wohl kehren wir in das Restaurant „Sonnenburg“ ein. (Fahrkosten: 19 € + Eintritt: 4 €, Schwerbehinderte (B): 2,50 €) 11.9. Als neues Ausflugsziel besuchen wir das Domstiftsgut Mötzow im Havelland. Wer Lust hat, kann vor dem Brathähnchen- und Schnitzelschlemmen einen Spaziergang unternehmen oder sich im Hofladen mit frischem Obst und Gemüse versorgen. (Fahrkosten: 23 €) 17.9. Marktbummel in Polen – wir fahren nach Slubice. (Fahrkosten: 24 €) 25.9. Im Berliner Zoo erwarten uns 16.000 Tiere aus 1.700 Arten. Im Zoo-Restaurant werden wir Mittag essen. (Fahrkosten: 15 € + Eintrittt: 13 €, Schwerbehinderte ab 80% erm. 6,50 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Klangmeditation – eine höchst wirksame Entspannungsmethode
Das kennen wir alle: tagtäglich erfahrener Stress beeinträchtigt die Lebensqualität, erzeugt schlechte Laune und macht für Krankheiten anfällig. Wir kommen aus dem Gleichgewicht, weil unsere innere Harmonie gestört ist. Hier setzt die Meditation mit Klangschalen und Gong nach Peter Hess an. In der Klang-Entspannung kommen die kreisenden Gedanken zur Ruhe, lösen sich die im Alltagsstress angesammelten Verspannungen und Blockaden – Regeneration auf allen Ebenen kann geschehen, die Selbstheilungskräfte werden gestärkt. Die Klangmeditation ist eine höchst wirksame und ganzheitliche Entspannungsmethode. Lernen Sie diese am 23. September von 18.30 bis 19.30 Uhr im Eigeninitiative Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick (Genossenschaftsstraße 70) kennen; Kosten: 7,50 €, erm. 5 €; Anmeldung unter Tel./Fax: 631 09 85 oder per E-Mail: eigeninitiative@ajb-berlin.de Azra Tatarevic

„Was hilft Euch, und wie geht Ihr damit um?“
Ein neues Gruppenangebot soll Kindern, deren Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Freund oder Freundin an Krebs erkrankt ist, einen Erfahrungsaustausch mit Gleichaltrigen ermöglichen – und sie stark machen für eine schwierige Zeit. Daniel Führer und Dr. Peggy Dörr kümmern sich schon seit Jahren um die Sorgen insbesondere von Kindern krebskranker Eltern (s. AZ Nr. 217). Die beiden Diplom-Psychologen von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité betreuen das 2008 gestartete Projekt „Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“, das seit April dieses Jahres von der Berliner Krebsgesellschaft gefördert wird. Seither finden die Beratungen auch in den Räumen der Krebsgesellschaft statt. Am 29. August startete die erste Gesprächsgruppe für Acht- bis Zwölfjährige, am 5. September folgt die für Dreizehn- bis Siebzehnjährige. In Berlin gibt es bislang kein derartiges Angebot. „Das Ziel ist es, einen offenen und ehrlichen Umgang mit dem Thema Krebs zu fördern und so die Kinder und Jugendlichen von eigenen bedrückenden Gedanken und Gefühlen zu entlasten. Darüber hinaus wollen wir uns auch mit anderen Themen beschäftigen“, erklärt Peggy Dörr das inhaltliche Konzept. „Jede Sitzung wird deshalb unter einer anderen Überschrift stehen, neben krebsbezogenen Themen geht es zum Beispiel um persönliche Stärken, Schätze und Träume.“ Das Besondere an den Gesprächsgruppen aber sei, dass die Teilnehmer von anderen lernen können. Deshalb wollen sich die Gruppenleiter mit konkreten Ratschlägen zurückhalten und die Fragen an die Gruppe weitergeben: „Was würdet Ihr vorschlagen? Was hilft Euch, und wie geht Ihr damit um?“ Die Gruppen treffen sich im 14-tägigen Turnus. Ort: Berliner Krebsgesellschaft, Robert-KochPlatz 7, 10115 Berlin. Anmeldung unter 283 24 00 oder info@ berliner-krebsgesellschaft.de

Pflegestellen im Bezirk gesucht
Unterstützung für Pflegeeltern durch das Jugendamt
Angesprochen werden Menschen, die Zeit, Platz und jede Menge Verständnis haben, vorübergehend oder auf Dauer ein fremdes Kind bei sich aufzunehmen. Immer wieder kommt es vor, dass Kinder eine Zeit lang oder dauerhaft nicht zu Hause bleiben können, weil sich dort niemand um sie kümmern kann. Die Gründe sind unterschiedlich: Krankheit bzw. vorübergehende Abwesenheit des Elternteils oder erhebliche Probleme in der Familie des Kindes, die erst gelöst werden müssen. Dann sind Pflegeeltern gefragt, die den Kindern ein befristetes oder ein dauerhaftes Zuhause bieten können. Pflegeeltern bekommen persönliche Beratung und finanzielle Unterstützung durch das Jugendamt. Weitere Infos: Tel. 90297-4915 oder 90297-4963.

Neue Sprechzeiten der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen
Aus organisatorischen Gründen haben sich ab Mitte August die Sprechzeiten der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen (BfbkM) wie folgt geändert: Hans-Schmidt-Str. 16, 2. Etage, 12489 Berlin, Tel.: 90 297-4840: Donnerstag von 14-17 Uhr; im Rathaus Köpenick, EG, Raum 3, Alt Köpenick 21, 12555 Berlin Tel.: 90 297-2032: Dienstag von 9-12 Uhr; im Bürgerzentrum Altglienicke, 1. Etage, Raum 216, Ortolfstr. 182, 12524 Berlin, Tel.: 90 297-6725: Freitag von 9-12 Uhr. Gesundheitsamt, FB 3

Warum eine Patientenverfügung machen?
Haben Sie sich bereits mit der Thematik der Patientenverfügung auseinandergesetzt und dennoch viele offene Fragen? Am 20. September um 16 Uhr informiert Dr. Daniel J. Reinke, Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Medizin- und Erbrecht, in einer Veranstaltung der Berliner Krebsgesellschaft e.V. über die Idee der Patientenverfügung und ihre rechtliche Umsetzung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Veranstaltung im Haus Robert-Koch-Platz 7 ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 283 24 00 oder per E-Mail unter info@berlinerkrebsgesellschaft.de

„Das bisschen Haushalt ….“
Am 19. September um 14 Uhr wird über hauswirtschaftliche Hilfen und persönliche Betreuung zu Hause im Pflegestützpunkt Treptow-Köpenick (Spreestr. 6, Nähe S-Bhf. Schöneweide) informiert. Anbieter aus dem Bezirk stellen sich mit ihrem Angebot vor. Um telefonische Voranmeldung für die kostenfreie Veranstaltung wird gebeten. Tel. 39 06 38 25 / Fax. 39 06 38 26.

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Vierter Markt für freiwilliges Engagement
Im Rahmen des 20. Sozialtags findet am 8. September von 12-17 Uhr der vierte Markt für freiwilliges Engagement in Oberschöneweide (Firlstr./Plönzeile) statt. Veranstaltet wird dieser vom STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum. Auf dem Markt können sich Interessierte an über 50 Ständen (erkennbar an gelben Engagementfahnen) ein Bild von den zahlreichen Engagementmöglichkeiten machen. Am zentralen Stand des STERNENFISCHER Freiwilligenzentrums Treptow-Köpenick erhalten sie umfassende Informationen zum Ehrenamt und freiwilligen Engagement. Engagementlotsen begleiten die Interessierten auf Wunsch zu den passenden Einrichtungen. Eingebettet ist der Markt für freiwilliges Engagement in den 20. Sozialtag, der auch ein buntes Bühnenprogramm bereithält. „Wohnen in Treptow-Köpenick Bleiben unsere Mieten bezahlbar?“ wird von 14-15 Uhr bei der Podiumsdiskussion mit Politiker(inne)n Thema sein. Viele Aktionen auf der Bühne, in der Mehrzweckhalle und auf der Straße widmen sich der Bewegung in jedem Alter. Stefanie Beerbaum

Bürgerstiftung: Sinngeber gesucht
Stiften für die Ewigkeit – das kann ein Motto der geplanten Bürgerstiftung für Treptow-Köpenick sein. Anfang des Jahres rief Bezirksbürgermeister Oliver Igel dazu auf, mit der Gründung einer Bürgerstiftung für den Bezirk mitzuhelfen. Mit Mitteln aus Stiftungskapital sollen aber nicht bisher öffentliche Leistungen ersetzt, sondern ergänzt werden. „Vor allem sollte es darum gehen, ehrenamtliches Engagement weiter zu fördern, Bildungs-, Jugend- und Seniorenarbeit zu stärken, die Kultur weiter zu beleben und auch dem Sport, dem Denkmalschutz und Naturschutz unter die Arme zu greifen“, sagte Oliver Igel. Dafür würde ein gewaltiges Stiftungskapital benötigt – in anderen Städten gibt es dafür aber schon erfolgreiche Vorbilder. Die Bürger(innen) sollten von Anfang an ihre Schwerpunkte setzen, in welchen Bereichen eine Bürgerstiftung in Treptow-Köpenick besonders aktiv sein und Projekte fördern sollte. Bezirksbürgermeister Igel ruft die Bürger(innen) auf, ihre Ideen für Stiftungszwecke mitzuteilen. Eine Vorbereitungsgruppe hat sich bereits mit den rechtlichen Grundlagen für die Gründung einer Bürgerstiftung beschäftigt. Jetzt werden „Sinn-Stifter“ und „Geld-Stifter“ gesucht: es wird Grundkapital benötigt, aus dessen Erlöse Projekte gefördert werden können. Bei Bürgerstiftungen sind deshalb Kapitalgeber aus Unternehmen, Privatpersonen, Nachlassgeber herzlich willkommen – ihr Kapital wirkt tatsächlich in die Ewigkeit, weil das Stiftungskapital unangetastet bleibt und gleichzeitig das Kapital von dem Stifter steuerlich geltend gemacht werden kann. Die eingereichten Ideen für Stiftungszwecke sollen diskutiert werden und daraus eine Satzung für eine Bürgerstiftung erarbeitet werden. Dazu sind auch weitere Teilnehmer für eine Vorbereitungsgruppe willkommen.

Für Mädchenpreis 2012 bewerben
Ein Zeichen der Wertschätzung möchte der Bezirksbürgermeister Oliver Igel mit dem 6. Mädchenpreis in Treptow-Köpenick setzen. Bewerbungen werden ab sofort von Mädchen, Mädchenmannschaften und -gruppen im Alter von 14-20 Jahren aus TreptowKöpenick entgegengenommen, die sich im Sport, im sozialen oder kulturellen Bereich des Bezirkes Treptow-Köpenick engagieren. Ob als Mitglied einer Tanzgruppe oder in einem Sportverein, ob Schülersprecher oder eine einzelne mutige Tat – Euer Engagement wird wertgeschätzt! Bewerbt Euch oder schlagt Mädchen zur Bewerbung vor! Es lockt ein Preisgeld in Höhe von 300 € für den ersten, 200 € für den zweiten und 100 € für den dritten Platz. Bewerbungen sind bis zum 15. Oktober 2012 einzusenden an: Gleichstellungsbeauftrage, Büro BzBm, PF 910 240, 12414 Berlin, gleichstellungsbeauftragte@batk.berlin.de. Die Bewerbung sollte maximal 2 DIN A4-Seiten umfassen und es können Fotos und Videos (Länge maximal 10 Minuten) beigefügt werden. Weitere Infos: Tel. 90297-4915 oder 90297-4963.

Ausstellung und Vortrag

„Bruderland ist abgebrannt!“
Mehr als 90.000 Vertragsarbeiter(innen) halfen noch 1989 dabei, in der maroden DDR-Wirtschaft die Pläne zu erfüllen. Damit war fast die Hälfte aller in der DDR lebenden Ausländer Vertragsarbeiter(innen), ins Land geholt als billige Arbeitskräfte auf Zeit. Sie kamen aus Ungarn, Polen, Algerien, Kuba, Mosambik, Vietnam, Angola, Nordkorea und China. Es waren junge Menschen, die in ihrer Heimat weniger verdienten oder Krieg und zerstörter Wirtschaft zu entfliehen suchten. Zur Eröffnung einer Ausstellung spricht am 3. September um 18 Uhr Tamara Hentschel (ehemalige Wohnheimbetreuerin von Vietnamesen, seit 1993 Geschäftsführerin des Migrantenvereins Reistrommel e.V.). einführende Worte. Die Ausstellung kann bis 3. November Mo-Do von 11-16 Uhr sowie nach Voranmeldung im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick beim MichaelBrückner-Haus (Michael-Brückner-Straße 1, gegenüber S-Bhf. Schöneweide) besichtigt werden. An gleicher Stelle beleuchtet am 27.9. um 19 Uhr David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt) in einem Vortrag die Entstehung von Neonazismus in der DDR. Hartnäckig hält sich die Legende, der ostdeutsche Neonazismus sei ein Produkt der unmittelbaren Nachwendezeit. Damals hätten Neonazis von der allgemeinen Orientierungslosigkeit profitiert. Das ist nicht falsch. Wahr ist allerdings auch, dass sich in der Endphase der DDR republikweit Neonazigruppen konstituierten, die alternative Linke ebenso zur Zielscheibe hatten wie ausländische Vertragsarbeiter(innen).

Statistische Angaben zur Adlershofer Bevölkerung
Im Zusammenhang mit der Errichtung des Flughafens BER wurde vom Bezirksamt ein „Regionales Entwicklungskonzept“ vorgestellt. Diesem entnahmen wir Zahlenangaben zur „sozialen Situation“, die Adlershof betreffen. Das Territorium von Adlershof beträgt 4,9 km2 (= 3.107 Einwohner pro km2), das sind 2,9% des Bezirks (168 km2 bzw. 1.420 Einwohner pro km2). Etwas detailliertere Angaben zur Bevölkerung sind der Tabelle zu entnehmen. W.W. A = Einwohner 2010, B = dito in %, C = Bezirk zum Vergleich in %, D = Einwohner 2006, E = dito in %, F = Bezirk zum Vergleich in %.
Altersgruppe 0-25 J. (dar. 0-17 J. 26-39 J. 40-54 J. 55-64 J. 65+ J. (dar. 70+ J. zusammen weiblich männlich Deutsche mit Migrationshintergrund Ausländer Schwerbehinderte (50%+) ALG I-Empfänger ALG II-Empfänger A 3.336 1.783 3.160 3.541 1.545 3.644 2.495 15.226 7.738 7.488 454 476 1.747 721 201 50,8% 49,2% 3,0% 3,1% 11,5% 4,7% 1,3% 51,6% 48,4% 4,1% 3,3% o.A. 4,0% 1,1% B 21,9% 11,7% 20.8% 23,3% 10,1% 23,9% 16,4% C 22,3% o.A. 18,4% 24.0% 10,7% 24,6% 0.A. D 3.435 o.A. 3.173 3.349 1.584 3.608 2.170 15.149 7.708 7.441 50,9% 49,1% 51,2% 48.8% E 22,7% 20.9% 22,1% 10,5% 23,8% 14,3% F 24,7 20,2 23,2 10,2 21,7 o.A)

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Nr. 221

Rollende Flugkisten erinnern an den einstigen Flugplatz Johannisthal
Dank der Vorbereitung durch eine Arbeitsgruppe, der Unterstützung durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick, einer Reihe von Sponsoren sowie Schüler(inne)n, Lehrer(inne)n und Eltern kann in diesem Jahr bereits das 4. Flugkistenrennen in Johannisthal gestartet werden. Es erinnert an den ersten Motorflug Deutschlands und an seine Flugpioniere. Am 24.9.2009, zum 100. Geburtstag des Platzes, begeisterten erstmalig die fünf damals teilnehmenden Schulen des Bezirkes hunderte Zuschauer(innen) mit ihren rollenden Flugkisten, die bekannten Flugzeugtypen aus jener Frühzeit des Fliegens nachempfunden waren. In diesem Jahr wird ein neuer Teilnahmerekord von Flugkisten erwartet. Der Startschuss erfolgt am 22.9. um 14 Uhr neben dem Sportplatz Segelfliegerdamm 47A in Johannisthal. Im zweistündigen Ablauf stehen sowohl im MelliBeese-Wettkampf für die Grundschulen als auch im Hans-GradeWettkampf für die Gymnasien und Gesamtschulen jeweils drei Bestandteile im Mittelpunkt: Im ersten Wettkampfteil – dem Flugkistenrennen – werden die Flugkisten von den jeweiligen Teams über eine bestimmte Strecke geschoben. Im zweiten Wettkampfteil – dem Quizwettkampf – stehen diesmal berühmte deutsche Flieger aus dieser Pionierzeit im Mittelpunkt. Den Abschluss bildet die Flugkistenstaffel, bei der alle hintereinanderstehenden Flugkisten in einem Slalom-Kurs von den Teams umlaufen werden. Das Flugkistenrennen wird umrahmt von Ständen, mit denen sich die teilnehmenden Schulen, der Förderverein des Heimatmuseums Treptow und der Mukoviszidose Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. vorstellen. Mit dem Flugkistenrennen soll auch auf diese schwere, derzeit nicht heilbare Stoffwechselkrankheit aufmerksam gemacht werden. Am Stand des Landesverbandes kann man sich darüber informieren. Es gibt Souvenirs und man freut sich hier über jede noch so kleine Spende. Ein großer Kinderflohmarkt, eine Hüpfburg, ein Glücksrad, eine Popcornmaschine und eine gute gastronomische Versorgung runden dieses Flugkistenrennen ab. Das Programm schließt mit einer Siegerehrung, bei der die Pokale und Medaillen überreicht werden. W. Schönfeldt

Fotos: Staneczek

Stippvisite im Volkswohlpark
Bei einem Kurzbesuch des „Volkswohlparks“ in der AnnaSeghers-Straße konnten wir uns davon überzeugen, dass die vor einigen Wochen gesperrten Spielgeräte inzwischen repariert wurden und von Kindern wieder benutzt werden können. Dabei schauten wir auch nach „unseren“ Maulbeerbäumen, die zur Erinnerung an die Ursprünge Adlershofs zum 250. Gründungsjubiläum im April 2004 gepflanzt wurden (s. AZ Nr. 121). Sie haben sich prächtig entwickelt. Wieviel Maulbeerbäume werden eigentlich zu einer Seidenraupenzucht benötigt? W.S.

40 Jahre Allendeviertel Köpenick
Zum 40. Bestehen des Allendeviertels in Köpenick lädt der Bürgerverein Allendeviertel Köpenick, BVAK e.V. am 1. September ab 10 Uhr im Bereich der AmtsfeldGrundschule (Pablo-Neruda-Str. 8) Anwohner und Gäste zum Bürgerfest mit Kinderfest, Markt der Parteien und Vereine und einem Kulturprogramm deutscher und chilenischer Künstler ein. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Johannisthaler Kiezfest 2012
Am 1. September lädt das Jugendzentrum Johannisthal (JuJo) ab 14 Uhr zum Kiezfest in der Winckelmannstraße 56 ein. Ein abwechslungsreiches Angebot für die ganze Familie mit Puppentheater, Musik von Schülern der Freien Musikschule Johannisthal und eine Familienolympiade stehen auf dem Programm. Bei der Familienolympiade müssen zehn Stationen absolviert werden, vom Quiz über Sport bis Geschicklichkeit. Als Familie zählen Teams ab zwei Personen mit dem selben Namen. Die Sieger erhalten originelle Preise mit Lokalkolorit. Auf dem Hof wird gegrillt und Pizza gebacken. Abends spielen „Vertigo“ und „Berge“ Rock und Pop. „Funk Delicious“ beschließt den Tag mit Hits der letzten 50 Jahre im Funky-Style.

Auf Entdeckungsreise in der Natur
Die Mitarbeiter des Freilandlabors Britz laden im September wieder zu einer Reihe von Veranstaltungen für Eltern mit Kindern ein. Am 7.9. ab 19.30 Uhr können sie an einer Entdeckungsreise durch die Nacht teilnehmen, um nach nachtaktiven Tieren zu forschen und eine Lichterreise zu unternehmen (Anmeldung unter: 703 30 20). Wer das verpasst hat, kann es am 14.9. ab 19 Uhr nachholen (Anmeldung: 90239-2433). Am 15.9. gilt es ab 11 Uhr Aussehen und Lebensweise vieler Plankton-Organismen zu erforschen oder ab 14 Uhr die Angst vor den „stechenden“ Insekten wie Wespe, Hornisse, Hummel und Biene zu überwinden. Wer am 15.9. aber lieber den Lebensraum Wald erforschen möchte, trifft sich um 10.30 Uhr am S-Bhf. Grünau, Ausgang Wassersportallee (Anmeldung jeweils: 902773000). Unter dieser Nummer melde sich auch an, wer am 22.9. ab 11 Uhr das Leben der Spinnen kennenlernen möchte. Zum Naturerlebnistag in der „Tempelhofer Freiheit“ (auf dem ehemaligen Flughafen) sind Kinder und Erwachsene am 16.9. willkommen, Anderen Naturfreunden wird am 2.9. erläutert, wie sich die verschiedenen Ahornarten unterscheiden lassen (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Welche Wildobstarten für den Garten geeignet sind, erfährt man am 8.9. (Treff 14 Uhr, Ökolaube). Bevor die Zugvögel nach Süden aufbrechen, machen sie im Britzer Garten Station – am 9.9. soll nach ihnen gesucht werden (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Der Pflanzenvielfalt der „Tempelhofer Freiheit“ gilt am 15.9. das Interesse (Treff: 16 Uhr, S-Bhf. Tempelhof, nördl. Eingang). Am 23.9. werden die Zugvögel dann am Rudower Dörferblick beobachtet (Treff: 9.10 Uhr, U-Bhf. Rudow, Bushaltestelle von 271). Der September klingt am 30.9. ab 11 Uhr mit einem Kürbisfest am Festplatz aus. Weitere Infos werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

um Wetterphänomene zu beobachten (Treff: 14 Uhr, Forscherzelt). Zu den Kinder-Ferienworkshops „Früchte des Herbstes“ am 2. und 9.10. sollte man sich rechtzeitig unter 703 30 20 anmelden!

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Herzliche
Erste Geburtstagsglückwünsche erhält am 11.9. Herta Fischer zur Vollendung ihres 96. Lebensjahres. Zum 93. Wiegenfest beglückwünschen wir am 16.9. Ruth Mulack und am 18.9. Herbert Seele ebenso herzlich. Beste Geburtstagsgrüße zum 92. Geburtstag übermitteln wir am 2.9. Anneliese Klemp. Auf 91 Lebensjahre blicken am 9.9. Dagmar Ruppert und am 25.9. Adolf Dombrowski zurück. In den Kreis der 90jährigen treten am 6.9. Otto Mesletzky, am 7.9. Helga Nehls und am 16.9. Irmgard Bergmann. Herzliche Glückwünsche Ihnen allen! Glückwünsche zum 85. Erdenjubiläum erhalten am 3.9. Ewald

Glückwünsche
Köhler, am 5.9. Karl-Heinz Schlüter, am 19.9. Günter Zabel, am 26.9. Gisela Nieber und Käthe Theodor sowie am 30.9. Hildegard Zielinski. Alles Gute auch weiterhin! Ihr achtes Lebensjahrzehnt vollenden Horst Friedemann (1.9.), Hildegard Pröhl (3.9.), Harry Finck (6.9.), Ingeborg Helm (8.9.), Heinz Schaefer (22.9.), Ingeborg Voigt (26.9.), Ursula Breitmoser und Lore Lüderitz (27.9.), Klaus Meyer (29.9.) sowie Manfred Harsdorf (30.9.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen – auch den ungenannten Jubilaren – im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und Zufriedenheit.

Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit Euch zusammen war.

Käthe Helbig
* 9.6.1920 † 7.8.2012

Wir haben Abschied von unserer Mutter und Schwiegermutter genommen

Werner und Dorothea Helbig

Tage des offenen Denkmals
Der Tag des offenen Denkmals findet bundesweit am 9. September statt, in Berlin am gesamten Wochenende 8. und 9. September. Mehr als 300 Angebote in allen Bezirken stehen zur Auswahl. Das bundesweite Schwerpunktthema lautet „Holz“. In Adlershof wird am Samstag ab 11 Uhr und am Sonntag ab 14 unter dem Titel „Leben und Credo des Architekten Konrad Wachsmann“ eine Führung durch die Holzhaussiedlung angeboten. Wachsmann entwickelte ein industriell vorgefertigtes Holzbausystem für Einfamilienhäuser. Als Chefarchitekt bei der damals größten Holzbaufabrik in Europa, Christoph & Unmack AG in Niesky realisierte er 1919 die Adlershofer Holzhaussiedlung. Nach der Immigration 1942 in die USA arbeitete er mit Walter Gropius zusammen; sie entwickelten das General-Panel-System (Fertighaus-System). Treffpunkt für die Führung ist die Anna-SeghersGedenkstätte, Anna-Seghers-Str. 81. Anmeldung erforderlich bei Iris Dienhardt, Tel. 37 48 97 42 und 0174-979 92 08 oder unter i.dienhardt@kabelmail.de. Auch die Luftfahrttechnischen Denkmale Adlershof erwarten am Sonntag von 10 bis 17 Uhr Gäste. Der erste Motorflugplatz Deutschlands, 1909 angelegt, entwickelte sich vor dem Zweiten Weltkrieg zur Forschungslandschaft und seit den 90er Jahren zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof. Um 10, 11.30, 13, 14.30 und 16 Uhr kann man bei Führungen u.a. den Großen Windkanal, den Trudelwindkanal und den Motorenprüfstand kennen lernen. Treffpunkt: Eingang Großer Windkanal, Kroneckerstraße. Eine Fotoausstellung im Motorenprüfstand zeigt Holzkonstruktionen des ehemaligen Flugplatzes. Wie in unseren Breiten üblich besteht auch das Architekturdenkmal „Verklärungskirche“ in der Arndtstraße zu mindestens einem Drittel aus Holz. Anders als in vielen anderen derartigen Bauten sind die Emporen vollständig in Holz ausgeführt. Die Decke ist ebenfalls aus Holz. Um 12 Uhr gibt es eine Kirchenführung, weitere je nach Bedarf bis 14 Uhr. Für persönliche Beratung steht am Tag des offenen Denkmals eine Hotline zur Verfügung – 030-50 56 22 56 (Sa 8-18 Uhr, So 8-16 Uhr). Weitere Informationen auch unter www.berlin.de/denkmaltag

Für eine bessere Umwelt...

Unter diesem Motto berichtete im Januar (AZ Nr. 213) unsere Leserin Inge Martynus von ihren Bemühungen, vor ihrem Haus durch die Bepflanzung einer Baumscheibe einen Beitrag für eine freundlichere Umwelt zu leisten. Wie zu sehen ist, hat entsprechend der Ankündigung

ihr Sohn eine Einfriedung nach einer detaillierten Zeichnung vom Grünflächenamt angefertigt, und diese Baumscheibe wurde dank neuer Blumen und intensiver Pflege zur Augenweide. Das untere Foto zeigt die benachbarte Baumscheibe zum Vergleich. W.S.

Unsere Rätselecke
Zu finden ist jeweils das Wort, das für das zuerst angegebene als Schluss- und für das zweite als Anfangswort gilt (ein Punkt = ein Buchstabe). Bei richtiger Lösung nennen die Anfangsbuchstaben dieser Brückenwörter eine Adlershofer Einrichtung, die sich für ihre Mitbürger in verschiedener Art und Weise und nicht nur beim Herbstfest engagiert. Rätselautor: Wolf Will
Fotos: Staneczek

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Guß . . . . sache, Brand . . . . . bahn, Streu . . . . bank, Wehr . . . . falke, Strand . . . . sessel, Kachel . . . . bank, Polar . . . . enge, Herz . . . . . . . gefahr, Kinder . . . . . deuter, Feuer . . . . . sucht, Wein . . . . . gurke.
Auflösung des Rätsels in der August-Ausgabe:
1-2 Personal; 3-4 Episoden; 5-6 Stimmung; 7-8 Klimmzug; 9-10 Einerlei; 11-12 Catering; 13-14 Norwegen; 15-16 Salweide; 17-18 Quittung; 19-20 Blattern; 21-22 Scherben; 23-24 Bumerang. Sommerwetter wünscht sich wohl jeder im Urlaub.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Nr. 221

Anna-Seghers-Schule erhält MDU®-Zertifikat
Nach dem ersten Jahr intensiver Zusammenarbeit im Internationalen Pilot-Projekt „Tagesmusikschule MDU® (Multidimensionaler Unterricht)“ wird unserer AnnaSeghers-Gemeinschaftsschule am 19. September das Zertifikat „Pilot-Schule MDU®“ überreicht. Vor und nach der Überreichung der Zertifikate besteht die Gelegenheit, „live“ in den Unterricht nach MDU® hineinzuschauen. Außerdem werden weitere Musikschulvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anwesend sein, denen an diesem Tag ebenfalls ein MDU®-Zertifikat überreicht wird. Angelika Jurczyk, Schulleiterin

Samba Syndrom im FEZ
Trendsport zum Entdecken und Mitmachen für Kinder, deren Eltern, Großeltern und Freunde bietet das FEZ-Berlin. zum Familienwochenende am 1. und 2.9. Bewegung macht Spaß und hält gesund. Erkunde neue Trendsportarten, finde heraus, wie Parcour, Slackline, Hockern, Bouncen, Speedminton funktionieren. Probiere neue Sportgeräte wie Bungee Trampolin und Bubble Balls! Geschicklichkeit & Logik sind am 8. und 9. September bei den „Spielen im FEZ“ gefragt. Am 15. und 16.9. heißt es „Alles dreht sich um die Sonne – per Raumschiff zu den fantastischen Acht“. Durch Spielaktionen und Astronautentraining reist ihr mit dem „orbitall“ zur Sonne und ihren acht Planeten. Das Samba Syndrom 2012 bricht am 22. und 23.9. in der Wuhlheide aus. Trommeln und tanzen wie beim Karneval in Rio, musizieren wie in Bahia oder São Paulo – wer das hautnah erleben will, sollte an diesem Familienwochenende ins FEZ-Berlin kommen. Vielfältige musikalische, kulinarische und kulturelle Angebote warten auf Euch: Groß und Klein können in Mini-Workshops Capoeira & Co. kennen lernen, SambaRhythmen lauschen, auf der Familienbühne die Live-Impressionen aus den Festival-Workshops erleben oder auch den Darbietungen der professionellen SambaBands zujubeln. Zum Auftakt der Herbstferien wird am 29. und 30.9. im FEZ gebaut: Unter dem Motto „Achtung Baustelle! – Betreten erlaubt!“ werden Kinder Architekt(in), Maurer(in), Landschaftsgärtner(in), Tischler(in), Fliesenleger(in) oder Inneneinrichter(in). Die Ferienbaustelle im FEZ-Berlin lädt zum Mitmachen ein! Wie funktioniert das Mauern, wie werden Brücken gebaut, Wände verputzt, wie wird tapeziert oder werden Fliesen verlegt? Probier es aus und melde dich im Baubüro! Weitere Infos unter 53 07 10 und www.fez-berlin.de

Großer Kindertrödelmarkt in der Kita „Am Studio“
Am Samstag, dem 8. September, findet von 9 bis 13 Uhr im Garten der Adlershofer Kita „Am Studio“, Am Studio 5, wieder ein von den Eltern der Kita organisierter Kindertrödelmarkt statt. Seien auch Sie herzlich eingeladen einen Stand aufzumachen oder einfach über den Markt zu schlendern. Ihre Kinder können in der Zwischenzeit den Bastelstand nutzen, sich schminken lassen oder sich auf dem Spielplatz austoben. Der Kuchen-, Getränke- und Rostbratwurststand bietet Gelegenheit, sich für den Trubel zu stärken. Stand-Anmeldung: Telefonisch unter 01573-8357044 oder per E-Mail an Flohmarkt-KitaAmStudio@web.de Die Standgebühr beträgt pro 3 m Tapeziertisch (selbst mitzubringen) 5 € und ein selbstgebackener Kuchen. Der Erlös aus Standgebühr und Kuchenverkauf kommt den Kindern der Kita „Am Studio“ zugute.

METEUM: Forschercamp und Geocaching
In diesen Herbstferien erhalten etwa zehn Jugendliche ab 15 Jahren aus Deutschland die Möglichkeit, ein Forschercamp in Russland zu besuchen (30.9. bis 9.10.). Unter dem Thema „Energieeffizienz und alternative Energien in Moskau und Moskauer Gebiet“ wird den JungForscher(inne)n u.a. die Thematik der erneuerbaren Energien nahe gebracht. Die fast täglich stattfindenden Exkursionen führen die Jugendlichen auf interessante und gut verständliche Weise an die Wissenschaft heran. So werden z.B. Großwärmepumpen der Stadt Selenograd, russische Windanlagen im Dorf Elino und der Ökopark Fili in Moskau besucht. Auch der kulturelle Austausch kommt nicht zu kurz – neben den deutschen Jugendlichen nehmen auch russische Jungforscher(innen) teil. Interessierte Jugendliche sollten Russischkenntnisse besitzen. Anfragen können ab sofort an METEUM gesendet werden. Zeitgleich findet ein Austausch mit russischen und deutschen Jugendlichen im METEUM in Berlin statt. Auch hierfür können sich Jugendliche anmelden. Nach dem erfolgreich verlaufenen Tag der Stadtnatur hat sich METEUM entschieden, die angebotene Geocaching-Tour ins Standardprogramm aufzunehmen. Auf den „Spuren der Natur“ geht es um die Besonderheiten der Berliner Stadtnatur. Auf der neu entwickelten Route suchen die Teilnehmer(innen) eine Flaschenpost, sie erfahren, wie die Eiche zu ihren gezackten Blättern gekommen ist und ordnen Tierspuren zu. Mit etwas Glück können Zauneidechse, Blauflüglige Ödlandschrecke und Eichelhäher beobachtet werden. Doch auch die Technik kommt nicht zu kurz – ausgerüstet mit GPS-Empfängern und Funkgeräten können sich die jungen Entdecker(innen) gemeinsam auf Tour begeben. An verschiedenen Koordinaten sind Aufgabenkisten zu finden und am Ende wartet sogar ein Schatz auf die fleißigen Naturforscher(innen). „Auf den Spuren der Natur“ eignet sich besonders für Geburtstage mit Kindern ab 12 Jahren und dauert rund drei Stunden. Termin: nach Absprache; Dauer: ca. 3 Stunden; Kosten: 80 € bei Gruppen bis zu 10 Personen, jede weitere 8 €; Ort: METEUM im FEZ-Berlin, Straße zum FEZ 2. Anmeldung und Infos unter: Telefon: 3117038-0; Fax: 3117038-199; Mail: info@tjp-ev.de

Einladungen ins Figurentheater
Das Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park (Puschkinallee 16a) lädt immer wieder zu fröhlichen Vorstellungen ein. Ab 1. September steht bis 9.9. mit „Lillebi und Lillebo“ das Sommerabenteuer einer kleinen Trollfamilie auf dem Programm. Nachdem am Im Rahmen der „Sprachwoche“ sind Schüler und Erwachsene vom 3.-6.9. jeweils um 18 Uhr zu einer kostenfreien Märchenstunde am Feuer eingeladen. Zum Langen Märchenabend am Feuer in der Jurte sind sie am 7.9. und 21.9. willkommen. Am 28.9. ist ab 20 Uhr eine weitere Vorstellung von „Paul und Paula – eine Legende“ zu erleben. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50.

10.9. für die Kleinsten die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet wurde, ist vom 11.-13.9. „Dornröschen“ im rasanten Erzähltheater mit einer Hand voll Puppen und einer Schauspielerin zu erleben. Am 14.9. wird die Argonautensage „Das goldene Vlies“ vorgetragen. Vom 15.-20.9 gibt es „Kukla und die schöne Wassilissa“, ein Puppen- und Schattenspiel mit Musik. Es folgen „Die diebische Elster“ (22./23.9.), „Hase und Igel“ (24.9.) sowie „Mäuseken Wackelohr“ (25.-30.9.). Zwischendurch können am 28.9. schon Zweijährige Puppenspiel und Verse bei „Das ist Anton Daumesdick“ anschauen.

Für Erwachsene: Kurs zum Puppenbauen und -spielen
Nach 15 Jahren im Park gibt es jetzt ein ganz neues Angebot im Figurentheater – den ersten Kurs zum Puppenbauen und -spielen nur für Erwachsene. Die Figurenbildnerin Sylvia Eisele und die Puppenspielerin Christiane Klatt erwarten Interessierte zu folgenden Terminen: Bauen: Montag 3.9., 10.9. und 17.9., jeweils 18-21 Uhr; Animation und Manipulation: Montag 24.9., 18-21 Uhr. Für Rückfragen und Anmeldungen steht Sylvia Eisele zur Verfügung, Tel.: 22 50 46 02, E-Mail: info@figuren-bau.de W.W.

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Punktekampf am Lohnauer Steig
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC bestreitet in der Berlin-Liga im September nur ein Heimspiel. Am 22.9. ist die Mannschaft vom Berliner SC zu Gast. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft hat im September zweimal Heimrecht. Am 9.9. tritt sie gegen SV Adler Berlin an und am 30.9. kommt FSV Spandauer Kickers nach Adlershof. Spielbeginn für beide Partien ist um 15 Uhr. Alle hier aufgeführten Begegnungen finden auf der Sportanlage Lohnauer Steig statt.

„Ratsherrenturnier“ in Köpenick
Acht Mannschaften aus unterschiedlichen Städten werden am 8. September das 34. „Ratsherrenturnier“ in Köpenick austragen. Dabei ist der Begriff Ratsherren wörtlich zu nehmen, denn bei den Spielern handelt es sich um amtierende oder frühere Politiker und aktive Verwaltungsmitglieder der Städte, die an diesem Wettbewerb teilnehmen. Berlin wird seit mehreren Jahren durch Treptow-Köpenick vertreten, was von der Betriebssportgemeinschaft des Bezirksamts organisiert wird. Für die Ausrichtung des Turniers, das auf den Plätzen der Alten Försterei stattfindet, hofft diese noch auf weitere Unterstützer (Ansprechpartner Siegfried Abé, Tel. 90297-4406). Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Ich unterstütze dieses Tur-

SV Luftfahrt Ringen zum Auftakt der Bundesligasaison gegen den Vize-Meister
Am Samstag, dem 1. September, starten die Luftfahrtringer in die Bundesligasaison 2012/2013. Das Team erwartet gleich im ersten Heimkampf den Deutschen Vize-Meister KSV Köllerbach. Für die jungen Berliner Ringer ist es die 3. Saison in der Deutschen Bundesliga – sicher eine sehr schwere, denn die Teams in der Bundesliga verstärken sich mit internationalen Klasseringern. So können sich die Ringerfans auf tolle und spannende Kämpfe gleich nach Olympia freuen. Wettkampfort ist das Sportzentrum Adlershof, Merlitzstraße 16-18, Ecke Groß-Berliner-Damm.

Der Hauptkampf beginnt um 19.30 Uhr. Vorher stehen sich in der Regionalliga die Teams von RV Thalheim und SV Luftfahrt gegenüber. Dieser Kampf beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 7 € für den gesamten Kampfabend. Marco Mütze

nier und freue mich, dass es unserer Betriebssportgemeinschaft gelungen ist, das Ratsherrenturnier 2012 nach Berlin, in unseren Bezirk zu holen.“

BMX-Race-Strecke im Mellowpark
Bicycle Moto Cross (BMX) hat sich seit den 60er Jahren von den USA aus international verbreitet und ist seit 2008 olympische Disziplin. Bei den kürzlich beendeten Spielen in London waren erstmals auch deutsche Teilnehmer am Start. Ihr Nachteil: In ganz Deutschland gab es bisher keine BMX-Race-Bahn, die den internationalen Wettkampfnormen entsprochen hätte. Zum ParcoursTraining mussten sie in die Schweiz oder nach Frankreich reisen. Das ändert sich nun. Auf dem Gelände des BMX- und SkaterProjektes Mellowpark in BerlinKöpenick wurde am 24. August (nach Redaktionsschluss) mit dem BMX-Super-Cross-Event „Red Bull R.Evolution“ eine neue Race-Anlage eröffnet. Die Rennstrecke ist 450 m lang, 10 m breit und hat 8 Bahnen mit Hindernissen von bis zu 4 m Höhe. Zum Bau wurden über 8000 m3 Lehm in Form gebracht und 100 t Asphalt in den Steilkurven verbaut. Der Mellowpark entstand vor ca. 12 Jahren auf einem Brachgelände. Seit dem Umzug zur Straße An der Wuhlheide 256 vor zwei Jahren wächst hier auf 60.000 m2 ein vielseitiges Sportund Spielareal. Mit dieser Bahn kann Berlin zum Vorreiter für den BMX-Sport in Deutschland werden und der Mellowpark und damit Treptow-Köpenick an Anziehungskraft für junge Leute aus dem In- und Ausland gewinnen. In diesem Sinne äußerte sich auch Bezirksbürgermeister Oliver Igel und betonte die breite öffentliche Unterstützung des Projektes im Berliner Südosten.

Wer möchte Street- oder Basketball spielen?
Wer Lust hat, Street- oder Basketballspielen zu erlernen, kann sich in der Gruppe Allgemeine Ballspiele der SG Treptow 93 melden. Übungszeiten immer donnerstags: 16.00 - 17.30 Uhr (ab 4 Jahre) 17.30 - 19.00 Uhr (ab 11 Jahre) 19.00 - 20.00 Uhr (ab 14 Jahre) 20.00 - 22.00 Uhr (ab 18 Jahre) Ort: Sporthalle Heide-Grundschule Florian-Geyer-Straße 87, Ansprechpartner: Siggi Abé Mobil: 0172-27 68 411 Wir fördern neben Erlernen des Ballspielens auch die Koordination und motorischen Fähigkeiten der Kinder. Weitere Informationen zu diesen und weiteren Sportmöglichkeiten unter www.sgtreptow93.de Ab Oktober wird es auch wieder an den Wochenenden Sportangebote für Kinder, Jugendliche, Migrant(inn)en und Familien in den Ortsteilen Adlershof, Altglienicke, und Schöneweide geben. SG Treptow 93 e.V.

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Kreativwettbewerb
„Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“ (Kurt Tucholsky) Die Bezirksverordnetenversammlung und das Bezirksamt TreptowKöpenick sowie das Zentrum für Demokratie rufen die Schüler(innen) des Bezirks auf, an dem Kreativwett bewerb

„1933 – 2013. Die nationalsozialistische Machtübernahme und die Zerstörung der Demokratie vor 80 Jahren“
teilzunehmen. Damit soll zur kreativen Beschäftigung zu den Themen - Machtübernahme am 31. Januar 1933 - „Köpenicker Blutwoche“ im Juni 1933 - Zerstörung der Demokratie und - Widerstand im Alltag ermutigt werden. Stellt euch folgende Fragen und denkt darüber nach, wie diese kreativ bearbeitet werden können: - Was bedeutet Demokratie für euch? - Was wisst ihr zur Machtübernahme und/oder zur „Köpenicker Blutwoche“ von 1933? - Was habt ihr für ein Gefühl bei diesem Thema? - Wann ist Widerstand notwendig und wie sah der Widerstand im Alltag der Menschen aus? - Warum ist es heute – 80 Jahre später – wichtig, sich Gedanken über Demokratie und Widerstand zu machen? Der Wettbewerb richtet sich an Schüler(innen) der Klassen 5 - 12. Die Beiträge können in den Kategorien: Plakat, Malen, Foto/Film, Collagen, Skulpturen, Literarische Beiträge, Gruppenarbeiten, Arbeiten, die mit Hilfe des Computers entstehen, sonstige Materialien eingereicht werden. Es können Beiträge von Einzelnen als auch Gruppenbeiträge eingereicht werden. Sie können im Rahmen des Unterrichts oder in der Freizeit entstehen und sind bis 15.12. persönlich einzureichen beim Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD). Bitte vergesst nicht Namen, Alter und Anschrift der Schule anzugeben. Wenn ihr einen Titel für eure Arbeit habt, wäre das super, ist aber kein Muss. Wenn ihr Unterstützung benötigt, könnt ihr euch an das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick wenden. Die Mitarbeiter(innen) helfen euch bei Fragen zur Geschichte des Nationalsozialismus und der „Köpenicker Blutwoche“ 1933. Auch technische Fragen können wir gemeinsam klären. lhr könnt auch eure Lehrer(innen) um Hilfe bitten. Die besten künstlerischen Arbeiten werden in einer Ausstellung im Rathaus Treptow und im Zentrum für Demokratie gezeigt. Die öffentliche Preisverleihung ist am 31. Januar 2013 im Rathaus Treptow. Kontakt für Nachfragen: E-Mail: j.mueller@offensiv9l.de, Tel./Fax: 65 48 72 93; Zentrum für Demokratie, Michael-Brückner-Str. 1.

Ausstellungen im Rathaus
Noch bis 6. September ist in der Ausstellungsetage des Rathauses Köpenick die Foto-Ausstellung „Parforce-Jagd in Müggelheim. Fotos von Siegfried Scheffler“ zu sehen. Der langjährige Bundestagsabgeordnete zeigt Bilder über die Schleppjagd, bei der die Hundemeute einen künstlichen Köder verfolgt und die Reiter der Meute hinterher jagen. Die nächste Schleppjagd in Müggelheim findet am 23.9. um 11 Uhr statt und kann nach Vorbestellung auf Kremsern begleitet werden. Infos: www.reitsportverein-koepenick.de Vom 11. September bis zum 2. November sind im Rathaus Köpenick gleich zwei Fotoausstellungen zu sehen: Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens zeigt der Fotoklub „Fotostudio Köpenick“ eine Auswahl seines aktuellen Schaffens, und gleichzeitig präsentiert sich die „Fotogruppo 60“ aus der Partnerstadt Reggio Emilia mit einer Gemeinschaftsausstellung. Der Köpenicker Klub betrieb bis 1989 ausschließlich SchwarzWeiß-Fotografie – vor allem nahe an den Menschen und ihrem Alltag. Beobachtungen aus dem Alltag und das wache Auge für gesellschaftliche Probleme stehen weiter hoch im Kurs. Der kritische Meinungsaustausch über Fotografie ist Grundlage der Klubarbeit sowie der Zusammenarbeit mit anderen Fotoklubs, so auch der „Fotogruppo 60“. Ein Höhepunkt war 2011 die Ausstellung des „Fotostudio Köpenick“ in Italien, und nun wird dies in Köpenick mit einer gleichzeitigen Ausstellung beider Klubs fortgesetzt. Nach der Eröffnung am 10.9. um 19 Uhr ist die Schau Mo-Fr 8-20; Sa 8-18 und So 9-18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Letzte Meldung: Nächtlicher Übergriff auf Gebäude in der Adlershofer Steinbachstraße

Anschlag auf Haus eines Bezirksverordneten
Am 22. August gegen 3.30 Uhr ist ein Einfamilienhaus in der Steinbachstraße Ziel eines Anschlages geworden. Bisher Unbekannte haben den Hausbriefkasten zur Detonation gebracht und eine Glasscheibe eingeschlagen. In dem Gebäude wohnt das Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Dr. Hans Erxleben, so dass eine politische Tatmotivation geprüft wird. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. Dr. Erxleben von der Linksfraktion ist Vorsitzender des Integrationsausschusses der BVV. Seit vielen Jahren tritt er rechtsextremistischen Bestrebungen entschlossen entgegen. Den Einwohnern unseres Ortes ist er u.a. auch als langjähriger Vorsitzender des Adlershofer Bürgervereins „Cöllnische Heide e.V.“ bekannt Die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Ines Feierabend erklärt in einer Stellungnahme: „Die Zunahme der direkten rechten Gewaltanschläge in unserem Bezirk verurteile ich auf das Schärfste. Nach zahlreichen Anschlägen auf die Parteibüros von SPD und Linken im Bezirk wurde letzte Nacht Hans Erxleben, der Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz TreptowKöpenick, in seinen eigenen vier Wänden angegriffen. Mit einem Stein wurde sein Fenster eingeworfen und der Briefkasten wurde gesprengt. Gleiches widerfuhr bereits Nico Schmolke, dem stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden, vor wenigen Tagen in Johannisthal. Ich rufe alle Treptow-Köpenicker(innen) auf, sich solidarisch hinter Hans Erxleben, Nico Schmolke und alle die zu stellen, die sich in unserem Bezirk für Demokratie, ein menschliches Miteinander und einen weltoffenen Bezirk engagieren!“ Der Kommentar des Betroffenen: „Wenn jemand in der rechten Szene glaubt, dass ich mich nach 15jährigem Engagement gegen rechts davon beeindrucken oder einschüchtern lasse, der hat sich getäuscht. Deren Hass ist mein Ansporn.“ Auf seiner Besprechung am 22.8. zur Vorbereitung des 16. Adlershofer Herbstfestes erfuhr das Festkomitee – eine Initiative von Adlershofer Bürgern, Kirchen, Klubs und Vereinen – von dem nächtlichen Anschlag auf das Haus eines seiner engagierten, langjährigen Mitglieder. Auch wir verurteilen diese Straftat ganz entschieden und hoffen auf eine baldige Ermittlung und Bestrafung der Täter. Wolfhard Staneczek für das Festkomitee

Adlershofer Zeitung
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