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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2012, H.220/August

Monatszeitung

Nr. 220 August 2012

0,60 €

Foto: Schneider

❒ Die 31. Lange Nacht der

❒ Die Kita „Knirpsenland“ in der Radickestraße feierte unter

Museen ist der Auftakt für das Stadtjubiläum
Seite 7

dem Motto „Essen macht Spaß“ ihr Sommerfest. Höhepunkt war der Auftritt des PRISMA Playback-Theaters
Seite 14

❒ Treffpunkt Alte Schule

heißt es am 15.September zum 16. Herbstfest
Seite 2

❒ Zum ersten literarischen

Spaziergang in Adlershof wird am 9.8. eingeladen
Seite 6

❒ Wird es nach Bauende am

Glienicker Weg wieder Wartehäuschen geben?
Seite 12
Foto: Archiv Hinte

❒ Adlershof bot vor 100 Jahren das Bild eines „aufstrebenden

❒ 2. Jörg-Heinrich-Cup und

Ortes“ mit imposanten Gebäuden. Dazu gehörte das Eckhaus Radicke-/Friedenstraße mit dem ersten Kino des Ortes
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traditioneller Erlebnistag beim Adlershofer BC 08
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Nr. 220 Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Neues VHS-Programm mit attraktiven Kursangeboten
Das neue Jahresprogramm der Volkshochschule Treptow-Köpenick ist erschienen. Es ist in der VHS, in zahlreichen Einrichtungen des Bezirksamtes und darüber hinaus im Bezirk zu erhalten. Online sind die Angebote unter www.vhs-treptow-koepenick.de zu buchen. Schon eine Woche nach Veröffentlichung der Angebote lagen über 1.000 Anmeldungen vor, ein deutliches Signal für das Bildungsinteresse der Bürger(innen) und die Attraktivität der Kursangebote. Die Palette der Weiterbildungsofferten reicht von Politik über Sprachen und Kultur bis Gesundheit und Berufliche Bildung sowie von Angeboten, die der Freizeitgestaltung dienen bis zu solchen, die Berufschancen verbessern oder es ermöglichen, sich mit Themen aus Politik, Gesellschaft, Technik und Beruf zu befassen. Immer stehen neue Themen auf dem Programm, Bewährtes wird fortgesetzt und der alltagsbezogene Aspekt steht im Vordergrund. Die Angebote wurden entwickelt, damit sich die Bürger(innen) ganz in ihrer Nähe informieren und weiterbilden können, zu sozial verträglichen Preisen mit qualifizierten Dozent(inn)en. „Inklusion“ ist ein neuer Schwerpunkt der VHS. Hier wird in zahlreichen Veranstaltungen der Frage nachgegangen, wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam an Aktivitäten des gesellschaftlichen Lebens, an Kursen in der VHS teilhaben können, wie in Treptow-Köpenick zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beigetragen werden kann. Ein weiteres Thema ist „Städtepartnerschaften“ unter dem Blickwinkel: Welchen Gewinn ziehen wir aus der Begegnung der unterschiedlichen Kulturen, was erfahren wir über fremde und eigene Alltagsgewohnheiten und Lebenskonzepte, wenn wir einander begegnen? Weitere Informationen: VHS Treptow-Köpenick, Baumschulenstraße 79-81, Tel. 90297-4055; www.vhstk.de

Treffpunkt Alte Schule am 15. September zum 16. Herbstfest
Mit dabei: der Drummer der Band CITY
Das 16. Adlershofer Herbstfest am 15. September rund um das Kulturzentrum Alte Schule rückt immer näher. Langsam zeichnen sich seine Konturen ab. Unser Adlershofer Festkomitee kommt am 22. August noch einmal zu abschließenden Gesprächen zusammen. Für das Bühnenprogramm haben sich nach unserem Aufruf tatsächlich Adlershofer(innen) mit künstlerischen Fähigkeiten gemeldet. Zudem konnte Dr. Hans Erxleben neben Schülergruppen beider Adlershofer Schulen und der Musikschulen wieder den Gospelchor und verschiedene SeTermin Ort
9.8., 15.30 Anna-SeghersGedenkstätte 12.8., 10.00 Sportanlage Lohnauer Steig 11.30 BESSY 17.8., 20.00 Alte Schule 22.8., 19.00 Alte Schule

niorengruppen für einen Auftritt gewinnen. Erstmals haben HansJoachim Wolfram („Außenseiter – Spitzenreiter“) und Klaus Semke (Drummer der Band CITY) ihr Erscheinen beim Herbstfest zugesagt. Nun sind vor allem noch Sponsoren gefragt, damit die auftretenden Unkosten beglichen werden können. Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im August und September 2012. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung
Literarischer Spaziergang anlässlich Erlebnistag beim Adlershofer BC 08 Bagels und Physik zum Frühstück Ausstellungs-Eröffnung: „Blicke übers Land“ Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Sommerfest (Thema: Skandinavien)

Hilfe für junge Unternehmen
Mit Infotagen unterstützt die Wirtschaftsförderung TreptowKöpenick Existenzgründer und junge Unternehmen. So finden an jedem 2. Dienstag im Monat von 15-18 Uhr Kurzseminare für bis zu 20 Personen statt. Die nächsten Themen sind: 14.8.: Gewerberecht – Formalitäten, Anmeldung, Gewerbeerlaubnisse, Gewerbeflächen und Mietpreise 11.9.: Unternehmensnachfolge als Neugründung oder Übernahme, Rechtsformen, Verträge etc. 9.10.: Umsatz planen, Gewinn erwirtschaften, Steuern zahlen Für bestehende Unternehmen: 28.9.: Kundengewinnung mit Hilfe eines Qualitätsmanagementsystems 6.11.: Qualitätsansprüche an und von Existenzgründern, Qualitätsmanagement für junge Unternehmen 30.11.: Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit eines Managementsystems Die Veranstaltung findet jeweils von 13-16 Uhr im Bezirksamt Treptow-Köpenick, Alt Köpenick 21 (Rathaus), Raum 306, statt. Voranmeldung wird dringend erbeten: Herr Steinhilb, Tel.: 902972528; Fax: 90297-2525; E-Mail: joerg.steinhilb@ba-tk.berlin.de Die Teilnahme ist kostenfrei.

31.8., 17.00 WISTA-Terrasse Rudower Chaussee 17 9.9., 10.00 Verklärungskirche Tag des offenen Denkmals (Besichtigung/ Turmbesteigung nach dem Gottesdienst) 11.9., 18.00 Anna-SeghersLesung Michéle Minelli aus Gedenkstätte „Die Ruhelosen“ 15.9., 11.00 Alte Schule 16. Adlershofer Herbstfest 18.9., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: „1912 fuhr die Straßenbahn aus Cöpenick nach Adlershof“ 20.9., 19.30 Stefan-HeymPeter Sodann: Bibliothek „Lügenbarone und Ganoven“ 22.9. Heide-Schule Tag der offenen Tür

Projektaufruf Lokales Soziales Kapital – Treptow-Köpenick
Durch das Programm „Lokales Soziales Kapital“ (LSK) 2013 werden im Land Berlin Kleinstvorhaben (Mikroprojekte) gefördert, die auf lokaler Ebene für benachteiligte Personengruppen neue Beschäftigungschancen eröffnen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die Projekte werden in der aktuellen Förderperiode bis 2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin finanziert und bedürfen keiner Kofinanzierung. Das Programm LSK wird in Kooperation mit dem Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt. Die Projektvorschläge für 2013 können vom 13.8.-21.9. bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Treptow-Köpenick eingereicht werden (als elektronische Datei und in unterschriebener Papierform). Die Förderhöchstsumme für jedes Projekt beträgt 10.000 €. Nach einer Vorauswahl ab 24. September unter Beachtung der förderrechtlichen Voraussetzungen findet die Auswahl der Vorschläge für Mikroprojekte bis 23. November statt. Die Förderung kann ab 1. Januar 2013 erfolgen und ist auf längstens 12 Monate begrenzt. Weitere Informationen zum Förderprogramm, Formulare, Arbeitshilfen und die Kontaktdaten der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit finden sich im Internet unter www.bbwa-berlin.de.

Öffentliche Bürgersprechstunde
Uwe Doering, MdA,
Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, und

Dr. Hans Erxleben
von der Linksfraktion in der BVV Treptow-Köpenick, Vorsitzender des Integrationsausschusses der BVV,

laden ein zu einer öffentlichen Bürgersprechstunde am

23. August, 17 - 18 Uhr
im KIEZKLUB Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54

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Bagels und Physik zum Frühstück
Das traditionelle Sommerfrühstück für Groß und Klein findet noch einmal am 12.8. (statt wie geplant am 5.8.) ab 11.30 Uhr statt. Seit 2002 gibt es bei BESSY „Physik zum Frühstück“, eine leichtverdauliche Physikvorlesung für alle Interessierten. Bevor es an der Albert-Einstein-Str. 15 losgeht, können sich die Besucher(innen) an Bagels, Kaffee und Tee laben. So gestärkt beginnt dann der Ausflug in die Welt des Lichts. Bei BESSY dreht sich fast alles um Licht. Der Elektronenspeicherring ist eine der hellsten Lichtquellen der Welt und damit für Wissenschaftler aus aller Welt extrem attraktiv. Was sich Wissenschaftler

Traditionelles Adlershofer Terrassenfest am 31. August als Skandinavischer Abend
Zum traditionellen Adlershofer Terrassenfest sind am 31. August (Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr) wieder alle Mitarbeiter des Wissenschafts- und Technologieparks, ihre Familien und Freunde, Adlershofer Bürger(innen) und interessierte Gäste auf die Terrasse des Gebäudes Rudower Chaussee 17 bzw. Volmerstraße 2 eingeladen. Der Eintritt ist frei. Geplant ist ein Skandinavischer Abend mit einer Live-Band und Tanz, kulinarischen Spezialitäten, Bastelecke und Märchenerzählerin für die Kinder. Zum Abschluss des Abends gibt es wieder ein Feuerwerk.

unter Licht vorstellen, um so seine Eigenarten zu verstehen, machen Physiker anhand einfacher Experimente anschaulich. Anmeldung bis 3.8. unter 8062-14920.

Tischreservierungen werden gern unter Tel. 6392-2207 oder schneider@wista.de entgegen genommen. Silvana Schneider

Adlershofer Gaststätten laden ein und heißen Sie herzlich willkommen!
Vor rund 175 Jahren begann die Gaststättengeschichte in unserem Ort. 1835 besaß Gastwirt Foerder einen Krug im kleinen Gutsdörfchen „Süszengrund und Adlershoff“. Um die Jahrhundertwende gab es 2 Gast- und 33 Schankwirtschaften sowie 5 „Tanzlustbarkeitssäle“. Auch wenn es heute nur noch etwa zwei Dutzend Gaststätten und Cafés sind, begegnen wir doch einer Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten. Einige von ihnen präsentieren sich auf dieser Seite.

Willkommen im

Restaurant ATHEN
im ehemaligen alten Postamt
• • • • hausgemachte Speisen erlesene Weine Extra-Raum für Feierlichkeiten freundliche Atmosphäre

Gartenlokal

BLATTLAUS
24. August, ab 18 Uhr:

Paul Ansell
Stargast aus London & weitere Bands
KGA „Am Adlergestell“ Inh. Klaus Erbstößer Zugang: Neltestr. 9 Tel. 0174 193 89 72 www.blattlaus-adlershof.de 1 x im Monat Tanz für die reifere Jugend

Tel. 030 - 32 59 78 72
Radickestr. 57 • 12489 Berlin • tägl. 12-23.30 Uhr, Mo Ruhetag

Ab August neue Speisekarte!

Wechselnde Speisekarte mit selbstgemachten Pastas und Steinofenpizzas Platz der Befreiung 1 Tel.: 66 77 58 20 Täglich 16 00 - 24 00 Uhr 12489 Berlin-Adlershof Fax: 66 77 58 19 So 1130 - 24 00 Uhr

Anna-Seghers-Straße 100 Mo bis Fr 12489 Berlin-Adlershof Sa und So www.bierboerse-berlin.de

15 - ? Uhr 10 - ? Uhr

Sportsbar & Casino ABC 08
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Inhaber „Paule“ Döring heißt alle Adlershofer und ihre Gäste herzlich willkommen!

Lohnauer Steig 1-11 12489 Berlin

Mo bis Fr 16 - ? Uhr Sa und So 10 - ? Uhr

Telefon: 0177-2316957

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Nr. 220

Ausweitung der Tempo-30-Zone in Adlershof
Informationen aus der 10. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
BVV-Vorsteher Siegfried Stock gedachte zu Beginn der 10. Sitzung am 14.6. des im Mai verstorbenen ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Norbert Burger. Dieser habe sich seit September 1990 um die Städtepartnerschaft mit unserem Bezirk verdient gemacht und des Öfteren zu offiziellen Terminen z.B. das Altglienicker Neubaugebiet Kölner Viertel besucht. In der „Bürgerfragestunde“ ging es u.a. um den Musikschulstandort Friedrichshagener Straße, um die Verteilung von Finanzmitteln des Senats und die beabsichtigte Schließung des Jugendclubs ABC in Hirschgarten. Aus den Antworten des Bezirksamts geht hervor, dass im September ein Konzept zur Schließung des Musikschulstandortes Friedrichshagener Straße auf einer Veranstaltung vorgestellt werden soll. Auf den Haushaltsplan Berlins habe der Bezirk keinen grundsätzlichen Einfluss und der Jugendclub müsse aufgrund finanzieller Kürzungen geschlossen werden, wobei die Angebote möglichst erhalten bleiben sollen. In seinen regelmäßigen Ausführungen hob Bürgermeister Oliver Igel u.a. hervor, dass - das Fest der Demokratie eine erfolgreiche Veranstaltung war, - Adlershof bei der Langen Nacht der Wissenschaften hinsichtlich der Besucherzahl den 2. Platz belegte, - die Volkshochschule TreptowKöpenick mehr Teilnehmer an Alphabetisierungskursen verzeichnen kann, - Beschlüsse künftig im Internet veröffentlicht werden. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, dass - bisher keine Umzüge aus dem Musikschulstandort Friedrichshagener Straße zum Standort Adlershof stattgefunden haben, - keine Schließung des Sportplatzes Lahmertstraße geplant ist. Nach der Wahl von René Pönitz (Piratenfraktion) als weiteren stellvertretenden Schriftführer der BVV wurde von der BVV u.a. beschlossen, das Bezirksamt zu ersuchen - einen neuen Standort für eine Gedenkstele für drei Verfolgte des Naziregimes zu suchen und die Umsetzung bis Ende August in die Wege zu leiten, vorzugsweise auf den Waldfriedhof Adlershof. (Auf dem Grundstück Dörpfeldstraße 33-35, Ecke Nipkowstraße – bisher Kleiner Marktplatz – hat eine Eigentumsübertragung an einen Beschlüsse über die Verwendung der Mittel werden auf Bürgerversammlungen getroffen.) - die Straßenabschnitte der Radickestraße zwischen Nipkowund Wassermannstraße und der Wassermannstraße zwischen Radicke- und Dörpfeldstraße in die bestehenden Tempo-30-Zonen zu integrieren. Damit entsteht in diesem Wohngebiet eine geschlossene Tempo-30-Zone. - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Fahrbahnspur der Auffahrt auf die Spindlersfelder Brücke von der Oberspreestraße in Richtung Straße an der Wuhlheide weiter auf die Brücke gezogen und die zwei Fahrspuren aus Richtung Glienicker Straße auf Höhe der Auffahrt auf die linke Spur zusammengeführt werden. - sich dafür einzusetzen, dass die Umsetzung des Schul- und Sportstättensanierungsprogramms komplett in bezirklicher Zuständigkeit verbleibt. Von den Plänen, die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) damit zu beauftragen, ist abzusehen. - sich intensiv mit den Überlegungen des Senats zu bezirklichen Personaleinsparungen auseinanderzusetzen und dem Senat die unausweichlichen Folgen aufzuzeigen. Dabei erhält das Bezirksamt die volle Unterstützung der Bezirksverordnetenversammlung. Das Bezirksamt wird zusätzlich ersucht, in Zusammenarbeit mit der BVV ein Personalentwicklungskonzept für die Zeit von 2013 bis 2017 zu erarbeiten. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VII-09“ entnehmen wir u.a., dass - sich die beurkundeten Geburten in Treptow-Köpenick von 2001-2011 um 38% gesteigert haben. Die beurkundeten Sterbefälle im Bezirk haben im gleichen Zeitraum um 66% zugenommen. Das Verhältnis zwischen beiden kann nicht als aussagefähig betrachtet werden, da sowohl Geburten als auch Sterbefälle nicht vom Wohnsitz abhängig sind. 2010 verzeichnete der Bezirk außerdem 14.907 Zu- und 13.010 Fortzüge. - an der Abteibrücke der Senat im März 2012 erstmals 320 „Liebesschlösser“ entfernen und fachgerecht entsorgen ließ. In Berlin werden diese Vorhängeschlösser an sämtlichen Brücken, die sich in der Baulast des Landes befinden, regelmäßig entfernt. - im Schuljahr 2011/2012 in Treptow-Köpenick 5.555 Kinder der Klassen 1-4 ergänzend im Hort betreut wurden. Das entspricht 75,73 % der Gesamtschülerzahl dieser Klassenstufen. Zudem wurden 214 Kinder der Klasse 5 (13,14%) und 61 Schüler der Klasse 6 (3,88%) betreut. Alle bestehenden Hortverträge beinhalten auch eine Ferienbetreuung. Die nächste BVV-Sitzung (einschließlich Bürgerfragestunde) findet nach der Sommerpause am 30.8. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. L.E.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

privaten Investor stattgefunden, der ab 1. September dort bauen will. Das auf diesem Grundstück seit 1977 befindliche Denkmal, das an die Widerstandskämpfer Otto Nelte, Willi Gall und Walter Gerber erinnert, muss daher zeitnah umgesetzt werden, um eine Ein- oder Zwischenlagerung auf Bezirkskosten zu umgehen. Der Bauherr hat seine Mitwirkung an der Umsetzung zugesichert. Das Adlershofer Festkomitee hatte mehrere Standort-Vorschläge diskutiert und favorisiert den Waldfriedhof, weil sich dort auch das Grab von Otto Nelte befindet). - die Vergabe von Mitteln aus den Kiezkassen auf die Bezirksregionen gemäß ihrer Einwohnerzahl bei einem Mindestbetrag von 1.250 € zu verteilen. (Das ergibt für Adlershof mit 15.294 Einwohnern 3.150 €. (Die BVV verspricht sich von der Einrichtung der Kiezkassen eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und eine Verbesserung der Identifikation der Bürger mit ihren Ortsteilen.

Öffentliche Sprechstunden
Am 7.8. von 13-18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeister Oliver Igel steht am 8.8. von 10-11 Uhr im Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 15.8. von 15-17 Uhr in der Hans-SchmidtStraße 18, Raum 212 statt, (Anmeldung unter 90297-6100 erbeten). W.S.

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67 98 95 37 67 98 95 38

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

medienbuero.ebner@t-online.de Anzeigenschluss für die September-Ausgabe ist der 20. August

TAG & NACHT

August 2012

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Aus dem ersten Brief des Apostel Petrus: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt... Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist...“ Liebe Leserin, lieber Leser, dem Petrusbrief. Diese prägt (hof- ewige Leben ist uns fest verspro- Stirn und im Herzen der anderen Jogi Löw und seine Männer fentlich jedenfalls) unsere Vorge- chen, nicht aber die Bewahrung Menschen steckt? Welches Leid haben in den vergangenen Wochen hensweise. Jedermann gegenüber von Unannehmlichkeiten im Le- sie erlitten haben, von der Kindhervorragende Leistungen er- sind wir in jeder Lage unseres Le- ben. Vielleicht werden sie es ver- heit bis jetzt? Womit sie nicht bracht. Bis ins Halbfinale der bens verantwortlich, unsere Hoff- lieren, wusste Petrus, aber nur für fertig werden? Europameisterschaft sind sie ge- nung zu benennen und zu erklären. die Zeit, nicht für die Ewigkeit. Vielleicht gestattet Ihnen dieses kommen. Zuvor haben sie alle So wie es auch für die Adressaten Die gewisse Hoffnung: Eigen- Wissen, dieses Vertrauen auf das Spiele gewonnen. Persönlich wa- des ersten Petrusbriefes galt. tumsvolk Gottes sein und bleiben spirituelle Erbe, einen neuen Blick ren die Spieler gut vorbereitet. Über ihre Hoffnung sollten die – immer und unverrückbar. Diese auf das eigene Leben, auf Ihre Taktisch haben sie brillant ge- Menschen Auskunft geben. Ihre Gewissheit zu leben ist (neben eigenen Beiträge: Wir sind nicht spielt. Die Bundeskanzlerin Frau Lage war weitaus bedrohlicher als all unseren „Hausaufgaben“) die allein im Leiden und mit unseren Dr. Merkel ist Fan von Jogi Löw – die unsrige. Bedrängt waren die Verantwortung des Gottesvolkes. Sorgen. Mindestens Gott ist mit und hat selber Außerordentliches Christen in Rom. Ihre erste Verfol- Diese Hoffnung zu behalten ist uns. Oft stehen aber auch andere vollbracht. Eurobonds zur Ver- gung hat unter Nero stattgefunden. zugleich sein und unser Erbe. Menschen auf unserer Seite. Und gesellschaftung der Schulden in Viele wurden den Löwen zum In welche Herausforderungen auf unsere eigenen Beiträge dürder europäischen Union hat sie Fraß vorgeworfen. Verzagt waren sehen Sie sich gestellt? Welche fen wir freundlich, zugleich zuverhindert und für die Balance von die Menschen, ängstlich, auch wü- Bedrängnisse plagen Sie? Wo wi- frieden und froh schauen. Wozu Stabilität und Wachstum gesorgt. tend. Sie wurden beschuldigt, den derfährt Ihnen Ungerechtigkeit? sich mit anderen und ihren ganz Sie sehen das anders? Sie hätten römischen Stadtbrand verursacht Macht Ihnen Ihre Gesundheit zu anderen Voraussetzungen und eine andere Aufstellung im Spiel zu haben und an allen anderen schaffen? Erledigen Sie gewissen- Schicksalen messen? Jogi Löw gegen Italien vorgenommen? Sie Übeln beteiligt zu sein. Wer woll- haft Ihren Beruf – und stören da- und Dr. Merkel haben ihre Aufhätten auch eine schnellere Aus- te da Rachegedanken verübeln, mit das Komfortbedürfnis Ihrer gaben, ihren Platz. In den Augen schöpfung des Rettungsschirmes wer Schimpfworte verurteilen, Kolleginnen und Kollegen? Haben Gottes haben wir unseren ganz für klamme Banken und Staaten wer den Gegenbetrug kritisieren? Sie sich für Ihre Mitmenschen eigenen Platz. Der ist für uns und abgewendet? Sie hätten das GeNichts von alldem sollten die eingesetzt – und die lassen Sie nur für uns persönlich gedacht. zerre um das Betreuungsgeld ver- römischen Christen tun. Vielmehr nun links liegen? Jeder von uns Wir sind im Finale. Wir haben es hindert? Ich bleibe bei meiner Ein- geschwisterlich sein und freund- wird ganz viele Anlässe und geschafft. Der Siegespreis ist uns schätzung: Jogi Löw hat Außer- lich miteinander umgehen. Diese Rechtfertigungen für einen reakti- geschenkt. Im Glauben sind wir ordentliches vollbracht. Engländer bedrängten Christen waren Gottes ven Lebensstil finden, also Böses schon jetzt im Reich Gottes. und Franzosen können auch Fuß- gesegnetes Volk. Im liebevollen mit Bösem zu beantworten. DenPfarrer Ingo Maxeiner ball spielen – und sind nicht ins Miteinander der Menschen wollte noch: Wissen Sie, was hinter der Ev. St.-Mariengemeinde Dortmund Halbfinale gekommen. Deutsch- Gott seine eigene Gegenwart unter land steht in seiner Refinanzierung ihnen bekannt machen. Auf Gottes der Kredite exzellent da. Die größ- Segen, auf seine Güte berufen sich ten Helden sitzen bekanntlich alle Menschen, die Gott im BunIn der Verklärungskirche der Remise können bei Henriette am Stammtisch – dort, wo eine desbuch, in unserem Alten Testa(Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde Herzog (677 02 22) nachfragen. falsche Entscheidung in der Regel ment kennen lernen: Juden, ChrisIn der Christus-König-Kirche sonntags um 10 Uhr zum Gotteshöchstens eine Lokalrunde kostet ten und Moslems. Gott wollte, dienst. Am 26.8. ist er dem Schul- (Nipkowstr.) kommt im August und definitiv nie in der Wirklich- dass die Menschen in seinem anfang gewidmet. Die Feier der die Gemeinde nur sonntags um keit ankommt. Fußball ist wie Po- Geist leben und nicht im Geist „Komplet“, das Gebet zur Nacht 11 Uhr zur Hl. Messe zusammen. litik ein knallhartes, kaum durch- der Reaktion, der Eskalation der in der Tradition christlicher Klös- Am 12.8. findet im Gottesdienst schaubares Geschäft, mit ärger- mühevollen und ungerechten Verter findet weiterhin mittwochs um die Schulanfänger-Segnung statt. lichen, tragischen und auch selbst hältnisse. In seinem Geist, in seiDie Freie evangelische Ge21 Uhr in der Kirche statt. Zudem verschuldeten Abhängigkeiten, ner Verantwortung, in seiner Autokann die Kirche donnerstags von meinde begeht sonntags in der ebenso fragwürdigen Entschei- rität leben heißt: Die Hoffnung 14-17 Uhr besichtigt oder zur stil- „Schwedenkirche“ (Handjerystr. dungen unter riesengroßem Druck. fest und gewiss bewahren, ganz len Andacht aufgesucht werden. 29/31) um 10 Uhr ihren GottesMein Dank gilt den Akteuren, egal was passiert, wir sind und Frauen- und Männerkreis treffen dienst. Die Senioren treffen sich zugleich mein Respekt und meine bleiben Gottes Volk. Im Angesicht sich erst wieder im September. am 15.8. zu einer Bootsfahrt auf Hoffnung, dass sie ihren Job in seiner eigenen tödlichen BedroNach den Ferien kann man sich dem Müggelsee. Die Teenager ihrem und unser aller Interesse gut hung, der Verheißung seines eigezum Konfirmanden- und dem Er- kommen nach den Ferien wieder fortführen werden. Sie nehmen nen Martyriums hielt Petrus fest: wachsenenunterricht bei Pfarrerin freitags ab 18.15 Uhr zusammen. ihre Verantwortung mit großem Wir sind Gottes Volk. Sein Sohn Quien (67 82 57 41) sowie zu den Informationen zur Bootsfahrt und Engagement wahr. Unsere Verant- ist durch das Martyrium zum Chorproben bei Kantorin Schle- zu den Hauskreisen bei Pastor wortung benennen die Zeilen aus ewigen Leben eingegangen. Das gel (677 46 55) informieren. Friedrich Graf (Büro im NebenInteressenten am Jugendtreff haus), im Internet unter www. (CVJM) donnerstags ab 19 Uhr in lebewertvoll.de oder Tel. 6775665.

Abpfiff

Kirchliche Termine im August

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 220

Erster literarischer Spaziergang in Adlershof!
Der Adlershofer Bürgerverein und die AnnaSeghers-Gedenkstätte laden am 9. August erstmalig zu einem Spaziergang auf den Spuren bedeutender Adlershofer(innen) ein. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr vor der Anna-SeghersGedenkstätte (Anna Seghers 19.11.1900 - 1.6.1983) in der Anna-Seghers-Straße 81. Eine Besichtigung der originalen Wohnräume ist möglich. Von dort führt der literarische Spaziergang zur Altheider Straße 21, wo sich die Gedenktafel für die Schriftstellerin Berta Waterstradt (9.8.1907 7.5.1990) befindet, die an diesem Tag ihren 105. Geburtstag hätte. Nächste Station ist die Genossenschaftsstraße 39, das Haus in dem der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase (13.3.1931) aufwuchs. Später wohnte er im Haus Hoffmannstraße 2, wo die Schauspielerin Steffie Spira (2.6.1908 - 10.5.1995) von 1965 bis 1987 lebte und leider keine Gedenktafel für sie angebracht werden konnte. Den Abschluss bildet ein Besuch am Grab des Dichters Boris Djacenko (10.9.1917 - 14.4.1975) auf dem Waldfriedhof, anlässlich seines 95. Geburtstages im September. Für Kulinarisches unterwegs wird gesorgt, d.h. Coffee-to-go wird mit Literatur-to-go verbunden, eine so noch nicht praktizierte Mischung. Wanderleiter bei der Spurensuche literarischen Lebens in Adlershof sind die Germanistin und Autorin Monika Melchert und der Literatur-Veranstalter Hans Erxleben (Adlershofer Buchpremiere, LiteraturKaffee), assistiert vom Ortschronisten Rudi Hinte. Unterstützt wird die Veranstaltung von der StefanHeym-Bibliothek, die jedem Teilnehmer ein Verzeichnis der ausleihbaren Bücher der „besuchten“ Persönlichkeiten anbietet. Eingeladen sind Kenner und Liebhaber der Aufgeführten, aber auch Neugierige. Wem der Fußweg zu lang ist oder wer sich nur für eine der Persönlichkeiten interessiert, der findet sich an einer der angegeben Adressen ein. Zwischen den einzelnen Stationen wird Musikalisches auf der Gitarre geboten. Unterhaltung im besten Sinne ist also garantiert. Dr. Hans Erxleben

Kulturcafé im Ratz-Fatz
Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt auch in der Sommerpause das Kulturcafé für Senioren dienstags ab 14 Uhr zu Veranstaltungen ein: 7.8.: Stadt, Land, Fluss u.a. 14.8.: „Magenbeschwerden natürlich behandeln“
(Eintritt: 2 €)

21.8.: Grillnachmittag mit Musik
(Eintritt: 2 €)

28.8.: Plauderei: Warum sind Träume so wichtig für unser Leben? Zum Auftakt des Kulturprogramms im Ratz-Fatz nach der Sommerpause gibt es am 31.8. ab 19 Uhr ein Konzert des Gitarrenorchesters „Saitenspiele“. Das Repertoire reicht von Bearbeitungen der Renaissance über Musik des Barock, der Klassik und Romantik bis hin zu Werken der Rockund Popmusik. Das aktuelle Programm und weitere Informationen unter 67 77 50 25. W.W.

Anna Seghers

Berta Waterstradt

Wolfgang Kohlhaase

Steffie Spira

Boris Djacenko

Von der FASHION-WEEK ins Stadttheater
Im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, beginnt die neue Spielzeit mit einem hochkarätigen Gastspiel: von der FASHION-WEEK direkt vom Laufsteg kommt „Der Modezar – witzig, schrill, sexy“, eine Parodie auf die Glamourwelt der Haute Couture mit Originalentwürfen des jungen Berliner Designers Andreas Brehm. Das gab es noch nie: Ein echter Modemacher und echte Komödianten gemeinsam auf einer Bühne. Was das junge Ensemble „comediantes“ auszeichnet, ist seine unbändige Spielfreude. Mit farbenprächtigen Kostümen und temperamentvollen Aktionen treibt es eine verrückte Geschichte voller hintergründigem Witz und Tiefgang voran. Das Publikum befindet sich während der Vorstellung in der exklusiven Lage, direkt am Catwalk einer Haute Couture Präsentation zu sitzen. Mini-Modenschauen, dargeboten von zwei „Top-Models“, moderiert vom angesagten „Modezar“ persönlich und unterstützt von seiner „Assistentin“, führen in die glamouröse Welt der vermeintlich Reichen und Schönen. Doch schon bald platzt die schillernde Blase. Wer möchte, kann nach der Vorstellung mit dem Schöpfer der Kleider und Kostüme ins Gespräch kommen und sich in Modefragen beraten lassen. Termine: 24. und 25. August ab 20 Uhr, 26. August ab 18 Uhr. www.stadttheatercoepenick.de

Zum Gedenken an Alwin Gerisch
Alwin Gerisch (*14.3.1857 in Rautenkranz, † 8.8.1922 in Berlin-Treptow), Sohn eines Waldarbeiters, war Mitbegründer der SPD und von 1890 bis 1892 mit Paul Singer deren Vorsitzender. 1894 bis 1898 und 1903 bis 1906 war er Mitglied des Reichstages. 1920 wurde er in die Bezirksverordnetenversammlung BerlinTreptow gewählt und ihr Alterspräsident. Gerisch lebte bis zu seinem Tod 1922 in Baumschulenweg. Ihm zu Ehren wurde 1926 die Straße 83 in Alwin-GerischStraße umbenannt. Acht Jahre später wurde sie von den Nationalsozialisten in den Heidekampweg eingegliedert. Am 8. August ist sein 90. Todestag. Auf Beschluss der BVV Treptow-Köpenick wird AlwinGerisch mit einem Zusatzschild geehrt. Das Schild wird am 8.8. um 13 Uhr an dem Straßenschild im Heidekampweg 15 eingeweiht.

Kulturküche: „Liebe, Robben, Sex + Sarrazin“
Gereimtes auf Ungereimtes folgt am 24. August ab 19.30 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33. Unter dem Motto „Liebe, Robben, Sex + Sarrazin“ besingt Theaterschauspieler und Regisseur Rainer Doering so vieles aus unserem Leben, was Bedeutung hat. Die Ausstellung „Die Enden der Welt in Schwarzweiß“, in der Maler und Grafiker Jürgen Schnelle fotografische Ergebnisse seiner Reisen nach Island, Spitzbergen (Foto) sowie nach Südamerika, vor allem Patagonien und Feuerland zeigt, wird am 16. August um 19 Uhr eröffnet. Weitere Informationen unter www.kulturring.org

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„Blicke übers Land“ in der Alten Schule
Die internationale Ausstellung „Georgia on my mind“ zum 150. Geburtstag des georgischen Malers Niko Pirosmani in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) wird am 4.8. mit einer Finissage von 15-21 Uhr beendet. Ab 18 Uhr ist der Film „Pirosmani“ zu sehen (Künstlerporträt, UdSSR 1969, 81 min. Da der Film noch nicht digitalisiert werden konnte, wird die deutsche Fassung auf 35 mm gezeigt; Eintritt frei!). Am 17. August wird um 20 Uhr die Ausstellung „Blicke übers Land“ eröffnet. Im Land Brandenburg und in Berlin leben und arbeiten unzählige Künstler(innen) mit mannigfaltigen Arbeitsmethoden und künstlerischen Ansichten. Anliegen der Ausstellung ist die Vielfalt zu zeigen, aber auch eventuelle Gemeinsamkeiten zu finden. Bei diesem ersten Versuch werden die Künstlerinnen Marion Angulanza (Berlin), Sabine Heller (Sieversdorf), Marion Sander (Hartmannsdorf) und Annette Tucholke-Bonnet (Altkünkendorf) präsentiert. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ wird ab 15.8. die Ausstellung „Kunst in den Schulen“ gezeigt. Sie kann zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) angeschaut werden. Im „KIEZKLUB“ werden noch bis zur Finissage (am 29.8. in Anwesenheit der Künstlerin) die Bilder der Malerin Gabriele Kretschmer unter dem Titel „Natur – Impressionen“ gezeigt. Die Räume des Kiezklubs sind werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

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31. Lange Nacht der Museen am 25. August von 18-2 Uhr

Museum Köpenick: „Lüften bitte!“
Die 31. Lange Nacht der Museen am 25. August von 18 bis 2 Uhr eröffnet die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum „775 Jahre Berlin“, die am 28. Oktober 2012 mit einem großen Fest in der historischen Mitte ihren Höhepunkt erreichen werden. Zwei Monate lang werden rund um die Mühlendammbrücke die Spuren der mittelalterlichen Stadtgründung sichtbar gemacht, wird auf dem Schlossplatz die Zuwanderungsgeschichte Berlins lebendig, erinnert in der Nähe der Marienkirche eine open-air-Ausstellung an die Jubiläumsfeiern in den Jahren 1937 und 1987. Die Museen werden sich in dieser Langen Nacht auf ihre ganz besondere Weise auf die wechselvolle Geschichte Berlins einlassen. Das Museum Köpenick, Alter Markt 1, zeigt ausgewählte Objekte zum Thema Alltagskultur. Unter dem Motto „Lüften bitte! – Depotstücke ins Licht gerückt“ werden die bislang im Depot schlummernden Schätze Köpenicker Alltagskultur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zu einer Reise in die Vergangenheit eingeladen. Damit möchte das Museum auch all jenen danken, die es durch ihre Schenkungen und Dauerleihgaben tatkräftig unterstützen. Gleichzeitig werden die Besucher ermutigt, ihre Erinnerungen und Erfahrungen zu diesen Objekten niederzuschreiben, um sie so den nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen. Gestaltet wird das Schaudepot in Zusammenarbeit mit Studenten der Museumskunde der HTW Berlin. Es werden Führungen durch Schaudepot und Dauerausstellung angeboten. Ab 17 Uhr können sich die kleinen Besucher im Museumsgarten als Fischer, Ritter oder Burgfräulein verkleiden und nach Herzenslust Wappen für ihre Familien gestalten. Zudem gibt’s eine spannende Taschenlampenführung für kleine Entdecker. Begleitet wird das Programm durch ein kleines Sommergartenfest im Garten des Museums. Bei Kerzenschein und musikalischer Begleitung können die Gäste Wein und regionale Köstlichkeiten genießen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Infos unter: 90297-3350 und www.heimatmuseum-treptow.de Tickets zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser kosten 18 €, erm. 12 € (Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt). Sie berechtigen auch zur Nutzung des BusShuttles und des Öffentlichen Nahverkehrs bis zum nächsten Morgen um 5 Uhr. Man erhält sie z.B. in den Museen und an Fahrscheinverkaufsstellen. M.S./PR
Foto: Angela Krech

„Die Reise zum Mond“ startet im Licht-Garten in Köpenick
Das Schlossplatztheater Köpenick macht Sommertheater im Licht-Garten, Alter Markt 6. Vom 16. August bis 7. September sind mit Pflanzen inszenierte Areale und eine bühnenähnliche Plattform Spielraum für „Die Reise zum Mond“ – eine fantastische Oper von Jacques Offenbach. Fremde Wesen bevölkern die Wege, Stege und Beete. Der gesamte Garten wird zur Spielfläche auf der Erd- und Mondmenschen aufeinandertreffen und bald feststellen, dass sich ihre Probleme nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Dieses sommerliche Spektakel beginnt Donnerstag bis Samstag um 20.30 Uhr, Sonntag um 16 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Schlossplatztheater, Alt-Köpenick 31/33, statt. Am 25. August spielt die Junge Oper Berlin open air im Schlosshof zur Langen Nacht der Museen von 21 bis 23 Uhr „Katte – ein Prozess“. Vor der barocken Fassade des Schlosses – dem Originalschauplatz des Kriegsgerichts von Köpenick an dem 1730 der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. seinen Sohn, den Kronprinz Friedrich, und den Leutnant Hans Hermann von Katte wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilen lassen wollte – zeigt die Junge Oper Berlin ihre für diesen Abend speziell eingerichtete Version ihrer Musiktheaterinszenierung.

Musik und Picknick im Schlosspark
Immer mittwochs um 18 Uhr ist im Schlosspark Köpenick kostenlos „Musik im Park“ zu erleben. Leckere Kleinigkeiten gibt es im Schlosscafé (inkl. Leihpicknickdecke) oder Sie bringen sich den Picknickkorb mit Musiker(innen), Bands, Chöre und alle, die Musik machen, können sich unter Tel. 68 83 40 65 für ihren Auftritt anmelden. Termine im August 2012: 1.8.: Kapelle Weyerer – Songkunst aus dem Album „Unstillbar“ 8.8.: Vivian Rinza – Konzertgitarre 15.8.: KunterBund – Chor und Orchester mit Evergreens 22.8.: Leon Tschernawin – Singersongwriter 29.8.: Orchester vom roten Sofa

„Experimente I“ Raku + Porzellan
In der galerie grünstraße in Köpenick wird am 2. August um 19.30 Uhr die Ausstellung „Experimente I“ Raku + Porzellan eröffnet. Die Berliner Keramikerin Christine Lübge zeigt Objekte, Skulpturen und Gefäße in Porzellan sowie Keramiken in einer speziellen Brenntechnik (Raku). Im Prozess der experimentellen Auseinandersetzung mit dem Material Porzellan entstanden vielfältige florale Formen, Körper und Strukturen. Die spielerischen Experimente in Porzellan stehen im Kontrast zu den geometrischen Objekten in der Raku-Technik. Die Ausstellung in der Grünstraße 16 ist bis 5. September Di-Fr 13 bis 19 Uhr und samstags 10 bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter 43 20 92 92.

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Die Schule an der Radickestraße entstand in mehreren Bauabschnitten.

Repräsentative Häuser wurden am Platz Süßer Grund errichtet.

Adlershof vor 100 Jahren – ein „aufstrebender Ort“
Adlershof bot vor 100 Jahren das Bild eines „aufstrebenden Ortes“, wie in einer Beschreibung für 1912 zu lesen ist. Im 41. Jahr der ungewöhnlich langen Friedenszeit nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 galt Deutschland als führendes Industrieland und bestimmte maßgeblich den wissenschaftlichtechnischen Fortschritt mit. Es besaß mit 3,3 Mio. Registertonnen die zweitgrößte Handelsflotte der Welt und war mit Nummer Eins beim Export von Eisen, Stahl, Maschinen und Chemieerzeugnissen. Die Arbeitsproduktivität hatte sich kontinuierlich erhöht, die „Löhne steigen relativ stetig“, die Arbeitslosenquote lag bei 2%. Auch in Adlershof rauchten die Schornsteine der acht großen Fabriken, deren Erzeugnisse mit der Adresse „Adlershof bei Berlin“ bis nach Übersee verfrachtet wurden: hochreine Chemikalien, Erzeugnisse der Metallindustrie wie eiserne Bibliotheksregale oder Wellblechbaracken, Drähte für elektrische Zwecke. Allerdings beschwerten sich die Hausfrauen im Landhausviertel über die Rußpartikel auf ihrer zum Trocknen aufgehängten Wäsche. Die Großindustriellen, Militärs und der Kaiser wollten sich mit der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands nicht zufrieden geben, sie wollten mehr. Generalleutnant Alfred Wrochem brachte es auf den Punkt: „Ein vorwärtsstrebendes Volk wie wir, das sich so entwickelt, braucht Neuland für seine Kräfte, und wenn der Friede das nicht bringt, so bleibt schließlich nur der Krieg.“ Dieses Denken beherrschte sicher auch die ergebnislosen Gespräche des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg mit dem britischen Kriegsminister Richard Burdon Haldane am 8. Februar 1912 in Berlin über ein Abkommen zur Flottenrüstung. Die deutsche Antwort war der Beschluss einer neuen Flottenvorlage im Deutschen Reichstag am 14. Mai 1912 gegen die Stimmen der Sozialdemokraten. Sie beinhaltete u.a. den Bau von 41 Schlachtschiffen und Kreuzern. Generaloberst und Chef des Generalstabes Helmuth von Moltke (der Jüngere) sprach in der „militärpolitischen Besprechung“ des Kaisers am 8. Dezember 1912 den verhängnisvollen Satz: „Ich halte einen Krieg für unvermeidlich und: je eher, desto besser.“ Um die Rüstungs- und Kriegsbereitschaft im deutschen Volk zu befördern und auch „angesichts der weit um sich greifenden Friedenspropaganda“ wurde am 28. Januar 1912 der „Deutsche Wehrverein“ (DWV) gegründet. Er hatte bei Gründung bereits 500 Ortsgruppen. Auch in Adlershof gab es eine Ortsgruppe der DWV, der Postsekretär Dehneke (Grünau) vorstand. Es gab eine enge Zusammenarbeit mit dem seit 1884 bestehenden Landwehrverein, dem Flottenverein und dem Konservativen Verein im Ort. So steuerte man 1912 auch hier auf den ersten Weltkrieg zu, dessen Zündstoff sich vor allem auf dem Balkan anhäufte. Die politisch einflussreichste Partei in Adlershof war die SPD. Mit ihrer Stimmenmehrheit im Ort bei den Reichtagswahlen am 12. Januar hatte sie zum „Rutsch nach links“ beigetragen, mit dem die Sozialdemokraten die doppelte Anzahl der Sitze erkämpften (34,8%) und zur stärksten Fraktion des Reichstages aufrückten. Im Wahlkreis Teltow, Beeskow-Storkow, zu dem Adlershof gehörte, wurde Fritz Zubeil (seit 1893 auch mit der Mehrheit der Wählerstimmen in Adlershof Reichstagsmitglied der SPD) gewählt. Die Geschicke der Landgemeinde Adlershof mit 14.405 Einwohnern wurde von 15 Gemeindeverordneten, zwei Schöffen und Bürgermeister Köhler geleitet. Neubau am Arndtplatz vorgeführt wurde, erwies sich als zu kurz. Am 21. März beriet die Gemeindevertretung in außerordentlicher Sitzung über den Etat. Danach betrugen die Ein- und Ausgaben der Außerordentlichen Verwaltung je 797.565 Mark. Die Gemeindesteuer wurde auf 150% zur Staatseinkommenssteuer festgelegt. Dieser hohe Satz war notwendig, da Adlershof als Arbeiterwohnort nur wenig Einnahmen aufzuweisen hatte, jedoch den Bau von Schulen, des Obdachlosenhauses (1901), die Armenversorgung usw. finanzieren musste. Die aufgenommenen Kredite mussten bedient werden. In wohlhabenden westlichen Gemeinden wie Nikolassee betrug der Zuschlag 50%, Grunewald 60%, Friedenau oder Zehlendorf 100%. Bereits in den 90er Jahren wurde der Bedarf einer Straßenbahnverbindung mit der benachbarten Stadt Cöpenick immer spürbarer. Die ständig wachsende Zahl der Einwohner war gezwungen, dort „einen großen Teil ihrer leiblichen Bedürfnisse zu decken“. Auch Adlershofer Fabrikdirektoren waren angesichts der zunehmenden Arbeiterschar daran interessiert. Außer kurzfristiger Versuche z.B. mit einer Pferde-Omnibuslinie zwischen Schlossplatz und Bahnhof Adlershof (1893) oder einer danach eingeführten modernen, stündlich verkehrenden Omnibusverbindung bis 1895, blieb es bei der Hoffnung. Auch nach Ablösung der Pferde-Straßenbahn in Cöpenick durch die elektrischen Bahnen der „Städtischen Straßenbahn Cöpenick“ am 11. August 1903 vom Schlossplatz zum Bahnhof Cöpenick sowie der Eröffnung einer Linie vom Schlossplatz zum Bahnhof Spindlersfeld am 2. Oktober 1903 sollte es noch Jahre dauern, bis der Anschluss Adlershofs erwogen wurde. Die aufgenommenen Verhandlungen

Bürgermeister Hans Köhler Die Gemeindebüros befanden sich in der Villa des früheren Gutsbesitzers und Amtsvorstehers Hans von Oppen in der Bismarck(Dörpfeld-)straße 1 und in dem Wohn- und Geschäftshaus Posadowsky-(Weerth-)straße 1. Es gab ein Post-, Telegraphen- und Fernsprechamt Roon-(Moissi-) straße 18 mit Öffentlicher Fernsprech- und Unfallmeldestelle, dem Postmeister Stock vorstand. Die Gemeinsame Ortskrankenkasse Adlershof und Umgebung hatte ihr Büro beim Rendanten (Rechnungsführer) Paul Kriesch in der Arndtstraße 3. Er leitete auch die Receptur (Geschäftstelle) der Sparkasse des Kreises Teltow. Die Adlershofer konnten sich im Ort bei drei praktischen Ärzten (Eduard Briest, Guido Ehrmann und Martin Saling) und zwei Zahnärzten (David Hillelsohn und Rudolf Wurche) behandeln lassen. Seit 1890 war die Freiwillige Feuerwehr Adlershof zur Stelle, wenn Feuer aus- oder anderes Ungemach hereinbrach. 1912 häuften sich die Dachbrände, zu denen die Wehr unter Führung von Oberbrandmeister Suckow ausrücken musste. Eine neue Feuerwehrleiter, die im März am für Adlershofer Verhältnisse ungewöhnlichen sechsgeschossigen

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von drei Adlershofer Gemeindeverordneten mit der Stadt Cöpenick führten erst 1911 zur staatlichen Konzession für den Bau und Betrieb der gewünschten Bahnlinie und zu einem Vertrag zwischen der Landgemeinde Adlershof und dem Magistrat Cöpenick über die Realisierung des Unternehmens. Am 29. September 1912 konnte dann endlich die Abnahme der neuen Straßenbahnlinie erfolgen und ab 16. Oktober die Linie 5 (Mahlsdorf-Süd - Hubertus Bhf. Cöpenick - Schloßplatz Köllnischer Platz - Bhf. Adlershof) im 30 Minuten-Takt durch die Bismarckstraße fahren. Nun war auch die Zusammenführung mit der bereits seit 1909 betriebenen Linie von der Kirche AltGlienicke zum Bahnhof Adlershof erfolgt. Das äußere Bild des Ortes wurde durch einige Bauvorhaben aufgewertet. Das bedeutendste war der zweite Erweiterungsbau des Schulbaukomplexes in der Radickestraße durch den rechten Flügel. Ab 23. April 1912 stand er für die „Höhere Schule Adlershof“ zur Verfügung. Ebenfalls an der Radickestraße, zwischen der Handjery- und Kronprinzen(Wassermann-)straße entstand ein viergeschossiger Wohnbau mit Loggien und Seitenflügeln sowie zahlreichen Geschäftsräumen, der von den Adlershofern „Graues Elend“ genannt wurde. (Am 27. Januar 1944 versank in einer furchtbaren Bombennacht ein Gebäudeteil in Schutt und Asche, wobei etliche Kinder und Erwachsene umkamen.) An der Ecke Radicke-/Friedenstraße wurde ein Wohnhaus errichtet, in dem das erste Kino Adlershofs mit 188 Plätzen unterkam (heute „Casablanca“). Bereits am 27. August besuchten Schüler der 1. Gemeindeschule mit ihren Lehrern die Aufführung von „Körners Leben“. Repräsentative Häuser wurden am Platz Süßer Grund (Platz der Befreiung) gegenüber dem Bahnhof errichtet. Kaufmann Robert Kraus und Architekt Richard Heene ließen an der Ecke Posadowskystraße/Adlergestell ein Wohnhaus mit Turmaufbau errichten, in dem die Gemeindeverwaltung Räume u.a. für das Standes- und das Ein-

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eignete Unterrichtsräume zu mieten. Motorfliegern, Luftschiffern und Flugzeugbauern sollten die notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelt werden, die praktische Ausbildung konnte auf dem nahen Flugplatz erfolgen. Die Gemeindevertretung stimmte der Vermietung von drei dafür umzurüstender Räume im Mittelbau der 2. Gemeindeschule Radickestraße gegen einen Mietzins von 500 M/Jahr zu. Der Schule stand ein Kuratorium vor, Leiter blieb Oberleutnant a.D. Georg Paul Neumann, der Staat subventionierte die Schule. 20 bis 40 Flugschüler wurden nach eingehender Eignungsprüfung zugelassen. Der herannahende 1. Weltkrieg warf bereits Schatten auf Adlershof. Am 21. März wurde eine Ortssatzung für Natural- und Quartierungsleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden im Gemeindebezirk beschlossen. Sie beinhaltete die Einquartierungspflicht nicht nur der Hauseigentümer sondern auch der Mieter, Pächter und Nutznießer. Nicht mehr lange und in Adlershof wimmelte es von Soldaten in Baracken und anderen Quartieren. Rudi Hinte
Rudi Hinte

Im Januar 1912 wurde der Marktbrunnen abgenommen Fotos: Archiv Hinte wohnermeldeamt mietete, ebenso wie Dr.-Ing. Friedrich Bendemann, Direktor der gerade gegründeten Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt e.V. Ein Gebäude mit herrschaftlichen Wohnungen nahm die ganze Rückseite des Platzes ein mit abgewinkelten Flügeln an der Abt- und Posadowskystraße. Ein weiteres Gebäude entstand 1912 an der BismarckEcke Moltke-(Anna-Seghers-) Straße, wo sich heute die „AdlerApotheke“ befindet. Dies waren die letzten bedeutenden Bauvorhaben vor dem 1. Weltkrieg. Erst 1928 begann wieder eine umfangreiche Bautätigkeit in Adlershof. Die Gemeindevertretung hatte den Marktbrunnen erbauen lassen, der im Januar abgenommen wurde. Beschlossen wurde 1912 die Pflasterung der Kaiser-Friedrich(Zinsgut-) und der Bismarckstraße zwischen Helbig- und Waldstraße. In Vorbereitung befand sich der Bau einer Turnhalle, die für die Schüler der 1. Gemeindeschule und auch für die Sportvereine dringend notwendig geworden war. Eine weitere Aufwertung erfuhr Adlershof 1912 durch die Ansiedlung von bedeutsamen Einrichtungen der Luftfahrt. Am 20. April fand die Gründungsversammlung der „Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt e.V.“ statt. Mit Zustimmung der Gemeindeverordneten Adlershofs und einer Unterstützung von 25.000 Mark entstanden im Sommer an der Rudower Chaussee deren erste Bauten, die noch heute am „Forum“ zu sehen sind. Sie waren Keimzelle einer bedeutenden Forschungs- und Prüfungsstätte, aus der das heutige DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) hervorging. Es begann die Geschichte des Wissenschaftsstandortes Adlershof, die von der DVL über das Forschungszentrum der Akademie der Wissenschaften der DDR zu einem der bedeutendsten Technologieparks Europas führte. Die Motorluftfahrt setzte 1912 ihren schnellen Aufstieg an ihrem Geburtsort Johannisthal/Adlershof fort. Höhepunkte des Jahres waren der „Internationale Überlandflug von Berlin nach Wien“ vom 9.-12 Juni (560 km, Sieger: Hellmuth Hirth) sowie der Wettflug „Rund um Berlin“ am 31.8./1.9. (101 km, Sieger: Leutnant a.D. Ernst Krüger). Im April hatte die Flug- und Sportplatz GmbH beim Gemeindevorstand Adlershof um eine Preisstiftung von 300 Mark gebeten. Die Bitte musste „mangels Mittel“ abgelehnt werden. Die Gemeinde hatte 1912 den bereits vorhandenen hohen Schuldenberg weiter erhöhen müssen: 25.000 M Zuschuss für DVL, 61.000 M für die Gemeinde-Turnhalle, 81.000 M für die Pflasterung der Bismarckstraße zwischen Helbig- und Waldstraße. Am 6. März erhielt der Gemeindevorstand den Antrag des „Deutschen Luftflottenvereins“, die 1909 in Friedrichhafen gegründete technische Fachschule nach Adlershof zu verlegen und dafür ge-

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

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Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Band I ist leider ausverkauft. Teil II kann im „Boulevardbuch“ am Marktplatz und in der „Heimatstube“ in der Alten Schule, Dörpfeldstr. 56, sowie im Heimatmuseum, Sterndamm 102, für 13,90 € erworben werden.

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Veranstaltungen im „KIEZKLUB“
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo -Fr 9 - 17 Uhr) teilten wir im Januar und April die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Während der Mittwoch-Runde bei Kaffee und Kuchen, die bei schönem Wetter im schattigen Garten der Alten Schule stattfindet, kann man herrlich plaudern oder auch die Seele baumeln lassen. Neu im Angebot ist montags ab 17.30 Uhr in der Sporthalle Merlitzstr. 16 „Contra Dance“. Die Theatergruppe „LebensArt“ würde sich freuen, noch ein paar mehr Spiel- und Theaterfreudige (Mann oder Frau, ü55) donnerstags 16.30-18 Uhr begrüßen zu können. Zum Ferienausklang gibt es am 29.8. wieder ein Gartenfest (s. unten). Nähere Informationen sowie erwünschte Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. W.W.

Mit dem Seniorenbus im August unterwegs
7.8. Als neues Ziel bieten wir eine Reise in den Naturpark Stechlin im Ruppiner Land an. Es geht zum Gudelack- und zum Wutzsee, die von Buchenwäldern umgeben sind. Nach dem Spaziergang durch Lindow kann ein Mittagessen eingenommen werden. (Fahrkosten: 23 €) 13.8. In der Kaiserpagode in Stahnsdorf werden auch Sie ein passendes Mittagsmahl finden. Diese Tour führt uns durch den Düppeler- und Potsdamer Forst vorbei an Wannsee, Lehnitzsee, Schwielowsee und Groß Seddiner See. (Fahrkosten: 19 €) 21.8. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 27.8. Heute wandeln wir in vergangenen Zeiten. Wir besuchen das Schloss Vetschau, die wendisch-deutsche Doppelkirche und die Slawenburg in Raddusch. (Fahrkosten: 24 € + Eintritt Schloss: 2 €; Slawenburg: 6 €, erm. 3,50 €). Diese Fahrt ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet! Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, zu Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Gartenfest am 29. August mit Live-Musik und Zirkuszauber
Am 29. August präsentieren im Garten des Kulturzentrums Alte Schule zwischen 14.30 und 18 Uhr junge Artisten des Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI eine Zirkusshow mit Altberliner Flair. In der Luft, auf dem Drahtseil und mit Jonglierbällen sorgen die Kinder und Jugendlichen für spannende Unterhaltung und entführen in Berlins Hinterhöfe zur Jahrhundertwende. Zudem gibt es Live-Musik mit Rainer Paschke und die Malerin Gabriele Kretschmer lädt zur Finissage ihrer Ausstellung „Natur – Impressionen“ im Kiezklub ein. Für das leibliche Wohl wird am Grill gesorgt. Der Eintritt ist frei. W.W.

Lust auf Ehrenamt?
In der Kontaktstelle PflegeEngagement (Friedenstr. 15) unterstützen Ehrenamtliche pflegende Angehörige, indem sie stundenweise dem zu Pflegenden Gesellschaft leisten, mit ihm Spazierengehen, Unterhaltung oder Beschäftigungen anbieten. Diese Zeit können Angehörige für eigene Angelegenheiten nutzen. Egal ob sie einkaufen oder zum Frisör gehen. Vielleicht besuchen sie das Fitnessstudio, gehen Schwimmen oder treffen sich mit Freunden zum Kaffeeklatsch. Wichtig ist das Wissen, ihre Angehörigen sind zu Hause gut behütet und sie selbst haben Gelegenheit, etwas für sich zu tun und neue Kraft zu schöpfen. Falls Sie Lust haben, sich auf diese Weise ehrenamtlich zu engagieren, bieten wir eine kostenlose Qualifizierung an. In 30 Unterrichtsstunden haben Sie die Möglichkeit sich auf diese Aufgaben vorzubereiten. Am 4. September beginnt die nächste Schulung. Als freiwillige(r) Helfer(in) stehen Sie pflegenden Angehörigen in persönlichen Gesprächen bei der Klärung ihrer Lebenssituation und der Organisation der Pflege bei. Sie übernehmen aber keine pflegerische Leistung oder fachliche Beratung. Die Kontaktstelle PflegeEngagement bildet mit Ihnen zusammen ein Netzwerk zur Stärkung pflegender Angehöriger, deren Partner sich gegenseitig unterstützen und handeln. Gemeinsam wollen wir die Pflege „mitten ins Leben holen“. Dorothee Gödicke Information: Kontaktstelle PflegeEngagement Treptow-Köpenick, Friedenstraße 15, Tel. 226 848 02, www.eigeninitiative-berlin.de

Dem Hautkrebs vorbeugen
Zum Tag des Sonnenschutzes am 21. Juni startete die Berliner Krebsgesellschaft eine Aufklärungsaktion bis Ende August in Berliner Freibädern zum Thema Sonnenschutz. Sonnenbadenden Familien und Jugendlichen wird erklärt, warum Sonnenschutz wichtig ist und wie er funktioniert. Infomaterial und Sonnencremeproben gibt es gratis dazu. Zu den goldenen Faustregeln gehört: • Raus aus der Sonne zwischen 11 und 15 Uhr, weil in dieser Zeit die UV-Strahlung am stärksten ist. • Freie Hautareale mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30-50) eincremen. • Sonnenhut und sonnengerechte Kleidung bieten den wirksamsten Schutz und sind besonders für Kinder wichtig. Hautkrebs nimmt in der hellhäutigen Bevölkerung weltweit zu. Nimmt man alle Hautkrebsarten zusammen, handelt es sich in Deutschland bereits um die häufigste Krebsart. Weitere Informationen und Termine unter www. berliner-krebsgesellschaft.de. Telefonischer Kontakt: 28 04 19 55.

Kurs- und Gruppenprogramme der Berliner Krebsgesellschaft
Nach den Sommerferien starten neue Kurse und Gesprächsgruppen. Das Angebot richtet sich an Betroffene und Angehörige. Die Berliner Krebsgesellschaft freut sich auf Ihre Anmeldung. Kurse Hatha Yoga (90 € Kostenbeteiligung) Termine: 3.9. - 17.12.2012 Montag, 16-17 Uhr, wöchentlich, 14 Termine Offene Singgruppe (kostenfrei) Termine: 22.8. - 12.12.2012 Mittwoch, 18-20 Uhr, 14-tägig, 8 Termine Progressive Muskelentspannung (60 € Kostenbeteiligung) Termine: 16.10. - 18.12.2012 Dienstag 11-12 Uhr, wöchentlich, 10 Termine Gesprächsgruppen: Angehörigengruppe Termine: 4.9.2012 - 22.1.2013 Dienstag 17.30-19.30 Uhr, 14-tägig Jugendlichengruppe (13-17 Jahre) zum Erfahrungsaustausch bei Krebserkrankung der Eltern Termine: 5.9. - 12.12.2012 Mittwoch 16.30-18 Uhr, 14-tägig Kindergruppe (8-12 Jahre) zum Erfahrungsaustausch bei Krebserkrankung der Eltern Termine: 29.8. - 19.12.2012 Mittwoch 16.30-18 Uhr, 14-tägig Informationen und Anmeldung: Berliner Krebsgesellschaft e.V. Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin Tel. 283 24 00, Fax 282 41 36 info@berliner-krebsgesellschaft.de www.berliner-krebsgesellschaft.de

Treptow-Köpenicker Freiwilligentag
Am 28. September: Zeit spenden, mitgestalten, Engel sein für einen Tag! Gemeinsam aktiv für Treptow-Köpenick! Einen Tag Probeengagement und dabei Gutes tun – seien Sie dabei! 15 Aktionen zum Mitmachen am Treptow-Köpenicker Freiwilligentag sind schon online. Unter www. sternenfischer.org/freiwilligentag können Sie sich anmelden. Ihre tatkräftige Hilfe ist gefragt und der Spaß kommt dabei garantiert nicht zu kurz! Im Anschluss an die Aktionen sind alle Helfer(innen) des Freiwilligentages zur großen Dankefeier mit Kulturprogramm anlässlich des Berliner Freiwilligentages eingeladen. Genaue Angaben werden Sie an Ihrem Einsatzort von Ihrem Ansprechpartner für die Mitmachaktion erhalten. Anne Brüning, Freiwilligenkoordinatorin STERNENFISCHER Tel. 24 35 85 76, Fax 68 07 41 61 Di/Do 10-16, Mi 12-16 Uhr u. n. V.

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Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

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„STERNEN-Treff 2012-SPEZIAL“
Der STERNEN-Treff am 22.8., 18-20 Uhr, im Park auf der Schlossinsel Köpenick ist ein Begegnungsangebot für freiwillig aktive Menschen. Wir möchten mit dem STERNEN-Treff für Engagement danken und Gelegenheit geben, sich mit anderen Freiwilligen über Engagementerfahrungen auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Event: Mit Blick aufs Wasser und das Schloss Köpenick möchten wir mit Ihnen gemeinsam den Liedern des Singersongwriters Leon Tschernawin lauschen. Gern können Sie Ihre Begleitung mitbringen. Getränke & Snacks: Sie können Ihren Picknickkorb mitbringen. Die STERNENFISCHER bieten zudem Getränke und Snacks an. Bei schlechtem Wetter wird das Picknick auf den 29.8. verlegt. Kurzfristige Auskunft unter Tel. 0172-632 87 38. Für unsere Planung bitten wir bis zum 6.8. um Rückmeldung per E-Mail an evelyn.muecke@ sternenfischer.org. Anne Brüning

Blutspendeaktion
am 2. August von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, am 30. August von 9 - 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Informationen für Museumsbesucher
Die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) ist dienstags und donnerstags 10-16 Uhr geöffnet. Wer an einem Besuch außerhalb der Öffnungszeiten interessiert ist, kann gern nachfragen (Tel.: 677 47 25). Das Heimatmuseum Treptow (Sterndamm 102) und Köpenick (Alter Markt 1) ist Di+Mi 10-16, Do 10-18 u. So 14-17 Uhr geöffnet. Das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick empfängt Di-So von 10-18 Uhr Besucher. In der „Heimatstube“ (Dörpfeldstr. 56) ist Ortschronist Rudi Hinte wieder am 4. und am 18.9. von 15-18 Uhr zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@ web.de vereinbart werden. W.S.

Angebote des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative
Mit Farben auf neuen Wegen. Wir sind Frauen, die an Krebs erkrankt sind bzw. waren, aber wir sind keine „Schwarzseher“. Unsere Malgruppe ist offen für Frauen, die unser Anliegen teilen. Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse erforderlich. Wir treffen uns jeden 2. und 4. Freitag 10.30-13.30 Uhr Eine neue Selbsthilfegruppe gegen Depressionen und Ängste trifft sich erstmals am 30.8. von 15-18 Uhr, dann Do 15-18 Uhr. Es gilt für alle Sinnesgrübler durch Darstellendes Spiel neue, alte Lebensfreude zu entdecken und dem Leben einen authentischen Sinn zu geben. Anmeldung erbeten. Der Kurs „Bewegung & Atem“ dient der ganzheitlichen Körperarbeit mit Bewegungs- und AtemElementen aus dem Yoga – für eine gute Funktion des Körpers im Allgemeinen und des Rückens im Besonderen. Er findet montags 8.30 und 9.30 Uhr statt. Kosten: 30 €/10 Termine; Anmeldung ab sofort; Schnuppertermin möglich. Kundalini Yoga ist eine dynamische Yogaform, die Körperübungen mit energetischen und geistigen Techniken kombiniert. Die einzelnen Übungsreihen wirken aktivierend und reinigend. Zeit: Mo 10.45-12.15 Uhr und Do 19.30-21.00 Uhr; Info und Anmeldung: Tel. 508 38 06 oder 0178-7321387 Tai Ji und Qi Gong – Übungen zur Pflege des Lebens hat noch freie Plätze. Qi Gong ist ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des achtsamen und kunstvollen Umgangs mit der Lebensenergie. Mit den Übungen des Tai Ji und Qi Gong werden Energieflüsse des Körpers harmonisiert, Bewegungen geübt und der Geist gefordert. Zeit: Fr 9-10.30 u. 10.30-12 Uhr; Anmeldung: Tel. 0172-5173228. Auf dem Motto „Bewusstheit durch Bewegung“ baut die Körperarbeit nach Moshe Feldenkrais auf. Nicht mit Leistungsdruck, sondern mit Neugier und wacher Wahrnehmung schulen wir das Körpergefühl und erschließen neue Spielräume. Der Kurs bietet nach einer Einführung ausgewählte Übungen an. Zeit: Di 9.30-10.45 Uhr: Alle Angebote finden im SHZ Eigeninitiative, Genossenschaftsstr. 70 statt. Information und Anmeldung: Tel.: 631 09 85 Mail: eigeninitiative@ajb-berlin.de Azra Tatarevic

Die Hausbesetzer sind unter uns! … oder Pankow ist gleich nebenan!
In Pankow ist die Anarchie ausgebrochen, so könnte man denken, wenn man die Pressemeldungen verfolgt. Dort haben in der Stillen Straße Senioren ihre Begegnungsstätte besetzt und sind nicht bereit, sich dem Hausrecht des Bezirkes zu unterwerfen. Wegen verminderter Finanzzuweisungen des Senats hat der Bezirk beschlossen, das Anwesen dem Berliner Liegenschaftsfonds zur Vermarktung zu überlassen. Mit dem verbleibenden Anteil des Verkaufserlöses beabsichtigt der Bezirk Schuldentilgung und die Einsparvorgaben zu erfüllen. Dieser Beschluss wurde von allen Fraktionen – mit Ausnahme der LINKEN – gefasst, ohne die Betroffenen in angemessener Weise zu beteiligen. Das Paradoxe daran ist, dass vor nicht allzu langer Zeit – als SPD und LINKE die Bezirksverwaltung gemeinsam organisierten – ein Beschluss gefasst wurde, den Status der Begegnungsstätten unverändert zu lassen. Daran will sich die Zählgemeinschaft von SPD und Grünen nicht mehr erinnern. Die Senior(inn)en, die über Besetzung erträglich zu gestalten. Die Besetzerinnen erklären, dass sie sich nicht aus „ihrer Begegnungsstätte“ vertreiben lassen und hoffen, dass sich in der BVV doch noch etwas bewegt und der Antrag, ein Interessenbekundungsverfahren auszuschreiben, im August angenommen wird. Damit hätte das Haus eine Zukunft, einen freien Träger auf Basis einer Erbpachtvereinbarung zu finden, so dass die Begegnungsstätte für die Menschen vor Ort bestehen bleiben kann. Hier kann nur der Hoffnung Ausdruck verliehen werden, dass alle politischen Parteien der Pankower BVV sich für eine Alternative entscheiden, die den sozialen Zusammenhalt der Menschen stärkt. Und da ist die Begegnungsstätte in der Stillen Straße 10 ein wichtiger funktionierender Faktor. Es wäre mehr als bedauerlich, wenn politische Ränkespiele auf dem Rücken der sonst so hochgelobten Generation 60+ ausgetragen werden. Martin Schmidt-Bugiel, Mitglied der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

Foto: Schmidt-Bugiel

14 Jahre diese Begegnungsstätte als ihr Zuhause betrachten, sich dort in 29 Arbeitsgemeinschaften treffen, um gemeinsam Sport zu betreiben, Sprachen zu lernen, gemeinsam spielen, Gedächtnistraining absolvieren, Aktionen verabreden und Feste feiern, fühlen sich überrumpelt, sehen sich als Verfügungsmasse, die man beliebig auseinanderreißen kann, die man in ihrem Bemühen als Teil einer sozialen Gesellschaft nicht ernst nimmt. Die Seniorenvertretung TreptowKöpenick hat in ihrer Sitzung am 9. Juli beschlossen, sich mit den Besetzern solidarisch zu erklären. Frau Dr. Hambach, Frau Dr. Linzer und Herr Schmidt-Bugiel über-

reichten am gleichen Tag den „Besetzerinnen“ das Solidaritätsschreiben. Sie konnten sich vor Ort über die Hintergründe der Besetzung informieren. Leider wurde auch deutlich, dass die dortige Seniorenvertretung sich bisher vorbehaltlos hinter die Sparbeschlüsse des Bezirksamtes stellt. Das Interesse der Öffentlichkeit ist groß. Die Hausbesetzer erhalten jeden Tag Besuch und Anfragen von den unterschiedlichsten Medien. Es treffen zahllose Grußadressen von Menschen aller Altersgruppen und aus dem ganzen Bundesgebiet ein, sogar aus dem Ausland. Nachbarn und Freunde der Begegnungsstätte unterstützen mit zahlreichen Sachspenden, um die Belastungen der

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Wartehäuschen Glienicker Weg 25 Jahre Freilandlabor Britz Unser Leser Friedel Fröhlich stand. Das Tiefbauamt wird jehat herausgefunden, dass an den Bushaltestellen am Glienicker Weg nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten keine Wartehäuschen vorgesehen sind. doch zuständigkeitshalber Ihre E-Mail als zusätzliche Erinnerung an die BVG weiterleiten.“ Darauf folgte am 11.7. von der BVG die Nachricht: „Vielen Dank für Ihre Email vom 25.06.2012. Zu Ihrer Anfrage wollen wir folgende Information erteilen: Im Zuge der Umbaumaßnahme des Straßenabschnittes Glienicker Weg zwischen der Ortsteilgrenze Köpenick und Nipkowstraße sind in der Planung des Bezirksamtes keine Wartehallen für die Haltestellen „Glienicker Weg/Nipkowstraße“ und „Zinsgutstraße“ vorgesehen. Leider ist es auch nicht möglich Wartehallen in den neuen Haltestellenbereichen nachzurüsten, da die vorhandenen Aufstellflächen im Bereich des kombinierten Geh-/Radweges zu schmal sind. Andere Stellflächen im öffentlichen Straßenland stehen nicht zur Verfügung. Wir hoffen, Ihnen mit unseren Ausführungen den Sachverhalt hinreichend erläutert zu haben und Sie auch weiterhin zu unseren regelmäßigen Fahrgästen zählen zu dürfen.“ Sind nun die Zeilen von Herrn Fröhlich an das Tiefbauamt das klägliche Ende, in denen er schreibt: „Dank für Ihre Antwort! Hier nun die Reaktion der BVG – negativ. Ich hoffe, dass dies nicht das Letzte in dieser Sache ist, denn nun sieht es so aus: Viel für den Individual-, aber wenig für den ÖPN-Verkehr. – Und wie schnell damals die vier Wartehäuschen weg waren!!! Bitte tun Sie alles, dass sie wieder aufgestellt werden. Der Glienicker Weg ist ein Wetterkanal, und nur an wenigen Stellen gibt es etwas Schutz. Traurige Grüße, F. Fröhlich“ Aus Anlass des Jubiläums wollen die Mitarbeiter des Freilandlabors Britz am 19. August von 12 bis 17 Uhr zusammen mit Kooperationspartnern und Freunden ihre Arbeit und Projekte präsentieren. Groß und Klein sind zu vielen Mitmachaktionen wie Filzen, Schneckenerlebnissen, Nisthilfen bauen, Bionik-Forscherlabor, Abfalltrennungsaktion der BSR und einigem mehr eingeladen. der Nahrungssuche zu beobachten (Treff 20 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Zum Naturforschertag in der „Tempelhofer Freiheit“ (auf dem ehemaligen Flughafen) sind Kinder und Erwachsene am 26.8. willkommen, um an verschiedenen Stationen die dortigen Tiere und Pflanzen kennen zu lernen (Treff: 14 Uhr, Forscherzelt, entgeltfrei). Im Britzer Garten kann man sich am 4.8. über essbare Blüten und Blätter informieren, die sowohl Dekoration als auch geschmackliche Bereicherung für Salate sein können (Treff 14 Uhr, Ökolaube, entgeltfrei). Zu einem poetischen Vogelspaziergang wird am 10.8. eingeladen, bei dem der Dichter Rainer Stolz aus seinem Gedichtband „Spötter und Schwärmer...“ rezitiert (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Wilde Kräuter am Wegesrand werden oft übersehen oder als „Unkraut“ herausgerissen, wie sie einfach bestimmt werden können wird am 12.8 erläutert (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Weitere Informationen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

]k]j P H N SK
So schrieb er am 25.6. an Baustadtrat Hölmer: „Bitte erlauben Sie mir, zu erinnern: Zu Baubeginn am Glienicker Weg wurden in Adlershof an der Bus-Linie 164 vier Wartehäuschen weggerissen. Bisher sind leider keine Anzeichen für deren Wiedererrichtung erkennbar, selbst der Platz für diese Wartehäuschen ist – obwohl die Straße wirklich breit genug ist – nicht vorhanden und offenbar nicht geplant. Es ist zu bedenken, dass der Glienicker Weg in Richtung des „Wetterkanals“ liegt und mindestens die Haltestellen an der Südfahrbahn ungeschützt an unbebautem Gelände liegen. Es wäre nett, wenn Sie sich auch dieser Angelegenheit annehmen könnten.“ Die Antwort vom 10.7. aus dem Tiefbauamt lautete: „Ihre E-Mail erhielt ich urlaubsbedingt und zuständigkeitshalber vom Sekretariat des Baudezernenten, Herrn Hölmer, zur Beantwortung und möchte Ihnen dazu Folgendes mitteilen. Das Problem ist bei der BVG und beim Tiefbauamt bekannt. Das Tiefbauamt war in der Sache bereits tätig. Leider erfolgte bisher keine Reaktion von Seiten der BVG zum aktuellen Sach-

Freilich werden im August weitere interessante Veranstaltungen angeboten. Bereits am 1.8. gilt eine Forschertour für Kinder ab 7 Jahren und ihren Eltern den Wasservögeln (Treff 17 Uhr, Modellboothafen). Am 10.8. sind Erwachsene und Familien eingeladen, in der Dämmerung Fledermäuse bei

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Bitte vergessen Sie bei Ihren Zuschriften nicht Ihren Absender. Anonyme Leserbriefe an die Redaktion können wir leider nicht veröffentlichen.

Altglienicke lädt am 9.9. zum Spätsommerfest ein
Zum 11. Altglienicker Spätsommerfest lädt am Sonntag, dem 9. September, der Wirtschaftsverband Altglienicker Unternehmer e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel ein. Es werden von 10 bis 21 Uhr im Ortskern in der Besenbinderstraße und auf dem Netto-Parkplatz in der Köpenicker Straße mehr als 5.000 Gäste erwartet. Wer hätte vor nun schon elf Jahren gedacht, dass aus einer fixen Idee von einigen Altglienicker Gewerbetreibenden ein tolles Traditionsfest wird. Anknüpfend an die Tradition alter Festivitäten aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts ist etwas gewachsen, das den Anspruch hat, von Jahr zu Jahr besser zu werden. „Miteinander – Füreinander“ ist unser Motto, um mit den großen Einkaufszentren und geförderten Festen mithalten zu können. Und man kann sagen: Wir haben es ohne große Förderung und mit eigenen Mitteln geschafft, uns zu etablieren. laden Händler, Schausteller und Bürger an mehr als 40 Ständen ein. Außerdem gibt es BungeeWippe, Wasser-Fußball, Riesenrutsche u.v.m. Als erstes Highlight wird das Die Autohäuser stellen die neuesten Modelle vor und Altglienicker Gastronomie und Fleischerhandwerk sorgen für Speis und Trank. Es wird eine Tombola veranstaltet. (1. Preis ein Reisegutschein zum Ziel Ihrer Wahl in Höhe von mindestens 500 €). Die Lose dazu können Sie übrigens schon jetzt bei vielen Geschäften im Ortskern kaufen. Bitte besuchen Sie auch die Internetseite www.altglienicke.de – auch dort findet ein Preisausschreiben anlässlich des Spätsommerfestes statt. Mehrerlöse werden für einen wohltätigen Zweck gespendet. Noch gibt es die Möglichkeit, Stände anzumieten. Bitte bis spätestens 27. August bei Katrin Vogel, 672 93 97 oder mail@ katrinvogel.de melden. Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit! Katrin Vogel

Zum erfolgreichen Aufstieg unserer 1. Herren-Fußballmannschaft in die Oberliga stellen wir das 11. Spätsommerfest unter das Motto „Altglienicke ist Oberliga!“ Begonnen wird der Tag um 10 Uhr mit einem ökumenischen Freiluftgottesdienst der Kirchengemeinden Altglienickes auf dem Netto-Parkplatz. Auf der Bühne wird ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt dargeboten. In der Besenbinderstraße

Tanzstudio Dance-Planet Szenen aus dem Musical „Cat’s“ auf die Bühne bringen, danach präsentieren sich u.a. der Kinderzirkus Cabuwazi und die Jugendfeuerwehr. Auch Musikgruppen aus Potsdam und Altglienicke werden ihr Bestes geben. Die Rian’s Funkolution sind dabei sowie als krönender Abschluss die bekannte DDRBand „Scirocco“. Festliches Ende wird voraussichtlich eine Lasershow der Firma „peace light“ sein.

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Herzliche
Wieder einmal können wir zu einer Diamantenen Hochzeit gratulieren. Gertraude und Rudolph Triller blicken am 23. August auf 60 Ehejahre zurück. Wir übermitteln beste Wünsche für die gemeinsame Zukunft. Die ersten Geburtstagsglückwünsche gehen im August erneut am 17.8. an Gudrun Zantopf und am 23.8. an Wilhelm Mainusch, inzwischen zu ihrem 95. Erdenjubiläum. Gratulationen zum 93. Wiegenfest erhalten am 6.8. Ruth Bartsch und am 18.8. Käte Krecklow. Zu ihrem 91. Geburtstag übermitteln wir am 31.8. Elfriede Schulz die besten Wünsche. In den Kreis der 90jährigen werden am 8.8. Hella Strauch, am 17.8. Karl Peterseim und am 30.8. Ilse Schildwach aufgenommen. Allen Jubilaren weiterhin viele frohe Stunden! Ihr 85. Fest der Geburt können am 4.8. Ilse Rubinstein, am 5.8. Ursula Grote, am 8.8. Christel

Glückwünsche
Balke, am 10.8. Aletta Czeski, am 13.8. Edith Pätzold und Ursula Reinartz, am 15.8. Käthe Hauff, am 24.8. Dr. Werner Suhr sowie am 31.8. Harri Münzhardt begehen. Hoch soll’n sie leben! Zur Vollendung ihres 80. Lebensjahres erhalten am 4.8. Elfriede Hörnig, am 6.8. Isa Berndt, am 8.8. Ellen Kurz, am 10.8. Ingeborg Discher und Rosemarie Schulz, am 12.8. Ruth Diehm, Edith Schnabel und Rolf Moeller, am 13.8. Günter Teichert, am 16.8. Irmgard Bosselmann, am 17.8. Hildegard Ronckiewicz, am 21.8. Ursula Köppe, am 22.8. Siegfried Trautmann sowie am 28.8. Charlotte Kaiser herzliche Gratulationen und beste Wünsche! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im weiteren Leben Gesundheit, Freude, Glück und Zufriedenheit.

Mit dem „Wanderfreund“ auf Entdeckungstour in nah und fern
„Die Müggel ist bös“ lautet die Überschrift für die Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.8. Treff: 10.15 Uhr S-Bhf. Wilhelmshagen (10 km). Um „Wunderblutgeschichten“ geht es am 22.8. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Hermsdorf (11 km). Zur „Tagesfahrt nach Görlitz“ wird am 25.8. eingeladen. Treff: 7.30 Uhr S-Bahnsteig Hauptbahnhof (11 km). „Preußens Glanz und Potsdams Gloria“ wird am 29.8. erkundet. Abfahrt: 9.05 Uhr Bhf. Friedrichstraße mit RB 21 Richtung Golm (12 km). Nähere Informationen zu diesen und weiteren Touren der Wandergruppe erhalten Sie unter Tel. 656 07 34.

Nach La Rapita auf Mallorca gehen herzliche Grüße und beste Wünsche an

Doris Hagemann
zu ihrem 75. Geburtstag mit der Hoffnung, noch lange miteinander verbunden zu bleiben. Jugendfreundin Sonja sowie Petra und Manfred

Zum 20. Mal Senioren-Sport-Treff
Zum 20. Mal lädt der ESV Lok Schöneweide alle Mitglieder, Eisenbahner, Treptow-Köpenicker und deren Verwandte und Bekannte zum Senioren-Sport-Treff ein. Er findet am 5. September auf dem Lok-Sportplatz an der S-Bahn-Station Betriebsbahnhof Schöneweide statt. Einzige Teilnahmebedingung ist, man darf nicht jünger als 55 Jahre sein. Der Treff beginnt um 10 Uhr und wird gegen 12.30 Uhr mit einem gemeinsamen Eintopfessen beendet. Aus 16 verschiedenen Sportstationen kann man sich so viele wie man möchte nach eigenem Ermessen aussuchen. Hat man mindestens 6 Stationen absolviert, ist man an einer Tombola beteiligt. Der Tombolagewinn ist eine Anerkennung für die Teilnahme. Man kann in zwei Wettbewerben (Kegeln und Schlängellauf) aber auch mit guten Leistungen eine Urkunde gewinnen. Gestartet wird in zwei Altersgruppen: 55 - 67 und ab 68 Jahre. Alle Wettbewerbe sind seniorenfreundlich und können ohne Übung oder fachliche Kenntnisse mitgemacht werden. Der Sport-Treff findet bei jedem Wetter statt. Helmut Weiss

Auch in diesem Jahr findet man hier die Gratulation für meine Schwester

Iris Sieglinde
zu ihrem Geburtstag am 5. August. In meine Glück- und Segenswünsche für Gesundheit, Freude und Zufriedenheit schließe ich die für Güte und Weisheit des Alters ein! Wolfhard Will

Unsere Rätselecke
Aus den Buchstabengruppen:
Rätselautor: Wolf Will

ANG BEN BLA BUM CAT DEN EIN EPI ERN GEN IDE ING KLI LEI NAL NOR PER QUI SAL SCH STI UNG UNG ZUG
sind 12 achtbuchstabige Wörter zu bilden, von denen jeweils zwei ein gemeinsames Buchstabenpaar haben, das selbst zu finden ist. Die farbigen Felder nennen einen Urlaubswunsch.
1 3 5 7 9 11 13

1-2 3-4 5-6 7-8 9-10 11-12
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Belegschaft, Betriebsangehörige nebensächliche Ereignisse Atmosphäre, Gemütslage sportliche Übung Eintönigkeit, Monotonie Eßwarenlieferung (engl.)
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13-14 nordeurop. Staat 15-16 Laubbaum mit Kätzchen 17-18 Beleg, Bestätigung 19-20 eine Hautkrankheit (Pocken) 21-22 Reste, Trümmer 23-24 gekrümmtes Wurfholz Auflösung des Juli-Rätsels
a) Sänger; b) Schatz; c) Wiege; d) Dachs; e) Dentist; f) Dessin. Der gesuchte Ausspruch der Widerstandskämpferin Sophie Scholl lautet: Das Gesetz ändert sich, das Gewissen nicht.

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Neue Angebote an der Joseph-Schmidt-Musikschule
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres soll das umfangreiche Kinder- und Jugendchornetzwerk Cantando, das an der JosephSchmidt-Musikschule beheimatet ist, um eine neue Klangfarbe bereichert werden. Ab August sind Jungen der 2.-5. Klasse eingeladen, im neu entstehenden Knabenchor CANTANDO zu singen. Die Leitung des Knabenchores wird Tobias Segsa übernehmen. Die Proben werden wöchentlich am Freitag um 16 Uhr in der evangelischen Grundschule in Friedrichshagen, Peter-Hille-Straße 36 stattfinden. Nach einer „Schnupperphase“ erfolgt dann die Aufnahme in den Knabenchor mit Musikschulvertrag. Interessierte Jungen bzw. deren Eltern können sich unter cantandoknaben@ tobiassegsa.de informieren. Das monatliche Entgelt beträgt 8,25 €. Ab September bietet die Musikschule für Kinder und Jugendliche von 9-16 Jahren das Spielen in einem Percussionensemble an. Gespielt und geübt werden lateinamerikanische Rhythmen, BodyPercussion und elementare rhythmische Übungen. Geprobt wird mittwochs in der Joseph-SchmidtMusikschule in Adlershof. Die Probezeit sowie die Höhe des Entgeltes werden zu Beginn des neuen Schuljahres bekannt gegeben. Anmeldungen bitte über das Sekretariat der Joseph-SchmidtMusikschule unter 90297-4968.

Foto: Richter

Berlin Eagles wurden Weltmeister beim RoboCup 2012 in Mexiko
Beim diesjährigen internationalen RoboCup im Juni in MexikoCity erreichte das Adlershofer Team Berlin Eagles den 1. Platz im Superteam-Wettbewerb in der Kategorie Dance Primary. Dabei kreierten die Viertklässler der Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule gemeinsam mit einem Team aus dem mexikanischen Bundesstaat Nueva Leon und einem aus New Jersey eine TanzPerformance, die sie zusammen mit selbst gebauten und selbst programmierten Robotern auf einer Bühne präsentierten. Für das Berliner Team waren die Teilnahme und der Erfolg eine einmalige Erfahrung. Vor allem die internationale Zusammenarbeit sowie die selbstständige Enwicklung von Ideen und Konstruktion der Roboter hat den Kinder viel Spaß bereitet. Erwartungsvoll blicken die Berlin Eagles auf den nächsten Wettbewerb. Der internationale RoboCup 2013 findet in Eindhoven statt. Ulf Richter

„Rotkäppchen“ und mehr im Puppentheater
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park (Puschkinallee 16a) ist noch bis 10. August das „Feuerwerk für 1000 Jahre Rotkäppchen“ zu erleben. Künstler von verschiedenen Bühnen stellen ihre Version des Märchens dar. Am 10.8. endet das Puppentheaterfest für Schüler und Erwachsene mit einem langen Märchenabend am Feuer in der Jurte unter dem Titel „Von Wölfen und anderen Wesen im Wald“. „Die Tänzerin und der Zinnsoldat“, ein Schauspiel mit Puppen nach dem Märchen von H.C. Andersen, ist vom 11.-16.8. zu sehen. Vom 18.-30.8. steht das Grimmsche Märchen „Der Fischer und seine Frau“ auf dem Programm. Zwischendurch wird am 27.8. für die Kleinsten die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet und ist am 28.8. die Geschichte „Hase und Igel“ zu sehen. Am 31.8. wird nochmals die Argonautensage „Das goldene Vlies“ vorgetragen. Schüler und Erwachsene sind am 11.8. zum Märchenabend am Feuer zur Einschulung und nochmals am 17.8., 24.8. und 31.8. zum Märchenabend am Feuer in der Jurte willkommen. Am 17.8. schließt sich ab 21 Uhr eine weitere Vorstellung von „Paul und Paula – eine Legende“ an. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

METEUM: Neue Geocaching-Tour
Wer auf der Suche nach einer besonderen Geburtstagsfeier ist, für den ist das Geocaching-Angebot des METEUM genau das Richtige. Da sich diese „moderne Schnitzeljagd“ mit GPS-Geräten immer größerer Beliebtheit erfreut, hat METEUM eine neue Route ins Programm aufgenommen: Auf den „Spuren der Natur“ können Kinder und Jugendliche eine Flaschenpost suchen, Tierspuren zuordnen und spannende Geschichten über die Berliner Stadtnatur erfahren. Die Lösung der jeweiligen Aufgaben führt zu neuen Koordinaten, die mit GPSGeräten aufgesucht werden, und an deren Ende ein Schatz wartet. So lernen die jungen Entdecker nicht nur den Umgang mit technischem Gerät, sondern auch die bemerkenswerte Artenvielfalt in Berlin näher kennen. Die Tour eignet sich für Jugendliche ab 12 Jahren und dauert drei Stunden. Bei weiteren Thementouren können Kinder ab 8 Jahren z.B. in die Fußstapfen eines großen Detektives treten, das Geheimnis einer Stadt lüften oder einer vergesslichen Biologin helfen. Dauer 2-3 Stunden; Kosten: 80 € bei Gruppen bis 10 Personen, jede weitere Person 8 €. METEUM, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin, Informationen und Anmeldung: 3117038-0, reservierung@meteum.de, www.meteum.de

Sommerfest der Kita „Knirpsenland“
Höhepunkt war der Auftritt des PRISMA Playback-Theaters
Am 15. Juni hatte die Kita „Knirpsenland“ unter dem Motto „Essen macht Spaß“ zu ihrem Sommerfest eingeladen. Einstieg in das Fest und gleichzeitig Höhepunkt war der Auftritt des PRISMA Playback-Theaters. Die Aufführung war Teil einer Engagementvereinbarung, die auf dem Marktplatz Treptow-Köpenick 2011 geschlossen wurde. Das PRISMA Playbacktheater verbindet modernes Improvisationstheater mit der alten Kunst des Erzählens. Die sechs Schauspieler widmeten sich ebenfalls dem Thema „Gesunde Ernährung“, gingen durchs Publikum und griffen auf, was die Zuschauer zu gesundem Essen oder ihren Lieblingsspeisen zu sagen hatten. Die Gedanken und erlebten Eindrücke der Kinder verwandelten sie in humorvolle und berührende Theaterszenen, die bei Eltern und Kinder gleichermaßen gut ankamen. Und das Sommerfest hatte noch viele weitere Attraktionen: zum Beispiel das große Kulturbuffet, das die Eltern mit kulinarischen Spezialitäten ihrer (Ess)Kultur bereicherten. Außerdem konnten die Familien sich Säfte selber pressen, Fruchtspieße machen, bei einem Geschmacksmemory Nahrungsmittel erschmecken, bei Bewegungsspielen mitmachen und an einem Quiz rund um das Thema Ernährung teilnehmen. Bis in den Abend vergnügten sich Eltern und Kinder bei sommerlichen Temperaturen im großen Garten der Kita. Die Stimmung war bestens: Eltern, Kinder und ErzieherInnen hatten gemeinsam viel Spaß. Kita „Knirpsenland“ Daniela Durben Radickestr. 25, Tel. 677 43 93

Spiel, Spaß und mehr im FEZ-Berlin
Mit einem speziellen Programm werden am 4. und 5. August in FEZitty, der Hauptstadt der Kinder, die Schulanfänger begrüßt. Es gibt einen Schultütenbaum, man kann sich ein Klassenzimmer aus alter Zeit anschauen und sich darüber informieren, wie der Schulalltag für die Kinder in Nigeria, Indonesien und Mexiko aussieht. Auf der FEZitty-Bühne wechselt ein buntes Programm mit Tanzimprovisation, Puppenspiel, Akrobatik und Artistik. Spielerische und spaßbetonte Angebote rund um Wasser, Sand, Meeresgetier und Schiffe stehen am 11. und 12. August im Mittelpunkt. Tierfreunde treffen sich am 18. und 19. August, wenn die Jüngsten die Tiere kennen und schätzen lernen. Vogelstimmen sind zu erraten und Kleintiere unter dem Mikroskop zu betrachten. Tiere können getöpfert und gebastelt werden. Mit Alltagsdingen aus Haushalt, Garten, Baustelle wird am 25. und 26. August nach Herzenslust gespielt. Infos: www-fez-berlin.de

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Heimspiele zum Auftakt der Saison
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 beginnt die neue Saison in der Berlin-Liga mit drei Heimspielen auf der Sportanlage Lohnauer Steig. Am 4.8. heißt der Gegner SFC Stern 1900 und am 11.8. kommt die Mannschaft vom SC Staaken nach Adlershof. Am 25.8. sind die Reinickendorfer Füchse zu Gast. Spielbeginn für alle Partien ist um 14 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft startet ebenfalls mit einem Heimspiel in die neue Saison. Am 26.8. ist das Team von GW Neukölln zu Gast am Lohnauer Steig. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.

SV Luftfahrt Ringen will an die guten Leistungen anknüpfen
Die Ringer des SV Luftfahrt Ringen starten in wenigen Tagen in die Saison 2012/2013. Während das Bundesliga-Team erst am 1. September zum Auftakt gegen KSV Köllerbach auf die Matte muss, bestreitet die ReginalligaMannschaft ihren ersten Heimkampf bereits am 18. August um 19.30 Uhr im Sportzentrum Merlitzstraße in Adlershof gegen RC Germania Potsdam. Die Gäste nehmen das Startrecht in der 2. Liga nicht wahr und zählen zu den Favoriten in der dritthöchsten Liga Deutschlands. Zu den Erfolgen des Ringervereins aus unserem Bezirk in den letzten Monaten haben auch die Veteranen beigetragen. Mitte Juli erkämpfte sich das Berliner Veteranenteam von SV Luftfahrt Ringen und Siegfried Nordwest Berlin im 600 km entfernten Freising den Mannschaftssieg. Mit dabei war auch Mario Domnowsky (Jg. 49) aus Adlershof, über den

2. Jörg-Heinrich-Cup und traditioneller Erlebnistag beim Adlershofer BC 08
Auch dieses Jahr werden wieder zum Saisonbeginn bzw. am letzten Ferienwochenende die Pokale im E- und D-Jugendbereich ausgespielt. Die E-Jugend hat dazu am 4. August u.a. die Freunde von VSG Altglienicke, Zeuthen/Miersdorf, SSV Köpenick-Oberspree und SV Rangsdorf eingeladen. Am 5. August folgen dann die Mannschaften des D-Jugendbereiches. Geplant ist das Turnier jeweils von 10-14 Uhr. Danach kann man noch die 1. Herrenmannschaft in der Berlin-Liga verfolgen und am Sonntag die Freizeitmannschaft des Vereins. Für das leibliche Wohl sorgt das ABC-Casino mit kalten und heißen Getränken, und ab 12 Uhr wird der Grill angeworfen. Versucht wird, dass Ex-Nationalspieler Jörg Heinrich als Namensgeber des Pokals vor Ort ist. Am 12. August ab 10 Uhr wird die gesamte Jugendabteilung die neue Saison einläuten mit ihrem traditionellen Erlebnistag. Dazu werden Mixed-Turniere der Vereinsmannschaften durchgeführt. Es wird ein buntes Rahmenprogramm geben. Den Abschluss des Tages bildet ein Spiel der A-Juniorenmannschaft. Unsere Jungs und Mädels haben in den zurückliegenden Monaten gute sportliche Leistungen vollbracht. Die B-Jugend ist in die Bezirksliga aufgestiegen. Die CJunioren wurden beste drittplatzierte Mannschaft in der gesamten Bezirksliga. Die „kleinen“ Mannschaften D- bis F-Jugend konnten sich im Mittelfeld platzieren. Die B-Mädchen haben gute Fortschritte gemacht. Wer jetzt Lust bekommen hat bei uns mit zu machen, der kann immer nachmittags auf den Sportplatz am Lohnauer Steig kommen und sich bei einem Trainer melden. Willkommen sind Mädchen und Jungen jeden Alters. Wir freuen uns auch, wenn Trainer(innen) und Betreuer(innen) den Weg zu uns finden. Mehr erfahren über uns kann man unter: www.abc08.de Adlershofer BC 08 Jugendabteilung

wir bereits in den AZ-Ausgaben Nr. 65, 156 und 209 berichteten. Er wurde 2. im Freistil und 3. im Klassischen Stil. Die gleiche Platzierung hatte er bereits bei den German Masters im Mai in seiner Gewichtsklasse bis 97 kg erreicht. Alles Gute für die neue Saison!

19. Internationales Müggelseeschwimmen
Das Ereignis für alle Freiwasserschwimmer im August ist das Internationale Müggelseeschwimmen! Es erlebt am 19. August bereits die 19. Auflage und bietet wieder die Möglichkeit, sich der 3,5 km langen Herausforderung zu stellen. Gestartet wird um 11 Uhr auf dem Vereinsgelände der Seglergemeinschaft am Müggelsee, Müggelschlößchenweg 70. Das Ziel befindet sich wie immer im Strandbad Rahnsdorf. Der Müggelsee wird extra wegen der Veranstaltung für den Binnenschifffahrtsverkehr gesperrt. Jeder Schwimmer, der das Ziel erreicht, kann sich seine persönliche Urkunde ausdrucken lassen. Außerdem gibt es Pokale für die Gesamtsieger und alle Altersklassengewinner sowie Medaillen und Urkunden für die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse. Für die Kleinen (8 bis 11 Jahre) wird ein 400 m Dreieckskurs eingerichtet, der direkt im Strandbad Rahnsdorf startet und endet. Startschuss hierfür ist um 14 Uhr. Weitere Informationen: Geschäftsstelle TiB 1848 e.V. Tel.: 61 10 10 - 0 events@tib1848ev.de www.tib1848ev.de

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Wir gratulieren allen Schulanfängern recht herzlich und wünschen alles Gute, viel Freude und Erfolg beim Lernen !

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Nr. 220

Bezirksbürgermeister zu Gast in der Kinderstadt „FEZitty“
Die Kinderstadt „FEZitty“ im FEZ Berlin wurde am 18. Juli von Bezirksbürgermeister Oliver Igel besucht. Auf dem sechs ha großen Gelände ist alles zu finden, was eine Stadt ausmacht: Angefangen beim Einwohnermeldeamt über das Arbeitsamt bis zur Zeitungsredaktion. Neben einer eigenen Währung hat FEZitty sogar ein eigenes Fernsehstudio, in dem Oliver Igel gleich ein Interview und Tipps an die „kleinen“ Bürgermeister für das politische Leben weitergeben durfte. Zum achten Mal bauten sich die jungen Leute eine eigene Stadt mit eigenem Rathaus, in dem man heiraten kann, und auch eigenen Gesetzen. Und wie in einer richtigen City durfte sich der Bezirksbürgermeister in das Gästebuch eintragen. Bei der Gelegenheit wurde er auch zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Jedes Jahr in den Sommerferien können Kinder von 6 bis 14 Jahren in FEZitty Spaß haben. Bis zum Ferienende am 5.8. steht die Stadt für alle Interessierten noch offen! Informationen zu weiteren Angeboten im FEZ auf Seite 14.

Dampferfahrt und „BerlinArbeit“
Die diesjährige Dampferfahrt der SPD Treptow-Köpenick findet mit dem Bürgermeister und Stadtentwicklungssenator Michael Müller am Freitag, dem 31.8. von 18 bis 21 Uhr statt. Mit dabei sind auch Bezirksbürgermeister Oliver Igel und die Wahlkreisabgeordneten. Es geht in Köpenick los, die Spree abwärts und zurück. Die Teilnahme ist kostenfrei und auf dem Dampfer ist noch Platz. Anmeldung und Information im SPD-Büro unter kreis.treptowkoepenick@spd.de oder Tel.: 65 49 62 04. Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration, ist der Gast des Politischen Frühschoppens der SPD TreptowKöpenick am Sonntag, dem 12. August von 10-12 Uhr im Ratskeller Köpenick (Alt-Köpenick 21). Die Senatorin stellt ihre Arbeit vor, insbesondere das vor kurzem beschlossene Programm „BerlinArbeit“. Darüber hinaus steht die Senatorin für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Moderation: MdA Ellen Haußdörfer. Gabriele Schmitz

Für sichere Schulwege!
In wenigen Tagen ist es wieder soweit: für viele Schulanfänger beginnt ein neuer, aufregender Lebensabschnitt. Da uns das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt, startet das Ordnungsamt TreptowKöpenick auch in diesem Jahr wieder eine entsprechende Kampagne. Alle Grundschulen des Bezirkes haben Plakate und Flyer für die Verteilung an Eltern erhalten. Darüber hinaus wird unser Außendienst insbesondere vor den Grundschulen verstärkt Kontrollen durchführen. Die Berliner Ordnungsämter raten dazu, auf das „Elterntaxi“ zu verzichten und die Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule zu bringen. Wenn es unumgänglich ist, Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, sollten folgende Grundregeln beachtet werden: • Fahren Sie mit angemessener Geschwindigkeit! • Seien Sie besonders aufmerksam! • Halten Sie nur dort, wo es erlaubt ist! • Lassen Sie das Kind immer zur Gehwegseite aussteigen! Auch wenn Sie das Kind mit dem Fahrrad bringen, sollten Sie sich richtig verhalten: • Fahren Sie selbst nicht auf dem Gehweg! • Lassen Sie Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr auf dem Gehweg fahren! • Beim Fahrbahnüberqueren müssen Kinder ihr Fahrrad schieben! • Benutzen Sie immer den Radweg! • Setzen Sie immer einen Fahrradhelm auf! Tragen auch Sie aktiv zur Sicherheit unserer Kinder bei und nehmen Sie besonders vor Schulen und Kindertagesstätten Rücksicht. Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Ordnungsamt

Sprechstunden nur noch an zwei Tagen
Im Bereich Kita-Gutscheinverfahren/Hort einschließlich Hortvertrag und Kindertagespflege des Jugendamts Treptow-Köpenick findet seit dem 6. Juli freitags keine Sprechstunde mehr statt. Sprechstunden sind nur noch Dienstag 9-12 Uhr und Donnerstag 14-18 Uhr.

Ersatzverkehr mit Bussen bis 25. August
Noch bis zum 25. August, Betriebsbeginn, bleibt der Schienenersatzverkehr der Straßenbahnlinien 60 und 61 mit Omnibussen ab Bahnhof-/Lindenstraße bestehen. Dann fahren die Bahnen wieder weiter nach Friedrichshagen, Altes Wasserwerk bzw. Rahnsdorf, Waldschänke.

Offener Brief – Personalabbau hätte fatale Folgen
Die Interessengemeinschaft Treptow-Köpenicker Bürgervereine und -initiativen sieht mit dem Personalabbau im Bezirksamt von über 300 Stellen einen rabiaten Eingriff in das Prinzip der Selbstverwaltung des Bezirks mit Schaden anrichtenden Folgen auf das Verwaltungshandeln im Interesse der Einwohnerschaft. Mit einem offenen Brief hat sich die IG an den Regierenden Bürgermeister und den Präsidenten des Abgeordnetenhauses gewandt. Darin heißt es: „Mit Erstaunen und Sorge hat die Interessengemeinschaft Treptow-Köpenicker Bürgervereine und -initiativen die Vorhaben des Senats zur Kenntnis genommen, das Personal in Bezirksämtern – dabei in unserem

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Bezirk um über 300 Stellen – zu reduzieren. Wegen Versäumnissen und Versagen Berliner Behörden werden Millionen Euro – z.B. Flugplatz, Staatsoper – buchstäblich in den Sand gesetzt. Schuldenlasten werden auf die Bezirke abgeladen. Unverständlich ist für uns Bürgerinnen und Bürger eine Personalbemessung im Wesentlichen nach der Einwohnerzahl. Der zusätzliche Personalaufwand großflächiger Bezirke – etwa in den Bereichen Bildung, Straßenunterhaltung und Grünpflege – bleibt dabei unberücksichtigt. Die Wahrnehmung wichtiger Aufgaben der Daseinsfürsorge und bürgernaher Leistungen sowie viele Beschlüsse des Abgeordnetenhauses, wie

zur „Sozialen Stadt“, zur Sozialraumorientierung als Rahmenstrategie zur sozialen Stadtentwicklung, zum Demografiekonzept für Berlin, zur Lokalen Agenda 21 für Berlin etc., für deren Verwirklichung wir uns engagiert haben, sehen wir als gefährdet an. Die Interessengemeinschaft erwartet von den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses aus Treptow-Köpenick, dass sie sich gegenüber dem Senat für eine Personalplanung des Bezirksamtes einsetzen, die seine Funktionsfähigkeit im Sinne der Beschlusslage der BVV gewährleistet. Wir bitten den Senat von Berlin um eine gründliche nochmalige Prüfung der Vorgaben zum Stellenabbau…“

Herausgeber MEDIEN-BÜRO Adlershof
verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Erscheinungsweise monatlich
        
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