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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2012, H.218/Juni

Monatszeitung

Nr. 218 Juni 2012

0,60 €

Foto: Prochnow

Foto: Holler

❒ Die Feuerwache ist das

❒ Der Benefizlauf des Fördervereins der Anna-Seghers-Schule

bekannteste Gebäude in der Selchowstraße
Seiten 8 und 9

am 17. April erbrachte das stattliche Ergebnis von mehr als 13.700 €, mit denen wichtige Projekte unterstützt werden
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Foto: Ebner

Foto: Willemelis

❒ „Adlershofer Brückenschlag – wo stehen wir?“ war die

❒ Beim Frühjahrsputz in der

Veranstaltung am 10. Mai in der Stefan-Heym-Bibliothek mit Vertretern aus beiden Teilen Adlershofs überschrieben
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Köllnischen Heide galt es viel Unrat zu beseitigen
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Nr. 218

Gesucht – das Adlershofer Supertalent 2012
Das Adlershofer Festkomitee sucht für das Herbstfest am 15. September 2012 Adlershoferinnen und Adlershofer mit außer- und ungewöhnlichen Talenten, die sich damit auf der Bühne einem breitem Publikum vorstellen möchten. Wer sich als Außenseiter mal zum Spitzenreiter präsentieren und ausprobieren will, kann sich beim Verantwortlichen für das Bühnenprogramm mit Name, Alter, Talentbeschreibung, Adresse, Telefon oder/und E-Mail wenn möglich mit Proben seines Könnens oder Hinweisen darauf melden. Zusendungen bitte bis 30. Juni per

Foto: Ebner

Hardy Schmitz erläuterte die Entwicklung des Hochtechnologieparks

Adlershofer Brückenschlag
Informationsveranstaltung in der Stefan-Heym-Bibliothek
„Adlershofer Brückenschlag – wo stehen wir?“ war die Informationsveranstaltung von WISTA MANAGEMENT GMBH, Adlershof Projekt GmbH, Dienstleistungsnetzwerk Adlershof und Adlershofer Festkomitee am 10. Mai in der Stefan-Heym-Bibliothek überschrieben. Gut ein Jahr nach dem letzten Treffen dieser Art konnte WISTA-Geschäftsführer Hardy Schmitz eine stolze Bilanz ziehen: rund 900 Firmen haben ihren Sitz am Standort – 45 mehr als im Vorjahreszeitraum; 15.000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt – eine Steigerung um 5,5%. Und diese Entwicklung will man fortschreiben. Neu anzusiedelnde Firmen und bereits ansässige Unternehmen werden in weitere Gebäude investieren. Anfang 2013 nimmt das Zentrum für Photovoltaik und erneuerbare Energien seine Arbeit auf. Um die Parkplatzsituation nicht weiter zu verschärfen, wird ein Parkhaus gebaut. Auch für die Realisierung des Vorhabens „Wohnen am Campus“ stehen die ersten Investoren bereit, erklärte Beate Glumpf von der Adlershof Projekt GmbH. Ab 2017 rechnet man mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie bis Schöneweide. Der Bau neuer Straßen bzw. Straßenverlängerungen wird in Angriff genommen. Gut verfolgen kann man gegenwärtig wie das „AIR CAMPUS Adlershof“ genannte Gebäude an der Ecke Rudower Chaussee/Am Studio in die Höhe wächst. Auch das Leit- und Orientierungssystem wird weiter ausgebaut. Geplante 12 m hohe Stelen am S-Bahnhof Adlershof sind zur Zeit in der Ausschreibung. Sie könnten ein sichtbarer Mosaikstein für die Bemühungen sein, den Brückenschlag zwischen beiden Teilen Adlershof voran zu bringen. Die Einbeziehung des alten Ortskerns steht auch auf der Agenda des im November 2011 gegründeten Dienstleitungsnetzwerkes Adlershof, betonte dessen Vorsitzender Ulrich Pröve. Über persönliche Kontakt soll das Netzwerk weiter ausgebaut werden. Dazu dient u.a. das „Unternehmerfrühstück“ an jedem 1. und 3. Freitag im Monat. In der Diskussion wurde angeregt, die vielfältigen Veranstaltungen im Entwicklungsgebiet einem noch größeren Interessentenkreis bekannt zu machen. Auch die Schulen sollten durch engeren Kontakt stärker von den Angeboten am Hochtechnologiestandort Adlershof profitieren. L. Ebner

Fax: 67 19 83 82 oder E-Mail: hans.erxleben@gmx.de

Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Vorbereitung des 16. Adlershofer Herbstfestes im Mittelpunkt
Nach der vom Komitee organisierten Informationsveranstaltung mit Mitgliedern des Bezirksamtes (Bürgermeister und Stadträte) war auch die Veranstaltung „Adlershofer Brückenschlag – wo stehen wir“ mit Repräsentanten „der anderen Seite Adlershofs“ in der Stefan-Heym-Bibliothek erfolgreich. Nun konzentriert sich das Komitee auf die mühevolle Vorbereitung des 16. Adlershofer
Termin Ort 2.6., 14.00 Abram-JoffeStraße 15.00 Verklärungskirche
17.00 Rudower Chaussee 5.6., 18.00 Alte Schule

Herbstfestes am 15. September. So werden für das Bühnenprogramm noch Adlershofer(innen) mit künstlerischen Fähigkeiten gesucht, die kostenfrei auftreten wollen (s. oben). Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im Juni und Juli. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung
„Wohnen am Campus heißt Sie willkommen“ Sommerkonzert der Familienmusikschule Rehberg 12. Lange Nacht der Wissenschaften Diskussion zu aktuellen Problemen mit dem Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi (DIE LINKE) Diskussion: „Schulden machen für die Bildung?“ mit dem Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) Gemeindefest der ev. Gemeinde mit Kindermusical Hommage an Jorge Amado zum 100. Geburtstag 51. Köpenicker Sommer (bis 17.6.) Historischer Festumzug Führung: Sommeranfang im grünen Adlershof Ausstellungs-Eröffnung: „Georgia on my mind“ Sommerliches Vogelleben im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal Sommerfest der KGA „Am Adlergestell“ Adlershofer Rock-Nacht 8. Adlershofer Rock-Nacht

7.6., 19.00 Alte Schule

10.6., 15.00 Verklärungskirche 12.6., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 15.6., 15.00 Altstadt Köpenick 16.6., 14.00 Altstadt Köpenick 21.6., 15.00 Marktplatz 28.6., 20.00 Alte Schule

8.7., 9.00 Tram-Haltestelle Karl-Ziegler-Str. 14.7., 15.00 „Blattlaus“ 21.7., 18.00 „Blattlaus“ 28.7., 18.00 „Birkenwäldchen“

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Bürgerplattform Berlin-Südost
Zur Gründungsversammlung der Bürgerplattform Berlin-Südost kamen am 9. Mai rund 450 Teilnehmer in den Theatersaal des FEZ-Berlin. Die neue Plattform kann sich auf die langjährige Erfahrung von „Organizing Schöneweide“ (s. AZ Nr. 206) stützen, die unter dem Motto „Menschen verändern ihren Kiez“ eine erfolgreiche Arbeit geleistet hat. In der Bürgerplattform BerlinSüdost sind gegenwärtig 22 Mitgliedergruppen vereint, darunter die Freie evangelische Gemeinde Adlershof (Schwedenkirche) und „Bürger aus Adlershof“. Die Plattform ist parteipolitisch unabhängig, ideologisch und konfessionell ungebunden sowie unabhängig von staatlichen Geldern. In ihrem Leitbild heißt es: Wir übernehmen „Verantwortung für unser Lebensumfeld“ und investieren „in die Weiterentwicklung unserer Menschen zu starken Akteuren und aktiven Mitgestaltern.“ Ziel ist u.a. „gemeinsam mit Verbündeten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft unsere Lebens- und Arbeitsbedingen sowie die Infrastruktur im Berliner Südosten aktiv zu verbessern.“ Bezirksbürgermeister Oliver Igel bot die politische Unterstützung an, um „ein Stück Stadt zu verbessern“.

Wissenschaft hautnah erleben
In der Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, dem 2. Juni, präsentieren Forscherinnen und Forscher von 17 bis 1 Uhr ihre Fachgebiete, zeigen Experimente und gehen keiner Frage aus dem Weg. Es beteiligen sich 73 wissenschaftliche Einrichtungen aus Berlin und Potsdam, darunter Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen. Organisiert und finanziert wird die Lange Nacht weitgehend von den beteiligten Einrichtungen. Zahlreiche Partner aus der Region geben Unterstützung. Über einige Programmangebote am Standort Adlershof haben wir bereits in unserer Mai-Ausgabe informiert. Wie in früheren Jahren gibt es eine Sonderbuslinie mit 11 Haltepunkten auf einem „Rundkurs“, die am S-Bahnhof beginnt und endet. Zentraler Anlaufpunkt mit Abendkasse, Info-Ständen und Veranstaltungsräumen ist das Erwin Schrödinger-Zentrum (Rudower Chaussee 26). Beim diesjährigen Gewinnspiel ist beginnend am „Forum“ (neben dem Erwin Schrödinger-Zentrum) an drei Stationen die Lösung zu finden. Statt einer Bühnenshow im Freien gibt es im Bunsensaal des WISTA-Hauptgebäudes (Rudower Chaussee 17) Veranstaltungen speziell für Kinder. Ein Abschlussfeuerwerk wird sicher viele der Besucher veranlassen bis zum Ende der Veranstaltungen zu bleiben. Lange-Nacht-Tickets berechtigen zum Eintritt in die Institutionen sowie zur Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich ABC. Tickets sind u.a. an allen Verkaufsstellen und Ticketautomaten der S-Bahn und der BVG erhältlich.

Wenige Tage nach der Gründung standen Treffen von Aktionsteams zu drei Themen auf dem Programm: „Verkehr im Südosten“, „Ansiedlung von Fachärzten“ und „Öffentlicher Raum“. Wer Näheres erfahren oder mitmachen will, kann sich gern mit Agnes-Maria Streich in Verbindung setzen. Tel.: 030-53 00 26 66 oder 0173-290 42 83; E-Mail: streich@organizing-berlin.de; Internet: www.organizing-berlin.de L. Ebner

Foto: Ebner

Stressfrei reden –
bei Vorträgen, Verhandlungen und Vorstellungsgesprächen
Kommunikation ist die Basis des täglichen Erfolgs, das gilt beruflich, wie privat. Gesprochen wird den ganzen Tag, mit der Familie und Freunden, Kollegen, Kunden oder Vorgesetzten. Soll jedoch eine Rede gehalten werden, bekommen viele ein mulmiges Gefühl, das sich bei manchen in Unsicherheit, Schweißhände oder einem zugeschnürtem Hals äußert. Dabei ist es gar nicht so schwer, die eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen. Nervosität und Redeblockaden lassen sich mit einfachen effektiven Methoden abbauen. Es ist nicht mehr notwendig tagelang vor dem Ereignis gestresst zu sein. In einem Tagesseminar mit dem StresslöseSpezialisten Klaus Kampmann können Sie lernen, wie Sie beim Sprechen vor einem Publikum die Emotionen in den Griff bekommen. Im Seminar bekommen Sie Techniken an die Hand, die sofort wirken und Ihnen die Möglichkeit geben, gelassen und stressfrei präsentieren zu können. Sie wirken selbstsicherer, dadurch steigen Ihre Chancen in privaten wie in beruflichen Situationen. Buchen Sie per Email: stressfrei@kampmann-coaching.de Ihren Platz für das Tagesseminar am Samstag, 14.7.2012, in der TÜV-Rheinland Akademie Adlershof, 9.30 bis 17 Uhr, für nur 145 € statt 350 € (Sommerangebot).

„Wohnen am Campus heißt Sie willkommen“
Auf einem 14 Hektar großen Areal nördlich der Rudower Chaussee, zwischen Groß-Berliner Damm und Karl-ZieglerStraße werden in den nächsten Jahren rund 1.000 Wohneinheiten gebaut. (s. auch AZ Nr. 216 und 217). „Mit dem Quartier Wohnen am Campus leistet der Senat einen wichtigen Beitrag, das Wohnungsangebot zu vergrößern“, sagt Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. „In der Wissenschaftsstadt Adlershof entstehen jetzt erstmals Geschosswohnungsbauten. Die Preise und Mieten entsprechen dabei dem ortstypischen Durchschnitt.“ Auf der Familien- und Informationsveranstaltung „Wohnen am Campus heißt Sie willkommen“ haben Interessenten am 2. Juni von 14-17 Uhr (vor der
Langen Nacht der Wissenschaften)

Kampmann Coaching Stresslöse-Spezialist in Köpenick Regattastraße 271A Tel: 030-67890-148 www.kampmann-coaching.de

Gelegenheit, in der Abram-JoffeStraße Näheres zu erfahren.

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Nr. 218

Adlershofer Schulen kooperieren mit Sportvereinen
Informationen aus der 8. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
BVV-Vorsteher Siegfried Stock informierte zu Beginn der 8. Sitzung am 26.4. über ein Treffen aller BVV-Vorsteher beim Präsidenten des Abgeordnetenhauses zu Problemen in Verbindung mit den Finanzhaushalten. Zudem dankte er allen Verordneten, die am Gedenken zum hiesigen Ende des 2. Weltkrieges am 23.4. teilgenommen haben und begrüßte Wolfram Just aus Bohnsdorf (Die LINKE), der für den ausgeschiedenen Michael Schneider in die BVV „nachgerückt“ ist. In der „Bürgerfragestunde“ ging es um die Planung eines Spielplatzes in Niederschöneweide und abermals um die notwendige Schließung des Musikschulstandortes in der Friedrichshagener Straße. Seine regelmäßigen Ausführungen begann Bürgermeister Oliver Igel erneut mit den vielfältigen Problemen zur Haushaltslage des Bezirks. Um dem Schuldenstand von über 5 Mio € abzubauen, sollen im Bezirksamt weitere 305 Stellen eingespart werden, das wären 20% der Mitarbeiter. Bei der willkürlich vom Senat festgesetzten Mitarbeiterzahl wurde aber nicht berücksichtigt, dass in den letzten Jahren im Bezirk bereits 51% der Stellen reduziert wurden und dadurch, dass Treptow-Köpenick ein dünnbesiedelter Flächenbezirk ist, ein erhöhter Arbeitsaufwand in etlichen Abteilungen entsteht. Anschließend informierte er zu einigen Themen, die keinen direkten Bezug zu Adlershof haben, wie dem Haus der Begegnung Wendenschloßstraße, dem Rathaus Friedrichshagen und einer Fluglärmstudie. keine Umwidmung des beliebten Naherholungsbereiches darstellt. Nach der Abstimmung über die Berufung von Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses und der Wahl eines Bürgerdeputierten für den Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Touristik und Immobilien ging es in langen Diskussion um den „vorhabenbezogenen Bebauungsplan XV-19-1 VE“ in Altglienicke, der mit dem Zusatz „Auto Zellmann“ versehen wurde. Nach fast einstündiger Auseinandersetzung wurde die Debatte im Plenum abgebrochen. Mit knapper Mehrheit wurde eine entsprechende Beschlussempfehlung angenommen. Nach fast ebenso langer Diskussion einer „Resolution zum Verzicht auf Flughafenschnellverfahren und Asylgewahrsam auf dem Flughafen BER“ kam es ebenfalls zum Debattenabbruch. Eine knappe Mehrheit (28:25) hatte sich wohl dagegen entschieden, weil aus Berlin offenbar keine juristischen Möglichkeiten einer Einflussnahme bestehen. Da vor Tagungsbeginn eine lange Konsensliste erarbeitet worden war und einige Tagesordnungspunkte zudem zurückgezogen oder vertagt wurden, gab es diesmal schon ein Tagungsende gegen 21 Uhr. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VII/07“ entnehmen wir u.a., dass - 2011 zur Förderung kultureller Projekte und Initiativen aus dem Bereich der dezentralen Kulturarbeit rd. 96.800 € bereitgestellt wurden (nicht in Adlershof). - die Adlershofer Heide-Grundschule Kooperationen mit dem Sportclub Lotos, dem PSV Olympia und dem KSC (Fußballprojekt) sowie die Anna-SeghersGemeinschaftsschule ebenfalls mit dem Sportclub Lotos (Karate) und dem KSV Ajax (Minihandball) haben. - im Bezirk 161 Bürgerarbeitsplätze (am 12.3. waren davon 98 besetzt) und seit März weitere 160 zur Verfügung stehen. - es im Bezirk 12 Möglichkeiten der Fahrradausleihe gibt, zu denen die Adlershofer Fahrradwelt (Dörpfeldstr. 73) gehört. - 2011 im KIEZKLUB Alte Schule zwischen 546 (August) und 1192 (Dezember) Besucher(innen), das sind durchschnittlich 884 im Monat, an Veranstaltungen teilnahmen. - Gehbehinderte die StefanHeym-Bibliothek problemlos nutzen können, für Sehbehinderte Bücher im Großdruck und Hörbücher angeboten werden, die Mitarbeiterinnen aber keine Kenntnisse in Gebärdensprache und Blindenschrift haben. Die nächste BVV-Sitzung (einschl. Bürgerfragestunde) nach der am 24.5. findet am 14.6. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, dass - die Brückenarbeiten auf der Baustelle Adlergestell/Höhe Teltowkanal Ende Mai abgeschlossen werden sollen, - auf dem Adlergestell in Höhe der Otto-Franke-Straße eine BusEndhaltestelle errichtet wird, - die Öffnungszeiten des Kunstgewerbemuseums Schloss Köpenick jahreszeitlich variieren, - eine Erhebung von Gebühren für die Sporthallennutzung durch Kitas rechtens ist, aber nach Umfragen in anderen Bezirken ggf. nicht weiter erhoben wird, - der Bau von „exklusiven Ferienvillen“ am Standort Rübezahl

Bezirklicher Wettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb 2012“
Das Bezirksamt ruft zur Beteiligung am Wettbewerb für den „Familienfreundlichen Betrieb des Bezirkes Treptow-Köpenick 2012“ auf. Der Wettbewerb richtet sich an alle Unternehmen, Freiberufler(innen) mit mindestens drei Arbeitnehmer(innen) sowie an Vereine, Unternehmen und Institutionen, die sich nicht überwiegend durch öffentliche Fördergelder finanzieren und ihren Sitz im Bezirk Treptow-Köpenick haben. Es können auch Arbeitnehmer(innen) ihren Betrieb für die Auszeichnung vorschlagen. Es gibt zwei erste Preise. Der eine ist für Betriebe mit bis zu 20 und der andere für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten. Das Preisgeld beträgt jeweils 500 €. Die Auszeichnung wird am 6. September während des bezirklichen Ausbildungstages verliehen. Die Bewerber(innen) sollen u.a. folgende familienfreundliche Anforderungen aufweisen: - Wertschätzung der Familienarbeit in der Unternehmensführung, - Familienbewusste Arbeitszeiten, - Finanzielle und organisatorische Unterstützung des Betriebes bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, - Personalentwicklung mit Aufstiegsmöglichkeiten für Eltern und Alleinerziehende, - Gestaltung des beruflichen Wiedereinstieges nach familienbedingter Auszeit. Bewerbungsunterlagen können bei der Gleichstellungsbeauftragten angefordert werden. Einsendeschluss ist der 3. August 2012. Anke Armbrust (Alt-Köpenick 21; Zimmer 167; Tel.: 90297-2306; Fax: 90297-2401 und E-Mail: gleichstellung@ba-tk.berlin.de).

Dienststellen des Gesundheitsamtes mit neuer Adresse
Folgende Bereiche des Gesundheitsamtes sind in das Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 16 in Adlershof umgezogen. - Amtsarztbereich
(bisher Südostallee 132)

- Sozialpsychiatrischer Dienst
(bisher Hans-Schmidt-Straße 18 u. Salvador-Allende-Straße 80 b)

- Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen
(bisher Hans-Schmidt-Straße 18)

Die telefonische Erreichbarkeit aller Bereiche ist unverändert.
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030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

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medienbuero.ebner@t-online.de Anzeigenschluss für die Juli-Ausgabe ist der 20. Juni

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Anstoß!
Spätestens am 9. Juni (20.45 Uhr, Deutschland-Portugal auf ARD) stellt sich mir die Frage: Ist es christlich korrekt, für den EMSieg der deutschen Mannschaft zu beten? Die (für Fußballfreunde) beruhigende Antwort: Ja, natürlich, warum denn nicht? Gott weiß doch sowieso, was in unsren Herzen vorgeht; also kann es auch klar und deutlich ausgesprochen werden. Aber wie steht es dann mit der Erhörung? Na klar, bittet, so wird euch gegeben! Nun darf aber angenommen werden, dass ja dann nicht nur auf deutsch gebetet wird. Sondern auch auf portugiesisch, dänisch, holländisch, und trotz aller politischen Verrenktheiten auch auf griechisch und ukrainisch sowie in vielen anderen Sprachen. Und obwohl wir hoffentlich im Ausland beliebt sind, werden diese Gebete überwiegend anderen Mannschaften als unserer den Sieg wünschen. Also noch mal, wie war das mit dem Beten? Am einfachsten wäre folgende Lösung: Die Dreieinigkeit ist mit Sicherheit demokratisch. (Nebenbei bemerkt kann das bei dreien auch nur im Fall einer Stimmenthaltung zum Problem führen.) Daraus ließe sich ableiten, dass Gott einfach die Stimmen zählt. Natürlich müssen dafür Engel als Wahlhelfer ran. Die Mehrheit siegt. Was übrigens auch eine hübsche Motivation wäre, mal wieder so richtig von Herzen zu beten. Aber befriedigend ist das auch nicht. Erstens ließe sich dann durch Umfragen das wahrscheinliche Endergebnis vorher bereits ermitteln. Und zweitens hätten Länder mit weniger Bevölkerung somit kaum eine Chance – was wiederum weder der politischen noch der sportlichen Haltung Gottes entspricht (siehe z.B. 5. Mose 7,7). Um Himmels willen, es ist ein Kreuz mit dem Beten. Aber Moment mal ... Beten, Himmel, Kreuz und Wille (sollte ich vielleicht, in freier Anlehnung an Jesus, so beten: Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so im Stadion?) Ich denke, damit bin ich der Sache wirklich schon etwas näher gekommen. Wobei es ein mögliches Missverständnis zu vermeiden gilt: Wenn die Allwissenheit ohnehin weiß, was ich will, und wenn die mit ihr ewig einige Allmacht ohnehin tut, was sie will, dann ist es mit Gott womöglich wie mit meiner lieben Mutter – da kann man sich auch manche Diskussion von vornherein ersparen. Also auch das Beten überhaupt? Allerdings traue ich Gott genug Sportsgeist zu, um die Spiele nicht zu manipulieren, sondern in unserer ganzen menschlichen Freiheit geschehen zu lassen. Und einfach nur alle möglichen Ausgänge in den Händen zu halten. Ist ja schließlich auch für den Vater bzw. die Mutter im Himmel spannender so. Und der Verzicht aufs Beten würde bedeuten, dass ich darauf verzichte, meinem eigenen Wünschen und Wollen nachzugehen und es dabei mit dem Willen Gottes in Beziehung zu setzen. Was mich wiederum in eben diesem Wünschen und Wollen in tiefere Schichten führt. Dann wäre Beten eher ein Prozess, der mich voran leitet. Und im Grunde genommen würde ich das Beten überhaupt erst lernen – nämlich durch das Beten selbst. Mit anderen Worten: Ich bitte Gott also darum, dass die FußballEuropameisterschaft friedlich und fair abläuft. Dass da in erster Linie wirklich Sport geschieht, nicht Kommerz und Politik. Dass alle Menschen sich daran freuen können, und dass wir Deutschen bei den anderen Völkern einen anständigen und freundlichen – sprich: sportlichen Eindruck hinterlassen werden. Und wie auch immer es dann in Wirklichkeit ausgehen wird: Dass die Vorsehung daraus das Beste für alle Menschen sich entwickeln lassen möge. Denn eins steht ja wohl jetzt schon fest: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Ihr Pfarrer Dirk Matthies

Kirchliche Termine im Juni
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst (am 10.6. um 15 Uhr beim Gemeindefest). Mittwochs findet um 21 Uhr in der Kirche die „Komplet“ (kirchliches Nachtgebet) mit Pfarrer Jacobi statt und donnerstags kann die Kirche von 14-17 Uhr besichtigt oder zur stillen Andacht aufgesucht werden. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 1.6. und 15.6. um 15 Uhr und der offene Gesprächskreis am 20.6. um 18.30 Uhr beim Thema „Warum hatte Christus eigentlich keinen Urlaub?“ zusammen. Der Männerkreis trifft sich dort am 5.6. um 10 Uhr zu einem gemeinsamen Ausflug. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags (außer am 10.6.) um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe. Am 10.6. findet sie in Maria Hilf (Lianenweg 20 in Altglienicke) mit Fronleichnamsprozession und anschließendem Gemeindefest statt. Am 3.6. ist sie mit der Feier zur Hl. Erstkommunion verbunden. Zum Kindersonntag am 17.6. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim. Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags um 10 Uhr in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zu Gottesdiensten ein. Am 3.6. findet dort kein Gottesdienst statt, da die Gemeinde am Zeuthener See einen Taufgottesdienst feiert. Wer mitfahren möchte, melde sich bei Pastor Graf. Die Senioren treffen sich am 20.6. um 14.30 Uhr. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Gemeindefest der evangelischen Gemeinde
Am 10. Juni ist es ab 14 Uhr wieder so weit. Die evangelische Gemeinde Adlershof lädt zum Gemeindefest ein. Es steht wie in jedem Jahr unter einem besonderen Thema. In diesem Jahr ist es die Sonne. Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde, die Sonne ist Energiespender – schließlich schickt sie in 20 Minuten so viel Energie auf die Erde, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Und so zieht sich die Sonne durch den Nachmittag – um 15 Uhr im Gottesdienst ebenso wie um 16 Uhr beim Kindermusical „Himmel und Erde“. Natürlich gibt es auch Kaffee und Kuchen und viele sonnige Aktionen für die großen und kleinen Besucher des Gemeindefestes im Kirchgarten an der Arndtstraße. T.P.

Darwins Zufall - oder: Schuf Gott die Welt?
Zu einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Hattrup (er lehrt Dogmatik an den Universitäten Paderborn und Fribourg) mit anschließender Diskussion laden am 14. Juni um 19.30 Uhr die kath. und ev. Kirchengemeinden Adlershof und Altglienicke ins Gemeindeheim Rosestr. 42 (Zwiebelkirche) ein. Seien Sie gespannt auf ungewohnte Sichtweisen; vielleicht müsste man ja heute Darwin eher unter die Kirchenväter rechnen? Was hat(te) er mit der Theologie zu tun? Welchen negativen Einfluss auf den Glauben er hat(te), ist bekannt: Bis heute meinen eine ganze Reihe von Leuten, er habe mit der Evolutionslehre gezeigt: Nicht Gott, sondern die Natur habe die Tiere, die Pflanzen und den Menschen geschaffen. Das nun war der Darwin des 19. Jahrhunderts. Der Darwin des 21. Jahrhunderts sähe aber ganz anders aus, denn inzwischen ist die Biologie längst nicht mehr mechanisch, sondern eher quantentheoretisch – und damit frei… F. Fröhlich

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Einladungen ins Figurentheater
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park (Puschkinallee 16a) wird am 1. Juni nochmals „Katze Minki findet Freunde“ gezeigt und am 2.6. wieder die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet. Für die etwas Größeren (4+) gibt es vom 3.-6.6. „Kukla und die schöne Wassilissa“. Vom 7.-14.6. folgt „Oh wie schön ist Panama“ bevor vom 16.-24.6. „Der König mit den Ringelsocken“ zu Gast ist. Am 26.6. kann man „Rotkäppchen“ um10 Uhr in deutscher und um 15 Uhr in polnischer Sprache erleben. Vom 27.6. bis 1.7. ist dann „Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte“ zu sehen. Schüler und Erwachsene sind am 1.6. und 22.6. um 18 Uhr zum Märchenabend am Feuer und am 10.6. um 10 Uhr zu einer Märchenwanderung im Treptower Park herzlich eingeladen.

Musikalische Erfolge für Akkordeonisten
Der diesjährige Akkordeon-Musikpreis endete für Schüler(innen) der Joseph-Schmidt-Musikschule sehr erfolgreich. Felix Bartl und Khoa Nguyen qualifizierten sich in der Kategorie Kammermusik (Klavier/Akkordeon) dabei für den Bundeswettbewerb, der im Juni in Bruchsal ausgetragen wird. Einen weiteren Preis erzielte Leonie Wibbels – Akkordeon (26 Punkte, sehr gut). Der Deutsche AkkordeonMusikpreis motiviert seit Jahren jugendliche Akkordeonisten zu besonderen Leistungen. Dabei gehört die Begegnung mit anderen musikbegeisterten Akkordeonisten neben der Bewältigung einer besonderen künstlerischen Leistung zu den Grundmotivationen des Wettbewerbs. Nicht zuletzt seit der Einführung der Kammermusikwettbewerbe will diese Veranstaltung auch Impulse zur weiteren Integration des jungen Instruments Akkordeon in unsere gewachsene und sich ständig verändernde Kulturlandschaft geben. Wir wünschen unseren Vertretern beim Bundeswettbewerb viel Erfolg und drücken ihnen die Daumen! Weitere Informationen: Joseph-Schmidt-Musikschule, Hans-Schmidt-Straße 6/8, Tel.: 90297-4968; Internet: www.joseph-schmidtmusikschule.de Sechs Orte der Köpenicker Altstadt werden am 2. Juni, dem Tag der Stadtkunst, von 15 bis 22 Uhr bereits zum vierten Mal zur Bühne. Um 15 und 18 Uhr beginnt die People-Tour von der Grünstraße zu lebendigen Sehenswürdigkeiten im Kiez, von 16 bis 17 Uhr erklingt auf der Bühne im LichtGarten Klassik zwischen Beeten und Wegen mit dem „Saxofonquadrat“. Livemusik mit der Band „Colinda“ kann am Marktplatz von 17 bis 18.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen genossen werden und von 19 bis 20 Uhr lesen im Schatten-Garten fünf Prominente vor. Höhepunkt des Tages ist wieder die Oper im „Netz“ in der Grünstraße, wenn von 21 bis 22 Uhr Erd- und Mondmenschen in Offenbachs „Die Reise zum Mond“ das Netz bevölkern. Veranstalter sind das Bezirksamt und das Schlossplatztheater. Das Ensemble des Jungen Schlossplatztheaters ist wieder

Foto: Angela Krech

Tag der Stadtkunst am 2. Juni
mit zwei Premieren im Spielplan des Schlossplatztheaters, Alt-Köpenick 31/33, vertreten: Am 6. Juni kommt um 19 Uhr „Im Zeichen der Liebe“ zur Aufführung. 15 Jungen und Mädchen der 7. Klasen der Schule an der Dahme gehen dieser Frage nach. Auch am 7. und 8. Juni ist diese Kooperation mit dem Schlossplatztheater jeweils ab 10 und 12 Uhr zu sehen. Am 11. Juni wird das gemeinsame Projekt mit der Schule an der Wuhlheide vorgestellt. Unter dem Titel „Wo bin ich“ gehen die Teilnehmer mit tänzerischen und filmischen Mitteln auf Ortserkundung in Oberschöneweide. Zum Opernpicknick im Grünen lädt die Junge Oper Berlin vom 11. bis 18. Juni ein. Ab 10 Uhr wird „Zum Teufel – Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ zum mitgebrachten Frühstück serviert. Informationen unter 6516516 oder www.schlossplatztheater.de

Am 15.6. steht für Jugendliche und Erwachsene ab 21 Uhr „Paul und Paula – eine Legende“ auf dem Programm (Foto: Rike Schubert als Paula). Weitere Infos unter 53 69 51 50. W.W.

Happy Linedance Fest in der Kulturküche
Feiern Sie mit beim „Happy Linedance Fest“ am 10. Juni in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33! Von 15 bis 20 Uhr sorgt DJ DET für die Musik und alle, die Lust haben, sich einzureihen, können mitmachen beim Workshop oder auf dem offenen Tanzboden. Im Kabinett werden Filme gezeigt, auf dem CountryBasar kann man seine Ausstattung vervollkommnen und für das leibliche Wohl der Gäste ist bestens gesorgt. Die Ausstellung „Licht & Schatten“ – die Comic-Welten von Hagen Flemming – wird am 15. Juni um 20 Uhr eröffnet (Foto). Seit 2008 erscheint seine Serie „Die Virtonauten von Remory“ beim Holzhof Verlag Dresden, bisher Flemmings umfangreichste Arbeit. Bis zum 9. August kann die Ausstellung besucht werden.

Ausstellung „Free Music Production“
Die Galerie Grünstraße 16 lädt am 14. Juni um 19.30 Uhr zur Eröffnung ihrer Sommer-Jazzausstellung 2012 (15.6-25.7.) ein. Diese widmet sich dem Jazzlabel Free Music Production (FMP). Gezeigt werden Fotos, Plakate und Plattencover aus mehr als 40 Jahren FMP-Geschichte aber auch Originale (Objekte, Zeichnungen, Entwürfe) von Peter Brötzmann, Bill Dixon, Peter Kowald und anderen. Seine Heimat hatte FMP im alten Westberlin, seine Bedeutung für die improvisierte Musik allerdings ist global. Musiker wie Peter Brötzmann, Cecil Taylor oder Alexander von Schlippenbach sind eng mit dem Namen FMP verbunden. Mit Hilfe von Jost Gebers, dem Spiritus Rector von FMP, und dem Jazzinstitut Darmstadt gelingt es der Galerie Grünstraße einmal mehr, einen Raum voller Musik zu gestalten, ohne nur einen Ton zu Gehör zu bringen. Geöffnet: Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr; Tel. 43 20 92 82.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Blutspendeaktion
am 21. Juni von 9-13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143 am 5. Juli von 16-20 Uhr beim DRK Pflege-Service, Dörpfeldstraße 80 zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Beim musikalischen Abend sind am 21. Juni am 19.30 Uhr Isabel Neuenfeldt und Michael Korn mit ihrem Tom-Waits-Sonderprogramm „The Bats in the Belfry“ zu Gast. Mit ihrer eigenen prägnanten Interpretation neuer Songs des außergewöhnlichen amerikanischen Sänger und Schauspielers führen sie ihr Publikum durch die Berliner Sommernacht.

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Sommeranfang im grünen Adlershof
Ortschronist Rudi Hinte lädt am 21. Juni zum Sommeranfang zu einem Rundgang durch unser grünes Adlershof ein. Um 15 Uhr kann man sich mit ihm auf dem Marktplatz treffen, um dann anschließend in die Köllnischen Heide und auf den Waldfriedhof zu spazieren. Zudem ist er für Interessenten an der Heimatgeschichte am 5.6. und 19.6. von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ (Dörpfeldstraße 56) zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden. W.S.

Galerie: Internationale Ausstellung „Georgia on my mind“ ab 28. Juni
Noch bis 9. Juni kann man sich in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) an der Ausstellung „Tiere und ihre Künstler“ erfreuen. Am 28. Juni um 20 Uhr wird die internationale Ausstellung „Georgia on my mind“ anlässlich des 150. Geburtstages des georgischen Malers Niko Pirosmani, der 20jährigen Beziehungen zwischen Georgien und der Bundesrepublik sowie der Gründung einer Deutsch-Georgischen Gesellschaft eröffnet. An ihr sind eine Vielzahl georgischer und deutscher Künstler beteiligt, die an dem Projekt „Begegnung mit Pirosmani“ teilgenommen haben. Geöffnet ist Di, Mi, Do 12-19, Fr 12-17 und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ werden noch bis 25. Juni Aquarelle von Rainer Betz unter dem Titel „ToscanaSehnsucht“ ausgestellt. Vom 28.6. bis 4.8. sind parallel zu der Ausstellung in der Galerie Landschaftsfotografien aus Georgien des Berliner Fotografen Wolfgang Korall zu sehen. Sie können zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) angeschaut werden. Im „KIEZKLUB“ werden im Juni Bilder der Malerin Gabriele Kretschmer unter dem Titel „Natur-Impressionen“ gezeigt. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr W.S. zugänglich

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Einladung zu Tanz, Theater, Musik und Buchlesung
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt vom 1.-3.6. zu Theater, Gitarrenspiel und Flamenco auf die Schlossinsel Köpenick ein. Am 1.6. werden die Theaterstücke „Ein gewisser Don Juan aus Sevilla“ (18 Uhr) und „Die andalusische Hochzeit“ (20 Uhr) gezeigt. Am 2.6. steht „Die andalusische Hochzeit“ nochmals auf dem Programm (17 Uhr) und ab 19 Uhr schließt sich ein andalusisches Fest mit Flamenco und viel Musik an. Am 3.6. wird um 11 Uhr zum Kindertheater „Es war dreimal“ (nach 1001 Nacht) eingeladen. Ab 15 Uhr kann man dem „Gitarrenensemble Saitenspiele“ lauschen und ab 17 Uhr ist „Ein gewisser Don Juan aus Sevilla“ ebenfalls anzutreffen. Am 16.6. ist ab 19.30 Uhr „Die andalusische Hochzeit“ nochmals im Stammhaus Schnellerstr. 81 mitzuerleben. Das Köpenicker Zupforchester bringt am 23.6. ab 16 Uhr neben konzertanter Musik von Barock bis Gegenwart auch folkloristische sowie lateinamerikanische und unterhaltsame Werke zu Gehör.

Theatergruppe sucht Verstärkung
In der Theatergruppe „LebensArt“ im KIEZKLUB haben inzwischen sechs Frauen viel Spaß am Miteinander-ins-Spiel-kommen. Sie entfalten donnerstags von 16.30-18 Uhr ihre Fantasie beim Improvisieren, proben erste Rollen und beginnen mit der Erarbeitung eines eigenen Theaterstückes. Sie würden sich freuen, wenn noch ein paar mehr Spielund Theaterfreudige (Mann oder Frau, ü55) sich ihnen anschließen würden. Nur mal „reinschnuppern“ ist kostenlos. Anmeldung unter 90287-5767 erbeten.

„Himmelfahrt des Alten Fritz“

Beirat für dezentrale Kulturarbeit berufen
Der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Kultur, Bürgerdienste, Ordnungsangelegenheiten, Schule und Sport, Svend Simdorn, hat am 17. April den neuen Beirat für dezentrale Kulturarbeit berufen; ein unabhängiges, ehrenamtliches Gremium mit dem Auftrag, die bezirkliche Kulturpolitik in ihren Förderentscheidungen fachlich zu beraten. Dem Beirat gehören an: Angelika Ludwig (Malerin, Szenografin), Petra Hornung (Kunsthistorikerin), Annette Piayda (Sozialpädagogin), Dr. Johannes Schönherr (Kulturmanager), Lutz Längert (Soziologe) sowie Irina Vogt und Freya Ojeda als Mitglieder des BVV-Ausschusses für Weiterbildung und Kultur. Die Berufung gilt für zwei Jahre. Als Arbeitsgrundlage dienen dem Beirat eine eigene Geschäftsordnung und spezielle Förderkriterien. Weitere Informationen: Fachbereich Kultur Treptow-Köpenick, Dörpfeldstraße 54, Tel. 90297-5720 Doris Thyrolph

Wer „Ganze Kerle“ mit hohen Absätzen, künstlichen Wimpern und Strapsen sehen möchte, hat dazu im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, am 1. Juni ab 19.30 Uhr Gelegenheit. Das Weinberg-Theater bringt am 2. Juni ab 18 Uhr die Komödie von Ephraim Kishon „Es war die Lerche“ auf die Bühne. Die poetische Komödie „Die Himmelfahrt des Alten Fritz“ wird am 10. Juni ab 18 Uhr und am 16. Juni ab 20 Uhr aufgeführt (Foto). Seit über 200 Jahren ver-

Foto: Stadttheater Cöpenick

sucht der Tod vergeblich, den Alten Fritz entweder dem Himmel oder der Hölle zuzustellen. Doch Friedrich gehört zu den Unsterblichen und ist dazu verdammt, in einer Zwischenwelt zu hausen. Der Tod erwirkt eine Revision beim Jüngsten Gericht und nach vielen Maskeraden entscheidet das Publikum: Himmel oder Hölle? Für Freunde des feinen Humors gibt es am 23. Juni ab 20 Uhr „Loriots dramatische Werke“. Telefonische Reservierungen: 65 01 62 34 oder 65 01 62 30.

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Im Rahmen des Kulturcafés für Senioren dienstags ab 14.30 Uhr liest am 12.6. Michael Jungnickel aus seinem neuen Buch „Aufbruch ins Abseits“ und wird am 19.6. zu einem Grillnachmittag eingeladen. Unter dem Titel „Farbenvielfalt“ zeigt der Adlershofer Maler Elmar Langer (langjähriges Mitglied des „Adlershofer Künstlerstübchens“) im Ratz-Fatz Bilder in Acryl und Pastell. Die Präsentation im großen Saal wurde bei der Vernissage sehr positiv aufgenommen und kann bis Anfang August von 10-18 Uhr und zu den Veranstaltungen besichtigt werden. Weitere Infos und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

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Informationen der Freiwilligen Feuerwehr Adlershof
Ende vergangenen Jahres gab die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Adlershof aus persönlichen Gründen ihren Rücktritt bekannt. Wir stellen hier den Anfang des Jahres gewählten Wehrleiter Peter Schreiber und seinen Stellvertreter Andreas Kluge sowie deren Arbeit vor und wollen mit diesem Interview einen kleinen Ausblick auf die kommende sechsjährige Amtszeit geben. Peter Schreiber, 44 Jahre, ist in Berlin geboren und hat drei Kinder. Seit dem Kindergarten wollte er Feuerwehrmann werden und so erlernte er nach einer Ausbildung zum Dachdecker 1989 den Beruf des Feuerwehrmannes. Derzeit arbeitet er als Hauptbrandmeister auf der Feuerwache Lichtenberg. In der Adlershofer Feuerwehr ist er seit 1999 ehrenamtliches Mitglied (Hauptbrandmeister). Der 43-jährige Andreas Kluge ist ebenfalls in Berlin geboren, hat zwei Kinder und arbeitet selbständig als Haus- und Bausanierer. Für die ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Adlershof konnte er 2005 über den Bekanntenkreis gewonnen werden, inzwischen erlangte er den Dienstgrad des Oberbrandmeisters. Wie seht ihr euer neues Amt als Wehrleitung? Für uns ist es eine große Herausforderung, der wir uns zum ersten Mal stellen. Aller Anfang ist schwer, so haben wir neue Verantwortung zu tragen, doch wir sind sicher, dass wir mit unseren Aufgaben wachsen werden. Wie wird sich eure Arbeit von der der alten Wehrführung unterscheiden? An der bisherigen Arbeit gibt es wenig zu verbessern. Eher ist es so, dass wir uns vielen Erwartungen gegenüber sehen und es für uns als „Neulinge“ eine Menge Hürden gibt, die wir erst einmal meistern müssen. Wenn es dann soweit ist wird sich sicherlich auch das eine oder andere ändern. Was heißt es, neben dem ehrenamtlichen Einsatzdienst in einer Freiwilligen Feuerwehr auch noch die Rolle der Wehrführung zu übernehmen? Über welche Fahrzeuge verfügt die Feuerwache? Derzeit besitzen wir für den Einsatzdienst ein Löschhilfeleistungsfahrzeug mit 1.200 l Wasser, ein Tanklöschfahrzeug mit 5.000 l Wasser und einen Schlauchwagen mit 2.000 m Schläuchen. Bei den letzten beiden handelt es sich um Sonderfahrzeuge, die insbesondere zu Großschadensstellen mit schlechter Wasserversorgung alarmiert werden. Für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr steht uns ein mit Schläuchen und Pumpe bestückter Anhänger zur Verfügung. Ziel muss es ein, den Bestand zu erhalten und nach Möglichkeiten zu modernisieren, sowie für die Jugendarbeit langfristig ein zusätzliches Fahrzeug zur Verfügung zu haben. Welche Bedeutung hat die Nachwuchsförderung und welche Rolle spielt die Jugendfeuerwehr? Hätten wir nicht 1994 mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr begonnen, gäbe es unsere Wache wahrscheinlich nicht mehr. Genau die Hälfte unserer Mitglieder hat ihre Wurzeln in der Jugendfeuerwehr. Dies veranschaulicht, welch große Bedeutung unsere Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit hat. Wir haben dabei auch eine soziale Verantwortung gegenüber den Kindern, die mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung belohnt werden. In den letzten Jahren erhielt das historische Wachgebäude eine Fassadensanierung und eine Fassadenmalerei, wann geht es mit der Innengestaltung weiter? Die Zuständigkeit dafür liegt beim Senat. Aufgrund von Haushaltssperren und anderer Prioritätssetzung wird zeitnah keine Verbesserung herbei zu führen sein, so dass wir angefangen haben, unser Wachumfeld in Eigeninitiative zu verschönern. Unterstützen kann man uns mit Sachspenden und Spendengeldern über M.F. unseren Förderverein. Nähere Informationen findet man im Internet unter: www.feuerwehr-adlershof.de www.jugendfeuerwehr-adlershof.de www.foerderverein-fw-adlershof.de

Foto: FFW Adlershof

Wehrleiter Peter Schreiber und sein Stellvertreter Andreas Kluge

Das ist ein zusätzlich hoher Zeitaufwand. Da uns unsere Hauptberufe zeitlich sehr einnehmen ist das nicht immer so einfach. Allerdings nützt uns die Erfahrung, die wir in unseren Berufen gesammelt haben, wie z.B. die Fähigkeit zu organisieren oder zu delegieren. Wir haben derzeit 18 Kameraden, da treffen verschiedene Charaktere aufeinander. Ziel muss sein, die daraus resultierenden unterschiedlichen Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Da ist es gut, wenn man auf Lebenserfahrung zurückgreifen kann. Sicherlich kann man nicht immer jedem gerecht werden und manchmal muss halt einer auch ein wenig zurückstecken, aber wir sind ein tolles Team und gemeinsam sind wir stark. Welche Bedeutung hat die Feuerwache Adlershof für Adlershof und die Nachbarorte, wie groß ist der Ausrückebereich? Grundlegend sind wir für den Ortsteil Adlershof zuständig. Da wir eine Freiwillige Feuerwehr sind und über Funkempfänger alarmiert werden, gibt es im vornherein keine Garantien, dass wir die nötige Personalstärke erreichen, weshalb die Berufsfeuerwehr Treptow bzw. Köpenick parallel alarmiert wird. Sind wir wie in 95% der Fälle in der Lage unser Einsatzfahrzeug zu besetzen, wird der Einsatz der Berufsfeuerwehr meist wieder storniert. Sollte in einem Nachbarort die zuständige

Wache nicht verfügbar sein oder sollte es sich um eine größere Einsatzstelle handeln, rücken wir über unsere Ortsgrenzen hinaus aus. Es besteht keine Rivalität mit Nachbarwachen, vielmehr unterstützt man sich bei der Aus- und Weiterbildung. Im Durchschnitt werden wir ca. einmal pro Tag alarmiert, wobei es sich primär um Rettungsdienste handelt. Ferner sehen wir uns mit unserer langen Geschichte, unserer Nachwuchsarbeit und unserer Teilnahme an sozialen Projekten als festen Bestandteil von Adlershof. Wie zuverlässig ist die Freiwillige Feuerwehr, wie steht es mit der Einsatzbereitschaft? Die Kameraden sind sich ihrer Verantwortung bewusst, stellvertretend sollen Feiertage wie Silvester oder Weihnachten genannt werden, wo Familien und private Interessen zurückstecken müssen. Der Ausgleich erfolgt durch die Integration der Familien in den Wachalltag, denn für viele stellt die Feuerwache ein zweites Zuhause dar. Ein Problem bereitet jedoch die Zunahme der Rettungsdiensteinsätze, bei denen es gelegentlich zu Problemen mit der Personalstärke kommt. Wir arbeiten deshalb darauf hin, einen „First Responder“ zu bekommen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Einsatzfahrzeug (z.B. Opel Corsa), das auch mit verringerter Personalstärke zu Rettungsdiensten ausrücken kann.

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Im Jahr 1889 erhielt die ruhige Verbindungsstraße mit historischem Charakter ihren Namen
Der Selchowstraße verläuft nördlich parallel zur Dörpfeldstraße von der Hackenberg- zur Waldstraße. Als ruhige Verbindungsstraße hat sie durchaus historischen Charakter, den man heute neben der ursprünglichen Grundstücksnumerierung fast nur noch an dem archaischen Kopfsteinpflaster erkennen kann. Louise, die ihm eine Tochter und fünf Söhne gebar. In höherem Der Name auf dem Alter „entfernte sie sich am Straßenschild 10.7.1830 aus Cöpenick und wurde im Zehlendorfer Forst erhängt aufgefunden“. Ein Schock für die Selchowstraße Familie. Bis auf seinen Jüngsten Ludwig, ein Tischlermeister, wurden alle seine Söhne bekannte Viehhändler in Cöpenick, so auch sein Zweitältester Johann FriedDurch das inzwischen 104 Jah- rich. Wie sein Bruder Gottfried in re alte Dienstgebäude unserer Freiwilligen Feuerwehr kennt fast der Cöpenicker Freiheit 6 ansäsjeder Adlershofer die Selchow- sig, heiratet Johann Friedrich straße. Einst zum Teil dem Gelän- 1817 Dorothee Steinicke, Tochter de der Maulbeerbaumplantage des des Cöpenicker Rats-BaumZinsguts Adlershoff zugehörig, schließers. Zwei Söhne und eine taucht die Straße bereits im ersten Tochter gehen aus dieser VerParzellierungsplan des „Bauver- bindung hervor, darunter unser eins Adlershof-Grünau“ von 1875 am 2.11.1829 geborener August. als Helbigstraße auf. Der Gemein- Der umtriebige August Selchow devorstand fand aber für die Eh- versuchte sich anfangs in den verrung des verdienstvollen Zimmer- schiedensten Berufen: Schiffsmeisters Louis Helbig (s. AZ Nr. führer, Handelsmann, Gastwirt. Er 161) 1889 eine Straße am späteren heiratete im November 1854 die Marktplatz, die seinem Wirken aus Werder stammende Auguste besser entsprach und benannte Wilhelmine, kaufte das Haus in am gleichen Tag die ehemalige der Schloßstraße 11 (heute: AltKöpenick 6) und erwarb aus der Helbigstraße zur Selchowstraße. Wer war nun der Namensgeber? Erbschaft seines 1857 verstorbeManche Quellen geben den preu- nen Vaters eine Ziegelei mit Steinßischen Landwirtschaftsminister handel in Friedrichsberg (heute: Werner Ludolph Erdmann von Gegend am Bahnhof Frankfurter Selchow (1806-1884) an. Das ist Allee). Mit dieser im Bauboom sehr unwahrscheinlich, denn der des wirtschaftlichen Aufschwungs bis 1873 tätige Minister hatte dringend benötigten Ziegelei kaum etwas mit Adlershof zu tun. machte er ein Vermögen, das er Mehrere Autoren sind sich jedoch in Grund- und Bodenkäufen u.a. einig, dass die Benennung nach umfangreich in Adlershof anlegt. dem Adlershofer Grundeigen- Er starb 1892. Von seinen vier Söhnen ist für tümer und Cöpenicker Fabrikanten August Selchow (1829-1892) uns besonders der am 9.5.1868 erfolgte. Mit Sicherheit hat er geborene jüngste Sohn Paul von Grundstücke im Bereich der Interesse. Der wurde bereits mit Selchowstraße besessen und 21 Jahren Eigentümer einer Cöpeähnlich wie Hugo Hackenberg nicker Kalkbrennerei und Bauma(s. AZ Nr. 171), mit der Gemeinde einen Grund- und Bodendeal abgeschlossen. Einschlägige Unterlagen existieren jedoch nicht. Die Familiengeschichte des (Carl) August Theodor Selchow kennzeichnet den unwahrscheinlichen Aufstieg der Familie in nur wenigen Generationen. War sein Urgroßvater Michael Selcke noch ein armer Hirte in Telz bei Mittenwalde, begründete sein im Februar 1763 in Telz geborener Großvater Gottfried Selcke (ab 1800: Selchow) schon den Familienaufstieg vom Cöpenicker Hirten 40-50jährig zum Viehhändler und Handelsmann. 1785 heiratete er Das Wohnhaus Paul Selchows in 22jährig in Mittenwalde seine der Hackenbergstraße 13

Die Selchowstraße mit dem Feuerwehr-Depot auf einer alten Postkarte

Grabstätte der Familie Paul Selchow auf dem Evangelischen Stadtkirchenfriedhof Köpenick Illustrationen: Archiv Prochnow; Bauarchiv Bezirksamt

terialienhandlung am Friedrichshagener Wege 4 und wohnte auch dort. 1893 heiratete er die aus Rahnsdorf stammende zwei Jahre ältere Anna Martin. Bereits neun Monate später kam Sohn Egon kränklich zur Welt, zwei Monate später starb er. Als Geldanlage baute Paul 1895 auf seinem Grundstück Hackenbergstraße 13 (Ecke Hoffmannstraße) ein hübsches vieretagiges Wohnhaus mit vielen kleinen Türmchen (Abbruch 5.11.1975). Zur großen Freude vergrößerte im April 1901 Sohn Horst die Familie. Paul Selchow starb am 2.9.1931. Die Fabriken von August Selchow und Sohn Paul erlangten große Bedeutung. Es gab kaum einen Bau, der nicht mit Ziegeln von August und Baumaterial von Paul Selchow beliefert wurde, so z.B. auch für das Rathaus Cöpenick, wobei da schon Augusts ältester Sohn den Betrieb weiterführte. Der wurde aufgrund seiner Verdienste mit dem Titel „Stadt-

ältester“ in Cöpenick ausgezeichnet. Beide Fabriken belieferten sicher 1892-94 auch den Bau des Empfangsgebäudes unseres Bahnhofs. Errichtet wurde das Gebäude von der Straßen- und Eisenbahnbaufirma des Ingenieurs Ernst Selchow Wohlgeboren aus der Cöpenicker Lindenstraße 12. Auch einen Weg zum ersten Gemeinde-Spritzenhaus unserer Feuerwehr in der Selchowstraße pflasterte die Firma. Zufall? Im Wohnhaus Ernst Selchows wohnte nach August Selchows Tod auch dessen Witwe Wilhelmine! Das konnte kein Zufall sein. Bisher war es uns jedoch nicht möglich, das Verwandtschaftsverhältnis Ernst Selchows zu klären. Helmut Prochnow
Der Autor dankt ausdrücklich Herrn Aribert Giesche aus Friedrichshagen für seine Mühe bei der Recherche zur Familiengeschichte der Selchows.

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Veranstaltungen im „KIEZKLUB“
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo -Fr 9 - 17 Uhr) teilten wir im Januar und April die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Außerdem bietet das Juni-Programm: 6.6., 15.00 Uhr: Informationsveranstaltung „Sicher mobil“ (kostenfrei) 13.6., 14.30 Uhr: Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €) 20.6., 17.00 Uhr: Trommeln für die seelische Gesundheit 27.6., 14.30 Uhr: Tanz mit Janev Kyri (Eintritt: 2,50 €) Anmeldungen zu Veranstaltungen sind erwünscht und auch weitere Auskünfte unter 90297-5767 zu erhalten. Am 18.6. ist der KIEZKLUB geschlossen. W.W.

Mit dem Seniorenbus im Juni unterwegs
4.6. Ein Besuch in der Springbach-Mühle lohnt zu jeder Jahreszeit. Die märkische Küche bietet u. a. frischen Fisch oder Wild aus den nahen Wäldern. (Fahrkosten: 23 €) 11.6. Mit dem MS „Moby Dick“ oder der „Havelqueen“ unternehmen wir eine ca. zweistündige Schiffstour. Wir legen in Tegel ab und genießen die Idylle der Havelseen. (Fahrkosten: 15 € + Dampferfahrt: 11 €) 20.6. Marktbummel in Hohenwutzen. (Fahrkosten: 24 €) 25.6. In Bad Saarow beginnt unsere 2-Stunden-Rundfahrt über den Scharmützelsee. (Fahrkosten: 21 € + Dampferfahrt: 10 €, Schwerbehinderte ab 70% und deren Begleitpersonen: frei) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team!

Informationsveranstaltungen zu vielfältigen Themenschwerpunkten
Im Juni sollen im KIEZKLUB „Alte Schule“ eine Reihe von Veranstaltungen angeboten werden. Begonnen wird mit „Sicher mobil“ am 6.6. ab 15 Uhr, in der ältere Verkehrsteilnehmer dabei unterstützt werden sollen, ein Leben lang sicher und verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen. Dazu ist es notwendig, persönliche Verhaltensweisen zu überprüfen und die individuelle Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen. Weitere Veranstaltungen könnten sich den Themenschwerpunkten: - Leistungsfähigkeit und Gesundheit - Gewohnheiten und Ansprüche - Miteinander, Verständigung, Konflikte - Wege planen, Verkehrsmittel wählen - Technik und Ausstattung verschiedener Fahrzeuge - Nutzen von Hilfen widmen. Interessenten melden sich bitte an (90297-5767), da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Bürgeramt in Grünau wird geschlossen
Am 20. Juni 2012 schließt das Bürgeramt IV in Grünau dauerhaft. Für Anliegen stehen weiterhin die Bürgerämter im Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21) und am S-Bhf. Schöneweide (MichaelBrückner-Straße 1) zur Verfügung. Es wird empfohlen, den Terminservice zu nutzen. Amt für Bürgerdienste: 90297-2731.

Gemeinsam Schönes erleben
Im Mittelpunkt vom „Treffpunkt Café“ – einer Initiative der Berliner Krebsgesellschaft – steht nicht die Krankheit, sondern die Freude am Leben. Es ist ein kostenloser Treffpunkt für krebskranke Menschen oder Angehörige aus dem Berliner Raum. Nicht die Krankheit, sondern die Geselligkeit und der gegenseitige Austausch stehen im Vordergrund. Man trifft sich einmal im Monat, um gemeinsam Interessantes und Schönes zu erleben. Die Treffen und Unternehmungen werden gemeinsam festgelegt. Mal sind es gemeinsame Plaudernachmittage, dann Kino- oder Museumsbesuche oder auch der Besuch von informativen Vorträgen. Im Juni wird z.B. mit dem Dampfer die Stadt erkundet und im Juli trifft man sich zu Kaffee und Kuchen. Es kommen viele verschiedene Persönlichkeiten jeden Alters zusammen. Wichtig ist dabei, dass keine Zwänge oder Verpflichtungen entstehen. Sollte sich jemand einmal nicht gut fühlen, so wird er von der Gruppe liebevoll aufgefangen. Ein Lächeln, eine Umarmung oder ein nettes Wort helfen manchmal sehr bei der Bewältigung schwieriger Momente. Kontakt: Tel. 283 24 00, Treffpunkt: Berliner Krebsgesellschaft e.V. im Kaiserin Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, Raum 212.

Zahlreiche Kursangebote im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative
Im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Tel. 631 09 85; Genossenschaftsstr. 70) findet montags 8.30-9.30 Uhr unter Leitung von Yogalehrer Peter Regulin der Kurs Bewegung & Atem statt. Ganzheitliche Körperarbeit mit Bewegungs- und Atem-Elementen aus dem Yoga fördert eine gute Funktion des Körpers im Allgemeinen und des Rückens im Besonderen. Bitte in bequemer Kleidung kommen. (Kosten: 30 € / 10 Termine; Anmeldung ab sofort; Schnuppertermin möglich) Auf dem Motto „Bewusstheit durch Bewegung“ basiert die Körperarbeit nach Moshe Feldenkrais, an der man dienstags 9.30-10.45 Uhr unter Leitung von Feldenkraispädagoge Dr. Dieter Kunze (Tel. 92 37 93 17) teilnehmen kann. Nicht mit Leistungsdruck, sondern mit Neugier und wacher Wahrnehmung schulen wir das Körpergefühl und erschließen neue Spielräume. Der Kurs bietet nach einer Einführung ausgewählte Übungen an. Die Selbsthilfegruppe Migräne und Kopfschmerzen sucht noch Mitglieder, die ebenso darunter leiden. Wir wollen lernen, die Krankheit zu verstehen, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Es werden Informationen vermittelt und Erfahrungen ausgetauscht. Durch Kontakte und Gespräche mit den anderen Betroffenen, kann man seine Selbstsicherheit wiedergewinnen und neuen Lebensmut schöpfen. Termine: 1. und 3. Donnerstag, 18-19.30 Uhr. In Deutschland leiden Millionen Menschen an Tinnitus. Es ist ein Geräusch, das andere nicht wahrnehmen. Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Phänomen und gilt als nicht heilbar. Er kommt aus dem Nichts und es kann Jahre dauern, bis der Betroffene gelernt hat, mit dem Tinnitus zu leben. Ärzte und Therapeuten können ihn nur medizinisch betreuen, doch lernen, mit dem Tinnitus zu leben, das kann nur er selbst. Unsere Tinnitus-Selbsthilfegruppe ist eine Gemeinschaft von Betroffen. Sie arbeitet in der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und dient dem Erfahrungsaustausch, ist offen für Betroffene, zwanglos und verpflichtet zu nichts. Freunde und Partner sind herzlich willkommen. Treffen am 1. Montag des Monats um 19 Uhr. Kontakt: Edgar Wagner (Tel. 76 80 28 82 unverbindlich 10-22 Uhr, E-Mail: EdgarWagner@t-online.de). Azra Tatarevic Selbsthilfezentrum Eigeninitiative

Vortrag „Ernährung bei Krebs“
Die richtige Ernährung ist kein Wundermittel gegen den Krebs, hilft aber, die Voraussetzungen für ein besseres Befinden und mehr Lebensqualität zu schaffen. Bei der Ernährung von Krebspatienten kommt es auf die hinreichende Zufuhr von Energie, Nähr- und Wirkstoffen an. Wie dies im Alltag und trotz der Einschränkungen durch die Krankheit gelingen kann, wird im Vortrag dargelegt. Was soll besprochen werden? - Ursachen für Gewichtsverlust während einer Krebstherapie - Möglichkeiten für den Erhalt eines guten Ernährungszustands - Ernährungsempfehlungen bei therapiebedingten Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit - Vorschläge für einen abwechslungsreichen Speiseplan Referentin: Diätassistentin Brigitte Simmich; Termin: 6. Juni, 16 Uhr; Ort: Berliner Krebsgesellschaft e.V. im Kaiserin Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, Raum 212. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erbeten unter Tel. 283 24 00.

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Zwei Neuerscheinungen zu Anna Seghers in Adlershof
Sie war die berühmteste Einwohnerin von Adlershof und ist zugleich eine weltbekannte Schriftstellerin: Anna Seghers (1900-1983). 1950 war sie, erst vor wenigen Jahren aus dem Exil in Frankreich und Mexiko zurückgekehrt, nach Adlershof gezogen. In der Altheider Straße 21 fand sie eine erste kleine Wohnung. Fünf Jahre später zog sie mit ihrem Mann Laszlo Radvanyi und Tochter Ruth zwei Ecken weiter, in die Volkswohlstraße 81. Nach ihrem Tod wurde diese Straße in AnnaSeghers-Straße umbenannt. Hier befindet sich seit 1985 die AnnaSeghers-Gedenkstätte der Akademie der Künste. Alles in der Wohnung ist im Originalzustand belassen worden. Man kann ihre Möbel der fünfziger Jahre, ihre Reisemitbringsel aus vielen Ländern sehen, vor allem aber die fast 10.000 Bände umfassende Bibliothek. An ihren Büchern hat die Schriftstellerin zeitlebens am meisten gehangen. Seit kurzem gibt es zwei neue Publikationen, die gerade die Adlershofer Schaffensjahre in den Mittelpunkt rücken: Das Buch „Heimkehr in ein kaltes Land. Broschüre „Anna Seghers in Adlershof“ (7,80 €) aus der Berliner Edition A-B-Fischer (Reihe „Menschen und Orte“), Text von Ernst Stöckmann. Beide Publikationen sind reich illustriert und in Blau gehalten, der Lieblingsfarbe von Anna Seghers (man denke an ihre in Mexiko spielende Erzählung „Das wirkliche Blau“, verfilmt mit Henry Hübchen in der Hauptrolle). Neben Porträtfotos der Schriftstellerin beeindrucken in der Broschüre vor allem die Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Fotografin Angelika Fischer. Sie hat die besondere Atmosphäre in der Wohnung mit dem „Holländerofen“ im Wohnzimmer und dem winzig kleinen Balkon eingefangen, auf dem Anna Seghers so gern geschrieben hat. Alle Räume werden dominiert von Büchern, den vielen kleinen Tierfiguren, die vor den endlosen Bücherreihen stehen, und dem Charme der Möbel aus den Fünfzigern, vom Tischler so eingebaut, dass sie wohnlich und funktional für ihre Bewohner sind, zugleich aber jede Ecke für die Bücher genutzt werden. Beide Publikationen kann man in der Anna-Seghers-Gedenkstätte erwerben. Von unvergleichlichem Reiz ist der Umstand, dass hier alles noch so ist wie zu Zeiten der berühmten Bewohnerin. Auch die einfach, aber gemütlich eingerichtete kleine Küche gibt es noch, und sogar die große Palme der Schriftstellerin steht noch heute im Wohnzimmer. Am 1. Juni 1983 ist Anna Seghers gestorben. Ihr Ehrengrab des Landes Berlin befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in der Chausseestraße in Berlin-Mitte. M.M. Anna-Seghers-Gedenkstätte:
Anna-Seghers-Straße 81, Öffnungszeiten: Di und Do 10-16 Uhr

Anna Seghers in Berlin 19471952“ von Monika Melchert, erschienen im Verlag für BerlinBrandenburg (19,95 €), erzählt vom schwierigen Neubeginn in einer durch die Nazizeit fremd gewordenen Heimat. Hier wird auch die Geschichte der Freundschaften von Anna Seghers zu Helene Weigel und Bert Brecht, Steffie Spira, Jeanne und Kurt Stern sowie Berta Waterstradt lebendig. Gerade dazugekommen ist die

Aus Anlass des 100. Geburtstages des brasilianischen Schriftstellers Jorge Amado (19122001), der ein enger Freund von Anna Seghers war, liest am 12. Juni ab 18 Uhr in der AnnaSeghers-Gedenkstätte der Schauspieler Lusako Karonga die schönsten Szenen aus dem Roman „Gabriele wie Zimt und Nelken“. Für die Veranstaltung wird um Voranmeldung gebeten (Tel.: 677 47 25). W.S.

„51. Köpenicker Sommer“
Vom 15. bis 17. Juni lockt der 51. Köpenicker Sommer alle, die sich nach frischer Luft, guter Unterhaltung und kulinarischen Genüssen sehnen. In der Altstadt Köpenick, Luisenhain und auf der Schlossinsel erwartet Jung und Alt ein Potpourri aus Musik und Unterhaltung. Eintritt frei! Besucher aus Nah und Fern sind eingeladen, gemeinsam mit dem M. Nareyka Veranstaltungsmanagement und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick erlebnisreiche Tage zu verbringen. Künstler, Kunsthandwerker und Händler inszenieren ein fröhliches Markttreiben und locken mit so manchen Schätzen und Kuriositäten. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen der traditionelle historische Festumzug am Samstagnachmittag unter dem Motto: „Jeder nach seiner Fasson.“ Wir zeigen unsere Vielfalt. sowie das eindrucksvolle Höhenfeuerwerk am Samstagabend. Doch auch musikalisch erwartet Sie ein „Feuerwerk der Unterhaltung“ – auf vier Bühnen von Country, Rock’n’Roll, Pop, Schlager, Jazz bis hin zu Klassik! Für das leibliche Wohl sorgen Gaumenfreuden von A wie Ananas über S wie Steak bis Z wie Zuckerwatte. Bierspezialitäten, Trendgetränke und so manch edler Tropfen löschen den Durst. Feiern Sie mit – Freitag von 15 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 22.30 Uhr und Sonntag von 10 bis 20 Uhr.

STERNENFISCHER laden ein
Nach dem erfolgreichen Markttreiben im November 2011 findet der 5. Marktplatz Treptow-Köpenick am 22.11.2012 von 17.30 bis 19.30 Uhr in der „freiheit fünfzehn“ statt. Wer als gemeinnützige Einrichtung aus Treptow-Köpenick Hilfsmittel/Logistik/Helfende Hände/ Wissen/Beratung... benötigt oder bereitstellen kann, ist hier genau richtig! Auf dem Marktplatz hat man Gelegenheit, mit den vielen anwesenden Unternehmen „Gute Geschäfte“ zu machen. Um optimal auf diese Veranstaltung vorzubereiten, bieten wir kompakte Informationsveranstaltungen im Freiwilligenzentrum (Müggelheimer Str. 13) an, zu der wir herzlich einladen! Für alle neuen Teilnehmer(innen), d.h. neue Einrichtungen und neue Mitarbeiter(innen), ist diese Informationsveranstaltung verbindlich (Termine: 3.9., 10-12 Uhr, 11.9., 16-18 Uhr oder 11.10., 16-18 Uhr). Die Plätze sind begrenzt. Das Datum der Anmeldung entscheidet (Tel.: 23 36 29 98, Fax: 68 07 41 61). Mehr zum Marktplatz unter www. marktplatz-treptow-koepenick.de. Zudem werden auch für den Treptow-Köpenicker Freiwilligentag am 28.9. Unterstützer gesucht! Gemeinsam aktiv für Treptow-Köpenick! Weitere Informationen unter: www.sternenfischer. org/freiwilligentag, Tel. 24358576 oder E-Mail: anne.bruening@ sternenfischer.org Seien auch Sie dabei! Beste Grüße von den STERNENFISCHERN. Stefanie Beerbaum

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6. Langer Tag der StadtNatur
Zum 6. Langen Tag der StadtNatur wird von Sonnabend, dem 16. Juni, 16 Uhr, bis Sonntag, dem 17. Juni, 18 Uhr, eingeladen. Rund 500 Veranstaltungen an 150 Orten in allen Bezirken Berlins lassen den Besucher Neues erfahren und erleben. 200 Institutionen mit der Stiftung Naturschutz Berlin an der Spitze werden zum Gelingen beitragen. In Treptow kann man z.B. unter dem Titel „Vom Flugfeld zum Landschaftspark“ am Sonntag von 11-13 Uhr an einer Führung teilnehmen (Treffpunkt: Hermann-Dorner Allee/Karl-ZieglerStraße, Eingang zum Landschaftspark/Skaterbahn). „Tomaten bei die Fische“ heißt es in Köpenick am Sonntag bei Führungen zur Stör- und Tomatenzucht (Treffpunkt: Müggelseedamm 307, Museum im Wasserwerk). Von 12-12.45 Uhr ist auch Bezirksbürgermeister Oliver Igel mit dabei. Das 26-Stunden-ErwachsenenTicket kostet 7 € und ist z.B. in allen KAISER’S Filialen zu erhalten. Einzelveranstaltungstickets kosten 4 €. Infos unter 26 39 41 41 und www.langertagderstadtnatur.de.

„Du musst dich bewegen...“
Gertrud Reis feiert im Juni ihren 100. Geburtstag
Die Überschrift „Seit 100 Jahren in Adlershof“ in der vorigen Ausgabe unserer Zeitung hätten wir erneut verwenden können. Gertrud Reis wurde am 23. Juni 1912 auch hier von Mutter Marie Kossack in der Bismarckstraße 74 zur Welt gebracht und sie ist ebenfalls ihrem Geburtsort treu geblieben. Vater Otto kam 1916 nicht aus dem Krieg zurück. Nach der Einschulung in der 2. Gemeindeschule (für Mädchen) besuchte sie ab 1920 die 3. Schule, die erste weltliche Schule Preußens im Schulhaus Radickestraße. Eine nach Schulabschluss begonnene Lehre zur Schneiderin brach sie ab, denn „es war da zu wenig Geld zu verdienen“. Sie nahm eine Tätigkeit als „Diamantenbohrerin bei Vogel in der Sedanstraße“ auf. Dem Betrieb blieb sie bis zur Berentung treu, auch wenn es später der „VEB Kabelwerk Adlershof in der Florian-Geyer-Straße“ war. In der Jugend war sie im Arbeiter-Turn-Verein Adlershof (ATV) sportlich in der GymnastikGruppe aktiv. Sie erinnert sich an den Bau des Sportheims, das als „Holzoper“ in die Adlershofer Geschichte einging, durch die Vereinsmitglieder. Zeitweise hatte später ihre Mutter dort die gastronomische Versorgung übernommen. Ihr erster Mann, ein Metallarbeiter aus Köpenick, kam im Zweiten Weltkrieg ums Leben.

Foto: Staneczek

Sauber! Sauber! Waldputz in der Köllnischen Heide

Foto: Willemelis

Die Sonne lachte und wieder kamen am 21. April viele zum gemeinschaftlichen Aufräumen in der Köllnischen Heide. Die erfolgreiche Munitionsbergung (s. AZ Nr. 205/206/212) hat viel Unrat zu Tage gefördert und ein erhebliches Chaos an Bäumen und Sträuchern hinterlassen. Seit 1945 wurde im Waldgebiet viel Schutt und Müll vergraben. Einige dieser Hinterlassenschaften wurden beim Frühjahrsputz beseitigt, so dass der Kleintransporter der Berliner Forsten wieder randvoll wurde. Der große Anteil an altem Bauschutt konnte verständlicherweise nicht beräumt werden. Zu den Stammgästen (Vereinsmitglieder und die Freiwillige Feuerwehr Adlershof) kamen weitere Mitbürger(innen), so dass insgesamt 45 Personen aktiv waren, um ihrem Kiez einen Frühlingsanstrich zu geben. Sogar ein Ehepaar mit kleinem Sprössling aus

dem „neuen“ Adlershof kam helfen, da in der Kita ein Aufruf zum Frühjahrsputz aus der AZ angeschlagen war. Neben den kleinsten sollten auch größere Kinder für den Wald begeistert werden, damit sie ihn später schützen. Der amtierende Förster fand trotz dringlicher Anfrage keine Zeit, so dass Fragen zu Besonderheiten der Köllnischen Heide nicht beantwortet werden konnten. Die Nachfrage zum Stand des beantragten Schutzstatus „Landschaftsschutzgebiet“ werden die Berliner Forsten nun schriftlich beantworten müssen. Die Aktion war erneut erfolgreich und die angebotene Stärkung wurde gern angenommen. Der Termin für den Herbstputz wird wieder rechtzeitig in der AZ und auf Plakaten bekannt gegeben. Jürgen Bresler Adlershofer Bürgerverein „Cöllnische Heide e.V.“

Später heiratete sie den Maler Franz Reis, den sie schon aus dem Sportverein kannte. Inzwischen lebt sie zwar allein, lässt sich aber nicht unterkriegen. Die 15 Jahre jüngere Schwester Ursula und deren Mann sehen regelmäßig nach ihr und versorgen sie mit dem Notwendigen. Werktags bekommt sie ihr Mittagessen aus der Alten Schule und am Wochenende macht sie sich „was Einfaches wie Bratkartoffeln mit Ei“. Ihr Motto ist „Du musst dich bewegen!“ So kann man sie (wenn man sie zuvor aus der Wohnung abholt) im KIEZKLUB nicht nur freitags beim Kartenspiel, sondern auch schon mal mittwochs beim Tanznachmittag treffen. Gelegentlich wagt sie dann noch ein Tänzchen. Wir wünschen ihr nicht nur eine tolle Jubelfeier in Klub, sondern auch weiterhin viele freudenreiche Tage in ihrem und unserem Adlershof. Wolf Will

Frühsommerliche Erlebnisse
Allein ein Spaziergang durch den Britzer Garten bietet jedem vielfältige Freuden und Erlebnisse. Wer zudem noch etwas dabei lernen möchte, sollte die verschiedenen Angebote nutzen. So stehen am 3.6. die Pflanzen der naturnah gestalteten Uferränder im Blickpunkt (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 8.6. wird zum Mittsommerspaziergang eingeladen (Treff: 18 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee). Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren sind am 9.6. eingeladen, entweder ab 10 Uhr „Erfindungen der Natur“ wie z.B. den Klettverschluß oder ab 13 Uhr welche Tiere und Pflanzen im Wiesenbach leben zu erforschen (Treff: Parkeingang Sangerhauser Weg, Anmeldung: 90277-3000). Am 10.6. können Familien an einem „Baumforschertag“ viele Kenntnisse erwerben (Treff: 10 Uhr, Freilandlabor). Am 27.6. können sie sich zum „Basteln auf der Wiese“ treffen (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor) und am 30.6. mit der Lupe an Pflanzen viele kleine Tiere betrachten (Treff: 14 Uhr, Ökolaube, entgeltfrei). Nicht nur für Familien wird ein vielfältiges Programm zum „Langen Tag der StadtNatur“ (s. links oben) am 16.6. von 18.30 bis 24 Uhr im Britzer Garten und am 17.6. von 11 bis 16.30 Uhr in der „Tempelhofer Freiheit“ (auf dem ehemaligen Flughafen) angeboten. Am 26.6. können Kinder zwischen 6 und 8 Jahren ab 9.30 Uhr am Ferienworkshop „Unter die Steine geschaut“ teilnehmen (Anmeldung: 703 30 20). Tipps zum ökologischen Gärtnern kann man am 2.6. erhalten (Treff: 11 Uhr, Ökolaube; Anmeldung: 90277-3000). Über umweltschonende Rosenpflege wird am 8.6. informiert (Treff: 18 Uhr, VHS Boddinstraße 34, Anmeldung: 90293-2433). Im Ausstellungspavillon ist weiterhin die Fotoausstellung „Moment mal – ein Vogel“ zu sehen (Di-Fr 12-17 Uhr, Sa 12-18 Uhr, So 10-17 Uhr). Weitere Informationen werktags von 9 bis 16 Uhr unter Tel. 703 30 20. W.W.

Baumfällungen in Adlershof
Im Robinienwäldchen im Adlershofer WISTA-Gelände wurden acht Bäume gefällt. Zum Teil handelt es sich um die abgestorbenen Stämmlinge mehrstämmiger Bäume. Die gesunden noch sicheren Stämme bleiben erhalten. Nur in drei Fällen mussten Einzelbäume gefällt werden. Auch diese Bäume (eine Robinie, eine Birke und eine Pappel) sind bereits abgestorben.

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Herzliche
Warmherzig gratulieren wir am 3. Juni Else Jähnke (s. AZ Nr. 194), sie kann ihr 102. Erdenjubiläum begehen. Ebenso herzlich beglückwünschen wir Gertrud Reis, die am 23.6. ihr 100. Lebensjahr vollendet (s. S. 12). Möge beiden Jubilarinnen jeder weitere Tag lebenswert und freudvoll sein! Zu ihrem 98. Tag der Geburt übermitteln wir am 10.6. Johanna Bleß herzliche Glückwünsche. Auf 95 erfüllte Lebensjahre können am 1.6. Margarete Witte, am 13.6. August Jestrimsky und am 30.6. Hildegard Budoch zurückblicken. Gratulationen zum 94. Geburtstag erhält am 13.6. Walter Härtel. Beste Wünsche zum 92. Wiegenfest können wir am 2.6. Ingeburg Kruppe und am 9.6. Käthe Helbig übermitteln. In den Kreis der 90jährigen werden am 6.6. Günter Spließ, am 12.6. Dora Schröder, am 19.6. Margot

Glückwünsche
Runde und am 25.6. Heinz Schmohl aufgenommen. Allen Jubilaren weiterhin viele frohe Stunden! Zum 85. Geburtstag empfangen Arnold Schumann (1.6.), Gertrud Nahlik (13.6.), Ursula Pommerening (14.6.), HansWalter Wittenburg (15.6.), Gerda Bodenstein (19.6.), Erika Giese (23.6.) und Hanni Güldenstein (28.6.) beste Wünsche. Viel Freude weiterhin! Herzliche Glückwünsche zum 80. Tag der Geburt übermitteln wir Lieselotte Herrmann (10.6.), Gerda Höppner (11.6.), Herbert Mittag (14.6.), Paula Behrendt (16.6.), Traute-Lore Jansik und Gerda Kiwus (18.6.), Ingeborg Schuchert (22.6.) sowie Margot Maye (25.6.). Wir gratulieren! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Wir nehmen in Liebe und Dankbarkeit Abschied von unserer lieben Mutter

Barbara Heitkam
* 1.2.1945 † 8.5.2012

die uns nach langer, schwerer Krankheit verlassen hat. Wir sind unendlich traurig. Steffen Heitkam und Katrin Kämmer
Allen Freunden, Bekannten und Verwandten, die gemeinsam mit uns Abschied nahmen, danken wir von Herzen für die tröstende Verbundenheit.

Gustel Jestrimsky
geboren am 13. Juni 1917 95 Jahre ist unser Mitglied hier, man sieht's ihm gar nicht an. Die Sonne soll ihm immer scheinen im Großen soll es wie im Kleinen sehr gut gelingen, was er plant, damit er immer lachen kann.

Unsere Rätselecke
Aus den Silben
Alles Gute zum Geburtstag wünscht der Vorstand des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide e.V.

Spaß ohne Altersgrenzen auf spannenden E-Bike-Touren
Neues Angebot der Touristinfomation in Köpenick
Von Mai bis Oktober lädt die Touristinformation am Schlossplatz Köpenick Interessenten jeden Alters zu entspannten und entspannenden Elektro-Bike-Touren in den Südosten der Hauptstadt und ins Umland ein. Im Verbund der movelo-Partner in Berlin und Brandenburg wird das E-Erlebnis von der Altstadt Köpenick aus möglich. Auszuleihen sind moderne E-Bikes, Type Swiss Flyer, Serie C, deren Bedienung sehr einfach ist. Die Unterstützung durch den elektrischen Hilfsmotor macht sich besonders beim Anfahren, an Steigungen und auf längeren Strecken angenehm bemerkbar. Das E-Bike ist ein ideales und umweltfreundliches Bewegungsmittel für Erkundungstouren, auf denen die schönsten Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten des Berliner Südostens zu genießen sind. Zahlreiche Akkutausch- und Rückgabestationen im angrenzenden Nachbarbundesland machen auch ausgedehnte Touren möglich. Die Mitarbeiter der Köpenicker Touristinformation bieten hilfreiches Kartenmaterial und geben spezielle Tipps für den Radausflug. Die Ausleihgebühr für drei Stunden beträgt 8 €, für den ganzen Tag 20 €. Unter www. tkt-berlin.de/movelo.html kann man das E-Bike auch online reservieren lassen. Für weitere Auskünfte steht das Team der Touristinformation (Alt Köpenick 31-33, Tel. 655 75 50) gern zur Verfügung. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18, Sa 10-16 Uhr.

au - bar - be - ber - blech - blu - brech - büh - de - de - den - der - en - fa - fel - fer - flug - frie - ge - ge - ge - ger - gung - he -kasch - keit - kin - kis - koch - kri - le - lein - lich - lo - mas - me - mei - mel - mir - mo - na - nat - ne -ne - nerz - pfau - pflicht - rest scha - schaft - schau - schlacht - schrift - schrift - sen - sen - sen - sen - sor - stand - stel - sten - ster - ster - stern - stun - tag - tank - ten - ter - ti - tor - tos - tur - un - vor - wand - zimt
sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1) Fest am 1. Juni; 2) Maßnahme gegen kritische Situationen; 3) Championat des Küchenchefs; 4) Baugerät; 5) asiatische Wasserrose; 6) Ramadan; 7) Theater im Freien; 8) Handzettel, Pamphlet; 9) Kraftstoffverkauf, Zapfsäule; 10) Projektionsfläche im Kino; 11) Staat und Landschaft in Indien; 12) Namenszug, Autogramm; 13) Körperschaden; 14) Höhepunkt, Glanzleistung; 15) Trubel im Schlafraum; 16) Überbleibsel, Relikt; 17) kleiner Defekt am Auto; 18) Kuchenbesteck; 19) Schmetterlingsart; 20) gesetzliche Verordnung bei Umzug; 21) Herstellung größerer Stückzahlen; 22) Weihnachtsgebäck; 23) Regencape (umgangsspr.) Die jeweils dritten und siebenten Buchstaben von oben nach unten gelesen, ergeben einen Ausspruch des chinesischen Philosophen Lao-tse. Rätselautor: Wolf Will Auflösung des Rätsels in der Mai-Ausgabe:
1. Notar; 2. Sakko; 3. Fakir; 4. Talmi; 5. Begas; 6. Mensa; 7. Dekor; 8. Spore; 9. Zange; 10. Erker; 11. Lokal; 12. Deich; 13. Tenne; 14. Erben; 15. Belag; 16. Debüt; 17. Segel; 18. Teint.

Nach Hinzufügen eines Buchstabens auf der Mittelsenkrechten findet man die Blattlaus, ein in Adlershof als Symbol einer Gaststätte positiv bewertetes Pflanzenungeziefer.

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Nr. 218

METEUM bietet jungen Forschern spannende und erlebnisreiche Ferien
Forschercamp Mechanik: Rasant in die Zukunft?! „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Mit dieser Aussage hat sich Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1906 gewaltig geirrt. Während wir heutzutage nur noch selten auf Pferden reiten, sind Autos von unseren Straßen nicht mehr wegzudenken. Doch diese Art von Mobilität hat eine negative Seite. Im Forschercamp Mechanik lernt man umweltfreundliche Alternativen kennen. In Teamarbeit werden Wasserund Landfahrzeuge mit alternativen Antrieben und neuen Formen entwickelt. Freizeitaktivitäten wie Sportspiele und Grillen runden das Campangebot ab. Zielgruppe: Kinder zwischen 11 und 13 Jahren, Termin: 5. bis 13. Juli Forschercamp Bionik: Robotik nach dem Vorbild der Natur Die Herausforderung beim Forschercamp Bionik besteht darin, einen Fischflossen-Roboterarm zu entwickeln. Damit das gelingt, verschafft das junge Team des METEUM zunächst einen Überblick über die interdisziplinäre Wissenschaft Bionik. Später kann man sich auf das Fachgebiet der Robotik spezialisieren und die neu erlernten Kenntnisse anwenden, um erste eigene bionische Entwicklungen zu entwerfen und herzustellen – den Fischflossen-Roboterarm. Freizeitaktivitäten wie Kletterwald und Badesee sorgen für eine geeignete Abwechslung und viel Spaß. Zielgruppe: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, Termin: 25. Juni bis 3. Juli

Spaß beim Kinderfest und in FEZitty
Als größtes Kinderfest Berlins wird am 1., 2. und 3. Juni im FEZBerlin der Internationale Kindertag gefeiert. Bei dieser Super-Party sind viele Kinderstars und internationale Gäste auf den Showbühnen zu erleben wie das Musiktheater Rumpelstil mit „In der Badewanne sitzt ein Prinz“, Benjamin Blümchen mit der LiveShow „Törööö im Zoo“. Das rbbFernsehen präsentiert die musikalische Bühnen-Show „Als Pittiplatsch Rotkäppchen sein wollte“. Außerdem laden wie immer zahlreiche Spiel-, Sport-, Bau- und Erlebnisaktionen zum Mitmachen ein. Beim Familienwochenende am 9. und 10. Juni kommen junge Artisten bei Mitmachzirkus und Jonglierconvention 2012 auf ihre Kosten. Nach Herzenslust Bauen und Spielen können die FEZ-Besucher am 16. und 17. Juni. Am 21. Juni öffnet zum Ferienbeginn FEZitty wieder seine Stadttore für junge Leute von 6 bis 14. Sechs Wochen lang wird in der Spielstadt gearbeitet, studiert, Geld verdient und regiert. Das Jobcenter vergibt täglich 750 Arbeits- und Studienplätze in über 100 Berufen. Reservierung: Tel.: 530 71-333, Mail: reservierung@fez-berlin.de

Kosten: jeweils 180 € (inkl. Unterkunft und Vollverpflegung) Ort: METEUM im FEZ-Berlin, Berliner Wuhlheide Übernachtet wird in den Unterkünften der Parkeisenbahn Anmeldung per Mail oder auf dem Postweg (bitte mit kurzem Bewerbungsschreiben). Anmeldung/Informationen: Tel.: 3117038-0; Fax: 3117038-199; E-Mail: info@tjp-ev.de

Benefizlauf der Anna-Seghers-Schule erbrachte stattliches Ergebnis
Den wichtigsten Fakt gleich zu Beginn: 13.707,03 € sind das stattliche Ergebnis des 4. Benefizlaufes vom 17. April. Um diese Summe ranken sich verschiedene kleine Geschichten von vielen engagierten jungen Menschen, die zu Recht stolz auf das Erreichte sein können. Da waren in der ersten Laufstaffel die vielen Kleinen unserer Grundstufe, die von Bezirksstadtrat Svend Simdorn auf die Strecke geschickt wurden, erstaunliche Laufleistungen vollbrachten und sich super um Sponsoren kümmerten. Einige von ihnen wurden von ihren großen Patenschülern, beispielsweise aus dem 10. Jahrgang, begleitet. Es folgten zwei weitere Starterfelder mit unseren größeren Schülern. Jede Laufgruppe hatte effektiv maximal 90 Minuten zur Verfügung und manche ahnten wohl im Vorfeld nicht, wie lange sie durchhalten würden. Umso wichtiger war auch die Tatsache, dass Frau Koch und Frau Giese sich rührend um die Flüssigkeitszufuhr und andere kleine Energieschübe kümmerten. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Firma Giermann, die fast alles, was mit dem leiblichen Wohl zu tun hatte, sponserte. Bedanken möchte sich der Förderverein auch bei allen, die unser Vorhaben unterstützten. Als Erstes bei den Läuferinnen und Läufern, die an diesem Apriltag insgesamt 4.935,5 km zurücklegten. Da wurde im übertragenen Sinn Europa – von Lissabon am Atlantik bis zum südlichen Ural in Russland – durchquert. Streckenrekord! Prima war auch, dass von Beginn an die Polizei vom Abschnitt 66 den äußeren Rahmen mit absicherte. Ja und was wäre ein Benefizlauf ohne die entsprechenden Sponsoren, die ca. die Hälfte der Teilnehmer unterstützten. Nur durch sie konnte letztlich das Anliegen unserer Veranstaltung umgesetzt werden. Da ging es um die lebenswichtige Herzoperation für einen durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geschädigten Jungen. Frau Braun, vom in Köpenick ansässigen Förderkreis für strahlengeschädigte Kinder in Belarus, hat uns mitgeteilt, dass Ivan Nesterov den operativen Eingriff gut überstanden hat. Voller Spannung erwarten wir nun den Brief, der von Ivan an uns unterwegs ist. Unterstützt wird, wie auch durch unsere Schülersprecher mitbeschlossen, die Projektarbeit der „Fünften Hand“. Konkret vor Ort in Adlershof. Günter Prorath als Verantwortlicher hat uns versichert, dass die finanzielle Zuwendung insbesondere für nachvollziehbare Patenschaften verwendet werden soll. Er wird uns darüber berichten. In wenigen Tagen werden wir symbolisch 50% der Gesamtspendensumme an den Förderkreis und die „Fünfte Hand“ übergeben. Die andere Hälfte wird für Projekte an der Anna-Seghers-Schule eingesetzt. Fazit: Rennen um zu helfen ist eine probate Möglichkeit, um unsere jungen Menschen in Bewegung zu setzen – körperlich und sozial engagiert zugleich. Aber einfach ist das für sie trotz alledem nicht. Sehr differenzierte Reaktionen auf das Anliegen des Laufes haben in jedem Fall dazu beigetragen, Erfahrungen zu sammeln. Eine banale Aussage bleibt am Ende definitiv: Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Jörg Holler

Foto: Holler

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Offene Drachenboot-Meisterschaften
„Are You Ready – Attention – Go“ heißt es wieder am 13. Juni ab 8.30 Uhr auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau für die 5. bis 13. Klassen der Schulen aus Berlin und dem Umland. Die Drachenboot-Jugend-Berlin e.V. lädt zu den 7. offenen Drachenboot-Meisterschaften der Berliner Schulen ein. In einem Drachenbootteam finden sich mindestens 16 Paddler (darunter mindestens 8 Schülerinnen) zusammen, folgen dem kraftvollen und dynamischen Schlag der Trommeln und werden am Ufer der Dahme kräftig angefeuert. Die Startgebühr beträgt 5 € pro Person, mindestens jedoch 100 € je Team. Klassen können sich bis zum 4. Juni anmelden. Für eine Verpflegung vor Ort für den kleinen Geldbeutel ist ebenso gesorgt. Anmeldungen und Informationen unter: www.dj-berlin-ev.de oder info@dj-berlin-ev.de bzw. Drachenboot-Jugend-Berlin e.V. c/o Andreas Dürr, Fax 93 93 88 70. Andreas Dürr & Carolin Rösner

21. Vereinssportfest bei Lok Schöneweide
Einladung zum 9. Juni an alle Altersgruppen
Am Sonnabend, dem 9. Juni, findet ab 12 Uhr das 21. Offene Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide auf der Sportanlage am Betriebsbahnhof Schöneweide statt. Eingeladen sind alle Treptow-Köpenicker, die, wenn sie Einzelstarter sind, auch später eintreffen können. Es gibt sportliche Angebote für alle Altersgruppen, also vom Vorschulkind bis zu den Senior(inn)en. Durch die Altersklasseneinteilung ist jede Altersgruppe unter sich. Kernstück des Sportfestes sind das Fußball- und das Volleyball-Turnier. Sieger werden nur in den beiden Turnieren (Pokale), im Kegeln und im Luftgewehrschießen ermittelt. Ansonsten geht es vor allem ums Mitmachen. Das wird mit der Teilnahme an einer Tombola belohnt. Jeder, der seine Startkarte mit der Bestätigung von sechs Aktivitäten eigener Wahl abgeben kann, ist an der Tombola beteiligt, bei der jedes Kind und jeder Jugendliche gewinnt und auch sonst hohe Gewinnchancen bestehen. Für Kinder stehen eine Hüpfburg und Kinderschminken auf dem Programm. In einer Freiluftgaststätte kann man etwas gegen den Hunger tun. Die Ausschreibung kann im Internet nachgelesen werden: www. esvlokschoeneweide.de. Nähere Auskünfte erteilt das Sportbüro des ESV (Tel. 297 27 324, montags von 9-17 Uhr). Das Sportfest findet bei jedem Wetter statt! H. Weiss Pressewart

„Netzklopper“ holten sich den Sieg beim 3. Volleyballturnier
Die „Netzklopper“ (links im Spiel gegen „WISTA“) sind die Gewinner des 3. Adlershofer Mixed-Volleyballturniers. Die Hellersdorfer besiegten am 12. Mai in der Sporthalle Merlitzstraße im Finale der vom Berlin-Brandenburger SC organisierten Veranstaltung das „Mittwochsteam“ aus Adlershof. Den dritten Platz unter den acht Freizeitteams belegte die Vertretung der Firma Solon.

Deutsch-Russische Festtage mit vielen sportlichen Events
Foto: Markus Stegner-volleygate.de

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Turnwettkämpfe „Klein Olympia 2012“
Am 2. Juni tragen die Turnerinnen und Turner des Bezirks ihre traditionellen Turnwettkämpfe „Klein Olympia“ in der Sporthalle Merlitzstraße in Adlershof aus. An Boden, Stufenbarren und Reck wird um Pokale und Medaillen gekämpft. Zuschauer sind zu den Wettkämpfen (9-15.30 Uhr) willkommen. Der Eintritt ist frei. F.D.

Anlässlich der Deutsch-Russischen Festtage vom 8. bis 10. Juni werden Integrationsturniere im Fußball für Mädchen und Jungen und ein PROMI-Turnier organisiert. Darüber hinaus gibt es weitere sportliche Events wie ein internationales Boxturnier, Simultanschach, TT-Show-Kämpfe und einen Judo-Vergleich. Für das Fußball-Turnier am 10. Juni von 11-16 Uhr kann man sich noch bewerben. Infos unter: www.drf-berlin.de Bewerben Siggi Abé: siegfried.abe@ba-tk.berlin.de oder Mobil: 0172-27 68 411

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Erscheinungsweise monatlich

Inh. Detlef Ritthaler • Dörpfeldstr. 13 • 12489 Berlin • Tel. 677 45 38

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Redaktionsschluss für die Ankündigung sportlicher Termine im Juli ist am 15. Juni

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Nr. 218
Foto: Ralf Drescher

Straßenverkehr in Adlershof
Der Adlershofer Zeitung vom Mai entnehme ich drei Informationen, die nicht miteinander harmonieren. Während auf S. 3 Herr W. Leibl (WISTA) unter „Erfolg von Adlershof“ prognostiziert, dass „... in 15 Jahren am Standort fast doppelt so viele Menschen wie heute arbeiten könnten“, wird das Bezirksamt auf S. 2 („Problem Dörpfeldstraße“) zitiert, dass nach Fertigbau des Glienicker Weges die Dörpfeldstraße als Durchgangsverbindung nicht mehr nötig sei und auf S. 16 („Eröffnung des Flughafens...“) bestätigt das Bezirksamt, dass am geplanten Rückbau des Adlergestells durch Einengung und Herabsetzen der Geschwindigkeit festgehalten werden soll. Mehr Wirtschaft wollen wir wohl, mehr Straßenverkehr aber nicht! Mir scheint dies sehr kurzsichtig gedacht. Durch ihn leben wir doch alle! Mein Brot, meine Milch, mein Müll, meine Post, mein Saubermann, meine Polizei, mein Krankentransport - und das plus 15 Prozent. Liebes Bezirksamt, bitte denken Sie um! Setzen Sie sich für vernünftige Verkehrswege ein! Abgesehen davon, dass der Rückbau des Adlergestells einer Köpenickiade gleichkäme, weiß nicht nur der Techniker, dass kein System ohne Reserve auskommt! Kaum eine Berliner Ausfallstraße hat derart wenige Anwohner, die der Lärm

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beeinträchtigt. Und die Verkehrsströme, die durch A113, B 96a, Dörpfeldstraße und Spindlersfelder Straße fließen, sind jeweils andere. Sehen Sie nicht die Staus auf dem Adlergestell in den Hauptverkehrszeiten? Und die auf der Spindlersfelder Straße/Glienicker Weg? Die Kreuzungen sind doch die Engstellen! Wenn der Glienicker Weg vierspurig sein wird, dann verkürzt sich der Stau auf die Hälfte, aber es kommen nicht mehr Fahrzeuge als jetzt über und auf das Adlergestell! Dass jeder Anwohner seine Ruhe haben will, ist sein gutes Recht. Die Ruhe zu erreichen aber bedeutet Friedhof. Wir alle leben davon, dass gearbeitet und gehandelt wird, und das geht nicht geräuschlos. Wenn Adlershof sich entwickelt – umso besser! Aber ohne vernünftige Verkehrswege könnte die Entwicklung bald ins Stocken geraten. Es jedem recht zu machen ist unmöglich – Wirtschaft muss Priorität haben, denn durch sie erst wird alles andere möglich! Freundliche Grüße F. Fröhlich

Verdienstmedaille für eine engagierte Adlershoferin
Im Mai erhielt Doris Pörschke (Jg. 40), die seit 1957 in Adlershof lebt, aus den Händen von Bezirksbürgermeister Oliver Igel die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die ihr vom Bundespräsidenten „in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste“ verliehen wurde. In der Laudatio heißt es: »Geehrt wird Frau Pörschke für ihr beispielgebendes soziales Engagement im Gemeinwesen, insbesondere für ihre ehrenamtliche Arbeit beim Projekt „Mobil im Kiez“ des Jugendwerks Aufbau Ost. Daneben unterstützt sie das seit fünf Jahren bestehende Netzwerk „Leben im Kiez“, das selbstbestimmtes Leben im Alter fördern und ein würdiges Alter trotz Krankheit und Pflege in der eigenen Häuslichkeit unterstützen will. Sie übernimmt die Büro-Organisation, Schulung, Dienstplanung und die Pflege von Kooperationen und ist so die „Seele des Projekts“. Sie betreut und begleitet auch hilfsbedürftige, einsame Mitmenschen und hilft so, deren soziale Teilhabe zu sichern. Mit der Auszeichnung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erfährt das beispielgebende Engagement von Frau Pörschke eine angemessene Wertschätzung und soll für weitere ehrenamtlich Engagierte im Bezirk eine Ermutigung und Bestätigung dafür sein, dass besonderer Einsatz entsprechend Würdigung findet.« W.S.

Diskussion zu gesellschaftlichen Fragen
Verliert DIE LINKE ihren Einfluss auf das gesellschaftliche Geschehen? Gibt es überhaupt noch eine Rentenanpassung? Werden arbeitslose Menschen weiter ins Abseits gedrängt? Über diese und andere Fragen können Sie auf Einladung des Ortsverbandes Adlershof der LINKEN am 5.Juni ab 18 Uhr mit Gregor Gysi im „Bürgersaal“ der Alten Schule (Dörpfeldstraße 54) diskutieren.

Schulden machen für die Bildung?
Zu einer Diskussion des Themas „Schulden machen für die Bildung?“ mit dem Bundestagsabgeordneten Swen Schulz lädt am 7. Juni um 19 Uhr die SPD Treptow-Köpenick in den „Bürgersaal“ im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstraße 54) ein. Moderation: Renate Harant (Mitglied des Abgeordnetenhauses).
Foto: Staneczek

Öffentliche Sprechstunden
Am 5.6. von 13-18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeister Oliver Igel steht vor seinem Urlaub nochmals am 6.6. von 10-11 Uhr im Bürgeramt II (Michael-Brückner-Straße 1) zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere Informationen bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde der stellvertretenden Bürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend findet am 21.6. von 15-17 Uhr in der Hans-SchmidtStraße 18, Raum 212 statt, (Anmeldung unter 90297-6100 erbeten). W.S.

Adlershofer Brunnen: Kein Trinkwasser!
Durch Leser wurden wir darauf hingewiesen, dass am Kugelbrunnen an den Marktpassagen – dessen Wasser nur immer umgewälzt wird – der Hinweis „Kein Trinkwasser“ fehlt, obwohl dort Kinder spielen. Eine Rücksprache mit dem Hausmeister ergab, dass entsprechende Schilder wiederholt im Vorjahr mutwillig gelöst wurden. Inzwischen hat man den dreifachen Hinweis durch „Vorsicht Rutschgefahr!“ ergänzt und bittet die Mitbürger(innen), ebenfalls auf den Erhalt und die Kenntnisnahme der Schilder zu achten. Das Wasser des sporadisch sprudelnden Marktbrunnens und des Elefantenbrunnens auf dem Arndtplatz sollte aus gleichen Gründen nicht getrunken werden. Das Anbringen von Hinweisschildern muss dort aus verschiedenen Gründen unterbleiben. W.S.
        
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