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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2011, H.207/Juli

Monatszeitung

Nr. 207 Juli 2011

0,60 €

Foto: Ebner

Foto: Holler

❒ Das ZDF-Spiel „1, 2 oder 3“ war einer der Höhepunkte

❒ Beim 15. Triathlon der Anna-

des sechsstündigen Bühnenprogramms am 28. Mai zur „11. Langen Nacht der Wissenschaften“ in Adlershof
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Seghers-Schule gingen am 8.6. 79 Aktive an den Start
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Foto: Lindner

❒ In SpieloFEZien kann man in

❒ Die Ausstellung „Lernen – Kennen“ im Kulturzentrum

den Sommerferien großen Spaß bei täglich 100 Spielen haben
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„Alte Schule“ präsentiert Werke von Künstler(inne)n aus Deutschland, Indien, Island und Südafrika
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Nr. 207

Neue Zentren mit viel Platz für Hochtechnologieunternehmen und Automobilanbieter
Das Zentrum für Mikrosysteme und Materialien (ZMM) wurde am 23. Juni in Adlershof feierlich eröffnet. Auf 7.500 m2 Nutzfläche, darunter 1.050 m2 für Reinräume, finden im Gebäude an der MaxPlanck-Straße insgesamt ca. 20 Hochtechnologieunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern Platz. Die ersten Mieter haben bereits das Haus bezogen. Das Vorhaben wurde gefördert aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Nach rund einem Jahr Bauzeit hat das Audi-Zentrum BerlinAdlershof am 9. Juni Richtfest gefeiert. Das über 22.000 m2 große Terminal mit dem Schwerpunkt auf Gebrauchtwagen erstreckt sich direkt an der A113. Im Januar 2012 soll der Betrieb fertiggestellt und im März eröffnet werden. Rund 34 Mio. € fließen in das Großprojekt mit einer Gesamtfläche für über 350 Fahrzeuge. Prunkstück wird der 31 m hohe Highlight-Tower, der Platz für 20 Ausstellungsstücke bietet.

Öffentliche Sprechstunden
Am 9.8. von 13-18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Angaben zu Terminen für individuelle Gespräche von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler lagen uns bis Redaktionsschluss
nicht vor. Nähere Informationen bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 14.7.) oder nach Vereinbarung (90297-4336) im Rathaus Treptow statt.

Neues vom Adlershofer Festkomitee
Bei der Beratung des Komitees am 13.7. berichten die Arbeitsgruppen (AG) über ihre Vorbereitungen für das Herbstfest am 10. September. Auf etliche offene Fragen insbesondere zum Bühnenprogramm gibt es dann hoffentlich Antworten. Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen, die mitarbeiten möchten, sind immer herzlich willkommen. Die Ansprechpartner für die einzelnen AG und ggf. Treffpunkte und -zeiten können in der Galerie
Termin Ort

Nelte – nicht nur ein Straßenname
Anlässlich seines 70. Todestages rufen wir zum Gedenken an den Widerstandskämpfer Otto Nelte auf, der am 4.12.1898 in der Adlershofer Hackenbergstraße geboren wurde (s. auch Seite 12). Am 25. Juli wollen wir um 15 Uhr an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus auf dem ehemaligen kleinen Markt (Dörpfeld-/Ecke Nipkowstraße) einen Blumengruß niederlegen. Martin Schmidt-Bugiel, Ortsvorsitzender Die Linke Hans Erxleben, Vorsitzender Adlershofer Bürgerverein

in der Alten Schule (Tel. 902975717) erfragt werden. Zudem wird über die Beteiligung an dem Fest (4. September ab 10 Uhr) zur erneuten Durchfahrt der Straßenbahn unter dem Bahnhof (s. AZ Nr. 205) zu beraten sein. Nachstehend lesen Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für Juli und August bekannt sind. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung

„Familienfreundlicher Betrieb“
In Zeiten zunehmender Flexibilisierung der Arbeitswelt gewinnt die Ausgestaltung eines familienfreundlichen Betriebsklimas immer mehr an Bedeutung. Alle Betriebe des Bezirks sind eingeladen, sich bis 12. August am Wettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb 2011“ zu beteiligen. Auch Arbeitnehmer(innen) können ihren Betrieb vorschlagen. Um den unterschiedlichen Möglichkeiten der kleinen und größeren Betriebe möglichst gerecht zu werden, gibt es zwei erste Preise, einer für Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten, der andere für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten. Das Preisgeld beträgt jeweils 500 €, zudem gibt es jeweils eine wertvolle Skulptur der Liechtensteiner Künstlerin Evelyne Bermann als Wanderpreis. Die Preise werden von Bürgermeisterin Schöttler am 9. September während des Unternehmerund Ausbildungstages verliehen. Die Unternehmen sollen besondere Leistungen beispielsweise in folgenden Bereichen aufweisen: • Familienfreundliche, flexible Arbeitszeiten; • Unterstützung des Betriebes bei der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen; • Individuelle Berücksichtigung von allein Erziehenden bei der Personalentwicklung; Wettbewerbsunterlagen können bei der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes angefordert werden oder im Internet auf den Seiten der Wirtschaftsförderung herunter geladen werden. Ansprechpartnerin ist Ursula Reimann, AltKöpenick 21, Raum 303, Tel.: 90297-2503; Fax: -2525; E-Mail: Ursula.Reimann@ba-tk.berlin.de

Ausstellungs-Eröffnung: „Lernen – Kennen“ (internationales Kunstprojekt) 3.7., 11.00 Rudower Chaussee Singvögel im Landschaftspark Flugfeld / Magnusstraße Johannisthal 9.7., 18.00 „Birkenwäldchen“ 7. Adlershofer Rock-Nacht 13.7., 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 17.7., 11.30 BESSY Bagels und Physik zum Frühstück 22.7. Treptower Hafen Treptower Festtage (bis 24.7.) 25.7., 15.00 Kleiner Marktplatz Erinnerung an Otto Nelte (70. Todestag) 31.7., 11.30 BESSY Bagels und Physik zum Frühstück 14.8., 11.30 BESSY 26.8., 20.00 Alte Schule 27.8., 10.00 Marktplatz Bagels und Physik zum Frühstück Ausstellungs-Eröffnung: „Vierunddreißig zu Kleist“ „Das grüne Adlershof“ (Rundgang mit Ortschronist Rudi Hinte)

1.7., 20.00 Alte Schule

Wirtschaftsförderung berät kostenlos
Viele Wege führen zur eigenen Firma. Immer wieder werden neue Unternehmen auch nach dem Bezug von Arbeitslosengeld gegründet. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter bieten verschiedene Fördermöglichkeiten an: Gründerzuschuss und Einstiegsgeld, auch Darlehen und Zuschüsse. Wer, was, wie viel, wann, wie lange und warum bekommt sind Fragen, die sich jeder Gründer rechtzeitig stellen und beantworten lassen muss. Die Finanzierung der Geschäftsidee am Start und die Liquidität der ersten Monate sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen guten Beginn. Die Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick, Alt Köpenick 21, gibt immer dienstags von 10 bis 15 Uhr dazu kostenlose Beratung. Eine vorherige Terminabsprache unter 90297-2528 ist erforderlich.

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Lange Nacht der Experimente und Entdeckungen
Hoch hinauf stieg der Ballon, um die Besucher in Adlershof zur „11. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 28. Mai willkommen zu heißen (Bild 1). Hoch hinauf musste auch steigen, wer hautnah miterleben wollte, wie eine komplette Fotovoltaikanlage auf einem Dach installiert wird (Bild 2). Wie ein Solarmodul entsteht und welch hohe Qualitätsmaßstäbe angelegt werden, war während eines Betriebsrundganges bei SOLON zu erfahren. Vor dem Gebäude war zudem ein elektromobiler Fuhrpark aufgebaut, auf dem mit Solarstrom betankte Fahrzeuge zu einer Probefahrt einluden (Bild 3). Alles gut für’s Klima! Sein Wissen über das Klima und dessen Wandel konnte man dann an einem Klimatomaten testen (Bild 4). Dass Wissenschaft viel Spaß und Freude bereitet, haben die zahlreichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen sehr überzeugend demonstriert. Den Kleinsten wurde durch den Kindergarten FRÖBEL Adlershof mit spannenden Experimenten Wissenschaft spielerisch vermittelt (Bild 5). Für die Großen ging es im „Kriminallabor Adlershof“ aber auch um so ernste Dinge wie die Aufklärung eines „Mordes“ anhand von Fingerabdrücken oder der Entschlüsselung von Geheimschrift (Bild 6).

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Wie in den Vorjahren traf auch die Bühnenshow mit dem ZDFSpiel „1, 2 oder 3“ und mit den „Physikanten“ – Deutschlands bekannteste Wissenschafts-Kabarettisten (Bild 7) – wieder auf ein beifallsfreudiges Publikum. Nach rund sechsstündigem Programm, durch das Moderatorin Carla Kniestedt souverän führte und als Gesprächspartner auch Olympiasieger Christian Schenk begrüßen konnte (Bild 8), bildete ein Feuerwerk den krönenden Abschluss (Bild 9). Lutz Ebner

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Fotos: Ebner, Staneczek

Die 12. Lange Nacht der Wissenschaften findet am 9. Juni 2012 statt

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Kommt „Marktplatz Adlershof“ auf’s Bahnhofsschild?
Informationen aus der 51. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Bei Eröffnung der 51. Sitzung am 26.5. dankte BVV-Vorsteher Siegfried Stock allen, die zum erfolgreichen Gelingen des Frühjahrsempfanges auf der Schlossinsel am 20.5. und des Festes für Demokratie am Bahnhof Schöneweide am 21.5. beigetragen haben. Bei der anschließenden „Bürgerfragestunde“ reichte das vorgegebene Zeitlimit nur zur Beantwortung von vier der sechs eingereichten Fragenkomplexe. Das Thema „Nutzung von Schulgebäuden durch Parteien“ führte dabei wie auch bei einem späteren Tagesordnungspunkt zu umfangreichen, konträren Diskussionen. Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler informierte zuerst über den Beschluss des Rates der Bürgermeister, zusätzlich notwendige Finanzmittel zur Erfüllung der anstehenden Aufgaben beim Senat einzufordern. Anschließend berichtete sie aus den Abteilungen des Bezirksamtes u.a., dass - die Abt. Umwelt, Grün erhebliche Vandalismusschäden auf Spielplätzen und Friedhöfen feststellen musste, mit der notwendigen Sanierung der Platanen an der Puschkinallee begonnen hat und für diverse Vorhaben Saisonarbeitskräfte einstellen konnte. - das Bauobjekt auf dem Eckgrundstück Rudower Chaussee / Am Studio (vor dem „Wissenschaftsbusen“) begonnen wird. Ferner würdigte sie eine Reihe von Veranstaltungen der letzten Wochen und dankte allen Beteiligten herzlich. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, dass - der Bauantrag für den Müggelturm inzwischen hinfällig ist, da der Eigentümer fehlende Unterlagen trotz Fristverlängerung nicht eingereicht hat. - im Bezirk nur an den Rathäusern bei der „Earth Hour“ am 26.3. (Samstag) das Licht ausgeschaltet wurde und über Einsparungen keine Informationen vorliegen. - es im Ordnungsamt mehrere Langzeitkranke gibt, die u.a. auf „hohen Erwartungsdruck“ zurückgeführt werden. - zum Schutz vor Schmierereien bei bezirklichen Neubauten ggf. Graffitti-Schutz verwendet und bei bestehenden Gebäuden eine kurzfristige Beseitigung angestrebt wird. - bis Ende Juli 23 Flächen zur Einrichtung der geforderten zwei Hundeauslaufgebiete im Bezirk geprüft werden. freiheit in der Altstadt Köpenick beantwortet wurden, konnte um 21.50 Uhr mit der Beratung neuer Tagesordnungspunkte begonnen werden. Die verbleibenden Minuten reichten gerade noch für die Zustimmung zu zwei Anträgen. Mit ihnen und den vorab im Ältestenrat beratenen Anträgen wurde von der BVV u.a. beschlossen, das Bezirksamt zu ersuchen, - in den Bemühungen für den Erhalt und die Präsentation des Werkes von Fritz Kühn fortzufahren und dafür einzutreten, dass die Grundlagen zur Errichtung eines Museums Fritz Kühn am authentischen Ort seines Wirkens geschaffen werden können. - sich in enger Zusammenarbeit mit der IG Dörpfeldstraße gemeinsam mit der WISTA bei der Deutschen Bahn AG dafür einzusetzen, dass das Bahnhofsschild mit dem Hinweis „Marktplatz Adlershof“ ergänzt wird. - das für Adlershof wichtige Ereignis der ersten Straßenbahndurchfahrt durch die neue Unterführung am S-Bahnhof Adlershof am 4. September z.B. durch kulturelle Aktivitäten und unbürokratische Ausnahmegenehmigungen zu unterstützen. - den Sportentwicklungsplan 2009 möglichst noch in dieser Wahlperiode zu aktualisieren und fortzuschreiben. - Vorsorge zu treffen, dass die Gedenktafeln für die Bürgermeister(innen) sowie Vorsteher(innen) der BVV zu Beginn der VII. Wahlperiode aktualisiert werden können und dabei die Parteizugehörigkeiten sowie Beginn und Ende der Amtszeiten aufgeführt werden. Weiterhin wurde von der BVV dem vom Bezirksamt beschlossenen „Radwegekonzept TreptowKöpenick 2010“ zugestimmt und der Beschluss zur „Entwicklung einheitlicher Leitlinien für die Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements des Bezirksamtes ...“ zur Kenntnis genommen. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/53“ entnehmen wir u.a., dass - mit den Bebauungsplänen 9-42 und 9-52 sichergestellt wurde, dass die künftige Nutzung der Grundstücke im Bereich Adlergestell/Ecke Dörpfeldstraße nur in Übereinstimmung mit den formulierten Planungszielen möglich ist. Damit geht die umfassende Beratung interessierter Investoren einher, die den städtebaulichen Anspruch dieser Eingangssituation für Adlershof verdeutlicht. - gemäß Auskunft der Verkehrslenkung Berlin an den Knoten Rudower Chaussee/Max-BornStraße sowie Rudower Chaussee/Newton- bzw. Gottfried-Leibniz-Straße Lichtsignalanlagen installiert werden, die zeitnah mit der Inbetriebnahme der Straßenbahn in Betrieb gehen sollen. - die Bauplanungsunterlagen für die Mittelpunktbibliothek Treptow in der Alten Feuerwache (Niederschöneweide) fertiggestellt wurden. Baubeginn für Sanierungsarbeiten ist das III. Quartal 2011, für den Neubau April 2012. - der Internetauftritt zu Baumbestand und -pflanzungen unter der Adresse des Grünflächenamtes bei „berlin.de“ fertiggestellt wurde. - durch das Grünflächen- und das Tiefbauamt ein Flyer erstellt wurde, der Möglichkeiten zur Bepflanzung und Einfriedung von Baumscheiben durch die Anwohner aufzeigt und Ansprechpartner für eine entsprechende Genehmigung benennt (Tel. 90297-5964 bzw. -5537). - trotz vielseitigen Engagements für das Bauvorhaben einer Jugendherberge auf dem Gelände des FEZ in der Wuhlheide keine Genehmigungsfähigkeit erreicht werden konnte. - mit der geforderten mehrsprachigen Übersetzung wichtiger Webseiten des Bezirksamtes begonnen wurde. Nach der BVV-Sitzung vom 23.6. findet die letzte dieser Legislaturperiode (einschließlich Bürgerfragestunde) am 25.8. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.
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Zeichnung: Architekt Neuhoff

Dem Mord in einem Wohncontainer an der Köpenicker Straße widmeten sich die letzten beiden von 26 Fragen vor Ablauf des festgesetzten Zeitlimits, für 14 weitere wurde die schriftliche Beantwortung durch das Bezirksamt erbeten. Diverse Nachfragen zu den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. VI/53“ führten dazu, dass erst um 19.47 Uhr mit der Besprechung vertagter Tagesordnungspunkte begonnen wurde. Nach der relativ kurzen Aussprache um die Ablehnung der denkmalgerechten Restaurierung des Flurs vor dem Standesamt im Rathaus Köpenick forderte die kontroverse Diskussion um die Aufhebung des Bezirksamtsbeschlusses, mit dem politischen Parteien die Nutzung von bezirkseigenen Gebäuden (insb. Schulen) untersagt wurde, und die namentliche Abstimmung viel Zeit. Mit 26 gegen 21 Stimmen wurde für die Aufhebung votiert. Nachdem nochmals die Standpunkte zum „Birkenwäldchen“ ausgetauscht wurden und der Antrag, dort ein Hundeauslaufgebiet zu installieren, abgelehnt wurde, die Diskussion zur vorliegenden Beantwortung zum Thema Atomstrom vertagt und die Fragen zur Barriere-

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TAG & NACHT

August-Ausgabe ist der 20. Juli

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Tag des Herrn – Ruhe für Körper und Geist
Es ist nicht unbedingt ein Kompliment, wenn jemand als Sonntagsfahrer betitelt oder gar beschimpft wird. Meist sind das ältere Damen und Herren mit Hut, die gemütlicher und langsamer fahren als diejenigen, die ständig auf der Überholspur unterwegs sind. Sie können einen nerven, wenn man es eilig hat oder sich selbst unter Druck setzt. Sie können einen aber auch darauf aufmerksam machen, wie lebensgefährlich die ständige Hetzjagd auf unseren Straßen ist. Langsamer kommt man doch auch ans Ziel; vielleicht sogar noch etwas ausgeruhter und weniger genervt; vielleicht so, dass man unterwegs auch mehr wahrnehmen und bewundern kann, als wenn man nur in Eile ist. Wenigstens an einem Tag in der Woche darf man sich dem gnadenlosen Gejagt- und Geplagtwerden entziehen und das Tempo selbst bestimmen; sich nicht dem Diktat beugen, es müsse immer alles noch schneller gehen. Nein! Der kommende Sonntag lädt mich ein, neu auf den Geschmack der drei kleinen „l“ zu kommen, nämlich langsamer, leiser und liebevoller mit mir und den anderen umzugehen, damit ich sie und mich nicht überfahre. Der Mensch ist wichtiger als Leistung und Arbeit. Ein Ruhetag in der Woche tut uns gut. Gönnen wir uns diese Ruhepause. Der Mensch braucht solche Zeiten, in denen er neue Kräfte sammeln kann und in denen sein Geist und seine Seele wieder durchatmen können. Und warum sollte nicht ein Teil der Zeit wieder näher zu Gott führen? Pfarrer Sebastian Punayar

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Straße

Kirchliche Termine im Juli
In der Verklärungskirche (Arndtstraße) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst, im Juli mit Pfarrerin Quien (3.7.), Herrn Fredrich (10.7.), Dr. Winks (17.7.), Pfarrer Ziebarth (24.7.) und Pfarrer Dr. Schulze (31.7.). Frauenkreis, Männerkreis, der offene Gemeindekreis und der HausGesprächskreis machen im Juli ebenso Sommerpause, wie die Chöre und der Jugendtreff (CVJM) während der Ferien. Die Verklärungskirche kann aber donnerstags von 14-17 Uhr besichtigt werden. Montags befindet sich zwischen 9 und 12 Uhr Herr Gottschalk im Bereich der Kirche und ist ebenfalls zu Führungen gern bereit. Die Feier der „Komplet“, das Gebet zur Nacht in der Tradition christlicher Klöster, findet weiterhin mittwochs um 21 Uhr in der Kirche statt. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich im Juli und August die Gemeinde nur sonntags um 11 Uhr zur Hl. Messe, nicht auch samstags um 18 Uhr. Die Freie evangelische Gemeinde begeht sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) um 10 Uhr ihren Gottesdienst. Kinder werden altersgerecht betreut, zudem steht ein Krabbelraum mit Live-Übertragung zur Verfügung. Die Senioren kommen am 20.7. um 14.30 Uhr zusammen. In den Sommerferien fallen die Treffen der Pfadfinder und der Teenager aus. Infos zu diversen Hauskreisen und Sonderveranstaltungen unter: www.lebewertvoll.de oder oder Tel. 677 56 65.

HEM-Tankstelle......................................Adlergestell 305 Anna-Seghers-Gedenkstätte....................Anna-Seghers-Straße 81 Gemeindebüro der ev. Kirche ................Arndtstraße 12 Gaststätte „Herrmanns-Eck“ ..................Büchnerweg 30 Lotto/Toto/Zeitungen Neumann ............Dörpfeldstraße 12 PostStelle ................................................Dörpfeldstraße 21 Zeitungskiosk am Markt ........................Dörpfeldstraße / Marktplatz Lotto/Toto/Zeitungen Thranow ..............Dörpfeldstraße 53 „KIEZKLUB Alte Schule“ ....................Dörpfeldstraße 54 Friedhofsgärtnerei ..................................Hackenbergstraße 15 Lange Sicherheitstechnik........................Hackenbergstraße 29 Freie evangelische Gemeinde ................Handjerystraße 29/31 Praxis für Physiotherapie........................Handjerystraße 44 Sport-Gaststätte ABC 08 ........................Lohnauer Steig 1-8 Bahnagentur Schlegel ............................Marktpassagen Jutta’s Nähkästchen ................................Marktpassagen Gaststätte „Blattlaus“..............................Neltestraße 11d Gaststätte „Zum kühlen Grunde“ ..........Radickestraße 15 Betriebsrestaurant (WISTA-Gebäude) ......Rudower Chaussee 17 Schuhmacherei Eichler ..........................Thomas-Müntzer-Straße 6 TabaCCenter Thranow ..........................Wassermannstraße 105 Friseur-Team Schluricke ......................Wassermannstraße 123 Heimatmuseum Treptow ........................Sterndamm 102 (Joh.-thal)

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Wolfhard Staneczek, Otto-Franke-Straße 4, Tel. 677 24 58 Anna-Seghers-Gedenkstätte, Anna-Seghers-Straße 81, Tel. 677 47 25 Öffnungszeiten: Di + Do 10-16 Uhr

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Afrikanisch in der Schlosskirche
Internationale Folkmusik ist das Thema der Konzertreihe „Musik aus aller Welt“. Noch bis Dezember – mit einer Sommerpause im August – wird stets am ersten Sonntag des Monats um 17 Uhr in der Köpenicker Altstadt die Musikkultur eines anderen Landes vorgestellt. Am 3. Juli präsentiert das Ensemble ZEBOLA traditionale Klänge und Bilder aus dem Kongo in der Schlosskirche Köpenick. Der Bandleader Odjadike zählt zu den namhaftesten Künstlern seines Landes und spielt in verschiedenen Formationen in Afrika und Europa. Dass in seiner Heimat die Musik im Alltag der Menschen eine wesentliche Rolle spielt, wird beim Auftritt auf der Schlossinsel Köpenick deutlich gemacht. Von Fruchtbarkeits- und Hochzeitstänzen über musikalische Geburts- und Initiationszeremonien bis zu Shamanenritualen und Totengesängen reicht das eindrucksvolle Repertoire. Tickets gibt es für 12 €, erm. 10 € im Vorverkauf in der Touristinformation Köpenick am Schlossplatz, Alt-Köpenick 31-33, Tel.: 655 75 50, E-Mail: touristinfo@ tkt-berlin.de. An der Abendkasse kosten die Karten 15 €, erm. 12 €. Im Internet findet sich das Programm der Konzertreihe unter www.tkt-berlin.de/alle_welt.html

7. Adlershofer Rock-Nacht
In diesem Jahr findet die 7. Adlershofer Rock-Nacht auf dem ehemaligen Sportplatz „Am Birkenwäldchen“ inmitten unserer Köllnischen Heide bereits am 9. Juli ab 18 Uhr statt. Außer der veranstaltenden Adlershofer Gruppe „Mystery Train“, die mehrfach auch beim Adlershofer Herbstfest die Zuhörer begeisterte, hat die Gruppe „Franki goes to Liverpool“ ihr Erscheinen zugesagt. Gastwirt Werner Finkeisen wird erneut für beste Gastlichkeit sorgen. Das Entgelt zu dem Spektakel bis Mitternacht ist auch mit 6 € sicher ein angemessener Eintrittspreis. W.W.

Nachhaltige Umweltbildung
Das Freilandlabor Kaniswall (FLK), an der südöstlichen Stadtgrenze Berlins im Naturschutzgebiet Gosener Wiesen gelegen, ist eine außerschulische Einrichtung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Land Berlin. Seit 1991 untersteht der Grüne Lernort der Verantwortlichkeit des Bezirks- und Schulamtes von Treptow-Köpenick. Die Arbeit des Freilandlabors zielt auf eine nachhaltige Umweltbildung der jungen Generation vom Kindergartenalter bis zur Abiturstufe. Hier wird Schüler(inne)n eine naturorientierte Ergänzung bzw. praxisnahe Alternative zum schulischen Alltag geboten. Die Angebote werden auch von Studenten, Sportvereinen, Wandergruppen u.a. genutzt. Jährlich zählt das FLK ca. 7.000 Besucher. Im Sinne der Nachhaltigkeit können Schüler hier nicht nur ihre Fachkenntnisse erweitern, sondern die Natur auch ganzheitlich erfahren, um ihre Bedeutung für den Erhalt aller Lebensformen besser zu verstehen und stärker zu achten. Entscheidend für die Arbeit mit den Besuchern ist, dass diese sich die Erscheinungen, Zusammenhänge und Probleme in der Natur durch eigene Aktivitäten erschließen. Die Palette der freilandbiologischen Bildungsangebote wird ständig aktualisiert und ggf. erweitert. Regenerative Energien und Gentechnik sind aktuelle und viel diskutierte Themen. Das FLK verfügt über eine interaktive Ausstellung „Genwelten-Ernährung“. Das Heizungsmuseum bietet neben seinen geschichtlichen Exponaten auch die Möglichkeit, die technischen Abläufe einer Fotovoltaik, der Brennstoffzelle u.Ä. in Experimenten zu beobachten und zu verstehen. Die Einführung in die Pflanzenbestimmung und die Anwendung des neu erworbenen Wissens in den Gosener Wiesen sind ebenfalls Bestandteil unseres Angebotes. Gundula Orzechowski Teamleitung FLK

Ausstellung zum Thema Jazz
„Jürgen Haufe – Jazz-Lines“ ist der Titel einer Ausstellung, die am 7. Juli um 19.30 Uhr in der galerie grünstraße eröffnet wird. Bach, Picasso, Chatwin und Jazz waren feste Größen im Leben von Jürgen Haufe (1949-1999) – als Lieblingsmusiker, -maler, -autor und -musikrichtung. Das künstlerische Repertoire von Jürgen Haufe erstreckt sich auf Grafik, Zeichnung, Malerei und Performance, jedoch in der Hauptsache auf freie grafische und gebrauchsgrafische Arbeiten. Die künstlerischen Techniken der Arbeiten zum Thema Jazz sind vielfältig und basieren weitgehend auf seinen Skizzen, die er in LiveKonzerten anfertigte. Für Musiker und Musikkenner treffen sie Nerv und Charakter des Jazz. Sie stilisieren „bewegende“ Vorgänge des Jazz zu vertrauten Bildern, Improvisation und Spontanität im Ausdruck. Die Ausstellung in der Köpenicker Grünstraße 16 ist bis zum 18.8. Di-Fr 13-19 Uhr und Sa 10-14 Uhr zu besichtigen. collegium artis e.V.

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„Metall – Kunst – Handwerk“
Bis 4. September sind im Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick zeitgenössische Arbeiten von vier international bekannten Berliner Künstlern zu sehen. Sie verbindet ihre Ausbildung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, ihre Vorliebe zur Bearbeitung von Metall sowie eine ausgeprägte Passion zum KunstHandwerk. Die Ausstellungsbesucher erwarten messerscharfe Schneidwerkzeuge von Jürgen Steinau (Jg. 53), vielgesichtige Eisenobjekte von Rüdiger Roehl (Jg. 42), phantasievolle Bronzegüsse von Lutz Holland (Jg. 34) sowie mannigfaltige Schmuckgestaltungen von Olaf Haacke (Jg. 51), die sich im Köpenicker Schloss zu einem faszinierenden Panorama zeitgenössischer Berliner Metallkunst verbinden. Dazu gibt’s musikalische Ausstellungsgespräche: am 17. Juli mit Lutz Holland sowie am 31. Juli mit Rüdiger Roehl, Jürgen Steinau und Olaf Haacke jeweils von 15.30-17 Uhr.

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Gespräche mit dem Ortschronisten
Ortschronist Rudi Hinte ist für Interessenten an der Heimatgeschichte am 5. und 19. Juli von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ in der Alten Schule (Dörpfeldstraße 56) zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./ Fax: 677 04 11 oder E-Mail: R.hinte@web.de vereinbart werden.

Internationales Kunstprojekt ab 1. Juli in der Galerie
In die Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) wird am 1. Juli um 20 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Lernen – Kennen“ eingeladen. Bei dem internationalen Kunstprojekt werden sieben künstlerische Auffassungen und ein Text zu gegenwärtigen Sichtweisen der Beziehungen (oder ihrem Fehlen) zwischen unterschiedlichen Weltansichten und kulturellen Kreisen gezeigt. Die Künstler(innen) aus Deutschland, Indien, Island und Südafrika präsentieren ihre Ansichten durch Spiele, Installationen, Malerei, Fotografie, Töne, Video und Elemente im öffentlichen Raum. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Am 7. Juli wird um 17 Uhr im Rahmen der Ausstellung zu einem „Turban Workshop“ („Wie bedecke ich meinen Schädel?“) eingeladen (bitte Stoffe und Lieblingstücher mitbringen!). Ab 20 Uhr diskutieren Künstler(innen) und Gäste über „Die Wege zum Leben Mit-ein-ander“. Im „Bürgersaal“ können im Juli weiterhin künstlerische Arbeiten aus dem Bestand des im gleichen Hause beheimateten Kunstverleihs Treptow-Köpenick betrachtet werden. Sie sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zu besichtigen. Im „KIEZKLUB“ kann man sich auch im Juli an „Pastellen aus dem Malkurs“ von Jörg Nickel (s. AZ Nr. 205) erfreuen. Die Räume des Kiezklub sind in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

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„Das greuliche Festmahl“ als Sommertheater

JAZZ IN TOWN – Open Air auf dem Rathaushof
Zum 16. Köpenicker Blues & Jazzfestival wird vom 1. Juli bis 4. September auf den historischen Rathaushof eingeladen. Zum Auftakt von „JAZZ IN TOWN“ kann man sich am 1.7. auf Mr. Acker Bilk and His Paramount Jazzband freuen. Am 3.7. bringen Andrej Hermlin & His Swing Dance Orchestra „Classics in Swing“ zu Gehör. Manfred Krug & The Berlin Jazz Orchestra kommen am 9. und 10.7. nach Köpenick. Klaus Doldinger’s Passport Today & Classic ist am 29. und 30.7. zu erleben. Am 31.7. beschließt das Pasadena Roof Orchestra mit „Licensed To Swing“ den Reigen der Auftritte im Juli. Karten gibt es im Ratskeller Köpenick, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www. jazz-in-town.de. Weitere Informationen unter 655 56 52.

Stadttheater Cöpenick reist in die slowenische Partnerstadt Izola
Seit 2002 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen TreptowKöpenick und Izola in Slowenien. In diesem Jahr wird das „Stadttheater Cöpenick“ mit seinem TheaterJugendClub beim Gemeindetag am 10. Juli mit seiner Inszenierung den Heimatbezirk vertreten. Die Wahl fiel nach intensiver Suche auf das Stück „Liebe Jelena Sergejewna“ der russischen Autorin Ljudmila Rasumoswkaja. Frei nach dieser Stückvorgabe wurde in einer Bearbeitung von Regisseur Müller daraus das Psycho-Drama mit dem Titel „Die Erpressung“. Der Grundaspekt in dieser Inszenierung ist zwar die Erpressung, hinter dem psychologischen Spiel der Schüler wird jedoch bald ein grundsätzlicher Konflikt zwischen zwei Lebenshaltungen deutlich. Jelena Sergejewna ist mit einem unbedingten Glauben an den Staat aufgewachsen. Ganz anders die vier Schüler, sie glauben an die Macht des Stärkeren und an die Macht des Geldes. Zwei Generationen prallen aufeinander und ihre gegensätzliche Sicht der Dinge. Die Autorin Ljudmila Rasumoswkaja (geb. 1946) gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen russischen Dramatikern und geriet durch ihre schonungslose Darstellung der sowjetischen Jugend in Konflikt mit der Zensur. Ihr wichtigstes Stück, „Liebe Jelena Sergejewna“ wurde kurz nach der Uraufführung 1982 aus Zensurgründen abgesetzt. Unter Gorbatschow wurde das Verbot von „Liebe Jelena Sergejewna“ 1987 wieder aufgehoben. Sofort wurde dieses Stück zu einem Welterfolg und 1988 verfilmt. Vor der Slowenien-Reise war im Juni Premiere im „Stadttheater Cöpenick“. Doris Thyrolph

Foto: Angela Krech

Als Sommertheater präsentiert die JUNGE OPER BERLIN am 18. August ab 20.30 Uhr „Das greuliche Festmahl“ von Jacques Offenbach. In einer lauen Sommernacht können Sie dieses sommerliche Spektakel um harte Männer, ein süßes Südsee-Girl und einen mysteriösen Fremden als open air im LICHT-GARTEN, Altstadt Köpenick, Alter Markt 6, erleben, bei schlechtem Wetter im Schlossplatztheater. Weitere Termine im August: 19., 20., 25. und 26. 8., 20.30 Uhr, 21. und 28.8., 18 Uhr Kartenbestellungen sind ab sofort unter Tel. 651 651 6 und per Mail info@schlossplatztheater.de möglich.

Schlagermelodien der 20er und 30er Jahre
Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstraße 81) kann man während der Sommerpause im Juli und August dienstags ab 14.30 Uhr das Kulturcafé besuchen. Das Programm ist im RatzFatz erhältlich. Schon jetzt ist bekannt, dass beim Grillnachmittag am 5.7. der Akkordeonist Waldemar Lewin Schlagermelodien der 20er und 30er Jahre zu Gehör bringt (Eintritt 2 €). Weitere Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.S.

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Nr. 207

Auf nach SpieloFEZien!
Für Ferienkinder heißt es vom 2. Juli bis zum 14. August im FEZ-Berlin „Mit Pippi, Kalle, Michel & Co. – Auf nach SpieloFEZien“. Sie können gemeinsam mit Freunden, Eltern und Großeltern in der Villa Kunterbunt, im Astrid-Lindgren-Erlebnisland, im Taka-Tuka-Land, in Lönneberga und im Räuberwald spielen, erfinden und bauen. Mit Pippi wird es nie langweilig, denn ihr fallen tausend Dinge ein, in der Villa Kunterbunt den Tag zu verbringen, wie das Spiel „Den Boden nicht berühren“, verkleiden, den Garten schmücken, Party feiern, Zirkus spielen, Fragen und Antworten finden und und und. Pippis Vater Efraim lebt auf der Insel Taka-Tuka. Er wird mit seinen Gästen nach Perlen tauchen, fischen, trommeln, Limbo und Hula tanzen. In Lönneberga ist Michel zu Hause. Wer hierher kommt, erfährt vom einfachen Leben. Die Kinder backen Brot im Lehmofen, nehmen am lustigen Waschtag teil, ernten Honig, lernen schwedische Vokabeln, tanzen unterm Mittsommerbaum, wetteifern beim Schubkarrenrennen oder Stiefelweitwurf. Die Mutigen trauen sich in den Räuberwald zur Räubertocher Ronja, spielen mit Trollen, üben sich in Kraftspielen, Anschleichen und Täuschen. Die Burg wird verschönert, ein Kräutergarten angelegt, aber auch Küchenarbeiten müssen erledigt werden. Insgesamt warten täglich 100 Spiele auf die Kids. Ganz Spieleifrige können sogar in den Besitz eines Goldtalers aus Pippis Schatztruhe gelangen. Mittwochs ist großer Markttag, an dem zuvor Gebasteltetes oder nicht mehr benötigtes Spielzeug getauscht werden kann. Dienstags und donnerstags zeigt das Kino im FEZ um 11.30 und 14 Uhr besondere Kinderfilme. SpieloFEZien ist Di-Fr von 11-18 Uhr, Sa + So 12-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 €, für Familien 10 €.

„Ein Tag am Flughafen“
Wer seinen Kindern zeigen möchte, wie ein Flughafen funktioniert und ein neuer Flughafen gebaut wird, hat in den Sommerferien wieder die Gelegenheit dazu. Kinder können mit ihren Eltern, Großeltern, Freunden oder Gästen einen ganzen Tag lang den Mitarbeitern am Flughafen über die Schultern schauen. Auch Einzelpersonen und Ferienbetreuungseinrichtungen sind herzlich eingeladen. Besonderes Highlight in diesem Jahr: der Besuch des Infotowers mit Blick über die Baustelle. Der Tag am Flughafen beginnt um 9 Uhr in der airportworld gegenüber dem S-Bahnhof Schönefeld und endet um 15 Uhr wieder dort. Die Kinder und ihre Begleiter lernen bei einer Flughafenrundfahrt das Gelände kennen. Außerdem werden sie die Flughafenfeuerwehr, die LufthansaWartungshalle, die Bundespolizei und das Terminal besuchen. Für Frühstück, Mittagessen und Getränke ist bestens gesorgt. Der Abschied wird mit einer Tüte Eis versüßt. Nach dem Programm kann man bis 18 Uhr die Ausstellung in der airportworld zum Flughafen Berlin Brandenburg besichtigen. Die Ferienaktion findet vom 4.7. bis 12.8. immer wochentags statt und muss vorher gebucht werden. „Ein Tag am Flughafen“ kostet 19 € pro Person. Anmeldung unter Telefon 6091-2257 (Mo - Fr 10 - 15 Uhr).

Der „Grimau-Club“, Waldstraße 7, ist in den ersten Ferienwochen täglich von 14-18 Uhr geöffnet. (Vom 25.7.- 12.8. ist Schließzeit). Spezielle Angebote sind im Club zu erfragen, Tel. 677 45 27.

„Grashüpfer“: Puppenspiel und Märchenabend am Feuer
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park ist vom 1.-3.7. „Die Tänzerin und der Zinnsoldat“ nach H. C. Andersen zu sehen. Vom 6.-10.7. wird dann das Grimmsche Märchen „Der Fischer und seine Frau“ vorgeführt. Andersen ist dann vom 13.-17.7. mit „Das Feuerzeug“ erneut zu Gast. „Das Rübchen und andere Geschichten“ kann man vom 20.-24.7. erleben. Vom 22.-24.7. wird zwischen 13 und 17 Uhr beim Familientag zum gemeinsamen Puppenbau und Puppenspiel eingeladen. Zum Monatsausklang wird vom 28.-31.7. ein Streit geschlichtet, wenn es heißt „Du hast angefangen. Nein Du!“. Schüler und Erwachsene werden am 1.7. ab 18 Uhr herzlich zum Märchenabend am Feuer in der Jurte sowie am 3.7. und 10.7. ab 10 Uhr zu einer Märchenwanderung um den Karpfenteich eingeladen. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W.W.

5-fach Ferien – 5-fach erleben
Der neue Super-Ferien-Pass 2011/12 bietet auf 192 Seiten über 500 Angebote in Berlin und Umgebung aus den Bereichen Sport und Spiel, Sehenswertes, Kino, Theater und Musik und viele weitere Ideen und Infos für aktive und spannende Ferientage. Der Jugend KulturService hat dafür mehr als 200 Ermäßigungen und sogar kostenlose Eintritte bei rund 300 Partnern in Berlin organisiert. Und das Beste: Der Pass gilt in den Sommer-, Herbst, Weihnachts-, Winter- und Osterferien. Den Super-Ferien-Pass können alle (Berliner) Kinder und Jugend-

lichen bis einschließlich 18 Jahre nutzen. Er ist für 9 € u.a. in beteiligten Schwimmbädern und bei KAISER’S erhältlich.

Puppentheaterfest 2011
Figurentheater Grashüpfer Tel. 030 -53 69 51 50

Neunmal nur Marionette vom 5. bis 14. August
Fr 05. 15 Sa 06. 17 20 So 07. 17 Mo 08. 10 Di 09. 10 Mi 10. 10 Do 11. 10 Fr 12. 18 20
& 17 Uhr Uhr Uhr – 18 & 15 & 15 & 15 Uhr Uhr

Uhr

Uhr Uhr Uhr Uhr

Rumpelstilzchen Hänsel und Gretel CIRCUS FAUST Hänsel und Gretel WORKSHOP MARIONETTE König Drosselbart König Drosselbart König Drosselbart Märchenabend am Feuer in LIEBESPERLEN Das ist Anton Daumesdick LIEBESPERLEN Peter und der Wolf

(Theater Ernst-Heiter) ab 4 J. (Puppentheater Parthier) ab 4 J. Waschinsky-Abend Jugendl. & Erw. mit Peter Waschinsky Jugendl. & Erw. (Kunstfigurentheater Schelle) ab 4 J.

der Jurte Schüler & Erw. (Axel Jirsch & Karin Schmitt)
Jugendl. & Erw. ab 2 J. ab 4 J.

Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert um den Arzt Samuel Hahnemann, Erfinder der Homöopathie

Sa 13. 17 Uhr 20 Uhr So 14. 17 Uhr

(Puppentheater Felicio)

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Wieder ein richtiger Adler in Adlershof!
Der Adlershofer Bürgerverein und das Kulturzentrum Adlershof Alte Schule machen es möglich, den Namenspatron von Adlershof persönlich kennenzulernen und halten zur Eröffnung des Herbstfestes eine Überraschung bereit. Am 10. September kann man von 11 bis 13 Uhr vor dem Kulturzentrum Alte Schule einen quicklebendigen Steinadler aus nächster Nähe bewundern. Wie schon 2008 (s. AZ Nr. 174) sitzt der inzwischen 16jährige Artur auf dem Arm von Falkner Oliver Peipe und lässt sich sogar sein Gefieder von Besuchern streicheln. Freifliegende Steinadler gibt es sonst nur noch in den Alpen oder in den Hochgebirgen Osteuropas. Sie stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Zu Hause ist Artur mit einer Spannbreite von 2 Metern in der Gegend um Rathenow, die nur dünn besiedelt ist und viel Platz zum Fliegen und Landen bietet. In Adlershof bekommt er keine Flugerlaubnis. Denn hier könnte er jeden Hund für einen Fuchs halten und blitzschnell angreifen. Mehr als 50 Füchse hat er schon erlegt. Er kann sie mit seinen berühmten Adleraugen aus einem Kilometer Entfernung aufspüren. Oliver Peipe ist Vorsitzender des Landesverbandes des Deutschen Falkenordens, des ältesten Falknerverbandes der Welt.

Erinnerungen an den Mauerbau
Anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin startet die SPD Treptow-Köpenick einen Zeitzeugenaufruf. „Auch 50 Jahre danach erschüttern uns die Schicksale durch den Mauerbau – die zerrissenen Familien, die Flüchtlinge und vor allem die gescheiterten Fluchten. Der Schießbefehl an der Mauer führte dazu, dass allein in Treptow mindestens 15 Menschen bei Fluchtversuchen getötet wurden, darunter auch zwei Kinder. Das darf nicht in Vergessenheit geraten“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Oliver Igel. Gesucht werden Erlebnisberichte von Zeitzeug(inn)en aus dem Bezirk. Wer seine Erinnerungen aufschreiben möchte und mündlich berichten will, kann dies auf einer geplanten Gedenkveranstaltung im August tun. Willkommen sind auch Fotos und andere Dokumente aller Art rund um den Mauerbau. Treptow hatte den längsten Berliner Mauerabschnitt. Heute erinnern mehrere Denkmale und Straßennamen sowie Ausstellungen an die Folgen des Mauerbaus für den Bezirk. Zeitzeugenberichte, Fotos und andere Dokumente können bis Ende Juli im SPDKreisbüro (Grünauer Straße 8, Köllnische Vorstadt) oder per EMail gabriele.schmitz@spd.de abgegeben werden. Weitere Informationen unter 65 49 62 04 (Di 14-18 Uhr, Mi-Fr 10-12 Uhr, Do 13-15 Uhr).

Foto: Ebner

Wer sich schon mal vorab ein Bild machen möchte von den beiden kann das im Internet unter www.greifvögel-falknerei.de tun.

Wir freuen uns auf die Begegnung mit beiden beim Herbstfest. Dr. Hans Erxleben Nora Pijorr

Foto von 1948: Wer erkennt einen der Jungen?

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Foto: privat

Es war reiner Zufall, dass Klaus Krüger (Jg. 37) mit mir am Speiseplan vor der „Alten Schule“ über die Schulspeisung in der Nachkriegszeit ins Gespräch kam. Er berichtete von seinen Kindheitserinnerungen und seinem Wegzug. Als er von unserer Zeitung erfuhr, bat er darum, ein altes Klassenfoto von 1948 mit Lehrer Heinrich Kaldik zu veröffentlichen und nachzufragen, ob darauf sich jemand selbst bzw. Mitschüler wiedererkennt und uns dann darüber informieren würde. Vielleicht gibt es nach mehr als 60 Jahren doch noch ein Wiedersehen? Übrigens – Klaus Krüger ist in der 1. Reihe der 6. von links. Nur bei wenigen der anderen erinnert er sich noch an deren Namen. Seine Adresse und Tel.-Nr. sind der Redaktion bekannt. W.S.

Viele Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Band I ist leider ausverkauft. Teil II kann im „Boulevardbuch“ am Marktplatz und in der „Heimatstube“ in der Alten Schule, Dörpfeldstr. 54, sowie im Heimatmuseum, Sterndamm 102, für 13,90 € erworben werden.

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Nr. 207

Veranstaltungen im „KIEZKLUB“ Sommerlicher Britzer Garten
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) teilten wir im Januar und März die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. In der Sommerpause entfallen das Treffen der Fibro-Gruppe und das Literatur-Kaffee (beide donnerstags 15 Uhr). Beim Kaffee- und Kuchen-Nachmittag (jeden Mittwoch 14.30 Uhr) kann man bei entsprechendem Wetter im schattigen Vorgarten in netter Runde plaudern oder die Seele baumeln lassen. Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. W.W. Mitarbeiter vom Freilandlabor Britz zeigen am 3.7. wie viele z.T. seltene Vogelarten sich im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal angesiedelt haben (Treff: 11 Uhr, Rudower Chaussee / Ecke Magnusstraße). Zudem wird am gleichen Tag zum Rundgang durch den Karl-Foerster-Garten eingeladen, bei dem Stauden, Gräser und Farne und ihre Lebensbedingungen im Garten erläutert werden (Treff: 11 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg). Der Pflege der Obstgehölze im Juli gilt eine entgeltfreie Veranstaltung am 9.7. (Treff: 14 Uhr, Ökolaube). An den Ufern der Gewässer im Britzer Garten zeigt man Interessierten am 10.7. neben den typischen auch seltene Sumpf- und Wasserpflanzen (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 16.7. können Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren Libellen und ihre Larven beobachten (Treff: 11 Uhr, Parkeingang Sangerhauser Weg; Anmeldung unter 90277-3000). Den Sumpfund Wasservögeln an den Gewässern des Britzer Gartens gilt am 17.7. das besondere Interesse (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Zu seltenen Bäumen wie Ginkgo, Tulpenbaum, Gleditschie oder Mammutbaum werden Besucher am 24.7. geführt (Treff:

erwartet interessierte Besucher
14 Uhr, Freilandlabor). Am 31.7. werden bei einer Führung Heilkräuter vorgestellt und ihre mythologische Bedeutung erläutert (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor).

Einladung zum Tag der offenen Tür
Nach ihrem Praxisumzug von Karlshorst nach Adlershof findet am 11. Juli von 12-20 Uhr ein Tag der offenen Tür in der Naturheilpraxis von Heilpraktikerin Silke Schüler in der Zinsgutstraße 51 statt. Frau Schüler beantwortet Interessierten allgemeine Fragen rund um die Homöopathie, Massage, Ernährungsberatung und den Heilpraktikerberuf.

Praxisumzug nach Berlin-Adlershof

Silke Schüler
Heilpraktikerin
Zinsgutstraße 51
Telefon:

» Massage » Homöopathie » Ernährungsberatung
www.schülersilke.de

030 - 50 17 69 41/42
Termine nach Vereinbarung

Kostenfreie Beratung durch die Berliner Krebsgesellschaft
Krebspatient(inn)en und Angehörige erhalten bei der Berliner Krebsgesellschaft medizinische Informationen, psychosoziale Beratung und psychoonkologische Unterstützung. In der Beratungsstelle können Ratsuchende ihre Befunde mit einem Arzt besprechen, sich Behandlungsempfehlungen erklären und andere medizinische Fragen beantworten lassen. Die Psychoonkologinnen begleiten Patient(inn)en und Angehörige psychoonkologisch durch schwere Zeiten, die mit Angst, Schmerzen oder Trauer belastet sind. Außerdem unterstützen sie bei psychosozialen Problemen, informieren über die Rehabilitation und die Anschlussheilbehandlung, beraten zur Schwerbehinderung oder bei finanziellen Problemen. Termine für Einzel-, Paar- oder Familiengespräche erhalten Sie unter der Telefon-Nr. 283 24 00. Weitere Angebote der Berliner Krebsgesellschaft sind: Yoga wöchentlich, montags 15-16 oder 16-17 Uhr, Einstieg ist fortlaufend möglich, 10 Termine, 60 € Kursgebühr Angehörigengruppe 14-tägig, dienstags 17.30-19.30 Uhr, 12 Termine, kostenfrei Zurück ins Leben nach Krebs Selbsthilfegruppe für junge Menschen (20-40 Jahre) mit einer Krebserfahrung, ein Mal im Monat, mittwochs 18.30-20.30 Uhr, kostenfrei Männer mit Prostatakrebs Selbsthilfegruppe, teilweise ärztlich oder psychoonkologisch begleitet, ein Mal im Monat, dienstags 17-18.30 Uhr, kostenfrei Die telefonische Anmeldung ist für alle Gruppen und Kurse unbedingt erforderlich. Berliner Krebsgesellschaft e.V. Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin Telefon: 283 24 00 Fax: 282 41 36 E-Mail: info@berlinerkrebsgesellschaft.de Internet: www.berlinerkrebsgesellschaft.de

Während der Ferien können Kinder von 7-10 Jahren in zwei Workshops von 11-16 Uhr die Natur erforschen, spielen und basteln. Beim ersten Workshop am 5. und 6.7. widmet man sich Fischen, Krebsen und Wasservögeln und beim zweiten am 2. und 3.8. geht es um Hören und Sehen. (Anmeldung unter 703 30 20) Noch bis 31.7. wird im Ausstellungspavillon unter dem Titel „Von Hüpferling bis Strudelwurm“ über die Lebewesen in den Teichen Di-Fr 12-17, Sa 12-18 und So 10-17 Uhr berichtet. Weitere Informationen und Anmeldung zu Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Mit dem Seniorenbus im Juli unterwegs
4.7. Am Mellensee – südlich von Berlin – können wir bei einem Spaziergang die Natur genießen. (Fahrkosten: 19 €) 5.+ 20.7. Mit dem Schaufelraddampfer MS „Havel-Queen“ (rollstuhlgerecht) fahren wir ab Tegel durch die faszinierende Insellandschaft des nördlichen Berlins (Fahrkosten: ca. 15 € + Dampferfahrt: ca. 10 €, Schwerbehinderte ab 70% und deren Begleitperson ca. 8 €) 11.7. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 12.7. Brückenfahrt mit dem Dampfer. Bei dieser Stadtrundfahrt können wir die Architektur Berlins von der Wasserseite aus bewundern. (Fahrkosten: ca. 15 € + Dampferfahrt (nicht rollstuhlgerecht): ca. 10 €) 18.+ 27.7. Wir unternehmen eine Spreewald-Kahnfahrt ab Lübbenau (mit dem Rollstuhl auf den Kahn). Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird Lübben per Bus erkundet. (Fahrkosten: 24 € + Kahnfahrt ca. 10 €) 19.7. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Neuruppin, Brandenburg und Jüterbog. (Fahrkosten: 23 €) 25.7. Bad Saarow: heute schippern wir über den Scharmützelsee. (Fahrkosten: 21 € + Dampferfahrt: ca. 6 €, bei Schwerbehinderten ab 70% Begleitperson frei) 26.7. Der Tierpark Eberswalde präsentiert sich klein – aber „oho!“ (Fahrkosten: 21 € + Eintritt: 9 €, mit Schwerbehindertenausweis: 4,50 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

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Politische Dampferfahrt
Die 6 Wahlkreisabgeordneten der SPD Treptow-Köpenick laden am Dienstag, dem 2.8. zur traditionellen „POLITISCHEN DAMPFERFAHRT“ mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit ein. Abfahrt ist um 18 Uhr von der Anlegestelle am Mecklenburger Dorf, Platz des 23. April (Bahnhof- /Ecke Lindenstr.) in Köpenick. Ankunft um 21 Uhr. Getränke und Verpflegung sind selbst zu zahlen. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 65 49 62 04 oder kreis.treptowkoepenick@spd.de

20 Jahre Städtepartnerschaft mit East Norriton Township
Auf ein 20-jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft schauen in diesen Tagen East Norriton Township (USA) und Treptow-Köpenick zurück. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich zahlreiche Kontakte und Freundschaften entwickelt, die Anlass waren, im Rahmen des Sängerfestes am 19. Juni auf dem Rathaushof in Köpenick diese Freundschaft zu bekräftigen. Tom Speelhofer, Vertreter der Partnerstadt East Norriton Township, hielt eine sehr persönliche Rede, in der er die Besonderheit der deutsch/amerikanischen Freundschaft hervorhob. André Schubert, stellvertretender Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, betonte, dass es weiterhin ein wichtiges Anliegen der Städtepartnerschaft sein sollte, Austauschprojekte zu initiieren, um die weitere Zusammenarbeit beider Städte über das Jubiläumsjahr hinaus zu bereichern.

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Ausschreibung für engagierte Mädchen
Auch in diesem Jahr wird Bezirksbürgermeisterin Schöttler einen Mädchenpreis vergeben. Bewerben können sich einzelne Mädchen oder Mädchengruppen, die sich engagieren – ob im Sport, im sozialen und kulturellen Bereich, beim Engagement in der Schülervertretung bis hin zur mutigen Tat. Beteiligen können sich alle zwischen 16 und 22 Jahren. Bedingung ist, dass sie in TreptowKöpenick wohnen oder sich hier engagieren. Die Mädchen können von anderen vorgeschlagen werden oder sich selbst vorschlagen. Einsendeschluss ist der 31. August. Das Preisgeld beträgt 300 € für den 1. Platz, 200 € für den 2. und 100 € für den 3. Platz. Der Mädchenpreis wird am 9.September im Rahmen des Unternehmerund Ausbildungstages verliehen. Die Bewerbung sollte maximal zwei DIN A 4-Seiten lang sein. Es dürfen Fotos oder andere Materialien wie Videos (max. 10 Minuten) beigelegt werden. Einsendungen werden erbeten an das Bezirksamt Treptow-Köpenick, BzBmin 1, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin (auch PF 910240, 12414 Berlin), mit dem Stichwort „Mädchenpreis 2011“, oder per E-Mail an Rainer.Knoerr@batk.berlin.de, Telefon 90297 2302.

Buch und Ausstellung „Aus gutem Holz“
Tradition und Kreativität im Holzhandwerk sind das Thema eines neuen Buches und einer begleitenden Fotoausstellung von Monika Strukow-Hamel bis zum 15. Juli im Rathaus Köpenick (2. Etage neben dem Ratssaal). Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Fotografien, die in Vorbereitung des Buches entstanden. Viele Holzhandwerker und Restauratoren, Boots- und Instrumentenbauer, Architekten, Förster, Berufsausbilder in holzhandwerklichen Berufen, Denkmalpfleger und Denkmalschützer sind im Bezirk ansässig oder haben die Spuren ihrer Arbeit mit dem Werkstoff Holz an und in bekannten oder weniger bekannten Bauten hinterlassen, Boote und Musikinstrumente gebaut und repariert, die bedeutende Möbelsammlung des Kunstgewerbemuseums im Schloss Köpenick betreut. Im Buch erläutern ein Dutzend Fachleute ihre holzrestauratorischen Tätigkeiten an Bauten wie dem Schloss Köpenick und der Schlosskapelle, den Rathäusern von Treptow und Köpenick, an weniger bekannten Bauten wie dem Historischen Gärtnerhaus am Bellevuepark oder besonders schönen Objekten der Möbelsammlung im Kunstgewerbemuseum Schloss Köpenick.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Blutspendeaktion
am 2. August von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

„Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“
Vor etwa 30 Jahren träumten „Barry“, „Fetzer“ und ihre Erfurter Freundinnen und Freunde von einer besseren Welt in Liebe und Toleranz. Sie träumten von San Francisco und Paris. Und von Pink-Floyd-Konzerten. Aber da sie in der DDR lebten, waren diese Dinge für sie so unerreichbar wie der Mond. Denn es gab eine Mauer, die sie von all dem trennte. Hinter dieser Mauer waren solche Hippie-Träume verdächtig, vor allem, wenn man versuchte so zu leben, den Mut hatte ANDERS zu SEIN. Der Erfurter Freundeskreis lebte in einer Diktatur, die Jugendliche zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ erziehen wollte. Aber die vorgegeben Helden konnten sie nicht begeistern, ebenso wenig wie die vom Staat verordnete Lebensweise und Kulturpolitik. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichte(n), zeigt auf, wie sie versuchten, im DDR-Alltag ihr ANDERS SEIN zu leben und deshalb Einschränkungen bis zu harten Repressionsmaßnahmen erfuhren. Die Erlebnisse des Freundeskreises werden hauptsächlich in der sie prägenden Jugendzeit von 1973-1983 dargestellt. Erstmals gezeigte Privatfotos, persönliche Dokumente und StasiaktenAuszüge lassen die Geschichte(n) der Protagonisten und den Alltag in der Diktatur lebendig werden. Die interaktive Wanderausstellung wird bis zum 15. Juli im Zentrum für Demokratie (MichaelBrückner-Straße 1) gezeigt.

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Nr. 207

Mit dem Schiff zur Wuhlheide
Zukünftig wird es möglich sein, auf dem Wasserweg den Park Wuhlheide zu erreichen. Eine neue Anlegestelle für den Linienund Charterverkehr für Boote bis 36 m Länge wurde am 6.6. durch Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler eingeweiht. Die Anlegestelle befindet sich am essentiv-bio- und seminarhotel, Weißkopfstraße 16/17, in Schöneweide. Mit der Inbetriebnahme erhält die Wuhlheide eine direkte Anbindung an die Spree. Damit ist für die Besucher eine Attraktion geschaffen worden, mit dem Schiff den Park Wuhlheide und hier die Kindl-Bühne, das FEZ-Berlin, die Parkeisenbahn, den Kletterwald, den Modellpark oder die Alte Försterei zu erreichen. Bei Bedarf können gegen eine Gebühr ab 18 € Boote bis 12 m Länge an der Steganlage liegen. Aus dem momentanen Bedarfshalt ist für das kommende Jahr die Inbetriebnahme in den regulären Linienverkehr der Sternund Kreisschiffahrt geplant.

Zum 70. Todestag von Otto Nelte

Sein Leben war Kampf gegen den Faschismus
In unserer Serie „Der Name auf dem Straßenschild“ hatten wir im Dezember 1998 über Otto Nelte geschrieben. Anlässlich seines 70. Todestages wiederholen wir einige Passagen aus dem Beitrag von Uwe Zander nach Angaben von Lieselotte Nelte. Am 4.12.1898 wurde Otto Nelte als Sohn des Steinsetzers Paul Nelte und dessen Ehefrau Emilie in der Hackenbergstraße 30 (das Haus wurde beim Kaufhallenbau abgerissen) geboren. Er hatte fünf Geschwister. Die wiederholte Arbeitslosigkeit des Vaters und dessen früher Tod 1910 führten zwangsläufig dazu, dass Otto vorzeitig die Volksschule in der Bismarck-(Dörpfeld-)straße verlassen musste, um zum Unterhalt der Familie beizutragen. Wenige Tage vor seinem 18. Geburtstag wurde er als Soldat eingezogen. Die Kriegserlebnisse übertrafen in ihrer Grausamkeit, Sinnlosigkeit und Menschenverachtung alle seine Vorstellungen. Diese Erlebnisse sowie die Oktoberrevolution in Russland und die Novemberrevolution 1918/19 in Deutschland führten ihn zur KPD. Nach Kriegsende fand Otto Nelte Arbeit als Metallarbeiter und erwarb sich durch sein mutiges und entschlossenes Handeln schnell das Vertrauen seiner Kollegen. Als am 13. März 1920 die KappPutschisten versuchten, eine offene Militärdiktatur zu errichten, kämpfte er im Bestand bewaffneter Arbeiterformationen gegen die Putschisten. Anfang 1923 wurde er in den Betriebsrat der AEG Oberschöneweide gewählt. Am 13. März 1925 nahm Otto Nelte als Berliner Abgesandter an der ersten Wahlkundgebung Ernst Thälmanns in Halle teil. Diese wurde von der Polizei blutig niedergeschlagen. Otto Nelte wurde so schwer verletzt, dass sein Gesundheitszustand für immer beeinträchtigt war. Am 22.8.1925 heiratete Otto Nelte die Arbeiterin Elisabeth Lehmpuhl, 1928 wurde Tochter Lieselotte geboren. Als am 30. Januar 1933 Hitler zum Reichskanzler gewählt wurde, bedeutete das eine tiefe Zäsur im Leben Otto Neltes. Bereits im Sommer 1933 wurde er von einem SA-Sturm verhaftet und in deren berüchtigtes „Vereinslokal Kaiser“ in der Adlershofer Friedenstraße geschleppt. Nach stundenlangen, brutalsten Misshandlungen brachten sie ihn in ein SA-Sturmlokal in Oberschöneweide, dort gingen die Misshandlungen weiter. Schließlich wurde er in die General-Pape-Straße zur größten Folterhölle der Polizei geschleift und drei Wochen bestialisch gequält. Er verriet nichts und niemanden und musste invalide entlassen werden.

Auf Wanderschaft quer durch Berlin, in der Umgebung und im Vogtland
„Vom Stadtschloss zum Jagdschloss“ geht es mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 2.7., Treff: 10 Uhr U-Bhf. Podbielskiallee (11 km) und am 24.7. Treff: 10.10 Uhr S-Bhf. Zeuthen (12 km). „Quer durch Berlin“ führt die Tour am 10.7. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Schönholz (11 km). „Es war ein langer Weg von Eberswalde nach Rahnsdorf“ heißt es am 14.7. Treff: 11 Uhr S-Bhf. Köpenick (10 km). Die „Tagesfahrt zur 31. Triebeltalwanderung“ steht am 16. und 17.7. auf dem Programm. (Anmeldung bis 2.7.) Informationen zu diesen und weiteren Wanderungen unter Tel. 656 07 34. L.E.

Foto: privat

Otto Nelte in den dreißiger Jahren mit Ehefrau und Tochter

EM-Titel für Adlershofer
Vom 20. bis 22. Mai fanden in Lissabon die Finalrunden der wichtigsten europäischen Redewettbewerbe statt. Diesmal wurden die besten Redner in den Disziplinen Internationale Rede sowie Bewertungsrede jeweils auf Englisch und Deutsch ermittelt. Am Ende konnte sich Ralf Bettac (Foto mit Schifra Wittkopp) von den Adlershof-Toastmasters souverän mit seiner Rede Verführung in Raten in der Kategorie Internationale Rede durchsetzen. In der Kategorie Bewertungsrede belegte Schifra Wittkopp, mehrmalige EM-Titelträgerin und ebenfalls Mitglied bei den Adlershof-Toastmasters, den zweiten Platz. Damit haben die AdlershofToastmasters schon insgesamt vier EM-Titelträger – Schifra Wittkopp, Daniel Schäfer, Gudrun Wahnschaffe sowie den aktuellen Europameister Ralf Bettac – hervorgebracht. Als ein Mitglied der noch recht jungen Rhetorik-Akademie am Technologiepark Adlershof beschrieb der Europameister, wie wir durch die Werbung von Kreditunternehmen zur Aufnahme von Darlehen verführt werden. Mit einer Mischung aus ernster Mahnung und humorvollen Einlagen vereinnahmte Ralf Bettac sein Publikum und zeigte, dass nicht nur der Inhalt für eine gelungene Präsentation wichtig ist, sondern auch Körpersprache, Stimmvariation, visuelle Hilfsmittel und

andere kleine aber feine Details. Diese Feinheiten werden in einem exklusiven Lernprogramm vermittelt, das durch Toastmasters International entwickelt und tausendfach erprobt wurde. Dabei nutzen Ralf Bettac und Schifra Wittkopp diese erlernten Fähigkeiten nicht nur im privaten Bereich, sondern können sie auch im beruflichen Umfeld verwenden. Wer sich beruflich als auch privat weiterentwickeln oder einen der Europameister live erleben möchte, kann gern an einem Treffen des Rhetorikvereins als Gast kostenfrei teilnehmen. Die Adlershof-Toastmasters treffen sich regelmäßig am ersten und dritten Montag im Monat um 18.30 Uhr in der „esswirtschaft“ an der Rudower Chaussee. Infos unter www.adlershof-toastmasters.de

Seit 1933 arbeitete Otto Nelte illegal im KPD-Unterbezirk Adlershof. 1935 wurde er dessen politischer Leiter. Der Kampf gegen Faschismus und Krieg umfasste viele Seiten des Lebens in Adlershof und Umgebung und blieb den Faschisten nicht verborgen. Am 7. Dezember 1939 wurde Otto Nelte von der Gestapo in seiner Wohnung festgenommen. Zwei Tage später wurde auch Ehefrau Elisabeth verhaftet. Die Nazi-Juristen brauchten trotz schwerster Folterungen Otto Neltes über ein Jahr, um eine „Anklage wegen Zersetzung der Wehrkraft des deutschen Volkes in Verbindung mit landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat“ zu erheben. Der Chef der Sicherheitspolizei und des Geheimen Staatspolizeiamtes, Reinhard Heydrich, machte sich in einem Brief vom 20.1.1940 an den Chef der Reichskanzlei, Dr. H. Lammers, zum unfreiwilligen Zeugen der Standhaftigkeit Otto Neltes. Am 25. Juli 1941 (nicht am 27.6.41, wie auf der Stele auf dem Marktplatz steht) um 5.15 Uhr löschten die faschistischen Henker das Leben Otto Neltes aus. Elisabeth Nelte wurde durch das Ende des Krieges aus der Haft befreit und lebte mit Tochter Lieselotte bis 1982 in der Wassermannstraße. Auf ihrem Grabstein im Adlershofer Ehrenhain für die Opfer des Faschismus ist zur Erinnerung auch der Name Otto Neltes eingraviert (s. AZ Nr. 45). Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist unbekannt geblieben.

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Herzliche
Zwei langjährige Mitbürgerinnen vollenden im Juli ihr 100. Lebensjahr, denen wir mit besonderer Herzlichkeit gratulieren und weiterhin viele freudenreiche Tage wünschen. Adda Mascherrek übermitteln wir am 22.7. Grüße ins Köpenicker Seniorenzentrum und Käthe Hering am 24.7. in ihr seit 50 Jahren geliebtes Umfeld. Ebenso herzliche Glückwünsche erhält Hildegard Schulz, die am 24.7. in ihr 100. Lebensjahr startet. Gleichermaßen herzlich gratulieren wir Regina und Joachim Klemt, die bei ihrer Goldenen Hochzeit am 1.7. auf 50 gemeinsame Jahre zurückblicken können. Wir wünschen weiterhin freudvolle gemeinsame Jahre. Zum 95. Geburtstag erhält Anna Weisbrot am 31.7. herzliche Glückwünsche. Gratulationen zum 92. Wiegenfest übermitteln wir Emma Deutscher am 24.7. und zum 91. Tag der Geburt am

Glückwünsche
16.7. Erwin Bleick. In den Kreis der 90jährigen tritt am 1.7. Heinz Strey. Allen Jubilaren auch künftig alles erdenklich Gute! Gratulationen zum 85. Erdenjubiläum erhalten am 4.7. Günter Haberland, am 6.7. Frieda Krüger, am 14.7. Helene Körner und am 30.7. Marianne Koch. Wir gratulieren von Herzen! Inzwischen auf acht Jahrzehnte können Horst Schmidt (1.7.), Anneliese Mertinat (3.7.), Helga Miller, Siegfried Pierzchala und Horst Schubert (4.7.), Christel Müller (5.7.), Rudolf Triller (7.7.), Gisela Roth (9.7.), Waltraud von Gostomski (22.7.), Werner Stonjek (23.7.), Sunihild Strey (26.7.), Hans-Joachim Binder (28.7.) sowie Hildegard Klubach (29.7.) zurückbüslicken. Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Am 11. Juni haben Marco Brunzel und Ines Loos im Schloss Steinhöfel geheiratet. Wir gratulieren – sicher auch im Namen vieler Leser – dem Mitbegründer der Adlershofer Zeitung und seiner Frau recht herzlich und wünschen alles Gute, Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg. Das Team der Adlershofer Zeitung

Dr. Hans Erxleben
geboren am 17. Juli 1946 65 Jahre sind nun vergangen seit Dein Leben angefangen. Zu diesem schönen Wiegenfeste wünschen wir das Allerbeste. Es kommt ein bunter Blumenstrauß mit besten Wünschen Dir ins Haus. Sei froh und glücklich allezeit in herzlicher Geselligkeit. Alles Gute zum Geburtstag wünschen die Mitglieder des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide e.V.

Wir sind Foto-Grafen –
Unser 2. Thema: Kopieren

Teil 2

Wie werden Sie ein Foto-Graf oder eine Foto-Gräfin? Ganz einfach – Sie brauchen nur 3 Zutaten: Wissen, Erfahrung und „gräfliches“ Blut. Unser Fotoseminar hilft Ihnen mit Wissen und Erfahrung – für den Rest sorgt ihre Kreativität 7 „Kopieren ist doch einfach“ werden viele jetzt sagen. „Im Prinzip ja, aber …“ kann ich nur antworten. Fangen wir also am Anfang an! Sie fotografieren mit Ihrer Digitalkamera Fotos. Diese werden zuerst auf dem Speicherchip gespeichert. Im Gegensatz zum Fotografieren mit Film ist diese Art der Bildspeicherung aber sehr kurzlebig. Es gibt ein gewisses Risiko, dass ihre Bilder defekt sind. Eine häufige Ursache dafür ist Wärme (die Speicherkarten halten meist nur Temperaturen bis 40 Grad aus). Aus diesem Grunde kopiert man Fotos sehr zeitnah auf ein sicheres Speichermedium. In Wikipedia steht dazu: - durchschnittliche Lebensdauer einer Standard-CD: 5-10 Jahre - durchschnittliche Lebensdauer einer Festplatte: 2-10 Jahre - durchschnittliche Lebensdauer eines USB-Sticks: 3-10 Jahre. Sie merken: nichts ist von Dauer. Die einzige Möglichkeit der sicheren Speicherung sind 2 verschiedene Speicherarten. Beispielsweise: die Speicherkarte Ihrer Kamera und eine CD. Oder Ihr Computer und eine CD. Wenn ein Speichermedium kaputt geht, hat man noch eine Kopie. Zurück zum Thema „Kopieren“. Die wenigsten Kopien werden automatisch geprüft. Vielleicht haben Sie das schon selbst erlebt: Sie haben eine CD gebrannt und an einem anderen Computer konnte diese nicht gelesen werden! Das wichtigste nach dem Kopieren ist also: Prüfen! Wählen Sie willkürlich einige Fotodateien (von der Kopie) aus und öffnen Sie diese. Mehr Prüfung ist nicht nötig (der Mac-Computer prüft automatisch). Sie wollen jetzt eine Sicherungskopie Ihrer Fotos machen und wissen nicht wie? Kommen Sie einfach vorbei und fragen mich! Das nächste Mal reden wir über die Verbesserung der Bildqualität ... Ihr Andreas Paul
Die FotoGrafen, Dörpfeldstraße 22 • www.Die-Foto-Grafen.de

Unsere Rätselecke
Aus den Silben

be - bre - dar - de - di - di - esch - fen - flö - frei - frie - ga - grus - gung - ha - ha - hei - ka - kai - kar - kar - keh - ker - kle - koh könig - len - len - ler - li - mat - me - mer - mil - nal - pe - ri - richt - schnitt - schnup - sehn - ser - ser - spiel - stan - stein - stern - stri - sucht - tag - te - tee - ten - ter - tis - ven - wal - wei - zi
sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1) Meteor, Feuerkugel; 2) Handelsniederlassung des Reeders; 3) Festung bei Dresden; 4) Erfüllung, Genugtuung; 5) hoher katholischer Würdenträger; 6) Freizeitvergnügen von Friedrich II.; 7) zerfallenes Heizmaterial; 8) Einwohner eines Schweizer Kantons; 9) geburtshilfliche Operation; 10) Stadt nördlich von Aachen; 11) Verlangen, Bestreben; 12) Stadt an der Nordsee; 13) Magenschleimhautentzündung; 14) Abfall, Unrat; 15) katholischer Geistlicher; 16) hoher kirchlicher Feiertag; 17) Teil einer Längeneinheit; 18) Heilgetränk; 19) Banner, quadratische Fahne Rätselautor: Wolf Will Die jeweils dritten und siebenten Buchstaben von oben nach unten gelesen, ergeben einen Vers aus den Sprüchen Salomos.

Auflösung des Rätsels in der Juni-Ausgabe:
1. Aktiv; 2. König; 3. Altar; 4. Klage; 5. Insel; 6. Fisch; 7. Essig; 8. Acker; 9. Thron; 10. Deich; 11. Ähren; 12. Feder; 13. Binde; 14. Adler; 15. Regel. Lösung: Unsere Köllnische Heide ist ein Teil von Adlershof, der in jeder Jahreszeit zur Erholung einlädt.

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Nr. 207

„Bagels und Physik zum Frühstück“
Das Helmholtz-Zentrum Berlin, Elektronenspeicherring BESSY II (Albert-Einstein-Straße 15) lädt am 17. und 31.7. um 11.30 Uhr wieder zu „Bagels und Physik zum Frühstück“ ein – eine leichtverdauliche Physikvorlesung für Groß und Klein. Aber keine Sorge, die Physik gibt es nicht auf nüchternen Magen. Bevor es losgeht, können sich Besucher an Bagels, Kaffee und Tee laben. So gestärkt beginnt der Ausflug in die Welt des Lichtes. Anmeldung erforderlich unter 8062-14920 oder adlershof@ helmholtz-berlin.de

Abschied nach 25 Jahren
Am 28. Juli möchte ich mich ab 16 Uhr mit einem kleinen Sommerfest nach 25 Jahren als Kindergärtnerin und Kita-Leiterin von unserem Kindergarten „Knirpsenland“ verabschieden. Bald 45 Jahre ist der Kindergarten in der Radickestraße 25 alt. Seit fast sechs Jahren gehört er zum Träger der DASI Berlin gGmbH. Zwei Leiterinnen erst haben dort gemeinsam mit vielen Mitarbeiterinnen Kinder aus Adlershof und Umgebung auf ihrem vorschulischen Weg begleitet. Ich erinnere mich noch gern an meine erste Kindergruppe vor 25 Jahren. Ronny zum Beispiel war damals eines meiner ersten Kindergartenkinder. Heute ist er Papa einer kleinen Tochter, die auch unsere Einrichtung besucht, und nun ein sehr engagierter und zum zweiten Mal werdender Vater. Da ich in Adlershof aufgewachsen bin und diesen Kindergarten als Kind besucht habe (Foto), ist es mir ein Bedürfnis, mich bei allen, die mich kennen und unterstützt haben, recht herzlich zu bedanken und zu verabschieden. Ein besonderes Dankeschön gilt allen fleißigen Mitarbeiterinnen, Eltern und Großeltern, die mir in unserer pädagogischen Arbeit zur Seite standen. Meiner Nachfolgerin

Fortbildungen für den NaWi-Unterricht
Licht, Bionik, Wetter und Energie sind die Themen der vier Lehrerfortbildungen des METEUM, der technischen Kinder- und Jugendakademie des TJP e.V. Lehrer(innen) der 5. und 6. Klassen können im September in vier Veranstaltungen Experimente für Schüler(innen) ausprobieren und sich Anregungen für den handlungsorientierten Unterricht holen. Die Referenten sind Pädagogen oder langjährig in der Jugendbildung tätige Ingenieure und Wissenschaftler. Die Teilnahme wird durch ein Zertifikat bestätigt. Veranstaltungsort: METEUM, Köpenicker Landstraße 185A bzw. Straße zum FEZ 2 (im FEZ-Berlin). Informationen und Anmeldung: Tel.: 3117038-0 Fax: 3117039-199 E-Mail: reservierung@tjp-ev.de Internet: www.meteum.de

Schon 1967 besuchte Verena die Kita Radickestraße, jetzt verlässt die Leiterin sie nach 25 Jahren

Schlagzeug- und Percussionunterricht
Auf Grund vermehrter Nachfragen von Eltern reagiert die Joseph-Schmidt-Musikschule und bietet ab dem Schuljahr 2011/ 2012 verstärkt Schlagzeug- und Percussionunterricht an. Für Kinder ab 7 Jahren ist Gruppenund Einzelunterricht vorgesehen. Anmeldungen für beide Standorte – Treptow und Köpenick – sind ab sofort möglich. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.josephschmidt-musikschule.de oder telefonisch unter der Nummer 902974968.

Fotos: privat; Staneczek

wünsche ich gutes Gelingen und jede Menge Optimismus. Vielen Dank für Ihr und Euer Vertrauen! Ich werde mich nun auf den Weg machen! Herzlichst Verena Dams

15. Triathlon der Anna-Seghers-Schule
Beim Jubiläumswettkampf am 8. Juni trotzten 79 Aktive den widrigen Wetterumständen

Fotos: Holler

Dieser Jubiläumstriathlon am 8. Juni war einer für die Härtesten. Schon wenige Minuten nach dem Start der ersten Wettkampfgruppe öffneten sich die Himmelsschleusen. Mal beständig leicht nieselnd, mal richtig schüttend. Ein Gewitter war auch noch im Anmarsch, blieb aber glücklicherweise auf ca. 5 km Entfernung und verzog sich dann bald wieder. Mit einer heutzutage unglaublichen Art und Weise trotzten die 79 Sportlerinnen und Sportler den widrigen

Wetterumständen. Zwischenzeitlich kurz vor dem Abbruch stehend, gab es am Ende des letzten Durchgangs dann sogar noch Sonnenschein. Aufgrund der unberechenbaren Wetterbedingungen wurde die Siegerehrung auf den kommenden Tag in die Schule verlegt. Aber was heißt da Siegerehrung – für viele war es schon ein Erfolg diese nicht alltägliche Herausforderung zu meistern und am Ende seinen Möglichkeiten entspre-

chend das Ziel zu erreichen. Um das alles ein klein wenig zu erleichtern, gab es diesen oder jenen Ansporn. Von der Urkunde für jeden Teilnehmer bis hin zu der besseren Sportzensur auf dem Zeugnis am Ende des Schuljahres. Der gesamte Wettkampf wurde wieder durch den Förderverein der Schule unterstützt. Erhöht wurde die Attraktivität für die Besten insbesondere durch das Sponsoring der Adlershofer Fahrradwelt und durch SportRunner

in Schöneweide. Danke für die Treue über 15 Jahre. Verlass war auch wie immer auf die Rettungsschwimmer vom Arbeiter-Samariterbund und die fleißigen Helfer, die die Organisation vor Ort absicherten. Schüler aus der 10/22, Frau Giese und das Team der Sportkollegen sorgten für einen nahezu reibungslosen Ablauf. Allen, die erfolgreich über die Strecke gekommen sind, nochmals herzlichen Glückwunsch. J. Holler

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Familien- und Sporttag zum Jubiläum des BSV AdW e.V.
Der Berliner Sportverein Akademie der Wissenschaften e.V. (BSV AdW e.V.) ist ein Traditions-Sportverein des Bezirkes TreptowKöpenick. Seit inzwischen 60 Jahren können Sportinteressierte aller Altersklassen den verschiedensten Sportarten zu moderaten Preisen nachgehen. Zu Ehren des BSV AdW e.V. findet am 2. Juli ab 14 Uhr ein großer Familien- und Sporttag auf dem Sportgelände des AdW, Bruno-Bürgel-Weg 151, statt. Dabei wird der Verein seiner ursprünglichen Intention, mit dem Sport Menschen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten zusammen zu bringen und mit Spaß und gemeinsamen Erlebnissen sportliche Erfolge zu feiern, nachgehen. Es wird an diesem Tag jede Menge sportliche Aktivitäten, wie z.B. Reitvorführungen und Linedance, verschiedene Sportarten zum Ausprobieren, ein

SV Luftfahrt Ringen – bester Verein bei den Berliner Meisterschaften
Ende Mai fanden die Berliner Meisterschaften der Ringer in Adlershof statt. Die 24 Sportler(innen) des SV Luftfahrt Ringen e.V. konnten dabei in den Einzelwertungen 11 Gold-, 3 Silber- sowie 4 Bronzemedaillen erkämpfen und wurden damit bester Verein der diesjährigen international besetzten Berliner Meisterschaften. Auf Rang 2 der Vereinswertung folgten die Sportfreunde vom Türkischen Ringerverein Berlin aus Kreuzberg. Platz 3 ging an die Delegation aus dem tschechischen Brno. Ein besonderes Highlight neben den Einzelturnieren waren die Mannschaftskämpfe der Schüler. Hier ging es bei den Begegnungen besonders hoch her. Um jede Wertung wurde auf der Matte verbissen gekämpft. Die Anfeuerungsrufe der mitgereisten Fans und Eltern der jungen Ringer tauchten die Sporthalle Adlershof an der Merlitzstraße in eine wahrhafte Donnerkuppelatmosphäre. Am Ende konnte sich die Luftfahrtmannschaft Platz 1 vor dem Nachwuchsteam des BundesligaLokalrivalen Luckenwalde und

umfangreiches Kinderprogramm mit Ponyreiten, Kutsch- und Bootsfahrten, Hüpfburg, Kinderschminken und Hufeisen bemalen geben. Wir laden alle ein, bei Original Thüringer Bratwurst, Kuchen und Getränken die zahlreichen StarGäste wie Katharina Wild, Keith Tynes und das Duo Mircala sowie die Moderation mit Gerd Thomas Härtl zu erleben und mit uns den Sport, den Verein und die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter zu feiern. I.Pögel, BSV AdW e.V.

Foto: Matthias Sikora

dem Schülerteam vom Türkischen Ringerverein Berlin sichern. Ein gelungenes Ringkampfwochenende wurde gekrönt mit mehreren Auftritten bei der „Langen Nacht der Wissenschaft“ auf dem WISTA-Gelände. Marco Mütze SV Luftfahrt Ringen e.V.

Adlershofer Zeitung
PF 1103
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

Traditionelles Judoturnier „Klein Olympia“ zählte dieses Jahr mehr als 350 Teilnehmer
Mehr als 350 Judoka im Alter von 6 bis 14 Jahren trafen sich im Juni zum alljährlichen Judoturnier „Klein Olympia“. Traditionell richtete die Abteilung Judo des PSV Olympia Berlin e.V. diese gut organisierte Veranstaltung aus. Große Unterstützung erhielt der Verein durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Eltern. Unter www.psv-olympia.net sind im Internet Ergebnisse und Fotos veröffentlicht. Weitere Sportangebote des PSV Olympia Berlin kann man in der Geschäftsstelle der Abteilung erfragen, Tel. 39 50 98 30. R. Schumkow, PSV Olympia

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Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

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Redaktionsschluss für die Ankündigung sportlicher Termine im August ist am 15. Juli

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Nr. 207

Jahresprogramm 2011/2012 der VHS Treptow-Köpenick
Das neue VHS-Programm für 2011/2012 liegt jetzt vor. Mehr als 2000 Kurse hält die Volkshochschule gleich an über 25 Kursstätten im Bezirk bereit. „Beim Blättern werden Sie entdecken, dass eine Vielzahl von Angeboten neu ist,“ erklärt der für Bildung zuständige Bezirksstadtrat Svend Simdorn. „Jugendliche und junge Eltern zählen zu unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sei es, wenn das Abitur vorbereitet wird oder Eltern Unterstützung und Austausch suchen, wenn es um die Schulwahl oder Fragen rund um die Pubertät geht. Gleichzeitig werden die treuen Kursteilnehmenden im Ruhestand mit neuen und zusätzlichen Angeboten bedacht.“ Nach wie vor sind die Preise sozial verträglich, das Angebot ist vielfältig und wer sich Unterstützung bei der Kurswahl wünscht, kann eine kostenfreie Beratung in Anspruch nehmen. Auch in der Sommerpause vom 1.7.-12.8. kann man sich per Fax unter 90297-4050, schriftlich (VHS Treptow-Köpenick, Baumschulenstr. 79-81, 12437 Berlin) oder online unter www.vhstreptow-koepenick.de und unter anmeldung@vhstk.de anmelden.

Foto: Sebastian Greuner

Noch knapp ein Jahr bis zur Eröffnung des neuen Flughafens
In knapp einem Jahr eröffnet der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Am 9. Juni wurde in Tegel eine zwölf Meter hohe Installation mit Ansichten des neuen Flughafens enthüllt. Zugleich wurde das Kürzel BBI, das nur ein Arbeitstitel in der Planungs- und Bauphase war, durch den neuen internationalen Code BER für alle Flugverbindungen von und nach Berlin ersetzt. Berliner Flughäfen 10.000 Interessierte, die den neuen Flughafen auf Herz und Nieren testen. Sie spielen Passagiere auf Probe, die wie bei einer normalen Flugreise einchecken, ihre Koffer abgeben, durch die Sicherheitskontrolle gehen und alle anderen möglichen Situationen bis zum Abflug oder nach der Ankunft am Flughafen simulieren. Der Probebetrieb findet im Zeitraum vom 26. Januar bis 16. Mai 2012 statt. Wer sich für den Probebetrieb bewerben möchte, kann das seit 26. Juni im Internet unter http:// ber.berlin-airport.de/ machen.

Alphabetisierungskurse ab Oktober
In der Köpenicker Mittelpunktbibliothek (Alter Markt 2) starten am 24. und 27. Oktober neue Kurse für Teilnehmende deutscher Muttersprache, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Die Kurse finden jeweils ein Mal pro Woche für 90 Minuten in den Nachmittags- bzw. Abendstunden statt und wurden für Berufstätige, aber auch sonstige Interessenten, eingerichtet. Ab sofort kann eine Kursbuchung erfolgen! Alle Kursangebote sind unter www.vhs-treptow-koepenick.de zu finden. Anfragen oder Reservierungswünsche an dr.kerstin. rehmer@ba-tk.berlin.de

Flughafentester gesucht
Unter dem Motto „Berliner und Brandenburger – testet Euren neuen Flughafen!“ suchen die
        
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