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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2011, H.203/März

Monatszeitung

Nr. 203 März 2011

0,60 €

Foto: Prochnow

Foto: Staneczek

❒ Der letzte Straßenbaum der

❒ Für den „Dissertationspreis Adlershof“ waren erstmals drei

Dörpfeldstraße musste am 14. Februar gefällt werden
Seite 12

Kandidaten nominiert. Dr. Michael Barth (links) arbeitet im Bereich der Photonik und wurde zum Preisträger gekürt
Seite 2

Foto: privat

Foto: FEZ-Berlin

❒ Zum 27. Mal trafen sich ehemalige Schüler und Lehrer der

❒ Beim Musikfestival im FEZ

Schule an der Radickestraße zum „Spiel des Jahres“, das bis in die 90er Jahre als Fußballmatch ausgetragen wurde
Seite 15

geht es am 19. und 20. März um „Instrumente pur“
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Nr. 203

„And the Oscar goes to ...“
„Dissertationspreis Adlershof“ zum 9. Mal verliehen
Ohne roten Teppich und Blitzlichtgewitter, aber mit dem Schimmer einer Oscar-Verleihung fand am 27. Januar im ErwinSchrödinger-Zentrum zum 9. Mal die Auszeichnung mit dem „Dissertationspreis Adlershof“ statt. Erstmals wurde aus drei Nominierten der Bereiche Mathematik und Physik live der Preisträger durch Repräsentanten der den Preis stiftenden Institutionen Humboldt-Universität, Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) und WISTA-MANAGEMENT GmbH gewählt. Die Nominierten haben an in Adlershof ansässigen Forschungseinrichtungen ihre Promotion mit „magna cum laude“ abgeschlossen, sind 30 Jahre alt, kommen aus unterschiedlichen Gegenden Deutschlands und waren schon als Schüler naturwissenschaftlich interessiert und aktiv. Heute bemühen sie sich, in ihrer Freizeit ihr Wissen engagiert an Jugendliche weiterzugeben. In 15-minütigen Kurzvorträgen präsentieren die jungen Doktoren (in alphabetischer Reihenfolge) dem Auditorium ihre Forschungsergebnisse. Dr. Michael Barth arbeitet im Bereich der Photonik und untersucht, wie man Informationsverarbeitung mittels Licht effektiver gestalten kann. Dr. Jan Behrends arbeitet daran, den Wirkungsgrad von Solaranlagen möglichst preiswert zu erhöhen. Dr. Anna-Maria von Pippich stellt anschaulich dar, dass „elliptische Eisensteinreihen“ nicht nur ein Werkzeug für die Zahlentheorie sein können. Das Foto der drei (s. Seite 1) entstand nach ihren Präsentationen, als sich die Jury zur Beratung zurückgezogen hatte und sie noch gespannt deren Ergebnis erwarteten. Mit feierlichem Ritual wurde dann ein Umschlag geöffnet, Dr. Barth zum Preisträger gekürt und die beiden anderen damit getröstet, dass schon die Nominierung eine hohe Auszeichnung sei. W.S.

Terminänderung
Die für den 10. März ab 19 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule geplante Info-Veranstaltung der WISTA „(K)eine Nachbarschaft oder doch?“ in Fortsetzung der 2009 organisierten Diskussion über „Adlershof – Kiez mit Raumschiff?“ (s. AZ Nr. 180) musste auf den 13. April verlegt werden. Wegen begrenzter Anzahl der Plätze wird eine Anmeldeliste in der Galerie in der Alten Schule (Tel. 902975717) angelegt. W.S.

Neues vom Adlershofer Festkomitee
Vor der nächsten Zusammenkunft des Adlershofer Festkomitees am 11. Mai treffen sich die Arbeitsgruppen (AG) Bühnenprogramm, Marktstände/Gastronomie und Sponsoren/Tombola, um das 15. Herbstfest am 10. September vorzubereiten, wie auch die AG für Adventskalender, PolitTalks/Vorträge und Plakate/Flyer. Hoffentlich findet sich auch noch eine AG für Kinderaktionen. Mitstreiter mit tollen (möglichst
Termin Ort

preiswerten) Ideen, die mitarbeiten möchten, sind immer herzlich willkommen. Die Ansprechpartner für die einzelnen AG und ggf. Treffpunkte und -zeiten können in der Galerie in der Alten Schule (Tel. 90297-5717) erfragt werden. Nachstehend lesen Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für März und April bekannt sind. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Veranstaltung

Zwischen Flughafen und Innenstadt – Perspektiven für Treptow-Köpenick
Welche Bauvorhaben und neuen Entwicklungsschwerpunkte für Treptow-Köpenick in nächster Zeit geplant sind, erfahren Sie aus berufenem Munde am 3. März ab 19 Uhr vom zuständigen Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung Rainer Hölmer. Interessenten sind zu dem informativen Abend mit anschließender Diskussion in den Saal des Rathauses Köpenick, Alt-Köpenick 21, herzlich eingeladen. Anmeldung und Auskunft zu dieser entgeltfreien Veranstaltung unter Tel. 90297-5422.

4.3., 17.00 Verklärungskirche Weltgebetstag 2010 (Chile) 9.3., 15.00 Heimatstube Plausch mit dem Ortschronisten: Wie feierten die Adlershofer? 15.3., 18.00 Anna-SeghersElfriede Brüning: „Ich mußte Gedenkstätte einfach schreiben, unbedingt ...“ 24.3., 18.00 Anna-SeghersSonderführung „Zu Besuch bei Gedenkstätte Anna Seghers“ 19.30 Stefan-HeymJürgen Mladek: „Professor Dathe und Bibliothek seine Tiere“ 19.30 Gemeinderaum Pfr. Ziebarth: „Libyen in Vergangenheit Arndtstr. 12 und Gegenwart“ (Dia-Vortrag) 25.3., 20.00 Alte Schule Ausstellungs-Eröffnung: Junges Design in Berlin 7.4., 15.00 KIEZKLUB Literatur-Kaffee 9.4., 18.00 Zugang Genossen- Frühjahrsputz der Köllnischen Heide schaftsstraße mit der Försterin 13.4., 19.00 Alte Schule Info-Veranstaltung mit der WISTA 19.4., 18.00 Anna-SeghersGunnar Decker: „Pilgerreise zur Sonne“ Gedenkstätte (über V. van Gogh) 30.4., 19.00 Stefan-HeymMartin Buchholz „Mißverstehen Sie Bibliothek mich bitte richtig!“

Adlershofer Votum beim Wasserentscheid
Dank freundlicher Unterstützung durch das Bezirkswahlamt können wir informieren, wie sich die 12.982 Adlershofer Abstimmungsberechtigten beim Berliner „Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungspläne bei den Berliner Wasserbetrieben“ verhalten haben. Von 3.333 Teilnehmern (25,7%) haben 3286 (98,6%) mit „ja“ gestimmt, d.h. mit 25,3% „Ja“-Stimmen wurde auch in Adlershof das notwendige „Quorum“ von 25% überschritten. Bekanntermaßen sind die Briefwähler dabei nicht enthalten, die das Ergebnis sicher verbessern würden. W.S.

Foto: Staneczek

Adlershof Projekt: veränderte Geschäftsführung
Gerhard W. Steindorf ist zum 31.12.2010 aus der Geschäftsführung der Adlershof Projekt GmbH ausgeschieden. Er war seit 2004 Geschäftsführer dieses städtebaulichen Entwicklungsträgers und Treuhänders des Landes Berlin. Zum 1.1.2011 hat Steindorf die Geschäftsführung der Tempelhof Projekt GmbH übernommen, die seit Jahresbeginn Träger und Koordinator der Gesamtentwicklung des Projektes „Tempelhofer Freiheit“ ist. Die Erfahrungen und das Know-how aus Adlershof nutzte das Land Berlin seit Mitte 2009 bei der Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts für den ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof, woran Gerhard Steindorf und WISTA-Geschäftsführer Hardy R. Schmitz aktiv mitwirkten. Hardy Schmitz übernimmt vorerst die alleinige Geschäftsführung der Adlershof Projekt GmbH, die er bisher gemeinsam mit Gerhard W. Steindorf leitete.

Neuer Vizepräsident für Forschung
Am 1.1. hat Prof. Dr. Peter A. Frensch (Jg. 56; li) das Amt des Vizepräsidenten für Forschung von Prof. Dr. Michael W. Linscheid (Jg. 48) übernommen, der in dieser Funktion seit 2008 amtierte. In dieser Eigenschaft im Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin ist man auch für den Campus Adlershof zuständig. Beide Herren haben seit 1998 einen Lehrstuhl an der Berliner Universität inne, Prof. Frensch für Allgemeine Psychologie und Prof. Linscheid für Angewandte Analytik und Umweltchemie. Wir baten beide Herren, deren Institute sich auf dem Adlershofer Campus befinden, bei der Verleihung des Dissertationspreises am 27.1. im Erwin-Schrödinger-Zentrum um ein gemeinsames Foto. W.S.

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100 Jahre Internationaler Frauentag
Anlässlich des 100. Internationalen Frauentags am 8. März 2011 lädt das Bezirksamt Treptow-Köpenick alle Mädchen und Frauen des Bezirkes um 16 Uhr zu einer Feierstunde in den Ratssaal des Rathauses Treptow, Neue Krugallee 4, ein. Die Festrede hält Frau Professor Herta Kuhrig. Die Kunsthistorikerin Dr. Bärbel Kovalevski sowie die Historikerin und Leiterin des Museums Treptow-Köpenick Barbara Zibler stellen unter dem Titel „Berliner Frauenzimmer“ bekannte und weniger bekannte Berlinerinnen des 18. Jahrhunderts vor, die den Weg zu gleichen Rechten und Chancen für Frauen ebneten. Das Programm wird umrahmt von musikalischen Beiträgen der Musikschule Joseph Schmidt. Mit der Vorstellung des Buches „Spreeperlen – Berlin: Stadt der Frauen“ von Dr. Gabriele Kämper, Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung/Gender Mainstreaming der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, wird ab 18 Uhr im SPDKreisbüro, Grünauer Straße 8 (Hinterhaus), dieses Datum gewürdigt. Die Idee, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren, kam aus den USA, wo die Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas ein Nationales Frauenkomitee gegründet hatten und im Februar 1909 gemeinsam mit bürgerlichen Frauenrechtlerinnen für das Wahlrecht demonstrierten. Auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen forcierten die deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker den Beschluss, dass „die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag veranstalten, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient“. Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn sowie der Schweiz gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden: der Vortag war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848 und die Pariser Kommune hatte 1871 im März begonnen. Der 8. März wurde 1921 auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau als internationaler Gedenktag eingeführt, um die Rolle der Frauen in der Februarrevolution von 1917 zu ehren, die durch den Streik der Arbeiter- und Soldatenfrauen in St. Petersburg und den Aufstand der Bauernfrauen ausgelöst wurde. In Deutschland war der Frauentag zwischen 1933 und 1945 offiziell verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1946 in der sowjetischen Besatzungszone wieder eingeführt. Im Westen veranstalteten Sozialdemokratinnen zwar seit 1948 wieder Frauentage, doch ging die Bedeutung dieses Tages allmählich verloren. Hier war es vor allem das Thema Frieden und der Kampf gegen die Wiederbewaffnung, die auf den Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag angesprochen wurden. 1975, im internationalen Jahr der Frau, richteten die Vereinten Nationen erstmals am 8. März eine Feier aus. Dieses Datum als Internationalen Frauentag anzuerkennen, beschloss die Generalversammlung im Dezember 1977.

Informationen vom Lady’s Stammtisch
Die Wahl der richtigen Rechtsform für das Unternehmen kann das Risiko minimieren und steuerliche Auswirkungen haben. Was das für ihre Firma bedeutet, können am 1. März ab 19 Uhr Mitglieder des Lady’s Stammtisch e.V. und Gäste beim 64. Stammtisch im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, erfahren. Ilka Latuske-Legler, Rechtsanwältin und Präsidentin des Vereins, sowie Steuerberaterin Regina Rogge informieren dazu. Der Themenabend am 9. März ab 18 Uhr ist mit einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert im Museum Treptow dem internationalen Frauentag gewidmet. Am 29. März geht es um das Verhältnis von Preis und Leistung. Dr. Brigitte Freiburghaus (breakevenpoint) wird u.a. mit den Teilnehmerinnen das Kalkulationsschema für den Preis ihrer Leistung entwickeln und Ratschläge geben, damit es gelingt, den Preis auch durchzusetzen. Beginn ist um 18 Uhr im Raum 206 im Rathaus Treptow. Weitere Informationen unter www.ladiesstammtisch.com

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Nr. 203
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Tram-Wendeschleife am S-Bahnhof Adlershof wird weiter gebraucht
Informationen aus der 47. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Vor Eintritt in die Tagesordnung der 47. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 27.1. hielt Frau Dr. Glauning von der Stiftung Topografie des Terrors (Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Niederschöneweide) eine Rede anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 2005 wird der 27. Januar als HolocaustGedenktag begangen. Das Datum bezieht sich auf die Befreiung des KZ Auschwitz. Frau Dr. Glauning erinnerte an die rund 500.000 Zwangsarbeiter in Berlin während der Naziherrschaft und teilte mit, dass bis 2013 eine Dauerausstellung zu dieser Thematik erarbeit wird. Dazu werden noch Fotos und Dokumente gesucht. Im Anschluss daran überreichte BVV-Vorsteher Siegfried Stock den Preis für Zivilcourage 2010 an Hanna Wichmann (VVN), die seit vielen Jahren Jugendliche motiviert, sich aktiv mit den Ereignissen der Vergangenheit auseinander zu setzen. Außerdem engagiert sie sich für die Verlegung von „Stolpersteinen“, die an das Schicksal Einzelner in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Die NPD-Fraktion in der BVV boykottierte sowohl die Gedenkrede als auch die Preisverleihung. In der „Bürgerfragestunde“ ging es um eine kürzlich im Rathaus Köpenick abgehängte und ins Bürgerhaus Altglienicke verlegte Fotoausstellung. Anschließend informierte Bürgermeisterin Gabriele Schöttler u.a. darüber, dass - für die Beseitigung der Havarieschäden am Dienstgebäude Südostallee 100.000 € zur Verfügung gestellt werden, - bis zum 31. März Ideen für die Gestaltung der freigeräumten Fläche am Falkenberg dem Grünflächenamt mitgeteilt werden können, - der Fußgängertunnel am Bahnhof Schöneweide in die Reinigungsklasse 1 eingestuft wurde und jetzt täglich gereinigt wird, - Treptow-Köpenick bei Wohngeldanträgen zu den Bezirken mit den kürzesten Bearbeitungszeiten zählt. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, dass - witterungsbedingt die Bauarbeiten an der Wegedornbrücke ruhten und noch kein genauer Termin für die Fertigstellung genannt werden kann. - Beratungen zwischen Bezirk, Polizei und Feuerwehr darin mündeten, keine spezielle „Festordnung“ für Großveranstaltungen aufzustellen. Bestehende Regeln seien konsequent durchzusetzen. - die Straßenbahnwendeschleife am S-Bahnhof Adlershof auch künftig gebraucht werde, vor allem für den Ersatzverkehr und in verkehrsarmen Zeiten. schwachen Bürger(inne)n den Zugang zu ermöglichen. Außerdem wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - zum 100. Weltfrauentag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gleiche Rechte, gleiche Chancen: Fortschritte für alle“ steht, eine Festveranstaltung mit vielen Multiplikator(inn)en durchzuführen. (siehe auch Seite 3) - am Rathaus Treptow wieder einen Briefkasten für Post an die Bezirksverwaltung anzubringen. Aus Denkmalschutzgründen sollte dieser am bestehenden Gestell des Schaukastens links neben dem Eingang befestigt werden. Zudem wurde beschlossen, für das Projekt Informationstage des Netzwerkes Leben im Kiez (siehe auch Seite 10) der Albatros gGmbH Sondermittel zur Verfügung zu stellen. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/49“ entnehmen wir u.a., dass - die Weiterexistenz der noch bestehenden Schülerclubs trotz Reduzierung der Landesmittel auch für das jetzige Schuljahr gesichert ist. Das Schulamt hat zusätzliche Mittel bereitgestellt. - zum Stichtag 1.12.2010 im Bezirk 117 Kindertagesstätten existierten. Sie werden von freien Trägern der Jugendhilfe bzw. vom Eigenbetrieb Kindertagesstätten SüdOst betrieben. - Lampenhersteller die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt“ ins Leben gerufen haben, um das Bewusstsein der Verbraucher für den richtigen Umgang mit Energiesparlampen zu schärfen. Im Internet kann man sich unter www.lichtzeichen.de/ sammelstellen über Entsorgungsstellen informieren. Außer im BSR-Recyclinghof können Energiesparlampen u.a. auch im Kaufland abgegeben werden. Nach der BVV-Sitzung vom 24.2. findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 24.3. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. L.E.

Blutspendeaktion
am 10. März von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, am 15. März von 9 - 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, am 17. März von 16 - 20 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestraße 48, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Fördermittel für die Kulturarbeit
Am 6. Dezember 2010 sind die ersten Förderentscheidungen für das laufende Haushaltsjahr getroffen worden. Dem zuständigen Gremium lagen 21 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 93.000 € vor, 14 Projekte erhalten eine Unterstützung. Nächster Antragstermin für das 2. Halbjahr 2011 ist der 30. April. Die ersten Förderentscheidungen für die bezirklichen Mittel des Berliner Projektfonds kulturelle Bildung sind am 31.1. gefallen. Der Fachjury lagen elf Projektvorschläge mit einem Gesamtvolumen von rund 31.000 € vor, von denen sechs einen Zuschlag erhielten. Nächster Antragstermin für Projekte bis 3.000 € ist der 15. Juni 2011. Antragsformulare und Förderkriterien sind im Kulturamt, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin erhältlich oder zu beziehen über susanne . steinhoefel @ ba - tk . berlin.de, Tel. 90297-5766 Doris Thyrolph Leiterin des Kulturamtes

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Die BVV beschloss u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass ein generelles Nachtflugverbot auf dem BBI in der Zeit von 22 bis 6 Uhr eingerichtet wird und dass die Lärmminderung mit einer möglichst wenig Menschen belastenden Führung der Flugrouten beginnt. - mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin schnellstmöglich darüber in Gespräche einzutreten, wie eine Facharztversorgung in Treptow-Köpenick gewährleistet werden kann. - sich dafür einzusetzen, dass künftig kulturelle Veranstaltungen in Treptow-Köpenick mit dem Berlinpass vergünstigt angeboten werden, um somit finanziell

Adlershofer Zeitung
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Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

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Abschied mit Liebe . . .

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TAG & NACHT

März 2011

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entfernt werden. Vielleicht war es möglich, ihn ein klein wenig zu verbessern? Und zwar so, dass niemand die Korrektur bemerkte. Tulipa beeilte sich, zu dem geheimen Ort zu fliegen. Sie sagte den Zauberspruch auf, um das Tor zu öffnen und betrat die gewaltige Bibliothek. Überall waren Schriftrollen mit Segens- und Fluchworten, Bannsprüchen und was es sonst noch an Zaubersprüchen gab. Sie suchte die richtige Schriftrolle heraus und sah sich die Worte genau an. Eigentlich war alles ganz klar, da gab es nichts zu deuten oder zu verdrehen. Was aber nicht drin stand ... Behutsam fügte Tulipa den Worten hier ein Häkchen und da einen Schnörkel hinzu; rein äußerlich hatte sich an dem Bann nichts geändert, und doch war es ihr gelungen, einen kleinen Nebensinn hineinzuflechten. Tulipa war mit ihrer Arbeit zufrieden und musste nur noch abwarten, was geschehen würde. Tatsächlich bemerkte niemand, dass an dem Spruch etwas verändert war. Weiterhin wurden die Menschen, wenn sie eine Elfe ansahen, mit dem Bann belegt, weiterhin bekamen sie daraufhin Partner, die erheblich von dem abwichen, was als schön und anmutig galt. Aber seltsamerweise wurden diese Menschen nicht mehr unglücklich, sondern ganz im Gegenteil, sie waren zufrieden und glücklich mit ihrer Verbindung. Wie war das möglich? Tulipa hatte etwas aus ihrem eigenen Herzen, das sie bei der Begegnung mit dem Jüngling gefühlt hatte, unauflösbar mit dem Bannspruch verknüpft: Die ehrliche Liebe, die ein Wesen einem anderen gegenüber empfinden kann. Und so kam es, dass die Menschen, die der Bann getroffen hatte, ihren Partner herzlich lieb hatten. Und umgekehrt auch wieder so geliebt wurden. Wodurch sie letzten Endes ein zufriedenes und glückliches Leben führten. Was aber wurde aus dem jungen Burschen, der Tulipa vor dem Sturz bewahrt hatte? Ein Jahr später heiratete er, das Mädchen hatte viel zu große Füße, so dass es beim Tanzen ständig auf denen ihres Mannes herumtrampelte. Auch ansonsten war sie ziemlich ungeschickt und oft so in ihrer Traumwelt versponnen, dass ihr das Essen entweder angebrannt war oder zuviel Salz enthielt und was sonst noch alles danebengehen konnte. Aber dem jungen Mann war das egal, er und sein „Elfchen“, wie er sie nannte, liebten einander von ganzem Herzen. Und so wurden beide sehr glücklich. Als sie bei ihrer goldenen Hochzeit aus der Kirche ins Freie traten, regneten vom Himmel Blütenblätter auf sie herab: Tulpenblütenblätter. Und niemand wusste, woher sie kamen. Ach ja, bevor ich das noch vergesse: Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. Pfarrer Dirk Matthies und Krankenhausseelsorger

TULIPA (Ein Märchen)
Vor langer Zeit, als es noch viel mehr Wälder und Seen gab, dafür aber viel weniger Menschen, begegneten sich die Menschen und die Fabelwesen öfter als heute. Wenn ein Bursche etwa über den See ruderte, um zum nächsten Dorf zu kommen, konnte es durchaus geschehen, dass eine Nixe zwischen den Seerosen hervorguckte. Und wenn ein Mädchen im Wald Holz sammelte, wurde es manchmal von Kobolden geneckt, die seine Haare mit den Zweigen der Bäume verflochten. Feen und Gnome, Irrwichte und Zwerge waren überall: in den Bäumen, Gewässern, in der Luft und auch unter der Erde. Manche dieser Wesen suchten die Nähe der Menschen, andere waren zurückhaltender. Zu den letzteren gehörte das Volk der Elfen. Sie lebten bevorzugt in den dichten Wäldern. In klaren und mondhellen Nächten versammelten sie sich bevorzugt auf den Lichtungen, um im silbernen Licht schwebend zu tanzen. So zierlich und lieblich die Elfen auch anzuschauen waren, konnten sie es nicht ausstehen, wenn ein Mensch sie sah. Und wenn dies aus Versehen geschah, belegten sie diesen Menschen mit einem Bann. Denn trotz ihrer Winzigkeit und Anmut verfügten sie über mächtige Zauber, die auf Schriftrollen aufgeschrieben und an einem geheimen Ort aufbewahrt waren. Und wenn eine Elfe einen dieser Zauber nannte, geschah genau das, was in der Elfensprache auf der Rolle aufgeschrieben war. Wenn also ein junger Mann eine Elfe zu Gesicht bekam und sie dessen gewahr wurde, warf sie einen Bann über ihn und er bekam eine Frau, die entweder schielte, schiefe Zähne, krumme Beine oder andere Eigenschaften hatte, die den Burschen daran hinderten, mit ihr froh und glücklich zu werden. Umgekehrt, wenn es ein Mädchen war, das die Elfe erblickt hatte, bekam auch sie einen Mann, dem die Ohren abstanden, der einen dicken Bauch hatte oder schon früh eine Glatze bekam. Auf jeden Fall war es eine sehr harte Strafe, einmal die Schönheit einer Elfe gesehen zu haben. Unter den Elfen war eine etwas kleiner als die anderen; darüber hinaus war sie oft verträumt und manchmal ein wenig ungeschickt. Einmal hatten sich beim Elfentanz ihre Haare in den Flügeln verfangen, sie geriet ins Trudeln und stürzte ab. Zum Glück fiel sie in den Kelch einer Tulpe. Weil die Elfen auch untereinander ziemlich giftig sein können, wurde sie zur Erinnerung an dieses Missgeschick von da an Tulipa genannt. An einem wunderschönen sonnigen Nachmittag tummelte sich Tulipa in der lauwarmen Sommerluft, drehte ihre Pirouetten und übte das Dahingleiten im Rückwärtsflug. Wieder einmal war sie mit ihren Gedanken nicht bei der Sache, und so konnte es passieren, dass sie mit einem Schmetterling zusammenstieß. Tulipa verlor dabei das Gleichgewicht und kopfüber ging es abwärts. Schneller und schneller bewegte sie sich auf einen großen Findling zu, der aus dem Waldboden hervorragte. Das wird nicht gut ausgehen, dachte sie, während der Felsen immer näher kam. Plötzlich wurde ihr Sturzflug aufgehalten. Sie rappelte sich auf und schaute umher. Das, worauf sie saß, war warm und weich und rosig. Und über ihr war das große und erstaunte Gesicht eines Jünglings. Das Erstaunen wechselte zu einem strahlenden Entzücken, denn so etwas Schönes hatte der Junge noch nie gesehen. Dann aber wurde ihm bewusst, was er da in seiner Hand hielt, und er bekam einen Riesenschreck. Die Menschen wussten zwar nicht genau um die Zusammenhänge, aber die Alten erzählten, dass jedem, der eine Elfe erblickte, Unheil drohe. Sollte er vielleicht einfach seine Hand zudrücken, um den Schaden abzuwehren? Tulipa sah, wie sich all diese Gefühle und Gedanken in dem Gesicht des Jungen widerspiegelten. Und ihr war alles andere als wohl dabei. Dann aber nahm er sie ganz sacht, indem er ihr seinen kleinen Finger hinhielt, und setzte sie vorsichtig in das weiche Moos hinein. „Du kannst ja nichts dafür, dass ich dich aufgefangen habe“, murmelte er vor sich hin. Danach drehte er sich um und eilte, so schnell er konnte, davon. Tulipa spürte noch, wie der Bann von ihr dem Jungen hinterher schoss, dann kam eine leichte Benommenheit über sie. Als sie sich wieder etwas erholt hatte, spürte sie, dass sie irgendwie traurig war. Wieso eigentlich, sie hatte doch riesengroßes Glück gehabt. Da fiel ihr das gutmütige Gesicht des jungen Burschen ein, und sie wusste, weswegen sie traurig war. Er konnte ja nichts dafür, dass er ihr begegnet war. Und überhaupt, was war schon schlimm daran? Ein Mensch kann eine Elfe sehen, und ein Mensch kann eine Elfe retten. War nicht beides völlig in Ordnung? Aber an uralten Gesetzen ließ sich nichts ändern. Man konnte nicht einfach einen Bann aus dem geheimen Ort entfernen, ohne dass alles aus dem Gleichgewicht geraten würde. Was war schon eine weitere unglückliche Menschenehe gegen das ewige Gesetz der Elfen? Und schließlich mussten die Frauen mit den Hakennasen und die buckligen Männer ja auch irgendwie verheiratet werden! Aber vielleicht musste der Bann ja auch nicht

Informationen zu kirchlichen Veranstaltungen auf Seite 12

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Nr. 203

„Metamorphose durch die Puderdose“
Wie immer in Komödien kommt es auch im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, anders als man denkt, wenn sich Männer am 6. März um die Gunst der Wirtin Mirandolina bemühen. Ab 20 Uhr lenkt Mirandolina alle „Angebote“ geschickt mit Höflichkeit, Witz und Charme von sich ab – nur der Kellner hätte vielleicht eine Chance, doch der versteht sie nicht … Mit ihrem neuen satirischen Programm „Demokratie ist Scheiße, und das meine ich ernst” ist am 13. März ab 11 Uhr Gisela Oechelhaeuser zu Gast. . Aus ihrem Schminkköfferchen plaudern am 26. März ab 20 Uhr ungefragt die Damen von LaTransformation des TravestieTheaters Berlin (Foto). Wenn Frauen verblühen, verduften die

Benefizkonzert „Wonderful World“
Wie bereits mehrfach berichtet ist im Bezirk seit 1991 der Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, vertreten durch den Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick, aktiv. Zur Unterstützung seiner umfangreichen Tätigkeit geben der JugendJazz-Chor der Joseph-SchmidtMusikschule und die Jazz-Oldies am 5. März um 16 Uhr in der Köpenicker Hofkirche (Bahnhofstr. 9) ein Benefizkonzert unter dem Motto „Wonderful World“. Auf dem Programm steht ein bunter Mix vokaler Jazz-Musik. Um reichliche Spenden wird gebeten, für Zugangsbestätigung und Danksagung wird eine vollständige Absenderangabe benötigt. Weitere Informationen unter www.belarus-projekt.org W.W.

Foto: Stadttheater Cöpenick

Männer. Dem Einhalt zu gebieten ist jedes Mittel recht und sei es die „Metamorphose durch die Puderdose“.

Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de Um Reservierung wird gebeten unter 65 01 62 34 oder 65 01 62 30.

Wolfgang Kohlhaase wird 80
Eine Gedenktafel für den in Adlershof aufgewachsenen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase (s. AZ Nr. 144) gibt es bisher weder in der Genossenschaftsnoch in der Hoffmannstraße. Zum Glück lebt er ja und kann am 13. März seinen 80. Geburtstag begehen. Wie zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz 2007 (s. AZ Nr. 164) und zur Verleihung mit einem Ehrenbären bei der vorjährigen Berlinale (s. AZ Nr. 192) schließen wir uns den vielen Gratulanten zum „runden“ Erdenjubiläum von Wolfgang Kohlhaase sicher auch im Namen zahlreicher Mitbürger(innen) an und übermitteln ihm nach Reichenwalde beste Wünsche für das

Zum sechsten Mal: Wolfgang-HofmannKlavierwettbewerb
Am 12. März wird zum sechsten Mal der „Kleine Klavierwettbewerb“ in der Zweigstelle der Joseph-SchmidtMusikschule in Köpenick (Friedrichshagener Straße 8) von 10 bis 16 Uhr ausgetragen. 24 Klavierschüler(innen) zwischen 9 und 18 Jahren haben sich dafür angemeldet und arbeiten seit Wochen fleißig an den ausgeschriebenen Vortrags-Programmen. Vor allem die Pflichtstücke des Mannheimer Komponisten Wolfgang Hofmann (19282003) sind für die Teilnehmenden jeder Altersgruppe eine Herausforderung. Dafür dürfen sich alle Mitwirkenden auf einen Geldpreis freuen: Die Wolfgang-Hofmann-Stiftung vergibt 1.500 € in vier Förderstufen. „Für fleißige Vorbereitung“ gibt es schon ein anständiges Taschengeld. „Für außergewöhnlich gute Leistung“ aber können sich die Schüler sogar einen größeren Wunsch erfüllen. Der Wettbewerb ist öffentlich und wird den Zuhörern einen tiefen Einblick in die Arbeit der kommunalen Musikschule gewähren. Am 13. März lädt um 10 Uhr die Musikschule nach Adlershof in die Hans-SchmidtStr. 6/8 zum Preisträgerkonzert ein. Informationen telefonisch unter 90297-4968.

Friseurheimservice

Foto: Staneczek

Susanne Georgi
Friseurmeisterin

Tel. 0173-6 42 96 02

nächste Lebensdezennium. Wir hoffen nach wie vor, dass er Zeit findet, für unsere Zeitung einige Erinnerungen an seine Adlershofer Erlebnisse aufzuschreiben. W.S.

25 Jahre Tschernobyl

Menschen – Orte – Solidarität
Eine Ausstellung des internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes Dortmund (IBB) soll in 40 Städten an die Katastrophe vor 25 Jahren erinnern. In Berlin steht sie unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler und kann vom 3.4. (11 Uhr) bis 8.4. (12 Uhr) in der Aula des Schulamtes (Freiheit 15) kostenfrei besucht werden. Gruppen werden um Anmeldung gebeten. Rückfragen und Informationen auch zu einem umfangreichen Begleitprogramm wie Zeitzeugengespräche, Gedenkkonzert, Dokumentarfilmvorführung und Podiumsgespräch bei Waltraud Düber, Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick (Rudower Str. 51) unter Tel. 655 75 61 oder buero@agenda21treptow-koepenick.de W.W.

Ursula Karusseit zu Gast in der Kulturküche Bohnsdorf
In der Reihe „Konzert am Abend“ begeistert am 10. März ab 19 Uhr das „Eb Davis Quartett“ seine Zuhörer in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33. EB (vocals, bluesharp) und seine Bandmitglieder Nina T. Davis (piano), Jay Bailey (guitar), Lenjes Robinson (drums) bilden ein eingeschworenes Team. Jeder Auftritt dieser profilierten Persönlichkeiten fasziniert. Schauspielerin Ursula Karusseit liest, erzählt und plaudert am 25. März ab 19 Uhr an gleicher Stelle. Als Gertrud Habersaat im TV-Mehrteiler „Wege übers Land“ erlangte sie über die DDRGrenzen hinaus große Popularität. Durch ihre Mitwirkung an aktuellen Fernsehinszenierungen und Hörspielproduktionen ist sie im-

Foto: Kulturküche Bohnsdorf

mer noch ein Publikumsliebling. An diesem Abend kann man ihr Buch „Wege übers Land und durch die Zeiten“ mit Autogramm erwerben. Weitere Informationen und Voranmeldung unter 90297-5570.

März 2011
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Ausstellungen in der Alten Schule
Noch bis zum 12. März ist in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) die Personalausstellung von Kerstin Seltmann „ENT-GEGENKOMMEN“ zu sehen (s. AZ Nr. 201). Am 25.3. wird um 20 Uhr zur Vernissage von „Junges Design in Berlin“ eingeladen. Student(inn)en und Absolvent(inn)en der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide, der Universität der Künste und der Kunsthochschule Weißensee zeigen verschiedene Aspekte gestalterischer Arbeit mit verschiedenen Materialien aus den Bereichen Mode-, Flächen-, Produktdesign und Buchgestaltung. Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Noch bis Ende März kann die Foto-Ausstellung „Im Land der großen weißen Wolke“ der Journalistin Regina Dörner zu ReiseImpressionen aus Neuseeland im „Bürgersaal“ zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 902975717) angeschaut werden. Im „KIEZKLUB“ präsentiert ab 1. März unter dem Motto „Reif für die Insel“ der Adlershofer Künstler Hans-Joachim Tschiersnitz (s. AZ Nr. 188) Pastell-Bilder vom schönen und reizvollen Ferienparadies Rügen. Die Räume des KIEZKLUB sind in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

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Elfriede Brüning liest am 15. März in Adlershof
Elfriede Brünings Verbundenheit zu Adlershof entstand durch die enge Freundschaft mit Schriftsteller-Kollegin Berta Waterstradt (1907-1990). Das bekundete sie sowohl durch ihre Teilnahme bei der Enthüllung einer Gedenktafel (s. AZ Nr. 161) wie auch beim Gedenken zum 20. Todestag der Freundin (s. AZ Nr. 194). Inzwischen konnte sie am 8. November ihren 100. Geburtstag begehen. So ist es besonders erfreulich, dass man ihr am 15. März ab 18 Uhr in der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) nochmals begegnen kann. Dort liest sie aus ihrem Buch „Schriftwechsel mit Zeitgenossen 1930-2007“. Die für den Termin angekündigte Lesung „Entdeckungen in Mexiko: Azteken, Alltag und Abenteuer. Berichte und Biographie von Caecilie Seler-Sachs (18551935)“ ist nun am 14. Juni geplant. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Darüber hinaus ist am 24.3. um 18 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauentouren“ eine Sonderführung „Zu Besuch bei Anna Seghers“ (Beitrag 2 €) vorgesehen. Für beide Veranstaltungen wird um Voranmeldung gebeten (Tel. 677 47 25). W.S.

Ab 7. März
sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

„Selbstauskunft mit Boot“
Die „galerie grünstraße“ (Grünstraße 16) präsentiert unter dem Titel „Selbstauskunft mit Boot“ vom 18.3.-5.5. Skulpturen und Grafiken des aus Havelberg stammenden und in Cottbus lebenden und arbeitenden Bildhauers und Dipl.-Designers Hans-Georg Wagner. Der gelernte Tischler begann seine künstlerische Tätigkeit 1986 unmittelbar nach Abschluss seines Studiums an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg in Cottbus. Vernissage: 17.3., 19.30 Uhr; Öffnungszeiten: Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

„Das gelbe Herz“ in Köpenick
Nach der erfolgreichen Uraufführung im November 2010 spielt ab 4. März die Junge Oper Berlin im Schlossplatztheater, Alt-Köpenick 31/33, wieder frei nach Wilhelm Hauff: „Das gelbe Herz“. In der heutigen Zeit ist die Geschichte vom Sonntagskind Peter Munk mit seinem von Neid zerfressenem gelbem Herzen, der bei seinem Streben nach immer mehr Macht keine Grenzen kennt, kein Märchen… Das Musiktheater von Heiner Frauendorf (Komposition) und Steffen Thiemann (Libretto) ist freitags und samstags ab 20 und sonntags ab 18 Uhr zu sehen. Beim Sonntagskonzert am 13.3. können sich die Besucher von der Intensität des Flamencos verzaubern lassen. Ab 18 Uhr vermitteln Celia Marta Rojas „La India“ (Tanz), Maria López (Gesang)
Foto: Marcus Lieberenz

Professor Dathe und seine Tiere
Die Mitarbeiter der StefanHeym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) haben am 24. März den Autor Jürgen Mladek (Jg. 68) eingeladen, um ab 19.30 Uhr seine Biografie des berühmten Gründers des Berliner Tierparks vorzustellen.

Wie feierten Soziokulturelles Zentrum lädt ein eigentlich die Zum Kindertheater lädt sonn- bot) ab 10.30 Uhr liest am 19.3. tags um 10 Uhr das Soziokultu- Brigitte Sändig aus ihrem Buch Adlershofer?
relle Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) ein (6.3.: Der Wettlauf zwischen Hase und Igel; 13.3.: Die kleine Nixe und der Wassergeist; 20.3. Der Goldsack; 27.3.: Kasper und das verhexte Feuerzeug). Das Freitag-Programm ab 19 Uhr ist abwechslungsreich. Am 4.3. erfreut Vicente Patiz mit einem Gitarrenkonzert, am 11.3. kommt das Theaterstück „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ nach dem Roman von Fjodor Dostojewskij zur Aufführung, am 18.3. wird mit Filmsequenzen an den Schriftsteller Stefan Zweig erinnert und am 25.3. erneut zum Theaterabend mit „Ein gewisser Don Juan aus Sevilla“ eingeladen. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ (mit Frühstücksange„Erzählen vom Menschen“ über das Leben von fünf französischen Autor(inn)en und am 26.3. Günter Schöffler aus „Losen Blättern“ u.a. über Heinrich den Löwen und Elvis Presley, über ein Hakenkreuz im Verborgenen und über Hühner in Kunstwerken. Im politisch-philosophischen Frauencafé geht man am 8.3. ab 19.30 Uhr den Fragen nach „Alle kennen Karl Marx, doch wer war die Frau an seiner Seite? Und wer war Jenny Marx darüber hinaus?“ Im Rahmen des Kulturcafés für Senioren (dienstags ab 14.30 Uhr) wird am 15.3. zu einem heiteren Streifzug durch den Frühling eingeladen und am 22.3. der Film „Gran Canaria“ gezeigt. Weitere Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W. „Am Aschermittwoch ist alles vorbei ...“ tönt es aus dem Rheinland herüber. Ortschronist Rudi Hinte hingegen lädt am Aschermittwoch (9.3.) um 15 Uhr zu einem Plausch bei Pfannkuchen und Getränken in die Heimatstube in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) ein. Gemeinsam mit seinen Gästen will er der Frage nachgehen, „Wie feierten eigentlich die Adlershofer?“ Darüber hinaus ist er für Interessierte an der Heimatgeschichte jeweils am 1. und 3. Dienstag im Monat von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ zum individuellen Gespräch anzutreffen. Andere Termine können mit ihm unter Tel./Fax: 677 04 11 oder E-Mail: R.hinte @web.de vereinbart werden. W.S.

und Nico de Lamia (Gitarre) dieses Lebensgefühl. Informationen unter 6516516 oder www.schlossplatztheater.de

In dem Buch wird auch gezeigt, was die Millionen Besucher nicht sehen konnten, z.B. wie Professor Dathe mit einem Pandabären in den 3. Stock einer Altbauwohnung kam, um eine todkranke Berlinerin glücklich zu machen oder wie er Weihnachten mit einem wildgewordenen Affen kämpfte. Karten für die sicher interessante Veranstaltung zu 5 € (erm. 4 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! W.S.

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Das Technikum des Zentralinstituts für physikalische Chemie (ZIPC)

Der Bereich für Strukturforschung

Fotos: Archiv Hinte; BBAW; Fischer

„Akademiereform“ 1968: Konzentration der Potentiale durch Gründung von Zentralinstituten
Zur Geschichte des Forschungszentrums Adlershof der Akademie der Wissenschaften (Teil V)
Ereignis- und umfangreich ist die Geschichte der naturwissenschaftlichen Institute der Akademie der Wissenschaften in Adlershof. Wir berichteten darüber in AZ Nr. 77, 80, 82 und 84. Dieser Beitrag setzt die Artikelserie fort, beginnt 1968 und soll mit weiteren Beiträgen bis zur Abwicklung 1991 fortgeführt werden.
1968 begannen in der Akademie der Wissenschaften (AdW) grundlegende inhaltliche Veränderungen und Umstrukturierungen. „Im Zeitalter der technischen Revolution wird die Wissenschaft unmittelbar zur Produktivkraft“ (Prof. W. Schirmer). Eine neue Qualität der Beziehungen zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung, Industrieforschung und Überführung war möglich und notwendig. Dazu waren mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technik, den Industrieministerien und Kombinaten die Hauptrichtungen des Forschungsprofils der Akademie abzustimmen und die Aufgaben vertraglich zu vereinbaren. Innerhalb der Akademie ergaben sich hieraus Schlussfolgerungen für neue Organisationsformen und Strukturen. Im Sommer 1968 wurde beschlossen, diesen Anforderungen mit einer „Akademiereform“ gerecht zu werden. Das Forschungspotential der Institute sollte konzentriert, die interdisziplinäre Arbeit vertieft sowie die technischen und materiellen Kapazitäten wirksamer eingesetzt werden. Letzteres war dringend erforderlich, da die technischen, materiellen und finanziellen Mittel durch die drosselnde westliche Embargopolitik und die eigene „Abgrenzung“ begrenzt waren. Die Konzentration der Potentiale sollte mit der Gründung von Zentralinstituten erreicht werden, die 200 bis 800 Mitarbeiter umfassen. Für solche Großforschungseinrichtungen gab es Beispiele in der japanischen Forschungslandschaft und in der Bundesrepublik, wo u.a. die Fraunhofer Gesellschaft gegründet worden war. Die Forderungen der Reform wurden gegenüber den hiesigen Instituten auch damit begründet, „dass bis jetzt in Adlershof auf dem Gelände der Forschungsgemeinschaft der Deutschen Akademie der Wissenschaften für die Errichtung neuer Forschungsstätten sehr große Mittel ausgegeben wurden. Diese Summe ist gewissermaßen auch ein Vorschuss für die zu erwartenden Ergebnisse, die in der volkswirtschaftlichen Bilanz des Perspektivplanes einen wichtigen Platz einnehmen müssen.“ (Walter Ulbricht) Anstelle der bisherigen Fachbereiche der Forschungsgemeinschaft der DAW, denen die Institute zugeordnet waren, entstanden sechs Forschungsbereiche, davon drei mit Sitz im damaligen Block A (Rudower Chaussee 17-19) auf dem Adlershofer Akademiegelände: die Forschungsbereiche Chemie (Prof. Gerhard Keil); Physik, Kern- und Werkstoffwissenschaften, später Physik (Prof. Günter Albrecht) sowie Mathematik und Kybernetik bzw. Informatik (Prof. Manfred Peschel). 1968 gab es in der AdW 65 naturwissenschaftliche, technische und medizinische Institute und Einrichtungen, davon 17 in Adlershof mit 2.448 Mitarbeitern. Im Ergebnis der bis 1972 währenden Akademiereform entstanden in Adlershof neun Zentralinstitute (ZI). Als erstes ZI wurde am 1. Mai 1968 aus den bisherigen Instituten für physikalische Chemie, für anorganische Katalyseforschung, für Strukturforschung sowie den selbständigen Abteilungen für Physikalische Methoden der analytischen Chemie und für Theoretische Chemie mit rd. 400 Mitarbeitern das Zentralinstitut für physikalische Chemie (ZIPC) gegründet. Direktor wurde Akademiemitglied Prof. Wolfgang Schirmer, ein Chemiker mit reichen Erfahrungen in der Forschung und als Werkleiter (ab 1950 VEB Stickstoffwerk Piesteritz, ab 1953 VEB Leuna Werke), als Hochschulprofessor und seit 1963 Nachfolger von Prof. PeterAdolf Thiessen als Direktor des Instituts für physikalische Chemie. Im ZIPC entstanden die Bereiche Anorganische Katalyseforschung (Prof. Günter Rienäcker, ab 1969 Prof. Gerhard Öhlmann), Grenzflächenmechanik (Prof. Gerhard Heinicke, ab 1982 Prof. Ursula Steinicke, ab 1984 Prof. Karsten Thiessen), Dynamik und Statik disperser Strukturen (Prof. Hartmut Linde), für Strukturforschung (Prof. Katharina Boll-

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Dornberger), physikalische Methoden der analytischen Chemie (Prof. Heinrich Kriegsmann), die selbständigen Abteilungen Theoretische Chemie (Prof. Kurt Altenburg, ab 1978 Prof. Lutz Zülicke) und Physik (Prof. Hans-Joachim Spangenberg), die Abteilung Adsorption (Prof. Helmut Stach), sowie das Wissenschaftliche Sekretariat (Dr. Emmo Schmidt) und der Direktor für Ökonomie und Technik als ein Stellvertreter des Institutsdirektors mit zugehörigem Bereich (Dipl.-Ing. Rudi Hinte seit 1.5.1969). Die zusammengeführten Forschungseinheiten boten günstigere Voraussetzungen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zum anderen gab es bereits eine vielfältige Zusammenarbeit mit der Industrie, wie den Leuna-Werken und BUNA. Mit den strukturellen Veränderungen in der DAW erfolgte die Auftragsbindung und aufgabenbezogene Finanzierung der Forschungsarbeit. Die Zentralinstitute mussten nunmehr die mit den Auftraggebern vereinbarten Forschungsaufgaben inhaltlich sowie arbeitskräfteseitig und finanziell planen, die Ergebnisse verteidigen und abrechnen. Nach anfänglichen Irritationen zu Fragen der Planbarkeit der Forschung, insbesondere der Grundlagenforschung, von Unvollkommenheiten und gesammelten Erfahrungen erfolgten Korrekturen in einer „Verordnung über die Planung, Leitung und Planung der Forschung an der Akademie der Wissenschaften“ (23.8.1972). Als Ziel waren „Pionier- und Spitzenleistungen“ gefordert, die auf dem Wege der – vielfach bespöttelten – Parole „Überholen ohne Einzuholen“ erreicht werden sollten. Bei allen Schwierigkeiten der vertieften Zusammenarbeit mit Industriepartnern auf beiden Seiten, wurden beachtliche, auch international anerkannte Ergebnisse erreicht. Ein Beispiel: 1963 floss das erste Erdöl durch die Trasse „Drushba“ vom Ural nach

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Der Name auf dem Straßenschild Nochmals:

Otto-Franke-Straße
Leser Winfried Loosch stellte uns einen Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung vom 11. Oktober 2010 zur Verfügung, in dem von der Ehrung des Sinologen Prof. Dr. Otto Franke (1863-1946) in seiner Geburtsstadt Gernrode berichtet wird, der dort Kindheit und Schulzeit verbrachte. Eine Gedenktafel würdigt nun den „Sohn der Stadt“, der von 1888 bis 1901 im Dienst des Deutschen Kaiserreichs als Diplomat in China tätig war. 1910 besetzte er den ersten deutschen Lehrstuhl für Sprachen und Geschichte Ostasiens am Kolonialinstitut Hamburg. Ab 1923 war er Professor in Berlin und „hat grundlegende Arbeiten zur Erforschung der Geschichte Chinas und seiner Randvölker veröffentlicht und die international maßgebliche Geschichte Chinas beschrieben.“ (Der große Brockhaus, 1954, IV, S. 200) Im Oktober 2001 (AZ Nr. 90) veröffentlichten wir unter dem Titel „Organisator der Schwarzen und Weißen Katzen“ einen Beitrag von Dr. Reinhold Kruppa über den Kommunisten Otto Franke (1877-1953), den bis zu seinem Tod eine enge persönliche Freundschaft mit Wilhelm Pieck verband und dessen Urne in der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde beigesetzt wurde. Nach diesem Otto Franke ist 1962 die ehemalige Oppenstraße in Adlershof benannt worden, wie ich einem Merkblatt entnehmen kann, das uns damals als Bewohnern dieser Straße zugestellt wurde. Ob die Namensgleichheit eine Umbenennung der Straße nach der „Wende“ verhindert hat, ist sicher reine Spekulation. W.S.

Prof. Dr.Dr.h.c.Wolfgang Schirmer

Prof. Dr. Günter Rienäcker

Foto zum 25. Jubiläum des Zentralinstituts für physikalische Chemie

Schwedt/Oder, am 1.4.1964 nahm das Petrolchemische Kombinat Schwedt (PCK) den Betrieb auf. Auch in der Akademieforschung rückte nun die Erdölverarbeitung in den Mittelpunkt ihrer Aufgaben. Wissenschaftler des ZIPC schufen in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Leuna die Voraussetzungen für den Aufbau und die Inbetriebnahme einer Normalparaffinanlage im PCK. Chemiker und Mathematiker lieferten ein Verfahren zur direkten Abtrennung von langkettigen n-Paraffinen durch Molekularsiebe von Zeolithen, das sog. Parex-Verfahren, sowie ein theoretisches Modell für die Prozessautomatisierung. Ergebnisse: eine 50% billigere Anlage mit einer Leistung

von 60.000 statt 50.000 t/Jahr; bis 1990 wurden 1,2 Mio. t gefördert. Die Anlage lieferte Ausgangsstoffe für Detergentien (Tenside), die u.a. der Waschmittelherstellung dienten. Diese Leistung wurde mit dem Nationalpreis der DDR geehrt. Das Zentralinstitut für physikalische Chemie hatte sich auf noch heute aktuelle und zukunftssichere Aufgaben orientiert – Nanotechnologie, Plasmachemie, Tribologie und heterogene Katalyse – und konnte bis 1983 insgesamt 2.200 wissenschaftliche Publikationen, 130 Promotionsverfahren und 266 Patente von Mitarbeitern vorweisen. Rudi Hinte
(wird fortgesetzt)

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Nr. 203

Veranstaltungen im „KIEZKLUB“
Für den „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) teilten wir im Januar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Ab 15.3. wird dienstags um 11 Uhr ein Beckenbodentraining unter Anleitung einer Physiotherapeutin angeboten, mit dem Frauen und Männer ihre Körperhaltung verbessern und ihr Selbstbewusstsein stärken können.

Mit dem Seniorenbus im März unterwegs
Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) Wir fahren zur Glashütte in Baruth. (Fahrkosten: 20 €) Die Springbachmühle ist stets ein lohnendes Ziel. (Fahrkosten: 22 €) Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Kloster Lehnin, Baruth und Fürstenwalde. Die Mehrheit entscheidet. (Fahrkosten: 22 €) 9.3. Das Gut Hirschaue in Birkholz (Oder-Spree-Kreis) ist bekannt für seinen Hofladen. In dem 100 ha großen Wildgatter leben über 1.000 Damtiere, Rothirsche und Wildschweine. (Fahrkosten: 22 €) 14.3. Wir wollen in Buckow in der Märkischen Schweiz einen schönen Tag genießen. (Fahrkosten: 22 €) 18.3. Zum Frühlingskonzert in der „Alten Klosterschenke“ in Chorin lädt die Musikschule Eberswalde ein. Beginn: 14.30 Uhr, Ende 16.30 Uhr. Im Eintrittspreis ist 1 Stück Blechkuchen und 1 Pott Kaffe oder Tee enthalten. (Fahrkosten: 20 €, Eintritt: 7,50 €) 21.3. In der Leinölmühle Kanow wird das Leinöl kaltgepresst. Wir besichtigen die Mühle und zum Mittagessen gibt es Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark. (Fahrkosten: 20 €) 23.3. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Neuruppin, Brandenburg und Jüterbog. (Fahrkosten: 22 €) 28.3. Im Wildpark Schorfheide können wir Wildtiere und alte Haustierrassen bewundern. (Fahrkosten: 20 €, Eintritt: 4,50 €, ermäßigt: 3 €) 29.3. Marktbummel in Hohenwutzen. (Fahrkosten: 24 €) 30.3. Den Frühling wollen wir in Strausberg am Straussee finden. Wir können mit der einzigartigen Fähre übersetzen, die wie eine Straßenbahn mit einer Oberleitung betrieben wird. (Fahrkosten: 18 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team! 1.3. 2.3. 7.3. 8.3.

Außerdem bietet das März-Programm: 9.3., 14.30 Uhr: Tanz mit Berndt Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €) 23.3., 14.30 Uhr: Tanz mit Manuela und Bernd (Eintritt: 2,50 €) 30.3., 15.00 Uhr: Psychiatrische Erkrankungen im Alter – Wie wirken sie sich auf unser Leben aus? mit Carola Hildebrand (lt. Ärztin des Zentrums für seelische Gesundheit im Alter; kostenfrei) Zudem wird am 25.3. ab 20 Uhr zum „Disco-Fieber im Kiezklub“ in den Kiezklub KES (Plönzeile 7, Haus B) eingeladen. DJ Kyril Janev legt Hits der 70er und 80er Jahre auf (Eintritt: 5 €). Unter „Viva la musica“ findet am 4.4. ab 15 Uhr das Chorkonzert der Seniorenchöre aus Treptow-Köpenick diesmal in der Christuskirche in Oberschöneweide (Firlstr. 16) statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, wer Lust am Singen und Musikhören hat, ist herzlich willkommen. Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. W.W.

Aus der Reserve locken!
Entschuldigen Sie bitte, dass ich gleich mit der Tür ins Haus falle. Ich will Sie für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Netzwerk Leben im Kiez gewinnen. Wir bereiten uns auf ehrenamtliche Hausbesuche vor, bei denen wir mit älteren Menschen über Themen wie „Prävention und Gesundheitsförderung“ sprechen wollen. Dabei wollen wir die Menschen weder behandeln noch belehren. Uns ist an gemeinsamen Gesprächen gelegen, bei denen persönliche Einstellungen und Haltungen zur eigenen Lebensführung neu betrachtet werden. Für diese ehrenamtlichen Hausbesuche gibt es ein Schulungsprogramm und wir werden gemeinsam „büffeln“. Aus uns sollen aber keine „Arzthelfer“ oder „Hilfssozialarbeiter“ werden. Wir haben ganz unterschiedliche persönliche und berufliche Voraussetzungen. Aber wir wollen uns gemeinsam auf gleiche Verfahrensweisen verständigen. Dabei lernen wir z.B. etwas zu Veränderungen im Alter, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag oder den soziale Strukturen im Bezirk. Ganz entscheidend ist aber, wir gehen nur zu den Menschen, die mit unserem Besuch einverstanden sind. Mit unseren gesammelten Berufs- und Lebenserfahrungen können wir uns aus der Reserve locken lassen. Die Menschen wollen möglichst lange leben, aber ans alt werden möchten sie dabei nicht denken. Mit unseren Hausbesuchen wollen wir Menschen erreichen, die Beratung benötigen weil sie sich unter den vielen Angeboten nicht zurechtfinden. Wir wollen mit der Schulung am 4.4. beginnen. Wenn Sie interessiert sind erreichen Sie uns so: Netzwerk Leben im Kiez, Salvador-Allende-Straße 91, 12559 Berlin, Tel. 31 98 90 24, Mail: lebenimkiez@web.de

Selbsthilfegruppen und Kurse
Ganz neu wird im Selbsthilfezentrum „Eigen-Initiative“ (Genossenschaftsstr. 70) zu einem Gesprächskreis für Frauen „in der Mitte des Lebens“ am 2. und 4. Montag um 17 Uhr eingeladen. Hier treffen sich Frauen, die miteinander ihre Zukunft, ihre Gegenwart und ihre Vergangenheit bedenken wollen. Umfangreich ist das weitere Angebot. Es reicht von Atemtherapie nach Middendorf, über Bewegung und Atem Rückenschule, Feldenkrais-Kurs, Osteoporose-Kurs sowie Tai Ji und Qi Gong Kurs bis zu Line Dance. Termine und Kosten sind unter 631 09 85 zu erfahren. W.W.

Nüchtern betrachtet – bewusst erlebt
Die Kampagne „NÜCHTERN BETRACHTET – BEWUSST ERLEBT“ geht ins 5. Jahr und Treptow-Köpenick ist dabei! Die Zielrichtung besteht darin, Menschen zu motivieren, einmal im Jahr für vier Wochen auf Alkohol zu verzichten. Damit soll versucht werden, dass die „normal“ trinkende Bevölkerung sich kritisch ohne Druck, gleichsam spielerisch und Grenzen auslotend mit ihren Trinkgewohnheiten auseinandersetzt und für das nicht unerhebliche Gefährdungpotenzial sensibilisiert wird. Versuchen Sie, im Monat März Verzicht zu üben! Verbringen Sie diesen Monat alkoholfrei und reden Sie darüber. Bewusster Verzicht kann Gefühle der Stärke und des Stolzes erzeugen. Wer sich temporär einschränkt bei scheinbar „normalen“ Gewohnheiten (wie etwa dem Feierabendbier oder dem Glas Wein beim Fernsehen) kann gewinnen – sowohl an Erfahrung, als auch an Gesundheit. Bei dieser Kampagne kommt es nicht darauf an, Abstinenz zu predigen, sondern für einen Monat bewusst auf alkoholische Genussmittel zu verzichten und damit in der Familie, im Beruf und im Freundeskreis ein Zeichen zu setzen. Nähere Informationen erfahren Sie von Mario Nätke, Suchthilfekoordinator des Bezirkes Treptow-Köpenick (Tel. 90297-6167) sowie über die Webseite der Kampagne: www.nuechtern-betrachtetberlin.de

Aktualisierte Krebs-Broschüre
Erneut hat das Bezirksamt Spandau seine aktualisierte Broschüre mit allen wichtigen Adressen und Anlaufstellen für an Krebs Erkrankte herausgegeben. Auch für unseren Bezirk wird nicht nur auf die Beratungsstelle für Behinderte und krebskranke Menschen (z.Z. Hans-SchmidtStraße 18; Tel. 90297-4840) mit ihren Außenstellen im Rathaus Köpenick und im Bürgerhaus Altglienicke hingewiesen, sondern auch auf Selbsthilfegruppen und spezielle Sportangebote nach erfolgter Krebs-Therapie aufmerksam gemacht. Die Anschriften onkologischer Schwerpunktpraxen und -kliniken, Tumorzentren und Hospizen in Berlin gehören ebenso zum Inhalt wie Hinweise auf bundesweite Informationsdienste und zu Sozialleistungen. Herausgeber: Bezirksamt Spandau Abt. Soziales und Gesundheit Plan- und Leitstelle Staakener Str. 79, 13581 Berlin Tel. 3303-4034/-4032 Die Broschüre kann auch aus dem Internet heruntergeladen werden unter: www.berlin.de/ba-spandau/ buergerdienste/publikation)

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Spezialisten mit langjähriger Erfahrung
Augenoptik Hidde & Mietke seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Dörpfeldstraße
jubiläum würdigten (AZ Nr. 41), hatten sich die beiden Augenoptikermeister gerade vertraglich für weitere 10 Jahre an diesem Ort entschieden. Daraus werden 2012 dann schon insgesamt 20 Jahre in der Dörpfeldstraße 23 geworden sein. Doch nicht nur dieses Haus liegt Carola Hidde am Herzen – als stellvertretende Vorsitzende der „IG Dörpfeldstrasse“ möchte sie zur positiven Entwicklung der Einkaufsstraße und damit zur Aufwertung des Ortsteiles beitragen. Neben dem Verkauf und der Reparatur von Brillen wird eine Vielzahl weiterer Leistungen angeboten, u.a. Sehschärfenbestimmung, Messung des Augendrucks, Kontaktlinsenanpassung mittels moderner Technik. Apropos moderne Technik: Inspiriert vom Besuch der Optiker-Messe in München wird in Kürze eine weitere neue Maschine in der Werkstatt Einzug halten. Wenn bald die Frühlingssonne am Himmel die Oberhand gewinnt sind schicke Sonnenbrillen gefragt. Das Team von Augenoptik Hidde & Mietke freut sich, die Kunden auch in diesem Bereich bestens beraten zu können. L. Ebner

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Kneipenmusikfeste
Am 12. März ab 20 Uhr wird die Bölschestraße in Friedrichshagen zur Musik-Meile, um die herum 13 Bands in 13 Lokalen auftreten. Sie stellen ihre Interpretationen bekannter Titel aus verschiedenen populären Stilrichtungen der Unterhaltungsmusik und teilweise eigene Songs vor. Neben angloamerikanischem Rock-Pop-Hits gibt es internationale Party-Musik aus Kuba, Italien, Irland und Australien. Nach dem gleichen Prinzip „Ein Ticket für Alles“ feiert man am 16. April in der Altstadt Köpenick das 15. Kneipenmusikfest. Tickets für alle Veranstaltungen sind im Vorverkauf für 12 € in der Touristinformation Köpenick (Tel. 655 75 50, touristinfo@tktberlin.de) und abends an den Locations für 15 € erhältlich. Programminformationen im Internet unter www.tkt-berlin.de

Fotos: Ebner; privat

Ein Bild aus der Optikerwerkstatt: Carola Hidde und Jörn Mietke mit ihren Mitarbeiterinnen Katja Wolfram (links) und Cornelia Bosecker (rechts). Einige Adlershofer werden diesen Raum kennen, hatten doch die Geschäftsinhaber im Dezember im Rahmen des „Adlershofer Adventskalenders“ an zwei Tagen zum „Bastelspaß in der Optikerwerkstatt“ eingeladen. Während die Jüngsten eifrig bastelten, erhielten Eltern und Großeltern einen Einblick, wieviel handwerkliches Geschick und welcher Arbeitsaufwand in diesem Beruf nötig sind. Hier in der Meisterwerkstatt werden die Brillen passgerecht für jeden Kunden gefertigt. Für die neue Sehhilfe kann man aus einer riesigen Auswahl von Fassungen internationaler Marken wählen. Eine 3 D-Videoberatung erleichtert die Entscheidung. Viel Zeit nehmen sich die Augenoptiker für die genaue Gläserbestimmung und das ausführliche Gespräch mit dem Kunden. Diese können sicher sein, dass die neue Brille dann perfekt ist. Gern widmet sich das Team auch Problemfällen. „Anspruchsvolle Brillen sind immer wieder eine Herausforderung“, sagt Frau Hidde. „Einfache gibt’s auch woanders…“

Qualitätsarbeit stand von Beginn an im Mittelpunkt, als Carola Hidde und Jörn Mietke im August 1990 ihr erstes Geschäft in der Dörpfeldstraße 45 eröffneten. Bewusst hatten sie sich für Adlershof entschieden, kommen doch beide aus der Umgebung und kennen den Ort gut. Zudem arbeitete Carola Hiddes Vater lange Jahre bei Spezifa. Im Herbst 1992 erfolgte der Umzug an den jetzigen Standort Dörpfeldstraße 23, nachdem man es in den zwei Jahren zuvor mit ständig neuen Hauseigentümern zu tun hatte. Als wir 1997 das siebenjährige Geschäfts-

„I-Marke“ verliehen
Das Informationszentrum in der Altstadt von Köpenick wurde vom Deutschen Tourismusverband geprüft. Zum zweiten Mal seit seinem Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Jahr 2007 erhielt die Einrichtung des Tourismusvereins am Schlossplatz mit überdurchschnittlich gutem Ergebnis das Qualitätssiegel „I-Marke“.

Carola Hidde und Jörn Mietke zur Eröffnung ihres ersten Geschäftes im August 1990 und vor ihrem jetzigen Domizil in der Dörpfeldstraße 23

❍ häusliche Krankenpflege in allen medizinischen Bereichen

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Nr. 203

Ökumenische Bibelwoche
Die christlichen Gemeinden Adlershofs laden vom 28.-31.3. jeweils um 19.30 Uhr zur ökumenischen Bibelwoche ins Pfarrheim Nipkowstr. 15 ein. Unter dem Thema „Himmel – Erde ... und zurück“ werden Texte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus besprochen. Die einzelnen Abende haben folgende Themen: 28.3.: Gottes segensreicher Plan (Epheser 1,1-14) Frau Ditz, katholische Gemeinde 29.3.: Das neue Leben durch Christus (Epheser 2,1-10) Pfarrerin Quien, evangelische Gemeinde 30.3.: Das Ende der Fremdheit (Epheser 2,11-22) Herr Schmeißer, evangelisch-freikirchliche Gemeinde 31.3.: Die Erkenntnis der Liebe Gottes (Epheser 3,14-21) Pfarrer Dr. Punayar, katholische Gemeinde
Äußerlich stolz und robust präsentierte sich unser Silberahorn noch am Tage zuvor. Am 14.2.2011 begann um 9.00 Uhr die Fällung mit dem Kronenschnitt

Kirchliche Termine im März
In der Verklärungskirche (Arndtstraße) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Am 20.3. widmet sich der Familiengottesdienst dem Weltgebetsland Chile, am 27.3. wird er mit dem Vokalensemble VOKENS T gestaltet (s. unten). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 4.3. um 18 Uhr, der Frauenkreis am 18.3. um 15 Uhr und der offene Gemeindekreis am 23.3. um 18.30 Uhr zu „Jacob und Rahel – eine Ehe mit Stolpersteinen“ zusammen. Am 24.3. wird dort um 19.30 Uhr zu einem Dia-Vortrag mit Pfarrer Ziebarth zum Thema „Libyen in Vergangenheit und Gegenwart“ eingeladen (s. unten). Zum HausGesprächskreis am 11.3. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe. Am 6.3. schließt sich der Familienmesse ein fröhlicher Kinderfasching an. Beim „Kindersonntag“ am 20.3. treffen sich die Kinder bereits vor dem Gottesdienst. Zur Kreuzwegandacht wird in Adlershof am 13.3. und 3.4. jeweils um 17 Uhr eingeladen. Im Pfarrheim neben der Kirche beginnen die Veranstaltungen zur ökumenischen Bibelwoche vom 28. bis 31. März jeweils um 19.30 Uhr (s. oben). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) um 10 Uhr Gottesdienst. Die Pfadfinder – Jungen und Mädchen von 8-12 Jahren – treffen sich am 11.3. und 25.3. um 15.30 Uhr, die Teens freitags um 18.15 Uhr. Die Senioren kommen am 16.3. um 14.30 Uhr zusammen. Vom 30. März bis 2. April wird ab 19.30 Uhr „JesusHouse“ aus der Porsche Arena in Stuttgart übertragen, eine Veranstaltung für junge Leute mit Musik, Gesprächen und einer Message, die Zeichen setzt. Infos zu diversen Hauskreisen und Sonderveranstaltungen unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Unser Freund, der Baum ist tot!
Tiefbetrübt geben wir bekannt, dass unser aller Freund, der letzte Straßenbaum der Dörpfeldstraße, der

Silberahorn Nr. 102/1
am Montag, dem 14. Februar 2011 nach langer, schwerer Krankheit im stolzen Alter von 103 Jahren gefällt werden musste. Im November 2010 (AZ 199) hatten wir gerade erst über sein langes Leben berichtet. Sein Standort auf dem schmalen Bankettstreifen zwischen den Straßenbahnschienen und der Fahrbahn an der Dörpfeldstraße 102, gegenüber der Sportanlage „Fritz Lesch“, machte ihm das Leben sichtlich noch schwerer. Dabei hatte er schon seit neun Jahren mit dem gefährlichen Zunderschwamm am Stamm und in der Krone zu kämpfen. Wegen der dadurch ausgelösten Weißfäule mussten bereits mehrere Male befallene Äste „amputiert“ werden. Die Weißfäule mit verbundenen äußeren Baumpilzen hatte sich nun so weit ausgebreitet, dass sich seine „Ärztin“, die Bauminspektionsleiterin des bezirklichen Amtes für Umwelt und Natur, Frau Töpfer, zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit zur Fällung entschließen musste. Am 14. Februar 2011 erfüllte eine Baumpflegegruppe des Grünflächenamtes mit Kettensägen und schwerer Technik ihre durchaus komplizierte Aufgabe bei laufendem Fahrzeug- und Straßenbahnverkehr. Um 9.00 Uhr begann der Kronenschnitt, um 10.15 Uhr war alles vorbei.
Helmut Prochnow

Eindrücke einer Studienreise durch Libyen
Unter dem Titel „Libyen – Streifzüge durch ein wenig bekanntes Land“ wird Pfarrer i.R. Dieter Ziebarth am 24. März ab 19.30 Uhr im Gemeinderaum Arndtstr. 12 mit Lichtbildern von einer Studienreise berichten, die er im Herbst 2010 unternahm. Über das Land ist relativ wenig bekannt, da es sich erst vor einigen Jahren für Reisende aus Europa öffnete. Die Streifzüge führten zunächst in die Küstenregion mit einzigartigen und gut erhaltenen Überresten aus der punischen, der römischen und der hellenistische Epoche, die heute zum Weltkulturerbe gehören. Dann ging es in die Sahara zu der sagenumwobenen Oasenstadt Ghadames, wo man der Kultur der Wüstenvölker, begegnet. Schließlich gibt es einige Einblicke in das Leben im heutigen Libyen, wobei sicher auch Fragen erörtert werden, die im Zusammenhang mit den revolutionären Aufbrüchen der Nachbarstaaten Tunesien und Ägypten stehen. D.Z.

Lasset uns singen, die Stimmen erschwingen…
So wird es u.a. erklingen, wenn VOKENS T, das Vokalensemble der Joseph-Schmidt-Musikschule, im Gottesdienst der evangelischen Gemeinde Adlershof musiziert. Unter der Leitung von Dirk Klawuhn werden Werke der Berliner Komponisten Hugo Distler (19081942) und Ernst Pepping (19011981) zu hören sein. Ob es darüber hinaus noch eine weitere Überraschung gibt, werden Sie nur erfahren, wenn Sie am Sonntag, dem 27. März, um 10 Uhr in die Verklärungskirche (Arndtstraße) kommen. D.K.

Um 10.15 Uhr fiel das letzte Stammstück

Fotos: Prochnow

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Herzliche
Nachträglich übermitteln wir an Barbara und Dr. Lothar Harnisch zum 50. Ehejubiläum am 13. Februar die besten Wünsche für den weiteren gemeinsamen Lebensweg. Im März beglückwünschen wir zuerst Gerda Faust, die am 29.3. ihren 94. Geburtstag begeht, sowie Irmgard Schulze, die am gleichen Tag ihr 93. Wiegenfest feiern kann. Beste Wünsche zum 92. Tag der Geburt übermitteln wir am 21.3. Else Semper und am 28.3. Elsbeth Hausmann. Gratulationen zum 91. Erdenjubiläum erhalten am 11.3. Hildegard Krüger und am 27.3. Margarete Ferchland. In den Kreis der 90jährigen werden am 5.3. Gertrud Grötzsch und am 19.3. Otto Czirwon aufgenommen. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Auf 85 ereignisreiche Jahre

Glückwünsche
können am 5.3. Gerda Jung, am 6.3. Marie Loth, am 12.3. Horst Welser, am 14.3. Irmgard Birk am 25.3., Gerhard Jacoby und am 28.3. Ruth Knorr zurückblicken. Wir gratulieren! Ihr 80. Lebensjahr vollenden Siegfried Greiner-Pachter (1.3.), Erika Graßmann (2.3.), Helga Berndt und Bodo Jeß (3.3.), Dr. Rudi Kaeselitz (5.3.), Siegfried Wennmann (6.3.), Margot Becker und Helmut Rindfleisch (11.3.), Ingeborg Lindenau (12.3.), Erich Knobloch (15.3.), Hans Müller (23.3.), Ursula Klein (25.3.), Edith Schmerse (27.3.), Hannelore Hofschulz (29.3.), Waltraud Schöne und Gerhard Benicke (30.3.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Der Feiertag ist vorbei, die Fete kommt erst noch. Wir gratulieren

Barbara und Lothar
zu 50 Jahren „Wir-AG“ und danken für die Einladung. Doris und Manfred

Für die herzlichen Glückwünsche zu unserer „Steinernen Hochzeit“ auch in der Februar-Ausgabe der Adlershofer Zeitung bedanken wir uns herzlich. Rückblickend staunen wir selbst, dass wir schon über 60 Jahre gesunde Adlershofer Luft (Berliner Luft) geatmet haben und hoffen, noch in 21/2 Jahren unseren 70. Hochzeitstag feiern zu können. Alles Gute für unsere Ortszeitung bis dahin! Ingeborg und Heinz Möller

Unsere Rätselecke
1 2 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 3 4 5 6 7 8 9

Zum 75. Geburtstag unseres Vereinsmitgliedes

Gunther Schulze
am 22. März.
Es soll Dir auch künftig in allem gut ergehen, damit wir Dich, wie uns bekannt, immer fröhlich sehen. Wohlergehen und Freude, Gesundheit und Zufriedenheit das wünscht Dir zu Deinem Geburtstag von Herzen der Vorstand des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide e.V.

Zum Geburtstag ist es Brauch, man wird geehrt, Du heute auch. Weiter so viel Vitalität und beste Gesundheit wünschen

10

Gerhard Benicke
zum 50. Geburtstag am 30. März Ehefrau Helga sowie die Söhne Jörg und Thomas mit Familien

Etwas zum Freuen hat jeder Tag, so trüb und grau er auch sein mag!

Rainer Hölmer
herzliche Gratulation zum 50. Geburtstag Glück und Erfolg auf allen Wegen wünscht die SPD Adlershof

In das Diagramm passen waagerecht fünfbuchstabige Wörter nachstehender Definitionen. Nach Hinzufügen eines Mittelbuchstabens ergeben sich zehn weitere fünfbuchstabige Begriffe. Auf der Mittelsenkrechten findet man dann ein beliebtes Berliner Ausflugsziel, das hoffentlich bald wieder Gäste empfängt. 11. Enterich 1. Schwiegersohn (veralt.) 12. Männerstimme 2. dt. Maler (1844-1900); 13. Armut, Jammer 3. Zwischenraum 14. Kleidungsstück 4. Verzierung 15. gegerbtes Fell 5. schmale Straße 16. Seil, Trosse 6. Flüssigkeit 17. Tasteninstrument 7. Emission 18. Hautfarbe 8. Gartenhäuschen 19. immergrüner Nadelbaum 9. Auflage 10. Kopfbedeckung geistl. Würdenträger 20. Maßeinheit

Auflösung des Rätsels in der Februar-Ausgabe:
1. Anfang; 2. Masche; 3. Schirm; 4. Sänger; 5. Poster; 6. Anrede; 7. Faible; 8. Grenze.

Faschingstreiben sind zeitlich begrenzte Aktionen nicht nur im
Rheinland.
Rätselautor: Wolf Will

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Faschingsparty, „Klangwelten“ Lern- und Erfinderlabor lädt ein Das traditionelle Osterbasteln verschiedenen Brutstätten aus und „Rohvolution“ im FEZ im Lern- und Erfinderlabor des Holz gezimmert. Für Tipps und
Traditionell wird die 5. Jahreszeit im FEZ-Berlin ausgiebig gefeiert. So sind am 5. und 6. März Nixen, Elfen und Piraten zur Faschingsparty mit Tanz, Polonaise, Bonbonregen und Fantasiegestalten in die Wuhlheide eingeladen. An den Wochenenden 12./13. und 19./20. März findet das Musikfestival Klangwelten statt. Am ersten Wochenende steht das Singen im Mittelpunkt: Kinderlied oder Popsong, Weltmusik oder klassische Musik. Konzerte mit Kindern, Jugendlichen und Liedermachern laden ein, die Vielseitigkeit vokaler Musik zu entdecken. Außerdem erwarten die Musikfreunde offene Singeveranstaltungen, ein musikalischer Hutsalon (Foto) und Musik-Detektive. Am zweiten Wochenende geht es um „Instrumente pur“. Kinderund Jugendensembles treten auf, es gibt Mini-Workshops zu Beatboxing, Trommeln und Alphornblasen, Klangparcours, ActionPainting, Klang-Kunstwerke aus Keramik. Man kann sich über Bands, Ensembles und Orchester informieren oder Instrumente ausprobieren und selber bauen. Die internationale Vitalkostmesse Rohvolution findet am 26. und 27. März zum dritten Mal im FEZ-Berlin statt. Europas größte Endverbraucher-Messe für Rohkost erwartet wieder weit über 90 Aussteller aus dem Bereich der gesunden Ernährung. 2010 waren es über 5.000 Besucher. „Wenn Kinder trotzen …“ ist das Thema der Elternakademie am 26. März mit dem Erziehungsexperten Dr. Jan-Uwe Rogge. Ab 16 Uhr gibt es einen Vortrag, die Möglichkeit zur Diskussion und ein Improvisationstheater rund um dieses Problem. Anmeldung erforderlich unter 53 071-333. TJP im FEZ-Berlin wird dieses Jahr besonders bunt: Knallige Farben leuchten in der Werkstatt mit den Frühlingsblumen um die Wette. Ab 14.3. können Schulklassen, Vorschul- und Hortgruppen jeweils von 9.30-12 Uhr Osterhasen aus Holz und andere Frühlingsgeschenke basteln und bauen. Die Kinder gestalten z.B. pfiffige Fensterdekorationen, Figuren und individuelle Eierbecher. Auf Teamarbeit und die Weiterentwicklung motorischer Fertigkeiten wird besonders Wert gelegt. Die Anmeldung für Gruppen ist ab sofort möglich. Der Frühling kommt bald und die Vögel beginnen ihr Nest zu bauen. Deswegen können Kinder ab 4 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern Nistkästen anfertigen. Mit Hammer und Nagel werden die Tricks steht das Mitarbeiterteam stets zur Seite. Die Bastelstrolche des Lern- und Erfinderlabors laden alle Familien herzlich ein! Termine: 6.3./20.3./3.4. jeweils von 14-18 Uhr. In den Osterferien können Jugendliche ab 12 Jahren mit neuen Experimenten und Rezepten wissenschaftlich kochen und brutzeln. Die jungen Forscher(innen) untersuchen vier Tage lang, welche Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln stecken und erweitern nebenbei ihre Kochkünste. Neulinge und Wiederholungstäter sind vom 18.-21.4. gleichermaßen willkommen. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldungen für alle Angebote unter Telefon: 3117038-0; Fax: 3117038-199 oder E-Mail: reservierung@tjp-ev.de

Vielfalt im Figurentheater
Im Figurentheaters „Grashüpfer“ im Treptower Park beginnt der März mit den Erzähltheatertagen. Am 1.3. steht die griechische Argonautensage vom Goldenen Vlies und am 2. + 3.3. die Indianerlegende „Wie die Sonne an den Himmel kam“ im Programm. Am 5.+6.3. ist „Der Wolf und die sieben Geißlein“ zu beobachten und am 7.3. wird für die Jüngsten die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet. „Oh, wie schön ist Panama“ heißt es vom 8.-10.3., bevor man vom 12.-24.3. einiges über „Das Glück, das nicht vom Baum fallen wollte“ erfährt. Anschließend gibt es „Das Rübchen und andere Geschichten zum Großwerden“ (26. + 27.3.), „Von Küken und Rübchen“ (29.3.) sowie „Das tapfere Schneiderlein“ (30.+ 31.3.). Schüler und Erwachsene werden am 11.3., 25.3. und 1.4. herzlich zum Märchenabend am Feuer in der Jurte sowie anlässlich des Welterzähltages vom 18.-20.3. zu „Märchen am Feuer“ eingeladen. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W.W.

Foto: FEZ-Berlin

Girls Day-Workshops
Am 14. April ist in ganz Deutschland Girls Day. METEUM bietet Schülerinnen vier spannende Workshops zu Berufsfeldern, die Zukunft haben. Die Angebote zu den Themen Lebensmittelchemie, Bionik, Nanotechnologie und Energie bieten Raum zum Experimentieren, Staunen und Fragen stellen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmerinnen Ausbildungsund Studienrichtungen kennen. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.girls-day.de

„Was läuft denn hier ab?“
Plakatwettbewerb der Schulen in Treptow-Köpenick
Die Digitaldruckerei Polyprint aus Adlershof veranstaltet zum zweiten Mal den Plakatwettbewerb der Schulen in Treptow-Köpenick. Alle Schüler ab Klassenstufe 10 waren aufgerufen, bis zum 28. Februar Entwürfe bei Polyprint einzureichen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbes „Was läuft denn hier ab?“ wurde gemeinsam von den Fachlehrern des Bereiches Kunst entwickelt. Eine Fachjury, in der auch das Kulturamt arbeitet, wird im März aus allen Einreichungen die besten Plakate auswählen. Hierbei zählen Kriterien wie Einhaltung des Themas, handwerkliche Qualität und Gestaltung. Die Gewinnerplakate werden vom 28.3. bis 9.4. im Forum Köpenick ausgestellt. Die Vernissage mit Bekanntgabe der prämierten Plakate und Übergabe der Preise findet am 28.3. ab 19 Uhr im 1. OG statt. Die Ausstellung der Plakate ist somit nicht nur Schülern und Lehrern vorbehalten, sondern der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Das Konzept für den Wettbewerb hat Polyprint in enger Zusammenarbeit mit den Kunstbereichen der Oberschulen erarbeitet. Der Wettbewerb wurde im vergangenen Schuljahr ins Leben gerufen. Mit 90 Einreichungen von acht Oberschulen im Bezirk und überaus kreativen Umsetzungen des Themas „Meine Oase“ gelang 2010 der Startschuss für den Plakatwettbewerb. Die Resonanz war positiv: Viele Schüler und Lehrer hat das Konzept überzeugt. Vor allem die öffentlich zugängliche Ausstellung im Forum Köpenick wurde gelobt. Der digitale Druckdienstleister Polyprint sieht den Plakatwettbewerb als Gelegenheit, das besondere Engagement der Lehrer und Schüler zu unterstützen. Geschäftsführer Stefan Meiners unterstreicht: „Soziales Engagement war uns schon immer sehr wichtig und wir freuen uns, mit dem Plakatwettbewerb unseren Teil beitragen zu können.“ Doris Thyrolph, Kulturamtsleiterin

Stiftung übergab Schecks
Gemeinsam haben Berliner Bürger, Freunde und Mitarbeiter des Technischen Jugendbildungsverein in Praxis (TJP e.V.) 205 VeoliaStiftungstaler bei der Aktion „Gemeinsam sind wir Berlin“ gesammelt. Am 21.1. überreichte die Stiftung im Beisein von Bezirksbürgermeisterin Schöttler die Schecks im Rathaus Köpenick. Die 2.200 € kommen den beiden Projekten „Xylothek Baumbuchbibliothek“ und „ITEES Hard- und Softworker“ zu Gute. Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

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Wie geht es weiter mit dem Sport im Bezirk Treptow-Köpenick?
Am 15.3. ab 18.30 Uhr, spricht Bezirksstadtrat Svend Simdorn im Sportamt Grünau, Sportpromenade 3, zum aktuellen Stand der Sportentwicklung im Bezirk. Wer Interesse am Sport hat und Näheres wissen möchte, ist herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, Anregungen und zur Diskussion. Die Veranstaltung ist entgeltfrei. Anmeldungen unter E-Mail: anmeldung@vhstk.de bzw. Tel.: 90297-5422.

1. Mannschaften des Adlershofer BC 08 absolvieren im März vier Heimspiele
Für die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 stehen im März in der Berlin-Liga zwei Heimspiele auf dem Programm. Am 5.3. ist Spandau 06 zu Gast am Lohnauer Steig und am 19.3. kommt das Team des Frohnauer SC nach Adlershof. Spielbeginn ist jeweils um 14 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft, die auch in der Berlin-Liga spielt, bestreitet im März ebenfalls zwei Heimspiele. Am 6.3. heißt der Gegner Spandauer Kickers und am 20.3. geht es gegen SV Blau Gelb Berlin. Anstoß ist jeweils um 15 Uhr. Alle Spiele finden auf dem Sportplatz Lohnauer Steig statt.

PSV Olympia Berlin Deutscher Vizemeister

27. „Spiel des Jahres“
Zum bereits 27. „Spiel des Jahres“ trafen sich im Dezember die Skatfreunde in der Gaststätte „Hermannsruh“. Gastwirt Mike Hüter hatte alles bestens für die acht Damen und 25 Herren vorbereitet, so dass nach der Begrüßung und Auslosung jeder seinen Platz einnahm. Organisator Hermann Kopittke konnte als „Neulinge“ wieder einen ehemaligen Lehrer und drei Schüler der 10. Oberschule Adlershof begrüßen: Dr. Christian Laurisch und Ronald Blume, der aus Norddeutschland angereist war, sowie die Brüder Frank und Detlef Wagner. Ab 15 Uhr hieß es dann bei aller Wiedersehensfreude: mischen, reizen, stechen und bedienen! Während der Halbzeitpause konnten schon mal die vorbereiteten Preise für die Erstplatzierten in Augenschein genommen werden, die wieder mit viel Liebe von Helga Dzyballa und Bernhard Jabbusch besorgt und präsentiert wurden. Bevor die zweite Runde gestartet wurde, überreichte Dr. Tilo Rosenkranz an die beiden Lehrerveteranen ein gelungenes Video vom Fußballspiel des Jahres 1994, bei dem der Kunstpauker Kopittke vom Sportlehrer Jabbusch verabschiedet wurde – eine schöne Erinnerung für beide. Nach zwei Stunden war die zweite Spielrunde beendet und das „Ausrechnungswunder“ Antje Spranger leistete wieder exakte Arbeit. Den Horstelorden als Pechvogel des Tages erhielt Wolfgang Schröder. Inge Wilhelm siegte bei den Damen vor Helga Dzyballa. Die „Neulinge“ Detlef und Frank Wagner erzielten die höchsten Punktzahlen. Für alle hatte die Adlershofer Konditormeisterin Christiane Gebhardt wieder eine süße Überraschung vorbereitet und stiftete für die Preisorganisatoren eine große Weihnachtsstolle. Gastwirt Mike nahm als Dank einen gefüllten Glaspokal in Empfang. Dass es wieder ein so gelungenes Spiel wurde, ist auch dem Kassierer Wolfgang Matthies, dem Jury-Chef Ferdinand Jabbusch und den vielen anderen Helfern zu danken. Ein Wiedersehen soll es am 2. April um 15 Uhr an gleicher Stelle geben. Anmeldungen bis zum 15. März an H. Kopittke. Hermann Kopittke

Foto: PSV Olympia

Zum Abschluss der Bundesligasaison 2010/11 der Sportschützen wurde die Mannschaft des PSV Olympia Berlin als Deutscher Vizemeister geehrt. Als Staffelsieger Nord mussten sich die Berliner bei den Finalwettkämpfen im Februar in Paderborn vor mehr als 1.000 Zuschauern am Ende nur der SG Waldenburg beugen.

Auf Wandertour durch die Natur
„Wo einst die Spreewanen siedelten“ ist die Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 5.3. überschrieben. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Strausberg (13 km). Zur „Frauentagswanderung“ (auch für Männer) wird am 8.3. eingeladen. Treff: 11.10 Uhr S-Bhf. Rahnsdorf (11 km). „Quer durch Berlin“ geht es am 13.3. Treff: 10.15 Uhr S-Bhf. Frohnau (11 km). Dem „Frühlingserwachen“ ist man am 20.3. auf der Spur. Treff: 10 Uhr Rathaus Spandau (11 km). Dabei können Senioren ab 65 Jahren auch das 10-kmKriterium für das Sportabzeichen erfüllen. Eine „Tagesfahrt nach Wismar“ steht am 26.3. auf dem Programm. Treff: 9 Uhr S-Bahnsteig im Hauptbahnhof (12 km). Infos unter Tel. 656 07 34. L.E.

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im April ist am 15. März

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Nr. 203

Öffentliche Sprechstunden
Am 1. und am 30. März jeweils von 13-18 Uhr finden die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 23.3. von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 10.3.) oder nach Vereinbarung (90297-4336) im Rathaus Treptow statt.

Umzug von Dienststellen
Die bisher im Dienstgebäude Südostallee in Johannisthal befindlichen Einrichtungen des Amtes für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Treptow-Köpenick sowie die Erziehungs- und Familienberatungsstelle Treptow werden für einige Monate an nachstehend aufgeführten Standorten untergebracht. Die telefonische Erreichbarkeit ist unverändert. Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen: Hans-Schmidt-Straße 18 (EG) Sprechzeiten der Sozialarbeiterinnen: Do 14-18 Uhr Zusätzlich, wie bisher: Di + Mi 9-12 Uhr im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, Raum 3 und Fr 9-12 Uhr im Bürgerzentrum Altglienicke, Ortolfstraße 182, Raum 216 Ärzte nach vorheriger telefonischer Vereinbarung 90297-4840 Bereich Infektions-, Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz: Rinkartstraße 13, 3. OG Sprechzeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr, Do 14-18 Uhr sowie nach Vereinbarung Läusekontrolle und Annahme von Untersuchungsmaterial: Mo-Fr 7.30-9 Uhr Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst: Freiheit 16, 2. OG; Termine nur nach Vereinbarung 90297-4711 Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt: Friedrichshagener Straße 8 Sprechzeiten: Di 13-14 Uhr, Do 15-18 Uhr und nach Vereinbarung Erziehungs- und Familienberatungsstelle Treptow Plönzeile 7, Eingang B; Tel. 90297-4744

KiezAktivKasse mit guter Bilanz
Vor etwa zwei Jahren initiierten Mitglieder des Bürgerforums die Einrichtung einer KiezAktivKasse. Das ist ein Geldtopf, aus dem Einzelpersonen, Initiativen und Vereine des Ortsteils auf unkomplizierte Weise bei ihren Vorhaben und Projekten unterstützt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 750 €, die Antragstellung ist einfach, unbürokratisch und transparent, ebenso die Verwaltung und der Entscheidungsprozess, mit denen eine Jury aus Johannisthal unter Federführung des ortsansässigen AUDIO e.V. betraut ist. Geförderte Projekte werden durch einen Paten der Jury begleitet. Der finanzielle Grundstock für die KiezAktivKasse wird von der Jugend- und Familienstiftung (jfsb) des Landes Berlin bereit gestellt und durch Spenden aufgestockt, die vor allem durch das Bürgerforum Johannisthal und den AUDIO e.V. eingeworben werden. Bisher gefördert wurden u.a. der beliebte Familientreff Johannisthal, der Bau einer Rad-CrossBahn im Landschaftspark, die Kinder einer Capoeira-Gruppe, die Ausstattung eines Kreativraumes im Montgolfier-Gymnasium und ein Fotowettbewerb. Nun wird über das nächste Förderjahr entschieden. Antragsteller können sich jederzeit an den Träger AUDIO e.V. wenden. Förderer sind willkommen, ob mit einmaliger oder regelmäßiger Zuwendung. Gemeinnützige Projekte, die das Leben im Kiez familienfreundlicher, wohnlicher und lebendiger machen, kann es nie genug geben. Information und Download des Antrags unter www.audioberlin.de/projekte/ kiezaktivkasse; telefonische Nachfragen: 63 22 36 62. Bürgerforum Johannisthal Wir veröffentlichen diese Meldung in der Hoffnung, dass sich in Adlershof ein entsprechendes Projekt etablieren könnte.

Musikalische Weltreise in Köpenick
Die Konzertreihe „Musik aus aller Welt“ ermöglicht eine kurzweilige kulturelle Weltreise rings um unseren Erdball! Dazu braucht es weder einen mehrwöchigen Urlaub noch lange Flugreisen oder ein dickes Reisebudget. Ab März genügt am ersten Sonntag des Monats, 17 Uhr, ein Besuch in der Altstadt Köpenick und ein Ticket (Vorverkauf: 12 €, erm. 10 €, Abendkasse: 15 €, erm. 12 €) um dabei zu sein und die Musiktradition anderer Länder zu erleben. Die Reihe beginnt am 6. März in der „freiheit fünfzehn“ mit einem mitreißenden Konzert des SKAZKA-Orchestra. Es hat sich der zeitgemäßen Interpretation und Adaption russischer FolkTradition unter internationalen Einflüssen verschrieben. Am 3. April folgt der Auftritt der Band LA BICICLETA mit Tango Argentino „auf dem kürzesten Weg von Buenos Aires nach Berlin“. Beim Konzert im Schloss Köpenick werden die Stimme des Tango (das Bandoneon), sein Herz (das Klavier) und seine Seele (die Geige) zu einer berauschenden Synthese. Weitere Termine sind der 1. Mai und der 3. Juli.

„Plötzlich waren die Kabel weg“
Unter dieser Überschrift stand am 27. Januar in der „Berliner Zeitung“, dass in Adlershof Kupfer und Bronze im Wert von rund 60.000 € der Straßenbahnfahrleitungsanlage gestohlen wurden. Unser Leser Friedel Fröhlich hatte Zweifel an der Berichterstattung, da an der Neubaustrecke auf der Rudower Chaussee zur MaxBorn-Straße an den Masten keine Spuren ehemals befestigter Leitungen und Kabel zu erkennen sind. Auf seine Nachfrage antwortete Ralf Baumann, der DirektorInfrastruktur der BVG: „Ihre Wahrnehmung, dass die Presse hier etwas missverstanden bzw. falsch wiedergegeben hat ist richtig. In der Pressekonferenz habe

k]j P H] N SK
ich mitgeteilt, dass uns bereits montiertes Fahrleitungsmaterial aus der Gleisschleife am S-Bhf. Adlershof gestohlen wurde. Die neue Oberleitungsanlage wird in den kommenden Sommermonaten installiert. Die Neubaustrecke wird voraussichtlich am 5. September 2011 in Betrieb gehen.“ Wir danken Herrn Fröhlich für sein Engagement und die Information. W.S.

„Gebrauchsanleitung Pubertät“
Eine im vergangenen Herbstsemester mit großem Erfolg an der Volkshochschule Treptow angebotene Vortragsreihe rund um das Thema Pubertät und den möglichen suchtspezifischen Gefährdungen für unsere Kinder in der für sie so schwierigen Zeit wird nunmehr im Frühjahrssemester wiederholt. Nach den Terminen zu „Spielen, Chatten, Surfen“ und „Psyche und Körper“ folgen am 24.3. „Alkohol“ und am 14.4. „Joints, Zigarette, Wasserpfeife“. Dazu gibt es spannende Hintergrundinformationen, warum sich unsere Kinder so „merkwürdig“ verhalten, was in ihrem Körper und ihrem Gehirn vorgeht, was als nächstes auf alle Beteiligten zukommt und ganz praktische Tipps und Tricks, wie Eltern mit einigen der schwierigsten Hürden im Prozess des Erwachsenwerdens umgehen können. Die Vorträge vermitteln medizinische, psychologische und pädagogische Informationen und Tipps zum besseren Verständnis und Umgang mit den beschriebenen Themen (nicht nur) in der Pubertät. Es werden Fragen bearbeitet wie: Was tue ich, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind kifft oder trinkt? Woran erkenne ich, ob und was mein Kind nimmt? Wie kann ich dafür sorgen, dass mein Kind gar nicht erst damit anfängt? Nähere Informationen und Anmeldung über www.vhs-treptow-koepenick.de, per Telefon: 90297-4055 oder E-Mail: anmeldung@vhstk.de

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin
        
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