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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2010, H.199/November

Monatszeitung

Nr. 199 November 2010

0,60 €

Foto: Staneczek

Foto: Prochnow

❒ Ein drittes Gebäude für Unternehmen der Informations- und

❒ Der letzte Straßenbaum

Medientechnologien hatte Ende September Richtfest. Es ist das umgebaute ehemalige Ärztehaus an der Straße Am Studio
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der Dörpfeldstraße ist ein 103-jähriger Silberahorn
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❒ Berlins Regierender

Bürgermeister zu Gast in Treptow-Köpenick
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❒ Teile des Glienicker

Weges werden im November fertig sein
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❒ „Schwarz und Fleisch

– Fisch und Weiss“ ab 26.11. in der Galerie
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❒ Wer macht mit beim

❒ „Die Sage vom Goldenen Vlies“ wird am 11. November in der

Waldputz in der Köllnischen Heide?
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Stefan-Heym-Bibliothek aufgeführt. Der Abend ist Anna Seghers gewidmet, die am 19. November 110 Jahre alt geworden wäre
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Nr. 199

Das Adlershofer Festkomitee soll weiterhin aktiv bleiben
Bei der Zusammenkunft von 17 ehrenamtlichen Mitbürger(inne)n des Adlershofer Festkomitees am 7.10. sprach man sich übereinstimmend für die Weiterführung der Aktionen des Komitees aus. Verschiedene Vorschläge zur Verteilung der Anforderungen auf „breitere Schultern“ wurden diskutiert, sollen von jedem überdacht und am 30. November bei einem weiteren Treffen festgelegt werden.
Termin Ort
6.11., 10.00 Zugang Genossenschaftsstr. 8.11., 17.30 Heide-Grundschule 10.11., 10.30 Stefan-HeymBibliothek 11.11., 15.00 Alte Schule 16.30 Christus König Kirche 19.30 Stefan-HeymBibliothek 23.11., 18.30 Alte Schule 26.11., 20.00 Alte Schule 28.11., 17.00 Verklärungskirche 29.11., 10.00 Stefan-HeymBibliothek 30.11., 19.00 Alte Schule 4.12., 18.00 Christus König Kirche 5.12., 15.00 Verklärungskirche 8.12., 18.00 Verklärungskirche

Foto: Staneczek

Von der IG Dörpfeldstrasse wurde zudem ein Flyer für die Einladungen zu den Aktionen beim „Adlershofer Adventskalender“ vorgestellt, den die Anwesenden ansprechend fanden. Nachstehend lesen Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für November und Dezember bekannt sind. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Klaus Wowereit zu Gast bei der BERLIN CHEMIE AG

Veranstaltung
Herbstputz der Köllnischen Heide mit der Försterin Hoffest mit Lampionumzug Roma Märchen in Lateinamerika Literatur-Kaffee Martinsfest „Das Goldene Vlies“ (Die Argonautensage, im Rahmen von „Geburtstagsgruß für Anna Seghers“) Rudi Hinte: Von „Adlershof bei Berlin“ zu „Berlin-Adlershof“ am 1.10.1920 Ausstellungs-Eröffnung zu „Schwarz und Fleisch – Fisch und Weiss“ Adventskonzert, Camille Saint Saëns „Weihnachtsoratorium“ Puppentheater: „Der standhafte Zinnsoldat“ Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Konzert des Tichwinskaja-Chores aus Moskau Adventskonzert der Familien-Musikschule Rehberg Weihnachtssingen der Heide-Grundschule Literatur-Kaffee Ben Bremer und Frank Wieczorek erklären das Weihnachtsfest Weihnachtskonzert der Joseph-Schmidt-Musikschule Weihnachtskonzert: Berolina Chor Ensemble Köpenick

Regierender Bürgermeister besuchte Treptow-Köpenick
Im Rahmen seiner Visiten der Berliner Bezirke war der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am 13. Oktober mit Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler in Treptow-Köpenick unterwegs. Eine der sechs besuchten Stationen war die BERLIN CHEMIE AG in Adlershof. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Reinhard Uppenkamp vor dem historischen Foto im Foyer fand eine Zusammenkunft mit den versammelten Auszubildenden statt. In dem Betrieb gibt es 58 neue Auszubildende, die aus 850 Bewerbern ausgewählt wurden. Die Zahl der Bewerber ging in den letzten Jahren zurück, ihre Qualitäten oft ebenfalls. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn zwischen Betrieb und Schulen des Bezirks (wie mit der AnnaSeghers-Gemeinschaftsschule) regelmäßige Kontakte gepflegt werden, um die Anforderungen an die Auszubildenden publik zu machen und einzelne Schüler gezielt für den Beruf zu interessieren. Bei den Jugendlichen muß das Bewußtsein gestärkt werden, etwas schaffen zu wollen. Die Auszubildenden wiesen häufigem Lehrermangel und mangelhafter Schulbildung die Schuld an der schlechten Ausgangssituation bei der Ausbildung zu. Abschließend warfen die Gäste einen kurzen Blick vom Besucherbalkon der neueren Werkhalle auf die Produktion. W.S.

Preis für Zivilcourage des Bezirks
Vorschläge sind bis 30. November an die BVV einzureichen
Auch in diesem Jahr verleiht die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick den Preis für Zivilcourage an bis zu drei Personen, Vereine, Organisationen oder Initiativen. Bezirksverordnetenvorsteher Siegfried Stock bittet die Bürger(innen) unseres Bezirkes um entsprechende Vorschläge nebst ausführlicher Begründung. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 30. November schriftlich an die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick (PF 910240, 12414 Berlin, Stichwort: Zivilcourage).

9.12., 15.00 Alte Schule 10.12., 20.00 Alte Schule 11.12., 15.00 Verklärungskirche 12.12., 16.00 Verklärungskirche

Integration und Migration
Am 3. November geht es im Aurorasaal von Schloß Köpenick beim zweiten Fachtag Integration und Migration in Treptow-Köpenick ab 10 Uhr um die theoretischen Voraussetzungen und praktischen Umsetzungen in den Handlungsfeldern der Integration im Rahmen unseres Bezirks. Der Fachtag wird vom Netzwerk für Integration der Migrant(inn)en in Treptow-Köpenick, dem Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e.V., der AG Migration und dem Heimatverein Köpenick e.V. veranstaltet und wird von Frau Prof. Barbara John und Steffen Reiche moderiert. Während der erste Fachtag im November 2009 den Spuren früherer Einwanderung nachging, befaßt sich der zweite mit Migration in der Gegenwart. Die Veranstalter möchten mit Vorträgen und der Podiumsdiskussion hervorheben, daß mit Integration und Migration stets auch die soziale Teilhabe einhergehen muß. Sie muß für alle Menschen gleichermaßen gelten. Weitere Informationen erhalten Sie über das Haus der Nachhaltigkeit Treptow-Köpenick (Rudower Straße 51); Tel.: 655 75 61 und E-Mail: buero@agenda21treptow-koepenick.de

Öffentliche Bürgersprechstunde
Uwe Doering,
parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion
und

Dr. Hans Erxleben,
von der Linksfraktion in der BVV Treptow-Köpenick, Mitglied im Umwelt-Grün-Ausschuss,

laden ein zu einer öffentlichen Bürgersprechstunde am

10. November von 17 bis 18 Uhr
im Kulturzentrum Alte Schule Adlershof, Dörpfeldstraße 54, Kursraum 1. Etage

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Aktuelles vom Glienicker Weg
Von der neuen Brücke über den Glienicker Weg hat man einen guten Überblick über einen Teil des Baugeschehens zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsverbindung (Foto). Auf Nachfrage erfuhren wir aus dem Tiefbauamt, daß Anfang November die nördliche Seite des Glienicker Weges zwischen Anna-Seghers- und Nipkowstraße (Bauabschnitt 1) sowie die südliche Seite zwischen Nipkow- und Zinsgutstraße (BA 2) fertiggestellt werden. Baumpflanzungen, Grünflächenleistungen, Lichtsignalanlagen und Restleistungen innerhalb der Seitenbereiche werden später realisiert. Anschließend erfolgt zuerst die

Richtfest für Medienzentrum
Das ehemalige Ärztehaus an der Agastraße (jetzt: Am Studio), das lange Jahre als Betriebspoliklinik für die Mitarbeiter(innen) des Fernsehfunks und der AdW genutzt wurde, steht seit einiger Zeit leer. Am 28.9. wurde dort Richtfest für ein drittes Gebäude für Unternehmen der Informationsund Medientechnologien gefeiert. Die beiden in Adlershof für dieses Technologiefeld existierenden Gebäude sind mit 80 Unternehmen nahezu belegt und die Nachfrage nach attraktiven Mietflächen steigt ständig. Ausschlaggebend für die Wahl eines Umbaus des ehemaligen Ärztehauses waren die schnelle Realisierbarkeit und Kostenvorteile gegenüber einem Neubau. Es entsteht ein modernes, zeitgemäßes Gebäude, das aufgestockt sowie nach neuestem Stand saniert wird. Die Fassade sowie die dann ebenerdig liegenden Eingangsbereiche werden neu gestaltet. Der Abschluß der Bauarbeiten ist für Mai 2011 geplant. W.S.

Foto: Staneczek

Verkehrsführung über den neu hergestellten BA 1 und voraussichtlich Ende November über den BA 2 mit je einem Fahrstreifen pro Richtung. Auch noch im November sollen die Arbeiten an den parallelen Bauabschnitten begonnen werden. W.S.

Haushaltssperre – alle Ausgaben stehen auf dem Prüfstand
Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler hatte am 6.10. wieder zum Pressefrühstück eingeladen, an fast historischem Datum: das Rathaus Köpenick war am 7.10.1905 eingeweiht und für das Rathaus Treptow am 6.10.1909 der Grundstein gelegt worden. Wieder gab es über vielfältige Ereignisse aus dem Bezirk zu berichten. - Anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Rathauses Treptow wird außer den Aktionen am 26. Oktober (s. AZ Nr. 198) ein Buch zu seiner Geschichte erscheinen. - Zur Entwicklung des Standortes Schöneweide wird es ein Regionalmanagement geben, für das 600.000 € an Fördermitteln bereitgestellt werden. Die notwendigen 150.000 € Zuschuß aus dem Bezirk kamen erstmals durch private Spenden (u.a. von der BERLIN CHEMIE AG) zusammen. - Die Ergebnisse der Aktion „Aktiv im Alter“ (s. AZ Nr. 185) wurden in Johannisthal bereits vorgestellt, in Adlershof soll das am 24. November erfolgen. - Das 10. Jahr- und Lesebuch für Treptow-Köpenick für 2011 (mit 17 Seiten zu Adlershof) ist zum Preis von 9,95 € im Bezirk erhältlich. - Nach Rekonstruktion der Schwimmhalle im Allende-Viertel mußte festgestellt werden, daß die Barrierefreiheit für Behinderte „vergessen“ wurde. Nacharbeiten werden gefordert. - Entgegen der Zusicherung zu Beginn des Jahres wird das Kunstgewerbemuseum Schloß Köpenick auch in diesem Winter nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet sein. Einen breiten Raum der Ausführungen nahm zudem die miserable Haushaltslage der Bezirke ein, für die ab Anfang September (vermutlich bis zum Jahresende) eine Haushaltssperre eintrat. Alle Ausgaben stehen auf dem Prüfstand, da viel mehr Geld für die „Hilfe zur Erziehung“ benötigt wird (ca. 3,9 Mio € mehr als geplant). Die starke Zunahme ist u.a. darauf zurückzuführen, daß mehr Hilfefälle frühzeitiger bekannt werden. Es können nur noch Gelder für die Aufrechterhaltung der Einrichtungen (einschl. der Verwaltung), für gesetzlich vorgeschriebene Ausgaben und für die bauliche Unterhaltung ausgegeben werden. W.S.

Haben Sie schon mal in einer richtigen Brillenwerkstatt gearbeitet? Glauben Sie immer noch, dass es keine Weihnachtsgeschichten für Erwachsene gibt? Plätzchenbacken geht nur in der Küche zuhause? Und Weihnachten ist immer ein Fest des Stresses? Der Einzige, der das ändern kann, sind SIE. Wenn Sie jetzt noch etwas guten Willen und ebensoviel Zeit haben, können Sie den

2. Adlershofer Adventskalender
besuchen. An vielen Tagen im Advent haben Menschen in Adlershof eine schöne Idee für Sie vorbereitet. Alle Informationen dazu erfahren Sie im Internet unter www.InAdlershof.de oder ab Ende November in unseren zahlreichen Prospekten.

Sie haben selbst eine Idee und wollen noch mitmachen?
Dann bitte schnell: bis 12. November können Sie uns Ihre Idee mitteilen. - vorzugsweise unter: Kontakt@InAdlershof.de - für alle ohne Internet: Fax: 0180362222913425 - oder schriftlich bei: Die FotoGrafen, Dörpfeldstraße 22, 12489 Berlin

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69 Fahrradstellplätze vor dem Bahnhof Adlershof
Informationen aus der 44. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
BVV-Vorsteher Siegfried Stock informierte am 23. September zuerst über den Tod von Hans-Jörg Hippe – ehemaliger Köpenicker Bezirksverordneter in der 1. BVV nach der Wende, der zudem als Lehrling an der 1. BVV nach dem Zweiten Weltkrieg teilnahm. Die Anwesenden erhoben sich zu einer Gedenkminute. Vor Eintritt in die Tagesordnung erinnerte der Köpenicker Historiker Dr. Kurt Wernicke an „Zwischen Applaus und Skepsis – Köpenicks und Treptows Weg nach Groß-Berlin vor 90 Jahren“. Übrigens hatte man in Köpenick seinerzeit ähnliche Vorbehalte wie 2001 gegen den Zusammenschluß mit dem Bezirk Treptow. Anschließend äußerten sich vier Bezirksverordnete in „persönlichen Erklärungen“ zu MfS-Aktivitäten bzw. dem Verhalten in der BVV. In der „Bürgerfragestunde“ gab es vier Anfragen zu zwei Problemen in anderen Ortsteilen. Bürgermeisterin Schöttler begann ihre Mitteilungen mit der Nachricht, daß an diesem Vormittag Bundespräsident Wulff Köpenick einen ersten Besuch abgestattet hatte. Nach der Botschaft, daß seit dem 16.9. erneut eine Haushaltssperre verhängt wurde, die zu erheblichen Einschränkungen führt, folgten weitere Informationen aus den Abteilungen des Bezirksamtes und über Bezirksereignisse der letzten Wochen. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß - bezüglich der Publizierung der Kontrollergebnisse von gastronomischen Einrichtungen eine berlineinheitliche Lösung zum 1.1.11 vorgesehen ist. - bei der Übertragung von Jugendfreizeiteinrichtungen an freie Träger die Jugendlichen in das Auswahlverfahren eingebunden werden sollen, auch wenn dafür keine „verbrieften Rechte“ bestehen. Fragen wurde wegen Erreichen des Zeitlimits für fünf weitere Fragen um schriftliche Beantwortung gebeten. Danach wurde von der BVV u.a. beschlossen, das Bezirksamt zu ersuchen, - sich dafür einzusetzen, daß im behinderten-, senioren- und familienpolitischen Sinne die unzureichende Barrierefreiheit im ÖPNV thematisiert und entsprechende Lösungen bereits ab 2011 umgesetzt werden (Schwerpunkt: Straßenbahnverkehr!). - zusätzliche Mittel zur Umsetzung des Radwegekonzepts bei Senat und Abgeordnetenhaus zu beantragen. - in seiner Öffentlichkeitsarbeit aktuelle Wirtschaftsnachrichten aus dem Bezirk, wie z.B. Investitions- und Ansiedlungsentscheidungen von Unternehmen stärker zu verankern. - sich bei den zuständigen Stellen für alternative Abflugrouten für den Flughafen BBI einzusetzen, die so gewählt werden, daß die bevölkerungsreichen Gebiete so wenig wie möglich belastet werden. - sich gegenüber dem Senat für eine einheitliche Regelung einzusetzen, die darauf gerichtet ist, Einkommensschwache von Gebühren für die Ausgabe des elektronischen Personalausweises freizustellen. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/45“ entnehmen wir u.a., daß - vor dem Bahnhof Adlershof 69 überdachte und auf dem Platz der Befreiung 40 nicht überdachte Fahrradstellplätze geplant sind. Eine Verschiebung der überdachten Anlage an der alten Wendeschleife der Straßenbahn ist nicht geplant. - zur Sicherung der Querung der Oberspreestraße dort im Bereich der Friedlander Straße eine Mittelinsel angelegt wurde. - nach Antwort der Berliner Wasserbetriebe, ob zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Straßenentwässerung in Steinbach- und Husstraße Regenwasserkanäle und zusätzliche Abläufe hergestellt werden sollen, voraussichtlich Ende 2010 ein Anhörungs- und Informationsverfahren zur Erneuerung der Fahrbahnen mit Anwohnern durchgeführt werden soll. - der Internetauftritt zu Fragen des Baummanagements fertiggestellt wurde und unter der Adresse des Grünflächenamtes bei www. berlin.de eingesehen werden kann. - keine Ressourcen vorhanden sind, um die begonnenen Gespräche zu den gewünschten Gartenkulturpfaden fortzusetzen. - die Aggressivität gegenüber Mitarbeiter(inne)n des Allgemeinen Ordnungsdienstes (AOD) zunimmt. Die nächste Sitzung der BVV (einschließlich Bürgerfragestunde) findet am 25.11. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- die Beschädigung von Straßenbäumen durch Vandalismus (inkl. Verkehrsunfälle) weniger als 1% der Bäume betrifft. - sich bisher keine Restaurationspaten gefunden haben, die anläßlich der Ausstellung „100 Jahre Fritz Kühn“ in der Galerie Alte Schule gesucht wurden. - man eine „Lange Nacht der Bilder“ wie in Lichtenberg unterstützen wird, wenn sich dafür ein Veranstalter findet. Nach der Behandlung von 27

Plakatausstellung zeigt „20 Jahre Deutsche Einheit“
Noch bis zum 19. Dezember zeigt das Heimatmuseum Treptow (Sterndamm 102) die Plakatausstellung „20 Jahre Deutsche Einheit“ mit einer Auswahl von Arbeiten eines bundesweiten Wettbewerbs an Kunsthochschulen zu diesem Thema. Der Eintritt ist kostenlos. Die Ausstellung ist Di/Mi 10-16 Uhr, Do 10-18 Uhr und So 14-18 Uhr geöffnet.

Schülerumweltpreis 2011
Es ist wieder soweit, der Schülerumweltpreis geht in ein neue Runde! Das Bezirksamt Treptow-Köpenick lädt zum 19. Mal Mädchen und Jungen bezirklicher Schulen, als Einzelpersonen oder Gruppen, und auch Arbeitsgemeinschaften aus Jugend- und Freizeiteinrichtungen, zum Umweltwettbewerb ein. Das diesjährige Thema lautet:

Grüne Lesung mit Ludger Volmer
Am 1. November ab 19 Uhr liest Ludger Volmer, ehemals Parteivorsitzender der Grünen und Staatsminister im Auswärtigen Amt, in der Geschäftsstelle des Treptow-Köpenicker Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen (Schnellerstr. 23) aus seinem Buch „Die Grünen – Von der Protestbewegung zur etablierten Partei. Eine Bilanz“. Er wird Passagen aus seinem Buch vorstellen, das alle Epochen der 30jährigen grünen Parteihistorie behandelt. Er berichtet aus der Sicht eines Beteiligten von der Öko- und Friedensbewegung, über Feministinnen, Biobauern und Kiezhelden. Bündnis 90/Die Grünen rufen mit dieser Veranstaltung in TreptowKöpenick ein neues Veranstaltungsformat ins Leben. Unter dem Titel „Grüne Lesung mit ...“ werden künftig Autoren ihr Buch vorstellen, in Auszügen daraus vorlesen und im Anschluss mit dem Publikum diskutieren.

Der Klimawandel und seine Auswirkungen für Mensch, Tier und Natur
Die Ausschreibungsunterlagen liegen den Leiter(inne)n der Schulen sowie Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk vor. Allen Gewinnern winken wieder stattliche Preisgelder. Also, mitmachen lohnt sich! Weitere Informationen erhält man über den Fachbereich Naturschutz des Bezirksamtes Treptow-Köpenick. Ansprechpartner sind Frau Herold (Tel.: 90297-5980), Frau Winter und Herr Hollenbach.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Gottsucher
Seit alters her schauen die Menschen gen Himmel und fragen sich: Ist da wer? Gott? Götter? Oder das Nichts? Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Sie sind abhängig von der jeweiligen persönlichen Weltsicht. Astronomen und Astronauten erforschen die Weiten des Alls immer auf der Suche nach Unbekanntem – zu dem auch außerirdisches Leben gehören könnte. Denn der Himmel über uns, das sind die unendlichen Weiten des Weltraums. 100 Milliarden Galaxien, Trillionen von Sonnen, Sternen und auch Planeten. Dass es irgendwo dort oben auch Leben gibt, darüber sind sich alle einig, möglicherweise sind dort nicht nur Mikroben und Algen zu finden, sondern auch intelligente Lebewesen. „Ich persönlich bin wirklich 100%ig davon überzeugt, dass wir in unserer Galaxis nicht allein sind“, sagt der Potsdamer Astrophysiker Klaus Strassmeier, aber Kontakt zu uns würden die Außerirdischen auf keinen Fall aufnehmen, „das widerspricht dem Gesetz der Intelligenz.“ Andere glauben, ET und Co. hätten uns schon besucht, wie Erich von Däniken der seit Jahren durch die Lande zieht und verkündet: „Ich persönlich glaube nicht an Außerirdische, ich weiß, dass es sie gibt.“ Erichs wundersame Welt. Von Juri Gagarin, ganz Kind der marxistisch-leninistischen Weltanschauung, wird erzählt, er habe gesagt: „Ich war im Himmel, aber Gott bin ich nicht begegnet.“ – Und ein Zeitgenosse habe sarkastisch gekontert: „Gagarin hätte nur die Tür seines Raumschiffs zu öffnen brauchen, dann wäre er innerhalb einer Zehntelsekunde seinem Schöpfer begegnet...“ Doch wo ist Platz für Gott? Wo ist er zu finden? Ist Gott im Himmel – jenseits der Sternenhimmel, die von den Seelen bevölkert werden, die ins ewige Leben eingehen? Noch am Ende des 19. Jahrhunderts gab es heftige Diskussionen über Ziel und Reisedauer der Himmelfahrt Jesu nach seiner Auferstehung von den Toten. Eine Anekdote aus der Greifswalder Universität erzählt davon, dass während eines Rektoratsdinners der orthodoxe Theologe Otto Zöckler neben seinem liberalen Fakultätskollegen Johann Wilhelm Hanne zu sitzen kam. „Wo liegt eigentlich der Himmel?“ fragte er Zöckler mit argloser Miene. „Weit, sehr weit – noch hinter dem Sirius“, war dessen Antwort. „So. Und wie rasch ist Christus gen Himmel gefahren?“ Zöckler witterte Gefahr und meinte vorsichtig, so schnell wie eine Kanonenkugel könne der Herr schon geflogen sein. „Dann fliegt er noch“, antwortete Hanne sachlich. Und damit hatte er Recht! Der Sirius ist 8,6 Lichtjahre entfernt, das sind 81,3 Billionen Kilometer. Nimmt man an, eine Kanonenkugel würde konstant mit 15 km pro Sekunde im All fliegen, dann bräuchte sie bis zum Sirius – 172.000 Jahre. Martin Luther hat einmal gesagt: „Gaff nicht in den Himmel, Christus findest du in allen Gassen.“ Wenn heutzutage Theologen ihren Blick in die Weiten des Universums richten, dann nicht, um dort Gott zu finden. Heute ist das ein symbolischer Ort. Das waren lediglich Bilder der Volksfrömmigkeit, sagt der Berliner Theologe Christoph Markschies, und die Menschen früher seien klüger gewesen, als wir denken. „Sie haben sich nicht vorgestellt, die Erde ist eine Scheibe, da ist eine Kugel drauf und auf der Spitze der Kugel steht ein Stühlchen mit Fußschemelchen und da sitzt der Liebe Gott drauf.“ Gott lässt sich nicht in die Karten gucken, er ist geheimnisvoll, unerforschlich, eine uns entzogene Wirklichkeit. Gott lässt sich nicht beweisen, aber es gibt gute Gründe mit der Existenz Gottes zu rechnen. Es ist wie mit Shakespeare und Hamlet. Im Hamlet ist Shakespeare nicht persönlich zu finden – aber sein Wirken. „Bewiesen“, so Christoph Markschies, „ist es erst am Jüngsten Tag, wenn Sie ihm gegenübertreten und er Ihnen sagt: Ich bin da!“ Thomas Prinzler Wissenschaftsjournalist und Christ

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst, allerdings nicht am 7.11., an dem mit der dortigen Kirchengemeinde in Altglienicke die Friedensdekade eröffnet wird. Am 11.11. endet das Martinsfest traditionell mit einem Martinsfeuer im Park neben der Kirche. Zum ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag kommt man am 18.11. um 19 Uhr in der Christus König Kirche zusammen. Das Konzert zum 1. Advent beginnt am 28.11. um 17 Uhr (s. S. 6). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 5. und 19.11. um 15 Uhr zusammen. Im Männerkreis am 5.11. um 18 Uhr berichtet Günter Witte in einem Erlebnisfilm von einer Reise über Argentinien in die Antarktis. Beim offenen Gesprächskreis am 24.11. um 18.30 Uhr widmet man sich dem Thema „Die Arche Noah – Technische Hintergründe“. Zum HausGesprächskreis am 12.11. ab 20 Uhr kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Henriette Herzog unter 677 02 22 nachfragen. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Zu den Festen Allerheiligen (1.11.) und Allerseelen (2.11.) kommt man um 19 Uhr zusammen. Die Gräbersegnung auf unserem Friedhof beginnt am 7.11. um 14.30 Uhr. Das Martinsfest startet am 11.11. um 16.30 Uhr in der Christus König Kirche (s. S. 14). Vor der Kindermesse am 14.11. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim und bleiben danach bis 15 Uhr beisammen. Ein ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag beginnt am 17.11. um 19 Uhr. Das Patronatsfest Christus König beginnt am 21.11. um 11 Uhr mit einer Hl. Messe mit anschließender stiller Anbetung, die ab 15 Uhr fortgesetzt wird. Nach der Anbetung im Familienkreis (16.30 Uhr) beginnt um 17 Uhr eine Vesper. Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum Gottesdienst ein. Kinder werden altersgerecht betreut. Als Highlight des Monats wird zum Familiengottesdienst am 7.11. mit anschließendem Brunch eingeladen. Der Gottesdienst am 21.11. wird als Missionsgottesdienst mit der Familie Dickel gestaltet, die seit 1991 auf den Philippinen lebt und arbeitet. Die Senioren feiern ihren Gemeinschaftsnachmittag am 17.11. ab 14.30 Uhr. Die Teenager finden sich freitags um 18.15 Uhr zu „Master of the Keller“ (Motk) ein. Angaben zu den Treffen der Pfadfinder findet man ebenso wie weitere Infos im Internet unter www.lebewertvoll.de

„Singende Mönche“ in Adlershof
Zum wiederholten Male wird der Tichwinskaja-Chor aus Moskau auf seiner DeutschlandTournee am 4.12. ab 18 Uhr in der Christus König Kirche (Nipkowstr.) zu einem Konzert erwartet. Sicher werden sie erneut mit ihren kräftigen Stimmen viele Zuhörer begeistern. Sie sammeln anschließend Spenden für den Wiederaufbau ihrer Kirche und bieten auch CD-Aufnahmen an. W.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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„Literatur-Kaffee“ lädt ein
Zum „Literatur-Kaffee“ treffen sich Interessierte am 11. November im KIEZKLUB Alte Schule, Dörpfeldstraße 54. Beginn ist um 15 Uhr. Auch in der Oktober-Ausgabe hatte Barbara Heitkam im Zusammenhang mit dem „LiteraturKaffee“ für Leser, die gern ihr literarische Wissen testen möchten, wieder fünf Fragen gestellt. Wir hoffen, Sie hatten Freude daran, sich mit den Literaturquizfragen zu beschäftigen. Die richtigen Antworten finden Sie hier und auch gleich fünf neue Fragen.
1.Hermann Hesse ist der Verfasser der Gedichtzeilen „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben…“ 2.Johann Wolfgang von Goethe schrieb die Ballade „Der Erlkönig“, Friedrich Schiller „Die Bürgschaft“ und Theodor Fontane „John Maynard“. 3.Der Feder von Ingrid Noll entstammen skurrile Geschichten wie „Die Apothekerin“ oder „Kalt ist der Abendhauch“. 4.„Das Geheimnis der alten Mamsell“ ist ein Roman von Eugenie Marlitt. 5.Ein Bär spielt in dem Grimmschen Märchen „Schneeweißchen“ und Rosenrot“ eine Rolle.
1. Dr. Watson ist in den Detektivgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle der Partner von: a) Hercules Poirot b) Sherlock Holmes c) Miss Marple? 2. Die Verszeile: Walle, walle manche Strecke, dass, zum Zwecke Wasser fließe entstammt einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, aber welchem? a) „Der Schatzgräber“ b) „Der Zauberlehrling“ c) „Prometheus“? 3. In welchem Kinderbuch kommt die Gouvernante Fräulein Rottenmeyer vor: a) „Pippi Langstrumpf“ b) „Heidi“ c) „Anton und Pünktchen“? 4. Welcher russisch-sowjetische Schriftsteller hieß eigentlich Alexej Peschkow a) Konstantin Simonow b) Alexej Tolstoi c) Maxim Gorki? 5. Von welchem Autor, der in der Hauptsache Philosoph war, stammt das Werk „Also sprach Zarathustra“: a) Friedrich Nietzsche b) Martin Heidegger c) Friedrich Schleiermacher?

Von „Adlershof bei Berlin“ zu „Berlin-Adlershof“
Über die Ereignisse um den Wechsel von „Adlershof bei Berlin“ zu „Berlin-Adlershof“ am 1. Oktober 1920 berichtet Ortschronist Rudi Hinte am 23. November ab 18.30 Uhr im Bürgersaal des Kulturzentrums Alte Schule (Dörpfeldstr. 54). Darüber hinaus können Interessenten an der Heimatgeschichte ihn zum individuellen Gespräch dienstags von 15 bis 18 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56, Tel. 90297-5723) in der „HeimatW.S. stube“ treffen.

Konzert zum 1. Advent in der Verklärungskirche
Beim traditionellen „Konzert zum 1. Advent“ am 28.11. in der Verklärungskirche (Arndtstr.) werden ab 17 Uhr das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns (1835-1921) und die Weihnachtsmesse von dessen Schüler Fernand de La Tombelle (1854-1928) aufgeführt. Die Mitwirkenden sind Claudia Aust (Sopran), Ines Muschka (MezzoSopran), Dirk Klawuhn (Alt), Thomas Kober (Tenor), Andreas Jocksch (Bass), Domenica Reetz (Harfe) sowie ein Orchester und die Kantorei unter der Führung von Beate Schlegel. Der Eintritt ist frei. Obwohl das Kulturamt Treptow-Köpenick das Konzert unterstützt (was nur einen kleinen Teil der Gesamtausgaben deckt), wird um Spenden zum Begleichen der Unkosten gebeten. B.Sch.

Flamenco und Lesenacht im Ratz-Fatz
Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstraße 81) werden im November Kinder sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater eingeladen (7.11.: Das Lied der Vandalen; 14.11.: Die Ratte Constantino; 21.11.: Hündchen und Kätzchen; 28.11.: Hans im Glück). Am 5.11. steht ab 19 Uhr der Flamenco als beeindruckende Palette von Gesang und Tanz auf dem Programm. Am 6.11. kann man ab 15 Uhr im Rathaus Köpenick das Jubiläumskonzert des im Ratz-Fatz ansässigen Seniorenchores „Otto Dunkel“ zu seinem 25jährigen Bestehen und/oder ab 19 Uhr im Ratz-Fatz den Vortrag „Jugend und Film“ (mit Filmsequenzen) erleben. Das politischphilosophische Frauencafé lädt am 16.11. ab 19.30 Uhr zum Gespräch über Frauen in den letzten DEFA-Dokumentarfilmen ein. In einer Lesenacht ab 19.11., 20 Uhr bis 20.11., 10 Uhr (mit Abendbrot und Frühstück) kann man nach Voranmeldung seine Lieblingsbücher vorstellen und Anregungen aufnehmen. Am 20.11. gibt ab 19 Uhr der Singer/Songwriter Markus Segschneider ein Gitarrenkonzert. Am 26.11. besingt ab 19 Uhr Johanna Arendt in einem sehr persönlichen Lebensrückblick „Alle meine Männer“. In der Reihe „ErLesenes am Samstag“ (mit Frühstücksangebot) ab 10.30 Uhr werden am 27.11. Texte des Literaten Johannes Bobrowski unter dem Titel „... einmal haben wir beide Hände voll Licht ...“ dargeboten. Nähere Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

„Ladies Night“ im Stadttheater
Die Erfolgskomödie „Ladies Night“ steht nach ihrer Premiere Ende Oktober auch im November auf dem Spielplan des Stadttheaters Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9 (Foto). Nach dem Film „Ganz oder gar nicht“ ist dieses Stück über arbeitslose Stahlarbeiter entstanden, die sich als Stripper versuchen. Komisches wie Tragisches kann man über die Herren der Schöpfung erfahren, über die Sorgen und Nöte von Männern, die ihre berufliche Perspektive und damit ihre Selbstachtung verlieren. Am 3. und 24.11. ist für „Ladies Night“ um 15 Uhr Spielbeginn, am 6., 11., 19., 20., 25. und 26.11. um 20 Uhr. Mit der Frage „Sind Frauen die besseren Männer?“ setzt sich am 5. November ab 20 Uhr der Kabarettist Alexander Schäfer in seinem neuen Programm auseinan-

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Ausstellungen im „Industriesalon“
Im „Industriesalon Schöneweide“ (Reinbeckstraße 9) werden bis 16.12. die Sonderausstellungen „Der ’Bulle‘ – die Industriebahn Schöneweide“ sowie „Oberschöneweide – 15 Jahre Sanierungsgebiet“ gezeigt. 1890 wurde die Industriebahnstrecke vom Güterbahnhof Niederschöneweide-Johannisthal zur Wilhelminenhofstraße gebaut. 1957 war die Strecke rund 13 km lang und bediente 30 Werksanschlüsse. 1996 wurde sie stillgelegt. Außerdem ist die „Elektronenröhrenschau“ als ständige Ausstellung aus dem ehemaligen Museum „Technik im Turm“ des Werkes für Fernsehelektronik (WF) zu sehen. Geöffnet ist mittwochs 14-18 Uhr und zu den Veranstaltungen. Besuchstermine außerhalb der Öffnungszeiten können vereinbart werden unter 53 00 70 42 oder E-Mail: info@industriesalon.de.

Foto: Stadttheater Cöpenick

der. Antworten darauf gibt es vielleicht auch am 12. November, wenn die Kabarettistin Marianne Thielmann mit dem Lustspiel von Franca Rame und Dario Fo „Sex, aber mit Vergnügen!“ zu Gast ist. Um telefonische Reservierung wird gebeten unter: 65 01 62 34 oder 65 01 62 30, weitere Informationen auch im Internet unter www.stadttheatercoepenick.de

„Objekte und Fotografie“ rund ums Holz
Unter dem Titel „Objekte und Fotografie“ zeigt Christian Masche noch bis zum 11. November in der Galerie Grünstraße 16 Arbeiten der künstlerischen Holzgestaltung, Holz-Design und Holz-Restaurierung. Der gelernte Tischler ist als Restaurator hochklassiger kunsthandwerklicher Denkmale (zuletzt in den Restaurierungswerkstätten der Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci) schon lange mit den Möglichkeiten und Grenzen des Materials Holz vertraut. Geöffnet ist Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr; (Eintritt frei); Tel. 43 20 92 82.

November 2010
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„Schwarz und Fleisch – Fisch und Weiss“ folgt auf „Mikrokosmos“
Die Eröffnung der Ausstellung „Mikrokosmos“ in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) am 8. Oktober fand wegen des Fußballduells Deutschland-Türkei im Olympiastadion nur in kleinem Kreise bei einem gemeinsamen Rundgang statt. Spätestens bei der Finissage am 12.11. ab 20 Uhr sollte man aber einmal vorbeischauen. Zur Finissage lohnt sich der Besuch doppelt, ist doch dazu ein sicher interessanter Auftritt der ButohTänzerin Makiko Tominaga vorgesehen. Die letzte Ausstellung der Galerie in diesem Jahr, die am 26.11. um 20 Uhr eröffnet wird und in der ca. 50 Künstler ihre Werke vorstellen, trägt den merkwürdigen Namen „Schwarz und Fleisch – Fisch und Weiss“. Dazu heißt es: „Zeichnung, Druckgrafik, Plastik, Fotografie und Malerei werden die Räume füllen und mit einer großen Vielfalt an Form, Farbe und Aussage das Jahr 2010 zum Ausklang bringen.“ Geöffnet ist die Galerie Di, Mi, Do 12-19, Fr 12-17 und Sa 15-19 Uhr. Auch im November sind im „Bürgersaal“ Fotos von Joachim Thurn aus Köpenick zu sehen. Unter dem etwas doppeldeutigen Thema „Schauplatz und Szene“ präsentiert er eine kleine Auswahl von Fotos aus Berliner Theatern und dem alltäglichen Leben in der DDR. Die Bilder sind zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zugänglich. Im „KIEZKLUB“ präsentiert im November wieder einmal die dort beheimatete Encaustikgruppe unter Frau Weller ihre Werke der letzten Monate unter dem Motto „Farbenfroh“. Am 2.11. wird um 17 Uhr zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Die Räume des Kiezklub sind in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. W.S.

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Uraufführung von „Das gelbe Herz“ im Schlossplatztheater
Als Musiktheater hat am 5. November um 20 Uhr „Das gelbe Herz“ im Schlossplatztheater Köpenick seine Uraufführung. Frei nach Wilhelm Hauff erzählt das Ensemble der Jungen Oper Berlin die Geschichte vom Sonntagskind Peter Munk. Obwohl der eigentlich alles hat, um glücklich zu sein, ist sein Herz ganz gelb und angefressen vom Neid auf den Erfolg der anderen. Mit Hilfe des richtigen Mannes schafft er es ganz nach oben, an die Spitze der Macht. Doch der Erfolg ist nicht umsonst. Das Karussell dreht sich immer schneller und der Herzschlag wird drastisch erhöht … Freitags und samstags steht diese Geschichte auf dem Novemberspielplan.

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„Tag der offenen Tür“
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Advent 2010 im Atelier Achim Kühn
In diesem Jahr wird das über Jahrzehnte veranstaltete dreitägige offene Atelier von Achim Kühn zum 1. Advent wieder durchgeführt. Der Atelier-Advent beginnt vom 26. bis 28. November jeweils um 16 Uhr. Als Künstler-Gäste werden Sabine und Peter Rossa erwartet. Sie zeigen ihre zauberhaften Holzskulpturen: Engel, Fische, Vögel, Schmetterlinge und andere Fantasiegestalten. An den Essen lösen sich ab: die Schmiedin Latifa Sayadi, Tobias Kühn und Markus Szary. Für den großen Schmalztopf liegen bereits die im Darß gereiften Äpfel einer sehr alten Sorte im Kühlen. Seit 2009 wurde der historische Eingang verlegt in die Sackgasse: Kirchsteig. Man gelangt dann über den Gutshof zum Gebäude der Atelier-Werkstatt. Wir freuen uns über viele Gäste und Interessenten der Schmiedekunst. Zu sehen ist auch eine Stahlplastik, die Ralf Greiner an Achim Kühn beim 14. internationalen Metallgestaltertreffen in Gotha für das Fritz-Kühn-Museum übergab. Er hatte diese zum 20. Jahrestag des Falls der Mauer gefertigt. Bereits am 6.11. wird im Atelier Kühn um 17 Uhr zu einem Klezmerkonzert eingeladen. Dazu heißt es: „Instrumentaler Klezmer ist eine exquisite Mischung aus traditionellem und modernem Klezmer. Locker und virtuos heben die charmanten jungen Musiker die Grenzen zwischen Genres und Kulturen auf. Expressive Wehmut und stille Melancholie – wie geschaffen für die besondere Atmosphäre des Ateliers und der Werkstatt von Achim Kühn. Zwischen Schmiedhammer und Metallplastik trifft warme Klarinette auf kühles Metall.“

„Sage vom Goldenen Vlies“
In der Stefan Heym Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) wird am 11. November ab 19.30 Uhr das Figurentheaterstück „Die Sage vom Goldenen Vlies“ über den griechischen Helden Jason für jüngere und ältere Erwachsene gezeigt. Gespielt wird das Stück nach der Vorlage „Die Argonautensage“ von Christian Noack. Dieser Abend ist – wie alljährlich einmal im November – der Schriftstellerin Anna Seghers zu ihrem diesjährigen 110. Geburtstag am 19.11. gewidmet. Sie hatte 1948 eine Erzählung unter dem Titel „Das Argonautenschiff“ geschrieben. Eintritt 3 € (erm. 2 €). Für das ganz junge Publikum werden in der Bibliothek bereits am 10.11. ab 10.30 Uhr im Rahmen der Märchentage „RomaMärchen in Lateinamerika“ dargeboten und am 29.11. ein weiteres Puppenspiel. „Der standhafte Zinnsoldat“ nach Hans Christian Andersen wird dort ab 10 Uhr von Andersons Koffertheater gezeigt (Eintritt 2 €). Für alle Veranstaltungen wird um Voranmeldung unter 90 2975731 gebeten. W.S.

Bajan-Klänge in der Kulturküche
Der Theater-Regisseur und Schauspieler Friedo Solter ist am 4. November ab 19 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, zu Gast Er stellt Gedichte von Heinz Kahlau vor und erzählt über seine Freundschaft zu diesem großartigen Dichter, einem Meisterschüler Brechts, der die Höhen und Tiefen seines Landes und der Welt in Worte fasste. Der wohl auflagenstärkste Lyriker der Gegenwart wird demnächst 80. Eintritt: 6 € bzw. 5 €. Im Rahmen der 21. Berliner Märchentage gibt es vom 4. bis 21. November Märchen und Geschichten aus Lateinamerika unter dem Motto „Vom Rio Grande bis Feuerland“ zu hören und zu sehen. Ein Hörvergnügen besonderer Art bietet der junge virtuose Bajan-Spieler (russisches Akkordeon) Valentin Butt am 25. November, wenn ab 15 Uhr in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Glühwein „Romantische Klänge auf dem Bajan“ erklingen. Eintritt: 2,50 €.
Foto: Kulturküche

In der Konzertreihe ist am 14.11. ab 18 Uhr Stanislaw Widulin mit seinem Chopin-Klavierabend zu Gast. Beim Kaffeeund-Kuchen-Konzert für Eltern und Kinder verköcheln am 21.11. ab 16 Uhr die Musiker(innen) von ?Shmaltz! (Foto) mit Gesang, singender Säge, Kaffemühle, Hackbrett u.a. osteuropäische Musik. Das Ergebnis: AllweltMuzik vom Balkan Klezmer TantzPlaneten. Karten: 12 € (Erwachsene), 5 € (Kinder) inkl. Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen unter Tel. 6516516 und im Internet unter www.schlossplatztheater.de

Weitere Informationen und telefonische Anmeldung unter 90297-5570.

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Einsam, gewaltig und trutzig steht er da – eine Sehenswürdigkeit. Tausende Autofahrer, hunderte Fußgänger müßten ihn täglich sehen, aber niemand beachtet ihn. Es scheint so, als wenn jeder durch ihn hindurch sieht. Man sieht ihn, ohne ihn wirklich zu bemerken. Mein Freund der Baum ist der letzte seiner Art in der Dörpfeldstraße. Ein Silberahorn, lateinisch klangvoll Acer saccharinum. Die Artbezeichnung liest sich wie „zuckerhaltig“ – eine falsche Fährte. Er steht zwischen Fahrbahn und Straßenbahnschienen vor dem Grundstück Dörpfeldstraße 102 kurz vor dem Bahndamm, der Ortsgrenze zu Köpenick. Dieser letzte Straßenbaum unserer Hauptstraße ist ein harter Kerl. Dabei war er ursprünglich im feuchten Tiefland des Ostens Nordamerikas heimisch, bei uns vielfach als Zierbaum in Parks und an Straßenrändern angepflanzt. Obwohl die Art in günstigen Lagen schon mit bis zu 36 m Höhe vermessen wurde, schafft es unser Baum „nur“ auf geometrisch vermessen 19,80 m. Aber er wächst! Als der Autor vor zehn Jahren (siehe AZ Nr. 72) über den Status der Adlershofer Straßenbäume schrieb, war der Silberahorn noch 15 m hoch. Damals wurden 2,29 m Stammumfang gemessen, heute sind es 2,45 m! Seinerzeit hieß der Baum noch einfach „Nr. 5“, als Zeichen dafür, daß es vor mehr als 20 Jahren noch weitere Bäume in unserer Hauptstraße gab. 2000 standen unweit von ihm noch ein mächtigerer „Bruder“ und die bekannte alte Roßkastanie an der Ecke Zinsgutstraße. Heute heißt unser Silberahorn „102/1“, nach der Hausnummer und als Zeichen des einzigen seiner Art. Mein Freund der Baum ist nicht mehr der Jüngste, 103 Jahre alt! Da kann man einmal ein wenig kränklich sein, vor zwei Jahren mußte ihm ein Ast „amputiert“ werden – Pilzbefall. Eng mit der Geschichte der Adlershofer Straßenbahn verbunden, läßt sich sein Alter einwandfrei bestimmen. Nachdem bereits zwischen Altglienicke und unserem Bahnhof sowie in Köpenick bis zum Bahnhof Spindlersfeld erste Straßenbahnen verkehrten, mehrten sich die Stimmen, die sich eine Fahrt der „Elektrischen“ auch durch Adlershof wünschten. Mitte 1911 beantragten die „Regierenden“ von Cöpenick und Adlershof die Konzession für Bau und Betrieb der Straßenbahnverbindung, die am 23.11.1911 erteilt wurde. Ein Vertrag regelte Verantwortlichkeiten, Kosten und Einnahmen. Der Bau der eigentlichen Bahnanlage und der Betrieb der Gesamt-

Nr. 199

Mein Freund der Baum!
Eilig erfüllten die Adlershofer ihre Pflichten. Sie schlugen in Richtung Cöpenick eine 17 m breite Schneise in den Wald, legten die noch heute bis zur Eisenbahnbrücke vorhandene, gepflasterte 6 m breite Fahrbahn an. Beidseitig dienten 5,5 m der Verlegung der Straßenbahnschienen sowie Aufstellung der Oberleitungs- und Beleuchtungsmasten. In Richtung Bahnhof Spindlersfeld schlug man, abzweigend von der Rudower Straße, zur Aufnahme der Gleise eine 10 m breite Schneise in die Köllnische Heide. Bis zur Berliner (ab 1932: Oberspree-) Straße war seinerzeit das noch Adlershofer Ortsgebiet. Beidseitig der „Prachtstraße“ ließen Der Silberahorn „102/1“ ist der letzte die Adlershofer fünfjährige Silberahorne pflanzen. Auch Straßenbaum in der Dörpfeldstraße die Cöpenicker erledigten strecke erfolgte durch die Stadt ihre Aufgaben einwandfrei, so daß Cöpenick. Die Gemeinde Adlers- die Adlershofer am 29.9.1912 die hof wurde verpflichtet, die Bis- feierliche Eröffnung der neuen marck-(Dörpfeld-)straße bzw. Ru- Strecke der Cöpenicker Linie „5“ dower Straße ab Waldstraße bis erlebten. zur Cöpenicker Ortsgrenze als Auch wenn die eigentliche „Prachtstraße“ auszubauen. Es sei Straße auf Adlershofer Ortsgebiet daran erinnert, daß 1912 hinter bis auf deren Asphaltierung in den der Gaststätte „Wöllstein“ bzw. 30er Jahren ihr Gesicht behielt, gegenüber an der Waldstraße die veränderte sich die Umgebung erAdlershofer Welt noch zu Ende heblich. In den Nachkriegsjahren war. Dahinter dehnte sich auf Ad- des Ersten Weltkrieges wurde entlershofer Ortsgebiet beidseitig des sprechend beplanter Forst-Vervon Linden gesäumten Sandwegs kaufsflächen der gesamte Baumdichter Wald der Köllnischen bestand der Köllnischen Heide Heide bis Cöpenick aus (Foto). bis zum heutigen Waldrand ab-

geholzt. 1923 entstanden südlich der Straße eine Festwiese, ein Sportplatz sowie die großflächige Kleingartenanlage „Freiheit“. Nördlich entstand die große Siedlung „Wendenheide“ (Foto). Während die Fahrwegbreite bei 6 m blieb, kamen beidseitig der Straße hierdurch noch Wegflächen hinzu. Daher beträgt hier noch heute die gesamte Straßenbreite 26 m. Am 17.5.1930 bekam der aus Spindlersfeld verlaufende breite Sandweg Nr. 21 der Siedlung Wendenheide den Namen „Konstadter Weg“. In den folgenden Jahren wurden die Straßenbäume ortsauswärts zugunsten eines sandigen Fahrradwegs bis zum bereits geplanten Bahndamm gefällt. Der Dammbau für die „Südliche Umgehungsbahn“ bzw. den „Vorläufigen Güteraußenring“ mit der Brücke über die Bismarckstraße zog sich bis zur Inbetriebnahme am 16.12.1940 bzw. offiziell am 1.1.1941 hin. Kurz zuvor hatten nationalsozialistische Stadtplaner und „Ratsherren“ in Umsetzung der „Germania“-Planungen vom 7.10.1937 mit Wirkung vom 1.4.1938 die Berliner Ortsgrenzen als „Bezirksreform“ hin und her geschoben. Im besprochenen Bereich wurde der künftige Bahndamm die neue östliche Adlershofer Ortsgrenze. Als am 23.4.1945 sowjetische Panzer die Straßensperre unter der Eisenbahnbrücke wegschoben und auch Adlershof vom Faschismus befreiten, sahen sie in der Rudower-/Bismarckstraße noch viele gerade blühende Silberahorne. Mit dem von den Panzern zerfahrenen dünnen Asphaltbelag blieb der Straßenteil noch lange als „Dorfstraße“ unverändert. Besonders der geradeaus führende Teil auf Köpenicker Gebiet wirkte durch die dichte Ahornallee und den beidseitig dahinter befindlichen Kleingärten dörflich. Das änderte sich erst 1960. Die Kleingartenanlagen wurden beräumt und Wohnblocks entstanden. In dem Zusammenhang wurde ab 1961 nach einer guten Idee eine Hauptstraßen-Fortführung gebaut, die dem Zweck wesentlich besser entsprach. Am 4.5.1962 konnte die Ottomar-Geschke-Straße mit Fahrradweg, Grünflächen und kleinen Straßenbäumen eingeweiht werden. Der Straßenname Konstadter Weg sowie dessen Platz und die meisten Ahorne der alten Straßenverbindung verschwanden. Das hat mein Freund der 103jährige Baum schon alles erlebt. Wir sollten ihm mehr Achtung entgegenbringen und er möge zu unser aller Freude noch recht lange seine grünen Arme in die Luft strecken. Helmut Prochnow

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Bilder der Vergangenheit

Bei der Durchsicht von Fotos aus der Adlershofer Vergangenheit für den Kalender 2011 fanden wir das Foto mit dem einsamen Herren und der Notiz auf der Rückseite „im Park Volkswohlstr. ca. 1934“. Die Häuser im Hintergrund ließen daran Zweifel aufkommen. Die Luftaufnahme, die wir dann als Titelfoto auswählten, brachte Gewißheit. Der Herr steht hinter der Verklärungskirche an der Handjerystraße in dem Areal, das bis vor einigen Jahren vom evangelischen Kindergarten als Spielplatz genutzt wurde. Wir baten Frau Ruth Boge (s. AZ Nr. 77), die eifrige Archivarin der Gemeinde um Informationen, wann dort ein Werkstattgebäude und der Spielplatz entstanden. Dazu konnte sie bisher keine Angaben

finden. Dafür stellte sie uns aber einen Lageplan zur Verfügung, der die ursprüngliche Gestaltung des Kirchengrundstücks von 1907 und eine veränderte Planung von 1926 mit den in dem Foto erkennbaren Wegebegrenzungen zeigt. 1926 wurden auch die Bäume von der Baumschule Späth geliefert. Bei ihren Recherchen fand Frau Boge auch zwei Fotos von 1931, auf denen zum einen die Konfirmanden (mit Hut!) von Pfarrer Goosmann im März und ein sicher nicht alltägliches Spalier für ein frisch getrautes Ehepaar im Juli zu sehen sind. Wir hoffen, daß unsere Leser diese Bilder aus der Vergangenheit ebenso mit Vergnügen betrachten, und danken Frau Boge herzlich für ihre Bemühungen. W.S.

Fotos: Archiv der ev. Kirchengemeinde; Archiv Hinte

Die Verklärungskirche zu Beginn des vorigen Jahrhunderts

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Einladungen in den „KIEZKLUB“
Für den KIEZKLUB „Alte Schule“ genannten Treffpunkt (Dörpfeldstraße 54; Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr) teilten wir im Januar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit und informierten im April über weitere Angebote. Außerdem bietet das November-Programm: 2.11., 17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung der Encausticgruppe: „Farbenfroh“ 3.11., 14.30 Uhr: „Hutfest“ + Tanz mit Jochen Kaiser (Eintritt: 2,50 €) Der originellste Hut wird prämiert! 10.11., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 17.11., 14.30 Uhr: Tanznachmittag mit Fred Hoffmann (Eintritt: 2,50 €) 24.11., 13.00 Uhr: Abschlußveranstaltung der Projektgruppe „Aktiv im Alter“ 30.11., 10.00 Uhr: Weihnachtsbasteln in gemütlicher Runde
(Materialkosten: 2,50 €)

Mit dem Seniorenbus im November unterwegs
1.11. Marktbummel in Hohenwutzen. (Fahrkosten: 24 €) 2.11. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Kloster Lehnin, Baruth und Fürstenwalde. Die Mehrheit entscheidet. (Fahrkosten: 22 €) 4.11. Das Landhaus Börnicke mit Hotel und Restaurant liegt in einem großen Waldgrundstück. Pferde, Esel, Ziegen, Schafe, Schweine, Pfauen, Hasen, Enten, Gänse usw. gibt es hier zu sehen. Platz nehmen können wir im beheizten Wintergarten (Fahrkosten: 18 €) 10.11. In Klaistow ist noch Kürbiszeit. Im großen Hofladen erwarten uns viele brandenburgische Spezialitäten. (Fahrkosten: 18 €) 16.11. Unseren Ausflug nach Großschauen können wir mit dem Kauf von Fisch beim „Aalhof“ verbinden. (Fahrkosten: 20 €) 24.11. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 29.11. In der Biospäre Potsdam können Sie inmitten von über 20.000 tropischen Pflanzen die Seele baumeln lassen und den Zauber der Natur genießen. (Eintritt 9,50 €, Fahrkosten: 18 €) 30.11. Wunschfahrt: Sie haben die Wahl zwischen Neuruppin, Jüterbog und Brandenburg. Die Mehrheit entscheidet. (Fahrkosten: 22 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt, bei Polenfahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr. Ihr VdK-Team!

Zudem wird am 19.11. ab 19 Uhr zum „Disco-Fieber im Kiezklub“ in den Kiezklub Johannisthal (Sterndamm 102) eingeladen. DJ Jochen Kaiser legt Disco-Klassiker der 70er, 80er und 90er Jahre zum Tanz auf (Eintritt: 5 €). Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. W.S.

Info: Finanzielle Hilfen zur Pflege
Am 17.11. von 14-16 Uhr findet im Pflegestützpunkt TreptowKöpenick (Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Spreestr. 6) eine Informationsveranstaltung zum Thema „Finanzielle Hilfen zur Pflege“ statt. Orientiert wird u.a. über Anspruchsvoraussetzungen, Unterhaltsverpflichtungen der Angehörigen und Leistungen des Sozialamtes. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 39 06 38 25, E-Mail: psp.treptowkoepenick@albatrosggmbh.de

Neue Sprechzeiten für Beratungsstelle
Die Sprechzeiten der Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen in der Südostallee 132 in Johannisthal werden ab 1. November aus personellen Gründen nur noch donnerstags von 14-18 Uhr stattfinden. Alle sonstigen Sprechzeiten im Rathaus Köpenick (Di und Mi von 9-12 Uhr) und im Altglienicker Bürgerzentrum (Fr 9-12 Uhr) bleiben unverändert bestehen.
Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht

Vorträge zu „Recht“ und „Vorsorge“
In Vortragsveranstaltungen der Reihe „Recht und Wirtschaft“ und „Vorsorge“ informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias am 9. November über „Testament und Erbrecht“, am 23. November über das „Erbschaftssteuerrecht“ und am 7. Dezember zum Thema „Berliner Testament“. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17.30 Uhr in der Adlershofer Volmerstraße 5-9. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 6392-4567. Weitere Informationen im Internet: www. wirtschaftsrecht-adlershof.de

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Das von Karin Manke am Heimatmuseum Treptow (Sterndamm 102) gegründete Tagebuchund Erinnerungsarchiv (TEA) sammelt Lebensdokumente wie Tagebücher, Briefe, Urkunden und Fotos aus dem Alltag der Menschen in Deutschland, vor allem aus der ehemaligen DDR, um diese zu erhalten und der Öffentlichkeit sowie der Forschung zugänglich zu machen. Um die Arbeit des TEA gewährleisten zu können, wurde ein Freundeskreis gegründet, der in einen Trägerverein überführt werden soll. Da die Anbindung an ein Regionalmuseum ungünstig erschien, hat man sich nach eigenen Räumen umgesehen. Wer an Informationen über das TEA interessiert ist, wende sich daher an Karin Manke, Herrenhausstraße 19, 12487 Berlin; Tel.: 534 66 73; E-Mail: karinmanke@freenet.de W.W.

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Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

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Freude und Hoffnung für Kinder in Not
„Weihnachten im Schuhkarton“ – Päckchenabgabe bis 14.11.
Der Countdown läuft: „Weihnachten im Schuhkarton“ startet in die nächste Runde. Wieder sind Päckchenpacker im ganzen Land wie in den Vorjahren aufgerufen, aus einfachen Schuhkartons eine unvergessliche Weihnachtsfreude für Kinder in Not zu machen. Die Idee der Aktion ist so einfach wie genial: große und kleine Päckchenpacker bekleben handelsübliche Schuhkartons mit buntem Geschenkpapier, füllen sie mit neuem Spielzeug (z.B. Kuscheltiere, Murmeln, Puzzles), Süßigkeiten (z.B. Bonbons, Schokolade, Lutscher) und praktischen Dingen (z.B. Zahnbürste, Socken, Schulhefte) und bringen sie verschlossen mit einem Gummiband in ihre nächstgelegene Sammelstelle. Die Sammelstelle kontrolliert die Geschenke, sammelt notwendige Spenden von 6 € für die Transport- und Abwicklungskosten und schickt die Schuhkartons auf die

Beratung für am Engagement Interessierte
An seinem Außenstandort Adlershof (c/o Eigeninitiative Selbsthilfezentrum, Genossenschaftsstraße 70, am Markt) führt das Freiwilligenzentrum STERNENFISCHER am 8. November von 15-17 Uhr (nach Vereinbarung bis 19 Uhr) eine Beratung für am Engagement interessierte Leute durch. Nähere Informationen unter 24 35 85 76. Mit der Auszeichnung „Stern des Monats November“ ehrten die STERNENFISCHER jetzt Klaus Nichelmann aus Spindlersfeld. Der 64-Jährige nahm erstmals im November 2009 an einer Sitzung des ehrenamtlich organisierten Adlershofer Festkomitees teil und war für die Organisation des Adlershofer Kinderfestes im Juni mitverantwortlich.

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Lady’s Stammtisch: Starterseminar und Themenabend
Für Frauen, die sich selbständig machen wollen und Unternehmerinnen, die noch nicht lange selbständig sind, führt der Lady’s Stammtisch e.V. am 12./13. und 19./20. November wieder ein 4-tägiges, kostenloses StarterSeminar durch. Dabei werden fachliche Kenntnisse und viele Erfahrungen von Unternehmerinnen für Unternehmerinnen vermittelt. Anmeldungen ab sofort unter Groladiesstammtisch@gmx.de oder Tel. 53 02 67 12 – die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Beim Themenabend am 16. November informiert Birgit Merten, Leiterin Personalentwicklung im Bezirksamt Treptow-Köpenick über Personalmanagement in Zeiten knapper Ressourcen, Förderung und Forderung von Mitarbeitern, Personalauswahlverfahren, Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen, Projektmanagement u.v.m. Beginn ist um 18 Uhr im Rathaus Treptow, Raum 206. „Weihnachtskarten als Kundenbindung? Erfahrungsaustausch zur eigenen Firmenpräsentation“ ist das Thema beim 63. Lady’s Stammtisch am 30. November ab 19 Uhr im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4. Weitere Infos im Internet unter www. ladiesstammtisch . com / Veranstaltungen/weitere.

lange Reise zu bedürftigen Kindern. Noch bis zum 14. November kann man gefüllte Schuhkartons im Familienbegegnungszentrum im Dorfkern Altglienicke, Besenbinderstraße 2, abgeben: Mo-Fr 9-17 Uhr und Sa 10-12 Uhr. Dort ist auch der Flyer zur Aktion erhältlich. Weitere Informationen im Internet unter www.Geschenkeder-Hoffnung.org. Für Rückfragen steht Frau Günther zur Verfügung, Tel. 677 21 16 oder per E-Mail: hroeger@googlemail.com

Weglaufen oder Stehenbleiben?
Das Projekt Erste Hilfe bei Gewalt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bietet einen Workshop für Jugendliche in Treptow-Köpenick an. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt im öffentlichen Raum können Teilnehmer unter professioneller Begleitung ausprobieren, wie man sich in gefährlichen Situationen am besten schützt oder anderen hilft. Weitere Themen sind Selbstbehauptung, Zivilcourage und Deeskalation. Das Angebot gilt für 13- bis 18-jährige Schüler(innen) und ist kostenlos! Der Workshop findet am 11.11. von 17 bis 19 Uhr und am 12.11. von 17 bis 20 Uhr in der Jugendfreizeiteinrichtung ABC-Rocks, Hirschgartenstr. 14, 12555 Berlin statt. Anmeldung unter Tel.: 65 48 81 97, E-Mail: mail@erste-hilfe-bei-gewalt.de

Drei Jahre Lokaler Aktionsplan
Treptow-Köpenick hat seit Oktober 2007 einen „Lokalen Aktionsplan“ zur Stärkung der demokratischen Beteiligung und des zivilgesellschaftlichen Engagements und gegen Alltagsrassismus, der vom Bundesprogramm „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ bis Ende 2010 gefördert wird. Im Rahmen eines Fachtages am 5. November von 12.30 bis 17.15 Uhr im NH-Hotel in Niederschöneweide (Spreestr.14) werden die Ergebnisse und Strukturen des Lokalen Aktionsplans präsentiert, diskutiert und ausgewertet, um daraus Impulse für eine zukünftige Strategie gegen Rechtsextremismus und zur Demokratieentwicklung im Bezirk abzuleiten. Er wird durch Bürgermeisterin Gabriele Schöttler und MdB Dr. Gregor Gysi eröffnet. Am Ende des Fachtages werden Vertreter(innen) der demokratischen Parteien ihre Strategien im Kampf gegen Rechtsextremismus und zur Stärkung der demokratischen Alltagskultur erläutern. Anmeldungen werden beim Zentrum für Demokratie, unter Fax: 65487293 bzw. zfdtk@t-online.de entgegengenommen. Informationen zum Lokalen Aktionsplan Treptow-Köpenick, zum Fachtag am 5.11., das Anmeldeformular und Bildmaterial finden Sie auf der Internetseite www.lap-tk.de Björn Malycha

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Aufruf zur Mitmachaktion

Herbstprojekte im Freilandlabor
Herbstprojekte sind im Freilandlabor Kaniswall gefragt bei den Schüler(inne)n der Grundschulklassen. So stehen Äpfel, Kürbis, Kartoffeln und Getreide und erstmals auch heimische Pilze in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die Kinder erfahren z.B., warum es wichtig ist, täglich einen Apfel zu essen, unter Anleitung wird ein Grundrezept für Kartoffelsalat ausprobiert und es werden Fragen diskutiert wie: Aus welchem Erdteil kommt die Knolle? Welche Kartoffelsorten schmecken besonders gut? Kürbiswaffeln kannten die Kinder kaum – bis zu dem Tag, da sie den Teig mit Kürbisraspeln anrührten, ein Mitarbeiter das Waffeleisen bediente und die fertigen Kürbiswaffeln verkostet wurden. Natürlich auch um Halloween herum, einer Zeit, in der der Kürbis traditionell im Zentrum des Interesses steht. Wer wusste schon, dass der Kürbis zu den Beerenfrüchten zählt – wie Johannis- und Stachelbeeren oder auch Zucchini!? Und dass aus Kürbis, Zucchini, Möhren und Zwiebeln, Salz, Pfeffer und ein wenig frischem Ingwer eine leckere Kürbissuppe gezaubert werden kann! Besonderen Spaß haben die Kinder natürlich beim Basteln, das thematisch angepasst ist. Selbst gesammelte Herbstfrüchte werden für die Gestaltung eines lustigen Igels ebenso genutzt wie für Collagen auch mit Getreideähren oder Herbstschaukeln, bei denen die Kreativität eines jeden gefordert ist. Übrigens, im Heuzimmer ist bei Schummerlicht Entspannung angesagt, bei einer Geschichte über Pilze, Äpfel, Kürbis, Kartoffeln oder Getreide... Dr. P. Vollmann

Herbstputz
in der Köllnischen Heide!
Der Adlershofer Bürgerverein, unterstützt von der Revierförsterin, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Sozialamt Treptow-Köpenick, ruft zur aktiven Verschönerung unseres Waldes auf.

Bronzemedaille für „Lange Gurke“
Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide?
Handschuhe und Mülltüten werden gestellt. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Die Geschichte der Familie Späth
Der Geschäftsführer der Späthschen Baumschulen Christoph Rechberg und Bezirksstadtrat Svend Simdorn vereinbarten während des Traditionsfestes zum 290jährigen Bestehen der Baumschule als ältestem Gewerbeunternehmen in Berlin die künftige Zusammenarbeit in der historischen Erschließung der Geschichte der Familie Späth seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zum Jubiläum wurde ein Stolperstein für Dr. Hellmuth Späth, den letzten Geschäftsführer aus der Späth-Familie, gelegt. Er war 1945 im KZ Sachsenhausen umgebracht worden.

Die Kleingartenanlage „Lange Gurke“ des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Berlin-Treptow e.V. hat im Bundeswettbewerb 2010 „Gärten im Städtebau – Leben und begegnen im Grünen“ die Bronzemedaille errungen. Die Anlage – 1921 gegründet – bewirtschaftet auf 38 Parzellen in Adlershof eine Fläche von 17.100 m2 zwischen dem Bahngelände und den Wohnbauten der Wohnungsgesellschaften „Treptow-Süd“ und „Stadt und Land“ an der Zinsgutstraße. Im Kleingartenentwicklungsplan wird diese Fläche als gesichert geführt. Für die Umsetzung der Idee vom Einklang von Wohnen und Gärtnern investieren die 72 Ver-

einsmitglieder viel Freizeit in die Gestaltung ihrer Anlage, zu der unversiegelte, rasenbegrünte Wege ebenso gehören wie die Ruhezone mit ihren Bänken rund um eine alte Zierkirsche am Hauptweg. Das direkte Grün vor ihrer Haustür und die vielen weiteren kleingärtnerischen Details locken vor allem die Mieter des angrenzenden Wohnviertels in die ganzjährig offen stehende Kleingartenanlage zu ausgiebigen Spaziergängen. Besonders willkommen sind den Kleingärtnern die Steppkes der nahe gelegenen AWO-Kita „Sonnenkinder“, die ungestört und wohlbehütet in „Lange Gurke“ auf Entdeckungsreise gehen können.

Spaß und Unterhaltung beim Skatspiel des Jahres
Das 27. Skatspiel des Jahres findet am 11. Dezember ab 15 Uhr in der Gaststätte „Hermannsruh“ in der gleichnamigen Gartenkolonie statt. Noch bis zum 1.12. erwartet der Kunstpauker Hermann Kopittke Anmeldungen ehemaliger Schüler und Lehrer der Schule an der Radickestraße, damit es wieder so ein gelungener Abend wird, wie beim letzten Mal. Zum 26. Wettkampf im März waren 24 Spielkartenfreunde pünktlich erschienen, darunter auch sieben Damen, die mit den Herren nach Altenburger Skatregeln „ihre Klinge friedlich kreuzen wollten“. Gastwirt Mike Hüter hatte mit Ostertellern auf den Spielertischen Gewinn oder Verlust versüßt und alle Skatfreunde mit Speisen und Getränken versorgt. Als „neues“ Gesicht fand der ehepokal bei den Damen nahm wiedermal Daniela Helmchen aus den Händen der Pokalverteidigerin Karen Kopittke entgegen. Die Plätze 2 und 3 erkämpften sich Antje Spranger und Anita Tausch. Alle 24 Teilnehmer freuten sich über die von Helga Dzyballa und Bernhard Jabbusch mit viel Herz und Zeitaufwand gestaltete PreisTafel, die vom Gastwirt gesponserten mit Süßigkeiten gefüllten Gläser, die süßen Siegerorden von Horst Gruel und die Backwunderostereier der Adlershofer Konditormeisterin Christiane Gebhardt. Und als man sich nach fünf Stunden Spiel und Spaß verabschiedete, wurden schon die Verabredungen für das 27. Skatspiel des Jahres getroffen: man sieht sich am 11. Dezember! Hermann Kopittke

Foto: privat

malige Schüler René Holm erstmals den Weg zum Skatspiel des Jahres und konnte seinen Sportlehrer Jabbusch und Kunstlehrer Kopittke nach über dreißig Jahren wiedersehen. Nach vierstündigem Spiel freute er sich über Urkunde

und Preise für Platz 1, die ihm vom Juryvorsitzenden Ferdinand Jabbusch und dem Organisator Kopittke überreicht wurden. Die Plätze 2 bis 4 belegten Rainer Littmann, Norbert Reichelt und Bernhard Jabbusch. Den Sieger-

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Herzliche
Im November beginnt wieder einmal ein Adlershofer Mitbürger sein 100. Lebensjahr. Mit besonderer Freude können wir Ernst Glumm am 22.11. zu seinem 99. Wiegenfest Glückwünsche übermitteln. Ebenso herzlich gratulieren wir am 3.11. Lisbeth Grasse und Hildegard Krause sowie am 30.11. Ingeborg Möller und Heinz Lüneberger zum 91. Erdenjubiläum. Wir gratulieren ganz herzlich! Zum 85. Geburtstag gehen die besten Wünsche an Harald Wendland (1.11.), Anneliese Kriener (9.11.), Werner Schütz (15.11.), Ruth Halm (27.11.) sowie an Adelheid Altmann und Gisela Mahn (30.11.).

Glückwünsche
Ihnen allen gelten unsere allerbesten Wünsche. Auf 80 erfüllte Lebensjahre blicken Dr. Jürgen Stroech (2.11.), Heinz Wittstock (4.11.), Ella Gessele (6.11.), Siegfried Dittrich (12.11.), Karlheinz Drechsel (14.11.), Christa Pierzchalski (15.11.), Ursula Sternberger (16.11.), Cecilia Kurzaj, Margot Rau und Karl Grimmer (21.11.), Ruth Patzelt (24.11.), Lilli Kolbe (27.11.) sowie Margarete Stamm (30.11.) zurück. Allen alles erdenklich Gute! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren weiterhin beste Gesundheit, Glück, Freude und Zufriedenheit.

Nach einem erfüllten Leben verstarb im 100. Lebensjahr unsere Mutter, Großmutter und Urgroßmutter

Irmgard Lucke
* 31.3.1911 † 27.9.2010

Wir danken ihr für all ihre Liebe. In unsren Herzen lebt sie fort. Heidrun Schwarzlow, geb Lucke Peter Lucke im Namen aller Angehörigen

Baumfällungen auf Friedhöfen
Im Oktober wurden auf den Friedhöfen Oberschöneweide und Adlershof mehrere Bäume gefällt. In Adlershof waren es sieben Birken, zwei Kiefern und je eine Linde, eine Robinie und eine Eiche. Die überwiegende Anzahl der Bäume war abgestorben, aber auch Stammfußmorschung, Pilzbefall und Kronenausbruch machten die Fällungen notwendig. Die Arbeiten wurden von der Baumpflegegruppe des Grünflächenamtes durchgeführt.

Herzlichste Gratulation zu

Deinem 85. Geburtstag!
Wir wünschen Dir noch viele Jahre mit bester Gesundheit und sehr viel Glück. Mach doch nur weiter so!
Thomas Christl Andreas Christian Jutta Constanze Andreas Solveig Ian Annette Jörg Rahel Beate Thomas Elias

„Waldsiedlung Adlershof“ entsteht
Leser aus der Neltestraße teilten uns mit, daß im Oktober viele Baufahrzeuge durch ihre Straße zur Genossenschaftsstraße fuhren und wollten wissen, was es damit auf sich hat. Dazu konnten wir erfahren, daß für die geplante „Waldsiedlung Adlershof“ an der Genossenschaftsstraße die Arbeiten begonnen haben. Die Wohnbauten- und Beteiligungsgesellschaft mbH (WoBeGe) vermarktet das Areal, das lange brach lag, in zwei Abschnitten. Auf dem Baufeld entstehen auf mehr als 16.000 m2 23 voll erschlossene und vermessene Baugrundstücke mit einer Größe von 570 m2 bis 748 m2. Zudem wird eine Privatstraße gebaut. Voraussetzung für die jetzige Aufnahme der Arbeiten war die Entwidmung des Sportplatzes „Birkenwäldchen“ im Sommer durch das Abgeordnetenhaus, da nun damit eine „Ersatzfläche“ für das ehemalige Sportareal Genossenschaftstraße („Holzoper“) zur „Renaturierung“ bereit steht.

Nach langjährigem Dienst zur Krebsvorsorge, Krebsfrüherkennung und Krebsbekämpfung im Stadtbezirk Treptow begeht

MR Dr. Edith Herold
im verdienten Ruhestand Anfang November ihr 85. Erdenjubiläum. Weiterhin vielfältige Freuden und bestmögliche Gesundheit wünschen ihr nicht nur viele dankbare Patientinnen

Unsere Rätselecke
An Stelle der Punkte werden Buchstaben gesetzt, so daß sich sinnvolle Wörter ergeben. Aneinander gereiht nennen diese Buchstaben einen Ausspruch der ermordeten indischen Ministerpräsidentin Indira Gandhi (1917-1984).

Information zu neuen Angeboten des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative
Das Selbsthilfezentrum Eigeninitiative, Genossenschaftsstr. 70 (am Markt), informiert über neue Angebote: Freizeitgruppe „Die Berliner „Kostenfreie Beratung für den beruflichen Einstieg behin- Heimatmuseen“ Herbst 2010/ Frühjahr 2011 derter Menschen“ Mit dieser Exkursionsreihe Jeweils am zweiten Mittwoch im Monat bietet der Integrations- wollen wir uns Berlin auf geselfachdienst (IFD) Süd Information lige Weise erschließen! Am 7. Nound Beratung für (schwer)behin- vember laden wir ins Museum derte Arbeitssuchende und Arbeit- Friedrichshain-Kreuzberg ein. Auf nehmer(innen) an. Wer Arbeit dem Programm steht die individusucht bzw. Probleme am Arbeits- elle Besichtigung des Museums. platz hat, kann sich hier kostenfrei Treffpunkt: Selbsthilfezentrum informieren und findet Unterstüt- Eigeninitiative, Genossenschaftszung. Die Mitarbeiter(innen) des straße 70. Bitte bis 5.11. anmelden. Informationen und Anmeldung: IFD Süd unterliegen dabei der unter Tel. 631 09 85. Schweigepflicht. Azra Tatarevic Die nächste Beratung findet am ajb gmbh/ 10. November von 10 bis 12 Uhr Selbsthilfezentrum statt und kann ohne VoranmelEigeninitiative dung wahrgenommen werden.

Über . . . telung, Gest . . . ssammlung, Wahl . . . . bnis, Fuß . . . . meister, Schat . . . boxen, Tie . . . släufer, Ba . . . örbchen, Gesp . . . führer, Opiu . . . bau, Gelen . . . . reibung, Rüb . . . . chsler, We . . . hals, Schwarzwil . . . del, Gepä . . . agen, Verw . . . . elung, Beispi . . . ahme Rätselautor: Wolf Will
Auflösung des Silbenrätsels in der Oktober-Ausgabe: 1) Bewußtlosigkeit; 2) Niederdeutsch; 3) Vorbereitung; 4) Studentenwerk; 5) Lindenstraße; 6) Sorrent; 7) Kleingärtner; 8) Buchverleih; 9) Schmalkalden; 10) Detroit; 11) Radiometer; 12) Taubnessel.
Der Ausspruch von Willy Brandt lautet: Wer Unrecht duldet stärkt es.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Neues Buchprojekt mit den besten Schülertexten
Anna-Seghers-Schule setzt auf Unterstützung für das Vorhaben Im Schuljahr 2010/11 soll an Natürlich muss die Herstelder Anna-Seghers-Schule ein lung dieses sicher interessanten neues Buchprojekt mit Schüler- und anspruchsvollen Buches texten verwirklicht werden. Die auch solide finanziert werden. organisatorische Leitung dafür Dazu wird auf Sponsoring, Subhat der Deutsch-Profilkurs 11. skription, Netzwerk-AG, SelbstUnd das sind die Themen: erwirtschaftung und die Beantra1) Warum liebe ich dich so sehr? gung von Projektgeldern gesetzt. Neben öffentlichen Lesungen 2) Warum hast du das getan? aus den Manuskripten soll auch (gegen Gewalt) über Aktionen wie den Lampi3) Ich hab mich nicht getraut / on-Umzug am 16. November ab Ich hab‘ es doch geschafft 16 Uhr Geld zusammengetragen (Angst, Druck, werden. So werden Schüler(inSelbstüberwindung) nen) an diesem Tage in der 4) Das hab’ ich doch nicht nur Schule an der Radickestraße geträumt Leckeres vom Grill anbieten. (Phantasie) 5) So will ich leben in 10 Jahren Die Einnahmen fließen in das Buchprojekt, in dem die besten (Zukunftswerkstatt) Texte veröffentlicht werden. 6) Ich habe selten so gelacht Jeder kann sich beteiligen! (Humor) Wer das Vorhaben unterstüt7) Vom Sinn des Lebens zen möchte, findet weitere Infos (Philosophie) unter www.anna-seghers-os.de. 8) und andere
„Weil ich es mir wert bin“ – unter diesem Motto beteiligt sich Stefanie Kaspari am Plakatwettbewerb der Suchtberatungsstellen TreptowKöpenick. Als Lehrling „Der FotoGrafen“ aus Adlershof (in der Dörpfeldstraße) ist ihr dieses Thema Herzenssache: „Ein geteiltes Leid ist schliesslich halbes Leid“ sagt sie

Lampionumzug der Heide-Grundschule
Der traditionelle Lampionumzug der Heide-Grundschule findet in diesem Jahr am 8. November statt. Treffpunkt ist ab 17.30 Uhr auf dem Schulhof Florian-GeyerStraße 87. Der Umzug startet um 18 Uhr. KuBis gGmbH gestaltet das Rahmenprogramm auf dem Schulhof mit Bratwurst und Zuckerwatte. Als Highlight werden die Samba-Kids erwartet. Nach dem Umzug können alle Teilnehmer das Fest bis 19.30 Uhr auf dem Schulhof ausklingen lassen. W.W.

Jugendnetzwerk YOUNG VOICES
Das internationale Jugendprojekt „United Games of Nations“ gibt es seit 20 Jahren. Jährlich finden United Games-Jugendbegegnungen in Treptow-Köpenick und in fünf europäischen Partnerstädten statt. Die United Games in Berlin sind ein Jugendpartizipationsprojekt, d.h. die Jugendlichen bestimmen Themen, Inhalte und Umsetzung weitestgehend selbst. Die Young Voices sind Jugendliche, die gemeinsam mit dem FEZ Berlin und dem Bezirksamt die United Games durchführen und als Teil des internationalen Jugendnetzwerkes Young Voices ggf. auch an anderen Projekten beteiligt sind. Wenn Du Interesse hast, dann bewirb Dich jetzt! Infos unter: www.europabeauftragtetreptow-koepenick.de/home.html

Treff zum Martinsfest am 11. November
Zum traditionellen Erinnern an St. Martin treffen sich am 11.11. um 16.30 Uhr Kinder mit oder ohne Eltern zum Martinsfest wieder in der Christus König Kirche (Nipkowstr.). Mit ihren Laternen ziehen sie dann in den Park der Verklärungskirche, um am Lagerfeuer gemeinsam zu singen und Brezeln zu teilen. W.W.

14. Puppentheaterfest im FEZ-Berlin
Auf Begegnungen mit Kasper, Pettersson und Findus, Mama Muh, Michel, Rotkäppchen und vielen anderen Figuren aus der klassischen Märchenwelt und der modernen Literatur können sich Kinder und Familien beim 14. Puppentheaterfest freuen. Das FEZ-Berlin in der Wuhlheide präsentiert über 100 Vorstellungen auf 22 Bühnen von 24 Puppenspielern und Gruppen aus ganz Deutschland; vom 16. bis 19. November für Kita- und Schulgruppen und am 20./21. November für die ganze Familie. Dazu gibt es viel Raum zum eigenen Erkunden und Ausprobieren. Handpuppen, Flach- und Knauffiguren, Theater mit Papier, Objekttheater, Schattenspiel und viele weitere Spielformen bieten den Puppenspielfans die Gelegenheit, für eine Woche in die Welt der Märchen, Fabelwesen und Kinderbücher einzutauchen und dabei über die vielfältigen Darbietungsformen des Puppenspiels zu staunen. Zum Mitmachen und selbst aktiv werden laden Mitspielbühnen, Bauund Werkareale ein. Reservierung unter Tel. 53 071-250)
Foto: FEZ-Berlin

„Unter den Flügeln des Kondors“ lautet das Motto des Märchenfamilienfestes am 6. und

7. November. Anläßlich der 200jährigen Unabhängigkeit vieler lateinamerikanischer Staaten werden Märchen und Geschichten aus Mittel- und Südamerika erzählt. Um eine gesunde und nachhaltige Welt geht es am 13. und 14. November beim Umweltfestival für die ganze Familie „Zauber der Zukunft“. Am 27. und 28. November werden in Berlins erstem begehbaren Adventskalender in besinnlicher Atmosphäre Geschenke gebastelt, Gedichte aufgesagt, Plätzchen gebacken und Weihnachtslieder gesungen. Für die kommenden Adventswochenenden haben sich jeweils Nikolaus, Lucia, das Christkind und der Weihnachtsmann angesagt. Weitere Informationen unter Tel. 53 071-0 oder im Internet unter www.fez-berlin.de

Märchentage im Figurentheater
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park wird vom 5.- 20. November zu den „Berliner Märchentagen“ eingeladen. Bereits ab 2.11. geht es dort nach den Nonsensgeschichten von Edward Lear „Im Teekessel um die Welt“ (bis 12.11.). Anschließend folgt vom 13. - 21.11. „Hänsel und Gretel“ als Marionettenstück mit viel Musik nach den Gebrüdern Grimm. Ab 23.11. kann man sich von der Geschichte der „Sterntaler“ bezaubern lassen. Freitags (5./12./19.11) ab 18 Uhr sowie samstags (6./13./20.11.) ab 19 Uhr sind Schüler und Erwachsene herzlich zum Märchenabend am Feuer in der Jurte eingeladen. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

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Ortsrivalen zu Gast beim ABC 08
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 absolviert in der Berlin-Liga im November zwei Heimspiele. Am 6.11. ist die Mannschaft der VSG Altglienicke zu Gast und am 20.11. kommt der Köpenicker SC nach Adlershof. Die Spiele beginnen um 14 Uhr auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig. Die 1. Frauenmannschaft des Adlershofer BC 08 hat in der Verbandsliga im November nur ein Heimspiel. Am 21.11. heißt der Gegner BW Hohen Neuendorf II. Auch die Damen tragen ihre Begegnung auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig aus. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr. L.E.

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Beim PSV Olympia Berlin e.V. kann man das Vereinsleben kennen lernen
Am 25. September fand das traditionelle Herbstturnier der Abteilung Judo des PSV Olympia Berlin e.V. statt. Nicht nur männliche Judoka, sondern insbesondere viele weibliche Sportlerinnen fanden den Weg zur Sporthalle in der Merlitzstraße. Mit mehr als 300 Starter(inne)n war es wieder eine tolle Veranstaltung im Bezirk Treptow-Köpenick. Um den Sport der weiblichen Kämpferinnen noch besser fördern zu können, übergab Bezirksstadtrat Svend Simdorn für die Abteilung Judo einen Scheck über 250 €. Hierfür möchten wir uns nochmals sehr bedanken. Unsere Abteilung ist Heimat für viele Sportarten und Sportgruppen. Gerne bieten wir auch Sportlern ohne Anbindung an einen Verein die Möglichkeit, das Vereinsleben unserer Sportlerinnen und Sportler mitzuerleben. Für weitere Auskünfte und bei Interesse einfach unter www.psv-olympia.net nachschauen. Robert Schumkow

In lockerer Atmosphäre können alle Standard- und Lateinamerikanischen Tänze von allen Altersklassen erlernt werden. Immer Sonntag in Altglienicke in der Sporthalle des 4. Gymnasiums, Uranusstr. 15-17, von 12 bis 14 Uhr
Für weitere Informationen: www.agc06.de oder rufen Sie Thomas Matthes (Tanzlehrer) an Telefon: 030-665 28 207 Handy: 0172-987 63 61

Beginn am 7. November von 12 – 14 Uhr

Durch Parks und Gärten sowie im Naturschutzgebiet unterwegs
„Durch Parks und Gärten“ ist man am 6. und 28.11. mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ unterwegs. Abfahrt jeweils um 9.13 Uhr ab Ostbahnhof mit RB 14 Richtung Nauen, (13 bzw. 12 km). In das „Naturschutzgebiet Gosener Wiesen“ führt die Tour am 13.11. Treff: 9.30 Uhr S-Bhf. Wilhelmshagen (13 km). „Zu alten Grabstätten“ geht es im ersten Teil der Wanderung am 17.11. Treff: 11 Uhr Hauptbahnhof („Rolling Horse“ – 10 km). Teil 2 wird am 21.11. absolviert. Treff: 10 Uhr U-Bhf. Kleistpark (10 km). Vormerken sollte man sich schon die erste Wanderung im Dezember, wenn es am 5.12. heißt „Raus zum Nikolaus!“. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Tegel (12 km). Dann sind auch bereits die Wanderpläne für das neue Jahr erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. 656 07 34. L.E.

Karatekurse für Kinder und Erwachsene
Pünktlich nach den Ferien starten im Karate-Dojo der SG Treptow 93 e.V. neue Kurse für alle Altersgruppen. Wer den Karatekas einen Besuch abstatten möchte, kann das mittwochs ab 17 Uhr in der Turnhalle der Grundschule am Ginkobaum (Eingang Sterndamm 128) oder freitags ab 16 Uhr im Jugendzentrum Johannisthal (Winckelmannstraße 56) tun. Der erste Probemonat ist kostenlos. Für Nachfragen steht Dirk Damaschun unter 90297-6320 zur Verfügung.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Dezember ist am 15. November

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Öffentliche Sprechstunden
Am 2. November von 13-18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 8.11 von 11-12, am 24.11. von 14.30-16.30 sowie am 8.12. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Info: 90297-2300. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 11.11.) oder nach Vereinbarung (90297-4336) im Rathaus Treptow statt.

Haben Sie schon den neuen Postkarten-Kalender der Adlershofer Zeitung?
Der Postkarten-Kalender der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2011 mit historischen Ansichten und Fotos der Gegenwart ist für 6,50 € in diesen Geschäften erhältlich: Lotto/Toto/Zeitungen Neumann Dörpfeldstr. 12 Fleischerei Backs Dörpfeldstr. 13 PostStelle Dörpfeldstr. 21 Boulevardbuch Genossenschaftsstr. 70 (am Markt) Jutta’s Nähkästchen Marktpassagen Zeitungskiosk Marktplatz Lotto-Toto Thranow Dörpfeldstr. 53 TabaCCenter Thranow Wassermannstr. 105

ADLERSHOFER ANSICHTEN

„Jahr- und Lesebuch 2011“ erschienen
Treptow-Köpenick ist Berlins einziger Bezirk, der über ein eigenes Jahrbuch verfügt, wie auch nur wenige Städte in Deutschland. Schon zum zehnten Mal erschien das „Jahr- und Lesebuch TreptowKöpenick“. Auf 175 Seiten erzählt es aus allen Ortsteilen des Bezirks, über einige Jubiläen (auch das eigene), lüftet das eine oder andere Geheimnis (z.B. was es mit den dicken Mauern an den Bahndämmen in Baumschulenweg und Köllnische Heide auf sich hat) und endet furios mit einem Gedicht. (Preis 9,95 €)

Postkarten-Kalender der

für das Jahr

2011

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Letzte Meldung zum Bahnhof + + +
wieder geöffnet ist. Die Öffnung in Richtung Weerthstraße ist jederzeit möglich, hängt jedoch von der Einrichtung einer FußgängerAmpel über das Adlergestell durch die Senatsverwaltung ab. W.S.

Foto: Prochnow

Namensgebung Marktplatz Adlershof
Die Adlershofer Merkwürdigkeiten aus unserer Septemberausgabe (Rechtsabbiegen vom KAISER’S-Parkplatz, namenlose Straße am Markt, „Senke“ in der Gellertstraße – AZ Nr. 197 und 198) werden immer weniger. Da kann man Baustadtrat Rainer Hölmer, Tiefbauamtsleiter Jürgen Papst sowie den Bezirksverordneten Dr. Hans Erxleben einmal mehr öffentlich loben. Verwirklicht wird die eindeutige Kennzeichnung des „Marktplatzes Adlershof“ mit drei Straßennamensschildern. Die kleine bisher namenlose Verbindungsstraße gehört damit zum Marktplatz (wie in Friedrichshagen), da sie kein Grundstück erschließt. Das einzige Grundstück der Straße am Markt, die Kita „Marktspatzen“, bleibt weiterhin über seinen Nebeneingang in der Helbigstraße erschlossen. Liebe Adlershofer, nun nicht gleich ungeduldig werden! Die Schilder müssen natürlich erst angefertigt werden. Helmut Prochnow

Erst bei Redaktionsschluß haben wir erfahren, daß seit Mitte Oktober der hintere Ausgang am Bahnhof Adlershof in Richtung der ehemaligen Straßenbahnwendeschleife an der Ernst-Augustinbzw. zur Franz-Ehrlich-Straße

Herbstzeit – Wild- und Geflügelzeit
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Dezember-Ausgabe ist der 20. November
        
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