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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2010, H.194/Juni

Monatszeitung

Nr. 194 Juni 2010

0,60 €

❒ Nicht nur bei der Weltmeisterschaft in

Südafrika – auch beim Erlebnistag von ABC 08 und beim Turnier während der Treptower Festtage ist Fußball Trumpf
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❒ Bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“

❒ Am Bahnhof Adlershof sind kürzlich

– es ist bereits die 10. – kann man am 5. Juni ab 17 Uhr in Adlershof und an weiteren Orten sicher wieder viel erleben und entdecken
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die Walzträger für die neuen Gleise der Fernbahn über die Rudower Chaussee installiert worden
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Nr. 194

Walzträger für die neuen Gleise Das Adlershofer Festkomitee informiert: Aktivitäten zum „Feste feiern!“ über die Rudower Chaussee
Wie die meisten Benutzer des Bahnhofs sicher festgestellt haben, sind inzwischen die Walzträger für die neuen Gleise der Fernbahn über die Rudower Chaussee installiert worden. Jetzt geht es darum, dort die Schienen zu verlegen und die Streckenführung umzuleiten. Das soll bis September/Oktober erfolgen. Dann kann der dritte Teil des Brückenbauwerks zügig entfernt werden. Die Deutsche Bahn plant bis Ende Dezember dort ihre Arbeiten abzuschließen, so daß anschließend der Ausbau der Straße beginnen kann. Bei unserem Informationsgespräch haben wir auch die Beschwerden von Leserinnen über das verschmutzte Umfeld des Bahnhofs vorgetragen. Man versprach uns, sich um Abhilfe zu bemühen. W.S. Die Mitglieder des Adlershofer Festkomitees konnten bei ihrem Treffen am 19.5. erfreut erfahren, daß die Vorbereitungen für das Adlershofer Kinderfest am 1. Juni ab 15 Uhr auf dem Schulgelände Waldstraße 7 erfolgreich verlaufen. Es wird auch ein Bühnenprogramm geben. Hinsichtlich des Programms für das 14. Adlershofer Herbstfest am 18.9. rund um die „Alte Schule“ ging man ebenfalls optimistisch auseinander. Allerdings wird sich eine kleine Gruppe nochmals am 28.7. um 18 Uhr zu notwendigen Absprachen treffen, bevor das Komitee am 24.8. zu endgültigen Festlegungen zusammenkommt. Selbstverständlich sind Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen jederzeit herzlich willkommen. Als nächste Aktion gilt es, einen zweiten Versuch mit dem „Adlershofer Adventskalender 2010“ zu wagen. Hier finden Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für Juni und Juli bekannt sind, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

„Was stört Sie in Adlershof?“ – Projektgruppe auf der Spur kleiner und großer Ärgernisse
Die Passanten staunten nicht schlecht, als am 6. Mai eine größere Gruppe älterer Bürger(innen) laut diskutierend die Dörpfeldstraße entlang ging. Die Projektgruppe „Aktiv im Alter“ des Kiezklubs „Alte Schule“ besuchte die großen und kleinen Ärgernisse an der Adlershofer Hauptstraße. Ihrem scharfen Blick entging nichts, kein Schandfleck, kein Mangel. Basis für ihre Bemühungen waren die Beiträge aus der „Wünschebox“ (s. AZ Nr. 186). „Was stört Sie in Adlershof?“ fragte man seinerzeit und viele Bürger äußerten Veränderungswünsche. Nun startete die erste Phase. Allen voran kümmert sich in der Projektgruppe der 76jährige Dietmar Weller um die Probleme („Leiter“ will er nicht hören!). Gut koordinierend betreut von Anette Nordalm (Leiterin des Kiezklubs) und Ilonka Krause (Gruppenleiterin „Bürgerschaftliches Engagement“ in der Abt. Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes) ging die Gruppe mit dem Bedürfnis der Mängelbehebung ans Werk. Auch die Bezirksstadträte Rainer Hölmer (Bauen und Stadtentwicklung) und Michael Schneider (Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft) waren dem Ruf der Projektgruppe gefolgt. Selbst wenn sich für die schlimmsten Schandflecke durch die Privateigentum-Problematik z.Z. keine Lösung abzeichnet, sahen die Stadträte für einige Mängel durchaus Möglichkeiten zur Abhilfe. So z.B. für die Absenkung von Bürgersteigteilen in Haltestellenbereichen, für eine ordentliche Straßenquerung in der Florian-Geyer-Straße zu den Marktpassagen und die Beseitigung einer Straßenbelagsabsenkung an der Ecke Thomas-Müntzer-Straße. Für ein Sponsoring zur Aufstellung von Sitzgelegenheiten an den Haltestellen Zinsgutstraße sowie „Kaisers-Center“ wird es Gespräche geben. Zur erforderlichen Neugestaltung des „kleinen“ Marktplatzes wird Rainer Hölmer eine Klärung der Eigentumsverhältnisse der Grundstücke und der Massivbaracke erkunden. Ausgesprochen unzufrieden war die Projektgruppe mit den Bauarbeiten am Bahnhof. Die erheblichen Unfallgefahren für Jung und Alt beim Zugang und der Baustellenquerung in der Rudower Chaussee wurden als nicht tolerierbar eingeschätzt. Wünschen wir der Projektgruppe weiterhin viel Erfolg zum Nutzen für uns alle! Helmut Prochnow

Termin Ort Veranstaltung 1.6., 15.00 Schulhof Waldstr. 7 Adlershofer Kinderfest 2.6., 19.00 Alte Schule Buch-Premiere: „Tage wie Staubsand“ (Anna-Seghers-Briefe 1953-83) 4.6., Rund ums Rathaus Treptower Festtage (bis 6.6.) 5.6., 17.00 WISTA 10. Lange Nacht der Wissenschaften 8.6., 18.00 Anna-SeghersIrina Liebmann: Gedenkstätte „Wäre es schön? Es wäre schön!“ 19.00 Mietertreff Buch-Vorstellung: Neltestraße „BBI – ein neuer Bankenskandal?“ 17.6., 19.30 Stefan-HeymKrimi-Abend: Bibliothek „Mord im Namen des freien Willens“ 18.6., Altstadt Köpenick 49. Köpenicker Sommer (bis 20.6.) 19.00 Verklärungskirche Konzert der Schulchöre des Köpenicker Gymnasiums 19.6., 15.00 Verklärungskirche Schuljahresabschlußkonzert der Familienmusikschule Rehberg 22.6., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: „März 1920 – der Kapp-Putsch und Adlershof“ 24.6., 20.00 Verklärungskirche Johannisfeuer (ab 19 Uhr Andacht mit Bildbetrachtung) 25.6., 20.00 Alte Schule Ausstellungs-Eröffnung zu „dongchay“ (Fotoreise durch Vietnam) 26.6., 9.00 ABC-Sportplatz Adlershofer Erlebnistag 27.6., 14.00 Verklärungskirche Gemeindefest der ev. Gemeinde 3.7., 10.00 ABC-Sportplatz Nachwuchsturnier Fußball (auch 4.7.) 4.7., 9.00 Rudower Chaussee/ Exkursion: Vögel im Landschaftspark Magnusstraße

Kultureller Sonntagsspaziergang
Zum Sonntagsspaziergang zur Treptower Kulturszene sind alle Bürger(innen) herzlich eingeladen. Treffpunkt: 13. Juni, 10 Uhr vor dem Zirkus Cabuwazi (Bouchéstr. 74). Die Veranstaltung vom Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen dauert rund zwei Stunden, die Teilnahme ist kostenlos. Am Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi werden die Teilnehmer eine kurze Führung erhalten. 200 junge Artist(inn)en erlernen hier 14 verschiedene Zirkusdisziplinen. Danach geht es zu Fuß zur „arena Berlin“. 1927 erbaut und jahrzehntelang zur Instandsetzung von Omnibussen genutzt, finden auf dem Gelände am Spreeufer heute vielfältige Veranstaltungen statt. Die Bündnisgrünen erkunden das Areal mit ihren Gästen auf eigene Faust. Weitere Infos unter 65 49 42 30.

Überschuß geht in Ausgabenausgleich
Der Senat von Berlin hat die Basiskorrekturen zu den Bezirkshaushalten 2009 beschlossen. Damit können nun die Jahresabschlüsse des Haushaltes 2009 festgestellt werden. Für TreptowKöpenick beträgt das Jahresabschlußergebnis 6 Mio. €. Dieser Betrag wird auf das Haushaltsjahr 2011 vorgetragen. Das Ergebnis ist wesentlich einem Überschuß in Höhe von 7,9 Mio. € aus dem Jahr 2007 zu danken, der im Haushaltsjahr 2009 zusätzlich zur Verfügung stand. Allerdings wird der Überschuß 2011 dringend dafür benötigt, im Haushaltsplan enthaltene pauschale Minderausgaben in Höhe von 2,3 Mio. € auszugleichen.

Foto: Prochnow

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Klügste Nacht des Jahres
Bereits in der Mai-Ausgabe versuchten wir, unsere Leser zu einem Besuch der 10. Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juni ab 17 Uhr im Wissenschafts- und Technologiepark an der Rudower Chaussee anzuregen und sich ggf. bis 4.6. für die gewünschte Führung anzumelden. gefragt, wieviele Ballons nötig sind, um ein Banner zum 200. Jubiläum der Humboldt-Universität in die Luft zu heben. Nur wer einen Ballon befestigen läßt kann auch eine Karte abgeben. Nach dem Experiment (ca. 23.15 Uhr) findet die Auslosung der Preisträger statt. Der 1. Preis ist ein Rundflug über Berlin und Brandenburg. Das gesamte Adlershof-Programm (inkl. Kinderprogramm) zur Langen Nacht mit Lageplan, Bus-Shuttle-Routen etc. ist bei der WISTA-MANAGEMENT GmbH (Rudower Chaussee 17) und in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) kostenlos erhältlich. Infos auch unter www.LNDW.adlershof.de. Außer in Adlershof ist unser Bezirk mit vier weiteren Standorten an der „klügsten Nacht des Jahres“ beteiligt ist. Das sind - die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide (Wilhelminenhofstraße), - das Späth-Arboretum der Humboldt-Universität in Baumschulenweg, - die Archenhold-Sternwarte (Alt-Treptow) und - Schmetterlingshorst am Langen See in Köpenick. Tickets, die für alle Veranstaltungen und von 14 Uhr bis 4 Uhr am Sonntagmorgen für die öffentlichen Verkehrsmittel gelten, sind in allen Kundenzentren, Verkaufsstellen und an den Fahrscheinautomaten von BVG und S-Bahn erhältlich. Sie können unter www. langenachtderwissenschaften.de auch im Internet gebucht werden. W.S.

Adlershofer Unternehmen erhält Lilienthal-Preis 2010
Der Lilienthal-Preis aus Berlin und Brandenburg für besonders innovative und marktnahe Leistungen, die beispielgebend für die Branche und deren Zukunftsfähigkeit sind und die Wachstumschancen für die Region erhöhen, ging in diesem Jahr an die Astround Feinwerktechnik Adlershof GmbH (Albert-Einstein-Straße 12) für die Entwicklung, Herstellung und Testung des Single Picosatellite Launchers (SPL). Dieses Produkt ermöglicht einen äußerst zuverlässigen und kostengünstigen Transport von Picosatelliten in den Weltraum. 2009 wurden bereits vier Picosatelliten mit dem Single Picosatellite Launcher der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH erfolgreich gestartet. Das Unternehmen ist ein Entwicklungs- und Fertigungsbetrieb im Bereich der Feinwerktechnik mit dem Schwerpunkt in der Luftund Raumfahrt, realisiert aber auch Aufgabenstellungen ganz irdischer Art, z.B. auf dem Gebiet der Feinmechanik/Optik oder dem Sondermaschinenbau. Hier übernimmt die Firma für einen stets wachsenden Kundenkreis Projekte von einfachen Industrieanwendungen bis hin zu robusten Sonderentwicklungen für unwirtliche Umweltbedingungen oder die Fertigung von präzisen Bauteilen. Mandy Wilke

Inzwischen erreichten uns Information zum Bühnenprogramm auf dem „Stadtplatz Forum Adlershof“ neben dem Erwin-Schrödinger-Zentrum, das wieder zentraler Anlaufpunkt ist. Für das Bühnenprogramm gibt es am Veranstaltungstag ausführliche Programmzettel. Hier vorab ein Auszug: Nach der Begrüßung (17.30 Uhr) folgt das Eröffnungsexperiment – ein Tieftemperaturversuch. Die ZDF-Löwenzahn-Show – Rettung eines Baumes – ist im Laufe des Abends dreimal zu erleben. Auch die Pützmunter-Show hat drei Auftritte. Verschiedene Schülerexperimente und Wissenquiz gehören ebenso zum Programm, bevor beim Abschlußexperiment gegen 22.30 Uhr Heliumballons Banner in die Höhe heben sollen. Dieses Experiment ist mit einem Gewinnspiel verbunden. An zehn Stationen kann man Ballons mit Helium füllen lassen und erhält eine Gewinnspielkarte. Darauf wird

Alle ignorieren scheinbar unwichtige Informationen
Bereits zum 8. Male wurde am 28. April der „Dissertationspreis Adlershof“ als gemeinsame Aktion der Humboldt-Universität, der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) und der WISTAMANAGEMENT GmbH verliehen. Diesmal erhielt ihn Dr. Robert Gaschler (Jg. 78) vom Institut für Psychologie der HumboldtUniversität für seine mit summa cum laude bewertete Arbeit „Information Reduction as Itemgeneral Strategy Change“, in der er sich mit der Informationsreduktion befaßt. Dabei versucht er Empfehlungen für Anwendungssituationen herauszuarbeiten, die ein Vernachlässigen vermeintlich bedeutungsloser Informationen verhindern soll. Als Beispiel wurde angeführt, daß man in den USA herausgefunden hat, daß etwa 30% der Flugzeugunfälle auf das Ignorieren von scheinbar unwichtigen Signalen zurückzuführen waren. Somit verknüpft die Arbeit in hervorragender Weise die Grundlagenforschung mit der Bedeutung für den Alltag.
Foto: Staneczek

BBI-Herzstück steht im Rohbau
Auf Europas größter Flughafenbaustelle war am 6. Mai Richtfest für das Terminal. Damit wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem neuen Hauptstadt-Flughafen Berlin Brandenburg International erreicht. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hob hervor, daß der Flughafen BBI zum wichtigen Standortfaktor zukunftsorientierter Dienstleistungen der deutschen Hauptstadt wird. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck erklärte: „Der BBI ist auf Wachstum eingestellt. Das ist unser Ticket in die Zukunft.“ Bis zu 900 Bauarbeiter und mehr als 30 Hochbaukräne waren auf der Terminalbaustelle im Einsatz. Insgesamt wurden für das 220 m lange, 180 m breite und 32 m hohe Terminal 156.000 m3 Beton und über 30.000 t Stahl verbaut.

Bei der Vorstellung des Preisträgers war zu erfahren, daß er aus Neubrandenburg stammt, im Gymnasium Esperanto und Russisch als Fremdsprachen wählte und seine Diplom-Arbeit in Englisch verfaßte. Nach mehreren Auslandsaufenthalten fühlt er sich an dem Institut in Adlershof wohl, auch weil sein Arbeitszimmer hier Fenster hat. Dr. Gaschler ist mit einer Kollegin verheiratet, beide freuen sich am Gedeihen der dreijährigen Luise. Unerwartet war die Warnung seines Doktor-Vaters Prof. Dr. Frensch vor seiner körperlichen Fitness – er besitzt den „schwarzen Gürtel“. W.S.

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Nr. 194

BVV für zwei Hundeauslaufgebiete im Bezirk
Informationen aus der 40. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Zum 150. Male nahm ich als Berichterstatter an einer BVV-Sitzung in unserem Bezirk teil und erlebte wieder Ungewöhnliches. Noch vor Beginn der 40. Sitzung im Rathaus Treptow am 29.4. übergaben Prof. Dr. Herta Kuhrig und weitere Mitglieder der Seniorenvertretung BVV-Vorsteher Siegfried Stock 10.456 Unterschriften für den Erhalt der kommunalen Seniorenfreizeitstätten. Dann informierte der BVV-Vorsteher über einige bedeutende Ereignisse der letzten Wochen wie die Kontaktaufnahme zu einer möglichen türkischen Partnerstadt und die am gleichen Tage erfolgte Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Ulbricht (s. S. 16). Anschließend gaben gleich vier Bezirksverordnete „persönliche Erklärungen“ ab.Oliver Igel (SPD) zur Stasi-Problematik in der BVV, Ernst Welters (Die Linke) zur NPD-Äußerung in der letzten BVV: „Wir verneigen uns vor den Mitgliedern der Waffen-SS, die bis zum letzten Tag ihre Pflicht erfüllten!“, Barbara Chrakep (BüSF) dazu, daß hinsichtlich ihrer MfSAktivitäten über sie und nicht mit ihr gesprochen wurde und Udo Voigt (NPD) zu der gegen ihn erhobenen Strafanzeige wegen der vorstehenden Äußerung. Von drei Anmeldungen zur Bürgerfragestunde war ein Bürger nicht erschienen, die anderen widmeten sich dem unerlaubten Parken auf Gehwegen und dem Mühen um Erhalt des Sportplatzes „Birkenwäldchen“. Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler berichtete aus den Abteilungen des Bezirksamtes u.a., daß - 317 neue Straßenbäume zu 2/3 aus Ausgleichzahlungen und zu 1/3 aus Schadenersatzmitteln angepflanzt werden konnten, - im Grünflächenamt 48 Saisonkräfte für sieben Monate eingestellt wurden, - seit März der Müggelpark (am Spreetunnel) eine komplette Rekonstruktion erfährt, - nach Ausbau und Beschilderung der Radweg R1 feierlich übergeben wurde, - man ein Bürgerbegehren zum Erhalt des „Birkenwäldchen“ nicht genehmigte, - die Basiskorrektur der Bezirkshaushalte durch den Senat in allen Bezirken zu negativen (d.h. unterfinanzierten) Ergebnissen geführt hat. des Einwohnerantrages für die Einrichtung von zwei Hundeauslaufgebieten im Bezirk wurde dazu vom BVV-Vorsteher aufgerufen. Auch hierzu äußerten sich Vertreter fast aller Fraktionen, letztendlich wurde aber der Antrag bei einigen Enthaltungen angenommen. Inzwischen war es 21.33 Uhr und die Anzahl offener Punkte führte zur umstrittenen Änderung der Tagesordnung. Außer einigen Sondermittelanträgen, der Vereinbarung mit dem Bezirksamt ausschußübergreifend die Nachhaltigkeits-Indikatoren der Lokalen Agenda 21 zu thematisieren und der Öffentlichkeit vorzustellen sowie der Bereitstellung finanzieller Mittel für einen dreitägigen Halt des „Zuges der Erinnerung“ aus Sondermitteln der BVV wurde von der BVV u.a. beschlossen, das Bezirksamt zu ersuchen, - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß sich Berlin weiterhin an den jährlichen Europäischen Mobilitätswochen beteiligt und sie stärker öffentlich bekannt macht. - gegenüber den zuständigen Stellen auf eine frühzeitige Einbindung und Information des Bezirksamtes bei der Planung der An- und Abflugrouten des Flughafens BBI hinzuwirken und der BVV über die dabei gewonnenen Erkenntnisse zu unterrichten. - in Erinnerung an Konrad Zuse (geb. 22.6.1910) eine Straße im Umfeld des Technologieparks Adlershof nach ihm zu benennen. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/39 und 40“ entnehmen wir u.a., daß - die „Anna-Seghers-Schule“ zu den vier Oberschulen im Bezirk gehört, die ab September behindertengerecht eingerichtet sind. - die JFE „Grimau“ seit Dezember 2009 über längere Zeiträume mit einer bzw. zwei Mitarbeiterinnen (statt 3) arbeitet und aus diesem Grund das Angebot eingeschränkt werden mußte. - für den „Platz der Befreiung“ in Adlershof ein Gestaltungskonzept vorliegt. - derzeit geprüft wird, ob es im Bezirk losgelöst von gesamtstädtischen Aktivitäten eine eigene „Woche der Kinderrechte“ geben sollte. - 2009 in allen Regionen des Bezirks Kinderschutzkonferenzen durchgeführt wurden und 2010 wieder organisiert werden sollen. Arbeitsgruppen werden sich mit dem Kinderschutz dauerhaft, praxisorientiert und berufsgruppenübergreifend beschäftigen. - das Bezirksamt unter Bürgernähe eine gute Erreichbarkeit der Verwaltung versteht und deshalb auch auf die E-Mailadressen der einzelnen Ansprechpartner(innen) hinweist. „E-Mailanfragen werden grundsätzlich zügig beantwortet“ heißt es dazu. - außer den Bürgerämtern auch die öffentlichen Bibliotheken, die Senioren- und Jugendfreizeiteinrichtungen des Bezirks neben allgemeinem Infomaterial der BVV kontinuierlich die Einladungen der BVV und die Mitteilungen der Vorstehers umgehend nach deren Erstellung erhalten. Nach der BVV-Sitzung vom 27.5. findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 24.6. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß - der Wunsch nach Ehe- bzw. Partnerschaftsschließungen außerhalb des Rathauses wegen des hohen Zeitaufwandes abgelehnt wird, aber trotzdem im zuständigen Ausschuß nochmals diskutiert werden soll, - man sich wegen des unerlaubten Parkens von LKW über 7,5 t nach 18 Uhr in Wohngebieten an die Polizei wenden sollte, - es zur Entwidmungsbeantragung des Sportplatzes „Birkenwäldchen“ keine neuen Erkenntnisse gibt, - für die Umsetzung der „Baumaßnahmen in der Genossenschaftsstraße“ (Areal „Holzoper“) bisher kein Antrag vorliegt. Nicht ungewöhnlich war, daß die umfangreiche Konsensliste zur ausgedehnten Diskussion der restlichen Tagesordnungspunkte wie die Nachfragen zu schriftlich beantworteten „Großen Anfragen“ verführte. Lange Diskussionen gab es um den wiederholten Sondermittelantrag der Parkeisenbahn gGmbH, das Sanierungsziel „Aktionspark“ in Oberschöneweide und die Parkraumkonzeption für die Altstadt Köpenick. Erstmalig erlebte ich, daß ein Tagesordnungspunkt von einem Bürger vorgetragen wurde. Thomas Steinbrecher von den Initiatoren

Sprechstunden
Am 1. und am 29. Juni jeweils von 13 bis 18 Uhr finden die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 23. Juni von 15-17 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Informationen unter 90297-2300. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider entfällt im Juni.

Neue Adresse
Seit 20. Mai ist die Wirtschaftsförderung des Bezirks im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum 301 bis 308 zu finden. Mit dem Umzug erhielt die Wirtschaftsförderung neue Telefonnummern: Geschäftszimmer: 90297-2500; Fax: 90297-2525; E-Mail: wirtschaftsfoerderung@ ba-tk.berlin.de. Alle weiteren Rufnummern im Internet unter www. wirtschaftsfoerderung-treptowkoepenick.de

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TAG & NACHT

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Von der Würde des Menschen
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sie ist zu achten und sie zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt. So lesen wir im Artikel 1 GG, in unserem Grundgesetz. Unter Menschenwürde wird die Vorstellung verstanden, daß alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder anderer Merkmale, wie Geschlecht, Alter oder Zustand denselben Wert haben, da sich alle durch ein dem Menschen einzig gegebenes schützenswertes Merkmal auszeichnen, die Würde. Die Idee der Menschenwürde hat tief reichende historische Wurzeln. Was wir heute unter Menschenwürde verstehen, finden wir schon früher im Judentum und im Christentum. Dazu gehört der Gedanke der Gottebenbildlichkeit des Menschen, wie uns im 1. Buch Mose 1,27 beschrieben, und die daraus folgende fundamentale Gleichheit aller Menschen. Aus dieser Tradition und dem erlebten Mißbrauch in der Nazizeit haben die Mütter und Väter unser Grundgesetz erarbeitet. Wir können danach leben. Wenn wir uns aber umschauen, dann sehen wir leider wieder Mißbrauch, Gewalt und Mißachtung des anderen. „Nur meine Meinung zählt“ – und wird mit aller Macht durchgesetzt. Der andere hat nichts zu sagen. „Ich schlage halt, weil mir so ist“ oder ähnliches kann man hören. Dem muß entgegengetreten werden. In den Familien und in der Schule fängt es an. Anders gesagt: Bei mir muß ich anfangen, weiter lebendig zu sein. Von mir muß Verständnis und Achtung ausgehen, ich darf nicht warten bis der andere anfängt. Ich darf anfangen oder weitermachen, ich kann und darf und muß mitwirken an einer menschenwürdigen Welt. Horst Herrfurth, Pfarrer

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst, am 27.6. beginnt ein Familiengottesdienst erst vor dem Gemeindefest um 14 Uhr (unten). Der Gottesdienst am 13.6. wird vom Gospelchor mit den Konfirmanden gestaltet. Zu einem Konzert des Schulchores des Köpenicker Gymnasiums wird am 18.6. ab 19 Uhr und zum Schuljahresabschlußkonzert der Familienmusikschule Rehberg am 19.6. um 15 Uhr eingeladen (s. S.7). Vor der Zusammenkunft am Johannisfeuer auf dem Kirchgelände am 24.6. wird um 19 Uhr zu einer Andacht mit Bildbetrachtung in die Kirche eingeladen. Zudem kann die Kirche montags von 9-12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr besucht werden. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 4.6. um 15 Uhr zusammen, zuvor unternimmt er am 2.6. einen Ausflug nach Buckow. Der Männerkreis trifft sich am 4.6. um 10 Uhr zu einer Fahrt zum Friedhof Heerstraße und dem Olympiastadion. Der offene Gemeindekreis trifft sich am 23.6. um 18.30 Uhr im Gemeinderaum zum Gespräch über „Armut – Beispiele aus der Bibel und Armut heute“. Zum Haus-Gesprächskreis am 11.6. ab 20 Uhr kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Henriette Herzog unter 677 02 22 nachfragen. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags (außer am 6.6.) um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am 6.6. findet ab 10 Uhr in Maria Hilf (Altglienicke, Lianenweg 20) die Heilige Messe mit Fronleichnamsprozession und anschließend ein Gemeindefest statt. Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags (außer am 20.6.) um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum Gottesdienst ein. Kinder werden altersgerecht betreut, zudem steht ein Krabbelraum mit Live-Übertragung zur Verfügung. Am 20.6. findet ein Gemeindeausflug zu „Wort des Lebens“ am Klein Köriser See 1 in Heidesee statt. Im Gottesdienst am 27.6. feiert die Gemeinde den Abschluß des zweijährigen biblischen Unterrichts von fünf Teenagern. Die Combo lädt am 5.6. um 19 Uhr zu einem Feierabendgottesdienst ein. Die Pfadfinder treffen sich am 11.6. und 25.6. jeweils um 16 Uhr. Die Senioren feiern ihren Gemeinschaftsnachmittag am 16.6. ab 14.30 Uhr. Die Teenager finden sich freitags um 18 Uhr zu „Master of the Keller“ (Motk) ein. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de

Traditionelles Johannisfeuer am 24. Juni ab 20 Uhr neben der Verklärungskirche
Am Johannistag, dem 24. Juni, wird neben der Verklärungskirche in der Arndtstraße gegen 20 Uhr das traditionelle Johannisfeuer entzündet. Um 19 Uhr findet zuvor in der Kirche eine Andacht mit Bildbetrachtung statt. Es ist zum ersten Mal die Kopie des berühmten Gemäldes von Leonardo da Vinci „Madonna in der Felsengrotte“ zu sehen, die Friedrich Damrau gefertigt hat und die bis zum 23. September auf dem Altar der Verklärungskirche stehen wird. Bereits 2009 hatte Friedrich Damrau in der Verklärungskirche seine Kopie von Leonardos „Anbetung der Könige“ ausgestellt. (s AZ Nr. 178). Beim Johannisfeuer ist danach

Einladung zum Gemeindefest
Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Volkslieder zu singen. D.Q. Am Sonntag, dem 27. Juni, begeht die evangelische Kirchengemeinde ihr Sommerfest, zu dem alle Adlershofer herzlich eingeladen sind. Das Fest beginnt um 14 Uhr mit einem Familiengottesdienst zum Thema: „Gott ist mein Fels und meine Burg“. Danach kann man sich bei Kaffee und Kuchen stärken, auf den Kirchturm steigen, beim bunten Kinderprogramm mitmachen und mit dem Maler Friedrich Damrau seine Kopie von Leonardo da Vincis „Felsengrottenmadonna“ betrachten. Den Abschluss des Festes bildet ein „Grusical“ mit dem Titel „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“, das vom Kinderchor aufgeführt wird. D.Q.

BESTATTUNGEN
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Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Die Altstadt Köpenick wird für einen Tag zur Bühne
Am 5. Juni von 15 bis 22 Uhr veranstaltet das Bezirksamt Treptow-Köpenick zusammen mit dem Schlossplatztheater zum zweiten Mal den Tag der Stadtkunst in der Altstadt Köpenick. Brachflächen im Stadtraum der Altstadt Köpenick haben Stadtplaner veranlasst, in einem Wettbewerb fünf dieser Lücken durch international agierende Künstler gestalten zu lassen. Die Inszenierung der Flächen übt den Reiz aus, Architektur, Gartenkunst und Stadtplanung durch Theater, Literatur und Musik zu einem Gesamtkunstwerk zu verdichten. Für einen Tag wird im öffentlichen Raum Platz für frei zugängliche Kunst geschaffen, werden sechs Orte zur Bühne. 1. Von 15 bis 18 Uhr wird in der Grünstraße auf der Erzählbühne erzählt. 2. Der Licht-Garten am Alten Markt wird um 15.30 Uhr zur Opernbühne für „Die Reise zum Mond“ von Jacques Offenbach. 3. Der Marktplatz an der RosenEcke Kirchstraße verwandelt sich um 17 Uhr in die Tanzbühne mit der Band Folkinger. 4. Bei den Wilden Pferden auf dem Schlossplatz spricht Steffen Thiemann Texte und spielt Hinrich Beermann Saxophon (18.30 Uhr). 5. Der Schatten-Garten am Alten Markt dient um 19 Uhr als Vorlesebühne u.a. für Regisseur und Autor Kai Lüftner, Sängerin Angelika Weiz, Bürgermeisterin Gabriele Schöttler und Schauspieler und Regisseur Gojko Mitic. 6. Das Netz ist das spektakulärste Stadtkunstprojekt – es spannt sich zwischen den Brandwänden zweier Häuser. Hier spinnt zum Abschluss dieses Tages die Götterwelt in einer Oper von Carl Maria von Weber ihr Netz von 21 bis 22 Uhr.

Streifzug durch die Jahreszeiten
Einen musikalisch-literarischen Streifzug durch die Jahreszeiten unternimmt am 24. Juni ab 19 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, der Fagottist, Violinist, Rezitator und Moderator Jörn Behrsing mit seinen Zuhörern. Musikalisch interpretiert er – verknüpft mit seinem „Classic-Elektronik-Studio“ – den Text des Gedichtes „Der dreizehnte Monat“ von Erich Kästner. Eintritt: 6 € bzw. 5 €. Für Kinder ab 3 Jahren erzählt am 30.6. ab 10 Uhr das Theater Skarabäus die Geschichte „Drei Freunde“. Weitere Informationen unter Tel.: 90297-5570.

Mord im Namen des freien Willens
In der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) erwartet die Besucher am 17. Juni ab 19.30 Uhr ein atemberaubender KrimiAbend. „Kritik der mörderischen Vernunft“ ist ein spannender Thriller. Der Mörder nennt sich „Kant“. Seine Opfer sind Wissenschaftler, die an der Erforschung des menschlichen Gehirns arbeiten. Der Wissenschaftsjournalist Troller ist der Einzige, der „Kant“ stoppen kann ... An Fragen wie „Können Hirnforscher unsere Gedanken lesen?“, „Haben wir einen freien Willen?“ oder „Wird es Implantate geben, die unser Gehirn verbessern?“ arbeiten Hirnforscher wie Prof. Dr. Gabriel Curio (Charité). Ihnen stellt sich auch der Berliner Journalist und Krimiautor Jens Johler. Die Lesung und die anschließende Diskussion mit Gabriel Curio und Jens Johler moderiert der Adlershofer Wissenschaftsjournalist Thomas Prinzler. Karten zu 5 € (erm. 4 €) bitte unter 90297-5731 bestellen! W.S.

Angebote für Musikbegeisterte
Joseph-Schmidt-Musikschule lädt zu Veranstaltungen ein
Am 4. Juni ab 15 Uhr lädt die Joseph-Schmidt-Musikschule in der Friedrichshagener Str. 8 P zum „Tag der offenen Tür“ ein. Musizier- und Unterrichtsangebote für Musikbegeisterte jeden Alters werden vorgestellt. Kinder und Erwachsene können sich im Schnupperunterricht ausprobieren. Junge Bläser und Streicher sowie Schülerinnen und Schüler der Fachgruppe Tasteninstrumente stellen Erlerntes in Minikonzerten vor. Ein kleines Programm aus der musikalischen Früherziehung und eine offene Chorprobe regen zum Mitmachen an. Auf der Außenbühne präsentieren sich von 17 bis 18 Uhr junge Bands und Ensembles. Für das leibliche Wohl wird mit Kuchen und Kaffee gesorgt. Am 16. Juni ab 18 Uhr wird in der Joseph-Schmidt-Musikschule in der Hans-Schmidt-Straße 6/8 ihren Preisträger(innen) des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und deren Eltern und Partnern ein Empfang des Bezirksamtes gewidmet. In diesem Jahr wurden erste Plätze in den Sparten Akkordeon, Pop-Gitarre, Klavier, Querflöte, Popgesang, Barocke Kirchenmusik und Duo Klavier/ Holzblasinstrument errungen. Die Interpreten werden ein facettenreiches Programm darbieten. Interessierte Gäste melden sich bitte unter 90297-4945 vorher an. Am 20. Juni wird von 12 bis 18 Uhr zum traditionellen Musikschulfest in die „freiheit fünfzehn“ eingeladen. Informationen unter 90297-4968.

Foto: Kulturküche Bohnsdorf

Heimatmuseum mit neuem Schatz
Das Heimatmuseum Treptow hat den Nachlaß Dr. Heinrich Spieros von seinen Erben erhalten. Heinrich Spiero, geboren am 24.3.1876, gestorben am 8.3.1947, war in der Kaiserzeit direkter Mitarbeiter von Walter Rathenau. Sowohl in dieser Zeit wie auch in der Weimarer Republik war er ein renommierter Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Publizist. Seine Verfolgung ab 1933 wegen seiner jüdischen Wurzeln hielt ihn nicht davon ab, im Selbsthilfeverband Christlicher Juden dem Naziregime zu trotzen. Aufgabe des Heimatmuseums ist es nun, diesen Nachlaß zu erschließen und der Wissenschaft zugänglich zu machen. Eine erste Veranstaltung hierzu hat mit dem Vortrag „Spiero – ein Literat in bewegter Zeit“ am 15. April unter regem Interesse der Öffentlichkeit stattgefunden. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick bedankt sich herzlich bei den Erben für die Übergabe des Nachlasses an das Heimatmuseum Treptow.

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Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume
„Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume“ ist der Titel eines literarisch-musikalischen Programms von Antje und Martin Schneider mit Angela Stoll (Klavier) sowie Bettina Bergmann (Flöte) am 23. Juni um 17 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum, Wilhelm-Ostwald-Str. 3-7. Geboten wird viel Interessantes, Geschichtliches und manchmal auch Kurioses zwischen den Texten. Die Musik versucht die Atmosphäre der Texte auf ihre Weise einzufangen. Eintrittspreis 5 € (inkl. zwei Getränken an der Bar). Reservierungen unter 6392-3582.

Einladungen ins RATZ-FATZ
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstraße 81) offeriert im Juni: 4.6., 19.30 Uhr: Dean-Reed-Abend mit Freiluftkino „Blutsbrüder“ 5.6., 19.00 Uhr: Ungarische Sommernacht 8.6., 14.30 Uhr: Grillnachmittag der Senioren auf dem Hof 12.6., 20.00 Uhr: Theater-Premiere: „Köpenick und kein Ende“

Theatertage Anton Tschechow (19./20.6.)
19.6.: nach Kaffee u. Kuchen (15 Uhr) „Der Schauspieler“ (16 Uhr), „Die Kopeke“ (17 Uhr), „Das virtuelle Indiz“ (19.30 Uhr) 20.6.: „Das Lied der Vandalen“ (11 Uhr), Kaffee u. Kuchen (15 Uhr), Lesung: „Schon lange habe ich keinen Champagner getrunken“ (15.30 Uhr), „Die Kopeke“ (17 Uhr), Grillen auf dem Hof (18 Uhr), „Der Schauspieler“ (19 Uhr) Nähere Informationen und Kartenbestellung zu allen Veranstaltungen unter 67 77 50 25. W.W.

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Ausstellung „Dongchay – Vietnam in Frieden“
Nicht nur die Vernissage war ein Erlebnis, sondern die gesamte Ausstellung zum 100. Geburtstag des bekannten Metallkünstlers, Fotografen und Zeichners Fritz Kühn (1910-1967) in der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) ist es. Man sollte nicht versäumen, sie noch bis 13.6. zu besuchen (s. auch AZ Nr. 192+193). Sicher versteht man dann auch die aufrüttelnden Worte von Enkelin Coco Kühn zum Erhalt nicht nur von Kühns künstlerischen Arbeiten, die oft Gebäudeabrissen zum Opfer fallen. Die nächste Ausstellung ist ein Fotografieprojekt der Hochschule für Kunst und Design Halle. „Dongchay – Vietnam in Frieden“ wird am 25.6. um 20 Uhr von Bürgermeisterin Schöttler in Anwesenheit des vietnamesischen Botschafters eröffnet. Die Exposition zeigt die künstlerischen, dokumentarischen und fotografischen Ergebnisse einer mehrwöchigen Reise von zehn deutschen, einem vietnamesischen und einer albanischen Studierenden und Lehrenden der Hochschule. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-15 Uhr und Sa 15-19 Uhr geöffnet. Auch im Juni werden im „Bürgersaal“ die farbenfrohen Arbeiten von Schülern der Bohnsdorfer Fritz-Kühn-Schule gezeigt, die ebenfalls dem „runden“ Geburtstag ihres Namensgebers gewidmet sind. Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zugänglich. Im „Kiezklub“ (bisher: „Seniorentreff“) präsentiert auch im Juni die Adlershofer Malerin Margot Matton „Landschaften und Florales“. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. Der Adlershofer Künstler HansJoachim Tschiersnitz (s. AZ Nr. 188) stellt ab 18.6. (Vernissage um 14 Uhr) unter dem Motto „Schöne Erinnerungen an Orte und Natur“ 29 Pastellarbeiten im Kiezklub Altglienicke (Ortolfstraße 182-184, Tel.: 90297-6717) für mehrere Monate aus. W.S.

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Literatur und Musik bei „Ufer der Zeit“
Am 16. Juni ab 19.30 Uhr lädt der Adlershofer APHAIA-Verlag unter „Ufer der Zeit“ zu einer Lesung mit Musik ein. Rajvinder Singh liest und singt seine Gedichte. Er wird begleitet von Sonny Thet am Cello. Ein Abend reiner Kultur, voller Eindrücke und damit „dialogsüchtig“ wie der Dichter Rajvinder Singh selbst: geboren in Indien, seit 1981 in Deutschland lebend, fasziniert mit seiner hochpoetischen, hochpräzisen Sprache. Mit Wurzeln in verschiedenen Welten läßt er sich immer wieder von Menschen, Orten, Ereignissen bezaubern, für ihn Bedürfnis und zugleich Anregung für seine bislang neun Gedichtbände. Mit „Ufer der Zeit“ betritt er das Stadion der Liebeslyrik, füllt sie mit zarten, andeutenden, poetisch genauen Gedichten. Lyrische Bilder gemalt mit Sprache, vorgetragen in Text und Gesang. Den musikalischen Rahmen des Abends setzt der Cellist Sonny Thet. Er ist wie Rajvinder Singh ein Weltbürger, geboren in Kambodscha, lebt seit über 30 Jahren in Berlin. In seiner Künstlerpersönlichkeit verschmelzen asiatische und europäische Musiktraditionen, die in wundervollen Neuschöpfungen von absoluter Einmaligkeit ihren Ausdruck finden wie auch seine Beteiligung an ganz unterschiedlichen, immer jedoch außergewöhnlichen und originären Kultur-Events. Kostenbeitrag 6 €, ermäßigt 4 €. W.W.

Reise durch die Berliner Nacht
Abenteuer, die ihnen bei einer „Reise durch die Berliner Nacht … Begegnungen mit Tom Waits“ widerfahren, erzählen am 1. Juni ab 19 Uhr musikalisch Isabel Neuenfeldt und Michael Korn im Haus des Kulturbundes Treptow, Ernststraße 14/16. Mit Stimme, Akkordeon, Tuba, Posaune und Glockenspiel interpretieren sie ihre Songs, wobei die Inhalte in den Vordergrund treten und Teil der poetischen und surrealen Geschichte werden. Beim „Erich Mühsam-Abend“ am 29. Juni setzen sich der Schauspieler Bernd Ludwig und der Musiker und Komponist Hannes Zerbe mit dem Werk Mühsams auseinander. Schon vor 1930 war er als anarchischer Dichter, Revolutionär und Intellektueller in Deutschland bekannt, trat mutig gegen die aufkommende NS-Diktatur auf und wurde als Querdenker und Jude eines ihrer ersten Opfer. (Unkostenbeitrag jeweils: 5 € bzw. 4 €). Weitere Informationen unter Tel. 53 69 65 34.

Familien-Musikschule Rehberg lädt zum Schuljahresabschlußkonzert ein
Am 19. Juni möchten Schüler(innen) der Familien-Musikschule Rehberg zu ihrem Schuljahresabschlußkonzert einladen. Um 15 Uhr beginnt das Konzert in der Verklärungskirche mit einem traditionellen Stück wahrscheinlich indianischen Ursprungs, das von zwei befreundeten Familien als Flötenquintett vorgetragen wird. Es folgen bekannte und vielleicht weniger bekannte Werke alter Meister, so von Bach, Loeillet, Seitz oder Fiocco. Aber auch Volkstümliches wird zu hören sein sowie Zeitgenössisches, wie die bei jungen Pianisten sehr beliebte Musik zu dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Bestimmt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Musiziert wird auf Geigen, Flöten und dem Klavier. Anschließend gibt es dann in den Räumen der Musikschule (Moissistraße 29) Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und viel Gelegenheit zum Schwatzen. S.B.

Premiere im Stadttheater: „Das Lächeln einer Sommernacht“
Einen Theaterabend des Besonderen mit Fünfsterne-Unterhaltungswert garantieren Regina Nitzsche und André Nicke ihrem Publikum im Stadttheater Cöpenick, wenn sie am 25.6. mit ihrem neuen Kleinkunstprogramm „Das Lächeln einer Sommernacht“ Premiere feiern. Auch am 26.6. trifft in diesem Stück Nina Hagen auf einer Kaffeefahrt Zarah Leander. Da gibt es keine Rheumadecken sondern sentimentale Erinnerungen und psychedelische Weltumarmungen garniert mit den großen Hits der beiden Stars. Für Zuschauer ab 3 Jahren zeigt das KinderMusikTheater „die Geschichtenbläser“ am 15. und 16. Juni ab 10 Uhr „Die Hexenfee“ – die Geschichte von der kleinen Fee Rosmarine, die zum Entsetzen der Feenwelt viel lieber eine kleine Hexe wäre. Premiere erlebt am 18. Juni um 20 Uhr „Melodies du Malheur“ – Der Gesang der Tränen. Diese

JazzPositions
JazzPositions ist der Titel der neuen Ausstellung in der galerie grünstr. in der Köpenicker Altstadt, die am 10. Juni, 19.30 Uhr, eröffnet wird. Gezeigt werden Jazzfotografien von Matthias Creutziger. Seine Fotos sprechen von Momenten höchster künstlerischer Intensität, seine Bildkompositionen entstehen ebenso spontan wie die Improvisationen des Jazz. Die Exposition ist bis zum 24. Juli dienstags bis freitags von 13 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr zu sehen.

Sommerliches Chorkonzert
Am 18. Juni veranstalten ab 19 Uhr die Chöre des Köpenicker Emmy-Noether-Gymnasiums in der Verklärungskirche (Arndtstr.) ihr traditionelles Sommerkonzert. Die Zuhörer erwartet ein breit gefächertes Programm. So erklingen geistliche Werke aus alter und neuer Zeit, Volkslieder (meist in der Originalsprache gesungen) sowie Pop-Titel und Musical-Melodien. Karten zu 3 € (erm. 2 €) sind an der Abendkasse erhältlich.

Produktion des TheaterJugend Clubs steht auch für den 19.6. auf dem Spielplan. Weitere Informationen unter: www.stadttheatercoepenick.de, Vorbestellungen unter 65 01 62 34 oder 65 01 62 30.

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60 Jahre Anna Seghers in Adlershof
Nach 14jährigem Exil in Frankreich und Mexiko während der Zeit des Nationalsozialismus kehrte Anna Seghers im Frühjahr 1947 in ihre deutsche Heimat zurück. Der Roman „Das siebte Kreuz“, erschienen 1942 in den USA, hatte sie weltbekannt gemacht, der literarische Ruhm eilte ihr nach Berlin voraus. Die Sehnsucht nach der deutschen Muttersprache war riesig und zog sie heim, als der Krieg endlich zu Ende war. „Wir hatten uns“, erinnert sie sich später an diese Zeit, „unsere Heimkehr seit Jahren ausgemalt. Wir hatten uns immerfort unser Land vorgestellt, auf der Flucht und in fragwürdigen Asylen, auf Schiffen im Krieg und in bombardierten Städten, in Trümmern und in Büchern, die andere geschrieben hatten oder wir selbst. Unsere Einbildungskraft hatte unentwegt, was uns teuer war, zu neuem Leben erweckt. – Jetzt saßen wir schweigend beisammen. Einer hatte dem andern erzählt, wie es ihm schließlich doch noch geglückt war heimzufahren. [...] Wir hatten uns nach unserer Sprache gesehnt – es war eine harte, kahle Sprache geworden. In der Fremde hatten wir Wort an Wort gesetzt, damit uns ihr Klang nie verlorengehe. Sie hatte unser Heimweh beruhigt – jetzt war es Nahweh. Die Heimat war in unserer Erinnerung aufgeblüht, und jetzt in der Wirklichkeit war sie rauh und grau.“ Zunächst kam sie in einem Hotel der Alliierten am Wannsee unter, wohnte später zeitweilig mit ihren alten Freunden Bertolt Brecht und Helene Weigel in einem Haus in Berlin-Weißensee zusammen. Im Sommer 1950 aber siedelte sie sich in Adlershof an. Sie fand eine kleine Wohnung in der Altheider Straße 21, im selben Haus, in dem ihre alte Freundin Berta Waterstradt lebte. So fühlte sie sich nicht einsam, obgleich ihre Familie damals noch im Ausland lebte: ihr Mann Laszlo Radvanyi als Professor an der Universität von Mexiko City, die Kinder als Studenten in Paris. Damit erst war die Schriftstellerin wirklich wieder angekommen in Berlin, jener Stadt, die seit 1925 zur Wahlheimat für die Mainzerin geworden war und aus der sie – die Jüdin und Kommunistin – im Frühjahr 1933 vor den Verfolgungen durch die Nazis fliehen mußte. 1955 zieht sie dann mit ihrem Mann in eine größere Wohnung „um die Ecke“, in die Volkswohlstraße 81, der sie bis zum Ende ihres Lebens treu bleibt. Hier schreibt sie wichtige Bücher, Romane und Erzählungen der späten Jahre, sitzt dabei gern mit der Schreibmaschine auf dem kleinwinzigen Balkon, den sie in Erinnerungen an die Schiffsüberfahrten über den Atlantik ihren „Mastkorb“ nennt, und fühlt sich wohl in Adlershof. Nach ihrem Tod wird die Straße 1984 in Anna-Seghers-Straße umbenannt. Monika Melchert, Anna-Seghers-Gedenkstätte

Diese Tafel erinnert daran, daß die weltbekannte Schriftstellerin rund 28 Jahre in der Volkswohlstraße 81 wohnte, die ihr zu Ehren im Jahre 1984 in Anna-Seghers-Straße umbenannt wurde

Fotos: Ebner

Mit diesem Beitrag erinnern wir zugleich an den 27. Todestag der international wohl bekanntesten Adlershofer Mitbürgerin am 1. Juni. Ihre letzte Wohnung, jetzt Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-SeghersStr. 81), kann dienstags und donnerstags von 10-16 Uhr besucht werden, für einen Besuch außerhalb dieser Öffnungszeiten sollte man zuvor nachfragen (Tel.: 677 47 25). Im Rahmen der dort regelmäßig durchgeführten Autorenlesungen stellt am 8. Juni ab 18 Uhr die Berliner Schriftstellerin Irina Liebmann ihr Buch „Wäre es schön? Es wäre schön!“ über ihren Vater Rudolf Herrnstadt vor. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung wird gebeten. Bereits am 2. Juni ab 19 Uhr präsentieren in einer gemeinsamen Veranstaltung des Adlershofer Bürgervereins, der Anna-Seghers-Gesellschaft und des Kulturamtes Treptow-Köpenick im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) die Herausgeberinnen Christiane Zehl Romero (USA) und Almut Giesicke den zweiten Band der Briefedition im Rahmen der Anna-Seghers-Werksausgabe „Tage wie Staubsand“. Der Abschlußband der Briefedition (Briefe 1953 - 1983) vermittelt ein ungewöhnliches Bild der weltberühmten Autorin. Er enthält z.T. unbekannte Briefe u.a. an Thomas Mann, Ilja Ehrenburg, Jorge Amado, Pablo Neruda, Marcel Reich-Ranicki, Heinrich Böll und Volker Schlöndorf. W.W.

Gedenken an Berta Waterstradt
Klein war der Kreis von Personen, die sich zum 20. Todestag der mehrere Jahrzehnte in Adlershof lebenden Autorin Berta Waterstradt (9.8.1907 bis 8.5.1990) an der Gedenktafel vor dem Haus Altheider Straße 21 eingefunden hatten. Um so mehr ist zu bewundern, daß zu ihnen die fast 100jährige Schriftstellerin Elfriede Brüning gehörte. Beide Autorinnen waren eng miteinander befreundet, was Frau Brüning Foto: Staneczek mit dem Verlesen eines Briefes unterstrich. Das Ehepaar Glugla Frau Brüning besorgt und eine Rose an der (re.) hatte seit 1965 in guter Nachbarschaft mit Gedenktafel angebracht. Auch die GleichBerta Waterstradt im gleichen Haus gelebt (s. stellungsbeauftragte des Bezirks Christiane AZ Nr. 6) und berichtete kurz davon. Dr. Hans Hartmann-Kraatz kam zum Gedenken. Da sie Erxleben vom Adlershofer Bürgerverein hatte etwas verspätet eintraf, ist sie leider nicht mehr das Treffen organisiert, rasch einen Stuhl für auf dem Foto zu sehen. W.S.

Erinnerung an Steffie Spira
Im Mai jährte sich auch der Todestag der Schauspielerin Steffie Spira (2.6.1908 10.5.1995), die von 1965 bis 1987 in der Adlershofer Hoffmannstraße gewohnt hat (s. AZ Nr. 14 + 170). Im vergangenen Jahr hatten wir ihrer anläßlich des 100. Geburtstages zusammen mit ihrem Sohn Thomas Ruschin etwas verspätet gedacht (s. AZ Nr. 180). Der Freundeskreis Ernst Busch e.V. hatte 2008 für eine Gedenktafel in Wilmersdorf gesammelt (Foto). Vielleicht findet sich auch bei uns jemand, der Geld für eine Erinnerungstafel an diese ungewöhnliche Adlershofer Mitbürgerin sammelt. Der Hausbesitzer wäre mit deren Anbringung einverstanden. W.S.

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Ein Rundgang durch das „Anna-Seghers-Viertel“
Wer vom S-Bahnhof Adlershof den Weg in die Dörpfeldstraße nimmt, erreicht als nächstes die Anna-Seghers-Straße. Mit diesem Namen verbindet sich das Andenken an die bedeutende deutsche Schriftstellerin, die hier seit 1950 lebte. Auch die Autorin Berta Waterstradt und der Komponist Rudolf Wagner-Régeny lebten hier. Das Wohngebiet zwischen Adlergestell, der Kleinhaussiedlung, Florian-Geyer- und Dörpfeldstraße, das ich „Anna-SeghersViertel“ nenne, fällt schon von der Bahn aus mit seinen ockerfarbenrestaurierten Wohnblöcken auf. Sie machen den Hauptteil des Viertels aus, durch das ich mich mit Ihnen auf einen Rundgang begeben möchte. Noch bis Mitte der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es nur an der Sedan(Florian-Geyer-) und der Bismarck-(Dörpfeld-)Straße bebaute Grundstücke, wie das mit dem Restaurant Lehmgrübner am Adlergestell, das mit zwei weiteren Anfang der 1960er Jahre geräumt und in eine Grünanlage umgewandelt wurde. Weitere Gebäude stammen aus der Zeit um 1900. Das dahinterliegende Gelände war unbebaut und wurde seit dem Ersten Weltkrieg von vier Kleingartenanlagen „Sedanstraße“ genutzt. Besitzer war Dr. Bodenstedt. Nach der Annahme des neuen Baugesetzes in Berlin am 3. November 1925, durch das der Wohnungsbau mit staatlicher „Bezuschussung“ und Festlegungen für eine gesunde, hygienisch einwandfreie Bauweise befördert wurde, bebaute Bodenstedt von 1926 bis 1931 das Gelände mit 109 Häusern für 626 Wohneinheiten. Architekt und Bauunternehmer war Willy Mühlau, der von den Ideen des „Neuen Bauen“ der Bauhausarchitekten beeinflußt war. Er wählte drei Wohnanlagen in geschlossener Blockrandbebauung, andere als langgestreckte Wohnblöcke bzw. in U-Form, alle mit großzügigen Grünanlagen auf den Höfen. Vor den Häusern gibt es eingefaßte Vorgärten. Wir finden auf unserem Rundgang abwechslungsvoll an den Treppenhausachsen gestaltete Fassaden, Balkone oder Loggien. An der Thelenstraße – benannt nach dem Flugpionier Richard Thelen – zwischen Silberberger und Altheider Straße erinnern wir uns, daß auf dem Teilgelände zwischen Thelen- und Volkswohl-(AnnaSeghers-)Straße die Gemeinde Adlershof um 1912 ein Rathaus, später eine Höhere Schule bauen wollte. Aus den Plänen wurde nichts und die trennende Straße blieb erhalten. Im 180. Jubiläumsjahr des Ortes (1934) wurde an der Volkswohlstraße ein „Volkspark“ (Foto von 1935) eingerichtet. Nach der Wende rekonstruiert, befindet sich dort ein Kinderspielund Sportplatz. Zum 250. Ortsjubiläum (2004) wurden im Park drei Maulbeerbäume gepflanzt, um ebenso wie die Seidenbaustraße (die einmal Lilienthalstraße hieß) an die einstige Maulbeerbaum-Plantage Adlershof zu erinnern (1743-1845). Diese lag jedoch am anderen Ende Adlershofs. Im Haus Seidenbaustraße 8 unterhielt die NSDAP ihre Ortsgruppenleitung. Seit August 1945 hatte die wiedergründete SPD (Abt. 105) hier ihr Parteiheim und auch der Kreisvorstand Treptow der Kleingärtner bezog Räume. Am Abend des 27. Januar 1944 wurde das Viertel, besonders die Silberberger-, Thelen- und Seidenbaustraße, von einem vernichtenden Bombenangriff heimgesucht. Menschen verloren Heim und Leben, Ruinen und Trümmer blieben zurück. 1949 wurden die zerstörten Wohnblöcke Aufbauschwerpunkt VI des Berliner Magistrats. Beim Richtfest sprach Oberbürgermeister Fritz Ebert zu den Adlershofern. Heute ist von den schlimmen Wunden des verdammten Krieges nichts mehr zu sehen und so soll es auch bleiben, damit unser Ort seinen „großen Charme“ behält (Seghers) und wo es „besonnen, ruhig, fruchtbar und – schön“ zugeht (WagnerRégeny). Der Schwur von vor 65 Jahren, als Adlershof befreit wurde: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ verlangt auch heute Einsatz und Zivilcourage. Rudi Hinte

Foto: Archiv Hinte

Erinnerungen aus der Ferne an Adlershof
Unsere Leserin Ilona Rahn, deren Vater Hans Dittner in den 50er Jahren ein bekannter Hürdenläufer der DDR war, übermittelte uns die Erinnerungen ihrer Ende 2009 in Kanada verstorbenen Tante Ingeborg Camorani, geb. Dittner (Jg. 20) und verwies dabei auf deren Jugendfreundin Herta Dahlke, geb. Budde. Von ihr erfuhren wir, daß beide im Haus Auguste-Viktoria-Straße 41 (jetzt: Büchnerweg 28) aufgewachsen sind, zusammen eingesegnet wurden und gemeinsam im Sportverein waren. Sie hat noch viele alte Fotos, von denen wir zwei hier beifügen. Ingeborg Camorani erinnert sich am Ende ihres Lebens: „Gar nicht so lange her war ich ein Mädchen, das mit Eltern und Brüdern in der Auguste-ViktoriaStraße in Berlin-Adlershof wohnte. Ich ging gern zu Gehrmanns, unserem Konditor, um etwas auszusuchen und mit nach Haus zu bringen. Mit meinem älteren Bruder schwamm ich bei den „Freien Schwimmern Cöpenick“ (neben dem Freibad Oberspree); später spielte ich auch noch Handball. Ich erinnere mich gern an meine Jugend. Mit 14 Jahren begann ich eine Lehre als Kontoristin bei der Holzfabrik Carl Lutze (später Großtischlerei). Ich mochte meine Chefin Dora Lutze sehr. Manchmal lud sie mich sogar nach Zeuthen in ihre Villa ein. Während des Krieges war ich bei der Reichsbank in Berlin beschäftigt. 1943 habe ich meinen lieben Artur kennengelernt. Im Jahr darauf wurde unsere Tochter Marion geboren. Beide waren dann meine Stärke und mein Schutz während unserer Internierung in der Sowjetunion. Im Oktober 1945 trafen wir in Italien ein und Tochter Evelyn wurde geboren. ... Dort haben wir ein frohes Familienleben geführt, doch Artur wollte nach Öffnung der Grenzen wieder nach Deutschland ziehen. Im April 1949 wurde Enrico geboren. (Es folgt die Beschreibung der Auswanderung nach Kanada.) 1970 habe ich nach langer Zeit meine Mutti und Familie in Ost-Berlin wiedergesehen. Zu viele Jahre würde die schreckliche Mauer uns noch trennen. ... Nach der Wende konnte ich meine Brüder Joachim und Hans, meine Schwägerinnen und Nichten zu meinem 70. Geburtstag begrüßen. ... Zu meinem 80. Geburtstag waren meine Brüder und Schwägerinnen auch bei mir. Die Feierrede bewahre ich in dem Buch auf, das sie mir gebracht haben. 2004 hat Adlershof 250 Jahre gefeiert. Meine Nichte Ilona schickte mir zwei Bücher (von Rudi Hinte) über die Geschichte meines Geburtsortes, die ich gern gelesen habe ...“

Fotos: privat

Kinderschar auf dem Hof in der Auguste-ViktoriaStraße (Ingeborg mit Schild, Herta rechts daneben). Das Bild wurde um 1925 aufgenommen. Handballerinnen auf dem Sportplatz an der Genossenschaftsstraße (Ingeborg 3. von links, Herta rechts), fotografiert etwa 1937/38

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Nr. 194

Einladungen in den „Kiezklub“
Im Januar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) mit. Im April informierten wir über weitere, neue Angebote. Alle gelten auch für den nun „Kiezklub Alte Schule“ genannten Treffpunkt. Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. Außerdem bietet das Juni-Programm: 2.6., 14.30 Uhr: Das Filmstudio Sirius präsentiert „Südtirol“ (Eintritt: 1,50 €) 9.6., 10.00 Uhr: Beratung ist die beste Medizin (Was verbirgt sich hinter den Salzen des Lebens „Schüßler“? Wissenswertes über Altersblindheit – kostenfrei) 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 16.6., 14.30 Uhr: Grillfest mit ARIS (s. unten) 23.6., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 30.6., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit dem „Theater der Erfahrung“ (Eintritt: 2,50 €) W.S.

Mit dem Seniorenbus im Juni unterwegs
1.6. Wunschfahrt: Als Reiseziel können Sie zwischen Kloster Lehnin, Baruth und Fürstenwalde wählen. Die Mehrheit entscheidet. (Fahrkosten: 22 €) 2.6. Der Hofladen in Klaistow erwartet uns zur Spargelzeit auch mit weiteren brandenburgischen Spezialitäten. (Fahrkosten: 18 €) 8.6. Zu einer Spreewald-Kahnfahrt wollen wir in Lübbenau starten (auch für Rollstuhlfahrer). Bei schlechtem Wetter erkunden wir Lübben mit dem Bus. (Fahrkosten: 22 € + ca. 10 € für die Kahnfahrt) 9.6. Der Gollenberg bei Stölln wurde durch Otto Lilienthal bekannt. Dort wird an die ersten Flugversuche erinnert. Wir kehren in das Restaurant „1. Flieger“ ein. (Fahrkosten: 22 €) 14.6. In Caputh wandeln wir auf Einsteins Spuren. Wir können das Schloß besichtigen und eine Dampferfahrt unternehmen. (Fahrkosten: 18 €) 15.6. In Müllrose, dem Tor zum Schlaubetal, wollen wir am See spazieren gehen und die Natur genießen. (Fahrkosten: 24 €) 21.6. Das Schloß der Königin Luise in Paretz strahlt wieder in altem Glanz. (Fahrkosten: 22 €) 22.6. Fahrt zur „süßesten Kirche Deutschlands“ an der Spree bei Erkner. Der Altar und die Innenwand der „Honigkirche“ wurden aus 1.000 kg Bienenwachs errichtet. (Fahrkosten: 18 €) 23.6. Wunschfahrt: Als Reiseziel können Sie zwischen Brandenburg, Neuruppin und Jüterbog wählen. (Fahrkosten: 22 €) 28.6. Die Waldstadt-Wünsdorf bietet neben einer seen- und waldreichen Umgebung auch viele historische Stätten, Antiquariate, Cafés und Teestuben. (Fahrkosten: 18 €) 29.6. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Touren können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team!

Ortschronist lädt zum Vortrag ein
Ortschronist Rudi Hinte wird am 22. Juni ab 18.30 Uhr im Bürgersaal der „Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) seinen im März ausgefallenen Vortrag „März 1920 – der Kapp-Putsch und Adlershof“ (s. auch AZ Nr. 191) nachholen. W.S.

Traditionelles Grillfest am 16. Juni
Es ist wieder so weit! Der Sommer steht vor der Tür und im Kiezklub - Seniorentreff findet am 16. Juni ab 14.30 Uhr unser traditionelles und beliebtes Grillfest statt. Im Vorgarten des „Kulturzentrums Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54) werden uns Frau Kühl und die anderen Mitarbeiterinnen mit leckeren Überraschungen zu einem günstigen Preis erfreuen. Der Vorsitzende des Seniorenbeirats Dietmar Weller wird sich in bewährter Weise als Grillmeister betätigen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt ARIS. Wie in den Vorjahren laden wir interessierte Bürger(innen) aus Adlershof dazu herzlich ein, die Teilnahme ist kostenfrei. Ursel Gromoll für den Seniorenbeirat

SONNEN MIT WONNE!
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Was Millionen begehren wie nie, ist auch für Sie reizvoller denn je: Urlaubsbräune. Dagegen ist ja auch grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn Sie ein paar wichtige Grundregeln beachten. Zunächst: Beginnen Sie sehr behutsam, meiden Sie pralle Sonne in den ersten Tagen, und bleiben Sie möglichst im Schatten. Verwenden Sie ein Sonnenschutzmittel, das entsprechend Ihrem Hauttyp und Ihrem Urlaubsziel einen genügend hohen Sonnenschutzfaktor aufweist. Ganz wichtig: Vermeiden Sie auf jeden Fall Sonnenbrand, denn das kann schlimme Spätfolgen haben. Wenn Sie ans Meer fahren, sollte das Sonnenschutzmittel wasserfest sein. Wenn Sie diese Ratschläge beachten, dürfte einer gesunden Sonnenbräune nichts im Weg stehen. Bei einer Auswahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite.
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Tag der offenen Tür bietet viele Informationen für Senioren
Zu den Themen „Vorsorge, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, gesetzliche Betreuung“ veranstaltet am 16. Juni von 14 bis 16 Uhr der Pflegestützpunkt Treptow-Köpenick (Spreestraße 6, Niederschöneweide) eine Informationsveranstaltung für Senioren und Angehörige. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, um Anmeldung wird gebeten (Tel.: 39 06 38 25, E-Mail: psp.treptow-koepenick@ albatrosggmbh.de). Zum Tag der offenen Tür am 30. Juni von 14 bis 18 Uhr gibt es an gleicher Stelle bei Kaffee und Kuchen informative Kurzvorträge zu den Themen: • Hilfsmittelversorgung • Barrierefreies Wohnen • Demenzfreundliche Kommune • Patientenverfügung • Wohnungsanpassung • Berliner Krisendienst Weitere Informationen im Internet unter www.rundumsalter.org und www.hilfelotse-berlin.de

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Finanzierung ehrenamtlicher Arbeit
Die Senatsverwaltung hat für 2010 dem Bezirksamt TreptowKöpenick 4.000 € zur Verfügung gestellt zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit von Bürger(inne)n, die in Eigenleistung (hier konkret in Senioreneinrichtungen) zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur beitragen wollen. Die Mittel sind z.B. für Renovierungen von Senioreneinrichtungen und Nachbarschaftsheimen gedacht. Mit ihnen können engagierte Bürger(innen) in diesen Einrichtungen entsprechend tätig werden. Es können Räume renoviert und auch Ausstattungsgegenstände (z.B. Bestuhlung) angeschafft werden. Antragsteller sollen aktive Bürger(innen) sowie gesellschaftliche Initiativen sein, die sich in ihrem Wohn- und Lebensumfeld engagieren und nicht gewinnorientiert arbeiten. Anträge sind schriftlich bis zum 31.8. an das Bezirksamt Treptow-Köpenick Abt. Soziales und Gesundheit Sozialamt - SozL 27 / SozL 28 Postfach 910240, 12414 Berlin unter Angabe von Zweck, Art, Umfang, Zeitrahmen und Kosten des Vorhabens zu richten. Ein Rechtsanspruch auf Förderung oder auf eine bestimmte Höhe der Förderung besteht nicht. Die Entscheidung auf Förderung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Rückfragen unter 90297-6078. Ines Feierabend Bezirksstadträtin

Schutzhülle e.V. wird 20
Einladung zur Jubiläumsfeier am 25. Juni
Schutzhülle e.V. als Frauentreff wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Das wird am 25. Juni um 16 Uhr in den Räumen von Schutzhülle gefeiert. Zu diesem Fest sind alle herzlich eingeladen. Unser Hauptanliegen war stets, einen Beitrag zum gemeinsamen Leben der Generationen durch Dialog und praktisches Tun zu leisten, wie es in unserem Statut verankert ist. Das ist uns auch durch die unterschiedlichsten Projekte gelungen. Besondere Angebote von heute sind in unserem Verein kreativkünstlerische Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen Keramik, Malerei und Textilgestaltung, um im Sinne der Gesundheit die verbliebenen Ressourcen und die Selbstheilungskräfte unserer Teilnehmerinnen zu stärken. Wir möchten mit unseren sozial-kulturellen Angeboten in den Werkstätten, flankiert durch Betreuung und Beratung, eine Verbesserung der psychischen und physischen Befindlichkeiten bei Frauen erreichen. Das schöpferische Tätigsein setzt Gefühle frei: Wut, Angst, Hoffnung, Freude. Im Gestaltungsprozess liegt etwas Reinigendes und Spannungen können abgebaut werden. Wir möchten eine differenzierte Selbstwahrnehmung erreichen, die sich selbstwertstärkend und positiv auswirkt. Unser Anliegen ist, besonders kranken und arbeitslosen Frauen bei der Verarbeitung von seelischen und körperlichen Belastungen zu helfen. Unsere Gruppenatmosphäre ist eine Tankstelle für die Seele. Das Entstehen kleiner künstlerischer Arbeiten hebt das Wohlbefinden, den Selbstrespekt und die Freude am Leben, die Voraussetzung für Erfolg im Beruf und bei der Problembewältigung im täglichen Leben sind. Vor allem Frauen 50plus können bei uns Rat und Hilfe holen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Förderern der letzten 20 Jahre bedanken, das sind: der Senat, das Bezirksamt, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das JobCenter, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung u.v.a. Auf Ihren Besuch freuen sich immer die Projektkoordinatorin Hannelore Schiemann und ihre Mitarbeiterinnen von Schutzhülle e.V. Hans-Schmidt-Str. 6/8 12489 Berlin Öffnungszeiten: Mo-Do 9-17 Uhr telefon. Vereinbarung: 678 79 14 schutzhuelle@arcor.de

Aktivitäten der „Sternenfischer“
Am 2. Juni laden die Mitarbeiterinnen des Freiwilligenzentrums „Sternenfischer“ (Müggelheimer Str. 13) von 16-18 Uhr aktive Freiwillige zu einem Erfahrungsaustausch in ihre Räume ein. Am 14.6. sind sie von 15-17 Uhr in Adlershof im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70) zu Gast, um am Engagement Interessierte zu beraten. Zudem laden sie am 26.6. von 11-16 Uhr zur Informationsveranstaltung „Politik bewegen! Engagementmöglichkeiten in politischen Gremien“ im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4) ein. Am 18.11. soll nach dem erfolgreichen Markttreiben im November 2009 nunmehr der 3. Marktplatz Treptow-Köpenick veranstaltet werden. Wer als Einrichtung aus Treptow-Köpenick Hilfsmittel / Logistik / Wissen / Beratung ... benötigt, ist dort genau richtig! Denn auf dem Marktplatz hat man Gelegenheit, mit vielen anwesenden Unternehmen „gute Geschäfte“ zu machen. Zur optimalen Vorbereitung auf dieses Veranstaltungsformat wird im Freiwilligenzentrum eine kompakte Infoveranstaltung angeboten (Termine: 10.6. 16-18 Uhr; 23.6. 17-19 Uhr; 13.7. 16-18 Uhr). Für neue Teilnehmer(innen) ist diese Informationsveranstaltung verbindlich. Die Plätze sind begrenzt, das Datum der Anmeldung entscheidet. Mehr Infos im Internet: www. marktplatz-treptow-koepenick.de Stefanie Beerbaum Freiwilligenzentrum

Kostenlose Beratung und Betreuung für behinderte und krebskranke Menschen
Die bezirkliche Beratungsstelle für behinderte und krebskranke Menschen im Gesundheitsamt der Abteilung Soziales und Gesundheit bietet kostenlose Beratung, Betreuung und Informationen an. Hausbesuche sind im Bedarfsfall nach Absprache möglich. Sprechzeiten der Sozialarbeiterinnen: • Südostallee 132 (Johannisthal), Tel.: 90297-4840 Di 9-12 Uhr, Do 14-18 Uhr • Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21), Tel.: 90297-2032 Di 9-12 Uhr, Mi 9-12 Uhr • Bürgerzentrum Altglienicke (Ortolfstr. 182), Tel.: 90297-6725 Fr 9-12 Uhr

„Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“
Am 18. Juni um 17 Uhr, am Vorabend des Christopher Street Day in Berlin, eröffnet Bezirksbürgermeisterin Schöttler eine Ausstellung von MANEO „Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“. Anschließend wird vor dem Rathaus Köpenick die Regenbogenfahne gehißt, danach geselliges Beisammensein. Die Ausstellung ist bis 4.7. im Rathaus Köpenick (AltKöpenick 21) zu sehen.

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Nr. 194

Langer Tag der StadtNatur mit vielfältigen Angeboten
Tausende Besucher können beim „Langen Tag der StadtNatur“ am 19./20. Juni erleben, daß man das Wort „Großstadtdschungel“ in der Hauptstadt durchaus wörtlich nehmen kann. Wanderfalke, Gottesanbeterin, Biber und Feuerfalter sind nur einige der wilden Hauptstadtbewohner, die man mit etwas Glück erleben kann. So artenreich wie Berlin, so vielfältig wird auch das Programm des Langen Tags der StadtNatur 2010 sein: Ob Wildschweinpirsch, Kräuterwanderung, Paddeln im Mondschein oder Vogelkonzert bei Sonnenaufgang – unvergessliche Naturerlebnisse sind garantiert. Mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligt sich am 20. Juni das Freilandlabor Kaniswall am Langen Tag der StadtNatur. Interessierte sind herausgefordert, den Kaniswall inmitten der „Gosener Wiesen“, dem größten zusammenhängenden Naturschutzgebiet der Stadt, zu Fuß zu entdecken. Treff ist um 10.15 Uhr und 13.15 Uhr am Kappweg 19, ca. 15 Minuten Fußweg vom Müggelpark Gosen entfernt; die Anfahrt erfolgt mit dem Bus X69/369. Eine telefonische Anmeldung ist nötig. Auch das Freilandlabor Britz und viele weitere Orte sind dabei. Mit einem Ticket kann man alle Veranstaltungen an dem Wochenende besuchen. Das Programm und weitere Informationen unter www.langertagderstadtnatur.de. Viele Veranstaltungen können nur mit begrenzter Personenzahl durchgeführt werden. Für diese Angebote ist eine Anmeldung unter der Info- und Anmelde-Hotline 26 39 41 41 (Mo-Fr 9-18 Uhr) notwendig. Um sich für diese Veranstaltungen anmelden zu können, benötigen Sie ein 26-Stunden-Ticket, da bei der Anmeldung die Ticketnummer erfragt wird. Tickets gibt es u.a. in allen Berliner Filialen von Kaiser's, Bio Company und Thalia, in den BVG-Verkaufsstellen sowie in den meisten Bürgerämtern. 26-Stunden-Erwachsenticket: 7 € (erm. 5 € ); Einzelveranstaltungsticket: 4 € (für eine Veranstaltung ohne Anmeldepflicht, nur vor Ort erhältlich); Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) in Begleitung erwachsener Ticketinhaber haben freien Eintritt.

Köllnische Heide ein illegales Hundeauslaufgebiet
Wir wohnen in Adlershof direkt an der Köllnischen Heide und nutzen wie viele andere Bürger den kleinen Wald zur Naherholung, gehen mit unserer 4jährigen Tochter spazieren und treiben Sport. Dieses kleine Waldgebiet wird aber von etlichen Hundebesitzern als illegales Hundeauslaufgebiet genutzt. Etliche Hunde laufen unangeleint durch den Wald und einige belästigen Spaziergänger und Jogger. Zudem wird die Sitzbank der Seilbahn auf dem Waldspielplatz an der Vogelbeerstraße zum Hundetraining genutzt. Der Sitz mußte mehrfach ausgetauscht werden, da er durch Hundebisse zerstört wurde. Meine Tochter schreckt inzwischen jedes mal zusammen, wenn ein Hund unangeleint auf uns zu kommt, da sie schon von Hunden im Wald angesprungen wurde. Um einige der neu aufgestellten Bänke liegen Berge von Hundehaaren, die aus dem Fell gekämmt und im Wald liegen gelassen wurden, ein ekeliger Anblick. Hier will man sich nicht mehr hinsetzen oder mit Kindern spielen. Ich selbst hatte neulich eine sehr unangenehme Begegnung mit zwei Hunden und ihrer Halterin. Als ich von meiner Joggingrunde nach Hause wollte, kamen mir zwei Hunde kläffend und unangeleint entgegen. Vom Hundehalter war anfangs nichts zu sehen. Sie parkte mit ihrem PKW in der Köllnischen Heide (Genossenschaftsstraße), nur die Holzpfähle hielten sie vom weiteren Eindringen mit ihrem Auto in den Wald ab. Dafür verengte sie den schmalen Waldeingang. Meine Bitte, die Hunde anzuleinen, wurde unfreundlich beantwortet. Die Hunde wurden nicht angeleint und ich wurde beschimpft.

Foto: Staneczek

65. Jahrestag der Befreiung
Knapp zwei Dutzend Mitbürger(innen) waren der Einladung gefolgt, am 24. April des 65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus an den Gedenksteinen auf dem gleichnamigen Platz zu gedenken. Dr. Hans Erxleben vom Adlershofer Bürgerverein begrüßte unter den Gästen besonders Bürgermeisterin Gabriele Schöttler, von der russischen Botschaft Oberst Sergei Golubiatnikov und Maria Kalinowskaya, Mitglieder der BVV und den Musiker Karsten Troyke, der wesentlich zur würdigen Gestaltung der Feierstunde beitrug. Dr. Erxleben erinnerte an die Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8.5.1985, daß der 8. Mai ein wirklicher Tag der Befreiung war, der uns Deutsche von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreit hat, sowie daran, daß die Hauptlast des Krieges die Rote Armee trug. In Adlershof endete der 2. Weltkrieg am 23. April 1945 und am Bahnhof vereinigten sich Truppenteile, die aus Köpenick kamen mit anderen aus Altglienicke (s. auch AZ Nr. 132). Deshalb wurden der ehemalige Platz „Süßer Grund“ in „Platz der Befreiung“ umbenannt und 1975 die Stele eingeweiht, an der nun erneut Blumen zum Gedenken niedergelegt wurden. W.S.

k]j P H] N SK
Die vierbeinigen Freunde wollen und brauchen Auslauf. Viele Hundehalter gehen mit ihren Lieblingen angeleint spazieren, andere rufen ihre Tiere rechtzeitig zu sich und signalisieren ihren Mitmenschen, daß der Hund auf sie hört und nicht angriffslustig ist. Der Hundehalter kennt seinen Hund, andere kennen ihn nicht. Für Sicherheit sorgt da nur eine Leine, keiner möchte angesprungen oder gebissen werden. Nicht alle Hundehalter sind rücksichtslos, doch nimmt die Zahl derer stetig zu, die den Wald als illegales Hundeauslaufgebiet nutzen und kein Verständnis für die Befindlichkeiten anderer Menschen haben. Gerade die Hundehalter sollten ein hohes Interesse an einem friedlichen Miteinander haben. Es ist wie so oft, eine undisziplinierte Minderheit sorgt dafür, daß es für alle zu restriktiven Maßnahmen kommen wird. Freundliche Grüße Hajo Sigrist

In den Ferien Englisch lernen!
Wer seinen Englischlehrer überraschen möchte, kann in den Sommerferien ganz einfach Englisch lernen: Für zwei, drei oder vier Wochen bietet der gemeinnützige Verein DeutschBritischer Freundeskreis BerlinBrandenburg e.V. Sprachreisen nach Northampton / Nähe London für Jugendliche von 12 bis 19 Jahren an. Die Sprachschüler lernen vormittags in kleinen Gruppen bei Muttersprachlern und können ihre Kenntnisse gleich anwenden, wenn sie sich mit ihrer englischen Gastfamilie unterhalten. Nachmittags erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Sport- und Freizeitprogramm, mit Ausflügen nach London, Oxford, Cambridge, Stratford-upon-Aven. Außerdem organisiert der Verein auch Sprachreisen für Erwachsene sowie individuelle Sprachkurse. Unter 740 766 71 steht Ihnen Steffi Lechler gern für weitere Auskünfte zur Verfügung. Informationen auch unter www.berlin-england.de S.L.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Herzliche
Unsere im Vorjahr geäußerte Hoffnung hat sich erfüllt! Wir können zu ihren Gratulanten gehören und mit großer Freude am 3.6. Else Jähnke herzlich gratulieren. Sie ist in die Liga der 100jährigen Adlershoferinnen aufgestiegen (s. S. unten). Alles erdenklich Gute übermitteln wir ebenso am 23.6. Gertrud Reis zu ihrem 98. Geburtstag. Zu ihrem 96. Wiegenfest gratulieren wir am 10.6. Johanna Bleß, am 20.6. Ruth Weinitschke und am 28.6. Herta Kuhl ebenso herzlich. Auf 93 erfüllte Lebensjahre können am 1.6. Margarete Witte, am 13.6. August Jestrimsky und am 30.6. Hildegard Budoch zurückblicken. Beste Wünsche zum 92. Erdenjubiläum können wir am 13.6. Walter Härtel übermitteln. In den Kreis der 90jährigen werden am 2.6. Ingeburg Kruppe und am 9.6. Käthe Helbig aufgenommen. Allen wünschen wir

Glückwünsche
auch künftig viele frohe Stunden! Zur Vollendung des 85. Lebensjahres erhalten Dorchen Matthes (2.6.), Karl-Heinz Gromoll (12.6.), Dagomar Köhler (13.6.), Felicitas Lüneberger (22.6.) beste Wünsche. Viel Freude weiterhin! Herzliche Glückwünsche zum 80. Geburtstag übermitteln wir Inge Patzwaldt (1.6.), Irmgard Herrmann (4.6.), Hein Wilhelmy (5.6.), Gertraud Hoffmann (7.6.), Hannelore Dahlke und Helmut Voigt (9.6.), Inge Penndorf (11.6.), Heinz Besser (12.6.), Irmgard Haberland (16.6.), Wolfgang Globisch (21.6.), Werner Kroll (26.6.), Herbert Toews (27.6.) sowie Kurt Liehr (28.6.). Wir gratulieren! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Sein Herz hörte plötzlich auf zu schlagen.

Rudi Liehr
* 23.6.1935 † 22.4.2010 Er folgte nach nur vier Monaten unserem Bruder

Heinz Liehr
* 26.3.1939 † 7.12.2009 Ihr werdet immer in unseren Herzen bleiben!

Ursula Ligocki, geb. Liehr
im Namen aller Angehörigen

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein vierbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die zweiten Buchstaben des Lösungswortes ergeben einen vielseitig verwendeten Begriff, der eine Pflanze, ein Nagetier und ein aufmerksam beobachteter Sommertag sein kann. Rätselautor: Wolf Will

1 Nacht 2 Eier 3 Mittel 4 Fall 5 Mutter 6 Rohr 7 Maul 8 Kuß 9 Theater 10 Atlantik 11 Schimmel

Suchende Stahl Katze Schale Speise Strumpf Ei Zeit Knabe Ente Kuchen Rohr Stiefel Stein

Beste Wünsche zum 100.
Foto: privat

Seit 1952 lebt Else Jähnke in Adlershof, jetzt kann sie hier am 3. Juni frohen Mutes ihr 100. Wiegenfest begehen. Aufgewachsen ist sie als ältestes von drei Kindern des Malermeisters Palm in Hirschgarten. Nach der Volksschule absolvierte sie eine „Kaufmännische Schule“ und arbeitete anschließend als Kontoristen, Stenotypistin und Buchhalterin. 1951 wurde sie von einer Freundin überredet, auf die Heiratsanzeige des Witwers Erich Jähnke zu antworten. Noch heute erinnert sie sich gern an das erste Treffen in einem Café in der Köpenicker Bahnhofstraße. Schon 1952 wurde geheiratet und sie zog zu ihm in das Haus von Fleischer Krug in der Dörpfeldstraße. Ihr Mann arbeitete bis 1970 als Maschinenschlosser „bei Vogel“ (auch wenn der Betrieb inzwischen VEB Kabelwerk Adlershof hieß) und sie versorgte den Haushalt. 1986 bot

sich die Möglichkeit, in der AnnaSeghers-Straße eine Wohnung mit Balkon zu beziehen, den das Ehepaar dann gerne nutzte. 1994 erkrankte Erich Jähnke, seit 1995 lebt seine Frau allein. An dem Balkon erfreut sie sich heute noch mehr, zumal sie die Wohnung nicht mehr allein verlassen kann. Da die Ehe kinderlos blieb, ist Frau Jähnke froh, daß Nichte Margit und deren Mann Wolfgang regelmäßig den Kühlschrank auffüllen und sich um sie kümmern. Für die Reinigung hat sie eine Haushaltshilfe, aber sonst kann sie sich selbst versorgen und bereitet sich auch regelmäßig das Essen zu. Zwar braucht man im Alter für alles etwas mehr Zeit, aber zum Lesen und Fernsehschauen bleibt noch genug übrig. Es war erfreulich mit der alten Dame zu plaudern. Hoffen wir, daß das auch in einem Jahr noch so ist. Happy birthday! Wolf Will

12 Kachel 13 Müll 14 Groschen
Auflösung des Rätsels in der Mai-Ausgabe:

1. Budike; 2. Brezel; 3. Grauen; 4. Arbeit; 5. Parfüm; 6. Ablöse; 7. Artern. Die Zauberflöte ist die bekannte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart.

Adlershofer Zeitung
PF 1103
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

12474 Berlin
Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

medienbuero.ebner@t-online.de Herstellung Herausgeber

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Nr. 194

Am Kindertag zum Kinderfest in Adlershof
Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, wird zum traditionellen Adlershofer Kinderfest eingeladen. Von 15 bis 18 Uhr stehen auf dem Gelände der HeideGrundschule in der Waldstraße 7 interessante Angebote zur Verfügung wie z.B. Hüpfburg, Schminken, Basteln, verschiedene Sportmöglichkeiten u.v.m. Also nichts wie hin, mitmachen und Spaß haben!

Mädchenpreis 2010
Auch 2010 wird Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler einen Mädchenpreis vergeben. Bewerben können sich einzelne Mädchen, Mädchenmannschaften oder -gruppen, die sich engagieren – ob im Sport, im sozialen und kulturellen Bereich, in der Schülervertretung bis hin zur mutigen Tat. Beteiligen können sich alle Mädchen und jungen Frauen zwischen 16 und 22 Jahren. Bedingung ist, daß sie in Treptow-Köpenick wohnen oder sich hier engagieren. Die Mädchen können sich selbst vorschlagen oder auch von anderen vorgeschlagen werden. Einsendeschluß ist der 30. September. Über den Mädchenpreis Treptow-Köpenick entscheidet eine Jury. Der Preis wird am 31.10. im Rahmen des Dance Festivals verliehen. Die Bewerbungsunterlagen sollten max. 2 DIN A 4Seiten lang sein. Es dürfen Fotos oder andere Materialien wie Videos (max. 10 Minuten) beigelegt werden. Einsendungen bitte an das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Gleichstellungsbeauftragte, Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21 oder auch PF 910240, 12414 Berlin, Tel.: 90297-2309, E-Mail: Christiane.Hartmann-Kraatz@ ba-tk.berlin.de

FEZ wird zur bunten Zirkuswelt
„Manege frei!“ heißt es am 5. und 6. Juni in der Wuhlheide, wenn sich das FEZ-Berlin in eine bunte Zirkuswelt verwandelt. Über 500 Jongleure aus Deutschland und Europa kommen zur Berliner Jonglierconvention. Familien sind eingeladen, die Zirkusluft zu spüren. Im Mitmachzirkus darf alles ausprobiert werden. Auf der Bühne finden begleitend Workshops statt und Artisten zeigen ihr Können. Die Wochenenden 12./13. und 26./27. Juni stehen bei freiem Eintritt unter dem Motto „Sommer im FEZ: Afrika“. Vom 18. bis 20. Juni ist das „1000STEINE-LAND 2010“ jeweils von 10 bis 18 Uhr zu bewundern. Dieses LEGO®-Event ist auch eine öffentliche Ausstellung der aktuellsten und schönsten Privat-Modelle auf einer Fläche von über 3.000 m2. Seit dem letzten Mal wurde wieder fleißig gebaut und bis zur Ausstellung werden noch viele Modelle entstehen, die dann zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Eintritt: 6 €; bis 12 Jahre 4 €; Familienticket 15 €. Weitere Informationen unter Tel.: 53 07 10.

Puppentheater und Märchenabende
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park wird am 1.6. zu einem „Tag der offenen Tür mit Puppenbau und -spiel“ von 15 bis 17 Uhr eingeladen. Für die Kleinsten gibt es am 2., 3., 9. und 10.6. „Das Rübchen und andere Geschichten zum Großwerden“ und wird am 7.6. erneut die Frage „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ beantwortet. „Schneeweißchen und Rosenrot“ sind am 5. + 6.6. anzutreffen. Vom 12.-17.6. ist dann „Das Entchen“ zu beobachten. „Oh, wie schön ist Panama“ heißt es vom 19.-27.6. bevor am 30.6. und 1.7. „Das Märchen vom Salz“ als Schattenspiel auf dem Programm steht. Schüler und Erwachsene sind im Juni immer freitags ab 18 Uhr herzlich zum Märchenabend am Feuer in der Jurte eingeladen. Infos unter 53 69 51 50. W.W.

Benefizlauf erbrachte eine Spendensumme von 7.469 €

Zweifellos war die 3. Auflage eines Benefizlaufes durch den Förderverein der Anna-SeghersSchule am 19. April ein Erfolg. Im Vorfeld hatten sich die Schülersprecher auf Vorschlag des Fördervereins dazu entschlossen, die Aktion den Erdbebenopfern in Haiti und der Projektarbeit an der Schule selbst zu widmen. Eingeschlossen ein gutes Dutzend Lehrer legten 590 Läuferinnen und Läufer auf dem Sportplatz Birkenwäldchen und im Adlershofer Wald stattliche 4.064 km zurück. Das ist immerhin ungefähr die Hälfte der Entfernung, die uns von Haiti trennt. Ganz viele waren mit Engagement und Kreativität dabei – sowohl beim Lauf selbst als auch beim Suchen und

Finden von Sponsoren. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Benefizveranstaltung beigetragen haben. Besonders machten unsere Kleinen aus den 1. und 2. Klassen auf sich aufmerksam. Fürsorglich unterstützt durch ihre Lehrerinnen, Eltern und andere Verwandte und Bekannte steuerten sie den größten Teil zu der Gesamtspendensumme von 7.469 € bei. Damit werden nun 3.323 € der Hermann-Gmeiner-Schule im SOS Kinderdorf Santo im erdbebengeschädigten Haiti eine konkrete Unterstützung sein, um den vor wenigen Wochen wieder aufgenommenen Schulbetrieb zu gewährleisten. Zugleich hoffen wir, dass gerade Investitionen in

Fotos: Holler

Bildung auf lange Sicht auch im so genannten Armenhaus Haiti Früchte tragen werden. In den nächsten Monaten werden wir sicherlich Informationen über die konkrete Verwendung unserer Spendengelder erhalten.

Haben Sie Interesse an weiteren Details? Dann besuchen Sie die Homepage unserer Schule unter www.anna-seghers-os.de Jörg Holler Förderverein der Anna-Seghers-Schule

Ein herzliches Dankeschön den Sponsoren
Juttas Nähkästchen, Eiscafe Venezia, Obst und Gemüse S. Schramm, Adlershofer Fahrradwelt, Pfarrer Ch. Hartung, Holiday-Land TC Travel Berlin, „Christina“ N. Shrempf, Dö&Ka Metallbau GmbH, Center Juwelen GbR, Ristorante „Isola Verde“, Buchhandlung „Karin bringt’s“, Werbegemeinschaft Zentrum Schöneweide, Copy Oase Treptow, Apollo Optik, Lindenapotheke, Lotto/Toto S. Zirkel, Charlotten-Apotheke, Getränke, Obst u. Gemüse Flutstr., Reparatursevice R. Kelch, Elektro-Steffin, Wohnungsverwaltungsgesellschaft Altglienicke-Schönefeld, Berliner Sparkasse Dörpfeldstr., Rubin Juwelen, Gropius-Apotheke, Marinius Finanzberatung u.v.a.

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Adlershofer BC 08 lädt am 26. Juni zum traditionellen Erlebnistag ein
Zum jährlichen Erlebnistag lädt der Adlershofer BC 08 am Sonnabend, dem 26. Juni, von 9 bis 18 Uhr auf den Sportplatz Lohnauer Steig ein. Am Vormittag werden Turniere der G-, F- und E-Jugend ausgetragen. Am Nachmittag findet das traditionelle Elternturnier der Nachwuchsmannschaften statt. Rund um diese Veranstaltung ist zudem mehr als nur Fußball zu erleben. Eine Hüpfburg wird die Jüngsten begeistern, man kann eine Baseball-Anlage nutzen und die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllen. Außerdem präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Adlershof. Und natürlich wird auch kulinarisch einiges geboten.

Saisonabschluß
Ihr letztes Heimspiel der Saison bestreitet die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 in der Berlin-Liga am 12. Juni gegen den Spandauer SV. Anstoß am Lohnauer Steig ist um 14 Uhr. Am selben Tag geht mit dem letzten Spiel Adlershofer BC - SV Adler Berlin II (16 Uhr) eine erfolgreiche Saison der 1. Frauenmannschaft zu Ende. Der Aufstieg in die Verbandsliga wurde schon im Mai perfekt gemacht und wird nach dem letzten Spiel gebührend gefeiert.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Blutspendeaktion
am 3. Juni von 15.30 - 19.30 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestraße 48, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Sport- und Spielaktionen zu den Treptower Festtagen Angebote der SG Treptow 93
Am 5. und 6. Juni finden im Rahmen der Treptower Festtage vielfältige Sport- und Spielaktionen für Mädchen und Jungen, Jugendliche und Familien, sowie Turniere im Soccer und Streetball statt. Am Samstag beginnt um 10 Uhr der real,- junior cup 2010 für Fußballteams der Altersklasse 1997 bis 2000. Ab 11 Uhr stehen für Teams Streetball-Courts zur Verfügung und es geht um die Sachpreise von Vattenfall. Am Sonntag steigt um 14 Uhr das Finale im Soccer der Grundschulen des Bezirkes „EIN BALL VERBINDET“. In drei Vorrunden haben sich die Sieger und die Zweitplazierten für das Finale qualifiziert. Organisiert wurde das Soccer-Turnier durch die Fußballschule des Köpenicker SC unter der Schirmherrschaft der Bezirksstadträte Dirk Retzlaff und Svend Simdorn. Unterstützt wurde das Projekt durch die Berliner Volksbank, Integration durch Sport der Sportjugend Berlin, die Sportjugend Treptow-Köpenick und den Berliner Fußballverband. An beiden Tagen kann sich jeder außerdem auf einer Integrationsstrecke testen. Viele Helfer(innen) der SG Treptow 93 e.V. werden die verschiedenen Sport- und Spielaktionen betreuen. Anmeldungen für die Turniere nimmt Siggi Abé unter 017227 68 411 entgegen. Die SG Treptow 93 e.V. hat sich in den 17 Jahren ihres Bestehens von knapp 60 Mitgliedern auf jetzt fast 800 Mitglieder entwickelt. 38 Übungsleiter(innen) betreuen die 45 Freizeit- und Gesundheitsgruppen. Wer gern in einer der Übungsgruppen mittrainieren möchte, kann sich auf der Internetseite www.sgtreptow93.de oder telefonisch beim gerade wiedergewählten Vorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Levin sowie bei Siggi Abé (017227 68 411) informieren. Aktuell wird Nordic Walking/ Walking für Fortgeschrittene angeboten – immer freitags von 15.45 bis 16.45 Uhr durch den schönen Plänterwald und am Spreeufer entlang. Treff: Neue Krugallee/Ecke Baumschulenstr. (Parkplatz an der Schwimmhalle). Mollisport / Konditionstraining kann man in der Gruppe betreiben und dabei Spaß haben durch ein vielseitiges Sportangebot mit Musik – ähnlich Energy-Dance – Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining sowie Entspannungstechniken und vieles mehr. Dazu trifft man sich dienstags von 20 bis 21 Uhr in der Sporthalle der Grundschule an der Alten Feuerwache, Schnellerstr. 31. Ansprechpartnerin für beide Angebote ist Monika Kutzer, Tel. 0172-4029631.

In der Natur auf Wandertour
„Der Teltowkanal“ ist das Ziel der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 12.6. Treff: 10 Uhr U-Bhf. Ullsteinstraße (12 km). „Zwischen Spree und Barnim“ wird am 16.6. gewandert. Treff: 11 Uhr S-Bhf. Köpenick (10 km). „Rund um den Müggelsee“ führt die Tour am 27.6. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Köpenick (9 km). Weitere Informationen zu diesen und anderen Wanderungen unter Tel. 656 07 34.

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Juli ist am 15. Juni

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Lady’s Stammtisch
Am 8. Juni ab 19 Uhr informiert beim 61. Lady’s Stammtisch im Ratssaal des Rathauses Treptow (Neue Krugallee 4) Sieglinde Zschoch, Kosmetikerin, Farb- und Stilberaterin, rund um den unternehmerischen Auftritt. „Image ist das Bild, das wir verkörpern. Wir bauen es durch Farbe, Stil und Etikette auf.“ Für Nichtmitglieder des Lady’s Stammtisch e.V. wird an der Abendkasse ein Unkostenbeitrag von 10 € erhoben. Beim nächsten Themenabend „Netzwerke nutzen (auch) für berufliche Zwecke!“ spricht am 16.6., 18 Uhr, im Rathaus Treptow, Raum 206, Barbara Thiele, techteachers e.V. / ber-IT Beratungszentrum (www.ber-it.de) zu Mitmachweb und SocialMedia, Einund Überblick zu web 2.0, webbasierten sozialen Netzwerken (z.B. my ON ID, yasni, facebook, XING). Infos unter 53 02 67 12 oder unter www.ladiesstammtisch.com

CJ -32 MODE wird 32 Jahre alt!

Großer Jubiläumsverkauf vom 28. Juni bis 3. Juli 2010
Feste soll man feiern, wie sie fallen. An diesen Tagen möchte sich das Modehaus bei allen Kunden für Ihre Treue bedanken. Früher und jetzt – wir zeigen Bilder der vergangenen Jahre und die Entwicklung der Mode. Außerdem erwarten Sie diverse Sonderangebote und Jubiläumsrabatte, kulinarische Angebote und sprudelnde Getränke für das leibliche Wohl. Unter dem Motto „Hier werden Sie sich wohlfühlen!“ – feiern Sie mit uns am Samstag, dem 3. Juli 2010, ab 11 Uhr mit einem Sektfrühstück unser 32. Geschäftsjubiläum. Veranstaltungsort: CJ-32 MODE Dörpfeldstraße 38, 12489 Berlin, Tel 030/6715610 Anmeldung erwünscht!

Mädchen-Technik-Kongress
Viele spannende Experimente und faszinierende Berufsbilder erwarten Mädchen ab der 7. Klasse auf dem ersten Mädchen-TechnikKongress am 18. Juni. Mit der vom Zentrum für Mikrosystemtechnik Berlin (ZEMI) organisierten Plattform sollen Mädchen bei ihrer beruflichen Orientierung zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) unterstützt werden. Der Kongress findet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) am Wilhelminenhof-Campus im Rahmen des Tages der Technik statt. Vormittags stehen informative Angebote auf dem Programm. Dabei geht es um die Studien- und Berufswelt, Einblicke in Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie (außer-)schulische Aktivitäten. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, das eigene Können in kleinen Workshopgruppen mit abwechslungsreichen Experimenten unter Beweis zu stellen. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter www. mst-ausbildung.de/mt-kongress

Bundesverdienstkreuz für Dr. Klaus Ulbricht
Der ehemalige Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick Dr. Klaus Ulbricht wurde am 29. April von Bundespräsident Horst Köhler „für seine Verdienste um Volk und Staat“ mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit überreichte Dr. Ulbricht die Ehrung und gratulierte herzlich. Den mit dieser hohen Auszeichnung Bedachten würdigt seine Nachfolgerin im Amte Gabriele Schöttler so: »Klaus Ulbricht war ein „Mann der ersten Stunde“ zur Zeit der politischen Wende und engagierte sich sofort für eine nunmehr demokratische Kommunalpolitik. Nach den freien Kommunalwahlen 1990 saß er in der Bezirksverordnetenversammlung Köpenick seiner 39köpfigen SPD-Fraktion vor. ... 1991 zum Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Finanzen gewählt, wirkte er erfolgreich für den Aufbau einer an rechtsstaatlichen Prinzipien orientierten transparenten Verwaltung. Dies setzte er auch nach seiner Wahl zum Bezirksbürgermeister 1992 fort. Besonders intensiv und an führender Stelle in den Berliner Bezirken wirkte er für den Aufbau der Bürgerämter. Ein besonderes Anliegen war ihm die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk. ... Das trifft auch für den Wissenschaftsund Wirtschaftsstandort Adlershof zu, den er in enger Zusammenarbeit mit dem benachbarten dama-

Buchvorstellung: „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?“
In dem neu eingerichteten Mietertreff Neltestraße (frühere Verkaufsstelle Nähe Vogelbeerstraße) stellt auf Einladung des Adlershofer Bürgervereins am 8. Juni ab 19 Uhr Dr. Frank Welskop sein brisantes Buch „BBI – ein neuer Berliner Bankenskandal?“ vor, passend zur ILA 2010, die am gleichen Tag eröffnet wird. Die Moderation hat der Vereinsvorsitzende Dr. Hans Erxleben übernommen, der zudem Mitinitiator der Aktion „Für eine ILA ohne Rüstung – Militärpräsenz der Air Show vermindern!“ ist. W.W.

Dr. Klaus Ulbricht auf dem Festakt zum 250. Jubiläum Adlershofs im April 2004 ligen Bezirk Treptow nach Kräften förderte. Diese Tätigkeiten setzte er nach seiner Wahl zum Bezirksbürgermeister des neuen, gemeinsamen Bezirks TreptowKöpenick energisch fort. Die Herausforderungen, die die Verschmelzung zweier Verwaltungsstrukturen mit sich bringen, meisterte er erfolgreich. Dabei kam ihm zugute, daß er es versteht, auf Menschen zuzugehen…« Im Namen unserer Leser schließen wir uns den zahlreichen Glückwünschen zu dieser hohen Auszeichnung an. Wir hatten Dr. Ulbricht 2001 (AZ Nr. 82) hier vorgestellt und ihm 2008 zum 70. Geburtstag gratuliert (AZ Nr. 173). W.S.

Für Ihre Anzeigenwünsche in der

wählen Sie bitte Telefon 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 E-Mail medienbuero.ebner@t-online.de Anzeigenschluß für die Juli-Ausgabe ist der 18. Juni
        
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