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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2010, H.192/April

Monatszeitung

Nr. 192 April 2010

0,60 €

Foto: Ebner

❒ So viele Baukräne wie in jüngster Zeit drehten sich in Adlershof schon lange nicht mehr, hieß

es auf der traditionellen Jahrespressekonferenz der Standortpartner zur Bilanz der Entwicklung in Deutschlands größtem Wissenschafts- und Technologiepark
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Frohe Ostern
Foto: Pürst

❒ Celia aus der Müggelschlößchen-Grundschule Köpenick

war am 9. März der 75 000. Besucher des Freilandlabors Kaniswall seit Gründung des Grünen Lernortes 1991
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wünschen wir all unseren Lesern, Anzeigenpartnern, Vertriebshelfern sowie allen Freunden der Adlershofer Zeitung!

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Nr. 192

Adlershof geht baden!
Kleines Schwimmbad im Sport & Reha-Center Frede eröffnet
Am 13. März öffnete im Sport & Reha-Center Frede in der Dörpfeldstraße ein kleines, feines Schwimmbad mit angrenzendem Saunabereich. Nachdem vor einigen Jahren das Schwimmbad an der Rudower Chaussee auf dem Gelände des ehemaligen Wachregiments abgerissen worden war und der Traum von einer Therme am Rand des Johannisthaler Landschaftsparks zerplatzte, gibt es nun im alten Teil Adlershofs diese neue Attraktion. Der Ort ist ungewöhnlich: Wo früher die Stuhlreihen des Kinos Capitol und zwischenzeitlich auch mal Marktstände standen kann man nun in einem 7 mal 13 Meter großen, 1,45 Meter tiefen, wohltemperierten Becken von 7.30 bis 22 Uhr baden gehen, sogar ein paar Bahnen schwimmen und zusätzlich die gleich daneben liegenden vier verschiedenen Saunen benutzen. Studioleiterin Nicole Freudenberg bietet außerdem Aqua-Fitness-Kurse an. Der Vorsitzende des Adlershofer Bürgervereins überreichte symbolisch und augenzwinkernd ein Ortsschild mit der Aufschrift „Bad Adlershof“, das einen gut sichtbaren Platz erhalten wird. Der Adlershofer Bürgerverein wünscht den Adlershofern und ihren Gästen viel Spaß beim „Baden gehen“ und gute Erholung. Dr. Hans Erxleben Vorsitzender des Adlershofer Bürgervereins

Am 24. April um 10 Uhr findet aus Anlaß des

65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus
an den Gedenksteinen auf dem Platz der Befreiung am Adlergestell eine Feierstunde statt. Alle Adlershofer(innen) sind herzlich eingeladen.

Informationen des Festkomitees
Die Reaktionen auf den „Adlershofer Adventskalender 2009“ waren recht unterschiedlich. Das Komitee kam am 2.3. zu keinem endgültigen Ergebnis ob es 2010 eine Neuauflage geben sollte. Auch zu den Vorbereitungen für das Adlershofer Kinderfest am 1. Juni ab 14 Uhr auf dem Schulgelände Waldstraße 7 und das 14. Adlershofer Herbstfest am 18.9. rund um die „Alte Schule“
Termin Ort 10.4., 10.00 Zugang Genossenschaftsstr. 13.4., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 14.4., 16.00 Friedhof
19.30 15.4., 19.00

sind weitere Beratungen notwendig, die für den 15.4. und 19.5. vorgesehen sind. Zu allem sind nach wie vor Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen herzlich willkommen. Hier finden Sie alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für April und Mai bekannt sind, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. W. Staneczek

Foto: Pötschke

16.4., 18.00

Öffentliche Sprechstunden
Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 14.4. von 16-18 und am 28.4. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen bitte unter 90297-2300 erfragen. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 8.4.) oder nach Vereinbarung (90297-4336) im Rathaus Treptow statt.

19.4., 10.00 20.4., 18.30 22.4., 19.30 24.4., 10.00 25.4., 9.00 28.4., 16.00 30.4., 18.00

Politischer Frühschoppen mit Thierse
Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse ist am 11. April von 10-12 Uhr Gast beim Politischen Frühschoppen der SPD im Ratskeller Köpenick. Bei der öffentlichen Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit mit Wolfgang Thierse über aktuelle bundespolitische Themen zu diskutieren.

Veranstaltung Frühjahrsputz der Köllnischen Heide mit dem Förster Renate Hoffmann: „Luise: Königin der Preußen“ Gedenken zum 35. Todestag von Boris Djacenko Alte Schule Peter Völker: „Achilleus und Thetis“ (Lesung APHAIA-Verlag) Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Alte Schule Diskussion: „Chancen der A 100“ (SPD- und CDU-Fraktion der BVV) Rudower Public Science Day: „Wie funktioniert Chaussee 17 die Dünnschichtphotovoltaik?“ (Treffpunkt) (für Schüler und Studierende) Alte Schule 1949 – Nach Krieg und Zerstörung begann der Neuaufbau in Adlershof (Vortrag des Ortschronisten mit Lichtbildern) Stefan-HeymUrsula Karusseit und Tobias Morgenstern: Bibliothek musikal.-literar. Programm zu Stefan Heym „Immer sind die Weiber weg“ Platz d. Befreiung Feierstunde zum 65. Jahrestag der Befreiung Rudower Chaussee Exkursion: Vögel im Landschaftspark Ecke Magnusstr. Erwin-Schrödinger- Verleihung des Dissertationspreises Zentrum Adlershof 2009 Anna-Seghers-Str./ Tanz in den Mai mit der FFW Adlershof Glienicker Weg

Chorkonzert „Singen macht Laune“ Klaus Bellin »„Es war wie Glas zwischen uns“. Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky« 7.5., 20.00 Alte Schule Ausstellungs-Eröffnung zu „100 Jahre Fritz Kühn“ 8.5., 16.00 Altheider Str. 21 Gedenken zum 20. Todestag von Berta Waterstradt 9.5., 19.30 Verklärungskirche Konzert: Schubert „Messe G-Dur“ 11.5., 19.30 Stefan-HeymInge Jens: „Unvollständige Erinnerungen“ Bibliothek 19.5., 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 22.5., 10.00 Dörpfeldstraße/ Führung des Ortschronisten: Ecke Adlergestell Auf den Spuren der Bauhausarchitekten 23.5., 19.00 Verklärungskirche „Lange Nacht der offenen Kirche“ 25.5., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: „Vor 90 Jahren – weltliche Schule in Adlershof“ 29.5., Bahnhofsvorplatz Interkulturelles Fest für Demokratie Schöneweide

3.5., 15.00 Bunsensaal 4.5., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte

April 2010
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Wissenschafts- und Technologiepark blickt zuversichtlich auf 2010
2009 drehten sich über Adlershof so viele Baukräne wie schon lange nicht mehr – ein Beleg dafür, daß die Wachstumsstrategie vergangener Jahre an Deutschlands größtem Wissenschafts- und Technologiepark erfolgreich war und ist. Obwohl die Wirtschaftskrise auch an der „Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ nicht spurlos vorüberging, mußten die Unternehmen nur in Einzelfällen spürbare Umsatzrückgänge hinnehmen, wurde auf der Jahrespressekonferenz betont, zu der die Standortpartner am 10. März eingeladen hatten. Ende 2009 waren im gesamten Adlershofer Entwicklungsgebiet (Wissenschafts- und Technologiepark, Medienstadt, Gewerbe und Dienstleistungen) 836 Unternehmen, wissenschaftliche Institute und sonstige Einrichtungen ansässig, vier mehr als im Vorjahr. Die Zahl der dort tätigen Menschen ging von 14.123 auf 13.964 leicht zurück. Hinzu kamen 1.213 Auszubildende (2008: 1.209). Außerdem waren 6.825 Studenten an den naturwissenschaftlichen Instituten der Humboldt-Universität zu Berlin eingeschrieben. Umsätze, Haushalts- und Fördermittel der Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen lagen bei 1,7 Milliarden €. Die Geschäftsführer der Adlershofer Betreibergesellschaften WISTAMANAGEMENT GMBH und Adlershof Projekt GmbH, Hardy Rudolf Schmitz und Gerhard W. Steindorf, sehen das Konzept, im unmittelbaren Umfeld wissenschaftlicher Einrichtungen neue Industriestrukturen entstehen zu lassen, eindrucksvoll bestätigt. Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, bescheinigte dem Standort, der auch für immer mehr Industrieunternehmen attraktiv werde, eine robuste Entwicklung. Das Adlershofer Erfolgsmodell sei nachhaltig und könne auf andere Projekte in Berlin übertragen werden. Dr. Christine Wedler, Vorstand des Technologiekreises Adlershof, hob hervor, daß viele Adlershofer Unternehmen inhabergeführt und nur wenig fremd finanziert seien. Das ermögliche es ihnen, flexibel zu entscheiden. Eine Krise müsse daher keineswegs negative Auswirkungen auf den eigenen Geschäftsverlauf haben.

Das ZMM an der Max-Planck-Straße soll Ende 2010 in Betrieb gehen

WISTA: Richtfest und Grundsteinlegung
Am 8. März wurde über dem neuen Zentrum für Mikrosystemtechnik und Materialien (ZMM) im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof an der MaxPlanck-Straße der Richtkranz aufgezogen (Foto). Über 30 Mio € investieren die Europäische Union, der Bund, das Land Berlin und als Bauherr die WISTA-MANAGEMENT GMBH in das neue Zentrum, das Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Dort werden 6.500 m2 Hauptnutzfläche zur Verfügung stehen – insgesamt 15 Mieteinheiten in unterschiedlicher Größe und Ausstattung und für bis zu 250 Arbeitsplätze für klein- und mittelständische Technologieunternehmen. Der Bau soll Ende 2010 beendet sein. Am 11. März folgte die Grundsteinlegung für ein Technikumsgebäude mit modernen Laboratorien für die Analytische Chemie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) an der Richard-Willstätter-Straße, das im August 2011 fertiggestellt sein soll. In der BVV vom 25.2. war zudem mitgeteilt worden, daß mit der Umnutzung und Aufstockung

Foto: Staneczek

des ehemaligen Ärztehauses Am Studio 2 (früher Agastraße) zu einem fünfgeschossigen Gebäude mit 5.000 m2 Nutzfläche für ein Zentrum für Informationsund Medientechnologie begonnen wurde. Außerdem sind Bauanträge für den Neubau einer Fabrik für Spezialdichtprodukte am Groß-Berliner Damm 85 sowie für den Neubau des „Audizentrum Berlin-Adlershof – Flagshipstore“ mit mehreren Gebäuden zwischen Rudower Chaussee, Herman-Dorner-Allee, Ernst-Ruska-Ufer und North-Willys-Straße im Bezirksamt eingegangen. W.S.

Wie funktioniert Dünnschichtphotovoltaik?
Am 19. April, 10-17 Uhr, laden das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie und PVcomB-Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Schüler(innen) sowie Studierende ein, sich über Photovoltaik und Solarenergie-Forschung zu informieren. Geplant sind Führungen, Vorträge, Mitmachexperimente und Workshops. Zentraler Treffpunkt: Rudower Chaussee 17. Weitere Informationen unter www.helmholtz-berlin.de/projekte/ pvcomb/thin-film-week/index_en.html W.W.

Dieselbe Beobachtung konnte auch Dr. Florian Seiff, Geschäftsführer der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH für die beiden Adlershofer Gründerzentren machen, die im Übrigen 2009 eine konstante Nachfrage und Wachstum im Bestand verzeichneten. In den elf außeruniversitären Forschungseinrichtungen erreichte die Zahl der Mitarbeiter(innen) mit fast 1.700 einen Höchststand, unterstrich Prof. Dr. Ulrich Panne, stellvertretender Vorsitzender der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. Die Humboldt-Universität hat auf dem Campus Adlershof ein „Integratives Forschungsinstitut für die Naturwissenschaften (IRIS Adlershof)“ eingerichtet. Darin forschen Physiker, Chemiker, Mathematiker und Informatiker gemeinsam an zukunftsweisenden Themen, betonte Prof. Dr. Michael Linscheid, Vizepräsident für Forschung. Auf Nachfrage war zu erfahren, daß auch der Plan von der „Stadt in der Stadt“ wiederbelebt werde. So könnten 600-800 Wohneinheiten entstehen. L. Ebner

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Mehr als 40.000 Straßenbäume im Bezirk
Informationen aus der 38. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Am 25.2. eröffnete BVV-Vorsteher Siegfried Stock die 38. Sitzung im Rathaus Treptow mit der Vorstellung seines neuen Mitarbeiters Steffen Smettan und der Information über eine Zusammenkunft aller BVV-Vorsteher beim Abgeordnetenhauspräsidenten Walter Momper zu Fragen des Bezirksverwaltungsgesetzes und der finanziellen Ausstattung der Bezirksverordnetenversammlungen. Anschließend forderte Christian Schild (CDU) die Verordnete Barbara Chrapek (BSF, s. AZ Nr. 190) zur Rückgabe ihres Mandats und zum sofortigen Verlassen der BVV auf, nachdem nähere Informationen über ihre Tätigkeit als IM des MfS bekannt geworden sind. Acht Anfragen in der Bürgerfragestunde widmeten sich den Themen Bürgerhaushalt, Standortverlagerung VHS/Jugendkunstschule, Hundekotbeseitigung und Steganlagenkonzeption. Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler berichtete anschließend aus den Abteilungen des Bezirksamtes u.a., daß - die Freiwilligenagentur „Sternenfischer“ des Bezirks nach nur zweijähriger Tätigkeit u.a. wegen ihrer breiten Angebotspalette ausgezeichnet wurde, - vom Senat die Mittel zur Beseitigung der Straßenschäden dieses Winters für die Bezirke von 25 auf 40.000 € aufgestockt wurden, - Schüler(innen) der JosephSchmidt-Musikschule erneut zahlreiche Preise erringen konnten, - das Heimatmuseum im Vorjahr (800 Jahre Köpenick) einen Besucherrekord verzeichnet hat, - die Bearbeitungszeit von Wohngeldanträgen von durchschnittlich 26 auf 11 Wochen reduziert werden konnte. Außerdem informierte sie u.a. über verschiedene Baumaßnahmen in Adlershof (s. S. 3), vom einzigen nichtkommerziellen vietnamesischen Neujahrsfest Berlins im Bezirk zum Jahr des Tigers und über finanzielle Unterstützungen im Kulturbereich (s. AZ Nr. 191). Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß - in das Planaufstellungsverfahren zum Bebauungsplan 9-43 VE „Bärensiegel“ (Glienicker Weg/ Adlergestell) für großflächigen Einzelhandel sowie gewerbliche Dienstleistungen die Bürger einbezogen werden sollen. - es am 24.2.2010 im Bezirk 41.351 Straßenbäume gab. Im Vorjahr mußten 715 gefällt und konnten 385 gepflanzt werden. - sich dafür einzusetzen, daß nicht nur mehrtägige Klassenfahrten sondern auch mehrtägige Gruppenfahrten von Kindertagesstätten finanziert werden. - zur besseren Unterscheidung und zur Würdigung des jeweiligen Namensgebers die Hoffmannstraße in Treptow in Martin-Hoffmann-Straße und die in Adlershof in Victor-Hoffmann-Straße zu benennen. - ein Projekt zu initiieren, das einen Überblick der Gedenkorte im Bezirk schafft. Eine Veröffentlichung im Internet soll sie für Bürger und Touristen auffindbar machen, eine Publikation als Broschüre sollte geprüft werden. - sich dafür einzusetzen, daß Nahverkehrsprojekte in TreptowKöpenick von den der S-Bahn gekürzten Zuschüssen profitieren (z.B. Herstellung von Barrierefreiheit von Haltestellenbereichen, Vorziehen der Sanierung der Uferbahn Straßenbahnlinie 68). - in Zusammenarbeit mit der BVV und demokratischen Vereinen aktiv an den 90. Jahrestag des Kapp-Putsches zu erinnern. Außerdem stimmte die BVV der Schließung der Amelia-EarhartSchule (Hauptschule) zum 31. Juli zu und beschloß den Strukturplan der Stadtbibliothek 2008 ff. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/37“ entnehmen wir u.a., daß - rechtzeitig zum 100jährigen Bestehen des Rathauses Treptow Ende März die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen wurden. - im Bezirk zahlreiche Aktionen gegen „Homophobie“ – Gewalt gegen Schwule und Lesben, Transsexuelle und Intersexuelle geplant sind. Infos unter www. berlin.de/ba-treptow-koepenick/ politik/queer.html. - der Schlußbericht zum Geschäftsgebaren des Vereins „Treptow-Köln e.V.“ in den Haushaltsausschuß überwiesen wurde. - im „Seniorentreff“ in der Alten Schule 7.325 (2006), 8.760 (2007), 12.532 (2008) bzw. 10.220 (2009) Besucher(innen) gezählt wurden. - der Bebauuungsplan für ein Nahversorgungszentrum auf dem Eckgrundstück Glienicker-/Adlershofer Straße (s. AZ Nr. 181) nicht eingeleitet werden konnte, weil vom Antragsteller notwendige Informationen fehlen. - das Heimatmuseum Treptow am 11.5. einen Vortrag zu „Erinnerungen an den 8. Mai 1945 – im europäischen Kontext“ plant und in Adlershof am 8.5. um 10 Uhr eine Feierstunde auf dem Platz der Befreiung stattfinden wird. - zu den Baumaßnahmen 2010 an Schulen und Schulsportanlagen die energetische Sanierung der Heide-Grundschule und an der Anna-Seghers-Oberschule die Fertigstellung des Schulergänzungsbaus und ein Aufzug zur behindertengerechten Erschließung des Altbaus gehören. - auch nach der Umstrukturierung des Amtes für Umwelt und Natur (s. AZ Nr. 189) der Fachbereich Naturschutz weiterhin Ansprechpartner für die Kleingartenverbände des Bezirks ist. Die nächste BVV-Sitzung (einschließlich Bürgerfragestunde) nach dem 25.3. findet am 29.4. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- Mitarbeiter des Grünflächenamtes nicht für die Schneebeseitigung eingesetzt werden konnten, da für das Beschneiden der Straßenbäume nur wenige Wochen vor Beginn der Brutzeit zur Verfügung stehen. - wegen des Verstoßes gegen die Winterdienstpflicht 507 Beschwerden bis 22.2. beim Ordnungsamt eingingen. Es wurden 108 Ersatzmaßnahmen angeordnet und Bußgelder von insgesamt 47.000 € ausgesprochen. - weiterhin Rentenberatungen in den Bürgerämtern I und II angeboten werden. - sich die offenen Forderungen des Bezirksamts gegenüber Dritten (nicht bezahlte Gebührenbescheide, Rückforderungen von geliehenem Geld) gegenwärtig auf etwa 10 Mio € belaufen. Nach der Wahl von Dr. Studemund zum Bürgerdeputierten gab es einige Nachfragen zur schriftlichen Beantwortung der Großen Anfrage „Sportfläche Birkenwäldchen“ (zu der eine größere Anzahl interessierter Bürger ausgeharrt hatte, s. auch S. 15). Die BVV beschloß u.a., das Bezirksamt zu ersuchen,

Neue Führung bei Bündnis 90/Die Grünen
Der Kreisverband Treptow-Köpenick von Bündnis 90/Die Grünen hat einen neuen Vorstand gewählt. Bezirksgruppensprecherin ist seit dem 8. März Claudia Schlaak. Zusammen mit ihrem Stellvertreter Robert Hufnagel sowie Marcus Worm und Jacob Zellmer bilden sie den neuen vierköpfigen Vorstand.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

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TAG & NACHT

April 2010

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Wer wagt, gewinnt
Wohl jeder Mensch steckt sich Ziele in seinem Leben. Vielleicht waren die Ziele früher größer: ein schnelles Auto, das eigene Häuschen mit Garten, viele Länder kennenlernen, das sichere Alter, ohne alt zu werden. In Anbetracht zunehmender Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Unsicherheit sind die Ziele für viele Menschen bescheidener geworden: möglichst den erreichten Lebensstandard halten. Das alles gibt es natürlich nicht zum Nulltarif. Also schuften und rackern wir von morgens bis abends. Wir hetzen durch das Leben und jagen diesen Zielen hinterher. Sicher ist es nicht schlecht, wenn man sich viele Wünsche erfüllen kann, doch das ist nicht alles! Das, worauf es ankommt, was wirklich entscheidend in unserem Leben ist, kann sich niemand erarbeiten oder verdienen: das Leben, die Gesundheit. Wir können es nur mit offenen Händen annehmen und uns von Herzen dafür bedanken. Bei wem? Beim Geber aller guten Gaben, beim Schöpfer der Welt, bei Gott! Von IHM kommen wir und zu IHM sollen wir. Das bedeutet nicht, daß wir uns von nun an auf die faule Haut legen. Wir müssen weiterhin fleißig arbeiten und uns alle Mühe geben – doch das Ziel ist ein anderes. Wir trachten zuerst nach dem Reich Gottes! Wer dieses Ziel hat, richtet sich aus an dem, der das Leben gab, und orientiert sich an dem, auf den unser Leben zugeht – Jesus Christus. Wer seine Lust am Herrn hat, dem vertraut, der alles hat und alles gibt, der wird empfangen, was sein Herz wünscht (vgl. Psalm 37, 4). Ja, der lebt glücklich und zufrieden, denn er erlebt himmlische Zufälle. Das verspricht Jesus Christus: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das [was ihr im Leben nötig habt] alles zufallen“ (Mat 6,
33).

Offene Kirche
Die Verklärungskirche an der Arndtstraße lädt ein zum Anschauen, Entspannen, Gebet und Gespräch! Vom 8. April bis zum 14. Oktober montags von 9 bis 12 und zur Marktzeit donnerstags von 14 bis 17 Uhr.

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags (auch am 2.4. – Karfreitag, nicht am 5.4. – Ostermontag) ab 10 Uhr ihren Gottesdienst. Am Gründonnerstag (1.4.) kommt man um 19 Uhr zusammen. Im Gottesdienst am 18.4. werden die Konfirmanden vorgestellt und wird anschließend eine neue Ausstellung eröffnet (s. unten). Der Gottesdienst am 25.4. ist dem Weltgebetsland Kamerun gewidmet. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 9.4. um 18 Uhr, der Frauenkreis am 16.4. um 15 Uhr zusammen. Dort trifft man sich auch am 28.4. um 18.30 Uhr beim offenen Gemeindekreis zum Thema „Erziehungsstile im Alten Testament – tauglich für die Jetztzeit?“. Zum Haus-Gesprächskreis am 16.4. und zur Rüstzeit vom 13.-16.5. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags (auch am 5.4. – Ostermontag) um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am Gründonnerstag kommt man um 19 Uhr zur Abendmahlsmesse mit Agape und Anbetung, am Karfreitag um 15 Uhr zur Karfreitagsliturgie und am Karsamstag um 22 Uhr zur Osternacht zusammen. Vor der Kindermesse am 18.4. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim und bleiben bis 15 Uhr beisammen. Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum Gottesdienst ein. An Gründonnerstag (1.4.) feiert sie ab 19 Uhr einen Abendmahlsgottesdienst. Die Pfadfinder (siehe auch Seiten 8/9) treffen sich am 16.4. und 30.4. jeweils um 16 Uhr. Die Senioren feiern ihren Gemeinschaftsnachmittag am 21.4. ab 14.30 Uhr. Die Teenager finden sich freitags um 18 Uhr zu „Master of the Keller“ (Motk) ein. Infos unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Hetzen und jagen, schuften und rackern für vergängliche Ziele – das muß nicht alles im Leben sein. Der Vater im Himmel weiß, was dein Herz wünscht, und sorgt für dich. Wer darauf vertraut, der setzt die richtigen Prioritäten. Jesus Christus hat alles für dich gegeben und gibt dir alles. Setze IHN an die erste Stelle! Das ist wohl ein Wagnis. Aber wer wagt, gewinnt – ein erfülltes und glückliches, ja sogar das ewige Leben. Dietmar Przybylka, Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg

Ausstellung in der Verklärungskirche
Zu Weihnachten 2008 hatte Gemeindeglied Hartmut Reiher vermittelt, daß Friedrich Damrau aus Köpenick seine Kopie von Leonardo da Vincis „Anbetung der Könige“ als Altarbild in der Verklärungskirche zur Verfügung stellte und am Pfingstsonntag 2009 in eine „Werkstatt des Genies“ einlud (s. AZ Nr. 178+181). Jetzt hat der Adlershofer Hobbykünstler sich entschlossen, erstmals eigene Arbeiten der „Temperamalerei“ in der Kirche in der Arndtstraße zu präsentieren. Nach dem Gottesdienst am 18. April wird die Ausstellung für etwa zwei Monate offiziell eröffnet und Hartmut Reiher (Jg. 45) wird zu

Benefizkonzert mit MUSICA LAETIFICANS
Der „Förderverein zur Erhaltung des ev. Kirchengebäudes in Johannisthal e.V.“ möchte helfen, das Gebäude-Ensemble und das grüne Umfeld zu erhalten und vielfältig zu nutzen. Der Kirchsaal mit den Holzveranden gehört zu den letzten baulichen Zeugnissen des historischen Kurortes Johannisthal. Auch der freistehende Turm mit drei Glocken ist bedeutungsvoll. Dieses Erbe zu bewahren bedarf der Unterstützung. seinen Werken und ihrer Entstehung sprechen. Besucher sind herzlich willkommen. W.S. Dazu findet am 17.4. um 18 Uhr in der Kirche (Sterndamm 90) ein Benefizkonzert mit dem Ensemble MUSICA LAETIFICANS statt. Die Gruppe hat sich der Pflege der Musik des Früh- und Hochbarock verschrieben. In diesem Konzert erklingen Werke von Johann Sebastian Bach. Choräle und Lieder, u.a. aus Schemellis Gesangbuch, runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Doris Thyrolph

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

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Neue Veranstaltungsreihe in Adlershof:

Literatur-Kaffee
• Am Donnerstag, dem 15. April, 15-17 Uhr, startet im Seniorentreff im Kulturzentrum Alte Schule für Literaturinteressierte ein neuer Debattier-Klub. • „Bücherwürmer“ können ihre Lieblingsbücher oder -autoren vorstellen, auf Neuerscheinungen aus dem Buchmarkt und Neuentwicklungen wie Ebooks, Hörbücher wird aufmerksam gemacht, das Andenken an Adlershofer Schriftsteller soll wachgehalten werden. • Moderiert wird dieser Literaturkreis für „Lese-Eulen“ jeden Alters vom langjährigen Veranstalter der Reihe „Adlershofer Buchpremiere“ Dr. Hans Erxleben. • Wer mitmachen oder besser mitlesen und mitdiskutieren möchte, sollte sich auch schon den nächsten Termin vormerken – Donnerstag, dem 27. Mai, 14-16 Uhr, wieder im Seniorentreff Alte Schule.

„Besetzt!“ im Schlossplatztheater
Für die fantastische Oper von Jacques Offenbach „Die Reise zum Mond“ hebt sich im Schlossplatztheater Köpenick, Alt-Köpenick 31/33, am 9.4. um 20 Uhr und am 10.4. um 16 Uhr der Vorhang. „Bon Voyage!“ Auf eine musikalische Reise quer durch Frankreich entführt am 11.4. ab 18 Uhr Susanne Kliemsch, am Piano begleitet von Michael Henkel, die Zuhörer mit ihren Chansons. Am 16. und 17. sowie am 23. und 24.4. jeweils ab 20 Uhr proben in gefliester Atmosphäre sieben junge Menschen den Widerstand. „Besetzt!“ im wahrsten Sinne halten sie die Klos vom Reichstag. Gegen was sind wir eigentlich? Kann Widerstand legal sein und wann wird er vielleicht sogar zur Pflicht? fragen sie u.a. in dieser Inszenierung des Jungen Schlossplatztheaters. Weitere Infos unter 6516516 oder www.schlossplatztheater.de

„Luise: Königin in Preußen“
In die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) wird am 13. April ab 18 Uhr zur Lesung der Autorin Renate Hoffmann aus ihrem neuen Buch über „Luise: Königin in Preußen“ eingeladen. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wie auch um Voranmeldung wird gebeten (Tel. 6774725).

Fritz Kühn zum Hundertsten!
Mit der Ausstellung „Fritz Kühn zum Hundertsten!“ würdigt die Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, den weltbekannten Berliner Metallkünstler. In seiner Bohnsdorfer Werkstatt entstanden Modelle und Originale, die ihre Standorte im In- und Ausland fanden. Zu Kühns 100. Geburtstag (29. April 2010) werden neben fotografischen und zeichnerischen Dokumenten, die das künstlerische Schaffen und Werk belegen, auch erstmals seine Fotografien aus dem Nachkriegs-Berlin sowie eine originale Eisenplastik gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung am 15. April, 19 Uhr. Die Laudatio halten Helgard und Achim Kühn, für die musikalische Umrahmung sorgt Hannes Zerbe auf dem E-Piano. Vom 19. April bis zum 3. Juni können Besucher montags bis donnerstags von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt „Fritz Kühn zum Hundertsten!“ gratulieren. Beim Konzert am Abend kommen am 8. April Musical-Freunde

Friseurheimservice

Susanne Georgi
Friseurmeisterin

Tel. 0173-6 42 96 02

„Grashüpfer“ lädt ein
Foto: Kulturküche bohnsdorf

Partnerverein wählte neuen Vorstand
Der 2003 gegründete Städtepartnerschaftsverein „Partner Treptow-Köpenick e.V.“ wählte am 26.2. turnusgemäß einen neuen Vorstand. Vorsitzender wurde erneut Ulrich Stahr. Stellvertreter sind satzungsgemäß von Amts wegen BVV-Vorsteher Siegfried Stock und Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler. Der Verein fördert die Verbindungen, die der Bezirk auf den verschiedensten kommunalen Ebenen mit seinen elf Partnerstädten im In- und Ausland unterhält. Er trägt dazu bei, die Partnerstädte und deren Bürger im Bezirk bekannter zu machen. Informationen unter www.partnertreptow-koepenick.de und bei Ulrich Stahr (0170/1660611).

auf ihre Kosten. Ab 19 Uhr singt Carola Krautz-Brasin, begleitet von der Pianistin Peggy Voigt, Lieder u.a. aus „West Side Story“, „Evita“, „Cats“ und „Cabaret“. Unter dem Titel „Chopin & Zeitgenossen“ gibt am 29.4. die profilierte Musikerin Daniela Hlínková einen Klavierabend, der dem 200. Geburtstag Frédéric Chopins (1.3.1810) gewidmet ist. Weitere Infos und Voranmeldung unter 90297-5570

Vom 1.-5. April wird im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park das Trollmärchen „Lillebi und Lillebo“ dargestellt. Am 7. und 8.4. schaut „Das tapfere Schneiderlein“ wieder einmal vorbei. „Das Rübchen und andere Geschichten“ werden am 10. und 11.4. erzählt. Das Farb- und Schattenspiel „Im Teekessel rund um die Welt“ steht ab 17.4. bis zum Monatsende auf dem Programm. Schüler und Erwachsene sind am 3.4. um 19 Uhr zum Märchenabend am Osterfeuer und am 16. und 23.4. ab 18 Uhr zum Märchenabend am Feuer eingeladen. Infos unter 53 69 51 50. W.W.

Ehrenbär für Wolfgang Kohlhaase
Bei der 60. Berlinale wurde am 18. Februar der in Adlershof aufgewachsene Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase (Jg. 31) für sein Lebenswerk geehrt. Bekannt wurde er vor allem durch Spielfilme des Regisseurs Konrad Wolf. Er schrieb die Bücher zu Kinoerfolgen wie den DEFA-Klassiker „Solo Sunny“ (1979) und die Komödie „Sommer vorm Balkon“ (2005). Zur Verleihung des Ehrenbären wurde der Film „Der Aufenthalt“ mit Regisseur Andreas Dresen als Laudator ins Programm genommen. Zur Auszeichnung Wolfgang Kohlhaases sagte Filmfestspiel-Chef Dieter Kosslick, der Autor stehe im deutschen Film wie nur wenige für „Erneuerung und Aufbruch“. Dr. Rainer guren wie in seinen Geschichten, seine lakonische, sehr ökonomische Sprache und seine feine Ironie sind ein Glücksfall für das deutsche Kino.“ Wir hatten unseren ehemaligen Nachbarn Wolfgang Kohlhaase im April 2006 (AZ Nr. 144) zu seinem 75. Geburtstag vorgestellt. Erneut schließen wir uns den zahlreichen Gratulanten sowohl zur genannten Auszeichnung als auch für das neue Lebensjahr an. Für den „Deutschen Filmpreis 2010“, der am 23. April vergeben wird, ist Wolfgang Kohlhaase mit seinem Drehbuch zu „Whisky mit Wodka“ nominiert. Wir drücken die Daumen, daß sich zum Ehrenbär dann auch noch die „Lola“ gesellt. Wolf Will

Sonderöffnungszeiten des Heimatmuseums
Zu den Osterfeiertagen bietet das Heimatmuseum Treptow-Köpenick seinen Besuchern Sonderöffnungszeiten an. Das Heimatmuseum Köpenick, Alter Markt 1, erwartet seine Gäste vom 3. bis 5. April von 14 bis 18 Uhr mit einer liebevoll gestalteten Osterausstellung. Das Heimatmuseum Treptow, Sterndamm 102, öffnet seine Türen am Ostersonntag von 14 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 90297-5671 bzw. www.heimatmuseum-treptow.de

Foto: Staneczek

Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, die die Hommage verantwortet, erklärte dazu: „In Wolfgang Kohlhaase findet sich der seltene Fall eines Autoren, dessen Name stets in einem Atemzug mit dem des Regisseurs genannt wird. Das Gespür für Authentizität in seinen Fi-

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Ausstellungen in der Alten Schule
Wer es im März nicht geschafft hat, die Ausstellungen im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) zu besuchen, kann das im April noch bequem nachholen. In der Galerie sind bis 25. April die „naturANSICHTEN“ mit bildnerischen Naturreflexionen in unterschiedlichsten Techniken von 16 Künstler(inne)n aus neun Ländern zu sehen (s. AZ Nr. 191). Die Galerie ist Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen. Im „Bürgersaal“ zeigt auch im April der Kunstverleih Radierungen und Illustrationen von Werner E. Hoffmann. Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zugänglich. Ebenfalls noch im April stellt im „Seniorentreff“ der Adlershofer Künstler Hans-Joachim Tschiersnitz (s. AZ Nr. 188) Stilleben, Landschaften, Tiere und Blumen unter dem Motto „Naturelles in Pastell“ aus. Der Seniorentreff ist werktags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. W.S.

Ein schönes Osterfest!

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Literatur und Musik
Gleich zu zwei literarischmusikalischen Veranstaltungen wird im April eingeladen. Am 14.4. ab 19.30 Uhr veranstaltet der Adlershofer APHAIAVerlag mit „Achilleus und Thetis“ eine deutsch-griechische Lesung mit Musik im Bürgersaal der „Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54). Autor Peter Völker (Jg. 58) liest aus seinem gleichnamigen Buch zur griechischen Mythologie. Kosta Papanastassiou liest die griechische Übersetzung und Jorgos Pstrakis musiziert auf der Ney-Flöte und der Rahmentrommel. Kostenbeitrag 6 €, ermäßigt 4 €. Für den 22.4. haben die Mitarbeiterinnen der Stefan-HeymBibliothek (Dörpfeldstr. 56) die bekannte Film- und Theaterschauspielerin Ursula Karusseit (Jg. 39) und den Akkordeon-Könner Tobias Morgenstern eingeladen, ab 19.30 Uhr ihr Programm zu Texten von Stefan Heym unter dem Titel „Immer sind die Weiber weg“ darzubieten. Karten zu 7 € (erm. 6 €) bitte zuvor unter Tel. 90297-5731 bestellen! W.S.

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JAHRE

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Vortrag zur Geschichte
Am 20.4. ab 18.30 Uhr lädt Ortschronist Rudi Hinte zu seinem aus dem Vorjahr verschobenen Vortrag mit Lichtbildern: „1949 – Nach Krieg und Zerstörung begann der Neuaufbau in Adlershof“ in den Bürgersaal des Kulturzentrums Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) ein. Interessenten können Rudi Hinte dienstags von 15-18 Uhr zum Gespräch in der „Heimatstube“ im Kulturzentrum (Dörpfeldstr. 56, Tel. 90297-5723) treffen. Dort erwarten obendrein Mitarbeiter donnerstags von 15-18 Uhr Besucher.

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Varieté mit den Flying Barbers
A capella sind am 13. April ab 19 Uhr die Flying Barbers im Haus des Kulturbundes, Ernststr. 14/16, zu erleben. Singend und improvisierend blödeln die sechs Jungs in einer temporeichen Varieté-Vorstellung über die Bühne. Skurrile Showeinlagen wechseln ab mit rasiermesserscharf gesungenen Barbershop-Harmonien. „Denkräume und Klangwelten“ erschließen sich am 20. April in der Reihe „Konzert im Club“ ebenfalls ab 19 Uhr. Die Berliner Band „Lautmaler“ reist derzeit musizierend durch die Lande. Die deutschen Texte erzählen märchenhaft verträumte Geschichten von Luftschlössern, die sich Verliebte bauen, und von einer unbändigen Reiselust.. Weitere Infos unter 53 69 65 34.

Aus Anlaß des 35. Todestages des Schriftstellers

„Piaf – Liebe und Chansons“ im Stadttheater
„Nathan der Weise“ nach G.E. Lessing – der Klassiker zum Thema Toleranz – steht im April viermal auf dem Spielplan des Stadttheaters Cöpenick (2. und 14.4., 15 Uhr, 16. und 30.4., 20 Uhr). Neben weiteren Theaterproduktionen wie „Die Mitschuldigen“, „Das Rokokokomplott“, „Wie du mir, so ich dir“ und den beliebten Kindervorstellungen sind in der Friedrichshagener Straße 9 auch wieder musikalische und literarische Abende zu erleben. Am 9. April taucht die Schauspielerin Regina Nitzsche (Foto) mit ihrem Programm „Piaf – Liebe und Chansons“ in das Leben des „Spatzes von Paris“ ein und erinnert an die ungewöhnliche Stimme einer ungewöhnlichen Frau. „LiteraTierisches“ verspricht das satirische Kabarett am 23. April. Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider haben sich für ihr Programm u.a. bei Tucholsky, Ringelnatz, Busch, Morgenstern und den Gebrüdern Grimm bedient. Bei ihnen spaziert ein Löwe durch Berlin, übt sich ein Frosch als Dirigent oder wandert ein Bär über den Semmering … Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de, Reservierungen unter 65 01 62 oder 65 01 62 30.

Boris Djacenko,
der viele Jahre in Adlershof lebte und hier beigesetzt wurde, lädt der Bürgerverein Cöllnische Heide zu einer

Gedenkveranstaltung am 14. April um 16 Uhr
auf dem Friedhof (Friedlander Str. 158, nahe der Feierhalle) ein. Der Bürgerverein pflegt seit 2005 das neu errichtete Grab des Künstlers.

Foto: Stadttheater Cöpenick

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Radtour zum Klettern in der Sächsischen Schweiz

Gruppenleiterbesprechung der St. Georgs-Pfadfinder mit Bert Rohloff (links) vor Fotos: Dr. Glugla; Fröhlich; Prochnow einem Geländespiel

Jeden Tag eine gute Tat – Geschichte und Gegenwart der Pfadfinder in Adlershof
Wer an „Pfadfinder“ denkt, assoziiert wohl sofort Erinnerungen an Geländespiele, Wanderungen mit Wimpel, Halstuch und allem drum und dran – wie man das in Filmen aus den USA sah. Wer weiß aber, daß die Pfadfinder auch in Adlershof aktiv waren? Die von dem britischen Ex-General Robert Baden-Powell 1907 begründete Pfadfinderbewegung verbreitete sich rasch. Ziele, Prinzipien und Methoden der Pfadfinder entsprachen in Anlehnung an die Wandervogel-Bewegung einfach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen überall auf der Welt. In Adlershof kam diese Bewegung erst mit einiger Verspätung an. Genaue Gründungsdaten sind nicht mehr bekannt, aber etwa zeitgleich Mitte der 1930er Jahre gründeten sich in der katholischen und evangelischen Gemeinde erste Pfadfindergruppen. Dafür hatten die Nationalsozialisten überhaupt kein Verständnis. Mit brachialer Gewalt setzten sie durch, daß Kinder und Jugendliche nur der Einflußsphäre der Hitler-Jugend (HJ) zugeführt wurden. Nachdem bereits 1934 nichtkonfessionelle Pfadfindergruppen verboten wurden, erließen die Nazis am 1.12.1936 ein Gesetz über die HJ und die Geheime Staatspolizei am 10.6.1937 darauf bezugnehmend eine Verfügung, nach der die Christliche Pfadfinderschaft polizeilich aufgelöst und verboten worden sei. Den Adlershofer Pfadfindern fiel es nicht leicht, aber unter diesem Druck lösten sie ihre Gruppen auf – nach außen jedenfalls. Einmal christlicher Pfadfinder – immer Pfadfinder! Bereits ein Jahr nach Kriegsende lebte die Tradition der Christlichen Pfadfinderschaft in beiden Konfessionen wieder auf. Wiederum fast zeitgleich gründeten sich 1946 Pfadfinderstämme mit ihren Altersgruppen: den „Wölflingen“ für Kinder bis 12 Jahre, „Pfadfinder“ für die 13- bis 17-jährigen und die „Ritterrunde“ für die Älteren. In der katholischen Pfadfinderschaft „St. Georg“ waren es Stammesfeldmeister Bernd Aschfalk und sein Stellvertreter Bert Rohloff, die den Jungen in dem Nachkriegselend viel Freude bereiteten. Mit der baulichen Wiederherstellung eines Raumes in der Nordwestecke des Pfarrgrundstücks der Christus-König-Kirche bekamen sie ihren Treffpunkt. Elektrischer Strom wurde aus der Kirche über einen wackligen Mast herangeführt, Wärme spendete ein kleiner Kanonenofen. Für die Nachkriegsjungen war das in einer Zeit allgegenwärtigen Mangels ein ungeheurer Luxus. So zählte die katholische Pfadfinderschar sehr bald 40 Jungen. Die Leitsätze: „Jeden Tag eine gute Tat!“, „Liebe zu Gott und zur Natur!“ sowie die absolute gegenseitige Kameradschaft waren keine leeren Worthülsen, sie wurden gelebt. Für die Aufnahme in die „Georgs-Pfadfinder“ reichte ein heute üblicher Antragszettel nicht – nein, es mußte etwas für die Gemeinde Nützliches hergestellt werden. So bekam beispielsweise der junge Gerhard Glugla 1950 den Auftrag einen 1m2-großen Übersichtsplan von Adlershof herzustellen, auf dem die Ortsentwicklung deutlich wurde. Gerhard erledigte diese Aufgabe mit Fleiß und Können, so daß der Plan noch heute zu bewundern ist. Neben den bei den Pfadfindern üblichen Wanderungen „durch die Mark“ fuhren sie mit ihren klapperigen Stahlrössern auch größere Touren. Den nun schon älteren „Rittern“ sind immer noch die Kletterfahrten in die Sächsische Schweiz in bester Erinnerung. Besonders beliebt waren natürlich die Fahrten zu anderen Pfadfinderstämmen – da übernachtete man bei Pfadfindereltern. Und manche Stämme hatten sogar Mädchengruppen. So lernte Gerhard seine Martha von der Düsseldorfer Gruppe kennen und bis heute lieben. Der Autor kann sich noch gut erinnern, daß die „St. GeorgsPfadfinder“ selbst den „Heiden“Kindern der 11. Grundschule nicht verborgen blieben. Natürlich wußte niemand wirklich etwas. So blieb es ein wenig neidisch bei wildesten Spekulationen über die Pfadfinder und deren tolle Unterstützung durch die katholische Kirche West-Berlins. In der evangelischen Kirchengemeinde waren es der älteste Sohn des Pfarrers, Friedemann Elsell, sowie der Neulehrer Manfred Gerloff, die im Juni 1946 einen christlichen Jungenkreis gründeten, aus dem sich rasch Untergruppen bildeten. Durch die Verbindung zur „Christlichen Jungenschaft“ entstand daraus ein Pfadfinderstamm, dem die Jungen den Namen des von den Nazis noch 1945 ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer gaben. In den besten Jahren versammelten sich hier um Stammesführer Wolfgang Gärtner mehr als 100 Kinder und Jugendliche in acht Jungen- und einer Mädchengruppe. Da machte

Morgenandacht in einer evangelischen Wölflings-Gruppe

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Pfadfinder auf „großer Fahrt“ im brandenburgischen Wald es auch nichts, daß man sich anfangs in einem kleinen Kellerraum in der Bismarck-(Dörpfeld-) straße 80 traf. Beim schwachen Schein eines „Hindenburg-Lichtes“ oder im Dämmerlicht eines alten Motorrad-Akkus waren die Pfadfinder glücklich, sangen, lasen in der Bibel und bereiteten ihre Aktionen und Wanderungen vor (s. auch AZ Nr. 29). In der Zeit der Nachkriegsnot hatten sie ihr eigenes Reich, von der Nachbarschaft argwöhnisch beäugt. Böse waren sie allerdings nicht, daß sie sich das „alte Pfadfinderheim“ im Obergeschoß des Wirtschaftsgebäudes hinter dem Pfarrhaus Arndtstraße 12 einrichten durften. Mit Pappe, alten Brettern, gerade geklopften Nägeln, ausrangierten Stühlen und einem im Wald gefundenen Kanonenofen meisterten sie diese Aufgabe. Durch die nun vorhandene räumliche Nachbarschaft mit den „Georgs-Pfadfindern“ entstand (auch ohne „ökumenische Pforte“) ein guter Kontakt. Gemeinsame Geländespiele und Schnitzeljagden waren keine Seltenheit. Die Verbesserung brachte jedoch nicht nur Spaß. Zwischen den pfadfinderischen und den offenen Gruppen der Jungen Gemeinde gab es auch Konkurrenz und Mißtrauen. Schließlich waren es ganz junge Leute – kaum älter als ihre Jungen – die die Pfadfindergruppen eigenständig leiteten. Das paßte anfangs nicht jedem, führte aber auch dazu, daß sich die Pfadfinder noch stärker mit der Christenlehre und dem Wirken Bonhoeffers beschäftigten.

Direkt aus dem Kochkessel schmeckt’s am besten! suchungen und Verhaftungen von „verdächtigen Regimekritikern“ waren keine außergewöhnlichen Ereignisse – die Züge nach Westberlin immer übervoll. Auch die Junge Gemeinde beider Konfessionen mit ihren Pfadfindern waren „Partei und Regierung“ ein Dorn im Auge, man wollte die sozialistische Einheitsjugend. Da machte Erich Honecker mit Fernschreiben vom 15.4.1953 an die 1. Sekretäre der FDJ aus der Jungen Gemeinde flugs eine „Tarnorganisation für Kriegshetze, Sabotage und Spionage, die von den westdeutschen und amerikanischen Imperialisten dirigiert wird“, deren Arbeit zu unterbinden sei. Aus Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten sollten derart feindliche Elemente entfernt werden – es sei denn, man könnte sie für die Mitarbeit bei den Jungen Pionieren oder der Freien Deutschen Jugend gewinnen. Tatsächlich zeigten sich sehr bald Auswirkungen. Aufgrund des immer größer werdenden politischen Drucks auf die ängstlichen Eltern lösten sich die Gruppen in beiden Gemeinden nach und nach auf. Viele aktive Gemeindemitglieder ließen lieber alles stehen und liegen, wurden „republikflüchtig“, gingen den Gemeinden verloren. Bestehen blieben fast nur Einzelne und lose Gruppen Älterer, die das Pfadfindersein zu ihrer Lebensmaxime gemacht hatten. Die Äußerlichkeiten der Pfadfinder waren dafür nicht mehr wichtig. Dr. Gerhard Glugla von den St. Georg Pfadfindern und Friedel Fröhlich vom Pfadfinderstamm „Dietrich Bonhoeffer“ denken noch heute immer gern voller Freude an ihre Abenteuer vor 50, 60 Jahren. Heute ist für „Pfadfinder“ ein derartiger politischer Druck nicht mehr vorstellbar. Vor kurzem hat sich in der Freien evangelischen Gemeinde ein neuer Pfadfinderstamm gebildet. Micha Kühne
(E-Mail: pfadfinder@lebewertvoll.de)

Den Stammeswimpel „Dietrich Bonhoeffer“ hält Friedel Fröhlich noch heute in Ehren Trotz Zonen- und Sektorenteilung versuchten sie in ganz Berlin sowie in ganz Deutschland Freundschaften zu erhalten und „auf Fahrt“ zu gehen – wenn es denn eine Reisegenehmigung gab. Und das in den Jahren einer äußerst prekären innenpolitischen Situation der jungen DDR. Erinnert sei daran, wie normale Bürger auf den „sozialistischen Kurs“ gebracht werden sollten. Haus-

sowie zwei Jungen und ein Mädel leiten die mit zehn Kindern zwischen 8 und 10 Jahren noch kleine Gruppe. Da spielt eine Konfessionszugehörigkeit keine Rolle. Die jungen Pfadfinder treffen sich alle zwei Wochen um 16 Uhr auf dem Gelände der „Schwedenkirche“ (Handjerystraße 29/31). Kostenloses Spielen, Lagerfeuer, Marshmellows bereiten garantierten Spaß. Helmut Prochnow

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„Seniorentreff lädt ein
Im Januar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) mit. Am 15. April um 15 Uhr startet für Literatur-Interessierte ein Debattier-Klub (s. S. 6). Außerdem will sich ab 3. Mai am 1. + 3. Montag um 16.30 Uhr eine „Trommelgruppe“ treffen. Der „Drum Circle 50+“ richtet sich an trommelbegeisterte Menschen. Jede(r) kann frei (auch kostenfrei) in einer Gruppe ausprobieren, wie ein Rhythmus auf den unterschiedlichen Trommeln klingt. Die Gruppe ist eingebettet in das Projekt „Werkstatt der alten Talente“. Anmeldung bei Ricarda Raabe: 631 09 85. Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. Außerdem bietet das April-Programm: 7.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Erhard Juza (Eintritt: 2,50 €) 14.4., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 21.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Gabis Miniband (Eintritt: 2,50 €) 28.4., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik W.S.

Mit dem Seniorenbus im April unterwegs
6.4. Fahrt nach Rheinsberg. (Fahrkosten: 32 €) 7.4. Besuch der Reha-Messe „Miteinander Leben“ im Estrel mit Produkten und Dienstleistungen für ein selbstbestimmtes Leben. (Fahrkosten: 10 €; Eintritt 4 €, erm. 2 €, für Begleitpersonen frei) 12.4. Marktbummel in Hohenwutzen. (Fahrkosten: 24 €) 13.4. Eine Einkehr in die Springbachmühle lohnt sich zu jeder Jahreszeit. (Fahrkosten: 26 €) 14.4. In das Landhaus Börnicke locken uns neben der Gastronomie auch die vielen zahmen Tiere. (Fahrkosten: 16 €) 19.4. Im Hofladen in Klaistow erwarten uns Produkte aus eigenem Anbau und viele weitere brandenburgische Spezialitäten. (Fahrkosten: 16 €) 20.4. Für die Fahrt zur „Himmelspagode“ in Hohen Neuendorf werden Sie zwischen 10.30 und 11.30 Uhr abgeholt. (Fahrkosten: 15 €) 21.4. Als Reiseziel können Sie zwischen Neuruppin, Brandenburg und Jüterbog wählen. Die Mehrheit entscheidet. (Fahrkosten: 22 €) 26.4. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 27 €) 27.4. Beim Baumblütenfest in Werder können wir in der Stadt an der Havel die Blütenpracht genießen. (Fahrkosten: 18 €) 28.4. Die Tulpenschau im Britzer Garten wollen wir uns ansehen. (Fahrkosten: 15 €, Eintritt 3 € / erm. 1,50 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

Bundesprogramm „Aktiv im Alter“
Das 1. Treffen der aus dem Bürgerforum entstandenen Projektgruppe fand am 10. Februar im Seniorentreff „Alte Schule“ statt. Zurzeit besteht die Projektgruppe aus 10 Adlershofer Bürger(inne)n. Überlegt wurde, welche Ideen und Wünsche aus der Aktion „1000Wünsche-Karten“ sowie aus dem Bürgerforum umsetzbar sind. Folgende Projekte sollen in Angriff genommen werden: - Vermeidung und Beseitigung des Hundekots auf den Straßen, - Bau von abgesenkten Bürgersteigen, - Schließung der Baulücken in der Dörpfeldstraße, - Aufstellung von Bänken in der Dörpfeldstraße, - Umgestaltung des kleinen Marktplatzes an der Nipkowstr. Nächste gemeinsame Aktion ist der „Frühjahrsputz der Cöllnischen Heide“ am 10. April. Im Mai führt die Projektgruppe einen Stadtrundgang durch, bei dem die Situation der Bürgersteige, der Baulücken, des Marktplatzes sowie die Verschmutzung durch Hundekot aufgenommen wird. Hierzu werden das Ordnungsamt und die zuständigen Bezirksstadträte eingeladen. Interessierte Adlershofer können gern daran teilnehmen. Zum Thema „Hundekot“ ist eine Veranstaltung mit dem Ordnungsamt geplant. Auch folgende Projekte werden in Angriff genommen: - mögliche Öffnung der Eingänge des Friedhofs zur Helbigstraße und nach Oberspree, - Einsatz einer Niederflur-Tram in Adlershof, - Busshuttle von Adlershof zur Schwimmhalle im FEZ Berlin. Kontakt: Ilonka.krause@ba-tk. berlin.de (Tel. 90297-6135) oder Anette.nordalm@ba-tk.berlin.de (Tel. 90297-6085).

Chorkonzert der Seniorenchöre
Das diesjährige Chorkonzert der Seniorenchöre aus TreptowKöpenick findet am 3. Mai um 15 Uhr im Bunsensaal der WISTA Management GmbH (Rudower Chaussee 17) statt. Zu hören sind die Chöre „Fröhliche Herbstlerchen“, „Singende Tausendfüßler“, „Fröhliche Sänger aus Johannisthal“, „Otto Dunkel Chor“ und „Hessenwinkler Spätlese“. Alle die Lust am Singen und Hören von Musik haben sind freundlichst eingeladen. Kontakt: Anette.nordalm@batk.berlin.de (Tel. 90297-6085) oder Ilonka.krause@ba-tk.berlin.de (Tel. 90297-6135).

Da bleibt kein
Das trockene Auge gehört heute zu den häufigsten Augenerkrankungen in Deutschland. Auslöser sind oft äußere Einflüsse wie Staub oder chemische Substanzen in der Luft. Schließlich kann sich zu trockene Raumluft ebenfalls negativ

Auge trocken…

Ausstellung und neuer Kurs bei „Eigeninitiative“
Im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70) wird bis 30.6. eine humorvolle Cartoon-Ausstellung zum Thema Selbsthilfe in Kooperation mit der Cartoonfabrik gezeigt. Zu sehen sind Augenblicke und Momentaufnahmen aus der Selbsthilfe, gewürzt mit einem karikativen Blick von Mette, FLIX und CO. Zudem wird dort ab 5. Mai mittwochs von 10-11.30 Uhr ein Kurs „Fit im Kopf durch MATGehirn-Jogging“ mit der Dipl.Sozialpädagogin und MAT-Trainerin Ricarda Raabe angeboten. Er ist für alle geeignet, die ihr Gedächtnis verbessern wollen. MAT-Gehirn-Jogging verbessert die geistige Leistungsfähigkeit, trainiert die Wahrnehmung sowie Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit. Kosten: 35 € für acht Termine. Anmeldung und Infos unter Tel. 631 09 85 W.W.

auswirken. Das trockene Auge kann aber auch ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen sein. Wie können wir Ihnen helfen? In unserer Apotheke bekommen Sie spezielle Augentropfen oder auch Gels, die sogegannten künstlichen Tränen, mit denen Sie das „normale“ trockene Auge behandeln können.

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Senatorin Lompscher zu Gast auf Diskussionsveranstaltung

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Der Klimaschutz in Adlershof…
… hat einen besonders hohen Stellenwert. Davon zeugen die vielen innovativen Betriebe, Institute und Forschungseinrichtungen im WISTA. Da uns allen der Klimaschutz am Herzen liegt, war es sehr wichtig eine besonders engagierte Vertreterin nach Adlershof einzuladen. Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, hat als ehemalige Adlershoferin gemeinsam mit Uwe Doering, dem parlamentarischen Geschäftsführer und bau- und wohnungspolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus, am 5. März diese Einladung gern angenommen. Die Senatorin berichtete über die Referentenentwürfe des Berliner Klimaschutzgesetzes, die zahlreichen Einwände und Bedenken der unterschiedlichen Interessengruppen. Lompscher und Doering machten deutlich, dass DIE LINKE sich im Besonderen im städtischen Raum sehr stark um die Reduzierung von Umwelt belastenden Faktoren bemüht, sei es durch die Reduzierung der CO2 Werte im Straßenverkehr, die Verhinderung von Versiegelungen durch Baumaßnahmen oder die Verwendung von Biomasse in Heizkraftwerken. Im Mittelpunkt der Diskussion stand natürlich der Referentenentwurf für das Klimaschutzgesetz, das vor allem auf die energetische Sanierung von Gebäuden setzt. Die Anwesenden waren besonders beunruhigt von der Vorgabe im Gesetzentwurf, dass Heizungsanlagen, die älter als 20 Jahre sind, von den Hausbesitzern ausgetauscht werden sollen. Katrin Lompscher erläuterte hier den Zusammenhang zwischen dem technischen Zustand der Anlagen und den vorgesehenen Vorgaben. Viele Zuhörer waren sehr erleichtert, dass das geplante Gesetz bei gut gewarteten Anlagen nicht zwingend einen Austausch vorschreibt. Einig war man sich darin, dass ein Klimaschutzgesetz sozialverträglich sein muss und möglichst Warmmieten neutral sein soll. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei an diesem Abend im Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Treptow Süd eG, die dankenswerter Weise die Veranstaltung in diesen Räumen möglich gemacht hat. Eine Bemerkung am Rande: Es ist unerträglich, dass öffentliche Räume demokratischen Parteien nur sehr schwer zugänglich sind, obwohl es einen klaren Auftrag gibt, die Bürger(innen) über die Arbeit der Abgeordneten zu informieren und politisches Handeln transparent zu machen. Die Sorge, dass die braune Subkultur öffentlichen Raum besetzt, ist zwar nachvollziehbar, darf aber nicht dazu führen, dass Abgeordnete und Bürger sich in die Hinterzimmer von Kneipen verziehen müssen. Deshalb meine Forderung an unsere gewählten Abgeordneten: Verbietet die NPD und versteckt Euch nicht hinter Scheinaktivitäten. Martin Schmidt-Bugiel

Foto: Staneczek

Am 1. Mai kann gefeiert werden!
Oder ist es etwa nicht angemessen, in heutiger Zeit ein 20jähriges Geschäftsjubiläum fröhlich zu begehen? 1990 übernahm Thomas Wolff (Jg. 66) den früheren HO-Milchprodukte-Laden Anna-SeghersStraße 100 und eröffnete ihn am 1. Mai. Daraus wurde bald die „Bierbörse Fucke Wolff“ mit angeschlossenem Minimarkt (s. AZ Nr. 33). 2002 wurde der Minimarkt aufgegeben und Gasträume für bis zu 60 Besucher entstanden. Der Name blieb, auch wenn die Bierbörse nur noch gelegentlich ihren Betrieb aufnimmt. Dafür gibt es Karaoke-, Video- bzw. Wunschmusik-Abende oder Sportübertragungen in gemütlicher Pub-Atmosphäre. Dazu werden sechs (!) Biere vom Hahn sowie diverse Drinks serviert, und auf „kleiner Karte“ mit wechselndem Tagesangebot findet man Hausmannskost zu freundlichen Preisen. Gern werden Familienfeste und andere Zusammenkünfte in der Gaststätte oder auch in den Räumlichkeiten der Feiernden ausgerichtet. Zur Grill-Party am 1. Mai sind ab 15 Uhr auch Stammgäste früherer Jahre herzlich willkommen. Neben Freibier werden selbstverständlich – in Erinnerung an die Anfangszeiten – auch Käsespezialitäten angeboten. W.W.

STERNEN-Beratung in Adlershof
An jedem 2. Montag im Monat 15-17 Uhr (nach vorheriger Terminvereinbarung auch bis 19 Uhr) bietet das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum TreptowKöpenick Beratung rund um das Thema freiwilliges Engagement im Außenstandort Adlershof in den Räumen des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative (Genossenschaftsstraße 70, am Markt) an. Die nächsten Beratungstermine sind der 12. April und der 10. Mai. Anmeldung unter 24 35 85-76. Die Ausstellung „Ehrenamt in Treptow-Köpenick. Viele Gesichter, viele Geschichten.“ findet nach viel beachteter Tour durch Berlin und Brandenburg nun Platz im Vitanas Senioren Centrum Bellevue (Parrisiusstraße 4-14). Die 19 Bilder zeigen Ehrenamtler, die sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen. Stefanie Beerbaum, Leiterin des Freiwilligenzentrums STERNENFISCHER, fotografierte sie jeweils an „ihrem Ort“ – einem Ort mit dem sie positive und vor allem persönliche Erinnerungen verbinden. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen. Kontakt und Informationen: Centrumsleiter Joachim Müller, Tel.64 16 76-480.

Seminar zu Rassismus im Alltag
Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick veranstaltet am 17.4. von 10-17 Uhr im ehemaligen Rathaus Johannisthal (Sterndamm 102) ein kostenloses Seminar zum Thema „Rassismen erkennen, bewerten und Handlungsstrategien entdecken“. Es richtet sich an alle, die gemeinsam ihr eigenes Denken und Handeln reflektieren wollen, um so Vorurteile und Stereotype zu entdecken und aufzubrechen. Die Zahl der Teilnehmer(innen) beträgt 12 Personen, daher wird um Anmeldung bis zum 12. April gebeten! Tel./Fax: 654 87 293, zfdtk@t-online.de, www.zentrum-für-demokratie.de

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Aufruf zur Mitmachaktion

Frühlingsfreuden im Britzer Garten
Zu vielen Osterspielen werden die Kinder am Ostersonntag von 11-14 Uhr in den Britzer Garten eingeladen. Kinder von 7-10 Jahren können am 7. und 8. April beim Ferienworkshop „Frühling in der Vogelwelt“ von 11-16 Uhr auf Forschertour gehen (Anmeldung: 703 30 20). Erwachsene mit Kindern ab 8 Jahren sind am 23.4. eingeladen, Fledermäuse bei der Nahrungssuche zu beobachten (Treff: 19.45 Uhr, Parkeingang Mohriner Damm). Mit Kindern ab 6 Jahren sollen am 24.4. in den Teichen die verschiedenen Arten von Kaulquappen und ihr Alter bestimmt werden (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Mit Kindern ab 3 Jahren gilt es am gleichen Tag bei einem Streifzug durch den Park die verschiedenen Frühlingsboten zu entdecken (Treff: 15 Uhr, Freilandlabor). Für diese drei Veranstaltungen bitte zuvor unter 90277-3000 anmelden! Buschwindröschen, Lerchensporn und anderen Frühblühern ist ein Rundgang am 18.4. gewidmet (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Am 25.4. kann man entscheiden, ob man seltene Vogelarten wie Steinschmätzer und Heidelerche im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal beobachten will (Treff: 9 Uhr; Rudower Chaussee / Ecke Magnusstr.) oder sich im Britzer Garten an der Vielfalt der blühenden Gehölze erfreuen möchte (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor).

Frühjahrsputz
in der Köllnischen Heide!
Der Adlershofer Bürgerverein, unterstützt vom Revierförster, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Sozialamt Treptow-Köpenick, rufen zur aktiven Verschönerung unseres Waldes auf.

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide?
Handschuhe und Mülltüten werden gestellt. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Gartenbesitzer sind eingeladen, sich am 17.4. über Standort, Pflege und Vermehrung von Gartenstauden (Treff: 11 Uhr, Ökolaube vor dem Eingang Blütenachse, Anmeldung: 90277-3000) und am 24./25.4. über den Pflanz-, Erziehungs- und Verjüngungsschnitt an Ziergehölzen (Treff: 10.30 Uhr, Bizetstr. 41, Anmeldung: 902953924) zu informieren. Im Ausstellungspavillon wird im April zudem der „Frühling im Pflanzenreich“ Di-Fr 12-16 Uhr, Sa 11-16 Uhr, So 10-16 Uhr gezeigt. Weitere Infos werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Seit sechs Monaten im Auftrag der Menschenrechte
Im September und November – AZ Nr. 185 und 187 – berichtete Irene Winkler aus Adlershof von ihrer Tätigkeit als Menschenrechtsbeobachterin auf den Philippinen. Hier ihr neuester Bericht. Nun bin ich schon seit sechs Monaten auf der philippinischen Insel Negros und finde es inzwischen normal, auf der Straße mit „Hey beautiful“ angesprochen zu werden und an jeder Straßenecke die gleichen drei amerikanischen Songs zu hören. Ich finde es toll, dass wir im Büro richtige Betten und eine funktionierende Klospülung haben. Das bunte Leben auf den Straßen, die offenen Einladungen auf ein Bier am Straßenrand, das tolle Wetter, die ausgelassenen philippinischen Partys mit Karaoke-Singen – all das werde ich später in Deutschland mit Sicherheit vermissen. Meine Arbeit hier ist sehr aufregend, ich komme viel herum und spreche mit zahlreichen Menschen. Meine zwei Teamkollegen und ich wollen Menschenrechtsverletzungen, die in Verbindung mit einer seit über 20 Jahren existierenden Landreform stehen, ans Licht der Öffentlichkeit bringen. In den letzten Monaten haben wir vor allem zu dem ehemaligen Landbesitz der politisch einflussreichen Familie Teves gearbeitet.

Foto: privat

Unsere Autorin (vorn in der Bildmitte) zu Gast bei philippinischen Bauern

Wir besuchten mehrmals die Bauern und sprachen dann mit der Polizei, dem Amt für Landreform und der Menschenrechtskommission auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Der Konflikt um die dortigen Reis- und Zuckerrohrfelder ist ein besonders erschreckendes Beispiel für den Widerstand einflussreicher Familien gegen die staatliche Landreform. Vor zehn Jahren wurde der Besitz offiziell an insgesamt 30 Bauern überschrieben, denen jedoch von privaten bewaffneten Sicherheitskräften der Zutritt verwehrt wird. Erst im November 2008 konnten

die Bauern unter dem Schutz von Polizei und Militär das Land zum ersten Mal betreten und bearbeiten – nachdem sie durch einen Hungerstreik in der Hauptstadt Manila Druck auf die philippinische Regierung ausgeübt hatten. Danach wurden die Bauern erneut von privaten Sicherheitskräften bedroht und vom Land vertrieben. Im Dezember 2008 wurde der Sohn eines Bauern vor dem eigenen Haus erschossen. Acht Wochen später wurde ein Anwalt erschossen, der die Bauern vor Gericht vertreten hatte. In beiden Fällen konnte die Polizei keinen

Täter ermitteln. Jeder einzelne Bauer, mit dem wir sprachen, wurde persönlich bedroht. Anzeigen bei der Polizei werden und wurden nicht ordnungsgemäß verfolgt. Wir fragten den lokalen Polizeichef, was er wegen der fast täglichen Warnschüsse unternommen hat. Er flüchtete in Ausreden, die Schüsse wären doch „nur“ ein paar Mal pro Woche gewesen. Er habe wenig Personal und dringendere Probleme. Wir sollen aber nicht seinen Vorgesetzten informieren, er komme mit der Situation alleine klar. Im Gegensatz dazu gaben die lokalen Angestellten des Agrarreformministeriums offen zu, dass sie ohne die Anweisung ihrer Vorgesetzten nicht handeln können und schon selbst bedroht wurden. Wir haben deshalb einen umfassenden Bericht an alle betroffenen staatlichen Stellen gerichtet und außerdem mit den höheren nationalen Stellen gesprochen. Wie viel unser Einsatz bringt wird sich zeigen. Die Menschenrechtskommission untersucht den Fall und er wird auf der nationalen Ebene des Agrarreformministeriums wieder stärker diskutiert. Leider hängt vieles von Beziehungen des Ministers zu der Familie Teves ab. Wir lassen uns dadurch aber nicht entmutigen.

April 2010

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Herzliche
Zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren wir im April zuerst Dr. Ingeborg und Dr. Günter Lischke, die am 14.4. auf 50 gemeinsame Ehejahre zurückblicken können. Mögen noch viele Jahre in Harmonie und bei guter Gesundheit folgen! Glückwünsche zum 95. Geburtstag erhält am 1.4. Karl Theiler. Zum 94. Erdenjubiläum beglückwünschen wir am 24.4. Herbert Schulz und am 28.4. Grete Knopp. Beste Wünsche zum 92. Wiegenfest gehen am 16.4. an Gallina Mandel. Herzliche Gratulationen zum 91. Geburtstag erhält am 13.4. Gertrud Amling. In den Kreis der 90jährigen werden am 2.4. Ruth Kaluza, am 3.4. Erich Koschitzki, am 10.4. Alfred Gohlke und am 13.4. Friedrich Prokasky aufgenommen. Beste Wünsche für jeden neuen Tag! Ihr 85. Lebensjahr vollenden Heinz Bergert (1.4.), Dr. Wolf-

Glückwünsche
gang Bagger (7.4.), Christel Brehmer (10.4.), Ilse Sidek (13.4.), Ilse Adamski (14.4.), Ilse Richter und Karl-Heinz Joseph (15.4.), Hildegard Bartsch (23.4.) sowie Herbert Richter (28.4.). Weiterhin alles erdenklich Gute! Ihren 80. Tag der Geburt erleben Günter Klabunde (6.4.), Helga Budde, Annelies Lindemann und Arnim Bahle (11.4.), Sonja Stroech und Rolf Seidel (13.4.), Erika Keller und Dr. Otto Patzelt (16.4.), Dr. Dr. Siegfried Nowak und Dr. Hans-Dieter Koswig (17.4.), Dr. Hella Kaeselitz (19.4.), Rita Kutscher (21.4.), Ursula Hantke (23.4.), Heinz Seifert (27.4.) sowie Helga Kozlicki (29.4.). Wir gratulieren herzlich! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Zufriedenheit und glückliche Tage.

Traurig nehmen wir Abschied

Horst Mielast
Regisseur und Kameramann
* 10.8.1919 † 12.3.2010

Gabriela Prinzler, geb. Mielast, Christoph Kopp und Familien Für die erwiesene Anteilnahme danken wir herzlich.

Eiersuchen bei der Parkeisenbahn
Seit dem 27. März sind die kleinen Züge mit dem jungen Personal wieder in der Wuhlheide sonnabends von 12-18.30 Uhr, sonnund feiertags von 11-17.30 Uhr für die Besucher unterwegs. Ostersonntag und -montag gibt es jeweils um 13, 15 und 17 Uhr das große Ostereiersuchen bei der Parkeisenbahn Wuhlheide. Die Hinterlassenschaften des Osterhasen dürfen alle Kinder bis 14 Jahre finden, die eine Fahrkarte für diesen Tag vorweisen können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Treffpunkt ist jeweils am Hauptbahnhof der Parkeisenbahn. Groß und klein können zusätzlich am Hauptbahnhof Eier bemalen. Während der Osterferien fährt die Parkeisenbahn wochentags zwischen 10 und 16.30 Uhr. Ab 18.5. ist die „Kleine Bahn für große Augen“ auch dienstags bis donnerstags von 12.30-16.30 Uhr unterwegs. Die Fahrpreise konnten dank der Ehrenamtlichkeit vieler Mitarbeiter stabil gehalten werden. So zahlen für eine 30minütige Rundfahrt Kinder 2 € und Erwachsene 3 €. Kinder ab 11 Jahre können sich für die Mitarbeit bei der Parkeisenbahn melden. Anmeldeschluss ist der 15.5. Informationen unter www.parkeisenbahn.de/start /fahrplan/fahrplan.htm bzw. Tel. 53 89 26-60, Fax: -99.

Golden wie die Morgensonne Strahlt die Zahl so herrlich rund. Und ihr Glanz soll nicht verblassen, Bleibt Euch nah und bleibt gesund!

Herzliche Gratulation zur Goldenen Hochzeit dem Ehepaar

Dr. Ingeborg und Dr. Günter Lischke
verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft übermittelt die SPD Adlershof

Celia war der 75 000. Gast
Zu einer großen Überraschungsparty gestaltete sich am 9. März der Besuch einer Klasse der Müggelschlößchen-Grundschule Köpenick im Freilandlabor Kaniswall, dem Grünen Lernort im Südosten Berlins. Aus der jungen Gästeschar wurde nach einem lustigen Wissensquiz der 75 000. Besucher seit Bildung des Freilandlabors 1991 gekürt. Celia Kullmann (Foto auf Seite 1) erhielt als Erinnerung an diesen Tag ein Nachschlagewerk „Biologie“ vom Duden Paetec-Verlag Berlin. Für alle anderen Schüler(innen) gab es einen bunt bebilderten Band „Naturdenkmale in Köpenick“ vom Naturschutz- und Grünflächenamt. Die Erst- und Zweitklässler entspannten sich im Heuraum bei kleinen Ostergeschichten, und im Kreativraum bastelten sie eifrig. Dr. Peter Vollmann

Landesmeisterschaft im Hundesport
Am Ostersonntag werden auf dem Übungsplatz Saarower Weg 12c des MV Rahnsdorf vierbeinige Freunde der Menschen alles andere als Spielen. Ab 9 Uhr werden die Gehorsams- und Schutzdienstvorführungen mit ca. 20 nominierten Hundeführern durchgeführt. Die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde bietet spannende Wettkämpfe. Den Besuchern wird die Bedeutung einer guten Erziehung des Teams Mensch und Tier näher gebracht, Vereinsmitgliedern können Fragen gestellt und das Können der Teams kann beobachtet werden. Aufgrund des Prüfungscharakters der Veranstaltung sind alle Gäste herzlich willkommen, müssen jedoch die eigenen Hunde draußen lassen.

Unsere Rätselecke
Star, ABBA, Zucht, Winter, Wäsche, Gast, Spitz, Klinge, Montag, Milch, Dom, Blut. Jedes dieser Wörter wird durch einen Buchstaben mit einem der nachstehend alphabetisch aufgeführten Wörter so verbunden, daß Wörter anderer Bedeutung entstehen (Beispiel: Schrift - S - Teller). Werden diese Verbindungsbuchstaben in der gegebenen Reihenfolge aneinandergereiht, ergibt sich eine auch in Adlershof vorhandene Ausstellungseinrichtung. Anleitung - Auftrag - Bier - Eber - Eis - Erz - Gel - Horn - Knopf Nante - Port - Ruhe. Rätselautor: Wolf Will

Osterfeuer im Jugendzentrum
Das Jugendzentrum Johannisthal, der AUDIO e.V. und der Familientreff Johannisthal laden für den Ostersonnabend zum traditionellen Osterfeuer für die ganze Familie. Ab 16 Uhr beginnt das Rahmenprogramm mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Für die Kleinen gibt es ein Kinderfeuer und Stockbrot. Bei Einsetzen der Dämmerung wird das große Feuer entzündet. Musikalisch begleitet wird der Abend wie im Vorjahr vom Gesang von Björn Missal, der assistiert von der Gitarre bekannte Popsongs im Stil des AcousticJazz interpretiert. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Eintritt ist frei. Jugendzentrum Johannisthal / AUDIO e.V., Winckelmannstr. 56 Tel. 632 23 622 www.audioberlin.de

Auflösung des Rätsels in der März-Ausgabe:
1. Sehne; 2. Mambo; 3. Gebet; 4. Medoc; 5. Erika; 6. Mensa; 7. Monet; 8. Jaffa; 9. Frost; 10. Nandu; 11. Ferse; 12. Kehre; 13. Deich; 14. Seide; 15. Eloge; 16. Besen; 17. Degen; 18. Nebel; 19. Insel; 20. Stern. Nach Hinzufügen eines Buchstabens auf der Mittelsenkrechten findet man Frühblüher, nach diesem kalten Winter besonders freudig begrüßte Gewächse.

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Nr. 192

Knospenknall, Hoppelhase und Theaterfest im FEZ-Berlin
Mit „Knospenknall und Hoppelhase“ begrüßen im FEZBerlin in den Osterferien vom 2. bis 5. April und am Familienwochenende 10./11.4. große und kleine Besucher in der Wuhlheide den Frühling. Dabei muss keiner ein großer Künstler sein, um Eier bunt und lustig zu gestalten oder ein kleines Geschenk zu basteln. Auch das riesengroße Osterei wartet nach dem langen Winterschlaf auf eine Generalüberholung. Am 17. und 18. April beweisen die jüngsten FEZ-Besucher bis 5 Jahre ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern: „Das kann ich schon alleine!“ Beim 10. Theaterfest spielen am 24. und 25. April unter dem Motto „Kinder! Kinder! Alles Theater!“ Kinder für Kinder. Zum Jubiläum werden 15 Theatergruppen aus Berlin mit ihren Aufführungen erwartet. Ein umfangreiches theaterspezifisches Rahmenprogramm bietet viele Möglichkeiten zum Mitmachen. Ob beim Schneidern und Verkleiden in den Kostümwerkstätten, bei Schminkaktionen, Puppenbau, Entwerfen der Bühnenbilder am Computer oder bei der Theaterrallye – Neuentdeckungen und viel Spaß sind garantiert. Öffnungszeiten am Wochenende: Sonnabend 13-18 Uhr; Sonntag 10-18 Uhr. Eintritt: 2 €, Familienticket 6,50 €. Weitere Infos unter 53 07 10.

Forschen im METEUM-Camp
Bei METEUM (TJP e.V., Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin) ist vom 31.3.-5.4. von 10-18 Uhr Osterbasteln für Kinder ab 6 Jahren angesagt. „Unterwegs mit Sonne, Wind und Wasser“ (Forschungen zur Energieerzeugung) heißt es für Jugendliche von 13 bis 15 Jahren vom 6.-9.4. von 10-16 Uhr. „Oma-Opa-Tage“ (Basteln mit Großeltern) steht vom 6.-9.4. von 10-18 Uhr auf dem Programm. Anmeldungen/Infos: 62 20 10 30. Für zwei Wissenschaftscamps in den Sommerferien ist am 16. Mai Anmeldeschluss. Bei „Rasant mit Verstand“ vom 12. bis 16.7. können Jugendliche zwischen 11 und 13 Jahren konventionelle Antriebskonzepte hinterfragen und pfiffige Ideen entwickeln. Als Quellen nutzt man ausschließlich erneuerbare Energien wie Sonne, Wind oder Wasser. Dazu stehen Solar- und Brennstoffzellen u.v.m. zur Verfügung. Die METEUM-Experten unterstützen bei der Ideenumsetzung. Kontakt: Wolfgang Fliegner Müssen Natur und Technik im Widerspruch zueinander stehen? Eigentlich nicht! Die Bionik – das Lernen von der Natur – verbindet insbesondere die Fachgebiete Biologie und Technik. Im Wissenschaftscamp „Bionik“ vom 19. bis 23.7. schlüpfen Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren in die Haut eines Forschers. Kontakt: Sylvia Reinhardt Die Unterkunft erfolgt im Bungalow in der Wuhlheide. Kosten: 130 bzw. 160 € (inkl. Vollverpflegung). Wer dabei sein möchte schickt eine Interessenbekundung an die obige Adresse oder eine E-Mail an wissenschaftscamp@ meteum.de

Mit klaren Wünschen ins neue Lebensjahr
Seit 1997 berichten wir in der April-Ausgabe über drei Mädchen, die im April 1994 wie unsere „Adlershofer Zeitung“ das Licht der Welt erblickten. Vor ihrem 16. Geburtstag schreiben sie über ihr vergangenes Jahr als 15jährige Teenager.
Julia: Seitdem ich auf der Sportschule in Potsdam bin habe ich viel erlebt, bin ich sehr glücklich und mit meiner sportlichen Leistung etwas weiter gekommen. Nach der „Beförderung“ folgten mehrere Regatten. Bei einer Regatta in Rüdersdorf habe ich zweimal den 1. Platz mit meiner 4er Mannschaft belegt. Mein nächstes Ziel ist es, bei der folgenden Deutschen Meisterschaft in einer Bootsklasse zu gewinnen. Ab April habe ich ein eigenes Boot, das extra für mich gebaut wird. Auch in der Schule ist viel passiert. Ich habe Stress mit der Abschlussprüfung und mit normalen Klassenarbeiten. Ich muss sehr hart arbeiten, da mir alles nicht wirklich leicht fällt. Doch ich möchte den Abiturabschluss erreichen und kämpfe nicht nur im Training. Mein letztes Zeugnis ist sehr gut ausgefallen. Ich habe mich verbessert, aber auch einige Zensuren behalten (keine 4er, sondern nur 1er, 2er und 3er). In den Sommerferien bin ich mit meinen Eltern und Großeltern für eine Woche nach Dänemark gefahren. Zudem war ich mit Freunden und meiner Mutter im Spreewald. Das waren meine einzigen Ferienaktivitäten. Durch den Sport ist meine Freizeit sehr eingeschränkt. Im letzten Jahr habe ich auch meinen ersten Rettungsschwimmpass (Bronze) bekommen und war an zwei Wochenenden in Kallinchen als Rettungsschwimmerin im Einsatz. Meine Lieblingsspeisen sind immer noch Milchreis und sonstige Nudelaufläufe, die Lieblingsgetränke sind Cola und O-Saft. Meine Wünsche für dieses Jahr sind, dass ich, meine Familie und die Freunde gesund bleiben, dass ich meinen 10. Klasseabschluss erfolgreich meistere und dass ich bei den nächsten Regatten oft gewinne. Lynn: Das Jahr 2009 war für mich das bis jetzt spannendste und wichtigste. Ich nahm an einem Schüleraustausch mit Frankreich teil. Ein Mädchen in meinem Alter wohnte zwei Monate lang bei uns, wir verstanden uns sehr gut und haben viele Dinge gemacht. Das Programm lief über die Schule und somit wurden wir beraten und unterstützt. Die Ferien verbrachte ich größtenteils mit Freunden. Wir fuhren oft an den Strand. Ich erlebte zudem einen tollen Urlaub mit meiner Familie per Wohnmobil in Südfrankreich. Nach den Sommerferien flog ich nach Bordeaux, um zehn Wochen dort bei einer anderen Familie zu wohnen, mit deren Sprache und Umgebung umzugehen. Ich hatte großes Glück mit meiner Gastfamilie mit zwei Gastgeschwistern, was für mich ungewohnt war. Die Eltern waren viel mit mir unterwegs. Ich besuchte auch eine französische Schule. Es war für mich eine gewaltige Umstellung, da sich die Schultage bis 18 Uhr erstreckten und meine Klasse auf Mathe, Chemie und Physik spezialisiert war. Das Erlebnis Frankreich hat mich verändert, da
Foto: Staneczek

Julia, Lynn und Jennifer (von rechts) kurz vor ihrem 16. Geburtstag ich gelernt habe, eigenständig auf andere Leute zuzugehen und mich in einer anderen Kultur zu orientieren. Ich bin nun selbstständiger, offener und der Sprache mächtiger. Momentan werden wir in der Schule mit den Abikursen im nächsten Jahr ziemlich gestresst. Ich wähle Deutsch und Französisch als Leistungskurs, da sich meine Berufsvorstellungen nach wie vor im journalistischen Bereich aufhalten. Die knappe Freizeit verbringe ich mit Freunden, meinem Freund und dem Gitarrespielen. Ich will mich wieder mehr mit Literatur und Sport beschäftigen. Die französische Kultur hat einen großen Platz in meinem Leben gefunden und ich versuche, meine Kontakte zu pflegen und wieder dorthin zu fliegen. Im neuen Lebensjahr hoffe ich, mir die guten Verhältnisse mit meinen Verwandten und Freunden zu erhalten. Ich wünsche mir für mein gesamtes Umfeld Gesundheit und Spaß und kann nur hoffen, dass 2010 von den Erlebnissen her dem letzten Jahr nahe kommt. Jennifer: Seit Ende 2009 gehe ich nicht mehr in die Wilhelm-Bölsche-Oberschule, weil ich mich entschlossen habe, eine Ausbildung zu beginnen und schneller Geld zu verdienen. Nach mehreren Absagen bei gleichzeitiger Tätigkeit hat mir „Umlauf – der Friseur“ eine Chance gegeben. Am 1. März begann ich eine Ausbildung zur Friseurin im Europa-Center. Jetzt will ich mich voll auf die dreijährige Ausbildung konzentrieren. Zur Berufsschule muß ich nach Pankow fahren. Für Freunde und Familie bleibt nur am Wochenende Zeit. In den Ferien habe ich im letzten Jahr wieder mit Oma und Opa zehn Tage in einem Bungalow an der Ostsee in Heringsdorf verbracht. Es war schön, die Zeit mit meinen Großeltern zu genießen. Die übrige Ferienzeit verbrachte ich mit Freunden. Neue Gewohnheiten beim Essen und Trinken habe ich nicht. Mir schmeckt eigentlich alles. 6 Meine Wünsche für die Zukunft sind, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen und dass alle in meiner Familie gesund bleiben.

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Zwei Heimspiele in der Berlin-Liga
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 absolviert im April in der Berlin-Liga zwei Heimspiele. Am 10.4. kommt die Mannschaft des BFC Preußen nach Adlershof. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr. Eine Woche später, am 17.4., ist das Team des Frohnauer SC zu Gast am Lohnauer Steig. Spielbeginn ist um 14.15 Uhr. Während die Preußen einen Platz im oberen Mittelfeld belegen, ringen die Frohnauer um jeden Punkt gegen den Abstieg.

Rennen um zu helfen! Helfen auch Sie!
3. Benefizlauf der Anna-Seghers-Schule am 19. April rund um den Sportplatz im Adlershofer Wald
Der Förderverein der AnnaSeghers-Oberschule organisiert am 19. April einen Benefizlauf. Der Erlös soll einerseits zugunsten des Wiederaufbaus einer Schule in einem SOS-Kinderdorf im Erdbebengebiet von Haiti und andererseits für Projekte an der eigenen Schule genutzt werden. In diesem Zusammenhang sind alle Schüler unserer Schule aufgerufen, sich an dem Lauf zu beteiligen oder in anderer Form zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Bis zum Benefizlauf versuchen die Läufer(innen) Sponsoren zu finden, die ihnen für eine bestimmte zurückgelegte Strecke eine vertraglich vereinbarte Summe spenden. Nach der Aktion werden den Schülern die gelaufenen Meter von den Organisatoren auf ihrem Laufpass offiziell bestätigt. Danach melden sich alle bei ihren Sponsoren, um die Spenden in Empfang zu nehmen. Diese werden dann zentral gesammelt und zu 50% dem SOSKinderdorf in Haiti zugeführt. Die anderen 50% kommen der AnnaSeghers-Schule für konkrete Projektarbeit zugute. Unterstützen Sie bitte das Anliegen des Benefizlaufes und sponsern Sie unsere Schüler. Sie können sich unter Tel. 677 47 66 oder per E-Mail anseg@web.de auch direkt an die Schule wenden. Außerdem sind Sie natürlich gern eingeladen, am 19. April zwischen 8.30 und ca. 14 Uhr, die Läuferinnen und Läufer bei ihrer Benefizaktion rund um den Sportplatz im Adlershofer Wald anzufeuern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. J. Holler Förderverein „Freunde der Anna-Seghers-Oberschule e.V.“

SV Berlin-Chemie Adlershof: Auf Entwidmung des Sportplatzes „Birkenwäldchen“ verzichten!
Im August 2009 (AZ Nr. 183) verwies Matthias Heinicke, Vorsitzender der Abteilung Fußball des SV Berlin-Chemie Adlershof, auf die drohende Schließung des Sportplatzes „Birkenwäldchen“. Jetzt erhielten wir von ihm neue Informationen. Monatelang war es zu o.g. Thema sehr ruhig, von allen beteiligten Seiten waren keine weiteren Aktivitäten durchgeführt worden. Es schien zumindest so. Am 26.11.2009 wurde durch das Bezirksamt beim Abgeordnetenhaus von Berlin (AHB) eine Vorlage zur Beschlußfassung über die Aufgabe der öffentlichen Sportfläche „Sportplatz Birkenwäldchen“ eingebracht. Durch das Plenum des AHB wurde dieser Antrag an die zuständigen Ausschüsse zur Beratung verwiesen. Diese sind der Ausschuß für Sport, für Stadtentwicklung und Verkehr sowie der Hauptausschuß. Laut parlamentarischer Dokumentation des AHB ist eine Beratung in den Ausschüssen bis dato nicht erfolgt. Das heißt, daß es unseren Sportplatz entgegen leider zu Unrecht kursierenden Gerüchten weiterhin gibt und daß der reguläre Spielund Trainingsbetrieb jederzeit gewährleistet ist. Unser Sportplatz wird auf Grund langer bürokratischer Laufzeiten im AHB auch unser Heimatsportplatz in der neuen Saison sein! Durch Mitglieder unseres Vereins wurden in letzter Zeit wiederholt Anfragen bei der BVV des Bezirkes gestellt, damit die Problematik der Entwidmung unseres Platzes auch dort nicht in Vergessenheit gerät. Die Antworten seitens des zuständigen Stadtrates sind aus unserer Sicht nicht zufriedenstellend, aber jede Seite in dieser Angelegenheit hat eben so ihre Ansichten. Am 25.2. fanden sich zahlreiche Mitglieder unseres Vereins zu der öffentlichen Sitzung der BVV ein, um durch ihre Anwesenheit auf unser Problem aufmerksam zu machen wie auch mit unserer Aktion am 25.3. vor dem Rathaus in der Neuen Krugallee. Ziel ist es, die BVV bzw. den Bezirk zu bewegen, den Antrag auf Entwidmung zurückzuziehen. Dies ist nicht ganz unrealistisch, da die Finanzierungsfragen über die Teilflächen-Renaturierung unseres Wissens nach nicht geklärt sind. Immerhin geht es um stattliche 290.000 €, die durch den Bezirk für diese Maßnahme aufgebracht werden müssen. Wir haben im Februar beim Bezirksamt einen Antrag auf ein Bürgerbegehren gestellt, das erste seiner Art im Stadtbezirk. Zwischenzeitlich mußten wir den Antrag zurückziehen, um gemeinsam mit dem Rechtsamt des Bezirkes eine Fragestellung für dieses Begehren zu finden, die genehmigungsfähig ist. Wir gehen davon aus, daß spätesten Ende April unser Antrag genehmigt ist und wir dann ein halbes Jahr Zeit haben, genügend Unterstützer für den Erhalt unserer Anlage zu finden. Damit dieses Bürgerbegehren erfolgreich verläuft, benötigen wir 6.041 Stimmen von wahlberechtigten Bürgern unseres Bezirkes. Wir würden uns sehr freuen, wenn insbesondere die Adlershofer unser Anliegen unterstützen. Apropos Unterstützung: Unser Hauptsponsor, die Berlin-Chemie AG hat sich in einem Schreiben an die Bezirksbürgermeisterin ebenfalls eindeutig für den Erhalt unserer Anlage ausgesprochen! Matthias Heinicke

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Mai ist am 15. April
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Nr. 192

Neues vom Straßenbau in Adlershof
Vor Jahresfrist (AZ Nr. 178) teilten wir mit, „daß die 2008 mit höchster Priorität eingestufte Erneuerung der Fahrbahnen in der Steinbach- und der Husstraße (sie sollten wegen starker Rißbildung eine neue „Tragdeckschicht“ erhalten) nunmehr in diesem Jahr erfolgen soll. Auch an die Sanierung der Gehwege vor den Häusern Handjerystraße 42-54 sowie in der Otto-Franke-Straße zwischen Nipkowstraße und den Häusern Nr. 68 bzw. 71 war im Vorjahr bereits gedacht worden. Sie steht wieder in der Liste der 2009 geplanten Maßnahmen.“ Da sie in den Informationen über 2010 in Adlershof geplante „Straßenunterhaltungsmaßnahmen“ nicht mehr enthalten sind, wurden diese Arbeiten wohl durchgeführt. In diesem Jahr ist die Instandsetzung des Gehweges vor den Häusern Radickestr. 68-76 (im Bereich vor dem Hotel, der derzeit aus Beton besteht) und des Gehweges in der Friedlander Straße von Nr. 41 bis 111 geplant, wobei dort zudem die Regenentwässerungsmulde zwischen Fahrbahn und vorhandenem Bordstein „ertüchtigt“ werden soll. Vorgesehene Instandsetzungen der beidseitigen Gehwege in der Radickestraße zwischen Zinsgut- und Nipkowstraße müssen vermutlich wegen der erheblichen Winterschäden auf Fahrbahnen zurückgestellt werden. Die derzeitigen Arbeiten am Glienicker Weg auf der nördlichen Seite von Anna-Seghers- bis Nipkowstraße und der südlichen Seite von Nipkow- bis Zinsgutstraße sollen im IV. Quartal 2010 beendet werden. Z.Z. werden die Bauleistungen der Berliner Wasserbetriebe und der Leitungsträger ausgeführt. Danach wird der KfzVerkehr über die neue Fahrbahn geführt, die alte Fahrbahn aufgebrochen und neu hergestellt. Im II. Quartal 2010 wird mit Bauarbeiten am südlichen Teil des Glienicker Weges zwischen Zinsgutstraße und Eisenbahnbrücke begonnen. Außerdem war zu erfahren, daß man im Bezirksamt sich derzeit mit der zuständigen Senatsverwaltung abstimmt, welche Baumaßnahmen am Adlergestell zwischen der Einmündung der Dörpfeldstraße und des Glienicker Weges erfolgen sollen. Es ist vorgesehen, die Fahrbahnen jeweils auf zwei Fahrspuren zu reduzieren. Dazu gehören Radverkehrsanlagen und Gehwege sowie die Umgestaltung des Platzes der Befreiung. Ob dabei an die Anlage von Parkmöglichkeiten gedacht wird, war noch nicht zu erfahren. Übrigens ... die Brückenbauarbeiten am Bahnhof Adlershof sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wann dann die Straßenbahn und der Autoverkehr hindurchrollen können, werden wir hoffentlich bald mitteilen können. W.S.

Ratz-Fatz lädt ein
Nach der Osterwoche werden sonntags ab 10 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) wieder die Jüngsten zum Kindertheater eingeladen (11.4.: Die Geschichte vom Eulchen; 18.4.: Das Lied der Vandalen – s. unten; 25.4.: Das Feuerzeug). Freitags wird für Erwachsene angeboten: 9.4., 20 Uhr: Chansons bleu; 16.4., 19 Uhr: Herbert Köfer zu Gast (mit Filmbeispielen); 23.4., 20 Uhr: Theater „Gullivers Reisen today“; 30.4., 18 Uhr: Walpurgisnacht mit Feuer, Musik, Gegrilltem, Tanz und Teufeleien. „ErLesenes am Samstag – mit Frühstücksangebot“ ab 10.30 Uhr bietet am 10.4. unter „... die Zukunft war früher auch besser“ eine szenische Lesung über den großen Wort-Künstler Karl Valentin und am 24.4. humorvolle Texte unter „Was Friedrichshagen einst bewegte?“. Am Sonntag, dem 25.4. wird ab 15 Uhr zum Frühlingssingen mit Petra eingeladen. Dienstags wird ab 14.30 Uhr ein buntes Programm zum Kulturcafé für Senioren angeboten. Infos und Kartenbestellung unter Tel. 67 77 50 25. W.W.

Fahrradcodierungen
Zum Auftakt der Fahrradsaison nimmt die Polizei wieder Fahrradcodierungen vor. Termine in Adlershof sind der 3. Mai von 12 bis 15 Uhr und der 14. Juli von 10 bis 14 Uhr am OBI Baumarkt, Adlergestell 303/Glienicker Weg. Für die Codierung sollte man einen Eigentumsnachweis (Kaufbeleg) und den Personalausweis mitbringen. Aktuell werden die Termine auch auf den Internetseiten der Polizeidirektion 6 veröffentlicht: www.berlin.de/polizei/bezirk/dir6 /veranstaltungen.html. Schneller geht’s, wenn man bei Google „Polizeidirektion 6“eingibt.

Foto: Ebner

Chic für Frühling und Sommer
Die aktuellen Trends für Frühjahr und Sommer wurden am 10. März auf einer Exklusiv-Modenschau von CJ-32 Mode in der Dörpfeldstraße vorgestellt. Frische Farben und leichte Stoffe machen Lust auf die schönste Zeit des Jahres, in dem das Fachgeschäft ein besonderes Jubiläum feiert: am 3. Juli 2010 wird CJ-32 Mode 32 Jahre alt. Aus diesem Anlaß starten zahlreiche Aktionen. So heißt es am 1. und 3. April „Ostereier suchen – Schnäppchen finden“. Zum Muttertag gibt es am 6. und 7. Mai u.a. eine kostenlose Typ- und Stilberatung. Vom 14. bis 19. Juni wird zum Gewinnspiel „Schätzen Sie“ eingeladen und vom 28. Juni bis 3. Juli wird der 32. Geburtstag mit einem großen Jubiläumsverkauf gefeiert. L.E.

Lied der Vandalen
Jeder kennt Vandalen und Vandalismus: mutwilliges Zerstören, Zerkratzen, Beschmieren ... und das sollen Kinder ab 3 Jahren in einem Theaterstück erleben? Die Vandalen, der erfolgreichste germanische Volksstamm, lebte vor 1.600 Jahren. Nach der Vertreibung aus ihrer Heimat landeten sie auf Umwegen in Karthago, der zweitgrößten Stadt des Römischen Reiches. Sie waren nur ein kleines Volk von etwa 80.000 Menschen. Sie hinterließen Spuren: Gebäude, Denkmäler, aber auch Gedichte und Gesänge... und ungewollt in einem Kinder-Theaterstück wie sie lebten, liebten, arbeiteten, kämpften ... Die Premiere mit der Kindertheatergruppe im RATZ-FATZ ist am 17.4. um 15 Uhr. Informationen und Kartenbestellung (Eintritt: 3 €) unter 67 77 50 25.

„Sonntagsspaziergang“ mit Fahrrad am 2. Mai
Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen lädt am 2. Mai zum zweiten „Sonntagsspaziergang“ des Jahres ein. Die Veranstaltung unter dem Motto „Natur und Kultur in Treptow-Köpenick“ verbindet ein Thema der Stadtentwicklung mit einem Ausflug in die Natur und Kultur des Bezirks. Während der geführten Fahrradtour werden das Radwegekonzept des Bezirks erläutert und alternative, grüne Vorschläge diskutiert. Start ist um 10 Uhr an der Geschäftstelle von Bündnis 90 / Die Grünen in der Schnellerstr. 23 (Nähe Bhf. Schöneweide). Nach etwa anderthalb Stunden Fahrt mit Stopps an neuralgischen Punkten und einem Abstecher in die Müggelberge ist das Ziel die Ausflugsgaststätte „Schmetterlingshorst“. Hier kann man die Ausstellung „Fantasia Botanika“ besuchen.

Für Ihre Anzeigenwünsche in der

wählen Sie bitte Telefon 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 E-Mail medienbuero.ebner@t-online.de Anzeigenschluß für die Mai-Ausgabe ist der 20. April
        
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