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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2009, H.185/September

Monatszeitung

Nr. 185 September 2009

0,60 €

Am 27. September soll ein neuer Bundestag gewählt werden – Fragen an die Direktkandidaten des Wahlkreises Treptow-Köpenick
Seiten 8/9

September

27
Wahlsonntag

19. September 2009:

ADLERSHOFER ANSICHTEN

Adlershofer Herbstfest rund um die „Alte Schule“
Programminformationen auf Seite 3

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2010
❒ Am „Tag des offenen Denkmals“ wird auch zur ❒ Der traditionelle Postkarten-Kalender

Besichtigung der aerodynamischen Denkmale in Adlershof eingeladen. Treffpunkt ist am 13.9. am Eingang zum großen Windkanal
Seite 16

der „Adlershofer Zeitung bietet Ihnen wieder „Adlershofer Ansichten“ aus Vergangenheit und Gegenwart
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Nr. 185
Informationen des Adlershofer Festkomitees:

100 Jahre Flugplatz Johannisthal-Adlershof
Genau 100 Jahre nach dem ersten Motorflug von Hans Grade über dem hiesigen Flugfeld (s. AZ Nr. 184) sollen am 26. September zahlreiche Veranstaltungen in Johannisthal an dieses Ereignis erinnern. Um 10 Uhr beginnt im Heimatmuseum (Sterndamm 102) die festliche Eröffnung mit zwei Vorträgen zu „Vor 100 Jahren – ein schwieriger Beginn“ und „Nach 100 Jahren – ein Standort erfindet sich neu“, der Präsentation der Neuerscheinung „Melli Beese und die Flügel am Horizont“ sowie einer speziellen Ausstellung. Ab 12 Uhr starten dann auf dem Sportplatz der Sportfreunde Johannisthal (Segelfliegerdamm 47 a) ein Flugkistenrennen mit Oldtimermodellen sowie ein Wissensquiz von Schüler(innen), dort ist auch ein Tausch- und Trödelmarkt. An mehreren Stellen im „nördlichen Bereich des Landschaftsparks“ (auf der Johannisthaler Seite) beginnt nach der Übergabe des Parks durch Vertreter des Senats um 14 Uhr ein buntes Fest mit Familienolympiade, Puppentheaterfestival in mongolischen Jurten, Führungen durch den Landschaftspark, Flugmodell-

Einladung zum Herbstfest
Unser Festkomitee kommt in Vorbereitung auf das 13. Adlershofer Herbstfest am 19. September rund um die Alte Schule am 2.9. dort zu letzten Absprachen zusammen. Sicher wird auch über weitere Aktivitäten beraten. Nach wie vor sind Mitstreiter mit tollen
Termin Ort

(möglichst preiswerten) Ideen im Komitee herzlich willkommen. Alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für September und Oktober bekannt sind, finden Sie nachstehend, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek
Veranstaltung Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 2. Adlershofer Schachturnier Tag des offenen Denkmals (Besichtigung nach Gottesdienst) Ernst-Georg Schwill liest aus seinem Buch „Is doch keene Frage nich“ „Wie aus dem Umbruch ein Aufbruch wurde“ – Diskussion und Vernissage (19.30 Uhr) 13. Adlershofer Herbstfest Brutvögel und Durchzügler im Landschaftspark Gunnar Decker: „Franz Fühmann – Die Kunst des Scheiterns“ Rudi Hinte: Wie der Flugplatz Adlershof/Johannisthal entstand „100 Jahre Flugplatz Johannisthal/ Adlershof“ mit Kiezfest Vernissage: „Vor Ort“ Benefizkonzert der brasilianischen Band „for @ll“ Christine Wolter „Reisende“, Lesung mit Live-Musik und Ausstellungseröffnung (APHAIA VERLAG) Wo Hans Grade den „Lanz-Preis der Lüfte“ gewann (Rundgang mit Ortschronist Rudi Hinte)

2.9., 19.00 Alte Schule 12.9., 10.00 Alte Schule 13.9., 10.00 Verklärungskirche 17.9., 19.30 Stefan-HeymBibliothek 18.9., 17.00 Zentrum für IT A.-Einstein-Str. 14 19.9., 11.00 Alte Schule 20.9., 9.00 Rudower Chaussee/ Magnusstraße 22.9., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 18.30 Alte Schule 26.9., 10.00 12.00 1.10., 20.00 3.10., 19.00 Heimatmuseum und Landschaftspark Alte Schule Schwedenkirche

Deutschlands erste Pilotin Melli Beese

vorführungen, BMX- und Mountainbike-Show sowie der Preisverleihung zum Fotowettbewerb. Ab 19 Uhr sind in einem Konzert die vier besten Bands zu hören, die sich an einem Wettbewerb beteiligten. Parallel dazu wird in einem Vortrag ab 18.30 Uhr im Fliegerheim Winckelmann-/Ecke Haeckelstraße an das ehemalige „Fliegerheim und Bruchmuseum Franz Tolinski“ sowie andere Fliegergaststätten in Johannisthal erinnert. Weitere Informationen sind unter www.johannisthal.net zu finden. W.W.

7.10., 19.30 Alte Schule 24.10., 10.00 Rudower Chaussee/ Erich-Thilo-Str.

„Wie aus dem Umbruch ein Aufbruch wurde“
„Wie aus dem Umbruch ein Aufbruch wurde“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der am 18. September um 17 Uhr ins Zentrum für IT und Medien (AlbertEinstein-Str. 14) eingeladen wird. Mit dem Ende der DDR stand auch die Akademie der Wissenschaften einschließlich ihrer 5.500 zumeist hochqualifizierten Mitarbeiter vor der Auflösung. Wie gelang es, das wissenschaftliche Know-how zu erhalten und zu entwickeln? Anschließen wird um 19.30 Uhr im gleichen Haus eine Ausstellung „Vor dem Fall“ mit Aufnahmen von Eva-Maria Schön eröffnet, die 1997/98 noch bestehende Bauten der AdW fotografierte. Viele Gebäude waren bereits abgerissen, die Fotos entstanden hinter den Instituten, zwischen Anbauten, vor den Laboren – die vor dem Fall standen. W.W.

Wahlhelfer(innen) gesucht
Für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 27. September werden noch Wahlhelfer(innen) gesucht. In den örtlichen Wahllokalen fehlen hauptsächlich Wahlvorsteher(innen) und stellvertretende Wahlvorsteher(innen). Weiterhin suchen wir noch Helfer(innen) für die Briefwahlauszählung. Diese beginnt erst um 15 Uhr im Rathaus Köpenick. Sie erhalten für Ihre Teilnahme ein Erfrischungsgeld in Höhe von 31 €. Informationen zur Wahlhelfertätigkeit und Auskünfte zu den freien Positionen können per E-Mail (bezirkswahlamt@ba-tk. berlin.de) oder per Telefon (90297-2397, -2390, -2391) erfragt werden. Sabine Bimböse Leiterin des Bezirkswahlamts

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September 2009

Seite 3

Sonnabend, 19. September 2009, 11 - 21 Uhr, Kulturzentrum „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 54/56

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t frei! Eintrit
Änderungen vorbehalten

Unterhaltung und Vergnügen für jung und alt!

Auf der Freilichtbühne
❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏ ❏

Andersens Koffertheater
11 Uhr in der Bibliothek: „Vom Fischer und seiner Frau“

Talente der Adlershofer Schulen sowie von Musikschulen Kinder- und Bauchtanzgruppen Seniorenchor „Adlershofer Lerchen“ Seniorentanzgruppe „Spree-Athen“ Cheerleader „Scorpions“ Dance team „Lucky Starlets“ Rockband „Mystery Train” aus Adlershof Big Band der Joseph-Schmidt-Musikschule

Spaß und Spiel
für Kinder auf dem Innenhof

Info- und Verkaufsstände
von Adlershofer Einrichtungen

❍

„Aktiv im Alter“
Vorstellung des Programms im „Seniorentreff“

❍

Offene Kirchen
ab 15 Uhr – Arndtund Nipkowstraße

❏

steffens disco
erfreut mit Oldies und Schlagern

Moderation: Thomas Prinzler

Für Speis’ und Trank ist bestens gesorgt!

Das Adlershofer Festkomitee und das Kulturzentrum „Alte Schule“ laden herzlich ein und wünschen viel Vergnügen!
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

Willkommen in unserem neuen Beratungsbüro in Adlershof !
Wir erwarten Sie im Einkaufcenter Adlershofer Tor, Rudower Chaussee 12: Mo–Fr 12.30–18 Uhr Ihre Berater sind gern auch telefonisch für Sie da: Bärbel Taubmann unter (030) 31 09 76-121 und Frank Prüfer unter (030) 31 09 76-147 freuen sich auf Ihren Anruf ! Parken im Parkhaus 2h kostenfrei.

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Telefon

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Wo Berlins Zukunft entsteht, sind wir dabei.

oder Fax 67 98 95 38 Anzeigenschluß für die

Oktober-Ausgabe
ist der 18. September

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Nr. 185

Zahl der Neugeborenen steigt
Aus der 32. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Aus Anlaß des Jubiläums von Köpenick eröffnete BVV-Vorsteher Siegfried Stock am 16.7. die 32. Sitzung im dortigen Rathaus mit einer Würdigung der 800jährigen Geschichte. Schüler der Joseph-Schmidt-Musikschule unterstrichen mit ihrem Auftritt den festlichen Rahmen, in dem auch die Überreichung der „Rettungsmedaille des Landes Berlin“ durch Bürgermeisterin Schöttler an den Jugendlichen Patrick Czeslik erfolgte. Danach gedachte das Plenum stehend mit einer Schweigeminute der am 28.6. verstorbenen Katharina Grell, die der BVV von 1995-2001 angehörte. Da sich zur Bürgerfragestunde diesmal keine Bürger(innen) angemeldet hatten, berichtete anschließend die Bürgermeisterin aus den Abteilungen des Bezirksamtes. Dazu gehörten eine Würdigung des Sozialtages und der Kreativität beim Umweltpreis (mit Dank an die Sponsoren), die Eröffnung des neuen S-Bahnsteigs in Adlershof, der Festakt der Musikschule für die Preisträger von „Jugend musiziert“ sowie die Eröffnung des neuen Schuljahres der VHS, die Einweihung des Stadions des 1. FC Union und die Ehrung mit dem „Blauen Herz“ für die „Clowns im KinderKrankenzimmer“. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß - es keinesfalls einen Anschlag auf die guten Manieren bedeutet, wenn zum Selbstschutz den Mitarbeitern des Bezirksamtes empfohlen wurde, auf einen Handschlag bei der Begrüßung zu verzichten. - bisher nur wenige Anträge auf Fördermittel zur Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit (T: 31.8.!) eingingen. - trotz Scheiterns der Bemühungen der Anna-Seghers-Oberschule mit einem Freien Träger zu kooperieren, die Betreuung im Schulhort weiterhin gesichert ist. - sich das Bezirksamt aktiv bei der Erarbeitung einer berlinweiten Regelung hinsichtlich der Veröffentlichung der Hygienekontrollen in Gaststätten einbringen wird. - im Bezirk hausärztlich praktizierende Ärzte bei der Antragstellung nach einem Parkplatz in Praxisnähe zu unterstützen. Die BVV beschloß zudem u.a. das per BA-Beschluß vorgelegte Zentren- und Einzelhandelskonzept Treptow-Köpenick 2009 und nahm die BA-Beschlüsse über die gleichstellungspolitischen Ziele sowie zur Bildung einer Arbeitsgruppe „Zuwendung Privater“ im Bezirksamt zur Kenntnis. Weiterhin hat sich die BVV vorgenommen, in Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden die Ziele der Kommunalen Partnerschaften zu aktualisieren. Den Abschluß der Sitzung bildete die Beantwortung einer „Großen Anfrage“ zum Bauvorhaben Obdachlosenheim in der Hartriegelstraße. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/31“ entnehmen wir u.a., daß - die Zahl der Neugeborenen in Treptow-Köpenick mit Hauptwohnung im Bezirk zugenommen hat (2006: 1.706; 2007: 1.811; 2008: 2.006). 2008 wurden 2.500 Anträge auf Elterngeld bewilligt und dafür 13,7 Mio Euro ausgezahlt. - im Bezirk im Team zur Baumpflege (Baumkolonne) zehn unbefristete Mitarbeiter(innen) beschäftigt sind. Sie sind u.a. auch für das Freischneiden von Straßenschildern zuständig falls die Sichtbehinderung nicht von einem Baum/Gehölz auf einem Privatgrundstück herrührt. Die nächste Sitzung der BVV (einschließlich Bürgerfragestunde) findet am 24.9. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Sprechstunden
Am 1.9. von 15 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 14.9. von 11-12 Uhr und am 29.9. von 15.30-17.30 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die regelmäßige Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider entfällt im September, einen anderen Termin ggf. unter 90297-4336 erfragen! Die Bürgersprechstunde des Bezirksstadtrates für Bauen und Stadtentwicklung Rainer Hölmer wird vom 16.9. auf den 30.9. verschoben.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an seiner

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- die Entwidmung der Sportanlage „Am Birkenwäldchen“ als Ausgleichsmaßnahme vorbereitet wird, beim Sportplatz Plänterwald wird sie empfohlen. Neben der mehrheitlichen Zustimmung zum Bebauungsplan „Am Krusenick“, der Übergabe des umfangreichen Bezirkshaushaltsplanes für die Jahre 2010 und 2011 an die Bezirksverordneten (zum Studium in der Sommerpause) und der Diskussion zu Sondermittelanträgen (z.B. zur Generalüberholung eines Blüthner-Flügels der Musikschule) wurde beschlossen das Bezirksamt u.a. zu ersuchen, - die eingelagerte Büste „Ernst Schneller“ der Gedenkstätte Sachsenhausen als Dauerleihgabe anzubieten.

Blutspendeaktion
am 3. September von 8 - 11.30 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125,
und

am 10. September von 9 - 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, zu beteiligen. (Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!) Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Jetzt bewerben für Ausbildungsplätze beim Bezirksamt! Neue Sprechzeiten
Ab 1. September 2010 bietet das Bezirksamt Treptow-Köpenick 26 Ausbildungsplätze in folgenden Ausbildungsberufen an: - Verwaltungsfachangestellte(r), - Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, - Gärtner(in) im Garten- und Landschaftsbau, - Vermessungstechniker(in) und - Fachangestellte(r) für Medienund Informationsdienste. Der Bewerbung sollen ein Lebenslauf, Fotokopien der letzten beiden Schulzeugnisse und ggf. Praktikumsnachweise beigefügt werden. Auf die Übersendung weiterer Unterlagen wie Klarsichthüllen und Schnellhefter bitte verzichten. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2009, für Gärtner(innen) der 30.11.2009. Nähere Auskünfte erhält man bei Frau Kuschel, Tel. 90297-2525, oder unter www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/organisationseinheiten /personal/ausbildung

beim Ordnungsamt
Das Ordnungsamt hat die Sprechzeiten seiner Zentralen Anlauf- und Beratungsstelle (ZAB) verändert: Montag, Dienstag und Freitag von 8 bis 16 und Donnerstag von 11 bis 19 Uhr. Die Rufnummer ist 90297-4629. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Auch Fax ist möglich (-4621), E-Mail: ordnungsamt@ba-tk.berlin.de. In Fällen von akuten Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigungen steht die Wache des Allgemeinen Ordnungsdienstes (AOD) von Montag bis Freitag unter Tel. 90297-4601 zwischen 7 und 22 Uhr sowie am Sonnabend 11 bis 22 Uhr zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten ist die Polizei zu verständigen.

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Abschied mit Liebe . . .

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TAG & NACHT

September 2009

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Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!
Diese Worte aus der Apostelgeschichte (16,31) zeigen, das Evangelium fordert von uns keine speziellen Leistungen, empfiehlt keine neuen religiösen Methoden und vermittelt keine geheimnisvollen Erkenntnisse, sondern ruft dazu auf: Hier ist Jesus – vertrau dich ihm an! Darin liegt die ganze Seligkeit. Wobei unter Seligkeit ein tiefes Glücksgefühl zu verstehen ist, das bis in die Ewigkeit hineinreicht. Was heißt nun konkret „Glaube an den Herrn Jesus Christus“? Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, wollte man das umfassend erklären. Dennoch will ich versuchen, einige Punkte herauszuheben. 1. „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ heißt, ein Wagnis eingehen und sich ganz dem Herrn übergeben. – Die Jünger Jesu sind des Nachts auf dem Meer und kämpfen verzweifelt gegen den Sturm an. Plötzlich kommt Jesus ihnen auf dem Wasser gehend entgegen. Sie erschrecken und schreien, denn sie glauben, es sei ein Gespenst. Sogleich spricht Jesus sie an: „Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!“ Petrus muß in diesem Moment so erleichtert sein, daß er alles um sich vergißt und den Herrn bittet: „Herr, bist du es, so befiehl mir zu dir zu kommen auf dem Wasser.“ – Er geht das Wagnis ein, sich vom sicheren Platz im Boot zu lösen und gegen jede Vernunft das Wasser zu betreten. Es ist für ihn kein Sprung ins Dunkle, kein Wagnis ins Ungewisse, sondern er geht auf Geheiß seines Herrn ins Allergewisseste, nämlich zum Herrn selbst. Er wagt es, weil er seinen Herrn auf dem Wasser stehen sieht und seine Stimme hört. 2. „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ heißt, auf den Herrn blicken. – Solange Petrus auf den Herrn sieht, geht alles gut. Dann wird ihm vielleicht bewußt: Was läuft hier ab! Wache ich oder träume ich? Plötzlich sieht er den starken Wind, beginnt zu sinken und schreit: „Herr, hilf mir!“ Jesus streckt sogleich die Hand aus und ergreift ihn (Mt 14,22-33). Solange wir auf den Herrn blicken, kann es um uns stürmen, wie es will, wir sind sicher. Selbst wenn wir vielleicht unter Sorgen und Belastungen einmal drohen zu sinken, können wir den Herrn anrufen und seine ausgestreckte Hand ergreifen. Wo sich kein Ausweg zeigt, kommt doch eine Rettungsmöglichkeit. „Weg hat er allerwege, an Mitteln fehlt's ihm nicht!“ 3. „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ ist ein Sichlösen, ein Loslassen vom letzten Halt. – Ein Mann stürzt von einer Klippe. Beim Absturz kann er sich gerade noch an einem Zweig festhalten. Dort hängt er über der dreihundert Meter tiefen Schlucht. Voller Angst sieht er den winzigen Zweig, den riesigen Abgrund und spürt, wie seine Kräfte nachlassen. In seiner Todesangst schreit er zu Jesus Christus: „Jesus, wenn es dich gibt, rette mich, und ich will an dich glauben!“ Nach einer Weile hört er eine mächtige Stimme: „Das sagen alle Menschen, wenn sie in großer Not sind.“ – „Nein“ schreit der Mann, „ich bin nicht wie die anderen, ich will wirklich an dich glauben; hilf mir doch bitte!“ – „Gut, ich werde dich retten“, ertönt die Stimme, „laß den Zweig los, ich werde dich auffangen und bewahren!“ - „Den Zweig loslassen? Bin ich verrückt?“, schreit der Mann. 4. „Glaube an den Herrn Jesus Christus“ heißt, sich ihn zum Vorbild nehmen. – Der Herr Jesus heilt Lahme, Blinde, Taube und Aussätzige. Er tut niemandem etwas Böses. Betrug, Heuchelei und Egoismus sind ihm fremd. Er vergibt denen, die ihm Unrecht tun und fordert dazu auf: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“ (Mt 5,44) und: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt“ (Jh 13,34). Jesus Christus versteht die Menschen, wie niemand zuvor. Sein Leben ist vorbildlich und seine Lehre einzigartig. Bei ihm decken sich Leben und Lehre. Christus hat keine Beziehungen zu den einflußreichen und politischen Führern seiner Zeit. Seine Jünger sind relativ ungebildete Menschen. Und dennoch verändert Jesus Christus das Leben von Millionen Menschen, weil sein Leben, seine Botschaft und seine Auferstehung seine Anhänger verändert. Selbst in der brutalsten Verfolgung fahren sie fort, Christi Liebe in Wort und Tat zu predigen. Ich bin mir bewußt, daß viele Menschen Vorbehalte gegen den christlichen Glauben haben, weil im Namen Christi auch viel Schlechtes getan und Gutes unterlassen worden ist. Aber Tatsache ist: Das hat mit dem Christus, wie er uns in der Bibel überliefert ist, nichts zu tun. Wer an ihn glaubt, wie die Schrift sagt, wird nicht nur ein glückliches Leben haben, sondern selig werden. D. Przybylka NAK Berlin-Brandenburg

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst (mit Kinderbetreuung). Am 13.9. wird er zum Schuljahresanfang gestaltet und zudem kann vor und nach dem Gottesdienst zum Tag des Offenen Denkmals die Kirche besichtigt werden, u.U. wird auch eine Turmbesteigung ermöglicht. Am 20.9. ist der Gemeindechor an der Gottesdienstgestaltung beteiligt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommen der Frauenkreis am 4.9. und 18.9. um 15 Uhr, der Männerkreis am 4.9. um 18 Uhr und der offene Gemeindekreis am 23.9. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 11.9. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am 6.9. ist die Kindermesse mit dem Abschluß der Religiösen Kinderwoche und der Schulanfängersegnung verbunden. Das Kirchweihfest wird am 13.9. begangen. Vor dem Kindersonntag zum Erntedankfest am 27.9. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim und bleiben danach mit Eltern und Geschwistern beisammen. Informationen und Termine zum katholischen Religionsunterricht sowie für den Erstkommunionskurs werden beim Elternabend am 8.9. um 19.30 Uhr mitgeteilt. In der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt die Freie evangelische Gemeinde herzlich zu ihren Sonntagsgottesdiensten um 10 Uhr ein. Für altersgerechte Kinderbetreuung wird gesorgt. Am 4.9. und 18.9. sind Kinder ab 6 Jahren, die Freude am Singen haben, ab 16 Uhr herzlich willkommen. Das Musical „Der barmherzige Samariter“ wird neu eingeübt. Ab 4.9. ist freitags ab 18 Uhr wieder Teentreff (s. www.motk.de). Vom 11.-13.9. ist die Gemeinde zur gemeinsamen Gemeindefreizeit unterwegs. Die Senioren treffen sich am 16.9. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag. Zu Bibelgesprächskreisen wird dienstags um 16.30 Uhr und um 19.30 Uhr eingeladen.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 185

Die gar traurige Geschichte
von Kronprinz Friedrich und seinem getreuen Freund Katte
Ein szenischer Bilderbogen, in dem sich Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung in phantasievollen Kostümen und mit einer Großfigur als König Friedrich Wilhelm I. einem Kapitel preußischer Geschichte widmen. Das integrative Theaterprojekt zum 800jährigen Stadtjubiläum von Köpenick unter Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin, wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Berlin gefördert. Dargestellt wird das Stück von Schauspieler(inne)n, Tänzer(inne)n des Spatzennest e.V. und der „Remise“ der berlinerSTARThilfe e.V. sowie von Mitgliedern der Regenbogenband der Stephanus-Stiftung Ulmenhof. Die Premiere findet am 5. September um 15 Uhr im historischen Ratssaal des Rathauses Köpenick (Alt Köpenick 21) statt, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen bei Ralf Limbecker, Spatzennest Berlin e.V., Tel. 0176/67613833.

„Is doch keene Frage nich“
Im Vorfeld des Adlershofer Herbstfestes hat am 17. September ab 19.30 Uhr die Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) den Schauspieler Ernst-Georg Schwill eingeladen. Zu hören sein wird die mit „Herz und Schnauze“ erzählte Geschichte eines Mannes, der es in der Welt geschafft hat, die so wenig für das Waisenkind bereit zu halten schien. Nachdem ein DEFA-Team mit ihm die „richtige Berliner Göre“ für den Film „Alarm im Zirkus“ gefunden hatte, kommt er vom Film nicht mehr los und ist aktuell noch im Berliner „Tatort“ der Assistent Weber. „Is doch keene Frage nich“ meint diese echt Berliner Pflanze. Karten zu 4 € (erm. 3 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! Ohne Anmeldung und kostenfrei sind dann die Jüngsten beim Herbstfest am 19. September um 11 Uhr in die Bibliothek eingeladen, wenn Andersens Koffertheater die Geschichte „Vom Fischer und seiner Frau“ vorführt. W.W.

Brasilianische Band „for @ll“ in der „Schwedenkirche“
Ob Samba, Forro, Reggae, Rap oder Frevo, es gibt fast nichts was die Band mit dem originellen Namen aus dem brasilianischen Norden nicht im Repertoire hat. Die sieben Vollblutmusiker veranstalten zugunsten des Straßenkinderprojektes LEVANTE mehrere Benefizkonzerte auf einer Deutschland-Tournee. Am 3. Oktober machen sie ab 19 Uhr in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) der Freien evangelischen Gemeinde Station. Alle, die sich an der brasilianischen Musik erfreuen und über die Situation der dortigen Straßenkinder informieren wollen, „werden mehr erleben als erwartet“. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de W.W.

Start in die 15. Theatersaison
Mit einem Theaterfest eröffnet das Schlossplatztheater am 4. September im Herzen der Köpenicker Altstadt die Theatersaison 2009/10 und damit seine 15. Spielzeit. Die bissige Operette von Jacques Offenbach „Häuptling Abendwind oder Das greuliche Festmahl“ mit dem Puppentheater Parthier sorgt ab 20 Uhr für manch grausige Überraschung (Foto). Russische Tanzbeinphilosophie vermittelt das „SkaZka Orchestra“, und schon ab 19 Uhr heißt es vor dem Theater „Wir grillen für Sie“. Das Ensemble des Jungen Schlossplatztheaters feiert am 11. September Premiere. „Besetzt!“ im wahrsten Sinne sind die Klos vom Reichstag, wenn sieben junge Menschen in gefliester Atmosphäre den Widerstand proben. Weitere Aufführungen: 12., 18. und 19.9. Beginn: 20 Uhr. Am 16. und 17.9. spielen ab 10 Uhr 14 Theater-Spiel-Interessierte

Foto: Schlossplatztheater

Kunstmeile 2009 in Baumschulenweg
Zur Kunstmeile 2009 wird vom 11. September bis 3. Oktober nach Baumschulenweg eingeladen. Die Eröffnungsveranstaltung mit einem bunten Programm, vielen Künstlern und besonderen Überraschungen findet am 11.9. um 16 Uhr in der Aula der Volkshochschule, Baumschulenstraße 79-81, statt. Die Berliner Originale Leierman Bolle und Eckensteher Nante werden ein Berlin-Programm mit Drehorgel, Akkordeon, Geschichten mit Herz und Schnauze vortragen. Die Performancekünstler Susann Roge aus Deutschland und Javier Cura aus Argentinien, musikalisch begleitet von Moss Beynon Juckes aus Großbritannien, zeigen Contact Tango. Bürgerverein Baumschulenweg

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Tel. 0173-6 42 96 02

der 7. bis 9. Klasse der Freien Montessori Schule „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch. Informationen unter 6516516 oder www.schlossplatztheater.de

Theater, Chansonabend und Kartoffelfest im Ratz-Fatz
Das Soziokulturelle Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstraße 81) lädt wieder sonntags ab 10 Uhr zum Kindertheater ein (6.9.: Die Elfe mit dem Taschentuch; 13.9.: Das Schloß im Teufelssee; 20.9.: Kasper und der Farbenklau; 27.9.: Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel). Freitags wird für Erwachsene angeboten: 4.9., 20 Uhr: Chansonabend; 11.9., 20 Uhr: Theater: „Aufzeichnungen aus der Unruhe“ nach Fernando Pessoa; 18.9., 19 Uhr: Vortrag mit Film „Das unbekannte Filmland – Neuseeland“; 25.9., 17 Uhr: Theater: „Der Tanz ums goldene Kalb“ (nach dem 2. Buch Moses). Am 12.9. ist ab 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) zur Lesung plus Videoreportage Dr. Roland Wuttke zu Gast, der aus seinem Buch „Durchs unbekannte Arabien“ vorträgt. Am 26.9. wird ab 17 Uhr zum „Kartoffelfest mit dem Seniorenchor Otto Dunkel“ eingeladen. Das Thema im politischphilosophischen Frauencafé am 15.9. ab 19.30 Uhr lautet: „Happy Aging oder Anti Aging?“ Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

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Ausstellungen im Kulturzentrum „Alte Schule“
Das „begehbare Salzburg-Panorama als Kunstobjekt für Berlin“ ist noch bis 19. September in der Galerie in der Alten Schule zu erleben (s. AZ Nr. 184), und durch Skizzen, Zeichnungen und Fotos wird nachvollziehbar, wie das Gemeinschaftswerk entstanden ist. Es werden zudem weitere Arbeiten der beteiligten fünf Künstler gezeigt. Am 1.10. wird um 20 Uhr die nächste Ausstellung der Reihe „Vor Ort“ mit Künstlern aus dem Bezirk Treptow-Köpenick eröffnet. Diesmal zeigen Goran Djurovic, Jutta Schölzel und Manfred Strehlau ihre Arbeiten. Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Auch im „Bürgersaal“ kann man im September Arbeiten aus Salzburg sehen. Es wird in Kooperation der graphischen Werkstatt im Trakl-Haus Salzburg und der Werkstatt für künstlerische Lithographie in Treptow Druckgrafik der Salzburger Künstler Anton Drioll, Rupert und Martin Gredler sowie Thomas Nemec gezeigt. Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 902975717) zugänglich. Im „Seniorentreff“ stellt im September traditionsgemäß der „Adlershofer Kunstkreis“ einige seiner Arbeiten aus. Ab 1.9. zeigen die Mitglieder nach einem Pleinair im Juni schöne Motive von der Pfaueninsel. Die Räume des Seniorentreff sind werktags von 10-17 Uhr zugänglich. W.S.

Blumenschlösschen Willinsky
Inh. Michael Willinsky

Hackenbergstraße 14 12489 Berlin Tel: 030/67776644 • Floristik für jeden Anlass • Grabpflege

„Franz Fühmann - Die Kunst des Scheiterns“
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) liest aus Anlaß des 25. Todestages des Schriftstellers Franz Fühmann (1922-1984) am 22. September um 18 Uhr Gunnar Decker aus seinem neuen Buch „Franz Fühmann – Die Kunst des Scheiterns“. Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di und Do 10-16 Uhr) interessiert ist, sollte unter 677 47 25 nachfragen. W.S.

100 Jahre Motorflug
In einem Lichtbildervortrag erinnert am 22. September ab 18.30 Uhr Ortschronist Rudi Hinte im „Bürgersaal“ des „Kulturzentrum Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54) daran, „Wie vor über 100 Jahren der Flugplatz Johannisthal/Adlershof entstand“. Zum individuellen Gespräch ist der Ortschronist ab 9.9. dienstags von 15-18 Uhr in der „Heimatstube“ im Kulturzentrum (Dörpfeldstr. 56, Tel. 90297-5723) anzutreffen. Zudem erwarten Mitarbeiter des hiesigen Heimatarchivs donnerstags von 15-18 Uhr interessierte Besucher. W.S.

Sonderpostbeförderung zum Jubiläum
Vor 100 Jahren wurde der Flugplatz Johannisthal eröffnet
Aus Anlaß dieses Jubiläums am 26. September führt die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg des Aero-Philatelisten-Club Deutschlands e.V. eine Sonderpostbeförderung mit einer Bonanza F 33A „Rund um Berlin“ durch. Mit diesem Flug werden eigens hierfür aufgelegte mehrfarbige Sonderkarten befördert. Diese geflogenen und mit einem Flugbestätigungsstempel versehenen Belege und einem dafür hergestellten Sonderstempel kosten 3 € zuzüglich Versandkosten. Bestellungen dafür sind zu richten an: Bernd Stasche Greifswalder Straße 59 10405 Berlin

Collage „Es fiel ein Schuss in Sarajewo“
Das letzte Lebensdrittel von Käthe Kollwitz wird mit der essayistischen Collage „Es fiel ein Schuss in Sarajewo“ beleuchtet. Premiere hat die szenische Lesung von und mit der Autorin und Schauspielerin Lore SeichterMurath am 15. September um 19 Uhr im Haus des Kulturbundes Treptow, Ernststraße 14-16. Nachgespürt wird mit sparsamer Gestik und Mimik und großem stimmtechnischen Einsatz dem Zusammenhang von künstlerischer Entwicklung und seelischem Schmerz der Käthe Kollwitz am Beginn des ersten Weltkrieges. Unkostenbeitrag: 5 bzw. 4 €. Informationen zum weiteren Programm unter Tel. 53 69 65 34.

„Bezahlt wird nicht!“ im Stadttheater Cöpenick
„Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!” ruft der Märchenprinz am 17. September erstmals bei der Premiere dieses Grimmschen Märchens auf der Bühne des Stadttheaters Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Auch am 22. und 24.9. öffnet sich um 10 Uhr der Vorhang für das Schauspiel-Puppen-Märchen. In den Kindervorstellungen dieses Monats sind außerdem „Dornröschen“, „Der Struwwelpeter“, „Peter und der Wolf“ und als Gastspiele „Meister Ton und die Liedfee“ sowie „Die Liedfee will tanzen“ und „Rumpelstilzchen“ zu erleben. Auch für die Abendveranstaltungen bietet das Ensemble am 25. September eine Premiere an: in dem Lustspiel von Dario Fo „Bezahlt wird nicht!“ sorgt Preiserhöhung für einen Skandal im Supermarkt. Tiefsinn im Parkett bietet der Kästner-Abend des Kabaretts „BerlinerTingelTangel” am 18.9. ab 20 Uhr. Das Programm zeigt die Vielseitigkeit dieses großen Autors und wirft mit Witz und Esprit Schlaglichter auf Stationen seines künstlerischen Lebens. Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de, telefonische Reservierung unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Ab 16 Uhr geöffnet

„Feiern wie in Bayern!“
Mittwoch Ruhetag

Oktoberfest in Adlershof 26. September – 3. Oktober
(Eintritt frei! – Vorbestellung erbeten!)

„Blattlaus“ — Erlebnisgastronomie
Montag: Dienstag:

Neue Angebote:
Freitag:

Tanz- oder Travestieshow
(Vorbestellung erforderlich!)

Inhaber: Christian Ettert

Haxentag

(+ 0,3 l Bier)

Schnitzeltag

Sonntag: Frühstück

ab 10 Uhr

Donnerstag: Eisbeintag

Kaffeeklatsch ab 15 Uhr

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Nr. 185
September

Wahlen zum Deutschen Bundestag – Fragen an fünf Direktkandidaten des Wahlkreises Treptow-Köpenick
Peter Groos, Bündnis 90/Die Grünen
geboren 1964 in Dillenburg, Historiker, verheiratet, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Treptow-Köpenick

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Wahlsonntag

1. Weshalb kandidieren Sie im Wahlkreis Treptow-Köpenick und was schätzen Sie an ihm (Adlershof inbegriffen)? 2. Welchen Schwerpunktaufgaben wollen Sie sich im Bundestag bei Ihrer Wahl vor allem widmen? 3. Für welche Probleme im Wahlkreis Treptow-Köpenick einschließlich Adlershofs wollen Sie sich dann vorzugsweise engagieren?
Wahlkreis Treptow-Köpenick, weil ich grünen Themen im Bundestagswahlkampf auch „im schönsten und grünsten Berliner Bezirk“ (Zitat!) zu größtmöglicher Aufmerksamkeit verhelfen will. Zu 2. Ein Schwerpunktthema werden Schutz und Ausbau der Bürgerrechte in Deutschland sein. Unter dem Aspekt Terrorismusbekämpfung sind in den letzten Jahren deutliche Verschlechterungen für die Bürgerrechte zu verzeichnen. Überwachungsmöglichkeiten wurden ausgebaut, Kompetenzen der Sicherheitsbehörden erweitert. Als Bundestagsabgeordneter werde ich mich bemühen, das in Teilen der Bevölkerung erschreckend geringe Bewußtsein von den Risiken eines Überwachungsstaats zu schärfen. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Einwanderung ist wirtschaftlich vonnöten, sie kann uns kulturell voranbringen, bringt aber auch gewaltige Probleme mit sich. Integrationspolitisch war es fatal, daß die Debatte in den letzten 25 Jahren von Wunschdenken auf der einen und Schwarzmalerei auf der anderen Seite dominiert war. Realpolitik fand auf dem Feld der Integration kaum statt. Damit muß Schluß sein. In der Verkehrspolitik muß es ein energisches Umsteuern geben. In einer Metropole wie Berlin sind Fuß- und Radverkehr zu stärken, ist der öffentliche Personenverkehr auf der Straße und auf der Schiene als Rückgrat der Mobilität zu verstehen. Die klima-, umwelt-, energie- wie gesundheitspolitischen Folgelasten des motorisierten Individualverkehrs haben riesige Ausmaße und zwingen zu einer neuen Verkehrspolitik. Land am Laufen halten. Sei es im Beruf, im Verein oder als Familienmanager. Und natürlich gehören zu diesen Menschen auch die Seniorinnen und Senioren, die ihr Leben lang dieses getan haben. Es sind die Menschen, welche von Sozialdemokraten und Sozialisten nicht vertreten werden. Im Falle meiner Wahl verstehe mich als ihr Vertreter im Bundestag. Früh aufzustehen muss sich lohnen. Deshalb darf die Steuerbelastung für Arbeitnehmer nicht erdrückend sein. Ich will mich für mehr Steuergerechtigkeit und eine Reform des Steuersystems einsetzen. Eine Steuererhöhung darf es nicht geben, denn diese würde den Konjunkturprogrammen der vergangenen Monate entgegenwirken. In Deutschland hat sich leider bei Steuern das Denken eingeschlichen: Der Steuer-Kuchen muss aufgeteilt werden. Wir sollten besser fragen, wie dieser Kuchen wächst, ohne vom Bürger mehr Steuern einzutreiben. Die Bundesregierung hat Konjunkturprogramme im Wert von 80 Mrd. Euro aufgelegt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Da wäre es widersinnig, in den nächsten zwei Jahren Steuern zu erhöhen. Wenn SPD und Linkspartei das wollen, dann wollen sie die Konjunkturprogramme sabotieren und die Krise verschärfen. Deshalb unterstütze ich eine grundlegende Reform des Steuertarifs zur Bekämpfung der „kalten Progression“. Erstens soll der Eingangssteuersatz von 14 auf zwölf Prozent gesenkt werden. Zweitens wollen wir, dass der Höchststeuersatz erst bei einem Einkommen von 60.000 Euro im Jahr greift. Als Familienvater weiß ich, wie wichtig für Eltern

Zu 1. Meine politische Bewußtwerdung fiel mit der Hochphase der außerparlamentarischen Bewegungen, der Friedens-, Anti-Atom-, Umwelt- und Frauenbewegung und der Parteibildung der Grünen zusammen. Die Zeit ist nicht stehen geblieben, und auch die Grünen haben sich verändert, wie ich selbst auch. Die Grundziele aber, die als Siebzehnjähriger mein Interesse an der Politik und mein Engagement für grüne Themen ausmachten, sind geblieben: Erhalt und Entwicklung einer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft, Recht auf Individualität des Einzelnen, Verteidigung der Bürgerrechte gegen staatliche Allmachtsphantasien, Schutz der Umwelt, Förderung des ökologischen Bewußtseins, Alternativen zu materiell ausgerichteten Lebensstilen. Die Grünen sind weiterhin die einzige Partei, die sich diesen Herausforderungen in ihrer Komplexität stellt und an einem alternativen gesellschaftlichen Zukunftsentwurf festhält. Ich lebe seit 1990 in Berlin und zog im Frühjahr 1993 nach Oberschöneweide. 1999 begann ich mich bei den Bündnisgrünen in Köpenick zu engagieren, zog 2006 in die Bezirksverordnetenversammlung ein und bin seit 2007 Fraktionsvorsitzender. Ich kandidiere im
Prof. Dr. Niels Korte (CDU)
geb. 1969 in Arnsberg; seit 1998 in Berlin; als selbständiger Rechtsanwalt Inhaber der Kanzlei Korte Rechtsanwälte mit 20 Mitarbeitern; seit 2001 Lehrbeauftragter und seit 2004 Professor an der staatlichen Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf; lebt mit seiner Frau und der zweijährigen Tochter Maja in Friedrichshagen

Zu 3. Die Bündnisgrünen in Treptow-Köpenick hatten sich bis zuletzt gegen den Standort Schönefeld für den Großflughafen BBI ausgeprochen, waren damit aber auch in der Landespartei in der Minderheit. Der Bau kommt und die Belastungen im Umfeld werden groß sein. Ich werde mich dafür einsetzen, daß auf BBI zwischen 22 und 6 Uhr ein reguläres Nachtflugverbot gilt und daß die von dem Flugbetrieb ausgehenden Belastungen, wo möglich verringert, den Betroffenen der größtmögliche Schutz gewährt und der Flugbetrieb transparent dargestellt wird. Ich werde mich dafür stark machen, daß es den Bundesländern ermöglicht wird, Mittel aus dem Bundesfernwegebau auch für Bahnprojekte zu nutzen. Es ist unverständlich, daß die A 100 wider jede verkehrspolitische Vernunft in das östliche Stadtzentrum verlängert werden soll, während es nicht gelingt, mit Inbetriebnahme des BBI eine leistungsfähige Schienenanbindung in Betrieb zu nehmen. Ich werde mich dafür stark machen, daß die Deutsche Bahn mit dem Ausbau der Strecke Richtung Erkner nicht erst 2013 beginnt und unabhängig davon für baldige Maßnahmen zur Verminderung der Lärmemissionen an der Strecke zwischen Köpenick und Erkner einsetzen. Adlershof ist ein herausragender Forschungsstandort für eine Reihe zukunftsträchtiger Schlüsseltechnologien, ist aber noch lange nicht am Ende seiner Entwicklungsmöglichkeiten angelangt. Ich werde mich für forschungsfreundliche Rahmenbedingungen und für die Förderung von modernen Umweltund Energietechnologien einsetzen. Davon wird nicht zuletzt Adlershof profitieren.
optimale Bildungschancen und mehr Spielräume bei der Erziehung der Kinder sind. Wir wollen unser Bildungssystem zu einem der besten weltweit machen. Deshalb planen wir, in den fünf Jahren zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung fließen zu lassen. Zu 3. Auch wenn lokale Entscheidungen vor allem durch Bezirks- und Landespolitik getroffen werden, kann ein Bundestagskandidat manches Problem vor Ort lösen oder Entscheidungen auf den Weg bringen. Die Rettung des Mellowparks, bei der die Bundestagskandidaten in Treptow-Köpenick gemeinsam meinem Vorschlag folgten, zeigt, dass engagierte Abgeordnete etwas erreichen können. Zu den größten Aufgaben gehört, Menschen vor Ort zu helfen, die lange Arbeit suchen. Gemeinsam mit dem Jobcenter entwickelte ich innerhalb des vergangenen Jahres das Modell der „Integrationsarbeit“, welches ab dem 1. September einen schnellen Zugang zum lokalen Arbeitsmarkt bietet. Die zunehmende Gewalt im Nahverkehr dürfen wir nicht hinnehmen. Mein Vorschlag, für Straftaten in Bussen und Bahnen ein gesondertes Strafgesetz zu schaffen, um sie sicherer zu machen, wird von Ver.di und dem BVG-Personalrat unterstützt. Auch gilt es, die A100 gegen Widerstände durchzusetzen, so werden 60.000 Bewohner im Südosten Berlins vom Durchgangsverkehr entlastet. Wird die A100 nicht verlängert, müssen sich Millionen Bewohner der Ostteile Berlins weiter mühsam ihren Weg durch die Bezirksstraßen suchen.

Zu 1. Treptow-Köpenick ist der Bezirk, in dem ich arbeite und mit meiner Familie wohne. Hier hat Berlin ein einzigartiges Flair. In Adlershof befindet sich meine Kanzlei, hier mache ich als Vorsitzender des CDUOrtsverbands seit Jahren lokale Politik. In TreptowKöpenick schätze ich die Menschen, die jeden Tag inmitten der Spannungen und Wechselfälle ein aufrichtiges Leben führen. Ich bewerbe mich hier um ihre Stimmen, weil sie einen Vertreter im Bundestag verdienen, der ihnen beisteht und sich für sie müht, statt auf Marktplätzen und in Talkshows Werbung in eigener Sache zu betreiben. Mit diesem Verständnis unterscheide ich mich vom bisherigen direktgewählten Abgeordneten, der nach eigener Auskunft „Spass“ daran hat, „mitzuwirbeln, rumzuzicken, rumzustänkern“. Zu 2. Mein Wahlkampf steht unter dem Motto „Für das Berlin, das früh aufsteht!“ Früh aufstehen ist für mich die Lebensweise von Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, die etwas erreichen und bewegen. Sie sind es, die ohne viel Aufheben unser

September 2009
Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE)
geb. 1948 in Berlin; verheiratet, drei Kinder; Rechtsanwalt; 1990-2002 Vorsitzender der PDS im Bundestag, vom 17.1.2002 bis zum Rücktritt am 31.7.2002 Berliner Bürgermeister und Wirtschaftssenator; seit August 2002 wieder als Rechtsanwalt tätig. Am 18.9.2005 in Treptow-Köpenick direkt in den Bundestaggewählt, neben Lafontaine Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE

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Hier ist so viel Entwicklungspotential, so viel Energie, so viel bürgerschaftliches Engagement vorhanden, von dem ich mich u.a. in den monatlichen Sprechstunden in meinem Bürgerbüro überzeugen konnte. Außerdem bin ich in Treptow aufgewachsen, habe in meiner Jugend in Köpenick Sport getrieben, bin in Adlershof zur Schule gegangen und fühle mich in unserem Bezirk einfach wohl. Zu 2. Den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, die Überwindung von Hartz IV, einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, eine bedarfsgerechte Grundsicherung, eine vor Armut schützende gesetzliche Rente, die Streichung der Praxisgebühren und Zuzahlungen im Gesundheitswesen sowie endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit in gleicher Arbeitszeit sowie gleiche Rente für eine gleiche Lebensleistung zwischen Ost und West kann und wird es nur mit einer deutlich gestärkten LINKEN geben. Das gilt ebenso für eine anzustrebende Steuergerechtigkeit, d.h. die Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen sowie die höhere Belastung der Besser- und Bestverdienenden, der großen Vermögen, der großen Erbschaften, der Börsenumsätze und Spekulationen sowie der hohen Profite. Es geht um gerechte soziale Alternativen im Vergleich zu dem, was Sie in den letzen Jahren erlebt haben. Der Wahlausgang am 27. September ist auch eine Entscheidung darüber, wer letztlich die Kosten und Lasten der Krise und stärken. Die Adlershofer können auf das Erreichte stolz sein. Natürlich will ich nicht vergessen, dass es im Bezirk nicht nur Licht, sondern noch immer auch viel Schatten gibt. Nicht alle haben bereits teil an der wirtschaftlichen Entwicklung des Bezirks. Aber auch deren Perspektiven und vor allem die ihrer Kinder sind sehr viel besser als anderswo in Berlin. Unser Bezirk ist nicht nur wirtschaftlich stark, er ist auch städtebaulich und landschaftlich bezaubernd. Die Altstadt Köpenick ist ein Kleinod, sie strahlt Tradition aus mit ihren Marktständen, dem Schloss und dem Hauptmann von Köpenick. Friedrichshagen mit seinen Weber- und Bürgerhäusern, der rührige Gemeinsinn seiner engagierten Bürger imponiert nicht nur beim Bölschefest. Die Spree, der Große Müggelsee, der Treptower Park, die grünen Forste: es ist eine Freude, an einem schönen Sommertag durch die Schönheiten dieses Bezirks zu streifen. Es macht Freude für diesen Bezirk im Bundestag zu arbeiten und deshalb kandidiere ich wieder hier. Zu 2. Die Arbeit in einer Fraktion ist kein Wunschkonzert, Aufgabenverteilung und Arbeitsgebiete werden erst nach der Wahl festgelegt. Ich war in den vergangenen Legislaturperioden in den unterschiedtragen wird, ob weiter von unten nach oben oder aber umgekehrt umverteilt wird. Zu 3. Mit der Aufweitung der Bahnbrücke über der Rudower Chaussee und der Verlängerung der Straßenbahn in die Rudower Chaussee wird eine Barriere verschwinden, die die Teilung Adlershofs manifestierte. Ich werde weiter die Bemühungen der „alten Adlershofer“ und des WISTA Managements hinsichtlich des Zusammenwachsens beider Teile unterstützen. Außerdem steht die weitere Vernetzung der Wissenschafts-, Forschungs-, Bildungsund Unternehmerstandorte im Bezirk auf meiner Agenda. Hiervon profitieren alle. Ich weiß, dass einige so frustriert sind, dass sie gar nicht mehr zur Wahl gehen wollen. Aber wer an einer Wahl nicht teilnimmt, muss wissen, dass seine Nachbarin beziehungsweise sein Nachbar für ihn mitentscheidet. Ich bin immer für Selbstentscheidung. Deshalb bitte ich Sie, beteiligen Sie sich an der Bundestagswahl am 27. September! Natürlich möchte ich auch selbst von Ihnen bestätigt werden. Auch künftig will ich mich für meinen Wahlkreis Treptow-Köpenick und für meine Heimatstadt Berlin engagieren. Das gilt in jeder Hinsicht für die Bundes-, die Landes- und die Bezirksebene. Wenn Sie mich wieder direkt in den Bundestag wählen, hat meine Stimme dort auch entsprechendes Gewicht. lichsten Bereichen verantwortlich tätig, als Obmann im Bildungsausschuss, als Obmann im Visa-Untersuchungsausschuss und zuletzt als Obmann im Entwicklungsausschuss. Daneben habe ich mich stets um Dinge gekümmert, die auch die Menschen hier im Bezirk besonders berühren. So habe ich auf einen Gesetzentwurf meiner Fraktion für die Rentenangleichung in Ost und West gedrängt und daran intensiv mitgearbeitet. Das will ich fortsetzen. Zu 3. Der weitere Aufbau der Wirtschaftsstandorte Adlershof und Oberschöneweide werden mein zentrales Anliegen im Bezirk bleiben. Daneben werde ich wie bisher für die Rechte der Anlieger an den Bahnstrecken kämpfen, die unter zunehmendem Lärm leiden und denen die Bahnspitze und die Bundesregierung viel zu wenig Aufmerksamkeit widmet. Ich werde mich zudem wie bisher für eine weitere Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur einsetzen. Das gilt auch für die Straßen. Ich sehe nicht ein, weshalb viele Bürger im Ostteil der Stadt noch immer auf der Fahrt von und zur Arbeit viel länger im Stau stehen und viel später zum Abendbrot kommen als die Menschen in den Westbezirken, wo es schon lange ein funktionierendes Stadtautobahnnetz gibt. zusammenarbeiten. Ich möchte dabei helfen die Bezirks-, Landes- und Bundesebene zu verbinden. c. Demokratie stärken: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das zu sichern ist Aufgabe von allen und dazu gehört, dass niemand in Deutschland Angst haben darf, weil er eine andere Hautfarbe, Religion oder Lebensweise hat. Ich will als Kandidat in Treptow-Köpenick mithelfen, dass die neuen Nazis bei kommenden Wahlen keine Chance haben. Zu 3. Durch meine Kontakte in allen Bereichen will ich dafür sorgen, dass Treptow-Köpenick sein Potential voll ausschöpfen kann. Der Wissenschaftsstandort Adlershof ist ein wichtiger Bestandteil davon. Es muss dafür gesorgt werden, dass Unternehmen genug Anreize haben sich in Adlershof langfristig niederzulassen. Die Menschen, die dort arbeiten und auch die vielen Studenten müssen Anregungen erhalten, ihren Lebensmittelpunkt nach Adlershof zu verlegen. Dazu gehören Freizeiteinrichtungen, Kitas und kulturelle Einrichtungen. Das sind einige Punkte, viele weitere finden Sie auf meiner Homepage oder Sie sprechen mich einfach an. Ich freue mich darauf.

Zu 1. Treptow-Köpenick (Adlershof inbegriffen) ist der größte und schönste Bezirk in Berlin, in dem sich alle Widersprüche, alle Probleme der Stadt wiederfinden. Hier wohnen Gut-, Besser- und Bestverdienende genauso wie durchschnittlich Verdienende, Geringverdienende und Hartz IV Empfangende. Hier gibt es mit der WISTA, dem Innovationspark Wuhlheide und dem Spreeknie Standorte der Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, mit Adlershof einen Standort der Medien, mit der Humboldt-Uni, der HTW und (noch) der Schauspielschule „Ernst Busch“ Standorte der Bildung und mit dem Schloßplatz-, dem Stadttheater Cöpenick und den Galerien Standorte der Kultur. Treptow-Köpenick ist auch ein Zentrum des Wassersports. Außerdem haben hier mit dem KSC eine Mannschaft der 1. Volleyball-Bundesliga Damen und mit dem 1. FC Union eine Fußballmannschaft der 2. Bundesliga ihre Heimstätten.
Hellmut Königshaus (FDP)
geboren 1950 in Berlin-Adlershof; verheiratet, zwei erwachsene Kinder; Jurist, 1980-1986 Richter in Berlin, 1986-1993 Senatsrat in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz; 1993-2004 Generalbevollmächtigter eines großen Unternehmens; seit August 2004 Mitglied des Bundestages

Zu 1. Ich kandidiere in diesem wunderschönen grünen Bezirk, weil er nicht nur meine politische Heimat ist; ich wurde in der Adlershofer Nipkowstraße geboren. Meine Eltern waren Lehrer im Bezirk und manche ihrer damaligen Schüler(innen) sprechen mich gelegentlich darauf an. Das verbindet und ich kenne mich daher im Bezirk und vor allem in Adlershof aus. Ich bin immer wieder fasziniert, was sich in diesem Ortsteil an Dynamik und Aufbruchstimmung entwickelt, als Zentrum für neue Technologien, produktives HiTech-Gewerbe und zukunftsweisende Unternehmensansiedlungen. Oberschöneweide als neues Forschungs- und Wissenschaftszentrum mit der Hochschule für Technologie und Wirtschaft wird diese Bildungs- und Forschungslandschaft ergänzen
Kajo Wasserhövel (SPD)
geb. 1962 in Aachen, verheiratet, zwei Söhne; nach Abitur und Zivildienst Studium der Neueren Geschichte, Philosophie, Soziologie; 1995-98 Persönlicher Referent des SPD-Bundesgeschäftsführers, Büroleiter des Bauministers (98/99), des SPD-Generalsekretärs (99-02), des Fraktionsvorsitzenden (02-04), Bundesgeschäftsführer der SPD (04/05 und ab Sept. 08), Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (05-08).

Zu 2. Ich möchte mich 3 Schwerpunkten widmen:
a. Erhalt, Sicherung und Schaffung neuer und guter Arbeitsplätze. Das Gefühl gebraucht zu werden, arbeiten zu können und finanzielle Sicherheit zu haben ist für viele ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Ich möchte mithelfen, dass möglichst viele eine Chance dazu haben. Als ehemaliger Staatssekretär im Arbeitsministerium kenne ich mich in diesen Bereichen gut aus und ich will als Wahlkreiskandidat und hoffentlich Bundestagsabgeordneter mithelfen, dass die Arbeitsagentur, die Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Bezirks- und Landespolitik ineinandergreifen. b. Bildung ist der zweite zentrale Punkt meiner Arbeit. Alle Menschen sollen unabhängig vom Elternhaus gleiche Chancen haben. Das geht mit der vorschulischen Betreuung los, über die Schule, die Ausbildung oder das Studium und dann über das immer wieder neue Lernen im Beruf. Verglichen mit anderen Ländern sind wir in Deutschland an vielen Stellen schlecht. Das liegt nicht an Schülern oder Lehrern, sondern dass wir zuwenig Geld in Bildung investieren und oft Bund, Länder und Kommunen nicht gut genug

Zu 1. Tolle Leute, die anpacken und das Herz am richtigen Fleck haben. Gerade heraus und direkt. Und der grünste und schönste Bezirk in Berlin. Ich will die Bürger(innen) gut im nächsten Bundestag vertreten und mich um die praktischen Probleme kümmern. Abgesehen von den tollen Naherholungs- und Freizeitangeboten ist das Potential von Treptow-Köpenick riesig. Durch die Wissenslandschaft in Adlershof und den Fachhochschulstandort Oberschöneweide sind Weichen gestellt worden. Der Flughafen BBI wird auch in unserem Bezirk neue Arbeitsplätze bringen.

(Aus Platzgründen mußten wir die Antworten der fünf Direktkandidaten auf unsere Fragen geringfügig kürzen)

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Nr. 185

„Seniorentreff lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstraße 54) haben wir im Januar veröffentlicht. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. An jedem Mittwoch treffen sich von 14.30-17 Uhr die Senior(inn)en, um sich bei Kaffee und Kuchen mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam gemütliche Stunden zu verbringen. Neue Gäste sind stets willkommen. Wenn das Wetter es zuläßt, sitzt man im schattigen Garten beisammen. Dort ist am 2.9. ein Grillfest vorgesehen, bei dem Herr Greul musiziert. Am 30.9. heißt es „Theater der Erfahrung“ (Eintritt jeweils 2,50 €). Beim Herbstfest am 19.9. ist ab 10 Uhr im W.S. Seniorentreff „Tag der offenen Tür“.

Mit dem Seniorenbus im September unterwegs
8.9. Auf dem Gut Hesterberg können wir Bio-Lebensmittel einkaufen, sowie ein leckeres Essen zu uns nehmen. (Fahrkosten: 23 €) 14.9. Klein aber „oho“ – der Eberswalder Zoo. (Fahrkosten: 23 € + Eintritt) 15.9. Uns treibt es wieder in die Märkische Schweiz. (Fahrkosten: 23 €) 16.9. Ausflug zum Landhaus Börnicke. (Fahrkosten: 18 €) 21.9. In Oberjünne kehren wir nach erholsamen Spaziergängen in die Gaststätte „Zum Heidekrug“ ein. (Fahrkosten: 20 €) 22.9. Im Tier- und Freizeitpark Germendorf bei Oranienburg erleben wir Natur zum Entspannen. (Fahrkosten: 18 € + Eintritt) 23.9. Fahrt ins Grüne. Sie haben die Wahl zwischen Zehdenick / Neuruppin / Brandenburg oder Jüterbog. (Fahrkosten: 18 €) 28.9. Marktbummel in Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 29.9. Brandenburg – ein Bilderbuch mittelalterlicher Geschichte lädt zum Beschauen ein. (Fahrkosten: 23 €) 30.9. Fahrt zum Zoologischen Garten. (Fahrkosten:15 € + Eintritt) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

Grillfest zum Sommerausklang
Unser Seniorentreff im „Kulturzentrum Alte Schule“ (Dörpfeldstraße 54) besteht seit Dezember 2001. Seniorinnen und Senioren treffen sich zu Zirkeln wie Wachsmalerei, 3D-Kartenbasteln, Malen sowie zur Verkehrsschulung, zum PC-Kurs, zum Gedächtnistraining, zu Sport und Tanz. Sangeslustige bilden den Chor der „Adlershofer Lerchen“. Monatlich kommen hier etwa 900 Senior(inn)en zusammen und müssen nicht einsam sein. Das nun schon traditionelle Grillfest auf dem Außengelände des Kulturzentrums bildete am 10. Juni wieder einen Höhepunkt. Einen herzlichen Dank erhielten dafür der Vorsitzende des Seniorenbeirates Dietmar Weller und die Mitarbeiterinnen des Seniorentreffs. Weil es allen so gut gefiel, gibt es zum Sommerausklang am 2.9. ab 14.30 Uhr nochmals ein Grillfest. Ebenso herzlich zu danken ist Jens Meißner und Ilonka Krause vom Sozialamt, die dafür sorgten, daß unser Seniorentreff in diesem Jahr eine eigene Kücheneinrichtung erhielt. Damit haben sich die Voraussetzungen sehr verbessert, auch für das leibliche Wohl unserer Besucher zu sorgen. Alle Senior(inn)en, die noch nicht an einer unserer Veranstaltungen teilnahmen sind herzlich eingeladen, im Seniorentreff vorbeizukommen. Ursel Gromoll für den Seniorenbeirat

„Alter schafft Neues – Aktiv im Alter“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Gemeinschaftsprogramm „Alter schafft Neues – Aktiv im Alter“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein Leitbild des aktiven Alters in den Kommunen zu entwickeln und eine „soziale Bewegung“ für eine aktive Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft in Gang zu setzen. Das Sozialamt Treptow-Köpenick beteiligt sich vom 1. Juni 2009 bis 30. September 2010 an dem Projekt und wird finanziell gefördert. Immer mehr ältere Menschen engagieren sich freiwillig. Damit dieses Engagement möglichst große Wirkung zeigt, sollen sie in ihrem Umfeld mit entscheiden und gestalten können. Die älteren Bürger(innen) wissen am besten, welche Angebote in ihrem Umfeld fehlen und welche Strukturen sich verbessern lassen. Diese Wünsche, Ideen, Anregungen sollen mithilfe der „1000-Wünsche-Box“ ermittelt werden, welche im Bezirk aufgestellt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Rahmen des Projektes in der Seniorenfreizeitstätte „Alte Schule“ folgende Aktivitäten geplant: • 19. September, 15 Uhr: Vorstellung des Programms „Aktiv im Alter“ für den Kiez Adlershof durch die Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit und Vertreter(innen) des Sozialamtes • 21. November, 14 Uhr: Bürgerforum Die „1000-Wünsche-Box“ wird in der Veranstaltungszeit aufgestellt. Es wird herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen sowie die Wünsche und Vorstellungen zu dokumentieren und in die „1000-Wünsche-Box“ zu stecken. Ines Feierabend Bezirksstadträtin

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Krebs verstehen – Krebs überstehen
Im Rahmen des Patientenforums Berlin lädt die Berliner Krebsgesellschaft e.V. (RobertKoch-Platz 7, 10115 Berlin) am 14.9. um 18.30 Uhr zum Vortrag „Krebs verstehen – Krebs überstehen“ von Prof. Dr. Maike De Wit ins Gebäude der Ärztekammer Berlin (Friedrichstraße 16) ein. Nähere Informationen auch zu angebotenen Kursen sowie individuelle Beratung erhält man unter 283 24 00. Druckschriften der Berliner Krebsgesellschaft zu unterschiedlichen Themen liegen in der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) aus und können kostenlos mitgenommen werden. Auch für unseren Bezirk wichtige Adressen und Anlaufstellen für an Krebs Erkrankte sind der aktualisierten Broschüre des Bezirksamtes Spandau „Diagnose Krebs“ zu entnehmen, die zu erhalten ist beim: Bezirksamt Spandau Abt. Soziales und Gesundheit Plan- und Leitstelle Staakener Str. 79, 13581 Berlin Tel.: 3303-4034/-4032

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September 2009

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Unternehmer- und Ausbildungstage Forschungstage: „Auf Expedition
Am 11. September um 10 Uhr werden in den Rathenauhallen (Oberschöneweide) die Unternehmer- und Ausbildungstage Süd-Ost eröffnet. Auf 10.000 m2 wird der regionalen Wirtschaft und ihrem künftigen Belegschaftsnachwuchs ein eigenständiges Instrument zur Präsentation und Kommunikation geboten. In unterschiedlichen Programmteilen werden zukunftsrelevante Berufe und die dafür erforderlichen Voraussetzungen vorgestellt. Darüber hinaus werden dem regional verwurzelten Mittelstand umfassende und qualifizierte Informationen im Kampf gegen die Krise zur Verfügung gestellt. Zudem erfreuen regionale Künstler sowie Akteure der Musikschule Treptow-Köpenick das Publikum. Nähere Informationen können dem Wirtschaftsportal der Wirtschaftsförderung unter: www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/wirtschaftsförderung entnommen werden.

ins Universum Wissenschaft“

Zwischenbericht der SOLON SE
Die Berliner SOLON SE veröffentlichte Mitte August ihren Zwischenbericht zum 30. Juni 2009. Die ersten sechs Monate des Jahres waren durch eine im Jahresvergleich deutlich geringere Nachfrage nach Solartechnik sowie durch einen starken Rückgang der Verkaufspreise geprägt. Während die Nachfrage nach Solarmodulen im zweiten Quartal spürbar anzog, leidet der Markt für solare Kraftwerkstechnik in Folge der Finanzkrise weiter unter der stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Projektfinanzierungen für größere Projekte. Die nach wie vor angespannte Marktsituation spiegelt sich in den vorgelegten Unternehmenszahlen der SOLON SE wider: So lag der Konzernumsatz mit 119,4 Mio. € um 71 % unter dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 410,6 Mio. €). Kürzlich konnte SOLON mehrere größere Aufträge mit neuen Kunden abschließen. Das Unternehmen aus Adlershof rechnet mit einer weiteren Belebung des Geschäfts im Jahresverlauf. T.R.

Wir laden alle Schüler(innen) der gymnasialen Oberstufe zu den „Tagen der Forschung“ ein. Bereits zum sechzehnten Mal finden diese in Adlershof statt. Jedes Jahr begrüßen wir nahezu 1.000 Teilnehmer. Auch in diesem Jahr (24./25. September, 9 bis 14 Uhr), gibt es ein vielfältiges Programm aus ca. 50 Einzelveranstaltungen. Die Schüler(innen) lernen Arbeitsfelder in der Forschung kennen und haben die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Wissenschaftlern. Unter dem Motto „Auf Expedition ins Universum Wissenschaft“ bieten die Adlershofer Forscher Vorträge, Experimente,

Führungen und Workshops an und demonstrieren auch in diesem Jahr wieder, dass Naturwissenschaften alles andere als langweilig sind. Veranstaltet werden die Tage der Forschung gemeinsam von der Initiativgemeinschaft der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen e.V. (IGAFA), der Humboldt-Universität und der WISTAMANAGEMENT GMBH. Informationen und Hinweise zur Anmeldung findet man im Internet unter www.igafa.de/de/ tagederforschung.htm Barbara Zalesky IGAFA

Fotowettbewerb „Liebe auf den ersten Klick“ in Johannisthal/Adlershof
Charmante Altbauecken, morbide Industriearchitektur, friedvolle Naturnische oder quirlige Kinderszene – sie alle gehören in Johannisthal/Adlershof zum Stadtbild. Unter dem Motto „Liebe auf den ersten Klick“ sollen derartige Orte und Situationen aufgestöbert und fotografisch festgehalten werden. Auf die Suche nach den schönsten und originellsten Motiven in Johannisthal/Adlershof kann man sich noch bis zum 6. September begeben. Dann endet der Fotowettbewerb und eine Jury wählt unter allen Einsendungen die besten Fotos aus. Die Fotos können im Internet auf www.johannisthal.net hochgeladen werden. Weitere Informationen zu Preisen und Teilnahmebedingungen sowie eine Übersicht über das Wettbewerbsgebiet Johannisthal/Adlershof gibt es ebenfalls unter dieser Internetadresse. Die Gewinner werden am 26. September auf dem Kiezfest zum 100-jährigen Jubiläum des Flugplatzes Johannisthal/Adlershof im Landschaftspark prämiiert. Im Anschluß werden die besten Bilder an verschiedenen Orten zu sehen und in einem Fotokalender für 2010 erhalten sein. Kontakt: Bürgerforum Johannisthal/Adlershof c/o AUDIO e.V. Winckelmannstraße 56, 12487 Berlin Telefon: 63 22 36 62 Mail: kontakt@johannisthal.net

Initiative zur Frauenförderung
Die studentische Initiative „Adlershofer Netzwerktätige“ informiert über ihre Veranstaltungen im Internet auf der Seite http:// www.informatik.hu-berlin.de/ info/adlershof/netzwerk. Die Projektgruppe besteht aus Studentinnen, die am Adlershofer Campus der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin tätig sind. Ihr Ziel ist, die Vorteile des Standortes Adlershof für die berufliche Entwicklung von Frauen noch besser zu nutzen. Wichtig ist ihnen dabei die gegenseitige Förderung in der beruflichen Entwicklung von Frauen, wozu sie Veranstaltungen organisieren, die Frauen bei ihrem beruflichen Erfolg weiterhelfen. Die Veranstaltungen umfassen ein großes Spektrum: Kurse für einzelne Frauen, aber auch für Familien (in den Schulferien). Es gibt Veranstaltungen zur allgemeinen körperlichen Betätigung, zum Kennenlernen von Adlershof, zum Erforschen von Robotiksystemen, Einüben digitaler Bildbearbeitung und Webseitenerstellung und zur beruflichen Weiterbildung.

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Nr. 185

Naturbeobachtungen im September
Im September sind Mitarbeiter des Freilandlabors Britz nochmals in Adlershof, um am 20.9. mit Interessierten im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal Brutvögel und Durchzügler bei der Nahrungssuche zu beobachten (Treff: 9 Uhr; Rudower Chaussee/Ecke Magnusstraße). Im Britzer Garten gilt bereits am 6.9. dem spätsommerlichen Leben in Vogelfamilien die Aufmerksamkeit (Treff: 11 Uhr, Eingang Buckower Damm). Wie der Mensch mit Schnecken zusammenleben kann ist ab 14 Uhr zu erfahren (Treff: Freilandlabor). Am 13.9. stehen bei einem Rundgang ab 11 Uhr die Flug-, Sammel- und Klettfrüchte (Treff: Freilandlabor) und ab 14 Uhr die farbenfrohe Vielfalt der Dahlien und ihre Pflege im Mittelpunkt (Treff: Sonnenuhr am Kalenderplatz). Rund um den Kürbis inkl. „Kürbisschnitzen“ für Kinder geht es am 20.9. von 11-16 Uhr beim „Kürbistag“ (Treff: Freilandlabor). Am 27.9. widmet man sich unter dem Motto „Das Blatt muß sich wenden!“ ab 11 Uhr im Freilandlabor dem Papier und seiner Herstellung. „Wie bleiben Obstgehölze gesund?“ erfährt man am 18.9. in der VHS Neukölln (Anmeldung 6809-2433) und am 26.9. gibt es Tipps, wie man seinen Garten winterfest machen kann (Treff: 14 Uhr, Ökolaube). Informationen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Fotos: privat

20 Jahre „Herrmanns-Eck“
Nach neunmonatiger Umbauphase hatten die Gebrüder Herrmann unter Anleitung von Sabine Seekamp aus dem zwischenzeitlich als „Vier Titten“ bezeichneten Restaurant „Hankels Ruh“ ihr ansehnliches „Herrmanns-Eck“ gestaltet und am 26.9.1989 eröffnet (Foto; s. auch AZ Nr. 36). Zum 20. Jahrestag treffen sich die Brüder Ramon, Roberto und Peer, die inzwischen getrennt in Adlershof Gaststätten betreiben, am 26. September wieder einmal in der Gaststätte am Büchnerweg 30 und hoffen ab 17 Uhr mit vielen langjährigen Gästen auf das Jubiläum anstoßen zu können. Die Gestaltung eines ansprechenden musikalischen Rahmens dieses Wiedersehens hat „steffens disco“ übernommen. W.S.

In memoriam Rudolf Wagner-Régeny

Hier in Adlershof geht es ganz nach meiner Wesensart zu
Vor 40 Jahren – am 18. September 1969 – starb der Komponist Rudolf Wagner-Régeny, der bis zu seinem Tod rund 20 Jahre in Adlershof gelebt hat. In seinem Nachlaß fanden sich die Zeilen: „Überhaupt findet man keine Ruhe, wenn man nicht alles ’hinnimmt‘, wenn man nicht alles in sich selbst trägt, sich erfreuend an dem immer wiederkehrenden Frischen. Ich habe das hier in Adlershof gelernt, wo es ganz nach meiner Wesensart zugeht: besonnen, ruhig, fruchtbar und – schön. Mein Zimmer ist meine ganze Welt.“ (s. auch AZ Nr. 4) An dem Wohnhaus Adlergestell 253 erinnert eine Gedenktafel an ihn und auf der anderen Seite der Bahnlinie trägt die erste Straße rechts in Richtung Johannisthal seinen Namen.

Foto: Staneczek

Foto: Winter

Ein Vierteljahrhundert aus voller Kehle
Eine Institution in Altglienicke feiert Geburtstag. Und was schenken sich Sängerinnen und Sänger? Natürlich ein Chorkonzert. Zum 25. Jubiläum dürfen es auch mal zwei sein. Das erste fand unter dem Motto „Musica, die lieblich Kunst“ am 6.6., auf dem WISTAGelände im bis auf den letzten Platz gefüllten „Max-Born-Saal“ statt (Foto). In der Pause konnte die Festschrift aus der Feder des Gründungsmitgliedes Manfred Richter erworben werden. Darin ist u.a. zu erfahren, wie der Chor in einer „Siedlung“ in Altglienicke seinen Anfang nahm und somit den Namen erhielt, der heute wohl als augenzwinkernde Untertreibung zu verstehen ist. Der Laienchor hatte mit dem Musiker und Komponisten Reinhard Tschache von Anfang an seinen eigenen Arrangeur. Unter der Leitung der Musikpädagogin Gabriele Tschache vertraten die sangesfreudigen Altglienicker im letzten Jahr Berlin beim Chorfest in Bremen und waren schon mehrfach zur „fete de la musique“ in der Marienkirche zu hören. Freuen wir uns auf das 2. Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche Altglienicke (Köpenicker Straße) Samstag, 5. September, 17 Uhr Als besonderes Schmankerl ist ein Chor aus der Süd-Steiermark zu erleben, der am ersten September-Wochenende Berlin besucht und die Jubiläumsfeier des Berliner Siedlerchores mit Melodien aus Österreich bereichern wird. Das vielseitige Programm wird abgerundet durch das Mitwirken des Singkreises der evangelischen Kirchengemeinde Altglienicke. Jörg Manasse und Peter Stein

Das Foto zeigt das Ehrengrab der Stadt Berlin auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof an der Chausseestraße, in dem er seit wenigen Monaten mit seiner Ehefrau Gertie wieder vereint ist. W.S.

In memoriam M.-Elisa Budzinski
Fünf Jahre ist es nun her. Während Adlershof mit einem großartigen Festumzug sein 250jähriges Jubiläum feierte, schloß die Malerin Monika Elisa Budzinski im Alter von 62 Jahren für immer die Augen. 1941 in Königsberg geboren und nach dem Krieg in Berlin aufgewachsen, lebte und arbeitete sie über 30 Jahre in Adlershof (s. auch AZ Nr. 82). Hier sind die meisten ihrer Werke entstanden und hier engagierte sie sich seit 1989 auch für amnesty international und für den Frieden. Zu ihrem 70. Geburtstag im Jahre 2011 planen wir im Kulturzentrum Alte Schule eine Ausstellung ihrer Bilder und Grafiken.

Eine davon zeigen wir schon hier. Werner Laube Kunstverein Treptow

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Herzliche
Erneut gratulieren wir im September zuerst am 2.9. Franz Reinhardt und am 21.9. Anna Behrndt zu ihrem 96. Wiegenfest. Zum 94. Erdenjubiläum erhält am 10.9. Kurt Bernhardt beste Geburtstagsgrüße. Auf 93 Lebensjahre blickt am 11.9. Herta Fischer zurück. In den Kreis der 90jährigen treten am 4.9. Margarete Faulhaber, am 16.9. Ruth Mulack und Elisabeth Schober sowie am 18.9. Waltraud Kurzhals und Herbert Seele. Alles Gute auch weiterhin! Herzliche Glückwünsche zum 85. Geburtstag erhalten Charlotte

Glückwünsche
Mleczak (7.9.), Ursula Kappel und Hans Kittel (16.9.), Elvira Haase (22.9.), Lisbet Stulpe (24.9.), Ingeburg Doner (25.9.). Wir gratulieren herzlich. Ihr achtes Lebensjahrzehnt vollenden Ruth Käding (4.9.), Ruth Schötzau (8.9.), Irene Schröder (11.9.), Ingeborg Schmidt (28.9.) und Hildgard Heller (29.9.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen, auch den ungenannten Jubilaren, im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Schöne Stunden sind gewesen! Seid nicht traurig! Ich bin dankbar, daß wir sie erleben durften!

Liselotte Geiger
* 8.4.1929 † 31.7.2009

Wir sagen allen, die sich mit uns verbunden fühlten, in Gedanken bei uns waren, ihre Anteilnahme bekundeten und mit uns Abschied nahmen, herzlichen Dank! Familie Geiger Familie Hohlbein

Unsere Rätselecke
Bei jedem der nachstehenden Wörter wird der erste Buchstabe durch einen anderen so ersetzt, daß sich Wörter anderer Bedeutung ergeben. Aneinandergereiht nennen diese Buchstaben eine lilablühende, giftige Zwiebelpflanze. Wandel - Affekt - Hummel - Frust - Wonne - Zopf - Bank - Adel Aller - Raufe - Sohn - Acker - Bucht - Ähre. Rätselautor: Wolf Will
Auflösung des Rätsels „Zur Verbindung“ in der August-Ausgabe:
Feuerrost, Reisetasche, Fluggast, Sauerstoffatom, Startbahn, Öltanker, Winterastern, Schriftsteller, Bartpflege, Bergbaurente, Schadstoffemission, Marschall, Kranksein, Gemeindeetat. Die Regattastrecke in Grünau ist eine der Berliner Olympia-Sportstätten.

Zum 40. Male danke ich herzlich für die Gastfreundschaft in Zinnowitz und verbinde sie im September mit Gratulationen zu „runden“ Geburtstagen.

„Mutter“ Grete Niemann und Urenkelin Johanna Marie
können zusammen auf 90 Jahre,

Freund Bernard Patorra auf 60 und „Heimkind“ Ingo Taphorn auf 50 Jahre
zurückblicken.

Meine Glück- und Segenswünsche begleiten sie und ihre Familien in ihr neues Lebensjahr. Herzliche Grüße! Wolfhard

Talentshow 50+ um den Grand Prix „Goldener Herbst 2009“
Am 11.Oktober ab 14 Uhr findet das Finale der achten Staffel der Talentshow 50+ um den Grand Prix „Goldener Herbst 2009“ im Freizeitforum Marzahn statt. Der Initiator und Moderator dieser einmaligen Talentshow, Siegfried „Siggi“ Trzoß, begrüßt Preisträger aus sechs Bundesländer, die bei den Länder-Vorentscheiden ihre Fahrkarte nach Berlin gewannen. Das Land Berlin wird u.a. von der in unserem Bezirk lebenden Sängerin Monika Burow vertreten, die beim Fernseh-Casting wie auch beim Landesvorentscheid gewann und mit Schlagern im „Manuela-Sound“ begeisterte. Karten unter Tel. 54 70 41 66 / 542 70 91. S.T.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

NEUERÖFFNUNG 1.9.09 10 TAGE 10 %

Mit dem Postkarten-Kalender der Adlershofer Zeitung durch das Jahr

ADLERSHOFER ANSICHTEN

Der Postkarten-Kalender der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2010 erscheint zum Herbstfest am 19. September und wird danach auch in mehreren Geschäften zum Preis von 6,50 € erhältlich sein. Wie bei unseren Kalendern der Vorjahre haben wir auch für 2010 wieder historische Ansichten für die 12 Monatsblätter ausgewählt und dabei den alten Aufnahmen neue farbige Fotos vom zumeist gleichen Standort gegenübergestellt. Dazu gibt es jeweils kurze historische Erläuterungen.

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Hier gibt’s den Postkarten -Kalender:
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Nr. 185

Schultütenfest und „Samba-Syndrom“ im FEZ Berlin
Kunterbunt weiter geht es im Lindgren-Land im FEZ nach den Sommerferien am Familienwochenende 5./6. September mit fröhlichen Spielen in Bullerbü, Bootsfahrten zur Insel Taka-Tuka und vielem mehr. Beim großen Schultütenfest am 12. und 13. September bekommen Schulanfänger und deren Familien auch Tipps für ein gesundes Pausenbrot und das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Das Weltall für die ganze Familie gibt es am 19. und 20. September mit Quizshows, Kinder-Uni, Experimenten, Bastelangeboten, Raketenbau und -start, Astronautentraining beim Raumfahrtwochenende zu entdecken. Am 26./27. September bricht in der Wuhlheide wieder das „Samba Syndrom“ aus. Weitere Infos unter 53 07 10.

Einladung ins Puppentheater
Im Treptower Park ist im Herbst nicht nur die farbenfrohe Natur sondern auch das Figurentheater „Grashüpfer“ einen Besuch wert. Am 2./3.9., 9./10.9., 12./13.9., 16./17.9. und 19./20.9. kann man dort das Trollmärchen „Lillebi und Lillebo“ erleben. „Mäusekin Wackelohr“ kann am 5. und 6.9. beobachtet werden. Am 14.9. wird die Frage beantwortet „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“. Dem spannende Wettlauf zwischen „Hase und Igel“ kann man vom 23.-27.9 beiwohnen und am 30.9. gibt „Prinzessin Allerleihrauh“ eine Audienz. Schüler und Erwachsene werden freitags jeweils ab 18 Uhr zum Märchenabend am Feuer in der Jurte eingeladen. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

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PF 1103 12474 Berlin
medienbuero.ebner@t-online.de

Hilfe bei Bewerbung
Endlich ist es jedem Jugendlichen möglich, endlos viele Bewerbungen zu schreiben, ohne dass es z.B. an finanziellen Mitteln scheitert. Kostenfreie Garderobe auch gleich für das Foto, Erstellen und Ausdrucken der Bewerbung und vieles mehr ist Dank der durch Bezirksstadtrat Simdorn übergebenen Spende von 5 Computern möglich geworden. Der Bedarf an dem Service unseres Bewerbungscenters ist enorm. Mehr Infos: Jacqueline Gnauck, Netzwerk e.V., Groß-Berliner Damm 71 (neben dem Jobcenter); Tel. 75 46 20 23, Mail: netzwerk-ev-berlin@web.de, Internet: www.netzwerk-ev.de

Herausgeber

Ausstellung zum „Jahrestag des Mauerfalls“ in der Kulturküche
Am 12. November 1989 bestieg die Berliner Bevölkerung beiderseits die Grenzmauer am Potsdamer Platz. Dr. Bernhard Dittmann hat die bewegenden Momente hautnah fotografisch festgehalten. In der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, werden diese Fotodokumente in der Ausstellung „Jahrestag des Mauerfalls“ gezeigt. Zur Eröffnung am 3. September um 19 Uhr berichtet der Autor über seine Erlebnisse. Vom 7. September bis 8. Oktober ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Wer temperamentvolle Klänge und Tänze mag, kommt in der Kulturküche am 19.9. von 18 bis 22 Uhr beim BALKAN-Herbst – Open-Air auf seine Kosten. Weitere Infos unter 90297-5570.

MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

Als Menschenrechtsbeobachterin auf die Philippinen
Ab September werde ich für 10 Monate auf die Philippinen als Menschenrechtsbeobachterin fahren. Ich bin 23 Jahre alt, habe die letzten 10 Jahre in Adlershof gelebt und gerade mein Informatik Studium an der HumboldtUniversität abgeschlossen. Nun möchte ich mich für andere Menschen einsetzen und viele neue Erfahrungen außerhalb Europas sammeln. Gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Freiwilligen werde ich Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen dokumentieren. Dort brodelt ein Konflikt um eine seit über 20 Jahren bestehende Landreform, die von den reichen Großbauern zum Leidwesen der Kleinbauern in der Hauptsache blockiert wird. Kleinbauern, die Anträge auf ihnen zustehendes Land stellen, werden schikaniert und bedroht, ihre Ernich daher auf der philippinischen Insel Negros im Auftrag von IPON (International Peace Observer Network) versuchen, Menschenrechtsverletzungen ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Die Insel Negros ist etwas kleiner als Thüringen und einer der größten Zuckerproduzenten der Welt. Abseits des Landkonflikts finden sich dort weißsandige Palmenstrände, einsame Badebuchten, heiße Quellen, tropische Bergregenwälder und artenreiche Tauchgründe. Wir werden jedoch wenig Zeit fürs Tauchen haben, denn unsere Aufgabe ist es, die aktiven Bauerngruppen vor Ort zu beobachten und zu begleiten. Wir dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und setzen die staatlichen philippinischen Akteure und eine internationale Öffentlichkeit über diese in Kenntnis. Auf diese anspruchsvolle Aufgabe wurde ich von IPON in zwei Wochenendseminaren vorbereitet. Auch in Deutschland ist schon vor dem Einsatz allerhand zu tun. Neben den üblichen Reisevorbereitungen (Impfungen, Flugbuchung, Visum, Versicherung) informiere ich mich über Geschichte, Politik und Menschenrechtssituation auf den Philippinen, lerne die lokale Sprache Illongo, mache mich mit der konkreten Situation auf Negros vertraut und versuche die Öffentlichkeit zu erreichen. Ich freue mich schon riesig auf meine Reise ins Ungewisse. Irene Winkler
Die Adlershofer Zeitung wünscht Irene Winkler viel Glück und Erfolg bei ihrem großen Auftrag in der Ferne. Wir freuen uns auf weitere Berichte von ihrem Einsatz.

Irene Winkler

ten und Häuser werden zerstört. Seit 2001 sind mehr als 800 politisch motivierte Morde aus den Philippinen registriert worden. Gemeinsam mit den beiden anderen deutschen Freiwilligen werde

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Zwei Heimspiele für ABC im September gegen starke Teams
Die Fußballer des Adlershofer BC 08 haben in der Berlin-Liga im September zwei Heimspiele. Dabei müssen sie sich auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig mit zwei starken Gegnern auseinandersetzen. Erster Gast ist am Sonnabend, dem 19.9., das Team von FC Hertha 03. Nur vier Tage später am Mittwoch, dem 23.9., wird gegen den Köpenicker SC gespielt. Beide Begegnungen beginnen um 14 Uhr. Bei Redaktionsschluß dieser Ausgabe lagen die Adlershofer nach dem vierten Spieltag auf Platz 10 in der Tabelle. L.E.

Spaß am Fußballspielen bei ABC 08
Wir suchen zum Aufbau einer D-Mädchen-Mannschaft Spielerinnen (Jahrgang 99-97). Zur Verstärkung der C- und B-Mädchen suchen wir jederzeit Mädchen (Jahrgang 96-92). Auch unser Frauenteam freut sich über neue Spielerinnen. Meldet euch einfach unter: www.abc-maedchen.de
Bei uns stehen vor allem der Spaß und die Freude am gemeinsamen Spielen im Vordergrund. Unser gutes Klima wirkt sich aber auch auf unsere Leistungen aus. Die B-Mädchen konnten so nach dem Erfolg in der letzten Saison in diesem Jahr erneut den Staffelsieg in der Landesklasse holen. In der Saison 2009/2010 werden wir als 11er B-Mädchen in der Landesliga spielen. Auch unsere Frauen waren sehr erfolgreich und schafften nach nur einem Jahr in der Bezirksliga den Aufstieg in die Landesliga. Wenn ihr Interesse habt, bei uns mitzumachen, kommt doch einfach zum ABC-Sportplatz am Lohnauer Steig.

Schnellschach
Nach dem Erfolg im vorigen Jahr (s. AZ Nr. 174) findet am 12. September ab 10 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) die 2. Adlershofer Schnellschachmeisterschaft statt. Alle Schachinteressierten (besonders solche, die nicht in einem Verein spielen) sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Die Ehrung des Siegers als „Adlershofer Schnellschachmeister“ erfolgt am 19.9. im Rahmen des Adlershofer Herbstfestes. Anmeldung erbeten bis 10.9. unter spielleiter@gwbaumschulenweg-schach.de, per Fax unter 03222/1433864 oder dienstags ab 20 Uhr beim regelmäßigen Schachabend in der Alten Schule. W.W.

Kunst mit Pferd und Camera obscura
Der Berliner Sportverein Akademie der Wissenschaften e.V., Abt. Pferdesport in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, lädt alle Pferdefreunde zu zwei ungewöhnlichen Veranstaltungen ein. In SPIN AROUND wird mit dem ständigen Kreisen des Pferdes an der Longe ein Sog im Bild aufgebaut. Die optisch aufgelöste Schwerkraft, die konträren Richtungsbewegungen in der Cameraobscura-Projektion sowie die akrobatischen Möglichkeiten der Turnerinnen lassen für den Betrachter ungedachte Bilder entstehen. Diese Akrobatik auf einem Pferd vor dem begehbaren Camera-obscura-Zelt ist am 12.9. von 15 bis 16 Uhr auf dem Gelände des Reitvereins AdW im BrunoBürgel-Weg 151 zu sehen. Beim WORDING wird von geführten Pferden mit beschrifteten Decken eine Matrix aus den Worten LOS; HABEN; OHNE aufgestellt. Verschiedene Reihungen der beworteten Pferde bilden variable Sinnhaftigkeiten. Die Schriftprojektionen in der Camera obscura erscheinen im Gegensatz zu den Pferden und der Umgebung leserlich auf der Projektionsfläche. Diese Pferdechoreographie vor dem begehbaren Cameraobscura-Zelt kann man am 13.9. von 15.30 bis 17 Uhr auf dem Netto-Parkplatz Schnellerstr. 8890 (Niederschöneweide) erleben. Ein skurriler Ort für subtile Machenschaften. Schauen Sie mal vorbei. Die farbigen Projektionen werden gefilmt und fotografiert.

Foto: PSV Olympia Berlin

Am zweiten August-Wochenende fanden in Berlin die internationalen deutschen Meisterschaften der U 20 Judokas statt. Dabei erkämpfte sich Johanna Müller vom PSV Olympia Berlin einen hervorragenden 2. Platz (Foto links) und war dabei mit Abstand beste Deutsche in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Jacqueline Lisson errang in der Gewichtsklasse bis 52 kg den 9. Platz. Beide PSV-Sportlerinnen werden vom 22. bis 25.10. bei der U 20 WM in Athen für Deutschland starten.

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Oktober ist am 15. September

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Nr. 185

„FestiWahl“ – Du hast die Wahl!
Bundestagswahl am 27. September! „Oh shit, was soll ich bloß wählen?“ Diese Frage stellen sich viele Erst- und Jungwähler. Die traditionellen Wahlkampfsausen der Parteien locken sie nicht hinterm Ofen vor. Doch dieses Jahr gibt es das „FestiWahl“. Am 26. September ab 15 Uhr im Haus der Jugend Köpenick, Seelenbinderstraße 54, gibt’s LiveMusik und eine Diskussionsrunde der wichtigsten Parteienvertreter. Die politische Diskussion ist in ein buntes kulturelles Rahmenprogramm eingebettet. Es spielen die Bands The Incredible Herrengedeck und Drunken Skunx. Außerdem gibt es Theateraufführungen der Gruppe Rampendealer. Eine Ausstellung des bekannten PolitPlakatkünstlers Klaus Staeck rundet die Veranstaltung ab. Das Beste: Der Eintritt ist frei. Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits zu informieren und andererseits der Jugend des Bezirks eine Stimme zu geben und bei der Politik Gehör zu verschaffen. In einer Gesprächsrunde diskutieren ab 18 Uhr die fünf Direktkandidaten Gregor Gysi für Die LINKE, Kajo Wasserhövel für die SPD, Niels Korte für die CDU, Peter Groos für Bündnis 90/Die Grünen und Hellmut Königshaus für die FDP. Der Fokus liegt auf Themen, die junge Leute besonders interessieren. Das Publikum kann selbstverständlich Fragen stellen. Die Parteien informieren zudem an Ständen über ihre Wahlprogramme. In einem „Wahllokal“ können Jugendliche und junge Erwachsene ihre Stimme abgeben. Bei Getränken und einem Imbiss kann der Abend gemütlich ausklingen oder auch über die anstehende Wahl diskutiert werden. Das „FestiWahl“ wird ehrenamtlich organisiert von der Jugendinitiativgruppe Les Calcatoggios. Tatkräftige Unterstützung leisten die Köpenicker Jugendclubs und -initiativen. Die teilnehmenden Parteien unterstützen die Veranstaltung mit Sachspenden. R.R.

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Preis für Zivilcourage
Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hat beschlossen, für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement einen Preis für Zivilcourage an bis zu drei Personen, Vereine, Organisationen oder Initiativen auszuloben. Entsprechende Vorschläge mit Begründung bitte bis zum 14. September schriftlich senden an die BVV Postfach 910240 12414 Berlin Siegfried Stock Bezirksverordneten-Vorsteher

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„Schöneweide l(i)ebt bunt“
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus TreptowKöpenick und die Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler laden am 19.9. von 13-19 Uhr zum Fest für Demokratie und Toleranz am Bahnhof Schöneweide ein. Unter dem Motto „Schöneweide l(i)ebt bunt“ wird gezeigt, wie vielfältig das Leben in unserem Bezirk ist.

Benefizkonzert für Projektarbeit
Der Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder (s. AZ Nr. 169) lädt erneut zu einem Benefizkonzert zugunsten seiner Projektarbeit in Belarus (Weißrussland) ein. Keiko Kido (Erste Violine, Deutsche Oper Berlin) und Haruyo YamazakiBeer (Solo-Pianistin) spielen am 12. September um 16 Uhr in der Hofkirche Köpenick (Bahnhofstr. 9) Werke von Bach, Beethoven, Grieg und Sibelius. Die im Anschluß erbetenen Spenden werden für Herzoperationen und Erholungsaufenthalte der Kinder in Polen und für die Behindertenarbeit in Belarus verwendet. Weitere Infos: www.belarus-projekt.org oder Tel. 656 01 28 Rose Braun

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➧ Lothar

Nicht vergessen:

Hausmesse bei Farbenrausch aus Indien Rettig & Sohn GmbH In der Galerie KUNST TRIFFT
POLITIK ist vom 18. September bis zum Jahresende Malerei der Modern Art von Sayed Irshad Ali, einem jungen indischen Künstler, zu sehen. Die Eröffnung dieser Ausstellung steht im Zeichen des Beginns der Interkulturellen Wochen in Berlin und dem „Fest der Demokratie“ am 19. September am S-Bahnhof Schöneweide. Zur Vernissage am 18.9. ab 19 Uhr wird der Künstler anwesend sein. Für das leibliche Wohl sorgt ISA e.V. mit indischen Spezialitäten. Galerie KUNST TRIFFT POLITIK im SPD-Kreisbüro TreptowKöpenick, Grünauer Str. 8, 12557 Berlin; Tel.: 65 49 62 04, geöffnet dienstags 16-18 Uhr und nach Absprache. Sigrid Schubert

Am 9.9. lädt der Installations-Meisterbetrieb Lothar Rettig & Sohn zur Hausmesse in die Dörpfeldstraße 14 ein. Von 11 - 18 Uhr kann man Wissenwertes erfahren zu den Themen • Heizung und Warmwasser • Wärmepumpen • Solar • Brennwerttechnik • Informationen zu Fördermitteln Weitere Auskünfte unter Tel. 677 15 93 oder www.rettiggmbh.de

Tag des Offenen Denkmals
Einmal quer durch TreptowKöpenick, Baudenkmale gucken und sogar hineinsehen! Das geht am 12. und 13. September im Bezirk und in ganz Berlin. Vom Sowjetischen Ehrenmal in AltTreptow bis zum Wassersportmuseum in Grünau kann man sich mit Bauen und Geschichte im Bezirk auseinandersetzen. Natürlich darf dabei auch das UNESCOKulturerbe Gartenstadt Falkenberg nicht fehlen. In Adlershof kann am 13.9. vor und nach dem Gottesdienst die Verklärungskirche (Arndtstr.) besichtigt werden, u.U. wird auch die Turmbesteigung ermöglicht. Auf dem ehemaligen Flugfeld laden am gleichen Tag die aerodynamischen Denkmale ein. Das Programm des Landesdenkmalamts liegt u.a. in den Bürgerämtern aus, Infos im Internet: www.berlin.de/denkmaltag

Polizei codiert Fahrräder
Die Präventionsteams der Polizei-Abschnitte 65 und 66 codieren im September an zwei Tagen jeweils von 11-14 Uhr Fahrräder. • 1.9.: Allende-Center, Pablo-Neruda-Str. 2 - 4, • 2.9.: Park Center Treptow, Am Treptower Park 14, Bei diesen kostenlosen Aktionen wird ein „persönlicher Identifizierungscode“ auf den Rahmen des Fahrrades graviert, der potenzielle Diebe abschrecken und die Zuordnung des Fahrrads nach einem Diebstahl erleichtern soll. Interessierte sollten ihren Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen. Minderjährige benötigen zusätzlich eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Annahmeschluss kann bei einer hohen Fahrradanzahl schon vor der angegebenen Endzeit sein.

Früh aufstehen, das ist die Lebensweise

Prof. Dr.

Niels Korte

von Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, die etwas erreichen und bewegen - für sich, ihre Familien und für unsere Gesellschaft. Sie sind es, die ohne viel Aufheben täglich unser Land am Laufen halten, sei es in ihrem Beruf, in einem Verein oder als Familienmanager! Gute Ideen und richtige Entscheidungen in der Arbeitsmarkt-, der Familien- und der Bildungspolitik sind für diese Menschen unentbehrlich. Als Ihr Vertreter im Bundestag will Prof. Dr. Niels Korte sich für diese Themen stark machen. Deshalb Prof. Dr. Niels Korte und CDU wählen!

Prof. Dr. Niels Korte • CDU Wahl.Lokal.Korte • Brückenstraße 27 • 12439 Berlin 24h-Telefon 030-678 040 31 • team@korte2009.de • www.korte2009.de
        
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