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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2009, H.179/März

Monatszeitung

Nr. 179 März 2009

0,60 €

❒ Beim Festakt zu „800 Jahre Köpenick“ im ehemaligen Stadtverordneten-Sitzungssaal sorgten

neben dem Trompetenconsortium Berlin der Kinderchor „Cantando“ der Joseph-SchmidtMusikschule und die Gruppe „Jazz in Vocals“ für musikalische Zwischentöne
Seite 16

❒ Reaktionen auf den Beitrag

in unserer Januar-Ausgabe: „Lebst Du in Adlershof?“
Seite 3

❒ BVV: Platz der Befreiung in

Adlershof soll städtebaulich aufgewertet werden
Seite 4

❒ Geschichtlicher Blick auf

die Beziehungen zwischen Adlershof und Köpenick
Seiten 8/9

❒ Frei nach Kästners Lebensmaxime „Es gibt nichts Gutes...“

❒ BERLIN-CHEMIE erhielt

feiert man im „Stadttheater Cöpenick“ den 120. Geburtstag des Hauses mit einem musikalisch-literarischen Abend
Seite 6

Zertifizierungsurkunde für Umweltmanagementsystem
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Nr. 179

30.000 € zusätzliche Fördermittel Informationen des Adlershofer Festkomitees: Resümee des Erreichten und für Sonderprojekte im Bezirk
Treptow-Köpenick erhält in diesem Jahr im Fonds Kulturelle Bildung 30.000 € zusätzliche Fördermittel für Sonderprojekte, die Künstler in Kooperation mit Kitas, Schulen oder Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk entwickeln und umsetzen. Zum Termin 15.1. waren zwölf Anträge eingegangen. Sieben Projekte konnte die Jury bewilligen. Zu den Geförderten gehören die Kinder- und Jugendeinrichtung „Julian Grimau“ in Adlershof mit Bildhauerei, die Kita Wirbelwind in Alt-Treptow mit einem interaktiven Erzähltheater, die Grundschule an der Wuhlheide in Oberschöneweide zum Thema Trickfilm, die Sophie-Brahe-Schule in Plänterwald unter dem Motto Theater/Tanz, die Isaac-NewtonOberschule in Oberschöneweide für Videofilm, die ArchenholdOberschule in Niederschöneweide zum Genre Plastik und die Grundschule in der Köllnischen Vorstadt zur Theaterkunst. Neue Anträge für Projekte der kulturellen Bildung für das II. Halbjahr 2009 können beim Kulturamt, Dörpfeldstr. 54, eingereicht werden. Wie bisher dürfen max. 3.000 € für ein Projekt beantragt werden. Die Anträge sind als Original mit fünf Kopien einzureichen. Antragsformulare und Förderkriterien über susanne.steinhoefel@ ba-tk.verwalt-berlin.de, Telefon 90297-5766. Doris Thyrolph

Ausblick auf Kommendes

Am 24.2., genau 15 Jahre nach der ersten Zusammenkunft, zog unser Adlershofer Festkomitee in Anwesenheit etlicher Gründungsmitglieder ein Resümee seiner Aktivitäten und hat über künftige beraten. Bewährte Ereignisse wie das traditionelle Kinderfest (am 20.6.) und unser Herbstfest (am 19.9.) werden weiterhin ebenso dabei sein, wie das Engagement für gewünschte Verbesserungen im Alltag (wie z.B. SitzgelegenTermin Ort 9.3., 19.30 Pfarrheim Nipkowstr. 15 9.3., 19.30 Alte Schule 12.3., 20.00 17.3., 18.00 17.3., 19.00 21.3., 10.00 26.3., 19.30 28.3., 10.00

heiten auf dem Marktplatz, die Ampel zur Schulwegsicherung oder Gedenktafeln für prominente Adlershofer). Nach wie vor sind Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen im Komitee herzlich willkommen. Alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für März und April bekannt sind, finden Sie nachstehend, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Woche der Brüderlichkeit
Über die Geschichte Israels von den Anfängen bis zum letzten Aufstand gegen die Römer im Jahre 135 n. Chr. spricht am 4. März Olaf Ruhl in der Volkshochschule Treptow-Köpenick, Baumschulenstraße 81, in Teil I dieser Veranstaltungsreihe im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit. Die Fortsetzungen gibt es am 11. und am 18. März. Anmeldung erwünscht, Tel. 90297-54 11. Für den 25. März ist eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 90297-5411/ 5400, wenn es heißt: „Jiddische Lieder und Geschichten“, gesungen, gespielt, erzählt, übersetzt und erklärt. Am 8., 15., und 22. April wird Olaf Ruhl über Riten und Gebräuche im Judentum informieren. Beginn aller Veranstaltungen ist jeweils um 18.30 Uhr. Eintritt pro Veranstaltung 6 €, erm. 3 €.

Veranstaltung Ökumenische Bibelwoche (bis 12.3.) Liedermacherabend „Double-Troubadour“ zum Internationalen Frauentag Alte Schule Ausstellungseröffnung: „Zeichnen – vergegenwärtigen“ Anna-SeghersSonja Hitzinger stellt ihre BiograGedenkstätte phie über Elisabeth Langgässer vor Alte Schule Info-Veranstaltung: „Adlershof: Kiez mit Raumschiff“ (mit WISTA auf Einladung) Friedhof Besinnlicher Spaziergang über den (Haupteingang) Adlershofer Waldfriedhof – Rundgang mit Ortschronist R. Hinte Stefan-Heym„Was Verkehrsforscher von Bibliothek Ameisen lernen können“ Prof. Kühne (DLR) Zugang Genossen- Frühjahrsputz der Köllnischen schaftsstraße Heide mit dem Förster Osterfeuer (mit Bürgerverein, KGA und FFW) Adlershof und Köpenick – eine 270-jährige Beziehung (Vortrag des Ortschronisten mit Lichtbildern) „Mein blaues Klavier“ – eine Hommage an Else Lasker-Schüler von Ursula Kurze Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Erinnerungen an die Schauspielerin Steffie Spira Ausstellungseröffnung: „Corpus delicti“

Neubau der Kaufhalle 2009
In unserer vorigen Ausgabe (AZ Nr. 178) hatten wir hinsichtlich der Schließung der 1975 errichteten Kaufhalle an der Dörpfeldstraße berichtet, daß uns vom Grundstückseigentümer, der TLG Treuhand Liegenschaftsgesellschaft mbH, mitgeteilt wurde, daß sich aus verschiedenen Gründen die ab 12.1. geplanten Baumaßnahmen um Monate verzögern und man derzeit keine Termine nennen könne. Inzwischen schloß KAISER’S am 14.2. und wir erfuhren nun, daß für den 23.2. der Abrißbeginn festgesetzt wurde. Es soll ein moderner Neubau mit 2.600 m2 Mietfläche entstehen, von denen KAISER’S auf 1.700 m2 noch vor Weihnachten wieder öffnen will. Im Erdgeschoß entstehen zudem 2-3 weitere Läden und im Obergeschoß stehen 700 m2 Fläche für Praxisund Büroräume ab Anfang 2010 zur Verfügung (potentielle Mieter können sich bei Frau Steiner unter 243 03-361 informieren). W.S.

11.4., 20.00 „Blattlaus“ 20.4., 18.30 Alte Schule 21.4., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 22.4., 19.00 Alte Schule 28.4., 19.00 Alte Schule 30.4., 20.00 Alte Schule

Fotowettbewerb „800 Jahre Köpenick“
Alle, die gern fotografieren, sind eingeladen sich mit maximal sechs Fotos an einem Wettbewerb zu beteiligen. Die Fotos sollen zeigen, wie interessant und vielseitig unser Bezirk ist, wie hier historische und moderne Elemente zusammenwirken und wie die Teilnehmer(innen) Treptow-Köpenick erleben oder erlebt haben. Fragen zum Wettbewerb können an Frank Wegner-Büttner im Kunstverleih der Alten Schule (Tel.: 90297-5726) gerichtet werden. Die Fotos sollen vom 1. Juni bis 31. Augsut 2009 beim Pförtner im Rathaus Köpenick abgegeben oder eingesandt werden an das Bezirksamt Treptow-Köpenick Büro der Bezirksbürgermeisterin z.Hd. Herrn Schmohl PF 910249 12414 Berlin Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Die Bedingungen der Teilnahme sind einzusehen unter www.800jahrekoepenick.de. 50 von einer Jury ausgewählte Fotos werden im Oktober 2009 in einer Ausstellung im Rathaus Köpenick gezeigt. Nicht nur die Jury vergibt für die besten Arbeiten Preise, auch die Besucher können ein Bild für den Publikumspreis vorschlagen, der zur Finissage am 31.10. verliehen wird. W.W.

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Große Bühne für Show und Experimente
Auch in diesem Jahr organisieren die WISTA-MANAGEMENT GmbH und die sh agentur eine Ausschreibung für Schulen, Jugendverbände und -vereine zur Teilnahme an einem Bühnenprogramm zur „9. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 13. Juni. In Adlershof steht die „Lange Nacht der Wissenschaften“ unter dem Motto „Luft- und Raumfahrt“, da hier an „100 Jahre Innovationen aus Berlin Adlershof“ und „100 Jahre deutscher Motorflug“ erinnert wird. Daher wären ein auf das Thema gerichtetes Experiment oder ein entsprechendes Bühnenprogramm wünschenswert. Natürlich ist man auch für andere interessante Ideen offen. Des Weiteren sollte das Bühnenprogramm nicht nur Unterhaltung und Show, sondern auch altersgerechte Erklärungen und AhaEffekte beinhalten. Gesucht sind eindrucksvolle, interessante oder lustige Ideen, Wissenschaft durch Experimente oder andere kreative Programmpunkte auf der Bühne zu präsentieren. Teilnehmen können Schüler, Jugendverbände und -vereine aus Berlin und Brandenburg. Die Gruppengröße sollte 10 Personen nicht überschreiten und ein Erwachsener als Leiter fungieren. Das Experiment oder Programm, das auf einer großen Außenbühne dargestellt wird, sollte nicht länger als 10 Minuten dauern. Die Projekte sind bis zum 27.3. bei der sh agentur (Am Studio 20, 12489 Berlin) einzureichen. Die drei besten Projekte werden ausgewählt. Den Gewinnern winken tolle Preise. Informationen bei: Katharina Bartocha, sh agentur, Am Studio 20, 12489 Berlin, Tel.: 6780 6730, Fax: 6780 67344, Mail: wista@sh-agentur.com

Adlershofer Dissertationspreis an jungen Wissenschaftler verliehen
Seit 2003 wird jährlich der Adlershofer Dissertationspreis von der Humboldt-Universität, der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärere Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA) und der WISTA-MANAGEMENT GmbH als Auszeichnung herausragender Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien vergeben. Den mit 3.000 € dotierten Preis für 2008 erhielt der aus Kairo stammende Dr. Emad Flear Aziz Bekhit vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie aufgrund eines einstimmigen Votums der Jury für seine exzellente Arbeit: „Local Electronic and Geometric Structure of Ions, Molecules, and Polymers in Liquid Phase“. Dr. Aziz etablierte am Elektronenspeicherring BESSY II eine neue Experimentierkammer, die spektroskopische Untersuchungen von wässrigen Proben mit ultravioletter und weicher Röntgenstrahlung durchführbar macht. Die Kammer eröffnet neue Perspektiven für verschiedenste Forschungsgebiete. Zahlreiche exzellente Publikationen belegen seine Forschungsarbeit. Der 30-jährige Aziz, seit 2004 in Adlershof, baut derzeit am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien eine eigene Arbeitsgruppe auf. Zukünftige Projektschwerpunkte dieser Gruppe liegen in der angewandten Forschung zur Optimierung von Solarzellen sowie biologischer Abläufe unter physiologischen Bedingungen. W.W.

Reaktionen auf den Beitrag in der Januar-Ausgabe

Foto: Die FotoGrafen

Lebst Du in Adlershof?
In unserer Januar-Ausgabe (AZ Nr. 177) hatte Andreas Paul von der IG Dörpfeldstrasse in seinem Artikel „Lebst Du in Adlershof“ die irreführende Wegweisung auf unseren Ort kritisiert. Leserzuschriften unterstützen diese Kritik. Nachdem sich jahrelang trotz Gesprächen mit Politikern nichts getan hat, scheint jetzt Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick fasste auf ihrer Tagung am 29.Januar einen entsprechenden Beschluss.

Auszüge aus Leserzuschriften zu „Lebst Du in Adlershof?“
Mit Ihrem Artikel haben Sie sicher viele angesprochen. Man kann es keinem übelnehmen der im „neuen“ Teil arbeitet, studiert oder Besucher ist, daß er kaum Lust verspürt sich den Ort anzuschauen. Der Blick über das Adlergestell fällt auf Dönerbuden u.ä. – kein Aushängeschild. Helga Kappel Das war mir zugegeben auch als Ur-Adlershofer nicht aufgefallen. Jedoch beschreibt der Artikel nur ein Symptom und nicht das eigentliche Problem, welches aber im wikipedia-Eintrag angedeutet wird: „Adlershof steht im Sprachgebrauch oft als Synonym für den WISTA-Standort ...“! Es muss ein Kompromiss gefunden werden, der beide „AdlershofSuchende“ befriedigt. Es gibt daher entweder die Möglichkeiten, dass wir darüber selbst brüten oder vielleicht mal einen Kreativ-Wettbewerb nach dem Motto „Finde Dein Adlershof“ gemeinsam mit Bündnispartnern ins Leben rufen, um die beste Idee zu finden. Robert Willemelis
(Mitglied der SPD-Adlershof)

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin beschließt: Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Vorwegweisbeschilderung in Bezug auf den Ortsteil Adlershof überarbeitet wird. Der Wegweiser vom Adlergestell stadteinwärts an der Kreuzung zur Köpenicker Straße, der nach links in Richtung Adlershof weist, sollte dabei entfernt, anders ausgerichtet oder durch „Adlershof – Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ ersetzt werden. Am Adlergestell vor der Kreuzung zu Rudower Chaussee / Dörpfeldstraße stadtauswärts sollte eine zusätzliche Beschilderung nach links „Adlershof Zentrum“, wie auch beim Adlergestell stadteinwärts nach rechts, in die Dörpfeldstraße erfolgen.
In der Begründung des Antrages „Wegweisendes zu Adlershof“, der von der CDU eingebracht wurde und dem DIE LINKE und die SPD beitraten, heißt es: Wie in der jüngsten Ausgabe der „Adlershofer Zeitung“ (Nr. 177) seitens der IG Dörpfeldstrasse thematisiert, ist die Wegweisung nach Adlershof stellenweise irreführend. Der Ortsteil Adlershof wird dabei teilweise gleichgesetzt mit dem Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort, was für diejenigen verwirrend ist, die in das historische Adlershof wollen. Die bloße Beschilderung „Adlershof“ ist beim Abbiegen vom Adlergestell in die Köpenicker Straße besonders unlogisch, da sie allein in den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort führt. Durch die derzeitige Sperrung der Rudower Chaussee am Bahnhof Adlershof wird man dadurch aber vom eigentlichen Zentrum von Adlershof, der Dörpfeldstraße, weggeführt. (Der Antrag wurde bei 6 Enthaltungen einstimmig angenommen)

Für die alteingesessenen Adlershofer ist die jetzige Beschilderung regelrecht herabsetzend, denn sie finden ihren alten Ortsteil gar nicht wieder. Sicher, Adlershof bestand schon immer, geteilt durch die Bahnlinie, aus zwei Teilen – in dem einen wurde gewohnt, in dem anderen gearbeitet, das ist bis heute so. Beide haben ihre Berechtigung und Bedeutung. Das muß durch eine bessere Beschilderung für Anwohner und Besucher deutlich gemacht werden. Dr. Hans Erxleben
(BzV Die Linke, Vorsitzender Adlershofer Bürgerverein)

Eine erste Idee für die Beschilderung von Robert Willemelis

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Nr. 179

Adlershofer Platz der Befreiung soll städtebaulich aufgewertet werden
Aus der 26. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Die 26. Sitzung der BVV am 29.1. wurde erneut vom stellvertretenden BVV-Vorsteher André Schubert geleitet. Zur Bürgerfragestunde hatten von vier Bürgern, die Anfragen eingereicht hatten, drei diese vorgetragen. Anschließend berichtete Bürgermeisterin Schöttler über Ereignisse und Termine aus den Abteilungen des Bezirksamtes. Dazu gehörten u.a. der neue „Ratgeber Soziales und Gesundheit“, intensive Aktivitäten des Hochbauamtes an Planungen zum Einsatz der zusätzlichen Bundesmittel für Gebäuderekonstruktionen, nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h in der Dörpfeld- und der Glienicker Straße, der Ausbau des Modellversuchs „Schwimmen ab der 1. Klasse“, eine erweiterte Kooperation der Joseph-Schmidt-Musikschule mit allgemeinbildenden Schulen (z.B. der Anna-Seghers-Oberschule) und die Eröffnung der Ausstellung Liechtensteiner Künstler in der „Galerie Alte Schule“. Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß - das Ordnungsamt 2008 zwar 461 Verfahren wegen Nichteinhaltung der Leinenpflicht bei Hunden eingeleitet hat, aber damit nur einen geringen Anteil der Verstöße ahnden konnte. Es gilt weiterhin, vor allem zur Einhaltung der Leinenpflicht an die Hundehalter zu appellieren. - die Steuererklärungsformulare 2008 im Internet und auch in den Bürgerämtern zu erhalten sind. - die Zukunft des jährlichen Internationalen Müggelseeschwimmens ungewiß ist, da dem organisierenden Verein der Pachtvertrag für das Freibad Friedrichshagen bisher nicht verlängert wurde. Von der BVV wurden der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit Bildung und Wohnen zur Durchführung einer „Feier des vietnamesischen Neujahrsfestes“ und dem Anne-Frank-Gymnasium für das Projekt „20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ Sondermittel bewilligt. Außerdem wurde beschlossen, das Bezirksamt u.a. zu ersuchen, - den Platz der Befreiung in Adlershof städtebaulich aufzuwerten, seine Aufenthaltsqualität zu erhöhen und ihn somit entsprechend seiner veränderten Funktion als Pendant zum zukünftigen Südausgang des S-Bahnhofs umzugestalten. Stand Mellowpark“ und „Wie geht es weiter auf der Insel der Jugend?“. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/25“ entnehmen wir u.a., daß - nachdem die eingereichte Projektskizze über die energetische Sanierung des Musikschulgebäudes Hans-Schmidt-Str. 6/8 bei der ersten Beantragung 2008 nicht berücksichtigt wurde, im Januar eine überarbeitete Version erneut eingereicht wurde. - mit der Fertigstellung der Hans-Schmidt-Straße an den Kreuzungen Groß-Berliner Damm / Rudower Chaussee und WagnerRégeny-Straße/ Rudower Chaussee Wegweiser zu den Verwaltungsgebäuden des Bezirksamtes/Arbeitsagentur (JobCenter) aufgestellt wurden. - sich vom 1.1.-31.8.2008 im Bezirk 5.491 Verkehrsunfälle mit zwei Toten, 85 Schwer- und 765 Leichtverletzten ereigneten. Es waren 43 Kinder, 771 junge Erwachsene und 710 Senioren beteiligt. Zu den Unfallschwerpunkte gehören die Kreuzungen Adlergestell/Glienicker Weg bzw. Köpenicker Straße (95 Unfälle mit 8 Leichtverletzten) und Adlergestell/Radickestraße (49 Unfälle mit 13 Leichtverletzten). - das Bezirksamt die Verlängerung der Schutzfristen für Kleingartenanlagen um mindestens 10 Jahre nach 2014 befürwortet. In Adlershof ist allerdings die Fläche der KGA „Ehrliche Arbeit“ bereits für die Erweiterung des Gemeinschaftsschulstandortes „AnnaSeghers-Schule“ verplant. - von den 714 Schüler(innen) aus dem Bezirk Neukölln, die Schulen im Bezirk Treptow-Köpenick besuchen, 63 an der AnnaSeghers-Oberschule unterrichtet werden. Nach der BVV-Sitzung vom 26.2. findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 26.3. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Sprechstunden
Am 9.3. von 15 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 11.3. von 16-18 und am 23.3. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen unter 90297-2300. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider entfällt im März.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß die Vorwegweiserbeschilderung in Bezug auf den Ortsteil Adlershof überarbeitet wird (Reaktion auf den Beitrag in der AZ Nr. 177 – siehe auch Seite 3). - sich bei der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und beim Senat dafür zu verwenden, daß die Hochschule einen neuen Standort in Adlershof (an der Franz-Ehrlich-Straße?) erhält. - sich dafür einzusetzen, daß der Bau von Radverkehrsanlagen und Bauten zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs von der Beitragspflicht nach dem Straßenausbaubeitragsgesetz ausgenommen werden. - im Rahmen des Internetangebots einen kostenlosen Newsletter-Service einzurichten, der u.a. über aktuelle Themen und Veranstaltungen rund um den Bezirk unterrichtet. Zum Abschluß gab es ausführliche Informationen auf die Großen Anfragen „Stand und Perspektiven der Gesundheitswirtschaft im Bezirk“, „Aktueller

Blumenhäuschen Pankowski
am Eingang Friedhof/ Wassermannstraße

❀ Floristik für
jeden Anlass

❀ Grabpflege
Ab Mitte März – nach unserer Winterpause – wieder geöffnet.

„Equal Pay Day“
Am 20.3. ist „Equal Pay Day“, ein internationaler Tag gegen die Ungerechtigkeit ungleicher Bezahlung von Frau und Mann. Erst am 20.3.2009 bekommen die Frauen in der Bundesrepublik den Lohn bzw. das Gehalt, welches die Männer für die gleiche Arbeit bereits am 31.12.2008 verdienten. Der Equal Pay Day wurde erstmals 1988 in den USA begangen. Als Zeichen ihres Protests gegen die ungleiche Bezahlung benutzen Frauen am besten am 20.3. eine rote Handtasche. Männer sollten sich solidarisch zeigen. Infos: Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamts Treptow-Köpenick Christiane Hartmann-Kraatz Tel. 90297-2309.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Rettungsversuche
Wenn man Autofahren lernt, dann zeigt der Fahrlehrer gleich am Anfang, wo die Bremse ist. Wenn sich ein Gespräch festgefahren hat, wenn die Diskussion mit dem Partner auf dem falschen Fuß beginnt, wenn man aus dem gegenseitigen Beschuldigen keinen Ausgang findet, wäre es auch gut, zu wissen, wo die Bremse ist. Zu einer Beziehung gehört die Kunst, ein Gespräch zu retten. Ein Weisheitslehrer der Bibel beschreibt diese Kunst im Buch der Sprüche so: „Ein vernünftiger Mensch mäßigt seine Rede und ein Verständiger wird nicht hitzig.“
(Sprüche 17,27)

Vernünftig und verständig reagieren – das geht meist ganz gut, solange keine heftigen Gefühle im Spiel sind. Doch was ist, wenn ich mich angegriffen fühle, mich ärgere, völlig anderer Meinung bin? Ein hitziges Gespräch, ein Gespräch, das aus dem Ruder läuft – das alles ist menschlich und passiert auch dem Vernünftigsten. Es nützt nichts, sich vorzunehmen: ein hitziges Gespräch sollte es zwischen uns nicht geben. Hilfreich ist vielmehr zu lernen: Wie kommen wir aus einem verfahrenen Gespräch wieder heraus. Was kann ich tun, wenn ich merke, da haben wir uns vergaloppiert? In dem

Gespräch bekommen wir nicht mehr die Kurve? Im biblischen Buch der Sprüche lesen wir nicht nur, wie ein Gespräch gelingen kann, sondern auch etwas über die Kunst, ein Gespräch zu retten: „Eine versöhnliche Antwort kühlt den Zorn ab, ein verletzendes Wort heizt ihn an.“ (Sprüche 15,1) Eine versöhnliche Antwort im Streit geben, das nennt der amerikanische Paartherapeut Gottmann eine Kunst. Die Kunst der Rettungsversuche. Zu dieser Kunst gehört, sich etwas einfallen zu lassen, um die Situation zu retten und Spannung zu lösen. Eine versöhnliche Antwort kann ganz unterschiedlich aussehen. Die einen machen es so, daß sie ihrem Partner ein Grimasse schneiden, vielleicht einander die Zunge herausstrecken und die Anspannung ist gelöst. Bei anderen würde das glatt das Gegenteil bewirken – bei denen hilft eher ein Lächeln oder eine vorsichtige Berührung. Manche Paare machen sich einen Code aus, erzählen einen Witz. Das Spektrum ist groß. Testen Sie aus, welche Art von Humor oder Berührung in ihrer Partnerschaft entwaffnend wirkt, welche Art Sie weiter bringt in der Kunst, ein Gespräch zu retten. Iris Dittberner-Glatz Pastorin und Paartherapeutin

Ökumenische Bibelwoche
Auch in diesem Jahr laden die katholische, evangelische und die freie evangelische Gemeinde Adlershofs zur ökumenischen Bibelwoche ein. Sie findet vom 9.-12. März jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim Nipkowstraße 15 statt. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Ich-binWorte Jesu aus dem Johannes-Evangelium. Die einzelnen Abende haben folgende Schwerpunkte: 9.3.: Mehr als nur Speisung – Das Brot des Lebens (Johannes 6,22-59) Pfarrer Herrfurth, kath. Gemeinde 10.3.: Draußen und drinnen – Die Tür zu den Schafen (Johannes 10,1-10) Pastor Sexauer, Freie ev. Gemeinde 11.3.: Entwirrte Herzen – Der Weg und die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,1-14) Herr Schmeißer, ev.-freikirchliche Gemeinde 12.3.: Bleiben und Frucht bringen – Der Weinstock (Johannes 15,1-17) Pfarrerin Quien, ev. Gemeinde

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst (mit Kinderbetreuung). Der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag am 6.3. beginnt um 17 Uhr (s. AZ Nr. 178). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 20.3. um 15 Uhr, der Männerkreis am 6.3. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 13.3. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Im März kommt man sonntags um 17 Uhr zu Kreuzwegandachten zusammen. Pfarrer Glugla lädt am 7.3. ab 10 Uhr zu einem Besinnungsvormittag in der österlichen Bußzeit ein. Die ökumenische Bibelwoche vom 9.-12.3. jeweils um 19.30 Uhr findet im Pfarrheim statt (s. oben). Vor der Kindermesse am 15.3. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim und bleiben danach bis 15 Uhr beisammen. In der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt die Freie evangelische Gemeinde herzlich zu ihren Sonntagsgottesdiensten um 10 Uhr ein. Nach gemeinsamem Beginn werden Kinder altersspezifisch betreut, ein Krabbelraum mit Übertragung des Gottesdienstes steht zur Verfügung. Die Senioren kommen am 18.3. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag zusammen. Am 20.3. wird zu „Frauen unter sich“ ab 19 Uhr eingeladen. Vom 29.3. bis 5.4. überträgt die Gemeinde live die ProChrist-Veranstaltungen unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“, Gäste sind willkommen (s. links). Die Teenager treffen sich freitags ab 18 Uhr. Weitere Infos unter 677 56 65 oder www. lebewertvoll.de (dort sind auch die Predigten herunter zu laden).

„Zweifeln und Staunen“
Unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“ wird zu Live-Übertragungen außergewöhnlicher Abende in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) vom 29. März bis 5. April jeweils ab 19.30 Uhr eingeladen. ProChrist 2009 wird aus der Chemnitz-Arena an über 1.000 Orte in Europa per Satellit übertragen. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Bei den ProChrist-Abenden erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit Interviews, Theaterszenen, Musik von Klassik bis Pop, ein Impuls zum Nachdenken (von Ulrich Parzany) und eine Atmosphäre der Gastfreundschaft. Sie werden Menschen treffen, mit denen Sie ins Gespräch kommen können, wenn Sie wollen. Die Themen im Einzelnen: 29.3.: Gewagt: Wem kann ich noch glauben? 30.3.: Eingeladen: Verpassen wir das Beste? 31.3.: Ersehnt: Kann man Gott beweisen? 1.4.: Durchkreuzt: Wie kann Gott das zulassen? 2.4.: Erlebt: Kann das Unmögliche geschehen? 3.4.: Überrascht: Wie kann das Leben neu beginnen? 4.4.: Umgekehrt: Wieviel Veränderung darf sein? 5.4.: Verbunden: Welche Beziehungen sind lebenswichtig? B.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 179

Mit dem Ortschronisten unterwegs
Zu einem besinnlichen Spaziergang über den Adlershofer Waldfriedhof lädt Ortschronist Rudi Hinte am 21. März ein. Um 10 Uhr treffen sich am Haupteingang Friedlander Straße 158 alle interessierten Besucher, die mancherlei zur Geschichte der über 130jährigen Begräbnisstätte und den dort beigesetzten Persönlichkeiten erfahren möchten. Nach wie vor kann man in der „Heimatstube“ im Kulturzentrum die neue Ausstellung anschauen und dienstags von 15 bis 18 Uhr den Ortschronisten zum individuellen Gespräch antreffen (Tel. 90297-5723), zudem erwarten Mitarbeiter des hiesigen Heimatarchivs donnerstags von 15-18 Uhr interessierte Besucher. W.W.

„Mozart und die Zauberflöte“ im Schlossplatztheater Köpenick
Die ungewöhnliche Kombination von Akkordeon und Harfe können Musikliebhaber am 1.3. im Köpenicker Schlossplatztheater genießen. Das Konzert mit Valentin & Alena Butt beginnt um 18 Uhr. Das Ensemble des Jungen Schlossplatztheaters bringt freitags und samstags vom 6. bis 21.3. das Schauspiel von Ferdinand Bruckner „Krankheit der Jugend“ auf die Bühne. Die Aufführungen beginnen um 20 Uhr. Die frisch erzählte Fassung von „Mozart und die Zauberflöte“ der Jungen Oper Berlin (Foto) steht für den 27.3., 20 Uhr, und für den 28.3., 16 Uhr auf dem Spielplan. Musikalisches gibt es auch in den Kinderveranstaltungen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag mit „Zum Teufel“: ab 10 Uhr wird zur Musik von Schostakowitsch das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda erzählt. Weitere Informationen unter Tel. 651 651 6 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de
Foto: Schlossplatztheater

Musikalisch-literarischer Abend: „Es gibt nichts Gutes …“
Die Premiere von „Ein irrer Duft von frischem Heu“ im Stadttheater Cöpenick mußte auf den 13. März verschoben werden. Der Hauptdarsteller ist schwer erkrankt und seine Rollen wurden neu besetzt. Dieses Lustspiel ist anschließend freitags und samstags ab 20 Uhr und mittwochs ab 15 Uhr zu sehen. Der musikalischliterarische Abend zum 120. Theatergeburtstag frei nach Kästners Lebensmaxime „Es gibt nichts Gutes… steht am 4.3. um 15 Uhr “ und am 6.3. um 20 Uhr auf dem Programm. Zum Frauentag präsentiert Uwe Jensen am 7.3. ab 15 und 20 Uhr „Mode und Musik, die Show“. Um’s Heiraten geht es bei der Sonntagsmatinee am 8.3. ab 11 Uhr in heiteren Geschichten von Tschechow. Für Kinder stehen im März „Dornröschen“, „Peter und der Wolf“, „Die schöne Wassilissa“ sowie „Die 3 Schweinchen und der Wolf“ auf dem Spielplan. Telefonische Reservierung unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34. Internet: stadttheatercoepenick.de

Friseurheimservice

Susanne Georgi
Friseurmeisterin

„Liebe ist eine Himmelsmacht“ in der Kulturküche Bohnsdorf
Warum werden Blondinen bevorzugt? In der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 plaudert am 5. März eine leidenschaftliche Französin mit melancholischen und humorvollen Chansons zu diesem Thema aus dem Nähkästchen. Jeanette Rasenberger und Martin Orth entführen ihr Publikum bei dieser Premiere als „Janine“, die charmante in Berlin lebende Emigrantin, und ihr Mentor und Partner Thibeat u.a. nach Paris und Sevilla. Konzertbeginn ist 19 Uhr. Sollte die Infektwelle dieses turbulente, musikalisch-kabarettistische Stelldichein verhindern, wird an diesem Abend ein anderes literarisch-musikalisches Programm geboten. In der Reihe Kulturcafé zeigen am 12.3. ab 15.30 Uhr die Mitglieder des Linedance-Kurses ihr Können und am 26.3. interpretiert Renate Schulz ab 15 Uhr Lieder und Gedichte zu dem unerschöpflichen Thema „Die Liebe ist eine Himmelsmacht“. Weitere Informationen unter: 90297-5570.

Tel. 0173-6 42 96 02

Montagscafé
Swing, Blues und Boogie, vorgetragen von Big Joe Stolle (git/voc), sorgen am 2. März beim Montagscafé in der Alten Möbelfabrik, Karlstraße 12, für den richtigen Sound. Am 16. März ist das Otto Kaplan Jazz Trio (cl/p/b) zu Gast. Getragen vom Klang der Klarinette mit Piano und Kontrabass tauchen sie in die frühen Jahre des New-Orleans-Jazz ein, dazu kommen Swing und Bossa Nova. Beginn 20 Uhr, Eintritt 6 €. Informationen unter 651 651 6.

Bilderausstellung „Amore – Colore“ auf vier Etagen bis zum 14. Mai
Im Zentrum für Nachhaltige Technologien (Magnusstraße 11, nahe Ernst-Ruska-Ufer) entstand die Idee, die schlichten Betonwände mit einer Bilderausstellung zu beleben. Dr. Christine Wedler, Geschäftsführerin der ASCA GmbH, die ihren Firmensitz in dem Gebäude hat, lernte bei einem Italienaufenthalt Margarete Rabe kennen und war von deren Bildern begeistert. Seit dem 10. Februar sind nun unter dem Motto „Amore – Colore“ auf vier Etagen Gemälde der Malerin aus Bergisch-Gladbach (die auch als Bildhauerin im Kölner Raum durch zahlreiche Ausstellungen bekannt ist) bis 14. Mai werktags von 9 bis 17 Uhr zu sehen. W.W.

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Künstlergruppen präsentieren ihre Werke in der Alten Schule
In der Galerie in der Alten Schule wird am 12. März um 20 Uhr zur Eröffnung der zweiten Ausstellung dieses Jahres eingeladen. Unter dem Thema „Zeichnen – vergegenwärtigen“ (das ursprünglich geplante „Baden gehen“ paßte wohl nicht in die Jahreszeit) präsentieren sechs Künstler(innen) ihre aktualisierten Beiträge in den großen Räumen der Galerie. Es sind Pomona Zipser (Berliner Bildhauerin), Bettina van Haaren (Zeichnerin/Malerin aus Witten), Katrin von Maltzahn (lebt in Berlin und ist in allen Medien zu Hause), Claudia Kapellusch (aus Rostock, deren Acrylarbeiten mit den Medien Malerei und Zeichnung spielen), Thomas Sander (aus Schwerin mit Computerarbeiten) und Klaus Hack (Bildhauer aus Seefeld bei Berlin). Sie waren im Januar 2007 eingeladen, im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop ihre ganz eigenen Positionen zum Thema vorzustellen. Hier ist eine Übernahme, Aktualisierung und Erweiterung der Exposition in Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunsthaus Ahrenshoop zu sehen. Zur Ausstellung liegt ein 32seitiger Katalog vor. Geöffnet ist Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ bieten im März Teilnehmer des Winterworkshops „Freie Malerei“ mit Kerstin Seltmann ihre Arbeitsergebnisse zum Thema „Licht“ dar. Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel. 90297-5717) zugänglich. Im „Seniorentreff“ zeigen ab 2. März Mitglieder vom „Adlershofer Kunstkreis“ verschiedene ihrer Werke zumeist unter dem Thema „Internationale Flughäfen“. Die Räume des Seniorentreff sind in der Regel werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Liedermacherabend „Double-Troubadour“
Aus Anlaß des Internationalen Frauentages wird am 9. März ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) der Liedermacherabend „Vom Drunter & Drüber oder Hüben ist auch Drüben“ präsentiert. Gerd Sulger (Baden-Württemberg) und Frank Hüller (Thüringen) gewannen Spaß am gemeinsamen Musizieren als Double-Troubadour. Sie entdecken das Drübige und Hübige in ihren Liedern und finden es toll, daß der andere so anders ist. In ihrem gemeinsamen Programm gibt es selbst gemachte Lieder von A bis Z: authentisch, satirisch, traurig, zart und zynisch, über Verlust und Zugewinn, Arbeit, Frauen und das was Mann/Frau so übrig bleibt, wenn Hartz IV anklopft oder andere Gespenster vor der Tür stehen. Eintritt 3 € (erm. 2 €); Informationen unter 90297-5726. W.W.

Bei Anna Seghers zu Gast
Am 17. März ab 18 Uhr stellt die Autorin Sonja Hilzinger in der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) ihre kürzlich erschienene Biographie über die deutsche Schriftstellerin Elisabeth Langgässer (1899-1950) vor. Die Zeitgenossin von Anna Seghers lebte lange in Berlin und gehörte zu den meist gelesenen Autorinnen der Nachkriegszeit. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Wer an einem Besuch der Gedenkstätte außerhalb der Öffnungszeiten (Di und Do 10-16 Uhr) interessiert ist, sollte wegen einer entsprechenden Möglichkeit nachfragen, Gruppen können schon jetzt einen Besuch außerhalb dieser Zeiten vereinbaren (Tel. 677 47 25). W.S.

Marco Tschirpke und Sammy Tavalis bei „Comedy am Rand“
Am 2. März ist Marco Tschirpke, ein regelrechter Torpedo am Klavier, in der Freiheit 15 in Köpenick bei der „Comedy am Rand“ zu Gast. Außerdem hat sich Sammy Tavalis, ein durchgeknallter Verkleidungskünstler mit explosivem Humor angesagt. Der Eintritt kostet 10 €, Beginn 20 Uhr. Weitere Infos auf der Homepage: www.comedyamrand.de

Blumenschlösschen Willinsky
Inh. Michael Willinsky

Schallplatten- & CD-Sammlertage
Musikfans und Soundliebhaber, Vinylsammler und Fans können vom 5. bis 7. März in Berlin ihrer Leidenschaft nachkommen. Bei freiem Eintritt wird sich täglich zwischen 10 und 19.30 Uhr im Forum Köpenick, Bahnhofstraße 33-38, alles um die schwarzen und silbernen Scheiben drehen. Es werden längst nicht mehr lieferbare alte Original- und Sonderauflagen, Importe und sonstige Sammlerstücke, aber auch preisgünstige Secondhand-Angebote auf den Interessenten warten. Und dort ist auch der Informationspool für alle Fragen rund um die Musik und den Tonträger.

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Ab März
sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

Was läuft im März in der
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Mittwoch Ruhetag
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und nur einer muß bezahlen am Sonntag, dem 8. März, ab 12 Uhr

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Nr. 179

Die Schloßstraße mit dem Alten Rathaus um 1890. Evangelische Christen aus Adlershof gingen bis 1892 zum Gottesdienst in die St. Laurentius Kirche

Zum 800. Gründungsjubiläum von Köpenick

Beziehungen zwischen Adlershof und Köpenick
Köpenick feiert in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag. Es gibt gute Gründe dafür, unseren Nachbarort herzlich zu beglückwünschen. Dafür sprechen vor allem die bald 270-jährigen Beziehungen zwischen Adlershof und AltKöpenick. Die exponierte Lage am Zusammenfluß von Spree und Dahme (früher Wendische Spree genannt) verlockte bereits Steinzeit- sowie Bronzezeitmenschen, dann auch germanische Semnonen dazu, sich im Umfeld von Köpenick und auf der heutigen Schloßinsel niederzulassen bis ab dem 8. Jahrhundert slawische Sprewanen (Spreebewohner) rd. 400 Jahre im Spreetal siedelten. Ein Burgwall auf der Insel wurde ihr Mittelpunkt, zuletzt Fürstensitz des Jacza de Copnic (des ersten namentlich bekannten Köpenickers) bis 1157, als ihn Albrecht der Bär vertrieb und Markgraf von Brandenburg wurde. Während der Kämpfe um den Besitz des „Spreegaus“ kam der Wettiner Konrad II., Markgraf von Meißen, nach Köpenick und erwähnte in einer Urkunde vom 10. Februar 1209 erstmals den Namen „Copnic“. 1245 erhielten es die Askanier zugesprochen. Die Slawen wurden von der Insel auf den Kietz umgesiedelt. Ihre Stelle nahmen die im Zuge der deutschen Ostexpansion bereits vorher angeworbenen Siedler ein. Es folgten Jahre, in denen Adlige als Raubritter ihr Unwesen trieben. In Copnic richtete sich der berüchtigte Konrad von Quitzow ein. Die Wende kam mit der Einsetzung des Hohenzollern Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg 1415 als Kurfürst Friedrich I. und erblicher Besitzer von Brandenburg. Er brachte Copnic wieder in die Hände der Landesherrschaft. Die Hohenzollern sollten entscheidenden Einfluß auf die Stadt und auch auf die Entstehung und Entwicklung von Adlershof nehmen. Aus der Vogtei wurde Ausgang des 15. Jahrhunderts das „Schatull Amt“ Köpenick, die kurfürstliche Verwaltungsbehörde über die zum Amt gehörenden Dörfer, Forsten, Gewässer zwischen Hessenwinkel bis Friedrichfelde, Mahlsdorf bis Schmöckwitz und Rudow. An der Spitze stand seit 1513 ein Oberamtmann, der das Domänenamt pachten konnte. Ihm unterstanden sogenannte Landjäger, Heidereiter und Zöllner. Es sollte einige Zeit dauern, bis unser Ort aus seiner mit Köpenick verbundenen Vorgeschichte heraustrat, wobei der Landesherr und sein Amt die entscheidende Rolle spielten. Einen ersten Einfluß auf Adlershofer Gebiet nahm, noch bevor der Ort gegründet wurde, der junge Kurprinz Friedrich (späterer König Friedrich I. in Preußen), der ab 1677 mit seiner ersten Frau Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel auf dem Köpenicker Renaissance-Jagdschloß wohnte. Nachdem er das Gut Glienicke (Altglienicke) erworben hatte, erfüllte ihm sein Vater den Wunsch, dorthin durch die Cöllnische Heide „eine Allee durchhauen zu lassen“. Daraus wurde der Glienicker Weg. 1740 begann die Regierungszeit seines Enkels, König Friedrich II. Im gleichen Jahr bat Landjäger Friedrich Wilhelm Bock seinen Chef, Oberamtmann Puhlmann, ihm beim Erwerb eines Ackers im „Sueszen Grundt“ (Flurname für das heutige Adlershof) behilflich zu sein. Dieser befürwortete schriftlich bei der „PreußischKurmärkischen Krieges und Domänen Kammer“ diesen Wunsch und erhielt eine vom König bestätigte Genehmigung. Der Landjäger machte das zugesprochene Land urbar, düngte den Boden, baute Getreide an und nutzte den Ertrag aus der Ernte für den Unterhalt seiner großen Familie. Er war somit der Pionier der Adlershofer Besiedlung (s. AZ Nr. 107/108). Der Oberamtmann selbst löste eine Verpflichtung ein, die er bei der Pachtverlängerung des Domänen-Amtes Köpenick 1751 eingehen mußte: die Anlage einer Maulbeerbaum-Plantage für 3.000 Bäume ebenfalls im Süßen Grund. Damit entsprach er einem Grundanliegen des Königs, den Seidenbau zu fördern. Die hiesige Plantage war die zweitgrößte der acht im Amtsgebiet. Sie war jedoch nicht erfolgreich und wurde 1845 aufgehoben (s. AZ Nr. 17).

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Das älteste Köpenicker Schulgebäude in der Schloß-/Ecke Kirchstraße um 1900. Das Schloß Köpenick auf einer alten Ansicht
Illustrationen: Heimatmuseum Köpenick; Landesarchiv Berlin, Rep. 061, Nachlaß Elfert

Friedrich II. setzte die Bemühungen seiner Vorgänger fort, Preußen zu „peuplieren“ (bevölkern) und Handwerker ins Land zu holen. Der erfolgreiche Innenkolonisator Domänenrat Johann Friedrich von Pfeiffer (s. AZ Nr. 130) erhielt 1749 den königlichen Befehl, auch im Spreetal neue Dörfer einzurichten. Er kannte das Amt Köpenick sehr genau und schlug vor, auf dem Süßen Grund ein neues „Etablissement“ anzulegen und erhielt die königliche Zustimmung. Das Gut „Adlershoff bey Cöpenick“ wurde am 14. April 1754 mittels Erbzinsvertrag gegründet, in das Amtsregister aufgenommen und erhielt Aufbauhilfe. Landjäger Bock hatte dem ersten Gutsbesitzer Christian Siewicke das Bauholz für die Guts- und Colonistenhäuser aus dem Königlichen Cöpenicker Forst zur Verfügung zu stellen. Das Zollamt des Cöpenicker Magistrats, das auf der Schloßbrücke den Wasser- bzw. Landzoll erhob, bekam den Auftrag, die mit Lastkähnen transportierten Dachsteine für die Gutsgebäude zollfrei passieren zu lassen. Der jährlich zu entrichtende Erbzins für das Gut und die Plantage (82 bzw. 10 Taler) wurde vom Amt eingetrieben. Gab es Streitigkeiten unter den Nachbarorten, z.B. wegen der Hütungen zwischen Glienicke, Rudow und dem Gut Adlershoff (1754), Eingaben gegen Gutsbesitzerin Marggraf

wegen widerrechtlicher Haltung von Schafen zu Ungunsten der Weideflächen der Nachbardörfer (1792), Probleme mit der Adlershofer Dorfstraße (1865), mußte das Amt Cöpenick diese prüfen, schlichten oder an die „Churmärkische Cammer“ weiterleiten (s. auch AZ Nr. 105/106). Problematisch im Leben der Adlershofer waren anfänglich die Schul- und Kirchenverhältnisse. In den ersten Jahren waren die Schulkinder der Colonisten von Süßen Grund und die Christen keiner Schule oder Kirche zugeordnet. Die Kinder liefen „in der Irre“ schrieb „Ober Consistorial Rath“ Sadewasser über seine „Visitation der Coepenicker Parochie“. „Tabellen der Gebohrenen, Getrauten und Verstorbenen“ wurden „nicht gehörig geführt“. Seinem Vorschlag, die evangelischen Christen der Cöpenicker Parochie zuzuschlagen und in der St. Laurentius Stadtkirche einzupfarren sowie die Kinder in die Cöpenicker Schule aufzunehmen, stimmte die Stadt zu. Von 1765 bis 1890 liefen die Kinder und bis 1892 die evangelischen Christen in die Stadt Cöpenick zum Unterricht bzw. Gottesdienst. Der Weg führte über die sandige Dorfstraße, dann von der heutigen Waldstraße durch das Forstgebiet der Rudower Straße folgend bis zum früheren Cöllnischen Tor vor der hölzerne Schloßbrücke. Sie kamen an Zollhäuschen vorbei

und über den langen Zollbaum hinweg, bogen gegenüber dem Schloß links in die Schloßstraße (Alt-Köpenick), gingen am alten Rathaus vorbei (am gleichen Standort) bis zur St. Laurentius Kirche (die alte wurde 1837 abgerissen, die heutige am 31. Mai 1841 eingeweiht) und erreichten an der Schloßstraße 9a (Ecke Kirchstraße) das zweigeschossige, achtachsige verputzte Fachwerkhaus, die älteste Schule. Sie wurde 1844 von einer neu erbauten Schule in der Freiheit abgelöst. Die alte Schule hatte zwei Klassen. 1799 besuchten 65 Kinder den Unterricht, 30 Schüler die 1. Klasse mit 30 Stunden, 35 Schüler die 2. Klasse mit 24 Stunden. 1833 gingen 83 Schüler in die Schule, davon kamen 15 aus Süßen Grund/Adlershof. Das kleine Schulhaus war für die Schüler aus der Stadt und den zum Schulverband gehörenden Orten (Adlershof, Nieder- und Oberschöneweide) zu eng geworden. Die Abteilung für Kirchenverwaltung und Schulwesen der Potsdamer Regierung ließ den Cöpenicker Pfarrer einen Vorschlag für ein neues Schulhaus der „Etablissements“ vorlegen. Dieser sah ein solches in der Cöllnischen Heide vor, es wurde jedoch nicht erbaut. Immer wieder gab es Probleme wegen des unregelmäßigen Schulbesuchs der Kinder aus Süßen Grund, über den sich die Cöpenicker Behörden mit dem Guts-

besitzer und den „Hausvätern“ (Familienväter) auseinandersetzten. 1890 schied Adlershof aus dem Schulverband aus und erhielt eine eigene Schule. Nachdem die evangelischen Christen 1765 in die Cöpenicker Parochie aufgenommen worden waren, baten sie um „ungefähr 20 hinlängliche Manns- und Frauensitze“ in der (alten) St. Laurentius Kirche. Sie zahlten jährlich 2 Taler für einen auf selbsterbauten Ständen vom Magistrat zu errichtenden und zu wartenden Chor. Die Kirchbediensteten übernahmen die Eintragungen der Geburten, Eheschließungen und Todesfälle der Adlershofer in die Kirchenbücher, die man bis heute dort nachlesen kann. Französischund evangelisch reformierte Adlershofer Christen besuchten die Schloßkirche, die eigene Kirchenbücher führte. Mit der wachsenden Zahl evangelischer Christen in Adlershof mußten auch die kirchlichen Verhältnisse neu geregelt werden. Der Schulbau bot ab 1892 die Möglichkeit hier Gottesdienste durchzuführen (s. AZ Nr. 3). Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Landrat, Amtsvorsteher und dem Cöpenicker Oberpfarrer von Hanstein gelang es, den Hilfsprediger Emil Domnick in Adlershof einzustellen. Die Adlershofer Katholiken besuchten bis 1921 Gottesdienste in Cöpenick. Rudi Hinte wird fortgesetzt

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Nr. 179

„Seniorentreff“ lädt ein
Im Januar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstraße 54) mit. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen unter 90297-5767. Außerdem bietet das März-Programm: 4.3., 14 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 11.3., 15 Uhr: Unterhaltung mit dem „Duo Cornelius“ (Eintritt: 2,50 €) 18.3., 14 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 25.3., 14 Uhr: Das Filmstudio „Sirius“ zeigt „Die Mark Brandenburg“ (Eintritt: 1,50 €) Zum diesjährigen Konzert der Seniorenchöre aus Treptow-Köpenick wird am 13. März ins FEZ Wuhlheide eingeladen. Einlaß: 13.30 Uhr, Beginn: 14 Uhr; Eintritt 3,50 €. W.S.

Mit dem Seniorenbus im März unterwegs
2.3. Wir fahren in das schöne alte Bernau. Zu Fuß oder mit dem Bus geht es durch die Altstadt. (Fahrkosten: 18 €) 3.3. Hoffentlich bei Sonnenschein machen wir einen Ausflug nach Nikolskoe mit Einkehr ins Wirtshaus. (Fahrkosten: 15 €) 4. und 18.3. Es geht nach Küstrin. Nach dem Marktbummel kehren wir in eine Gaststätte Ihrer Wahl zum Mittagessen ein. (Fahrkosten: 24 €) 9.3. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt Brandenburg können wir heute bestaunen. (Fahrkosten: 23 €) 10.3. Die „Springbach-Mühle“ ist auch zu dieser Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Nach dem Essen können wir zum nahe gelegenen Wildgehege spazieren und die Tiere beobachten. (Fahrkosten: 23 €) 11.3. Holiday on Ice. Beginn: 15 Uhr, Abholzeit: ab 12.30 Uhr (Eintritt 19,90 bis ca. 45 €, um Vorkasse wird bei Anmeldung gebeten + Fahrkosten: 15 €) 16.3. Kloster Neuzelle: Die Stiftskirche Neuzelle ist ein kleines Brandenburger Wunder – Säulen, Deckenfresken usw. zieren das über 700 Jahre alte Gemäuer. Die Gartenanlage wurde im Barockstil neu gestaltet. (Fahrkosten: 24 €) 24.3. Nach einem Bummel durch Frohnau kehren wir zum Mittagessen oder Kaffee trinken in ein Lokal Ihrer Wahl ein. (Fahrkosten: 15 €) 30.3. Im Britzer Garten werden wir uns in dem herrlich angelegten Park erholen. (Fahrkosten: 15 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

Experimentelles, Extravagantes, Exotisches
Unter diesem Motto präsentieren zur Modenschau im Rahmen des Internationalen Frauentags am 8. März im Ratssaal des Rathaus Köpenick um 15 Uhr die jungen Kreativen der Best-Sabel Berufsfachschule für Design ihre modischen Visionen. Lassen Sie sich inspirieren von außergewöhnlichen Kreationen in Filz, skulpturalen Drapés und interkulturellem Design.

Hilfen, den Krebs zu überwinden
Bei der Berliner Krebsgesellschaft e.V. (Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, Nähe CharitéHochhaus) treffen sich ab März regelmäßig die Gesprächsgruppen - für junge Menschen mit Krebs - für krebskranke Männer (ab April) - als Elternteil von Krebs Betroffenen (ab Mai) - für Angehörige von an Krebs Erkrankten. Außerdem beginnen im März neue Kurse für Yoga, Poesietherapie und Kunsttherapie. Nähere Informationen erhält man unter 283 24 00. Unter dieser Nummer werden auch Anmeldungen angenommen. W.S.

Mit uns bekommen Sie feuchte Augen
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Diskussion zum Thema „Gesund älter werden in Treptow-Köpenick“

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30 Mitbürger(innen) waren der Einladung der Volkshochschule und des Adlershofer Festkomitees am 10.2. gefolgt, sich die Ansichten der Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit Ines Feierabend (re.) anzuhören und ihre Fragen und Wünsche vorzutragen. Dabei konnten sie erfahren, daß dem „Ratgeber Soziales und Gesundheit“ (s. AZ Nr. 178) in diesem Jahr noch ein ärztlicher Ratgeber folgen soll. Ingeborg Simon (Mi.) vom Vorstand der Volkssolidarität informierte über Fragen zu Pflegeversicherung und dem Mo-

dellprojekt der Pflegestützpunkte. Vielfältig waren die vorgetragenen Probleme – von der Terminvergabe bei Fachärzten über Mobilitätsdienste, Hilfsangebote mit „Ein-Euro-Jobbern“ bis zur Betreuung in der Hauskrankenpflege. Frau Feierabend konnte über erste Erfolge bei der Schaffung des Freiwilligenzentrums und der regelmäßigen Gesundheitskontrolle von Kindern berichten. Daß im Bezirk keine Seniorenfreizeitstätte geschlossen wurde, hörten die Anwesenden mit Genugtuung. W.S.

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BERLIN-CHEMIE erhielt Zertifikat für Umweltmanagementsystem

Was Verkehrsforscher von Ameisen lernen können
Als einen Beitrag des Zusammenwachsens von altem und neuen Adlershof ist am 26. März ab 19.30 Uhr Prof. Dr. Reinhart Kühne vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) zu Gast. Sicher ist es für viele interessant und vergnüglich zu erfahren, daß Ameisen ihre Prioritäten nicht in den Wegebau, sondern in den reibungslosen Verkehrsablauf stecken. Gegen ihre Umgebungssensorik nehmen sich die aufwendigen Systeme der Zukunftswerkstatt für Fahrassistenzsysteme der Elektroindustrie bescheiden aus. Wie sich Ameisen über ergiebige Futterplätze informieren, versuchen Informatiker derzeit zu kopieren. Es gilt als der letzte Schrei und ist doch Millionen Jahre alt. Karten zu 3 € (erm. 2 €) bitte zuvor unter Tel. 90297-5731 bestellen! W.W.

Die Urkunde in den Händen von Vorstand Dr. Hans-Jörg Kilian (Mitte), Hartmut Pries (li) und Pascal Mielke, Juniorfachkraft für Umweltschutz Zudem wurden im UmweltArzneimittelhersteller tragen besondere Verantwortung für ihre programm der BERLIN-CHEMIE Produkte sowie für die Art und Aufgaben festgelegt, deren VerWeise ihrer Herstellung. Dazu wirklichung kontinuierlich Vergehört die strikte Verwirklichung besserungen bewirken. Das Umaller Regeln zum Schutz der weltmanagementsystem ist in eiUmwelt. In diesem Sinne führte nem Mitarbeiterhandbuch dargeBERLIN-CHEMIE das Umwelt- stellt, in dem u.a. die Handhabung managementsystem nach der in- wichtiger Umweltaspekte wie der ternationalen Norm DIN EN ISO Umgang mit wassergefährdenden 14.001 ein und erhielt dafür Stoffen, Abfall und anderen Gekürzlich vom TÜV Rheinland fahrstoffen in Verfahrensregelundie Zertifizierungsurkunde. Damit gen genau beschrieben ist. Hartmut Pries, Leiter der Abteiverfügt BERLIN-CHEMIE für die Bereiche Herstellung, Entwick- lung Umwelt, Gesundheit und lung und Vertrieb von Arzneimit- Arbeitssicherheit bei BERLINteln an den Standorten Adlershof CHEMIE, betont, daß man sich und Britz sowie Genshagen und nicht auf den erreichten Erfolgen Großbeeren über ein nach inter- ausruhen werde, der nötige konnationaler Norm zertifiziertes tinuierliche Verbesserungsprozess Umweltmanagementsystem. Zu verlange ständige Anstrengungen. den Bestandteilen dieses Systems Im Frühjahr 2009 werde in allen gehören Umweltkennzahlen und betroffenen Bereichen die Entes wird ermittelt, wie sich die wicklung kontrolliert. Für NovemUnternehmenstätigkeit auf die ber ist eine Überwachung durch Umwelt auswirkt. den TÜV Rheinland angekündigt.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an ihrer

Blutspendeaktion
am 26. März von 15.30 - 19.30 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestraße 48 zu beteiligen.

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Starterseminar, Stammtisch und Themenabend bei den Lady’s
Sein 4-tägiges kostenloses Starter-Seminar für Frauen, die sich selbständig machen wollen oder noch nicht lange selbständig sind, führt der Lady’s Stammtisch e.V. wieder am 6., 7., 13. und 14. März durch. Dabei werden fachliche Kenntnisse und viele Erfahrungen von Unternehmerinnen für Unternehmerinnen vermittelt. Infos unter www.ladiesstammtisch.com /Veranstaltungen/weitere. Anmeldung unter Groladiesstammtisch @gmx.de oder Tel. 53 02 67 12 – die Teilnehmerzahl ist begrenzt! „Eine erfolgreiche Frau braucht die Stimme, die zu ihr passt!“ Beim 56. Lady’s Stammtisch gibt Viola Morlinghaus am 3. März im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, dafür die passenden Ratschläge. Die Trainerin und Coach für Stimmbildung und Körpersprache wird u.a. erläutern woran es liegt, wenn die Stimme dünn und kraftlos klingt und was gegen häufige Heiserkeit zu tun ist. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Zu einer Einzelführung durch das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick trifft man sich am 2. April um 16.20 Uhr an der Museumskasse. Dafür zahlen alle Teilnehmerinnen bitte acht Tage vor dem Themenabend den Beitrag von 10 € auf das Vereinskonto ein, nur in Ausnahmen ist Abendkasse möglich.

Vier Festnahmen nach Straßenraub
Polizeibeamte nahmen am 6.2. gegen 1 Uhr nachts vier Personen zwischen 17 und 36 Jahren in Adlershof fest. Sie stehen im Verdacht, in der Rudower Chaussee einen 54-Jährigen geschlagen, getreten und beraubt zu haben. Der Mann erlitt Prellungen. Die Kriminalpolizei der Direktion 6 hat die Ermittlungen übernommen.

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Der Frauentreff Schutzhülle e.V. lädt am 10. März um 14 Uhr anlässlich des Frauentages zur Eröffnung der Ausstellung

„M i t t e n m a n g“
in seine Galerie, Hans-Schmidt-Straße 6/8, in Adlershof ein. Wie in einem Spiegel konfrontieren die Frauen von Schutzhülle ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Erlebnisse und Beobachtungen in Collagen, Applikationen, Bildern und Skulpturen. Frauen unterschiedlichen Alters stellen sich den Realitäten. Auf ganz spezifische künstlerische Weise, aber auf jeden Fall höchst individuell.

Zur Straßeninstandsetzung in Adlershof
Da es bei Bürgern der Adlershofer Reihenhaussiedlung Klärungsbedarf zur beabsichtigten Straßeninstandsetzung gab, hatten sie am 27.1. den Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr der BVV Treptow-Köpenick Udo Franzke eingeladen. Viele Gerüchte hatten für Unruhe gesorgt, weil es hieß, daß die Anlieger nach dem Straßenausbaubeitragsgesetz an den Kosten zu beteiligen seien. Da könnten 10.000 bis 15.000 € pro Familie zusammenkommen. Wichtig war es zu erfahren, welche Maßnahmen vorgesehen sind, wie die Anlieger informiert werden und Gelegenheit zur Mitsprache bekommen, damit nicht die gleichen Ärgernisse wie im Vorjahr bei der Erneuerung der Fußwege in der Steinbach- und Husstraße auftreten. Es gab eine lebhafte Diskussion über die Besonderheiten der Reihenhaussiedlung, technische Erfordernisse der Instandsetzung von Ver- und Entsorgungsleitungen,

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Mikrozensusbefragung 2009
Vom Amt für Statistik BerlinBrandenburg (AfS) beauftragte Interviewer(innen) haben in Berlin und Brandenburg mit der Befragung zum Mikrozensus 2009 begonnen. Die Daten bilden eine Grundlage für Entscheidungen in der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Sie bieten aktuelle Informationen u.a. über Bevölkerungsstruktur, wirtschaftliche und soziale Lebensverhältnisse von Haushalten, Familien und Lebensgemeinschaften sowie über den Arbeitsmarkt. Der Mikrozensus ist bundesweit die umfangreichste und bedeutendste repräsentative amtliche Haushaltsbefragung. Für das gesetzlich vorgegebene Frageprogramm besteht überwiegend Auskunftspflicht. Die Angaben zu Lebens- und Familienformen der Personen im Haushalt, zu Erwerbstätigkeit und Ausbildung sowie zu den Quellen des Lebensunterhalts sind unverzichtbar. 2009 werden darüber hinaus Fragen zur Gesundheit und zum Gesundheitsverhalten gestellt. Rund 18.000 Berliner Haushalte (ermittelt nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren über eine Gebäudeauswahl) erhalten im Laufe des Jahres einmal Besuch durch Interviewer des AfS. Die geschulten Erhebungsbeauftragten melden sich bei den Haushalten schriftlich mit amtlichen Ankündigungen an. Mit ihrem Erhebungsausweis (gültig in Verbindung mit dem Personalausweis) legitimieren sie sich. Alternativ ist die Beantwortung der Fragebogen schriftlich möglich. Der Datenschutz ist konsequent gewährleistet. Die Interviewer sind zur strikten Geheimhaltung verpflichtet. Für Fragen rund um die Erhebung kontaktieren Sie bitte: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Tel.: 9021-3332, E-Mail: mikrozensus@statistik-bbb.de

aber auch über das Demokratieverständnis, speziell zur demokratischen Mitwirkung der Bürger. Herr Franzke stellte fest, daß unsere Besorgnis hinsichtlich der Kostenbeteiligung derzeit unnötig sei, da unsere Siedlungsstraßen im „Programm bauliche Unterhaltung“ (s. AZ Nr. 178) enthalten seien. D.h. sie werden ohne Kostenbeteiligung instand gesetzt. Die Anlieger mahnten dennoch an, in die Planung und Vorbereitung der Maßnahmen einbezogen zu werden. Für seine Unterstützung, sein Engagement und das Versprechen auch künftig als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, konnte der Bezirksverordnete Udo Franzke den Dank aller Anwesenden entgegennehmen. H.-G. Burghardt

Bustagesfahrten ab Köpenick
Auch 2009 sind in der Touristinformation am Schlossplatz Köpenick (Alt-Köpenick 31-33) interessante Bustagesfahrten im Angebot. Das Programmheft ist soeben erschienen. Um eine Reise zu buchen kann man anrufen unter 655 75 50, eine E-Mail senden an touristinfo@tkt-berlin.de, ins Internet gehen unter www.tktberlin.de oder die Touristinformation in der Altstadt besuchen.

Nachträge zu den AZ-Beiträgen über Adlershof und den Gaskrieg 1914 - 1918
1. Während meines Vortrages zum gleichen Thema meldete sich eine ältere Zuhörerin und sagte, ihre Mutter habe auch bei der Füllung von Gasgranaten in Adlershof mitarbeiten müssen und sei dabei verletzt worden. Im späteren Gespräch erfuhr ich folgendes: Die Mutter, Buleslawa Pretraczyk aus der Bismarckstraße 65 (heute Dörpfeldstraße) war 1917/1918 zur Arbeit in der Feldmunitionsanstalt 3 zwischen der Chemischen Fabrik von Kahlbaum und dem Teltowkanal eingesetzt worden. Die damals 16-Jährige mußte das hochgiftige flüssige Gelbkreuz-Gas in Granaten einfüllen. Wie ich im Zeitungsbeitrag beschrieb, wurden die Granaten in einen durchsichtigen geschützten Verschlag unter Fülleinrichtungen geschoben und von oben gefüllt. Das war auch die Aufgabe der jungen Buleslawa. Eines Tages geschah dabei der folgenschwere Unfall. Plötzlich schrie ihre Kollegin, deren Aufgabe es war eingeschobene Granaten abzunehmen – sie hatte drei Fingerstücke in der Hand. Die giftige Flüssigkeit hatte die vorderen Teile der drei Mittelfinger ihrer rechten Hand abgetrennt. Buleslawa bemerkte es nicht gleich. Beide liefen dann schnell zur Sanitätsstelle, die ich im Beitrag erwähnte wie auch die Anzahl der Verletzungen. Auf einem Foto aus späterer Zeit kann man die gekürzten Finger deutlich sehen. Frau Pretraczyk erhielt eine kleine Entschädigung und blieb ihr Leben lang von diesem ersten chemischen Massenvernichtungsmittel der Welt gezeichnet. 2. Im Beitrag (AZ Nr. 159) konnte ich das Foto eines bei der Chemischen Fabrik von Kahlbaum gefüllten Gasmaskenfilters zeigen, der den gut erkennbaren Namen „Kahlbaum“ trägt. Ich hatte die Fotokopie dazu freundlicherweise von Herrn Torsten Kahlbaum, Berlin, erhalten, dem Besitzer des Fotos. Er hatte mir gestattet das Bild zu veröffentlichen. Leider ist dieser Bildnachweis nicht ausgewiesen worden. Ich trage diese Angabe hier nach und bitte, das Versäumnis zu entschuldigen. 3. Herr Torsten Kahlbaum hatte mir auch die Kopie eines Artikels zur Verfügung gestellt, der im April 1934 in der bereits illegal in Prag/Paris herausgegebenen „Weltbühne“ erschienen war. Er beschäftigte sich mit der Kampfgasforschung bzw. Entwicklung jener Zeit in der Schering A.G., Werk Adlershof. Mir war bisher nicht bekannt, daß die verhängnisvolle Arbeit aus den Jahren 1914/ 1918 in Adlershof fortgesetzt wurde. Ich werde dem in der „Weltbühne“ geschilderten Hinweisen nachgehen und über das Ergebnis in unserer Zeitung berichten. Vielleicht haben Leser Kenntnis von diesem Tatbestand oder können mir Hinweise geben. Bitte wenden Sie sich an mich über Tel. 677 04 11 oder R.Hinte@web.de. Rudi Hinte

Stadtführungen
„Adlershof. Stadt der Wissenschaft und Medien“ ist Thema einer Führung mit Clemens Samietz am 7. und 21.3. ab Rudower Chaussee/Franz Ehrlich-Straße. „Alt-Köpenick. Schloßinsel und Altstadt“ werden am 10. und 27.3. ab Schloßplatz erkundet. Anmeldung zu den Führungen, die alle um 11 Uhr starten, unter 0176-2006 1167.

BIENE-Award
Ende Januar wurde das ena Webstudio aus Berlin-Treptow mit einem BIENE-Award in Silber für die Website vom Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins ausgezeichnet. Auf der Website www.voebb.de können Nutzer im Medienbestand der Berliner Bibliotheken rund 2,7 Millionen Titel recherchieren, nach Hause bestellen und ihr Ausleihkonto verwalten. Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Websites mit dem BIENE-Award.

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Herzliche
Sie haben ein weiteres Jahr zugelegt und so können wir mitteilen, daß Gertrud Franck am 5. März ihr 102. Lebensjahr vollendet (s. AZ Nr. 155) und Gertrud Dembowski (s. AZ Nr. 60) am 19.3. ihren 100. Geburtstag begehen kann. Ebenso warmherzig wie Frau Franck beglückwünschen wir die langjährige Adlershofer Sportlerin, die nicht mehr in ihrer hiesigen Wohnung leben kann. Unsere Gratulationen verbinden wir mit vielen guten Wünschen für das weitere Wohlergehen und mancherlei Freuden. Ebenso herzlich beglückwünschen wir am 31.3. Irmgard Lucke, die inzwischen auf 98 Lebensjahre zurückblicken kann. Zum 94. Wiegenfest gratulieren wir am 19.3. Agathe Völkner. Gute Wünsche zum 93. Geburtstag erhalten am 13.3. Margarete Schauer, am 18.3. Alice Zorn, am 28.3. Gerda Bankroth und am 29.3. Johanna Heinemann und ebenfalls am 29.3. Gerda

Glückwünsche
Faust zum 92. Tag der Geburt. Gratulationen zum 91. Erdenjubiläum übermitteln wir am 8.3. Kurt Fischer, am 27.3. Erna Eller und am 29.3. Irmgard Schulze. In den Kreis der 90-Jährigen werden am 21.3. Else Semper und am 28.3. Elsbeth Hausmann aufgenommen. Weiterhin alles erdenklich Gute! Ihr nunmehr 85. Lebensjahr vollenden Irmgard Kemmin (8.3.), Franziska Geltner (9.3.), Ilse Ohndorf und Heinz Banitzki (12.3.) sowie Liselotte Lukas (30.3.). Wir gratulieren! Zum 80. Feiertag der Geburt gratulieren wir Helga Seeger (5.3.), Ursula Thürmann (16.3.), Herta Pries, Hans Fitzner und Siegfried Müller (20.3.), Horst Händler (21.3.), Horst Stelzer (27.3.) sowie Erika Riedel (28.3.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Cöllnische Heide
Adlershofer Bürgerverein e.V. Basisgruppe Köllnische Heide

Sauberer Wald
• WANN? • TREFF?

Samstag, 28. März 2009 Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)

• BEGINN? 10.00 Uhr

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide? Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Mehr über den Bürgerverein erfahren Sie unter www.adlershoferbuergerverein.de

Ein erfülltes Leben hat sich vollendet

Die älteste Adlershofer Mitbürgerin

Elfriede Hundt
* 12.5.1904 † 8.2.2009

Zum 80. Geburtstag unserer lieben Mutti, Oma und Uroma

verstarb im 105. Lebensjahr.
(s. AZ Nr. 121, 133, 145, 157, 169)

Helga Seeger
wünschen wir ihr Gesundheit, Glück und viel Freude.
Horst, Iris und Konstanze mit Familie

Die Beisetzung findet am 13. März um 10 Uhr auf dem Köpenicker Friedhof Rudower Straße 23 statt.

Unsere Rätselecke
Am 16. März 2009 hat unsere liebe Mutti, Oma und Uroma

Ursula Thürmann
ihren 80. Geburtstag. Viel Freude, Zufriedenheit, vor allem Gesundheit und noch viele, viele schöne Zeiten wünschen Dir von ganzem Herzen
Deine Tochter Angelika und Michael, Dein Sohn Jürgen und Anette, die Enkelkinder Mathias mit Doreen, Andrea und Mario, Manuela und Claudia sowie die Urenkel Lara, Mara und Matti.

Aus den Silben

a - ab - an - an - be - cken - del - den - der - drei - dung - e - eck - erd - fer - fern - fra - fremd - ge - ge - ge - gen - gung - gung ha - in - kehr - kie - komm - kon - kopf - kri - le - lex - ler - mast - ment - mü - nis - nung - paß - pla - platz - raum - schlaf - schoß - schul - schwung - se - sen - sen - sit - span - spit - sprung - sta stei - stel - storch - ter - ter - trol - um - un - ven - ver - ver - ver - vest - vor - wä - warn - weiß - wet - wie - ze - zung
sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden:

An den Komponisten der „Adlershofiana“

Marcus Crome
gehen herzliche Glückwünsche zum 35. Geburtstag aus dem Ort seiner Kindheit. Alle, die gern an ihn denken, wünschen weiterhin Glück, Gesundheit, Freude und Erfolg z.B. Wolfhard

1) Überlegung, 2) Berliner Treffpunkt, 3) Autozubehör, 4) Konzentration, Streß, 5) Adebars Tummelplatz, 6) oberster Punkt eines Schiffes, 7) Schwimmstart, 8) Transport, 9) heikle Zusammenkunft, 10) Ungezieferärgernis, 11) Kabine, Ruheplatz, 12) Schädelknochen, 13) Parterre, 14) Stadt in Mecklenburg, 15) Identitätsprüfung, 16) Hochgebirgspflanze, 17) Affäre, Ereignis, 18) Kapitalanlage, 19) Fehler eines anderen, 20) Autobahntransport, 21) Bezwingung, 22) Klimaveränderung, 23) Auskunftsuchender Die jeweils dritten und siebenten Buchstaben von oben nach unten gelesen ergeben einen Ausspruch des französischen Komödiendichters Jean Baptiste Moliere (1622-1673).
Rätselautor: Wolf Will

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Auflösung des „Brückenrätsels“ in der Februar-Ausgabe: Fahrt, Apfel, Schuß, Clown, Hafen, Imbiß, Nase, Glanz, Spiel, Topf, Regen, Eltern, Ideal, Busen, Esel, Nagel Faschingstreiben hat besonders im Februar Hochsaison.

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Nr. 179

Projektwoche MultiDimensionaler Unterricht an der Musikschule
Nicht nur von eignen Lehrerinnen und Lehrern lernen – das ist das Motto des MultiDimensionalen Unterrichtes an der JosephSchmidt-Musikschule. Am 23. März startet das Projekt für Schülerinnen und Schüler der Musikschule. Dieses Zusatzangebot wird nun schon das vierte Mal angeboten. In den Häusern an der Friedrichshagener Straße und Hans-Schmidt-Straße werden von Montag bis Freitag ausgesprochen interessante Kurse stattfinden. Die Lehrer(innen) der Musikschule haben damit für ihre Schüler(innen) ein unvergleichliches Gemeinschaftserlebnis und eine Inspirationsquelle der besonderen Art vorbereitet. Leider ist diese Unterrichtsvariante noch nicht für alle Instrumente möglich. Informationen gibt es bei der jeweiligen Fachgruppenleitung. Das Beobachten anderer Schüler und das Vergleichen sind für alle interessant und geben einen enormen Motivationsschub. Die Vielfalt der Angebote ermöglicht es wieder, das gemeinsame Musizieren besonders facettenreich zu erleben. Die Vorteile des Einzelunterrichts werden mit denen des Gruppenunterrichts kombiniert. Kurse wie: Jeder kann singen, Instrumententausch, Musikalische Spiele, Musik am Abend, Märchen erfinden, Auftrittstraining, Tonstudioarbeit und Grundlagen der Improvisation werden mit großem Interesse angenommen. Am 22. März um 15 Uhr steht Sergej Prokofieffs Kinderklassiker „Peter und der Wolf“ in der Landesmusikakademie Berlin auf dem Programm. Gemeinsam präsentieren im FEZ das Streichorchester Bella Musica von der Joseph-Schmidt-Musikschule und das Blasorchester Aufwind dieses sinfonische Märchen für Kinder ab fünf Jahren. Als Lehrstück mit dem Untertitel „Eine kleine Instrumentenkunde“ hat es Sergej Prokofieff (1891-1953) für das Moskauer Kindertheater im Jahr 1936 komponiert. Die Menschen und Tiere der Geschichte erkennt man an den unterschiedlichen Orchesterinstrumenten. D.T.

Amerikanische Schüler suchen Gastfamilien
Gregor Gysi bittet Bürger des Bezirks um Mithilfe
Amerikanische Schüler(innen) im Alter von 16 bis 18 Jahren suchen ab Ende Juli 2009 eine deutsche Gastfamilie. Bis zum Juni 2010 werden sie als neues Familienmitglied in der Familie leben, eine weiterführende Schule besuchen und in die Wirklichkeit Gleichaltriger eintauchen. Die Teilnehmer sind Stipendiaten des »Parlamentarischen Patenschaftsprogramms«, mit dem der Deutsche Bundestag und der Amerikanische Kongress jungen Menschen aus Deutschland und Amerika die Gelegenheit geben, Kultur und Alltagsleben des jeweils anderen Landes vor Ort kennen zu lernen. Kosten für Anreise, Versicherung sowie von der Austauschorganisation geplante Aktivitäten sind durch ein Vollstipendium abgedeckt. Jedem amerikanischen Austauschschüler wird ein Mitglied des Deutschen Bundestages als Pate zugeteilt. Für ihren persönlichen Bedarf verfügen die Jugendlichen über Taschengeld. Für die Gastfamilien entstehen keine Kosten außer denen, die mit der Aufnahme eines zusätzlichen Familienmitgliedes im Haushalt automatisch verbunden sind. Für die jungen Menschen spielt eine herzliche Aufnahme und die Einbeziehung in das Alltagsleben die Hauptrolle, so dass sich der Austauschschüler möglichst bald wie ein Familienmitglied fühlen kann. Interessierte Familien, die ein Mädchen oder einen Jungen aus den USA aufnehmen wollen, wenden sich bitte an: Experiment e.V. Nicole Smeal Gluckstr. 1, 53115 Bonn Tel.: 0228/957 22-21 Fax: 0228/35 82 82 E-Mail: smeal@experiment-ev.de Experiment e.V. im Internet: www.experiment-ev.de

FEZ: Theaterfest, Musikfestival und Ostermarkt
Alles rund um den Modellbau von Autos, Schiffen und Eisenbahnen gibt es am Familienwochenende 28.2./1.3. im FEZ Berlin in der Wuhlheide zu bestaunen. Am 7. und 8.3. spielen beim Theaterfest für die ganze Familie Kinder für Kinder. Beim Musikfestival „Klangwelten“ geht es am 14. und 15.3. um „Singen pur“ und am 21. und 22.3. um „Instrumente pur“. (Foto) Mehr als 1.250 junge Musiker von 2 bis 22 Jahren beleben die Bühnen des FEZ und begeistern mit Musik vieler Stilrichtungen. 44 Bands, Orchester und Chöre zeigen wie vielfältig und qualitätsvoll Musik an Kitas, Schulen, Mu-

Märchen und Geschichten im Puppentheater
„Hündchen und Kätzchen“ treffen nur noch am 1.3. im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park aufeinander. Am 3.3. steht die Geschichte „Von Küken und Rübchen“ im Programm. „Das Rübchen und andere Geschichten“ werden vom 4. - 8.3. erzählt. Anschließend sind vom 10.- 15.3. „Lillebi und Lillebo“ zu Gast. Nach „Wer versteckt sich vor dem kleinen Hund?“ für die Kleinsten ab 2 Jahren am 16.3. folgt vom 17. - 22.3. und am 28./29.3. für die etwas Größeren ab 5 Jahren „Das Märchen vom Salz“. Das Schattentheaterstück nach Grimm „Salt – A Tale“ in englischer Sprache vom 24. -26.3. ist sicher nur für Schüler geeignet. Am 31.3. schaut dann „Mäuseken Wackelohr“ im Parktheater vorbei. Schüler und Erwachsene werden freitags (6., 13., 20. und 27.3.) ab 18 Uhr zum Märchenabend am Feuer in der Jurte eingeladen. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W.W.

sikschulen und in Musikvereinen praktiziert wird. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen kostet 2 €, das Familienticket 6,50 €. Beim kreativen Ostermarkt am 28. und 29.3. können sich bei freiem Eintritt alle mit Musik, Kunsthandwerk und Spiel auf das bevorstehende Osterfest einstimmen. Öffnungszeiten am Wochenende: Sonnabend 13-18 Uhr; Sonntag 10-18 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 53 07 10.

Vielfältige Angebote im Ratz-Fatz
Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) ist sonntags ab 10 Uhr Kindertheater zu erleben (1.3.: König Drosselbart; 8.3.: Kasper und der Goldsack; 15.3.: Stadtmaus und Feldmaus; 22.3.: Rumpelstilzchen; 29.3.: Der König mit den Ringelsocken). Freitags wird für Erwachsene angeboten: 6.3., 19 Uhr: Theater „Der Tanz uns goldene Kalb“ (auch am 7.3., 16 Uhr); 13.3., 19 Uhr: Konzert Kim Nixon – AcusticPop; 20.3., 19 Uhr: Theater „Casanova“. Samstags ab 10.30 Uhr gibt es bei „ErLesenes mit Frühstücksangebot“ am 14.3. die Lesung von Günter Schöffler aus seinem Buch „Goethe in Butzbach und andere Begebenheiten“ und am 21.3. Vortragskünstler mit „Überall ist Wunderland“ zum 75. Geburtstag von Joachim Ringelnatz. Im „Frauencafé“ erläutert am 10.3. ab 19.30 Uhr Dr. Ursula Schröter unter „Über Alphamädchen und Feuchtgebiete“ was neu und was feministisch am neuen Feminismus ist. Am 28.3. erfreut ab 16 Uhr das Gitarrenensemble Saitenspiele und ab 19 Uhr erfährt man etliches über den Filmemacher Frank Beyer unter „Wenn der Wind dreht“. Im „Kulturcafé für Senioren“ ab 14.30 Uhr zeigt Werner Laube am 10.3. seinen Dia-Vortrag „Von Köpenick nach Cajamarca“ – Reisebilder aus Peru. Am 24.3. bringen die Liedermacher Max Biundo und Wolfgang Ohmer bekannte Volkslieder und Schlager der 20er bis 70er Jahre zu Gehör. Infos und Kartenbestellung W.W. unter 67 77 50 25.

Freiwilliges Soziales Jahr
Die Anne-Frank-Schule (Uranusstraße 15-17) in Altglienicke bietet im Schuljahr 2009/2010 erstmals die Möglichkeit für Schulabgänger an, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit dem Kinderring Berlin e.V. und dem Bezirksamt TreptowKöpenick als „FSJ@School“ auf die Beine gestellt. Die Tätigkeit umfasst spannende Aufgaben in den Bereichen Eventorganisation sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Das FSJ wird mit 250 € vergütet. Die Seminare bieten vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Menschen, die später im sozialen Bereich aktiv sein wollen. Alle weiteren Angaben können Interessenten der Ausschreibung entnehmen, die bei dem Verantwortlichen Oliver Borm unter o.borm@gmx.net angefordert werden kann.

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Prävention und Rehabilitation bei Medi-Sport e.V. hilft Kosten sparen
Medi -Sport e.V. ist ein gemeinnütziger Gesundheitssportverein, in dem ca. 2.000 Mitglieder aller Altersstufen auf Grundlage eines ärztlich-sportpädagogischen Konzeptes von speziell ausgebildeten Sporttherapeuten trainiert werden. Für dieses Training in festen Sportgruppen (je nach medizinischen Befund) stehen eigene Sportstätten in Berlin-Lichtenberg und Grünau zur Verfügung. Aber auch Interessierte, die im Sinne einer Prävention sich sportlich betätigen wollen, erhalten hier Übungsmöglichkeiten. Die Finanzierung der Betriebsund Personalkosten erfolgt in vollem Umfang aus den Mitgliedsbeiträgen. Einen großen Schwerpunkt bildet die Betreuung von Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen nach Herzinfarkt, Herzoperationen, Bluthochdruck und Herz-Kreislaufschwächen. Diese werden in speziellen Gruppen zusammengefasst und unter ärztlicher Aufsicht von Sporttherapeuten trainiert. Dieses spezielle Training sollte zweimal in der Woche durchgeführt werden. Wissenschaftliche Trainingsmethoden sorgen dafür, dass sich der körperliche Fitnesszustand und damit das Wohlbefinden jedes einzelnen verbessert. Die überweisenden Haus- und Fachärzte loben dann oft ihre Patienten. Darüber hinaus bieten wir folgende Kurse an: - Seniorensport - Rückenschulen /Rückentraining - Gefäßgruppen - Diabetesgruppen - Rheumagruppen - Osteoporosegruppen - Herzsportgruppen mit ärztl. Überwachung - Nordic-Walking ab 21. April 2009 von 11.00-12.30 Uhr und 17.00-18.30 Uhr (10 Wochen, Krankenkassen übernehmen 80% der Kosten). Telefonische Anmeldung für den Kurs ist ausreichend. Wer von seinem Arzt Rehabilitationssport oder Funktionstraining verordnet bekommt, erhält für 90 bzw. 50 Trainingseinheiten einen Kassenzuschuss. Anträge können Sie auch bei Medi -Sport e.V. erhalten. Wir beraten Sie gern. Ihr Ansprechpartner ist Herr Korb freitags von 8 – 12 Uhr im Gesundheitssportzentrum Uferbahn 10, 12527 Berlin-Grünau (Turnhalle im Wald an der Revierförsterei). Parkplätze befinden sich auf dem Gelände. Telefonische Terminabsprachen an anderen Tagen sind möglich unter 0171/ 83 44 954. Reiner Korb Medi -Sport e.V.

Zwei Heimspiele für ABC 08 im März
In der Berlin-Liga stehen für die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 im März zwei Heimspiele auf dem Programm. Am 14.3. ist das Team von Lichtenberg 47 zu Gast, am 28.3. kommt die Mannschaft vom BSC Viktoria 89 nach Adlershof. Anstoß auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig ist jeweils um 14 Uhr.

Sport im Bezirk
Am 10. März um 18.30 Uhr lädt die Volkshochschule TreptowKöpenick Interessierte, Sportsfreunde sowie Mitglieder von Sportvereinen zum Gespräch über das Thema „Sport in TreptowKöpenick“ ein. Der verantwortliche Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn berichtet über weitere Entwicklungen bzw. Vorhaben. Ort: Sportamt Grünau, Sportpromenade 3. Informationen unter Tel. 90297-5422.

Ruderergometerwettkampf der Schulen
Am 7. März findet ab 10 Uhr der 1. Ruderergometerwettkampf der Berliner Schulen anläßlich des Humboldt-Jahres in der Alexander-von-Humboldt-Oberschule, Oberspreestraße 173 (Köpenick) statt. Es sind sowohl Einzelwettkämpfe als auch Wettkämpfe für Paare und Mannschaften ausgeschrieben. Die erfolgreichste Schule erhält einen Wanderpokal. Ansprechpartner: Schülerruderverband Berlin e.V., Herr Nießmann, Tel.: 03328-470211 oder E-Mail: srv-berlin@t-online.de

Unterwegs mit Wanderfreunden
„Mach ’ne Tour durch Wald und Flur“ empfiehlt die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.3. Treff: 10.30 Uhr S-Bhf. Wannsee (11 km). Zur „Frauentagswanderung“ am 8.3. sind auch Männer willkommen. Treff: 11 Uhr S-Bhf. Karlshorst (11 km). „Rund um Köpenick“ geht’s am 14.3. Treff: 10.30 Uhr S-Bhf. Wilhelmshagen (16 km). Infos auch zu weiteren Wanderungen unter 656 07 34.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

medienbuero.ebner@t-online.de Herstellung Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

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Berliner Sportverein für Prävention und Rehabilitation

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im April ist am 16. März

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Der Festakt im ehemaligen Stadtverordneten-Sitzungssaal begann mit Pauke und Trompeten. Bürgermeisterin Schöttler bedauerte in ihrer Eröffnungsrede, daß aus Platzmangel sich die Gästeschar nur fast so bunt zusammensetzen könne wie der Bezirk facettenreich sei. Der Einladung von Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung waren rund 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft gefolgt, darunter die Träger(innen) der Bürgermedaille. Angeführt wurde die Gästeschar

Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick bietet an jedem 1. Mittwoch im Monat den STERNEN-Treff an – eine Begegnungsmöglichkeit für freiwillig aktive Menschen aus dem Bezirk. Wenn Sie sich engagieren und Lust haben auf den Erfahrungsaustausch mit anderen Freiwilligen aus den verschiedenen Einsatzfeldern, sind Sie herzlich eingeladen! Die nächsten Termine sind der 4. März und der 1. April jeweils von 16 - 18 Uhr.

Alle geladenen Gäste der Festveranstaltung zur 800. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung von „copnic“ wurden auf den Tag genau am 10. Februar bereits im Treppenhaus des Köpenicker Rathauses von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler und BVV-Vorsteher Siegfried Stock herzlich begrüßt (Foto mit unserem Redaktionsmitglied Wolfhard Staneczek).

STERNEN-Angebote für Freiwillige

Eine Stadt in Berlin wird 800 – Köpenick 2009

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Ein weiteres Angebot – die STERNEN-Beratung – richtet sich vorrangig an Personen, die sich für ein nachberufliches Engagement interessieren. Hier kann man verschiedene Einsatzfelder im Bereich des Ehrenamtes kennenlernen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen. Die nächsten Termine: 11. März und 13. Mai jeweils von 16 - 17.30 Uhr. Telefonische Anmeldung für die Veranstaltungen, die alle in der Müggelheimer Str. 13 stattfinden, unter 24 35 85 76.

von Parlamentspräsident Walter Momper und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Sie überbrachten „Grüße aus der Nachbarstadt Berlin“ in Vertretung „der übrigen 3,17 Mill. Einwohner Berlins“ und luden schon zur Berliner 800-Jahr-Feier im Jahr 2037 ein. In ihren Grußworten gingen sie auf die Bedeutung des Bezirks für Berlin (größter Bezirk mit höchstem Berg, größtem See und größtem Industrieareal) und geschichtliche Ereignisse (Hauptmann, Blutwoche) ein. Auch die Nachwendezeit nahm breiten Raum ein, wobei im

Rahmen des Bezirks der Wissenschaftsstandort Adlershof (inkl. Berlin Chemie AG), der prominent besetzte Wahlkreis (Gysi und Wasserhövel) und das bürgerschaftliche Engagement (z.B. auch beim 1. FC Union) besonders gewürdigt wurden. Grußworte sprachen auch Dr. Reinhard Uppenkamp, Vorstand der Berlin Chemie AG, und Prof. Hans-Herwig Atzorn, 1. Vizepräsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Oberschöneweide. Den Festvortrag hielt Prof. Lauritz Demps zum Thema „Köpenick – eine Stadt ohne Mauer“ (die von

Zu einem „Griechischen Abend“ mit Live-Musik wird am Freitag, dem 13. März, eingeladen. Ab 19 Uhr ist im „RESTAURANT ATHEN“ in der Radickestraße 57 die Musikgruppe „MYTHOS“ zu Gast. Griechische Musik und Tänze sorgen für eine besondere Atmosphäre und lassen Sie bei guter Stimmung unbeschwerte Stunden erleben. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Tel. 32 59 78 72 – bitte beachten Sie für Bestellungen und Reservierungen unsere neue Telefonnummer!

„Griechischer Abend“ mit Live-Musik am 13. März
Das Buch „Von Copnic bis Köpenick“ ist im Buchhandel, in der Tourist-Information am Schloßplatz Köpenick und im Heimatmuseum Köpenick (Am Alten Markt 1) für 19,90 € erhältlich. 31 populärwissenschaftlich verfaßte Beiträge schildern auf 370 Seiten die Entwicklung des Ortes von der

Köpenick-Buch zum Jubiläum
1325 bis 1920 selbständige Stadt war nie von einer Stadtmauer umgeben), der einen Abriß der Geschichte von der Frühzeit bis nach dem Mauerfall beschrieb. Für musikalische Zwischentöne sorgten neben dem Trompetenconsortium Berlin der Kinderchor „Cantando“ der Joseph-Schmidt-Musikschule und die Gruppe „Jazz in Vocals“ (Foto Seite 1). Anschließend lud BVV-Vorsteher Stock zu einem Empfang in den Ratskeller ein, wo die Gäste eine riesige Jubiläumstorte und das neue „Goldene Buch“ von Köpenick erwartete. W.S.

Slawenzeit bis zur Konstituierung der Bezirksverordnetenversammlung Köpenick am 30. Mai 1990. Das vom Heimatverein Köpenick herausgegebene Werk wird ergänzt durch zahlreiche Abbildungen und ist gleichzeitig die offizielle Festschrift zum 800. Gründungsjubiläum von Köpenick. W.W.

Nr. 179
        
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