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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2009, H.177/Januar

Monatszeitung

Nr. 177 Januar 2009

0,60 €

❒ Endlich zeigt uns die Uhr an

der Alten Schule nun wieder was die Stunde geschlagen hat
Seite 2

Viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr

❒ Zum Jubiläum „800 Jahre

2009

Köpenick“ bitten wir um Geschichten aus dem Leben
Seite 13

❒ Streiflichter aus dem Adlershofer Schulleben: die 1. Klasse der 12. Grundschule im Jahre 1949
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Nr. 177

Kontinuität beim Bahnhofsneubau
Die Arbeiten beim Neubau unseres Bahnhofs gehen plan- und termingerecht voran. Hinsichtlich der Fertigstellung des Treppenabganges zum Personentunnel in Höhe der Weerthstraße (s. AZ Nr. 176) gab es ein Mißverständnis, lediglich die Fertigstellung des Rohbaus stand im Dezember auf dem Plan. Eine Durchquerung des Bahndammes durch diesen Tunnel wird frühestens 2010 möglich sein. Auf dem Bahnsteig sind die diversen Arbeiten inzwischen so weit gediehen, daß mit dessen Bodenbelegung begonnen werden konnte. Seit mehr als einem Jahr berichteten wir in jedem Monat über die Fortschritte beim Bahnhofsneubau. Auch wenn wir sie weiterhin aufmerksam beobachten werden, wollen wir wieder zu größeren Zeitintervallen in der Berichterstattung zurückkehren. W.S.

Sternenstaub und Schöpfungsmythos
Naturwissenschaftler und Theologen im Gespräch über Anfang und Ende der Welt
„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“– so beginnt die biblische Erzählung von der Erschaffung der Welt, und apokalyptische Visionen bestimmen die letzten Tage der Welt. Für Kosmologen ist der Anfang des Universums durch die Singularität des Urknalls und für manche das Ende durch den Endknall bestimmt. Gläubige Menschen sagen: Gott schuf die Welt und niemand sah zu. Gott läßt sich nicht in die Karten schauen. Er ist geheimnisvoll, unerforschlich, eine uns entzogene Wirklichkeit. Für viele Naturwissenschaftler folgen Anfang und Ende der Welt den Naturgesetzen – auch wenn vieles noch unklar ist. Stehen sich beide Sichtweisen ausschließend gegenüber? Gibt es Berührungspunkte, eine gemeinsame Gesprächsebene? Gibt es Antworten auf Fragen wie: Was geschah, als die Welt entstand? Was wird sein, wenn sie endet?

Die evangelische Gemeinde Adlershof und die WISTA- Management GmbH laden

am 12. Januar um 18 Uhr im WISTA-Hauptgebäude, Rudower Chaussee 17,
zu einer Podiumsdiskussion ein. Auf dem Podium sind vertreten: Prof. Dr. Günther Hasinger, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (Astrophysiker) Prof. Dr. Günther Tränkle, Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (Physiker) Dr. Wolfgang Huber, Landesbischof und Ratsvorsitzender der EKD Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität (Theologe) Moderation: Thomas Prinzler (Wissenschaftsjournalist + ev. Gemeinde Adlershof) und Dr. Peter Strunk (WISTA, Bereichsleiter Kommunikation). Es wird darum gebeten, sich bis zum 9.1. vor der Teilnahme an der sicher sehr interessanten Veranstaltung unter 6392-2247 oder 6392-2236 (Fax) anzumelden.

Informationen des Adlershofer Festkomitees:

Nächste Sitzung am 8. Januar
Zeitzeichen an der Alten Schule
Das Zifferblatt am Schulhaus an der Dörpfeldstraße, in dem sich seit über zehn Jahren das „Kulturzentrum Alte Schule“ befindet, haben wohl nur wenige bemerkt. Beim Herbstfest 2007 kam die Frage auf, ob dort nicht wieder der Lauf der Zeit sichtbar werden kann. Untersuchungen ergaben, daß es sich um eine ungewöhnliche Schuluhr handelt, denn auch in der dahinterliegenden Aula konnte man einmal erfahren, was die Stunde geschlagen hat. Jetzt war die Mechanik noch verrostet vorhanden, Zeiger und Antriebsmotor fehlten. Der auf Turmuhren spezialisierte Meister Ingo Zimmer besah sich alles und übernahm dann die Wiederherstellung im Auftrag des Kulturamtes. Er machte die Mechanik wieder funktionsfähig und fertigte neue Zeiger an. Der neue Antrieb erfolgt über eine moderne, funkgesteuerte Anlage. Einziger Schönheitsfehler ist das alte Zifferblatt, das aus Kostengründen nicht erneuert wurde. Aber: Kommt Zeit – kommt Rat. Nach Veröffentlichung dieser Zeilen hofft man besonders von ehemaligen Schülern zu erfahren, wann zuletzt an dieser Uhr die Zeit abzulesen war. Da man auf dem Boden auch eine Glocke fand (die in der Heimatstube zu besichtigen ist), ergibt sich die Frage, ob sie zudem ein Schlagwerk hatte und man den Stundenlauf so auch hören konnte. Wir nehmen gern entsprechende Informationen entgegen und leiten sie dann weiter. W.S.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an ihrer

Unvermindert will unser Adlershofer Festkomitee auch nach 15jährigem Bestehen seine Aktivitäten für die Mitbürger fortsetzen. In der Alten Schule wird im Februar Stadträtin Feierabend uns sagen, wie man gesund älter werden kann, im März Vertreter der WISTA mit uns über Möglichkeiten der Kooperation sprechen und im April/Mai wird an die SchauTermin Ort 8.1., 19.00 Alte Schule 12.1., 18.00 WISTA

spielerin Steffie Spira erinnert. Das traditionelle Kinderfest findet am 20.6. und das Herbstfest am 19.9. statt. Die nächste Zusammenkunft ist am 8. Januar. Alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für Januar und Februar bekannt sind, finden Sie nachstehend, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek
Veranstaltung Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Sternenstaub und Schöpfungsmythos Podiumsdiskussion mit Prof. Markschies, Bischof Huber und zwei Physik-Professoren Ursula Reinhold liest aus ihrem neuen Roman „Claras Erben“ Tag der offenen Tür (für zukünftige 7. und 11. Klassen) „Gute Seiten, schlechte Seiten“ Satirisch-literarisches Programm mit Lutz Stückrath Vortrag Rudi Hinte: Sueszengrundt und Adlershoff um 1860 Ausstellungseröffnung: Künstler aus Liechtenstein „Gesund älter werden in Treptow-Köpenick“ – im Dialog mit BStR Ines Feierabend (Soziales und Gesundheit) Geschichten aus Adlershofer Vereinen und Kneipen (Vortrag des Ortschronisten mit Lichtbildern) Sonja Hitzinger stellt ihre Biographie über Elisabeth Langgässer vor Kindermusical „Joseph und seine Brüder“ 15 Jahre Adlershofer Festkomitee

13.1., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 14.1., 17.00 Anna-SeghersOberschule 22.1., 19.30 Stefan-HeymBibliothek 26.1., 18.30 Alte Schule 29.1., 20.00 Alte Schule 10.2., 18.30 Alte Schule

Tipp der Paketeria
Doppelte oder unpassende Weihnachtsgeschenke? Kein Problem – einfach bei eBay versteigern lassen! Wir beraten Sie gern!

Blutspendeaktion
am 15. Januar von 15.30 - 19.30 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestraße 48, am 22. Januar von 8 - 11.30 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125, zu beteiligen.

16.2., 18.30 Alte Schule 17.2., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 22.2., 10.00 Verklärungskirche 24.2., 19.00 „Blattlaus“

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

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Lebst Du in Adlershof?
Ich möchte mich bei den 15.000 Einwohnern von Adlershof entschuldigen – dafür, dass ich sie duze. Aber es ist wichtig: Bild 1

Glaubst Du wirklich, Du wohnst in Adlershof?
Bitte begleite mich dazu auf eine kleine Reise. Lass uns diese in unseren Gedanken beginnen: Als Bewohner von Adlershof kennt man viele Ecken, Straßen, Geschäfte und Adressen. Das ist normal. Was aber kenne ich als Gast oder Ortsfremder? Sicherlich sehr wenig. Ich werde mich also nach der Beschilderung der Straßen oder meinem Navigationsgerät richten. Begleite mich also ... nach Adlershof! Ich fahre zuerst von Schönefeld kommend aufs Adlergestell bis zur Kreuzung Glienicker Weg (Bild 1). Ah, ein Schild! Adlershof liegt also südlich... Ich fahre direkt ins WISTA-Gelände. Dort wohnt aber keiner der 15.000 Einwohner. Also ignoriere ich dieses Schild und fahre weiter auf dem Adlergestell. Die zweite Beschilderung ist kurz vor dem Bahnhof (Bild 2). Wenn diese Baustelle beendet ist – so zeigen es mir die Straßenschilder – kann ich Richtung Süden, unter dem Bahnhof durch, direkt nach Adlershof fahren. Wieder bin ich im WISTA-Gelände. Nächster Versuch: lass uns Fahrrad fahren! Und da ich ein moderner Mensch bin, ist in meinem Handy eine Navigationssoftware. Sie führt mich direkt nach Adlershof. Eine wunderschöne Strecke neben dem Teltowkanal und der Autobahn, das Ziel wird mir angezeigt (Bild 3). Und wieder bin ich im WISTA-Gelände. Offensichtlich mache ich etwas falsch und versuche mich im Internet besser zu informieren: www.wikipedia.de (das größte LexiBild 2 kon der Welt). Was steht dort (im 2. Absatz): „Adlershof steht im Sprachgebrauch oft als Synonym für den WISTA-Standort...“ (Bild 4). Diese Erfahrung habe ich jetzt schon gemacht! Die definitive Bestätigung finde ich in den Internet-Suchmaschinen. Ich tippe als Suchbegriff „Adlershof“ ein. Als einer der ersten Einträge sehe ich „www.adlershof.de“. Toll – Adlershof hat eine Internetseite. Dort wird auch eine Karte eingeblendet. Aber wo ist der Teil von Adlershof, in dem 15.000 Menschen wohnen? Er existiert nicht. Dann frage ich eben mal einen alten Bild 3 „Ossi“ – der erklärt mir: „Wenn Du vom Alexanderplatz kommst, einfach Adlergestell lang, der Rest ist ausgeschildert“. Danke. Aber was sehe ich kurz vor dem Bahnhof Adlershof (Bild 5)? Wenn die Baustelle fertig ist, kann ich Richtung Süden fahren, unter dem Bahnhof durch, direkt nach Adlershof. Wieder wäre ich im WISTA-Gelände. Aber nicht bei den 15.000 Bewohnern. Also teste ich mal den Nord-Osten. Vom Tierpark Bild 4 kommend fahre ich an der Wuhlheide vorbei und lande auf der neuen Brücke über die Spree. Sie ist Teil der neuen TVO (Tangentialverbindung Ost). Kein Schild nach Adlershof. Ich fahre also geduldig weiter. Endlich, am Ende der TVO, an der Kreuzung bei OBI, ein Schild: Adlershof (Bild 1)! Und wieder geht es ins WISTA-Gelände. Ich glaube, die Bewohner von Adlershof bekomme ich heute nicht mehr zu sehen!

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Nun, ich will ehrlich sein: das alles ist schon seit mehreren Jahren bekannt. Mein Verein, die IG Dörpfeldstrasse e.V., führt daher seit langem Gespräche mit Politikern und anderen Verantwortlichen. Auf lokaler Ebene im Bezirk und auf Senatsebene. Alles ohne Erfolg. Wahrscheinlich sind wir und die restlichen 15.000 Einwohner zu unwichtig ... Ich bin ein sehr geduldiger Mensch und weiss, dass solche Dinge viel Zeit brauchen (Jahre). Aber langsam werde ich unruhig und ärgerlich, denn Adlershof hat ein neues Stadium erreicht: täglich hört man in der Dörpfeldstraße und Umgebung nicht nur deutsch, sondern Sprachen aus vielen Ländern. Aber was bin ich für ein Gastgeber, der seine Gäste noch nicht einmal nach Adlershof führen kann? Andreas Paul (IG Dörpfeldstrasse e.V.) www.InAdlershof.de Bild 5

Schreiben Sie mir ruhig: Leben@InAdlershof.de
Quellen: Statistisches Bundesamt, Wikipedia, Fotos: Die FotoGrafen, Dörpfeldstraße 22

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Nr. 177

Heftige Diskussion in der BVV um die Zukunft des Mellowparks
Aus der 24. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Der stellvertretende BVV-Vorsteher André Schubert eröffnete die 24. Sitzung der BVV am 27.11. mit der Übermittlung von Grüßen des BVV-Vorsteher Siegfried Stock aus dem Krankenhaus, der hofft, die nächste Sitzung wieder selbst leiten zu können. Für die Bürgerfragestunde hatten sich acht Einwohner (zwei waren nicht erschienen) zu fünf Themen angemeldet, darunter nochmals eine aus Johannisthal zum Landschaftspark. Die Antworten dazu waren bereits in unserer Zeitung (AZ Nr. 174/75) nachzulesen. Anschließend berichtete Bürgermeisterin Schöttler über vielfältige Ereignisse und Termine aus den Abteilungen des Bezirksamtes. Dazu gehörte die Eröffnung des Bolzplatzes am Landschaftspark, die Änderung des Flächennutzungsplanes am Betriebsbahnhof Schöneweide (gewerbliche Nutzung im Zusammenhang mit Entwicklungen im Bereich der WISTA und Sicherung eines Grünzuges entlang der Bahn), die Eröffnung der Mittelpunktsbibliothek in Köpenick, der Festakt zum 100jährigen Bestehen von ABC 08 sowie die Eröffnungsfeier des Unternehmens Global Solar Energie in Adlershof (Am Studio 16), mit dem die Bedeutung unseres Ortsteiles als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter steigt. Zum Schluß rief sie zum Besuch der zahlreichen vorweihnachtlicher Veranstaltungen auf und bat um Vorschläge zur Verleihung der Bürgermedaille des Bezirks im kommenden Frühjahr an verdienstvolle Bürger(innen). Auf „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten war u.a. zu erfahren, daß die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung des Musikschulgebäudes HansSchmidt-Straße 6-8 unbestritten ist, aber dafür bisher keine Finanzmittel zur Verfügung standen. Im Januar soll erneut ein entsprechender Antrag gestellt werden. Kurz war diesmal die Konsensliste, u.a. enthielt sie die Bestätigung der Sitzungstermine der BVV im kommenden Jahr. Nach der Wahl eines neuen Mitgliedes im Jugendhilfeausschuß und von Bürgerdeputierten sowie der Gewährung von Sondermitteln für verschiedene Anlässe wurde nach kurzen Diskussionen mehrheitlich beschlossen, das Bezirksamt u.a. zu ersuchen, im Rahmen der Haushaltsführung 2009 zusätzliche Mittel von höchstens 20.000 € für Projekte zum Jubiläum „800 Jahre Köpenick“ zur Verfügung zu stellen. Später wurde zudem beschlossen aus gleichem Anlaß 2009 eine BVV-Sitzung im Rathaus Köpenick durchzuführen. um die weitere Vorgehensweise zur Sicherung ihres Treffpunktes wurde von den Jugendlichen dann aber lautstark kommentiert. Nach bald zweistündigem Meinungsaustausch einigte man sich auf das Bestreben, auf die Parteien im Abgeordnetenhaus einzuwirken, den vom Liegenschaftsfonds angestrebten Verkauf des Zobel-Areals an einen bisher im Bezirk unbekannten Investor nicht zu genehmigen. Zudem soll versucht werden, einen Verbleib an der Friedrichshagener Straße bis zu einem möglichen Umzug zu erreichen. Diese lange Diskussion führte dazu, daß nicht alle weiteren Tagesordnungspunkte bis 22 Uhr besprochen werden konnten und einige vertagt werden mußten. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/23“ entnehmen wir u.a., daß - der beantragte Tag der offenen Tür beim Ordnungsamt wegen vieler Veranstaltungen 2009 und notwendiger Vorbereitungen erst für den Sommer 2010 vorgesehen wurde. - eine Ausgabestelle von Tierfutter für bedürftige Tierhalter nach einer Vereinbarung mit dem Verein Tiertafel Deutschland e.V. in der Mörickestr. 15 (Baumschulenweg) Anfang Oktober eröffnet wurde. - im Bereich Hilfen zur Erziehung die Fallzahlen steigen, darunter die Zahl der Inobhutnahmen im Rahmen des Kinderschutzes (2007 waren es 260, im 1. Halbjahr 2008 bereits 196). - zur Fortschreibung der Lokalen Agenda 21 derzeit ein Redaktionskreis unter Federführung des Bezirksamtes gebildet wurde, um ein Ziel- und Indikatorensystem zu erstellen, das in ökologische, sozialkulturelle Qualitäts- und Handlungsziele gegliedert ist. Nach der BVV-Sitzung vom 18.12. findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 29.1.2009 ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Öffentliche Sprechstunden
Am 6.1. von 14 bis 17 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 12.1. von 15-17 und am 28.1. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 8.1.) oder nach Vereinbarung im Rathaus Treptow statt.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Außerdem wurde nach kurzer Diskussion mehrheitlich (ohne zwei NPD-Verordnete) bestätigt, daß sich die BVV (und anschließend auch das Bezirksamt) dem Aufruf „Nikolaus 2008 – Berlin duldet keine braunen Stiefel!“ gegen den geplanten NPD-Aufmarsch am 6.12. anschließt. Dutzende von Jugendlichen hatten bis dahin friedlich ausgeharrt, um die Diskussion zum Komplex „Mellowpark“ mitzuerleben. Offenbar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder ein Verbleib nahe dem jetzigen Standort an der Friedrichshagener Straße noch der geplante Umzug auf das Areal des ehemaligen Paul-Zobel-Stadions (An der Wuhlheide 250-270) gesichert. Die z.T. heftige Diskussion

Polizeinotruf für Gehörlose
Die Berliner Polizei hat einen Probelauf für ein neues technisches Verfahren gestartet, das Gehörlosen die Alarmierung der Polizei erleichtern soll. Die Notrufzentrale kann jetzt mittels Mobiltelefon per SMS über eine Sondernummer erreicht werden. Der Benutzer des Mobiltelefons gelangt mit seiner aus maximal 160 Zeichen bestehenden Textnachricht zunächst an einen „Wandler“, der daraus ein Fax erzeugt, das dann auf einem bei der Funkbetriebszentrale stehenden Faxgerät ausgedruckt wird. Die anzuwählende Sondernummer erfahren Gehörlose über die Gehörlosenverbände und entsprechende Merkblätter. Die besondere Anwahl und der Zwischenschritt mit dem „Fax-Wandler“ sind erforderlich, weil eine direkte Alarmierung der Polizei über 110 mit SMS nicht möglich ist. Gerade für Hörgeschädigte ist das Mobiltelefon mit SMS-Funktion im Alltag als Kommunikationsmittel konkurrenzlos.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Ein Neues Jahr beginnt
Wir fragen uns, was wird es bringen? Mit dem vergangenen Jahr haben wir ja noch nicht ganz abgeschlossen. Fragen und Probleme bleiben weiterhin offen. Einige sind vielleicht noch zu lösen, andere hängen nicht von uns ab, da andere zuständig sind, müssen wir warten und hoffen. Ein Blick in unsere Umwelt zeigt uns, die Not wird immer größer, die Schere zwischen arm und reich klafft ständig weiter auseinander. Ich frage mich, was kann ich tun? „Die Sternsinger“ ziehen abermals durch unser Land. Kinder helfen Kindern! Sie haben schon vor Jahren angefangen, für Kinder in Not zu sammeln. Sie ziehen von Haus zu Haus, singen und erzählen von dem Stern und von Jesus Christus, der gekommen ist, uns das Heil zu bringen. Und sie segnen unsere Wohnungen mit dem uralten Segen: C + M + B (Christus mansionem benedicat – Christus segne diese Wohnung). Sie erbitten Gottes Segen für das neue Jahr. Es wäre vielleicht ein Anfang, den ich setzen könnte: Gott in mein Leben, in meinen Alltag einzufügen. Sein Wort ernst zu nehmen. Das würde meinen Blick weiten und ich würde den anderen sehen, wie er ist, seine Situation und bräuchte mich nicht mehr so wichtig zu nehmen. Beim Blick in den neuen Kalender, der eigentlich noch leer sein sollte, sehen wir: es gibt schon wieder viele Termine, die zu beachten sind, und es werden noch mehr werden. Abermals kommt Hektik auf. Da wäre es gut, sich bewußt Zeit zu nehmen, für sich, ein gutes Buch, einen Besuch. Bleiben Sie von Gott gesegnet und von den Mitmenschen geliebt! Pfarrer Horst Herrfurth

Haben Sie schon …
… Ihre neue Sammelmappe für den Jahrgang 2009 der „Adlershofer Zeitung“? Die grüne Box können Sie für 3,50 € erwerben. In „Jutta’s Nähkästchen“ in den Adlershofer Marktpassagen und bei Lotto/Toto/Zeitschriften Reddig (Dörpfeldstr. 53) finden Sie…

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Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags wie auch am Neujahrstag ab 10 Uhr ihren Gottesdienst (mit Kinderbetreuung). Zu einem Podiumsgespräch über Anfang und Ende der Welt im WISTAHauptgebäude wird am 12.1. ab 18 Uhr (s. S. 2) und zu einem Lichtbilderabend des Ehepaares Gottschalk „Auf der schönen blauen Donau“ am 22.1. um 19.30 Uhr im Gemeinderaum Arndtstr. 12 eingeladen. Dort kommt der Frauenkreis am 2.1. und 16.1. um 15 Uhr, der Männerkreis am 2.1. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 9.1. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (67 82 57 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am 4.1. wird zur Hl. Messe mit Aussendung der Sternsinger um 9 Uhr in die St. Hedwigskapelle Bohnsdorf (im Krankenhaus Hedwigshöhe) eingeladen. Vor der Kindermesse am 18.1. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr im Pfarrheim. In der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) der Freien evangelischen Gemeinde beginnen die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr. Nach gemeinsamem Beginn werden Kinder altersspezifisch betreut, ein Krabbelraum mit Übertragung des Gottesdienstes steht zur Verfügung. Im Gottesdienst am 25.1. wird live aus der Chemnitz-Arena der Motivationsgottesdienst zu „ProChrist 09“ mit dem Thema „Zweifeln und Staunen“ übertragen. Die Senioren kommen am 21.1. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag zusammen. Die Teenager treffen sich freitags ab 18 Uhr. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de (dort sind auch die Predigten herunter zu laden).

Herzlichen Dank allen Spendern
In der November-Ausgabe (AZ Nr. 175) wurde zu einem Benefizkonzert in der Hofkirche Köpenick am 22.11. eingeladen. Wir können mit großer Freude mitteilen, daß es nicht nur gut besucht war und die Musiker(innen) faszinierend spielten, sondern unser Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder auch sehr glücklich über die Einnahme von 912 € ist. Die Kollekte von 290 € beim ökumenischen Buß- und Bettagsgottesdienst in der Adlershofer Christus-KönigKirche am 19.11. wurde uns ebenfalls zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurden wir aus Adlershof mit einer Spende von 410 € überrascht, die ein Jubilar von seinen Geburtstagsgästen anstelle von Geschenken erbeten hatte. Gute Ideen und Kreativität von Einzelnen sind oft die Basis dafür, daß Interesse an unserer Projektarbeit geweckt und dafür gespendet wird. Kostenloser Kompetenzund Materialeinsatz kann ebenfalls hilfreich sein, so stellt die Fa. Abel-Geschäftsdrucke seit Jahren unsere Flyer entgeltfrei her. Wir als Förderkreis veranstalten am letzten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst in der Hofkirche (Bahnhofstr. 9) einen öffentlichen Kaffee- und Kuchentisch, dessen Spendenerlös um 200 € liegt. Ähnliches wäre sicher auch in anderen Gruppen organisierbar. Das alles hilft, die ca. 7.000 € für die Herzoperation eines belorussischen Kindes, die ca. 18.000 € für die jährlichen Erholungswochen belorussischer Kinder in Polen und auch die ca. 10.000 € Eigenanteil für geförderte Projekte der Behindertenarbeit in Belarus zu ermöglichen. Die Spenden werden, wenn nicht anders gewünscht, allen drei Projekten zugeteilt (s. AZ Nr. 169). Solche uns gewährte Unterstützung aus verschiedensten Quellen ermutigt uns, in unserer Arbeit für die späten Opfer der TschernobylKatastrophe nicht nachzulassen. Wir danken allen Spendern auf das Herzlichste. Rose Braun

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 177

„Claras Erben“ „Bombenstimmung“ – Premiere
Vom Leben dreier Generationen im Berlin unserer Tage handelt der Roman „Claras Erben“. Autorin Ursula Reinhold liest am 13.1. ab 18 Uhr in der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) aus ihrem neuen Roman. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Bis Redaktionsschluß war noch nicht bekannt, ob demnächst an einem Samstagvormittag ein Besuch der Anna-Seghers-Gedenkstätte ermöglicht werden kann. Derzeit sind die Öffnungszeiten dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr. Gruppen können schon jetzt einen Besuch außerhalb dieser Zeiten vereinbaren (Tel. 677 47 25). W.S.

des Jungen Schlossplatztheaters
„modern klezmer quartet“ am 18. Januar zu Gast
Mit „Bombenstimmung“– einem Hörspiel für die Bühne – feiert das Junge Schlossplatztheater in der Spielstätte Alt-Köpenick 31/33 am 16. Januar um 20 Uhr Premiere. Die Darsteller sitzen vor ihren Mikrofonen und sprechen den Text, doch nicht immer hält es sie auf ihren Stühlen: die Stimmung in einer WG von zwei Frauen und drei Männern ist explosiv. Und dann passiert es – die Bombe geht hoch! Dieses Stück um fünf junge Menschen kann man sich auch am 17., 23., 24. und 25. Januar ansehen. Die szenische Collage „Die Länge eines Tages“ (Foto), mit der an die Reichspogromnacht vor 70 Jahren erinnert wird, steht für den 9. und 10. Januar um 20 Uhr sowie vom 20. bis 22. Januar um 18 Uhr auf dem Spielplan. „fastFaust“ – ein Lustspiel von Albert Frank nach Goethe – wird am 30. und 31 Januar jeweils um 20 Uhr aufgeführt. Das „modern klezmer quartet“ ist am 18. Januar ab 18 Uhr mit seinem SchostakowitschProjekt zu Gast. Die vier renommierten Musikerinnen und Musiker, seit Jahren in der jiddischen Musik zu Hause, haben den Zyklus „Lieder aus der jüdischen Volkspoesie“ als Vorlagen für ihre Interpretation gefunden. Weiter Informationen unter Tel. 651 651 6 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de

Heitere Episoden mit Lutz Stückrath
Nach Peter Ensikat ist am 22. Januar ab 19.30 Uhr der Kabarettist Lutz Stückrath in der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstraße 56) zu Gast. Der DDRPublikumsliebling und Fernsehstar (u.a. war er mit Manfred Uhlig und Horst Köbbert einer der „drei Dialektiker“) hat inzwischen sein Leben in heiteren Episoden aufgeschrieben, die im Eulenspiegelverlag erschienen sind. Mit seinem gleichnamigen Soloprogramm „Gute Seiten, schlechte Seiten“ wird er bestimmt auch in Adlershof ein breites Publikum erfreuen. Karten zu 3 € (erm. 2 €) bitte zuvor unter 90297-5731 bestellen! W.S.

Friseurheimservice

Susanne Georgi
Friseurmeisterin

Tel. 0173-6 42 96 02

Mäuschen und Eisbär im Figurentheater „Grashüpfer“ zu Gast
Nachdem ab Jahresbeginn bis 11.1. „Mäuschen Wackelohr“ im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park seine kleinen Gäste unterhalten hat, ist dort anschließend bis Ende Januar „Der kleine Eisbär“ zu Gast. Nur am 19.1. wird den ganz Kleinen ab zwei Jahren die Frage gestellt (und wohl auch beantwortet) „Wer versteckt sich vor dem kleine Hund?“ Schüler und Erwachsene werden am 23. und 30.1. ab 18 Uhr zum Märchenabend am Feuer in der Jurte eingeladen. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 51 50. W.W.

„The best of“ in der Kulturküche
Das Gestische Theater Berlin bietet am 14. Januar ab 19 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, unter dem Titel „The best of“ amüsante, unterhaltsame Geschichten in Form von Pantomime mit Musik (Foto). Die gehörlosen und hörgeschädigten Darsteller aus mehreren Ländern werden von dem Pantomimen Ingo Müller in der hohen Kunst des Ausdrucks unterwiesen, was der Gruppe nationale und internationale Erfolge einbrachte. Ein generationsübergreifendes Theatervergnügen! Eintritt: 5 €, erm. 4 €. Im „Konzert am Abend“ tritt am 29. Januar um 19 Uhr der Sänger und Songschreiber Elias Matt (Akustikgitarre, Klavier) auf. Begleitet wird er von dem Berliner Duo Rescue Mission. Sie versetzen ihr Publikum in die skandinavische, irische und englische Liederwelt von Folk und Pop. Eintritt: 5 €, erm. 4 €. Das Kursangebot des Hauses wird ab Januar 2009 um den 3. Mal- und Gestaltungskurs für Erwachsene erweitert. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 90297-5570.

Inh. Detlef Ritthaler • Dörpfeldstr. 13 • 12489 Berlin • Tel. 677 45 38

Für das Jahr 2009 wünschen wir allen Kunden und Geschäftspartnern viel Glück, Gesundheit und Erfolg!
• Wurst und Salate in eigener Produktion • Qualität und Frische aus Meisterhand • fachliche Beratung

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Anna Seghers im Seniorentreff
Interessante Ausstellungen im Kulturzentrum Alte Schule
Noch bis zum 10.1. ist in der Galerie in der Alten Schule die Ausstellung „Rainbow“ mit Zeichnungen, Grafik, Malerei, Plastik und Fotografie von 51 Künstlern aus Berlin, Dresden, Chemnitz sowie aus Südkorea und Georgien zu sehen. Im Rahmen des langjährigen Kulturaustausches stellen sich ab Ende Januar erneut Künstler aus Liechtenstein mit der Ausstellung „konkret poetisch“ vor. In seinen Werken setzt sich Martin Walch (Jg. 60) „mit dem Faktor Zeit und dem Schaffen von Bezugssystemen zwischen Gegenstand und Raum auseinander“. Roberto Altmann (Jg. 42) arbeitet „malerisch-skriptural im Sinne der visuellen Poesie“ und Hanna Roeckle (Jg. 50) „lotet mit strukturellen Anordnungen den Grenzbereich zwischen Tafelbild und Raumobjekt aus“. Zur Vernissage am 29.1. ab 20 Uhr sind verschiedene Überraschungen geplant. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr geöffnet. Im „Bürgersaal“ wird im Januar wieder eine Auswahl von Werken des im gleichen Hause beherbergten Kunstverleihs (Artothek) gezeigt (Ausleihe: Di und Do 11-19 Uhr, Fr 11-17 Uhr). Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 902975717) zugänglich.

Vortrag „Sueszengrundt und Adlershoff um 1860“
Ortschronist Rudi Hinte setzt am 26.1. ab 18.30 Uhr seine heimatgeschichtlichen Vorträge im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr.) mit dem Vortrag „Sueszengrundt und Adlershoff um 1860“ fort. Dabei spannt sich der Bogen von der einträglichen Milchwirtschaft des Gutes bis zum Streit um die Dorfstraße im Sueszengrundt. In der „Heimatstube“ im Kulturzentrum können Interessierte eine neu gestaltete Ausstellung anschauen und montags von 15 bis 18 Uhr den Ortschronisten zum individuellen Gespräch antreffen (Tel. 90297-5723); zudem erwarten dort Mitarbeiter des hiesigen Heimatarchivs donnerstags von 15 bis 18 Uhr interessierte Besucher. W.W.

Im „Seniorentreff“ freut man sich darauf, daß dort Schüler(innen) aus verschiedenen Klassenstufen der Anna-SeghersOberschule Bilder und Zeichnungen in wechselnden Ausstellungen zeigen werden. Im Januar werden es Illustrationen zu Werken von Anna Seghers sein, die im November bereits großen Anklang bei den Teilnehmern der diesjährigen Anna-Seghers-Tagung fanden. Die Räume des Seniorentreff sind in der Regel werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Comedymix in der „freiheit fünfzehn“
Seit zwei Jahren werden jeden ersten Montag im Monat in der Köpenicker „freiheit fünfzehn“ zwei neue Gäste zwischen Trash und Hochglanz präsentiert. Am 5.1. sind Pigor und Eichhorn sowie Eure Mütter die Akteure des Abends. Kai Lypse und Zoni moderieren die erste und einzige Comedymixshow des südlichsten Zentrums der Hauptstadt. Inhaltlich und geographisch: „Comedy am Rand“. Einlaß ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

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Liederprogramme und Kabarett im Stadttheater
Das witzig - spritzige Liederprogramm „Be Berlin – Arm aber sexy“ von und mit Regina Nitzsche und André Nicke über das Berlin von gestern und heute steht im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, am 16. und 24.1. ab 20 Uhr, sowie am 21. und 28.1. ab 15 Uhr auf dem Spielplan. Auch in dem Dauerbrenner „Edith Piaf – Liebe und Chansons“ sind diese Sänger-Schauspieler in gewohnt brillanter Form zu erleben (Foto).

Ratz-Fatz: Theater, Vortrag und „ErLesenes mit Frühstück“
Auch im neuen Jahr gibt es sonntags ab 10 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) Kindertheater zu erleben (11.1.: Hänsel und Gretel; 18.1.: Der unsichtbare Diener; 25.1.: Zwei Kerle). Freitags um 19 Uhr wird für Erwachsene angeboten: 9.1.: Kabarett „Zeilenwechsel“; 16.1.: Theater „Der Tanz um das goldene Kalb“; 23.1.: Vortrag: „Ernst Lubitsch – Meister der Gesellschaftskomödie“ und 30.1. Theater: „Köpenick und kein Ende“. Samstags ab 10.30 Uhr erlebt man bei „ErLesenes mit Frühstücksangebot“ am 17.1. die „Dichterpflänzchen“ mit ihrem Programm „Freude sprudelt in Pokalen“ und am 31.1. Klaus Feldmann mit „Lachen und lachen lassen – Mattscheibe“. Im Kulturcafé für Senioren (dienstags 14-18 Uhr) hört man am 6.1. „Von Länglichkeiten und Unzulänglichkeiten“ und erfährt am 13.1. einiges über „Die lustige Welt der Tiere“. Nähere Informationen und Kartenbestellung unter 67 77 50 25. W.W.

Foto: Stadttheater Cöpenick

Am 31.1. sorgt ab 20 Uhr Gerald Wolf mit seinem Kabarettprogramm „Auf Tohuwabohu!“ für Lachsalven. Reservierungen unter Telefon 70 71 72 52 oder 65 01 62 34. Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de

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Nr. 177

Streiflichter aus dem Adlershofer Schulleben
Die Schulzeit gehört zu den wichtigsten Lebensabschnitten. Immer mehr Klassentreffen zeugen davon, daß die Erinnerungen daran bis ins höhere Alter wach bleiben. Mit einer Artikel-Reihe zur Adlershofer Schulgeschichte möchte Ortschronist Rudi Hinte dazu beitragen.

II. Jahre des Neuaufbaus (1945 -1951)
Das Schulgebäude an der Bismarckstraße wurde 1945 zunächst von der Roten Armee in ein Lazarett verwandelt, um die vielen bei den Kämpfen um Spindlersfeld und Adlershof verwundeten Rotarmisten zu betreuen. Verstorbene bahrte man nebenan im Schuppen von Kohlenhändler Eckert auf, danach wurden sie auf dem Marktplatz bestattet und schließlich zum Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park umgebettet. Da Panzer auf dem Schulhof standen, sammelten sich die zurückkehrenden Lehrer ab Mitte Mai im Schulgebäude Radickestraße und begannen aufzuräumen. Lehrer, die Mitglieder der NSDAP waren, wurden ausgeschlossen. Von der 9. Volksschule war zunächst nur Lehrer Burkhardt zur Stelle. Auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht hatten sich die Schulkinder Anfang Juni in der Schule zu melden, damit am 20. Juni der Unterricht wieder aufgenommen werden konnte. Es wurden 403 Knaben erfaßt. Der unbelastete, antifaschistisch und christlich eingestellte Lehrer Burkhardt (er trat der CDU bei) wurde zuerst kommissarisch, dann Leiter der 9. Schule. Ihm standen fünf weitere Lehrkräfte für zehn eingerichtete Klassen zur Verfügung: Lehrer Bruno Bielefeldt, die Lehrerinnen Bock und Guthke (bis Oktober 1945) sowie die Schulhelferinnen Johanna Breitenbach, Ruth Roeder und Hanna Lemm. Die Hilfslehrer und Schulhelfer wurden anstelle der „belasteten“ Lehrer eingestellt. Die Anzahl der Schüler wuchs schnell, da immer mehr evakuierte Kinder zurückkehrten. Im Juli waren es 428, im September 454, im Oktober 476, im November 536 und im Dezember 548. Inzwischen gab es 13 Klassen. Auch weitere Lehrkräfte kamen an die Schule: die Lehrer Wolfgang Borowsky, Alfred Heinrich, Rudolf Nitschke und David Benge, Lehrerin Johanna Waesch, Hilfslehrerin Elisabeth Kaldik und die Schulhelfer Hermann Nattrodt und Dorothea Theinert. Am 16. Oktober 1945 übersandte das Schulamt des Magistrats dem Schulleiter die „Übergangslehrpläne für die Volksschulen der Stadt Berlin“, die dem Beschluß des Magistrats vom Vortag entsprachen. Hauptpunkte waren: die Einführung einer Fremdsprache (Russisch, Englisch oder Französisch) ab 5., Algebra und Geometrie ab 7. und 8. sowie Physik ab 8. Klasse. Jedem Schüler sollte der Übergang zur höheren Schule erleichtert werden. Leibesübungen wurden in zwei Wochenstunden Morgengymnastik umgewandelt, Geschichte durfte bis aufs weitere nicht, und Geographie nur als physikalische Geographie gelehrt werden. Diese Fächer galten als nazistisch geprägt und erforderten eine Neugestaltung. Die Schule wurde von der Kirche getrennt und religiöse oder weltanschauliche Erziehung zur Angelegenheit der betreffenden Vereinigungen. Nach der vorgegebenen wöchentlichen Stundentafel sollten die Kinder von 16 Stunden in der 1. bis zu 32 Stunden in der 8. Klasse unterrichtet werden. Deutschland lag nicht nur materiell in Trümmern, es war auch ein großer Berg ideologischen Schutts aus zwölf Jahren Naziherrschaft in den Köpfen auszuräumen. Den Lehrern fiel die schwere, für den Neuanfang vordringliche Aufgabe zu, neben der Wissensvermittlung auch diese Arbeit bei der Schuljugend zu leisten und neues Denken auf den Weg zu bringen. Das Schulamt gab als Ziel vor, die Schüler im Geiste der Demokratie und echter Humanität zu frei denkenden und handelnden Menschen zu erziehen. Zum Schwer-

Das Kollegium der 12. Schule Adlershof mit Schulleiter Burkhardt in der Mitte der vorderen Reihe am 1. September 1948

punkt dieser erzieherischen Arbeit und gleichzeitigem Nachweis ihrer antifaschistisch-demokratischen Einstellung sowie als Bewährungsprobe für die politische und pädagogische Befähigung für den Lehrberuf wurde die Auswertung des am 20. November 1945 begonnenen Nürnberger Prozesses vor allem mit den Schülern der 7. und 8. Klassen erklärt. Vorrangig waren aber ganz praktische Fragen des Schulbetriebs. Der Krieg hatte vor allem das Leben der Kinder und Jugendlichen verheerend untergraben. Unterernährung, Hunger und Mangel an ausreichender Kleidung waren verbreitet, so daß sie sich schlecht konzentrieren und lernen konnten. Für sportliche Übungen waren viele zu schwach. Da es kein Papier gab, geschweige denn Schreibhefte, wurde auf alles mögliche zurückgegriffen wie Zeitungsränder, Rückseiten von Schreiben und ähnlichem, selbst Schiefertafeln und Griffel waren wieder aktuell. Schulbücher waren noch nicht gedruckt. Am 13. Oktober fand die erste Beratung des Lehrerkollegiums statt. Im Stundenplan mußte die komplizierte Situation gemeistert werden, 13 Klassen in nur 7 Klassenräumen zu unterrichten, die der 9. Volksschule im Gebäude der Radickestraße zur Verfügung standen. Als der Winter nahte wurde die Heizungsfrage besonders akut, da es an Kohlen man-

gelte. Weil nur zwei der sieben Klassenräume beheizbar waren, mußte der Unterricht gekürzt werden. Ab 19.11. wurde Schichtunterricht eingeführt, da nur noch ein Flügel des Schulgebäudes beheizbar war, den sich die 9. mit der 10. Schule teilte. Je Schicht standen vier Unterrichtsstunden zur Verfügung. Außerdem mußte sehr auf Ordnung und Sicherheit geachtet werden. Schüler brachten Katapulte und Metallhülsen mit, um damit Unfug zu treiben. Die Schulmappen sollten täglich danach untersucht werden, da in einem Fall einem Schüler ins Auge geschossen worden war. Zu den erfreulichen Nachrichten gehörte, daß die Schülerspeisung am 19. November anlaufen sollte, für die je Essen 25 Pfennige zu bezahlen waren, das Minderbemittelte (15 %) unentgeltlich erhielten. Im Dezember 1946 wurde montags ein kostenloses Essen einer Schweizer Spende ausgegeben. „Arktispäckchen“ (Vorläufer der Tiefkühlkost) wurden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Auch die Quäkerspeisung half die Ernährung der Kinder zu verbessern. Die Aktion „Rettet die Kinder“ ermöglichte u.a. die Ausgabe von Kleidungsstücken sowie den Verkauf von Schuhleder bzw. Schuhen. Am 14. und 17. Dezember besuchten die Schüler im Filmtheater „Capitol“ Kasperle- bzw. Theateraufführungen. Anfang Januar 1946 konnte die

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Die 5. Klasse der 12. Schule mit Lehrer Meyer im Jahre 1950. Das Foto vom Aufbaueinsatz wurde am 26.1.1952 aufgenommen

Fotos: Archiv Hinte

9. Volksschule wieder ihr von der Roten Armee geräumtes Gebäude beziehen. Die Transportfirma Alfred Krajewski (gegenüber dem „Capitol“) führte den Umzug durch. An Stelle der ausscheidenden Lehrer Nitschke und der Hilfslehrerinnen Kaldik und Lemm kamen Lehrer Meyer, Hilfslehrerin Gerda Plettner und Schulhelferin Ingrid Kreutzer an die Schule, sowie Lehrerin Johanna Poock, Lehrer Willi Ebel, Schulhelfer Wilhelm Wolff (für den russischen Sprachunterricht) und Heinz Möller. Fräulein Pempel war Schreibkraft des Schulleiters. Die 9. Schule wurde in 12. Schule umbenannt. Die eingereichte Bitte, der ältesten Schule in Adlershof die Ziffer „11“ zu geben, fand kein Gehör. Im September 1946 wurden 655 Schüler in 16 Klassen von 17 Lehrkräften unterrichtet. Da es an allem mangelte, organisierten Lehrer mit den Schülern Knochen- und Kräutersammlungen. Für 100 kg Kastanien gab es 10 RM und einen Nährmehlgutschein. Die schulischen Verhältnisse begannen sich zu verbessern. Die Unterrichtsstunden wurden auf 15 wöchentlich erhöht. Ab Oktober durfte wieder Erdkunde- und Geschichtsunterricht erteilt werden, wofür neue Richtlinien zur Verfügung standen und Lehrer in Kursen vorbereitet wurden. Die Schulbücher der Nazizeit wie auch die alten Landkarten mußten ausgesondert werden, wenn sie nicht schon beim Einzug der Ro-

ten Armee auf den Müll geworfen worden waren. Schulfeiern gab es zum Jahrestag der Befreiung und zur Ehrung der Opfer des Faschismus. 1947 hatte sich die Zahl der Knaben auf 749, die der Lehrer auf 16 erhöht und Russisch-Unterricht wurde für die Oberstufe obligatorisch. Im Schuljahr 1948/49 wurden erstmals Knaben und Mädchen gemeinsam eingeschult und 20 Klassen unterrichtet. Neue Lehrkräfte kamen an die Schule: Lehrerin Kulicz, Fachlehrerin für Russisch Maaß, Lehrer Gerstberger, Hilfslehrerinnen Brigitte Bielefeldt (kurzzeitig) und Gretel Golmitz, Schulhelferinnen Katharina Liebig und Ursula Reincke, Schulhelfer Heinz Fischer, Friedrich Neumeyer und Georg Luckhaus. Dem Problem des Schulschwänzens wollte man mit dem angedrohten Entzug der Lebensmittelkarten entgegenwirken, wie es bereits in den Westsektoren gehandhabt wurde. In jener Zeit vollzog sich ein Wandel im Schulleben. Nachdem am 13. Dezember 1948 die Pionierorganisation gegründet worden war, begann 1949 unter Leitung von Lehrer Hermann Neumaier der Aufbau einer Pionierorganisation an der Schule. Der VEB Berlin Chemie (hervorgegangen aus dem VEB Schering), mit dem inzwischen eine Patenschaftsbeziehung bestand, half beim Ausbau eines Pionierraumes im 2. Stock (heute Heimatstube). Eine Arbeitsgruppe „Freunde der
Meisterbetrieb gegründet 1952

neuen Schule“ sollte die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule vertiefen. Im gleichen Jahr erhielt die Aula eine neue Einrichtung mit Podium und Bänken, so daß wieder Schulfeiern stattfinden konnten. Zum Pfingsttreffen der Freien Deutschen Jugend (FDJ) wurde die Schule ausgeräumt, damit Teilnehmer aus Thüringen einziehen konnten. Als 1950 die II. Weltfestspiele der Jugend und Studenten vorbereitet wurden, setzte man sich dafür ein, eine internationale Delegation zu beherbergen und erreichte damit eine gründliche Renovierung des Gebäudes, die Einrichtung von Kaltduschanlagen sowie die Ausstattung aller Räume mit Gardinen. VEB Agfa Wolfen übernahm es, die Aula mit zwei Wandgemälden zu schmücken. Gäste waren die „Friedenskarawane“ der Lehrer „aus kapitalistischen Ländern“, denen Schüler Gastgeschenke überreichten. Diese Weltfestspiele sind älteren Adlershofern sicher noch in Erinnerung, damals wurden mit einiger Begeisterung Lieder wie „Im August, im August blüh’n die Rosen“ gesungen. Die Schüler konnten an verschiedenen Freundschaftstreffen und Festen teilnehmen, was den Gedanken des friedlichen und freundschaftlichen Zusammenlebens der Jugend der Welt und der Solidarität fördern sollte. Am 31. März 1951 schied Schulleiter Burkhardt auf eigenen Wunsch aus, um an der neu ge-

gründeten II. Sonderschule (früher Hilfsschule genannt) zu unterrichten. Er war 23 Jahre Lehrer in Adlershof und sechs Jahre Leiter der 9. bzw. 12. Schule. Seine Arbeit, besonders in den schweren Jahren des Krieges und der Nachkriegszeit, verdient hohe Anerkennung. Sein Nachfolger wurde Werner Lange von der 3. Schule in Treptow. Rudi Hinte
(wird fortgesetzt)

Rudi Hinte

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Teil I 1754 • 1920

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Nr. 177

„Seniorentreff“ lädt ein
Am Jahresbeginn teilen wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstraße 54) mit. Die mit *) gekennzeichneten Treffen finden im Jugendklub „Grimau“ (Waldstraße 7) statt. Wir hoffen, daß im hiesigen Seniorentreff künftig noch mehr Senior(inn)en zusammenkommen, dabei Freude und Freunde finden sowie selbst zu den Veranstaltungen etwas beitragen. Montag: 8.00 Uhr: Computer-Kurs (2. Mo; ab 12.1.) 9.30 Uhr: Seniorenverkehrsschule (1. Mo; ab 5.1.) 9.30 Uhr: Tai Chi und Qi Gong *) 11.00 Uhr: „Fit ab 50“ – Seniorensport *) 13.15 Uhr: Tanzgruppe „SPREE-ATHEN“ *) 14.45 Uhr: „Adlershofer Tanzfreunde“ *) 14.00 Uhr: offene Instrumentalgruppe 15.00 Uhr: „Adlershofer Lerchen“ (Singegruppe) Dienstag: 10.00 Uhr: Seniorenbeirat (3. Di) 14.00 Uhr: Gesprächskreis des VdK 16.00 Uhr: Textilzirkel (14tägig ab 6.1.) Mittwoch: 8.00 Uhr: Computer-Kurs (1. Mi; ab 7.1.) 10.00 Uhr: Arbeitsberatung „Encaustic“ (2. Mi) 10.00 Uhr: Rentenkonsultation (4. Mi) 10.00 Uhr: Jahresringe, Gruppe „Aslid“ (3. Mi) 14.30 Uhr: Kulturnachmittag Donnerstag: 9.00 Uhr: 3D-Bastelkurs (14tägig ab 5.2.) 10.00 Uhr: Wachsmalerei (2. Do) 13.00 Uhr: Kreistänze (14tägig ab 8.1.) *) 14.00 Uhr: Treff der Briefmarkenfreunde (1. Do) 14.00 Uhr: Zeichnen und Malen mit Joni (2.+4. Do) 15.00 Uhr: Treffen der Fibro-Gruppe (1. Do) 16.00 Uhr: „Adlershofer Kunstkreis“ (3. Do) Freitag: 9.00 Uhr: „Stuhltanz“ (Bewegung im Sitzen) 10.30 Uhr: Gedächtnistraining 14.30 Uhr: Spielerunde (Skat, Canasta, Rommé)
Außerdem steht auf dem Januar-Programm: 7.1., 14.30 Uhr: Beginn des neuen Jahres mit Herrn Greul bei flotten Tänzen (Eintritt: 2,50 €) 14.1., 14.00 Uhr: Fit und gesund älter werden (Informationen durch Frau Schimming von der medizinischen Seniorenberatung) 21.1., 14.30 Uhr: Interessantes und Witziges rund um die Musik (Musik-Quiz mit Fred Drescher; Eintritt: 2,50 €) 28.1., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik W.S.

Mit dem Seniorenbus im Januar unterwegs
6.1. Mit einem Besuch der „Himmelspagode“ in Hohen Neuendorf starten wir in das neue Jahr. (Fahrkosten: 18 €) 7.1. Im Berliner Aquarium unternehmen wir einen Ausflug in der Unterwasserwelt mit Meeresraubtieren und herrlichen Korallen. Anschließend Einkehr ins „Haus des älteren Bürgers“ zum Mittagessen. (Fahrkosten: 15 € + 12 € Eintritt; 6 € mit Schwerbehindertenausweis) 12.1. Wir machen einen Ausflug nach Groß Schauen. (Fahrkosten: 22 €) 13.1. Als Bilderbuch mittelalterlicher Geschichte lädt die Stadt Brandenburg zum Beschauen ein. (Fahrkosten: 23 €) 14.1. Auf Einsteins Spuren sind wir in Caputh am Schwielow-See unterwegs. Auch das Schloß können wir besichtigen. (Fahrkosten: 18 €) 19.1. In Ribbeck besuchen wir die Kirche mit dem berühmten Birnbaum und die Grabstätte des Herrn von Ribbeck. (Fahrkosten: 22 €) 20.1. Das schöne alte Bernau ist unser Ziel. Zu Fuß oder mit dem Bus geht es durch die Altstadt. (Fahrkosten: 18 €) 21.1. Die Fahrt bringt uns an den Wandlitz-See. (Fahrkosten: 18 €) 26.1. Das weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtbild von Gransee gibt es heute zu besichtigen. (Fahrkosten: 23 €) 28.1. Wir fahren nach Küstrin. Nach dem Marktbummel kehren wir in eine Gaststätte Ihrer Wahl ein. (Fahrkosten: 24 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

Vortrag „Ernährung und Darmkrebs“
Über die Zusammenhänge von „Ernährung und Darmkrebs“ kann man sich am 28. Januar ab 17 Uhr in einem Vortrag bei der Berliner Krebsgesellschaft e.V. informieren. Die Vortragserie „Durch Wissen zum Leben“ nicht nur für an Krebs Erkrankte und deren Angehörige sondern für alle interessierten Mitbürger findet am Sitz der Krebsgesellschaft: RobertKoch-Platz 7, 10115 Berlin (Nähe Charité-Hochhaus) statt. Nähere Informationen sowie Anmeldungen zu den verschiedenen Kursen, Gruppentreffen, Seminaren und Vorträgen unter Tel. 283 24 00. W.S.

So kommen Sie wieder zu erholsamem Schlaf
Um ruhig und entspannt schlafen zu können, sollten Sie sich schon vor dem Zubettgehen auf die bevorstehende Nachtruhe einstellen. Sie sollten schon beizeiten versuchen, abzuschalten und sich zu entspannen. Ein aufregendes Fernsehprogramm taugt dazu sicher nicht. Zu spätes und vor allem zu schweres Essen ist auch nicht zu empfehlen. Hilfreich kann hingegen die ruhige Lektüre eines Buches sein. Auch manche Musik kann die Schlafbereitschaft fördern. Was aber tun, wenn alle diese Ratschläge befolgt werden und der Schlaf sich dennoch nicht einstellen will? Bevor Sie sich rastlos im Bett hin- und herwälzen und dann am nächsten Morgen völlig gerädert aufstehen, wäre zu überlegen, ob kurzfristig ein pflanzliches oder auch synthetisches Schlafmittel helfen könnte. Oft erreicht man damit eine Normalisierung des Schlaf-wach-Rhythmus und findet sehr bald ohne Medikamente wieder zum natürlichen Schlaf.

Medizinische Vortragsreihe
In Kooperation zwischen dem Feministischen-Frauen-Gesundheits-Zentrum e.V. Berlin (FFGZ), der Amputierten-Initiative e.V. und dem Bezirksamt TreptowKöpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, werden im Jahre 2009 mehrere Veranstaltungen angeboten, die über Themen der Gesundheitsförderung und Prävention informieren. Veranstaltungsort für alle Vorträge ist die Seniorenfreizeitstätte im Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102. Die Vorträge beginnen jeweils um 17 Uhr. Danach stehen die Referenten für die Beantwortung themenbezogener Fragen zur Verfügung. Zum Auftakt referiert am 26.1. Christina Sachse (Dipl. Biologin, Apothekerin) zum Thema: „Die Schilddrüse – kleines Organ mit großer Wirkung. Infos unter 90297-61 70.

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Astro- und Feinwerktechnik ist Diskussion zum Thema „Europa“ DIE LINKE Adlershof hatte blematik ein, mit der die EU an zum 27. November eingeladen ihren Grenzen zu kämpfen hat und „Unternehmen mit Weitblick“ in die Alte Schule zu einem streifte kurz die Europäische SiAdlershofer High-Tech-Firma mit Bundespreis geehrt
Die Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH erhielt den Bundespreis „Unternehmen mit Weitblick 2008“. Mit der jährlich ausgelobten Auszeichnung wurden am 3. Dezember 62 Firmen im Rahmen des Programms „Perspektive 50plus“ gewürdigt, die sich in ihrer Personalpolitik für ältere Arbeitnehmer engagieren. Die Berliner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH setzt bei der Beschäftigung und Einstellung insbesondere auf das Know-how beruflich erfahrener Mitarbeiter. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 70 Arbeitnehmer – einen Mix aus jungen und älteren, erfahrenen Mitarbeitern. Berufseinsteiger und jüngere Angestellte werden häufig von älteren Beschäftigten betreut, so daß ein reger Transfer von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten stattfindet. Die Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH ist als langjähriger Partner von Industrie und Wissenschaft in den Bereichen Entwicklung, Herstellung sowie Testung feinwerktechnischer Bauelemente, Baugruppen und Geräten höchster Zuverlässigkeit tätig. Infos zum Bundespreis „Unternehmen mit Weitblick” unter www.perspektive50plus.de

Gesprächsabend mit der EuropaAbgeordneten Dr. phil. SylviaYvonne Kaufmann. Die Chancen und Risiken der Europäischen Union zeigte sie an Hand von zahlreichen Beispielen aus ihrer praktischen politischen Arbeit auf. Frau Dr. Kaufmann machte deutlich, dass die Europäische Union aus einem wirtschaftlichen Interesse heraus gegründet wurde und dass es wichtig ist, daraus auch eine soziale Europäische Union zu gestalten. Sie zeigte auf, wo sich die Bevölkerung der Europäischen Union mit ihren unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Ansprüchen und Voraussetzungen in der praktischen Umsetzung der Politik der Gemeinschaft wiederfindet. Sie ging auch auf die Flüchtlingspro-

cherheits- und Verteidigungspolitik. Frau Dr. Kaufmann ist Befürworter des Lissabon-Vertrages, an dem sie auch als Mitglied des Verfassungs-Ausschusses mitgewirkt hat. Sie erläuterte ihre Gründe für eine Zustimmung und bedauerte, dass sie nicht ausreichend Gelegenheit fand, diese Gründe in der LINKEN deutlich zu artikulieren. Der Abend ging viel zu schnell vorbei, zumal ausreichend Gelegenheit vorhanden war, dieses schwierige Thema nicht nur aus dem „Bauch“ heraus miteinander zu diskutieren. Es wird im Frühjahr zu dieser Thematik eine Fortsetzung geben, wobei eine gemeinsame Veranstaltung mit SPDund GRÜNEN-Abgeordneten vorgesehen ist. Martin Schmidt-Bugiel

Seminar zum Thema „Erste Hilfe“
Ein Ganztags-Seminar zum Thema „Erste Hilfe“ bietet der Lady’s Stammtisch e.V. seinen Mitgliedern und Gästen an. Am Sonnabend, dem 31. Januar, wird Herr Komosza vom DRK von 9 bis 16 Uhr im Rathaus Treptow u.a. folgende Schwerpunkte auffrischen: Alles was Recht ist?!, Stabile Seitenlage (Praxis), HerzLungen-Wiederbelebung (Praxis), Helmabnahme (Praxis), Herzinfarkt und Bruder Schlaganfall. Alle Teilnehmer werden gebeten die Gebühr von 20 € pro Person bis zum 4. Januar auf das Konto des Lady’s Stammtisch e.V. Kto: 711 40 44 002, Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00 zu überweisen. Informationen unter 53 02 67 12 oder www.ladiesstammtisch.com

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Flughäfen erweitern Online-Angebot
Die Berliner Flughäfen blicken auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück. Am 10. Dezember wurde der 20-millionste Passagier begrüßt. Berlin wird von rund 80 Fluggesellschaften angeflogen, die in 51 Ländern 160 Ziele bedienen. Darunter sind sieben Langstreckenverbindungen (Peking, New York, Bangkok, Doha, Ulan Bator, Varadero, Punta Cana) sowie 124 Europa-Ziele. Nutzer von Handys oder PDAs können auf einen neuen Service der Berliner Flughäfen zurückgreifen: Unter http://airportber.mobi ist der Live-Flugplan verfügbar. Zu jedem Flug gibt es neben den Ankunfts- und Abflugzeiten auch Informationen zu den Terminals, Check-In Counter bzw. Ankunftsgates sowie die Kontakte zu den Fluggesellschaften mit der Möglichkeit, sich direkt dorthin verbinden zu lassen. So löblich es ist, Hundekot in Tüten zu verpacken, so ärgerlich und ekelhaft ist es, wenn diese dann überall herumliegen oder sogar in Büsche und Bäume geworfen werden. Die Fotos stammen aus dem Teilstück Büchnerweg zwischen Moissistraße und dem Einmündungsbereich in den Süßen Grund. Leser Rainer Hölmer bat uns, einmal an die guten Sitten und vernünftiges bürgerschaftliches Verhalten zu appellieren. Er verbindet damit die Hoffnung, daß der fragwürdige Hundefreund es zur Kenntnis nimmt und sein Verhalten überdenkt. Nachbarn haben schon mehrmals ein Schild mit der Bitte angebracht, derartiges zu unterlassen. Das war dann immer sehr schnell verschwunden!

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„DIE LINKE“ mit 75 in gern neue Mitstreiter begrüßen Adlershof immer aktiv
Lore Linke ist vielen Adlershofern bestens bekannt – und das nicht nur, weil sie seit 1954 hier lebt. Jetzt kann sie am 19. Januar ihren 75. Geburtstag begehen und sicher werden etliche Gratulanten ihr zu diesem Anlaß Glückwünsche darbringen. Lore wurde als einziges Kind eines Maschinenschlossers und einer Hausfrau in einem Dorf bei Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt geboren. Nach dem Abitur kam sie nach Berlin, um an der Humboldt-Universität Jura zu studieren. Von 1959 bis 1990 war sie dann am Ministerium für Hochund Fachschulwesen mit verschiedenen Aufgaben betraut, in der überwiegenden Zeit im Bereich „Studienzulassungen“. Während dieser Jahre wurden Sohn Norbert und die Töchter Ines und Kathrin geboren. Nicht nur ihre Kinder und sieben Enkel sondern auch Freunde und Bekannte loben ihre gärtnerischen Ambitionen und noch mehr ihre Kochkünste. Als die Kinder die Schule besuchten engagierte sich ihre Mutter jahrelang im Elternbeirat. Nach der „Wende“ ging sie offiziell in den „Vorruhestand“, der aber eher ein „Unruhestand“ wurde. Zuerst engagierte sie sich dafür, die „Volkssolidarität“ in Adlershof am Leben Sich mehr zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun, das gehört wohl bei vielen zu den guten Vorsätzen zum Beginn des neuen Jahres. Wie wäre es mit Tanzen? Das ist die Sportart, die fit hält und auch noch bei gesundheitlichen Einschränkungen ausgeübt werden kann. Jeden Montag wird im Grimau-Club, Waldstr.7, begeistert geprobt: von 13.15 bis 14.30 Uhr die Gruppe SPREEATHEN und von 14.45 bis 16 Uhr die „Adlershofer Tanzfreunde“. Übungsleiterin Heike Voßke kennt über 200 Tänze zu klassischer, Unterhaltungs- und Popmusik, Altberliner Klängen und auch Folklore-Weisen. Kreis-, Paarund Reihentänze, anspruchsvolle Formationen, Volkstänze, Kontratänze, Linedance und Rounds werden mit Freude einstudiert.

Tanzbegeisterte Senioren möchten
Zuwachs ist herzlich willkommen. Vor allem die „Adlershofer Tanzfreunde“ suchen noch Senioren ab 50. Am 12. Januar wäre Gelegenheit, es nicht beim guten Vorsatz zu belassen. Auch die Mitglieder der Gruppe „Rhythmische Gymnastik“, die sich freitags von 9 bis 10 Uhr (ab 16.1.) im Seniorentreff einfinden, um unter Anleitung von Heike Voßke im Takt der Musik und in geselliger Runde etwas für die Gesundheit zu tun, würden gern noch neue Mitstreiter begrüßen. Bisher treffen sich hier wöchentlich 7 bis 10 sportbegeisterte Senioren zwischen 70 und 85 Jahren und beweisen, daß Bewegung die Gesundheit fördert und Sport in jedem Alter möglich ist (Foto). Anmeldungen unter 65 70 17 03 oder 0160-92305923. H. Voßke

zu erhalten, wurde Mitglied in deren Treptower Bezirksvorstand und war von 1993 bis 2006 (ab 2001 für Treptow-Köpenick) dessen Vorsitzende. Darüber hinaus war sie von 1995 bis 1999 Bezirksverordnete der PDSFraktion und blieb anschließend bis heute der Bezirkspolitik als Bürgerdeputierte (bzw. Stellvertreterin) im Sozialausschuß verbunden. Dem Adlershofer Festkomitee gehört sie seit mehr als zehn Jahren an und bereichert dessen Wirken in verschiedener Weise. So glauben wir im Namen vieler Adlershofer Mitbürger(innen) Lore Linke zu ihrem 75. Wiegenfest herzlich gratulieren und ihr viele weitere erfolg- und freudenreiche Jahre wünschen zu können. Wolf Will

Foto: privat

Foto: Voßke

Ausstellung „Moderne Privatpost“ in Adlershof „Weltreise“ im
Wann war in Adlershof jemals eine Briefmarken-Ausstellung zu sehen? Selbst bei intensivstem Nachdenken konnten wir uns nicht mehr erinnern. Am 13.12.2008 wussten leider nur Eingeweihte etwas von der Briefmarken-Ausstellung in der Bio-Gaststätte „Jouis-nour“ am Groß-Berliner Damm. Hier veranstaltete der bundesweite Freundeskreis „Sammler der PIN-Mail“ sein Ganztagstreffen mit einer sehenswerten Wettbewerbsausstellung. Vorsitzender Hans-Georg Nemitz war dann auch ganz stolz auf seinen vor vier Jahren in Tempelhof gegründeten Verein mit immerhin schon 76 Mitgliedern aus ganz Deutschland. Die nun schon zum dritten Mal veranstaltete Ausstellung umfasste in 70 Ausstellungsrahmen (mit 840 Albumseiten) 20 Objekte, die die Vielfalt der modernen Privatpost widerspiegelten. Da ist es für den Laien schon unglaublich, zu sehen, wie viele private Postdienstleister es in Deutschland gibt. Den Kunden „klassische“ Objekt des Vorsitzenden des „Briefmarken-Sammler-Vereins Köpenick 1907 e.V.“, Dr. Jürgen Daube, besonders interessant. Außer Konkurrenz zeigte er auf 60 Albumblättern das Gemeinschaftsobjekt „Die Geschichte der Post in Köpenick“. Ein Hoch auf „800 Jahre Köpenick“ und Belegen, die manchem Museum zur Ehre gereicht hätten. Da störte auch nichtphilatelistisches Beiwerk überhaupt nicht – im Gegenteil, es erhöhte den Informationsgehalt der Sammlung zusätzlich. Prädikat: Besonders sehenswert! Übrigens: Die Ausstellungsmacher versprachen im nächsten Jahr wieder zu kommen und die „AZ“ rechtzeitig zu informieren, damit noch Foto: Prochnow mehr Adlershofer an Dr. Jürgen Daube und der Wettbewerbssieger diesem Ereignis teilHans-Dieter Graßnickel vor dem fantastischen nehmen können. Helmut Prochnow Objekt zur Köpenicker Postgeschichte unseres Adlershofer PIN-Ladens erzählen wir da ja nichts Neues. Nicht nur das Porto ist günstiger, auch die Briefmarken sind für Otto-Normalverbraucher schöner anzusehen. Wettbewerbssieger wurde mit „Gold“ und einem Punkt Vorsprung der Ehrenvorsitzende Hans-Dieter Graßnickel mit seinem Objekt „Die 1. Briefmarkenausgabe der PIN AG“. Für uns war allerdings das

Britzer Garten
Auch im Winter laden die Waldbereiche und Wasserflächen des Britzer Gartens zahlreiche Vogelarten zum Verweilen ein. Bei einem Spaziergang am 4.1. kann man vielleicht auch seltenen Gästen aus Nord- und Nordosteuropa begegnen (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Gehölzen, die in den unterschiedlichsten Ländern zu Hause sind, wie die Zaubernuß aus China und der Mammutbaum aus Nordamerika gilt am 18.1. eine „Weltreise“ durch den Britzer Garten (Treff: 11 Uhr; Freilandlabor). In der Umgebung des Aussichtsberges Dörferblick an der Stadtgrenze rasten im Winter zahlreiche Vogelarten, denen man am 25.1. begegnen möchte (Treff: 8.10 Uhr; U-Bhf. Rudow). Informationen z.B. über eine Mitgliedschaft im Förderverein des Freilandlabors und zu allen Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

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Herzliche
Bisher war Max Bönning der älteste Mitbürger, dem wir in unserer Zeitung zu seinem 104. Geburtstag gratulieren konnten. Nun hat es Dora Laube, die am 4. Januar 1905 hier in Adlershof geboren wurde, ihm nachgemacht (s. AZ Nr. 130). Aufs Neue übermitteln wir ihr zu ihrem Erdenjubiläum die allerbesten Wünsche. Ebenso herzlich gratulieren wir zum 95. Wiegenfest am 6.1. Otto Bernow und am 23.1. Hildegard Buggisch. Auf 91 erfüllte Lebensjahre blicken am 1.1. Else Zietz, am 14.1. Margarete Mattern, am 23.1. Lieselotte Herter und am 27.1. Elvira Zilisch zurück. In den Kreis der 90jährigen tritt am 3.1. Frieda Pischke.

Glückwünsche
Ihr 85. Lebensjahr vollenden im Januar Ingeborg Haße (3.1.), Annemarie Manthei (7.1.), Manfred Jung (9.1.) sowie Gerhard Ahner (10.1.). Herzliche Glückwünsche zum 80. Geburtstag erhalten Gisela Sigrist (2.1.), Käthe Strelow (3.1.), Evelin Zimmermann (4.1.), Hildegard Ihme (5.1.), Ella Niegisch (9.1.), Wolfgang König (10.1.), Käthe Schulz und Harry Fahrenholz (15.1.), Dr. Gerhard Pohl (17.1.), Horst Gundlach (18.1.), Hildegard Kleiber (20.1.), Edith Trojahn (29.1.) sowie Günter Haug (31.1.). Wir wünschen allen Jubilaren Glück, Gesundheit und Freude.

Zum Jubiläum „800 Jahre Köpenick“

Geschichten aus dem Leben: Adlershof und Köpenick
Das Jubiläum „800 Jahre Köpenick“ in diesem Jahr rückt näher. Die Einwohner von Adlershof sind dem Nachbarort seit 255 Jahren verbunden. Selbst als vor 130 Jahren Adlershof 1879 eine eigenständige Gemeinde wurde, konnten noch nur in Köpenick die Kinder zur Schule gehen (bis 1890), Patienten einen Arzt konsultieren (bis 1890) und eine Apotheke aufsuchen (bis 1893) sowie die Gläubigen an Gottesdiensten teilnehmen (ev. bis 1892, kath. bis 1921). 1910 nahm der Adlershofer Gemeinderat überdies Verhandlungen mit der Stadt Köpenick über eine Eingemeindung auf, die vom Landratsamt Teltow verhindert wurde, das den inzwischen bedeutenden Industriestandort Adlershof mit seinen erheblichen Steuereinnahmen nicht verlieren wollte (dafür unterstützte man den Bau des Krankenhauses Köpenick). Sicher ließen sich hier viele weitere Gemeinsamkeiten anfügen. Eine gewisse Trennung erfuhren beide Gemeinden zuerst politisch 1920 durch die Bildung von Groß-Berlin (Adlershof kam zum Bezirk Treptow) und räumlich Anfang der 1930er Jahre durch den Bau der Eisenbahntrasse, wobei ein Stück Adlershof an Köpenick fiel. An diese Zeiten kann sich kaum noch jemand erinnern. Aber auch danach gab es viele Verbindungen zwischen Adlers-

Aus seiner alten Heimat Adlershof gehen herzliche Glückwünsche zum 70. Geburtstag nach Friedrichshagen an den Schriftsteller

Wolfgang Trampe
Weiterhin Glück, Gesundheit, Freude und Erfolg wünscht Dir für alle, die sich gern an Dich erinnern Wolfhard Seit fünf Jahren Pensionär und ständig in und für Adlershof aktiv! Herzliche Gratulation und beste Wünsche dem stets hilfsbereiten, geschäftigen Mitbürger

Helmut Prochnow
zum 65. Erdenjubiläum. Bleib gesund und voller ungeahnter Ideen! Freunde und Nachbarn

hof und Köpenick. So ging z.B. 1938 meine Mutter zur Entbindung in eine Köpenicker Klinik. Im Krieg zogen Nachbarn in den Bunker an der Köpenicker Pestalozzistraße. Dort machte danach einer der ersten Bäcker wieder auf und konnten wir an einer Pumpe in der Milchkanne Wasser holen.Beim Rodeln am Bahndamm gab es Streitereien mit „den Köpenickern“. Später zog ich in vielen Sommern mit meiner Schwester zum Baden an die „Müllerecke“. Heute führe ich auswärtige Gäste gern zu Schloß und Rathaus von Köpenick und erzähle vom Kriegsgericht über Kronprinz Friedrich (später „der Große“) oder den Coup des Schusters Wilhelm Voigt als „Hauptmann von Köpenick“. Sicher können auch Sie Geschichten aus Ihrem Leben in Adlershof mit verschiedensten Verbindungen zum benachbarten Köpenick schildern. Dafür wollen wir in diesem Jubiläumsjahr Platz in unserer Zeitung zur Verfügung stellen und Sie ermuntern, uns zu schreiben. Warten Sie bitte nicht zu lange damit! Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Wolfhard Staneczek

Mitschüler(innen) gesucht

Unsere Rätselecke
Werden die nachstehenden Silben richtig geordnet, so ergeben sie einen Ausspruch von Albert Schweitzer (1875-1965). Am besten werden sie mit einer zu suchenden einstelligen Zahl ausgezählt, wobei benutzte Silben nicht übersprungen werden.

aus - we - men - war - ken - gu - wer - dem - gen - schen - ten darf - tes - sich - weg - stei - ihm - daß - nicht - zu - vor - räu - ne - des - die - er - wir - nimmt - men
Rätselautor: Wolf Will

Auflösung des Rätsels in der Dezember-Ausgabe:

Vor 60 Jahren begannen wir unsere Schulzeit an der 10. Volksschule in der Radickestraße. Dieses Foto mit unserer Lehrerin Starke entstand 1950 im 2. Schuljahr. Einige von uns trafen sich im vergangenen Jahr bei der Goldenen Konfirmation. Nun wollen wir versuchen, mit weiteren ehemaligen Mitschülern zusammenzukommen. Es wäre schön, wenn sich alle, die sich hier wiedererkennen, bei mir bald einmal melden würden (Tel. 64 39 70 25: e-mail: hmauers@t-online.de). Dankbar wäre ich auch, von anderen Lesern Hinweise auf den Verbleib der Abgebildeten zu bekommen, um mit ihnen Kontakt aufnehmen zu können. Heidi Mauersberger (geb. Jankowski)

a) Dynamit; b) Veilchen; c) Meter; d) Gestell; e) Eisbein; f) Regenstein; g) Lesereise. Der Ausspruch zum Jahreswechsel von Theodor Fontane lautet: Das Leben gleicht einer Reise, Sylvester einem Meilenstein.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Nr. 177

Alle aufgemerkt!
In der Anna-Seghers-Schule gibt es den Tag der offenen Tür! Schaut rein in die neue Gemeinschaftsschule – es lohnt sich! Wann: Mittwoch, 14.1.2009 Zeit: 17 bis 20 Uhr Ort: Radickestr. 43, 12489 Berlin Tel.: 6774766 Homepage: www.anna-seghers-os.de Wir freuen uns auf viele Neugierige, die zukünftig die Klassen 7 bzw. 11 besuchen möchten! Angelika Jurczyk
Schulleiterin

Frühe Hilfen für junge Familien mit Kindern
Bezirk Treptow-Köpenick unterstützt ein Projekt des Märkischen Sozial- und Bildungswerk e.V
Es wird immer wieder beklagt, Sozialpädagoginnen arbeiten, die dass die Kosten der Jugendhilfe spezifische Fortbildungen absolexplodieren. Aus unserer Erfah- viert haben. Maximal zehn junge rung hängt dies auch damit zusam- Familien aus dem Bezirk können men, dass immer weniger Geld in diesem Projekt betreut werden. In regelmäßigen Treffen setzen in die präventive Kinder- und Jugendarbeit gesteckt wurde, eben sich die Familien unter Anleitung weil die Kosten an anderer Stelle der beiden Fachkräfte u.a. mit folso gestiegen sind. Damit kam je- genden Themen auseinander: doch eine Entwicklung in Gang, • Signale eines Kleinkindes die erst Hilfe gewährt, wenn ein erkennen und richtig deuten manifester Hilfebedarf existiert. • Feinfühliges Grenzensetzen Mit dem Projekt „Frühe Hilfen für durch die jungen Eltern junge Familien mit Kindern im • Bindung und Trennung – Alter von 0 – 3 Jahren“ wird dem welche Wirkungen hat dies entgegen gewirkt und Hilfe gegeauf Kinder und Eltern? ben, bevor das Kind in den Brun• Gesunde Ernährung – nen fällt. Kosten für die Familien was müssen Eltern beachten? entstehen nicht. • Fragen rund um die Ursprünglich aus einem BunBabypflege desmodellprojekt hervorgegangen, Darüber hinaus suchen die beihaben Mitarbeiterinnen des Mär- den Sozialpädagoginnen die Famikischen Sozial- und Bildungs- lien, die vorwiegend aus Adlershof werk e.V. ein Angebot entwickelt, kommen, auch zu Hause auf. Dadas sehr jungen Eltern hilft, die bei wird auf die sehr persönlichen Bindung zum eigenen Kind zu Probleme eingegangen und an deverstärken. Diese spielt eine zen- ren Lösung gearbeitet. trale Rolle für die positive EntDas Projekt, das in enger Kowicklung des Kindes. Studien be- operation mit der Fachhochschule legen, dass spätere Probleme in Potsdam entstanden ist, gibt es der Entwicklung von Kindern oft seit 2005. Es wurden sehr positive aus einer nicht gelungenen Eltern- Wirkungen erreicht; die prävenKind-Bindung resultieren. tiven Hilfen ersparen andere, zum Wir verfolgen mit diesem Pro- Teil sehr teure Unterstützungen. jekt einen präventiven Ansatz. Mit diesem Angebot ist es mögDie jungen Familien müssen nicht lich, nicht so lange zu warten, bis beim Jugendamt einen Antrag auf ein so genannter Bedarf an Hilfe Hilfe zur Erziehung stellen. Viel- zur Erziehung und damit auch ein mehr kommen alle Eltern freiwil- Rechtsanspruch entstanden ist. lig in unser Projekt, in dem zwei Susanne Voß Junge Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren, die Lust haben, in dem Projekt mitzuwirken, können sich gern melden: Märkisches Sozial- und Bildungswerk e.V. Frau Susanne Voß Rosenstr. 1, 12555 Berlin Tel.: 0152 -256 54 481 E-Mail: ahze-berlin@msbw-online.de

Merian-Schule: Tag der offenen Tür
Die Merian-Schule führt für alle Eltern und Grundschüler der 6. Klassen am 13.1. einen Tag der offenen Tür von 18 bis 20 Uhr am 2. Standort Mittelheide 49 (Köpenick) durch. Die Eltern werden informiert über die leistungsorientierten Sportprofilklassen, für die der vorzeitige Anmeldezeitraum 10.-18. Februar von 8-15 Uhr gilt, sowie die bilingualen und die Regelklassen, für die der Anmeldezeitraum vom 2.-13. März (Mo, Di, Mi, Fr 8-13, Do 14-18 Uhr) festgelegt wurde. Eltern haben die Gelegenheit, die Schulleitung zum Mittleren Schulabschluss an der Merian-Schule und nur an der Gesamtschule genehmigten 13 Schuljahren zum Abitur, zu den Ausbildungsangeboten, den Abschlüssen, den Berufschancen und den Ergebnissen der Schule zu befragen. W.W.

Unternehmen gehen neue Wege in der Ausbildungsstrategie
Zwei große Unternehmen gehen neue Wege in der Ausbildungsstrategie. Sie investieren in den Nachwuchs, indem sie weitreichende Kooperationsvereinbarungen mit der Anna-SeghersSchule abschlossen. Hier lernen Schüler von der 7. bis zur 13. Klasse. Die Schule nimmt erfolgreich am Schulversuch „Gemeinschaftsschule“ teil. In diesem Rahmen baut sie seit diesem Schuljahr eine eigene Grundstufe auf und bietet daher für alle Betriebe und Unternehmen Potential für ein Engagement. Eine enge Bindung zwischen Schule und Betrieben herzustellen, daran arbeiten die Lehrer, deren Wunsch es ist, allen Schülern neben einer fundierten Ausbildung auch eine Chance im Beruf aufzeigen zu können. Das Autohaus Zellmann bindet Ausbildungsplätze schulbezogen, auf die sich bereits ab diesem Schuljahr Schüler der 10. Klassen bewerben können. Damit übernimmt der Betrieb eine Vorreiterrolle. Die Berlin Chemie AG engagiert sich in der beruflichen und naturwissenschaftlichen Bildung mit unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekten verschiedenster Art. Damit setzen beide Unternehmen ein Zeichen für eine konkrete, wirksame Vernetzung zwischen Betrieb und Schule. Beide Seiten wünschen sich mehr solcher Initiativen. M.H.

Gewinner des Festschmaus-Menüs ermittelt

Herzlichen Glückwunsch!
Unter den Leserzuschriften, die uns bis zum 15. Dezember erreichten, haben wir, wie in der Dezember-Ausgabe versprochen, den Gewinner unter Ausschluß des Rechtsweges ermittelt. Über die Einladung zum Menü für zwei Personen „Brokkolisuppe mit Käse, Putenkeule in pikanter Soße und köstliches Tiramisu“ im Restaurant „Herrmanns-Eck“ kann sich freuen:

FEZ Berlin lädt zur Reisemesse, ins Logoland und ins Zauberschloß ein
„Das kann ich schon alleine!“ heißt es am 10. und 11. Januar im FEZ Berlin in der Wuhlheide. Alles, was im Alltag mit den Kleinen oft zu kurz kommt, wird im Mittelpunkt stehen. Daß Mathematik nicht langweilig und Knobeln nicht nur schwierig sein muß, wird am 17. und 18. Januar im Logoland unter Beweis gestellt: es gibt jede Menge interessante Aufgaben, verblüffende Denkspiele und Angebote (auch für jüngere Kinder). Ein Bühnenprogramm mit Quiz und tollen Preisen rundet dieses Wochenendangebot ab. Zur 22. Reisemesse „Tours für Kids und Teens“ präsentieren sich am 24. und 25. Januar über 30 Anbieter. Am 31. Januar und 1. Februar verwandelt sich FEZ wieder in ein Zauberschloß. Die Besucher, die meist schon in Kostümen aus der Zaubererwelt erscheinen, werden unter dem magischen Hut in „echte Zauberschüler“ verwandelt. Öffnungszeiten am Wochenende: Sonnabend 13-18 Uhr; Sonntag 10-18 Uhr. Eintritt: 2 €, Familienticket 6,50 €. Infos unter 53 07 10.

Jürgen Bresler
Radickestraße

Wir gratulieren herzlich und wünschen guten Appetit!

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Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler des Bezirkes geehrt
Zur Sportlerehrung des Bezirkes Treptow-Köpenick konnten am 5. Dezember wieder Sportlerinnen und Sportler aus unserer Region mit weltweiten Erfolgen in den Räumen des Sportamtes begrüßt werden. Mit einer Vielzahl von erfolgreichen Olympia-, WeltmeisterEuropa- und Deutschen Meisterschafts-Teilnehmern ist der Bezirk erneut einer der erfolgreichsten sportlichen Regionen Europas, was auch die ausgezeichnete Trainingsarbeit in den Sportvereinen durch die Trainer(innen) und Übungsleiter(innen) sowie die Unterstützung durch den Bezirk widerspiegelt. Sportlerinnen und Sportler des Bezirkes Treptow-Köpenick erreichten im Sportjahr 2008 bei Olympia in Peking 5 Medaillen, 12 Medaillen bei Weltmeisterschaften, 34 Medaillen bei Europameisterschaften und 220 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften. Damit haben die Sportler(innen) des Bezirkes einen maßgeblichen Anteil am 1. Platz im bundesweiten Vergleich der Sport-Städte, der vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurde. Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn wünschte allen Sportlern, Trainern und Übungsleitern sowie allen Vereinen für 2009 alles Gute und Gesundheit und weiterhin solche ausgezeichneten sportlichen Erfolge für Berlin und den Bezirk Treptow-Köpenick.

Gesundheitsorientiertes Krafttraining
Während der ersten drei Trainingseinheiten erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam das für Sie passende Trainingsprogramm. Regelmäßige Trainingsbegleitungen sowie Einführungen in die Trainingslehre gehören bei uns zum Standard.

Herz-Kreislauftraining
Unter Anleitung erfahrener Trainer trainieren Sie Ihren Herzmuskel sowie das gesamte Herz-Kreislauf-System. Sie reduzieren bei gleichzeitigem gesundheitsorientierten Krafttraining Ihr Körperfett und können Ihr Körpergewicht besser kontrollieren.

Raum für Bewegung & Entspannung
Sauna, Spa & Wellness
Die besonderen Sinneseindrücke in unserer Finnischen Sauna werden Sie ebenso überraschen wie die Lichttherapie der BIO-Sauna auf unserer Dachterrasse. Genießen Sie das Erlebnis unter freiem Himmel an frischer Luft zu entspannen – oder auch in unserem Ruheraum vor einem romantisch knisternden Kamin. Im Spa-Bereich erwartet Sie unsere Gesundheitskosmetikerin.

Die Sonarcrew vom Yachtclub Berlin-Grünau wurde Olympiasieger bei Foto: Yachtclub Berlin-Grünau den Paralympics 2008 in Peking

Mit Sport fit durch den Winter
Die SG Treptow 93 e.V. bietet für Kinder, Jugendliche und junge Familien in mehreren Sporthallen verschiedene Sportangebote an. Es können Volleyball, Tischtennis, Streetball, Basketball und vieles mehr unter fachgerechter Anleitung gespielt werden. In Adlershof gibt es in der Sporthalle der Heide-Grundschule (FlorianGeyer-Str. 87) sonntags 10-14 Uhr ein Familienangebot und sonntags 10-18 Uhr ein offenes Sportangebot (Streetball/Basketball).

Unser Angebot:
• Gesundheitsorientiertes Herz-Kreislauf- & Krafttraining • Sauna, Spa & Wellness • Reha & Funktionstraining • Original Jacuzzi mit Saunabereich • Großzügiger Kursbereich & großzügiges Kursangebot (Prävention-, Inklusiv- & Spezialkurse) Dörpfeldstraße 27-29 | 1.OG | 12489 Berlin-Adlershof info@capitol-training.de | www.capitol-training.de Telefon 030 / 780 89 98 30

Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest!

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Nr. 177

Spielplatz wiederbelebt
Am Waldspielplatz nahe der Vogelbeerstraße konnte am 2.12. der neugebaute Spielbereich nach acht Monaten Bauzeit übergeben werden. Der gesamte Spielplatz wurde einer umfassenden Sanierung unterzogen. Der alte Bodenbelag wurde komplett erneuert, ein großer Grünbereich mit vielen Pflanzen neu geschaffen und zahlreiche Schönheitsreparaturen ausgeführt. Dank großer Unterstützung wurde aus einem trostlosen Ort ein abwechslungsreicher, schöner Spielplatz. Alle Bauarbeiten führten Lehrlinge des Bezirksamtes aus. Für Ihre tolle Arbeit möchten wir ihnen ebenso danken wie Frau Bäcker-Reformat vom Bezirksamt, die trotz finanzieller Zwänge ein Maximum des Möglichen umgesetzt hat und mit vielen guten Ideen und großer Bereitschaft den Spielplatz wiederbelebt hat. 5.750 € von 45 privaten und gewerblichen Spendern konnten in den Spielplatzbau einfließen. Die Wohnungsbaugenossenschaft Treptow Süd beschaffte drei sehr schöne Spielgeräte im Wert von 2.600 €. Vielen Dank an alle Spender und die zahllosen hilfreichen Hände, die dieses schöne Projekt unterstützt und in die Wirklichkeit umgesetzt haben!

Aus der Weihnachtsruhe zum Wunschgewicht
„metabolic balance“ – Alternative zum Diätwahn
Es geht nicht ohne Disziplin! Wer sich zu Weihnachten beim Essen und Trinken verwöhnt hat und seinen Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen will, braucht wenig Aufwand und keine Diät. Geduld, Willenskraft und Zeit sind aber bei „metabolic balance“ unverzichtbar und werden mit geringerem Gewicht und mehr Gesundheit belohnt. Nicht nur Weihnachten essen wir zuviel und falsch – zuviel Alkohol, Fleisch, Fett, Zucker. Die Folgen sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-, Diabetes- und Gelenkerkrankungen, Gicht und Allergien. Es stimmt, wenn wir hören: „Es liegt an den Drüsen – an den Hormonen – am Alter …“ Weil die Ernährung falsch ist, arbeiten die Drüsen nicht mehr richtig und der Stoffwechsel erkrankt. Menschen, die nicht abnehmen, essen nicht das, was der Körper wirklich braucht. Jeder muss individuell wissen, was er essen darf und soll. Wie ein Fingerabdruck von Mensch zu Mensch verschieden ist, sind es auch die Ansprüche des Körpers an die richtige Ernährung. Analysen des eigenen Blutes zeigen, was fehlt und was im Überfluss vorhanden ist. Überflüssiges wird aus der Ernährung gestrichen und das Fehlende ergänzt. So kann jeder nach Plan, in vier Phasen den Stoffwechsel wieder ausbalancieren. Dieser Plan sieht täglich drei ausreichende Mahlzeiten vor und es entsteht kein Hunger. Es werden Mengen und Zusammensetzungen empfohlen, die jeder ohne große Vorbereitung im Supermarkt kaufen und in die Speisenfolge einbauen kann. Auf Pillen wird verzichtet. Nahrungsergänzungsprodukte werden selten ge-

Kulturbund lädt zu einem musikalischlustvollen Spaziergang
Zu einem musikalisch-lustvollen und erotischen Spaziergang wird das Publikum am 20. Januar im Haus des Kulturbundes in der Ernststraße 14/16 animiert. Ab 19 Uhr erklingen „Eindeutig – Zweideutig“ erotische Lieder der 20er, 30er und 40er Jahre, vorgetragen von Jeannette Rasenberger, von Martin Orth am Klavier begleitet. Ein Gourmethappen für bekennende Genießer und alle, die es werden wollen. Unkostenbeitrag: 5 €, erm. 4 €. In der Reihe „Vortrag im Club“ führt Ursula Gapski am 27. Januar ab 19 Uhr ihre Zuhörer multimedial „Von Namibia bis Sambia“. Im 1. Teil werden der NamibNaukluft-Nationalpark mit den höchsten Dünen der Welt, der Etosha Nationalpark und die Tsumeb nacherlebbar als Traum von Afrika. Unkostenbeitrag: 3 €, erm. 2 €. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 65 34.

Ausstellung
Von 1993 bis 2007 waren die Altstadt Köpenick und Teile der Kietz Vorstadt als Sanierungsgebiet festgelegt. Im Rahmen des 800-jährigen Jubiläums Köpenicks sind ab 8.1. die Ergebnisse von 14 Jahren Stadterneuerung in einer Ausstellung im Rathaus Köpenick, Flurgalerie in der I. Etage, zu sehen.

braucht. Einseitige Rezeptfolgen kommen nicht vor. Auch „Punkte“ werden nicht gezählt. Notwendig ist jedoch eine Küchenwaage, denn es wird dabei mehr gegessen als man vorher glaubt. Mit der Zeit stellt sich das passende Mengengefühl von selbst ein. Wir lernen wieder haushalten im richtigen Maß. Ein Ernährungsberater kann dabei helfen. Wichtigster Faktor ist das Wasser. Wer abnehmen will MUSS Wasser trinken! Nicht Saft – nicht Limonade – keinen Alkohol. Drüsen und Dünndarm brauchen Wasser. Der Körper dankt veränderte Ernährung und die ausreichende Zufuhr von Wasser sehr schnell. Kopfschmerzen und Blähungen gehen zurück. Ganz langsam beginnen die Pfunde zu schmelzen. Es stellt sich mehr Beweglichkeit, Leichtigkeit und Vitalität ein. Dafür ist zwar etwas Geduld vonnöten, aber bereits nach der zweiten Woche sieht jeder die ersten Erfolge: Die Gewichtsreduktion beginnt. Nach weiteren Wochen wird das Wunschgewicht erreicht und stabilisiert. Körper und Psyche fühlen sich besser, was jeder sehen wird. Konzentration und Leistungsfähigkeit steigen. Weil vor allem Fett abgebaut wird, bleibt die Haut straff und schön. Wenn sich wieder ein gesunder Nachtschlaf einstellt, ist das Ziel erreicht. Silvia Hochmuth

Eulenspiegeleien
Am 23./24. Januar veranstaltet der Verein der Film- und Videoamateure Berlin-Köpenick das 35. Internationale Filmfestival für Humor und Satire „Eulenspiegeleien“. Schirmherrin ist wieder Bezirksbürgermeisterin Schöttler. Neuer Veranstaltungsort ist das pentahotel, Grünauer Straße 1, gegenüber dem Schloss. Filmamateure aus vielen Ländern lassen ihre neuesten Produktionen vorführen. Eine Jury wird die besten Kurzfilme mit Preisen auszeichnen. Und auch das Publikum kann seinen Lieblingsfilm küren. Beginn der Filmvorführung am Sonnabend ist pünktlich Zehn vor Zehn. Der Eintritt ist frei. Zum Auftakt des Festivals wird am Freitagabend um 20 Uhr eine Unterrichtsstunde in Sachen Humor und Satire erteilt. Lehrmeister ist Peter Ensikat. Weitere Infos unter 201 27 89.

Le-Muri
Praxis für prozessorientiertes ganzheitliches Heilen Justus-von-Liebig-Straße 7
(WISTA-Gelände)

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof

12489 Berlin-Adlershof Tel. 030-67 30 32 06 www.le-muri.de

verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

Gesundheit, Frieden, Liebe und Glück wünschen wir unseren Gästen auch im Jahr 2009! Weiterhin bewirten wir Sie gern bei Ihren großen und kleinen Festlichkeiten! Bis zum Wiedersehen grüßt Sie Ihr Herrmanns-Eck-Team
www.herrmannseck.de

Inh. Sabine Seekamp Ramon Herrmann

Büchnerweg 30 12489 Berlin-Adlershof

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