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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2008, H.173/September

Monatszeitung

Nr. 173 September 2008

0,60 €

13. September 2008:

Traditionelles

Herbstfest
rund um die Alte Schule

❒ Nach der Sommerpause präsentieren sich Theater

Informationen zum Programm auf Seite 3

mit Neuinszenierungen und erfolgreichen Stücken. Das Gestische Theater ist beim Kulturbund zu Gast
Seite 6

❒ Aus der BVV: Aufstellung

eines Bebauungsplanes für Dörpfeldstraße/Adlergestell
Seite 4

❒ In der Familienmusikschule

Rehberg Musizieren lernen nach japanischer Methode
Seite 14

❒ „Vom Burgwall bis zum

Pavillon“ – Tag des offenen Denkmals in Berlin
Seite 16

❒ Bilder von einst und jetzt:

❒ Tausende Behälterfahrzeuge wurden jährlich in den 1980er

Mitte September erscheint unser Postkarten-Kalender
Seite 16

Jahren im Spezialfahrzeugwerk produziert. Am Monatsende standen im Adlershofer Betrieb überall Fertigfahrzeuge
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Nr. 173
Einladung an alle Adlershofer Mitbürger(innen)
Am 23. September 2008 ab 18.30 Uhr äußert sich in der "Alten Schule", Dörpfeldstraße 54/56,
zu dem Thema

Neuer-alter Tunnel am Bahnhof

„Endlich Veränderungen im Bildungsbereich“
Bezirksstadtrat Dirk Retzlaff
(zuständig für Jugend und Schule)
Der Bezirkspolitiker wird sowohl seine Ansichten und Ziele darlegen wie Fragen der Anwesenden beantworten.
Zu der Veranstaltung laden die Volkshochschule Treptow-Köpenick und das Adlershofer Festkomitee herzlich ein.

Foto: Staneczek

Informationen des Adlershofer Festkomitees:
Treppenabgang als auch ein nagelneuer Tunnel an historischer Stelle errichtet. Zudem werden im September Kabelleerrohre sowie „Medienleitungen“ für Frisch-, Regen- und Abwasser verlegt, um anschließend mit der „Verfüllung“ des Bahnsteigs anfangen zu können. In der letzten September-Woche soll mit dem Aufbau des Bahnsteigdachs begonnen werden. W.S.

Die Unterbrechung des durchgehenden S-Bahn-Verkehrs am 3. August-Wochenende war notwendig, um Sicherungsbauten für die bestehende Gleisverbindung zu errichten, so daß mit dem Abbruch des alten Personentunnels zum Adlergestell etwa in Höhe der Weerthstraße begonnen werden kann. Von der Straße war bereits die Entfernung der Erdanschüttungen zu beobachten. Bis April 2009 wird hier sowohl ein neuer

Festwoche und Herbstfest
Kurz vor dem 12. Herbstfest am 13. September trifft sich unser Adlershofer Festkomitee nochmals am 2.9. zu letzten Absprachen. Das Programm wie auch das für die davor liegende Festwoche aus Anlaß des 10jährigen Bestehen des „Kulturzentrums Alte Schule“ liegt weitgehend fest (s. auch S. 3 und 7). Trotzdem sind
Termin Ort 1.9., 19.00 CAPITOL

nach wie vor im Komitee potentielle Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen stets herzlich willkommen. Alle Veranstaltungen in Adlershof, die uns bisher für September und Oktober bekannt sind, finden Sie nachstehend, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek
Veranstaltung

15 Jahre Lokale Agenda 21
In der „Woche der Zukunftsfähigkeit“ vom 21. bis 28.9. wird daran erinnert, daß im Bezirk Treptow-Köpenick bereits 1993, kurz nach der UN-Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ in Rio de Janeiro, erste Überlegungen zur Umsetzung der dort gefaßten Beschlüsse eingeleitet wurden. Am 26. und 27.9. soll über das bisher hier Erreichte berichtet werden. Am 26.9. findet im Rathaus Köpenick ab 13 Uhr eine Podiumsdiskussion zur „Rolle der Kommunen im Nachhaltigkeitsprozeß“ statt. Bereits ab 11 Uhr wird im Agenda-21-Haus (Rudower Str. 51) zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen, ab 16 Uhr werden die verschiedenen Arbeitsgruppen vorgestellt. Am 27.9. beginnen um 10 Uhr im Rathaus Köpenick eine Festveranstaltung und um 12.30 Uhr eine ökumenische Andacht in der Stadtkirche zum Jubiläum. Zum Abschluß trifft man sich ab 14 Uhr beim „4. Interkulturellen Fest für Demokratie und Toleranz“ auf dem Vorplatz des Bahnhofs Schöneweide. Weitere Informationen unter 655 75 61. W.W.
2.9., 19.00 3.9., 10.00 7.9., 8.00 8.9., 19.30 11.9., 19.30 12.9., 15.30 18.00 13.9., 11.00 14.9., 10.00 23.9., 18.00 18.30 27.9., 10.00 28.9., 16.00

Wahlverdrossenheit und Folgen
Da im September 2006 im Bezirk Treptow-Köpenick nur ca. 57% der Wahlberechtigten zur Urne gingen und die NPD ihre Anhänger und Sympathisanten mobilisieren konnte, gibt es die NPD-Fraktion in der BVV. Diese beantragte „eine öffentliche Informationsveranstaltung über ihre Tätigkeit in der BVV“ in Räumlichkeiten des Bezirksamtes im August durchzuführen. Obwohl die unvermeidbare Genehmigung eine Reihe von Auflagen enthielt, wie „dass die Veranstaltung keine rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder antidemokratischen Inhalte haben wird“ und daß kein „verfassungs- oder gesetzeswidriges Gedankengut dargestellt und/oder verbreitet wird“ fand die Veranstaltung am 18.8. im Rathaus Treptow statt, in dem zeitgleich die Ausstellung „Neofaschismus in der BRD“ zu sehen war. Die anderen Parteien in der BVV hatten zu einer Demonstration gegen diese Veranstaltung aufgerufen. Vor allem Anhänger von SPD und LINKE (auch aus Adlershof) waren dem Aufruf gefolgt. Zusammen mit dem erheblichen Polizeiaufgebot machten sie ein Vielfaches der NPD-Sympathisanten bzw. -mitglieder aus, „normale“ Bürger(innen) waren wohl nicht der NPD-Einladung gefolgt. Wenn die Auflagen befolgt wurden und man die geringen Aktivitäten der NPD-Fraktion in der BVV kennt, fragt man sich, was wohl auf der Veranstaltung berichtet worden sein mag. Außer Spesen nichts gewesen? W.S.

Podiumsdiskussion mit Wirtschaftssenator Harald Wolf (ab 18 Uhr Besichtigung der Markthalle) Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Stefan-HeymOffizielle Eröffnung des StefanBibliothek Heym-Kabinetts (mit Einladung) Landschaftspark Vogelleben im Landschaftspark Alte Schule Festwoche vom 8. bis 13.9. zu 10 Jahre Kulturzentrum Alte Schule Montagslesung mit Live-Musik: Marlies Schmidl Stefan-HeymLesung mit dem Kabarettisten Bibliothek Peter Ensikat Alte Schule 1. lokales Schachturnier Alte Schule Eröffnung der erweiterten Heimatstube Alte Schule Adlershofer Herbstfest (Kirchen auch geöffnet) Verklärungskirche Tag des offenen Denkmals (Besichtigung/Turmbesteigung nach dem Gottesdienst) Anna-SeghersNachrichten aus dem Garten Eden Gedenkstätte (Beate Morgenstern) Alte Schule „Endlich Veränderungen im Bildungsbereich“ mit Stadtrat Dirk Retzlaff (Jugend und Schule) Rudower Chaussee Auf den Spuren der Akademie der Ecke Magnusstr. Wissenschaften (Rundgang mit Ortschronist Rudi Hinte) Verklärungskirche Konzert für Oboe, Horn u. Fagott Da capo – alle Stars auf einer Bühne (Volkssolidarität) Montagslesung mit Live-Musik: Richard Pietraß Ausstellungseröffnung: Malerei und Zeichnungen J.-M. Birkholz liest „Erste Liebe und anderes“ von Günther Rücker 100 Jahre Feuerwehrdienstgebäude an der Selchowstraße (Vortrag des Ortschronisten mit Lichtbildern)

11.10., 14.00 WISTABunsensaal 13.10., 19.30 Alte Schule 16.10., 20.00 Alte Schule 21.10., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 27.10., 18.30 Alte Schule

September 2008

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Sonnabend, 13. September 2008, 11 - 21 Uhr, Kulturzentrum „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 54/56

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Aus dem Programm:
❍ ❍

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frei! Eintritt
Änderungen vorbehalten

Bunte Unterhaltung für alle Besucher!
❏ ❏ ❏ ❏

Andersens Koffertheater
(11 Uhr in der Bibliothek)

Spaß und Spiel
für Kinder auf dem Innenhof

Fußball-Roboter
(11 Uhr im Bürgersaal)

Bildhauer-Kunstaktion
(kleiner Garten hinter Nr. 56)

Falkner mit Steinadler
(11 Uhr im Vorgarten)

❍

Musik, Musik, Musik
Talente der Adlershofer Schulen sowie von Musikschulen Verschiedene Tanzgruppen Harfenist Portillo Rock und Pop Gospels Ronny und Adina (Bauchredner)
❍

Info- und Verkaufsstände
von Adlershofer Einrichtungen

Tombola
mit Spenden Adlershofer Gewerbetreibender

❍

Offene Kirchen
(ab 15 Uhr – Arndt- und Nipkowstraße)

❏

steffens disco
erfreut mit Oldies und Schlagern

Moderation: Heike Kappel

Für Speis’ und Trank ist bestens gesorgt!

Das Adlershofer Festkomitee und das Kulturzentrum „Alte Schule“ laden herzlich ein und wünschen viel Vergnügen!

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Nr. 173

Aufstellung eines Bebauungsplanes für Dörpfeldstraße/Ecke Adlergestell
Aus der 21. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Zu Beginn der 21. Sitzung am 17.7. berichtete BVV-Vorsteher Siegfried Stock von der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für Kapitän Langwaldt (rettete 1951 beim größten Berliner Schiffsunglück zahlreiche Kinder) an der Spree in Treptow sowie dem Besuch aller Berliner BVVVorsteher im Rathaus Treptow. In der Bürgerfragestunde wurden fünf Anfragen gestellt, keine betraf Adlershofer Probleme. Bürgermeisterin Schöttler berichtete über verschiedene Ereignisse der vergangenen Wochen, von denen sie die positive Resonanz auf die Aktion in den Kitas „Ich geh zur U – und Du?“ besonders hervorhob. In Adlershof kommt der Ausbau des Glienicker Weges langsam in Gang, man sollte sich auf zeitweilige Straßensperrungen einstellen. Für den ehemaligen Kohlebahnhof an der Köpenicker Straße wurde ein Bebauungsplan aufgestellt. Sie kündigte weiter an, daß zum Jubiläum 800-Jahre-Köpenick ein Gutscheinheft erscheinen wird. Als Ausflugstipp empfahl sie das Freilandlabor Kaniswall an der Stadtgrenze in Müggelheim, in dem neben Naturphänomenen seit kurzem eine Skulptur zum Thema Klimawandel zu sehen ist. Die lange Liste „Mündliche Anfragen“ von Bezirksverordneten betraf ein breites Spektrum, in dem Adlershofer Themen diesmal nicht vorkamen. Einige konnten wegen Überschreitung des vorgesehenen Zeitlimits nicht mehr gestellt werden. In der anschließenden Wahl der siebten Vertrauensperson als Beisitzer im Schöffenwahlausschuß erreichte der vorgeschlagene Kandidat erneut nicht die notwendige 2/3Mehrheit. Hingegen wurden alle ehrenamtlichen Richter(innen) für das Verwaltungsgericht und bis auf zwei alle vorgeschlagenen über 600 ehrenamtlichen Schöff(inn)en mehrheitlich bestätigt. Nach dem Austausch recht differenter Ansichten zur vom Bezirks-amt beschlossenen Variante „für den Ausbau des Glienicker Weges zwischen Adlergestell und der Ortsteilgrenze Adlershof/Köpenick“ stimmte eine Mehrheit doch für deren Annahme. Breite Zustimmung fand der Beschluß zur Aufstellung des Bebauungsplans 9-42 (Dörpfeldstraße/ Adlergestell). dafür einzusetzen, daß eine bessere Verkehrsanbindung für die Bewohner am Landschaftspark Johannisthal verwirklicht wird. - sich gegenüber der zuständigen Senatsverwaltung für eine Stärkung der Kindertagesstätten als Bildungseinrichtungen durch eine ausreichende Qualifizierung der Erzieher(innen) und eine Erhöhung des Personalschlüssels für Bildungsaufgaben einzusetzen. Abschließend gab Bürgermeisterin Schöttler auf eine Große Anfrage zum Thema „Barrierefreies Treptow-Köpenick“ sehr ausführliche Antworten und legte eine detaillierte Zusammenstellung über die behindertengerechte Erschließung öffentlicher Gebäude vor. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/20“ entnehmen wir u.a., daß - mit der Verkehrsfreigabe der Autobahn in Richtung Schönefeld die Autobahn zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und dem Autobahndreieck Treptow in A 117 (zuvor 113) umbenannt wurde. Die Ampelanlage an der Anschlußstelle Adlershof wurde verkehrsabhängig gestaltet und erhielt Sonderpläne zur Ableitung des Verkehrs für den Fall einer Tunnelsperrung im weiteren Verlauf der Autobahn. - noch in diesem Jahr auf der Dörpfeldstraße zwischen Waldund Hackenbergstraße Tempo 30 für die Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr angeordnet wird. - im Bezirk 1820 (2006) bzw. 1836 (2007) Kinder geboren wurden, von denen 55,38% (2006) bzw. 62,04% (2007) in den ersten zwei Lebensmonaten durch Sozialarbeiterinnen aufgesucht wurden. Nach der 22. BVV-Sitzung am 25. September findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 16. Oktober ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Sprechstunden
Am 29.9. von 15 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter Tel. 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 10.9. von 15-17 und am 30.9. von 16 bis 18 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft Michael Schneider findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 11.9.) oder nach Vereinbarung im Rathaus Treptow statt.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Knapp war hingegen die zustimmende Mehrheit für eine Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für die Jahre 2008 bis 2012. In der Folge von Entwicklungen an der Heide-Grundschule war die Mehrheit noch knapper für die Empfehlung, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, daß die Schulhortbetreuung auch künftig durch Aufhebung des Einstellungsstopps im Erzieher(innen)bereich grundsätzlich in öffentlicher Trägerschaft erfolgt. Entschieden wurde von der BVV, der ajb GmbH, Betreutes Wohnen (in Adlershof) Sondermittel für eine Gruppenreise für Menschen mit Behinderung zur Verfügung zu stellen. Ferner wurde beschlossen, das Bezirksamt u.a. zu ersuchen, - Genehmigungen von Baumfällungen sowie Nach- und Neupflanzungen von Bäumen ... in Berichtsform zu veröffentlichen. - sich mit der BVG und den zuständigen Stellen nachdrücklich

Glückwünsche für Dr. Klaus Ulbricht

Foto: Ebner

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

Zum 70. Geburtstag am 28.9. übermitteln wir an Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister a.D., eine herzliche Gratulation verbunden mit den besten Wünschen für die nächste Lebensdekade. Rund die Hälfte seines Lebens ist er Adlershof eng verbunden, 1961 bis 1990 als Wissenschaftler an der Akademie der Wissenschaften und 2001 bis 2006 als Bezirksbürgermeister (s. auch AZ Nr. 82). Während er in der ersten Periode mehr im Stillen gewirkt hat, bekundete er sein Interesse an und die Verbundenheit mit Adlershof und den hier lebenden oder arbeitenden Mitbürgern nicht nur mit seiner Anwesenheit bei den unterschiedlichsten Ereignissen, wie der 250-Jahr-Feier, (s. Foto), Herbstfesten, Einweihungsfeiern, Diskussionsabenden und Weihnachtskonzerten. Auch als Pensionär ist er hier immer willkommen! W.S.

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Nach dem Urlaub
Im September sitzen viele von uns wieder an ihrem Arbeitsplatz – für die einen ist der Urlaub vorbei, für die anderen gab es aus den unterschiedlichsten Gründen gar keinen Urlaub. Die einen hatten Glück und verbrachten sonnige, erholsame Tage wo auch immer, die anderen hatten Pech und waren in einer lauten Absteige untergebracht oder wurden von der Sonnenallergie gequält. Daß breite Schichten der Bevölkerung überhaupt Urlaub vom Alltag machen können, ist gar nicht so selbstverständlich: Im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert erholten sich nur die oberen Zehntausend, erst im zwanzigsten Jahrhundert wurden die Voraussetzungen geschaffen, daß auch normale Sterbliche wenigstens für eine kurze Zeit den Staub der Fabrikhallen mit dem feinen Sand eines Strandes vertauschen konnten. Die Möglichkeit der Erholung für große Massen hat ihren Preis: Hinter dem feinen Sandstrand stehen oft die Bettenburgen der großen Ferienanbieter und verdecken die Sicht auf das Gebirge mit seinen urtümlichen Bauerndörfern. Aber man kann sich nicht nur in den urtümlichen Dörfern bei frischem Käse und guter Milch erholen, sondern auch in einer Bettenburg. Dann nämlich, wenn man auch der Seele ein wenig Urlaub gönnt. Urlaub von der Hektik des Alltags, dem Streß, immer der oder die Beste sein zu müssen, alle Anforderungen der Vorgesetzten und Kollegen ganz genau erfüllen zu müssen. Urlaub auch von der Zwangsvorstellung, immer etwas zu tun haben zu müssen. Faulenzen ist wichtig, die Seele baumeln lassen und einmal auf die kleinen, sonst übersehenen Dinge achten: Einen Gecko, der an der schräg überragenden Wand behende herauf und hinunter läuft, den wunderbar intensiven Geruch der Eukalyptusbäume und das kunstvolle Zirpen der Grillen. Mich beeindruckt im Urlaub immer wieder der tiefblaue Nachthimmel, die vielen bunten Lichter der Sterne und das Band der Milchstraße, das man im Berliner Großstadtdunst allenfalls erahnen kann. Wenn man sich im Urlaub einmal Zeit für solche Eindrücke nimmt und nicht nur den Bauch bräunen läßt, dann bekommt man auf einmal ein Gefühl dafür, was die Texte der Bibel meinen, die Gott dafür danken, daß er den Himmel aufgespannt und die Sterne ausgebreitet hat. Man bemerkt, daß auch die Autoren dieser uralten Texte gestaunt haben, gerade so wie wir mindestens im Urlaub staunen über den herrlich blauen, wolkenlosen Himmel und die sternenklare Nacht. Die Autoren der biblischen Texte danken und sie danken Gott. Beides haben wir weitgehend verlernt – das schöne Wetter und die sternenklare Nacht nehmen wir zumindest im Urlaub für selbstverständlich und nörgeln, wenn das fehlt und die freien Tage in Regenschauern unterzugehen drohen, auf den behenden Gecko und den berauschenden Eukalyptusduft achten wir schon gleich gar nicht. Und im Urlaub denken auch nur wenige an Gott. Wie wäre es, sich jetzt, nach dem Urlaub und mitten im September, noch einmal zu erinnern an den Gecko, den Eukalyptus, den blauen Himmel und die sternenklare Nacht? Und für solche Urlaubserfahrungen zu danken? Vielleicht sogar dafür zu danken, daß wir das alles nicht selbst machen, sondern vorfinden? Vorfinden, weil es von dem gemacht wurde, der Himmel und Erde, die Sterne und den Gecko gemacht hat. Ich sage voraus, daß man auch im September bei solchen Gedanken noch ganz viel Urlaubsfreude und sogar ein wenig Nacherholung geschenkt bekommt. Christoph Markschies
Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität, hat trotz aller Verpflichtungen zum Zeichen der Zusammengehörigkeit der beiden Teile Adlershofs in den letzten Jahren zweimal in der Verklärungskirche gepredigt. Dabei konnten wir ihn auch für einen Beitrag in unserer Zeitung gewinnen.

Kirchliche Termine im Monat September
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst (mit Kinderbetreuung). Am 14.9. kann im Anschluß an den Gottesdienst die Kirche zum „Tag des offenen Denkmals“ besichtigt werden. Am 21.9. findet der Gottesdienst zum Schuljahresbeginn und am 28.9. zur Feier der Goldenen Konfirmation statt (s. unten). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 5.9. und 19.9. um 15 Uhr, der Männerkreis am 5.9. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe donnerstags ab 19 Uhr in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am 7.9. findet in der Hl. Messe zum Schulanfang die Segnung der Schulanfänger statt. Vor der „Kindermesse“ am 21.9. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr. Am 28.9. beginnt um 9 Uhr eine Hl. Messe in der Altglienicker Kirche Maria Hilf (Lianenweg 20) zum Erntedankfest mit Beteiligung der Kinder. Bei einem Elternabend am 9.9. ab 19.30 Uhr gibt es Informationen zum katholischen Religionsunterricht und für den Erstkommunionskurs. Zum Herbstfest am 13.9. kann die Kirche von 15-18 Uhr besichtigt werden. In der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) der Freien evangelischen Gemeinde beginnen die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr. Am 14.9. gibt es für Jung und Alt, Groß und Klein einen Familiengottesdienst mit den Aktionskünstlern Ronny und Adina. Die Senioren treffen sich am 17.9. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag bei Kaffee, Kuchen und einem kurzweiligem Programm. Nach der Sommerpause beginnt am 5.9. wieder freitags um 16 Uhr der Kinder-Singetreff. Die Teenager- und Jugendtreffen beginnen am 20.9. um 19 Uhr mit einem „Fire-Abend-Gottesdienst“. Am 29.9. heißt es um 19 Uhr wieder „Frauen unter sich“. Birgit Sych spricht zum Thema: „Was trägt, wenn nichts mehr trägt?“ Zu allen Angeboten sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Informationen unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de

Konzert zur Goldenen Konfirmation
Am 28. September ab 16 Uhr findet in der Verklärungskirche (Arndtstr.) anläßlich der Goldenen Konfirmation 2008 ein Konzert für Oboe, Horn und Fagott statt. Martina Golz (Oboe), Christoph Dunmann (Horn) und Michael Bewert (Fagott) bringen Werke von Carl Stamitz, Wolfgang Amadeus Mozart, Karl Heinrich Graun und anderen, auch zeitgenössischen Komponisten zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. W.W.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 173

„Alles Lüge“ im Schlossplatztheater
Das Musiktheater „Alles Lüge“ (Foto) steht als Wiederaufnahme der Jungen Oper Berlin auf dem September-Spielplan des Schlossplatztheaters in Köpenick. Am 6., 13. und 20.9. ab 16 Uhr, am 12. und 19. ab 20 Uhr sowie am 7.9. ab 10 Uhr zum Theaterfrühstück bringen die jungen Künstler fröhlich singend endlich die Wahrheit über alle Lügen zu Gehör – über Marionetten und Hampelmänner, Theater und Schule, Sinn und Unsinn usw. Frei nach Carlo Collodis „Pinocchio“ geht es quer durch alle Musikstile: ob Oper, Musical oder Pop – Hauptsache es rockt! In der Konzertreihe spielt die Gruppe „Aufwind“ am 7.9. ab 18 Uhr jiddische Lieder und Klezmer, eine Musik die von Herzen kommt und zu Herzen geht und trotz mitreißender Rhythmen und eingängiger Melodien immer

TOMMI 2008
TOMMI – der Deutsche Kindersoftwarepreis – widmet sich der Bewertung und Anerkennung von innovativer und herausragender Kindersoftware. Prämiert werden insgesamt drei Produkte für PC und drei Produkte für Konsole. Außerdem gibt es einen Sonderpreis Kindergarten & Vorschule. Spiele für Computer und alle Konsolen können Kinder in Bibliotheken in aller Ruhe ausprobieren, bewerten und beurteilen. Anmeldeformulare und Informationen zum Einsendeschluß gibt es in den Bibliotheken oder auf den Anmeldebögen unter www.kindersoftwarepreis.de

Foto: Marcus Lieberenz

auch die tragischen Seiten des Lebens beleuchtet. „Visionen I: Dornbracht arbeitet“ heißt die szenische Lesung des Kurzromans von Claudius Hagemeister am 14.9. ab 18 Uhr.

Das Junge Schlossplatztheater ist mit der Wiederaufnahme von „Feuergesicht“ am 26. und 27. September ab 20 Uhr dabei. Weitere Informationen unter Tel. 651 651 6.

Premiere: „Ein Inspektor kommt“ im Stadttheater
Das Schauspielmärchen „Die schöne Wassilissa“ ist die erste Premiere der neuen Spielzeit des Stadttheaters Cöpenick in der Friedrichshagener Straße 9. Das 50-minütige Stück ist ab 4. September in den Kindervorstellungen zu sehen. Am 19. September steht ebenfalls als Premiere die Kriminalkomödie „Ein Inspektor kommt“ (Foto) auf dem Spielplan. Diese Co-Produktion des FUGAtheaters mit dem Stadttheater ist noch am 20. und 27.9. um 20 Uhr zu erleben. Zuvor heißt es am 6.9. ab 20 Uhr beim Gastspiel von Gisela Oechelhäuser: Allgemeine Mobilmachung! Der Theaterjugendclub stellt sich am 12.9. um 20 Uhr mit sei-

Pantomimenabend und Lesung im Kulturbund-Club
Zum „Pantomimenabend im Club“ lädt der Kulturbund Treptow am 9.9. ab 19 Uhr in sein Haus Ernststraße 14/16 ein. In der Reihe „The Best of“ stellt sich das Gestische Theater Berlin e.V. vor. Das Ensemble besteht aus 10 Mitgliedern, die u.a. aus Tschechien, der Slowakei, Italien, Griechenland, Bulgarien und Deutschland kommen. Das Gestische Theater Berlin wurde 1999 gegründet und ging aus dem Berliner Gehörlosen Bühnenclub hervor. Eintritt 5 €, ermäßigt 4 €. Zur „Lesung im Club“ stellt Katrin Panier-Richter am 16.9. ab 19 Uhr ihr Buch „Stadtstreicherin“ vor. Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €. Weitere Infos: 53 69 65 34.

Friseurheimservice

Susanne Georgi
Friseurmeisterin

Tel. 0173-6 42 96 02

Fest auf dem Hof
Ein Konzert-, Tanz- und GrillVergnügen erwartet die Besucher der Kulturküche Bohnsdorf am 20. September abends bis 23 Uhr beim Herbstfest. Um 19 Uhr ist Konzertbeginn für Tom Blacksmith & the Soulminers Band und die T-Linedancers. Blues, Rock ’n’ Roll und Boogie Woogie – Platz zum Mittanzen ist auf dem Hof genug! Eintritt 5 bzw. 4 €. Weitere Infos unter 90297-5570.

Foto: Stadttheater Cöpenick

nem Programm „Die Waffen der Frauen oder Spiel mir das Lied von der Liebe“ vor. Um telefonische Reservierung wird gebeten unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34 Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de

Erinnerung an Steffie Spira und Spendenaktion
Gern informieren wir über eine Einladung, die uns vom Freundeskreis Ernst Busch e.V. erreichte. Am 10. Oktober soll ab 19 Uhr in der Geschäftsstelle „Helle Panke“, Kopenhagener Straße 76 (Nähe S-Bahnhof Schönhauser Allee), der Schauspielerin Steffie Spira aus Anlaß ihres 100. Geburtstages in Anwesenheit ihres Sohnes Thomas Ruschin mit Filmausschnitten gedacht werden. Gleichzeitig wird zu einer Spendenaktion aufgerufen, um am Haus Bonner Straße 9 mit einer Gedenktafel an sie zu erinnern. Steffie Spira und ihr Mann Günter Ruschin hatten dort ab 1931 gelebt, bis sie 1933 ins Exil gehen mußten. In der legendären Künstlerkolonie am Laubenheimer(heute Barnay-)Platz in Wilmersdorf waren u.a. Ernst Busch, Slatan Dudow, Axel Eggebrecht, Erich Weinert und Johannes R. Becher ihre Nachbarn. „Noch im hohen Alter schwärmte sie vom nachbarlichen Zusammenhalt, vom unkonventionellen, ja auch Boheme-Leben dort und vom gar nicht langweiligen Leben der KPD-Parteizelle.“ Heute findet man dort an etlichen Wohnhäusern Gedenktafeln für die einst prominenten Bewohner. Der Freundeskreis bittet nun um Spenden zur Finanzierung einer Tafel, auf der auch an Spiras Rede auf der Alexanderplatz-Demonstration vom 4.11.1989 erinnert werden soll: „So, wie es ist, bleibt es nicht!“ Weitere Informationen unter www.ernst.busch.net und Tel.: 944 40 61; Spenden auf das Konto des Freundeskreises 12792820007 bei der Berliner Volksbank (BLZ 10090000), Kennwort: Spira. Auch wenn Steffie Spira im Haus Hoffmannstr. 2 in Adlershof viel länger gelebt hat (1965-1987) und bislang keine Gedenktafel daran erinnert, geben wir die Einladung und den Spendenaufruf gern weiter. In unserer Zeitung hatten wir mehrfach über sie berichtet (AZ Nr. 7+14+133+170), wenn auch bedauerlicherweise ab und zu ohne das zweite „e“ am Ende ihres Vornamens. Steffie Spira es tut uns leid! W.S.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

September 2008
Blumenschlösschen Willinsky
Inh. Michael Willinsky

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10 Jahre
Kulturzentrum Adlershof ALTE SCHULE Jubiläumswoche vom 8. – 13. September
Es laden ein: Stefan-Heym-Bibliothek, Galerie Alte Schule, Seniorentreff, Kunstverleih, APHAIA-Verlag, Ghost e.V., Ortschronist, Bürgerverein Cöllnische Heide e.V., Schachvereine und das Kulturamt x Lesungen x Kunst-Lunch x 1. Adlershofer Schachturnier x Kleinkunst x Kunstspaziergang durch den Ortsteil x Ausstellungen x Eröffnung der erweiterten Heimatstube Und am Samstag:

Hackenbergstraße 14 12489 Berlin Tel: 030/67776644 • Floristik für jeden Anlass • Grabpflege

Kabarettist Peter Ensikat in Adlershof
„Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken“ nennt der Kabarettist Peter Ensikat sein aktuelles Programm, mit dem er am 11. September ab 19.30 Uhr in der Stefan-Heym-Bibliothek zu erleben ist. Der beliebte Künstler war schon kurz nach der Eröffnung der neuen Bibliotheksräume im Januar 1998 (s. AZ Nr. 45/46) hier zu Gast, und sein wiederholter Auftritt verspricht abermals einen amüsanten Abend. Karten zu 4 € (erm. 3 €) bitte zuvor unter Tel. 90297-5731 bestellen! W.S.

Stilles Atmen
Im Rahmen der traditionellen „Montags-Lesung mit LiveMusik“ des hiesigen APHAIAVerlages liest am 8. September ab 19.30 Uhr die Adlershofer Autorin Marlies Schmidl eigene Texte unter dem Motto „stilles atmen“. Den Part der Live-Musik hat an dem Abend Nikolas Krüger mit seinem Akkordeon übernommen. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). Der Verlag ist zudem beim Herbstfest mit einem eigenen Bücherstand vertreten. W.W.

Adlershofer Herbstfest
Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Angebote zum Jubiläum!
Das Kulturzentrum Adlershof ALTE SCHULE ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin, Kulturamt Dörpfeldstr. 54-56, 12489 Berlin, Tel. 90 297 5717, Fax 90 297 5718

Rundgang mit dem Ortschronisten
Am 27.9. lädt Rudi Hinte zu einem Rundgang „Auf den Spuren der Akademie der Wissenschaften in Adlershof“ ein. Alle Interessenten treffen sich um 10 Uhr an der Einmündung der Magnusstraße in die Rudower Chaussee. Für individuelle Gespräche ist der Ortschronist montags von 15 bis 18 Uhr in der „Heimatstube“ des Kulturzentrums (Dörpfeldstr. 56, Tel.: 90297-5723) anzutreffen. W.W.

Lesung und Musik im Montagscafé

Programm der Jubiläumswoche
Montag, 8. September 12.00 Uhr: Kunst-Lunch in der Galerie mit Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler, Kulturamtsleiterin Doris Thyrolph und Adlershofer Künstlern 17.00 Uhr: Der Kunstverleih stellt sich vor 19.30 Uhr: Lesung des APHAIA-Verlages im Bürgersaal: Marlies Schmidl Dienstag, 9. September 15.00 Uhr: Ghost e.V. stellt sich vor – Kaffeetafel und Eröffnung der Ausstellung zum Umbau der ALTEN SCHULE Mittwoch, 10. September 15.00 Uhr: Der Seniorentreff stellt sich vor – Tanzprogramm der „Lustigen Köpenicker“ Donnerstag, 11. September 15.00 Uhr: Kunstspaziergang durch den Ortsteil mit dem Kulturamt (Kunst im öffentlichen Raum) 19.30 Uhr: Stefan-Heym-Bibliothek – Lesung: Peter Ensikat Freitag, 12. September 15.30 Uhr: „1. Adlershofer Schach-Meisterschaft“ Schachturnier der beiden Schach-Vereine des Hauses 18.00 Uhr: Eröffnung der erweiterten Heimatstube Adlershof mit dem Ortschronisten Rudi Hinte und dem Bürgerverein Cöllnische Heide

Für den 15.9. steht im Montagscafé in der Alten Möbelfabrik in Köpenick, Karlstraße 12, die Autorenlesung „Der Tanzneger“ von Henner Gramsch auf dem Programm; dazu gibt es afrikanische Musik. Am 22.9. werden von der Formation NA PART (Foto) u.a. Irish Folk, Klezmer und Kaffeehausmusik dargeboten, und am 29.9. spielt das Rebetrio Rebetika und andere populäre griechische Songs. Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr; Eintritt 6 €. Weitere Infos unter 651 651 6.

Nachrichten aus dem Garten Eden
Die Autorin Beate Morgenstern liest am 23. September ab 18 Uhr in der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) aus ihrem neuen Roman „Nachrichten aus dem Garten Eden“. Zu der Veranstaltung wird herzlich eingeladen. Es wird kein Eintritt erhoben, aber um Spenden gebeten. Die Öffnungszeiten der AnnaSeghers-Gedenkstätte sind dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr. W.S.

Täglich geöffnet

Was läuft im September in der
Mittwoch Ruhetag
Fisch-Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 16. September, ab 18 Uhr
Im Goldenen Herbst offerieren wir leckere Pilz-Gerichte Vorankündigung
Ständige Sonderangebote: Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 11,00 €) Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 8,50 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €) weitere unter: www.blattlaus-restaurant.de

Großes Schlachtefest mit erstem Bockbieranstich, Live-Musik und Harry Wuchtig

am Samstag, dem 1. November, ab 19 Uhr
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Vom Wandel eines Industriegeländes
Wo man einst Bleche veredelte und Spezialfahrzeuge fertigte, werden heute Baustoffe und Möbel verkauft
Fast 50 Jahre ist es her, daß der Autor 1959 nach abgeschlossener Mittelschule zum erstenmal sehr beeindruckt das Werksgelände des VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin („Spezifa“) an der Oppenstraße (ab 1962 Otto-Franke-Straße) betrat. So mußte wohl eine bedeutende Fabrik aussehen! Eng bebaut, uralte Gebäude, vielfach aus Klinkersteinen errichtet, Werkstraßen mit Kopfsteinpflaster. Überall herrschte hektische Betriebsamkeit. Unwillkürlich zog er verschüchtert den Kopf ein und war glücklich, daß ihn solch ein bedeutender volkseigener Betrieb zum Dreher ausbilden wollte. Als Dreher sollte man ja wahnsinnig viel Geld verdienen! Der VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin wurde zu seinem zweiten Zuhause, erst als Dreher, nach dem Studium in verschiedensten Abteilungen und Positionen. Hier kannte er jede Ecke und die meisten der Kollegen. Hier gefiel es ihm. Den Betrieb gibt es nun schon lange nicht mehr. Manche Kollegen hatten es nach der politischen Wende schon vage geahnt. Ein einziges Gebäude ist übrig geblieben – das 1977/78 erbaute „Mehrzweckgebäude“ – heute superfein sanierte Heimstatt mehrerer Firmen. Den abgebrochenen Gebäuden, Schuppen und Werkhallen trauert wohl niemand nach, den über 800 verlorenen Arbeitsplätzen schon. Seitdem hat sich auf dem ehemaligen Betriebsgelände außerordentlich viel getan. Entwickelt und vorangetrieben von Geschäftsführer Dr. Wolfgang Mielich und seinem Projektingenieur Uli Mauersberger der SFWGrundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (neudeutsch: IBI Properties GmbH) für alle Adlershofer zum Nutzen. Hier hätten wir sonst wie anderenorts eine verrottende Industriebrache mit ihren Umwelt-Altlasten erleben müs-

Blick in die Kehrmaschinen-Taktstraße der Halle 13. Allein von dem im Bild gezeigten Kehrmaschinentyp 21D wurden in den Jahren 1975 bis 1982 insgesamt 2.845 Stück gefertigt

Lageplan mit der Ansicht der Bebauung des großen Industriegrundstücks Oppenstraße/Adlergestell im Jahre 1903. Zu dieser Zeit ist von der Wolf Netter & Jacobi-Werke KG a.A. erst die kleine Keimzelle an der Ecke Oppen-/Moltkestraße in Betrieb

sen. Die inzwischen angesiedelten Unternehmen wie OBI, Domäne, LIDL etc. veränderten das Gesicht des Grundstücks. So etwas hatte Adlershof schon lange gebraucht, noch niemals gab es hier Baumaterial oder Einrichtungen zu kaufen. Alles mußte von außerhalb herangeschleppt werden. Trotzdem warten noch 26.000 m2 am bald ausgebauten Glienicker Weg auf tatkräftige Unternehmer. Es gilt, die Entwicklung des Standortes abzuschließen. Wir dürfen gespannt sein. Dabei fing alles in den Gründerjahren nach 1880 unter ganz anderen Vorzeichen an. Die billigen Grundstücke der Gemeinden entlang der neuen Bahnlinie Berlin-Görlitz (s. AZ Nr. 4) wie Niederschöneweide und Adlershof blieben visionären Unternehmern nicht verborgen. Dabei war man von der Schaltzentrale der Macht und des Geldes nicht weit entfernt - zumal man pompöse Direktionsbüros in Berlin einrichten konnte. Besonders Unternehmen, deren

Umweltsünden schon damals nicht gern gesehen wurden, nutzten die sich bietenden Möglichkeiten in den kleinen Gemeinden. Hier konnten sie ungehindert und rücksichtslos produzieren. In Adlershof war Carl August Ferdinand Kahlbaum, Sohn des Unternehmensgründers, der erste bedeutende Unternehmer, der in Berlin durch Umweltbelästigungen Probleme bekam und 1882 am Glienicker Weg großflächige Grundstücke für eine neue Spritund Chemische Fabrik kaufte (s. AZ Nr. 15). Vier Jahre später erwarben Carl Leopold Netter, Enkel des badischen Eisen-Handelsgesellschaft-Gründers Wolf Netter, sowie Paul Knoch von der Hirschberger Lederfabrik Heinrich Ph. Knoch & Co. auf der immer noch „grünen Wiese“ Grundstücksflächen für ihre Fabrikationsanlagen an der noch namenlosen Oppenstraße, einem gerade erst angelegten Sandweg (s. auch AZ Nr. 10). Als dann 1892 der Restaurateur Karl Kunstorf das Eck-

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Das Spezialfahrzeugwerk entwickelte sich aus kleinsten Kommunalfahrzeugproduzenten zum größten Kehrmaschien-Hersteller Europas. Im Bild das „Kehrmaschinenkollektiv“ aus Konstruktion, Technologie und den verschiedenen Fertigungsabteilungen

Vorbereitend für den Wandel des ehemaligen Betriebsgeländes wurden 2003/04 als Letztes die Lackiererei und die markante Montagehalle 13 geschleift – oder wie man oft schamhaft sagt: „rückgebaut“
Illustrationen: Archiv Prochnow

grundstück am Adlergestell und Dr. Richard Avenarius die daneben liegende Fläche erwarben, produzierten die Filzfabrik und der Nettersche Blechveredlungsbetrieb schon lange mit voller Kraft. Während an der Ecke Adlergestell ein großes Gaststättenund Wohngebäude entstand, das später Rudolf Schubert übernahm, errichtete daneben der aus Steglitz vertriebene Dr. Avenarius seine relativ kleinen Fabrikanlagen. Die rustikale Produktion von Karbolineum und anderer Teerprodukte bedurfte keines großen Aufwandes. Allerdings entwickelten sich nur die ab 1924 umgewandelten Wolf Netter & Jacobi-Werke KG auf Aktien. Dieser Betrieb vergrößerte sich im Lauf der Zeit enorm. Während alle anderen hier ansässigen Firmen jährlich gerade so der Pleite entgingen, verdienten Netter & Jacobi richtig viel Geld – natürlich zu Lasten ihrer Beschäftigten. Das änderte sich auch nach 1933 nicht, denn der Nazistaat brauchte immer größere Mengen veredelter Blech- und Stahlkonstruktionen. Anfangs noch hoch gelobt vertrieben die Nazis jedoch

Auf dem Gelände zwischen Otto-Franke-Straße und Glienicker Weg haben sich in den letzten Jahren u.a. OBI und Domäne angesiedelt

die jüdischen Firmeneigner im Jahre 1938 ins Ausland. Die arische Mannesmann-Stahlblechbau AG „übernahm“ den Betrieb und richtete ihn zielgerichtet auf eine Kriegsproduktion für Luftwaffe und Marine aus. Das Ergebnis am Kriegsende 1945 war erschreckend, uns allen wohlbekannt. Erstmals standen alle Betriebe des Geländes heruntergewirtschaftet still, teilweise zerstört, von der Roten Armee be-

setzt. Am schlimmsten traf es den einstigen Wehrwirtschaftsbetrieb Mannesmann-Stahlblechbau AG. Aus den erhalten gebliebenen Werkhallen mußten die Beschäftigten nun alles Brauchbare demontieren. Nach kleineren Werkstattanfängen konnte der Betrieb erst nach der Aufhebung der Beschlagnahme und dem Abzug der Roten Armee drei Jahre nach Kriegsende wieder richtig seine Zukunft aufbauen. Zum 1.4.1949 als VEB Stahlblechbau in Volkseigentum überführt, begannen die alle paar Jahre abgelösten Werksleitungen ihn zu einem Betrieb des Kommunalfahrzeugbaus zu entwickeln. Als VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin wurde der Betrieb nicht nur Europas größter Kehrmaschinenhersteller, er „schluckte“ zu seiner Entwicklung auch die ansässigen Nachbarbetriebe. Nur die private benachbarte Schlosserei Fischer wollte selbst trotz intensiver Ein-

flußnahme der SED ihr Grundstück partout nicht hergeben. Erst der Tod des alten Bezirks-Obermeisters schuf nach der politischen Wende eine andere Sachlage. Die Tinte des Einigungsvertrags war kaum getrocknet, da beorderte die Treuhandanstalt alle noch volkseigenen Betriebe des Kombinats Nutzkraftwagen in das Ludwigsfelder Kulturhaus. An diesem 27. Juni 1990 entstanden 52 privatwirtschaftliche Betriebe, von denen wohl nur noch wenige Firmen existieren. Mit dem vielversprechenden Namen SFW Spezialfahrzeuge-Umwelttechnik GmbH und vertrauten Geschäftsführern ging der Betrieb in das aus heutiger Sicht aussichtslose Rennen um Aufträge und Gewinne. Wie in den Lebensmittelgeschäften machte die Westkonkurrenz trotz minderwertigerer Fahrzeuge den Profit ihres Lebens. Da war man direkt froh über den Kauf des Betriebes durch die ROTHENBERGER-Unternehmensgruppe. Es begann die Ära des KROLLFahrzeugbaus. Wieder sah es sensationell gut aus, modernste Behälterfahrzeuge und neu entwickelte Weltklasse-Kehrmaschinen wurden gebaut. Trotzdem sanken die Einnahmen stetig. Es begann das langsame Sterben eines traditionsreichen Unternehmens. Im Mai 2001 war für die nur noch 65 Mitarbeiter endgültig Feierabend. Der Insolvenzverwalter ließ die Hallentore verschweißen. Wieder begann eine neue Periode des geschichtsträchtigen Industriegeländes. Helmut Prochnow

Ortsgeschichtsinteressierte und „Ehemalige“ werden sich freuen, daß der Autor in der neuen Broschüre „Geschichte und Wandel eines Adlershofer Industriegeländes“ auf 56 Seiten mit 91 Bildern die Geschichte aller Betriebe und deren Entwicklung bis heute ausführlich dargestellt hat. Erstmals erhältlich beim Adlershofer Herbstfest an der „Alten Schule“ am 13. September 2008!

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„Seniorentreff“ lädt ein
Im Januar und Februar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) mit. Außerdem treffen sich seit August an jedem 3. Mittwoch um 10 Uhr die „Jahresringe“. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen (auch am Mittwoch) unter 90297-5767. Außerdem bietet das September-Programm: 3.9., 14.30 Uhr: Horst Adam präsentiert seine Travestie-Show, begleitet von „Gabis-Mini-Band“
(Eintritt: 5 €; Voranmeldung erbeten)

Mit dem Seniorenbus im September unterwegs
8.9. Die Fahrt nach Teupitz erfreut Natur- und Architekturliebhaber. Nach dem Besuch des Wasserschlösschens verschnaufen wir in einer gemütlichen Gaststätte. (Fahrkosten: 18 €) 9.9 In Lübbenau unternehmen wir eine Spreewald-Kahnfahrt (per Rollstuhl auf den Kahn). (Fahrkosten: 23 € + Kahnfahrt ca. 10 €) 10.9. Auf der Pfaueninsel hat Friedrich Wilhelm II. seiner schönen Wilhelmine einst ein Schlösschen erbaut. (Fahrkosten: 15 €) 15.9. Das Schiffshebewerk Niederfinow zieht Besucher aus der ganzen Welt an. (Fahrkosten: 22 € + 1 € Eintritt) 16.9. In Groß Schauen wollen wir uns an der Natur der seenreichen Landschaft erfreuen und den „Aalhof“ aufsuchen. (Fahrtkosten: 20 €) 22.9. Gut Schmerwitz liegt im Hohen Fläming. Im gutseigenen Hofladen werden Öko-Produkte angeboten. (Fahrkosten: 18 €) 23.9. Lassen Sie sich in der „Springbachmühle“ vom architektonischen Reiz des Hauses verzaubern und genießen Sie die märkische Küche. (Fahrkosten: 22 €) 29.9. Altlandsberg besitzt ein für Brandenburg einzigartiges Scheunenviertel: 40 guterhaltene Straßenscheunen umrahmen die Wege zum Stadtwald und zur Seenlandschaft. (Fahrkosten: 18 €) 30.9. In Caputh wandeln wir auf Einsteins Spuren. (Fahrkosten: 18 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

10.9., 14.30 Uhr: Auftritt der „Lustigen Köpenicker“ (Senioren-Tanzgruppe; Eintritt: 1,50 €) 13.9., 11.00 Uhr: verschiedene Präsentationen zum Adlershofer Herbstfest 17.9., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 24.9., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik

Tanzen ist Ausdruck von Freude
Schon von Augustinus (354430) ist überliefert: „Oh Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen!“ Viele Künstler haben den Tanz in Bild und Wort gesetzt. Also, tanzen wir doch! Tanzen wir in der Gemeinschaft nach den Melodien der Zeiten und Völker, es gibt ein reiches Tanzliedrepertoire. Wir laden alle ein, die früher gern das Tanzbein geschwungen haben und Gefühl für Rhythmus sowie Spaß an Bewegung hatten. Probieren Sie es wieder! Kommen Sie zu unserer ersten „Tanzstunde“ am 18. September ab 13.30 Uhr im Jugendklub „Grimau“ (Waldstr. 7). Erscheinen Sie allein oder zu mehreren, sie treffen Frauen (leider kaum einen Mann), die mit Ihnen nach Musik Schritte und Figuren üben und Hand in Hand im Kreise tanzen. Sie bewegen dabei nicht nur Ihren Körper, sondern trainieren auch Ihr Gedächtnis. Das haben wir alle nötig! Wer mehr zu den 14-tägigen Treffen erfahren möchte, rufe mich bitte unter 426 92 02 an! Tanzleiterin Haidi Kirchner

Kurse – Seminare – Vorträge
Die Berliner Krebsgesellschaft hat unter dem Motto „Durch Wissen zum Leben“ ihr Programm mit verschiedenen Angeboten für an Krebs Erkrankte, deren Angehörige und interessierte Mitbürger in den nächsten Monaten veröffentlicht. Nähere Informationen erhält man unter 283 24 00. Unter dieser Nummer werden auch Anmeldungen zu den verschiedenen Kursen, Gruppentreffen, Seminaren und Vorträgen angenommen. Die nächsten Vorträge sind am 11.9. zu „Krebsprävention und Ernährung“, am 25.9. zu „Naturheilverfahren und komplementäre Onkologie“ sowie am 9.10. zu „Möglichkeiten der Ernährungstherapie“. Sie beginnen jeweils um 17 Uhr am Sitz der Krebsgesellschaft am RobertKoch-Platz 7, 10115 Berlin (Nähe Charité-Hochhaus). W.S.

Infos zu Gesundheits- und Pflegereform
Am 16.9. ab 14 Uhr informiert die Koordinierungsstelle Rund ums Alter zum Thema „Was bringt mir die Gesundheits- und Pflegereform – Verbesserung oder Mogelpackung?“ • Wahltarife, Rehabilitation, Palliativmedizin, … • Erhöhte Pflegesätze, Pflegeberatung, Pflegestützpunkte Veranstaltungsort ist die Koordinierungsstelle Rund ums Alter Treptow-Köpenick, Spreestraße 6, 12439 Berlin (in der Nähe des Bahnhofs Schöneweide), Telefon 39 06 38 25. Andrea Schulz

Das Wandern ist des Müllers Lust ...
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Auf Wandertour in Stadt und Land
„Vom Ostkreuz über Lehrter zum Westkreuz“ geht es mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 7.9. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Warschauer Straße (9 km). „Havelgeschichten“ werden am 13. und am 29.9. erkundet. Abfahrt: 10.12 Uhr ab Potsdam Hauptbahnhof mit RB 22 (13 bzw. 14 km). „Warum in die Ferne schweifen ...“ wird am 16.9. gefragt. Treff: 11.10 Uhr, S-Bhf. Wilhelmshagen (11 km). Zur Tagesfahrt nach Cottbus/ Branitz wird am 25.9. eingeladen. Treff: 9.45 Uhr, Ostbahnhof – Schalterhalle (14 km). Informationen zu jeder Tour – so auch zur traditionellen NDHerbstwanderung, die am 21.9. mit Unterstützung der Gruppe „Der Wanderfreund“ veranstaltet wird, erhält man unter 656 07 34.

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Unternehmer- und Ausbildungstage Süd-Ost 2008
Die traditionellen Wirtschaftstage des Bezirksamts TreptowKöpenick werden in diesem Jahr in Verbindung mit den Ausbildungstagen als neues Veranstaltungsformat konzipiert und als Unternehmer- und Ausbildungstage Süd-Ost 2008 am 19. und 20. September durchgeführt. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, Wirtschaftsunternehmen des Bezirks sowie dem Ausbildungsverbund vorbereitet wird, findet in den Rathenauhallen in Schöneweide statt, einem Traditionsstandort, der in diesem Jahr den 125. Jahrestag der AEG-Ansiedlung an diesem Ort zu verzeichnen hat. Die Präsentation soll zeigen, welche vielfältigen Zukunftschancen unsere Region den Jugendlichen bietet und welche Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit die Unternehmen der Region Süd-Ost darstellen.

Berufe zum Ausprobieren für Mädchen ab Klassenstufe 8
Am 20. September veranstaltet der Mädchenarbeitskreis TreptowKöpenick einen Berufs-Schnuppertag für Mädchen ab Klassenstufe 8. Anmeldungen bis 10.9., Mo-Do 15-18 Uhr in der Jobwerkstatt Mädchen des tjfbv e.V., Rudower Str. 37 (Nähe S-Bhf. Spindlersfeld), Tel. 67 48 94 93, www.jobwerkstattmaedchen.de. Die Workshops finden von 10 bis 18 Uhr im Jugendtreff im Bürgerzentrum Altglienicke, Ortolfstraße 184 statt. Im Unkostenbeitrag von 5 € ist ein Mittagessen enthalten. Für Rückfragen steht im Jugendamt Frau Buch unter Tel. 90297-4963 zur Verfügung. Den Mädchen werden ganztägige Workshops wahlweise zu folgenden Berufen angeboten: Erzieherin, Polizistin, Mediengestalterin, Kosmetikerin, Tierpflegerin, Journalistin, Fitness Kauffrau, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Schneiderin, Schauspielerin, Tontechnikerin, Werbekauffrau. Dabei erhalten die Mädchen einen Einblick in die Berufsbilder von Frauen vermittelt, die in diesen Berufen tätig sind. Es werden praktische, berufstypische Übungen durchgeführt und alle Fragen zur Ausbildung und zum Berufsalltag fachgerecht beantwortet.

„Tage der Forschung“ in Adlershof
Am 25./26.9. finden zum fünfzehnten Mal die „Tage der Forschung“ in Adlershof statt (Erwin Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26). Alle Berliner und Brandenburger Schüler der gymnasialen Oberstufe sind eingeladen, jeweils ab 9 Uhr, Wissenschaft und Forschung in Adlershof hautnah zu erleben. Die Tage der Forschung werden gemeinsam von der Humboldt-Universität, der Initiativgemeinschaft der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen (IGAFA e.V.) und der WISTA-Management GmbH veranstaltet. Infos und Anmeldung telefonisch unter 6392-3583 oder per E-Mail unter igafa@igafa.de

Logopäden-Ausbildung bei BEST-Sabel
Ab 6. Oktober bietet das BESTSabel-MEDICUM in Berlin die Möglichkeit, sich zum Logopäden ausbilden zu lassen. Die schulgeldpflichtige Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit staatlich anerkanntem Abschluß. Interessenten müssen 18 Jahre alt sein und über das Abitur oder einen sehr guten Mittleren Schulabschluß verfügen. Die Ausbildung wird in Berlin-Friedrichshagen stattfinden. Weitere Zugangsvoraussetzungen und Details erfahren Interessenten auf dem Internetportal best-sabel.de oder bei der Ausbildungsleiterin, Frau Röhner (roeh-ner@best-sabel.de).

Das Bezirksamt begrüßt 22 neue Auszubildende
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick begrüßt am 1.9. im Rathaus Köpenick 22 neue Auszubildende. Die Ausbildung beim Bezirksamt umfasst die Ausbildungsberufe: Verwaltungsfachangestellte(r), Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Gärtner(in) im Gartenu. Landschaftsbau, Vermessungstechniker(in), Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste. Darüber hinaus beteiligt sich das Bezirksamt weiterhin an Ausbildungsverbünden. Auch im nächsten Jahr werden Jugendliche und junge Erwachsene für eine Ausbildung in den genannten Berufen eingestellt. Bewerbungen für die Verwaltungsberufe können an das
Bezirksamt Treptow-Köpenick Serviceeinheit Personal/Finanzen Personalentwicklung, GeschZ. PE 4 PF 910240, 12414 Berlin gerichtet werden. Für die Berufe Gärtner(in), Vermessungstechniker(in) und Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste sind die Bewerbungen direkt an die jeweiligen Fachämter zu richten. Der Bewerbung sollten ein Lebenslauf und Fotokopien der letzten beiden Schulzeugnisse beigefügt werden. Bewerbungsschluss für Gärtner(innen) ist der 30.11., für alle anderen Ausbildungsberufe der 31.12. Weitere Informationen bei Frau Kuschel, Rathaus Köpenick, Zimmer 302, Tel. 90297-2525.

54. Lady’s Stammtisch und Themenabend „EXCEL“
Mit seinem Motto „Täglich sicher Auto fahren“ wendet sich der 54. Lady’s Stammtisch am 2. September vor allem an die Autofahrerinnen. Im Ratssaal des Rathauses Treptow erläutert Renate Schübel, Fahrlehrerin und Inhaberin der Frauen-Fahrschule, Neuerungen bei den Bestimmungen der StVO und Markus Komosza vom DRK frischt die Kenntnisse für Erste Hilfe im Straßenverkehr auf. Diese Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Für Nichtmitglieder des Lady’s Stammtisch e.V. wird an der Abendkasse einen Unkostenbeitrag von 10 € erhoben. Beim monatlichen Themenabend können Unternehmerinnen und Gäste am 9. und 11. September unter der Anleitung von Beate Laudzim ihre Grundkenntnisse der Tabellenkalkulation unter Microsoft EXCEL vertiefen. Jeweils ab 17 Uhr wird im Lokal „Jawoll“, Galileistraße 31, (am Ärztehaus) der richtige Umgang mit Daten, Formeln, Vorlagen, Abrechnungen, Umsatzsteuervoranmeldungen usw. erläutert. Der Teilnahmebeitrag für die 2 x 2,5 Stunden kostet 15 €. Weitere Informationen unter: www.ladiesstammtisch.com

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Sommerausklang im Britzer Garten und anderswo
Noch einmal kommt am 7.9. ein Mitarbeiter des Freilandlabors Britz nach Adlershof, um mit Interessierten Ausschau nach den diversen Vogelarten im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal/Adlershof zu halten (Treff: 8 Uhr, Rudower Chaussee/Ecke Magnusstraße).

Gedanken zum Nachdenken
Seit einigen Jahren werde ich jedes Mal beim Vorübergehen an den mit Steinen eingefassten „Urnengemeinschaftsanlagen, anonym“ zum Nachdenken angeregt – und auch noch lange danach. Ist doch der Umgang mit den Toten ein wesentlicher Bestandteil der Kultur einer Gesellschaft. Der verständliche Entscheidungsgrund für eine solche Gemeinschaftsanlage ist oft, die Angehörigen zu entlasten bzw. zu entpflichten, denn es gibt keine wesentlichen Preisunterschiede zwischen einem traditionellen Urnengrab und einem „Wiesengrab“. Was mich bestürzt, ist die Vermessenheit, mit einer solchen Entscheidung die Verstorbenen an diesem Platz namenlos zu machen, ohne eine Alternative – in welcher ästhetisch vertretbaren Form auch immer – für diesen Friedhof anzubieten. Deshalb möchte ich den aus meiner Sicht schon zur entwürdigenden Gepflogenheit gewordenen Verwaltungsakt zur Diskussion stellen, um ein Überdenken anzuregen, ob nicht doch Bisheriges bewahrt werden sollte. Unabhängig von einer materialistischen oder idealistischen Weltanschauung, die entweder den Tod als Schlusspunkt eines einmaligen, abgelaufenen biologi-

k]j P H] N SK
schen Prozesses oder nur als Begrenzung eines Abschnitts sieht, ist und bleibt der Name ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit des Trägers. Um Menschen ihre sie kennzeichnende Persönlichkeit und Würde zu nehmen, machte man sie und macht sie noch heute schon zu Lebzeiten namenlos (und versieht sie mit einer Nummer). Entgegen diesem Umgang ist man international oft mit großem Aufwand bemüht, selbst Teilen von Verstorbenen eine namentliche Identität zu geben (Kriegsgräberfürsorge). Der Tod darf nicht durch einen Verwaltungsakt Entsorgungsformen annehmen! Sicher versucht man, vieles damit zu rechtfertigen, dass man ja nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt, wenn gewohnte wertvolle ethische Umgangsnormen verlassen werden. Dass es annehmbare geschmackvolle Alternativen gibt, zeigen mit Namen versehene Urnengemeinschaftsanlagen andernorts. Warum soll es in Adlershof

Im Britzer Garten können Eltern mit Kindern vielfältige Erfahrungen machen. Am 5.9. ab 19.30 Uhr (Anmeldung: 703 30 20), am 19.9. ab 19 Uhr (6809-2433) und am 26.9. ab 18.30 Uhr (7560-3000) wird zur Entdeckungsreise durch die Nacht eingeladen. „Was schwimmt und was geht unter?“ heißt es in einer Experimentierwerkstatt am 20.9. ab 11 Uhr. Ab 14 Uhr kann man Spinnen genauer unter die Lupe nehmen und ihre Lebensweise erforschen (jeweils Treff: Freilandlabor; 7560-3000). Der Vielfalt der Früchte des Herbstes gilt am 14.9. bei einem Rundgang die Aufmerksamkeit (Treff 11 Uhr: Freilandlabor). Ein Informationstag zum „Tag der Spinne“ wird am 21.9. ab 11 Uhr im Rahmen der Ausstellung im Freilandlabor veranstaltet. Ein weiterer Informationstag am 28.9. gilt alten Obstsorten, die man u.U. auch bestimmen lassen kann (Treff 10 Uhr: Freilandlabor). Weitere Informationen zu diesen und anderen Veranstaltungen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W

nicht möglich sein, daß man beim Gang zum Grab seiner Angehörigen auch die Namen der anderen liest und manchmal den einen oder die eine „wiederfindet“ oder „trifft“? Ein Mensch existiert, so lange jemand an ihn denkt. Hinzu kommt, dass es selbst für die Angehörigen ersten Grades mit zunehmendem Alter und zeitlichem Abstand und erst recht für die Anderen immer schwieriger wird, die Ruhestätte des oder der Verstorbenen zu finden. Abschließend noch eine Anmerkung zu den entsprechenden Beiträgen in AZ Nr. 170+172. Die Begründungen für das Untersagen von Blumenaufstellungen am Ort „Die Beisetzungsfläche ist mit Rasen ausgelegt“ und „man hätte die Urnenfläche betreten bzw. den Rasen demoliert“ lassen Verwunderung aufkommen. Bei einer Betrachtung fotografischer Dokumentationen zu unterschiedlichen Zeiten dieser vernachlässigten, teilweise unansehnlichen, stellenweise nur noch Sandboden aufweisenden, lange Zeit sich selbst überlassenen Wiesenflächen, die als Symbol zusätzlicher Entwürdigung gedeutet werden können, muss vermutet werden, dass es sich bei den Beschreibungen um Urnengemeinschaftsanlagen eines anderen Friedhofs handeln muss. Dr. G. Heine

Antwort auf „Pietätlos“
Zum Leserbrief von Frau Lucie Schütze (AZ Nr. 172) zur Urnengemeinschaftsanlage (UGA) erreichte uns ein Schreiben von Frau Dr. Lehmann, der Leiterin des Amtes für Umwelt und Natur (zu dem der Bereich Grünanlagen/ Friedhöfe gehört). Sie verweist dabei auf die Antwort zur Bürgeranfrage von Herrn Grimpe in der BVV am 29.5., deren umfängliche Wiedergabe aus Platzgründen hier nicht möglich ist (bei uns aber eingesehen werden kann). Weiter schreibt sie: „Frau Schütze hat ihre Meinung dargelegt, die aber in Teilen nicht den Tatsachen entspricht. Wie der Beantwortung der Bürgeranfrage zu entnehmen ist, hat die Umsetzung der Blumen nichts mit dem Mähen der Rasenfläche zu tun. Die MitarbeiterInnen des Friedhofes setzen einen seit 2004 bestehenden Bezirksamtsbeschluss zur Gestaltung dieser Fläche um. Wenn dem Amt ein Vorwurf gemacht werden kann, dann der, dass viel zu lange das Abstellen von Blumen, Gebinden, Gestecken, teilweise auch Bepflanzen auf den Beisetzungsflächen der UGA geduldet wurde. Richtig ist, dass das sog. Gemeinschaftsdenkmal noch nicht existiert, in diesem Jahr konnten die Mittel dafür bereitgestellt werden, so dass bis Jahresende diese Verpflichtung des Bezirksamtes eingelöst wird.“ W.S.

Luftfahrt-Tauschbörse
Die Berliner Flughäfen und der Berlin Brandenburgische Luftfahrtclub „Otto Lilienthal“ veranstalten am 14.9. von 10 bis 16 Uhr wieder eine traditionelle Luftfahrt-Tauschbörse. Verschiedenste Objekte rund ums Fliegen werden in der airportworld bbi (gegenüber vom Bahnhof Flughafen Schönefeld) zum Tausch oder Verkauf angeboten. Von Modellbaukästen über Briefmarkensets und Fotos bis hin zu alten Flugzeugteilen ist alles dabei, was das Sammlerherz begehrt. Aussteller können sich noch anmelden. Reservierungen für Tische sind bis zum 12.9. bei Herrn Henning montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter Tel. 6091-2250 möglich.

Luftgitarren-Meister in der Freiheit 15
Die neue Saison der comedy wird am 1. September in der Freiheit 15 in Köpenick mit Pauken und Trompeten und mit Luftgitarren eingeläutet: Zu Gast ist Heart Buckboad, der deutsche Luftgitarren-Meister und hitverdächtige Bühnen-Torpedo mit AbrockGarantie. Damit es nicht zu lustig wird, vermiesepetert Matthias Egersdörfer die Stimmung mit seinem Endzeit-Stand-Up. Beginn ist um 20 Uhr, Einlaß ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 €. Weitere Informationen unter 97 88 64 40.

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September 2008

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Herzliche
In diesem Jahr gratulieren wir im September zuerst am 2.9. Franz Reinhardt und am 21.9. Anna Behrndt, die ihren 95. Geburtstag begehen können. Zum 94. Erdenjubiläum erhält am 15.9. Elfriede Müller beste Glückwünsche. Auf 93 Lebensjahre blickt am 10.9. Kurt Bernhardt zurück. Ihr 92. Wiegenfest begeht am 11.9. Herta Fischer. Alles Gute auch weiterhin! Glückwünsche zum 85. Geburtstag erhalten Johanna Fischer (13.9.), Renate Fitting, Erika Wiebach und Kurt Ewert (15.9.), Margot Hartung (24.9.) sowie

Glückwünsche
Werner Arlt (27.9.). Wir gratulieren! Ihr 8. Lebensjahrzehnt vollenden Horst Böttcher (1.9.), Heinz Krüll (3.9.), Marianne Pinkert und Gertrud Winkler (5.9.), Gisela Braune (8.9.), Dr. Bodo Blumenstein (10.9.), Inge Ritter (14.9.), Günter Lehmann (22.9.), Erna Zabel (28.9.) sowie Günter Halm (29.9.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen, auch den ungenannten Jubilaren im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude, Frohsinn und Zufriedenheit.

Kindertrödelmarkt – für die ganze Familie
Am 27.9. veranstaltet der Förderverein der Grundschule am Berg von 9 bis 13 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule am Berg, (Köpenicker Straße 31 in Altglienicke) wieder einen Kindertrödelmarkt. Alle sind herzlich eingeladen einen Stand zu eröffnen oder einfach über den Markt mit über 70 Ständen zu schlendern, um Kinderkleidung, Bücher, Spielzeug, Sportgeräte oder anderes günstig von anderen Eltern zu erwerben. Die Kinder können sich auf dem Spielplatz austoben. Eis-, Kuchen-, Getränke- und Bratwurststand bieten Gelegenheit sich zu stärken. Standanmeldungen unter Tel.: 672 03 26 oder per E-mail an gab@babybasare.de. Die Standgebühr pro 3 m Tapeziertisch o.ä. (selbst mitzubringen) beträgt 5 € und ein Kuchen. Der Erlös aus den Standgebühren kommt dem Förderverein zugute. K. Reschke

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein fünfbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die dritten Buchstaben ergeben als Lösungswort ein Ereignis, das nicht nur in Adlershof regelmäßig für die Mitbürger veranstaltet wird.
Rätselautor: Wolf Will

Zum 65. Mail jährte sich am 7. August der Tag, an dem der ehemalige Kapitän und spätere Lehrer i.R.

Heinz Möller
Kurs auf den Ehehafen mit

Ingeborg Möller, geb. Barth,
nahm und seitdem dort ununterbrochen vor Anker liegt.
Es gratulieren von ganzem Herzen die Kinder, Enkelkinder und das Urenkelchen sowie Freunde und Bekannte.

1 Stadion 2 Siam 3 Zwischen 4 Bauch 5 Groß 6 Bilder 7 Abend 8 Kupfer 9 Kunst 10 Strand

Pflege Stimmung Zeichen Schluß Figur Spieler Stunde Säge Orchester Flocken Träger Stadt Panne

Diesmal gehen zwei Gratulationen nach Zinnowitz.

„Mutter“ Grete Niemann und Urenkelin Johanna Marie
haben jeweils ein Lebensjahr vollendet. Mögen sie viel Freude miteinander haben! Meine Glück- und Segenswünsche begleiten beide.
Außerdem danke ich erneut herzlich für die langjährige, warmherzige Gastfreundschaft!

Wolfhard

Die 7 ist eine Glückszahl und die 0 steht einfach hinten an. Unsere herzliche Gratulation zum runden Geburtstag geht an

11 Ehren 12 Buch 13 Flugzeug

Wolfhard
Wir wünschen für das neue Lebensjahrzehnt viel Glück, Freude und beste Gesundheit!
Freunde, Bekannte und Mitstreiter aus Adlershof und Umgebung

Auflösung des „Buchstabentausch-Rätsels“ in der August-Ausgabe: Weste, Wonne, Same, Kumpel, Bresche, Sport, Kompost, Frost, Tante, Kante, Herde. Von der Sommersonne können wir im Urlaub nicht genug bekommen.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen. Schreiben Sie an

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Seit 1884 Familienunternehmen in der Köpenicker Straße 17 – begründet von Tischlermeister Franz Möwius sen.

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Nr. 173

Die Familienmusikschule Rehberg stellt sich vor
„Klein aber fein“ – diese Redewendung benutzen einige für etwas, das sie gern etwas größer hätten. Bei der Familienmusikschule Rehberg ist dieser Spruch Programm, weil die Schule an sich klein ist und auch ihre Schüler es sind. Die Jüngsten sind gerade erst drei Jahre alt. Wer dabei an eine Eliteschule für kleine Wunderkinder denkt ist im Irrtum. Die Kinder, die in dieser Musikschule Geige, Klavier oder Flöte spielen lernen, sind normale, fröhliche Kinder wie in jeder Kita. Sie lernen nach einer Methode, die eigens für Kinder dieses Alters in Japan von Dr. Shinichi Suzuki entwickelt wurde, durch Hören, Beobachten und Nachmachen. Genau das Prinzip, mit dem alle Eltern der Welt ihren Kindern das Sprechen beibringen. Und sie lernen mit erstaunlicher Geschwindigkeit selbst die schwierigsten Dialekte. Daß das später nachläßt, weiß jeder, der im fortgeschrittenen Alter versucht, eine Fremdsprache zu erlernen. Kinder lernen schnell, vergessen aber ebenso schnell, wenn das Erlernte nicht täglich gefestigt wird. Nun kann sich kaum einer täglich einen Musiklehrer leisten, daher sollen auch die Eltern das Instrument spielen auf das sie sich immer sehr freuen, zumal die Verklärungskirche in Adlershof dafür einen wunderschönen Rahmen bietet (Foto). Das nächste Konzert wird dort am 7. Dezember (2. Advent) stattfinden. Vorher sind die Jüngsten der Familienmusikschule bereits beim Adlershofer Herbstfest am 13. September zu erleben. Ein weiterer Höhepunkt wird im Oktober ein erstmals durchgeführter Workshop am Werbellinsee sein. Etwa 80 bis 100 Kinder aus ganz Europa haben sich angemeldet. Ein ebenso international zusammengesetztes Lehrerkollegium wird die Kinder an vier Tagen unterrichten. Sicher wird es sprachliche Schwierigkeiten geben, aber da Kinder, die nach der Suzuki-Methode unterrichtet werden, weltweit dieselben Stücke spielen und Musik bekanntermaßen keine Grenzen kennt, wird es sicher eine vergnügliche Zeit. Wer mehr über die Familienmusikschule Rehberg erfahren möchte, kann telefonisch unter 441 16 30 (vormittags), mobil unter 0179-3981626 (Violine) bzw. 0179-9158007 (Flöte, Klavier) oder per E-Mail über SabineBasse@t-online.de nachfragen. W.W.

lernen. Das Kind wird motiviert, wenn es Mama beim Geigenspiel beobachtet. Es schaut eine Weile zu und dann kommt der Satz: „Ich will auch ...“ Genau hier setzt die Philosophie der Familienmusikschule Rehberg an. Alles geschieht in kindgemäßer, spielerischer Art, begleitet von Lehrern in Form von Kuscheltieren. Da gibt es z.B. den Geigenprofessor als Handpuppe mit Schlappohren oder den Flötendaddyteddy. Selbstverständlich spielen Kinder zunächst ohne Noten. Man lernt ja auch zuerst sprechen und dann schreiben. Erst später, wenn sie ihr Instrument in den Grund-

zügen beherrschen, kommen die Noten dazu. Generell haben die Schüler pro Woche eine halbe Stunde Einzel- und eine Stunde Gruppenunterricht. Während der Einzelunterricht sehr individuell ist, spielen im Gruppenunterricht die Kinder gemeinsam, machen rhythmische Übungen, singen, tanzen usw. wie man es aus der musikalischen Früherziehung kennt. Der Unterricht findet im Prenzlauer Berg (Danziger Str.), Treptow (Bouchéstr.) oder in Adlershof (Moissistr.) statt. Mehrmals im Jahr kommen alle zum gemeinsamen Konzert zusammen,

„Traumgespinste“ für Kinder
Am 27. September gibt es für Kinder ab 6 Jahren um 14 und 16 Uhr im attraktiven Zelt des Zirkus CABUWAZI in Altglienicke (Blindschleichenweg 1) zwei Vorstellungen des neuen Musicals der Joseph-Schmidt-Musikschule „Traumgespinste“ mit Tanz, Musik und atemberaubender Artistik. Gemeinsam mit Artisten werden Tänzerinnen, Tänzer und Solisten der Musikschule das phantasiereiche und bezaubernde Musical aufführen. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Karten kosten im Vorverkauf 3 € in der Musikschule Hans-Schmidt-Straße 6/8, an der Tageskasse 5 €, erm. 4 €. Ausführliche Informationen unter 90297-4968. W.W.

NACHgedachT und MITgeMACHT
Für alle kleinen und großen technikbegeisterten Besucher(innen) findet am 19.9., 17-23 Uhr, die offizielle Eröffnungsfeier des METEUM, der Technischen Kinder- und Jugendakademie des TJP e.V. im FEZ-Berlin (An der Wuhlheide 197) statt. Mit dieser Auftaktveranstaltung möchte METEUM bei Kindern und Jugendlichen sowohl die Neugier zu Naturwissenschaft und Technik entfachen als auch das Interesse an Zukunftsberufen wecken. Spannende Experimente zum Staunen, Anfassen und Mitmachen, die Roadshow „Faszination Hören“ und ein informatives Bühnenprogramm, moderiert von Jean Pütz, werden alle begeistern. Eintritt frei! Infos: 62 20 10 30. W.W.

Abenteuer im Puppentheater
Im Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park kann man im September zuerst „Mäusekin Wackelohr“ begegnen (3.-7.9.), während „Der standhafte Zinnsoldat“ nur am 13.9. dort anzutreffen ist. Danach folgt „Das Rübchen und andere Geschichten“ (14.9.), „Von Küken und Rübchen“ (16./17.9.) sowie die Geschichte von „Hase und Igel“ (18. +24.9.). Vom 20.-28.9. steht das Trollmärchen „Lillebi und Lillebo“ auf dem Programm. Schüler und Erwachsene sind freitags ab 18 Uhr zum „Märchenabend am Feuer in der Jurte“ eingeladen. Am 28.9. führt die Märchenwanderung „Der Weltenbaum“ vom Figurentheater zur Waldschule Plänterwald. Infos unter 53 69 51 50.

GHOST e.V. lädt zum Trödelmarkt ein
Am 21.9. findet von 12-19 Uhr unser traditioneller Trödelmarkt im Altweibersommer statt. Interessenten, die sich am Markt beteiligen wollen, können sich unter 89 37 31 55 bei Frau Wesebaum oder unter 63 90 21 11 anmelden. Das Projekt „Mitten im Leben“
Meisterbetrieb gegründet 1952

sucht beim Karaoke-Wettbewerb den Kiez-Star und unterhält mit einem kleinen Bühnenprogramm. Die Kinder kommen bei einem abwechslungsreichen Spieleangebot und beim Basteln auf ihre Kosten und unsere GHOSTERIA sorgt für das leibliche Wohl. U.W.

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Anzeigenschluß für die Oktober-Ausgabe ist der 18. September

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Adlershofer BC 08: Zwei Heimspiele in der Berlin-Liga
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 bestreitet in der Berlin-Liga im September zwei Heimspiele. Am 6.9. ist das Team vom VfB Concordia Britz zu Gast, am 27.9. kommt der Köpenicker SC nach Adlershof. Anstoß ist jeweils um 14 Uhr. Die erste Begegnung wird auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße ausgetragen. Für das Punktspiel gegen die Köpenicker steht dann der Sportplatz am Lohnauer Steig mit neuem Kunstrasen wieder zur Verfügung.

Von Anfang Juni bis Ende Juli 2008 wurde im Bezirk TreptowKöpenick der größte breitensportliche Event für Kinder und Jugendliche durchgeführt. 2000 Aktive in 18 Sportarten kämpften um die begehrten Medaillen und Pokale. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Durch die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer der Vereine wurden bei der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltungen mehr als 1000 Stunden

Bei Klein Olympia 2008 traten Nordic Walking Zum Gesundheitstreff Nordic lädt SSC 2.000 Aktive in 18 Sportarten an Walking immerdersamstagsBerlin Grünau von
ehrenamtliche Tätigkeit geleistet. Für ihr großes Engagement sei allen herzlich gedankt. Die Vereine, welche noch nicht zur Familie von Klein Olympia gehören, möchten wir aufrufen, sich im Jahr 2009 an Klein Olympia zahlreich zu beteiligen. Kontakt-Adresse Harry Klempert Vulkanstr. 13, 10367 Berlin Tel.: 39 50 98 30 Fax: 39 50 98 31 E-Mail: info@psv-olympia.net 10.45-12 Uhr in den Grünauer Forst ein. Treffpunkt: Rohrwallallee 11 in Karolinenhof. Die Effektivität von Nordic Walking beruht darauf, daß fast alle Muskeln beansprucht werden. Ehe es los geht, erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die richtige Ausrüstung. Neben einer Einführung in die Nordic WalkingTechniken gehören Entspannung und Regeneration sowie abschließende Dehnübungen zu jeder Kurseinheit. Kosten: 3,- €, Infos unter 94 40 47 90.

Der SV Berlin Chemie, ein Stück Natur in Adlershof
Der SV Berlin Chemie Adlershof ist ein kleiner Verein, dessen Spielstätte mitten im Birkenwäldchen zwischen Oberspreestraße und Adlergestell gelegen ist. Der schöne Rasenplatz und die Gaststätte laden zu regelmäßigen Trainingseinheiten und spontanen Besuchen ein. Der Verein, der in den letzten Jahren in der Jugendarbeit eine Menge aufzuholen hatte, kann nun mit einer guten Grundlage der unteren Jugendmannschaften in die Zukunft sehen. Mittlerweile zählen wir auf über 100 begeisterte Mitglieder im Jugendbereich, wobei alle Mannschaftsjahrgänge bis auf die C-Jugend in den Spielbetrieb gehen. Zwar ist das Training für die Kinder und Jugendlichen nicht auf Hochleistungssport ausgelegt, aber trotzdem recht anspruchsvoll gestaltet. Es wird in allen Mannschaften als erstes auf ein gutes und respektvolles Miteinander geachtet, wobei das fen, welches ein voller Erfolg war. Das waren Momente, die den Kindern in Erinnerung bleiben werden. Die Jugendtrainer der Eund F-Jugend haben mittlerweile Freundschaften zu anderen Vereinen der Region geschlossen und so treten die Mannschaften des Öfteren in Freundschaftsspielen gegeneinander an. Die Saisonvorbereitung ging am 11.8. wieder los und wird mit attraktiven Freundschaftsspielgegnern wie Hertha Zehlendorf, Tennis Borussia, NNW 98, KSC und Kaulsdorf einen guten Start in die neue Saison liefern. Bei der intensiven Suche nach weiteren Verstärkungen in allen Jahrgängen würden wir uns über neue Gesichter bei uns auf der Sportanlage Birkenwäldchen freuen. Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch auf der Internetseite www.chemie-adlershof.de oder direkt auf unserer Sportanlage vorbei. Daniel Ohlendorf

„Fußballerische“ nicht zu kurz kommt und der „Spaßfaktor“ besonders bei den Jahrgängen ab ’98 im Vordergrund steht. Beim Saisonabschluss am 5.7. konnten gut 150 Kinder ihr Können im Turnierspielmodus unter Beweis stellen, wobei die Eltern, Verwandten und Freunde die Möglichkeit hatten, selbst ins Ge-

schehen einzugreifen oder sich am reichhaltigen Buffet der Essensmeile zu versorgen. Es wurden im Laufe des Tages weiterhin diverse 9-Meter- und Jonglierkönige gekrönt. In der letzten Saison hatte der Verein an einem vom ehemaligen Bundesligaprofi Ulli Borowka geleiteten Training teilnehmen dür-

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Oktober ist am 15. September

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Nr. 173

Mit dem Postkarten-Kalender der Adlershofer Zeitung durch das Jahr

Bilder von damals und heute
Ein kleines Jubiläum ist erreicht – zum 10. Mal bietet die „Adlershofer Zeitung“ einen Postkarten-Kalender an. Wie bei unseren Kalendern der Vorjahre haben wir auch für 2009 wieder historische Ansichten für die 12 Monatsblätter ausgewählt und dabei den alten Aufnahmen neue farbige Fotos vom zumeist gleichen Standort gegenübergestellt. Dazu gibt es jeweils kurze historische Erläuterungen. Der Kalender erscheint zum Herbstfest und wird danach in mehreren Geschäften zum Preis von 6,50 € erhältlich sein.

Ratz-Fatz im September
Menschen ab 3 Jahren können im September im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) sonntags ab 10 Uhr Kindertheater erleben (14.9: Die Zauberkröte; 21.9. Die Drachengrube; 28.9. Rumpelstilzchen). Freitags wird für Erwachsene ein wechselndes Programm geboten: 5.9., 19 Uhr: Thea von Harbou – Königin der NS-Drehbücher und Film „M“ (1931, Regie Fritz Lang); 12.9., 19 Uhr: Bei Gitarrenmusik und allem, was es „Rund um die Kartoffel“ gibt, wird der Sommer verabschiedet und der Herbst willkommen geheißen; 19.9., 20 Uhr: Theater „Gullivers Reisen today“; 26.9., 20 Uhr: Chansonabend. Samstags ab 10.30 Uhr erlebt man bei „Erlesenes mit Frühstücksangebot“ am 6.9.: „Ich mach ein Lied aus Stille“ – Lieder und Chansons; 13.9.: Elfriede Brüning und „Gedankensplitter“ und am 27.9. Prosa und Lyrik von und mit Uwe Berger. Weitere Informationen unter 67 77 50 25. W.W.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an ihrer

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Postkarten-Kalender der für das Jahr

2009

„Vom Burgwall bis zum Pavillon“ – Tag des offenen Denkmals in Berlin
Unter dem Motto „Vom Burgwall bis zum Pavillon“ findet in Berlin am 13. und 14. September der Tag des offenen Denkmals statt, der in diesem Jahr bundesweit das Thema Archäologie und Bauforschung in den Mittelpunkt rückt. In Adlershof werden am Sonntag Führungen durch den aerodynamischen Park angeboten. Um 10, 11.30, 13 und 14.30 Uhr ist Treffpunkt am Großen Windkanal in der Kroneckerstraße, um die ehemaligen Windkanäle und Motorenprüfstände zu bestaunen. Im schalldämpfenden Motorenprüfstand kann man außerdem von 9 bis 17 Uhr die Ausstellung zu den luftfahrttechnischen Denkmalen ansehen und eine Pause bei Kaffee und Kuchen genießen. Ebenfalls am Sonntag ist von 9 bis 14 Uhr die Evangelische Verklärungskirche in der Arndtstraße geöffnet. Ab 11.30 Uhr sind Führungen nach Bedarf geplant (Kontakt: Pfarrerin Quien, 677 47 41). Die Katholische Kirche Christus König in der Nipkowstraße kann am Sonnabend von 15 Uhr bis zum Beginn des Gottesdienstes um 18 Uhr besichtigt werden. (Pfarrer Herrfurth 677 47 63). Freunde nostalgischer Eisenbahnen haben am Sonntag von 10 bis 17 Uhr Gelegenheit ihrem Hobby auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes Schöneweide am Adlergestell zu frönen: Ab 10 Uhr beginnen die Rundgänge stündlich am Lokschuppen. Neueste Restaurierungsergebnisse in der Gartenstadt Falkenberg, wegen ihrer Farbkonzeption auch als „Tuschkastensiedlung“ bekannt und seit Juli UNESCOWelterbe, werden am Sonnabend vorgestellt. Treffpunkt für den Besuch dieser unter Denkmalschutz stehenden Anlage ist um 12 Uhr auf dem Akazienhof/ Am Falkenberg. In unmittelbarer Nachbarschaft kann an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr auch das Gutshaus Falkenberg in Augenschein genommen werden. Das ehemalige Vorwerk aus dem Jahr 1835, der Erweiterungsbau und der Turm kamen 1864 hinzu, gehört zu den seltenen historischen Bauten am Stadtrand. Vom guten Zustand des Hauses kann man sich bei einer Führung, die um 10 Uhr beginnt, überzeugen. Hotline für aktuelle Auskünfte: 25 79 67-71/-72. Das ausführliche Programm finden Sie im Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/ denkmal/denkmaltag

Blutspendeaktion
am 18. September von 9 bis 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, zu beteiligen.

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Rechtsvorträge
Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias, Volmerstr. 5-7, informiert kostenlos jeweils ab 18 Uhr am 3.9. über „Haftung des Arbeitnehmers im Arbeitsverhältnis“ und am 17.9. über „Testamentsgestaltung bei 'missratenen' Kindern“. Anmeldung: 6392-4567.

1. Kunstmeile in Baumschulenweg
Am 12.9. wird um 16 Uhr zu einem Spaziergang anläßlich der „Eröffnung der 1. Kunstmeile in Baumschulenweg“ eingeladen, die in der Filiale der Berliner Volksbank eröffnet wird. Die Kunstmeile wird vom Bürgerverein Baumschulenweg organisiert und von 30 Gewerbetreibenden, Einrichtungen und Vereinen, wie der Späth'schen Baumschule, dem Psychosozialen Verbund Treptow, dem Pflege- und Gesundheitszentrum, dem Kulturbund Treptow, der Volkshochschule, der Berliner Volksbank sowie vielen Geschäften unterstützt. Sie findet bis zum 3. Oktober statt. Nach der Eröffnung kann man an „3000 Schritte – einer Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit“ über die Kunstmeile bei zwei geführten Spaziergängen durch ortskundige Kiezführer(innen) teilnehmen. Endpunkt ist die Späth'sche Baumschule, wo alle Tombolapreise erhalten. Von 18 bis 21 Uhr ist im Kunstcafé Livemusik mit dem Herbert Katzenbeier Duo zu hören. Höhepunkt der Auftaktveranstaltung wird ein Chinesischer Drache sein, der von 12 Sportlern durch den Kiez getragen wird. Weitere Informationen zur Kunstmeile unter www.kunst-in-baume.de. W.W.
        
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