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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2008, H.172/August

Monatszeitung

Nr. 172 August 2008

0,60 €

❒ Fröhliche Tanzgruppen zeigten beim Adlershofer Kinderfest am 21. Juni auf dem Hof der

Anna-Seghers-Oberschule vor mehreren hundert großen und kleinen Gästen ihr Können
Seite 14

❒ Neuer S-Bahnsteig soll

im April 2009 in Betrieb genommen werden
Seite 2

❒ Lange Nacht der Museen

zum Thema: Schlösser, Parks und Gärten
Seite 6

❒ Streiflichter aus der

Vergangenheit des Adlershofer Schullebens
Seiten 8/9

❒ Eine neue Mitte für die Wissenschaftsstadt – an der Rudower

❒ Eine fast unendliche

Chaussee wurde der Stadtplatz Forum Adlershof als zentraler Treffpunkt, Marktplatz und Veranstaltungsort eingeweiht
Seite 16

Geschichte – die neue Ampel ist jetzt da!
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Nr. 172 Informationen des Adlershofer Festkomitees:

Adlershof im Dornröschenschlaf?
Podiumsdiskussion am 1. September im „CAPITOL“
„Arbeiten und das Leben genießen in Adlershof...“ unter dieses Motto haben „die LINKEN“ in Adlershof eine Veranstaltung am Montag, dem 1. September, gestellt. Diese Veranstaltung, zu der die Adlershofer und auch ihre Gäste eingeladen sind, soll Informationen vermitteln wie der Medien- und Wissenschaftsstandort Adlershof mit dem Ortsteil Adlershof zusammenwachsen kann. Eine Podiumsdiskussion soll aus der Sicht des Landes, des Bezirkes, des Stadtund Regionalplaners und der Betroffenen verschiedene Aspekte aufzeigen. Als Teilnehmer haben bereits zugesagt: Harald Wolf – Senator für Wirtschaft, Uwe Doering – Parl. Geschäftsführer, Prof. Dr. Harald A. Mieg – Inst. für Geographie, Metropolenforschung, Udo Franzke – BVV-Ausschussvorsitzender für Stadtplanung und Verkehr des Bezirks. Die IG Dörpfeldstraße sowie das Wissenschaftszentrum werden noch einen Teilnehmer benennen. Beginn ist um 18 Uhr im umgebauten „CAPITOL“, mit einer Besichtigung der Markthalle und den Firmenansiedlungen, es besteht die Möglichkeit des Gesprächs und der Diskussion mit den Gewerbetreibenden. Um 19 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion, sie dauert etwa 60 bis 90 min. und wird von dem Bezirksvorsitzenden der LINKEN Marko Tesch und dem Bezirksverordneten Dr. Hans Erxleben moderiert. Mit einer Weinverkostung und einem Showkochen unter Einbeziehung der Gäste klingt ein sicherlich interessanter Tag aus. Für mehr Informationen wenden Sie sich an: Martin Schmidt-Bugiel, Büchnerweg 44, 12489 Berlin, Tel.: 030-66 33 7 44.

Festwoche vom 8.-13. September
Unmittelbar zum Ferienbeginn kam das Adlershofer Festkomitee zu Festlegungen für das traditionelle Adlershofer Herbstfest am 13. September als krönenden Abschluß der Festwoche vom 8. bis 13.9. aus Anlaß des 10jährigen Bestehens des „Kulturzentrums Alte Schule“ zusammen. Der Ablauf des Bühnenprogramms mit Überraschungen (s. auch S. 12) steht in groben Zügen fest. Viele Gewerbetreibende gaben Spenden für eine Tombola, damit aus dem Erlös die Unkosten gedeckt werden können. Informationsstände und Kinderattraktionen wurden geplant, nähere Mitteilungen erscheinen in der September-Ausgabe. Nach wie vor sind im Festkomitee potentielle Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen stets herzlich willkommen. Es trifft sich erneut am 2.9. in der Alten Schule zu letzten Absprachen. Welche Veranstaltungen in Adlershof im August und September bisher bekannt sind, lesen Sie nachstehend, nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Termin
10.8., 11.30 16.8., 14.00 18.8., 19.30 23.8., 18.30 24.8., 11.30 26.8., 18.00 28.8., 20.00 29.8., 17.00 31.8., 11.00 1.9., 19.00

Ort
BESSY Landschaftspark Alte Schule

Veranstaltung

Zwischenbilanz am Bahnhof – neuer S-Bahnsteig soll im April in Betrieb genommen werden

2.9., 19.00 3.9., 10.00 7.9., 8.00 8.9., 19.30 11.9., 19.30 12.9., 15.30 18.00 13.9., 11.00 14.9., 10.00 15.00 23.9., 18.00 18.30 28.9., 16.00

Foto: Staneczek

Bei einer Pressekonferenz am 11. Juli zog die Deutsche Bahn eine „positive Zwischenbilanz zu den Bauarbeiten an der Görlitzer Bahn“. Aus den Unterlagen geht hervor, daß in Adlershof der neue S-Bahnsteig im April 2009 in Betrieb genommen werden soll. Auf Anfrage wurde mitgeteilt, daß zu diesem Zeitpunkt auch wieder ein Ausgang vom Bahnsteig zum Adlergestell etwa in Höhe der Weerthstraße eröffnet wird. (Der Tunnel mit Ausgang zum WISTAGelände dann erst ein Jahr später.) Bei der monatlichen VorortBesichtigung konnten wir erstmals den neuen Treppenaufgang

benutzen, um den Fortgang der Arbeiten auf dem Bahnsteig zu sehen. Die Arbeiten auf der Brücke (Abdichtungen und Schutzbeton) werden bis Anfang August abgeschlossen (Foto). Im August werden bis 20.8. Bahnsteigelemente installiert. Außerdem wird mit dem Einbau der Bahnsteigausstattung (Abwasser- und Kabelschächte) und der Betonierung der Bahnsteigdach-Fundamente begonnen. Vom 15.-18.8. muß der S-BahnVerkehr unterbrochen werden, um mit den Arbeiten am genannten Personentunnel beginnen zu können. W.S.

Physik zum Frühstück Die Ruderalflora blüht Montagslesung mit Live-Musik: „Sirenenklänge“ „Birkenwäldchen“ 4. Adlershofer Rock-Nacht BESSY Physik zum Frühstück Anna-SeghersErinnerungen an Jeanne Stern Gedenkstätte zum 100. Geburtstag Alte Schule Ausstellungseröffnung: Vor Ort WISTA-Terrasse Asiatischer Abend Rudower Ch. 17 Landschaftspark Was hüpft denn da? CAPITOL Podiumsdiskussion mit Wirtschaftssenator Harald Wolf (ab 18 Uhr Besichtigung der Markthalle) Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Stefan-HeymOffizielle Eröffnung des StefanBibliothek Heym-Kabinetts (mit Einladung) Landschaftspark Vogelleben im Landschaftspark Alte Schule Festwoche vom 8. bis 13.9. zu 10 Jahre Kulturzentrum Alte Schule Montagslesung mit Live-Musik: Marlies Schmidl Stefan-HeymLesung mit dem Kabarettisten Bibliothek Peter Ensikat Alte Schule 1. lokales Schachturnier Alte Schule Eröffnung der erweiterten Heimatstube Alte Schule Adlershofer Herbstfest (Kirchen auch geöffnet) Verklärungskirche Tag des offenen Denkmals (Besichtigung/Turmbesteigung nach dem Gottesdienst) Christus-KönigTag des offenen Denkmals Kirche Anna-SeghersNachrichten aus dem Garten Eden Gedenkstätte (Beate Morgenstern) Alte Schule Zur Bezirkspolitik: mit Stadtrat Dirk Retzlaff (Jugend und Schule) Verklärungskirche Konzert für Oboe, Horn u. Fagott

Ehrenamtliche Richter und Schöffen gesucht
Für den Bezirk Treptow-Köpenick werden noch dringend freiwillige ehrenamtliche Jugendschöff(inn)en für Strafsachen gesucht. Es fehlen ca. 20 weibliche und 60 männliche Bewerber. Interessierte Bürger(innen) wenden sich bitte an Frau Lämmel, Tel. 90297-3279. Außerdem werden für den Bezirk 60 freiwillige ehrenamtliche Richter(innen) für das Verwaltungsgericht Berlin gesucht. Sie dürfen aber selbst keine Verwaltungsmitarbeiter sein. Interessierte wenden sich bitte bis zum 20. August an Herrn Unte, Tel. 90297-2391. W.W.

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Nr. 172

Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen für Spindlersfelder Straße gefordert
Aus der 20. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Nach der Eröffnung der 20. Sitzung durch BVV-Vorsteher Stock ging es in der anschließenden Bürgerfragestunde um die beabsichtigte Schließung der Musikschulaußenstelle in Grünau aus wirtschaftlichen Gründen. Dabei wurde in der Antwort mitgeteilt, daß es neben den beiden Hauptstandorten Hans-Schmidt-Straße in Adlershof und Friedrichshagener Straße in Köpenick an 14 weiteren Standorten im Bezirk Musikschulangebote gibt. Bezirksbürgermeisterin Schöttler berichtete in ihren Informationen von zahlreichen Begegnungen in den zurückliegenden Wochen und bezeichnete den Monat Juni mit seinen vielen Festen und Veranstaltungen im Bezirk als „5. Jahreszeit“. Dazu zählten neben den Treptower Festtagen und dem Köpenicker Sommer u.a. die United Games, der 5. Geburtstag des Wuhlegartens und der Tag des Landschaftsparkes. In der Antwort auf die mündliche Anfrage „Ausfall Schwimmunterricht“ vor den jetzigen Sommerferien wurde zugesichert, daß die Bäderbetriebe im nächsten Jahr die Schwimmhalle Baumschulenweg bis zu den Ferien offenhalten werden. Zum Thema „Gedenktafeln“ hieß es, daß es für deren Instandhaltung keine Planung gäbe, diese aber nach Bedarf erfolge. In diesem Jahr soll im November mit einer Gedenktafel an das Maueropfer Lutz Schmidt erinnert werden. Bei der Nachwahl einer Vertrauensperson als Beisitzer im Schöffenwahlausschuß (s. AZ Nr. 171) kam auch dieses Mal nicht die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit zustande. Eine „Große Anfrage“ galt der Suche nach einem neuen Standort für den „Mellow-Park“, der das bisherige Gelände an der Friedrichshagener Straße mit den über die Stadt hinaus bekannten BMXAngeboten räumen muß. Nach der Prüfung mehrerer Orte (u.a. unter Einbeziehung eines Lärmgutachtens) spricht vieles für die ehemalige Paul-Zobel-Sportanlage, An der Wuhlheide, als neues Domizil. Beschlossen wurde u.a. die Gewährung von Sondermitteln für - den Adlershofer Bürgerverein Cöllnische Heide e.V. zum Kauf eines neues Kopiergerätes, - den KSV Johannisthal 1980 e.V für den Besuch der Stadtverwaltung Jerusalem in unserem Bezirk, - den FIPP e.V., Abenteuerspielplatz Waslawa für das Projekt Sommerferienfahrt 2008. sind falsch dargestellt – bis zur Drucklegung dieser Ausgabe Ende Juli war von der „unverzüglichen“ Entfernung noch nichts zu bemerken). - die Buslinie 163 bis zum Haupteingang des Krankenhauses Hedwigshöhe geführt wird. Nach längerer Diskussion beschloß die BVV mehrheitlich zudem, das Bezirksamt zu ersuchen, „jegliche Form der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde (GMB) unverzüglich einzustellen. Dazu gehören insbesondere Veranstaltungen, finanzielle Förderungen und die Bereitstellung von Räumlichkeiten des Bezirksamtes.“ Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/19“ entnehmen wir u.a., daß - auf den Antrag zur Nachbudgetierung für die Pflege und Unterhaltung des Landschaftsparkes Adlershof von der Senatsverwaltung für Finanzen noch keine schriftliche Rückmeldung vorliegt, telefonisch aber eine Basiskorrektur angekündigt wurde. - das Bezirksamt gegenwärtig mit dem neuen Eigentümer verhandelt, unter welchen Bedingungen das Bürgerhaus Grünau für sozio-kulturelle Angebote ab 2009 weiter genutzt werden kann. - durch das Tiefbauamt im Bezirk 14 behinderten- und rollstuhlgerechte Toiletten auf öffentlichem Straßenland genehmigt wurden. Weiterhin ist es möglich, die Toiletten in den Dienstgebäuden des Bezirkes zu nutzen. - die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung noch vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen werden. Nach der 21. BVV-Sitzung am 17.7. und der Sommerpause findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 25.9. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. L. Ebner

1. Marktplatz Treptow-Köpenick
Unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler findet am 20.11. ab 17 Uhr in der „freiheit fünfzehn“ der 1. Marktplatz Treptow-Köpenick statt. Er hat das Ziel, zwischen gemeinnützigen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen neue Wege der Kooperation und Zusammenarbeit zu ebnen. Diese Partnerschaften sollen dank des gemeinsamen Engagements das Gemeinwesen im Bezirk nachhaltig stärken. Der Marktplatz Treptow-Köpenick wird vorbereitet und organisiert von engagierten Vertretern aus der Wirtschaft, Verwaltung und dem gemeinnützigen Sektor. Einrichtungen aus Treptow-Köpenick, die Hilfsmittel/ Logistik/Wissen/Beratung/...benötigen, sind hier genau richtig! Denn auf dem Marktplatz haben sie Gelegenheit, mit den vielen anwesenden Unternehmen gute „Geschäfte“ zu machen. Mehr zum 1. Marktplatz Treptow-Köpenick unter www.marktplatztreptow-koepenick.de STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick Tel. 23 36 29 98

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Die BVV beschloß außerdem, dem Bezirksamt zu empfehlen, sich dafür einzusetzen, daß - bei einer Fortschreibung des Kleingartenentwicklungsplanes die dauerhafte Sicherung der Kleingartenanlagen im Bezirk höchste Prioritä hat. - die Situation zum Einfädeln des von der Oberspreestraße in Richtung Wuhlheide auf die Spindlersfelder Straße (TVO) einmündenden Verkehrs sicherer gestaltet wird. - im Bereich der Spindlersfelder Straße (TVO) zwischen Höhe Dörpfeldstraße und der Anbindung zur Glienicker Straße zusätzliche Sicherungsmaßnahmen (z.B. Leitplanken) getroffen werden. - die Fahrstreifentafel vor der Kreuzung Köpenicker Straße/Adlergestell unverzüglich entfernt oder den Gegebenheiten angepaßt wird (die Fahrtrichtungsspuren

„Lokales Soziales Kapital“ fördert Projekte
Noch bis zum 22. August 2008 können bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Projektvorschläge eingereicht werden (als elektronische Datei und in unterschriebener Papierform), die auf lokaler Ebene für benachteiligte Personengruppen neue Beschäftigungschancen eröffnen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die Förderhöchstsumme für jedes Projekt beträgt 10.000 €. Weitere Informationen zum Förderprogramm, Formulare, Arbeitshilfen und die Kontaktdaten der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit finden sich im Internet unter www.loskap-berlin.de

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Zum Sinn des Abendmahles
Brandenburg an der Havel, die wunderschöne, alte Stadt, das Domkonvikt, der Dom St. Peter und Paul und das Fortbildungsinstitut der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz waren das Ziel der Begegnung des Gemeindekirchenrates der Adlershofer evangelischen Kirchengemeinde und des Presbyteriums der Evangelischen St. Marienkirchengemeinde in Dortmund. Thematischer Schwerpunkt war die Feier des Abendmahles mit Kindern. Dazu werden die Kinder in unterschiedlichem Alter eingeladen: In der römisch-katholischen Kirche gehen Kinder bereits mit etwa neun Jahren nach einer Vorbereitungszeit zur Erstkommunion. Das ist ihre erste Abendmahlsfeier, Eucharistie genannt. In der evangelischen Kirche war die Konfirmation mit etwa 14 Jahren der Zeitpunkt zur Einladung, also etwa fünf Jahre später. Evangelische Kinder mit katholischen Freunden und Freundinnen fragen: warum darf ich nicht mit zum Abendmahl gehen? Deswegen haben wir uns den Sinn des Abendmahles vergegenwärtigt, um eine Reform der Einladung zu bedenken. Abendmahl heißt: in den Zeichen von Brot und Wein (oder Traubensaft) schmecken wir die Gegenwart des Gottessohnes Jesus Christus. Bei seinem letzten Abendessen mit seinen Freunden, den Jüngern, hat Jesus sie aufgefordert, auf diese Weise in ihren Zusammenkünften an ihn zu denken. Im Abendmahl, so sagte Jesus, ist er gegenwärtig. Wer am Abendmahl teilnimmt, hat Anteil an Jesus Christus. Wer an ihn glaubt, der wird erfülltes, zeitliches Leben und nach dem Tode durch die Auferstehung das ewige Leben haben. Das ist und bleibt im wahren Sinne des Wortes ein wunderbares Geheimnis, das unsere Herzen und Sinne zu berühren vermag. Mit Worten wird dieses Geheimnis benannt – wirklich erfassen werden wir es, so die Überzeugung der Christen, erst im Himmel. Gemeinsam haben sich die beiden Gemeinden deswegen vorgenommen, Menschen früh und umfassend in die Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn Jesus Christus einzuladen. Einladen wollen wir uns auch weiterhin gegenseitig: Im Jahr 2010 wird die Adlershofer Partnergemeinde bei uns in Dortmund zu Gast sein: Da ist das Ruhrgebiet mit 53 Kommunen europäische Kulturhauptstadt. Pfarrer Ingo Maxeiner ev. St. Marienkirchengemeinde Dortmund

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an ihrer

Blutspendeaktion
am 7. August von 15.30 - 19.30 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestr. 48, zu beteiligen.

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Hilfe per Internet
Einen zeitgemäßen Weg, Bedürftigen die Hilfsbereitschaft der Berliner zukommen zulassen, bietet KAIROS Hilfswerk e.V. im Internet an: Auf der Website www.kairos-hilfswerk.de stellen Bürger, Firmen, Organisationen ihre Spenden ein und Bedürftige können diese dort buchen. Den Transport vom Geber zum Empfänger übernimmt der Verein, beim Nachweis der Bedürftigkeit völlig kostenfrei. Infos auf der Website unter „Sozialmarkt“.

Kirchliche Termine im Monat August
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst, am 3.8. mit Pfarrer Huhn, am 10.8. mit Pfarrer Iskraut, am 17. und 24.8. mit Pfarrer Ziebarth und am 31.8. mit Superintendent Wilinski. Der Frauen- und der Männerkreis kommen nach der Sommerpause wieder am 5.9. zusammen. Im August ruhen auch der Haus-Gesprächskreis, der Konfirmanden- und der Erwachsenenunterricht sowie die Chorproben und die Zusammenkünfte der Jungen Gemeinde. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) feiert die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr die Heilige Messe. Am 31.8. findet der Abschlußgottesdienst der Religiösen Kinderwoche statt. In der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) der Freien evangelischen Gemeinde beginnen die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr. Im August wird das Leben Mose in einer Themenreihe unter dem Blickwinkel „Die Kunst, Mut in der Misere zu bewahren“ betrachtet. Nach dem gemeinsamen Beginn des Gottesdienstes werden die Kinder altersgemäß betreut. Die Senioren treffen sich am 20.8. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag. Der Kinderund Singetreff, der Teentreff „MotK“ und die Jugendgruppe „Fisherman's Friends“ machen Ferien. Zu allen Angeboten sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Infos unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Malteser Hospizdienst in neuen Räumlichkeiten
Der Malteser Hospiz- und Palliativberatungsdienst ist umgezogen. Seit einigen Wochen befindet sich das Büro des ambulanten Hospizdienstes im Gebäude des Vitanas Senioren Centrums Bellevue in Köpenick. Am 3. Juli wurden die Räumlichkeiten in der Parrisiusstraße 4-14 offiziell eingeweiht. Pfarrer Horst Herrfurth aus Adlershof segnete die Büroräume. „Wir fühlen uns bereits jetzt heimisch hier und sind froh über die angenehme Zusammenarbeit mit Vitanas“, betont Kerstin Kurzke, Leiterin des Malteser Hospiz- und Palliativberatungsdienstes. Die alten Räume am Stellingdamm in Köpenick waren für die inzwischen vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen zu klein geworden. Seit 1996 begleiten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Malteser Hospizdienstes schwerkranke und sterbende Menschen und ermöglichen ihnen einen würdevollen und selbstbestimmten Abschied. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der Bereich der Trauerarbeit dar. Im Herbst wird der Malteser Hospizund Palliativberatungsdienst sein Angebot erweitern und mit dem ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche starten. Kontakt: Malteser Hospiz- und Palliativberatungsdienst Parrisiusstr. 4-14, 12555 Berlin Tel.: 553 97-124, Fax: -125 E-Mail: hospizdienst@malteser-berlin.de www.malteser-berlin.de

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 172

„Das Wirtshaus im Spessart“

„Neptunfest – Wasserspiel – Olympiade“
Am 24.8. findet unter dem Motto „Neptunfest – Wasserspiel - Olympiade“ das nächste Familienfest beim GHOST e.V. von 12 bis 18 Uhr am Nachbarschaftstreff, Hasselwerder Straße 22a, unmittelbar neben dem Kaisersteg statt. Ob beim Wasserbomben-Zielwurf, beim Schiffe versenken im großen Pool und vielen anderen feuchtfröhlichen Spielen – die Kinder werden begeistert sein! Gebastelt wird natürlich auch und für das leibliche Wohl sorgt wie immer die GHOSTERIA. U.W.

4. Adlershofer Rock-Nacht
Am 23. August wird ins „Birkenwäldchen“ inmitten unserer Köllnischen Heide zur nunmehr 4. Adlershofer Rock-Nacht eingeladen. Zum Auftakt musiziert ab 18.30 Uhr die Band „after school“ von der Anna-SeghersOberschule. Anschließend werden erneut die beiden Adlershofer vom „Mystery Train“ wie auch beim Adlershofer Herbstfest die Zuhörer begeistern. Diesmal will Sängerin Carolin sie als „Stargast“ begleiten. Dazwischen ist zudem ein Auftritt der „KGA all stars“ vorgesehen. Wirt Werner wird wieder rundum für beste Gastlichkeit sorgen. Das Spektakel bis Mitternacht kostet abermals nur 5 €, ein sicher angemessener Eintrittspreis. W.W.
Foto: Stadttheater Cöpenick

Zum sommerlichen Gruselspaß „Das Wirtshaus im Spessart“ wird am 1. und 2. August ab 18 Uhr und zur letzten Vorstellung der Saison am 3. August ab 16 Uhr eingeladen. Auf der Terrasse der Berliner Bürgerbräu Brauerei, Müggelseedamm 164, in Friedrichshagen präsentiert das Ensemble des Stadttheaters Cöpenick seine Version des Räuberspektak-

tels bei Sommer, Sonne, Wind und Wasser, Spiel, Spaß und frischem Bier. Gern erinnert man sich an die Verfilmung des Hauffschen Märchens mit Liselotte Pulver, doch die jetzige Aufführung hat noch einige Überraschungen zu bieten ... Weitere Informationen unter Tel. 65 01 62 34 oder im Internet unter www.stadttheatercoepenick.de

Willkommen in der Hauptstadt der Kinder – FEZitty
Noch bis zum 31. August heißt es in der Wuhlheide: „Willkommen in FEZitty – der Hauptstadt der Kinder!“ (s. auch AZ Nr.171). Nach dem Motto: „Kinder in Berlin – alle anders, alle gleich“ gestalten die Jungen und Mädchen ihre Hauptstadt der Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Geöffnet sind die Stadttore dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, sonnabends ab 13 Uhr, montags ist geschlossen. Der Stadtausweis kostet 2 €, die Dauerkarte für die gesamten Sommerferien 15 €. Für Kinder unter sechs Jahren ist das Ferienspiel FEZitty nicht geeignet.

„Lange Nacht der Museen“ am 30. August zum Thema: Schlösser, Parks und Gärten
Am Samstag, dem 30. August, öffnen wieder über 100 Museen, Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser ihre Pforten bis weit nach Mitternacht. Schlösser, Parks und Gärten lautet diesmal das Motto. Ob Schlösser mit ihren Gärten selbst zu den Teilnehmern zählen (Schloß Köpenick, Schloß Charlottenburg), ob die Museen die Aufmerksamkeit auf sie umgebende wunderschöne Parks und Gärten lenken oder das Motto Inspiration für spezielle Programme und Führungsangebote ist, alles dreht sich in dieser Sommernacht um den Dreiklang aus Architektur, Landschaftsgestaltung und Gartenkunst. Das Heimatmuseum Köpenick, Alter Markt 1, beteiligt sich an der „Langen Nacht der Museen“ u.a. mit: 18.00 Uhr: Musik des Streichquartetts „Allegro“ als Auftakt 19.00 Uhr: Drei Autoren aus verschiedenen Berliner Schreibwerkstätten lesen Texte, die sich auf unterhaltsame Art und Weise mit der Köpenicker Regionalgeschichte auseinandersetzen. 20.30 Uhr: Vortrag zum Thema: „Der Treptower Park als einer von drei großen Berliner Volksparks“ von Barbara Zibler, Leiterin des Museums 22.00 Uhr: Streichquartett „Allegro“ mit der kleinen Nachtmusik von Mozart. Hinweis: Der Tourismusverein Treptow-Köpenick bietet nach Bedarf Führungen durch das Rathaus Köpenick an. Weitere Aufführungen des Streichquartetts finden am Luisenhain gegenüber dem Rathaus um 19.30 Uhr und um 20.30 Uhr statt. Das Gesamtprogramm unter www.lange-nacht-der-museen.de. Online-Tickets unter www.museumsportal-berlin.de. Die Kombitickets sind ab 4. August u.a. in allen beteiligten Museen und erstmals in allen Fahrschein-Verkaufsstellen und an Automaten der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Das Kombiticket gilt für den Besuch aller Veranstaltungen, die Benutzung der Shuttle-Bus-Routen zwischen den Häusern und für die An- und Abreise im Tarifbereich ABC (gültig von 15 -5 Uhr). Das Kombiticket kostet im Vorverkauf 12 €, erm. 8 € und am Veranstaltungstag 15 €, erm. 10 €.

Neue Telefonnummer der Joseph-SchmidtMusikschule
Ab 1. August hat die Zweigstelle der Joseph-Schmidt-Musikschule an der Friedrichshagener Straße 8 P eine neue Telefonnummer: 90297-3834 (Verwaltung), Fax: 90297-3830.

In den Ferien ins Puppentheater
Falls einmal nicht die Sonne scheint, kann ein Besuch im Puppentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park sicher tolle Eindrücke hinterlassen. Im August heißt es am 2. und 3.8. wieder „Du hast angefangen! Nein Du!“. Vom 7. bis 10.8. ist die Geschichte „Von der Königin, die keine Pfeffernüsse backen, und dem König, der nicht das Brummeisen spielen konnte“ zu erleben. Vom 12. bis 17.8. steht das Trollmärchen „Lillebi und Lillebo“ erneut auf dem Programm. Ab dem 20.8. kann man dann regelmäßig dem „Mäusekin Wackelohr“ begegnen. Schüler und Erwachsene sind ab 18 Uhr am 22.8. zum „Märchenabend am Feuer in der Jurte“ und am 29.8. zur „Langen Märchennacht am Feuer in der Jurte“ eingeladen. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

„HEY DISCO“ und POPARTY
„HEY DISCO“ heißt es am 2. und 23. August wieder in der „freiheit fünfzehn“ in Köpenick. Für 6 € Eintritt können Leute ab 30 und in „angemessener Garderobe“ bei Schlager, Rock und Pop nette Leute kennenlernen, Freunde treffen, flirten oder den Partner fürs Leben finden. Ab 21 Uhr gibt es Musik für jeden Geschmack. Zur POPARTY am 30. August servieren DJ Dr. M, DJ Mongo & Stuff Desaster aus ihren Plattenkoffern Pop, Rock oder Dance – brandneu und echte Klassiker. Sie bedienen die Tanzwütigen von 21 Uhr bis in die frühen Morgenstunden. Eintritt: 10 €. Weitere Infos: Tel. 65 88 78 25 oder Internet www.freiheit15.com

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„Sirenenklänge“
Im Rahmen der traditionellen „Montags-Lesung mit Live-Musik“ des Adlershofer APHAIAVerlages liest am 18. August ab 19.30 Uhr Karl Heinrich Brokerhoff aus dem heiteren und zugleich nachdenklich stimmenden Buch „Sirenenklänge“ zum ewigen Thema Verführung, Liebelei und Liebe. In dem Buch finden sich neben Brokerhoffs Erzählgeschichte farbenfrohe Blätter von Siegfried Kühl und Notenseiten des Liedermacher Bömmes, der mit Liedern zur Gitarre den Part der Live-Musik an dem Abend übernommen hat. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). W.W.

10 Jahre
Kulturzentrum Adlershof ALTE SCHULE Jubiläumswoche vom 8. – 13. September
Es laden ein: Stefan-Heym-Bibliothek, Galerie Alte Schule, Seniorentreff, Kunstverleih, APHAIA-Verlag, Ghost e.V., Ortschronist, Bürgerverein Cöllnische Heide e.V., Schachvereine und das Kulturamt x Lesungen x Kunst-Lunch x 1. Adlershofer Schachturnier x Kleinkunst x Kunstspaziergang durch den Ortsteil x Ausstellungen x Eröffnung der erweiterten Heimatstube Und am Samstag:

Erinnerung an Jeanne Stern
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) wird am 26. August ab 18 Uhr der Autorin Jeanne Stern anläßlich ihres 100. Geburtstages gedacht. Dr. Nadine Steinitz, Tochter von Jeanne und Kurt Stern, wird aus ihren Erinnerungen berichten und zudem werden Ausschnitte aus Dokumentarfilmmaterial zu sehen sein. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Die Öffnungszeiten der Anna-Seghers-Gedenkstätte sind dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr. W.S.

„Postillon von Köpenick“

Adlershofer Herbstfest
Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Angebote zum Jubiläum!
(Nähere Informationen zum Programm in der September-Ausgabe)

Blumenschlösschen Willinsky
Inh. Michael Willinsky

Das Kulturzentrum Adlershof ALTE SCHULE ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin, Kulturamt Dörpfeldstr. 54-56, 12489 Berlin, Tel. 90 297 5717, Fax 90 297 5718

Hackenbergstraße 14 12489 Berlin Tel: 030/67776644 • Floristik für jeden Anlass • Grabpflege

„fifty- fifty (two)“ in der Galerie
In der Galerie in der Alten Schule kann noch bis 16.8. die Ausstellung „White Wide Essay“ von drei Hamburger Künstlern besucht werden. Am 28. August wird um 20 Uhr die Ausstellung „fifty - fifty (two)“ der Reihe „Vor Ort“ eröffnet, in der Dorit Bearach (Malerei) und Reinhardt Grimm (Plastik und kinetische Objekte) Arbeiten der letzten Jahren vorstellen. „Die Malerei von Dorit Bearach, saftig in der Farbigkeit und reich an Struktur, angereichert mit Pigmenten und Asche, steht im Zwiegespräch mit den Eisen- und Stahlobjekten von Reinhardt Grimm. Diese Objekte sind Figuren und zeichenhafte Gebilde, die sich durch „schräge“ Bewegungen verändern und mit einem lauten Rhythmusklang verspielt die Bilder „anschallen“. Dies ist eine Begegnung zwischen zwei so unterschiedlichen Kunstsprachen und Künstlern, die doch viel Gemeinsames verbindet: organisch-archaische Formen und Materialität.“ Bei der Vernissage spricht Anke Zeisler und musiziert Johannes Bauer (trombone). Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 12-19, Fr 12-17 und Sa 15-19 Uhr. Im „Bürgersaal“ sind ab 4. August die Ergebnisse des Sommerworkshops „freie Malerei“ mit Kerstin Seltmann zu sehen. Der Bürgersaal ist zu den Essenszeiten, bei Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 902975717) zugänglich. Im „Seniorentreff“ stellt ab 1. August Margot Matton aus dem Zeichenkurs von Herrn Nickel einige ihrer Arbeiten als „Impressionen in Öl und Aquarell“ vor. Die Räume sind werktags 10-17 Uhr zugänglich. W.S.

Wieder da!!! Leckere Tomaten aus eigener Produktion.

Mit dem „Postillon von Köpenick“ begrüßt am 28. August die Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, ihr Publikum nach der Programm-Sommerpause. Ab 15 Uhr plaudert Wolf-Rüdiger G. Hegerding wieder humorvoll Berliner Geschichten und Anekdoten aus, die so nirgends zu lesen und doch wahr sind. Dazu spielt er alte Lieder auf der historischen Alt-Berliner Drehorgel. Als guter Bekannter kommt Hegerding mit einer neuen Programm-Mischung, da er zwischendurch doch viel erlebt hat! Eintritt: 2,50 €. Weitere Informationen unter Tel. 902 97 55 70.

Grillen auf dem Ratz-Fatz-Hof
Im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) wird am 30.8. ab 18 Uhr zum Grillen auf dem Hof eingeladen. Ab 18.30 Uhr bringen die vier Musikanten der Gruppe „Klezmer chidesch“ Nostalgie, Melancholie, Liebe und Heiterkeit in dem Klezmer zusammen. Im Anschluß daran sind Ausschnitte aus dem Film „Der dritte Mann“ (Großbritannien 1949) mit der weltberühmten Zithermusik zu sehen. W.W.

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den Sommer genießen mit delikaten Speisen, erfrischenden Getränken und freundlichem Service.
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Nr. 172

Streiflichter aus dem Adlershofer Schulleben
Die Schulzeit gehört zu den wichtigsten Lebensabschnitten. Immer mehr Klassentreffen zeugen davon, daß die Erinnerungen daran bis ins höhere Alter wach bleiben. Mit einer Artikel-Reihe zur Adlershofer Schulgeschichte möchte Ortschronist Rudi Hinte dazu beitragen.

I. Die erste Adlershofer Schule unterm Hakenkreuz und im Krieg (1930-1945)
Das neue Jahrzehnt begann unter den dunklen Wolken der Weltwirtschaftskrise, verstärkt durch die Auswirkungen einer spektakulären Bestechungsaffäre hoher Magistratsbeamter, die zu dem gewaltigen Schuldenberg Berlins in Höhe von 550 Mio. Mark geführt hatte. Diese Lage wirkte sich in Adlershof mit seinen überwiegenden Arbeiter- und kleinen Angestelltenhaushalten, in denen eine große Kinderschar heranwuchs, besonders stark aus. In der Schulchronik der Volksschule an der Bismarckstraße (s. auch AZ Nr. 3) notierte Rektor Friedrich Krueger: „Die ungünstige Finanzlage der Stadt Berlin machte sich auf den Schulbetrieb bemerkbar. ... Die Mittel für unentgeltliche Belieferung mit Lernmitteln wurden herabgesetzt“. Einige Buchhandlungen erhörten die Bitte der Schule und lieferten Bücher im Gesamtwert von 150 Mark unentgeltlich oder zum halben Preis. Besonders schmerzlich empfanden die Lehrer die gekürzten Mittel für Ausflüge und für den Besuch von Theatern und Konzerten. So war es nicht mehr möglich die Schüler der höheren Klassen geschlossen daran teilnehmen zu lassen, da den unbemittelten („und unbemittelt sind sie gewöhnlich alle“) nicht das Eintrittsgeld erlassen wurde. Mit scharfen Worten verurteilte der Rektor die „schrankenlose Gewinnsucht und wüste Verschwendung“ der Verantwortlichen. Am 1. Mai 1930 besuchten 493 Knaben und 15 Mädchen in 14 Klassen die Schule. Neben dem Rektor und seinem Stellvertreter Fritz Bullmann unterrichteten die Lehrer Richard Winter, Herbert Scholtz, Fritz Werner, Benno Domschke, Wate, Karl Ulrich, Willy Neumann, Robert Rudnik, Walter Burkhardt, Fräulein Wichert, Georg Burghardt, Hermann Micheel, Reinke und Herbert Casmir. Die sich fortsetzenden Einsparungen führten in den Folgejahren zu Lehrerentlassungen und Stundeneinschränkungen. Rektor Krueger, bereits 62 Jahre alt, mußte auf Grund der Notverordnung vom Dezember 1931 in den Ruhestand gehen. Sein Nachfolger wurde ab 1. April 1932 Rektor Alfred Domdey (zuvor Lehrer der weltlichen Schule, dann Rektor der Lebensgemeinschaftsschule in Oberschöneweide). Mit der Machtübergabe an den Führer der Nazipartei Adolf Hitler am 30. Januar 1933 änderte sich auch für die Schulen in Adlershof alles. Das spiegelt die Schulchronik wider: „1933 – Das Hitlerjahr“, überschrieb der neue kommissarische Rektor Otto Zaspel das neue Blatt, das nun auch in der Schulgeschichte aufgeschlagen wurde. Entsprechend dem von den Nazis erlassenen „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ erfolgte die „Säuberung“ der Lehrkörper. An der Volksschule entfernten die Nazis am 25. März Rektor Domdey aus dem Schuldienst, Anfang Mai auch Lehrer Georg Burghardt. Nach der Säuberung von „marxistisch-jüdischen Lehrkräften“ und der Neubesetzung der Rektorenstelle mit dem Nationalsozialisten

Die Schule in der Bismarckstraße auf einem Foto aus dem Jahre 1935

Otto Zaspel (seit 1903 Lehrer in Adlershof) waren folgende Lehrer an der Schule tätig: Hans Rink, Richard Winter, Fritz Werner, Otto Vogt, Wate, Kienert, Walter Reinke, Walter Scholtz, Willy Neumann, Walter Burkhardt, Ludnick, Karl Ulrich und Anni Lieberentz. Der Erziehung der Kinder im nationalsozialistischen Geist dienten verschiedene Veranstaltungen. Am nun arbeitsfreien 1. Mai, dem „Tag der Nationalen Arbeit“, wurde die vormittags im Lustgarten mit von Hindenburg und Hitler stattgefundene Jugendkundgebung per Lautsprecher in der Schule übertragen. Am 27. Mai führte Rektor Zaspel in der Aula eine Gedenkfeier für den „Nationalhelden“ Leo Schlageter durch, der 1923 von der französischen Besatzungsmacht im Ruhrgebiet wegen terroristischen Widerstands hingerichtet, den Nazis als Märtyrer und Vorkämpfer galt. Am 27. Juni, „dem Tag, an welchem nicht-deutsche Männer den Schandvertrag von Versailles unterschrieben“, wurden wie im ganzen Land die Fahnen auf Halbmast gesetzt und Zaspel sprach in der Aula zu den Schülern. Im Juni nahmen Schüler und Lehrer am „Tag der Jugend“ an der Sonnen-

wendfeier in der Sandschurre der Müggelberge teil und besuchten anschließend die Vorführung des Schauspiels „Heilige Heimat“ im Naturtheater Friedrichshagen. Auch in den Folgejahren ging es munter mit Feiern zur nationalsozialistischen Machtergreifung, zum Geburtstag des Führers, dem „Heldengedenktag“ u.a. weiter. Andere Höhepunkte im schulischen Leben waren nach wie vor die Elternabende. Als Beispiel kann der Elternabend vom 5. März 1937 dienen. Nach der Begrüßung sang der Schülerchor „Was ist des Deutschen Vaterland?“, „Auf, Matrosen, die Anker gelichtet!“ und „Morgenrot!“. Der Rektor sprach über: „Unsere Kolonien. Zurück, was uns gehört!“ und der Schülerchor sang dazu: „Kameraden, wir marschieren!“ sowie „Soldat, Kamerad!“ Im Schulkino führte Lehrer Rink den Film „Kamerun“ vor und in einer Kolonialausstellung wurde reichhaltiges Anschauungsmaterial gezeigt, wie Kolonialprodukte, Waffen, Kunst- und Schnitzwerke u.a.m. Im Klassenraum neben der Aula waren Zeichnungen, künstlerische Modellierungsarbeiten, Reliefs zu sehen. Die Anstrengungen der Lehrer und der Erfolg waren groß, aber auch hier wurde die

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ideologische Stoßrichtung erkennbar – die Großmachtansprüche des Dritten Reiches und das Bemühen um die Bereitschaft der heranwachsenden Jugend, sie militärisch durchzusetzen. Rektor Zaspels Einsatz für die nationalsozialistische Erziehung an der Schule wurde belohnt, zum 60. Geburtstag am 1.11.1937 bekam er eine Glückwunschurkunde mit eigenhändiger Unterschrift des Führers überreicht. Der bauliche Zustand der Schule war seit längerer Zeit unbefriedigend. „Was diese Schule ungeeignet macht, der Adlershofer Jugend als Erziehungsstätte zu dienen, ist die vollkommene Veralterung des ganzen Baues ... Man ist erschrocken, wenn man das Haus betritt. Statt lichter, freundlicher Korridore schmale, düstere Gänge, statt breiter, bequemer Treppe enge verwinkelte Stiegen! Das mindeste, was diesem Gebäude Not täte, wäre eine durchgreifende Renovierung ...“, stand in einer Zeitung vom 26. Februar 1935. Das Bezirksamt habe allerdings den nach der Selchowstraße gelegenen Schulhof instand setzen und dort eine neue Toilettenanlage erbauen lassen. 1938 wurden endlich sieben Klassenräume malermäßig hergerichtet, neue Lichtanlagen installiert, in der Aula Doppelfenster eingesetzt und die zwei eisernen durch Kachelöfen ersetzt. Ein großer Rundfunkapparat in der Aula sollte vor allem dem Hören der Reden von Hitler und Goebbels dienen, Lautsprecher in den Klassenräumen „den Wert der Anlage noch bedeutend erhöhen“. Die bereits damals erhobene Forderung nach einem Neubau der Schule sollte erst Mitte der 1960er Jahre realisiert werden. Am 1. September 1939 war die Zeit der Reden vorbei, jetzt sollte die Saat aufgehen, die sechs Jahre lang in die Köpfe der Knaben eingetrichtert worden war. Rektor Otto Zaspel sprach in der Chronik vom „Polnischen Feldzug“ und dem „uns darauf am 3. September von England aufgezwungene(n) Krieg“. Er hatte seine Arbeit getan und ging am 30. September nach 36jähriger Tätigkeit in Adlershof auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. An seine Stelle trat Richard

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Die Klasse 1 B 1940/41 der Volksschule Bismarckstraße mit Lehrer Vogel

Fotos: Archiv Hinte

Weiher von der Volksschule in Altglienicke. Der Krieg bestimmte von nun an 51/2 Jahre den Schulbetrieb und führte zu großen Lerneinbußen. Es wurde unruhig in der Schule. Splittersichere Schutzräume für 200 der insgesamt 413 Schüler wurden im Keller eingerichtet. So mußte in zwei Schichten unterrichtet werden, um bei Fliegeralarm genügend Unterkunft zu bieten. Die Lehrer leisteten Tag und Nacht Luftschutzwacht. Am 14.10.1939 mußte das Schulgrundstück geräumt und der Fliegerhorst-Kompanie und Kommandantur E 83 zur Verfügung gestellt werden, der Unterricht fand in Räumen der Volksschulen an der Radickestraße statt. Da dort nur 550 Kinder splittersicher untergebracht werden konnten, wurde schichtweise zwischen Schulen und Klassen unterrichtet. Nach drei Monaten, am 10.1.1940, konnte die Schule an der Bismarckstraße wieder bezogen werden, aber bereits neun Tage später erfolgte die Schließung aller Schulen wegen Kohlemangels. Dreimal wöchentlich kamen die Schüler klassenweise für vierzig Minuten in einem „etwas geheizten Klassenraum“ zusammen, erhielten Schularbeiten aufgetragen und gaben die angefertigten ab. Diese Regelung galt bis zum 20. März. Immer wieder mußte zwischen beiden Schulgebäuden

umgezogen werden, Schichtunterricht war an der Tagesordnung. Zum Lehrkörper gehörten in jener Zeit die bereits früher tätigen Lehrer Ulrich, Walter Reinke, Burkhardt, der einberufene Lehrer Neumann sowie die neu hinzu gekommenen Lehrer Goetze, Goldz, Grune, John und Walter Wersin. Ab Mitte 1940 erfaßte der Krieg immer mehr die „Heimatfront“, die Luftangriffe nahmen zu. Das stellte auch neue Anforderungen an Schüler und Lehrer. Nach nächtlichem Alarm fiel am folgenden Vormittag die Schule aus. Im Interesse der Kinder wurde eine freiwillige, erweiterte Kinderlandverschickung (KLV) angeordnet. Am 9.11.1940 fuhren 90 Kinder nach Neutomischel im Warthegau, am 18.1.1941 mit Lehrer Max Reinke 32 Kinder in das Jugendheim Dietrichswalde (Ostpreußen) und weitere 32 Knaben mit Lehrer Walter Wersin in das Landjahrlager Schönhorst bei Lyck. Die Eltern waren beruhigt und die Schüler gewannen neue Eindrücke, von denen sie noch heute gerne berichten. Häufiger Lehrerwechsel war an der Tagesordnung, da sie in KLVLager eingesetzt, in andere Schulen geschickt oder einberufen wurden. Sechs Lehrkräfte mußten elf Klassen unterrichten (jeder zwei, der Rektor eine). Die oberen Klassen hatten drei, die unteren

zwei Stunden Unterricht. „Die Verstümmelung des Schulsystems schreitet fort“, schrieb Rektor Weiher 1943 in die Chronik. In jenem Jahr gab es 529 Schüler in 12 Klassen. „Am 1. April 1943 wurden die Schulen in Berlin vollständig geschlossen und die meisten Kinder mit den Eltern evakuiert.“ Zunehmende Luftangriffe auf die Stadt zeigten Wirkung. Die verbliebenen Schüler mußten ab Mitte August an festgelegten Zeiten zum Appell erscheinen. Im Herbst fanden die Appelle in der Schule Radickestraße statt. Lehrkräfte der Schulen wurden nach auswärts versetzt, so mußte Rektor Weiher 1944 nach Posen. Die Leitung der drei Adlershofer Volksschulen wurde in die Hände der alten Konrektorin Brockhusen gelegt. Von der Volksschule an der Bismarckstraße war nur noch Lehrer John hier geblieben – das war ihr vorläufiges Ende. Lehrer Burkhardt, der die Schulchronik nach der Befreiung weiterführte, schrieb: „Es ging nunmehr an den deutschen Fronten mit Riesenschritten rückwärts“ und „Am 24. April 45 zogen die ersten Russen hier ein.“ sowie „Der Hitlerspuk war verschwunden, und der furchtbare Krieg mit seinen höllischen Bombennächten war beendet.“ Rudi Hinte
(wird fortgesetzt)

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Nr. 172

„Seniorentreff“ lädt ein
Im Januar und Februar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) mit. Außerdem treffen sich ab August an jedem 3. Mittwoch um 10 Uhr die „Jahresringe“ (Gruppe Aslid). Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen (auch am Mittwoch) unter 90297-5767. Außerdem bietet das August-Programm: 6.8., 14.30 Uhr: „Rund ums Rentnerleben“ – Renate Schulz präsentiert ein musikalischliterarisches Programm (Eintritt: 2,50 €) 13.8., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 20.8., 14.30 Uhr: „Rund ums Wohnen“ – Frau Geißler berichtet über verschiedene Wohnformen 27.8., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 3.9., 14.30 Uhr: Horst Adam präsentiert seine Travestie-Show
(Eintritt: 5 €; Voranmeldung erbeten, Kartenverkauf ab 1.8.)

Mit dem Seniorenbus im August unterwegs
4.8. Mobby’s Zeitreise führt uns über Kladow, Cecilienhof und Sanssouci zurück nach Wannsee. (Fahrkosten: 15 € + Dampferfahrt 9,50 €) 5. und 20.8. Wir fahren nach Küstrin zum Markt. (Fahrkosten: 24 €) 6.8. Im Tier- und Freizeitpark Germendorf erleben wir Natur zum Entspannen und zum Erholen. (Fahrkosten: 18 € + Eintritt 3 €) 12.8. Spreewald-Kahnfahrt in Lübbenau (per Rollstuhl auf den Kahn). Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir Lübben per Bus erkunden. (Fahrkosten: 23 € + Kahnfahrt ca. 10 €) 13.8. Im Erholungspark Marzahn wollen wir uns den Seouler Garten anschauen. (Fahrkosten: 15 € + Eintritt 3 € – ermäßigt mit Schwerbehindertenausweis 1,50 €) 18.8. Dampferfahrt durch das Nikolaiviertel. (Fahrkosten: 15 € + Dampferfahrt 8 € – ermäßigt: 4,50 €) 25.8. Vom Treptower Hafen aus unternehmen wir eine Dampferrundfahrt vorbei an Köpenicks Altstadt, Rübezahl und Friedrichshagen. (Fahrkosten: 15 € + Dampferfahrt 11 €, Schwerbehinderte ab 70% + Begleitperson sowie Senioren ab 60 Jahre je 9,35 €) 26.8. Wir kehren in der Springbachmühle ein. Die märkische Küche bietet Fisch oder Wild aus den nahen Wäldern. (Fahrkosten: 22 €) 27.8. Buckow – nicht nur Theodor Fontane und Bertolt Brecht waren begeistert von der herrlichen Landschaft! Auch uns treibt es wieder in die Märkische Schweiz, wo wir einen schönen Tag genießen wollen. (Fahrkosten: 23 €) Telefonisch anmelden zu diesen und weiteren Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Sagen Sie uns den Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Ihr VdK-Team!

Freiwillige Haushaltsbefragung
Für eine Befragung werden in Berlin noch bestimmte Haushalte gesucht: - erwerbstätige Einpersonenhaushalte, - Arbeiter (Ein- und Mehrpersonenhaushalte), - Paare mit Kindern unter 18 Jahren, - Selbstständige, - Alleinerziehende und Rentner-Paare. Auf freiwilliger Basis sollen Haushalte Auskunft über ihre wirtschaftliche Situation, Verbrauchsgewohnheiten und die Haushaltsausstattung geben. In ein zur Verfügung gestelltes Haushaltsbuch sind im IV. Quartal 2008 alle Einnahmen und Ausgaben zu notieren. Nach Abschluß der Erhebung erhält man 80 €. Bei Interesse wende man sich an das
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Tel. 0355/4868-234, -216, -229; Fax -144; E-Mail: EVS2008@statistik-bbb.de

Auch im Sommer braucht Ihr Körper Vitamine
Vitamine braucht der Mensch jeden Tag, zu jeder Jahreszeit, auch im Sommer. Viele denken, nur der Winter sei die „vitaminarme Zeit“.
APOTHEKE

Neu ab 1.9.: „Adlershofer Tanzgruppe“
Unsere Tanzgruppe „SpreeAthen“ tanzt montags von 13.15 bis 14.30 Uhr im Grimau-Club in der Waldstraße 7 nach Altberliner Melodien: Blocktänze, Paartänze mit Partnerwechsel, Gassentänze, Quadrillen und auch Rounds nach Tanzansage! Natürlich tanzen wir auch zu anderen Musiken solche Tänze wie Kreistänze und auch Kontras. Jetzt ist diese Gruppe für den Raum etwas groß geworden. Daher wird es bald eine weitere Gruppe – die „Adlershofer Tanzgruppe“ geben. Sehr gern nehmen wir dafür interessierte Tänzer und Tänzerinnen auf. Die Adlershofer Gruppe wird ab 1. September jeden Montag von 14.45 bis 16 Uhr im Grimau-Club proben. Eingeladen ist jedermann, ob alleinstehend oder mit Partner, ob jung oder schon etwas reiferen Jahrgangs. Heike Voßke, Übungsleiterin für das DRK-Bewegungsprogramm „Tanzen“ und Fachübungsleiterin des DSB „Gymnastik/Rhythmus und Tanz“ mit Lizenz leitet beide Gruppen an. Bitte bringen Sie Turnschuhe mit. Tanzen mit Straßenschuhen ist nicht möglich. Anmeldungen und Informationen unter 65 70 17 03 oder unter 0160- 92 30 59 23 bei Frau Voßke. H.V.

Falsch. Auch im Sommer schadet es nichts, darauf zu achten, dass der Vitaminhaushalt stimmt. Gerade wenn es heiß ist, wird oft sehr reduziert gegessen und vorzugsweise Wasser, Eistee oder etwas anderes Durstlöschendes getrunken. Auf Vitamine wird in aller Regel nicht so sehr geachtet. Darum unsere Empfehlung: Gehen Sie auf Nummer Sicher und ergänzen Sie Ihre tägliche Ernährung mit einem Multivitaminpräparat aus unserer Apotheke. Unsere Auswahl ist groß und bietet für jeden Geschmack genau das Richtige.

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Broschüre für an Krebs Erkrankte
Im Juli hat das Bezirksamt Spandau seine aktualisierte Broschüre mit allen wichtigen Adressen und Anlaufstellen für an Krebs Erkrankte herausgegeben. Auch für unseren Bezirk wird nicht nur auf die Beratungsstelle für Behinderte und krebskranke Menschen (Johannisthal, Südostallee 134; Tel.: 90297-4840) mit ihren Außenstellen im Rathaus Köpenick und im Bürgerhaus Altglienicke hingewiesen, sondern auch auf Selbsthilfeinitiativen und spezielle Sportangebote nach erfolgter Krebs-Therapie aufmerksam gemacht. Die Anschriften von onkologischen Schwerpunktpraxen, Tumorzentren und Hospizen im Berliner Stadtgebiet gehören ebenso zum Inhalt, wie Hinweise auf bundesweite Informationsdienste und zu Sozialleistungen. Herausgeber: Bezirksamt Spandau von Berlin Abt. Soziales und Gesundheit Plan- und Leitstelle Staakener Str. 79, 13581 Berlin Tel.: 3303-4034/-4032 W.S.

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BESSY, Bagels und Physik
Seit 2002 gibt es bei BESSY an drei Sonntagen im Juli und August die Physik zum Frühstück, eine leichtverdauliche Physikvorlesung für Jedermann und Jederfrau. Aber keine Sorge: auch bei BESSY gibt es Physik nicht auf nüchternen Magen. Bevor es zur Sache geht, können sich Besucher an Bagels, Kaffee und Tee laben. Gestärkt geht er dann los, der Ausflug in die Welt des Lichtes. Um Licht dreht sich bei BESSY nämlich fast alles: der Elektronenspeicherring ist eine der hellsten Lichtquellen der Welt und BESSY Licht ist so einzigartig, dass es für Wissenschaftler aus aller Welt extrem attraktiv ist. Deswegen geht es erst einmal darum, was Licht überhaupt ist, eine Frage, die sich, wenn überhaupt, nicht in einem Satz beantworten lässt. Denn Licht – oder allgemeiner: Strahlung – ist mit nichts vergleichbar und besitzt viele scheinbar widersprüchliche Eigenschaften. Was sich Wissenschaftler unter Licht

Start für die Bauarbeiten am 220 Meter langen BBI-Terminal
Mitte Juli starteten die Bauarbeiten für das Terminal des Airport Berlin Brandenburg International BBI. Das sechsgeschossige Fluggastterminal wird 220 Meter lang, 180 Meter breit und 32 Meter hoch sein. Vorgelagert ist das 715 Meter lange Haupt-Pier, das nach aktuellem Planungsstand über 15 Fluggastbrücken verfügen wird, davon eine für die A-380-Abfertigung. Das Terminal wird mit acht Check-in-Inseln mit insgesamt 112 Schaltern ausgestattet. Darüber hinaus werden 120 Checkin-Automaten installiert. Mit ihrer Hilfe können Passagiere selbstständig Bordkarten für ihre zum Beispiel via Internet gebuchten Flüge ausdrucken. Die Tage des Papiertickets sind also gezählt. Die Startkapazität des U-förmig angelegten Terminalkomplexes beträgt 22 bis 25 Millionen Passagiere. Die BBI-Baustelle ist schon heute der wichtigste Konjunkturmotor der Region. 1,2 Milliarden Euro sind bereits an Aufträgen vergeben worden. Davon sind allein 85 Prozent in die regionale Wirtschaft geflossen. Die Berliner Flughäfen sind im ersten Halbjahr 2008 deutlich schneller gewachsen als der Durchschnitt aller deutschen Flughäfen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 10.252.532 Passagiere auf den drei Berliner Flughäfen abgefertigt. Dieses Ergebnis entspricht einem Wachstum von 10,3 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2007. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Kerosinpreise erwartet Flughafenchef Dr. Rainer Schwarz allerdings im zweiten Halbjahr eine verhaltenere Entwicklung.

vorstellen, um so seine Eigenarten zu verstehen, machen Physiker von BESSY anhand einfacher Experimente anschaulich.

BESSY, Bagels und Physik
Das traditionelle Sommerfrühstück für Groß und Klein – Erhellendes verdaulich serviert am am 10. und 24. August um 11.30 Uhr. Karten à 3,- € gibt es per E-Mail: PR@BESSY.de, telefonisch: 6392-4922 oder per Fax: 6392-4972

Vorschlag für Langzeitkonzept
Beim Treffen von Mitgliedern der IG Dörpfeldstraße mit Ellen Haußdörfer, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Rainer Hölmer, Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung, sowie weiteren SPD-Kommunalpolitikern ging es Ende Juni um Probleme des Ortsteils. Bemängelt wurde die Ausschilderung von Zufahrtstraßen, die einen Hinweis auf Adlershof bzw. die Dörpfeldstraße vermissen lassen. Vorgeschlagen wurde u.a. die Erarbeitung eines Langzeitkonzeptes unter Hinzuziehung des Geographischen Institutes der Humboldt-Universität, um die Entwicklung von Adlershof zu fördern. Kritik gab es an unzureichender Information und fehlender Abstimmung mit den Betroffenen bei Straßenbaumaßnahmen.

Sommerfest

– Fernost hautnah

Wann?
am 29.08.2008 um 17.00 Uhr

Tischreservierung:
Silvana Schneider Tel.: 6392-2207 E-Mail: schneider@wista.de

Wo?
Rudower Chaussee 17, Terrasse der WISTA-MG

Eltern- bzw. Mütterkurse an der Volkshochschule
Interessierte Mütter oder Eltern aus Migrantenfamilien haben ab 1. September die Möglichkeit, erstmals einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Deutsch-Kurs an der VHS Treptow-Köpenick zu besuchen. Montags und mittwochs von 9 bis 11.30 Uhr können sich Gleichgesinnte unter Anleitung einer erfahrenen Dozentin über das Leben in Deutschland, die Schulprobleme ihrer Kinder sowie über Alltagsfreuden austauschen, um dabei die deutsche Sprache mit viel Spaß zu erlernen. Der 6-wöchige Kurs mit 12 Terminen findet im Haus der VHS, Plönzeile 7, statt. Eingeladen sind alle an Austausch und Kommunikation Interessierte, die gern die Zeit, in der die Kinder in Schule oder Kita lernen, nutzen möchten, um selbst neue Erfahrungen im Alltagsleben zu sammeln. Rückfragen sind ab sofort telefonisch unter 90297-5423/-5411 möglich. Pro Teilnehmerin wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 5 € für die gesamte Kurslaufzeit erhoben.

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Nr. 172

„Ab ins Leben!“
13. Abiturjahrgang der Anna-Seghers-Oberschule ist Geschichte

Spendenschecks nach Benefizlauf übergeben
Der diesjährige Benefizlauf des Fördervereins der Anna-SeghersOberschule erbrachte letztendlich insgesamt die stolze Summe von 3761,31 €. Vor wenigen Tagen wurden symbolisch die Spendenschecks an das Kinder- und Jugendwohnheim Florian Geyer (Foto unten) und an den Kinder- und Jugendclub Julian Grimau übergeben. Jeweils 1000 € kommen den beiden Einrichtungen in Adlershof durch das Engagement der AnnaSeghers-Schüler zu Gute. Die verbleibende Summe von 1761,31 € wird für aktuelle Schülerprojekte in den nächsten Monaten genutzt werden. Über die konkrete Verwendung sollen

Mit dem nahenden Ende des Schuljahres 2007/2008 wurde am 30. Juni der mittlerweile 13. Abiturjahrgang unserer Schule verabschiedet. Die mündlichen Abiprüfungen und der Abistreich, der Abiball und letztlich die feierliche Zeugnisübergabe mit einem sehenswerten Programm im FEZ – das waren wohl die Höhepunkte am Ende von 13 Jahren Schule. Die besten Ergebnisse unserer diesjährigen Absolventen erreich-

ten André Stahlhofen, Sandra von Daake sowie Stefanie Knop, Jana Franke und Stefanie Dittmar (Foto). Traditionell wurde Ihnen die alljährliche Ehrung des Fördervereins unserer Schule zuteil. Nun geht es ab ins wahre Leben – wir sind schon gespannt auf die ersten Erfahrungen, von denen sicherlich zum vom Förderverein ausgerichteten Abituriententreff am 5. Dezember berichtet wird. J. Holler

dann die Jugendlichen am Anfang des neuen Schuljahres mit entscheiden können. J. Holler

Ein Adler in Adlershof
Zum Herbstfest ist Steinadler „Artur“ an der Alten Schule
Was in der freien Natur nur sehr selten und schwer möglich ist – beim Herbstfest am 13. September kann man einen lebenden Steinadler aus nächster Nähe betrachten, wenn er zwischen 11 und 13 Uhr an der Alten Schule auf dem Arm seines „Herrchens“ sitzt. Auf Initiative des Adlershofer Bürgervereins und seines Vorsitzenden Dr. Erxleben ist der Vogel, nach dem unser Ort seinen Namen erhielt, hier sicher erstmalig zu sehen. Freifliegende Steinadler gibt es nur noch in den Alpen und in den Hochgebirgen Osteuropas, sie stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Der 13jährige „Artur“ wird von dem erfahrenen Falkner Oliver Peipe präsentiert. Sie sind in der Gegend um Rathenow zu Hause, die nur dünn besiedelt ist und viel Platz zum Fliegen und Landen bietet. In Adlershof kann er keine Flugerlaubnis bekommen, jeden Hund könnte er für einen Fuchs halten und blitzschnell angreifen. Mit seinen berühmten Adleraugen kann er Füchse aus einem Kilometer Entfernung aufspüren, 50 hat er schon erlegt. Oliver Peipe ist Vorsitzender des Landesverbandes des Deutschen Falknerordens und wird sicher alle Fragen beantworten. Freuen wir uns auf ihn und seinen Begleiter! W.W.

Der Natur auf der Spur
Gleich zweimal kommen Mitarbeiter des Freilandlabors Britz nach Adlershof, um Interessierten die Pflanzen- und Tierwelt im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal/Adlershof zu erläutern. Am 16.8. geht es um die Entwicklung des Gebietes und die Flora der Trockenrasen und Krautkulturen wie Graukresse, Königskerze und Rainfarn (Treff:14 Uhr, Rudower Chaussee, Ecke Magnusstr.). Am 31.8. erfährt man bei „Was hüpft denn da?“ Aufschlußreiches aus dem Leben der Grashüpfer (Treff: 11 Uhr, Zugang Karl-Ziegler-Str. über Max-Born-Str.). Bereits am 3.8. kann man im Britzer Garten hören, wie Pflanzenarten aus anderen Kontinenten (z.B. Ambrosia und Götterbaum) hier geeignete Lebensräume finden (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 17.8. wird bei einem Rundgang gezeigt, wie man Wildkräuter erkennen und bestimmen kann, und am 31.8. geht es dann um Heilkräuter und Wildbeeren (Treff jeweils: 11 Uhr, Freilandlabor). Bei zwei vogelkundlichen Exkursionen soll am 3.8. das Vogelleben in der Feldflur vom „Dörferblick“ aus (Treff: 8.15 Uhr, U-Bhf. Rudow) und sollen am 23.8. ungewöhnliche Gastvögel an den Gewässern des Britzer Gartens beobachtet werden (Treff: 7.30 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Weitere Informationen zu diesen und anderen Veranstaltungen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

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Herzliche
Im August gratulieren wir herzlich zuerst den Seniorinnen Luise Lietzmann am 23.8. und Margarete Märtens am 25.8. zur Vollendung ihres 98. Lebensjahres. Elisabeth Bley beglückwünschen wir am 13.8. zum 95. Erdenjubiläum. Gratulationen zum 94. Wiegenfest erhält am 15.8. Paula Kipping. Beste Wünsche zu 91 vollendeten Lebensjahren erhalten am 2.8. Irena Bielefeldt und am 17.8. Gudrun Zantopf. In den Kreis der 90jährigen treten am 2.8. Annemarie Freygang und am 6.8. Gertraud Amann. Alles Gute weiterhin! Zu ihrem 85. Fest der Geburt können am 4.8. Ruth Kober, am

Glückwünsche
10.8. Heinrich Galla und am 20.8. Karel Hemzal viele Glückwünsche entgegennehmen. Wir gratulieren ebenfalls! Zur Vollendung des 80. Lebensjahres gehen gute Wünsche an Kurt Chrust (2.8.), Margareta Zimmermann (4.8.), Ingelore Korbanek (8.8.), Eva Doil und Dr. Ernst Schmitz (9.8.), Ruth Leyk (11.8.), Ursel Bräuer (12.8.), Gisela Schrodt (24.8.), Lisbeth Wähnelt (25.8.) sowie Kurt Gessel (26.8.). Hoch soll'n sie leben! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im weiteren Leben Gesundheit, Freude, Glück und Zufriedenheit.

Unsere Rätselecke
In jedem der nachstehenden Wörter wird ein Buchstabe durch einen anderen so ersetzt, daß sich Wörter anderer Bedeutung ergeben. Aneinandergereiht nennen diese Buchstaben etwas, wovon wir im Urlaub nicht genug bekommen können.

Wette - Wanne - Sage - Kuppel - Brosche - Spott Kompott - Frist - Taste - Karte - Horde
Rätselautor: Wolf Will

Auflösung des Rätsels in der Juli-Ausgabe:
1. BETA; 2. IGEL; 3. KARO; 4. ULME; 5. LIAS; 6. ROST; 7. LIRA; 8. ROSA; 9. SURE; 10. TELL; 11. STÖR; 12. DOSE; 13. SELA; 14. ELBE; 15. REDE; 16. CHOR; 17. HERZ; 18. SEAL.

Nach Hinzufügen eines Buchstabens auf der Mittelsenkrechten ergibt sich das besonders reizvoll gelegene Ausflugsziel der Berliner SANSSOUCI in Potsdam.

Am 08.08.08 feierst Du, liebe Mutti und Oma, Deinen

80. Geburtstag
Gesundheit und alles Liebe wünschen Dir

n Pietätlos beDie Adlershofer Zeitung schäftigte sich in ihrer Juni-Ausn n gabe mit dem erneuten Ärger auf unserem Friedhof. Dabei wurde
leider den alleinigen Auskünften der Verwaltungsangestellten vertraut. Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht. Zugegeben – Pietät ist ein Fremdwort und im Adlershofer Friedhofsbüro scheint es nicht nur kein Lexikon zu geben, man kennt offenbar auch die eigenen Verordnungen nicht. In den Belegungsvorschriften vom 17.1.2004 ist z.B. über die „Abteilung E 46, Urnengemeinschaftsanlage, anonym“ nachzulesen: „Die Beisetzungsfläche ist mit Rasen ausgelegt und die Urnen werden in zeitlicher Reihenfolge beigesetzt ... Ein Gemeinschaftsdenkmal vervollständigt die Anlage.“ Die Rasenfelder sind abgesteckt worden. Von einem zentralen Denkmal fehlt auch nach vier Jahren noch jede Spur. So wurde wie bislang üblich verfahren, die Trauernden stellten ihre Blumen entlang der Umrandungen auf, bis vor einigen Wochen die Vasen vom Friedhofspersonal weggeräumt und in eine eilends aufgeschüttete Schotterpiste verbracht wurden, die keinen Bezug zu den drei bisher belegten Gräberfeldern hat. Dieses makabere Ritual voll-

]k]j P H N SK
zieht sich seitdem fast täglich. Glaubhafte Antworten gibt es für die entsetzten Angehörigen nicht. Lediglich Verleumdungen wie man hätte die Urnenfläche betreten bzw. den Rasen demoliert und die Aussage, in den Friedhofsvorschriften sei eine zentrale Blumenablage angeordnet. Daß diese sich an dem Gemeinschaftsdenkmal befinden sollte, das noch gar nicht existiert, wird einfach unterschlagen. Wenn die Verwaltung wenigstens zugeben würde, daß die Blumen beim Rasenmähen stören, hätten sich gewiß einvernehmliche Lösungen finden lassen. So bleibt das Ganze ein unglaublicher Skandal, wie man es auch drehen und wenden mag. Für mich stellt sich die Frage, ob auf dem Adlershofer Friedhof die Beisetzungen weiterhin durch Fehlbesetzungen bestimmt werden und wann die Belegungsvorschriften von 2004 endlich umgesetzt werden. Aus Ehrfurcht vor den Toten! Lucie Schütze

Deine Silvia und Dein Alexander

Liebe Mama Gisela,
zu Deinem 80. Geburtstag am 24. August wünschen wir Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit, viel Freude, Glück & Zufriedenheit von Sohn Harry, Tochter Manuela, Micha, Nula und den Enkelkindern Marcus, Frank, Mandy und Benny. Wir haben Dich alle sehr lieb!

Erneut ein Lebensjahr vollendet hat meine Schwester

Iris Sieglinde
Zu ihrem Erdenjubiläum übermittle ich auf diesem Wege herzliche Glück- und Segenswünsche. Mögen Gesundheit, Freude und Zufriedenheit ihr weiterhin tägliche Begleiter sein. Wolfhard Will

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen. Schreiben Sie an

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Nr. 172

Impressionen vom Adlershofer Kinderfest 2008 auf dem Hof der Anna-Seghers-Oberschule

Die Sonne lacht und allen hat es Spaß gemacht!
Herzlicher Dank für Mitwirkung und Unterstützung
Mitwirkende am Bühnenprogramm: Moderation: Frau Kappel, Herr Abraham Cheerleader „SPIRIT FARIES“ Dance Point - Tanzblock Kinder-Tanzgruppen aus dem „Grimau“ Steptanzgruppe SV Empor Köpenick steffens disco

Fotos: Ebner

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 21. Juni auch das diesjährige Adlershofer Kinderfest auf dem Hof der Anna-Seghers-Oberschule für mehrere hundert große und kleine Gäste zu einem tollen Erlebnis. In einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm präsentierten Nachwuchskünstler und Talente ihr Können. Tanzgruppen aller Altersklassen der JFE Grimau zeigten lustige Choreographien, der Dance-Point sandte ein großes Aufgebot unterschiedlichster Tanzgruppen, die mit ihrer Ausstrahlung selbst Nichttänzer zum Mitmachen animieren konnten! Besonders begeistert waren alle Anwesenden von den unglaublichen Darstellungen der Faries, den Cheerleadergruppen des BA Tempelhof e.V. Der große Schulhof – erstmals Veranstaltungsort für dieses Fest – bot ausreichend Raum für die vielen weiteren Angebote. Das jährlich vom Jugendclub „Grimau“ in Zusammenarbeit mit dem Adlershofer Festkomitee organisierte Kinderfest ist mittlerweile fest in der Kulturlandschaft unseres Ortes etabliert. Allen Sponsoren, Beteiligten und Helfern sei herzlichst gedankt für die großartige Unterstützung! Ines Weihs Leiterin JFE Grimau

Engagement an Marktständen: André Berndt (für deren Bereitstellung) Bastelstände: „Grimau“, Anna-Seghers-Oberschule, Kita „Marktspatzen“, Kita Radickestraße Kinderschminken: JFE „Villa Vif“ und obige Kitas Frau Weller mit Encaustik Weitere Attraktionen: Frau Nitschke (Präventionsbeauftragte der Polizei) Frau Rieger mit Ballonfiguren Freiwillige Feuerwehr Adlershof Spielaktionen von „GHOST e.V.“ Spielmobil vom Kietz für Kids Sportspiele (Adlershofer Gymnastikclub 2006 und SG Treptow ‘93) Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren ABC 08, BERLIN CHEMIE AG, Bürgerverein Cöllnische Heide, Eis-Event, Kulturzentrum Alte Schule, Leser der Adlershofer Zeitung, Marktpassage Adlershof, POLYPRINT, Volksbank Adlershof, Volkssolidarität (OG 073) und Menü Taxi (gastronomische Betreuung) und nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Kampagne zum sicheren Berufe zum Ausprobieren Am 20. September veranstaltet und eine Zweitwahl entscheiden). der Mädchenarbeitskreis Treptow- In diesen Workshops werden Schulweg geplant Köpenick zum 11. Mal den Be- praktische, berufstypische ÜbunDie Ordnungsämter der Berliner Bezirke planen zum Schuljahresbeginn eine Kampagne zum sicheren Schulweg. Erfahrungen haben gezeigt, daß Eltern, Verwandte und Bekannte, die Kinder zur Schule bringen, mit ihrem verkehrswidrigen Verhalten wesentlich zu gefährlichen Situationen vor den Schulen beitragen. Da den Ordnungsämtern das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt, sollen statt der Ahndung Aufklärung und verkehrserzieherische Gespräche mit den Erwachsenen im Vordergrund stehen. Die Kampagne zum Schulbeginn wird mit Plakaten und Flyern unterlegt. Die Faltblätter sollen eine Woche vor Ferienende zur Verteilung kommen und auch bei den Einschulungsfeiern eingesetzt werden. Für weitere Informationen steht Frau Flemming, Tel. 90297-4650 vom Ordnungsamt Treptow-Köpenick zur Verfügung. rufs-Schnuppertag für Mädchen ab Klassenstufe 8. Den Mädchen werden ganztägige Workshops wahlweise zu folgenden Berufen angeboten: Erzieherin, Polizistin, Mediengestalterin für Bild und Ton oder für Digital- und Printmedien, Journalistin, Kosmetikerin, Tierpflegerin, Fitness-Kauffrau, Fachangestellte für Medienund Informationsdienste, Schneiderin, Schauspielerin, Tontechnikerin, Werbekauffrau. (Zur Anmeldung müssen sich die Mädchen für einen Berufs-Workshop gen durchgeführt und Fragen zur Ausbildung und zum Berufsalltag fachgerecht beantwortet. Die Workshops finden von 10-18 Uhr im Jugendtreff im Bürgerzentrum Altglienicke, Ortolfstr. 184, statt. Im Unkostenbeitrag von 5 € ist ein Mittagessen enthalten. Anmeldungen vom 25.8. bis 10.9., Mo bis Do von 15-18 Uhr in der Jobwerkstatt Mädchen des tjfbv e.V., Rudower Straße 37 in 12558 Berlin (Nähe S-Bahnhof Spindlersfeld), Tel. 67 48 94 93, www.jobwerkstattmaedchen.de

August 2008

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16. Senioren-Sport-Treff auf dem Lok-Sportplatz
Zum 16. Mal finden Seniorinnen und Senioren auf dem Sportplatz des ESV Lok Schöneweide direkt am Betriebsbahnhof Schöneweide zu einem Sport-Treff zusammen. Der Termin ist Mittwoch, der 3. September; die Zeit: 10 bis 12.30 Uhr. Alle TreptowKöpenicker Seniorinnen und Senioren ab 55 Jahre sind herzlich zu diesem Sportfest eingeladen. Nur in zwei Wettbewerben geht es um Urkunden: im Kegeln und im Schlängellauf. An den übrigen 14 Stationen ist die Teilnahme entscheidend. Die Vielfalt ist groß. Sie reicht vom Ballprellen, Dart, Rudern auf dem Ergometer, Kugel- und Medizinballstoßen bis zum Luftgewehrschießen. Alle Aktiven, die an mindestens 6 Stationen nach eigener Wahl mitgemacht haben, sind an einer Tombola beteiligt, bei der jeder – ohne Ausnahme – gewinnt. Wenn alles gut geht, wird kostenlos ein Eintopfessen ausgegeben. An Infoständen kann man sich beraten lassen. Organisiert wird dieser Treff von den Senioren des ESV Lok Schöneweide, die mit 36 Vereinsmitgliedern für einen reibungslosen Verlauf des Treffs sorgen, der bei jedem Wetter stattfinden wird. In der Vorbereitung hat sich der Verein viel Mühe gegeben. Es wäre schön, wenn das mit einer hohen Teilnehmerzahl belohnt würde. H. Weiss

Foto: Ebner

Sportlicher Höhepunkt im 100. Jahr der Gründung des Adlershofer BC war das Spiel der 1. Herrenmannschaft gegen den 1. FC Union Berlin am 9. Juli auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße. Nachdem die Adlershofer bei regem Zuschauerinteresse bis zur Halbzeitpause noch gut mithalten konnten (1:3), quittierten sie am Ende eine eindeutige 1:9-Niederlage

Mitte August beginnt in der Berlin-Liga der Punktekampf
Die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 bestreitet vor dem Punktspielauftakt der neuen Berlin-Liga noch ein Freundschaftsspiel im August auf eigenem Platz: Am 2.8. ist ab 15 Uhr das Team von Miersdorf / Zeuthen zu Gast. Der Punktekampf beginnt mit einem Auswärtsspiel am 17.8. bei Spandau 06 um 10.45 Uhr. Die ersten beiden Heimspiele finden am Mittwoch, dem 20.8., um 18.30 Uhr gegen FC Hertha 03 und am Sonnabend, dem 23.8., um 14 Uhr gegen den Nordberliner SC statt. Die Heimspiele im August werden auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße ausgetragen, da der Platz am Lohnauer Steig einen neuen Kunstrasen erhält.

15. Müggelseeschwimmen
Am 17. August um 10.30 Uhr ist Start in Rahnsdorf
Das Internationale Müggelseeschwimmen feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: es findet zum 15. Mal statt. Die 2,6 Kilometer lange Schwimmstrecke, parallel zum Ufer des Müggelsees, startet im Strandbad Müggelsee in Berlin-Rahnsdorf und endet im Seebad Friedrichshagen. Mit über 400 Teilnehmern ist das Berliner Müggelseeschwimmen eines der größten Langstreckenschwimmen in Deutschland. Start ist am Sonntag, 17. August, um 10.30 Uhr. Die Zeitmessung erfolgt elektronisch mit einem Transponderchip, der während des Schwimmens am Handgelenk befestigt wird. Das Startgeld von 20 € beinhaltet für alle Teilnehmer eine Schwimmkappe, Miete für den Transponder-Chip, die persönliche Finisher-Urkunde, Verpflegung im Ziel, Bustransfer und den Kleidertransport zum Ziel. Siegerpokale werden für die Gesamtsieger Frauen und Männer sowie für alle Altersklassensieger vergeben. Medaillen, Urkunden und Sachpreise erhalten die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse. Sonderpreise gibt es für die jüngsten und ältesten Teilnehmer. Meldeadresse: TiB 1848 e.V. Abt. Schwimmen Köpenick c/o Dirk Lehmann Müggelseedamm 182, 12587 Berlin Telefon: 0179/7596857 Voranmeldeschluss: Donnerstag, 14. August

Adlershofer Zeitung
PF 1103
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

12474 Berlin
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im September ist am 15. August

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Nr. 172

Eine fast unendliche Geschichte
Es begab sich also zu der Zeit, die der „Wende“ genannten folgte, daß sich auch in Adlershof zahlreiche Neuregelungen einstellten. So nahm der Verkehr auf der Hauptstraße derart zu, daß nur sportliche Typen sie an nicht durch Ampeln regulierten Stellen queren konnten. Ein Problem für viele Grundschüler, die hinüberwechseln mußten, denn auf einer Seite gab es für sie kein Lernziel mehr. Dann wurde 1996 eine „Lichtsignalanlage“ an der Einmündung der Florian-Geyer-Straße vorgesehen, immerhin baute man 1998 bei der Straßenerneuerung Leerrohre zum Verlegen der Kabel ein, 2002 war „die Realisierung vorgesehen“. Im Mai 2003 (AZ Nr. 109) haben wir das in unserer Zeitung und im August 2004 bei Senatorin Junge-Reyer angemahnt. In den weiteren Jahren wurden der Baustadtrat und Mitglieder der BVV (auch über das Abgeordnetenhaus) bei der zuständigen Senatsverwaltung mehrfach vorstellig. Es gab immer neue Termine, neue Vertröstung. Doch fast als Wunder ist sie nach einem Dutzend von Jahren nun da! Haben Sie es schon bemerkt? Im August soll sie ihren Betrieb aufnehmen, kurz vor dem Beginn des neuen Schuljahres, in dem Lernanfänger inzwischen wieder die Dörpfeldstraße in beiden Richtungen passieren müssen. Wie zu hören war, mußte erheblichem Widerstand der BVG begegnet werden. Bleiben wir optimistisch, auch in Zukunft Bürgeranliegen durchsetzen zu können! W.S.

Foto: Staneczek

Eine neue Mitte für die Wissenschaftsstadt Adlershof
Stadtplatz an der Rudower Chaussee eingeweiht
Die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien erhielt mit der Einweihung des Stadtplatzes Forum Adlershof am 18. Juli eine neue Mitte. Die 7.000 m2 große Fläche an der Rudower Chaussee zwischen Erwin Schrödinger-Zentrum und Institut für Psychologie wurde seit Juni 2007 umgestaltet. Das als „steinerner Platz“ mit Vegetationsflächen errichtete Forum soll künftig zentraler Treffpunkt, Marktplatz, Versammlungs- und Veranstaltungsort sein. Bei der offiziellen Übernahme des Platzes durch das Bezirksamt bemerkte Bürgermeisterin Schöttler: „Adlershof ist noch attraktiver geworden!“ Leicht seitlich versetzt zu den auf dem Platz befindlichen Forumsgebäuden wurden zwei Plastiken installiert: Zwei zwitterhafte rotierende Köpfe, die in fünf Metern Höhe das Gelände zu überblicken scheinen. Die beiden Künstlerinnen hatten mit diesem „Kopfbewegung - heads, shifting“Entwurf den Kunst am BauWettbewerb gewonnen. Prof. Dr. Schön (Humboldt-Universität) fand Parallelen zu antiken Köpfen, den Brüdern Humboldt und moderner Medizintechnik. Die beiden denkmalgeschützen Forumsgebäude (im Besitz der WISTA) sollen noch durch einen Zwischenbau ergänzt werden, die Pläne werden schon einmal auf Postern an ihren Wänden vorgestellt (Foto auf S. 1). Sie sollen gastronomisch und als Kommunikations- und Informationszentrum genutzt werden. Die dahinter liegenden Grünzonen (Foto am Eröffnungstag) dienen insbesondere der Versickerung des Regenwassers. Baum- und Heckenbepflanzung, straßenseitige Stufen und zahlreiche Bänke sollen zum Verweilen einladen, zahlreiche Fahrradständer erleichtern das. Vielleicht machen auch Sie beim Ausflug in den Landschaftspark hier einmal Station!? W.S.

Bauvorhaben Ausbau Glienicker Weg
Das Tiefbauamt teilt zu den Bauarbeiten zwischen Adlergestell und Ortsteilgrenze zu Köpenick mit: Die Maßnahme dient der Vorbereitung für das Bauvorhaben Eisenbahnüberführung Glienicker Weg im Zusammenhang mit dem vierstreifigen Ausbau des Glienicker Weges. Es wird anteilig aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert. Zunächst werden nur Leistungen der Leitungsträger im Bereich Eisenbahnüberführung Glienicker Weg realisiert. Bauzeit bis 31.8. Bauarbeiten: Umverlegung der Trinkwasserleitung, der vorhandenen 10 kV-Leitung und des Beleuchtungskabels, der TelekomKabel und der Hochdruckgasleitung in Höhe Zinsgutstraße. Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt: Im 1. erfolgen Leitungsumverlegungen in den Seitenbereichen vor und nach der Eisenbahnbrücke und im 2. erfolgen Leitungsumverlegungen unter der Eisenbahnbrücke. Als Voraussetzung für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung des Glienicker Weges im Bereich der Eisenbahnbrücke notwendig. Der Zeitraum der Vollsperrung ist vom 18.8. - 31.8.2008. Eine Umleitungsstrecke wird eingerichtet. Die Befahrbarkeit der Grundstücke wird gewährleistet. Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und für unvermeidliche Behinderungen im Baustellenbereich um Verständnis. Dr. Abo-Bakr

Polizeiticker: Trickdiebe unterwegs
Immer wieder gelingt es Trickdieben, die Arglosigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen auszunutzen, um sie zu bestehlen. Der Polizei sind zwei Fälle bekannt geworden, in einem dritten konnte ein vermeintliches Opfer eine Diebin durch resolutes Auftreten vertreiben. - Eine etwa 40 Jahre alte Frau hatte an der Wohnungstür einer 69-jährigen in Schöneberg geklingelt, um angeblich eine Nachricht für eine Nachbarin zu hinterlassen. Die Fremde betrat unaufgefordert die Wohnung, worauf die Mieterin sie sofort und lautstark wieder hinauswies. - In Oberschöneweide tauchte eine junge Frau an der Tür eines Rentnerehepaares auf, gab vor eine Nachricht hinterlassen zu wollen und wurde eingelassen. Unbemerkt von der 84-jährigen und ihrem 87-jährigen Ehemann ließ die Unbekannte eine Komplizin nachkommen, die sie, als das Ehepaar aufmerksam wurde, als ihre Mutter bezeichnete. Als beide weg waren, fehlte ein höherer Geldbetrag aus einer Kassette. - In Siemensstadt ließ eine 83jährige Frau zwei unbekannte Frauen in ihre Wohnung, die einen Umschlag für einen Nachbarn hinterlegen wollten. Die Seniorin musste feststellen, daß später eine Kassette mit Schmuck und Geld weg war. Die Kriminalpolizei rät erneut, Fremden keinen Einlaß zu gewähren oder sich Dienst- bzw. Firmenausweise zeigen zu lassen, dort zur Bestätigung der Richtigkeit anzurufen und im Zweifelsfall Nachbarn hinzuzuziehen.

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Meisterbetrieb gegründet 1952

Neu- und Reparatur-verglasungen Schallschutz- und Sicherheitsgläser Glaszuschnitte / Möbelgläser Spiegel und Spiegelzubehör Isolierglas / Ornamentgläser Sichtschutz- und Sicherheitsfolien
Heinz Weiß – Glasermeister Hackenbergstraße 5 12489 Berlin-Adlershof

Glasschleiferei: wir schleifen – bohren – sägen – mattieren und kleben Glas Bildeinrahmung Galeriebedarf

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Anzeigenschluß für die September-Ausgabe ist der 18. August
        
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