Path:
Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2008, H.167/März

Monatszeitung

Nr. 167 März 2008

0,60 €

Frohe Ostern
❒ Auch wenn es noch etwas chaotisch aussieht –

es geht flott voran beim Neubau unseres Bahnhofs
Seite 2

wünschen wir all unseren Lesern, Anzeigenpartnern, Vertriebshelfern sowie allen Freunden der Adlershofer Zeitung!

❒ Die neuapostolische Gemeinde Adlershof wurde vor genau 100 Jahren gegründet. Seit 1992

trifft sie sich zum Gottesdienst in der neuerbauten Kirche an der Handjerystraße
Seiten 8/9

Seite 2

Nr. 167

Gremien diskutieren über Schulentwicklungsplanung
Informationen vom „Pressefrühstück“ im Rathaus
Zum „Pressefrühstück“ am 11.2. hatte Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler Bezirksstadtrat Dirk Retzlaff (Jugend und Schule) hinzugebeten. Vor seinen Ausführungen informierte sie, daß - das Spektakel der Hauptmanngarde wieder samstags ab 11 Uhr am Rathaus Köpenick zu erleben ist, - eine „Steuerungsrunde“ gebildet wurde, die sich Gedanken über die Tourismus-Entwicklung im Bezirk bis 2020 macht, - zur Vorbereitung der Feiern zur ersten Erwähnung Köpenicks vor 800 Jahren am 10.2.1209 fünf Arbeitsgruppen gebildet wurden und - am 8. März die Eröffnung des Freiwilligenzentrums „Sternenfischer“ stattfindet. Stadtrat Retzlaff berichtete zuerst zu Fragen des Kinderschutzes im Bezirk (s. auch S. 14). Zur Bewältigung der zunehmenden Aufgaben stehen wie in den anderen Bezirken immer weniger Stellen im Sozialbereich für Kinderund Jugendfragen zur Verfügung, fünf von 35 konnten zudem seit Monaten nicht besetzt werden. So kann man in Notfällen nur noch reagieren (in der Regel innerhalb von zwei Stunden), für Prävention bleibt keine Zeit. Immerhin hat der „Präventionsrat“ durchgesetzt, daß „Kinderschutz vor Datenschutz“ zu gehen hat. Zum Probelauf der Gemeinschaftsschulen ist Retzlaff optimistisch. Für die Anna-Seghers-Oberschule (ASO) sind zum neuen Schuljahr wohl 38 Erstklässler angemeldet worden, so daß es zwei erste Klassen geben soll. Die vom Senat nicht für das Projekt akzeptierte Grünauer Grundschule wird nun als „Filiale“ der ASO doch teilnehmen. Das Projekt „jahrgangsübergreifendes Lernen“ (1. + 2. Klasse lernen gemeinsam) wird in den beteiligten Schulen unterschiedlich angenommen. Weiter war zu erfahren, daß - die Schulentwicklungsplanung für die Jahre bis 2012 in allen Gremien umfangreich diskutiert wird und erste Stellungnahmen vorliegen. - die Rekonstruktion der Gebrüder-Montgolfier-Schule in Johannisthal gut vorangeht, zum neuen Schuljahr werden optimale Lernbedingungen in zwei Gebäuden herrschen. - die Idee einer Kinder- und Jugendakademie METEU (MenschTechnik-Umwelt) „sich entwickelt“, für den Sommer sind erste Veranstaltungen in einem Sommercamp im FEZ geplant. - zu den diesjährigen „Wirtschaftstagen“ umfangreiche Ausbildungsplätze angeboten werden sollen. W.S.

Entwicklungen beim Bahnhofsneubau

Fotos: Staneczek

Beim Neubau unseres Bahnhofs lassen sich mit etwas Phantasie schon erste Konturen erkennen. Südlich der Rudower Chaussee (Richtung Grünau) entsteht der Treppenaufgang (mit Rolltreppe), im Vordergrund des Fotos auf der Titelseite ist die betonierte Vertiefung für den Aufzug zu sehen. Auf der Nordseite ist der Aufgang inzwischen etwas weiter gediehen, man sieht schon eine runde Fensteröffnung. Ferner kann man auf der Baustelle bereits erkennen, wo künftig Säulen die Straßen-

bahntrasse von dem jeweils zweispurigen Fahrdamm trennen werden. Im März wird hieran wie an den Widerlagern für die Brücke weiter gebaut. Die Montage der Brückenteile ist inzwischen auf April verschoben worden. Das Thema Tunnel hat derweilen einen neuen Aspekt, die Senatsverwaltung wünscht nun wohl auch einen Ausgang zum Adlergestell. Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs erfolgt dann frühestens im 1. Quartal 2009. W.S.

Informationen des Adlershofer Festkomitees:

Beratung zu Kinderfest und Festwoche
Das Adlershofer Festkomitee will am 12.3. darüber beraten, ob und wie sich ein Kinderfest am 21. Juni auf dem Hof der AnnaSeghers-Oberschule (Radickestr.) und eine Festwoche aus Anlaß des 10jährigen Bestehen des „Kulturzentrums Alte Schule“ in Verbindung mit dem traditionellen Herbstfest am 13. September realisieren läßt. Die nächste Zusammenkunft ist für den 7.5. vorgesehen, wobei potentielle Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen stets herzlich willkommen sind. Welche Veranstaltungen in Adlershof im März und April uns bisher bekannt sind, lesen Sie nachstehend. Nähere Informationen dazu auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

„Politischer Dämmerschoppen“
Zu ihrer Reihe „Politischer Dämmerschoppen“ lädt die Volkshochschule Treptow-Köpenick am 4. März um 18.30 Uhr traditionell ins Restaurant „Bräustübl“ in Friedrichshagen (Müggelseedamm 164) ein. Dabei soll der Frage „Top oder Flop? – erste Auswirkungen der Gesundheitsreform“ nachgegangen werden. Vertreter der Politik, von Krankenkassen, Ärzteverbänden und Patientenvertretungen ziehen Bilanz über die seit dem 1. April 2007 laufenden Veränderungen in der Gesundheitsvorsorge und -erhaltung, die von vielen skeptisch beurteilt wurden.

Termin
14.3., 20.00 15.3., 14.00 17.3., 19.30 18.3., 18.00 31.3., 18.30 5.4., 10.00 10.4., 19.30 20.4., 16.00 22.4., 18.00 26.4., 10.30

Ort
Alte Schule WISTABunsensaal Alte Schule Anna-SeghersGedenkstätte Alte Schule Zugang Genossenschaftsstraße Stefan-HeymBibliothek Neuapostolische Kirche Anna-SeghersGedenkstätte Wassermann-/Ecke Dörpfeldstraße

Veranstaltung
Ausstellungseröffnung: Linie / Raum Blasmusik des Jungen Ensembles Berlin (Volkssolidarität) Montagslesung mit Live-Musik: Ingrid Gorr Sigrid Bock: „Der Weg führt nach St. Barbara ...“ Vortrag Rudi Hinte: Zur Geschichte der Dörpfeldstraße Frühjahrsputz der Köllnischen Heide mit dem Förster Katja Lange-Müller stellt ihr Buch „Böse Schafe“ vor Festliche Chor- und Orchestervorträge zum Gemeindejubiläum Dr. Erdmut Wizisla „Die Bibliothek Bertolt Brecht“ Rundgang mit Rudi Hinte durchs Plantagenviertel

März 2008

Seite 3

14. Juni – Termin freihalten!

Seminar und Vorträge
Einige Angebote von Veranstaltungen im Adlershofer Gebiet beiderseits der Rudower Chaussee im März: Im DLR-Seminar geht es am 5.3. ab 14 Uhr im Institut für Planetenforschung, Rutherfordstr. 2, um „Mars Lander – Wissenschaftliche Ziele und technologische Realisierungsmöglichkeiten.“ Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert in der Reihe „Recht und Wirtschaft“ jeweils ab 18 Uhr am 12.3. über „Erste Rechtsprechung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz“ und am 26.3. über das „Straßenausbaubeitragsrecht“. Die Teilnahme an den Vorträgen in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7 ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter 6392-4567.

„Klügste Nacht des Jahres“
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im Januar kam erstmals eine Vorbereitungsgruppe zusammen, um die „Klügste Nacht des Jahres“ am 14. Juni vorzubereiten, die in Adlershof unter dem Thema „Licht“ stehen wird. Zudem wird das „Jahr der Mathematik“ besondere Würdigung erfahren. Wir empfehlen, sich für diesen Tag ab 17 Uhr nichts anderes vorzunehmen, um genügend Zeit für einen Besuch der „Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ zu haben. Neben „offenen Türen“ der verschiedenen Einrichtungen und einer „Meile der Ideen“ wird ein Bühnenprogramm am Nachmittag Kinder und abends Erwachsene in seinen Bann ziehen bevor es mit einer Lasershow abschließt. Es wird überlegt, wie man thematische Führungen außer für Kinder und Erwachsene auch für Behinderte durchführen kann. Im Vorfeld soll es zudem einen Schülerwettbewerb geben. Neu sind in diesem Jahr Schülertickets, die über die Schulen zu sehr ermäßigten Preisen gekauft werden können. Im Vorverkauf erworbene Tickets sollen diesmal 2 € weniger kosten. Wegen der zur gleichen Zeit stattfindenden Fußball-Europameisterschaft überlegt man, wo Fernsehmöglichkeiten angeboten werden könnten (auch wenn an dem Tag die deutsche Elf nicht antreten muß). W.S.

Ein leuchtendes Beispiel
Adlershof und die optischen Technologien
Beim „Adlershofer Jahresempfang 2008“ sprach Prof. Dr. Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik, über „Adlerhof - ein leuchtendes Beispiel“. Wir baten für unsere Leser um eine verkürzte Fassung.
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Berlin wegen der flächendeckenden Beleuchtung als „Stadt des Lichtes“. Auch heute setzt die Hauptstadt auf Licht – allerdings haben sich die zugrunde liegenden Technologien vollkommen geändert. Nach dem Siegeszug der elektrischen Beleuchtung, gehören nun Lichtquellen wie LEDs und Lasern die Zukunft. Deren Anwendungen gehen weit über den Einsatz in der allgemeinen Straßenbeleuchtung und in Verkehrsanlagen hinaus. Daher ist es kein Zufall, daß die Laser Optics Berlin, die einst als kleine aber feine Fachmesse in Adlershof gestartet ist, im März 2008 mit einer zentralen Präsentation im Messezentrum stärker ins Blickfeld rückt. Das liegt allerdings nicht nur an der Messe selbst. Ein großer Teil der in Adlershof ansässigen Universitätsund Forschungsinstitute beschäftigt sich mit der Erzeugung, Manipulation und Nutzung von Licht: die Humboldt-Universität, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik, die Physikalisch Technische Bundesanstalt, das Max-Born-Institut, um nur einige zu nennen. Diese Institute decken einen sehr großen Bereich des Spektrums ab, von der Nutzung der Röntgenstrahlung bei BESSY bis hin zur Mikrowellenstrahlung am Ferdinand-BraunInstitut. Unternehmen sind hier gleichfalls stark vertreten. Alteingesessene Firmen wie Lasertechnik Berlin, Neuansiedlungen wie Jenoptik Diode Lab oder Start-ups wie Lumics oder eagleyard PhotoSolarenergie in ganz Europa auf. 35% aller in Deutschland produzierten Photovoltaik-Module kommen von hier. Mit dem HahnMeitner-Institut, der Solon AG, Sulfurcell oder zuletzt der Neuansiedlung Inventux ist die Branche in Adlershof prominent vertreten. Vielfältige Möglichkeiten also, die den Standort mit Licht verbinden und in diesem Sinne ein wahrhaft leuchtendes Beispiel abgeben. Berlin sollte diese „Leuchttürme“ nicht nur symbolisch, sondern vor allem als Ressource für den Aufbruch nutzen. Schließlich hat sich von hier vor knapp 100 Jahren die Beleuchtung der Städte auf ganz Europa ausgebreitet. Die Ausgangssituation war damals nur wenig anders als heute – Berlin besitzt nach wie vor weder Bodenschätze noch Industrieansiedlungen in großem Maßstab. Allerdings verfügt es über jede Menge Know-how und damit eine gute Ausgangsbasis, sich einen Spitzenplatz im globalen Wettbewerb zu erobern. Damit dies gelingt, bedarf es der gemeinsamen unternehmerischen, politischen und wissenschaftlichen Anstrengung. Die Akteure in Wirtschaft und Wissenschaft müssen sich weiter vernetzen, gemeinsame Ideen entwickeln und wirtschaftlich umsetzen. Dafür brauchen sie hoch qualifizierte, motivierte und tatkräftige Mitarbeiter, die dieses Ziel engagiert mittragen. Finanziell ist die Unterstützung durch die Landesregierung bei Forschungsförderung und Ansiedlung gefragt; das Geld ist als Zukunftsinvestition gut angelegt. Durch koordinierte Anstrengungen und gemeinsamen Einsatz läßt sich Wertschöpfung und Zukunft generieren. Die Voraussetzungen sind gut, gehen wir es an!

Internet-Portal zur HandwerkerAusbildung
Jugendliche des Bezirkes können ab sofort im Internet unter www.zukunft-im-handwerk.de (einer Initiative des Bezirksamtes Treptow-Köpenick) Orientierungshilfe und viele nützliche Informationen sowie weiterführende Links für ihre Ausbildung in einem handwerklichen Beruf finden. Gleichzeitig richtet sich das Portal an Ausbildungseinrichtungen und Betriebe im Handwerk, die hier u.a. Ausbildungsund Praktikumsplätze anbieten können. W.W.

Foto: Staneczek

nics sind zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor der Stadt geworden. Die Region Berlin-Brandenburg und insbesondere Adlershof verfügt über eine besondere Mischung aus wissenschaftlichen Einrichtungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich der Optischen Technologien (OT). Laut einer 2007 veröffentlichten Studie erwarten OT-Hersteller am Standort Deutschland bis 2015 einen Umsatz in Höhe von 37,0 Mrd. €. Im Vergleich zum Umsatz von 16,3 Mrd. € im Jahr 2005 entspricht das einem mittleren jährlichen Zuwachs von 8,5%. Das Wachstum ist damit höher als für den Weltmarkt OT (7,6%). Ein weiteres starkes Adlershofer Standbein ist die Photovoltaik, die Licht zur Energieerzeugung nutzt. Schon heute weist die deutsche Hauptstadtregion die höchste Dichte von Produzenten, Zulieferern und Dienstleistern für die

Baumfällungen am Groß-Berliner Damm
Als vorbereitende Maßnahme für den geplanten Ausbau des Groß-Berliner Dammes zwischen Sterndamm und Segelfliegerdamm (Baubeginn im Juni 2008) werden etwa 70 Bäume gefällt. Ein landschaftspflegerischer Begleitplan sieht für die notwendigen Baumfällungen Ausgleichsund Ersatzmaßnahmen vor. Ein Großteil dieser Bäume wird als Ausgleich im Projektgebiet gepflanzt, d.h. straßenbegleitend und auf dem Mittelstreifen (Winterlinden). Die restlichen Bäume werden als Ersatzmaßnahme im öffentlichen Straßenland im Bezirk verteilt. Die Auswahl der Bäume richtet sich nach den schon vorhandenen Arten. Träger der Baumaßnahme ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abt. Bauen und Stadtentwicklung, Tiefbauamt. W.W.

Seite 4

Nr. 167

Park-and-Ride-Konzeption weiterentwickeln
Informationen aus der 15. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Zu Beginn der Sitzung am 31.1. fand im Foyer des Rathauses Treptow die feierliche Einweihung der Erinnerungstafel an die BVV-Vorsteher und Bezirksbürgermeister von Treptow in Anwesenheit von einigen der darauf Genannten und Mitgliedern aller Parteien statt. Eine entsprechende Tafel befindet sich im Rathaus Köpenick. In der Bürgerfragestunde hatten acht Einwohner Fragen zum Umzug des MellowParks nach Treptow, zu Baumbestand und Baumpflege, zu Projekten mit Behinderten sowie zu Problemen von „Brücke 7 e.V.“. Bürgermeisterin Schöttler sprach anschließend zu aktuellen Ereignissen, wie dem weiteren Ausbau des Groß-Berliner Damms, über einen Einspruch gegen erwartete hohe Lärmbelastung ab 27.5. während der ILA in Schönefeld, den denkmalgerechten Ausbau am Köpenicker Alten Markt und 20 Jahre Litho-Werkstatt und informierte über einige Termine der kommenden Wochen. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - der Senat veranlaßt hat, daß die TVO zwischen Oberspreestraße und Glienicker Weg im Dunkeln liegt, während zwischen Oberspreestraße und Straße an der Wuhlheide eine „Festbeleuchtung“ installiert wurde. - der Ratgeber Soziales und Gesundheit schon gedruckt war, als die neue Telefoneinwahl fürs Bezirksamt (90297-) bekannt wurde. - eine Reihe von Maßnahmen ergriffen wurden, um im Bezirk das Netzwerk Kinderschutz zu installieren (wir werden gesondert darüber berichten). - das Bezirksamt es für einen unvertretbaren Aufwand ansah, auf eine falsche Darstellung in der „Super-Illu“ zur Schließung des Ausganges vom Friedhof Adlershof zur Köllnischen Heide zu reagieren, nachdem von der Redaktion zwei angebotene Termine nicht wahrgenommen wurden. Nach der Wahl von Dr. Monika Brännström zum Mitglied des Beirates in Sozialhilfeangelegenheiten und Martin Schmidt-Bugiel zum stellvertretenden Bürgerdeputierten wurde die Sitzung mit der vertagten Anfrage zur Entwicklung des Bahnverkehrs im Bezirk fortgesetzt. Erneut hatte der Ältestenrat eine umfangreiche Konsensliste zusammengestellt, so daß nur noch einige Tagesordnungspunkte debattiert werden mußten und BVV-Vorsteher Stock diesmal die Sitzung vor 21 Uhr schließen konnte. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/13 + 14“ entnehmen wir u.a., daß - künftig im „Begrüßungspaket“ für sich im Bezirk neu anmeldende Bürger(innen) auch Informationen über die Möglichkeiten der Mitwirkung in der kommunalen Politik enthalten sein sollen. - seit 2002 (bis 30.10.07) im Bezirk 766 Anträge von Ausländern auf Einbürgerung gestellt wurden; es erfolgten 559 Einbürgerungen. - inzwischen ein umfangreiches Diskussionspapier zur Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung im Bezirk für die Jahre 2008 bis 2012 vorliegt. - in Abstimmung mit dem Schulamt und dem Sportamt die Dächer von Schulen und Sporthallen auf ihre Eignung zur Installierung von Photovoltaikanlagen untersucht werden. - es im Bezirk 40.561 Straßenbäume gibt. Seit 2005 (bis 15.11.07) wurden im Bezirk 2.593 Bäume gefällt und 2.450 gepflanzt. Die Anzahl der leeren Straßenbaumscheiben wird auf 10.000 geschätzt, für deren Bepflanzung keine Mittel zur Verfügung stehen. Im genannten Zeitraum konnten 41 Bäume durch private Spenden finanziert werden. - die AG Interkultureller Garten Altglienicke den Vorschlag unterbreitet hat, dort ca. 200 Weinstöcke zu pflanzen. - trotz jahrelanger Suche keine bezirkseigene Fläche für die Errichtung eines für Wohnmobile und Caravans geeigneten Stellplatzes gefunden wurde, jedoch einer entsprechenden, mehrjährigen Zwischennutzung des ehemaligen BSR-Hofs Stellingdamm 15/15a zugestimmt wurde. - Raum 206 des Rathauses Treptow den Namen „AlbineaZimmer“ erhält und entsprechend ausgestattet wird. - kostenlose Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche fester Bestandteil der Treptower Festtage (6.-8.6) und des Köpenicker Sommer (13.-15.6.) sind. - es im Bezirk 2007 in 213 Sportvereinen 44.982 Mitglieder gab, darunter waren 12.604 Aktive jünger als 18 Jahre und 8.785 Mitglieder älter als 60 Jahre. - 2008 in unserem Bezirk folgende Sportveranstaltungen stattfinden: 12. Köpenicker Altstadtlauf (27.4.), Deutsche Hochschulmeisterschaften Sportschießen, 2. Berlin Triathlon (22.6.), 15. Internationales Müggelseeschwimmen (17.8.), Deutsche Meisterschaft der Drachenboote (6.9.) sowie Berliner Jüngsten- und Jugendmeisterschaft (3.-5.10). - der Investor für eine Skihalle in Adlershof keine Finanzierung erhalten und von der Option des Grundstückkaufs kein Gebrauch gemacht hat. Das Gebiet soll als Gewerbegebiet entwickelt werden, konkrete Bauvorhaben liegen nicht vor. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Von der BVV wurde vereinbart, das Bezirksamt u.a. zu ersuchen, - daß auf der Fahrbahn Schnellerstraße/Ecke Fennstraße (Richtung Bahnhof Schöneweide) eine Fahrbahnmarkierung aufgebracht wird. - zusammen mit der Senatsverwaltung, den Berliner Forsten und der Deutschen Bahn die bestehende Park-and-Ride-Konzeption für den Bezirk weiterzuentwickeln und in geeigneter Form umzusetzen. - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß Berlin in Versorgungsregionen eingeteilt wird, um auch in unserem Bezirk die fachärztliche Versorgung sicherzustellen. - die Mitarbeiter(innen) des Ordnungsamtes dafür zu gewinnen, während des Außendienstes auf freiwilliger Basis Namensschilder zu tragen. - auf den Internetseiten der Abt. Bauen und Stadtentwicklung des Bezirks aktuelle und öffentlichkeitsrelevante Informationen auszubauen und regelmäßig darzustellen. Nach der Zusammenkunft am 28.2. findet die nächste BVVSitzung (einschl. Bürgerfragestunde) am 24.4. um 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt.

Michael Brückner zum Gedenken
Am 14. März jährt sich zum 10. Mal der Todestag des nach der Wende ersten frei gewählten Bezirksbürgermeisters von BerlinTreptow, Michael Brückner (s. auch AZ Nr. 8+48). Er wurde am 27. August 1939 in Treptow geboren, ist dort zur Schule gegangen und war in verschiedenen Treptower Großbetrieben als ElektroIngenieur tätig. Im November 1989 trat er in die SDP ein und wurde am 30.5.1990 zum Bezirksbürgermeister gewählt. In seiner Amtszeit trug er maßgeblich dazu bei, in Treptow eine in rechtsstaatlichem Sinne verfasste Bezirksverwaltung aufzubauen und ein großes Bauprogramm zu verwirklichen. Besonders lagen ihm die Entwicklung der Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstadt Adlershof, das Neubaugebiet in Altglienicke und das Neubauviertel um die Elsenstraße am Herzen. Nach ihm wurde am 17. Januar 2001 das alte Amtshaus in Schöneweide, (Sitz des Bürgeramts II) und später die ehemalige Grünauer Straße in Niederschöneweide benannt. W.W.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

März 2008

Seite 5

Zeichen der Liebe
Zeichen der Liebe gibt es viele, z.B. ein Blumenstrauß, ein nettes Wort, Pralinen und manches mehr. Und doch zeigt sich Liebe vor allem in der Tat, wie in einem Projekt mit dem gleichlautenden Namen „Zeichen der Liebe“, das manchem zumindest nach dem ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag im vergangenen Jahr bekannt ist. Dieses Projekt ist ein Tagesförderzentrum für behinderte Kinder in Bulgarien. Bulgarien ist ein Land der Gegensätze. Wunderschöne Landschaften, Urlaubsland mit Meeresküste, mit Gebirgen und Wäldern. Es ist aber auch ein Land mit großer Armut, welche unter anderen besonders behinderte Menschen trifft. In Bulgarien gibt es keine staatliche Verpflichtung für behinderte Kinder zu sorgen. Deshalb stellt der Staat bisher kein Geld für den Bau von Fördereinrichtungen zur Verfügung. Das hat zur Folge, daß behinderte Kinder in Heimen mehr „aufbewahrt“ werden oder in ihren Familien, die meistens mit den Behinderungen nicht umgehen können, nebenher laufen. Ein Beispiel ist der 7-jährige Velina, der durch eine angeborene Augenkrankheit blind ist, nicht in den Kindergarten oder die Schule geht und in keiner Weise gefördert wurde. Er kann bis heute weder sprechen noch allein essen. Deshalb hat sich die Auslandshilfe des Bundes der Freien evangelischen Gemeinden in Goce Delcev, einer Stadt in Bulgarien, engagiert. Dort wurde ein Grundstück gekauft und ein Tagesförderzentrum für Kinder mit verschiedenen Behinderungen errichtet. Das Förderangebot umfaßt drei Bereiche: - Frühförderung für behinderte Kinder von einem Monat bis zu drei Jahren, - integrativer Kindergarten für behinderte und nichtbehinderte Kinder von 3 - 7 Jahren und - schulische Förderung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche von 7-18 Jahren.

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begeht die Gemeinde sonntags ab 10 Uhr ihren Gottesdienst, am 2.3. wird er als „musikalischer Gottesdienst“ gestaltet (s. S. 6). Außerdem findet am 7.3. ab 17 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen statt (s. Beitrag links unten). Am Gründonnerstag (20.3.) wird um 19 Uhr zum Tischabendmahl mit Pfarrer Ziebarth, am Karfreitag (21.3.) und Ostersonntag (23.3.) zum Gottesdienst mit Pfarrerin Quien eingeladen. Am Ostermontag (24.3.) nimmt die Gemeinde an einem Gottesdienst in der Rosestr. 42 in Altglienicke teil. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 trifft sich der Männerkreis am 7.3. um 19 Uhr, der Frauenkreis erst im April. Zum Haus-Gesprächskreis am 14.3. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben (nicht in den Ferien vom 17.-29.3.) bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die Gemeinde zur Hl. Messe sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zusammen. Der Gottesdienst am 2.3. wird von der Dekanatsjugend gestaltet. Vor der „Kindermesse mit Palmenweihe“ am 16.3. treffen sich die Kinder bereits um 10.30 Uhr. Zur Kreuzwegandacht trifft man sich am 2., 9. und 16.3. um 17 Uhr in der Kirche. Am Gründonnerstag (20.3.) wird um 19 Uhr zur Hl. Messe, am Karfreitag (21.3.) um 15 Uhr zur Karfreitagsliturgie, Karsamstag (22.3.) um 22 Uhr zur Osternachtsfeier sowie Ostersonntag und -montag (23./24.3.) um 11 Uhr zur Hl. Messe eingeladen. Die Freie evangelische Gemeinde hat für alle Generationen in ihrer „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) Angebote. In den Sonntagsgottesdiensten ab 10 Uhr werden sowohl traditionelle Choräle als auch moderne christliche Lieder gesungen, die von der Combo begleitet werden. Für die Eltern von Kleinkindern gibt es eine Bildübertragung in einen Nebenraum. In zwei weiteren Gruppen erleben Kinder während der Gottesdienste altersgemäße, erlebnispädagogische Betreuung. Die Gemeinde feiert an Gründonnerstag (20.3.) um 19.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst und am 23.3. um 10 Uhr ihren Ostergottesdienst. Die Senioren treffen sich am 19.3. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag. Bibelgesprächskreise beginnen dienstags um 16.30 Uhr und 14-tägig um 19.30 Uhr. Freitags beginnt um 16 Uhr der Kinder- und Singetreff und um 18.30 Uhr der Teentreff „MotK“ (Infos unter www.motk.de). Die Jugendgruppe „Fisherman's Friends“ kommt samstags ab 19 Uhr zusammen. Zu allen Angeboten sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) hat bereits am 24.2. in einem Festgottesdienst ihr 100jähriges Gemeindejubiläum gefeiert (s. auch S. 8/9), ein festliches Konzert folgt im April. Jeweils um 9.30 Uhr wird am 16.3. zum Palmsonntagsgottesdienst, am 21.3. zum Karfreitagsgottesdienst und am 23.3. zum Ostergottesdienst mit Konfirmation eingeladen.

Begleitet wird das Projekt von Johannes Pannen, dem ehemaligen stellvertretenden Leiter einer großen Behinderteneinrichtung in Deutschland. Er nutzt seinen „tätigen Ruhestand“ dazu, das Projekt zu begleiten und hilft bulgarische Mitarbeiter auszubilden. Übrigens, die Kollekte des Buß- und Bettagsgottesdienstes zur Unterstützung dieses Projektes betrug 217 € - dafür allen Spendern ein herzliches Dankeschön! Informationen auch unter www.auslandshilfe.net Sabine Sexauer

Weltgebetstag am 7. März: „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“
Am 1. Freitag im März begehen alljährlich Christinnen und Christen auf der ganzen Erde den Weltgebetstag. Auch wir in Adlershof laden für den 7. März um 17 Uhr in die evangelische Verklärungskirche zu einem Gottesdienst ein, den eine ökumenische Vorbereitungsgruppe gestaltet. „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“ – unter diesem Thema haben Frauen aus Guyana die diesjährige Gottesdienstordnung entworfen. Versöhnung zwischen den verschiedenen Volksgruppen, Religionen und Konfessionen ist ihr Anliegen, ebenso die Verbesserung der Lebensbedingungen in ihrem Land, das als eines der ärmsten der Karibik gilt. Dorothea Quien Pfarrerin

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

Seite 6

Nr. 167

Premiere von „Feuergesicht“
„Feuergesicht“ von Marius von Mayenburg hat am 28. März um 20 Uhr als Produktion des Jungen Schlossplatztheaters in Köpenick Premiere. Feuer wird für ein Geschwisterpaar die einzige Ausdrucksform, sich gegen die dumpfe Welt der Erwachsenen zu wehren. Die Eltern verdrängen diese Brandstiftungen als Pubertätsausbrüche, doch die Handlungen entwickeln eine katastrophale Eigendynamik – ein Stück, das das Publikum gleichermaßen beeindruckt wie verstört. Außerdem stehen im März wieder die Opern „Die Reise zum

Ortschronist Rudi Hinte lädt ein
Nachdem Rudi Hinte einige Wochen keine Veranstaltungen durchführen konnte, erwartet er alle Interessenten der Heimatgeschichte nun am 31. März ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule zu einem Abriß der Geschichte der Dörpfeldstraße. Es ist zu hoffen, daß der leider ausgefallene Vortrag zur 40jährigen Geschichte des Schulhauses an der Florian-Geyer-Straße demnächst ebenfalls nachgeholt werden kann. Am 26.4. lädt er wieder zu einem Rundgang durch die Historie ein. Zu individuellen Gesprächen ist unser Ortschronist montags von 15 bis 18 Uhr in der „Heimatstube“ des Kulturzentrums (Dörpfeldstr. 56) anzutreffen. W.W.

Eine ganz spezielle Geschichtsstunde
Lieder und Texte aus der Revolution von 1848 stehen am 25. März auf dem Programm im Haus der Kulturbundes in der Ernststraße 14/16. „Forty Eight Crash“ haben die Berliner Musiker Stefan Körbel und Michael Lenz ihre ganz spezielle Geschichtsstunde überschrieben. Sie sind tief in die Archive gestiegen und haben Erstaunliches zutage gefördert. Das Jahr 1848 ist wohl unbestritten die Geburtsstunde der deutschen Demokratie – aber wie kam sie zur Welt? Körbel & Lenz ziehen alle Register ihres kabarettistisch-musikalischen Könnens, acht Musikinstrumente und diverse Requisiten bereiten den Boden für überraschende Entdeckungen in jedem Moment. Neu im Haus des Kulturbundes ist ab 17. März die TEXTILwerkstatt Kre-Aktiv. Montags und mittwochs können hier von 12 bis 21 Uhr Anfänger und Fortgeschrittene Nähen, Stricken, Weben, Häkeln, Filzen ... Auch Maschinen und Hilfsmittel für Handarbeitstechniken sind einsatzbereit und können genutzt werden. Bei Problemen hilft ein fachlich qualifiziertes Werkstatt-Team. Weitere Informationen unter 53 69 65 34.

Mond“ und „Dr. Ox“ auf dem Spielplan. „Dr. Ox“ wird auch am 2.3. zum sonntäglichen Opernfrühstück serviert. Ab 18 Uhr spielt die Gruppe „Aufwind“ jiddische Lieder und Klezmermusik. Weitere Infos unter 651 651 6 oder www.schlossplatztheater.de

Geschichte der „Sonny Boys“ im Stadttheater Cöpenick

Neues aus der Alten Möbelfabrik
Für den März gibt es Neues aus der Alten Möbelfabrik in Köpenick, Karlstraße 12, zu vermelden: jeden 2. und 4. Dienstag wird ab 19 Uhr in der „Volksküche“ gekocht: preiswert, schmackhaft, gesundheitsfördernd. Angesprochen sind materiell herausgeforderte oder sozio-kulturell interessierte Individuen und kleine Gruppen. Am 11.3. trifft man sich zum ersten Mal und kocht unter dem Motto „Afrika“. Neu ist auch der Frühstückstisch um 10 für 10 Mütter oder Väter mit Kindern. Am 5. und 19. März ist Gelegenheit zum Quatschen, Filmen und Essen (mit Selbstversorgung). Für Kinder und Jugendliche, die sich fürs Theaterspielen interessieren, ist ebenfalls der Dienstag wichtig: um 19 Uhr treffen sich 10- bis 14jährige zur Kindertheatergruppe und jeden 2. und 4. Dienstag ist Jugendtheatertreff „Junge Kunst“. Anmelden kann man sich unter 651 651 6.

Foto: Stadttheater Cöpenick

Stephan Bauer: „Die Nächste bitte“
Comedy-Kenner wissen es, wenn am 19. März Stephan Bauer im Alten Ballsaal im Bräustübl der Berliner Bürgerbräu in Friedrichshagen die Bühne gehört, packt er für die nächsten Stunden sein Publikum. Für sein Programm „Die Nächste bitte“ braucht er keine Requisiten: ein Tisch, ein Stuhl, ein Mann – das reicht für den aus vielen TVSendungen, wie 7 Tage – 7 Köpfe, Mitternachtsspitzen, TV Total, Quatsch-Comedy-Club, Harald Schmidt oder Ottis Schlachthof bekannten Comedian. Weitere Informationen unter www.alter-ballsaal.de, telefonische Reservierungen: 645 57 16.

Was passiert, wenn Stars in Rente gehen? Die Geschichte der „Sonny Boys“, zweier alt gewordener Comedians, wird im März im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, mit viel Situationskomik und Sprachwitz erzählt. Das komödiantische Spiel über ein „verrücktes altes Paar“ ist am 1., 7., 14. und 29. März ab 20 Uhr sowie am 5., 8. und

19. März ab 15 Uhr zu erleben. Am 8. März nimmt Jeannette Rasenberger mit „Eindeutig – Zweideutig“ ihr Publikum mit auf einen musikalisch erotischen Spaziergang. Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de. Gebeten wird um telefonische Reservierungen unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Zum Olivenbaum
Mediterranes Restaurant im CAPITOL
Dörpfeldstraße 27-29 • Berlin-Adlershof • Tel. 51 65 33 58
Öffnungszeiten: Mo - Sa 8 - 23 Uhr So auf Bestellung

Musikalischer Gottesdienst
In der Verklärungskirche (Arndtstraße) wird am 2. März ab 10 Uhr ein musikalischer Gottesdienst mit Pfarrerin Dorothea Quien von Gemeindechor und einigen Instrumentalisten gestaltet. Unter der musikalischen Leitung von Kantorin Beate Schlegel erklingen die Kantate „Sehet, wir gehen hinauf nach Jerusalem“ von Christian Friedrich Witt (um 1660 - 1716) und Werke anderer Meister. W.W.

Sa und So ab 19 Uhr geschlossene Veranstaltungen für 18 bis 25 Personen

März 2008

Seite 7

Zehn Künstler präsentieren Ausstellung „Linie - Raum“
In der am 14.3. (statt 13.3.) in der Galerie in der Alten Schule um 20 Uhr beginnenden Ausstellung „ Linie - Raum“ präsentieren zehn Künstler (alle männlich!) – Maler, Bildhauer, Objektkünstler und Architekten – einige ihrer Werke. „Die Visualisierung von Raumgedanken in Schrift, Zeichnung (in der Zweidimensionalität) nebst plastischen Gebilden, wie Skulpturen und Architekturmodellen ist das Thema dieser Ausstellung. Die Werke sind in gesellschaftlich längst verabredeten Formulierungen, wie auch in neu erfundener, für uns abstrakten Form, dargestellt.“ (D.B.) Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Sie ist So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen. Im „Bürgersaal“ sind noch bis zum 25. März anläßlich „10 Jahre Städtepartnerschaft Albinea (Italien) und Berlin Treptow-Köpenick“ Kinderzeichnungen und Malerei aus der Partnerstadt zu sehen. Sie können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden. Im „Seniorentreff“ in der Alten Schule wurde wegen großen Zuspruchs die Ausstellung „Impressionen in Öl“ von Gabriele Kretschmer aus Altglienicke bis 28.3. verlängert. An diesem Tag wird um 17 Uhr zur Finissage eingeladen. Die Räume sind werktags 10-17 Uhr zugänglich. W.S.

Der Weg führt nach St. Barbara
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Straße 81) stellt am 18. März ab 18 Uhr Sigrid Bock ihr vor kurzem erschienenes Buch „Der Weg führt nach St.Barbara. Verwandlung der Netty Reiling in Anna Seghers“ vor. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. W.S.

Ein schönes Osterfest!

Wenn Poesie läutet, kann ich mich öffnen
Diesen stimmungsvollen Satz findet man im Vorwort zu „Hellgrüner Nachmittag“ von Ingrid Gorr. Im Rahmen der traditionellen „Montags-Lesung mit Live-Musik“ des Adlershofer APHAIA-Verlages liest die Autorin am 17. März ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule („Bürgersaal“, Dörpfeldstr. 54) Lyrik und Prosa. „Leider läutet die Poesie der zeitgenössischen, vornehmlich jungen Poeten wenig. ... Als ich die ersten Texte von Ingrid Gorr in die Hände und zu Gesicht bekam, hörte ich das Läuten wieder. Sie ist eine Dichterin auf dem Weg, die schon erstaunliche Meilensteine gesetzt hat. Wohin wird sie ihr Weg führen? Eines habe ich in ihren Werken schauen können: ein gefestigtes Weltbild. Da ist Sinnlichkeit und das Bekenntnis zum eigenen Geschlecht, zum Weiblichen.“ (Frank Sporkmann, München) Für die musikalische Umrahmung sorgt Thomas Siegler mit seinem Cello. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). W.W.

… und nicht nur Osterhasen sind fleißig.
Augenoptik

Dörpfeldstraße 23 12489 Berlin ¤ 677 00 14

TAUT-PASSAGE 12524 Berlin Bruno-Taut-Straße 1 ¤ 67 89 13 10

www.adlershofer-augenoptik.de

Flamenco-Show Susanne Georgi „Regenbogen Friseurmeisterin der Emotionen“ Tel. 0173-6 42 96 02 in der Kulturküche
Friseurheimservice

St. Patricks Day
Zum 7. Mal wird am 14. März in der „freiheit fünfzehn“ in Köpenick der St. Patricks Day gefeiert. Live zu erleben sind die vier Berliner Süßwasserpiraten „Seaman“, auf nahezu allen musikalischen Weltmeeren zu Hause, und „Clover“, die sich dem Irish Folk verschrieben haben. Also beste Voraussetzungen für eine gelungene Party mit Guinness, Kilkenny und Livemusik! Und so stimmungsvoll soll es am 15.3. weitergehen, wenn „The Sandsacks“ und „Larkin“ mit ihren Spielformen des Irish Folk für gute Laune sorgen. Weitere Informationen unter www.freiheit15-ake.de oder Tel. 65 88 78 25.

Mit viel Temperament wird die Flamenco-Show „Regenbogen der Emotionen“ am 6. März ab 15 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, dargeboten. Leidenschaftlich getanzt mit Kastagnetten, Fächern und attraktiven Tanzkleidern demonstriert Sybille Klüser den facettenreichen Charakter des Flamenco. Auf die österlichen Feiertage stimmen hier am 20. März ab 19 Uhr Marek Denemark (Klarinette) und Walter Thomas Heyn (Gitarre) als Duo Allegro mit „Musik zum Vergnügen“ ein. Bekannt ist das Duo für seine spezielle Art der Interpretation von Klassik-Melodien für den Konzertgebrauch. Informationen zu allen Veranstaltungen unter der neuen Telefon-Nummer 90297-55 70.

Inh. Detlef Ritthaler • Dörpfeldstr. 13 • 12489 Berlin • Tel. 677 45 38

Zum Osterfeste nur das Beste für Sie von uns auf den Tisch!
Lammkeule (ca. 2 kg) kg 12,50 Lammrücken (ca. 1,8 kg - 2 kg Stück) kg 15,70 Rehkeule kg 24,90 Wildschweinkeule kg 18,30 Hirschgulasch kg 13,50 Wir bitten um Vorbestellung bis 13. März 2008. NICHT VERGESSEN!
€ € € € €

Frohe Ostern allen Kunden und Geschäftspartnern!

Seite 8

Nr. 167

Gottesdienst vor genau 50 Jahren im März 1958 in der Friedenstraße 8. Seit 1992 trifft sich die Gemeinde im modernen Kirchenneubau Handjerystraße 27 Fotos: privat

100 Jahre neuapostolische Gemeinde Adlershof
Bescheidene Anfänge
Wer am Ausgang des 19. Jahrhunderts zu den ersten neuapostolischen Christen in Adlershof und Umgebung zählte, hatte noch erhebliche Mühe auf sich zu nehmen, um „nach seiner Fasson selig zu werden“, denn es gab noch keine neuapostolische Gemeinde am Ort. In Köpenick konnte man – zunächst nur in einer Wohnung, dann in wechselnden Mietlokalen – die Gottesdienste besuchen. Allerdings fuhr noch keine Straßenbahn. Das bedeutete je nach Wohnort ein bis zwei Stunden Fußmarsch. Die Chronik berichtet, daß eins der ersten Gemeindemitglieder, Frau Fischer, die Strecke mit dem Pferdewagen bewältigte und dabei Ältere und Kinder mitnahm. Da die Zahl der Gottesdienstbesucher stetig zunahm, war die Gründung einer Gemeinde in Adlershof dringend geboten. Aber wo sich versammeln? Der Gemeindevorsteher von Köpenick Heinrich Thalhäuser (1866-1946) wohnte damals in der Friedenstraße 8 in Adlershof. 1907 wurde ihm dort in der 1. Etage des Hinterhauses ein Versammlungsraum angeboten. Gottesdienst in der leer stehenden Werkstatt – das würde den Gläubigen den Weg nach Köpenick ersparen. Mit großer Opferbereitschaft beführte im Sommer zu starker Aufheizung. Im Winter war es nah am „Kanonenofen“ viel zu heiß, ein paar Meter entfernt zum Erbarmen kalt. Dazu kamen Anfang der zwanziger Jahre arge Platzprobleme. Die 120 Sitzplätze reichten nicht mehr für die zahlreichen Gläubigen, die aus Adlershof und Umgebung in die vormalige Fabrik kamen, um das Wort Gottes zu hören. Erst die Gründung der Gemeinden Oberschöneweide und Grünau brachte Entspannung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Zahl der Mitglieder so stark, daß eine „Notmaßnahme“ unumgänglich wurde: die Gemeinde mußte zum Gottesdienstbesuch geteilt werden, eine Hälfte kam vormittags, die andere am Nachmittag. Schließlich brachte eine bauliche Veränderung die Lösung. 1958 konnten weitere Räume im Untergeschoß gemietet werden. Die Sakristei wurde dorthin verlegt und eine Garderobe eingerichtet. Im Laufe der Jahre nagte der Zahn der Zeit doch sehr an der Bausubstanz. Das Dach war undicht, bei starkem Regen tropfte es von der Decke. Die notwendigen Sanierungsarbeiten wurden von Gemeindemitgliedern 1977 durchgeführt. Dabei veränderte man auch die Innengestaltung der Räume. Die Sakristei, nun wieder nach oben verlegt, diente fortan während der Gottesdienste als Raum für Mütter mit Kindern. Bis 1992 hatte die Gemeinde Adlershof ihr „Zuhause“ in den vertrauten Räumen im Hinterhaus der Friedenstraße 8.

Neubau Handjerystraße 27
Im Jahre 1986 stand fest: Auf dem Grundstück Handjerystr. 27, das Erwin Henze gehörte, kann ein Kirchenneubau errichtet werden. Dazu mußte ein Projekt erarbeitet werden, das genau auf dieses Grundstück zugeschnitten war. Ein Team von Architekten, Bauingenieuren, Statikern und Gestaltern löste diese Aufgabe mit der Entscheidung für einen Montagebau. Das nur 17 m breite Grundstück legte dem Baukörper von den Ausmaßen und vom Grundriß her gewisse Zwänge auf. Es wurde ein dreiteiliger Bau vorgesehen: 1. Querbau an der Straßenfront über die gesamte Grundstücksbreite mit Tordurchfahrt (Vorderhaus), 2. Kirchensaal, der rechtsbündig eine Grenzbebauung darstellt, 3. Sakristeianbau mit darunter liegender Garage. Das ergab gestalterische Herausforderungen. Zunächst war die Aufgabenstellung des Teams, eine direkte Achse von der Eingangstür, durch das Foyer hindurch bis

Heinrich Thalhäuser, erster Vorsteher der Gemeinde (1908-1928)

teiligten sie sich an den Aufwendungen für Einrichtung und Miete, so daß Anfang 1908 der Raum angemietet werden konnte. Am 1. März hielt Apostel Ernst Traugott Hallmann den ersten Gottesdienst und gründete damit die Gemeinde Adlershof (s. auch AZ Nr. 47).

Gottes Wort im Fabriksaal
„Hehr und heilig ist die Stätte ...“ haben die Mitglieder der Gemeinde Adlershof ihren eigenen Gottesdienstraum fortan besungen. Sie nahmen in Kauf, daß die räumlichen Verhältnisse nicht ideal waren. Das Flachdach über dem nur drei Meter hohen Raum

OEHMCKE-IMMOBILIEN
über 50 Jahre ein Begriff für den Osten Berlins und das Umland

12489 Berlin-Adlershof, Adlergestell 263 12557 Berlin-Köpenick, Grünauer Straße 6 ¤ 6 77 99 80 * Fax 67 79 98 16 * ¤ 6 77 50 09

suchen und bieten

* Häuser und Grundstücke *
** www.oehmcke-immobilien.de **

Beratung * Vermittlung * Wohn- und Gewerberaumvermietung * Hausverwaltung
** Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit **

März 2008

Seite 9
man auf Gemeindegesang natürlich nicht verzichten. So wählte man das damals erschwingliche, der Orgel verwandte Instrument – ein Harmonium. Im Jahr nach der Gründung der Gemeinde wurde es angeschafft. Fast sieben Jahrzehnte haben unsere Adlershofer „Organisten“ damit den Gemeindegesang begleitet. 1976 erhielt die Gemeinde eine Elektronenorgel. Zur Weihe des Kirchenneubaus im Jahre 1992 erklang ein neues Instrument, eine moderne digitale Orgel mit zwei Manualen und Vollpedal. Im Zusammenhang mit dem Gemeindegesang sei der Gemeindechor erwähnt. In dem Jahr, in dem das Harmonium angeschafft wurde, also 1909, wurde auch der vierstimmige gemischte Chor gegründet. Bis heute verrichten sangesfreudige Gemeindemitglieder ehrenamtlich diesen wichtigen Dienst, der einen festen Platz im Gemeindeleben hat. Da ist zum einen der „normale“ Einsatz des Chores. Jeden Sonntag und jeden Mittwoch ist der Chor mit Liedvorträgen an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt. Um das leisten zu können, stellen sich die Sänger in jeder Woche an einem Abend zur Chorprobe ein. Zum anderen ist der Chor in der Lage, zu besonderen Anlässen die Zuhörer mit einem „abendfüllenden“ Programm zu erfreuen (Erntedank, Advent). Um Nachwuchs brauchte man sich in all den Jahren keine Sorgen zu machen. Es gab immer Jugendliche, die gerne nachrückten, wenn ältere Chormitglieder in den verdienten Sängerruhestand gingen. Etliche der Sänger wirken zusätzlich in einem seit Jahrzehnten bestehenden, überregionalen Chorverband der Kirche mit, der sich „Berliner Schulchor“ nennt. Anlässlich des Gemeindejubiläums findet am Sonntag, dem 20. April um 16 Uhr ein festliches Singen und Musizieren mit einer Orchestergruppe des Kirchenbezirkes statt. An diesem Tag ist für Interessierte auch die Möglichkeit gegeben, bei einer Kirchenführung alles oben Erwähnte zu besichtigen. Bernd Heinrich Bernd Bohmhammel

zum Altar herzustellen. Durch den asymmetrischen Grundriß entstand ein ebenso asymmetrisch aufgeteilter Kirchenraum: Der Altar steht nicht, wie sonst üblich für den Ort der Wortverkündigung, in der Mitte des Raumes, sondern nach links versetzt. Es war nötig, dies gestalterisch wieder auszugleichen. Man schuf eine zweite Raumachse, die dadurch entstand, daß der Emporenzugang direkt auf die neben dem Altar installierte Orgel führt. Die nach hinten eingezogene Empore wiederum ermöglicht einen freien Durchblick von der Straße zum Altar. Zwei nicht sichtbare, nur gedachte Raumachsen waren die Lösung für den trotz Asymmetrie doch harmonischen Raumeindruck! Die Kirchenbänke sind auch ungleich lang. Rechts ist Platz für acht Personen, links passen nur zwei auf eine Bank. Im vorderen Bereich sind die Bänke etwas schräg gestellt um eine bessere Hinwendung zum Altar zu ermöglichen. Außerdem waren durch die Grenzbebauung nur auf der linken Seite Fenster möglich. Auch da mußte ein Pendant geschaffen werden. Die Lösung sind Spiegel auf der rechten Seite.

Für den Innenausbau wurden viele Möglichkeiten der Gestaltung genutzt. Im Kirchenraum und in der Sakristei sind alle Holzeinbauten in Mahagoni gehalten. Die Nebenräume in der ersten Etage des Vorderhauses sind mit hellen Holzpaneelen und blauen Absätzen im Gesangssaal und mit roten Absätzen im Unterrichtsraum gestaltet. Es ist dort außerdem eine kleine Küche vorhanden, um auch für verschiedenste Gemeindeveranstaltungen gerüstet zu sein. In der zweiten Etage des Vorderhauses sind eine Wohnung und ein Appartement untergebracht. Interessant ist, wie man die Stützen, die ein Montagebau nun einmal hat, doch sehr gut optisch „verschwinden“ lassen konnte. Die Stütze im Eingangsbereich ließ sich nicht so ohne Weiteres verstecken. Darum hat man sie einfach dominant gestaltet – als dicke mit Mosaik besetzte Säule, die ein Schmuckelement der Fassadengestaltung über zwei Etagen ist. Noch ein gestalterisches Element ist erwähnenswert. Das aus dem Vorderhaus heraus ragende Treppenhaus bildet gewissermaßen einen Treppenturm, der als

oberen Abschluß eine Spitze erhalten hat und wie ein Kirchturm wirkt. Diese Spitze findet man in allen Räumen des gesamten Baus und sogar in der Sakristei wieder. Im Kirchensaal ist dieses Element in den Stufen vor dem Altar zu finden und auch im Raum hinter dem Altar, der vom klassischen Kirchenbau abgeleitet ist und allgemein als Choranbau bezeichnet wird. Die Gemeinde hat damit 1992 Räumlichkeiten erhalten, von denen man in den zuvor vergangenen 84 Jahren nur träumen konnte. Somit ist ein vielseitiges Gemeindeleben möglich, daß keine Wünsche offen läßt.

Sang und Klang in Adlershof
Die Gemeinde Adlershof war froh, anfangs einen Gottesdienstraum mieten und mit Sitzgelegenheiten und einem Altar ausstatten zu können. Aber eine Orgel, wie sie in vielen großen und kleinen Kirchen seit Jahrhunderten zur Begleitung des Gemeindegesanges und zur festlichen Umrahmung des Gottesdienstes in Gebrauch ist, war in der Anschaffung einfach zu teuer. Dennoch wollte

Für Ihre Anzeigenwünsche in der

wählen Sie bitte

Telefon 67 98 95 37

Fax 67 98 95 38

Heinz Weiß Glasermeister Hackenbergstraße 5 12489 Berlin-Adlershof Tel.: (030) 612 51 38 Fax: (030) 611 70 17

Glaserei

Weiß

Anzeigenschluß für die April-Ausgabe ist der 17. März

Alles rund ums G l a s

Bildereinrahmungen • Spiegel Neu- und Reparaturverglasungen

Seite 10

Nr. 167

„Seniorentreff“ lädt ein
Im Januar und Februar teilten wir die regelmäßig wiederkehrenden Termine des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 54) mit. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen (auch am Mittwoch) unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das März-Programm: 5.3., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 12.3., 14.30 Uhr: Tanznachmittag mit Herrn Greul (Eintritt: 2,50 €) 19.3., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 26.3., 14.30 Uhr: Das Filmstudio „Sirius“ stellt die Ostseeinseln einmal anders vor (Eintritt: 1,50 €) 28.3., 17.00 Uhr: Finissage zur Ausstellung von und mit Frau Kretschmer

Mit dem Seniorenbus im März unterwegs
3.3. Wir fahren nach Bernau und besuchen die Altstadt. Fürs leibliche Wohl wird im „Zickenschulze“ gesorgt. (Fahrkosten: 18 €) 4.3. Ausflug nach Nikolskoe mit Einkehr ins Wirtshaus. (Fahrkosten: 15 €) 5., 6., 12. und 13.3.: Holiday on Ice: Beginn der Vorstellung mit den Stars auf dem Eis: 15 Uhr, Abholzeit: ab 12.30 Uhr. (Eintritt ca. 23 €, um Vorkasse wird gebeten + Fahrkosten: 15 €) 10.3. Wir spazieren durch die 8 Hackeschen Höfe, anschließend gehen wir bei „Mutter Hoppe“ Mittag essen. (Fahrkosten: 15 €) 11.3. Ein Besuch der Springbachmühle lohnt zu jeder Jahreszeit. Die märkische Küche bietet frischen Fisch oder Wild. Anschließend können wir zum nahen Wildgehege spazieren. (Fahrkosten: 23 €) 17.3. Bei „Bahlsen“ können Sie Ihre Osterüberraschungen kaufen. Anschließend Mittagessen im „Poststübchen“. (Fahrkosten: 15 €) 18. und 31.03. Einkaufsfahrt nach Küstrin. (Fahrkosten: 24 €) 19.3. In Brandenburg laden Türme, die St. Gotthardt-Kirche und das Altstädtische Rathaus mit Roland zum Beschauen ein. (Fahrkosten: 23 €) 20.3. Im Kloster Neuzelle besuchen wir die Stiftskirche und die im Barockstil neu gestaltete Gartenanlage. (Fahrkosten: 24 €) 25.3. Auf „Gut Hesterberg“ können wir Bio-Lebensmittel einkaufen sowie ein leckeres Essen zu uns nehmen. (Fahrkosten: 23 €) 26.3. Im Britzer Garten werden wir uns in dem herrlich angelegten Park erholen. (Fahrkosten: 15 €) 27.3. Klein aber „oho!“ präsentiert sich der Eberswalder Zoo. Mittagessen in einem Restaurant in der Umgebung. (Fahrkosten: 18 €) 28.3. Willkommen im großen Hofladen in Klaistow mit Produkten aus eigenem Anbau. Viele brandenburgische Spezialitäten erwarten uns hier. (Fahrkosten: 21 €) Telefonisch anmelden zu diesen Fahrten können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu den Fahrten zwischen 9 und 10.30 Uhr (bei Polenfahrten 8 bis 9.30 Uhr) abgeholt. Die Fahrten dauern inklusive Einladen und Ausladen der Mitreisenden allgemein nicht länger als 8 Stunden. Viel Spaß bei unseren Ausflügen wünscht Ihnen Ihr VdK-Team!

Sozialmedizinischer Dienst zieht um
Der Sozialmedizinische Dienst (SMD) schließt seine Pforten in Köpenick (Salvador-AllendeStraße 80a) nach der Sprechstunde am 18.3. und ist ab 3.4. in Hellersdorf als „Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung“ im Haus der Gesundheit, EtkarAndré-Straße 8, Tel. 9029 3 36 55 zu finden (Fahrverbindung: U 5 Alexanderplatz-Hönow, Bahnhof Neue Grottkauer Straße). Der SMD merkt dazu an: „Das Beratungsangebot bleibt vom Ortswechsel unberührt. Im Gegenteil, wir können jetzt auch Beratungen zu sexuell übertragbaren Krankheiten und HIV/AIDS (einschließlich Test) anbieten. Da die Öffnungszeiten noch nicht endgültig feststehen, bitten wir darum, sich telefonisch mit uns in Verbindung zu setzen. Ebenso sollten Beratungstermine vorher telefonisch vereinbart werden, um sich unnötige Wege bzw. lange Wartezeiten zu ersparen.“ W.W.

Unsere Osterangebote
Granuf in Prosta k 1
seln € 29,9 5 20 Kap

Geänderte Sprechzeiten am Gründonnerstag
Am 20. März (Gründonnerstag) finden die Sprechstunden der Beratungsstelle für Behinderte, Krebskranke und AIDS-Kranke in der Dienststelle Südostallee 134 (Johannisthal) von 9-12 Uhr statt, ab 27. März dann wieder wie gewohnt zwischen 14 und 18 Uhr.

Voltar Schmer en zgel 1
20 g €

8,95
ln

Spalt Mobil 20
€

„Lernen ist erfahren. Alles andere ist Information.“
Diese Aussage Albert Einsteins stellt der „Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köpenick“ seinem Jahresbericht 2007 voran. Einiges davon war in der November-Ausgabe (AZ Nr. 162) zu lesen. Wer mehr erfahren möchte, wende sich an unten stehende Anschrift. Für 2008 gilt es erneut, Erholungswochen für die belorussischen Kinder im Sommer vorzubereiten. Auch wenn die momentan vorhandenen Spendengelder noch nicht ausreichen, müssen doch das Heim in Polen schon gebucht sowie die bedürftigen Kinder ausgesucht und vorbereitet werden. Inzwischen gab es für ein drittes Projekt „Qualifikation von regionalen Fachberatern in Belarus zu Inhalten der Arbeit mit schwer und mehrfach behinderten Kindern“ von der Deutschen Behindertenhilfe-Aktion Mensch e.V. eine Zusage. Auch hier gilt es, zu den 80% Förderung die fehlenden 20% durch den Verein aufzubringen. Wir hoffen auf Gottes Hilfe, daß er auch weiterhin unserer Mitmenschen Herz (und Geldbeutel) für diese Aktionen öffnet! Rose Braun
Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köpenick, Bahnhofstr. 9, 12555 Berlin, Tel. 656 01 28, www.belarus-projekt.org

6,35

Kapse

Ein frohes Osterfest
Anzeige

wünscht Ihnen Ihr Team der

Elefanten-Apotheke
Dörpfeldstraße 52 Telefon 670 52 60

März 2008

Seite 11

52. Lady’s Stammtisch
Beim 52. Lady’s Stammtisch sind am 4. März Unternehmerinnen im Dialog mit Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses Treptow, Neue Krugallee 4. Unter dem Motto „PowerPoint ist das Werkzeug – der Künstler bist Du“ können sich Mitglieder des Vereins und Gäste am 11.3. beim monatlichen Themenabend von Monika Witte, Computerschule Treffpunkt PC, Anregungen für professionelle Präsentationen holen. Am 1. April ist ein Besuch der neuen Ausstellung im Heimatmuseum Treptow, Sterndamm 102, geplant. Für weitere Informationen und kurzfristige Änderungen aus aktuellem Anlaß lohnt sich der Blick ins Internet auf die website www.ladiesstammtisch.com. Die Geschäftsstelle des Lady’s Stammtisch e.V. hat die neue TelefonNummer 90297-4133.

Sucht-Präventionswoche
Macht Alkohol wirklich cool? Mit einer Präventionswoche will der Creative Selbsthilfe Oase e.V. vom 3. bis 7. März im Stadtbezirk vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen, damit sie lernen, verantwortungsbewußt mit Alkohol umzugehen. Zur Eröffnungsveranstaltung in den CSO-Räumen, Sterndamm 134, wird am 3.3. Dr. Klimitz vom Krankenhaus Hedwigshöhe über Wege in die Sucht aufklären. Im JobCenter und im ParkCenter Treptow werden Informationsstände aufgebaut. Für den 6.3. sind als „Aktionstag Schule“ Info-Stunden in Klassen der Mittelstufe vorgesehen. Auch in der Familienbegegnungsstätte in Altglienicke gibt es am 7.3. Informationsveranstaltungen zu diesem Thema. Erreichbar ist der Selbsthilfeverein für suchtmittelabhängige Menschen montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 15 bis 18 Uhr telefonisch unter 43 07 43 50. Außerdem kann man sich per Mail unter cso-sucht@gmx.de und www.cso-berlin.info im Internet mit dem Verein in Verbindung setzen.

Beschirmter Schirmherr

Tanzgruppe „SPREE-ATHEN“ lädt ein
Die Tanzgruppe „SPREEATHEN“ nimmt gern interessierte Tänzerinnen und Tänzer auf und freut sich auf netten Zuwachs. Auf dem Programm stehen Tänze aus aller Welt (auch Alt-Berliner Tänze): Block-, Kontra-, Formations-, Kreistänze und vieles mehr. Tanzen lernen heißt: Fit bleiben, dem Körper Gutes tun, ein gemeinsames Ziel und viel Spaß miteinander haben. Man trifft sich montags von 13.30 bis 15 Uhr im GrimauClub, Waldstraße 7. Zur kostenlosen Schnupperstunde kann man einfach vorbei kommen. Bitte Turnschuhe mitbringen!

Foto: Staneczek

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse war als Schirmherr der Ausstellung „Geheimnis Deutschland“ zur Eröffnung am 24. Januar nach Adlershof gekommen (s. AZ Nr. 165). Beim Fototermin mit den ausstellenden Künstlern war er dann der Beschirmte. W.S.

Farb-Lithographie „Roulette“ als Schenkung zum Jubiläum
Zum 20-jährigen Bestehen der „Werkstatt Künstlerische Lithographie Berlin“ der Kunstwerkstatt Treptow e.V. in der Defreggerstr. 12 wurde eine Grafikkassette mit 21 Lithographien aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz herausgegeben. Die Auflage in einer repräsentativen Holzkassette wurde auf 20 Exemplare begrenzt. Zudem hat Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler aus Anlaß des Jubiläums eine Farb-Lithographie von Michael Augustinski mit dem Titel „Roulette“ (25 x 43 cm) als Schenkung erhalten. Das Werk kann im Kunstverleih TreptowKöpenick im Adlershofer Kulturzentrum Alte Schule (Telefon 67 89 28 83) ausgeliehen werden. Öffnungszeiten: Di und Do 11-19, Fr 11-17 Uhr und nach Rücksprache. Doris Thyrolph

Anmeldungen und weitere Informationen unter 65 70 17 03 dienstags bis donnerstags zwischen 19 und 20 Uhr oder unter 0160-92 30 59 23 bei Frau Voßke. H.V.

Kontobetrüger gefaßt – weitere Opfer gesucht
Ein 32-jähriger Kontobetrüger, den die Polizei mit Bildern aus einer Überwachungskamera bei einer Geldabhebung in der Sparkasse in der Dörpfeldstraße ermittelt hatte, konnte festgenommen werden. Ein Ermittlungsrichter verkündete ihm den Haftbefehl. Der Betrüger hatte seine Opfer über ein Internetportal in der Homosexuellenszene gesucht und ihnen Geldkarten und Geheimnummer entwendet. Dabei nutzte er den Chatnamen „Kurdischer“. Bislang steht der Mann im Verdacht, mehr als 20 Männer in gleicher Weise geschädigt zu haben. Die Ermittler gehen von weiteren Betrugstaten aus. Mögliche weitere Opfer bittet die Kriminalpolizei der Direktion 1, Dir 1 VB III 3, sich unter der 4664-171700 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. W.W.

❍ häusliche Krankenpflege in allen medizinischen Bereichen

MEDI A VITA
Kranke - Behinderte - Senioren
Am Studio 2 12489 Berlin-Adlershof

❍ individuelle Betreuung durch examiniertes Pflegepersonal ❍ zuverlässig Tag und Nacht 7 Tage in der Woche ❍ fachkundige Beratung in Sachen Pflegeversicherung

Just & Wäsch GmbH

Wir sind immer für Sie da - rufen Sie uns an ¤ 67 09 99 - 0
www.medi-a-vita.de

Seite 12

Nr. 167
Cöllnische Heide
Adlershofer Bürgerverein e.V. Basisgruppe Köllnische Heide

Frauenrechtlerin und Arbeiterlyrikerin
Die Werke der fast vergessenen Lyrikerin Clara MüllerJahnke (1860-1905) hat Oliver Igel (Jg. 78) hat mit viel Engagement zu einem Sammelband zusammengetragen und in einer Lesung am 17. Januar (s. AZ Nr. 165) vorgestellt. Wir baten ihn um einen kurzen Beitrag über und ein Gedicht von der Autorin zum Internationalen Frauentag. Mit beeindruckenden Natur-, Liebes- und Arbeitergedichten machte die Dichterin Clara Müller-Jahnke um die Jahrhundertwende 1900 auf sich aufmerksam - wurde überall gelesen und gelobt. Zuletzt lebte sie in dem heute zu unserem Bezirk gehörenden Wilhelmshagen. Inzwischen ist sie fast vergessen. Ihr beeindruckendes Grabmal ist noch auf dem Friedhof in Wilhelmshagen zu besichtigen. Die Pfarrerstochter aus Hinterpommern lernte in einer Berliner Tapetenfabrik die Arbeitsbedingungen in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts kennen. Später arbeitete sie als Volksschullehrerin und Journalistin. Als sozialistische Dichterin setzte sie sich für Arbeiterrechte und bessere Bedingungen für Frauen ein. Ihre Gedichte drücken Kraft, Kampfesmut und -willen aus. Freiheit, Arbeit, Menschenrechte - das sind die Forderungen der Dichterin. Besonders ihr Engagement für Frauenrechte ist beeindruckend und aktuell - nicht nur zum Internationalen Frauentag. Davon zeugt z.B. das Gedicht „Das Weib des Streikredners“. Weit über 300 Gedichte sind in der umfangreichen Gesamtausgabe „Clara Müller-Jahnke: Der Freiheit zu eigen. Gedichte 1884-1905“ erschienen. Diese kann in Buchgeschäften oder direkt beim trafo-Verlag unter Tel. 56 70 19 39 bestellt werden.

Das Weib des Streikredners
„O bleib - nein geh! Es darf nicht sein!“ - sie drängt ihn selbst in Kampf und Krieg, „Die Werkgenossen harren dein, auf deinen Lippen liegt der Sieg!“ Er seufzt und streift mit scheuem Blick die Lagerstatt an kahler Wand, darin sein Kind am Fieber litt ein letzter Kuß, ein ferner Schritt ... der Frühlingssturm braust über Land. Und sternlos ist die Märzennacht. Die blasse Mutter sitzt und sinnt, mit tränenleerem Blick bewacht sie das geliebte letzte Kind. Ein Röcheln aus des Knaben Brust, ein Atemholen bang und schwer und heut im Haus kein Bissen Brot, im Glase keinen Tropfen mehr! Sie weiß: sie ringen um ein Ziel, so sternenlicht, so freudenreich und vierzig Tage währt das Spiel, und heute fällt der letzte Streich: die Herrn des Goldes beugen sich der stärkeren Macht im heiligen Krieg und eine Nacht noch, diese Nacht! Und wenn das Morgenrot erwacht, dann kehrt er heim und bringt den Sieg! O käm er bald und brächte mit ein stärkend Labsal für das Kind! Es schleicht die Zeit mit Schneckenschritt, die sonst wie flutend Wasser rinnt. Und doch, die dunkle Stunde kommt; aufstöhnt das Kind in Todespein, die Händchen zucken qualbeschwingt aus der gelähmten Kehle dringt ein heiser Stammeln: „Mutter - Wein -“ Sie fährt empor aus kurzer Rast, sie greift zum letzten Stümpfchen Lichts, sie sucht und sucht in irrer Hast im Schub und Schrank und findet nichts und wie sie schaudernd rückwärts sieht: der Mund so groß, das Auge leer ... sie steht und starrt - „Allewige Macht!“ und hart und trostlos schweigt die Nacht, und an die Düne rauscht das Meer. „Du gnadenreiche Meeresflut!“ - Sie senkt das Haupt in herber Pein, von ihren Lippen perlt das Blut. Die Diele dröhnt, er stürmt herein mit blitzendem Auge, raschem Wort, da stockt sein Fuß, sein Atem fliegt ... sie aber hebt die Arme, und mit blassem, lächelndem Duldermund spricht sie das Friedenswort: „Gesiegt!“

Sauberer Wald
• WANN? • TREFF?

Samstag, 5. April 2008 Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)

• BEGINN? 10.00 Uhr

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide? Auch der Revierförster wird dabei sein. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Waldspielplatz Vogelbeerstraße
Die Interessengemeinschaft „Neugestaltung Waldspielplatz Vogelbeerstraße“ bemüht sich darum, daß der idyllisch gelegene, aber recht trostlos anmutende Spielplatz neu gestaltet wird. Vor Jahren erfolgte durch den Bezirk eine kleine Sanierung, es wurde eine Seilbahn gebaut und der Fußballplatz erhielt einen Tartanboden. Weitere öffentliche Mittel stehen nicht zur Verfügung. Die Interessengemeinschaft, die von vielen Mitbürgern unterstützt wird, plant zusammen mit dem Bezirksamt die Neugestaltung des Spielplatzes. Für die Realisierung des Vorhabens sind sie jedoch auf finanzielle Unterstützung durch größere und kleinere Unternehmen, aber auch einzelner Mitbürger angewiesen. Vom Bezirksamt Treptow-Köpenick wurde dafür das Spendenkonto 161 301 3228 bei der Berliner Sparkasse (BLZ 10050000) eingerichtet, als Verwendungszweck sollte „Titel 4722, Kapitel 28290, Spielplatz Vogelbeerstraße“ angegeben werden. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Für Rückfragen steht die Familie Sigrist unter 671 64 48 oder der E-mailAdresse hajo.sigrist@arcor.de zur Verfügung. Das Amt für Umwelt und Natur wird in Vorbereitung von Baumaßnahmen auf dem Spielplatz sieben Pappeln fällen. Die Bäume haben Faulstellen und verursachen Wurzelanhebungen der Plattenflächen, was zu Stolperstellen auf dem Spielplatz führt. Im Zusammenhang mit der Sanierung des Spielplatzes wird eine Erweiterung der Gehölzpflanzung erfolgen.

Frühlingserwachen in der Natur
Das Vogelkonzert ist noch nicht vielstimmig, da viele Vogelarten noch nicht zurückgekehrt sind. Im Britzer Garten gibt es am 2.3. die Gelegenheit sich die ersten Gesänge einzuprägen und dann weitere kennenzulernen (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Eine Vielzahl von Frühblühern wird am 9.3. auf einem Streifzug durch den Britzer Garten vorgestellt (Treff: 12 Uhr, Freilandlabor). Am 21.3. können zurückgekehrte Zugvogelarten und auch noch einige Wintergäste wie Saatgänse, -krähen und Dohlen in der Feldflur beobachtet werden (Treff: 8.15 Uhr, U-Bhf. Rudow). Der Osterhase wird am 23.3. wieder für die Kinder aktiv (Treff: 11-14 Uhr, Freilandlabor). Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Stadtführungen
Zur Führung „Adlershof. Stadt der Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ lädt Clemens Samietz am 8. und 21.3. um 11 Uhr ab Rudower Chaussee / Franz-EhrlichStraße ein.„Alt Köpenick. Schlossinsel und Altstadt“ werden am 16.3. um 11 Uhr ab Schlossplatz (vor der Sparkasse) erkundet. Anmeldung: 0176-20 06 11 67.

GLASEREI NEY
Glaserarbeiten aller Art Hummel und Goebel Tel. u. Fax: 673 31 26 Notdienst: 0172 311 52 55

Hausbefriedung Grundstückseinebnung
mit eigenem Bagger und Radlader Tel.: 0172 394 71 11

Köpenicker Straße 43

•

12524 Berlin-Altglienicke

März 2008

Seite 13

Doris - Manfred
weiter so!
Herzliche Glückwünsche zur

Herzliche
Sie haben noch ein Jahr zugelegt und so können wir mitteilen, daß Erna Liehr am 2. März ihr 102. und Gertrud Franck am 5. März ihr 101. Lebensjahr vollenden (s. auch AZ Nr. 155). Unsere herzliche Gratulation verbinden wir mit vielen guten Wünschen für das weitere Wohlergehen und mancherlei Freuden. Gertrud Dembowski (s. AZ Nr. 60) begeht am 19.3. ihren 99. Geburtstag nicht mehr in Adlershof, wir beglückwünschen die langjährige Adlershofer Sportlerin trotz alledem. Auf stolze 98 Lebensjahre blickt am 14.3. Herta Schaefer zurück. Wir beglückwünschen sie ebenso wie Irmgard Lucke und Margarete Marquardt am 31.3. zu ihrem 97. Tag der Geburt. Zum 94. Wiegenfest gratulieren wir am 21.3. Edith Loosch. Viele gute Wünsche zum 93. Geburtstag erhalten am 19.3. Agathe Völkner und am 23.3. Magdalene Kohlmey. Gratulationen zum 92. Erdenjubiläum übermitteln wir am 13.3. Margarete Schauer, am 18.3. Alice Zorn, am 28.3. Gerda

Glückwünsche
Bankroth und am 29.3. Johanna Heinemann sowie zum 91. am 29.3. Gerda Faust. In den Kreis der 90jährigen werden am 8.3. Kurt Fischer, am 27.3. Erna Eller und am 29.3. Irmgard Schulze aufgenommen. Ihr 85. Lebensjahr vollenden Fritz Calließ (4.3.), Margarete Brombach (7.3.), Ingeburg Werner und Egon Henschke (11.3.), Magdalena Tobias (16.3.), Kurt Bernhardt (18.3.), Irmgard Orendt (19.3.) sowie Elisabeth Neumann (30.3.). Zum 80. Feiertag der Geburt gratulieren wir Käthe Herhold (1.3.), Christian Koßler (9.3.), Ilse Kannengießer und Fred Möller (12.3.), Leonore Stein (16.3.), Elfriede Hühn (17.3.), Helga Gassner (21.3.), Helga Kittel und Dr. Alexander Hultzsch (25.3.), Mignon Weiß (27.3.), Karl Döbber (28.3.) sowie Wolfgang Loth (30.3.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Goldenen Hochzeit
übermitteln Lothar, Bärbel und Katrin mit ihrer kleinen Familie

Liebe Edeltraut,
zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren wir recht herzlich. Bleib weiterhin so sportlich, jung und gesund!

Das wünschen Dir von Herzen Dein Mann, die Kinder und Enkelkinder

Unsere Rätselecke
Bei jedem der nachstehenden Wörter wird der erste Buchstabe durch einen anderen so ersetzt, daß sich Wörter anderer Bedeutung ergeben. Aneinandergereiht nennen diese Buchstaben erhoffte Veränderungen in der Natur zum Jahresbeginn.

Die Sonne ging unter, bevor es Abend wurde. Am 21. Januar 2008 ist

Frank Mißner
im Alter von 43 Jahren an den Folgen eines schweren Arbeitsunfalls verstorben. Er hinterläßt tiefe Trauer und großen Schmerz. Wir werden ihm mit Liebe in unseren Herzen stets gedenken.
Wolfgang Mißner als Vater, Sandra Jancke als Lebensgefährtin mit den Kindern Victoria und Franziska, die Geschwister Klaus-Peter, Reinhard, Jürgen, Angelika, Gabriele und Norbert mit ihren Familien

Horst - Wiese - Abel - Zobel - Haube - Anhalt - Pudel Preis - Land - Angel - Band - Jolle - Echt - Thor Band - Asche - Macht
Rätselautor: Wolf Will

Auflösung des Rätsels in der Februar-Ausgabe: 1. Hemd; 2. Klee; 3. Rede; 4. Wein; 5. Ober; 6. Sand; 7. Arzt; 8. Ofen; 9. Land; 10. Satz; 11. Werk; 12. Zeug; 13. Damm. Lösungswort: Das Medienzentrum ist seit über 50 Jahren ein Teil von Adlershof.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich

Für uns alle unerwartet verstarb am 10. Februar 2008 unser lieber Vater, Opa und Uropa

Berthold Kuhtz
im Alter von 93 Jahren.

In stiller Trauer

Rainer Kuhtz
im Namen der Familie
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 14. März 2008, um 13.00 Uhr auf dem evangelischen Friedhof Berlin-Altglienicke, Am Alten Friedhof 27, statt.
Anstelle von Blumen zur Beisetzung bitten wir im Sinne des Verstorbenen am Eingang der Trauerfeierhalle um eine Geldspende für die Abteilung Kegeln der VSG Altglienicke e.V..

Seite 14

Nr. 167

Ratz-Fatz: Theater, Film und Lesungen
Für Kinder ab 3 Jahren wird im Soziokulturellen Zentrum Ratz-Fatz in Niederschöneweide (Schnellerstr. 81) auch im März sonntags um 10 Uhr Kindertheater angeboten (2.3.: Aschenputtel; 9.3.: Hündchen und Kätzchen; 16.3.: Rätselmärchen; 30.3.: Die kleine Geschichte über die große Liebe). Zum Frauentag gibt es außer Musik am 7.3. ab 18 Uhr Wein oder Sekt, am 8.3. ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen sowie eine Stunde später das Theaterstück „Gullivers Reisen today“. Am 28.3. ab 19 Uhr spielt die Jugendtheatergruppe „Die zweite Schöpfung des Dr. Frankenstein“. Filmabende gibt es ab 19 Uhr am 1.3. mit „Reise nach Kandahar“ (über Afghanistan 2001) und am 14.3. „Lots Weib“ (DDR 1965) in der Reihe „Frauen und der Film“. Zu Lesungen mit Frühstücksangebot samstags ab 10.30 Uhr wird am 15.3. mit „Bilder-Geschichten aus Berlin“ eingeladen, während am 29.3. Verse und Lieder „Von Länglichkeiten und Unzulänglichkeiten“ ertönen. W.W.

Kinderschutz geht alle an!
In den letzten Monaten wurden immer wieder Fälle von vernachlässigten oder mißhandelten Kindern bekannt. Auch in Adlershof! Wir baten Dirk Retzlaff, den zuständigen Bezirksstadtrat für Jugend und Schule, um nähere, regionale und aktuelle Informationen. Er schreibt uns: „Das Thema Kinderschutz ist in aller Munde. Und das zu Recht. Die Zahl der Gefährdungsmeldungen hat sich in unserem Bezirk von 638 im Jahr 2006 auf 872 im vergangenen Jahr erhöht. 37 Prozent davon entfallen auf die Region 2 (von 5 Regionen), zu der Adlershof gehört. In etwa der Hälfte der Fälle sind Neumeldungen erfolgt, d.h. mit diesen Kindern war das Jugendamt bisher nicht beschäftigt. Ähnlich verhält es sich mit den Inobhutnahmen. Hier stieg 2007 die Zahl auf 206 im Vergleich zu 193 in 2006. Wieder gut ein Drittel erfolgten in der Region 2. Das zeigt, die Anzahl der Meldungen korrespondiert mit den Handlungserfordernissen. Interessant ist, daß Nachbarn wieder genauer hinschauen. Ein erheblicher Teil der Meldungen erfolgt von unmittelbaren Nachbarn. Fast immer ergab sich daraus Handlungsbedarf. Ich kann daher alle Mitbürger(innen) nur ermuntern, genau hinzuschauen oder hinzuhören. Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, rufen Sie die Kinderschutznummer 90 297-5555 an! Je früher wir handeln können, desto größer ist die Chance, Kinder zu schützen und Familien zu helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!“ W.S.

Jules Verne lebt – zumindest im FEZ
Entdecker und Wissensdurstige werden in den Osterferien im FEZ Berlin vom 15. bis 30. März von Jules Verne persönlich begrüßt. Zu seinem 180. Geburtstag trifft man sich in seinem ganz privaten Salon und geht mit ihm auf eine Expedition durch Wissenschaft und Fiktion, Kunst und Werkstätten, zu Spielen und Abenteuern. Zuvor präsentieren Kinder und Jugendliche am Familienwochenende 1./2. März beim Musikfestival „Klangwelten“ ihr musikalisches Können. Am 8./9. März können sich die FEZ-Besucher mit Musik, Kunsthandwerk und Spiel bereits auf das Osterfest einstimmen lassen. Weitere Informationen unter Tel. 53 07 1-0.

Freie Tanzkursplätze
In der Jugendfreizeiteinrichtung „Grimau“ gibt es freie Plätze für die Kurse „Kreativer Kindertanz“: Mittwoch: 16 - 16.45 Uhr, ab 5 Jahre 17 - 17.45 Uhr, ab 6 Jahre Donnerstag: 16 - 16.45 Uhr, ab 4 Jahre 17 - 17.45 Uhr, ab 8 Jahre Kursgebühr: 2,50 € pro Stunde, bei Arbeitslosigkeit kostenfrei. Anmeldungen und Nachfragen: montags bis freitags 12-18 Uhr unter Tel. 67 80 45 59 oder 6774527 bzw. direkt in der Jugendfreizeiteinrichtung in der Schule Waldstraße 7. Ines Weihs

Dankeschön!!!
der IG Dörpfeldstrasse

Mitwirkende gesucht
Im Jugendtreff im Bürgerhaus Altglienicke (Ortolfstr. 184) wird seit einigen Wochen ein MusicalProjekt mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Es sollen Ausschnitte des Highschool- Musicals aufgeführt werden. Mit viel Elan wird vor Ort mit professioneller tänzerischer und schauspielerischer Begleitung geprobt, u.a. von der staatlichen Musicalschule in Neukölln. Für eine perfekte Aufführung werden noch männliche Schüler der Klassen 8-13 gesucht. Wer mitmachen möchte, ist im Jugendtreff montags ab 17 Uhr willkommen. (Tel. 90297-6710) Marlis Schneider

„Dieses Dankeschön haben uns die Kinder und Jugendlichen vom Jugendclub ’Grimau‘ aus Adlershof geschickt“, teilt die IG Dörpfeldstrasse der Adlershofer Zeitung mit. „Zur Erinnerung: Im Dezember erhielten sie eine neue Karaoke-Anlage von der IG Dörpfeldstrasse geschenkt. Wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz gerührt.“

Kinderträume
Schüler der 11. Klassen der Merian-Schule näherten sich in einem Fotoprojekt im Rahmen der jährlichen Jahrgangsexkursion nach Pepelow vorsichtig, feinfühlig und poetisch dem Thema Kindsein. Berücksichtigend, daß Menschen, die ein Krankenhaus aufsuchen, sich dort aufhalten und dieses wieder verlassen, ganz besonderen Belastungen unterliegen, und man sich in Situationen zwischen „Himmel hoch jauchzend“ und „Zu Tode betrübt“ häufig an unbeschwerte Kinderjahre, Kinderspiele, Kinderhoffnungen erinnert, fanden sie eine fotografische Sprache, die zeigt, daß Erwachsenwerden und -sein Kindgebliebensein einschließt. Wir freuen uns, bis Anfang Mai die Arbeiten vorstellen zu können, die in der atmosphärischen Umgebung des Unfallkrankenhauses Warener Straße 7 zum Nachdenken, zum Lächeln oder eben zum Träumen einladen sollen. (Infos: Merian-Oberschule, Hoernlestr. 80, Tel. 657 12 49) Dr. Diederichs

Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb:

„Kreativ für Toleranz“
Die Dresdner Bank, das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) sowie das Bündnis für Demokratie und Toleranz haben den achten Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb unter dem Motto „Kreativ für Toleranz“ gestartet. Einzelpersonen, Schulklassen und Vereine können mit Songs, Videos, Reportagen, Theaterstücken, Websites oder Interviews zeigen, welche Vorstellungen sie von einer demokratischen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft haben. Die besten Arbeiten werden mit Reisen nach Prag, Straßburg und Krakau sowie Wertpapierkonten der Dresdner Bank von jeweils 1.000 € belohnt. Teilnehmen können Jugendliche ab 14 Jahre. Einsendeschluss ist der 31. März 2008. Der Bundestagsabgeordnete für Treptow-Köpenick, Dr. Gregor Gysi, lädt alle Jugendliche des Bezirks ein, sich an diesem Wettbewerb mit vielen Ideen einzubringen. Das Ergebnis der vergangenen Jahre kann sich sehen lassen: Mit einer Beteiligung von knapp 90.000 jungen Leuten ab 14 Jahren gehört der Victor-KlempererJugendwettbewerb zu den größten in unserem Land. Kontakt: Bündnis für Demokratie und Toleranz Stresemannstraße 90 10963 Berlin Telefon: 23 63 40 80 E-Mail: klemperer-wettbewerb@bfdt.de

Kleine Geschichte über die große Liebe
Im Puppentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park erlebt am 15.3. „Eine kleine Geschichte über die große Liebe“ (für Kinder ab 4 J.) ihre Premiere und steht dann bis 24.3. auf dem Programm. Zuvor kann man dort vom 1.-9.3. „Die diebische Elster“ und vom 11. bis 13.3. „Hase und Igel“ treffen. „Hündchen und Kätzchen“ geben sich vom 26.3.-1.4. dort ein Stelldichein. Schüler und Erwachsene können am 7.3., 14.3. und 22.3. zum „Märchenabend am Feuer in der Jurte“ kommen, zum Osterfeuer am 22.3. ist Henrik Andersen zu Gast. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

März 2008

Seite 15

Trainingslager hat wieder allen gefallen
Mädchenmannschaften und E-Junioren des Adlershofer BC 08 in Kienbaum
Die drei Mädchenmannschaften und die beiden E-Juniorenmannschaften des Adlershofer BC 08 weilten vom 8. bis 10. Februar im Trainingslager im Bundesleistungszentrum in Kienbaum. Für die Mädchen und deren Trainerinnen war es der erste Aufenthalt dort, für die E- Junioren bereits der dritte. Es ist für sie schon Tradition, dass am Anreisetag noch bis in die Nacht trainiert wird. Dieses Mal hieß es für die Jungs nach dem Abendessen losziehen zu einer Trainingseinheit in die Schwimmhalle. Die Mädchen teilten sich die beiden Ballspielhallen und spielten sich schon mal ein. Das Nachttraining entwickelt sich langsam zur Lieblingsdisziplin unseres Aufenthaltes. Am Samstagmorgen ging es bei strahlendem Sonnenschein auf dem großen Rasenplatz ans Werk. Die Mannschaften probierten Verschiedenes aus und trainierten fleißig ihre Übungen. Am Nachmittag konnten die Mädchen die Schwimmhalle nutzen und die Jungs hatten den Rasen erstmal für sich. Dort wurde dann das beliebte Stationstraining durchgeführt. Eine Station wurde genutzt, um Koordinationsübungen durchzuführen. Als Highlight des Tages

Gespräch über Sport im Bezirk
Am 11. März um 18.30 Uhr lädt die Volkshochschule alle Interessierten, Sportfreunde sowie Mitglieder von Sportvereinen zu einem Gespräch über den Sport in TreptowKöpenick ins Sportamt Grünau (Sportpromenade 3) ein. Der verantwortliche Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn berichtet über weitere Entwicklungen bzw. Vorhaben. Nähere Informationen unter Telefon 90297-5422. W.W.

gab es – nach dem nachmittäglichen Training und dem Abendessen – eine Kinovorführung. Der Sonntag empfing uns ebenfalls wieder mit Sonnenschein und Temperaturen von bis zu zehn Grad über Null. Es wurde nur kurz in den Mannschaften trainiert. Denn es folgte das interne ABCTurnier, jeder gegen jeden. Das wiederum hat allen großen Spaß gemacht, da ja sonst im Punktspielbetrieb nicht Mädchen- gegen Jungsmannschaften spielen. Die B-Juniorinnen bereiteten sich während des Trainingslagers intensiv in der Halle auf ihren großen Auftritt vor: das Finale der Hallenrunde am 17. Februar 2008 im Sportforum Hohenschönhau-

sen (siehe Artikel links unten). Nach dem Mittagessen hieß es die eigenen Sachen einpacken, Betten abziehen, auf die Eltern warten und ab nach Hause. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Trainingslager. Seit dem 23.2. (nach Redaktionsschluss) sind die Jugendmannschaften des Adlershofer BC in der Rückrunde aktiv. Mädchen und Jungs jeden Alters, die sich dafür interessieren bei uns mitzumachen, können sich nachmittags bei einem Trainer auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig melden. Mehr über die Jugendabteilung erfährt man unter: http://abc08nachwuchs.oyla13.de Gunter Stietz

Starke Gegner für Adlershofer Teams
Die Fußballer des Adlershofer BC 08 bestreiten in der Verbandsliga im Monat März zwei Heimspiele auf dem Sportplatz Lohnauer Steig. Am 8.3. sind die Reinickendorfer Füchse zu Gast und am 29.3. heißt der Spielpartner TuS Makkabi. Anstoß ist um 14 Uhr. Das Adlershofer Frauen-Regionalliga-Team spielt am 9.3. ab 14 Uhr auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße gegen den 1. FC Gera.

Bronze für ABC-Mädchen bei Berliner Hallenmeisterschaft
Erstmals in der Geschichte des ABC-Mädchenfußballs gelang es unseren B-Juniorinnen, die Endrunde der Berliner Hallenmeisterschaft zu erreichen. Neben drei Verbandsligisten (GW Neukölln, Hertha 03 Zehlendorf, 1. FC Wilmersdorf) und zwei Landesligateams (SC Union 06, SFC Stern 1900) qualifizierten wir uns als einziges Team aus der Landesklasse für die Endrunde. Mit viel Respekt bestritten wir das erste Spiel, trafen dort auf den späteren Sieger Stern 1900 und erkämpften mit einem 1:1 unseren ersten Punkt. Danach folgte der 1. FC Wilmersdorf, bei dem mit einem 2:1-Sieg drei Punkte hinzu kamen. Gegen den Herbstmeister der Verbandsliga, GW Neukölln, kämpften wir, spielten uns gute Chancen heraus und verloren nur knapp 26 Sekunden vor dem Abpfiff diese Partie. Mit dem 2:1 Sieg gegen Hertha 03 Zehlendorf rückte eine Medaille in greifbare

Einen Monat kostenlos Karate trainieren
Einen Monat kostenlos Karate üben kann man in Johannisthal. Kinder ab acht Jahren, aber auch Jugendliche und Erwachsene können die Grundlagen für ihre Selbstverteidigung lernen. Unbewußte Bewegungsabläufe in einer Ernstfall-Situation werden trainiert. Das Training findet mittwochs in der Grundschule „Am Ginkgobaum“, Springbornstr. 250, und freitags im Jugendzentrum JuJo, Winckelmannstr. 56, jeweils ab 16 Uhr statt. Interessenten melden sich unter Tel. 90297-6320. Infos unter www.sgtreptow93.de

Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Ostersfest!

Wäscherei Dirk Szubiak
Nähe. Hierfür genügte das 1:1 im letzten Spiel gegen Union 06. In unserem Team kämpften und spielten um Lisa Bielefeldt, Sandra Liedtke, Aleksandra Faber, Yvonne Christoffers, Franziska Stutz, Sophie Hentschel, Stephanie Simsch, Sandy Gettkandt und Annelie Voland ein hervorragendes Team und es gewann zurecht in dieser stark besetzten Endrunde die Bronzemedaille. Die ABC-Tore erzielten Sophie Hentschel (3x), Sandy Gettkandt und Aleksandra Faber. S.E.

• • • •

Haushaltswäsche – schrankfertig Wolldecken, Steppdecken Haustourendienst Gardinenexpress morgens ab, mittags ran ohne Aufpreis • Unser neuer Service: Fenster putzen

Tel. 030 / 671 72 47

Angebote auch für Hotels, Wohnanlagen und Großkunden
Dörpfeldstraße 74 Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 - 15 Uhr

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im April ist am 15. März

Seite 16

Nr. 167

Anna-Seghers-Oberschule mit neuem Schulmodell
Ab September 2008 ist die Anna-Seghers-Oberschule die erste Schule im Stadtbezirk mit einer Grundstufe, einer Sekundarstufe I und einer Sekundarstufe II. Die zukünftigen 7. Klassen (max. 24 Schüler) sind Schüler der Gemeinschaftsschule. Die Zusammensetzung der Klassen erfolgt aus je einem Drittel haupt-, real- und gymnasialschulempfohlener Schüler. Bis zur Klasse 10 werden sie von einem feststehenden Lehrer-Team unterrichtet. Der Unterricht erfolgt im Klassenverband und wird binnendifferenziert entsprechend der unterschiedlichen individuellen Lernvoraussetzungen durchgeführt. Die Schüler rücken bis zur Klasse 10 in die nächst höhere Jahrgangsstufe auf. Unter Berücksichtigung der Wünsche der Eltern, die ihre Kinder jetzt anmelden, wird im Mai die Form des Ganztagskonzeptes beschlossen. Die Eltern können direkt im Bildungsund Freizeitprozess mitarbeiten. Nach der 10. Klasse erreichen die Schüler wie bisher den Hauptschul-, erweiterten Hauptschuloder den mittleren Schulabschluss, bzw. sie können in die Klasse 11 der Gymnasialen Oberstufe übergehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule: www.anna-seghers-os.de Fragen an das Steuerungsteam für Gemeinschaftsschule können Sie über folgende Email-Adresse stellen: gemeinschaftsschule@ anna-seghers-os.de

GHOST e.V. lädt zum Familienfest ein
Am 16. März lädt der GHOST e.V. zum Familienfest unter dem Motto „Mit Sport und Spiel gegen die Frühjahrsmüdigkeit“ ein. Diese Veranstaltung findet von 11 bis 17 Uhr in der Palmenhalle der Späth’schen Baumschulen, Königsheideweg 9, in Baumschulenweg statt. U.W.

Öffentliche Sprechstunden
Am 18. März findet von 15 bis 18 Uhr die monatliche Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 3.3. und 19.3. von 15 bis 17 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 90297-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, findet am 2. Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr (so am 13.3.) oder nach Vereinbarung im Rathaus Treptow statt.

Freie Ausbildungsplätze Violoncello
Die Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick an der Friedrichshagener Straße 8 hat freie Ausbildungsplätze für das Instrument Violoncello. Donnerstags von 16-17 Uhr gibt Cellolehrerin Cornelia Hampel eine Schnupperstunde im Raum 31 der Musikschule. Der Besuch der Schnupperstunde ist kostenfrei. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für eine ausführliche Beratung von Cornelia Hampel kann vorab dienstags 13.30-14.30 Uhr und donnerstags 17-18 Uhr unter Tel. 65 01 66 22 angerufen werden. D. Tewes

Straßenbau in Adlershof
Planfeststellung für den Glienicker Weg und weitere „Straßenunterhaltungsmaßnahmen“
Der Ausbau des Glienicker Weges rückt näher. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat endlich den notwendigen Planfeststellungsbeschluß gefaßt, der bis 3.3.2008 im Dienstgebäude Am Köllnischen Park 4, Raum R 406, Mo-Fr 9-14 Uhr oder nach Vereinbarung (9025-1552 oder -1537) eingesehen werden kann. Wir sind gespannt, ob nun doch noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Zudem liegen uns inzwischen Informationen über 2008 in Adlershof geplante „Straßenunterhaltungsmaßnahmen“ vor, nachdem wir im Januar über den Abschluß diverser Straßenbauarbeiten berichten konnten (AZ Nr. 165). Höchste Priorität haben die Fahrbahnen in der Steinbach- und der Husstraße (sie sollen eine neue „Tragdeckschicht“ erhalten), die Gehwege in der Selchowstraße (neues Mosaikpflaster war schon 2007 geplant) sowie diverse Bordsteinabsenkungen (zur besseren Straßenüberquerung für Behinderte und Mütter mit Kinderwagen). „Unbedingt saniert werden müssen“ die Gehwege vor den Häusern Handjerystraße 42-54, Nipkowstraße 28-40 und Wassermannstraße 98-114. Die Gehwege in der Otto-Franke-Straße zwischen Handjery- und Arndtstraße sowie zwischen Nipkowstraße und den Häusern Nr. 68 bzw. 71, müssen „möglichst 2008 saniert werden, wenn die Mittel ausreichen“, sonst wird diese Maßnahme in den Plan von 2009 übertragen. „Bei überschüssig vorhandenen Unterhaltungsmitteln“ ist zudem an eine Erneuerung der auf dem Platz der Befreiung verlegten Platten gedacht. Gewiß werden die geplanten Maßnahmen wieder einige Unannehmlichkeiten für Anwohner und Passanten mit sich bringen, aber sicher freuen sich danach alle über bessere Wegstrecken. W.S.

Free Stil – Grenzenlos
Die Grenzenlosigkeit des Musikgenres steht im Mittelpunkt einer Konzertreihe der JosephSchmidt-Musikschule. Sie vereint am 8. März ab 16 Uhr Schüler(innen) verschiedener Altersgruppen auf der Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Wuhlheide. Neben Klassikern von Mozart bis Tschaikowski steht auch ein Potpourri von John Lennon auf dem Programm. Die Abteilungen der Schule präsentieren bei dem Konzert ihre facettenreichen Ausbildungsmöglichkeiten: Chor, Solospiel, Ensembles, Orchester, Liedbegleitung sowie Tanz. Den Abschluß der Veranstaltung bilden das Sinfonieorchester und der Kinderchor mit Ausschnitten aus dem „Tanz der Vampire“. Karten gibt es an der Tageskasse zu 3 € (erm. 1,50 E€) und im Vorverkauf. Infos unter 6501 6666 oder 90 297-4968. W.W.

Versatel Partner Shop Berlin-Adlershof
Rudower Chaussee 12 • 12489 Berlin Tel. 030- 39375432 • Fax 030- 39375434 Unser Motto:

„Fairdammt günstig“
Öffnungszeiten: Mo- Fr: 10:00 - 19:00 Uhr Sa: 10:00 - 16:00 Uhr
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.