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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2007, H.157/Mai

Monatszeitung

Nr. 157 Mai 2007

0,60 €

❒ Im Heimatmuseum Treptow ist Teil I

❒

„Die Adlershofer Erfolgsgeschichte setzt sich
fort“, hieß es zur Jahrespressekonferenz der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien
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der Dauerausstellung, die u.a. die frühe Besiedlung zeigt, wieder zu besichtigen
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❒ Das Kino CAPITOL, das z.Zt. eingerüstet

❒ Beim 20. „Skatspiel des Jahres“ feierten

ist, war eines der Themen beim Rundgang mit dem Baustadtrat durch Adlershof
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ehemalige Schüler und Lehrer der Schule in der Radickestraße fröhliches Wiedersehen
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Nr. 157

Mit dem Baustadtrat durch Das Adlershofer Festkomitee informiert: Macht mit beim Herbstfest! Adlershof unterwegs Das Adlershofer Festkomitee die Alte Schule erste Festlegungen kommt erneut am 10. Mai – aus- getroffen werden. Wie immer sind
Adlershofer Bürgerverein organisierte „Spaziergang“
Rund 50 interessierte Bürger hatten sich am 21. April zum von Dr. Erxleben gut vorbereiteten „Spaziergang“ mit Baustadtrat Hölmer und Mitgliedern der BVV eingefunden. Der Stadtrat bemerkte zur Einführung, daß Adlershof in den kommenden zwei Jahren im Brennpunkt des Baugeschehens stehen wird. Neben dem Schwerpunkt „Bahnhofsneubau“ wird im kommenden Jahr nach Abschluß des laufenden Planfeststellungsverfahrens auch der Glienicker Weg zur Baustelle. An den Ruinen Dörpfeldstraße 27 und 29 (CAPITOL) sind zwar Bauarbeiten zu beobachten, jedoch fehlen noch immer Unterlagen zur endgültigen Erteilung einer Baugenehmigung. In den Altbauresten soll wohl ein „Frischemarkt“ und im hinteren Bereich Wohnbebauung entstehen. Beim Halt an der Ecke Dörpfeld-/Florian-Geyer-Straße gab es leider keine neuen Informationen. Die häufig geforderte Ampel ist trotz Dringlichkeit noch nicht in Sicht und an einer Bebauung der beiden Eckgrundstücke scheinen die Eigentümer kein Interesse zu haben. Erfreulich dagegen die Baumaßnahmen am Haus Dörpfeldstraße 14, wo derzeit Schutt abgefahren wird. Der Eigentümer will (wenn es die Bausubstanz zuläßt) das Gebäude sanieren und in seiner äußeren Gestalt erhalten. Schön wäre es! Ein trauriges Kapitel sind die Grundstücke Dörpfeldstr. 1-5 mit mehreren Eigentümern. Hier wurde die Befürchtung laut, daß ein Biotop mit seltenen Tieren entsteht und der Naturschutz dann mögliche Baumaßnahmen zusätzlich behindert. Die unschönen Verkaufsbuden am Adlergestell dürften Neubauten nicht behindern, für sie gibt es nur ein befristetes Nutzungsrecht. Zum Thema Bahnhofsneubau informierte Herr Springer von der Deutschen Bahn AG. Nicht nur die Brücke über die Rudower Chaussee wird neu, sondern der gesamte Bahnhof Adlershof. Von Mai bis Mitte Juli erfolgen Kabelumverlegungen im Bereich der Rudower Chaussee, die erste Einschränkungen für Autofahrer zur Folge haben. Rammarbeiten für Spundwände werden in nächster Zeit unüberhörbar auf die Bauarbeiten hinweisen. Ab 17.7.07 bis voraussichtlich 11.12.09 erfolgt dann die Totalsperrung für den Kfz-Verkehr, für Fußgänger und Radler gibt es eine Tunnelpassage. Bis Ende Juni 2007 soll sowohl das „Gleisdreieck“ (s. AZ Nr. 155) als auch ein Behelfsbahnsteig (ab 9.7. stadtauswärts, ab 16.7. auch stadteinwärts für ca. 18 Monate in Betrieb) entstehen. Am 1.7.07 nimmt das neue Stellwerk (gelbes Gebäude am Adlergestell neben den beiden unter Denkmalschutz stehenden historischen Gebäuden) seinen Betrieb auf. Das alte Stellwerk wie auch der Bahnhof in seiner jetzigen Form werden „zurück gebaut“. Der S-BahnVerkehr soll während der gesamten Bauarbeiten werktags erhalten bleiben, an Wochenenden wird es Schienenersatzverkehr geben. (Weitere Infos auf S. 12) W.S. nahmsweise bereits um 18.30 Uhr – in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) zusammen, um die nächsten Aktivitäten zu besprechen. Das Schul- und Kinderfest „Heidespaß 07“ am 2. Juni an der HeideGrundschule dürfte inzwischen gut vorbereitet sein (s. S. 16). Jetzt sollen für das traditionelle Herbstfest am 15. September rund um Gäste, besonders aber potentielle Mitstreiter mit tollen (möglichst preiswerten) Ideen herzlich willkommen. Nachstehend die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im Mai (ohne die der VHS, (s. S. 12) und Juni. Nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. W. Staneczek

Termin

Ort

Veranstaltung

Montagslesung mit Live-Musik „Unterwegs nach Jerichow“ – die Welt des Uwe Johnson Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 10.5., 19.30 Stefan-HeymSlawomir Mrozek „Emigranten“ Bibliothek (Theaterstück) 12.5., 19.00 Verklärungskirche Konzert zum 10jährigen Bestehen des Gospelchores 21.5., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: 22. Mai 1917 – die große Explosion bei Kahlbaum – Adlershof u. d. Gaskrieg 1914 -1918 27.5., 19.00 Nacht der offenen Kirchen Schul- und Kinderfest „Heide-Spaß 07“ Montagslesung mit Live-Musik Spaziergang durch das Adlershofer Plantagenviertel (Rundgang mit Rudi Hinte) 9.6., 17.00 WISTA 7. Lange Nacht der Wissenschaften 17.6., 19.30 Verklärungskirche Chorkonzert 21.6., 18.00 Anna-Seghers„Wo rett' ich mich hin in der Welt?“ Gedenkstätte 22.6., 20.00 Alte Schule Ausstellungseröffnung: Offener Raum (Studentenarbeiten) 24.6., 8.30 Rudower Chauss./ Seltene Brutvögel im LandschaftsMagnusstraße park Flugfeld Johannisthal 24.6., 15.00 Verklärungskirche Gemeindefest der ev. Gemeinde 30.6., 15.00 Verklärungskirche Konzert zum Schuljahresabschluß der Familien-Musikschule Rehberg 30.6., 15.00 KGA Sommerfest Am Adlergestell 2.6., 14.00 HeideGrundschule 4.6., 19.30 Alte Schule 9.6., 10.00 Dörpfeldstr./ Ecke Waldstr.

7.5., 19.30 Alte Schule 10.5., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 10.5., 18.30 Alte Schule

Bezirksamt informiert über die Investitionsplanung 2007-2011
Über die Investitionsplanung 2007-2011 wird am 29. Mai ab 18.30 Uhr im Rathaus Köpenick (Alt Köpenick 21) Edwin Hoffmann, Leiter der ServiceEinheit Personal und Finanzen, informieren und Bürgerfragen beantworten. In Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler stehen auch Vertreter der Bezirksamtsressorts Tiefbau, Hochbau sowie Umwelt und Naturschutz als Gesprächspartner zur Verfügung. Anmeldung unter Telefon 61 72 54 11.

Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
Vielfältig sind im Mai die Veranstaltungsangebote im Adlershofer Gebiet beiderseits der Rudower Chaussee: Mit mehreren Vorträgen setzt das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) sein „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort. Das Auftaktthema am 2.5. lautet: „Plasmawechselwirkung an Eissatelliten und die Suche nach flüssigem Wasser“. Weitere Vortragstermine sind am 7., 9., 16. und am 30.5. Beginn jeweils 15 Uhr. Weitere Informationen unter 670 55-320. Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert jeweils ab 15.30 Uhr am 15.5. über „Arbeitsrecht: Betriebsübergang“ und am 24.5. über „Die Haftung des Geschäftsführers der GmbH“. Die NISCH. Von Null Ahnung zu etwas ARABISCH“ (Infos unter Tel. 21 23 08 68). Ins Einstein/ Newton-Kabinett des Hauses lädt die WISTA-Management GmbH am 7.5. ab 16.30 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Rohstoff Wissen ist Erfolgsfaktor – und keiner weiß es“ ein (Info unter 6392-2225). Am 10.5. heißt es ab 17 Uhr in der WISTA-Corner des Hauses beim Philosophischen Seminar Adlershof „Ein Lichtblick in Goethes Newton-Kritik“ (Info: 67 09 92 13). Zum Tag der Geographie 2007 lädt das entsprechende Institut der HumboldtUniversität (Rudower Chaussee 26) am 22.5. ab 12 Uhr unter dem Thema „Klima im Wandel – gestern, heute, morgen“ ein (Info unter 2093-6808). W.W.

Teilnahme an den Vorträgen in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7 ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567. Im Bunsen-Saal (Rudower Chaussee 17) steht am 3.5. ab 17 Uhr auf der Tagesordnung:„Mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und der Gehirnforschung, aktuellen Beispielen und den Praxiserfahrungen aus dem Seminarjahr 2006“ (Anmeldung unter: anmeldung@olzog.de). Am 5.5. ab 13 Uhr heißt es dort „LIVE Vorträge zum Sprachen lernen – Von Null Ahnung zu etwas JAPA-

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Erfolgsgeschichte setzt sich fort – Adlershof wächst aus eigener Kraft
Unter dem Leitspruch „Adlershof wächst aus eigener Kraft“ fand Ende März die Jahrespressekonferenz der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Anwesenheit aller leitenden Vertreter der am „Standort“ vorhandenen Institutionen statt. Wirtschaftssenator Harald Wolf wiederholte: „Die Adlershofer Erfolgsgeschichte setzt sich fort und steht stellvertretend für den Strukturwandel Berlins.“ Er bezeichnete den Standort dabei als „Leuchtturm“ und sprach von „chinesischen Wachstumszahlen“. Adlershof werde international immer bekannter und für Ansiedlungen attraktiver. Vom neuen Flughafen in Schönefeld und der Autobahnanbindung verspricht nicht nur er sich zusätzliche Impulse. Schon jetzt macht sich eine steigende Nachfrage nach Bauland (auch als Wohnansiedlung) bemerkbar, in den letzten zweieinhalb Jahren wurden 18 ha verkauft. In der Bilanz für 2006 standen 12.750 Beschäftigte (fast 950 mehr als 2005, zuzüglich 6.454 Studenten und 1.100 Auszubildende) und 1,3 Milliarden € an Umsatz, Haushalts- und Fördermitteln, wobei die Fördermittel von 23,8% (1996) kontinuierlich auf nunmehr 4,5% gesunken sind. Die Medienstadt erreichte 2006 den größten Zuwachs in Adlershof. Abermals haben sich 14 neue Unternehmen angesiedelt (insgesamt 138). Die Umsätze der Unternehmen stiegen auf knapp 188 Mio. €, die Zahl der Mitarbeiter wuchs auf 1.837, der Auszubildenden auf 229 (2005: 110). Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Vizepräsidenten der Humboldt-Universität und für den Campus Adlershof zuständig, konnte zwar nicht vom Wachstum, aber dafür von dynamischer Entwicklung der Adlershofer Institute berichten. Durch exzellente Leistungen besonders der Mathematiker und der Psychologen sei „viel Licht auf Adlershof gefallen“. Die Adlershofer Unternehmen schätzen die Geschäftsentwicklung 2007 optimistischer als 2006 ein, fast 60% gehen von einer Umsatzsteigerung, nahezu 40% von einer Zunahme der Beschäftigung aus. Für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist die Kooperation mit Unternehmen vor Ort inzwischen Alltag, sie bezeichnen die „wissenschaftliche Szene gut verdrahtet und verzahnt“. Man habe jetzt die „Entwicklungen der nächsten zehn Jahre im Blick“. Von den Baumaßnahmen am Bahnhof erhofft man sich wie von der Fertigstellung der Autobahn eine weitere Attraktivität des Standorts. Jetzt gilt es erst einmal, die damit verbundenen Unannehmlichkeiten möglichst schadlos zu überstehen. Während der geplante Bau einer Skihalle schon fast vergessen ist, hofft man nach wie vor, daß ein Thermalbad entstehen wird. Anfang Mai wird erst einmal Richtfest für das „EUROPA-CENTER Berlin-Adlershof“ neben den Kugellaboren an der Rudower Chaussee gefeiert. W.S.
HU bezahlt Probanden für Vielzahl
verschiedenster Untersuchungen am Institut für Psychologie in Adlershof. 7-10 €/h. Anmeldung nur unter: http://pesa.psychologie.huberlin.de/pesa/public/

Im virtuellen Flug über die Marsoberfläche
Ausstellung „Hightech – Made in Berlin-Adlershof: Das neue Bild vom Mars“ in der airportworld bbi
In der airportworld bbi am Flughafen Berlin-Schönefeld ist gegenwärtig eine Ausstellung zu sehen, die spektakuläre Marsaufnahmen zeigt. Die großformatigen Bilder wurden mit der High Resolution Stereo Camera an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express aufgenommen. Die Aufnahmen stammen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Adlershof. Besucher erwartet ein 3D-Film, mit dem sie den virtuellen Flug über die Marsoberfläche erleben können. Außerdem werden zwei großformatige, dreidimensionale Bildsegel vom Flughafen Tempelhof und von Berlin-Mitte gezeigt. Das DLR setzt seine Spezialkamera auch in Flügen in 4.500 Metern Höhe ein. Die hier gewonnenen, super-hochauflösenden Aufnahmen von Ballungsgebieten dienen zur Erforschung umwelt- und sozialverträglicher Verkehrssysteme. Für den Sommer sind Flüge über den künftigen BBI geplant. Die Ausstellung ist täglich außer sonnabends von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie wird zusammen mit der regulären Ausstellung zum Zukunfts-Airport Berlin Brandenburg International BBI gezeigt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Berliner Flughäfen mit neuen Rekordmarken
2006 war das bislang erfolgreichste Jahr für die Berliner Flughäfen. Mit einem PassagierRekord von 18,5 Millionen Fluggästen wurde das Vorjahresergebnis um acht Prozent übertroffen, stellte Flughafenchef Dr. Rainer Schwarz auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz Anfang April fest. Der gute Geschäftsverlauf 2006 sei eine solide Basis für den BBI. 2007 rechnet man mit einem Anstieg des Passagieraufkommens auf 19 Millionen Fluggäste.

Versetzung schaffen!

Chance nutze n:
Unterricht gratis*
Adlershof, Dörpfeldstr. 42/ Eing. Genossenschaftsstr. 70 Tel. 0 30/67 06 92 60 Beratung: Mo-Fr 14-17 Uhr
www.mathehelfer.de

2 x 90 Min.
*bei Anm. zum Gruppenunterricht

Erhebungen in den Bürgerämtern
Zur Zeit werden in den vier Bürgerämtern des Bezirkes die Warte- und Bedienzeiten erhoben. Die Erfassung erstreckt sich über drei Monaten und wird in allen Berliner Bürgerämtern durchgeführt. Die Ergebnisse sollen helfen, die Organisationsstruktur zu überprüfen und wirksame Maßnahmen zur Verkürzung von Wartezeiten umzusetzen. S. Bimböse

Forschen in Adlershof: Psychologen suchen Probanden aus dem Kiez
Das Institut für Psychologie der Humboldt-Universität blickt auf eine mehr als 100 Jahre alte Geschichte zurück. Psychologie wird an diesem Institut traditionell aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive betrieben. Seit 2003 ist diese Einrichtung nun im Wolfgang-Köhler-Haus auf dem naturwissenschaftlichen Campus der Humboldt-Universität in BerlinAdlershof beheimatet. Mitarbeiter und Studenten der gut ein Dutzend Professuren am Institut forschen und studieren in unterschiedlichen Anwendungsfeldern der modernen Psychologie. Vom Wahrnehmungsexperiment am Computer über den klassischen Fragebogen bis hin zu moderierten Gruppendiskussionen. Die Vielfalt an Untersuchungen ist hoch. Seit Ostern 2007 bietet das Institut mit einer neuen InternetPlattform einen besonderen Service an: Interessierte können sich dort registrieren und an Untersuchungen ihrer Wahl teilnehmen. Neben einem Einblick in psychologische Forschung wird für die Teilnahme eine Aufwandsentschädigung (ca. 7- 10 € pro Stunde) gezahlt. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich anzumelden unter: http://pesa.psychologie.huberlin.de/pesa/public/ Dipl.-Psych. Jens Nachtwei
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie in Adlershof

Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft
Am 8. Mai findet ab 18.30 Uhr in der 11. Oberschule (Köpenick, Pablo-Neruda-Str. 6-7) eine Gesprächsrunde zur Bezirkspolitik statt. Michael Schneider, verantwortlicher Bezirksstadtrat für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft sowie stellvertretender Bezirksbürgermeister, gibt Informationen zur aktuellen Sachlage in Treptow-Köpenick und beantwortet Bürgerfragen. Weitere Informationen unter 6172-5411.

Pappe verloren?
Ab 2. Mai ist es möglich, nach Verlust des Führerscheines oder der Kfz-Zulassung diese in den Bürgerämtern Treptow-Köpenick erneut zu beantragen. Bisher war dieses nur in der Führerscheinbzw. Zulassungsstelle möglich.

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Für eine soziale und gerechte Politik
In lockerer Reihenfolge stellen wir die „regie- stadtrat für Umwelt, Grün und Immobilienwirtrenden“ Repräsentanten unseres Bezirks vor. schaft, Michael Schneider (AZ Nr. 101), und Dirk Nach BVV-Vorsteher Siegfried Stock (AZ Nr. 49 + Retzlaff, Bezirksstadtrat für Jugend und Schule 53), Bürgermeisterin Gabriele Schöttler (AZ Nr. (AZ Nr. 154) sprachen wir mit Ines Feierabend, 151), dem stellv. Bürgermeister und Bezirks- Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit. Ines Feierabend ist Mitglied der Für den Bereich des Sozial- und Linkspartei.PDS. Anders als viele Gesundheitswesens ist es dem ehemalige SED-Mitglieder trat sie Bezirk offenbar gelungen, mit Ines 1990 nicht in die neu gegründete Feierabend eine besonders erfahPDS ein, selbst als Mitarbeiterin rene und kompetente Persönlichin der Verwaltung des rot-roten keit als Bezirksstadträtin nach Senats nicht, war aber immer Treptow-Köpenick zu holen. Ab Sympathisantin. Als die PDS im 1990 war sie im Bezirk Marzahn Herbst 2006 die große Wahlim Sozialbereich zuerst als Sachschlappe erlitt, wollte sie dann bearbeiterin direkt mit den Probleeindeutig Farbe bekennen. men der Bürger befaßt, übernahm Obwohl im privaten Bereich dann nacheinander die Aufgaben Foto: der Kinderwunsch durch eine als Gruppen-, Amts- und LuV- Staneczek Leiterin, um zuletzt als persönli- nen Sinn mehr, brach es ab und Erkrankung unerfüllt bleibt und che Referentin der dortigen Stadt- begann die Tätigkeit im dortigen eine Partnerschaft zerbrach, hat sie sich ihre optimistisch-aktive rätin tätig zu werden. Als Dr. Petra Bezirksamt. Gern nahm sie 2006 die Chance Lebensauffassung erhalten. Es ist Leuschner 2002 Staatssekretärin für Soziales im Senat wurde, folg- wahr, fortan in unserem Bezirk ihr wichtig, in der kargen Freizeit te sie dem Ruf als deren persön- als Stadträtin für Soziales und gemeinsam mit dem schwäbiliche Referentin bis sie 2006 in Gesundheit zu wirken. So wie sie schen Partner Karl-Heinz Kontaksich selbst für eine soziale, ge- te zu vielen Freunden zu pflegen, unseren Bezirk kam. Obwohl seit 1988 in Berlin an- rechte und kompetente Politik en- für die sie gern vorwiegend medisässig, fühlt sich Ines Feierabend gagiert, erwartet sie von ihren terran kocht. Regelmäßige Besu(Jg. 65) nach wie vor ihrer Mitarbeitern die fachkundige Aus- che im Fitness-Studio (vor allem Thüringer Heimat eng verbunden. führung ihrer Aufgaben und einen zum „cross-walking“) versucht sie Sie wuchs mit Schwester Heike würdevollen Umgang mit den am Wochenende unbedingt einzuund dem älteren Bruder Frank in Bürger(inne)n. In der Trägerver- halten. Adlershof kannte die Stadträtin Gebesee bei Erfurt auf. Nach Ab- tretung des Jobcenters setzt sie schluß der Oberschule trennten sich dafür ein, daß künftig mehr früher nur als Fernsehstandort und sich 1981 zwar die Wege der ein- Arbeit statt Arbeitslosigkeit finan- vom Durchfahren, jetzt hat sie eiigen Zwillinge, aber beide be- ziert wird. Zudem hat sie sich den hier ihren Dienstsitz in der Hansgannen ein Lehrerstudium. Ines Erhalt eines leistungsfähigen öf- Schmidt-Straße. Als Teilnehmerin ging nach Meiningen und wurde fentlichen Gesundheitsdienstes im des öffentlichen Nahverkehrs ist Unterstufenlehrerin. Dort blieb sie Bezirk auf die Fahnen geschrie- sie von dem Pulk junger Menwährend ihrer Absolventenzeit, ben. Unter Nutzung des berlinweit schen fasziniert, der sich hier tägunterrichtete in einer Schule und ungewöhnlichen ehrenamtlichen lich ergießt. Sie macht sich aber war weiter am Institut beschäftigt. Engagements besonders älterer auch Gedanken, wie man das 1988 wollte sie in Leipzig ein Mitbürger im Bezirk soll noch „alte“ und das „junge“ Adlershof Philosophie-Studium aufnehmen, 2007 ein Freiwilligenzentrum mehr vereinen kann. Auf ihre Vores wurde aber ein Umzug nach etabliert werden, um alle vorhan- schläge sind wir gespannt und Berlin-Marzahn und ein Studium denen Potentiale erfassen, weiter wünschen Stadträtin Feierabend der Gesellschaftswissenschaften vermitteln und öffentlich würdi- ein erfolgreiches Wirken und vielseitigen Beistand. W.S. in Berlin. 1990 sah sie darin kei- gen zu können.

Sprechstunden
Am 29. Mai findet von 13 bis 16 Uhr die monatliche Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler steht am 21.5. von 11 bis 12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt an jedem 2. Donnerstag im Monat (so am 10.5) von 16-18 Uhr bis auf weiteres im Dienstgebäude Rinkartstr. 13 (Baumschulenweg).

Schenkung
Der Maler und Grafiker Hans-J. Tschiersnitz vom Adlershofer Kunstkreis hat dem Kulturamt Treptow-Köpenick sein PastellBild „Darß/Ahrenshoop 2005“ als Schenkung übergeben. Es kann beim Kunstverleih im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56, Tel. 6789-2883) Di + Do 11-19 Uhr, Fr 11-17 Uhr ausgeliehen werden.

Heimatmuseum mit neu gestalteter Ausstellung und einer „Kinderebene“
Seit Ende März kann der 1. Teil der Dauerausstellung des Heimatmuseums Treptow im Alten Rathaus Johannisthal (Sterndamm 102) wieder besichtigt werden. Er umfaßt die Kapitel der Treptower Regionalgeschichte: frühe Besiedlung unter Friedrich II., die Seidenproduktion im Gebiet Treptow-Köpenick in dieser Zeit, den
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

Ausflugsverkehr nach Treptow an die Ufer der Spree und in den Treptower Park sowie den Motorflugplatz Johannisthal. Die nach der Rekonstruktion des historischen Rathauses neu gestaltete Ausstellung vermittelt lebendige Eindrücke und wartet sowohl mit Originalexponaten wie mit Inszenierungen auf. Völlig neu ist eine

„Kinderebene“, bei der jüngere Besucher spielerisch zum Umgang mit der Geschichte aufgefordert werden. Zudem wurde ein „Kleines Museum im Museum“ mit aus einer privaten Sammlung gestifteten, historischen Elektrogeräten eröffnet. Sehr ansprechend ist die Sonderausstellung „Architektonische Kleinodien des

Jugendstils im Bezirk TreptowKöpenick“ mit tollen Fotos von Katharina Stillisch. Die Eröffnung eines weiteren Teiles der Dauerausstellung ist für August vorgesehen. Die Öffnungszeiten sind wie auch im Heimatmuseum Köpenick am Alten Markt 1 Di und Mi 10-16 Uhr, Do 10-18 Uhr, So 14-18 Uhr. W.S.

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Abschied mit Liebe . . .

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Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

Anzeigenschluß für die

Juni-Ausgabe ist der 18. Mai

TAG & NACHT

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Unsere Rede
Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. Dieses Lied stammt von Paul Gerhardt, der vor 400 Jahren geboren wurde und zu den bedeutendsten geistlichen Liederdichtern Deutschlands gehört. Seine Texte sind erfüllt von warmem Empfinden und gläubigem Schwung. Sie zeugen von großem Gottvertrauen und fester Zuversicht in schweren Zeiten. Beate und Winrich Scheffbuch schreiben in ihrem Buch „Den Kummer sich vom Herzen singen“ über Paul Gerhardt: „In seinen Liedern nimmt er uns hinein in seinen Lebenskampf gegen Resignation und Hoffnungslosigkeit. So kann nur einer reden, der selbst fast am Leben verzagt wäre. Doch in den schweren Erschütterungen hat er die Macht des lebendigen Jesus Christus und seiner Liebestat erkannt. Dieser HERR hat ihn herausgeholt aus der unheimlichen Dunkelheit, erlöst aus dem Rachen der Angst.“ Sicherlich sind die Verhältnisse der damaligen Zeit nicht unbedingt mit unseren vergleichbar. Aber auch unser Lebensweg geht selten gerade und wir müssen mit Schwierigkeiten und Hindernissen rechnen sowie Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit erdulden. Die Frage ist nur: Wie gehen wir damit um; wie reagieren wir darauf? Frustriert, unzufrieden, uns selbst bemitleidend? Leider stimmen auch wir Christen noch allzu oft in das allgemeine Jammern und Klagen ein, anstatt – wie Paul Gerhardt – voller Gottvertrauen in die Zukunft zu schauen. In diesem Monat gedenken wir der Himmelfahrt Christi und der Ausgießung des Heiligen Geistes. Bedauerlicherweise verbinden die meisten Menschen mit Himmelfahrt und Pfingsten nur die angenehme Tatsache der freien Tage. Umfragen belegen, daß das Wissen um den Inhalt der christlichen Feiertage immer mehr abnimmt. Sollten wir Christen nicht in Anbetracht dieser Fakten viel mehr auf das achten, was wir reden? „An den Früchten merkt man, wie der Baum gepflegt ist; ebenso merkt man an der Rede, was das Herz denkt. Du sollst niemand loben, bevor du ihn gehört hast; denn an der Rede erkennt man den Menschen“ (Sirach 27,7.8). Haben wir Mut, Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu bekennen und denen Rede und Antwort zu stehen, die nach dem Grund unserer Hoffnung fragen. Wenn dann Wandel und Rede übereinstimmen, sind wir glaubwürdig. Vor einiger Zeit las ich folgende Gedanken in einer Abschrift (die Quelle ist mir unbekannt), die zur Sache sprechen: Der fragende Mensch braucht eine Antwort, keine Worte. Der zweifelnde Mensch braucht Zuspruch, keine Sprüche. Der verzweifelte Mensch braucht Trost, keine Vertröstung. Ein Mensch, der mir zuhört, sagt mir mehr als einer, der mir gut zuredet. Ein Mensch, der mit mir schweigt, sagt mir mehr als einer, der auf mich einredet. Ein Mensch,der nach vorne schaut, gibt mir mehr Orientierung als einer,der seine Augen überall hat. Ein Mensch, der in der Not hilft, gibt mehr als einer, der nur Ratschläge gibt. Ein Mensch, der im Kampf die Hand hält, gibt mehr Kraft als der, der nur Worte macht. Paul Gerhardts Lieder, die konfessionsübergreifend gesungen werden, spiegeln die Erfahrungen seines persönlichen Glaubens wider. Darum haben sie bis heute unzählige Menschen getröstet und zu Gott geführt. Das kann auch uns gelingen, wenn wir es wie Paul Gerhardt halten: „Ach, ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm. Der Herr ist ewger König, ich eine welke Blum. Jedoch weil ich gehöre gen Zion, in sein Zelt, ist's billig, dass ich mehre sein Lob vor aller Welt.“ Dietmar Przybylka Neuapostolische Kirche

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst (auch am 17.5., Christi Himmelfahrt). Pfingstmontag (28.5.) ist kein Gottesdienst. Am 12.5. feiert der Adlershofer Gospelchor sein 10jähriges Bestehen ab 19 Uhr mit einem Konzert. Pfingstsonntag ist die Kirche von 19 bis 23 Uhr zur „Nacht der offenen Kirchen“ geöffnet (s. unten). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 4.5. und 18.5. um 15 Uhr und der Männerkreis am 4.5. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe in der Remise können bei Magdalena Prinzler unter 67 19 82 27 nachfragen. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr (auch am 17.5., Christi Himmelfahrt, und am 28.5., Pfingstmontag) und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe. Am 12.5. beginnt um 10 Uhr eine Hl. Messe mit Firmung. Beim „Kindersonntag“ am 20.5. treffen sich die Kinder bereits vor dem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Pfingstsonntag ist die Kirche von 20-22 Uhr zur „Nacht der offenen Kirchen“ geöffnet. Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-Geyer-Str. 52, 677 39 00) beginnen am 21.5. um 18 Uhr. Zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich im Pfarrheim am 31.5. um 19.30 Uhr (Info: Frau Schneegans, 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst. „Man(n) trifft sich“ am 12.5. für einen Tagesausflug zum „Schwarzen Abt“ mit einem „Hopfen und Malz, Gott erhalt's“, verbindliche Anmeldungen sind unter 671 13 73 erforderlich. Die Senioren freuen sich am 16.5. um 14.30 Uhr über Gäste bei ihrem Gemeinschaftsnachmittag unter dem Thema „Licht für die Welt“. Die Bibelgesprächskreise beginnen dienstags um 16.30 Uhr und 14-tägig um 19.30 Uhr. Freitags ist regelmäßig um 16 Uhr Kinder- bzw. Singetreff für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren, um 17.15 Uhr der Glaubensgrundkurs für Teenager und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstag kommt um 18 Uhr die Jugend „Fisherman's Friends“ zusammen. Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Nacht der offenen Kirche
Sowohl in der Verklärungskirche (Arndtstr.) als auch in der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) werden am Pfingstsonntag (27.5.) wieder interessierte Gäste zur „Nacht der offenen Kirche“ erwartet. In der Verklärungskirche wird ab 19 Uhr zu Kirchenführung und Turmbesteigung eingeladen. Ab 20 ertönt Orgelmusik, dem Märchen „Die verwunschene Turmstube“ kann man ab 21 Uhr im Kirchturm lauschen. Ab 22 Uhr gibt es Bilder und Musik zur Meditation. Den Abend beschließt um 23 Uhr eine kurze Andacht. Die Christus-König-Kirche ist von 20 bis 22 Uhr geöffnet. Pfarrer Bernhard Langner wird die Besucher mit Orgelmusik erfreuen. W.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

10 Jahre Jugend-Gospelchor
Der Jugend-Gospelchor an der Verklärungskirche unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel kann in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen feiern. Auch wer nicht in die Kirche geht, hat ihn bei Auftritten beispielsweise zum 250. Ortsjubiläum von Adlershof oder bei Herbstfesten erleben können. Das Treffen gegenwärtiger und ehemaliger Chormitglieder gipfelt am 12. Mai ab 19 Uhr in einem öffentlichen Konzert in der Verklärungskirche (Arndtstr.), wenn alle gemeinsam Gospels aus den Programmen der vergangenen Jahre zu Gehör bringen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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„Unterwegs nach Jerichow – die Welt des Uwe Johnson“
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Straße 81) stellt am 10. Mai ab 18 Uhr Klaus Bellin sein Radio-Feature „Unterwegs nach Jerichow – die Welt des Uwe Johnson“ vor. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Die Öffnungszeiten der Anna-Seghers-Gedenkstätte sind dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr. W.S.

„Theater macht Schule“ – 12. Theaterfestspiele der Jugend
Unter dem Motto „Theater macht Schule“ finden vom 14. bis 31. Mai im Stadttheater Cöpenick die 12. Theaterfestspiele der Jugend statt, die seit 1996 von der Kunstfabrik Köpenick durchgeführt werden. Schüler aus ganz Berlin können ihre Produktionen in den Genres Theater, Tanz, Musical und Comedy in der Friedrichshagener Straße 9 aufführen. Vorbereitende Workshops, Hilfe bei der Gestaltung des Bühnenbildes sowie bei der Masken- und Kostümberatung werden den jungen Theatermachern von den Profis zur Vorbereitung auf diesen Wettbewerb angeboten. Bei den Kinderveranstaltungen steht im Mai u.a. das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ wieder auf dem Spielplan. Am 12.

„Die Emigranten“
In der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) kann man am 10. Mai ab 19.30 Uhr das Stück „Die Emigranten“ des aus Polen stammenden Autors Slawomir Mrozek (Jg. 30) erleben. In dem in der Emigration geschriebenen Stück verarbeitet er eigene Erfahrungen mit der Fremde und stellt zwei Formen der Ausgrenzung dar, indem er dem Wirtschaftsflüchtling den politischen Flüchtling gegenüberstellt. Es spielen Paul „Fo“ Bogadtke und Stefan Gräber. (Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €). W.W.

Foto: Stadttheater

Herrentagsfete in der „freiheit fünfzehn“
Eine Party zum Herrentag wird am 17. Mai in der „freiheit fünfzehn“ in Köpenick gefeiert. Ab 10 Uhr präsentieren die Berlin Rock and Rollers sowie DJ Hammer im Biergarten in ihrer originellen Bühnenshow Hits der Musikgeschichte. Die Küche hält zünftige Spezialitäten bereit. Zu diesem unterhaltsamen Familientag sind auch Frauen und Kinder herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. „Männer“ sind schon am 5. Mai beim Konzert ab 20.30 Uhr das Thema bei einem Spektakel der Extraklasse. Seit über einem Jahrzehnt begeistern die fünf Musiker mit den größten Hits der Rockgeschichte ihre Fans: Songs von Led Zeppelin, ZZ Top, Toto, Foreigner, Rolling Stones und Udo Lindenberg gehen direkt in die Beine. Achtung: neue Telefonnummer für weitere Infos: 65 88 78 25, Internet: www.freiheit15.de.

und 13.5. ist das Stück auch auf dem Markplatz in Friedrichshagen beim Bölschefest zu sehen. Julia Axen wird am 4.5. zu einem Gastspiel erwartet. Ein literarisches Menü mit Märchen zum Anbeißen servieren am 11.5. ab 20 Uhr Andrea Bittermann und Ulrike Stanelle als Compagnia Litera. (Foto). Infos unter 65 01 62 34 oder www.stadttheatercoepenick.de

Beatleslieder auf einmalige Art
Joe Sachse’s „Helter Skelter“ sind am 24. Mai in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33, zu erleben. Ab 20 Uhr bringen Joe Sachse, einer der eigenständigsten und interessantesten Gitarristen, und Ernst Bier, ein vielseitiger und positiv denkender Drummer mit viel Freude am Musikmachen, auf ihre einmalige Art Beatleslieder auf die Bühne – konkret gespielt und verjazzt. Der Eintritt kostet 5 bzw. 4 €. Weitere Infos, auch zu den regelmäßig in der Kulturküche stattfindenden Veranstaltungen, unter Tel. 61 72 55 70.

Der

Pixel-Doktor
„Bildarchivierung“
„fremdartig” wie möglich sein: also eine unter WindowsXP gebrannte CD nicht an einem Computer mit WindowsXP testen. Ein DVD-Player, ein MacIntosh-Computer, ein Linux-Rechner, eine Spielekonsole oder ein Terminal im Fotoladen tun hier bessere Dienste. Warum? Zum einen werden die meisten von Ihnen Windows benutzen und Windows hat eine schlechte Angewohnheit: Fehler, die beim Kopieren von Daten entstehen, werden oft nicht gemeldet (der MacComputer-Besitzer darf an dieser Stelle leise lächeln). D.h. Sie haben vielleicht beschädigte Bilddaten, wissen es aber noch nicht. Zum anderen werden die meisten von Ihnen eine einfache Software zum CD-Brennen benutzen. Diese Software prüft in der Regel nicht das zuvor Gebrannte auf mögliche Fehler. Noch ein kleiner Privat-Tip von mir: im gut sortieren Schreibwaren- oder Fotoladen gibt es Folien für CDs. Diese Folien können in Ordner geheftet werden. So kann ich sehr leicht neben die CD „Sommer 2006” noch einige lose Zettel heften. Ein praktisches und schnelles Ablagesystem. Wir sehen uns in der nächsten „Sprechstunde”. Gerne können Sie mir Ihre Digital-Probleme auch mailen: DerPixeldoktor@web.de. Ihr

Unser heutiges Thema:

Nehmen Sie die Digitalfotografie nicht ganz so ernst oder sind Sie ein „Fotos sind wichtig”- Fotograf? Im ersten Fall können Sie sich jetzt entspannt zurücklehnen, im zweiten Fall haben Sie ein Problem: Die Digitalfotos auf der Speicherkarte liegen dort leider nicht für die Ewigkeit. Besonders Besitzer von SD-Karten sind häufige Besucher in meiner Sprechstunde, da dieser Speichertyp die typischen Qualitätsmerkmale eines Billigproduktes hat. Auch der Glaube „auf meiner Computerfestplatte liegt alles sicher“ ist ein Irrglaube. Statistisch gesehen gibt ein WindowsComputer nach ca. 5 Jahren seinen Geist auf. Dabei muß zwar nicht alles verloren sein, aber der „Rettungsaufwand“ übersteigt fast immer den Aufwand einer regelmäßigen Daten-Pflege. Hier hilft nur regelmäßiges Datensichern. Die beste Datensicherheit geben CDs. Zwar sind auch sie nicht unfehlbar, aber eine trockene und dunkle! Lagerung bietet Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit. Wichtigster Grundsatz beim Datensichern ist: „drum prüfe wer es ewig lagert”, denn leider nützt das CD-Brennen allein gar nichts. 100% Sicherheit hat nur, wer alle gespeicherten Bilder an einem fremden Computer öffnet. Wenn Sie tausende Bilder gebrannt haben, würde ich einige zufällige Bilder auswählen und diese testen. Der fremde Computer sollte so

Musik in der Alten Möbelfabrik
In der Alten Möbelfabrik erklingt am 7. Mai Gitarrenmusik: Latino, Tango und Bolero von „twelve strings“. Am 14.5. feiert Kai Lypse mit „Klampfsport de luxe“ Premiere. Camila Costa (acc/voc) bringt am 21.5. ihre Geschichten über „Viajera – Reisende“ als Chancons, Fado, Jazz, Bossanova oder Standards zu Gehör. Weitere Infos unter 651 651 6.

Lillebi und Lillebo
Im Figurentheater „Grashüpfer“ (Treptow, Puschkinallee 16a) können Familien mit Kindern ab 4 Jahren im Mai an vielen Tagen das phantasievolle Puppentheaterstück „Lillebi und Lillebo“ um eine kleine liebenswerte Trollfamilie im hohen Norden erleben. Erwachsene und Schüler sind am 4., 5., 11. und 12. Mai ab 20 Uhr zum Märchenabend mit verschiedenen Erzählern am kleinen Feuer in der Jurte auf dem Theaterhof willkommen. Ab 30. Mai beginnt ein Jubiläumsprogramm zum 10jährigen Standort des Theaters im Treptower Park. Weitere Informationen unter 53 69 51 50. W.W.

Pixel-Doktor

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Internationales Projekt über Veränderungen der Arbeitswelt
In der Galerie in der „Alten Schule“ ist bis Anfang Juni die Ausstellung „Arbeit - Kultur - Arbeit“ zu sehen. Das internationale Projekt mit Fotografie, Video, Film und Diskussionsrunden über Veränderungen in der Arbeitswelt steht unter dem Wort „Vom tätigen Leben“ (Hannah Arendt). Im Rahmen der Ausstellung sind Veranstaltungen zum Thema geplant. So wird am 3.5. um 20.30 Uhr im Kino UNION (Bölschestr. 69) der Film „Like father“ mit anschließender Diskussion in Anwesenheit des Hauptdarstellers Joe Armstrong gezeigt (Vorbestellung unter 65 01 31 41). Am 23.5. beginnt um 19 Uhr in der Galerie eine öffentliche FISHBOWL-Diskussion mit Wolfgang Heller (ILO), Dieter Rückhaberle (ver.di) und Florian Schöttle (BBK). Nähere Informationen enthält ein Flyer, der in der Galerie ausliegt. Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Sie ist So/Mo und an Feiertagen geschlossen. Im Café („Seniorentreff“) in der „Alten Schule“ sind im Mai Ölbilder von Andreas Schröter (Jg. 58) aus Marzahn zu sehen, die er treffend unter das Thema „Natur in Öl“ gestellt hat. Das Café ist normalerweise werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. Eigentlich brauchte man den vielen Mittagsgästen im „Bürgersaal“ GHOST e.V. nicht mehr vorzustellen. Ab 2.5. können sich die Besucher dort in einer Ausstellung zusätzlich über das Entstehen des Vereins, seine Organisation und sein Leistungsspektrum informieren. Der Verein ist ein freier Träger der Jugendhilfe, der parteipolitisch und konfessionell unabhängig in Treptow-Köpenick und Neukölln arbeitet. Deren Jugendämter sowie das JobCenter Treptow-Köpenick sind die Auftraggeber für ambulante Hilfen zur Erziehung und geförderte Maßnahmen. Die Infotafeln können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden. W.S.

Vortrag zur Heimatgeschichte
Auf Seite 8/9 startet Ortschronist Rudi Hinte eine ausführliche Darstellung der Verbindung Adlershofs mit dem beginnenden Gaskrieg vor 90 Jahren. Wer die Fortsetzung in der nächsten Ausgabe nicht abwarten möchte, kann schon am 21. Mai ab 18.30 Uhr seinem Vortrag mit Lichtbildern im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) unter dem Titel „22. Mai 1917 – die große Explosion bei Kahlbaum“ lauschen. W.S.

Lesungen mit Live-Musik
Der Adlershofer APHAIA-Verlag lädt am 7. Mai ab 19.30 Uhr erneut zur traditionellen „Montags-Lesung mit Live-Musik“ ins Kulturzentrum Alte Schule („Bürgersaal“, Dörpfeldstraße 54) ein. Peter Martin Stephan (Jg. 39) trägt eigene Gedichte vor. Eine lange künstlerische Freundschaft verbindet ihn mit dem aus Boston stammenden Jazz-Trompeter Eddie Hayes, der auch hier auf dem Flügelhorn den musikalischen Teil der Veranstaltung gestaltet. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). W.W.

„Politisch – Satirisch – Witzig“
Im Alten Ballsaal im Bräustübl in Friedrichshagen, Müggelseedamm 164, können Sie am 11. Mai Ihren Witz-Vorrat auffrischen. Ab 21 Uhr ist Fips Asmussen mit seinem neuen Programm „Politisch – Satirisch – Witzig“ zu Gast. Operettenträume zum Muttertag erklingen am 13.5. ab 16 Uhr. Nadine Sieben und Adrian Mechter präsentieren bekannte und beliebte Melodien. Zu einem bunten Tanzabend bitten am 25.5. Siggi Trzoß sowie das Duo Andrea und Wilfried Peetz ab 20 Uhr Schlagerfreunde ab 50. Unter dem Titel „Chanson Total“ bringen am 26.5. ab 21 Uhr Suzanna und Karsten Troyke eine Auswahl älterer und neuerer Chansons. Weitere Infos unter 645 57 16 oder unter www.alter-ballsaal.de

Oper, Konzert, Schauspiel und Comedy im Schlossplatztheater
Zur phantastischen Oper „Die Reise zum Mond“ wird am 6. Mai im Schlossplatztheater Köpenick, Alt-Köpenick 31, das Opernfrühstück serviert. Dieses ausgelassene Spiel für Menschen von 9 bis 99 ist in den Kindervorstellungen des Monats Mai ab 10 Uhr zu erleben, in den Abendveranstaltungen am 4. und 18.5. ab 19 Uhr. Das phantasievolle Spiel „Mozart und die Zauberflöte“ geht am 31.5. ab 10 Uhr über die Bühne. Premiere feiert das junge Schlossplatztheater am 25.5. um 20 Uhr mit dem Stück „Die Anderen“. Die jungen Künstler gehen der Frage nach, was passiert, wenn man aus der Rolle fällt? In der Konzertreihe erklingt am 6.5. ab 18 Uhr „Musik für Akkordeon und Harfe“. Lena und Valentin Butt spielen u.a. Werke von Bach, Liszt, Paganini.

Verführung der Sinne: „Erotik im Salon“
„Erotik im Salon“ wird am 12. Mai ab 19 Uhr im Haus des Kulturbundes Treptow, Ernststraße 14/16, präsentiert. Visuell, akustisch, kulinarisch geht es immer um die Verführung der Sinne: neben Video-Audio Präsentation, special effects und Bodypainting, sorgen Jeanette Rasenberger, Gesang, und Inka Hellmich am Klavier mit dem musikalischen live act „Eindeutig-Zweideutig“ für ein Erlebnis zwischen prickelnder Erotik und mentalem Rausch. Aktfotografien und Portraits von Ralf Kunicki werden ausgestellt und Arielle und Cris führen zum Finale erotischen Tanz vor. Unkostenbeitrag 7 bzw. 6 €. Weitere Infos unter 53 69 65 34.

Foto: Schlossplatztheater

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Die große Explosion bei Kahlbaum vor 90 Jahren verursachte auch zahlreiche Schäden außerhalb des Betriebsgeländes wie hier an den Dächern Fotos: Archiv Hinte; Schering-Stiftung von Häusern in der Arndtstraße zwischen Oppen- und Auguste-Viktoria-Straße

Der Gaskrieg 1914 - 1918 und Adlershof:

Die große Explosion bei Kahlbaum
Am 22. Mai 1917 verursachten explodierende Granaten erhebliche Schäden in der Chemischen Fabrik
Vor 90 Jahren tobte der Krieg schon seit drei Jahren. Die Adlershofer spürten ihn in vielfältiger Art: Feldpostbriefe ihrer Lieben kamen von den Fronten im Westen, Osten und Süden, immer öfter auch die gefürchtete Mitteilung vom „Heldentod“; Verwundete oder Krüppel kehrten zurück und zunehmend herrschte Mangel an allem zum Leben Notwendigen. In diesem Jahr sollte der Krieg mit seinem zerstörerischen Feuer und Granatendonner auch für kurze Zeit Adlershof und Umgebung in Angst und Schrecken versetzen. Das „Teltower KreisBlatt“ vom 24. Mai 1917 meldete: „In der Chemischen Fabrik von C.A.F. Kahlbaum GmbH hat sich gestern Abend (gemeint ist der 22. Mai) eine heftige Explosion ereignet, die einen Teil des Betriebes zerstört hat. Eine Anzahl von Personen wurden verletzt. Der Sachschaden ist erheblich. Wegen der Gefahr weiterer Explosionen musste die Räumung von Häusern angeordnet werden.“ Lesern vom Teil I des „Adlershof“-Buches ist bereits bekannt, daß es hier nicht nur um explodierende Granaten ging, was schlimm genug gewesen wäre, sondern daß sich dahinter die Herstellung neuer Waffen verbarg, von chemischen Kampfstoffen, die ersten Massenvernichtungswaffen der Militärgeschichte. Die Chemische Fabrik Kahlbaum wurde von Beginn an in die unheilige Allianz von Militär, Wissenschaft und Industrie des Gaskrieges hineingezogen –und die Adlershofer waren ohne es zu wissen Geiseln dieser Akteure. Nachforschungen in Archiven und in Büchern, die erst in den 1990er Jahren erschienen, haben neue Fakten geliefert und Zusammenhänge deutlicher gemacht. Bereits 1915 war die Fabrik Kahlbaum an der Herstellung von Kampfgasen beteiligt. Es handelte sich zunächst „nur um Reizgase“, die Nasen und Augen angriffen. Nach den ersten deutschen Erfolgen an der Westfront durch die rasche Einnahme Luxemburgs, Belgiens und den Vormarsch bis vor Paris blieb die Front an der Marne stecken. Ein kräftezehrender Stellungskrieg begann, der auch durch mörderische Einsätze von Studenten und Schülern vor Langemarck nicht aufgebrochen werden konnte. Der enorme und erfolglose Munitionsverbrauch drängte die militärische Führung zur Suche nach neuen Waffen, mit denen die feindlichen Soldaten aus den Gräben getrieben und die Fronten wieder in Bewegung kommen sollten. Dem erfolglosen Oberbefehlshaber und Chef des Generalstabes Helmuth von Moltke war im September 1914 General Erich von Falkenhayn (18611922) gefolgt, der ihm unterbreitete Vorschläge zum Einsatz giftiNach erfolglosen Versuchen entschied man sich für flüssige Tränenreizstoffe (Xylylbromide), T-Stoff genannt (nach Dr. Hans Tappen), die in 15-cm-Gasbrisanz-Granaten gefüllt wurden. Die Herstellung der Reizstoffe erfolgte bei Bayer (Leverkusen), Hoechst (Höchst) und Kahlbaum in Adlershof (nach L. F. Haber, Sohn von Fritz Haber). Der Einsatz des Kampfstoffes erfolgte durch die 9. Armee unter Generaloberst August von Mackensen am 31.1.1915 bei Bolimow an der Ostfront und im März bei Nieuport an der Westfront. Nach Angaben des amerikanischen Chemikers James Flack Norris haben Leverkusen und Kahlbaum von August 1915 bis September 1918 insgesamt 500 Tonnen des TStoffs hergestellt und anfangs auch in Granaten abgefüllt, bis Bayer in Dormagen eine vom Reich finanzierte spezielle Füllanlage in Betrieb nahm. Erich von Falkenhayn reichten „die Stinkstoffe“ bald nicht mehr; er wollte „etwas, was die Menschen dauernd kampfunfähig macht“. Nun schlug die Stunde von Prof. Fritz Haber, Direktor des „Kaiser-Wilhelm-Instituts für physikalische Chemie und Elektrochemie“ (KWI) in Berlin-Dahlem. Er brachte das in der chemischen Industrie reichlich anfallende Chlor als Kampfgas in Vorschlag, das aus Stahlflaschen mas-

Fritz Haber (1868-1934)

ger Stoffe aus der Chemie als neue Waffe sofort aufgriff. Die Physikochemiker Professoren Walther Nernst (1864-1941; Nobelpreis 1921) und Fritz Haber (18681934; Nobelpreis 1919) sowie der Vorstandsvorsitzende der Farbenfabriken Bayer, Carl Friedrich Duisburg, gehörten zu den ersten Akteuren, die mit Militärs der Obersten Heeresleitung (OHL) Auswahl, Versuche und Produktion der chemischen Kampfstoffe betrieben. „Im Anfangsstadium waren als Industrievertreter besonders (u.a.) Dr. Baurath von der Firma Kahlbaum in Berlin Adlershof ... beteiligt, denen Justrow (Hauptmann Karl Justrow leitete von 1915/17 die Versuche mit Reizstoffen) ausdrücklich für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit dankte“. (Dr. Baurath war Direktor bei Kahlbaum und 1917 Gemeindevertreter in Adlershof.)

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senhaft gegen feindliche Stellungen abgeblasen werden könnte. Nach feldmäßigen Vorversuchen bei Hasselt (Belgien) und Tierversuchen (für die wirksame Konzentration), schlug Haber aus meteorologischen Gründen das Frühjahr 1915 für den Ersteinsatz vor. Am 22. April blies um 18 Uhr das neu aufgestellte „Gasregiment“ unter Oberst Max Peterson im Ypernbogen (Frontabschnitt des XV. Armeekorps unter General Berthold von Deimling) aus 1.600 großen und 4.130 kleinen Stahlflaschen 150 Tonnen Chlor auf einer Breite von 6 km und ca. 600 bis 900 m Tiefe gegen französische und englische Einheiten ab. An diesem ersten Einsatz chemischer Kampfmittel der Militärgeschichte waren auch bei Kahlbaum hergestellte Reizstoffe beteiligt: das mit 15-cm-T-Granaten zur „Unterstützung“ des Chlorgasangriffs verschossene Xylylbromid. Der schnell erweiterten, als „Desinfektionskompanie“ getarnten Gastruppe, auf Initiative und unter Aufsicht Habers aufgestellt und geführt, gehörten fast nur Kriegsfreiwillige, meist Studenten, an. Für Offiziersstellen holte er renommierte Wissenschaftler und spätere Nobelpreisträger wie Otto Hahn, Gustav Hertz oder James Franck. Der Kaiser beförderte Haber in einem Zuge vom Vizefeldwebel des Landsturms zum Hauptmann, Franck erhielt als Angehöriger der Gastruppe das „Eiserne Kreuz II“ und Hahn galt als „Sachverständiger in Gas“. Haber trug inzwischen als Leiter der Abteilung Chemie (A 10) im Kriegsministerium die gesamte technische Verantwortung in Deutschland für den chemischen Krieg: Produktion der Kampfgase, Gasmasken, -geschosse und -schulung. Das KWI, als „Preußisches Militär Institut“ eingestuft, stand ganz im Dienste des Gaskrieges. Von hier wurde in enger Kooperation mit der beteiligten chemischen Industrie (also auch mit Kahlbaum, das mit BayerLeverkusen zusammenwirkte) die weitere Entwicklung und Herstellung der Giftgase sowie ihre „Laborierung“ (d.h. Einfüllung in Ge-

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schaftlich-technische Durchführung und Überwachung oblag dem Haber-Institut. Verantwortlich für die Anlage war u.a. Leutnant Winter (früher Badische Anilin- und Sodafabrik), Leutnant Siegeneger (früher Hoechster Farbwerke) und Dr. Dahl (Elberfelder Farbwerke). Inspizient des KWI war Hugo Stoltzenberg, ein felddienstuntauglicher Offizier und Chemiker. Die OHL kommandierte Teile des Gas-Pionierregiment 35, Kräfte der Füllanlage Warschau sowie andere Soldaten nach Adlershof ab. Es gab auch ein Zusammenwirken mit der Flugzeugmeisterei Adlershof. Staatsforstverwaltung und Heeresverwaltung schlossen für 11,7 ha der Jagen 90 und 92 einen ab 1. April 1917 datierten Mietvertrag. Eilig wurden auf dem Gelände eine größere Zahl von Anlagen und Baracken gebaut. Kurz darauf kam es zu der erwähnten Katastrophe. Über sie und ihre Folgen für den Ort sowie den Fortgang der Kampfgasgeschichte in Adlershof, wird in der Fortsetzung berichtet. Rudi Hinte

In der Chemischen Fabrik der C.A.F. Kahlbaum GmbH zerstörte die heftige Explosion einen Teil des Betriebes. „Eine Anzahl von Personen wurden verletzt. Der Sachschaden ist erheblich“, schrieb das „Teltower Kreis-Blatt“ am 24. Mai 1917 schosse) betrieben. Das anfängliche Abblasen von Gasen war 1916 weitgehend durch die Gaswerfertechnik ersetzt worden. Kahlbaum hatte inzwischen reiche Erfahrungen bei Herstellung und Abfüllung von Kampfstoffen in Granaten gesammelt – nicht nur beim T-Stoff, sondern auch bei neueren wie dem B-Stoff (Bromaceton) und Bn-Stoff (Bromethylaethylketon). Wegen deren korrodierender Wirkung mußten zuvor Bleimäntel oder Porzellanbüchsen in die Granaten eingesetzt werden. Angesichts inzwischen angewandter Gasschutzgeräte wurde nach neuen Giften gesucht, die Filter durchdringen konnten. Aus Leverkusen kam 1916 von Dr. W. Lommel der Vorschlag, eine Chlorschwefelverbindung zu verwenden. Er wurde in der KWIAbteilung D durch Prof. Wilhelm Steinkopf geprüft und dann Fritz Haber zur Einführung empfohlen. Der neue höchstgefährliche Kampfstoff (50 mal giftiger als Chlor) wurde „Gelbkreuz“, von Engländern wegen des senfölartigen Geruchs „mustardgas“ (Senfgas) , von Franzosen nach dem ersten Einsatzort „Yperit“ genannt. Der Kaiser soll nach einem Vortrag zum neuen Kampfstoffeinsatz so entsetzt gewesen sein, daß er es verbieten wollte. Er tat es nicht. Für das Verschießen wurden Gelbkreuz-Brisanzgranaten mit zwei Kammern für Sprengstoff und Kampfstoff entwickelt, auch 17-cm-Minen mit ca. 8 Liter Rauminhalt kamen zum Einsatz. Bei verschiedenen Gefechten erreichte der Anteil von Gasgranaten an der Zahl der Brisanzgeschosse bis zu 50%. Der zunehmende Verbrauch von Gasgranaten und die Vielzahl der Kampfstoffe erforderten den Ausbau der Gasfüllstationen. Die ersten Füllanlagen waren in den Fabriken, die Kampfstoffe herstellten, so auch bei Kahlbaum. Als die Gelbkreuz-Abfüllung beginnen sollte, entschloß sich das Kriegsministerium in Abstimmung mit Haber, eine große Anlage in der Lüneburger Heide bei Munster zu errichten. Es kam jedoch zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen. Haber geriet unter Zeitdruck, da der Einsatz des neuen Kampfstoffes im Juli 1917 erfolgen sollte. Die herstellenden Farbenfabriken weigerten sich, die Abfüllung bei sich vorzunehmen. Haber verhandelte mit der Firmenleitung von Kahlbaum, um in Adlershof eine Übergangslösung zu finden. Hier verfügte man über genügend Erfahrungen, es gab ein geeignetes freies Gelände und einen günstigen Bahnanschluß. Direkt neben der Fabrik in Richtung Teltowkanal entstand die Feldmunitionsanstalt Nr. 3 der Heeresverwaltung. Die wissen-

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft und Wirtschaft

Teil I 1754 • 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz und bei Lotto/Toto Reddig, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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„Seniorentreff“ lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstraße 54) haben wir aktualisiert im Januar (AZ Nr. 153) mitgeteilt. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen (auch am Mittwoch) unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das Mai-Programm: 2.5., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit dem Filmstudio Sirius „Im Land des Rübezahl – Böhmisches Riesengebirge“ (Eintritt: 1,50 €) 9.5., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit Herrn Brandt „Fernsehjux und gute Laune“ – ein heiteres Programm rund ums Fernsehen (Eintritt: 2,50 €) 16.5., 14.30 Uhr: Am Kaffeenachmittag bittet Herr Kaiser zum Tanz (Eintritt: 2,50 €) 23.5., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 30.5., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik Am 1.5., 17.5. und 28.5. ist die Einrichtung geschlossen.

Mit dem Seniorenbus im Mai unterwegs
7.5. Zum Baumblütenfest in Werder: wir genießen die Blütenpracht, können brandenburgische Spezialitäten einkaufen und auf dem Fest ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen. (Fahrkosten: 16 €) 10.5. Heute können wir wieder preiswert auf dem Küstriner Markt einkaufen. Zum Mittagessen nehmen wir einen Imbiss auf dem Markt ein. (Fahrkosten: 23 €) 15.5. Die Sieben Seen-Rundfahrt bietet Erholung auf dem Wasser. Wir speisen auf dem Dampfer und genießen die Idylle der Havelseen. (Fahrkosten: 15 € + 8 € Dampferfahrt) 16.5. Im Berliner Zoo erwarten uns 16.000 Tiere aus 1.700 Arten und auch „Knut“, der kleine Eisbär. Anschließend kehren wir im Restaurant ein. (Fahrtkosten: 15 € + 11 € Eintritt – für Schwerbehinderte 5,50 €) 21.5. Willkommen auf dem Spargelhof Klaistow, wo es neben Spargel viele weitere Produkte aus eigenem Anbau gibt. (Fahrtkosten: 20 €) 23.5. Wir unternehmen mit „Mobby Dick“ eine Zeitreise auf dem Wannsee. Die Fahrt führt vorbei an Kladow, Cecilienhof, Sanssouci zurück nach Wannsee. (Fahrtkosten: 15 € + 9,50 € Dampferfahrt) 31.5. Im Britzer Garten wollen wir uns heute erholen. Mit der Parkbahn können wir an den schönsten Stellen vorbei fahren. Anschließend ist noch ein Essen geplant. (Fahrtkosten: 15 € + 2 € Eintritt) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen mitnehmen! Sie werden zu den Fahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team!

Gesundheitsreform und Rentenrecht
Was macht DIE LINKE bei Gesundheitsreform und Rentenrecht? Diese Frage werden Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Deutschen Bundestag, und Dr. Martina Bunge, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, bei einem Treffen mit Senioren am 29. Mai ab 17 Uhr im Rathaus Treptow beantworten.

Spenden für Diakonie erbeten
Vom 12.- 28. Mai sind „Sammler“ mit der Büchse auf der Straße oder mit der Liste durch die Häuser unterwegs, um das Weiterbestehen von Krankenhäusern, Alten-, Jugend- und Kinderheimen, Kindertagesstätten, Diakoniestationen und Beratungsstellen nebst den dazugehörigen Ausbildungsund Versorgungseinrichtungen zu ermöglichen! In diesem Jahr wird speziell für Ehe- und Familienberatungsstellen (Stichwörter: Not, Schulden, keinen Ausweg sehen, Auswirkungen auf die Kinder) gebeten. Wir glauben, daß Sie damit Gutes tun, das Ihnen vielleicht eines Tages selbst hilft. Wer sich stark genug fühlt, mit einer Liste (z.B. bei Freunden, Nachbarn oder Bekannten) vorbeizugehen oder an einem Tag mit der Sammelbüchse die Vorüberhastenden freundlich anzusehen, wird gebeten sich im Büro der evangelischen Kirchengemeinde Arndtstr. 12 (Di 15-17, Mi+Do 9-11 Uhr; Tel. 677 52 68) zu melden. F.F.

Tanzfreunde suchen Mitstreiter
Tanzfreunde 50+ sind jeden Donnerstag von 16 bis 17.30 Uhr in die „Villa offensiv“, Hasselwerderstraße 38-40 am Bahnhof Schöneweide eingeladen. Tanzen im Kreis, im Block (Linie), in der Reihe, zu Paaren oder auch allein steht auf dem Programm. Nähere Informationen dazu und zu einem ähnlichen Angebot montags von 13.30 bis 15 Uhr in der Köpenicker Jägerstraße 5 unter Tel. 0160/92 30 59 23 bei Frau Heike Voßke.

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LifeScan Diabetes-Aktion
am Dienstag, dem 8. Mai, von 10 - 17 Uhr

Die Berliner Krebsgesellschaft lädt am 12. Mai zu einer Informationsveranstaltung über Darmkrebs ein. Experten referieren über „Darmkrebs verhindern – Chancen und Grenzen“ (11 Uhr), „Darmkrebs behandeln – neue Erkenntnisse“ (12.30 Uhr) und „Unterstützungsangebote bei Darmkrebs“ (14 Uhr). Außerdem sind am Veranstaltungsort dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, Ausstellungen zum Thema und diverse Informationsstände vorhanden. Der Eintritt ist frei! Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Weitere Informationen wie auch zum am gleichen Tage stattfindenden „Frauenlauf gegen Brustkrebs“ erhält man unter 28 04 19 55. Unter der gleichen Nummer oder unter 283 24 00 kann auch die neue, kostenlose Broschüre „Darmkrebs verhindern“ mit Informationen über das von den Krankenkassen bezahlte Früherkennungsprogramm bestellt werden. W.S.

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Sträuße und Gestecke von „Blumen-Kernchen“
Hier gibt’s für alle Anlässe den passenden Blumenschmuck
Blumen sagen mehr als tausend Worte – und weil es auch bei dieser Sprache auf Nuancen ankommt, ist der Rat der Experten hilfreich, wenn man Mißverständnisse vermeiden will. Gisela Kernchen-Lippert, Inhaberin des Fachgeschäftes „Blumen-Kernchen“ in der Dörpfeldstraße 16, ist von Kindesbeinen an mit Blumen vertraut (s. AZ Nr. 72) und berät ihre Kunden gern. Längst ist es auch bei uns ein schöner Brauch geworden, am Muttertag – dem 2. Sonntag im Mai – Müttern, Groß-, Stief- und Schwiegermüttern mit Blumen Dank zu sagen für ihre Liebe und Fürsorge. Rosen in allen Farben und Längen sowie Biedermeiersträuße aus bunten Frühlingsblumen werden gern für diesen Anlaß gekauft, weiß Frau Kernchen und ist darauf vorbereitet. Am Sonnabend ist ihr Geschäft von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet und auch am 13. Mai selbst ab 9 Uhr. Unter Telefon und Fax 677 41 01 werden vorab auch gern Bestellungen entgegengenommen. Der Kernchen-eigene Lieferservice überbringt die Blumengrüße in Adlershof, Treptow und darüber hinaus. Auf diesem Wege kann man sich auch Blumenerde und Pflanzen anliefern lassen. In Zeiten, in denen „Geiz geil“ ist, haben es Fachleute aller Branchen schwer. Doch die vielen Stammkunden, die Frau Kernchen schon seit Jahren die Treue halten, wissen das Können der erfahrenen Floristin zu schätzen: Nach Wunsch des Kunden werden Schalen und Körbe bepflanzt, Raum- und Tischdekorationen gesteckt. Auch in den wissenschaftlichen Einrichtungen und in der Medienstadt oder bei BERLIN

Sich bewerben heißt für sich werben
Unter dieser Überschrift hatten wir bereits für den 10. April nach Hessenwinkel eingeladen (AZ Nr. 156, S. 11). Jetzt erreichte uns die Information, daß eine entsprechende Veranstaltung auch am 14. Mai von 9-11 Uhr in Adlershof bei ajb gmbh - „WIR“ (Werkstatt für Innenausstattung und Rehabilitation), Büchnerweg 80, stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bitte bei Bettina Eden, Leiterin „Eigeninitiative“. Wer sich in einem Zusatzjob befindet, möge um Freistellung bitten. Weitere Informationen unter 67 80 79 14 oder 0173/2054132.

Lady’s Stammtisch über Urheber- und Nutzungsrechte
Um Urheber- und Nutzungsrechte geht es am 5. Juni beim 49. Lady’s Stammtisch im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4. Rechtsanwältin Barbara Fenski informiert ab 19 Uhr im Ratssaal über Rechte und Pflichten bei Logos, Prints, Mustern, Firmen- und Produktnamen sowie über „Fallen“ im Internet, Abmahnungen, Bußgelder usw. Beim Themenabend am 30. Mai erläutert Edwin Hoffmann, Leiter der Service-Einheit Personal und Finanzen beim Bezirksamt Treptow-Köpenick, die Zeugnissprache. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Raum 6 im Rathaus Treptow. Am 8. Juni wird zu einem Rundgang mit Ortschronist Rudi Hinte durch die Genossenschaftssiedlung in Adlershof eingeladen. Treffpunkt: 17 Uhr Marktbrunnen. Im Anschluß ist ein Beisammensein in der „Blattlaus“ geplant. Weitere Informationen unter 6172-4233 oder im Internet unter www.ladiesstammtisch.com M.E.

Vorträge im BIZ
Unter dem Thema „Menschen verwöhnen und bedienen – ganz in deinem Sinne?“ können Schülerinnen und Schüler an interessanten Veranstaltungen im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd teilnehmen. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen! Donnerstags um 16 Uhr werden folgende Berufe vorgestellt: 3.5. Hotelkaufmann/-frau Hotelfachmann/-frau 10.5. Koch / Köchin Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis durchgeführt im: BIZ Neukölln Sonnenallee 282 12057 Berlin Tel. 55 55 77 23 60 Verkehrsanbindungen: S45, S46, S47 Köllnische Heide Öffnungszeiten: Mo - Mi 8 - 16 Uhr Do 8 - 18 Uhr Fr 8 - 12 Uhr

Foto: Ebner

CHEMIE überreicht man gern die repräsentativen Buketts aus diesem Geschäft. Sträuße und Gestecke zu allen Anlässen werden hier fachgerecht gefertigt – bis zum „letzten Gruß“. Schon seit vielen Jahren besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Filiale eines Bestattungshauses. Neben der Trauerfloristik übernimmt das Blumenteam auch Grabpflege und Bepflanzungen im Bezirk. Weil ihr der Erhalt der Geschäftswelt am Herzen liegt, ist sie Mitglied der IG Dörpfeldstraße und hat in den vergangenen Jahren für den Weihnachtsschmuck der Mitglieder dieser Interessengemeinschaft gesorgt. Für die diesjährige Adventszeit wird sie sich wieder etwas Dekoratives einfallen lassen. Und allen Gerüchten zum Trotz – Frau Kernchen will ihr Geschäft mindestens noch drei Jahre weiter führen, dann hat sie ihr Rentenalter erreicht. Bis dahin stehen sie und ihr Team allen Pflanzenfreunden zu Fragen „Rund um die Blume“ zur Verfügung. Monika Ebner

Kostenlose Orientierungsberatungen
Die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick bietet kostenlose Orientierungsberatungen zu Fragen der strategischen Gründungsplanung, der erfolgreichen Fortführung eines Unternehmens sowie zu aktuellen Förderprogrammen an. Anhand der Förderfibel 2007/2008 kann man sich über Förderprogramme informieren. Die Förderfibel gibt es kostenlos in der Wirtschaftsförderung. Bezirksamt Treptow-Köpenick Freiheit 16, 12555 Berlin Tel. 6172-3309

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Nr. 157

Mit Kind und Kegel in den Britzer Garten
Vielfältige Wunder der Natur können Eltern mit ihren Kindern im Mai im Britzer Garten erleben. So wird am 4.5. (Anmeldung unter 6809-2433) und am 17.5. (Anmeldung: 703 30 20) zu einer Reise durch die Nacht eingeladen, um nachtaktive Tiere zu entdecken und eine Lichterreise zu unternehmen (Treff 20 Uhr). Am 12.5. gilt ab 11 Uhr das Interesse den faszinierenden Schnecken und ab 14 Uhr der Frage „Was quakt und piepst denn da an den Gewässern?“ (Treff: Freilandlabor; Anmeldung: 7560-3000). Am 20.5. können Familien beobachten, wie sich verschiedene Vogeleltern um ihre Nachkommen sorgen (Treff: 14 Uhr; Freilandlabor). Kleine Geheimnisse der Baumblüte kann man am 6.5. ab 11 Uhr erfahren (Treff: Freilandlabor) und/oder sich ab 14 Uhr an der Vielfalt von Tulpen erfreuen und manches zu ihrer Geschichte hören (Treff: Bistro am Kalenderplatz). Freudvoll ist es auch, dem Gesang der Nachtigallen am 20.5. zu lauschen (Treff: 9 Uhr; Eingang Buckower Damm). Außerhalb des Britzer Gartens laden dessen Mitarbeiter am 12.5. zu einer Führung durch das Späth’sche Arboretum in Baumschulenweg ein (Treff: 14 Uhr, Eingang Späthstr. 80). Noch bis 13. Mai ist der „Frühling im Pflanzenreich“ auch im Ausstellungspavillon (Freilandlabor) Di-Fr 12-17 Uhr, Sa 12-18 Uhr und So 10-17 Uhr zu erleben, ab 17.5. werden dort „U.F.O.s – (Un-)Bekannte Flugobjekte der Natur“ gezeigt. Informationen zu allen Ereignissen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Sicht auf den künftigen S-Bahnhof Adlershof vom Adlergestell aus

Umbau des S-Bahnhofs
Der Umbau des Bahnhofs Adlershof wird das Umsteigen erleichtern und zugleich mehr Platz für den Straßenverkehr auf der Rudower Chaussee schaffen, heißt es in einer Information der DB Projektbau GmbH. Mit dem Neubau der Brücken über die Rudower Chaussee wird die Straße von knapp 15 auf über 33 Meter verbreitert. Straßenbahnen und Busse werden künftig direkt unter der Brücke halten. Die beiden Brücken für die S-Bahngleise mit ihren Pendelstützen stammen aus dem Jahr 1905 und engen die Rudower Chaussee erheblich ein. Die Brücken für die zwei Fern- und zwei Güterzuggleise wurden 1983 bzw. 1960 neu errichtet. Der neue S-Bahnsteig wird etwa mittig über der Rudower Chausee liegen und Zugänge auf beiden Straßenseiten unter der Brücke besitzen. Der Bahnhof wird behindertengerecht mit Fahrtreppe und Aufzug ausgestattet. Im Eingangsbereich ist Raum für Serviceeinrichtungen vorgesehen. Rund 25 Millionen € werden in den Bahnhofsumbau und die Ausweitung der Rudower Chaussee investiert. Eines der beiden Fernbahngleise und ein neu zu errichtendes Gleis sollen für die S-Bahn genutzt werden, um weitgehend bei Aufrechterhaltung des Zugverkehrs der S-Bahn bauen zu können. Trotzdem sind zeitweilig Nacht- und Wochenendarbeiten unumgänglich.

Südamerika-Fotos
Zu Ostern wurde in der Verklärungskirche (Arndtstr.) eine Ausstellung großformatiger Fotos aus mehreren Ländern Südamerikas eröffnet, die bis Pfingsten zu sehen sind. C. Emely Heinz aus Rahnsdorf war auf dem Kontinent mit Bussen unterwegs, die bis in die letzten Winkel kriechen und wo man in winzigen Schlafkabinen übernachtet. Folgt man dem Ausstellungsweg, durchquert man den Kontinent von Nord nach Süd. Die Ausstellung kann zu den Gottesdiensten oder nach Absprache mit dem Gemeindebüro (Tel. 677 52 68) betrachtet werden. H.G.

Blutspendeaktion
am 3. Mai von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17,
und

Mit der Volkshochschule Adlershof erkunden
Im Mai lädt die Volkshochschule gleich zu drei Veranstaltungen in Adlershof ein. - Am 10.5. führt der Künstler und Gartenfreund Hans-Helmut Müller (s. AZ Nr. 29) durch „seine“ grüne Insel der Anna-SeghersOberschule auf dem ehemaligen Appellplatz, auf der es diverse botanische Kostbarkeiten zu entdecken gibt. Treff: 17 Uhr, Radickestr. 49, entgeltfrei. - Zu einer kulturhistorischen Führung über den Adlershofer Waldfriedhof wird am 12.5. eingeladen. Nach Informationen zur Geschichte der seit 1877 existierenden Begräbnisstätte werden verschiedene Denkmale und die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten aufgesucht. Treff:10.30 Uhr, Eingang Friedlander Str. 156. - Die Geschichte des ersten deutschen Motorflugplatzes wird bei einem Spaziergang am 24.5. lebendig – angefangen bei den historischen Bauten der Luftfahrt bis zur unter Naturschutz stehenden Weite des neuen Landschaftsparks. Treff: 17 Uhr, Skaterbahn am Park, zu erreichen über MaxBorn-/Karl-Ziegler-Straße. Nähere Informationen und Anmeldung unter 6172-5411. W.S.

am 15. Mai von 9 - 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143 zu beteiligen. Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Stadtspaziergang durch Alt-Treptow
Bei dem zwei- bis dreistündigen Spaziergang am 1.5. und 5.6. erhalten Sie Informationen über Persönlichkeiten wie Friedrich Simon Archenhold (Astronom), Alice Archenhold (Mitarbeiterin in der Sternwarte), Liselotte Welskopf-Henrich (Wissenschaftlerin, Autorin von Indianergeschichten), Else Thalemann (Fotografin) und Ruth Werner (Kundschafterin und Schriftstellerin). Er führt vorbei am Sowjetischen Ehrenmal, dem Treptower Park, dem Gasthaus Zenner, der Archenhold-Sternwarte und dem Treptower Rathaus (Treff: 14 Uhr, S-Bahnhof Treptower Park, Ausgang Hafen. Keine Voranmeldung, Kosten: 3 €). Weitere Informationen bei der Gleichstellungsbeauftragten Christiane Hartmann-Kraatz, Tel. 6172-2309.

Stadtführungen
Zu einer Überblicksführung „Adlershof. Stadt der Wissenschaft und Medien“ lädt Clemens Samietz am 11. und 31.5. jeweils ab 11 Uhr ein. Rund um das Rathaus Köpenick geht die Stadtführung am 29.5. ebenfalls ab 11 Uhr. Anmeldung: 0176-20 06 11 67, www.stadtfuehrungen-berlin.info

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Elfriede Hundt bleibt mit 103 Jahren unsere Älteste
Langjährige Leser dieser Zeitung werden sich vielleicht erinnern, daß Elfriede Hundt (AZ Nr. 121+133+145) geäußert hatte, sie wolle das Vorhaben ihres Großvaters umsetzen, der sein Ziel von 110 Jahren nicht erreichte. Dem kommt sie in diesem Monat einen Schritt näher und wird erst einmal 103 Jahre alt. Sie wohnt zwar seit Februar 2006 im Seniorenheim in Johannisthal, doch wir grüßen sie weiterhin als unsere älteste Adlershofer Mitbürgerin. Nach Aussage ihrer ehemaligen Pflegetochter Marina kann sie ihr Einzelzimmer nicht mehr verlassen, liegt seit einem erneuten Beinbruch fest im Bett und schläft viel. Mit dem Frühjahr scheint auch sie neue Kräfte zu sammeln. Ihre freundliche Art hat sie sich erhalten und freut sich über jeden Besuch, den sie auch erkennt. Mit Marina unterhält sie sich über alte Zeiten und ihre eingesetzte Betreuerin ist für sie „die Frau mit dem Geld“. Möge auch im neuen Lebensjahr das Dasein ihr weiterhin lebenswert erscheinen und sie sich an vielem erfreuen können! Wolf Will

Herzliche
Wer hätte gedacht, daß Elfriede Hundt am 12.5. nun bereits ihr 103. Lebensjahr vollendet. Auch wenn sie nicht mehr in Adlershof wohnt, übermitteln wir ihr erneut unsere besten Wünsche für das weitere Leben. Ella Borchert vollendet am 9.5. ihr 100. Lebensjahr, ihr gelten ebenfalls besonders herzliche Grüße und beste Wünsche (s. links). Zum 95. Wiegenfest beglückwünschen wir am 2.5. Wilhelmine Domke und am 25.5. Heinz Leonhardt. Gratulationen zum 94. Geburtstag übermitteln wir am 6.5. an Gertrud Schulz. Sein 93. Erdenjubiläum kann am 26.5. Herbert Schmude begehen. Auf 92 erfüllte Lebensjahre blicken am 6.5 Ilse Schulz und am 8.5 Elsbeth Brandt zurück. In den Kreis der 90jährigen werden am 15.5. Ingeborg

Glückwünsche
Kiewitt und am 26.5. Gerhard Jahn aufgenommen. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Den 85. Tag ihrer Geburt begehen im Mai Marianne Mathick (4.5.), Günther Dahlke (5.5.) und Paul Kano (22.5.), Herzlichen Glückwunsch! Ihr 80. Lebensjahr vollenden Ruth Leudert (2.5.), Marga Zeh und Konrad Rühmann (5.5.), Ingeborg Grießbach und Kurt Wassermann (7.5.), Charlotte Walter (12.5.), Sonja Dittrich (15.5.), Christa Kühnlein (16.5.), Helga Rahn (21.5.), Gerburg Flietner (30.5.) sowie Ursula Stoye (31.5.). Beste Wünsche für viele frohe Tage! Wir übermitteln allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Bäckermeisterin Ella Borchert wird 100

Unsere Rätselecke
1 6 9 11 12 13 14 15 16 17 2 3 7 10 4 5 8

Die letzte Adlershofer Bäckerei, in der noch täglich Ware frisch aus dem Ofen angeboten wird, hatten wir bereits im Dezember 1994 (AZ Nr. 8) vorgestellt. Jetzt können wir berichten, daß Ella Borchert, die 1955 das Haus Dörpfeldstr. 41 kaufte und den Betrieb von Meister Zugwurst übernahm, ihr 100. Lebensjahr vollendet. Als junges Mädchen war sie aus Pommern nach Köpenick gekommen und hatte in der alteingesessenen Bäckerei Rößler, Am Generalshof, zuerst gearbeitet und 1928 Sohn Fritz geheiratet. Das Paar führte bis zum Tod des Ehemannes (1952) Bäckereien in verschiedenen Teilen Berlins. Nachdem Sohn Jobst (Jg. 33) 1954 seinen Meisterbrief erworben hatte, führte sie mit ihm und Meister Erich Borchert (Jg. 08), den sie 1956 heiratete, das Geschäft in Adlershof. 1972 übergaben sie es dann an den Sohn, blieben aber weiterhin aktiv.

Da sie bis heute über dem Geschäft wohnt, konnte sie auch nachdem Enkelin Christiane (Jg. 60) ab 1987 die Tradition fortsetzte, immer mal „nach dem Rechten sehen“. Bis 2002 hat sie zudem den im gleichen Haus wohnenden Enkel Timon (Jg. 63) „bekocht“ (etwa aus dieser Zeit stammt das Foto). Dann ließen die Kräfte rapide nach, Schwiegertochter Margrit versorgte sie, bis 2005 ein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde. Seitdem ist sie ans Bett gefesselt, schläft viel und wird per Magensonde ernährt. Sechsmal kommt täglich der Pflegedienst. Bei allem hat sie keine Schmerzen und die Ärztin diagnostiziert gesunde Organe. Sicher auch im Namen vieler alteingesessener Adlershofer gratulieren wir Ella Borchert zum 100. Geburtstag. Mögen die künftigen Tage lebenswert sein! Wolf Will

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Waagerecht: 1. Behälter für Flüssigkeiten; 4. Nagetier; 7. Stadt im Erzgebirge; 9. dem Zenit gegenüberliegender Punkt am Himmel; 10. chem. Element (Gas); 11. Stadt in Flandern; 12. Würde, Gesetztheit; 15. Stadt an der Bode; 18. Verdachtsgrund; 21. Staat Indiens; 24. Nebenfluß des Rheins; 25. Westteil von Slowenien; 26. Stadt in Oberitalien; 27. Region, Bezirk; 28. Uferbefestigung; 29. nordenglischer Fluß. Senkrecht: 2. Gebirge in Südamerika; 3. Massemaß für Juwelen; 4. Raubfisch; 5. Brettspiel; 6. schmale Durchfahrt; 8. Linsenwicke; 13. Münzeinheit in Japan; 14. Wintersportgerät; 16. tschechischer Reformator; 17. Fluß in England; 18. herrschende Klasse im alten Peru; 19. Bühnenstück; 20. Werkzeug; 21. Bedürftigkeit; 22. ärztliches InRätselautor: Harry Pätzold † strument; 23. kraterförmige Senke. Auflösung des Silbenrätsels in der April-Ausgabe
1) Kleinstadt 2) Reiseziel 3) Sandmännchen 4) unverheiratet 5) Liebelei 6) Fürbitte 7) Kassensturz 8) Raumausstatter 9) Dockarbeiter 10) Schandau 11) Reinkarnation 12) Ausbesserung 13) Betriebsrat 14) Kindergarten 15) Briefgeheimnis 16) Dachdecker 17) Schambein 18) Katzenauge 19) Auszeichnung 20) Meereskunde Der Ausspruch von George Bernard Shaw lautet: Ein Versuch ist nichts, es zählt nur das Ergebnis.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Nr. 157

Ein Team des Leistungskurses Informatik der Anna-SeghersOberschule unter Leitung von Lehrerin Petra Kirschstein hat beim RoboCupJunior Qualifikationsturnier in Magdeburg teilgenommen und dabei den 1. und 3. Platz von 111 Mannschaften aus elf Bundesländern errungen. RoboCupJunior steht unter dem Motto „Lernen mit Robotern“. Die „Berlin Eagles“ (Berlin Adler), so nennt sich die Schulmannschaft, haben sich mit fünf Teams für den Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCups in Hannover qualifiziert und hoffen, danach auch an der Weltmeisterschaft 2007 in Atlanta teilnehmen zu können. Sie siegten in der Liga RoboCup Secondary. Hier musste ihr selbst gebauter und programmierter

Adlershofer Team siegreich lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein Mai, laden die von beim „Lernen mit Robotern“ dieAm Samstag, dem 5.und Eltern- gehtund Mathematik fastauch alleiMitarbeiterinnen ne macht zudem noch
Roboter unbekanntes Gelände erkunden, einer schwarzen Linie folgen (die schon mal unterbrochen oder zugestellt war) und unbekannte Objekte erkennen. Den 3. Platz errangen die „Berlin Eagles Fairy Tales“ in der Liga RoboDance Secondary. Die von den Schüler(inne)n programmierten Roboter mussten zum Takt einer Musik tanzen, eingebettet in szenische Darstellungen. Wer einen Auftritt der „Berlin Eagles“ vor Ort erleben möchten, ist herzlich eingeladen, ihren Vorführungen am 9. Juni auf der Bühne am WISTA-Hauptgebäude (Rudower Chaussee 17) in der „Langen Nacht der Wissenschaften“ zuzuschauen. A. Jurczyk Schulleiterin
vertreter der IB-Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“ ab 10 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Rudower Str. 60 in Köpenick ein. Willkommen sind alle Familien und ihre Freunde, die Lust auf einen Rundgang durch unsere Bildungsangebote haben. Die Erzieherinnen bieten den Kindern und ihren Eltern eine Schnupperstunde in unserer Lernwerkstatt an, laden in die Musikwerkstatt ein, in der sie Instrumente kennen lernen und auch selber bauen können. Gleich nebenan können sich die kleinen Künstler mit Farben, Papier und anderen Materialien kreativ ausprobieren. Für die Kleinsten wartet eine Krabbellandschaft auf neugierige und bewegungsfreudige Kinder. Kann man beim Hopsen rechnen? Na klar, denn mit Bewegung Spaß! In unserem Garten lässt sich das gut ausprobieren. Die Facherzieherin für Integration steht für alle Fragen rund um das Thema Integration im Gruppenalltag zur Seite und zeigt Ausschnitte aus ihrer Arbeit. Die Kita-Leiterin berät zum Anmeldeverfahren und macht mit den konzeptionellen Inhalten der Berliner IB-Kitas und den Schwerpunkten der „Spindlersfelder Orgelpfeifen“ bekannt. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen können Sie einen Dia-Streifzug durch unseren KitaAlltag genießen – unsere Elternvertreter laden herzlich dazu ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! U. Hirschberg
Kita-Leiterin, Internationaler Bund, Kita Rudower Straße 60, 12557 Berlin, Tel. 655 41 31

Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“

Das 20. „Skatspiel des Jahres“ und die kleinen Überraschungen
Als im Jahr 1997 die Idee für ein „Skatspiel des Jahres“ nach dem „Fußballspiel des Jahres“ geboren wurde, glaubte wohl niemand, dass wir uns im Jahre 2007 zum 20. Skatspieltreffen der ehemaligen Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der damaligen 10. Oberschule Adlershof wiedersehen würden. Doch im Laufe von 10 Jahren hat sich eine kleine Skatfamilie entwickelt, die sich immer auf unser Wiedersehen bei Ilona und Holger Friedrich in der von ihnen geleiteten Gaststätte „Hermannsruh“ freut. Natürlich wurde jedes neue Gesicht in den Skatrunden herzlich begrüßt – so auch beim 20. Treffen. Gabi Hermann war aus Hamburg gekommen. Jürgen Gründel hatte aus der Adlershofer Zeitung von diesem etwas ungewöhnlichen Schultreffen erfahren. Die Adlershofer Zeitung berichtet schon seit zehn Jahren über unsere Treffen. Sie, wie alle Sponsoren, verdienen unseren besonderen Dank. Die Damenmannschaft erhielt durch Yvonne Weihmann und Daniela Helmchen Verstärkung. Bodo Müller fand sich als „Neuling“ der Schülertruppe schnell zurecht. Immerhin waren 32 Damen und Herren erschienen. Vor Beginn des Turniers wurde das Gaststättenehepaar Friedrich für zehnjährige musterhafte Betreuung mit Speis, Trank und Organisations- und Sponsorentätigkeit mit einem kleinen Präsent und einer Traditionsurkunde geehrt. Nach der ersten Skatrunde legten wir eine Pause ein, um unseren Mitspieler Wolfgang Matthies mit einem zünftigen „Eisern Union“ zu begrüßen. Schließlich war er vor kurzem von seinen Fußballfans zum Unionspieler des Jahrhunderts gewählt worden. Wir überreichten ihm einen besonders gestalteten Unionwimpel mit allen Unterschriften unserer „Skatfamilie“ (Foto), dazu eine von unserer Hauptsponsorin und Konditormeisterin Christiane Gebhardt liebevoll gefertigte Torte. Aber auch die anderen Damen bewiesen, dass sie etwas von der Skatspielkunst verstehen. So erspielte sich Anita Tausch den 4. Rang (1.319 Punkte). Unter dem Beifall der Herren nahmen alle Teilnehmerinnen Preise, Urkunden sowie buntgarnierte süße Osterhasen unserer Konditormeisterin entgegen. Für ihre jahrelange Sponsorentätigkeit wurde sie mit Blumen und einer Sonderurkunde in ihrer Bäckerei in der Dörpfeldstraße vom Organisator Hermann Kopittke überrascht und geehrt. Den Gesamtsieger stellte dieses Mal die Schülermannschaft: Erik Hausmann erspielte mit 2.059 Punkten einen neuen Rekord. Platz 2 belegte mit 1.462 Punkten Norbert Reichelt und unser Süßigkeitensponsor Horst Gruel (1.288 Punkte) konnte sich über seinen 5. Rang freuen. In der Fünfjahressonderwertung errang Hermann Kopittke mit 13.317 Punkten Platz 1 vor dem ehemaligen Schüler Manfred Walter (11.856 Punkte). Beste Dame in dieser Sonderpokalwertung wurde Anita Tausch mit 8.563 Punkten und nahm einen formschönen Kerzenhalter als Preis entgegen. Die männlichen Sieger erhielten jeweils einen mit Süßigkeiten gefüllten Pokal in Form eines Bierglases, versehen mit einer Erinnerungsschrift an das 20. Skatspiel

Nach dreistündigem Spiel übernahm Jurychef Günter Friedrich die mühevolle rechnerische Aufgabe, die Turnierplatzierung zu ermitteln. Bei den Damen gab es eine kleine Überraschung mit dem Sieg von Daniela Helmchen, die den Damensiegerpokal entgegen nehmen konnte. Sie erspielte sich 1.440 Punkte und erreichte in der Gesamtwertung des Turniers einen beachtlichen 3. Platz.

des Jahres. Gastwirt Friedrich hatte seine Gläserschatzkammer für das Jubiläum geöffnet und 20 formschöne Gläser zur Verfügung gestellt. Auch diese mit Süßigkeiten gefüllten „Bierpokale“ waren für die Gewinner eine freudige Überraschung. Den Mannschaftspokal gewann mit knappem Vorsprung die Lehrerauswahl. Eine besondere Überraschung hatte sich Skatfreund Dr. Tilo Rosenkranz für den Erfinder und Leiter dieser freundschaftlichen Lehrer-Schüler-Treffen ausgedacht. Er überreichte diesem eine Urkunde mit den Unterschriften aller Anwesenden und dazu einen Scheck für die Finanzierung einer Urlaubsreise mit Gattin. Sichtlich bewegt nahm Hermann Kopittke das Geschenk unter dem Beifall aller „Skatspieldesjahresfans“, welche die Finanzen gespendet hatten, dankend entgegen. Schon jetzt freuen sich alle auf das 21. „Skatspiel des Jahres“, das am 1. Dezember 2007 in der Gaststätte „Hermannsruh“ (Späthsfelde, Kleingartenanlage „Hermannsruh“, Mittelweg) um 15 Uhr „angepfiffen“ wird. Teilnahmemeldungen bis zum 3. November an Tel. 63 90 85 47. Hermann Kopittke

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Saisonabschluß bei Chemie-Kickern Wanderungen rund um Seen
Am 2. und 3. Juni findet auf dem Sportplatz Birkenwäldchen in der Köllnischen Heide der Saisonabschluß unserer Abteilung Fußball statt. Beginn und Höhepunkt am Samstag, dem 2.6., ist um 14 Uhr das Spiel unserer Seniorenmannschaft (AK 32) in der Verbandsliga gegen die Amateure von Hertha BSC sein. Aktuell bekannte Spieler werden natürlich nicht dabei sein, aber sicherlich einige namhafte Spieler aus vergangenen Tagen. Um 16 Uhr bestreitet unsere 1. Männermannschaft ihr letztes Saisonspiel, nach dem hoffentlich der Aufstieg in die Kreisliga B gefeiert werden kann. Am Sonntag, dem 3.6., findet ab 11 Uhr der Saisonabschluß des Kinder- und Jugendbereiches mit Turnieren, Spielen Kinder gegen Eltern etc. statt. Fußballinteressierte Kinder sind herzlichst eingeladen, natürlich auch solche, die gerne selbst zukünftig aktiv spielen möchten. An beiden Tagen ist die Essensversorgung mit Steaks, Bratwürsten, Wiener vom Grill mit den entsprechenden Beilagen und der Getränkenachschub durch unsere Sportlergaststätte gewährleistet. Für Sonntag wird zusätzlich ein Kuchenbasar vorbereitet. Musik aus der Konserve umrahmt das Ganze. Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt wird nicht erhoben. Die Besucher des Spieles gegen die Mannschaft von Hertha BSC (Amateure) werden um eine Spende für unseren Juniorenbereich gebeten (keine Pflicht). Matthias Heinicke Vors. Abt. Fußball „Alles neu macht der Mai“, behauptet die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.5. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Rahnsdorf (11 bzw. 15 km). „Gehen wir baden – mit oder ohne?“ wird am 6.5. gefragt. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Schlachtensee (12 km). Durch Parks und Gärten wandert man am 13.5. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Wartenberg (12 km). Zur Herrentagswanderung am 17.5. sind auch Damen herzlich eingeladen. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Köpenick (11 km). Eine Tagesfahrt nach Wittstock / Heiligengrabe wird am 19.5. unternommen. Treff: 8.45 Uhr, S-Bahnsteig Spandau (15 km). „Wir feiern die Feste wie sie fallen“ verspricht man am 26.5. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Friedrichshagen (11 km). Weitere Infos unter 656 07 34.

und durch Parks und Gärten
„Eine Frühjahrsrunde am Tegeler Fließ“ wird am 1.5. mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“ gedreht. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Tegel (17 km). „Aussichten vom Havelhöhenweg“ kann man am 6.5. genießen. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Nikolassee (20 km). „Rund um den Mühlenbecker See“ ist man am 12.5. unterwegs. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Mühlenbeck-Mönchmühle (19 km). Zur „Odertour Nr. 3 bzw. 4“ (27 bzw. 29 km) bricht man am 17. bzw. 28.5. auf. Treff: jeweils 7.40 Uhr, Bhf. Gesundbrunnen zum RE 3. Anmeldung bis 15. bzw. 24. 5. unter 65 49 87 10. „Wandern im Harz, Teil 1“ (17 km) steht am 19.5. auf dem Programm. Abfahrt: 6.01 Uhr ab Ostbahnhof. Anmeldung bis 18.5. unter 0162243 51 93. Infos unter 56 59 38 41. L.E.

ESV Lok Schöneweide lädt zum offenen Vereinssportfest ein
Am 9. Juni findet auf dem Sportplatz am Betriebsbahnhof Schöneweide das 16. Offene Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide statt. Die sportlichen Angebote sind auf alle Altersgruppen abgestimmt. Jeder Teilnehmer bekommt eine Startkarte, die nach 6 absolvierten Stationen zu einem Tombola-Los wird. Alle Kinder und Jugendlichen erhalten einen Preis, bei den Erwachsenen ist die Trefferquote bei den Gewinnen etwa 60 : 40. Kernstück des Sportfestes sind die Fußball- und Volleyballturniere. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich bis zum 4. Juni anmelden. Fußball: Herr Plöntzke - täglich (außer montags) ab 14 Uhr, Tel. 671 82 27, Volleyball: Frau Kühr (Tel. 297 28 237) oder Herr Zach (Tel. 297 28 263). Für alle anderen gilt: Hinkommen und mitmachen. Kinder können die Hüpfburg in Beschlag nehmen, sich schminken lassen und an vielen Wettbewerben teilnehmen. Jugendliche und Erwachsene haben die Auswahl bei über 20 Stationen – von Torwandschießen bis Gymnastik. Wer möchte, kann sich die erbrachten Leistungen auch für den Erwerb des Sportabzeichens anrechnen lassen. Das Sportfest beginnt für die Mannschaftsspiele um 13 Uhr. Im Rahmen des Vereinssportfestes wird auch ein TennisSchnuppertraining angeboten. Im Fuß- und Volleyball geht es um Urkunden, Pokale und Mannschaftspreise, im Kegeln und Kugelstoß um Urkunden. Alle anderen erhalten für ihre Teilnahme das Tombola-Los. Etwa 70 Sporthelfer betreuen die Teilnehmer an den einzelnen Stationen und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Übrigens: Das Sportfest findet bei jedem Wetter statt! Nähere Informationen montags von 9 - 17 Uhr unter 297 27 324. Die Ausschreibung kann unter www.esvschoeneweide.de eingesehen werden. Helmut Weiss

Alle Einzelsportler können ab diesem Zeitpunkt an den Start gehen. Ab 17.15 Uhr startet die Auslosung der Tombolagewinne.

Frauentag bei Union
Beim 1. FC Union Berlin steht der 1. Mai zum dritten Mal unter dem Motto „Frauentag“, zu dem der Verein alle Fußballinteressierten ab 9.30 Uhr herzlich einlädt. Das Highlight wird das Spiel der Regionalliga-Frauen, voraussichtlich gegen die U19-Auswahl Berlins, um 14.30 Uhr sein. Im Vorspiel um 13 Uhr treten die U13Juniorinnen der Länder Berlin und Brandenburg gegeneinander an. Mit einem Parcours zum Ablegen des BFV-Abzeichens, Tombola, Ballakrobat, Hüpfburg, Kinderecke und Kuchenbuffet bietet der Verein ein umfangreiches Rahmenprogramm.

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Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof

verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Erscheinungsweise monatlich

Tel. 030 / 671 72 47

Angebote auch für Hotels, Wohnanlagen und Großkunden

Dörpfeldstraße 74 Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 - 15 Uhr

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Mai ist am 16. April

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Seite 16

In diesem Jahr wird aus dem traditionellen „Adlershofer Kinderfest“ im Juni auf dem Festplatz der KGA „Am Adlergestell“ beim Gartenlokal „Blattlaus“ aus Anlaß des 40. Jahrestages der Eröffnung der Schule an der Florian-Geyer-Straße ein Schulund Kinderfest unter dem Motto „Heidespaß 07“. Am 2. Juni soll es von 14-18 Uhr auf dem Schulgelände stattfinden. Es wird vom Förderverein der Schule in Kooperation mit der JFE „J. Grimau“ (für das Adlershofer Festkomitee) organisiert. Vieles wird wie in den Vorjahren sein: Jugend-Feuerwehr, Polizei, Bastelmöglichkeiten, Hüpfburg und Rollenrutsche des

großes Schul- und Kinderfest am 2. Juni

„Heidespaß 07“

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Spielmobils sowie ein umfangreiches Bühnenprogramm. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Geplant sind außerdem Schülerpräsentationen und die Darstellungen von Institutionen oder Vereinen auch aus dem sozialen Umfeld der Schule. Für einen „Charity Markt“ mit angeschlossener Auktion werden noch Spenden wie Bücher, Schallplatten, CDs und „Krimskrams“ gesucht, die nach Ankündigung unter 67 82 27 89 gern abgeholt werden. Der Erlös soll Schulaktionen zugute kommen. Neben den Schülern und Eltern sind auch alle anderen kleinen und großen Adlershofer herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. W.W.

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Erneut raten wir allen, sich für die „Klügste Nacht des Jahres“ am 9. Juni ab 17 Uhr nichts anderes vorzunehmen, um genügend Zeit für einen Besuch der „Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ zu haben. Beiderseits der Rudower Chaussee gibt es nicht nur für Erwachsene vieles zu sehen, hören und staunen, auch für Kinder wurde das Programm erweitert. Einer der Höhepunkte ist die Bühnenshow mit wissenschaftlichen Experimenten, den lustigen „Physikanten“ und tanzenden Roboterhunden (der AnnaSeghers-Oberschule) auf der Terrasse des WISTA-Hauptgebäudes (Rudower Chaussee 17). In den denkmalgeschützten Forumsgebäuden (Ecke Newtonstraße) zeigt die GFal ihre schon

Für Kinder und Erwachsene gibt es viel zu sehen

„Klügste Nacht des Jahres“

9. Juni: Termin freihalten für die

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Nr. 157
        
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