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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2007, H.155/März

Monatszeitung

Nr. 155 März 2007

0,60 €

In dieser Ausgabe
❒ Die Adlershofer

Freiwillige Feuerwehr lädt am 24. März zum Fackelumzug ein
Seite 2

❒ Herzliche Gratulation

und beste Wünsche an Jubilare der höchsten Altersklasse
❒ Noch fahren die Straßenbahnen unter der Bahnhofsbrücke
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hindurch zum Endpunkt. Doch im Zuge des Bahnhofs- und Brückenumbaus entsteht als zeitweilige Endhaltestelle ein „Gleisdreieck“ auf der Kreuzung Adlergestell/Dörpfeldstraße
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❒ Heimatgeschichtlicher

Vortrag: „95 Jahre Wissenschaftsstandort Adlershof“ am 26.3.
Seite 6

❒ Für die Ausstellung

„Friends“ in der Galerie soll der Name Programm sein
Seite 7

❒ Wer macht mit am

24. März beim „Waldputz“ in der Köllnischen Heide?
Seite 13

❒ In den 75 Jahren ihres Bestehens hat die Turnhalle in der

❒ Musik zum Genießen

Moissistraße viel erlebt – unser Foto aus dem Jahre 1975 wurde bei einem Volleyball-Turnier aufgenommen
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und zum Mitmachen – die Joseph-SchmidtMusikschule lädt ein
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Nr. 155

Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler übergab am 16. Februar 987,50 € aus dem Erlös der Tombola zum Neujahrsempfang am 12. Januar an die Stiftung Deutsche Schule für Blindenführhunde in der Köpenicker Schmausstraße. Die Stiftung verwendet die Summe zur Einrichtung eines Blinden-

Bezirksbürgermeisterin übergab Das Adlershofer Festkomitee informiert: das Gelder aus dem Tombola-Erlös Fragen Sie daß Mit- Bezirksamt! Inzwischen steht fest, übermitteln, auf die eingegangen
Computerarbeitsplatzes. „Unsere Mitmenschen mit Behinderungen benötigen alle unsere Unterstützung“, so die Bezirksbürgermeisterin. Die andere Hälfte des Erlöses ist sozialen Projekten der Partnergemeinde Cajamarca in Peru zur Verfügung gestellt worden. glieder des neuen Bezirksamtes (Bürgermeisterin und Stadträte) am 24. April in Adlershof sein werden. Unser Festkomitee sammelt zur Vorbereitung der Veranstaltung Themenkomplexe, zu denen vom Bezirksamt Antworten erwartet werden. Alle Adlershofer sind aufgerufen, bis Mitte März dem Komitee (auch über die Bibliothek oder die Galerie in der Alten Schule) ihre Probleme zu werden sollte. Das Festkomitee kommt am 13.3. um 19 Uhr in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) wieder zusammen. Gäste – besonders aber potentielle Mitstreiter – sind immer willkommen. Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in Adlershof im März und April. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Neues Internetportal der Berliner Volkshochschulen
Zusätzliche Englisch- und Schwedischkurse im Bezirk
Nutzerfreundlich, aktuell und barrierearm präsentieren sich seit kurzem die Berliner Volkshochschulen mit ihrem gemeinsamen Portal www.vhs.berlin.de im Internet. Unter der Adresse informieren sie über das breite Spektrum ihrer Bildungsangebote. In sieben großen Programmbereichen, die nach thematischen Schwerpunkten zusammengestellt sind, wird das Kursangebot mit jährlich ca. 16.000 Veranstaltungen detailliert präsentiert. Darüber hinaus gibt es Übersichten für spezielle Zielgruppen, wie zum Beispiel Frauen, Senior(inn)en, Migranten oder Jugendliche, sowie zu besonderen Veranstaltungsformen, wie Bildungsurlaub oder Prüfungen. Außerdem bietet das Internetportal Zugang zum jeweils eigenen Internetauftritt jeder bezirklichen Volkshochschule. Durch Verbindung mit der gemeinsamen Kursdatenbank der Volkshochschulen besteht die Möglichkeit, sich für die Kurse online anzumelden. Für diese Online-Anmeldung ist einmalig ein Web-Benutzerkonto anzulegen. Sobald das Benutzerkonto aktiv geschaltet wurde, werden Anmeldebestätigung und Rechnung automatisch per E-Mail verschickt. Das Kursentgelt wird über das Lastschrifteinzugsverfahren bezahlt. Weitere Informationen: Volkshochschule TreptowKöpenick, Plönzeile 7, Telefon 6172-5411. Auf Grund großer Nachfrage eröffnet die Volkshochschule Treptow-Köpenick noch zusätzliche Englisch- und Schwedischkurse im Frühjahrssemester. Am 2. März beginnt um 18.45 Uhr ein Englischkurs für Teilnehmer mit geringen Vorkenntnissen. Ein weiterer Schwedischkurs für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse wird am 15. März um 17.30 Uhr eröffnet. Interessenten können sich telefonisch unter 6172-5411 einen Platz reservieren lassen oder sich direkt in der VHS, Plönzeile 7 bzw. Baumschulenstraße 81 anmelden. Vom 5. - 9.3. wird an der VHS Treptow-Köpenick das Seminar „Instrumente der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ durchgeführt. Der Kurs findet von 9.30 bis 16.30 Uhr in der Baumschulenstraße 81 statt und richtet sich an Selbstständige, Kleinunternehmer und Mitarbeiter, die PR-Aufgaben betreuen sollen. Das Entgelt beträgt 92 €, ermäßigt 50 €. Info & Anmeldung: Andreas Noack, Tel. 6172-5417. W.W.

Termin

Ort

Veranstaltung

Ausstellungseröffnung: Friends (Malerei, Graphik, Plastik) 4.3., 11.00 Musikschule Klavier-Konzert der Preisträger 12.3., 19.30 Alte Schule Buchpremiere mit Live-Musik 13.3., 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) 15.3., 18.00 Anna-SeghersProgramm des Kalliope-Teams zum Gedenkstätte 175. Geburtstag Goethes 24.3., 10.00 Zugang Frühjahrsputz der Köllnischen Heide Genossenschaftsstr. mit dem Förster 24.3., 16.00 Feuerwache Fackel- und Lampionumzug mit der Selchowstr. FFW Adlershof 26.3., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: 95 Jahre Wissenschaftsstandort:DVL-Akademie der Wissenschaften - Stadt der Wissenschaften Buchpremiere mit Live-Musik Texte u. Leben der österreichischen Schriftstellerin Angela Rohr Rundgang mit Baustadtrat Hölmer Vorstellung des neuen Bezirksamtes Ausstellungseröffnung: Arbeit - Kultur - Arbeit „Vom tätigen Leben“ 28.4., 10.00 Rudower Chauss./ Auf den Spuren der Deutschen Erich-Thilo-Str. Versuchsanstalt für Luftfahrt (Rundgang mit Rudi Hinte) 29.4., 11.00 Landschaftspark Vogelleben im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal 16.4., 19.30 Alte Schule 19.4., 18.00 Anna-SeghersGedenkstätte 21.4., 10.00 Marktbrunnen 24.4., 19.00 Alte Schule 27.4., 20.00 Alte Schule

2.3., 20.00 Alte Schule

Die Adlershofer Feuerwehr lädt ein
Am 24. März führen die Adlershofer Freiwillige Feuerwehr und der Förderverein der Jugendfeuerwehr wieder einen Lampion- und Fackelumzug durch. Bereits ab 16 Uhr können die Kinder zum Schminken kommen oder Kinderkino und Vorführungen der Jugendfeuerwehr anschauen. Gegen 18.30 Uhr treffen sich alle auf dem Marktplatz, um mit einem Spielmannszug durch die Straßen zurück zur Wache zu ziehen. Dort gibt es ein Lagerfeuer und ist für

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das leibliche Wohl gesorgt. Ab 21 Uhr können sich Erwachsene noch beim Tanz in die Frühlingsnacht amüsieren. M.F.

„Es ist machbar, Herr Nachbar!“
Fachtag des Runden Tisches für Jugend, Kultur und Soziales
Der „Runde Tisch für Jugend, Soziales und Kultur in TreptowKöpenick“ lädt zu einem Fachtag am 14. März von 10-16 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke (Ortolfstraße 182/184) ein. Besprochen werden soll der Themenkomplex: „Gesellschaftlicher Wandel; Was haben bürgerschaftliches Engagement, Bürger ohne Erwerbsarbeit und Teilhabe des Bürgers an der Gesellschaft miteinander zu tun?“ (Unkostenbeitrag: 10 €) W.W.

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Vorbereitungen zum Bahnhofs- und Brückenumbau
Bau eines „Gleisdreiecks“ als Straßenbahn-Endhaltestelle / Zeitweise Umleitungen notwendig
Es ist nicht ganz leicht, Informationen zum Bahnhofs- und Brückenumbau in Adlershof zu erhalten. Im März sollen die ersten eingreifenden Baumaßnahmen losgehen. Als erstes werden die Adlershofer den vorgesehenen Bau eines „Gleisdreiecks“ als Straßenbahn-Endhaltestelle auf der Kreuzung Adlergestell/Dörpfeldstraße wahrnehmen. Das soll billiger sein (750.000 €?) als für die gesamte Bauzeit Schienenersatzverkehr einzurichten. Dazu sind zeit- und teilweise Umleitungen notwendig. Als erstes wird das Linksabbiegen auf der Kreuzung Adlergestell/Rudower Chaussee/Dörpfeldstraße nicht mehr möglich sein. Aus Grünau kommend muß man bereits an der Köpenicker Straße zum Wissenschaftsstandort abbiegen, aus der Stadt kommend bis zur Ampel an der Radickestraße fahren. Dann wird auch das Linksabbiegen aus der Rudower Chaussee verboten (Umleitung über den Groß-Berliner Damm). Aus der Dörpfeldstraße muß man in Richtung Grünau (nach der Brückensperrung auch zur Rudower Chaussee) bereits an der Anna-SeghersStraße links abbiegen und soll (nach Fertigstellung des Teilstücks zwischen Büchnerweg und Otto-Franke-Straße) bis zum Glienicker Weg durchfahren, ein Linksabbiegen aus der Radickestraße ist wohl nicht vorgesehen. Anfänglich wird die Straßenbahn noch durchfahren. Wenn die Gleisstrecke unterbrochen werden muß, erfolgt Schienenersatzverkehr mit Bussen. Der aus Köpenick kommende Bus biegt von der Dörpfeldstraße links in die AnnaSeghers-Straße ein. Die Haltestelle an der Abtstraße ist dann Endund Anfangspunkt, der Bus fährt über Radicke- und Gellertstraße (wird Einbahnstraße mit Parkverbot) zurück auf die Dörpfeldstraße. Mit dem Bau des „Gleisdreieck“ wird das Adlergestell für Fußgänger nur noch geradewegs vom S-Bahn-Ausgang passierbar sein. Auf dem Adlergestell werden

Foto: Ebner

Im Februar herrschte noch die „Ruhe vor dem Sturm“. Wenn im März die eingreifenden Baumaßnahmen beginnen, wird man als erstes die Einrichtung eines „Gleisdreiecks“ als Straßenbahn-Endhaltestelle auf der Kreuzung Adlergestell / Dörpfeldstraße wahrnehmen Ein- und Ausstiegsbereiche für die Straßenbahn hergestellt. All diese Arbeiten der BVG müssen bis zum 29.6. abgeschlossen sein. Im Zusammenhang mit den Bauplänen war weiterhin zu erfahren, daß für Fußgänger der Tunnel, der jetzt vom Bahnsteig zur Straßenbahn-Endhaltestelle führt, zum Adlergestell durchgebrochen werden soll. An der Stelle, an der sich früher das Adlershofer Bahnhofsgebäude befand, wird man also wieder die Bahnsteige erreichen oder verlassen und die Bahnlinie unterqueren können. Wo die Fußgänger allerdings das Adlergestell queren können/sollen, war noch nicht zu erfahren. W.S.

Glückwünsche an Jubilare der höchsten Altersklasse
Martha Seemann, geb. 13. Februar 1907
zusammen) und vier Enkel(inne)n inzwischen vier Ur-Enkel sowie ein Ur-Ur-Enkel. Seit etwa 18 Monaten hütet Martha Seemann das Bett und wird dreimal täglich von einem Pflegedienst betreut. Die Enkelinnen Gabi und Yvonne schauen regelmäßig vorbei und besorgen den gesamten Einkauf, denn Essen und Trinken schmecken nach wie vor. Auch wenn Martha Seemann nicht mehr sehr gesprächig ist, freut sie sich über Besuch und Anteilnahme. Möge für sie auch im kommenden Jahr jeder Tag lebenswert sein! aus die Welt betrachten kann. Nun startet sie also ins 102. Lebensjahr, nicht nur unsere besten Wünsche begleiten sie!

Gertrud Franck, geb. 5. März 1907

Erstmals haben wir uns dem Gratulanten des Bezirksamtes bei einem 100. Geburtstag in Adlershof angeschlossen, da uns im Vormonat kein Kontakt zur Jubilarin gelungen war. Mit Michael Schneider, dem stellv. Bezirksbürgermeister, besuchten wir am 13.2. Martha Seemann in der Gellertstraße. Er gratulierte mit Blumen und Süßigkeiten vom Bezirk und überbrachte eine Grußbotschaft (mit einem Geldschein) vom Regierenden Bürgermeister. Die in Oschersleben aufgewachsene Jubilarin hat Jahrzehnte in der Treptower Beermannstraße gewohnt. Nach dem Krieg war sie beim VEB Kühlautomat sowie als Gärtnerin rund um das Ehrenmal in Treptow tätig. In der Freizeit war sie eine begeisterte Ruderin. Seit 1982 wohnt sie in Adlershof. Zu ihrer Familie gehören neben zwei Töchtern (mit einer lebt sie

Erna Liehr, geb. 2. März 1906
Erna Liehr haben wir im Vorjahr zu ihrem 100. Geburtstag vorgestellt (s. AZ Nr. 143). Die guten Wünsche auch der Adlershofer Nachbarn und Mitbürger sind in Erfüllung gegangen, sie hat ein weiteres Lebensjahr hinzugefügt und lebt nun 61 Jahre in Adlershof. Von ihrer Familie konnten wir erfahren, daß auch ihr Essen und Trinken weiterhin behagen. Der Gesundheitszustand wie auch das Gehör haben sich verschlechtert, wenn sie allein ist, bleibt sie im Bett. Der Pflegedienst und die Familienangehörigen, die sie regelmäßig besuchen, helfen ihr aber immer dabei, daß sie für einige Zeit von ihrem geliebten Sessel

Fotos: Staneczek

Als weitere 100jährige Adlershoferin konnten wir Gertrud Franck besuchen. Sie begrüßte uns mit einem freundlichen Lächeln, ließ sich für ein Foto ins beste Licht rücken und verabschiedete uns mit einem Liedchen. Gertrud Höpfner wuchs als drittes von sieben Kindern in Niederschöneweide auf. 1928 heiratete sie den Obst- und Gemüsehändler Bruno Franck und unterstützte ihn fortan im Geschäft. Im gleichen Jahr war Sohn Rudolf geboren worden. In den 40er Jahren erwarb Vater Oskar Höpfner eine Gründerzeit-Villa in der Zinsgutstraße, Familie Franck zog mit ins Adlershofer Familiendomizil. Als Sohn Rudolf nach West-Berlin ab-

wanderte, blieb die 1950 geborene Enkeltochter Silvia bei den Großeltern und wurde wie ein eigenes Kind aufgezogen. 1963 mußte die Villa Neubauten weichen, Familie Franck zog nach Müggelheim. Ehemann Bruno verstarb 1967, 1975 gab Gertrud Franck das kleine Anwesen auf und zog zurück nach Adlershof in die Friedlander Straße. Inzwischen sind nicht nur alle Geschwister, sondern auch Sohn Rudolf (1991) und Enkelin Silvia (1998) verstorben. Von den zwei Neffen und vier Nichten leben fünf in Süddeutschland. Der in Berlin lebende Neffe Helmut Höpfner (Jg. 35) betreut Gertrud Franck in allen rechtlichen und finanziellen Fragen. Seit einigen Jahren kann sie die Wohnung nicht mehr verlassen. Da sie sehund hörbehindert ist und sich nur mit dem Rollator in der Wohnung bewegen kann, versorgen sie dreimal täglich Mitarbeiterinnen vom Pflegedienst, das Mittag bringt MENÜ-TAXI. Trotz aller konstitutionellen Widrigkeiten ist Gertrud Franck noch an vielem interessiert, liest Tageszeitungen und Illustrierte und gibt mitunter kräftige Kommentare zu den verschiedenen Ereignissen. Wir wünschen ihr, daß sie auch weiterhin dem Leben gegenüber aufgeschlossen bleibt und noch viele freudenreiche Tage erlebt. Wolf Will

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Nr. 155

Konzeption zur Verkehrsberuhigung der Dörpfeldstraße soll erarbeitet werden
Informationen aus der 4. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Bei der Eröffnung der 4. Sitzung der BVV Treptow-Köpenick am 25.1. bat BVV-Vorsteher Stock um Unterstützung für die peruanische Partnerstadt – vorrangig werden Kinderbrillen gebraucht (s. S. 13). Zudem teilte er mit, daß sich zwei Bezirksverordnete für drei Monate beurlauben ließen und Bezirksbürgermeisterin Schöttler bis 31.1. in China weile. Bei der Bürgerfragestunde gab es Fragen zum Spreepark und dem „Späth’schen Viertel“. Für Bürgermeisterin Schöttler berichtete Stellvertreter Michael Schneider von Ereignissen der letzten Wochen. Das Bezirksamt hatte sich in einer Klausurtagung mit dem Haushaltsplan, dem Kiez Oberschöneweide, der Altstadt Köpenick und dem Verkauf des Stadions an der Alten Försterei an den 1. FC Union befaßt (zudem teilte er mit, daß vom Bezirk für die Bespielbarkeit des Stadions noch 650.000 € bereitgestellt werden). Er würdigte die Eröffnung des Groß-Berliner Damms, teilte mit, daß das JobCenter einen neuen Geschäftsführer hat, rief zur Teilnahme am Gedenken für die Holocaust-Opfer auf und lud zur Benennung der SiegfriedBerger-Straße ein. Der Orkan am 18.1. hat im Bezirk Schäden von etwa 210.000 € verursacht. Neben etwa 70 umgestürzten und 40 stark beschädigten Bäumen gab es den größten Schaden in Adlershof am Dach des Jugendamtes (HansSchmidt-Straße; ca. 140.000 €). Außer den Rettungskräften gilt dem beträchtlichen Einsatz der Mitarbeiter des Amtes Dank und Anerkennung. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Kosten für ein neues Sportlerdenkmal in Grünau „im höheren fünfstelligen Bereich“ liegen und sich viele daran beteiligen müßten. - das Bürgeramt Treptow-Köpenick wegen geringer Nachfrage nur selten samstags geöffnet war, ab 1.4. soll das öfter erfolgen, obwohl auch die Ämter anderer Bezirke genutzt werden können. - bisher zum „Langen Tag der StadtNatur“ (30.6./1.7.) nur Informationen des Bürgervereins Friedrichshagen vorliegen. - sich das Bezirksamt bemüht, die Schauspielschule „Ernst Busch“ in Oberschöneweide oder Adlershof anzusiedeln. - die Grundstücke Dörpfeldstr. 26 (Ecke Florian-Geyer-Str.) und Thomas-Müntzer-Str. 19-21 Privateigentum sind und keine Bebauungspläne vorliegen. des DDR-Staatssicherheitsdienstes auf Mitarbeit beim ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit beantragt wird. Viel Zeit wurde für die Wahl von Bürgerdeputierten (und Stellvertretern) benötigt. Mehrheitlich wurden die Vorschläge von SPD- (mit drei Bürgern aus Adlershof) und Linke.PDS-Fraktion akzeptiert. Mehrere Wahlgänge erforderte die Auswahl der Kandidaten von anerkannten Trägern und Verbänden der freien Jugendhilfe für den Jugendhilfeausschuß. Von der BVV wurde u.a. beschlossen, das Bezirksamt zu ersuchen, - sich dafür einzusetzen, daß auf der Dörpfeldstraße die Tempo-30Zone auf den gesamten Bereich vom Adlergestell bis zur Waldstraße ausgedehnt wird (gegen die Stimmen der NPD, die hier Tempo 50 fordern). - eine Konzeption zur Verkehrsberuhigung der Dörpfeldstraße und anliegender Wohnstraßen nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts der TVO (Oberspreestraße-Glienicker Weg) mit dem Ziel zu erarbeiten, den Durchgangsverkehr herauszunehmen. Die Große Anfrage der NPDFraktion zur „Verwendung finanzieller Mittel des Bezirks im Zusammenhang mit dem ’Fasching gegen Rechts‘ und zu sonstigen Aktionen für Demokratie und Toleranz“ veranlaßte die anderen Bezirksverordneten zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus. „Fremdenfeindlichkeit darf in unserem Land nie wieder eine Chance haben!“ Zudem wurde darauf verwiesen, daß die Kosten des Bezirksamtes (fast 1.000 €) minimal gegenüber den Kosten des Polizeieinsatzes waren. Den „Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. VI/2“ entnehmen wir u.a., daß - alle Grundschulen mit multimediafähigen PC im Fachraum gemäß Richtlinie ausgestattet sind. - seit Juli 2006 an der Aufstellung eins Lärmminderungsplanes gearbeitet wird, der vor allem den Straßenverkehr und den lokalen Schienenverkehr betrifft. Im Bezirk sind für Ober- und Niederschöneweide vertiefende Untersuchungen avisiert. - seit 19.12.2006 der Entwurf für ein „ÖPP-Betreibermodell (öffentlich-private Partnerschaften) zur Sanierung und Modernisierung städtischer Schulen des Bezirks Treptow-Köpenick“ vorliegt, das u.a. die Anna-SeghersOberschule betrifft und in den nächsten Monaten in den verschiedenen Gremien diskutiert wird. Nach der BVV-Sitzung am 22.2. findet die nächste (einschl. Bürgerfragestunde) am 22.3. ab 16.30 Uhr im Rathaus Treptow statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- im Heimatmuseum Treptow (Sterndamm 102) z.Z. eine große Dauerausstellung vorbereitet wird und daher nur wenige Exponate besichtigt werden können. - die Streifentätigkeit des Ordnungsamtes wegen Personalknappheit nicht auch in Waldgebieten (z.B. zur Einhaltung des „Hundegesetzes“) erfolgen kann. - im Sozialamt die Schaffung einer „Freiwilligenagentur zur Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit“ vorbereitet wird (Termin: Oktober 2007). - seit 1990 im Bezirk 16 Schulen und 51 Kitas geschlossen wurden. Der Ältestenrat hatte in Vorbereitung der Sitzung wieder viele Vorlagen bestätigt oder in die Ausschüsse überwiesen. Dazu gehört auch, daß für alle Bezirksverordneten und Bürgerdeputierten der BVV Treptow-Köpenick, sofern sie vor 1971 geboren sind, die Überprüfung bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen

Öffentliche Sprechstunden
Am 12. März findet von 15-18 Uhr die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung bitte unter 63 22 43 57). Bezirksbürgermeisterin Gabi Schöttler steht am 12.3. von 1112 Uhr und am 29.3. von 15-17 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt an jedem 2. Donnerstag im Monat (so am 8.3.) von 16-18 Uhr bis auf weiteres im Dienstgebäude Rinkartstraße 13 (Baumschulenweg). W.S.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

März 2007

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Wer spielt, sündigt nicht
Am unverkennbar fröhlichen Gesichtsausdruck meiner Freundin sehe ich, daß sie gewonnen hat. 15 richtige Antworten auf Günther Jauchs knifflige Fragen. Was sie mit der Million anfangen will? „Die kannst du diesmal ausgeben!“ ist ihre Antwort. Gar nicht so einfach, wenn man schon so gut wie alles hat. Schließlich ist es nicht das erste Mal, daß sie bei „Wer wird Millionär?“ alles abräumt. Allerdings geht es ihr gar nicht ums Geld. Sie will doch nur spielen ... Und darum spielt es auch keine allzu große Rolle, daß sie nicht im Studio von RTL, sondern in ihrem eigenen, viel gemütlicheren Wohnzimmer sitzt. Und daß sowohl Herr Jauch als auch die Million nur virtuell, nur im Computer simuliert sind. Spielen macht Spaß. Und obendrein ist Spielen auch noch gesund. Als Ausgleich für vieles, das ernst genug in unserem Leben ist. Als zweckfreies, kreatives und anregendes Tun des Menschen. Wer meint, daß Spielen nur etwas für Kinder sei, hat möglicherweise vergessen, daß wir hin und wieder auch das Kind in uns zum Zug kommen lassen sollten. Sicher, in der christlichen Tradition wurde das Spiel eher kritisch betrachtet. Im reformierten Genf waren Karten- und Würfelspiele am Sonntag sogar verboten. Hatten doch auch die Soldaten bei der Kreuzigung Christi darum gewürfelt, wer das Gewand von Jesus bekommen sollte. Und natürlich ist wirklich nicht überall Spiel drin, wo Spiel draufsteht. Wenn es nur ums Gewinnen geht oder wenn mit Entsetzen Scherz getrieben wird, ist es absolut in Ordnung, die Rolle des Spielverderbers zu spielen. Gesundes Spielen schafft herrschaftsfreien Raum und unverfügte Zeit. Wo dies nicht der Fall ist, wird im wahrsten Sinne des Wortes falsch gespielt. Aber im richtigen Spiel werden wir wieder wie die Kinder, die bekanntlich gar nicht so weit vom Reich Gottes entfernt sind. Da wird spielend leicht Neues entdeckt, Geselligkeit gestiftet und Freude geteilt. Im Spiel werden

oder:

Gott würfelt doch
So sei es, lachte Gott, denn alles ist möglich, ... Fröhlich streckte Sophia Gott die Arme entgegen. Und Gott tanzte mit.

wir als freie Töchter und Söhne Gottes neu geboren, als solche, die sein Ebenbild sind. Müßte dann nicht Gott selbst auch ein Spieler sein? Warum eigentlich nicht? Einstein hat zwar einmal gesagt, daß Gott nicht würfelt, aber es gibt ja noch andere Formen der Verspieltheit. Der Pfarrer und Dichter Kurt Marti wagt in seinem Büchlein „Die gesellige Gottheit“ sogar den Vergleich mit der Spielerei zweier Verliebter:
Von Ur an: Gott in Geselligkeit, Gott mit Sophia, der Frau, der Weisheit, geboren, noch ehe alles begann. Sie spielte vor dem Erschaffer, umspielte, was er geschaffen, und schlug, leicht hüpfend von Einfall zu Einfall, neue Erschaffungen vor: Warum nicht einen anmutig gekurvten Raum? Warum nicht Myriaden pfiffiger Moleküle? Warum nicht schleierwehende Wirbel, Gase? Oder Materie, schwebend, fliegend, rotierend?

Nehmen Sie sich also ruhig mal wieder die Zeit, wie Gott zu sein. Ich wünsche Ihnen dabei von ganzem Herzen Spaß und Freude. P.S.: Ich nehme alles oben Gesagte wieder zurück, wenn meine Freundin nicht endlich den nervenden Computer ausmacht. Jetzt will sie doch ernsthaft von mir, daß ich ihr bei folgender Frage (für 200 €) helfe: Spielkarten und Würfel sind dem Sprichwort nach Werkzeuge ... A) der Casinos von Las Vegas B) des Vereins hartgesottener Alkoholiker C) des Teufels D) von Microsoft und Bill Gates Wissen Sie die Antwort? Wenn nein, fragen Sie Ihren Pfarrer oder Apologeten (intellektueller Verteidiger des Glaubens, besonders in der Zeit des frühen Christentums). Fair Play wünscht Ihnen Pfarrer Dirk Matthies

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst. Am 4.3. wird dabei das Kindermusical „Fantasia“ aufgeführt (s. AZ Nr. 154), am 18.3. gibt es einen musikalisch gestalteten Gottesdienst (s. S. 6). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 2.3. um 19 Uhr, der Frauenkreis am 16.3. um 15 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 9.3. um 20 Uhr kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Interessenten am Jugendtreff (CVJM) und der Theatergruppe in der Remise können bei Magdalena Prinzler (67 19 82 27) nachfragen. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zur Hl. Messe. An den März-Sonntagen finden um 17 Uhr Kreuzwegandachten statt. Am 2.3. beginnt um 17 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag (s. AZ Nr. 154). Beim „Kindersonntag“ am 18.3. treffen sich die Kinder bereits vor dem Gottesdienst um 10.30 Uhr und bleiben bis 15 Uhr beisammen. Die Treffen der Adlershofer Christen zur ökumenischen Bibelwoche vom 12. bis 15.3. beginnen im Pfarrheim jeweils um 19.30 Uhr (s. rechts). Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-GeyerStraße 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 19.3. um 18 Uhr. Zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 29.3. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst. Die Combo der Gemeinde lädt am 17.3. um 19 Uhr Jung und Alt zum „Fireabend“ ein. Die Senioren freuen sich am 21.3. um 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen und anregenden Gesprächen über Besuch. Die Bibelgesprächskreise beginnen dienstags um 16.30 Uhr und 14-tägig um 19.30 Uhr. Freitags ist regelmäßig um 16 Uhr Kinder- bzw. Singetreff für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren, um 17.15 Uhr der Glaubensgrundkurs für Teenager und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstag kommt um 18 Uhr die Jugend „Fisherman’s Friends“ zusammen. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de

„Ein neuer Weg mit Gott“
Ökumenische Bibelwoche vom 12. bis 15. März
Die diesjährige ökumenische Bibelwoche vom 12.-15. März jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim Nipkowstr. 15 steht unter dem Thema „Ein neuer Weg mit Gott“ über Texte aus der Apostelgeschichte. Die einzelnen Abende haben folgende Schwerpunkte: 12.3.: Die Sache Jesu geht weiter – Petrus heilt und spricht im Tempel (Apostelgeschichte 3,1-26) Pfarrer Herrfurth, kath. Gemeinde 13.3.: Für Suchende – Die Rede des Paulus in Athen (Apostelgeschichte 17,16-34) Pastor Sexauer, Freie ev. Gemeinde 14.3.: Geld • Macht • Religion – Aufruhr der Silberschmiede in Ephesus (Apostelgeschichte 19,21-40) Pfarrer Langner, kath. Gemeinde 15.3.: Bis an die Enden der Erde – Paulus in Rom (Apostelgeschichte 28,16-31) Pfarrerin Quien, ev. Gemeinde

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 155

Szenische Lesung: „... zwei Stationen später!“
Am 27. März wird ab 19.30 Uhr in der Stefan-Heym-Bibliothek (Dörpfeldstraße 56) zu einer szenischen Lesereise mit Andrei Kurkow (Jg. 61) und Christian Ewald (Jg. 49) eingeladen. Der Autor Kurkow gilt als „Meister des grotesken Humors“ und erzählt in seinem Werk „Myzelistan“ oder „ ... zwei Stationen später!“ (erschienen in Ewalds
Köpenicker „Katzengraben-Presse“)

Schlossplatztheater verspricht „Engerling“ und Pigor & Eichhorn Musikgenuß von 9 bis 99
Musikgenuß von 9 bis 99 verspricht das Schlossplatztheater Köpenick mit seiner Märchenoper „Zum Teufel – das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda“ in den Vorstellungen der ersten Märzhälfte in Alt Köpenick 31-33. Am Sonntag, dem 6.3., wird diese Geschichte um den jungen Helden, den geizigen Popen und dessen verliebte Tochter ab 10 Uhr auch zum „Opernfrühstück“ serviert. Vom 14. bis 30. März steht die moderne musikalische Aschenputtelversion „Cinderallapop“ frei nach der RossiniOper „La Cenerentola“ auf dem Spielplan. Weitere Infos unter Telefon 651 651 6 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de

im Alten Ballsaal

unglaublich skurrile Geschichten als Gratwanderung seiner Liebe zwischen Realismus und Surrealismus. W.W.

95 Jahre Wissenschaftsstandort Adlershof

Ausstellung „Balance für die Kunst“
1990 wurde die Edition Balance in Köpenick gegründet, sie ist inzwischen in Gotha beheimatet. Es entstanden viele Künstlerbücher, die alle bibliophile Meisterwerke sind. Eine Auswahl an Büchern und grafischen Blättern ist bis 29.3. in der Galerie Grünstraße 16 zu sehen. Die Ausstellung „Balance für die Kunst“ zeigt Künstlerbücher der Edition Balance mit Texten von Marion Günther und Durs Grünbein und Bildern von Frank Eißner (Holzdrucke), Ralf Kerbach (Kaltnadelradierungen), Antje Wichtrey (Mischtechnik) u.a. Öffnungszeiten: Di-Fr 13-19 und Sa 10-14 Uhr. (Infos unter Tel. 43 20 92 92) W.W.
Foto: Ebner

Die Ostformation „Engerling“ ist am 16. März ab 21 Uhr in Friedrichshagen im Alten Ballsaal im Bräustübl, Müggelseedamm 164, mit Rock’n Blues zu erleben. Ein treues Publikum liebt diese Band seit 31 Jahren für die intelligenten Texte und die Musik im Grenzbereich zwischen Deutschrock und Blues. Eintritt: 12 €. Pigor & Eichhorn präsentieren an gleicher Stelle am 31. März ab 21 Uhr ihr „Volume 2“. Mit diesem Programm haben die beiden Ausnahmekünstler den deutschen Kleinkunstpreis gewonnen. Ihre ganz eigene Mischung aus Text und Musik, Komik und gedanklicher Schärfe zeichnet dieses Musikkabarett aus. Eintritt: 18 €. Weitere Infos unter 645 57 16 oder www.alter-ballsaal.de

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Adlershof Im Rahmen seiner heimatgeschichtlichen Vorträge spricht Ortschronist Rudi Hinte am 26.3. um 18.30 Uhr in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) über „95 Jahre Wissenschaftsstandort Adlershof – von der DVL, der Akademie der Wissenschaften zur Stadt der Wissenschaften“. Die Teilnahme ist kostenfrei. W.S.

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Ist meine Kamera gut genug?
Typ B: Der Albenfotograf. Ihre Bilder sind für die Erinnerung gedacht. Wertvolle Bilder werden in Postkarten-Größe ausgedruckt und ins Album geklebt. Die Digitalkamera vom Discounter ist genau richtig. Das einige Knöpfe unverständlich sind, stachelt nur Ihren Ehrgeiz an. Typ C: Der Perfektionist: Beginnen Sie mit „Spiegelreflex“ und entdecken Sie die 16 bit-Bildbearbeitung. Ansonsten geht nichts über die alte Fotografentugend: „Erst denken, dann auslösen“. Spätestens an dieser Stelle wundern sich alle, warum ich nicht die Menge der Pixel als Maß aller (Digital-)Dinge benutze. Ganz einfach – weil die Pixelmenge nicht das Wichtigste ist! Warum, erfahren Sie in der nächsten „Sprechstunde“. Ihr

Musikalischer Gottesdienst
Im musikalischen Gottesdienst am 18. März um 10 Uhr musiziert die Kantorei der Verklärungskirche begleitet von Instrumentalisten unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel die biblische Szene „Der Seesturm“ von Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) sowie Werke von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten. B.S.

Unser heutiges Thema:

Oft kommen Menschen mit Zweifeln in meine Praxis: „Ist meine Kamera gut oder brauche ich die neue ‘Super-Extra-2008Kamera’?“ Eigentlich müßte ich fragen „gut für was?“; daher habe ich einige Kernpunkte für Sie zusammengefaßt. Was für Wünsche haben Sie? Unkompliziert, billig, wartungsarm und hohe Qualität? Soll so Ihre Traumkamera aussehen? Dann sollten Sie sich mal die neuesten Modelle der Film-Kompaktkameras ansehen! Aber sicherlich wollen Sie Ihre Bilder am Fernseher zeigen, am Computer bearbeiten oder einfach nur „mit der Zeit gehen“, und da geht halt nichts über „Digital“. Bei den Digitalfotografen gibt es drei Typen: Typ A: Der Spaßfotograf. Alles was Pixel macht, ist gut für Sie. Hauptsache die Bedienung ist unkompliziert und Sie können Ihre Bilder überall zeigen und weitergeben. Gute Handys bieten Ihnen dabei bereits alles, was Sie brauchen.

„Hündchen und Kätzchen“ und andere Geschichten
Im Figurentheater „Grashüpfer“ (Treptow, Puschkinallee 16a) kann man noch bis 4.3. den kleinen Häwelmann auf seiner abenteuerlichen Reise begleiten. Ab 6.3. erfreuen „Hündchen und Kätzchen“ die Kleinen, ab 20.3. steht „Das Feuerzeug“ nach Hans Christian Andersen und ab 27.3. „Still Alive“ (in Englisch für Schüler der Klassen 4-7) auf dem Programm. Am 16., 17., 23,. 24., 30. und 31. März sind Erwachsene und Familien zum Märchenabend am kleinen Feuer in der Jurte auf dem Theaterhof willkommen. Informationen unter Telefon 53 69 51 50. W.W.

Pixel-Doktor
P Gerne können Sie mir Ihre .S. Digital-Probleme auch mailen: DerPixeldoktor@web.de.

März 2007

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Ausstellung „Friends“ – der Name soll Programm sein
Für die am 2. März um 20 Uhr eröffnete Ausstellung „Friends“ in der Galerie in der Alten Schule soll der Name Programm sein. Die beteiligten Künstler verbindet eine Jahrzehnte andauernde Freundschaft, die durch die Verschiedenartigkeit von künstlerischer Form und Medium spannend und abwechslungsreich bleibt. Sie sind starke Persönlichkeiten mit Hang zur Poesie, loyal zu sich, zur eigenen Handschrift, sowie zu ihren Nächsten. Bis 14.4. erzählt in der Ausstellung aus Malerei, Zeichnung, Druckgraphik und Holzplastik die menschliche Figur viele kleine Geschichten. Im Rahmen der Ausstellung finden Lesungen statt: am 15.3. mit Uwe Kolbe und Bernd Wagner sowie am 22.3. mit Katja Lange-Müller und Jürgen Hüttenreich (jeweils 19.30 Uhr; Eintritt 3 €). Öffnungszeiten der Galerie: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Sie ist So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen. Im Café („Seniorentreff“) in der „Alten Schule“ sind ab 6. März Zeichnungen und Aquarelle von Rainer Salow (Jg. 46) zu sehen. Der Künstler, der seit 1974 in Adlershof wohnt, entwickelte seit Mitte der 80er Jahre sein Schaffen autodidaktisch weiter. Das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. Im „Bürgersaal“ sind auch im März Tuschezeichnungen und Werke der Malerei von Christian Rothmann (Jg. 54) zu sehen. Die Bilder können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden. W.S.

Schutzhülle e.V.-Team lädt ein
Zur Frauentagsfeier am Dienstag, 13. März um 14 Uhr, danken wir – bei Kaffee und Kuchen – allen, die in unseren künstlerischen Werkstätten tätig sind. Zudem sind Frauen willkommen, die gern töpfern, malen und mit Naturmaterial gestalten wollen. Gern zeigen wir Ihnen unsere Collagen- und Keramik-Ausstellung.

Auf Ihr Kommen freut sich Projektkoordinatorin Hannelore Schiemann in der Hans-SchmidtStraße 6/8 (Adlershof). Telefon: 67 80 79 14, Internet: www.schutzhuelle-frauentreff.de

Buchpremiere mit Musik
Zu einer erneuten „Buchpremiere“ lädt der Adlershofer APHAIA-Verlag am 12.3. um 19.30 Uhr in den „Bürgersaal im Kulturzentrum Alte Schule“ (Dörpfeldstraße 54) ein. Aus dem „Mitlesebuch 90“ mit Graphiken ˇ der Kroatin Persida Zutini c-Lar´ ma (Jg. 54) liest die seit 1975 in Berlin lebende Bosnierin Dana Nain-Rudovi c (Jg. 50) ihre eige´ nen Gedichte. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Cellist Thomas Ziegler. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). Bereits am 3.3. um 10.30 Uhr lädt der Verlag ins „Ratz-Fatz“ (Oberspreestr. 81) ein. Hans Marquardt trägt aus „Die Rattenleier“ Schüttelreime von Leo Kettler vor, die von Perry Friedman vertont wurden. W.W.

„Der zerbrochene Krug“ und „Flotter Dreier“ im Stadttheater
„Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist steht im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, auf dem MärzSpielplan. Der Wein, Weib und Gesang liebende Dorfrichter Adam müßte sich eigentlich selbst für die verursachten Scherben bei der Brautschau verurteilen... (Foto) Am Freitag, 16. März, präsentieren Dirk Bublies und Alexander G. Schäfer unter dem Titel „Der flotte Dreier“ ohne Atempause Aktuelles aus Politik, Sport und der Welt der Prominenten in Sketchen, Parodien und Songs. Als Autoren und langjährige Ensemble-Mitglieder des Berliner Kabarett-Theaters „Die Stachelschweine“ haben sie Erfahrung mit dem traditionellen Kabarett und verbinden diese nun gekonnt mit modernen Comedy-Elementen zu einer unterhaltsamen Mischung.

„…behalte mich ja lieb!“ – Programm zum 175. Geburtstag von Dichterfürst Goethe
In die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) lädt am 15. März um 18 Uhr zum 175. Geburtstag von Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe das Kalliope-Team zu seinem Programm „... behalte mich ja lieb!“ ein. Es betrifft Goethe und Christiane – die Geschichte einer mutigen Liebe in Briefen, Gedichten und Zeitzeugnissen. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, um Spenden wird gebeten. Die Öffnungszeiten der AnnaSeghers-Gedenkstätte sind dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr. W.S.

Montagscafé in der Alten Möbelfabrik
Die Alte Möbelfabrik in der Köpenicker Karlstraße 12 lädt im März wieder zum Montagscafé ein. Am 5.3. gibt es rockin´ blues & country von und mit „bluebone”, am 12.3. bluesigen Liedermacherfunk von „tree chamaeleons“. Zur Ausstellungseröffnung von Michael Augustinski (Malerei) am 19.3. spielen die „Commoncontras“ Bach, aber auch Jazz und Tango. Und am 26.3. erklingen Zigeunerweisen und Klassik, wenn es heißt: „SKAZKA einmal anders!“ – dreimal Akkordeon mit Valentin, Arthur und Timofej. Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlaß ab 19 Uhr, Eintritt: 5,- bzw. 3,- € Weitere Informationen unter Tel. 651 651 6.

Foto: Stadttheater

Weitere Infos im Internet unter www.stadttheatercoepenick.de; um telefonische Reservierung wird gebeten unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Was läuft im März in der
Täglich geöffnet
Mittwoch Ruhetag
Zum Frauentag
Drei-Gänge Überraschungsmenü für zwei Personen zu nur 20 €

am Donnerstag, dem 8. März
Vorankündigung:
Großes Fischessen
am Karfreitag, dem 6. April

Tschechische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 20. März, ab 18 Uhr

Ostermenüs
am Ostersonntag, dem 8. April

Großer Preisskat
(letzte Runde in der Blattlaus)

Osterbrunch
am Ostermontag, dem 9. April (jeweils Vorbestellung erbeten!)

am Freitag, dem 30. März, ab 18 Uhr

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Nr. 155

Die Sportanlage des Luftwaffen-Barackenlagers der Höheren Fliegertechnischen Schule Adlershof in den 30er Jahren

Immer im Dienst des Sports: die 1931 zur Nutzung übergebene DoppelFotos: Archiv Prochnow stockturnhalle in der heutigen Moissistraße

Aus der Geschichte Adlershofer Sportstätten
Die Chronik bedeutender Adlershofer Sportstätten wurde hier ausführlich dargestellt (s. AZ Nr. 135, 138, 140, 142, 144, 147, 150). Die Geschichte des Sportzentrums für Freizeit und Gesundheit (SFG) ist in einer selbständigen Broschüre enthalten. Eines wurde klar: Zu keiner Zeit haben sich die Adlershofer ihr gesundheitsförderndes Hobby nehmen lassen. Zum Abschluß dieser Dokumentation suchen wir noch nicht genannte Sportstätten auf. Der 16. April 1888 ist das magische Datum des Adlershofer Sports. Über die Anfänge der Sportgeschichte Adlershofs hat Ortschronist Rudi Hinte in Heft 7 der AZ ausführlich berichtet. Die Bedeutenden und Reichen ließen sich Ende der 20er Jahre eine kleine Tennisanlage am historisch bedeutsamen Schuster-Haus im „Südgelände hinter der Bahn“ bauen. Welche feinen Herrschaften sich dort tummelten, ist nicht bekannt. Es waren sicher nicht die Flüchtlinge aus den nahen Barackenlagern, deren Sprößlinge der Gemeindevertretung viele Sorgen machten. Die Schulkapazität reichte für den stetigen Zuwachs nicht aus. Zwar gelang es das Schulgelände an der Radickestraße durch Zukauf von Grundstücken an der Roon-(Moissi-) straße zu vergrößern und in zwei von der Flugzeugmeisterei erworbenen Baracken eine zusätzliche Filialschule zu eröffnen, doch nun reichten die beiden Turnhallen für die Körperertüchtigung nicht mehr aus. Ein Turnhallenneubau mußte her! Nach vielen Anträgen fand man endlich am 3.3.1925 beim Bezirksamt Treptow ein offenes Ohr. Nach verschiedenen Standortvorschlägen einigte man sich auf das Schulgrundstück Roonstraße 16 (jetzt 13). Allerdings konnte das Vorhaben wegen Geldmangels erst im März 1927 angegangen werden, nun erweitert als Doppelstock-Turnhalle. Die 1929 vorgelegte Bauplanung enthielt ein viergeschossiges Gebäude mit den Grundmaßen 25,7 x 17,2 m, dessen Baukosten 245.000 RM betragen sollten. Im Erd- sowie im dritten Geschoß wurde eine 20,6 x 11,8 m große Turnhalle mit Geräteraum vorgesehen. In den Zwischengeschossen befanden sich Wasch- und Umkleideräume, Dusche und Lehrerzimmer. Für den Neubau mußte im Mai 1929 die Eingangsbaracke der Filialschule zur Hälfte abgerissen werden. Am 19.6.1929 begannen die Tiefbauarbeiten für die neue Halle, im Januar 1931 wurde das große Klinkergebäude der damaligen 17. Volksschule zur Nutzung übergeben. Seither hatten unzählige Kinder in den Hallen Sportunterricht, tausende Sportler ihren Vereinssport. Das Gebäude erlebte in 75 Jahren viel Freude, Begeisterung, aber auch Tränen und Leid. Als sich der furchtbare Krieg wieder seinem Ursprung näherte, konnten Ausgebombte hier ihre wenige Habe einlagern. Zum Glück blieben die leidvollen Erinnerungen der alten Halle die Ausnahme. Nachdem die durch Bomben zerstörte Gemeinde-Turnhalle für den Sport verloren war, wurden die Hallen der „Radicke-Schulen“ für lange Zeit das sportliche Zentrum von früh bis spät. Ältere Adlershofer erinnern sich an die Sportlehrer-Legenden Erich Otto (11. Grundschule) und Helmut Hauthal (Heinrich-Hertz-Oberschule). Nach dem Schulsport war die Halle mit Vereinssport ausgelastet. Hier trainierten alle Adlershofer Sportgemeinschaften und sogar Trainingszentren. Wo heute der PSV Olympia sein Judo-Dojo hat, übten zu DDR-Zeiten heimlich die Judoka der BSG Chemie Adlershof die verbotene Sportart Karate. Leider übertrieben Hockey- und Fußballspieler oftmals ihren Einsatz zu Lasten der Halle. Reparaturversuche blieben stets halbe Arbeit. Erst eine nach 72 Jahren unablässigen Betriebs erfolgte Grundsanierung garantiert der Halle noch ein langes Leben. Der freundliche Anstrich im Haus wird gern zur Kenntnis genommen. Die Geräteräume haben jetzt Türen und das Zuschauen aus den Umkleideräumen ist nicht mehr möglich. Die Leitern sind verschwunden, die Stangen leider nicht. Generationen quälten sich daran. Eines wird wohl für alle Ewigkeit erhalten bleiben: die Halterungen für die Ringe und Rundläufe unserer Altvorderen an den Deckenbalken. * Im Anschluß an die mit vielen Problemen gespickte Fertigstellung der Wohnblöcke entstand an der Volkswohl-(Anna-Seghers-) Straße zwischen Bismarck-(Dörpfeld-) und Altheider Straße 1934 ein schöner Volkspark, heute noch „Volkswohlpark“ genannt. Hauptbestandteile des Parks waren der Kinderspielplatz mit großem Buddelkasten, dichte Parkanlagen und im Hintergrund eine große Spielwiese, umrandet von dichtem Spiräen-Strauchwerk. Auf der Wiese jagten die Jungen der Nachbarschaft mit Begeisterung ihrem Ball hinterher. Nach der „Wende“ gab es auch im Volkspark eine Wende. Der mit altem Baumbestand und vielen Sträuchern zugewucherte Park wurde in den 90er Jahren vom Grünflächenamt auf „Westniveau“ gebracht. Der Kinderspielplatz erhielt bombastische Abenteuerbauten und zwei Tischtennisplatten.

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Auf der vorderen Hälfte der Spielwiese entstand für rund 500 TDM ein normgerechter Bolzplatz mit umzäuntem 20x30 m roten Kunststoffbelag mit Toren und Streetballeinrichtungen, die tollstem Übermut standhalten. Hinter dem Bolzplatz wurde am 14. April 2004 mit der feierlichen Pflanzung von drei Maulbeerbäumen an die Ortsgründung vor 250 Jahren erinnert. * Nach Machtübernahme der Nazis erfuhr die militärische Luftfahrtforschung stärkste Unterstützung. So wurde im Oktober 1933 im „Südgelände hinter der Bahn“ begonnen, für den Betrieb der Höheren Fliegertechnischen Schule Adlershof (HFTS) das „Luftwaffen-Barackenlager“ zu errichten. Dazu gehörte ein fürstlicher Sportplatz mit allem Drum und Dran. Fußballplatz, Rundlaufbahn und zwei Werferanlagen. Er lag im Bereich Köpenicker Str./Straße Am Studio / ehem. Güterbahnhof Adlershof. Nach Kriegsende nutzte die Kasernierte Volkspolizei (KVP), bis Anfang der 50er Jahre das Wachregiment den noch intakten Sportplatz. Dann wurden auf dieser Fläche Bauten des Rundfunk- und Fernmelde-Zentralamts (RFZ) errichtet, die inzwischen wieder verschwunden sind. 1934 wurde ein eben solcher Sportplatz für die Beschäftigten der DVL im östlichen Nordgelände gebaut. Durch die Einrichtung der HFTS blieb dieser Sportplatz allerdings nicht lange unversehrt. Von den drei Flugzeughallen der HFTS gab es für die Flugzeuge keinen anderen Weg zum Flugfeld als quer über den Sportplatz. Luftbilder bezeugen die schnelle Verwahrlosung der Sportanlage. Da zudem rings um die Anlage zerstörungswürdige Bauwerke standen, gaben ihr viele Bombenkrater den Rest, so daß bei Kriegsende nur noch die Laufbahn schwach erkennbar war. Der DVL-Sportplatz befand sich aus heutiger Sicht hinter der Straße am Großen Windkanal, direkt an der westlichen Straßenseite des Groß-Berliner Damms. Hier errichtete die KVP bzw. das Wachregiment unter Einbeziehung der Sportplatzfläche und abgebrochenen Ruinen ihr Unterkunfts-Barackenlager. * Vorreiter für Nachkriegs-Sportstätten waren die Vertreter des „feinen weißen Sports“ der in der Deutschen Akademie der Wissenschaften gerade gegründeten Betriebs-Sportgemeinschaft. Nachdem anfangs in Pankow gespielt wurde, begannen die Sportbegeisterten 1952 auf dem verwilderten Gelände des ehemaligen Luftwaffen-Barackenlagers an der heutigen Wilhelm-Ostwald-Straße die

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sportler ihr umfangreiches Material nicht mehr unterbringen konnten, baute die BSG 1973 an die zur Rudower Chaussee zeigende Vorderwand des Hangars ein ca. 25 x 10 m großes Radsportzentrum an. Zuletzt wurde vor allem für die erfolgreichen Bogenschützen und Judoka 1980 ein 30,5 x 12,3 m großer Sporthallenneubau errichtet. Ein Zwischenbau verband ihn mit der großen Halle. Er entstand mit typischer DDR-Geschicklichkeit ohne jede Baustoffbilanz. Überall wurde Material abgezweigt. Gab es etwas Wichtigeres als diese Sportstätte? Noch im gleichen Jahr konnte die „Schießhalle“, wie sie noch heute von Insidern genannt wird, eingeweiht werden. Die politische Wende war nach der Auflösung der AdW am 31.12.1991 auch für die 2.500 Sportler und die Sportstätte der BSG eine einschneidende Zäsur. Die Sporthalle kam nicht ins Eigentum des Bezirksamtes, durfte aber genutzt werden. Für das Sportamt war es ohne diesbezüglichen Haushalt schwierig die hohen Betriebskosten zu zahlen. Die WISTA hatte als neuer „Eigentümer“ wenig Interesse die Halle zu erhalten. So wurde nur noch das unbedingt Notwendige instand gehalten. Die Sportstätte verfiel, obwohl der neue Eigentümer der restlichen Flugzeughalle, die Messer Griesheim GmbH, die Bauhülle des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes in den Jahren 1997/98 vorbildlich sanierte. Nach intensivster Nutzung wird die Sportstätte mit der Einweihung der neuen Großsporthalle endgültig aufgegeben. Helmut Prochnow (wird fortgesetzt)
Rudi Hinte

Die „AdW“-Hallen: links die unter Denkmalschutz stehende alte Flugzeughalle, rechts die „Schießhalle“ – leider arg verunziert

ersten beiden Tennisplätze und eine bescheidene Holzhütte anzulegen. Eine lange, erfolgreiche Tennisgeschichte folgte. Heute ist aus der zu DDR-Zeiten bescheidenen Anlage eine sehenswerte Tennisanlage des 1997 gegründeten TC WISTA e.V. geworden. Inmitten einer phantastischen Parklandschaft stehen sechs Spielfelder, zwei Geräte- bzw. Jugendbungalows und ein wunderbares Sportheim den Tenniscracks zur Verfügung. Im Winter kann sogar eine eigene Halle genutzt werden. Alles wurde mit eigener Energie und Sportlerkraft geschaffen! * Nach der Einweihung der Sportanlage „Fritz Lesch“ 1953 sollte es bis 1967 dauern, ehe die nächste Sportstätte in Betrieb genommen werden konnte. Mit Baubeginn Ende 1965 wurde in der Florian-Geyer-Straße durch das VE Wohnungsbaukombinat Berlin eine neue Schule errichtet. Die Schule in Montagebauweise erhielt auf einer Fläche von 24,8 x 18,4 m eine kleine Sporthalle der Kategorie „Kapazität Typ II“. Am 20.7.1967 konnten die Halle und daneben eine Schulsportanlage eingeweiht werden. Innen recht robust gebaut und mit einer Hallenfläche von 23,5 x 11,5 m sowie 6,01 m Höhe war die Sporthalle der „Georgi-Dimitroff-Schule“ gut nutzbar. Nach fast 40 Jahren intensiver Nutzung bedarf die „alte Halle“ der Heide-Grundschule nun dringlich einer Grundsanierung. Einen Schönheitspreis bekommt sie sicher nicht. Die Schüler, Tischtenniscracks des TTV Treptow 90 e.V. und viele Freizeitsportler der SG Treptow 93 e.V. sind jedoch mit „ihrer“ Halle noch immer zufrieden. * 1965 mußte das Institut für Schienenfahrzeuge den 1939/40 erbauten und inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Flugzeughangar des ehemaligen Instituts für Flugmechanik der DVL verlassen. Den Hangar und das westlich daneben stehende Ge-

bäude übernahm die Deutsche Akademie der Wissenschaften (DAW) für den Aufbau seines Zentrums für wissenschaftlichen Gerätebau (ZWG). Der 86,5 x 35 m große Hangar wurde als zentrales Materiallager für Halbzeuge und Normteile ausgebaut. In jenen Jahren hatte sich die Betriebssportgemeinschaft der DAW enorm entwickelt, allerdings bis auf die Tenniscracks nicht in Adlershof. Es blieb nicht aus, daß sich die Stimmen mehrten, endlich in Adlershof eigene Sportstandorte zu bauen. Eine überaus motivierte BSG-Leitung mit Rudi Neumann und Harry Troitzsch schaffte es mit dem Plan, Basketball-Spitzensport in die BSG zu integrieren, das Präsidium der DAW davon zu überzeugen, daß eine eigene Sportstätte für die BSG hier unbedingt notwendig sei. Man stellte sich vor, den alten Flugzeughangar in eine Großsporthalle umzuwandeln. 1969 fiel die Entscheidung, zwar nicht den ganzen Hangar, aber immerhin einen 32 m langen Teil der Flugzeughalle umzubauen. Mit Hilfe der Bauabteilung der DAW errichteten Sportfreunde die große Zwischenwand, Parkett, Beleuchtung, Heizung und den Sanitärteil. Es entstand die bekannte 20,5 x 33,8 m große Spielhalle. Die Räume der angrenzenden zwei Etagen und im Turm des östlichen Teils des Hangars, nun genutzt als Turnerteil, Kraftraum, Technik-, Sanitär- und Gemeinschaftsräume, bestanden bereits als Werkstattund Verwaltungsräume. Sie wurden bedarfsgerecht umgebaut. Bereits im Herbst 1970 weihten die Basketballer die neue Halle ein. Die BSG entwickelte sich in Riesenschritten. Immer neue Sportarten sowie Kinder- und Jugendsport wurden integriert. Anläßlich des 23. DDR-Geburtstages erhielt 1972 die „Betriebssportgemeinschaft Akademie der Wissenschaften der DDR“ (kurz BSG AdW) ihren neuen Namen. Die Möglichkeiten erweiterten sich in der Folge enorm. Als die Rad-

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

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Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Reddig, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 155

„Seniorentreff“ in der Alten Schule lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ (Dörpfeldstraße 54) haben wir aktualisiert im Januar (AZ Nr. 153) mitgeteilt. Auskünfte und Anmeldungen zu Veranstaltungen (auch am Mittwoch) unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das März-Programm: 7.3., 14.00 Uhr: Frauentagsfeier mit „Die Sommerkamps“ (Traumpaar der Operette; Eintritt: 2,50 €) 14.3., 14.00 Uhr: „Heinz Rühmann“ (Teil II), die Zeit der UFA-Klassiker mit Herrn Kaiser (2,50 €) 21.3., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag bei Kurzgeschichten von und mit Lia Mößner (Eintritt: 1,50 €) 28.3., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik

Mit dem Seniorenbus im März unterwegs
5.3. Heute können wir wieder preiswert auf dem Küstriner Markt einkaufen. Zum Mittagessen nehmen wir einen Imbiss auf dem Markt ein. (Fahrkosten: 23 €) 13.3. Wir besuchen den Tierpark Friedrichsfelde. Geplant ist ein Rundgang, zwischendurch gehen wir Mittagessen und Kaffee trinken. (Eintritt für SB 5,50 € ansonsten 11 € + Fahrkosten: 15 €) 21.3. Die Zitadelle in Spandau ist unser Ziel. Wir besichtigen die Festung und machen einen Rundgang durch die schöne Altstadt. Am Nachmittag stärken wir uns in einem Restaurant. (Fahrkosten: 15 €) 29.3. Auf nach Wannsee! – entlang der Trasse der S1 können wir historische Bahnhöfe besichtigen, z.B. den vor ca. 100 Jahren mitten im Wald angelegten Bahnhof Schlachtensee. Danach gehen wir in einem netten Lokal essen. (Fahrtkosten: 15 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen mitnehmen! Sie werden zu den Fahrten zwischen 8 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team!

Na, aba Hallo! – Berliner und ihre Musike
Mit seinem Programm „Na, aba Hallo!– Berliner und ihre Musike“ ist Donato Plögert am 6. März im Haus des Kulturbundes in der Ernststraße14/16 zu Gast. Neun Monate lang gehörte seine Revue zum festen Repertoire des Berliner Kabarett-Theaters „Die Kneifzange“. Bisher hat er dieses Programm in allen Teilen Deutschlands über 250 Mal gespielt. Inzwischen gilt er als „Die Berliner Schnauze“ der jüngeren Generation und als sympathischer Botschafter Berlins. Für seine vielseitigen künstlerischen Aktivitäten wurde der Sänger, Kabarettist, Moderator, Schauspieler und Autor im Jahr 2000 mit dem Publikumspreis „Goldene Siegessäule“ ausgezeichnet und erhielt im Oktober 2003 den „Kultur-Oscar“ für seine Show „Na, aba Hallo!“. Er bringt Berlin auf die Bühne: die pfiffige Witwe und den kessen Hauswart, den Laubenpieperball und die eingepackte Badehose, die Linden unter’n Linden und die krumme Lanke, den Leierkastenmann und den Müllmann, die Dietrich und die Knef, den Potsdamer Platz und die Stierstraße 15... Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr, Unkostenbeitrag: 5,- bzw. 4,- €. Weitere Infos unter 53 69 65 34.

Bundesweite Unterschriftenaktion gegen volle Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
Der Sozialverband VdK ruft zur bundesweiten Unterschriftenaktion gegen die volle Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und medizinische Hilfsmittel auf. Der Protest richtet sich gegen die sozial ungerechte Mehrwertsteuererhöhung, die Versicherte und Patienten übermäßig finanziell belastet. Unterschriftenlisten liegen im Seniorentreff und in der StefanHeym-Bibliothek (Dörpfeldstraße 54/56) aus. A.J.

Bei jedem Wetter gut drauf
Wetterfühligkeit ist eigentlich keine echte Krankheit. Dennoch leiden die Betroffenen ganz erheblich unter diesen Beschwerden. Durch bestimmte Wetterlagen werden zum Teil sehr unangenehme Symptome ausgelöst wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Kreislaufstörungen.
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Vorentscheid zum „Goldenen Herbst“ und Talkrunde „Sahnehäubchen“
Der Vorentscheid des Landes Berlin zum Grand Prix „Goldener Herbst 2007“ findet am 18. März im Maschinenhaus Berliner Bürgerbräu in Friedrichshagen statt. Um 14 Uhr eröffnet der Hauptmann von Köpenick den Wettbewerb der 14 Teilnehmer. Moderiert wird diese Talentshow für Damen und Herren ab der zweiten Lebenshälfte von Siegfried Trzoß. Die Eintrittskarten für 8 € gibt es direkt bei Berliner Bürgerbräu. „Siggi“ Trzoß päsentiert auch seit Januar im Alten Ballsaal die Talkreihe „Sahnehäubchen“ – eine Veranstaltung mit heiterem Wort, munteren Liedern und vielen Erinnerungen in Wort und Bild für das Publikum ab 50plus. Am 27. März ist ab 15 Uhr Julia Axen zu Gast in Friedrichshagen. Eintritt: 7 €. Weitere Infos im Internet unter: www.siggitrzoss.de.

Gegen wetterbedingte Kopfschmerzen helfen oft schon ätherische Öle, die auf die Schläfen aufgetragen werden, oder leichte Schmerztabletten mit nichtverschreibungspflichtigen Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen. Den Kreislauf bringen Sie mit Präparaten in Schwung, die Etilefrin enthalten.

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Herzliches Dankeschön an die treue Kundschaft
Ehepaar Matthies aus dem Tchibo-Depot geht in den Ruhestand
Es gibt wohl nicht mehr allzuviele Adlershofer, die in ihrem Berufsleben auf eine jahrzehntelange Familientradition verweisen können. Das Ehepaar Matthies aus dem Tchibo-Depot Dörpfeld-/Ecke Thomas-Müntzer-Straße gehört zweifellos dazu. Der Großvater von Margrit Matthies, geb. Knispel, begründete zu Beginn des 20. Jahrhunderts als „fliegender Händler“ für Obst und Gemüse die „Knispel-Dynastie“ – wie wir bereits im Februar ’95 schrieben. Sie fand über Jahrzehnte hinweg mit Margrits Vater Erwin und schließlich mit ihr selbst und ihrer Schwester Monika eine würdige Fortsetzung. Seit 1961 steht Margrit hinterm Ladentisch und das mit „Leib und Seele“, wie sie sagt. Ihr Mann Ulrich hat sich seit 1964 dem Handel verschrieben. Die Wendezeit brachte auch für Familie Matthies viel Neues mit sich. Das Obst- und Gemüseangebot ihres Ladens in der Dörpfeldstraße 28 wurde reichhaltig und ließ kaum noch Wünsche offen. Doch die Kundschaft schwand. So wurde als zweites Standbein der Getränkehandel mit in das alte Gebäude genommen. Und bald danach konnte man endlich im eigenen Haus Dörpfeldstraße 15, das schon in Großvaters Besitz war, den Wunsch verwirklichen, ein Geschäft einzurichten. Der letzte Laden an dieser Stelle war bis in die Wendezeit HO Lederwaren. Am 14. November 1991 wurde die EDUSCHO-Filiale eröffnet – ein Kaffeegeschäft mit Non-FoodAngeboten. Trotz eines 16-Stunden-Arbeitstages war man mit Freude bei der Sache. Als der 10-Jahresvertrag, der u.a. auch

Lady’s Stammtisch e.V. lädt ein
Das Thema „Mitarbeitergewinnung“ steht am 6. März beim 48. Lady’s Stammtisch im Mittelpunkt. Veronika Schmidt, C.A.B. GmbH, berät und informiert zu den Fragen: Wen könnte ich wie einstellen – fest, pauschal, befristet, gefördert, zur Aushilfe, als Praktikant, Azubi oder ...? Die Veranstaltung des Lady’s Stammtisch e.V. beginnt um 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses Treptow, Neue Krugallee 4. Der Themenabend dieses Monats findet am 26.3. im Treptower Rathaus, Raum 6, statt. Ab 18 Uhr kann man sich von Rechtsanwältin Ilka Latuske und Steuerberaterin Dr. C. Reimann Ratschläge für die Wahl der richtigen Gesellschaftsform eines Unternehmens geben lassen. In der Reihe „Interessante Orte im Bezirk“ wird am 2. April die Leiterin des Heimatmuseums Treptow-Köpenick, Barbara Zibler, die Unternehmerinnen und Gäste durch die Ausstellung „Aus 250 Jahren Treptower Regionalgeschichte“ führen. Treffpunkt: 18 Uhr, Sterndamm 102, ehem. Johannisthaler Rathaus. Weitere Informationen unter Tel. 6172-4233 oder im Internet: www.ladiesstammtisch.com M.E.

Foto: Ebner

Gebietsschutz garantierte, ausgelaufen war, wurde im Januar 2002 aus der EDUSCHO-Filiale ein Tchibo-Depot. Zur gleichen Zeit kam der Euro, was viele Kunden bewog, den Cent zweimal umzudrehen, bevor man ihn ausgab. So mancher Händler spürte das. Doch es ging auch bei Familie Matthies weiter. Im vergangenen Jahr wurde die Hausfassade instand gesetzt und strahlt jetzt wieder in freundlichen Farben. In den nächsten Wochen heißt es aber nun für das Ehepaar bis zum Eintritt in den Ruhestand Anfang April Abschiednehmen von einem langen Berufsleben, daß oftmals mit großen körperlichen Anstrengungen verbunden war und seinen gesundheitlichen Tribut fordert. Abschied nehmen auch von einer treuen Kundschaft, denen der besondere Dank der Geschäftsleute Matthies gilt. Das Team der „Adlershofer Zeitung“, die seit mehr als einem Jahrzehnt auch hier zu haben war, wünscht alles Gute für die Zukunft. Lutz Ebner

Interessante Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
Hier einige Angebote von Veranstaltungen im Adlershofer Gebiet beiderseits der Rudower Chaussee im März: Die Baugemeinschaft Morgensonne lädt am 3.3. um 15 Uhr zu einem Rundgang durch das neue Wohngebiet am Landschaftspark ein. Treff: Am Rundling 7 (Privatstraße, abgehend von der WalterHuth-Straße); Nähere Infos unter 534 84 04. Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert jeweils ab 15.30 Uhr am 14.3. über „Erbschaftssteuerrecht“ und am 20.3. über „Förderungsmanagement“. Die Teilnahme an den Vorträgen in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7 ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567.

Im Rahmen der Patientenakademie sprechen am 22.3. ab 17 Uhr im Pasteur-Kabinett (Rudower Chaussee 17) Zahnärztin Dr. Strobel und Zahnarzt Dr. Gebhardt über „Zahnimplantate - Das Plus an Lebensqualität“. Weitere Informationen unter 6392-3260. W.W.

Mehr Passagiere in Schönefeld und Tegel
Auf den Berliner Flughäfen sind im Berichtsmonat Januar insgesamt 1 258 450 Passagiere abgefertigt worden. Das sind 6,3 Prozent mehr Flugreisende als im Januar des Vorjahres. In Schönefeld sind im Januar 421.341 Fluggäste registriert worden. Das sind 12,1 Prozent mehr als im letztjährigen Januar. Der Inlandslinienverkehr verzeichnete mit 102.417 Passagieren eine Steigerung um 24,1 Prozent. Auf den Auslandslinienverbindungen wurden 302.421 Passagiere befördert. Dieses Ergebnis entspricht einem Plus von 11 Prozent. Tegel hatte 810.456 Passagiere.

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Zum Frühlingserwachen in den Britzer Garten
Auch wenn es noch sehr kühl ist, zeigen einige Gehölze bereits ihre Blüten. Ihnen gilt am 4.3. die Aufmerksamkeit bei einem Rundgang durch den Britzer Garten (Treff: 12 Uhr; Freilandlabor). Bei einer Führung am 18.3. kann man sehen, welche Frühlingsboten inzwischen eingetroffen sind (Treff: 11 Uhr; Freilandlabor). Am 24.3. können dann Eltern mit Kindern ab 5 Jahren auf die Suche nach Zeichen des nahen Frühlings gehen (Treff: 11 Uhr: Freilandlabor, Anmeldung unter 75 60 30 00). Vogelfreunde treffen sich am 11.3., um am südlichen Berliner Stadtrand die ersten heimkehrenden Zugvögel wie Feldlerche und Bachstelze zu begrüßen (Treff: 8 Uhr, U-Bhf. Rudow). Eltern mit Kindern ab 6 Jahren können am 18.3. die Vogelwelt des Frühlings im Britzer Garten erforschen (Treff: 14 Uhr; Freilandlabor). Dem Gesang von Amsel, Drossel, Fink und Star will man am 25.3. lauschen (Treff: 9 Uhr; Parkeingang Buckower Damm). In Volkshochschulkursen wird am 9. und 11.3. der richtige Schnitt der Ziergehölze erläutert. Am 25.3. erhält man dann im Britzer Garten Tipps an Hand praktischer Beispiele (Treff: 12 Uhr; Freilandlabor). Noch bis 11. März kann die Ausstellung „Fichte, Tanne, Kiefer“ und ab 17.3. eine zum „Frühling im Pflanzenreich“ im (nicht beheizbaren) Ausstellungspavillon (Freilandlabor) Di-Fr 12-16 Uhr, Sa 12-17 Uhr und So 10-16 Uhr besucht werden. In den Osterferien gibt es für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren einen Workshop „Leben wie die Indianer“. Informationen zu allen Ereignissen erhält man ebenso wie die Möglichkeit der Anmeldung zu Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Eine Sportlehrerlegende feiert 75. Geburtstag
Am 14. März wird Bernhard Jabbusch seinen 75. Geburtstag feiern. In Friedrichshagen geboren waren der Müggelsee und die waldreiche Umgebung seine liebsten Spielplätze. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Tischlerlehre. In seiner Freizeit spielte er Fußball und jagte mit seinem Vater den Plötzen und Hechten nach. Auch für andere Sportarten hatte er etwas übrig und so nutzte er die Gelegenheit zu einem Sportlehrerstudium an der DHfK Leipzig. Mit Diplom in der Tasche kam er in den 50er Jahren an die 10. Oberschule in Adlershof. In der alten ehrwürdigen Turnhalle leitete er nun den Sportunterricht. Bei Spartakiaden holten seine Schützlinge so manche Medaille. Da seine Gattin an der 12. Oberschule auch als Sportlehrerin tätig war, gab es immer so einen kleinen Familienwettkampf um die beste Schulplatzierung innerhalb des Stadtbezirks. Besonders engagierte er sich beim und nach dem Bau der neuen Turnhalle. Für diese Arbeit wurde er des öfteren ausgezeichnet. Aber er war nicht nur Lehrer sondern auch „Freizeitpädagoge“ – nach Schulschluss leitete er die verschiedensten Arbeitsgemeinschaften an, wie Flugmodellbau und Fotografie. So manches „Meisterfoto“ wurde in der Schulgalerie ausgestellt. Übrigens: die Verbindung zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern reißt nie ab. Zu Klassentreffen ist er immer am Treffpunkt und mit seiner Lebensgefährtin folgte er Einladungen ehemaliger Schülerinnen nach Schweden und Österreich. Sein Herz schlug auch für den Fußballnachwuchs des 1. FC Union. Er betreute einige Jahre mit Erfolg eine Jungenmannschaft. Auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen hatte Bernhard Jabbusch einen „Stein im Brett“, da er einiges in sportlicher und kultureller Hinsicht auf die Beine stellte. In den Herbstferien or-

Erlebnisreiche Wandertour durch Stadt, Wald und Flur
„Mach ’ne Tour durch Wald und Flur!“ empfiehlt die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 3.3. Treff: 10.30 Uhr, S-Bhf. Grunewald (12 km). Zur Frauentagswanderung (auch für Männer) wird am 8.3. eingeladen. Treff: 11 Uhr, U-Bhf. Deutsche Oper (13 km). „Entlang der Uferbahn“ geht es am 10.3. Treff: 10.30 Uhr, S-Bhf. Grünau (10 km). Frauen und Männer ab 65 Jahre können die Bedingung für das Sportabzeichen erfüllen. „Durch Parks und Gärten“ ist man am 17.3. unterwegs. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Schönholz (13 km). „Die vier Jahreszeiten - Frühling“ ist die Tour am 21.3. überschrieben. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Hirschgarten (12 km). „Zu den Glindower Alpen“ wandert man am 25.3. Treff: 10.20 Uhr, Bahnhof Werder/Havel (13 km). Eine Tagesfahrt nach Niederfinow/Chorin steht am 29.3. auf dem Kalender. Treff: 9.20 Uhr, Bhf. Lichtenberg – Schalterhalle (17 km). Weitere Informationen unter Tel. 656 07 34. „Das Erpetal im Winter“ wird mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“ am 3.3. besucht. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Hirschgarten (13 km). „Die nördliche Schorfheide“ ist das Ziel am 10.3. Treff: zum Zug 6.47 Uhr ab Bhf. Lichtenberg (30 km – Anmeldung bis 9.3. unter 0162-243 51 93). „Parkimpressionen“ will man am 11.3. genießen. Treff: zum Zug 6.49 Uhr ab Ostbahnhof (22 km – Anmeldung bis 8.3. unter 455 15 68). Zu „Landwehrkanal und Hiroshimastraße“ führt die Tour am 22.3. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Tiergarten (20 km). „Hellersdorf bildschön“ ist am 25.3. zu erleben. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Hönow (17 km). Zum „Tegler Fließ“ wandert man am 29.3. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Tegel (13 km). Nähere Informationen zu diesen und weiteren Wanderungen unter 56 59 38 41. L.E.

ganisierte er für das Pädagogenkollektiv des öfteren so etwas wie einen Ferienplatz in dem Ferienlager, in dem er im Sommer als Lagerleiter tätig war. Viele Jahre stellte er einen Teil seiner Urlaubszeit als Kinderferienlagerleiter zur Verfügung. Er hatte immer neue Ideen und gemeinsam mit seinen Helfern, zu denen etliche Jahre seine Kinder Carola und Ferdinand gehörten, erlebten Mädchen und Jungen erholsame Sommerferien. Im Winter war er mit seiner Rennschlittengruppe (die einzige Kinderrennschlittengruppe Ostberlins) in Johanngeorgenstadt zu Rodelwettkämpfen unterwegs. In seiner pädagogischen Tätigkeit arbeitete er auch eng mit Kunstlehrer Kopittke zusammen, so beim „Fußballspiel des Jahres“ und bei der Vorbereitung der Schulfestspiele. Zu jeder DDR-Jugendbriefmarkenausstellung stellte er sich als Fahrer mit seinem Trabbi zur Verfügung. Eine Rückfahrt blieb in besonderer Erinnerung. Mit fast leerem Tank führte die Tour auf „Reserve“ an drei geschlossenen Tankstellen vorbei. Buchstäblich mit dem letzten Tropfen Sprit erreichten wir eine geöffnete Tankstelle. Bernhard Jabbusch erhielt danach den verdienstvollen Namen „Reserveheld“. Also, lieber Bernhard, zum 75. Geburtstag alles erdenklich Gute, bleib gesund und weiterhin voller Tatendrang und Optimismus! Hermann Kopittke

Stadtführungen
Zu einer Überblicksführung „Adlershof. Stadt der Wissenschaft und Medien“ lädt Clemens Samietz am 8. und 23.3. ab 11 Uhr ein. Treff: Tramhaltestelle am Bhf. Adlershof. Rund um das Rathaus Köpenick geht es am 18.3. um 11 Uhr ab Schloßplatz (an der Uhr). Anmeldung: 0176-20 06 11 67.

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März 2007

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Herzliche
Im vergangenen Jahr konnten wir am 2. März Erna Liehr zur Vollendung des 100. Lebensjahres gratulieren, nun kann sie ihren 101. Geburtstag begehen. Am 5. März erreicht Gertrud Franck den illusteren Kreis der 100jährigen ebenfalls. Wir gratulieren beiden Jubilaren mit Staunen, Ehrfurcht und voller Freude (s. auch S. 3). Zu alldem gibt es im März noch eine Goldene Hochzeit zu vermelden. Am 2. März teilen Helga und Gerhard Rösler seit 50 Jahren Freud und Leid. Alles Gute auch ihnen für den weiteren gemeinsamen Lebensweg! Die sportlich aktive Gertrud Dembowski (s. AZ Nr. 60) wird wohl auch 100, am 19.3. begeht sie bereits ihren 98. Geburtstag. Gute Wünsche erhalten Herta Schaefer am 14.3. zum 97. sowie Irmgard Lucke und Margarete Marquardt am 31.3. zum 96. Wiegenfest. Auf 95 Lebensjahre blickt am 19.3. Martha Thiede zurück. Zum 93. Tag der Geburt beglückwünschen wir am 21.3. Edith Loosch. Glückwünsche

Glückwünsche
zum 92. Geburtstag gehen am 19.3. an Agathe Völkner und am 23.3. an Magdalene Kohlmey. Gratulationen zum 91. Geburtstag erhalten am 13.3. Margarete Schauer, am 18.3. Alice Zorn, am 28.3. Gerda Bankroth und am 29.3. Johanna Heinemann. In den Kreis der 90jährigen wird am 29.3. Gerda Faust aufgenommen. Wir gratulieren! Zum 85. Feiertag der Geburt gratulieren wir am 10.3. Hans Brehmer und am 17.3. Ursula Wittowski. Herzlichen Glückwunsch! Ihr 80. Lebensjahr vollenden Hildegard Stägemann (4.3.), Dr. Günter Appelt und Herbert Reiner (5.3.), Ursula Sturm (10.3.), Waltraud Erbstößer (18.3.), Walter Schröder (21.3.), Margarete Löwe (22.3.), Hans Ritter (26.3.), sowie Inge Epp (31.3.). Weiterhin alles erdenklich Gute! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Cöllnische Heide
Adlershofer Bürgerverein e.V. Basisgruppe Köllnische Heide

Sauberer Wald
• WANN? • TREFF?

Samstag, 24. März 2007 Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)

• BEGINN? 10.00 Uhr

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide? Auch der Revierförster wird dabei sein. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein vierbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die dritten Buchstaben des Lösungswortes ergeben ein nicht nur zur Winterzeit beliebtes Treffen zum gemeinsamen Verspeisen eines gern genossenen Berliner Gericht.

1 2 3 4 5 6 7

Brust Donner Fall Kohl See Fluß Wasser Zinn Speise Stille Tee Tausch

Hafen Schrift Schale Zahl Bahn Scheibe Stelle Kellner Los Amt Bein Bahn
Rätselautor: Wolf Will

Am 5. März begeht

Gertrud Franck
ihren 100. Geburtstag.
Alle Nichten- und Neffen-Familien von Helmut, Traudel, Marianne, Anita und Annelore gratulieren sehr lieb und übermitteln herzlichste Glückwünsche! Wir wünschen Dir noch eine gute Zeit bei besserer Gesundheit mit viel Freude im Alltag.

Zum Thema „Dienstleistungen“
Zum Thema „Dienstleistungen in Adlershof“ in Ihrer Februarausgabe eine weitere erschütternde Episode, die mir am 2. Februar passierte. Ich betrat den Computer-Handy-Telefonladen in der Dörpfeldstraße 24, in dem ich auch mein Handy erworben hatte, um zwei Karten zum Aufladen fürs Handy zu kaufen. Als Antwort bekam ich zu hören, die Firma Loop hat noch nicht geliefert, gehen Sie nach Hause und kommen nie wieder! – Ich stand mit mei-

8 9 10 11 12

k]j P H] N SK
nem Geld in der Hand und verstand die Welt nicht mehr! Als ehemalige selbständige Adlershoferin weiß ich nicht, ist das die neue Kundenwerbung? Ingrid Kühnapfel

Auflösung des Kreuzworträtsels in der Februar-Ausgabe
Waagerecht: 1. Ahoi; 4. Loki; 7. Tri; 9. Fulda; 10. Nobel; 11. Lid; 12. Ulema; 15. Erlen; 18. Bluse; 21. Bolus; 24. Uri; 25. Eliot; 26. Eiger; 27. Ion; 28. Aken; 29. Esse. Senkrecht: 2. Halle; 3. Itala; 4. Linde; 5. Kabel; 6. Efeu; 8. Elan; 13. Lel; 14. Mus; 16. Rho; 17. Emu; 18. Bier; 19. Umiak; 20. Eutin; 21. Biene; 22. Logis; 23. Sari.

Dringende Bitte: Kinderbrillen für Peru
Können Sie helfen? Aus der Partnerstadt Cajamarca in Peru erreichte den Bezirk die dringende Bitte nach gut erhaltenen Kinderbrillen und Hilfsmitteln für Sehbehinderte und Hörgeschädigte. Das BVV-Büro im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4) nimmt alle Spenden entgegen. Sicher sind auch andere Einrichtungen der Bezirksverwaltung (z.B. die Bibliothek und die Galerie in der „Alten Schule“) gern bereit diese in Empfang zu nehmen und an das BVVBüro weiterzuleiten. W.S.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Kinder- und Jugendwegweiser Treptow-Köpenick
Im Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Kinder- und Jugendwegweiser erschienen, der allen Interessierten einen sozialräumlichen Überblick über Angebote für Kinder und Jugendliche gibt. Man kann sich über die Freizeitpalette im Kiez und darüber hinaus informieren und das Passende auswählen. Der Wegweiser soll in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Ansprechpartner: Herr Fischel (Tel. 6172-4923). W.W.

Musik zum Genießen und zum Mitmachen
Schüler(innen) und Lehrkräfte der Joseph-Schmidt-Musikschule laden zu mehreren musikalischen Veranstaltungen ein. Nach dem am 3. März stattfindenden Wolfgang-Hofmann-Klavierwettbewerb stellen sich am 4.3. ab 11 Uhr in Adlershof (HansSchmidt-Str. 6/8) die Preisträger in einem Konzert vor (Eintritt frei). Beim XV. Musikfestival im FEZ (An der Wuhlheide 197) wirken sie am 18. März im Konzertsaal um 10.30 Uhr beim „Erlebnis Tanz“ mit. Um 15.30 Uhr gibt dort das Köpenicker Zupforchester ein festliches Abschiedskonzert für Dirigent Walter Neugebauer (Eintritt 2 €). Am 24.3. heißt es dann um 15.30 Uhr im Ratssaal Köpenick (Alt-Köpenick 21) „Fröhlich angefangen“. Am 25.3. kann man ab 10 Uhr im Aurorasaal des Schlosses Köpenick einiges über „Bildung beginnt im Vorschulalter“ (15 Jahre instrumentale Früherziehung Gitarre) erfahren. Für eigene musikalische Aktivitäten gibt es mehrere Angebote. Am 6.3. beginnt in Adlershof (Hans-Schmidt-Str. 6/8) ein neuer Kurs „Krabbelkäfer“ für Eltern mit Babys bis 18 Monate (Di 10.30-11 Uhr). Das gemeinsame Musizieren mit Klanghölzern, Rasseln und Trommeln sowie das Musikhören wirkt von Anfang an positiv auf Körper, Seele und Geist. Information und Anmeldung bei Cornelia Hampel (65 01 66 22; Di 13.30-14.30 Uhr und Do 17-18 Uhr). Für die etwas älteren Musikinteressierten stehen in Adlershof noch freie Ausbildungsplätze für Trompete, Keyboard, Steptanz, Klavier und Saxophon zur Verfügung. Auskünfte sind über 6172-4968 zu erhalten. W.S.

Clubs Lise treffen sich in Sarajewo
Der Club Lise ist eine Maßnahme zur Förderung von naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen mit Migrationshintergrund. Jährlich werden internationale und interkulturelle Treffen von naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen der Klassen 11 bis 13 aus Deutschland, Österreich, Bosnien und der Türkei organisiert. Das nächste Treffen findet vom 17. bis 20. Mai 2007 in Sarajewo statt. Thema ist Astronomie. Die gesamte Reise wird aus dem EU-Projekt PROMISE finanziert, sodass den Mädchen dadurch keine Kosten erwachsen. Anmeldeschluß ist allerdings bereits am 1. März. Anmeldung unter: clublise@physik.hu-berlin. Weitere Informationen unter www.promise.at.

Wochenendseminar für Mädchen und junge Frauen zum Management von Konflikten
Zu einem Wochenendseminar unter dem Titel „Konfliktmanagement für Mädchen und junge Frauen“ wird am 31.3./ 1.4. jeweils von 10 - 17 Uhr in die Alte Möbelfabrik, Karlstraße 12, in Köpenick eingeladen. Referentinnen sind Conny Heidrich (Diplomsozialwissenschaftlerin, Sozialpädagogin, Mediatorin) und Janet Tischer (Sozialpädagogin, Mediatorin). Auf dem Programm stehen folgende Themenbereiche: • Konflikte im privaten Raum • Konfliktfeld Schule / Ausbildung • Selbstbehauptung im öffentlichen Raum Darüber hinaus ist Zeit eingeplant, um auf Vorschläge und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen einzugehen. Kostenbeitrag für die Fortbildung: 10,- € für Kaffee, Tee und Mittagsimbiss sind zu Beginn der Fortbildung zu errichten. Das Seminar wird finanziert vom Bezirksamt Treptow-Köpenick und durchgeführt mit freundlicher Unterstützung der Alten Möbelfabrik. Anmelden (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Tel., Mailadresse) kann man sich über die Gleichstellungsbeauftragte, Christiane Hartmann-Kraatz, Alt-Köpenick 21,12557 Berlin, Tel. 6172-2309, Fax -2040 oder per E-Mail an Christiane.Hartmann-Kraatz @ba-tk.verwalt-berlin.de

Tet-Fest: Willkommen im Jahr des Schweins
Das Netzwerk zur Integration von MigrantInnen in Treptow-Köpenick, das Quartiersmanagement Oberschöneweide und die Ausländerbeauftragte des Bezirks hatten am 25. Februar (nach Redaktionsschluß) zur Teilnahme am traditionellen vietnamesischen Neujahrsfest, das TET NGUYEN DAN, in die Alte Turnhalle Plönzeile 7 eingeladen. Das Tet-Fest ist für die Vietnamesen das wichtigste Fest des Jahres. Im Mittelpunkt steht die Familie. Die Vorbereitungen für das 14-tägige Fest, das bis zum ersten Vollmond des neuen Jahres dauert, beginnen bereits einige Wochen zuvor. Vietnamesische Familien schmücken ihr Heim in den Farben Rot und Gold. Das Haus selbst wird gründlich gereinigt und auch sonst wird „reiner Tisch“ gemacht: Schulden werden beglichen, man geht zum Frisör und es gibt neue Kleider. Während der folgenden Tage werden dann allerhand Traditionen zelebriert, vom Blumenschenken bis zum Zubereiten bestimmter Speisen und Gerichte. Zu den beliebtesten Riten zählen Drachen- und Löwentänze sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die böse Geister vertreiben sollen. Und Kinder freuen sich besonders über rote Päckchen mit Geld, die Glück bringen. Seit mehr als 10 Jahren feiern viele Bürger und Bürgerinnen vietnamesischer, deutscher oder anderer Abstammungen aus Treptow-Köpenick gemeinschaftlich das Tet-Fest. Es bietet allen Interessierten und Neugierigen einen Einblick in die Lebensweisen, Traditionen und die Kultur unserer vietnamesischen Mitbürger und Mitbürgerinnen. So konnte man diesmal gemeinsam das vom 17. Januar 2007 bis 6. Februar 2008 dauernde Jahr des Schweins begrüßen! Das Schwein symbolisiert Gutmütigkeit, Ehrlichkeit, Ausdauer, Kommunikationsfreudigkeit, Zärtlichkeit und Loyalität. Aber auch Kleinlichkeit, Naivität, Mißtrauen und Verletzbarkeit.

Köpenicker will Käsekuchenkönig von Berlin werden
Am 8. März von 10 bis 15 Uhr kann man in der Greifswalder Straße 90 die unterschiedlichsten Käsekuchen bestaunen, kosten und genauso wie die Jury kritisch prüfen, wer Berlins besten Käsekuchen backt. Für den Stadtbezirk Treptow-Köpenick tritt die Konditorei Jänichen an, eine der ältesten Bäckereien und Konditoreien Berlins. Sie wurde bereits 1890 in Neukölln gegründet und ist seit 1936 in der Mahlsdorfer Straße ansässig.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin
Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof

verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

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Mit Sport fit ins Frühjahr
Die Abteilung Sport des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und die SG Treptow 93 e.V. bieten für Kinder, Jugendliche und junge Familien seit Januar und noch bis 22. April in mehreren Sporthallen im Bezirk verschiedene Sportmöglichkeiten an. Es können Fußball, Volleyball, Tischtennis, Basketball, Streetball, allgemeine Spiele und vieles mehr unter fachgerechter Anleitung von Übungsleitern gespielt werden. Folgende Sporthallen stehen zur Verfügung: Heide-Grundschule Florian-Geyer-Straße 87 Sonntag: 10 - 18 Uhr Anne-Frank-Oberschule Anne-Frank-Straße 6 Samstag: 15 - 19 Uhr Grundschule am Ginkobaum Springbornstraße 250 Samstag: 15 - 19 Uhr In der Sporthalle der HeideGrundschule können Mädchen und Jungen auch Streetball kennen lernen! Entweder sie machen gleich mit, oder schauen einfach zu! Es ist immer am Donnerstag: Ab 4 Jahre um 16 Uhr, ab 10 Jahre um 17 Uhr, ab 14 Jahre um 18.30 Uhr und ab 18 Jahre um 20 Uhr. Infos bei Siggi Abé (Tel. 6172-4406).

Sportpolitik im Bezirk – was soll sich ändern, was soll bleiben?
Gesprächsrunde am 6.3. mit Stadtrat Simdorn
Foto: Regina Dörner Berliner Abendblatt

Bezirksstadtrat übergab 20 Fußbälle
Der Bezirksstadtrat für Jugend und Schule, Dirk Retzlaff, hat vor sieben Jahren ein Fußball-Projekt ins Leben gerufen, um Kindern aus den Treptower und Köpenicker Grundschulen die Möglichkeit zu geben, in der Freizeit das Fußballspielen zu erlernen. Als Projektträger wurde vom Schulamt der Köpenicker SC gewonnen. Anfang Februar hat nun der Bezirksstadtrat 20 neue Fußbälle an die Kinder aus Treptower und Köpenicker Grundschulen übergeben.

Seit den Kommunalwahlen im letzten September ist Bezirksstadtrat Svend Simdorn u.a. auch für den Sport im Bezirk zuständig. Welche Sportpolitik er sich vorstellt, was sich ändern soll und was bleibt, wie es ist, erklärt der Stadtrat am 6. März, um 18 Uhr im Sportamt Grünau, Sportpromenade 3, in einer Gesprächsrunde, zu der alle Sportfans mit ihren Fragen und Ideen herzlich eingeladen sind.

Versteigerung von handsignierten Bällen Drei Heimspiele für Gemeinsam mit dem Bezirks- die nicht auf der Sonnenseite des amt Treptow-Köpenick versteigert Lebens stehen. Die Kinder sollen Fußballteams des das ParkCenter Treptow handsig- mit einem besonderen FerienAdlershofer BC 08 nierte Fußbälle mit den Unter- erlebnis überrascht werden. Minschriften der deutschen FußballNationalmannschaft und prominenter Nationalspieler der vergangenen Jahre. Der Erlös kommt dem Verein „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit e.V.“ zugute und wird für Kinder eingesetzt, destgebot pro Ball: 200 €. Für ein Gebot klicken Sie bitte: www.parkcentertreptow.de an und geben Ihren Namen, Anschrift, Telefonnummer und Ihr Gebot ein. Letzte Annahme für Gebote: 31. Mai 2007. W.W. Die Fußballer des Adlershofer BC 08 bestreiten in der Landesliga im März zwei Punktspiele auf dem Sportplatz Lohnauer Steig. Am 3.3. ist der SC Gatow zu Gast und am 31.3. kommt BSV Al-Dersimspor nach Adlershof. Das Frauenteam des Adlershofer BC absolviert in der Regionalliga in diesem Monat nur ein Punktspiel auf dem heimischen Sportplatz Dörpfeldstraße. Am 11.3. ist der Magdeburger FFC der Gegner. Anstoß für alle Spiele: 14 Uhr.

Aerobic-Team hat noch freie Plätze
Das Aerobic-Team hat noch freie Plätze für Anfängerinnen und Fortgeschrittene im Alter von 16 bis 66 Jahren. Trainigszeit ist Mo 18-20 Uhr in der Sporthalle der Grundschule am Pegasuseck (Pegasuseck 5 in Altglienicke). Ansprechpartnerin ist Andrea Kother (0171/441 83 35). W.W.

Immer mittwochs zur Sport-Übungsstunde
Jeden Mittwoch um 20 Uhr kann man sich in der Turnhalle Ju-Jo in der Winckelmannstraße (Endhaltestelle Tram 63) sportlich betätigen – eine Übungstunde - für Arme, Beine, Bauch, Po + Rücken - zur Stärkung der Muskulatur - für Beweglichkeit und Gelenkigkeit - zur Entspannung Einfach vorbeikommen und mitmachen! Übungsleiterin ist Nina Kamm, Tel. 652 08 85.

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im April ist am 15. März

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Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Amt für Bürgerdienste stellt sich vor du Liebesnacht ...“ Über Amtsstuben gibt es reich- barschaftszentrum Hessenwinlich Witze, aber kaum jemand weiß, wie es wirklich da zugeht und was der Bürger vom Amt als „Dienstleister“ erwarten kann. Zu einem Blick hinter die Kulissen lädt Sie am Mittwoch, dem 7. März, um 18 Uhr der Fachbereich Bürgeramt in das Nachkel, Fürstenwalder Allee 362, ein. Der zuständige Stadtrat Svend Simdorn und die Amtsleiterin für Bürgerdienste Sabine Bimböse geben Einblick und beantworten Ihre Fragen. Weitere Informationen unter Tel. 6172-5411.

„Schöne Nacht,

Blutspendeaktion
am 21. März von 15.30 - 19.30 Uhr beim DRK Kreisverband, Radickestr. 48
und

am 29. März von 9.30 - 13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125 zu beteiligen. Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Das SFG ist endgültig Geschichte

Vandalismus an drei alten Parkbäumen
Das Amt für Umwelt und Natur musste feststellen, dass Vandalismusschäden in den öffentlichen Grünanlagen nun auch an alten Parkbäumen verursacht werden. Vermutlich am 7. oder 8. Februar wurden an drei Ahornbäumen von Unbekannten die an den Stämmen vorhandenen bizarren Wucherungen entfernt. Der Schaden pro Baum beläuft sich auf ca. 3.000 €. Diese sogenannten Verkrebsungen werden durch den Pilz Nectria galligena hervorgerufen. Das hier gebildete Holz der Wucherung ist besonders hart und stellt kein gravierendes Defizit hinsichtlich der Standsicherheit oder Vitalität des Baumes dar. Die Verletzungen, die dem Baum durch das Entfernen der Wucherung zugefügt wurden, schwächen den Baum in einem erheblichen Maße. Ferner sind nun Eintrittspforten für neue Pilze entstanden. Aufgrund dieses Vorfalls, der eine neue Art des Vandalismus in unseren Grünanlagen darstellt, werden alle Bürger gebeten, bei Beobachtungen derartiger oder anderer Straftaten in öffentlichen Grünanlagen oder auf Spielplätzen das Amt für Umwelt und Natur (Telefon 6172-5823) und/ oder die Polizei zu informieren.

Zum Internationalen Frauentag wird am 8. März ins KulturCafé der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 eingeladen. Joachim Dieckmann, Bass-Bariton, singt berühmte Lieder von W. A. Mozart bis Robert Stolz, begleitet von Irina Waldow am Klavier. Die Veranstaltung mit Kaffee, Kuchen und Erdbeerbowle beginnt um 15 Uhr. Eintritt: 2,50 €. Am gleichen Tag um 20 Uhr lädt das Theater der Drei unter dem Titel „Schöne Nacht, du Liebesnacht...“ zu einem Jacques Offenbach-Abend ein. Frauen haben freien Eintritt, Männer sind herzlich willkommen!

Ulla Meinicke in der freiheit 15
Ulla Meinicke ist am 9. März in der freiheit fünfzehn in Köpenick zu erleben. Ihr neues Album „Im Augenblick“ enthält 13 Songs aus den vergangenen 21 Jahren und einen neuen Song – ein Duett mit dem Berliner Sänger und Songschreiber Danny Dziuk. Die Musiker haben eine wunderbare Art gefunden, all die Songs aus Ulla Meineckes gesamten Repertoire neu arrangiert auf die Bühne zu bringen. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt kostet 20 €. Weitere Infos unter 65 88 780.

Foto: Ebner

Nur noch ein Haufen Schutt, an dem sich die Bagger im Februar zu schaffen machten, ist vom einstigen „Sportzentrum für Freizeit und Gesundheit“ (SFG) übrig geblieben. Vor genau einem Jahr war die Antwort auf eine mündliche Anfrage in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick: Das SFG an der Rudower Chaussee wird nicht geschlossen, bevor die neue Sporthalle (ehemals „Domäne“) eröffnet wird. Doch die neue Halle, über deren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten wir bereits mehrmals berichtet haben, wird bekanntlich erst im Dezember eröffnet. Warum das SFG nun doch schon abgerissen wurde – diese Frage geben wir hiermit an des Bezirksamt weiter. L.E.

Anzeigenwerber
Der „Regional-Verlag für Städte – Kreise und Bezirke“ aus HöhrGrenzhausen wirbt Anzeigen ein für eine „Bürger-InformationsBroschüre“. Die ist nach Verlagsangaben „behördenunabhängig“, vorgesehene Auslieferungsstellen sollen u.a. öffentliche Einrichtungen sein. Wir stellen fest, mit diesem Verlag keine Kontakte zu unterhalten. Pressestelle BA Treptow-Köpenick

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Anzeigenschluß für die April-Ausgabe ist der 20. März

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