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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2006, 146/Juni

Monatszeitung

Nr. 146 Juni 2006

0,60 €

❒ Das „Adlershofer Kinderfest“

❒ Zur „6. Langen Nacht der Wissenschaften“ kamen mehr

lädt mit viel Spiel, Spaß und Sport zum Mitmachen ein
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als 20.000 Besucher am 13. Mai nach Adlershof, wo es beim „Spiel der Ideen“ viele tolle Preise zu gewinnen gab
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Klinsmann, Lehmann und den anderen Mannen viel Erfolg bei der

FußballWeltmeisterschaft!
❒ Am Benefizlauf zugunsten der Multiple Sklerose Gesellschaft

und der Anna-Seghers-Oberschule nahmen 533 Schüler/innen teil. Die Aktion erbrachte stattliche 6.673,37 €
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Nr. 146
Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Spiel, Spaß und jede Menge Unterhaltung
Treptower Festtage und Köpenicker Sommer laden ein
Diesmal finden am Pfingstwochenende die „Treptower Festtage“ und das „Wasserfest Berlin-Brandenburg“ entlang der Spree zwischen S-Bahnhof Treptower Park und „Zenner“ statt. Am 2.6. wird Bürgermeister Dr. Ulbricht um 18 Uhr die Veranstaltungen zusammen mit Neptun & Nixen auf der Hauptbühne eröffnen. Erneut erwartet die Besucher ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm auf sieben Bühnen. Zünftige Blasmusikfrühschoppen und Shantychöre erfreuen die Besucher. Für die Hauptbühne wurde „104.6 RTL Berlins Hit-Radio“ gewonnen. Besondere Glanzpunkte sind die Bluesnacht am 2.6. und die großen RTL HitradioParties am 3. und 4.6. Das Hotel Estrel präsentiert am 4.6. aus „Stars in Concert“ Sting. Am 5.6. begrüßt Uwe Jensen alle Freunde des Schlagers zu „Wiedersehen mit Freunden“. Zu Gast sind u.a. Peter Wieland, Thomas Lück und Andreas Holm. Besonderer Anziehungspunkt für Kinder ist die Kinder- und Zirkuswiese im Herzen des Treptower Parks, wo die kleinen Gäste u.a. von Künstlern der Artistenschule Contraire und des Kinderund Jugendzirkus Cabuwazi unterhalten werden. Auf der SkodaBühne erwartet die Kleinsten am 3. und 5.6. Theo Tintenklecks mit seinem Programm „Theos KLIX KLEX Spaß“. Auf der Regionalbühne (Nähe Zenner) präsentieren sich Künstler aus dem Bezirk, u.a. der Joseph Schmidt Musikschule. Zahlreiche Sport- und Spielaktionen erwarten die Besucher auf dem Parkplatz am Rosengarten an der Puschkinallee (s. S. 14). Touristische Angebote eingerahmt in ein buntes Unterhaltungsprogramm finden die Gäste auf dem Tourismusmarkt am Hafen der Stern und Kreis Schiffahrt. Zum 45. Köpenicker Sommer wird vom 16.-18. Juni in die Köpenicker Altstadt und auf die Schloßinsel eingeladen. Am 16.6. um 18 Uhr eröffnen Bürgermeister Dr. Ulbricht und der Hauptmann von Köpenick auf der Schloßinsel die Festtage mit dem traditionellen Faßbieranstich bei musikalischer Umrahmung.

Für’s Kinderfest am 11. Juni ist alles gut vorbereitet
Am 10. Mai konnte das Komitee in der „Blattlaus“ erfahren, daß das am 11. Juni dort stattfindende große Kinderfest gut vorbereitet ist (s. S. 14). Absprachen mit Angehörigen der in der BVV vertretenen Parteien über die Veranstaltung für Erstwähler, die am 30.8. in der Alten Schule vom Komitee mit Schülern der AnnaSeghers-Oberschule und Auszubildenden von Berlin-Chemie durchgeführt werden soll, erfolgen umgehend. Für das KabarettProgramm am Vorabend des Herbstfestes (22.9.) wird es Karten im Vorverkauf in der Alten Schule geben. Für das traditionelle „Herbstfest“ am 23. September wird noch unterschiedlichste Unterstützung benötigt. Zur Aufbesserung der Finanzen soll wieder eine Tombola beitragen. Nicht nur die Adlershofer Gewerbetreibenden werden gebeten, uns mit Präsenten zu unterstützen (Ansprechpartnerin ist Monika Becker, Tel.: 677 01 95). Die gastronomische Versorgung dürfte bestens gesichert sein. Für das Bühnenprogramm werden noch Mitwirkende gesucht, die keine oder nur eine geringe Aufwandsentschädigung erwarten. Wer kann dazu beitragen? Das Komitee kommt wieder am 8. August um 19 Uhr in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) zusammen. Wenn Sie die Arbeit unseres Komitees unterstützen wollen, sind Sie am 8.8. willkommen oder Sie melden sich bitte mit Ideen und Beiträgen bei mir (Tel./Fax: 677 24 58). Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine im Juni und Juli . Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei! Wolfhard Staneczek

Festumzug auf den Spuren des Hauptmanns
Der traditionelle Festumzug am 17.6. steht diesmal unter dem Motto „100 Jahre Hauptmann von Köpenick“. Auf den Spuren des Hauptmanns und seiner Garde marschieren ca. 800 Vertreter von Vereinen, Institutionen, Schulen, Unternehmen, Handwerksbetrieben mit Musikkapellen ab 14 Uhr vom Bahnhof Köpenick in die Altstadt. Vor dem Rathaus ist traditionell die Verhaftung des Bürgermeisters und die Beschlagnahme der Stadtkasse zu erleben. In der freiheit 15 musizieren beim 6. Köpenicker Blasmusiksommer außer den Freunden der Blasmusik Köpenick vier Gastorchester aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Auf dem Schüßlerplatz kommen die Fans der Countrymusik an allen drei Tagen auf ihre Kosten. Auf dem Schloßplatz werden am Tage Berlin-Programme gezeigt und abends laden Köpenicker Künstler zum Tanz ein. Auf der kleinen Bühne im Luisenhain inmitten eines Altberliner Biergartens ist konzertante Musik zu hören. Auf der Schloßinsel findet am 16.6. das traditionelle Köpenicker Chorkonzert statt. Besonders freut man sich im Rahmen der Städtepartnerschaft auf einen Kinderchor aus Tschechien. Am 17.6. erleben die Besucher die Uraufführung der musikalischen Show „Donnerwetter, Donnerwetter, tadellos ...“ Im Anschluß gibt das Stadttheater Cöpenick die Vorstellung „Friedrich II. und der Müller von Sanssouci“, ein musikalischer Spießrutenlauf durchs alte und neue Preußen. Das Abendprogramm bietet Big Band Sound unter dem Motto „Swing auf der Schloßinsel“. Am 18.6. gibt es nochmals große Unterhaltung von Musical-Highlights bis zur Robbie Williams Coverband. Wir wünschen allen, die zu der Zeit nicht verreist sind, viel Spaß und gute Unterhaltung bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in Treptow und Köpenick. W.W.

Termin

Ort

Veranstaltung

4.6., 19.00 Verklärungskirche Nacht der offenen Kirchen 8.6., 17.00 Skaterbahn Führung: „Historischer Landschaftspark“ 10.6., 18.00 Gaststätte Sommerfest der „Blattlaus“ KGA „Am Adlergestell“ 11.6., 14.00 Gaststätte Kinderfest (Org.: Kinder- und „Blattlaus“ Jugendklub „Grimau“) 15.6., 18.00 Anna-SeghersLesung Claudia v. Gélieu: Gedenkstätte „Kurfürstin, Köchin, Karrierefrau“ 22.6., 17.00 Skaterbahn Führung für Fußball-Abstinenzler 23.6., 20.00 Alte Schule Ausstellungseröffnung Kubanische Plastik und Malerei 24.6., 15.00 Verklärungskirche Schuljahresabschlußkonzert der Familien-Musikschule Rehberg 26.6., 19.30 Alte Schule Montagslesung mit Live-Musik Sommerfest der evangelischen Gemeinde Führung „Vogelkundliche Leckerbissen“ 12.7., 10.00 Rudower Chaussee Wissenschaftsstandort Adlershof Am Studio (Rundgang mit Rudi Hinte) 30.7., 10.30 Skaterbahn Führung „Vom Flugfeld zum Natur- und Erholungsraum“ 2.7., 14.00 Kita Pfingstberggasse 5.7., 18.00 Skaterbahn

Feuerwerk „Treptow in Flammen“ auf der Spree
Ein weiterer Höhepunkt ist das Wasserfest mit Segelregatta, dem Teamkutter-Vereinscup, Drachenbootrennen, Katamaran Match Race und der Kinderecke „Piratenbucht“. Erstmalig auf der Spree findet am 3.6. ab 22.45 Uhr das Feuerwerk „Treptow in Flammen“ statt. Die über 180jährige Tradition ist auch in diesem Jahr ein besonderer Höhepunkt für alle Treptow-Köpenicker und ihre Gäste!

Öffentliche Sprechstunden
Am 14. Juni von 15 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 6.6. von 16-18 Uhr und am 14.6. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 13.6.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184. W.S.

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Mehr als 20.000 Besucher kamen am 13. Mai nach Adlershof

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„Klügste Nacht des Jahres“ war wieder ein voller Erfolg
Wie die Veranstalter einschätzen, kamen mehr als 20.000 Besucher zur „6. Langen Nacht der Wissenschaften“ nach Adlershof, das damit an diesem Abend die meisten Gäste empfing. Leider werden wir nie erfahren, wie viele davon unseren Empfehlungen (AZ Nr. 145) gefolgt sind. Sowohl Bewährtes als auch Neuigkeiten gab es zu sehen. Zentraler Anlaufpunkt war wieder das Erwin Schrödinger-Zentrum (Bild 1). Dort war das Angebot besonders vielfältig – von der Kinderbetreuung über InfoStände und -Veranstaltungen, Vorlesungen, Mathematik- und Informatik-Demonstrationen bis hin zur informierenden Dauerperformance und als Führungstreffpunkt. Viel Trubel herrschte auch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem breiten Forschungsspektrum. U.a. fanViele Aktivitäten der großen und kleinen Besucher wurden in diesem Jahr durch das „Spiel der Ideen“ ausgelöst. Es galt jeweils fünf Fragen aus verschiedenen Wissensbereichen zu beantworten. In der „Denksporthalle“ konnte man sich beraten lassen. Auch Bezirksbürgermeister Dr. Ulbricht gab gern hilfreiche Hinweise (Bild 6). Groß war die Spannung bei der Verlosung der Preise (Foto auf der Titelseite und Bild 7). Auch wer keinen der vielen tollen Preise gewann, hatte am Ende profitiert. Die Adlershofer Veranstalter können mit dem Ergebnis der „6. Langen Nacht der Wissenschaften“ zufrieden sein und ein positives Resümee ziehen. Na dann, auf ein Neues! Bei der „7. Langen Nacht“ am 9. Juni 2007 wird man erneut in Adlershof seine Wißbegier stillen können. W.S.

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den sowohl Projekte zur Lösung von Problemen im Straßenverkehr als auch Aufnahmen aus dem Weltall (in hervorragender 3-D-Qualität) allgemeines Interesse. Extra vom Standort Braunschweig war das Windkanalmodell des Europäischen Forschungsprojektes für das Nurflügel-Transportflugzeug VELA (very efficient large aircraft) gebracht worden (Bild 2). Ebenso viele Gäste wurden bei BESSY gezählt. Im Foyer konnte man sich vor der Besichtigung erst einmal die Funktion der Anlage erklären lassen (Bild 3). Im Institut für Physik der Humboldt-Universität wurden besonders die Kinder für verschiedene Naturphänomene interessiert. Toll zu beobachten was passiert, wenn die Luft aus einem Raum evakuiert wird (Bild 4)! Erstmals war der historische Trudelturm zugänglich, viele Besucher stiegen die Treppen hinauf, um neben dem Innenleben eine „Kunst-Performance“ zu erleben (Bild 5). Dies kann nur eine kleine Auswahl des Gebotenen darstellen, wer dort war, weiß das nur zu gut.

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Fotos: Staneczek

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Bezirksamt setzt sich weiterhin für die Realisierung des Thermalbades Adlershof ein
Informationen aus der 49. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Bei Eröffnung der 49. BVVSitzung am 27.4. gratulierte Vorsteher Blohm den Jubilaren der letzten Wochen und erwähnte besonders den 80. Geburtstag von Brigitte Pfannkuchen, der ersten Treptower Alterspräsidentin nach der Wende. Zur Bürgerfragestunde hatten sich diesmal zehn Bürger mit 13 Anfragen aus ganz verschiedenen Problembereichen angemeldet, erneut erhalten drei davon eine schriftliche Antwort vom Bezirksamt, weil die vorgesehene Zeit überschritten war. Das Spektrum der Fragen reichte vom Nachtflugverbot und Flugbetroffenheit (Schönefeld) über Behindertenparkplätze bis zu Wasserschutzzonen und Kinder contra freilaufende Hunde und ihre Exkremente. Bürgermeister Dr. Ulbricht ging in seinem regelmäßigen Report zuerst auf die NPD-Demonstration am 25.3. wie „auf das Ereignis von Potsdam“ ein. Es gelte mit dem Thema offen umzugehen, um eine Stigmatisierung zu vermeiden. Treptow-Köpenick dürfe nicht zum gemiedenen Gebiet und die vielen Aktivitäten und Projekte im Bezirk gegen Rechts sollten mehr öffentlich gemacht werden. Weitere Punkte der Ausführungen des Bürgermeister waren u.a.: - die Bemühungen um die Wiedereröffnung des Strandbades Müggelsee, - die erfolgreiche Messe für Gesundheit, Freizeit und Sport im Park-Center Treptow, - der Partnerschaftsvertrag des Bezirks mit dem Zentrum für Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr, - das neue Internetportal der Wirtschaftsförderung (s. AZ Nr. 145), - der 1. Spatenstich für einen Radwanderweg an der Südseite des Müggelsees, - der gut besuchte „Ausbildungstag“ für Schulabgänger im Bunsensaal des WISTA, bei dem besonders das Netzwerk Schülerfirmen“ von Schulen für Lernbehinderte imponierte. Es sollte u.U. auf Hauptschulen ausgedehnt werden! - Glückwünsche an zwei ausgezeichnete Projekte aus Friedrichshagen bzw. Ober-/Niederschönweide am Wettbewerb „Mittendrin in Berlin“. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - man die wöchentlichen Sprechstunden der „Wirtschaftsförderung“ (Di 9-12 und Do 15-19 Uhr) unangemeldet nutzen kann, jedoch viel mehr Zeit bei empfohlener vorheriger Verabredung zur Verfügung steht. - im Bezirk an 19 Standorten entlang der vielen Gewässer in diesem Jahr verschiedene öffentliche Einrichtungen in Stand gesetzt werden. - die Badestelle am kleinen Müggelsee in der Badesaison mindesten zweimal wöchentlich und bei Bedarf auch am Wochenende gereinigt wird. Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ begrüßt die BVV die beabsichtigte Durchführung des Events „popKick.06“. Sie geht davon aus, daß Anwohnerinteressen und Befürchtungen der Bürger beachtet werden. Eine umfangreiche Konsensliste verführte wieder dazu, einzelne Tagesordnungspunkte besonders ausführlich zu diskutieren. Das war beim erneuten Ersuchen an das Bezirksamt, eine geeignete Freifläche als Festplatz auszuweisen, wie auch beim Antrag, den bezirklichen Schulkonferenzen ein generelles Handyverbot für Schüler(innen) zu empfehlen (beide mehrheitlich abgelehnt). Von der BVV wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - die vorhandenen Radwege im Bezirk so zu verknüpfen und weiter zu entwickeln, daß ein geschlossenes Netz von sicheren Radfahrmöglichkeiten entsteht, mit dem die Ortsteile des Bezirks, die Nachbarbezirke und die angrenzenden Gemeinden verbunden werden. - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß die Einrichtung eines Fußgängerüberweges auf der Rudower Chaussee im Abschnitt zwischen Wegedornund Magnusstraße bald realisiert wird. - die Einschulungsbereiche der Grundschulen dahingehend zu überprüfen, daß mehr die Fußläufigkeit als Entscheidungskriterium zugrunde gelegt wird. - in den Bezirksbibliotheken einen weiteren Schwerpunkt in den Erwerb von zweisprachigen Literaturtiteln zu setzen. - ein Informationsblatt über Rechte und Pflichten von Anliegern und Anwohnern bei Straßenreinigung und Winterdienst zu erstellen und im bezirklichen Internetangebot zu veröffentlichen. - die Bürger aktiv über die neue Verordnung zur Entsorgung von Elektro-Altgeräten (einschl. Entsorgungsstandort und -zeiten) zu informieren. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/51 entnehmen wir u.a., daß - sich das Bezirksamt weiterhin für die Realisierung des Thermalbades Adlershof einsetzt, die Klärung der Finanzierung aber noch nicht abgeschlossen ist. - die Kosten für neue Straßenschilder nach Umbenennung der Agastraße in „Am Studio“ von 1.000 € durch das Bezirksamt getragen wurden. - es im Bezirk 131 öffentliche Spielplätze gibt (neun in Adlershof), von denen sechs in diesem Jahr saniert werden, für zehn weitere (darunter jener an der Wassermann-/Ecke Dörpfeldstr.) fehlen derzeit die finanziellen Mittel. - 2005 im Bezirk 204 Fälle politisch motivierter Kriminalität registriert wurden (164 rechts, 39 links, 1 Ausländer). Von den 15 Gewaltdelikten (12 r + 3 l) wurden zwei in Adlershof begangen. - in den letzten Jahren in mehreren Straßen des Bezirks erhöhte Belastungen an Feinstaub (Überschreitungen des Tagesgrenzwertes an über 35 Tagen) gemessen wurden, zu denen die Dörpfeldstraße, das Adlergestell und die Glienicker Straße gehören. - seit März veränderte Benutzerbedingungen in den öffentlichen Bibliotheken für ALGEmpfänger gelten. - die Überschuldung privater Haushalte im Bezirk dem allgemeinen Trend entspricht und der Beratungsbedarf ungebrochen ist. Neben Sozialhilfe- und ALGEmpfänger sind auch zunehmend Rentner und Existenzgründer („Ich-AG“) betroffen. Adlershof gehört zu den Schwerpunkten mit Beratungsbedarf. - anläßlich des 45. Jahrestages des Mauerbaus am 11.8. eine Gedenktafel „Fluchttunnel“ in Treptow enthüllt und am 13.8. im Rathaus Köpenick die Fotoausstellung „Topographie der Berliner Mauer 1973-1990“ eröffnet wird. Nach der BVV-Sitzung am 18. Mai findet die nächste am 22. Juni (einschließlich einer Bürgerfragestunde) ab 16.30 Uhr im Rathaus Köpenick statt. W.S.

Ausstellungen im Rathaus Köpenick
Im Flur des Köpenicker Rathauses informiert noch bis 9.6. eine Ausstellung über die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick und Projekte christlicher Kirchen in der EINEN WELT. Noch bis 16.6. sind in der Galerie des Rathauses Collagen der Vereinsfrauen, sowie von Blinden, Sehschwachen und von geistig behinderten Bewohnern des Ulmenhofes der Stephanus-Stiftung unter dem Motto „Phantasie - unendlich“ zu sehen. Die Ausstellung dokumentiert eine seit Jahren bestehende künstlerische Partnerschaft. Im Ehrenamt arbeiten die Collage-Frauen mit den Behinderten neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit. (Öffnungszeiten Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa+So 9-17 Uhr)

PRIEPKE
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

030 / 670 20 20
TAG & NACHT

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Ferne Welten – Freie Stadt
„Ferne Welten – Freie Stadt“ heißt die Sonderausstellung im Dortmunder Museum für Kunstund Kulturgeschichte, die der evangelische Gemeindekirchenrat aus Adlershof gemeinsam mit dem Presbyterium der Evangelischen St. Marien-Kirchengemeinde am Himmelfahrtswochenende besucht hat. Dazu kamen noch Ausstellungsstücke, die wir Dortmunder aus der Berliner Nationalgalerie als Dauerleihgabe erhalten haben. Ferne Welten, das bezieht sich auf die Verbindung der im Mittelalter Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund zu den übrigen Hansestädten von Soest und Lippstadt über Lübeck und Rostock bis hin nach Visby auf Gotland und Nowgorod in Rußland. Ferne Welten, das bezieht sich aber auch auf ganz andere Lebens- und Geisteswelten im 12. bis 15. Jahrhundert. Fernkaufleute hatten ihre westfälische Heimatstadt zu erheblichem Wohlstand gebracht, mit dem sie sich auch einen guten Platz im Himmel sichern wollten. Dazu stifteten sie Dauermessen in Kirchen zum Gedenken an Verstorbene (was ein halbes Hofgut kostete!) und statteten die Gotteshäuser mit wertvollen Altarbildern aus. So ließen sie u.a. ihre Familienwappen in den Ecken des Berswordtaltars, einem Passionsaltar mit der Kreuzigung Christi, anbringen. Der Dortmunder Maler Conrad von Soest hat sein Namenskürzel in einem kostbaren Bild der Sterbeszene Mariens direkt im Buch des Lebens untergebracht. Auf dem Altar-Stadtpanorama Dortmunds mit den alten Kirchen erscheinen Figuren mit auffälligen Ähnlichkeiten zu den eventuellen Stiftern (heute: Propsteikirche). Die Menschen lebten in der Vorstellung einer gemeinsamen Bürgerschaft der noch Lebenden und der bereits Verstorbenen, für die am Altar gebetet wurde. Sie glaubten wohl auch, daß das Anschauen ihrer Bilder mit dem erwähnten Namenszug ihrem Seelenheil dienen würde. So erhofften sie, die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen und einen möglichst schnellen Zugang zu Gott zu erhalten. Aus heutiger Sicht können wir sagen, daß es zwar schön ist, wunderbare Bilder aus dem Mittelalter anschauen zu können, aber Gott hat einen anderen Weg zu sich vorgesehen. Als die Jünger Jesu einmal von einer Missionsreise zurück kamen und sich freuten, daß sie sogar über die widergöttlichen Mächte Einfluß hätten, sagte Jesus zu ihnen: freuet euch vielmehr, daß eure Namen im Himmel angeschrieben sind. Diese Auskunft Jesu heißt: Jede und jeder, der an ihn glaubt, der sich an Jesus orientiert, der soll gewiß sein, mit meinem Namen ist auch meine Person bei Gott angekommen. Ich gehöre tatsächlich schon jetzt in die Gemeinschaft der Bürger im Reich Gottes. Mein himmlisches Bürgerrecht ist mir bereits geschenkt worden – und es wird sich durch den eigenen Tod hindurch in der Auferstehung zum ewigen Leben bewähren. Diese Einsicht haben die nach Jesu Weggang traurigen Freunde zu Pfingsten neu geschenkt bekommen. Diese innerlich erlebte Erfahrung führt Menschen seit Pfingsten in Glaubensund Hoffnungsgemeinschaften zusammen. So wurde Pfingsten zum Gründungsdatum von Kirche. Die Gewißheit immerwährenden Lebens hatte die Menschen ergriffen. Die ferne Welt Gottes wurde zur ganz persönlichen, inneren und auch gemeindlichen Realität. Bei ihm, bei Gott selbst, werden wir die wahrhaft freie Stadt mit ewigem Frieden und Leben bevölkern, das himmlische Jerusalem. In dem Sinne wünsche ich uns allen, in Berlin, Dortmund und anderswo ein frohes Pfingstfest. Ingo Maxeiner Pfarrer der Ev. St. MarienKirchengemeinde Dortmund

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Am Pfingstsonntag (4.6.) wird zudem von 19 bis 23.30 Uhr zur „Nacht der offenen Kirche“ eingeladen (s. unten), Pfingstmontag ist kein Gottesdienst. Am 16.6. gibt um 19 Uhr der Schulchor des NellySachs-Gymnasiums aus Köpenick in der Kirche ein Konzert. Am 24.6. lädt die Familien-Musikschule Rehberg um 15 Uhr zum traditionellen Schuljahresabschluß-Konzert ein (s.S.6). Am gleichen Tag treffen sich um 20 Uhr Jung und Alt bei einem ökumenischen Johannisfeuer. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 trifft sich der Frauenkreis am 2.6. und 16.6. um 15 Uhr und der Männerkreis am 2.6. um 19 Uhr. Zum Haus-Gesprächskreis am 9.6. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmandenund dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie zum Jugendtreff (CVJM) in der Remise unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr (auch am Pfingstmontag) und samstags um 18 Uhr zum Gottesdienst. Am 18.6. ist in Adlershof kein Gottesdienst, man begeht in Altglienicke (Lianenweg 20) um 10 Uhr eine Hl. Messe, Fronleichnamsprozession und Gemeindefest. In der Christus König Kirche kommt man am 26. Juni ab 18 Uhr zum 40jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Horst Herrfurth zu einem Dankgottesdienst zusammen. Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-Geyer-Straße 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 19.6. um 18 Uhr. Zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 29.6. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst (nicht am 11.6.). Die Senioren treffen sich am 21.6. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag unter dem Thema „Ich wünsche dir Zuversicht“. Weitere regelmäßige Veranstaltungen sind: dienstags um 16.30 und 19.30 Uhr Bibelgesprächskreis, freitags um 16 Uhr Kinderbzw. Singetreff für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstags trifft sich um 18 Uhr die Jugend „Fisherman’s Friends“. Weitere Infos zu Hausgesprächskreisen, Gitarrenkursen und Krisenbewältigung unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

„Nacht der offenen Kirche“ am 4. Juni
Auch die Adlershofer Verklärungskirche erwartet am Pfingstsonntag (4.6.) wieder interessierte Gäste zur „Nacht der offenen Kirche“. Ab 19 Uhr wird zu Kirchenführung und Turmbesteigung eingeladen. Ab 20 Uhr ertönt Orgelmusik, dem Märchen „Die verwunschene Turmstube“ kann man ab 21 Uhr im Kirchturm lauschen. Ab 22 Uhr erklingt zur Meditation Musik „aus der Konserve“, Turmbesteigungen sind auch noch möglich. Den Abend beschließt um 23 Uhr eine kurze Andacht. Am Pfingstmontag wird hier kein Gottesdienst gefeiert. W.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Sommerfest der evangelischen Gemeinde
Buntes Programm im Garten der Kita Pfingstberggasse 2
Die evangelische Gemeinde Adlershof lädt zu ihrem Sommerfest am 2. Juli in diesem Jahr nicht in und um die Verklärungskirche, sondern ab 14 Uhr bei hoffentlich schönem Wetter in den Garten des übernommenen Kita-Gebäudes in der Pfingstberggasse 2 ein (s. AZ Nr. 144). Es wird eine kurze Andacht und von den Kindern der noch zwei Kitas sowie dem Spatzen- und Kinderchor der Gemeinde eine Vorführung des musikalischen Märchens „Das Vier-Farben-Land“ geben. Selbstverständlich kann man danach wieder Kaffee und Kuchen genießen. Ein buntes Programm mit Spielen, Bastelständen und Büchertisch schließt sich an. W.S.

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Familien-Musikschule Rehberg in concert
Am 24. Juni lädt die FamilienMusikschule Rehberg zu 15 Uhr in die Verklärungskirche (Arndtstraße) zum traditionellen Schuljahresabschluß-Konzert ein. Die Schüler musizieren gemeinsam mit ihren Eltern auf Violinen, Flöten und Klavier. Auf dem Programm stehen Werke alter Meister wie Orlando di Lasso, Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach, ebenso wie Volkslieder aus aller Welt und Modernes. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. S.B.

„Reif für die Insel – 100 Jahre stillgestanden“
Das ultimative Theaterereignis mit Musik zum Hauptmann-Jahr „Reif für die Insel – 100 Jahre stillgestanden“ ist im Köpenicker Schlossplatztheater im Juni jeden Freitag und sonnabends (10. und 24.6.) ab 20 Uhr zu erleben. Dabei wird „Meer Lust für Köpenick und noch mehr Hauptmann“ versprochen. Exklusiv und nur hier zu erleben: Kassenraub, Brückensprengung, Altstadtatmosphäre, Hauptmann-Wettbewerb, Inselcharme, Fußballfans, weidende Schafe und ein Interview mit dem berühmtesten Köpenicker: Mike Schäfer. Märchenhaft und musikalisch geht es in den Vormittagsvorstellungen zu: „Hänsel & Gretel mit ohne Pfefferkuchen“, eine Oper für Kinder frei nach Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette, wird am 1.6. aufgeführt. Das moderne musikalische Aschenputtelmärchen „Cinderellapop“ steht am 7.und 8. sowie vom 13. bis 15. und 20. bis 22.6. auf dem Spielplan. Und vom 27. bis 29.6. können Theaterbesucher ab 5 Jahre beim Grimm’schen Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ miterleben, was passiert, wenn all’ unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Vorbestellungen und weitere Infos unter: 651 651 6 oder unter www.schlossplatztheater.de

Casablanca
Ihr Kino in Adlershof

Filmhighlights für 3,- € (Immer Mittwoch, gegen 19 Uhr)
7. Juni „Sommer vorm Balkon“ 14. Juni „Walk the Line“ 21. Juni „Elementarteilchen“

Seniorenkino für 4,- €
(Immer Mittwoch, 10 Uhr, inkl. Kaffee und Kuchen)

Kinotage für 4,- € (Dienstag und Donnertag)
Für weitere Informationen einfach anrufen

Ergötzliches über Wilhelm Busch

677 57 52
oder vorbeischauen

„Friedrich II. und sein Müller“ als Sommertheater
„Stets findet Überraschung statt, da, wo man’s nicht erwartet hat“ – unter diesem Motto bietet der Kulturbund Treptow in der Ernststraße 14/16 am 13. Juni ab 19 Uhr Ergötzliches und Ersprießliches von und über Wilhelm Busch. Bei dieser Lesung mit Musik wird der Mensch Wilhelm Busch von der Rundfunkjournalistin und Autorin Gisela M. Gulu, dem Schauspieler Lusako Karonga und dem Pianisten Armin Baptist vorgestellt. Unkostenbeitrag: 5,- bzw. 4,- €. Weitere Informationen unter: 53 69 65 34. Beim diesjährigen Sommertheater auf dem Schlosshof Köpenick wird am 17. Juni „Friedrich II. und sein Müller“ aufgeführt. Ab 20 Uhr können Sie im historischen Ambiente dem legendär gewordenen Streit zwischen dem großen Preußenkönig und dem kleinen, ihm Paroli bietenden Müller von Sanssouci lauschen, gespickt mit Anspielungen und Realsatire über die heutigen Zeiten. Freunde der Schlager vor allem aus den 60er und 70er Jahren werden beim Schlagertheater „Hurra, mein Weib will mich verlassen!“ auf ihre Kosten kommen. Premiere ist am 23. Juni, 20 Uhr. im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Für die Abendveranstaltungen steht diese heitere musikalische Unterhaltung am 24. und 30. Juni auf dem Spielplan, am 28. Juni kann man sich ab 15 Uhr das Schlagertheater anhören und -sehen. Im Monat Juli hat das Stadttheater Theaterferien. Mit „Max und Moritz“ beginnt dann am 1. August um 10 Uhr die neue Theatersaison. Weitere Infos im Internet unter www.stadttheaterkoepenick.de. Um telefonische Reservierung wird gebeten unter: 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Friedenstraße 12/13 12489 Berlin www.casablanca-berlin.de

Foto-Ausstellung
In der Mediathek Köpenick, Jägerstraße 1-2, ist ab 7.6. (Ausstellungseröffnung 19.30 Uhr) unter dem Titel „Bildsprache“ eine Ausstellung der 14 Mitglieder des seit 1962 existierenden Fotoklubs „Fotostudio Köpenick“ zu sehen. Bis zum Ende der DDR wurde ausschließlich schwarz-weiß fotografiert, heute sind praktisch alle Techniken vertreten. Was zählt, ist vor allem die Möglichkeit, persönliche Gedanken, Gefühle und Haltungen mit Bildern zum Ausdruck zu bringen. W.S.

Angebote zum Pfingstfest:
Adlershofer Bratwurst, altbewährt 100 g 0,71 € marinierte Nackensteaks ohne Knochen „nach Art des Hauses“ 100 g

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Anzeigenschluß für die Juli-Ausgabe ist der 20. Juni

Juni 2006

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„Der Flug der Pioniere“ ab 23. Juni in der Galerie
Noch bis 10.6. ist die Ausstellung „Forever young“ von sechs jungen Künstlern aus Berlin, Bielefeld, Dresden und Düsseldorf in der Galerie in der Alten Schule zu sehen. Ihr schließt sich ab 23.6. (Ausstellungseröffnung: 20 Uhr) „El vuelo de bronce – der Flug der Pioniere“ an. Schwerpunkt der Exposition sind die Ergebnisse und Dokumentationen eines GußSymposiums, zu dem sich sieben Künstler aus Kuba und Deutschland im Mai in Berlin getroffen haben. Es werden auch andere Arbeiten dieser Künstler gezeigt. Die Eröffnung wird von „La guerrilla musical“ begleitet. Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Sie ist So/Mo und an Feiertagen geschlossen. Im Café („Seniorentreff“) in der „Alten Schule“ sind auch im Juni Arbeiten von Teilnehmern des Malkurses von Joni Nickel aus Anlaß seines zweijährigen Bestehens zu sehen. (Malkurs jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat ab 14 Uhr) Im Mehrzweckraum („Bürgersaal“) werden weiterhin unterschiedliche Bilder aus dem Bestand des Kunstverleihs TreptowKöpenick gezeigt, um die Betrachter über dessen Vielfalt zu informieren und zur Ausleihe zu animieren. Die Bilder im „Bürgersaal“ können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden, das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Foto: Archiv Heimatmuseum Treptow

100 Jahre Teltowkanal
Am 2. Juni 1906 eröffnete Kaiser Wilhelm II. feierlich den nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellten Teltowkanal. (Unser Foto – nur wenige Jahre später aufgenommen – zeigt die Brücke nach Grünau). Über seine Geschichte berichteten wir im Mai 1996 (AZ Nr. 25) und ebenso über die Wiedereröffnung am 1. April 2000 (AZ Nr. 73) nach jahrzehntelanger Stillegung als Grenzlinie zwischen Ost- und West-Berlin. Jetzt kann der 100jährige Wasserweg wieder regelmäßig genutzt werden. Ob das wohl demnächst auch für die „Dampferanlegestelle“ am Ernst-Ruska-Ufer gilt? W.S.

„Ich will ins Grenzenlose“
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) ist am 15. Juni Claudia von Gélieu zu Gast. Sie liest ab 18 Uhr nicht nur für weibliche Gäste unter dem Motto „Ich will ins Grenzenlose – Frauenaufbrüche im 20. Jahrhundert“ aus ihrem Buch „Kurfürstin, Köchin, Karrierefrau“. Für die Lesung wird kein Eintritt erhoben. W.S.

Wiedereröffnung der Galerie Grünstraße
Seit dem 31.5. ist die Galerie Grünstraße 16 in Köpenick wieder geöffnet. Die erste Ausstellung trägt den Titel „Himmlisch war’s, wenn ich bezwang ...“ – eine Annäherung an Heinrich Heine (zum 150. Todestag). Neun Künstler aus Berlin und Brandenburg unternehmen den Versuch eines persönlichen Dialogs mit dem Dichter. Die Ausstellung läuft bis zum 29.6. und ist Mi bis So 14 -20 Uhr geöffnet. W.S.

Führungen im Landschaftspark
Der „Förderverein Landschaftspark Flugfeld Johannisthal“ hat sich entschlossen, zusätzlich zu den von Mitarbeitern des Britzer Gartens organisierten Rundgängen im Sommer Führungen zu verschiedenen Themen anzubieten. Treffpunkt ist jeweils die von Jugendlichen viel genutzte Skaterbahn am Parkrand. Man erreicht sie am einfachsten, wenn man von der Rudower Chaussee in die Max-Born-Straße einbiegt, die dann als Karl-Ziegler-Straße direkt zum Treffpunkt führt. Unkostenbeitrag: 3 € (ermäßigt 2 €) 8. Juni, 17 Uhr: „Historischer Landschaftspark –Fliegende Künstler“ mit Dr. Ahlbrecht und F. Lauterbach 22. Juni, 17 Uhr: „Ein Spaziergang für Fußball-Abstinenzler“ mit E. Pietsch und B. Protze 5. Juli, 18 Uhr: „Ein vogelkundlicher Leckerbissen“ mit Derk Ehlert 30. Juli, 10.30 Uhr: „Entwicklung vom Flugfeld zum Natur- und Erholungsraum“ mit Frau Dr. König und R. Brinkmeier zum gleichen Thema nochmals am 24. August ab 17 Uhr mit A. Rott und C. Becker Falls Sie noch nie dort waren, ist das sicher eine prima Gelegenheit diesen Teil Adlershofs kennenzulernen, aber sicher wird man auch beim wiederholten Besuch Interessantes entdecken können. W.S.

Montagslesung mit Live-Musik
Erneut lädt der Adlershofer APHAIA-Verlag am 26. Juni um 19.30 Uhr zu einer „MontagsLesung mit Live-Musik“ ins Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstraße 54) ein. Die Autorin Carmen Winter (Jg. 63) trägt ihre Texte aus dem Mitlesebuch 86 u.a. über „männertöne/weiberworte“ vor und der Komponist und Arrangeur Hermann Naehring (Jg. 51) baut mit Percussionsinstrumenten sensible Spannungsbögen dazu auf. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €). W.W.

Was läuft im Juni in der
Täglich geöffnet
Pfingstmenüs

Mittwoch Ruhetag

am Pfingstsonntag, dem 4. Juni, ab 12 Uhr
und

Pfingst-Brunch Sommerfest

am Pfingstmontag, dem 5. Juni, 11-15 Uhr
(jeweils Vorbestellung erforderlich!)

Sie sich schon über • Haben Juni-Aktion informiert? unsere • Bei uns können Sie die Spiele der Fußball-WM separat und doch in Gemeinschaft erleben!

der KGA „Am Adlergestell“

mit einer Schlagerparade beliebter Künstler der DDR am Samstag, dem 10. Juni, ab 18 Uhr

Kinderfest
des Adlershofer Festkomitees

am Sonntag, dem 11. Juni, ab 14 Uhr
(s. Titelseite und Seite 14)

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Nr. 146

Eine geschichtsträchtige Adresse
Das Areal Dörpfeldstraße 89 widerspiegelt die Historie verschiedener Gesellschaftsordnungen (Teil I)
Ein Spaziergang entlang der Dörpfeldstraße in Richtung Köpenick führt vor dem Bahndamm der „südlichen Umgehungsbahn“ auf der rechten Straßenseite zu der großen Sportanlage „Fritz Lesch“. Die Adresse des Geländes: Dörpfeldstraße 89. Kaum jemand vermutet, daß dieses Areal auch die Geschichte der verschiedenen Gesellschaftsordnungen der letzten rund 100 Jahre widerspiegelt. Bis 1912 war hinter der bekannten Gaststätte des dicken Wöllstein die Adlershofer Welt zu Ende, obwohl das dahinter liegende Gelände noch zur Gemeinde gehörte. Beiderseits der Bismarckstraße (ab 1955: Dörpfeldstraße) erstreckten sich dichte Wälder, Ausläufer der Köllnischen Heide, forsttechnisch Jagen 99 und 101 genannt. Im Rahmen des Baus der Köpenicker Straßenbahnverbindung erfolgte vertraglich der Ausbau der Bismarckstraße von der Waldstraße bis zur Köpenicker Ortsgrenze als „Prachtstraße“ auf Kosten der Gemeinde Adlershof. Es entstand das bekannte Stück Landstraße, einmündend in die Rudower Straße, beidseitig durch je ein Gleisbett der Straßenbahn und mit Straßenbäumen versehen. Wenn man davon absieht, daß heute nur ein einziger Silberahorn die vielen Baumaßnahmen und Umweltsünden seit 1912 überlebte, blieb dieses Straßenstück bis zum Bahndamm unverändert erhalten. Novemberrevolution und Ende des 1.Weltkrieges brachten nicht nur das Ende des Kaiserreichs. Im täglichen Leben der Adlershofer herrschte große Not in allen Bereichen. Hinzu kam, daß die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge aus verlorenen Landesteilen ständig weiter anstieg. Der Gemeindevorstand kämpfte verzweifelt gegen die große Wohnungsnot. So kam es, daß im Zusammenwirken von Gemeinde und Wohnungsverband Berlin erreicht wurde, daß trotz bestehendem „Dauerwaldvertrag“ die Köllnische Heide zur Linderung der Wohnungsnot um erhebliche Flächen reduziert wurde. Das Oberforstamt Potsdam erstellte hierzu den Plan mit konkreten „Verkaufsflächen“. Der Jagen 99 erhielt die Bezeichnung „Verkaufsfläche Nr. 9“. Ab 1917 wurden die Waldflächen der für den Siedlungs- und Kleingartenbau vorgesehenen Areale abgeholzt, das Holz als Brennholz bereitgestellt. Die „Laubenpieper“ reagierten am schnellsten. 1918 bzw. 1921 gründeten sich die Kleingartenkolonien „Freiheit“ bzw. „Lange Gurke“ und pachteten vom Oberforstamt große Stücke des Jagens 99. Ein beträchtlicher Teil der Parzellen wurde mit Wohnlauben bebaut. So konnte selbst mit bescheidenen Hütten der Wohnungsmarkt spürbar entlastet werden. 1922 strebte die Inflation unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen. Die Adlershofer litten bittere Not. Doch selbst in dieser Situation zeigte sich, daß Sportler sich durch nichts und niemanden von ihrem Hobby abhalten lassen. Die Fußballer des Tor- und Fußball-Club Columbia 1904 e.V. pachteten ein großes Grundstück an der Kaiser-Friedrich-Straße (ab 1938: Zinsgutstraße) und bauten hier ihren Sportplatz. 1923 trennten sich die aktiven Fußballer des Arbeiter-Turn-Vereins Adlershof e.V. (ATV) von dem spürbar bürgerlichen Verein und gründeten ihren eigenen, „roten“ Arbeiter-Sport-Verein Adlershof e.V. (ASV). Der Vorstand bestand aus den auch politisch später bekannten Fußballern Erich Schmidt, Max Schulz und Fritz Gummelt. Der 34-jährige Schweißer Erich Schmidt wurde 1. Vorsitzender. Da die Fußballer auf dem ATV-„Handballplatz“ an der Genossenschaftsstraße (s. AZ Nr. 142) nur geduldet wurden, pachteten sie ein ca. 15.000 m2 großes Grundstück des Jagens 99 an der Bismarckstraße. Das benachbarte Gelände wurde als Festplatz der Adlershofer genutzt. Die Fußballer beider Vereine planierten ihre Plätze und friedeten sie ein. Baulichkeiten gab es vorerst nicht. Erst am 23.7.1925 erhielt Erich Schmidt auf seinen Antrag die Baugenehmigung Nr. 343 für den Bau eines Geräteschuppens in der Größe 6 x12 m mit 1/2-Stein-Mauerstärke, Pultdach und zwei Fenstern. Am 27.5.1926 war der am späteren Bahndamm stehende Schuppen fertig. Mit Toiletten, Umkleideund Waschmöglichkeiten hatten unsere Altvorderen offensichtlich noch keine Probleme. Der ASV entwickelte sich in dem gesonderten „roten“ Arbeitersportverband sportlich bedeutsam. Unvergessen ist auch heute der ArbeitersportNationalspieler Ewald Hoffmann. Ab 1927 war in Adlershofer Gefilden der neue Bahndamm im Bau, 1928 erreichte er das Sportgelände des ASV. Zeitzeugen bekundeten, daß hier Fahrzeuge pausenlos Müll abkippten, der mit Steinschutt und Erde zum Damm verbaut wurde. Die anhaltende Krise und die sich verschärfenden politischen Auseinandersetzungen in ganz Deutschland machten Arbeitersportvereinen ab 1930 das Leben schwer. Seitens des Bezirksamtes begann man den „roten“ Vereinen ihre Sportplätze streitig zu machen, ihnen mit der Begründung von Sparmaßnahmen und der schwierigen Haushaltslage ihre Existenzgrundlage zu nehmen. Gegenanträge der KPD-Fraktion wurden abgelehnt. Als die Nationalsozialisten die Macht übernah-

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Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Illustrationen: Archiv Prochnow

men, begann das traurigste Kapitel des ehemaligen Jagens 99. Bereits am 21.6.1933 wurde die „Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit“ und alle „roten“ Arbeitersportvereine verboten, ihr Eigentum enteignet. In Adlershof betraf das nur den ASV. Der Sportplatz an der Bismarckstraße wurde Brachland. Einige Sportfreunde gingen zum AdlershoferBallspiel-Club 08 e.V (ABC 08), so Erich Schmidt und Fritz Gummelt. Durch die „Gleichschaltung des Sports“ kam es auch bei bürgerlichen und nationalen Vereinen verstärkt zu Zusammenschlüssen, um das Überleben zu sichern. So schlossen sich im März 1935 der TFC Columbia 04 und der ABC 08 zum ABC 04 e.V. zusammen (s. AZ Nr. 144). Der Sportplatz des TFC Columbia 04 wurde zugunsten der Kleingartenkolonie „Lange Gurke“ aufgegeben, die sich in Richtung Bismarckstraße erheblich erweitern konnte. Nur der „Festplatz“ erlebte einen Aufschwung. Mit Zirkus, Karussells, Riesenrad, lebenden Tanzbären wurden die Adlershofer bei Laune gehalten. Auf freien Flächen kampierten Roma, deren Schafe auf dem ehemaligen Sportplatz weideten. Zwischen Sportplatz und Festplatz verlief inzwischen eine

große Hochspannungsleitung aus Trattendorf. 1936 entdeckte der Kreuzberger Sportverein F.B. Berlin e.V. (SV Fußball Berlin) mit seinem Vorsitzenden Erich Kiesewetter den brachliegenden ASVSportplatz, pachtete ihn am 17.8.1936 und schuf sich weitaus bessere Sportmöglichkeiten als er sie bisher in der Innenstadt besaß. Nach dem Spiel trafen sich die Fußballer am Bahnhof im „Victoria-Garten“ zum Bier bevor sie nach Hause fuhren. Das so friedlich eingerichtete Leben nahm seinen Fortgang bis der Krieg auf seine Urheber zurückschlug. Nach den ersten Luftangriffen auf Berlin übernahm im Herbst 1940 der zum Generalbauinspektor (GBI) gekürte Albert Speer den Auftrag, im Rahmen des „Führer-Sofortprogramms“ in großem Umfang in der Reichshauptstadt Luftschutzbunker zu bauen. Zur Realisierung dieses Programms mußte zwangsläufig im großen Stil auf „fremdvölkische“ Arbeitskräfte zurückgegriffen werden. Im Februar 1941 requirierte die Verwaltung des GBI das Gelände des Festplatzes und einen Teil des Sportplatzes für den Bau eines Barackenlagers. Erst mit Schreiben vom 14.3.1941 wurde das Forstamt Potsdam als Eigentümer

davon nachträglich in Kenntnis gesetzt. Der Bau war zu der Zeit schon fortgeschritten. Es entstand ein Lager aus den genormten, zerlegbaren Reichsarbeitsdienstbaracken mit speziellen Küchenund Wirtschafts-, Wasch- und Abortbaracken. Speer forderte „erstklassige Lager“, die perverser Weise den Richtlinien „Schönheit der Arbeit“ entsprechen sollten, da „auch ausländische Arbeiter auf die Dauer nur zu halten sind, wenn sie entsprechende Unterkunft bekommen!“. So entstand das „Gemeinschaftslager 16 des GBI“. Die hier untergebrachten 400 bis 500 belgischen Arbeiter bauten auch die Adlershofer Luftschutzbunker. Mitte Juni 1943 wurden direkt an der Straße weitere Wohnbaracken errichtet, als Ersatz zerstörter Unterkünfte. Nach Mussolinis „Befreiung“ am 27.9.1943 und der Kapitulation der italienischen Streitkräfte wurden im Lager unter anfänglicher Bewachung italienische „Militärinternierte“ eingepfercht, die in den AEG-Fabriken in Oberschöneweide arbeiten „durften“. Zur Abwehr der immer häufigeren Luftangriffe nutzte ab 1942 die Luftwaffe das Restgelände bis zum Bahndamm als Stellung einer 200-cm-Scheinwerferbatterie mit Kleinbunkern, Kommandogeräten

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

und Funkmeßeinrichtungen. Diese Batterien standen offensichtlich im Verbund mit den Flakbatterien bei der DVL und in Oberspree und zogen den Zerstörungswillen der anglo-amerikanischen Flugzeuge besonders an. Am 22. und 24.12. 1943, als die alliierte Lufthoheit bereits einen Meter über der Grasnarbe begann, erfolgte ein besonders schwerer Luftangriff mit Reihenwurf entlang der Hochspannungsleitung in Richtung Siedlung Wendenheide. Die restlichen Baracken des Zwangsarbeiterlagers wurden vor dem 1.10.1944 durch Luftangriff vollständig zerstört. Als die Rote Armee am Morgen des 24.4.1945 die Panzersperre unter der Bahndammbrücke beseitigt hatte und begann, Adlershof vom Faschismus zu befreien, gab es im ehemaligen Jagen 99 nur noch Trümmer. Heute erinnern bei Sanierungsarbeiten noch zwei, am Rand des jetzigen TennisGroßspielfelds liegende, mit Erdreich überdeckte, große Betonfundamente an die furchtbarste Zeit dieses Geländes. Helmut Prochnow (wird fortgesetzt)

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Nr. 146

„Seniorentreff in der Alten Schule“ lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54, haben wir aktualisiert in AZ Nr. 141 mitgeteilt. Einige weitere, neue Angebote wurden in AZ Nr. 143 + 145 offeriert. Auskünfte erhalten und sich für Veranstaltungen (bitte auch für die Mittwochnachmittage) anmelden kann man unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das Juni-Programm: 7.6., 14.30 Uhr: Tanz mit Manuela und Bernd (2,50 €) 9.6., 15.00 Uhr: Grillfest im Garten (Voranmeldung erbeten!) 14.6., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 15.00 Uhr: Geburtstagsfeier der Volkssolidarität 21.6., 14.30 Uhr: Eine musikalische Seefahrt mit Herrn Dittmann (2,50 €) 28.6., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 29.6., 19.00 Uhr: Spanischer Abend (10 €, s. unten)

Mit dem Seniorenbus im Juni unterwegs
6.6. Wir besuchen das Technikmuseum, das Ausstellungen bietet u.a. zu den Themen Industrielle Revolution, Straßen- und Schienenverkehr, Luftfahrt und Computertechnik. (Fahrtkosten: 15 € + Eintritt: 2,50 €) 7.6. Altlandsberg erwartet uns mit seinem in Brandenburg einzigartigen Scheunenviertel und dem parkartigen Markt. (Fahrtkosten: 16 €) 8.6. Eine Dampferfahrt über sieben Havelseen bietet Erholung auf dem Wasser. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) 12.6. Lübben im Spreewald ist unser Ziel. Wir machen eine Kahnpartie (mit dem Rollstuhl auf den Kahn). (Fahrtkosten: 17 € + Kahnfahrt) 13.6. In Müllrose können wir auf der Uferpromenade schlendern oder vom Marktplatz bis an den Müllroser See wandern. (Fahrtkosten: 20 €) 14.6. Auf dem Spargelhof Klaistow kann man leckeren Spargel essen und brandenburgische Spezialitäten kaufen. (Fahrtkosten: 20 €) 15.6. Einkaufsfahrt nach Polen. Zum Mittagessen kehren wir in ein Restaurant in Manschow ein. (Fahrtkosten: 23 €) 19.6. Besuch der Springbachmühle. Erfreuen Sie sich an der Natur und genießen Sie die märkische Küche. (Fahrtkosten: 22 €) 20.6. Noch einmal: ... nichts wie raus zum Wannsee zur Dampferfahrt. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) 21.6. Wir machen einen Ausflug nach Groß Schauen bei Storkow. Frischen Fisch und Räucherware gibt es z.B. im „Aalhof“. (Fahrtkosten: 20 €) 22.6. Schiffshebewerk Niederfinow: Bei einer Floßfahrt erleben wir während der Schleusungen die Geschichte des Kanals hautnah. (Fahrtkosten: 18 € + Floßfahrt) 26.6. Vom Hotel „Estrel“ aus machen wir eine Stadtrundfahrt zu Wasser und bestaunen die vielfältige Architektur. Für diese Tour werden Sie zwischen 8 und 9 Uhr abgeholt. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) 27.6. In Bad Saarow unternehmen wir eine Schiffstour auf dem Scharmützelsee. (Fahrtkosten: 23 € + Dampferfahrt) 28.6. In der „Himmels Pagode“ in Hohen Neuendorf können wir aus einer vielfältigen Speisenkarte auswählen. Sie werden zwischen 10.30 und 11.30 Uhr abgeholt. (Fahrtkosten: 17 €) 29.6. Das besondere Schweinemuseum informiert in Teltow (Ruhlsdorf) über Wild- und Hausschweine. (Fahrtkosten: 17 € + Eintritt: 2 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte daran denken, den Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen dabei zu haben! Sie werden zu den Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Spanischer Abend Ortsteilführungen
Erlebnisreiche Stunden für die Sinne mit Flamenco und spanischer Gitarrenmusik verspricht ein spanisches Fest am 29. Juni in der Alten Schule. Darüber hinaus sorgt ein Büfett mit spanischen Spezialitäten auch für das leibliche Wohl. Für die Gemeinschaftsveranstaltung der Fachbereiche Soziales und Kultur sowie des GHOST e.V. sind ab 19.6. Teilnahmekarten zu 10 € im Seniorentreff zu erhalten (Vorbestellung erforderlich!). Am 2. Juni bietet Clemens Samietz zwei Führungen durch unseren Ort an. 10.30 Uhr: „Adlershof, Medien- und Wissenschaftsstadt“, Treff: S-Bhf. Adlershof, Tram-Haltestelle. 13 Uhr:„Adlershof, die Wohnstadt“. Treff: S-Bhf. Adlershof, Ausgang Adlergestell. Um Anmeldung wird gebeten unter 0176- 20 06 11 67. Infos zu weiteren Führungen durch Berliner Ortsteile unter 67 19 83 36 und in einem Prospekt, der in der Alten Schule ausliegt.

Schwere Beine
müssen nicht sein
Kennen Sie das? Sie kommen abends nach Hause und haben das Gefühl, Beine schwer wie Blei zu haben. Gerade in dieser Jahreszeit klagen viele Menschen über derartige Beschwerden. Das muss nicht sein. Die erste Empfehlung lautet: zu langes Stehen vermeiden, die Beine hochlegen und möglichst häufig entlasten. Wir können Ihnen darüber hinaus natürlich wirkende pflanzliche Präparate empfehlen, die beispielsweise Wirkstoffe der Rosskastanie enthalten und für Linderung sorgen. Äußerlich als kühlendes Gel angewendet, ist die Wirkung sofort spürbar. Daneben gibt es Mittel zum Einnehmen mit bestimmten Enzymen, die ebenfalls rasch Erleichterung bringen. Lassen Sie sich von uns über die verschiedenen Präparate ausführlich beraten.

Faszination Natur im Britzer Garten
Auch im Juni sind Eltern und Kinder zu Naturbeobachtungen eingeladen. Am 10.6. können sie die Lebensweise von Schnecken erkunden (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Am gleichen Tag können sie außerdem die vielen im Britzer Garten geborenen Tierkinder besuchen (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 68 09 24 33; entgeltfrei). Zu einem Naturworkshop wird am 17.6. eingeladen. Von 10-17 Uhr begibt man sich auf die Suche nach verschiedenen Krabbeltieren (Treff: Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Am 11.6. kann man bei den Heilkräutern lernen, wie Johanniskraut aussieht, wofür Holunder gut ist oder welches Kraut sich „Augenbraue der Venus“ nennt (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Am 18.6. werden Brutvogelarten mit ihren Jungen beobachtet (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Anschließend kann man sich an den im Juni besonders bunten Wiesen erfreuen und an einer Bestimmung der Wiesengräser beteiligen (Treff: 11.30 Uhr, Freilandlabor). Den vielen Wasservögeln mit ihren Jungen gilt am 22.6. das Interesse (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Außerhalb des Britzer Gartens gilt am 25.6. am Rudower „Dörferblick“ das Interesse den Vogelarten der Feldflur wie Mäusebussard, Neuntöter und Goldammer (Treff: 8 Uhr, U-Bhf. Rudow). Außerdem werden im Juni zwei Kurse zum Sommerschnitt an Obst- und Ziergehölzen angeboten. Darüber wie zu allen anderen Ereignissen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr Informationen unter 703 30 20 ebenso wie die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Veranstaltungen. W.W.

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45. Lady’s Stammtisch am 13. Juni: Unternehmerinnen treffen PolitikerInnen
Zum 45. Lady’s Stammtisch wird am 13. Juni um 19 Uhr in den Ratssaal des Köpenicker Rathauses eingeladen. Unter dem Motto „Unternehmerinnen treffen PolitikerInnen“ ist eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten zur Bürgermeisterwahl und den Vorsitzenden der BVV-Ausschüsse von Treptow-Köpenick geplant. Moderieren wird Frau Dr. Marion Duparré von der Managementberatung Raske und Duparré. Das Thema ist im Jahr der Wahl sicher nicht nur für Unternehmerinnen aus Treptow-Köpenick interessant. Auch Nichtmitglieder des Lady’s Stammtisch e.V. sind für einen Unkostenbeitrag von 10 € herzlich willkommen. Am 30. Juni feiert der Verein sein diesjähriges Sommerfest. Die nächsten Stammtische werden voraussichtlich am 12. September und 5. Dezember im Rathaus Köpenick stattfinden. Weitere Informationen unter Tel. 6172-4133 oder im Internet unter www.ladiesstammtisch.com M.E.

Foto: Staneczek

Foto: Staneczek

Adlershof – ein Ort im „Land der Ideen“
Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft will sich Deutschland als weltoffenes, sympathisches und zukunftsfähiges Land zeigen. Dem dient auch die Initiative „Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Täglich wird in diesem Jahr einer von 365 Orten (aus 1.200 Bewerbungen) als auszeichnungswürdig geehrt. Am 13. Mai konnte Hardy R. Schmitz (Geschäftsführer der WISTA-Management GmbH, Bildmitte) während der „Langen Nacht der Wissenschaften“ Urkunde und Ehrenpreis für „Adlershof, die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ als würdigen Ort im Land der Ideen entgegennehmen. W.S.

Sprechstunden mit Experten
Unter dem Motto „Wirtschaft hilft Wirtschaft” bietet bsm.net Beratung, Schulung und Mediation im Südosten Berlins an. Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr stehen Experten von bsm.net für Interessenten zum Gespräch bereit im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21. Sprechstunden im Juni und Arbeitsschwerpunkte der Experten: 1. Juni Konfliktbewältigung im wirtschaftlichen Kontext und Bau- und Grundstücksfragen rund um die Immobilie mit Karlheinz Schöne und Hans-Thomas Umpfenbach 8. Juni Steuerberatung und Rechtsberatung mit Dr. sc. Emma-Maria Beyer und Dr. Peter Sander 15. Juni Steuerberatung und Werbung mit Erich Zastrow und Andrea Pfeiffer 22. Juni Unternehmensberatung, Projektmanagement und Immobilienberatung mit Dr. Heinz Harder und Dr. Dietmar Lucht 29. Juni Wirtschaftsrecht sowie internationale Rechtsfragen und Öffentlichkeitsarbeit mit Constance Globig und Christoph Nitz

Interessante Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
Im Adlershofer Gebiet hinter der Bahnlinie wird nicht nur zu Führungen über den Landschaftspark (s. S. 7) eingeladen. Aus der Fülle der beiderseits der Rudower Chaussee angebotenen Veranstaltungen hier einige Angebote; Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert am 15.6. nochmals über „Das Straßenausbaubeitragsrecht“ und am 22.6. über das „Erbschaftssteuerrecht“. Die Vorträge beginnen jeweils um 15.30 Uhr in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567. In der Praxis der Augenärztinnen Dr. Mascher/ Dr. Kahl (Albert-Einstein-Str. 2) kann man am 12.6. ab 19 Uhr an einem „Infoabend zur Behandlung von Fehlsichtigkeit mit dem Eximerlaser“ nach Anmeldung unter 20 45 45 46 teilnehmen. Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) setzt am 21.6. sein „Adlershofer Planetenkolloquium“ mit „CASSINI Radarbeobachtungen des Titan“ (Dr. Lorenz, University of Arizona) um 15 Uhr im Seminarraum des Hauses fort. Weitere Informationen unter 670 55-320. W.W.

Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Vereinten Nationen haben für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Die UNESCO wurde mit der Durchführung dieser Dekade beauftragt. Professor de Haan wird am 20. Juni im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß die Prinzipien dieser Dekade erläutern und auf Chancen und Grenzen für den Nachhaltigkeitsprozeß hinweisen. Die Veranstaltung beginnt wie gewohnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-5422 oder 655 75 61. W.W.

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Nr. 146

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Adlershofer Verkehrsprobleme
Durchfahrt Hackenberg- zur Dörpfeldstraße / Bahnhofsbrücke bald gesperrt?
Nachdem gegenüber dem Eingang zur KAISER’s Kaufhalle an der Hackenbergstraße das Gebüsch entfernt wurde, haben uns Leser gefragt, ob das Gerücht zutrifft, daß ähnlich wie bei der Weerthstraße dort die Durchfahrt von der Dörpfeldstraße wieder geöffnet werden soll. Die Vermutungen gehen sogar so weit, daß über die Friedlander und Hackenbergstraße eine Entlastung der Dörpfeldstraße geplant sei. Dazu antwortet uns der zuständige Bezirksstadtrat Dr. Schmitz: „Der Bereich der Hackenbergstraße zwischen Dörpfeldstraße und Selchowstraße wird für den fließenden Verkehr wieder geöffnet. Damit wird die Wassermannstraße entlastet und eine bessere Zugänglichkeit für den gesamten Bereich nördlich der Dörpfeldstraße, insbesondere der Hackenbergstraße bis zum Friedhof, erreicht. Eine Entlastung der Dörpfeldstraße über Friedlander Straße und Hackenbergstraße ist nicht geplant.“ Da wir bei der Anfrage zur Wiederöffnung der Durchfahrt von einer Fehlinformation ausgegangen waren, interessiert uns nun deren Umsetzung. Wir fragten: „Was geschieht mit dem Behindertenzugang zur KAISER’s Kaufhalle? Wohin wird die BVG-Haltestelle verlegt? Liegen bereits Baupläne vor? Ist u.U. an eine Einbahnstraßenregelung gedacht? Wann ist mit dem Baubeginn zu rechnen? Die Vermutungen von Anwohnern, daß über die Friedlander und Hackenbergstraße eine Entlastung der Dörpfeldstraße geplant sei, werden zwar verneint, doch erscheinen sie nun keinesfalls abwegig.“ Eine Antwort darauf lag bis Redaktionsschluß leider nicht vor. Auf unsere Anfrage nach weiteren Straßenbaumaßnahmen in Adlershof teilte Dr. Schmitz mit: „Weitere Sanierungsmaßnahmen finden in der Helbigstraße (Fahrbahn) für den Bereich von der Dörpfeldstraße bis Umfahrung Marktplatz statt. Im Bereich der Stienitzseestraße ... werden beide Gehwegseiten erneuert. Die Fahrbahn der Wassermannstraße wird zwischen Friedlander Straße ... und Radickestraße mit einem Deckenüberzug versehen, damit die Wegebeziehungen verbessert und die Lärmbelastung vermindert wird. Der östliche Gehweg in der Friedlander Straße soll zwischen Lohnauer Steig und Oberspreestraße erneuert werden. Für die genannten Arbeiten stehen die Bauzeiten derzeit noch nicht fest.“ Auch dazu haben wir Nachfragen gestellt, auf deren Beantwortung wir weiter hoffen. Zudem beschäftigt uns die Problematik der Baumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofs und der Brücke über die Rudower Chaussee. Von Seiten der BVG ist wohl geplant, neue Gleise auf dem Adlergestell zu verlegen. Die Straßenbahn aus Richtung Köpenick soll dann auf den jetzigen Grünstreifen abbiegen, danach in Richtung Grünau zurücksetzen, um wieder in die Dörpfeldstraße einzubiegen. Aus einer Pressekonferenz der Bahn AG erfuhren wir, daß das Bauvorhaben am Bahnhof zwischen Juli 2006 und August 2008 teilweise in Tag- und Nachtbetrieb geplant ist. Dafür möchte man die Unterführung ab März 2007 für den Pkw-Verkehr für gut zwei Jahre total sperren. Das dürfte wohl das bestehende Verkehrschaos in Adlershof und speziell den Stau auf der Trasse Glienicker Weg/Köpenicker Straße/Ernst-Ruska-Ufer zum permanenten Verkehrskollaps erweitern. Auf Anfrage in der Bürgerfragestunde der BVV am 18.5. wurde mitgeteilt, daß von Seiten des Senats wohl auf der Basis eines Gutachtens von 2003 der Totalsperrung zugestimmt wird. Von Seiten des Bezirks habe man kaum Einflußmöglichkeiten. Aus den Fraktionen der BVV war zu erfahren, daß man versuchen wolle, über Parteifreunde im Abgeordnetenhaus die Totalsperrung zu verhindern oder zumindest deutlich zu verkürzen. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir unsere Leser selbstverständlich unterrichten. W.S.

Blutspendeaktion
am 8. Juni von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße, am 3. Juli von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Aktuelle Planungen für den Hauptstadt-Flughafen:

Neuer Airport BBI wird so groß wie 2000 Fußballfelder
Auf einer Pressekonferenz wurden Mitte Mai die aktuellen Planungen für den neuen Hauptstadt-Airport BBI vorgestellt. Die Daten des Projektes: • Der Flughafen Schönefeld wird im Zuge des Ausbaus zum BBI um eine Fläche von 970 ha erweitert. Insgesamt wird der neue Airport 1.470 ha oder 2.000 Fußballfelder groß. • Das Midfield-Terminal wird sechs Geschossebenen haben und in der Startversion zunächst rund 22 bis 25 Millionen Passagieren Platz bieten. • Das Terminal verfügt nach aktuellem Planungsstand in der Startversion über 16 Fluggastbrücken. • BBI wird über 65 FlugzeugAbstellpositionen verfügen. • Die Passagiere werden auf dem BBI alle Flugangebote von innerdeutschen über innereuropäische bis zu Interkontinentalflügen unter einem Dach im zentralen Terminal finden. • Bis zu 6.500 Personen werden in einer typischen Spitzenstunde auf dem BBI starten oder landen. • Die Baukosten für den Airport betragen zwei Milliarden Euro. Hinzu kommen die Kosten für Straßen- und Schienenanbindung und Drittinvestitionen etwa für Parkhäuser, Hotels und Konferenzzentren. • Nach der Eröffnung zum Beginn des Winterflugplans 2011/2012 kann der BBI je nach Marktentwicklung in Modulen auf eine Kapazität bis zu 40 Millionen Passagiere ausgebaut werden.

Tangential-Verbindung Ost (TVO)

Foto: Staneczek

Ende April wurde diese Straßenbrücke über die Ottomar-GeschkeStraße im Zuge des Baus der TVO montiert. Während am Bauabschnitt zum Glienicker Weg mit etwas Phantasie der neue Straßenverlauf schon erkennbar ist, sind am Abschnitt zur Oberspree- bzw. Spindlersfelder Straße noch Abrißarbeiten der ehemaligen Wohnhäuser am Militscher Weg durchzuführen. W.W.

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Juni 2006

Seite 13

Herzliche
Am 2. Juni gratulieren wir zuerst Rosemarie und Heinz Hornung, die nach 50 Ehejahren das Fest der Goldenen Hochzeit begehen können. Am 3.6. beglückwünschen wir Else Jähnke herzlich zum 96. Wiegenfest. Viele Glückwünsche zum 94. Erdenjubiläum erhalten am 9.6. Grete Grunow, am 13.6. Else Feller und am 23.6. Gertrud Reis. Zur Vollendung ihres 92. Lebensjahres empfangen am 10.6. Johanna Bleß, am 14.6. Walter Festera, am 20.6. Ruth Weinitschke und am 28.6. Herta Kuhl die besten Wünsche. Gratulationen zum 91. Geburtstag können wir am 3.6. Elsbeth Weidner und

Glückwünsche
Karl Quandt sowie am 9.6. Lucie Ewers übermitteln. In den Kreis der 90jährigen treten am 10.6. Helene Marx und am 23.6. Gertraud Becker. Auf 85 erfüllte Lebensjahre kann am 19.6. Martha Rudolph zurückblicken. Herzliche Glückwünsche zum 80. Tag der Geburt übermitteln wir Werner Berndt (2.6.), Walter Labuske (10.6.), Erika Schmidt (13.6.), Alfred Grunert (21.6.), Kurt Friebe (22.6.), Hans Peilicke (23.6.), Ingeborg Hausburg und Ruth Richard (24.6.). Wir wünschen allen - auch den ungenannten - Jubilaren Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

In stiller Trauer geben wir bekannt, dass unsere Schwester

Angela Bögel
geb. Schmechel
* 20.10.1937

† 5.5.2006

uns für immer verlassen hat.

Jutta, Gabi, Michi und Angehörige

In memoriam Walter Heinicke
In diesem Jahr fehlt der alteingesessene Adlershofer Mitbürger Walter Heinicke (28.6.1912 bis 22.10.2005) in der Geburtstagsliste. Leider habe ich als ehemalige Nachbarin erst viel zu spät von seinem Ableben erfahren und konnte ihn nicht auf seinem letzten Weg begleiten, wo er jetzt an der Seite von seinem Marthchen auf unserem Waldfriedhof ruht. In der Zeitschrift „Kanu-Sport“ wurde sein „langes, sportinteressiertes Leben“ ausführlich gewürdigt. Dort ist u.a. zu lesen: „Vor einem halben Jahrhundert wurde er Vorsitzender der ’Sektion Kanu im Deutschen Sportausschuss‘ der DDR. Es war sein Verdienst, dass unter seiner Leitung diese Organisation der Kanuten der DDR bereits 1952 in die ’Internationale Kanu-Föderation (ICF)‘ aufgenommen wurde ... 1958 wurde Walter Heinicke zum Gründungspräsidenten des ’Deutschen KanuSportverbandes der DDR(DKSV)‘ gewählt ... Er hielt bis zu seinem Lebensende seinem ’Berliner Kanu-Club Rotation e.V.‘ die Treue.“ Erika Schmidt

Was sagt die Hausverwaltung dazu?
Als ständiger Besucher gehe ich in das „Anna-Haus“ in der AnnaSeghers-Straße 81. Als Gast nehme ich oft und gern an Veranstaltungen, die Sie von der mir geschätzten Lokalzeitung regelmäßig veröffentlichen, in der Anna-Seghers-Gedenkstätte teil. Das Gartenamt gestaltet den „Hof-Garten“ als Hinterhaus immer schöner. Und mehrere Mieter pflegen Blumenbeete am Rande der Sträucher. Leider aber verschandeln einige Bewohner der Silberberger Straße 21 den „HofGarten“: Vor Tagen beschnitten sie die wunderbare Trauerweide, der Rasen wird zur „Hundewiese“ (Hund ohne Leine) und auf dem

k]j P H] N SK
Rasen wurde ein ständiger (!) Aufbau (mit großem Sonnenschirm, Steinen, Stühlen und einem Tisch – Tag und Nacht, eben immer im Sommer) errichtet. Wenn alle Mieter „ihre“ Wagenburg errichten würden! (Ein schöner Anblick ist’s auch nicht) – Merkt die Hausverwaltung das nicht? Ralf Rüdiger

Unsere Rätselecke
Die Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen. Bei richtiger Lösung ergibt sich – fortlaufend gelesen – eine Lebensweisheit. a) 47 38 28 17 15 7 9 30 25 34 41 45 Seebad auf Usedom b) 54 29 4 20 14 2 12 48 51 Bezirksstadtrat in Treptow-Köpenick c) 27 5 39 22 6 18 23 35 44 42 53 40 Futterpflanze für Seidenraupen d) 33 37 43 46 31 11 27 50 26 8 dt. Bakteriologe (1866-1925) e) 52 3 32 49 47 dt. Schriftsteller (1769-1860) f) 24 18 36 10 19 20 16 Wüstenbewohner g) 1 13 21 46 7 22 Marderart Rätselautor: Wolf Will
1 9 17 25 33 41 2 10 18 26 34 42 49 3 11 19 27 35 43 50 4 12 20 28 36 44 51 5 13 21 29 37 45 52 6 14 22 30 38 46 53 7 15 23 31 39 47 54 8 16 24 32 40 48

Tanzgruppen gaben ihr Bestes
Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Tanzgruppen bedanken: den Köpenickern und den Johannisthalern von „Bewegung bis ins Alter e.V.“ Beide Gruppen gaben auf der GesundheitsMesse im Park-Center Treptow am 21. April ihr Bestes. Hoffen wir, dass wir jetzt auch gegen eine kleine Aufwandsentschädigung von Pflegeheimen, Volkssolidaritätsgruppen usw. gebucht werden. In der Johannisthaler Gruppe (immer donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr) tanzten auch unsere älteste Tänzerin Alice (91 Jahre) und unser einziger Tänzer Hartmut mit. Wir suchen immer noch tanzfreudige Herren. Als Übungsleiterin möchte ich noch darauf hinweisen, dass seit April jeden Freitag in Adlershof im Seniorentreff „Alte Schule“ von 9 bis 10 Uhr ein Kurs „rhythmische Gymnastik im Sitzen“ stattfindet. Weitere Informationen unter 0160 92 30 59 23. Heike Voßke

Auflösung des Silbenrätsels in der Mai-Ausgabe
1. Eierstab; 2. Nasenstüber; 3. Digitalis; 4. Original; 5. Chablis; 6. Naturalien; 7. Unterstützung; 8. Reaumur; 9. Eruption; 10. Instandsetzung; 11. Niederlausitz; 12. Einsiedlerkrebs; 13. Gadolinium; 14. Enkomium; 15. Serradella; 16. Usambara; 17. Nonagon; 18. Daktylogramm; 19. Hahnium; 20. Eierkuchen; 21. Imitation; 22. Totalisator. Das Sprichwort lautet: Es gibt tausend Krankheiten, doch nur eine Gesundheit.

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

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Nr. 146

Adlershofer Kinderfest 2006
Vielseitiges Programm am 11. Juni auf dem Festplatz des Gartenlokals „Blattlaus“
Am 11. Juni wird ab 14 Uhr erneut zum „Adlershofer Kinderfest“ auf dem Festplatz des Gartenlokals „Blattlaus“ (Durchgang zur KGA „Am Adlergestell“, Neltestr. 7) eingeladen. Es wird in Kooperation vom Adlershofer Festkomitee und der JFE „J. Grimau“ zusammen mit der Kleingartenanlage „Am Adlergestell“ organisiert. Unter dem Motto „Junge Talente“ wird ein Bühnenprogramm mit Kindern für Kinder gestaltet. Alle, die Lust haben daran teilzunehmen, können sich bis zum 9. Juni in der Jugendfreizeiteinrichtung „J. Grimau“ (Tel. 677 45 27), Waldstr. 7, melden. Wer das verpasst, kann sich auch noch am 11. Juni ab 14 Uhr an der Bühne in der „Blattlaus“ melden und gleich auftreten. Auch wer sich am gleichzeitig stattfindenden Kinder-Trödel-Markt beteiligen möchte, sollte sich zuvor unter 677 45 27 informieren und anmelden. Bei dem Fest laden weitere vielfältige Angebote zum Mitmachen ein, wie: • verschiedene Bastelmöglichkeiten, • ein Spielmobil mit der Rollenrutsche, • Schminken, Ponyreiten sowie diverse Spiele. Zudem kann man Zuckerwatte genießen, sich am Computer beschäftigen, einen Trödelmarkt besuchen oder mit der Jugendfeuerwehr aus Adlershof eine kleine Rundfahrt unternehmen. Wer nach dem Basteln noch zu viel Energie hat, kann diese auf einer Hüpfburg los werden. Für das leibliche Wohl sorgt die Gaststätte „Blattlaus“. Groß und Klein sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Ines Weihs

Vorträge im BIZ
Im Juni werden im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr gibt es Informationen zu: 1.6. Altenpfleger/in 8.6. Steuerungsfachmann/frau bei der S-Bahn 15.6. Ausbildungsberufe im Hotel 22.6. schul. Ausbildungsgänge am Oberstufenzentrum Versorgungstechnik 29.6. Ergotherapeutin BIZ Neukölln, Sonnenallee 282, 12057 Berlin, Tel. 5555 77 2360 Die Veranstaltungen führen Berufsberater teilweise in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durch.

Foto: Ebner

Zahlreiche Sport- und Spielaktionen erwarten die Besucher der Treptower Festtage (s. auch S. 2) auf dem Parkplatz am Rosengarten an der Puschkinallee. Die Abteilung Jugend und Sport des Bezirksamtes präsentiert mit Unterstützung bezirklicher Sportvereine und vieler Sponsoren vom 3. bis 5. Juni • den real,- junior cup 2006 (Beginn 3.6., 9.30 Uhr) • das KLEIN OLYMPIA Fußballturnier mit 1. FC Union und Vattenfall (Beginn 4.6., 10.30 Uhr, Prominentenspiel um 11 Uhr) • das Streetball Turnier 2006 (3. - 5.6., Beginn 11 Uhr) • KLEIN OLYMPIA im Boxen (Beginn 4.6., 14 Uhr auf der Festwiese am Parkplatz Puschkinallee) • Sport- und Spielstrecke – Integration durch Sport (3. - 5.6. jeweils 11 - 19 Uhr).

und Tanz Sport- und Spielaktionen Viel Musik am 18. Juni in Köpenick Traditionelles Musikschulfest
Die Joseph Schmidt Musikschule veranstaltet auch in diesem Jahr ihr traditionelles Musikschulfest im Rahmen des Köpenicker Sommers. Es findet am Sonntag, dem 18. Juni, von 14 bis 20 Uhr in der Freiheit 15 in Köpenick statt und wird ein Fest für die ganze Familie sein. Im flinken Wechsel und an mehreren Spielorten gibt es Beiträge aller Fachgruppen der Musikschule. Auf drei Bühnen und im Saal gestalten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern ein abwechslungsreiches Programm mit Tanzgruppen, Bands, Orchestern und Chören; auch der Zirkus Cabuwazi hat sein Kommen angekündigt. Kleine und große Solisten präsentieren das vielfältige Spektrum ihres Könnens, Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ treten auf, und für die jüngsten Gäste hat die Musikalische Früherziehung ein Mitmachprogramm vorbereitet. In stimmungsvoller Atmosphäre werden das Musikschulorchester und ein Mär-

chenerzähler die ganze Familie zur Märchenstunde einladen. Aber auch heiße Rhythmen und Big-Band-Musik werden erklingen. Dafür sorgen Unplugged und True funk soldiers. Interessierte Neueinsteiger könne sich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Also eine interessante Palette mit viel Musik und Tanz, die für jeden Besucher bei freiem Eintritt etwas bieten wird. D.T.
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Rennen um zu helfen – Benefizlauf erbrachte 6.673 €
533 Schüler(innen) und zahlreiche Lehrer der Anna-Seghers-Oberschule liefen zusammengerechnet 4072 km
Wie in der April-Ausgabe dieser Zeitung angekündigt, veranstaltete der Förderverein „Freunde der Anna-Seghers-Oberschule e.V.“ am 25. April mit Unterstützung des Adlershofer Bürgervereins einen Benefizlauf zugunsten der Multiple Sklerose Gesellschaft und der Anna-Seghers-Oberschule. 533 Schüler(innen) beteiligten sich an der Aktion, die vom Sportplatz Birkenwäldchen in die Köllnische Heide führte. Gemeinsam mit zahlreichen Lehrern der größten Schule im Bezirk liefen sie stattliche 4072 km. Das entspricht etwa der Entfernung von Berlin bis zum Persischen Golf oder einmal quer durch die USA. Im Durchschnitt kam jeder Teilnehmer auf fast 8 km. Etliche hielten sogar 1,5 Stunden durch. „Rennen um zu helfen“ war ein Motto, welches bei zahlreichen Schüler(innen) großes Engagement auslöste. Allerdings war es im Vorfeld nicht einfach Sponsoren zu finden, die das gemeinnützige Anliegen unterstützen wollten. Unsere Mädchen und Jungen mussten diesbezüglich recht unterschiedliche Erfahrungen machen. Neben Aufgeschlossenheit stießen sie auch auf Ablehnung und Unverständnis. Letztendlich gelang es ihnen aber beachtliche 6.673,37 € zu erlaufen. Eltern und Großeltern, Verwandte und Bekannte, Handwerker und Gewerbetreibende, Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen, Apotheken und Ärzte, Lehrer und die Schüler selbst waren unter den großzügigen Geldgebern. Die Hälfte der Summe geht nun an den Landesverband der Multiple Sklerose Gesellschaft, um Menschen zu helfen, die an dieser komplizierten Nervenerkrankung leiden. Die andere Hälfte wird der Förderverein der Schule für schulinterne Projektarbeit zur Verfügung stellen. Allen, die Anteil an dieser erfolgreichen Veranstaltung hatten, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Jörg Holler für den Förderverein der Anna-Seghers-Oberschule

Nachwuchs für Streetball gesucht!
Welches Mädchen und welcher Junge möchte gern mit dem Ball spielen und Basketball/Streetball kennen lernen? Wenn Du Interesse hast, dann komme einfach donnerstags in die Sporthalle der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Str. 87. Entweder, Du machst gleich mit oder schaust einfach zu! Beginn: ab 4 Jahre um 16.00 Uhr ab 10 Jahre um 17.00 Uhr ab 14 Jahre um 18.30 Uhr ab 18 Jahre um 20.00 Uhr Weitere Informationen unter www.sgtreptow93.de im Internet oder unter Tel. 6172-4406. Siegfried Abé

Unterwegs zu Schlössern, Tempel, Seen und Steinen
Die Schlösser von Köpenick erkundet die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.6. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Köpenick. „Der Kaiser kam mit dem Dampfschiff“ heißt es am 6.6. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Baumschulenweg. „50 Jahre Parkeisenbahn in der Wuhlheide“ ist die Tour am 11.6. gewidmet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Wasserturm). Zum Spreetunnel in Friedrichshagen ist man am 28.6. unterwegs. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Köpenick. Informationen zu weiteren Touren unter Tel. 656 07 34. Rund um den Bogensee geht es am 3.6. mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“, Treff: 8.40 Uhr, Bhf. Wandlitzsee. Teil 2 der Reihe „100 Jahre Teltowkanal“ wird am 4.6. absolviert. Treff: 9.30 Uhr, U-Bhf.Ullsteinstraße. Vom Briesetal zur Dammsmühle wird am 5.6. gewandert. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Borgsdorf. Teil 1 von „Rund um Mirow“ steht am 10.6. auf dem Programm. Abfahrt: 7.13 Uhr, Ostbahnhof (Anmeldung bis 8.6. unter 0162 243 51 93). In Zehlendorf ist man beim Teil 9 der „Grünzüge durch Berlin“. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Mexikoplatz. „Steine überall“ ist die Tour im Fläming am 17.6. überschrieben. Abfahrt: 7.40 Uhr, Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof (Anmeldung bis 15.6. unter 455 15 68). „10 Pfuhle und ein Tempel gehört dazu“ lautet es am 29.6. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Hohen Neuendorf. Weitere Informationen unter 56 59 38 41. L.E.

Lok lädt zum Sportfest ein
Am 24. Juni ab 13 Uhr findet auf dem Sportplatz am Betriebsbahnhof Schöneweide das 15. Offene Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide statt. Von der sportlichen Anstrengung bis zu Wettbewerben, die auch in Straßenkleidung ausgeübt werden können, ist für jeden etwas dabei – von den Vorschulkindern bis zu den Senioren. Jeder Teilnehmer erhält eine Startkarte, die nach 6 absolvierten Stationen zu einem Tombola-Los wird. Kernstück des Sportfestes sind die Fuß- und Volleyballturniere. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich bis zum 19. Juni anmelden. Fußball: Herr Plöntzke - täglich (außer montags) ab 14 Uhr, Tel. 6718227, Volleyball: Frau Kühr (Tel. 297 28 237) oder Herr Zach (Tel. 297 28 263). Für alle anderen gilt: hinkommen und mitmachen. Die Kinder können die Hüpfburg in Beschlag nehmen, sich schminken lassen und an vielen Wettbewerben teilnehmen. Jugendliche und Erwachsene haben die Auswahl bei über 20 Stationen, die vom Torwandschießen, Kegeln, Schlängellauf bis zur Gymnastik oder zu den leichtathletischen Disziplinen reichen. Wer möchte, kann sich die erbrachten Leistungen, sofern sie ausreichen, auch für den Erwerb des Sportabzeichens anrechnen lassen. Im Fuß- und Volleyball geht es um Urkunden, Pokale und Mannschaftspreise, im Kegeln und Kugelstoß um Urkunden. Alle anderen erhalten für ihre Teilnahme das Tombola-Los mit den hohen Gewinnchancen. Etwa 70 Sporthelfer des ESV Lok Schöneweide sind für eine gute Organisation im Einsatz. Auch für das leibliche Wohl ist in einer Freiluftgaststätte gesorgt. Übrigens: Das Sportfest findet bei jedem Wetter statt! Nähere Informationen: montags von 9 – 17 Uhr unter 297 27 324 oder im Internet unter www. esvlokschoeneweide.de Helmut Weiss

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Juli ist am 15. Juni

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Nr. 146

„Willy-WienLaboratorium“ eingeweiht
Am 5. Mai wurde in der Nähe von BESSY an der Magnusstraße das „Willy-Wien-Laboratorium“ der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) nach 11/2jähriger Bauzeit feierlich eingeweiht. Der schlichte, funktionale Bau wird in den nächsten Jahren „eine spektakuläre Einrichtung“ erhalten. 2008 soll eine neue Synchrotronstrahlungsquelle hinter besonders dicken Mauern und speziellen Schutzeinrichtungen den Nutzerbetrieb aufnehmen.

Fotos: Staneczek

Blick zurück nach vorn – Bilanz des Bezirksamts
Was waren die Ziele und was wurde realisiert?
Die Einladung der Volkshochschule erschien etwas vorzeitig, am 9. Mai im Rahmen eines „Politischen Dämmerschoppen“ das Bezirksamt zum Ende der laufenden Wahlperiode um eine Bilanz seiner Arbeit zu bitten (es dürfte noch bis Dezember im Amt sein). BVV-Vorsteher Blohm, Bezirksbürgermeister Dr. Ulbricht und die Bezirksstadträte erinnerten sich der Vorhaben und Ziele bei Amtsantritt und verglichen sie mit dem Erreichten. Es ist schon erstaunlich, was in den letzten fünf Jahren im Bezirk erreicht wurde. den. Der Ratssaal in Köpenick wurde, die Rathäuser Treptow und Johannisthal werden rekonstruiert. Im Jugendbereich gab es zahlreiche Umstrukturierungen, Kitas wurden an freie Träger übergeben. Im sportlichen Bereich (der Bezirk hat die meisten Amateursportler Berlins) wurden diverse Rekorde und Ehrungen erzielt.

Das Gebäude wurde nach dem Physiker Wilhelm Wien (18641928) benannt, der 1911 den Nobelpreis für Physik erhielt. W.S.

Baugenehmigungen im I. Quartal 2006
Wie aus einer Mitteilung des Statistischen Landesamts Berlin hervorgeht, sind von Januar bis März in Treptow-Köpenick 132 Baugenehmigungen erteilt worden. 128 betreffen den Wohnungsbau, davon 122 im Neubau. Der Bezirk liegt damit unverändert auf Rang 3 der Berliner Bezirke.

Keine Reisewarnung für Treptow-Köpenick
BVV verabschiedet einstimmig interfraktionellen Antrag
Aktuelle Presseberichte veranlaßten die BVV am 18.5. zu dem dringlichen, interfraktionellen Antrag, der einstimmig angenommen wurde: „Das Bezirksamt wird ersucht, mit gezielten Maßnahmen dem Versuch entgegenzuwirken, Treptow-Köpenick insgesamt als „Angstzone“ für Ausländer und Touristen zu verunglimpfen, und weiterhin Projekte zur Gewaltprävention zu unterstützen. Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick kritisiert die in die Öffentlichkeit gebrachten ’Warnungen für Ausländer‘, bestimmte Regionen Berlins und Brandenburgs zu betreten. Das jahrzehntelange friedliche Miteinander von Migranten und in Deutschland Geborenen in unserem Bezirk spricht eine andere Sprache, dennoch nehmen wir die Vorwürfe ernst. So wie sich trotzdem insgesamt das Problem der Gewalt nicht kleinreden läßt und lassen darf, sollte gesamtgesellschaftlich Gewalt geächtet und bekämpft werden statt hilflos ganze Landstriche verloren zu geben und vor ihrem Betreten zu warnen, dabei hat das zivilgesellschaftliche Engagement in Treptow-Köpenick eine besondere Bedeutung,um gewalttätigen Tendenzen im Bezirk entgegenzuwirken. Die Äußerung, Treptow-Köpenick in Gänze als Problemgebiet für Menschen dunkler Hautfarbe zu stigmatisieren, darf so pauschal nicht hingenommen werden. Die Bezirksverordnetenversammlung begrüßt alle Touristen, die den Bezirk besuchen, auch und gerade im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft. Sie können und sollen sich so sicher fühlen wie hunderttausende Besucher vor ihnen.“

Vier Bürgerämter als Anlaufpunkte
Inzwischen stehen vier Bürgerämter und das Ordnungsamt als Anlaufpunkte der Verwaltung zur Verfügung. Der Bezirk ist Hochschulstandort! Er unterhält internationale Städtepartnerschaften. Das ist nur eine kleine Auswahl von dem, was in knapp drei Stunden vorgetragen wurde. Vielleicht folgt man der Zuhörerempfehlung und stellt diese Bilanz noch schriftlich zusammen. Mit Hinweisen für die Nachfolger (nur Stadtrat Schneider stellt sich wieder zur Wahl) hielt man sich zurück. Sicher werden sich die scheidenden Amtsträger aber ggf. einer Bitte um Amtshilfe nicht verschließen, um eine Kontinuität der positiven Entwicklung zu ermöglichen. W.S.

Bezirksverordnete faßten ca. 900 Beschlüsse
Dazu gehörten zuerst Fusion und Reduktion der BVVen, der Bezirksämter und -verwaltungen aus Treptow und Köpenick. Die BVV hat ca. 900 Beschlüsse gefaßt (hinter denen ungezählte Beratungsstunden stehen). Der Schulentwicklungsplan führte zu Schulzusammenführungen, aber auch eine neue BehindertenSchule wurde eröffnet. Im Stadtplanungsamt herrscht nun Investorenfreundlichkeit und Berechenbarkeit. Für Denkmalschutz, Straßen- und andere Baumaßnahmen konnten zusätzliche Mittel (zuletzt 10 Mio €) beschafft wer-

Adlershofer Zeitung
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MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

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