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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2006, H.145/Mai

Monatszeitung

Nr. 145 Mai 2006

0,60 €

❒ Im Kunstverleih können

ca. 600 Originalarbeiten und etwa 200 Reproduktionen ausgeliehen werden
Seite 6

❒ 120 Jahre Adlershofer

Genossenschaftssiedlung – einst eine Alternative zu elenden Wohnverhältnissen
Seiten 8/9

❒ Zahlreiche Preise für die

Joseph Schmidt Musikschule beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“
Seite 14

❒ Kein anderer Bezirk hat ❒ Während der „6. Langen Nacht der Wissenschaften“ kann

man in Adlershof wieder viel erleben und entdecken
Seite 2

so viele Sportvereine – engagierte Diskussion zum Thema Sport
Seite 15

❒ Im Landschaftspark werden

❒ Beim Jubiläums-Gewinnspiel der „Adlershofer Fahrradwelt“

die Info-Tafeln hoffentlich wieder wie neu erstrahlen
Seite 3

freuten sich die Familie Jacobs, Herr Klee und Herr Holler zusammen mit den Geschäftsleuten über ihre Preise
Seite 16

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Nr. 145

13. Mai: 6. Lange Nacht der Wissenschaften
Wie in den Vorjahren wird Jung und Alt in Adlershof bei der wegen der Fußball-WM auf den 13. Mai vorverlegten „Langen Nacht der Wissenschaften“ viel erleben können. Auch wer etliches schon gesehen hat, wird erneut viel Interessantes entdecken und ein wenig hinzu lernen können. Außerdem kann man sich in diesem Jahr bei einem „Spiel der Ideen“ beteiligen und u.U. wertvolle Preise nach Hause tragen. Wir empfehlen, sich für die Planung einer persönlichen LangeNacht-Tour zuvor das Programmheft zu besorgen bzw. unter www. langenachtderwissenschaften.de zu informieren. Alle Ziele lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zusätzlichen BusShuttles (in Adlershof: Rundkurs mit acht Haltepunkten) bequem erreichen. Lange-Nacht-Tickets sind für 11 € (erm. 7 €, Familien 22 €) im Vorverkauf erhältlich und berechtigen zum Eintritt in die Institutionen sowie zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich ABC. In Adlershof ist erneut das Erwin Schrödinger-Zentrum (Rudower Chaussee 26) zentraler Anlauf- und Treffpunkt. Hier kann man Eintrittskarten erwerben, den speziellen Adlershof-Flyer als Orientierungshilfe und die Teilnehmer-Karten für die verschiedenen Touren am „Spiel der Ideen“ mitnehmen. Hier haben sich für die Betreuung kleinster Gäste wieder Erzieherinnen der Kita „Spatzennest“ zur Verfügung gestellt. Hier beginnen diverse Führungen, z.B. für Kinder von 9 bis 13 Jahren in Begleitung ihrer Eltern (bis 12.5. unter 6392-3583 anmelden!). Im kleinen Hörsaal gibt ein Theaterprojekt in einer „Dauerperformance“ Erklärungen zu Fragen des „Spiels der Ideen“ und Infos zum Programm der Institute. Der Bunsensaal im WISTA-Gebäude Rudower Chaussee 17 wird zur „Denksporthalle“ umgestaltet, in der Experten Hinweise zur Lösung der Quiz-Fragen geben bzw. die Wege zu den beteiligten Instituten weisen. Die Fragen der drei Touren für Erwachsene betreffen Optische Technologien, Informatik bzw. Vielfalt. Zudem gibt es eine Kinder-Tour für Grundschüler und eine Schüler-Tour für Jugendliche. Dort erfährt man auch, wo man bis wann die Lösungen abgeben muß, um an der Verlosung der z.T. sehr lukrativen Preise (um 20.30 Uhr für Kinder, um 22 Uhr für Erwachsene) teilzunehmen. Der Anspruch auf Gewinne erlischt mit dem Ende der „Langen Nacht“. Es ist uns nicht möglich, hier alle an der Langen Nacht beteiligten Einrichtungen mit ihren Programmen vorzustellen. Die Adlershofer Institute der Humboldt-Universität erwarten Gäste oder präsentieren sich im Erwin Schrödinger-Zentrum. Dort informiert z.B. auch das Institut für Wildtierforschung zu „Von der Savanne bis zur Molekulargenetik“. Am Institut für Kristallzüchtung gibt es auch für Kinder Faszinierendes zu erleben, wenn es heißt „Bei uns schneit’s – Wissenswertes über Eiskristalle“. Mit dabei sind wieder das MaxBorn-Institut für Nichtlineare Optik, das Hahn-Meitner-Institut, das Deutsche Zentrum für Luftund Raumfahrt, BESSY und das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik, wo man u.a. sein Handy auf Elektrosmog überprüfen lassen kann. Wieder wird an mehreren Punkten für das leibliche Wohl der Gäste und auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und Ihnen vielleicht in der „Langen Nacht“ zu begegnen. Die Broschüre mit den beteiligten Institutionen, Informationen über die Bus-Shuttle-Routen und das detaillierte Programm gibt es u.a. bei der WISTA-MANAGEMENT GmbH (Rudower Chaussee 17) und in der Bibliothek in der Alten Schule. W.S.

Besuch der Alten Schule
Dr. Gregor Gysi informierte sich über Angebote des Hauses
„Wie sieht es mit den Finanzen aus? Könnt Ihr die Buchbestände erweitern und aktualisieren? Wie ist es mit der Motivation der Mitarbeiter, wenn Ihr Festangestellte, Honorarkräfte und 1-Euro-Jobber beschäftigt?“ Dr. Gregor Gysi (MdB), Vorsitzender der Fraktion Die Linke. im Deutschen Bundestag und direkt gewählter Abgeordneter für Treptow-Köpenick, besuchte am 19. April das Kulturzentrum Adlershof in der Alten Schule. Vertreter der hier ansässigen Kultureinrichtungen und Vereine nutzten die Möglichkeit, über ihre Arbeit zu informieren. Ein Rundgang vermittelte einen Einblick in die vielfältigen kulturellen und sozialen Angebote des Hauses, das sich immer mehr zu einem Kiez-Zentrum entwickelt und auch darüber hinaus wahrgenommen wird, wie Eva Mendl, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Schule, berichtete. Bibliothek, Galerie, Kunstverleih, GHOST e.V., Seniorentreff, Heimatstube u.a. verstünden sich als Partner in einem Haus mit einem gemeinsamen Angebot für die Adlershofer. Monika Ebner

Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Im Mittelpunkt: Kinderfest und das traditionelle Herbstfest
Am 10. Mai um 19 Uhr kommt das Komitee in der „Blattlaus“ zu weiteren Beratungen zusammen. Nach letzten Vereinbarungen für das am 11. Juni dort stattfindende große Kinderfest gilt es über das Programm (Wer kann noch dazu beitragen?) und organisatorische Aufgaben für das traditionelle „Herbstfest“ am 23. September rund um die Alte Schule zu sprechen. Zur finanziellen Unterstützung soll diesmal wieder eine Tombola beitragen. Wer kann uns dabei mit Präsenten unterstützen? Am Vorabend (22.9.) soll es eine Woche nach der Wahl diesmal keinen Polit-Talk, sondern ein Kabarett-Programm geben. Ein Polit-Talk vor allem für Jungwähler soll im Zusammenwirken mit der Anna-Seghers-Oberschule am 30.8. in der Alten Schule veranstaltet werden. Wenn Sie die Arbeit unseres Komitees unterstützen wollen, sind Sie am 10.5. willkommen oder Sie melden sich mit Ideen und Beiträgen (auch für die Tombola) bei mir (Tel./Fax: 677 24 58) bzw. für das Kinderfest bei Ines Weihs (Tel./Fax: 677 45 27). Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine im Mai. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei! Wolfhard Staneczek

Termin

Ort

Veranstaltung

Öffentliche Sprechstunden
Am 10. Mai von 16 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 10.5. von 16-18 Uhr und am 24.5. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 9.5.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184. W.S.

Adlershofer Buchpremiere mit Klaus Bellin 5.5., 20.00 Alte Schule Ausstellungseröffnung „Junge Kunst“ 6.5., 14.00 Bunsensaal Victorky – die Damenkapelle aus Prag mit Volksmusik (Volkssolidarität) 10.5., 19.00 Gaststätte Sitzung des Adlershofer Festkomitees „Blattlaus“ (öffentlich) 13.5., 17.00 WISTA Lange Nacht der Wissenschaften 21.5., 8.00 Landschaftspark Seltene Sommervögel im Landschaftspark (Treff: Rudower Chaussee/Magnusstr.) 21.5., 19.30 Verklärungskirche Konzert: Missa brevis D-Dur (Mozart) u.a. 22.5., 18.30 Alte Schule Rudi Hinte: 100 Jahre Spritfabrik 29.5., 19.30 Alte Schule Montagslesung mit Live-Musik

4.5., 19.30 Alte Schule

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Bezirksamt zieht Bilanz
„Politischer Dämmerschoppen“ am 9. Mai in Friedrichshagen Zum Ende der laufenden und die Bezirksstadträte ihrer Wahlperiode zieht das Bezirks- Vorhaben und Ziele bei Amtsamt bei einem „Politischen antritt und vergleichen sie mit Dämmerschoppen“ am 9. Mai dem Erreichten. Eine gute Geleab 18.30 Uhr im Restaurant genheit für die Bürger(innen), Bräustübl (Müggelseedamm 164, noch einmal nachzufragen und Friedrichshagen) eine Bilanz sich im Vorfeld der Septemberseiner Arbeit. Im Rahmen dieser Wahl eine Meinung zu bilden. Weitere Informationen unter Volkshochschul-Veranstaltung (entgeltfrei) erinnern sich Be- 6172-5422. W.S. zirksbürgermeister Dr. Ulbricht

Internetseiten aktuell
Die Internetseiten des Bezirksamts bei berlin.de/ba-treptowkoepenick/DerBezirk/Ortsteile wurden aktualisiert. Hier wird zusätzlich Auskunft über aktuelle Entwicklungen und Planung in den einzelnen Ortsteilen gegeben. Das sind vor allem Köpenick, Ober- und Niederschöneweide, aber auch Adlershof und Baumschulenweg.

Wirtschaftsförderung jetzt online
Seit einigen Tagen ist das Internetportal der Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick unter www.berlin.de /ba-treptowkoepenick/wirtschaftsfoerderung erreichbar. Das Portal wendet sich in erster Linie an kleine und mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsnahe Partner des Bezirks. Auf den Seiten können Informationen und das Beratungsangebot der Wirtschaftsförderung abgerufen werden. Das Wirtschaftsportal wurde gemeinsam mit dem Institut IKO und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im EU-geförderten Projekt „Höhere Effektivität und Effizienz der Bestandspflege und Früherkennung durch integrierte luK-Lösung für die bezirkliche Wirtschaftsförderung“ entwickelt. An diesem EFRE-Projekt (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sind neun Bezirke beteiligt.

Informationen vom „Runden Tisch“ zum Landschaftspark
Alle Planungen sollen möglichst kurzfristig umgesetzt werden
Diesmal war die Gruppe nur klein, die der Einladung zum „Runden Tisch“ des „Fördervereins Landschaftspark Flugfeld Johannisthal“ am 30. März gefolgt war. Dabei war zu erfahren, daß 2006 die Beweidung durch Schafe ebenso fortgeführt wird wie die Beobachtung und Zählung vorkommender Tierarten. Diesmal will man sich besonders Schmetterlingen, Spinnen und Laufkäfern widmen. Da die großen Info-Tafeln kaum noch zu entziffern sind, werden Freiwillige gesucht, die diese von den Graffiti-Schmierereien säubern (Reinigungsmittel werden gestellt). Die kleinen Tafeln werden z.Z. überarbeitet, Info-Blätter werden neu aufgelegt. Der mit allen Verantwortlichen abzustimmende Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet soll 2007 vorliegen. Frau Dr. Lehmann vom Amt für Umwelt und Natur beim Bezirksamt gab einen Überblick über die weiteren Entwicklungen im umgebenden Landschaftspark. Das multifunktionelle Sportfeld („Knödel- und Bolzplatz“) an der Ostseite des Parks ist noch immer in der Entwurfsplanung. Der „Rotary-Club Adlershof“, der dafür die Anschubfinanzierung zugesagt hatte, hat die ihm 2005 zur Verfügung stehenden Mittel für das Beachvolleyballfeld eingesetzt (s. AZ Nr. 140), steht aber weiter zu seiner Zusage. Jetzt befaßt man sich mit der Aus- und Umgestaltung der „Kammern“ an der Westseite, die u.a. einen Spielplatz enthalten sollen, und für die der Südseite. Um das Interesse von Kindern an Natur und Grün zu fördern, wird überlegt, wo und wie man mit ihnen ein bis zwei Kammern (eventuell als Abenteuerspielplatz) gestalten kann. 2007 soll ein Fuß- und Radweg (mit Barrieren) angelegt werden, der auch von Fahrzeugen des Umweltamtes zu Wartungsarbeiten genutzt werden kann. Alle Planungen müssen möglichst kurzfristig umgesetzt werden, denn 2007 endet die finanzielle Förderung als Entwicklungsgebiet. Das „Oktogon“ (s. AZ Nr. 88) soll „in abgespeckter Form“ entstehen, Pläne für die Nordseite und die Ostfuge können erst nach 2007 realisiert werden. Die Ursachenklärung für die Mängel an der gesperrten Steganlage (s. AZ Nr. 138) ist noch nicht abgeschlossen. Weiter gilt es zu analysieren, weshalb einige der bereits dreimal ausgetauschten Bäume hier nicht gedeihen. Vom Förderverein werden von Juni bis August fünf Führungen zu verschiedenen Themen im Landschaftspark angeboten. Treffpunkt ist jeweils die Skaterbahn am Park, die man direkt von der KarlZiegler-Straße (Verlängerung der Max-Born-Straße) erreicht (wir werden die Termine mitteilen!). Mitarbeiter des Britzer Gartens laden bereits am 21. Mai ein, hier die in Berlin seltenen Feldlerchen und Steinschmätzer zu belauschen (Treff: 8 Uhr; Rudower Chaussee/Ecke Magnusstraße; Fernglas mitbringen!). Noch immer hofft man auf Vorschläge für einen kurzen, einprägsamen Namen des Parks, die man dann mit der BVV Treptow-Köpenick abstimmen will. Der Förderverein kommt an jedem 1. Dienstag im Monat im UTZ (Volmerstr. 9), der „Runde Tisch“ erneut am 28. September um 17 Uhr im WISTA-Gebäude Rudower Chaussee 17 zusammen. Mitwirkende mit Ideen und Tatkraft sind immer willkommen! Weitere Auskünfte erhält man unter Tel.: 6392-6330 (Fax: -6334) bzw. E-Mail: info@foerdervereinlandschaftspark.de, Internet:www. foerderverein-landschaftspark.de. W.S.

Auf Platz 3 bei Wohnungsneubauten
2005 verzeichnete der Bezirk Treptow-Köpenick 529 Baufertigstellungen. Darunter waren 513 Wohnungen (457 im Neubau). Der Bezirk liegt damit bei den Wohnungsneubauten des Jahres berlinweit auf Rang 3 nach Pankow und Marzahn-Hellersdorf.

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Nr. 145

Die neu eingerichtete Bürgerfragestunde in der BVV-Sitzung aktiviert zu verstärkter Teilnahme
Informationen aus der 48. Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Offenbar aktiviert die neu eingeführte Bürgerfragestunde gegenüber der bloßen Anhörung zur verstärkten Teilnahme aus der Bevölkerung. Zur 48. BVV-Sitzung am 23.3. standen erneut acht Fragenkomplexe auf der Tagesordnung. Da nach Rede, Gegenrede und Rückfragen zu sechs von ihnen die vorgesehenen 45 Minuten überschritten waren, erhalten die beiden übrigen eine schriftliche Antwort vom Bezirksamt. Anschließend informierte Bürgermeister Dr. Ulbricht in seinem regelmäßigen Report zuerst über eine von der NPD am 25.3. geplante Demonstration durch Köpenick, die dagegen eingereichten Proteste und vorgesehene Gegenmaßnahmen. Künftig wird man im Bezirk linksextreme Gruppen wohl gleichermaßen behandeln müssen, so Dr. Ulbricht. Diese hatten sich dazu bekannt, auf dem abgeschlossenen Parkplatz des Ordnungsamtes einen Brandanschlag auf Autos verübt zu haben. Ihre Begründung, dies sei eine Reaktion gegen Repressalien durch Mitarbeiter des Amtes, erwies sich als unzutreffend. Weitere Punkte der Ausführungen des Bürgermeister waren: - ein Urteil des Verwaltungsgerichts zur Beschäftigung von MAE („Ein-Euro“)-Kräften in der Verwaltung. - die vorgesehene Nutzung der Erfahrungen des Bezirks Lichtenberg zum „Bürgerhaushalt“. - ein „Runder Tisch“ mit den Wohnungsunternehmen und dem JobCenter zu eventuell notwendigen Umzügen von ALG II Empfängern und möglichen gütlichen Regularien. - der Dank an alle, die den Bezirk auf der Tourismusbörse bekannter gemacht und zum Besuch angeregt haben. - die Mitteilung, daß BVV-Vorsteher Blohm und Stadtrat Schneider den Bezirk bei den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung in der Partnerstadt Albinea vertreten. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Wartezeit im JobCenter inzwischen etwa eine Stunde und die tägliche Zahl der „Kunden“ vormittags ca. 300 und in der Spätsprechstunde bis ca. 700 beträgt, zu Monatsbeginn aber deutlich länger bzw. höher sein kann. - man in Gesprächen mit der BVG versucht, die Erreichbarkeit des JobCenters am Groß-Berliner Damm zu verbessern. - für ehrenamtliche Aktivitäten im Bezirk 24.000 € zur Verfügung stehen und über die zuständige Abteilung beantragt werden können (Beispiel: Kosten für Farbe zur Renovierung von Klassenoder Kita-Räumen durch Eltern). - das Hallennutzungskonzept der Bäderbetriebe erst Ende April vorliegt, aber keinen Einfluß auf den Bau der Adlershofer Therme hat. - sich freie Träger über Fördermittel zur Verkehrserziehung von Kindern u.a. im Internet informieren können. Von der BVV wurde u.a. beschlossen, - dem Bebauungsplan 9-13 („Genossenschaftsstraße“) einschl. seiner Rechtsverordnung zuzustimmen (ehem. Sportplatz). - der Seniorenzeitung „HerbstBlatt“ 500 € aus Sondermitteln für die Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Herbst-Blatt“ zur Verfügung zu stellen. Zudem wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - gemeinsam mit der BVV ein Konzept zu erstellen, wie das 800. Jubiläum Köpenicks (10. 2. 2009) begangen werden soll. - in geeigneter Form an alle Bezirksbürgermeister und BVVVorsteher von Treptow und Köpenick an passenden Stellen in den Rathäusern zu erinnern. - die Beschilderung neu auszuweisender Radfahr-Möglichkeiten in Grünanlagen durch alternative Markierungen zu minimieren und sich für einheitliche Regelungen in allen Bezirken einzusetzen. - in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, daß für einen Besuch der Bürgerämter individuelle Termine vereinbart werden können. - bei den zuständigen Stellen anzuregen, daß Schüler ab Klasse 8 vermehrt die ehemalige Haftanstalt des Staatssicherheitsdienstes der DDR in Hohenschönhausen und/oder dessen Zentrale in der Normannenstraße besuchen. Offensichtlich verführte die umfangreiche Konsensliste wieder dazu, einige Tagesordnungspunkte besonders ausführlich zu diskutieren. Das war z.B. beim Ersuchen an das Bezirksamt, eine geeignete Freifläche als Festplatz auszuweisen. Letztendlich wurde es in den Stadtplanungsausschuß überwiesen. Auch der Antrag, bei der Veranstaltung „popkick.06“ zur Fußball-WM im Treptower Park die Situation als Gartendenkmal und die Nähe zum Ehrenmal sowie die Belange der Anwohner zu berücksichtigen, führte zu langen Diskussionen. Lt. Stadtrat Schneider gehört er zu den „Anträgen, die die Welt nicht braucht“, weil diese Forderungen selbstverständlich berücksichtigt werden. (Antrag nach Beratungspause zurückgezogen.) Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/50 entnehmen wir u.a., daß - für die Errichtung eines Stadtcampingplatzes im Bezirk bisher keine geeignete Fläche benannt werden kann. - zum 1.8.2005 im Bezirk acht Kitas wegen fehlender Vorschulkinder geschlossen wurden. Die 50 Kinder aus der Kita Pfingstberggasse 2 besuchen andere Adlershofer Einrichtungen. Die Räume dieser Kita werden ab Sommer 2006 von der evangelischen Gemeinde Adlershof als Kita genutzt (s. AZ Nr. 144, S. 5). - dem Bezirksamt keine Daten über die Teilnahme von Kindern an Vorsorgeuntersuchungen (bis auf die in Kitas) vorliegen, nur Einschulungsuntersuchungen sind gesetzlich vorgeschrieben. - 80 Fälle von Kindesgefährdung 2005 festgestellt wurden (73 vernachlässigte, 7 mißhandelte Kinder). Die Meldungen über Anzeichen von Auffälligkeiten nahmen in letzter Zeit deutlich zu. - zu den vom Bezirksamt 2005 mit ca. 237.000 € geförderten Kulturprojekten zählten in Adlershof neben der Galerie in der Alten Schule (41.000 €) der APHAIAVerlag (250 €), die Buchdruckerei Nessing (300 €) und die Veranstaltung „Geburtstagsgruß für Anna Seghers“ (700 €). Nach der BVV-Sitzung am 27. April findet die nächste am 18. Mai (einschließlich einer Bürgerfragestunde) ab 16.30 Uhr im Rathaus Köpenick statt. W.S.

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 10 Uhr wie auch zu Christi Himmelfahrt (25.5.) zum Gottesdienst zusammen. Am 21.5. wird zudem um 19.30 Uhr zu einem geistlichen Konzert eingeladen (s. S. 5). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 trifft sich der Frauenkreis am 5.5. und 19.5. um 15 Uhr und der Männerkreis am 5.5. um 19 Uhr. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie zum Jugendtreff (CVJM) in der Remise am 11.5. unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zum Gottesdienst. Erstmals am 1. Mai und dann immer sonntags um 17 Uhr kommt man zur MaiAndacht zusammen. Der „Kindersonntag“ findet diesmal am „Muttertag“ (14.5.) statt, die Kinder treffen sich vor dem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Zu Christi Himmelfahrt (25.5.) beginnt der Gottesdienst ebenfalls um 11 Uhr. Zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 18.5. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880).
Fortsetzung auf Seite 5

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

Mai 2006

Seite 5

„Der Tanz der Stachelschweine“ oder
„Gute Beziehungen fallen nicht vom Himmel“
Der Wunsch, dazuzugehören und sich anderen anzuschließen, zu lieben und geliebt zu werden, gehört zu den Sehnsüchten der Seele. Psychologen berichten: „Wir sehnen uns, Teil von etwas zu sein, das eine Bedeutung hat und größer ist als wir selbst. Wir brauchen persönliche Begegnungen, wir brauchen Menschen, die uns sehen, kennen und dienen und für die wir dieselbe Funktion erfüllen. Wir müssen uns mit dem Versprechen gegenseitiger Liebe und Loyalität aneinander binden. Diese Verbindungen beziehen sich natürlich auf andere Menschen, auf Musik, Haustiere und auf Gott.“ Christa Meves, christliche Psychologin, stellte anhand statistischer Erhebungen fest, daß die geistige, emotionale und körperliche Reife von Kindern, die die Gelegenheit hatten, viel Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen, bereits im Einschulalter um ein bis zwei Jahre weiter gediehen ist, als bei Kindern, die früh in Ganztagesstätten betreut wurden. Deshalb plädiert sie für ein völliges Umdenken in unserer Familienpolitik. Nicht Ganztagshorte sind für sie erstrebenswert, sondern die Stärkung der Familie als Erlebnisraum intensiver Beziehungen. Wie läßt man diesen schönen Traum von Gemeinschaft mit echten, lebendigen Menschen Realität werden? Mit seltsamen, nicht ganz normalen, leicht gestörten Menschen, die alle eine kleine Macke, die alle irgendwelche Verletzungen haben, mit Freunden, Arbeitskollegen, dem Ehepartner? Selbst nordamerikanische Baumstachelschweine erleben Gemeinschaft. Jedes dieser Nagetiere hat 30.000 Stacheln, die es in den Körper eines Feindes rammen kann. Durch dessen Körperwärme dehnt sich die mikroskopisch kleine Spitze des Stachels aus und verankert sich fester. Die Wunden können sich entzünden und tödlich sein. Auch jeder von uns trägt ein Waffenarsenal solcher Stacheln mit sich herum. Unsere Stacheln tragen Namen wie Ablehnung, Vorurteile, Zorn, Arroganz, Egoismus, Neid, Verachtung. Manche Menschen verbergen diese Stacheln besser als andere, aber wenn du ihnen nahe genug kommst, wirst du sie entdecken. Die Baumstachelschweine sind mit ihrem Waffenarsenal logischerweise Einzelgänger, entweder fliehen sie bei Gefahr oder greifen an und verjagen den Feind. Auch wir lernen durch eine Kombination von Rückzug und Angriff zu überleben. Auch wir sind einsam vom Rückzug oder vom Verletzen anderer. Jeder von uns hat ein paar besonders stachelige Stachelschweine in seiner Umgebung. Aber das ist nicht das ganze Problem, denn ich bin nämlich ebenso jemandes Stachelschwein und du auch. Dallas Willard schreibt, daß Rückzug und Angriff die grundlegenden Formen unseres Mißmanagements im Bereich von Beziehungen sind. Im Grunde greifen wir andere an, wenn wir dem entgegenwirken, was gut für sie wäre. Das gilt auch, wenn es mit ihrer Zustimmung geschieht – etwa einem Alkoholiker ein alkoholisches Getränk anzubieten. Wir ziehen uns von einem Menschen zurück, wenn wir sein Wohlergehen als etwas betrachten, das uns nichts angeht. Jeder Mensch dieser Erde praktiziert Angriff und Rückzug – jede Ehe, jede Familie, jede Arbeitsstelle, jede Gemeinde ist betroffen. Im Kern handelt es sich um Ausdrucksformen unseres menschlichen Defizits: Mangel an Liebe. Und doch sehnen wir uns nach Nähe. Wir treffen uns mit Nachbarn, wir verabreden uns mit Freunden, wir besuchen eine Gemeinde, wir gehen Beziehungen ein, wir heiraten und bekommen Kinder. Wir versuchen herauszufinden, wie wir einander nahe kommen können ohne uns zu verletzen. Das Dilemma der Stachelschweine besteht darin, einander nahe zu kommen, ohne dabei verletzt zu werden. Doch Beziehungen sind möglich – sogar für Stachelschweine. Der Naturforscher David Costello schreibt: „Männchen und Weibchen bleiben einige Tage zusammen, bevor sie sich paaren. Sie berühren sich an den Pfoten und laufen auf den Hinterbeinen, im Tanz der Stachel’ schweine‘“. Wir können dieses Beispiel auf menschliche Beziehungen übertragen: Wir könnten in diesem Sinne tanzen lernen. In welchen Beziehungen mußt du lernen, den anderen so anzunehmen wie er ist? Wo fällt es dir schwer, dich selbst anzunehmen, wie du bist? Auf welche der beiden vermeintlichen Lösungen für Beziehungsprobleme (Angriff oder Verteidigung) greifst du eher zurück? Und wie sieht das Ergebnis aus? Wie reagierst du, wenn du das Gefühl hast, von einem anderen verletzt worden zu sein? Überlege dir welchem Stachelschwein deiner Umgebung du gerne näher kommen würdest ohne verletzt zu werden. Wie könntest du die Beziehung vertiefen? Es ist immer ein Risiko, jemandem sein Herz zu öffnen und es fällt nie leicht, sich dadurch verletzlich zu machen. Heinrich Böll schrieb darüber: „Ich frage mich bei jedem Menschen, ob ich ihm ausgeliefert sein möchte. Und es gibt nicht viele, bei denen ich sagen würde: Ja!“ Jesus Christus ist dieses Risiko eingegangen, weil er sich nach einer Beziehung zu uns sehnt. Er bietet uns „shalom“ an. Es ist eine Einladung zu einem Leben im Frieden mit ihm, dem Schöpfer, mit sich selbst und den anderen Mitgeschöpfen. Jesus weist uns bis heute den Weg. „Liebe Gott, den Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand! Und, liebe deinen Mitmenschen, so wie du dich selber liebst!“ (Matt. 22; 37.39) Dieses Doppelgebot Jesu besteht nicht aus Verboten und Geboten, sondern wird erfahrbar in Beziehungen. Es beschreibt die Beziehung zu Gott, aus der eine neue Beziehung zu sich selbst und zu den Mitmenschen herausfließt. Beziehungen fallen nicht vom Himmel, aber sie sind wichtig und wir können eine Menge dafür tun. Auf geht's zum Tanzen! Ihr Stachelschwein Bruno Sexauer, Pastor

Mozart, Händel und andere
Zu einem geistlichen Konzert wird am 21. Mai um 19.30 Uhr in die Verklärungskirche (Arndtstraße) eingeladen. Es werden die „Missa brevis in D-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die Psalmenkantate „Mein Lied sing auf ewig“ von Georg Friedrich Händel und einige weitere Werke aufgeführt. Die Solisten Claudia Aust (Sopran), Isabel Felgenhauer (Alt), Markus Schuck (Tenor), Andreas Jocksch (Baß) und Ursula Kelch (Blockflöte) musizieren mit einem Orchester und der Kantorei unter Leitung von Beate Schlegel. Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. B.S.

Kirchliche Termine
Fortsetzung von Seite 4

Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst. Im Rahmen des Gottesdienstes am 21. Mai findet die diesjährige Entlassungsfeier der Teenager aus dem biblischen Unterricht statt. Die Combo der Gemeinde lädt am Samstag, dem 13.5., um 19 Uhr zum Mitsingen beim „Fireabend“ ein. Die Senioren treffen sich am 17.5. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag unter dem Thema

„Ich wünsche dir Jesus Christus“. Weitere regelmäßige Veranstaltungen sind: dienstags um 16.30 und 19.30 Uhr Bibelgesprächskreis, freitags um 16 Uhr Kinderbzw. Singetreff für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstags trifft sich um 18 Uhr die Jugend „Fisherman’s Friends“ Weitere Informationen zu Hausgesprächskreisen, Gitarrenkursen und Krisenbewältigung unter 677 56 65 oder unter www.lebewertvoll.de im Internet.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 145

Casablanca
Ihr Kino in Adlershof
Filmhighlights des Monats:

Kunstverleih offiziell eröffnet
600 Originalarbeiten und 200 Reproduktionen können ausgeliehen werden
In unserer März-Ausgabe (AZ Nr. 143) hatten wir die Antworten des Bezirksamtes zu Fragen veröffentlicht, die im Zusammenhang mit der Vereinigung von Kunstverleih und Artothek aufgetreten waren. Am 5.4. fand nun nach der „Zusammenführung der kommunalen Kunstsammlung“ im Kulturzentrum Alte Schule die offizielle Eröffnung des Kunstverleihs mit einer ersten Nutzerin statt. Dabei war zu erfahren, daß ca. 600 Originalarbeiten und etwa 200 Reproduktionen und einige Plastiken jeweils für drei Monate ausgeliehen werden können. Dafür ist je nach Größe und Wert des Werkes ein Mietpreis von ein bis fünf Euro zu entrichten. Rentner, Arbeitslose und Studenten zahlen die Hälfte. Reproduktionen sind bei gültigem Bibliotheksausweis weiter kostenfrei. Für den Mietvertrag wird ein Ausweis benötigt. Lang ist die Liste der Künstler, deren Arbeiten im Bestand sind. Dazu gehören weitere Werke in Mappen und Kartonagen, die z.T. nicht ausgeliehen werden können. Eine größere Anzahl der vorhandenen Werke soll in wechselnden Ausstellungen in verschiedenen Räumen (s. AZ Nr. 144) und im Treppenhaus der Alten Schule präsentiert werden. Ein wenig schwierig ist es noch, sich einen Überblick über die Werke im Depot zu verschaffen. Derzeit existiert nur eine Liste mit den Namen der Künstler, deren Werke verfügbar sind. Ein Faltblatt und eine Internet-Präsentation sind in Vorbereitung. Bis dahin beraten die Mitarbeiter des Kunstverleihs Interessenten gern über die vorhandenen Möglichkeiten. Wir wünschen allen Beteiligten Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit sowie viele zufriedene Nutzer. W.S.

3. Mai „Die Geisha“ 10. Mai „In den Schuhen meiner Schwester“ 17. Mai „Matchpoint“ 24. Mai „Familie Stone“
Seit Februar haben wir zudem das Seniorenkino im Angebot! Immer mittwochs, 10 Uhr, mit Kaffee und Kuchen, für 4,- €
Nähere Informationen einfach im Kino erfragen! Kinotage sind Dienstag und Donnerstag

Foto: Staneczek

Friedenstraße 12/13 Tel.: 677 57 52 www.casablanca-berlin.de

Die Ausleihe findet Di und Do 11-19 Uhr und Fr 11-17 Uhr beim Eingang Dörpfeldstraße 56, Erdgeschoß rechts, statt. Dort oder unter Tel. 6789-2883 erhält man alle weiteren Informationen.

Max und Moritz auf der Bühne und auf dem Marktplatz in Friedrichshagen
Die lustigen Streiche von Max und Moritz stehen ab 4. Mai für Kinder ab 4 Jahre wieder auf dem Spielplan des Stadttheaters Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Das Stück mit viel Musik wird in alter und neuer Besetzung am 9. und 11. Mai ab 10 Uhr für alle gespielt, die Lust haben, Wilhelm Buschs berühmteste Geschichte auf der Bühne zu erleben. Auf dem Marktplatz in Friedrichshagen sind die Lausbuben am 13. Mai ab 14.30 Uhr sowie am 14. Mai ab 14 Uhr zu sehen. Die 11. Theaterfestspiele finden vom 16. Mai bis 1. Juni im Stadttheater statt. Über den Veranstaltungsplan kann man sich im Internet unter www. kunstfabrikkoepenick.de informieren. Weitere Infos und Reservierungen unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Lesung mit Live-Musik
Der Adlershofer APHAIA-Verlag lädt am 29. Mai um 19.30 Uhr zu einer „Montags-Lesung mit Live-Musik“ ins Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstraße 54) ein. Achim Wannicke liest aus „ICH. Angefragt.“ Thomas Siegler musiziert auf dem Cello. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €).

„Salon im Grünen No. 30“
Beim „Salon im Grünen No. 30“ liest am 2. Mai György Dalos aus seiner Erzählung „Balaton-Brigade“: Noch heute kann Josef Klempner, ein gebürtiger Ungar und verdienter Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, nicht fassen, daß es die DDR nicht mehr gibt. Brillant und vielschichtig, mit einer humorvolltrockenen Lakonik läßt Dalos seinen Ich-Erzähler ein Kapitel europäischer Geschichte rekapitulieren. Ein literarisches Psychogramm einer niedergehenden Gesellschaft und eines Einzelnen, der im Teufelskreis seiner schwindenden Möglichkeiten gefangen war – und es wohl immer noch ist. Der ungarische, 1943 in Budapest geborene Schriftsteller studierte in Moskau, war bis 1968 Mitglied der Ungarischen KP und erhielt dann wegen „staatsfeindlicher Aktivitäten“ Reise- und Publikationsverbot. 1995 bis 1999 leitete er das Ungarische Kulturinstitut in Berlin, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Bücher wurden in 11 Sprachen übersetzt. Die Lesung im Haus des Kulturbundes Treptow, Ernststr. 14/16, beginnt um 19.30 Uhr. Unkostenbeitrag: 3,- / 2,- €. Weitere Informationen auch zu anderen Veranstaltungen unter Tel. 53 69 65 34.

„Das Leben bleibt hartz“
„Das Leben bleibt hartz - vier putzen uns gesund!“ Am 13. Mai zeigen „Die VerrenktInnen“ Maria Amekor und Stephan Weiß im Alten Ballsaal, Müggelseedamm 164, eindrucksvoll, wie man im Jahr 2 von Hartz 4 durch Ich-AG‘s als Putzkolonnen die Konjunktur in Deutschland wieder voran bringen kann. Bei diesem Kabarett wird der gesamtdeutsche Müll entsorgt, kein heikles Thema wird ausgelassen, kein Tabu bleibt ungebrochen. Beginn: 21 Uhr, Eintritt: 10 € Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen im Alten Ballsaal unter Tel. 645 57 16 oder im Internet unter www.alter-ballsaal.de

Kulturhistorische Führung
Der Adlershofer Friedhof, auf dem 1877 die erste Beisetzung erfolgte, zählt wegen seines großen Altbaumbestandes zu den Waldfriedhöfen. Bei einer kulturhistorischen Führung der Volkshochschule am 20.5. (Treff: 10.30 Uhr, Haupteingang Friedlander Str. 158) werden die Entwicklung der Gesamtanlage, die Denkmale für die Opfer des Kapp-Putsches sowie des Faschismus ebenso wie die Erbbegräbnisse und die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten vorgestellt. Anmeldung unter Tel. 6172-5411. W.S.

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Mai 2006

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„Forever young“ als neue Ausstellung in der Galerie
„Forever young“ nennt sich die nächste Ausstellung in der Galerie in der Alten Schule, in der sechs junge Künstler aus Berlin, Bielefeld, Dresden und Düsseldorf sich in Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, Plastik, Photographie und Video mit Themen der Zeit, der Gesellschaft und des Individuums beschäftigen. Die Ausstellungseröffnung am 5. Mai um 20 Uhr wird von „Prototyp“, einem elektronischen Toy-PianoObjekt begleitet. Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr. Sie ist So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen. Im Café (Seniorentreff) in der „Alten Schule“ lädt ebenfalls am 5. Mai Joni Nickel (an dessen Malkurs man hier am 2. + 4. Donnerstag ab 14 Uhr teilnehmen kann) um 10 Uhr zur Eröffnung einer Ausstellung mit Werken seiner Schüler ein, die dann im Mai zu sehen ist. Im Mehrzweckraum (Restaurant) sollen jetzt regelmäßig unterschiedliche Bilder aus dem Bestand des Kunstverleihs Treptow-Köpenick (s. S. 6) gezeigt werden, um die Betrachter über dessen Vielfalt zu informieren und zur Ausleihe zu animieren. Die Bilder im Restaurant können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden, das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Adlershofer Buchpremiere
Klaus Bellin liest aus seinen Essays
Am 4. Mai um 19.30 Uhr wird in der Reihe „Adlershofer Buchpremiere“ in der Stefan Heym Bibliothek (Dörpfeldstraße 56) das neue Buch von Klaus Bellin „Augenblicke der Literatur – Dichter zwischen Klassik und Moderne“ vorgestellt. Der Autor liest aus seinen Essays zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Moderation Dr. Hans Erxleben. H.E.

Ausstellung von Dokumenten und Szenenmaterial zu Hauptmann-Filmen
Aus Anlaß des 100. Jubiläums des Schelmenstreiches von Wilhelm Voigt alias „Hauptmann von Köpenick“ gibt es in der Altstadt Köpenick, Freiheit 16 (Hochparterre) für die nächsten Monate eine Ausstellung von Dokumenten, Werbemitteln (Plakate) und Szenenmaterial zu den zahlreichen Verfilmungen der Hauptmanngeschichte. Die Ausstellung wurde von Wolf-Rüdiger Hegerding eingerichtet und fand Unterstützung durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Bildung, Kultur und Schule.

Vandalismus
In der Nacht vom 14. zum 15. April gegen 0.20 Uhr wurde die „Hauptmann von Köpenick“ Gedenktafel am Rathaus Köpenick zerstört. Der Täter konnte von der Polizei gefaßt werden. Die Tafel wurde anläßlich des 90. Jahrestages der „Köpenickiade“ im Oktober 1996 angebracht und blieb seitdem unbeschädigt. Die Kosten für die Neuanfertigung der bei der KPM gefertigten Porzellantafel belaufen sich auf etwa 1.800 €.

100 Jahre Spritfabrikation in Adlershof
Ortschronist Rudi Hinte erinnert in einem Vortrag mit Lichtbildern am 22.Mai um 18.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule von Kahlbaum bis VEB Bärensiegel an die Geschichte der Spritfabrikation in Adlershof, die vor 100 Jahren offiziell begann. Zum individuellen Gespräch steht Rudi Hinte montags zwischen 15 und 18 Uhr im Heimatstübchen in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) bereit. W.S.

ComedyLesungKinoParty
Zur ComedyLesungKinoParty STUMPEN & DER STUMPFILM wird am 22. Mai in die „freiheit fünfzehn“, Freiheit 15/16 in Köpenick eingeladen. „Folgende Worte ergeben schließlich den Sinn, dass Du, der Leser dieser Information, am 22. Mai kommst und der Veranstaltung „DER STUMPFILM“ beiwohnst. Sofern Du mindestens 120 Minuten still sitzen kannst, ein Freund von cineastischen Besonderheiten bist, an dem Tag nichts anderes vorhast bzw. alles andere hinten an zu stellen vermagst, Freund oder Freundin von Martini Bianco auf Eis und Limette bist und Dir dieser Veranstaltungssaal sowieso gefällt, dann haben wir uns soeben verabredet.“ Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 4 €. Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen telefonisch unter 65 88 78 0 oder im Internet unter www.freiheit15.de

Information aus der Alten Schule
Obwohl der Raum 105 im Kulturzentrum Alte Schule wegen Bau- und Renovierungsarbeiten bis August nicht verfügbar ist, können für alle dort normalerweise durchgeführten Kurse und Veranstaltungen andere Räume bereitgestellt werden. So finden z.B. die wissenschaftlichen Spiele für Kinder „Science lab“ jetzt dienstags und mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Raum 117 statt.

Galerie im Rathaus Treptow schließt bis auf Weiteres
Aufgrund der Restaurierungsund Renovierungsarbeiten im Rathaus Treptow stellt die Galerie im Rathaus Treptow ihre Ausstellungstätigkeit bis auf Weiteres ein.

Was läuft im Mai in der
Täglich geöffnet
Thüringer Spezialitäten zu zweit

Mittwoch Ruhetag

und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 16. Mai, ab 18 Uhr

Spargelfest mit Live-Musik
am Freitag, dem 19. Mai, ab 18 Uhr
(Vorbestellung erforderlich!)

Vorankündigung:
Sommerfest
der KGA „Am Adlergestell“

Pfingstmenüs
am Pfingstsonntag, dem 4. Juni, ab 12 Uhr

mit einer Schlagerparade beliebter Künstler der DDR am Samstag, dem 10. Juni, ab 18 Uhr

und Pfingst-Brunch
am Pfingstmontag, dem 5. Juni, 11-15 Uhr
(jeweils Vorbestellung erforderlich!)

Kinderfest
des Adlershofer Festkomitees

am Sonntag, dem 11. Juni, ab 14 Uhr

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Nr. 145

Alternative zu den elenden Wohnverhältnissen
120 Jahre Berliner Baugenossenschaft – 120 Jahre Genossenschaftssiedlung in Adlershof
Vor 120 Jahren, am 16. Mai 1886, erfolgte die Gründung der „Berliner Baugenossenschaft e.G.“ (BBG). Nach genau 120 Jahren ist die BBG als älteste und drittgrößte Berliner Wohnungsgenossenschaft eine beachtliche Größe in der Wohnungslandschaft unserer Stadt und die von ihr erbaute erste Siedlung ein Schmuckstück in Adlershof. Das doppelte Jubiläum bietet Anlaß zu einem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte dieser erfolgreichen, von Adlershof ausgegangenen Unternehmung (s. auch AZ Nr. 6). Auslöser war die Mitte der 1880er Jahre Adlershof erreichende Wanderung von Berliner Fabriken in das Umland entlang der Görlitzer Eisenbahn. Der kurze Traum des Amtsvorstehers Hans von Oppen, auf dem von ihm um 1870 an den Gründerzeitspekulanten Heinrich Quistorp verkauften Gutsland möge eine Villenkolonie entstehen, war in den heute noch zu besichtigenden Anfängen stecken geblieben (s. AZ
Nr. 91, 114, 115, 118, 121, 123).

(Teil I)

kleine Einfamilienhäuschen, die er zusammen mit einem Gärtchen für 1.500 bis 2.000 Mark gegen Abzahlung Arbeitern anbot. (Einige später umgebaute Häuser waren bis in die jüngste Zeit vorhanden.) Helbig, der sich auch Gewinn erhoffte, konnte sein Vorhaben jedoch finanziell nicht durchstehen.

wollte dem mit Einführung der Kranken-, Unfall-, Renten- und Sozialversicherung (1883/1884/ 1889), der lange Zeit weltweit vorbildlichsten Sozialgesetzgebung, vorbeugen. Schrader und Wohlgemuth sahen in Helbigs mißglücktem Versuch in Adlershof einen richtigen Ansatz für eine Alternative zu den

Helbig lud Interessierte ein, an einem der vier Sonntage im März in das Restaurant von Leopold nach Adlershof zu kommen, wo er zur Rücksprache bereit sei. Obwohl die Resonanz zunächst gering war, ließen sich die Initiatoren nicht entmutigen. Sie luden für den 4. April 1886 zu einer „Versammlung zur Gründung einer

Neue Interessenten des bereits parzellierten und preisgünstig zu erwerbenden Landes wurden Fabrikbesitzer. Dem ersten Unternehmen, der Chemischen Fabrik C.A.F. Kahlbaum, folgten bald ein knappes Dutzend weitere. Auch in Niederschöneweide, Grünau und der Stadt Cöpenick schritt die Industrialisierung voran. Damit verbunden setzte ein Zustrom von Arbeitern und Angestellten ein. Zahlreiche neue Grundstücksbesitzer sahen hierin ihre Chance und bauten schnell Mietshäuser. Die Bauordnung erlaubte in den Vororten nur den Bau von höchstens dreigeschossigen Häusern. So konnten nicht jene berüchtigten Massenquartiere mit mehreren Hinterhöfen entstehen, die Berlin den Ruf einbrachten, die „größte Mietskasernenstadt der Welt“ zu sein. Trotzdem entsprachen die Wohnbedingungen etwa denen in der Stadt: viele Personen drängten sich in ein, zwei Räumen, eine Küche mußte oft für zwei Wohnungen an einem Flur dienen. Dafür waren saftige Mieten zu zahlen. Vor diesem Hintergrund trieb den Zimmermeister Louis Helbig (1832-1899; Grundstücksbesitzer in Adlershof) der Gedanke um, Arbeitern bessere Wohnbedingungen zu bieten, als in Mietshäusern üblich. In der später nach ihm benannten Straße erbaute er Anfang der 1880er Jahre jedoch mit unzureichenden Mitteln, wie z.B. aus Abbruchmaterial und ohne Keller

Karl Schrader (1834 - 1913) war Reichstagsabgeordneter und Mitbegründer der BBG Berliner Mietskasernen in einer Luftbildaufnahme aus den zwanziger Jahren Illustrationen:
Archiv Hinte; BBG

Ein glücklicher Umstand führte ihn Anfang 1886 mit Männern zusammen, die obwohl dem Bürgertum zugehörig, die Lebensverhältnisse der Arbeiter verbessern wollten. Es waren dies vor allem Karl Schrader (1834-1913; Eisenbahndirektor, Reichstagsabgeordneter der Freiheitlichen Volkspartei, Mitglied im Centralverein für das Wohl der arbeitenden Klasse) und Gabriel Wohlgemuth (18501898; Bauunternehmer, Architekt, Mitglied der jüdischen Gemeinde Berlin). Wohlgemuth wurde im gleichen Jahr im 4. Kommunalwahlbezirk Berlins aus der Mitte der IV. Abteilung (es galt das 4-Klassen-Wahlrecht) zum Stadtverordneten gewählt und am 27. Mai 1886 in die Stadtverordneten-Versammlung eingeführt. Sie gehörten zu jenen aufgeklärten Politikern und Unternehmern, die sorgenvoll die wachsende Kluft zwischen reich und arm im zur ersten europäischen Industriemacht aufsteigendem deutschen Kaiserreich wahrnahmen. Selbst der stockkonservative, dabei jedoch weitsichtige „Eiserne Kanzler“ Otto von Bismarck erkannte den sozialen Sprengstoff. Er kleidete sie 1884 in einer Tischgesellschaft in die Worte: „Die Hungrigen werden uns fressen!“ und

elenden Wohnverhältnissen, den sie auf eine solide, dem Anliegen entsprechende genossenschaftliche Grundlage stellen wollten. Dazu hatten sie die Erfahrungen englischer, dänischer, vor allem aber des ersten deutschen Arbeiterbauvereins Flensburg studiert, der am 22. Juni 1878 von 227 Mitgliedern gegründet worden war und sich erfolgreich entwickelt hatte. Dem Flensburger Beispiel folgend veröffentlichte Helbig im März 1886 in Berlin, Cöpenick, Adlershof und Nachbarorten einen Aufruf mit der aufsehenerregenden Überschrift: „Baut Arbeiterhäuser!“. Er erinnerte, daß viele Arbeiter morgens und abends noch eine Stunde und mehr laufen müßten, „um in ihre verhältnismäßig theure und unbehagliche Miethswohnung zu kommen“. Dabei mache eine „schlechte Wohnung und keine Aussicht auf Besserung muthlos ...“ „Abhülfe kann aber nur vereint mit vielen geschaffen werden“ schrieb Helbig. Es sei das Anliegen zur Gründung eines Bauvereins, in dessen Kasse Arbeiter wöchentlich kleine Beträge (40 Pfennige) für den Häuserbau einzahlen, um nach etwa 28 Jahren Besitzer eines schuldenfreien Eigentums zu werden.

Baugenossenschaft für Arbeiterhäuser“ in das Cöpenicker Hotel „Kaiserhof“, Grünstraße 10, ein. Über die „zahlreich besuchte Versammlung“ berichtete ausführlich das „Cöpenicker Dampfboot“ in einem „Separat-Abdruck vom 5./6. April“. Wohlgemuth und Schrader erläuterten Sinn und Zweck der Genossenschaft. Schrader hob den günstigen Einfluß eines Hauses mit netter Wohnung und Garten für das Familienleben hervor und prägte den vielsagenden Satz: „Der Mann bleibt mehr zu Hause und darüber freut sich wieder die Frau.“ Wie viel Tragik und welche Hoffnung verbarg sich dahinter! Heinrich Zille hat in vielen Zeichnungen die schlimmen Wohnverhältnisse, „Kinderspielplätze“ in engen Hinterhöfen und Kneipenszenen eingefangen. Hierzu sollte eine Alternative geboten werden. In der lebhaften Diskussion sprach auch ein Herr Bauer aus Flensburg, der dort Mitglied des Bauvereins war und von dessen Erfolgen berichtete. Herr Schüler aus Berlin verwies dagegen auf ein ähnliches Beispiel „an der Sorauer Straße, wo kein anständiger Arbeiter dort hingezogen“ sei. „Das Ganze (habe) nur den Zweck, einen wackligen Baumei-

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Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Im März 1886 waren Haus-Interessenten in das Adlershofer Restaurant von Leopold eingeladen, wo Louis Helbig für Auskünfte bereit stand

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HEM-Tankstelle Anna-Seghers-Gedenkstätte Lange Sicherheitstechnik Gemeindebüro der ev. Kirche Lebensmittel-Service Röhnicke Gaststätte „Herrmanns-Eck“ Lotto/Toto Niedrich TCHIBO Zeitungskiosk am Markt OTTO-Center Lotto/Toto Cobel „Seniorentreff Alte Schule“ „Floh Hopser“ Kino „Casablanca“ Einkaufsquelle bei Berlin Chemie Gaststätte „Cappuccino“ Friedhofsgärtnerei Freie evangelische Gemeinde Praxis für Physiotherapie Sport-Gaststätte ABC 08 Geschenkeladen Heidi Gläser Gaststätte „Blattlaus“ Gaststätte „Zum kühlen Grunde“ tz medial Betriebsrestaurant (WISTA-Gebäude) Tabak-Center Bosse Friseur-Team Schluricke Heimatmuseum Treptow

ster (gemeint war Wohlgemuth) auf die Beine zu helfen. Aus Arbeiterinteressen seien die Herren nicht hergekommen.“. Hieraus sprach das breite Mißtrauen der Arbeiter gegen solche Unternehmungen, da (wie man Berichten jener Zeit entnehmen kann) viele Bauspekulanten die Sehnsucht nach besseren Wohnungen betrügerisch mißbrauchten. Damit mußten die Begründer der Genossenschaft rechnen. So hatten sich auch nur 28 Mitglieder eingeschrieben. Trotzdem gründeten und konstituierten sie am 16. Mai 1886 die „Berliner Baugenossenschaft e.G.“ und beriefen für den 10. Juli die 1. Generalversammlung in den „Kaiserhof“ ein. Gabriel Wohlgemuth wurde zum Vorstandsvorsitzenden, Karl Schrader zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Louis Helbig wurde Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und führte das Protokoll. Er schrieb auf, daß man sich darauf geeinigt hatte, je Haus zwei Wohnungen zu bauen. Die Baupläne würden demnächst erläutert. Als es ans Werk gehen und das erste Haus errichtet werden sollte, stellten sich Schwierigkeiten ein. 28 Mitglieder konnten mit 40 Pfennigen pro Woche den Bau nicht finanzieren. Sparkassen oder Versicherungen, auf deren Unterstützung man gehofft hatte, versagten sich. Auch der für die baupolizeilichen Aufgaben zuständige Amtsvorsteher von Op-

pen stellte sich quer. Er erwartete immer noch zahlungskräftige Landhausbesitzer, förderte deren Bauvorhaben beispielsweise in der Arndtstraße und wollte keine Arbeitersiedlung in „seinem“ Ort. Der „Bismarck von Adlershof“, wie ihn die Adlershofer später nannten, sah darin einen Nährboden für die Sozialdemokratie. So verdächtigte er das Vorhaben der Genossenschaft als eine „Lotterie“, als „Gewinnspiel“, weil deren Statut vorsah, bei mehreren Bewerbern für ein Haus, das Los entscheiden zu lassen. Nachdem Helbig vorsorglich bereits am 27. Juni Zeichnungen für den „Bau eines massiven Wohnund Stallgebäudes“ einreichte, schwante von Oppen Schlimmes und er ersuchte bereits am nächsten Tag „umgehend gefälligst mittheilen zu wollen, ob dieser ... Bau auf Rechnung der vor einiger Zeit constituierten Baugenossenschaft ausgeführt werden soll“. Helbig antwortete am folgenden Tag, es sei ihm „zur Zeit nur darum zu thun ..., auf dem mir gehörigen Grundstück ...“ die Bauerlaubnis zu erlangen. „In wie weit die Berliner Baugenossenschaft bei diesem Bau überhaupt betheiligt ist, kann bis jetzt noch nicht definitiv festgestellt werden.“ Die Begründer wollten Zeit gewinnen und hofften auf Hilfe. Woher sie kam und wie die Genossenschaftssiedlung erbaut wurde, berichtet der Chronist in der Fortsetzung. Rudi Hinte

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Nr. 145

„Seniorentreff in der Alten Schule“ lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54, haben wir aktualisiert in AZ Nr. 141 mitgeteilt. Einige weitere, neue Angebote wurden in unserer MärzAusgabe (Nr. 143) offeriert. Erstmalig ab 4. Mai kann man 14tägig donnerstags ab 9 Uhr an einem Bastelkurs mit Frau Weiße teilnehmen (Pinzette und Nagelschere mitbringen!). Auskünfte erhalten und sich für Veranstaltungen (bitte auch für die Mittwochnachmittage) anmelden kann man unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das Mai-Programm: 3.5., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik inkl. Beratung rund um die Brille 8.5., 10.00 Uhr: Rentenkonsultation durch die GBM (auch am 24.5.) 10.5., 14.30 Uhr: „Wiedersehen macht Freude“ (2,50 €; s. unten) 24.5., 14.30 Uhr: Modenschau - Frühjahrskollektion mit Verkauf vom „Modemobil“ (Eintritt frei) 31.5., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik

Mit dem Seniorenbus im Mai unterwegs
2.5. Beim Baumblütenfest in Werder genießen wir die Blütenpracht und können brandenburgische Spezialitäten kaufen. (Fahrtkosten: 16 €) 3.5. Einkaufsfahrt nach Polen. (Fahrtkosten: 23 €) 4.5. Noch einmal besuchen wir das Baumblütenfest (Fahrtkosten: 16 €) 8.5. Wir werden den Reichstag von innen besichtigen. Sie bekommen eine Führung ohne Wartezeit. (Fahrtkosten: 15 € + Eintritt: 7 €) 9.5. In der „Himmels Pagode“ in Hohen Neuendorf lassen wir uns das Essen von der vielfältigen Speisekarte schmecken. Sie werden zwischen 10.30 und 11.30 Uhr abgeholt. (Fahrtkosten: 17 €) 10.5. In Bad Saarow unternehmen wir eine Schiffstour über das „Märkische Meer“. (Fahrtkosten: 23 € + Dampferfahrt) 11.5. Der Spargelhof Klaistow bietet Produkte aus eigenem Anbau sowie weitere brandenburgische Spezialitäten. (Fahrtkosten: 20 €) 15.5. Der neu eröffnete Seouler Garten im Erholungspark Marzahn ergänzt die dortigen „Gärten der Welt“. (Fahrtkosten: 17 €) 16.5. In Buckow in der „Märkischen Schweiz“ machen wir eine Dampferfahrt über den Schermützelsse. (Fahrtkosten: 20 € + Dampferfahrt) 17.5. Einkaufsfahrt nach Polen. (Fahrtkosten: 23 €) 18.5. Lübben ist unser Ziel. Bei schönem Wetter wagen wir eine Kahnpartie – per Rollstuhl auf den Kahn. (Fahrtkosten: 17 € + Kahnfahrt) 22.5. Altlandsberg erwartet uns mit seinem einzigartigen Scheunenviertel. Sehenswert ist auch der parkartige Markt. (Fahrtkosten: 16 €) 23.5. Fahrt über sieben Havelseen. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) 24.5. Schiffshebewerk Niederfinow: Bei einer Floßfahrt unternehmen wir eine Entdeckungsreise besonderer Art. (Fahrtpreis: 18 € + Floßfahrt) 29.5. Stadtrundfahrt zu Wasser. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) 30.5. ... nichts wie raus zum Wannsee. (Fahrtkosten: 15 € + Dampferfahrt) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte daran denken, den Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen dabei zu haben. Sie werden zu den Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Im Bezirk arbeiten 250 Personen ehrenamtlich in 39 Sozialkommissionen
Derzeit arbeiten in TreptowKöpenick 250 Personen ehrenamtlich in 39 Sozialkommissionen. Zu ihrer Tätigkeit gehören u.a. die Vermittlung von Kontakten zwischen Senioren und Behörden, die Mitwirkung in Seniorenfreizeitstätten und Beratungen zu Hilfsangeboten unterschiedlichster Art, z.B. Kontakte zu den sozialen Diensten des Sozialamts. Zur Mitarbeit in den Sozialkommissionen ist befähigt, wer für soziale Anliegen aufgeschlossen, für den jeweiligen Aufgabenbereich geeignet, volljährig und bei der ersten Bestellung nicht älter als 70 Jahre alt ist. Im Rahmen ihrer Tätigkeit werden sie von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialamts betreut. Kontakt: Sozialamt Fachbereich 2, Tel. 6172-6083/-6135/-6082.

„Wiedersehen macht Freude“
Hans-Ulrich Brandt und Jörg Milde erinnern am 10. Mai ab 14.30 Uhr in der Alten Schule mit Wort, Gesang und Video-Vorführungen an die beliebte Sendung des MDR „Wiedersehen macht Freude“, die bei der Verabschiedung von Heinz Quermann und der 1000. Folge seiner „Schlagerrevue“ in Schwarzenberg entstand. An Auftritte von Johannes Heesters, Thomas Lück, Andreas Holm, Monika Herz wird ebenso erinnert wie an Helena Vondrackova und das Deutsche Fernsehballett. Am Ende der Veranstaltung können die beiden Ausführenden zu persönlichen Erinnerungen befragt werden.

Broschüre zur Thematik Krebs
Von der Plan- und Leitstelle der Abt. Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau (Staakener Straße 79, 13581 Berlin) ist die 19. aktualisierte Auflage einer Broschüre erschienen, in der wichtige und hilfreiche Informationen, Berliner Adressen sowie Kontaktmöglichkeiten für Betroffene von Krebserkrankungen zu finden sind. Man hofft, damit deren Interesse und von denjenigen zu finden, die Krebskranke und ihre Angehörigen im Beruf und als Ehrenamtliche beraten, unterstützen und begleiten. Nachfragen an Frau Hoppe-Rösler (Tel. 33034034, -4032, Fax -4075). W.S.

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…die Liste läßt sich beliebig verlängern. Bei all diesen Krankheiten handelt es sich keinesfalls um biblische Plagen aus dem fernen Altertum, sondern um aktuelle Gefahren. Vor allem die Bevölkerung in der Dritten und Vierten Welt ist von diesen Krankheiten konkret bedroht. Da aber einige der beliebtesten Urlaubsgebiete des Reiseweltmeisters Deutschland in eben diesen Ländern liegen, müssen wir uns auch bei uns Gedanken über diese gefährlichen Krankheiten machen. Im Jahr 2000 hat es in Deutschland ca. 4.000 Malariafälle gegeben, von denen 20 tödlich geendet sind, trotz

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Plenarbesuch im Bundestag
Dr. Gregor Gysi lädt am 21. Juni zur Informationsfahrt ein
Am 21. Juni können politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger an einer Informationsfahrt zum Deutschen Bundestag teilnehmen. Die Fahrt beinhaltet die Teilnahme an einem Plenarbesuch im Deutschen Bundestag, ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung sowie eine Stadtrundfahrt – an politischen Punkten orientiert. Anmeldungen bitte bei André Schubert unter Tel. 63 22 43 57.

Kristalle – Faszination und Technologie
Unter dem Titel „Kristalle – Faszination und Technologie“ steht der Mai-Themenabend des Lady’s Stammtisch e.V. Im Rahmen der Reihe „Unbekannte Orte im Bezirk“ wird am 3.5. um 18 Uhr das Institut für Kristallzüchtung auf dem WISTA-Gelände, Max-BornStraße 2, besucht. Auch Nichtmitglieder sind willkommen, werden aber um einen Unkostenbeitrag von 5 € gebeten. Der nächste Stammtisch ist für den 13. Juni im Rathaus Köpenick geplant. Weitere Informationen unter Tel. 6172-4133 oder im Internet unter www.ladiesstammtisch.com M.E.

Interessante Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
Nicht nur zur Langen Nacht der Wissenschaften gibt es beiderseits der Rudower Chaussee viele interessante Veranstaltungen. So setzt das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) im Mai sein „Adlershofer Planetenkolloquium“ am 10.5. mit „Mondforschung“ (Mark Wieczorek, Paris) und am 24.5. (Thema lag bei Redaktionsschluß nicht vor) fort. Die Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr im Seminarraum des Hauses. Weitere Informationen bitte unter Tel. 670 55-320 erfragen. Die Humboldt-Universität lädt am 17.5. ab 10 Uhr im Erwin Schrödinger Zentrum (Rudower Chaussee 26) zur Studieninformationswoche ein. Das Institut für Informatik orientiert speziell ab 14 Uhr im Raum 1'303. Am 19.5. um 15.30 Uhr lädt es darüber hinaus zur „Gong Show zum Tag der Informatik 2006“ in den Konferenzraum 0'119 ein (Info-Tel. 2093-3905). Zum Tag der Geographie 2006 kann man sich am 23.5. um 13.30 Uhr ebenda über „Die Geographie – Perspektiven einer dualistischen Disziplin“ orientieren (Info-Tel. 2093-6813). Bereits am 5.5. um 15.30 Uhr wird in Tim's Café im Erwin Schrödinger Zentrum zur „teatime“ eingeladen. Jan Böttcher spielt, singt und liest aus seinem neuen Buch „Geld oder Leben“ (Info unter 2093-2028). Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert am 4.5. über den „Immobilienkauf“, am 10.5. über „Die Abfindung im Arbeitsrecht“ und am 18.5. über „Das Straßenausbaubeitragsgesetz“. Die Vorträge beginnen jeweils um 15.30 Uhr in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567. „Die Zähne sitzen wieder fest, Implantate für die Dritten“ heißt es am 11.5. ab 17 Uhr im Rahmen der Patientenakademie Adlershof im Pasteur Kabinett (Rudower Chaussee 17). Anmeldung unter 6293-3260 (Eintritt frei). W.W.

Sprechstunden mit Experten
Neu: bsm.net-Newsletter erscheint einmal im Monat
Unter dem Motto „Wirtschaft hilft Wirtschaft” bietet bsm.net Beratung, Schulung und Mediation im Südosten Berlins an. Donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr stehen Experten von bsm.net für Interessenten zum Gespräch bereit im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21. Sprechstunden im Mai und Arbeitsschwerpunkte der Experten: 4. Mai Unternehmensberatung und Steuerberatung mit Christian Wagner und Erich Zastrow 11. Mai Konfliktbewältigung im wirtschaftlichen Kontext und Unternehmensberatung mit Karlheinz Schöne und Christian Wagner 18. Mai Wirtschaftsrecht sowie internationale Rechtsfragen und Öffentlichkeitsarbeit mit Constance Globig und Christoph Nitz Seit April erscheint einmal im Monat der bsm.net-Newsletter. Der kostenfreie Informationsdienst enthält interessante Nachrichten aus den Arbeitsgebieten der bsm.net-Berater. Er wird digital per E-MailAbonnement verschickt, liegt als gedruckte Ausgabe bei den bsm.netSprechstunden bereit und kann abonniert werden bei: bsm.net – c/o Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick e.V., Josef-OrloppStraße 54, 10365 Berlin, Tel. 55 68 88 49 oder per E-Mail an: info@bsm-net.net oder info@wtk-berlin.de

Seminare zur Existenzgründung
Der Schritt in die Selbständigkeit ist ein bedeutsamer neuer Lebensabschnitt und sollte deshalb auch gut vorbereitet werden. Übereiltes Handeln führt meist zu Fehlern, wichtige Punkte werden oft nicht berücksichtigt. Der Besuch eines Existenzgründerseminares bietet vor allem für Arbeitslose die Plattform, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren sowie sich auf weitere wichtige Fragen und Themen vorzubereiten. ZentEX® – das Zentrale Existenzgründerbüro der MIDAS Unternehmensgruppe führt in Berlin ständig Existenzgründerseminare durch. Das nächste Seminar beginnt am 8. Mai und dauert drei Tage, jeweils von 9 bis 15 Uhr. Weitere Maßnahmen und Termine – Spezialseminare zu Marketing + Vertrieb, Buchführung + Steuern, Businessplan – auf Anfrage. Telefonische Voranmeldung bitte unter 53 04 10 66.

JobCenter eine Woche geschlossen
Vom 8. bis 12. Mai finden im JobCenter aus organisatorischen Gründen keine Sprechstunden statt. Von 8-18 Uhr ist eine Hotline das Service-Centers zum Ortstarif aus dem Festnetz unter 0180 100 25 666 geschaltet. Ein Notdienst für akute Bedarfsfälle wird zu den üblichen Sprechstunden im Gebäude Groß-Berliner Damm 73a durchgeführt (beim Wachschutz melden!).

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Nr. 145

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 23. Mai von 9 bis 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

Begegnungen mit interessanten Menschen und Aufgaben
Erinnerungen an 15 Jahre Schreibwerkstatt in Treptow
Die Treptower Schreibwerkstatt, eine Schule des kreativen Schreibens am Heimatmuseum Treptow, begeht 2006 ihr 15. Jahr des Bestehens. Ursula Hedemann (86 Jahre) ist von Anfang an dabei. In ihrem Beitrag erinnert sie an Höhepunkte dieser Jahre. Das alte schöne Johannisthaler Rathaus sollte mir später vertrauter werden als jedes große Museum. Ich las damals neugierig den Aufruf von Barbara Zibler, doch gute Schulaufsätze, Zeichnungen und anderes dem Heimatmuseum zu überlassen. Meine Jüngste hatte ihre Jahresarbeit „Der Mensch befreit sich“ über die Dürerzeit, Basteleien und anderes schon beiseite gelegt. So brachte ich einiges zur Historikerin Barbara Zibler. Fontane sagte: Alles Alte sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir leben! Und weil unsere Gartenkolonie „Treptows Ruh“ auch bald 100 Jahre bestand und so herrlich blühte, war Karin Manke (Leiterin der Treptower Schreibwerkstatt) als echte Erfurterin hell begeistert und wollte mehr wissen und berichten von Alt-Treptow. Sie lud mich zum Erinnerungstreffen im schönen Ratssaal ein. Die Themen waren vielseitig: Mein erster Schultag, meine Straße, mein Kiez – zu jeder Stunde Neues. Es dauerte nicht lange und ich bekam Lust zum Schreibkurs, der im Rathaus eingerichtet wurde. Auch hier interessante Menschen und Aufgaben. Über 15 Jahre lang wurden mir Karin Mankes Vorschläge und Anregungen vertraute Gewohnheit. Mit dem Thema „Links und rechts der Schiene“ wurde das langgestreckte Alt-Treptow mit seinem Malerviertel beschrieben. Es war wie eine Spurensuche, denn hier war einst eine Weltausstellung geplant worden und überall im Park waren noch Reste zu finden. Doch Karin Manke wollte mehr, hatte neue Ideen, nämlich

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Spenden für Diakonie erbeten
Vom 20. Mai bis 5. Juni sind „Sammler“ mit der Büchse auf der Straße oder gehen mit der Liste durch die Häuser, um das Weiterbestehen vieler Krankenhäuser, Alten-, Jugendund Kinderheime, Kindertagesstätten, Diakoniestationen und Beratungsstellen nebst den dazugehörigen Ausbildungs- und Versorgungseinrichtungen zu ermöglichen! Ob Sie Münzen oder Scheine in die Büchse stecken, wir glauben, daß Sie damit Gutes tun, das Ihnen u.U. eines Tages selbst zugute kommt. Vielleicht sind Sie auch stark genug, mit einer Liste (z.B. bei Freunden, Nachbarn oder Bekannten) vorbeizugehen oder an einem Tag mit der Sammelbüchse die Vorübereilenden freundlich anzusehen? Es wäre schön, wenn Sie sich recht bald im Büro der evangelischen Kirchengemeinde Arndtstr. 12 (Di 15-17 Uhr, Mi +Do 9-11 Uhr; Tel. 677 52 68) melden würden. Weitere Informationen unter www.evangelische-kircheadlershof.de, Seite: Diakonie F. Fröhlich

Fotoerinnerung an eine Dampferfahrt im Juli 1994 die weitere Umgebung Berlins, Historisches und Natur, uns nahe zu bringen wie Schloss und Park Babelsberg. Potsdam sowieso mit dem Gedenken an den ArbeiterAstronom Bruno H. Bürgel. In Wendisch-Rietz am märkischen Meer feierten wir recht fröhlich auf einer Wiese an Holztischen „5 Jahre Treptower Schreibwerkstatt“. Interessant wird oft die Stunde, wenn Karin Manke jedem ein Landschaftsbild oder ein bekanntes Porträt in die Hand gibt, um darüber zu fabulieren. So entstanden spontane Kurzgeschichten, oft sogar ein Anfang einer eigenen Erzählung. Wir sollten uns auch üben, Interviews zu führen und Biografien zu schreiben. Kriegs- und Nachkriegszeiten waren Themen. Dann gab uns unsere Leiterin die Aufgabe, Persönlichkeiten aus der Nachbarschaft zu beschreiben. In der Rethelstraße wohnt das Ehepaar Dr. Waltraut Engelberg und Prof. Dr. Ernst Engelberg. Gespannt las ich Berichte über ihr 20 Jahre langes Forschen und Arbeiten in allen Bismarck-Archiven. Dass ich über das berühmte Wirken der beiden in einem Interview berichten konnte, dafür bin ich sehr dankbar. Ebenso viel Freude machten mir die Tagebücher und die Offenheit unseres Treptower Kammervirtuosen Friedrich-Carl Erben, mit dem ich mehrere Gespräche über seinen interessanten Lebensweg führte. Dies alles sind nur Bruchstücke des Erinnerns an 15 Jahre Schreiben, Lesen, ja und Philosophieren. Das gehörte einfach mal zur Stunde, wenn dieses oder jenes Ereignis oder sehr Persönliches einen zu überwältigen drohte. Auch von uns Schreibfreunden entstand so mancher hübsche Band Gedichte oder Erzählungen. Das Europaprojekt, das uns schon Jahre beschäftigt, möchte ich noch erwähnen. Der große Goethe brauchte Jahre, um nach Italien zu kommen, unsere Schreibfreunde schaffen das in einer Woche, ob Italien, Sardinien oder Spanien. Ich bewundere dann die schönen Fotos und erfreue mich an den freundschaftlichen Berichten. Es ist der philosophische Sinn und Zweck Karin Mankes, Themen auszuwählen, die das Herz ansprechen. In einem neuen Büchlein von ihr stehen interessante Verse, u.a. „Mein Leben ist ein Gedicht mit vielen Strophen“. Möge es noch viele frohe Strophen für sie geben. Wir alle wünschen es ihr von ganzem Herzen und danken ihr für mehr als 15 so inhaltsreiche Jahre.

Armut in Deutschland
Auch in Deutschland wird die Schere zwischen Arm und Reich immer breiter. Anhand des ArmutReichtum-Berichtes werden am 16. Mai im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß von einem Referenten der Diakonie ATTAC die Ursachen erörtert und Änderungsansätze besprochen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-5422 oder 655 75 61. W.W.

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Mai 2006

Seite 13

Herzliche
Auch wenn sie nun nicht mehr in Adlershof wohnt, gratulieren wir im Mai zuerst Elfriede Hundt, die am 12.5. ihr 102. Lebensjahr vollenden kann (s. unten). Nunmehr ihr 100. Lebensjahr beginnt am 9.5. Ella Borchert, der wir zum 99. Geburtstag herzlich gratulieren. Zum 95. Wiegenfest beglückwünschen wir am 20.5. Hertha Bendig. Gratulationen zum 94. Geburtstag übermitteln wir am 2.5. an Wilhelmine Domke und Erich Finkelde sowie am 25.5. an Heinz Leonhardt und zum 93. Geburtstag am 6.5. an Gertrud Schulz. Auf 92 erfüllte Lebensjahre können am 26.5. Helene Schubert und Herbert Schmude sowie am 28.5. Emilie Petruske zurückblicken. Ihr 91. Erdenjubiläum

Glückwünsche
begehen am 6.5 Ilse Schulz und am 8.5 Elsbeth Brandt. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Den 85. Geburtstag begehen Ursula Müller (2.5.), Elfriede Seidel (9.5.), Kurt Schalla (12.5.), Irmgard Scheuerlein (16.5.), Erika Schmidt (20.5.), Helene Pastewski und Vera Waldow (21.5.), Käte Heining (23.5.), Karla Schoknecht (31.5.). Herzlichen Glückwunsch! Ihr 80. Jahr vollenden Kurt Trappiel (9.5.), Margarete Suhr und Karl-Heinz Katerbaum (15.5.), Elli Stefanski (22.5.), Karlheinz Lemke (28.5.). Beste Wünsche für viele frohe Tage! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Als Gott sah, daß der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sagte „Komm heim!“

Er war lange der älteste Adlershofer Mitbürger, nun hat sich auch sein Leben vollendet.

Max Bönning
* 30.3.1902

† 31.3.2006

ist für immer von uns gegangen. Wir werden ihn immer im Herzen behalten.
In tiefer Trauer

Tochter Christel Bönning
im Namen aller Angehörigen
Wir danken für die Anteilnahme in Wort und Schrift.

104 Jahre und einen Tag
In memoriam Max Bönning
Sein 104. Lebensjahr konnte Max Bönning noch vollenden (s. AZ Nr. 143). Am Abend des Vortages hatte man ihn wieder einmal in die Klinik eingewiesen. Der Blutdruck war enorm abgesunken, die Atembeschwerden nahmen erneut zu. Seit vergangenem September hatte er das mehrfach überwunden, war nie im Bett liegen geblieben, auch wenn er mitunter betrübt war, daß trotz aller Willensstärke die körperlichen Kräfte immer mehr nachließen. Am Geburtstag hatte er sich mit der Tochter für den kommenden Tag verabredet. Doch da kam die Mitteilung, daß nach der Morgentoilette sein Herz aufgehört hatte zu schlagen. Ein langes Leben voller Höhen und Tiefen, voller Schaffenskraft und Fürsorge für die Familie hatte sich vollendet. Nun ruht er an der Seite von Ehefrau Frieda auf dem Adlershofer Waldfriedhof. W.W.

Viele gute Wünsche für das nächste Lebensjahr erhalten in der Zahnarzt-Familie Lange Seniorin nachträglich Dr.

SR Dr. Ilse zum 95. Wiegenfest, Gustav zum 55. Geburtstag
und ebenso herzlich

Junior Georg zum 25. Erdenjubiläum.

Verwandte, Freunde, Bekannte, Patienten

Elfriede Hundt wird 102 Jahre
Jetzt wäre Elfriede Hundt (s. AZ Nr. 121+133) im Alter von 102 Jahren unsere älteste Adlershofer Mitbürgerin. Im vergangenen Jahr hatte sie einen Oberschenkelhalsbruch ganz gut überstanden und war in ihre Wohnung zurückgekehrt. Doch inzwischen reichte der dreimalige Kurzbesuch einer Pflegerin am Tage nicht mehr aus, und vor allem in der Nacht konnte sie nicht weiterhin allein bleiben. So wohnt sie seit dem 22. Februar im Seniorenheim in Johannisthal. Nach Aussage ihrer ehemaligen Pflegetochter Marina ist sie dort wieder aufgelebt. Sie bewohnt ein Einzelzimmer und findet es toll, im Rollstuhl die Mahlzeiten in der Gemeinschaft einnehmen zu können. Auch sonst gibt es dort mehr Abwechslung. Somit geht es ihr gut und alle hoffen, daß das noch lange so bleibt. Wird sie wohl das Vorhaben ihres Großvaters umsetzen können, der 110 Jahre alt werden wollte? Unsere guten Wünsche begleiten sie auch weiterhin. Wolf Will

Foto: Staneczek

Unsere Rätselecke
Aus den Silben au – ba – ber – blis – cha – chen – dak – del – der – di – do – ei – ei – ein – en – en – er – er – erup – ga – gi – gi – gon – gramm – hah – imi – in – ko – krebs – ku – la – lau – ler – li – li – li – lis – lo – mi – mur – na – na – na – nal – ni – ni – nie – no – on – on – ori – ra – ra – ra – re – sa – sen – ser – set – sied – sitz – stab – stand – stü – stüt – ta – ta – ta – ter – ti – ti – to – tor – tu – ty – um – um – um – un – usam – zung – zung. sind Wörter zu bilden, deren dritte und erste Buchstaben jeweils von oben nach unten gelesen ein Sprichwort ergeben (ch = 1 Buchstabe). 1. antikes Ornament; 2. gelinde Zurechtweisung; 3. Arzneipflanze; 4. Urbild, Urtext; 5. franz. Weißwein; 6. Landwirtschaftserzeugnisse; 7. Hilfe, Beistand; 8. franz. Physiker (1683-1757); 9. Vulkanausbruch; 10. Wiederherstellung; 11. Gebiet um Cottbus; 12. Meerestier; 13. chemischer Grundstoff; 14. Lobrede; 15. Futterpflanze; 16. Zimmerpflanze; 17. Neuneck; 18. Fingerabdruck; 19. chemisches Element; 20. Pfannengericht; 21. Nachahmung; 22. Wetteinrichtung. Rätselautor: Harry Pätzold †

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Auflösung des Kreuzworträtsels in der April-Ausgabe
Waagerecht: 1. Aula; 4. Seim; 7. Agent; 9. Alm; 11. Uri; 13. Dimension; 16. Hiddensee; 21. Ute; 22. Inn; 23. Kabel; 26. Lear; 27. Gose. Senkrecht: 1. Arad; 2. Lamm; 3. Ag; 4. Sn; 5. Etui; 6. Main; 8. Ern; 10. Limit; 12. Rogen; 14. Eid; 15. San; 16. Hull; 17. Deka; 18. Erb; 19. Silo; 20. Ernte; 24. Ar; 25. EG.

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Nr. 145

Zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“
Joseph Schmidt Musikschule erfolgreich beim Wettbewerb 2006 / Tag der offenen Tür
Sorgfältig waren sie vorbereitet die Schülerinnen und Schüler der Joseph Schmidt Musikschule Treptow-Köpenick für den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2006 und das brachte der Musikschule im Jubiläumsjahr zahlreiche Preise. 55 Jahre ist die Schule am 19. Februar geworden: Gegründet 1951 in Köpenick, fusioniert mit der Musikschule Treptow 2001 und als traditionelle Bildungsstätte 2004 mit dem Namen des Kammersängers und Kantors Joseph Schmidt geehrt. Hoher künstlerischer Anspruch und die Vielfalt der Genres, das sind die Stärken dieser traditionsreichen Musikschule. Von zahlreichen Wettbewerben kommen Ensembles mit Preisen nach Hause und Schülerinnen und Schüler sind erfolgreich bei Regionalund Landeswettbewerben. Die Preisträger beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ sind Gitarristen, Sänger der Bereiche Musical und Rock-Pop sowie deren Instrumentalbegleiter. Gitarre: 1. Preis: Vivian Rinza, Christian Kaden, Anne Thiem, Niels Krause; 2. Preis: Alexandra Karl. Querflöte: 1. Preis: Amina Ott. Instrumentalbegleitung Klavier: 1. Preis: Alexa Ott. Vocal Musical: 2.Preis: Josephine Schottke. Vocal Rock-Pop: 1. Preis: Laura Seelig, 3. Preis: Martin Bertelt. Das Fazit des Wettbewerbs: Eine Ausbildung an der Joseph Schmidt Musikschule lohnt sich. Überzeugen kann man sich davon am 3. Mai beim Tag der offenen Tür. Von 15 bis 19 Uhr gibt es in der Filiale Köpenick in der Friedrichshagener Straße 8 Schnupperunterricht, Mini-Konzerte und Angebote für Kinder und Erwachsene. Beim 4. Berliner Musikschultag unter dem Motto „musik macht menschen“ sind am 14. Mai in den Sälen des Roten Rathauses auch die Schüler der Joseph Schmidt Musikschule dabei. D.T.

Vorträge im BIZ
Im Mai werden im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr gibt es Informationen zu: 4.5. Physiotherapeutin 11.5. Ausbildungsgänge am Oberstufenzentrum Holztechnik 18.5. Zahntechniker/in BIZ Neukölln, Sonnenallee 282, 12057 Berlin, Tel. 5555 77 2360 Die Veranstaltungen führen Berufsberater teilweise in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durch.

Fotoausstellung „Serengeti lebt“
Im Foyer des Informatikzentrums, Albert-Einstein Straße 14, kann man nebenstehendes Foto und weitere Bilder von Dr. Bernd Dittmann sehen. Die Fotoausstellung unter dem Titel „Serengeti lebt“ ist noch bis zum 31. Mai montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu betrachten. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.InAdlershof.de

Mach mit beim Schreibwettbewerb „Mein Girls’Day“
Zu gewinnen: Blick hinter die Kulissen von „Verbotene Liebe“ Am 27. April fand der 6. Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag statt (s. AZ Nr. 143 + 144). Tausende Schülerinnen ab der 5. Klasse konnten die Berufswelt in Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland kennen lernen. Auch in diesem Jahr schreibt die bundesweite Koordinierungsstelle des Projekts Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag dazu wieder einen Schreibwettbewerb aus und fragt: Wie war dein Girls’ Day? Was hast du erlebt? In welchen Beruf hast du in diesem Jahr hineingeschnuppert? Hast du Frauen oder Mädchen getroffen, die in einem untypischen Bereich arbeiten? Kannst du dir vorstellen, ein Praktikum oder eine Ausbildung in dem Beruf zu absolvieren? Schick’ uns deinen Bericht vom Girls’Day! Unter allen Einsendungen gibt es ein Treffen mit „Verbotene Liebe“-Schauspielerin Vanessa Jung zu gewinnen - sie spielt Jana Brandner. Vanessa lädt Euch ein, hinter die Kulissen der erfolgreichen ARD-Soap „Verbotene Liebe“ zu schauen: Seid beim Dreh im Studio mit dabei, werft einen Blick in die Maske, Kostümfundus, Requisite und lernt die vielen verschiedenen technischen Berufe bei einer TVSerie kennen – von Kamera, Ton, Licht bis hin zu Aufnahmeleitung und Regie. Sende deinen Bericht bis zum 12. Mai 2006 an: schreibwettbewerb@girls-day.de. Infos unter www.girls-day.de

Zum 18. Mal waren alle mit dem Herzen dabei
Auch im 9. Jahr des Bestehens unseres Skattreffens waren wie immer Spaß, Spiel und Unterhaltung Trumpf. 30 Skatfans – sieben Damen und 23 Herren – hatten sich am 11. März in der Gaststätte „Hermannsruh“ bei Holger Friedrich zum freundschaftlichen Wettstreit eingefunden.Nach vier Stunden standen die Sieger fest. Die sieben Damen erhielten Sonderpreise. Inge Vogel belegte mit 1175 Punkten bei den Damen den 1. Platz und errang zum 3. Mal den Wanderpokal, den sie nun für immer in Besitz nehmen konnte. Bei den Herren erspielte sich der ehemalige Schüler der 10. Oberschule Adlershof Manfred Walter mit 1630 Punkten den Spitzenplatz. Den Mannschaftspokal gewann wieder einmal die Lehrerauswahl. Jeder Teilnehmer wurde mit einem Preis und einer vom ehemaligen Kunstpauker angefertigten Urkunde belohnt. Konditormeisterin Christiane Gebhardt hatte für die Skatsieger Osternester mit einem süßen Fußball garniert angefertigt. Das nächste Skatspiel des Jahres findet am 2. Dezember 2006 wieder in der Gaststätte „Hermannsruh“ statt. Spielteilnahmemeldung bitte bis zum 2. November an Tel. 63 90 85 47. Hermann Kopittke

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Seite 15

Kein anderer Berliner Bezirk hat so viele Sportvereine
Diskussionsrunde in der Alten Schule mit Joachim Stahr über „Sportstätten und Sportmöglichkeiten in Adlershof“
„Sportstätten und Sportmöglichkeiten in Adlershof“ war das Thema einer Diskussionsrunde am 28. März mit dem Bezirksstadtrat für Jugend und Sport, Joachim Stahr. Der Einladung der Volkshochschule und des Adlershofer Festkomitees in die Alte Schule waren rund drei Dutzend Interessierte gefolgt. In Treptow-Köpenick sind gegenwärtig mehr als 250 Sportvereine registriert – kein anderer Berliner Bezirk hat so viele aufzuweisen. In Adlershof sind Sportfreunde in 18 Vereinen aktiv. Joachim Stahr verwies auf die Aufgabe seines Ressorts, die Sportanlagen des Bezirkes nutzbar zu halten oder zu machen und nach Möglichkeit auf den neuesten Stand zu bringen. So steht Beim Thema SFG wurde das Engagement des PSV Olympia als Betreiber der Halle gewürdigt. Trotzdem wird das Sportzentrum aus Kostengründen wahrscheinlich schon zum Jahresende schließen (und damit vor Fertigstellung des Sportkomplexes im ehemaligen „Domäne“-Gebäude). Zu den Fragen Thermalbad und Skihalle waren die Antworten noch nicht so definitiv, daß man an dieser Stelle unbegrenzten Optimismus verbreiten könnte. Optimistisch stimmte dagegen die Aussage von Vertretern der Humboldt-Universität, daß seitens der Studenten eine große Nachfrage nach sportlicher Aktivität besteht. Dieser Thematik werden wir uns in einem speziellen Beitrag widmen. Lutz Ebner

Foto: Ebner

der Sportplatz Dörpfeldstraße nach aufwendiger Sanierung ab Herbst mit einer Rundlaufbahn für die Leichtathletik und einer Kunstrasenfläche der neuesten Generation zur Verfügung. Diese ist u.a. leichter zu säubern und verursacht keine „Verbrennungen“ mehr. Auch der Sportplatz Lohnauer Steig erhält einen neuen

Kunstrasen, weil der alte sein „Lebensende“ erreicht hat. Andererseits stehen für den Sportplatz Birkenwäldchen keine Gelder mehr zur Verfügung. Dagegen opponierten vor allem die anwesenden Vertreter vom SV Berlin Chemie Adlershof. Möglicherweise ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Auf Punktejagd in der Landesund Regionalliga
Die Fußballer von ABC 08 (Landesliga) bestreiten im Mai drei Punktspiele auf dem Sportplatz Lohnauer Steig 1-17. Am 3.5. kommt das Team von Nord-Wedding nach Adlershof. (Beginn: 19 Uhr). Am 6.5. ist Hellas Nordwest zu Gast und am 28.5. Grün-Weiß Neukölln. Anstoß ist jeweils um 14 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft des Adlershofer BC (Regionalliga) genießt zweimal Heimrecht auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße. Gespielt wird am 7.5. gegen den Chemnitzer FC und am 21.5. gegen den Halleschen FC. Beginn: 14 Uhr.

Mit Wanderfreunden in nah und fern unterwegs
Eine Fahrt zum Schweriner See unternimmt die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 6.5. Treff: 6.30 Uhr, Ostbahnhof (Schalterhalle). Entlang der „Automobil-Verkehrs- und Uebungsstraße“ (AVUS) wandert man am 13.5. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Messe Nord/ICC (Witzleben). An der Havel ist man am 21.5. unterwegs. Treff: 10.45 Uhr, S-Bhf. Wannsee. Die Herrentagswanderung am 25.5. ist auch für Damen geeignet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Hirschgarten. In den Naturpark Hoher Fläming fährt man am 28.5. Treff und Abfahrt wie auch Informationen zu weiteren Touren bitte unter Tel. 656 07 34 erfragen. Rund um die Krumme Lake geht es am 4.5. mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“, Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Friedrichshagen. Das NSG Hönower Weiherkette und Krugwiesen wird am 7.5. erkundet. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Hönow. Die Sonneninsel Usedom ruft am 13.5. Treff: 7.25 Uhr, Ostbahnhof (Anmeldung bis 11.5. an 529 39 95). Das Spargelfest in Kleistow ist das Ziel am 18.5. Treff: 10.30 Uhr, Potsdam Hauptbahnhof, Fernbahnsteig. Eine „Grüne Runde in Reinickendorf“ wird am 20.5. gedreht. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Wittenau. Infos auch zu weiteren Touren unter Tel. 56 59 38 41. L.E.

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Juni ist am 15. Mai

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Nr. 145

Jubiläumsgewinnspiel der „Adlershofer Fahrradwelt“

Glück mit einem alten Kaufbeleg
Mit einem glücklichen Lächeln und einem nagelneuen „Diamant“Fahrrad verließ Horst Klee am Ostersonnabend die „Adlershofer Fahrradwelt“ in der Dörpfeldstraße. Soeben war er zum Hauptgewinner des Jubiläums-Gewinnspiels gekürt worden. Anläßlich des 15. Jahrestages der Geschäftseröffnung war gefragt worden, wer den ältesten Kaufbeleg für ein Fahrrad von der „Adlershofer Fahrradwelt“ besitzt. Horst Klee konnte einen vom 21. Mai 1991 vorweisen. „Ich hebe alte Rechnungen in einem Karton auf“, sagt der jetzige Rentner, der 1947 nach Adlershof kam und viele Jahre als Schlosser bei der Bahn beschäftigt war. Der 2. Preis – ein Gepäcktaschen-Set – ging an Familie Jacobs, und über einen Einkaufsgutschein konnte sich Jörg Holler freuen. Manchmal lohnt es sich eben, Altes aufzubewahren und einen Blick auf Zurückliegendes zu werfen. Anlaß für einen Blick zurück bietet so ein Jubiläum allemal. Und so erinnern sich die Geschäftsleute Monika und Henner Koepenik, die wir vor 11 Jahren (AZ Nr. 12) das erste Mal in unserer Zeitung vorgestellt haben, noch genau an die Zeit vor anderthalb Jahrzehnten. Nach der politischen Wende suchten die beiden Diplom-Ingenieure nach einer neuen Perspektive. Als sie den Entschluß gefaßt hatten, sich mit einem Fahrradladen selbständig zu machen, ging die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten los, die sie schließlich im Haus Dörpfeldstraße 73 fanden. Hier hatte die Post gerade die Paketstelle aufgegeben und dem Haus stand die Sanierung bevor. Im Oktober hatten die Koepeniks den Vertrag für das gesamte Erdgeschoß in der Hand – zu einem fairen Mietpreis, weil sie die Sanierung selbst übernahmen. Das Glück der Tüchtigen hatten sie dann auch, als sie mit der Zweirad Experten Gruppe (ZEG) in Kontakt kamen und von dieser mit einem zinslosen Barkredit als Starthilfe unterstützt wurden. Am

Weiterer Kiezladen ade!
Obst- und Gemüsegeschäft Hartmann nach mehr als 25 Jahren in der Wassermannstraße geschlossen
Seit 1980 hat Karl Heinz Hartmann, ab 1990 mit Ehefrau Karin, das Obst- und Gemüsegeschäft im Hause Wassermannstraße 119 mit viel Engagement und breitem Angebot geführt (s. AZ Nr. 49), nun mußte er es aufgeben. Wegen steigender Miete und wachsender Unkosten sehen die Hartmanns keine Möglichkeit der Fortführung ihres Kiezladens. Vor allem ältere Mitbürger bedauern das, aber ihre Zahl wird kleiner und die jüngeren Nachbarn kaufen entweder keine frische Ware oder fahren zum Supermarkt. Das Ehepaar Hartmann bedankt sich bei allen Kunden, die ihnen über alle Zeiten die Treue gehalten haben. Dazu gehören auch etliche Leser unserer Adlershofer Zeitung, die es hier von Anfang an gab. Wenigstens ihnen kann geholfen werden, denn das benachbarte

Foto: Ebner

13. April 1991 war es dann soweit: Die Tür der „Adlershofer Fahrradwelt“ öffnete sich für die Kunden. Und selbst der damalige Regierende Bürgermeister, Eberhard Diepgen, kam zum Gratulieren. Inzwischen ist die „Adlershofer Fahrradwelt“ längst über den Ort hinaus bekannt. Kunden kommen auch aus Altglienicke oder Köpenick. Das qualitätsvolle Sortiment wird genauso geschätzt wie der fachmännische Rat. Das Wissen und die Erfahrung der Familie Koepenik kommt ebenso den Lehrlingen zu Gute, die hier ausgebildet werden. Auch als Sponsor, z.B. für den jährlichen Triathlon der Anna-Seghers-Oberschule oder für die Volkssolodarität, sind die Fahrradexperten bekannt.

Foto: Staneczek

Friseur-Team Schluricke übernahm den weiteren Verkauf. Das Ehepaar Hartmann begleiten unsere besten Wünschen für die Zukunft! W.S.

Auch im Britzer Garten macht der Mai alles neu
Vielfältig sind im Mai die Angebote für groß und klein, sich an der Naturvielfalt im Britzer Garten und anderswo zu erfreuen. Eltern und Kinder können am 5.5. ab 20 Uhr nachtaktive Tiere suchen und eine Lichterreise unternehmen (Anmeldung unter Tel. 703 30 20). Am 13.5. wird auch den Jüngsten an den Teichen die Frage beantwortet: „Was quakt und piepst denn da?“ (Treff: 11 und 14 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Am 14.5. werden die Wasservögel in ihren Nestern vielleicht auch schon mit ihren Jungen beobachtet (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Am 20.5. muß man sich entscheiden, ob man um 11 Uhr erfahren will „Weshalb brennt die Brennessel?“ oder um 14 Ihr verschiedene Baumarten spielerisch kennen lernen und Spannendes über sie erfahren möchte (Treff: Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Im Mai sprießen auch Wildkräuter und entfalten ihre aromatischen und heilenden Wirkstoffe, Näheres erfährt man am 4.5. (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Am 7.5. ist eingeladen, wer dem Konzert der Singvögel lauschen möchte (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Nach „Tulipan“ reisen und alles über Geschichte, Botanik und Pflege der Tulpen erfahren kann man am 7.5. um 14 Uhr oder am 18.5. um 17.30 Uhr (Treff: Bistro am Kalenderplatz). Der Pflanzenwelt an Tümpel, Bach und Weiher gilt das Interesse am 14.5. (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Auch zu Spaziergängen durch die Natur außerhalb des Britzer Gartens wird eingeladen. Am 5.5. kann man an einer kleinen Reise durch die Welt der Gehölze im Späth’schen Arboretum teilnehmen (Treff: 15 Uhr, Eingang Späthstr. 80). Dämmerungs- und nachtaktive Vögel sollen am 19.5. am Rudower Dörferblick beobachten werden (Treff: 19 Uhr; U-Bhf. Rudow). Vor der Adlershofer Haustür will man am 21.5. auf dem ehemaligen Flugfeld nicht nur die in Berlin seltenen Feldlerchen und Steinschmätzer belauschen (Treff: 8 Uhr; Rudower Chaussee/Ecke Magnusstr.). Bereits am 20.5. kann man sich in den Räumen der Gemäldegalerie an der Darstellung von heimischen und exotischen Vögel erfreuen und dabei einiges über deren symbolische Bedeutung erfahren (Treff: 11 Uhr, Kulturforum Potsdamer Platz). Nach wie vor heißt es im Freilandlabor in einer Ausstellung zum Leben von Meister Reineke in der Großstadt „Fuchs, hast Du die Gans gestohlen?“. Am 21.5. wird um 11 Uhr zum Vortrag „Sein Revier ist die Stadt“ eingeladen und ab 14 Uhr gibt es Fuchsgeschichten für Kinder. Darüber wie zu allen anderen Ereignissen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr Informationen unter 703 30 20 ebenso wie die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Veranstaltungen. W.W.

Ehrenurkunde der Handwerkskammer für das Engagement in der Berufsausbildung Wir schließen uns den vielen Gratulanten zum 15. an, wünschen weiter eine gute Entwicklung und hoffen, daß die „Adlershofer Fahrradwelt“ bleibt, was sie ist: Ein Familienbetrieb für Familien und für alle, die Spaß am Radfahren haben. Lutz Ebner

„Herbst-Blatt“ feiert Jubiläum
Am 6. Mai feiert die Seniorenzeitung Herbst-Blatt Treptow & Köpenick im Ratssaal des Rathauses Köpenick ihr zehnjähriges Jubiläum. Dazu sind die Senioren des Bezirks herzlich eingeladen. Ab 10 Uhr kann man gratulieren und u.a. das Seniorenkabarett „Die Immergrünen“ und ein Konzert des Chorensembles TreptowKöpenick erleben. Eintritt, Imbiß, Kaffee und Kuchen sind frei. Kontakt: Chefredakteurin Ursula Eichelberger, Tel. 53 69 97 80.
        
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