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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2006, H.144/April

Monatszeitung

Nr. 144 April 2006

0,60 €

Frohe Ostern
wünschen wir all unseren Lesern, Anzeigenpartnern, ❒ Der jetzt vorgestellte neue HDTV-Übertragungswagen von Vertriebshelfern Studio Berlin Adlershof wird zur Fußball-WM mit einer sowie allen Freunden fünffach besseren Bildqualität elf Spiele ins Haus liefern der Adlershofer Zeitung! Seite 3

❒ Im April 1997 wurde das moderne Sportfunktionsgebäude am Lohnauer Steig eingeweiht.

Der Platz des „Adlershofer Ballspiel-Club 1908“ ist eine Sportstätte mit langer Tradition. Vor Jahrzehnten strömten tausende Zuschauer dorthin, um ihre „Roten Teufel“ anzufeuern
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Nr. 144
Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Jahrespressekonferenz im „neuen“ Adlershof:
Ausbau wird fortgesetzt – z.Z. 15 Bebauungspläne
Unter der Devise „Das Adlershofer Konzept geht auf“ fand am 17. März die „Jahrespressekonferenz der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ in Anwesenheit aller leitenden Vertreter der am Standort vorhandenen Institutionen statt. Es wurde daran erinnert: „Vor genau 15 Jahren fiel die Entscheidung zum Ausbau einer ’integrierten Landschaft aus Wirtschaft und Wissenschaft‘. Adlershof war und ist ein langfristig angelegtes und politisch gewolltes Projekt.“ Wirtschaftssenator Harald Wolf sagte erneut „Adlershof ist eine Erfolgsstory, die stellvertretend für die Potentiale Berlins steht.“ In der Bilanz des Vorjahres standen 11.816 Beschäftigte (zuzüglich 6.278 Studenten und 1.329 Auszubildende) und 1,22 Milliarden € an Umsatz, Haushalts- und Fördermitteln. In der Medienstadt haben sich 2005 von 124 Unternehmen 19 neu angesiedelt. Die Umsätze der Unternehmen stiegen um 15% auf knapp 150 Mio. €, die Zahl der Mitarbeiter auf ca. 1400, der fest angestellten um 8,5% auf 891. Seit der Eröffnung des Autobahnanschlusses hat sich die Nachfrage nach Grundstücken in Adlershof fast verzehnfacht. Sie wird sicher noch zunehmen, so wie der Ausbau des Flughafens Schönefeld vorankommt. Das führt dazu, daß entgegen dem allgemeinen Trend in Adlershof weitere Büroflächen durch private Investoren gebaut werden. Die wichtigsten weiteren Bauvorhaben sind der Ausbau des GroßBerliner Damms (soll 2006 fertig werden), der Hermann-DornerAllee (Zufahrt zur Autobahn, bis 2007) und die Beseitigung des „Flaschenhalses“ am Bahnhof. Auch in nächster Zeit wird es in diesem Teil Adlershofs eine Reihe von Baustellen geben und werden sich Kräne drehen, z.Z. liegen 15 Bebauungspläne vor und sind 8 kleine Projekte geplant. Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, erneut für fünf Jahre zum Vizepräsidenten für Forschung der Humboldt-Universität gewählt und für die Entwicklung des Campus Adlershof zuständig, würdigte vor allem die Vernetzung der hiesigen Einrichtungen sowohl bei der wissenschaftlichen Zusammenarbeit als auch in der Ausbildung (2006 wird das Ausbildungszentrum der Universität für Industriemechaniker zudem nach Adlershof verlegt). Er hofft künftig vor allem auf eine Verbesserung der Infrastruktur (Neubau einer Mensa, Einrichtung eines Cafés im historischen Motorenprüfstand im Mai). Aus seiner Sicht ist der Ausbau der Bahnverbindung wichtiger als der des Flughafens. Trotzdem hat der Gerichtsbeschluß zum Ausbau des Airports Schönefeld alle Referenten noch optimistischer gestimmt. „Für uns ist das wie ein Turbolader. Schönefeld ist nur eine Autobahnausfahrt von uns entfernt. Wir liegen mitten in einem Investitionskorridor, der sich entlang der Autobahn A 113 bis in die Stadt hinein erstrecken wird.“ Visionär glaubt man an „Adlershof – das attraktive Tor von Berlin!“ Teilen wir den Optimismus und hoffen, daß der Erfolg auch den Adlershofern zugute kommt. W.S.

Projekt ist eine Erfolgsstory Letzte Absprachen vor dem
Kinderfest am 11. Juni
Beim Treffen des Komitees am 10. Mai um 19 Uhr in der „Blattlaus“ gilt es letzte Absprachen für das am 11. Juni dort stattfindende große Kinderfest zu treffen. Bis dahin nimmt Ines Weihs, Leiterin des Kinder- und Jugendklubs „Grimau“, noch gern Angebote der Mitwirkung entgegen (Tel./ Fax: 677 45 27). Auch Programmpunkte und organisatorische Aufgaben für das traditionelle „Herbstfest“ am 23. September rund um die Alte Schule werden besprochen. Nach wie vor sind dafür Ideen und Beiträge (auch für die Tombola) aus allen Kreisen Adlershofs gefragt (Tel./Fax: 677 24 58). Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine im April. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei! Wolfhard Staneczek

Termin

Ort

Veranstaltung

1.4., 10.00 Köllnische Heide Frühjahrsputz mit dem Förster 4.4., 19.30 Alte Schule Künstlergespräch Ingo Arnold mit moderner Gitarrenmusik 6.4., 18.00 Seghers-Gedenkst. Joochen Laabs: „Späte Reise“ 6.4., 19.30 Bibliothek Lesung Frank Goyke „Muttermord“ 20.4., 19.30 Alte Schule Adlershofer Buchpremiere mit Klaus Feldmann 22.4., 14.00 Bunsensaal „Willkommen im Frühling“ – WISTA musikalische Reise durch Berlin (Volkssolidarität) 24.4., 19.30 Alte Schule Montagslesung mit Live-Malerei 26.4., 19.00 Alte Schule Schöner Gärtnern 29.4., 10.00 Marktplatz Frühlingserwachen im grünen Adlershof (Rundgang mit Rudi Hinte) 30.4., 16.00 Neuapost. Kirche Frühjahrssingen der Chöre

Termin freihalten! Lange Nacht der Wissenschaften am 13. Mai
In Adlershof lädt „Meile der Ideen“ zum Mitmachen ein
Als Folge der Fußball-WM wird 2006 bereits am 13. Mai ab 17 Uhr zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ eingeladen. In Adlershof kann man diesmal nicht nur sein Wissen bereichern, sondern auf einer „Meile der Ideen“ bei der Teilnahme an einem Wissensquiz große und kleine Preise gewinnen. Für Kinder und Erwachsene gibt es getrennte Aufgaben. Dazu muß man sich den Besuch von vier „Stationen“ (Institutionen) bestätigen lassen, in denen es Lösungshilfen gibt. Bei der Tour „Optische Technologien“ sind es das Institut für Kristallzüchtung, das Max-BornInstitut, das Ferdinand-Braun-Institut und BESSY. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus wieder ein vielfältiges Programm in den zahlreich beteiligten Institutionen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Uns liegt das umfangreiche Programm am Ferdinand-Braun-Institut vor, wo man für Kinder wieder viele interessante Experimente vorbereitet. In der nächsten Ausgabe werden wir ausführlich zum Gesamtprogramm informieren. Es wird sicher wieder sehr interessant und für jeden etwas dabei sein. Halten Sie sich daher schon mal den 13. Mai dafür frei! W.S.

Sonnabend-Sprechstunden von Bürgerämtern
Berliner Bürgerämter, die am Verbundsystem teilnehmen, bieten für eine Probephase Sprechstunden am Samstag zwischen 9 und 14 Uhr an. In Treptow-Köpenick nimmt das Bürgeramt 2 (Michael-Brückner-Str. 1, Niederschöneweide) an dieser Probephase teil, es ist zusätzlich am 1.4., 3.6., 29.7., 23.9. und 18.11. geöffnet. Wir empfehlen dort unter 6172-4000 zu erfragen, welches Bürgeramt an den anderen Samstagen geöffnet hat. W.S.

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April 2006

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Das Dutzend ist voll
„Unsere“ Mädchen feiern ihren 12. Geburtstag
Ob „unsere“ drei Adlershofer Mädchen, die im gleichen Monat wie diese Zeitung das Licht der Welt erblickten, uns für diesen Artikel ausführlich aufschreiben, wie es ihnen geht und was es im zurückliegenden Jahr Neues für sie gab? Ich hatte es gehofft. Aber auf unsere schriftlichen Fragen antworteten sie nur sehr knapp. So verabredeten wir uns im März traditionsgemäß in der „Blattlaus“ mit ihnen, um nach einem weiteren Jahr (AZ Nr. 36, 48, 60, 72, 84, 96, 108, 120, 132) mehr zu erfahren. Julia schickte uns dieses Bild aus warmen Tagen, weil sie beim Treffen in der „Blattlaus“ mit Lynn und Jennifer (rechts) nicht dabei war
Studio Berlin Adlershof

Studio Berlin Adlerhof mit neuester Übertragungstechnik zur WM
Moderner Ü-Wagen sorgt für fünffach bessere Bildqualität
Im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stand im großen Studio G am 3. März die Vorstellung des modernsten Übertragungswagens von Studio Berlin Adlershof, einer „Investition in die Zukunft“. In ihm wurde auf 16,5 m Länge und bis zu 4,5 m Breite das Neueste an HDTVÜbertragungstechnik im 16:9 Format mit einer fünffach besseren Bildqualität untergebracht. Aus diesem (10 Mio. € teuren) Truck werden etwa 20 Mitarbeiter dafür Sorge tragen, daß von der WM fünf Spiele aus Leipzig und sechs aus Berlin (inkl. des Endspiels) in bester Qualität weltweit empfangen werden können. Dabei sind jeweils bis zu 23 Kameras einsetzbar. Das Endspiel am 9. Juli im Berliner Olympia-Stadion dürfte das Fernseh-Ereignis des Jahres werden. Man rechnet mit 1,5 Milliarden Zuschauern (ein Fünftel der Weltbevölkerung). W.S.

Fotos: Staneczek; privat

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40 JAHRE . . . .

Durch ein Mißverständnis war Julia diesmal nicht dabei, die Überraschung wäre für mich sicher noch größer gewesen. Im kommenden Jahr werden wir wohl nicht mehr von „Mädchen“ sprechen dürfen. Lynn Beatrice ist am stärksten auf 164 cm (+ 9 cm) gewachsen. Jennifer ist jetzt 170 cm (+ 3) und Julia 165 cm (+ 3) groß. Als besondere Ereignisse im vergangenen Jahr gibt Lynn den Umzug in ein Häuschen der GAGFAH-Siedlung und die 5-Tage-Klassenfahrt nach Petzow an. Auch Jennifer ist in Adlershof umgezogen, aber der jetzt neun Monate alte Bruder Steven war ihr das Wichtigste. Beiden mißfällt zudem die Zusammenlegung der 6. Klassen wegen fehlender Lehrer. Julia schreibt auf diese Frage zwar „Streit mit Freunden, neue Schülerin“, jedoch dürfte die Urlaubsreise mit Eltern und Freundin in die Türkei sicher ein besonderes Erlebnis gewesen sein. Bei den beiden anderen Mädchen fielen wegen der Umzüge Urlaubsreisen aus. Lynn hat mit Eltern und Freunden ein Wochenende im Wohnmobil auf Rügen verbracht und Jennifer freut sich jetzt darauf, mit den Großeltern ihren Geburtstag an der Ostsee zu verbringen. Nach Abschluß der 6. Klasse hofft Lynn an der Gerhart-Hauptmann-Oberschule (Gymnasium) in Friedrichshagen aufgenommen zu werden. Jennifer möchte dort gern die Bölsche-Oberschule (Realschule) besuchen. Wenn das klappt werden sie sich wohl auch künftig täglich (in der Straßenbahn) treffen. Auch bei Julia ist noch nicht bekannt, ob sie im Gymnasium in Dabendorf oder in Ludwigsfelde aufgenommen wird. In der Freizeit singt Lynn nicht

mehr im Chor, sie nennt jetzt „lesen, schwimmen und shoppen“ als Hobbys. Jennifer hat das Fußballtraining aufgegeben und nennt „tanzen, Musik hören, lesen, singen, mit Freunden treffen, essen und chatten“. Sie betreut auch ihr Brüderchen gern. Julia geht noch zum Taekwondo und beschäftigt sich mit Puzzles. Auf die Frage nach Musiktiteln oder Personen, für die sie schwärmen, schreibt Lynn „Es gibt viele Bands, die ich gut finde ... Bestimmte Vorbilder habe ich nicht.“ Jennifer nennt TOKIO HOTEL und THE BLACK EYES PEAS, von denen sie Alben hat, und „mein Bruder und meine Schwester!!!“ Julia „mag Rock- und Pop-Musik“. Die Eßgewohnheiten haben sich ein wenig geändert. Lynn schreibt von „ungesundem Zeug wie Pizza und Cola“ als Favoriten (Schmalzbrötchen im Vorjahr war ein Irrtum), Jennifer führt neben Spinat und Spätzle Chips, Gummitiere und Babybrei (vom Brüderchen) und Julia „immer noch Milchgerichte und Nudelauflauf“ an. Wünsche und Hoffnungen für das neue Lebensjahr? Lynn: „Mein größter Wunsch für das nächste Jahr ist es, auf den Gymnasien, die ich gut finde, aufgenommen zu werden. Und natürlich Gesundheit“. Jennifer schreibt „daß alle, die ich kenne, gesund bleiben und ich mal TOKIO HOTEL treffen kann“. Julia wünscht sich „ein wunderschönes Leben zu leben“ und schon jetzt „das Abi machen und einen guten Beruf“. Mögen sich diese Hoffnungen erfüllen! Wir wünschen „unseren“ Mädchen weiterhin einen tollen Zusammenhalt in der Familie sowie die bestmögliche Förderung und Entwicklung. Wolf Will

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100.000 € für die Beseitigung von Frostschäden im Bezirk
Aus der 47. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Nunmehr im Rathaus Köpenick (der Ratssaal in Treptow wird rekonstruiert) eröffnete Vorsteher Winfried Blohm am 23.2. um 16.30 Uhr die 47. BVV-Sitzung mit veränderter Sitzordnung. Zur neu eingeführten Fragestunde hatten sich acht Bürger angemeldet, um Antworten zu den unterschiedlichsten Problemen zu erhalten. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht leitete seinen anschließenden Report mit der Information ein, daß im Bezirk vorsorglich ein Krisenstab „Vogelgrippe“ eingerichtet wurde. Weiter führte er aus, daß - er hofft, daß der Umzug des JobCenters nach Johannisthal mit kürzeren Wartezeiten für die „Kunden“ verbunden sei. - das Zentrum für Demokratie von einem neuen Träger übernommen wurde. - in etwa zwei Monaten ein Wettbewerb zur Umgestaltung des Tunnels am Bahnhof Schöneweide starten wird. - bei einem Besuch in Köln eine Intensivierung der Städtepartnerschaft (zusammen mit Neukölln) verabredet wurde. - das Bezirksamt sich darum bemüht, die Hochschule für Schauspielkunst weiterhin im Bezirk zu behalten. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - geplant ist, zum Ende der Legislaturperiode im Herbst eine Bilanz der Bezirksfusion zu ziehen. - das Bezirksamt davon ausgeht, daß in den nächsten zweidrei Jahren an der Einmündung Florian-Geyer- / Dörpfeldstraße noch immer keine Ampel errichtet wird. - das Ordnungsamt in 121 Einsätzen in allen Ortsteilen die Einhaltung der Schneeräum- und Streupflicht kontrolliert hat und zahlreiche Anzeigen erfolgten. - die Ausstellung eines KitaGutscheines normalerweise innerhalb von zwei Tagen erfolgt.
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

- der Bezirk 15 Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft im Juni/Juli des Jahres erhalten hat, die er zum Verkauf anbietet (darunter eine zum Endspiel für 600 €). - im Bezirk 100.000 € zur Beseitigung von Frostschäden im Straßenland bereitstehen, die Reparaturen aber erst bei Temperaturen von über +5 0 C beginnen können. Es bestätigte sich wieder, eine umfangreiche Konsensliste verführt dazu, die restlichen Tagesordnungspunkte ausführlicher zu diskutieren. Das war besonders der Fall bei dem Ersuchen an das Bezirksamt, „die Hintergründe der politisch und religiös motivierten Entlassungen von Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen Köpenick und Treptow von Berlin aus der Zeit nach 1933 sowie nach 1945 zu recherchieren und der BVV darzulegen“. An der abschließenden Abstimmung nahm die Linke.PDS-Fraktion nicht teil, weil „zwei unterschiedliche historische Situationen, die sehr unterschiedliche Ergebnisse hatten, vermengt werden. Hinzu kommt aber, dass die sprachliche Fassung auch nationalsozialistisch belastete Mitarbeiter einschließt.“ Der Antrag wurde mit 28 Stimmen und 4 Enthaltungen der verbliebenen Bezirksverordneten angenommen. Zudem wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - darauf hinzuwirken, daß für das Strandbad Müggelsee ab der kommenden Saison ein privater Betreiber gefunden wird. - ab 2006 jährlich gemeinsam mit dem Verein Partner TreptowKöpenick im Bezirk einen „Tag der kommunalen Partnerschaft“ zu organisieren. - sich bei der Senatsverwaltung dafür einzusetzen, daß die Mittel des Programms „Schule und Verein“ bedarfsgerecht aufgestockt werden. Den Mitteilungen des BVV-

Vorstehers Nr. V/49 entnehmen wir u.a., daß - eine Behindertenzugänglichkeit am Gymnasium im AllendeViertel und der Levi-StraussOberschule (Realschule Glienicker Straße) gewährleistet wird. Ein Antrag zum behindertengerechten Ausbau der AnnaSeghers-Oberschule (Gesamtschule) wurde abgelehnt. Der Bezirk bemüht sich um eine Fremdfinanzierung/Schulsanierung im Rahmen des Public Privat Partnership. - für 13 Grünanlagen im Bezirk eine Eignung der Wege für das Radfahren festgestellt wurde (keine in Adlershof). Die entsprechenden Wege „werden im Frühjahr 2006 mit den notwendigen Warnund Hinweisschildern versehen“. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Radwege im üblichen Sinne, „sondern lediglich um zukünftig gemeinsam für Erholung suchende Fußgänger und Radfahrer nutzbare Wege.“ Nach Fertigstellung der Wege im Landschaftspark Adlershof werden dort die Wirtschaftswege zum Rad fahren freigegeben. Nach der BVV-Sitzung am 23. März findet die nächste am 27. April (einschließlich einer Bürgerfragestunde) ab 16.30 Uhr im Rathaus Köpenick statt. W.S.

Umzug des Ordnungsamts
Das Ordnungsamt TreptowKöpenick hat auf Grund des Umzuges von der Hasselwerderstr. 22 in die Salvador-AllendeStr. 80 (Köpenick) vom 24. April bis 2. Mai geschlossen. Erster Öffnungstag im neuen Dienstgebäude ist der 3. Mai. Die Rufnummern ändern sich nicht. Bürgertelefon 6172-4629 (s. AZ Nr. 142).

Heimatmuseum
Das Heimatmuseum Treptow bleibt bis zum Herbst 2006 wegen Sanierung des dann 100jährigen Rathauses von Johannisthal geschlossen. Das Stadtgeschichtliche Archiv ist eingeschränkt (nach Voranmeldung: 6172-5629, Frau Niese) donnerstags von 10-16 Uhr geöffnet. Der Buchverkauf wird weiter ermöglicht. Im Rahmen der Treptower Schreibwerkstatt finden auch im April eine Reihe von Veranstaltungen statt. Nähere Informationen bei Karin Manke (Tel. 534 66 73).

Öffentliche Sprechstunden
Am 19. April von 16 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 12. April von 16-18 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte telefonisch unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 11.4.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184. W.S.

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Mai-Ausgabe ist der 18. April

TAG & NACHT

April 2006

Seite 5

Kinder sind eine Gabe Gottes

Kirchliche Termine im Monat April
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst zusammen, am 2.4. werden die diesjährigen Konfirmanden vorgestellt. Gründonnerstag (13.4.) um 19 Uhr und Karfreitag (14.4.) um 10 Uhr finden Abendmahlsgottesdienste statt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 trifft sich der Frauenkreis am 7.4. und 21.4. um 15 Uhr und der Männerkreis am 7.4. um 19 Uhr. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie zum Jugendtreff (CVJM) in der Remise am 27.4. unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zum Gottesdienst. Am Palmsonntag (9.4.) findet eine Hl. Messe mit Palmenweihe statt. Am Gründonnerstag (13.4.) beginnt um 19 Uhr eine Hl. Messe mit Agape und Anbetung, am Karfreitag (14.4.) um 15 Uhr die Karfreitagsliturgie und am Karsamstag (15.4.) kommt man um 22 Uhr zur gemeinsamen Osternacht zusammen. Am Ostersonntag findet in Adlershof keine Hl. Messe statt, aber am Ostermontag um 11 Uhr. Zu „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 27.4. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst, am 2.4. einen Familiengottesdienst. Am Gründonnerstag (13.4.) beginnt um 19.30 Uhr eine Meditation über Stationen des Leidensweges Jesu. Die Senioren treffen sich am 19.4. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag unter dem Thema „Ich wünsche dir einen weiten Horizont“. Am 28.4. laden Frauen ab 19 Uhr Frauen zu einem entspannten und zugleich inspirierenden Abend ein. Sabine Lehmpfuhl von TeamF gibt eine Einstimmung mit dem Thema: „Mein Leben – ein Balanceakt?!“. Außer in den Schulferien ist freitags jeweils um 16 Uhr Kinder- bzw. Singetreff für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstags um 18 Uhr trifft sich die Jugend „Fisherman’s Friends“. Weitere Infos unter 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) kommt am Palmsonntag (9.4.) um 9.30 Uhr zum diesjährigen Konfirmandengottesdienst zusammen. Der Gottesdienst am Mittwoch, dem 12.4. entfällt, dafür sind Karfreitag (14.4.) und Ostersonntag um 9.30 Uhr Gottesdienste. Am 30. April beginnt um 16 Uhr das diesjährige Frühjahrssingen der verschiedenen Gemeindechöre unter Mitwirkung des Bezirkschores Berlin-Süd.

Foto: Prinzler

Schon in der Bibel heißt es: „Kinder sind eine Gabe Gottes“ (Psalm 127,3). Sie sind ein Geschenk, zu dem alle Eltern herzlich beglückwünscht werden. Kindersegen – kennen wir dieses Wort überhaupt noch? Heute beklagen viele, daß in unserem Land nicht mehr genug Kinder geboren werden. Wer soll in Zukunft die Renten erwirtschaften? Darüber wird jeden Abend im Fernsehen heiß debattiert. Aber ist es nicht eine erschreckende Verengung des Blicks auf das Leben, wenn Kinder hauptsächlich als Wirtschaftsfaktor betrachtet werden? Mit den Kindern schenkt Gott uns Zukunft und Lebensfreude. Kinder sind spontan, neugierig und offen. Sie zeigen Gefühle wie Freude oder Wut noch ganz unverstellt. Sie lachen oder weinen, wenn ihnen danach zumute ist. Damit fordern sie uns heraus, selbst ehrlicher zu sein. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich Gottes hineinkommen“ sagt Jesus. Mit Kindern zu leben macht Freude und ist zugleich eine ständige Herausforderung. Eltern brauchen Unterstützung, damit sie die Verantwortung für die ihnen geschenkten Kinder wahrnehmen können. Als Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerung in Adlershof sprunghaft anstieg, waren es Frauen aus der evangelischen Kirchengemeinde, die die Not der Kinder sahen, deren Mütter in den Fabriken ihr Geld verdienen mußten. Um diese Not zu lindern, wurde 1904 durch die evangelische Frauenhilfe als erster Kindergarten in Adlershof eine „Kleinkinderbewahranstalt“ in der Friedenstr. 7 gegründet (s. AZ Nr.122). Bis heute besteht dieser Kindergarten, der seit einigen Jahren „Villa Noah“ heißt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, wieder in

besonderer Notzeit, eröffnete die evangelische Kirchengemeinde einen zweiten Kindergarten in der Handjerystraße 19. Wie viele Kinder haben in diesen Kindergärten gespielt und getobt, Malen, Schneiden und Schleifen binden gelernt und ihre ersten selbständigen Schritte ins Leben ohne die Eltern getan? Längst sind unsere Kindergärten keine „Bewahranstalten“ mehr, sondern Lernorte für Kinder, in denen alle Bildungsbereiche angesprochen werden. Die Kinder werden individuell betreut, auf Integrationsbedarf wird ebenso eingegangen wie auf besondere Begabungen. Die Förderung hoch begabter Kinder soll in Zukunft intensiviert werden. Der christlichen Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen begegnen die Kinder auf eine ihrem Alter angemessene, liebevolle Weise. Die Feste des Jahreskreises, vom Martinstag bis zum Erntedankfest, werden miteinander gefeiert. Es wird gespielt, gesungen, gebastelt, musiziert und gemeinsam das Leben in all seinen Facetten entdeckt. Nun sollen unsere Kindergärten an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Im Sommer werden sie nach Abschluß der notwendigen Sanierungsarbeiten in das vom Bezirksamt aufgegebene Kindergartengebäude in der Pfingstberggasse 2 (Foto) umziehen. Das helle, freundliche Haus mit seiner schönen Außenspielfläche bietet Platz für 75 Kinder bis zu sechs Jahren. Einige wenige Plätze sind noch frei. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns unter der Telefonnummer 677 56 42 oder 677 45 36 auf. Wir wünschen unserm neuen Kindergarten, unserm Ort und unserm ganzen Land einen reichen Kindersegen. Denn: Kinder sind eine Gabe Gottes! Dorothea Quien, Pfarrerin

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Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

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Casablanca
Ihr Kino in Adlershof
Filmhighlights des Monats:

„Das waren die Nachrichten“
Klaus Feldmann, Sprecher der „Aktuellen Kamera“, beendete mit den Worten „Das waren die Nachrichten“ immer die Nachrichtensendung des Fernsehens der DDR. So heißt auch sein Buch, das zu seinem 70. Geburtstag im März erschienen ist. Wie bei der „Aktuellen Kamera“ kann man am 20. April pünktlich ab 19.30 Uhr Klaus Feldmann im Restaurant der Alten Schule (Dörpfeldstr. 54) sogar live erleben. Dann wird man ihn einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen und von ihm als Insider Geschichten über die Zeit und die Leute hören, die die Nachrichten machten oder verhinderten. Sicher wird es vergnüglich, den Mann zu erleben, der nicht nur Nachrichten vorlesen, sondern auch amüsant schreiben und vortragen kann. H.E.

Sinnlich-neurotischer Abend mit einem dämonischen Weib
In der Reihe „theater und musik“ ist am 18. April im Kulturbund Treptow „Das dämonische Weib“ zu erleben. Ein sinnlichneurotischer Abend mit bekannten Chansons der 20er und 30er Jahre, Berliner Gassenhauern und einer Prise „Frau“, wie man ihr nicht jeden Tag begegnet. Beginn der Veranstaltung mit Jeanette Rasenberger (Gesprochenes und Gesungenes) und Inka Hellmich (Klavier) ist um 19 Uhr im Haus Ernststraße 14-16. Eintritt: 5 €, ermäßigt 4 €.

5. April „Die Chroniken von Narnia“ 12. April „In den Schuhen meiner Schwester“ 19. April „Die Familie Stone“ 26. April „Matchpoint“
Seit Februar haben wir zudem das Seniorenkino im Angebot! Immer mittwochs, 10 Uhr, mit Kaffee und Kuchen, für 4,- €
Nähere Informationen einfach im Kino erfragen! Kinotage sind Dienstag und Donnerstag

„Und der Name des Sterns heißt Tschernobyl“
Zum Gedenken an den 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und zum verantwortlichen Gestalten der Gegenwart führt das „Dokumentartheater OST-Arbeiter“ am 30. April ab 18 Uhr in der „Hofkirche“ der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Köpenick, Bahnhofstr. 9) sein neues Stück „Und der Name des Sterns heißt Tschernobyl“ auf. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Beitrag vom „Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder“ in der FebruarAusgabe (AZ Nr. 142). Rose Braun

Lustspiel und fantastische Oper
Mit „fastFaust“, dem Lustspiel frei nach Goethe, will das Ensemble des Schlossplatztheaters Köpenick im April am 1., 7., 8., 28. und 29. ab 20 Uhr seine Zuschauer in Alt Köpenick 31 (am Rathaus) erfreuen. Die fantastische Oper von Jacques Offenbach „Die Reise zum Mond“ für Kinder und Erwachsene steht am 4., 5. und 6. April um 10 Uhr auf dem Spielplan. Das Junge Schlossplatztheater feiert am 21.4. Premiere mit „HEROnSReiher“ in der kultur-kantine / TRAFO e.V. im Kultur- und Technologiezentrum Rathenau, Wilhelminenhofstr. 83/85. Dieses Stück über Gewalt unter Jugendlichen wird am 22., 28. und 29. April ab 20 Uhr sowie am 26. und 27. April ab 18 Uhr aufgeführt. Vorbestellungen/Infos: 6516516 und www.schlossplatztheater.de

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Premiere für „Die Hose“
Das Stadttheater Cöpenick startet im April mit seiner neuen Inszenierung „Die Hose”. Diese Komödie mit clownesken Zügen hat am 1. April, 20 Uhr in der Friedrichshagener Straße 9 Premiere und ist danach am 5. und 19. April ab 15 Uhr sowie am 7., 8., 14. und 29. 4. ab 20 Uhr zu erleben. Im Mittelpunkt steht Luise, Frau eines kleinen Beamten, die um 1900 bei einer königlichen Parade ihre Hose verliert – peinlich, peinlich… Der Beamte fürchtet um Amt und Würden. Doch nicht das Auge der Obrigkeit verfolgte den Hosenfall, sondern ein Friseurgehilfe und ein Dichter ...

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Lesung-Malerei-Musik
Der Adlershofer APHAIA-Verlag lädt am 24. April um 19.30 Uhr zu einer „Montags-Lesung mit Live-Malerei und Musik“ erneut ins Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstraße 54) ein. Die Berliner Autorin Sylvia Geist liest Gedichte aus ihrem reichhaltigen Schaffen, Tom Bresemann musiziert auf der Gitarre und Illustrator Michael Blümel demonstriert sein Können an der Staffelei. Kostenbeitrag: 6 € (erm. 4 €).

„Späte Reise“
Der Adlershofer Autor Joochen Laabs ist am 6. April um 18 Uhr in der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) zu Gast. Er wird einige Kapitel aus seinem Werk „Späte Reise“ vortragen und anschließend mit seinen Zuhörern darüber sprechen. Für die Lesung wird kein Eintritt erhoben. W.S.

„Der Hase und der Igel”, „Pedro in der Arena” und „Struwwelpeter” stehen für die kleinen Zuschauer auf dem Spielplan. Reservierungen unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34. Infos unter www.stadttheatercoepenick.de

Inh. Susanne Wilke

Wir wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Osterfest!
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Inh. Detlef Ritthaler Dörpfeldstraße 13 • Telefon 677 45 38
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Täglich geöffnet von 12 bis 24 Uhr
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Adlergestell 263 • 12489 Berlin • Tel. 70 76 16 75

April 2006

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Künstlergespräch in der Galerie
In der Galerie in der Alten Schule ist noch bis 25. April die Ausstellung mit Zeichnungen, Montagen und Bildern des Köpenicker Künstlers Ingo Arnold anläßlich seines 75. Geburtstages zu sehen. In dem Raum, in dem seine „metrischen Montagen“ zu Wilhelm Müllers „Winterreise“ gezeigt werden, kann man jetzt zudem deren Vertonung durch Reiner Bredemeyer anhören. Am 4. April wird um 19.30 Uhr zu einem Künstlergespräch mit moderner Gitarrenmusik von Julius und Fridolin Helm eingeladen. Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr, So und Mo geschlossen. Im Café (Seniorentreff) in der „Alten Schule“ zeigen auch im April Mitglieder des Adlershofer Kunstkreises (vorher „Künstlerstübchen“) in einer Gemeinschaftsausstellung ihre Sicht auf „Flora und Fauna“. Erneut wurde uns mitgeteilt, daß im Mehrzweckraum (Restaurant) Bilder aus der Sammlung des Kunstverleihs Treptow gezeigt werden, um die Betrachter über dessen Vielfalt zu informieren. Wir sind gespannt, was zu sehen sein wird. Die Bilder im Restaurant können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden, das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Ein schönes Osterfest!

Wir wünschen unseren Kunden erholsame Feiertage und einen fleißigen Osterhasen!

Kunst abstrakt?
Kunstwerke sollen ja manchmal sehr abstrakt sein. Aber so abstrakt, daß man gar nichts erkennen kann – wie auf der Illustration zu unserem Beitrag im März auf Seite 3 über den Kunstverleih – sind sie dann doch nicht. Durch ein Versehen ist uns leider das Foto „aus dem Rahmen gefallen“. Deswegen reichen wir es hier nach. Vielleicht nehmen Sie die Bilder des Kunstverleihs in der Alten Schule auch mal selbst in Augenschein? (siehe oben). L.E.

Frühlingserwachen im grünen Adlershof
Ortschronist Rudi Hinte lädt am 29. April bei hoffentlich sonnig-linden Lenzeslüften alle Interessierten zu einem Rundgang durch unser grünes Adlershof ein, um sich gemeinsam am vielfältigen Frühlingserwachen zu erfreuen. Treffpunkt: 10 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz.

Augenoptik

„Muttermord“ in der Bibliothek
In die Stefan Heym Bibliothek wird am 6. April um 19.30 Uhr zu einer Lesung des Berliner Kriminalschriftstellers Frank Goyke aus seinem neuen Roman „Muttermord“ eingeladen. Dazu heißt es: „Endlich wieder ein neuer Fall für Dietrich Kölling und sein Team, seit ’Der kleine Pariser‘ Garant für spannende und meist auch homorelevante Krimis der Oberklasse.“ Eintritt 3 € (erm. 2 €).

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Was läuft im April in der
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Täglich geöffnet

am Freitag, dem 7. April, ab 18 Uhr

Mittwoch Ruhetag

Live-Musik am Gründonnerstag
am 13. April ab 19 Uhr

Fischgerichte zum Karfreitag
(auch ausgewählte Speisen für Fisch-Gegner)

am 14. April ab 12 Uhr

Ostermenüs
Vorankündigung:
Sommerfest der KGA „Am Adlergestell“ mit einer Schlagerparade beliebter DDR-Künstler
am Samstag, dem 10. Juni, ab 18 Uhr

am Ostersonntag, dem 16. April, ab 12 Uhr
und

Oster-Brunch

am Ostermontag, dem 17. April, 11-15 Uhr
(jeweils Vorbestellung erforderlich!)

Kinderfest des Adlershofer Festkomitees
am Sonntag, dem 11. Juni, ab 14 Uhr

Asiatische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 18. April, ab 18 Uhr

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Nr. 144

Die Fußballhölle der „Roten Teufel“
Der Platz des „Adlershofer Ballspiel-Club 1908“ am Lohnauer Steig ist eine Sportstätte mit langer Tradition
Dieser Beitrag ergänzt den in AZ Nr. 56 publizierten Artikel zur Geschichte des „Adlershofer Ballspiel-Club 1908“. Wie lange ist es schon her, daß der Sportplatz am Lohnauer Steig die Fußballhölle für jede Gastmannschaft war? Bei jedem Heimspiel der „Ersten“ zog eine wahre Demonstration den Lohnauer Steig entlang zum ABCSportplatz. Vor dem kleinen Kassenhäuschen standen die Menschen ungeduldig in langer Schlange. Endlich auf dem Platz noch ein schneller Blick auf die Aufstellungstafel im Gastraum: Allrich im Tor, „Ocke“ Wittkopf stürmt, der schnelle Hein Wilhelmy auf dem Flügel, alles klar! Tausende Zuschauer, noch frei von Fernsehern, Autos und weiterem heutigen Schnickschnack, drängten sich auf den Tribünen. Tausende Kehlen trieben lautstark ihre „Roten Teufel“ zum Sieg. Abends war dann Tanz im Sportheim mit Günter Steudel am Schlagzeug. Das ist über 50 Jahre her. Jetzt ist die Sportanlage am Lohnauer Steig eine ganz normale Sportstätte. 1997 vollständig saniert, war sie die modernste Sportanlage des Stadtbezirks Treptow. Hier spielen die 16 Mannschaften des Adlershofer Ballspiel-Club 1908 e.V. (ABC 08). Eine Sportstätte mit langer Tradition. „Es war einmal...“ so beginnen nicht nur Märchen. Als das Fußballspielen nach der Jahrhundertwende immer beliebter wurde, fanden 1907 Adlershofer Jugendliche auf einer Wiese am Rande der Cöllnischen Heide, an der Grenze zu Köpenick, die notwendige Fläche für ihr Spiel. Heute befindet sich auf diesem ersten Adlershofer „Sportplatz“ die Tankstelle an der Oberspreestraße, damals noch Adlershofer Territorium. Anfangs reichten noch je zwei Steine als Tore. Dann erwachte der Ehrgeiz, die 17 Jungs wollten auch gegen andere Mannschaften spielen. Dazu mußten sie jedoch einen Verein gründen. 1908 beantragten sie beim Amtsgericht den Vereinseintrag. Da nur Erich Nitsche, einziger „Blindgänger“ der Gruppe, der Fußball wohl nie erlernen würde, volljährig war, meldete notgedrungen er als Vorsitzender den Verein an. Am 9.11.1908 vollzog das Amtsgericht die Eintragung. Im folgenden Jahr wurde Otto Schenk für die nächsten Jahre an die Spitze des jungen Vereins gewählt. Die Mitgliederzahl wuchs stetig. Der in rot-schwarzer Kleidung spielende ABC wurde der erfolgreichste Fußballverein in Adlershof. Der 1.Weltkrieg behinderte die sportliche Entwicklung des Clubs. Viel bedeutsamer war, daß die Ver-

pachtung bzw. der Verkauf von Waldgrundstücken in der heutigen Spindlersfelder Gegend durch das Oberforstamt Potsdam 1918 begann. So mußte sich der Verein vermutlich bereits Anfang 1919 eine andere Spielfläche suchen. Er fand sie auf einer Freifläche am Rand der Cöllnischen Heide nahe der Waldstraße und konnte für eine Mark im Jahr ca. 22.000 m2 pachten. Noch war es Waldgebiet, doch war auch dieses Gelände zur Linderung der Nachkriegs-Wohnungsnot als Fläche für den Siedlungshausbau vorgesehen. Trotzdem richteten die Sportfreunde die Fläche als Sportplatz her. Als Vereins- und Umkleideraum benutzte man die nicht weit entfernte Laube von Max Waske. Es folgten einige besonders im Jugendsport sehr erfolgreiche Jahre.

1924/25 wurde dann das Gelände der späteren Siedlung Wendenheide endgültig parzelliert, die künftigen Straßen noch mit Nummern als staubige Sandwege festgelegt. Dank der günstigen Bedingungen der jungen Republik für eingetragene Sportvereine konnte erreicht werden, daß der Sportplatz mit 14.200 m2 endgültig an der Ecke Lohnauer Steig/Friedlander Straße angelegt wurde. Die beiden Nachbargrundstücke Lohnauer Steig 11 und 13 erwarb der Maurer und Alleskönner Paul Lau. Dieser war sich mit dem Vorstand einig, daß er fortan als Platzwart der neuen Sportanlage arbeitet, Gattin Dora wurde Pächterin des künftigen Sportheims. Der Ruf „Herr Laaauuuu!“ erschallte noch lange über den Platz. Während die Sportfreunde mit vielen Eigenleistungen den Platz vorbildlich herrichteten, baute Paul Lau vermutlich fast allein das Sportheim. Es konnte ihm sowieso keiner recht machen. Seinerzeit war es bei „Wohnlauben“ nicht ungewöhnlich, daß das Ganze ohne Baugenehmigung errichtet wurde. Es entstand die bekannte Sportgaststätte mit Saal und Nebenräumen. Zwei kleine Zimmerchen bewohnte Familie Lau. Für die Anlegung des Spielfelds wurde der Platz ca. 40 cm tief ausgeschachtet. Als unterste Drainage fuhren Müllfahrzeuge zur Förderung des Graswachstums viele Kubikmeter Hausmüll an. Da war auch alles „Wegwerfbare“ aus den Berliner Haushalten dabei. Auf dem darüber aufgebrachten Mutterboden wurde Gras gesät. Mit dem Aushub legte man rings um den Platz kleine 5-StufenTribünen an. Ein dichter Bretterzaun sorgte dafür, daß Zuschauer, die das Eintrittsgeld sparen wollten, kaum etwas sahen. An der Zaunseite zu dem Lau'schen Grundstück befanden sich in der Höhe des Sportheims die Toiletten, bestehend aus zwei mit der Rückseite aneinander stehenden Holzhütten mit „Plumsklo“ für Damen und Herren. Vor dem Her-

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renklo war eine lange Holzrinne, die bei Spielen auch immer gut besucht wurde. Zum Umziehen und Waschen diente ein Holzanbau. Das Warmwasser für die Blech-Waschschüsseln wurde in einem großen Kessel bereitet. Sicher war alles nicht pompös, aber bis in die 60er Jahre ausreichend. 1927 war der Platz fertig. Sportlich führte der Weg der 1. Mannschaft in die Oberliga. Selbst attraktive Gegner hatten vor der Zuschauermasse am Lohnauer Steig Respekt. Infolge der Spielstärke entstand Anfang der 30er Jahre der ehrende Beiname „Rote Teufel“ für die ABC-Fußballer. Die Gleichschaltung des Sports durch die Nationalsozialisten machte auch vor ABC nicht halt. Im Rahmen der Zentralisierung schlossen sich im März 1935 die Fußballvereine TFC Columbia 04 und der ABC 08 zum ABC Columbia 04 (später geändert in ABC 04) zusammen. Der Sportplatz von Columbia an der Zinsgutstraße wurde zugunsten der Erweiterung der Kleingartenkolonie „Lange Gurke“ aufgegeben. In dieser schweren Zeit spielten die ABCer in der Bezirksklasse. Das hielt sie nicht davon ab, anderen von Bombenangriffen schwer getroffenen Vereinen im Rahmen von „WHW-Spielen“ zu helfen, so z.B. am 25.9.1943 dem BFC Preussen, dessen Lankwitzer Sportplatz samt Sportheim vollständig zerstört war. Unser Sportplatz blieb von Kriegseinwirkungen verschont. Erst als die Rote Armee am 24.4.1945 daran ging, auch in Adlershof den furchtbaren Krieg zu beenden, walzten SSPanzer die Zäune der Grundstücke an der Friedlander Straße, auch des Sportplatzes, nieder. Die letzten Kämpfe forderten Tote und Verwundete auf beiden Seiten, der Sportplatz wurde russischer Verbandsplatz.

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neuen Dach für das Sportheim im August 1969. Im Herbst 1973 beschloß der Rat des Stadtbezirks Treptow den Aufbaugebietsantrag vom 26.9.1973 für die 1974/75 erbaute Schule in der Waldstraße. Integriert war der Bau eines Schulsportplatzes, den auch ABC nutzen durfte. Dafür wurden auch die Grundstücke Lohnauer Steig 15 (Fam. Raskowski) und 17 (Fam. Jacob) enteignet. Auf der mit den ehemaligen Lau'schen und bezirkseigenen Grundstücken zusammengelegten Fläche wurde der Schulsportplatz gebaut. Die Wiedervereinigung brachte der Sportgemeinschaft mit neu gegründetem Verein endlich den alten Namen ABC 08 e.V. zurück. Die inzwischen sehr marode Sportanlage kam aufgrund der guten sportlichen Leistungen des Vereins in der Sportanlagen-Entwicklungsplanung des Sportamtes Treptow auf Platz 1. Ab 1994 erfolgte der komplette Neubau einschließlich der inzwischen integrierten Schulsportfläche. Auf der nun 18.530 m2 großen Sportanlage Lohnauer Steig 1-17 entstanden für 2,3 Mio DM ein Spielfeld mit Sand verfülltem Kunstrasen, ein 20 x 40 m Kunststoff-Spielfeld, diverse Leichtathletikanlagen, Trainingsbeleuchtung und der von Anwohnern geforderte Lärmschutz. Am 22.7.1995 wurde die Anlage mit dem 1. Adlershofer Erlebnistag eingeweiht (s. AZ Nr. 16). Im Folgejahr begann der Neubau eines wunderbaren Sportfunktionsgebäudes, das am 15.4.1997 eingeweiht werden konnte. Das alte, zum Abbruch vorgesehene Gebäude blieb auf Wunsch des Vereins stehen, die Fläche wurde später von den ABCern erworben. Wie heißt es so schön in dem alten Fußballerlied: „Aber eins, aber eins, das bleibt bestehen...!“ Helmut Prochnow

Illustrationen: Archiv Prochnow; Schulze

„Auferstanden aus Ruinen ...“ Die russische Kommandantur, das neue Bezirksamt und die Ortsbürgermeisterei sorgten schnell für einen Neuanfang. Dazu gehörte auch der Sport. Vereinigungen waren allerdings verboten. Unter der Aufsicht und Betreuung des Komitees für Körperkultur und Sport wurden Sportgruppen gebildet, auf unserem Sportplatz war es die „Sportgruppe Adlershof“. Bald spielten die Orts-Sportgruppen in Staffeln gegeneinander. So kündigte das Zentralorgan der KPD „Deutsche Volksstimme“ am 25.8.1945 das Spiel „Prenzlauer Berg“ gegen „Adlershof“ für 16 Uhr am 26.8. im Exer-Stadion an. Ein wenig Freude inmitten von Ruinen und Not. Warum eine Kommission des Bezirksamts am 1.10.1945 unseren Sportplatz für nicht mehr bespielbar hielt, weiß heute niemand mehr. Jedenfalls fand am 14.4.1946 auf unserem Platz das Spiel Adlershof – Niederschöneweide statt. Nach Hertha BSC und TeBe erhielt der Adlershofer Ballspiel-Club sensationell vorfristig noch vor Gründung des Deutschen Sportausschusses vom Alliierten Kontrollrat am 22.6.1948 seinen Vereinsnamen zurück. Die Sportgruppe durfte wieder als „ABC“ spielen. Auch sportlich ging es aufwärts. Berliner Meisterschaften, DDR-Liga, B-Jugend-DDR-

Meisterschaft und die Geburtsstunde des erfolgreichen Frauenfußballs liegen in dieser Zeit. In Adlershof war Euphorie entfacht. Nachdem die II. Parteikonferenz der SED der DDR-Regierung „empfahl“, ein Staatliches Komitee für Körperkultur und Sport beim Ministerrat zu gründen, forcierte dieses 12 Tage später per Gesetz vom 24.7.1952 gegründete Komitee besonders den Leistungssport. 1954 entstanden die ersten Sportclubs. Keine Breitensportgemeinschaft durfte ab 1955 die Bezeichnung „Club“ im Namen führen. Der Adlershofer BallspielClub mußte sich SG Adlershof nennen, eine „private Sportgemeinschaft“ ohne einen starken Betrieb als „Sponsor“ im Rücken, aber mit kräftiger Unterstützung vieler Adlershofer. Um die vielen Zuschauer besser unterzubringen wurde im gleichen Jahr die Osttribüne höher aufgeschüttet und mit weiteren Stehstufen versehen. Dahinter befand sich auf bezirkseigenem Gelände ein kleiner Trainingsplatz. Toto/LottoMittel führten Ende 1964 dazu, daß die maroden Sanitäranlagen abgerissen werden konnten. Es entstanden bis November 1965 neue massive Umkleideräume, Toiletten, eine 4-Kammer-Kläranlage und ein massiver Geräteschuppen. Das war ein gewaltiger Fortschritt, gefolgt von einem

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„Seniorentreff“ lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54, haben wir aktualisiert in AZ Nr. 141 mitgeteilt. Einige weitere, neue Angebote wurden in unserer MärzAusgabe (Nr. 143) offeriert. Auskünfte erhalten und sich für alle Veranstaltungen anmelden kann man unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das April-Programm: 5.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Herrn Ewald (2,50 €) 6.4., 14.30 Uhr: Seniorennachmittag der Volkssolidarität 12.4., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 19.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Herrn Greuel (2,50 €) 26.4., 14.30 Uhr: „Heinz Rühmann’s Biographie“, eine Entführung in die Zeit der UFA-Klassiker mit Herrn Kaiser (2,50 €, Voranmeldung erbeten!)

Mit dem Seniorenbus im April unterwegs
3.4. Einkaufsfahrt zum polnischen Wochenmarkt in Küstrin. Mittagessen in einem Restaurant in Manchow. (Fahrtkosten: 23 €) 4.4. Wir speisen chinesisch in der Himmels Pagode Hohen-Neuendorf. Sie werden zwischen 10.30 und 11.30 Uhr abgeholt. (Fahrtkosten:17 €) 5.4. Ausflug nach Groß Schauen, um Natur und Seenplatte zu erkunden. In einem Restaurant, wie z.B. im „Aalhof“, können wir auch Frischund Räucherfisch zum Mitnehmen kaufen. (Fahrtkosten: 20 €) 6.4. In Geltow besichtigen wir Deutschlands größte Handweberei. Viele Flachwebstühle sind bis zu 300 Jahre alt. Der Webhof ist Museum (behindertengerechter Zugang). (Fahrtkosten: 18 € + Führung: 6,30 €) 10.4. Führung ohne Wartezeit durch den Reichstag mit Plenarsaal und gläserner Kuppel. (Fahrtkosten: 15 € + Eintritt: 7 €) 11.4. Klein aber oho präsentiert sich der Tierpark Eberswalde. Mittagessen in einem schönen Restaurant in der Umgebung. (Fahrtkosten: 18 €) 12.4. In Müllrose (Schlaubetal) schlendern wir entlang der Uferpromenade oder wandern an den Müllroser See. (Fahrtkosten: 20 €) 13.4. Springbachmühle: Hier kann man Natur genießen und Tiere beobachten. Die Küche bietet u.a. Fisch und Wild. (Fahrtkosten: 22 €) 18.4. Einkaufsfahrt zum Wochenmarkt in Küstrin. (Fahrtkosten: 23 €) 19.4. Buckow in der „Märkischen Schweiz“. Dampferfahrt, Ortsrundfahrt und Mittagessen sind geplant. (Fahrtkosten: 20 € + Dampferfahrt) 20.4. Im Schweinemuseum Ruhlsdorf (Teltow) erfährt man, wie aus dem Wild- unser Hausschwein wurde. (Fahrtkosten: 17 € + Eintritt: 2 €) 24.4 Auf Einstein’s Spuren in Caputh/Schwielow-See. Wir machen eine Fahrt um den See und zur Einstein-Villa. Es besteht die Möglichkeit das Schloß zu besichtigen. (Fahrtkosten: 18 € + Eintritt ins Schloß) 25.4. Die schöne Kurstadt Bad Freienwalde ist das Ziel. Anschließend Mittagessen in einer Gaststätte. (Fahrtkosten: 22 €) 26.4. In Lübben wagen wir bei schönem Wetter eine Kahnpartie (per Rollstuhl auf den Kahn). (Fahrtkosten: 17 € + Kahnfahrt) 27.4. Auf dem Spargelhof Klaistow können wir Produkte aus eigenem Anbau und brandenburgische Spezialitäten kaufen.(Fahrtkosten:20 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte immer daran denken, den Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen dabei zu haben. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Viel Spaß und schöne Stunden wünscht Ihnen Ihr VdK-Team

Man kann nicht nur lächeln
Über das Thema „Man kann nicht nur lächeln – Konflikte und Aggressionen in der Pflege von Angehörigen“ spricht die Psychologin Dorothee Unger am 12. April ab 10 Uhr im Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21), Raum 170. Betroffene wie Interessierte sind herzlich eingeladen! Christiane Hartmann-Kraatz Gleichstellungsbeauftragte

Wir nehmen Haare und Nägel unter die „Lupe“
Das gesunde Haar wächst im Monat ungefähr 1 cm – und das 2 bis 6 Jahre lang. Danach gönnt es sich für 2 bis 4 Monate eine Ruhephase, nach der es ausfällt. Kein Problem, denn in derselben Haarwurzel bildet sich ein neues Haar, das innerhalb kurzer Zeit den Platz seines Vorgängers einnimmt und wächst. So befinden sich etwa 85% der Haare permanent im Wachstum, der Rest ruht, und nur ca. 60 bis 80 Haare fallen täglich aus. Volles und kräftiges Haar ist nicht allein das Ergebnis intensiver Pflege, sondern auch Spiegelbild von ausgewogener Ernährung mit ausreichend Vitaminen. Man darf auch nicht vergessen, daß Streß, hormonelle Veränderungen und auch äußere Einflüsse den gesunden Aufbau des wachsenden Haares beeinflussen. Die Fingernägel bestehen – genau wie die Haare – aus Millionen von Hornzellen, deren wichtigster Bestandteil Keratin ist. So sind auch brüchige, splitternde oder weiche, dünne Nägel oftmals Anzeichen eines Vitamin-H-Mangels. Biotin (= Vitamin H, der Wirkstoff in den Bio-H-Tin Produkten) kann der Gesundheit Ihrer Haare und Nägel auf die Sprünge helfen. Ein gesunder Nagel weist – unter dem Mikroskop betrachtet – eine gleichmäßige dachziegelartige Anordnung der Nagelzellen auf. Wenn Sie also wissen möchten, wie es um Ihre Haare und Nägel bestellt ist, dann sind Sie gerne zu einer kostenlosen Haar- und Nagelanalyse eingeladen. Bitte holen Sie sich einen Termin.

Internetkurs für Seniorinnen
Die Jobwerkstatt Mädchen in Köpenick, Rudower Str. 37, hat beschlossen, jeden 4. Freitag im Monat von 10 bis 13 Uhr einen Seniorinnenkurs (Internet und Erweiterung) anzubieten. Nähere Informationen unter 67 48 94 93. Christiane Hartmann-Kraatz

Frühlingblüher im Britzer Park
Bei einer Führung durch den Britzer Garten am 2. April (nochmals am 23.4.) kann man sich an vielen blühenden Gehölzen und Pflanzen erfreuen (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Am 9.4. geht’s auf die Vogelpirsch (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Am 30.4. gilt der Besuch dem geologischen Garten, in dem mit Gesteinen und noch existierenden Pflanzen verschiedener Erdzeitalter die Entwicklungsgeschichte der Erde sichtbar wird (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). In den Osterferien findet am 11.+12.4. ab 11 Uhr wieder ein Naturworkshop für Kinder von 7 bis 10 Jahren statt. Mit Wolle und Weidenruten soll Verschiedenes gestaltet werden. Erwachsene mit Kindern ab 7 Jahren sind am 28.4. ab 20 Uhr zu einer Entdeckungsreise eingeladen, bei der man nachtaktive Tiere belauschen und eine Lichterreise unternehmen kann (Anmeldung zu beiden Veranstaltungen: 703 30 20). Fledermäuse gehen mit Ultraschall auf Insektenjagd. Am 29.4. sollen sie ab 19.45 Uhr bei der Nahrungssuche beobachtet werden (Anmeldung: 75 60 30 00). Zu allen Ereignissen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr Informationen unter 703 30 20. Für Kitas und Schulen gibt es gesonderte Programmangebote. W.W.

Haaranalyse:
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Interessante Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstraße 2) setzt im April sein „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort, am 12.4. mit dem Thema „The Lunear-A Mission“ (Hiroaki Shiraishi, JAXA) und am 26.4. mit „Response of Methanogenic Archaea from Siberian Permafrost to Martian Conditions“ (Dr. Wagner, Potsdam). Die Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr im Seminarraum des Hauses. Weitere Informationen bitte unter 670 55-320 erfragen. Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert am 4.4. über das „Ehegattentestament“ und gibt am 27.4. Tips und Informationen zu „Internationales Kaufrecht“. Die Vorträge beginnen jeweils um 15.30 Uhr in den Kanzleiräumen Volmerstraße 5-7. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567. In der Kita „Spatzennest“, Am Studio 5 (früher Agastraße) findet am 1. April, von 9-13 Uhr ein „Kindertrödelmarkt“ statt. Info: 672 03 26 (s. AZ Nr. 143). W.W.

Sprechstunden mit Experten
Unter dem Motto „Wirtschaft hilft Wirtschaft” bietet bsm.net Beratung, Schulung und Mediation im Südosten Berlins an. Donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr stehen Experten von bsm.net für Interessenten zum Gespräch bereit im Netzwerkbüro Alt-Köpenick 22, (bei HAMKON). Sprechstunden im April und Arbeitsschwerpunkte der Experten: 6. April Öffentlichkeitsarbeit und Rechtsberatung mit Christoph Nitz und Constance Globig 13. April Rechtsberatung und Öffentlichkeitsarbeit mit Dr. Peter Sander und Christoph Nitz 20. April Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung mit Uwe Kollek und Ulrich Liebold 27. April Unternehmensberatung, Projektmanagement und Immobilienberatung mit Dr. Heinz Harder und Dr. Dietmar Lucht

Lady’s Stammtisch lädt zum Themenabend am 4. April ein
Beim Themenabend des Lady’s Stammtisch e.V. gibt am 4. April Gabriele Steinki Ratschläge zu dem Problem „Nein-sagen-können kann man lernen – in Kommunikation und Bewegung“. Diese monatlichen Treffen finden traditionell im Raum 6 im Rathaus Treptow, Neue Krugalle 4, statt. Beginn: 18 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen, der Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder beträgt 5 €. Für den 30. Juni plant der Verein sein Sommerfest. Ab 18 Uhr werden sich in der Villa Offensiv, Hasselwerderstraße 38-40 in Schöneweide, Unternehmerinnen und Mitglieder befreundeter UnternehmerInnenVerbände von Treptow-Köpenick, aus weiteren Stadtbezirken und Brandenburg treffen. Um disponieren zu können, wird bis 18.4. per E-Mail an GroLadiesstammtisch@gmx.de um Anmeldung gebeten. Außerdem ist der Verein erreichbar unter Lady‘s Stammtisch e.V., Neue Krugallee 4, 12435 Berlin, Tel. 6172-4133, Fax 6172-4476.

Ressourcenverbrauch ohne Ende?
Im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß sollen am 25. April Alternativen zum immer größeren Ressourcenverbrauch unserer derzeitigen Konsum- und Wirtschaftsweise vorgestellt werden. Eine unbegrenzte Weiterführung dieses Vorgehens ist nicht möglich, da die Erde nur ein endliches System darstellt. Die Veranstaltung beginnt wie gewohnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter Tel. 6172-5422 oder 655 75 61. W.W.

Arbeitsagenturen mit WM-Team
Das WM-Team der Agenturen für Arbeit Berlin und Brandenburg bietet Arbeitgebern bei der Besetzung von Stellen für die Fußball-Weltmeisterschaft kompetente Unterstützung. • Telefonischer Service: WM-Hotline 01801-22 2006 Mo-Do 8-17.30 Uhr, Fr 8-15 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. • 24 Stunden Online-Service: WM-Jobbörse unter www.arbeits agentur.de u.a. mit Veröffentlichung der Stellenaufträge. • Persönlicher Service: WM-Team, Müllerstraße 16 in 13353 Berlin-Wedding. Die Agentur nimmt u.a. Personalwünsche auf, klärt Arbeitsplatzanforderungen ab und wählt geeignete Bewerber aus.

Kostenlose Orientierungsberatung
Die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick bietet kostenlose Orientierungsberatung zu Fragen der strategischen Gründungsplanung, Beratung und Begleitung von Existenzgründern, Gewerbetreibenden, Investoren sowie über Förderprogramme. Sie unterstützt bei der Suche nach geeigneten Gewerberäumen und Gewerbeflächen und ist auch Ansprechpartner für bestehende Unternehmen zu Fragen der Unternehmensführung und -weiterführung/Krisenintervention. Gesprächstermine kann man telefonisch unter 6172-3309 oder unter wirtschaftsfoerderung@batk.verwalt-berlin.de per E-Mail vereinbaren.

Messe Gesundheit, Freizeit, Sport
Am 21./22. April findet im ParkCenter Treptow eine Messe „Gesundheit, Freizeit, Sport in Treptow-Köpenick“ statt. In unserem Bezirk ist eine Messe diesen Namens gut aufgehoben, denn der Bezirk bietet von allem etwas. Jeder ist aufgerufen, an der Erhaltung der eigenen Gesundheit mitzuwirken. Etwas dafür tun muß man schon selber. Dabei wird diese Messe mit ihren zahlreichen Angeboten, Beratungsmöglichkeiten und Vorschlägen hilfreich sein. Christiane Hartmann-Kraatz

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Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

„Wenn Du die Kindheit nicht verlierst, hast Du immer zu erzählen“
Wolfgang Kohlhaase – erfolgreicher Autor aus Adlershof – wurde im März 75
Im Februar war es unmöglich, mit dem noch immer viel beschäftigten Schriftsteller Wolfgang Kohlhaase ein Treffen zu vereinbaren, sein neuestes Werk „Sommer vorm Balkon“ war gerade in die Kinos gekommen. So erscheint bei uns eine Würdigung des aus Adlershof stammenden Autors zu seinem 75. Geburtstag am 13. März etwas später. Der Schlosser Karl Kohlhaase hatte 1928 eine Stelle in Adlershof in der Spritfabrik (Adlergestell/ Glienicker Weg) gefunden und zog mit Frau Charlotte für den Rest seines Lebens in die Genossenschaftsstraße. Ab 13. März 1931 ergänzte Sohn Wolfgang die Familie. Der besuchte zuerst die Volksschule in der Bismarckstraße und ab 1941 das Gymnasium „Walter Flex“ in der Radickestraße. Hier wurde Dietrich Pagel (s. AZ Nr. 31), an den er sich noch gut erinnert, sein „Fähnleinführer“. In den letzten Kriegsjahren war er mit der Mutter evakuiert. Da er dort eine Mittelschule besuchte (und kein Latein hatte) konnte er nach der Rückkehr 1945 hier nicht weiter aufs Gymnasium gehen und machte 1947 die Mittlere Reife in Niederschöneweide. Anschließend absolvierte er ein vielseitiges Volontariat (Feuilleton, Reportage, Geschichte) zuerst bei der Jugendzeitschrift „Start“, dann bei der „Jungen Welt“. Ab 1950 war er Dramaturgie-Assistent, später bis 1952 Dramaturg bei der DEFA. Fortan verdiente er als Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur seinen Lebensunterhalt. 1970 zog er aus Adlershof in die Berliner Innenstadt. An seine hiesige Kindheit erinnert er sich in „Inge, April und Mai“ (s. AZ Nr. 18; 1993 verfilmt). Seit 1975 ist er mit Emöke Pöstenyi verheiratet, deren Name wohl immer mit dem Fernsehballett der DDR verbunden bleiben wird. Liest man die Liste der Filme, zu denen Wolfgang Kohlhaase die Drehbücher geschrieben hat, steigen bei vielen von uns untertig haben die Stefan Heym Bibliothek und der Bürgerverein Cöllnische Heide ihn zu einer Lesung eingeladen, den Termin (voraussichtlich im Oktober) werden wir rechtzeitig mitteilen. Bei unserem anregenden Gespräch sagte der Autor u.a. „wenn Du die Kindheit nicht verlierst, hast Du immer zu erzählen.“ Vielleicht gelingt es uns, von ihm einige Erinnerungen an seine Adlershofer Zeit zu erhalten und unsere Leser daran teilhaben zu lassen. Wir übermitteln Wolfgang Kohlhaase auch auf diesem Wege herzliche Grüße und beste Wünsche für die kommenden Jahre. Wir werden sein weiteres Schaffen mit Interesse verfolgen. Wolf Will

Blutspendeaktion
am 10. April von 11.30-16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17,
und

am 27. April von 9.30-13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125, zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Foto: Staneczek

Stadt am Fluß – Stadt am Kanal
Heimatmuseum bittet um Geschichten und Fotos
Treptow ist seit seiner Fusion mit Köpenick der größte, grünste und wasserreichste Bezirk Berlins. Jede Berliner Wasserstraße ist Ihre Erinnerung wert. Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Teltowkanals plant das Heimatmuseum Lesungen durchzuführen. Wie lebt es sich in Verbindung mit den Wasserstraßen? Gibt es Erinnerungen an Badeerlebnisse vergangener Zeiten? Wie war es, als Teltowkanal, Spree und Havel noch Grenzflüsse waren? Wohin führen Sie Ihre Ausflüge, wird der Teltowkanal wieder einbezogen? Betreiben Sie Wassersport? Welche Örtlichkeit an den Wasserstraßen (am Teltowkanal) ist Ihnen die liebste und welchen verborgenen Flecken Natur können Sie besonders empfehlen? Senden Sie uns bitte Ihre Erinnerungen und Geschichten, Berichte, Gedichte, Beschreibungen, Empfehlungen (möglichst nicht handgeschrieben) und Fotos bis zum 31. Mai 2006 zu. Darüber hinaus finden im Sommer 2006 zwei SchreibWorkshops zum Thema: „Offenes Schreiben am Kanal“ statt. Die besten Texte werden in einer Buchveröffentlichung zusammengefaßt. Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Abt. Bildung, Kultur und Schule Heimatmuseum Treptow PF 910240 12414 Berlin

schiedlichste Erinnerungen auf. Hier eine Auswahl: Alarm im Zirkus (1954), Eine Berliner Romanze (1955), Berlin Ecke Schönhauser (1956), Der Fall Gleiwitz (1961), Berlin um die Ecke (1965/1989), Ich war neunzehn (1968 mit Konrad Wolf), Der nackte Mann auf dem Sportplatz (1974), Mama ich lebe (1977), Solo Sunny (1980, auch Co-Regie), Der Aufenthalt (1983 nach Hermann Kant), Der Bruch (1989), Der Hauptmann von Köpenick (nach Zuckmayer, mit Harald Juhnke, 1996), Die Stille nach dem Schuß (1999). (Etliche davon sind in der Stefan Heym Bibliothek auf DVD auszuleihen.) Hinzu kommen einige Hörspiele und die Erzählungen „Sylvester mit Balzac“ mit der bereits genannten Adlershofer Geschichte. Wolfgang Kohlhaase ist Mitglied der Akademie der Künste. Sein Wirken wurde mit Auszeichnungen und Preisen gewürdigt. Er erhielt drei Nationalpreise der DDR, den Prix Italia, den Drehbuchpreis in Chikago, den Helmuth Käutner-Preis, den Ernst LubitschPreis. Auch der jetzt in den Kinos gezeigte Film „Sommer vorm Balkon“ (auch als Buch erschienen) wurde bereits ausgezeichnet. Den Kontakt zu Adlershof hat Wolfgang Kohlhaase nie verloren. Bis zu dessen Ableben 1994 besuchte er regelmäßig Vater Karl, dann den Kinder- und Jugendfreund Klaus Bläsing. Gegenwär-

Kabarettistisch das ewig alte-neue Thema angepackt
Verführen und Verführen lassen, was für eine Wohltat! Die Liebe und die Lust sind Lieblingsthemen der Menschheit und der Kabarettistin Marga Bach. Sie ist am 14. April um 21 Uhr zu Gast im Alten Ballsaal, Müggelseedamm 164, und packt das ewig alte-neue Thema dort an, wo es Spaß macht – an der Wurzel des Mannes und dem Hüftspeck der Frauen. Eintritt: 12 €.

5. Köpenicker Kneipennacht
Ein Ticket – 18 Kneipen! Bei der 5. Köpenicker Kneipennacht kann man am 8. April durch die Altstadt ziehen und Live-Musik erleben. In der „Freiheit 15“ ist ab 20 Uhr zum Beispiel die Cover Band SIXPACK mit einer Mischung aus Rock, Blues & Rock’n’Roll zu Gast. Sie spielen sich durch 40 Jahre Musikgeschichte. Vorverkaufspreis: 8,50 €, Abendkasse: 10 €.

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12524 Berlin-Altglienicke

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Herzliche
Wir freuen uns, im Monat April zuerst erneut Walter Pierzchalski am 7.4. und Edith Pöplow am 23.4. zum nunmehr 97. Geburtstag gratulieren zu können. Zum 96. Wiegenfest beglückwünschen wir am 4.4. Gertrud Hoffmann, am 13.4. Margarethe Minner und am 21.4. Anna Neumann. Glückwünsche zum 94. Erdenjubiläum erhalten am 17.4. Elsbeth Maus und zum 92. am 23.4. Lydia Fenske. Auf 91 erfüllte Lebensjahre können am 1.4. Karl Theiler und am 11.4. Bernhard Fischer zurückblicken. In den Kreis der 90jährigen werden am 24.4. Herbert Schulz und am 28.4. Grete Knopp aufgenommen.

Glückwünsche
Ihren 85. Tag der Geburt erleben Ulrich Schmidt (1.4.), Erika Challier (6.4.), Frieda Peter (12.4.), Asta Koch (14.4.), Edith Groschke (17.4.), Johanna Simeth (26.4.), Herbert Haase (28.4.), Irma Leipziger und Dr. Werner Planert (29.4.). Ihr 80. Lebensjahr vollenden Brigitta Oswald (1.4.), Käthe Feind (6.4.), Helga Jahn (9.4.), Werner Nuck (11.4.), Martin Piede (12.4.), Günter Heinrich (14.4.), Ursula Riechert (17.4.), Herbert Aernecke und Anni Langner (28.4.) sowie Gisela Gohlke (30.4.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit und Freude.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist fern. Tot ist nur, wer vergessen wird

Viel zu früh, unfaßbar für uns alle, ist meine liebe Frau, unsere Mutti und Schwester

Heidi Jendreizik
geb. Hübner
* 25.10.1953

† 21.2.2006

für immer von uns gegangen. Wir werden sie nie vergessen.
In stiller Trauer

Lothar, Mandy und Steffi
im Namen aller Angehörigen
Wir danken allen für ihre Anteilnahme in Wort und Schrift.

Unsere Rätselecke
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Erneutes Klassentreffen am 13. Mai
Im Mai 2004 hatte sich nach 50 Jahren unsere ehemalige 8a von 1954 an der 12. Schule erstmals zu einem Klassentreffen zusammengefunden (s. AZ Nr. 124). Jetzt soll es ein zweites Treffen am 13. Mai ab 14 Uhr in der Gaststätte des Sportvereins ABC 08 (Lohnauer Steig 1-17) geben. Unser Vorbereitungsteam hofft abermals auf eine rege Beteiligung und vielleicht sogar, weitere ehemalige Mitschüler begrüßen zu können. Nähere Informationen könnt Ihr bei mir unter 654 18 39 erhalten. Klaus Bökert

Tauschbasar
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Bezirksamts organisiert wieder einen Tauschbasar. Am 29. April von 9-13 Uhr kann man in der Puchanstraße 19 (Köpenick) privat Babyausstattung, Kinderbekleidung, Spielzeug, Spiele und mehr tauschen, verkaufen und kaufen. Gewerbliche Anbieter sind nicht zugelassen! Infos 6172-3778, -3776 oder -3777.

Tips zum Thema Schöner Gärtnern
Vor allem Hobby-Gärtner(innen) sind zu der Veranstaltung am 26.4. um 19 Uhr im Restaurant der Alten Schule eingeladen. Ihnen wird empfohlen, Mikroorganismen für sich im Garten arbeiten zu lassen und dabei noch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. W.W.

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Laubsack-Abfuhrdienst der BSR
Neben dem seit September angebotenen „Bringsystem“ für gefüllte BSR-Laubsäcke (Abgabe auf allen Recyclinghöfen, pro Sack gibt's einen Euro retour) bieten die Männer in Orange vom Regionalzentrum in der Neuköllner Nobelstraße auch zum Saisonstart 2006 ihren gewohnten Abfuhrservice an. Von März bis Mai sowie von September bis November kommt die BSR alle 14 Tage in den geraden Wochen am Dienstag nach Adlershof. In den Monaten Juni bis August erfolgt die Abholung nur in der 26., 30. und 34. Kalenderwoche. Eingesammelt werden ausschließlich original BSRLaubsäcke, denn der Kaufpreis von drei Euro pro Stück beinhaltet Abtransport und Verwertung. Fragen zum Laubsack beantwortet das BSR Servicecenter unter 75 92 49 00 wochentags von 7-17 Uhr.

Waagerecht: 1. Festsaal; 4. dicker Saft; 7. im Auftrag eines anderen Handelnder; 9. alpine Hochweide; 11. Kanton in der Schweiz; 13. Abmessung, Ausdehnung; 16. Ostseeinsel; 21. Frauenname; 22. Nebenfluß der Donau; 23. elektrische Leitung; 26. Keltenkönig; 27. obergäriges Bier. Senkrecht: 1. Stadt in Westrumänien; 2. Jungtier; 3. chem. Zeichen für Silber; 4. Zeichen für Zinn; 5. Behältnis; 6. Nebenfluß des Rheins; 8. Hausflur; 10. Preisgrenze; 12. Fischeier; 14. Schwur; 15. Nebenfluß der Wisla; 16. englische Stadt; 17. Vorsatz bei gesetzlichen Einheiten; 18. Neurologe, gest. 1921; 19. Großspeicher; 20. Schwimmvogel; 24. Flächenmaß; 25. Europäische Gemeinschaft (Kurzzeichen). Rätselautor: Harry Pätzold †
Auflösung aus der März-Ausgabe
1. Bedienstete; 2. Blechschüssel 3. Fernsehspiel; 4. Regenmesser; 5. Goethedenkmal; 6. Reserve; 7. Lautsprecher; 8. Einsamkeit; 9. Fadenkreuz; 10. Sternwarte; 11. Geheimnis; 12. Kraftakt; 13. Gutenberg; 14. Devisen; 15. Stiefmutter; 16. Freikarte; 17. Adlergestell; 18. Chemieinstitut; 19. Anwesenheit; 20. Brückner; 21. Langfinger Die Spruchweisheit aus Indien lautet: Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.

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Girls’ Day – auch für Jungen
Zahlreiche Betriebe wie Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Humboldt-Universität, TÜV-Akademie und die Projekte Jobwerkstatt Mädchen und Medienetage AKM e.V. öffnen am Mädchenzukunftstag (Girls’ Day) am 27.4. ihre Pforten für Schülerinnen. Anmeldungen der Mädchen und Meldungen von Unternehmen, die mitmachen wollen, erfolgen über www.girls-day.de. Jungen können am 27.4. von 8-12 Uhr Pflegearbeiten im Krankenhaus Köpenick kennenlernen. Wie geht man mit dem Stethoskop um? Wie wird gegipst? Ambulanz, Rettungsstelle und chirurgischer Bereich gehören zur Besichtigung. 14- bis 16-jährige Realschüler oder Gymnasiasten melden sich bitte unter 6172-2309 an.

Neue Rektorin der Heide-Grundschule

Im Februar hat Rektorin Regina Maier (li) die Leitung der HeideGrundschule übernommen, nachdem Schulleiter Dietmar Otto in den Ruhestand gegangen ist. Die Fachlehrerin für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde war zuvor mehr als 16 Jahre Konrektorin an verschiedenen Realschulen. Seit sieben Jahren wohnt sie mit ihrer Familie in Adlershof und absolviert derzeit eine Zusatzqualifikation für Schulmanagement an der Universität Potsdam. Ihre Vertreterin bleibt die Fachlehrerin für Mathematik und Physik Petra Nowotny, die seit 15 Jahren Konrektorin der Heide-Grundschule ist. Die neue Rufnummer der Schule lautet: 67 82 27 89. W.S.

Sportlerfasching mit viel Fun und Action in Adlershof
Frei nach dem Motto „Fasching ist das ganze Jahr“ feierten am Aschermittwoch, dem 1. März, 108 Kinder und Eltern in der ADW-Sporthalle die Faschingsparty des Jahres in Adlershof. Die Faschingsgeister zwischen 4 und 10 Jahren, die sich unter der Woche in den verschiedenen Turnhallen der Umgebung im Geräteturnen üben, hatten viel Fun und Action. Die Kinder, die beim PSV Olympia Berlin e.V. trainieren, stellten u.a. bei sportlichen Funwettkämpfen ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Neben den Übungsleitern und Trainern des Vereins sorgte das Animationsteam „Die Hölzköpfe“ vom Kiez Hölzerner See (www.hoelzernersee.de) für Spitzen-Stimmung. Nach eineinhalb Stunden wurden die kleinen und großen Faschingsgeister mit Pfannkuchen, Musik und Bonbonregen faschingsmäßig verabschiedet. Bis zur nächsten Party! Kati Schumann PSV Olympia Berlin

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Rennen, um zu helfen – helfen auch Sie!
Benefizlauf zugunsten der Multiple Sklerose Gesellschaft und der Anna-Seghers-Oberschule
Der Förderverein der AnnaSeghers-Oberschule organisiert am 25. April zusammen mit dem Adlershofer Bürgerverein einen Benefizlauf zugunsten der Multiple Sklerose Gesellschaft Deutschland, Landesverband Berlin und der Schule. Alle Schüler sind aufgerufen, sich an dem Lauf zu beteiligen oder in anderer Form zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Ende Februar fanden in der Anna-Seghers-Oberschule entsprechende Informationsveranstaltungen der Multiple Sklerose Gesellschaft statt, in denen besonders den Schülervertretern der Hintergrund des Anliegens näher gebracht wurde. Jeder Schüler hat einen Laufpass und einen Sponsorenbrief erhalten. Bis zum Benefizlauf versucht jeder Schüler Sponsoren zu finden, die ihm für eine bestimmte zurückgelegte Strecke eine vertraglich vereinbarte Summe spenden. Nach dem Lauf wird den Schülern die zurückgelegte Strecke auf ihrem Laufpass von den Organisatoren offiziell bestätigt. Danach melden sie sich bei ihren Sponsoren, um die Spenden in Empfang zu nehmen, die danach zentral gesammelt und zu 50% der Multiple Sklerose Gesellschaft zugeleitet werden, um Menschen Unterstützung zu geben, die an dieser Erkrankung des Nervensystems leiden. Die anderen 50% kommen verschiedenen Schulprojekten zugute, die in Zeiten knapper Haushaltskassen kaum zu finanzieren wären.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
unterstützen Sie bitte das Anliegen des Benefizlaufes
und sponsern Sie die Schüler der Anna-Seghers-Oberschule, die Sie in den nächsten Wochen um Ihre Unterstützung bitten werden. Sie können sich auch direkt an die Schule per Email anseg@web.de oder per Telefon (677 47 66) wenden. Selbstverständlich sind Sie auch herzlich eingeladen, am 25. April zwischen 9 und 14 Uhr, die Läuferinnen und Läufer bei ihrer Aktion rund um den Sportplatz Birkenwäldchen in der Köllnischen Heide von Adlershof anzufeuern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Jörg Holler

Auf Punktejagd in der Landesund Regionalliga
Die Fußballer von ABC 08 (Landesliga) bestreiten im April zwei Punktspiele auf dem Sportplatz Lohnauer Steig 1-17. Am 1.4. kommt die 2. Mannschaft von Te Be nach Adlershof. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Bereits vier Tage später, am 5.4., steht die Begegnung mit BSV Hürtürkel auf dem Programm. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft des Adlershofer BC (Regionalliga) genießt im April nur einmal Heimrecht auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße. Gespielt wird am 2.4. gegen das Team vom FSV Schwerin. Beginn der Partie ist um 14 Uhr.

Lust auf Aikido? Die asiatische Kampfkunst ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Aikido ist gewaltfrei. Man strebt dabei die Harmonie mit sich, seinem Partner und der Umwelt an. Unter Anleitung eines erfahrenen Trainers (Udo Hassel, 1. Dan), erlernen Sie die Techniken des Aikido. Der Einstieg ist jederzeit möglich, auch kostenloses Probetraining – dienstags von 20-21.30 Uhr und donnerstags von 19.30-21 Uhr in der Sporthalle Moissistraße. TT – Fans gesucht Wir bieten allen Freizeitsportlern die Möglichkeit mit uns gemeinsam Tischtennis zu spielen.

Angebote des PSV Olympia Hinaus in den Frühling!histori„Nach Neuseeland auf „April, April oder was?“ fragt
Dabei steht neben dem Training der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit der Spaß im Vordergrund. Für unsere Jugendgruppe suchen wir noch Interessenten. Gespielt wird jeden Mittwoch in der 16. Grundschule Altglienicke (Mohnweg 20) von 17-18.30 Uhr. Selbstverteidigungskurs In der Sporthalle Moissistraße wird montags von19-20 Uhr unter Anleitung einer erfahrenen Trainerin (1. Dan / Meistergrad) ein Selbstverteidigungskurs nur für Frauen angeboten. Einfach reinschauen und mitmachen. Alle Frauen, für die Sicherheit nicht nur ein Wort ist, sind herzlich willkommen.

Telefonische Rückfragen unter 55 25 33 27 (Herr Klempert)
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sich die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.4. Treff: 10.30 Uhr, S-Bhf. Schöneweide. In den Spandauer Forst geht es am 8.4. Treff: 10 Uhr, Rathaus Spandau (Haupteingang). „Wir suchen schon den Osterhasen“ wird am Karfreitag, dem 14.4., behauptet. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Waidmannslust. Zur Tagesfahrt in den Oberspreewald wird am 17.4. eingeladen. Treff: 8.30 Uhr, Ostbahnhof (Schalterhalle). „Am Rande des Landkreises Teltow-Fläming“ wandert man am 29.4. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Buckower Chaussee. Infos zu diesen und weiteren Touren wie der ND-Frühlingswanderung am 23.4. unter Tel. 656 07 34.

scher Romantiktour“ sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 2.4. unterwegs Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Erkner. In eine „Vogel- und Märchenwelt“ begibt man sich am 6.4. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Blankenburg. „Von Wendisch-Rietz nach Halbe“ wird am 14.4. ein Stück des 66-Seen-Weges unter die Wanderstiefel genommen. „Zu den Adonisröschen nach Mallnow“ fährt man 20.4. um 9.36 Uhr ab Bhf. Lichtenberg (Anmeldung bis 18.4. unter 529 39 95). „Vom Bogensee zum Liepnitzsee“ führt die Tour am 22.4. Treff: 9.10 Uhr, Bhf. Karow. Infos zu weiteren Touren wie dem Frühjahrswandertag des Wandersportverbandes am 9.4. unter 56 59 38 41. L.E.

Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Osterfest!

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Mai ist am 15. April

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Nur bessere Bildung garantiert die Zukunft
Zur Diskussion mit Klaus Böger, dem Berliner Senator für Bildung, Jugend, Schule und Sport, waren Ende Februar vor allem Eltern und Lehrer in die „Alte Schule“ gekommen. Man war sich einig, daß Bildung ein zentrales Thema für die Zukunft des Landes ist und jedem offen stehen muß. In der Vorschule sollen gleiche Voraussetzungen für alle Schulanfänger geschaffen werden. Ein Sprachtest soll Mängel aufdecken, die es vor Schulbeginn zu beheben gilt. Verschiedene Ansichten gab es zu der ab Schuljahr 2006/07 vorgesehenen Schulanfangsphase, in der die Kinder mehrere Jahre gemeinsam unterrichtet werden. An allen Grundschulen, nicht nur an Ganztagsschulen, wird Nachmittagsbetreuung angeboten. Flächendeckende Vergleichsarbeiten sollen zur Qualtätssicherung der Bildung beitragen. Künftig werden alle Schüler der 10. Klassen die „Mittlere Reife“ ablegen. Durch eine stärkere Selbständigkeit bei der Profilbildung erhofft man sich eine bessere Identifikation von Lehrern und Schülern mit ihrer Schule. Eine längere Diskussion gab es zum Fach Ethik, für das es Stundenkürzungen bei anderen Fächern geben wird. Auf Anfrage erläuterte Senator Böger zudem die Probleme bei der Errichtung einer Therme in Adlershof, die nach Zusage möglicher Zuschüsse nur der Investor lösen könne. W.S.

Foto: eiseledesign

Vorträge im BIZ
Im April werden im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr gibt es Informationen zu: 6.4. IT-Assistent/in Berufsausbildung plus Fachhochschulreife 27.4. Au pair in Europa, USA, Australien, Neuseeland BIZ Neukölln, Sonnenallee 282, 12057 Berlin, Tel. 5555 77 2360 Die Veranstaltungen führen Berufsberater teilweise in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durch.

Detektivferien im FEZ Berlin
Spannende Abenteuer, ungelöste Fälle und rätselhafte Vorkommnisse warten vom 8. bis 23. April bei den „Detektivferien im FEZ“ auf Detektive, Spürnasen und Spurensucher. Spannung, Vergnügen am logischen Denken und Kombinieren, Lust am Lösen von Aufgaben und gemeinsame Erfahrungen an ungewöhnlichen Orten, Begegnungen mit Personen der Literatur, all dies erleben Ferienkids bei ihrer Spurensuche. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10-18, Sa 13-18 sowie So und Feiertag 10-18 Uhr, der Eintritt kostet 2 €, das Familienticket 5 €. Nähere Informationen zu diesen und den vielen weiteren Veranstaltungen im FEZ unter Tel. 53 07 15 04.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

12474 Berlin
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer
        
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