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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2006, H.143/März

Monatszeitung

Nr. 143 März 2006

0,60 €

❒ Wie geht es weiter mit

Artothek bzw. Kunstverleih? Ausführliche Antwort dazu aus dem Bezirksamt
Seite 3

❒ Episoden aus der Zeit, als

Adlershof eingerichtet wurde – vom Leben der Gutsbesitzer und Kolonisten
Seiten 8/9

❒ Das neue „Zentrum für Nachhaltige Technologien“ wurde

❒ Ein besonderes Jubiläum:

Ende Februar mit optimaler technischer Ausstattung nahe des Ernst-Ruska-Ufers festlich eröffnet
Seite 2

das 75. Streetball-Turnier des Bezirkes wird in Adlershof ausgetragen
Seite 15

❒ Mit bald 104 Jahren ist

❒ Zahlreiche Veranstaltungen werden in diesem Jahr an den

Max Bönning der älteste Mann des Bezirkes
Seite 12

100. Jahrestag der „Cöpenickiade“ erinnern. Mit dabei auch die Theatergruppe der Müggelsee-Grundschule
Seite 2

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Nr. 143

„Zentrum für Nachhaltige Technologien“ eröffnet
Im November 2004 berichteten wir von einem Baufest nahe dem Ernst-Ruska-Ufer (AZ Nr. 127) im Rohbau des „Zentrum für Nachhaltige Technologien“. Zur Eröffnung des fertigen Komplexes war am 20. Februar der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit gekommen. Er nannte den Bau einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von Adlershof, die er als beispielhaft, aber noch nicht abgeschlossen bezeichnete. Adlershof sei inzwischen ein Aushängeschild Berlins und jede weitere Investition wert. Im Hinblick auf die Verkehrsanbindung ließ er sich zu der Äußerung hinreißen, daß sie mit der Eröffnung des Großflughafens in Schönefeld am 1.10.2011 optimal sein wird. In das eröffnete Ensemble wurden rund 21 Millionen € (etwas weniger als geplant) größtenteils aus Mitteln zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur (GA-Mittel) und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) investiert. Es besteht aus vier Gebäuden mit jeweils vier Geschossen, die sich um eine zentrale Erschließungshalle gruppieren. Es ist besonders für wachstumsstarke, doch kapitalschwache Unternehmen angelegt, die auf chemischem, physikalischem und biotechnologischem Gebiet forschen und produzieren. In den ersten der identischen 27 Module á 260 m2 mit optimaler technischer Ausstattung, die eine sofortige Nutzung nach Bezug ermöglichen, wird bereits gearbeitet. Architekt Prof. Dr. Gunter Henn betonte, daß hier wie früher in einem Kloster Konzentration und Kommunikation für optimale Ergebnisse gleichermaßen gewährleistet werden. In den abgeschlossenen Arbeitsbereichen kann konzentriert geforscht und produziert werden, in der Erschließungshalle besteht die Möglichkeit, sich wie in einem modernen Kreuzgang zum Gedankenaustausch zu treffen. W.S.

+ + + BEZIRKSPOLITIK AKTUELL + + + Diskussionsrunde

„Sportstätten und Sportmöglichkeiten in Adlershof“
mit

Joachim Stahr
Bezirksstadtrat für Jugend und Sport und

Steffen Senkbeil
Amtsleiter des Sportamtes

Dienstag, 28. März, 19 Uhr Restaurant im Kulturzentrum Alte Schule Dörpfeldstraße 54
Eine Veranstaltung der VHS Treptow-Köpenick und des Adlershofer Festkomitees

Adlershofer Preis für hervorragende Dissertationen
Auszeichnung des Mathematikers Dr. Stefan Ankirchner
Zum vierten Male wurde vor wenigen Tagen der „Adlershofer Preis für hervorragende Dissertationen“ von IGAFA, HumboldtUniversität und WISTA-Management GmbH (s. auch AZ 117 + 131) verliehen. Diesmal konnte der Mathematiker Dr. Stefan Ankirchner (Jg. 76) aus den Händen des Staatssekretärs für Wissenschaft, Dr. Hans-Gerhard Husung, die Urkunde entgegennehmen. Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität, berichtete bei dieser Gelegenheit von 87 Promotionen im vergangenen Jahr an der HU in Adlershof, von denen 13 als preiswürdig eingestuft wurden. Der in Bayern aufgewachsene Preisträger kam nach Abschluß seines Mathematikstudiums an der Münchner Universität vor drei Jahren nach Adlershof in die exzellente Arbeitsgruppe Stochastische Analysis und Finanzmathematik von Prof. Peter Imkeller. Hier widmete er sich sehr intensiv dem aktuellen Problem: Geheime, privilegierte oder versteckte Informationen verschaffen Insidern am Finanzmarkt Vorteile gegenüber anderen Investoren. In seiner „summa cum laude“ bewerteten Promotion untersucht er die Frage, wie groß diese Nutzungsvorteile sind und diskutiert „einen überraschenden Zusammenhang mit der Informationstheorie und entwickelt Methoden zur Berechnung des Nutzenzuwachses.“ Die Arbeit verbindet mathematische Methodenentwicklung mit einem wirtschaftlich relevanten Anwendungsfeld und repräsentiert die für Forschung in Adlershof charakteristische Mittlerfunktion zwischen Grundlagenforschung, Anwendung und Produktentwicklung. Derzeit setzt der Preisträger seine wissenschaftliche Arbeit für einige Zeit am Imperial College in London fort und hofft, danach in Adlershof seine Arbeiten weiterführen zu können. W.S.

100 Jahre „Cöpenickiade“
Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte zum Jubiläum
Am 13. Februar, dem 157. Geburtstag von Wilhelm Voigt, wurde im großen Saal des Köpenicker Rathauses nicht nur an den „Hauptmann von Cöpenick“ erinnert, sondern vor allem auf die zahlreichen Veranstaltungen in diesem Jahr rund um den 100. Jahrestag der „Cöpenickiade“ hingewiesen. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht betonte, daß nicht nur an Spaß und Vergnügen gedacht sei, sondern auch Obrigkeitsdenken und Bürokratie gegeißelt sowie die Tourismusbranche „angekurbelt“ werden sollen. Ein „Flyer“ (der z.B. in der Alten Schule und der Bibliothek mitgenommen werden kann) gibt einen Überblick über Höhepunkte, Theaterprogramme, Ausstellungen und Projekte, wie z.B. eine Sonderbriefmarke, Kunstplakate und touristische Angebote wie Bootskorso und Kneipen-MusikFest. Da er bereits im Dezember zusammengestellt wurde, wird er wohl noch einen aktualisierten Nachfolger erhalten. Stets aktuell findet man alle Angebote unter www.berlin-tourismus-online.de im Internet. Ein Auftritt der Theatergruppe der Müggelsee-Grundschule als Hauptmann-Garde und Bürgermeister (Foto auf Seite 1) bereitete allen Anwesenden besonderes Vergnügen. Sie wird am 5. April in ihrem Schulhaus die gesamte Geschichte in Versen darstellen (Infos unter 656 52 00). W.S.

Öffentliche Sprechstunden
Am 2. März von 15 bis 18 Uhr findet die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi in seinem Wahlkreisbüro Brückenstr. 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung unter 63 22 43 57 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 15. März von 16-18 Uhr und am 29. März von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 14.3.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184. W.S.

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Informationen zu Steueränderungen
Lady’s Stammtisch e.V. lädt zu monatlichen Themenabenden
Über aktuelle Steueränderungen informiert am 21. März Steuerberaterin Regina Rogge beim monatlichen Themenabend des Lady’s Stammtisch e.V. Am 4. April gibt Gabriele Steinki Ratschläge zu dem Problem „Nein-sagen-können kann man lernen – in Kommunikation und Bewegung“. Diese monatlichen Treffen finden traditionell im Raum 6 im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, statt. Beginn: 18 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen, der Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder beträgt 5 €. Informationen und Voranmeldungen unter Telefon 6172-4133 oder Fax 6172-4476, E-mail: GroLadiesstammtisch@gmx.de bzw. www.ladiesstammtisch.com im Internet.

15 Jahre ADLERSHOFER FAHRRADWELT
JubiläumsGewinnspiel

Sprechstunden mit Experten
Unter dem Motto „Wirtschaft hilft Wirtschaft” bietet bsm.net Beratung, Schulung und Mediation im Südosten Berlins an. Das im Oktober 2005 gegründete Netzwerk (s. AZ Nr. 139) will maßgeschneiderte Lösungen liefern für kleine und mittlere Unternehmen, für Sozialeinrichtungen und Vereine zur Verbesserung der operativen Leistungs- und somit auch Wettbewerbsfähigkeit. Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr stehen Experten von bsm.net für Interessenten zum Gespräch bereit im Netzwerkbüro in Alt-Köpenick 22, 12555 Berlin. Sprechstunden im März und Arbeitsschwerpunkte der Experten: 2. März Öffentlichkeitsarbeit und Steuerberatung mit Christoph Nitz und Erich Zastrow 9. März Rechtsberatung und Unternehmensberatung und Projektmanagement mit Dr. Dietmar Lucht und Dr. Ulrich Zacharias 16. März Unternehmensberatung und Werbung mit Andrea Pfeiffer und Christian Wagner 23. März Unternehmensberatung und Steuerberatung mit Dr. Heinz Harder und Erich Zastrow 30. März Wirtschaftsprüfung und Öffentlichkeitsarbeit mit Christoph Nitz und Dr. Ulrich Liebold

Wer hat den ältesten Kaufbeleg
für ein Fahrrad von der Adlershofer Fahrradwelt? Bringen Sie ihn bis zum 14.04.06 bei uns vorbei oder senden Sie ihn uns zu.
Am Samstag, dem 15.04.06 werden die Preise vergeben: 1. Preis: 1 Fahrrad im Werte von 300,- € 2. Preis: 1 Gepäcktaschen-Set für 100,- € 3. Preis: 1 Einkaufsgutschein für 50,- €

Inh. M. Koepenik Dörpfeldstr.73, 12489 Berlin info@adlershofer-fahrradwelt.de Tel. 6 77 57 88 Fax 67 89 20 11

Öffnungszeiten Mo - Fr 10-19 Uhr Sa 9-13 Uhr

40 JAHRE . . . .

Repliken können weiter kostenfrei ausgeliehen werden
Bezirksstadträtin Eva Mendl antwortet auf Fragen des Adlershofer Festkomitees zur Thematik Artothek/Kunstverleih
Mit dem Neubau der Räume für die Stadtbibliothek in Adlershof (jetzt: Stefan Heym Bibliothek) kam die Artothek aus Treptow nach Adlershof. Jeder Bibliotheksnutzer konnte sich neben Büchern und Tonträgern auch Bilder aussuchen und für eine gewisse Zeit kostenfrei nach Hause mitnehmen. Mit Beginn der Baumaßnahmen am ehemaligen Rathaus Johannisthal zu seinem 100. Geburtstag zog mit dem Kulturamt auch der dort angesiedelte Kunstverleih ins Kulturzentrum Alte Schule. Das Adlershofer Festkomitee fragte das Bezirksamt: 1. Weshalb wurde der Bestand des Kunstverleihs nicht in den der Artothek in deren Räumen eingereiht, sondern umgekehrt alle Bilder dem hier mühsam untergebrachten Kunstverleih zugeordnet? 2. Trifft es zu, daß der Kunstverleih nur geringe Möglichkeiten der Präsentation seiner Bestände hat, bloß an zwei Tagen aufgesucht werden kann und für die Ausleihe nicht mehr der Bibliotheksausweis genügt, sondern 5 € zu entrichten sind? mehr in der Lage zusätzlichen Etat in den Bestand der Artothek zu geben. Auch in der Bibliothek hätten angesichts der finanziellen Gesamtsituation kurzfristig Ausleihgebühren für diesen Sonderbestand erhoben werden müssen. Eine Übernahme des umfangreichen Bestandes des Kunstverleihs war in den Räumen der Bibliothek nicht möglich, da der bisherige Raum (der Artothek) benötigt wurde, um die „klassischen“ Medienbestände attraktiver zu präsentieren ... (und um) Teile des Stefan-Heym-Archivs aufzunehmen und in würdevoller Weise darzubieten. Die Betreuung (des Kunstverleihs) kann nur durch den Fachbereich Kultur gewährleistet werden, da im Bereich Bibliotheken am Standort zwei Stellen abgebaut wurden und der Bereich Kultur diese Personalstelle speziell für dieses anspruchsvolle Serviceangebot vorhält. 2. Nein, ... der Kunstverleih nutzt alle gegebenen Möglichkeiten für Präsentations- und Schauraumzwecke. Im Treppenhaus und Fluren wird ein Angebot aus der wertvollen Plakatsammlung gezeigt. Raum 117 wird nach der Rekonstruktion zur Präsentation von großformatigen Gemälden genutzt. Der Empfang der Besucher/Leihnehmer und die Vermietung wird ab April im Raum 010 erfolgen. Im Eingangsbereich der Bibliothek besteht weiterhin die Möglichkeit Kunstwerke zu präsentieren (Foto). Hier steht jetzt auch ein umfangreicher Kunstbuchbestand ... zur Verfügung. Die Öffnungszeiten des Kunstverleihs werden sich ab 10.4. an den Öffnungszeiten der Bibliothek orientieren. Bis dahin gelten die bisherigen: Di 13-18 Uhr, Do 10-18 Uhr und nach Vereinbarung. Im Rahmen der Gebührenordnung können auch weiterhin Repliken kostenfrei ausgeliehen werden. Bei Originalen gibt es eine gestaffelte Mietgebühr von 1 - 5 € pro Werk für drei Monate. 3. Der Kunstverleih TreptowKöpenick wird seine Heimstatt im Kulturzentrum Adlershof behalten. So ist auch das gesamte Konzept des Rathauses Johannisthal angelegt. W.S.

Foto: Staneczek

3. Welche Vorstellungen existieren hinsichtlich Artothek / Kunstverleih für die Zeit nach Fertigstellung der Bauarbeiten am Rathaus Johannisthal? Darauf antwortete die zuständige Bezirksstadträtin Eva Mendl: 1. Der umfangreichere und wertvollere Bestand an Kunst, Gemälden, Grafiken und Plastiken befand sich im Fundus des Kunstverleihs. Er wird permanent und systematisch erweitert. Die finanziellen Mittel dafür liegen im Fachbereich Kultur, schon seit 2000 war die Stadtbibliothek nicht

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Nr. 143

Das SFG wird erst geschlossen, wenn die neue Sporthalle eröffnet wurde
Informationen aus der 46. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Vorsteher Winfried Blohm eröffnete am 26.1. die erste BVVSitzung im neuen Jahr mit guten Wünschen für 2006 und einem Kurzbericht über die Bürgerversammlung zum Spreepark zwei Tage zuvor. Zudem teilte er mit, daß wegen der Rekonstruktion des Ratssaales in Treptow, die BVV ab Februar (vermutlich bis September) im Rathaus Köpenick tagen wird. In der wieder eingeführten Bürgerfragestunde wurde aus Adlershof zur weiteren Existenz von Artothek und Kunstverleih (s. S. 3) und aus Köpenick zu Verkehrsproblemen in der Hämmerlingstraße um Auskunft gebeten. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht bat zu Beginn seiner anschließenden Informationen darum, daß es im Bezirk nur eine kurze Wahlkampfphase gibt und man sich lange gemeinsam um die zu lösenden Probleme bemühe. Danach würdigte er verschiedene Ereignisse im Bezirk nach der letzten BVV-Sitzung, wie die Ehrung von Hermann van Veen, Reinhard Lakomy und Gerhard Schöne mit „Blauen Herzen“ für Kinderfreundlichkeit (die demnächst in der Abteibrücke eingelassen werden) und den Neubau der Kita Griechische Allee mit 180 Plätzen. Besonderen Dank zollte er dem Fachbereich von Stadtrat Schneider und speziell dem Hochbauamt für die vorbildliche Betreuung zahlreicher bezirklicher Baustellen wie dem Rathaus Johannisthal, der Mittelpunktsbibliothek Köpenick und der Sporthalle in Adlershof (zuvor Domäne). Daß Treptow-Köpenick eine attraktive Wohngegend ist, läßt sich daraus schließen, daß allein im Dezember 270 Bauanträge für Einfamilienhäuser eingegangen sind. Die Zuordnung des Amtes für Grundsicherung und Wohnen ab 1.2. zum Sozialamt, verbindet er mit dem Wunsch, deren „Kunden“ (vor allem Rentner und junge Leute) nicht zu lange warten zu lassen. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - der Abriß von „Richtershorn“ am 10.11.05 genehmigt werden mußte, da die bekannte Gaststätte nicht mehr rekonstruiert werden konnte. - der Winterdienst der BSR auf Nebenstraßen nur räumen, aber nicht streuen muß. - das „Schulverzeichnis 2006“ für Schüler der 6. Klassen zusammengestellt wurde und somit auf die Volkshochschule nicht besonders verwiesen wird. - das Sportzentrum für Freizeit und Gesundheit (SFG), Rudower Chaussee 4, nicht geschlossen wird, bevor die neue Sporthalle (zuvor Domäne) eröffnet wird. - das Ordnungsamt demnächst von der Hasselwerderstraße an die Salvador-Allende Brücke umziehen wird. - zu prüfen, wo und wie auf Schulhöfen die Möglichkeit der nachmittäglichen Nutzung sowie die Nutzung während der Ferienzeiten u.a. durch den Einsatz von MAE-Kräften in Frage kommt. - anläßlich des 60. Todestages von Gerhart Hauptmann am 6.6. sein Leben und literarisches Wirken in geeigneter Form zu würdigen. - für die Internetpräsenz sich neben der Möglichkeit über www.berlin.de eine einprägsame Internetdomain zu sichern und einzurichten, die dann direkt auf die Seiten des Bezirks führt. Dem Bezirksamt wurde u.a. empfohlen, - bei den Grundschulen im Bezirk darauf hinzuwirken, daß in Kooperation mit der Feuerwehr für alle Schüler Brandschutzaufklärung im Rahmen des Unterrichts erfolgt. - sich an den Senat mit der Zielsetzung einer Novellierung des Berliner Straßengesetzes zu wenden. Hierbei sollte u.a. festgeschrieben werden, daß bei Bauzeitüberschreitungen Sanktionen gegenüber den Leitungsbetrieben rechtlich durchsetzungsfähig werden. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/48 entnehmen wir u.a., daß - dem Antrag zur „Entkrampfung des Verkehrs im Wohngebiet“ mit der Öffnung der Weerthstraße zum Adlergestell am 16.12.2005 entsprochen wurde. - die Kitas, die in den Eigenbetrieb überführt werden (s. AZ Nr. 139) ihre bisherige pädagogische Konzeption weiter verfolgen. Schwerpunkte einer gemeinsamen Konzeption und eine entsprechende Profilbildung werden nach Bestellung der Geschäftsführung gemeinsam mit den Kitas entwickelt. - seit dem 1.11. im Jobcenter Treptow-Köpenick ein Mitarbeiter im Prüfdienst (gegen Sozialbetrug) eingesetzt ist. Zum 16.1. begannen bisher fehlende 100 Mitarbeiter ihren Dienst. Man hofft, durch intensivere Kundenbetreuung die Möglichkeit von Sozialbetrug präventiv zu verhindern. - die Verkehrsbeeinflussungsanlage auf dem Autobahnabschnitt zwischen Späthstraße und Adlershof (derzeit „Außer Betrieb“) erst mit dem Abschnitt von Adlershof zur Landesgrenze in Betrieb genommen wird. Bei notwendigen Tunnelsperrungen auf jenem Abschnitt wird der Verkehr wie derzeit in Adlershof abgeleitet. - der Ausbau der Wegedornstraße zwischen Ernst-Ruska-Ufer und Rudower Chaussee durch einen Schaden an der Trinkwasserleitung und durch unvorhersehbare Hindernisse beim Bau des westseitigen Stützbauwerks verzögert wurde. Man hofft auf eine Fertigstellung im März 2006. Nach der BVV-Sitzung am 23.2. findet die nächste am 23.3. (einschließlich einer Bürgerfragestunde) ab 16.30 Uhr im Rathaus Köpenick statt. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Bei der Neuwahl eines Mitgliedes des Beirates in Sozialhilfeangelegenheiten erhielt Dr. Monika Brännström (Linke.PDS) die Mehrzahl der Stimmen. Der bereits einmal vertagte Antrag der Linke.PDS-Fraktion zu „Unterstützung von Aktivitäten gegen Rechtsextremismus“ wurde nach einstündiger, lebhafter Diskussion erneut auf März vertagt. Das Bezirksamt wurde u.a. ersucht, - im Wege der Haushaltsdurchführung 2006 und 2007 Mittel zugunsten der Lehr- und Lernmittel umzuschichten. Dabei sollten auch die Mittel anderer Fachbereiche des Bezirksamtes geprüft werden.

Grundsicherung jetzt bei der Abt. Soziales und Gesundheit
Seit dem 1. Februar erfolgt die Bearbeitung der Grundsicherung für Altersrentner und dauernd erwerbsunfähige Personen durch die Abteilung Soziales und Gesundheit. Ab 1.3. müssen Antragsteller die Erstberatungsstelle des Sozialamtes, Hans-Schmidt-Straße 18, Zimmer 11, in Adlershof aufsuchen. Zuständiger Fachbereichsleiter ist Herr Busasch (Tel. 61726012), Gruppenleiter Herr Minge (6172-6090). Bis 3.3. ist umzugsbedingt geschlossen. Mit der Eingliederung des Arbeitsbereiches Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in das Sozialamt ändert sich die Sprechstundenregelung. Es gilt das System der Terminvereinbarung. Bei dringenden Angelegenheiten sowie bei der Erstantragstellung steht die Erstberatungsstelle (Zi. 11) Mo bis Fr 8-14 Uhr zur Verfügung. Sie ist unter Tel. 6172-6125/6126 von 8-15 Uhr zu erreichen. Die Servicestelle des ehemaligen Amtes für Grundsicherung und Wohnen steht nicht mehr zur Verfügung.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Leben – zum Glück
Ausgewählte Texte aus dem Buch Kohelet (Prediger)
„Leben – zum Glück“ ist die diesjährige ökumenische Bibelwoche überschrieben. Zum 11. Mal kommen Christen aus Adlershof zusammen, um miteinander das Wort Gottes, Abschnitte der Bibel zu bedenken, sich darüber auszutauschen. Wir wollen einander im Glauben an Gottes Wort bestärken und in unseren Alltag übersetzen. Wir treffen uns vom 13. bis 16. März im Pfarrheim der Christus König Kirche (Nipkowstraße 15) jeweils um 19.30 Uhr.

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) begehen am Freitag, dem 3.3., um 17 Uhr die Adlershofer Christinnen und Christen den Weltgebetstag (s. AZ Nr. 142). Die Gemeinde kommt an allen Sonntagen um 10 Uhr zum Gottesdienst zusammen, am 5.3. mit Taufe, am 12.3. mit Pfarrer Huhn, am 19.3. mit einem Kindermusical und am 26.3. als musikalischer Gottesdienst. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 trifft sich der Männerkreis am 3.3. um 19 Uhr und der Frauenkreis am 17.3. um 15 Uhr. Zum HausGesprächskreis am 10.3. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie zum Jugendtreff (CVJM) in der Remise unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) trifft sich die Gemeinde am Aschermittwoch (1.3.) um 19 Uhr zur Heiligen Messe. Die Gottesdienste beginnen sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr. Zur ökumenische Bibelwoche begegnen sich Adlershofer Christ(inn)en vom 13. bis 16. März im Pfarrheim der Kirche jeweils um 19.30 Uhr (s. oben). Beim „Kindersonntag“ am 12.3. treffen sich die Kinder bereits vor dem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Zu einem „Kinderkreuzweg“ trifft man sich am 19.3. um 17.30 Uhr in der St. Hedwigskapelle im Krankenhaus Hedwigshöhe (Bohnsdorf). Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-Geyer-Straße 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 20.3. um 18 Uhr. Zu „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 30.3. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde feiert sonntags in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils um 10 Uhr Gottesdienst. Am 5. März findet um 17 Uhr hier eine Abendmusik mit dem Ventus-Ensemble statt (s. unten). Vom 19.-26. März beginnen die ProChrist-Abende zum Thema: „Zweifeln und Staunen“ jeweils um 19.30 Uhr (s. links unten). Die Senioren treffen sich am 15.3. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag. Der erste Abend von „Grundkurs Glauben: Jesus vertrauen - und was dann?“ findet am 30.3. um 19.30 Uhr statt. Freitags ist um 16 Uhr Kinder- bzw. Singetreff und um 18.30 Uhr Teentreff „MotK – Master of the Keller“. Samstags trifft sich um 18 Uhr die Jugend „Fisherman’s Friends“. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Die Themen der einzelnen Abende sind:
1. Nichts Neues unter der Sonne (Kohelet 1,1-11) (Pfarrer Herrfurth) 2. Was bleibt eigentlich im Leben? (Kohelet 2,3-21) (Herr Schmeißer) 3. Zeitenweise Zeit (Kohelet 3,1-8) Glück als Geschenk entdecken (Kohelet 3,9-15) (Pfarrerin Quien) 4. Macht Arbeit glücklich? (Kohelet 4,1-12) (Pastor Sexauer) Interessante Überschriften – jeder hat dazu eine Meinung. Im Miteinander, im Austausch können wir Neues/Altes entdecken. Die Erfahrung der vergangenen Jahre sagt uns: Die gemeinsamen Abende haben geholfen, den Glauben zu vertiefen und daher vermerken wir sie uns im Kalender. Die Bibel, das Buch der Bücher, Gottes Wort an und für uns. Er möchte uns helfen zu einem Leben, das uns glücklich macht. Danach sehnen sich alle Menschen. Nur die Wege dahin und die Ansätze zum Verwirklichen sind verschieden. Gottes Wort bietet uns einen Weg, den wir gemeinsam gehen wollen. In unserer so hektischen Zeit nehmen wir uns etwas Zeit zum Nachdenken, zur Besinnung auf das Wesentliche. So lade ich auch Sie herzlich ein. Ihr Pfarrer Horst Herrfurth

Zweifeln und Staunen
Europaweite Aktion ProChrist 2006 auch in Adlershof
Vom 19. bis 26. März wird aus der Münchner Olympiahalle die Veranstaltungsreihe ProChrist 2006 an über 1.000 Übertragungsorte in Europa auf Großleinwände übertragen. In Adlershof wird das Programm in der „Schwedenkirche“ (Handjerystraße 29/31) zu sehen sein. Die Abende beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Zweifeln und Staunen“ gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Theater, Interviews und als Kernstück ein Vortrag von Pfarrer Ulrich Parzany. Seine Themen sind u.a. „Das fängt ja gut an! – Wie ein Zweifler das Staunen lernt“ (19.3.), „Tsunami, Terror, Tod – wo ist Gott?“ (20.3.), „Hauptsache gesund! – Wer stillt unsere Sehnsucht nach Heilung?“ (21.3.) oder auch „Sicher ist nicht mehr sicher – Was hilft gegen die Angst?“ (25.3.). Es geht in den Veranstaltungen um Fragen des Lebens, die normalerweise nicht im großen Kreis besprochen werden. „Zweifeln ist ein gründliches Nachfragen: Lohnen sich die Ziele, für die ich lebe? Was ist für mich das Wichtigste? Wer sagt mir, was ich wert bin?“ Diese Fragen spielen eine Rolle und dürfen gestellt werden. „Wir wollen mit den Menschen darüber ins Gespräch kommen, was in ihrem Leben wirklich zählt“, erläutert Ulrich Parzany das Konzept. ProChrist ist eine Bewegung von Christen unterschiedlicher Kirchen und christlicher Gemeinden, die sich zusammengeschlossen haben, um Gott neu ins Gespräch zu bringen. Die Veranstaltungsreihe findet bereits zum sechsten Mal statt. 2006 werden sich über 3.000 Gemeinden beteiligen. Im Vorfeld zur Veranstaltung hat ProChrist bereits mit der „kleinsten Kirche der Welt“ bundesweit für Aufsehen gesorgt. Seit Mai 2005 sind 70 Smarts als „rollende Botschafter“ in allen Regionen unterwegs. Die „kleinste Kirche der Welt“ kehrt im März nach München zurück, um die Hauptveranstaltung zu begleiten. Prominente Persönlichkeiten haben sich hinter die Aktion ProChrist2006 gestellt, unter ihnen der EKD-Ratsvorsitzende Dr. Wolfgang Huber, die Unternehmer Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh, Norman Rentrop, der Fernsehmoderator Peter Hahne und Politiker wie Dr. Günter Beckstein, Christian Wulff und Dr. Hans-Jochen Vogel. Nähere Informationen bei der Freien Evangelischen Gemeinde unter 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de B.S.

Abendmusik in der Schwedenkirche
Am Sonntag, dem 5. März, beginnt um 17 Uhr eine Abendmusik mit dem Ventus-Ensemble in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde, Handjerystr. 29-31. Erklingen werden Werke berühmter Komponisten verschiedener Epochen. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die dringend notwendige Dachsanierung der „Schwedenkirche“ gebeten. B.S.

Musikalischer Gottesdienst
Zu einem musikalischen Gottesdienst wird am 26.3. um 10 Uhr in die Verklärungskirche eingeladen. Erklingen werden u.a. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach. Ausführende sind die Kantorei der Verklärungskirche und ein Instrumentalkreis unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel, die auch die Orgel spielt. W.W.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Gunter Schoß und „Berliner Spaziergänge“
Am 2. März liest der bekannte Schauspieler Gunter Schoß ab 19.30 Uhr in der Stefan Heym Bibliothek an der „Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 56) aus der EssayReihe „Berliner Spaziergänge“ von Holmar Attila Mück die Texte „Gendarmenmarkt“ und „Scheunen-Viertel“. Gunter Schoß wird bei der Veranstaltung vom Köpenicker Duo Chico & Otto (Piano und Klarinette) begleitet. Eintritt 4 €, erm. 3 €, SLG II frei. W.W.

„Adlershofer Kunstkreis“
Das „Adlershofer Künstlerstübchen“ hat sich umbenannt
Den kleinen Kreis der Akteure des „Adlershofer Künstlerstübchens“, die sich der Malerei verschrieben haben, kennzeichnen zahlreiche Ausstellungen, Veröffentlichungen, Diskussionen und Gespräche. Ob Aquarell, Öl, Pastell oder Graphit von Arbeiten in freier Natur oder in der „Stube“, das Repertoire wurde umfangreicher und anspruchsvoller. Der Bezug auf die bildende Kunst im allgemeinen und die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität haben zunehmend an Bedeutung gewonnen. In den 16 Jahren seines Bestehens hat das „Adlershofer Künstlerstübchen“ an Gewicht und Zuspruch zugenommen – Dank der Zielstrebigkeit und Leidenschaft seiner Mitglieder sowie einer engagierten Führung. Das „Stübchen“ ist eigentlich schon lange

Casablanca
Ihr Kino in Adlershof
Filmhighlights des Monats:

St.Patricks Day in der „freiheit fünfzehn“
Zum fünften Mal wird in der „freiheit fünfzehn“ der St. Patricks Day mit Guinnes, Kilkenny und viel Irischem gefeiert. Am 17. März treten „The Sandsacks“ mit Irish Folk und die Formation „Steinzart“ auf, die als musikalisches Vorbild die irische Band „The Pogues“ hat. Am 18. März geht die Party mit „Clover“ weiter, die sich dem Folk schlechthin verschrieben haben, und mit „Larkin“. Wenn sie aufspielen, gibt es rauchig-schöne Balladen, Sauflieder und Fiddle-Tunes, ekstatisch und vor Spielfreude überschäumend. Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr in der Freiheit 15/16 in Köpenick, Eintritt 10 €. Informationen zu diesen Konzerten und weiteren Veranstaltungen unter Tel. 658 87 80 oder im Internet unter www.freiheit15.de

eine „Stube“ mit ambitionierten Ansprüchen. So entstand folgerichtig ein neuer Rahmen, der in der Umbenennung in „Adlershofer Kunstkreis“ seinen Ausdruck findet. Seine Mitglieder sehen darin eine zutreffendere Charakterisierung ihres Anliegens. Der „Adlershofer Kunstkreis“ ist künftig mit dem obenstehenden Logo und im Internet unter www.adlershofer-kunstkreis.de.vu präsent. H.-J. Tschiersnitz

1. März „Merry Christmas“ 8. März „Die Reise der Pinguine“ 15. März „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ 22. März „Ein ungezähmtes Leben“ 29. März „Wo die Liebe hinfällt“
Seit Februar haben wir zudem das Seniorenkino im Angebot! Immer mittwochs, 10 Uhr, mit Kaffee und Kuchen, für 4,- €
Nähere Informationen einfach im Kino erfragen! Kinotage sind Dienstag und Donnerstag

„Kann denn Glaube Sünde sein?“
Premiere für neues Projekt des Jungen Schlossplatztheaters
Mit seinem neuen Projekt „Kann denn Glaube Sünde sein?“ feiert das Junge Schlossplatztheater am Freitag, dem 10. März, Premiere. In 100 Minuten bringen die jungen Künstler dann am 11. und 12. sowie am 17., 18. und 19. März ihre Zuschauer auf den neuesten Stand zu diesem Thema. Versprochen wird ein Theatererlebnis zwischen Soapopera und Götterepos. In den Vormittagsveranstaltungen hebt sich am 2., 14., 15. und 16. März um 10 Uhr der Vorhang für „Cinderellapop“ – eine moderne Märchenoper, geeignet für Schüler der 5. bis 7. Klasse. Ab 22. März steht die musikalische Bearbeitung der phantastischen Oper von Jacques Offenbach „Die Reise zum Mond“ auf dem Spielplan. Weitere Informationen unter Tel. 651 651 6 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de

Friedenstraße 12/13 Tel.: 677 57 52 www.casablanca-berlin.de

Didgeridoo und schwarzaustralische Geschichten
Als Klangbilder stellen am 28. März Andrea und Mario Laube in der Reihe „multikulti im club“ des Kulturbundes Treptow „Didgeridoo und schwarzaustralische Geschichten“ vor. Beide waren mehrere Monate mit dem Fahrrad auf dem Roten Kontinent unterwegs. Der tiefe Respekt vor der Lebensphilosophie der Aborigines und die Liebe zum Didgeridoo prägen die Musikstücke, die aus eigener Feder stammen und interessante Geschichten erzählen. Durch die Phantasie des Zuhörers werden sie zum Leben erweckt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Haus des Kulturbundes Treptow, Ernststraße 14/16. Unkostenbeitrag: 5,- / 4,- €. Weitere Informationen unter Tel. 53 69 65 34.

„Berlin, ick liebe dir!“
Mehrere Gastspiele im März im Stadttheater Cöpenick
„Der Kontrabass“ erlebt am 3. März um 20 Uhr im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, als Gastspiel seine Premiere und ist anschließend am 4.3. zu sehen. Als Lesung mit Musik ist am 11. März die Liebeserklärung von Heinz Knobloch an unsere Stadt: „Berlin, ick liebe dir!“ geplant. Der Schwank „Der keusche Lebemann“, der die bürgerliche Doppelmoral aufs Korn nimmt, steht am 17. und 24. 3. um 20 Uhr, sowie am 22.3. um 15 Uhr auf dem Spielplan. Für Kinder werden auch im März die Märchen und Geschichten „Kaisers neue Kleider“, „Pedro in der Arena“, „Struwwelpeter“ und „Der Hase und der Igel“ aufgeführt. Weitere Informationen unter www.stadttheatercoepenick.de. Um telefonische Reservierung wird gebeten unter 79 71 72 52 oder 65 01 62 34.

Gedenkausstellung
Am 7.2. wäre die im September 2004 verstorbene Adlershofer Künstlerin M.-Elisa Budzinski 65 Jahre alt geworden (s. AZ Nr. 82). Aus diesem Anlaß ist im Soziokulturellen Zentrum RatzFatz (Oberspreestraße 81) bis 25. März eine Gedenkausstellung mit Bildern ihres Lebens zu sehen (Mo-Fr 10-18 Uhr). W.S.

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März 2006

Seite 7

Interessante Ausstellungen Das Adlershofer Festkomitee informiert: soll es Zum „Herbstfest“
In der Galerie in der „Alten Schule“ wird am 9. März um 20 Uhr eine Ausstellung mit Zeichnungen, Montagen und Bildern des Köpenicker Künstlers Ingo Arnold anläßlich seines 75. Geburtstages eröffnet. Zum Werk des Künstlers spricht der Berliner Grafiker Prof. Rudolf Grüttner. Werner Tast (Flöte), Stefan Tast (Violine) und Ringela Riemke (Violoncello) spielen Werke von Ravel und Varese. Die Öffnungszeiten der Galerie sind: Di, Mi, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und Sa 15-19 Uhr, So und Mo geschlossen. Im Café (Seniorentreff) in der „Alten Schule“ zeigen im März Mitglieder des Adlershofer Kunstkreises (vorher „Künstlerstübchen“ – s. S. 6) in einer Gemeinschaftsausstellung ihre Sicht auf „Flora und Fauna“. Die für Februar angekündigte Ausstellung „Landschaften in Graphit von Hans-Joachim Tschiersnitz“, dem Leiter dieser Gruppe, im Mehrzweckraum (Restaurant) wurde zu Gunsten von Arbeiten aus der Sammlung des Kunstverleihs Treptow (s. S. 3) kurzfristig abgesagt. Auch im März sind dort Werke des Kunstverleihs zu sehen. Die Bilder im Restaurant können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden, das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

wieder eine Tombola geben
Für das am 11. Juni in der „Blattlaus“ stattfindende große Kinderfest nimmt Ines Weihs, Leiterin des Kinder- und Jugendklubs „Grimau“, noch gern Angebote der Mitwirkung entgegen (Tel./Fax: 677 45 27). Für das traditionelle „Herbstfest“ am 23. September rund um die Alte Schule gibt es erste Vorstellungen der Gestaltung. Bis zum Treffen des Komitees am 9.3. sind nicht nur dessen Mitglieder, sondern alle Mitbürger und Gewerbetreibenden sowie die Institutionen „von der anderen Seite Adlershofs“ aufgerufen, Ideen und Beiträge für die Veranstaltung einzubringen (Tel./Fax: 677 24 58). Außerdem hoffen wir wieder, mit einer Tombola, für die wir gern Spenden entgegennehmen, etwas Geld zum Begleichen auftretender Kosten zusammen zu bekommen. Das Komitee trifft sich nach der März-Sitzung erneut am 10.5. um 19 Uhr in der „Blattlaus“. Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine im März und April 2006. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei! Wolfhard Staneczek

„Alle sieben Jahre „Wat los, Parzen“ Unter „Wat los, Parzen“ lädt der wandelt sich dein Wesen“
Unter dem Motto „Alle sieben Jahre wandelt sich dein Wesen“ wird am 2. März um 18 Uhr in die Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81) eingeladen. Die Sängerin und Gitarristin Ursula Kurze aus Freiburg gestaltet einen literarisch-musikalischen Abend über die Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 - 1975), deren Gedichte sie vertont hat. Für die Lesung wird kein Eintritt erhoben. W.S. Adlershofer APHAIA VERLAG am 6. März um 19.30 Uhr zur „Montagslesung mit Musik“ ins Restaurant des Kulturzentrums Alte Schule (Dörpfeldstr. 54) ein. Mehrere junge Autoren begehen den Versuch, sich selbst wahrzunehmen und dieser Wahrnehmung mit Poesie und Lyrik Ausdruck zu verleihen. Sie wagen einen Blick auf sich und uns, aufs gestern und heute, aufs hier und anderswo. Einer der Autoren, Tom Bresemann, hat mit seiner E-Gitarre zudem den musikalischen Part des Abends übernommen. Kostenbeitrag 6 € (erm. 4 €). W.W.

Termin
2.3., 18.00 2.3., 19.30 3.3., 17.00 5.3., 17.00 6.3., 19.30 9.3., 19.00

Ort
Seghers-Gedenkst. Bibliothek Verklärungskirche Schwedenkirche Alte Schule Alte Schule

Veranstaltung
Mascha-Kaléko-Abend Lesung: „Berliner Spaziergänge“ Weltgebetstag der Frauen Abendmusik (Benefizkonzert) Montagslesung mit Live-Musik Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich) Ausstellungseröffnung „Ingo Arnold 75 Restrospektive“ Ökumenische Bibelwoche (bis 16.3.)

9.3., 20.00 Alte Schule 13.3., 19.30 Christus König Kirche 19.3., 19.30 Schwedenkirche

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Informationsabende zu Lebensfragen ProChrist (bis 26.3.) 20.3., 18.30 Alte Schule 1946 – das erste Friedensjahr Vortrag von Rudi Hinte 26.3., 10.00 Verklärungskirche Musikalischer Gottesdienst mit Werken von Mozart, Haydn, Bach u.a. 28.3., 19.00 Alte Schule Talk: Sportstätten und -möglichkeiten in Adlershof 30.3., 17.00 WISTA Runder Tisch des Fördervereins Landschaftspark 1.4., 10.00 Köllnische Heide 6.4., 18.00 Seghers-Gedenkst. 22.4., 14.00 Bunsensaal WISTA Frühjahrsputz mit dem Förster Joochen Laabs: „Späte Reise“ „Willkommen im Frühling“ – musikalische Reise durch Berlin (Volkssolidarität) 24.4., 19.30 Alte Schule Montagslesung mit Live-Malerei 29.4., 10.00 Marktplatz Frühlingserwachen im grünen Adlershof (Rundgang mit Rudi Hinte) 30.4., 16.00 Neuapost. Kirche Frühjahrssingen der Chöre

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Mittwoch Ruhetag
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am Freitag, dem 10. März, ab 18 Uhr
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Country-Music live mit den „Home Town Boys“
am Samstag, dem 18. März, ab 20 Uhr
(Eintritt: 5 €, Vorbestellung erbeten!)

Live-Musik am Gründonnerstag
am 13. April ab 20 Uhr

Ostermenüs
am Ostersonntag, dem 16. April, ab 12 Uhr

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Oster-Brunch
am Ostermontag, dem 17. April, 11-15 Uhr
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Nr. 143

Wie Adlershof eingerichtet wurde (Teil IV) – Gutsbesitzer und Kolonisten –
Nachdem der Besitzer des Erbund Zinsgutes Adlershoff, Carl Christian Deutsch, 1773 auf dem hiesigen Kirchhof beigesetzt worden war, führte sein Bruder, der Geheime Finanzrat Ernst Daniel Deutsch, das Anwesen. Zu der Zeit gab es immer wieder Probleme mit der Regulierung des Vollkropfgrabens. Bereits 1766 mußten sich die Brüder mit diesem Wasserlauf und mit der „Brücke unweit des Gutes auf dem der Damm über den Weg nach Glienicke gehet“ befassen. (Es handelt sich um den Glienicker Weg und die Stelle bei der heutigen Nipkowstraße, wo der Graben den Weg unterquerte. Grabenreste und einige Weiden beiderseits des Glienicker Weges sind noch gut zu erkennen.) Die Brücke war zugeschüttet worden, nachdem Sievicke sie nicht in Stand gehalten hatte. Ihre Wiederherstellung war erforderlich, „um das Wasser von den Wiesen und Äcker des Etablissements ableiten zu können, da diese schon sehr versauert werden.“ Die Brüder beantragten Holz und schlugen dem Amt vor, Amts-Zimmermeister Guthaus einen Kostenanschlag machen zu lassen. Entschieden werden mußte, wer die Brücke zu unterhalten hatte, die nicht auf dem Gelände des Gutes lag, aber für dessen Erträge von großer Bedeutung war. Der Tod seines Bruders ließ den alten Herrn, der alleinstehend und kinderlos war, bereits im Jahr darauf seinen Nachlaß regeln. Das Testament vom 20. Juni 1774 begann mit dem heute schwierig zu lesenden Satz: „Nachdem ich die Gewißheit des Todes und zugleich die Unwissenheit der Stunde desselben erwogen, daraus aber die Notwendigkeit mich beständigst dazu zu bereiten und in Zeiten das Zeitliche in Ordnung zu bringen ganz unwidersprechlich geschlossen, als habe ich mittels dieses Testaments ordnen wollen, wie es nach meinem Gott gebe seeligem Absterben mit meinem Nachlaß gehalten werden soll.“ Als guter Onkel vererbte er sein ganzes Vermögen seinem Vetter, dem Prediger Deutsch, in Frankfurt/Oder und dessen Familie. Die „Jungfer Becker'n“, die mehr als zwanzig Jahre bei seinen Eltern und bei ihm die Wirtschaft führte, sollte als „Legat“ eine jährliche Pension von 300 Reichsthalern (Rthl.) erhalten. Gemeint ist sicher Madame Charlotte Wilhelmine Becker, die 1774 als eine Patin der Tochter von Martin und Johanna Wilmowsky erwähnt wurde (s. AZ Nr. 141). Das war ein sehr großzügiges Erbe. Ein weiteres Legat von 200 Rthl. setzte Deutsch dem „Konsul Dirigens zu Cöpenick Herrn von Cardinal zur Vergeltung der vielen Freundschaft“ aus. Hier handelt es sich offenbar um den Köpenicker Bürgermeister Georg Friedrich von Cardinal (1756-1785). Welche Art Freundschaft gemeint war, ist nicht überliefert, aber sicher war sie nützlich. Unter von Cardinal erfolgte ab 30.9.1765 die Aufnahme der Adlershofer Kinder in die Stadtschule und wurden die Christen in die Stadtkirche von Coepenick eingepfarrt, wo Deutsch eine „besonders ordentliche Loge“ erhielt (AZ Nr. 141). Ob die Freundschaft auch den Kolonisten nützte, wissen wir nicht. „Seine“ Untertanen waren dem frommen Mann keine Erwähnung wert, doch für sich drückt Deutsch die Zuversicht aus, sein himmlischer Vater möge ihn um Jesu Christo willen in Gnaden annehmen. Ernst Daniel Deutsch verstarb im September 1779 in Frankfurt/O. Da seine Erben das Gut veräußern wollten, wurde eine öffentliche Versteigerung angesetzt. Am 6. Januar 1780 teilte der Meistbietende, Cammer Secretarius Johann Emanuel Scheurig der Chur Märkischen Krieges- und Domänen-Cammer mit, daß er das Gut beim Cammer-Gericht erstanden und 8.425 Rthl. bezahlt habe. Diese weist jedoch darauf hin, das Cammer-Gericht sei nach dem Reglement vom 19. Juni 1749 gar nicht befugt, Domänenstücke (wie das Gut Adlershoff) zu verkaufen. Nun mußte sich Scheurig am 24. Juni 1780 in einem Schreiben direkt an den König mit der Bitte wenden, einen „Kauff-Contract“ mit den Erben Deutsch zu bestätigen. Während die Gutsherren aus den Kreisen höherer Beamter oder deren Erben, die bis zu jener Zeit Adlershoff besaßen, hier ein zusätzliches Einkommen suchten und beim Verkauf mindestens ihren Einsatz zurückerhielten, hatte sich die Lage der Büdner stark verschlechtert. Die Gutsherren äußerten sich dazu nicht. Es sind jedoch zwei Schreiben aus dem Jahr 1780 erhalten geblieben, in denen die Kolonisten selbst bzw. einer von ihnen ihre Situation darstellen. Das erste Schreiben vom 20. April 1780 an den König hatte folgenden Wortlaut: „Aller Durchlauchtigster Großmächtigster König, Allergnädigster Euer Königliche Majestät wollen in Gnaden geruhen, daß wir armen Colonisten nachstehende Petites (Bittschrift) vor dero Füße niederlegen dörften. Wir Colonisten sind 1755 auf der Colonie Adlershoff von dem wohllöblichen Commissario Sievecke als Büdner angesetzt ... mit der Gerechtigkeit eine Kuh zu halten ...“, aber „... ein mehr an Vieh ... Schweine, Gänse, Hühner...(ist ihnen) bey Strafe nicht (gestattet) zu halten ...“, (sie sind auch verpflichtet beim Gutsbesitzer) „... täglich vor 4 Groschen zu arbeiten wie er uns verlanget.“ Sie berichten weiter, daß sie „bey deren Häusern nicht mehr als einen Morgen Land und einen Morgen Wiesenwuchs“ hatten und „jährlich 6 Rthl. Grund Zinß erlegen müssen, da nun das Guth einige Jahre für verpachtet gewesen als haben wir unser Brodt auf ander Feldtmarken suchen müssen ...“. Sie verwiesen darauf, daß vom Gut „überflüßig Land“ an „Bürger zu Cöpenick jährlich an 40 Morgen überlassen wird, (und) so bitten wir armen Colonisten allerunterthänigst Eure Königliche Majestät wolle allergnädigst gewähren und uns arme Colonisten belehren, ob es nicht thunlich (sei), daß uns von der Grundherrschaft 5-6 Morgen Land bey jedem Hauß (gegeben wird) und wir sowohl ein Rind Vieh ... mehr halten, ... auch Schweine, Gänse und Hühner erweil wir arme Colonisten sonst nicht vermögend sindt, das Hauß in baulichen Würden (instand) zu erhalten und die schwere Grundt Zinßen ab zu tragen ...“ Ihre Lage war erschwert „... weil einige Jahre her durch (hindurch) ...“ sie wegen „... über Schwemmung des Großen Waßer die Gärthen und Wiesen wenig nutzen können ...“ Sie beschweren sich darüber, daß „... die Erbverschreibung keiner hatt lesen können, uns aber von einem Rechtsgelehrten lassen sagen, dass es keine Grundt Brief sondern Zwangs Brief währen, so bitten wir arme Colonisten nochmals unterthänigst Eure Königliche

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Anzeigenschluß für die April-Ausgabe ist der 20. März

März 2006
Majestät die Gnade uns angedeihen zu lassen, daß wir ordentliche Grundt Briefe erhalten möchten ... und wenn wir kein (zusätzliches) Land oder ein mehreres an Vieh halten dörften, uns die Grundt Zinßen so wie in Eurer Königlichen Majestät Ämter ... (erlassen oder verringert)... werden ..., weil uns die große Noth und Armseligkeit darzu Anlaß giebt ... Wir (erhoffen) ... uns einer gnädigen erhörung und ersterben Eurer Königlichen Majestät unterthänige ... sämtliche Colonisten.“ Die Bittschrift spricht für sich. Die mit der Bearbeitung befaßte Kammer im Berliner Stadtschloß teilte dem Amt Cöpenick mit: „Der Besitzer des Etablissements ist nicht gehalten, ihnen (den Kolonisten) mehr als Gartenland 1 Morgen, Wiesenwuchs 1 Morgen zu geben und sie (müssen) sich damit begnügen ...“ Die Grundbriefe des Gutsbesitzers für die Kolonisten sollten ihnen abschriftlich gegeben werden. Wegen der Viehhaltung müssen sich die Bittsteller mit dem „Besitzer auf einen Genußfuß setzen und (es) ist nicht abzusehen wie ... eine Minderung des zwischen selbigen und dem Besitzer regulierten Grundt Zinß stattfinden könne“. Eine Randnotiz auf der Bittschrift besagt, die Abgaben seien ihren Grundstücken angemessen; die „Querulanten ... beschweren sich ohne Grund“. Beim Cöpenicker Amtmann Holtorff, dem Nachfolger des bekannten Oberamtmann Puhlmann, kam es am 26. Mai zu einer Aussprache mit den Kolonisten, bei der ihnen eine Abschrift des Grundbriefes übergeben wurde, den seinerzeit Kolonist Ernst Schoenebeck von Sievicke erhielt. Im Protokoll erscheinen die Namen der Kolonisten Tobias Eckert, Michael Beutner, Albrecht Wilmowsy, Martin Pusemann, Carl Friedrich Knercke, Christian Friedrich Thiele sowie der Schulze (vom Gutsbesitzer eingesetzt). Die kritisierte, zu geringe Entlohnung wurde vom Etats Minister Michaelis überprüft. In § 9 der „Gesinde-Ordnung für das platte Land“ vom 11.2.1769 war ein Tageslohn von Ostern bis Michaelis von täglich 5 Groschen festgelegt. „Die Supplikanten (Bittsteller) verlieren also schon 1 Groschen den Tag“, besagte der „Vergleich über den Lohn“. Die Büdner sollten auch nicht jeden Tag, wenn der Gutsbesitzer sie ruft, bei ihm arbeiten müssen, die Zahl der Tage war zu begrenzen. So gab es einige Verbesserungen für die Büdner, mit der Bitte nach mehr Land und Vieh kamen sie jedoch nicht zum Ziel ihrer Wünsche. „... ihr Wille sey also dahin gerichtet, daß sie denen angesetzten Colonisten zu Schoenerlinde in Ansehung der Praestat (festgelegten Bedingungen) gleich gesetzet sind ...“, schrieb Holtorff im „Actum“ zur jener Aussprache. Die böhmische Kolonie Schönerlinde (auch Grünerlinde genannt), 1752 für 10 Familien gegründet, lag zwischen der Grünauer und Glienicker Straße bei der heutigen Schönerlinder und Adlershofer Straße. Dort konnten die Kolonisten auf mehr Gartenland und Wiese zwei Kühe, ein Schwein und zwei Gänse halten. Bereits am 10 Juli 1780 teilte Zeugmacher Wilmofsky (auch im Namen der Familien aus Adlershoff) in einer Bittschrift an den König mit, sieben Familien seien „entmutigt und vertrieben“, nur er sei noch da. Es „haben sich andere Sieben Familien ... nieder gesetzet“. Sie könnten bei den schweren „Aufbürdungen“ ihre baufälligen Häuser nicht reparieren und baten „Eure Königliche Majestät“ um Entlastungen. Auch Scheurig hielt das Zinsgut Adlershoff nicht lange. 1788 verkaufte er es an Kriegskommissar Christian Gottlieb Marggraf für 12.500 Rthl. Rudi Hinte (wird fortgesetzt)

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Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

Woher kam der Name „Holzoper“?
Unser Autor Helmut Prochnow hat noch einmal recherchiert, woher der Name „Holzoper“ kam (s. AZ Nr. 143). Im Ergebnis dessen teilte er uns mit, daß die Sportler des Arbeiter-Turn-Vereins Adlershof e.V. das von ihnen auf ihrem Sportplatz Genossenschaftsstraße selbst errichtete Gebäude immer „Sportheim“ nannten. Erst die Fußballer der BSG Chemie Adlershof erfanden nach 1951 „Holzoper“ für das renovierte Funktionsgebäude. Grund dafür war der Holzbau des Gebäudes mit dem 99 Personen Platz bietenden, sehr geräumigen Gastraum. Der Gesang der Fußballer nach Training, Punktspielen und Tanz „bis in die Puppen“ besiegelte letztlich den volkstümlichen Namen. Es sprach sich schnell herum, daß Chemie-Fußballer und Stammgäste nur noch von ihrer „Holzoper“ redeten, so daß bald die meisten Adlershofer den Namen ebenso benutzten.

Vortrag: 1946 – erstes Friedensjahr
In seinem Vortrag erinnert Ortschronist Rudi Hinte am 20. März ab 18.30 Uhr in der „Alten Schule“ an die Zeit vor 60 Jahren, als die Adlershofer unmittelbar nach dem Ende des verheerenden Weltkrieges versuchten, die schrecklichen Folgen zu überwinden und wieder ein normales Leben zu beginnen. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. W.S.

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Nr. 143

„Seniorentreff“ lädt ein
Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54, haben wir aktualisiert in AZ Nr. 141 mitgeteilt. Neu im Angebot ist ein Gitarrenkurs für jedermann und jede Altersgruppe vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen mittwochs ab 17 Uhr. Ab April soll ferner freitags von 9-10 Uhr „rhythmische Bewegung im Sitzen“ angeboten werden. Montags von 10-11 Uhr werden zudem im Jugendklub „Grimau“ (Waldstraße 7) traditionelle chinesische Gesundheitsübungen (Tai chi und Qi Gong) absolviert. Am 6. März kann man an einem kostenlosen Schnupperkurs teilnehmen. Auskünfte erhalten und sich für alle Veranstaltungen anmelden kann man unter 67 89 28 86. Außerdem bietet das März-Programm: 1.3., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 8.3., 14.30 Uhr: Tanz mit Nikki am Frauentag im Restaurant (2,50 €) 15.00 Uhr: Geburtstagsfeier im Café (Volkssolidarität) 15.3., 14.30 Uhr: „Berchtesgadener Land“ (Filmvorführung, 1,50 €) 22.3., 14.30 Uhr: „Glauben Sie an Amor?“ (1,50 €, s. unten) 29.3., 14.00 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik

Mit dem Seniorenbus im März unterwegs
1.3. Ein Spaziergang in der Brautrummel im Hohen Fläming steht auf dem Programm. Rummeln sind tief eingeschnittene Trockentäler aus der Eiszeit. Das Schmelzwasser hat sie in den vereisten Boden von Gletscherzungen gefurcht. (Fahrtkosten: 24 €) 6.3. Einkaufsfahrt zum Küstriner Wochenmarkt. (Fahrtkosten: 23 €) 7.3. Der tausendjährige Ort Calau ist unser Reiseziel. Eine Wehranlage aus dem 10. Jahrhundert, Fachwerkhäuser und Sammlungen von Handwerkskunst gibt es hier zu sehen. (Fahrkosten: 24 €) 8.3. Wir fahren nach Baruth auf das Gelände der Glashütte (Museumsdorf). Je nach Wetterlage können wir auch den nahe gelegenen Tierpark Johannismühle besichtigen. (Fahrtkosten: 16 €) 13.3. An den Seen bei Strausberg wollen wir Frühlingsluft schnuppern. Auf Wunsch fahren wir mit der Fähre „über’n See“. (Fahrtkosten: 15 €) 14.3. Stadtrundfahrt: Wir werden heute auf der 100er Buslinie lang fahren. (Fahrtkosten: 15 €) 15.3. Das geologische Phänomen „Sperenberger Gipshut“ – ein Salzstock aus Zechstein – werden wir uns anschauen. Der Mellensee liegt in der Nähe und ein schönes Restaurant auch. (Fahrtkosten: 20 €) 20.3. Ob im Storchendorf Linum schon die erste Störche eingetroffen sind? Alle Jahre wieder erwarten die Linumer im März ihre Störche aus Afrika zurück. (Fahrtkosten: 18 €) 21.3. Im Schlaubetal wollen wir Natur genießen, Tiere und Pflanzen bewundern und 20 Orchideenarten bestaunen.(Fahrtkosten: 26 €) 23.3. Das Scheunenviertel von Altlandsberg, einzigartig in Brandenburg, ist das Reiseziel. 40 gut erhaltene Straßenscheunen umrahmen die Wege zum Stadtwald und zur Seenlandschaft. (Fahrtkosten: 16 €) 27.3. Einkaufsfahrt zum Küstriner Wochenmarkt. (Fahrtkosten: 23 €) 28.3. Auf dem Gut Hesterberg können wir Biolebensmittel (Fleisch/Wurst) einkaufen und ein leckeres Essen zu uns nehmen. (Fahrtkosten: 22 €) 29.3. Besichtigung des Schiffshebewerkes Niederfinow. (Fahrtkosten: 16 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte immer daran denken, den Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen dabei zu haben. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Viel Spaß und schöne Stunden wünscht Ihnen Ihr VdK-Team

Glauben Sie an Amor?
Am 22.3. wird ab 14.30 Uhr in den Seniorentreff in der Alten Schule zu einer Vorlesestunde mit der Schauspielerin und Kabarettistin Us Conradi und dem Schauspieler Fritz Hammer eingeladen. Die Künstler wollen das Adlershofer Publikum mit bekannten und unbekannten Glossen sowie Lyrik und Prosa aus eigener Feder erfreuen, darunter sind preisgekrönte Texte und Hörspiele sowie Geschichten über die Liebe. A.K.

Führungen durch Berliner Ortsteile
Am 3. und am 18. März bietet Clemens Samietz eine Führung durch die „Adlershofer Medienund Wissenschaftsstadt“ an. Treff: S-Bhf. Adlershof, Tram-Haltestelle. Am 31. März geht es durch die „Wohnstadt Adlershof“. Treff: S-Bhf. Adlershof, Ausgang Adlergestell. Beginn ist jeweils um 11 Uhr. Informationen zu weiteren Führungen durch Berliner Ortsteile unter Tel. 67 19 83 36 und in einem Prospekt, der in der Alten Schule ausliegt.

Heuschnupfen? Jetzt vorbeugen!
Liebe Kundin, lieber Kunde,
In jedem Frühjahr ist es wieder so weit – die Nase läuft, rote Augen, allgemeines Unwohlsein – der Heuschnupfen plagt viele Menschen. Der Heuschnupfen wird durch bestimmte Pflanzenpollen hervorgerufen. Die betroffenen Patienten reagieren gegen bestimmte Pollensorten überempfindlich und leiden somit an der so genannten „Pollen-Allergie“. Pollen fliegen nach einem „Flugplan“. Für jede Pollenart gibt es ein „Blühmaximum“. In dieser Zeit ist der Gehalt an diesen Pollen in der Luft am stärksten und der Patient, der gegen die jeweilige Pollenart allergisch ist, hat in dieser Zeit die deutlichsten Heuschnupfensymptome. Kommen Sie zu uns. Wir beraten Sie gern.
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Mehr Beratung im Bürgerhaus
Voraussichtlich ab 10. März bietet die Beratungsstelle für Behinderte, Krebskranke und AIDSKranke (BfBKA) im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstr. 182, Raum 216, Beratungen für Erwachsene durch Sozialarbeiterinnen an. Sprechzeiten: freitags von 9 bis 12 Uhr, Tel. 6172-6725. Weitere Auskünfte unter Tel. 6172-4840.

Verdiente Ehrung für engagierte Mobilitätshelfer
Auf einem Festakt ehrte Berlins Sozialsenatorin Dr. Heidi KnakeWerner am 8. Februar in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche engagierte Mobilitätshelfer. Die Berliner Mobilitätshilfedienste leisteten seit Beginn der 90er Jahre 3,4 Millionen Mobilitätshilfen. Menschen mit körperlichen Gebrechen aus Altersgründen oder aufgrund von Behinderungen kann durch diesen Einsatz ein Stück Lebensqualität wiedergegeben werden. Zu den Angeboten zählen auch die Fahrten mit dem Seniorenbus (s. oben).

Auszeichnung für Augenoptik Hidde & Mietke
Eschenbach Optik, Marktführer im Bereich vergrößerndes Sehen, hat Augenoptik Hidde & Mietke aus Adlershof in den Kreis seiner Excellent Partner aufgenommen. Damit wird der besondere Einsatz der Augenoptiker gewürdigt, die sich zum Nutzen der Kunden durch Schulungen und Seminare auf dem Gebiet vergrößernder Sehhilfen weitergebildet haben. Darüber hinaus zeichnet sich der Excellent Partner mit einem vollständigen Produktangebot rund um den Vergrößerungsbedarf als Spezialist aus.

Elefanten-Apotheke
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Hilfreiche Angebote der Agentur für Arbeit Berlin Süd Das Wohnungsamt informiert: Antragsteller auf Wohngeld an das Bezirksamt (Bezirksamt
Geförderte Ausbildungsbegleitung für Jugendliche
Falls Sie sich entschlossen haben, nach einer Zeit der Kindererziehung oder der Pflege von Familienangehörigen wieder in das Erwerbsleben zurückzukehren, möchte Ihnen die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Informationen und Hinweise für notwendige vorbereitende Überlegungen zum beruflichen Wiedereinstieg geben. Dazu findet am 2. März von 10-12 Uhr bei der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Sonnenallee 282, 12057 Berlin, Raum 1 der Selbstinformationseinrichtung im Erdgeschoß eine Informationsveranstaltung statt. Für Jugendliche, die Schwierigkeiten mit theoretischen Anforderungen in der Ausbildung haben, kann das Förderprogramm der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abh), das bei der Agentur für Arbeit beantragt und aus deren Mitteln gefördert wird, ein Schlüssel zum Erfolg sein. Die Auszubildenden erhalten durch erfahrene Bildungsinstitute eine persönliche Förderung. Dem Betrieb und dem Auszubildenden entstehen keine Kosten. Nähere Informationen für Auszubildende und Eltern unter Tel. 5555 20 3000, für Ausbildungsunternehmen aus dem Bezirk unter 5555 78 3333. gehen z.T. davon aus, daß mit der Einführung von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Grundsicherung das Wohngeld weggefallen sei. Das ist nicht der Fall. Wer Mieter einer Wohnung, Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist und keine Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhält, hat auch nach dem 1.1.2005 die Möglichkeit, einen Antrag auf Wohngeld zu stellen und seinen Anspruch auf Wohngeld prüfen zu lassen. Das trifft auch für „Mischhaushalte“ zu, d.h. Haushalte, in denen ein Teil der Bewohner Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhalten und ein Teil der Bewohner von diesen Leistungen ausgeschlossen sind. Das können z.B. volljährige Kinder mit eigenem Einkommen, Kinder in Ausbildung mit BAföG, aber auch minderjährige Kinder mit Unterhaltsansprüchen sein. Für diesen Personenkreis wird möglicherweise, wenn ein Anspruch besteht, ein sogenanntes „anteiliges Wohngeld“ gezahlt. Voraussetzung für die Prüfung der Ansprüche ist ein Antrag auf Wohngeld. Vordrucke erhalten Sie im Wohnungsamt, im Bürgeramt und im Internet unter: www.stadtentwicklung.berlin.de Abgeben können Sie diesen Antrag im Wohnungsamt, in den Bürgerämtern oder ihn per Post Treptow-Köpenick, Wohnungsamt, PF 12414, 12414 Berlin) schicken. Zum Antrag wird das Einkommen der letzten 12 Monate aller zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder oder Mitbewohner, der Mietvertrag, ggf. Mietänderungsschreiben und der Nachweis der Mietzahlung benötigt. Bei Antragstellern, die eine selbständige Tätigkeit ausüben, ist ein aktueller Steuerbescheid notwendig. Es können Unterhaltszahlungen sowie erhöhte Werbungskosten vom Einkommen abgesetzt werden (entsprechende Nachweise sind mit einzureichen). Für Alleinerziehende und Antragsteller mit einer Schwerbehinderung von 100% bzw. unter 100% mit häuslicher Pflege wird ein Freibetrag gewährt. Für eine individuelle Beratung bieten wir erweiterte Öffnungszeiten in unserer ServicesteIle an. Die Erfahrungen zeigen, daß diese Beratungen erheblich zur Klärung von Verständnisproblemen beitragen und der eine oder andere Anspruch abgeleitet werden kann. Öffnungszeiten der ServicesteIle im Wohnungsamt HansSchmidt-Straße 10 (Adlershof): Mo und Mi 8-16 Uhr, Di 8-9 und 12-18 Uhr, Do und Fr 8-14 Uhr. DieSachbearbeiter erreichen Sie: Di 9-12 Uhr und Do 14-18 Uhr.

Seminare zur Existenzgründung
Der Schritt in die Selbständigkeit kann ein Weg aus der Arbeitslosigkeit sein und sollte deshalb auch gut vorbereitet werden. Der Besuch eines Existenzgründerseminares bietet die Möglichkeit, sich über Fördermöglichkeiten für Empfänger von ALG und ALG II zu informieren sowie sich auf die wichtigsten Fragen und Themen vorzubereiten. ZentEX® – das Zentrale Existenzgründerbüro der MIDAS Unternehmensgruppe bietet kostenlose Existenzgründerseminare an. Das nächste Seminar beginnt am 6. März im TGS in Oberschöneweide, Ostendstraße 25. Weitere Termine auf Anfrage. Die Seminare dauern zwei Tage. Telefonische Anmeldung erbeten unter 53 04 10 66.

Filmabend zum Thema Gewalt gegen Frauen
Am 24. März werden ab 18 Uhr im Rathaus Köpenick im Raum 106 die folgenden kurzen Dokumentarfilme gezeigt: • It’s in our hands – Stop violence against women • In the name of Honour • In den Ketten der Ehre – Das Frauengefängnis von Kabul • Frauen im Kampf • Weder Huren noch Sklavinnen – Rebellion in Frankreichs Vorstädten
• Russische Treibjagd

(Die Filme sind zwischen 11 und 30 Minuten lang) Der Filmabend ist eine Gemeinschaftsinitiative von Astrid Vonhoff (Frauenunion), Liz Schmidt (Berliner Frauenfrühling e.V.) und der Gleichstellungsbeauftragten. Sie sind herzlich eingeladen! Christiane Hartmann-Kraatz Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Treptow-Köpenick Tel. 6172-2309

Schwerter zu Pflugscharen – noch aktuell?
Die Gewaltproblematik spielt heute wieder sowohl im gesellschaftlichen als auch im privaten Bereich eine große Rolle. Militärische Lösungen werden erneut zur Selbstverständlichkeit. Welche gewaltfreien Lösungen genutzt werden können, wird am 21. März im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß an Hand von Beispielen dargestellt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-5422 oder 655 75 61. W.W.

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Nr. 143

Max Bönning ist der älteste Mann im Bezirk Treptow-Köpenick
Der Adlershofer Jubilar feiert am 30. März seinen 104. Geburtstag
Am 30. März ist Max Bönning mit 104 Lebensjahren nicht nur der älteste Einwohner von Adlershof, sondern er ist inzwischen auch der älteste männliche Mitbürger des Bezirks, wie wir von Bürgermeister Dr. Ulbricht erfahren konnten. Ich hatte mich Mitte Februar zum Besuch angemeldet und wurde wie in den Jahren zuvor (s. AZ Nr. 95+107+119+131) von Max Bönning und Tochter Christel am Kaffeetisch erwartet und von ihm mit kräftigem Händedruck begrüßt. Auffällig war diesmal nur ein „Veilchen“, das sich der Jubilar vor einiger Zeit bei einem Sturz zugezogen hatte. Da derartige Unfälle meist am Wochenende passieren, bringt die Feuerwehr den alten Herrn in die Klinik und bald zurück oder er kommt nach wenigen Tagen wieder nach Hause. Er ist nicht krank, hat keine Schmerzen, ist eben nur alt mit Durchblutungsstörungen. Nach wie vor schmeckt ihm das von der Tochter zubereitete Essen, gemäß ärztlicher Empfehlung trinkt er ausreichend und kann auch gut schlafen. Tochter Christel (Jg. 35) versorgt trotz einer Sehschwäche gut den Haushalt, aber morgens muß jetzt eine Pflegekraft dem Vater beim Aufstehen und der Morgentoilette helfen. Schlimm empfindet er es, daß er sich sogar in der Wohnung nur noch mit Hilfe bewegen kann und fühlt sich zum Nichtstun verurteilt. Im vergangenen Jahr mußte er vom Tod weiterer Familienmitglieder erfahren. Trotz alledem nimmt er das Leben, wie es ihm gegeben wird. Er war stets mit dem zufrieden, was er erreichen konnte, und ist weiterhin „nicht widerspenstig“, wie er selbst sagt. Mit einem nächsten Besuch will ich kein ganzes Jahr mehr warten, selbst wenn es durchaus möglich ist, daß Max Bönning auch das 105. Lebensjahr vollendet. Sicher begleiten ihn nicht nur unsere besten Wünsche durch die kommenden zwölf Monate! Wolf Will

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 30. März von 15.30-19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Sich an den Frühlingsboten im Britzer Garten erfreuen
Zum Frühlingsbeginn am „Dörferblick“ am südlichen Berliner Stadtrand wird am 5. März eingeladen. Hier will man den Vogelzug beobachten sowie Rotmilan, Feldlerchen, Bachstelzen und andere zeitige Heimkehrer begrüßen. (Treff: 8.30 Uhr; U-Bhf. Rudow). Die Palette der immergrünen Pflanzen im Britzer Garten wird am 12.3. vorgestellt (Treff: 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Erwachsene mit Kindern von 7 bis 10 Jahren sind am 19.3. eingeladen, die verschiedenen Frühlingsboten zu begrüßen (Treff: 14 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Am 26.3. hofft man dem Kleiber (Vogel des Jahres 2006) und dem Grünspecht zu begegnen sowie Stare bei der Familiengründung beobachten zu können (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Am gleichen Tag darf man sich bei einem Streifzug durch den Park an der Vielfalt der Frühblüher erfreuen (Treff: 11 Uhr, Karl-FoersterPavillon). In den Räumen der Gemäldegalerie kann man am 11.3. nochmals unter dem Motto „Karneval der Tiere“ die Vielfalt von Tierdarstellungen in Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts bewundern (Treff: 11 Uhr, Kulturforum Potsdamer Platz). In mehreren Veranstaltungen erfährt man im März alles über den fachgerechten Schnitt bei Ziergehölzen und über Theorie und Praxis eines naturgemäßen Obstbaumschnitts. Darüber wie zu allen anderen Ereignissen erhält man werktags von 9 bis 16 Uhr Informationen unter 703 30 20 ebenso wie die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Veranstaltungen. Übrigens: Noch bis 31.3. kann man im Karl-Foerster-Pavillon „Hans Huckebein und seinen Verwandten“ begegnen (Di-Sa 11-16 Uhr, So 10-16 Uhr). W.W.

60 von 100 Jahren in Adlershof
Erna Liehr kann am 2. März ein rundes Jubiläum begehen
Mit Freude und Hochachtung beglückwünschen wir am 2. März in Adlershof Frau Erna Liehr zum Erreichen der obersten Seniorenklasse, sie wird 100 Jahre alt. 1906 in Frankfurt/Oder geboren und aufgewachsen, besuchte sie dort die Handelsschule und war dann als Buchhalterin tätig. Bald nach der Heirat mit Edmund Liehr wurde 1929 Sohn Harro geboren. Nach Aufnahme einer Tätigkeit des Gatten in Berlin hatte die Familie verschiedene Adressen in der Stadt. Sohn Sigurd (1938) und Tochter Renate (1940) erweiterten die Familie, die zum Kriegsende die Wohnung in Karlshorst räumen mußte und dadurch nach Adlershof kam. Zunächst fand man Unterschlupf bei Bekannten in der Kaiser-Wilhelm-(Nipkow-)Straße bevor die Familie 1946 die noch heute von Erna Liehr bewohnten Räume in der Handjerystraße beziehen konnte. Auch wenn Ehemann Edmund die Familie bald nach Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft verließ, erreichte Erna Liehr, daß ihre Kinder gute Schul- und Berufsausbildungen

Foto: Staneczek

absolvierten. Harro wurde Bauingenieur/Statiker, Sigurd Ökonom im Außenhandel und Renate arbeitete lange im technischen Gerätebau der AdW in Adlershof. Erwartungsgemäß haben alle drei Familien gegründet und so können zur Jubelfeier neben den Kindern mit Ehepartnern drei Enkel und vier Urenkel herbeieilen. Auch wenn Erna Liehr altersbedingt nicht mehr so gut hören und sehen kann, ist sie noch an vielem

interessiert. Sie ist nach wie vor spar- und genügsam. Essen und Trinken schmeckt. Freudig begrüßt sie dreimal täglich Frau Paschke vom Häuslichen Pflegedienst MEDI A VITA, die sich um ihre Alltagsbelange kümmert. Im Namen unserer Leser und aller Adlershofer Nachbarn wünschen wir Erna Liehr im 101. Lebensjahr weiterhin bestmögliche Gesundheit und immer wieder große oder kleine Freuden. Wolf Will

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März 2006
Cöllnische Heide
Adlershofer Bürgerverein e.V. Basisgruppe Köllnische Heide

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Eine Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann

Sauberer Wald
• WANN? • TREFF?

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, Vater und Opi

Günter Klebba
* 30.9.1922

Samstag, 1. April 2006 Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)

† 17.1.2006
In stiller Trauer

• BEGINN? 10.00 Uhr

Lieselotte Klebba Jörg und Susan Klebba
im Namen aller Angehörigen
Wir danken allen für ihre Anteilnahme in Wort und Schrift.

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide? Auch der Revierförster wird dabei sein. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Der langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe der Volkssolidarität

Herzliche
Im vergangenen Jahr nannten wir es eine Sensation, daß wir Max Bönning am 30. März zum 103. Geburtstag gratulieren konnten. Nun hat er noch ein Jahr zugelegt und wird 104! Zu all dem können wir vermelden, daß bereits am 2. März Erna Liehr ihr 100. Lebensjahr vollendet. Wir gratulieren beiden Jubilaren gleichermaßen mit Staunen, Ehrfurcht und voller Freude. (s. S. 12) Erreicht im nächsten Jahr Gertrud Franck diesen illusteren Kreis ebenfalls? Ihr gratulieren wir am 5.3. zum 99. Erdenjubiläum. Zum 97. Geburtstag erhält am 19.3. die sportliche Gertrud Dembowski (s. AZ Nr. 60) viele gute Wünsche. Ihr 96. Wiegenfest begeht am 14.3 Herta Schaefer. Auf 95 Lebensjahre blicken am 28.3. Irmgard Scheiner sowie am 31.3. Irmgard Lucke und Margarete Marquardt zurück. Zum 94. Tag der Geburt beglückwünschen wir am 19.3. Martha Thiede und am 21.3. Else Freygang. Herzliche Gratulatio-

Glückwünsche
nen zum 93. Geburtstag erhalten am 9.3. Luzie Schlecht, am 11.3. Irmgard Vogt und am 13.3. Lieselotte Reiher. Glückwünsche zum 92. Geburtstag gehen am 21.3. an Edith Loosch, zum 91. am 19.3. an Agathe Völkner und am 23.3. an Magdalene Kohlmey. In den Kreis der 90jährigen werden am 13.3. Margarete Schauer, am 18.3. Alice Zorn, am 28.3. Gerda Bankroth und am 29.3. Johanna Heinemann aufgenommen. Ihr 85. Lebensjahr vollenden am 5.3. Gertrud Grötzsch und am 19.3. Otto Czirwon. Zum 80. Feiertag der Geburt gratulieren wir Gerda Jung (5.3.), Marie Loth (6.3.), Gerda Richter (7.3.), Horst Welser (12.3.), Irmgard Birk und Henri Vergin (14.3.), Oskar Kühnast (19.3.), Gerhard Jacoby (25.3.) sowie Ruth Knorr (28.3.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Günter Lipke
ist am 29. Januar im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Jahrzehntelang hat er sich unermüdlich für die Belange der Ortsgruppe eingesetzt. Wir vermissen ihn sehr und werden ihn immer in Erinnerung behalten.

Vorstand der Ortsgruppe 072 Adlershof

In memoriam Frieda Wölffer
* März 1903

† Januar 1996 † Januar 1996 † Oktober 1977 † Oktober 1997

Charlotte Thum
* Januar 1910

Hildegard Staneczek
* März 1906

Erna Siems
* Oktober 1906

Die Nachbarschaft von Otto-Franke-/Zinsgutstraße

Unsere Rätselecke
Aus den Silben ad - akt - an - be - berg - blech - brück - che - cher - de - den - denk dien - ein - fa - fern - fin - frei - ge - ge - gen - ger - goe - gu - heim heit - in - kar - keit - kraft - kreuz - lang - laut - ler - mal - mes - mie mut - ner - nis - re - re - sam - schüs - seh - sel - sen - sen - ser - ser spiel - spre - ste - stell - stern - sti - stief - te - te - te - ten - ter - the - tut - ve - vi - war - we sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1. Hausangestellte; 2. Metallnapf; 3. TV-Aufführung; 4. Niederschlagsammler; 5. Monument für Johann Wolfgang; 6. Ersatzmannschaft; 7. elektroakustisches Klanggerät; 8. Isolation; 9. Teil der Visiereinrichtung; 10. Observatorium; 11. Unerklärliches, Mysterium; 12. Anstrengung; 13. Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern; 14. ausländische Währung; 15. zweite Frau des Vaters; 16. kostenloses Billett; 17. längste Berliner Straße; 18. naturwiss. Forschungsstätte; 19. Teilnahme; 20. Treptower Bürgermeister 1990-98; 21. Dieb. Die jeweils dritten und siebenten Buchstaben von oben nach unten gelesen, ergeben eine Spruchweisheit aus Indien Rätselautor: Wolf Will
Auflösung zu „Ringsherum eingeschlossen“ in der Februar-Ausgabe
Kauf; Ulster; Nager; Schenkel; Tanz; Gerber; Elbe; Wiege; Efeu; Reibe: Barke; Erpel; Mensa; Ufer; Star; Engel; Ulme; Magen. Das Kunstgewerbemuseum in Köpenick ist das gesuchte historische Ausstellungsgebäude unweit von Adlershof.

Unser Wunsch kommt mit Bedacht: Laß Dir niemals rauben, was das Leben wertvoll macht: Hoffen, Lieben, Glauben!
(Friedrich Morgenroth)

Zum 80. Geburtstag am 14. März erhält

Henri Vergin
herzliche Glück- und Segenswünsche von
seiner Familie, Freunden und Bekannten

Unsere herzlichste Gratulation zu seinem 70. Geburtstag erhält

Gunther Schultze
Vorstand des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide e.V.

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Nr. 143

Girls’Day am 27. April
Möglichkeit, Berufe einen Tag hautnah zu erleben
Mit dem Girls’Day haben Mädchen ab Klasse 5 die Möglichkeit, Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Ziel des Projektes ist es, zum einen das Interesse an technischen Berufen, an Führungspositionen und Selbständigkeit zu wecken, zum anderen sollen Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Der nächste Girls’Day ist am 27. April. Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Aktionstags gibt die DVD „Girls’Day – Mädchen - Zukunftstag“. Zwei Filmbeiträge und das Begleitheft sind auf Fragen von Schulen, Unternehmen und Organisationen zugeschnitten. Ausleihbar ist die DVD bei den Medienzentren, Landes- und Kreisbildstellen. Interessierte können sich zudem an die Girls’Day-Koordinierungsstellen in den Bundesländern und die regionalen Arbeitskreise wenden. Bezirklicher Kontakt: Christiane Hartmann-Kraatz, Gleichstellungsbeauftragte, Tel. 6172-2309 W.W.

Viktor-KlempererJugendwettbewerb 2006

„Kreativ für Toleranz“
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz hat den ViktorKlemperer-Jugendwettbewerb 2006 „Kreativ für Toleranz“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb will Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene (Einzelpersonen, Klassen, Gruppen usw.) anregen, sich mit dem Themenbereich Demokratie und Toleranz kreativ zu beschäftigen. Die Themen und Darstellungsformen können frei gewählt werden. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren. Angenommen werden Arbeiten von Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen. Bei der Bewertung wird das Alter berücksichtigt. Nähere Informationen beim Bündnis für Demokratie und Toleranz, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin, Tel. 2363408-15, Fax 2363408-88, bzw. im Internet unter www.viktor-klempererwettbewerb.de

Spende für Kyklos-Dental e.V.
Eine Spendenaktion der ErdkundeLeistungskurse des 13. Jahrgangs der Anna-Seghers-Oberschule erbrachte eine Gesamtsumme von 170 €. Mit dieser Spende wird ein Hilfsprojekt des Vereins KyklosDental auf Mindoro (Philippinen) unterstützt. Dieses Projekt wurde u.a. durch Dr. Birgit Kühne, Zahnärztin in Adlershof, ins Leben gerufen. J.H. Die Adlershofer Zeitung berichtete im September 2003 (AZ Nr. 113) über die engagierte Arbeit von Frau Dr. Kühne auf der philippinischen Insel.

Großer Kindertrödelmarkt in der Kita „Spatzennest“
Eltern organisieren die Veranstaltung am 1. April
Nach dem großen Erfolg der letzten Veranstaltung im September 2005 mit über 60 Ständen findet am Samstag, 1. April 2006, wieder ein von den Eltern organisierter Kindertrödelmarkt im Garten der Kita „Spatzennest“, Am Studio 5 (Agastraße), statt. Seien Sie herzlich eingeladen einen Stand zu eröffnen, um Babyund Kindersachen, Spielzeug oder anderen Trödel zu verkaufen. Sie können jedoch auch einfach nur gemütlich über unseren Markt schlendern. Ihre Kinder können in der Zwischenzeit den Bastelstand nutzen oder sich auf dem großen Spielplatz austoben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Anmeldungen für einen Stand sind telefonisch unter 672 03 26 bei Frau Reschke (Elternvertreterin) oder per e-mail an spatzennest@baby basare.de bis zum 25. März möglich. Die Standgebühr beträgt pro 3 m Tapeziertisch (selbst mitzubringen) 5 € und einen Kuchen. Der Erlös kommt den Kindern der Kita „Spatzennest“ zugute. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Für diejenigen, die diesen Termin nicht wahrnehmen können: Im Herbst 2006 ist wieder ein Kindertrödelmarkt in der Kita „Spatzennest“ geplant. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! K.R.

FEZ: Musikfestival und Begegnungen mit jüdischem Leben
Vom 4. bis 12. März findet im FEZ-Berlin, An der Wuhlheide 197, das 14. Musikfestival statt. Deshalb stehen auch die beiden ersten Märzwochenenden im Zeichen der Musik. Am 4. und 5. März treten unter dem Motto „Singen pur“ u.a. der Kinderchor der Komischen Oper, Kitagruppen, Seniorenchöre und Liedermacher auf. Am 11. und 12. März heißt es „Instrumente total“ mit Konzerten von kleinen Kinderensembles bis zu großen sinfonischen Orchestern. Am 18. und 19. März kann man beim „Abenteuer Gesundheit“ neue Sportarten testen, gesundes Essen selbst zubereiten und mit dem FEZ-Animationsprogramm etwas für eine gute Figur tun. Am 25. und 26. März sind die Besucher unter dem Titel „Shalom – Begegnungen mit jüdischem Leben“ eingeladen zu Entdeckungen in der Welt des jüdischen Alltagslebens, des Glaubens und der Kultur in Vergangenheit und Gegenwart. Öffnungszeiten zu den Wochenendveranstaltungen: Sa 13-18 Uhr, So 10-18 Uhr. Informationen: 53 07 12 50 oder www.fez-berlin.de

Kindermusical „Israel in Ägypten“
Im Gottesdienst der evangelischen Gemeinde am 19. März um 10 Uhr wird in der Verklärungskirche (Arndtstraße) das Kindermusical „Israel in Ägypten“ von Thomas Riegler aufgeführt. Es erzählt von der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei unter ihrem Führer Moses. Mitwirkende sind Elisabeth Glugla (Violine), Tobias Trommer (Posaune), Imanuel Asmus (Klavier) und der Kinderchor der Gemeinde unter der Leitung von Kantorin Beate Schlegel. W.W.

Kurse „Kreativer Kindertanz“
Für den Kurs „Kreativer Kindertanz“ sind in der Jugendfreizeiteinrichtung „Grimau“ noch Plätze frei. Mittwoch 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr, 4-5 Jahre (1. Gruppe) 16.45 Uhr bis 17.30 Uhr, 4-5 Jahre (2. Gruppe) Donnerstag 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr, 6-8 Jahre 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr, 9-10 Jahre Kursgebühr: 2,50 €/Stunde Anmeldungen und Nachfragen sind montags bis freitags in der Zeit von 12 bis 19 Uhr unter Tel. 67 80 45 59 bzw. 677 45 27 oder direkt in der Jugendfreizeitreinrichtung „Grimau“ in der Schule Waldstraße 7 in Adlershof möglich.

März 2006

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Integrationsangebot für Kinder und Jugendliche

Ein besonderes Jubiläum: 75. Streetball-Turnier
Gespielt wird in der Sporthalle der Heide-Grundschule
Am 30. März und 1. April findet das 36. Adlershofer StreetballTurnier in der Sporthalle der Heide-Grundschule, Florian-GeyerStraße 87, statt. Am 30. März spielen Mädchen und Jungen bis 13 Jahren, am 1. April treffen die Altersklassen ab 14 Jahren aufeinander. Beginn jeweils 16 Uhr (Check-In: 15.30 Uhr). Mit dem Spieltag am 1. April begehen die Jugendförderung Treptow-Köpenick und die SG Treptow 93 ein Jubiläum: das 75. Streetball-Turnier im Bezirk. Seit 14 Jahren organisiert Siggi Abé diese Turniere. Angefangen hat alles, als er von Streetball in

Vorbeikommen und Mitmachen!
Wie wär’s mit Sport am Mittwoch? Immer um 20 Uhr bietet die SG Treptow 93 e.V. in der Sporthalle Winckelmannstraße 56 in Johannisthal eine Stunde mit Übungen - zur Erwärmung - für Arme, Beine, Bauch, Po und Rücken - zur Stärkung der Muskulatur - für Beweglichkeit und Gelenkigkeit - zur Entspannung Einfach vorbeikommen und mitmachen! Übungsleiterin ist Nina Kamm, Tel. 652 08 85.

Die SG Treptow 93 e.V. lädt bis 22. April jeden Samstag von 15-19 Uhr Kinder und Jugendliche in die Sporthalle der Anne-Frank-Oberschule ein. Es kann u.a. Fußball, Volleyball, Tischtennis, Badminton, und Streetball gespielt werden. Die Sporthalle befindet sich an der Anne-Frank-Straße 6 in Altglienicke.

den USA hörte. Das erste Turnier wurde als Probe 1992 organisiert. Inzwischen ist Streetball eine Trendsportart. Viele Kinder und Jugendliche fanden so zu einer sinnvollen sportlichen Freizeitbeschäftigung und wurden Mitglieder des Sportvereins.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei – schon gar nicht das Wandern
„Wo sich einst die Räder drehten“ ist die Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 4.3. überschrieben. Abfahrt um 9.22 Uhr ab S-Bhf. Ostkreuz nach Strausberg. Die Frauentagswanderung (auch für Männer) führt am 8.3. durch das „Viertel der Berühmten“. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Olympiastadion. Teil 3 des Havelhöhenweges wird am 12.3. absolviert. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Mexikoplatz. Den „Frühlingsanfang an der Briese“ will man am 18.3. erleben. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Borgsdorf. „Wo Unkenrufe Freude bereiten“ wird am 22.3. gewandert. Dabei können Senioren ab 65 Jahre das Sportabzeichen über 10 km ablegen. Treff: 10.30 Uhr, S-Bhf. Köpenick. Zur Tagesfahrt nach Greifswald / Wieck wird am 25.3. eingeladen. Treff: 7 Uhr, Ostbahnhof (Schalterhalle). Weitere Infos unter 656 07 34. „Am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei“ behaupten die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 1.3. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Wannsee. Teil 1 zum Thema „100 Jahre Teltow-Kanal“ steht am 5.3. auf dem Programm. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Griebnitzsee. „An der Havel entlang nach Fürstenberg“ ist man am 11.3. unterwegs. Abfahrt 8.13 Uhr ab Ostbahnhof (Anmeldung bis 9.3. an 65 49 87 10). „Von Strausberg nach Buckow“ wird am 18.3. gewandert. Treff: 9 Uhr, Bahnhof Strausberg (Anmeldung bis 16.3. an 249 49 58). „Die Jungfer mit Anhang“ ist die Wanderung am 19.3. überschrieben. Treff: 8 Uhr, S-Bhf. Strausberg. „Vielseitigkeit zwischen Frohnau und Waidmannslust“ wird am 23.3. erkundet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Frohnau. Der Park Branitz wird am 25.3. bestaunt. Abfahrt 7.01Uhr Ostbahnhof (Anmeldung bis 23.3. an 455 15 68). Infos zu diesen und weiteren Touren unter 56 59 38 41. L.E.

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

Türöffnung Montagen Schließanlagen Fluchtwegsicherung Schlüsselanfertigung

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Nr. 143

Comedy, Kabarett, Jazz und vieles mehr im Alten Ballsaal
Musik, Literatur, Kabarett, Comedy, Tanz – der Kulturkalender im Alten Ballsaal in Friedrichshagen, Müggelseedamm 164, bietet auch im März für nahezu jeden Geschmack das Passende. Mit ihrem Programm „Er war nicht nur ein Komödiant“ erinnert am 3. März Martina-Maria Preil an ihren Vater Hans-Joachim Preil, der am 26. Juni 82 Jahre alt geworden wäre. In ihrer Show plaudert sie über sein Leben und trägt mit Schauspieler Peter Schenk bekannte Sketche des KomikerDuos Herricht/Preil vor. Beginn 21 Uhr, Eintritt 12 €. Am 31. März steht in der Reihe „Jazz – Lyrik – Prosa intim” ein besonderes Konzert auf dem Programm: Ruth Hohmann, Anfang der sechziger Jahre erste DDR-Jazzsängerin mit Berufsausweis, feiert am 19. August 2006 ihren 75. Geburtstag. Im Vorfeld ihres Ehrentages hat sie ein Programm erarbeitet, in dem sie einige ihrer Lieblingstitel vorträgt. Außerdem sind Walfriede Schmitt, Hartmut Behrsing und Stefan Lasch dabei. Beginn 21 Uhr, Eintritt 15 €. Weitere Informationen unter Tel. 645 57 16 oder im Internet unter www.alter-ballsaal.de R.M.

Wissenschaftsstandort lädt ein
Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) setzt im März sein „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort – am 8.3. mit dem Thema „Frühphasen des Planetensystems“ und am 29.3. mit „New progress from Cassini on understanding Saturn's moon Titan“. Das Thema des Vortrags von Prof. Franck (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung) am 22.3. war bei Redaktionsschluß noch nicht bekannt. Alle Veranstaltungen beginnen um 15 Uhr im Seminarraum des Hauses. Weitere Informationen bitte unter 670 55-320 erfragen. Die Adlershofer Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias informiert am 9.3. unter „Insolvenzrecht aus Gläubigersicht“ über das Schicksal von Forderungen gegen insolvente Schuldner und gibt am 23.3. beim Thema „Allgemeine Geschäftsbedingungen und Vertragsgestaltung“ Tips und Informationen zu den verschiedene Vertragstypen. Die Vorträge beginnen jeweils um 15.30 Uhr in den Kanzleiräumen Volmerstr. 5-7. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, Tel. 6392-4567. Der Förderverein „Landschaftspark Flugfeld Johannisthal“ lädt am 30.3. um 17 Uhr zum nächsten „Runden Tisch“ in das Gebäude der WISTA Management GmbH, Rudower Chaussee 17, ein. W.W.

In unserer Ratgeber-Serie wollen wir Ihnen Anregungen aus verschiedenen Bereichen vermitteln. DIESMAL:

Neue Sportkurse zur Gesundheitsförderung bei Medi - Sport e.V.
Wussten Sie schon, dass 80 % der Krankheitskosten durch 20 % der Patienten verursacht werden? Dabei handelt es sich um ältere Menschen und chronisch Kranke. Die häufigsten chronischen Erkrankungen betreffen das HerzKreislauf-System, das Stoffwechsel-System und den Stütz- und Bewegungsapparat. Dies wurde durch erfahrene Ärzte und wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Folgende Ursachen werden für diese Erkrankungen benannt : - Bewegungsmangel - Falsche Ernährung/Übergewicht - Rauchen - Alkohol-Missbrauch - Overstress Besonders verhängnisvoll ist die krankmachende Wirkung dieser verhaltensbedingten Risikofaktoren, wenn sie kombiniert auftreten. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen bietet der Gesundheitssportverein Medi - Sport e. V. ab 12.4. – 14.6.2006 (mittwochs) von 18 Uhr – 19 Uhr einen Kurs Wirbelsäulengymnastik an. Unsere Wirbelsäule wird Tag für Tag belastet, aber nicht immer schonend für den Rücken. Durch gezielte Lockerung, Kräftigung und Dehnung des Muskel- und Skelettsystems sowie Entspannungsübungen lernen Sie, Ihre Körperhaltung und Bewegungsabläufe zu verbessern. Vom 5.4. – 7.6.2006 (mittwochs) 19 Uhr – 20 Uhr findet der Kurs Nordic-Walking statt. Nordic-Walking ist eine neue Fitness-Sportart aus Finnland. Durch das Walking mit Spezialstöcken wird aus dem klassischen Walking eine Ganzkörpersportart. Nordic-Walking kombiniert auf ideale Weise die Vorteile des Skilanglaufs mit den Vorteilen des klassischen Walkings (sanftes Ausdauertraining für alle). Wenn Sie Interesse gefunden haben an unserem Angebot, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer: 0171 / 83 44 954 oder per e-mail: gire.Korb@t-online.de Der Übungsort ist in Grünau im Sporthallenkomplex Zur Uferbahn. Parkplätze sind an der Regattatribüne ausreichend vorhanden. Die Krankenkassen beteiligen sich bis zu 80 % an den Kurskosten. Medi -Sport e. V. ist anerkannter Partner aller Krankenkassen. Reiner Korb Medi-Sport e.V.

Bläsermusik, Tanz und Frühlingskonzert
Ensembles der Joseph Schmidt Musikschule laden im März zu Konzerten im Stadtbezirk ein. Im Theatersaal des FEZ erklingt am 11.3. ab 14 Uhr Sinfonische Blasmusik mit dem Stadtorchester Cöpenick. Karten kosten 3 €. Am 12.3. stellen Mitglieder des Köpenicker Zupforchester e.V. und Solisten ab 17 Uhr im FEZ Mozart & andere Komponisten vor (Eintritt 2 €). Am 18.3. wird den Zuschauern ab 15 Uhr das „Erlebnis Tanz“ vermittelt. Im Ratssaal Köpenick heißt es am 11.3. ab 15 Uhr bei freiem Eintritt „Fröhlich angefangen“. Ein Frühlingskonzert ertönt am 18.3. ab 15 Uhr im Nachbarschaftszentrum Hessenwinkel (Eintritt frei). D.T.

Montagscafé in der Alten Möbelfabrik
In der Alten Möbelfabrik, Karlstraße 12, gibt es seit Februar wieder jeden Montag ab 19 Uhr die Veranstaltungsreihe „Montagscafé“. Am 6. März ist der Sänger und Songschreiber Elias Matt zu Gast. Zu seinen Liedern, die von Einflüssen aus England, Irland und Skandinavien geprägt sind, wird Irish stew serviert. Jeden 2. Montag im Monat ist das Café von 19.30 bis 22 Uhr offen für Darbietungen aller Art – Musik, Film, Lesung, Hörspiel ... Absprachen und Angebote unter 0172/3044792 oder 0163/6019247. So heißt es auch am 13.3. „Offene Bühne“. Beginn: immer 19 Uhr, Eintritt: 5 /3 €; „Offene Bühne“: Eintritt frei.

orte.V. MEDI Sp
Berliner Sportverein für Prävention und Rehabilitation

Sportgruppen für:

❏ Herz & Kreislauf
S
S8 S 85 S 46

MEDI Spor e.V.

t

❏ Osteoporose ❏ Senioren ❏ Rücken

„Medi-Sport“ e.V. Berliner Sportverein für Prävention und Rehabilitation berät Sie gern in seinen zwei Zentren: Gesundheitszentrum Lichtenberg/Friedrichshain Herbert-Tschäpe-Straße 4 • 10369 Berlin Telefon: 0171/ 83 44 954 oder 030/ 25 10 504 Treptow/Köpenick Sporthallenkomplex zur Uferbahn 10 • 12527 Berlin-Grünau Telefon: 0171 / 83 44 954

Ihr Ansprechpartner: Herr Korb, Tel. 0171 / 8 34 49 54 Trainingsbetrieb täglich Anmeldung nach telefonischer Absprache MEDI-Sport Grünau
Zur Uferbahn, 12527 Berlin Im Sporthallenkomplex Nähe Regattastrecke
        
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