Path:
Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2005, H.139/November

Monatszeitung

Nr. 139 November 2005

0,60 €

❒ Die Joseph Schmidt Musikschule präsentiert sich am 8. November zum „Tag der offenen Tür“.

Auf dem Programm stehen u.a. Schnupperkurse, offener Unterricht und Minikonzerte
Seite 6

❒ „bsm.net“ – das neue

Beraternetzwerk im Südosten Berlins will den Mittelstand stärken
Seite 2

❒ Zum 105. Geburtstag von

Anna Seghers: Der Sohn der Dichterin oder „Wie gern wär’ ich ein Lachs“
Seite 3

❒ Ende November soll ❒ In den zwanziger Jahren blühte das Vereinsleben kräftig auf.

Einer der Sportvereine unseres Ortes war der MTV Adlershof
Seiten 8/9

die Weerthstraße zum Adlergestell hin geöffnet werden
Seite 4

Seite 2

Nr. 139

Wirtschaft hilft Wirtschaft Das Adlershofer Festkomitee informiert: über Noch keine Entscheidung Neues Beraternetzwerk für den Südosten Berlins vorgestellt
Mitglieder vom Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick e.V. stellten Ende Oktober ihr neues (und angeblich berlinweit einmaliges) Beraternetzwerk im Südosten Berlins „bsm.net“ vor. Lokale Berater aus verschiedenen Fachbereichen wollen ihr Expertenwissen bündeln und unter dem Motto „Wirtschaft hilft Wirtschaft“ Beratung, Schulung und Mediation dem hiesigen Mittelstand, aber auch gemeinnützigen Vereinen zur Verfügung stellen. Es soll eine Anlaufstelle darstellen, in der man für sein Unternehmen maßgerecht das notwendige Know-how erhält. Man will innovative Lösungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit anbieten und kooperiert eng mit der Verwaltung, insbesondere der Wirtschaftsförderung. Eine kostenlose Problemanalyse wird donnerstags von 17-20 Uhr im Netzwerkbüro Alt-Köpenick 22 (gegenüber dem Rathaus) angeboten. Nähere Informationen gibt es derzeit über den Wirtschaftskreis (55 68 88 49) oder per Internet: www.bsm-net.net. W.W.

Adlershofer Marktspektakel 2006
Beim letzten Treffen des Adlershofer Festkomitees wurde noch nicht endgültig festgelegt, ob auch 2006 ein dreitägiges „Adlershofer Marktspektakel“ im September durchgeführt werden kann. Wahrscheinlich reichen die Kräfte der ehrenamtlich Agierenden sowie die finanziellen Mittel nur für das eintägige, traditionelle „Herbstfest“ rund um die Alte Schule. Besonders die aktive Unterstützung durch hiesige Gewerbetreibende wird schmerzlich vermißt.Am 30.November kommt das Komitee erneut zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten und die Veranstaltungstermine der im Komitee vereinten Kirchen, Klubs, Schulen und Vereine in Adlershof für 2006 aufeinander abzustimmen. Nachstehend folgen die bisher bekannten Termine im November 2005. Nähere Informationen auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Sicher ist für jeden von Ihnen etwas dabei! Wolfhard Staneczek

Zum 100. in alter Schönheit

Termin

Ort

Veranstaltung
Öffentliche Veranstaltung anläßlich 10 Jahre Schüler-AG Astronomie Besuch der ältesten Industriedenkmale mit Rudi Hinte Konzert des Mädchenchores Budapest Adlershofer Buchpremiere: Michael Speier, dazu Joachim Gies (Saxophon) + Ausstellungseröffnung: Christoph Meckel Martinsfest

4.11., 18.00 Anna-SeghersOberschule 5.11., 10.00 BERLIN CHEMIE 5.11., 19.00 Verklärungskirche 8.11., 19.30 Alte Schule

11.11., 16.30 Christus König Kirche 12.11., 16.00 Alte Schule
Foto: Ralf Drescher

Rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Rathauses Köpenick wurde die Restaurierung des stattlichen Treppenhauses und des ehrwürdigen Ratssaales in fast ursprünglicher Ausführung fertiggestellt. In einer Festveranstaltung erinnerten die Bürgermeister Borgmann und Langerhans (vom Stadttheater nach verbürgten Überlieferungen) an Bauplanung, Einweihung und „Schande“ der Cöpenickiade. Den Rest der Historie vervollständigte ClausDieter Sprink, Leiter des Heimatmuseums. Bürgermeister Dr. Ulbricht (erstmals mit Amtskette) stellte

die Aufgaben der Verwaltung nach der Wende dar und würdigte das Erreichte. „Nicht immer kann jedem geholfen werden, aber alle werden gleich behandelt.“ In dem Ratssaal soll demnächst die BVV für einige Zeit tagen, wenn der Rathaussaal in Treptow ebenso schmuck restauriert wird. Leider fehlen dazu noch Hinweise auf die originale Einrichtung des dortigen Saales. Sollten Sie Bilder oder andere Zeugnisse über die ehemalige Ausstattung des Ratssaales in Treptow haben, so werden wir diese gern an die interessierten Zuständigen im Bezirksamt weiterleiten. W.S.

„Die Galosche des Hans Christian A.“ (auch 19 Uhr u. 13.11., 16+ 19 Uhr) 14.11., 19.30 Alte Schule Montagslesung mit Musik in der Galerie: Ute Eckenfelder, Janni Struzyk (Tuba) 17.11., 19.00 Bibliothek Geburtstagsgruß für Anna Seghers 18.11., 20.00 Alte Schule Ausstellungseröffnung „Hock-Streck-Sprung“ 22.11., 17.30 Schrödinger„Die Besteigung des Chimborazo“ Zentrum (Spielfilmbiographie über Alexander von Humboldt) 27.11., 17.00 Verklärungskirche Adventskonzert 30.11., 19.00 Alte Schule Sitzung des Adlershofer Festkomitees (öffentlich)

Hinweis des Bezirksamtes
Der Pressestelle ist zu Ohren gekommen, dass zur Zeit Anzeigenwerber eines Rubin Verlag Ltd. unterwegs sind und behaupten, in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt einen Bildband über Treptow-Köpenick vorzubereiten. Die Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt trifft nicht zu. Dieser Verlag tritt auch als Euro Verlag Ltd., früher auch als OpalVerlag auf. Er firmiert jeweils in London mit wechselnden Adressen in Deutschland. In der Vergangenheit haben sich mehrfach Geschäftsleute an das Bezirksamt gewandt und darüber berichtet, dass sie von diesem Verlag durch falsche Behauptungen zu Vertragsabschlüssen verleitet worden seien. Nach Vertragskündigung seien bezahlte Gelder nicht zurückerstattet worden bzw. wurde versucht, durch ein Inkassounternehmen entsprechende Gelder einzutreiben. Das Bezirksamt arbeitet mit verschiedenen Verlagen zusammen, um ohne Verwendung von Steuergeldern Publikationen herausbringen zu können. Das Bezirksamt ist dabei auf die gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden Verlagen und auf das Vertrauen der Anzeigenkunden angewiesen. Deshalb wird das Bezirksamt wie bereits in der Vergangenheit gerne darüber Auskunft geben, mit welchen Verlagen es zusammen arbeitet und mit welchen nicht. Gewerbetreibende können sich bei Unklarheiten jederzeit bei der Pressestelle des Bezirksamtes informieren: Tel. 6172-2219.

Öffentliche Sprechstunden
Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 8.11. von 1618 Uhr sowie am 23.11. von 1112 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 8.11.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

Köpenicker Rathausgespräch
„Wie gestalten wir die städtische Umwelt pflanzenverträglich?“ ist das Thema, zu dem Prof. Dr. Ullrich von der Humboldt-Universität am 22.11. im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß referiert. Beginn: 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-5422 oder 655 75 61.

November 2005

Seite 3

Anna Seghers zum 105. Geburtstag am 19. November

Der Sohn der Dichterin oder: „Wie gern wär’ ich ein Lachs!“
Pierre Radvanyi, der in Paris lebende Sohn von Anna Seghers (geb. 1926 in Berlin), mußte mit den Eltern 1933 zuerst nach Frankreich und später nach Mexiko emigrieren. Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte er im Aufbau-Verlag Berlin sein Buch „Jenseits des Stroms. Erinnerungen an meine Mutter Anna Seghers“. Von Beruf Atomphysiker arbeitete er lange Zeit im Centre national de la recherche scientifique in Orsay, vor allem über Probleme der Radioaktivität. Dr. Radvanyi war Schüler von Irène und Frédérique Joliot-Curie. Er ist in Frankreich verheiratet, hat Kinder und Enkelkinder. Oft aber besuchte er seine Mutter in Adlershof, in ihrer Wohnung in der Volkswohlstraße 81, heute Anna-Seghers-Straße. Dort, im Wohnzimmer seiner Eltern, stellte er auch im März bei einer Abendveranstaltung sein Buch vor (auf unserem Foto mit seiner Frau). In Erinnerung an diese große deutsche Erzählerin bringen wir – mit freundlicher Genehmigung des Aufbau-Verlages – Auszüge aus „Jenseits des Stroms“, die sich auf seine Aufenthalte in Adlershof in den fünfziger bis achtziger Jahren beziehen. „Wenn ich allein nach Berlin kam, lernte ich aus den Gesprächen mit den Chauffeuren, ob es derjenige meiner Eltern oder ein Taxifahrer war, sehr viel über die aktuellen Ereignisse. Wenn ich in der Volkswohlstraße eintraf, wurde ich je nach Tageszeit mit dem Frühstückskaffee, einem Mittagessen oder dem traditionellen Kaffee und Kuchen empfangen […]. Die Lektüre der Ostberliner Zeitungen war aber immer wieder ein Schock für mich, und ich fluchte über das hölzerne Parteichinesisch und die Standardfloskeln. Meine Mutter sagte nichts weiter dazu, doch ich deutete ihr Schweigen als Zustimmung zu meiner Kritik.“ [S. 130/131]

Von einem gemeinsamen Urlaub erinnert er sich: „Es war in der Hohen Tatra in der Slowakei, Mitte der sechziger Jahre. An einem Nachmittag nahm mich meine Mutter mit auf einen Spaziergang durch den Wald. Wir kamen zu einer großen Lichtung, in der sich der Blick bis weit in die Ebene hinein erstreckte. Wir setzten uns auf einen Baumstamm und betrachteten die Landschaft. Nach einer Weile sagte sie plötzlich: ‚Findest du nicht, dass der Elan verlorengegangen ist? Der Schwung und die Begeisterung der früheren Jahre sind nicht mehr da.’“ [S. 132]

treten war. Ihr Vertrauen gründete sich auf die menschliche Qualität der Männer und Frauen, die sie kannte und die ihre Überzeugungen teilten. Sie vertraute auf die Zukunft.“ [S. 138] „Als ich von einer Reise in den Westen Kanadas zurückkam, erzählte ich ihr vom Leben der Lachse, die in einem kleinen Küstenfluß geboren werden und dann zum Pazifik aufbrechen, den sie ganz durchqueren, um nach einigen Jahren in den Wasserlauf zurückzukehren, in dem sie zur Welt kamen, um dort zu sterben. Da sagte sie: ‚Wie gern wär’ ich ein Lachs!’

Pierre Radvanyi „Jenseits des Stroms. Erinnerungen an meine Mutter Anna Seghers“, Aufbau-Verlag, Berlin, 2005 Das Buch, ausgestattet mit zahlreichen sehr persönlichen Fotografien von Anna Seghers und ihrer Familie, erzählt insgesamt Episoden über die Jahre des Exils in Frankreich und Mexiko sowie die Zeit nach der Rückkehr. Es ist im Buchhandel für 15,90 € erhältlich.

wahren. Ihre Bemerkungen waren manchmal inkohärent, aber ihre Sätze blieben bemerkenswert schön. Als ich sie verließ, um nach Paris zurückzukehren, sagte sie zu mir: ‚Nimm mich mit!’ Damit meinte sie wohl, daß ich sie heim zu ihren Eltern bringen sollte.“
[S. 139]

Foto: Ralf Rüdiger

„Meine Mutter hatte einen starken Sinn für Treue und Loyalität, auch für die Verantwortungsbereitschaft, die Pflicht und die Disziplin, die sich daraus ergaben, doch besaß auch Freundschaft für sie einen hohen Stellenwert. In der Zeit des Kalten Krieges gab es keine Zwischenposition, wer öffentlich eine Kritik an einer der beiden Seiten äußerte, wurde a priori bereits zur anderen Seite gerechnet. Diesen eng manichäistischen Aspekt in den Debatten hat meine Mutter sehr bedauert. Dennoch war mir nicht bewußt, was sie alles zu erdulden hatte und worüber sie nicht sprach. Sie hielt sehr stark an den Werten fest, für die sie ihr Leben lang einge-

Eine der letzten großen Freuden ihres Lebens war im Oktober 1981 der Besuch einer Delegation von Stadtverordneten aus Mainz, an der Spitze der Oberbürgermeister. Nach heftigen Diskussionen hatte ihre Geburtsstadt sie zur Ehrenbürgerin ernannt. Dieser Begegnung wohnte ich nicht bei, aber als ich sie am Jahresende besuchte, erzählte sie mir gerührt davon und zeigte mir die Ehrenurkunde. Sie hatte nicht mehr stehen können und ihre letzten Kräfte für eine Ansprache an die Gäste aufgebracht, die ihre Erschöpfung nicht bemerkten. Ich half ihr, von einem Zimmer ins andere zu gehen, aber es fiel ihr schwer, das Gleichgewicht zu

„Ich sage mir oft, daß ich Glück hatte, eine solche Mutter zu haben. Sie konnte zuhören und verstehen. Sie hatte ein Gefühl für Menschen und Situationen. Sie ‚sah’ sie und schätzte die tief in jedem Wesen verborgenen Kräfte und Werte. Sie war aufgeschlossen für die Empfindungen, die eine menschliche Seele ergreifen. Und sie konnte so wunderbar erzählen.“ [S. 142]

Geburtstagsgruß für Anna Seghers
17. November, 19 Uhr, Stefan-Heym-Bibliothek, Dörpfeldstraße 54 Die Schauspielerin Petra Hinze liest die mythologische Erzählung „Das Argonautenschiff“ von Anna Seghers (Die Anna-Seghers-Gedenkstätte, Anna-Seghers-Straße 81, ist Di. und Do. von 10-16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet)

OEHMCKE-IMMOBILIEN
über 50 Jahre ein Begriff für den Osten Berlins und das Umland

12489 Berlin-Adlershof, Adlergestell 263
(direkt am S-Bhf.)

¤ 6 77 99 80 * Fax 67 79 98 16 * ¤ 6 77 50 09

suchen und bieten

* Häuser und Grundstücke *
** www.oehmcke-immobilien.de **

Beratung * Vermittlung * Wohn- und Gewerberaumvermietung * Hausverwaltung
** Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit **

Seite 4

Nr. 139

Öffnung der Weerthstraße zum Adlergestell ist für Ende des Monats November geplant
Informationen aus der 42. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Die einzige Wortmeldung eines Bürgers in der Anhörung vor der BVV-Sitzung am 22.9. zur Schließung der Kita Schmöckwitz hatte sich bereits zuvor geklärt. Gibt es keine Probleme oder kein Vertrauen zu den Einflußmöglichkeiten der BVV? Im Verlauf der Eröffnung der BVV-Sitzung machte Vorsteher Blohm auf die bezirklichen Veranstaltungen zu „15 Jahre deutsche Einheit“ und zum 100. Geburtstag des Köpenicker Rathauses aufmerksam. Der CDU-Antrag auf Unterbrechung der Sitzung zur Teilnahme am Protest gegen die Schließung des SAMSUNGWerkes in Oberschöneweide fand keine Mehrheit. Der entsprechende Tagesordnungspunkt wurde vorgezogen und der einstimmige Beschluß zur Durchführung einer Standortkonferenz anschließend durch einige BVV-Mitglieder den Protestierenden überbracht. Mit der geplanten Schließung des Werkes befaßte sich auch Bürgermeister Dr. Ulbricht in seinen regelmäßigen Ausführungen. Man ist um kurz- und mittelfristige Lösungen bemüht. Es könne nicht sein, daß die FHTW kommt und SAMSUNG geht. Anschließend ging er auf Ereignisse im Bezirk nach der letzten BVV-Sitzung wie den Autobahnanschluß in Adlershof und das Fest für Demokratie ein und dankte allen Beteiligten. Besonders würdigte er wie am 18.9. beim Kreiskirchentag das vielfältige Wirken der Kirchen im Bezirk. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - der Abriß der Gebäude auf dem landeseigenen Grundstück Wagner-Régeny-Straße / HansSchmidt-Straße den Verkauf des Areals vorbereitet. - die Einführung eines „Freiwilligen-Passes“ durch den Senat für im Sozialdienst und in den Bereichen Bildung, Kultur, Jugend und Schule ehrenamtliche Tätige begrüßt wird. - Mitarbeiter des Ordnungsamtes im gesamten Bezirk – auch Hinweisen der Bürger folgend – zum Einsatz kommen, Schwerpunkte sind mit der Polizei abgestimmt. - die Sperrung der Holzsteganlagen im Landschaftspark (s. AZ Nr. 138) auf Grund eines Gutachtens (für 5.838 €) erfolgen mußte und für die angemieteten Absperrzäune 5.433 € bis Ende 2005 bezahlt werden müssen. len, sich beim Senat dafür einzusetzen, daß bis Ende 2006 ein Modell entwickelt wird, durch welches bezirkliches Handeln zur Erhöhung der Einnahmen vor allem des Steueraufkommens sich bei den finanziellen Zuweisungen positiv auswirkt. Weiter beschlossen wurde u.a., - Sondermittel für eine Jahresend- und Kinderweihnachtsfeier dem Verein „Haven of Peace“ zu gewähren, ebenso wie einer Privatinitiative für eine „Weihnachtsaktion 2005 – Engagement Gewahrsam Köpenick“. - das Bezirksamt zu ersuchen, seine Bemühungen zu intensivieren, die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ im Bezirk zu erhalten und zu entwickeln. Von der BVV wurde der Bezirksamts-Beschluß zur Kenntnis genommen, den Bebauungsplan XV-31 für das Areal Otto-FrankeStr./Handjerystr./Glienicker Weg (Schule und Sporthalle) nicht weiter zu verfolgen. Im Zusammenhang mit einer Großen Anfrage zur Koordinierung von Straßenbaumaßnahmen wurde dem zuständigen Stadtrat vorgeworfen, daß im September zeitgleich mit der Eröffnung des OBI-Marktes und des Autobahnanschlusses Adlershof die Glienicker Straße gesperrt und der Straßenbelag erneuert wurde. Dr. Schmitz antwortete, daß er die Mittel dafür erst am 17.5. bekommen habe, zwei Wochen die Vorbereitungen im Tiefbauamt benötigen, zwei Monate die Ausschreibung erfordert und Asphalt nur im Sommer aufgebracht werden kann. Er folgte auch bei dieser Maßnahme seinem Motto „ehe ein Euro verfällt, wird gebaut!“ Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/44 entnehmen wir u.a., daß - die Öffnung der Weerthstraße zum Adlergestell mit allen notwendigen Baumaßnahmen bis 30.11.2005 geplant ist. - künftig die Pressestelle des Bezirksamtes regelmäßig über bevorstehende und laufende Tiefbaumaßnahmen hinsichtlich Art, Umfang und Zeitraum informiert. - die Ausweisung des „Entwicklungsgebietes“ links und rechts der Rudower Chaussee als Tempo-30-Zone nicht in Betracht kommt und von den Anliegern nicht gewünscht wird. - das Bezirksamt die Abmarkierung an Bodenschwellen an ausgewählten Standorten (mit ständig parkenden Fahrzeugen) veranlaßt hat und ggf. weitere veranlassen wird, um Radlern ein gefahrloses Passieren zu ermöglichen. - es im Bezirk ein vielfältiges bürgerschaftliches Engagement gibt. Neben den Sozialkommissionen, der Seniorenvertretung, den Fördervereinen der Schulen, den Betreuern im Sportbereich werden Bürgervereine wie „Cöllnische Heide“ in Adlershof und auch das Adlershofer Festkomitee dazu gezählt. - gegenwärtig Orientierungsgespräche zu Möglichkeiten der Gründung einer Bürgerstiftung in Treptow-Köpenick stattfinden. Nach der BVV-Sitzung am 27.10. (nach Redaktionsschluß) findet die nächste am 24.11. ab 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr Bürgeranhörungen. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Nach längerer Diskussion wurde die Errichtung des gemeinsamen Eigenbetriebes der Bezirke Treptow-Köpenick und Neukölln „Kindertagesstätten SüdOst“ zum 1.1.2006 einstimmig und seine Betriebssatzung mehrheitlich beschlossen. (In Adlershof wird nur die Kita „Spatzennest“ in der früheren Agastraße dazu gehören, alle anderen werden von Freien Trägern betrieben.) Unerwartete Einmütigkeit und gegenseitige Danksagungen von Bezirksamt und BVV begleitete die abschließende Diskussion zum Bezirkshaushaltsplan 2006/07. Gewürdigt wurde auch die erstmalige Bürgerbeteiligung an den Beratungen. Froh ist man darüber, trotz aller Probleme mehr Geld für das Zentrum für Demokratie, Bibliotheken, die Schuldner- und Insolvenzberatung und die Beseitigung von Straßenschäden (endlich wieder) einsetzen zu können. Das ist gelungen, weil in den vergangenen Jahren z.T. schmerzhafte Einsparungen durchgesetzt wurden. Gesondert wurde beschlossen, dem Bezirksamt zu empfeh-

„Nein zu Gewalt gegen Frauen“
Am 21.11. um 18.00 Uhr wird anläßlich des Tages „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4), Raum 217, der Film „Das Problem ist meine Frau“ über die Arbeit mit Tätern gezeigt. Anschließend Diskussion mit Herrn Wenzel vom Institut für Gewaltberatung: „Täterarbeit ist Opferschutz“. Im Foyer des Rathauses wird an diesem Abend eine Ausstellung von BIG (Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Frauen) gezeigt. Am 25.11., dem Internationalen Tag „Nein zu Gewalt gegen Frauen“, gibt es eine Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Unter diesem Motto füllen Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und Polizeidirektor Professor Michael Knape von 8.00 Uhr bis 8.30 Uhr Brötchentüten bei Kaiser's in der Oberspreestraße 145-149 (am SBahnhof Spindlersfeld). Christiane Hartmann-Kraatz Tel. 6172-2309

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

November 2005

Seite 5

Alles hat seine Zeit
Geehrte Adlershofer, dieser Ort, unsere Umgebung, das ganze Leben – alles hat seine Geschichte. Wir bezeugen sie solange und wie wir leben von Glückseligkeit bis Verzweiflung. Hören wir innen auf unser Herz, kann alles nicht ganz falsch sein. Im November gehen viele Leute auf den Friedhof. Ich kann es von meinem Fenster aus sehen. Sie schleppen Vermögen für Grabschmuck auf die Grabstätten. Sollten wir nicht besser zu Lebzeiten „bitte“ und „danke“ sagen !? Freude im Jetzt! Wir üben Versöhnung zu Allerheiligen (1.11.), zu Allerseelen (2.11.), am Volkstrauertag für alle Opfer von Krieg und Gewalt, und am Totensonntag, dem Sonntag vor dem 1. Advent. Wir feiern dann das Christus-König-Fest, so wie unsere Kirche in der Nipkowstraße heißt. Mit allem gutem Willen können wir Feindschaft überwinden, Brücken werden gebaut über alle Fremdheiten und die persönliche, eigene Enge (d.h. Angst) wird erlöst. Seien Sie allesamt – von Generation zu Generation – gesegnet, gegrüßt, befreit, ermuntert! Ihr Bernhard Langner von der katholischen Kirche

Kirchliche Termine im Monat November
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 10 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Einem verkürzten Gottesdienst am 13.11. schließt sich eine Gemeindeversammlung an. Zum Buß- und Bettag am 16.11. findet um 19.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt. Am 5.11. gibt um 19 Uhr der Mädchenchor der Musikschule Budapest ein Konzert. Zum Martinsfest (11.11.) trifft man sich um 16.30 Uhr in der Christus König Kirche. Am 1. Advent (27.11.) um 17 Uhr wird zu einem geistlichen Konzert eingeladen. Im Gemeinderaum Arndtstraße 12 kommt der Frauenkreis am 4.11. und 18.11. um 15 Uhr zusammen, der Männerkreis trifft sich am 4.11. um 19 Uhr. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie zum Jugendtreff (CVJM) unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) beginnen die Gottesdienste sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr. Zu den Tagen Allerheiligen (1.11.) und Allerseelen (2.11.) kommt die Gemeinde um 19 Uhr zusammen. Die Gräbersegnung zu Allerseelen findet am 6.11. um 14.30 Uhr auf dem Adlershofer Waldfriedhof statt. Das Martinsfest beginnt am 11.11. um 16.30 Uhr. Am 20.11. begeht die Gemeinde um 11 Uhr das Patronatsfest Christus König. Zu „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 24.11. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt zum sonntäglichen Gottesdienst um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) ein. Gestaltet werden sie von und für alle Generationen mit zeitgemäßer musikalischer Begleitung, am 13.11. wird er als Familiengottesdienst begangen. Im Gottesdienst am 20.11. wird eine ProChrist LiveÜbertragung aus München zu sehen sein. Die Senioren treffen sich am 16.11. um 14 Uhr zu Kaffee und Kuchen, guten Gesprächen rund um das Thema: „Buß- und Bettag“. Der Kreis „Frauen unter Sich“ lädt am 25.11. um 19 Uhr bei fröhlichem Beisammensein zum Thema: „(k)ein Plätzchen für Weihnachten“ ein. Gäste sind jeweils herzlich willkommen. Die Gesprächskreise in der „Schwedenkirche“ beginnen dienstags um 17 Uhr und 19.30 Uhr. Freitags ist um 16 Uhr Kinder- und Singetreff, die Teenager treffen sich um 18.30 Uhr. Die Jugend kommt samstags ab 18 Uhr zusammen. Weitere Infos unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de

Konzert zum 1. Advent
In dem jährlichen Konzert zum 1. Advent (27.11.) um 17 Uhr in der Verklärungskirche werden von Franz Xaver Richter (1709-1789) seine „Messe in F-Dur“, von Antonio Caldara (1670-1736) die „Sonata für zwei Trompeten“ und weitere Werke alter Meister zu hören sein. Die Mitwirkenden sind Claudia Aust (Sopran), Dirk Klawuhn (Altist), Oliver Ringmann (Tenor), Andreas Jacksch (Baß), Hans-Peter Vogel und Viktor Wein (Trompete) sowie ein Orchester und die Kantorei der Verklärungskirche unter Leitung von Beate Schlegel. Das Engagement der Beteiligten wird erstmals durch die „Initiative plus“ der Deutschen Bank unterstützt, die damit zum Ausdruck bringen will, wie wichtig ihr der persönliche Einsatz für gesellschaftliche Belange ist. Der zur Verfügung gestellte Betrag deckt nur einen Teil der Unkosten, so daß zusätzlich um Spenden gebeten wird. B.S.

Mädchenchor aus Budapest zu Gast
Am Sonnabend, dem 5.11., gastiert ab 19 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstraße) der Mädchenchor der Musikschule Budapest. Der seit 1978 von Frau Prof. Eva Gede geleitete Chor ist Mitglied der Internationalen Vereinigung der Kinderchöre und trat in zahlreichen Konzerten in Ungarn, aber auch in den USA, China und verschiedenen europäischen Ländern auf. Er wird geistliche und weltliche Werke aus alter und neuer Zeit, besonders aber Musik ungarischer Komponisten zu Gehör bringen. Der Eintritt zu diesem besonderen Kunstgenuß ist frei, um Spenden wird gebeten. U.M.

Förderkreis lädt zu Benefizkonzert ein
Der Förderkreis „Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder“ lädt zu einem besonderen Benefizkonzert am 5.11. um 19 Uhr in die Hofkirche Köpenick (Bahnhofstr. 9) ein. Der Jazzchor der Joseph Schmidt Musikschule bringt sowohl A-capella-Musik afrikanischen Ursprungs als auch Swing und Hip-Hop zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. In Adlershof wird der Förderkreis dankenswerter Weise durch die Kollekte beim ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag am 16.11. um 19.30 Uhr unterstützt. Rose Braun

Kinder treffen sich zum Martinsfest
Auch in diesem Jahr treffen sich alle Kinder mit oder ohne Eltern zum Martinsfest am 11.11. um 16.30 Uhr zuerst in der Christus König Kirche (Nipkowstraße). Anschließend ziehen sie mit ihren Laternen in den Park der Verklärungskirche, um dort am Lagerfeuer gemeinsam zu singen und die Brezeln zu teilen. W.W.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Für Ihre Anzeigenwünsche in der

wählen Sie bitte

Telefon 67 98 95 37

Fax 67 98 95 38
Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09 Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

Anzeigenschluß für die Dezember-Ausgabe ist der 18. November

Seite 6

Nr. 139

Adlershofer Buchpremiere
Lesung mit Musik und Ausstellungseröffnung
Der APHAIA VERLAG lädt am 8. November um 19.30 Uhr mit dem Adlershofer Bürgerverein und dem Kulturzentrum Alte Schule sowohl zu einer Ausstellungseröffnung als auch zu einer Lesung mit Musik ein. Nachträglich zum 70. Geburtstag von Christoph Meckel (s. S. 7) werden einige seiner Werke im Restaurant der Alten Schule gezeigt. Im Anschluß daran liest Michael Speier (Jg. 50) aus seinen „(W)ortschaften“ (Mitlesebuch 92), das auch Graphiken von Christoph Meckel enthält. Dr. Hans Erxleben hat die Moderation und Joachim Gies (Saxophon) die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernommen. Kostenbeitrag 4 € (erm. 3 €). W.W.

8. Dancefestival in der ARENA
Am 6. November, findet in der ARENA Treptow, (Eichenstraße) das 8. Dancefestival der „Rumba®“ statt. Die Jugendfreizeiteinrichtung „Rumba®“, der Jugendtreff „Ortolfstraße“ und die Jugendförderung Treptow-Köpenick laden 25 Tanzgruppen aus Berliner Jugendeinrichtungen ein, Darbietungen vom Jazzdance, Breakdance, Streetdance bis zu außergewöhnlichen Tänzen zu zeigen. Das Dancefestival beginnt um 12.30 Uhr mit einem bunten Markttreiben, der Tanzwettbewerb um 14 Uhr. In den Tanzpausen erwartet die Besucher ein tolles Showprogramm. Um 19 Uhr findet die Siegerehrung statt. Auf die Gewinner warten ansehnliche Preise. Eintritt: 2 €. Informationen bei Peter Schulz (Tel.: 532 81 92) oder Siegfried Abé (6172 4406).

Hans-Dieter Krause im „Ratz-Fatz“
Von Hans-Dieter Krause aus Altglienicke, der im vergangenen Jahr das Logo mit dem gelehrten Adler für unsere 250-Jahr-Feier entworfen hat, sind noch bis zum 26. November „Monotypien und Pastelle“ im Soziokulturellen Zentrum „Ratz-Fatz“, Schnellerstr. 81 (Niederschöneweide) zu sehen. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10-18 Uhr und zu allen Veranstaltungen. W.W.

Montagslesung mit Musik in der Galerie
Zu einer Montagslesung mit Live-Musik vom Adlershofer APHAIA VERLAG in der Galerie im „Kulturzentrum Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 56) wird am 14. November um 19.30 Uhr eingeladen. Ute Eckenfelder liest Gedichte aus „Und daß die Zunge geheim bleiben solle bei aller Öffentlichkeit“ und Janni Struzyk (Tuba) hat den Musik-Part übernommen. Kostenbeitrag 4 € (erm. 3 €). W.W.

Dialog über Rassismus und Diskriminierung
Am 8. November um 18 Uhr findet im Rathaus Köpenick, Raum 106, im Rahmen des interkulturellen Dialogs eine Veranstaltung über Formen, Ausmaß und Folgen von Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber Migrant(inn)en im Alltag statt. Die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und alltäglichem Rassismus erschwert deren Leben, beeinträchtigt in hohem Maße ihr Zugehörigkeitsgefühl und hemmt die Integration. Dabei ist Alltagsrassismus nicht nur auf Rechtsextremisten beschränkt. Viele handeln und denken rassistisch, ohne es zu merken. Violetta Damjanowa Ausländerbeauftragte

„Tag der offenen Tür“
Dienstag, 8. November, 16 – 19 Uhr Joseph Schmidt Musikschule Standort Adlershof, Hans-Schmidt-Straße 6/8
Schnupperkurse zum Mitmachen: Tanz für Kinder der 3./4. Klasse – Stepp-Stomp-Gumboots Gitarre – Mandoline – Schlagzeug – Klarinette – Klavier – Blechblasinstrumente GitarrenschülerInnen unterrichten zukünftige SchülerInnen Musikalische Früherziehung (Singen, Tanzen, Basteln) Offener Unterricht: Saxophon – Klavier – Keyboard – E-Gitarre – Geigen Klassischer Tanz – Modern Dance – Stepptanz Zusammenspiel und Improvisation mit kleinen und großen Geigern Blockflötengruppen – Rockbands Lateinamerikanische Musik für Gitarre Minikonzerte im Saal und auf den Etagen Sonntag, 13. November., 15 Uhr Konzert 55 Jahre Köpenicker Zupforchester e.V. – Musikschule Konzertsaal 1, Landesmusikakademie Berlin im FEZ, Wuhlheide

„Humboldt-Kino“ in Adlershof:

Die Besteigung des Chimborazo
Mit 32 Jahren brach Alexander von Humboldt (1769-1859) zum Chimborazo (6.310 m) auf, dem nach damaligem Wissen höchsten Berg der Welt, den zuvor noch nie ein Mensch bestiegen hatte. Am 22.11. um 17.30 Uhr wird im Erwin Schrödinger-Zentrum (Rudower Chaussee 26) im Rahmen des „Humboldt-Kino“ der gleichnamigen Universität die Spielfilmbiographie über Alexander von Humboldt „Die Besteigung des Chimborazo“ (1989) gezeigt. Einführende Worte spricht Prof. Dr. Ludwig Ellenberg vom Geographischen Institut. Der Eintritt ist frei. W.S.

Türöffnung Montagen Schließanlagen Fluchtwegsicherung Schlüsselanfertigung

SCHLOSS- & SCHLÜSSELSERVICE

Olaf Eicke
Fachgeschäft für Sicherheitstechnik
Geschäftszeiten 12489 Berlin-Adlershof Montag-Freitag 9-18 Uhr Arndtstraße 2

Tel./Fax: 6 77 37 28
Schlösser Beschläge Türöffner Türschließer Briefkästen

November 2005

Seite 7

„Hock-Streck-Sprung“ – junge Kunst in der Alten Schule
Letzte Ausstellung des Jahres ab 18. November in der Galerie
In der Galerie in der Alten Schule ist bis zum 8.11. die Ausstellung „Arkadien II“ mit Arbeiten von Thomas J. Richter aus Friedrichshagen zu sehen. In einer Vernissage am 18.11. um 20 Uhr wird die letzte Ausstellung des Jahres mit junger Kunst aus Berlin eröffnet. Der Titel „Hock-StreckSprung“ ist aus dem Sport entlehnt. Die verschiedenen Phasen des Sprunges sollen die Phasen künstlerischen Arbeitens symbolisieren, von der Arbeit im Atelier (hocken) bis zur Präsentation. Zu diesem Sprung sind fünf junge Künstler angetreten, die aus Berlin stammen, hier studieren oder die Stadt zur künstlerischen Auseinandersetzung gewählt haben. Die Ausstellung kann bis 20.12. wie die vorhergehende Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr besucht werden. Im Café (Seniorentreff) in der „Alten Schule“ sind im November „Inspirationen“ der Berliner Diplom-Ingenieurin Sieglinde Kaltwasser (Jg. 43) zu sehen. Ihre 3. Ausstellung besteht aus vielfältigen Werken, die sich keinem strengen Thema (von Blumen bis Treptow-Köpenick) zuordnen lassen. Sie zeigen ein Stückchen ihrer Phantasie, sind bunt und mit viel Freude am Detail entstanden. Im Mehrzweckraum (Restaurant) wird am 8.11. um 19.30 Uhr anläßlich einer „Adlershofer Buchpremiere“ (s. Seite 6) eine Ausstellung mit Radierungen von Christoph Meckel (Jg. 35) eröffnet (bis 30.11.). Der Berliner studierte Graphik, lebt hier und in Südfrankreich und veröffentlichte sowohl als vielseitiger Schriftsteller als auch als Graphiker zahlreiche Werke. Seine „Weltkomödie“, eine surreale Welt aus Radierungen, umfaßt inzwischen mehr als 1.800 Blätter. Die Werke können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) besichtigt werden, das Café ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Postkarten -Kalender der Adlershofer Zeitung
Der Postkarten-Kalender der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2006 mit historischen Ansichten und Fotos der Gegenwart ist zum Preis von 6,50 € in diesen Geschäften erhältlich: Lotto/Toto/Zeitschriften Niedrich Dörpfeldstraße 12
Boulevardbuch (am Markt) Genossenschaftsstraße 70 Geschenkeladen Heidi Gläser Marktpassagen Zeitungskiosk am Marktplatz Lotto/Toto/Zeitschriften Cobel Dörpfeldstraße 53 Tabak-Center Bosse Wassermannstraße 105 tz medial Rudower Chaussee 3

ADLERSHOFER ANSICHTEN

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2006

Galosche des Hans Christian A.
Theaterpremiere anläßlich der Berliner Märchentage 2005
Im Kulturzentrum Alte Schule wird am 12. November um 16 Uhr (Premiere) und 19 Uhr, sowie am 13. November um 16 und 19 Uhr das Theaterstück von drei Schauspieler(innen) und einem Musiker dargeboten. Es ist als Familienprogramm konzipiert. Die Crew des kleinen Restaurantbetriebs „CHEZ MADAME BAGGER“ befindet sich vor dem Aus. Eine Erbschaft stellt alles auf den Kopf. Das Kaleidoskop der großen und kleinen Gefühle eines einsamen, sterbenden Poeten rast um die Wette mit den Erinnerungen an den weltberühmten Künstler Hans Christian Andersen. Das Schicksal will, daß SIE den Zauber in der Hand halten, der ihnen sein Leben näher bringt. Gleich den Scherenschnitten erfahren sie von Begegnungen des großen Märchenschreibers mit seinen Kritikern, Gönnern, Freunden und Feinden zunächst schwarz-weiß. Farbklänge lassen die Figuren leuchten, im Dunkel versinken, bringen sie zum Tanzen und Leben. Musikalisch untermalte Poesie moduliert Brücken zu Märchen und biographischen Aufzeichnungen Andersens. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht sein künstlerischer Werdegang. Eintritt: 8,- €, erm. 6,- €, Kinder bis 16 Jahre 3,- €. Vorbestellungen unter 67 89 28 85.

Besuch des ältesten Jahr- und Lesebuch Industrie-Denkmals Treptow-Köpenick 2006 Das neue Jahr- und Lesebuch
Zu einem Besuch des ältesten Adlershofer Industrie-Denkmals lädt Ortschronist Rudi Hinte am Samstag, dem 5. November, ein. Um 10 Uhr treffen sich alle Interessierten am Eingang von BERLIN CHEMIE (Glienicker Weg 125). Gegenstand der Betrachtung sind die Bauten der chemischen Fabrik von Kahlbaum bzw. des späteren Schering-Werkes von 1882 bis 1945. Der Rundgang zusammen mit Herrn Weinhold (BERLIN CHEMIE) ist kostenfrei. Darüber hinaus kann man sich montags zwischen 15 und 18 Uhr mit Rudi Hinte in der „Heimatstube“ in der Alten Schule zum Gespräch treffen. W.W.

des Jahres 2006 für den Bezirk ist erschienen. In mehr als sechzig Beiträgen läßt sich entdecken, daß die historischen Ereignisse nicht selten mit persönlichen Erlebnissen verbunden sind. Wesentliches für die Zukunft festgehalten zu haben und einem breiten Leserkreis zu vermitteln – dafür gilt den Autoren der besondere Dank des Bezirksbürgermeisters. Meinungen zu diesem Buch, Vorschläge und Beiträge für das Jahrbuch 2007 nimmt die Kunstfabrik Köpenick als Herausgeberin gern auf. Das Jahrbuch ist für 9,95 € in allen Buchhandlungen des Bezirks sowie in der Kunstfabrik Köpenick, Friedrichshagener Straße 9, erhältlich.

Was läuft im November in der
Täglich geöffnet
Mittwoch Ruhetag
Großer Preisskat am Freitag, dem 4. November, ab 18 Uhr Start in die Faschingssaison
mit Live-Musik, ohne Kostümierung

am Freitag, dem 11. November, ab 20 Uhr
(Vorbestellung erbeten!)

Schnitzel-Variationen zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 15. November, ab 18 Uhr
Ständige Sonderangebote: Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 9,00 €) Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 7,90 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €)

Rund um die Martins-Gans
Informationen, Live-Musik und ein köstlicher Festtagsbraten

am Sonntag, dem 27. November, ab 12 Uhr
(Vorbestellung erbeten!)

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

Seite 8

Nr. 139

Nach dem 1. Weltkrieg verspürte man auch in Adlershof verstärkt das Bedürfnis nach Geselligkeit. Das Foto zeigt den Männergesangsverein „Amititia-Liedertafel“ anläßlich einer Dampferfahrt am 25. Mai 1924

Mitte der zwanziger Jahre gab es allein in der Bismarckstraße 12 Gaststätten. Eine davon war das „Adlershofer Gesellschaftshaus“ von Otto Fotos: Archiv Hinte Ziege (später Kino „Capitol“)

Adlershof im Jahre 1925 – als die „Goldenen Zwanziger“ begannen (Teil II)
Die Adlershofer Sportvereine unterstützten die körperliche Kräftigung der Kinder und Jugendlichen nachhaltig (s. AZ Nr. 7). Zu den bereits beim MännerTurn-Verein (MTV) und ArbeiterTurn-Verein (ATV) bestehenden Kinder-, Jugend- und MädchenAbteilungen gründete der Torund Fußball-Club „Columbia“ e.V. Adlershof 1925 eine Jugendmannschaft. In einer Anzeige im „Adlershofer Tageblatt“ rief er am 13.3.1925 „junge, anständige Leute im Alter von 14 bis 17 Jahren“ auf, sich mittwochs im Vereinslokal Hackenbergstraße 1 zu melden. Junge Vereinsmitglieder des MTV legten 1925 kräftig Hand an, als es gelang, eine Fläche in der Cöllnischen Heide an der Birkenallee zu pachten und dort aus eigenen Kräften einen Sportplatz zu erbauen (s. AZ Nr. 113). Für den Verein war das Grund genug, sein 37. Stiftungsfest am 29. März mit „einer großzügigen Veranstaltung im Wöllstein'schen Saale“ zu feiern. Der große Festsaal war „bis auf das letzte Plätzchen besetzt“. Exakte Freiübungen wechselten mit von 20 Teilnehmern dargestellten und getanzten Szenen zum „Traum des Kapellmeisters“, dem Schwank „Der ungläubige Thomas“ und dem Duett zweier Damen in Rokoko-Kostümen ab. Das „Adlershofer Tageblatt“ berichtete von Beifallstürmen für die gelungenen Vorführungen. Danach begann der Ball, bei dem die „erstklassige Hauskapelle mit ihrer prickelnden Musik“ zum Tanzen herausforderte. Der 1. Vorsitzende und langjährige Mitgestalter des MTV, Otto Kochrübe, der gemeinsam mit seinen Sportkameraden Meier und Kraft den Bau des Sportplatzes möglich machte, erhielt eine Ehrenurkunde in Kupfer. Zahlreiche Veranstaltungen von Vereinen, Gaststätten, Schulen und religiösen Gemeinschaften im Jahre 1925 zeugten davon, wie sich nach den schweren und bedrückenden Jahren das Bedürfnis nach Geselligkeit Bahn brach. In der Faschingszeit fanden etliche Kostümfeste statt. So hatte z.B. der MTV zu einem Maskenfest im Restaurant „Zum Ratskeller“ eingeladen (neben der Alten Schule), auf dem „80 Masken in bunter, stimmungsvoller Auswahl“ gezählt wurden. Das „Konzert-Cafe Jahn“ am Bahnhof Adlershof (heute Video-Verleih) veranstaltete täglich Bockbierfeste, schenkte den Urbock aus (Starkbier von Schultheiß-Patzenhofer), bot Eisbeinessen für 1,75 Mark mit Sauerkraut und Kartoffeln an. Konzertbeginn war sonntags 16 Uhr, wochentags 19 Uhr. Es spielte die Kapelle Karnatz-Gollnow „nur lustige Weisen und Schlager“, „UlkMützen“ wurden gratis verteilt. In der Konditorei-Kaffee-Abteilung lagen neben dem „Adlershofer Tageblatt“, „Das Cöpenicker Dampfboot“ und „Der Südosten“ zahlreiche Tages- und Wochenblätter sowie Illustrierte aus. Der 1899 gegründete Verein der Gastwirte Adlershof und Umgebung beging am 4. Februar sein Stiftungsfest im „Adlershofer Gesellschaftshaus“ von Otto Ziege (später Kino „Capitol“). Langjähriger 1. Vereinsvorsitzender war Gastwirt Paul Dietrich. Otto Ziege wurde 1926 sein Nachfolger als Vereinsvorsitzender. Gaststätten gab es in Adlershof mehr als 30, davon konnte man allein 12 Gastwirte in der Bismarck-(Dörpfeld-)straße finden (s. AZ Nr. 14 + 22+ 30 + 116). Von der wirtschaftlichen Erholung profitierten auch die Gewerbetreibenden. Das waren z.B. sechs Fleischermeister in der Bismarckstraße, von deren Geschäften nur das von Magasch heute noch vorhanden ist (Fleischerei Backs). Drei weitere gab es in den Seitenstraßen. Vier Bäckermeister in der Bismarckstraße und sieben in den anderen Straßen versorgten ihre Kunden. Ein Geschäft gibt es noch: das von Max Zugwurst (Bäckerei Gebhardt). Zahlreiche Kaufleute führten Geschäfte für Lebensmittel, Gemüse und Obst, Milch und Delikatessen. Es gab die Butterhandlungen „Union“ und von F. Bartz, ein „Kaiser's KaffeeGeschäft“ sowie die „Apotheke Adlershof“von Carl Winkler (Ecke Friedenstraße). Ein Blumengeschäft wurde von Gärtnereibesitzer Erich Nämsch geführt, Seifenund Hauswirtschaftsgeschäfte von Emma Haberecht (Arras-/FlorianGeyer-Straße) und E. Krenz (Radickestraße). Drei Kaufhäuser befanden sich in der Bismarckstraße: das von Adolf Ehrlich, Ecke Friedenstraße, „J. Weil Nachfolger“ geführt vom Inhaber Wilhelm Friedemann und „R. Flatauer“ geführt vom Inhaber K. Sieburth. Viele andere Händler belebten das Bild der wieder florierenden Adlershofer Geschäftswelt. Zur Schar der Handwerksmeister, die zunehmend Aufträge von örtlichen Fabriken, mittelständischen Unternehmen und Hausbesitzern erhielten, gehörten die Baugeschäfte von C. Zachow (Bismarckstr.) und Karl Pfoertner (Roon-/Moissistr.), Schmiedemeister Fritz Kelm (vom Sohn Hubert weitergeführt), E. Bettin und F. Fischer (Oppen-/Otto-FrankeStraße), Zimmermeister W. Lucke, Klempnermeister wie J. Grodzinski und Hermann Meyer, die Klempnerei Kilk & Genge (Friedenstraße), die Elektrotechnischen Werkstätten von E. Bogan und W. Ebert Nachf. sowie etliche Malerund Tischlermeister dazu Lackierereien. Die Adlershofer Wirtschaft konnte den zunehmenden Transport von Ausgangsstoffen, Materialien sowie ihre erzeugten Waren mit der Eisenbahn oder über den Teltowkanal bewältigen. 1925 wurden mit der Bahn 103.000 t Stückgut und Wagenladungen empfangen und 33.000 t versandt. Auf dem Wasserweg kamen 14 Schiffsladungen mit zusammen 6.490 t und gingen 15 mit 6.278 t ab. Immer mehr Lastkraftwagen wurden in Betrieb genommen. Die Stadt Berlin nutzte ausländische Anleihen sowie Kredite vor allem für die Elektrifizierung des Berliner Hochbahnnetzes. Für die Adlershofer und die hier Tätigen kündigte sich mit der 1924 eingerichteten Erprobungsstrecke auch der elektrische Betrieb auf der Vorortstrecke nach Grünau an, auf den sie jedoch bis 1928 warten mußten. Bis dahin zuckelten noch von Dampfrössern gezogene Wagen durch Adlershof. Die Straßenbahnlinie 84 verband Adlershof mit Alt-Glienicke, Cöpenick und Friedrichshagen. Sie wurde von Arbeitern und Angestellten für den Berufsverkehr genutzt, Adlershofer fuhren zum Einkauf oder Facharztbesuch nach Cöpenick oder zu Ausflügen in das Müggelseegebiet. Der auf dem hiesigen Flugplatz 1919 vielversprechend begonnene Zivilflugverkehr war 1925 nach Tempelhof verlegt worden. Hier fanden nur noch Probeflüge u.a. der DVL-Flugabteilung, der Albatros-Werke und einiger kleinerer Flugzeugbauer sowie Schul- und Sonderflüge statt. In jener Zeit kam immer mehr das Automobil in Mode. In Berlin

November 2005
erhöhte sich die Zahl der angemeldeten Pkw von 1922 bis 1924 von 10.068 auf 19.369. Zu den ersten Pkw-Besitzern im Ort gehörten Bauunternehmer Karl Pfoertner und Sohn Wolfgang. Während der Vater eine schwarze, sechssitzige Crysler-Limousine fuhr, erwarb der Sohn einen beigefarbenen, offenen, zweisitzigen Roadster (Cabriolet) mit roten Kotflügeln und roten Sitzen. Der Motor mit FünfLiter-Hubraum verhalf dem Wagen auf der Avus zur damals hohen Geschwindigkeit von 140 km/h. „Die Wagen waren die einzigen dieser Art in Adlershof und erregten entsprechendes Aufsehen“, schrieb 1994 der Enkel Dr. Karl Heinz Pfoertner aus seinem Wohnort Basel. Das glauben wir ihm gern, denn noch lange war das Fahrrad das unserem Arbeiterort gemäße Fahrzeug. Junge Leute gewannen zunehmend Interesse an Motorrädern (so sie es sich leisten konnten). Der „Arbeiter-Radfahrer-Verein Solidarität“ ergänzte seinen Namen mit „und MotorradVerein“. Bald donnerten einige stolze Besitzer zum Schrecken der Einwohner durch Adlershofer Straßen, wie einer von ihnen, der vor einigen Jahren verstorbene Erwin Hold, erzählte. Erstaunlich war, daß sich in unserem Ort, der nicht zu den vermögenden zählte, an der Rudower Chaussee nach 1925 eine Filiale der amerikanischen Automobilfirma Willys Overland Crosley GmbH mit Verkaufszentrale, Ersatzteillager und Reparaturwerkstatt niederließ. Hier befand sich auch der Generalvertrieb für den „Austin 7“ von The Austin Motor Co., Ltd. Longbrigde-Birmingham, der „als einer der besten Kleinwagen der Welt anerkannt“ wurde und mit 6 Ltr. eine Motorleistung von 100 km/h erreichte. Besserung der wirtschaftlichen

Seite 9
und die Einführung neuer, teilweise aus den USA übernommener Technologien führte zur Rationalisierung und hatte den Abbau von Arbeitskräften zur Folge. Die AEG, in deren Werken auch Adlershofer Arbeiter tätig waren, reduzierte ihre Mitarbeiter von 14.000 auf 8.000. Schon im Oktober 1925 ließ eine Überproduktionskrise die Arbeitslosigkeit wieder stärker zunehmen. Die Lebenshaltungskosten stiegen um etwa 10%, während die Reallöhne noch unter dem Vorkriegsstand lagen. Am 28. Februar 1925 verstarb der sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert. Rektor Paul Krause berichtete in der Schulchronik über „eine würdige Trauerfeier“ am 4. März in der Aula. Für die Wahl des neuen Präsidenten mußten die Adlershofer zweimal in acht Wahllokalen an die Wahlurne treten. Sie wählten im zweiten Wahlgang mehrheitlich die gemeinsame Liste von SPD, Deutscher Demokratischer Partei (DDP) und des Zentrum mit 4.343 Stimmen, für Hindenburg und den Bürgerblock aus Deutsch Nationaler Volkspartei (DNVP) und Deutscher Volkspartei (DVP) stimmten 2.617 Wähler, die KPD erhielt 1.503 Stimmen. Die Mehrheit der deutschen Wähler wählte jedoch den ehemaligen kaiserlichen Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten. Der „Schwarze Freitag“ am 29. Oktober 1929 beendete die kurze Zeit der Stabilisierung und eröffnete die verheerende Weltwirtschaftskrise. Die „Goldenen Zwanziger“ blieben eine verklärende, schöne Erinnerung. Nach seiner Wiederwahl 1932 übergab von Hindenburg am 31. Januar 1933 Adolf Hitler die Regierungsgewalt. Das war auch das Ende der Weimarer Republik. Rudi Hinte

Zur Adlershofer Geschäftswelt gehörte auch die Mineralwasserfabrik von Gustav Rausch in der Friedenstraße 19 Verhältnisse verspürte auch die evangelische Kirchengemeinde, deren Kindergarten zuvor wegen Reduzierung der Mittel seitens des Bezirksamtes die Schließung drohte. Nur durch vielseitige Hilfe (z.B. der Familie Michaelis) konnte sie abgewendet werden. 1925 wurden 40% des Gehalts für Schwester Margarete Liedigk übernommen, die als erste und bis 1929 einzige ausgebildete Kindergärtnerin die zunehmende Zahl der Kinder (1924 waren es 50!) betreute (s. AZ Nr. 102+104). Pfarrer Friedrich Starcke und der Gemeindekirchenrat bemühten sich um eine zweite Pfarrstelle, die erst 1929 eingerichtet werden konnte. Einer der Gründe dieser Bemühungen war die wachsende Zahl von Kindern, die durch das Wirken von Freidenkern, SPD und KPD im Ort an der Jugendweihe teilnahmen. Bei der ersten Adlershofer Jugendweihe 1919 waren es 22, 1926 bereits 50 Kinder. Die Jugendweihefeiern ahmen die Konfirmation bis zu Handschlag, Harmoniumspiel und Chorgesang nach, berichtete der Gemeindevorstand. Die Jugendweihe 1925 fand am 22. März bei Wöllstein statt. Die Adlershofer erlebten wie sich Berlin zu einem Weltzentrum von Wissenschaft, Technik und Kultur entwickelte. Berliner Wissenschaftler erreichten international anerkannte Leistungen in der theoretischen Physik, physikalischen Chemie und Medizin. In Berlin wirkte Albert Einstein als Direktor des Kaiser Wilhelm Instituts für Physik. In der Kulturmetropole Berlin traten auf 35 Schauspielbühnen weltbekannte Schauspieler wie Käthe Dorsch, Heinrich George, Gustav Gründgens und Fritz Kortner auf. Stücke von Bertolt Brecht, Friedrich Wolf oder Carl Zuckmayer erregten großes Aufsehen. 20 Musiksäle boten täglich Konzerte an. Wilhelm Furtwängler leitete die weltweit führenden Berliner Philharmoniker. Die „Goldenen Zwanziger“ warfen auf den größeren Teil der Adlershofer, die vom Aufschwung nicht profitierten, nur einen bescheidenden Abglanz. Die Ausrüstung mit modernen Maschinen

Seite 10

Nr. 139

Schick, fit und fröhlich – Angebote im „Seniorentreff“
Zu einer großen Verkaufs-Modenschau für Herbst/Winter 2005/06 wird am 9.11. ab 14.30 Uhr in das Restaurant in der Alten Schule eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen wird Damen (Größe 36-56) und Herren (Größe 48-60) an vielen Beispielen empfohlen, die Farben des Herbstes neu zu kombinieren – von hagebuttenrot bis eisblau. Der Eintritt ist frei. „Fit ab 50“ heißt es immer montags von 11.30-12.30 Uhr bei Bewegung und Sport mit Frau Heyne im Jugendclub „Julian Grimau“ (Waldstraße 7). Weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen. An gleicher Stelle kann man sich an jedem 2. Donnerstag um 13 Uhr zu fröhlichen Kreistänzen treffen. Auch dabei werden noch Mitwirkende gesucht. Nähere Angaben dazu wie auch zu einer Informationsveranstaltung über „Nordic Walking“ oder allen anderen Veranstaltungen bitte unter 67 89 28 86 erfragen. Sicher recht fröhlich geht es am 16.11. ab 14.30 Uhr beim Faschingstanz mit Herrn Kaiser im Restaurant zu (2,50 €). Das witzigste Kostüm wird prämiiert.

Mit dem Seniorenbus im November unterwegs
Sehr geehrte Busfahrgäste, leider müssen wir die Fahrtkosten den gestiegenen Benzinpreisen etwas anpassen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auch weiterhin, daß Sie Spaß haben werden mit uns. 1.11. Klaistow: Auf dem Spargelhof erwartet Sie ein großer Hofladen mit Produkten aus eigenem Anbau und brandenburgischen Spezialitäten. (Fahrtkosten: 20 €) 2.11. Werbellinsee: Wir genießen hier den Spätherbst. (Fahrtkosten: 20 €) 7.11. Polnischer Wochenmarkt. (Fahrtkosten: 20 €) 8.11. Springbachmühle: Lassen Sie sich von der Architektur, dem Ambiente des Hauses und der märkischen Küche beeindrucken. (Fahrtkosten: 20 €) 9.11. Gut Heesterberg bei Neuruppin: „Essen satt“ heißt es auf dem Bauernhof. (Fahrtkosten: 20 €) 14.11. Wildpark Schorfheide: Hier können Sie Wildtiere und ursprüngliche Haustierrassen bewundern. (Fahrtkosten: 20 €) 15.11. Oberjünne: Das kleine Dorf liegt inmitten von Kiefernwäldern. Zum Mittagessen Einkehr im „Heidekrug“. (Fahrtkosten: 20 €) 16.11. Buckow: Fahrt in die Märkische Schweiz. (Fahrtkosten: 20 €) 21.11. Tierpark Eberswalde: Klein aber oho präsentiert sich der Zoo. Zum Mittagessen kehren wir in die Bierakademie ein. (Fahrtkosten: 18 €) 22.11. Wasserschloß bei Teupitz: Spaziergang um das Schloß oder um den Teupitzer See. (Fahrtkosten: 17 €) 23.11. IMAX 3 D-Kino am Potsdamer Platz: Ungewöhnliches Sehen und Erleben im 3 D-Kino. (Fahrtkosten: 12 €) 28.11. Himmelspagode bei Hohen Neuendorf: Die Himmelspagode bringt Ihnen China ein wenig näher. (Fahrtkosten: 20 €) 29.11. Weihnachtsmarkt Spandau: Bei Lebkuchen und Glühwein wollen wir Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. (Fahrtkosten: 12 €) 30.11. Polnischer Wochenmarkt. (Fahrtkosten: 20 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Bitte immer daran denken, den Schwerbehindertenausweis oder andere Ausweise für Ermäßigungen in Einrichtungen dabei zu haben. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Außerdem bietet das November-Programm:
2.11., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 14.11., 10.00 Uhr: Rentenkonsultation mit Herrn Sternberger 23.11., 14.30 Uhr: Kaffeenachmittag mit CD-Musik 30.11., 14.30 Uhr: Tanznachmittag mit Herrn Ewald (2,50 €) Die regelmäßigen Veranstaltungen des „Seniorentreff in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54 haben wir im Januar (AZ Nr. 129), einige neue im April (AZ Nr. 132) mitgeteilt. Erneut im Angebot ist die Seniorenverkehrsschule am 1. Montag von 9.30 bis 11 Uhr. W.S.

Badespaß
– macht schön, entspannt, regt an
Baden Sie sich schön! Bereits die alten Römer wussten die Wirkung von Bädern zu schätzen. In diesen Zeiten entstand geradezu ein Bade-Kult. Nicht zu Unrecht, wie wir heute wissen. Und was damals in aufwendigen Badehäusern und Thermen stattgefunden hat, können Sie heute daheim ganz bequem in Ihrer häuslichen Badewanne nachvollziehen. Lassen Sie sich von uns doch einmal zeigen, welche große Auswahl an hochwertigen Ölbädern wir Ihnen bieten können. Da finden Sie alles, was Ihr Herz begehrt, und Ihrem individuellen „Schönheitsbad“ steht nichts mehr im Wege.

Betriebsamkeit im Britzer Garten
Die heimische Natur beginnt ihre Winterruhe, trotzdem gibt es Betriebsamkeit im Britzer Garten. Auch im November werden Kinder und Eltern zu verschiedenen Aktivitäten und Beobachtungen eingeladen. Am 5.11. gibt es von 11-16 Uhr viele Experimente unter dem Motto „Die vier Elemente“ (Treff: Karl-Foerster-Pavillon; Anmeldung unter 68 09 24 33). An gleicher Stelle können sich am 6.11. alle ihre eigene Laterne für den Umzug zum Martinstag oder am 27.11. Geschenke und weihnachtliche Dekorationen aus Naturmaterialien basteln (jeweils 11-14 Uhr). Am 20.11. beobachten Kinder und Eltern Wasservögel im Park, die dort überwintern (Treff: 14 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Am 26.11. können sie dann herausfinden, was Eichhörnchen, Fuchs und Igel im Winter machen (Treff: 14 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon; Anmeldung unter 75 60 30 00). Zu einer Fortbildung für Erzieher und Eltern zum Thema „Die Natur im Winter“ wird am 10.11. von 9.30 - 16 Uhr eingeladen (Anmeldung unter 703 30 20). Neben Amseln, Meisen, Finken und anderen Arten gilt am 6.11. gefiederten Durchzüglern und Wintergästen aus Nord- und Osteuropa das Interesse (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Bei einem Spaziergang am 20.11. stehen verschiedene wintergrüne Gehölze im Blickpunkt der Aufmerksamkeit (Treff: 11 Uhr, KarlFoerster-Pavillon). Am südlichen Stadtrand geht es am 27.11. auf die gemeinsame Suche nach Mäusebussard, Habicht und Sperber, Lerchen, Ammern und Finken (Treff: 8 Uhr, U-Bhf. Rudow). Mit Informationen, Rätselspaß und Geschenkideen ist das Freilandlabor auch 2005 auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt vertreten (2.- 4.12.; Richardplatz). Informationen zu verschiedenen Kursen über naturgemäßen Obstbaumschnitt wie zu allen anderen Ereignissen erhält man werktags von 9-16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

❍ Angebot

des Monats November:

Murnauer Original Totes Meer Badesalz 500 g 1, – € Fette Totes Meer Badesalz und ätherische Öle ab 2,55 €
Ihre
Anzeige

Elefanten-Apotheke
Dörpfeldstraße 52 Telefon 670 52 60

November 2005

Seite 11

[Kunst]stoff
wir haben allen Grund zum Feiern,
denn uns ist es gelungen eine Alternative zu unserem bisherigen Laden in den Adlershofer Marktpassagen zu finden. Der Second Hand Laden [Kunst]stoff ist in die ThomasMüntzer-Straße umgezogen, in die Räumlichkeiten des ehemaligen Schuhhauses Dießner, neben Tchibo. So konnten wir eine räumliche Nähe zu einem weiteren Projekt der ajb gmbh, gemeinnützige Gesellschaft für Jugendberatung und psychosoziale Rehabilitation, schaffen. Über das Projekt Kinderkram, das auch einen Second Hand Laden für Kinderkleidung führt, wurde bereits in der Adlershofer Zeitung berichtet. Wir führen in unseren Läden hochwertige Second Hand Ware und Produkte aus unserer Nähwerkstatt. Wir übernehmen auch Aufträge für unsere Änderungsschneiderei. In unserem Projekt bieten wir Zuverdienstarbeitsplätze an, und sind somit ein wichtiger Baustein in der psychosozialen Versorgung in unserem Bezirk. Wir haben

Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zum 10. Mal
Letzter Abgabetermin für Geschenkpäckchen: 15.11.
Die weltweit größte GeschenkAktion für Kinder in Not, die in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet, ruft wieder dazu auf, Päckchen zu packen, um Kindern eine unvergessliche Weihnachtsfreude zu bereiten. Seit 1996 findet die in Großbritannien ins Leben gerufene Aktion im deutschsprachigen Raum statt. Mit Hilfe unzähliger Ehrenamtlicher konnte der in Berlin ansässige Projektträger „Geschenke der Hoffnung e.V.“ im vergangenen Jahr 406.188 Kinder in elf Ländern auf drei Kontinenten beschenken. Die Idee der Aktion, deren wichtigstes Anliegen es ist, Hoffnung zu schenken, ist so einfach wie bestechend: Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt, mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt: Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste und Kamm sind in den Empfängerländern wahre Schätze. Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten, all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt, machen das Päckchen komplett. Mit einem Aufkleber zeigen Päckchenpacker an, für welche Altersgruppe die Geschenke geeignet sind und ob sich ein Junge oder ein Mädchen über das weit gereiste Päckchen freuen darf. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden. Ist der Schuhkarton gepackt, kann er in einer Sammelstelle abgegeben werden. In Adlershof hat wie im Vorjahr die Freie evangelische Gemeinde, Handjerystraße 29/31 („Schwedenkirche“), Tel. 677 56 65, eine solche Sammelstelle eingerichtet. Die abgegebenen Geschenkkartons gelangen über das Berliner Zentrallager in die Empfängerländer. Zur Deckung der Kosten für Transport und Abwicklung empfehlen die Organisatoren der Aktion eine Spende in Höhe von 6,- €.

uns sehr gefreut, dass die Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit, Frau Dr. Buch, unseren Laden vor wenigen Tagen eröffnete. Sie unterstützt unsere Einrichtung schon seit Jahren. Wir hoffen, durch die Wiedereröffnung den Bewohnern und Besuchern von Adlershof einen attraktiven Laden anzubieten. Christine Landsmann Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 19 Uhr Sa 10 - 13 Uhr

Planetenkolloquium und Vorträge
Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Rutherfordstr. 2) setzt am 9., 16., 23. und 30. November jeweils um 15 Uhr das „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort. Die einzelnen Themen und weitere Informationen bitte unter 670 55-320 erfragen. Einen Informationsabend zur Therapie von Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser veranstaltet Augenärztin Dr. Mascher am 14.11. um 19 Uhr im IBIS-Hotel, Rudower Chaussee 15. Anmeldung bitte unter 20 45 45 46. Am 18./19.11. lädt von 9-18 Uhr der „Innovationsfonds des Volkes“ zu den „Erfindertagen 2005“ in den Bunsensaal (Rudower Chaussee 17) ein. In der Vortragsreihe Recht und Wirtschaft informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias am 24.11. im UTZ (Volmerstr. 5-7) zum Thema „Der Ehevertrag des Unternehmers“. Bereits am 2.11. erhält man Informationen über „Das Straßenausbaubeitragsgesetz“. Beide Veranstaltungen beginnen um 15.30 Uhr. Anmeldung unter 6392-4567 erbeten. W.W.

An vielen Orten ist die Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. In diesem Kontext bieten die Verteiler vor Ort den Kindern ein Heft mit biblischen Geschichten, kindgerecht erzählt, an. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder die Verteilung des Hefts verbieten, wird davon abgesehen. Die Kinder erhalten die Schuhkartongeschenke in jedem Fall. „Geschenke der Hoffnung e.V.“ ist ein christliches Werk mit internationalem Profil. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes, zu unterstützen. Der Verein ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands. Er trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen. Weitere Informationen unter 76883-700 oder im Interntet unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org E.H.

❍ häusliche Krankenpflege in allen medizinischen Bereichen

MEDI A VITA
Kranke - Behinderte - Senioren
Am Studio 2 (vormals Agastraße) 12489 Berlin-Adlershof

❍ individuelle Betreuung durch examiniertes Pflegepersonal ❍ zuverlässig Tag und Nacht 7 Tage in der Woche ❍ fachkundige Beratung in Sachen Pflegeversicherung

Just & Wäsch GmbH

Wir sind immer für Sie da - rufen Sie uns an ¤ 67 09 99 - 0
www.medi-a-vita.de

Seite 12

Nr. 139

Premieren, Gastspiele und Theater-Brunch
Vielfältiges Programm im Stadttheater Cöpenick
Am 5. November hat um 15 Uhr das Märchenspiel „Kaisers neue Kleider“ Premiere im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Danach wird das Stück zum festen Punkt im Kinderprogramm dieses Hauses. Auch zum Theater-Brunch am 27. November ab 11 Uhr wird das AndersenMärchen aufgeführt. Für Kinder gibt es außerdem im November „Der Hase und der Igel“, „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Bärengeschichten“, „Die Raupe Nimmersatt“, „Sterntaler“, „Der kleine Angsthase“ und „Struwwelpeter“. Als Abendvorstellung stehen u.a. am 3.11. die Gastspiele von Coco Lorés „Cocooning“, am 12.11. „Ein Glückskind?!“ und am 19.11. als Premiere „Carmen – Eine ungewöhnliche Geschichte“ auf dem Spielplan. Weitere Infos unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34 sowie unter www.stadttheatercoepenick.de

Wiedersehen nach fast 30 Jahren
Im Jahre 1976 war für sie ihre zehnjährige Schulzeit an der 10. Oberschule zu Ende und bis auf die Oberschulaspiranten traten die Mädchen und Jungen der 8a eine Lehre an. Nur wenige hielten auch weiter Kontakt. Die Idee für ein Klassentreffen wurde 2005 geboren. Roland Mittag wurde zum Hauptinitiator – in mühseliger Arbeit gelang es ihm, von den 32 Ehemaligen 26 Adressen ausfindig zu machen. 22 Damen und Herren erschienen dann kürzlich gut gelaunt und neugierig in der Gaststätte „Hermannseck“. Die weiteste Anreise hatte Anett Danninger aus Wien. Jeder Neuankömmling wurde mit lautem Hallo begrüßt – alle erkannten sich wieder. Von den ehemaligen „Paukern“ waren Herr Clauß und Herr Kopittke erschienen, der eine Schulerinnerungszeitung gestaltet hatte und mit mündlichen und schriftlichen Leistungskontrollen für viel Spaß sorgte. Zensuren, kleine Preise und Urkunden wurden nach dem leckeren PausenEssen verteilt. Höhepunkt war die Verleihung einer „Doktorwürde“ an alle für die guten und sehr guten Testergebnisse. Danach blieb noch viel Zeit für Gespräche und fröhliches Beisammensein. Gern erinnerte man sich daran, daß es diese „Jungen“ waren, die beim „Spiel des Jahres“ der damaligen 10. Oberschule erstmals die Lehrerauswahl mit 4:2 besiegt hatten. So gegen 3 Uhr endete das fröhliche Treffen mit der Verabredung, sich in drei Jahren wieder zu treffen. Hermann Kopittke

Mit dem Schlossplatztheater auf einer Reise zum Mond
Die „Räuber“ stehen im Schlossplatztheater Köpenick im November auf dem Spielplan. Frei nach Schiller lassen die Brüder Karl und Franz Moor (Foto) freitags und sonnabends ab 20 Uhr die Freiheit los. Für Kinder der 3. bis 6. Klassen ist die Oper „Hänsel und Gretel mit ohne Pfefferkuchen“ gedacht. Dieses zeitgemäße Märchen wird am 1., 2. und 3. sowie am 8., 9. und 10. November ab 10 Uhr aufgeführt. In der 3. und 4. Novemberwoche können sich Zuschauer ab 11 Jahre in den Vormittagsvorstellungen von der Geschichte „Alice im Wunderland“ verzaubern lassen. Am 29. und 30.11. hebt sich der Vorhang für „Die Reise zum Mond“. Eine

eigene Version dieser phantastischen Oper hatte das Schlossplatztheater Köpenick für sein zehnjähriges Jubiläum im September in Auftrag gegeben. Zuhörer mit guten Ohren können dabei sogar ein bißchen Mondsprache erlernen. Weitere Informationen und telefonische Vorbestellungen unter 651 651 6.

33-jähriges Betriebsjubiläum der Firma Klaus Dangelat,
Feinmechaniker- und Maschinenbaumeister, ehemaliger Kreisobermeister von Weißensee und Hohenschönhausen
Die ehemaligen Kollegen der Berufsgruppe Mechanik

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Kabarett, Lesungen und Dokfilme im Kulturbund
„Da ist doch was im Bush!“ behauptet Gerald Wolf am 8.11. in der Reihe „Musikkabarett im Club“. Das musikalische Potpourri geigt den Politikern die Flötentöne, haucht bekannten Schlagern, Rocksongs und Volksliedern mit eigenen Texten neues Leben ein. Der Bogen reicht dabei von „janz jemütlich!“ bis „janz hartzlich!“. Im Rahmen der Berlin-Brandenburgischen Buchwochen liest Mathias Wedel am 15.11. aus seiner Neuerscheinung „Pflaumen, die im Osten reiften. Geschichten aus der Merkelei“. Das Volk soll wählen – und das Volk soll wissen, wen es wählt. Wer meint, dazu müsse er Parteiprogramme lesen, geht einen mühsamen Weg. Eher schon können die reichlich vorhandenen Politikerbiographien für Aufklärung sorgen, nur leider sind sie immer so dick und so einseitig und so witzlos. Wenn die Politik dem Volk schon wenig Spaß bereitet, dann sollte das Volk wenigstens seinen Spaß mit den Politikern treiben. Da hilft Mathias Wedels neues Buch. Dokumentarfilme von Gitta Nickel werden am 22.11. in der Reihe „Film im Club“ gezeigt. In der Reihe „Salon im Grünen“ liest Simone Trieder am 29.11. Geschichten aus ihrem Buch „Die halbe Nachtigall“ und andere Prosa. Beginn: 19.30 Uhr Alle anderen Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr im Haus des Kulturbundes, Ernststraße 14/16, Tel. 53 69 65 34.

Blutspendeaktion
am 2. November von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, am 8. November von 8 bis 13 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143, am 10. November von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße,
und

am 15. November von 9.30 - 13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125, zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

GLASEREI NEY
Alles mit und aus Glas Abrechnung auch über Versicherung

Geschenke
formano, Goebel Hummel u.v.a.

Tel.

u.

Fax: 673 31 26

Tel. 67 82 31 12

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Köpenicker Straße 43

•

12524 Berlin-Altglienicke

November 2005
Herzliche Glückwünsche für

Seite 13

Herzliche
Als erste beglückwünschen wir im November Lieselotte und Günter Klebba, die am 24.11. seit 60 Jahren verheiratet sind, die Feier ihrer Diamantenen Hochzeit aber schon absolviert haben. Herzliche Gratulationen erhält auch Lucie Hühnlein am 5.11. zur Vollendung des 97. Lebensjahres. Viele Glückwünsche zum 94. Wiegenfest erhalten am 12.11. Ilse Strenger sowie am 22.11. Ernst Glumm, und zum 93. Tag der Geburt gratulieren wir am 25.11. Julianna Bludau. Ihren 92. Geburtstag begeht am 8.11. Wally Engel, und zum 91. Erdenjubiläum beglückwünschen wir am 7.11. Hans Heining, am 22.11. Helene Winkler und am 27.11. Erna Hoffmann. Den Kreis der 90jährigen erreichen am

Glückwünsche
1.11. Tessa Scheel, am 15.11. Hilda Marquardt und am 26.11. Katharina Berkenkamp. Auf 85 Lebensjahre blicken Elsa Richter (8.11.), Gertrud Gall (14.11.), Kurt Zander (25.11.), Waltraud Zander (27.11.) und Hanna Dengler (30.11.) zurück. Zum 80. Geburtstag gehen die besten Wünsche an Harald Wendland (1.11.), Anneliese Kriener (9.11.), Werner Schütz (15.11.), Anneliese Kinzel (18.11.), Johanna Laube (19.11.), Gerda Otto (23.11.), Kurt Leopold (25.11.), Ruth Halm (27.11.), Helmut Lindau (28.11.), Adelheid Altmann und Gisela Mahn (30.11.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren beste Gesundheit, Glück und Freude.

Lieselotte und Günter Klebba
zur

Diamantenen Hochzeit.
Sie sind unsere Vorbilder. Wir wünschen noch viele glückliche Jahre der Gemeinsamkeit!
Die Familie, alle Freunde und vor allem Jörg und Susann

Nach langjährigem Dienst zur Krebsvorsorge und Krebsbekämpfung im Stadtbezirk Treptow begeht

MR Dr. Edith Herold
im verdienten Ruhestand Anfang November ihr 80. Erdenjubiläum. Weiterhin vielfältige Freuden und bestmögliche Gesundheit wünschen ihr nicht nur
viele dankbare Patientinnen

Herzlichste Gratulation zu Deinem 80. Geburtstag!
Wir wünschen Dir noch viele Jahre mit bester Gesundheit und sehr viel Glück. Mach weiter so!
Thomas Christl Andreas Christian Jutta Constanze Andreas Solveig Ian Annette Jörg Rahel Beate Thomas Elias

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird

In tiefer Trauer geben wir bekannt, daß nach mehr als 50 Ehejahren mein geliebter Mann, unser Vater, Schwiegervater, Opa und Uropa

Helmut Altstadt Karlheinz Drechsel wird 75
Es gratulieren ganz herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit und noch sehr lange jede Menge Swing im Blut
Deine Frau Annemarie Deine Söhne Hendrik & Ulf Deine Schwiegertöchter Anita & Ines Deine Enkel Timo, Moritz, Paul, Vincent & Marie-Louise und Dein Urenkel Lion
Reich ist man, wenn man etwas hat, das mehr ist als materielle Dinge.

am 7. Oktober im Alter von 75 Jahren unerwartet eingeschlafen ist.
Waltraud Altstadt im Namen aller Angehörigen
Die Beisetzung ist bereits erfolgt, wir danken für die Anteilnahme in Wort und Schrift.

Unsere Rätselecke
In jedem der nachstehenden Wörter ist ein zweites Wort enthalten, das es zu finden gilt. Werden die Anfangsbuchstaben dieser Kapselwörter aneinander gereiht, so ergibt sich ein Berliner Wahrzeichen. Aubergine; Mikrosender; Generalgewalt; Amnestie; Ledermantel; Freibetrag; Turniererfolg; Kabelträger; Schulmedizin; Erdbeerallergie; Vogeldreck; Vegetation; Frankenstein; Stopfgarn; Chorgang; SonderRätselautor: Wolf Will angebot.
Auflösung des Silbenrätsels in der Oktober-Ausgabe
1. Dardanellen; 2. Iwanow; 3. Ernani; 4. Legitimation; 5. Uhland; 6. Semiramis; 7. Tintoretto; 8. Inkubator; 9. Guanako; 10. Einsilbigkeit; 11. Neutralität; 12. Waterloo; 13. Exkursion; 14. Irawadi; 15. Balzac; 16. Escudo; 17. Rohrdommel; 18. Venezuela; 19. Okapi. Lösung: Die lustigen Weiber von Windsor – Otto Nicolai.

Am 6. November begeht

Klaus Dangelat
seinen 70. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen Dir noch viele schöne Jahre.
Deine Ehefrau Edeltraut, die Kinder Elke und Henrik, die Schwiegerkinder Sylke und Detlef und die Enkelkinder Niklas, Luise und Willem

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen. Schreiben Sie an

BESTATTUNGSHAUS MÖWIUS & Co.
Seit 1884 Familienunternehmen – gegründet von Tischlermeister Franz Möwius sen. – Inh. Klaus und Dr. Frank Möwius

„Tag der offenen Tür“

✄

mit Ihren Fragen zu

„Bestattung und Bestattungsvorsorge“,
®

die Sie schon immer ’mal beantwortet haben wollten.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 • 12474 Berlin

12524 Berlin-Altglienicke
Köpenicker Straße 17 (Nähe Kirche,

¤

P

am Haus)

6 73 21 26 Tag und Nacht

✄

Sonnabend, 12. und 19. November 2005. In der Zeit von 9 bis 18 Uhr erwarten wir Sie

Seite 14

Nr. 139

Expedition in Mikround Nanowelten
„Archi 1“ erfolgreich beim DECHEMAX-Schülerwettbewerb
Zu den drei Siegerteams des 5. DECHEMAX - Schülerwettbewerbs gehört „Archi 1“ der Archenhold-Oberschule aus unserem Bezirk mit den Teilnehmern Julia Gensel, Melanie Kapphahn, Anika Stiawa, Rico Zehl und David Marehn (Klasse 10). Mit Freude und Stolz nahmen die Mitglieder der siegreichen Teams am 6. September in Wiesbaden die Pokale und Urkunden inklusive Scheck über je 250 € in Empfang. Am diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto „Expedition in Mikro- und Nanowelten“ hatten sich mehr als 7.000 Schüler der Klassen 7 bis 11 beteiligt. Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. möchte mit dem bundesweiten Wettbewerb einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses leisten. Am 1. Oktober startete unter www.dechemax.de die Anmeldung zum 6. DECHEMAXSchülerwettbewerb. Das Team der ArchenholdOberschule möchte sich herzlich bei Frau Rinck und Herrn Jusek für die tolle Organisation des Aufenthalts in Mainz und Wiesbaden bedanken.

Aktionen und Spenden für bedürftige Kinder
Merianer übergaben 4.573 € für Projekte auf drei Kontinenten
Seit vier Jahren ist es für die Schüler und Lehrer der MerianSchule – Gesamtschule mit gymnasialer Oberschule in TreptowKöpenick – zur Tradition geworden, anlässlich ihres Namenstages einen Aktions- und Spendentag durchzuführen. In diesem Jahr engagierten sie sich besonders für ihren sozialen Umwelttag. 250 Schüler des 7. bis 10. Jahrgangs rückten dem Spitzahorn im Plänterwald zu leibe und erhielten für 500 Arbeitsstunden einen Scheck mit dem symbolischen Wert von 3.000 €. Andere arbeiteten nach ihrem Unterricht in Betrieben, Firmen, Institutionen, sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altersheimen, Kindergärten, Behindertenwerkstätten und unterstützten die Mitarbeiter des Umweltamtes, des Tierparks bzw. der Berliner Forsten. Darüber hinaus haben ca. 130 Schüler am MerianSponsorenlauf teilgenommen. Sponsoren stellten pro gelaufener Sportplatzrunde einen bestimmten Betrag zur Verfügung. Insgesamt wurden von den Merianern 1.936 Arbeitsstunden geleistet und 4.572,97 € den drei von der Schulkonferenz beschlossenen Projekten übergeben. Finanzielle Hilfe wird den strahlengeschädigten Kindern von Tschernobyl, leprakranken Kindern in Nepal und Aidswaisen in Südafrika geleistet.

EU-Projekt „Speech Bubbles“ auf Sendung Gitarrenkurs,
Am 30.9. ging die erste Staffel des beim Kulturring in Berlin angesiedelten EU-Projektes „Speech Bubbles“ in Stockholm, Segovia (Spanien) und Berlin auf Sendung. Grundschulkinder aus neun europäischen Ländern produzierten gemeinsam mit Medienpädagogen kurze Sendungen, die vor allem das Bewußtsein für die Sprachen in Europa stärken möchten. Die Programme enthalten kurze Videobeiträge von Kindern, die einzelne Worte ihrer Sprache zu den Themen Begrüßung, Essen, Brot, Kleidung, Körper, Sport und Kiez vorstellen. Das deutsche Team kommt aus der Grundschule am Berg in Altglienicke. Die deutschsprachigen Sendungen werden jeden Freitag ab 16 Uhr im Offenen Kanal Berlin ausgestrahlt. Die Projektlaufzeit endet im September 2006. Weitere Informationen bei Armin Hottmann Kulturring in Berlin e.V. Ernststr. 14/16 12437 Berlin Tel. 53 69 65 34

Badminton und Klettern bei den windworkers

Vorträge im BIZ
Im November und Dezember werden in den Berufsinformationszentren (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr gibt es Informationen zu: 3.11. Bewerbungen richtig schreiben 17.11. Kunst/Design: Infos zur Eignungsprüfung 1.12. Fachinformatiker/in 15.12. Ausbildung in Bauberufen am Oberstufenzentrum
BIZ Neukölln, Sonnenallee 282, 12057 Berlin, Tel. 5555 77 2362

Einladung ins Weltall
Die Schüler-Arbeitsgemeinschaft Astronomie der Anna-Seghers-Oberschule in der Radickestraße begeht am 4. November um 18 Uhr ihr zehnjähriges Bestehen mit einer öffentlichen Veranstaltung in der Mehrzweckhalle (alte Turnhalle). Einer Bilanz der Arbeit der Hobby-Astronomen folgen aktuelle Fachvorträge. Es werden interessante Gäste erwartet. Auch alle anderen, naturwissenschaftlich Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Brigitte Müller-Schill

10.11. Au pair in den USA 24.11. Altenpfleger/in 8.12. Ausbildungsberufe bei der Bahn
BIZ Tempelhof,Wolframstr. 89-92 12105 Berlin, Tel. 5555 80 1130

Badminton, Klettern, Schwimmen sind einige Angebote des vielfältigen Programms für Kinder und Jugendliche bei den windworkers. In Kooperation mit der Jugendtechnikschule im FEZ können Kinder Schiffmodelle und MiniRoboter bauen oder einen Amateurfunkkurs belegen. Nach den Herbstferien gibt’s jetzt außerdem einen Nähkurs, ein neues Indoor-Kletterangebot und einen neuen Gitarrenkurs. Zur Erleichterung des Einstiegs stellen die windworkers nagelneue Gitarren mit Taschen bereit. Diese wurden den windworkers vom Deutschen Kinder- & Jugendfonds im Rahmen der Benefizveranstaltung am 2. Oktober übergeben. Alle Kurse und Angebote sind mit dem Mitgliedsbeitrag von 10 € im Monat abgedeckt. Derzeit werden Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren aufgenommen. windworkers e.V. Wendenschloßstr. 312a 12557 Berlin www.windworkers.de

Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern teilweise in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt.

November 2005

Seite 15

Adlershofer Teams erwarten starke Gegner
Im Punktspiel der Landesliga haben die Fußballer vom Adlershofer BC am 19.11. SD Croatia zu Gast. Gespielt wird in Oberspree am Bruno-BürgelWeg 99. An gewohnter Stelle auf dem Sportplatz Lohnauer Steig heißt der Gegner am 26.11. TuS Makkabi. Die 1. Frauenmannschaft des Adlershofer BC (Regionalliga) genießt im November zweimal Heimrecht auf dem Sportplatz Bruno-Bürgel-Weg 63 (Oberspree). Gespielt wird am 13.11. gegen den Lichterfelder FC und am 20.11. gegen 1. FC Gera 03. Alle Begegnungen beginnen um 14 Uhr.

Wasserballfreunde zum Schnuppertraining bei Lok Schöneweide herzlich willkommen
Immer freitags ist bei Markus Grubert, Übungsleiter im Wasserball beim Eisenbahnsportverein Lok Schöneweide, Training angesagt. Die Hallenzeiten in der Schwimmhalle Baumschulenweg liegen zwar nicht ideal, aber bei den Hallenproblemen muß man damit zufrieden sein. Beim ESV trainieren Knaben, Jugendliche und Herren. Wasserball ist eine Sportart, bei der man während des Schwimmens mit dem Ball „arbeiten“ muß. Fangen, Werfen, Dribbeln – alles im Wasser, ohne daß man Grund unter den Füßen hat. Und dabei noch den Gegner beobachten, ihn ausspielen und austricksen. Da wird viel abverlangt, aber es macht auch viel Spaß – wie es im Mannschaftssport allgemein üblich ist. Damit man diese schöne Sportart kennen lernen und ausprobieren kann, öffnet die Abt. Schwimmen/Wasserball von Lok Schöneweide die Tore und lädt zum Schnuppertraining am Freitag, dem 18. November, um 18.15 Uhr in die Schwimmhalle Baumschulenweg, Neue Krugallee 209, ein. Jungen und Mädchen ab 6 Jahre, männliche Jugendliche ab 14 und Männer ab 18 Jahre sind zum Schnuppern herzlich willkommen. Voraussetzung ist, daß man schwimmen kann. Wer bei diesem Versuch Freude an der Sportart findet, kann dann am regelmäßigen Training teilnehmen. Treffpunkt ist am 18. November um 18 Uhr im Vorraum der Schwimmhalle Baumschulenweg. Weiss

11.111,11 Meter und mehr unter den Wanderstiefeln
Vom 300-jährigen Charlottenburg zur „Berolina“ führt die Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 2.11. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. RichardWagner-Platz. Zur Hubertuswanderung wird am 5.11. eingeladen. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Waidmannslust. Pünktlich zur Narrenzeit werden 11.111,11 m unter die Wanderstiefel genommen. Treff: 10.50 Uhr, S-Bhf. Köpenick. „Jüdisches Leben in Berlin“ (Teil XI) wird am 16.11. erkundet. Treff: 10.15 Uhr, S-Bhf. Wannsee (Schalterhalle). Wildau ist das Ziel am 20.11. Treff: 10.30 Uhr, S-Bhf. Zeuthen. Im Spandauer Forst ist man am 27.11. unterwegs. Treff: 10 Uhr, S- und U-Bhf. Spandau (Rathaus). Informationen zu diesen und weiteren Touren unter 656 07 34. Ab Mitte November sind auch die Wanderpläne für 2006 erhältlich. Um den Siethener See geht es mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“ am 5.11. Treff: 8.40 Uhr, Bhf. Ludwigsfelde. „Zu Bert und Helene“ wird am 12.11. gewandert. Abfahrt: 7.36 Uhr, Bhf. Lichtenberg Richtung Müncheberg. (Anmeldung bis 10.11.) Das Erpetal steht am 13.11. auf dem Programm. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Hirschgarten. Von Köpenick nach Zeuthen begibt man sich am 19.11. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Köpenick. „Eine Haltestelle im Walde“ wird am 20.11. besucht. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Hennigsdorf. Von Saarmund nach Seddin führt die Tour am 26.11. Treff: 8.30 Uhr, Bhf. Saarmund. Ein „Wintervergnügen im Freizeitpark Lübars“ verspricht man sich am 29.11. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Blankenburg. Infos zu diesen und weiteren Touren unter 56 59 38 41. L.E.

Go to Innovation
Go oder Baduk, wie es in Korea heißt, gilt als das älteste Brettspiel der Welt. Die Regeln sind einfach, die möglichen Spielkombinationen nahezu unendlich. Vom 18. bis 20.11. findet ein internationales Turnier im Innovationspark Wuhlheide (Köpenicker Str. 325, Haus 40) statt. Turnierbeginn ist am 18.11. um 18 Uhr (Anmeldung vor Ort ab 16 Uhr). Um angehende und fortgeschrittene Go-Schüler auf das Turnier vorzubereiten, richtet der Go Verband Berlin regelmäßige Übungszeiten in der „Villa Offensiv“ in Niederschöneweide aus. Weitere Informationen bei Dr. Martin Sattelkau unter Tel. 0177/3034566, Anmeldung zum Turnier: www.ipw-berlin.de W.W.

Berliner Pokal in der AK 32:

ESV Lok gegen Hertha BSC
Im Berliner Pokal in der AK 32 heißt es am 13. November auf dem Sportplatz am Betriebsbahnhof Schöneweide: ESV Lok Schöneweide gegen Hertha BSC. Zum Hertha-Team gehören Spieler wie Andreas Thom, Falko Götz, Michael Preetz, Dirk Schlegel und Sergej Kirjakow. Hertha spielt in der Verbandsliga, Lok Schöneweide in der Bezirksliga – ein ungleiches Match? Lok sieht die Paarung als Losglück und wird bei diesem Heimspiel alles geben, wie schon in der 2. Pokalrunde, als der SV Karow mit 4:1 ausgeschaltet wurde. Anstoß für das Pokalspiel ist um 11 Uhr.

Redaktionsschluß für Sporttermine im Dezember: 17. November

Wurst, Fleisch und Salate haben bei uns eines gemeinsam: Frische, die man schmeckt! Fleischerei Jürgen Backs
Dörpfeldstraße 13 • Telefon 677 45 38
• Wurst und Salate in eigener Produktion • Qualität und Frische aus Meisterhand • fachliche Beratung

Wäscherei Dirk Szubiak
• Haushaltswäsche – schrankfertig • Wolldecken, Steppdecken • Haustourendienst • Gardinenexpress morgens ab, mittags ran ohne Aufpreis
v

Tel. 030 / 671 72 47

Angebote auch für Hotels, Wohnanlagen und Großkunden

Dörpfeldstraße 74 Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 - 15 Uhr

Seite 16
In unserer Ratgeber-Serie wollen wir Ihnen Anregungen aus verschiedenen Bereichen vermitteln. HEUTE:

Nr. 139

Gesunde Milchzähne – ein guter Start ins junge Leben!
Bei der Geburt liegen die Milchzahnkeime eingebettet in den Kieferknochen vor. Zwischen dem 4. und 8. Lebensmonat brechen die ersten mittleren unteren Milchzähne in die Mundhöhle durch. Mit ca. 2,5 Jahren ist die erste Dentition abgeschlossen. Das Kind hat dann 20 Milchzähne – die beste Vorraussetzung zum Zerkleinern der Nahrung und ganz wichtig – zur richtigen Sprachbildung. Mimik und Ästhetik eines Gesichtes werden maßgeblich durch die Zähne bestimmt. Dass eine Vielzahl von Kinderkrankheiten in ursächlichem Zusammenhang mit dem Milchzahndurchbruch steht, ist aus zahnärztlicher Sicht nicht zu bestätigen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Vorgang, der allenfalls von lokalen (Rötung, Schleimhautschwellung, Druckschmerz, Speichelfluss) und allgemeinen (Unruhe, Beißlust) Symptomen begleitet werden kann. Milchzähne haben den gleichen Aufbau wie ihre Nachfolger. Ca. zwei Jahre bevor die Zähne anfangen zu wackeln, lösen sich die Wurzeln auf, die Zähnchen werden locker. Bei frühzeitigem Verlust der Milchzähne kann es zu einer Lückeneinengung und zum mangelndem Platz für die nachrückenden Zähne kommen. Zwar können daraus resultierende Zahnstellungsanomalien später korrigiert werden, besser ist es jedoch, die Milchzähne als „Platzhalter“ bis zu ihrem natürlichen Verlust zu erhalten. Der Zahnwechsel wird im allgemeinen durch den Verlust der mittleren Milchschneidezähne sichtbar eingeleitet. Ebenfalls gut sichtbar: das Wachstum der Kiefer, es wird Platz geschaffen für die wesentlich größeren bleibenden Schneidezähne. Dagegen unbemerkt brechen mit ca. 5-6 Jahren zusätzlich die ersten bleibenden Backenzähne durch. Heute kann jeder Zahn durch entsprechende prophylaktische Maßnahmen wie optimale Mundhygiene, Fissurenversiegelung und Applikation fluoridhaltiger Lacke gesund bis ins erwachsene Alter hinein reifen. Mit ca. 12 Jahren sind im allgemeinen alle 20 Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt, zusätzlich sind noch weitere Backenzähne durchgebrochen. Die Weisheitszähne lassen noch auf sich warten. Im Regelfall hat der Erwachsene dann 32 Zähne. Die häufigste Erkrankung im Milchgebiss ist die Karies. In Folge der Nahrungsaufnahme bildet sich ein bakterieller und klebriger Zahnbelag. Wenn dieser nicht regelmäßig weggeputzt, ihm häufig Zucker zugeführt wird, werden Säuren frei, die aggressiv den Zahnschmelz angreifen. Im Laufe der Zeit entsteht Karies: das Loch im Zahn. Die Saugerflaschenkaries oder Zuckerteekaries ist eine Sonderform der Karies. Auch Unfälle sind häufig Grund für Zahnschäden. In diesem Falle sollte unverzüglich ein Zahnarzt aufgesucht werden. „Schlechte“ Angewohnheiten wie Lippen- und Wangenbeißen, Zungenpressen, Daumenlutschen und Nägelkauen können zu Fehlstellungen der Zähne führen. Die Behandlung von Kindern stellt eine besondere Herausforderung an das zahnärztliche Team dar. Um dem Kind das Horrorszenario der Schmerzbehandlung zu ersparen, sollte es frühzeitig und behutsam an die zahnärztliche Behandlung herangeführt werden. Zähne putzen, Beläge anfärben – alles was nicht unangenehm ist, sollte zum ersten Zahnarztbesuch gehören, um ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Tipps für gesunde Milchzähne • Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, besorgen Sie Ihrem Kind die erste Zahnbürste und putzen ihm abends die Zähne. • Ab dem 2. Geburtstag ist es ratsam, zweimal täglich zu putzen. • Mit zwei Jahren lernt das Kind selbstständig die Zähne zu putzen. Bis das Kind es alleine kann – das ist in der Regel der Fall, wenn es flüssig schreiben kann – sollte „nachgeputzt“ werden. • Zum Zähneputzen sind spezielle Kinderzahnpasten zu empfehlen. • Überlassen Sie Ihrem Kind nicht das Fläschchen zum Dauernuckeln. Anstelle von gesüßten Tees und Obstsäften sollten Trinkwasser, Mineralwasser oder ungesüßte Tees angeboten werden. • Vermeiden Sie häufigen Zuckerkonsum; frisches Obst ist zahnfreundlicher als Gebäck oder Süßes. „Zahnfreundliche Süßigkeiten“ sind eine Alternative für Naschkatzen. • Gehen Sie mit Ihrem Kind schon frühzeitig zum Zahnarzt. Das kann schon mit 2 Jahren sein. • Verbessern Sie Ihre eigene Mundhygiene und verhindern Sie somit die Übertragung von Karieskeimen auf Ihr Kind. Zahnärztin Dr. Sibylle Ugoljew Dörpfeldstr. 11 • 12489 Berlin Tel.: 46 99 41 90

Neues Angebot der Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“
Die Kita „Spindlersfelder Orgelpfeifen“ (Träger ist der Internationale Bund – IB – Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit) hat seit Oktober für alle Kinder und ihre Eltern, die neugierig auf das Leben in der Kindertagesstätte sind, ein neues Angebot. Jeden Mittwoch von 9 bis 10 Uhr treffen sich interessierte und kontaktfreudige Kinder und ihre Eltern in unserer Krabbelgruppe zum gemeinsamen Spielen und Erzählen. Zukünftige Kindergartenkinder lernen so in angenehmer Atmosphäre sich untereinander und das Leben in einer Gruppe mit anderen Kindern kennen. Die Eltern können ihre Erfahrungen austauschen und die eine oder andere Anregung für zu Hause mitnehmen. Eine erfahrene Erzieherin steht mit Ideen und fachlichem Rat zur Seite. Diese regelmäßigen Treffen sollen die spätere Eingewöhnung in die Gruppe erleichtern und Freude auf den Alltag in der Kita wecken. Interessierte Familien können ohne Anmeldung jederzeit vorbeischauen bzw. immer mittwochs zur Spielstunde kommen. Für unsere anderen Kinder halten wir jeden Tag interessante Bildungsangebote bereit, sowohl im Haus als auch außerhalb der Kita. Das Birkenwäldchen, die Sporthalle in Adlershof, die Parks und Spielplätze in unserer Umgebung sind Orte, die unsere Kindergruppen oft und gerne aufsuchen. Hier können sie auf Entdeckungsreise mit allen Sinnen gehen bzw. ihren Bewegungsdrang ausleben und ihre Mobilität erweitern. Ein besonderes Bildungsangebot steht unseren Vorschulkindern zur Verfügung. An zwei Tagen in der Woche gehen sie mit ihrer Erzieherin in die Lernwerkstatt. Hier können sie eigenbestimmt, eigenverantwortlich und mit viel Spaß das Lernen erlernen. Die durch eigenes Tun erbrachten Ergebnisse stärken das Selbstbewusstsein und wecken die Lust, neue Lösungswege auszuprobieren Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann schauen Sie doch mal bei uns herein! Sie finden uns in der Rudower Straße 60, 12557 Berlin, persönliche Gesprächswünsche können Sie telefonisch unter 655 41 31 oder 34 35 47 11 vereinbaren. Ulrike Hirschberg, Kitaleiterin

Geisterhaftes in der Vorweihnachtszeit
„Geisterhaftes in der Vorweihnachtszeit“ mit Legenden, Bräuchen und Geschichten rund um Weihnachten plant der Verein GHOST gemeinsam mit der Baumschule in Späthsfelde am 26.11. in den Rathenauhallen in Oberschöneweide (Wilhelminenhofstr. 83-86). Es werden kulinarische Spezialitäten aus Berlin und Brandenburg angeboten. Für die Kinder gibt es Spiele und einen Laternenumzug. Weitere Informationen unter 63 90 21 11.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

12474 Berlin
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.