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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2005, H.137/September

Monatszeitung

Nr. 137 September 2005

0,60 €

Am 18. September soll vorzeitig ein neuer Bundestag gewählt werden – Fragen an die Direktkandidaten des Wahlkreises Treptow-Köpenick
Seiten 8/9

September

18
Wahlsonntag

ADLERSHOFER ANSICHTEN
2. bis 4. September 2005:

3 Tage Spektakel rund um den Adlershofer Marktplatz
Seiten 2 und 3

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2006
❒ Der traditionelle Postkarten-Kalender ❒ Am 1. September wird die Autobahn A 113 (neu)

bis zur Anschlußstelle Adlershof eröffnet
Seite 2

der „Adlershofer Zeitung bietet Ihnen wieder „Adlershofer Ansichten“ aus Vergangenheit und Gegenwart
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Nr. 137
Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Die Autobahn A 113 (neu) hat Adlershof erreicht
Am 1. September ist es soweit: die Autobahn A 113 (neu) wird bis zur Anschlußstelle Adlershof für den Verkehr freigegeben. Auch die Straßenverbindung Johannisthaler Chaussee wird beiderseits des Teltowkanals komplett wiederhergestellt. Ebenfalls an diesem Tag wird das Ernst-Ruska-Ufer mit der Anbindung Wegedornstraße freigegeben, teilte das Bezirksamt mit.

Adlershofer Marktspektakel mit Trubel an drei Tagen
Am 11. August hat das Komitee das Programm für das diesjährige Adlershofer Marktspektakel abgestimmt. Es wird vom 2. bis 4. September auf beiden Marktplätzen und rund um die Marktpassagen stattfinden. Auf einer großen Bühne wird ein abwechslungsreiches Programm geboten (s. Seite 3). An den Marktpassagen stellen am Samstag und Sonntag freie Träger und Vereinigungen wie auch Feuerwehr und Polizei sich und ihre Aktivitäten vor. Auch die „Adlershofer Zeitung“ ist wieder mit einem Stand vertreten. Außerdem findet dort von 11-18 Uhr ein vielfältiges „Kinderprogramm“ statt. Hüpfburg, Bastelstraßen, Kinderschminken und Karaoke gehören ebenso dazu wie Computeranimationen, physikalische Experimente und ein Photonenlabyrinth von BESSY. Am Samstag wird ab 15 Uhr Theo Tintenklecks erscheinen und mehrere Tanzgruppen zeigen ihr Können. Am Sonntag ab 15 Uhr kommen einige Clowns und andere Artisten. Am Samstag sind die Verklärungskirche (Arndtstraße) von 14-17 Uhr (Turmbesteigung wird ermöglicht) und die Christus König Kirche (Nipkowstraße) von 15 -17 Uhr zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet. Als Kontrastprogramm zum Trubel auf dem Markt bietet am Samstag (3.9.) ab 19 Uhr das Chorensemble Köpenick in der Verklärungskirche Chormusik aus vier Jahrhunderten dar (s. Seite 5). Am 3. + 4.9. können die Besucher zudem im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstraße) von 15-19 Uhr Ausstellungen besuchen. Nachstehend folgen die übrigen, bisher bekannten Veranstaltungstermine im September in Adlershof der im Komitee vereinten Kirchen, Klubs, Schulen und Vereine. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Die nächste (öffentliche) Sitzung des Festkomitees ist am 6.10. um 19 Uhr in der Alten Schule. Wolfhard Staneczek

Wiedereinweihung des Mahnmals für die Opfer des Faschismus
Zur Wiedereinweihung des Adlershofer Mahnmals für die Opfer des Faschismus findet am 11. September auf dem Platz der Befreiung eine Gedenkfeier statt. Daran nehmen auch Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und Prof. Dr. Livia Käthe Wittmann, Tochter des ersten Adlershofer Bürgermeisters nach dem Zweiten Weltkrieg,teil. Ortschronist Rudi Hinte wird Erläuterungen zur Geschichte dieses Denkmals geben, für das Prof. Fritz Kühn 1945 Schale und Schrift gefertigt hatte (s. Seite 4). Die Gemeinschaftsveranstaltung des Adlershofer Bürgervereins, des Kulturzentrums Alte Schule und des Bundes der Antifaschisten Treptow e.V. beginnt um 11 Uhr.

Termin

Ort

Veranstaltung
Ausstellungseröffnung „Adlershof 1945 – Kriegsende, Befreiung und Neubeginn“ Einweihung des Mahnmals Opfer des Faschismus Kirchweihfest

„Schöneweide l(i)ebt bunt“
Die AG Angstzone Schöneweide, der Runde Tisch Johannisthal und das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick veranstalten gemeinsam am 3. September am Bahnhof Schöneweide ein Fest gegen Rechtsextremismus und für Demokratie unter dem Motto „Schöneweide l(i)ebt bunt“. Die Organisatoren wollen auf die Existenz und Problematik von „Angsträumen“ aufmerksam machen: Orte, die von Menschen, die dort Opfer rechtsextremer Gewalt wurden oder werden könnten, gemieden oder nur mit Angst betreten werden. Unbemerkt von der Mehrheit der Anwohner und Reisenden ist auch der Bahnhof Schöneweide zu einem solchen Angstraum mit rechtsextremem Hintergrund geworden. Die Einwohner des Bezirks sind eingeladen, am 3. September ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie zu setzen.

1.9., 17.00 Alte Schule

11.9., 11.00 Platz d. Befreiung 11.9., 11.00 Christus König Kirche 11.9., 11.30 Verklärungskirche 15.9., 17.00 18.9., 11.00 21.9., 18.00

22./23.9. 24.9., 10.00 25.9., 11.00

Führungen (auch 12.30/13.30 Uhr) zum Tag des offenen Denkmals Skaterbahn „Runder Tisch“ Landschaftspark Kino „Casablanca“ Marionettentheater „Das Märchen von der Ziege des Lehrers“ Anna-Seghers„Verblassende Spuren – Gedenkstätte Wiederannäherung an ein verlorenes Leben“ (Ursula Reinhold) WISTA Tage der Forschung (9-14 Uhr) Friedhof Besuch des Waldfriedhofs Adlershof mit Ortschronist Rudi Hinte Kino „Casablanca“ Marionettentheater „Ali Baba und die 40 Räuber“

Professor Niels Korte:
“Wenn nach dem Wechsel die Weichen für mehr Wachstum und Arbeit gestellt werden, muss auch Treptow-Köpenick davon profitieren. Dafür will ich sorgen.” “Andere reden über Wirtschaft - ich kenne sie!” Am 18. September ist Bundestagswahl!
Professor Niels Korte BundestagsDirektkandidat Treptow-Köpenick

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Adlershofer Marktspektakel
Bühne auf dem Marktplatz
Freitag, 2. September
15.00 DJ Kai Stabilke startet mit Hits und Infos zum Fest 18.00 Eröffnung mit dem stellv. Bezirksbürgermeister und dem Hauptmann von Köpenick 18.30 Der Hauptmann präsentiert seine Lieder mit dem Berolina Chorensemble 20.00 Hans die Geige sorgt für einen stimmungsvollen Tagesausklang

Samstag, 3. September
11.00 Musikalischer Frühschoppen mit der Steve Horn Band 14.00 Köpenicker Schlagerparade mit Uwe Jensen, dem Show-Ballett „City-Dancers“, Ines Adler sowie Angelique & Kavalier 16.00 Konzert der Joseph Schmidt Musikschule u.a. Stadtorchester Cöpenick und „Unplugged“ 20.00 MONOKEL - Die Kraftblues-Legende wird Hunderte von Musikfreunden in ihren Bann ziehen

Sonntag, 4. September
10.00 Zu einem musikalischen Frühschoppen laden Wagner & Co. ein 11.00 Bezirkspolitiker stellen sich den Fragen und Problemen der Anwohner 12.00 Wagner & Co. sorgen weiterhin für gute Unterhaltung 14.00 Kinder und Jugendliche der Musikschule Fröhlich präsentieren ihr vielfältiges Können 15.30 Zirkusträume für Kinder realisiert die Artistenschule Contraire 17.00 Mitreißende Klänge aus Südamerika bietet Crema Catalana dar 19.00 Die Berlin Rock'n Rollers sorgen für einen schwungvoller Ausklang der Festtage

Änderungen vorbehalten

Außerdem: Abwechslungsreiche Kinderaktionen am 3. und 4. September von 11 bis 18 Uhr Vielfältige kulinarische und andere Angebote, Karussells rund um den Marktplatz

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Das Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Adlershof
Am 11. September wird auf dem Platz der Befreiung in Adlershof das wieder aufgestellte Mahnmal für die Opfer des Faschismus eingeweiht. Das ist ein Beitrag zum 60. Jahrestag des Kriegsendes, der Befreiung und des Neuanfangs in unserem Ort. Ältere Adlershofer erinnern sich noch an das Ehrenmal, das 1969 sang- und klanglos verschwand. Nachdem die Rote Armee am 24. April 1945 Adlershof einnahm, endete auch hier die Naziherrschaft. Der sowjetische Ortskommandant Filipow setzte den kurz zuvor aus der Haft im Berliner Polizeigefängnis befreiten Dr. Karl Wittmann als Bürgermeister ein. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter, dem aus der Haft entflohenen Kommunisten Alfred Krajewski, und anderen antifaschistisch gesinnten Sozialdemokraten, Kommunisten und parteilich ungebundenen Adlershofern richtete Dr. Wittmann eine örtliche Verwaltung ein, die mit der Zeit alle wichtigen kommunalen Aufgaben übernahm. Gleichzeitig sammelten und formierten sich die neuen politischen Kräfte Adlershofs. Neben den aus Gefängnissen oder Konzentrationslagern zurückgekehrten Antifaschisten und denen, die sich der nationalsozialistischen Gleichschaltung verweigert hatten und dafür drangsaliert wurden (wie die Bekennenden Christen um Pfarrer Max Goosmannn), wollten auch viele andere die Chance eines Neuanfangs nutzen. Ehemalige Kommunisten und Sozialdemokraten bildeten Anfang Mai mit etwa 100 Adlershofern ein Antifa-Komitee. Nach der Zulassung antifaschistisch-demokratischer Parteien sowie freier Gewerkschaften durch die Sowjetische-Militär-Administratur in Deutschland und der Gründung örtlicher Organisationen der KPD (1946: 1.000 Mitglieder), der SPD (1946: 391 Mitglieder), der CDU und der LDPD entstand der „Aktionsausschuß des Antifaschistischen Blocks Berlin-Adlershof“, für den der SPD-Vorsitzende Otto Engel sprach. Trotz unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Auffassungen waren sich die „Aktivisten der ersten Stunde“ in ihrer Zielsetzung einig, daß es nie wieder Faschismus und Krieg geben dürfe. Dieser Grundhaltung entsprach die Ehrung jener, die gegen die Naziherrschaft gekämpft, in Zuchthäusern und Konzentrationslagern gelitten hatten oder ermordet wurden. Sie sollten der Bevölkerung und nachfolgenden Generationen Vorbild sein. Es wurde geplant, auf dem am Bahnhof Adlershof gelegenen Platz „Süßer Grund“ („Platz der Befreiung“) ein Mahnmal zu errichten. An dieser Stelle befand sich seit 1934/35 ein „Mädchenkopf“ auf einem 2 m hohen Steinsockel mit Marmorplatte, der für das Mahnmal
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Verwendung fand. Hierfür fertigte der Kunstschmiedemeister Fritz Kühn (1910-1967), der am 3. Mai 1945 seine Werkstatt in der Buntzelstraße wieder eröffnet hatte, eine kunstgeschmiedete Opferschale und die Schrift „Den Opfern des Faschismus“. Am 15. September 1945 konnte das Denkmal enthüllt und eingeweiht werden. Es sprachen Bürgermeister Dr. Wittmann und für den Aktionsausschuß SPD-Vorsitzender Engel. Der Volkschor Adlershof und Frau Leonhardt umrahmten die Veranstaltung mit Kranzniederlegung mit Gesang bzw. Rezitation. Das Mahnmal war das erste dieser Art in Berlin. (Fritz Kühn, Professor seit 1964, schuf weitere Opferschalen und Opferstelen u.a. für die KZ in Ravensbrück, Buchenwald, Sachsenhausen und Dachau.)

Foto: Archiv Hinte

Mit einer Kundgebung protestierten Bürger aus Adlershof und Umgebung gegen die Schändung des Denkmals im August 1947 Die Gedenkstätte rief nicht nur Zustimmung und Nachdenken hervor, sondern auch den Haß ehemaliger Nazis, die nicht bereit waren, aus den Hinterlassenschaften der Naziherrschaft zu lernen. In der Nacht zum 19. August 1947 rissen Adlershofer Nazis die Marmorplatte mit der Opferschale vom Sockel. Vom Arbeitsamt ausgewählte, nicht entnazifizierte ehemalige Naziaktivisten mußten bis zur Protestkundgebung am 28. August das Denkmal wiederherstellen. „Mit Blumen wurde es von Frauen der ermordeten Antifaschisten geschmückt, weil dafür die Hände der Faschisten

zu schmutzig waren“, berichtete der Antifaschist Johannes Gabel. Die „Berliner Zeitung“ vom 27.3.1949 informierte, daß der flüchtige 31-jährige Hans Neukranz aus der Arndtstraße, Angestellter des „Tagesspiegel“, als Hauptverantwortlicher ermittelt und die Mittäter Leo Stepprath, Kurt Klaus und Hans Bohrs festgenommen wurden. Am 3.6.1949 fand „unter starker Anteilnahme der Bevölkerung“ im Kino „Capitol“ „der 2. öffentliche Prozeß dieser Art gegen OdF-Denkmalschänder statt“, berichtete die „BZ“ am Folgetag. Die Angeklagten wurden zu je drei Jahren Gefängnis und Ehrverlust verurteilt und Bohrs freigesprochen. Die Strafe erfolgte nach dem Denkmalschändungsparagraphen von 1877, da die Kontrollratsdirektive 38 noch nicht bestand, die Strafen bis zu 10 Jahren vorsah. Kurz darauf, am 1.8.1949, erfolgte ein erneuter Anschlag auf das Adlershofer Denkmal. Gegen die beiden Täter, den 25-jährigen Schmied Werner Schadow und den 38-jährigen Schneidermeister Gerhard Müller aus Neukölln, verhandelte Anfang September das Schnell-Schöffengericht Berlin-Mitte in öffentlicher Verhandlung im „Capitol“. 1969 wurde das Denkmal entfernt. Im Archiv des Heimatmuseums finden wir lediglich kurze Notizen: „5.9.1969 – alter Gedenkstein inzwischen abgefahren und bei PGH Steinmetzhütte eingelagert (Meier)“ und „6.1.1970 – Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes macht Abbau des Denkmals erforderlich. Gedenkstein (Sockel) erhält Dimitroff-Oberschule Florian-Geyer-Straße als Sockel für Gedenkbüste (Dimitroff)“. Der Sohn von Fritz Kühn, Kunstschmiedemeister Achim Kühn, wurde nicht informiert. Bemühungen der Familie Kühn zum Verbleib der Schale und Schrift und um eine erneute Aufstellung blieben ergebnislos. 1987 fertigte Achim Kühn eine Nachbildung von Schale und Schrift. Bei der Arbeit des Ortschronisten am Band II seines Adlershof-Buches und anläßlich des Besuchs der Tochter von Bürgermeister Dr. Wittmann, Frau Prof. Dr. Livia Käthe Wittmann (Neuseeland), reifte im Einvernehmen mit der Familie Kühn der Vorschlag zur Wiederaufstellung des Mahnmals. Dank des Eintretens des Adlershofer Bürgervereins „Cöllnische Heide“ e.V. gelang es, die Zustimmung der BVV Treptow-Köpenick für dieses Vorhaben zu erhalten. Das Bezirksamt übernahm die Kosten. Dafür gebührt allen Beteiligten herzlicher Dank. Die erneute Aufstellung des OdF-Denkmals korrigiert seine ungerechtfertigte Abtragung und soll das auch 60 Jahre nach Kriegsende und Befreiung notwendige Erinnern an unsere Geschichte befördern. Rudi Hinte

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Oktober-Ausgabe ist der 20. September

TAG & NACHT

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Rotary spendet neue Möbel für Club der evangelischen Jugend
Der Rotary-Club Berlin-Adlershof (s. AZ 134) konnte sich jetzt bei der evangelischen Kirchengemeinde revanchieren. Er hatte auf Einladung von Pfarrerin Dorothea Quien in der Verklärungskirche seinen Weihnachtsgottesdienst feiern dürfen. Über den kollegialen Kontakt zu Amtsbruder Utz Berlin (auf dem Foto 2. von links), der bisher im Club soziale Aufgaben betreute, wurde schnell klar, was die Gemeinde dringend brauchen kann: neue Möbel für den gerade aufgebauten Jugendclub in der ehemaligen Remise des Pfarrhauses in der Arndtstraße. Mit einer Spende der Adlershofer Rotarier für die Jugendarbeit konnten Gemeindeglieder einkaufen gehen. Es war Ehrensache, daß die Clubmitglieder am 13. August mit ihren Werkzeugkisten anrückten, um beim Aufbau der Möbel zu Das Werk ist vollendet – Pfarrerin Quien (rechts) helfen. Klaus D. Voss bei der Schlußabnahme mit Werkzeugparade

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) predigt im September sonntags um 10 Uhr Pfarrerin Quien, am 18.9. ist hier kein Gottesdienst wegen des Kreiskirchentages in der Erlöserkirche in Lichtenberg. Am 3.9. kann zum „Adlershofer Marktspektakel“ von 14-17 Uhr die Kirche besichtigt und der Turm bestiegen werden. Ab 19 Uhr bietet das Chorensemble Köpenick geistliche und weltliche Chormusik dar (s. unten). Am 11.9 sind zum „Tag des offenen Denkmals“ um 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr ebenfalls Turmbesteigungen möglich und werden Führungen durch das Gotteshaus angeboten. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 16.9. um 15 Uhr zusammen, der Männerkreis trifft sich am 2.9. um 19 Uhr bei Pfarrer Sorge (Kirschenbaumstr. 13b, Altgl.). Zum Haus-Gesprächskreis am 9.9. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zur Christenlehre, zum Konfirmandenund dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie dem Jugendtreff unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) beginnen die Gottesdienste sonntags (außer am 4.9.wegen Gemeindeausflug) um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr. Die Kirche ist ebenfalls am 3.9. von 15-17 Uhr zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet. Am 11.9. begeht die Gemeinde ab 11 Uhr ihr Kirchweihfest. Zum „Kindernachmittag“ am 15.9. treffen sich die Kinder um 15.30 Uhr. Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-GeyerStr. 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 20.9. um 18 Uhr. Zu „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ trifft man sich am 29.9. um 19.30 Uhr im Pfarrheim (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum sonntäglichen Gottesdienst ein. „On tour mit Paulus“ ist am 3.9. das Motto des Jungschartages. Spiel-, Spaßund Actionangebote, sowie Singen und Geschichten hören beginnen um 10.30 Uhr. Zudem wird das Hilfsprogramm „Kinder helfen Kindern in Vietnam“ vorgestellt. (Anmeldung erbeten unter 67 19 87 98). Der Seniorennachmittag am 21.9. um 14.30 Uhr widmet sich der Frage: „die Telefonnummer Gottes“. Am 23.9. laden „Frauen unter sich“ ab 19 Uhr zum Thema „Selbstwertgefühl entwickeln, wenn das so einfach wäre“ ein. Klaudia Filker spricht über die Spannung von Selbstannahme und Selbstzweifel. Anschließend Gedankenaustausch am Büffet. Freitags ist um 16 Uhr Kinderund Singetreff, die Teenager treffen sich um 18.30 Uhr. Die Jugend kommt samstags ab 18 Uhr zusammen. Weitere Infos unter www.lebewertvoll.de oder Tel. 677 56 65.

Elia war ein schwacher Mensch wie wir ... (Jak. 5.17)
Zur Zeit des Königs Ahab lebte östlich des Jordans in den Bergen Gileads ein Mann des Glaubens und des Gebets. Wie ein Fels in der Brandung des schäumenden Meeres wirkte er dem Abfall in Israel entgegen. Sein Auftreten und Verkündigen rief zur Umkehr auf. Elia glich der Stimme eines Rufers in der Wüste. So deutlich er das Böse tadelte, bot er jedoch zugleich den Sündenkranken die Salbe der Heilung an. Er schrie zu Gott, um Reue in den Herzen seines Volkes zu wecken. Noch glaubte man den Naturgöttern, die angeblich für Regen, Tau und Fruchtbarkeit sorgten, mehr als dem lebendigen Gott. Dieser Götzendienst mußte entlarvt werden. Und das geschah. Urplötzlich, wenngleich unter Lebensgefahr trat der Mann Gottes vor den König und kündigte das Strafgericht an: kein Tau, kein Regen wird mehr sein. Und so geschah es. Die Erde trocknete aus, die Pflanzen verdorrten. Doch die Bekehrung des Volkes ließ auf sich warten. Es hieß, Elia sei die Ursache der Katastrophe und des Elends. Unaufhörlich rief man Baal um sein Eingreifen an, doch vergeblich. Der Schöpfergott setzte sich durch. Gottes Heilmittel sind bis heute für uns persönlich, für Gemeinde und Familie dasselbe geblieben. Abkehr von der Sünde! „Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, daß es nicht regnet ... und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, daß sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chronik, 7,13/14) Regen kommt vom Schöpfergott. Wie oft hören wir, die Natur bringe hervor, Formen, Farben, Arten von Pflanzen, Tieren, Menschen. Das ist nicht so. „Werdet ihr nun auf meine Gebote hören, die ich euch heute gebiete, daß ihr den Herrn, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will ich eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Wein und dein Öl ... Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß ihr abfallet und dienet anderen Göttern und betet sie an, und daß dann der Zorn des Herrn entbrenne über euch und schließe den Himmel zu, so daß kein Regen kommt und die Erde ihr Gewächs nicht gibt ...“
(5. Mose, 11,13/14/16)

Chorkonzert in der Verklärungskirche
Als Ergänzung zum „Adlershofer Marktspektakel“ gibt es in der Verklärungskirche (Arndtstr.) am 3.9. ab 19 Uhr ein Chorkonzert. Das „Chorensemble Köpenick“ erfreut die Besucher mit einem Querschnitt aus dem Repertoire der geistlichen und weltlichen Chormusik aus vier Jahrhunderten. Moderation: Horst Schmidt, musikalische Leitung Karl-Heinz Werner. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Informationen unter Tel. 659 86 42. B.S.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Sehnst du dich auch nach dem Regen und Lebenswasser aus Gottes Gnadenquelle, nach geistlicher Frische und Fruchtbarkeit? Elia, schwach wie wir, führt uns hin. Gunter Schmidt, Prediger

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
(Mittwoch Spätvorstellung) 7.9. „Batman Begins“ 14.9. „So was wie Liebe“ 21.9. „Die Dolmetscherin“ 28.9. „Star Wars: Episode III“
Außerdem:
ab 1.9. „Madagascar“

Schlossplatztheater feiert sein 10-jähriges Bestehen
Mit der Premiere „Reise zum Mond“ feiert das Schlossplatztheater Köpenick am 2. September sein 10-jähriges Bestehen. Frei nach Vanloo, Leterrier, Mortier und Cyrano de Bergerac entstand aus der Märchenoper für Erwachsene eine fantastische Oper für große und kleine Menschen. Im August 1995 hatte das Schlossplatztheater in der ersten Etage eines liebevoll sanierten Bürgerhauses des ausgehenden 19. Jahrhunderts zwischen Köpenicker Rathaus und Schloßplatz seinen Spielbetrieb aufgenommen und ist inzwischen zu einer kulturellen Institution über die Stadtbezirksgrenzen hinaus geworden. In erster Linie werden eigene künstlerische Ideen verwirklicht, fast alle Stücke sind Uraufführungen. Bis zum Juni 2005 hat das Theater 46 Premieren erlebt. 1.305 Vorstellungen wurden gespielt, die von 56.668 Besuchern gesehen wurden. Mit witzigen, skurrilen, auch verrückten Musikund Sprechtheaterproduktionen ist es gelungen, das Publikum zu begeistern. So wurde 1998 im Naturtheater Friedrichshagen „Oberon“ aufgeführt, 1999 hatten die beiden Bukowski-Stücke „Nichts Schöneres“ und „Bis Denver“ Premiere. Seit 2000 bereichert „fastFaust“ den Spielplan. Für Musikliebhaber kamen „Reif für die Insel with Henry Purcell“ (2001), „Happy Hour – Ein barhocker Liederabend“ (2002), „Blaubarts Liebeskarussell“ (2002), „Zirkus Albany – Eine mörderische Seifenoper“ (2003) hinzu. 2004 eröffnete das Reisebüro „An das schönste Ende der Welt“, ein Projektraum in der Köpenicker Altstadt, und als Open-air wurde „Das greuliche Festmahl“ & „Die elektromagnetische Gesangsstunde“ aufgeführt. 2005 sorgte die MultiVisionsRevue „Urlaub für alle!“ für Aufsehen. Auch mit Opernbearbeitungen für Kinder hat sich das Schlossplatztheater einen Namen gemacht. Mit hohem künstlerischem Anspruch an Darstellung und Gesang werden klassische Stoffe altersgemäß neu erzählt. Integriert in den Spielplan ist auch das „Junge Schlossplatztheater“. Dahinter verbergen sich Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen, die unter theaterpädagogischer Anleitung entstehen. Das Schlossplatztheater ist ein Projekt des Alte Möbelfabrik e.V. – Initiative für Kulturprojekte. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin „toi toi toi!“ Infos zum Spielplan und Kartenvorbestellung unter 651 651 6.

Adlershof-Video wieder erhältlich
Das Video (auch als DVD) „Es war einmal ein Dorf“ – Streiflichter aus 250 Jahren Adlershof – kann wieder beim Paul-Nipkow-Teleclub e.V. in Adlershof gegen einen Unkostenbeitrag von 13,- € erworben werden. Tel. Vereinbarung – immer mittwochs – unter 67 04 43 24.

Keine Montagslesung
Die für den 12. September angekündigte Montagslesung mit Live-Musik vom Adlershofer APHAIA VERLAG im Kino „Casablanca“ (Friedenstraße 12) muß leider entfallen. Es ist derzeit nicht abzusehen, ob und wo diese Veranstaltungsreihe in Adlershof fortgesetzt werden kann. W.W.

„Die Frau des Leuchtturmwärters“ „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ ab 8.9. „Casablanca“ „Kukushka – Der Kuckuck“
(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Veranstaltungskalender
3.9., 18.00 Uhr: Filmbesprechung mit Regisseur Malte Ludin 18.9., 11.00 Uhr: „Das Märchen von der Ziege des Lehrers“
(Marionettentheater)

Ehrung des Dichters Johannes Bobrowski
Anläßlich des 40. Todestages des Dichters Johannes Bobrowski werden am 2.9. um 9.30 Uhr an seiner Grabstelle auf dem Friedrichshagener Friedhof Blumen niedergelegt. Um 19.30 Uhr beginnt in der Bibliothek Friedrichshagen (Peter-Hille-Straße 1) ein Feature-Abend unter dem Thema „Licht und Himmel, Wald und Strom“ – Erkundungen in Bobrowskis poetischer Landschaft. Um 19.30 Uhr beginnt in der Bölsche-Oberschule, Aßmannstr. 11, die musikalische Lesung „In Fingals Haus“. Am 9.9. erfolgt um 15 Uhr die feierliche Namensgebung der Stadtteilbibliothek in „JohannesBobrowski-Bibliothek“. Am 10.9. lädt die Bibliothek von 10 bis 19 Uhr zum Tag der offenen Tür ein: Besichtigung der Ausstellung über den Dichter, Spiele für Kinder, Quiz für Erwachsene, großer Medientrödel ... Ab 17 Uhr heißt es: „Wenn die weißen Riesenhasen abends über'n Rasen rasen“... Lyrik für Kinder.

25.9., 11.00 Uhr: „Ali Baba und die 40 Räuber“
(Marionettentheater)

Regisseur Malte Ludin zu Gast
Auch im Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) kann man am 3.9. eine sicher interessante Veranstaltung besuchen. Autor und Regisseur Malte Ludin nimmt in seinem 2004 entstandenen Film „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ die dunkle deutsche Vergangenheit ins Visier. Er spürt dabei der Geschichte seines Vaters nach, der in der Slowakei u.a. für die „Endlösung“ verantwortlich war, wofür er zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Die Filmbesprechung in Anwesenheit des Regisseurs beginnt um 18 Uhr. Im September zeigt das Marionettentheater Kaleidoskop hier im Kino für Kinder ab 3 Jahren am 18. „Das Märchen von der Ziege des Lehrers“ und läßt am 25. „Ali Baba und die 40 Räuber“ erscheinen. Beginn jeweils 11 Uhr. W.W.

Tag des offenen Denkmals
Mit insgesamt 28 Objekten nimmt Treptow-Köpenick am 10. und 11.9. beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals teil. Vorgestellt werden im ehemaligen Bezirk Treptow 10 und in Köpenick 18 Objekte. In Adlershof werden am 11.9. Führungen durch die Verklärungskirche (Arndtstr.) um 11.30, 12.30 und um 13.30 Uhr angeboten, Turmbesteigungen sind ebenfalls möglich.

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Nachdenklicher Besuch auf dem Waldfriedhof
Zu einem nachdenklichen Besuch auf dem Adlershofer Waldfriedhof lädt Ortschronist Rudi Hinte am 24. September ab 10 Uhr (Treff am Haupteingang Friedlander Str. 158) ein. Es geht von den alten Erbbegräbnissen bedeutender Mitgestalter der Adlershofer Gründerzeit zu den Gräbern von Lehrern, Pfarrern, Schauspielern und Schriftstellern sowie zu den Ehrenhainen für die Opfer der Kriege, militaristischen und faschistischen Terrors.

Zwei neue Ausstellungen ab 1. September in der Alten Schule
Dokumentation und Werke des Künstlerstübchens zu besichtigen
Bis 27. September wird in der Galerie in der Alten Schule die Ausstellung „Vier vor Ort“ mit Arbeiten (Malerei, Zeichnungen, Skulpturen) von vier Künstlern des Bezirks Treptow-Köpenick gezeigt (s. AZ Nr. 136) Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. Im Café in der „Alten Schule“ stellt ab 1.9. wieder einmal das „Adlershofer Künstlerstübchen“ 24 Bilder aus. Diesmal sind es neue Werke, die während des diesjährigen Pleinairs in Petzow bei Potsdam entstanden sind. Auch im Autohaus Zellmann (Altglienicke)
Donnerwetter ! Liebe

„Verblassende Spuren. Wiederannäherung an ein verlorenes Leben“
Am 21. September liest Ursula Reinhold in der Anna-SeghersGedenkstätte aus ihrem neuen Buch „Verblassende Spuren. Wiederannäherung an ein verlorenes Leben“. Es geht darin um ein Frauenschicksal im KZ Ravensbrück. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Haus Anna-Seghers-Straße 81. Für Besucher ist die AnnaSeghers-Gedenkstätte dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

sind Bilder von zwei Mitgliedern der Gruppe im September zu sehen. Im Mehrzweckraum (Restaurant) wird am 1. September bereits um 17 Uhr (neuer Termin!) die Dokumentation „Adlershof 1945 – Kriegsende, Befreiung und Neubeginn“ durch Bezirksstadträtin Eva Mendl und Ortschronist Rudi Hinte eröffnet (s. AZ Nr. 136). Sie kann für sechs Wochen zu den Essenszeiten sowie Mo, Di und Do von 14-17 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) besichtigt werden. Das Café (Seniorenbegegnung) ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.
unser aktivstes Mitglied wird 50 Jahre alt!

Einladung zu Film, Musik und Lesung
In der Reihe „music im Club“ des Kulturbundes Treptow tritt am 6. September das Trio Fado auf. Beginn ist um 19 Uhr. „Natur und Kultur der Provence“ ist der Dia-Vortrag überschrieben, den Dr. Wolfgang Barth am 13. September ab 19 Uhr in der Reihe „Abenteurer und Globetrotter“ hält. Im Rahmen der Woche des ausländischen Mitbürgers lesen der serbische Autor Zlatko Krasni und der bosnische Autor Stevan Tontic aus ihren Neuerscheinungen. Jorgos Psirakis sorgt mit Saxophon und Ney-Flöte für die musikalische Begleitung. Die Lesung in Zusammenarbeit mit dem Adlershofer APHAIA VERLAG beginnt am 20. September um 19 Uhr. In der Reihe „Film im Club“ wird am 27. September um 19 Uhr der DEFA-Dokumentarfilm von 1989 über Eva Siao „China - mein Traum, mein Leben“ aufgeführt. Alle Veranstaltungen finden im Hause des Kulturbundes, Ernststraße 14/16, statt. Informationen unter Tel. 53 69 65 34.

Wen wähle ich? Kandidaten im Dialog mit den Bürgern
„Talk in Alglienicke – Wen wähle ich? – Unsere Bundestagskandidaten im Dialog mit den Bürgern“ ist der Titel einer Veranstaltung, zu dem der Verein Wasserwerk Altglienicke e.V. am 12. September einlädt. Für die Diskussion haben alle fünf Direktkandidaten des Wahlkreises Treptow-Köpenick ihr Kommen zugesagt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Schule am Berg, Köpenicker Straße 31. (s. auch S. 8/9)

Regina Steinbrecher
die allerherzlichsten zu Deinem übermittelt Arbeitskreis Glückwünsche Jubiläum der gesamte einschließlich Angehörige

Adlershofer Künstlerstübchen 24. September 2005

Stadttheater Cöpenick mit Stücken für Groß und Klein
Die Geschichte vom Struwwelpeter können Kinder ab 4 Jahre im September im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9 erleben. Als Puppenspiel wird das Märchen „Der Hase und der Igel“ aufgeführt. Am 10. September ist dieses Stück ab 14 Uhr auch als Gastspiel im Friedrichshagener „Bräustübl“ und am 11. September ab 11 Uhr auf dem Markplatz Friedrichshagen zu sehen. Auch bei den Gastspielen am 13. und 14.9. „Oh wie schön ist Panama“ sowie am 15.9. „Der kleine Rabe – Alles meins!“ sind Puppen die Akteure. Infos und Reservierung unter: 70 71 72 52. Mitarbeiter der Kunstfabrik Köpenick GmbH übernehmen auf Wunsch der Kindertagesstätten auch Wegbegleitung. Tel. 65 01 62 30, Frau Brummund. In den Abendveranstaltungen gibt es u.a. am 2. und 3.9. die „Schillercollage – Des Fiescos Verschwörung und die Jungfrau von Orleans“. Eine Sonntagsmatinee mit Käthe Reichel wird am 25.9. ab 11 Uhr geboten. Am 30.9. hat „Der Bürger als Edelmann“ um 20 Uhr Premiere.

Täglich geöffnet

Was läuft im September in der
Mittwoch Ruhetag
Böhmische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 20. September, ab 18 Uhr
Großes Schlachtefest mit erstem Bockbieranstich am 30. September Ständige Sonderangebote: und 1. Oktober Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 9,00 €)
Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 7,90 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €)
(Vorbestellung erforderlich!)

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Nr. 137
September

Wahlen zum Deutschen Bundestag – Fragen an fünf Direktkandidaten des Wahlkreises Treptow-Köpenick
ger(inne)n aus Treptow-Köpenick, die mir ihre Sorgen und Probleme schildern. Häufig ist es gelungen, diesen Menschen konkret zu helfen. Verwurzelt bin ich auch durch zahlreiche Vereins-Mitgliedschaften. Ich bin u.a. Vorsitzender der „Gesellschaft zur Pflege Technischer Denkmale der Luftfahrtforschung“ in Adlershof, gehöre der Arbeiterwohlfahrt Treptow-Köpenick und dem Verein zur Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge „Netzwerk Köpenick“ an, bin Mitglied beim 1. FC Union Berlin, im Verein „Gegen Vergessen für Demokratie“, im Freundeskreis der Joseph Schmidt Musikschule und im Förderverein SchlossplatzTheater. Im Mai 2004 habe ich den Vorstandsvorsitz des Tourismusvereins Treptow-Köpenick übernommen, um aktiv an der touristischen Gestaltung meines Wahlkreises mitzuarbeiten und zu bewirken, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

18
Wahlsonntag

1. Welchen Bezug haben Sie zum Wahlkreis Treptow-Köpenick einschließlich Adlershofs? 2. Welchen drei Schwerpunktaufgaben wollen Sie sich im Bundestag bei Ihrer Wahl vor allem widmen? 3. Für welche Probleme im Wahlkreis Treptow-Köpenick wollen Sie sich dann vorzugsweise engagieren?
Zu 3. Auch in Treptow-Köpenick ist die Arbeitslosigkeit viel zu hoch, obgleich deutlich geringer als im Berliner Durchschnitt. Gerade für junge und ältere Menschen kann Langzeitarbeitslosigkeit zu einem massiven Problem werden. Die schnelle, unbürokratische Eingliederung junger Menschen in Ausbildung, sowie der Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt hat für mich höchste Priorität. Der Einsatz für aktive Arbeitsmarktpolitik und deren Finanzierung ist gerade für ältere Langzeitarbeitslose von existentieller Bedeutung. Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie stellen die meisten Arbeitsplätze, stoßen jedoch häufig auf Probleme, die Kapitalgesellschaften nicht kennen. Mir ist es daher ein großes Anliegen, den Unternehmen im Wahlkreis Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine bessere Kreditversorgung, Beratung und Kooperationsförderung ermöglichen. Als Sprecher der AG Aufbau Ost der SPDBundestagsfraktion liegen mir die Neuen Länder ganz besonders am Herzen. Der östliche Teil Deutschlands leidet immer noch darunter, dass sich die Wirtschaft nicht selbst tragen kann. Ich werde daher auch in Zukunft um den Erhalt der GA-Gemeinschaftsaufgabe regionale Wirtschaftsstruktur und für die Verlängerung des Investitionszulagengesetzes kämpfen und mich für ein stabiles Wachstum des verarbeitenden Gewerbes einsetzen. Zu 3. Unserem Bezirk Treptow-Köpenick geht es besser als den meisten anderen Berliner Bezirken. Aber auch hier ist die Arbeitslosigkeit das drängendste Problem. Ich trete dafür ein, dass die Arbeit der Jobcenter vor Ort verbessert wird. Dauerarbeitslosen muss schnell und unbürokratisch geholfen werden. Gleichzeitig muss die Neuansiedlung von Gewerbe in unserem Bezirk vorangetrieben werden. Treptow-Köpenick hat gute Perspektiven, die durchschnittlichen Einkommensverhältnisse sind besser, die Arbeitslosigkeit ist niedriger als anderswo. Wir müssen die Chancen nur besser nutzen. Dazu gehört, Existenzgründer zu ermutigen und ein freundliches Klima für Investoren zu schaffen. Zudem muss die infrastrukturelle Anbindung von Adlershof verbessert werden, das hat der rot-rote Senat bisher nur ungenügend in Angriff genommen. Wenn im Deutschen Bundestag eine CDU-geführte Bundesregierung die Weichen für mehr Wachstum und Arbeit stellen wird, soll auch Treptow-Köpenick profitieren. Bei der Ansiedlung neuen Gewerbes, aber auch der Förderung der erstklassigen Sportstätten im Bezirk ist die Mithilfe des Bundes und des Senats gefragt. Dass der Bezirk diese Hilfe erhält, dafür werde ich sorgen.

Siegfried W. S c h e f f l e r (SPD) geboren 1944 in Berlin; verheiratet, zwei erwachsene Kinder; Straßenbauer, Diplom-Bauingenieur; seit 1990 Mitglied des Bundestages, 1998-2000 Parlamentarischer Staatssekretär. Zu 1. Ich habe zu Treptow-Köpenick einen sehr engen Bezug. Meine Großeltern, Eltern und meine eigene Familie verbrachten hier ihr Leben, ich kann mir keinen Ort vorstellen, an dem ich lieber leben möchte. Seit ich 1990 in die Politik gegangen bin, versuche ich für die Interessen meines Wahlkreises zu wirken. Adlershof liegt mir besonders am Herzen, seitdem Anfang der 90er Jahre klar wurde, dass diesem Standort für die zukünftige Entwicklung von Treptow-Köpenick eine besondere Bedeutung zukommen würde. Ich habe von Anfang an den Ausbau Adlershofs zum Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort aktiv begleitet und unterstützt. Ich denke, dass das Erreichte auch international keinen Vergleich zu scheuen braucht. Sehr wichtig sind mir regelmäßige Sprechstunden. Ich habe engen Kontakt zu den Bür-

Zu 2.
1. Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. 2. Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Ergänzung von Infrastrukturlücken, um bestehende Verkehrsbelastungen zu entflechten und somit zu reduzieren. 3. Das Beste aus der Entscheidung für den Ausbau des Flughafens Schönefeld für Treptow-Köpenick zu erreichen, z.B. bezüglich der Realisierung der Autobahn- und Schienenanbindung, sowie bei der Ansiedlung von Unternehmen.

Prof. Dr. Niels K o r t e (CDU) geboren 1969 in Arnsberg; lebt seit 1998 in Berlin; als selbstständiger Rechtsanwalt Inhaber der Kanzlei Korte Rechtsanwälte; seit Oktober 2001 Lehrbeauftragter und seit Februar 2004 Honorarprofessor der staatlichen Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf. Die Lebensgefährtin ist Krankenschwester an der Charité

Zu 1. Ich bin selbstständiger Rechtsanwalt. Der Schwerpunkt meiner Kanzlei liegt im Wirtschafts- und Arbeitsrecht und in der Beratung von Wirtschaftsunternehmen, insbesondere von Unternehmensgründern. Daher habe ich mich im vergangenen Jahr entschieden, meinen beruflichen Schwerpunkt nach Adlershof zu verlagern, wo sich im modernsten Technologiepark Europas über 600 Firmen niedergelassen haben. Außerdem bin ich Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung Treptow-Köpenick. Mein Wahlkampfbüro befindet sich in Adlershof, Rudower Chaussee 12.

Zu 2. Wirtschaft und Arbeit sind für mich die wichtigsten Themen bei der Bundestagswahl. Fast 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland und jährlich 40.000 Firmenpleiten – das ist die traurige Bilanz nach sieben Jahren rot-grüner Bundesregierung. Ich will im Bundestag dafür sorgen, dass die Weichen für Wirtschaft und Beschäftigung richtig gestellt werden. Dazu gehört u.a., die Chancen gerade der kleineren und mittleren Unternehmen zu verbessern. Bürokratische Hürden müssen abgebaut werden. Unser Land kann mehr. Dazu muss ein günstiges Signal für Mut, Eigeninitiative und Existenzgründungen geschaffen werden. Wirtschaft und Arbeit sind meine politischen Kerngebiete, als Anwalt für Wirtschafts- und Arbeitsrecht kenne ich die Probleme und Sorgen des Mittelstands. Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit bilde ich Fachkräfte aus, die in Sozialämtern und Arbeitsagenturen helfen, Menschen aus ihrer sozialen Notlage zu führen und in Arbeit zu bringen. Gerade im Südosten Berlins, wo sich vor allem in Adlershof und in der Wuhlheide zahlreiche mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Medien angesiedelt haben, ist es dringend notwendig, eine adäquate Vertretung im Bundestag zu wissen.

September 2005
Der „Rohstoff“ für eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Berlin und in ganz Deutschland ist das Zusammenwirken von Lehre und Forschung, Unternehmensgründungen, Innovation und moderner Produktion. Hinzu kommen wie im Fall BERLIN-CHEMIE die gewachsenen Kontakte nach Osteuropa, einem Zukunftsmarkt für die Region Berlin-Brandenburg. Ich würde mir wünschen, dass das „alte“ und das „neue“ Adlershof noch mehr zueinander finden. Die Wissenschaftsstadt und der Campus der Humboldt-Universität sollten sich in das Leben der Adlershofer harmonisch einfügen. Zu 2. Ich möchte gemeinsam mit Oskar Lafontaine die neue Linke im Bundestag leiten und der Politik des Neoliberalismus eine starke Opposition bieten. Erstmals ist es gelungen, gemeinsam für eine starke linke Opposition zu streiten. Die bloße Ankündigung einer Linkspartei hat dafür gesorgt, dass die Politik im Land – zumindest was die Rhetorik angeht – das Soziale wieder entdeckt hat. Das wurde nach 16 Jahren Kohl-Regierung und nach 7 Jahren Schröder auch höchste Zeit. Die neoliberalen Konzepte haben in den vergangenen Jahren eindeutig versagt. Sinkende Löhne, Renten und Sozialleistungen auf der einen Seite und größere Vergünstigungen und Steuersenkungen für die Bestverdienenden und Großkonzerne auf der anderen Seite haben zu einer dramatischen Lage in Deutschland in Ost und West geführt. Stoiber und andere beweisen: Wir müssen auch noch für eine gerechte und

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wirkliche Vereinigung streiten. Ich würde mich mehr als freuen, wenn es nach dem 18.9. im Bundestag hieße: „Es spricht Gregor Gysi von der Fraktion Linkspartei.PDS.“ Denn nur mit einer starken linken Kraft im Bundestag wird ein Politikwechsel zu einer neuen sozialen Idee überhaupt zum Thema. Zu 3. Wir wählen am 18. September den Deutschen Bundestag und nicht die BVV in Treptow-Köpenick. Wenn ich im Bundestag für eine andere, eine sozial gerechte, friedliche, solidarische Politik streite, so vertrete ich dabei auch immer Treptow-Köpenick und seine Bürger(innen). Damit unterscheide ich mich vom bisherigen Vertreter, der immer die Hand hob, wenn soziale Kürzungen auf der Tagesordnung des Bundestages standen, also Agenda 2010 und Hartz IV. Zur Vertretung gehört, dass ich ein offenes Ohr für die Sorgen der Bürger(innen) habe und mich für sie einsetzen werde. Das gilt auch für Vereine und Initiativen. Auf die abwechslungsreiche Arbeit - einerseits im Bundestag und andererseits vor Ort im Bezirk - freue ich mich schon. Manches Problem wird sich nicht nur gemeinsam mit den zwei Stadträtinnen und dem stellvertretenden Bürgermeister von der Linkspartei.PDS kompetent besprechen und lösen lassen, sondern mit allen Kommunalpolitiker(inne)n. Das gilt auch für die Landespolitiker(innen) aus der Koalition von SPD und Linkspartei.PDS. Meine Partei ist Partei für den Alltag, gerade auch in Treptow-Köpenick. - dass Ungerechtigkeiten, die mit Hartz IV verbunden sind, beseitigt werden und jede(r) eine Chance bekommt, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen – durch Bildung, durch sinnvolle Arbeit oder durch eigene Unternehmungen, - dass der bürokratische Dschungel sich lichtet und wir eine Verwaltung bekommen, die für die Menschen auch arbeiten kann. Zu 3. Ich werde mich darum kümmern, dass die Köpenicker Altstadt endlich zu einem attraktiven Stadtteil ausgebaut wird, dass die Wälder und Seen des Bezirks als natürliche Ressource erhalten bleiben und dass die Belästigung durch den Ausbau des Flughafens reduziert wird. mern. So sollte der Unterrichtsausfall unterbunden und die Ganztagsschule eingeführt, im Gegenzug wieder das Abitur nach 12 Jahren abgelegt werden. So würden Lehrkräfte frei für eine ausreichende Stellenausstattung. Auch bei der Berufsausbildung und an der Hochschule muss durch bessere Organisation und Straffung der Lehrinhalte ein schnellerer Abschluss und eine Konzentration auf das Wesentliche erreicht werden. Dadurch könnten die jungen Menschen früher ins Berufsleben eintreten, was eine verlängerte Lebensarbeitszeit ermöglicht, ohne dass sie später länger als bis zum 65. Lebensjahr arbeiten müssen. Zu 3. Der Aufbau des Wissenschaftsstandortes muss fortgeführt und vertieft, der Hochschulstandort Oberschöneweide endlich Realität werden. Die bestehenden planungsrechtlichen Probleme, denen sich zahlreiche Betriebe ausgesetzt sehen, müssen endlich gelöst werden. Der Bezirk muss zudem auch im touristischen Bereich weiterentwickelt werden, er hat hierfür mit seinen Ausflugsgebieten und auch dem FEZ gute Chancen. Allerdings muss die Infrastruktur hierfür noch weiterentwickelt werden. Dafür werde ich mich einsetzen.

Dr. Gregor G y s i (Die Linkspartei.PDS) geboren 1948 in Berlin; verheiratet, drei Kinder; Rechtsanwalt und Rinderzüchter; 19902002 Vorsitzender der PDS im Bundestag, vom 17.1.2002 bis zum Rücktritt am 31.7.2002 Berliner Bürgermeister und Wirtschaftssenator; seitdem als Rechtsanwalt und Publizist tätig. Zu 1. Ich habe 20 Jahre, d.h. meine Kindheit und Jugend, in Johannisthal verbracht. Auch heute sind meine Verbindungen zu TreptowKöpenick eng, denn meine Mutter lebt hier. Deshalb kenne ich die unterschiedlichen „Gesichter“ des Bezirks gut. Es ist eine z.T. vornehme Gegend. Es gibt aber auch viele Arbeitslose, die Zerstörung der Industrie hat an vielen Orten im Bezirk Brachen hinterlassen und viele Menschen ohne Aussicht auf berufliche Perspektiven. Diese Gegensätze machen den Bezirk aus und machen es spannend, hierfür Politik im Bundestag zu machen. Nicht nur aus meiner Zeit als Wirtschaftssenator Berlins ist mir Adlershof bekannt, hier besuchte ich vier Jahre die erweiterte Oberschule „Heinrich Hertz“. In Adlershof entwickelt sich ein Zukunftsmotor für die Stadt.

Volker R a t z m a n n (Bündnis 90/Die Grünen) geboren 1960 in Helmstedt; ledig, keine Kinder; Studium an der FU Berlin nach 18 Monaten Zivildienst; Rechtsanwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht und Strafrecht) mit Kanzlei im Prenzlauer Berg; seit 1986 Mitglied der Grünen; seit 2001 im Abgeordnetenhaus, zuständig für Rechts- und Innenpolitik und Verfassungsschutz

Zu 1. Persönlich bin ich mit dem Bezirk seit über 10 Jahren aufgrund meines kleinen Gartens am Müggelsee verbunden, politisch, weil gerade Adlershof einer der aufstrebenden Ortsteile Berlins ist. Hier vollzieht sich der Umbruch von der Industrie- zur Wissensgesellschaft, hier entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft – im Umweltschutz, in der Verkehrstechnik, im Bereich der erneuerbaren Energien. Hier liegt auch die Zukunft Berlins. Dafür brauchen wir die Unterstützung durch die eingeleiteten GRÜNEN-Initiativen auf Bundesebene. Zu 2. Ich will mich dafür einsetzen, - dass die innovativen Kerne des Bezirks weiter gefördert werden,
des Bundestages und als Berliner Abgeordneter besonders engagiert mit den Problemen des Wissenschaftsstandortes Adlershof befasst war.

Zu 2.
1. Bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Dies kann die Politik zwar nicht allein bewirken, aber unter anderem dadurch unterstützen, dass sie die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessert. Das heißt vor allem, dass der Drang in die Schwarzarbeit durch ein einfacheres und gerechteres Steuerrecht gemindert, hemmende Bürokratie abgebaut und das Bauplanungsrecht vereinfacht wird. 2. Sicherung der Sozialsysteme, damit die Menschen auch in Zukunft umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Invalidität oder Arbeitslosigkeit genießen. Hierfür ist es nötig, das Steuerrecht so umzugestalten, dass den Menschen genug Geld für Rücklagen bleibt. Nur dann können sie zusätzlich privat vorsorgen und ihren Lebensstandard auch in Zukunft sichern. Für Leistungsempfänger schlägt die FDP die Einführung eines Bürgergeldes vor, das ihnen deutlich verbesserte Zuverdienstmöglichkeiten sichert. 3. Wir müssen uns mehr um die Bildung küm-

Hellmut K ö n i g s h a u s (FDP) geboren 1950 in Berlin-Adlershof; verheiratet, 2 erwachsene Kinder; Jurist, 1980-1986 Richter in Berlin, 1986-1993 Senatsrat in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz; 1993-2004 Generalbevollmächtigter der ALBA AG; seit August 2004 Mitglied des Bundestages Zu 1. Ich bin in Adlershof geboren und habe dort die Krippe und den Kindergarten besucht. Ich habe stets enge Kontakte und persönliche Bindungen nach Adlershof unterhalten. Als langjähriger Vorsitzender des Umweltausschusses der Industrie- und Handelskammer war ich immer wieder auch mit den spezifischen Problemen der Gewerbetreibenden im Bezirk befasst. Hinzu kommt, dass ich als Obmann im Bildungs- und Forschungsausschuss

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Nr. 137

Seniorenbegegnung lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar, einige neue im April (AZ Nr. 129 + 132) mitgeteilt. „Bewegung und Sport für Senioren“ beginnt jetzt montags bereits um 9.30 Uhr. Für den neuen Kurs „Kreistanz“ werden noch mindestens 10 Teilnehmer(innen) gesucht. Er soll am 1. und 3. Donnerstag stattfinden. Nähere Auskünfte unter 67 89 28 86.

Mit dem Seniorenbus im September unterwegs
Sehr geehrte Busfahrgäste, leider müssen wir die Fahrtkosten den gestiegenen Benzinpreisen etwas anpassen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auch weiterhin, daß Sie Spaß haben werden mit uns. 5.9. Fahrt zum polnischer Wochenmarkt, zum Mittagessen Einkehr in ein preiswertes Restaurant. (Fahrtkosten: 20 €) 6.9. Wannsee-Dampferfahrt: (Fahrtkosten: 12 € + Geld für den Dampfer) 7.9. Heute geht es in den Zirkus. (Fahrtkosten: 12 € + Eintritt) 12.9. Besuchen Sie mit uns ein IMAX 3D-Kino. (Fahrtkosten:12 € + 6,70 €) 13.9. Auf nach Tegel: wir können Dampfer fahren und einen Spaziergang an der Uferpromenade unternehmen. (Fahrtkosten: 12 € + Geld für den Dampfer) 14.9. Neustrelitzer Naturpark: Schloßgarten mit Orangerie, Tempeln und Schloßkirche lädt zum Spazierengehen ein. (Fahrtkosten: 20 €) 19.9. Vom Hotel „Estrel“ starten wir zu einer Dampferfahrt durch die Berliner Brücken. (Fahrtkosten: 12 € + Geld für den Dampfer) 20.9. Rheinsberg: mit Spaziergang im Schloßpark oder auch Dampferfahrt. (Fahrtkosten: 20 € + evtl. Geld für den Dampfer) 21.9. Neustadt an der Dosse: Besuch des Hengstgestütes, Mittagessen ist auf dem Gelände möglich. (Fahrtkosten: 20 €) 26.9. Werbellinsee: genießen Sie herrliche Natur, Landschaft und die saubere Luft, anschließend Fischessen. (Fahrtkosten: 20 €) 27.9. Buckow in der Märkischen Schweiz: einstündige Dampferfahrt auf dem Scharmützelsee, Ortsrundfahrt und Mittagessen sind geplant. (Fahrtkosten: 20 € + Dampfergeld) 28.9. Einkaufsfahrt zum Küstriner Markt. Einkehr zum Mittagessen. (Fahrtkosten: 20 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Außerdem bietet das September-Programm:
7.9., 14.30 Uhr: 8.9., 9.00 Uhr: 14.9., 14.30 Uhr: 21.9., 14.30 Uhr: 28.9., 14.30 Uhr: Tanz und Kabarett mit Peter Thomsen (2,50 €) Treffen der Tanzgruppe um Frau Kühne Kaffeenachmittag mit CD-Musik Tanz mit Herrn Kaiser (2,50 €) Kaffeenachmittag mit CD-Musik

Bewegung hält jung
Im JoWis-Haus am Segelfliegerdamm 67 in Johannisthal trifft sich die Gruppe „Bewegung bis ins Alter – Tanzen“ jeden Donnerstag von 16.30 bis 18 Uhr. Interessierte Tänzerinnen und Tänzer sind herzlich willkommen. Es geht um Freude an der rhythmischen Bewegung. Die Tänze halten Herz und Kreislauf in Schwung, stärken die Venen- und Atemtätigkeit, trainieren Gedächtnis und Koordination und fördern die Beweglichkeit der Gelenke.

Ab 5. September trifft man sich zusätzlich jeden Montag von 15 bis 16.30 Uhr in der Turnhalle, Bahnhofstraße 2 A in Köpenick. Diese Kurse unterscheiden sich von denen kommerzieller Tanzschulen. Weitere Informationen: Heike Voßke, Tel. 63 98 09 80 oder 0160/92 30 59 23.

Natürlich
ruhig und ohne Stress
Geht das eigentlich, werden viele fragen. Ja, es geht. Die Natur hält allerhand Pflanzen bereit, deren Inhaltsstoffe für sanfte, aber nachhaltige Beruhigung und Entspannung sorgen. Baldrian ist wohl die bekannteste davon. Heute verfügen wir über ausgezeichnete Fertigarzneimittel mit standardisiertem Wirkstoffgehalt und ausreichend hoher Dosierung. Sie müssen sich also nicht mehr mit der Baldriantinktur aus Großvaters Zeit herumschlagen. Auch andere Arzneipflanzen wie Hopfen und Melisse sind altbewährt. Und wer gern eine Tasse Tee trinkt, kommt mit unseren beruhigenden Teemischungen voll auf seine Kosten. Stress – das wissen wir heute – lässt sich auch mit Hilfe von Magnesiumpräparaten günstig beeinflussen.

Auf Entdeckung im Britzer Park
Diverse Eltern-Kind-Veranstaltungen laden im September zum Familienausflug in den Britzer Garten ein. Am 2.9. beginnt um 19 Uhr eine Beobachtung des Sternenhimmels und am 9.9. sind ab 20 Uhr nachtaktive Tiere und andere Geheimnisse der Dunkelheit zu entdecken (Anmeldung unter 703 30 20). Dem Wasser und seinen Lebewesen gilt das Interesse am 10.9. (Treff: 10 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Am 17.9. widmet man sich den Bäumen und ihren „Kindern“, den Früchten (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 68 09 24 33), dem faszinierenden Leben der Schnecken (Treff: 14.45 Uhr, Freilandlabor) oder den verschiedenen Fledermausarten (Treff: 18.30 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee; Anmeldung: 75 60 30 00). Den nachtaktiven Tieren wie Fledermaus, Fuchs und Nachtfalter soll auch am 23.9. nachgespürt werden (Treff: 18.30 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee; Anmeldung: 68 09 24 33). Infos und Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

❍ Angebot des Monats September: Baldrian dispert für die Nacht 25 Drg. 5,- €
Patienten-Veranstaltung
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am 15. September um 17.30 Uhr in der „Alten Schule“, Dörpfeldstraße 54 Thema:

Elefanten-Apotheke
Dörpfeldstraße 52 Telefon 670 52 60

„Homöopathie in der Hausapotheke“
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

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Wettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb des Bezirks Treptow-Köpenick“
Auszeichnung mit Preisgeld während der Wirtschaftstage im Oktober In Zeiten zunehmender Flexibi- zu beteiligen. Auch Arbeitnehlisierung der Arbeitswelt gewinnt mer(innen) können ihren Betrieb die Ausgestaltung eines familien- zu der Auszeichnung vorschlagen. freundlichen Betriebsklimas, das Mit der Auszeichnung, die wähdie Vereinbarkeit von Beruf und rend der Wirtschaftstage im OktoFamilie fördert, immer mehr an ber erfolgen soll, ist ein Preisgeld Bedeutung. Familienfreundliche von 1.000,- € verbunden. Ein Bewerbungsbogen läßt sich Personalpolitik ist für Unternehanfordern bei: men längst kein Luxus mehr. Treptow-Köpenicker Unterneh- Christiane Hartmann-Kraatz mer(innen) sind herzlich ein- Gleichstellungsbeauftragte geladen, sich am Wettbewerb Bezirksamt Treptow-Köpenick „Familienfreundlicher Betrieb des PF 910240 • 12414 Berlin Bezirks Treptow-Köpenick 2005“ Tel. 6172-2309

„Runder Tisch“ im Landschaftspark
Der Förderverein Landschaftspark Flugfeld Johannisthal lädt zu seinem nächsten „Runden Tisch“ am 15. September diesmal in den Park ein. Man trifft sich um 17 Uhr an der Skaterbahn. Weitere Informationen unter 6392-6330. Aktive Interessenten sind jederzeit willkommen. W.S.

Einladung zu Kolloquien und Vorträgen am Wissenschaftsstandort Adlershof
Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) setzt am 14.9., 22.9 und 28.9. jeweils um 15 Uhr das „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort. Die einzelnen Themen und weitere Informationen bitte unter Tel. 670 55-320 erfragen. In der Vortragsreihe Recht und Wirtschaft informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias am 8.9. im UTZ (Volmerstr. 5-7) über „Das Unternehmertestament“ sowie am 22.9. jeweils ab 15.30 Uhr über „Erschließungs- und Ausbaubeiträge“. Anmeldung erbeten unter Tel. 6392-4567. Am 5.9. ab 19 Uhr spricht Augenärztin Dr. Mascher im IBIS Hotel, Rudower Chaussee 15, über die „Therapie von Fehlsichtigkeit mit dem Excimerlaser“. Anmeldung unter Tel. 20 45 45 46 erbeten.

Lady’s Stammtisch Noch freie Plätze und Themenabend in Seminaren zur Zum 42. Lady’s Stammtisch sind Unternehmerinnen und Gäste Existenzgründung
am 6.9. ab 19 Uhr eingeladen. Im BVV-Saal im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, spricht Frau Dr. Marion Duparré – Raske & Duparré Managementberatung – über „Die Kunst der Gesprächsführung – Verhandlungen – Mitarbeitergespräche – Kundenorientierung“. Beim Themenabend am 26.9. „Dem Bürochaos ein Schnippchen schlagen!“ vermittelt Regula Corsten, Beraterin & Trainerin für Büromanagement, von 18.30 bis 21 Uhr Tipps & Tricks. Diese Veranstaltung findet bei LEGLER Objekt & Technik, Groß-Berliner Damm 73 c, statt. Für Mitglieder des Lady’s Stammtisch e.V. wird ein Unkostenbeitrag von 5 € erhoben, Nichtmitglieder zahlen 10 €. Voranmeldung: Tel. 6172-4133. Der Schritt in die Selbständigkeit kann ein Weg aus der Arbeitslosigkeit sein und sollte deshalb auch gut vorbereitet werden. Der Besuch eines Existenzgründerseminars bietet die Möglichkeit, sich über Fördermöglichkeiten für Empfänger von ALG und ALG II zu informieren sowie sich auf die wichtigsten Fragen und Themen vorzubereiten. ZentEx® – das Zentrale Existenzgründerbüro der MIDAS Unternehmensgruppe bietet kostenlose zweitägige Existenzgründerseminare an. Die nächsten Seminare beginnen am 5. September jeweils vormittags und nachmittags im TGS in Oberschöneweide, Ostendstraße 25. Telefonische Anmeldung erbeten unter: 53 04 10 66.

„Treptow-Köpenick – Berlins grüne Adresse“ ist das Thema im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß am 27. September. „Wird der Bezirk diesem Anspruch gerecht?“ fragt Herr Friedrich vom „Wanderfreund“. Zudem erwartet man Einblicke aus der Sicht der Stadtentwicklung, des Touristenverbandes und der Bürger und hofft auf eine rege Diskussion. Die Veranstaltung beginnt wie gewohnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Informationen unter 6172-5422. W.S.

„Treptow-Köpenick – Wäscherei Szubiak Berlins grüne Adresse“ jetzt in der

Dörpfeldstraße 74
Die Wäscherei Dirk Szubiak hat ab 1. September eine neue Adresse in Adlershof: Dörpfeldstraße 74. Zugleich wurden die Öffnungszeiten im Interesse der Kunden erweitert: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Das Leistungsspektrum der Wäscherei Szubiak steht nicht nur den Bürgern von Adlershof und Umgebung zur Verfügung, sondern auch Hotels, Wohnanlagen und Großkunden. L.E.

❍ häusliche Krankenpflege in allen medizinischen Bereichen

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Spezielle Hilfen für Kinder und Eltern
„halos“ – ein neues Projekt in der Arndtstraße 8
Die besonderen Belastungen von Kindern, die in Familien aufwachsen, in denen ein oder beide Elternteile an einer psychischen Erkrankung leiden, sind sehr vielschichtig. Eines der größten Bedürfnisse der Kinder ist oft, einfach einen Freiraum zu finden, um Kind sein zu können. Dies ist nur eines von vielen Angeboten, die „halos“ (ein neues Projekt des Diakonischen Werkes Neukölln-Oberspree e.V.) Familien machen möchte. Es wird ein wöchentliches Gruppenangebot mit kindgerechter Information über die Erkrankung der Eltern geben. Spiel, Theater, Entspannung und Ausflüge sind geplant. Auch die Eltern bekommen Unterstützung, es gibt eine mobile Elternberatung, die flexibel und individuell Eltern in ihrer Situation beraten möchte und ihnen Anregungen geben kann, ihren Alltag entlastender zu gestalten. Dieses Angebot ist für die Familien kostenlos und wird von einem multiprofessionellen Team aus Psychologinnen und einer Sozialpädagogin geleitet. Kinder, Jugendliche und Eltern, die Interesse an diesem Projekt haben, können sich unverbindlich an die Mitarbeiterinnen im Haus Arndtstraße 8 wenden. Die Sprechzeiten sind Dienstag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 67 80 68 41. Auch per E-Mail kann über halos-jugendhilfestation@web.de Kontakt aufgenommen werden. Manuela Rogat

Problemfall: Dörpfeldstraße
Die 250-Jahr-Feier von Adlershof wurde würdig begangen, aber schon zu diesem Anlaß ist der zunehmenden Verwahrlosung unserer Dörpfeldstraße nicht begegnet worden. Adlershof wird immer zweigeteilter. Dort wo auch die Festveranstaltung stattfand, im Bereich der WISTA, befindet sich wohl auch der Lieblingsaufenthalt unseres Bürgermeisters Dr. Klaus Ulbricht. Der andere Teil von Adlershof blieb und bleibt völlig unentdeckt. Das alte Adlershof wird zumindest vom Ortschronisten Rudi Hinte vor dem Vergessen bewahrt. Ich vermisse Ordnungsdienste. Kiez- und Polizeistreifen (wenn es sie denn geben sollte) nehmen keinen Einfluß auf Fahrradrambos, Schmierfinken und wilde Plakatierer. Der Denkmalschutz hat auch einen großen Bogen um die Dörpfeldstraße gemacht. Das älteste Kolonistenhaus wurde einer Werbefläche geopfert, das alte Amtshaus einschließlich einer alten Kastanie abgerissen, alte Häuser der Gründerzeit mußten Profanbauten weichen. Bei der Lektüre der August-Ausgabe des

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„Stadtmagazins für den Südosten Berlins“ gingen mir die Augen über als ich zum Thema Denkmalschutz las: „Ohne die Bezirkskasse zu belasten wurden in das Berliner Programm vier Köpenicker Standorte aufgenommen: Oberschöneweide, die Altstadt Köpenick, die Kietz-Vorstadt und eben Friedrichshagen. Insgesamt wurden über 47 Millionen Euro eingesetzt.“ Danke, Herr Bürgermeister Dr. Ulbricht, für Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit Adlershof betreffend. Ich bin enttäuscht und schäme mich, Gäste durch die Dörpfeldstraße zu führen. PS: Es wäre interessant, wenn sich auch andere Leser und besonders Herr Dr. Ulbricht zu diesem Thema äußern würden. Elmar Langer. Zinsgutstraße

Führungen durch die Stadt
Auch im September bietet Clemens Samietz Stadtführungen in Berlin unter dem Motto „Clemens führt“ an. Neben zwei Rundgängen in Adlershof (2.9.: „Adlershof – vom Kolonistendorf zum Wohngebiet“ und 23.9.: „Adlershof – Medien- und Wissenschaftsstadt“, Treff jeweils S-Bhf. Adlershof) stehen weitere Führungen auf dem Programm. 9.9.: „Grünau. Von Landhäusern und Wassersport“ (Treff S-Bhf. Grünau). 15.9.: „Die Medizin zu beiden Seiten der Luisenstraße in Mitte“ (Treff Reinhardt- / Luisenstraße). 16.9.: „Alt Treptow. Rund um den Treptower Park“ (Treff S-Bhf. Treptower Park, Ausgang Hoffmannstr.). 29.9.: „Das Samariter-Viertel. Zwischen Frankfurter und Landsberger Allee“ (Treff Samariterstraße / Frankfurter Allee). Alle Führungen beginnen um 10.30 Uhr. Informationen unter Tel. 67 19 83 36.

Vom Riesen- bis zum Otto Reutter Abend, Zwergkaninchen Liedkabarett und Am 10.9. und 11.9. wird der „Kleine Mordstorys“ Kreisverband Berlin-Ost ca. 450
Im Alten Ballsaal, Müggelseedamm 164 in Friedrichshagen, ist am 10. September ein Otto Reutter Abend – unsterbliche Couplets mit Hellmut Gaber zu erleben. Am 17. September ist Annekathrin Bürger zu Gast. Unter dem Titel „Kleine Mordstorys“ kann sich das Publikum auf einen außergewöhnlichen Abend mit absonderlichen Geschichten freuen. Am 25. September behauptet die Gruppe MTS in ihrem Liedkabarett „Irgendwas fehlt ja immer“. Alle Veranstaltungen beginnen um 21 Uhr. Vorbestellungen und Informationen zum weiteren Programm unter Tel. 645 57 16 oder unter www.alter-ballsaal.de

1. Bürgerbräu Müggelspreeschollenlauf
Zum alljährlichen Brauereifest der Berliner Bürgerbräu hat man sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes ausgedacht: den 1. Berliner Bürgerbräu Müggelspreeschollenlauf. Am zweiten Septemberwochenende gibt es in der traditionsreichen Friedrichshagener Brauerei den Kampf um den „Rotkehlchenpokal“. Wie überquert man die Müggelspree mit RotkehlchenBierkästen auf wackligen Schollen von einem Ufer zum anderen? Bei diesem Spaßwettkampf ist echter Teamgeist gefragt, denn nur gemeinsam läßt sich die Aufgabe lösen. Kreativität und Geschicklichkeit, aber auch Schnelligkeit und Ehrgeiz sind gefordert. Für die Teilnehmer sicher eine Herausforderung und für die Zuschauer ein Spaß. Der Wettkampf findet am 10. und 11.9. jeweils 14-16 Uhr auf der Müggelspree nahe dem Spreetunnel statt.

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Rassekaninchen in verschiedenen Farbenschlägen auf dem Gelände des Vereinsheimes Köpenick, Unter den Birken 17-19, präsentieren. So beispielsweise das Deutsche Riesenkaninchen, Widderkaninchen in verschiedenen Größen, Jamorakaninchen und verschiedene Zwergrassen. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht wird die Eröffnung am 10.9. um 9.30 Uhr vornehmen. Nachfolgend spielt der Orgelspieler „Eisbrenner“ in der Uniform des Hauptmanns von Köpenick. Neben einer Tombola sowie einem Malwettbewerb für Kinder, werden auch einzelne Rassekaninchen anderen Zuchtfreunden zum Kauf angeboten. Eintrittspreis für Erwachsene 1,- €, Kinder haben freien Einlaß. Bereits am 9.9. können Kindergärten und Schulen kostenlos die Ausstellung in der Zeit von 10-16 Uhr besuchen.

Aus dem Statistischen Landesamt Berlin
Ende 2004 bezogen in Berlin 275.691 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt, die wenigsten davon in Treptow-Köpenick (10.164). Bezogen auf 1.000 Einwohner liegt der Bezirk mit 43 auf Rang 2 nach Steglitz-Zehlendorf (40).

Tel.

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Fax: 673 31 26

Tel. 67 82 31 12

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September 2005
... setz nur auf Gott dein Zuversicht, der dich behütet, schläfet nicht. (Lied 296)

Seite 13

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein fünfbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die dritten Buchstaben des Lösungswortes ergeben die Bezeichnung für ein mehrtägiges September-Ereignis in Adlershof.
Rätselautor: Wolf Will

Auch mit nunmehr 84 Lebensjahren wirkt

„Mutter“ Grete Niemann
unermüdlich in Haus und Garten. Für das neue Lebensjahr übermittle ich ihr beste Wünsche für Gesundheit, Freude und Zufriedenheit. Vielen Dank für die langjährige, herzliche Gastfreundschaft! Auf ein frohes Wiedersehen hofft Wolfhard

1 Ring 2 Hand

Bericht Ort Regler Kette Schaft Kammer Verwalter Stunde Land Durst Tuch Eier Bein Stellung

Das ist die beste Wissenschaft, die gute Menschen schafft.

3 Raum 4 Wurf 5 Doktor 6 Reisig 7 Waren 8 Abend

Zu seinem 75 Geburtstag am 13. September übermitteln wir

Dr. Klaus Wagner
unsere besten Wünsche für die Zukunft. SPD Adlershof

Herzliche
Zum 95. Erdenjubiläum können im September am 3.9. Gertrud Hentschel und am 16.9. Hilda Gurbicz beste Glückwünsche entgegennehmen. Auf 93 Lebensjahre blicken am 14.9. Hedwig Richter, am 20.9. Gertrud Piechnick und am 23.9. Dr. Herbert Meybaum zurück. Ihr 92. Wiegenfest begehen am 2.9. Franz Reinhardt, am 21.9. Anna Erna Behrndt und am 27.9. Else Petsche. Zum 91. Tag der Geburt gratulieren wir am 7.9. Hans Schwarz, am 9.9. Anita Meßner und am 15.9. Elfriede Müller. Neu in den Kreis der 90jährigen treten am 10.9. Kurt

Glückwünsche
Bernhardt und am 14.9. Alfred Wende. Ihr 85. Lebensjahr vollenden Anneliese Klemp (2.9.), Christa Rein (3.9.), Ursula Bengelsdorf (24.9.) und Paul Röhr (30.9.). Glückwünsche zum 80. Geburtstag erhalten Johann Matschuk (2.9.), Waltraud Stahlhut (5.9.), Ursula Bernhardt (6.9.), Ingeborg Flemming und Walter Hausdörfer (16.9.), Erika von Schmude (18.9.) sowie Ursula König (20.9.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten Jubilaren – im neuen Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und Zufriedenheit.

9 Gottes 10 Helden 11 Mehl 12 Magen 13 Ritter 14 Büro

Auflösung des Kreuzworträtsels in der August-Ausgabe
Waagerecht: 1. Fete; 4. Alba; 7. Ostia; 9. Lar; 11. Ire; 13. Stilleben; 16. Karwendel; 21. Uso; 22. Ani; 23. Bader; 26. Ales; 27. Kinn. Senkrecht: 1. Fils; 2. Tori; 3. Es; 4. Ai; 5. Laib; 6. Asen; 8. Tal; 10. Atlas; 12. Regen; 14. Lew; 15. Ern; 16. Kura; 17. Robe; 18. Eid; 19. Dari; 20. Lien; 24. As; 25. Ek.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof

verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

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Seit 1884 Familienunternehmen – gegründet von Tischlermeister Franz Möwius sen. – Inh. Klaus und Dr. Frank Möwius

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 - 18 Uhr sonnabends 9 - 12 Uhr Beratung jederzeit
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Nr. 137

Wissenschaft und Forschung Junge Berufstätige für praxisorientiert zu erleben
Am 22. und 23. September finden jeweils von 9 bis 14 Uhr die Tage der Forschung statt. In über 40 Veranstaltungen von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Instituten der HumboldtUniversität gibt es die Möglichkeit, Wissenschaft und Forschung hautnah und praxisorientiert zu erleben. In Adlershof öffnen die wissenschaftlichen Einrichtungen ihre Labore und bieten vorrangig Schüler(inne)n der Klassen 11 bis 13 aus Berlin und Brandenburg ein vielfältiges und interessantes Programm, z. B. „Experimente zum Selbermachen“, „Warum sind Seifenblasen bunt?“, „RoboCup – Fußball spielende Roboterhunde in Aktion“ oder „Gehirn und Verhalten: Kann man Denken messen?“ Es gibt wieder ein Wissensquiz für die Jugendlichen. Als Hauptpreis winkt eine Trainingsstunde im Flugssimulator, der von der Lufthansa gespendet wurde. Sofern die Veranstaltungen nicht vollständig ausgebucht sind, besteht auch für andere interessierte Personen die Möglichkeit der Teilnahme. Zu der gemeinsam von der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. und der WISTA Management GmbH organisierten Veranstaltung werden rund 1.000 Teilnehmer erwartet. Weitere Informationen unter 6392-3583. Ulrich Wethkamp

ein Jahr in die USA

Bewerbung nur noch bis 2. September 2005 möglich
Auch im Sommer 2006 können wieder insgesamt 100 junge Berufstätige/Auszubildende mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages für ein Jahr in die USA reisen. Bundestagsabgeordnete übernehmen die Patenschaft für die Jugendlichen. Im Wahlkreis Treptow/Köpenick nimmt auch in diesem Jahr der Abgeordnete Siegfried W. Scheffler an dem Programm teil. In den USA wohnen die Jugendlichen in Gastfamilien. Die jungen Berufstätigen besuchen ein College mit anschließendem Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Die Entscheidung, ob und wen der Abgeordnete nominiert, wird im Dezember 2005 fallen. Die jungen Berufstätigen müssen bis zur Ausreise die Berufsausbildung abgeschlossen haben und nach dem 31.7.1983 geboren worden sein. Die Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. Freiwilligen Ökologischen Jahres sowie die Dauer des Wehr- oder Zivildienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet. Einzelheiten und genaue Teilnahmevoraussetzungen sind unter: www.bundestag.de/ppp im Internet zu finden oder können über das Bürgerbüro Siegfried Scheffler, MdB, Grünauer Str. 8, in 12557 Berlin, Tel. 65 49 62 04 abgeholt bzw. angefordert werden. Informationen zum Programm sind auch bei der InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH) in Köln unter Tel. 0221–2098-207/-339, E-mail: usappp@inwent.org zu erfragen. Eine Bewerbung ist nur noch bis 2. September 2005 möglich.

Kindertrödelmarkt in der Kita „Spatzennest“
Am Samstag, dem 17. September, findet von 9 bis 13 Uhr im Garten der Kita „Spatzennest“ in der Agastraße 5 wieder ein von den Eltern organisierter Kindertrödelmarkt statt. Alle sind herzlich eingeladen einen Stand aufzumachen, um beispielsweise Spielzeug, Kinderkleidung oder anderen Trödel zu verkaufen bzw. einfach nur über unseren Markt zu schlendern. Ein Kuchenstand bietet Gelegenheit sich für den Trubel zu stärken. Anmeldung: Wer einen Stand eröffnen möchte, meldet sich bitte bis 10. September telefonisch unter 672 03 26 bei Frau Reschke (Elternvertreterin) oder per E-Mail an: spatzennest@babybasare.de. Kosten: Die Standgebühr beträgt pro 3 m Tapeziertisch (selbst mitzubringen) 5 € und einen Kuchen. Die Standgebühr und der Erlös aus dem Kuchenverkauf kommen den Kindern des Kindergartens zu gute. Sonstiges: Für diejenigen, die diesen Termin nicht wahrnehmen können: Im Frühjahr 2006 ist wieder ein Kindertrödelmarkt in der Kita „Spatzennest“ geplant. K.R.

Ab 6. September wieder

Experimentierkurse
für 5-6- und 7-8-jährige Kinder nach der bewährten Science-Lab Methode. Ort: Kulturzentrum „Alte Schule“, Dörpfeldstr. 54 Infos und Anmeldung unter

„Fremde und Gleiche in der DDR-Schule“
Eine Besonderheit der DDRSchule war ihre Politisierung. Die Beschäftigung mit fremden Kulturen war abstrakt und selektiv. Die Ausstellung „Fremde und Gleiche in der DDR-Schule“ des Schulmuseums Leipzig (s. AZ Nr. 135) wird noch bis zum 7.9. in der Aula der ehemaligen Schule Freiheit 15 (Köpenick) gezeigt. Öffnungszeiten: Mo bis Do 9-18 Uhr, Fr 9-14 Uhr; Info unter 654 87 293.

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September 2005

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Adlershofer Teams erwarten starke Gegner
Die Fußballer von ABC 08 bestreiten in der Landesliga im September zwei Punktspiele auf dem Sportplatz Lohnauer Steig. Am Sonnabend, dem 10.9., ist das Team vom VfB Concordia Britz zu Gast. Am Sonnabend, dem 24.9., heißt der Gegner Berliner SC. Die 1. Frauenmannschaft des Adlershofer BC absolviert in der Regionalliga im September drei Punktspiele auf dem Sportplatz Bruno-Bürgel-Weg 63 (Oberspree). Gespielt wird am 4.9. gegen FF USV Jena II, am 18.9. gegen BW Hohen Neuendorf und am 25.9. gegen Turbine Potsdam III. Alle Begegnungen beginnen um 14 Uhr.

Bundesweite Kampagne „Bewegung und Gesundheit“ auch im Bezirk gestartet
Bei ihrem kürzlichen Besuch an der Regattastrecke in Grünau überreichte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) 70 Sportlern der Junioren-Nationalmannschaft Rudern Schrittzähler. Damit begann auch in TreptowKöpenick die bundesweite Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums „Bewegung und Gesundheit“. Sie soll eine gesunde Lebensweise in der Bevölkerung fördern. Unter dem Motto „Deutschland wird fit. Gehen Sie mit“ soll jeder zum Mitmachen oder zum Mitgehen bewegt werden. Die vom Gesundheitsministerium kostenlos verteilten Schrittzähler werden am Hosen- oder Rockbund getragen und registrieren über einen Pendelmechanismus die Bewegungen. Jeder kann damit seine tägliche Schrittzahl kontrollieren und soll dazu animiert werden, mehr zu gehen. Ziel ist es, täglich 3000 Schritte mehr zu gehen. „Gesundheitliche Vorsorge ist wichtig für alle – denn Gesundheit ist die Grundlage für ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben. Die Bundesregierung will deshalb Prävention im Alltag der Menschen stärker verankern. Ob in der Freizeit oder bei der Arbeit, ob in der Kindertagesstätte oder in der Schule, ob in den eigenen vier Wänden oder im Seniorenheim, wir alle müssen uns mehr bewegen“, erklärte die Bundesgesundheitsministerin. „Bewegung lässt sich leicht in den Alltag integrieren, Bewegung muss nicht anstrengen, Bewegung macht einfach Spaß“, so Ulla Schmidt.

Unterwegs zu Seen, Wäldern Fit durch den und alten Dorfkirchen Herbst mit
Zum ehemaligen Gutshof „Schloß Diedersdorf“ führt die Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 4.9. Treff: 11.15 Uhr, S-Bhf. Blankenfelde. Zu einer Tagesfahrt nach Buckow/Waldsieversdorf wird am 8.9. eingeladen. Treff: 9.10 Uhr, Bhf. Lichtenberg (Schalterhalle). Alte Dorfkirchen werden am 11.9. besichtigt. Treff:10.45 Uhr, S-Bhf. Wilhelmshagen. „Jüdisches Leben in Berlin“ (Teil IX) wird am 15.9. erkundet. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Zitadelle. Eine Tagesfahrt nach Gransee/Lindow wird am 22.9. absolviert. Treff: 8.45 Uhr, Ostbahnhof (Schalterhalle). Rechts und links des Adlergestells ist man am 25.9. unterwegs. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Grünau. Infos zu diesen und weiteren Touren unter 656 07 34. Zum Mühlenbecker und Summter See geht’s mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“ am 10.9. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Mühlenbeck. In die Hansestadt Wismar an der Ostsee reist man am 11.9. Abfahrt: 6.59 Uhr ab Ostbahnhof mit RE 2. Anmeldung bis 8.9. unter 529 39 95. Durch den nördlichen Gamengrund wird am 17.9. gewandert. Treff: 9.10 Uhr, Ostbahnhof zur RB 25. Anmeldung bis 15.9. Entlang der Dahme soll es am 24.9. gehen. Treff: 8.40 Uhr, Bahnhof Schöneweide zur RB 14. Anmeldung bis 22.9. unter 249 49 58. Der Grunewald ist am 25.9. das Ziel. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Heerstraße. Die Gegend zwischen Heiligensee und Tegel wird am 27.9. unter die Wanderstiefel genommen. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Heiligensee. Infos zu diesen und weiteren Touren unter 56 59 38 41. L.E.

Sport + Spiel
Die Jugendförderung TreptowKöpenick und die SG Treptow 93 bieten für Kinder, Jugendliche und junge Familien vom 17. September bis 18. Dezember in mehreren Sporthallen im Bezirk verschiedene Sportmöglichkeiten an. Es kann Fußball, Volleyball, Tischtennis, Streetball, Basketball, allgemeine Spiele und vieles mehr unter fachgerechter Anleitung von Übungsleitern gespielt werden. Dafür steht u.a.die Sporthalle der Heide-Grundschule in der Florian-GeyerStraße 87 zur Verfügung. Die Termine sind: Samstag: 16.00 – 20.00 Uhr Sonntag: 10.00 – 13.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Rekonstruktion des Sportplatzes Dörpfeldstraße
Finanziert aus Geldern des Schul- und Sportanlagensanierungsprogrammes erfolgt seit dem 15. August die Rekonstruktion der Leichtathletikanlage auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße. Die vorhandene Rundlaufbahn wird saniert und erhält einen neuen Aufbau mit Kunststoffbeschichtung. Die Weitsprunganlage sowie die Anlagen für die Wurfdisziplinen werden ebenfalls erneuert. Im Zuge der Rekonstruktion wird es erforderlich, insgesamt sieben Bäume (hauptsächlich Pappeln) zu fällen.

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Oktober ist am 19. September

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Nr. 137

Mit dem Postkarten-Kalender der Adlershofer Zeitung durch das Jahr

Bilder von damals und heute
Der PostkartenKalender der ADLERSHOFER „Adlershofer ANSICHTEN Zeitung“ für das Ehemaliges Amtshaus Ecke Gellertstraße (um 1970) Jahr 2006 wird heute Neubau Dörpfeld-/Ecke Gellertstraße erstmals zum Dem Adreß-Buch von 1895/96 kann man entnehmen, daß das „Marktspektakel“ „Amts-Büreau“ des Amtsvorstehers Hans von Oppen ebenso am 3. September wie die „Gendarmerie“ im Haus Bismarckstraße 1a zu finden angeboten und waren. Die „berittenen Gendarmen“ Grundmann und Wolk Postkarten-Kalender der ist danach auch wohnten hier und auf dem Hof konnten in winzigen Zellen Aufgegriffene „verwahrt“ werden. Daran kann sich heute keiner in mehreren mehr erinnern, wohl aber an die verschiedenen Geschäfte, die Geschäften zum für das Jahr sich im vorigen Jahrhundert in dem Haus befanden. Leider Preis von 6,50 € wurde dieses alte Gebäude nicht für schutzwürdig befunden 2006 erhältlich. und mußte dem Bank- und Geschäftsneubau an der GellertWie bei unseren Kalendern der Vorjahre straße weichen. Viele Adlershofer hätten es mehr begrüßt, haben wir auch dieses Mal wieder historische wenn der Neubau die Ruine des Kinos „Capitol“ ersetzt hätte. Ansichten für die 12 Monatsblätter ausgewählt und dabei den alten Aufnahmen neue farbige Fotos vom zumeist gleichen Standort gegenübergestellt. Dazu gibt es jeweils kurze historische Erläuterungen. Unser nebenstehendes Beispiel vermittelt einen kleinen Eindruck. Hier gibt’s den Postkarten -Kalender:
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Internetauftritt des Bezirksamts
Mit aufgefrischtem Outfit stellt das Bezirksamt nun sich und Treptow-Köpenick im Internet vor. Unter der gleich gebliebenen Adresse www.berlin.de/ ba-treptow-koepenick gibt es Informationen über Arbeiten, Wohnen und Erholen im Bezirk, Geschichte und Geschichten, die kommunalen Partnerschaften, statistische Daten, Pressemeldungen und anderes Aktuelle, Termine, Veranstaltungen, Angebote der VHS und das „Amtliche“ über Bürgerdienste (mit Formularen des Landes Berlin), Bezirksverwaltung und Bezirksverordnetenversammlung (insbesondere hier soll das Angebot noch ausgeweitet werden). Unter der Rubrik Bürgerdienste findet man auch wichtige Adressen (z.B. Ärzte) aus dem „nichtamtlichen“ Teil der Bezirksamtsbroschüre als PDF-Datei.

Austritt eines Fraktionsmitgliedes
Am 16. August erklärte der Bezirksverordnete Peter Leiss seinen Austritt aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der BVV Treptow-Köpenick. Inhaltliche Differenzen in der politischen Arbeit sowie unterschiedliche Vorstellungen von wirkungsvoller Fraktionsarbeit haben zu diesem Schritt geführt. Gleichzeitig gab er seinen Parteiaustritt bekannt. Die bündnisgrünen Bezirksverordneten Brigitte Gelbke und Klaus Chinea Correa werden ihre Arbeit als Gruppe in der BVV fortsetzen.

Bündnis ruft zum fünften Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“
Das bundesweite „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ möchte mit seinem fünften Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ das Potential und die Ideen von zahlreichen Gruppen und Einzelpersonen bündeln, die sich kreativ und engagiert gegen Intoleranz, Antisemitismus und Diskriminierung einsetzen. Der Wettbewerb sammelt und dokumentiert gelungene Projekte sowie erfolgreiche und nachahmenswerte Aktivitäten. Motto der Aktion ist: „Jede und jeder kann in seinem Lebensbereich etwas tun!“. Wie im Vorjahr werden Preise zwischen 1.000 und 5.000 € vergeben. Bewerben können sich Projektgruppen oder Initiativen bis 30. September. Mehr Informationen zum Wettbewerb unter www.buendnis-toleranz.de oder unter der Tel. 23 63 40 80.

Sprechstunden
Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 14.9. von 11-12 Uhr und am 21.9. von 16-18 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Infos unter 6172-2300. Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 13.9.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

Neuer Name für Fraktion in der BVV
Auf Ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause hat sich die PDS-Fraktion entsprechend der Beschlüsse des Bundes- und des Landesparteitages in Fraktion der Linkspartei.PDS bzw. in der Kurzform in Die Linke.PDSFraktion umbenannt. Telefonnummern und Ansprechpartner ändern sich dadurch nicht.

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