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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2005, H.134/Juni

Monatszeitung

Nr. 134 Juni 2005

0,60 €

❒ Am 5. Juni ist beim „Adlershofer

❒ Um zukunftsweisende Technologien und ökologische

Kinderfest“ auf dem Festplatz der „Blattlaus“ sicher für alle Altersstufen etwas im Angebot

Bauweisen für die Generationen von heute und morgen geht es bei der Europäischen Solar-Bauaustellung
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❒ Die „Treptower Festtage“ und

der „Köpenicker Sommer“ sind auch in diesem Jahr kulturelle Höhepunkte im Bezirk
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❒ Zur „5.Langen Nacht der

Wissenschaften“ werden am 11. Juni wieder tausende Besucher nach Adlershof kommen
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❒ Weltweit gibt es mehr als ❒ Auch von den Kleingärten an der Handjerystraße

bot sich zum Kriegsende ein Bild der Zerstörung
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30.000 Rotary-Clubs – vor einem Jahr wurde auch einer in Adlershof gegründet
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Seite 2 Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Nr. 134

Vorfreude auf das Kinderfest und weitere Veranstaltungen
Das Adlershofer Festkomitee konnte bei seinem Treffen am 10.5. befriedigt feststellen, daß das Kinderfest in der „Blattlaus“ am 5.6. bestens vorbereitet wurde. Für das „Adlershofer Marktspektakel“ vom 2. bis 4. September nehme ich nach wie vor gern Meldungen über helfende Hände oder Mitwirkende am Bühnenprogramm unter 677 24 58 (auch Fax) entgegen. Das Komitee kommt am 11. August um 19 Uhr zu einer abschließenden (öffentlichen) Sitzung in der Alten Schule zusammen. Nachfolgend die öffentlichen Veranstaltungstermine in Adlershof der im Komitee vereinten Kirchen, Klubs, Schulen und Vereine im Monat Juni. Nähere Informationen finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Wolfhard Staneczek

Zahlreiche Mitbürger waren am 23. April dem Aufruf zu einer Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag der Befreiung auf den Platz der Befreiung gefolgt. Bezirksbürgermeister Dr. Ulbricht und Ortschronist Rudi Hinte sprachen Worte des Erinnerns und Gedenkens. Schüler der Adlershofer Schulen und das Klezmer-Duo Khupe beteiligten sich an der würdigen Veranstaltung. Der Adlershofer Bürgerverein und ein Vertreter der Russischen Botschaft legten Blumengebinde nieder. W.S.

Termin

Ort

Veranstaltung

Festtage versprechen fröhliche Vielfalt zu Wasser und zu Lande
Auch in diesem Jahr gibt es die Verbindung der traditionellen „Treptower Festtage“ mit dem „Wasserfest Berlin-Brandenburg“ entlang der Spree zwischen dem S-Bahnhof Treptower Park und der Bulgarischen Straße. Am 10.6. um 18 Uhr wird Bürgermeister Dr. Ulbricht diese Veranstaltungen zusammen mit Neptun & Nixen auf der Hauptbühne eröffnen. Ein Höhepunkt der Festtage wird am 11.6. um 15 Uhr die feierliche Einweihung der Abteibrücke zur Insel der Jugend als „Brücke der Herzen“ sein. Am Aufgang der Brücke werden steinerne „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“ als besondere Ehrung eingelassen. Am Festprogramm ab 16 Uhr sind u.a. Theo Tintenklecks, Rolf Zuckowski und das Sandmännchen beteiligt. Auf mehreren Bühnen und auf der Spree werden an dem Wochenende mannigfaltige kulturelle und sportliche Angebote für Jung und Alt offeriert. Auf der Kinderund Zirkuswiese gibt es ein spezielles Programm für die jüngeren Besucher. Höhepunkt wird wie in jedem Jahr das große Höhenfeuerwerk „Treptow in Flammen“ am 11. Juni ab 22.45 Uhr sein. Der „44. Köpenicker Sommer“ wird am Freitag (17.6.) um 18 Uhr auf der Bühne im Luisenhain vom Bürgermeister und dem Hauptmann von Köpenick eröffnet. Der Festumzug mit über 1000 Teilnehmern führt am Samstag (18.6.) ab 14 Uhr vom S-Bahnhof Köpenick zum Rathaus. Wie immer wird sicher die anschließende, traditionelle Verhaftung des Bürgermeisters und die Beschlagnahme der Stadtkasse durch den Hauptmann alle Zuschauer belustigen! Auch in Köpenick laden an allen drei Tagen viele Veranstaltungen auf mehreren Bühnen zu froher Unterhaltung ein. Wieder gibt es die „große Berliner Rundfunk Fete“ am 18.6. ab 18 Uhr im Luisenhain (in Treptow am 11.6.) und das Höhenfeuerwerk zwischen Dahme und Spree am Samstag. Der Sonntag beginnt mit dem Blasmusikfrühschoppen auf vier Bühnen in der Köpenicker Altstadt. Countrymusik, Blues und eine Schlagerparade gibt es am Nachmittag. Der Abend endet ab 20 Uhr mit einem Konzert der Gruppe City im Luisenhain. Ausführlichere Informationen werden vor Beginn der Festtage zur Verfügung stehen. W.S.

Sommerfest der KGA „Am Adlergestell“ 5.6., 15.00 „Blattlaus“ Kinderfest (Org.: Kinderund Jugendklub „Grimau“) 6.6., 19.30 Kino „Casablanca“ Montagslesung mit live-Malerei „Gedichte aus Amerika“ 8.6., 18.00 Anna-SeghersWerner Liersch: „Dichterland Brandenburg.“ Literarische Streifzüge Gedenkstätte 9.6., 13.30 Dörpfeldstraße 23 Einweihung „Stolpersteine“ für Ehepaar Baerwald 9.6., 18.30 Alte Schule „Die Adlershofer bauen auf – neuer Anfang nach dem II. Weltkrieg“ (Lichtbildervortrag mit Ortschronist Rudi Hinte) 10.6., 18.00 Alte Schule SPD-Sommerfest mit Mitmenschen aus Adlershof 11.6., 10.00 Glienicker Weg/ Wo in Adlershof die Schornsteine Ecke Nipkowstr. rauchten (Spaziergang durchs alte Fabrikviertel mit Rudi Hinte) 11.6., 14.00 „Blattlaus“ Boxen Live 11.6., 15.00 Verklärungskirche Schuljahresabschlußkonzert der Familien-Musikschule Rehberg 11.6., 17.00 WISTA Lange Nacht der Wissenschaften 16.6., 17.00 WISTA „Runder Tisch“ Landschaftspark 16.6., 19.30 Alte Schule „Adlershofer Buchpremiere“ mit Dr. Monika Melchert 16.6., 19.30 Arndtstr. 12 Vortrag „Begegnungen in israelischen Schulen“ 18.6., 10.00 Sportplatz Erlebnistag beim Lohnauer Steig Sportverein ABC 08 19.6., 14.00 Verklärungskirche Gemeindefest der ev. Gemeinde 24.6., 20.00 Verklärungskirche ökumenisches Johannisfeuer 28.6., 19.30 Alte Schule Gespräch mit dem Schauspieler Goiko Mitic zum 65. Geburtstag

4.6., 15.00 „Blattlaus“

Planetenkolloquium, „Runder Tisch“ und Vorträge zu Fragen des Rechts
Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstr. 2) setzt am 1.6., 7.6., 15.6. und 29.6. jeweils um 15 Uhr das „Adlershofer Planetenkolloquium“ fort. Die Themen und weitere Informationen bitte unter 670 55-320 erfragen. Der Förderverein Landschaftspark Flugfeld Johannisthal lädt zu seinem nächsten „Runden Tisch“ am 16.6. um 17 Uhr ins WISTAHauptgebäude, Rudower Chaussee 17, Raum 231, ein. Info unter 6392-6330. Aktive Interessenten sind jederzeit willkommen. In der Vortragsreihe Recht und Wirtschaft informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias am 9.6. ab 15.30 Uhr im UTZ (Volmerstr. 5-7) über „Rechtsformenwahl in der Existenzgründung – alles über Einzelunternehmen, GmbH, GbR und OHG“ sowie in der Reihe Familien- und Erbrecht am 20.6. ab 15.30 Uhr über „Erbschaftssteuerrecht“. Seit Jahren wird die Erhöhung der Erbschaftssteuer diskutiert. Grund genug, sich über die Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren, um Nachteile zu vermeiden. Anmeldung unter 6392-4567 erbeten. W.S.

Die SPD Adlershof lädt ein zum

S mmerfest
im Vorhof der „Alten Schule“
Dörpfeldstraße 54/56

am 10. Juni ab 18 Uhr
Alle Adlershofer Mitbürger sind dazu herzlich eingeladen!

Juni 2005

Seite 3

Zum fünten Mal: Lange Nacht der Wissenschaften
Waren Sie schon in den vergangenen Jahren der Einladung zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ gefolgt? Zur 5. werden am 11. Juni wieder Tausende von Besuchern nach Adlershof kommen – und Sie sollten dabei sein! Auch wenn Sie etliches schon gesehen haben, es gibt sicher außer den diesjährigen besonderen Höhepunkten erneut viel Interessantes zu entdecken und ein wenig hinzu zu lernen. ten. Zudem gibt es im Erwin Schrödinger-Zentrum wie im Zentrum für Informations- und Medientechnologie, Albert-EinsteinStr. 14, (Shuttle-Halt Nr. 7) umfangreiche Informationen. Ein weiterer Höhepunkt dürfte „nanoCAMPt in Adlershof“ (das 3sat-Magazin „nano“ berichtet täglich um 18.30 Uhr eine Woche lang von hier) sein, das auf der Terrasse des WISTA-Gebäudes Rudower Chaussee 17 (ShuttleHalt Nr. 2) ab 21.30 Uhr vorgestellt wird. Anschließend musiziert ab 22 Uhr hier die „capella academica“, das Sinfonieorchester der Humboldt-Universität, unter dem Motto „Technik in der Musik“ u.a. von „Die Reise auf den Mond“ bis zu „Star Wars“. Bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Richard-Willstätter-Str. 11, (ShuttleHalt Nr. 8) gibt es um 23.30 Uhr dann ein krönendes Feuerwerk. Alle Adlershofer Institute der Humboldt-Universität haben ihre Türen weit geöffnet oder präsentieren sich im Erwin SchrödingerZentrum. Nicht nur im UniLab Schülerlabor, Brook-Taylor-Str. 1, (Shuttle-Halt Nr. 4) werden Kinder zu eigenem Handeln eingeladen. Am Institut für Kristallzüchtung, dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik, dem HahnMeitner-Institut, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, bei BESSY und dem FerdinandBraun-Institut für Höchstfrequenztechnik hat man sich ebenfalls auf jüngste und ältere Besucher gleichermaßen vorbereitet. An vielen Orten wird man sich wohl wieder auf Andrang und Wartezeiten einrichten müssen, da ist es sicher wohltuend, daß an mehreren Punkten für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wird. Die Broschüre mit allen beteiligten Institutionen, Informationen über die Bus-Shuttle-Routen und das detaillierte Programm gibt es u.a. bei der WISTA-MANAGEMENT GmbH (Rudower Chaussee 17) und in der Bibliothek in der Alten Schule. W.S.

Europäische SolarBauausstellung in Adlershof
Interessante Perspektiven in Adlershof: die Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien nimmt bis 19. Juni an der EUgeförderten „European Solar Building Exhibition 2005“ teil. Im Bereich des Projektes „Wohnen Am Landschaftspark“ an der Walter-Huth-Straße werden unter Schirmherrschaft der Senatorin für Stadtentwicklung der Öffentlichkeit vielfältige Informationen zum Bau von Passiv- bzw. Niedrigstenergiehäuser geboten. Herzstück der Ausstellung sind Einfamilienhäuser. Durch die konsequente Umsetzung moderner Energiekonzepte gehören diese Gebäude sämtlich in die Klasse der sogenannten Passivbzw. Niedrigstenergiehäuser, d.h. ihr jährlicher Energiebedarf beträgt weniger als 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Zusätzlich findet bei einigen der vorgestellten Bauvorhaben der Einfluß des Umweltgedankens seinen Ausdruck in einer ökologischen Bauweise. Das trifft besonders auf die Baugruppe „Lebens(t)raum“ zu, in der 11 Reihenhäuser unter ökologischen Gesichtspunkten und unter Verwendung von regenerativen Energien errichtet werden. Die Ausstellung setzt sich aber nicht nur mit dem Einsatz zukunftsweisender Technologien im Wohnungsbau auseinander. Der interessierte Besucher kann sich darüber hinaus auch allgemein über neue Entwicklungen, Verfahren und Produkte der Umwelt- und Energiebranche informieren. Auch sind Besuche weiterer Ökologie- und Solarprojekte in der Stadt geplant. Dem Ausstellungsschwerpunkt „Sonne“ wird sich auch ein Teil der diesjährigen „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 11.6. widmen (s. nebenstehend). Geplant ist ein Solarpfad, der an diesem Tag per Velo-Taxi verschiedene Solar- und Ökologieprojekte auf dem Standort verbindet. Dabei ergibt sich die Möglichkeit, auch den Ausstellungsbereich im Wohngebiet näher kennen zu lernen. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei und jederzeit möglich. Führungen und Erläuterungen finden während der Aktionszeiten mittwochs und freitags zwischen 16 und 19 Uhr und sonntags von 11-16 Uhr statt. Ergänzt wird das Programm durch Fachvorträge und -diskussionen. Interessenten erhalten zusätzliche Informationen direkt von der Adlershof Projekt GmbH unter 6392-3903 oder unter www.adlershof.de/solar. Christine Bergemann

Bei der Vielfalt der Möglichkeiten empfehlen wir abermals, sich für die Planung einer persönlichen Lange-Nacht-Tour zuvor das Programmheft oder das ausführliche Adlershof-Programm zu besorgen bzw. unter www.adlershof.de nachzulesen. Alle Ziele lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zusätzlichen Bus-Shuttles (in Adlershof: Rundkurs mit elf Haltepunkten) bequem erreichen. Lange-Nacht-Tickets sind für 11 € (erm. 7 €, Familien 22 €) im Vorverkauf an Theaterkassen und größeren S-Bahn-Stationen erhältlich und berechtigen zum Eintritt in die Institutionen sowie zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel vom 11.6. ab 14 Uhr bis 12.6. um 4 Uhr. In Adlershof ist in diesem Jahr das Erwin Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, (ShuttleHalt Nr. 3) zentraler Anlaufpunkt. Hier kann man Eintrittskarten erwerben und sich orientieren, hier haben sich für eine Betreuung kleinster Gäste wieder Kindergärtnerinnen der Kita „Spatzennest“ zur Verfügung gestellt, hier beginnen diverse Führungen, z.B. für Kinder von 9 bis 13 Jahren in Begleitung ihrer Eltern (zuvor unter 6392-3583 anmelden!) und hier startet die „Tour de Soleil“ mit Velotaxi-Shuttles zu verschiedenen Solar- und Ökologieprojek-

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Nr. 134

„Bürgerhaushalt“ wird im Bezirk Realität
Informationen aus der 38. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Im Rahmen der Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 28.4. sprachen fünf Betroffene aus anderen Ortsteilen zu ihren Problemen und baten um Unterstützung. Zum Auftakt der Sitzung wurde einstimmig eine interfraktionelle „Willenserklärung ... 8. Mai 1945: Befreiung von der Nazi-Diktatur; 8. Mai 2005: Ein Tag für die Demokratie“ verabschiedet. Bürgermeister Dr. Ulbricht würdigte zu Beginn seiner Ausführungen die verschiedenen Veranstaltungen des Bezirks zum 60. Jahrestag der Befreiung. Er hält die Einbindung der Jugend, wie z.B. beim Besuch in Albinea, für besonders wichtig, die aus Fehlern der Vergangenheit lernen und sich um Völkerverständigung und Toleranz bemühen soll. Als Antwort auf Neo-Nazi-Aktivitäten wie am 4.12. ist für den 3.9. auf dem Vorplatz am Bahnhof Schöneweide ein Fest geplant, das die kulturelle Vielfalt im Bezirk zeigen soll. Zudem informierte er über Probleme bei der Haushaltsplanung für 2006/07, der Bildung eines KitaEigenbetriebes und im „Job-Center“. Ein besonderer Dank galt dem Geschäftsführer des Ratskellers Köpenick (besteht gerade 100 Jahre) für seine vielfältigen Aktivitäten, die viele Gäste anlocken. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Turnhalle der ehemaligen Grundschule am Birkenwäldchen künftig ganztägig vom Sportamt vergeben wird. - das Singen der „Kaiser-Hymne“ beim „Hauptmann-Spektakel“ vor dem Rathaus Köpenick als unbedenklich anzusehen ist. - bei Festwochenenden Händler entweder während des gesamten Zeitraumes oder gar nicht ihre Waren anbieten können. - die Heimatstube Oberschöneweide im IV. Quartal am gleichen Ort mit neuem Konzept wieder eröffnet wird. - der Bau des „Kaiserstegs“ von Ober- nach Niederschöneweide im August beginnen soll; Fertigstellung Ende 2006; über den späteren Namen wurde noch nicht befunden. Für Ihre Anzeigenwünsche in der Eine lange Konsensliste gestattete erneut längere Diskussionen bei einzelnen Tagesordnungspunkten. Ausführlich widmete man sich z.B. der schriftlichen Antwort zum neuen „Bürgerhaushalt“, d.h. der Beteiligung von Bürger(inne)n des Bezirks an der Aufstellung des Haushaltsplanes 2006/07 im Vorfeld der Entscheidungen. Per Zufallsprinzip Ausgewählten soll im Juni „zu allen Haushaltsbestandteilen die Möglichkeit zur Stellungnahme, zu Anregungen und zur Kritik eingeräumt werden“. Festgelegt wurde u.a., dem „Adlershofer Künstlerstübchen“ 125 € für die Anschaffung von Galerieleisten aus Sondermitteln der BVV zur Verfügung zu stellen. Von der BVV zur Kenntnis genommen wurden u.a. die Bezirksamts-Beschlüsse zur „Integration von Migrantinnen und Migranten in Treptow-Köpenick“ sowie zur „Anmeldung zur Investitionsplanung 2005-2009“. Lange diskutiert wurde über Möglichkeiten der „Bekämpfung von Graffitischmiererei“. Das Bezirksamt wurde ersucht zu prüfen, wie der Bezirk dazu beitragen kann, daß die Verursacher ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden. Zum Problem fehlender Toiletten für BVG-Mitarbeiter vor allem an Endhaltestellen stellte sich heraus, daß vom Bezirk umfangreiche Möglichkeiten aufgezeigt wurden, auf die die BVG bisher nicht reagiert hat. Trotzdem sollten die Gespräche schnellstens wieder aufgenommen werden. Den Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. V/40 entnehmen wir u.a., daß - derzeit geprüft wird, ob die Restfläche des ehemaligen ErnstGrube-Stadions (Spindlersfeld) oder der Sportplatz Eiche (Wendenschloßstraße) künftig als Standplatz für Wohnmobile und Caravans genutzt werden kann. - vermutlich im September die Rechtsgrundlage zur Vergabe entgeltfreier Bibliotheksausweise geändert wird, so daß ALG IIden Sozialhilfeempfängern gleichgestellt werden. - die Beschilderung der Ortsteile entlang der ehemaligen Bezirksgrenze zwischen Treptow und Köpenick realisiert wurde. - es vom 1.1. bis 30.9.2004 im Bezirk acht politisch (rechts) motivierte Gewaltdelikte gab (nicht in, aber zwei Täter aus Adlershof). - es im Bezirk 16 öffentliche Toiletten (2 in Adlershof) gibt und kein weiterer Bedarf angemeldet wurde. - 2004 im Adlershofer Kulturzentrum Alte Schule 18 Projekte mit fast 30.000 € finanziert und Honorare von 41.000 € gezahlt sowie andere Adlershofer Projekte (wie zur 250-Jahr-Feier) mit 3.625 € unterstützt wurden. - der Erhalt der Keramik-Wandbilder von Horst Zickelbein im ehemaligen Rundfunktechnischen Zentralamt (Agastr.) weiter ungeklärt ist, zumal sie nicht in die Denkmalliste aufgenommen wurden. - es derzeit fast keine behindertengerechte Straßenbahnwagen im Bezirk gibt. Man versucht in Gesprächen mit der BVG zu erreichen, daß zuerst in Adlershof derartige Züge eingesetzt werden. Nach der BVV-Sitzung am 26.5. (nach Redaktionsschluß) findet die letzte vor der Sommerpause am 23.6. ab 17 Uhr statt, ab 16 Uhr gibt es Bürgeranhörungen. W.S.

Begegnungen in israelischen Schulen
Am 16. Juni um 19.30 Uhr wird zu einem Gemeindeabend im Gemeinderaum Arndtstr. 12 eingeladen. „Wie lernen jüdische und palästinensische Kinder und Jugendliche unter den derzeit so schwierigen Bedingungen?“ ist eine der Fragen, zu der sich Reiner Rühle in einem Lichtbildervortrag äußert. Seine Aufnahmen entstanden bei einer Studienfahrt nach Israel im Oktober 2004. D.Q.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Beschlossen wurde u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - zusätzliche Hinweisschilder vor der Altstadt Köpenick zu installieren, die Ortsunkundigen die Wege in die Altstadt, zu den Parkplätzen und den Sehenswürdigkeiten aufzeigen. - sich dafür einzusetzen, daß an Kreuzungen mit Straßen ohne benutzungspflichtige Radwege (außer in Anliegerstraßen) Vorbeifahrstreifen für Radfahrer markiert werden. - den Prozeß der Lokalen Agenda 21 wie bisher mit materiellen Ressourcen zu unterstützen. Zudem möchte es überprüfen, unter welchen Bedingungen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung bei geeigneten Arbeitsuchenden eine Beschäftigung für Fortschreibung und Koordinierung des AgendaProzesses möglich ist. - Gespräche mit Senat und Abgeordnetenhaus aufzunehmen, damit die Satzung für Kita-Eigenbetriebe und das Eigenbetriebegesetz dahingehend geändert werden, daß zusammenwirkende Bezirke in Rechten und Pflichten gleichberechtigt sind.

Kirchliche Termine
Die evangelische Gemeinde Adlershof kommt um 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) zum sonntäglichen Gottesdienst zusammen. Am 19.6. wird jedoch zu 14 Uhr und nicht nur zum Gottesdienst, sondern zugleich zum Gemeindefest eingeladen (s. S. 5). Am 24.6. kommen Adlershofer Christen um 20 Uhr beim ökumenischen Johannisfeuer auf dem Kirchengelände zusammen. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 findet am 16.6. um 19.30 Uhr ein Gemeindeabend zum Thema Israel statt und der
(Fortsetzung auf Seite 5)

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Juli-Ausgabe ist der 15. Juni

TAG & NACHT

Juni 2005

Seite 5

Gedanken von Joseph Ratzinger - Papst Benedikt XVI.
Mit übergroßem Interesse wurden die Ereignisse um die Wahl des neuen Papstes international wahrgenommen. In Medienberichten wurde der Lebensweg von Joseph Ratzinger aufgezeichnet. Mitunter wurden Vermutungen angestellt, wie Papst Benedikt XVI. sein Amt zukünftig ausführen und in welche Richtung die katholische Kirche mit ihm steuern wird; einige Medienberichte ließen dabei leider fundierte Recherchen und Niveau vermissen. Uns führten die Gedanken über den neuen Papst zu einem Buch von Joseph Ratzinger, das er 1968 veröffentlichte. Der 41jährige Priester und promovierte Theologe lehrte zu dieser Zeit als Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Tübingen. Das Buch „Einführung in das Christentum“ enthält Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis und versteht sich als Grundlagenwerk über Inhalt und Sinn christlichen Glaubens. Wir möchten zwei kleine Geschichten herausgreifen, die an Aktualität keinesfalls verloren haben und durchaus der heutigen Auseinandersetzung mit Glauben und Theologie dienen können. Im Vorwort schreibt Joseph Ratzinger: „Wer die theologische Bewegung des letzten Jahrzehnts beobachtet hat und nicht zu jenen Gedankenlosen gehört, die das Neue unbesehen jederzeit auch schon für das Bessere halten, könnte sich wohl dabei an die alte Geschichte von „Hans im Glück“ erinnert fühlen: Den Goldklumpen, der ihm zu mühsam und schwer war, vertauschte er der Reihe nach, um es bequemer zu haben, für ein Pferd, für eine Kuh, für eine Gans, für einen Schleifstein, den er endlich ins Wasser warf, ohne noch viel zu verlieren – im Gegenteil: Was er nun eintauschte, war die köstliche Gabe völliger Freiheit, wie er meinte. ... Hat unsere Theologie in den letzten Jahren sich nicht vielfach auf einen ähnlichen Weg begeben? Hat sie nicht den Anspruch des Glaubens, den man allzu drückend empfand, stufenweise herunterinterpretiert, immer nur so wenig, daß nichts Wichtiges verloren schien, und doch immer so viel, daß man bald darauf den nächsten Schritt wagen konnte? Und wird der arme Hans, der Christ, der vertrauensvoll sich von Tausch zu Tausch, von Interpretation zu Interpretation führen ließ, nicht wirklich bald statt des Goldes, mit dem er begann, nur noch einen Schleifstein in den Händen halten, den wegzuwerfen man ihm getrost zuraten darf?“ Joseph Ratzinger meint mit dieser Geschichte nicht „ein bloßes Beharren auf dem Edelmetall fester Formeln der Vergangenheit, das dann doch auch nur ein Metallklumpen bleibt: eine Last, statt kraft seines Wertes die Möglichkeit wahrer Freiheit zu gewähren.“ Vielmehr geht es ihm darum, „den Glauben als Ermöglichung wahren Menschseins in unserer heutigen Welt neu zu verstehen, ihn auszulegen, ohne ihn umzumünzen in ein Gerede, das nur mühsam eine völlige geistige Leere verdeckt.“ In der zweiten Geschichte beschreibt Joseph Ratzinger die Situation des Theologen, der versucht, über den Glauben in der Welt von heute vor Menschen zu reden, seinen Mitmenschen glaubwürdig Rechenschaft vom christlichen Glauben zu geben. Er greift dafür eine bekannte Gleichniserzählung auf: „Ein Reisezirkus in Dänemark war in Brand geraten. Der Direktor schickte daraufhin den Clown, der schon zur Vorstellung gerüstet war, in das benachbarte Dorf, um Hilfe zu holen, zumal die Gefahr bestand, daß über die abgeernteten, ausgetrockneten Felder das Feuer auch auf das Dorf übergreifen würde. Der Clown eilte in das Dorf und bat die Bewohner, sie möchten eiligst zu dem brennenden Zirkus kommen und löschen helfen. Aber die Dörfler hielten das Geschrei des Clowns lediglich für einen ausgezeichneten Werbetrick, um sie möglichst zahlreich in die Vorstellung zu locken; sie applaudierten und lachten bis zu Tränen. Dem Clown war mehr zum Weinen als zum Lachen zumute; er versuchte vergebens, die Menschen zu beschwören, ihnen klar zu machen, dies sei keine Vorstellung, kein Trick, es sei bitterer Ernst, es brenne wirklich. Sein Flehen steigerte nur das Gelächter, man fand, er spiele seine Rolle ausgezeichnet – bis schließlich in der Tat das Feuer auf das Dorf übergegriffen hatte und jede Hilfe zu spät kam, so daß Dorf und Zirkus gleichermaßen verbrannten.“ Die Rolle des Clowns steht hier als Beispiel für die Situation des Theologen in der Gegenwart, der seine Botschaft den Menschen nur schwer verdeutlichen kann. Er wird in seinen Gewändern aus der Vergangenheit gar nicht ernst genommen. „Er kann sagen, was er will, er ist gleichsam etikettiert und eingeordnet durch seine Rolle. Wie er sich auch gebärdet und den Ernstfall darzustellen versucht, man weiß immer im voraus schon, daß er eben – ein Clown ist.“ Joseph Ratzinger schildert diese Geschichte als Bild für die bedrängende Wirklichkeit, in der sich Theologie und Glaubensvermittlung befinden; als Beispiel für die nahezu unlösbare Schwierigkeit, „die Schablonen der Denkund Sprechgewohnheiten zu durchbrechen und die Sache der Theologie als Ernstfall menschlichen Lebens erkennbar zu machen.“ Das Buch „Einführung in das Christentum“ ist im KöselVerlag erschienen und kostet 21,95 €. Birgit Biedermann

Kirchliche Termine
(Fortsetzung von Seite 4)

Sommerfest der evangelischen Kirchengemeinde

Ein Freund, ein guter Freund ...
Unter diesem Motto feiert unsere evangelische Kirchengemeinde am 19. Juni ab 14 Uhr ihr Sommerfest in und um die Verklärungskirche (Arndtstr.), zu dem alle Adlershoferinnen und Adlershofer herzlich eingeladen sind. Es beginnt um 14 Uhr mit dem Singspiel für Kinderchor „Freddy, der Esel“. Ab 14.45 Uhr kann man Kaffee und Kuchen genießen. Ein buntes Programm mit Spielen, Bastelständen, Büchertisch und Turmbesteigung schließt sich ab 15.30 Uhr an. Mit der Abschlußandacht um 16.30 Uhr endet das Fest. D.Q.

Frauenkreis kommt am 3.6. und 17.6. (Besuchsdienst ab 14 Uhr) um 15 Uhr und der Männerkreis am 3.6. und 1.7. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 17.6. kann man sich bei Fam. Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55 – Sommerpause während der Ferien) sowie dem Jugendtreff unter 677 56 42 informieren. In der Christus König Kirche (Nipkowstr.) beginnen die Gottesdienste sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr. Die Kindermesse am 12.6. um 11Uhr ist mit der Taufe von Ole Stahlhut verbunden. Meditationen mit und bei Frau Waury (FlorianGeyer-Str. 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 21.6. um 18 Uhr. Bereits am 1.6. starten die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ im Pfarrheim um

19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zum sonntäglichen Gottesdienst ein, bei dem die Kinder in altersgemäßen Gruppen betreut werden. Zudem gibt es hier verschiedene Angebote für Jung und Alt. So veranstaltet am 4.6. um 19 Uhr die Combo der Gemeinde einen Singe- und Anbetungsabend. Der Gemeinschaftsnachmittag der Senioren beginnt am 15.6. um 14.30 Uhr zum Thema: „Glück gehabt!?“ Gesprächskreise beginnen dienstags um 17 und 19.30 Uhr sowie unter der Woche abends in verschiedenen Wohnzimmern. Außer in den Ferien ist freitags um 16 Uhr Kindertreff für 5-11jährige. Um 18.30 Uhr beginnt der Teentreff „MotK“. „Fisherman’s Friends“, ein Treffen für Jugendliche, ist samstags ab 19 Uhr. Weitere Infos unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

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Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

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Nr. 134

16. Juni, 17 Uhr WISTA CORNER Volmerstraße 2
2. Philosophen-Abend

„Adlershofer Künstlerstübchen“ wurde vor 15 Jahren gegründet
Auf Initiative von Sieglinde Feldmann vom Adlershofer Klub „Peter Kast“ entschloß sich 1990 eine kleine Gruppe von aktiven Hobby-Malern eine Interessengemeinschaft zu gründen, um gemeinsam zu malen, zu diskutieren und die besten Arbeiten auszustellen. Sie gaben sich den Namen „Adlershofer Künstlerstübchen“. Inzwischen sind 15 Jahre vergangen und wir sind mit unseren Aufgaben gewachsen. Diese kleine Gemeinschaft ist uns durch regelmäßige Diskussion über unsere Arbeiten und wiederholte Pleinairs in Berlin und Brandenburg Schule und Ansporn zugleich. Mit vielen Ausstellungen im Klub und jetzt in der Alten Schule konnten wir Freude bereiten. Nach der erfolgreichen „Adlershofer Kunstmeile“ im vergangenen Jahr zum 250. Ortsjubiläum wurden wir den meisten Mitbürgern bekannt. Auch in Zukunft werden wir in diesem Sinne fortfahren, viele Bilder malen und der Öffentlichkeit vorstellen. Wir danken Sieglinde Feldmann (s. AZ Nr. 25) als Initiatorin, die uns in den Anfangsjahren mit viel Engagement unterstützte, und denken auch an den verstorbenen Hans Wiese (s. AZ Nr. 105), der zu unseren aktiven Gründungsmitgliedern zählte. Wir wollen die Arbeit in ihrem Sinne fortführen.

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 8.6. „Wenn Träume fliegen lernen“ Mittwoch, 15.6. „Napola – Elite für den Führer“ Mittwoch, 22.6. „Ray“ Mittwoch, 29.6. „Hitch – Der Date Doktor“

„Epikur – Was haben uns die alten Philosophen heute noch zu sagen?“
Gast:

Prof. Dr. Christof Rapp
Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Philosophie
Eintritt frei

Filmklappe für 5,- €
(Sonntag Mittagvorstellung und Montag Spätvorstellung) 5. und 6. 6. „Ray“ 13.6. „Muxmäuschenstill“ 20.6. „House of Flying Daggers“ „Mathilde – Eine große Liebe“ Außerdem im Juni: ab 2. „Million Dollar Baby“ ab 9. „Heffalump“ „Zimt und Koriander“ „Basta – Rotwein oder Totsein“ ab 16. „Der Kaufmann von Venedig“

Veranstalter: Adlershofer Betriebsrestaurant GmbH

Musikschulfest in der „freiheit fünfzehn“
Ein Musikschulfest der Joseph Schmidt Musikschule TreptowKöpenick findet am Sonntag, dem 19. Juni, von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt in der „freiheit fünfzehn“ in Köpenick statt. Es wird ein Fest für die ganze Familie mit Musik und Tanz, mit Noten- und Trödelbasar. Die Musikalische Früherziehung stellt sich vor und interessierte Neueinsteiger können sich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Bis zum frühen Abend wird mit Solisten, Jazzband, Big Band, Tanzgruppen, Orchestern und Chören der Joseph Schmidt Musikschule ein abwechslungsreiches Programm geboten. D.T.

An unserer Arbeit und an unserem Wirken Interessierte begrüßen wir gern an jedem 3. Donnerstag im Monat ab 16 Uhr im Café in der Alten Schule. Im Internet kann man zudem einen Teil unserer Arbeiten unter www. Adlershoferkuenstler.de.vu anschauen. Hans-J. Tschiersnitz

Adlershofer Buchpremiere
Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Adlershofer Buchpremiere“ lädt der Adlershofer Bürgerverein am 16. Juni um 19.30 Uhr gemeinsam mit dem Kulturzentrum Alte Schule in dessen Räume, Dörpfeldstr.54/56, ein. Zu Lesung und Gespräch wird Dr. Monika Melchert, Leiterin der Anna-Seghers-Gedenkstätte, erwartet. Sie ist zudem Herausgeberin der Reihe „Spurensuche – vergessene Autorinnen wiederentdeckt“. Der in diesem Frühjahr erschienene Band 5 würdigt „Thea Sternheim (1883-1971) – Sackgassen“. W.S.

(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Treffpunkt „Casablanca“
Im Juni werden im „Casablanca“ (Friedenstr.12) wieder die Puppen tanzen. Ein Marionettentheater erfreut die Besucher um jeweils 11 Uhr am 5.6. mit der Geschichte von „Dornröschen“ und am 18.6. von der „Ziege des Lehrers“. Am 6.6. wird zur Montagslesung eingeladen und am 11./12.6. gibt es unter der Devise „Bollywood macht glücklich“ (s. AZ Nr. 132) die „Indian Love Story“. Kurz vor Ferienbeginn beteiligt sich auch das „Casablanca“ vom 13.-17.6. um 10 und 12 Uhr an der 2. Schulfilmwoche für die Klassenstufen 7 bis 13. Infos zu allen Veranstaltungen an der Kinokasse oder unter Tel. 677 57 52. W.W.

Johannisfeuer
Die evangelische und die katholische Gemeinde laden am 24. Juni ab 20 Uhr zum Singen und Plaudern beim Johannisfeuer neben der Verklärungskirche ein. Für Kartoffeln zum Backen im Feuer und Getränke wird gesorgt. D.Q.

Preis für gute Projekte der Jugendarbeit
Gemeinsamt mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleiht der Deutsche Bundesjugendring den Heinz-Westphal-Preis an Gruppen, Initiativen, Verbände und Organisationen aus dem Jugendbereich, die sich mit guten Projekten aus der Jugendarbeit bewerben. Der Preis geht auf den ehemaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages zurück. Drei Projekte werden in diesem Jahr ausgezeichnet. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von insgesamt 15.000 €. Einsendeschluß ist der 17. Juni. Die Bewerbungen sind an den Deutschen Bundesjugendring (Heinz-Westphal-Preis, Mühlendamm 3, 10178 Berlin) zu richten. Nähere Informationen unter www.heinz-westphal-preis.de.

„Kein Frühstück bei Tiffany“ auf der Schloßinsel
Mit der Preisverleihung enden am 2. Juni die 10. Theaterfestspiele im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9. Im Rahmen des „Köpenicker Sommers“, der vom 17. bis 19. Juni veranstaltet wird, kann man am Sonnabend ab 20 Uhr als open air auf der Schloßinsel „Kein Frühstück bei Tiffany“ genießen. Ein Balladenabend „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ wird am 7.6. im Stadttheater geboten. Um Liebe und Chansons geht es am 10.6. beim Edith-Piaf-Abend. Die Geschichte vom Struwwelpeter steht u.a. für die Kinder auf dem Juni-Spielplan. Reservierungen unter 70 71 72 52 oder 65 01 62 34.

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„Dichterland und Bücherparadies“ mit Werner Liersch
Die Anna-Seghers-Gesellschaft lädt am Mittwoch, dem 8. Juni, zu einer Veranstaltung in die Anna - Seghers-Gedenkstätte ein. Unter dem Titel „Dichterland und Bücherparadies“ liest Werner Liersch aus seinen neuen Büchern „Dichterland Brandenburg. Literarische Streifzüge zwischen Havel und Oder“ sowie „Geschichten aus dem Antiquariat“. Beginn der Veranstaltung im Haus Anna-Seghers-Straße 81 ist um 18 Uhr.

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„Moderne Variationen zum Thema A-B-C“ ausgestellt
Noch bis 21. Juni kann in der Galerie in der Alten Schule die sehenswerte und anregende Ausstellung „8 Augen – 4 Künstlerinnen aus dem Fürstentum Liechtenstein“ mit Installationen, Objekten und Bildern besucht werden (s. AZ Nr. 133). Ihr folgt die Ausstellung „Kunstlandschaft: Garten“ mit einer Vernissage am 1. Juli um 20 Uhr. „Zehn internationale Künstler befassen sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Garten als Kunstlandschaft. Von traditionellen Medien wie Malerei über inzwischen als Kunstform akzeptierte Fotografie bis hin zu raumgreifenden Installationen und raffinierten Verführungen reicht das Spektrum. Überraschendes und Besinnliches begegnet dem Besucher in dieser sommerlichen Schau und wird vielleicht den einen oder anderen zu Erkundungen quer durch die Stadt bewegen.“ (PM.M.) Das alles kann Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr betrachtet werden. Im Café in der „Alten Schule“ kann man sich im Juni an den Arbeiten „Moderne Variationen zum Thema A-B-C“ von Mitgliedern des Malkurses Britzer Straße erfreuen. Im Mehrzweckraum (Restaurant) sind weiterhin Bilder der Gruppe WIR zu sehen. Die Bilder im Restaurant können zu den Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Der „DEFA-Chefindianer“ kommt
Goiko Mitic, der legendäre „DEFA-Chefindianer“, ist am 28. Juni ab 19.30 Uhr Gast der vom Adlershofer Bürgerverein veranstalteten Gesprächsreihe „Zur Person“ im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56). Unvergessen sein unerschrockener Dakota-Häuptling TokeiIhto in der Verfilmung der Vorlage „Die Söhne der großen Bärin“ von Liselotte WelskopfHenrich (Ehrengrab auf unserem Friedhof). Seit 1992 reitet er in Bad Segeberg über die Bühne. Derzeit tritt er dort als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen auf und begeht in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag. W.S.

Vortrag und historischer Spaziergang
„Die Adlershofer bauen auf – ein neuer Anfang nach dem II. Weltkrieg“ ist der Titel eines Vortrages von Ortschronist Rudi Hinte am 9. Juni um 18.30 Uhr in der Alten Schule (Dörpfeldstraße 54/56). Am 11. Juni treffen sich um 10 Uhr alle Interessierten an der Ecke Nipkowstr./Glienicker Weg zu einem Rundgang unter dem Motto „Wo in Adlershof die Schornsteine rauchten – ein Spaziergang durch das alte Fabrikviertel“. Dabei kann auch die ehemalige Fabrikstraße von Kahlbaum / Schering auf dem jetzigen Gelände von BERLIN-CHEMIE besichtigt werden. W.S.

MultiVisionsRevue „Urlaub für alle!“
Mit der MultiVisionsRevue „Urlaub für alle!“ eröffnet das Schlossplatztheater Köpenick im Juni die Urlaubs-Reisezeit. Premiere für dieses besondere Reisebüro in Alt Köpenick 31-33, das den Zuschauern eine Reise an das schönste Ende der Welt verspricht, ist am 3.6. um 20 Uhr. Weitere Aufführungen sind am 4., 10. (als „Lange Nacht der Arbeit“), 11., 17., 18., 24. und 25.6. immer um 20 Uhr. Infos und Vorbestellungen unter: 651 651 6.

Gedichte aus Amerika
Zur Montagslesung lädt der Adlershofer APHAIA VERLAG am 6. Juni um 19.30 Uhr ins Kino „Casablanca“ (Friedenstraße 12) ein. Prof. Albrecht Classen liest „Gedichte aus Amerika“. Obwohl 1984 in die USA ausgewandert, schreibt er Gedichte in seiner deutschen Muttersprache, die auch im APHAIA VERLAG erschienen. Umrahmt wird die Lesung von Michael Blümel, der dazu live an der Staffelei malt. Von den 4,50 € Eintritt werden bei einem Buchkauf 2,- € angerechnet.

Comedy mit Ingo Insterburg und Karl Dall
Ein Konzert mit Barbara Thalheim (voc., git.) und Jean Pacalet (acc.) steht am 3. Juni ab 21 Uhr auf dem Programm im Alten Ballsaal in Friedrichshagen, Müggelseedamm 164. Das Repertoire der beiden umfaßt weit mehr als 70 Chansons, die zum größten Teil von Barbara Thalheim und/oderJean Pacalet komponiert wurden. Vom 14. bis 16. Juni jeweils um 20 Uhr gibt es Comedy mit Insterburg und Dall. Seit über 30 Jahren sind „Insterburg & Co.“ bekannt. Nach der Trennung vor 25 Jahren haben sie sich wieder zusammengerauft und treten nun zu zweit vor das Publikum. Vorbestellungen und Infos zu weiteren Veranstaltungen unter Tel. 645 57 16 oder im Internet unter www.alter-ballsaal.de

Was läuft im Juni in der
Täglich geöffnet
Sommerfest der KGA „Am Adlergestell“

Mittwoch Ruhetag

mit einer Schlagerparade beliebter Künstler der DDR, präsentiert von Siegfried Trzoß

am Samstag, dem 4. Juni, ab 19 Uhr
Kinderfest des Adlershofer Festkomitees am Sonntag, dem 5. Juni, ab 14 Uhr
(s. auch AZ Nr. 133)

Boxen Live auf der Festwiese
Vergleichswettkämpfe einer Auswahl aus Berlin und Brandenburg

am Samstag, dem 11. Juni, ab 14 Uhr
Ausgewählte Speisen deutscher Küche werden Ihnen ab 17 Uhr auch gern ins Haus geliefert. Nähere Informationen bitte erfragen.

Fisch-Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 21. Juni, ab 18 Uhr

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Sorge ums tägliche Essen und um ein Dach über’m Kopf
Kriegsende, Befreiung und Wiederaufbau vor 60 Jahren (Teil III)
Der vom Ortskommandanten Michail Filipow eingesetzte parteilose Bürgermeister Dr. Wittmann zog eine Schar von Fachleuten heran. Zu den ersten Adlershofern, die bereits ab 8. Mai 1945 zunächst ehrenamtlich Aufgaben in der Verwaltung übernahmen, gehörte der Architekt und Bauleiter Fritz Bläsing aus der Loretto(Holl-)straße. Er hatte 1935 die letzten Gagfah-Häuser erbaut, war dem Volkssturmeinsatz bei Halbe heil entronnen und übernahm nun das Baubüro der Bürgermeisterei. Mit acht Personen richtete er sich im Laden von Gertrud Keister, Bismarck-/Ecke Volkswohlstraße (heute Dörpfeld-/Anna-SeghersStraße) ein. Sein Stellvertreter war Architekt Albert Holz. Er führte von September bis Dezember 1945 eine sorgfältige Erfassung der „Gebäudeschäden durch Kriegsereignisse“ in Adlershof durch. Jedes Haus, jede Wohnung, jeder Betrieb wurde bezüglich Art und Schwere der Schäden sowie des geschätzten Baustoffbedarfs bewertet. Mindestens 28 Wohnhäuser waren total zerstört, 30 schwer und 57 mittelschwer beschädigt. Dazu kamen zahlreiche leicht beschädigte Wohnhäuser. Kaum eine Wohnung war ohne Schäden geblieben. Unübersehbar die zerstörten oder beschädigten Fenster, Türen sowie Hausdächer. Dazu kamen die Schäden in den Betrieben mit hunderten vernichteter Arbeitsplätze. Allein auf dem Gelände der Schering AG in Adlershof (Berlin-Chemie) waren 19 Gebäude total, 3 schwer, 12 mittelschwer und 26 leicht beschädigt. In der C.J. Vogel Drahtund Kabelwerke AG registrierte man 6 total zerstörte und 9 mitteloder leichtbeschädigte Betriebsstätten. Eine schwere materielle Hinterlassenschaft des vom Hitlerfaschismus angezettelten Krieges, die noch Jahrzehnte auf den Schultern der Adlershofer lastete! Die Adlershofer Bauhandwerksunternehmen wie Rebien oder Lucke hatten viel Arbeit zu leisten, um die beschädigten Wohnungen bewohnbar zu machen.

Wie hier an der Silberberger Straße waren in Adlershof viele Häuser durch Bomben verwüstet

Fotos: Archiv Hinte

Da die vorhandene Kapazität begrenzt und zersplittert war, dachte Bauleiter Bläsing an die Gründung eines größeren Bauunternehmens im Ort. Arbeitskräfte gab es angesichts zerstörter Betriebe genug. Im Gespräch mit dem Ortskommandanten empfahl er, mit Hinweis auf die in Deutschland reiche Tradition des Genossenschaftswesens, eine Baugenossenschaft zu gründen. So entstand am 14.8.1945 die „Adlershofer Baugenossenschaft E.G.M.B.H. Berlin-Adlershof“ (ABG), deren Genossenschaftsversammlung Fritz Bläsing zum Geschäftsführenden Vorstand und Dr. Linke zum Aufsichtsratsvorsitzenden wählte. Das Büro befand sich im Haus Gellertstraße 5 neben der ehemaligen „Villa Martha“ und dem alten Amtshaus. Dieser Baubetrieb führte 150 Mitarbeiter zusammen, vor allem Maurer und Zimmerleute aus Adlershof. Standort des Bauhofes war in der Gasse zwischen Genossenschafts- und heutiger Florian-Geyer-Straße, wo die Zimmerleute kleine Schuppen für die Gewerke an die Wand des „Vogel“-Werkes bauten. Zum Transport des Baumaterials wurde ein 31/2-Tonner amerikanischer Bauart aufgebaut und dazu ein Anhänger. Hiermit konnte u.a. Gips aus Rottleberode (Harz) herangeschafft werden. Die Kriegszerstörungen hatten große Wohnungsnot im Ort hervorgerufen. Das hier gebildete Wohnungsamt Adlershof hatte alle Hände voll zu tun. Große Wohnungen wurden erfaßt, um Obdachlose einzuweisen. Das betraf auch Wohnungen etlicher Nazifunktionäre, die sich „abgesetzt“ hatten. Als das Amt in solchen Fällen bemüht war, die Einrichtungsgegenstände zu erfassen, stellten die Mitarbeiter oft fest, daß man sich schon bedient hatte,

um eigene Verluste wettzumachen. Viele im Ort mußten enger zusammenrücken. Auch befreite Opfer des Faschismus, die ihren Wohnsitz im Ort nahmen, mußten Wohnungen erhalten. Der bereits erwähnte Antifaschist Alfred Krajewski (s. AZ Nr. 133) berichtet in seinen Erinnerungen „Visionen in meinem Leben“: „Vom Wohnungsamt, dem damals schwierigsten Bereich, erhielt ich in der Vimystraße 20 eine eigene Wohnung ... Unsere Wohnung hatte einem SS-Jugendführer Pfeiffer gehört. Er war bereits im Juni 1944 geflohen. Nach ihm wohnte der Nazi Eberhard Breest im Haus. Der war nun auch getürmt.“ Krajewski bekam die vorgefundenen und erfaßten Möbel vom Bergungsamt gegen ein entsprechendes Entgelt übereignet. Er holte seine völlig erschöpfte Mutter aus Neukölln hierher und bewohnte nun mit ihr das neue Heim in der Gagfah-Siedlung. Interessant ist ein Antrag der SPD-Abteilung Adlershof zur Wohnungsnot in der Siedlung Wendenheide, den ihr Leiter Otto Engel am 20.11.1945 im BezirksAktionsausschuß des antifaschistisch-demokratischen Blocks Treptow zur Sprache brachte. Besonders in dieser Siedlung seien zahlreiche Gebäude durch die Kriegsereignisse in Mitleidenschaft gezogen worden, heißt es darin. Weitreichende Umquartierungen durch das Wohnungsamt waren erfolgt, z.T. in Wohnungen mit relativ hohen Mieten. Bei vielen Umquartierten bestehe die Gefahr, daß sie ihre Mietverpflichtungen nicht erfüllen können. Es wurde gefordert, die beschädigten Häuser bzw. Wohnungen schnell bewohnbar zu machen. Hierfür sollte den Betroffenen aus Mitteln der Gebäudeinstandsetzungs-Abgabe ein zinsloses Darlehen zur

Verfügung gestellt werden, das zweckgebunden nach entsprechenden Regeln verwendet werden muß. Der Antrag fand allgemeine Zustimmung. Noch dringlicher als die Sorge um die materiellen Lebensbedingungen war die um das Essen am nächsten Tag. Es ist noch heute beeindruckend, wie Offiziere der Roten Armee, die gerade unweit an Spree und Dahme gegen ihre Todfeinde gekämpft hatten, die Verantwortung für das Überleben der Einwohner übernahmen. Ich denke dabei nicht nur an Generaloberst Nikolaj E. Bersarin, der als einer der ersten Berlin erreichte und am 24. April als Militärkommandant der Stadt eingesetzt wurde. In Anerkennung seiner Leistungen für Berlin und seine Bewohner wurde er ihr Ehrenbürger. Auch unserem Ortskommandanten wurde unermüdlicher Einsatz für die Versorgung, die Herstellung der nicht selten gefährdeten Sicherheit sowie das Ingangsetzen der Verwaltung bestätigt. Bereits am 6./7. Mai trafen die ersten sowjetischen Lebensmitteltransporte im Bezirk Treptow ein, darunter 144 t Kartoffeln. Der Treptower Bezirkskommandant Oberst Koschelew hatte befohlen, bis 7. Mai, 20 Uhr, Lebensmittelkarten für Mai an alle Einwohner auszugeben, die an Arbeitseinsätzen teilnahmen oder andere Tätigkeiten nachweisen konnten. Die mit Namen versehenen Berechtigungsscheine mußten die Ortsbürgermeistereien selbst herstellen. Das erforderte eine große organisatorische Leistung in kürzester Zeit. In den Häusern bzw. Wohnblocks wurden „Mieterräte“ gewählt, aus denen gewählte Hausund Straßenobleute hervorgingen . Deren Aufgabe war u.a., die Anwesenden zu erfassen (viele waren von Evakuierung oder Militär-

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dienst noch nicht heimgekehrt), um die Basis für eine Kartei der Kartenstelle und die Verteilung der Berechtigungsscheine zu schaffen, die sie ebenfalls vornehmen sollten. In der Kaiser-Wilhelm-(Nipkow-)straße 34/36, wo Kolonialwarenhändler Max Baumann seine Großgaragen unterhielt, befand sich das Lebensmittelverteilungslager. „Kleinverteiler“ oder Obleute (wie die Geschäftsleute Johannes Reddies und Walter Knabe) bekamen den Auftrag, ihnen zugeordnete Händler aufzufordern, den erwarteten Bedarf anzumelden. Als am 13.5. auf Befehl des Stadtkommandanten die Lebensmittelrationen pro Personen und Tag nach fünf Kategorien (Schwerarbeiter, Arbeiter, Angestellte, Kinder, Nichtberufstätige und übrige) festgelegt wurden, waren die neuen Lebensmittelkarten bis 14.5. an die Bevölkerung auszugeben. Die Voranmeldung des Bedarfs für Juni hatte durch die Geschäftsleute bzw. die Obleute bis 16.5. zu erfolgen. Kaufmann Reddies meldete für seine Kunden 548 Bestellscheine für 4 Schwerarbeiter, 156 Arbeiter, 75 Angestellte, 112 Kinder und 201 Sonstige an. Daraus ergab sich der Bedarf an Brot, Nährmitteln, Fleisch, Fett, Zucker, Kartoffeln, Bohnenkaffee, KaffeeErsatz, Tee und Salz. Die Geschäftsleute holten ihre Lebensmittel vom Verteilungslager. Bürgermeister Dr. Wittmann berichtete für Oktober 1945, daß alle Lebensmittelmarken bis auf die Teezuteilung restlos beliefert werden konnten. Viele andere Aufgaben waren von der Bürgermeisterei zu meistern: die listenmäßige Ausgabe von Holzscheinen; die Erfassung des unbewohnten, noch instandzusetzenden Wohnraumes sowie der bebauten, unbebauten und zerstörten Grundstücke; eine Viehzählung; die Ausgabe behelfsmäßiger Personalausweise. Eine Typhusschutzimpfung war ebenso wie Müll- und Schuttbeseitigungsaktionen zu organisieren. Angesichts des bevorstehenden Winters widmeten die Bürgermeisterei sowie auch die inzwischen zugelassenen und immer stärker in Erscheinung tretenden politischen Kräfte wie SPD, KPD und der antifaschistische Aktionsausschuß ihre Aufmerksamkeit der Winterfestmachung beschädigter Wohnhäuser und besonders der Aktion „Rettet die Kinder“. In der Funktionärs-Sitzung der SPD Adlershof am 26.11. berichtete Otto Engel mit sichtlichem Stolz, daß in der Geldsammlung für diese Aktion im Ort bereits 35.000 RM zusammenkamen und gemessen am Ergebnis im ganzen Bezirk Treptow in Höhe von 70.000 RM „Adlershof bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 20% etwa 50% der Summe aufgebracht hat ...“ Besonders schlimm war es um die Versorgung der Kinder mit Schuhwerk und warmer Kleidung bestellt. 50% der Adlershofer Kinder hatten kein ordentliches Schuhwerk und bis zu 50% keine warme Bekleidung. Die SPD-Abteilung forderte, daß Schuhmacher bevorzugt Schuhe für Kinder reparieren und warme Kleidung ausgegeben wird. Da es den Nähstuben an Nadeln und Garn fehlte, regte Engel an, in der Bevölkerung Material, Garn und Nadeln zu sammeln. Die Vorschläge wurden im Antifa-Aktionsausschuß beraten. Hieraus ist ersichtlich, wie sich bereits wenige Monate nach der Befreiung das gesellschaftliche Leben im Ort entwickelte, viele Adlershofer bei der Lösung von Problemen mitwirkten und sich eine Art Selbstverwaltung bildete. Es wurde notwendig, sich um die wachsende

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schinenparks nach Oberfranken absetzte. Acht Arbeiter nahmen die Arbeit wieder auf, fertigten in Lohnarbeit Dreh- und Frästeile, Kinderspielzeug und Wagen. Die Abteilung Industrie-Betreuung unter Ing. Waldemar Gurbicz arbeitete mit Betriebsleitern und Gewerkschaft zusammen, unterstützte sie bei der Lösung ihrer Probleme, wie bei der Versorgung mit Energie und Karbid und vermittelte die Übergabe von Maschinen aus „herrenlosen“ an arbeitsbereite Betriebe. So wurde die Firma Brüggemann in die Lage versetzt, gesprengte Brücken bei Adlershof wieder aufzubauen und die Schering AG konnte dringend benötigte Mittel gegen Ruhrerscheinungen herstellen. Die Abteilung initiierte auch die Herstellung von Seife, die in Berlin und Umgebung nicht erhältlich war. Jede Adlershofer Familie bekam ein Stück Seife zugeteilt, bald konnten auch andere Ortsteile versorgt werden (bis September wurden 16.000 Stück geliefert). Im August organisierte man die Herstellung von Sandalen unter Verwendung alter Benzinkanister aus Gummi. Auch ein dringend benötigter Krankentransportwagen konnte am 20.8. bereitgestellt werden. Was heute grotesk anmutet, hatte in jener Zeit überlebenswichtige Bedeutung. Die meisten Adlershofer, die zunächst sicher nicht das Gefühl der Befreiung empfanden, sich mehr als Besiegte ansahen, dürften bald erkannt haben, daß ihnen der Sieg der Alliierten über Nazideutschland zu einem Neubeginn verhalf. „Lieber trockenes Brot essen, als wieder Krieg!“, „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ wurden zur Grundeinstellung, die bis in unsere Tage wirkt und aktuell geblieben ist. Rudi Hinte

Fritz Bläsing wurde 1945 Leiter des Baubüros in Adlershof

Zahl entlassener Kriegsgefangener, um deren Gesundheit und u.U. um Wohnraum und Arbeit zu kümmern. Dazu war eine Beratungsstelle im Amtshaus Radickestraße eingerichtet worden. Hinweisschilder an Brennpunkten des Ortes wiesen auf die Gefangenenfürsorge hin. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Belebung des kulturellen Lebens gewidmet. Im Kino „Capitol“ und in der Schulaula Radickestraße fanden bereits nach kurzer Zeit Konzerte, Liederund Rezitationsabende statt. „Der Adlershofer Chor war ein gern gehörter Klangkörper“, schrieb Erna Graener in ihren Erinnerungen. Sie erwähnte dabei auch den Pianisten Schreck-Berger und Kantor Bruno Langner. Das „Capitol“ eröffnete mit dem sowjetischen Film „Die Kinder des Kapitän Grant“. In den Adlershofer Fabriken und Unternehmen waren es oft die Arbeiter und Angestellten, die erste Hand anlegten um aufzuräumen und wieder zu produzieren, während viele Besitzer und Führungskräfte das Weite suchten. Dazu gehörte z.B. Edgar Häntsch, Besitzer der Druckwalzenfirma Klau & Häntsch (Adlergestell 279), der sich mit dem größten Teil des Ma-

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Seniorenbegegnung lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar, einige neue im April (AZ Nr. 129 + 132) mitgeteilt.

Außerdem bietet das Juni-Programm:
1.6., 15 Uhr: 2.6., 14 Uhr: 8.6., 14 Uhr: 13.6., 10 Uhr: 15.6., 14 Uhr: 22.6., 14 Uhr: 29.6., 14 Uhr: 30.6., 14 Uhr: Tanz mit Herrn Kaiser (2,50 €) Natürlich gut sehen mit Frau Wehle (VdK) Musikalische Weltreise mit Herrn Dittmann (2,50 €) Rentenkonsultation mit Frau von Dyck Tanz mit Herrn Ewald (2,50 €) Kaffeeplausch mit Musik Tanz mit Herrn Unger (2,50 €) Geburtstagsfeier der Volkssolidarität

Mit dem Seniorenbus im Juni unterwegs
1.6. Burg im Spreewald ist unser Reiseziel. Zahlreiche Gaststätten laden zum Verweilen ein. (Fahrt: 16 €) 6.6. Rheinsberg: Der Schloßpark lädt zum Spaziergang ein, auch eine Dampferfahrt ist möglich. (Fahrt: 20 €) 7.6. Brückenfahrt mit einem Dampfer ab Jannowitzbrücke bis Schloß Charlottenburg. (Fahrt: 10 € + ca. 10 € für die Schiffahrt) 8.6. Einkaufsfahrt zum Küstriner Markt. Einkehr zum Mittagessen nach dem Einkauf in Manschnow. (Fahrt: 18 €) 13.6. Neu-Hartmannsdorf und Groß-Schauen: Nach dem Besuch der „süßesten“ Kirche Deutschlands, für deren Altar und eine Wand 1.000 kg Bienenwachs verarbeitet wurden, Mittagessen in der „Köllnitzer Fischstube“. (Fahrt: 12 €) 14.6. Fahrt durch das Baruther Urstromtal: Wir besuchen Glashütte und die Ölmühle Kanow. Mittagessen oder Kaffeetrinken. (Fahrt: 14 €) 15.6. Ausflug zum Müggelsee: In Neuhelgoland kehren wir in einer Gaststätte ein und unternehmen einen Spaziergang am See. (Fahrt: 10 €) 20.6. Lübben im Spreewald: auch für Menschen im Rollstuhl ist die 2-stündige Kahnfahrt möglich. (Fahrtkosten: 15 € + 7 € Kahnfahrt) 21.6. Neuzelle: Besuch der rekonstruierten Barockkirche und Spaziergang im Barockgarten. Einkehr in einer Gaststätte. (Fahrt: 22 €) 22.6. Fahrt zum Rangsdorfer See, nach Mellensee und Klausdorf. Wir speisen in einer Gaststätte direkt am See. (Fahrt: 16 €) 27.6. Einkaufsfahrt zum Küstriner Markt. (Fahrt: 18 €) 28.6. Internationale Gärten in Berlin: Spaziergang in einem der asiatischen Gärten von Marzahn. (Fahrt: 10 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Neue Kurse „Bewegung bis ins Alter“
Im JoWis-Haus, Segelfliegerdamm 67, tanzen wir Kreistänze, Blocktänze, Paartänze mit Partnerwechsel, Gassentänze, Quadrillen und auch Rounds nach Tanzansage in zwei Gruppen jeweils donnerstags. Die erste Gruppe trifft sich von 14.30 bis 16 Uhr, die zweite von 16.30 bis 18 Uhr. Neu wird ab 22. Juni jeden zweiten und vierten Mittwoch von 11 bis 12 Uhr eine Gruppe „Bewegung bis ins Alter zur Hälfte bzw. nach Bedarf auch überwiegend im Sitzen“ beginnen. Am 22. Juni wird eine kostenlose Probestunde sein. Bitte melden Sie sich für diese Stunde bei Heinz Mierzwa unter Tel. 63 98 06 05 oder bei Heike Voßke unter Tel. 0160-90 30 59 23 an. Alle Kurse „Bewegung bis ins Alter“ leitet Heike Voßke, Übungsleiterin für das DRK-Bewegungsprogramm „Tanzen“ und Übungsleiterin als Seniorensporthelferin „Gymnastik, Aerobic, Entspannung und Koordination“ an. Die Kurse sind keine Tanzkurse im Sinne kommerzieller Tanzschulen. H. Voßke

Schwache Durchblutung – Einladung zum Seniorenforum Zu einem öffentlichen Fo- Bezirks am 29. Juni von 14.30 bis schwache rum laden Bezirksbürgermeister 16.30 Uhr nach Köpenick in die die SeniorenvertreKonzentration Dr. Ulbricht,Bezirksamt Treptow- Freiheit 15 (Hofgebäude, ehemals tung und das Schulturnhalle) ein.
Die modernste Methode, die Konzentrationsfähigkeit fit zu halten, ist uralt. Man muss für eine gute Durchblutung sorgen. Das ist bei zunehmendem Alter nicht immer leicht, aber die unabdingbare Voraussetzung für ein gut funktionierendes Gehirn. Sie ist sozusagen der Motor, der alles am Laufen hält. Lässt die Durchblutung nach, macht auch die Leistung des Gehirns einen Rückzieher, und es machen sich erste Anzeichen wie rasche Ermüdung und Konzentrationsstörungen bemerkbar. Spätestens dann muss etwas unternommen werden. Wir verfügen heute über einige pflanzliche Arzneimittel, die hier gezielt zum Einsatz kommen können. So verbessert beispielsweise der Wirkstoff aus den Blättern des Ginko-Baumes die Hirndurchblutung und führt so zu einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit. Bewährt haben sich auch Fischölkapseln mit ungesättigten Omegafettsäuren, Knoblauchpräparate, Lecithin und andere natürliche Stoffe. Am besten lassen Sie sich von uns beraten.
Köpenick alle Senior(inn)en des Eberhard Rehling

Freude am Füllhorn der Natur
Im Juni zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite. Im Britzer Garten sind Eltern mit ihren Kindern eingeladen, am 4.6. die gerade geborenen Tierkinder zu besuchen (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 68 09 24 33), am 11.6. soll gemeinsam geklärt werden „Wieso brennt die Brennessel?“ (14 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00) und am 18.6. geht’s auf eine Krabbeltier-Safari (11 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung: 75 60 30 00). Der Vogelwelt des Britzer Grüngürtels widmet sich ein Spaziergang am 5.6. (Treff: 8 Uhr; U-Bhf. Grenzallee). Die Wiesengräser des Britzer Gartens stehen am 12.6. um 11 Uhr und die heimischen Amphibien um 14 Uhr im Blickpunkt des Interesses (Treff: Freilandlabor). Am 19.6. gilt ab 9 Uhr im Park Vogelfamilien mit ihren Jungen (Treff: Eingang Buckower Damm) und ab 11 Uhr Blüten und Insekten das Interesse der Besucher (Freilandlabor). Am Beginn der Sommerferien gibt es für Schüler wieder vom 28. - 30.6. einen Naturworkshop zum Thema „Die vier Elemente“ (Anmeldung erforderlich!). Infos und Anmeldungen zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 1. Juni von 11.30 - 16.30 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, am 14. Juni von 9.30 - 13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125, zu beteiligen. . (Personalausweis und ggf.
Blutspendepass nicht vergessen!)

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Die Arbeit am Gemeinwesen steht im Vordergrund
Weltweit gibt es mehr als 30.000 Rotary-Clubs – seit einem Jahr auch einen in Adlershof
In letzter Zeit wurde bei der Berichterstattung vom Runden Tisch zum Landschaftspark wiederholt der „Rotary-Club Adlershof“ erwähnt. Wir baten seine Mitglieder um eine kurze Vorstellung. Um es vorweg zu nehmen! Rotary ist kein Geheimbund, der sich im Verborgenen trifft und fernab der Öffentlichkeit konspirativ um sich selbst kümmert. Im Gegenteil wollen Rotary und seine Mitglieder sich in der Gesellschaft einbringen, weshalb die Arbeit am Gemeinwesen im Vordergrund steht. Das soziale Engagement erstreckt sich von Aktivitäten der einzelnen Clubs bis zu weltweiten Aktionen, wie z.B. dem Kampf gegen Poliomyelitis. Angefangen hat alles am 23. Februar 1905 in Chicago. Dort trafen sich Rechtsanwalt Paul Harris, Kohlenhändler Sylvester Schiele, Konfektionär Hiram Shorey und Bergingenieur Gus Loehr. Hinter dieser Aufzählung stecken die Grundprinzipien von Rotary. 1. Bis heute wird in den einzelnen Clubs darauf geachtet, daß nur 10% der Mitglieder aus derselben Berufssparte kommen. 2. Mit der Repräsentation der römisch-katholischen, der protestantischen und der jüdischen Religion in Gestalt der vier Gründer an Treffen des „Runden Tisches“ und des „Festkomitees“ teil. Nachdem wir 2004 mit einem Stand bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ vertreten waren, planen wir für dieses Jahr zusätzlich unsere Teilnahme und Unterstützung an den öffentlichen Aktivitäten in Adlershof. Der „Gemeindienst“ wird von Rotary als Herzstück bezeichnet. Er besteht aus vielfältigsten Bestrebungen, die Qualität des Lebens in der Gemeinschaft zu verbessern, vorwiegend zum Nutzen benachteiligter Gruppen. Gemeindienst ist unmittelbarer hilfsbereiter Kontakt von Mensch zu Mensch. Vor diesem Hintergrund hat der Rotary Club Berlin-Adlershof beschlossen, sich bei der weiteren Ausgestaltung des Landschaftsparks aktiv mit Arbeitseinsätzen und finanziell zu beteiligen. In diesem Jahr wollen wir vor allem zum Aufbau einer multifunktionalen Freizeitsportfläche im Landschaftspark unseren Teil beitragen. Wer sich über unseren Club näher informieren und auf dem Laufenden bleiben möchte, ist herzlich eingeladen unsere Internetseite www.rotary-berlinadlershof.de zu besuchen. Utz Berlin

war die Toleranz gegenüber jeder Religionsgemeinschaft vorgezeichnet. Und 3. fand die Internationalität, wenn auch unbeabsichtigt und anfänglich nicht erwartet, in der amerikanischen, deutschen, irischen und schwedischen Herkunft der Gründungsmitglieder einen bemerkenswerten Symbolgehalt. Inzwischen ist Rotary mit 31.602 Clubs in 166 Ländern und insgesamt 1,211 Millionen Mitgliedern eine der weltweit größten „nicht-staatlichen“ Organisationen. Das eigentliche rotarische Leben findet in Clubs statt. Rotarier und Rotarierinnen treffen sich bei allwöchentlichen, etwa eineinhalbstündigen Meetings. Man sitzt im Freundeskreis zu Tisch, schenkt einander Zeit für das offene Ge-

spräch und erfährt aus dem 20minütigen Vortrag eines Mitgliedes oder Gastes aus erster Hand über dessen berufliches oder anderweitiges Interessenfeld. Für diese Zusammenkünfte besteht Präsenzpflicht (mind. 30mal pro Jahr). Jeder Rotarier ist jederzeit in jedem Club auf der ganzen Welt als Gast willkommen. Zahlreiche Gemeinschaftsprojekte sozialer und kultureller Art sowie große Programme für die Jugend werden sinnvoll ergänzt durch Partnerschaften mit Clubs im Ausland. Unser Adlershofer Club wurde am 19.6.2004 gechartert und offiziell in die internationale Gemeinschaft von Rotary aufgenommen. Seither versuchen wir uns auf unterschiedliche Art und Weise in Adlershof einzubringen. So nehmen wir inzwischen regelmäßig

Unterstützung für Aktion „Berlin – barrierefrei“
Vor mehr als zehn Jahren wurde in Berlin die Aktion „Good Willkommen“ gestartet. Mit einem Aufkleber an der Tür konnten Geschäfte, Gaststätten, Geldinstitute u.a. auf einen barrierefreien Zugang und ggf. ein behindertengerechtes WC hinweisen und damit zum Ausdruck bringen, daß auch behinderte Menschen willkommen sind. Im vergangenen Jahr haben der Landesbeauftragte und der Landesbeirat für Behinderte ein neues, ähnliches Projekt vorgestellt. Inzwischen haben sich auch in Treptow-Köpenick erste Einrichtungen wie das Einkaufszentrum Forum Köpenick um die Verleihung eines entsprechenden Signets (weißer Pfeil auf gelbem Grund mit Piktogrammsymbolen) mit Erfolg beworben. Adlershofer Geschäftsleute, Ärzte, Therapeuten und andere Vertreter von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, die Interesse daran haben, mit ihrer Barrierefreiheit zu werben, sollten sich an die Behindertenbeauftragte im Bezirksamt wenden. Nach einer Begutachtung durch einen unabhängigen Träger kann bei einem Votum für Barrierefreiheit das Signet und eine Urkunde verliehen werden. Sicher eine zusätzliche gute Werbung. Nähere Informationen bei Gabriele Rühling, Behindertenbeauftragte beim Bezirksamt Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 4, Haus 3, Zi. 230; Tel. 6172-6119, Fax: -6196. W.S.

Vortrag über Fassadenund Dachbegrünung
Frau Dr. Oschmann von der Humboldt-Universität spricht am 21. Juni im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß über „Fassaden- und Dachbegrünung in städtischen Bereichen. Welche Möglichkeiten gibt es noch?“ Die Veranstaltung beginnt wie gewohnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-5422. W.S.

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Seite 12

Schnell einmal Pause machen, das sagen sich viele Menschen, die wenig Zeit und viel Arbeit, aber doch Hunger haben. Darum gehen wir hin und wieder (eben schnell mal) zum Italiener „Bella Italia“ in der Dörpfeldstraße. Hier bedient uns der nette Kellner, der unsere knapp bemessene Zeit kennt. Mit guter Laune, einem Lied auf den Lippen, nimmt er rasch die Bestellung auf und im Nu steht der Tisch voll. Alles ist frisch und sehr lecker. Auch wenn wir abends mit mehr Zeit einkehren, ist die Gastlichkeit wohltuend. Darum möchten wir uns bei dem netten Kellner und dem ganzen Team herzlich bedanken und wünschen uns weiterhin, wenn es wärmer wird auf der neuen sonnigen Terrasse eine so freundliche und schnelle Bewirtung. GRACIA! Andrea und Marita

Gracia für nette und schnelle Bewirtung

Zum „Kleinod Köllnische Heide“

In unserer Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche immer einen Platz bereit

Jeder wird Herrn Bresler (AZ Nr. 131) Recht geben, was das „Kleinod Adlershofer Wald“ angeht. Es wäre jedoch angemessen, alle Beteiligten zum friedlichen Miteinander aufzurufen und nicht nur die Hunde und deren Halter zu nennen. Das empfinden diese als Diskriminierung. Ebenso müßte die Kritik auch gewisse Radfahrer, Jogger und Fußgänger treffen, die meinen, den Wald für sich allein beanspruchen zu können – ganz abgesehen von den Rauchern, die den Wald besonders im Sommer extrem gefährden. Mehrere Waldbrände wurden von Hundehaltern beim Spaziergang bemerkt und konnten verhindert

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Anbei eine Ansicht des „Rolands-Eck“ in Friedrichshagen. Die Empfehlung von M. Schulz unter „LeserWort“ im Februar hatte unser Interesse geweckt. Wir überreichten Sylvio die Adlershofer Zeitung und bestellten uns ein Mittagessen. „Entengrö-

Noch einmal: Landgasthaus

werden. Und Menschenhaufen im Wald sind genauso unangenehm wie die Hundehaufen. Weder gibt es eine Toilette am Spielplatz noch Robydogs für Hundekot. Gesetze für alle Nutzer des Waldes gibt es schon seit Jahrzehnten. Wie richtig dargestellt, haben einige Mitbürger erhebliche Probleme damit, denn man findet Müllberge und Gartenabfälle im Wald. Immer werden nur die Hunde hervorgehoben! Der Verfasser weist auf die Leinenpflicht hin, bietet aber keine Alternative an. Bestehende Auslaufgebiete sind weit entfernt und daher indiskutabel, für den Bezirk Treptow-Köpenick fehlen angeblich Bedarf und Geld.

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stel“, in heißer Pfanne serviert, mundete uns hervorragend, die Bedienung war schnell und freundlich. Auch wir sind der Meinung, die Einkehr im Landgasthaus lohnt sich. H. u. B. Werner

Hunde benötigen aber Auslauf, da sie bei beständigem Führen an der Leine aggressiv werden, was die Fachliteratur bestätigt. Deshalb wäre es zu begrüßen, wenn Herr Bresler sich als Mitglied des Vereins Cöllnische Heide für angemessene Bedingungen für alle und für Bänke im Walde einsetzen würde. Die wenigen neuen stehen an so ungünstigen Standorten wie Waldeingängen und mitten auf Lichtungen, so daß sich bei praller Sonne niemand daraufsetzen kann. Also wenn schon, dann bitte Rechte und Pflichten für alle, der Gerechtigkeit halber! Für die Hundehalter Jutta Westphal

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1996, ich war 62 Jahre alt, erfüllte sich ein Traum in meinem Leben. Aus dieser Zeit stammt das Tagebuch der Erinnerung, das ich „Auch ich war mal in Amerika“ nannte. Meine Erinnerungen waren in einem dicken, braun gebundenen Diarium festgehalten, das sechs Jahre fast vergessen auf einem Stapel mit Heften und Notizen lag. Inzwischen hatten sich weitere aufregende Aktivitäten ergeben, ich war in das Europa-Projekt „townstories“ eingebunden, das über drei Jahre zu allerlei Erkenntnissen und Erfahrungen führte. Da wir internationale Freundschaften aufgebaut haben, halten wir Kontakte über das Internet. Bei einem solchen „Chat“ kam ich auf meine Amerikareise zu sprechen. Die Prager Freunde fragten mich sofort, ob ich darüber Texte hätte. Damit war mir klar, daß ich jetzt loslegen muß. Ich habe mich schwergetan. Mit dem Computer kam ich recht gut voran, aber mir passierte das Unglück, daß ich fast den gesamten Text durch einen Fehler gelöscht habe. Ich schob das „noch einmal schreiben“ immer wieder auf, doch nun, fast neun Jahre später, habe ich das Konzept fertig. Für mich sind Reisetagebücher festgehaltene Erinnerung, die sonst viel schneller aus meinem Gedächtnis verschwinden würde. Das Heimatmuseum Treptow, das ein „Tagebuch-Museum“ aufbauen will (s. AZ Nr. 131), wird staunen, wie viele Tagebücher überall geführt werden. Die Tagebuchform wird immer persönliche Zeitzeugengeschichte dokumentieren und dadurch als Geschichtsergänzung interessant bleiben. Im zweiten Europa-Projekt „telling Europa“ haben wir in Pieve Santo die Stefano (Italien), das größte europäische „Tagebuch-Museum“ kennengelernt und waren erstaunt, daß Wissenschaftler, Studenten und Journalisten hochinteressiert an diesen Schriften sind. Vielleicht wird das Treptower Tagebuch-Museum auch einmal so berühmt. Margot Gruner

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Nr. 134

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Juni 2005

Seite 13

Am 9. Juni wird es wahr – unsere liebe Mutti Lucie wird 90 Jahr! Ganz herzlich gratulieren da Deine Kinder, Enkel und Urenkelschar Glück und Segen auf allen Deinen Wegen!

Wer war dabei? Wer kann helfen?
Am 11. September soll auf Initiative des Adlershofer Bürgervereins auf dem Platz der Befreiung das Denkmal für die Opfer des Faschismus mit der von Fritz Kühn geschaffenen Schale erneut feierlich eingeweiht werden. Die erste Enthüllung fand am 15. September 1945 auf dem damals noch als Süßer Grund bezeichneten Platz statt. Laut dem vorliegenden Programm vom „Aktionsausschuß des Antifaschistischen Blocks“ sang der „Volks-Chor Adlershof“, eine Frau Leonhardt hat rezitiert, Bürgermeister Dr. Wittmann und Otto Engel (SPD) haben gesprochen. Wer war dabei und kann sich erinnern oder weiß mehr über das damalige Ereignis? In diesem Zusammenhang werden alle Alt-Adlershofer auch dazu aufgerufen, für die im September geplante Ausstellung über Kriegsende und Neuanfang 1945 in der „Alten Schule“ Erinnerungen und ggf. Gegenstände zur Verfügung zu stellen. Bitte melden Sie sich bei Dr. Erxleben (Tel. 67 19 83 81), in der Alten Schule (67 77 68 11) oder bei mir (677 24 58)! W. Staneczek

Unser lieber Vati und Opa

EGON HÜBNER
feiert am 27. Juni 2005 seinen 80. Geburtstag. Alles Liebe und die allerherzlichsten Grüße und besten Wünsche von Deinen Kindern und Enkeln Lothar, Uta, Kati und Anja Bernd-Michael, Sigrid und Jens und allen Freunden und Bekannten, die Dich lieb haben.

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein vierbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die dritten Buchstaben des Lösungswortes ergeben eine Urlaubsbekanntschaft. (Anmerkung: wenn man 11. ausläßt ergibt das Lösungswort einen Wunsch für unsere Leser.)

Herzliche
Im Juni gratulieren wir zuerst Frida Schröder am 23.6. zum 96.Wiegenfest sowie Else Jähnke am 3.6. und Frida Berg am 27.6. zum 95. Geburtstag. Gratulationen zum 93. Erdenjubiläum erhalten am 9.6. Grete Grunow, am 13.6. Else Feller, am 23.6. Gertrud Reis und am 28.6. Walter Heinicke sowie zum 92. Geburtstag am 22.6. Edith Quart. Zur Vollendung ihres 91. Lebensjahres empfangen am 14.6. Walter Festera, am 20.6. Ruth Weinitschke und am 28.6. Herta Kuhl die besten Wünsche. In den Kreis der 90jährigen treten am 3.6. Karl Quandt und Elsbeth Weidner sowie am 9.6. Lucie Ewers. Wir gratulieren!

Glückwünsche
Auf 85 erfüllte Lebensjahre können Ingeburg Kruppe (2.6.), Käthe Helbig (9.6.), Charlotte Härtel (13.6.), Wera Schultze (16.6.) und Rudolf Quaißer (30.6.) zurückblicken. Alles Gute weiterhin! Ebenso herzlich übermitteln wir Glückwünsche zum 80. Tag der Geburt Dorchen Matthes (2.6.), Ursula Vogeler (9.6.), KarlHeinz Gromoll (12.6.), Dagomar Köhler (13.6.), Karl Zernicke (20.6.) Felicitas Lüneberger (22.6.) und Egon Hübner (27.6.). Happy Birthday! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

1 See 2 Steinkohle 3 Müll 4 Kunst 5 Bock 6 Wild 7 Gewissen 8 Lebkuchen 9 Kinder 10 Buch 11 Wunsch 12 Kanzler 13 Blumen

Pumpe Salbe Pfad Bruch Wurst Fleisch Schale Blut Gut Lust Bett Schwall Rat
Auflösung des Kreuzworträtsels in der Mai-Ausgabe
Waagerecht: 1. Imme; 4. Plan; 7. Amado; 9. Aral; 11. Gal; 13. Karussell; 16. Potential; 21. Ame; 22. Gnu; 23. Etage; 26. Tara; 27. Elbe. Senkrecht: 1. Irak; 2. Maar; 3. EM; 4. Pd; 5. Loge; 6. Noll; 8. Aus; 10. Radom; 12. Aldan; 14. Ute; 15. Set; 16. Part; 17. Teer; 18. Nea; 19. Igel; 20. Lure; 24. Ta; 25. Ga.
Autor des Brückenrätsels: Wolf Will

Für die herzliche Anteilnahme am unerwarteten Ableben unseres Sohnes

Lukas
* 25. 10. 2003 † 25. 4. 2005 sagen wir allen Freunden und Bekannten, die mit uns trauern, unseren tiefgefühlten Dank
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Seite 14

Nr. 134

Sommerferien im Club
Am 23. Juni beginnen die Sommerferien. In diesem Jahr ist der Kinder- und Jugendklub „Julian Grimau“ (Waldstraße 7) während der gesamten Ferienzeit montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Von 12 bis 14 Uhr dreht sich alles ums Kochen. Gemeinsam mit den Kindern wird ihr Wunschessen gekocht, der Unkostenbeitrag pro Person beträgt einen Euro. An den Nachmittagen stehen viele unterschiedliche Kreativangebote, Computerspiele und anderes mehr auf dem Programm. Bei schönem Wetter gibt es verschiedene Möglichkeiten, unseren Clubgarten zu nutzen. Einmal wöchentlich ist ein Ausflug nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen geplant. Hierfür ist es notwendig, seine Teilnahme zuvor im Club anzumelden. Nähere Informationen zu allen Angeboten sind unter der Telefonnummer 677 45 27 zu erhalten. Ines Weihs, Leiterin

Schuljahresabschlußkonzert
Nur noch ein paar Tage, dann beginnen für die Berliner Schüler die Sommerferien und es gibt Zeugnisse, die der eine mit gemischten Gefühlen, ein anderer mit Erleichterung entgegen nimmt. „Giftblätter“ gibt es in der Familien-Musikschule Rehberg nicht, dort haben sich die Schüler(innen) vorgenommen, ein akustisches Zeugnis von dem abzulegen, was sie im letzten Jahr dazugelernt und erarbeitet haben. Daher laden sie Eltern, Geschwister, Verwandte, Bekannte und alle interessierten Adlershofer am Samstag, dem 11. Juni, um 15 Uhr in die Verklärungskirche (Arndtstr.) ein. Auf dem Programm stehen neben Stücken aus dem Unterrichtsrepertoire Kammermusik für Streicher- bzw. Blockflötenensemble und Werke von Renaissance bis Moderne, musiziert auf Violinen, Flöten und Klavier. Anschließend gibt es in der Moissistraße 29 die Möglichkeit, bei selbstgebackenem Kuchen mit Schülern, Eltern und Lehrern der Familien-Musikschule ein wenig zu schwatzen. S. Basse

Verein organisiert England-Sprachreisen
Englischbegeisterte Kids ab 12 können vom 25. Juni bis 10. Juli zur Sprachreise nach Torquay (England) reisen. Neben 20 Stunden Englischunterricht pro Woche wird den Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm geboten. Die Schüler wohnen bei Gastfamilien. Deutschund englischsprachige Betreuer haben für alle Fragen ein offenes Ohr. Die Reise wird vom DeutschBritischen Freundeskreis BerlinBrandenburg e.V. organisiert. Weitere Informationen und Broschüre unter 74 07 66 71.

„SpieloFEZien“ ab 23. Juni
Die Sommerferienaktion des FEZ in der Wuhlheide „SpieloFEZien – Energie für die Ferienkids“ beginnt am 23. Juni. Dabei spielen sich die Kids in den Bereichen „Vergangenheit“, „Gegenwart“ oder „Zukunft“ von Level zu Level. Teamgeist, Kreativität, Geschicklichkeit und Ausdauer sind dafür gefragt. Eintritt: 2 €, Familienticket 5 €. Zuvor lädt das FEZ zu lustigen Spielen, sportlichen Betätigungen, Segeln auf dem Wasserbecken und sommerlichen Basteleien am 4. Juni ein. Am 5.6. wird das AOK-Familienfest gefeiert. Beim Ökoinselfest am 11. und 12.6. kann man in und von der Natur lernen. Der Ökogarten und das Tropenhaus sowie das Waldmobil der Berliner Forsten, Waldschulen u.a. bieten interessante Entdeckungen. Sport, Spaß und Spiel für die ganze Familie gibt es auch am 18./19.6. beim „Sommer im FEZ“. Diese Veranstaltungen an den Juni-Wochenenden kosten keinen Eintritt. Informationen: 53 07 15 04

Beim „Spiel des Jahres“ gab es wieder viel Spaß

Treffen nach 45 Jahren
Nach dem ersten Klassentreffen im Mai 2004 (s. AZ Nr. 123) sind am 28.4. erneut ehemalige Schulkamerad(inn)en des Abgangsjahrganges 1960 der 11. POS Adlershof, also nach 45 Jahren, zusammengekommen. Wieder wurde in alten Erinnerungen gekramt und viel erzählt. Zuletzt wurde ein neues Treffen für den 27. April 2006 ab 18 Uhr im „Café 1901“ verabredet. Wir hoffen, daß dann weitere neue bzw. alte Gesichter unserer Mitschüler auftauchen. Ansprechpartner sind: Hans-Werner Adolff (030/9282015) oder Klaus Hanisch (06031/92696). Auch beim 16. Skatspiel des Jahres gab es nur Gewinner. Am 16.4. trafen sich Skatspieler(innen) in der Gaststätte bei Holger und Lilo Friedrich, die alles wieder gut vorbereitet hatten. Für jeden stand ein Preis bereit. Lilo zauberte in der Küche so manches Menü und Holgers Revier war die Theke. Rasch gingen die zwei Skatrunden mit 24 Spielen vorbei. Patrick Radtke hatte die Auswertung per Computer schnell erledigt. Rudolf Quaiser belegte mit 1527 Punkten Platz eins und Inge Vogel wurde als Pokalverteidigerin mit 1116 Punkten die Nummer eins der Damen. Zusätzlich erhielt sie von Konditormeisterin Christiane Gebhardt eine herrliche Buttercremetorte; auch alle anderen Damen bekamen von ihr einen süßen Sonderpreis unter dem Beifall aller Skatfans. Lebhaften Applaus erhielt ebenso die Sponsorin. Bester Spieler der ehemaligen Schüler der 10. POS wurde KarlHeinz Gericke (1490 Pkt.). Norbert Krause, Mannschaftskapitän der „Schüler“, überreichte den Siegerpokal an die „Lehrer“. Natürlich tat diese „Niederlage“ dem Spaß und der Freude am Wiedersehen keinen Abbruch. Hoffentlich bleibt diese schöne Tradition noch lange erhalten! Das 17. Spiel ist für den 3. Dezember 2005 um 15 Uhr am gleichen Ort verabredet. Teilnehmer melden sich bitte bis Mitte November bei mir. Hermann Kopittke

Juni 2005

Seite 15

Treptower Festtage mit Sportangeboten zum Mitmachen
Zu den Treptower Festtagen gibt es wie jedes Jahr auch umfangreiche sportliche Angebote zum Mitmachen. Am 11. Juni spielen die Jahrgänge 19921994 um den „real,- junior cup 2005“. Unter dem Motto „Hier geht’s ans Leder“ stehen dabei ab 10 Uhr neben Straßenfußball auch Fun Module und viele Überraschungen auf dem Programm. Am 11. und 12. Juni präsentiert die Bewag das Mini-Basketball- und Streetball-Turnier 2005. Gespielt wird in vier Altersklassen ab 10 Jahren. Beginn ist um 11 Uhr. Startgebühr: 6 € pro Team. Hertha BSC und die Bewag präsentieren am 12. Juni das Klein-Olympia-Fußballturnier. In zwei Altersklassen wird ab 11 Uhr um den „Soccer Cup 2005“ gekämpft. Austragungsort für alle Turniere ist der Platz an der Bulgarischen Straße neben dem Rathaus Treptow. Anmelden kann man sich bei Siggi Abé unter 6172-4406 bzw. am Turniertag bis 30 Minuten vor Beginn um 10 Uhr. L.E.

Erlebnistag bei ABC 08
Am 18. Juni wird zum Mitmachen und Zuschauen eingeladen
Am 18. Juni lädt der Adlershofer BC 08 wieder zu seinem nun schon traditionellen Erlebnistag auf seine Sportanlage Lohnauer Steig 1-17 ein. Nach der Eröffnung um 10 Uhr finden parallel ein Fußballturnier der F-C Jugend und ein Fußballtennisturnier der A+B Jugend statt. Um 13 Uhr ist ein „Fußballspiel der C-Jugend gegen das Dreamteam“ angesetzt. Ab 14 Uhr kann man Elternturniere beobachten und dazwischen gegen 15 Uhr tritt die A-Jugend gegen ein Team der Drogenliga an. Ab 18 Uhr schreitet man zur Siegerehrung. Rund um diese Fußballereignisse, zu denen auch ein Fußballquiz und ein Torwandschießen (mit Preisen) gehören, laden Informations- und Kuchenstände zum Verweilen ein. Die Vorführungen der Gymnastikgruppe finden bei den Großen sicher ebensolches Interesse wie die Hüpfburg bei den Kleinen. Selbstverständlich sorgt das Casino für ausreichend Speis und Trank. Wenn dann noch der Wettergott gnädig ist, wird es sicher wieder ein wahrer Erlebnistag für die ganze Familie. W.W.

Über Stock und Stein in Stadt und Land unterwegs
Vom „Stettiner“ zur „Clara“ ist die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 5.6. unterwegs. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Birkenwerder. „Jüdisches Leben in Berlin“ (Teil VI) wird am 12.6. erkundet (Kopfbedeckung für Jungen und Männer). Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Landsberger Allee. Das Reichstagsgebäude als Symbol deutscher Geschichte steht am 23.6. auf dem Programm. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Deutsche Oper. Was geschah in der Johannisnacht? Dieser Frage wird am 25.6. nachgegangen. Treff: 16 Uhr, S-Bhf. Köpenick. Infos zu diesen und weiteren Touren unter Tel. 656 07 34. Der Tegeler Forst ist das Ziel der Tour am 4.6. mit den „Cöpenicker Wanderfreunden“. Treff: 9 Uhr, U-Bhf. Alt Tegel (C&A). Dem Erlebnis „Tiergarten“ will man sich am 5.6. widmen. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Unter den Linden (Brandenburger Tor). „Ostsee pur“ verspricht man für den 11.6. (Anmeldung bis 9.6.) Abfahrt: 7.51 Uhr ab Ostbahnhof nach Warnemünde. Tour 6 der „66Seen-Wanderung“ wird am 12.6. absolviert. Treff: 8.30 Uhr, S-Bhf. Hegermühle. Eine Runde am Rangsdorfer See wird am 18.6. gewandert. Treff: 8.15 Uhr, S-Bhf. Blankenfelde. „Die Blümelein, sie schlafen“ ist die Tour am 21.6. überschrieben. Treff: 17 Uhr, S-Bhf. Schönholz. Durch drei Heiden führt die Strecke am 25.6. Treff: 7.30 Uhr, Hbf. Potsdam. Über Stock und Stein geht’s am 26.6. Treff: 11 Uhr, Rathaus Steglitz. Teiche, Seen und Berge werden am 28.6. erkundet. Treff: 9.30 Uhr, DB-Bhf. Spandau Vorplatz. Infos zu diesen und weiteren Touren unter Tel. 56 59 38 41.

Auch leichtathletische Disziplinen zählen beim offenen Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide zu den 23 sportlichen Angeboten. Dazu sind alle Sportinteressierten des Bezirkes am Nachmittag des 4. Juni auf die Sportanlagen am Betriebsbahnhof Schöneweide eingeladen. Für Kinder gibt es darüber hinaus weitere Mitmach-Möglichkeiten (s. auch AZ Nr. 133)

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

Berliner Tennis-Club WISTA lädt ein
Zu „Fußballturnier – Kinderfest und Party“ lädt der Berliner Tennis-Club WISTA am 18. Juni ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Wilhelm-OstwaldStraße 4. Informationen unter 677 04 34.

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Juli ist am 15. Juni
Türöffnung Montagen Schließanlagen Fluchtwegsicherung Schlüsselanfertigung

SCHLOSS- & SCHLÜSSELSERVICE

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Geschäftszeiten 12489 Berlin-Adlershof Montag-Freitag 9-18 Uhr Arndtstraße 2

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Hackenbergstraße 20 Montag und Dienstag 7 - 17 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 - 15 Uhr

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Nr. 134

Jugendaktionstag in Treptow-Köpenick
Das Jobcenter Treptow-Köpenick veranstaltet am 3. Juni einen Jugendaktionstag auf dem Gelände von Praxis-Nah e.V., Wendenschloßstraße 154-174, Haus 28. Von 9 bis 11 Uhr wird darüber diskutiert, die Einstiegschancen für ausbildungsund arbeitssuchende Jugendliche zu verbessern. Von 11 bis 15 Uhr erhält man von gemeinnützigen Trägern, Arbeitgebern, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Berlin Süd und Mitarbeitern des Jobcenters Infos über Ausbildungen und Beschäftigungen. Für Essen und Trinken ist ebenso gesorgt wie für Unterhaltung: Als Gäste werden Fußballer von Union Berlin und der Zirkus Cabuwazi erwartet.

Öffentliche Sprechstunden
Die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler finden am 9. Juni von 9-12 Uhr im Zentrum für Arbeitslose, Mandrellaplatz, und am 24. Juni von 10-13 Uhr im Bürgerbüro der SPD TreptowKöpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt (Anmeldung unter Tel. 65 49 62 04 oder 657 24 54 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 8. Juni von 11-12 Uhr und am 15. Juni von 16-18 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter Tel. 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 14. Juni) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

In unserer Ratgeber-Serie wollen wir Ihnen Anregungen aus verschiedenen Bereichen vermitteln. Wir widmen uns Fragen der Rechtsprechung und geben Tips zur Gesundheit. Sie erfahren Neues aus dem Kochstudio, Wissenswertes zum Thema Umwelt sowie vieles Interessantes mehr. HEUTE:

Mediation statt Gerichtsverfahren
Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung. Dieses Verfahren wird seit 1980 in den USA erfolgreich als Alternative zu gerichtlichen Auseinandersetzungen praktiziert. In den späten 80er Jahren wurde es auch in Deutschland bekannt. Aufgabe der Mediation ist es, durch unparteiliche Dritte (Mediatoren) den Konfliktparteien zu helfen, eine einvernehmliche, tragfähige Lösung selbst zu finden. Es entscheidet nicht ein Richter, sondern die Parteien werden vom Mediator dahingehend unterstützt, eine außergerichtliche Lösung zu finden. Das Mediationsverfahren findet in einem Klima von gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Akzeptanz in einem vertraulichen Rahmen statt. Der Mediator verhilft den Parteien dazu, die Interessenlage gleichberechtigt zu klären und konstruktive Lösungen zu finden. Dabei ist auf die Einhaltung von Regeln bei der Suche nach einer offenen und zukunftsorientierten Lösung zu achten. Der Mediator ermutigt die Konfliktparteien bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten in scheinbar festgefahrenen Situationen. Alle Informationen werden vertraulich behandelt. Eine Mitwirkung als Mediator bei gerichtlichen Verfahren ist ausgeschlossen. Den Konfliktparteien wird über das Mediationsverfahren ermöglicht, ein konstruktives Gespräch zu führen, einander zuzuhören und Konflikthintergründe und Zusammenhänge zu erkennen. Geeignete Gebiete für eine Mediation sind vor allem Trennung und Scheidung, Nachbarschaftsstreit, Unternehmens- und innerbetriebliche sowie kommunale und regionale Konflikte. Das Ziel der Mediation ist es, eine einvernehmliche Vereinbarung zu finden, deren Ergebnis schriftlich fixiert und von allen Beteiligten unterschrieben wird. Die Vergütung für die Mediation beträgt für eine Zeitstunde zwischen 80 Euro bis max. 150 Euro. Die Zeitstundenvergütung richtet sich nach dem Gegenstandswert der Mediation, sie ist ein kostengünstiges Verfahren. Seit 1990 bin ich als Rechtsanwältin tätig (s. AZ Nr. 43). Im März 2004 habe ich zusätzlich eine Ausbildung als Mediatorin abgeschlossen und bin damit eine speziell ausgebildete Juristin, die als neutrale und sachkundige Vermittlerin auftreten kann. Dr. Erika Bergner-Pincus

Forum zur Integration
Gut besucht war die Informationsveranstaltung am 13.5. im „LEO“ zur Integrationspolitik, für die Lars Düsterhöft (Mitte) Lale Akgün aus Köln und Bürgermeister Heinz Buschkowsky aus Neukölln (alle SPD) als Referenten begrüßen konnte. Integration ist ein aktiver Prozeß, der von beiden Seiten (Einheimischen und Zugewanderten) gewollt sein muß. Offenbar gibt es auf diesem Gebiet viele Probleme, deren Klärung über Jahrzehnte verschlafen wurde und die nun nur mit großem finanziellen Aufwand gelöst werden können. Daß vor allem Besucher aus anderen Ortsteilen gekommen waren, liegt wohl daran, daß in Adlershof der Ausländeranteil auffallend gering ist und dadurch bedingte Probleme hier kaum auftreten. W.S.

„Stolpersteine“ der Erinnerung
An immer mehr Orten erinnern „Stolpersteine“ an von den Nationalsozialisten vertriebene und vernichtete ehemalige Mitbürger. Am 9. Juni um 13.30 Uhr werden in Adlershof die ersten an der Dörpfeld-/Ecke Friedenstraße eingeweiht. 10 x 10 cm große Messingplatten werden hier künftig an Margarethe und Wilhelm Baerwald (s. AZ Nr. 19 +57) erinnern, die seit 1896 in Adlershof gelebt und hier ein Geschäft für Herrenartikel, Kurz- und Weißwaren betrieben hatten. Sie wurden im September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Wilhelm Baerwald starb dort im Mai 1943, das Todesdatum von Frau Margarethe ist unbekannt. Treffen wir uns bei der Einweihung am 9.6.? M.B.

„Grünes Licht“ für anteilige Finanzierung der Brückenerweiterung
Der Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung, Dr. Dieter Schmitz, zeigte sich bei der Veranstaltung am 18.5. optimistisch (s. AZ Nr. 133), daß noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zur Brückenerweiterung am Bahnhof Adlershof begonnen wird, nachdem es aus dem Haushaltsausschuß des Abgeordnetenhauses „grünes Licht“ für die anteilige Finanzierung gibt. Die Arbeiten sind nun in das Großvorhaben der Bahn „Sanierung der Görlitzer Bahn bzw. der S 9“ eingebunden, das bis 2009 durchgeführt werden soll. Auch in Adlershof dürfte sich die Fertigstellung der Brückenerweiterung und der Umbau des Bahnhofs bis zu diesem Zeitpunkt hinziehen. Der von der Bahn beantragten Vollsperrung der Rudower Chaussee am Bahnhof wurde nicht zugestimmt. W.S.

Dr. jur. Erika Bergner-Pincus
Rechtsanwältin und Mediatorin
• Arbeitsrecht • Ehe-, Familien- und

Scheidungsrecht
• Allgemeines Zivilrecht
Hackenbergstraße 28 an der Dörpfeldstraße 12489 Berlin-Adlershof Telefon: 030/670 99 10 Telefax: 030/677 47 82 email: Bergner-Pincus@gmx.de
        
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